Bericht PDF (127 KB) - Swiss Jaguar E-Type Club

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SONNTAGSFAHRT VOM 10. JUNI2001Von Peter MühlematterAlles andere als sonntäglich war das Wetter für diese Veranstaltung. Dem zu Trotzfanden sich 5 E-Type's, 1 XJ 12C und 2 weitere angemeldete Fahrzeuge auf demSammelplatz in Dättwil ein.Teilnehmer: Edgar Maier, Jörg Bachmann, Vreni + Heinz Wildhaber, Käthi + PeterMühlematter, Herbi Brunner + Carmen, Bea + Ernst Waser, Isabelle+ Leander Dobmann, Simon (Göttibub von Bruno), André Lapierre,Jacqueline + Bruno BrunnerLebhafte Begrüssung und heftige Diskussionen zum Thema Wetter waren angesagt.Irgendwo waren auch Unstimmigkeiten betr. Anfahrtsbeschreibung zu hören. KleinerTipp: Navigations-Systeme sind auch im E-Type nachrüstbar.Bruno hält die obligate Begrüssungsrede und orientiert über den weiteren Verlauf derVeranstaltung.Kleiner Fussmarsch von 5 Minuten und wir standen in Bruno's super gepflegtem Garten.Leider musste der Überraschungs-Apéro, den Jacqueline mit viel Liebe aufgetragenhatte, im Innern des Hauses eingenommen werden. Schon bald verschwand die kleineTruppe Richtung Dachgeschoss in Brunner's Domizil. Oben angelangt, standen wir voreiner Modellautosammlung, die bestimmt mehr als einzigartig ist. Hunderte von E-Type'sjeder Grösse und Farbe, sowie Bilder in einer unglaublichen Vielfalt. Traumhaft schön. Mittollen Eindrücken vollgepackt und gestärkt mit Apéro-Gebäck gehen wir zurück zu denFahrzeugen. Bruno informiert über die Weiterfahrt und ab geht's Richtung Bremgarten. MitScheibenwischer-Dauerbetrieb geht die Fahrt nach Süden der Reuss entlang nachOttenbach. Bruno's E-Type blinkt nach rechts und wir verlassen das Reusstal Richtung Muriim Freiamt. Und siehe da, wer steht denn da? Jörg Bachmann hat einen direkteren Weggewählt und stösst in Birri kurz vor Muri zu uns. Somit ist die Fahrzeugkolonne der hartgesottenenE-Type Fahrer auf 6 Wagen angewachsen.Über den Lindenberg (Horben) fährt die kleine Kolonne am schönen Schloss Heideggvorbei ins Seetal. Nach Hitzkirch und Seengen, dem tiefblauen Hallwilersee entlang,gelangen wir nach den Bauerndörfern Egliswil und Ammerswil nach Dottikon zu unseremEndziel. Nach ein paar Wendemanövern im Dorf stehen die 6 E-Type's vor der alten Bally-Fabrik. Die Wagen werden dichtgemacht, denn es regnet nach wie vor. SchnellenSchrittes werden wir ins Innere der Liegenschaft geführt.Zum Mehrzweckgebäude für Kleinindustrie und Freizeit umgebaut, hat sich ein kleinerInteressenverein, sprich „SBS-Club“ im Erdgeschoss eingemietet. Was bedeutet SBS?Spass beim Sloten. Was heisst Sloten? Kleine Modellautos mit Elektroantrieb werden aufeiner speziellen Strecke (mit Führungsschlitz und Stromschiene) rennmässig bewegt.Bruno ist Mitglied in diesem Club und hat diese Anlage für den SJETC reservierenlassen. Die Leute vom SBS-Club heissen uns herzlich willkommen und erklären die elektronischeAnlage sowie den weiteren Programmverlauf.11


Das freie Training kann beginnen. Böses Erwachen. Feingefühl war gefragt. Nur werheil über die Runden kam, konnte Punkte sammeln. Inzwischen hatte Cäsi vom SBS-Club den Computer mit unseren Namen gefüttert und die Anlage für's Rennen betriebsbereitgemacht. Nach dem Qualifikationstraining wurde zum Mittagessen aufgerufen.Grillspiesse und Salat vom Buffet, Getränke nach Wahl. Die Kollegen vom SBS-Club bedienten uns vorzüglich.14.00 Uhr, das Rennen kann steigen. Sechs gleichwertige Fahrzeuge (Ur-Käfergetunt) stehen zur Verfügung und werden auf die Positionen gestellt. Im Lautsprecherwerden die ersten 6 Fahrer aufgerufen. Längsseits zur Anlage sind die Plätze markiert.Stromregler in die Hand. Die letzten Anweisungen für Fahrer und Streckenpostenwerden über Lautsprecher bekanntgegeben. Die Motoren dröhnen, die Fahrer sind vordem Explodieren. Rot - Gelb - Grün. Der Start hat geklappt. 10 Runden à ca. 35 m, 2 x90 Grad und 4 x 180 Grad Kurven. Heinz geht in Führung, volle Pulle. Halbzeit: Heinz hateine Runde Vorsprung. Au Schei......, das war zu schnell. Heinz liegt im Graben. KeinePunkte. Nur noch 5 Fahrzeuge. Und schon wieder knallt's. Leander hat zu spät gebremst„Out“. Noch 4 Wagen fighten um den 1. Platz. Out. Neiiii, Vreni „Aus“ Motorschaden. Dieletzte Runde wird angesagt. Fast Rad an Rad fahren sie über die Ziellinie. Siegerin im 1.Lauf Jacqueline, 2. Bea, 3. Herbi.Die sechs Bahnen auf der Strecke weisen in der Länge kleine Differenzen auf (Kurven).Folge: Jedes Rennen umfasst pro Fahrer 6 Läufe à 10 Runden, somit hat jederTeilnehmer die gleiche Voraussetzung. Mit jedem Lauf wächst die Routine zur Steuerungder kleinen Flitzer. Die Ausfälle wurden immer weniger. Die Rundenzeiten immer schneller.Positionskämpfe wurden immer spannender. In der Luft spürte man ein leichtesVibrieren. Der Nervenkitzel erreichte seinen Höhepunkt. Sogar der Rundenrekord rückt inGriffnähe, wird aber nicht erreicht. Die SBS-Spezialisten schmunzeln.Ca. 17.00 Uhr wird das Rennen abgewunken. Es werden keine nennenswertenZwischenfälle gemeldet. Nun wird das Rechenzentrum in Gang gesetzt.Fotoelektronische Zeiterfassung lässt uns nach kurzer Zeit Cäsi's Rennauswertung sehen.Viel Applaus für die Damen, das Resultat kann sich sehen lassen. Die 3 Podestplätzewerden mit super originellen Preisen belohnt, welche Martin Schmid, Mitglied des SBS-Clubs, selbst angefertigt hat. Erster Platz in der Gesamtwertung = Bruno Brunner, Zweiter= Peter Mühlematter, Dritter = Leander Dobmann.Nach einer Kaffee-Pause und Dessert mit verschiedenem Eis verabschiedet sich einTeil der E-Club Mitglieder und der fanatische Rest versucht sich nochmals auf der Bahnmit schnelleren, PS-stärkeren Modellen. Alles in allem, ein toll organisierter Ausflug miteiner etwas anderen Unterhaltung, für die das nasse Wetter genau das Richtige war.12

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