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Konfliktforschung IKriegsursachen im historischen KontextWoche 8: „Second Image“ – Der StaatLena KiesewetterEidgenössische Technische Hochschule ZürichCenter for Comparative and International Studies (CIS)lenak@student.ethz.chwww.icr.ethz.ch


Fragen• Gibt es Fragen zum Text?


Kants Reisen• Erstellen Sie eine Zusammenfassung desKlassikers „Kants Reisen“ und führen sieseine Beobachtungen vor der Klasse aus!


Übung zu „Zum ewigen Frieden“und „Back to Kant…“• Bildet vier Gruppen. Ihr bekommt zehnMinuten Zeit, um in Eurer Gruppe mithilfedes Textes „Zum ewigen Frieden“ und desAufsatzes „Back to Kant: Reinterpreting theDemocratic Peace as a MacrohistoricalLearning Process“ von Lars-Erik Cedermanndie Aufgaben zu bearbeiten.• Im Anschluss werden die Ergebnisse demKurs vorgestellt und diskutiert.


Übung zu „Zum ewigen Frieden“und „Back to Kant…“ 1Die Präliminarartikel-Friedensschlüsse- Vererbung, Schenkung, Tausch und Kauf vonStaaten- Stehende Heere- Staatsschulden- gewalttätige Einmischung in Verfassung undRegierung anderer Staaten- Vertrauensbrechende Feindseligkeiten


Übung zu „Zum ewigen Frieden“und „Back to Kant…“ 2Definitivartikel I:„Die bürgerliche Verfassung in jedemStaate soll republikanisch sein.“(ZeF, Reclam, S. 10)


Übung zu „Zum ewigen Frieden“und „Back to Kant…“ 3Definitivartikel II„Das Völkerrecht soll auf einemFöderalism freier Staaten gegründetsein.“(ZeF, Reclam, S. 16.)


Übung zu „Zum ewigen Frieden“und „Back to Kant…“ 4Definitivartikel III:„Das Weltbürgerrecht soll aufBedingungen der allgemeinenHospitalität eingeschränkt sein.“(ZeF, Reclam, S. 21)


KlausurvorbereitungInwiefern unterscheidet sich Kants Konzeption vom Frieden von dertheologischen Definition seiner Zeit?..• Kant definiert den Frieden als Abwesenheit des Kriegs währenddie Theologen dem Frieden eine eigene Wertigkeit geben.• Kant hält irdischen Frieden für erreichbar, während die TheologenFrieden als einen jenseitigen Zustand definieren.• Kant hält den Einsatz des Militärs zur Friedensschaffung fürunabdingbar, während die Theologen Frieden durch friedlicheKoexistenz der Völker erreichen wollen.• Kant postuliert, dass ein endgültiger Frieden tatsächlich erreichtwerden kann, während die Theologen davon ausgehen, dass derFrieden ein nicht erreichbarer Idealzustand ist.•Keiner der o.g. Vergleiche trifft zu.


KlausurvorbereitungWelche der folgenden Aussagen passt nicht zurSicht, die Kant in „Zum ewigen Frieden“ schildert?•Kants Weg zum Frieden ist ein iterativer Prozess.•Der demokratische Frieden ist ein statisches Gesetz.•Kants Aussagen betreffen sowohl die zweite als auch diedritte Analyseebene.•Kriege zwischen einer Demokratie und einer Nicht-Demokratie sind wahrscheinlicher als Kriege zwischenzwei Demokratien.•Keine der o.g. Aussagen passt zu Kants „ewigem Frieden“.

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