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Studieren in Deutschland –Studiengänge, Bewerbung,StipendienInformationszentrum Riga


HerausgeberDAAD-Informationszentrum RigaKaļķu iela 1-402LV 1658 Rīga, LettlandTel. +371/6722 8800 | Fax +371/6722 5544ic@daad.lvwww.daad.lvwww.hochschulkontor.lvSprechzeiten: Montag u. Donnerstag 14 bis 18 Uhr, Dienstag u. Mittwoch 10 bis 14 UhrTextKatharina Ertle, Till Dembeck, Markus HäfnerRedaktionIeva Dzelme, Markus HäfnerÜbersetzungIeva Dzelme, Laila Niedre, Alīna Grīnberga, Diāna KrastiņaIm Auftrag des Deutschen Akademischen Austauchdiensts (DAAD)Kennedyallee 50, 53175 Bonn, Deutschlandwww.daad.deHinweis Die Angaben in dieser Broschüre wurden mit Sorgfalt zusammengestellt, dennoch sind sie ohneGewähr. Für alle DAAD-Stipendien sind im Zweifelsfall die „Länderspezifischen Hinweise“ auf der Internetseitedes DAAD (www.daad.de) maßgeblich. Über die hier aufgeführten Stipendienangebote andererOrganisationen sollten Sie sich zusätzlich bei diesen Organisationen selbst informieren.LayoutLPG Loewenstern Padberg GbR, Bonn (Deutschland)3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2013 (1.000 Exemplare)© für alle Fotos beim DAAD. Die Fotos sind nicht an Dritte zu verteilen.Die Publikation wurde finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


INHALTSVERZEICHNISVorwortDie deutsche HochschullandschaftUnterrichtssprache1Hochschulart1Studiengang1Hochschulort2Bewerbung um ein Studium in DeutschlandDas Bewerbungsverfahren an deutschen Universitäten 3Das akademische Jahr | Bewerbungsfristen 4Checkliste zum Studienbeginn 5KostenBeispielrechnung6FinanzierungsmöglichkeitenDAAD-Stipendien7Bewerbungsfristen8Andere Stipendien und Stiftungen 8Hinweise zur Bewerbung um ein StipendiumLebenslauf 11Motivationsschreiben12Empfehlungsschreiben und Gutachten 13Sprachnachweis13Vorbereitung auf ein Auswahlgespräch 13


VORWORTEs freut uns sehr, dass Sie sich für einen Studienaufenthaltin Deutschland interessieren!Mit nahezu 17.000 akkreditierten Studiengängen(darunter auch einigen in englischerSprache) ist Deutschland einer der vielseitigstenHochschulstandorte der Welt. Die Kosteneines Studiums in Deutschland sind nichtbesonders hoch, weil jeder Studienplatz inDeutschland vom Staat subventioniert wird.Gleichzeitig ist das Ausstattungs- und Lehrniveausehr hoch.Diese Broschüre soll Ihnen einen Überblicküber die deutsche Hochschullandschaft gebenund Ihnen bei Ihrer Bewerbung um einenStudienplatz helfen.Kann ein Studienaufenthalt nicht aus eigenerTasche bezahlt werden, liegt es nahe, sichnach Fördermöglichkeiten umzusehen. ZumGlück bieten mehrere Organisationen –darunter der Deutsche Akademische Austauschdienst(DAAD) – finanzielle Unterstützungfür ein Studium in Deutschland an.Auch für den Bewerbungsprozess um ein solchesStipendium kann Ihnen diese Broschüreals Leitfaden dienen – und Sie so auf IhremWeg zu Ihrem Studienaufenthalt inDeutschland begleiten und unterstützen.Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!Ihr DAAD-Informationszentrum Riga


Die deutsche Hochschullandschaft 1DIE DEUTSCHEHOCHSCHULLANDSCHAFTDie deutschen Hochschulen mit ihrenvielfältigen Studienprogrammen,Graduiertenkollegs und Forschungsinstitutionenbieten Ihnen die Chance, sich nachIhren Interessen bestmöglich auszubildenoder weiterzubilden. Wenn Sie sich dafürentscheiden, in Deutschland zu studieren,müssen Sie sich über die folgenden PunkteGedanken machen:UnterrichtsspracheJe nach Studienfach kann die Unterrichtssprachevariieren. Neben Deutsch dominiertvor allem in internationalen StudiengängenEnglisch als Unterrichtssprache (weitereInformationen hierzu unter „Studiengang“).HochschulartRund 400 deutsche Hochschulen verteilensich auf 16 Bundesländer. Neben Universitäten,Technischen Hochschulen, PädagogischenHochschulen, Musik-, Kunst- undFilmhochschulen gibt es gleichwertigeFachhochschulen (FH).An Universitäten sind Sie richtig aufgehoben,wenn Sie sich für ein wissenschaftlich ausgerichtetesStudium interessieren. Universitätenbieten entweder ein breites Fächerspektruman oder sind auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert(z. B. Technische Hochschulen oderMedizinische Hochschulen). Auch wenn Siein Deutschland promovieren (also den Doktortitelmachen) möchten, sind Sie an einerUniversität genau richtig.Fachhochschulen sind die beste Lösung, wennSie ein sehr praxisorientiertes Studium bevorzugen.Hier erhalten Sie eine wissenschaftlichfundierte Ausbildung, die auf diekonkreten Anforderungen im Berufslebenzugeschnitten ist. Zum Studium gehörenPraktika und Praxissemester in Unternehmenund Betrieben.Kunst-, Film- und Musikhochschulen sind dierichtige Wahl, wenn Sie sich für Fächer wieBildende Kunst, Industrie- und Mode-Design,Grafik, Instrumentalmusik oder Gesang interessieren.An Hochschulen für moderne Medienwerden Regisseure, Kameraleute, Drehbuchautorensowie andere Film- undFernsehschaffende ausgebildet. Die Voraussetzungfür ein solches Studium ist ein besondereskünstlerisches Talent, das Sie in einemEignungstest unter Beweis stellen müssen.Die meisten Hochschulen in Deutschlandwerden vom Staat finanziert. Einige wenigeHochschulen werden von der protestantischenoder der katholischen Kirche unterhalten.Daneben gibt es mittlerweile über 100 privateHochschulen, deren Studienabschlüsse vomStaat anerkannt werden. Ein Großteil davonsind Fachhochschulen.StudiengangFast 17.000 Studiengänge ermöglichen Ihnennahezu jede gewünschte Spezialisierung. AlsStudienanfänger haben Sie die Wahl zwischen


2 Studieren in Deutschland – Studiengänge, Bewerbung, Stipendienmehr als 9.000 grundständigen Studiengängen(die meisten davon sind Bachelorstudiengänge).Wenn sie bereits über einen erstenStudienabschluss verfügen, stehen rund 7.000weiterführende Studiengänge (die meistendavon Masterstudiengänge) zur Auswahl.Eine Übersicht über die Fächerprofile findenSie unter www.studienwahl.de.Bachelorstudiengänge dauern in der Regeldrei Jahre, es gibt jedoch auch immer mehrvierjährige Programme. Masterstudiengängedauern meist zwei Jahre. Wer sich für einStudium mit Staatsexamen (z. B. Jura oderMedizin) entscheidet, verbringt durchschnittlichfünf bis sechs Jahre an der Hochschule.Wenn Sie sich für ein Studium in englischerSprache interessieren, können Sie aus über1.000 Bachelor-, Master- und Promotionsprogrammendas für Sie passende „InternationalDegree Programme“ (IDP) wählen (www.daad.de/idp). Diese Programme kombiniereneine fundierte fachliche Ausbildung mit einerintensiven Betreuung. Einige IDP verlangenallerdings zusätzlich deutsche Sprachkenntnisse.www.inobis.de: Gibt verständlich Auskunft zuallen Fragen rund um Ihre Bewerbung undzur allgemeinen Orientierung im Studium.www.was-studiere-ich.de: Kostenloser Selbsttestzur Studienorientierung. Testen Sie,welches Studium am besten zu Ihnen passt.HochschulortSie können sich dafür entscheiden, in einerGroßstadt oder in einer idyllischen Kleinstadtzu studieren. Sie haben die Wahl zwischenneugegründeten Reformuniversitätenund traditionsreichen Bildungsstätten, zwischeneiner kleinen und überschaubaren odereiner sehr großen Hochschule. Nicht immerist die größte Universität auch die beste fürIhre Bedürfnisse (es kann sein, dass an einerkleinen Hochschule die Professorinnen undProfessoren mehr Zeit für die Betreuung derStudierenden haben als an großen Universitäten).Um herauszufinden, welche Hochschulein Ihrem Fach wie gut bewertet wird,lohnt ein Blick auf dieses Ranking:www.university-ranking.deNützliche Links:www.hochschulkompass.de: Suchmaschinefür alle Studienprogramme, Hochschulen,Adressen usw. Bei der Suche nach Studiengängenam besten „Profisuche/Advanced Search“verwenden!www.study-in.de: Hier finden Sie alle Informationenrund um das Studium und Alltagslebenin Deutschland (auch zu Versicherung,Wohnung usw.).© www.hochschulkompass.de


Bewerbung um ein Studium in Deutschland 3BEWERBUNG UM EINSTUDIUM IN DEUTSCHLANDIhr „atestāts par vispārējo izglītību“ wird alsHochschulzugangsberechtigung anerkanntund bietet Ihnen mit dem entsprechendenSprachnachweis den direkten Zugang zu einerHochschule.Nützlicher Link:www.anabin.de – Informationen zur Bewertungvon Zeugnissen und Abschlüssenwww.anerkennung-in-deutschland.deDas Bewerbungsverfahren andeutschen UniversitätenIn Deutschland sind die folgenden drei Verfahrenzur Bewerbung um einen Studienplatzüblich:■ Bewerbung direkt an der Hochschule■ Bewerbung über uni-assist■ Bewerbung über www.hochschulstart.de.Welches Verfahren für Sie relevant ist,erfahren Sie auf der Website Ihrer Zielhochschule.SprachnachweiseSie müssen je nach Studiengang ausreichendeKenntnisse in Deutsch und/oder Englischnachweisen. Als Nachweis Ihrer Sprachkenntnissewerden unter anderen folgende Zertifikateanerkannt:Für Deutsch: TestDaF (www.testdaf.de), Goethe-ZertifikatC1 und C2 (in AusnahmefällenB2; www.goethe.org), DSH, DSD II. Informationenüber diese und weitere anerkannteZertifikate (z. B. ältere Zeugnisse wie ZOPoder GDS) finden Sie unter www.sprachnachweis.de.Um im Internet Deutsch zu lernen,lohnt ein Blick auf www.deutsch-uni.com.Für Englisch: TOEFL, IELTS oder CambridgeESOL (abhängig von Hochschule und Studienprogramm).Bewerbung direkt an der HochschuleBewerbung über uni-assistDie Bewerbung erfolgt über das AkademischeAuslandsamt oder das Studierendensekretariatder Hochschule. Das erforderliche Formular istbei der jeweiligen Hochschule erhältlich.Zusätzlich: beglaubigte Kopie und Übersetzungdes Abiturzeugnisses, Sprachnachweis(e),weitere Unterlagen je nach Hochschule undStudiengang.Bewerbung über www.hochschulstart.de„uni-assist ist eine zentrale Servicestelle für ausländischeStudienbewerber, die für rund 150 deutscheHochschulen das Bewerbungsverfahren durchführt.Ihr Vorteil: uni-assist prüft Ihre Bewerbungsunterlagenauf Vollständigkeit und Sie können sich mit nureinem Satz Unterlagen an mehreren Hochschulengleichzeitig bewerben. Der Nachteil: Die Bewerbungüber uni-assist ist kostenpflichtig.Weitere Infos unter www.uni-assist.de.Für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfächer Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin,Pharmazie muss die Bewerbung über www.hochschulstart.de erfolgen. Bitte beachten Sie auchdie Hinweise der jeweiligen Hochschule zum Bewerbungsverfahren.


4 Studieren in Deutschland – Studiengänge, Bewerbung, StipendienDas akademische Jahr | BewerbungsfristenDas Studienjahr gliedert sich in zwei Semester:das Winter- und Sommersemester (WiSeund SoSe bzw. WS und SS). Bewerbungsfristensind in der Regel der 15. Juli für das WiSeund der 15. Januar für das SoSe. Aber Achtung:Es gibt viele Ausnahmen von dieserRegel. Informieren Sie sich also frühzeitig aufder Homepage Ihrer Zielhochschule.Einschreibung (Immatrikulation)Sie schreiben sich zum Studium in der Regelkurz vor Semesterbeginn persönlich an derWunschhochschule ein, nachdem Sie denZulassungsbescheid erhalten haben.VersicherungFür Ihr Studium in Deutschland ist es verpflichtend,eine Krankenversicherung abzuschließen.Sie können dies entweder bei Versicherernin Deutschland tun, sich in IhremHeimatland versichern oder eine EuropäischeKrankenversicherungskarte besorgen (diesemuss man in Deutschland anerkennen lassen).Weitere Infos unter:www.vnc.gov.lv: Hier kann man die EuropäischeKrankenversicherungskarte beantragen.www.aok-on.de (Region auswählen und„AOK Studenten-Service“ anklicken): Hierkann man die heimische oder europäischeKrankenversicherung anerkennen lassen.EinreiseBürger aus EU-Staaten benötigen zur Einreisenach Deutschland kein Visum. AusführlicheInformationen zu Einreise und Aufenthalt findenSie unterwww.internationale-studierende.de.WohnenDie meisten Studierenden in Deutschlandhaben entweder ein Zimmer in einem Studentenwohnheimoder teilen sich mit anderenStudierenden eine sogenannte „WG“(Wohngemeinschaft). Die Studentenwerke derHochschulen helfen Studierenden bei derZimmersuche. Bei privat angemieteten Wohnungenist es in Deutschland üblich, dem Vermieterzwei Monatsmieten als Kaution zuzahlen (nach Auszug bekommt man diesesGeld zurück).Nützliche Links:www.studentenwerke.de: Verzeichnis derStudentenwerke deutscher Hochschulenwww.wg-gesucht.de: Hier finden Sie aktuelleAnnoncen für WGs oder können Sie selbst einZimmergesuch inserieren.www.inobis.de/wohnen.html: Unter „Tippszur Wohnungssuche“ finden Sie eine großeSammlung mit Internetlinks.


Kosten 5Checkliste zum StudienbeginnJanFebMärz■ alle Informationen zu demgewählten Programm undden Wunschhochschulenzusammenstellen■ evtl. Beratung mit denDAAD- Ansprechpartnern vorOrt■ Deutschkenntnisse auffrischenbzw. eine derDeutschprüfungen machen(TestDaF usw.)SeptNach Zusage der Hochschule:■ sich um die Krankenversicherung kümmern■ Wohnung oder Platz im Studentenwohnheimverbindlich reservieren■ evtl. Internetzugang beantragen■ Anreise nach DeutschlandApril■ sich entsprechend derBewerbungstermine bei derHochschule oder uni-assistoderwww.hochschulstart.de bewerben■ zum Termin persönlich zur Einschreibungan die Hochschule gehen■ Semestergebühren bezahlen■ Studien- und Prüfungsordnung, Vorlesungsverzeichnisbesorgen■ Studienberatungsangebote an derHochschule wahrnehmenJuli■ Stundenplan zusammenstellenAug■ via Internet Informationenüber Wohnungen und StudentenwohnheimeeinholenOkt■ sich zu den Seminaren anmelden■ Einführungsveranstaltungen besuchenund Bibliotheksführungen mitmachen■ Bibliotheksausweis, Kopier- und Mensakarteausstellen lassen■ mit dem Studium beginnenKOSTENInsgesamt sind die Kosten für ein Studium inDeutschland im Vergleich zu anderenLändern gering, da jeder Studienplatz inDeutschland vom Staat subventioniert wird.Nur in wenigen Bundesländern werden Studiengebührenerhoben, die aber mit durchschnittlich500 € pro Semester relativ geringsind – den weitaus größeren Teil der Kostenfür den Studienplatz zahlt auch in diesemFalle der Staat. Private Hochschulen verlangenhingegen bis zu 15.000 € pro Semester.Allerdings erheben auch die öffentlichen


6 Studieren in Deutschland – Studiengänge, Bewerbung, StipendienHochschulen einen sogenannten „Semesterbeitrag“in Höhe von 50-250 € pro Semester.Mit diesem Geld wird vor allem das örtlicheStudentenwerk finanziert. Als Gegenleistungkönnen die Studierenden z. B. günstig in derMensa essen oder kostenlos mit regionalenBussen und Bahnen fahren.Die Lebenshaltungskosten sind vom Standortabhängig. Insbesondere Mieten und Verpflegungfallen in großen Städten meist teurer ausals in kleineren Orten und in ländlicherenGegenden. Allgemein ist das Leben im Ostenetwas günstiger als im Westen, und im Nordenist es etwas günstiger als im Süden.BeispielrechnungHier sehen Sie, mit welchen Kosten Ihr Studiumin Deutschland ungefähr verbunden ist.Bei den Lebenshaltungskosten können vorallem die Kosten für die Wohnung je nachHochschulort stark variieren.Einmalige Gebühren pro Semester:ü Semesterbeitrag: 50 – 250 €ü Studiengebühren (abhängig vomBundesland): 0 – 500 €Insgesamt: 50 – 750 €Lebenshaltungskosten pro Monat:ü Wohnen: ca. 240 €ü Essen: ca. 160 €ü Krankenversicherung: ca. 65 €ü Kleidung: ca. 60 €ü Sonstiges (z. B. Arbeitsmaterialien,Fahrtkosten etc.): ca. 170 €Insgesamt: ca. 695 €Übersicht zu Studiengebühren inDeutschland:www.studis-online.de/StudInfo/GebuehrenInformationen zu Kosten für ein Studiumin Deutschland: www.daad.de/costsSpeziell für internationale Studierendezur Vorbereitung:www.internationale-studierende.deServiceorientierte Angebote für Studierende:www.allstudents.deFINANZIERUNGSMÖG-LICHKEITENBürger aus EU- und EWR-Staaten habengrundsätzlich freien Zugang zum deutschenArbeitsmarkt. Allerdings nimmt das Studiumin Deutschland 70-80% des Tages eines jedenStudenten ein. Verlassen Sie sich also nichtdarauf, Ihren Studienaufenthalt mit Nebenjobsvollständig finanzieren zu können. WennSie nebenher arbeiten, nutzen Sie dafür vorallem die vorlesungsfreien Zeiten zwischenden Semestern.Zum Glück bieten mehrere FörderorganisationenStipendien für ein Studium inDeutschland an. In Frage kommen zumBeispiel der DAAD und eine Reihe von Stiftungen,in seltenen Fällen auch die Förderungmit staatlichen Geldern durch dasDeutschlandstipendium, das Bundesausbildungsförderungsgesetz(BAföG) oder Kredite


Finanzierungsmöglichkeiten 7der KfW-Bankengruppe.Naturgemäß werden Stipendien nicht verschenkt.Deshalb geht es vor allem darum,einen Förderer zu finden, der zu Ihnen passt.Die Förderorganisationen verfolgen in derRegel ein bestimmtes Ziel oder ein ideellesProgramm (etwa eine bestimmteparteipolitische oder religiöse Ausrichtung),über das Sie sich vorab informieren sollten,um Ihre Chancen zu steigern. Sie müssenbestimmte Voraussetzungen erfüllen unddurch Ihre Bewerbung überzeugen. Dabei istdie Förderung durch Ihre Lehrer undProfessoren sehr wichtig, aber in erster Linieentscheiden Ihr Engagement, Ihre fachlicheEignung und Ihre Motivation. Beachten Sieaber, dass es für Studienanfänger im Bacheloraus Lettland unwahrscheinlich ist, vom erstenSemester an ein Stipendium zu erhalten. Undauch danach stehen Sie mit Ihren deutschenKommilitonen in Konkurrenz um dievorhandenen Stipendien.In den folgenden Abschnitten weisen wir aufdie wichtigsten Stipendienprogramme desDAAD und auf ausgewählte weitere Institutionenhin.DAAD-StipendienDer DAAD ist eine Einrichtung der deutschenHochschulen, die sich – getreu seinem Motto„Wandel durch Austausch“ – der Förderungder wissenschaftlichen und kulturellenZusammenarbeit zwischen Deutschland unddem Ausland widmet. Neben den wissenschaftlichenFähigkeiten ist oft auch ein kulturellesInteresse an Deutschland wichtig, willman ein Stipendium des DAAD erhalten.Fast alle Stipendienangebote des DAAD richtensich an Studierende, die bereits ein Studiumin ihrem Heimatland aufgenommenhaben und von hier aus an eine deutscheHochschule gehen möchten.Wichtige Stipendienprogramme des DAAD■ Hochschulsommerkurse für ausländischeStudierende und Graduierte (für Sprach- undlandeskundliche Kurse)■ Studienstipendien für Künstler und Graduiertealler wissenschaftlichen Fächer (Erwerbeines Masters in Deutschland)■ Promotionsstipendien (Erwerb eines Doktorgradsin Deutschland)■ Forschungsstipendien für Doktorandenund Nachwuchswissenschaftler■ Forschungsaufenthalte für Hochschullehrerund WissenschaftlerDie Unterlagen für Ihre DAAD-Bewerbungstellen Sie bitte in der unten angegebenen Reihenfolgezusammen (ohne sie zu heften!).Verfassen Sie Lebenslauf und Motivationsschreibenam besten in derjenigen Sprache, inder Sie Ihren Studienaufenthalt inDeutschlandabsolvieren werden.■ Online-Bewerbungsformular (siehe Linkauf www.daad.lv. Für Hochschulsommerkursstipendienund Forschungsaufenthaltegibt es keine Online-Bewerbung, die Formularezum Ausdrucken finden sich ebenfalls aufwww.daad.lv)■ Chronologischer, tabellarischer Lebenslauf■ Motivations- bzw. Begründungsschreiben■ Empfehlungsschreiben/Gutachten


8 Studieren in Deutschland – Studiengänge, Bewerbung, Stipendien■ Abschlusszeugnisse (Abiturzeugnis, Hochschulabschlusszeugnisse)sind als Kopie desOriginals sowie als Kopie einer beglaubigtenÜbersetzung (in deutscher oder englischerSprache) einzureichen, die Richtigkeit derÜbersetzung ist durch die Hochschule odereinen ermächtigten Übersetzer zu bestätigen.■ Aufstellung der Studienleistungen nachJahren bzw. Semestern mit Noten - formlos,aber durch das zuständige Dekanat bestätigt,mit deutscher oder englischer Übersetzungdurch den Bewerber/die Bewerberin.■ SprachnachweisJe nach Programm werden teils unterschiedlicheDokumente verlangt. Auch die Anzahl dereinzureichenden Bewerbungsexemplare variiert.Bitte lesen Sie deshalb die Anforderungenin der Stipendienausschreibung auf der Internetseitedes DAAD-InformationszentrumsRiga unter www.daad.lv und die „LänderpezifischenHinweise“ auf der Internetseite desDAAD (http://www.daad.de/stipendien/de/index.de.html?) in Deutschland, die im Zweifelsfallmaßgeblich sind.BewerbungsfristenBewerbungen für DAAD-Stipendien müssen,wird kein anderer Termin genannt, jeweils biszum 15. November des Jahres eingehen. DerAntrag kann persönlich oder per Post am jeweiligenBewerbungsort eingereicht werden:DAAD Informationszentrum RigaKalku iela 1 - 402Riga, LV-1658Andere Stipendien und StiftungenDie Stiftungslandschaft in Deutschland istäußerst vielfältig. Viele Stiftungen habeneinen ideellen oder weltanschaulichen Hintergrund,beispielsweise die politischen oderkirchlichen Stiftungen und setzen ein entsprechendesgesellschaftliches Engagementvoraus. Daher ist es unbedingt notwendig,seine eigenen Interessen mit den Zielen undLeitlinien der Stiftungen abzugleichen.Vor der Bewerbung sollten Sie zudembeachten, dass Sie auch hier eine Reihe vonVoraussetzungen erfüllen müssen, um einereelle Chance auf ein Stipendium zu erhalten.Viele Stipendienorganisationen wollen sichbeispielsweise zunächst von Ihren Leistungenan der deutschen Hochschule überzeugen undvergeben Stipendien nur dann, wenn Sie IhrStudium in Deutschland bereits begonnenhaben und über gute Deutschkenntnisse verfügen.In jedem Fall sollten Sie die Bewerbungsmodalitätenim Einzelfall sorgfältig recherchieren.Bitte treten Sie mit der Stiftung selbstin Kontakt, um Einzelheiten zur Bewerbungzu erfragen.In der Stipendiendatenbank des DAAD könnenSie gezielt nach Stipendien für Ihren Studien-oder Promotionsabschluss suchen:www.funding-guide.de.Tel. +371 67228800ic@daad.lv


Finanzierungsmöglichkeiten 9Politische StiftungenFriedrich-Ebert-Stiftung | www.fes-baltic.lvSteht der Sozialdemokratischen ParteiDeutschlands (SPD) nahe. Förderung sowohlvon Erst-, als auch von Aufbau- und Masterstudiengängenund Promotionsprogrammen.Konrad-Adenauer-Stiftung | www.kas.deSteht der Christlich Demokratischen Union(CDU) nahe. Förderung von Aufbau- undMasterstudiengängen und Promotionsprogrammen.Heinrich-Böll-Stiftung | www.boell.deSteht der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe.Förderung von Masterstudiengängen, für EU-BürgerInnen ist eine Bewerbung bereits vorAufnahme des Studiums möglich.Friedrich-Naumann-Stiftung |www.freiheit.orgSteht der Freien Demokratischen Partei (FDP)nahe. Förderung nur für Masterstudiengängeund Promotionen möglich.Rosa-Luxemburg-Stiftung | www.rosalux.deSteht der Partei Die Linke nahe. Gefördertwerden können Studierende, die bereits einBA- bzw. Grundstudium abgeschlossen haben.Kirchliche StiftungenKatholischer Akademischer Austauschdienst(KAAD) | www.kaad.deFörderung im Rahmen des Osteuropaprogrammsnach dem 6. Semester möglich;Förderung von Postgraduierten. In der Regelnur Förderung von BewerberInnen katholischerKonfession, in Ausnahmefällen auchanderer christlicher Konfession, sofern sie vonkatholischen Partnern vorgeschlagen werden.Cusanuswerk | www.cusanuswerk.deFörderung von katholischen Studierenden inErst- als auch Aufbau- und Masterstudiengängenab dem Zeitpunkt der Immatrikulation.Evangelisches Studienwerk e.V. |www.evstudienwerk.deFörderung evangelischer Studierender mitEU-Staatsbürgerschaft im Rahmen desEuropa-Programms.Weitere StiftungenHans-Böckler-Stiftung | www.boeckler.deGewerkschaftsnahe Stiftung, vergibt Stipendienfür DoktorandInnen, die in Deutschlandzur Promotion zugelassen sind.Stiftung der Deutschen Wirtschaft |www.sdw.orgFörderung von Studierenden und DoktorandInnenaller Fachrichtungen und Hochschultypen,Bewerbung über VertrauensdozentInnender Region.Studienstiftung des Deutschen Volkes | www.studienstiftung.deFörderung entweder nach Vorschlag oderSelbstbewerbung/Test, verschiedene Programme.


10 Studieren in Deutschland – Studiengänge, Bewerbung, StipendienAlfred Töpfer Stiftung | www.toepfer-fvs.deFörderung von Studierenden aus Mittelosteuropa,die einen Studiengang (außer Bachelor),eine Promotion, einen Aufbaustudiengangoder ein Forschungsprojekt abschließenwollen, Förderung des letzten Studienjahres;weitere Programme.Rochus und Beatrice Mummert-Stiftung |www.mummertstiftung.deStipendien für Studierende, die einen Masterin den Bereichen Wirtschafts-, Natur-, Tourismus-oder Ingenieurwissenschaften erwerbenwollen. Studium an den Universitäten Kölnund Aachen, alle StipendiatInnen verpflichtensich, nach dem Studium in ihr Heimatlandzurückzukehren.Neben den genannten Stiftungen gibt es weitere,meist kleinere und spezialisiertere Stiftungen.Konsultieren Sie daher auch den Stiftungsindex(www.stiftungsindex.de), denFunding Guide des DAAD (www.fundingguide.de)und den Stipendienlotsen (www.stipendienlotse.de).DeutschlandstipendiumDas Deutschlandstipendium fördert Studierendealler Nationalitäten. Es wird zur Hälftevom Staat und zur anderen Hälfte von privatenGeldgebern finanziert. Von den BewerberInnenwird neben sehr guten Leistungenan der Universität auch gesellschaftlichesEngagement erwartet (z. B. in Vereinen, inHochschulgremien, in kirchlichen oderpolitischen Organisationen oder in sozialenEinrichtungen). Informationen zu diesem Stipendiumfinden Sie bei Ihrer Wunschhochschulesowie unterwww.deutschlandstipendium.de.BafögNicht nur deutsche StaatsbürgerInnen,sondern auch BürgerInnen der EU könnennach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz(BAföG) gefördert werden, wenn siebereits mindestens fünf Jahre in Deutschlandleben und somit über ein sogenanntes „Daueraufenthaltsrecht“verfügen. Weitere Informationenunterwww.das-neue-bafoeg.de/de/370.php.Kredite der KfW-BankengruppeDie KfW-Bankengruppe (Kreditanstalt fürWiederaufbau) ist eine Anstalt öffentlichenRechts, die von der BundesrepublikDeutschland und den Ländern getragen wird.Angeboten werden unter anderem „Studienkredite“(für EU-BürgerInnen, die sich seitmindestens 3 Jahren ständig in derBudesrepublik aufhalten und das 31. Lebensjahrnoch nicht vollendet haben) und„Bildungskredite“ (für Studierende, die sich inder Abschlussphase ihres Studiums befindenund höchstens 36 Jahre alt sind).www.kfw.deStudienkredite von PrivatbankenAuch private Banken in Ihrem Heimatlandvergeben unter Umständen Kredite an Studierende.Lassen Sie sich in diesem Falle gutberaten, am besten durch einen unabhängigen


Hinweise zur Bewerbung um ein Stipendium 11Finanzberater gegen Bezahlung. Einen Bankkreditin Deutschland bekommt man hingegenin der Regel nur dann, wenn man schonseit längerer Zeit einen festen Wohnsitz undein regelmäßiges Einkommen in Deutschlandhat.HINWEISE ZUR BEWER-BUNG UM EIN STIPENDIUMIm Folgenden finden Sie einige Hinweise zuden wichtigsten Dokumenten, die Bestandteilfast jeder Bewerbung um eine Studienförderungsind. Die Hinweise sind besonders aufBewerbungen um DAAD-Stipendien ausgerichtet.Für Bewerbungen bei anderen Organisationensollten Sie deren Leitbild undAnforderungen genau beachten.LebenslaufIm Lebenslauf sollten Sie übersichtlich undknapp die wichtigsten Daten aufführen, dieIhre Situation und Ihren Werdegang widerspiegeln.Ein Lebenslauf sollte individuell undzugleich zügig lesbar sein. Er sollte chronologisch,tabellarisch und lückenlos über IhreBiographie Auskunft geben.Folgende Punkte sollten im Lebenslaufenthalten sein – die Benennung der einzelnenPunkte kann je nach persönlicher Situationvariieren:■ Überschrift und Name■ Persönliche DatenGeburtstag und –ortAnschrift und Kontakt■ AusbildungSchuleHochschule (Studiendaten undFachrichtungen,ggf Abschlussnote)■ Studienbedingte Auslandsaufenthalte,Praktika (und sonstige studien- oderberufsrelevanten Erfahrungen)■ Gesellschaftliches Engagement (z.B. Mitarbeitin Parteien, Kirchen, kulturellen Gruppenund sonstigen Initiativen)■ Weitere Interessen und Kenntnisse(z.B. Fremdsprachenkenntnisse)Der Lebenslauf sollte leicht lesbar und klarstrukturiert sein. Versehen Sie das Dokumentmit Ort und Datum und unterschreiben Siees.Weitere Anregungen sowie Vorlagen, andenen Sie sich orientieren können, finden Sieunter www.inobis.de/lebenslauf-curriculumvitae-musterantrag.htmlund unter www.europass-info.de.MotivationsschreibenDas Motivations- bzw. Begründungsschreibenist ein entscheidender Teil jeder Bewerbungund muss die jeweilige Auswahlkommissionüberzeugen. Hier haben Sie die Gelegenheit,Ihrer Bewerbung eine persönliche Note zugeben und sich und Ihre Ziele bestmöglich zupräsentieren.


12 Studieren in Deutschland – Studiengänge, Bewerbung, StipendienBedenken Sie dabei: Der Text dient der Darlegungder fachlichen und persönlichen Argumente,die die Stipendienbewerbunguntermauern sollen. Daher sollte er strengsachbezogen sein und sich auf das Thema, dasStipendium und das jeweilige Stipendienprogrammkonzentrieren. In manchen Programmenhaben Sie nicht die Möglichkeit, sich derKommission persönlich vorzustellen. Umsowichtiger ist die Schlüssigkeit desMotivationsschreibens: Die Kommission mussaus dem Text ersehen können, inwiefern Ihrbisheriger Weg Sie für Ihr Vorhaben qualifiziertund inwiefern er Ihre Zukunftsplänepositiv beeinflussen wird.Wenn Sie sich um ein DAAD-Studien- oderForschungsstipendium bewerben, gehört dieBegründung der Studienortswahl bzw. derWahl der Forschungsinstitution zu denwichtigsten Auswahlkriterien.Gegenstände des Motivationsschreibenskönnten sein:■ In welchem Programm bewerben Sie sich?■ Bisheriger Studienverlauf■ Begründung Ihres Interesses am Stipendium■ Darlegung Ihrer Qualifikation■ Darlegung, warum Sie ein geeigneter Kandidat/ eine geeignete Kandidatin sind■ Darlegung, welche Ziele Sie im Rahmen desStipendiums verfolgen (hier können Sie aufdie Lehrangebote und Forschungsmöglichkeitender Gasthochschule eingehen)■ Erklärung, welchen beruflichen undpersönlichen Gewinn Sie aus demAuslandsaufenthalt ziehen werden■ Erläuterung des Gewinns, den auch IhreHeimatinstitution und Ihr Umfeld aus IhremAuslandsaufenthalt ziehen werdenEmpfehlungsschreiben undGutachtenGutachten und Empfehlungsschreiben werdenin der Regel von einheimischen Hochschullehrernerstellt, die Sie gut kennen unddie Sie fachlich und persönlich auf IhreEignung für die Teilnahme am Stipendienprogrammhin einschätzen können. DieGutachter/Gutachterinnen sollten mindestenspromoviert sein. Überlegen Sie gut, wen Sieum ein Gutachten bitten und suchen Sie imVorfeld das Gespräch mit Ihrem Gutachter/Ihrer Gutachterin. Machen Sie ihn oder sieauf Leitbild und Zielsetzung der jeweiligenFörderorganisation aufmerksam.Wenn Sie sich um ein DAAD-Stipendiumbewerben, weisen Sie Ihren Gutachter/IhreGutachterin auf folgende Punkte hin:■ Das Gutachten sollte – nach Möglichkeitmit dem Computer – in das Gutachten-Formulardes DAAD geschrieben werden.Das Formular kann unter www.daad.lvheruntergeladen werden.■ Das Formular kann auf Deutsch oder Englischausgefüllt werden.■ Das Gutachten muss mit dem Institutsstempelversehen und unterschriebenwerden.


Hinweise zur Bewerbung um ein Stipendium 13■ Gutachter müssen aus der Fachrichtungdes Bewerbers kommen und sollten promoviertsein.SprachnachweisBei der Bewerbung um ein DAAD-Stipendiumvon mehr als sechs Monaten Dauer verlangtder DAAD ein Sprachzeugnis zumNachweis der Deutschkenntnisse. Dies giltauch dann, wenn man in einem englischsprachigenStudiengang studieren möchte. Anerkanntwerden alle im Kapitel „2 – Bewerbungum ein Studium in Deutschland | Sprachnachweise“genannten Zeugnisse.Wenn Sie kein solches Sprachzeugnis haben,können Sie beim DAAD Informationszentrumoder bei vielen DAAD-Lektoren denTest „onDaF“ ablegen, der als Nachweis IhrerSprachkenntnisse für die Stipendienbewerbungausreicht. Für den Nachweis Ihrer Englischkenntnissekann in Ausnahmefällenzunächst ein DAAD-Sprachzeugnisformularakzeptiert werden, dass durch einen Englisch-Dozenten einer Ihnen nahestehenden Hochschuleausgefüllt sein muss.Auch andere Organisation verlangen gelegentlichSprachnachweise für die Stipendienbewerbung.Erkundigen Sie sich direkt bei derjeweiligen Organisation, welche Sprachtestsakzeptiert werden.Bitte beachten Sie: Für die Bewerbung umeinen Studienplatz, die immer unabhängigvon der Bewerbung um ein Stipendium erfolgenmuss (jeweilige Bewerbungsfristenbeachten!), gibt es je unterschiedlicheAnforderung für die Sprachnachweise.Vorbereitung auf ein AuswahlgesprächViele Organisationen führen Auswahlgesprächedurch. Begreifen Sie dies nicht alsPrüfung, sondern als Chance, der Auswahlkommissionnoch einmal persönlich IhreMotivation und alles, was für Sie spricht, vorAugen zu führen. Machen Sie sich noch einmalmit den Zielen der jeweiligen Organisationvertraut und durchdenken Sie Ihr Vorhabenund Ihre Beweggründe. Vielleicht habensich in der Zwischenzeit auch Veränderungenergeben, die für die Kommission von Interessesein könnten.Bei der Bewerbung um ein DAAD-Studienstipendiumfür Graduierte aller wissenschaftlichenFächer durchlaufen alle BewerberInnenmehrere Auswahlrunden. Die Entscheidungdarüber, wer ein Stipendium erhält, fällt ineinem Auswahlgespräch in Lettland. Der Sinndieses Gespräches besteht darin, den Bewerberpersönlich kennen zu lernen, seine mitdem Stipendium verbundenen Ziele zuerkunden und einen Eindruck von seinemFachwissen und nicht zuletzt auch von seinenSprachkenntnissen zu gewinnen.Der Kommission gehören einheimische unddeutsche Hochschullehrer sowie Vertreter desDAAD an. In der Regel haben Sie 10-15Minuten Zeit, die Kommission von IhremVorhaben zu überzeugen. Es werden Fragenzur Motivation, zu Ihrem Fach sowieschließlich auch zu Ihrem Zielland, zuDeutschland, gestellt. Informieren Sie sichvorab über aktuelle Themen in Politik, Kulturund Wirtschaft und über die Beziehungenzwischen Lettland und Deutschland.


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