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AUTOMARKT EXTRA

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Was2013 bringt:

Neuheiten auf einen Blick

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EINE VERLAGSBEILAGE DER BERLINER ZEITUNG

Beliebter Allradantrieb:

Drei Wagen im Test

Sicher durch den Winter:

Auf die Reifen kommt es an


2 I AUTOMARKT EXTRA MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2012 I VERLAGSBEILAGE

Schöne Aussichten

Noch schwächelt der Fahrzeugabsatz –aber 2013 könnte sich das ändern. Käufer dürfen sich auf viele Neuheiten freuen

Das ausklingende Autojahr

hat nix von einer rauschenden

Ballnacht. Zurückhaltende

Käufer, mit Rabatt lockende

Händler,ein guter Jahrgang hat andere

Zutaten. Da kann es mit Blick

auf 2013 nur besser werden, hofft

die Branche. Mehr als 160 Neuheiten

oder neue Varianten werden im

kommenden Jahr versuchen, die

Stimmungslage aufzuhellen.

Elektroautos

Eingetrübt ist die Stimmung besondersbeim

Hoffnungsträger Elektroauto,

der auch 2012 seinem Promille-Marktanteil

nicht entkam und

kaum mehr als 3000 Neuzulassungen

vorweisen kann. Mit dem E-

Up! und dem Golf Blue-E-Motion betreten

2013 zwei massentaugliche

Basisfahrzeuge die Arena. Ihre

Reichweite wird etwa 150 Kilometer

betragen. Aber wie hoch wird ihr

Preis? In der Branche spekuliert

man mit knapp über 20 000 beziehungsweise

30 000 Euro. Renault

setzt seine mutige auf E-Mobile

konzentrierte Strategie fort. Im Januar

steht der elektrische Zoe vor

der Tür. Er bietet sich mit einer

Reichweite von 210 Kilometernbei

einem Anschaffungspreis von

20 600 Euro plus 79 Euro monatlicher

Akku-Miete an. Wie hoch der

Ford Focus Electric die Preisliste

ausreizt, ist noch nicht bekannt.

Sein nach 2013 verschobener

Start ist mit einer Reichweite von

160 Kilometer angekündigt. Ob der

Mercedes SLS AMG Electric Drive

vom Startweg so läuft wie er sprintet

(3,3 Sekunden von Null auf hundert)

wird man sehen. Bescheidenheit

ist seine Sache nicht.

416 500 Euro soll er kosten,

kommt aber auch nicht über 250

Kilometer Reichweite hinaus.

Kleinwagen

Neben dem Elektro Up! will VW

auch weitere konventionelle Modelle

im Kleinwagensegment platzieren.

Dazu zählt der für Mitte des

Jahres angekündigte Cross Up!

Mehr Muskeln an Radhäusernund

Flanken vortäuschend, liegt er zwei

Zentimeter über dem normalen Bodenniveau.

Preise sind noch nicht

bekannt. Sein jetziges Preisniveau

(knapp über 10 000 Euro) halten

dürfte indes die neue Generation

des Hyundai i10. Das Auto ist für

die zweite Jahreshälfte avisiert.

Mit sportlicherem Zuschnitt und

aufgefrischtem Innenraum hat er

gute Chancen, sich auch weiter

fest unter den Top5imSegment zu

verankern. Seinen Stammplatz in

der Premiumabteilung der Kleinwagen

hat der Mini sicher. Wie man

P E U G E O T 2 0 8 G T I

Sieben Sekunden benötigt das GTI-Modell von

Peugeots 208-Baureihe von null auf

Tempo 100. Innen wie außen

wurde an sportlichen Konturen

gefeilt. Ein 147

kw/200 PS starkerTurbobenziner

werkelt unter der

Haube des Kleinwagens.

Die Preise hat der Hersteller

bislang noch

nicht bekannt gegeben.

O P E L A D A M

In der Lifestyle-Abteilung der Kleinen

soll der im Januar antretende und

in Eisenach entstehende Opel

Adam sein Glück versuchen.

Opel verspricht eine nie gekannte

Fülle von Individualisierungsmöglichkeitenaufzulegen.

Die Preise beginnen bei

11 500 Euro.

F O R D F I E S T A

Rund 800 Euro weniger als bisher soll der überarbeitete

Ford Fiesta kosten. Ab 10 950 Euro gibt’sihn

schon zu Jahresbeginn mit aufgefrischer

Frontpartie, einem größeren Kühlergrill

und schmaleren Scheinwerfern.

Neu in der Motorenpalette ist ein

Dreizylinder-Benzindirekteinspritzer,

in den Turboversionen mit 100 und

125 PS.

B M W I 3

Als Elektropionier mit 150 Kilometer

Reichweite und ungefähr 35 000 Euro

Einstiegspreis kündigt sich bei BMW

der i3 als erster Vertreter der neuen

Marke BMWi an. Leicht soll er vor

allem durch den Einsatz von viel

Karbon werden. Er wird mit ähnlicher

Optik wie dieses Konzeptfahrzeug

zum Jahresende erwartet.

C H E V R O L E T T R A X

Drei Zentimeter kürzer und 16 Millimeter höher –

völlig identisch ist der Chevrolet Trax nicht

mit dem Opel Mokka, seinem Schwestermodell.

Gleich ist das Motorenprogramm

mit zwei Benzinernund einem Diesel.

Auch für den Trax gibt’sAllrad als Extra.

Marktstartist im Frühjahr –vermutlicher

Preis: ab knapp unter 18000 Euro.

hört, will sich die neue Generation

bei Platz und Komfortsteigern. Außen

dürfte sich wenig ändern.

Kompaktklasse

Während der neue VW Golf sein

erstes volles Verkaufsjahr erlebt,

bekommt er neben der E-Version

auch ein neues Top-Modell, den

230 PS-starken Golf GTI zur Seite.

Dessen Verbrauch soll gegenüber

dem Vorgänger von 7,3 auf 6,0 Liter

pro 100 Kilometer gesenkt werden.

Am Wabengrill mit rotem Rand

wird man ihn wieder unterscheiden

können. Auch am Preis: der liegt

dann um 28 000 Euro.

Bei Skoda wird ein enger Golf-

Verwandter,der Octavia im Februar

erneuert. Er sprengt künftig endgültig

die üblichen Klassenmaße.

Er soll auf 4,66 Meter, also um

neun Zentimeter wachsen. Der Kofferraum

misst dann stattliche 590

Liter Stauvolumen. Die Motorenpalette

reicht von 85 bis 180 PS. Der

Basispreis könnte bei 16 000 Euro

liegen.

Noch vor dem Skoda Octavia

steht zu Jahresbeginn der neue

Toyota Auris bei den Händlern. Zur

Jahresmitte präsentiert Fiat den

nächsten Bravo und im Herbst

kommt der neue Mazda3 in die Autohäuser.

SUVs

Im nach wie vor wachsenden Segment

der sportlichen Geländegänger

herrscht anhaltende Bewegung.

2011 noch überarbeitet,

2013 abgelöst, schickt Renault

eine neue Generation seines kompakten

SUV Koleos in den knüppelharten

Wettbewerb. Ebenfalls

rundum neu zeigt sich im Frühjahr

die nächste Generation des Ford

Kuga. Mehr Platz und mehr Sparmotoren

lautet die Devise für das

SUV, das in den USA als Ford Escape

verkauft wird. Künftig ist das

Auto 4,52 Meter (+ 8Zentimeter)

lang, was sich vor allem für den

Platz in der zweiten Reihe auszahlen

dürfte. Der Kuga wird zunächst

mit drei Motorvarianten angeboten.

Mit 140 oder 163 PS ist ein

Zwei-Liter-Diesel zu haben. Der 1,6

EcoBoost-Direkteinspritzer zielt

auf die Benzinfraktion.

Raumgewinn und ein kantigeres

Erscheinungsbild –solautet

die Botschaft für den Frühjahrsauftritt

des neuen Subaru Forester.

Mit einem Facelift rüstet sich der

dann der aktuelle BMW X3 für seinen

zweiten Lebenszyklus. Im

Sommer ist das Modell, vornehmlich

an der Frontpartie aufgehübscht,

bei den BMW-Händlernzu

erwarten. Martin Woldt


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4 I AUTOMARKT EXTRA MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2012 I VERLAGSBEILAGE

Flottes

Flaggschiff

Der Insignia mit Allradantrieb

und Turbo-Benziner –eine

Limousine zum Reisen

Es ist das Flaggschiff der

Marke. Damit macht Opel

Werbung. Unwillkürlich

muss man an Rekord und Admiral

denken, die Flaggschiffe der Kindheit.

Damit hat dieses Flaggschiff

aber wenig gemein –esist ein Auto

der heutigen Zeit, mit dem Besten,

was Opel zu bieten hat –Allradantrieb,

250 PS, Leder-Recaro-Sitze

und und und.

Schick sieht er aus, der Insignia

Sport 2.0 Turbo. Mal abgesehen

vom beschwerlichen Einstieg großer

Fondspassagiere wegen der

elegant aber flach abfallenden

Dachlinie, ist das ein Wagen, der

unproblematisch zu handhaben,

leicht zu lenken und flott zu beschleunigen

ist, der Fahrfehler gutmütig

verzeiht, besten Komfortbietet,

und dabei doch in gewisser

Weise ein Klassiker bleibt.

Eine Limousine eben, die auf

den Frontsitzen eine höhere und für

ältere Semester angenehme Sitzposition

erlaubt als in manch sportlicherer

Konkurrenz, ein Wagen,

der fürs bequeme Dahingleiten

beim Reisen taugt, wegen seines

Allradantriebs gerade auch im Winter.Und

ein Wagen, der trotz Limousinenformmodernaussieht.

Ein Auto allerdings, das nicht

ganz billig ist (Einstiegspreis

38320 Euro, Testwagenpreis

44950 Euro) und das unter der

Zehn-Liter-Marke nicht wirklich zu

bewegen ist. Aber eine klassische

Limousine mit drehfreudigem Benziner

hat eben nicht nur ihren Reiz,

sondern auch ihren Preis. Ansonsten

empfiehlt sich die sparsame

Diesel-Variante. Peter Brock

Sportlicher Auftritt –der Insignia.

OPEL

IMPRESSUM

Berliner Verlag GmbH

Anzeigenleitung: Mathias Forkel

Redaktion: Peter Brock (verantwortlich)

Angelika Giorgis

Anzeigenverkauf: Jennifer Stern,

Tel. 03023277005

kfz@berliner-verlag.de

ArtDirection: Jane Dulfaqar,

Annette Tiedge

Der Allradantrieb –imSommer bringt er zumindest Prestigegewinn im Winter aber klare Vorteile auf der Straße.

Kraftvoll aber durstig

Die wachsende Beliebtheit von 4x4-Fahrzeugen befeuertdie Suche nach sparsameren Techniken

Auch wenn längst nicht jeder

moderne SUV als 4x4-Fahrzeug

zugelassen wird, die

Antriebsart findet insbesondere in

dieser Fahrzeugkategorie nach wie

vor viele Liebhaber. Beim Zulassungsspitzenreiter

(Januar bis Oktober),

dem VW Tiguan, hatte jedes

zweite Neufahrzeug Kraftschluss

auf allen Rädern. Bei anderen beträgt

der Anteil nur ein Fünftel oder

weniger. Vom Boom der Fahrzeugklasse

haben auf jeden Fall die

4x4-Fahrzeuge profitiert. Lag der

Allrandanteil im Markt der Neufahrzeuge

vor 20 Jahren noch bei

knapp vier Prozent, dürfte er sich

mittlerweile mehr als verdreifacht

haben.

Gut fürsPrestige

Einer der Gründe ist die exklusive,

statusheischende Platzierung der

Antriebsart. Ganz oben auf der

Preisliste gelten 4motion (VW),

quattro (Audi), 4matic (Mercedes)

dem Kunden als besonderes Unterscheidungsmerkmal.

Ein anderer Grund ist die Tatsache,

dass es inzwischen kaum

mehr als eines Tastendruckes bedarf,

wenn man in einem Allradfahrzeug

den Fahrmodus wechseln

möchte. Fahraktive und sicherheitsrelevante

Aspekte zählen zu

den weiteren Erfolgsgründen. Antriebskraft

auf allen Rädern sorgt

etwa bei Anhängerlast für besseren

Vortrieb. Auf nasser oder glatter

Straße gewährleistet sie mehr

Spurstabilität.

Allerdings gibt es auch unabweisbare

Nachteile. Die Technik

verteuert den Anschaffungspreis.

Zwischen 2000 und 4000 Euro

muss man extra kalkulieren. Ihr zusätzliches

Eigengewicht macht das

1

2

3

3

Elektromotor an der Hinterachse

Hochspannungsbatterie

Automatische Antriebssteuerung PTMU

(Power Train Management Unit)

A L L R A D M I T Z U K U N F T

Verbrennungsmotor vorn, Elektromotor

hinten, eine Antriebswelle

zwischen Vorder- und Hinterachse

entfällt somit.

Zumindest bei Peugeot sieht so

das 4x4-System der Zukunft aus.

Durch den Wegfall dieser mechanischen

Kraftübertragung gibt es

Auto schwerer,imDurchschnitt um

rund 300 Kilogramm. Das höhere

Gewicht und die zusätzliche Reibung

der Kraftübertragung an allen

Rädern bewirken einen deutlichen

Mehrverbrauch. Dieser liegt im Vergleich

zu einer gleichstarkenMotorisierung

und abhängig von Modell

und Fahrstil ungefähr bei einem Liter

oder mehr pro 100 Kilometern.

Der Zulieferer und Getriebespezialist

ZF aus Friedrichshafen hat

nun ein System vorgestellt, mit

dem der Mehrverbrauch reduziert

werden soll. ECOnnect ist ein ab-

4

1

2

7

6

5

7

Elektronische

Leistungseinheit

(Wechselrichter

und Spannungswandler)

Stop &Start-Automatik

6 Automatisiertes Sechsgang-

Schaltgetriebe (EGS6)

Verbrennungsmotor an der

Vorderachse

BLZ/HECHER

keine Schleppverluste. Die Gewichtsvorteile

sind durch Elektromotor

undBatterie aber begrenzt.

Mit knapp 1800 Kilogramm

Leergewicht ist der Peugeot

3008 H4 nicht gerade eine Feder

unter den Kompakt-Kombis.

koppelbares Pkw-Allradsystem,

das den typischen 4x4-Mehrverbrauch

um etwa fünf Prozent senken

will. Das geschieht, indem die

Technik dank zahlreicher Sensoren

in Sekundenbruchteilen unabhängig

vom Fahrer, die Kraftübertragung

auf alle Räder unterbricht,

wenn sie keine Vorteile gegenüber

dem normalen Vorderradantrieb erkennen

kann. Das sei in vielen Situationen

zu fast 100 Prozent auf

der Autobahn, 90 Prozent auf der

Landstraße und etwa 85Prozent

im Stadtverkehr der Fall, sagen Ex-

4

5

perten. In dieser Zeit würde der

komplette Antriebsstrang zur zweiten

Achse stillgelegt, dadurch werden

die vorhandenen Schleppverluste

durch die sich drehende

Übertragungswelle vermieden.

Solche zu- und abschaltbaren

Allradsysteme funktionieren meist

über eine Haldex-Kupplung. Dabei

wird der Antriebsstrang entkoppelt,

bleibt aber aktiv und macht

sich dadurch in der Verbrauchsbilanz

auch nicht begünstigend bemerkbar.

Das will ZF nun geändert

haben. Ähnlich wie die Econnet-

Technologie von ZF funktioniert

Eco-Twinster, das vom Wettbewerber

Getrag für 4x4-Autos entwickelt

wird. Dabei sind es drei hydraulische

Kupplungen an der Hinterachse,

die den Antriebsstrang

nach Bedarf zu- oder abschalten.

Sparsamer Hybrid

HONDA

Ganz ohne Antriebsstrang zwischen

Vorder- und Hinterachse

funktioniert das E-Axle-Modul des

Zulieferers, eine Kombination aus

Elektro- und Verbrennungsmotor.

Bei Bedarf wird ein im Heck verbauter

Elektromotor an der Hinterachse

zugeschaltet und macht aus

dem Vorderradantrieb einen 4x4-

Hybriden. Nach Herstellerangaben

betragen die Verbrauchseinsparungen

damit bis zu 30 Prozent gegenüber

herkömmlichen Allradsystemen.

Im Peugeot 3008 Hybrid

kommt die Technik bereits zum Einsatz.

Angetrieben wird sie von einem

sparsamen 163 PS starken

Diesel, der mit einem Elektromotor

mit 27 kW kombiniert wurde. Dadurch

sinkt der Normverbrauch auf

3,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer

(99 g/km CO 2)Der Fahrzeugpreis

beträgt 35 650 Euro. (mwo.)


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6 I AUTOMARKT EXTRA MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2012 I VERLAGSBEILAGE

Im Fernsehsessel durchs Schlammloch

Dank seiner Vollaluminiumkarosse speckt der neue Range Rover kräftig ab. Aber er taugt weniger denn je für finanzielle Leichtgewichte

Den britischen Automobilbau

prägte stets ein ausgesprochener

Hang zur Individualität.

Da muss es den

Entwicklern des neuen Range Rover

wie ein Fest vorkommen, den

Kunden mehr als 18 000 Farb-, Motor-

und Ausstattungsvariationen

anbieten zu können. Einst als elitäres

Mobil für den snobistischen

Landadel gedacht, zielt der neue

Landrover weltweit auf eine Käuferschicht

mit ähnlichem Status- und

Lebensgefühl. Jedoch, Snobismus

hat seinen Preis: ab 90 000 Euro,

mit viel Luft nach oben. Dafür bekommt

man eine Hightechkarosse,

die auch abseits der Straße mit gesteigertem

Ehrgeiz agiert. Im

neuen Range Rover kommt man

trockenen Fußes, bei Bedarf in

Fernsehsesselqualität massiert,

bei Komplettlederumgebung in einer

Vollklimakabine, unbehelligt

durch ein 90 Zentimeter tiefes

Flussbett. Das ist 20 Zentimeter (!)

tiefer als bisher.Und während man

schon fast die Fische im Rückspie-

gel erkennt, macht die Technik so

ziemlich alle Arbeit. Ein bisschen

Steuern, und fest am Gas passt die

Software des Allterrain-Response-

Systems sich automatisch jedem

Untergrund an. Eine weitere Neuheit

ist die Monocoque-Karosse

aus Vollaluminium. Mit anderen

Ab Januar kommt der neue

Range Rover zu den

Kunden. Zwei Diesel und ein

Benziner stehen mit sechs oder

acht Zylindernzur Wahl.

Die Hybrid-Version folgt später.

Die Hakenlast

beträgt 3,5 Tonnen.

Gewichtseinsparungen kommen

so 420 Kilogramm weniger auf die

Waage. Die im Einsatz mit einem

Drei-Liter-TDV6-Diesel den Verbrauch

immerhin um ein Fünftel

(7,5 Liter/196 g/km CO 2 )gegenüber

dem Vorgängermodell drücken.

Landrover erwartet diesen

ausgewogenen Selbstzünder als

erste Wahl in Deutschland. Der

Diesel geht mit einem maximalen

Drehmoment von 600 Newtonmetern

zuWerke, das ihn in 7,9 Sekunden

von Null auf Tempo 100

hievt. Auf fünf Metern Länge erscheinen

die noch immer kantigen

Konturen nun weicher als zuvor.

Der Eindruck entsteht durch die etwasabgeflachten

A-Säulen und die

weniger klobigen Scheinwerfer.Der

Innenraum wirkt durch die reduzierte

Schalteranzahl aufgeräumter.

Lederpolster und Holzmaserungen

können ihre

Luxusanmutung hemmungslos

entfalten.

Aber der Luxus hat auch seinen

Widersinn. Durch die neue elektrische

Servolenkung kann der Range

Rover nun mit einem Einparkassistenten

–welch Witz bei einem

Offroader – ausgerüstet werden.

Viel nützlicher, erbesitzt nun auch

einen aktiven Neigungsausgleich,

der in Kurven alle Karosseriebewegungen

ausbügelt. (mwo.)


MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2012 I VERLAGSBEILAGE AUTOMARKT EXTRA I 7

Einfach schön

Ein Coupé braucht man nicht. Aber es macht Spaß, in einem unterwegs zu sein –vor allem in einem Audi A5 3.0 TDI quattro

Ein bisschen peinlich ist es

schon. Man versucht es zu

kaschieren. Man gibt vor,

ganz allgemein in die Richtung des

soeben abgestellten Wagens zu

blicken. Werwollte schon zugeben,

dass er nach dem Parken aus dem

Auto aussteigt und zurückschaut.

Nein, kein Blick zurück im Zorn. Es

ist, wenn so etwas bei einem Auto

denn statthaft ist, ein Blick zurück

in Liebe. Der Blick, Tatsache, ist sogar

bei Mitfahrernzubeobachten.

Er ist berechtigt. Diese Form,

diese gleitenden Kanten, diese geschwungenen

Linien, diese elegant-kraftvolle

Erscheinung. Sie

lässt selbst eingefleischte Kombifahrer

nicht unberührt. Keine

Frage, das Audi A5 Coupé ist ein

emotionales Auto.

Wer würde auch ohne Emotionen

ein Coupé kaufen, selbst ein

so schönes? Ein Auto, dessen

Rücksitze zum Aktentaschen- oder

Kindertransport durchaus zu gebrauchen

sind. Aber sonst? Ein

Auto, dessen Kofferraum groß ist,

aber das keine Heckklappe hat,

sondern eine feste Hutablage. Ein

Auto, in das man ab einem gewissen

Alter mit gewissen körperlichen

Einschränkungen erstmal

kommen und aus dem man wieder

herauskommen muss, weil man

tief unten sitzt, dort, wo man als

sportlicher Fahrer hingehört –auf

der Straße. Dort fühlt sich das A5

Coupé wohl. Dortkrallen sich seine

Räder beim Beschleunigen (Null

auf 100 in 5,8 Sekunden) in den

Asphalt. Der Quattroantrieb

Das Audi A5Coupé 3.0

TDI quattro clean Diesel

beschleunigt in 5,8 Sekunden

von Null auf 100.

Der Sechszylinder leistet

180 KW (245 PS) und

schafft ein Drehmoment

von 500 Nm. Es erreicht

die Emissionsklasse E6

Der Preis beginnt bei

51 100 Euro.

schiebt das Auto in höchstmöglicher

Geschwindigkeit um die

engste Kurve, lässt den Wagen an

jeder Ampel frech aber nicht proletenhaft

an anderen vorbeiziehen.

Ehe der Fahrer die andere Seite der

Kreuzung erreicht hat, und wieder

auf die Instrumente blicken kann,

steht die Temponadel auf 80 und

die Schaltanzeige auf 4.

Das ist nicht erlaubt, aber es ist

schön. Wie das automatische siebenstufigeDoppelkupplungsgetriebe

die Gänge wechselt, man

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spürt esnicht. Wie der Sechszylinder

arbeitet ,man hörtesnicht und

dass es ein Diesel ist, merkt man

nicht. Gut aufgehoben in Ledersitzen,

lässt man die Landschaft vorbeiziehen,

die Stoßdämpfer in der

Stellung „Comfort“ Bodenschwellen

schlucken und die „Adaptive

Cruise Control“ beschleunigen

oder bremsen und per Radarsensor

genügend Abstand zum Vordermann

halten. So lässt es sich auf

Autobahnen reisen, und so lässt

es sich auf die nächste kurvige Nebenstrecke

freuen. Dort darf der

Quattro dann zeigen, dass die

Technik rallye-erprobt ist.

Gegenüber Schwiegermutter

oder Freundin lässt sich die teure

Technik (Testwagenpreis 68550

Euro) damit rechtfertigen, dass der

Allradantrieb nicht nur im Winter

ein Sicherheitsplus darstellt, dass

der Diesel wenig braucht (wenn

auch einiges mehr als die angegebenen

5,7 Liter) und dass der Wagen

einfach schön ist. Man muss

ihn nur anschauen. Peter Brock

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8 I AUTOMARKT EXTRA MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2012 I VERLAGSBEILAGE

Gegen den Blindflug

Abgenutzte Wischerblätter sollten getauscht werden.

Sie lassen sich mit speziellen Klingen auch nachschneiden

Wer schon mal an nassen

Wintertagen mit leerem

Scheibenreinigertank unterwegs

war, lernt funktionierende

Scheibenwischer zu schätzen. Der

vom Vorausfahrenden aufgewirbelte

Straßenschmutz verdreckt im

Nu die Windschutzscheibe. Die trockenen

Wischerblätter verschlieren

die Sicht. Blendet nun auch

noch der Gegenverkehr,erlebt man

im „Blindflug“ bange Sekunden am

Steuer.Etwa14Meter Fahrstrecke

sind es, die man bei Tempo 50 in einer

Sekunde zurücklegt, ausreichend

viel für ein Unheil.

Gute Sicht ist wegen der längeren

Dunkelzeiten gerade im Winter

ein Sicherheitsfaktor. Wegen der

häufig auftretenden Temperaturphase

unterhalb des Gefrierpunktes

sollte außerdem das geeignete

Frostschutzmittel dem Reinigungswasser

beigemengt sein.

Zur klaren Sicht gehören allerdings

auch funktionierende Scheibenwischer.

Als Eiskratzer eingesetzt

nehmen sie nicht selten

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Schaden. Bei Frost verhärten die

Gummilippen, wassie ohne zusätzliche

Pflege rissempfindlicher

macht. Durch den eingetretenen

Verschleiß oder entstandene Kerben

in der Lippe bilden sich im Einsatz

mehr oder weniger breite

Schlieren, die das Sichtfeld des

Fahrerseinschränken. In der Regel

ist es dann Zeit, die Wischerblätter

zu erneuern, was man mit etwas

Geschick durchaus selbst bewerkstelligen

kann, wasaber doch Kosten

verursacht.

Eine Alternative zum Neukauf

ist das Nachschneiden der alten

Gummilippen. Die FirmaWipeo verspricht,

dass das bei herkömmlichen

Wischerblättern bis zu viermal

möglich sein soll. Ihr

Nachschneider hat nach eigener

Aussage 2010 einen Ideenwettbewerb

der TU Darmstadt gewonnen.

Sein Einsatz soll durch spezielle

Keramikklingen wieder zu einem

„neuwertigen Wischbild“ führen.

Das Gerät wird im Internet für 35

Euro angeboten. (mwo.)

App-Lotsen als Navi-Konkurrenz

Der ADAC verglich vier herkömmliche Geräte mit acht Smartphone-Lösungen

Da inzwischen 40 Prozent

der Erwachsenen ein lotsentauglichesSmartphone

besitzen, stellt sich die

Frage: Ist das schon die Wachablösung

der klassischen Navigationsgeräte?

Nein, antwortet der

ADAC bei seinem jüngsten Vergleich

beider Fraktionen. Beide

Varianten haben Stärken, aber

auch Schwächen. Vielfahrern

mit häufigeren grenzüberschreitenden

Reisen empfiehlt der Verkehrsklub

konventionelle Geräte

aus Kostengründen einzusetzen.

Geschäftsreisende hingegen,

die unterwegs mehrere Verkehrsmittel

nutzen, wären wegen der

Vielseitigkeit mit einer App besser

bedient. Der Kostenhinweis resultiert

aus den hohen Datentransfers

moderner Handys. Deren Lotsenfunktion

ist meist auf einen

regen Austausch mit einem Mobilfunkserver

angewiesen. Ohne geeigneten

Tarif wird das –zumal im

Ausland –teuer. Auf einer knapp

1000 Kilometer langen grenzüber-

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TOMTOM

Routenberechnung und genaue Verkehrsinformationen

lobt der ADAC

beim TomTom Go Live 1015.

schreitenden Testroute des ADAC

fächerte sich die übertragene Datenmenge

von 53 MB (Falk Navigator

3) bis zu 24 GB (Skobbler) auf.

Ans Ziel kommen sie alle, heißt es

im Fazit, allerdings mit sehr unter-

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schiedlicher Qualität der Verkehrsinformationen.

Während die

TomTom-Lösung (Go Live

1015) sehr umfangreich

berichte, ignoriere die

kostenfreie Skobbler-App

selbst langfristig gesperrte

Abschnitte. Gelobt wurden von

den Testern etwa Darstellung und

Sprachausgabe der App Navigon

Europe oder die vorgeschlagenen

Routenalternativen der App Falk

Navigator 3. Kritik gab es durchweg

für die verfängliche und nachbesserungswürdige

Verlegung der

Stromzufuhrkabel im Cockpit.

Das ADAC-Urteil lautet „gut“

für: TomTom GoLive 1015, Becker

Ready 50 Ice, Garmin nüvi 3590

LMT, Falk Neo 550, die Apps Navigon

Europe, Tomtom Europe, Garmin

WesternEurope (alle iPhone 4)

und Google Maps (Samsung Galaxy

S3). „Befriedigend“ erhielten

die Apps Sygic, Falk Navigator 3

(beide Galaxy S3), Nokia Maps (NokiaX7-00)

und Skobbler (iPhone 4).

(mwo.)

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MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2012 I VERLAGSBEILAGE AUTOMARKT EXTRA I 9

Tolles Auto, sagen manche.

Man hätte es nur nicht A-

Klasse nennen sollen, sagen

andere. Tatsächlich ist bei Mercedes

neuem Kompaktklässer kein

Stein auf dem anderen geblieben.

Schon die Tatsache, dass man im

neuen Auto 18 Zentimeter tiefer

platziert wird, bedeutet einen

Wechsel der Zielgruppe. Branchenexperten

erwarten, dass die Premiumabteilung

im Kompaktsegment

in Zukunft um 60 Prozent zulegt.

Da warklar,dass, wollte Mercedes

hier dabei sein, man auf die Spielregeln

der bisherigen Platzhirsche

(Audi A3, Einser BMW) würde eingehen

müssen. Aus dem Minivan

ist eine coupéartige 4,29 Meter

lange Limousine geworden, deren

äußerer Wandel vielleicht polarisieren

mag. Innen aber fliehen die

Zweifel.

Die Karbon nachempfundene

Maserung der Armaturentafel, der

Alu-Look der Luftauslässe mit Turbinenoptik,

der Kanzelaufbau des

Cockpits, eingerahmt von vielen in

Näher am Asphalt

Mercedes neuer Statthalter in der Kompaktklasse lässt alle Erinnerungen an die alte A-Klasse verblassen

Sie will den Audi A3 und den Einser BMW jagen –die neue A-Klasse von Mercedes.

Leder gestochenen roten Ziernähten,

die Sportsitze –alles eine Einladung.Durchaus

auch funktional.

Endlich baut einer die Mittelkonsole

mal konsequent bedienfreundlich:

Unten die selten zu regulierende

Klimaanlage, zentral

die Schalter von Sitzheizung über

Radio bis zum Telefon, oben, ohne

ins Sichtfeld zu ragen, ein großer

Klarglasbildschirm. Der, ganz im

Zeitgeist, per App das Smartphone

in der Tasche einbinden kann. Also

Platznehmen, das Steuer greifen.

MERCEDES

Leicht wird man von den Sicherheitsgurten

in die Sitzwangen gezogen.

Die Armaturen ploppen auf.

Der Bildschirm begrüßt in der Fahrerwelt.

Die Scheinwerfer heben

den messerscharfen Blick. Sanft

brabbelt der Benziner.Orange Drei-

ecke inden Außenspiegel signalisieren

die Umfeldüberwachung

durch den Tote-Winkel-Assistenten.

Ein Helfer unter vielen. Aber:

bescheidene Sicht nach hinten. Es

ist enger geworden, zumal im Fond.

Der Mittelplatz ist durch den hohen

Mitteltunnel, die dicht überm Kopf

platzierte Innenraumleuchte und

das schmale Sitzpolster zum Notsitz

degradiert. Es gibt wenig Stauraum.

Der Kofferraum hat aber mit

341 Litern noch akzeptable Maße

und kann bei geklappter Rückenlehne

fast eben erweitertwerden.

Die Motorenauswahl umfasst

vier Benziner zwischen 90 kW/122

PS und 155 kW/211 PS, deren

sparsamste Variante der A200

BlueEfficiency mit 5,5 Liter auf 100

Kilometern(129g/km CO 2)ist. Vier

Diesel positionieren sich zwischen

80 kW/109 PS und 125 kW/170

PS. Aber nur die Einstiegsversion,

den A180 CDI ziertdas Effizienzlabel

A+ (3,8 Liter/98 g/km CO 2). Die

Preisliste der neuen A-Klasse beginnt

bei 23 978 Euro. (mwo.)


10 I AUTOMARKT EXTRA MITTWOCH, 28. NOVEMBER 2012 I VERLAGSBEILAGE

Besser spät als gar nicht

Umrüsten auf Winterreifen lohnt sich auch jetzt noch /Wer ohne fährt, riskiertBußgeld und gefährlich lange Bremswege

Wer jetzt noch keine Winterreifen

aufgezogen hat, ist

spät dran. Doch sollte

man die Sache nicht auf sich beruhen

lassen. Gerade der Großstädter

in flachen Gegenden ist durch

milde Winter und einen gut ausgebauten

Straßendienst stets in der

Versuchung. Jüngste Studien gehen

davon aus, dass jeder zehnte

Autofahrer den Umstieg auf Winterreifen

gelassen nimmt. Das könnte

teuer werden, warnt der ADAC.

Falls es aufgrund der Sommerreifen

zu einem Unfall kommt, kann

sich unter Umständen die Kaskoversicherung

wegen grober Fahrlässigkeit

verweigern. Mit Sommerreifen

erwischt zu werden,

erleichtert den Autofahrer außerdem

um 40 Euro und beschertihm

zugleich einen Punkt in Flensburg.

Wird der Verkehr infolge falscher

Bereifung behindert, sind 80 Euro

sowie ebenfalls ein Punkt fällig.

Komplett verboten sind Sommerreifen

bei Glatteis, Schneeglätte,

Schneematsch oder Reifglätte.

Seit dem 4. Dezember 2010 ver-

langt die Straßenverkehrsordnung

in diesem Fällen M+S-Reifen.

Die Strenge des Gesetzgebers

ist folgerichtig. Sie hängt mit der

witterungsbedingt nachlassenden

Straßenhaftung des Sommerreifengummis

zusammen. Niedrige

Temperaturen lassen die Gummimischung

des Sommerreifens

schneller verhärten. Die Verzahnung

des Profils (Grip) mit der Fahrbahn

wird geringer. Bremskräfte

werden schlechter übertragen.

Messungen zeigen, dass ein Pkw

mit Sommerreifen aus 80 km/h

auf Schnee erst nach 112 Metern,

mit Winterprofil schon nach 70 Metern

zum Stehen kommt. „In der

Stadt“, sagt Dekra-Reifenexperte

Christian Koch, „sind die Geschwindigkeiten

zwar geringer,

aber zugleich auch die Ausweichmöglichkeiten

vor einem Hindernis.“

Noch bei 30 km/h ergibt sich

zwischen Sommer- und Winterreifen

ein deutlicher Bremswegunterschied.

Der könne, so Koch, auf

nasser Fahrbahn zwischen acht

und zehn Meternbetragen. Zudem

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Winterreifen: Sie sorgen in der Kälte für kürzere Bremswege.

DAPD

sei die Restgeschwindigkeit hoch

genug, umFußgängern oder Radfahrern

erhebliche Verletzungen

zuzufügen. Selbst ohne Folgeschäden

riskiert man ein Bußgeld,

sollte man etwabei Rot bis auf die

Kreuzung rutschen. Die StVO verlangt,

dass das Fahrzeug jederzeit

an die Witterungsverhältnisse angepasst

beherrscht werden muss.

Die bessere Bremswirkung der

Winterreifen ist die Voraussetzung,

dass die Bordelektronik wie ABS

und ESP ihre volle Wirkung entfalten

können. Allerdings, irgendwelche

Winterreifen tun es nicht. Die

Wirksamkeit der Technik kann beeinträchtigt

sein, wenn man untaugliche

Winterreifen montiert. Ist

deren Profil ungleich abgefahren,

messen die Sensoren unterschiedliche

Abrollumfänge. Es gilt, mit

seiner Entscheidung konsequent

zu sein. Dazu gehörteine Mindestprofiltiefe

von vier Millimetern,

auch wenn sich der Gesetzgeber

mit weniger zufriedengibt. Und

mehr als zehn Jahre sollten Reifen

nicht strapaziertwerden. (mwo.)


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