Zukunft Miesbach

s362930573.online.de
  • Keine Tags gefunden...

Zukunft Miesbach

Agatharied: EDEKA-Alpengroßmarkt? – Agatharied wird auch nachdem Bau des neuen EDEKA-Alpengroßmarkts in Miesbach (rund3.000 qm Verkaufsfläche) einen kleineren EDEKA-Markt (1.200 qmVerkaufsfläche / bisher rund 4.500 qm Verkaufsfläche) haben. Die Versorgungder Bürgerinnen und Bürger in Agatharied und der Region ist gesichert.(s. a. EDEKA)Ausgang der Wahl? (Ratsbegehren / Bürgerentscheid) – Der Ausgang derWahl stellt wichtige Weichen für die städtebauliche Entwicklung unsererStadt. Das Ergebnis des Ratsbegehrens / Bürgerentscheids legt auch die Zukunftdes Zuchtverbands fest. Durch den Bau des EDEKA-Alpengroßmarktshat der Zuchtverband die Chance, seine Zukunft zu sichern. (s. a. Sonntag,15. Juli 2012)Arbeitsplätze? EDEKA wird neue Arbeitsplätze schaffen: Drei bis fünf Ausbildungsplätzepro Jahr und weitere Arbeitsplätze im Alpengroßmarkt.Auslagerung? (des Zuchtverbands) – Der Zuchtverband hat die Nutzung seinerGebäude bis zum 31. Dezember 2014 zu beenden. Das steht unumstößlichfest. Der Umzug an den neuen, geplanten Standort in Straß wird alsAuslagerung bezeichnet. (s. a. Bebauungsplan, Gestaltung, Zuchtverband)Auswirkungen des neuen EDEKA-Alpengroßmarkts? – Die Bürgerbewegunggegen den Bebauungsplan der Stadt vermutet durch den geplantenEDEKA-Alpengroßmarkt belastende Auswirkungen auf den Einzelhandel inder Miesbacher Innenstadt. Die Stadt Miesbach hat sich umfassend mit denKonsequenzen befasst und erachtet den EDEKA-Alpengroßmarkt als wichtig.Er sichert die Versorgung der Menschen aus der Region sowie der Bürgerinnenund Bürger im Süden unserer Stadt. Sie haben bisher keine Einkaufsgelegenheitin Fußnähe. Der Alpengroßmarkt belebt zudem die Innenstadt mitneuen Kunden aus dem Umland und bietet damit unseren Geschäften inMiesbach neue Chancen. Der Alpengroßmarkt ist ein Gewinn für unsereStadt. (s. a. Arbeitsplätze, Einzelhandelsgeschäfte, Innenstadt)Bebauungsplan Nr. 66 – An der Schlierseer Straße? – Der am 15. Julizur Wahl stehende „Bebauungsplan Nr. 66 – An der SchlierseerStraße“ legt die baulichen Vorhaben des heutigen Areals des Zuchtverbandsfest. Im Einzelnen handelt es sich um: den EDEKA-Alpengroßmarktmit einer Verkaufsfläche von 3.000 qm, einen Fachmarkt, Parkplätze und zweiReihenhausanlagen und ein straßenbegleitendes Gebäude. Die Nutzung alsFast Food-Restaurant entfällt. (s. a. Gestaltung)- 3 -


Meinungen sind unzutreffend und übersehen die Fakten und die Rechtslage.(s. a. Bebauungsplan, Grundstück, Oberlandhalle)EDEKA? – Der mittelständisch geprägte EDEKA-Verbund ist genossenschaftlichorganisiert und wird von 4.500 selbständigen Kaufleuten getragen.EDEKA ist mit rund 46 Milliarden Euro Umsatz 2011 und 12.000Märkten der führende Verbund von Lebensmitteinzelhändlern in Deutschland.Ihre Leidenschaft sind nach eigenen Angaben Lebensmittel. Der inMiesbach geplante EDEKA-Alpengroßmarkt wird ein modernes Einkaufszentrumsein: mit niedrigen Regalen und breiten Gängen ideal für ältere Bürgerund mit einem breiten Sortiment, das auch den Bedarf von Ein- und Zweipersonenhaushaltendeckt. (s. a. Sortiment)EDEKA wird neue Arbeitsplätze schaffen.EDEKA ist bekannt für seine regionalen Produkte und sein Frische-Sortiment:sei es Obst, Gemüse, Käse, Wurst, Fleisch oder Fisch. Vom Wettbewerb verschiedenerAnbieter um diese Produkte profitieren auch die Miesbacher Bürger.Die Konkurrenz wird die Qualität und Frische der Waren verbessernsowie die Preise günstig beeinflussen. (s. a. Arbeitsplätze, Sortiment)Einzelhandelsgeschäfte in Miesbach? – Der neue Lebensmittelmarkt vonEDEKA ist ein Gewinn für Miesbach. Die Einzelhandelsgeschäfte der Innenstadtvon Miesbach werden vom überkommunalen Einzugsgebiet desEDEKA-Alpengroßmarktes profitieren. Zusätzliche Kunden kommen in dieInnenstadt und bieten den Geschäften neue Chancen. (s. a. Innenstadt)- 6 -


Emissionen? – Der Verkehr um die Schlierseer Straße wird zunehmen. Er wirdnach dem Gutachten von C. HENTSCHEL Consult aus Freising – insbesonderenach dem Wegfall des ursprünglich geplanten Fast Food-Restaurants– weit unter jeder kritischen Größe bleiben. Mit einer modernisierten Verkehrssteuerungder Ampelführung in der Bayrischzeller Straße mit schnellerenSchaltfrequenzen wird der Straßenverkehr besser geleitet. So ist auchdie Zunahme von Emissionen wie Lärm und Abgasen begrenzt. (s. a. Verkehr)Existenz der Bauern? – Zur Existenz und zu tragfähigen Einkommen seiner1.500 Bauern leistet der Zuchtverband u. a. mit seinen Maßnahmen zur Vermarktungder Rinder einen wesentlichen Beitrag. Allein im Stadtgebiet Miesbachbestehen mehr als 100 bäuerliche Betriebe. (s. a. Landschaftsschutz,Wirtschaft, Zuchtverband)Fast Food? (Restaurant) – Es wird in Miesbach an der Schlierseer Straßekein Fast Food Restaurant geben. Das ursprünglich von der Stadt Miesbachgewünschte Fast Food-Restaurant wird entsprechend dem Stadtratsbeschlussnicht entstehen. (s. a. Bebauungsplan)Finanzierung? (des Neubaus des Zuchtverbands) – Der Zuchtverband mussseinen Neubau aus dem Erlös des Verkaufs des Grundstücks an der SchlierseerStraße finanzieren. Kommt der Alpengroßmarkt nicht nach Miesbach,wird der Zuchtverband am Standort Miesbach nicht mehr fortbestehen.(s. a. Bürgerbewegung, Zuchtverband)Gegner? – Die Gegner des zur Wahl stehenden Bebauungsplans sindderzeit überwiegend in der Bürgerbewegung zusammengeschlossen.(s. a. Bürgerbewegung)Grundstück? (des Zuchtverbands an der Schlierseer Straße 30a) – Der Zuchtverbandmuss auf Grund behördlicher Verfügungen die Nutzung der Versteigerungshalleunwiderruflich am 31. Dezember 2014 beenden. Jede andereAussage ist unzutreffend. (s. a. Sanierung, Finanzierung, Oberlandhalle)Geschichte? – Die Geschichte der Stadt Miesbach und des Zuchtverbandssind eng miteinander verbunden. Der Zuchtverband gehört seit 120 Jahrenzu Miesbach. Der Verband hat unsere Stadt zu einem international anerkanntenZentrum der Vermarktung und der Zucht von Rindern gemacht. Die weltweiterfolgreiche Rasse des alpenländischen Fleckviehs hat ihren Ursprungin Miesbach aus der Kreuzung heimischer Rinder mit im Jahr 1837 importiertenSimmenthaler Rindern.- 7 -


Kaum jemand hat die Bekanntheit und den Ruf von Miesbach in Bayern,Deutschland und der Welt so stark gefördert wie der Zuchtverband. Heuteprofitieren die Stadt, ihre Geschäfte und die Gastronomie erheblich von derKaufkraft der 65 mal pro Jahr in die Stadt zum Zuchtverband kommendenBauern. Der Zuchtverband sollte der Stadt Miesbach erhalten bleiben. (s. a.Zuchtverband)Gestaltung? (Bebauungsplan) – Die städtebauliche Entwicklung und Gestaltungliegt in der Zuständigkeit und im Ermessen der Stadt Miesbach. DieAuslagerung des Zuchtverbands und der im Bürgerentscheid am 15. Juli zurAbstimmung stehende „Bebauungsplan Nr. 66 – An der Schlierseer Straße“beschäftigen den Miesbacher Stadtrat bereits seit langer Zeit. Einen Aufstellungsbeschlussfür den Bebauungsplan hat der Stadtrat im Juli 2010 in öffentlicherSitzung mit der deutlichen Mehrheit von 21:3 Stimmen gefasst.Diesem Aufstellungsbeschluss lagen umfangreiche Erörterungen im Stadtratzugrunde. Mehrere Planungsvorschläge von verschiedenen Investoren hatder Stadtrat verworfen. Der Stadtrat von Miesbach hat seine Entscheidungenmit aller Sorgfalt und unter Abwägung aller Belange verantwortungsvoll getroffen.Davon dürfen alle Bürgerinnen und Bürger von Miesbach ausgehen.Die Stadt Miesbach hat ihre Planungen erstmals vom 26. Juli bis 24. September2010 öffentlich ausgelegt. Am 3. August 2010 führte die erste Bürgermeisterineine Informationsveranstaltung im Bräuwirtsaal durch undpräsentierte den Bebauungsplan den Miesbacher Bürgerinnen und Bürgernim Einzelnen. Die zweite öffentliche Auslegung fand vom 8. November bis9. Dezember 2011 statt.Das Angebot an Information an die Miesbacher Bürger war lückenlos. DieMiesbacher Bürgerinnen und Bürger zeigten bei öffentlich zugänglichen Beteiligungenan der Bauleitplanung, mit der Auslagerung des Zuchtverbandsund der Entwicklung des Areals Oberlandhalle, geringes Interesse. Einwendungengegen die vorgesehene Planung gab es bis Anfang 2012 nicht. Sowurden alle notariellen Verträge geschlossen und die für den Bau erforderlichenGutachten und Planungen in Auftrag gegeben. Umso überraschenderwar das Entstehen der Bürgerbewegung gegen den Bebauungsplan derStadt Miesbach im Frühjahr 2012. (s. a. Bebauungsplan)Am 24. Mai 2012 hat der Stadtrat von Miesbach mit deutlicher Mehrheit undStimmen aus allen Fraktionen/Parteien bei 5 Gegenstimmen den „BebauungsplanNr. 66 – An der Schlierseer Straße“ beschlossen, jedoch nicht veröffentlichtund in Kraft gesetzt. Aus Respekt vor dem Bürgerentscheid.- 8 -


Identität der Miesbacher Bürger? – Die Bürgerbewegung fürchtet „nachdem Abriss der Oberlandhalle von EDEKA einen uniformen Supermarktzweckbau,infolgedessen Miesbacher Bürger einen Teil ihrer Identität verlieren“.Die Stadt Miesbach hat mit dem Bebauungsplan ein besonderes Augenmerkauf die Gestaltung und Einbindung des Alpengroßmarktes in das MiesbacherStadtbild gelegt.So wurde unter anderem festgesetzt, dass sich das Gebäude in sieben Baukörpermit jeweiligem Satteldach untergliedern muss und als Fassadenmaterialiennur Putz, Holz oder Glas zulässig sind. Der neue EDEKA-Alpen -großmarkt macht eine gute Figur an der Schlierseer Straße. (s. a. Modellfotos)Initiative Zukunft Miesbach? – Das ist der Zusammenschluss der Befürworterdes „Bebauungsplans Nr. 66 – An der Schlierseer Straße“. Sie sind davonüberzeugt, dass 2 x Ja zum Einzelhandelsprojekt die beste Lösung, die richtigeEntscheidung für die Bürgerinnen und Bürger und die Zukunft unsererStadt sowie ihrer städtebaulichen Entwicklung ist. Sie treten für die Auslagerungdes Zuchtverbands und den Neubau des EDEKA-Alpengroßmarktsein. (s. a. Befürworter)Innenstadt? (Beeinflussung durch Kaufkraftentzug) – Der tatsächlich in besonderemMaß vorhandene Charme der Gebäudeensemble der MiesbacherInnenstadt besteht nach der Ansiedelung des EDEKA-Alpengroßmarkts nichtnur unverändert fort. Vielmehr gewinnen Miesbach und seine Innenstadt mitdem neuen Lebensmittelmarkt. Zusätzliche Kunden kommen dank des Alpengroßmarktesin die Geschäfte der Stadt und bieten neue Chancen.Innenstadtgeschäfte? – Die Innenstadtgeschäfte werden durch die Ansiedlungdes EDEKA-Alpengroßmarkts gestärkt. (s. a. Kaufkraftentzug)Ja? – 2 x Ja zu 1 und damit 2 x Ja zum Einzelhandelsprojektsind ein Ja zum „Bebauungsplan Nr. 66 – An derSchlierseer Straße“. Sie stimmen so für die Auslagerungdes Zuchtverbands und für den EDEKA-Alpengroßmarkt.(s. a. Kaufkraftentzug)2xJa zuKaufkraftentzug (für die Innenstadtgeschäfte) –Die Bürgerbewegung fürchtet durch die Ansiedelungdes EDEKA-Alpengroßmarkts Kaufkraftentzugfür die Miesbacher Innenstadtgeschäfte. DieseBedenken sind ernst zu nehmen. Andererseits liegt es aufZUKUNFT MIESBACH- 9 -


der Hand, dass die Geschäfte in der Innenstadt von den zahlreichen auswärtigenKunden des EDEKA-Alpengroßmarkts profitieren werden. Viele dieserKunden werden ihre weiteren Einkäufe in der Miesbacher Innenstadt tätigen.So bieten sich den Geschäften in der Stadt neue Chancen.Konkurrenz? – Der Alpengroßmarkt ist kaum Konkurrenz für die Geschäftein der Miesbacher Innenstadt. Betroffen ist eher der REWE-Markt. Im Gegenteil:Mit dem neuen Lebensmittelmarkt kommen zusätzliche Kunden nachMiesbach und in die Innenstadt. Zudem: Konkurrenz belebt das Geschäft.Die Bürgerinnen und Bürger von Miesbach können im Einzelfall von Konkurrenzauch profitieren. Das Angebot wird sich verbessern. (s. a. Kaufkraftentzugund Wettbewerb)Landschaftsschutz? – Die Bauern leisten einen wichtigen Beitrag zumLandschaftsschutz. Davon profitieren die Gesellschaft insgesamt undauch der Tourismus. Diese Leistungen der bäuerlichen Betriebe sind nurmachbar, wenn ihre Existenz auf einem auskömmlichen Niveau gesichert ist.Dazu trägt der Zuchtverband mit seinen Dienstleistungen, insbesondere derVermarktung, erheblich bei. (s. a. Versteigerungen/Vermarktung, Zuchtverband)Miesbacher Bürgerinnen und Bürger? Wie schätzen Miesbacher Bürgerinnenund Bürger den Bebauungsplan ein? Lernen Sie die Meinungenauf www.zukunft-miesbach.de kennen.Mitglieder? – Der Zuchtverband Miesbach e. V. erbringt Dienstleistungenfür seine Mitglieder (rund 1.500 Bauern aus 8 Zuchtgenossenschaften ausden Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, München-Land undRosenheim). Der Verband leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherungder Existenz und zur Weiterentwicklung der so wichtigen Wettbewerbsfähigkeitder Bauern in den Märkten in Deutschland und Europa.Modellabbildungen des neuen EDEKA-Alpengroßmarkts? – Machen Siesich Ihr eigenes Bild! Hier sehen Sie eine Abbildung des geplanten EDEKA-Alpengroßmarkts. Überzeugen Sie sich selbst von der Qualität der Planung.(weitere Abbildungen unter www.zukunft-miesbach.de)- 10 -


Nein – Wenn Sie im Bürgerentscheid/Ratsbegehren und auch bei derStichfrage mit Nein stimmen, wollen Sie die Auslagerung des Zuchtverbandsebenso wie den Neubau des EDEKA-Alpengroßmarktsausschließen. Wollen Sie das wirklich? Haben Sie alle Gesichtspunkte bedacht?Alle Argumente abgewogen? Bitte prüfen Sie Ihre Entscheidung sorgfältig.(s. a. Initiative Zukunft für Miesbach)Oberlandhalle des Zuchtverbands – Die Oberlandhalle an derSchlierseer Straße ist 42 Jahre alt. Die Dach- und Wandkonstruktionist ohne bauaufsichtliche Zulassung und von der gleichen Bauart wiedie eingestürzte Eishalle in Bad Reichenhall. Die zuständigen Baubehördenhaben die Nutzung der Halle – nach zuvor angeordneten und durchgeführtenMaßnahmen zur Sicherung der Dachkonstruktion – endgültig bis 31. Dezember2014 begrenzt. Zu diesem Datum endet die Nutzung der Halleunwiderruflich. Der Zuchtverband braucht eine neue Halle für die so wichtigenVersteigerungen des Fleckviehs der Bauern aus Oberbayern. (s. a. Bebauungsplan,Sanierung)Produkte aus Oberbayern? (im Sortiment des neuen EDEKA-Alpengroßmarkts)– Der geplante EDEKA-Markt wird verschiedene Produkteaus der Region und aus Oberbayern führen (Fleisch, Obst, Gemüse,Getränke u. a.). Davon profitieren heimische Unternehmen. (s. a. Sortiment)- 11 -


Quellen? – Der Stadtrat von Miesbach hat seine Entscheidungen zum„Bebauungsplan Nr. 66 – An der Schlierseer Straße“ nicht nur aufeigenes Wissen gestützt. Er hat zudem Quellen neutraler Dritter wieinsbesondere Gutachten genutzt und ihre Ergebnisse berücksichtigt (u.a. C.HENTSCHEL Consult und gevas humberg & partner).Rechtskraft? (der Bebauungspläne) – Der zur Abstimmung stehende„Bebauungsplan Nr. 66 – An der Schlierseer Straße“ für das Areal desZuchtverbands mit der Oberlandhalle ist vom Stadtrat von Miesbachbeschlossen, aber nicht veröffentlicht und damit nicht in Kraft gesetzt. (s. a.Bebauungsplan, Gestaltung)Dagegen ist der früher beschlossene „Bebauungsplan Nr. 34 Haidmühlstraße“aus dem Jahr 1998 derzeit rechtsgültig.Sanierung? – Die Bürgerbewegung geht davon aus, die Oberlandhalledes Zuchtverbands sei sanierbar. Die Argumente erscheinen auf denersten Blick plausibel. Die Entscheidung darüber liegt jedoch bei denFachbehörden, und die sagen eindeutig Nein.Neben verschiedenen Gutachtern und Experten kommen auch die zuständigenFachbehörden wie die Regierung von Oberbayern, die Oberste Baubehördeim Staatsministerium des Innern, das Bayerische Staatsministeriumfür Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie Gutachten der TechnischenUniversität München zum gleichen Ergebnis: Die Sanierung ist ausgeschlossen.Schlierseer Straße 30a? – bezeichnet die Adresse und das Areal des Zuchtverbandsin Miesbach.Sonntag, 15. Juli 2012? – Tag des Ratsbegehrens / Bürgerentscheids inMiesbach. Bitte kommen Sie zur Wahl. Auf Ihre Stimme kommt es an.Sortiment des neuen EDEKA-Alpengroßmarkts? – Das Sortiment des aufdem Areal der Oberlandhalle geplanten EDEKA-Alpengroßmarkts wird zumehr als 95 Prozent aus Lebensmitteln bestehen. Zeitweise werden haushaltsnaheNon Food-Artikel im Umfang von bis zu 5 Prozent des Sortimentsdas Produktprogramm ergänzen.Vom neuen EDEKA-Alpengroßmarkt werden auch Unternehmen aus der Regionprofitieren. Einen beträchtlichen Teil seines Sortiments wird der neueMarkt aus der Region bzw. aus Oberbayern einkaufen. Das gilt z. B. für- 12 -


Fleisch aus dem Schlachthof Traunstein und andere Produkte aus der Regionwie Obst, Gemüse oder Getränke. (s. a. EDEKA)Tradition? – Die Stadt Miesbach und den Zuchtverband verbindet eine120 Jahre lange gemeinsame Tradition. Tradition hat Herkunft. In Miesbachsoll Tradition auch Zukunft haben. Der Zuchtverband soll derStadt Miesbach erhalten bleiben. (s. a. Geschichte, Zuchtverband)Verkehr in Miesbach? – Die Bürgerbewegung nimmt eine Zunahme der Verkehrsbewegungenmit der Folge von wachsendem Lärm um die SchlierseerStraße nach der Inbetriebnahme des EDEKA-Alpengroßmarkts an. DieseSorge hat auch die Stadt bewegt. Deshalb wurden Experten beauftragt.Laut Sachverständigengutachten wird das Verkehrsvolumen zwar zunehmen.Zu einer kritischen Größe des Verkehrs kommt es jedoch nicht. Eine neueSteuerung der Ampelschaltungen wird den Verkehrsfluss verbessern. (s. a.Emissionen)Vermarktung/Versteigerungen? – Die vom Zuchtverband Miesbach veranstaltetenKälber- und Großviehmärkte (65 pro Jahr) sind durchweg erfolgreich.Die Versteigerungen führen zu reellen und guten Verkaufspreisen fürdie Bauern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Existenzder Bauern. Zudem führt der Zuchtverband Stallverkäufe und Exporte fürseine Bauern durch. Die Erlöse 2011: Das Rekordergebnis von 18,0 MillionenEuro. Die Kunden kommen auch aus dem Ausland: Italien, Holland, Marokko,Algerien, Serbien, Kroatien u. a. (s. a. Mitglieder, Zuchtverband)Verbleib des Zuchtverbands in der Stadt Miesbach? – Der Zuchtverbandgehört zu Miesbach. Er ist fester Bestandteil der Stadt seit 120 Jahren. DerVerband soll auch künftig der Stadt Miesbach erhalten bleiben. (s. a. Geschichte,Mitglieder, Tradition, Zuchtverband)Wettbewerb? – Die Bürgerbewegung nimmt an, dass der neueEDEKA-Alpengroßmarkt den Einzelhändlern der Miesbacher Innenstadtruinösen Wettbewerb bereitet. Folge seien Schließungen vonGeschäften in der Miesbacher Innenstadt. Dadurch sei der unverwechselbareCharme Miesbachs mit seinen Marktplätzen, seinen Geschäften und seinerGastronomie gefährdet.Die Sorge der Bürgerbewegung ist verständlich. Das Ensemble der Gebäudeder Miesbacher Innenstadt ist schützenswert. Darüber sind wir uns mit allenBürgern unserer Stadt einig. Die Einschätzung der Bürgerbewegung ist jedochreine Mutmaßung.- 13 -


Miesbach gewinnt mit dem neuen Lebensmittelmarkt. Der EDEKA-Alpengroßmarktstärkt die Geschäfte der Miesbacher Innenstadt. Von den zahlreichen,auch neuen Kunden der Region werden manche ihre weiteren Einkäufein der Innenstadt von Miesbach tätigen. Diese neue Kaufkraft für die MiesbacherSpezialanbieter eröffnet die Chance zur Ausweitung des Geschäfts.Überdies blieben der Innenstadt die bäuerlichen Kunden aus den Versteigerungendes Zuchtverbands erhalten.Die Stadt Miesbach schützt und fördert die Geschäfte in der Innenstadt mitdem neuen „Bebauungsplan Nr. 66 – An der Schlierseer Straße“, der denEDEKA-Alpengroßmarkt und die Auslagerung des Zuchtverbands vorsieht.(s. a. Bebauungsplan, Innenstadtgeschäfte)Wirtschaft? – Der Zuchtverband Miesbach ist ein Wirtschaftsfaktor, sowohlfür seine bäuerlichen Mitglieder als auch für die Innenstadtgeschäfte und dieStadt Miesbach. Den Bauern sichert der Verband Einkommen u. a. durchseine Maßnahmen der Vermarktung. Dem Einzelhandel und der Gastronomiein Miesbach beschert er durch die zu seinen Märkten kommenden Bauernzusätzliche Umsätze. (s. a. Mitglieder)Zeit? – Der Faktor Zeit spielt für den Zuchtverband Miesbach eine entscheidendeRolle. Die Aufnahme der Bauarbeiten am Neubau desZuchtverbands hat im Sommer 2012 zu erfolgen. Andernfalls gehendem Verband befristet gewährte Zuschüsse des Freistaats Bayern und derEuropäischen Union verloren. Noch wichtiger: Ohne die Rechtskraft des imBürgerentscheid zur Abstimmung stehenden Bebauungsplans kann dasGrundstück des Verbands nicht verkauft werden. In der Folge würden demZuchtverband die Mittel zum Neubau fehlen. (s. a. Auslagerung, Finanzierung,Zuschüsse)Zuchtverband Miesbach e. V. ? – Der Zuchtverband Miesbach e.V. ist alsSelbsthilfeorganisation für seine rund 1.500 bäuerlichen Mitglieder aus denLandkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, München Land und Rosenheimseit 120 Jahren eine zentral wichtige Organisation.Unter dem Dach des Zuchtverbands sind die Vermarktung der Rinder zu reellenwie guten Preisen für die Bauern, die Umsetzung modernster Zuchtmethoden(Miesbach ist Bayerns größtes Fachzentrum für Rinderzucht), Servicesfür die Milchwirtschaft und die Abwicklung umfangreicher Bürokratie für dieBauern angesiedelt.- 14 -


Die jährlich rund 65 Versteigerungen des Zuchtverbands haben für dieMärkte preisbildenden Charakter, weit über Bayern hinaus. Ein weltweiterZuchterfolg des Verbands: Das Fleckvieh aus Oberbayern leistet als einzigeRasse sowohl Fleisch- als auch Milchproduktion. Das verringert die Risikender Bauern beispielsweise bei niedrigen Marktpreisen für die Milch. (s.a. Mitglieder,Wirtschaft, Versteigerungen)Zuschüsse? (für den Zuchtverband) – Der Zuchtverband hat Zusagen von Zuschüssenin namhafter Höhe vom Freistaat Bayern und der EuropäischenUnion. Der Stichtag der Abrechnung dieser Zuschüsse ist der 30. Juni 2013.Das bedeutet: Die Aufwendungen der bis zum Stichtag nicht vollendetenBauleistungen erhält der Verband nicht erstattet. (s. a. Auslagerung, Finanzierung,Zeit)Zukunft Miesbach? – Im Sommer 2012 treffen wir Miesbacher Bürgerinnenund Bürger gemeinsam eine Entscheidung über die Bebauung des Arealsan der Schlierseer Straße im Süden unserer Stadt. Diese Entscheidung wirdJahrzehnte in die Zukunft wirken. Unsere Kinder und Enkel werden die Planungan der Schlierseer Straße noch erleben.Bitte bedenken Sie: Unsere Stadt und die Nachbargemeinden werden weiterwachsen. Die Zahl unserer Bewohner nimmt weiter zu. Ist ein leistungsstarkerAlpengroßmarkt für die Zukunft von Miesbach da noch eine Frage? EntscheidenSie selbst. Dass der Zuchtverband nach 120 Jahren zu Miesbach gehörtund der Stadt erhalten bleiben soll, dürfte auch in Ihrem Sinne sein?- 15 -


2xJa zuZUKUNFT MIESBACHHerausgeber: Initiative Zukunft MiesbachVerantwortlich: Dirk Thelemannwww.zukunft-miesbach.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine