Vereinstrainer des Jahres 2010 - Tennis-Verband Niederrhein e.V.

tvn.tennis.de

Vereinstrainer des Jahres 2010 - Tennis-Verband Niederrhein e.V.

NiederrheiN

Oliver MOurs

Vereinstrainer

des Jahres

2010

WORLD TEAM CUP

gerettet

30. JAhRgAng | g13816

1 | 2011

OffiziEllE

zEiTsChRifT dEs

TEnnis-VERBAndEs

niEdERRhEin E.V.

Ulrich Bunkowitz:

Rückblick und Ausblick

Meister:

TC BW WattExtra Bocholt

und TV Osterrath

Kaarst:

Deutsches

Damen-Finale

deutsche hallen-Tennismeisterschaften der seniorinnen und senioren


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Niederrhein Tennis Inhalt, Editorial 1_2011 Januar, Februar

NIEDERRHEIN

OLIVER MOURS

Vereinstrainer

des Jahres

2010

WORLD TEAM CUP

gerettet

30. JAHRGANG | G13816

1| 2011

OFFIZIELLE

ZEITSCHRIFT DES

TENNIS-VERBANDES

NIEDERRHEIN E.V.

Ulrich Bunkowitz:

Rückblick und Ausblick

Meister:

TC BW WattExtra Bocholt

und TV Osterrath

Kaarst:

Deutsches

Damen-Finale

Deutsche Hallen-Tennismeisterschaften der Seniorinnen und Senioren

Titel | Oliver Mours ist „Vereinstrainer

des Jahres 2010“ – Karin Plaggenborg

nahm in Essen Glückwünsche zum

Deutschen Meistertitel von TVN-Präsident

Ulrich Bunkowitz entgegen –

und Horst Klosterkemper, Jens Bauer

und Dietloff von Arnim verkündeten

die Rettung des WORLD TEAM CUPs.

TVN INTERN

Rückblick 2010 – Ausblick 2011

Der Bericht des TVN-Präsidenten

Ulrich Bunkowitz. 18

Zur Person – Kathrin Seegers

Neue TVN-Geschäftsführerin. 19

„Auf ein gutes

und erfolgreiches

Tennisjahr 2011!“

DIE THEMEN

Senioren

In Essen wurde wieder um Deutsche

Meistertitel gekämpft. 4

Oliver Mours

Der „Vereinstrainer des Jahres 2010“. 9

Düsseldorf

Die wundersame Geschichte über den

Fortbestand des WORLD TEAM CUPs. 10

Meisterschaften

TV Overath und TC BW WattExtra – die

Meister der Niederrheinliga. 13

Turniere

Steintorturnier Goch – Hilden Open –

German Open im Rollstuhltennis. 15

Jugend 35

Liebe Tennisfreunde im TVN,

sehr geehrte Damen und Herren,

1 | Linker Niederrhein

Bericht der Jugendwartin | Jahresbericht

Breitensport | Kurz gesagt | 20

2 | Rechter Niederrhein

Einladung Mitgliederversammlung |

Raadter Triumphzug | Turniere | 22

3 | Düsseldorf

Tennisball | Ranglistenturnier Jugend |

Strukturen | Jan Oliver Sadlowski | 24

4 | Wuppertal Bergisch Land

Werbekampagne | Jubiläum Gold-Weiss

Wuppertal | TC BW Wülfrath | 28

5 | Essen/Bottrop

Jugend-Hallenmeisterschaften | Einladung

Jahreshauptversammlung | Nordpokal | 32

wer von uns hätte vor einem Jahr gedacht, als das Editorial in der ersten Ausgabe des

NT 2010 erschien, dass ein Jahr später so vieles anders und hoffentlich auch besser

sein würde, wenn ich als Beispiel unser Printmedium „Niederrhein Tennis“ nehme:

Herzlich willkommen zur Ausgabe 1/2011 des NT im neuen Gewand und im neuen

Verlag!

Das alte Tennisjahr ist längst abgehakt. Gleichwohl möchte ich eine Rückschau

geben auf 2010, da ja auch auf der nächsten Mitgliederversammlung des TVN am

6. 4. 2011, Vorstand, Referenten, wesentlich unterstützt durch das Hauptamt, Rechenschaft

abgeben. Nahtlos ergibt sich daraus auch eine Vorschau auf Aufgabenstellungen

und -lösungen im neuen Jahr. Aus diesem Grund wird dieses Vorwort ergänzt durch

einen Bericht auf weiteren Seiten dieses NT. Den gesamten Text finden Sie im Internet

unter: www.tvn-tennis.de/organisation/mitgliederversammlung/

Auf ein gutes und erfolgreiches Tennisjahr 2011 im Tennis-Verband Niederrhein

und eine angenehme Lektüre des neuen NT!

Ihr

Ulrich Bunkowitz

Präsident

10

4 7 24

AUS DEN BEZIRKEN

NIEDERRHEIN TENNIS 3


Neue Deutsche Meister:

Gabriele Lucke

und Frank Potthoff

Bei den 43. Nationalen Tennis-Hallenmeisterschaften

für Seniorinnen und Senioren

in der Essener Tennishalle in

Bergeborbeck gab es in der

„Königsklasse“ erneut eine

Wachablösung: Gabriele Lucke

(SC Poppenbüttel) löste mit

einem Dreisatz-Erfolg die Vorjahresdritte

Dr. Gabi Kirchner

4 NIEDERRHEIN TENNIS

ESSEN | Die 43. Deutschen Hallen-Tennismeisterschaften der

Seniorinnen und Senioren waren wieder eine Mammutveranstaltung.

(RW Regensburg) 6:2, 4:6, 6:1 ab. Die neue

Titelträgerin, vor 18 Jahren von Turnierdirektor

Peter Schuster zur Tennis-Trainerin

ausgebildet, kehrte damit als Neu-Seniorin

an den Ort ihres Triumphes zurück.

„1989 war für mich ein entscheidendes

Jahr“ erinnert sie sich: „Die Mauer wurde

geöffnet, ich machte mein Abitur und

konnte mich mit dem Titel der letzten

DDR-Meisterin schmücken.“

Die neuen Deutschen

Meister in der Königsklasse

40: Gabriele Lucke

(SC Poppenbüttel)

und Frank Potthoff

(TC Johannesberg).

Potthoff verteidigtTitel

Frank Potthoff verteidigte bei den Herren

40 seinen Titel aus dem Vorjahr. Der für

den Düsseldorfer Club TC Johannesberg

spielende 40-Jährige hatte in einem

hochklassigen Match mit Ingo Herzgerodt

(DTV Hannover) beim 4:6, 6:4, 6:4 einige

Schwierigkeiten. „Es war ein sehr gutes

Herrentennis mit sehenswerten Ballwechseln“,

bilanzierte Turnierleiter Carsten


Lemke das Finale. Ingo Herzgerodt,

in Diensten des Bundesligisten

Hannover bei den Herren

30, leistete dem Niederrhein-Vertreter

erheblichen Widerstand.

Ulrich Bunkowitz, Präsident

des Tennisverbandes

Niederrhein zog eine positive

Bilanz der achttägigen Mammutveranstaltung,

der größten

ihrer Art in Europa: „Nicht

nur die Quantität mit Feldern

von 128 Teilnehmern, sondern

auch die Qualität des Turniers

war außergewöhnlich.“ Sein

Dank ging vor allem an die

Organisation mit dem Hausherren

und Bezirksvorsitzenden

Gerhard Nölle an der Spitze:

„Es ist schon eine besondere

Herausforderung, eine Veranstaltung

so reibungslos über

die Bühne zu bringen.“ Mit sieben

Meisterschaften im Einzel

und Doppel konnte er mit seinen

Niederrheinern“ ebenfalls

zufrieden sein.

Essenerin siegt

„Geil“ war die spontane Resonanz

von Karin Plaggenborg

(Etuf) nach ihrer ersten Deutschen

Meisterschaft bei

den Damen 50. Nach einem

„Durchhänger“ im zweiten

Satz bezwang sie die Kölnerin

Gabriela Jarecki im

Finale mit 6:3, 4:6, 6:1. Sie

blieb damit die einzige Deutsche

Meisterin aus Essen. Im

Doppel unterlag sie mit ihrer

Klubkameradin Susanne Piette

denkbar knapp gegen Dagmar

Hellwegen/Gerda Preissing-Sigel

(Olympia Neumünster)

6:2, 6:7, 6:7.

Horst-Dieter van de Loo

(BW Krefeld) trug sich bei den

Herren 60 erneut zweimal in

die Siegerliste ein. Im Einzel

zeigte er Moral und drehte

nach einem 1:4- Rückstand im

dritten Satz das Steuer gegen

Peter Marklstorfer (RB Regensburg)

noch herum. Der

Krefelder siegte mit 6:4, 6:7,

7:5. Mit seinem langjährigen

Doppelpartner und Vereinskameraden

Herren 60, Dr.

Janos Borsay, setzte er sich

gegen Xavier de Villepin/Paul

Schulte (Wiesbadener THC/

TC Johannesberg) mit 6:3, 7:5

durch. DIETER MEIER

Damen 40: Gabriele Lucke (SC Poppenbüttel) hatte beim Finalsieg

gegen Dr. Gabi Kirchner (RW Regensburg) 6:2, 4:6, 6:1 das bessere

Stehvermögen. Gabi Kirchner hatte vor dem Match mit ihrer Prognose

Recht: „Sie ist besser als ich.“

Herren 40: Siegerehrung mit den beiden Hauptdarstellern Frank Potthoff

(TC Johannesberg) und Ingo Herzgerodt ( (DTV Hannover) nach

dem 4:6, 6:4, 6:4-Erfolg des Düsseldorfers und den Offiziellen Gerhard

Nölle (Bezirksvorsitzender), Dr. Claus Stauder (DTB-Ehrenpräsident und

TVN-Präsident Ulrich Bunkowitz.

Damen 45: Susanne Veismann (DTV Hannover) musste gegen Christiane

Wolf (TSC Mainz) beim 6:1, 7:5 kämpfen.

Herren 45: Stefan Burchard (TC SW im ASV Landau) revanchierte sich

für seine Vorjahresniederlage mit einem glatten 6:3, 6:1-Finalerfolg

gegen Andreas Franz (TK Bietigheim).

Rudolf Jelinek, 1. Bürgermeister,

übermittelte die Grüße des Oberbürgermeisters

der Stadt Essen.

Hausherr und Bezirksvorsitzender

Gerhard Nölle.

Prominenter Besuch aus Bad

Neuenahr: TVN-Präsident Ulrich

Bunkowitz begrüßte die Turnierdirektorin

der Sommer-DM,

Dr. Jutta Kurtenbach.

NIEDERRHEIN TENNIS 5


Herren 50: Klaus Liebthal (BW Bad Ems) hatte gegen Jürgen Müller

(DSD Düsseldorf) beim 6:1, 6:3 wenig Probleme. Der TVN-Seniorenreferent

war allerdings nicht ganz fit.

Herren 60: Horst-Dieter van de Loo (BW Krefeld) bewies Stehvermögen.

Gegen Peter Marklstorfer (RB Regensburg) kämpfte er sich nach einem

1:4-Rückstand im dritten Satz noch zurück und siegte mit 6:4, 6:7, 7:5. Es

gratulierten Turnierleiter Carsten Lemke und Turnierdirektor Peter Schuster.

Die Ergebnisse der Endspiele

Damen 40: Gabriele Lucke (SC Poppenbüttel)

- Dr. Gabi Kirchner (RW Regensburg)

6:2, 4:6, 6:1.

Damen 45: Susanne Veismann (DTV

Hannover) – Christiane Wolf (TSC Mainz)

6:1, 7:5.

Damen 50: Karin Plaggenborg (Etuf

Essen) – Gabriela Jarecki (Marienburger

RW Regensburg)SC) 6:3, 4:6, 6:1.

Damen 55: Dagmar Hellwegen (Olympia

Neumünster) – Margreth Beyer (Andernacher

TC) 7:5, 1:6, 6:2.

Damen 60: Heidi Eisterlehner (TC

Waldau Stuttgart) – Susanne Schweda

(Bonner THV) 6:1, 6:2.

Damen 65: Heide Orth (SC Ettlingen) –

Barbara von Ende (TSC Göttingen) 6:1,

6:2.

Damen 70: Elisabeth van Bömmel (MTV

Jever) – Edith Daube (GW Langenfeld)

6:4, 6:4.

Damen-Doppel

Damen 40: Dorit Kersten/Shabnam Siddiqi-El

Hatri (BW Neuss) – Petra

Dobusch/Christina Wolf (TC Doggenburg

Stuttgart/TSC Mainz) 7:5, 7:6.

Damen 50: Dagmar Hellwegen/Preissing-Sigel

(Olympia Neumünster) - Susanne

Piette/Karin Plaggenborg (Etuf

Essen) 2:6, 7:6, 7:6.

Damen 55: Jutta Bökmann/Ingrid Bauwens

(TC Rheinstadion) – Margreth Beyer/Erika

Harzheim (Andernacher TC/TV

Stockdorf) 6:0, 7:6.

Damen 60/65: Heide Orth/Renate Schröder

(SC Ettlingen/Olympia Neumünster)

– Hanne Eckert/Gabriele Koplin (TC Heilbronn/Kölner

THC) 7:6, 6:1.

6 NIEDERRHEIN TENNIS

Damen 70: 1. Edith Daube/Irmgard Gerlatzka

(GW Langenfeld/TC Schiefbahn),

2. Elisabeth van Bömmel/Ileana von Onciul

(MTV Jever/SV Böblingen), Josefine

Korff/Liselotte Müller (TC Essen-Bredeney/Harburger

TuHC).

Herren

Herren 40: Frank Potthoff (TC Johannesberg)

– Ingo Herzgerodt ( (DTV Hannover)

4:6, 6:4, 6:4.

Herren 45: Stefan Burchard (TC SW im

ASV Landau) – Andreas Franz (TK Bietigheim)

6:3, 6:1.

Herren 50: Klaus Liebthal (BW Bad Ems)

– Jürgen Müller (DSD Düsseldorf) 6:1,

6:3.

Herren 55: Peter Sachse (TSV Künzelsau)

– Thomas Emmrich (TC Johannesberg)

6:1, 6:2.

Herren 60: Horst-Dieter van de Loo (BW

Krefeld) – Peter Marklstorfer (RB Regensburg)

6:4, 6:7, 7:5.

Herren 65: Peter Adrigan (TC Wolfsberg

Pforzheim) – Stepan Koudelka (GW Lingen)

6:3, 6:3.

Herren 70: Klaus Haas (TC RW Karlsdorf)

– Eckard Kärcher (TSC Mainz) 6:0, 6:0.

Herren 75: Bernd Grosse-Ruyken (Marienburger

SC) – Fritz Charisse (TC Oestrich-Winkel)

6:1, 3:6, 6:2.

Herren 80: Hans Walter Ovenhausen (TC

Rednitzhembach) – Hans Mathiak (TuS

Hamm) 6:4, 2:6, 6:2.

Herren-Doppel

Herren 40: Matthias Huning/Frank Potthoff

(Bayer Wuppertal/TC Johannesberg)

– Christopher Blömeke/Ingo Herzgerodt

(SW Cuxhaven/DTV Hannover) 7:6, 6:3.

Herren 50: Dr. Olaf Harder/Manfred Min-

Herren 55: Peter Sachse (TSV Künzelsau) fertigte den Neu-Niederrheiner

und Hildener Trainer Thomas Emmrich (TC Johannesberg) mit 6:1,

6:2 ab. Der Lohn: eine Zigarre und ein Bier.

Herren 40: Zweiter Erfolg für Frank Potthoff. Nach seinem Einzelsieg

setzte er sich mit Matthias Huning (Bayer Wuppertal) gegen Christopher

Blömeke/Ingo Herzgerodt (SW Cuxhaven/DTV Hannover) im Doppel

7:6, 6:3 durch.

ker (SV Großburgwedel) - Lutz Groeger/

Jürgen Müller (RW Porz/DSD Düsseldorf)

7:6, 7:6.

Herren 55: Karl-Ludwig Müller/Peter

Olinger (BW Bad Ems) – Klaus-Peter

Kampschulte/Heinz Küppers-Anhamm

(TC St. Mauritz) 6:4, 6:4.

Herren 60: Dr. Janos Borsay/Horst-Dieter

van de Loo (BW Krefeld) - Xavier de Villepin/Paul

Schulte (Wiesbadener THC/TC

Johannesberg) 6:3, 7:5.

Herren 65: Peter Adrigan/Wolfgang Korn

(TC Wolfsberg Pforzheim/THC Lüneburg)

– Gerhard Groell/Harald Koglin TC Lese

Köln/TV Espelkamp-Mittwald) 5:7, 6:3,

7:6.

Herren 70: Klaus Haas/Bodo Nitsche (RW

Karlsdorf/TEC Waldau Stuttgart) – Jürgen

Blaumann/Carsten Keller (SV Berliner

Bären/LTTC RW Berlin) 6:3, 6:2.

Herren 75: Wilhelm Karamann/Karl-Dieter

Rödermund (BW Salzgitter(SC Lippstadt)

– Günter Klock/Manfred Lilie (SV

Böblingen/MTC Germania) 6:4, 3:6, 7:6.

Mixed

Mixed 40: Sabine Gerke-Hochdörffer/Karsten

Braasch (BW Köln/RW Porz) -

Judith Rollka/Axel Bandun (Kahlenberger

HTC/TC Raadt) 6:3, 6:1.

Mixed 50: Gundula Wieland/Andreas

Kohl (SV Böblingen/TSV Künzelsau) –

Susanne Schweda/Rainer Friemel (Bonner

THC/TC Johannesberg) 6:3, 6:0.

Mixed 60: Telsche Andree/Jürgen Ahlf

(Blankenese/SW Cuxhaven) - Heidemarie

Oehlsen/Jürgen Vollstädt (RW Barsingehausen)

2:6, 6:4, 7:6. DIETER MEIER


Fotos: F.Meier

Damen 50: Gratulation vom TVN-Präsidenten Ulrich Bunkowitz

an Karin Plaggenborg (Etuf Essen) zur ersten Deutschen

Meisterschaft bei den Damen 50.

Damen 60: Heidi Eisterlehner (TC Waldau Stuttgart) erweiterte

ihre Titelsammlung nach einer taktisch klugen Leistung

gegen Susanne Schweda (Bonner THV) mit 6:1, 6:2.

Herren 65: Peter Adrigan (TC Wolfsberg Pforzheim) wurde

seiner Favoritenrolle als Topgesetzer gegen Stepan Koudelka

(GW Lingen) mit 6:3, 6:3 erneut gerecht.

Das Organisationsteam mit Sigrid Bender, Gerhard Nölle,

Renate Czekalla, Helga Esser, Dieter Meier, Dietmar Stratmann,

Carsten Lemke, Ulrich Bunkowitz und Peter Schuster.

Damen 55: In der Wiederauflage des Vorjahresfinales

setzte sich Dagmar Hellwegen

(Olympia Neumünster) erneut gegen Margreth

Beyer (Andernacher TC) mit 7:5, 1:6, 6:2 durch.

Heide Orth, früher in den Diensten des Etuf,

wurde von Ulrich Bunkowitz, Präsident des

Tennisverbandes Niederrhein, und dem DTB-

Seniorenreferenten Jürgen Vollstädt als Nummer

eins der Weltrangliste geehrt.

Herren 70: Dauerbrenner Klaus Haas (TC RW

Karlsdorf) war erneut in seiner Altersklasse

nicht zu stoppen. Eckard Kärcher (TSC Mainz)

musste sich beim 6:0, 6:0 mit der Vizemeisterschaft

begnügen.

EM: Bauwens und

Maas erfolgreich

Gleich beim ersten Saison-

Höhepunkt im neuen Tennis-Jahr,

den 35. Hallen-Tennis-Europameisterschaften

für Seniorinnen und Senioren

im österreichischen Seefeld,

spielten Ingrid Bauwens

und Manfred Maas

vom TC Rheinstadion ein

tolles Turnier. Sie präsentierten

sich zum Start in die

neue Saison in bestechender

Frühform und landeten auf

dem Siegertreppchen.

Mit ihrer Doppelpartnerin

Heidemarie Oehlsen, Rot-

Weiß Barsinghausen, konnte

sich Ingrid Bauwens als

aktuelle Europameisterin im

Doppel 60+ in die Siegerliste

eintragen.

In den ersten Runden wurden

Elke Stübs/Lore Jipp

(Olympia Neumünster/Groß

Grönau) mit 6:0, 6:0 und

Maria Kraze/Gabriele Diestelhorst

(RW Ingolstadt/MTV

München) mit 6:4, 6:3 geschlagen.

Die Gegnerinnen

im Halbfinale und Endspiel

konnten aus persönlichen

Gründen leider nicht antreten.

Bereits im vorigen Jahr

hatte Ingrid Bauwens den

Titel im Doppel 55+ geholt.

Im Herrendoppel 60+ ging

die Bronzemedaille an Manfred

Maas und Wolfgang

Hiss, TK GW Mannheim. Die

ungesetzte Paarung qualifizierte

sich mit hart erkämpften

Siegen über die Österreicher

Hans Heißl/Hannes

Madersbacher (6:3, 6:7, 10:7)

und Rafael Ruiz/Björn Melle

(Spanien/Norwegen, 4:6, 6:4,

10:5) für das Halbfinale. Den

Einzug ins Endspiel verhinderte

dann die an zwei eingestufte

Paarung Xavier Villepin/Alfred

Böckl (Wiesbadener

THC/Luitpoldpark

München) mit 6:4 und 7:6.

Die EM-Hallenmeisterschaften

gelten als das größte

Senioren-Turnier in Europa.

Rund 650 Teilnehmer aus

über 30 Nationen nahmen

an dem ITF-Turnier der

1. Kategorie in Tirol teil.

PETER KÖHLER

Blumen für die Damen der

Organisation durch Jürgen

Vollstädt: Sigrid Bender, Renate

Czekalla, Brigitte Galinnis.

NIEDERRHEIN TENNIS 7


Kevin Deden vom

TV Overath musste

sich in Biberach erst

im Finale geschlagen

geben.

8 NIEDERRHEIN TENNIS

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN 2010

Kevin Deden Deutscher Vizemeister

Sina Haas (MTG BW Mannheim)

und Peter Gojowczyk

(TC Großhesselohe) heißen

die Sieger der 39. Nationalen

Deutschen Tennis-

Meisterschaften der Damen

und Herren. Während der an

Position drei gesetzte Gojowczyk

gegen Vorjahresfinalist

Kevin Deden (TV Osterath)

drei Sätze benötigte, krönte

die 18 Jahre alte Haas ihre

großartige Vorstellung in Biberach

mit einem überraschenden

Zwei-Satz-Erfolg über die

Weltranglisten-195. Mona

Barthel (TC RW Wahlstedt).

„Am Anfang war ich wieder

viel zu nervös und habe

nicht zu meinem Spiel gefunden.

Über den Kampf bin

irgendwann ins Match gekommen

und dann immer

besser geworden", kommentierte

die glückliche Siegerin

den Verlauf des ersten Satzes. Mit 1:5 hatte

die Nachwuchshoffnung aus Baden

bereits zurückgelegen, holte dann Spiel

für Spiel auf und entschied den Durchgang

schließlich im Tiebreak für sich. In

Satz zwei sorgte ein einziges Break zum

5:4 für die Vorentscheidung zugunsten

von Sina Haas, die nach einer Stunde und

47 Minuten ihren ersten Matchball zum

7:6 (7:5), 6:4 verwandelte. „Das ist eine

Riesenüberraschung für mich. Das war

mein letztes Turnier in diesem Jahr und

ich habe nicht damit gerechnet, hier den

Titel zu gewinnen", so die sprachlose Siegerin,

die zuvor im Halbfinale Fed-Cup-

Spielerin Kristina Barrois in drei Sätzen

geschlagen hatte.

Ausgeglichenes Match

Bei den Herren sahen die Zuschauer ein

über weite Strecken ausgeglichenes Endspiel

über drei Sätze, in dem Peter Gojowczyk

nach einer Stunde und 25 Minuten

das bessere Ende für sich hatte. „Anfangs

ist das Match nicht so gelaufen, wie ich es

Erfolgreiches

VDT-Regionalseminar

Im vergangenen Herbst fand zum wiederholten

Male im Lintorfer TC ein

VDT-Regionalseminar zur Trainerfortbildung

statt. 142 Teilnehmer waren in

die LTC-Tennishalle gekommen, um u.a.

den Vorträgen von DTB-Bundestrainer

Hans-Peter Born, Alexander Jakubec,

Rolli-Bundestrainer Christoph Müller,

Alexander Waske, TVN-Verbandstrainer

Eric Jelen, VDT-Vize Hans Eckner und

Dr. Axel Niemöller, „Trainer des Jahres

2009“, zu lauschen. Die Veranstalter

André Jethon und René Kaiser zogen

eine zufriedenstellende Bilanz

Deutsches Fed-Cup-Team in

den Play-offs gegen die USA

Angeführt von Andrea Petkovic spielt das deutsche

Fed-Cup-Team in den Play-offs am 16./17. April

vor eigenem Publikum gegen die USA um einen

Platz in der Weltgruppe 2012. Wo... – stand bei

Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Mannschaft

um Teamchefin Barbara Rittner hatte sich durch

ein 4:1 in Slowenien für die Ausscheidungsrunde

qualifiziert. Während die USA in ihrem Auswärtsspiel

in Antwerpen gegen Kim Clijsters & Co mit

4:1 eine belgische Klatsche Gand Cru Classé kassiert

hatte. (sid/km)

wollte. Ich war das erste Mal

im Finale und entsprechend

nervös. Kevin hat gut serviert,

im zweiten Satz aber ein wenig

nachgelassen und so konnte

ich das wichtige Break machen",

kommentierte der

neue Titelträger anschließend

den Spielverlauf. 3:6, 5:4

stand es aus der Sicht des 21

Jahre alten Eisenhofeners, als

er seinem Gegner und Trainingspartner

zum ersten Mal

den Aufschlag abnehmen

konnte und nach Sätzen ausglich.

Im entscheidenden

Durchgang gab Peter Gojowczyk

nur noch ein Spiel ab und

sicherte sich mit 3:6, 6:4, 6:1

seinen ersten deutschen Meistertitel.

„Ich bin sprachlos. Auf

diesen Titel bin ich sehr stolz.

Es ist ein versöhnlicher Abschluss

eines schwierigen Jahres

mit zahlreichen Verletzungen

und Krankheiten. Jetzt

geht es erst einmal in den

Urlaub.“

Am Tag zuvor hatten sich

Nina Zander (THC im VfL

Bochum) und Jan-Lennard

Struff (Dortmunder TK RW

98) den deutschen Meistertitel

im Mixed gesichert. Das Duo

aus Westfalen hatte sich im

Finale mit 6:4, 6:3 gegen

Sabrina Baumgarten (TC RW

Barsinghausen) und Stefan

Seifert (HTV Hannover)

durchgesetzt. /DTB


Oliver Mours

Vereinstrainer des Jahres 2010

Wenn der Westwind

weht, hört man in Krefeld

das Plop-Plop grünweisser

Tennisbälle. Nicht nur

Tennisclubs aus der Samtund

Seidenstadt sorgen für

diese wundersame Akustik. Es

ist besonders ein kleiner feiner

Vorortverein, der TC

Grün-Weiss St. Tönis, mit

einer kontra-trendigen hohen

Betriebsamkeit auf seinen sieben

Tennisplätzen. 410 Mitglieder

jagen Medenspielpunkte

in 14 (!) Erwachsenen-

Teams und 170 (!) Kinder und

Jugendliche tun es ihnen in

acht Mannschaften gleich.

Eine solch’ sensationelle Leistung

benötigt einen adäquaten

Motor. Und der ist – da sind

sich alle einig – der 43-jährige

Tennislehrer Oliver Mours.

Anläßlich des 24. VDT-

DTB-Bundeskongresses, Anfang

diesen Jahres in München,

wählte ihn eine unabhängige

Jury zum „Vereinstrainer

des Jahres 2010“. NT

gratuliert im Namen aller

Niederrheiner und freut sich

mit dem Cheftrainer des TC

Grün-Weiss St. Tönis über

diese tolle Auszeichnung.

Nach verschiedenen Stationen

im HTC Blau-Weiss Krefeld,

TC Uerdingen 1900 und

CTC zeichnet Oliver Mours

seit 12 Jahren nun für den

Trainingsbetrieb an der Geldenerstraße

verantwortlich. Mit

seinem benachbarten 5-Feld-

Tenniscenter Lohrheide hat er

seinen Trainingsmittelpunkt

in St. Tönis manifestiert.

„Ich bin immer der für’s

Miteinander“, sagt Familienvater

Oliver und Ehefrau Angi

und Filius Luca nicken zustimmend.

Oliver Mours zeigt

Präsenz, jeden Tag. Und hätte

er sich nicht eine juvenile

Erscheinung dabei bewahrt, er

müsste für seinen Kommentar

zum Praxis-Einsatz „Grausame

Woche“ nach einem Komparativ

suchen. Unterstützung im

Trainingsalltag erfährt er von

Altmeister Klaus Deden und

Nachwuchskräften aus dem

eigenen „Stall“, wie Tim Bimlich,

Lars Tizek, Dario Durazzo,

Benjamin Wahlicht, Michaela

Rütten und Adem Abduelhayoglu.

Methodiktennis steht fett auf

w w w . t v n - t e n n i s . d e

Ehrung | Oliver Mours,

Cheftrainer des TC Grün-Weiss St.

Tönis, wurde zum „Vereinstrainer

des Jahres 2010 gewählt.

dem täglichen Menüplan.

Und Oliver Mours ist überrascht

bis schockiert, wenn er

beim Blick über den Tellerrand

feststellt, wie beschwerlich

der Weg der Umsetzung

in der Peripherie

doch sein kann. Dabei gibt

der DTB als Dachverband mit

seiner „Play + Stay“ – Kampagne

einen unbedingten methodischen

Leitfaden vor. Das

Motto ist ihm wie eine Saite

ins Ösenband gezogen, denn:

Lebenslanges Lernen lohnt !

Oliver Mours steht auf

ständige Fortbildung, auf

neue Projekte wie Midcourtturniere,

auf mehr Wettkämpfe

für Kids und alle Altersklassen

– besonders im Winter,

und er will Mädchen früher

in Damen-Mannschaften in-

tegrieren. Und weil er ja eigentlich

rund um die Uhr

„auf’m Platz“ ist, möchte er in

der sehr begrenzten Freizeit

nach einem Tandemsprung in

2009 in diesem Jahr ein Houserunning

versuchen.

Wir wünschen Oliver

Mours bei all’ seinen Unternehmungen

ein gutes Gelingen

und viel Erfolg. Und

irgendwie muss auch die gute

Luft am Niederrhein und der

fruchtbare Boden beiderseits

des großen Stroms ein Kriterium

sein, warum Vereinstrainer

des Jahres häufiger

von hier kommen.

Oliver Mours ist nach Dr.

Axel Niemöller im Vorjahr und

Willi Zylka 2007 nun schon der

Dritte im Bunde. Herzlichen

Glückwunsch! / KLAUS MOLT

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NIEDERRHEIN TENNIS 9


vormerken:

Termin: 15.-21. Mai 2011

Tickets: 0211 9596444

„Morituri te salutant“....

oder die wundersame Geschichte über

den Fortbestand des WORLD TEAM CUPs

Totgeweihte leben selten länger und

Wiederauferstehungen gehören eher

in die Welt von Sagen und Märchen. Aber

die schon beerdigte ATP-Tennis-Mannschaftsweltmeisterschaft

schreibt in diesem

Jahr, im Rochusclub, ihre märchenhafte

Fortsetzungsgeschichte.

Was war geschehen ?

Nach der 33. Austragung in 2010 und

einer runden Dekade als Titelsponsor hatte

sich das Düsseldorfer Versicherungsunternehmen

ARAG zurückgezogen. Ein

Nachfolger konnte nicht gefunden werden;

bis zu jenem Montag, dem 13.

Dezember ... – der gefühlt ein Freitag war.

Das Dreigestirn Dietloff von Arnim

(Turnierdirektor), Horst Klosterkemper

(Chairman) und Jochen Schily (Rochusclub

Turnier GmbH) verkündete am

Rolanderweg die Finanzlücke von 1,4 Mio

Euro und die Aussichtslosigkeit, diese

Etatmittel fristgerecht zu stemmen. Das

AUS des Traditionsturniers! Bundesweit

berichtete anschließend die Fachpresse

in schönen Bilderstrecken über das Stelldichein

der Stars beim WORLD TEAM

CUP.

Die noch mal publizierten Siegerfotos

hatten Patina angesetzt, denn die Lüster

der Düsseldorfer Turnier-Perle waren in

den zurückliegenden Jahren etwas glanzlos

geworden. Die Branchenführer, die

durch ihre Teilnahme erst eine Weltmeis-

10 NIEDERRHEIN TENNIS

terschaft zur solchen machen, fehlten im

Rochusclub. Generalisierender Wortlaut

deren Absagen : ... eine Woche vor dem

Pariser Grand Slam wolle man sich kein

stressiges Turniertennis antun und dafür

lieber vollständig regenerieren.

Mit der Vergabe von Weltranglistenpunkten

ab 2009 erwies die ATP dem

WTC einen zusätzlichen Bärendienst,

denn mit der Einordnung in die 250er-

Kategorie wurde die Mannschaftsweltmeisterschaft

(hinter den GS, 1000er und

500er Turnieren) offiziell viertklassig.

Negative Auswirkungenr

Auch der Verlust des Hamburger

MASTERS-Status am Rothenbaum hatte

negative Auswirkungen auf Düsseldorf.

So ziehen die „Paradiesvögel“ auf ihrer

Nord-Süd-Route auf dem Weg nach Paris

nicht mehr zwangsläufig an der NRW-

Landeshauptstadt vorbei .... – sondern

kommen schon aus der südlichen Schönwetterregion

Madrid und bleiben umso

lieber bei einem gut dotierten Einladungsturnier

im Schatten von Roland

Garros hängen.

Die WORLD TEAM CUP-Historie

schien ad acta; dann kam Weihnachten.

Und der Weihnachtsmann. In der Pole-

Position von zig Wunschzetteln müssen

sich Mehrfachnennungen für eine WTC-

Renaissance wiedergefunden haben,

denn kurz nach Jahresfrist und dem

Ende der Weihnachtsferien machte die

frohe Kunde die Runde, dass doch noch

ein potenter Titelsponsor gefunden worden

war: Der österreichische Energiegetränke-Hersteller

„Power Horse“ verleiht

seinem Pegasus Flügel und schickt es an

den Rolanderweg. Hurra – der „34. Power

Horse WORLD TEAM CUP 2011“ findet

vom 15. - 21. Mai im zuletzt sehr bewährten

Turniermodus statt.

Eine Million Euro

Die Österreicher stecken eine Million

Euro in den Turniertopf und die Spielergewerkschaft

ATP verzichtet auf einen

Teil ihrer Lizenzgebühren. Und da der

WDR und TV-Sender Sport1 wieder Live-

Bilder aus dem Rochusclub senden wollen,

müssen jetzt nur noch die Tennis-

Stars kommen. Ave Julius, morituri te

salutant .... – der Daumen zeigt nach

oben. Allerdings nur für die WTC-

Renaissance in 2011.

Glück auf! ... und Fortuna möge eine

Standleitung an den Rolanderweg legen.

Und was der Weihnachtsmann nicht

unter die brennende Tanne hat legen

können, soll jetzt der Osterhase in seine

bunte Eierauswahl integrieren: WTC-

Eintrittskarten ohne Ende! Hier die

Ticket-Hotline für Ihre sofortige Bestellung

= 0211 9596444. /KLAUS MOLT


Die Mannschafts-Weltmeisterschaft der ATP wird auch 2011 in Düsseldorf

ausgetragen. Die gute Nachricht verkündete Turnier-Direktor Dietloff

von Arnim (r.) auf einer Pressekonferenz am 25. Januar. Mit dem

Einstieg der Power Horse Energy Drink GmbH konnte die letzte finanzielle

Lücke im Etat für 2011 geschlossen werden. Das Turnier wird

den Titel POWER HORSE WORLD TEAM CUP tragen. Neben Dietloff von

Arnim präsentieren die Getränkedosen Jens Bauer (Mitte) vom Sponsor

Power Horse sowie Chairman Horst Klosterkemper.

POWER HORSE steigt

beim WORLD TEAM CUP ein

Österreich gilt schlechthin

als die Wiege der Energy

Drinks, viele Unternehmen

sind von dort aus tätig. Nur

wenige haben es ins globale

Top 10-Ranking geschafft. Die

im oberösterreichischen Linz

ansässige POWER HORSE

Energy Drinks GmbH mit Niederlassungen

in Dubai, San

Francisco und Mumbai ist einer

der führenden Anbieter

auf dem Weltmarkt.

Die Marke wird bereits seit

1993 in mehr als 50 Ländern

vertrieben. Hauptmärkte sind

der Mittlere Osten und Afrika;

der Distributionsausbau in

Europa läuft beständig. So

galoppiert der Energy Drink

mit dem schwarzen Hengst

auch heuer im Frühjahr in

Deutschland ein. „Mit unserem

Engagement beim

POWER HORSE World Team

Cup setzen wir in Europa, aber

auch weltweit ein gut sichtbares

Zeichen“, resümiert Geschäftsführer

Thomas Königsbauer.

„Die nachhaltige Dynamik

des Tennis-Sports passt

perfekt zu den Attributen unserer

Marke, die globale Medienpräsenz

des Turniers wird

in vielen Ländern unsere

Kommunikation verstärken.

Dass es sich beim POWER

HORSE World Team Cup um

einen Mannschaftsbewerb

handelt, harmoniert ausgezeichnet

mit unserer Geschäftsphilosophie:

Kräfte bündeln,

um so gemeinsam mit

unseren Partnern am Markt

Erfolge einzufahren“.

POWER HORSE war bereits

in den letzten Jahren im Sportbereich

aktiv. Das Unternehmen

trat als Sponsor der Polo-

Europameisterschaft in Erscheinung

und sponsert den

österreichischen Fußballklub

Linzer ASK. Anlässlich der

Fußballweltmeisterschaft in

Südafrika konnte der bei Manchester

City spielende Emmanuel

Adebayor als Markenbotschafter

verpflichtet werden,

der 2008 Afrikas Fußballer des

Jahres war. Neben Aktivitäten

im Bereich der Sport-Unterstützung

setzt POWER HORSE

zusätzlich zu klassischer Media

und Promotions am POS auch

auf Product Placements. In

Erinnerung bleiben die Auftritte

der Marke im Angelina

Jolie-Film WANTED und die

Kooperation mit 20thCentury

Fox rund um das Action-Movie

A-TEAM. Auch optisch setzt

sich POWER HORSE klar von

den Mitbewerbern ab. Der

Energy Drink ist in eine Dose

mit breiterem Durchmesser

gefüllt. Ein richtig maskulines

Kraftpaket, kein putziges

Döschen.

TABELLE UND SPIELPLÄNE

Damen-Bundesliga 2011

Rang Mannschaft Beg. Punkte Matches Sätze Spiele

1 Vacono TC Radolfzell 0 0:0 0:0 0:0 0:0

2 TC WattExtra Bocholt 0 0:0 0:0 0:0 0:0

3 TC Zamek Benrath 0 0:0 0:0 0:0 0:0

4 TEC Waldau Stuttgart 0 0:0 0:0 0:0 0:0

5 TC ZWS Moers 08 0 0:0 0:0 0:0 0:0

6 TC Rüppurr Karlsruhe 1929 0 0:0 0:0 0:0 0:0

7 TC Rot-Weiss Wahlstedt 0 0:0 0:0 0:0 0:0

8 TC 1899 Blau-Weiss Berlin 0 0:0 0:0 0:0 0:0

Termin Heimmannschaft Gastmannschaft Erg.

Fr. 13.05.2011 13:00

13:00

13:00

13:00

So. 15.05.2011 11:00

11:00

11:00

11:00

So. 29.05.2011 11:00

11:00

11:00

11:00

Do. 02.06.2011 11:00

11:00

11:00

11:00

Sa. 04.06.2011 13:00

13:00

13:00

13:00

Fr. 08.07.2011 13:00

13:00

13:00

13:00

So. 10.07.2011 11:00

11:00

11:00

11:00

TC ZWS Moers 08

TEC Waldau Stuttgart

TC Rüppurr Karlsruhe 1929

TC Zamek Benrath

TEC Waldau Stuttgart

TC Rüppurr Karlsruhe 1929

TC WattExtra Bocholt

Vacono TC Radolfzell

TC Rot-Weiss Wahlstedt

TC 1899 Blau-Weiss Berlin

TC ZWS Moers 08

TC Zamek Benrath

TC ZWS Moers 08

TEC Waldau Stuttgart

Vacono TC Radolfzell

TC Zamek Benrath

TEC Waldau Stuttgart

TC Rot-Weiss Wahlstedt

TC WattExtra Bocholt

TC 1899 Blau-Weiss Berlin

TC Zamek Benrath

TC Rüppurr Karlsruhe 1929

TC 1899 Blau-Weiss Berlin

Vacono TC Radolfzell

TC Rüppurr Karlsruhe 1929

TC ZWS Moers 08

TC WattExtra Bocholt

TC Rot-Weiss Wahlstedt

Vacono TC Radolfzell

TC 1899 Blau-Weiss Berlin

TC Rot-Weiss Wahlstedt

TC WattExtra Bocholt

TC Rot-Weiss Wahlstedt

TC 1899 Blau-Weiss Berlin

TC ZWS Moers 08

TC Zamek Benrath

TC WattExtra Bocholt

Vacono TC Radolfzell

TEC Waldau Stuttgart

TC Rüppurr Karlsruhe 1929

TC Rot-Weiss Wahlstedt

TC WattExtra Bocholt

TC Rüppurr Karlsruhe 1929

TC 1899 Blau-Weiss Berlin

TC Zamek Benrath

Vacono TC Radolfzell

TC Rüppurr Karlsruhe 1929

TC ZWS Moers 08

TC Rot-Weiss Wahlstedt

TC ZWS Moers 08

TC WattExtra Bocholt

TEC Waldau Stuttgart

TEC Waldau Stuttgart

TC Zamek Benrath

Vacono TC Radolfzell

TC 1899 Blau-Weiss Berlin

DTB

Turnierkalender

2011 erschienen

Der gedruckte DTB-Turnierkalender

2011 ist ab sofort erhältlich. Der

Kalender kostet acht Euro, ab dem dritten

Exemplar gibt es einen Euro Rabatt.

Die Bestellung erfolgt über DTB-Partner

Tennis-Point. Ansprechpartner ist Thomas

Niehaus (E-Mail: tniehaus@tennispoint.de).

Eine digitale Version des Turnierkalenders

steht bereits seit Dezember

auf der Homepage des Deutschen

Tennis Bundes (dtb-tennis.de) zum

Download bereit. /DTB

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NIEDERRHEIN TENNIS 11


TVN OPEN 2011: REIN DEUTSCHES FINALE IN KAARST BEI DEN DAMEN

Gronert siegt gegen Zaja

Bei den SEGRO International konnte

die GMS-Siegerin der letzten beiden

Jahre, Sarah Gronert, ihren Titel aus dem

Jahr 2009 wiederholen. Im Finale bezwang

die für Lintorf in der Bundesliga an

den Start gehende Gronert die 19-jährige

Anna Zaja (Großhesselohe) mit 6:7, 7:6, 6:3.

In einem Match, bei dem die Aufschläge

dominierten, sah es lange so aus,

als ob Zaja ihren ersten Sieg bei einem

Future-Turnier erzielen könnte. Zaja

schlug gut auf und spielte schnell und

präzise von der Grundlinie, schaffte es

immer wieder Winner zu schlagen. Doch

Gronert hielt dagegen. Mit druckvollen

Schlägen von der Grundlinie schaffte sie

es im Laufe des Spiels ihrerseits immer

mehr, Zaja in Bedrängnis zu bringen. „Im

dritten Satz konnte ich wegen Schulterproblemen

nicht mehr so gut aufschlagen,

deshalb habe ich da nicht mehr so

gut spielen können“, sagte eine enttäuschte

Zaja nach dem Match. Alles in

allem war Zaja aber mit dem Verlauf des

Turniers zufrieden. Gronert verwandelte

Chris Eaton (l.) und Jan Mertl im Kreis der Linienrichter,

Ballkinder und Offiziellen.

nach drei Stunden ihren ersten

Matchball und ballte mit

einer für sie typischen Geste

die Faust. „Ich will jetzt bei

den Grand Slams einmal ins

Hauptfeld vorstoßen“, gab

Gronert beim Siegerinterview

nach dem Finale Auskunft

über ihre Ziele.

Jan Mertl siegt bei

den Herren

Jan Mertl aus Tschechien

heißt der Sieger bei den

SEGRO International. Die Nr.

410 der Weltrangliste bezwang

die Überraschung des Turniers

und den Publikumsliebling

Chris Eaton aus Großbritannien

nach zwei engen Sätzen

mit 7:5, 6:4. Im ersten

Satz dominierten beide Spieler

klar bei ihren Aufschlagspielen.

Beim Stande von 5:6

wackelte der junge Brite ein-

V.l. Turnierdirektor Marc Raffel, Ulrich

Bunkowitz (TVN), Siegerin Sarah Gronert,

Max Ackermann (FFS), Finalistin Anna Zaja,

Dr. Udo Titz und Sebastian Schmelz (SEGRO).

mal und verlor prompt zum

ersten Mal seinen Aufschlag

und somit den Satz. Danach

spielte Mertl weiter schnörkellos

und voll konzentriert

fast fehlerfrei, aber immer

aggressiv und druckvoll. Doppelspezialist

Eaton hielt mit

tollen Netzattacken und sensationellem

Netzspiel dagegen.

Doch es half nichts. Auch

im zweiten Durchgang reichte

Mertl ein Break beim Stande

von 5:4, um die SEGRO International

zu gewinnen. „Ich

spiele zurzeit mit 29 Jahren

mein bestes Tennis und hoffe,

bald wieder unter den Top

200 zu stehen. Doch Hauptsache

ich bleibe gesund“, sagte

Mertl, der im vergangenen

Jahr sechs Monate verletzungsbedingt

pausieren

musste.

Damen-

Doppel an

Tschechinnen

Erst im Match-Tiebreak

wurde das

Finale im Damendoppel

entschieden. Es

siegten Nikola Frankova/Teresa

Hladikova

(beide CSE) gegen

Paula Kania

(POL)/Marina Melnikova

(RUS) mit 3:6,

7:6, 10:8

Deutsches Duo siegt im

Herren-Doppelfinale

Kevin Krawietz und der GMS-Sieger von 2010

Marcel Zimmermann gewinnen die Doppelkonkurrenz

im Finale gegen die britische

Kombination Chris Eaton/Alexander Slabinsky

mit 6:3, 7:5.


Segro International

ITF Women’s Circuit, 10 000 $

1. Runde: Sarah Gronert (GER) – D. van den

Heuvel (NED) 6:4, 3:6, 6:2; Steffi Bachofer

(GER) – Antonia Lottner (GER) 6:2, 6:2; Tereza

Martincova (CZE) – Lena-Marie Hofmann

(GER) 4:2, ret.; Sabine van der Sar (NED) –

Danielle Harmsen (NED) – 7:5, 7:5; Julia Kimmelmann

(GER) – Carmen Klaschka (GER) 6:2,

6:2; Marina Melnikova (RUS) – Jessica Sabeshinskaja

(GER) 6:0, 6:2; Tereza Hladikova (CZE)

–Adrija Runcha (LAT) 6:2, 6:3; Stephanie Wagner

(GER) – Elixane Lechemia (FRA) 6:4, 6:2;

Paula Kania (POL) – Vanessa Henke (GER) 6:2,

6:3; Carina Witthöft (GER) – Alice Balducci

(ITA) 6:7(5), 6:0, 6:1; Korina Perkovic (GER) –

Nikola Frankova (CZE) 3:6, 6:3, 6:2; Zuzana

Zalabska (CZE) – Constanze Lotz (GER) 3:6, 6:2,

6:4; Anna Zaja (GER) – Julia Babilon (GER) 5:3,

ret.; Bianca Koch (GER) – Claudia Coppola

(ITA) 6:3, 6:1; Amra Sadikovic (SUI) – Nicolette

Van Uitert (NED) 7:5, 6:1; Anna Korzeniak

(POL) – Lesley Kerkhove (NED) 6:4,6:3.

2. Runde: Gronert – Bachofer 7:5, 7:6(5); Martincova

– Van der Sar 6:3, 1:6; 6:2; Kimmelmann

– Melnikova 6:3, 3:6, 6:3; Hladikova –

Wagner 7:5, 7:6(2); Kania – Witthöft 7:6(3),

6:7(3), 6:2; Perkovic – Zalabska 6:4, 3:6, 7:6(7);

Zaja – Koch 6:3, 6:3; Sadikovic – Korzeniak

7:6(3), 7:5.

Viertelfinale: Gronert – Martincova 6:4, 6:0;

Hladikova – Kimmelmann 7:5, 6:3; Perkovic –

Kania 6:3, 6:3; Zaja – Sadikovic 4:1, ret.

Halbfinale: Gronert – Hladikova 6:2, 7:6(7);

Zaja – Perkovic 6:2, 3:6, 7:6(1).

Finale: Gronert – Zaja 6:7(4), 7:6(5), 6:3.

ITF Men’s Circuit, 15 000 $

1. Runde: Henri Kontinen (FIN) – Antony

Dupuis (FRA) 6:1, 6:1; Bastian Trinker (AUT) –

Alexander Slabinsky (GBR) 6:1, 3:6, 6:3; Chris

Eaton (GBR) – Sandro Ehrat (SUI) 6:3, 7:5;

Ervin Eleskovic (SWE) – Kevin Krawietz (GER)

7:5, 7:6(2); Richard Bloomfield (GBR) – Max

Raditschnigg (AUT) 6:3, 6:2; Michel Dornbusch

(GER) – Baptiste Bayet (FRA) 6:4, 6:0; Carl

Bergman (SWE) – Thomas Weigel (GER) 7:6

(3), 6:1; Gero Kretschmer (GER) – Albano Olivetti

(FRA) 6:4, 6:2; Jan Mertl (CZE) – Kevin

Boelhouwer (NED) 6:3, 7:6(4); Francois-Arthur

Vibert (FRA) –Tomas Cakl (CZE) 7:6(6), 7:6(6);

Ivan Bjelica (CZE) – Roman Jebavy (CZE) 7:6(6),

2:6, 6:3; Marcel Zimmermann (GER) – Jiri Kosler

(CZE) 6:1, 6:3; Laurynas Grigelis (LTU) – Andrei

Mlendea (ROU) 6:3, 6:2; Peter Torebko

(GER) – Jakob Sude (GER) 6:4, 6:2; Norbert

Gombos (SVK) – Raphel Özelli (GER) 6:2, 6:1;

Ludovic Walter (FRA) – Marc Sieber (GER) 7:5,

7:6.

2. Runde: Kontinen – Trinker 6:2, 6:1; Eaton –

Eleskovic 7:6(8), 6:2; Dornbusch – Bloomfield

7:6, 6:3; Kretschmer – Bergman 6:7, 7:5, 6:3;

Mertl – Vibert 6:4, 6:4; Zimmermann – Bjelica

6:4, 6:4; Torebko – Grigelis 7:5, 6:3; Walter –

Gombos 6:2, 6:4.

Viertelfinale: Eaton – Kontinen 7:6, 6:3; Kretschmer

– Dornbusch 6:2, 6:4; Mertl – Zimmermann

6:4, 6:4; Walter – Torebko 6:3, 7:6.

Halbfinale: Eaton – Kretschmer 7:6, 3:6, 7:6;

Mertl – Walter 6:4, 2:6, 6:2.

Finale: Mertl – Eaton 7:5, 6:4.

NIEDERRHEINLIGA HALLE 2011

TV Osterath Meister

Zum fünften Mal in den letzten acht

Jahren gewann der TVO am letzten

Spieltag den Titel des Niederrheinmeisters

in der Halle. Ein großartiger Erfolg

der Mannschaft unter Chefcoach „Lucho“

Elias, zu dem man herzlich gratulieren

kann.

In der Aufstellung Kevin Deden, Jens

Janssen, Gerrit Lotz und Dirk Groth

musste man nur in Neuss etwas unerwartet

einen Punkt abgeben. Einer der

Garanten des Erfolgs war Gerrit Lotz, der

diese Saison ungeschlagen blieb und alle

Spiele für sich entscheiden konnte.

Nach drei klaren Siegen gegen TC

Blau-Schwarz Düsseldorf, ETB Schwarz-

Weiss e.V. und TC BW 1919 e.V. Elberfeld

sowie dem Unentschieden in Neuss, kam

es auf der Anlage „Am Krähenacker“ zum

Endspiel um die Niederrheinmeisterschaft

gegen die bis dahin ungeschlagene

Mannschaft des HTC Blau-Weiß Krefeld.

Nach den Einzeln stand es 2:2, wobei

TV Osterath – HTC Blau-Weiß Krefeld

Einzel:

Nr. Pos. Heim Pos. Gast 1.Satz 2.Satz 3.Satz

1 101 Deden, Kevin 102 Kuijlen, Eric 6 : 2 6 : 4 0 : 0

2 103 Janssen, Jens 201 Andre, Sven 6 : 1 6 : 7 6 : 7

3 104 Lotz, Gerrit 202 Bartusch, Alexander 6 : 2 6 : 3 0 : 0

4 201 Groth, Dirk 203 Wilkat, Pascal 7 : 5 4 : 6 6 : 7

Doppel:

Nr. Pos. Heim Pos. Gast 1.Satz 2.Satz 3.Satz

1 103

104

Janssen, Jens

Lotz, Gerrit

201

202

Andre, Sven

Bartusch, Alexander

6 : 1 7 : 6 0 : 0

2 101

201

Deden, Kevin

Groth, Dirk

102

203

Kuijlen, Eric

Wilkat, Pascal

7 : 6 6 : 3 0 : 0

Gesamtergebnis: 4 : 2 10 : 4 73 : 48

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Deden und Lotz ihre Spiele

sicher gewannen und Janssen

und Groth ihre Matches erst

im Champions Tiebreak verloren.

Damit mussten die Doppel

die Entscheidung bringen.

Taktisch gut durch Chefcoach

„Lucho“ Elias aufgestellt,

konnte der TVO beide Doppel

gewinnen. Während es Deden/

Groth im ersten Satz mit 7:6

spannend machten, konnten

Janssen/Lotz ihr Match erst

im Tiebreak des zweiten Satzes

für sich entscheiden.

Alles in allem ein verdienter

Sieg, gegen eine allerdings

sehr starke Krefelder Mannschaft,

die viel dazu beigetragen

hat, dass es ein hervorragender

Tennisabend wurde,

meinte Vereinsvorsitzender

Rolf van Kaldekerken.

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NIEDERRHEIN TENNIS 13


NT | Meisterschaften

TC BW WattExtra

Bocholt | 5:1-Sieg bei

ETuF Essen / TC WattExtra profitiert

von Moerser 2:4-Niederlage

/ Elfter Titel auch für Amanda

Hopmans im 100. Punktspiel für

Bocholt.

Niederrheinliga: Bocholt

holt den elften Titel

Herzlichen Glückwunsch!

Zum elften Mal seit 1998

und zum siebten Mal in Folge

wurde der TC BW WattExtra

Bocholt Meister der Tennis-

Niederrheinliga. Die Bocholter

Damen gewannen bei ETuF

Tennisriege Essen 5:1 (4:0).

Zeitgleich verlor der ärgste

Konkurrent um die Meisterschaft,

der TC Moers 08, etwas

überraschend 2:4 beim Lintorfer

TC. Damit stand Bocholt

bereits vor dem letzten Spieltag

unumstößlich als neuer

Meister vor dem Spitzenspiel

in Moers fest.

Große Serie

Einen schöneren Erfolg hätte

sich zudem auch Amanda

Hopmans (34) nicht wünschen

können: Sie bestritt in

Essen am Baldeneysee ihr

100. Meisterschaftsspiel für

Bocholt. Sie war 1997 gekommen

und gewann somit

als einzige jeden der elf Titel –

eine große, wohl einzigartige

Serie. Vor der Partie war sie

von dem Team und von Coach

Hartmut Bielefeld mit einem

Blumenstrauß geehrt worden

und dankte mit etwas feuchten

Augenlidern.

14 NIEDERRHEIN TENNIS

Die Bocholterinnen, in

jedem Match in Bundesligastärke

angetreten, dominierten

so die Saison, gewannen

bisher alle Spiele 6:0 oder 5:1

und dürften auch in Moers

Favorit sein.

„Ja, wir haben doch eine

schöne Serie hingelegt“, freute

sich am Sonntagmorgen

Coach Bielefeld, als das Ergebnis

aus Lintorf bekannt

war: „Lintorf will unbedingt

die Qualifikation für eine neue

Winter-Regionalliga schaffen.

Deshalb war für mich klar,

dass die gegen Moers alles geben

wollten.“

Die große

Serie mit lediglich

einer

Niederlage

seit 1998 –

einem 2:4 im

Vorjahr

b e i

ETuF Tennisriege Essen – TC BW WattExtra Bocholt

Einzel:

Franziska Etzel – Justine Ozga 4:6, 3:6

Zita Engbroks – Karolina Kosinska 6:7 (2:7), 4:6

Kristina Rendl – Vanessa Henke 2:6, 1:6

Katharina Stückradt – Amanda Hopmans 0:6, 2:6

Die Doppel wurden punktemäßig geteilt, aber nicht gespielt.

ETuF Essen – zeigt, dass das

TC WattExtra-Team am Niederrhein

in der Winterrunde

kaum zu schlagen ist. „Vor

allem für das Team, das immer

sehr engagiert zu Werke geht,

freut mich die Meisterschaft“,

ergänzte Bielefeld. „Selbst

gegen Blau-Weiß Dinslaken,

als hoher Schnee lag, waren

unsere Girls sehr frühzeitig in

der Halle. Das zeigt, wie ernst

sie auch diese Meisterschaftsrunde

nehmen und

nach wie vor heiß sind auf

Titel.“ Die Bundesliga beginnt

am 13. Mai beim TC Benrath.

In Essen wurden die Doppel

geteilt und nicht

mehr gespielt: Nach

den Einzeln hatte

Bocholt bereits mit

4:0 geführt und

somit gewonnen.

„Das klare

Ergebnis

täuscht

allerdings

über

Coach Hartmut Bielefeld ehrt im

Kreise der Mannschaft Amanda

Hopmans für den Erfolg in ihrem

100. Match für Bocholt mit

einem Blumenstrauß. /Andresen

den wahren Spielverlauf.

Essen stellte eine starke

Mannschaft und hat uns alles

abverlangt“, lobte Bielefeld

den Gegner, der auf die

frühere Bocholterin Imke

Küsgen aus Verletzungsgründen

verzichten musste.

Justine Ozga benötigte fast

zwei Stunden, um im Spitzenspiel

Franziska Etzel in die

Knie zu zwingen (6:4, 6:3).

Karolina Kosinska setzte sich

in ihrem Saisondebüt für

Bocholt knapp gegen Zita

Engbroks durch, die im ersten

Satz zwölf Satzbälle vergab (so

beim 5:3 und 40:0). Kosinska

gewann 7:6 (7:2), 6:4. Vanessa

Henke gegen Kristina Rendl

(6:2, 6:1) und Amanda Hopmans

in ihrem Jubiläumsspiel

gegen Katharina Stückradt

(6:0, 6:2) ließen wie erwartet

nichts anbrennen. Damit stand

der fünfte Sieg im fünften Saisonspiel

fest. Zeitgleich mühte

sich Moers in Lintorf, verlor

aber nach den Doppeln beim

2:4 die erhoffte Meisterschaft.

Top-Doppel Vanessa Henke und Nicole

Thyssen für den Hallenniederrheimeister

2010/11, den TC Blau-Weiss WattExtra

Bocholt.

Die Niederrheinligaspiele des TC WattExtra Bocholt:

21. November: Heimspiel gegen TC Grün-Weiß Ratingen 6:0

04. Dezember: Heimspiel gegen TG Blau-Weiß Dinslaken 6:0

11. Dezember: beim TC Rot-Weiß Dinslaken 1:5

16. Januar: Heimspiel gegen TC Lintorf 6:0

22. Januar: bei ETuf Tennisriege Essen 1:5

30. Januar: beim TC Moers 1:5


DEUTSCHES RANGLISTENTURNIER FÜR DAMEN UND HERREN

39. Steintorturnier in Goch

Zum Saisonabschluss fand

auch 2010 wiederum das

Steintorturnier statt. Anders

als in den letzten Jahren wurde

nicht in vollen 32er Feldern

gespielt, die Meldungen

kamen recht zögerlich rein,

eine Erklärung dafür konnte

bisher noch nicht gefunden

werden. Das Wetter nahm

bestimmt Einfluss, obwohl

das Wochenende dann regenfrei

blieb und leichter Sonnenschein

für einigermaßen

behagliche Temperaturen

sorgte.

Sieg für Imke Küsgen

Das Damenfeld bestand nur

aus zwölf Teilnehmerinnen,

dafür wurde aber großartiger

Tennissport geboten. Die Setzliste

wurde von Imke Küsgen –

DTB 46., bereits fünfmalige

Gewinnerin – angeführt, gefolgt

von Romy Kölzer, DTB 54,

Caroline Wegener, ebenfalls

DTB 54 und Vivian Hansen,

DTB 62.

Bis in das Endspiel durchspielen

gelang von den Gesetzten

nur Imke Küsgen. Für

Furore sorgte die im TC RW

Goch groß gewordene Zita

Engbroks DTB 140 mit Siegen

über Katrin Bäcker, Romy

Kölzer und Insa Villnow. Der

Lohn: Endspielteilnahme!

Gegen ihre Clubkameradin

Imke Küsgen hatte sie jedoch

keine Chance und verlor 6:1,

6:1.

Das Herrenfeld bot keine

großen Überraschungen. Die

beiden Gocher Teilnehmer

Manuel Bosssig und Robin

Ebeling spielten ein sehr gutes

Turnier und mussten sich

nur knapp geschlagen geben.

Der an eins gesetzte Tom

Schönenberg setzte sich souverän

bis in das Endspiel

durch, wobei er auf den Chilenen

Luis Contreras traf.

Dort musste Contreras nach

verlorenem 1. Satz, wegen

einer Verletzung, seinem Gegner

gratulieren. Die Siegerehrung

wurde durch den 1. Vorsitzenden

Gerd Thyssen und

den Turnierleiter Volker Wernick

vorgenommen.

Die Herren 55 spielten am

Samstagabend wieder das

Doppelturnier um den Goldpokal

aus. Nach spannenden

Spielen standen sich im Endspiel

die Paarung Paul Gossens,

Ralf Koss und Willi Girmes,

Rolf Lange gegenüber.

Sieger wurden die Erstgenannten.

Willi Girmes sorgte

am Abend für ausgelassene

Stimmung. Das Kuchenbüffet

und die Tombola fanden

ebenfalls wieder großen Anklang.

Die Hauptpreise, ein

Fahrrad aus dem Hause Lörper

und ein Flachbildfernseher

aus dem Hause Thonnet,

konnten sofort den glücklichen

Gewinnern übergeben

werden. Einige Losnummern

warten noch auf ihre Gewinner,

die Liste ist im Clubhaus

ausgehängt. VOLKER WERNICK

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DUNLOP BIOMIMETIC:

Innovative Technologie

DUNLOP hat weltweit seine neue

DUNLOP BIOMIMETIC Tennisracket-Kollektion

eingeführt. Das

Konzept von BIOMIMETIC basiert

auf dem Studium der Natur, welche

entscheidende Inspirationen

liefert, innovative Technologien

zu entwickeln. DUNLOP hat drei

neuartige Technologien in seine neuen Rackets eingebaut:

AEROSKIN – Inspiriert durch die Haihaut reduziert

Aeroskin den Luftwiderstand um bis zu 25% und

führt so zu mehr Power. HM6 CARBON – Inspiriert

durch die Struktur von Bienenwaben werden Ultra

High Modulus Carbon Fasern zwischen den Aerogel/Graphit-Schichten

in hexagonalen (sechseckigen)

Strukturen verarbeitet. GECKO-TAC – Inspiriert

durch die Füße des Geckos wurde bei Griffbändern

eine einmalige Oberflächenbehandlung vorgenommen,

was zu einer bis zu 50% verbesserten Griffigkeit

und Feuchtigkeitsreduktion führt. Ingesamt

besteht die Racket-Range aus 15 Schlägern für

Erwachsene und 8 Junior-Schlägern. Folgende

ATP/WTA Profis sind u.a. BIOMIMETIC-Botschafter:

Fernando Verdasco, Nikolay Davydenko, Nicolas

Almagro, Tommy Robredo, Dominika Cibulkova.

Weitere Infos: www.teamdunlop.de und

www.teamdunlop.tv

Antonia Lottner überrascht

Beim 10.000er Turnier der HEAD German Masters

Series im Braunschweiger THC überraschten die

beiden Juniorinnen im Damen-Doppel-Klassement.

Antonia Lottner vom Bundesligisten TC Moers 08

und ihre Braunschweiger Partnerin Jana Nabel

zeigten Nervenstärke und zogen nach zwei gewonnen

Match-Tiebreaks ins Finale. Dort war die

erfahrenere russische Paarung Aminat Kushkhova/Olga

Panova beim 6:3, 6:0 durch deren körperliche

Überlegenheit nicht zu beeindrucken. Trotzdem

ein großartiges Ergebnis für die

beiden Juniorinnen.

Das Einzel-Klassement gewann die

25-jährige Scarlett Werner 6:0,6:3

ähnlich überlegen gegen Aminat

Kushkhova und nimmt damit Kurs

auf die WTA-TOP 300. K.M.

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NIEDERRHEIN TENNIS 15


NT | Turniere

OFFENE HILDENER STADTMEISTERSCHAFTEN

Dominik Hannig gewinnt Hilden Open

Mit einem spannenden

Herren-Finale gingen

am Sonntag, 19.9., offiziell die

Hilden Open zu Ende. Dominik

Hannig (GW Langenfeld)

und Bastian Sauer (Solinger

TB) lieferten sich ein Drei-

Satz-Match mit tollen Ballwechseln,

das ausgeglichener

und interessanter nicht hätte

sein können. Nachdem Hannig

im Vorjahr das Finale

(Sauer hatte das Halbfinale

erreicht) verlor, konnte er

sich nun mit 6:4, 6:7 und 7:6

(7:4) die Krone aufsetzen.

Rekordbeteiligung

Der stellvertretende Bürgermeister

Rudi Joseph musste

weit in die Annalen zurückgehen,

um festzustellen, dass

bereits seit 1930 die Hildener

Stadtmeisterschaften auf der

Anlage des Vorgängerclubs

HTC Rot-Weiß ausgetragen

werden. Nach der Kriegsunterbrechung

wurden sie 1951

von dem Club wieder aufgenommen,

und seit 2002 als

Offene Hildener Stadtmeisterschaften

ausgetragen. Mit

246 Teilnehmern, davon 70

aus Hilden und 57 vom Veranstalter

TC Stadtwald (TCS),

haben diese Meisterschaften

eine Rekordbeteiligung er-

16 NIEDERRHEIN TENNIS

reicht. 267 Spiele wurden

absolviert, um in 20 Hauptwettbewerben

und neun Nebenkonkurrenzen

die Sieger

zu ermitteln. Auch die

Spielerqualität stimmte bei

diesem Turnier, denn 19 Top-

100-Spieler der Deutschen

Rangliste waren am Start.

Besonders gut besetzt war

die Herren 30-Konkurrenz, in

der gleich sechs Spieler zu

den Top 250 der Deutschen

Rangliste gehörten. Der an

drei gesetzte Jann-Carl Geertzen

(DTB 105) setzte sich im

Finale gegen Daniel Meier

(DTB 148) durch. Auch die

Herren 40 starteten in einem

hochkarätigen Feld, in dem

letztlich die beiden topgesetzten

Thomas Schmitz (DTB 50)

und Markus Wolff (DTB 95)

das Finale erreichten und der

aggressiv spielendere Schmitz

mit 6:2, 6:4 gewann.

Bei den Herren 45 gab es

einige Überraschungen. Kurt

Kümmerle (TCS) schaltete

zwar den topgesetzten Erich

Schmack (DTB 132, SV Hilden

Ost) aus, unterlag dann aber

Alexander Potapov (DTB 188).

Ins Endspiel kamen jedoch

Roland Sander (6, DTB 199)

und der ungesetzte Stefan

Brauckmann, wobei Sander

7:5 und 6:2 gewann.

Endspiele (Herren) und Gruppenplatzierungen (Damen) in den Einzelwettbewerben:

Herren: Dominik Hannig (GW Langenfeld) – Bastian Sauer (Solinger TB) 6:4, 6:7, 7:6

Herren 30: Jann-Carl Geertzen (Kölner KHT SW) – Daniel Meier (Ratinger TC GW) 4:6, 7:6, 7:6

Herren 40: Thomas Schmitz (Gladbacher HTC) – Markus Wolff (RW Porz) 6:2, 6:4

Herren 45: Ralf Sander (Rochusclub) – Stefan Brauckmann (TC Fröndenberg) 7:5, 6:2

Herren 50: Andreas Czogalla (TCS) – Jens Plaggenborg (TCS) 3:6, 6:4, 6:4

Herren 55: Robert Wächter (TC Johannesberg) – Heinrich Klingelhöfer (TCS) 4:6, 6:1, 2:1 Aufg.

Herren 60: Alfred Cremer (BW Neuss) – Heribert Schwarz (TIG Heegstr.) 6:3, 6:2

Herren 65: Bernd Gutsche (DSD) – Dieter Notthof (DSD) 6:2, 6:3

Herren 70: Bernd Redslob (DSD) – Horst Günter Fallschessel (DSD) 6:3, 6:4

Damen: 1. Sandra Pester (Erftstadt), 2. Nina Patzwahl (TCS)

Damen 40: 1. Susanne Lohrmann (TCS) – 2. Basia Hofmann (DSD)

Damen 50: 1. Gisela Wittkampf (ETUF Essen), 2. Ursula Hurtz (TC Lövenich)

Damen 55: 1. Barbara Steenbergen (TK Mülheim-Heißen), 2. Annette Schwer (TC 77 Leichlingen)

Damen 60: 1. Anita Henscheidt (RTHC Leverkusen), 2. Erika Schmelzer (BW Wülfrath)

Doppel-Endspiele:

Damen 40: Claudia Bandowski/S. Lohrmann (TCS) – Mona Ehring/Martina Schüler (TCS) 6:3, 6:0

Herren: Jann Merx/Bastian Sauer (Solinger TB) – Steffen Hallen/Dominik Hannig (GWL) 6:2, 6:2

Herren 30: Bernhard Kainer/Nico Lorenzen (TCS) – A. Parensen/U. Schäfer (TC Metzkausen) 6:2, 6:1

Herren 60: P. Boverhof/D. Oosterveld (TC Johannesberg) – B. Gutsche/B. Redslob (DSD) 6:4, 6:2

Mixed 40: Mona Ehring/Dieter Notthof (TCS) – B. Steenbergen/H. Schwarz 2:6, 7:6, 10:8

Bei den Herren waren die

Stadtwald-Akteure in den höheren

Altersklassen erfolgreicher.

Bei den Herren 50 siegte

Andreas Czogalla gegen seinen

Vereinskameraden Jens Plaggenborg

in drei hart umkämpften

Sätzen. Heinrich

Klingelhöfer musste im Finale

gegen Robert Wächter (TC

Johannesberg) im dritten Satz

aufgeben, wobei Werner Pawelczack

den dritten Rang in

dieser Konkurrenz erreichte,

was Klaus Davidovic bei den

Herren 60 gelang. Bei den

Herren 65 unterlag Dieter

Notthof dem DSD-Spieler

Bernd Gutsche im Finale.

Die Damen-Einzelwettbewerbe

waren eher dünn besetzt.

Erfreulich aus Sicht des

TCS war der zweite Platz der

erst 14-jährigen Nina Patzwahl

und der Sieg von Susanne

Lohrmann bei den Damen 40.

Bei den Doppelwettbewerben

sind traditionell die

TCS-Spieler/innen stärker vertreten.

Vier der zwölf Teams

bei den Herren 30 stellte der

Veranstalter. Bernhard Kainer/Nico

Lorenzen setzten

sich hier gegen die Metzkausener

Vertretung Parensen/

Schäfer durch und auch der

dritte Platz ging an das TCS-

Team Andreas Bandowski/

Marc Brix, das gegen den späteren

Sieger im Halbfinale verlor.

Im Mixed 40 konnten sich

überraschenderweise Mona

Ehring/Dieter Notthof gegen

die höher eingestuften Barbara

Steenbergen/Heribert Schwarz

mit 10:8 im Match-Tiebreak

durchsetzen. Außerdem stehen

noch zwei Finalspiele aus,

an denen nur Stadtwald-Spieler/innen

beteiligt sind. Im

Damen-Doppel stehen sich

Christina Erdmann/ Theresa

Mayr und Alexandra Schütz/

Melanie Stolz gegenüber und

beim Herren Doppel 50 sind

es Andreas Czogalla/Branco

Vuzem und Heinrich Klingelhöfer/

Reinhold Engelbertz.


Siegerehrung der Damen: In einer Neuauflage des Vorjahresfinales setzte sich erneut die

Holländerin Aniek van Koot gegen die Berlinerin Katharina Krüger durch. Hinten v.l.: Peter

Schuster (Präsident Verband Deutscher Tennislehrer), Rudolf Jelinek (1. Bürgermeister), Gerhard

Nölle (Bezirksvorsitzender), Heinz Wagner (Deutscher Tennis Bund), Dietmar Stratmann

(Oberschiedsrichter). Unten v.l.: Aniek van Koot, Ernst Denneborg (Vertreter des Schirmherrn

Dr. Thomas de Maiziere), Katharina Krüger, Edwin Kornel (DTB, Referat Rollstuhltennis). D.M.

22. GERMAN OPEN IM ROLLSTUHLTENNIS IN ESSEN

Holländische Übermacht

Die topgesetzten Franzosen konnten

bei den Herren die Erwartungen

nicht ganz erfüllen. Beide Titel holten

sich die jungen Niederländer Tom Egberink

bei den Herren und Aniek van Koot

bei den Damen.

Wie hochklassig das mit Spielern aus

12 Nationen besetzte Turnier war, zeigt,

dass bereits in der ersten Runde die Vorjahresfinalisten

Pjotr Jaroszewski aus

Polen und der Franzose Lahcen Majdi

aufeinander trafen und diesmal der

Franzose mit 4:6, 6:4, 6:2 für sich entscheiden

konnte, jedoch im Endspiel gegen

den Jungstar aus Holland Tom Egberink

mit 6:2, 6:4 chancenlos war.

Die deutschen Spieler konnten, in Abwesenheit

des amtierenden Deutschen

Meisters Peter Seidl aus Passau, jeweils

die erste Runde erreichen. Der Berliner

Sven Hiller wehrte sich dabei tapfer gegen

den an 1 gesetzten Franzosen Frederic

Cazeaudumec, verlor jedoch erwartungsgemäß

mit 2:6, 2:6. Steffen Sommerfeld

(Berlin) hatte den Vorjahresfinalisten Lahcen

Majdi am Rand einer Niederlage. Er

schaffte in beiden Sätzen ein Break, unterlag

jedoch 5:7, 4:6. Guido Nespethal hatte

gegen seinen Angstgegner Albin Batycki

(POL) keine Chance und verlor 1:6, 3:6.

Bei den Damen beherrschte erneut die

an Nr. 6 der Welt platzierte Niederländerin

Aniek van Koot die Konkurrenz. Sie gewann

gegen die deutsche Spitzenspielerin

Katharina Krüger mit 5:7, 6:1 und 6:0.

Die verletzungsbedingten Ausfälle der

Newcomerin Sabine Ellerbrock und der

Lokalmatadorin Nora Sommerfeld konnte

die erst seit einem Jahr im Rollstuhl spielende

Bianca Osterer (Kamp Lintfort)

durch ihren überraschenden Einzug ins

Halbfinale kompensieren. Sie musste sich

jedoch der dominanten Niederländerin

van Koot mit 1:6, 2:6 geschlagen geben.

Den Doppel-Titel sicherte

sich bei den Herren

die französisch/

polnische Paarung Caz

e a u d u m e c / Ja r o szewski

mit 3:6, 6:1, 7:5

gegen die Franzosen Majdi/Dalmasso. Bei

den Damen gewann das holländische Duo

van Koot/Timmermann 6:3, 6:2 gegen das

englisch/deutsche Paar Hunt/Krüger.

Erstmals reisten zwei israelische

Spieler an. Der Kriegsversehrte Kordoni

sicherte sich den Titel gegen den Schweizer

von Däniken in der Second Draw mit

6:2, 1:6 und 7:5.

Die Juniorendisziplin rundete diese

bemerkenswerte Spitzenveranstaltung im

Behindertensport ab. Im Endspiel standen

sich wieder zwei Holländer gegenüber.

Rody de Bie gewann gegen Carlos Anker

mit 6:0 und 6:0.

Rollstuhltennis ist eine der wenigen

Sportarten, die keine Unterteilung in

Behindertenklassen kennt. Die Ergebnisse

werden die Diskussion einer Klasseneinteilung

wieder anregen, gewannen doch

beide Einzelkonkurrenzen beinamputierte

Behinderte. Querschnittsgelähmte sind

in dieser Klasse im Nachteil, ohne die

Leistung der Sieger schmälern zu wollen.

Dass die Niederlande und Frankreich

führende Nationen im Rollstuhltennis

sind, kommt nicht von ungefähr. Die finanzielle

Ausstattung ist mit Deutschland

nicht vergleichbar. So wird beispielsweise

der französische Verband derzeit mit 90

Tennisstühlen ausgestattet, die auf den

Stützpunkten Behinderten zur Ausübung

der Sportart Rollstuhltennis zur Verfügung

stehen. Erstaunlich daher, dass

Deutschland immer noch in der ersten

Weltgruppe vertreten ist und Nationen

wie Amerika und Australien hinter sich

lassen konnte. E.K./E.T./D.M.

Offizielle Zeitschrift des Tennis-Verbandes

Niederrhein e.V.

Präsident: Ulrich Bunkowitz

Kaiserstraße 22, 41061 Mönchengladbach,

Telefon 02161 4876-0, Fax 02161 94876-17

www.tvn-tennis.de

TVN-Presse- und Öffentlichkeitsreferent:

Klaus Molt

Redaktion: Klaus Molt (V. i. S. d. P.)

Pomona 137, 41464 Neuss

Telefon 02131 740470, Fax 02131 74047-60 g.

E-Mail: km@molt-medienservices.de

TVN-Presse-Team: Albert Becker (A.B.), Günter

Borgers (G.B), Markus Lemke (M.L.), Dieter

Meier (D.M.) Klaus Molt (K. M.) , Markus

Schuberth (M.S.), Bernd Steffens (B.S.)

Ständige Mitarbeiter: F. Bräuer, M. Cistecky, B.

Hruby, E. Koch, F. Milius, B. Steffens, N.

Wodartzyk

Fotos: L. Perenyi

Verlag: Sportverlag Schmidt & Dreisilker GmbH

Böblinger Straße 68/1, 71065 Sindelfingen

Telefon: 07031 862-810, Fax: 07031 862-801

Geschäftsführer: Dr. Wolfgang Röhm

Verlagsleitung: Brigitte Schurr

Anzeigen: Timo Wagenblast: 07031 862-831

Telefax: 07031 862-801

E-Mail: Anzeigen-NT@sportverlag-sd.de

Anzeigenpreisliste: Nr. 1 vom 01. Januar 2011

Vertrieb: Dietmar Froeberg-Suberg

Telefon: 07031 862-851, Fax: 07031 862-801

E-Mail: Vertrieb-NT@sportverlag-sd.de

Bezugspreis: NIEDERRHEIN Tennis erscheint

6 x jährlich in einer Auflage von 21 000

Exemplaren. Jahresbezugspreis € 21,00 (Inland)

inklusive Versand und Mehrwertsteuer. Abbestellungen

sind nur - mit einer Frist von sechs

Wochen - zum 31. 12. eines Jahres möglich.

Für Vorstandsmitglieder und Mannschaftsspieler

der TVN-Vereine wird der Bezug von

NIEDERRHEIN Tennis im Rahmen der verbandsinternen

Bedingungen geregelt.

Bankverbindung: Vereinigte Volksbank AG

Kto.-Nr. 290 290 007, (BLZ 603 900 00)

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Beiträge wird keine Haftung übernommen.

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der Redaktion mit Herkunftsangabe

gestattet.

NIEDERRHEIN TENNIS 17


NT | TVN intern

ULRICH BUNKOWITZ – BERICHT DES PRÄSIDENTEN

Rückblick 2010

Ausblick 2011

Nach dem Saisonauftakt mit der Aktion

„Deutschland spielt Tennis“, an

der sich auch wieder zahlreiche TVN-Vereine

beteiligten, brachte der World-

Team-Cup beim Rochusclub wieder

überwiegend Positives für die „Marke

Tennis“ in unsere Region. Dieses große

Tennisereignis war so auch der richtige

Ort für die Unterzeichnung der neuen

Partnerschaftsvereinbarung mit dem

Hause Dunlop Sport: Die erfolgreiche

Ballmarke bleibt auch für die Jahre 2011,

2012 und 2013 der Garant für Qualität

und Zuverlässigkeit mit großem Benefit

für unsere Vereine: Würden nicht diese

entsprechenden Einnahmen fließen,

müssten entweder die Mitgliedervereine

einen erheblich höheren Beitrag zahlen

und/oder der Verband müsste seine Leistungen

deutlich einschränken! Dass jetzt

auch der Linke Niederrhein mit von der

Partie ist, liegt ganz einfach auch daran,

dass die langjährige und auch gute Partnerschaft

mit dem Hause Head aufgrund

eines deutlich gekürzten Angebotes nicht

mehr fortgesetzt werden konnte.

Neue Partner

Große, zum Glück nur interne, Aufregung

für Geschäftsstelle und Vorstand

brachte die plötzliche Insolvenz unserer

Partnerfirma VVA (Vereinigte Verlagsanstalten

Düsseldorf und Essen) im Juni:

War nicht nur die Herausgabe der NT

betroffen, sondern mitten in der Spielzeit

auch die Providerfirma für unser

Internet und den Vereins-IT-Service mit

dem kompletten Medenspiel-Programm,

zugleich auch für unsere Partnerverbände

Mittelrhein, Hamburg und Schleswig-

Holstein. Frau Küppers und ihr Team

sicherten in Tag- und Nachtarbeit alle

nötigen Dateien, Quellcodes etc., um so

kurzfristig den Spielbetrieb vor dem totalen

Zusammenbruch zu retten. Gleichzeitig

wurden neue Partner gesucht und

gefunden. So gelang es, nach außen hin

18 NIEDERRHEIN TENNIS

BERICHT | Ihr TVN-Vorstand hat ein arbeitsreiches

Jahr hinter sich. Zu den erwarteten, „normalen“

Aufgaben der Verbandsführung gesellten sich Probleme

und Aufgabenstellungen hinzu, die eine Menge

zusätzlicher Arbeitskraft kosteten.

eine „Panik“ zu vermeiden und den

Spielbetrieb mit allem, was dazu gehört,

sicher zu stellen.

Aber glauben Sie mir, mancher

„Angstschweiß“ ist da bei uns geflossen…

Etwas weniger hektisch, aber dennoch

aufregend, verlief die Sicherstellung

der weiteren Ausgaben ab Nr. 3 des

NT.

Gleichzeitig führten wir auch Gespräche

mit anderen Verlagen und entsprechenden

Magazinherausgebern. Nach

der Insolvenz wurden daraus konkrete

Vertragsverhandlungen.

Zum positiven Abschluss kamen wir

mit dem Sportverlag Schmidt & Dreisilker

GmbH in Sindelfingen, unter dem

Dach der Röhm-Gruppe, die außer im

Tageszeitungsgeschäft auch mit Mitgliederzeitschriften

erfolgreich tätig ist. So

sind z.B. die Deutsche Tennis Zeitung

(DTZ), die Fachzeitschrift „TennisSport“

(für Lehre und Ausbildung), das „Westfalen-Tennis“,

die „Deutsche Hockey Zeitung“

und „Rudersport“ zu nennen.

Das Vorstandsziel, erarbeitet von

unserer Strukturkommission unter Leitung

von Vizepräsident Dr. Lütcke, einen

neuen „Medienmix“ für unsere Verbandskommunikation

zu erreichen, können

wir nunmehr schneller als angedacht

verwirklichen:

Neben dem Printmedium Niederrhein-Tennis,

weiterhin noch mit sechs

Ausgaben im Jahr, allerdings um einige

Seiten gekürzt, im neuen Layout und mit

neuen konzeptionellen Komponenten,

wurde der Internetauftritt des Verbandes

zum Jahresende neu gestaltet. Unsere

neue Homepage – und das ist wesentlich

- soll verstärkt und besonders aktuell

berichten und informieren. Die Internet-

Redaktion wird dabei finanziert mit Hilfe

der Erlöse aus dem deutlich verbesserten

Pachtvertrag mit dem Sportverlag.

Helfen Sie aber alle mit, dass diese

neuen Wege der Information und Kommunikation

erfolgreich werden. Und haben

Sie Verständnis, wenn es ein paar

Anlaufschwierigkeiten geben könnte…

Geschäftsstelle

Spätestens seit der letzten Vorstandswahl

vor zwei Jahren wurde uns immer mehr

bewusst, dass „irgendwann mal“ der aus

„Altersgründen“ notwendige Wechsel in

der Geschäftsführung des TVN eintreten

müsste. Zusammen mit Frau Küppers

haben Dr. Lütcke und ich nach der

gezielten Ausschreibung über den DSOB

(Deutschen Olympischen Sportbund) die

im Sommer eintreffenden Bewerbungen

sorgfältig geprüft und gesichtet. Aus 25

Bewerbern haben wir neun zu Vorstellungsgesprächen

gebeten. Daraus hatten

wir nach Auswertungen und Bewertungen

der Interviews zwei Kandidaten und

eine Kandidatin ausgewählt und zur Sit-

Näheres siehe: www.tvn-tennis.de/organisation/mitgliederversammlung/


zung des Verbandsvorstandes eingeladen.

Nach den einzelnen Vorstellungen

und Befragungen hatte dann der Vorstand

nahezu übereinstimmend sich auf

Frau Kathrin Seegers geeinigt.Frau Küppers

ist schon durch den Vorstand für

ihre ziemlich genau 25-jährige Tätigkeit

für den TVN entsprechend gewürdigt

worden. Sie hat weitaus mehr geleistet

und aufgebaut, als von ihr in ihrer

Hauptamtlichkeit erwartet werden

konnte. Frau Küppers hat sich um den

Verband verdient gemacht!

Leistungszentrum

Und jetzt noch ein ganz wichtiges Thema,

das uns auch auf der Mitgliederversammlung

intensiv beschäftigen wird:

Seit intern so richtig bekannt wurde,

dass die Von-Malottki-Halle in Essen, das

bekannte Tenniszentrum der ETG (Essener

Tennishallen Gemeinschaft) mit seinen

16 Hallen- und 12 Freiplätzen, dem

Bürokomplex und dem großen Restaurant,

ernsthafte Probleme für eine weitere

Zukunft hat, ziehen sich wie ein roter

Faden die Zukunftsüberlegungen für diesen

Standort, der auch das TVN-Leistungs-

und Lehrzentrum umfasst, durch

die Vorstandsarbeit der letzten zwölf Monate.

Vizepräsident, Schatzmeister und

Präsident haben sich im Auftrag des Vorstandes

in Gesprächen und schließlich

Verhandlungen (mit der Sparkasse Essen)

mit der Thematik einer möglichen Über-

zur Person:

Kathrin Seegers –

die Neue in der

TVN-Geschäftsstelle

nahme befasst.

Ich bin der Auffassung, dass folgende

Voraussetzungen für einen positiven Beschluss

durch die Mitgliederversammlung

gegeben sein müssen:

1. Ein vertretbarer Kaufpreis

2. Unterhalt und Betrieb unter Einbeziehung

der im Gutachten vorgeschlagenen

Reparaturen und Investitionen

können „sich rechnen“

3. Zudem kann eine jährliche, angemessene

Rücklage gebildet werden

4. Die Konstruktion der Trägerschaft

muss das Risiko für den TVN selbst überschaubar

und verantwortbar machen

5. Eine einmütige Beschlussvorlage des

Verbandsvorstandes für die Abstimmung

in der Mitgliederversammlung

Wenn das gelingt – und wir sind bis

jetzt auf einem guten Weg -, dann bin ich

der festen Überzeugung, dass das Zentrum

in Essen mit der dort dann zentrierten

Geschäftsführung und vielen

weiteren Synergieeffekten ein Meilenstein

für die weitere und positive Entwicklung

unseres TVN ist.

Und dann gab und gibt es das Kapitel

DTB. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung

Mitte November 2011 in Berlin

haben alle Beteiligten noch eine ganze

Menge Arbeit zu leisten. Das Positive vorweg:

Nach den Querelen und z. T. persönlichen

Auseinandersetzungen im Jahre

2009, hat sich im letzten Jahr die Erkenntnis

durchgesetzt, dass wir alle und

insbesondere die Landesverbände in der

Gesamtheit der DTB sind. Task Forces

durch den Bundesausschuss wurden eingerichtet,

in Kooperation mit dem Präsidium.

Die Ergebnisse und Umsetzungen

können sicher unterschiedlich gewertet

werden. Zwei große Bereiche müssen

aber in diesem Jahr umgesetzt werden:

Strukturreformen, zumindest Strukturänderungen

und auf Dauer eine Absicherung

bzw. Verbesserung der Finanzen.

Zum Schluss gilt mein besonderer

Dank meinem Vorstandsteam und dem

Hauptamt für die offene und faire Zusammenarbeit.

Dieser Dank gilt insbesondere

Helmut Lütcke, mit dem mich

eine besonders enge und vertrauensvolle

Zusammenarbeit verbindet.

Aber ich möchte an dieser Stelle auch

Dank sagen, allen, die auf Vereins-,

Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene, in

Ausschüssen und Arbeitskreisen ehrenamtlich

oder auch hauptamtlich und als

Tennislehrer und Trainer dafür sorgen,

dass durch ihren Einsatz der Tennissport

im Bereich des TVN so gefördert wird.

Schließlich sind die Zahlen der Mitgliederentwicklung

durchaus wieder positiver.

Alle Spielerinnen und Spieler, sei es

im Mannschafts-, Turnier- und Freizeitund

Breitensporttennis, werden weiterhin

unter Beweis stellen, dass unser Tennissport

von „8 bis 80“ ein Lifetime-Sport

ist und bleibt. (Stand: 1.2.2011)

Seit Jahresbeginn ist die 37-jährige Hannoveranerin Kathrin Seegers in der

TVN-Geschäftsstelle. Sie tritt das imposante Erbe von Doris Küppers an –

und genießt den Vorzug deren Einarbeitungsunterstützung. Das ist ein Vierteljahrhundert

XXL-Paket mit Tennis-Kompetenz und Erfahrungen. „Ich freue

mich, hier Verantwortung übernehmen zu können“, sagt Seegers. Zuvor war sie

beim Deutschen Ruderverband Referentin für Leistungssport und in dieser

Funktion Frontfrau bei nationalen und internationalen Sportereignissen. Nach

acht Jahren Vagabundieren wird die Niedersächsin am Niederrhein sesshaft.

Die gelernte Sport-Wissenschaftlerin und Bankkauffrau hat selber hervorragende

eigene sportliche Wurzeln.

Beim DTV Hannover spielte sie in der Damen 30-Oberliga und sucht jetzt

Anschluss in einer Jungseniorinnen-Mannschaft am Niederrhein. Mit dem

Krummholz spielte Seegers bei den Zehlendorfer Wespen in Berlin sechs Jahre

Hockey-Bundesliga während ihrer Studienzeit.

Team-Geist, soziale Kompetenz und hohe Belastbarkeit entwickelte Kathrin

Seegers in dieser Zeit, wie auch als Libero das besondere Gespür für Kurze

Ecken. Weitere Stationen in ihrem Werdegang waren Engagements bei der

EXPO-Bank und einem TV-Travelshop Reisekanal

in Hannover sowie bei UFA Sports in Hamburg.

Ihre Ungeduld – wie sie selber sagt – hat bei den

vielseitigen Beschäftigungen keinen Schaden

genommen. In der eingeschränkten freien Zeit

zählt Kathrin Seegers Lesen, Freunde und Skifahren

zu ihren Hobbies.

Heißen Sie mit uns Kathrin Seegers im TVN

herzlich willkommen; und geben wir ihr für

einen guten Start jede Unterstützung.

/ KLAUS MOLT

NIEDERRHEIN TENNIS 19


20 NIEDERRHEIN TENNIS

„Wieder ein erfolgreiches Jahr

für die Jugend des Bezirks 1.“ 1

BERICHT DER JUGENDWARTIN FÜR DAS JAHR 2010

Erfolgsjahr

Das Jahr 2010 war wieder ein erfolgreiches

Jahr für die Jugend des Bezirks 1.

Unser Team belegte in diesem Jahr bei der

Talentiade den 1.Platz. Unsere Jugendlichen

konnten auch im Jahr 2010 ihr hohes

spielerisches Niveau beibehalten, sogar

verbessern. In den Jugendranglisten des

TVN sind viele Juniorinnen und Junioren

auf den vorderen Plätzen zu finden.

Zur Zeit nehmen acht Mädchen und

zwölf Jungen am Bezirkstraining des Leistungskaders

sowie weitere sieben Mädchen

und sieben Jungen am Sichtungskader

teil. Je nach Spielstärke wird ein bis

zwei mal pro Woche trainiert. Dazu kommt

zusätzlich im Rahmen einer Tenniseinheit

ein Stabilitäts-und Fitnessprogramm. Im

Moment werden in der Halle an der Filderstraße

in Moers im Winter fünf und im

Sommer drei Trainingseinheiten absolviert.

Ungefähr 200 Kinder werden in den

Kreiskadern im Tennis unterrichtet. Wir

sind der Meinung, dass das Trainingsprogramm,

welches unseren Jugendlichen

auf Bezirks und Kreisebene geboten wird,

ausreichend ist.

2010 wurden zwei Bezirksmeisterschaften

ausgetragen: Im Sommer spielten

die U 10 – 16 auf der Anlage TC Neuss

Gnadental. Die Hallenmeisterschaften wurden

im Tenniszentrum MG – Giesenkirchen

ausgetragen. An dieser Stelle möchte ich

noch einmal den Turnierleitungen, den

ausrichtenden Vereinen und allen Helfern

meinen besonderen Dank aussprechen.

Horst Kähler gestorben

Seine Tennis-Heimat war der TC Wickrath.

Dort spielte er nicht nur seit 1960

Tennis, sondern half auch ehrenamtlich

als 2. Vorsitzender, als Platz- und Liegenschaftswart,

als Beisitzer im Vorstand. Als

es 1983 darum ging, für den neu

gegründeten Tenniskreis Mönchengladbach

einen Vorsitzenden zu finden, bot

sich sein Name wegen des emsigen Engagements

wie selbstverständlich an.

Diesen Tenniskreis hat er fast zehn

Jahre lang auch in schwierigen Zeiten

folgenreicher Entscheidungen geführt.

Zwischenzeitlich avancierte er zum

zweiten Vorsitzenden des Tennisbezirks,

Mannschafts–Bezirksmeister

2010 wurden:

Juniorinnen I/II TC Strümp

Juniorinnen III/IV TG Rot-Weiß

Mönchengladbach

Junioren I/II TV Osterath

Junioren III/IV TC Giesenkirchen

Auf Bezirksebene nahmen insgesamt 96

Mannschaften an den Jugend-Meisterschafts-Spielen

teil. In den Verbands und

Niederrheinligen waren es weitere zwölf

Mannschaften.

Weitere 600 Mannschaften waren in

den sechs Kreisen vertreten. Ein besonderer

Dank gilt hier den Wettspiel- und

Jugendleitern, Eltern und Jugendlichen.

Bei den Kreisvergleichskämpfen 09/10

belegte der Kreis Krefeld den 1. Platz.

In der Wintersaison 2010 belegten

unsere Jugendlichen bei den Bezirksvergleichskämpfen

den 1. Platz. Wer Wissenswertes

über Meisterschaftsspiele, Termine,

Neuigkeiten und vieles mehr erfahren

möchte, sollte unsere Homepage unter

www.tennisjugend-bezirk1.de anklicken.

Abschließend möchte ich mich bei

allen ehrenamtlichen Helfern bedanken,

die letztendlich die Voraussetzungen dafür

geschaffen haben, dass unsere Jugendlichen

des Bezirks zu den besten des Verbandes

zählen. Für die Zukunft hoffe ich auf

weitere gute Zusammenarbeit.

HEIDI MÜLLERS

www.tennisjugend-bezirk1.de

wurde mit sämtlichen vorhandenen

Ehrennadeln ausgezeichnet und wollte

sich vor wenigen Jahren aus gesundheitlichen

Gründen zurückziehen, obwohl

man merkte, dass er sich eigentlich gar

nicht zurückziehen wollte. Daher verwehrte

der Tennisbezirk ihm den Rückzug

auch, indem man ihn zum Ehrenmitglied

des Vorstands ernannte. So hat

er weiterhin regelmäßig mit uns zusammengesessen

und sich im Kreise der Vorstandskollegen

wohlgefühlt, bevor Horst

Kähler am 18. Dezember den Kampf

gegen sein schwaches Herz verlor.

Der Tennisbezirk 1 wird ihm eine

ehrendes Andenken erweisen und ihn

in guter Erinnerung behalten. A.B.


Linker Niederrhein

Im Februar 2010 fing das Breitensportjahr

mit dem Winterturnier in der Viersener

Tennishalle an. Dieses Jahr waren es schon

zwei Samstage (2011 biete ich drei Samstage

an). Der Andrang war groß. Von 46 auf 73,

das sind fast 60 Prozent mehr, stieg die

Anzahl der Teilnehmer. Das Sommerturnier

in Rheindahlen wäre fast wegen Hitze

ausgefallen. Bei sehr hohen Temperaturen

spielten immerhin noch 33 Damen (12 hatten

wegen der Hitze abgesagt). Dem Vorstand

sei noch einmal auf diesem Weg für

die Bereitstellung der Plätze ein Dank ausgesprochen.

Alleine wegen des leckeren

Essens und der kühlen Getränke würde ich

nochmals das Breitenssportturnier in

Rheindalen machen.

Das Sommerturnier 2011 wird

beim TC Holthausen, der über

eine eigene Vereinshalle verfügt

und sich bei mir als erster Interessent

gemeldet hatte, veranstaltet.

Ich hoffe, das Wetter spielt mit.

Im Rahmen meiner Schieds-

richter- und Breitensporttätigkeit komme

ich natürlich viel in unserem Tennisbezirk

herum. Dabei lernte ich den Ghanaer Peter

Annan (Ex-Davis-Cup-Spieler für Ghana)

kennen, der mir seine Arbeit im Jugendbereich

in seiner Heimat vorstellte. Er sammelt

alles, was mit Tennis zu tun hat, um

die Jugend in Ghana von der Straße zu

holen und den Tennissport in seiner Heimat

zu fördern. Auch hier konnte der Breitensport

mit Schlägern, Bällen und Breitensporthosen

helfen und wir werden es

auch 2011 tun.

Einige Tennisschläger und Bälle wurden

schon wieder gesammelt und werden

in Zukunft in Ghana auf den Plätzen zu

sehen sein. Der Breitensport wird 1000

Breitensporthosen spenden. Wer helfen

will, melde sich bei mir unter: „Ghana Tennis

Development Foundation“. Ich werde

alles weiterleiten.

Bei den Hobby- und Breitensportmannschaften

könnte sich einiges mehr

bewegen. Die Anzahl der Mannschaften ist

fast konstant. Immer wieder werde ich

gefragt, ob es möglich ist, wenn nicht genügend

Leute aus dem eigenen Verein mitmachen

wollen, eine Spielergemeinschaft zu

gründen. Machen Sie es. Wir wollen doch

nur Tennis spielen und Freude an dem

Bewegungsspiel haben. Nette Damen aus

anderen Vereinen kennen lernen, Freundschaften

schließen usw.

2011 wollen wir Breitensportreferenten

die Statuten der Hobbyrunden einheitlich

gestalten. Dann werden auch die Fragen,

ob z.B. Medenspieler mitmachen dürfen,

beantwortet. Ob wir die Zählweise der

Mühlerunde übernehmen, muss allerdings

diskutiert werden.

In den sechs Tenniskreisen wurde auch

2010 bei den Hobbymannschaften kräftig

der Schläger geschwungen und wie immer

gilt hier mein besonderer Dank Fritz Mühle

und seiner Nachfolgerin und neuen Breitensportreferentin

Ingrid Teyke für den

Tenniskreis Moers mit seinen über 100

Mannschaften, zu denen wieder

aus anderen Kreisen und Bezirken

Mannschaften kamen, die

mitspielen wollten und dies auch

taten. Der Höhepunkt bei dieser

Runde ist stets das letzte Spiel, wo

AKTIONSTAG APRIL 2011 !

BREITENSPORT

JAHRESBERICHT 2010

Korschenbroicher Str. 58/Ecke Erzbergerstr. | 41065

Mönchengladbach | Tel.: 02161 4813389, Fax: 02161 44326 |

Mail: tennis-bezirk@t-online.de

sich auf mehreren Anlagen die Damen und

Herren zu einem Mix treffen. Immer wenn

ich Zeit habe, besuche ich einige dieser

Mix-Spiele, die sich nach meiner Meinung

zu einem festen Bestand des Tennisbreitensports

etabliert haben. Für April 2011 werden

alle Tennisvereine erneut aufgefordert,

gemeinsam die Eröffnung der Tennis-Freiluftsaison

unter dem Motto: „DEUTSCH-

LAND SPIELT TENNIS“ durchzuführen.

Aktionstag 2011

Der Aktionstag findet, wie in den letzten

Jahren, am letzten Aprilwochenende

statt (s. Homepage DTB oder TVN). An solch

einem Tag kann man viel bewirken, nicht

nur neue Mitglieder gewinnen, sondern

auch die alten aktivieren und aus dem

Winterschlaf wecken. Neue sollte man

schon bei der Platzaufbereitung mitmachen

lassen. So lernt man sie am besten

kennen.

Ich wünsche allen Vereinen für das Jahr

2011 viele Neumitglieder, harmonische

Spiele bei schönstem Wetter und natürlich

viele ehrenamtliche Helfer (Breitensportwarte),

ohne die ein Verein nicht bestehen

kann.

EYKE A. JANSEN | BREITENSPORTWART TBZ1

kurz gesagt:

Vereinsjubiläen in 2011

Linksrheinisch werden auch in diesem

Jahr hier und dort mehr oder weniger

runde Geburtstage gefeiert. NT berichtet

gerne über Club-Jubiläen und alle

Aktivitäten zur Belebung des Vereinswesens.

Teilen Sie uns mit, wann Ihre Club-Party

steigt. Was macht der TV Lobberich

zu seinem 150-jährigen Bestehen?

Wann feiert Viktoria Alpen sein 100jähriges

Jubiläum? Wer hält die Laudatio

zum 90-Jährigen des SV Neukirchen-Vluyn?

Feiern die Krefelder KTG

und der TV Osterath deren 85-jähriges

Bestehen? Spiel, Satz und Sieg auch im

TC Rot-Weiss Grimlinghausen anlässlich

dessen 75-jährigen Jubiläums. Hurra, 60

Jahre DJK Kleinenbroich und Rot-Weiss

Goch. Besucht der Kaarster OB Franz-

Josef Moormann den 50-jährigen Tennisclub

in der DJK Holzbüttgen. Und,

und, und.....

Kommt da was?

Der Tennisbezirk 1 darf sich freuen über

einen ebenso spielstarken wie erfolgreichen

Nachwuchs. Beim Jüngstenturnier

U 11 des Verbandes wurden die drei

weiblichen Gruppen nahezu dominiert

von Spielerinnen des Bezirks.

Antonia Roessli von GW St. Tönis,

Katharina Sophia Zimmer aus Budberg

und Nike Michler vom CHTC Krefeld

gelangten ins Halbfinale, und im Endspiel

besiegte Antonia Roessli dann

Lisanne Küpper von BW Flüren recht

deutlich.

Bei den Jungs gelang Cedric Kühling

vom TC Osterath ein Sieg gegen Yannic

Pirdzun vom TC Grunewald im Spiel um

den dritten Platz. A.B

Pressereferent:

Albert Becker | Amselweg 53 |

47804 Krefeld |

Tel.: 02151 395391 |

Mail: alb.becker@t-online.de

NIEDERRHEIN TENNIS 21


Die Raadter Herren-40-Mannschaft bilden (v.l.) Michael Klömpken,

Markus Zinkand, Heiko Möring, Michael Weigt, Carsten Gröf,

Milko Petkov, Andreas Kraemer und Axel Bandun.

RAADTER TRIUMPHZUG HÄLT AN

Herren 40 eroberten

Hallen-Niederrheintitel

Im vergangenen Sommer

sind die Herren des TC

Raadt in die 2. Bundesliga

zurückgekehrt. Die Mülheimer

Herren-30-Spieler schlagen

2011 sogar in der Ersten

Liga auf. Auch die Raadter

Herren 40 eilen von Erfolg zu

Erfolg. In der Freiluftsaison

2010 gelang ihnen der Sprung

in die Regionalliga. Nun bewiesen

sie auch unterm Hallendach

ihre Stärke. Sie belegten

in der Niederrheinligatabelle

den ersten Platz und

sind somit Hallen-Mannschaftsmeister

des Verbandes.

Am letzten Spieltag kam es

auf den Tennisplätzen im

Mülheimer Sport-Treff zu

einem „Endspiel“. Der Tabellenzweite

TC Raadt und der

Spitzenreiter Gladbacher HTC

standen sich gegenüber.

22 NIEDERRHEIN TENNIS

Top Thema

Nach den Einzeln führten die Gastgeber

mit 3:1 Punkten. Milko Petkov gewann

das Spitzeneinzel gegen Stephan

Lohse mit 6:3 und 6:0. An den Positionen

drei und vier siegten Axel Bandun (6:3,

6:0 gegen Thomas Tillmann) und Andreas

Kraemer (6:1, 7:6 gegen Arndt Küskes).

Der Zähler an Position zwei ging an

die Mönchengladbacher. Beim Stand von

6:3 und 5:6 musste Michael Klömpken

aufgrund einer Zerrung aufgeben. So

heimste Dirk Schaper den Punkt ein.

Während die Raadter Andreas Kraemer

und Michael Weigt dem GHTC-Duo

Dirk Schaper/Arndt Küskes mit 3:6 und

6:7 unterlagen, eroberten Milko Petkov

und Axel Bandun im Spitzendoppel gegen

Markus Liesen und Thomas Schmitz

den entscheidenden vierten Punkt für die

Mülheimer (6:3,6:2).

Nun bereitet sich der TC Raadt auf

eine erfolgreiche Sommersaison 2011 vor.

Spitzensport auf der Anlage an der Horbeckstraße

ist schon jetzt garantiert. M.L.

Einladung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie zur ordentlichen

Mitgliederversammlung 2011

am Mittwoch, den 30. März 2011, 19.00

Uhr, in das Clubhaus des TC Grunewald

Duisburg e.V., Am Förkelsgraben 65,

47259 Duisburg, Tel.: 0203-789101, ein.

Tagesordnung:

1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung

der Anwesenheit

2. Jahresbericht des Vorstandes

3. Bericht der Kassenprüfer

4. Verabschiedung des Haushaltsplanes

für das laufende Geschäftsjahr

5. Vorschau auf das Sportjahr 2011

6. Anträge

7. Verschiedenes

Bitte lassen Sie sich bei dieser Mitgliederversammlung

durch ein Vereinsmitglied

(mit Vollmacht) vertreten.

Anträge sind bis zum 16. März 2011 an

den Vorsitzenden des Bezirks,

Jörg Messerschmidt, Mundsweg 22,

45470 Mülheim, zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

Jörg Messerschmidt

PS: Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung

werden die Unterlagen für die

Mannschaftsspiele 2011 ausgehändigt.

Frühjahrs-Turniere im Bezirk „Rechter Niederrhein

11.03. – 13.03. Mülheim „Dunlop Junior Series“-Cup by PMTR (Halle) W/M 14 www.pmtr.de

19.03. – 19.03. Bocholt Vater-/Sohn-Turnier ab U12 www.kalisch-tennis.de

31.03. – 05.04. Mülheim KHTC-Junior-Cup W/M 10/12/14/16 www.pmtr.de

05.04. – 10.04. Hamminkeln Hogenbusch-Cup He www.tennis-mehrhoog.de

08.04. – 01.05. Mülheim Tennis-Point-Junior-Circuit – 3 Turniere + Masters W/M 14/14/16 www.pmtr.de

10.04. – 23.04. Mülheim Stauder-Nachwuchs-Circuit – 3 Turniere W/M 21 www.pmtr.de

16.04. – 17.04. Mülheim Frühjahrs-Mini-Cup W/M 9/10 www.pmtr.de

23.04. – 01.05. Mülheim PMTR-Team-Cup W/M 30 – 65 www.pmtr.de

27.04. – 01.05. Bocholt Ostermann’s „An allen Ecken und Kanten“-Cup W/M 12/14/16/21 www.tub-tennis.de

30.04. – 01.05. Mülheim Frühjahrs-Mini-Team-Cup W/M 9/10 www.pmtr.de

Wir veröffentlichen Ihre Turnierdaten gerne. Bitte senden Sie eine Mail mit allen Informationen an info@ruhrtext.de.

2


Rechter Niederrhein

TC ROT-WEIß MÖLLEN - JUBILÄUMSJAHR

Eine Erfolgsgeschichte

seit Dezember 1985

2010 war das Jubiläumsjahr für den

TC Rot-Weiß Möllen. Ein Rückblick: Im

Verein aus dem südlichsten Ortsteil der

Stadt Voerde fliegen seit nunmehr 25

Jahren die Filzbälle. Die Geburtsstunde

war der 4. Dezember 1985. Der Spatenstich

zum Bau eines Holz-Klubhauses

erfolgte am 25. Juli 1986, also ein Jahr

nach Boris Beckers erstem Wimbledon-

Triumph. Eingeweiht wurde die neue

Tennisanlage dann am 25. Juli 1987. Helmut

Schneider war der damalige Vorsitzende.

Einen Wechsel an der Vereinsspitze

gab es in der ersten Hauptversammlung

im Jahr 1989. Der jetzt noch amtierende

Jochen Weghaus übernahm das Ruder.

Unter seinem Vorsitz wurde 1991 die

„Holzhütte“ durch ein „richtiges“ Klubhaus

ersetzt.

2011 ist für den TC Mehrhoog ein

besonderes Jahr. Der Verein aus Hamminkeln

kehrt nach dem Rückzug seiner

Damen aus der Verbandsliga im Jahr 1993

auf die Bühne des Tennisverbandes Niederrhein

zurück. Die Herren-55-Mannschaft

freut sich über einen Platz in der 2.

Verbandsliga.

Im vergangenen Jahr erreichten die

TCM-Senioren in der Bezirksliga den

zweiten Rang. Auf der Düsseldorfer Anlage

am Lantzschen Park ließen die Mehr-

Die Anlage an der Dinslakener Straße

in Voerde umfasst sieben Sandplätze.

Hier wurden schon einige interessante

Wettbewerbe ausgetragen – so die

Jugend-Bezirksmeisterschaft 1992 und

seit dem Jubiläumsjahr zum zehnjährigen

Bestehen das „Möllener Doppel“, ein

Turnier unter Mitwirkung der umliegenden

Vereine mit Festcharakter.

25 Jahre TC Rot-Weiß Möllen – gefeiert

wurde Ende August 2010 mit Musik, Tanz

und gutem Essen in einem großen Festzelt

auf dem Gelände. Viele der 240 Mitglieder

stießen auf das Jubiläum an. In seiner

Festrede hob Vereinschef Jochen Weghaus

das für einen kleinen Tennisverein wie

den TC Rot-Weiß Möllen so wichtige

sportliche und ehrenamtliche Engagement

der Vereinsmitglieder hervor. M.L.

TV Mehrhoog freut sich

über einen Verbandsligisten

hooger in der Aufstiegsrunde einen Sieg

über die Gastgeber TG Nord folgen. Als

dann die Bestätigung des Verbandes folgte,

dass der Platz in der 2. Verbandsliga

gesichert sei, war die Freude bei den

Mehrhoogern natürlich groß. Zur erfolgreichen

Mannschaft um Kapitän Horst

Santroch zählten Christian Apitz, Peter

Göschl, Heinrich Helmts, Norbert Heidemann,

Rolf Paul, Paul Goris und Achim

Nobel. M.L.

Haus der Verbände, Friedrich-Alfred-Str. 25 |

47055 Duisburg | Tel.: 0203 7381 780, Fax: 0203 7381 782 |

ww.tvn.bezirk2.de

demnächst:

Spitzentennis am

Niederrhein - attraktives

Teilnehmerfeld erwartet

Hochklassiges Tennis am Niederrhein:

Im Rahmen seiner Hogenbusch-Turniere

richtet der TV Mehrhoog in Hamminkeln

vom 5. bis zum 10. April erneut

ein deutsches Herren-Ranglistenturnier

aus. Der Wettbewerb ist mit 5040 Euro

dotiert. Dementsprechend erwartet das

TVM-Organisationsteam wieder ein

attraktives Teilnehmerfeld.

Bereits seit 1994 veranstalten die Hamminkelner

dieses Turnier. In der Vergangenheit

konnten sich so namhafte Spieler

wie Raphael Özelli (2007), Daniel

Elsner (2008), Dustin Brown (2009) und

Matthias Kolbe (2010) in die Siegerliste

eintragen.

Für Jugendliche veranstaltet der TC

Mehrhoog erneut das Turnier um den

Kiddies Hogenbusch Cup. Vom 2. bis

zum 8. Mai kämpfen Mädchen und

Jungen auf der Anlage Im Hogenbusch

in den Altersklassen U10, U12, U14 und

U16 um den Turniersieg und um gute

Platzierungen.

Die Mehrhooger Turnierserie wird dann

in der Zeit vom 31. August bis zum 4.

September fortgesetzt. Dann wird der

Doppel-Hogenbusch-Cup ausgespielt.

Dieses Turnier richtet sich an Damen

der Altersklassen 25, 40 und 50 sowie

an Herren, Herren 40, 50 und 60.

Auf seiner Homepage finden Tennisspieler

und -fans weitere Informationen

und Anmeldemöglichkeiten zu den Turnieren.

Die Adresse ist

www.tennis-mehrhoog.de.

Ergebnisse werden im Internet unter

www.tvpro-online.de veröffentlicht.

M.L.

Pressereferent:

Marcus Lemke | Kahlenbergstr.8 |

45481 Mülheim |

Tel.: 0208 62690147, Mobil: 0177

5565288 | Fax: 0208 62690148

Mail: ruhrtext@arcor.de

www.ruhrtext.de

NIEDERRHEIN TENNIS 23


A m

Top Event

Samstag, dem 20. November 2010, trafen sich über 350

festlich gekleidete Gäste zum 3. Tennisball des Tennisbezirks

3 im Maritim-Hotel am Düsseldorfer Airport. Büfett, Programm

und Tombola fanden großen Beifall. Die Showband

„Nightflight“ spielte heiße Rhythmen, so dass die Tanzfläche

immer gut voll war. Die Modenschau der Firma Repressalie

zeigte hochexklusive Kreationen an maßgeschneiderten Abendkleidern.

Um 23 Uhr folgte der Auftritt der Wanderers. Deutschlands

wohl beliebteste A Capella-Gruppe ist in Köln längst Kult. Die

vier Entertainer führen charmant, humorvoll und mit viel

Power durchs Programm. Sie brachten den Saal zum Kochen.

24 NIEDERRHEIN TENNIS

3

Beste

Stimmung

beim

3.Tennisball

Mit nicht enden wollenden Zugabe, Zugabe-Rufen konnten sich

die Gäste an den herrlichen Stimmen nicht satt hören.Mit

großen Blumensträußen dankte Bezirksvorsitzender Knut

Diehlmann den drei Damen, die dieses tolle Fest organisiert

hatten: Elke Witthaus, Gabriele Zöllner und Ria Waxweiler.

Das offizielle Programm schloss wieder mit einer großen

Tombola. Knut Diehlmann und seine bezaubernden Glücksfeen

konnten zahlreiche Gewinne verteilen. Der Erlös der Tombola

ging an die Welthungerhilfe für Projekte mit Kindern in Haiti

und Pakistan. G.B. Fotos:

Klaus Molt, Günter Borgers


Düsseldorf

Lenaustr. 14 | 40470 Düsseldorf | Tel.: 0211 6914 848,

Fax: 0211 6914 849 | geöffnet: Do. 15 bis 18 Uhr |

Mail: geschaeftsstelle@tvn-bezirk3.de | www.tvn-bezirk3.de

NIEDERRHEIN TENNIS 25


Top Turnier

Das Bezirksranglistenturnier fand am

4. und 5. Dezember wieder im Leistungszentrum

Essen statt.

Das Turnier war ein voller Erfolg.

Durch die große Anzahl der Plätze (16)

konnten an einem Wochenende die

Jugendlichen der Altersklasse U11 – U16

Jungen und Mädchen um die Bezirkstitel

spielen.

Es nahmen insgesamt 80 Jugendliche

teil. In fast allen Altersklassen setzten

sich die gesetzten Spieler und Spielerinnen

durch. Die Endspiele standen auf

einem sehr hohen Niveau.

Nächster Höhepunkt sind die TVN-

Meisterschaften vom 14. bis zum 20.

März. DIRK SCHAPER/G.B.

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26 NIEDERRHEIN TENNIS

Sieger und Platzierte des Ranglistenturniers präsentieren stolz ihre Pokale.

ESSEN

Bezirksranglistenturnier 2010 der Jugend

Bezirksranglistenturnier 2010

Juniorinnen – Junioren U16/14/12/11

Juniorinnen U16 Juniorinnen U14 Juniorinnen U12

1. L. dell Anno MTC 80 1. S. Ankenbrand TC Angertal 1. M. Papenhoff TC Homberg – M.

2. J. Owsianka TC Benrath 2. L. Pape Rochusclub 2. K. Radtke BW Erkrath

3. L. Daniels BW Erkrath 3. S. Kourou RW Düsseldorf 3. F. Jakobs TC 13

4. M. Hollstein GW Ratingen 4. P. Wilke TC Kaiserswerth 4. S. Brune ASC Ratingen West

Juniorinnen U11

1. K. Heidebrecht TC Rheinstadion

2. M. Bräuer Unterfeldhaus

3. J. Heidebrecht TC Rheinstadion

4. D. Bräuer Unterfeldhaus

Junioren U16 Junioren U14 Junioren U12

1. L. Schwab Rochusclub 1. K. Dustmann TC Hösel 1. M. Kühnel TC Rheinstadion

2. J. Pünder GW Oberkassel 2. S. Märker TC Angermund 2. N. Ankenbrand TC Angertal

3. N. Schulz TC Angertal 3. J. Fleming Unterbacher TC 3. M. Reeker GW Oberkassel

4. F. Brümmer TC Angertal 4. G. Meyer TC Benrath 4. B. Gierscher Unterbacher TC

Junioren U11

1. C. Zoske Rochusclub

2. T. Witte TC Kaiserswerth

3. D. Cu Thai TC Homberg – M.

4. J. Chittka GW Ratingen

SPORTBETRIEB DER ERWACHSENEN IM TENNISBEZIRK III

Neue Strukturen

Im Rahmen der Neustrukturierung der

Geschäftsstelle haben wir eine Umverteilung

der Aufgabengebiete vorgenommen.

Aufgrund der positiven Erfahrungen

im Jugendbereich wird auch der

Sportbetrieb der Erwachsenen ab sofort

durch den Wettspielleiter und Bezirkstrainer

Dirk Schaper geregelt.

Er unterstützt den Bezirkssportwart

Thorsten Thiele und ist zukünftig in

sämtlichen Fragen der Abwicklung des

Sportbetriebes Ihr erster Ansprechpartner.

Sie erreichen Dirk Schaper montags

bis freitags in der Zeit von 8 – 13 Uhr

unter der Ihnen bekannten Telefonnummer

der Bezirksgeschäftsstelle 0211

6914848. Selbstverständlich ist die Geschäftsstelle

weiterhin per Email unter

geschaeftsstelle@tvn-bezirk3.de und per

Fax unter 0211 6914849 erreichbar.

Wir hoffen, Ihnen künftig einen besseren

Service bieten zu können und bitten

um Ihr Verständnis, wenn es in der

Übergangsphase eventuell zu leichten

Verzögerungen kommt.

KNUT DIEHLMANN


3 Düsseldorf

ITF-RANGLISTE

Sadlowski klettert nach oben

Tennistalent Jan Oliver Sadlowski (TC

Blau-Schwarz Düsseldorf) holte sich

25 weitere Punkte für die Jugend-Rangliste

der International Tennis Federation

(ITF). Bei den FLT Juniors Indoor Open in

Luxemburg erreichte der 15-Jährige im

Einzel das Viertelfinale und im Doppel zusammen

mit Daniel Baumann (TC Friedberg)

das Finale.

Im Doppel gelang Sadlowski/Baumann

sogar das Kunststück, direkt in der ersten

Runde die top-Gesetzten Briten Sid Hazarika

(ITF Rangliste 424)/Toby Martin (329)

aus dem Wettbewerb zu katapultieren.

Im Einzel musste der Düsseldorfer in

die Qualifikation. Als Lucky Loser erreichte

der Blau-Schwarze das Hauptfeld.

Dort überraschte Sadlowski positiv. Er

kämpfte den Niederländer Thomas Gloudemans

(683), der schon mal den Platz 278

im ITF-Ranking innehatte, mit 2:6, 7:5, 6:4

nieder. Auch der an Position sieben

gesetzte Belgier Yannis Baltogiannis (517)

stellte keine unüberwindliche Hürde dar.

Mit 6:2, 7:6 zog der Düsseldorfer ins Viertelfinale

ein. Die Nummer zwei der

Setzliste beendete Sadlowskis Siegeszug.

Tobias Witte gewinnt

Jüngstenturnier der U11

Die Halbfinalisten (v.l.): Yannik Pirdzun (TC

Grunewald) 4. Platz; Tobias Witte (TC Kaiserswerth)

1. Platz; Constantin Zoske Rochusclub)

2. Platz; Cedrik Kühling (TV Osterrath) 3. Platz.

Der Franzose Enzo Couacaud (347) war

an diesem Tage zu stark für ihn. 0:6, 2:6

das Ergebnis. „Unabhängig von der Niederlage

habe ich gutes Tennis gespielt.

Das beweisen ja auch meine beiden Siege

gegen Spieler, die im ITF-Ranking deutlich

höher eingestuft sind als ich“, meinte

Sadlowski.

Im Doppel gelang Jan Oliver Sadlowski

eine kleine Revanche gegen Couacaud. Im

Viertelfinale schalteten Sadlowski/Baumann

die Paarung Couacaud/Marek

Routa mit 6:2, 6:4 aus. Auch die belgische

Kombination Clement Geens/Salman wurde

bezwungen (7:6, 6:3) und Sadlowski/

Baumann standen im Finale. Dean Tjin-A-

Ton (Niederlande/ITF Ranking 700) und

Karim Tourmous (Belgien/594) hießen die

Gegner. Beide sind älter als die beiden

1995 geborenen Deutschen. Beim 5:7 und

7:5 Zwischenstand musste der Champions-Tiebreak

entscheiden. Und in dem

war das Glück den Deutschen nicht hold.

Mit 8:10 unterlagen sie.

Jan Oliver Sadlowski sprang nach dem

Turnier in Luxemburg auf die ITF-Ranglistenposition

1057. KNUT DIEHLMANN/G.B.

Die hervorragende Jugendarbeit beim

TC Kaiserswerth schlägt sich auch weiterhin

in erfolgreichen Ergebnissen nieder.

Tobias Witte setzte sich beim Jüngstenturnier

der U11 in Essen mit 6:2, 6:2 gegen

Constantin Zoske vom Rochusclub durch.

Die ursprünglich für Dezember angesetzte

Ausrichtung fiel den Schneemassen

zum Opfer und konnte erst im Januar

nachgeholt werden. Tobias hatte sich für

dieses Turnier mit seinem 2. Platz bei dem

Bezirksranglistenturnier in der Halle qualifiziert.

Mit 3 glatten Siegen in den Qualifikationsspielen

gegen Daniel Nikitschenko

(TC Phoenix) 6:2, 6:1, Felix Buer (TC Schellenberg)

6:2, 6:0 sowie Tobias Raem (Casino

Kempen) 6:1, 6:3 traf er im Halbfinale

auf Cedrik Kühling vom TV Osterrath, den

er mit 6:3, 6:0 bezwang. Im Finale traf er

zum dritten Mal in Folge auf Constantin

Zoske, dem er mit 6:2 6:2 das Nachsehen

gab. Bei der Siegerehrung gab es die verdiente

Urkunde. LUTZ WITTHAUS/G.B.

demnächst:

Tennisjahr 2011: Viele

Höhepunkte im Bezirk 3

Eine gute Nachricht konnte der

Rochusclub auf seiner Pressekonferenz

am 25. Januar vermelden: Der World

Team Cup wird auch im Jahr 2011

stattfinden. Tennisfans können sich

sicherlich wieder auf hochklassigen

Tennissport freuen. Auch die Bundesligamannschaften

des Rochusclubs (Herren)

und TC Benrath (Damen) werden

wieder viele Zuschauer anlocken.

Aber auch selbst mitspielen ist wichtig.

Erste Gelegenheit bieten die Bezirksmeisterschaften,

die Ende April auf den

Plätzen am Lantzschen Park ausgetragen

werden. Im letzten Jahr gab es mit

über 300 Meldungen einen neuen Teilnehmerrekord.

Ab dem Wochenende

des 8. Mai folgen dann die Medenspiele.

Der Bezirksvorstand wird anlässlich der

Bezirksmeisterschaften wieder Vereinsvorstände,

Kommunalpolitiker, Verantwortliche

aus der Verwaltung und

Ehrengäste zum Frühjahrsempfang einladen.

Die Einladungen werden rechtzeitig

erfolgen.

Ein weiteres Highlight ist wieder das

Jugendturnier der Düsseldorfer Partnerstädte

‚City Friendship Tennis Cup’ vom

19.05. bis zum 24.05.2011 auf der Anlage

von Rot-Weiß Düsseldorf. Hier wurde

in den letzten Jahren hochklassiger

Tennissport geboten.

Die Bezirksjugend wird wieder mit

nahezu 20 Turnieren besonders aktiv

sein. Die hervorragende Jugendarbeit

im Bezirk und den Vereinen hat in den

letzten Jahren zahlreiche Erfolge

gebracht. Aus dem Bezirk 3 kommen

mit Katharina Gerlach eine Deutsche

Meisterin und mit Jan Oliver Sadlowski

ein Spieler, der inzwischen die ITF-

Ranglistenposition 1057 erreicht hat.

G.B.

Pressereferent:

Günter Borgers | Angerbenden 33 |

40489 Düsseldorf |

Tel.: 0203 7480333

Fax: 0203 7480334 |

Mail: Guenter.Borgers@gmx.de

NIEDERRHEIN TENNIS 27


So soll das Spannbanner,

das für jeden

Club individuell

angefertigt wird,

aussehen.

Top Thema

TENNIS IM BERGISCHEN:

Werbekampagne

im Frühjahr 2011

Wer hätte je gedacht, dass der

Mathematiker und erste deutsche

Professor für Experimentalphysik Georg

Christoph Lichtenberg (1742-1799) Einfluss

auf den Tennis Bezirk 4 nehmen

könnte . Ein Zitat des auch als Schriftsteller

aktiven Gelehrten „Ich kann freilich

nicht sagen, ob es besser werden wird,

wenn es anders wird; aber soviel kann

ich sagen: es muss anders werden, wenn

es gut werden soll.“ motivierte den Vorstand

des Bezirks Bergisch Land im TVN

zu einer bislang noch nicht gesehenen

Aktion. Hintergrund ist die nach wie vor

unbefriedigende Situation des Tennissports

in puncto Mitgliederstruktur und

Entwicklung. So wurde auf der letztjährigen

Bezirkshauptversammlung der Beschluss

gefasst, eine umfangreiche Werbekampagne

zur Mitgliedergewinnung,

zu starten. Unter Führung des Bezirksvorsitzenden

Karl-Heinz – von seinen

Tennisfreunden Charly genannt - Happe

wurde ein Aktionsteam gegründet, das

sich mit Expertenunterstützung der Aufgabe

annehmen sollte. Nach einigen Sit-

28 NIEDERRHEIN TENNIS

zungen und der Erkenntnis,

dass ein großer Wasserkopf

dieses Projekt nicht zum Ziel

führen würde, arbeitet Charly

Happe jetzt nur noch mit der

Marketingmanagerin des Bezirks,

Barbara Hruby, und

dem externen, kompetenten

Berater Jürgen Liesert zusammen

und zog eine neue Werbeagentur

hinzu.

Der nimmermüde, bald

70jährige (im Februar ist es

soweit) Vorsitzende, mit seinen

ständig innovativen

Ideen, hat sich ganz dem Ziel

der Aktion verschrieben und

ist ohnehin stets für eine

Überraschung bekannt. Niederrhein

Tennis wollte wissen,

wie es mit dem Projektverlauf

weitergeht und hat

Charly Happe deshalb um ein

Interview gebeten.

Im ganzen Bezirk 4 wird das Flugzeug

mit dem Werbebanner fliegen und zu

sehen sein: Augen auf!

4

Wird im Februar 70 und hat den Bezirk 4 im

Auge und die Werbeaktion im Griff: Charly

Happe, der langjährige B4-Vorsitzende.

Herr Happe, Sie haben auf der letztjährigen

Bezirkshauptversammlung eine große Werbeaktion

für den Bezirk angekündigt. Wie ist

hier der aktuelle Stand?

HAPPE: Zunächst will ich die Gelegenheit

für zwei Dinge nutzen, die ich vorab

sagen möchte. Zum einen sehen wir es

als unabdingbar an, dass sich etwas im

Tennissport in Deutschland verändert.

Der stete Niedergang und die Probleme,

die unser Sport und die Clubs gegenwärtig

haben, müssen positiv verändert werden.

Dies ist der Treibsatz, der uns bewogen

hat, aktiv zu werden. Wir möchten

die Marke Tennis positiv darstellen Das

gilt dann natürlich auch für alle Clubs,

denn die Aktion kann nur ein Erfolg werden,

wenn sich alle Clubs daran beteiligen

und die Initialzündung, die durch

die Aktion gestartet wird, aktiv begleiten.

Dies sieht im übrigen der TVN ebenfalls

und unterstützt dieses Pilotprojekt. Wir

haben im Bezirk 4 deshalb die einmalige

Chance, Vorreiter für den ganzen Ver-


Wuppertal Berg. Land

band zu werden. Deshalb gilt mein

Appell allen Tennisclubs unseres Bezirks :

TENNIS IM BERGISCHEN Wir bringen

Sie ins Spiel – fangen Sie den Ball auf!

„Machen Sie mit und machen Sie das

Beste daraus!“

Zum anderen möchte ich meinem stark

engagierten und motivierten Team Barbara

Hruby, Jürgen Liesert, die im übrigen

auch Ansprechpartner für alle Fragen

rund um die Aktion sind, sowie

unserer Agentur apunto danken. Wir

haben in zahlreichen Sitzungen, nach

der 20sten haben wir nicht mehr gezählt,

ein tolles Paket zusammengeschnürt.

Was beinhaltet dieses Paket denn im Einzelnen?

HAPPE: Unser zentrales Kommunikationsmedium

wird eine Homepage sein.

Unter der leicht zu merkenden Adresse

TENNIS IM BERGISCHEN.de wird sie

ein breites Forum rund um den Tennissport

im Bergischen Land bilden. Dazu

gibt es dann die eigentlichen Werbeaktionen.

Optimalerweise stellen wir uns folgende

Aktionen vor, die jedoch davon

abhängig sind, wie viele Sponsoren uns

unterstützen. So werden wir spezielle

Autoaufkleber produzieren lassen und

diese an ein Gewinnspiel unter unseren

Mitgliedern koppeln:

Der Tennis Bezirk 4 (Bergisch Land) e.V.

hat 80 Mitgliedsvereine und ca. 17.000

aktive Tennisspieler. Jeder Club erhält 40

Aufkleber. Mit diesen 3.200 sich ständig

an verschiedenen Orten bewegenden

Autos verfügen wir schon über eine stattliche

Anzahl an fahrenden Werbeplattformen.

Von April bis Ende Juni mindestens

sollen die Aufkleber auf den Fahrzeugen

verbleiben.

Für diejenigen Clubmitglieder, die an

dieser Aktion teilnehmen, wird ein Gewinnspiel

stattfinden, bei dem man 2 x

Gutscheine über einen Aufenthalt im

Sporthotel Freund für zwei Personen

gewinnen kann. Außerdem erhält der

Club, von dessen Mitgliedern die meisten

Fotos ihrer Autos mit Aufklebern an den

Tennis Bezirk 4 eingesandt werden, eine

Kiste (=144) Bälle.

On air

Mit den Lokalradios im Bezirk sollen

durch Spot-Buchung im Rahmen eines

Konsumenten-Gewinnspiels und durch

Aktions-Reportagen zahlreiche Radiohörer

auf uns aufmerksam gemacht werden.

Aber damit nicht genug. Spektakulär

wird unsere Flugzeugwerbung sein.

Hierzu wird ein riesiges Banner von

einem Flugzeug in der Schwerpunktwoche

vom 1. Mai bis 8. Mai an sechs Tagen

jeweils drei Stunden lang gezogen. Das

Fluggebiet umfasst das Einzugsgebiet des

Tennis Bezirk 4. Also jetzt schon mal dran

denken „Augen auf!“.

Auch mit Plakaten werden wir potenzielle

Tennisspieler aufmerksam machen:

Hierzu werden unter anderem Spannbanner

für alle Clubs angefertigt. Da

jedes Banner mit Clublogo ausgestattet

ist, wird diese Maßnahme individuell für

jeden Club sein. Die Banner sollen ein

Jahr im Bereich des jeweiligen Clubgeländes

hängen.

Für die Bergischen Meisterschaften, die

diesmal in Haan stattfinden, wird es Plakate

im DIN A3-Format geben. Sie sollen

zeitnah in den Clubs und an möglichst

vielen frei verfügbaren Aushangstellen

platziert werden. Parallel dazu konnten

wir die Bergische Quelle gewinnen. Auf

deren Flaschen wird es Werbedrucke mit

dem Aktionsmotiv geben.

Darüber hinaus wird es noch einige Maßnahmen

geben, die zum jetzigen Zeitpunkt

aber noch nicht abschließend

geklärt sind.

Wie sieht der Zeitplan aus?

HAPPE: Schwerpunkt der Werbeaktion ist

die Woche vom 1. - 8. Mai, da dann die

Bergischen Meisterschaften stattfinden.

Was erwartet der Bezirk von den Clubs?

HAPPE: Es ist von entscheidender Bedeutung,

dass sich alle Clubs an der Aktion

beteiligen. Wir werden detaillierte Erläuterungen

bei der Bezirks-Jahreshauptversammlung

am 14. März 2011 bei Grün-

Weiss Elberfeld bekannt geben. Es ist

deshalb dringend erforderlich, dass jeder

Club einen Vertreter entsendet, denn

unter anderem werden an diesem Abend

Öhder Str. 28 | 42289 Wuppertal | Tel.: 0202 556200,

Fax: 0202 2541483 | Mo./Di./Mi. 9.00- 12.00 Uhr |

geschaeftsstelle@tvn-bezirk4.de | www.tvn-bezirk4.de

und www.mobil.tvn-bezirk4.de

Präsentation der Werbeaktion:

Vorab sind sie schon an alle

Clubs versendet worden. Die

detaillierte Vorstellung erfolgt

auf der Bezirkshauptversammlung.

bereits die Autoaufkleber verteilt. Alle

Clubs müssen sich Gedanken darüber

machen, wie sie mit Nachfragen Interessierter

umgehen, denn die zentrale Internetseite

TENNIS IM BERGISCHEN.de

wird alle Nachfrager an für sie geeignete

Clubs verweisen. Hierzu sollten dringend

die Homepages aktualisiert werden. Eine

Funktion der neuen Internetseite „TEN-

NIS IM BERGISCHEN“, wie auch der

bekannten tvn-bezirk4.de-Seite, wird die

Möglichkeit sein, die Clubs anzuklicken

und sich dort direkt zu informieren.

Über eine geeignete Selbstdarstellung

kann jeder Club für sich werben und alle

Aktivitäten darstellen.

Haben die Clubs auch die Möglichkeit Sponsoren

bzw. Werbepartner zu generieren?

HAPPE: Ja, selbstverständlich. Das gehört

zu der aktiven Beteiligung der Clubs. Wir

suchen weiterhin Werbepartner, die auf

unserer Internetplattform Anzeigen

schalten möchten. Jeder Club, der bis

zum 20. März einen Sponsor stellt, der

für mindestens 300,- Euro ein Werbebanner

auf dieser Seite schaltet, erhält

die Clubbeteiligung an der Gesamtaktion

von 100,- Euro wieder zurück.

Welche Erwartungen verbindet der Vorstand

mit der Aktion?

HAPPE: Wir möchten endlich ein Zeichen

setzen und die Attraktivität unseres

Sports deutlich darstellen. Mit insgesamt

18.3 Millionen Werbekontakten, die wir

hier realisieren, sollte es möglich sein,

neue Mitglieder zu gewinnen. Ich wünsche

uns allen eine erfolgreiche Aktion

und im Anschluss daran bessere Zeiten

für unseren Sport! Wir wollen gemeinsam

gewinnen!

Vielen Dank für dieses Gespräch Herr Happe

und die allerbesten Wünsche zu Ihrem

Geburtstag, viel Erfolg, Gesundheit und weiterhin

viele zukunftsweisende Ideen. MS

Lassen Sie sich von Ihrem Vorstand einen

kostenlosen Autoaufkleber geben und gewinnen Sie

einen der beiden Gutscheine vom Sporthotel Freund

mit TENNIS IM BERGISCHEN.de

NIEDERRHEIN TENNIS 29


Der Vorstand hat die Vereinsarbeit im Griff. Vordere Reihe von links nach rechts: Rosi Ruffmann,

Dieter Schüler, Marion Dinter, Detlef Krause, Wilfried Schlösser Hintere Reihe von links nach

rechts: Bastian Cornelius, Helge Dinter, Gustav Heyer, Frank Scheckermann. MS

JUBILÄUM

90 Jahre Gold-Weiss Wuppertal

Gold-Weiss Wuppertal, so heißt es auf

der Homepage des Clubs, ist der

sympathische Tennisclub auf Hatzfeld.

Und in der Tat spricht einiges dafür,

denn wenn ein Club seit Jahrzehnten

aktiv und mit großem Erfolg am Wuppertaler,

am bergischen und sogar am

gesamtdeutschen Sport teilnimmt, dann

kann das nur durch Mitglieder geschehen,

die voll hinter ihrem Club stehen.

Auf das Jahr 1920 wird die Gründung

datiert. Damals gab es noch die beiden

unabhängigen bergischen Gemeinden

Barmen und Elberfeld und die kleine

Gruppe tennisbegeisterter Sportler, die

die Keimzelle zum späteren Jubiläumsclub

legte, spielte damals, als einer von

drei Clubs, auf der Anlage der Meierei im

oberen Fischertal. Die Wahl des Clubnamens

rührt der Überlieferung nach, von

der „goldenen Jugend im weißen Gewand“,

her. 1930 zog man nach Hatzfeld

und konnte von da an als einziger Club

auf einer Anlage spielen. Nach dem Krieg

fanden sich etliche „clublose“ Hockeyspieler

im Club ein, so dass es fortan eine

ebenfalls florierende Hockeyabteilung

30 NIEDERRHEIN TENNIS

gab. 1947 hieß der erste Deutsche Hallentennismeister

H. Gulcz und spielte bei

Gold-Weiss Wuppertal. Anfang der 50er

Jahre konnte man die bis dahin nur

gepachtete Anlage erwerben und war

höchst erfreut, dass man von diesem

Zeitpunkt an auf eigenen Plätzen spielen

konnte. Die Hockeyabteilung feierte in

dieser Zeit große Erfolge und war in zahlreichen

Finalspielen (7 x Westdeutscher

Meister, 1 x Deutscher Vizemeister).

Stadtjugendmeisterschaften -

eine erfolgreiche Idee

Schon früh verschrieb sich der Club der

Jugendförderung. So war es nur die logische

Konsequenz, dass 1966 die ersten

Stadtjugendmeisterschaften Wuppertals

von Gold-Weiss ausgerufen und von diesem

Zeitpunkt an bis heute immerhin

schon 46 Jahre ununterbrochen durchgeführt

werden. Solch ein Turnier erfordert

Tatkraft und Unterstützung, sowohl

aus dem Verein heraus, dessen Mitglieder

sich immer engagiert und professionell

um die jungen Spieler kümmern, als

auch externer Sponsoren. Um so erfreu-

4 Wuppertal

Bergisch Land

Traditionell wird bei Gold-Weiss

Wuppertal gerne und gut gefeiert.

Erst Recht, wenn der Jubilar

90 wird. Was passiert wohl in

zehn Jahren? MS

Gold-Weiss

Wuppertal zählt zu

den herausragenden

Clubs im Bergischen

Land.

ter war man, dass mit der Stadtsparkasse

ein Titelsponsor gefunden wurde, der

erst jüngst seine Zusage gab, mindestens

noch bis zur 50sten Auflage des Turniers

mit dabei zu sein. 1969 wurde ein besonderes

Jahr, hatte man doch sowohl eine

neue Hockeyanlage als auch eine erste

Tennishalle errichtet. Die optionierte

Nutzung der angrenzenden Grundstücke

wurde erst Anfang der 90er Jahre möglich,

so dass durch den Neubau einer

Doppelfeldhalle die alte Halle ersetzt


Die erste Herrenmannschaft ist das Aushängeschild der „Gold-Weissen“ und spielt

in der 1. Verbandsliga. (Von links nach rechts) 1. Reihe: Alexander Maurice Koning,

Jeroen van der Ven, Olaf Knütel. 2. Reihe: Bastian Cornelius, Thomas Mühlinghaus,

Bastian Glimpel. MS

werden konnte. Vor zwei Jahren trennten

sich die beiden Abteilungen Tennis und

Hockey, um fortan unter dem Gold-

Weiss-Logo als eigenständige Vereine

ihrem Sport nachzugehen. Dass bei Gold-

Weiss immer schon „richtig“ gefeiert

werden konnte, davon konnten sich alle

Mitglieder im Rahmen der 90-Jahrfeier

überzeugen. Neben Sketchen, Gesang

und vielen anderen humoristischen Darbietungen

aus dem eigenen Kreis, wurde

auch eine DVD verbreitet, auf der die

zahlreichen Highlights vergangener Feiern

betrachtet werden können. Der Vereinsvorstand

um den ersten Vorsitzenden

Helge Dinter zeigt sich zuversichtlich,

dass der Verein auch für die kommenden

Jahre gut gerüstet ist. „Im sportlichen

Bereich sind wir mit zwölf Erwachsenen-Mannschaften

und mit sechs

Mannschaften im Jugendbereich gut aufgestellt“,

ist Dinter zuversichtlich. Und

sicherlich zählt Gold-Weiss Wuppertal

damit zu den herausragenden Clubs im

Bergischen Land.

Sportlich ambitioniert trainieren hier

erfolgreiche Damen-, Herren- und Ju-

gendmannschaften, die vom

ehemaligen Bundesligaspieler

Olaf Knütel betreut werden.

Aber auch abseits des Tennis

hat Gold-Weiss viel zu bieten.

Sauna, Billardraum und eine

anspruchsvolle Gastronomie

im stilvollen Clubhaus und

große Geselligkeit machen

das Vereinsleben bei Gold-

Weiss seit jeher zu etwas Besonderem.

Der 90-jährige Jubilar

ist deshalb kein Senior,

sondern steht äußerst frisch

da . Viele Tennisclubs sehen

sicherlich beeindruckt nach

Hatzfeld, wo der gegenwärtig

schwierigen Lage in Tennisdeutschland

mit Engagement

und Sympathie begegnet

wird. Wünschen wir dem

Club eine erfolgreiche Zukunft

und viele Nachahmer

im Bezirk 4. MS

Erfolgreiche Spielerbörse

auf www.tvn-bezirk4.de

Der Bezirksvorstand hat das Ohr immer

in den Vereinen und unterstützt die

Vorstände auf jegliche erdenkliche Art.

Das zeigte die erstmalig auf der Homepage

geschaltete Spielerbörse, die den

Clubs die Möglichkeit gegeben hatte,

ihre Mannschaften noch um fehlende

Spieler zu ergänzen und auch Tennisfreunde,

die eine Mannschaft suchten,

konnten sich dort präsentieren. 31

Mannschaften suchten neue Teamkollegen

und viele fanden sie auch. Also

ein voller Erfolg! Die Börse bleibt nun

fest verankert auf der Homepage. BH

TC Blau-Weiß Wülfrath:

Aufstieg der Herren 70

Oben von links: Kapitän Franz Kaup, Manfred

Kinder, Wilfried Finke, Bodo Stöcker, Hans-Jürgen

Schlinsog, unten von links: Udo Clashausen,

Horst Bracht. Es fehlen auf dem Bild: Kalli

Denz, Heinz Hartmann, Günter Schäfer. MS

Was sich schon früh in der Saison 2010

abzeichnete, ist Wirklichkeit geworden.

Überlegen sicherte sich die 1. Herren 70

von Blau-Weiß Wülfrath die Meisterschaft

in der Niederrheinliga und damit

den Aufstieg in die Regionalliga, der

höchsten Spielklasse für diese Altersgruppe.

Das letzte Spiel (4:2 in Goch)

hatte nur noch statistischen Wert. Die

Mannschaft spielt schon seit vielen Jahren

zusammen und trainiert während

der Saison bis zu dreimal in der Woche

gemeinsam. Sie hat in 2 Altersklassen

(Herren 65 und 70) bereits 4 Jahre in

der Regionalliga verbracht. Insbesondere

bei Heimspielen wird die Mannschaft

von einer großen Fangemeinde unterstützt,

die bei weitem nicht nur aus

Vereinsmitgliedern besteht und die

Gegner jedes Mal stark beeindruckt. MS

Pressereferent:

Markus Schuberth | Efeuweg 12 |

42111 Wuppertal |

Tel.: 0202 2775210 |

Mail: markus.schuberth@freenet.de

NIEDERRHEIN TENNIS 31


HALLEN-JUGENDMEISTERSCHAFTEN

Hallenmeister: Anna Schubries

und Alexander Nowotnik

Wachablösung in den „Königsklassen“

der Jugend U21: Anna Schubries (Etuf)

und Alexander Nowotnik (TC Schellenberg)

lösten die Vorjahressieger Kristina

Rendl und Luca Lehnert ab. Die beiden

Bezirksmeister, bei den Titelkämpfen

2009 noch in der Altersklasse U16 erfolg-

Sponsor Reinhard Radmacher (Kröger)

beglückwünscht Anna Schubries zum Erfolg

bei der AK U21. D.M.

Juniorinnen U21:

Anna Schubries (Etuf) – Valerie Kirsch 6:1, 6:1; 3. Inga Bethan

(ETB), Katharina Stückradt (Etuf).

Juniorinnen U16:

Meike Berger (ETB) - Ekatarrina Kirpichnikova (Etuf) 6:2, 6:2;

3. Nurina Katta (ETB), Silvija Primorac (BVA).

Juniorinnen U14:

Leah Luboldt – Talisa Katta (beide ETB) 6:3, 6:2; 3. Isabelle Siggelkow

(TC Schellenberg), Valentina Ostojic (Borbecker TC).

32 NIEDERRHEIN TENNIS

Top Turnier 5

reich, gaben damit einen

glänzenden Einstand.

Anna Schubries gab auf

ihrem Weg ins Finale keinen

Satz ab. Im Endspiel ließ das

Nachwuchstalent beim 6:1, 6:1

Valerie Kirsch (ETB) keine

Chance.

Bei den Junioren standen

sich ebenfalls die beiden Topgesetzten

gegenüber. Alexander

Nowotnik hatte jedoch erheblich

Mühe, das Finale zu

erreichen. Nach seinem 6:4,

5:7, 7:6-Erfolg gegen den Titelverteidiger

Luca Lehnert (TC

Essen-Süd) musste er beim

6:7, 2:6, 7:6 über den an Position

drei gesetzten Dominik

Oberholz (Schellenberg) ebenfalls

in den Tiebreak. Tim

Schmoley (Etuf) hatte nur in

der Runde der letzten Vier

einige Probleme, setzte sich

jedoch mit 2:6, 6:3, 7:6 gegen

Anna Schubries Etuf) hatte bei den Juniorinnen

U21 beim 6:1, 6:1-Finalsieg mit Valerie

Kirsch (ETB) überraschend wenig Schwierigkeiten.

D.M

den Bottroper Florian Krause durch. Im

Endspiel musste Nowotnik nach einem

starken ersten Satz im zweiten Durchgang

erheblich kämpfen, setzte sich aber

mit 6:1, 7:6 durch. D.M.

Alexander Nowotnik (TC Schellenberg) musste bei den Junioren

U21 den energischen Widerstand von Tim Schmoley

(Etuf) beim 6:1, 7:6 brechen. D.M.

Juniorinnen U12:

Sophia-Catharina Gröf (Borbecker TC) – Emily Kollmeier (Etuf) 6:1,

6:1; 3. Lisa Piwtorackyi (TC Rawa), Rebecca Wierig (GW Schönebeck).

Juniorinnen U10:

1. Patricia Arnolds (GW Schönebeck), 2. Paulina Loipfinger

(VfL Grafenwald), 3: Maja Happe (TC Rawa), 4. Laura Vogel

(TC Rawa), 5. Enya Lachs (Werdener TB).


Essen/Bottrop

Meike Berger (ETB) beherrschte bei den Juniorinnen U16 Ekatarrina Kirpichnikova

(Etuf) klar mit 6:2, 6:2. D.M.

Nach seiner Vizemeisterschaft im Vorjahr bei den

Junioren U14 unterstrich David Beckmann (Etuf)

beim 6:1, 6:2 in der höheren Altersklasse seine

Überlegenheit gegen Thorben Chyla (ETB). D.M.

Noah Wierig (GW Schönebeck) besiegte bei den Junioren U10 Noah

Borges (BW Bottrop) mit 6:4. D.M.

Kevin Reupke (BG Eigen) bezwang bei den Junioren U12 den an eins

gesetzten Cedric Otten (Etuf) mit 6:4, 6:2. D.M

Junioren U21:

Alexander Nowotnik (TC Schellenberg) – Tim Schmoley (Etuf) 6:1,

7:6, 3. Domink Oberholz (TC Schellenberg), Florian Krause (BW

Bottrop).

Junioren U16:

David Beckmann (Etuf) – Thorben Chyla (ETB) 6:1, 6:2,

3. Jan Lukas Almert (Etuf), Lucas Siggelkow (TC Schellenberg).

Junioren U14:

Laurenz Hidajat (Etuf) – Conrad Delank (Etuf) 7:6, 6:2;

3. Bjarne Mannheims (Etuf), Tom Gotthard (TC Bredeney).

Hafenstr. 10 | 45356 Essen | Tel.: 0201 661089, 0201 661580 |

Fax: 0201 668692

Leah Luboldt setzte sich im vereinsinternen

Duell der Juniorinnen U14 gegen Talisa Katta

(beide ETB) glatt durch 6:3, 6:2. D.M.

Bezirks-Jugendwartin Brigitte Galinnis und Bezirkstrainer

Carsten Lemke bei der Siegerehrung. D.M.

Laurenz Hidajat (Etuf) hatte bei den Junioren

U14 gegen seinen Clubkameraden Conrad

Delank (Etuf) nur im ersten Durchgang Mühe,

siegte jedoch mit 7:6, 6:2. D.M.

Patricia Arnolds (GW Schönebeck) setzte sich bei den Juniorinnen U10

gegen Paulina Loipfinger (VfL Grafenwald), Maja Happe (TC Rawa),

Laura Vogel (TC Rawa) und Enya Lachs (Werdener TB) durch. D.M.

Sophia-Catharina Gröf (Borbecker TC) vergrößerte bei den Juniorinnen

U12 ihre umfangreiche Pokalsammlung durch ein 6:1, 6:1 gegen Emily

Kollmeier (Etuf). D.M.

Junioren U12:

Kevin Reupke (BG Eigen) – Cedric Otten (Etuf) 6:4, 6:2; 3. Alexander

Sommer (TC Rawa), Dominik Kerz (BW Bottrop).

Junioren U10:

Noah Wierig (GW Schönebeck) – Noah Borges (BW Bottrop) 6:4;

3. Mark Lapczynski (TC Schellenberg), Lukas Heß (BW Bottrop).

NIEDERRHEIN TENNIS 33


Die Endspielteilnehmer des 29. Jugend-

Nordpokal auf der Anlage des TC Altenessen

an der Kuhlhoffstraße. D.M.

Jugend-Nordpokal

Mit 196 Jugendlichen aus 16 Vereinen

fand auch die 29. Auflage des Jugend-

Nordpokal eine tolle Resonanz. Die

Halbfinals und die Endspiele richtete

der TC Altenessen aus. Um den „Josef-

Ludwig-Ehrenpreis“ (Gründer der Veranstaltung)

kämpften jeweils die Mixed

U 14 und U 18.

Die Ergebnisse der Endspiele

Junioren U 12:Tim Buschmann(TuS

84/10) - Luka Miketta (BW Bottrop)

6:1, 5:7, 7:6;

Juniorinnen U 12: Rebecca Wierig (GW

Schönebeck) - Sophia Gröf (Borbecker

TC) 2:6,2:6;

Junioren U 14: Mats Schade (BW

Bottrop) - Felix Elvermann (BW Bottrop)

7:5, 2:6, 6:7;

Juniorinnen U 14: Jenny Paulukat -

Julia Paulukat (beide Frillendorfer TC)

6:2, 6:0;

Junioren U 16: Marc Schürings (TC BV

Altenessen) - Jakob Jonas(TC Helene)

2:6, 7:5, 6:7;

Juniorinnen U 16: Franziska Engelhardt

(Borbecker TC - Kathrin Gembler (TV

Kray) 6:2, 6:3;

Juniorinnen U 18: Madita Swazinna (TC

BV Altenessen) - Jana Henninger (TC

Burg) 3:6, 6:0, 6:7;

Junioren U 21 Robin Mackowski (TC

Helene) - Stephan Shafig (TC GW

Kray)1:6, 0:6;

Mixed U 14 um den Josef-Ludwig-

Ehrenpreis: Lorena Cundari/Thorben

Hebbelmann (Borbecker TC) - Henrike

Sahlmann/Noah Wierig (GW Schönebeck)

6:4, 6:2;

Mixed U 18 (Josef-Ludwig-Ehrenpreis):

Meike Sahlmann/Nils Hoffmann (GW

Schönebeck) - Susanna Günther/Dennis

Koth (TC Helene) 6:4, 2:6, 6:7. S.L./D.M.

Pressereferent:

Dieter Meier | Rosastr. 60 |

45130 Essen |

Tel.: 0201 791611, Fax: 0201 771013|

Mail: meier_dieter@hotmail.com

34 NIEDERRHEIN TENNIS

TUS 84/10

Starkes

Herren-Team

Die Tennisabteilung des

TuS 84/10 stellt wieder

eine leistungsstarke Herrenmannschaft

in der kommenden

Medensaison. Bei den

Bergeborbeckern hat sich ein

Team integriert, das von

Managerin Katrin Spahlinger

und Trainer Maximilian Sood

verantwortlich betreut wird.

„Wir beide führen den „Tenniskompass“,

erläutert sie die

Zielsetzung: „Der Tenniskompass

soll leistungsorientierte

Spieler und das Vereinsleben

zusammenführen. Wir ent-

Teammanagerin Katrin Spahlinger,

Trainer Maximilian Sood und

Benjamin Strunk wollen beim

TuS 84/10 mit ihrem „Tenniskompass“

neue Wege gehen. D.M.

wickeln, fördern und fordern

den einzelnen Tennisspieler

sowie auch Teams. Das Spielniveau

hat sich in den letzten

Jahren gesteigert. Professionalität

und mentale Unterstützung

sind heute sehr wichtig

geworden, um die persönlich

gesetzten Ziele der Spieler und

Mannschafen zu erreichen“,

so die 24-jährige selbstständige

Finanzberaterin.

Trainer Maximilian Sood

hat klare sportliche Vorstellungen:

„Wir wollen mit der

Mannschaft im Sommer aus

der 1. Verbandsliga in die Niederrheinliga

aufsteigen. Darüber

hinaus wollen wir die individuelle

Weiterentwicklung der

Spieler fördern.“ Dieses Ziel

möchte er mit Martin Strogies,

Alexander Zeller, Andre Mordhorst,

Marcel Rosmanek, Marius

Alfs, Benjamin Strunk und

Hendrik Paetzel angehen. D.M

5 Essen/Bottrop

Einladung

zur Jahreshauptversammlung

des Tennis-Bezirk V

Essen/Bottrop e.V.

am Mittwoch, dem 16. März 2011 um

19.00 Uhr

im Clubhaus des Borbecker Tennis-

Clubs, Schloßstraße 98, 45355 Essen,

Tel: 683233

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Meisterehrung 2010

3. Jahresbericht des Vorstandes

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung des Vorstandes

6. Neuwahl des Vorstandes

7. Wahl der Kassenprüfer

8. Festsetzung des

Bezirksbeitrages 2011

9. Verabschiedung des

Haushaltsplanes 2011

10. Sportprogramme und

Planungen 2011

11. Anträge

12. Verschiedenes

Eventuelle Anträge sind schriftlich - bis

zum 02.03.2011 eingehend - an den 1.

Vorsitzenden, Herrn Gerhard Nölle, Am

Ruhrstein 10, 45133 Essen, zu richten.

Mit sportlichem Gruß

Gerhard Nölle

(1. Vorsitzender)

Die Tennisabteilung des VfvB Ruhrort/ Laar trauert

um ihren 1. Vorsitzenden

Heinz van den Boom

17.08.1934 – 07.12.2010

und seine Gattin

Wilma van den Boom

12.03.1937 – 27.11.2010

Heinz van den Boom war seit fast 40 Jahren Mitglied

im VfvB Ruhrort/Laar. Er hat die Geschicke der

Tennisabteilung zunächst als 2. Vorsitzender und seit

nunmehr über 25 Jahren als 1. Vorsitzender

bestimmt.

Am 02.04.2006 wurde Heinz van den Boom mit

der „Goldenen Ehrennadel“ des Stadtsportbundes

Duisburg e.V. ausgezeichnet.

Heinz van den Boom hat die Tennisabteilung mit

seinem ganzen Herzblut geleitet.

Wir nehmen Abschied von einer Freundin und

einem Freund.

Wir werden Wilma und Heinz van den Boom in

dankbarer Erinnerung behalten.

Die Tennisabteilung des VfvB Ruhrort/Laar e.V.


Jugend

Beim 16.Breitscheider DTB-Ranglistenturnier im

vergangenen Dezember ’10 erreichte Florian Kaiser

( im Bild links ) aus Krefeld bei den Junioren U10 als ungesetzter Spieler das Finale und

schlug dort den an Position eins gesetzten Viktor Bandel (r.) aus Düsseldorf mit 6:4, 6:3.

TENNISSPIELERIN DER TG NORD EUROPAS NUMMER 35

Katharina Gerlach

marschiert in Richtung Spitze

Tennis-Talent Katharina Gerlach (TG

Nord) klettert in der europäischen

Jugendrangliste unaufhaltsam nach

oben. Anfang Dezember 2010 war sie

noch auf Position 102 des Tennis Europe

(TE) Rankings notiert, Mitte Januar stand

Gerlach bereits auf Platz 35 der U14-

Rangliste und ist damit in dieser Wertung

beste Deutsche.

Grund für den Marsch nach oben ist

Gerlachs Halbfinalteilnahme beim Jugend-Turnier

„Milovice“ in der Tschechischen

Republik. Die 12-jährige Düsseldorferin

scheiterte erst in der Vorschlussrunde

an Miriam Kolodziejova. Die Tschechin

ist aktuell die Nummer 42 in der TE Rangliste.

Mit der Leistung bei der 7:5, 2:6, 2:6

Niederlage war Katharina natürlich nicht

zufrieden. „Na ja ...“ so ihr einziger Kommentar.

Doch der Misserfolg war zu

erwarten, denn sie ging nicht ganz fit in

das Turnier. Sie hatte mit einem Virus

und starken Kopfschmerzen zu kämpfen.

Deshalb muss man den Hut vor ihrer

Leistung ziehen. Immerhin hatte Gerlach

auf dem Weg ins Semifinale die Tschechin

Kristina Schmiedlova mit 7:5 und

6:4 aus dem Turnier geschmissen.

Schmiedlova war an Position eins gesetzt

und ist derzeit die Nummer 21 im TE U14

Ranking. Zuvor waren noch die Ungarin

Anna Bondar (TE 77) mit 6:0, 7:5, die

Tschechin Magdalena Pantuckova (677),

die Slovakin Lucia Ondrasova (434) und

die Tschechin Johanna Kreicikova (491)

Gerlachs „Opfer“ geworden.

Im Dress des Tennis-Verbandes Niederrhein

(TVN) holte Gerlach gemeinsam

mit Leonie Hohnhold (TC Stadtwald Hilden)

den U14 Süd-West Cup in Stuttgart.

In Runde eins wurde die Auswahl des

Tennisverbands Mittelrhein 3:0 bezwungen.

Gegen die Mädchen aus dem Saarland

gewann das Niederrhein-Duo 2:1.

Im Finale gegen den Bayerischen Tennis-

Verband kam es nicht mehr zum Doppel,

weil Gerlach Ribana Roth (TC Hengersberg)

mit 6:3 und 6:3 bezwang und

Hohnhold über Jessica Regehr (TB Erlangen)

mit 1:6, 6:4, 11:9 triumphierte.

KIRSCHBAUM JUNIOR TOUR

Premiere für Büderich-Cup

D ie Kirschbaum Junior Tour 2010/11 hat

zwei neue Turniere aufgenommen.

Eines davon ist der vom 14.-16.01.11 ausgetragene

„Büderich-Cup“ im Sportpark am

Eisenbrand in Meerbusch-Büderich.

Knapp 100 Meldungen folgten der

Ausschreibung des Veranstalters und

sorgten für eine lebendige Turnieratmosphäre.

Die Turnierleitung mit Kurt und

Oskar Wann sowie Marius Meiszies konnte

schließlich sieben Sieger auszeichnen.

Franziska Föcking (RW Dinslaken) domi-

Ann-Kathrin Wind

erfolgreich

Ann-Kathrin Wind vom TC

Sportpark Moers-Asberg

hatte beim ITF-Jugendturnier

in Hamburg das Halbfinale

erreicht. Zum Sprung

ins Endspiel des Yonex Cup

reichte es nicht, denn die

16-Jährige aus Dinslaken

musste in der Runde der

letzten Vier der Topgesetzten

und späteren Siegerin

Corina Jäger aus der

Schweiz mit 2:6, 3:6 den

Vortritt lassen.

Nach einem Freilos zum

Auftakt hatte sich die an

Position zwölf gesetzte

Wind zunächst mit 6:0, 6:3

gegen Majlena Pedersen

(Braunschweiger THC)

durchgesetzt, anschließend

beim 7:6 (9:7), 3:6, 7:6 (7:3)

gegen die an Nummer sieben

gesetzte Schweizerin

Seraina Jaeger starke Nerven

bewiesen und im Viertelfinale

schließlich Jana

Nabel (Braunschweiger THC)

mit 7:6 (7:5), 6:1 aus dem

Weg geräumt.

niert auf der Kirschbaum Junior Tour

weiterhin in der AK 16 und holte sich in

einem spannenden Finale gegen Celina

Baltes (Korschenbroicher TC) den Titel.

Gleiches gilt auch für Jan-Henri

Augustat (GW Wuppertal), der sich aufmacht,

nach seinen Erfolgen im vergangenen

Jahr seinen Toursieg zu verteidigen.

In Büderich war er in vier Runden

ohne Satzverlust und bezwang im Finale

Michael Avetsyan (TC Rheindahlen) mit

6:4 und 6:0.

Finalergebnisse „Büderich-Cup 2011“ /Kirschbaum-Junior Tour 2010/11

U 10 w Emeline Polevoi (Bayer Leverkusen) – Emily Kate Castillo (GW Aachen)4:6 6:3 7:6

U 12 w Leonie Kämmerer (RW M´Gladbach) – Jasmin Becker (TC Siegen) 4:6 6:4 6:3

U 16 w Franziska Föcking (RW Dinslaken) – Celina Baltes (Korschenbroicher TC)6:2 4:6 6:3

U 12 m Yannik Pirdzun (Grunewald Duisburg) – Youri Wuring (Tus Breitscheid)6:2 6:1

U 14 m Silas Baumbach (Solvay Rheinberg) – Marvin Bockers (Gladbacher HTC) 6:3 6:2

U 16 m Jan-Henri Augustat (GW Wuppertal) – Michael Avetsyan (TC Rheindahlen) 6:4 6:0

U 21 m Johann Willems (Kahlenberger HTC) – David Eisenzapf (Euskirchener TC) 6:3 3:1 Aufg.

NIEDERRHEIN TENNIS 35


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