Weihnachten 2010 - Katholische Pfarrgemeinde St. Josef - Heide

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Weihnachten 2010 - Katholische Pfarrgemeinde St. Josef - Heide

Pfarrbriefkatholische PfarrgemeindeSt. Josef, HeideSt. Andreas, Büsum –St. Ansgar, MeldorfWeihnachten 2010Foto: Sebastian Gansel


Das neu geborene Kind in der Krippestreckt seine Händchen aus – undsein Lächeln scheint uns schon zusagen, was später die Lippen desMannes gesprochen haben:„Kommt her zu mir alle, die ihrmühselig und beladen seid.“Diese Hände ermuntern, ja fordernuns auf, die Nachfolge in Christusanzutreten.Legen wir unsere Hände in dieHände des göttlichen Kindes undsprechen wir unser JA zu seinem„Folge mir“, dann sind wir in IHMund der Weg ist frei, dass seingöttliches Leben auf uns übergehenkann.Wir sind somit Gottes Kinder.Gotteskind sein heißt, an GottesHand gehen, Gottes Willen nichtden eigenen Willen tun, alle Sorgenund alle Hoffnungen in Gottes Handlegen, sich in Gottes Hand sicherund geborgen fühlen.Gotteskindschaft heißt Kleinwerdenund zugleich Großwerden, aus derEnge des eigenen Lebensherausgehen und in die Weite desChristuslebens hineinwachsen.Bekennen wir uns zu Christus undtreten seine Nachfolge an, werdenwir an, mit und in seiner Hand dasganze Christusleben durchleben.Wir reifen heran und treten aucheinmal den Kreuzweg nachGethsemane und Golgotha an.Auf den Lichtkranz, der von derKrippe ausgeht, fällt der Schattendes Todes.Das Licht erlischt im Dunkeln desKarfreitages; es steigt aber alsSonne am Auferstehungsmorgenwieder auf.Und somit schließt sich der Kreis; sowie zu Weihnachten in uns etwasneu geboren werden möchte, sowerden wir auch in derAuferstehung neu geboren.Text und Foto: Marion Albrecht


InhaltGrußwort 2Gottesdienste an den Festtagen 4Termine im neuen Jahr 6Firmung und Erstkommunion 2010 8Ordensjubiläum von Schwester Aimée-Lina 10Ausflug der Messdiener und Sternsinger 12Weihejubiläum von Diakon Spelters 13Kirchenvorstands- und Pfarrgemeinderatswahlen 14Jahresrückblick der Kolpingfamilie 16Jahresrückblick der Frauengemeinschaft 17Jahresrückblick des Seniorennachmittages 18Jahresrückblick des Ökumenischen Kreises 19Statistik des vergangenen Kirchenjahres 20Ein herzliches Dankeschön allen, die durch ihre Textbeiträge,Bilder und Gedanken zum Erscheinen dieses Pfarrbriefesbeigetragen haben!Diesen Pfarrbrief finden Sie auch als PDF-Datei inFarbe zusammen mit weiteren Informationen und Bildernim Internet auf unserer Homepage www.st-josef-heide.deWir freuen uns über Ihren Besuch!1


GrußwortWeihnachten - „Licht der Weihnacht“Licht, das leuchtet und das wärmt,Licht, das man nicht sieht,das den Funken im Herzen entzündet,damit ein Wunder geschieht.Licht, das die Flamme der Liebe entfacht,Licht, das das Vermehren kennt,das die Flamme weitergibt,die nicht zehrend brennt.Licht, das uns Menschen wachsen lässt,Licht, das unser Dunkel erhellt,das über uns wacht und uns stärkt,damit Frieden wird auf der Welt.Silvia PlateLiebe Schwestern, liebe Brüder,liebe Gäste unserer Pfarrgemeinde,Weihnachten, das Fest der Liebe,ist auch das Fest des Lichtes. Keinanderes Fest feiern wir mit sovielen Lichtern. Das Weihnachtsfeststeht im Zeichen des Lichtes,weil Christus als Licht der Welt inalle, noch so verborgenen Winkelunseres Herzens leuchtet.Weil es in der Welt und in unsdunkel ist, strahlt es umso heller.Gott wurde in der Dunkelheitgeboren, mitten in der Nacht, dennsein Bett stand nicht im festlichgeschmückten und warmen Wohnzimmer.In der Herberge war kein Platz fürihn, so wurde es im Stall, inDunkelheit und Kälte geboren. Unddas Kind, das im Dunkel zur Weltkam, wurde zum Licht für uns alle,zum Licht, das jede Finsternisdurchbricht.2


Doch zum Licht gehört auch dasDunkel. Und so spüren wir geradezu Weihnachten die Dinge, die unsbedrücken und traurig machen.Auch oder gerade in dieser Zeit istnicht alles heiter und fröhlich.Schauen wir auf das zurückliegendeJahr, sehen wir Stolpersteine,die uns belasteten undKummer bereiteten. Aber wirdenken auch an die Lichtblicke, dieuns Hoffnung machten.Denn wo Licht ist, wirken alleÄngste und Nöte, alle Krankheitenund Probleme nicht mehr bedrohlich.Bei Licht betrachtet, lässtsich alles viel leichter ertragen alsin der Dunkelheit.Deshalb warten wir sehnsuchtsvollauf das neue, das richtige, dasinnere Licht, das auch in diesemJahr in unsere unheile Weltkommen wird.Die Lichter, die die Straßen undHäusern in dieser erwartungsvollenZeit schmücken, sind Zeichenunserer Sehnsucht.Sie gilt dem Licht, das auf demWeg zu uns ist, das mitten in derNacht die Welt in einen neuenSchein tauchen wird. Es wird dieDunkelheit und die Kälte durchbrechen.Wir wollen diesem Lichtentgegengehen.Es ist die frohe Botschaft, dieEinladung zu Weihnachten, das wiruns für Gottes Licht aufschließen,unsere Herzen voll Vertrauenöffnen, damit es uns erhellen kann.Wo uns das leuchtend helle Lichtvon Weihnachten begleitet,können wir beherzt voranschreiten,wir werden nichtstraucheln, denn der Weg istsichtbar.Ich wünsche Ihnen eine gesegneteWeihnachtszeit!3


Gottesdienste an den Festtagen24. Dezember 2010 – Hl. Abend15:00 Uhr Krippenfeier für Kinder in St. Josef, Heide18:00 Uhr Christmette in St. Ansgar, Meldorf22:00 Uhr Christmette in St. Josef, Heide25. Dezember 2010 – 1. Weihnachtstag08:30 Uhr Festgottesdienst in St. Andreas, Büsum10:30 Uhr Hochamt in St. Josef, Heide26. Dezember 2010 – 2. Weihnachtstag08:30 Uhr Hl. Messe in St. Andreas, Büsum10:30 Uhr Hochamt in St. Josef, Heide31. Dezember 2010 – Silvester15:00 Uhr Jahresschlussandacht in St. Ansgar, Meldorf17:00 Uhr Jahresschlussandacht in St. Andreas, Büsum19:00 Uhr Jahresschlussgottesdienst in St. Josef, Heide23:30 Uhr Andacht zum Jahreswechsel01. Januar 2011 – Neujahr15:00 Uhr Hochamt in St. Josef, Heide02. Januar 2011 – 1. Sonntag nach Weihnachten08:30 Uhr Hl. Messe in St. Andreas, Büsum10:30 Uhr Hochamt in St. Josef, Heide; anschließendNeujahrsempfang im Pfarrsaal06. Januar 2011 – Dreikönig10:30 Uhr Hochamt mit den Sternsingern in St. Josef, Heide;Aktuelle Informationen finden Sie auch jeweils im aktuellen Pfarrblatt.Zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt das Pfarrbüro geschlossen!4


Zu Weihnachten wollen wir Verwandtenund Freunden etwasschenken. Doch all zu oft setzen wiruns dann unter Druck, bei den Überlegungenwem wir was schenkenmöchten.Wollen wir doch, dass die Beschenktenzufrieden sind und nichtdenken, dass Geschenk sei zu billig!Der Brauch, sich an Weihnachten zubeschenken, ist uralt.Und dieser Brauch ist immer nochaktuell und sinnvoll:Gott schenkt sich uns an Weihnachten,ist es dann nicht angebracht,dass wir den Glauben andieses einmalige Geschenk Gottes inWeihnachtsgeschenkeeinem gegenseitigen Schenkenausdrücken?Wenn wir dem anderen etwas vonuns selbst schenken, dann wird esdem Sinn des Weihnachtsfestesentsprechen.Es kann unsere Zeit sein, unsereLiebe.Auch ein Geschenk aus dem Kaufhauskann viel ausdrücken, wenn ichmich mit dem zu Beschenkendenwahrhaftig auseinandersetze.Unser Weihnachtsgeschenk solltedie Botschaft vermitteln: „Du bisteinmalig, wie Du bist. Du bist dasAbbild des lebendigen Gottes“.Jutta Seupke5


Termine im neuen JahrEinladung zum Fest der ehrenamtlichen Mitarbeiter der GemeindeDas Gelingen unseres Gemeindelebens ist vielen Menschen zu verdanken.Auf verschiedenen Ebenen sind sie tätig gewesen: Durch liturgischeDienste, bei der Gemeindearbeit und in der Erfüllung sozialer undpraktischer Aufgaben. Dafür möchten wir uns gerne bedanken.Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter sind hiermit herzlich zu einem gemeinsamenDankgottesdienst am Mittwoch, 12. Januar 2011 um 18:00 Uhrin St. Josef mit anschließendem gemütlichem Beisammensein eingeladen.Damit alles gut vorbereitet werden kann, bitte ich Sie um eine Anmeldungbis zum Freitag, 07. Januar 2011 im Pfarrbüro.Erstkommunion/FirmungOrphée-Honorat Agbahey, PfarrerDie Erstkommunion findet am 19. Juni 2011 statt (Dreifaltigkeitssonntag).Die Eltern der Erstkommunionkinder werden rechtzeitig über die Einzelheiteninformiert. Die nächste Firmung findet erst 2012 statt.Orphée-Honorat Agbahey, PfarrerIn der ersten Januarwoche sind wieder dieSternsinger in unserer Pfarrgemeinde unterwegs.Das Leitwort der Aktion Dreikönigssingen2011 lautet „Kinder zeigenStärke“.Wer einen Besuch wünscht, möge sichbitte möglichst bis 23. Dezember 2010telefonisch im Pfarrbüro oder nach denGottesdiensten in der Sakristei melden.6


Die Weihnachtszeit lässt uns wiederöfter zur Kerze greifen. Die behaglicheStimmung, die sie verbreitetund ihre gerade im Advent symbolhafteStellung macht sie unswichtig. Berge von Kerzen werdenverbraucht, ohne dass wir uns jedesMal beim Anzünden derselben Gedankendarüber machen. Ab und anbewundern wir ihre Schönheit, ihrenDuft oder ihre lange Brenndauer.Ja, das Leben einer mit liebevollerHand gefertigten Kerze ist schönund endlich. Alles was sie braucht,für sich und andere, schlummertbereits in ihr. Wenn sie angezündetwird, beginnt sie zu brennen – zuleuchten, Licht zu spenden. Fröhlichzüngelt ihre Flamme, wärmend erhelltsie unsere Herzen. Dass sie sichdabei auflöst, bekümmert sie nicht.Immer stärker leuchtet sie, immermehr Wärme strahlt sie aus; das istihre Bestimmung. Sieht sie inlächelnde oder verträumte Gesichter,lassen sie diese noch hellerscheinen und voller Dankbarkeit gibtsie sich beglückt selbst verzehrendhin.Vielleicht lieben und verschenkenwir deshalb so gerne Kerzen, weil sieKerzenleben7unserem Leben gleichen, uns immerdaran erinnern, dass auch wir einTeil des Ganzen sind und für andereda sein sollen, weil sie leuchtendWärme geben, wie wir es tun wollen.So gleicht unser Leben einer Kerze,auch wir haben eine bestimmteBrenndauer.Wir, die wir durch und in Liebegeboren wurden, tragen den warmenGottesfunken in uns. Wenn er,einmal angezündet, zu leuchtenbeginnt, und wir uns auf dem Wegzum Ziel, zu Jesus Christus machen,verzehren wir uns voller Freude amLeben.In dieser Zeit müssen wir brennen,müssen wir leuchten, vorleuchten,ganz uns einbringen; und auch wirstrahlen heller, wenn uns der glücklicheWiderschein anderer erreicht.Und nicht zuletzt ist die Kerze in derWeihnachtszeit das Symbol unsererErwartung – das uns in derDunkelheit leuchtet, das uns denWeg erhellt, damit wir dem großenLicht entgegengehen, um es in unsaufzunehmen und weiter zu tragen.Silvia Plate


Firmung und Erstkommunion 2010Der Erzbischof mit den Firmlingen sowie Pfarrer Agbahey, den DiakonenMasuch u. Spelters, Zeremoniar Colberg und den Messdienern (Foto: N. Ritter)Am 9. Mai war Erzbischof Dr.Werner Thissen zu Gast in unsererPfarrgemeinde um 15 Jugendlichenund Erwachsen das Sakrament derFirmung zu spenden:Michel Allard, Josefine Berkel,Janina Tara Margrit Franke, Ann-Kathrin Frankfurter, Alexandra-Maria Hille, Jennifer Kempa,Matthias Kempa, Antonia Kißling,Gillian-Romano Lütje, ClaudiaMarsch, Jessika-Vanessa Sendor,Chiara Silvestri, Cindy Westphal,Jens Zimmermann, JenniferZnaniecki.8Drei Wochen später, am 30. Mai,feierten wir mit 22 Jungen undMädchen das Fest der 1. HeiligenKommunion. Unter dem Motto„Jesus weist uns den Weg“ wurdendie Kinder ein Jahr von FrauChristiane Schröder auf diesengroßen Tag vorbereitet. Zumersten Mal zum Tisch des Herrngingen:Bartosz Bubolz, Phillip Frankenberger,Michelle Greuling, HaukeGrothues, Merle Grothues,Valentin Ivanov, Scherin Lepinski,Cordula Liess, Vincenzo Pendolino,


Pfarrer Orphée-Honorat Agbahey mit den Erstkommunionkindern und FrauChristiane Schröder(Foto: N. Ritter)Andre Rößner, Nele Schaper,Cornelius Schröder, Finn NiclasSchröder, Tristan Schwarz, VionyVoigt, Jana Wagner, PascaleWedemeier, Christina Weimann,Agata Winkiel, AlexandraWisniewski, Jagoda Zajac, BrianZemann.Sebastian Gansel9


Ordensjubiläum von Schwester Aimée-LinaLächelnd und singend tanztSchwester Aimée-Lina dem Altarentgegen(Foto: M. Köhm)Während sich draußen dunkleWolken zusammenballen, weht am22. August 2010 durch die St.-Josef-Kirche ein Hauch von Afrika.Mönche gibt es in Dithmarschenseit mindestens 470 Jahren nichtmehr, die Gründung eines Nonnenklosterswar Jahre vorher schon am10geringen Zulauf gescheitert. Dashat sich nun mit der Gründung desKonvents in Heide geändert.Seit einigen Monaten tauchen diebeiden dunkelhäutigen OrdensschwesternAimée-Lina undBeatrice, die ebenso wie PfarrerOrphée-Honorat Agbahey ausTogo stammen, in ihren weißenGewändern im Straßenbild vonHeide auf. Aimée-Lina feierte nunin Dithmarschen ihre 25-jährigeZugehörigkeit zum „Institut desSoeurs de Notre Dame de l'Eglise“,einer 1952 in Togo gegründetenNonnen-Kongregation.Die Band der togolesischenGemeinde aus Hamburg bringtwestafrikanisches Flair in dieMesse, in deren Verlauf Aimée-Lina ihr Gelübde vor der stellvertretendenOberin Bertille Nayoerneuert und die in Italien lebendeOrdensschwester Perpétue ihr zeitlichesGelübde ablegt.Als Mittzwanzigerin entschied sichLina für ein Leben als Nonne underhielt auch erst zu diesem Zeitpunktden zusätzlichen OrdensnamenAimée. Schwer fiel ihr der


Schritt nicht, erklärt sie. „Ich liebeGott und ich liebe es, für Gott undseinen Sohn Jesus Christus zuarbeiten“, kommt mit größterSelbstverständlichkeit die Antwortauf die Frage, was sie seinerzeitzum Ordenseintritt bewog.Der spätmittelalterliche Klostergrundsatz„Bete und arbeite“ giltauch für den jungen Orden. „Arbeitin Schulen, Krankenhäusern, sozialesEngagement“ gehören zumProfil der Gemeinschaft, wieBertille Nayo, zuständig für die inEuropa lebenden Ordensangehörigen,erklärt. „In manchenGegenden werden wir auch als dieMütter der Kirche bezeichnet“, verweistsie augenzwinkernd auf denOrdensnamen „Soeurs de NotreDame de l'Eglise“, der sich aufMaria, die Mutter Christi, bezieht.Auch die beiden Heider Ordensschwesternsind nicht allein zuGebet und innerer Einkehr in Dithmarschen.Aimée-Lina zählt auf:„Ich gebe Katechese-Unterricht fürKinder, mache Termine mitFrauen, die Probleme haben,arbeite in der Gemeinde mit.“Außerdem sind Aimée-Lina undBeatrice noch mit einer weiterenHerausforderung konfrontiert. Beidekamen direkt aus Togo nachDithmarschen – „auf Initiative vonPfarrer Agbahey und meinerOberin Maria Gonzaga“, erklärtAimée-Lina. Als „schon sehr stark“empfand sie die Umstellung aufdas norddeutsche Klima und diefremde Sprache, in die sie miteinem Intensivkursus eingestiegenist: „Aber ich denke, ich werdemich an das Leben in Dithmarschengewöhnen.“Nach dem Gottesdienst wurde vorder Kirche gefeiert (Foto: N. Ritter)Die Dithmarscher zeigen jedenfalls,dass sie sich ihrerseits an dieOrdensschwestern gewöhnen können:Mehrere evangelische Pastorennehmen ebenso an der Feierteil wie der Heider BürgervorsteherFranz-Helmut Pohlmann und der 1.Stadtrat Olof Paulsen.Martin Köhm11


Ausflug der Messdiener und SternsingerAm 11. September 2010 fand unserdiesjähriger Messdiener- undSternsingerausflug in den Hansa-Park nach Sierksdorf statt.Traditionell fahren wir einmal imJahr in einen Freizeitpark, um denKindern und Jugendlichen für ihrenEinsatz als Messdiener und Sternsingerzu danken.In einem großen Bus starteten um8:00 Uhr in Heide insgesamt 44Kinder und Jugendliche aus unsererPfarrgemeinde in Richtung Hansa-Park. Als Begleitung fuhren FrauZwerger, Frau Delfs, FrauBolzenius und ich mit. Nach gutzweistündiger Fahrt erreichten wirunser Ziel. Die Kinder undJugendlichen zwischen 8 und 17Jahren konnten dann inKleingruppen den Park erkunden,und die vielfältigen Angebote(Fahrgeschäfte, Spielplätze oderShows) genießen. Natürlich warendie Älteren alleine unterwegs,während die Jüngeren mit uns denPark kennenlernten. Bei gutemWetter in Sierksdorf (in Heideregnete es morgens noch) hattenalle viel Spaß, und trafen dannwohlbehalten um 16:30 Uhr amverabredeten Treffpunkt im Parkein. Auf der Rückfahrt wurde dannder Tag untereinander nochmalsreflektiert, und die Kinder warendann doch gar nicht so müde, wiewir es erwartet hatten: Nicht dieKinder, sondern die Erwachsenenbrauchten eine Entspannungspause.In Meldorf und Heideangekommen wurden wir dannschon von den Eltern erwartet, diefroh waren, dass ihre Kindergesund und munter wieder zuHause waren.Für alle stand fest, dass es auch imnächsten Jahr wieder einen Ausfluggeben soll!Astrid Salto12


Weihejubiläum von Diakon SpeltersPfarrer Agbahey dankt Diakon Spelterswährend des GottesdienstesAm 31. Oktober 2010 feierten wir ineinem feierlichen Hochamt das 30-jährige Weihejubiläum von DiakonHans Spelters.In einer beeindruckenden Feierwurden ihm und auch seiner Fraufür die Arbeit in und an unsererPfarrgemeinde gedankt. PfarrerAgbahey drückte es in seinerPredigt so aus: „Er ist ein Kinddieser Gemeinde (Familie) und soDer Jubilar und seine Ehefrau beimEmpfang im Pfarrsaal (Fotos: N. Ritter)dürfen wir alle als Kinder dieserPfarrgemeinde dankbar sein unduns freuen.“Auch wenn in absehbarer Zeit derwohlverdiente Ruhestand ansteht,dürfen wir dennoch weiterhin mitseinem Engagement in der PfarrgemeindeSt. Josef rechnen.Wir freuen uns darauf!Herrmann PaulischSängerinnen und Sänger gesucht!Unser Kirchenchor braucht dringend Unterstützung. Alle dieSpaß am Singen haben, sind herzlich eingeladen mitzumachen.Chorprobe ist in der Regel jeden Mittwoch um 20:00 Uhr im Pfarrsaal inHeide. Über Zuwachs freuen sich die Mitglieder des KirchenchoresSt. Josef mit Chorleiterin Christiane Schröder.13


Kirchenvorstands- und PfarrgemeinderatswahlenDie letzten Stimmen werden ausgezählt(Fotos: N. Ritter)Die diesjährigen Wahlen desKirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderateswurden geleitetdurch einen gut strukturiertenTerminplan, der vom ErzbistumHamburg vorgegeben wurde. Dieshatte zur Folge, dass die Wahlkommissionbereits Mitte Augusttätig werden musste, um dieWahlen am 6. und 7. Novemberfristgerecht durchführen zukönnen.Das gute Miteinander und diezügige disziplinierte Arbeit machtenes möglich, dass die Wahlkommissionund der Wahlvorstandallen vorgegebenen Fristen gerechtwerden konnte und es zu einemguten und ungestörten Ablauf derWahlen kam.Nach Bekanntgabe des Ergebnisseswird gemeinsam angestoßenAn der Wahl zum Pfarrgemeinderatnahmen insgesamt 179Personen teil, das waren 4,6 % derWahlberechtigten, bei der Kirchenvorstandswahllag die Wahlbeteiligungmit 177 abgegebenenStimmen bei 4,64 %. Bemerkenswertwar außerdem, dass es keineungültigen Stimmzettel gab.Allen Wählern auf diesem Wegeherzlichen Dank, dass sie vonihrem Wahlrecht Gebrauchgemacht haben zum Wohleunserer Pfarrgemeinde.Auf der folgenden Seite finden Siedas vollständige Wahlergebnis, wiees auch bereits am Tag nach derWahl in allen drei Kirchen durchAushang bekannt gegeben wurde:14


Pfarrgemeinderat:gewählte Mitglieder:1. Gansel, Sebastian 1142. Bolzenius, Keren 1113. Salto, Astrid 1084. Paulisch, Herrmann 1015. Kaluza, Jan Peter 866. Kaluza, Margarete 747. Mittler, Doris 688. Jordan, Elvira 599. Hargens, Brigitte 5510. Albrecht, Marion 5411. Frankfurter, Hildegard 5112. Syska, Albina 49Kirchenvorstand:gewählte Mitglieder:1. Schröder, Bernward 1152. Kotschner, Thomas 1033. Losert, Rudolf 874. Eller, Elisabeth 765. Kensbock, Johannes 706. Plate, Silvia 58Schmidt, Dirk 588. Strufe, Elisabeth 56Ersatzmitglieder:1. Pfaffendorf, Doris 402. Dethlefsen, Gisela 34Ersatzmitglieder:1. Koch, Anna 452. Bartels, Maria-Anne 403. Bolle, Ingrid 374. Hauenherm, Jutta 345. Brüning, Hans-Jürgen 316. Meyn, Regina 29Am 1. Adventssonntag wurden diegewählten Mitglieder der beidenGremien im Gottesdienst offiziellin ihr Amt eingeführt.Den ausgeschiedenen Mitgliederndes bisherigen Kirchenvorstandesund Pfarrgemeinderats wurde fürihr langjähriges Engagementgedankt.Ingelore Losertfür Wahlkommission und Wahlvorstand15


Jahresrückblick der KolpingfamilieDas Jahr 2010 beganntraditionsgemäß mit der Mitgliederversammlungim Januar.Zum Matjesessen traf sich dieKolpingfamilie im Februar. Miteinem Vortrag „Kirche, wieverstehen wir sie?“, demSpaziergang an Himmelfahrt mitanschließendem gemeinsamenEssen und Bingospiel im Juniendete das erste Halbjahr.Nach der Sommerpause stand einReferat über die Freimaurerlogeauf dem Programm. Es folgte derVortrag „Sucht das Wohl derStadt“ im September. Mit Rosenkranzgebet,danach gemütlichemBeisammensein bei Zwiebelkuchenund Federweißen war der Abendim Oktober ausgefüllt. Passendzum November das Thema„Trauerrituale“, vorgetragen vonPräses Pfarrer Agbahey.Im Oktober wurde eine außerordentlicheVersammlung einberufen– der Grund: Ein Infostandder Pfarrgemeinde St. Josef aufdem Weihnachtsmarkt.Den traditionellen Kolpinggedenktagfeierten wir am 12. Dezember.Er begann mit einem Festgottesdienstin der Kirche. Anschließendtraf sich die Kolpingfamilie zumgemeinsamen Mittagessen mitanschließendem Referat von KBHans Spelters und besinnlichemAdventskaffee im Pfarrsaal.Die Kolpingfamilie trifft sichgrundsätzlich jeden 3. Donnerstagum 19:30 Uhr im Monat, andereTermine werden bekannt gegeben.Gäste sind jederzeit herzlich willkommen,denn Kolping ist für alleda.Inge Reinsch, VorsitzendeWer hätte das gedacht! Jeweils am 1. Sonntag im Monat nachdem Gottesdienst ist Kirchenkaffee im Pfarrsaal – schon einStück Tradition in unserer Pfarrgemeinde.Schauen auch Sie mal herein. Bei Kaffee, Tee und kalten Getränken lässt essich gut klönen und man kommt mit anderen ins Gespräch. Es lohnt sich!16Das Team „Kolping“


Jahresrückblick der FrauengemeinschaftUnser erstes Zusammentreffen indiesem Jahr war die Jahreshauptversammlung.Der bisherige Vorstand,vertreten durch Frau Kruse,wurde feierlich am 27. Januar 2010verabschiedet und die neuenVorsitzenden wurden gewählt.Frau Elvira Jordan als 2. und FrauMaria-Anne Bartels als 1. Vorsitzendevertreten nun dieFrauengemeinschaft der PfarrgemeindeSt. Josef. Pfarrer Agbaheystellte sich auch weiterhin alsPräses zur Verfügung, wofür wirihm sehr dankbar sind.Der kräftige Winter lies unserFaschingsfest leider ins Wasserfallen, nicht jedoch den Einkehrtagam 24. Februar. Unsere Frauenkamen auch am 28. Februar erneutzusammen, um das Ewige Gebetzu halten. Ein Frühstück begleitetdie Kreuzwegandacht im März undden Ostergarten der FreikirchlichenGemeinde in der Westerweidebesuchten wir ebenfalls.Der April brachte uns geselligeNachmittage, die dann aber im Maidurch die Maiandacht etwas späterbegannen.Im Kloster Nütschau (Foto: M. Bartels)Unsere Frauengemeinschaft besuchteim Juni gemeinsam mit denSenioren das Kloster Nütschau,was ein wunderschöner Tagesausflugwar. Richtig aufgeblühtsind wir bei den Vorbereitungendes Pfarrfestes im Juni und demOrdensjubiläum von SchwesterAimée-Lina im August.Im September hieß es dann fürunsere Frauen und Gäste „Bingo“und Erntedank begannen wir miteinem Rosenkranzgebet. Die Vorbereitungenfür Weihnachtenstarteten wir pünktlich im November.Zu guter Letzt werden wir indiesem Jahr eine Rorate-Messefeiern und das Jahr mit dem Adventsfrühstückausklingen lassen.Mit weihnachtlichten GrüßenEure Maria-Anne Bartels17


Jahresrückblick des SeniorennachmittagesDas Programm 2010 sah vieleAktivitäten vor, so z.B. unserAusflug zum Kloster Nütschau.Diese gewaltige Klosteranlageerinnert an einen „Fels in derBrandung“ und es tut einfach gut,nach der doch etwas längerenAutobahnfahrt hier anzukommen.Sie lädt ein zum Meditieren undNachdenken. Für das leiblicheWohl war auch gesorgt und danachdurften wir, geführt von PaterMatthäus, sogar in die Klausur derMönche. Wir waren alle sehrbeeindruckt von der Schlichtheitund Gradlinigkeit der Einrichtung.Nach der Sommerpause spieltenwir im August „Bingo“ – ein tollesSpiel. Trotzdem muss man auchhier sehr aufmerksam sein, ummitspielen zu können.Im September stand der „roteHaubarg“ bei Husum auf derTagesordnung. Wir fanden ihnauch. Ist er doch nicht rot, sondernweiß. Ein wunderschöner Nachmittagbei Kaffee und leckeremKuchen ging viel zu schnell vorbei.Im Oktober beteten wir traditionellden Rosenkranz und baten so die18Mutter Gottes um ihre Hilfe in allenAnliegen. Für den tristen MonatNovember hatten wir noch ein„Highlight“ vorgesehen: Die Präsentationunseres neuen „Pfarrgemeinde-Kalenders2011“. Die Texteund Bilder wurden anschaulichvorgestellt, so dass alle gespanntund aufmerksam zuhörten. Der Erlösist für die dringende Sanierungunserer Kirche, und so kann jeder,der den Kalender kauft, dazu beitragen.Im Pfarrbüro sind übrigensnoch Exemplare erhältlich!Bei unserer Weihnachtsfeier imDezember gedachten wir auch„unserer“ Seniorin Frau RoselKoste. Sie verstarb im April und ihrPlatz ist seitdem leer. Wir vermissensie sehr in unserer Runde.Mit einem Schlußgebet möchtenwir Sie auf das neue Jahr 2011einstimmen und wünschen allenein gesegnetes Weihnachtsfest:Hl. Maria, Mutter Gottes, sei meineBegleiterin auf geraden Wegen, aufungraden Wegen, auf schmalenWegen und auch auf Umwegen. Seimit mir unterwegs bis ans Ziel.Dorothee Simon


Jahresrückblick des Ökumenischen KreisesDer ökumenische Kreis trifft sichan jedem letzten Donnerstag inMonat. Auch in diesem Jahr gab eswieder viele interessante Themen:Es referierten der katholischePfarrer Ulrich Krause aus Itzehoeüber Hildegard von Bingen; PastorDr. Schleiff über Joseph vonEichendorf sowie zum Thema „DerLebensweg Jesu im Spiegel derchristlichen Kunst“; Martin Köhmvon der DLZ über „DieHohenzollern und der christlicheGlaube“ und Dr. Küppers über „DieChance des Alters“.Höhepunkte waren der Passionsgottesdienstin St. Josef und derGottesdienst am Buß- und Bettagin St. Jürgen.Ein besonderes Erlebnis war derAusflug nach Eckernförde mit demBesuch der katholischen Kirche St.Peter und Paul sowie der evangelischenKirche St. Nicolai.Das nächste Treffenfindet statt am 27.Januar 2011 mitdem katholischenReligionspädagogen ThomasNonnenmacher und dem Thema„Kaiser Friedrich II von Hohenstaufen“.Am 24. Februar 2011 istPastor Thomas ter Haseborg vonder evangelisch-freikirchlichen GemeindeItzehoe zu Gast, dasThema sowie die weiteren Terminefür 2011 werden im Pfarrblatt undauf unserer Internetseite bekanntgegeben.Alle Gemeindemitglieder sindherzlich eingeladen!Brigitte Hargens, Ökumene-BeauftragteJeweils am 2. und 4. Dienstag im Monat treffen wir uns nach demGottesdienst um 9:45 Uhr zur Seniorengymnastik im Pfarrsaal. Mit undohne Musik versuchen wir uns eine Stunde lang fit zu halten. Da alle mitFreude bei der Sache sind, kommen auch die „Lachmuskeln“ nicht zu kurz.Es wäre schön, wenn noch Interessierte zu uns kommen würden! SchauenSie doch einmal bei uns herein, jeder ist herzlich willkommen.19Inge Reinsch


Statistik des vergangenen Kirchenjahres21 Menschen wurden durch das Sakrament der Taufe zulebendigen Christen unserer Pfarrgemeinde5 Erwachsene gingen in der Osternacht das erste Mal zumTisch des Herrn, im Mai feierten 22 Jungen und Mädchenihre Erstkommunion15 Jugendliche und Erwachsene empfingen im Mai dasheilige Sakrament der Firmung5 Ehepaare gaben sich vor Gott das Ja-Wort22 Menschen wurden aus unseren Reihen zu Gott berufen4 Menschen traten in die Katholische Kirche ein, 57 traten ausDorothee Simon20


„Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfestund ein gesegnetes neues Jahr“wünscht die Redaktion des Pfarrbriefes


St. Josef, Heide St. Andreas, Büsum St. Ansgar, MeldorfBeichtgelegenheit: Jeden Samstag von17:00 Uhr bis 17:45 Uhr vor dem Gottesdienstin Meldorf und nach AbspracheChorprobe: Jeden Mittwoch um 20:00 Uhrin HeideFamiliengottesdienst: Jeden 1. Sonntagim Monat in Heide (Treffen um 10:00 Uhr)Frauengemeinschaft: An jedem 4. Mittwochim Monat um 15:00 Uhr in HeideGemeindenachmittag: An jedem 3. Mittwochim Monat um 15:00 Uhr in MeldorfHl. Messe in polnischer Sprache: Jeden2. Samstag im Monat um 18:00 Uhr inSt. Josef, Heide (Sommerpause von Julibis einschließlich September)Kirchenkaffee: Jeden 1. Sonntag im Monatnach dem Gottesdienst in HeideKolpingabend: An jedem 3. Donnerstagim Monat um 19:30 Uhr in HeideKrankenkommunion: Ältere und krankeGemeindemitglieder, die nicht die Gottesdienstebesuchen können, können dieSakramente zu Hause empfangen.Bei Bedarf bitte rechtzeitig anrufen!Ökumenischer Kreis: An jedem letztenDonnerstag im Monat um 19:00 Uhr im ev.Gemeindehaus St. Jürgen oder im PfarrsaalSeniorengymnastik: An jedem 2. und 4.Dienstag im Monat nach der Hl. Messe imPfarrsaal in HeideSeniorennachmittag: An jedem 2. Mittwochim Monat um 15:00 Uhr in HeideImpressum:Katholisches Pfarramt St. Josef – Kleine Straße 8, 25746 HeideTel.: 04 81 / 6 25 40 – Fax: 04 81 / 6 83 59 18Bürozeiten: Dienstag/Donnerstag/Freitag von 10:00 bis 12:00 UhrSt. Ansgar – Weidendammsweg 1, 25704 MeldorfSt. Andreas – An der Mühle 60, 25761 Büsume-Mail: pfarrbuero@st-josef-heide.deHomepage: www.st-josef-heide.deKonto-Nr.: 83 00 00 58, BLZ: 222 500 20, Sparkasse WestholsteinRedaktion:Pfarrer Orphée-Honorat Agbahey, Herrmann Paulisch, Sebastian Gansel, Nadja RitterGestaltung und Layout: Sebastian GanselErscheinungsweise: drei- bis viermal jährlich - Auflage: 300 Exemplare

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