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Termine

1 2.1 0.2007

letzter Schultag vor den Herbstferien (regulärer Unterricht)

22.1 0.2007

erster Schultag nach den Herbstferien

Probentag für die Bigband

26.1 0.2007

Theresientag

09:00 Uhr Festgottesdienst

1 0:00 Uhr Theresienpreisverleihung

1 1 :00 Uhr Sportstätteneinweihung

1 9:00 Uhr Theresienball

Kartenbestellung: theresienball@theresienschule.de

30.1 0.2007

1 9:30 Uhr „Draußen vor der Tür“

Theateraufführung DS-1 3 in der Aula

31 .1 0.2007

9:00 Uhr Chemievorführung in St. Ludwig für Kl. 5/6

31 .1 0.2007

1 9:30 Uhr „Draußen vor der Tür“

Theateraufführung DS-1 3 in der Aula

31 .1 0.2007

bis 1 3.00 Uhr Abgabe der Themenwahl für MSA

1 .1 1 .2007

Allerheiligen - schulfrei

2.1 1 .2007

8.50 Uhr Allerseelengottesdienst

Unterricht ab 3. Stunde

5.1 1 .2007

1 9:00 Uhr Elterninformationsabend für Schulbewerber

6.1 1 .2007 und 7.1 1 .2007

1 9:30 Uhr „Draußen vor der Tür“

Theateraufführung DS-1 3 in der Aula

8.1 1 .2007

1 6:00 - 20:00 Uhr Elternsprechtag

1 4.1 1 - 1 7.1 1 .2007

BERMUN

1 5.1 1 .2007

3. + 4. Std. Tag der Naturwissenschaften

28.1 1 .2007

Sinnflut #06

30.1 1 .2007

Redaktionsschluss Jahrbuch 2007

03.1 2.2007

1 8:30 Adventskonzert in St. Josef

( Hr. Wrembek, Hr. Wein, Hr. Stange)

1 6.1 2. – 20.1 2.2007

Jahrgangsstufe 1 3 auf Oasentagen

21 .1 2.2007

letzter Schultag vor den Weihnachtsferien


1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

diesinnflut.de

Eine schrecklich

nette Familie

Halli Hallo!

Die Sinnflut ist zurück aus der Sommerpause

mit weiteren Verbesserungen

und vielen spannenden Artikeln.

Auch in diesem Schuljahr wollen wir

euch stets auf dem Laufenden halten

über eure Mitschüler, die Schule und

was der Rest der Welt so mit seiner

Zeit anstellt. Wir haben begonnen unsere

Redaktionsordnung umzukrempeln.

Chefredakteure sind weiterhin Benni,

Lorenz, Lea und Niko. Ansonsten wollen

wir weitere Autoren gern stärker in

unsere Zeitung einbeziehen. So soll es

zwar auch in Zukunft Gastautoren und

freie Schreiber geben, aber vor allem

feste Redakteure, die uns Organisatoren

mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Auf jeden Fall ist die erste Ausgabe

nach und vor den Ferien jetzt fertig

und wir haben sie nach dem philosophischen

"Ponyhof" und dem eher sozialkritischen

"Friss oder Stirb!" ganz der

Familie gewidmet. Jeder ist Teil einer

Familie. Ob tagtäglich zu Hause, in der

Schule oder ... ist nicht auch die ganze

Welt eine große Familie? Familie, im

weiteren Sinne Gemeinschaft, beschäf-

EDITORIAL

tigt jeden. Während die einen in den

langen Sommerferien mal wieder mehr

mit ihrer Familie erlebt haben, ist bei

anderen die Zeit des gemeinsamen

Frühstücks schon wieder im Schulstress

untergegangen. In diesem

Heft kommen jene zu Wort, die genervt

sind von Familien, die für Eltern

mehr Verständnis fordern oder auf langer

Distanz Beziehung erlebt haben.

Außerdem erfahrt ihr, wie sich die Klassensprecher

die Verbesserung des

Schulklimas vorstellen oder was unsere

neue Schulsprecherin Editha Masberg

so zu sagen hat.

Viel Spaß nach dem Umblättern

wünscht euch

DIE REDAKTION

P.S.: Die Ausgaben des letzten Halbjahres

können ab sofort als PDF-Dateien

von unserer neu gestalteten Website

heruntergeladen werden:

WWW. DIESINNFLUT. DE

1


INHALT 10/07

2

INHALT

1 Editorial

2 Inhalt

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

3 Wir sind doch alle eine große Familie

4 Die neuen Lehrer

6 Familie auf Harmonie

8 Familie auf Distanz

1 0 Wagen 7, Platz 42

1 2 Interview mit Pascal Stenzel

13 Schulintern

1 4 Interview mit Editha

1 6 Unsere neuen Geschwister

1 9 Ergebnisse der SV-Fahrt

22 Nach den Ferien geht das Theater wieder los

23 Schulextern

24 Grenzregime

25 Tour d'Europe

26 Herbst

27 Leben & Kreativ

28 Der Gefangene

31 Gehirnsturm

32 Jugger

33 Zeugs

34 Ausmalbild

35 Kleinartikel

36 Lehrersprüche

38 Rätsel

39 Grüße

40 Impressum

41 Demnächst

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TITELTHEMA

WIR SIND

DOCH ALLE

EINE GROSSE

FAMILIE


4

DIE NEUEN

Frau Ammon

Englisch, Kunst

Change it, love it or leave it!

Hat meistens gerade keine Zeit

für Photos.

Herr Hartmann

PW, Geschichte

Ich guck erstmal.

War vorher Direktor am

Bernadinum und unterrichtet

gegenwärtig an mehreren

Schulen in Berlin.

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Die neuen Lehrer

...zu Familie, der Schule und Dingen,

Herr Gehrmann

Deutsch, Englisch

Das is so wie pissen, wenn alle

zuschaun. Da kommt nichts.

Ist Doktor und hat etwas

Familie. (vgl. S.8)

Frau Klüssendorf

Englisch, Französisch

Think pink!

Arbeitet aktuell als Referendarin

an der KTS.

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

Herr Möckel

ev. Religion, Schulpfarrer

Mir gefällts hier richtig gut!

War jahrelang Pfarrer einer

Gemeinde und Superintendant in

Pankow.

Herr Wein

Musik, Mathematik, Physik

Im Wein liegt die Wahrheit!

Die Schule ist für ihn auch

irgendwie eine Familie, aber

das klingt ihm zu pathetisch.

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DIE NEUEN

in unserer Familie

die sie schon immer mal nicht abgedruckt sehen wollten.

Frau Scholz

Englisch, Deutsch

Familie ist mir sehr, sehr wichtig.

Möchte ihre Vorstellung von

einer Familie auch auf die

Schule übertragen können.

Frau Weyers

Sport

Ich wurde hier sehr freundlich

aufgenommen.

Hat schon das Gefühl, zur

Familie zu gehören.

5


6

TITELTHEMA

Familie

auf Harmonie

Eltern können echt anstrengend sein.

Oder verletzend. Es gibt viele Momente,

in denen man sich unwichtig oder sogar alles

andere als geliebt vorkommt. Trotzdem

hat man sie gern und wünscht sich –

Freiheitsdrang hin oder her – dass das Verhältnis

irgendwie besser wäre. Doch gibt

es auch genügend Familien, wo es dauerhafte

Brennpunkte gibt. Wo man schon

beim Öffnen der Tür schlechte Laune bekommt

und sich andauernd mit seinen Eltern

in den Haaren liegt. Trotzdem man

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Lea Bierotte (18) und ihre große Schwester

haben beide reichlich Erfahrung in Stress mit

Eltern. Ihr kleiner Bruder geht in die 10.

Klasse und will mal großer, schwarzer

Profibasketballer werden.

muss sich mit seiner Familie arrangieren,

denn letztendlich ist sie es doch, die

einen all die Jahre begleitet hat und von

der man sich Anerkennung, Zuneigung,

Unterstützung und Nähe wünscht.

Sicher kannst du jetzt sagen: „Zuneigung?

Die bekomme ich von meinen Eltern

schon lange nicht mehr. Die

interessieren sich doch überhaupt nicht

mehr für mich, nur für die Dinge, die ich

wieder einmal NICHT gemacht habe. Au-

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

ßerdem verstehen sie mich überhaupt

nicht, die kennen mich gar nicht richtig.“

Die Frage ist aber, wie man damit umgeht.

Man kann in eine Trotzhaltung verfallen,

den Eltern aus dem Weg gehen, noch

weniger erzählen und seine schlechten Noten

nicht mehr zeigen. Man kann beschließen,

dass Eltern eine doofe Erfindung

sind und darauf hoffen, bald ausziehen zu

können. Man kann auch warten, dass die Eltern

sich verändern und auf einen zukommen.

Doch all das verbessert die

Beziehung zu den Eltern nicht wirklich. Im

ersten Fall streitet man sich noch öfter

mit seinen Eltern, ist schneller gereizt

oder reagiert pampig und verletzt somit

den Gegenüber. Für den zweiten Fall ist

man meistens zu jung oder hat zu wenig

Geld und selbst mit Ausziehen sind die Eltern

nicht gänzlich aus der Welt. Und ansonsten?

Tja, viel Spaß beim Warten! Du

kannst deine Eltern ebenso wenig verändern,

wie sie dich verändern können.

Das Einzige, was man tun kann, ist an sich

selbst zu arbeiten. Und das ist natürlich etwas,

was man am allerwenigsten will. Man

fühlt sich im Recht, warum soll man auch

immer selbst den ersten Schritt tun? Noch

dazu ist es viel bequemer andere an sich

arbeiten zu lassen, dann muss man sich seine

eigenen Fehler nämlich nicht eingestehen

und kann in Ruhe die eingeschnappte

Leberwurst spielen. Aber wenn du wirklich

die Beziehung zu deinen Eltern verbessern

willst, musst du bei dir anfangen! Wenn

du das nicht tust, kannst du auch nicht erwarten,

dass sich in deiner Familie etwas

verändert.

• Nimm dir Zeit für deine Eltern.

Sei nicht gerade dann bei einem Freund,

wenn sie endlich von der Arbeit nach Hause

kommen.

• Bedanke dich bei deinen Eltern.

Zum Beispiel dafür, dass sie dich zur

Schule fahren, dir das Pausenbrot schmieren,

Geduld bei deinen Hausaufgaben haben

usw.

diesinnflut.de

TITELTHEMA

• Sei deinen Eltern gegenüber

gehorsam. Auch, wenn du sie manchmal

nicht verstehst.

• Erzähle deinen Eltern von dir.

Bring deine Freunde mit nach Hause, erzähl

ihnen von der Schule und den Lehrern.

Nur so haben sie eine Chance, dich

kennen zu lernen.

• Mach deinen Eltern auch einmal

eine Freude. Zum Beispiel indem du

ihnen Arbeit abnimmst, ihnen sagst, dass

du sie gern hast, ihnen eine kleine Überraschung

in die Arbeitstasche legst, …

• Unternimm etwas zusammen

mit deinen Eltern. Einigt euch z.B. auf

einen gemeinsamen Film, …

• Rede nett über deine Eltern,

auch wenn andere in deiner Klasse „meine

Alten“ sagen. Überlege auch, was toll

an deinen Eltern ist, anstatt immer auf

die Dinge zu sehen, die sie nicht so gut

machen.

Manchmal bekommen Eltern allen Bemühungen

zum trotz nichts mit. Dann hilft es

auch ganz einfach, mit ihnen zu reden

und ihnen zu sagen, dass einem etwas an

der Beziehung liegt. Wichtig ist nur, wie

man die Dinge sagt, denn wenn sie sich

verletzt fühlen hören sie dir nicht richtig

zu.

LEA BIEROTTE

7


8

TITELTHEMA

Familie

auf kurze Distanz

Freunde suche ich mir selber aus, meine

Familie aber nicht. Fehlt in diesem Satz irgendwo

das Wort „leider”? Oder sollte

ich besser ein „zum Glück“ einfügen? Kinder

jedenfalls können sich ihre Eltern

nicht aussuchen, auch nicht ihre Geschwister,

Großeltern, Onkels, Tanten,

Cousins und Cousinen unterschiedlichen

Grades, und ebensowenig die auseinandergebauten

und dann anderweitig wieder

neu verschraubten Patchworkverwandten,

die die Genealogie im 21 . Jahrhundert

noch vor Probleme stellen werden.

Viele Eltern machen die interessante Beobachtung,

dass Kleinkinder, bevor sie

noch familiäre Strukturen verstehen können,

Verwandten einen erstaunlichen Vertrauensvorschuss

gewähren. Die Oma aus

dem fernen Land, nur einmal pro Jahr in

den Sommerferien zu Besuch, ist der liebste

Babysitter - sie wird gleichermaßen gemocht

und geachtet und sticht allein

durch ihre Persönlichkeit Spielplatzfreunde

und liebgewonnene Erzieherinnen

aus, die sonst täglich um das Kind sind.

Auf goldenen Hochzeiten oder Kindstaufen

treffe ich Tanten und Cousins, mit denen

ich seit meiner Kinderkommunion

kein Wort und keine Zeile gewechselt habe.

Mit ihnen gibt es Gesprächstoff, bis

die Getränkerechnung teurer ist als die

ganze Beerdigung, zu der wir uns eigentlich

versammelt haben. Am Ende gibt es

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Alfred Gehrmann ist alleinerziehender

Vater eines zwölfjährigen Sohnes. Er hat an

Schulen und Universitäten in Deutschland,

Irland und Japan gearbeitet und

unterrichtet seit diesem Schuljahr an der

Theresienschule Englisch und Deutsch.

feierliche Versprechen, von nun an regelmäßig

in Kontakt zu bleiben. Die werden

natürlich nicht gehalten, und dann haben

wir wieder viel zu erzählen, wenn

wir uns Jahre später zum 70. Geburtstag

von Onkel Franz in Recklinghausen treffen

(wohin ich wahrscheinlich freiwillig

nie fahren würde).

Familie überbrückt also zeitliche. räumliche

und menschliche Distanzen. Letzteres

hat nicht immer nur positive

Auswirkungen: Meine Mutter, die Ärmste,

hatte vor einiger Zeit das Pech, der einzige

Mensch auf der Welt zu sein, bei dem

ich es mir herausnehme, ärgerlich ein Telefonat

mitten im Satz zu beenden -

mein schnurloses Gigaset hat keine Gabel,

auf die ich es hätte knallen können.

Bei wem sonst würde ich denn so etwas

tun? Weder bei der vollkommen unfähigen

Servicefachkraft im Callcenter noch

bei dem an meiner defekten Heizung offenbar

gänzlich desinteressierten Hausverwalter.

Solche Nervensägen

bekommen auch nach ungünstigstem Gesprächsverlauf

noch eine höfliche Verabschiedung

von mir, nur Mama, die sich

mal wieder in meine Angelegenheiten

einmischt, als könne ich mit 47 nicht allein

über die Straße gehen, bekommt

einen filmreifen Brüllabschied, der bestens

in eine Familienserie (sic!) im Vorabendprogramm

passen würde.

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

Ähnliches beobachten wir in unserem Umfeld.

„Mein Gott,“ denke ich, „wie redet

die denn mit ihrem Kind?“, als ich einer

Mutter zuhören muss, die in der S-Bahn

ihren nervenden Vierjährigen bloß noch

mit verbalem Reizgas in den Griff bekommen

kann - und dann fällt mir leider

auf, dass sie mehr oder weniger genau

den Text wiederholt, mit dem auch ich

mein Kind schon des Öfteren geduscht habe.

Familie ist offenbar ein Teil unseres Lebens,

der uns zu uns selbst führt und

gleichzeitig zeigt, wo wir in der Gesellschaft

stehen. In der Familie lernen wir

die Regeln, die uns den Umgang mit

Freunden ermöglichen. Leichter als bei

Freunden ist es aber in der Familie, ge-

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TITELTHEMA

sellschaftliche Regeln zu verletzen. Allerdings

wird es hier durch Vertrautheit,

Liebe und das Gefühl der Verbundenheit

möglich, solche Regelverletzungen zu tolerieren

und zu entschuldigen. Anders

als die Freundschaft ist die Familie die

institutionalisierte Möglichkeit zur Versöhnung,

die uns offen steht, solange

wir leben. Das haben wir uns zwar nicht

ausgesucht, aber zum Glück sind wir in

eine hineingeboren.

ALFRED GEHRMANN

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9


1 0

TITELTHEMA

„ Humor ist der Knopf, der verhindert,

dass uns der Kragen platzt. “

(J. Ringelnatz)

Chantal, Pascal, Kimberley und Mama

fahren von Amsterdam zurück nach Berlin.

Püppi (alias Chantal) und Pascal

sind Geschwister. Kimmy (alias Kimberley)

ist eine Schulfreundin von Pascal.

Püppi und Kimmy tragen beide pinkfarbene

Socken. Kimmy nuckelt die ganze

Zeit an ihrem Daumen und hat einen relativ

weißen Stofflappen in der Hand. Ihre

Plätze am Nachbartisch sind bis

Berlin reserviert.

Chantal besucht die 1. Schulklasse, Kimmy

und Pascal sind schon in der 4. Den

Unterschied erkennt man nicht. Nach 5

Stunden erfuhr ich, dass „Mama“ eigentlich

Connie heißt. Wir haben also Pascal,

Püppi, Kimmy und Connie aus

Berlin-Reinickendorf. Na, Prost Mahlzeit!

1 1 .20 Püppi baut sich ein Wohnzimmer

eine Reihe weiter hinten.

1 1 .25 Pascal verkündet lautstark die

Bundesliga-Ergebnisse aus der

BamS.

1 2.1 5 Püppi hasst Pascal, weil sie

beim „Schwarzen Peter“ verloren

hat und Pascal sie damit aufgezogen

hat. Mama liest seit

Amsterdam Centraal die „Freizeit

Revue“.

1 2.20 Pascal hört jetzt Musik und

singt lauthals mit.

1 2.25 Püppi hasst mittlerweile auch

Kimmy, weil sie auf Pascals Seite

steht. Mama liest weiter. Püppi

heult und findet die ganze

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Wagen 7, Platz 42

Eine Fahrt des Grauens von Amsterdam nach Berlin

Welt furchtbar ungerecht ihr

gegenüber. Ach ja, Püppi hasst

auch Mama.

1 2.45 Mama sagt etwas zu Pascal.

Der flippt völlig aus und fühlt

sich jetzt auch angegriffen.

1 2.50 Anzeichen einer Annäherung

der zwei Fronten seitens Pascal.

Püppi willigt zögerlich ein.

Es kommt trotzdem nicht zur

Versöhnung beim Spiel. Warum?

1 2.53 Karten sind erneut ausgeteilt!!!

Kimmy will lieber ihr

Lieblingslied hören. Pascal,

1 2.59

Püppi und Mama fangen wieder

an zu spielen. Trotzdem gereizte

Stimmung.

Püppi hat gewonnen (ist nicht

letzte, sondern zweite)! Heult

trotzdem und will aussteigen!?

1 3.03 Mama redet ein ernstes Wort

mit der weinenden Püppi.

1 3.1 0 Püppi bemalt Mamas „Revue“!

Sie findet wieder alles „ka-

1 3.21

cke“, sitzt aber trotzdem auf

Mamas Schoß.

Püppi schikaniert alle. Die anderen

sind genervt, rasten

1 3.24

aber nicht aus. Mama liest endlich

wieder „Freizeit Revue“.

Kimmy hört Scheiß-Musik, Pascal

futtert Chips.

Kimmy hört „Ein Lama, ein Lama

das fliegt nach Yokohama“

*kotz, würg, ekel, brech* Weiß

sie überhaupt, wo Yokohama

liegt? Chantal macht Marathon-

Heulen!

1 3.39 Püppi zickt immer noch rum

und gibt jetzt Pascal offensiv

die Schuld dafür.

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

1 3.49 Pascal regt sich über Handy-Empfang

auf. Chantal hat sich wieder

beruhigt und ist jetzt ganz

still. Immerhin hat sie 90 Minuten

lang durchgehalten. Rekord!

1 3.55 Pascal hat jetzt leider wieder

deutsches Netz und brüllt mit seinem

Freund. Der hat Michael Ballack

live getroffen und ein

Autogramm bekommen. Pascal

ist schwer beeindruckt. Plötzlich

findet er seine Osterferien

auch blöd. Er hasst Holland.

1 4.23 Kimmy und Chantal sind gemeinsam(!)

auf dem Klo. Mittlerweile

hat Mami mal den Tisch und

die Plätze aufgeräumt. Immerhin

– nach 3 Stunden Fahrt! HALB-

ZEIT!

1 4.32 Pascal brüllt rum. Mama sagt

nichts mehr. Püppi heult. Mamas

Nerven bröckeln. Ring frei

für Runde 2!

1 4.44 Kimmy redet nicht mehr mit Püppi.

Pascal sowieso nicht. Aber

auch Mama nicht!!! Rabenmutter!

1 4.45 Mama holt Seifenblasen aus der

Tasche und bläst. Püppi will

auch mal pusten. Mama verbietet

es ihr!? Püppi bläst trotzdem.

Alles Scheiße!

1 4.47 Püppi will nie mehr was mit Kimmy

machen oder spielen. Wie

süß! Ich bin nicht mehr deine

Freundin! *kreisch*

1 5.1 4 Püppi liegt auf dem Boden. Mama

will Chantal auch loswerden.

Kimmy putzt ihre

Sonnenbrille. Pascal klebt kleine

Papierchen zu Marmormustern.

Ziemlich kreativ. Püppi

schmollt.

1 5.37 Kimmy singt Tokio Hotel! Püppi

ist wieder eingeschnappt. Diesmal

nach 60 Minuten. Dafür

dreht Kimmy jetzt ein bisschen

an der Hyperaktivitäts-Schraube

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TITELTHEMA

und kichert unablässig. Also Püppi

war mir lieber.

1 5.41 Pascal, Kimberley und Chantal

spielen jetzt lautstark zusammen

"Rückwarts sprechen"!

Bitte!!! – Streitet euch wieder

und hört auf zu labern!

1 5.55 Pascal will nicht mit Püppi spielen.

Jetzt flennt sie wieder. Runde

3!

1 6.1 0 Pascal und Kimmy erzählen Witze.

Kein einziger war witzig!

Wenn Kimmy grinst beim Reden,

kann man nichts mehr verstehen.

Noch 1 Stunde bis Zoo!

1 6.30 Püppi hat Angst, dass sie Berlin

verpassen. Kimmy und Pascal

verarschen sie. Gleich wird sie

wieder anfangen, zu weinen.

Sehr schwaches Mädchen.

Warum fahren die zusammen in

den Urlaub?

1 6.35 Alle fangen an, einzuräumen.

Ihr Platz sieht aus wie Sau.

1 6.45 Chantal kämmt sich seit 5 Minuten

die rot-blonden Haare mit

einem pinkfarbenen Kamm. Sie

will endlich ankommen.

1 6.58 Pascal hat die Füße auf den

Tisch gelegt und lässt den Macker

raushängen. Er ist ein

Arsch!

1 7.02 Pascal behauptet felsenfest,

Püppi hätte seine Sonnebrille kaputtgemacht.

Er schnauzt sie

wieder an. Sie fängt bald wieder

an, zu heulen. Kimmy verteidigt

Chantal. Püppi behauptet, sie

bekäme immer allen Ärger ab.

Stimmt!

LORENZ WÜNSCH

1 1


1 2

TITELINTERVIEW

Es war einmal vor ungefähr vier Jahren,

als Pascal Stenzel, damals noch 5. Klasse,

auf der Schülervollversammlung

(SVV) einen weisen Satz von sich gab:

WIR SIND DOCH ALLE EINE GROßE FAMI-

LIE; das waren die Worte, welche Pascal

berühmt machten. Heute habe ich es

mir zur Aufgabe gemacht, Pascal einige

Fragen zu seiner Karriere und seinem Leben

seitdem zu stellen.

Hallo Pascal, erinnerst du dich noch an

damals, als du diese Worte ausgesprochen

hast?

Jo, ich erinnere mich.

Und, war es dir peinlich?

Nö!

Für die, die sich nicht mehr daran erinnern,

worum ging es eigentlich in der

vorausgehenden Diskussion?

Um Streitereien auf dem Schulhof.

Meinst du, dass du zur Schlichtung des

Streites beigetragen hast?

Ganz ehrlich? Ich glaub nicht sehr doll,

aber dafür habe ich Schulgeschichte geschrieben

und habe Karriere gemacht.

(grinst)

Bist du denn selber ein Familienmensch?

Hm.

Hast du Geschwister?

Jo, hab ich und zwar sieben.

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Das Familieninterview

Heute mit...

Pascal Stenzel, 9a

Aber, wozu brauchst du denn dann

noch uns als deine Familie…? Hahahaha

Hahahahahah lach lach… Tja ich kann

halt nie genug haben.

Fühlst du dich denn in deinem Freundeskreis

familiär geborgen?

Eher weniger, mehr freundschaftlich würde

ich sagen (grinst).

So nach diesem kurzen Interview möchtest

du noch ein paar abschließende

Worte sagen?

Nö.

Gut na dann…. Wünsch' ich dir noch

einen angenehmen Tag. Auf dass du

später eine große Familie gründest.

Noch eine kleine Anmerkung: Als ich das

Interview mit Pascal führte, habe ich das

Diktiergerät von Nikolaus benutzt. Tja,

dieses hat aber leider nichts aufgenommen,

deshalb schreib ich das ganze hier

auf, wie ich mich dran erinnere… (kein

Kommentar zu meinem Gedächtnis…) Also

Pascal: Du bekommst hiermit offiziell

das Recht zu jedem, der dich auf das

von mir Geschriebene anspricht, zu erwidern:

„Nein, stimmt doch gar nicht, das

hab ich so nicht gesagt.“

MARIE-THÉRÈSE HARASIM

diesinnflut.de


SV spielt Auswechseln auf der Bank

SCHULINTERN

Unser Lokalteil.

Erfahrt Interessantes übers Schulleben

und die Meinungen eurer Mitschüler dazu!


INTERVIEW

Interview mit Editha

Warum wolltest du Schulsprecher werden?

Weil ich seit fünf Jahren auf dieser Schule

bin, mich mit ihr sehr verbunden fühle

und mich gerne engagiere und etwas bewegen

möchte.

Was sagst du zu unserem Schulklima?

Das ist ja zur Zeit ein großes Thema.

Ich finde, wir haben ein sehr gutes Schulklima.

Mir macht es jeden Tag wieder

Spaß, zur Schule zu gehen, außer wenn

ich Mathe-Doppelstunde habe... Aber

man kann immer etwas verbessern am

Schulklima.

Also während deiner Amts... Mist, wieder

dieses Wort mit den vielen Zischlauten.

Ich meine, während deiner

Legislaturperiode, hast du da bestimmte

Ziele?

Ich würde am liebsten meinen Idealen

treu bleiben. Immer für alle offen sein,

mich engagieren, dranbleiben. Es bleiben

auch viele gute Projekte liegen und das

ist eigentlich schade. Da muss man immer

wieder nachsetzen. Es ist ja schon

einmal ein Fortschritt, dass wir jetzt

einen Sportplatz bekommen. Aber zum

Beispiel gibt es ein Projekt ‚Schule ohne

Rassismus, Schule mit Courage’, das ich

sehr gut finde. Das könnte man an unserer

Schule, glaube ich, super umsetzen.

Hast du noch weitere Nebenbeschäftigungen

oder Interessen?

Ich spiele Fußball.

Sag mal, welche Farbe hatte der Rasen

beim Fußball nochmal...?

Ich spiele Fußball und ich engagiere mich

1 4

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

auch bei den Grünen. So!

Jetzt mal nicht runterspielen! Wir wollen

dich verkaufen! Sag doch einfach,

dass du im Jugendparlament bist...

Aha, mir werden die Worte hier total in

den Mund gelegt!

Es geht bloß darum, dass das Interview

jemand liest, der dich nicht kennt, und

das vielleicht total spannend findet,

dass du bei den Grünen bist.

Ich engagiere mich bei den Grünen, d.h.

ich gehe in meinem Bezirk Marzahn-Hellersdorf

zum Kreisverband. Im Moment

sind dort große Themen: Grundeinkommen,

die Grüne Grundsicherung. Und für

die Afghanistankonferenz war ich zum

Beispiel in Göttingen. Außerdem geht es

gerade um Straßenrückbennenungen. In

der Nazizeit wurden jüdische Straßennamen

umbenannt und wir wollen sie jetzt

wieder rückbenennen.

Habt ihr auch Einfluss?

Wir sitzen in der Bezirksverordnetenversammlung.

Sogar in Fraktionsstärke.

Und was ist das Jugendparlament?

Zum Jugendparlament in Marzahn-Hellersdorf,

das gerade wieder im Aufbau

ist, kann jeder hingehen, dafür muss man

nicht parteigebunden sein. Dort sitze ich

auch nicht für Die Grünen, sondern als

Editha. Es geht eher darum, dass zum

Beispiel ein Fest für Jugendliche organisiert

wird. Wir haben etwas gegen Nazis

im Bezirk unternommen und ein Umweltprojekt

an Schulen durchgeführt, bei

dem wir die Kinder zum Umweltbewusstsein

aufgeklärt haben.

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

Hast du noch andere Interessen?

Joggen gehen im schönen Wuhletal und

ich lese gerne Bücher.

Was ist dein Lieblingsbuch?

„Chronist der Winde“ von Henning Mankell,

meinem Lieblingsautor. Aber momentan

lese ich den „Mephisto“.

Warum denn? Bist du im Deutsch-Profilkurs?

Nein, ich bin intelligent (lacht).

Du hast einen Bruder, oder? Den hatte

ich gestern am Telefon.

Ich habe zwei Brüder, eine Schwester und

zwei Halbbrüder. Diese sind 30. Meine

Schwester ist 1 8 und meine Brüder sind

1 3 und fast 1 5.

Du bist?

1 6.

Was machst du, wenn du Langeweile

hast?

Langeweile kenne ich nicht. Ich hab immer

was zu tun. Wenn nicht gehe ich

eben Wäsche aufhängen, die Tiere versorgen,

...

Du hast Haustiere?

Einen Hasen und zwei Ratten.

Findest du das okay?

Natürlich finde ich meine Tiere

okay.

Irgendwie müssen wir die

Schülerzeitung ja voll kriegen.

Was hast du zuletzt

gegessen?

Zuletzt habe ich einen

Apfel gegessen.

Ah! Sehr gut. Wir sollten

da eine Studie in

Auftrag geben. Stella

hat nämlich beim

letzten Interview

auch gesagt, sie habe

einen Apfel gegessen...

Der letzte Funke

Hoffnung in einer

Welt von Vollidioten

ist für dich... ?

Na, die Menschlichkeit.

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INTERVIEW

Und jetzt noch die Frage nach den drei

Dingen auf einer einsamen Insel?

Ein Fußball, damit mir nicht langweilig

wird, ...

Du bist allein auf der Insel. Willst du

mit einer Palme Fußball spielen?

Ich kann ja auch jonglieren üben.

Dann kannst du es wenigstens, wenn du

gestorben bist.

Zettel und Stift und jede Menge Flaschen

für die Flaschenpost.

Jaja Flaschenpost, ist klar ;-) Damit du

ganz schnell vergisst, dass du auf einer

einsamen Insel bist.

(lacht) Habt ihrs dann?

Jaja, glaub schon. Willst du noch irgendetwas

sagen? Oder jemanden grüßen?

Gut, also ich grüße ganz herzlich Charlotte

und alle Fans des 1 .FC Köln.

Super. Gut.

Hey, da steht noch „Danke, die Sinnflut“

auf eurem Zettel.

Ja, das war aber eher für uns gedacht.

Trotzdem danke.

Danke auch.

INTERVIEW FÜHRTEN

LORENZ WÜNSCH

NIKOLAUS KOCH

LEA BIEROTTE

1 5


1 6

DIE NEUEN

5a

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Unsere neuen

Geschwister

Wie jedes Jahr gibt es wieder drei neue Klassen: zwei fünfte und eine

siebte. Diese stellen sich im Folgenden mit je einem Foto und einem

kurzen Text vor. Leider erreichte uns kein Text von der 5a.

Wir wünschen den Neuen eine schöne und erfolgreiche Zeit an der

Theresienschule!

diesinnflut.de


1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

Wir sind die neue Klasse 5b.

Unsere Klassenlehrerin heißt Frau Kopka

und unser stellvertretender Klassenlehrer

ist Herr Tappe.

Zu unserer Klasse gehören 32 Schüler.

Unsere Mädchen heißen: Kira Boldt, Elisa

Breyer, Pauline Derdau, Gia-Han Do, Marie-Luise

Finke, Hannah Sophia Hagedorn,

Elisabeth Halm, Meike Hammann,

Inga Hofmann, Julia Hohberg, Henriette

Käding, Martha Klimek, Chanagan Lehmann,

Marta Nahlik, Josephine Roj, Maria

Ruschinski, Saskia Stenzel, Maria

Vollmer, Lydia Weiler und Lisa Willbrandt.

Die Namen der Jungen sind: Jonathan

Drechsel, Richard Falkenhagen, Tadashi

Forck, Jonas Jäger, Ruben Jibikilayi,

Jeffrey Lemke, Constantin Maaß, Alexander

Meyer, Pascal Neef, Till Reiß, Vince

Rohmann und Ruben Schneider.

diesinnflut.de

5b

DIE NEUEN

Weil wir uns alle noch nicht kannten,

fuhren wir vom 3. September bis zum 7.

September auf eine Kennenlernfahrt

nach Alt-Buchhorst in das Christian-

Schreiber-Haus, die allen sehr gefallen

hat.

Nach der Kennenlernfahrt kannten wir

uns schon besser und konnten die Klassensprecher

wählen. Die meisten Stimmen

bekamen Till Reiß und Saskia

Stenzel.

Einen Gottesdienst gestalteten wir auch

schon. Das Thema lautete „Mit Herz und

Hand“.

Wir freuen uns auf eine schöne gemeinsame

Schulzeit auf der Theresienschule.

INGA HOFMANN

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1 8

DIE NEUEN

7c

Wir - die neue 7c

Unsere Klasse besteht aus 32 Kindern.

Sie ist unterteilt in 20 Mädchen und 1 2

Jungen. Unsere Klassenlehrerin Frau

Spandl, die uns in fast jeder Situation

unterstützt, ist voll cool. Wir freuen uns,

dass wir auf dieser Schule aufgenommen

wurden und hoffen, dass wir das

Probehalbjahr bestehen.

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Wir würden uns freuen, wenn unsere

Klasse bald einen guten Zusammenhalt

findet,

DIE KLASSE 7C

I. A. MARLENA SCHULZ,

SABRINA REDDEMANN,

SANDRINA GAEBEL

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

diesinnflut.de

SV-ZEUGS

Ergebnisse der SV-Fahrt

Im Rahmen der Schülersprecherwahl mussten sich die vier Bewerber in

Gruppenarbeit mit dem Thema Schulklima auseinander setzen. Sie entwarfen

dazu folgende Plakate, auf denen allerdings vorerst nur Ideen und Wünsche

gesammelt wurden. Diese sind jedoch nicht zwingend umzusetzen.

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SV-ZEUGS

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

diesinnflut.de


1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

diesinnflut.de

SV-ZEUGS

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THEATER

Im Nachkriegsdrama „Draußen vor der

Tür“ geht es um den desillusionierten Soldaten

Beckmann, der nach drei Jahren Gefangenschaft

– oder „tausend Nächten

Sibirien“ – feststellen muss, dass das Leben

ohne ihn weiter gegangen ist: Er gehört

nicht dazu und haben will ihn auch

niemand mehr. „Wieder steh’ ich draußen.

Immer steh ich draußen. Und die Türen

sind zu.“ sinniert Beckmann,

während er den einzigen Weg nimmt, der

ihm noch zu bleiben scheint: Der Weg in

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Nach den Ferien geht

das Theater wieder los

die Elbe. Er gibt der ganzen Welt die

Schuld an seinem Tod. Doch auch Beckmann

hat schon jemanden auf dem Gewissen.

Wer das ist und wen ihr selbst

schon unwissentlich ermordet habt… Das

erfahrt ihr in unseren Vorstellungen!

Der DS-Kurs 1 3 spielt am 30. und 31 . Oktober

sowie am 6. und 7. November um

1 9:30 Uhr in der Aula!

LEA BIEROTTE

diesinnflut.de


SCHULEXTERN

Von Politik bis Sport,

was so passiert in der Welt

und was man davon halten soll.


KOLUMNE

Grenzregime

An den Tagen rund um den 3. Oktober wird

es wieder einmal Zeit, bei jeder Gelegenheit

über die Grausamkeiten des DDR-Regimes

an der deutsch-deutschen Grenze

während des Kalten Krieges zu sprechen.

Auch wenn man noch streitet, ob es 86

oder über 200 Maueropfer waren, einig ist

man sich, dass es absolut falsch war, Menschen

zu erschießen, die die Front des Kalten

Krieges überqueren wollten. Menschen

aus wirtschaftlichen und politischen Erwägungen

an einer Grenze sterben zu lassen,

das darf es nie mehr wieder geben! Darum

ist es wichtig, sich mit der Geschichte zu beschäftigen,

kein Vergessen!

Im Jahr 2006 starben schätzungsweise 6000

Afrikaner und Asiaten beim Versuch, über

die Kanareninseln in die EU zu gelangen.

Sie flüchten aus ihren Heimatländern vor

Hunger und Aids, Krieg und Diktatur. Aus

Angst, schon auf dem Weg, noch bevor sie

Asyl beantragen können, von europäischen

Grenzschützern abgefangen und zurückgeschickt

zu werden, legen

die Flüchtlinge

immer längere und

gefährlichere Routen

zurück, teilweise

bis zu

3000 Kilometer

in klapprigen

Booten. Für diese

Reise zahlen

die Verzweifelten

mehrere

Jahreseinkommen

an die Menschenhändler.

Sie

24

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

hoffen, ihre Schulden dann eines Tages abbezahlen

zu können, wenn sie im EU-Eldorado

leben. Zurückkehren dürfen sie mit

diesen Schulden im Nacken natürlich nicht.

Darum versuchen sie ihr Glück solange, bis

sie es schaffen oder sterben.

Die Spanier und auch die restlichen Europäer

zeigen sich wenig an einer wirklichen Lösung

des Flüchtlingsproblems interessiert.

Man erwägt, wie die Migranten am geschicktesten

auszusperren sind, und zieht

die Mauern der Festung Europa noch ein

wenig höher. Doch diese Menschen setzen

ihr Leben nicht aufs Spiel, weil es zu leicht

wäre, nach Europa zu kommen sondern sie

wollen Armut, Hunger und Krieg entfliehen,

ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen,

ein neues Leben bei uns beginnen.

Sie begeben sich auf einen Weg ohne Zurück.

Wir Europäer unsererseits mit unserer rückläufigen

Bevölkerungsentwicklung haben

nichts besseres zu tun, als diese Menschen

abzuweisen,

weil wir nicht

unseren Reichtum

mit ihnen

teilen wollen.

...Wir können nur

hoffen, dass uns die Geschichtsschreibergnädiger

sein werden, als wir es

der DDR sind.

BENJAMIN BISPING

diesinnflut.de


1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

Tour d'Europe

und die Saurier im Museum für Naturkunde

Am 1 9.9., während andere um Geld für

die Sportstätten liefen, machten sich

zwei unerschrockene Redakteure der Sinnflut

auf die "Tour d'Europe". Bei dieser Veranstaltung

von Senat und Europäischer

Kommission wurden Oberstufenschülern

Aspekte der Europäischen Union in Berlin

näher gebracht. Der Tag begann in den

Räumlichkeiten der Vertretung der EU-

Kommission mit einer angenehmen Diskussion

über Gegenwart und Zukunft Europas,

darauf folgte ein Vortrag im

Europäischen Patentamt und abschließend

ein Besuch im Naturkundemuseum.

Der Anfang war durchaus vielversprechend:

Interessiert wurden viele Aspekte

Europas diskutiert - von europäischen Ämtern

als Trostpreis für gescheiterte Politiker

über die Reisefreiheit bis hin zur

Europaverdrossenheit. Größtes Thema

war wohl die europäische Außenpolitik.

Wieso die Zusammenarbeit bei der Irakfrage

schief lief, welche Rolle Europa gegenüber

China und Indien spielt und ob in

naher Zukunft mit einem nach außen und

innen geeinten Europa zu rechnen ist.

Im Patentamt referierte man dann ausgiebig

über Patente, eine Diskussion war leider

nur noch in Ansätzen möglich - und

Saurier und Gummipuppen also...

diesinnflut.de

ERLEBNIS

wir hatten es ja auch noch eilig, ins Naturkundemuseum

zu kommen.

Dort saßen wir über eine Stunde in einem

Vorlesungssaal und hörten uns nur vereinzelt

interessante Ausführungen über die

Berliner Stadtgeschichte und das Naturkundemuseum

an, während das Thema

des Vortrags eigentlich die EU-Förderung

für die Sanierung des Museums hätte sein

sollen. Als der werte Herr nach einer halben

Stunde sagte: "Da muss ich jetzt mal

ausholen...", lachte nur ich. Der Rest

schlief oder versuchte angestrengt ernsthaft

zuzuhören. Darum verpassten sie leider

auch, wie der Vortragende von

umarrangierten Dinosaurierknochen sprechend

meinte: "Die Saurier kann man

nicht einfach zurecht biegen wie eine

Gummipuppe." Es überraschte mich

kaum, dass sich Verwendung sowie Handhabung

von Gummipuppen und jahrtausendealten

Skeletten in mancherlei

Hinsicht unterscheiden... Verwunderlicher

war dann allerdings, als uns ein Kollege

durch die Ausstellung führte und vor

dem recht ausgestorben anmutenden Brachiosaurus

meinte: "Die Skelette sind

jetzt viel lebendiger aufgestellt."

Auch wenn der Museumsbesuch von über

drei Stunden sehr lange

Schatten warf, war der Tag

anfangs sehr aufschlussreich

und spannend. Zu schade,

dass nur zwei Stunden für diesen

Teil zur Verfügung standen,

um dem Herrn vom

Naturkundemuseum seine Redezeit

nicht zu kürzen...

BENJAMIN BISPING

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26

SCHUHE

Herbst

Der Herbst versetzt einen traditionellerweise

in die Stimmung, in der man über

Vergänglichkeit nachsinnt. „So wie die

bunten Blätter der Bäume braun werden,

in den Matsch fallen und sterben, so ist

auch alles Leben auf dieser Welt endlich.“,

mahnt uns der Herbst. Einige Menschen

haben sogar Gedichte darüber

geschrieben. Meinen Schuhen geht es momentan

auch herbstlich. Ihre Zeit ist abgelaufen

und sie sind keine Schuhe mehr,

sondern nur noch ein bisschen zerfetzter

Stoff. Selbstverständlich fühle ich mich

wie jede Frau emotional mit diesen Dingern

verbunden und weine heiße Tränen

über ihren Tod. Aber, was soll's? Dann

kauf ich mir eben neue. Die könnten allerdings

schlechter sein, als meine Alten. Beschissen

aussehen und unbequem sitzen.

Das macht mir Angst.

Der Grund, warum wir Menschen die Vergänglichkeit

fürchten, ist also Ungewissheit

der Zukunft und die Angst vor

Verschlechterung. Ich kann nicht genau

vorhersagen, wie mein Leben nach der

Schule aussehen wird. Deshalb fürchte

ich mich manchmal ein klein wenig davor.

Aber natürlich habe ich eine Vorstellung

davon, was ich gerne alles erleben möchte

und freue mich darauf. Außerdem

kann ich mich mit anderen austauschen,

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

die diesen Lebensabschnitt schon hinter

sich haben. Alles halb so wild.

Ich habe aber, wie alle anderen Menschen

auf dieser Welt auch, keinen blassen

Schimmer, was passiert, wenn ich

sterbe. Die Vergänglichkeit tritt in Form

des Todes auf und ist die menschliche

Urangst, die einen vielleicht immer begleitet.

Die Vergänglichkeit wird als etwas Negatives

gesehen, vielleicht ist sie das aber

gar nicht? Ist es nicht irgendwie auch beruhigend,

dass die Blätter jedes Jahr im

Oktober den Gesetzen der Schwerkraft

gehorchen oder meine Schuhe irgendwann

ausgelatscht sind und ich mir im

Alexa neue kaufen kann? Ist es nicht beruhigend,

dass alles seine Zeit hat? Viel

Schönes kann man oft nur erleben, wenn

man die Kraft hat, das Alte einfach loszulassen

und nicht weiter darüber nachzudenken.

Nach dem Herbst kommt der

Winter und man kann außerhalb des

Schulhofes Schneebälle werfen. Vergänglichkeit

ist, genauer betrachtet, sicher

nicht ganz so dunkel, wie sie immer gemalt

wird. Oder wollen wir wirklich die

Zeit anhalten?

FRANZISKA FEESER

diesinnflut.de


LEBEN & KREATIV


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KURZGESCHICHTE

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Der Gefangene

Man brachte B in eine Zelle. Der Wärter, Hier sollte B nun vegetieren, bis die

der einzige Mensch, den B seit seiner Fest- Welt ihn vergessen hätte.

nahme gesehen hatte, stand drei Meter Es dauerte, bis er seine Situation be-

hinter ihm. "Na, jetzt hopp! Rein da!" B griff. Zu schnell waren die Ereignisse der

schaute zurück. "Nicht mich ankiekn, letzten Tage, zu bizarr die plötzlichen

rein da! Los!" B gehorchte und schritt ge- Entwicklungen. Er hatte den falschen

bückt durch die niedrige Tür in sein Ver- Leuten vertraut und die falschen Dinge

ließ. "Ok, die Regeln sind einfach: gewagt. Auch wenn ihm das Risiko von

Tagsüber wird gestanden, gelaufen oder Anfang an bewusst gewesen war, gerech-

gesessen, aber nicht gelehnt oder gar genet hatte er niemals mit einem Scheilegen.

Von neun bis sechs ist Nachtruhe. tern seiner Pläne. Und jetzt, da er

Dann wird im Bett geschlafen - aber so, gefangen war, verstand er langsam und

dass ich Sie sehen kann! Kein Rumspor- taub: Das Spiel war verloren. B war geten,

kein Singen, kein Lärmen, nichts Verscheitert und er würde keine zweite

dächtiges. Alles Weitere werden Sie Chance erhalten. Es gab kein Entkom-

schon sehen." Die Tür schlug laut zu, men mehr. Die Maschinerie des Feindes

dann drehte sich der Schlüssel und der hatte ihn und würde ihn mit Folter und

Riegel fiel. Das Zimmer, noch immer vom Verhören zermalmen. Er seufzte,

metallenen Widerhall durchdrungen, war schluchzte dann und bald fiel er auf die

gut zwei mal vier Meter groß und drei Me- Knie und weinte. Warum war die Welt so

ter hoch. Die eine Hälfte füllte ein hölzer- zu ihm? Warum waren die Menschen so

nes Bett. Auf der anderen Seite stand zu ihm? Er vergrub das Gesicht in seinen

ein kleines Tischchen mit Hocker. Zur Händen, stechende Tränen quollen aus

Tür hin fand sich eine Kloschüssel und den Augen. Da donnerte es: "Ich habe ge-

ein Schränkchen. Gegenüber der Tür fiel sagt sitzen oder stehen und immer gut

graues Licht durch ein winziges Fenster, sichtbar bleiben! Und jetzt finde ich Sie

das keinen Blick hinaus ermöglichte. hier knien und laut winseln und das Ge-

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

sicht bedecken! So wird das nischt,

Freundchen!" B blickte auf, die Sicht verschwommen

von den Tränen. Durch eine

Luke in der Tür sah er den Mund des Wärters.

"Wird's bald!" B richtete sich langsam

auf. "Na geht doch!" Und die Luke

fuhr wieder zu. Lange würde er das nicht

aushalten, verzweifelte B. Bald würde er

schwach und verrückt in der Kälte der Zelle.

Man würde ihn zum Verhör rufen und

er würde alles gestehen und noch mehr sowie

die Namen aller seiner Helfer.

Kurz darauf holte man B in der Morgendämmerung

aus der Zelle. Der Wärter

kommentierte Bs Zustand: "Wie Sie aussehen!

Ganz grau und zerfetzt die Haare,

ganz rot und klein die Augen. Wie die eines

Schuldigen. Wohl die ganze Nacht geheult

und Gott angeklagt? Hier, setzen

Sie erstmal Ihre Brille auf, dann sehen Se

wieder wie ein Mensch aus. Der Herr Oberverhörmeister

will, dasse ordentlich aussehen,

wenn Se vor ihn treten." B tat wie

ihm geheißen und folgte dem Wärter

stumm durch die leeren Gänge. Seelenlos

reihte sich Tür an Tür. Hinter jeder saß

wohl jemand, der Bs Schicksal ganz allein

teilte. Wie viele mussten es sein? Dann

kam eine Schleusentür, hinter ihr ein neuer

Bereich. Dieser mutete tot an. Leblos

wie ein Bürokomplex in einer Behörde,

der Geruch von Bodenreiniger lag in der

Luft. Aus manchen Zimmern hörte B

dumpf einsame Schreibmaschinenlaute.

An einer Tür wie jeder anderen blieb der

Wärter stehen, klopfte und öffnete. B

trat ein. Danach schloss der Wärter von

außen und es blieb eine angespannte Stille

im Raum zurück.

Das Zimmer war klein und kahl. In ihm

standen zwei Stühle, dazwischen ein

Tisch mit säuberlichen Aktenstapeln und

einem Aufnahmegerät. An der B fernen

Seite schrieb ein hagerer Herr in eine Mappe.

Genau konnte B den Mann nicht erkennen,

denn dieser saß vor dem Fenster.

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KURZGESCHICHTE

Man sah von ihm nicht mehr als einen

dunklen Umriss vor der hellen Wand fahlen

Lichts. Von der Ankunft des Gefangenen

zeigte er sich wenig beeindruckt.

Sein Stift kratzte unbeirrt übers Papier.

Verloren kam B sich vor in dem trostlos

grauen Raum. Der Herr beendete sein

Schreiben, legte den Stift beiseite,

schloss die Mappe und blickte auf. "Herr

B, nehme ich an. Ich bin Oberverhörmeister

Mühler. Setzen Sie sich." Während B

sich auf dem Stuhl niederließ, nahm Herr

Mühler eine Aktenmappe von einem bedrohlich

hohen Stapel, öffnete sie und

blätterte etwas. "Sie wissen, warum Sie

hier sind." - "Ich werde Ihnen nichts sagen."

- "Aber Herr B, wir wollen mal keine

voreiligen Antworten geben. Nun gut,

wenn Sie nicht reden wollen, tue ich das

eben für Sie. Sie haben sich schwerer Verbrechen

schuldig gemacht. Welche genau

dies sind, werden die folgenden Sitzungen

zeigen. Ich habe Ihnen hier schon einmal

ihr Geständnis vorbereitet, das Sie

nur unterzeichnen müssen. Es enthält bereits

alle Punkte, in denen ich von Ihrer

Schuld überzeugt bin." B nahm das Papier

und überflog es, schaute auf und bemerkte:

"Wenn man so liest, was Sie mir hier

alles vorwerfen, könnte man meinen, ich

wäre der Teufel persönlich." - "Nun können

wir des Teufels jedoch nicht habhaft

werden. Sie hingegen sitzen hier vor mir

und müssen sich für Ihre Taten verantworten."

- "Aber, aber ich habe das alles

nicht getan, was Sie mir vorwerfen." -

"Das werden die Verhöre zeigen. Ich werde

weitere Akten zu Ihnen anfordern und

studieren. Bis dahin kehren Sie in Ihre

Zelle zurück." Der Oberverhörmeister

drückte auf einen kleinen Knopf in seinem

Tisch, aber B hatte noch eine Frage:

"Wie lange wird der Prozess dauern?" "Das

kann man nie wissen. Das hängt davon

ab, wie kooperativ Sie sich zeigen. Wir

sehen uns schon bald wieder. Guten Tag

noch."

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30

KURZGESCHICHTE

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Zurück in der Zelle versuchte B, seine Ge- Nacht. Er wusste, nicht zu schlafen, war

danken zu ordnen. Inzwischen war es gefährlich, doch durfte er keine Zeit verlie-

schon hell geworden und Schlaf würde ihm ren. Jederzeit könnte der Wärter kommen

der Wärter um diese Zeit ohnehin nicht ge- und ihn zum Verhör holen - oder schlimwähren.

Er verfiel in Grübeleien über seine mer, ihn in eine neue Zelle bringen. Diese

Situation. Das war nicht sehr ergiebig. B Aussicht beunruhigte B, denn er wollte

schaute sich um. Es musste doch einen Aus- nicht die Zelle aufgeben, die seine geworweg

geben aus diesem schäbigen Loch, in den war. Er war Teil der Zelle und die Zelle

dem er saß. Doch er war nur von Trostlosig- war Teil von ihm. Er durfte sich nicht von

keit umgeben, die aber zumindest Abwechs- ihr losreißen lassen, sie beide waren doch

lung versprach von den wiederkehrenden, eins. Andererseits war B neugierig, auch

mechanischen Gedanken über die ungewis- weitere Zellen und den Verhörraum zu erse,

wenn auch scheinbar vorgeschriebene forschen - aber niemals um den Preis, sei-

Zukunft. Zunächst begann er mit dem Bene kleine Welt herzugeben!

trachten der Wände. Sie waren in einem Dann kam die Nacht eines erneuten Ver-

sehr hellen Vanilleton gehalten. Die Farbe hörs. Der Wärter schritt den Gang entlang,

bröckelte stellenweise und war von Rissen um B zu holen. Normalerweise pflegte

durchzogen, unter denen der weiße Putz man, Gefangene Tag für Tag zu verhören,

zum Vorschein kam. B fing in einer Ecke an um sie in Unruhe zu halten. Aber wollte

und schritt langsam den Raum ab, fuhr mit man bei B eine neue Verhörtechnik versu-

dem Finger über die kleinen Unebenheiten chen: die der einsamen Ungewissheit. Und

der Mauer. Stunden verbrachte er damit, er- bisher hatte dies ausgezeichnet funktiostellte

eine Karte der Wand in seinem niert. Von selbst hatte er keine Ruhe gefun-

Kopf. Und jeder neue kleine Riss, den er den, sondern war verwirrt durchs Zimmer

entdeckte, jedes weitere Detail versetzte gekrochen, mit den Augen direkt über der

ihn in helle Freude. So ging er von Seite zu Wand nach irgendetwas suchend. Ganz

Seite, betrachtete die Gesichter und Bil- kurzsichtig musste man davon werden,

der, die ihm die Maler hier unwissend in zu- dachte sich der Wärter und blickte durch

fälligen Formen hinterlassen hatten. den Türspion in die Zelle. Seltsamerweise

Gelegentlich wurde B vom Wärter gestört, sah er nur schwarz. Na sowas, funktionier-

der Essen brachte und keine Widerrede dulte das Licht nicht? Oder hatte der Gefangedete.

B schlang es herunter und kehrte zur ne es gewagt, das Guckloch abzudecken?

Wand zurück. Er konnte kaum von ihr ablas- Der Wärter forderte Verstärkung an und

sen, doch gab es noch so viel zu entde- öffnete die Tür vorsichtig. Doch mit dem,

cken. Stuhl, Tisch, Schrank, Klo, Bett, Tür, was er sah, hatte er nicht gerechnet. Das

dem allen hatte er noch keine Aufmerksam- war ihm in seiner ganzen Dienstzeit noch

keit geschenkt und wehmütig musste er zu nicht passiert. Der Gefangene war weg.

ihnen übergehen, als ihm die Wand fürs Ers- Und nicht nur er. Mit ihm war die gesamte

te hinreichend betrachtet schien. So arbei- Zelle verschwunden. Der Tisch, der

tete B sich nach und nach durch die Zelle, Hocker, das Bett, der Schrank, das Klo, ja

immer wieder in große Aufregung versetzt, sogar die Innenseite der Tür und der Putz

wenn er zu einem neuen Gegenstand über- von den Wänden, alles hatte sich in nichts

ging. Er hatte seine Lebensaufgabe und aufgelöst. Das den Vorgesetzen zu erklä-

Kunst gefunden: dieses Zimmer in sich Aufren, dürfte eine komplizierte Angelegensaugen.

Des Nachts war B vom Wärter geheit werden.

zwungen, ins Bett zu gehen. Doch schlief

er nicht, sondern studierte die Decke und

die Form der Dinge im neuen Licht der

BENJAMIN BISPING

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

diesinnflut.de

FRAGESTUNDE

Wir sind doch alle eine große Familie.

Sind wir alle eine große Familie?

Ich Schwester. Du Bruder. Geschwisterliebe?

Die Lehrer: mein Papa. Frau Kirchberg: meine Mama? Ehestreit?

Mutterliebe? Mutterkindliebe? Wie die Mutter, so die Töchter?

Familiengericht= SVV? Familientherapie? Scheidung?

Eliteschule. Bonzenkinder? Vorzeigekinder?

AG Schulklima. Wertevermittlung in der Schule? Christlich= sozial?

Familienurlaub. Nie wieder Prag in der zehnten Klasse!

Sponsorenlauf? Familientradition.

Theresientag. Kindergeburtstag. Eine Schülerparty wäre cool.

Haushaltsplan. Ordnungsdienst... wie bei Hempels?

Schuluniform - mehr Einheit?

Ich bin Theresianer und das ist auch gut so??!! Lust auf ein neues Motto?

Familienessen. Bärenmenü.

Schülercafe? Kirchentreppe.

Hofpause. GEHIRNSTURM.

Meine Schule - mein Zuhause?

FRANZISKA FEESER

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SPORT

Spielregeln & Spielablauf: Jugger ist

ein Mannschaftssport. In einem Team

sind fünf Spieler, ein Läufer und vier

Pompfer. Der Läufer versucht den Jugg,

also den Ball, in das Mal, eine Art Tor,

zu stecken, ohne dabei von dem gegnerischen

Läufer niedergerungen oder

von den Pompfern außer Gefecht gesetzt

zu werden. Die vier Pompfer versuchen

mit Schaumstoffwaffen ihren

Läufer zu schützen und die Gegner in

Schach zu halten. Ein Spiel ist 2 x 1 00

Steine (ein Stein = 1 ,5 Sekunden) lang.

Trainingszeiten: Mittwoch ab 1 6.00 Uhr,

Freitag ab 1 7.00 Uhr und Sonntag ab

1 4.00 Im Friedrichshainpark, auf der

Wiese an der Danziger Straße. Bei Interesse

mehr Informationen auf:

WWW. JUGGER. DE

ELLINOR RHEINFURTH

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Jugger - der Endzeitsport der Zukunft

Auch wenn es gerade nicht danach aussieht,

sie sind doch eine kleine große Familie auf

der Suche nach Nachwuchs.

Carl, evang. Theologiestudent, wurde einmal

von einem Freund mitgenommen und spielt

seit 2004 dreimal die Woche:

Vorbeikommen und mitmachen, Leute werden

immer gesucht! Man verletzt sich weniger als

beim Fußball ;)

Carl ist mit seinem Team "Rigor Mortis" Sieger

der Deutschen Meisterschaft 2007 geworden.

Steffi hat erst zwei Jahre lang zugesehen,

doch seit April 2007 trainiert sie mindestens

zweimal die Woche mit.

Am besten und wichtigsten sind die Turniere,

dort lernt man am meisten, z. B. über

Koordination. Außerdem ist es ein

disziplinierter Pompfensport.

diesinnflut.de


ZEUGS Der ganze Rest

Prosa vom Reinhaun

Einst schlurfte nachts durch Weimars Stadt

Ein Wanderer, der Hunger hat

Er klopft dort, wo ein Licht noch an

Es öffnet ihm ein alter Mann

Der ungefragt und wohlerwägt

Dem Wand’rer in die Fresse schlägt

Den Mund voll Blut, das Haar zerzaust

Da kommt sie noch mal, Goehtes Faust!

WILLY ASTOR

UNVERRICHTER DER DINGE


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AUSMALEN

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

TABEA KENAWI

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1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

Begegnungen in Berlin 100 Jahre Stoiber

Am 1 3. Oktober diesen Jahres würde Karl

Freitagmorgen in Prenzlauer Berg. Unausgeschlafen

sitze ich in der Straßenbahn, als

dieser Mann hereinkommt. „Guten Morgen,

Kinder“, begrüßt er die aussteigenden Schüler

und freut sich über das erwiderte „Guten

Morgen“ einiger mutiger. Er platziert

seine Wasserflasche auf einen Sitz und

stellt sich mit seinem Brötchen direkt davor.

„Brasilien-Deutschland im Finale“, höre

ich ihn sagen, der Rest vergeht in

undeutlichem Gemurmel. „Frühstück“,

sagt er noch. Er beißt viel zu große

Stücken ab. Seine Wange ist ganz ausgedellt.

Erschöpft sieht er aus. Sehr sogar.

„Heute mach ich

tausend Liegestütze“, beschließt

er feierlich, um

einen Moment später ein

leises, eingestehendes „Naja“

hinterher zu schieben.

Ich kann meinen Blick kaum

von diesem Mann losreißen:

Er ist noch nicht alt, aber

sein Gesicht ist zerfurcht und

die Haare sind zerzaust. Sich

den Schlaf aus den Augen reibend

lehnt er an der Wand.

Manchmal streift sein Blick

über die Köpfe der anderen

Bahnfahrer: Angestellte, Eltern,

Schüler. Ich. Unsere Blicke

begegnen sich und lächelnd

nickt er mir zu. „Guten Morgen.“

Warum hätte ich nicht zurücklächeln

sollen?

NADINE GUSKE

diesinnflut.de

KLEINARTIKEL

Stoiber 1 00 Jahre alt werden. Sieben mal

wurde er mit seinem Verein Admira Wien österreichischer

Fußballmeister. Außerdem

spielte er in der Nationalmannschaft. Wikipedia

weiß leider nicht, wann er starb, aber

wen interessiert das schon?

Gestern, am 9.1 0. wurde in Bayern ein neuer

Ministerpräsident gewählt. Edmund Stoiber

(CSU) war am 30.09. nach gefühlten 1 00

Jahren als Ministerpräsident in der Einparteiendiktatur

Bayern (1 993 bis 2007) dann doch

endlich mal zurückgetreten. Vielleicht

hat er somit jetzt mehr

Zeit, sich in den anderen

Vereinen und Räten zu engagieren,

in denen er Mitglied

ist, zum Beispiel

dem Münchener "Verein

gegen betrügerisches

Einschenken" - fände

ich gut!

BENJAMIN BISPING

Sponsorenlauf in Runde 2

+++ Im Namen von Frau Kirchberg danken wir an dieser Stelle nochmals für den großen

Einsatz beim Sponsorenlauf vom 1 9. September. Die Schulleitung möchte besonders den

Läufern danken, für die Ausdauersport nicht zur alltäglichen Kür gehört. Das bisherige

Spendenergebnis liegt bei 43.040,1 9 Euro! Tendenz: steigend. Damit haben wir das

Spendenaufkommen des letzten Jahres übertroffen. Rundensieger ist Pascal Stenzel (vgl.

S. 1 2), der mit 70 Runden seine „große Familie“ unterstützte. Die Klasse 6a von Herrn

Rönker sammelte sage und schreibe 4.090 Euro! +++

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36

LEHRERSPRÜCHE

HERR KÜHLER: Tapps hier mal nich so am

Herd rum, ich hab da grad nen Ofen drin gebacken.

HERR BROCKMANNS: Wenn man sieben Stunden

am Tag mit dieser Kratzekreide schreibt,

hat man am Ende eine Sehnenscheidenentzündung.

HERR EYTH: You have to understand that the

only reason for me to be here is having fun.

FRAU LÜCK: Ich les das jetz mal nich vor. Ich

find das immer so grausam. (zum Absatz

über die Möglichkeiten des Schulverweises)

FRAU SPANDL (auf Ruhe wartend): Nächstes

Mal bring ich mir 'ne Zeitung mit...

FRAU REICH: Ich habe nur noch Brei in meinem

Kopf.

(Zu zwei quatschenden Schülern:) Und ihr

beide tragt auch zu dem Brei in meinem

Kopf bei!

FRAU LÜCK: Mal doch bitte den ersten Akt an

die Tafel!

HERR GYNZ: Ich bin der Mittelpunkt der

Welt! Immer!

HERR WEIN (zur Dudelmusik im Flugzeug):

Da saß ich im Flugzeug mit zwei Stunden

Verspätung und da hätte ich am liebsten

die Lautsprecher aus der Decke gerissen.

Ich bin immer verrückter geworden...

HERR EYTH: I can identify with "Hänsel & Gretel".

You know? This fairy tale with that dirty

old witch.

HERR MENZEL: Ja, das Startgeld sponsert diesmal

Frau Kirchberg. Die hat keinen Mann,

keine Kinder, keine Kosten. Die kann das ruhig

mal machen.

HERR KÜHLER: Ich hab ja auch nur meine Mutter.

dann muss das ein Erfolg sein.

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

HERR HILBIG: Wenn also keiner mehr an Gott

glaubt, dann existiert er nicht mehr?

Schüler: Ja, genau.

HERR HILBIG: Dann haben wir ihn in der

Hand.

HERR TAPPE: Fußball ist manchmal ein

Kampfsport!

HERR BROCKMANNS: Ach Gott, Physik in Nordrhein-Westfalen.

Damals gab es Lehrermangel.

Da durfte jeder Physik unterrichten,

der mal gesehen hat, wie ein Auto fährt.

HERR EYTH: I have half of Bambi in my refrigerator.

HERR LAUKTIEN: Ich liebe Frau Kirchberg.

HERR BROCKMANNS: Das Leben ist nicht immer

achsensymmetrisch.

Schüler stöhnt über die vielen Hausaufgaben.

HERR BÖCKELMANN: Anyway, ich fang doch

jetzt nicht an zu heulen.

HERR MICHALEK: Ja! Führen wir endlich mal

eine Diskussion über Männer und Frauen.

HERR MICHALEK: Du tötest meinen Baum! Du

nimmst mir meinen Baum weg! Du zerstörst

mein Leben!

Frau Lück: Die Schule öffnet 7.40 Uhr. Die

meisten von Ihnen kommen ja leider ein

bisschen später.

HERR BROCKMANNS: Es gibt auch unstetige

Funktionen und die MUSS man brandmarken:

Ihr seid die Schweine der Welt!

HERR BROCKMANNS: Es gibt noch bessere Funktionen,

überkatholisch sozusagen.

HERR MICHALEK: Ich bin eigentlich ein be-

HERR MENZEL: Wenn Politiker was treiben, schränktes Wesen.

diesinnflut.de


1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

diesinnflut.de

LEHRERSPRÜCHE

HERR MICHALEK: Ich möchte nicht, dass ihr

versteht, was er da schreibt.

HERR GEHRMANN: Dann können wir uns gegenseitig

befruchten.

HERR GEHRMANN: It turns me on, if your

essay is sexy.

FRAU STEINGRÄBER: Haha! Ich bin ja besser

als ich dachte!

HERR GRÜNIG: Alkohol ist ja Spitzennahrung.

FRAU KLAPPER (über ein Referat): Es war lebendig

erzählt; es war schwer, einzuschlafen.

FRAU FABER: Wenn man mit Büchern redet,

ist die Kommunikation recht eingeschränkt.

HERR BROCKMANNS (zieht die Gardinen auf):

Ah, die Sonne... oder so.

HERR KAUP: Sie müssen ja nicht so komisch

sein wie ich.

HERR MICHALEK: Ich hoppel da jetz ein bisschen

drüber.

HERR KÜHLER: Da merken sie mal, wie jemand,

der ne Macke hat wie ich, so ein

Bild interpretiert.

HERR BÖCKELMANN: Es ist dehnbar, was ich

hier sage!

HERR GRÜNIG: Wenn dein Gegner den Ball

hoch aufspielt, darfst du ihn töten.

Schüler: Ich habe jetzt Herrn Eyth.

HERR HILBIG: Jetzt bricht die Eythzeit an!

37


RÄTSEL

Falschmünzer

38

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

Drei Dosen enthalten je zwei Münzen. Die erste enthält zwei 1 c-Stücken, die

zweite ein 1 0c-Stück und ein 1 c-Stück und die dritte zwei 1 0c-Stücke. Alle drei

Dosen sind falsch beschriftet. Wenn du immer nur eine Münze herausnehmen

darfst, wie oft musst du dann zugreifen, um alle Dosen richtig zu beschriften?

Verbrechen und Verwirrung

Eins von vier Mädchen hat eine Keksdose geplündert. Sie machen folgende

Aussagen:

Alice: „Lisa hat es getan.“

Lisa: „Martha hat es getan.“

Nadine: „Ich habe es nicht getan.“

Martha: „ Lisa log, als sie sagte, ich hätte es getan.“

Wenn nur eine der Aussagen wahr ist, welches Mädchen hat dann die Kekse

genommen?

Der schlaue Dieb

Ein Dieb, der von der Palastwache beim Einbruch erwischt worden war, wurde

vor den strengen Sultan gebracht. Der Sultan verurteilte den Dieb zum Tod,

erlaubte ihm jedoch, die Todesart zu bestimmen, indem er eine Aussage

mache. Sei die Aussage falsch, würde er geköpft, sei sie richtig, würde er den

Krokodilen vorgeworfen. Was sagte der schlaue Dieb, denn er wurde weder

geköpft noch von den Krokodilen gefressen sondern freigelassen?

diesinnflut.de

Falschmünzer:

Nur einmal. Greife in die Dose mit dem Etikett „1 c- und 1 0c-Stück“. Da du weißt, dass alle Dosen falsch

beschriftet sind, enthält diese Dose noch einmal die gleiche Münze wie die herausgenommene. Beschrifte

diese Dose richtig. Dann vertausche die beiden übrigen Etiketten.

Verbrechen und Verwirrung

Wenn du annimmst, dass Alice der Übeltäter war, sind Nadines und Marthas Aussagen wahr. Wenn du

annimmst, Lisa sei schuldig, sind Alices, Nadines und Marthas Aussagen wahr. Wenn du annimmst, dass

Martha der Dieb ist, sind Lisas und Nadines Aussagen wahr. Daher ist Nadine der Übeltäter, und nur Marthas

Aussage ist wahr.

Der schlaue Dieb

Der schlaue Dieb musste eine Aussage machen, die weder richtig noch falsch war. Er sagte: „Ich werde

geköpft.“


1 0.1 0.07 | Sinnflut #05

diesinnflut.de

GRÜßE

Ich grüße die Menschlichkeit und Editha*g*. Wie immer meinen kleinen Schnuffel

und zur Abwechslung meinen kleinen Prinzen und alle, die beim Sponsorenlauf gar

nicht oder maximal 5 Runden gelaufen sind! ;)

Lalaith

Magnus grüßt seine Mama, seinen Regisseur, seinen MakeUp-Artist und

alle, die bei StudiVZ sind, es aber trotzdem nicht mögen.

Franzi grüßt das Bääääd-Hair-Day-Team; meine zukünftige

WGmitbewohnerin; Zürich; alle, die gerne Kekse essen; einen, der gerne

FIFA-Rucksäcke spazieren trägt; den PW–Profilkurs (we are still alive!) und

generell die ganze Familie.

Ich grüße zuerst den großartigen diesjährigen Abiturjahrgang, erwähnt seien hier

besonders: Antje (auf nach Gambia!), Maike (treueste Lesebühnenseele), Kathi und

Lisa (beste Stunden-und Pausenunterhalterinnen ever), Kathrin (kleine Menschen sind

zäh), Camel (auf den genialen PW-LK und unsere Argumente!), Magnus (Wir rocken

SIMEP!), Agnes (Lass uns im Wind rudern...), Sören (der weiß schon warum), Jule

(Einsatz für die Gemeinschaft sagt alles!), Karo (Heute liegen sie sogar auf der

Straße...), Lea und Louise (unsere Ruhepole); außerdem mein liebes Schwesterlein,

meine mittwochliche Lateinexpertin und meine neue Privatpsychologin Lotte. Dann

noch liebe Grüße an die honourable delegates of El Salvador, UNIFEM und die ganze

MUN-AG, hier ganz besonders an den Niko (My wife always says...Stell bitte wieder so

eine schöne Frage!). Last but not least ist die Jasmin (Kiel wird bestimmt super und

ich komm dich besuchen!

Mechthild

Von den folgenden vier Grüßen ist entweder einer wahr und alle anderen drei

falsch oder aber drei Grüße sind richtig und nur einer stimmt nicht. Markieren Sie

den Gruß, der sich von den anderen drei Grüßen unterscheidet. Sollte es sich dabei

um einen falschen Gruß handeln, korrigieren Sie diesen. Viele Grüße an...

a) ... Leo aus dem 1 2. Jahrgang - Herr Wrembeks zweite Geige

b) ... Armin - der Beste Mundschenk von Dido und Aeneas

c) ... den PhysikLK 1 2 und Hernn von Gynz-Rekowski - klein aber fein (der Kurs!)

d) ... alle Lehrer, die mich nicht mehr haben - ihnen entgeht was

P.S. Alle Grüße sind natürlich wahr und ein ganz besonderer Gruß geht an den

Lehrer, der oben widergegebene Aufgabenstellungen in Klausuren formuliert.

Martin

Der Fachbereich Religion grüßt den Waldpropheten.

Martin Hilbig

Zur Abwechslung grüße ich mal alle Vegetarier, besonders *! Benni

Wir danken nochmal Lina für die aufbauende Mail!

Die Redaktion

Ihr grüßt euch. Ihr.

Ich grüße Herrn Brockmanns, weil er uns Chefredakteure in seinem Unterricht

und die daraus resultierenden Lehrersprüche so tapfer aushält.

Lorenz

Wenn auch ihr Grüße einsenden wollt, schickt sie an:

GRUESSE@DIESINNFLUT. DE

39


IMPRESSUM

Sinnflut #05 Oktober 2007

Schülerzeitung der Katholischen Theresienschule

40

Chefredakteure

V. I. S. D. P. LEA BIEROTTE

Redakteure

und Beteiligte

Das Layout

BENJAMIN BISPING

NIKOLAUS KOCH

LORENZ WÜNSCH

FRANZISKA FEESER

SANDRINA GAEBEL

ALFRED GEHRMANN

NADINE GUSKE

MARIE-THÉRÈSE HARASIM

INGA HOFMANN

TABEA KENAWI

SABRINA REDDEMANN

ELLINOR RHEINFURTH

MARLENA SCHULZ

STELLA WIEG

BENJAMIN BISPING

Cover

BASIEREND AUF EINEM FILMSTILL AUS

Dank an

MONTY PYTHONS "DER SINN DES

LEBENS"

MANFRED BROCKMANNS

ISABELLE SCHALLER

Die Schülerzeitung Sinnflut kostet

für Schüler und Lehrer 0,80 € und

finanziert sich aus ihrem Verkauf

und Anzeigen.

WWW. DIESINNFLUT. DE

KONTAKT@DIESINNFLUT. DE

Die Redaktion der Sinnflut vertritt

nicht zwangsläufig die in dieser

Zeitung veröffentlichten Meinungen.

Wir haben versucht, die Artikel

fehlerfrei abzudrucken. Sollten uns

trotz allem Fehler unterlaufen

sein, bitten wir dies zu

entschuldigen.

©2007 bei der Redaktion

REDAKTIONSSCHLUSS: 03.1 0.2007

Sinnflut #05 | 1 0.1 0.07

1 . AUFLAGE (200 STÜCK)

VERÖFFENTLICHUNG: 1 0.1 0.2007

DRUCK: 09.1 0.2007

diesinnflut.de


Weiter geht's am

28.1 1 .2007

Dann geht es um:

Kaffee

Und die ganzen Suchtis, die sich davon ernähren.

Zum Beispiel Thérèse und all die anderen,

die so am Kaffeeautomat rumnippen.

Vielleicht auch was zu Fair Trade,

wahrscheinlicher aber was über die Frage,

was passiert, wenn nichts mehr läuft.

DEMNÄCHST

Mitmachen über:

KONTAKT@DIESINNFLUT. DE

Hoffentlich übersteht ihr die Herbstferien ohne uns!

Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Macht aber nichts, denn:

Wir sind doch alle eine große Familie!


Die haben doch

alle ein Rad ab!

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