News | Sommersemester 2007 - Munich Business School

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News | Sommersemester 2007 - Munich Business School

Vier Sterne im „karriere“-Test für das Bachelor-Programm der MBS

In der ersten umfassenden Untersuchung der Bachelor-Studiengänge in Deutschland interessiert die

Analysten vor allem die Einsetzbarkeit der Absolventen in den Unternehmen

Die Zeitschrift „karriere“ und der Arbeitskreis

Personal Marketing (dapm) haben in

Zusammenarbeit mit dem Centrum für

Hochschulentwicklung (CHE) die Qualität

verschiedener Bachelor-Studiengänge in

Deutschland verglichen. Besonderes

Augenmerk legten die Tester auf die

Beschäftigungsbefähigung („employability“)

der Absolventen.

Nach Ansicht der Tester erfüllen nur 20 Prozent

der Studiengänge die Anforderungen,

die im Berufsleben an die Absolventen

gestellt werden. Die „karriere“-Redaktion

nannte das Bachelor-Programm der Munich

Business School hierbei als besonders positives

Beispiel und bewertete den Studiengang

im Gesamtrating mit vier von fünf mög-

lichen Sternen. Zudem erhielt der Studiengang

Top-Bewertungen insbesondere in den

Kategorien Internationalität und Praxisbezug.

Für das Studienfach BWL wurden 125 Studiengänge

in ganz Deutschland untersucht.

Zu den bemerkenswerten Ergebnissen

gehören die guten Resultate der Fachhochschulen

und das schwache Abschneiden

der Universitäten. Die Gutachter beurteilten

die Studienprogramme hinsichtlich der

Kriterien Methodenkompetenzen, Sozialkompetenzen,

Praxisbezug und Internationalität.

Nur die mit vier oder fünf Sternen

bewerteten Studiengänge erfüllen nach

Einschätzung der Tester die Ansprüche im

Hinblick auf die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen

für den Job.

News | Sommersemester 2007

Neues Gütesiegel: FIBAA-Akkreditierung für alle MBS-Studiengänge

Die Studiengänge an der Munich Business

School haben eine weitere Aufwertung

erfahren: Zum 1. Juni 2007 hat die wichtigste

Zertifizierungs-Agentur in Deutschland,

die Foundation for International Business

Administration Accreditation (FIBAA) allen

Studiengängen der MBS die Akkreditierung

erteilt. Dies betrifft sowohl die Vollzeit-Studiengänge

mit den Abschlüssen Bachelor

und Master als auch das berufsbegleitende

MBA-Program.

Im Rahmen des mehrmonatigen Akkreditierungsprozesses

bei der FIBAA wurden

Inhalte und Strukturen der verschiedenen

Programme hinsichtlich ihrer akademische

1

Qualität auf Herz und Nieren geprüft. Mit der

Akkreditierung erhalten die Studiengänge

der Munich Business School ein international

wichtiges Gütesiegel, das die hohen

Maßstäbe der Hochschule in Bezug auf ihr

Studienangebot widerspiegelt.

Damit bestätigt die Munich Business School

in der Hochschullandschaft ihre Rolle als Vorreiter

auf dem Gebiet der Qualitätssicherung.

Diese Rolle hatte sie 1999 begründet als

sie vom Wissenschaftsministerium des Freistaates

Bayern als erste private Hochschule

überhaupt die staatliche Anerkennung erhielt.


Ein neues Maß

Der Übergang vom Diplom zu den Abschlüssen

Bachelor und Master lässt

uns die Wege unserer Absolventen aus

einer zusätzlichen Perspektive betrachten.

Nach dem Diplom begannen fast

alle ehemaligen Studenten direkt

ihre berufliche Laufbahn. Unseren

Erfolg bemaßen wir daran, wie sich

unsere Absolventen in ihren Firmen

bewährten – und auch daran, welches

Einkommen und welche Entwicklungsperspektive

unsere Alumni erreichen

konnten.

Insbesondere unter den Bachelor-

Absolventen ist nun die Vielfalt der

gewählten Wege größer. Einige gehen

gleich in die Unternehmen, andere

studieren lieber weiter – an der MBS

oder an einer anderen renommierten

Hochschule – und streben den Master-

Abschluss an. Genau diese Wahlmöglichkeit

bringt auch einen neuen Maßstab

für Erfolg mit sich.

Mit Interesse verfolgen wir deshalb, an

welche Hochschulen es unsere Absolventen

zieht. Und mit Freude sehen wir,

dass der Abschluss an der MBS internationale

Türen z.B. zur Universität

Bocconi in Mailand, der Universität

St. Gallen oder der London School of

Economics öffnet.

Gut zu wissen, dass wir auch dem neuen

Maß für Erfolg gerecht werden.

Herzlichst

Prof. Dr. Stefan Baldi

Dekan der Munich Business School

Summer School Innovationsmanagement

Die MBS organisiert gemeinsam mit dem Management Forum Starnberg

eine mehrtätige Veranstaltung mit hochkarätigen Referenten

Vom 20. bis zum 24. August veranstaltet die

Munich Business School in Berg am Starnberger

See zum ersten Mal gemeinsam mit

dem Management Forum Starnberg die

„Summer School Innovationsmanagement“.

Im Mittelpunkt dieser Kooperationsveranstaltung

stehen alle Elemente, die für

ein erfolgreiches Innovationsmanagement

in Unternehmen entscheidend sind: von der

Generierung und Bewertung der Ideen über

das Prototyping und das Innovationscontrolling

bis hin zu Fragen einer innovationsfreundlichen

Unternehmenskultur.

Zu den Referenten zählen neben Prof. Dr.

Jörg Saatkamp, Prof. Dr. Frank Seger und

Harald Ostermann von der Munich Business

School mehrere erfolgreiche Innovationsmanager

aus internationalen Unternehmen,

darunter:

Begeistert sind die Teilnehmer des MBA-

Programms von ihrem Auslandsaufenthalt

an der Singapore Management University

zurückgekommen. Hautnah konnten die

Studenten den Anspruch dieser Universität

spüren, die mit massiver staatlicher Unterstützung

zu einem Anziehungspunkt für die

besten Wirtschaftswissenschaftler aus aller

Welt geworden ist. Neben Dozenten, die in

Princeton oder Stanford promoviert hatten,

war es mit Augustine Tan vor

allem der ehemalige Büroleiter

des Premierministers Lee

Kuan Yew und langjährige

Vorsitzende des Parlamentsausschusses

für Finanzen,

Handel und Industrie, der den

Gästen aus München einen

umfassenden Überblick über

die Wirtschaft in Asien und

ihre wichtigsten Player vermittelte.

Neben China, Indien und

2

❚ Tom Groth

Chief Visioneer Sun Microsystems, Inc.

❚ Thomas Jungmann

Direktor Innovation Management,

Henkel KGaA

❚ Alexander Grots

Location Head, Ideo GmbH

Das fünftägige Seminar, in dem neben Beispielen

aus den Unternehmen der Referenten

auch Fälle aus Firmen wie 3M, eBay,

Gore oder Oticon analysiert werden, findet

Ergänzung in einem interessanten Abendprogramm,

in dessen Rahmen unter anderem

ein Besuch der O 2-Lounge in München

und ein Austausch mit Innovationsmanagern

des Telekommunikationsunternehmens

geplant sind.

MBA-Studenten zurück aus Singapur

Japan war naturgemäß auch die Wirtschaft

in Singapur ein Schwerpunkt.

„Ein absoluter Pluspunkt dieses Programms“,

fasste MBA-Studentin Ann-

Kathrin Hederer ihre Eindrücke von der

faszinierenden Reise zusammen. Die Studienwoche

in Singapur ist wie der Aufenthalt

an der SDA Bocconi in Mailand fester

Bestandteil des MBA-Programms an der

Munich Business School.


Journalisten wählen MBS-Dozent Jan Runau

zum Pressesprecher des Jahres

Jan Runau, Kommunikationschef der adidas

group und Dozent für Kommunikationsmanagement

an der Munich Business

School, ist von den deutschen Wirtschaftsjournalisten

zum Pressesprecher des Jahres

2007 gewählt worden. Im jährlichen

Ranking des Branchenmagazins „Wirtschaftsjournalist“

belegte Runau den ersten

Platz vor dem Vorjahressieger Peter Pietsch

von der Commerzbank und Bayer-Pressesprecher

Heiner Springer.

Neues MBS-Angebot für Health Care Manager

Die Munich Business School erweitert ihr Angebot um ein berufsbegleitendes

MBA-Programm Health Care Management

An Führungskräfte aus dem Gesundheitsbereich

wendet sich das neue MBA-Angebot

der Munich Business School: In einer

berufsbegleitenden Ausbildung über zwei

Jahre kann man – mit Start zum Frühjahr

2008 – an der MBS den Studiengang Health

Care Management absolvieren. Die Teilnehmer

beschäftigen sich sowohl mit allgemeinen

betriebswirtschaftlichen Themen

wie Strategic Management, Finance and

Accounting oder Operations Management

als auch mit der Weiterentwicklung ihrer

Personal Skills. Darüber hinaus enthält der

Studiengang spezifische Module und

Kurse wie Health Care Systems, Health

Insurance Management, Hospital Manage-

Im Ranking bewerten 150 Wirtschaftsjournalisten

die Arbeit der Kommunikationschefs

der 100 wichtigsten deutschen Unternehmen.

Kriterien sind unter anderem die Professionalität

im Umgang mit Journalisten,

das Informationsniveau, das Wissen über die

Bedürfnisse der Medienvertreter und die Vernetzung

im Unternehmen.

Seine Erfahrungen als PR-Manager gibt der

langjährige adidas-Pressesprecher seit

Beginn des Jahres an die Studenten der

Munich Business School. Gemeinsam mit

dem PR-Berater Martin Fiedler lehrt er an

der MBS Kommunikationsmanagement. Im

Mittelpunkt des Kurses der beiden PR-

Spezialisten steht neben Fallstudien und

praktischen Übungen (wie zum Beispiel der

Vorbereitung und Umsetzung einer Pressekonferenz)

die Vermittlung von Kenntnissen

zu Themen wie Stakeholder-Kommunikation,

Media Relations, Krisenkommunikation

und Interne Kommunikation.

ment, Pharmaceutical and Pharma Management,

e-Health Technologies oder

Medical IT-Systems. Die Inhalte des Programms

beruhen auf den Ergebnissen einer

Marktfeldanalyse, die den Bedarf an entsprechenden

Spezialisten in Unternehmen des

Gesundheitswesens deutlich gemacht hat.

Dozenten des Programms sind sowohl erfahrene

Praktiker aus verschiedenen Bereichen

des Gesundheitswesens als auch Professoren

der Munich Business School und anderer

Hochschulen. Als zusätzliche internationale

Komponente ist ein Auslandsaufenthalt

in den USA in das Programm integriert.

3

Kooperation mit US-Universität

ermöglicht Doppelabschluss

für Master-Studenten der MBS

Die Munich Business School hat mit der

Florida International University in Miami

ein Abkommen über einen Doppelabschluss

im Master-Bereich abgeschlossen.

Damit ist es Studierenden im

Vollzeit-Masterprogramm der MBS möglich,

neben dem akademischen Grad der

MBS auch einen Master in International

Business von der Florida International

University zu erlangen. Das Studienprogramm

verlängert sich hierbei von 20 auf

24 Monate, von denen zwei Semester in

Miami absolviert werden. Mit dem akademischen

Abschluss in den USA besteht

zudem die Möglichkeit, direkt nach

dem Studium eine einjährige Arbeitserlaubnis

für die USA zu bekommen. Die

MBS ist neben der HHL der einzige

deutsche Partner der Florida International

University.

MBS-Dozent veröffentlicht Buch

„Employee Relationship Management”

ERM heißt das Konzept, in dem Waldemar

Stotz, MBA, Dozent und Koordinator

für Unternehmenskontakte an der

MBS, den geeigneten Weg für Unternehmen

sieht, engagierte und effiziente

Mitarbeiter zu gewinnen und zu entwickeln.

In seinem kürzlich im Oldenbourg-Verlag

erschienenen Buch analysiert

der Autor die verbreiteten Defizite

von Unternehmen im Umgang mit den

Beschäftigten als „Human Capital“ und

entwickelt seine Vorschläge für Personalentwickler,

die für ihre Unternehmen im

Wettbewerb um die besten Mitarbeiter

bestehen müssen.


Ein Blick zurück…

Interessante Einblicke in das japanische

Wirtschaftsleben vermittelte die Diskussionsveranstaltung

„Die Rückkehr der

Samurai“, die sich an dem Titel des

gleichnamigen Buches von MBS-Dozent

und EU-Diplomat Albrecht Rothacher

orientierte. Der Autor stellte sich einer

spannenden Diskussion mit Asien-Kennern

wie dem in Japan lebenden Unternehmensberater

Dr. Andreas Moerke und

dem Vorsitzenden der Bundesvereinigung

Restrukturierung, Sanierung und Interimmanagement,

Eugen Angster. Insbesondere

die Vergleiche, die Angster durch

seine langjährige Tätigkeit sowohl in China

als auch in Japan ziehen konnte, lieferten

den Besuchern viele wertvolle und

praktische Hinweise für Gemeinsamkeiten,

vor allem aber Unterschiede im Umgang

mit Wirtschaftsvertretern aus den

beiden asiatischen Wirtschaftsnationen.

Aus China, von der Chinese School of

Administration (CNSA) kamen auch die

Besucher, die von Professoren der französischen

Elite-Hochschule École

nationale d’administration (ENA) an

der Munich Business School begleitet

wurden. Im Rahmen eines Europa-Aufenthaltes,

der sie darüber hinaus nach

Cambrigde und Paris führte, wollten sich

die Hochschullehrer von Chinas wichtigster

Verwaltungshochschule mit verschiedenen

Techniken der Wissensvermittlung

beschäftigen. Die Professoren

der MBS waren von der federführenden

ENA ausgesucht worden, die chinesischen

Gäste in einer ganztägigen Präsentation

vor allem mit den praxisbezogenen

Lehrmethoden der Munich Business

School – insbesondere Fallstudien und

Planspielen – vertraut zu machen.

Glamour, Geld und große Herzen

Mit ihren Sozialprojekten zeigen Studenten der MBS gesellschaftliches

Verantwortungsbewusstsein und leisten Hilfe für Bedürftige

„Ich bin wirklich sehr beeindruckt“ – diese

Wertschätzung ihrer Arbeit durch den bayerischen

Wissenschaftsminister Thomas

Goppel hat die sieben Studenten der Munich

Business School, die die Gala-Veranstaltung

zugunsten der Stiftung „Herz für

Herz – Stiftung für Leben“ organisiert hatten,

mit Sicherheit gefreut.

Dr. Thomas Goppel und das MBS-Team

der „Herz für Herz-Gala“

Doch nicht weniger wichtig war für die

Organisatoren der Veranstaltung im Hotel

„Vier Jahreszeiten“, was unter dem Strich

stand: 24.000 Euro konnten die MBS-Studenten

schließlich mit ihrer überzeugenden

Gala bei den Gästen sammeln und für die

Behandlung herzkranker Kinder in Vietnam

zur Verfügung stellen.

Das MBS-Team von „Play Soccer – get together“

Etwas weniger glamourös, dafür mit Einsatz,

Kampf, Gewinnern und Verlierern ging

das Hallenfußballturnier „Play soccer – get

together“ mit 32 Mannschaften über die

Bühne. Auch hier wurden Spendengelder

gesammelt, und auch hier für einen sozia-

4

len Zweck: Der Gesamtbetrag von über

12.000 Euro wird für die Renovierung eines

Bolzplatzes in Hasenbergl verwendet. Und

auch dieses Projekt fand einen prominenten

Unterstützer: die Organisatoren, unter ihnen

Ex-Bayern-Profi und MBS-Student Christian

Nerlinger, konnten DFB-Sportdirektor

Matthias Sammer für einen Besuch des Turniers

– und natürlich einen Spendenbeitrag

– gewinnen.

Doch nicht alle Sozialprojekte der MBS-Studenten

waren darauf ausgerichtet, mit Hilfe

öffentlicher Aufmerksamkeit Mittel für bestimmte

Zwecke zu sammeln. Ein wesentlicher

Teil der Aktivitäten vollzog sich jenseits

von Kameras und Schweinwerferlicht. Das

Engagement der Studenten beispielsweise

für die Kinder des Blindeninstituts München,

das u.a. die Organisation der Weihnachtsfeier

und der Faschingsfeier, einen Spielenach-

Matthias Sammer beim „Play Soccer – get together“

mittag, gemeinsame Herbst-Spaziergänge

sowie eine Schifffahrt auf dem Starnberger

See umfasste. Oder die gemeinsamen

Unternehmungen von Studenten mit den

Bewohnern des Alfons-Hoffmann-Hauses,

eines Altenheims in München, aus denen

sich sehr intensive persönliche Beziehungen

ergeben haben. Diese Beziehungen –

wie auch beispielsweise die zum Horizont

e.V., einer Initiative zur Unterstützung

obdachloser Kindern und ihrer Mütter –

werden mit Sicherheit länger halten als für

die Dauer eines Sozialprojekts.


Netzwerk – Unternehmer von der MBS suchen

sich Mitarbeiter an der MBS

Den Einstieg in den Beruf zu finden, ist für die

meisten MBS-Absolventen kein Problem.

Auch für Sophie Bittersohl nicht, die wie viele

andere Studierende ihren künftigen

Arbeitgeber schon während des Studiums

kennenlernte. Das Spezielle an ihrem Einstiegsjob:

Ihr Arbeitgeber, die Firma usedsoft

(www.usedsoft.com), wurde Ende 2003 vom

MBS-Absolventen Thomas Huth gegründet.

Funktionierendes Alumni-Netzwerk:

Sophie Bittersohl und Thomas Huth

Die Anstellung von Sophie Bittersohl im Unternehmen

eines Gründers von der MBS ist

kein Zufall. Denn Thomas Huth, der selbst

1999 sein Diplom an der MBS erworben hat,

ist hier auch als Dozent tätig und lehrt im Bereich

Unternehmensgründung und Businesspläne.

Über die Lehrveranstaltungen entstanden

der Kontakt und die Wertschätzung.

Nach ihrem Diplom-Abschluss im vergangenen

Jahr fing Sophie Bittersohl bei usedsoft

an. Seit März 2007 baut sie das Geschäft der

usedsoft sowie den Handel mit gebrauchten

Software-Lizenzen in der Schweiz auf.

Christof Schulte, Florian Mesch

So weit, dass er Absolventen von der MBS

als feste Mitarbeiter einstellen könnte, ist

Florian Mesch noch nicht. Aber über MBS-

Studenten, die ihm das eine oder andere

Marketing-Thema bearbeiten könnten, denkt

er schon nach. Direkt nach seinem Diplom-

Abschluss im vergangenen Jahr hat er mit

einem Partner das Unternehmen solpuri

(www.solpuri.com) gegründet. Nachdem er

sich eigentlich schon dagegen entschieden

hatte, die familiäre Tradition der Herstellung

von Outdoor-Möbeln fortzuführen, kam er

während der Diplomarbeitsphase doch wieder

auf den Geschmack. So entwickelte er in

der Abschlussarbeit sein Konzept samt Businessplan

für die Herstellung und den Vertrieb

hochwertiger Outdoor-Möbel. Und direkt

danach ging er an die Umsetzung. Es folgte

die Aufbauarbeit eines Gründers, mit acht

Reisen nach Asien und 80.000 Kilometern im

Auto. Er habe zwar seit dem vergangenen

Sommer höchstens dreißig Mal im eigenen

Bett in München geschlafen, sagt Florian

Mesch, aber: „Es war genau die richtige

Entscheidung, und es hat sich gelohnt.“

Diese Gründererfahrung hat Moritz Keller

schon vor längerem gemacht – auch wenn

er sein Studium erst in diesem Jahr abschließt.

Schon seit 2004 gibt es seinen

Versandhandel Keller Sports (www.kellersports.de),

der auf Tennisutensilien aller Art

spezialisiert ist. Gemeinsam mit seinem

Bruder Jakob hat er im Keller des elterlichen

Hauses in Gräfelfing begonnen.

10.000 Kunden haben inzwischen bei den

Brüdern bestellt, die nach Einschätzung der

Zeitschrift „tennis magazin“ den am

schnellsten wachsenden Tennis-Versender

in Deutschland darstellen. Inzwischen sind

alle großen Firmen im Sortiment des Online-

Shops zu finden. Seit Juli ist auch adidas

dabei – Moritz Keller hatte zuvor die Möglichkeit

genutzt, Jan Runau anzusprechen –

den Kommunikationschef des Sportausrüsters,

der als Dozent an der MBS tätig ist.

Und wenn Moritz sein Studium beendet hat,

wird sein Bruder Jakob damit beginnen.

Auch er will BWL studieren, beworben hat

er sich unter anderem an der MBS…

5

Ein Blick voraus…

Für den 19. Oktober 2007 haben

Studenten des 6. Semesters ein MBS-

Symposium unter dem Titel „Spitzensport

und Wirtschaft – erfolgreich

voneinander lernen“ geplant. Die

Schirmherrschaft über die Veranstaltung

hat der bayerische Wirtschaftsminister

Erwin Huber übernommen. Das Konzept

sieht Vorträge und Workshops vor,

in denen ehemalige Leistungssportler,

Sportmanager, Wissenschaftler und

Unternehmensmanager miteinander

und mit den von vielen Hochschulen

teilnehmenden Studenten ins Gespräch

kommen. Das genaue Programm wird

unter www.munich-business-school.de

veröffentlicht, die Teilnehmerzahl ist auf

200 begrenzt.

Schon zuvor startet am 29. September

2007 die zweite Auflage des Alumni

Homecoming. Wie bei der Premiere im

Sommer 2005 wird es am Abend eine

gesellige Veranstaltung geben.

Außerdem lohnt es sich, regelmäßig die

Veranstaltungsankündigungen auf der

Website der MBS anzuschauen – dort

werden u. a. die endgültigen Termine für

die Benefizveranstaltungen von Studenten

zu finden sein:

www.munich-business-school.de


Ein Wort der MBS-

Studentensprecher

Liebe Freunde der MBS,

heutzutage weiß ein jeder, dass Internationalität

im Zuge der Globalisierung für

die Wirtschaft immer wichtiger geworden

ist – somit auch für Hochschulabsolventen!

An der MBS gehört die

schon von Anfang an internationale

Ausrichtung der Studiengänge genauso

dazu wie die fest integrierten Auslandsaufenthalte.

Als Vertreter der Studenten freuen wir

uns ganz besonders, dass das weltweite

Angebot für ein Auslandssemester

stetig wächst und ebenso, dass Studenten

der Munich Business School

gern gesehene Gäste an den Hochschulen

im Ausland sind. Fernab der

Partnerschaften zieht es Studenten

immer wieder in neue Regionen. Als Pioniere

unter den Studenten entdecken sie

neue Länder, Kulturen und neue Bildungseinrichtungen

und engagieren

sich somit auch indirekt am Ausbau des

globalen Netzwerks für die MBS. Lassen

Sie sich inspirieren von einigen Impressionen

aus den unterschiedlichsten

Ländern.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim

Träumen von fernen Kulturen!

Ihre Studentensprecher

Stefan & Tim

studentensprecher@munich-business-school.de

Granada

Als Pioniere wagten sich Ulrike Haidenthaller

und ich im Februar 2006 auf spanisches

Neuland. Wir hatten uns für unser erstes

Auslandssemester etwas Besonderes ausgesucht:

die „Universidad de Granada“ im

schönen Andalusien. Neben der traumhaften

Lage am Fuße der Sierra Nevada und

der berühmter Alhambra hat Granada als

Spaniens größte Studentenstadt jedoch

noch viel mehr zu bieten. Das arabische Altstadtviertel

„Albaizín“ mit seinen Teestuben

und Zigeunerläden erinnert an die maurische

Vergangenheit der Stadt, und das Angebot

von Tapas in den unzähligen Lokalen

der Stadt ist schier endlos. Mit seinen

280.000 Einwohnern ist Granada als Stadt

sehr übersichtlich, und seine Lage mitten in

Andalusien ist idealer Ausgangspunkt für

Ausflüge zum Meer oder nach Sevilla,

Cordoba, Gibraltar usw.

Das wir nicht die einzigen Austauschstudenten

in Granada waren merkten wir

schnell; überall traf man „Erasmus-Studenten“

jeglicher Nationen und das Angebot

der Uni für die vielen Gaststudenten war

mehr als umfangreich. Der Kontakt zu Einheimischen

kam allerdings auch nicht zu

kurz. Von der Uni wurde allen Erasmus-Studenten

ein Tutor zugeteilt. Unser „José“ half

uns glücklicherweise bei der Wahl der Kurse,

dem Finden der Räume, dem Übersetzen

des Menüs in der Mensa etc.

Jeder, der also das „typische“ Spanien kennen

lernen möchte, ist an der Universidad

de Granada genau richtig. Hier gibt es die

Stierkämpfe, den Flamenco, Tortilla, Paella

und Sangria, stolze Spanier und viele Feste.

6

Andrea Wellmann

Tokio

„Die Japaner sind wirklich ganz anders“ war

die treffendste Beschreibung, die man in

diversen europäischen Cultural Management-Vorlesungen

gefunden hatte.

Aber auch ebenso anders als man den

Stereotyp bei uns kennt. Im Rahmen meines

2. Auslandssemesters konnte ich an der

Sophia University in der größten Stadt der

Welt studieren. Ein schöner und praktischer

Campus erhebt sich im nördlichen Zentral-

Tokio und ein wirklich internationaler Mix

von Studenten engagierte sich in einer noch

nie gesehenen Vielzahl von Initiativen! Das

Studienangebot war vielfältig und durch

Referenten Tokioter Unternehmen und

diverse Case Studies äußerst praxisorientiert.

Nicht weniger international waren

die Bekanntschaften. Mit Franzosen, Mexikanern,

Brasilianern, Amerikanern, Koreanern,

Chinesen und natürlich Japanern ging

es öfters nach der Vorlesung mal ins

„Isakaya“ wo man bei viel Rauch, Lärm und

Bier Geschichten aus aller Welt austauschte.

Die Japaner an sich sind wie erwähnt

immer sehr höflich und freundlich und

als „Gaijin“ (Ausländer) hat man sowieso

eine Art Bonus für „Fehlverhalten“. Daher

braucht man auch sicherlich keine Angst zu

haben, wenn man das erste Mal in Japan

ist. Zum Abschluss bleibt daher zu sagen,

dass diese Monate in Japan sicherlich die

härtesten, aber auch die lehrreichsten und

schönsten Monate in meinem Leben waren

und mich für die Zukunft ein großes Stück

vorwärts gebracht haben. Daher kann ich

nur jedem raten: Go Nippon!!!

Markus Throll


San Diego

Die Stadt ...

... ist schön, sauber und wirklich sicher!

Durch die Trolley (Straßenbahn) und das

Bus-System ist man gut an alle Teile der

Stadt angebunden. Jedoch benötigt man

für Trips nach außerhalb zwingend ein Auto.

Einige Supermärkte haben 24/7 geöffnet,

was richtig angenehm ist. Service wird bei

den Amis in jedem Fall groß geschrieben.

Zu den Hauptattraktionen in San Diego zählen

der weltbekannte Zoo und Seaworld, die

ihr Eintrittsgeld auch wert sind! Strände gibt

es ja auch jede Menge. La Jolla (der schönste

Strand von San Diego) ist zum Surfen

und ruhig Sonnen zu empfehlen und Mission,

Ocean sowie Pacific Beach, wenn man

auf buntes Strandtreiben steht.

Die Menschen ...

... in San Diego sind kulturell sehr bunt

gemischt. Von Südamerikanern über Afro-

Amerikaner bis hin zu Asiaten und Europäern

ist hier jeder Kontinent vertreten. Die

Zahl unfreundlicher Menschen, die wir in

den fünf Monaten in San Diego kennen

gelernt haben tendiert ungefähr gegen Null!

Die meisten waren auch super Deutschenfreundlich!

Für Amis ist es sowieso immer

ein Erlebnis, jemanden aus Europa zu treffen.

Auffällig ist jedoch, dass viele nicht wirklich

wissen, was overseas bei uns passiert,

weder politisch noch geografisch. Das liegt

sicherlich am herrlichen

Wetter und der

ausgeprägten Entertainment-Landschaft

in Kalifornien, die einen

ernstere Themen leicht

vergessen lassen.

Der SDSU Campus

... ist auch einfach nur beeindruckend, sehr

modern und sauber gehalten. Da merkt

man, warum man im Vergleich zu Deutschland

„ein wenig“ mehr Studiengebühren

zahlen muss. Die Bibliothek ist riesig und es

gibt z.B. auch mehrere Food Corners, wo

man Mittag essen kann. Das top moderne

Gym verfügt über 4(!) Basketball-/Fußball-

felder, 3 weitläufige Trainingsbereiche sowie

Sauna, Kletterwand und bald sogar über

eine Schwimmlandschaft!

Kurse und Anrechnung

Die SDSU verfügt über ein breit gefächertes

Kursangebot mit den Schwerpunkten

Business und Communication. Die ersten

zwei Uni-Wochen waren wegen des Kurse

crashens (crashen = „reinbetteln“) sehr

stressig.

In den Kursen herrscht meistens absolute

Ruhe und gesprochen wird eigentlich

nur wenn der Professor eine Frage stellt.

Es gibt relativ viele

Hausaufgaben und

4 Kurse klingen

im ersten Moment

wenig, füllen aber

die Freizeit gut aus.

Sehr von Vorteil bei

der Wahl der Kurse

ist zudem, dass es

immer eine „Syllabus“ = Lehrplan gibt, in

der detailliert aufgeschrieben ist, was wann

in dem Kurs gemacht wird, wie die Benotung

ist und wann welche Klausuren oder

Zwischenprüfungen stattfinden.

Wohnen ...

... ist nicht unbedingt kostengünstig in San

Diego. Wir haben off Campus in La Mesa

gewohnt, was bis

auf wenige Einschränkungen

aber

nur zu empfehlen

ist. Die durchschnittlichenMietpreise

für ein Zimmer

liegen in San

Diego so zwischen

$ 600-800. Daher unbedingt schon im Voraus

eine Unterkunft besorgen oder 1-2

Wochen vor Uni-Beginn dort sein und

www.craigslist.com durchforsten.

Parties

Da hat San Diego natürlich auch einiges zu

bieten!! Donnerstag, Freitag, Samstag sind

7

die party days in der college area. Da heißt

es einen ordentlichen Akzent aufsetzen und

die Bouncer der Frat-Häuser davon zu

überzeugen, ein paar coolen Deutschen

eine noch coolere Party zu zeigen ;)

Sollte man gesehen haben.

Pacific Beach ist der Stadtteil, den ihr

ansteuern solltet, wenn ihr auf Tanzen bei

Surf-Atmosphäre steht. Hier reiht sich wirklich

eine Bar an die andere und die Leute

sind locker drauf!

In Downtown San Diego geht man eher chic

aus. Im Gaslamp Quarter kann man schön

essen und danach in der 4th oder 5th street

sehr gut weggehen.

Die Kosten ...

... sind ja meistens

der ausschlaggebende

Punkt, ob man ein

Semester im Ausland

machen kann oder

nicht. Für die Fördermöglichkeiten

von DAAD bis hin zum Auslands-BAföG

(im Gegensatz zum Inlands-

BAföG muss hier nichts zurückbezahlt werden

und die Etat-Grenzen der Eltern werden

weiter gefasst), sollte man sich auf alle Fälle

bewerben und sehen, ob man finanzielle

Unterstützung erhält. Dennoch sollte man

aber schon mit einem hohen Kostenumfang

für das Semester rechnen. Monatlichen

Ausgaben (für Verpflegung, Trips, Parties,

Shopping) dürfen nicht unterschätzt werden.

Fazit

Alles in Allem kann man nur sagen, dass es

eine 1a Erfahrung war, für ein Auslandssemester

nach San Diego gegangen zu sein.

Ganz zu Schweigen vom Wetter und den

unendlichen Möglichkeiten, die einem Kalifornien

bietet! Zudem gibt es die Möglichkeit,

in der Umgebung viele weitere Städte

zu besuchen. Falls Ihr Euch also überlegen

solltet, ob sich der Aufwand und die Mühen

für ein Semester an der San Diego State

University lohnen, können wir nur sagen:

Yes, definitely!

Marcus Pietsch & Matthias Lapp


Treffen Sie uns persönlich

… auf Messen in ganz Deutschland

Gerne stehen wir für Sie auch zu einem persönlichen Beratungsgespräch an unserem

Messestand zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach an.

❚ 28. + 29. September 2007: EINSTIEG Abi Berlin

❚ 19. + 20. Oktober 2007: EINSTIEG Abi München

❚ 20. Oktober 2007: World MBA Tour Frankfurt / Main

❚ 25. Oktober 2007: World MBA Tour München

❚ 28. + 29. November 2007: Absolventenkongress Köln

… oder für Bachelor-Interessenten beim Tag der offenen Tür an der

Munich Business School

Der Tag der offenen Tür an der Munich

Business School bietet eine gute Gelegenheit,

sich persönlich von unseren Programmen

zu überzeugen und sich einen ersten

Eindruck von uns, unseren Studenten und

Dozenten sowie den Räumlichkeiten der

Munich Business School zu bilden.

Dabei beginnt das Programm mit einer

kurzen Präsentation, die Sie mit allen Infor-

mationen rund um die MBS und dem

Bachelor-Studiengang versorgt. Anschließend

erwarten Sie mehrere kurze „Stationen“,

bei denen Sie Eindrücke von unseren

Unterrichtsmethoden, Studieninhalten und

dem besonderen Fokus auf Internationalität

gewinnen werden.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch

den ganzen Tag über für Ihre individuellen

Fragen zur Verfügung!

❚ 10. November 2007

10-14 Uhr: Tag der offenen Tür

Informationen rund um den

Bachelor-Studiengang

❚ 23. Februar 2008

10-14 Uhr: Tag der offenen Tür

Informationen rund um den

Bachelor-Studiengang

… oder zu den Master- & MBA-Info Sessions an der MBS

Die Master- & MBA-Info Sessions an der

Munich Business School richten sich an

alle Interessenten, die sich für ein Aufbaubzw.

ein Weiterbildungsstudium interessieren.

Sie bieten eine gute Gelegenheit,

sich persönlich von unseren Programmen

zu überzeugen und sich einen ersten Eindruck

von uns, unseren Studenten und

Dozenten sowie den Räumlichkeiten der

Munich Business School zu bilden.

❚ 08. September 2007; 15 Uhr

❚ 23. Oktober 2007; 18:30 Uhr

❚ 14. November 2007; 18:30 Uhr

❚ 30. November 2007; 18 Uhr

❚ 12. Januar 2008; 15 Uhr

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Bewerbungsschlüsse für 2008

❚ MBA in General Management &

MBA in Health Care Management

Beginn: März 2008

1. Runde: 15. September 2007

Interviewtermine: Oktober 2007

2. Runde: 15. November 2007

Interviewtermine: Dezember 2007

3. Runde: 15. Januar 2008

Interviewtermine: Jan. / Febr. 2008

❚ Bachelor in International

Business – Beginn Sept. 2008

1. Runde: 15. März 2008

Aufnahmeprüfung am

29./30. März 2008

2. Runde: 30. April 2008

Aufnahmeprüfung am

16./17. Mai 2008

3. Runde: 01. Juni 2008

Aufnahmeprüfung am

20./21. Juni 2008

❚ Master in International Business

Beginn September 2008

1. Runde: 15. April 2008

2. Runde: 15. Mai 2008

3. Runde: 15. Juni 2008

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Munich Business School

Elsenheimerstraße 61

D-80687 München

Telefon +49 (0)89 54 76 78-0

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Martin Fiedler, Stephanie Raiser

Gestaltung

Stephanie Raiser

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