Ein Update Für 3,6 Millionen - St. Vincenz Krankenhaus Limburg

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Ein Update Für 3,6 Millionen - St. Vincenz Krankenhaus Limburg

Präsentierte komplizierte Gestaltungstechniken im St. Vincenz, die auch den Schwerpunkt ihrer Galerie darstellen:

Galeristin Kirsten Zabel-Leutheuser.

K

ünstler-Persönlichkeiten -

so ließe sich die Präsentation

der Ausstellung der Galerie

auf der Treppe im Foyer

des Limburger St. Vincenz-

Krankenhauses thematisieren.

Galeristin Kirsten Zabel-Leuthäuser

zeigte Werke von sechs

verschiedenen Künstlern: Simon

Dittrich, MARA (Maria

Schmitt-Leibinger), Monika

Dawidowski, Friedlinde Tietzke

und Yoshi Takahashi, sowie

ein Unikat von Johanna Wolff

in Acryl.

Besonders beeindruckten die in

den komplizierten Techniken

der Radierung, der Seriegraphie

und der Farbradierung gestalteten

Bilder – Gestaltungsformen,

die auch den künstlerischen

Schwerpunkt der „Galerie

auf der Treppe“ darstellen.

So leiten beispielsweise MA-

RA`s Kompositionen in ausdrucksvollen

Farben in das

emotionale Reich der Phantasie:

Zauberbilder mit mystischen

Zeichen könnten die Patienten

zumindest zeitweise

von ihren Sorgen ablenken, in

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eine Welt der Träume entführen,

meinte Kirsten Zabel-

Leutheuser, die ihre Exponate

gerade für die Präsentation im

Krankenhaus besonders sorgfältig

gewählt hatte Viele Menschen

fühlten sich von der positiven

Energie gerade dieser

Seriegraphien besonders angezogen.

Sie sind in vielen Farben

gedruckt, so dass intensive

Leuchtkraft und Dynamik entstehen.

Jedes Blatt ist zudem

handüberarbeitet.

Faszinierend auch die „Frau“

von Monika Dawidowski, einer

international bekannten

Künstlerin, die auch Dozentin

an der Würzburger Fachhochschule

für Gestaltung ist. Anmut,

Charme und Eleganz, ja,

auch einen Hauch Extravaganz

hat die Künstlerin ihrer Lady

mit auf den Weg gegeben. Ihr

zur Seite hat die Galeristin Italien-Radierungen

von Simon

Dittrich gestellt. Auch er international

bekannt, ein brillanter

Zeichner, „ein Poet der Linie“,

wie ihn seine Galeristin charakterisiert.

Dittrich entziehe

sich der bequemen Einordnung

in eine der modischen Kunstrichtungen

der Gegenwart – lineares

Gestalten stelle er in

den Mittelpunkt seiner Arbeit.

Seine Werke zeugten von einer

kaum überschaubaren Fülle

neuer Formen. Von unglaublicher

Phantasie beflügelt, erschließe

er dem Betrachter eine

poetische Welt des Abenteuers

und des Märchenhaften: „Der

Zauber seines Linienspiegels

verwandelt die Welt!,“ meint

seine Galeristin...

Anregend auch die Arbeit des

bereits verstorbenen Yoshi

Takahashi, eines japanischen

Künstlers, den die Liebe zu

Paul Klee nach Deutschland

geführt hat. Diese künstlerische

Vorliebe ist auch seinem „Stilleben“

durchaus nachzuvollziehen.

Naturalistisch-heimatverbunden

dagegen die Arbeiten der

Friedlinde Tietze, deren Landschaftsbilder

in Öl Ruhe und

Stille vermitteln , aber auch im

Alltäglichen das Besondere sehen.

Alles in allem ein interes-

Eleganz,

Extravaganz

und viel

Phantasie

Interessantes

Künstlerspektrum der

Galerie auf der Treppe

im St. Vincenz

santes künstlerisches Spektrum,

das bestens geeignet war, dem

besonderen Anliegen „Kunst

im Krankenhaus“ gerecht zu

werden... sp

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