Das Kongressheft zum Downloaden - Vinzenz Gruppe

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EDITORIAL6. St. Vinzenz OrthopädietagDAS PROGRAMM des St. Vinzenz Orthopädietagesnimmt sich diesmal zweier Themen an, die derzeit imBrennpunkt der Orthopädie stehen.Minimalinvasive Techniken im Rahmen der Endoprothetikhaben in den Medien, im Internet und vorallem bei Patienten ein hohes Interesse geweckt. VieleBerichte in den Medien, aber auch in der Fachpressesehen die Vorteile der MIS in einer Weichteil schonenden,Muskel erhaltenden und fast unblutigen Technik,wodurch enorme Vorteile wie Schmerzfreiheit,rascheste Rückkehr zu den gewohnten Alltagsaktivitätenund kosmetisch ansprechende Narben im Vergleichzu den herkömmlichen Operationstechniken erzieltwerden.Im Rahmen des Workshops am Freitag, der vonHerrn Univ.-Prof. Dr. K. Knahr ausgerichtet wurde,diskutieren nationale und internationale Experten wiePrim. Dr. J. Hochreiter, Prim. Dr. P. Zenz, Dr. C. Rieker,OA Dr. C. Dora und OA Dr. O. Hersche über ihre Erfahrungenund Ergebnisse mit der minimal invasivenTechnik in der Hüftendoprothetik.Die Experten stellen sich im Rahmen des Workshopsfolgenden Fragen:– Welcher Zugang bei der MIS-Technik ist der schonendste?– Macht es Sinn, bewährte Prothesenmodellewegen eines geänderten chirurgischen Zugangeszu modifizieren?– Ist die Methode für alle Patienten, egal, ob jung,alt, schlank oder übergewichtig geeignet?– Ist die Zahl der schweren Komplikationen höherals bei konventioneller Technik?– Wo liegen insgesamt die Risken und Vorteile derMIS-Technik?In der Diskussion zwischen den Experten und demFachpublikum soll ein Konsens gesucht werden, derdann in der täglichen Praxis umgesetzt werden kannmit dem Ziel, optimale Lebensqualität bei maximalerSicherheit für unsere Patienten rascher als bisher zuerreichen.Der 6. St. Vinzenztag am Samstag beschäftigt sichmit dem Schultergelenk. Die Entwicklung, Diagnostikund Therapie von Erkrankungen des Schultergelenksstellt eine Erfolgsgeschichte der modernen Orthopädiedar. Prim. Dr. W. Anderl, Vorstand der Abteilungfür Orthopädie am Krankenhaus der BarmherzigenSchwestern in Wien, selbst ein international anerkannterExperte für die operative Behandlung von Schultergelenkserkrankungen,hat das Programm zusammengestellt.Noch vor nicht allzu langer Zeit beschränkte sichdie Diagnostik von Schultererkrankungen auf Begriffewie Periarthritis humero scapularis oder frozen shoulder.Über das anatomische Zusammenspiel und überpathologische Funktions- und Bewegungsmuster desSchultergelenks war lange sehr wenig bekannt. Erstdie moderne Diagnostik durch bildgebende Verfahrenwie Ultraschall, Magnetresonanz und CT und die Entwicklungder wissenschaftlichen Anatomie von einerrein deskriptiven zu einer funktionellen Betrachtungsweisehat zu einem neuen Verständnis der normalenund gestörten Funktion dieses Gelenks geführt.Die stürmische Entwicklung der Arthroskopie hates möglich gemacht, dass heute fast alle Eingriffean diesem Gelenk arthroskopisch durchgeführt werdenkönnen. Das gilt für die Rotatorenmanschettenläsiongenauso wie für die Schulterluxation. Themender wissenschaftlichen Tagung sind das Impingement,die arthroskopische Rekonstruktion der Rotatorenmanschette,die Schulterinstabilität und die Schulterendoprothetik.Experten wie Prim. Univ.-Doz. Dr. F. Landsiedl,Univ.-Doz. Dr. C. Wurnig, Prof. L. Seebauer, Prof. G.di Giacomo, Prof. Dr. S. Lichtenberg und Prim. Dr. W.Anderl sorgen dafür, dass der interessierte orthopädischeArzt auf den letzten Stand bei der Behandlungvon Erkrankungen des Schultergelenks geführt wird.Ein weiteres Highlight ist die Prof.-Spitzy-Gedächtnisvorlesung,zu der als Gastredner Herr Univ. Prof.Dr. H. Plenk geladen wurde, der zumThema Regeneration und Rehabilitationüber neueste Erkenntnisseberichtet.Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Grill4

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