Vestisches Handwerk - Das Magazin der Kreishandwerkerschaft ...

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Vestisches Handwerk - Das Magazin der Kreishandwerkerschaft ...

Vestisches

Handwerk

Juni 2009

Das offizielle Magazin der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen

Mit Sonderteil

energetisches

Bauen & Sanieren

Stefan Scholten

Berät mit Leidenschaft

Hans Nienhaus

Kreativ für

Deutschland

Sahar Obeid

Mit Spaß bei

der Arbeit


Hans-Walter Bugzel,

Kreishandwerksmeister

im Vest Recklinghausen.

Nr. 14 Juni 2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Leserinnen und Leser,

die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat mittlerweile

auch das heimische Handwerk fest im Griff. Obwohl

wir, über alle Gewerke gesehen, im Vergleich zur Industrie

noch relativ robust aufgestellt sind, sind es doch

gerade unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem

Nahrungsmittelbereich sowie des Metallbaus und

der Baugewerke, die über zum Teil drastisch zurückgehende

Umsätze klagen. Wir setzen daher

große Hoffnungen in die hoffentlich regionale

Umsetzung des Konjunkturpaketes II. Seit Anfang

des Jahres wirbt die Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen in vielen Gesprächen mit dem

Landrat, den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern

sowie den Kommunalverwaltungen dafür,

die Mittel möglichst im örtlichen Handwerk

zu platzieren. Immerhin sind rund 82,2 Millionen

Euro alleine im Kreis Recklinghausen zu verteilen.

Wenn das Konjunkturpaket II seine versprochene

segensreiche Wirkung entfalten soll, muss

das Geld hier in der Region bleiben. Bis jetzt sind

die Signale für eine Fach- und Einzellosvergabe

aus den Rathäusern sehr positiv. Wir müssen nur weiterhin

den Druck auf dem Kessel halten. Die Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen selbst bietet ihren Mitgliedsunternehmen

bei der Umsetzung vielfältige Hilfestellungen in

unterschiedlichen Workshops an, die auch rege genutzt

werden. So werden wir am 30. Juni 2009 eine Veranstaltung

zum Thema „Bildung von Arbeitsgemeinschaften bzw.

Handwerkerkooperationen“ anbieten.

Diese Dienstleistungen werden wir in Zukunft noch

verstärken. Ein ganz wichtiger Baustein in diesem Zusammenhang

ist das neue Angebot im kaufmännischen Bereich.

So werden wir ab dem 14. September einen neuen

motivierte menschen

perfekte

maschinen

Kursus „Fachkauffrau HWK – Fachkaufmann HWK“ anbieten.

Dieser mit dem Bildungsscheck NRW ko-finanzierte

Lehrgang richtet sich vor allen Dingen an Personen, die

ihr kaufmännisches Wissen auffrischen und aktualisieren

möchten. Wir denken, Ihnen damit ein Angebot machen

zu können, das sicherlich einmalig in der Region ist. Diesen

Weg werden wir auch weiterhin beschreiten, weitere

Planungen sind in Vorbereitung. Sie sehen, dass die Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen wie angekündigt immer

mehr das Dienstleistungszentrum für alle angeschlossenen

Handwerksunternehmen wird. Dazu brauchen wir auch Ihre

Mithilfe. Sprechen Sie uns also ruhig an, wenn Sie einen

besonderen Bedarf sehen oder ein Thema besonders bearbeitet

werden sollte.

Wenn Sie aber wissen wollen, wie das Handwerk in der

Öffentlichkeit wahrgenommen wird: Unser neuer Pressespiegel

ist soeben erschienen. Wenn alle Artikel und Berichte

im selben Umfang als Werbung geschaltet worden

wären, hätten wir ungefähr 200.000 Euro investieren müssen.

Dieses eindrucksvolle Werk können Sie daher gerne

bei uns anfordern.

Jetzt wünsche ich viel Spaß beim Lesen und Durchstöbern

unseres neuen Heftes „Vestisches Handwerk“!

Ihr

Hans-Walter Bugzel

Kreishandwerksmeister

Hötten Maschinenbau GmbH

Burenkamp 9

D-46286 Dorsten

Telefon: +49 (0) 23 69 / 9 31-0

Telefax: +49 (0) 23 69 / 9 31-300

Internet: www.hoetten.de

E-Mail: info@hoetten.de

Editorial

Vestisches Handwerk 3


Impressum

Herausgeber:

Kreishandwerksmeister Vest Recklinghausen

Hans-Walter Bugzel

Verlag und Redaktion:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Niederlassung Herten

Lise-Meitner-Straße 11, AufEwald, 45699 Herten

Tel.: 0 23 66 / 8 87 09 - 0

Fax: 0 23 66 / 8 87 09 - 19

redaktion@haidhausen-verlag.de

ISSN 1862-6246

Verlagsrepräsentant:

Dr. Hans-Georg Geißdörfer

Verantwortliche Redaktion:

Sophia Immohr, Otto Lerchenmüller, Oliver Mau,

Andreas Mnich

Schlussredaktion:

Renate Da Rin

Gesamtherstellung und Anzeigen:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Niederlassung Herten

Anschrift wie Verlag und Redaktion

info@haidhausen-verlag.de

Verantwortlich:

Sophia Immohr, Tel.: 0 23 66 / 8 87 09 - 14

Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Florian Adamek, Markus Arns, Monika Blankenburg,

Dr. Frank Bruxmeier, Petra Föhn, Dr. Hans-Georg

Geißdörfer, Karl-Heinz Gosciek, Susanne Höltken,

Sophia Immohr, Peter Kempen, Gerd Koop, Otto

Lerchenmüller, Oliver Mau, Karla Mehlan, Andreas

Mnich, Marie-Luise Münch, Sahar Obeid, Janna

Pankoff, Ralf Ullrich, Marianne Wissing

Titelfoto: Oliver Mau

Konzeption, Grafik, Design:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Grafik, Satz, Reinzeichnung:

Tom Stahlhut

Aboservice:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

Niederlassung Herten

Lise-Meitner-Straße 11, AufEwald, 45699 Herten

Fax: 0 23 66 / 8 87 09 - 19

info@haidhausen-verlag.de

Vier Ausgaben inkl. Versand kosten € 16,-.

Einzelverkaufspreis € 4,-

Ausgabe Juni 2009, Auflage 3.000

Postalischer Versand an die Innungsmitglieder

der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen.

Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag

enthalten.

Inhalt

Rat und Service

Produktqualität ist nicht alles

6

14

Handwerk aktuell

Die Chemie muss stimmen

Handwerk aktuell

Die Chemie muss stimmen 6

Mehr Karrierechancen 7

Rat und Service

Produktqualität ist nicht alles 14

Neue Fachkräfte braucht das Land 15

Reportage und Hintergrund

Hinter den Kulissen: Sahar Obeid 8

Raumausstatter mit Leidenschaft 10

Ein Stuhl für Deutschland 24

Meister von Morgen

Gute Prüfungsquote 13

4 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


10

8

Reportage und Hintergrund

Fröhlich, quirlig und kommunikativ

Energetisches Bauen & Sanieren

Investition in die Zukunft 19

Exzellente Chancen für das Handwerk 20

Saubere Dämmungen 21

Prämie für alte Fenster 22

Innungen heute

Bäcker backen gutes Brot 16

Baugewerbe-Innung auf Reise 16

Mit Kamm und Schere 16

Malermeister Leister feiert Jubiläum 17

Freie Plätze für Meisterlehrgänge 18

Gold für Erich Hövelmann 18

Nr. 14 Juni 2009

Reportage und Hintergrund

Raumausstatter mit Leidenschaft

17

Innungen heute

Auf neuen Wegen

Recht und Finanzen

Schutz vor späteren Klagen 23

Alkohol als Kündigungsgrund 23

Vestischer Marktplatz

Die China-Story 26

Frische Luft 26

Pünktlich gezahlt – Existenz gesichert 27

Belohnung für Gesundheitsbewusste 28

Redaktion intern

Zu Gast bei Hötten Maschinenbau 29

Vestischer Kalender

Seminare 30

Beratung 30

Inhalt

Vestisches Handwerk 5


Handwerk aktuell

Die Chemie muss stimmen

Das „TeamArbeitVest“ findet den richtigen Mitarbeiter für Sie

Erwerbssuchende in den ersten Arbeitsmarkt

zu bringen – das ist Aufgabe

und Ziel des neuen Serviceangebotes

der Vestischen Arbeit Kreis

Recklinghausen. „TeamArbeitVest“

(TAV) ist der Name des Vermittlungsservices.

TAV steht für Arbeitgeber als Ansprechpartner

in allen Angelegenheiten

rund um das Thema „Vermittlung“

zur Verfügung. Dabei bearbeiten die

Mitarbeiter nicht nur Anfragen von

Betrieben und Unternehmen, sondern

gehen auch aktiv auf Unternehmer

zu. Im Mittelpunkt der Aktivitäten des

„TeamArbeitVest“ steht der Bewerberpool

mit qualifizierten und leistungsfähigen

Kräften aus den unterschiedlichsten

Berufsfeldern. Bedingungen

einer erfolgreichen Vermittlungsarbeit:

Die Chemie zwischen Betrieb

und Mitarbeitern muss stimmen. Um

das zu gewährleisten, lernt „Team

ArbeitVest“ die Arbeitssuchenden persönlich

kennen und kann eine gezielte

Vorauswahl geeigneter und motivierter

Bewerber vornehmen. Besonders

kleine und mittlere Handwerksbetriebe

legen oft großen Wert auf persönliche

Eigenschaften des neuen

Mitarbeiters, der zum Betrieb passen

muss. In Beratungsgesprächen, betrieblichen

Arbeitserprobungen sowie

Qualifizierungsprojekten ermitteln die

Damit die Chemie stimmt, hilft die Vestische Arbeit bei der Vermittlung neuer Mitarbeiter.

TAV-Mitarbeiter berufliches Können

und persönliche Eigenschaften, Interessen

und Motivation. Vor allem die

gezielte Vorauswahl ist für Betriebe

interessant, denn sie spart viel Zeit

und Geld.

Das Aufgabenspektrum des TAV

geht über das reine Vermittlungsgeschäft

damit deutlich hinaus. Auch die

persönliche Beratung im Außendienst,

beispielsweise zu Fördermöglichkeiten

für Arbeitgeber und zu Qualifizierungsmöglichkeiten

für potenzielle

Mitarbeiter und Arbeitnehmer, gehört

zum kostenfreien Service des „Team-

ArbeitVest“. Für Arbeitssuchende mit

Vermittlungshemmnissen, die den Vorstellungen

nicht zu hundert Prozent

entsprechen, können Arbeitgeber im

Falle einer notwendigen längeren Ein-

arbeitungszeit finanzielle Unterstützung

als Lohnkostenzuschuss erhalten,

außerdem kann vorab auch eine

nötige Qualifizierung erfolgen.

Zu den Partnern des „Team

ArbeitVest“ gehören Handwerksbetriebe

aus dem gesamten Kreis Reck-

linghausen. Der persönliche Kontakt

und Austausch von Informationen

zwischen Betrieben und Fachleuten

ist sehr wichtig. Damit die Zusammenarbeit

reibungslos klappt und

flexibel bleibt, stehen in jeder Stadt

des Kreises den Betrieben Ansprechpartner

vor Ort zur Verfügung. Insgesamt

sind 17 Mitarbeiter im Dienst für

die Vermittlung zwischen Betrieben

und zukünftigen Angestellten. Durch

diese Arbeitsweise kann rasch und unbürokratisch

reagiert werden, wenn es

Infotipp

Vestische Arbeit

Kreis Recklinghausen

Kurt-Schumacher-Allee 1

45657 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 / 3 06 71 83

6 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Akademie Bauhandwerk eröffnet mehr Karrierechancen

Neuer Studiengang „Bauen im Bestand“ ist bundesweit einzigartig

Die Handwerkskammer Münster reagiert

auf den Bedarf an qualifizierten

Fach- und Führungskräften in der

Baubranche und hat die „Akademie

Bauhandwerk“ gegründet. In Kooperation

mit der Fachhochschule Müns-

Eine bessere Ausbildung im Bauhandwerk bietet der neue

Bachelor-Studiengang.

Branchen�special

ter wird im nächsten Wintersemester

erstmals der Bachelor-Studiengang

„Bauen im Bestand“ angeboten.

Die Initiative von Handwerkskammer

und Fachhochschule ist bundesweit

einzigartig: Praxiserprobte Bauhandwerker

und Abiturienten werden

an die Herausforderungen und Perspektiven

herangeführt, die mit der

Sanierung von Immobilien verbunden

sind. Die neu gegründete „Akademie

Bauhandwerk“ bietet in Münster ein

praxisnahes Studium mit attraktiven

Beschäftigungschancen. „Das Münsteraner

Studienmodell wird dem Bauen

im Bestand wesentliche Impulse

geben“, erklärt Prof. Dr. Ute von Lojewski,

Präsidentin der Fachhochschule

Münster. Bereits jetzt fließen in

Deutschland mehr als die Hälfte der

Bauinvestitionen in den Bestand – mit

steigender Tendenz.

Auch in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise

eröffnen sich neue Karrieremöglichkeiten

im Bau- und

Ausbauhandwerk. Hermann Eiling,

Hauptgeschäftsführer der Kammer:

„Qualifizierte und motivierte Fachkräfte

sind für Handwerksbetriebe die

wichtigsten Erfolgsfaktoren!“ Schwerpunkte

der auf sechs Semester angelegten

Qualifizierung liegen in der

Baukonstruktion und Bauphysik, im

Holz- und Bautenschutz sowie im Baumanagement.

Der Studiengang kombiniert

wissenschaftliche Grundlagen

und Erkenntnisse mit der Vertiefung

handwerklicher Fähigkeiten.

Infotipp

Akademie Bauhandwerk

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Tel.: 02 51 / 7 05 13 18

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Nr. 14 Juni 2009

Vestisches Handwerk 7


Reportage und Hintergrund

Fröhlich, quirlig und kommunikativ

Sahar Obeid sitzt im Vorzimmer der KH-Verwaltungsleitung

Briefe, Protokolle und Innungsrundschreiben: alles Aufgaben,

die die 20-jährige Sahar Obeid bei der Kreishandwerkerschaft

zu erledigen hat. Klingt nach einem

langweiligen Bürojob, wären da nicht auch noch die vielen

Termine weitab vom Verwaltungsschreibtisch.

Mittwoch, neun Uhr in Waltrop. Sahar Obeid hetzt in

die Innenstadt. „Wir haben uns ein wenig verirrt“, sagt die

junge Frau und beginnt sogleich mit dem Aufbau des Stan-

des. Heute steht die Brotprüfung auf dem Terminplan. Bäckermeister

Dieter Schmidt wartet schon ungeduldig. Die

gelieferten Brote müssen nummeriert und mit gelben Brotkarten

versehen werden. „Ich komm schon, Herr Schmidt“,

beruhigt Sahar Obeid den Bäcker. Sie macht sich gleich

ans Werk. Flink nummeriert die 20-jährige Hertenerin die

Brote aus verschiedenen Bäckereien und gibt die Zahlen

an Qualitätsprüfer Karl-Ernst Schmalz weiter. Dabei schäkert

Sahar Obeid fröhlich mit Bäckermeister Schmidt. „Das

macht mir Spaß“, sagt sie. Quirlig ist sie, und kommunikativ.

„Ich spreche gerne“, sagt Sahar und beweist es gleich.

„Der Umgang mit Menschen, das gefällt mir an meinem

Beruf. Eben, dass ich immer wieder neue Leute kennenlerne.“

Seit einem Jahr arbeitet Sahar Obeid nun schon im

Vorzimmer von Verwaltungsleiter Dr. Frank Bruxmeier. „Ich

bin da so reingerutscht“, sagt Sahar Obeid und lacht.

Nach einer zweijährigen verkürzten Ausbildung zur Bürokauffrau

hat sie der Verwaltungschef gleich übernommen.

Seitdem hält die 20-Jährige ihrem Chef den Rücken frei.

Brotprüfer Karl-Ernst

Schmalz freut sich über

die Unterstützung von

Sahar Obeid.

Ob am Telefon, bei der Büroorganisation oder der Terminkoordination

– Sahar Obeid hat den Durchblick. Und nicht

nur für Dr. Frank Bruxmeier ist sie eine große Hilfe. Auch

Innungsbetreuerin und Juristin Petra Föhn freut sich über

Unterstützung bei Rundschreiben, Protokollen, Einladungen

und Innungsversammlungen. Viel Schreibkram, der erledigt

werden muss. Dazu kommen dann auch Aufgaben, die

mehr Organisationstalent fordern. So wie die Brotprüfung

in Waltrop. „Ich muss den Veranstaltungsort festlegen, die

Prüfer einladen und den Innungsmitgliedern die Termine

mitteilen“, sagt Sahar und überlegt. „Es gab schon viel zu

tun, schließlich soll nichts schiefgehen.“

Um mehr Kontakte zu den Innungen zu knüpfen, hat

die Bürokauffrau in den letzten Monaten viele Innungsversammlungen

besucht. „Ich wollte auch mal die Gesichter

zu den Stimmen am Telefon kennenlernen“, erklärt Sahar

Obeid. „Der persönliche Kontakt ist wichtig. Dann klappt

die Zusammenarbeit gleich viel besser.“ Da kommt die

Brotprüfung gerade richtig. Nicht nur mit Bäckern kommt

Sahar ins Gespräch. Viele Passanten bleiben am Stand stehen,

halten einen kleinen Plausch und stellen Fragen.

Sahar schneidet die Brote ein und steckt die Prüfungskarten

hinein.

8 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Pressetermine wie der Safety-Check in einer Kfz-Werkstatt

gehören auch zu den Aufgaben von Sahar Obeid.

Sie haben Fragen zur Rente,

Rehabilitation oder Altersvorsorge?

Wir helfen Ihnen weiter.

Service-Telefon: 0800 1000 48011

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Sprachen lernen gehört zu ihrer großen Leidenschaft.

Kein Wunder: Die 20-Jährige ist sogar dreisprachig aufgewachsen.

„Meine Eltern kommen aus Palästina. Meine

Muttersprache ist daher Arabisch“, erzählt Sahar Obeid.

Trotzdem spricht sie fließend Deutsch und außerdem auch

Schwedisch. „Ein großer Teil meiner Familie lebt in Schweden.

Als Kinder und auch später waren wir oft bei ihnen

zu Besuch. Da lernt man die Sprache dann recht schnell.“

Hätte es bei der Kreishandwerkerschaft nicht geklappt,

ein Beruf im Bereich Tourismus wäre ihre zweite Wahl geworden.

„Aber ich bin zufrieden mit meiner Arbeit“, sagt

Sahar Obeid und protokolliert die Qualitätsprüfung eines

Graubrots. Am Ende des Tages werden noch schnell die

Ergebnisse der Brotprüfung aufgeschrieben. Die müssen

spätestens morgen früh zur Presse. Dann wird abgebaut.

Das nächste Fest folgt schon bald. „Ich sitze im Festaus-

schuss für die 100-Jahrsfeier der Fachinnung Sanitär-Heizung-Klima-Klempnerei.

Da gibt es dann

wieder ganz viel zu organisieren für mich“, sagt

Sahar Obeid und freut sich auf die neuen Aufgaben.

Reportage und Hintergrund

Infotipp

KH Recklinghausen

Sahar Obeid

Tel.: 0 23 61 / 48 03 19

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Vestisches Handwerk 9


Reportage und Hintergrund

Raumausstatter aus Leidenschaft und Tradition

Stefan Scholten ist ein Teamplayer

Stefan Scholten vor seinem Ladenlokal in Dorsten. Der große Stuhl ist ein Blickfang für die Kunden.

10 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Nein, den Titel „Obermeister der Raumausstatter-Innung“

hört Stefan Scholten eigentlich nicht so gerne.

Natürlich, der Begriff ist tradiert und gehört halt einfach

zu diesem Ehrenamt. „Obermeister, das klingt aber so

nach ’ Oberlehrer‘. Wir bilden mit fünf Personen den Vorstand

der Innung, und nur so sind wir auch handlungsfähig“,

erklärt der 41-Jährige. Der selbstständige Raumausstatter-Meister

ist ein Teamplayer, in seinem Betrieb

in Dorsten und in den Gremien der Innung.

Es muss halt Hand in Hand gehen, miteinander, beim

Polstern oder im Posaunen-Chor Dorsten, in dem Stefan

Scholten seit Jahren Trompete spielt. In der Musik findet

sich die nötige Kreativität wieder, die ein Raumausstatter

für die tägliche Arbeit mitbringen muss. Das Handfestere

in seiner Freizeit erlebt der Schalke-Fan mit seinen drei

Brüdern alle zwei Wochen in Gelsenkirchen in der Arena.

„Wir haben vier Dauerkartenplätze nebeneinander, was alleine

schon einem Wunder gleichkommt. Schalke ist bei

uns eigentlich schon immer Pflichtprogramm“, sagt Stefan

Scholten.

Abwechslungsreich sind seine Hobbys – und wenn man

den Obermeister danach fragt, was ihn so an seinem Beruf

reizt, dann ist es gerade das: „Als Raumausstatter bearbeitet

man hauptsächlich die vier Bereiche Polstern, Fensterdekoration,

Teppichböden und den Bereich Beschattung.

Alle Bereiche fordern unterschiedliche handwerkliche Fähigkeiten“,

begeistert sich Scholten. Die Bandbreite reicht

von der filigranen Arbeit mit teuren Stoffen für Gardinen

bis hin zur kraftraubenden Arbeit beim Aufpolstern von

Couchgarnituren und Sesseln oder dem Verlegen von Teppichböden.

Alles ist dabei.

Bei allen Unterschiedlichkeiten zwischen den handwerklichen

Anforderungen gibt es aber eine entscheidende

Gemeinsamkeit zwischen den Bereichen: „Man muss den

Kunden immer in Geschmacksfragen beraten, ihm als Verkäufer

zur Seite stehen, ein Gefühl für Farben und Trends

haben und auch vermitteln können.“ Und dann müssen

die Vorstellungen der Kunden noch mit dem handwerklich

Machbaren in Einklang gebracht werden. Das kann man

wiederum nur bei der Beratung vor Ort, also in den Wohnungen

der Kunden.

„Unsere Kunden laden uns dann in ihre Privatsphäre

ein, das muss man wissen, respektieren und damit auch

richtig umgehen können“, erklärt der Schalke-Fan. Denn

welche Technik zum Beispiel bei der Aufhängung von Gardinen

zum Einsatz kommen kann, entscheiden die Gegebenheiten

vor Ort, da kann man im Laden an der Klosterstraße

in Dorsten noch so schöne Pläne schmieden. „Die

gesamte Arbeit ist einfach so vielseitig“, schwärmt der gebürtige

Dorstener von seinem Beruf. Diese berufliche Leidenschaft

zu vermitteln, das ist folgerichtig auch ein großes

Anliegen von Stefan Scholten – in seiner Firma und

als Obermeister. „Ich bilde in meinem Betrieb immer aus.

Nr. 14 Juni 2009

Nadel und Faden gehören

zum Raumausstatterberuf.

Stefan Scholten mag die

filigranen Arbeiten.

Reportage und Hintergrund

Gerade ist bei uns eine Auszubildende im dritten Lehrjahr

beschäftigt.“ Zu seinem Bedauern wird im Innungsbereich

Recklinghausen nicht mehr so intensiv der Nachwuchs gefördert.

Pro Jahr legen nur vier bis fünf Auszubildende die

Gesellenprüfung im Gebiet Recklinghausen ab. „Aus Sicht

der Innung wäre es natürlich erstrebenswert, wenn mehr

junge Leute die Chance bekämen, diesen schönen Beruf

zu erlernen“, findet der Obermeister.

Ausbildung und Ausbilden ist natürlich für alle Beteiligten

mit zusätzlichem Aufwand verbunden, kostet hier

und da ein bisschen Zeit und erfordert auch Geschick im

Umgang mit den jungen Menschen. Aber um selber auf

dem neuesten Stand der Dinge zu bleiben, gibt es nach

Ansicht Scholtens eigentlich nichts Besseres, als einen

Azubi durch seine Lehrjahre zu begleiten. Von einer Ausbildung

profitieren alle Seiten.

Wenn Stefan Scholten in seinem modernen Ladenlokal

in Dorsten von dem Beruf des Raumausstatters spricht, ist

er in seinem Element. Vor der Tür wirbt der größte Stuhl

Dorstens, innen werben moderne Farbtöne und eine geschmackvolle

Einrichtung. Es passt alles zusammen: der

Teppich, die Farbkombinationen, die übersichtlich präsentierten

Stoff- und Teppichböden. „Im Jahr 2002 wurde der

Laden komplett saniert. Da kam alles raus“, sagt Scholten

– da wurde alles neu gemacht. Die komplette Einrichtung

wurde aufeinander abgestimmt und eine Ausstellung aus

einem Guss entstand, nach allen Regeln der Kunst.

Dass Stefan Scholten die Ausbildung zum Raumausstatter

machte, war schließlich auch alles andere als ein

Vestisches Handwerk 11


Reportage und Hintergrund

Farben, Töne und Muster:

Stefan Scholten kennt alle

Trends und gibt sie auch an

seine Auszubildende weiter.

Zufall. Im Jahr 2000 übernahm er den Betrieb von seinem

Vater und führt Laden und Werkstatt nun in dritter Generation

in Dorsten. Dort hatte sich sein Großvater als Sattler

und Polsterer selbstständig gemacht und die Familientradition

begründet. „Da bin ich quasi reingeboren worden.“

Schon als Kind half er in der Werkstatt, entwickelte von den

vier Söhnen als einziger ein Faible für den Beruf.

In die Lehre ging Scholten zu einem Raumausstatter

nach Gladbeck und machte dort seinen Gesellenbrief. In

der Werkstatt des Vaters wollte er die Ausbildung nicht

machen. Die Meisterschule besuchte er dann 1993 in

Stuttgart. „Das war eine tolle Zeit und beruflich eine wichtige

Erfahrung, auch mal außerhalb von NRW zu arbeiten“,

erklärt der selbstständige Handwerksmeister. Nach seiner

Meisterprüfung arbeitete er bis zur endgültigen Übernahme

des elterlichen Betriebes dann mit seinem Vater zusammen.

„Es gab manchmal auch schon unterschiedliche

Vorstellungen, aber die kontinuierliche Einarbeitung in die

Betriebsführung war schon sehr wichtig für mich“, sagt

Stefan Scholten.

Vier Mitarbeiter sind derzeit bei Raumausstattung Scholten

beschäftigt, seine Ehefrau Petra arbeitet im kaufmännischen

Bereich ebenfalls mit. „Das geht anders gar nicht,

wenn man einen so zeitintensiven Beruf hat. Selbstständig

ist man halt 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche“,

sagt Scholten: Kundenberatung außerhalb der normalen

Geschäftszeiten, Messeauftritte mit der eigenen Firma und

so weiter und so fort. Da muss die Familie hinter einem stehen.

Und obendrauf noch das Amt des Obermeisters.

Für ihn ist dieses Ehrenamt auch eine Ehrensache,

denn bereits sein Vater war Obermeister der Innung. Außerdem:

„Es ist eine tolle Möglichkeit, sich mit Kollegen

auszutauschen, neue Ideen und Eindrücke zu sammeln.“

Für einen Raumausstatter ist es halt enorm wichtig, auf

dem neuesten Stand zu bleiben, sich über Moden und

Trends informieren zu können. Die Innung im Kreis Recklinghausen

hilft dabei, vertritt insgesamt 24 Betriebe.

Die Innungsmsitglieder treffen sich regelmäßig zu verschiedensten

Anlässen auch überregional auf Landes

ebene.

Viele Traditionen also, die Stefan Scholten mit seiner

Ehefrau Petra in der Klosterstraße in Dorsten pflegt und

mit der Begeisterung für moderne Einrichtungstrends

verbindet. Eigene Kinder hat das Ehepaar nicht, an die

es seine Begeisterung für den Beruf und den Betrieb weitergeben

könnte. Aber 14 Nichten und Neffen gibt es

in der Familie, von denen ja vielleicht eine oder einer

die Tradition aufnehmen und das Handwerk weiterführen

will? „Da bin ich ganz entspannt“, sagt Stefan Scholten.

Die Leidenschaft für den Beruf wird er gewiss weitergeben,

an seine

Auszubildenden

bestimmt – und

vielleicht an eine

Nichte oder einen

Neffen, das

wird die Zeit zeigen.

Infotipp

Raumausstattung Scholten

Stefan Scholten

Klosterstraße 71

Tel.: 0 23 62 / 5 02 73

www.raumausstattung-scholten.de

12 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Obermeister Gerhard Schlegel freut sich über gute Quote

Freisprechungsfeier der Fachinnung Sanitär-Heizung-Klima-Klempnerei

34 Installateure und Heizungsbauer

haben ihren Gesellenbrief von Obermeister

Gerhard Schlegel überreicht

bekommen.

Über eine gute Quote freute sich

der Vorstand der Fachinnung SHK

Recklinghausen bei der Freisprech-

TAV – TeamArbeitVest

ungsfeier der Auszubildenden im

Kolpinghaus Recklinghausen. Obermeister

Gerhard Schlegel konnte 34

Installateur- und Heizungsbauern zur

bestandenen Gesellenprüfung gratulieren.

38 Auszubildende der Innung

hatten sich zur Prüfung angemeldet.

Vermittlungsservice der Vestischen Arbeit Kreis Recklinghausen

Ihre Ansprechpartner für

� Beratung – auch im Außendienst

� Vermittlung geeigneter Fach- und Hilfskräfte

� Qualifizierung von Arbeitsuchenden und Arbeitnehmern

� Förderleistungen zur Einstellung von Arbeitsuchenden

Wir kennen Ihre zukünftigen Beschäftigten persönlich!

Nr. 14 Juni 2009

Die freigesprochenen

Gesellen der Fachinnung

SHK. Obermeister Gerhard

Schlegel (Fo. l.) freut sich

über die guten Leistungen.

Gerhard Schlegel wünschte im

Kolpinghaus allen Absolventen einen

„goldenen Boden“ für ihr Handwerk.

Vier der Prüflinge konnte Schlegel

für ihre besonders guten Leistungen

ehren. Rene Keimer (Firma Uhle &

Schröder), Alexander Naskreut (Firma

Walter), Markus Schroer (Firma Stevermuer)

und Samed Tinkilic (Firma

Rawe) hatten die Abschlussprüfung in

Theorie und Praxis mit der Note „gut“

bestanden.

Infotipp

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Klempnerei Recklinghausen

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Dortmunder Straße 18

Tel.: 0 23 61 / 4 80 30

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Vestisches Handwerk 13


Rat und Service

Produktqualität ist nicht alles

Auch mit Freundlichkeiten erobert man Kunden

Jeder Kunde kommt zum ersten Mal:

zum Bäcker, Metzger, Maler, Tischler

oder in die Kfz-Werkstatt. Und jeder

Handwerker möchte, dass dieser

Erstkunde auch künftig den Service

in Anspruch nimmt und das Warenangebot

kauft. Eben ein treuer Kunde

wird. Ein nachhaltiger Kunde.

Natürlich ist es die Qualität von

Waren und Service, die die Kunden

bindet. Grundvoraussetzung fürs Wie-

derkommen. Für Qualität sind viele im

Betrieb verantwortlich. Der Warenlieferant,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die Gesellen und Meister. Zu

99 Prozent wird höchste Qualität geliefert.

Das kann und muss aber auch

jeder Fachbetrieb.

Um sich besonders auszuzeichnen,

muss zur Qualität noch etwas dazukommen,

was nach Möglichkeit der

andere Fachbetrieb so nicht hat. Ich

meine den Kundenkontakt oder die

Kundenpflege. Das fängt an mit dem

freundlichen guten Morgen, mit der

namentlichen Begrüßung oder dem

Piccolo zum 60sten Geburtstag. Das

sind die vielen Kleinigkeiten, die ein

positives Kundenklima schaffen.

Aber wie erfährt man den Namen,

wie das Alter oder andere persönliche

Angaben? Ganz einfach: Man fragt

danach. Oder macht einmal im Jahr

ein kleines Preisausschreiben, wo man

auch solche Fragen stellt. Zum Beispiel

nach der Mailadresse. Oder dem

Geburtsdatum. Und man verspricht

per Unterschrift, mit diesen Angaben

sehr sorgsam umzugehen und sie

nicht an Dritte weiterzugeben. Ich hab

mich letzte Woche sehr gefreut, als

ich zu meinem Geburtstag eine Glückwunschmail

von meinem Malermeister

bekam, den ich vor drei Jahren zuletzt

beauftragt hatte, die Wohnung zu

weißeln. In einem Jahr ist es wieder so

weit. Und der bekommt bestimmt den

Auftrag. Qualität und Preis stimmten,

und über so kleine Aufmerksamkeiten

wie den Geburtstagsgruß hab ich mich

gefreut. Das ist positives Kundenmarketing,

das sich mittel- und langfristig

auszahlt.

Freilich kosten solche Aktionen

etwas, vor allem Zeit. Adressen pflegen,

Mails schreiben, kleine Schreiben,

persönlich unterschrieben vom

Chef, in dem neue Produkte und

Positives Kundenklima

beginnt mit einem persönlichen

Gespräch oder

einem Blumenstrauß zu

besonderen Anlässen.

Dienste angeboten werden. Oder der

Newsletter per Internet. Einer muss

das verantwortlich in die Hand nehmen

und erledigen. In der Regel bleibt

diese mühevolle Arbeit nur dem Chef

oder der Chefin. Aber nur so kommt

der Handwerker in einen positiven

Kontakt mit seinem Kunden. Und zu

Aufträgen.

Mindestens zweimal im Jahr sollte

man sich beim Kunden positiv in Erinnerung

bringen. Auf Garantie und

Kundendienst aufmerksam machen.

Kostenlose Beratung anbieten. Probieren

Sie es einfach mal. Laden Sie

Ihre Altkunden ein. „Kommen Sie am

Samstag, da beraten wir nur Sie.“ Es

ist die persönliche Ansprache, das

Sich-drum-Kümmern. Das wünschen

sich die Kunden. Ich weiß, wovon ich

spreche: Ich bin Kunde!

Otto Lerchenmüller schreibt Tipps

und gibt Seminare zum Thema

Kundenpflege.

Infotipp

Marketing fürs Handwerk

Tagesseminar auf Anfrage

max. 12 Teilnehmer pro Tag

Tagesgebühr: 90 Euro + MwSt.

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14 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Neue Fachkräfte braucht das Land

Weiterbildung macht Sie fi t fürs Büro

In Kooperation mit der Handwerkskammer

Münster bietet die Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen

einen Lehrgang zur Fachkauffrau/

zum Fachkaufmann HWK an.

Mitarbeiter in Handwerksbetrieben,

die für ihre berufliche Zukunft

noch eine kaufmännische Grundausbildung

benötigen, haben jetzt die

Chance zu einer Weiterbildung ganz

in der Nähe. In Recklinghausen bietet

die Kreishandwerkerschaft gemeinsam

mit der Handwerkskammer Münster

einen Lehrgang zur Fachkauffrau/zum

Fachkaufmann HWK an. Handwerker

aus dem Kreis können sich so die lange

Fahrt nach Münster sparen.

Der Lehrgang vermittelt kaufmännische,

betriebswirtschaftliche

und EDV-Kenntnisse. Ziel ist selbstständiges

kaufmännisches Handeln.

Seit 15 Jahren: Ihr Systemhaus vor Ort.

Betriebswirtschaftliche Lösungen

Netzwerke

Software-Entwicklung

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Internet

Schulungen

Web- und Media-Design

Auf dem Lehrplan stehen Rechnungswesen,

Wirtschaftslehre, Rechts- und

Sozialwesen sowie EDV-Grundlagen.

Ihr starker IT-Partner für Industrie, Handel,

Handwerk und Dienstleistung

Nr. 14 Juni 2009

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Der Lehrgang verschafft

Übersicht und Hilfen im

Büro und bei kaufmännischen

Aufgaben.

Unser Leistungsspektrum:

Diplom-Finanzwirt

Werner F. Korte

Steuerberater

vereidigter Buchprüfer

Rechtsanwalt · FA StR

Gregor-B. Sprißler

Steuerberater

vereidigter Buchprüfer

Gelernt wird per Abendschule zweimal

pro Woche. Insgesamt 325 Unterrichtsstunden

müssen absolviert

werden, bevor es zur Prüfung geht.

Die wird vor der Handwerkskammer

Münster abgelegt. Der Abschluss wird

auf Antrag sogar als Teil III der Meisterprüfung

anerkannt und ist die Zugangsvoraussetzung

für den Lehrgang

zum Betriebswirt HWK.

Ein Infoabend findet am 23. Juni

um 18 Uhr in den Räumen der Kreishandwerkerschaft

an der Dortmunder

Straße statt.

Infotipp

Innungsbetreuer Ralf Ullrich

Dortmunder Straße 18

45665 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 / 48 03 17

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Rat und Service

Vestisches Handwerk 15


Innungen heute

Bäcker backen gutes Brot

Zufriedene Prüfer in Waltrop

Die Bäckerinnung Recklinghausen

hat zur Brotprüfung in die Waltroper

Innenstadt geladen.

Sieben Betriebe sind ihrem Ruf

gefolgt und haben insgesamt 38 Brote

bei Prüfer Karl-Ernst Schmalz abgegeben.

Für jedes Brot gab es nach der

Prüfung ein Zertifikat. Elfmal mit der

Note „sehr gut“, vierzehnmal „gut“,

zehnmal „zufriedenstellend“ und bei

nur drei Broten sollte die Mischung

verbessert werden. „Eine gute Leistung“,

urteilt der Prüfer.

Erstmals hat die Bäckerinnung einen

„Hobby-Bäcker-Wettbewerb“ ausgerufen.

Das beste Baguette im Kreis

wurde gesucht. Leider ohne Erfolg.

Kein Hobbybäcker wollte sein Baguette

testen lassen. Für November hat die

Bäckerinnung bereits eine zweite Auflage

der Stollenprüfung für Hobby-

Bäcker angekündigt. „Die war nämlich

Sozietät

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ein großer Erfolg“, sagt Obermeister

Michael Martin.

Infotipp

Bäckerinnung Recklinghausen

Innungsbetreuer Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 03 19

www.baeckerinnung-recklinghausen.de

Obermeister Michael Martin

(Fo. r.) ist mit der Qualität

der Brote zufrieden.

Mit Kamm und Schere

Goldener Meisterbrief für Inge Bohle

Sie tut es immer noch: Friseurmeisterin

Inge Bohle nimmt noch immer

selbst die Schere zur Hand und verpasst

ihren Kundinnen ein perfektes

neues Styling.

Dass die Dorstenerin 78 Jahre alt

ist und schon längst den wohlverdienten

Ruhestand feiern könnte, davon

will sie nichts wissen. Der Fleiß zahlt

sich aus: Die Kunden sind zufrieden,

kommen gerne wieder. Ein weiterer

Grund zur Freude: Obermeister Peter

Klein überreichte der Friseurin den

Goldenen Meisterbrief.

Seit 50 Jahren ist Inge Bohle im

Friseurhandwerk tätig. 1961 ist sie

nach Dorsten Lembeck gezogen, hat

mit ihrem Mann den Friseursalon an

der Wulfener Straße eröffnet. Ihre

Ausbildung hat die 78-Jährige in Essen

absolviert. Und auch wenn Sohn

Stefan bereits 1990 den Friseur-

salon übernommen hat, die Seniorchefin

steht noch immer mit Schere

und Kamm im Salon. „Mir macht das

Auf großer Reise

Handwerker in Pforzheim

Nach Pforzheim führt die Studienfahrt

der Baugewerbe-Innung Recklinghausen

in diesem Jahr.

Vom 28. bis 30. August geht es

nach Baden-Württemberg. Pforzheim

ist weltbekannt für seine Schmuck-

und Uhrenindustrie. Die Stadt trägt

daher auch den Beinamen „Goldstadt“.

Ein weiterer Programmpunkt

der Fahrt ist ein Besuch des Oechsle

Fests. Das traditionelle Wein- und

Spezialitätenfest zu Ehren Ferdinand

Oechsle, Namensgeber der Wein-

und Mostwaage, ist bekannt für seine

gemütlichen Weinlauben und die

badischen und schwäbischen Spezialitäten.

Organisator Heinrich Kinzler

hat außerdem ein Treffen mit der Bauinnung

Pforzheim geplant.

Infotipp

Baugewerbe-Innung Recklinghausen

Innungsbetreuer Ralf Ullrich

Tel.: 0 23 61 / 48 03 17

Haareschneiden immer noch Spaß“,

sagt Inge Bohle, „warum soll ich dann

nicht helfen, wenn ich gebraucht werde?“

Sohn Stefan (Fo. l.) und Peter

Klein (r.) gratulieren Inge Bohle.

Infotipp

Innungsbetreuer: Peter Kempen

Tel.: 0 23 61 / 48 03 11

16 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Malermeister Leister feiert Jubiläum

Obermeister Theo Ribbrock verleiht Goldenen Meisterbrief

Vor 48 Jahren hat Kurt Leister sich

mit seinem Malerbetrieb in Gelsenkirchen

selbstständig gemacht.

Damals war er gerade ein Jahr mit

Ehefrau Margarete verheiratet und

hatte bereits seit zwei Jahren seinen

Meistertitel in der Tasche. 42 Jahre

hat Kurt Leister seinen Betrieb selbstständig

geführt, über 15 Auszubildende

haben in dieser Zeit von ihm das

Malerhandwerk erlernt.

Mittlerweile führt Sohn André

den Malerbetrieb seines Vaters weiter.

50 Jahre nach seiner Meisterprüfung

hat Kurt Leister den Goldenen

Meisterbrief überreicht bekommen.

Obermeister Theo Ribbrock, Innungsbetreuerin

Petra Föhn und Verwaltungsleiter

Dr. Frank Bruxmeier

verliehen die goldene Urkunde bei

einem kleinen Empfang und bedankten

sich bei Kurt Leister für viele Jahre

Nr. 14 Juni 2009

Kurt Leister (2. v. l.)

umringt von seinen Gratulanten:

Petra Föhn, Frau

Margarete, Theo Ribbrock

und Frank Bruxmeier.

ehrenamtliche Arbeit im Prüfungsausschuss

und für sein Engagement in

der Maler- und Lackiererinnung Mittleres

Ruhrgebiet Recklinghausen und

Gelsenkirchen.

Innungen heute

Infotipp

Maler- und Lackiererinnung

Mittleres Ruhrgebiet

Innungsbetreuerin Petra Föhn

Tel.: 0 23 61 / 48 03 21

Vestisches Handwerk 17


Innungen heute

Freie Plätze für künftige Meister

Weiterbildungen bei der Kreishandwerkerschaft

„Wir haben noch freie Plätze“, sagt

Ralf Ullrich, zuständig für Weiterbildungen

bei der Kreishandwerkerschaft,

und weist auf die Angebote

der Kreishandwerkerschaft hin.

Ab dem 10. Oktober findet an

acht Samstagen ein Lehrgang zur Ausbildereignungsprüfung

statt. Themen

wie Planung der Ausbildung, Einstellen

von Auszubildenden, Fördern von

Lernprozessen, Leiten von Gruppen,

Abschluss der Ausbildung werden vermittelt.

Die Seminarkosten können mit

dem „Bildungsscheck“ finanziert werden.

Das spart rund 50 Prozent der

Lehrgangskosten. Platz ist auch noch

in den Vorbereitungslehrgängen für

die Meisterprüfung in den Teilen III

und IV. Dieser Lehrgang wird über das

Meister-BAföG gefördert.

Ralf Ullrich betreut die

Metall-Innung und ist bei

der KH Ihr Ansprechpartner

für Weiterbildungen.

BX_Anz-WDVS-Geldwert-210x149.qxp:Layout 1 25.08.2008 9:58 Uhr Seite 1

Geldwert Werte schaffen? Jetzt Fassade dämmen!

Energie sparen und die Umwelt schützen, Heizkosten halbieren, Wohn qualität verbessern und Gebäudewert

steigern: Eine Fas saden däm mung mit Wärmedämm-Verbundsystemen ist eine wertvolle Inves ti tion.

Außerdem fördert der Staat diese Bau maßnahme mit kräftig verbesserten Förderprogrammen. Entscheiden

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Gold für Erich Hövelmann

50 Jahre Meister

Erich und Gunilla Hövelmann

freuen sich über den

Goldenen Meisterbrief.

Es gab viel zu feiern: Gleich zwei Jubiläen

standen dem Halterner Erich

Hövelmann ins Haus.

Vor 50 Jahren absolvierte der Metallbauer

seine Meisterprüfung und

bestand mit Erfolg. Obermeister Karsten

Röhring brachte den Goldenen

Meisterbrief zur Feier nach Haltern am

See. Im Mai stand gleich die nächste

Feier an: der 75. Geburtstag von Hövelmann.

Karsten Röhring gratulierte

im Namen der gesamten Metall-Innung

Vest. Viele Jahre hatte Erich Hövelmann

ehrenamtlich der Innung zur

Seite gestanden. Ehefrau Gunilla freut

sich mit dem Jubilar.

Infotipp

Kreishandwerkerschaft

Ralf Ullrich

Tel.: 0 23 61 / 48 03 17

Mehr Informationen:

www.daemm-info.de

18 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Spezial Energetisches Bauen & Sanieren

Heizungspumpen – eine Investition für die Zukunft

Zuschüsse und Förderungen für Energiesparer

13,3 Milliarden Euro stellt die Bundesregierung

im Konjunkturpaket II

zur Verfügung. Geld, das auch für

energetische Sanierungen genutzt

werden soll. Doch nicht nur mit Förderungen

aus dem „Regierungstopf“

soll die Wirtschaft angekurbelt werden.

Auch die KfW fördert Gebäudesanierungen.

Für Handwerker besonders interessant:

das Programm „Zukunftsinvestitionen

der Kommunen und

Länder“ für Maßnahmen, die speziell

zur Steigerung der Energieeffizienz

beitragen sollen. Eine Möglichkeit:

der Austausch einer alten ungeregelten

Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe.

Frank Bruxmeier (l.) und Gerhard Schlegel zeigen am Simulator, wie mit einer neuen Pumpe Stromkosten

eingespart werden können.

Sie suchen Fachkräfte?

Unser Arbeitgeberservice hilft Ihnen bei der Suche. Welche Vorteile haben

Sie bei Einschaltung unseres kostenfreien Arbeitgeberservice?

- Wir ersparen Ihnen Zeit durch zügige Stellenbesetzung

- Wir kennen den örtlichen und überregionalen Arbeitsmarkt

- Wir helfen auch bei der Besetzung Ihrer freien Ausbildungsstellen

- Wir haben den Überblick über Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung

und beraten Sie gern

Nr. 14 Juni 2009

Nicht nur öffentliche Auftrag-

geber profitieren von einer neuen

Pumpe. Vor allem auch für Endverbraucher

lohnt sich ein Wechsel.

Langfristige Stromeinsparungen und

neue Fördermaßnahmen machen die

neue Pumpe schmackhaft. Denn seit

April können Endverbraucher den

Austausch von Heizungspumpen im

Rahmen des KfW-Gebäudesanierungsprogramms

als Einzelmaßnahme

fördern lassen. Wohnungsbesitzer

erhalten einen Zuschuss von 25 Prozent

oder mindestens 100 Euro. Und

auch Handwerker können, wenn sie im

Rahmen des „Heizungs-Checks“ neue

Pumpen vom Anbieter Wilo einbauen,

kassieren: Eine Bonuszahlung zwischen

25 und 70 Euro winkt.

Um Kunden durch den Dschungel

von Anträgen zu helfen, bietet die

Kreishandwerkerschaft Schulungen

an. „Ungefähr 40 Handwerker haben

an dem ersten Seminar teilgenommen“,

erzählt Obermeister Gerhard

Schlegel. Wer diesen Lehrgang verpasst

hat, kann sich für den nächsten

Termin vormerken lassen.

Infotipp

Gerhard Schlegel, Obermeister

Fachinnung SHK

Tel.: 0 23 63 / 3 46 05

Dr. Frank Bruxmeier

Tel.: 0 23 61 / 48 03 32

Ihre Anfrage oder Ihr Stellenangebot nimmt unser Arbeitgeberservice telefonisch,

schriftlich, persönlich, per Fax und per E-Mail entgegen.

Agentur für Arbeit Recklinghausen

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Tel.: 01801 / 664466* · Fax: 02361 / 402900

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* Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise abweichend

Vestisches Handwerk 19


Als Partner der Maler- und Lackierer-Innung

bieten wir neben einer großen Auswahl an

Farben, Lacken, Lasuren, Wärmedämmung,

Teppichboden, Tapeten, Werkzeugen und

Maschinen, viele Serviceleistungen, wie

z. B. unsere Energiefresser-Initiative, an.

Von der Energieberatung mit staatlicher

Förderung über Fenstersanierung und Beantragung

öffentlicher Zuschussgelder

(KfW) bis hin zur Fertigstellung einer

gedämmten Fassade, stehen wir Ihnen

gerne zur Verfügung. Erste Informationen

fi nden Sie auch unter:

www.energiefresser.de

oder bei unseren Ansprech-

partnern in der

Niederlassung.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG

Wir sind für Sie da!

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Stress mit

dem Bauherren…

… besonders dann, wenn

* Mängel behauptet werden,

* Absprachen unklar sind,

* die Rechnung nicht

nach vollziehbar ist.

Fragen Sie den

Fachanwalt für Baurecht

Rechtsanwalt Dipl.-Kfm.

Heinrich Beestermöller

Mont-Cenis Str. 38

44623 Herne

Tel.: 0 23 23 100 10

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Spezial Energetisches Bauen & Sanieren

Exzellente Chancen für das Handwerk

Malernetzwerk als Gemeinschaftsprojekt gegründet

Ein groß angelegtes Projekt bringt

reichlich Aufschwung in den regionalen

Malermarkt: Die gemeinsame

Kampagne „Energiefresser ohne

Artenschutz“ des Hauptverbandes

„Farbe, Gestaltung, Bautenschutz“

und der Genocolor-Gruppe bietet

den Fachbetrieben beste Voraussetzungen

für eine optimale „Rundumbetreuung“

ihrer Kunden.

Viele Hauseigentümer möchten

ihren Bestand sanieren, um weiter

steigende Energiekosten zu stoppen

und den Wert ihrer Immobilie zu erhalten.

Hierbei nimmt die Wärmedämmung

der Außenfassade als eine der

wirksamsten Maßnahmen den höchsten

Stellenwert ein. Oft ist der Kunde

jedoch ratlos angesichts der Vielzahl

von Förderprämien der Bundesregierung

und der Fragen: Was kann preisgünstig

und fachlich handwerklich gut

gemacht werden? Welcher Fachbetrieb

übernimmt die Fenstererneuerung?

Wer die Außenfassade?

Hier setzt das ineinandergreifende

Malernetzwerk ein. Im Mittelpunkt

steht der Malerhandwerksbetrieb als

selbstständig handelndes Unternehmen.

Er ist der Hauptansprechpartner

für seinen Kunden. Ihm stehen

Fachleute zur Seite, die ihn vielfältig

unterstützen: der Energieberater, der

wirtschaftlich unabhängig beim Kun-

den vor Ort den Bestand thermografiert

und Empfehlungen gibt, der

Bankangestellte, der die notwendigen

Förderprogramme beantragt, bis hin

zu einem Fachbetrieb für die möglicherweise

notwendige Fenstersanierung.

Selbst ein professionelles Farb-

und Stildesign für die neu gedämmte

Hausfassade kann von einem Gestalter

entworfen werden.

Betriebe im Malernetzwerk bieten nicht nur neue weiße Wände an, sondern

auch eine Rundumbetreuung.

Alle Betriebe, die Mitglied in

der regionalen Maler- und Lackierer-

innung oder einer der Genossenschaften

der Genocolor-Gruppe sind,

können bei der Initiative „Energiefresser

ohne Artenschutz“ mitmachen. Sie

können sich dazu schriftlich bei Ihrer

Genossenschaft anmelden. Voraussetzung

ist, dass Sie Wärmedämmaufträge

fachgerecht ausführen. Bei einer

Schulung zum gesamten Themenkomplex

werden Ihre Ansprechpartner und

das gesamte Netzwerk detailliert vorgestellt.

Im Anschluss bekommen Sie

reichlich Werbematerial, Verkaufsordner

und Flyer.

Infotipp

Maler-Einkauf Rhein-Ruhr eG

In der Hagenbeck 33, 45143 Essen

Tel.: 02 01 / 8 62 61 32

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20 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Spezial Energetisches Bauen & Sanieren

Saubere und günstige Dämmungen

Brillux stellt neue Produkte für Dachböden und Keller vor

Hohe Heizrechnungen und enorme

Nachzahlungen sind das Ergebnis

eines langen Winters. Viele Kunden

wollen jetzt erst recht Geld sparen.

Mit Dämmungen für Kellerdecken

und Dachböden kann das langfristig

funktionieren. Denn das Ausschalten

von Wärmebrücken im Dach- und

Kellergeschoss senkt den Energieverbrauch

und sorgt gleichzeitig

für mehr Wohnbehaglichkeit und

Komfort. Diese Arbeiten lassen sich

durch einen Fachbetrieb schnell und

ohne größere Schmutzbelastung

durchführen.

In vielen Altbauten sind die Dachschrägen

schon gedämmt, allerdings

nur gerade so wie mindestens vorgeschrieben.

Der Dachboden lässt

die Wärme der unter ihm liegenden

Räume ungehindert abfließen, da

die Betondecke oder die Holzbalken-

lage schlecht oder nur mit Gipskarton

verkleidet ist. Für den Kunden lohnt

sich deshalb die Dämmung des Dachbodens.

Das spart bares Geld und

Heizenergie.

Um schnell und einfach diese

Wärmebrücken zu beseitigen, bietet

die Firma Brillux spezielle Dachboden-Dämmplatten.

Diese bestehen

aus druckbelastbarem, expandiertem

Polystyrol-Hartschaum und sind nach

DIN 18164 mit Spanplatten der Güteklasse

V 100 kombiniert. Die Platten

sind umlaufend mit Nut und Feder

ausgerüstet. Durch diese Kombination

Nr. 14 Juni 2009

gewährleisten die Dachboden-Dämmplatten

nicht nur höchste Dämmwerte,

sondern auch hohe mechanische

Belastbarkeit und problemlose Verarbeitung.

Für unterschiedliche Anforderungen

stehen Standard-Dämmplattendicken

von 40 bis 140 mm

zur Verfügung. Auf Anfrage sind die

Elemente auch bis 260 mm Dicke lieferbar.

Durch ihre hohe mechanische

Belastbarkeit lassen sich die Dachboden-Dämmplatten

auch hervorragend

als Trockenestrich-Element mit normaler

Gehbelastung einsetzen und

Nicht nur die Dachschrägen

sollten gedämmt

werden, auch beim Boden

lohnt sich eine Dämmung.

Der blaue Qju Klebeschaum

ermöglicht ein sauberes

verkleben der Platten

für die Kellerdecke.

stellen dadurch eine ideale Grundlage

zur sofortigen oder späteren zusätzlichen

Nutzung des Dachraumes dar.

Nicht nur durch eine bessere

Dachbodendämmung lässt sich mehr

Geld sparen. Auch bei Kellerdecken ist

oft eine zusätzliche Dämmung ratsam.

Eine besonders schnelle, einfache und

zudem saubere Lösung ermöglicht

die Qju-Up Kellerdeckendämmung.

Hierbei werden die EPS-Hartschaum-

Dämmplatten mit Qju Klebeschaum

auf der Basis von Polyurethan sicher

verklebt. Speziell entwickelte Fixierungswinkel

ermöglichen eine problemlose

Überkopfverklebung. Durch

diese Fixierung wird vermieden, dass

die Dämmplatten aufgrund der geringen

Kohäsionskraft von frisch ausgebrachten

PU-Schäumen herabfallen.

Die Fixierungswinkel werden einfach

an die Decke geklebt und durch das

Einstecken des Fixierungsnagels mit

der Dämmplatte verbunden.

Infotipp

Brillux GmbH & Co. KG

Weseler Straße 401, 48163 Münster

Tel.: 02 51 / 7 18 80

www.brillux.de

Vestisches Handwerk 21


Spezial Energetisches Bauen & Sanieren

Eine Abwrackprämie für alte Fenster

Tischler-Innung wirbt für neue Scheiben in Wohnhäusern

Tischlermeister können ihren Kunden

den Austausch von alten und

ungedämmten Fenstern schmackhaft

machen. Eine Förderung der KfW

macht es möglich.

Nicht nur für Autos gibt es eine

Abwrackprämie. Die Tischler-Innung

Recklinghausen wirbt jetzt mit einer

Umweltprämie für alte, ausgediente

Fenster. Seit Januar fördert die KfW

den Austausch von Fenstern. Einen

Zuschuss von fünf Prozent der förderfähigen

Investitionskosten gibt es

pro Wohneinheit.

Da nach Einschätzung von Fachleuten

die meiste Heizenergie durch

die Fenster verloren geht, lohnt sich

der Austausch dieser Schwachstellen

für den Endverbraucher enorm. Ein

Fachbetrieb sollte seine Kunden daher

auf die KfW-Förderung aufmerksam

machen. Im Programm enthalten sind

neben Fenstern und Verglasungen

auch der Austausch von Glasbaustei-

KfW_AZ_09_189x135.qxd:Layout 1 nen 26.05.2009 durch Fenster 14:18 oder Mauerwerk, Uhr Seite 1

Ihr Umsatz steigt, weil Ihr Kunde spart!

Hocheffizienzpumpen Wilo-Stratos und Wilo-Stratos ECO.

Der Staat zahlt mit – und Sie profitieren! Seit 1. April 2009 ist für bestehende Wohngebäude die neue Sonderförderung im Rahmen

des „CO 2-Gebäudesanierungsprogramms" der Bundesregierung in Kraft. Das heißt: Ihre Kunden bekommen jetzt beim Kauf von Wilo

Hocheffizienzpumpen mindestens € 100 ,- Fördergeld von der KfW. Bei einer Investition über

€ 400,- liegt der Zuschuss bei 25 %. Umsatzfördernd? Wir nennen das Pumpen Intelligenz.

www.pumpenprämie.de

Wilo-Stratos ECO: mit Note 1,3 Testsieger

in der Kategorie Energieeffizienz.

Wer sein altes Fenster gegen ein neues tauscht, kann nur profitieren.

Davon sind Hugo Böcker, Jürgen Hegering, Jürgen Vogt und

Frank Bruxmeier (v. l.) überzeugt.

Maßnahmen zur Vermeidung von Wärmebrücken,

Abdichtungen von Fugen,

Dämmungen von Rollokästen, der Einbau

neuer Rollläden und Fensterbänke,

Erneuerungen von Hauseingangs-

türen, sowie alle Putz- und Mauerarbeiten,

die im Zusammenhang mit diesen

energetischen Maßnahmen stehen.

Die Abwrackprämie für Fenster soll

ein Anreiz für Hausbesitzer sein, energetische

Sanierungen durchzuführen.

Handwerksbetriebe können mit

der Prämie bei ihren Kunden werben

und sollten ihnen beim Ausfüllen der

Förderanträge helfen.

Infotipp

Tischler-Innung Recklinghausen

Innungsbetreuerin:

Marie-Luise Münch

Tel.: 0 23 61 / 48 03 20

22 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Schutz vor späteren Klagen

Klagen gegen Kündigungen haben nur selten Erfolg

Die nachträgliche Zulassung einer

Kündigungsschutzklage wird nur in

den seltensten Fällen bewilligt.

Entlassen Sie einen Arbeitnehmer,

hat er für eine Kündigungsschutzklage

drei Wochen Zeit. Versäumt er

die Frist, wirds eng: Ein Arbeitnehmer

hatte am 24.6.2007 eine stationäre

Suchttherapie angetreten. Am

10.7.2007 wurde ihm vor Ort die

Kündigung zum 31.1.2008 übergeben.

Erst am 27.8.2007 erhob der

Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage

und beantragte gleichzeitig die nachträgliche

Klagezulassung: Er habe bei

Übergabe des Kündigungsschreibens

dessen Auswirkungen nicht überblickt.

Aufgrund seines Gesundheitszustands

habe er (zunächst) keine

anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen

können. Der Arbeitnehmer verlor. Eine

nachträgliche Klagezulassung ist nach

§ 5 KSchG nur möglich, wenn der Arbeitnehmer

trotz Anwendung der ihm

Alkohol – ein Kündigungsgrund?

Suchtkranke Arbeitnehmer im Betrieb

Ihre Mitarbeiter sind rechtlich dazu

verpflichtet, den Alkohol- und Drogenkonsum

zu unterlassen, soweit

dadurch die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt

ist. Ein Verstoß dagegen

kann eine verhaltensbedingte Kündigung

rechtfertigen.

Wichtig bei derartigen Kündigungen

ist, dass Ihr Mitarbeiter nicht alkoholkrank

ist, denn dann liegt eine

medizinische Krankheit vor und eine

Abmahnung oder verhaltensbedingte

Kündigung scheidet in der Regel aus.

Können Sie eine Alkoholabhängigkeit

nicht ausschließen, sollten Sie in folgenden

Schritten vorgehen:

1. Personalgespräch führen:

Erläutern Sie dem Arbeitnehmer die

aufgetretenen Alkoholauffälligkeiten.

2. Entziehungskur anbieten:

Eine derartige Kündigung setzt voraus,

dass Sie dem Arbeitnehmer zuvor

die Möglichkeit einer Entziehungskur

eingeräumt haben.

Nr. 14 Juni 2009

nach den Umständen zuzumutenden

Sorgfalt an einer rechtzeitigen Klageerhebung

gehindert ist; dies war hier

nicht der Fall (LAG Schleswig-Holstein,

5.2.2008, 6 Ta 22/08). Nur wenn

ein Arbeitnehmer stichhaltig darlegen

kann, dass ihm eine Klageeinreichung

quasi unmöglich war, müssen Sie als

Arbeitgeber eine nachträgliche Klagezulassung

fürchten.

3. Vorsorglich abmahnen:

Sofern keine alkoholbedingte Krankheit

vorliegt, hat der Arbeitnehmer

den Alkoholmissbrauch zu verantworten.

Deshalb sollten Sie vorsorglich

eine Abmahnung aussprechen.

Bei erneutem Alkoholmissbrauch

können Sie eine Kündigung ausspre-

Eine zu spät eingereichte

Klage gegen die Kündigung

hat nur selten Erfolg.

chen. Sofern Sie eine Alkoholsucht

nicht ausschließen können, sollten Sie

einen Grund für die Kündigung noch

nicht angeben. Erläutern Sie stattdessen

detailliert den Sachverhalt.

Weisen Sie darauf hin, dass Sie dem

Mitarbeiter die Möglichkeit einer Entziehungskur

angeboten haben.

Recht und Finanzen

Vorgestellt

Petra Föhn ist Juristin bei der

Kreishandwerkerschaft

Recklinghausen.

KH-Rechtsabteilung

Ass.jur. Petra Föhn

Tel.: 0 23 61 / 48 03 21

Bei suchtkranken Mitarbeitern

sollten Kündigungen

sorgfältig geplant werden.

Vestisches Handwerk 23


Reportage und Hintergrund

Ein Stuhl für Deutschland

Halterner Handwerker fertigen Minimöbel zugunsten der Bürgerstiftung

„Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört“

– sagte einst Willy

Brandt zum Fall der Berliner Mauer

am 10. November 1989. Dieser Satz

inspirierte acht Handwerker aus Haltern

zu einer besonderen Idee: Sie

haben 17 Deutschland-Stühle angefertigt.

1989 im November: Die Mauer

ist gefallen, Deutschland ist endlich

wieder eins. Überall wird gefeiert. Da

schwirrt Raumausstattermeister Hans

Nienhaus aus Haltern eine Idee im

Kopf herum. Ein Deutschland-Stuhl

zur Wiedervereinigung. Mit sieben

Handwerkern unterschiedlicher Gewerke

setzt sich der Raumausstatter

zusammen und erzählt seine Idee.

„Die waren schnell begeistert“, sagt

Nienhaus. Zu acht begeben sich die

Halterner Handwerker an die Arbeit.

Von der Idee bis zum Prototypen dauert

es ein viertel Jahr. Nach der Arbeit

und am Wochenende wird geschweißt,

gewerkelt und getüftelt. Dann ist der

erste Stuhl fertig.

Präsentation der Miniaturen

vor dem alten Rathaus

in Haltern.

Bärbel Korun, stellvertretende

Landrätin, eröffnet

die Veranstaltung.

Insgesamt 17 Stühle fertigen die

Handwerker. Für jedes Bundesland einen

sowie einen Deutschland-Stuhl.

Die Rückenlehnen stellen den Umriss

der jeweiligen Bundesländer dar.

Die Lehne des 17. Stuhls zeigt das

vereinte Deutschland mit allen Bundesländern.

„Wir wollten damit ein

Zeichen setzen“, sagt Hans Niemann

und ist sichtlich stolz auf die Stühle.

Zu Recht. Denn die Stühle stehen

mittlerweile als Ausstellungsstücke im

Haus der Geschichte in Bonn. Außerdem

sind alle Stühle von den jeweiligen

Ministerpräsidenten signiert worden.

„Für den Deutschland-Stuhl sind

wir bis nach Berlin gefahren“, erzählt

Nienhaus, „dort hat ihn dann Helmut

Kohl persönlich signiert. Alle waren

von den Stühlen begeistert.“

20 Jahre später: das Comeback

der Stühle. Zum 20. Jahrestag der

Wiedervereinigung und 60. Jahrestag

der Bundesrepublik haben sich die

acht Handwerker einen neuen Clou

ausgedacht. Tischlermeister Josef Büning,

Elektromeister Günther Gerdes,

Diplom-Bauingenieur Werner Mertmann,

Raumausstattermeister Johannes

Nienhaus, LM-Mechanikermeister

Heinrich Rips, Zimmermeister Georg

Rohlf, Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister

Manfred Stevermuer und

Metallbaumeister Klaus Tiemann geben

als WIR-Gruppe der Handwerksmeister

kleine Abbildungen der berühmten

Stühle heraus. Präsentiert

haben sie die Miniaturausgaben zum

60. Jahrestag der Verkündigung des

Grundgesetzes vor dem Halterner

Rathaus. „Das war ein voller Erfolg“,

sagt Beate Mertmann, erste Vorsitzende

des Stiftungsrates der Bürgerstiftung

Haltern, an die der Erlös aus

dem Verkauf der Ministühle geht. Damit

wollen die Handwerksmeister ein

§ KANZLEI GROMNITZA §

§

FRANK GROMNITZA

RECHTSANWALT

Fachanwalt für Verkehrsrecht, Familienrecht

Weitere Schwerpunkte: Werkvertragsrecht,

Miet- und Wohneigentumsrecht

ROLF GEIßDÖRFER †

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Telefon: 0 23 66 / 3 10 31, Telefax: 0 23 66 / 8 62 76

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24 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Georg Rohlf, Beate Mertmann

und Hans Nienhaus

(v. l.) auf dem original

Deutschland-Stuhl.

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Ihr starker Partner…

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Wir kümmern uns drum!

Nr. 14 Juni 2009

weiteres Zeichen setzen. „Es ist noch

immer notwendig, sich zusammenzusetzen,

um Lösungen für die Probleme

der Zeit zu finden“, erklärt Hans Nienhaus

und freut sich, dass die Handwerker

die Bürgerstiftung unterstützen

und damit Gutes für ihre Stadt

tun können.

Haidhausen-Verlag

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Tel. 0 23 66 / 8 87 09-0

Alles was dem Kunden nutzt.

Der Wert der Stühle steigt stetig.

Das zeigt auch der enorme Aufwand,

den Beate Mertmann zu bewältigen

hatte. „Für die Präsentation der Miniaturen

wollten wir auch das Original

zeigen“, erzählt die engagierte Halternerin.

Damit der Stuhl vom Haus

der Geschichte nach Haltern ausgeliehen

werden durfte, mussten Berge

von Papier unterzeichnet werden. „Wir

haben den Stuhl sogar über 4.000

Euro versichern müssen“, sagt Beate

Mertmann.

Fast 60 Stühle sind während der

Präsentation verkauft worden. Bestellungen

aus der Schweiz, Italien, Helsinki

und Kamerun liegen schon vor.

Nummer eins aus der Serie ist allerdings

schon längst reserviert. Bundespräsident

Horst Köhler soll diesen

Stuhl bekommen. „Nummer zwei,

drei und vier gehen dauerhaft in das

Firmenschulungen

Meisterschulen

Kaufmännische

Lehrgänge

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Berufs- und

Karriereberatung

Individuelle Fortund

Weiterbildung

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Tagungszentrum

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Bau und Energie – mit Tipps

und Infos rund um Energiesparen,

Bauen und Sanieren

…für Bildung und Beruf!

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Format 93 x 135 mm

Reportage und Hintergrund

Haus der Geschichte“, erzählt Hans

Nienhaus. „Und die Nummer 164 ist

auch schon reserviert. Die bekommt

der Papst, das ist nämlich sein Geburtsdatum.“

Eine kleine Nummer auf

dem Rücken der Lehne kennzeichnet

die Stühle, die für 99 Euro zu haben

sind. Eingehüllt in feinen Stoff, der mit

einer Deutschlandkarte bedruckt ist,

und eingepackt in einen Holzschatulle,

die in einer Behindertenwerkstatt

gefertigt wird. Ein edles Geschenk für

den guten Zweck.

Infotipp

„WIR“-Handwerker Vertriebs OHG

Hetfeld 1c, 45721 Haltern am See

www.deutschlandstuhl.de

Bürgerstiftung Haltern

www.buergerstiftung-haltern.de

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Vestisches Handwerk 25


Vestischer Marktplatz

Die China-Story

Anleger profitieren vom aktuellen Boom in Asien

Die Finanzkrise beschleunigt die

Machtverschiebung zwischen den

Industrieländern einerseits und

den Schwellenländern andererseits:

Während in den USA und in Europa

eine schwere Rezession stattfindet,

wächst die Wirtschaft in den Schwellenländern

weiterhin.

Frühindikatoren zeigen, dass sich

in China die Konjunktur bereits in diesem

Jahr deutlich bessert. Auch der

Einzelhandelsumsatz in China wächst

weiter stark. Damit schreitet auch die

Abkoppelung von den westlichen Industrienationen

weiter voran, denn die

Wirtschaft im Inland wird immer wichtiger

und stärker. Der Anteil der exportabhängigen

Arbeitsplätze beträgt in

China nur zehn Prozent aller Beschäftigten.

In China entsteht eine breite

und konsumhungrige Mittelschicht,

die ebenfalls westlichen Wohlstand

und einen Hauch von Luxus will. Anleger

können von dieser Entwicklung

direkt und indirekt profitieren. Gute

asiatische Investmentfonds konnten

in den wenigen Monaten dieses Jahres

bereits um mehr als 30 Prozent zulegen.

Allerdings sollte man bei Investitionen

in diese Länder die Risiken, die

vor allem in einer höheren Schwankung

und Währungsrisiken liegen,

nicht aus den Augen lassen. Solche

Frische Luft in allen Räumen

Ozon-Generator auch zum Nachrüsten

Der Ozon-Generator

proOXiON lässt muffige

Luft aus Büros und Werkstätten

verschwinden.

Investments sind daher eher

für den langfristigen Anleger

mit höherer Risikotoleranz

als Beimischung geeignet.

Das Sauerstoffaktivierungssystem

proOXiON des Haustechnik-Spezialisten

„eht Siegmund“ erfrischt und

säubert Raumluft.

Das proOXiON-System reinigt

Abluft und zugeführte Außenluft

durch Ozonisierung und Anreicherung

mit Negativionen. Dabei wird die eintretende

Luft über einen Ozon-Generator

geführt, der eine Ozonisierung

bewirkt. Die so entstehenden Sauerstoffradikale

reagieren zum Beispiel

mit Gerüchen, Bakterien oder Pilzen

und vernichten sie durch Kaltoxidation.

Zusätzlich reichert ein Ionenerzeuger

die vorbehandelte Zuluft

mit Negativionen an, die dann die

im Innenraum entstehenden Schadstoffe

binden. Das proOXiON-System

kann direkt in das Luftleitsystem

vor, in oder hinter dem Lüftungsgerät

Infotipp

Franz Heinrich Bauer GmbH & Co. KG

Internationale Vermögensberatung

Tel.: 02 51 / 3 02 71

www.bauer-invest.de

und im Raum-Zuluftauslass eingebaut

werden, aber auch als Nachrüstung in

RLT-Anlagen oder im Verbund mit pro-

Klima. Durch die deutliche Reduzierung

des Außenluftanteils lassen sich

die Energiekosten drastisch reduzieren.

Bei luftlastigen Anlagen ist eine

Einsparung von 60 bis 90 Prozent

möglich. Das proOXiON-System erzeugt

eine angenehm frische, hygienische

Luft in Innenräumen. Der Einsatz

empfiehlt sich überall, etwa in Büros

oder geruchsbelasteten Produktionsbetrieben.

Infotipp

Hoch hinaus geht es nicht

nur in Schanghai. Anleger

können durch den Asien-

Boom profitieren.

eht Siegmund GmbH

Heideweg 28, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 8 28 90

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26 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Pünktliche Zahlung – Existenz gesichert

Verrechnungsstelle für kleinere Unternehmen gegründet

Den Spagat zwischen den eigenen

Zahlungsverpfl ichtungen und ausstehenden

Forderungen an Kunden,

ein oft schon existenzielles Problem

vieler Betriebe. Eine Lösung, die in

Handel und Industrie schon lange

Praxis ist: das sogenannte Factoring.

In Zusammenarbeit mit einem überregionalen

Kreditinstitut bietet die

Vestische Handwerker Service GmbH

(VHS) jetzt ein Factoring-Konzept

auch für Handwerker an.

Die Zahlungsmoral in Deutschland

verschlechtert sich im Zuge der

Wirtschaftskrise ständig, vor allem die

von Handwerkskunden. Zunehmende

Zahlungsunfähigkeit lässt natürlich

auch die Banken aufhorchen. Statt

schnell und möglichst unbürokratisch

mit „frischem Geld“ zu helfen, reagieren

einige Institute in der Kreditvergabepraxis

aber immer restriktiver,

nehmen Unternehmen oftmals die

nötige Luft zur positiven Entwicklung.

Und beschwören damit immer wieder

Liquiditätsengpässe herauf. Aus diesem

Grund hat das alternative Finanzierungsinstrument

Factoring in den

letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.

Unter Factoring versteht man den

Verkauf von Geldforderungen aus Warenlieferungen

und Dienstleistungen

an einen Dritten, praktisch bedeutet

das: Der Unternehmer reicht seine

Ausgangsrechnungen bei der Verrechnungsstelle

ein und erhält den Rech-

nungsbetrag abzüglich 3,5 Prozent

sofort ausbezahlt. Grundlage hierfür

ist eine dauerhafte Geschäftsbeziehung

zwischen Unternehmen und Factor.

Factoring bedeutet also: Dem Unternehmen

fließt sofort Geld aus dem

Forderungsverkauf zu, das somit unabhängig

von der Zahlungsmoral seiner

Kunden wird. Factoring erleichtert

erheblich die Finanzdisposition, da

der Factor – im Gegensatz zu vielen

Kunden – pünktlich zahlt. Das wirkt

sich in vielerlei Hinsicht positiv auf

alle Finanzsektoren des Unternehmers

aus. Es fallen weniger Kontokorrentkredite

an, Darlehen können schneller

zurückgeführt oder Lieferantenrechnungen

unter Ausnutzung von Skonti

und Rabatten beglichen werden.

Schon dadurch sinkt der Zinsaufwand

beträchtlich.

Oliver Mumme ist Geschäftsführer

der Verrechnungsstelle.

Besonders interessant am Factoring

der Vestischen Handwerker

Service GmbH (VHS): Die Verrechnungsstelle

nimmt keinen Sicherheitseinbehalt

und auch keine weiteren

Gebühren. Mit der Pauschale von

3,5 Prozent, die als Betriebsausgabe

absetzbar ist, sind alle Kosten abgedeckt.

Die Verrechnungsstelle ist

für Betriebe mit einem Umsatz ab

100.000 Euro bis 2,5 Millionen Euro

errichtet worden. Es werden auch die

Rechnungen an Privatkunden und im

Rahmen der VOB abgerechnet.

Angenehmer „Nebeneffekt“: Der

Factor erspart enormen buchhalterischen

Aufwand. Er führt die Debitorenbuchhaltung

für den Handwerker

durch, übernimmt Mahnwesen und Inkasso,

stellt Informationen über aktuelle

Außenstände sowie über die Zahlungsweise

der Kunden zur Verfügung.

Das Factoring-Unternehmen kann auch

Bonitätsprüfungen der Kunden durchführen.

Im Alltag bedeutet das: Der

Handwerker kann sich voll und ganz

auf sein Kerngeschäft konzentrieren,

Ärger über schlechte Zahlungsmoral

gehört damit der Vergangenheit an.

Infotipp

Vestische Handwerker Service GmbH

Oliver Mumme, Geschäftsführer

Dortmunder Straße 18

45665 Recklinghausen

Tel.: 0 23 61 / 9 04 49 40

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Nr. 14 Juni 2009

Vestischer Marktplatz

Vestisches Handwerk 27


Vestischer Marktplatz

Belohnung für Gesundheitsbewusste

Zusatzversicherungsschutz bei der Signal Iduna IKK

Privaten Zusatzschutz bietet die

Signal Iduna IKK in den Bereichen

Vorsorge und Zahnersatz mit den

neuen ISIfair-Tarifen.

Wer bisher den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz

privat ergänzen

wollte, scheute häufig die Extrakosten.

Eine Alternative bringt jetzt

die Signal Iduna IKK auf den Markt.

Gemeinsam mit der Signal Krankenversicherung

a.G. bietet sie die zwei

Tarife „Vorsorge“ und „Zahn“ an, bei

denen minderjährige Kinder beitragsfrei

mitversichert sind.

Jeder Tarif kostet zehn Euro monatlich.

Das Besondere: Kunden, die

erfolgreich am neuen Bonusprogramm

„Einfach gesund“ teilnehmen, werden

für ihr Engagement mit 120 Euro belohnt.

„Damit lässt sich bereits der

gesamte Jahresbeitrag eines ISIfair-Tarifes

finanzieren“, so Uwe Hauptreif,

Wir gehen neue Wege. Kommen Sie mit?

Warum für private Zusatzversicherungen zahlen, wenn es auch anders geht? ISIfair bietet

Ihnen maßgeschneiderten Top-Zusatzschutz, der sich zu 100 % über das Bonusprogramm

einfach gesund + fi nanzieren lässt. Einmalig: Es gibt für ISIfair VORSORGE und ZAHN weder

Gesundheitsfragen noch Wartezeiten. Zusätzlich sind alle familienversicherten Kinder bis zum

18. Lebensjahr kostenlos mitversichert. Weitere Infos unter www.signal-iduna-ikk.de/isifair

Besuchen Sie uns in unserem Service-Center im Herzogswall 4,

45657 Recklinghausen oder rufen Sie uns an unter 02361.1809-0.


Private

Zusatzversicherung für 0,– ?

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Regionaldirektor der Signal Iduna IKK

in Recklinghausen. Bonuspunkte gibt

es beispielsweise für ärztlich quittier-

Das IKK-Team: Marco Albers, Anja Schmitz, Stephanie Kisner,

Daniela Schiller, Nicole Vondracek und Anja Cornelius (v. l.).

www.signal-iduna.de

Die „Rürup-Rente“.

Attraktive Vorsorge für selbstständige

Handwerker!

Die „Rürup-Rente“ ist für

den selbstständigen

Handwerker die ideale

Möglichkeit, eine lebenslange

Altersvorsorge aufzubauen.

Das Finanzamt unterstützt

Sie dabei: Ledige

können bis zu 20.000

EUR (Verheiratete

40.000 EUR) pro Jahr für

die „Rürup-Rente“ steuerlich

geltend machen.

Gemeinsam mit unserem

Partner, der berufsständischen

SIGNAL IDUNA

Gruppe, haben wir hierzu

entsprechende Produkte

entwickelt.

Die Vorteile auf einen

Blick:

� Pfändungssicherer

Aufbau einer staatlich

geförderten lebenslangen

Altersvorsorge.

te Vorsorgeuntersuchungen. Der Tarif

„Vorsorge“ umfasst „Individuelle Gesundheitsleistungen“

wie erweiterte

Vorsorgeuntersuchungen, die nicht

im Leistungskatalog der gesetzlichen

Krankenversicherung enthalten sind.

Außerdem gibt es einen Zuschuss

zum Beitrag fürs Fitnessstudio.

Der Tarif „Zahn“ minimiert die

Kosten beim Zahnersatz und bietet

dazu noch eine Auslandsreisekrankenversicherung.

Infotipp

Signal Iduna IKK

Recklinghausen,

Tel.: 0 23 61 / 1 80 90

Datteln, Tel.: 0 23 63 / 3 65 98 10

Dorsten, Tel.: 0 23 62 / 2 68 44

Marl, Tel.: 0 23 65 / 97 41 90

www.signal-iduna-ikk.de/isifair

� Der Einschluss von Invaliditäts-

und Hinterbliebenenleistungen

ist möglich.

� Je nach Produktwahl

erfolgt keine Gesundheitsprüfung.

� Die „Rürup-Rente“ ist

„Hartz IV“ geschützt.

Wenden Sie sich an den

bewährten Partner Ihres

Versorgungswerkes:

SIGNAL IDUNA Gruppe

Generalagentur

Thomas Forell

Dortmunder Straße 18

im Hause der KH

45665 Recklinghausen

Telefon (0 23 61) 48 53 57

E-Mail: thomas.forell@

signal-iduna.net

28 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14


Zu Gast bei Hötten Maschinenbau

Spezialanfertigungen für Kunden in aller Welt

Die Firma Hötten Maschinenbau hat

ihre Tore für das Vestische Handwerk

geöffnet und zum Redaktionsempfang

nach Dorsten eingeladen.

Ein Redaktionsfest für Handwerker

– und diesmal sogar in unmittelbarer

Nähe der laufenden Produktion.

Direkt neben den Produktionshallen

hatte die Firma Hötten Maschinenbau

einen Raum zur Verfügung gestellt, in

dem wir die 13. Ausgabe des Vestischen

Handwerks feiern konnten.

Nach Grußworten von Verleger

Otto Lerchenmüller, Kreishandwerksmeister

Hans-Walter Bugzel und Hötten-Geschäftsführer

Dieter Springer

ging es auf einen Rundgang durch

die Produktionshallen. Da gab es einiges

zu sehen: computergesteuerte

Maschinen, Schrauben, Sägen und

Bohrköpfe. Ausführlich erklärte Dieter

Springer jede Maschine und die vielen

Nr. 14 Juni 2009

Beweis

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verschiedenen Arbeitsabläufe. Die Firma

Hötten ist in den Bereichen Sondermaschinenbau,

Baustofftechnik,

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Die Zukunft ist unser Revier.

Objekte

Maschinenbau live erleben:

Viel zu sehen gab es für

die Gäste des Redaktionsfestes.

Bergbautechnik, Stückgut- und Lebensmittelverpackungstechnik

sowie

Kalksandsteinanlagen, Mörtelanlagen

und Porenbetonanlagen tätig. Über

130 Mitarbeiter sorgen dafür, dass

Kunden in aller Welt zufrieden sind.

Bei Grünkohl, Mettwurst und zünftigen

Getränken wurden gute Gespräche

geführt, nette Kontakte geknüpft

und Wissenswertes über Maschinenbau

gelernt. Der Handwerkercharme

der Halle sorgte dabei für die authentische

Atmosphäre.

Infotipp

Redaktion intern

Hötten Maschinenbau GmbH

Burenkamp 9

46286 Dorsten

Tel.: 0 23 69 / 93 10

www.hoetten.de

Vestisches Handwerk 29


Vestischer Kalender

Neue Trends für Elektriker

gibts auf der Elektrotechnik-Messe

zu sehen.

Macht fit fürs Büro: der

Lehrgang Fachkauffrau

oder Fachkaufmann.

Seminare

Fachkauffrau / Fachkaufmann HWK

Für Personen, die eine abgeschlossene

Berufsausbildung haben und

kaufmännisches Wissen erlernen oder

auffrischen möchten.

14. September, montags und

mittwochs 17 bis 21 Uhr.

Weitere Infos auf Seite 15 oder

bei Ralf Ullrich

Tel.: 0 23 61 / 48 03 17

ralf.ullrich@khre.de

Beratung

Fort- und Weiterbildung

Informationen über staatliche Finanzierungsmöglichkeiten

ihrer Fort- und

Weiterbildung:

Tel.: 02 51 / 7 05 33 33

oder mittwochs ab 17 Uhr vor Ort:

Handwerkskammer Münster

Bismarckallee 1

48151 Münster

www.weiterbildung.in.nrw.de

Messen

Elektrotechnik

Die Messe „Elektrotechnik“ ist die

führende Regionalfachmesse für den

Bereich Elektrotechnik und Industrie-

Elektronik. Auf diesem Branchentreffpunkt

präsentieren Unternehmen

aktuelle Produkt- und Marktneuheiten.

Angebotsschwerpunkte sind in

diesem Jahr unter anderem Gebäude-

Systemtechnik, Industrie-Elektronik,

technische Leuchten, Energieversorgung,

Mess-, Prüf- und Steuerungstechnik,

Installationstechnik,

Kommunikationstechnik, Werkstatt-

Einrichtungen und Werkzeuge.

2. bis 5. September, 9 bis 17 Uhr,

Messe Westfalenhallen Dortmund

87. Geburtstag

Friedrich Lucassen, 8. Juni

Heinrich Schlenkert, 28. Juni

86. Geburtstag

Franz Borkowski, 17. Juni

85. Geburtstag

Albert Wissing, 13. Juni

84. Geburtstag

Hermann Breickmann, 19. Juni

Paul Gudella, 27. Juni

80. Geburtstag

Hans Röer, 31. Mai

75. Geburtstag

Günter Steuer, 12. April

Erich Hövelmann, 14. Mai

Karl-Heinz Schwyderek, 19. Juni

70. Geburtstag

Heinrich Breuker, 4. April

Johanna Röder, 13. April

Verstorbene Innungsmitglieder

Hinweis

Geburtstage von Innungsmitgliedern

Heinrich Loges, 14. April

Gerhard Tudyka, 29. April

Josef Speckbrock, 11. Mai

Wilhelm Küper,

Ehrenobermeister, 13. Mai

65. Geburtstag

Jürgen Günnemann, 4. April

Robert Hüttermann, 20. April

Jürgen Rütter, 28. April

Wolfgang Franz, 12. Mai

Lothar Kosslers, 5. Juni

Wolfgang Jendrowiak, 11. Juni

Hans Jürgen Krone, 23. Juni

60. Geburtstag

Heinrich Denninghaus, 4. April

Gerhard Hortmann, 14. April

Hans-Hermann Middeldorf,

14. April

Klaus-Dieter Wächter, 12. Mai

Hendrik Smit, 16. Mai

50. Geburtstag

Ralph Klute, 22. Juni

Tischler-Innung Recklinghausen

Heinrich Tenkotten, Marl, 3. März 2009

Vestische Friseur-Innung

Hildegard Dinkler, Dorsten, 7. Januar 2009

Otto Aufderheide, Recklinghausen, 6. März 2009

Veranstaltungstipps rund ums

Handwerk und Handwerk in der

Öffentlichkeit sowie Weiterbildungs-

und Beratungsangebote

der Innungsmitglieder, auch festliche

Aktionen, nehmen wir gerne

in den „Vestischen Kalender“ auf.

Kontakt:

Haidhausen-Verlag

Grafik.PR.Werbung GmbH

AufEwald, Lise-Meitner-Straße 11

45699 Herten

Fax: 0 23 66 / 8 87 09 19, E-Mail:

redaktion@haidhausen-verlag.de

Stichwort: „Vestischer Kalender

30 Vestisches Handwerk Juni 2009 Nr. 14

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