verhalten im brandfall - eFAST

efast.at

verhalten im brandfall - eFAST

BRAND.DOC

LANDESSCHULRAT FÜR SALZBURG

Bearbeiter: AD RR Peter GRUBER

Mozartplatz 8 - 10, Postfach 530

A - 5010 Salzburg

Tel.: (0662) 8042 – 2299 Fax: (0662) 8042 - 2199

email: peter.gruber@lsr.salzburg.at

Zahl: AD-7105/1-2003

(Bei Antwortschreiben bitte anführen)

Sachgebiet: Sicherheitsangelegenheiten

Inhalt: Allgemeine Richtlinien für

den Brandschutz an Schulen

Rechts- insbes. § 56 SCHUG und

Grundlage: § 6 Schulordnung

angespr. alle an der Schule tätigen Personen

Personen: sowie außerschulische Benützer

Geltung: unbefristet

Die Direktionen:

SICHERHEITSORDNER

A 1

1. aller Schulen im Bundesland Salzburg Vert. 4,5,6A,13,14A u.17

lt. Schulverzeichnis

2. alle Bezirksschulräte Vert. 16

3. Amt der Salzburger Landesregierung,

Präsidialabteilung, 0/913 Katastrophenschutz

Sigmund-Haffner-Gasse 8, 5010 Salzburg

4. Amt der Salzburger Landesregierung,

Abteilung 2, im Hause

5. den Zentralausschuss für Lehrer an APS,

z.Hd. des Vorsitzenden

Herrn HOL Siegfried GIERZINGER

Nonnbergstiege 2, 5010 Salzburg

6. den Zentralausschuss für Lehrer an berufsbildenden

Pflichtschulen, z. Hd. des Vorsitzenden

Herrn BOL Ing. Friedrich SEEBACHER,

Makartkai 1, 5010 Salzburg

7. den Fachausschuss für Lehrer an AHS, z.Hd. der

Vorsitzenden, Frau Prof.Mag. Ingrid RATHMAIR,

Musisches Gymnasium Salzburg

8. den Fachausschuss für Lehrer an berufsbildenden mittleren

und höheren Schulen, z.Hd. des Vorsitzenden,

Herrn Prof.Mag. Dietmar SCHNEIDERGRUBER,

BHAK I, Salzburg

9. Hausverteiler 5


Sehr geehrte Damen und Herren!

BRAND.DOC

2

Hiermit erfolgt eine aktualisierte Zusammenfassung und Wiederverlautbarung der Erlässe

”Brandschutz an Schulen”.

1. Die Brandschutzbeauftragte/der Brandschutzbeauftragte:

1.1 an Bundesschulen:

Gemäß § 56 SchUG und § 6 der Schulordnung, BGBl. Nr. 373/1974 i.d.g.F., hat die

Schulleiterin/der Schulleiter für die Einhaltung aller Rechtsvorschriften und für die Ordnung

und Sicherheit in der Schule zu sorgen.

In den Bundes-Bedienstetenschutzgesetz (B-BSG) Rundschreiben Nr. 1 vom 5.9.2000,

Zl. AD-7310/13-00 und B-BSG Rundschreiben Nr. 3 vom 4.12.2000, Zl. AD-7310/22-

00, wurde unter Hinweis auf die §§ 25 und 96-B-BSG darauf verwiesen, dass die

Dienststellenleiterin bzw. der Dienststellenleiter erforderlichen-falls Personen zu bestellen

hat, die für die Brandbekämpfung und Evakuierung zuständig sind.

Die Übernahme dieser Funktion gehört zu den Dienstpflichten der Bediensteten bzw.

des Bediensteten, wobei die Bestellung schriftlich zu erfolgen hat.

Die in diesem Zusammenhang von den Bundesschulen nominierten Brandschutzbeauftragten

und Brandschutzwarte wurden bereits einer entsprechenden Unterweisung

unterzogen.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter werden daher von den Agenden des "Brandschutzbeauftragten"

entbunden.

Auf die Herstellung des Einvernehmens gemäß PVG, § 9 (2) wird hingewiesen.

1.2 an Privatschulen:

Für die Privatschulen wird auf § 5 des Privatschulgesetzes, BGBl. Nr. 244/1962

i.d.g.F., verwiesen. An diesen Schulen fällt die Schulerhaltung und somit die Wahrnehmung

des Brandschutzes nicht in den Aufgabenbereich der Schulleiterin/ des

Schulleiters.

1.3 an Berufsschulen:

Siehe Schreiben des Amtes der Salzburger Landesregierung vom 10.2.1995,

Zahl 2/03-3575/36-1995.

1.4 an Volks-, Haupt- und Sonderschulen sowie an Polytechnischen Schulen:

Siehe Schreiben des Amtes der Salzburger Landesregierung vom 24.8.95, Zl. 2-86/25-

1995.

2. Schulung der Brandschutzbeauftragten:

2.1 Bundesschulen:

Der Landesschulrat für Salzburg veranlasst die Schulung der Brandschutzbeauftragten

und Brandschutzwarte.

2.2 Mittlere und höhere Privatschulen, Landes-Landwirtschaftsschulen:

Diesen Schulen wird die Möglichkeit geboten, ihre Brandschutzbeauftragten zu den

Schulungen für die Brandschutzbeauftragten an Bundesschulen zu entsenden.

2.3 Berufsschulen:

Siehe Punkt 1.3


3

2.4 Volks-, Haupt- und Sonderschulen sowie Polytechnischen Schulen:

Siehe Punkt 1.4.

3. Gültigkeit:

3.1 für Bundesschulen:

Die beigeschlossenen ”Allgemeinen Richtlinien für den Brandschutz” (Beilage 1) mit

den Eigenkontrollplänen (Beilage 7) sind für die Erstellung der schuleigenen Brandschutzordnung

(Beilage 2, Muster) und der Führung des Brandschutzbuches (Beilagen,Muster

8 und 9) anzuwenden.

3.2 für alle anderen Schulen:

Die beigeschlossenen ”Allgemeinen Richtlinien für den Brandschutz” (Beilage 1) können

gemeinsam mit den Eigenkontrollplänen (Beilage 7) als Hilfe für die Erstellung der

schuleigenen Brandschutzordnung (Muster, Beilage 2) und des Brandschutzbuches

(Muster 8 und 9) dienen. Die Zuständigkeit für diesen Bereich liegt

beim Schulerhalter.

4. Besondere Sicherheitsbestimmungen für alle Schulen:

Gemäß den Bestimmungen der Schulordnung (§ 6, Abs. 2), BGBl. Nr. 373/1974

i.d.g.F., sind in der Schule jene Maßnahmen festzulegen, die erforderlich sind, um im

Katastrophenfall eine Gefährdung der Schülerinnen und Schüler möglichst zu verhindern

(Muster für schuleigene Brandschutzordnung siehe Beilage 2).

Entsprechende Übungen für den Katastrophenfall sind jährlich mindestens einmal unter

Beachtung der einschlägigen Sicherheitsbestimmungen (siehe Beilage 6) durchzuführen.

BRAND.DOC

In der Beilage 6 sind die Sicherheitsbestimmungen angeführt.

Auszug:

"Rettungsgeräte (wie z.B. Sprungpolster, Sprungtücher, Abseilgeräte, Leitern, etc.)

dürfen im Rahmen von Übungen von Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und

Lehrern nicht benützt werden. Etwaige Vorführungen dieser Rettungsgeräte sind den

geschulten Einsatzkräften vorbehalten."

Nachdem festgestellt wurde, dass an einer Schule Schülerinnen und Schüler im Rahmen

einer Brandschutzübung mittels Drehleiter evakuiert wurden, wird daher neuerlich

auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen hingewiesen.

Vor mehreren Jahren hat sich bei der Benützung eines Rettungsgerätes anlässlich

einer Brandschutzübung ein Unfall ereignet, bei dem ein Lehrer schwer verletzt wurde.

Dies hat außerdem zu einem Regressanspruch gegen die Republik Österreich geführt.

Um Unfälle zu vermeiden, wird daher um Beachtung dieser Sicherheitsrichtlinien gebeten.

5. Wichtiger Hinweis für alle Schulen

Das Bundesministerium für Inneres hat verschiedene Unterlagen zum Thema

"Sicherheit" aufgelegt.

Der "Brandschutzratgeber" beinhaltet u.a. die Bereiche vorbeugender Brandschutz,

abwehrender Brandschutz, etc.

Der "Brandschutzratgeber" wird allen Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt. (Soferne

dieser nicht bereits vorhanden ist).

Anzufordern bei: Herrn AD Johann WRUSS, Bundesministerium für Inneres, Wien


BRAND.DOC

01/53126-3656 DW.

6. Aufhebung von Erlässen:

Folgende Erlässe werden aufgehoben: AD-7105/5-96 vom 29.4.1996

AD-7105/1-99 vom 19.3.1999

AD-7105/7-02 vom 13.11.2002

7. Weitergabe:

Beilagen:

4

Kopien dieses Erlasses sind den Brandschutzbeauftragten bzw. Brandschutzwarten

auszuhändigen.

Salzburg, am 3. März 2003

Hochachtungsvoll

Für den Amtsführenden Präsidenten:

gez. Mag. MAZZUCCO

B1: Allgemeine Richtlinien für den Brandschutz

B2: Muster zur Erstellung der schuleigenen Brandschutzordnung

B3: Muster Aushang ”Verhalten im Brandfall”

B4: Muster Grundrissplan

B5: Muster Lageplan

B6: Sicherheitsbestimmungen für die Durchführung von Übungen

B7: Eigenkontrollplan - Kopiervorlage

B8 - 9: Muster zur Gestaltung des Brandschutzbuches

B10: Hinweise auf Gesetze, Normen, etc.

Informationsblatt

Für die Richtigkeit

der Ausfertigung:


1. Einleitung:

BRAND1.DOC

A1

Beilage 1

Brandschutz

Allgemeine Richtlinien

Zweck dieser Richtlinie ist es, dem Lehr- und Schulpersonal wichtige Verhaltenshinweise

zur Gewährleistung eines sicheren Schulbetriebes, zur Vermeidung der Gefährdung

von Gesundheit und Eigentum und zur Verhinderung von Schäden durch

Brände sowie über das Verhalten im Brandfall zu geben.

Diese Richtlinie ist eine Arbeitsunterlage für einen gemäß Punkt 2.1 ausgebildeten

Brandschutzbeauftragten und enthält Mindestanforderungen für Schulen jeder Art.

In Schulen für körperlich oder geistig Behinderte sind im Einzelfall weitergehende

Maßnahmen erforderlich.

2. Aufgabe des Brandschutzbeauftragten:

2.1

Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten umfassen:

Ausarbeitung und laufende Aktualisierung der Brandschutzordnung

2.2 Festlegung des Verhaltens des Lehr- und Schulpersonals sowie der Schüler und

außerschulischen Benutzer im Brandfall-Information.

2.3 Veranlassung zur Ausarbeitung des Brandschutzplanes

2.4 Ausbildung und Unterweisung des Lehr- und Schulpersonals

2.5 Durchführung von Übungen

2.6 Durchführung der Brandschutz-Eigenkontrolle an der Schule

2.7 Veranlassung periodischer Überprüfungen sämtlicher Sicherheitseinrichtungen

2.8 Führung des Brandschutzbuches

3. Brandschutzordnung:

3.1 Für die Schule ist eine Brandschutzordnung zu erstellen, in der die notwendigen

Maßnahmen zur Brandverhütung sowie auch die durchzuführenden Maßnahmen im

Brandfall festzuhalten sind.

3.2 Die Brandschutzordnung ist zu Beginn jedes Schuljahres auf ihre Richtigkeit und

Vollständigkeit zu überprüfen und dem gesamten Lehr- und Schulpersonal nachweislich

zur Kenntnis zu bringen.

3.3. Auf Sondervorschriften (z.B. für den Chemiebereich, für Labors und Werkstätten) ist

besonders zu achten.

A 1

Brandschutz

Beilage 1


4. Verhalten im Brandfall

2

4.1 Der Aushang "Verhalten im Brandfalle" (Beilage 3) ist in sämtlichen Unterrichts- und

Aufenthaltsräumen, an Verkehrsflächen und bei jedem Fernsprecher gut sichtbar anzubringen.

4.2. Neben jedem Anschlagblatt "Verhalten im Brandfall" ist ein Fluchtwegplan (Grundrissplan

des jeweiligen Geschosses und der Außenanlagen mit den Fluchtwegen und

zu geordneten Sammelplatz) deutlich sichtbar und in haltbarer Ausführung anzubringen.

5. Brandschutzplan:

5.1 Bei mehrgeschossigen oder flächenmäßig großen Schulgebäuden ist im Einvernehmen

mit der örtlichen Feuerwehr ein Brandschutzplan gemäß TRVB O 121 zu erstellen.

5.2. Beim Feuerwehrhauptzugang ist ein Brandschutzplan deutlich sichtbar und in haltbarer

Ausführung anzubringen. Ein weiterer Brandschutzplan ist in der Kanzlei zu hinterlegen.

5.3 Ein Brandschutzplan ist der örtlichen Feuerwehr zu übergeben.

6. Ausbildung und Unterweisung:

Zu Beginn jedes Schuljahres

6.1 ist das Lehr- und Schulpersonal sowie die Schüler hinsichtlich der allgemeinen

Brandverhütungsmaßnahmen und des Verhaltens im Brandfall zu unterweisen

6.2 ist eine ausreichende Anzahl von geeigneten Personen aus dem Lehr- und Schulpersonal

in der Wirkungsweise und Handhabung der Handfeuerlöscher und Wandhydranten

praktisch zu schulen

6.3 sind das Lehr- und Schulpersonal sowie alle Schüler über die vorhandenen Fluchtwege

und die jeder Klasse zugeordneten Sammelplätze zu informieren.

A 1

Brandschutz

Beilage 1


7. Übungen:

3

7.1 Jedes Schuljahr ist nach der Ausbildung und Unterweisung eine Übung durchzuführen.

Diese Übung hat die Erprobung der Alarmorganisation und der Alarmierungsmittel

zu umfassen.

Die Sicherheitsbestimmungen gemäß der Beilage 6 sind zu beachten.

7.2 Räumung der Schule:

7.2.1 Den Übungen sind verschiedene Gefahrensituationen zugrunde zu legen.

7.2.2 Die Übungen sind möglichst unter Beiziehung der örtlich zuständigen Feuerwehr

durchzuführen.

7.3 Nach jeder Übung ist eine Besprechung durchzuführen. Im Brandschutzbuch ist darüber

ein Bericht zu verfassen.

8. Brandschutz-Eigenkontrolle

8.1 Die Eigenkontrolle (Beilage 7 - Eigenkontrollplan) hat die regelmäßige Überprüfung

hinsichtlich der Einhaltung der Brandschutzordnung und der allgemeinen Brandsicherheit

zu umfassen, dazu ist nach Möglichkeit ein Vertreter des Schulerhalters beizuziehen.

8.2 Das Ergebnis der Eigenkontrolle ist im Brandschutzbuch einzutragen und vom Schulleiter

zu unterfertigen. Bei Bundesschulen ist die gegebenenfalls erstellte Mängelliste

dem Landesschulrat für Salzburg zur Kenntnis zu bringen.

9. Veranlassung periodischer Überprüfungen:

Sämtliche Sicherheitseinrichtungen sind periodischer Überprüfungen unterziehen.

Diese Überprüfungen sind von Fachkundigen durchzuführen

10. Brandschutzbuch:

In das Brandschutzbuch sind einzutragen.

- alle Verstöße gegen die Brandschutzordnung

- die Ergebnisse der Brandschutz-Eigenkontrollen

- Brandschutzkontrollen durch behördliche Dienststellen

und die hiebei festgestellten Mängel

- die Ergebnisse sowohl von periodischen als auch von besonderen

angeordneten Überprüfungen sämtlicher Sicherheitseinrichtungen

- alle Brände und die Sicherheit der Schule beeinträchtigende

Schadensereignisse, auch wenn sie sofort gelöscht bzw. behoben

werden konnten.


Schule

BRANDSCHUTZORDNUNG

1. EINLEITUNG:

BRAND2.DOC

A 1

Beilage 2

Brandschutz

Brandschutzordnung (Muster)

Die folgende Brandschutzordnung gibt dem Lehr- und Schulpersonal wichtige Verhaltenshinweise

zur Gewährleistung eines sicheren Schulbetriebes, zur Vermeidung der

Gefährdung von Gesundheit und Eigentum und zur Verhinderung von Schäden durch Brände

sowie über das Verhalten im Brandfall.

Die nachstehend angeführten Bestimmungen sind einzuhalten. Es wird ausdrücklich darauf

aufmerksam gemacht, daß das Nichtbefolgen dieser Forderungen unter Umständen auch

strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann.

2. VERANTWORTLICHKEIT UND ZUSTÄNDIGKEIT

Für die Brandsicherheit der gesamten Schule sind die im Beiblatt genannten Personen

zuständig. Alle den Brandschutz betreffenden Weisungen dieser Personen sind unverzüglich

zu befolgen. Weiters sind ihnen alle Wahrnehmungen von Mängeln auf dem Gebiet der

Brandsicherheit bekanntzugeben.

Den genannten Personen obliegt die Überwachung und Einhaltung der behördlich

vorgeschriebenen Brandschutzmaßnahmen und der Bestimmungen dieser

Brandschutzordnung.

3. ALLGEMEINES VERHALTEN

3.1 Ordnung und Sauberkeit ist eine wichtige Voraussetzung für den Brandschutz.

3.2 Im Schulgelände dürfen Fahrzeuge nur mit Genehmigung der Schulleitung und nur derart

abgestellt werden, daß Verkehrs- und Fluchtwege sowie die Zufahrt von Einsatzfahrzeugen

nicht behindert werden.

3.3 Flucht- und sonstige Verkehrswege sind in voller Breite freizuhalten. Während des

Schulbetriebes müssen sämtliche ins Freie führenden Türen und Notausgänge unversperrt

bleiben.

3.4 Brand- und Rauchschutztüren sind ständig geschlossen zu halten, ausgenommen solche mit

selbsttätiger Auslösung. Die Selbstschließvorrichtungen dürfen nicht blockiert oder auf

andere Art außer Funktion gesetzt werden.


BRAND2.DOC

2

A 1

Brandschutz

Beilage 2

3.5 Brandmelde- und Brandbekämpfungseinrichtungen, Schilder und sonstige Einrichtungen,

welche die Sicherheit der Schule betreffen, dürfen nicht der Sicht entzogen, beschädigt,

entfernt oder zweckwidrig verwendet werden.

3.6 Brennbare Abfälle, wie z.B. Papierabfälle, Hobelscharten, Sägespäne, Holzstaub, Öl- und

lackgetränkte Putzlappen u.dgl. sind spätestens bei Unterrichtsschluss aus den Werkstätten

zu entfernen und in nicht brennbaren, mit selbstschließenden Deckeln versehenen Behältern

bzw. in den dafür geeigneten Räumen aufzubewahren.

3.7 Das Lagern von brennbaren festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen in unzulässiger Menge

(höchstzulässige Lagermengen beachten) oder an unzulässigen Stellen (Dachböden, in der

Nähe von Feuerstätten, in Garagen u.ä.) ist verboten.

3.8 Druckgasbehälter aller Art sind vor Wärmeeinwirkung geschützt, standsicher und leicht

zugänglich aufzustellen. Schränke für solche Behälter müssen gut durchlüftet sein.

3.9 In der gesamten Schule ist das Rauchen verboten.

3.10 Mit Ausnahme der Physik-, Chemie- und Laborräume sowie der Werkstätten, die für

Feuerarbeiten vorgesehen sind, ist in der gesamten Schule der Umgang mit offenem Feuer

und Licht verboten.

3.11 Heiz-, Koch- und Wärmegeräte dürfen nur mit Genehmigung der Schulleitung und nach den

Anweisungen der Brandschutzbeauftragten aufgestellt und in Betrieb genommen werden. Sie

sind vorschriftsmäßig instandzuhalten und zu bedienen. Das Lagern und Trocknen

brennbarer Gegenstände (z.B. Kleidungsstücke, Holz, Papier u.dgl.) in der Nähe von

Feuerstätten und Abgasleitungen ist verboten. Elektrokochgeräte mit offenen Heizdrähten

sind verboten.

3.12 Feuerungsrückstände (Asche, Schlacke) dürfen nur in nicht brennbaren Behältern mit

ebensolchen Deckeln aufbewahrt werden.

3.13 Elektrische Anlagen sind vorschriftsmäßig instandzuhalten. Änderungen und Reparaturen

dürfen nur durch hiezu befugte Personen vorgenommen werden. Das Herstellen

provisorischer Installationen ist verboten.

3.14 Feuerarbeiten (Schweißen, Schneiden, Löten, Trennschleifen, Auftauen u.dgl.) dürfen nur im

Einvernehmen mit der Schulleitung und den Brandschutzbeauftragten und unter Einhaltung

besonderer Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden. Solche Arbeiten sind nach

Möglichkeit in der unterrichtsfreien Zeit durchzuführen.

3.15 Bei Unterrichtsschluß müssen alle Räume in Ordnung gebracht und elektrische Einrichtungen

- soweit dies möglich ist - ausgeschaltet werden.

3.16 Flüssiggasgeräte und -leitungen sind in betriebssicherem Zustand zu erhalten. Die

Anschlüsse sind auf ihre Dichtheit zu überprüfen (Seifenwasserprobe bei jedem

Behälterwechsel). Flüssiggasbehälter sind vor Wärmeeinwirkung zu schützen und

standsicher aufzustellen (nicht unter Erdniveau). Bei Unterrichtsschluss sind die

Behälterventile zu schließen.


BRAND2.DOC

3

A 1

Brandschutz

Beilage 2

3.17 Stationäre Gasanlagen sind periodisch durch konzessionierte Fachunternehmen überprüfen

zu lassen.

3.18 Für Veranstaltungen, die über den Rahmen des Unterrichtes hinausgehen, dürfen nur dafür

behördlich genehmigte Räume verwendet werden.

3.19 Dekorationsgegenstände müssen aus mindestens schwer brennbarem (B 1), schwach

qualmenden (Q 1) und nicht tropfenden (Tr 1) Materialien (gemäß ÖNORM B 3800 und B

3820) bestehen. Ausgenommen hievon sind Ausschmückungen in geringem Umfang.

4. VERHALTEN IM BRANDFALL

4.1 Verhalten bei Brandausbruch

4.4.1 Ruhe bewahren

4.1.2 Immer beachten: � ALARMIEREN der Feuerwehr

� erforderlichenfalls RÄUMUNGSALARM AUSLÖSEN

� RETTEN

� LÖSCHEN

4.1.3 Bei Ertönen des Räumungsalarmes - (Alarmzeichen ....................................)

- Geräte mit offener Flamme in Physik-, Chemie- und Laborräumen udgl. abstellen

- Schulgebäude klassenweise unter Aufsicht der Lehrpersonen unter Mitnahme des

Klassenbuches in Richtung Sammelplatz verlassen; Vollzähligkeit der Schülerinnen und

Schüler auf Sammelplätzen feststellen;

- ist eine Klasse ohne Aufsicht von der Lehrperson der nächstliegenden Klasse

mitzubetreuen;

Falls ein Verlassen des Schulgebäudes nicht möglich ist:

- in sicherem Raum verbleiben

- Türen schließen, allenfalls Fenster öffnen

- sich den Einsatzkräften bemerkbar machen

4.1.4 Türen des Brandraumes schließen

4.1.5 Stiegenhaus- und sonstige Fluchtwegtüren öffnen

4.1.6 Stiegenhausfenster und Rauchabzugsöffnungen öffnen

4.1.7 Aufzüge nicht benutzen

4.1.8 Der Feuerwehr die Zufahrten und Zugänge öffnen, die Feuerwehr einweisen und auf

eventuell vermißte Personen hinweisen

4.1.9 Bei der Brandbekämpfung ist folgendes zu beachten:

- Löschstrahl nicht in Rauch und Flammen, sondern direkt auf die brennenden

Gegenstände richten

- Gasflammen nicht mit Löschgeräten, sondern durch Sperre der Gaszufuhr löschen

- leicht brennbare Gegenstände aus der Nähe des Brandes entfernen


BRAND2.DOC

4

A 1

Brandschutz

Beilage 2

- für die Tätigkeit der Einsatzkräfte Platz machen und deren Anordnungen Folge leisten

4.2 Maßnahmen nach dem Brand

4.2.1 Schulgebäude erst nach Freigabe durch die Feuerwehr betreten

4.2.2 Vom Brand betroffen gewesene Räume nicht betreten

4.2.3 Alle Wahrnehmungen, die zur Ermittlung der Brandursache dienen können, dem Einsatzleiter

der Feuerwehr, den Vorgesetzten und/oder den Brandschutzbeauftragten bekanntgeben.

4.2.4 Benützte Handfeuerlöscher und sonstige Löscheinrichtungen erst nach Wiederbefüllung bzw.

Instandsetzung an ihren Standorten anbringen.

BEIBLATT ZUR BRANDSCHUTZORDNUNG

Brandschutzbeauftragter .........................................................................

Stellvertreter .........................................................................

Brandschutzwart für .........................................................................

Datum: ................................. Unterschrift: ..............................


VERHALTEN

IM BRANDFALL:

� Alarmieren:

Erforderlichenfalls Räumungsalarm auslösen!

BRAND3.DOC

ALARMSIGNAL: .................

Feuerwehrnotruf � 1 2 2

� Retten:

Gebäuderäumung

A 1

Beilage 3

Brandschutz

Verhalten im Brandfall

Grundsätzlich längs der durch grüne HINWEISSCHILDER

gekennzeichneten Fluchtwege; Ausnahme nach Maßgabe

der Verhältnisse.

a) während der Unterrichtszeit

- jahrgangs/klassenweise unter Aufsicht einer Lehrperson

b) während der Pausen

- gemäß Anordnung von Lehrpersonen oder sonstigen Bediensteten

Sammelstellen

.

.

.

Maßnahmen

Beim Verlassen des Gebäudes:

- Mitnahme der Klassenbücher

- Öffnen von Stiegenhausfenstern (und Brandrauchentlüftungen)

- Rückkehr in den Klassenraum bei verlegtem

Fluchtweg; Öffnen der Fenster und bemerkbar machen!

An den Sammelstellen:

- Überprüfen der Vollzähligkeit der Schülerinnen und Schüler

- Meldung fehlender Schülerinnen und Schüler an den Einsatzleiter der

Feuerwehr- oder Rettungsmannschaften.

� Löschen:

Feuerwehr einweisen,

besondere Gefahren bekanntgeben


BRAND4.DOC

BRANDSCHUTZPLAN

Muster - GRUNDRISSPLAN

A 1

Beilage 4

Brandschutz

Muster Brandschutzplan

(Grundrissplan)


LEGENDE:

BRAND5.DOC

BRANDSCHUTZPLAN

Muster LAGEPLAN

A 1

Beilage 5

Brandschutz

Muster Lageplan


BRAND 6.DOC

A 1

Beilage 6

Brandschutz

Sicherheitsbestimmungen

SICHERHEITSBESTIMMUNGEN für die mindestens einmal jährlich

durchzuführende Brandschutzübung

� Die Lehrer und sonstigen Bediensteten sind anzuweisen, die Durchführung der Übung

nach besten Kräften zu unterstützen. Selbstverständlich haben alle im Schulgebäude

anwesenden Personen an der Übung teilzunehmen.

� Die Art und Durchführung der Übung sind dem Alter der Schüler anzupassen. Sind

Einsatzorganisationen beteiligt, so ist die Planung und Durchführung mit diesen

abzusprechen.

� Den Anordnungen des Übungsleiters und der Einsatzorganisationen ist unbedingt Folge

zu leisten.

� Rettungsgeräte (wie z.B. Sprungpolster, Sprungtücher, Abseilgeräte und Leitern) dürfen

im Rahmen von Übungen nicht benutzt werden. Etwaige Vorführungen dieser

Rettungsgeräte sind den geschulten Einsatzkräften vorbehalten (Vermeidung von

Unfällen).

� Bei Verwendung von künstlichem Nebel ist jede Gefährdung von Personen und Sachen

zu vermeiden

� Nach einer Räumung ist die Vollzähligkeit der Schüler zu überprüfen (Klassenbuch).


BRAND7.DOC

A 1

Brandschutz

EIGENKONTROLLPLAN Beilage 7

Eigenkontrollplan

(Kopiervorlage)

Kontrollgegenstände Zielsetzung bzw. Abhilfe Termin Veranlassung: Durchführung

Organisation

Alarmorganisation

Aktualisierung der Brand- Abstimmung auf eventuelle Neu- zu Schul- BSB

schutzordnung verteilung der Aufgaben oder beginn

aufgrund von Zu- oder Umbauten

udgl.

Festlegung und Verteilung Auflistung und Verteilung der zu Schul- BSB BSB

der Aufgabenbereiche Aufgaben an Personen auf- beginn

grund verschiedener Objektsbe-

reiche (z.B. Werkstätte, Labor

udgl.)

Ausarbeitung bzw. Aktuali- Abstimmung auf eventuelle Zu- zu Schul- BTB BTB

sierung des Brandschutz- und Umbauten beginn

planes

Aktualisierung der Verhal- Abstimmung auf organisatori- zu Schul- BSB BSB

tenshinweise sche Änderungen beginn

Information des Schulper- Information des Schulpersonals zu Schul- BSB BSB

sonals und der Verantwortlichen der beginn

außerschulischen Benützer über:

- Inhalt der Brandschutzordnung BSB BSB

- Aufgabenverteilung BSB BSB

- Verantwortung BSB BSB

- Verhalten im Brandfalle BSB BSB

Schulung in Erster Lösch- Theorethische und praktische zu Schul- BSB Feuerwehr, Brand-

hilfe Schulung einer entsprechenden beginn verhütungsstellen,

Anzahl von Bediensteten in Wir- Fachfirmen

kungsweise und Handhabung der

Handfeuerlöscher und

W dh d t

Information und Unterwei- Umfassende Information aller das zu Schul- BSB BSB

sung der Gebäudenutzer Objekt benützender Personen beginn

(auch Schüler) über:

- mögliche Brandgefahren BSB BSB

- das Verhalten im Brandfall (ge- BSB BSB

mäß Brandschutzordnung)

- vorhandene Fluchtwege und BSB BSB

zugeordnete Sammelplätze

Durchführen von Übungen nach erfolgter Information und zu Schul- BSB BSB

Unterweisung zur Kontrolle des beginn

Ablaufes der Alarmorganisation bzw. bei

Durchführung einer Übung Bedarf


BRAND7.DOC

2

A 1

Brandschutz

Beilage 7

Kontrollgegenstände Zielsetzung bzw. Abhilfe Termin Veranlassung: Durchführung

Periodische Überprüfungen - Brandmeldeanlagen 2J BSB BSB

- Handfeuerlöscher 2J BSB BSB

- Steigleitungen und Wandhy- 1J BSB BSB

dranten

- CO-Warnanlagen 3M BSB BSB

- Gaswarnanlagen 2J BSB BSB

- Automatische Brandschutz- 4J BSB BSB

und Rauchabschlüsse

- Rauchabzugsöffnungen (Stie- 4J BSB BSB

genhäuser)

Führung eines Brand- Laufende Eintragungen und

schutzbuches

W

tung

it

zur

l i

Beseitigung von Mängeln

Betriebseinrichtungen

Elektrische Einrichtungen

- Notbeleuchtung 1J BSB BSB

- E-Installationen 3J BSB BSB

- Blitzschutzanlagen 3J BSB BSB

- Gasinstallationen 3J BSB BSB

laufend BSB BSB

Aufstellung von Wärmege- Standsicherheit, nicht brennbare laufend Schulwart,

BSB, Schulwart,

räten Unterlage, Sicherheitsabstände

H

BSB (+ Lehrpers.)

t

Hauswart

in Strahlungsrichtung, Funktion

der Kontrolleuchte

Anschlußleitungen für be- einwandfreier Zustand laufend Schulwart,

Schulwart, Hauswegliche

Betriebsmittel

H t

wart, Fachfirmen

Elektrische Leitungen, einwandfreier Zustand laufend "-"-"

allgemein

Schalttafeln, Schaltschrän- Zustand, Freihaltung, Verschluß, laufend "-"-"

ke, Sicherungskästen u. ä. Beschriftung

Sicherungen, Schutzschal- Zustand laufend "-"-"

ter Ersatzeinsätze, Beschriftungen 1M

Funktionstüchtigkeit

Schutzgläser und -körbe an Vorhandensein und einwandfreier 1M "-"-"

Leuchten Zustand

Leuchtstoffröhren Austauschen bei Flackern und zu Schul- "-"-"

Flimmern beginn

Notbeleuchtung Zustand, Funktionsfähigkeit prü- 1M "-"-"

fen


BRAND7.DOC

3

A 1

Brandschutz

Beilage 7

Kontrollgegenstände Zielsetzung bzw. Abhilfe Termin Veranlassung: Durchführung

Mechanische und sonstige Einrichtungen

Maschinen Funktionsfähigkeit, Beachtung laufend Schulwart, Sicher- Schul- u. Hauswart

außergewöhnlicher Geräusche heitsbeamter,

und Erwärmung

N

u. Fachlehrpersonal

t

Absauganlagen, Lüftungsanlagen Funktionsfähigkeit, Reinigung laufend "-"-"

Brennbare Ablagerungen Regelmäßige Beseitigung laufend "-"-"

Druckentlastungsöffnungen Funktionsfähigkeit zu Schul- "-"-"

beginn

Treibstoffbehälter, Treib- Dichtheit prüfen laufend "-"-"

stoffleitungen

Ortsfeste und transportable Zustand, Vorhandensein von Rück- laufend "-"-"

Schweißgeräte schlagsicherungen, Schlauchklem-

Feuerungsanlagen, Einzelfeuerstätten

men, Handfeuerlöscher, hitzefeste

Handschuhe, Gasflaschenschlüssel

Fachfirmen

Heizräume Ständige Be- und Entlüftung, un- laufend Schulwart, Schulwart, Haus-

zulässige Lagerungen Hauswart wart, Fachfirmen

Öl- und/oder Gasfeuerung Funktion der Brandschutzeinrichtun- laufend "-"-"

gen, Zünd-, Schnellverschluß- und

G

Gasmangelsicherungen

Tropftasse bei Ölfeuerungen Vorhandensein laufend "-"-"

Versorgungsleitungen Einwandfreier Zustand, Dichtheit laufend "-"-"

Absperrorgane Funktionsfähigkeit 1M "-"-"

Explosionsklappen Gängigkeit 1M "-"-"

Füll-, Schür- und Aschen- Einwandfreier Zustand, Dichtheit laufend "-"-"

türchen

Kehr-, Putztürchen, Reini- Einwandfreier Zustand, Zugäng- laufend "-"-"

gungsöffnungen, Kapseln lichkeit, Sicherheitsabstand zu

brennbaren Stoffen

Rauch- und Abgasrohre Befestigung, Sicherheitsabstand laufend "-"-"

zu brennbaren Stoffen

Lagerung von Feuerungs- in nicht brennbaren Behältern laufend "-"-"

rückständen mit nicht brennbaren Deckeln

Bedienungsvorschriften Vorhandensein, Einhaltung laufend "-"-"


BRAND7.DOC

4

A 1

Brandschutz

Beilage 7

Kontrollgegenstände Zielsetzung bzw. Abhilfe Termin Veranlassung: Durchführung

Lagerungen

Brand- u./oder explosions- Festlegung bzw. Einhaltung der laufend BSB Schulwart, Haus-

gefährliche Stoffe max. zulässigen Lagermengen, wart u. Fachlehr-

Kennzeichnung, Anschläge personal

Miteinander reagierende Getrennte Lagerung laufend BSB

Stoffe (Reagenzien)

Witterungsempfindliche Schutz gegen Niederschläge, Boden- laufend BSB

Stoffe feuchtigkeit und Sonnenbescheinung

Druckgasbehälter Nach Gasen getrennte Lagerung,

B

schriftung, Sicherheitsabstände zu

Allgemeine Ordnung

Wärmequellen, Schutz gegen

S

bestrahlung, Sicherung gegen

U f ll

Beseitigung der Leerbehälter aus

Arbeitsräumen

laufend BSB

Verkehrs-, Fluchtwege Freihaltung in gesamter Breite laufend BSB Hauswart, Schul-

Stiegenhäuser, Notausgän- und unter den Stiegen, ständige wart oder Schuler-

ge Begehbarkeit, Kennzeichnung, halter, ev. fachkun-

ständig öffenbar (unversperrt) dige Person

Hinweisschilder, Hinweis- Vorhandensein, richtige und zu- laufend BSB

zeichen treffende Anbringung, einwand-

freier Zustand, Sichtbarkeit

Rauchverbot Einhaltung laufend BSB

Sauberkeit - Regelmäßige Beseitigung laufend BSB Hauswart, Schul-

brennbarer Ablagerungen auf wart, LP, Fachlehr-

Maschinen, Wärmegeräten, person

Beleuchtungskörpern u.ä. so-

wie aus Arbeitsräumen

- Verbot leicht brennbarer Flüs- laufend

sigkeiten als Reinigungsmittel

- Bereitstellung von Ölbindemit- laufend

tel zur Beseitigung von aus-

fließenden brennbaren Flüssig-

keiten

Abfälle, Putzlappen, Aufbewahrung nur in nicht brenn- laufend BSB, Schulwart,

Verpackungsmaterial baren Behältern mit nicht brenn- Hauswart

baren selbstschließenden Dek-

keln. Regelmäßige Entfernung

bzw. Entsorgung


BRAND7.DOC

5

A 1

Brandschutz

Beilage 7

Kontrollgegenstände Zielsetzung bzw. Abhilfe Termin Veranlassung: Durchführung

Hauptabsperrvorrichtungen Zugänglichkeit, Funktionsfähig- laufend BSB Hauswart

(Strom, Gas, Öl, Wasser, Dampf) keit, Beschriftung Schulwart

Schlüssel Sicherstellen der ständigen Zu- laufend BSB Schulwart

Brandmelde- und Brandbe-

kämpfungseinrichtungen

gänglichkeit sämtlicher Räume, Hauswart

deutliche und dauerhafte Kenn-

zeichnung aller Schlüssel

Fernsprecheinrichtungen jederzeitige Benützbarkeit, Not- laufend BSB BSB

rufnummer der Feuerwehr er-

sichtlich

Brandmeldeanlagen Freihalten der Brandmelder, Zugäng- laufend BSB BSB

lichkeit der Brandmelderzentrale, Schulwart

Sichtkontrollen auf augenscheinliche Hauswart

Mängel, Führung d. Kontrollbuches

Geräte der Ersten und Er- Kennzeichnung, Zugänglichkeit laufend BSB Schulwart

weiterten Löschhilfe und Freihaltung, Zustand und Hauswart

Sauberkeit der Geräte und

Löschdecken, Plombierungen

Steigleitungen und Wand- Freihaltung und Kennzeichnung, Vor- laufend BSB Hauswart

hydranten handensein der Blindkupplungen, Schulwart

Gängigkeit der Absperrschieber und Fachfirmen

Türverschlüsse, Geschlossensein

Ventilen, erfolgte Entleerung vor

Frostperiode

Brandrauchentlüftungsanla- Freihaltung u. Kennzeichnung der

gen, Rauchabzüge

A

lösevorrichtungen, Freihalten der

K

peln und Fenster von Schnee und

Ei

laufend BSB Hauswart

Schulwart

Fachfirmen

Flächen für Einsatzfahr- Gängigkeit der Zufahrtssperren, laufend BSB Schulwart

zeuge Freihaltung von Verparkung, Be- Hauswart

wuchs und Schnee, Kennzeich-

nung (Markierungsstangen und

Schilder)

Löschwasserentnahme- Freie Zufahrt, Zustand, Benütz- laufend BSB Gebäudeerhalter

stellen (Hydrant) samt Zu- barkeit (auch im Winter), Voll-

satzausrüstung ständigkeit der Zusatzausrü-

stung, Beschilderung


BRAND7.DOC

6

A 1

Brandschutz

Beilage 7

Kontrollgegenstände Zielsetzung bzw. Abhilfe Termin Veranlassung: Durchführung

Baulicher Brandschutz

Brand- und Rauchab- Funktionsfähigkeit der Selbst- laufend BSB Haus- bzw.

schlüsse schließeinrichtungen Hauswart Schulwart

Rauchabzugsöffnungen, Funktionsfähigkeit zu Schul- BSB

Stiegenhäuser beginn Hauswart

bzw. bei

Bedarf

Brandschutzklappen Funktionsfähigkeit des Schließ- -”- BSB

vorganges

Lüftungstechn. Anlagen, Funktionsfähigkeit -”- BSB

Notschalter

Brandabschnitte, Unterab- Erhaltung der Brandwiderstands- -”- BTB Fachfirmen

schnitte (Wände, Decken) fähigkeit, nachträgliche Durch-

brüche

Zeichenerklärung:

1J jährlich 4J alle 4 Jahre BSB = Brandschutzbeauftragter

2J alle 2 Jahre 5J alle 5 Jahre BTB = Bautechnische Betreuung

3J alle 3 Jahre 3M vierteljährlich

1M monatlich


BRANDSCHUTZBUCH

BRAND8.DOC

A 1

Beilage 8

Brandschutz

Brandschutzbuch (Muster)

� An jeder Schule ist ein Brandschutzbuch zu führen. Im Brandschutzbuch sind alle

Vorkommnisse bzw. Maßnahmen im Bereich des Brandschutzes einzutragen

(siehe allgemeine Richtlinien für den Brandschutz, Beilage 1, Punkt 10).

� Die Form des Brandschutzbuches kann an jeder Schule frei gestaltet werden

(z.B. gebundenes Buch oder Heft, Ringordner). Wird das Brandschutzbuch als

Ringordner geführt, können der einschlägige Schriftverkehr und diverse

Protokolle (z.B. über Übungen) übersichtlich abgelegt werden.

� Empfehlenswert ist die Führung des Brandschutzbuches als “Tagebuch”, in das

chronologisch alle einschlägigen Vorkommnisse und die gesetzten Maßnahmen

eingetragen werden. Insbesondere sind die durchgeführten Übungen sowie die

durchgeführten Kontrollen zu vermerken.

� Mögliche Spalteneinteilung:

Tag Vorkommnis bzw. gesetzte Maßnahme Unterschrift


Brandschutz-Eigenkontrolle MÄNGELBERICHT Blatt Nr.:

Kontrollorgan Kontrolldatum:

Gegenstand

BRAND9.DOC

Festgestellte Mängel

Bemerkung

Übergeben an: Übernommen am:

A 1

Beilage 9

Brandschutz

Verhalten im Brandfall

erledigt


HINWEISE AUF GESETZE, NORMEN UND RICHTLINIEN

BRAND10.DOC

A 1

Beilage 10

Brandscbutz

Hinweise auf Gesetze, Normen und Richtlinien

ÖNORM B 3800 Teil 1; Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Baustoffe;

Begriffsbestimmungen, Anforderungen, Prüfungen

ÖNORM B 3810 Brandverhalten von Ausstattungsmaterialien; Prüfung von Bodenbelägen

ÖNORM B 3820 Brandverhalten von Ausstattungsmaterialien; Prüfung von Vorhängen

TRVB O 121 Brandschutzpläne

BGBl.Nr. 49/1930 Grundsätzliche Bestimmungen über die Lagerungen von brennbaren

Flüssigkeiten in gewerblichen Betriebsanlagen (in sinngemäßer

Anwendung)

BGBl.Nr. 139/1971 Flüssiggas - Verordnung (in sinngemäßer Anwendung)

BGBl:Nr. 218/1983 Allgemeine Arbeitnehmerschutzverordnung - AAV (in sinngemäßer

Anwendung)

BGBl.Nr. 592/1987 Elektrotechnikgesetz und zugehörige Verordnungen (SNT-Vorschriften)

Einschlägige Landesgesetze und Verordnungen, z.B. Bauordnung,

Feuerpolizeiverordnung, Gasverordnung usw.

ÖNORM F 2030 Teil 1; Kennzeichen für den Brandschutz - Anforderungen

ÖNORM F 2030 Teil 2; Kennzeichen für den Brandschutz - Verwendung und Anbringung

ÖNORM F 2031 Planzeichen für Brandschutzpläne

TRVB 102 Fluchtweg-Orientierungsbeleuchtung

BV 104 Brandgefahren beim Schweißen, Schneiden, Löten und anderen

Feuerarbeiten

TRVB H 105 Feuerstätten für feste Brennstoffe

TRVB O 119 Betriebsbrandschutz - Organisation

TRVB O 120 Betriebsbrandschutz - Eigenkontrolle

TRVB S 123 Brandmeldeanlagen

TRVB F 124 Erste und Erweiterte Löschhilfe

TRVB F 128 Steigleitungen und Wandhydranten

TRVB N 130 Schulen Teil 1 - Bauliche Maßnahmen

TRVB F 134 Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken

TRVB B 148 Feststellanlagen für Brandschutz- und Rauchabschlüsse

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