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Schulbesuche International 2012/131Neuseelandmehr ab Seite 48!Team/Einführung Seite 2Unser 360 o Konzept Seite 4Perspektiven Seite 6Gastfamilie werden Seite 18Forschungsprojektmit der Uni Bonn Seite 19Mit den Kanadiern feiern Seite 24High School Infotour Seite 25Leben & Schulalltagin Golden Seite 28Nach der Mittleren Reife Seite 29Schule in Australien Seite 42Ferienprogramme Seite 46Elternerfahrungen Seite 66Vorbereitungsseminar Seite 70Soziales Engagement Seite 71Sechs Austauschschülerblicken zurück Seite 78Ablauf Seite 80Impressum Seite 81Preisliste & Anmeldung eingelegtHigh School auf See Seite 44USAClassic Seite 10Select Seite 12KanadaSelect Seite 20Provinzen Seite 22AustralienClassic Seite 34Select Seite 36NeuseelandSelect Seite 48Schulen Seite 50Argentinien Seite 68Spanien Seite 72Frankreich Seite 74Irland Seite 76Stepin im Web Seite 81Work, Study & Travel Seite 82


2 www.stepin.de»Ich habe so viel für mein Leben gelernt,tolle Menschen getroffen undeinfach eine unvergessliche Zeit erlebt.Ich bin froh und stolz auf mich.«Seit vielen Jahren sind solche Erfahrungen von Mädchen undJungen, die mit uns ins Ausland gegangen sind, der schönsteAnsporn für unsere Arbeit.Mit unserem Leitspruch »Hör´nie auf, neugierig zu sein!«möchten wir alle jungen Menschen zwischen 14 und 18 Jahrendazu ermuntern, den großen Schritt zu wagen. Habt Mut!Nutzt die einmalige Chance! Ein Schulbesuch im Ausland lohntsich sehr.Ein neues Land kennen zu lernen, dort in einer Familie zu lebenund Freundschaft mit anderen jungen Leuten aus aller Welt zuschließen, ist eine Erfahrung, die Ihr ein Leben lang behaltet.Selbstverständlich werden sich auch Eure Sprachkenntnisseverbessern, mehr noch, Ihr werdet einenganz neuen Zugang zum Lernen bekommen.Lasst Euch begeistern von Kameradschaft,tollen Fächern, die es in Deutschland garnicht gibt, und zahlreichen sportlichen undkulturellen Aktivitäten an Eurer High School.Eine gute EntscheidungNatürlich richtet sich unser Appell auch an die Eltern. Studienhaben gezeigt, dass ein Schulaufenthalt im Ausland jungenMenschen einen Entwicklungsvorsprung von bis zu drei Jahrensichert. Sie werden erstaunt sein, wie viel offener und selbstständigerIhr Kind ist, wenn es zurückkehrt.Das drückt sich auch in besseren schulischenLeistungen aus.Wenn man Neuland betritt, ist es gut,einen erfahrenen Partner an seiner Seitezu haben. Stepin bietet Eltern und Schülernprofessionelle, persönliche Beratungund Betreuung. Mit intensiver Vorbereitungin Deutschland, durchgängiger Begleitungwährend der Austauschzeit und attraktivenAngeboten für Returnees.Matthias Ohm,GeschäftsführerFür jeden das perfekte ProgrammGanz wichtig ist, dass das gewählte Programm zur Persönlichkeitdes Austauschschülers passt. Deshalb nehmen wir uns vielZeit, im individuellen Gespräch mit Eltern und Schülern dasoptimale Angebot zu finden. Der aktuelle Katalog steckt vollerfaszinierender Möglichkeiten, die bestimmt schon jetzt großeVorfreude wecken.Frank Arens,Geschäftsführer


Schulbesuche International 2012/133Das Stepin-High School-Team.Die USA sind sicherlich der »Klassiker« für alle, die den legendärenamerikanischen High School Spirit erleben wollen. Hoch imKurs steht auch Kanada. Hier haben wir unser Programm angebotstark erweitert. Austauschschüler können ihre Lieblingsprovinzwählen. Eine großartige Natur, nette, weltoffene Menschen undein anerkannt gutes Schulsystem sind überall garantiert.Ganz weit weg das große Abenteuer erleben – da denken vielesofort an Australien. Ein Paradies für Outdoor-Fans ist Neuseeland.Das gute PISA-Ranking und eine gezielte Schulwahlmachen das Land zusätzlich attraktiv.Für Leute mit Entdeckergeist sind aber auch Argentinien oderunsere europäischen Nachbarländer lohnende Ziele. Wir wünschenviel Spaß beim Stöbern in unserem Katalog!Unsere fünf LeitsätzeInnovationWir beschreiten neue Wege in der Programmentwicklung und imKulturdialog.QualitätUnsere Programme und unser Partner-Netzwerk haben höchstesNiveau.IndividualitätWir beraten individuell und bieten unseren Teilnehmern maßgeschneiderteProgramme an.SicherheitUnsere Empfehlungen beruhen auf langjähriger Erfahrung.EngagementKompetenz, Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein leitenunser Handeln.my.stepin.deAuf der myStepin-Site können unsere Austauschschüler ihrenindividuellen Reiseblog eröffnen, andere Reisende treffen,Erfahrungen austauschen, sich verabreden und neue Freundegewinnen.Wer uns persönlich kennen lernen will, hat dazu auf rund 100Veranstaltungen im Jahr Gelegenheit. Die aktuellen Terminestehen auf unserer Website.Alle unsere Mitarbeiter sind selbst im Ausland gewesen undbegeistert zurückgekommen. Sie wissen, wovon sie reden. Undbrennen darauf, künftigen Austauschschülern ähnlich beeindruckendeErfahrungen zu vermitteln und Eltern davon zu überzeugen,dass ein maßgeschneidertes High School-Programmdas beste ist, was sie ihren Kindern geben können. Gemeinsamplanen wir eine unvergessliche, lebensprägende Erfahrung!Willkommen in der Stepin-Community!Und so geht es weiterWork, Study & Travel und Sprachreisen ab 18 JahreFordern Sie unsere Kataloge an: Tel.: 0228/95695-0Stepin, Beethovenallee 21, 53173 Bonnwww.stepin.deDie eigenen Töchter und SöhneJungen Menschen den Weg zu bereiten für einen schönen underfolgreichen Schulbesuch im Ausland ist unser täglich Brot.Doch wenn es um die eigenen Kinder geht, fiebert man in ganzbesonderem Maße mit.Unsere beiden Geschäftsführer Frank Arens und Matthias Ohmkonnten diese Erfahrung in den letzten Jahren gleich mehrfachmachen. »Professionalität hin oder her – man wechselt einfachvon der Berufsperspektive in die Elternper s pektive«, beschreibtFrank Arens seine Gefühle.Die sehr unterschiedlichen Biografien der Sprösslinge zeigenauch, dass es keinen Königsweg gibt, sondern jedes Kind seineneigenen Weg finden muss. »Bei unserer Tochter war schon allesfür Australien organisiert, aber in letzter Minute hat sie sichdann umentschieden«, erinnert sich Frank Arens. Der Weg seinerTochter führte am Ende zu einem dreijährigen Studium in dieUSA. Sein ältester Sohn war zum Schüleraustausch in Australien.Dem jüngeren fehlte lange Zeit das Selbstvertrauen, er entschiedsich dann jedoch, ein halbes Jahr in Kanada zu verbringen. SeinMut wurde belohnt. Wie er im Ausland seine Talente entdeckteund diese gefördert wurden, berichtet Niklas auf Seite 29.Der älteste Sohn von Matthias Ohm studiert – nicht weit vomVater entfernt – in Maastricht. Den jüngeren zog es schon frühnach Kanada. »William wollte gerne in ein Internat, um mehrFreiheit von der Familie zu haben und andererseits auch mitGleichaltrigen zusammen zu sein«, erklärt Matthias Ohm. »Essollte ein kanadisches Internat sein mit starken schottischenBindungen. William hat eine schottische Großmutter underinnert sich gerne an unsere Spaziergänge in seiner Kindheitüber die kanadischen Schlachtfelder, wo die Schotten gegendie Engländer verloren haben. Geschichte ist seine große Liebe.Kanada war für ihn die perfekte Verbindung von neuer und alterWelt. Außerdem wollte er in einer Band spielen. Auch dafür gabes in Kanada beste Voraussetzungen.«Was William Ohm in den zwei Schuljahren am St. Andrew´sCollege in Aurora/Kanada erlebt hat, schildert er in seinemErfahrungsbericht unter stepin.de/Erfahrungsberichte.Frank Arens und Matthias Ohm, Stepin, Bonn, Juli 2011


4 www.stepin.deUnser 360 o - KonzeptRundum-Service aus einer HandBremerhavenOldenburgKielHamburgHannoverRheineMünsterMülheim a.d. RuhrBochumKrefeldDüsseldorfBonnEisenachBerlinDresdenJ UGENDBERATERNETZWERKFrankfurtWiesbadenNürnbergHeidelbergStuttgartFreiburgBambergMünchenPersönliche Beratung und Be treuung:Von der ersten Aufbruchssehnsuchtbis zum Returnee-Treffen»Ein einmaliges, unvergessliches Erlebnis. Gerne wäre ich nochlänger geblieben.« Wenn wir Austauschschüler so schwärmenhören, wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben. DieserWunsch leitet unser Handeln: Wir wollen uns ein möglichstgenaues Bild von dem künftigen Austauschschüler machen,ihm aus der Vielfalt der Möglichkeiten das Programm empfehlen,das optimal zu ihm passt, und ihn und seine Elterndann – gemeinsam mit unseren Partnern – während derganzen Austauschzeit begleiten: Das umfasst eine intensiveVorbereitung in Deutschland, gute Betreuung im Gastlandund ein attraktives Angebot für die Rückkehrer (Returnees).Das alles gehört zu unseremRundum-Service:1. InfoveranstaltungenUnser Service beginnt bereits, bevor Sie sich für ein Stepin-Programmentscheiden: Das Stepin-Team ist in ganz Deutschlandunterwegs – besucht Jugendbildungsmessen und Infoveranstaltungenin Schulen. Austauscherfahrene Mitarbeiter stellen dieunterschiedlichen Programme vor, beantworten alle Fragen zumThema Schüleraustausch und geben wertvolle Tipps rund umden Aufenthalt in den jeweiligen Ländern. Returnees berichtenvon ihren Erfahrungen.Das High School-Team ist das ganze Jahr unterwegs. AktuelleTermine und Veranstaltungsorte stehen auf unserer Websiteunter stepin.de/Infoveranstaltungen.2. Individuelles BeratungsgesprächEin Schulaufenthalt im Ausland ist eine sehr persönlicheEntscheidung von großer Tragweite. Deshalb laden wir Elternund Austauschschüler zu einem individuellen unverbindlichenBeratungsgespräch ein. Das Gespräch führen wir ent weder inunserem Bonner Büro oder – auf Wunsch – auch gerne in derNähe Ihres Wohnortes. Stepin verfügt deutschlandweit überein dichtes Netzwerk von erfahrenen Jugendberatern, so dassniemand weit reisen muss (siehe Karte oben).Unser High School-Team stellt die Programme im Detail vor,erläutert, was Austauschschüler im Land erwartet und schaut, obsich das mit dem Profil des Interessenten verträgt. Hier kann esdurchaus sein, dass wir zu einem anderen Land oder Programmraten, das unserer Erfahrung nach besser zum Charakter, zuden Zielen oder Talenten des Schülers passt.3. Optimale SchulplatzierungIst die Entscheidung für ein bestimmtes Programm gefallen,beginnen die Vorbereitungen für die Ausreise. Wir kümmernuns um einen passenden Schulplatz.4. Ausgewählte GastfamilienDie »zweite Familie« im Ausland bietet den Schülern eine hervorragendeMöglichkeit, viel über Kultur und Alltagsleben ihresGastlandes zu erfahren, Sprachkenntnisse zu festigen und auszubauen.Die Gastfamilien werden von unseren Partnern vor Ortsorgfältig ausgewählt und es besteht die Möglichkeit, Kontaktmit den Gasteltern aufzunehmen.5. Info-Rundbriefe und HandbücherIn den Wochen vor der Ausreise erhalten die Teilnehmer informativeRundbriefe, in denen sie viele aktuelle Informationen rundum das ausgewählte Programm finden. Eine Fülle von wertvollenPraxistipps für den Aufenthalt im Gastland bieten auch dieHandbücher, die Schüler und Eltern vor der Abreise erhalten.


Schulbesuche International 2012/1356. ElternseminarUngefähr drei Monate vor der geplanten Ausreise veranstaltetStepin Elternseminare in verschiedenen Städten. Eltern erhaltendarin sowohl von unseren Mitarbeitern als auch von ehemaligenProgrammteilnehmern viele wertvolle Tipps rund um Gastfamilien,Flüge, Ansprechpartner vor Ort, Visum und Versicherung.7. Interkulturelles Training für SchülerAuf spielerischer Basis erfahren die Teilnehmer an einem zweitägigenVorbereitungsseminar mehr über »Kultur und Kommunikation« weltweit sowie in ihrem Gastland im Speziellen. DasGanze ist umrahmt von Fun-Aktivitäten und geselligem Miteinander.Ehemalige Teilnehmer berichten von ihrem eigenenAufenthalt und beantworten den Schülern gerne alle Fragen.8. Returnee-NetzwerkEhemalige Austauschschüler stehen den Teilnehmern gerne fürInformationen über den Aufenthalt an einer ausländischen Schulezur Verfügung und berichten über ihre Erfahrungen im Ausland.9. Zugang zur Online-CommunityIn unserer Online-Community (my.stepin.de) können sich dieTeilnehmer bereits vor der Ausreise austauschen, Informationeneinholen oder Kontakte zu anderen Austauschschülern knüpfen.10. Reiseplanung und -organisationStepin kümmert sich um alle Details der Reise. Von der Flugbuchung– Stepin arbeitet ausschließlich mit renommiertenFluglinien zusammen – bis hin zur Abholung am Flughafenübernehmen wir die Organisation. Die Ausreise ins Gastlanderfolgt bei den meisten Programmen in der Gruppe. Hierbeigibt es eine Verabschiedung durch die Stepin-Mitarbeiter amFlughafen. Im Gastland werden die Austauschschüler am Flughafenentweder von ihren Gasteltern oder von einem Mitarbeiterunserer Partnerorganisation vor Ort abgeholt.11. Ausgewählte Partnerorganisationen,Ansprech partner vor OrtStepin-Austauschschülern steht im Ausland neben der Gastfamiliestets ein kompetenter Partner vor Ort zur Seite, mitdem auch Stepin regelmäßig in Verbindung ist. Eine Notfallnummersichert eine 24-Stunden-Erreichbarkeit.12. Stepin immer ansprechbarAuch das Stepin-Team in Deutschland ist selbstverständlichimmer gerne für Sie da!13. Returnee-TreffenEin Erlebniswochenende bietet den Rückkehrern Gelegenheit,Freunde wieder zu sehen, andere Teilnehmer kennen zu lernenund sich mit ihnen über ihre Erlebnisse auszutauschen.Schauen Sie sich das Video an unter stepin.de/Returnees.Gut zu wissenVersicherungBei allen außereuropäischen Programmen ist die Versicherungbereits im Preis enthalten. Für einen Austausch innerhalb Europasunterbreiten wir Ihnen gerne ein Angebot.InsolvenzversicherungMit der Teilnahmebestätigung erhalten Sie von uns einenSicherungsschein, der Ihnen als Nachweis der von uns abgeschlossenenReise-Ausfall-Versicherung dient.ReiserücktrittsoptionMit der Reiserücktrittsoption sichern Sie sich für 3% desProgrammpreises die Möglichkeit zum Programmrücktrittohne Stornokosten. Die ausführlichen Informationen erhaltenSie mit dem Vertragsangebot.


6 www.stepin.dePerspektivenEine Welt, viele SichtweisenEin Auslandsschuljahr ist eine prägende Erfahrung, die sich mitnichts, was man später als Erwachsener unternimmt, vergleichenlässt. Es eröffnet die Chance, in einer wichtigen Phase der Persönlichkeitsbildungden eigenen Horizont zu erweitern, andereMenschen, Lebensweisen und Einstellungen kennen zu lernen.Als Austauschorganisation stehen wir bei Stepin im Zentrumdieses Geschehens. Wir sprechen mit Jugendlichen, die insAusland gehen wollen, und ihren Eltern, sind im Dialog mitLehrern genauso wie mit Vertretern aus Wissenschaft, Politikund Wirtschaft und tauschen uns natürlich intensiv mitunseren internationalen Partnern aus.Das ganze Spektrum an Perspektiven wollen wir sichtbarmachen. Deshalb stellen wir in diesem Katalog nicht nurunsere Programme vor, sondern lassen auch Austauschschülerberichten, was sie erlebt haben. Wir haben Interviews geführtmit Eltern und Lehrern, Gastfamilien und Partnern, Vertreternvon Bildungsträgern und Wirtschaftsunternehmen. Sie alleberichten über ihre persönlichen Erlebnisse und Sichtweisenund geben viele Tipps.Zu den häufigsten Fragen, die dem Stepin-Teamin den Beratungsgesprächen immer wieder vonSchülern und Eltern gestellt werden, finden Sienachfolgend Antworten. Sie stammen von FrauStefanie Frede-Schäfer, Gymnasiallehrerin, FrauGarnet Becker, deren Tochter Svea im Alter von14 Jahren nach Neuseeland ging, Professor Dr.Klaus P. Schneider, der an der Universität Bonnzum Thema »Pragmatische Kompetenz« forscht,und natürlich dem Stepin-Team. Sie sehen so ganzunterschiedliche Teile des großen, faszinierendenMosaiks »Schulaufenthalt im Ausland«.Die Entscheidung – soll ich wirklichins Ausland gehen?Lust hätte ich schon, aber soll ich das wirklich tun? Die Entscheidung,alles Vertraute – Familie, Freunde und Schule – zurückzulassenund als Austauschschüler in ein anderes Land zugehen, war schon immer ein mutiger Schritt. Die Schulzeitverkürzungvon G9 auf G8 hat viele Jugendliche und auch Elternzusätzlich verunsichert.Wir von Stepin möchten ausdrücklich dazu ermuntern, diedurch die Verkürzung gewonnene Zeit – unabhängig von allenAnerkennungsfragen – zu nutzen und in die persönliche Entwicklungzu investieren.Wann ist der richtige Zeitpunkt füreinen Schulaufenthalt im Ausland?Der Übergang von G9 zu G8 hat vieles verändert. UnsererErfahrung nach gehen viele Jugendliche heute bereits mit 14Jahren ins Ausland. Stefanie Frede-Schäfer meint dazu: »DasZeitfenster ist kleiner geworden. Meist empfehle ich meinenSchülern, ihren High School-Aufenthalt in die Zeit der Einführungsphase(10. Klasse) zu legen. Doch das hängt natürlich ganzvon der persönlichen Reife der Kinder ab – es gibt mutige Schüler,die auch früher gehen können und weniger mutige, die liebernoch ein bisschen warten sollten. Die meisten Schüler spürensehr genau, ob sie bereit dafür sind, ins Ausland zu gehen undfür eine Zeit ohne ihre Familie zu leben.«Gymnasiallehrerin Stefanie Frede-Schäferfreut sich über das rege Interesse ihrerSchüler an einem Austauschjahr.


Schulbesuche International 2012/137Tipp: Das Thema Austauschjahr betrifft nicht nur Gymnasiasten.Wer nach der mittleren Reife in einen Ausbildungsberuf einsteigenmöchte, kann das breite, oft sehr praxisnahe Fächerangebot– insbesondere an den High Schools in Kanada, Australien undNeuseeland – nutzen, um sich beruflich zu orientieren, seineSprachkenntnisse zu verbessern und die Chancen am Arbeitsmarktdeutlich zu steigern.Wie beeinflusst ein Aufenthalt dieschulischen Leistungen?Der Auslandsaufenthalt hat nachweislich auch einen positiven Einflussauf die Schulnoten. Die entsprechende Erfahrung von Lehrernist inzwischen durch eine großangelegte Studie bestätigt worden.Interessanterweise verbessern die Austauschschüler nicht nur ihreSprachkenntnisse, sondern auch ihre Leistungen in anderen zentralenFächern. Dank des Auslandsaufenthaltes haben sie oft einen vielbewussteren Zugang zu schulischen Inhalten, sind motivierter undselbstbewusster. Ebenso verbessert sich ihre Selbsteinschätzung.Stefanie Frede-Schäfer berichtet aus ihrer Erfahrung:»Das Fach Mathematik ist nach der Rückkehr ein Knackpunkt beider schulischen Wiedereingliederung der Kinder. Daher empfehleich, dass die Austauschschüler an ihrer High School auf jeden Fallanspruchsvolle Mathekurse wählen sollen. Diese werden von vielenSchulen angeboten. Hier gilt es, nicht den bequemsten Weg zuwählen, sondern sich wirklich zu fordern.So wie Svea Becker, die bereits mit 14 an eine neuseeländischeSchule ging. Ihre Mutter Garnet berichtet: »Unsere Erfahrung hatbewiesen, dass wir mit der Entscheidung goldrichtig lagen: Sveasjunges Alter hat sich eher als Vorteil denn als Risiko erwiesen. Sie hatdie vielen neuen Eindrücke sehr offen aufgenommen, konnte sichflexibel anpassen und wirklich auf ihr Gastland einlassen.«Stefanie Frede-Schäfer rät: »Sind sich Eltern und Kinder unschlüssig,ob es zu früh für einen Auslandsaufenthalt ist, empfehle ich, dassdie Kinder erst mal einen kurzen Aufenthalt in einer Feriensprachschuleoder in einem Ferienlager etc. verbringen um festzustellen,wie sie mit der Abwesenheit von zu Hause fertig werden.«Tipp: Interessante Stepin-Ferienprogramme stellen wir auf denSeiten 46 und 47 vor.Wie läuft Schule im Ausland ab?Mit anderen Menschen in einem anderen Land mit einer anderenKultur zu leben, ist spannend. Vieles, was einem bislang selbstverständlicherschien, wird plötzlich relativiert. Dazu gehört auch diebesondere Schulerfahrung. In den meisten Ländern nimmt Schuleeinen größeren Raum im Leben der Mädchen und Jungen ein, wirdoft positiver gesehen als in Deutschland.Vom viel beschworenen High School Spirit über ein breites, oftsehr praxisnahes Fächerangebot bis hin zu neuen sportlichen,kulturellen und sozialen Aktivitäten gibt es jede Menge zu entdecken.Viele Austauschschüler berichten auch, dass sie im Auslanddie Möglichkeit hatten, Dinge auszuprobieren, die ihnen bei derberuflichen Orientierung sehr geholfen haben.Auch im Fremdsprachenunterricht sollten die Rückkehrer aus demAusland nicht denken, dass sie sich ›aufs Sonnendeck‹ legen können,da sie ja nun prima Englisch, Spanisch oder Französisch sprechen.Sie bringen zwar brilliante Voraussetzungen mit, doch müssen sienach wie vor an ihrer schriftlichen Ausdrucksfähigkeit arbeiten, daszeigt oft schon die erste Klassenarbeit.«Welche Aufenthaltsdauer istempfehlenswert?Professor Dr. Klaus P. Schneider, Sprachforscher an der UniversitätBonn, meint: »Grundsätzlich gilt, dass jede Form des Auslandsaufenthaltsfür den Fremdsprachenerwerb eine gute und sinnvolleSache ist. Aus Sicht der linguistischen Pragmatik kann man das soformulieren: Je länger, desto besser. Es ist davon auszugehen, dasszum Beispiel während eines zehnmonatigen Auslandsaufenthaltsdie Aneignungsprozesse des natürlichen Spracherwerbs wesentlichstärker zum Tragen kommen als dies bei einem sechswöchigenAufenthalt der Fall ist.«Auch Stefanie Frede-Schäfer sieht – aus eigener Erfahrung – eindeutigeVorteile eines längeren Aufenthalts im Ausland:»Der Alltag hält erst nach einigen Monaten Einzug und die Dingekommen erst danach wirklich in Takt.Wer sich für ein Jahr entscheidet, taucht einfach tiefer und intensiverin das Leben des Gastlandes ein. Ich fand es toll, alle Feiertage meinesGastlandes mitzuerleben und so noch weitere kulturelle Facettenkennen zu lernen. So ist Thanksgiving in den USA und in Kanada eingroßes Erlebnis, ebenso der Unabhängigkeitstag, beziehungsweiseder Canada Day. Solche Highlights schaffen bleibende Erinnerungen.«Tipp: Was man zu Thanksgiving und Halloween in Kanada erlebenkann, zeigt unsere Reportage mit verschiedenen Teilnehmerberichtenauf Seite 24.


8 www.stepin.deWelche Erfahrungen und Gefühlesind charakteristisch?WeitergedachtGroße Begeisterung, schmerzliches Heimweh, ein tollesGefühl der Integration bis hin zur Euphorie, kaum für möglichgehaltener Abschiedschmerz – wohl jeder Austauschschülerdurchläuft während seines Auslandsaufenthalts unterschiedlichePhase mit emotionalen Höhen und Tiefen. Darauf solltenSchüler wie auch Eltern gefasst sein.Stefanie Frede-Schäfer weiß: »Die ersten Tage sind gar nicht soschwierig. Alles ist neu und spannend, Heimweh taucht oft erstdann auf, wenn der Alltag eingekehrt ist. Wichtig ist es vor allem,dass die Kinder im Gastland wirklich ›ankommen‹ und sich nichtnur mit ihrem Leben zu Hause beschäftigen. Sprich: Wer jedenAbend mit Freunden und Eltern in Deutschland chattet oderskypt, hat es schwerer, sich wirklich auf das Gastland einzulassenund leidet tendenziell heftiger an Heimweh.Für Eltern ist es sicher nicht leicht, loszulassen und die Kindereinfach ›ihr eigenes Ding‹ machen zu lassen. Aber es bringt diejungen Menschen in ihrer Entwicklung weiter, sich auch malselbst durchzubeißen und nicht wegen jeder Kleinigkeit bei denEltern Rat zu suchen.«Wie verändern sich die Schüler?Das ist natürlich von Fall zu Fall verschieden. Wir hören abersehr oft, dass die Jugendlichen reifer geworden sind, eine neuePerspektive und Souveränität gewonnen haben. Das Gefühl, esin einem fremden Land geschafft zu haben, stärkt und machtMut. Garnet Becker empfindet ihre Tochter positiv verändertnach der Rückkehr: »Sveas Englischkenntnisse haben sich starkverbessert. Und sie ist viel reifer und selbstständiger geworden.Viele Entscheidungen trifft sie jetzt alleine, sie ist aber auch eherbereit, Hilfe anzunehmen. Sie plant schon jetzt ihr Auslandsstudiumund möchte unbedingt ein weiteres Land kennen lernen.«Einen Auslandsaufenthalt sollte man nicht primär aus Karrieregründenin Erwägung ziehen. Denn im Vordergrund stehen vorallem das Erleben und die Charakterbildung: UnvergesslicheErfahrungen, die die jungen Menschen ihr Leben lang begleiten.Doch in unserer globalisierten Welt wird interkulturelleKompetenz immer wichtiger. Wie man an der internationalausgerichteten Otto Beisheim School of Management (WHU)zu diesem Thema steht, lesen Sie im nebenstehenden Interview.Lust auf weitere spannende Erfahrungswerte?Auf stepin.de/Meinungen lesen Sie……was Garnet Becker kritischen Stimmen in ihrem Bekanntenkreisentgegnete, die meinten, dass ihre Tochter mit 14 Jahrenzu jung für einen Neuseelandaufenthalt sei.…was Stefanie Frede-Schäfer Schülern rät, die in mehrerenLändern Auslandserfahrung sammeln wollen.…wie Prof. Dr. Klaus P. Schneider den Erwerb einer Fremdsprachemit Hilfe von Stepin-Schülern erforscht.…was Anna Wielgoss bei ihrer amerikanischen Gastfamilieerlebte – und warum ein schuleigener Berg, ein Kreuzfahrtschiffund ein Helikopter dabei eine wichtige Rolle spielten.Nicht Kür, sondern PflichtDie Otto Beisheim School of Management (WHU) in Vallendar giltals eine der großen Talentschmieden für den Management-Nachwuchsin Deutschland. Stepin sprach mit Steffen Löv, Programm-Direktor der Programme Bachelor of Science und Master ofScience an der WHU darüber, warum Auslandserfahrung heuteein so wichtiger Faktor für die Karriere ist.Stepin: Welche Rolle spielt Auslandserfahrung im Studienkonzeptder WHU?Steffen Löv: Unser Studienkonzept ist sehr stark international ausgerichtet.Jeder Teilnehmer des Bachelor-Programms verbringt mindestensein Semester im Ausland. Wir haben ein Netzwerk von über 170Universitäten in aller Welt, mit denen wir hier zusammenarbeiten.Unser Ziel ist es, die jungen Menschen auf die zunehmend internationalgeprägte Arbeitswelt vorzubereiten. Die Wertschöpfungskettebeschränkt sich eben heute nicht mehr nur auf das eigene Land,sondern ist global zu sehen. Mehr denn je ist es also für Managervon Bedeutung, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich ineiner Fremdsprache sicher ausdrücken zu können.Englisch ist an der WHU Pflicht, Spanisch und Französisch folgenauf der Beliebtheitsskala unserer Studenten.Stepin: Welchen Vorteil bringen aus Ihrer Sicht junge Menschen mit,die bereits vor ihrem Studium Auslandserfahrung gesammelt haben?Steffen Löv: Junge Menschen, die zum ersten Mal für längere Zeitim Ausland leben, machen einen echten Sprung in ihrer Entwicklung.Und das sowohl was die Sprachkenntnisse angeht als auch in ihrempersönlichen Reifeprozess und ihrer interkulturellen Kompetenz.


Schulbesuche International 2012/139Persönlichkeit zähltGute Noten reichen heute nicht mehr aus, um Personalchefswirklich zu überzeugen. Soft Skills wie Teamfähigkeit und interkulturelleKompetenz hingegen werden immer wichtiger. Wirsprachen mit Beate Mini, Managerin Succession & Recruitmentbei IKEA Deutschland, über die Möglichkeiten, die sich jungenBewerbern in einem internationalen Unternehmen bieten undüber die Anforderungen, die an sie gestellt werden.Die Personal-Fachfrau weiß aus eigener Erfahrung, wie viel einAuslandsaufenthalt bringen kann: Sie ist in Syrien und Ägyptenaufgewachsen, hat dort schon früh erfahren, was es bedeutet, ineiner internationalen Umgebung zu leben und sich flexibel aufdie verschiedensten Situationen und Menschen einzustellen.Stepin: Wie wichtig ist Auslandserfahrung für eine Karriere bei IKEA?Beate Mini: Ein Auslandsaufenthalt – besonders in jungenJahren – bildet die Persönlichkeit, stärkt selbstständiges Handeln,Offenheit und Toleranz sowie die Fähigkeit, auf andere Menschenzuzugehen. Und das ist uns bei IKEA sehr wichtig. Wir rekrutierennicht nach Studiengängen und Einser-Abschlüssen, sondern nachPersönlichkeit. Wer hier überzeugen kann, hat in unserem Unternehmensehr gute Chancen auf eine Karriere im In- und Ausland.Wir setzen voraus, dass der Bewerber sich gut auf Englisch verständigenkann, weitere Fremdsprachen sind von Vorteil.Stepin: Sind interkulturelle Kompetenzen auch für eine Tätigkeit imInland von Vorteil?Stepin: Welche Länder sind für Studierende der WHU besondersinteressant? Gibt es Trends?Steffen Löv: Die wirtschaftlichen Gewichte verschieben sich seiteinigen Jahren deutlich. Die USA sind zwar immer noch der Klassikerbeim Auslandsaufenthalt, doch auch viele andere Länder bietenerstklassige Ausbildungsmöglichkeiten und interessante Studienperspektiven.Argentinien ist beispielsweise ein begehrtes Ziel – dieStudenten können dort ihre Spanischkenntnisse perfektionieren undvon den Argentiniern lernen, wie man mit Wirtschaftskrisen umgeht.Stepin: Was raten Sie jungen Menschen in Bezug auf den ›KarrierefaktorAuslandserfahrung‹?Steffen Löv: Jeder längere Auslandsaufenthalt bringt weiter,vermittelt Erfahrungen und Kenntnisse, die für die Karriere förderlichsein können. Man sollte jedoch nicht nur auf die Karriererelevanzschielen, sondern auch den eigenen Interessen undNeigungen folgen. Wer mit echter Begeisterungvon seiner Auslandserfahrung berichten kann,hat gute Karten im Bewerbungsgespräch.Steffen Löv, Programm-Direktor,WHUBeate Mini: Bei IKEA leben wir Vielfalt. Das spiegelt sich auch in derMitarbeiterstruktur wider. Wir beschäftigen bei IKEA DeutschlandMitarbeiter aus 92 Nationen. Das stellt an Führungskräfte ganzbesondere Anforderungen. Wer bereits im Ausland gelebt hat, kannerfahrungsgemäß mit dieser Herausforderung besser umgehen, alsjemand, der diese Erfahrung noch nicht gemacht hat.Stepin: Welche Karrierechancen bietet IKEA Mitarbeitern, die gerneim Ausland arbeiten möchten?Beate Mini: Als international aufgestelltes, grenzüberschreitendesUnternehmen bietet IKEA seinen Mitarbeitern vielfältigeMöglichkeiten, im Ausland tätig zu sein. Ein Beispiel: Unser neues›Backpacker‹-Programm bietet 200 potenziellen IKEA-Führungskräftenaus der ganzen Welt die Möglichkeit, je sechs Monate inzwei verschiedenen Ländern zu arbeiten. Dabei lernen sie unterschiedlicheTätigkeitsbereiche kennen. Interessant ist auch unsereinternationale Stellenbörse: Hier finden sich die Jobs, die IKEA inaller Welt anbietet.Stepin: Was würden Sie jungen Menschen in punkto Berufswahlraten?Beate Mini: Sie sollen vor allem auf ihr Herzhören und sich für eine Tätigkeit entscheiden,zu der sie einen persönlichen Bezughaben, bei der sie ihre Stärken und ihreLeidenschaft einbringen können. Dazumüssen sie sich kritisch hinterfragen undauf die schwierigen Fragen: ›Wer bin ich,was kann ich, was will ich‹ Antworten finden.Beate Mini, IKEA


10 USA E-Mail: school@stepin.deUSA ClassicVorbereitungsseminar in New YorkBeispiel AblaufplanAmerican High School live erlebenAn einer amerikanischen High School zur Schule gehen. Sehen, wiedie Mitschüler dort leben und lernen, was ihnen wichtig ist undwovon sie träumen. Dazu jede Menge Spaß, Sport und High SchoolSpirit. Ein Schulaufenthalt in den USA ist schon etwas ganz Besonderes!Austauschschüler finden als »Amerikaner auf Zeit« heraus,was die USA zu einem so faszinierenden Land macht. Unsere beidenProgramme USA Classic und USA Select bieten tolle Möglichkeiten,den Traum vom Schulaufenthalt in Amerika wahr zu machen.USA Classic: Die »Neue Welt«authentisch kennen lernenDer Name sagt es bereits: Dieses Programm ist eines der großenKlassiker unseres Angebotsspektrums und erfreut sich seit vielenJahren großer Beliebtheit bei jungen Menschen, die gerne in den USAzur Schule gehen und das Leben im Land der unbegrenzten Möglichkeitenganz authentisch kennen lernen wollen. Ob in der pulsierendenMetropole New York oder in einem beschaulichen Farmstädtchenim Mittleren Westen: Die Faszination USA muss man einfacherlebt haben! Ein tolles Programm für flexible, neugierige jungeMenschen mit einem Faible für Amerika in seinen vielen Facetten.Gut vorbereitet ins Land der unbegrenzten MöglichkeitenEine umfassende und gründliche Vorbereitung schafft die Voraussetzungendafür, dass der High School-Aufenthalt in den USA einunvergessliches Erlebnis wird. Stepin begleitet Austauschschülerkompetent und individuell auf diesem Weg. In ausführlichen Einzelgesprächenberät unser High School-Team Schüler und ihre Eltern zuden vielen Aspekten eines Aufenthalts an einer amerikanischen HighSchool und unterstützt sie bei den anfallenden Formalitäten.DienstagGanztägigAnkunft der Schüler15:00 Uhr Mittagessen18:30 - 20:00 Uhr Pizza Party20:00 - 20:30 Uhr Willkommenstreffen20:30 - 21:30 Uhr Aktivitäten mit den BetreuernMittwoch07:30 Uhr Frühstück08:45 Uhr Abfahrt zur New York City Tour09:30 - 21:30 Uhr Tagestour New York CityMittag- und Abendessen Beides in ManhattanDonnerstag07:30 - 08:45 Uhr Amerikanisches Frühstück09:00 - 11:45 Uhr Vorbereitung12:00 - 13:15 Uhr Mittagessen13:30 - 15:30 Uhr Workshop mit den Regionaldirektoren15:30 - 17:30 Uhr Freizeit/Organisierte Outdoor Aktivitäten18:00 - 19:30 Uhr Traditionelles Amerikanisches Barbecue19:45 - 21:00 Uhr Organisierte Aktivitäten21:00 - 21:30 Uhr Besprechung der AbreiseFreitag3:00 - 11:00 Uhr Abreise der SchülerFrühstück auf dem Weg zum FlughafenVorbereitung in New YorkGleich zur Gastfamilie reisen oder erst noch einen kleinenZwischenstopp im Staat New York einlegen? Stepin bietetAustauschschülern die Möglichkeit, sich in New York aufihren High School-Aufenthalt einzustimmen.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de11Während des dreitägigen Vorbereitungsseminars erhalten dieJugendlichen eine Fülle wertvoller Informationen rund um dasLeben und Lernen in den USA. Gemeinsam mit Schülern aus 15Nationen bereiten sie sich auf das große Abenteuer »High SchoolUSA« vor. Auf die Sightseeing-Tour durch New York City freuen sichnatürlich alle besonders. Die Stadt ist in vielerlei Hinsicht typischfür Amerika: Unbändige Energie, ein multinationales Miteinanderund die unvergleichlichen Einkaufsstraßen prägen das Bilddes »Big Apple«. Während der Tour geht es zu den NewYorker Highlights wie Empire State Building, RockefellerCenter, Central Park, Times Square oder ChinaTown. Ein einmaliges Erlebnis!Gastfamilien: Das zweiteZuhause in den USADas wahre Amerika erleben – wo ginge dasbesser als in einer amerikanischen Familie?Unsere Partnerorganisationen in den USA suchendie Gastfamilien sehr sorgfältig aus und bemühensich um eine möglichst hohe Übereinstimmung derErwartungshaltung von Schülern und Gastfamilien. Egal wo dieGasteltern leben – es gibt überall viel zu erleben und zu lernen!Immer da: Unsere Partner vor OrtUnsere Partnerorganisationen in den USA sind seit vielen Jahrenkompetente und zuverlässige Partner in Sachen Schüleraustausch.Sie koordinieren die Unterbringung der Austauschschüler in Gastfamilienund haben stets ein offenes Ohr für Fragen und Anliegen, dieim Verlauf eines USA-Aufenthalts auftreten können.Eine Gastfamilie berichtet: GermanKids gewöhnen sich schnell einDie Gastfamilie trägt entscheidend dazu bei, dass sich einAustauschschüler wohl fühlt. Stepin und die Partner vor Ortlegen daher ganz besonderes Augenmerk auf die Auswahl derGastfamilien. Erfahrung im Umgang mit Kindern, Offenheitund Flexibilität sind einige der wichtigsten Qualitäten unsererGastfamilien. Ein gutes Beispiel dafür stellen die GastelternDarryl und Mary dar.Das Ehepaar wohnt in Akron, Ohio. Die 200.000 Einwohner-Stadt ist die Heimat vieler bekannter Persönlichkeiten, Kult-Regisseur Jim Jarmusch und der bekannte BasketballspielerLeBron James stammen aus Akron.Darryl ist seit 15 Jahren Koordinator des Austauschprogrammsund hat in dieser Zeit viele Schüler aus aller Welt und ihreGastfamilien betreut. Er hat selbst mehrfach Gastschüler inseiner Familie aufgenommen und freut sich bereits darauf,bald wieder einen ausländischen Gast in seinemHaus zu begrüßen.Engagement beweist der 49-jährigeFamilienvater nicht nur als »Host Parent«,von Beruf ist er Feuerwehrmann undleistet so einen wichtigen Beitrag für dieSicherheit in seiner Stadt. Auch seine FrauMary (47) hat einen Beruf, der im sozialenBereich angesiedelt ist, sie arbeitet als Krankenhaussekretärin.Das Ehepaar ist Gastfamilie aus Leidenschaft: »Unsere Kinder sindbereits erwachsen, die Tochter Danielle ist 25, der Sohn Darryl Jr. 23.Beide wohnen zwar nicht weit entfernt von uns, aber das ›emptynest‹-Gefühl ist doch da. Es ist sehr schön, junge Menschen ausverschiedenen Kulturen bei uns aufzunehmen«, sagt GastvaterDarryl. Der begeisterte Sportler und ehemalige Cheftrainereines Basketballteams hat viel Freude daran, mitden Gastschülern Sport zu treiben, mit ihnen zuTurnieren zu gehen und die großen Sporteventsim Fernsehen zu verfolgen. Auch die sprachlicheWeiterentwicklung der Schüler ist für Darryl undMary ein Zeichen, dass sie etwas Wertvolles tun:»Es ist toll zu sehen, wie unsere jungen Gäste Tagfür Tag besser und souveräner mit der Spracheumgehen können. Wir sind stolz darauf, dass wirdazu beitragen können«, freut sich Darryl.Auch Sohn und Tochter wirken aktiv mit, den Aufenthaltder Austauschschüler bei ihren Eltern zu einemErlebnis zu machen. Sie nehmen an vielen Familienaktivitätenwie etwa Ausflügen teil.Als Programmkoordinator hat Darryl oft Kontakt mit deutschenSchülern: »Die German Kids gewöhnen sich meist sehr schnell ein.Der Kulturschock ist nicht so groß«, beschreibt er seine Erfahrung.»Sie kennen sich mit amerikanischer Musik und den modernenMedien sehr gut aus, können daher rasch auf einer Wellenlängemit den US-Teens kommunizieren und haben viel Spaß.«


12 USA E-Mail: school@stepin.deWA3,4 %ORCA4,2 %NV3,4 %ID4,2 %UT0,8 %AZMT2,5 %WY0,8 %CO5,0 %NM0,8 %ND0,8 %SD2,5 %NEKS1,7 %TX2,5 %MN3,4 %IA0,8 %MO3,4 %OK1,7 % ARLA0,8 %WI7,6 %IL2,5 %MS2,5 %IN6,7 %MI9,2 %KY1,7 %TN0,8 %ALOH7,6 %GA0,8 %WV0,8 %PAVA1,7 %NC0,8 %SC1,7 %NY2,5 %VT1,7%CTNJ1,7 %DEMDNH0,8 %ME0,8 %MA0,8 %North AtlanticOceanNorth PacificOceanGolf of MexicoFL3,4 %Platzierungsstatistik der USA Classic-Schüler 2010Gemeinschaft erlebenSchule nimmt im Leben amerikanischer Teenager eine bedeutendereRolle ein als in dem der deutschen Jugendlichen. Das fängt mit denUnterrichtszeiten an: In der Regel beginnt der Schultag um 8.00 Uhrmorgens und endet um 15.00 Uhr. Danach ist Zeit für die zahlreichenaußerschulischen Aktivitäten in den Bereichen Sport, Kultur undSoziales, die die High Schools anbieten.Auch, dass so manche berühmte Sportler den Grundstein zu ihrerKarriere in einem High School-Sportteam gelegt haben, ist kein Zufall.Doch egal ob Sport, Musik, Schauspiel oder Kunst – bei allem Spaßsind Engagement und hohe Leistungsbereitschaft Ehrensache.Gemeinschaft erleben, Spaß haben und viele neue Freundschaftenschließen – all das gehört zur High School-Zeit in den USA einfach dazu.Im amerikanischen Schulsystem gibt es keine Aufteilung in unterschiedlicheSchultypen. Ab der 9. Klasse (in manchen Schulen ab der10. Klasse) besuchen alle Jugendlichen die High School. Neuntklässlerwerden »Freshmen«, Zehntklässler »Sophomores«, die Elftklässler»Juniors« und die Zwölftklässler »Seniors« genannt. Die Schuleentscheidet, welche Jahrgangsstufe der Gastschüler besucht. Stepin-Schüler kommen erfahrungsgemäß in die Junior- oder die Senior-Stufe.Gemeinsam im gelben Schulbus zum WettkampfJeden Tag nach der Schule habe ich Cross Country (Querfeldeinlauf).Das ist bei den Temperaturen hier manchmal ziemlich anstrengend,aber in den Teams lernt man die anderen Schüler ambesten kennen. Die Sportarten wechseln mit den Jahreszeiten, sodass alle die Chance haben, an verschiedenen Sportarten teilzunehmen.Gemeinsam fahren wir mit einemder allseits bekannten gelben Schulbussezum Wettkampf hin und wieder zurück.Das ist sehr lustig und die Uniformensind wirklich ›wunderschön‹. Soentsteht hier der School Spirit.Sarah Koop,Virginia, 10 MonateDie Gestaltung des Stundenplans ist sehr flexibel: Fächer wie Englischund Amerikanische Geschichte/Politik sind meist Pflicht. Danebengibt es an vielen Schulen attraktive Wahlfächer wie beispielsweiseMarketing, Journalismus oder Theater. Ausprobieren und neue Dingelernen ist ausdrücklich erwünscht!Krönender Abschluss der Schulzeit der Amerikaner ist die Graduation.Bei der feierlichen Zeremonie tragen die Absolventen einen Talar undein spezielles Barrett. Und schon lange vorher fiebert alles auf die sogenannten Proms, die festlichen Abschlussbälle, hin. Sie gehören zuden schönsten Erinnerungen im Leben vieler Amerikaner.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de13Catch the Spirit!An eine amerikanische High Schoolzu gehen, ist eine Erfahrung, dieman mit einem Schulbesuch inDeutschland nicht vergleichenkann. Austauschschüler sind immerwieder überrascht und fasziniertvom »School Spirit«, von Teamgeist,Engagement und Begeisterungder amerikanischen Schüler sowieder großen Fülle an Fächern undAktivitäten. Der Erfahrungsberichtvon Daniel Steffen vermittelt einenlebendigen Eindruck davon:Die Aufregung am ersten Schultag beginnt bereits beim Abholen. Wennder weltbekannte gelbe ›School Bus‹ genau vor deiner Tür hält. Daauf meine Schule fast 3.000 Schüler gingen, parkten vor unserer HighSchool knapp 100 Busse. Das ist Amerika!Wenn ihr die Chance habt, einem Schulteam beizutreten, nutzt sie!Ihr lernt viele neue Leute kennen und werdet schnell akzeptiert.Zusammenhalt wird in den USA großgeschrieben. Freunde, Familienund Lehrer kommen und unterstützen euer Team.Unsere Schule hatte 175 Lehrer und unzählbar viele Klassen! Ich konntefünf aussuchen. Unter anderem habe ich Soziologie, Spanisch und›Second Hour Announcements‹ gewählt. Dafür haben wir jeden MontagNachrichtenbeiträge erstellt – wobei zwei Schüler die Moderation übernahmenund der Rest der Klasse für das Zuschneiden zuständig oder alsKameramann oder Direktor tätig war. Die News wurden jeden Mittwochin der zweiten Stunde für sechs Minuten in jedem Klassenraum gezeigt.Ja, jeder Klassenraum hatte einen Fernseher! Die Nachrichten haben michin der Schule schnell bekannt gemacht. Bald wusste jeder meinen Namen,ich wurde sogar von fremden Leuten in den ›Hallways‹ angesprochen.Zu jeder Jahreszeit wurden andere Sportarten angeboten. Im Herbstgab es ›American Football‹. Es war toll, wie sich alle in den Schulfarbenkleideten und das Cheerleader-Team seine Kunststücke zeigte, um dasTeam anzufeuern und das Publikum anzuheizen!An meiner Schule gab es drei Bälle, ›Homecoming‹ im Herbst, ›Turnabout‹im Winter und ›Prom‹, den Abschlussball, im Frühling. Alle dreisind etwas Besonderes, aber Prom ist einfach der Beste! Der Jungemuss das Mädchen auf spezielle Art zum Ball bitten. Er kann ein Autoanmalen, Ballons verstecken oder über die Schulnachrichten auffordern,wie ich es gemacht habe. Die ganze Schule hat es gesehen, alleMädchen haben geschwärmt und das Date freut sich um so mehr!Prom ist fantastisch: Das Mädchen trägt ein wundervolles Kleid undder Junge zieht einen Tuxedo an. Das Paar zusammen auf dem Fotosieht dann aus wie in einem Märchen. Unvergesslich!Wo immer ihr auch hinkommt, genießt euren Aufenthalt. Jeder Ort istbesonders und ihr seid dort, um eine andere Kultur kennen zu lernen.Daniel Steffen, Indiana, 10 Monate


14 USA E-Mail: school@stepin.deUSA SelectDen ganz persönlichen Traum vonAmerika wahr machenIn der Star-Metropole Los Angeles zur Schule gehen? Die ganz besondereFaszination des Inselstaates Hawaii erfahren? Oder lieberin Boston, der Heimat der Eliteuniversitäten Harvard und MIT, denAmerican High School Spirit kennen lernen? Dies sind nur einigeder Möglichkeiten, die unser Programm USA Select bietet.Das Besondere: Flexibel und individuellPlatzierung in der Wunschregion: Wir bieten Aufenthalte in 5 Bundesstaatenan. Die Schulen sind sorgfältig ausgewählt. An ihnensind beste Voraussetzungen für zielgerichtetes und ganzheitlichesLernen gegeben.Individuelle Fächerwahl: Theatergruppe, Basketball oder IT-Kurs?Das Lern- und Betätigungsfeld an US-High Schools ist generell sehrgroß. Neben Kernfächern wie Mathematik oder Englisch gibt eszahlreiche Angebote in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales,die die ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung fördern. Doch wogibt es welche Möglichkeiten? Unser USA Select-Programm bietethier eine gezielte Platzierung an Schulen mit Angeboten, die optimalzu den eigenen Wünschen und Interessen passen.Hervorragende Buchungskonditionen: Unser USA Select-Programmist äußerst flexibel. Aufenthalte sind bereits ab einem Semestermöglich. Und auch wenn unser Classic-Programm bereits ausgebuchtist, können wir Select-Platzierungen anbieten.Gut vorbereitetan die passende US-High SchoolWir kennen die Schwerpunkte der einzelnen Schuldistrikte unseresSelect-Programms sehr genau. Dementsprechend beraten wirEltern und Schüler individuell und ausführlich, wo sich für welcheInteressen und Zielsetzungen die optimalen Voraussetzungenbieten. Auch die vielen weiteren Fragen rund um den Auslandsaufenthaltin den USA beantworten wir gerne im individuellen Beratungsgesprächund in einem Vorbereitungsseminar. Hier werdenwichtige Kenntnisse rund um den Aufenthalt in den USA vermittelt,so dass die Schüler bereits mit viel Hintergrundwissen zu Land undLeuten in ihr High School-Abenteuer aufbrechen.In der Gastfamilie authentischenUS-Lifestyle erlebenUnsere Partner vor Ort wählen die Gastfamilien sehr sorgfältig ausund achten bereits in der Vorbereitungsphase darauf, dass die Vorstellungenund Zielsetzungen von Familie und Austauschschülerzusammenpassen. Durch den Aufenthalt in einer amerikanischenFamilie lernen die Gastschüler viel über den US-Lifestyle, auch dieFremdsprachkenntnisse profitieren vom Leben in einer englischsprachigenUmgebung.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de15MontanaMassachusettsCaliforniaNorth AtlanticOceanFloridaHawaiiNorth PacificOceanGolf of MexicoBeispielschule HawaiiAmerika hat viele Gesichter:Kurzporträt wählbarer BundesstaatenBeim USA Select-Programm können Austauschschüler zur Zeitzwischen 5 Bundesstaaten wählen. Die Optionen reichen vomMountain State Montana an der Grenze zu Kanada bis hin zurInselgruppe Hawaii im pazifischen Ozean. Da kann jeder seinenganz persönlichen Traum von Amerika verwirklichen.Florida: Sonne satt und viel AbwechslungDer Sunshine State ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen:Disney World, die Florida Keys und die pulsierende GroßstadtMiami locken jedes Jahr Besucher aus aller Welt nach Florida.Ein mildes Klima, tolle Sportmöglichkeiten und ein entspannterLebensstil sorgen dafür, dass es sich hier prächtig leben lässt.Ein einziger Traum!In Florida habe ich meine große Liebe entdeckt: Friday NightFootball! Und da ich Musik liebe, habe ich mir eine kleine Bandzusammengestellt. Dank der Gastmutter meines Pianisten hattenwir sogar einen Live-Auftritt. Ansonsten habe ich viel mit meinerFamilie und meinen Freunden unternommen, wir waren Kayaking,im Kino, in der Shoppingmall, am Strand, am See und beieinem Florida State Football-Spiel. Die Schule war ganz anders alsin Deutschland. Dieser Zusammenhalt, dieserTeamgeist – einfach unglaublich. Ich kann nursagen, die fünf Monate im ›Sunshine State‹waren ein einziger Traum!Dilay Yaman,Florida, 5 MonateHawaiianische Kultur erleben, die Faszination des »Aloha«-Lebensgefühlsaus erster Hand kennen lernen – die Hawaii Preparatory Academybietet hierfür beste Voraussetzungen, da ihr Ansatz stark regionenbezogenist. Meeresbiologie, hawaiianische Geschichte und eine großePalette weiterer attraktiver Fächer wie Web-Design, Fotojournalismus,Gerichts- und Kriminalmedizin oder Psychologie machen diese Privatschulezu einem ganz besonderen Ort des Lernens.Schüleranzahl: 600Lage:Kamuela, Big Island of HawaiiWeitere Sprachen: Spanisch, Französisch, JapanischFächer:Englisch, Mathematik, Geschichte, HawaiianischeGeschichte, Biologie, Chemie,Physik, Statistik, Kunst, Musik, Psychologie,Wirtschaft, Meeresbiologie, Gerichts- undKriminalmezidin, Anatomie und Physiologie,Geologie, Astronomie, LiteraturSportmöglichkeiten: Schwimmen, Surfen, Schnorcheln/Tauchen,Fußball, Basketball, Tennis, Golf, FootballActivities:Gitarrenunterricht, Percussion/Drumline,Keramikkurs, Orchester, Chor, Gesang, DigitaleDokumentation, Theaterproduktionen,Web-Design, Fotojournalismus/Jahrbuch,kreatives SchreibenHawaii: Aloha-Feeling purHawaii bietet eine geradezu paradiesische Lernumgebung:Sonne, Palmen und die gastfreundlichen Einwohner machendie Inselkette im pazifischen Ozean zu einem ganz besonderenOrt für einen Schulaufenthalt in den USA. Die Stepin-Partnerschulenbefinden sich auf den Inseln Oahu (Honolulu), Kauaisowie auf der großen Insel Hawaii.Die Verbindung aus polynesischer Kultur und US-amerikanischemLifestyle prägt das Leben im 50. Bundesstaat. Sonne,ein mildes Klima, einige der schönsten Strände der USA sowietolle Tauch- und Surfmöglichkeiten bieten beste Voraussetzungen,sich im »Aloha State« schnell wohl zu fühlen. Der aufHawaii geborene Sänger Jack Johnson gibt in seinen Liederneinen guten akustischen Eindruck vom entschleunigten Lebenauf den hawaiianischen Inseln.


16 USAE-Mail: school@stepin.deBeispielschule MontanaIn der Nähe der Universitätsstadt Bozeman liegt die Mount Ellis Academy.Diese Privatschule hat nur etwa 60 Schüler, ist daher sehr familiärund überschaubar. Die malerische Lage am Fuß der Rocky Mountainsschafft eine ganz besondere Kulisse für den Schulbesuch – und bietethervorragende Möglichkeiten für Outdoor-Sportarten wie Snowboardingoder Skifahren. Die gezielte musikalische Förderung der Schülergenießt hohe Priorität. Soziales Engagement wird gefördert.Kalifornien: Bundesstaat der SuperlativeSeit jeher übt Kalifornien eine große Faszination und fastmagische Anziehungskraft auf die Menschen aus. Und diesmit gutem Grund, denn der bevölkerungsreichste Bundesstaatder USA hat eine ganze Menge zu bieten: Das warme Klima,traumhafte Strände, die spektakuläre Wüstenlandschaft derSierra Nevada und die Küstenregion Big Sur, Silicon Valley, dieUniversity of California, Berkeley und die beiden Metropolender Westküste - Los Angeles und San Francisco.Bekannt ist Los Angeles vor allem für seine beiden StadteileBeverly Hills, Wohnort der Schönen und Reichen, und Hollywood,der Hochburg für Film und Fernsehen. Jährlich locken die HollywoodHills, der »Walk of Fame« sowie die großen Filmstudios»Universal« und »Warner Bros« tausende von Besuchern an.San Francisco gilt als eine der liberalsten und weltoffenstenStädte der USA. »Frisco«, wie die Stadt häufig von Touristenaber fast niemals von Einheimischen genannt wird, seinWahrzeichen die Golden Gate Bridge, liegen in einer malerischenBucht der Bay-Area mit entsprechend mildem Klima.Massachusetts: Kultivierte Schönheit im Osten der USAWer zum ersten Mal in den Neuengland-Staat Massachusettskommt, wird feststellen, dass auch heute noch das kulturelleErbe der europäischen Einwanderer sehr stark zu spüren ist.Doch obwohl die Geschichte des Bundesstaates von Siedlern,Seeleuten, Einwanderern und Industriellen geprägt wurde,ist Massachusetts kein Museum, sondern ein fortschrittlicherBundesstaat, der stolz darauf ist, einige der besten Universitätendes Landes zu beheimaten. Die größte Stadt der Regionist Boston, das aufgrund seiner jahrhundertealten kosmopolitischenTradition auch heute noch das soziale, wirtschaftlicheund kulturelle Zentrum Neuenglands verkörpert.Schüleranzahl: 60Lage:in der Nähe der Universitätsstadt BozemanWeitere Sprachen: SpanischFächer:Algebra, Geometrie, Pre-Calculus, Englisch,Bewegungs- und Sportwissenschaften,Anatomie und Physiologie, Biologie, Chemie,PhysikSportmöglichkeiten: Fussball, Basketball, Volleyball, Schifahren,Snowboard fahren, klettern, laufen,Konditionstraining, FitnesstrainingActivities:Chor, Musikalisches, SportMontana: Weites Land, reiche TraditionenMontana ist der viertgrößte Bundesstaat der USA und von seinerFläche her mit Deutschland vergleichbar. Doch während sich inDeutschland rund 80 Millionen Menschen diesen Platz teilenmüssen, leben in Montana gerade einmal 945.000 Einwohner.Was das heißt? Viel Platz, Freiheit und eine spektakuläre Natur.Die majestätischen Berge haben diesem Staat einst ihrenNamen gegeben. Spektakuläre Wandermöglichkeiten in denNationalparks Glacier und Yellowstone sowie hervorragendeSkigebiete bieten naturverbundenen sportlichen Menschentolle Gelegenheiten, den Zauber des »Treasure State«, wie derBundesstaat auch genannt wird, zu erleben.Auch Schüler, die sich für amerikanische Geschichte interessieren,finden hier ideale Voraussetzungen vor. Kultur und Lebensart derAmerican Natives nehmen in Montana einen hohen Stellenwertein: Zwölf Stämme, darunter die Sioux, die Cheyenne und dieShoshone, leben hier. In einigen Reservaten können Besucher antraditionellen »Pow Wow«-Treffen teilnehmen.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de17Abgefahren: Boarden am schuleignen BergIch bin in Bozeman, Montana gelandet – auf einer kleinenPrivatschule mit nur 60 Schülern. Das hat sich schnell als großerVorteil herausgestellt. Bereits nach dem ersten Tag an meinerneuen Schule, der Mount Ellis Academy, kannten mich diemeisten und ich habe von Anfang an dazugehört. Schule isthier anders als in Deutschland. Lehrer und Schüler kommengut miteinander aus, die Lehrer verstehen Spaß und sind auchbereit, nach der Schule Zeit mit dir zu verbringen und dir bei denHausaufgaben zu helfen, was besonders für Austauschschülergut ist. Jeder kennt jeden und alle Schüler kommen untereinandergut klar. Das ist extrem wichtig, denn Schule spielt in Amerikaeine große Rolle im Leben. Ich bin so gut wie den ganzen Tagdort. Zwar habe ich nur bis halb drei Unterricht, doch meineNachmittage in der Schule nutze ich dazu, Zeit mit Freunden zuverbringen. Ein weiterer Grund, warum mirdie Mount Ellis Academy so gut gefällt, ist,dass es viele Sportangebote für drinnenund draußen gibt – Klettern, Volleyball,Fußball, Basketball, Wandern und SkioderSnowboardfahren. Die Schule hatihren eigenen Berg, wo man im Wintersuper boarden kann – was sich sogar alsSchulfach wählen lässt.Anna Wielgoss,Montana, 10 MonateDie wichtigsten InformationenLeistungen von StepinUSA Classic• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft ab/bis Frankfurt/Main• Check-in mit Stepin-Mitarbeitern am Flughafen (bei Gruppenausreisen)• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie und örtliche High School• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Reisekranken-, -unfall-, -haftpflicht- und -gepäckversicherung• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnahmezertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Optional:• Dreitägiges Vorbereitungsseminar nach Ankunft im Staat New YorkUSA Select:• Leistungen wie bei USA Classic• Einzelausreise• Vermittlung in wählbaren Schulbezirk und ausgewählte Gastfamilie• Flexible AnmeldefristIm Programmpreis nicht enthalten• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausflüge etc.• Taschengeld• Alle mit dem Visum zusammenhängenden Kosten• ReiserücktrittsoptionProgrammdauer• Zehnmonatiges Programm: Juli/August bis Mai/Juni• Fünfmonatiges Programm: Januar bis Mai oder Juli/August bisDezember/JanuarAlter• Ab 15 Jahren möglich (USA Classic)• Ab 14 Jahren möglich (USA Select)


18 www.stepin.degewordene Zimmer einem Gastschüler zur Verfügung stellen,werden Sie viel besser verstehen, was Ihr Kind vom neuen Leben inder Gastfamilie berichtet.Doch auch der einfache Wunsch, einem ausländischen Jugendlichendie Chance zu bieten, eine fremde Kultur kennen zu lernen,ist ein sehr gutes Motiv, Gastfamilie zu werden.Die Welt zu GastWerden SieGastfamilie!Die Austauschschüler, die Stepin in deutsche Gastfamilien vermittelt,sind 15 bis 19 Jahre alt. Sie kommen aus Nord-, Mittel- undSüdamerika, Australien oder europäischen Ländern wie Italienoder der Slowakei. Aufgeschlossenheit und Anpassungsfähigkeitsind – genau wie bei den deutschen Jugendlichen, die ins Auslandgehen – wichtige Auswahlkriterien. Die Mädchen und Jungenfreuen sich darauf, die deutsche Kultur und Lebensweise näherkennen zu lernen und dabei ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.Die Austauschschüler werden sorgfältig auf ihren Aufenthalt inDeutschland vorbereitet. Sie sind reisekranken-, haftpflicht- undunfallversichert und bringen ihr eigenes Taschengeld mit. AußerUnterkunft und Verpflegung entstehen Ihnen also keine nennenswertenKosten. Um die Vermittlung der Mädchen und Jungen aneine Schule vor Ort kümmert sich Stepin gemeinsam mit Ihnen.Wir beraten Sie gerneInteressiert? Unser erfahrenes Beratungsteam informiert Sie gernein einem persönlichen Gespräch darüber, was es bei der Aufnahmevon Gastschülern zu beachten gilt, und ist auch während des AufenthaltsIhres Gastkindes immer für Sie da.Internationale Austauschschülerbringen Ihnen die Welt nach HauseDie Aufnahme von Gastschülern ist eine wunderbare Gelegenheit,junge Menschen aus anderen Ländern und Kulturen kennen zulernen, sich mit deren Gedanken- und Erfahrungswelt auseinander zusetzen und Deutschland aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. DieWertschätzung von Sprache und Kommunikation wächst. Und dasFamilienleben wird viel intensiver.Die veränderte Situation bringt jede Menge Abwechslung in den Alltag.Da müssen Sie Ihrem brasilianischen Gastkind, das mit Kälte bislangwenig in Berührung gekommen ist, erklären, dass kurzeHosen und Flipflops bei minus fünf Grad keine guteIdee sind. Oder es gilt, Hilfestellung bei der Organisationsportlicher Aktivitäten in der Freizeit zu geben,was im Ausland oft von den Schulen übernommenwird. Auch unser »kaltes Abendessen« mit Wurstund dunklem Brot ist für viele Austauschschülereine große Umstellung.Barbara Seyfert-Joiner, BetreuungGastschüler und -familien in DeutschlandIn jedem Fall eine große BereicherungAls Gastfamilie erleben Sie hautnah, wie es ist, sich im Auslandan eine neue Familie, Schule und Sprache zu gewöhnen. Das hilft,wenn die Entscheidung für einen längeren Auslandsaufenthaltnoch bevorsteht. Vielleicht kommt Ihr neues »Familienmitglied aufZeit« ja aus dem Traumland, in das Ihre Tochter oder Ihr Sohn gehenmöchte, und erzählt, wie es dort ist. Der Kontakt mit dem neuen»Geschwisterkind« kann den Mut zum Aufbruch sehr stärken.Oder ist eines Ihrer Kinder gerade im Ausland? Wenn Sie das freiGerne senden wir Ihnen auch unser Informationsmaterial für Gastfamilienzu. Eine Liste mit den häufigsten Fragen und Antwortenzum Thema »Gastfamilie werden« (FAQ) sowie weitere hilfreicheInformationen vorab finden Sie im Internet unterstepin.de/Gastfamilien.Wir haben jetzt einen vierten Sohn! Es war sehr schön, einen aufgeschlossenenJungen aus Australien in der Familie zu haben undfestzustellen, dass die Probleme und Interessen der Jugend von deranderen Seite der Welt gleich sind. Wir werden ihn sehr vermissenund selbstverständlich den Kontakt aufrecht erhalten.Familie Wißmach, WeezeDie wichtigsten InformationenLeistungen von Stepin• Vorbereitungsgespräch• Handbuch für Gastfamilien• Info-Rundbriefe• Unterstützung bei Behördengängen und Schule• 24-Stunden-NotrufnummerEinreise• Schuljahr (September bis Juni oder Januar bis November)• Schulhalbjahr (September bis Januar oder Januar bis Juni)• Dreimonatige Aufenthalte ab September, November, Dezemberoder Januar• 6–8 Wochen, ganzjährig


Schulbesuche International 2012/1319Forschungsprojektmit der Uni BonnVom Kulturschock zurfremdsprachlichen KompetenzStepin unterstützt Forschungsprojekt der Universität BonnWer als Schüler längere Zeit im Ausland lebt, steigert sein fremdsprachlichesNiveau ganz erheblich. Anders als im Unterricht zuHause, wo die Sprache als System – mit Grammatik, Wortschatz undAussprache – vermittelt wird, taucht man im Gastland in die Spracheein, übt ihren Gebrauch im Dialog mit Muttersprachlern underwirbt auf diese Weise sprachliche Handlungskompetenz.Doch wie verläuft dieser Aneignungsprozessdes natürlichen Spracherwerbs eigentlich?Am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologieder Universität Bonn forscht ProfessorDr. Klaus P. Schneider, Inhaber des LehrstuhlsBAEL (Bonn Applied English Linguistics), mitseinen Mitarbeitern genau auf diesem Gebietpragmatischer Kompetenz. »Viele Austauschschülermachen in den ersten Wochen die Erfahrungeines sprachlichen Kulturschocks«, erläutertder Wissenschaftler. »Mit ihrem Schulenglischstoßen sie relativ schnell an sprachliche Grenzen. Erstdanach beginnt aufgrund der natürlichen Erwerbsprozesseeine stärkere sprachliche Annäherung an die Muttersprachler.«Das Forschungsprojekt »Pragmatic Profiling« soll Aufschluss bringen,wie sich diese Annäherung genau vollzieht. Dazu werden mit Hilfeeines eigens dafür entwickelten Fragebogens, des »Questionnaire onEnglish Usage« (QEU), anonymisierte Daten von Lernern und Muttersprachlerndes Englischen gesammelt. Die muttersprachlichenDaten dienen zur Erhebung einer pragmatischen Norm, mit der dielernersprachlichen Ergebnisse (Sprachprofile) verglichen werden.Die Realisierbarkeit eines solchen Projekts ist an eine entscheidendeVoraussetzung geknüpft. Es muss die Möglichkeit bestehen,über lange Zeiträume von vielen Schülern Sprachdatenzu erheben. Nur so lassen sich Aussagen über die Entwicklungpragmatischer Kompetenz im Rahmen eines Auslandsaufenthaltestreffen. Deshalb traten die Bonner Forscher mit der Bitteum Unterstützung an Stepin heran.Ein großer Gewinn für alleStepin-Geschäftsführer Matthias Ohm freute sichüber die darin zum Ausdruck gebrachte Wertschätzungder langjährigen Arbeit seiner Organisationund stimmte der Kooperation gerne zu: »DemSprachlernprozess im Gastland auf die Spur zukommen, ist eine spannende Angelegenheit. Eswird eine rege Teilnahme unserer Austauschschülergeben.«Professor Dr. Schneider glaubt an einen Gewinnfür beide Seiten: »Während Stepin über die Kontaktezu zahlreichen Schulen im nahezu gesamtenenglischsprachigen Ausland verfügt, die für unsereForschungen von großem Wert sind, können wir aus derPerspektive der linguistischen Pragmatik eine wissenschaftlichbegründete Empfehlung geben, dass ein Auslandsaufenthaltsinnvoll und gewinnbringend für die Teilnehmer ist.«Mehr über die Kooperation, die Fortschritte des Forschungsprojekts»Pragmatic Profiling« sowie ein ausführliches Interviewmit Herrn Prof. Dr. Schneider finden Sie auf stepin.de/BAEL


20 KanadaE-Mail: school@stepin.deKanada SelectKulturelle Vielfalt, unberührte NaturDie imposanten »Canadian Rockies«. Die großen Seen im Südostendes Landes. Die schier endlosen Wälder in den »Prairie Provinces«– in Kanada ist alles eine Nummer größer als hierzulande. Outdoor-Fans bieten sich traumhafte Möglichkeiten: Vom Wandern übersKanufahren bis hin zum Snowboarden. Doch auch in Sachen Kunstund Kultur muss Kanada den Vergleich mit anderen Ländern nichtscheuen: Vom reichen kulturellen Erbe der indigenen Bevölkerungbis hin zu den vielen international bekannten Malern, SchauspielernundSängern, die Kanada hervorgebracht hat, strahlt das Landeine große kreative Energie aus.Kanada: Küste, Prärie, Berge oder CityDie Stepin-Kanada-Experten beraten Sie gerneDas Kanada Select-Programm von Stepin bietet die Möglichkeit, sichgezielt für eine bestimmte Region Kanadas beziehungsweise füreinen bestimmten Schulbezirk zu entscheiden. Neben den Programm-Klassikern Nova Scotia und Québec stehen fünf weitere attraktiveProvinzen zur Auswahl: Skifahren in Alberta, am pulsierenden Lebenin den großen Städten Ontarios teilhaben, das typische Westküstenflairin British Columbia erleben oder sich auf das große Winter-Abenteuerin Manitoba und Saskatchewan einlassen. In Kanada finden dieunterschiedlichsten Sehnsüchte ihre Erfüllung.Unser erfahrenes Beraterteam kennt die einzelnen Provinzen undderen Schulbezirke sehr gut. In einem ausführlichen Einzelgesprächerstellen wir für jeden Austauschschüler ein persönliches Profil,sprechen über Wünsche und Interessen, ermitteln Stärken undfinden passende Fächerschwerpunkte. So kommt jeder ans Zielseiner Wünsche.Beim PISA-MusterschülerBereits seit Jahren belegt Kanada Spitzenplätze bei der PISA-Studie.Die hervorragenden Ergebnisse sind jedoch keineswegs das Resultatvon sturem Pauken und Drill – das kanadische Schulsystem zeichnetsich vielmehr durch seinen ganzheitlichen Ansatz und die individuelleFörderung der Jugendlichen aus. Flexibilität ist ein weiterer Bausteindes kanadischen Erfolgskonzepts: Die Lehrpläne werden nicht zentralvon oben »verordnet«, sondern von den einzelnen Provinzen festgelegt.Innerhalb dieser setzen die einzelnen Schulbezirke Schwerpunkte.In den weiterführenden Schulen wird für jeden Schüler einindividueller Stundenplan erstellt. Entscheidend zum Lernerfolgtragen auch die hochqualifizierten und motivierten Lehrkräfte bei.An kanadischen Schulen wird nicht nur auf die Vermittlung akademischerQualifikationen sehr viel Wert gelegt – auch die Förderungdes Selbstbewusstseins und das Stärken sozialer Kompetenzen sindwichtige Elemente des pädagogischen Konzepts. Vielfältige sportlicheund kulturelle Aktivitäten fördern das Gemeinschaftsgefühl – soentwickeln sich ganz schnell neue Freundschaften, schon bald fühlensich Austauschschüler an ihrer »Schule auf Zeit« wie zu Hause.Stepin-Schüler wählen an den High Schools ihren Interessen undihrem Leistungsniveau entsprechende Kurse.Das Schuljahr in Kanada ist normalerweise in zwei Semesteraufgeteilt. Die Schüler sind ganztags in der Schule, meist von8:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Kanadische Schulen bieten eine reicheAuswahl an außer schulischen Aktivitäten an: Eishockey spielen, dieSchüler zeitung gestalten oder in der Schulband spielen – viele Schülernutzen die Gelegenheit, gemeinsam mit den anderen Jugendlichenihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und ihre Talente zu fördern.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de21BritishColumbiaAlbertaManitobaHudson BaySaskatchewanOntarioQuébecNorth PacificOceanNorth AtlanticOceanNova ScotiaDie wichtigsten InformationenGastfamilien: Den »Canadian Way ofLife« intensiv erlebenToleranz und Off enheit – in Kanada werden diese Werte tagtäglichgelebt. Als typisches Einwanderungsland versteht man es hiervorbildlich, Menschen aus vielen Nationen zu vereinen und dabeideren kulturelle Identität zu bewahren. Nicht umsonst spricht manvom großen »kanadischen Mosaik«. Die sorgfältig ausgewähltenGastfamilien stammen aus dem ganzen kulturellen Spektrumdieses faszinierenden Landes. Sie lassen die Austauschschüler anihrem Leben teilhaben, bringen ihnen ihre Einstellungen, ihre Traditionenund viele kleine und große Dinge des täglichen Lebens nahe.Durch den intensiven Umgang mit der Fremdsprache verbessernsich die Englisch- bzw. Französischkenntnisse der jungen Gästemeist sehr schnell.Viele unserer Austauschschüler pfl egen noch lange nach Endeihres kanadischen High School-Jahres den Kontakt mit Gasteltern,Gastgeschwistern und Freunden.Unsere Partner in Kanada verfügen über langjährige Erfahrung inder Betreuung internationaler Schüler und wissen genau, worauf eshierbei ankommt. Sollten während des Aufenthalts Fragen auftauchen,haben sie stets ein off enes Ohr für die Anliegen der Schüler.Selbstverständlich steht Ihnen auch das Stepin-Team während desgesamten Aufenthalts gerne mit Rat und Tat zur Seite.Leistungen von Stepin• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Check-in mit Stepin-Mitarbeitern am Flughafen (bei Gruppenausreise)• Hin- und Rückfl ug mit einer Linienfl uggesellschaft ab/bis Frankfurt/Main• Vorbereitungsseminar im Gastland (je nach Provinz)• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie und örtliche High School• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Reisekranken- und -unfallversicherung• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnehmerzertifi kat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Im Programmpreis nicht enthalten• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausfl üge etc.• Taschengeld• Visumgebühren• ReiserücktrittsoptionProgrammdauer• Zehnmonatiges Programm: Ende August bis Juni• Fünfmonatiges Programm: Ende August bis Januar, Ende Januar bis Juni• Dreimonatiges Programm: Ende August bis November, Ende Januarbis AprilAlter• Ab 14 Jahren möglich


22 Kanada E-Mail: school@stepin.deNova ScotiaKanadischer Lifestyle, riesigeFächerauswahl, atemberaubende NaturWeißkopfseeadler, Delfine, Wale und spektakuläre Küsten – Naturliebhaberkommen in Nova Scotia voll auf ihre Kosten. Dochdie Provinz hat noch viel mehr zu bieten: Sie ist auch ein Paradiesfür Wassersport-Fans, die hier ihrer Leidenschaft fürs Kajakfahren,Wildwasser-Rafting oder Tauchen nachgehen können. Das Klimaist dank des Golfstroms in den meisten Gebieten der Provinz relativmild, beste Voraussetzungen also für Outdoor-Fans. Auch im Winterkommen Freizeitsportler in Nova Scotia nicht zu kurz: Skifahren,Snowboarden oder mit Schneeschuhen durch tiefverschneite Landschaftenlaufen, all das ist in den Skigebieten der Provinz möglich.80 Prozent der Einheimischen haben Vorfahren, die von den BritischenInseln stammen. Der große Einfluss der Einwohner, die im16. Jahrhundert mit der Besiedelung dieses Gebiets begannen, spiegeltsich nicht nur im Provinznamen »Neu Schottland«, sondernauch in vielen Ortsnamen wie Inverness oder Antigonish wider.Gälische Kultur und Sprache werden bis heute gepflegt.Doch Nova Scotia ist beileibe kein Museum: Die Provinz ist äußerstmodern und weltoffen. Bildung spielt eine große Rolle: Allein in derHauptstadt Halifax gibt es sechs Universitäten, darunter die renommierteDalhousie University, die zu den besten Kanadas zählt.Schulen in Nova ScotiaDie Grundlage für das hohe akademische Niveau an den Universitätenbildet das Schulsystem der Provinz: Die Schulen genießeneinen hervorragenden Ruf im ganzen Land. Die Auswahl ist enorm:Medienwissenschaften, Ozeanographie, Journalismus, Design,Lebensmittelwissenschaften – dies ist nur eine kleine Auswahldes großen Fächerangebots. Unser Partner in Nova Scotia ist stolzdarauf, internationalen Schülern die breiteste Auswahlpalette in ganzKanada anbieten zu können. Tolle Voraussetzungen also für jungeMenschen, ihre Talente zu erproben und auszutesten, was ihnenwirklich liegt und Freude macht.Das kanadische Bildungssystem ist auf die ganzheitliche Förderungder Schüler ausgerichtet, neben den akademischen Fächern gibtes auch viele Angebote im musischen und sportlichen Bereich. ObSnowboarden, Theaterspielen oder Kunstkurse – für jeden ist etwasdabei. Das Angebot der Schulen hört nicht mit dem Erklingen desSchulgongs auf – nach Unterrichtsende können sich die Teilnehmerbeispielsweise in Debattierclubs, Musical-Klassen oder Computerclubseinbringen.In Nova Scotia arbeitet Stepin bereits seit vielen Jahren direkt mitdem Department of Education in Truro zusammen. Dadurch habenwir die Möglichkeit, intensiv auf Fächer und Interessensschwerpunkteunserer Teilnehmer einzugehen. In den sieben Schulbezirkenkümmern sich 30 Betreuer um das Wohl und die akademischenFortschritte der Teilnehmer.Weltoffene GastfamilienDie Bewohner Nova Scotias sind bekannt für ihre Weltoffenheit,Gastfreundschaft und Herzlichkeit, so dass sich die Mädchen undJungen in ihren neuen Familien meist schnell wie zu Hause fühlen.Bei ihren Gasteltern und -geschwistern lernen sie viel über den»Maritime Lifestyle«, der den Alltag in dieser Provinz auszeichnet.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de23Spannende Fächer, praxisnahes LernenStepin und Nova Scotia – diese Verbindung hat Tradition. Vor überelf Jahren startete Stepin hier als erster deutscher Anbieter miteinem Schulprogramm in Kanada. Beide Stepin-Geschäftsführerhaben ihre eigenen Kinder zum Schulaufenthalt nach Kanadageschickt. Mitarbeiter reisen regelmäßig in die charmante Provinzim Osten Kanadas, um dort mit Teilnehmern und Gastfamilienzu sprechen und sich mit Schulleitern und den Direktoren derSchulbezirke über neue Angebote, Trends und Entwicklungenauszutauschen. Friederike Gräf und Betty Koottummel vom StepinHigh School-Team, die kürzlich dort waren, geraten ins Schwärmen:»Sehr nette Lehrer, eine riesengroße Fächerauswahl und exzellenteFreizeitangebote. Von der landschaftlichen Schönheit der Provinzganz zu schweigen. Da würde man selbst gerne noch einmal zurSchule gehen.«Ein gutes Beispiel für das spannende, zeitgemäße und praxisnaheFächerangebot der Schulen in Nova Scotia ist das BrentonEducation Centre auf der malerischen Insel Cape Breton. Hier dreiKursangebote:EntrepreneurshipEin Unternehmen gründen? Wie geht das eigentlich? Schüler,die diesen Kurs belegen, erwerben wichtige Grundlagen für denSchritt in die Selbstständigkeit. Sie lernen, wie man einen Businessplanaufstellt und vor Kunden oder Kapitalgebern mithilfemoderner Multimedia-Technik Präsentationen durchführt.Als zusätzliches Highlight buchbar:Reise nach TorontoGroßstadtleben pur – Toronto gehört wohl zu den vielfältigstenund spannendsten Städten der Welt. Unser sechstägiger Ausflugin die größte Stadt Kanadas ist ein unvergessliches Erlebnis.Neben einer Erkundungstour stehen auch ein Besuch desMittelalter-Spektakels »Medieval Times« sowie ein Ausflug zuden Niagara-Fällen und eine Bootsfahrt auf dem Programm. JedeMenge Spaß und Spannung inbegriffen!French Immersion:Von der ZweisprachigkeitKanadas profitierenDas vor fast 40 Jahren an kanadischen Schulen zurlandesweiten Förderung der Bilingualität eingeführte»French Immersion-Programm« bietet internationalenAustauschschülern Gelegenheit, die ZweisprachigkeitKanadas intensiv zu erleben und davon bestmöglich zuprofitieren. An den Schulen, die dieses Programm anbieten,findet der Unterricht in einigen Fächern auf Französisch statt,während der Schulalltag ansonsten auf Englisch abläuft.Das Besondere:• Optionale Ausflüge z.B. River Rafting, Whale Watching, ShoppingTour nach Halifax• International Baccalaureate und French Immersion möglich• Teilnahme an organisierten Reisen durch Partner, z.B. nachToronto/Niagara-Fälle oder MontréalFilm- und Video-ProduktionWie entsteht eigentlich ein Film oder ein Video? Die meistenMenschen sehen nur das fertige Produkt und wissen nicht, wiekomplex die Produktionsprozesse sind, die dahinter stehen.Absolventen dieses Kurses blicken hinter die Kulissen: Sie arbeitenin Schul-Produktionsteams und lernen die unterschiedlichenTätigkeitsbereiche der Erstellung von Filmen und Videos kennen.Angewandter HörfunkjournalismusNachrichten fürs Radio aufbereiten, entscheiden, was berichtenswertist und was nicht. Dieser Kurs liefert viel Know-howin Sachen Hörfunkjournalismus. Nachdem sich die SchülerGrundlagen der Mediengeschichte angeeignet haben,erfahren sie, wie man die unterschiedlichen technischenTools einsetzt, die zur Produktion einerRadiosendung dazugehören.Mehr von Friederike Gräfs und Betty KoottummelsBesuch bei unserem kanadischen Partner in NovaScotia finden Sie auf Stepin-on-tour.de/MitarbeiterDas bieten die SchulenFächer:Mathe, Englisch, Naturwissenschaften, Meeres-(Auswahl)biologie, Literatur, Politik, Geschichte, WoodWorking, Marketing, Tourismus, Journalismus,Kunst, Theater, Musical, Orchester, Band, Film- &Sound-Studio, Computer TechnologyWeitere Sprachen: Französisch, SpanischSport:Leichtathletik, Eishockey, Fußball, Basketball,(Auswahl)Volleyball, Rugby. Außerhalb des Lehrplans:Kajak-, Kanufahren, Schwimmen, Skifahren


24 Kanada E-Mail: school@stepin.deMit den Kanadiern feiernTruthahn, Kürbis und viel gute LauneEin Land nicht nur zu verstehen, sondern auch zu erfühlen – dafüreignen sich Feiertage besonders gut. An diesen Tagen trifft sich oft dieganze Familie, man bekommt neue Einblicke in die Kultur des Gastlandesund fühlt sich noch ein bisschen mehr wie ein Einheimischer.Thanksgiving: Familienfest ohne GeschenkestressWenn die Tage kürzer werden und die kalte Jahreszeit sich mit schnellen Schrittennähert, feiern die Kanadier Thanksgiving. Katharina Kiefer, die mit Stepinin British Columbia war, ist seit ihrem Kanadaaufenthalt ein großer Fandieses Feiertages: »Es ist schön, ein großes Fest wie Thanksgiving zuerleben. Ich wünschte, es gäbe auch bei uns ein solches ›ThanksgivingDinner‹ – ein Fest, an dem die ganze Familie zusammenkommt undisst und sich nicht alles um Geschenke dreht. In meiner Gastfamiliewurde den ganzen Tag über gekocht und dekoriert. Wir habenextra eine riesige Tafel bestellt, damit alle 16 Personen an einenTisch passen. Für mich war es die erste Thanksgiving-Feier, ichkannte das bisher nur aus Filmen. Es gab traditionell Truthahnund zum Nachtisch Pumpkin Pie. Ich war überrascht, dass esfast so groß gefeiert wird wie Weihnachten. Alle ziehen sichschick an und kommen zusammen.«Dass man den traditionellen Thanksgiving-Truthahn nichtimmer im Supermarkt kauft, erfuhr Stepin-Teilnehmerin DiertjePiiper: »Den Truthahn habe ich mit meinem Gastvater und -bruderselbst gejagt. Sprich, ich habe Ausschau gehalten, mein Gastbruderhat ihn gesehen und geschossen. Am Thanksgiving-Tag sind wirdann zu den Großeltern in Kimberley gefahren. Dort lernte ichweitere Verwandte kennen, die sich alle als ausgesprochen nett erwiesen.Das Essen war riesig, der Truthahn sehr lecker.«Halloween: Gruseln mit SpaßKurz nach Thanksgiving wartet bereits das nächste Highlight:Halloween. Das Gruselfest mit keltischen Wurzeln ist in NordamerikaKult. Die Menschen schmücken ihre Vorgärten und Häuser mittypischen Halloween-Motiven wie Fledermäusen, Hexen oder Spinnen.Natürlich darf auch die traditionelle Kürbislaterne nicht fehlen.Mario Ternieden war überrascht, wie groß die Vorfreude und wiekollektiv die Begeisterung ist: »Es ist sehr interessant zu sehen, wiealle Menschen hier sich auf Halloween vorbereiten, fast alle Häusersind geschmückt.« Auch Katharina Kiefer ließ sich mitreißen: »Ichhabe mit meiner Gastschwester Gesichter in Kürbisse geschnitzt,damit wir sie als Dekoration rausstellen können. An Halloween wirdes einen großen Kostüm-Schulball geben, zu dem ich mit einigenFreunden gehen werde. Wir werden dann mit einer großen Grupperausgehen und an vielen Häusern in meiner Siedlung klingelnund um Süßigkeiten bitten. Danach wollen wir einige Horrorfilmegucken und unsere gesammelten Süßigkeiten essen. Was mich gewunderthat, war, dass die meisten Kostüme gar nicht gruselig sind,sondern eher süß oder schön. Daher werde ich auch nicht als Hexesondern als Marienkäfer gehen.«Thanksgiving und Halloween sind nur zwei der großen kanadischenFeste: Auch am Canada Day, am St. Patricks Day oder zu Weihnachtenbieten sich tolle Chancen, die Kultur der Kanadier ganz intensivzu erleben und viele schöne Erfahrungen zu machen.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de25High School Info-TourAuch in diesem Jahr organisiert Stepin wieder eine High SchoolInfo-Tour, die in verschiedenen Städten in ganz Deutschland Stationmacht. Die bei Schülern und Eltern sehr beliebte Veranstaltungbietet die Chance, sich kompakt, intensiv und hautnah über dieMöglichkeiten eines Schuljahres im Ausland zu informieren.In einem Infovortrag stellen wir verschiedene High School-Programme, Länder und Schulsysteme vor. Mit Executive DirectorPaul Millman von unserem Partner aus Nova Scotia (Kanada)und Chris Klaasen, International Director am Avondale College inNeuseeland, stehen zwei hochkarätige Persönlichkeiten aus Gastländernals Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Außerdemsind viele ehemalige Teilnehmer den ganzen Tag über anwesend.Der direkte Kontakt erlaubt spannende Einblicke in das Leben inder neuen Heimat der Austauschschüler.Integriert in die Veranstaltung ist eine Minimesse. Verschiedenekanadische School Districts und neuseeländische Schulen stellensich vor und vermitteln einen lebendigen Eindruck von demhervorragenden schulischen Angebot in diesen Ländern.Paul Millman - Executive Director NovaScotia International Student ProgramAnother great tour with another seriesof train station bratwurst. I am lookingforward to trying them in the new citiesthis year. September means Stepin forme and I thank you in advance for yourgreat support of the NSISP and your faithin Nova Scotia.Chris Klaassen - International DirectorAvondale CollegeWe really enjoy the opportunity to meetwith prospective students and parentsface to face. It also means that when thestudents arrive in New Zealand they canrecognize us from seeing us in Germanyand this helps with the settling in.Wie kann ich teilnehmen?Aktuelle Termine und Veranstaltungsorte der High School Info-Tour sowie ein Online-Formular zur Anmeldung finden Sie aufwww.high-school-info-tour.de.Anmeldungen per E-Mail unter events@stepin.de oder telefonischunter 0228/95695-30.Vielen Dank!Folgende Teil nehmer habenuns ihre Fotos und Berichtezur Verfügung gestellt:Niklas ArensCarlotta DilcherJosepha EngelhardtFriederike FennerAnne ForstingerAnna-Lena FörsterAdrian FuhrmannFlorian GenskeCassandra GortAnnika HeckLukas HinkeCharlotte HirzKatharina KieferNikola KleinLaura KlösgesSarah KoopTheresa KrampeMelissa KuhnKatharina KurzerAnna Luisa MeyerholzSophie MikLuisa NeumannAnna OffermannIsabelle PermentierDierje PiiperAlexandra PinsdorfMaja RamadaniKonstantin RichterNora RohrJames RossHannah SchüllerDaniela SchmitzMax SchwerenDaniel SteffenNatalie StutMario TerniedenMona TheuneAnna WielgossKatharina WöbbDilay YamanInge ZetzscheNica Marie Zlonicky


26 Kanada E-Mail: school@stepin.deBritish ColumbiaWestküsten-Lifestyle purVon den Stränden der pulsierenden Metropole Vancouver bishin zu den erstklassigen Skigebieten in Whistler bietet BritishColumbia eine Vielfalt an Sport- und Freizeitmöglichkeiten.Das Wetter ist im Vergleich zu vielen anderen Teilen Kanadasmild. Das Leben ist typisch »West Coast« und von Offenheitund Gelassenheit geprägt. Stepin arbeitet hier mit mehrerenSchulbezirken zusammen.1. Delta School DistrictDer Schulbezirk liegt nahe der pulsierenden Metropole Vancouver.Die Gegend ist in ganz British Columbia für ihre schönenStrände, die vielen attraktiven Wassersport-Möglichkeiten undden größten kanadischen Stadt-Naturerlebnispark bekannt.Die Schulen des Distrikts gehören seit langem zu den Top 5 derProvinz, was die Abschlussquoten und die Examensresultate derSchüler angeht.Das Besondere:• Unter den fünf besten School Districts in British Columbia• Spezielle Sport-Akademien, an denen die sportliche Begabungder Schüler intensiv gefördert wird. So gibt es Akademien fürGolf, Eishockey, Fußball und Baseball. Alle Schulen beteiligensich aktiv an internationalen und regionalen Hilfsprojekten• French Immersion-Programme• Optionale Angebote (z.B. Whale Watching, Rodeo, Kayaking,Ausflug nach Victoria)2. Southeast Kootenay School DistrictEin Paradies für Wintersport-Fans ist dieser mitten in denCanadian Rockies gelegene Schulbezirk. Der Banff-Nationalparkund das Skigebiet Fernie, das als eines der besten in Nordamerikagilt, sind nicht weit entfernt.Das Besondere:• Ausflug in den Banff-Nationalpark, Ski- und Snowboard-Tage,Hundeschlittenfahrten, Eislaufen, mehrtägiger Ausflug nachEdmonton (zur zweitgrößten Mall der Welt), InternationalDinner, Lagerfeuer und vieles mehr• Vielfältige Sportmöglichkeiten (z.B. Skifahren, Golf, Badminton)3. Rocky Mountain School DistrictDie Kleinstadt Kimberley, das Zentrum dieses Schulbezirks, ist diezweithöchstgelegene Stadt Kanadas. Inmitten der spektakulärenBergwelt der Purcell Mountains und umgeben von mehrerenNationalparks ist die Region mit ihrem berühmten Pulverschneeund den über 80 Pisten ein wahres Paradies für Wintersport- undOutdoor-Fans. Nicht weit von der Stadtmitte entfernt, befindensich ein Hallen-Wassersportzentrum und drei Golfplätze.Das Besondere:• Einmalige Lage mitten in den Bergen• Hervorragende Sportmöglichkeiten (z.B. Reiten, Snowboardenoder Skifahren)• Outdoor-Programm »Outdoor careers«4. Cowichan Valley School DistrictCowichan Valley befindet sich im Süden von Vancouver Island, eingebettetzwischen den Städten Victoria und Nanaimo. Von hier ausist es nicht weit nach Vancouver, die lässige Westküstenmetropolelässt sich schnell mit der Fähre erreichen. Die zu den First Nationszählenden Cowichans nennen dieses Gebiet »The Warmlands«.In der Tat zeichnet sich die Region durch ihr mildes Klima aus.Die Schulen sind bekannt für ihr hervorragendes akademischesNiveau und ihr Kunst- und Musikprogramm (vor allem Film, Theaterund Musik). Die First Nations spielen nicht nur als Namensgeberdieses Schulbezirks eine wichtige Rolle – 14 Prozent derSchüler stammen hier von den kanadischen Ureinwohnern ab.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de27Das Besondere:• Zahlreiches Angebot an Aktivitäten wie Ski-Ausflüge, Trips nachVancouver, kulturelle Ausflüge etc.• Die Schulbehörde verfügt über 19 Jahre Erfahrung in der Aufnahmeinternationaler Schüler.• School of Rock (Gitarrenunterricht für alle Altersgruppen)• Eigene Eishockey-Akademie• Outdoor Clubs• Eigene Filmproduktion• Hervorragende Musik- und Kunstprogramme5. Burnaby School DistrictDie 200.000 Einwohner zählende Stadt Burnaby grenzt imOsten an Vancouver und bietet eine sehr gelungene Kombinationaus Natur und Kultur, Hightech und Entertainment. Rundein Viertel des Stadtgebiets besteht aus Grünflächen. Strände,Wanderwege und Outdoor-Sportanlagen sowie das zweitgrößteEinkaufszentrum Kanadas locken. Die kanadische Metrople Vancouveran der Westküste ist nur einen Katzensprung entfernt.In der Heimatstadt des kanadischen Sängers Michael Bubléwerden auch Kultur und Wissenschaften groß geschrieben. Hochüber der Stadt auf dem pittoresken Burnaby Mountain throntdie Simon Fraser University, eine der größten und bekanntestenkanadischen Universitäten. Auch die Schulen des Burnaby SchoolDistricts sind für ihr hohes akademisches Niveau bekannt. DieAbsolventen heimsen regelmäßig hohe Stipendienbeträge ein.Das Besondere• Schuleigene Tanzstudios und Theater, moderne Computer- undMultimedia-Ausstattung, Kunstateliers• French Immersion-Kurse• Schulische Leistungen zählen zu den besten in British Columbia• Kursangebote in bildenden und darstellenden Künstengehören zu den besten des Landes• Umfangreiches Sportangebot6. West Vancouver School DistrictGanz nah an der Großstadt – und dennoch viel Natur: WestVancouver liegt in begünstigter Lage an den Hängen der majestätischenNorth Shore Mountains. Ob Skifahren, Snowboarden,Wandern oder Tauchen – Sportler kommen hier voll auf ihreKosten. Das Durchschnittseinkommen in der rund 42.000Einwohner starken Gemeinde liegt fast doppelt so hoch wiegenerell in der Provinz British Columbia – bei einem Spaziergangdurch die Stadt kann man viele großartige Villen bestaunen.Wer das riesige Kulturangebot der Westküstenmetropole Vancouvernutzen will, ist in nur 20 Minuten mitten in »Downtown«.Außergewöhnlich ist nicht nur die landschaftliche Schönheitdieses Schulbezirks: Die Schulen sind vielfach preisgekrönt fürdie hervorragenden akademischen, sportlichen und musischenLeistungen, die die Schüler erbringen. 2010 erhielten die Absolventen25 Prozent der gesamten Stipendien, die in der ProvinzBritish Columbia vergeben werden.Das Besondere• Schuleigenes Theater• French Immersion-Kurse• Schulische Leistungen zählen zu den besten in British Columbia• Sportakademien für diverse Sportarten (etwa Golf, Tennisoder Hockey)• Spezielle Angebote für Hochbegabte7. Greater Victoria School DistrictVictoria zählt zu den sonnigsten Städten des Landes. An derSüdspitze von Vancouver Island gelegen, bietet dieser Schulbezirkein sicheres, sauberes und freundliches Ambiente sowie einmildes Klima. Freunde von Kunst, Kultur und Geschichte findenin der Hauptstadt der Provinz British Columbia einzigartigeMuseen und Kunstgalerien. Das alljährlich stattfindende Jazzfestivalist weit über die Grenzen der Provinz bekannt, ebensodas First People Festival, das der indianischen Kultur gewidmetist. Sportfans können auf die vielfältigen Sportangebote, die esin der Stadt gibt, zurückgreifen. Im Sommer bieten sich Schülernviele tolle Outdoormöglichkeiten, so stehen beispielsweise Golf,Kajakfahren, Klettern und andere attraktive Aktivitäten auf demProgramm.Das Besondere:• Großes Angebot an sportlichen und musischen Aktivitätenauch außerhalb des regulären Stundenplans• Spezielle Sportakademien, an denen die sportliche Begabungder Schüler besonders intensiv gefördert wird.• Multikulturelle Homestay-KoordinatorenDas bieten die SchulenFächer:Mathe, Englisch, Naturwissenschaften, Literatur,(Auswahl)Geschichte, Hauswirtschaft, Geografie, Geologie,Psychologie, Betriebswirtschaftslehre, Kommunikation,Computer Technology, Concert Band,Rock Band, Fotografie, Jahrbuch-Produktion,Kunst, Theater, Fernseh- und Rundfunktechnik,Schmuckdesign, Kochkurse, TischlereiWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Deutsch, Japanisch,Italienisch, Mandarin, Arabisch, KoreanischSport:Basketball, Volleyball, Softball, Fußball, Football,(Auswahl)Badminton, Tennis, Golf, Rugby, Lacrosse,Leichtathletik, Triathlon, Wrestling, Ski- oderSnowboardfahren etc. Außerhalb des Lehrplanswird angeboten: Eishockey, Eiskunstlauf, Curling,Schwimmen, Gymnastik, Tanzen, Kampfsport,Reiten


28 Kanada E-Mail: school@stepin.deEinfach großartigLeben und Schulalltag in GoldenDer erste Eindruck, den ich vom kanadischen Westen erhielt, wardie unglaubliche Weite, als wir von Calgary weiter nach Cranbrookflogen. Die Sicht auf die Landschaft um Calgary und auf die Rockieswar wunderbar!Mit dem Bus ging es dann weiter zu meiner Gastfamilie in Golden,einem kleinen Ort mit 5.000 Einwohnern am Zusammenfluss vonColumbia River und Kicking Horse River. Gleich am ersten Tag fuhrich mit meinen Gastschwestern in die Berge der Umgebung. Alleswar so naturbelassen. Ringsum Wälder, nichts als Wälder!Beeindruckt hat mich auch die Schule. Wasfür ein Unterschied zu Deutschland! MeineSchule in Golden war nicht nur sehr schöngebaut und gestrichen. Sie hatte auch eineunglaubliche Ausstattung. In fast jedemRaum gab es je ein White Board und einSmart Board, dazu einen Beamer.Neben den akademischen Fächern standenauch handwerkliche und praktischeFächer wie zum Beispiel ›Automechanik‹oder ›Foods‹, wo man eine Menge rund umsKochen und Backen lernen konnte, auf demLehrplan. Außerdem wurden ›Drama‹ und ›Band‹sowie »Outdoor Education«, meiner Meinung nach die besteKlasse, angeboten. Neben Klettern, Eisklettern und Langlaufenwurden uns in ›Outdoor Ed‹ auch die wichtigsten Dinge zumÜberleben in der Wildnis beigebracht.Das spannendste Erlebnis war für mich unser Wintercamp Eisklettern,wo wir bei -15°C nachts im Zelt geschlafen und uns zweikomplette Tage nur draußen aufgehalten haben.Die Ausstattung der Turnhalle, des Drama- und des Musikraumsunserer Schule war toll. Zur Turnhalle gehörten diverse Fitnessgeräte,welche in die Gestaltung des Sportunterrichtes miteinbezogen wurden. In die Decke war eine Soundanlagemit großen Boxen eingelassen. Seitlich befand sich eineTribüne, an die eine große Kletterwand angrenzte.Im Drama-Raum standen uns eine Bühne und etliche Kostümezur Verfügung, im Musikraum ein Klavier sowie diverseInstrumente, welche auch an Bandschüler verliehen wurdenund zwei aufklappbare Bühnen für den schuleigenen Chor.Von der kanadischen Partnerorganisation wurden diverse Aktivitätenangeboten, wie zum Beispiel River Rafting durch einewunderschöne Landschaft, Fahrten nach Calgary und Edmontonzum Shoppen in den typischen Malls, Ausflüge zu den HotSprings und sogar Skitage.Durch das Leben in der Gastfamilie bekommt man ein sehr gutesGefühl für den kanadischen Lifestyle und die Kultur. In Goldenfanden auch recht viele Paraden und Feste zu verschiedenen Anlässenstatt. An den meisten habe ich teilgenommen, was sehrviel Spaß gemacht hat. So etwas würde man als Tourist einfachnicht erleben.Die Kanadier sind ganz besondere Menschen, sehr nett und offen,wodurch es für mich recht einfach war, Kontakte zu knüpfen.Während meiner Zeit in Kanada habe ich sehr gute Freunde fürmein ganzes Leben gefunden.Natalie Stut, British Columbia, 6 Monate


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de29Nach der Mittleren Reife:Im Ausland die eigenen Talente entdeckenEine wegweisende ErfahrungRealschulabschluss in der Tasche – und was nun? Rund 350.000jungen Menschen stellt sich nach dem Erwerb der Mittleren Reifezum Schuljahresende genau diese Frage. Für die meisten führtder Weg direkt in die Berufsausbildung, doch die Wahl des optimalenAusbildungsberufs gleicht oft einem Stochern im Nebel.Die kurzen Praktika während der Schulzeit können bestenfallserste Einblicke in die Berufswelt vermitteln. Doch um die eigenenTalente wirklich zu entdecken und eine geeignete Berufswahlzu treffen, die den weiteren Lebensweg maßgeblichbestimmt – dafür bedarf es einfach mehr.Ein Schulaufenthalt im Ausland kann hier ganzneue Perspektiven eröffnen: Besonders Schulenin Kanada, Australien und Neuseeland bietenSchülern praxisorientierte Fächer, die es ihnenerlauben, ihre Fähigkeiten, Neigungen und Talentezu entdecken – und das, ohne sich gleichfür eine dreijährige Lehre zu verpflichten. Sogibt es in den oben genannten Ländern an vielenSchulen Kurse wie Automechanik, Gastronomie,Tontechnik, IT oder Web Design. Eine tolle Gelegenheit,unter der Anleitung von erfahrenen und engagiertenLehrern unterschiedliche Tätigkeitsfelder kennen zu lernen. Einweiterer Vorteil: Die Zeit im Ausland fördert die Selbstständigkeitund stärkt das Selbstvertrauen. Ein unschätzbarer Vorteil im Wettbewerbum einen Ausbildungsplatz.Mut fassen und Eigeninitiative zeigenWährend ein Auslandsaufenthalt bei Gymnasiasten heute fastselbstverständlich ist, tun sich Realschüler mit diesem Schrittschwerer. Da ist zum einen die Furcht, dass die in der Realschuleerworbenen Fremdsprachenkenntnisse nicht gut genug sind, umdamit im Ausland zurechtzukommen. So ging es auch Niklas Arens,der eine High School in Truro, Nova Scotia, Kanada besuchte:»Ich war vor meiner Ankunft in Kanada schon ein wenig unsicher,doch ich habe mich bereits nach ein paar Tagen ganz gut ins kanadischeEnglisch eingehört. Nach circa vier Wochen habe ich mich indieser Sprache dann wirklich zu Hause gefühlt. Es war gut zu wissen,dass es einen speziellen ESL-Kurs (English as a Second Language) fürNicht-Muttersprachler gibt, doch den größten Nutzen habe ich ausdem direkten Kontakt mit meiner Gastfamilie sowie Mitschülern,Freunden und Lehrern gezogen.«Ein weiterer Grund dafür, dass weniger Realschüler ins Auslandgehen: Das Thema steht an der Realschule nicht so sehr im Fokuswie an Gymnasien, wo Auslandsaufenthalte vielerorts offensiv gefördertwerden. »Nicht entmutigen lassen und Eigeninitiativezeigen«, rät Niklas Arens.Traumberuf gefunden, Perspektiven entwickeltFür Niklas Arens war sein fünfmonatiger Aufenthaltan einer High School in Truro, Nova Scotia, ein echter»Türöffner« für seine berufliche Laufbahn. Heutemacht der 19-Jährige eine Ausbildung zum Schreinermit dem Schwerpunkt Innenausbau – genau dierichtige Wahl, wie er inzwischen weiß.Für Kanada entschied sich der Azubi, da dort viele Schulenpraktische Fächer anbieten. »An meiner Schule gab es eine WoodWorking-Klasse. Da konnte ich meine handwerklichen Fähigkeitenunter professioneller Anleitung erweitern«, erinnert er sich gerne.»Das hat mir sehr dabei geholfen zu erkennen, dass das Schreinerhandwerkmein Traumberuf ist.«Bei der späteren Suche nach einem Ausbildungsplatz profitierte erebenfalls von seinem Kanada-Aufenthalt: »Im Ausland leben – dasmacht einen selbstständiger und offener im Umgang mit anderenMenschen. Teamwork wird an kanadischen Schulen viel stärker gefördertals bei uns. Auch die Tatsache, dass ich mich während meinesSchulaufenthalts gezielt auf die Lehre als Schreiner vorbereitet habe,kam gut bei meinem jetzigen Arbeitgeber an«, freut sich der 19-Jährige.


30 KanadaE-Mail: school@stepin.deQuébecFranzösisches Flair kanadischer ArtDie pulsierende Metropole Montréal mit ihrem unvergleichlichenAngebot an Kunst, Kultur und Bildung. Die zum UNESCO-Weltkulturerbegehörende Hauptstadt Québec City mit ihren kleinen, verwinkeltenGässchen und den eleganten Boulevards. Das verträumteFischerstädtchen Tadoussac an der Nordküste Québecs, von demaus man zu unvergesslichen Walbeobachtungstouren aufbrechenkann. Die größte Provinz Kanadas hat viele Facetten, besticht durchihr französisches Flair und die weltoffene Atmosphäre.Die Québecois sind stolz auf ihre Sprache und auf ihre Identität: Manspricht Französisch und legt großen Wert darauf, das vielschichtigekulturelle Erbe zu bewahren und weiterzuentwickeln. Viele der bekanntestenkanadischen Schriftsteller und Künstler stammen aus dieserProvinz, die auch als Mode-Zentrum Kanadas gilt. Bildung genießtin Québec einen sehr hohen Stellenwert. So ist die McGill-Universitätin Montréal eine der traditionsreichsten Universitäten Kanadas undhat bereits mehrere Nobelpreisträger hervorgebracht.Die meisten Schulen befinden sich im Großraum Montréal, einigeim Gebiet rund um Québec City. Während des Schulaufenthalteswohnen die Austauschschüler in Gastfamilien, in denen sie originalfrankokanadisches Savoir-vivre erleben. Durch den intensiven Kontaktmit der Familie machen insbesondere die Französischkenntnisseschnell Fortschritte.Das Besondere:• Meist Platzierung an privaten Tagesschulen mit Schuluniform• Schwerpunkte wie z.B. Hochleistungssport, Kunst, Theater, Tanz,Musik können gefördert werden• International Baccalaureate (IB) möglich• Ausflüge u.a. nach New York, Toronto, Niagara-Fälle möglichSchulen in QuébecEin hohes akademisches Niveau, kleine Klassen und ein sehr gutesAngebot an sportlichen, kulturellen und musischen Fächern zeichnendiese Schulen aus, gute Rahmenbedingungen, die persönlichenLernziele zu erreichen. Auch Sport genießt einen hohen Stellenwert,neben Fun und Fitness soll er vor allem die Teamfähigkeit undLeadership-Qualitäten fördern.Der Unterricht beginnt zwischen 8.00 und 8.30 Uhr und endetin der Regel um 15.00 Uhr. Viele Schulen bieten außerschulischeAktivitäten wie zum Beispiel Theatergruppen, Bands oder Sportan. An allen Stepin-Partnerschulen in Québec ist das Tragen einerSchuluniform Pflicht.Das bieten die SchulenFächer:Mathe, Englisch, Französisch, Naturwissenschaften,(Auswahl)Wirtschaft, Geschichte, Politik, Musik, Theater,Orchester, Film, Kunstwissenschaften, Design,Marketing, Medien, IT-TechnologieWeitere Sprachen: Englisch, SpanischSport:Leichtathletik, Fußball, Volleyball, Tennis, Basket-(Auswahl)ball, Schwimmen, Rugby, Lacrosse, Feld Hockey.Außerhalb des Lehrplans: Eislaufen, Tanzen, Skifahren,Reiten


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30OntarioZwischen Großstadtleben undkanadischer WildnisNeben der Metropole Toronto oder der charmanten kanadischenHauptstadt Ottawa gibt es in dieser Provinz viel unberührteNatur. Die wohl berühmteste Touristenattraktion Kanadas, dieNiagara-Fälle, findet man im Süden Ontarios, nur eine guteAutostunde von Toronto entfernt. Mehrere Nationalparks bietenOutdoor-Fans fantastische Möglichkeiten zum Wandern, Kanufahrenund Erforschen der kanadischen Wildnis.Hastings and Prince Edward School DistrictKnapp zwei Stunden von Toronto entfernt liegt die kleine StadtBelleville, das Zentrum des Schulbezirks Hastings and PrinceEdward. Das am nördlichen Ufer des Lake Ontario gelegeneStädtchen ist bei Besuchern wegen seiner schönen Lage undder vielen exzellenten Sport- und Freizeitmöglichkeiten weitüber die Grenzen der Provinz hinaus bekannt.Die weiterführenden Schulen des Schulbezirks zeichnet einhervorragendes akademisches Niveau aus. Jede Schule bietetKurse in Kunst, Wirtschaft, Computer, Sprachen, Technologieund Sport an. Spezialangebote wie Modedesign, Theater oderSportwissenschaften ergänzen die Palette.Das Besondere:• Vielfältiges Angebot an künstlerischen und musischenFächern und Aktivitäten (Bands, Orchester, Fotografie, Tanz)• Renommierte Tanzschule (Ballett)• Viel Natur, aber nah an der Großstadtwww.stepin.deDas Internationale Abitur öffnetweltweit TürenEin ursprünglich für die Kinder von Diplomaten entwickeltesProgramm macht heute Karriere: das International Baccalaureate(IB) Diploma – ein international anerkannter, mit dem deutschenAbitur vergleichbarer Bildungsabschluss. Das IB genießthohes Ansehen und verschafft Absolventen weltweit Zugangzu Universitäten. Die Sorbonne, Oxford und Harvard gehörtenzu den ersten Bildungseinrichtungen, die es anerkannt haben.Das IB erfordert volles Engagement. Vom Konzept her verbindetes den Aufbau eines breiten Allgemeinwissens – im Sinneder Humboldt’schen Tradition des »studium generale« – mitdem Erwerb von Spezialwissen in Higher-Level-Fächern.Das zweijährige Curriculum schreibt vor, dass der Schüler einFach aus jeder der sechs Fachgruppen belegt, mindestens dreidavon im »Higher Level« , die übrigen als »Standard Level«. DieFachgruppen bilden die Muttersprache, eine Fremdsprache,Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematikund Informatik sowie Kunst und Wahlfächer. Außerdem mussder IB-Diploma-Schüler eine Facharbeit schreiben, den Kurs»Theory of Knowledge« belegen und ist zu 150 Stunden sportlicher,künstlerischer oder gemeinnütziger Aktivität außerhalbder Schulzeit verpflichtet. Ein anspruchsvolles Programm!Die Entscheidung für ein IB-Diploma muss wohl überlegtund gut geplant sein. Wann ist der ideale Einstiegszeitpunkt?Soll ich zwei Jahre im Ausland bleiben oder kann ich auchein Jahr im Ausland und ein Jahr in Deutschland machen?Worauf muss ich bei der Fächerwahl achten? Und wie sieht esaus, wenn ich anschließend doch inDeutschland studieren will?Das alles gilt es zu klären. Stepinberät jeden Schüler individuell.Das bieten die SchulenFächer:Mathe, Englisch, Naturwissenschaften, Kunst,(Auswahl)Modedesign, Musik, Theater, Musical, Tanzen,Orchestra, Computer Technology, Sozialkunde,Weltgeschichte, Psychologie, Design, Fashion,Marketing, Touristik, Tanz, Band & Chor,Leadership Training, Video- und FilmerstellungWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Japanisch, MandarinSport:Basketball, Volleyball, Football, Tennis, Golf, Rugby,(Auswahl)Cross Country, Leichtathletik, Fitness-Training.Außerhalb des Lehrplans (je nach Jahreszeit):Eishockey, Curling, Wrestling, Schwimmen31


32 KanadaE-Mail: school@stepin.deAlbertaNatur, Kultur und eines der bestenSchulsysteme der WeltDie überwältigende Bergwelt der Canadian Rockies mit ihrentollen Wintersportmöglichkeiten. Das legendäre Banff-Skigebietmit seinen erstklassigen Pisten für Ski- und Snowboardfahrer, danebendie großen Metropolen Calgary und Edmonton, die den Vergleichmit den Großstädten der Ost- und Westküste nicht scheuenmüssen. Die »Prairie Province« Alberta ist reich an Attraktionen.Eines der spektakulärsten Events ist die Calgary Stampede, eineMischung aus Rodeo, Festival und Ausstellung, die Jahr für Jahrüber 1 Million Besucher anzieht. Alberta ist aber auch ein Paradiesfür Eishockey-Fans: Gleich zwei bekannte NHL-Teams, die EdmontonOilers und die Calgary Flames, sind hier zu Hause.Doch nicht nur in Sachen Sport werden in Alberta Höchstleistungenerbracht: Bei der PISA-Studie 2009 erreichten die Schülerim internationalen Vergleich Spitzenpositionen, besonders in naturwissenschaftlichenFächern konnten die Jugendlichen überzeugen.2. Canadian Rockies Public SchoolsDer Name ist Programm: Die Schulen dieses Distrikts liegenmitten in den kanadischen Rocky Mountains, zum Schulunterrichtgibt es die malerische Kulisse der Bergriesen gratis dazu.4 Millionen Menschen besuchen den in diesem Teil des Landesgelegenen Banff Nationalpark pro Jahr, er zählt zum UnescoWeltnaturerbe. Beste Voraussetzungen für die Fans von Wintersportund überwältigender Natur!Bemerkenswert sind auch die Schulen dieses Bezirks: Sie folgender Maxime »Inspiring Hearts and Minds«, ein modernes pädagogischesKonzept, das die Kinder und Jugendlichen für dieHerausforderungen des 21. Jahrhunderts fit machen soll.Das Besondere:• Kurse in Outdoor Education• International Baccalaureate (IB) und Advanced Placement Kurse (AP)• French Immersion- Programme möglich• Hervorragende technische Ausstattung• Ganzheitliches pädagogisches KonzeptDie Schulen des Stepin-Programms liegen in den SchulbezirkenRed Deer und Canadian Rockies Public Schools:1. Red Deer School DistrictDie Stadt Red Deer ist zwar die drittgrößte der Provinz, doch mitetwas mehr als 60.000 Einwohnern sehr überschaubar. Sie ist alsbeliebtes Ausflugsziel für ihre schönen Parks, einen Wasser-Abenteuerparkund ein Wild-Naturschutzgebiet in ganz Alberta bekannt.Das Besondere:• Mit Mac und PC ausgestattete Computerlabore• Professionell eingerichtete Video- und Film-Labore• Vielfältiges Angebot an Sprachen• International Baccalaureate und French Immersion möglich• Internationaler SchülerclubDas bieten die SchulenFächer:Gemeinschaftskunde, Ernährungswissenschaften,(Auswahl)Theater, Kunst und Musik, Design und Mode,Band, Chor, Tanzen, Leadership-Kompetenzen,Sportmedizin, Multimedia/Video, Finanzen,Tourismus, Grafik, Informatik, Robotertechnik,KosmetikWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Deutsch, Chinesisch, JapanischSport:Canadian Football & Rugby, Fußball, Volleyball,(Auswahl)Leichtathletik, Golf, Tennis, Badminton, Skifahren,Eishockey


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30SaskatchewanManitobawww.stepin.de33Lernen im »Land des lebenden Himmels«Wer einen Blick für das Besondere in der Natur hat, wird in Saskatchewanreich belohnt. Der schier endlose Himmel mit seinemFarbenspiel. Unzählige Seen, Flüsse und Bäche. Und nicht zuletztdie weiten Wälder, die 80 Prozent der Fläche aus machen, bietenNatur pur und tolle Möglichkeiten für Outdoor-Fans.In Saskatchewan arbeitet Stepin mit dem Saskatoon InternationalHigh School Program zusammen. Die meisten Schulen liegen imGroßraum Saskatoon; der Stadt, die in Kanada die besten Bildungsmöglichkeitenbietet. Im Vergleich mit anderen kanadischen Schülernschneiden die jungen »Saskatonians« seit Jahren sehr gut ab, Absolventenkonnten begehrte Auszeichnungen wie Rhodes Stipendienoder Canada Stipendien für ausgezeichnete Leistungen einheimsen.Saskatoon International High School ProgramDas Besondere:• Über 20 Spezialangebote wie eine Dance Academy, eine FußballAcademy, eine Medienschule oder E-Learning• Uni-Vorbereitungskurse• Campingausflüge, Ski- oder Snowboard-Touren, BarbecuesWillkommen in der Wintersport-ProvinzDie östlichste der drei Prairie Provinces versetzt den an europäischeMaßstäbe gewohnten Besucher aufgrund ihrer Weitläufigkeitimmer wieder in Erstaunen.Gerade einmal 1,1 Millionen Menschen leben hier – und das auf einerFläche, die ungefähr doppelt so groß ist wie Deutschland. EinenKontrast zu den schier endlosen Rapsfeldern und der unberührtenNatur bildet das pulsierende Leben in Manitobas Metropole Winnipeg,in der mehr als die Hälfte der Provinzbewohner zu Hause sind.Stepin arbeitet in Manitoba mit der Pembina Trails School Divisionim Süden Winnipegs zusammen. Die Schulen, die zu diesemDistrict gehören, sind für ihr hohes akademisches Niveau bekannt.Pembina Trails School DivisionDas Besondere:• International Baccalaureate (IB) und Advanced Placement Kurse (AP)• French Immersion- Programme möglich• Spezielle Freizeitangebote für internationale Schüler(z.B. Thanksgiving-Dinner, Stadtrundfahrt, Halloween-Ausflug)Das bieten die SchulenFächer:Geschichte, Naturwissenschaften, Technik,(Auswahl)Theater, Band, Musik, Öffentlichkeitsarbeit,Kreatives Schreiben, S.A.V.E. (Students AgainstViolence Everywhere), Buchhaltung, Journalismus,Psychologie, Jura, Skizzieren, Foto und Grafik,Medien, Holzarbeiten, Outdoor EducationWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Japanisch, MandarinSport:Volleyball, Golf, Fußball, Football, Cross Country,(Auswahl)Curling, Basketball, Wrestling, Badminton, Leichtathletik,Floor Hockey, Yoga, Aerobics, FrisbeeDas bieten die SchulenFächer:Psychologie, Literatur, Rundfunk, Karriereplanung,(Auswahl)Print & Kommunikation, Tanz & Performance,Jazz Dance, Theater, Film Produktion, Jazz Band,Musical Theater, Web Design, Kreatives Schreiben,Kunst, Technik, Informatik, Kanadische GeschichteWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, MandarinSport:Drachenboot, Wasserpolo, Leichtathletik, Aerobic,(Auswahl)Beachvolleyball, Tischtennis, Badminton, Basketball,Curling, Fußball, Handball


34 Australien E-Mail: school@stepin.deAustralien ClassicDas große Abenteuer: Leben und lernen»the Aussie Way«Weltberühmte Surfstrände und Tauchparadiese an den Küsten, imInnern der legendäre Ayers Rock, das rote Herz Australiens. NiedlicheKoalas und Kängurus, aber auch riesige Wale. Die faszinierendeKultur der Aborigines und daneben hochmodernes Großstadtlebenin Sydney. Down Under gibt es eine ganz eigene, großartigeWelt zu entdecken.Dazu gehört auch die Begegnung mit freundlichen Menschen,deren Denken von Gemeinschaftssinn und Toleranz geprägt ist. Derentspannte »Aussie Way of Life« bietet beste Voraussetzungen dafür,dass man sich schnell heimisch fühlt. An den Schulen wird vielWert auf die individuelle Förderung der Jugendlichen gelegt unddas pädagogische Konzept ist ganzheitlich ausgerichtet.Unsere beiden Programme Australien Classic und Australien Selectbieten attraktive Möglichkeiten, eine unvergessliche Zeit bei densympathischen »Aussies« zu verbringen.Australien Classic: Eintauchen in einneues LebensgefühlAufbrechen ans andere Ende der Welt, sich frei fühlen und einenfaszinierenden Lifestyle kennen lernen. Mit unserem AustralienClassic-Programm können sich junge Menschen ihren Traum vonDown Under erfüllen. Ein Schulaufenthalt in Australien bietet dieeinmalige Chance, den fünften Kontinent ganz authentisch kennenzulernenund viel über Land und Leute zu erfahren.Von Anfang an auf ErfolgskursDie Zeit am anderen Ende der Welt will sorgfältig vorbereitet sein:Das erfahrene Stepin-Team berät Eltern und Schüler in einem individuellenAuswahl- und Vorbereitungsgespräch, stellt Möglichkeitenund Besonderheiten des australischen Schulsystems vor und informiertüber das Leben auf dem fünften Kontinent. Gemeinsam erarbeitenwir zunächst ein individuelles Schülerprofil. So kann unserePartnerorganisation in Australien eine optimal zu den Zielsetzungenund Interessen des jeweiligen Austauschschülers passende Schuleund eine geeignete Gastfamilie finden.Mit Rat und Tat stehen wir beim Beantragen der erforderlichen Visaund den sonstigen Vorbereitungen zur Seite. Informations-Rundbriefe,Handbücher und Seminare für Eltern und Schüler sorgen für eine optimaleVorbereitung auf das Leben und den Schulalltag in Australien.Start in SydneyDrei Tage in einer der schönsten Städte der WeltDas erste große Erlebnis erwartet die Austauschschüler gleich nachihrer Ankunft: Während eines mehrtägigen Seminars in Sydneylernen die Jugendlichen Wissenswertes über ihren Aufenthalt inAustralien. Sie tauchen ein in die Kultur und Geschichte des Landes,erfahren viel über den Lifestyle und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten.Einer der Höhepunkte des Seminars ist eine Stadtrundfahrt,während der die Teilnehmer die berühmten SehenswürdigkeitenSydneys wie das Opernhaus oder die Harbour Bridge besichtigen.Schule in Australien: Praxisnah undvielfältigAn australischen Schulen legt man großen Wert darauf, die Mädchenund Jungen nicht nur in den akademischen Fächern auszubilden,sondern sie ganzheitlich auf das Leben und die beruflichen Anforderungenvorzubereiten. Eine breite Palette von Wahlfächern erleichtertes den Kids, ihre Talente zu entdecken und darauf aufzubauen.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de35Viele Schulen bieten das Fach Outdoor Education an: Hier lernendie Jugendlichen mitten in der faszinierenden Natur Australienswichtige Dinge über Flora und Fauna des Landes und stärkensowohl ihre Teamfähigkeit als auch ihre Leadership Skills.Das Tragen einer Schuluniform ist an den meisten Schulen Pflicht.Neben der Förderung des Gemeinschaftsgefühls trägt dies auchdazu bei, dass Markenzwang keine Chance hat und sich dieMädchen und Jungen auf das eigentlich Wichtige konzentrierenkönnen – ihre Ausbildung.In Australien beginnt der Schultag meistens um 9.00 Uhr und endetum 15:30 Uhr. Zusätzlich zum regulären Stundenplan könnendie Jugendlichen an den meisten Schulen aus einer Vielzahl vonAktivitäten wie etwa Fußball, Schwimmen, Surfen oder Basketballwählen, die im Anschluss an den Unterricht betrieben werden.Das australische Schuljahr ist in vier Einheiten (Terms) mit jeweilszwei Wochen Ferien unterteilt. Es beginnt im australischen Sommer,also Ende Januar/Anfang Februar. Erfahrungsgemäß möchtenviele deutsche Austauschschüler den Weg nach Down Underim deutschen Sommer antreten. Daher bieten wir Teilnehmerndie Möglichkeit das Programm im Juli zu beginnen.Gastfamilie: Das echte australischeLeben kennen lernenPartner vor OrtKompetente Unterstützung durch erfahrene MitarbeiterStepin arbeitet bei diesem Programm mit Southern Cross CulturalExchange (SCCE) zusammen, einer Organisation, die bereits seitüber 25 Jahren im Bereich Schüleraustausch tätig ist und mehr als12.000 Schüler an internationale Schulen vermittelt hat. Die SCCE-Mitarbeiter stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Austauschschülernund deren Gastfamilien. Sie sind über eine Notrufnummerrund um die Uhr erreichbar.Attraktive ReiseangeboteUnsere Partnerorganisation bietet darüber hinaus viele Ausflügesowie mehrtägige Touren in verschiedene australische Provinzen an.Die Erlebnisse auf diesen Reisen – zum Ayers Rock, Great Barrier Reefoder Torquay Beach – zählen, wie wir aus den Erfahrungsberichtender Austauschschüler wissen, zu den schönsten und nachhaltigstenEindrücken des Aufenthalts Down Under.Die Austauschschüler lernen den »Aussie Way of Life« in ausgewähltenGastfamilien kennen. Australische Traditionen,Kochkultur und die kleinen Dinge des Alltags erschließen sichim täglichen Zusammenleben mit der australischen Familie aufzwanglose Art. Die »Gäste« gewinnen dabei ganz neue Perspektivenauf ihr Leben in Deutschland und erwerben wichtige interkulturelleKompetenzen. Unsere Partner vor Ort wählen die Gastfamiliensorgfältig aus und sorgen so für ein optimales Matchingzwischen dem Schülerprofil und der »Familie auf Zeit«.»Schule in Australien«Weitere Informationen zu denhervorragenden schulischenPerspektiven in Australiensowie Erfahrungsberichte gibtes ab Seite 42.


36 Australien E-Mail: school@stepin.deAustralien SelectAustralien Select: Dreamtime nach WahlIn einer pulsierenden Metropole wie Sydney zur Schule gehen?Oder lieber in Tasmanien einen Kurs in Meeresbiologie belegen?Das Programm Australien Select ist perfekt für alle, die sich füreine bestimmte Region Australiens begeistern und die Fächervielfaltdes australischen Schulsystems gezielt nutzen wollen.Platzierung in der Wunschregion: 5 Bundesstaaten mit ausgewähltenSchulregionen stehen zur Verfügung. Da kann jederentscheiden, was im Mittelpunkt seines Australien-Abenteuersstehen soll. Alle Schulen sind sorgfältig ausgesucht und bietenerstklassige Bildungschancen.Gezielte Förderung individueller Interessen: Das Fächerspektruman australischen Schulen ist groß und umfasst viele Themen undLehrinhalte, die es an deutschen Schulen nicht gibt. IndividuelleInteressen und Neigungen lassen sich im Rahmen des Select-Programms sehr gezielt fördern.Big City Life oder Landleben pur?Unser Programm Australien Select bietet die Möglichkeit, in denBundesstaaten zwischen Metropolitan Schools oder RegionalSchools zu wählen. Wo liegt der Unterschied?Die Regional Schools hingegen befinden sich fernab von Großstädtenund Tourismus in ländlichen Gegenden. Hier lassen sichdie Weite und die landschaftliche Schönheit von Oz, wie Australienauch umgangssprachlich genannt wird, besonders gut erleben,der Lifestyle ist entspannter und weniger ›globalisiert‹ als in dengroßen Städten. Für gewöhnlich haben Gastschüler an diesenSchulen einen ganz besonderen Status, da dort wenige internationaleSchüler anzutreffen sind.Gut vorbereitet ins ersehnte AbenteuerDas Stepin-Team informiert ausführlich darüber, was die Schülerin den einzelnen Bundesstaaten erwartet, und berät individuell,welche schulischen Angebote am besten zu den eigenen Zielsetzungen,persönlichen Vorlieben und Hobbys passen. Info-Rundbriefe, Handbücher und Seminare für Eltern und Schülersorgen für eine optimale Vorbereitung, stimmen ein auf das großeAbenteuer. Bereits vor der Ausreise haben die Austauschschülerund ihre Familien Gelegenheit, die Gastfamilie in Australien perMail oder Telefon kennen zu lernen. Ein gutes Gefühl, wenn manweiß, dass einen freundliche Menschen erwarten!Die meisten Metropolitan Schools liegen in Vororten australischerGroßstädte wie Sydney oder Cairns sowie in der Nähe quirligerTouristenstädte an Australiens wunderschönen Küsten. DieseSchulen nehmen für gewöhnlich eine größere Anzahl internationalerSchüler auf, einige davon bieten die Möglichkeit, das internationaleAbitur (International Baccalaureate) zu erwerben.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de37CairnsWesternAustraliaSouthAustraliaQueenslandBrisbanePerthNew South WalesAdelaideSydneyCanberraIndian OceanTasmaniaHobartAustralien bietet vielfältige PerspektivenIn den nachfolgenden Kurzporträts vermitteln wir einen erstenEindruck von dem, was Austauschschüler in den einzelnen Bundesstaatenund Schulregionen erwartet.New South WalesMetropole, Traumstrände und topmoderne SchulenHarbour Bridge und Opernhaus: Die beiden Wahrzeichen deraustralischen Metropole Sydney muss man einfach gesehen haben.Doch die Hauptstadt des Bundesstaats New South Wales hat nochweitaus mehr zu bieten: Großartige Surfmöglichkeiten an kilometerlangenStränden, multikulturelle Straßenfeste und tolle Shoppingangebotesind nur einige der vielen Attraktionen, mit denen dieGeburtsstadt des Schauspielers Hugh Jackman punkten kann.In New South Wales stehen verschiedene Regionen zur Auswahl:Darunter der Großraum Sydney, Newcastle und Hunter mit seinenspektakulären Stränden und Freizeitmöglichkeiten sowie das beliebteUrlaubsziel North Coast.Die Schulen in New South Wales genießen weltweit einen hervorragendenakademischen Ruf, denn der Lehrplan ist nach modernstenpädagogischen Erkenntnissen gestaltet. So werden beispielsweiseE-Learning-Strategien in den Unterricht integriert.QueenslandTropisches Naturparadies mit erstklassigen SchulangebotenViel Sonne und schier endlose Strände erwarten die Austauschschülerim tropischen Norden Australiens. Queensland ist einParadies für Outdoor-Fans, insbesondere Taucher und Surfer findenhier einmalige Möglichkeiten. Das spektakuläre Great Barrier Reefliegt vor der Haustür, der Regenwald und das wilde Outback ladenzur Erkundung ein.Beispielschule Bribie IslandInselfeeling pur: Bribie Island, die 34 Kilometer lange Sandinsel vor derKüste von Queensland, ist ein ganz außergewöhnlicher Ort für einenSchulaufenthalt in Australien. Die gleichnamige State High School liegtinmitten eines Marine- und Naturschutzgebietes und verfügt sogar übereinen eigenen Strand. Ein echtes Paradies für Outdoor- und Wassersportfans!Wer mehr über die Faszination des Meeres erfahren will, kann hierdas Fach Marine Studies belegen.Schüleranzahl: 1.000Lage:Auf Bribie IslandSchuluniform:JaWeitere Sprachen: IndonesischFächer:Literatur, Englisch, Film - und Fernsehwissenschaften,Grafikdesign, Technologie,Möbelproduktion, Personalwesen, Marketing,BWL, Computerwissenschaften,Programmieren, Buchhaltung, Tourismus,Sozialwissenschaften, Theater, TanzSportmöglichkeiten: Schwimmen, Golf, Volleyball, Tennis,Badminton, Basketball, Cricket, Rugby,Handball, Fußball, GymnastikActivities:Privater Surfunterricht, AkademischeSchülerwettbewerbe in den BereichenMathematik, Naturwissenschaft undEnglisch, eigene Musicalaufführung,Tanzveranstaltungen, Skiausflug, Debattierclub,Training zum Öffentlichen Reden, Chor


38 Australien E-Mail: school@stepin.deAuch schulisch bieten sich im zweitgrößten Bundesstaat Australiensbeste Voraussetzungen: Das Bildungssystem genießt einenerstklassigen Ruf, man kennt die Bedürfnisse internationalerSchüler und kann gezielt auf diese eingehen. Die Ausstattung istmodern. Computerlabore, Multimedia-Equipment und Aufnahmestudiosgeben den Schülern die Möglichkeit, hinter die Kulissender Online-Medienwelt zu schauen.Einige Schulen bieten die Möglichkeit, an Sport-Eliteprogrammenteilzunehmen. Wir informieren Sie gerne, welche Fächer wo belegtwerden können.South AustraliaWillkommen im Land der OpaleNatur und Kultur – in South Australia liegen diese beiden Begriffeeng beisammen. In der »Festival City« Adelaide ein Konzert besuchen,am nächsten Tag in der wilden Natur Seelöwen, Delfineoder Koalas und Kängurus aus nächster Nähe betrachten – keinProblem, denn nur eine Fahrstunde von der Hauptstadt diesesBundesstaats entfernt liegt der malerische Wildlife Trail. SouthAustralia wird auch das »Land der Opale« genannt – in CooberPedy kann man sich anschauen, wie die geheimnisvollen Edelsteinegefördert werden.Viele der Schulen unseres Partnerprogramms in South Australialiegen in Adelaide und Umgebung. Wir beraten Sie gerne zu denProfilen dieser und weiterer Schulen in South Australia.Hobart, die Hauptstadt Tasmaniens, Theater und Museen. Eineberühmte Tochter der Stadt ist die dänische Kronprinzessin Mary,die hier auch zur Universität ging.Auf Tasmanien arbeitet Stepin mit fünf ausgewählten Schulen inden Städten Hobart, Launceston und Devonport zusammen. DieSchüler können neben den Kernfächern an einigen Schulen außergewöhnlicheKurse, zum Beispiel in Meeresbiologie belegen.Western AustraliaHohe Lebensqualität und beste Schulaustattung imSonnen-ParadiesIn Perth scheint die Sonne im Schnitt mehr als acht Stunden proTag. Die Hauptstadt von Western Australia gehört damit zu densonnenreichsten Städten Australiens. Man verbringt viel Zeit imFreien, treibt Sport, geht an den Strand oder trifft sich im Park.Die Menschen sind sehr offen. Nicht umsonst heißt der westlicheBundesstaat auch »The Friendly State«.Zu den Highlights eines Aufenthalts in Western Australia gehörtes, am Strand von Monkey Mia wildlebende Delfine mit der Handzu füttern, am Ningaloo Reef zu tauchen oder eine spannendeTour durchs Outback zu unternehmen.Auch was die Ausstattung der Schulen betrifft, hat Western Australiaviel zu bieten: Einige verfügen sogar über eigene Theater, FernsehundTanzstudios, Werkstätten sowie wissenschaftliche Labore.TasmaniaEin echter Geheimtipp – tolle Natur, attraktiveOutdoor-FächerDie sauberste Luft und das reinste Wasser der Welt, dazu 18Nationalparks: Tasmanien ist ein wahres Paradies für NaturundOutdoorfans. Eines der außergewöhnlichsten Tiere, die aufTasmanien leben, ist der tasmanische Teufel, ein Beuteltier, dasheute nur noch auf dieser Insel vorkommt. Kulturhungrigen bietet


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de39Stipendien: Der Traum vomAuslandsaufenthalt wird wahrIm Ausland zur Schule gehen. Den eigenen Horizont erweiternund das Leben im Gastland authentisch kennen lernen. Vielejunge Menschen träumen davon, diese einmalige Erfahrung zumachen. Stepin vergibt für das Schuljahr 2012/2013 Teil- undVollstipendien an engagierte junge Menschen.Auf unserer Website präsentieren wir die aktuellen Stipendienprogrammeverbunden mit Informationen und Tipps rund umsBewerben: stepin.de/Stipendien.Nutzt diese einmalige Chance!Anfangs glaubte ich nicht, dass ich mir einen Schulbesuch imAusland leisten könnte. Dennoch habe ich nicht aufgegeben undalles dafür getan, meinen Traum wahr zu machen. Schließlicherhielt ich dann das Stepin-Stipendium, das es mir ermöglichte,fünf Monate in Pakenham, Australien, zu verbringen.Austauschschüler zu sein, ist eine Herausforderung. Ich habe mehrSelbstbewusstsein und Vertrauen in meine eigenen Fähigkeitengewonnen. Ich konnte viel über eine andere Kultur erfahren unddie offenen und stets freundlichen ›Aussies‹ kennen lernen. Manhat mich wirklich als Teil der Gemeinschaft akzeptiert und nichtals Touristin betrachtet. Ich habe viele wunderbareFreundschaften geschlossen. Mein Rat an alle,die darüber nachdenken, ins Ausland zu gehen:Nutzt diese einmalige Chance, es lohnt sich!Rebecca Gude, Teil stipendiumAustralien, 5 MonateDie wichtigsten InformationenLeistungen von StepinAustralien Classic• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft ab/bis Frankfurt/Main• Begleitete Gruppenausreise im Januar und Juli• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie und örtliche High School• Vorbereitungsseminar im Gastland nach der Ankunft(bei Gruppenausreise)• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Reisekranken-, -unfall-, -haftpflicht- und -gepäckversicherung• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnahmezertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Australien Select• Leistungen wie bei Australien Classic• Einzelausreise• Maßgeschneiderte Schulauswahl• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie• Vorbereitungsseminar an der jeweiligen Schule• High School-Abschluss möglich• Flexible Anmeldefristen• International Baccalaureate (IB) möglich• Programmverlängerung möglichIn einem persönlichen Beratungsgespräch informieren wir Sie gernenäher über die einzelnen Bundesstaaten und Preise.Im Programmpreis nicht enthalten• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausflüge etc.• Schuluniform• Taschengeld• Visum (bei Australien Select)• ReiserücktrittsoptionProgrammdauer• Australien Classic: 3, 5 oder 10 Monate• Australien Select: 1, 2, 3 oder 4 Terms• Beginn: jeweils Ende Januar oder JuliBesonderheitenTeilnahme an organisierten Reisen (optional)Alter• Australien Classic: Ab 15 Jahren möglich• Australien Select: Ab 14 Jahren möglich


40 www.stepin.deDas alles geht!Kanadaab Seite 20USAab Seite 10Spanienab Seite 72Argentinienab Seite 68


Schulbesuche International 2012/1341Irlandab Seite 76Frankreichab Seite 74Australienab Seite 34Neuseelandab Seite 48


42 www.stepin.deSchule in AustralienVon Meeresbiologie bis Forensic ScienceRegenwald, Korallenriffe, Koalas in den ländlichen GegendenAustraliens und Big City Life in Metropolen wie Sydney oderBrisbane: So vielfältig wie das Land, ist auch das Fächerangebotan den Schulen unseres Australien Select-Programms. Jede Schulelegt unterschiedliche Schwerpunkte – sei es im musischen, imsportlichen, akademischen oder handwerklichen Bereich.Um auf dem Laufenden zu bleiben, was sich an den Schulen tut,die Lernumgebung und die Ausstattung bestimmter Schulendirekt vor Ort unter die Lupe zu nehmen, reisen Mitarbeiter desStepin-Beratungsteams jedes Jahr nach Australien. Sie lernen dortdie einzelnenSchulregionen aus erster Hand kennen und könnenso unsere Teilnehmer gezielt darüber informieren, was sie DownUnder erwartet.Die jüngste Reise führte die Mitarbeiter des High School-Teams zuden australischen Partnerschulen in Queensland und New SouthWales. Schulleiter und Lehrer freuten sich darüber, die Ausstattungihrer Schule zu präsentieren und viele wichtige Backgroundinformationenzu liefern. Eine eigene Radiostation, professionelle Theateroder tolle Sportanlagen – unsere Mitarbeiter warenbeeindruckt, wie viele Möglichkeiten Schülern inAustralien geboten werden. Hier einige Beispiele:Kunst und Kultur: Theater, Tanz, Fotografie,Musik oder Grafik-Design bieten tolle Entfaltungschancenfür musisch orientierte Schüler.Angewandte Wissenschaften: Im FachMeeresbiologie erfahren die Kursteilnehmervieles über Wale, Delfine und über dieGeheimnisse des Lebens im Meer. Für Schüler,die immer schon wissen wollten, wie die Ermittlerin den großen TV-Serien vorgehen, gibt es das FachKriminaltechnik (Forensic Science).Handwerk: Kurse in Möbelbau oder Automechanik bieten die Gelegenheit,unter Anleitung die handwerklichen Fähigkeiten auszubauen.Sport: Sportfans finden eine reiche Auswahl, Ihre liebsten Hobbys zupflegen und neue hinzuzufügen. Schulen am Meer bieten oft auchSurfunterricht an!Dass Unterricht nicht immer im Klassenzimmer stattfinden mussund es in der einmaligen Natur Australiens viel zu sehen und zuerleben gibt, gehört zu den schönsten Schulerfahrungen in Australien.Australiens Natur als KlassenzimmerKajakfahren, Rockclimbing, Abseilen – in Australien kann das durchausauf dem Stundenplan stehen. Outdoor Education heißt das dazugehörigeSchulfach, das man an vielen Schulen belegen kann. Dahintersteckt die Idee des ganzheitlichen Lehrens und Lernens. Schule sollnicht nur akademisches Wissen vermitteln, sondern die persönlicheEntwicklung und Sozialkompetenz jedes einzelnen Schülers fördern.Für Austauschschüler bedeuten die Outdoor Education-Programmezugleich eine tolle Gelegenheit, die äußerst vielseitige australischeNatur kennenzulernen und nicht zuletzt ganz viel Spaß.Eine lohnenswerte ErfahrungZwar hatten die Stepin-Mitarbeiter auf ihrer Reise einensehr straffen Zeitplan – doch es blieb auch ein wenig Zeit,die Schönheiten des Landes zu erkunden. Fazit unsererTeamleiterin Anja Schmidt: »Die Reise hat sich trotz deslangen Flugs wirklich gelohnt. Durch den Besuch vor Ortkann ich nun meine eigenen Eindrücke an interessierteSchüler weitergeben und aus dem sprichwörtlichen›Nähkästchen‹ plaudern.«Erfahren Sie mehr über Anja Schmidts Partnerbesuchin Australien auf stepin-on-tour/Mitarbeiter.


Schulbesuche International 2012/1343Carlotta Dilcher: Theater-Leidenschaft entdeckt - und vieleneue Freunde kennen gelerntAustralien ist die richtige Wahl für Schüler, die in ein möglichst weitentferntes Land reisen möchten und dabei einen unkomplizierten,entspannten Lifestyle in Kombination mit Surfen und anderenWassersportarten erleben wollen. Kurzum, sowohl Sonnenanbeterund Wasserratten als auch Natur- und Outdoor-Fans finden hier einbreites Spektrum an Möglichkeiten.Diese Erfahrung machte auch Carlotta Dilcher, die die MaroochydoreState High School an Australiens Sunshine Coast im BundesstaatQueensland besuchte. Genau die richtige Wahl für die sportliche jungeFrau, die sich spontan in die weiten Strände, die tollen Wassersportmöglichkeitenund das tolle Fächerangebot der Schule verliebt hat.»Mir geht es hier unglaublich gut. Meine Gastmama ist einfach wunderbarund ich fühle ich so als hätte ich ein zweites Zuhause gefunden.Von Anfang an hat sie mich super herzlich aufgenommen.Außerdem habe ich auch schon viele australische Freunde kennengelernt. Ich bin oft mit ihnen zusammen am Strand und surfe oderschwimme. In der Schule bin ich sehr zufrieden. Ich liebe das Fach›Drama‹ einfach abgöttisch.«Drama, Baby!Carlotta Dilcher belegte an ihrer Schule den Kurs ›Drama‹.Das bedeutet in der Praxis: Schauspielunterricht, die Teilnahme anBühnenproduktionen. Schülertheater in Australien hat oft einen sehrhohen Qualitätsstandard: Viele Schulen verfügen über professionelleAusstattung und sehr gut ausgestattete Theater.Beispielschule Sunshine CoastSurfen, Schwimmen, Schnorcheln – die Maroochydore State High Schoolbietet Outdoor-Fans beste Voraussetzungen. Sie liegt an einem derschönsten Strände Australiens, direkt an der berühmten Sunshine Coast.Sport ist indes nur eine der Stärken der Maroochydore State High School:Sie gilt auch als führende Schule des Bundesstaates Queensland in denBereichen Biotechnologie und Wissenschaft.Schüleranzahl: 1200Lage:direkt an der Sunshine CoastSchuluniform:jaWeitere Sprachen: JapanischFächer:Grafik, Malen, Design, Fotografie, Drama,Volkswirtschaftslehre, Informatik, Psychologie,Kommunikationswissenschaften,Mathematik, Film, Medienwissenschaften,Gesundheitswissenschaften, Rechtswissenschaften,Musik, Sport, Physik, TechnologieSportmöglichkeiten: Segeln, Volleyball, Rugby, Triathlon, Cricket,Football, BasketballActivities:Internationales Kulturfest, Konzerte, Bands,Schulchor, Debatierveranstaltungen,Cheerleading, Inselreisen für die internationalenAustauschschüler


44 High School auf SeeE-Mail: school@stepin.deHigh School auf SeeEine Erfahrung fürs Leben: Mit dem»segelnden Klassenzimmer« die Weltkennen lernen»Have the courage to step outside of the ordinary and give yourselfthe chance to become extraordinary.« Dieses Motto verdeutlichtdie hohen Ambitionen, die mit dem »Class Afloat«-Programmverbunden sind: Nach einer Vorbereitungswoche an Land gehen dieJugendlichen für fast neun Monate auf große Fahrt. Auf dem majestätischenSchulschiff SS SØrlandet leben, lernen und über die Meeresegeln – das stellt für junge Menschen eine faszinierende Chancedar, den eigenen Charakter zu stärken, Teamgeist zu entwickeln, verschiedeneLebensweisen und Einstellungen kennen zu lernen und imwahrsten Sinne des Wortes den eigenen Horizont zu erweitern!Start in NorwegenZum Auftakt des unvergesslichen, mehrere Kontinente umspannendenSchulprogramms geht es nach Norwegen. In Kristiansand,einem der beliebtesten und traditionsreichsten Ferienorte des Landes,wartet das Schulschiff SS SØrlandet auf die jungen Menschenaus aller Welt. Der imposante, 1927 in Dienst gestellte Dreimasterist heute das älteste noch segelnde Vollschiff der Welt.Das vom Golfstrom begünstigte, milde Klima, tolle Shopping- undFreizeitmöglichkeiten sowie die pittoreske Lage am Meer machenKristiansand, die Heimatstadt von Mette-Marit, der Ehefrau desnorwegischen Kronprinzen Haakon, zu einem perfekten Ausgangspunktfür dieses Schuljahr der Superlative.Während der Einführungswoche werden die Jungen und Mädchengezielt und fachkundig auf ihre Zeit auf See vorbereitet. Dann kannes losgehen – die Welt ruft!Gemeinsam ins große AbenteuerDas Herz schlägt schon ein wenig schneller, wenn man zum erstenMal über die Gangway das 65 Meter lange Schulschiff betritt, dasin den nächsten Monaten das Zuhause von Mädchen und Jungenaus aller Welt sein wird: Mächtige Segel, das blitzblanke Messingder Schiffsglocke und schimmerndes Holz – all das strahlt ein ganzeinmaliges Flair aus und stimmt auf das große Abenteuer ein, dasdie Jugendlichen erwartet.Etwas ganz Besonderes ist auch die internationale Gemeinschaft,die die Schüler an Bord erleben: Sie erwerben wertvolle interkulturelleKompetenzen, der Mikrokosmos Schulschiff ermöglicht esihnen, viel darüber zu erfahren, was jungen Menschen aus anderenKulturen wichtig ist, welche Träume sie haben und was sie sich fürihre Zukunft wünschen. Die Gemeinschaft an Bord schweißt zusammen,so dass sich viele Gelegenheiten ergeben, Freundschaftenfürs Leben zu knüpfen.Zuhause auf den WeltmeerenEin unvergessliches Erlebnis ist auch das »Wohnen auf See«: DieSchlafplätze vermitteln uriges Seefahrer-Flair und nach einem aufregendenTag auf See schmeckt das Essen, das in der Schiffskombüsezubereitet wurde, besonders gut. Die Aufgaben, die die Jugendlichenauf dem Schiff erwarten, sind vielfältig. Von der Nachtwachean Deck über das fachmännische Knüpfen von Seemannsknotenbis hin zur Pflege des Schiffs lernen die Jugendlichen von dererfahrenen Stamm-Crew viel über den Alltag an Bord, übernehmenVerantwortung und wachsen an ihren Aufgaben. Die Schiffsmannschaft,die zum Teil bereits seit über zehn Jahren Erfahrung mitdiesem Programm hat, sorgt dafür, dass Sicherheit an Bord ganzgroß geschrieben wird und die Jugendlichen die besonderen Anforderungendes Lebens auf See schnell meistern.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de45Ganzheitlich lernen, kritisch denkenEin hohes akademisches Niveau ist einer der wichtigsten Eckpfeilerdes Programms. Der Unterrichtsstoff und der Stundenplansind an dem weltweit geschätzten, hohen kanadischen Standardausgerichtet. Großen Wert legen die Lehrkräfte beim Vermittelndes Lehrstoffs darauf, dass die Schüler begreifen, dass schulischesLernen keinen Selbstzweck darstellt, sondern eine echte Relevanzfürs Leben hat.In Fächern wie Geschichte, Politik, Meeresforschung, Meeresbiologie,Multimedia-Design, Sprachen, Career & Life Management,Physically Active Lifestyles und Philosophie eignen sich die jungenMenschen wertvolle Kenntnisse an, die sie auf die Anforderungenunserer globalisierten Welt vorbereiten und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklungunterstützen.Der Unterricht findet in kleinen Lerngruppen statt, so dass jedesMädchen und jeder Junge seinen Talenten und Stärken entsprechendgefördert und gefordert werden kann.Authentische Erfahrungen auf dreiKontinentenAuf ihrer Fahrt kommen die Schüler mit der Welt auf neue Weise inKontakt. Das beginnt bereits in Europa. Ein Besuch der Strände derNormandie beispielsweise lässt Geschichte lebendig werden undhilft, den Lernstoff besser zu verstehen. Hinzu kommen unvergesslicheNatureindrücke, eine intensive Auseinandersetzung mitdem Meer und seinen »Bewohnern« sowie die Chance, einige derfaszinierendsten Orte der Welt kennen zu lernen.Die Segelrouten führen das Schiff im ersten Semester zu spannendenDestinationen in Westeuropa, Nord- und Westafrika sowiein die Karibik. Im zweiten Semester geht es nach Zentralamerika,in die Karibik, auf die Bermudas, die Azoren und über Westeuropazurück nach Skandinavien.Dabei lernen die Schüler die besuchten Länder nicht aus der Touristenperspektivekennen, sondern werden an das echte Leben unddie Herausforderungen, die die Einheimischen im Alltag bewältigenmüssen, herangeführt. Die Schüler engagieren sich in sozialenProjekten, tun Gutes für Land und Leute. Diese Erfahrungen prägen,sensibilisieren und öffnen die Mädchen und Jungen dafür, wie dasLeben in anderen Ländern aussieht. Sie reflektieren alleine odergemeinsam mit ihren Mitschülern und den Lehrern das Erlebte. Darauserwachsen tiefe und nachhaltige Eindrücke, die den Charakterprägen und die persönliche Reife fördern.Nach der langen Zeit auf See geht es am Ende zurück nach Kristiansand,wo die Jugendlichen in einem zweiwöchigen Abschlussprogrammdie vielen unvergesslichen Erlebnisse und Erfahrungen aufarbeitenund sich wieder auf das »normale« Leben an Land einstellen.Die wichtigsten InformationenSegelkenntnisse sind nicht erforderlichLeistungen von Stepin• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnehmerzertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Leistungen von Class Afloat• Unterbringung auf dem Schiff• Kosten für Schulgebühren• Einführungs-Segelkurs• Kosten für Schulbücher• Obligatorische Schulausflüge• Spezielle Class-Afloat TascheIm Programmpreis nicht enthalten• Taschengeld• Visagebühren• Einschreibegebühr• Schuluniform• Unterrichtsmaterialien und optionale Schulausflüge• Class Afloat Kranken- und Reiserücktrittsversicherung• ReiserücktrittsoptionProgrammdauer• Viermonatiges Programm: Ende August bis Ende Dezember,Ende Dezember bis Ende April• Achtmonatiges Programm: Ende August bis Ende AprilAlter• Ab 15 Jahren möglich


46 www.stepin.deFerienprogrammeNeu!Ob nah oder fern, Hauptsache einfachmal raus!Sprachkenntnisse verbessern, ein bisschen mehr über sich selbsterfahren, eigene Grenzen überwinden: All das und noch vielesmehr bringt ein Auslandsaufenthalt. Doch ein halbes oder sogarein ganzes Jahr ist eine lange Zeit, um Auslandsluft zu schnuppern.Das passt nicht immer in die Planung, was Schule und Ausbildungangeht. Und für ein erstes Mal im Ausland sind so vieleMonate vielleicht auch ein bisschen Angst einflößend.Gut, dass Stepin hier spannende Ferienprogramme anbietet, diefür alle diejenigen eine tolle Alternative sind, die nicht viel Zeithaben oder einen Auslandsaufenthalt erst einmal testen wollen.Hier nur drei Beispiele aus dem umfangreichen Stepin-Angebot:Cambridge: Ganz in der Näheund dennoch so andersDie altehrwürdige englische Universitätsstadt ist nur einenkurzen Flug entfernt, aber dennoch eine andere Welt. Hier kommtman sich vor wie in einem Harry-Potter-Film. Die wunderschönenalten College-Gebäude machen Lust auf Lernen. Die Altstadt mitihren schmalen Gassen, individuellen Geschäften und hübschenTea Rooms ist ideal, um mit den kommunikativen Engländern insGespräch zu kommen und frisch erworbene Sprachkenntnisseanzuwenden. Und beim Punten, dem gemächlichen Rudern miteiner langen Stange, fühlt man sich gleich wie ein echter CollegeStudent. Die Aufenthaltsdauer kann zwischen zwei und sechsWochen frei gewählt werden.Nova Scotia: Englisch und Natur inKanadas wildem OstenDas Sprach- und Outdoorcamp nahe Truro, einem malerischenStädtchen in Kanadas östlichster Provinz Nova Scotia, versprichtSommerferien der besonderen Art. Auf dem Gelände des internationalrenommierten Nova Scotia Agricultural College treffen sichseit vielen Jahren junge Leute aus aller Welt, um ihr Englisch zuverbessern und die atemberaubende Natur an diesem »Spielplatzdes Ozeans« zu entdecken. Während die Vormittage fürs Englischlernenreserviert sind, stehen die Nachmittage ganz im Zeichenspielerischen Wettstreits und sportlicher Aktivitäten wie RiverRafting, Whale Watching, Camping, Ausritte und Ausflüge nachHalifax oder Prince Edward Island. Da sind unvergessliche Sommerferiengarantiert. Das Sprach- und Outdoorcamp öffnet seineTore im Juli und August. Der Aufenthalt dort dauert vier Wochenund kann vor Ort verlängert werden.Neuseeland: Lernen und Entdecken intraumhafter UmgebungFasziniert vom anderen Ende der Welt? Wie wär’s dann mit NeuseelandsHauptstadt Wellington? Schon die traumhafte Lage zwischeneinem wunderschönen Hafen und grünen Hügeln machtLust darauf, in die entspannte neuseeländische Lebensweiseeinzutauchen. Zum Beispiel bei einem ausgiebigen Besuch der beiden Hauptstädtern so beliebten Cafés. Neben dem Englischunterrichtgehört zum Sprachaufenthalt auch eine Rundreise. Sie bietetreichlich Gelegenheit, die Schönheiten der beiden neuseeländischenInseln zu entdecken, einen Bungee-Sprung vom Sky Towerin Auckland zu wagen oder Wale und Delfine vor Christchurch zubeobachten. So lohnt sich der Weg bis ans andere Ende der Weltauf jeden Fall. Der Aufenthalt kann vier oder sechs Wochen dauern,wovon jeweils zwei Wochen für die Rundreise reserviert sind.


Schulbesuche International 2012/1347Noch Fragen? Am besten gleich anrufen!Neben England gibt es noch viele andere Ziele ganz in der Nähewie Irland, Italien, Frankreich und Spanien. Wer in die Ferne schweifenwill, kann sich nicht nur für Kanada und Neuseeland entscheiden,sondern auch für die USA, Australien oder – was gerade sehr imTrend liegt – Argentinien. Englisch ist also nicht die einzige Sprache,in der man seine Kenntnisse durch einen Auslands-aufenthalt rasantverbessern kann. Auch Spanisch, Italienisch und Französisch stehenauf dem Programm. Was Zeitpunkt und Dauer der Kurzaufenthalteangeht, sind die Stepin-Ferienprogramme ebenfalls flexibel. Esmüssen ja nicht immer die Sommerferien sein.Nähere Infos zu Destinationen, Dauer und Zeitpunkt der Ferienprogrammegibt’s im Web unter stepin.de/Ferienprogramme.Die schnellste und beste Möglichkeit, die eigene Zukunft in dieHand zu nehmen, ist natürlich ein Anruf beim persönlichen Stepin-Ansprechpartner, der kompetent berät und genau das individuellpassende Ferienprogramme zusammenstellt. Am besten gleich malKontakt aufnehmen: Tel.: 0228/95 6 95-27.Der Anfang eines neuen LebensIm Camp habe ich schnell Freunde aus der ganzen Welt gewonnen.Die Vielfalt der Nationen war einfach klasse. Unglaublich, wie vieleSprachen man im Speisesaal hören konnte. Meine Zimmernachbarinkam aus Japan, im Waschraum habe ich eine Chinesin getroffen,Mexikanerinnen und Brasilianerinnen gab es einige. Und ich warerstaunt, wie gut wir uns alle verständigen konnten, obwohlmanche am Anfang nicht viel mehr als ›Hello‹ sagen konnten.Die drei Stunden Unterricht am Vormittag vergingen wie im Flug.Die Lehrer sind freundlich, fast wie Freunde, die einem etwas beibringen.Nach dem Mittagessen stand immer irgendeine ›Activity‹auf dem Programm. Klasse fand ich auch das Reisen. Dadurch dasswir jedes Wochenende Ausflüge in unterschiedliche Gegenden vonNova Scotia gemacht haben, hatte ich direkt einen guten Überblick,wie meine neue Heimat aussieht.* Das tollste Erlebnis wardas River Rafting. Wie Achterbahn, nur viel nasser – und besser!Wenn man vorne im Boot saß, gab es einen Punkt, an dem manglaubte, man flöge. Wahnsinn!!! Bei diesem Ausflug haben wirspäter auch noch Weißkopfseeadler gesehen! Das war natürlichdie Krönung! Ein toller Tag am Anfang einer unglaublichen Erfahrung,die ich um keinen Preis der Welt eintauschen würde!Anne Forstinger, Sprach- undOutdoorcamp, 4 Wochen* Ein Kurzprogramm wie das Sprach- undOutdoorcamp in Nova Scotia eignet sich, wieder Erfahrungsbericht von Anne Forstingerzeigt, auch perfekt als Einstieg in einen anschließendenlängeren High School-Aufenthalt.


48 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deNeuseeland SelectParadiesische Natur, nette Menschenund ein gutes PISA-RankingNeuseeland ist für Besucher aus aller Welt ein Traumziel. MajestätischeGebirge, malerische Fjorde, schier endlose Strände, eine TierundPflanzenwelt von ungeahnter Vielfalt – dies sind nur einige derAttraktionen, mit denen der Zwei-Insel-Staat punkten kann. Dochnicht nur bei Touristen ist Neuseeland überaus beliebt. In eineminternationalen Städte-Ranking konnte sich Auckland 2009 alsMetropole mit der höchsten Lebensqualität im asiatisch- pazifischenRaum an die Spitze setzen*. Auch die Erfolgsbilanz des neuseeländischenSchulsystems ist beeindruckend: Im PISA-Ranking schaffte esdas kleine Land mehrfach in die Top 10.Hervorragende Schulen, individuelleAuswahlStepin hat aus den neuseeländischen Oberschulen über 34 Bildungseinrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten undSpezialisierungen ausgewählt. Neben klassischen Fächern wieMathematik, Englisch und Naturwissenschaften steht den Schülernein breitgefächertes Angebot an Sport, Kultur und Musik zur Auswahl.Auf die Stärkung von Soft Skills wie Führungsbereitschaft undTeamfähigkeit zielt das Fach Outdoor Education ab, das an einigender Stepin-Partnerschulen angeboten wird. Fächer wie Tourismus,Modedesign, Journalismus, Management oder Rechnungswesenermöglichen interessierten Schülern eine erste berufsbezogene Orientierung.Unser erfahrenes Beratungsteam kennt die neuseeländischenPartnerschulen mit ihren Schwerpunkten und Besonderheitenganz genau. In einem ausführlichen Einzelgespräch findenwir heraus, welche Schule am besten zu den persönlichen Zielsetzungenund Wünschen passt. Das Neuseeland Select-Programmlässt sich maßgeschneidert gestalten.*Städte-Ranking 2009 des auf Personalwesen spezialisierten Beratungsunternehmens MercerEin großartiges SchulsystemAuch wenn Neuseeland am »anderen Ende der Welt« liegt, fühlensich internationale Schüler dort schnell heimisch. Die weltoffene,entspannte Art der »Kiwis«, wie sich die Neuseeländer auch humorvollnennen, sorgt dafür, dass sich Besucher nicht lange wie Fremdefühlen. An den Schulen werden respektvoller Umgang miteinanderund Gemeinsinn groß geschrieben, statt auf stures Pauken setztman auf moderne Lernmethoden und eine individuelle Förderungder Mädchen und Jungen.Das neuseeländische Schuljahr ist in vier Terms eingeteilt: Stepin-Teilnehmer können ihren Schulaufenthalt individuell gestalten undvon einem bis zu vier Terms belegen. Eine Verlängerung vor Ort istin der Regel möglich.Interessant ist ein längerer Aufenthalt insbesondere im Zusammenhangmit dem neuseeländischen Schulabschluss „NCEA“ (NationalCertificate of Educational Achievement ). Dieser kann in sechs Termsbis acht Terms erworben werden und ist seit 2008 als direkteHochschulzugangsberechtigung in Deutschland anerkannt. Dasbedeutet, Schüler, die ihr Abitur im Ausland machen möchten, aberdas Studium lieber in Deutschland absolvieren wollen, sind in Neuseelandbestens aufgehoben und können sogar Schulzeit einsparen.Exzellente Unterstützung vor OrtDie Betreuung der Austauschschüler ist in Neuseeland sehr gut.An ihrer Schule haben die Jugendlichen eine verlässliche Anlaufstelle– das International Office, an das sie sich in allen schulischenFragen wie Fächerauswahl, Stundenplan, Aktivitäten und vielesmehr wenden können. Zusätzlich gibt es Homestay-Koordinatoren,die Ansprechpartner in Sachen Gastfamilie sind. Diesen Service bietenalle Schulen, mit denen Stepin in Neuseeland zusammenarbeitet.Ein besonderer Vorteil für Stepin-Austauschschüler: Falls die


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de49TasmanSeaSouth PacificOceanQueenstownDie wichtigsten InformationenMädchen und Jungen einmal ein Anliegen haben, über das siesich scheuen, mit den Schulvertretern oder ihren Gasteltern zusprechen, können sie sich an Michelle Klaassen, unsere Partnerinvor Ort, wenden. Die ebenso einfühlsame wie tatkräftige Neuseeländerinist seit acht Jahren für »ihre« Jugendlichen im Einsatzund hat in dieser Zeit schon oft geholfen, Kummer aufgefangenund Konflikte geschlichtet. Unser Partner-Portrait auf Seite 50gibt Einblick in ihre Arbeit.Die Stepin-Teilnehmer lernen Michelle und ihren Mann ChrisKlaassen, der als International Director am Avondale Collagearbeitet, bereits zu Anfang ihres Neuseelandaufenthalts ennen:Während eines zweitägigen Vorbereitungsseminars vermitteltdas sympathische Paar den Jugendlichen Wissenswertes überLand und Leute, die vielen Sehenswürdigkeiten, die facettenreicheKultur und das Leben in einer neuseeländischen Gastfamilie. Einesder Highlights ist eine geführte Tour durch Auckland, während derdie Schüler die aufgrund des großen Yachthafens auch »City ofSails« genannte Stadt aus der Insider-Perspektive kennen lernen.Gastfamilien: NeuseeländischeHerzlichkeit purEine wichtige Rolle für den erfolgreichen Highschool-Aufenthaltspielt die Gastfamilie. Hier lernen die Schüler das neuseeländischeAlltagsleben kennen, erfahren viel über Traditionen und Kultur. Derintensive Kontakt mit der Fremdsprache schafft schnell Sicherheit imUmgang mit der englischen Sprache. Die Gastfamilien werden sorgfältigausgewählt und müssen strenge Qualitätskriterien erfüllen.Dafür gibt es sogar eine gesetzliche Grundlage (»Code of Practice forthe Pastoral Care of International Students«). Gastfreundschaft undFürsorge haben in Neuseeland einen sehr hohen Stellenwert.Leistungen von Stepin• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft ab/bis Frankfurt/Main• Begleitete Gruppenausreise im Januar und Juli• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie• Vermittlung in eine örtliche Schule inklusive Schulgebühren• Zweitägiges Vorbereitungsseminar in Auckland direkt nach der Ankunft• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Reisekranken-, -unfall-, -haftpflicht- und -gepäckversicherung• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnahmezertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)In einem persönlichen Beratungsgespräch informieren wir Sie gernenäher über die einzelnen Schulen und Preise.Im Programmpreis nicht enthalten• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausflüge etc.• Schuluniform• ggf. Schulbus• Taschengeld• Visumgebühren• ReiserücktrittsoptionProgrammdauer• Das Schuljahr beginnt Ende Januar und endet Anfang Dezember• Es ist in vier Terms unterteilt:Term 1: Januar bis AprilTerm 2: April bis JuliTerm 3: Juli bis SeptemberTerm 4: Oktober bis Dezember• Die Ausreise findet im Januar, April und Juli statt.Alter• Ab 14 Jahren möglich


50 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deImmer ein offenes OhrAucklandPartner-Portrait von Michelle KlaassenNeben dem International Office ihrer Schule und der Gastfamiliehaben Stepin-Austauschschüler einen weiteren Anlaufpunkt undsicheren Rückhalt in Neuseeland. Unsere Betreuerin MichelleKlaassen ist seit acht Jahren kompetente Ansprechpartnerin fürStepin-Teilnehmer, die im Zwei-Insel-Staat zur Schule gehen.Sie ist unermüdlich für »ihre« Jugendlichen im Einsatz, spendetTrost, wenn das Heimweh kommt, vermittelt als neutrale Instanz,wenn es Probleme mit der Schule oder der Gastfamilie gibt.Montagabend, 20 Uhr in Auckland. Wenn andere bereits Feierabendhaben, ist Michelle Klaassen noch im Einsatz. Eine 15-jährige Stepin-Teilnehmerin, die unter akutem Heimweh leidet,benötigt ihren Beistand.Michelle Klaassen hört ihr geduldig zu, versucht, gemeinsammit der Austauschschülerin eine Lösungsstrategie zu entwickelnund das Problem an der Wurzel anzupacken. Schnellsteht fest: Das Mädchen skypt und mailt jeden Abend stundenlangnach Hause, schottet sich so von der Gastfamilie abund ist noch gar nicht richtig im Gastland »angekommen«.Michelle Klaassens Rat für die junge Frau: »Bring Dich aktiv inDeine Gastfamilie ein. Engagiere Dich in der Schule bei Theateraufführungenund im Sport. So lernst Du rasch neue Freundekennen und schaust nicht immer nur nach Hause.«Dass es »ihren« Schülern gut geht, ist Michelle Klaassen eineechte Herzenssache, die Arbeit für sie weit mehr als nur einJob. Regelmäßig reist sie durch das ganze Land, um die Stepin-Schüler an ihren Schulen zu besuchen und zu sehen, wie siedort und in der Gastfamilie klar kommen. Außerhalb dieserBesuche steht sie den Teilnehmern per Telefon und Email mitRat und Tat zur Seite.Wie wichtig es ist, einen versierten und engagierten Ansprechpartnerin Neuseeland zu haben, erfuhr Petra Dahlhausen. Alsihr 16-jähriger Sohn Florian plötzlich akut erkrankte, sprangMichelle Klaassen ein. Sie kümmerte sich persönlich darum,dass der junge Mann von einem Facharzt behandelt wurde undschon bald wieder auf den Beinen war. Petra Dahlhausen:»Michelle ist eine wirklich tolle Frau, die sich mit viel Herzblutund Engagement für ihre Schüler einsetzt. Ein Service, der garnicht hoch genug geschätzt werden kann.«Eine Veränderung, die Michelle Klaassen derzeit verstärktbemerkt, ist, dass immer mehr junge Schüler – oft schon mit14 Jahren – aus Deutschland nach Neuseeland kommen. EineFolge der Reform der deutschen Oberstufe (G9 zu G8). FürMichelle bedeutet dies: eine noch intensivere Betreuung.Die Neuseeländerin sieht darineine willkommene Herausforderung:»Ich liebe meinenJob«, sagt sie. »Und ich binstolz und glücklich, wennich jungen Menschendabei helfen kann, unserwunderbares Land zugenießen und unvergesslicheErfahrungenzu machen.«Avondale College»Strive after the best Things in Life« lautet das Motto dieser fürihr hohes akademisches Niveau und ein äußerst breites SportundKulturangebot bekannten Schule. Größe und fürsorglicheErmutigung gehen am Avondale College eine glückliche Verbindungein. Mehr als 190 hochqualifizierte und motivierte Lehrertun alles, um die Schüler bestmöglich zu fördern, ihre Talenteund Interessen zu stärken. Neben dem großen akademischen Angebotgibt es über 130 Sport-Teams. Ein Ausstattungs-Highlightstellt das multifunktionale Wassersport-Feld dar. Die Schule istauf einem 14 Hektar großen parkähnlichen Gelände angesiedelt.KurzporträtGründungsjahr: 1945Schülerzahl: 2.750Lage:Avondale, ca. 15 Minuten von Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Japanisch, SamoanischFächer:Kunst, Tanz, Theater, Fotografie, Grafik-, Fashion-(Auswahl)design, Medienstudien, Journalismus, Tourismus,Marketing, Jura, Psychologie, Bootsbau, InformatikSportmöglichkeiten: Aerobic, Badminton, Basketball, Hockey,(Auswahl)Netball, Rugby, Tai Chi, Fußball, Leichtathletik,Schwimmen, Skifahren, Tennis, Tischtennis,Unterwasserhockey, Volleyball, WasserpoloActivities:Schachclub, kreatives Schreiben, Debattierclub,Theater, Tanzen, Musicals, Bands, Orchester, ChorDas Besondere: International Student Committee, OutdoorEduca tion Camp


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de51Auckland Grammar SchoolDiese traditionsreiche Jungenschule gehört zu den größtenund angesehensten des Landes. Berühmte Persönlichkeitenwie der Mount-Everest-Pionier Sir Edmund Hillary oder derOscar-Preisträger Russell Crowe gingen hier zu Schule. Derindividuellen Förderung wird höchste Aufmerksamkeitgeschenkt: »A boy will be given every opportunity to achievehis full potential and to strive for excellence.« Wunder schöne,teilweise denkmalgeschützte Schulgebäude, großartigeSportanlagen sowie ein breites akademisches und kulturellesAngebot sorgen für ideale Voraussetzungen. Die Schule liegt anden nördlichen Ausläufern des Mount Eden.Birkenhead CollegeDas soziale Miteinander der Schüler, Disziplin, Selbstvertrauenund Rücksichtnahme werden gemäß dem Schulmotto »Whereeverybody is somebody« gezielt gefördert. Das College verfügtüber ein eigenes, modern ausgestattetes Theater, an dem dieSchüler unter professionellen Voraussetzungen Stücke einübenund aufführen. Der Bereich Musik steht dem in nichts nach: Esgibt eine Reihe von Bands und Orchestern, in denen die Schülerihre Fähigkeiten festigen und ausbauen und bei den vielenöffentlichen Auftritten Sicherheit gewinnen.KurzporträtGründungsjahr: 1869Schülerzahl: 2.460Lage:Mount Eden, ca.10 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Latein, JapanischFächer:Klassische Studien, Wirtschaftswissenschaften,(Auswahl)Buchhaltung/Rechnungswesen, InformationsundKommunikationstechnologien, Sozialwissenschaften,Grafikdesign, ProduktdesignSportmöglichkeiten: Football, Hockey, Squash, Rennrad, Mountain-(Auswahl)biking, Leichtathletik, Bogenschießen, Rudern, Ski,Snowboarden, Schwimmen, Wasserpolo, Softball,Tischtennis, Badminton, Golf, Basketball, Volleyball,Tennis, Cricket, Segeln, Aikido, FechtenActivities:Schach-, Bridge-, Debattierclub, Theater, diverseBands und Orchester, Pacific Islands Cultural GroupsDas Besondere: Die Schule bietet als internationale Prüfung die»Cambridge International Examination« (CIE) anKurzporträtGründungsjahr: 1973Schüleranzahl: 800Lage:Birkdale, ca 20 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Deutsch, Japanisch, MaoriFächer:Wirtschaft, Rechnungswesen, Fotografie, Theater,(Auswahl)Grafikdesign, Medienstudien, Kunst geschichte,Ernährungslehre, TextilarbeitenSportmöglichkeiten: Fußball, Rugby, Hockey, Cricket, Softball, Leicht-(Auswahl)athletik, Schwimmen, Netball, Karate, Tennis,Badminton, Basketball, Klettern, Cross Country,Drachenboot, Golf, Squash, Tischtennis, Volleyball,WasserpoloActivities:Orchester, Konzertband, Kammerorchester, Chöre,Jazzband, Percussions, Big Band, Streich ensemble,Theater, Maori-KulturgruppeDas Besondere: Modern ausgestattetes Theater


52 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deAucklandWhanauWir sind so stolz auf unser »Haus«In Hogwarts, der berühmten Schule für Hexerei und Zaubereiin Joanne Rowlings »Harry Potter«-Romanen, werden dieSchüler verschiedenen »Häusern« zugeteilt. Das ist weltweitbekannt. Nur wenige dürften wissen, dass es dazu auch eineEntsprechung im realen Bildungssystem des Zwei-Insel-StaatesNeuseeland gibt.Die neuseeländische Besonderheit nennt sich Whanau HouseSystem. Whanau (»Wh« wird wie das »V« in »Veilchen«gesprochen) ist ein Wort aus der Sprache der Maori undbe deutet Familie. Zahlreiche Schulen – wie zum Beispiel dashoch moderne Botany Downs Secondary College – sind imSinne des Whanau-Familiensystems organisiert und arbeitenmit verschiedenen »Häusern« als kleinen Schulen in der Schule.Am 2004 eröffneten Botany Downs wurde die gesamte Schulanlagekonsequent auf einen Whanau-Schulalltag hin geplant undgestaltet. Es gibt sechs Gebäude auf dem Campus, fünf davonsind als Whanau-Häuser angelegt. Jedes hat einen Namen(z.B. Endeavour) und eine Farbe. Für die Schüler stellt ihr »Haus«eine große Familie mit Lehrern und anderen Schülern dar. In denhauseigenen Gemeinschaftsräumen mit gemütlichen Sitzgelegenheiten,eigener Küche, persönlichen Schränken, Kopierernund internetfähigen Computern finden regelmäßige Treffenstatt. Ein »Head of House«-Lehrer steht als Ansprechpartner beiFragen und Problemen jederzeit zur Verfügung.Das Gefühl der Zusammengehörigkeit wird zusätzlich durchfreundschaftliche Wettkämpfe mit den anderen Whanausgestärkt. Ähnlich wie an Harry Potters Schule geht der Wettstreitüber ein ganzes Schuljahr. Er umfasst akademischeFächer ebenso wie Sport und kulturelle Aktivitäten. DieSchüler ent wickeln dabei einen enormen Whanau-Stolz, da siekontinuierlich mit ihrer »Familie« daran arbeiten, gemeinsameZiele zu erreichen. Am Ende des Jahres wird dem Siegerteamder Whanau-Pokal überreicht.Der Wettstreit ist auch deshalb so beliebt und erfolgreich, weilsich jeder Schüler mit seinen Interessen im Rahmen einer sozialenGemeinschaft einbringen kann. Das stärkt die Persönlichkeit,Team- und Führungsqualitäten werden gezielt gefördert.Snowboarder vomBotany DownsSecondary CollegeBotany Downs Secondary CollegeAn diesem neuen College kommen die Schüler in den Genusshochmoderner Lehrmethoden und erstklassiger Ausstattung.Die Schulleitung orientiert sich an den »Best Practice«-Modellen neuseeländischer und internationaler Schulenund sorgt so für ein hohes akademisches und pädagogischesNiveau. Die Einteilung in Whanaus trägt dazu bei, dass dieSchüler sich geborgen fühlen und ihren individuellen Talentenentsprechend gefördert werden. Das College befindet sich ineiner großzügigen und gepflegten Anlage im Stadtteil BotanyDowns. Der Strand ist nur wenige Minuten entfernt.KurzporträtGründungsjahr: 2004Schülerzahl: 1.800Lage:Huntington Park, ca. 30 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Japanisch, FranzösischFächer:Tourismus, Tanzen, Theater, Fotografie, Grafik-(Auswahl)design, Medienwissenschaften, Musikwissenschaften,Jura, Wirtschaft, Gesundheitswesen,Outdoor Education, AutomobiltechnikSportarten: Rugby, Fußball, Hockey, Badminton, Tischtennis(Auswahl)Tennis, Wasserpolo, Squash, Cricket, Volleyball,Schwimmen, Leichtathletik, SegelnActivities:Debattierclub, Schachclub, Chor, Orchester,Konzertband, Theater, diverse Tanzgruppen,MusicalaufführungDas Besondere: Segelkurse in Term 1 und 4


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de53Epsom Girls Grammar SchoolJunge Frauen auf ihre Aufgaben in Beruf und Gesellschaft vorzubereiten,sie zu fördern und zu stärken, ist das erklärte Zielder Schule. Die traditionsreiche Bildungsstätte gehört zu dengrößten Mädchenschulen des Landes, dennoch herrscht einesehr persönliche Atmosphäre. Ein breites akademisches Fächerspektrum,40 Sportarten, ein preisgekröntes Schul orchesterund kulturelle Lernmöglichkeiten geben den Mädchen dieChance, sich ihren Neigungen entsprechend zu entwickeln.Austauschschülerinnen wohnen in ausgewählten Gastfamilienin der näheren Umgebung der nur zehn Minuten vom Stadtzentrumentfernt gelegenen Schule.Long Bay CollegeAm Long Bay College vermitteln engagierte, hervorragendausgebildete Lehrer Mädchen und Jungen ein breitge fächertesWissen und bereiten sie individuell auf ihren weiterenLebensweg vor. Internationale Schüler fühlen sich hier schnellheimisch. Sie werden ihren Voraussetzungen und Talentenentsprechend gezielt gefördert. Trotz des hohen akademischenNiveaus prägt nicht Konkurrenzdenken, sondern ein vonGemeinsinn geleitetes Miteinander die Atmosphäre. Außergewöhnlichschön ist die Lage des College an der malerischenEast Coast Bay. Es bieten sich hervorragende Voraussetzungenfür viele Outdoor-Sportarten.KurzporträtGründungsjahr: 1917Schülerzahl: 2.195Lage:Epsom, ca. 10 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Deutsch, Spanisch, Latein, Japanisch,MaoriFächer:Publizistik, Medien-, Theater-, Musik-, Kunst-,(Auswahl)Wirtschafts-, Umweltwissenschaften, Tourismus,Informatik, Grafikdesign, Textil design, FotografieSportmöglichkeiten: Leichtathletik,Badminton, Basketball, Fechten,(Auswahl)Fußball, Mountainbiking, Snowboarden, Hockey,Tauchen, Rudern, Schwimmen, Tennis, Volleyball,SegelnActivities:Orchester, Chöre, Musicals, Band, Kulturgruppen,Debattier-, Literatur-, Computer-, Jungunternehmerclub,Amnesty Inter nationalDas Besondere: Sehr stark im Bereich Musik, Kunst und Theater.Eigenes Theater mit 250 PlätzenKurzporträtGründungsjahr: 1975Schülerzahl: 1.650Lage:Torbay/direkt an der Küste, ca. 30 Minuten bisAuckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, MaoriFächer:Wirtschaft, Jura, Tanz, Theater, Informatik, Auto-(Auswahl)mobiltechnik, Produkt-, Grafikdesign, Catering& Hospitality, Fashion-, Kunstdesign, Fotografie,Ingenieurs wesen, ElektronikSportmöglichkeiten: Leichtathletik, Badminton, Basketball,(Auswahl)Cricket, Drachenboot, Triathlon, Hockey, Netball,Rugby, Fußball, Schwimmen, Tennis, Volleyball,Wasserpolo, Drachenboot, Kajak, Klettern, Ski/SnowboardActivities:Diverse Bands und Orchester, Keyboardclub,Klarinettenensemble, Theater und Tanzgruppen,Kapa HakaDas Besondere: Außergewöhnliche Lage an der East Coast Bay


54 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deAucklandMacleans CollegeDass schulische Ausbildung mehr ist als nur Pauken undAuswendiglernen, stellt das renommierte Macleans College eindrucksvollunter Beweis. Neben der akademischen, sportlichenund musischen Förderung der Schüler wird besonderes Augenmerkauf die Entwicklung der Soft Skills gelegt. Die Aufteilungder Schule in Whanaus, selbstständige »Häuser« mit jeweilsetwa 250 Mädchen und Jungen, spielt dabei eine Schlüsselrolleund lässt ein Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppeentstehen. Das College liegt in einem Vorort von Auckland mitAussicht auf die Bucht. Das Meer ist in unmittelbarer Nähe.Pakuranga CollegeDas Pakuranga College liegt in Manukau City, einem noblenStadtteil Aucklands. Parks und Strände befinden sich ganz inder Nähe. Akademischer Anspruch verbindet sich mit der gezieltenStärkung sozialer Kompetenzen. Das Pakuranga Collegeist international geprägt: Hier werden Mädchen und Jungenaus 48 Ländern ausgebildet, inter kulturelle Kompetenzenentwickeln sich so im täglichen Miteinander. Als erste Schuledes Landes verfügte das College über eine eigene Radio- undFernsehstation. Ein brandneues Multimedia-Studio ist fürjunge Medien-Fans eine echte Attraktion. Für die Dauer ihrerSchulzeit am Pakuranga College wohnen die Schüler in sorgfältigausgewählten Gastfamilien.KurzporträtGründungsjahr: 1980Schüleranzahl: 2.500Lage:Eastern Beach, ca. 30 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Japanisch, ChinesischFächer:Wirtschaft, Theater, Tanzen, Kunstgeschichte,(Auswahl)Design, Fotografie, Tourismus, AutomobiltechnikSportmöglichkeiten: Badminton, Basketball, Cricket, Tanzen, Golf,(Auswahl)Hockey, Rudern, Segeln, Tennis, Leichtathletik,Mountainbiking, Schwimmen, Gymnastik, Wasserpolo,Trampolin, Gewichtheben, Volleyball, Squash,Tischtennis, Netball, Fußball, Cross CountryActivities:Segelakademie, Multisportclub, Schachclub,Robotikclub, Umweltgruppe, Writer’s Club,Fashiondesign, Maori Club, Theater, Musicals,Debattierclub, Chor, Orchester, JazzgruppeDas Besondere: Die Schule bietet als internationale Prüfung die»Cambridge International Examination« (CIE) anKurzporträtGründungsjahr: 1960Schüleranzahl: 2.000Lage:Manukau City, ca. 30 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Japanisch, Deutsch, MaoriFächer:Tanzen, Theater, Fotografie, Design, Grafik design,(Auswahl)Technisches Zeichnen, Kunst geschichte, Gartenbau,Wirtschaft, Management, Rechnungswesen,Tourismus, Medienstudien, Journalismus, Elektrotechnik,Auto mobiltechnik, IngenieurwesenSportmöglichkeiten: Basketball, Hockey, Netball, Badminton,(Auswahl)Fußball, Rugby, Leichtathletik, Tennis, Volleyball,Schwimmen, Cricket, Golf, Drachenboot, Triathlon,Adventure EducationActivities:Umweltgruppe, diverse Kulturgruppen, Orchester,Tanzgruppen, TheaterDas Besondere: Eigener Fernseh- und Radiokanal (wurde bereitsmehrfach mit nationalen Preisen ausgezeichnet)


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de55Takapuna Grammar SchoolQualifizierte Wissensvermittlung und Persönlichkeitsbildunggehen an der Takapuna Grammar School Hand in Hand. Dazugehört ganz selbstverständlich neben einer umfassenden,hochqualifizierten akademischen Bildung das Einüben eineskonstruktiven sozialen Miteinanders. Dies wird auch durchdie vielfältigen gemeinsamen kulturellen und sportlichenAktivitäten der Schüler – darunter derzeit etwa 150 »Internationals«aus aller Welt – gefördert. Seitens der Schule legt mangroßen Wert darauf, die internationalen Schüler bestmöglichzu unterstützen und ihnen in allen Fragen ein kompetenter,hilfsbereiter Ansprechpartner zu sein.Western Springs CollegeDass sich ein hohes akademisches Niveau und familiäreAtmosphäre keineswegs ausschließen, zeigt das WesternSprings College. Erklärtes Ziel der Schule ist es, über die reineWissensvermittlung hinaus die schöpferischen, sportlichenund praktischen Talente der Schüler zu fördern. KritischesDenken und analytische Fähigkeiten werden von den hochmotivierten,exzellent qualifizierten Lehrern gezielt gestärkt.Selbstachtung und die Achtung anderer Menschen undKulturen gehen am Western Springs College Hand in Hand.Individualität wird groß geschrieben – das gilt auch für dieKleidung. Das College hat keine Schuluniform.KurzporträtGründungsjahr: 1927Schüleranzahl: 1.650Lage:Belmont, ca. 15 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Deutsch, Japanisch, MaoriFächer:Jura, Wirtschaft, Rechnungswesen, Tanz, Theater,(Auswahl)Kunst, Kunst geschichte, Fotografie, Web-,Produktdesign, Medienstudien, ElektrotechnikSportmöglichkeiten: Rugby, Fußball, Netball, Badminton, Basketball,(Auswahl)Hockey, Radfahren, Squash, Rudern, Leichtathletik,Schwimmen, Tennis, Triathlon, Volleyball,WasserpoloActivities:Chor, Mädchenchor, Jungenchor, Streich-, Blasorchester,Jazz Band, Rock Bands, Musical, Schachclub,Mathematikwettbewerbe, DebattierclubDas Besondere: Sportliche Nachwuchstalente werden an einerangeschlossenen Akademie gefördertKurzporträtGründungsjahr: 1906Schüleranzahl: 1.100Lage:Western Springs, ca. 15 Minuten bis AucklandZentrumSchuluniform: NeinWeitere Sprachen: Französisch, JapanischFächer:Design, Fotografie, Theater, Gesundheitswesen,(Auswahl)Medienstudien, Grafikdesign, HolzarbeitenSportmöglichkeiten: Hockey, Netball, Badminton, Rugby, Basketball,(Auswahl)Fußball, Schwimmen, Softball, Unterwasserhockey,Wasserpolo, Cricket, Drachenboot,Volleyball, TennisActivities:Theater, Band, Debattierclub, Filmclub, Umweltclub,SchriftstellerclubDas Besondere: Thematischer Schwerpunkt auf dem künstlerischenZweig mit eigenem Performance ArtsCenter


56 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deAucklandWestlake Girls High SchoolGetreu dem Schulmotto »Strength through Experience« lernenMädchen an der Westlake Girls High School, sich auf die Erfordernisseunserer schnelllebigen Zeit einzustellen und ihnensouverän zu begegnen. Das Lernumfeld begünstigt die Förderungdes Intellekts, der emotionalen Reife, der Selbstachtungund des respektvollen Umgangs miteinander. Die Schule genießtein hohes Ansehen in den Bereichen Musik und Sport. Die Schülerinnenkönnen aus über 30 Sport arten wählen und wichtigeSoft Skills wie Fairplay und Teamwork stärken.Westlake Boys High SchoolVirtute Experiamur – Let Courage Be Thy Test. So lautet dasMotto der Westlake Boys High School. Es überrascht daher nicht,dass Mut, Wissen, Stärke und Teamgeist an dieser Schule gezieltgefördert werden. Die Schule ist – ähnlich wie in den Harry-Potter-Romanen – in unterschiedliche Häuser aufgeteilt. Diesehaben eigene Namen und Hausfarben und stehen für Begriffewie Wissenschaften, Leadership, Unternehmergeist und Kultur.Zum Meer ist es nicht weit, nur einen Steinwurf entferntbefindet sich der bei Wassersportlern und Ausflüglern beliebteVulkansee Lake Pupuke.KurzporträtGründungsjahr: 1958Schüleranzahl: 2.200Lage:North Shore, ca. 15 Minuten bis Auckland ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Deutsch, Japanisch,Chinesisch, MaoriFächer:Klassische Studien, Wirtschaft, Rechnungs wesen,(Auswahl)Management, Tourismus, Kunstgeschichte,Fotografie, Jura, Theater, Tanz, Grafik & Design,Informatik, MedienstudienSportmöglichkeiten: Leichtathletik, Cricket, Drachenboot, Golf,(Auswahl)Triathlon, Rudern, Schwimmen, Segeln, Tennis,Rugby, Volleyball, Badminton, SkifahrenActivities:Chöre, Orchester, Jazzbands, Rockbands, Ensembles,Film-Festival, Debattierclub, Kreatives SchreibenDas Besondere: Zusammenarbeit mit der Westlake Boys HighSchoolKurzporträtGründungsjahr: 1962Schüleranzahl: 2.200Lage:North Shore, Großraum AucklandSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Japanisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch,MaoriFächer:Englisch, Naturwissenschaften, Mathematik,(Auswahl)Geschichte, Geographie, Theater, Kunst, Design,Musik, Rechnungswesen, Medienwissenschaften,Maschinenbau/Maschinentechnik, Boot bauen,Automobiltechnik/Automobilbau, Holzarbeiten,Informatik, Lebensmitteltechnologie, OutdoorEducation, Fotografie, TourismuswissenschaftenSportmöglichkeiten: Fußball, Rugby, Basketball, Hockey, Tischtennis,(Auswahl)Badminton, Squash, Wasserpolo, Volleyball, Golf,Ringen (Winter), Tennis, Rudern, Segeln, Leichtathletik,Radfahren, Cricket (Sommer)Activities:Orchester, Big Band, Jazz Band, Chor, Debattierclub,Schach, TheaterDas Besondere: Outdoor Education, Bootsbau-Kurse


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30Whitiangawww.stepin.de57Mercury Bay Area SchoolDie Schule liegt in einer der reizvollsten Gegenden Neuseelands:Der spektakuläre Pacific Coast Highway sowie zwei derbeliebtesten touristischen Ziele Neuseelands befinden sichganz in der Nähe. Wer sich dem Meer nicht nur im Rahmen vonSport- und Freizeitaktivitäten, sondern auch wissenschaftlichnähern will, kann in den Klassen 12 und 13 Kurse zum Thema»Marine Studies« belegen. Die Mercury Bay Area School istdem Fernunterricht-Netzwerk »Coronet Distance Learning Cluster«angeschlossen. Schüler der Jahrgänge 11 bis 13 haben so– über die an der Schule angebotenen Fächer hinaus – Zugriffauf ein riesiges Kursangebot.KurzporträtGründungsjahr: 1977Schüleranzahl: 780Lage:Ostküste Pazifischer Ozean, direkt an der MercuryBay und im Zentrum von WhitiangaSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Deutsch (als Fernunterricht)Fächer:Outdoor Education, Kunst, Fotografie, Informatik,(Auswahl)ErnährungslehreSportmöglichkeiten: Fußball, Rugby, Netball, Basketball, Volleyball,(Auswahl)Badminton, Softball, Cross Country, Tennis,Schwimmen, Surfen, Triathlon, Schnorcheln,SegelnActivities:Band, Theater, Schulzeitschrift, Musikunterrichtfür diverse Instrumente, Tanz, ChorDas Besondere: Der maritimen Landschaft entsprechend sind fürSchüler der Klassen 12 und 13 »Marine Studies«und »Marine Technology« (Schiffsbau) Teil desLehrplansZwei Kulturen in einem Land: Kia ora!»Englisch ist die wichtigste Sprache, die anderen beiden Amtssprachenhaben keine so große Bedeutung, dachte ich, als ich mich aufmeine Zeit in Neuseeland vorbereitete. Doch bereits am ersten Tagin meiner Gastfamilie wurde ich eines Besseren belehrt«, erinnertsich Annika Heck an den Anfang ihrer Austauschzeit.»Die Namen in meiner Gastfamilie stammen fast alle aus derMaori-Sprache, da die Familie seitens meiner Gastmutter Maoriist. Meine Gastmum heißt Marama, meine Gastschwestern Hiriaund Teina und meine beiden Gastbrüder Manawa und Horouta.Nur der Name meines Gastvaters klingt für mich vertraut – Paul.Er ist Pakeha, was so viel bedeutet wie europäischer Neuseeländer.«Doch damit nicht genug. »Als ich später die Familie vonMaramas Bruder Boyd kennen lernte, merkte ich schnell, dassMaori auch im Alltag recht gebräuchlich ist. Boyds Frau Jeaninespricht zum Beispiel nur Maori mit ihren Kindern, obwohl sieauch Englisch verstehen und sprechen. Auch in meiner Familiefallen oft Wörter und Sätze auf Maori. Am Anfang musste ichmich erst einmal daran gewöhnen, dass ich es nicht verstehe,aber nach drei Monaten etwa hatte ich schon selbst ein wenigMaori gelernt.«Die Maori sind die Ureinwohner von Neuseeland, die vor über1000 Jahren in Reisekanus von Hawaiki, dem Heimatland ihrerVorfahren, über das Meer kamen und den heutigen Zwei-Insel-Staat besiedelten. Sie bezeichnen sich selbst auch gern alsTangata whenua, was so viel wie »Menschen des Landes« bedeutetund ihr Gefühl der Verbundenheit mit der angestammtenHeimat verdeutlicht. Die Maori machen heute 14 Prozent derneuseeländischen Bevölkerung aus. Ihre Sprache und Kultur hatspürbaren Einfluss auf alle Aspekte des Lebens in Neuseeland.Das zeigt sich auch im berühmten »Kia ora«, was ins Englischeübersetzt so viel wie »Hello« oder »You are welcome« heißt, undvon allen Neuseeländern sehr gern verwendet wird.»Diesem Satz entgeht niemand in Neuseeland!« weiß AnnikaHeck. »Am Telefon, in E-Mails, in der Schule, eigentlich überallhört man immer wieder ›Kia ora‹. Ich finde, es ist ein sehrschönes Zeichen dafür, wie Tradition und Neues in einem Landzusammenleben können.«Annika Heck, Botany Downs Secondary College,Neuseeland, 5 Monate


58 Neuseeland E-Mail: school@stepin.dePapakuraIn guten HändenGeht die Reise um den halben Erdball, fiebern die Eltern in besonderemMaße mit ihren Sprösslingen mit. War die Entscheidungfür Neuseeland richtig? Wird es meinem Kind in der Fernegut gehen? Leistet die Schule tatsächlich, was sie verspricht?Fragen und Hoffnungen, die auch Petra Dahlhausen vor derAusreise ihres Sohns Florian nach Neuseeland beschäftigten.Stepin: Warum haben Sie sich gerade für das Long Bay College inTorbay entschieden?Frau Dahlhausen: Im Beratungsgespräch mit Stepin haben wirüber Florians Neigungen und Ziele gesprochen und festgestellt,dass diese Schule optimal zu ihm passen könnte.Stepin: Hat sich diese Einschätzung bewahrheitet?Frau Dahlhausen: Auf jeden Fall. Florian war in seiner Schulesehr glücklich, die Lehrer waren hochmotiviert, haben ihn dortabgeholt, wo er in seiner schulischen Entwicklung stand und ihngezielt gefördert. Er hat in Neuseeland die an seiner deutschenSchule nicht unterrichteten Fächer Business Studies und Economicskennen und schätzen gelernt, was seinen Studienwunschverändert hat.Da mein Sohn Cello spielt und ihm Musik großen Spaß macht,begeisterten ihn die Schulensembles –Orchester, Band und Chor.Er wurde dort sehr warmherzig empfangen, durfte an Wettbewerbenteilnehmen und konnte so ein ganz besonderes Wir-Gefühl erleben. Ebenfalls sehr gut gefielen ihm die vielfältigenSportangebote.Stepin: Hatten Sie vor Florians Ausreise Bedenken, dass er überMonate so weit weg ist?Frau Dahlhausen: Eigentlich nicht. Florian ist sehr selbstständig.Er hat bereits im Rahmen von Schüleraustausch- und KonzertreisenEngland, Polen und Italien besucht. Er kam dort gut klar,daher war ich mir sicher, dass er es auch in Neuseeland schafft.Stepin: Was hat der Neuseelandaufenthalt aus Ihrer Sicht›unterm Strich‹ gebracht?Frau Dahlhausen: Mein Sohn ist noch selbstständiger geworden,seine Englischkenntnisse haben sich weiter verbessert, er hatsogar die schwierige Prüfung für das Cambridge Certificate ohneProbleme geschafft. Er konnte in Neuseeland viele neue Freundschaftenschließen und hält auch weiter Kontakt mit seinenehemaligen Mitschülern. Er hat einen ganz neuen Blick auf seineigenes Land gewonnen und seine interkulturelle Kompetenzgesteigert.Zu den Highlights zählten auch die Reise auf die Fidschi-Inseln,die Michelle Klaassen* für die deutschen Schüler von Stepin veranstaltete,ebenso wie einige weitere Reisen mit Schülergruppenin andere Regionen Neuseelands.*Michelle Klaassen ist Ansprechpartnerin für alle Stepin-Austauschschülerin Neuseeland. Ein Portrait finden Sie auf Seite 50.Strathallan College (Privatschule)Eingebettet in die wunderschöne Natur der Halbinsel Hingaia,liegt das private Strathallan College inmitten einer wohlhabendenWohngegend mit vielen Pferdezuchten. KritischesDenken, ein ganzheitlicher Unterrichtsansatz und die gezielteFörderung der Mädchen und Jungen genießen an dieser kleinen,aber exklusiven Schule höchste Priorität. Gemeinsam mit denSchülern formulieren Lehrer und Mentoren individuelle Ziele,motivieren und helfen so dabei den Lernerfolg zu sichern. Vorallem die Sprachkenntnisse internationaler Schüler profitierenvon dieser intensiven Förderung und Betreuung.KurzporträtGründungsjahr: 2001Schüleranzahl: 1.100Lage:Halbinsel Hingaia, 30 Minuten bis zum ZentrumAucklandsSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Spanisch, ChinesischFächer:Design, Kunst, Fotografie, Klassische Studien,(Auswahl)Theater, Wirtschaft, RechnungswesenSportmöglichkeiten: Leichtathletik, Badminton, Basketball, Cricket,(Auswahl)Cross Country, Radfahren, Tanzen, Reiten, Wasserpolo,Golf, Hockey, Kayaking, Motocross, Turnen,Net ball, Rugby, Skifahren, Snowboarden, Fußball,Schwimmen, Tischtennis, Tennis, Trampolin, SegelnActivities:Musicals, Ensembles, Fotografieclub, Schachclub,Theaterclub, Jungunternehmerclub, SporttageDas Besondere: Es werden die »Cambridge InternationalQualifications« angeboten


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30Taurangawww.stepin.de59Mount Maunganui CollegeOtumoetai College»Success with Integrity« Ziel der Schule ist es, die Mädchen undJungen zu echten Teamworkern zu erziehen, sie zu selbstständigemArbeiten zu ermutigen und für die Anforderungen desErwachsenenlebens fit zu machen. Mit ihrem umfangreichenFächerangebot führt die Schule die jungen Menschen an neueHobbys und Interessensgebiete heran, erweitert ihren Horizontund ihre Fähigkeiten. Das College liegt in einem Vorortder Stadt Tauranga an der Ostküste, einer Gegend, die sichdurch grüne Landschaft, herrliche Strände und ein sonnigesKlima auszeichnet und zu den beliebtesten Touristikzielen derNeuseeländer zählt.KurzporträtGründungsjahr: 1959Schüleranzahl: 1.300Lage:Omanu/Bay of Plenty, ca. 11 Minuten bis TaurangaZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Japanisch, Maori, FranzösischFächer:Outdoor Education, Design, Fotografie, Tanz,(Auswahl)Theater, Medienstudien, Klassische Studien,Wirtschaft, Tourismus, InformatikSportmöglichkeiten: Badminton, Basketball, Mountainbiking, Klettern,(Auswahl)Golf, Hockey, Rugby, Snowboarden, Fußball,Surfen, Leichtathletik, Cricket, Schwimmen,Tennis, Volleyball, SegelnActivities:Bands, Debattierclub, Theater, Schreinerei,Umweltgruppe, Schulzeitschrift und -zeitung,Computerclub, Jungunternehmerclub, Maori-KulturgruppeDas Besondere: Surfunterricht möglich durch die tolle Lage direktam MeerNahe der bekannten Bay of Plenty liegt die Hafenstadt Tauranga,Heimat des Otumoetai College. Das College steht für Innovation,Kultur und Sport. Die in den vergangenen Jahren aufwändig modernisiertenKlassenräume sowie Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungenbieten sehr gute Rahmenbedingungen für die akademischeund persönliche Entwicklung der Schüler. Otumoetai istberühmt für seine Musik- und Schauspiel-Aufführungen: 2009vertrat die Schule Neuseeland beim Pacific Basin Musical Festivalin Honolulu. Internationale Schüler werden in einem Einführungsworkshopperfekt auf die Zeit in Neuseeland vorbereitet.KurzporträtGründungsjahr: 1965Schüleranzahl: 2.000Lage:Bellevue/Bay of Plenty, ca. 10 Minuten bisTauranga ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: SpanischFächer: Kunst, Fotografie, Kunstgeschichte, Theater, 3D-(Auswahl)Animation, Informatik, Buch haltung/Rechnungswesen,Unternehmens führung, Meeresbiologie,Medienwissenschaften, Outdoor Education, Landschaftsbau,Tourismus, Soziologie, Er nährungslehre,Fashion & Design, Grafikdesign, Elektrotechnik,AutomobiltechnikSportmöglichkeiten: Leichtathletik, Badminton, Kanufahren, Cross(Auswahl)Country, Golf, Gymnastik, Hockey, Mountainbiking,Rudern, Klettern, Skifahren, Fußball, Squash, Surfen,Schwimmen, Tischtennis, Tennis, Triathlon, Volleyball,Segeln, WasserpoloActivities:Musik und Kunst, Bands, Musicals, ChorDas Besondere: Englischunterricht und Gruppentreffen fürinternationale Schüler


60 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deUpper HuttWellingtonHeretaunga College»Kia Hiwa Ra – sei wach, sei aufmerksam«, so lautet das Mottodes Heretaunga College in Upper Hutt. Das 30 Kilo meter vonder Hauptstadt Wellington entfernte College bietet die bestenVoraussetzungen für effizientes und zielgerichtetes Lernen:Hochqualifiziertes Lehrpersonal, eine moderne Ausstattungsowie eine von Wertschätzung geprägte Atmosphäre sorgendafür, dass die Schüler die Zeit als unvergessliche Erfahrungund wichtigen Meilenstein auf dem Weg ins Er wachsenenlebenerleben. Die malerische Umgebung lädt zu Ausflügen undWanderungen ein, vermittelt den Schülern ein Gefühl für dieeinzigartige Schönheit der Natur Neuseelands.Wellington High SchoolDiese Schule wurde im Jahr 1886 gegründet. Das Vertrauenauf flexible Unterrichtsmodelle hat hier eine lange Tradition.Kooperatives Lernen spielt eine große Rolle. Die Schüler werdenermutigt, sich einzubringen und ihre Ansichten kundzutun. Diemulti-ethnische Zusammensetzung der Schülerschaft bringtden Mädchen und Jungen Denkweisen und Einstellungenanderer Kulturen nahe. Die Schule punktet zudem durch einehervorragende technische Ausstattung und spannende »OutdoorActivities« wie beispielsweise Kajakfahren und Schwimmenmit Seelöwen.KurzporträtGründungsjahr: 1954Schüleranzahl: 740Lage:Upper Hutt, ca. 30 Minuten bis Wellington ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Deutsch, Japanisch, MaoriFächer:Wirtschaft, Buchhaltung, Tourismus, Ingenieur-(Auswahl)wesen, Möbelbau, Informatik, Grafikdesign, Kunstgeschichte,Fotografie, Theater, Journalismus,Ernährungswissenschaft, Outdoor EducationSportmöglichkeiten: Rugby, Netball, Basketball, Volleyball, Fußball,(Auswahl)Hockey, Badminton, Golf, Skifahren, Leicht athletik,Mountainbiking, Drachenboot, Kanufahren,Schwimmen, Tennis, Netball, SoftballActivities:Theater, Kunstfestival, Chor, Jazz-, Rock Band,Debattierclub, Maori-ClubDas Besondere: Mitten in der Natur und doch zentral gelegen inder Nähe der HauptstadtKurzporträtGründungsjahr: 1886Schüleranzahl: 1.100Lage:Stadtteil Mount Cook, ca. 10 Minuten bisWellington ZentrumSchuluniform: NeinWeitere Sprachen: Französisch, Maori, JapanischFächer:Wirtschaft, Tourismus, Theater, Kunstgeschichte,(Auswahl)Fotografie, Design, Grafikdesign, Digitale Medien,Klassische Studien, Journalismus, Textilarbeiten,Textildesign, Lebensmitteltechnik, Elektrotechnik,Tischlerei, Informatik, Outdoor EducationSportmöglichkeiten: Aerobic, Badminton, Cricket, Fechten, Rugby, Soft-(Auswahl)ball, Tennis, Tischtennis, Bogenschießen, Kanu-Polo, Cross Country, Hockey, Skifahren, Squash,Wasserpolo, Basketball, Drachenboot, Netball, Fußball,Schwimmen, Volleyball, UnterwasserhockeyActivities:Rockbands, Jazzband, Theater, Debattierclub,Schachclub, Computerclub, SchulmagazinDas Besondere: keine Schuluniform


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30Motuekawww.stepin.de61Der neuseeländischeBotschafter Peter H. Riderempfängt Matthias Ohm,Geschäftsführer von Stepin.Motueka High SchoolDie Freundlichkeit und Geborgenheit einer kleinen Schule mitden Annehmlichkeiten und den vielen Wahlmöglichkeiten einergroßen Schule zu verbinden – das hat sich die Motueka HighSchool auf die Fahnen geschrieben. Man pflegt hier die MaoriWerte des Aroha: Empathie – sich in andere einfühlen, Manakitangi– die Sorge für andere, Matautana – das Streben nachWissen und einer guten Ausbildung, Whanaungatanga – dasTeilen mit der Gemeinschaft und der Familie, Mana – gegenseitigerRespekt, Wairua – Spiritualität, Mauri – Lebenskraft. Überdie Kultur der Maori können sich die Austauschschüler auch imdirekten Kontakt mit ihren Mitschülern informieren: 19 Prozentder Jungen und Mädchen, die diese Schule besuchen, sind Maori.KurzporträtGründungsjahr: 1954Schüleranzahl: 620Lage:Direkt im Zentrum MotuekasSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, MaoriFächer:Sozialwissenschaften, Technik, Informations- undKommunikationswissenschaften, Buchhaltung,Ernährungswissenschaften, Grafik & Design,Outdoor Education, Gartenbau, MöbelbauSportmöglichkeiten: Netball, Fußball, Hockey, Volleyball, Badminton,Tischtennis, Golf, Basketball, Unterwasser-Hockey,Tennis, Triathlon, Schwimmen, Segeln, Waka-Ama(Kanufahren)Activities:Maori-Sprachkurse, Darstellende Künste der Maori,Whanau-Kurs (soziales Miteinander lernen),Kapa Haka (maorischer Tanz), Chor, Band, JazzBand, TalentwettbewerbeDas Besondere: Tolle Lage direkt am Abel Tasman National ParkWo Schule zum unvergesslichen Erlebnis wirdDie PISA-Studien belegen es regelmäßig: Wer für ein paar Monate,ein Jahr oder länger von einer deutschen an eine neuseeländischeSchule wechselt, kann sicher sein, eine hervorragende Schulausbildungzu erhalten.Es ist toll, welche Möglichkeiten es heute gibt. Deutschen Schülernsteht im Wortsinn die Welt offen. In Neuseeland zu lebenund dort zur Schule zu gehen, ist eine fantastische Chance undwird eine prägende Erfahrung sein. Neuseeland ist ein Land derPioniere, und ihre Vielfalt und Kreativität spiegelt sich auch inunserem Bildungssystem wider: Wir haben ein breites Angebotan Fächern und fördern individuelle Stärken. Die Schulen bietenihren internationalen Gastschülern hervorragende Lernmöglichkeitenund eine persönliche Betreuung. Und natürlich hatNeuseeland auch über die Schule hinaus einiges zu bieten: Einewundervolle Natur, eine facettenreiche Kultur, und eine Gastfreundlichkeit,die ihresgleichen sucht.Als Diplomat und Vater von zwei mittlerweile erwachsenenKindern weiß ich, wie förderlich ein Schulaufenthalt im Auslandsein kann. Stepin bietet professionell organisierte High School-Programme, die deutschen Schülern auch dank umfassenderBeratung und Unterstützung eine rundum positive Erfahrung aneiner neuseeländischen Schule ermöglichen.Einen unvergesslichen Auslandsaufenthalt wünschtPeter H. Rider, Botschafter von Neuseelandin Deutschland


62 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deNelsonRangioraNayland College»More than a School« – im Schulalltag bedeutet das ein gutes,konstruktives Lehrer-Schüler-Verhältnis sowie eine große Auswahlakademischer, künstlerischer und handwerklicher Fächer.Hohe Priorität genießt das Vermitteln sozialer Kompetenz. Dieswird nicht zuletzt dadurch erreicht, dass die Schüler dazu ermutigtwerden, sich auch sportlich und kulturell zu betätigen.Leadership-Qualitäten werden am Nayland College gezieltgefördert und entwickelt. Die Schule liegt in unmittelbarerNachbarschaft der Künstlerstadt Nelson, umgeben von Bergenund drei Nationalparks.Rangiora High School»Proud of our Past, focused on our Future« – dies ist dasMotto der traditionsreichen Rangiora High School. Sie zähltzu den ältesten Bildungseinrichtungen Neuseelands. Eine derBesonderheiten ist eine eigene Farm, auf der die Mädchen undJungen sich landwirtschaftliches Know-how in Theorie undPraxis aneignen, Kühe und Schafe pflegen und die Geheimnissedes Gartenbaus und des Getreideanbaus erfahren. Die Schuleist in sechs nach bekannten Neusee ländern benannte Häusermit jeweils rund 270 Schülern und 30 Lehrern eingeteilt.KurzporträtGründungsjahr: 1965Schüleranzahl: 1.300Lage:NelsonSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Spanisch, Japanisch, MaoriFächer:Journalismus, Medienstudien, Gartenbau,(Auswahl)Meeresbiologie, Tourismus, Wirtschaft, Management,Rechnungswesen, Jura, Klassische Studien,Psychologie, Kindererziehung, Kunst, Fotografie,Theater, Design, Holz-, Metall- und Textilarbeiten,Elektrotechnik, Informatik, Outdoor EducationSportmöglichkeiten: Hockey, Rugby, Badminton, Basketball, Volleyball,(Auswahl)Fußball, Tennis, Cricket, Schwimmen, NetballActivities:Chor, Orchester, Musical produktion, Theater,DebattierclubDas Besondere: Die Schule ist umgeben von drei NationalparksKurzporträtGründungsjahr: 1884Schüleranzahl: 1.650Lage:Direkt im Zentrum von RangioraSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Latein, Japanisch, MaoriFächer:Adventure Education, Betriebswirtschaft,(Auswahl)Management, Jura, Klassische Studien, Tourismus,Design, Medienstudien, Fotografie, Hauswirtschaft,Automobiltechnik, Ingenieurwesen,Informatik, Gartenbau, Landwirtschaft, Tierpflege,PferdekundeSportmöglichkeiten: Rugby, Fußball, Badminton, Skifahren, Snow-(Auswahl)boarden, Hockey, Basketball, Volleyball, Netball,Squash, Gewichtheben, Cricket, Tennis, ReitenActivities:Chor, Orchester, Rock Band, Theaterproduktion,Debattierclub, UmweltgruppeDas Besondere: Die High School besitzt eine eigene Schulfarm


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30Christchurchwww.stepin.de63Burnside High SchoolDie auf einem 16,2 Hektar großen parkähnlichen Gelände mitGärten und Sportstätten angesiedelte Burnside High Schoolbietet jungen Menschen alle Vorzüge einer großen Bildungseinrichtungbei gleichzeitig sehr persönlicher Atmosphäre. Dafürsorgt die organisatorische Gliederung in vier selbstständige Einheiten.Die Schüler werden individuell gefördert und ermutigt, ihrBestes zu geben. Ein Schwerpunkt der Schule liegt im Kunstbereich:Auf Fotografie, Design oder Bildhauerei spezialisierte Lehrervermitteln den Schülern gute Grundlagen, ihren Traum von einerKarriere in Kunst und Kultur wahr zu machen. Das 700 Plätzeumfassende schuleigene Theater gibt schauspielbegeistertenJungen und Mädchen die Möglichkeit, vor großem Publikum ihrTalent unter Beweis zu stellen.KurzporträtGründungsjahr: 1960Schüleranzahl: 2.600Lage:ChristchurchSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Japanisch, Französisch, Maori, Deutsch, Lateinund Spanisch Privatunterricht möglichFächer:Wirtschaftslehre, Biologie, Fotografie, Grafik(Auswahl)design, Textiltechnik, Tourismus, Buchführung,Outdoor Education, LebensmittelkundeSportmöglichkeiten: Leichtathletik, Badminton, Football, Hockey, Rugby,(Auswahl)Cricket, Netball, Softball, Gymnastik, Volleyball,Kampfsport, Surfen, Wasserpolo, Unterwasser-Hockey,Skifahren & Snowboarding, Fußball, Bowling,TennisActivities:Konzerte, Schulchor, Big Band, Kammermusik-Ensemble, Debattierclub, Schach, Rock-BandsDas Besondere: Über 1.000 qm große BibliothekCashmere High SchoolDie für ihre spektakulären Parks und Grünflächen bekannteStadt Christchurch ist die Heimat der Cashmere High School.Multikulturelles Miteinander wird hier gezielt gefördert, dazutragen auch die internationalen Schüler maßgeblich bei. Bereitsseit 50 Jahren bietet die Schule Jungen und Mädchen aus allerWelt die Möglichkeit, Neuseeland ganz intensiv zu erfahrenund gemeinsam in einer von Toleranz und Respekt geprägtenUmgebung zu lernen. Die Schule hat bereits mehrere landesweitbekannte Sport- und Musikgrößen hervorgebracht.KurzporträtGründungsjahr: 1956Schüleranzahl: 1750Lage:Cashmere, ca. 15 Minuten bis ChristchurchSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Spanisch, Japanisch, Französisch, MaoriFächer (Auswahl): Kommunikation, Medienwissenschaften, Print& Design, Fotografie, Kunst, Kunstgeschichte,Theater, Musik, Gesundheitswesen, Elektrotechnik,Wirtschaft, Tourismus, Informatik, Ernährungswissenschaften,Textiltechnik, Modedesign,Pädagogik, Grafik, Outdoor EducationSportmöglichkeiten: Leichtathletik, Badminton, Basketball, Futsal,Football, Golf, Hockey, Karate, Triathalon, Netball,Klettern, Rudern, Rugby, Segeln, Skifahren,Fußball, Softball, Surfen, Schwimmen, Tennis,Volleyball, Wasserpolo, Outdoor EducationActivities:Chor, Bläserensemble, Irish Band, Jazzband, PercussionGruppe, Rockbands, Saxophonensemble,Bühnentechnik, kreatives Schreiben, Debattierclub,Theaterfestival, Flötenchor, Mâori Kulturgruppe,Fotografie, SchulzeitungDas Besondere: Popmusik als Unterrichtsfach


64 Neuseeland E-Mail: school@stepin.deChristchurchLinwood CollegeAbenteuer Lernen – das können die Schüler des Linwood Collegewörtlich nehmen. Denn die Schule setzt mit ihrem Programm»Adventure Education« auf eine innovative Kombination vonNaturerlebnis, Persönlichkeitsentwicklung und akademischemLernen. Bei den vielen Aktivitäten – etwa Kajakfahren, Klettern,Bush Walking –, die im Rahmen dieses Programms angebotenwerden, stärken die Schüler Selbstvertrauen und Führungsqualitäten,während sie die Landschaft Neuseelands auf sich wirkenlassen. Das College ist im ganzen Land für seine hochklassigenkulturellen und sportlichen Leistungen bekannt.KurzporträtGründungsjahr: 1954Schüleranzahl: 900Lage:Philipstown/Canterbury, ca. 10 Minuten bisChristchurch ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Japanisch, zusätzliche Sprachen nachder SchuleFächer:Klassische Studien, Tourismus, Outdoor Education,(Auswahl)Kunst, Fotografie, Theater, Design, Medien,Grafikdesign, Hauswirtschaft, Kinder erziehung,Informatik, Wirtschaft, Rechnungs wesen, AutomobiltechnikSportmöglichkeiten: Fechten, Badminton, Fußball, Yoga, Wasserpolo,(Auswahl)Fitness, Selbstverteidigung, Klettern, Skateboarden,Tanzen, Schwimmen, Rugby, Basketball,Hockey, Tennis, Leichtathletik, Futsal, SquashActivities:Adventure Education, Orchester, Jazz Band, Chor,Debattierclub, Schachclub, Mode und Kunst,Jungunternehmerclub, Kapa HakaDas Besondere: Die schauspielerischen Darbietungen der Schulegenießen einen ausgezeichneten RufPapanui High SchoolInnovation wird an der Papanui High School ganz groß geschrieben.So verfolgt die Schule bereits seit Jahren einen Full-Service-Ansatz: Neben akademischen, sportlichen und künstlerischenFächern erhalten die Schüler auch eine Reihe von Beratungsleistungenund Gesundheitsangeboten. Großer Wert wird aufgegenseitigen Respekt, gute Umgangsformen und Toleranz gelegt.Ein hohes akademisches Niveau und die qualifizierte Betreuungder in- und ausländischen Schüler an dieser Einrichtung, dieerst kürzlich im Rahmen einer Modernisierung auf den neuestenStand gebracht wurde, tun ein übriges, um den jungen Menschenden Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu ebnen.KurzporträtGründungsjahr: 1936Schüleranzahl: 1.600Lage:Papanui/Canterbury, ca. 15 Minuten bisChristchurch ZentrumSchuluniform: JaWeitere Sprachen: Französisch, Japanisch, Maori, Privatunterricht fürSpanisch und Latein möglichFächer:Outdoor Education, Tourismus, Wirtschaft,(Auswahl)Rechnungswesen, Ernährungslehre, Textilarbeiten,Grafik und Design, InformatikSportmöglichkeiten: Fußball, Hockey, Netball, Basketball, Badminton,(Auswahl)Cross Country, Aerobic, Eislaufen, Indoor Hockey,Skifahren, Snowboarden, Squash, Tisch tennis,Gewichtheben, Leichtathletik, Cricket, RadfahrenActivities:Jazzband, Jazzensemble, Konzertband, Chor,Gitarrenensemble, Flötenensemble, Rockbands,Orchester, Theater, SchachclubDas Besondere: Regelmäßige Skiausflüge an Wochenenden imWinter


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30Wanakawww.stepin.deQueenstown65Mount Aspiring CollegeDie Lage des Colleges ist einmalig: Es befindet sich in unmittelbarerNähe des Mount Aspiring Nationalparks an einemspektakulären Bergsee. Die Gegend ist als eines der bestenOutdoor-Sportgebiete Neuseelands berühmt. Die Schule nutztdiese begünstigte Lage und bietet den Schülern eine Vielzahlattraktiver Aktivitäten an: Vom Kajakfahren über Snowboardenbis hin zum Klettern reicht die Palette der Sportangebote.Teamgeist und Leadership werden gezielt gestärkt und gefördert.Die Schule legt großen Wert darauf, dass die Mädchenund Jungen lernen, eigene Entscheidungen zu treffen undVerantwortung zu übernehmen.Wakatipu High SchoolAm Fuße der neuseeländischen Alpen liegt der malerische Wakatipu-Seeals Namensgeber dieser Schule. Die Gegend rund um denWakatipu-See gilt als Sportparadies. Hochbegabte Nachwuchs-Skitalente können über das Queenstown Alpine Ski Team besondersintensiv trainieren – man ist sehr stolz darauf, dass vielebekannte neuseeländische Skifahrer hier ausgebildet wurden.Die Schule liegt im Herzen von Queenstown, einem derhübschesten Städtchen der neuseeländischen Südinsel. Mitetwas über 10.000 Einwohnern ist Queenstown zwar eineKleinstadt – doch die unvergleichlichen Sportmöglichkeitenund die tollen Freizeitangebote für Einheimische und Touristensind ganz und gar nicht »kleinstädtisch«. Die Region ist zudemfür ihr mildes Klima bekannt.KurzporträtGründungsjahr: 1983Schüleranzahl: 740Lage:Direkt im Zentrum von Wanaka in den südlichenAlpen gelegenWeitere Sprachen: Spanisch, Japanisch, MaoriFächer (Auswahl): Medienkommunikation, Wirtschaft, Theater,Fotografie, Design, Grafikdesign, Informatik,Tourismus, Ernährungslehre, Outdoor Education,ElektrotechnikSportarten: Rugby, Fußball, Netball, Basketball, Feldhockey,Tennis, Schießen, Skifahren, Snowboarden,Klettern, Cricket, Rudern, Moutain Biking,Kayaking, Triathlon, Leichtathletik, Cross Country,Schach, Tanz, Touch Rugby, Golf,Activities:Rockbands, Jazzband, Konzertbands, Chor,Debattierclub, Theaterproduktion, Kapa HakaDas Besondere: Die Schule liegt in einem der besten Outdoor-Sportgebiete NeusselandsKurzporträtGründungsjahr: 1956Schüleranzahl: 780Lage:Queenstown, in der Nähe des Wakatipu SeesSchuluniform: JaWeitere Sprachen: FranzösischFächer (Auswahl): Mathematik, Buchhaltung, Naturwissenschaften,Theater, Musik, Kunst, Grafikdesign, DigitaleMedien, Wirtschaft, Geschichte, GeografieSportarten: Tennis, Schwimmen, Eislaufen, Snowboarding,Rugby, FußballActivities:Kunst, Musik, Theater, Kapa HakaDas Besondere: Outdoor Education, Bootsbau-Kurse


66 www.stepin.deElternerfahrungenRückhalt bieten, Freiheit zulassenWie Eltern die Auslandszeit ihrer Kinder erlebenEin Aufenthalt an einer ausländischen Schule ist eine aufregendeSache: Und das nicht nur für den Schüler, der sein gewohntesUmfeld für ein paar Monate verlässt. Auch die Eltern sind in dieserZeit gefordert: Geht es meinem Kind in der Ferne gut? Kommt esan der neuen Schule klar? Wie wohl fühlt es sich in seiner Gastfamilie?Der Grat zwischen Fürsorge und Loslassen, Freude undTrennungsschmerz ist oft schmal.Zwei Mütter und ein Vater berichten Stepin, wie sie den Schulaufenthaltihrer Kinder erlebt haben:Frau DreßenFrau HeldmannHerr SeemannZiele, Pläne, Wünsche:Der Weg ins Auslandihre Tochter Johanna war in den USA;ihre Tochter Franziska war in Australiensein Sohn Manuel hat als AustauschschülerNeuseeland kennen gelernt, seine Tochterwar vorher bereits mit Stepin in Kanada.Ein Schulaufenthalt im Ausland fördert die Persönlichkeitsentwicklungund verbessert die beruflichen Chancen in unsererglobalisierten Welt – das sehen heute eigentlich alle Eltern undSchüler so. Die individuellen Dispositionen und die Gründe, sichfür ein bestimmtes Gastland zu entscheiden, sind jedoch rechtunterschiedlich.Frau Dreßen: Meine Tochter hatte den Wunsch geäußert, eine Zeitlang in den USA zu leben und so den American Way of Life kennenzu lernen. Mein Mann und ich haben das gerne unterstützt; ich arbeitein einem internationalen Unternehmen und weiß, wie wichtigsehr gute Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen für dieberufliche Weiterentwicklung sind.Frau Heldmann: Unsere Tochter Franziska interessiert sich für eineKarriere als Fluglotsin. Dafür braucht man sehr gute Englischkenntnisse.Da bot sich der Schulaufenthalt in einem englischsprachigenLand an. Australien hat sie bereits seit langem fasziniert, so hat siesich für einen Aufenthalt dort entschieden.Herr Seemann: Unser Sohn Manuel wollte das Leben in einem anderenLand kennen lernen und seine Englischkenntnisse verbessern.Meine Frau und ich haben uns an dem Goethe-Wort orientiert: ›Dumusst Deinen Kindern zwei Dinge geben, Wurzeln und Flügel.‹Wirhaben Manuel bei seinem Vorhaben, ins Ausland zu gehen, dahergerne unterstützt.Manuels Schwester war bereits mit Stepin in Kanada, wir waren mitder Organisation und der Beratung sehr zufrieden. Einige der anderenVeranstalter legten den Schwerpunkt in ihren Broschüren eher auf›Party‹, Stepin stellt hingegen den interkulturellen und schulischenLerneffekt in den Vordergrund. Das hat uns gut gefallen.Vorbereitungsphase: ZwischenVorfreude und BedenkenWenn das eigene Kind alleine ins Ausland reist, macht man sich alsMutter oder Vater natürlich Gedanken, ob auch alles glatt laufenwird. Sobald die Mädchen und Jungen dann aber zeigen, dass siemit den neuen Situationen souverän umgehen und sich in derzunächst ungewohnten Umgebung gut zurechtfinden, sind dieseBedenken verflogen.Frau Heldmann: Franziska hatte sich schon früh für einen Schulaufenthaltin Australien entschieden. Zuerst hatten wir natürlich einflaues Gefühl. Wir dachten darüber nach, ob es nicht besser sei, wennsie in einem weniger weit entfernten Land zur Schule geht und man


Schulbesuche International 2012/1367die Welt in die Sicherheit und Behaglichkeit unserer eigenen vierWände.‹ Johanna pflegt den Kontakt zur Gastfamilie auch weiterhin,wir hoffen, dass diese uns bald in Deutschland besuchen wird.Frau Heldmann: Unsere Tochter Franziska steht nach wie vor in regemKontakt mit ihrer australischen Gastschwester. Wir freuen uns alleschon sehr auf deren nächsten Besuch bei uns!Schule im Gastland: Eine ganz neueLernerfahrungKommt mein Kind an der neuen Schule klar? Wird es von den Mitschülernaufgenommen? Fragen, die sich viele Eltern stellen. Derweilihre Kinder im Gastland bereits Freundschaften schließen und oftüberraschende, positive Erfahrungen im Lernumfeld Schule machen.Frau Dreßen: Das Unterrichtsniveau war – besonders in den FächernMathematik und Physik – hoch. Johanna hat sich nach dem Aufenthaltin den USA dazu entschlossen, Mathematik als Leistungsfachzu nehmen. Sie fand es toll, dass die Lehrer immer für ihre Schüleransprechbar sind und sie sich mit Fragen auch außerhalb der Unterrichtszeitenan sie wenden konnte.Ihre Englischkenntnisse haben sich sehr schnell verbessert – sie hatnach einer Weile sogar an Grundschulen Vorträge über Deutschlandgehalten. Auch der Zusammenhalt der Schüler und die vielen gemeinsamenAktivitäten haben ihr sehr gut gefallen: Am Freitagabendgehen die Schülerinnen und Schüler ihrer High School nicht in dieDisco, sondern fahren gemeinsam zu Turnieren, die ihre Sportteamsaustragen, und feuern diese an.sie schnell mal besuchen könnte. Doch ein wichtiger Lernaspekt desProgramms ist ja, dass die Kinder alleine klarkommen. Daher habenwir uns dann doch für Australien entschieden. Es war für uns eingutes Gefühl, dass eine starke Organisation wie Stepin im Hintergrundsteht, die auch bei Problemen im Gastland für uns da ist.Frau Dreßen: Meine Tochter Johanna war bereits im Vorjahr für einigeWochen in den USA, daher wussten wir, dass sie dort gut klarkommt.Unsere Bedenken vor der Ausreise hielten sich deshalb in Grenzen.Sicher ist das Gefühl »Sie ist jetzt erst mal weg.« gewöhnungsbedürftig– wir haben jedoch schnell gemerkt, dass sich Johanna sehr rascheingelebt hat und viel Initiative und Flexibilität im Gastland zeigt.Herr Seemann: Wir hatten eigentlich keine Bedenken, da wir bereitsdurch den Auslandsaufenthalt unserer Tochter viele Erfahrungengesammelt hatten und Manuel sehr selbstständig ist. Meine Frauwar nur bezüglich des langen Flugs ein wenig besorgt.Gastfamilie & Co: Freunde fürs LebenDen meisten Austauschschülern ist in ihrem Gastland diewunderbare, ganz unerwartete Erfahrung vergönnt,eine »neue Familie« dazu zu gewinnen. Auch vieleEltern nutzen die Gelegenheit, die Gastelternund Geschwister kennen zu lernen und denKontakt mit ihnen zu pflegen.Frau Dreßen: Die Gastfamilie hat sehr dazubeigetragen, dass sich Johanna so schnelleingelebt hat. Schon bei der Ankunft amFlughafen hat sie diese Herzlichkeit erfahren:Die ganze Familie begrüßte sie dort mit einemriesigen Willkommensbanner. Sie ist eigentlichdirekt in ihrem Gastland ›angekommen‹. DasCredo ihrer Gastfamilie lautet: ›Wir holen unsResümee: Es war die richtigeEntscheidungAuf die Zeit ihrer Kinder im Ausland blicken die Eltern zufriedenzurück. Es war eine gute Erfahrung mit positiven Auswirkungen.Frau Dreßen: Johanna ist während ihrer Zeit in den USA noch selbstständigerund selbstbewusster geworden. Sie reflektiert ihr Leben inDeutschland stärker als vorher, hat ganz neue Perspektiven gewonnen.Frau Heldmann: Unsere Tochter hat sich nach ihrem Aufenthalt inAustralien wieder sehr schnell in Deutschland eingelebt. Zur Eingewöhnungtrug sicher auch bei, dass ihre Gastschwester sie auf demWeg zurück nach Deutschland begleitete und einige Wochen bei unsblieb, und dass wir zu dieser Zeit eine Gastschülerin aus Sydney bei unsaufgenommen hatten.Bunt und vielfältig wie unsere Welt waren die Erfahrungen der Familien,doch in einem herrschte bei allen Eltern absolute Einigkeit: Siewürden die Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt ihrer Kinderimmer wieder genau so treffen!Die kompletten Statements finden Sie im Internet unterstepin.de/Meinungen.Familie Arens empfängtSohn Niklas am Flughafen


68 Argentinien E-Mail: school@stepin.deArgentinien ClassicEin ganz eigenes LebensgefühlSpanisch lernen in einem der faszinierendsten Länder Lateinamerikas.Die pure Energie der Großstadt Buenos Aires spüren,die unendlichen Weiten der Pampa und die wilde LandschaftPatagoniens kennen lernen – Argentinien hat viele Gesichter. DieMenschen stammen zumeist von Einwanderern aus der »altenWelt« ab. Doch trotz der europäischen Wurzeln ist das Lebensgefühlganz eigenständig. Wer sich auf das entspannte Leben imHier und Jetzt einlässt, wird Dinge erfahren, die ihn nachhaltigbeeindrucken und bereichern.Gut vorbereitet ins AbenteuerArgentinienWie gut müssen meine Spanischkenntnisse sein? Wie läuft derSchulunterricht in Argentinien ab? Was sollte ich über die Gepflogenheitendes Landes wissen? Antworten auf diese und viele weitereFragen rund um den Aufenthalt in Argentinien gibt Ihnen unser erfahrenesTeam im Rahmen eines individuellen Beratungsgesprächs.Wir unter stützen Sie bei allen Fragen rund um die erforderlichenAufnahme formalitäten und finden gemeinsam mit unserem Partnervor Ort in Argentinien eine passende Schule und Gastfamilie.Orientierungswoche in CórdobaAusgewählte PrivatschulenIn Argentinien arbeitet Stepin mit ausgewählten privaten Tagesschulenzusammen. Sie befinden sich sowohl in ländlichen Gebieten alsauch in den großen Städten. Das Tragen einer Schul uniform ist Pflicht.Die weiterführenden Schulen bieten unterschiedliche Schwerpunktean – etwa im musischen, natur- oder sozialwissenschaftlichenBereich. Viele Schüler nutzen die Gelegenheit, an denvielfältigen sportlichen, musischen und künstlerischen Aktivitätenwährend der unterrichtsfreien Zeit teilzunehmen. Das Schuljahrbeginnt in Argentinien im März und endet im Dezember.Lateinamerikanisches FamilienlebenDer Familienverbund, gemeinsame Aktivitäten und gegenseitigeBesuche – das spielt im sozialen Leben in Argentinien eine großeRolle. In der Gastfamilie lernen die Austauschschüler den typischargentinischen Lebensstil kennen und gewinnen schnell mehrSicherheit im Umgang mit der spanischen Sprache. Viele der Gastfamilienwohnen in den Städten und in ländlichen Gebieten derRegionen Jujuy, Salta, Tucumán, Mendoza, Córdoba, Buenos Aires,Santa Fe, Río Negro und Tierra del Fuego. Aber Argentinien ist großund die Zu teilung kann auch in andere Gebiete erfolgen. Unsereargentinische Partnerorganisation steht den Schülern währendihres gesamten Aufenthaltes mit Rat und Tat zur Seite.Nach ihrer Ankunft in Córdoba besuchen die Schüler ein fünftägigesOrientierungsseminar. Dort bauen sie ihre Spanischkenntnisse aufoder aus und erfahren – gemeinsam mit anderen Jugendlichen ausaller Welt – viel über das Leben in Argentinien. Outdoor-Aktivitäten,das Einstudieren von Theaterstücken und kleine Ausflüge in dieUmgebung runden das Programm ab. Krönender Abschluss ist einLagerfeuer, bei dem typisch argentinische Gerichte wie »Empanadas«,gefüllte Teigtaschen, zubereitet werden.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de69Die wichtigsten InformationenSpanischkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig.Leistungen von Stepin• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft ab/bis Frankfurt/Main• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie• Vermittlung an eine Privatschule• Fünftägiges Vorbereitungsseminar inkl. Sprachkurs in Córdoba• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Reisekranken-, -unfall-, -haftpflicht- und -gepäckversicherung• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnahmezertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Im Programmpreis nicht enthalten• Schulgebühr• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausflüge, etc.• Schuluniform• Taschengeld• Visumgebühren• ReiserücktrittsoptionProgrammdauer• Zehnmonatiges Programm: Juli bis Mai, Februar bis Dezember• Fünfmonatiges Progamm: Juli bis Dezember, Februar bis JuliAlter• Ab 14 Jahren möglichAnsteckende HerzlichkeitArgentinien – da denkt man zuerst an Steaks, Fußball undnatürlich Tango. Doch es ist viel mehr! Fragt man mich heute,nachdem ich fünf Monate in Córdoba, der zweitgrößten Stadt,gelebt habe, was ich mit dem Land verbinde, so fallen mir vorallem Begriffe wie Lebensfreude, Spontaneität, Familie undGelassenheit ein.Aber ich will von vorne erzählen: Zusammen mit sieben anderenAustauschschülern flog ich im Juli letzten Jahres nach Córdoba.Das einwöchige Vorbereitungsseminar dort hat uns gut aufKultur und Sprache eingestimmt.Dann kam der große Moment: Das erste Treffen mit meinerGastfamilie. Wochenlang hatte ich mich darauf gefreut undals ich sie dann endlich sah, war ich einfach nur überwältigt!Am ersten Abend gab es gleich ein typisches Essen; es wurdegegrillt, in Argentinien besser als ›Asado‹ bekannt. Die nächstenTage verbrachte ich vor allem mit dem Kennenlernen meinerganzen Familie. Das Thema wird in Argentinien sehr großgeschrieben. Bei jedem Geburtstag kommen alle zusammenund es wird mit Kuchen und guter Stimmung gefeiert.An meinem ersten Schultag wurde ich vom Direktor und einigenLehrern mit dem für Argentinien typischen Kuss auf die rechteWange herzlich begrüßt. Danach musste ich mich mit meinerKlasse zum allmorgendlichen Beten und Hochziehen der argentinischenFlagge aufstellen, was für mich am Anfang etwasungewohnt war. Doch ich lebte mich schnell ein, meldete michin einem Schwimmverein an und ging ins Fitnessstudio.Auch an den anderen Tagesablauf mit Siesta und Abendessenzwischen 21.00 und 22.30 Uhr gewöhnte ich mich. Am Wochenendeging ich oft mit meinen zwei Gastschwestern aus oder trafmich mit Freunden zum Mate trinken - das ist d a s argentinischeNationalgetränk.Am Ende meines Aufenthaltes unternahm ich ich – zusammenmit einigen Austauschschülern vom Vorbereitungsseminar – nocheine Reise nach Patagonien. Ich erlebte wunderschöne Momente,sah Pinguine, Wale und besuchte einen Gletscher. Nach zweiWochen und 9.000 mit dem Bus zurückgelegten Kilometernkam ich dann wieder bei meiner Gastfamilie an.An meinem letzten Abend gab ich einegroße Abschiedsparty, zu der noch einmaldie ganze Familie zusammenkam.Dann hieß es Koffer packenund ab zum Flughafen, von woaus ich wieder ins inzwischeneiskalte und schneebedeckteDeutschland zurückflog.Ich habe in Argentinien einewundervolle Zeit voll neuerErfahrungen verbracht. DieHerzlichkeit und Spontaneität derMenschen dort ist einfach ansteckend.Hannah Schüller, Argentinien, 5 Monate


70 www.stepin.deVorbereitungsseminarFür Schüler und ElternOptimal vorbereitet auf denAuslandsaufenthaltDie Zeit vor der Ausreise ist nicht leicht. Trotz aller Aufbruchssehnsuchtbleibt bei vielen Schülern ein Gefühl derUnsicherheit: Wie ist das eigentlich, in einem anderenLand zu leben? Was erwartet mich an ungewohntenSituationen? Wie schnell werde ich mich zurechtfinden?Auch Eltern machen sich allerlei Gedanken: Wiewird mein Kind den »Kulturschock« erleben? Waspassiert bei Problemen in Schule oder Gastfamilie?Wie kann ich mein Kind auch aus der Ferne effektivunterstützen? Ein Wochenende mit Vorbereitungsseminarfür Schüler und Eltern gibt Antworten aufdiese und viele weitere Fragen.Elternseminar: Umfassend informiertund ganz entspanntDas halbtägige Elternseminar am Wochenende dient dazu, sichauf die kommende Zeit vorzubereiten, alle offenen Fragen mit unszu klären und das Betreuungsteam persönlich kennen zu lernen.Darüber hinaus bietet es die Chance, sich mit anderen Eltern auszutauschenund von Returnees wertvolle Erfahrungen aus ersterHand zu erhalten.Wir informieren Eltern eingehend über uns und unsere Partner, dieBetreuung im Gastland und darüber, wie wir die passende Gastfamiliefinden. Wir erläutern organisatorische Fragen zum Beispiel zuAusreiseformalitäten, Taschengeld oder Versicherungen. Und weilEltern ihren Kindern dann die beste »Fernunterstützung« bietenkönnen, wenn sie genau wissen, wie das Leben im Gastland abläuft,gibt es reichlich Infos u.a. zum Alltag in Gastfamilie und Schule oderzu den verschiedenen Phasen des Aufenthalts.»Interkulturelles Training für Schüler«:Fit für die kulturelle Vielfalt der WeltDas »Interkulturelle Training für Schüler« erstreckt sichüber beide Wochenendtage. In spannenden Workshopserläutern wir die Phasen eines Auslandsaufenthalts,bereiten über Rollenspiele auf typische Situationenin Gastfamilie und Schule vor und helfen mit praktischenTipps und Tricks. Außerdem gibt es jedeMenge Fun und Action sowie Gelegenheit zu intensivemAustausch. Hier ein paar der Highlights:Returnees berichten: Teilnehmer, die bereits mitStepin im Ausland waren, erzählen von ihren Erfahrungenund zeigen Fotos. Eine tolle Gelegenheit, sie zuihren Erlebnissen »auszufragen«!Workshop Kommunikation: Aktives Fragen und auf Menschenzugehen will gelernt sein. Besonders in einer fremden Kultur. Dochkeine Bange: Wir trainieren effektive Techniken, wie man durch gekonntesKommunizieren besser bei seinem Gegenüber »ankommt«und Konflikte vermeidet.Workshop Kultur: Was ist eigentlich typisch kanadisch? Wastypisch deutsch? So wenig wie wir den ganzen Tag über in Lederhosenherumlaufen, so wenig entsprechen die Einwohner unsererGastländer den gängigen Stereotypen. Wir durchleuchten kulturelleKlischees und bestärken darin, offen für das Gastland zu sein.Fun-Event: Je nach Jahreszeit und Veranstaltungsort organisierenwir ein attraktives Programm. Lasst Euch einfach überraschen!Showtime! Eines der großen Highlights ist die Talentshow. Singen,tanzen, schauspielern – hier kann jeder seine Begabung unterBeweis stellen.


Schulbesuche International 2012/1371Stepin engagiert sichWeil jedes Kind die Chance auf einglückliches Leben verdientPersönliche Wertschätzung, individuelle Förderung und eine guteSchulbildung – auf diese grundlegenden Voraussetzungen für einglückliches, selbstbestimmtes Leben hat nach unserer Überzeugungjedes Kind ein Anrecht. Mit unserem sozialen Engagementwollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass dieser Wunsch Realitätwird. In Deutschland und draußen in der Welt.Für eine gute Schulbildung auch derärmsten KinderEine Kambodscha-Reise von Marisa De Luca, Senior ManagerMarketing & Communications bei Stepin, stand am Anfang unsererSchulprojekt-Förderung in einem der ärmsten Länder der Welt.»Zur Schule gehen – das ist bei uns in Europa ganz normal, gehörteinfach zum Heranwachsen. Für viele Kinder der Dritten Welt ist einegute Ausbildung aber leider keine Selbstverständlichkeit, sondernein Privileg. In Kambodscha konnte ich mir einen Eindruck von derdramatischen Bildungssituation verschaffen«, erinnert sie sich. »Ichsprach mit Schulleitern, Lehrern und Schülern über die vielen Herausforderungen,die es dort täglich zu meistern gilt. Notdürftig ausgestatteteSchulen, die sich oftmals noch nicht einmal Bücher leistenkönnen, sind in weiten Teilen Kambodschas bittere Realität. Hier kannunser Engagement sofort Wirkung zeigen, erkannte ich.«Die Schulkinder, denen unsere Förderung zugute kommt, stammenaus Familien, die ums tägliche Überleben kämpfen. Viele sind Halbwaisen,müssen zum Lebensunterhalt beitragen und harte Arbeitauf den Feldern leisten.Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort undfreuen uns sehr, dass wir mittlerweile schon einige Kinder auf ihremWeg in eine unbeschwertere Zukunft begleiten konnten. Doch esbleibt noch viel zu tun.Für eine bessere Integration vonKindern mit Deutsch als ZweitspracheAls Austauschorganisation haben wir ein »natürliches« Interessedaran, für mehr Verständnis und ein besseres Miteinander vonMenschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zu sorgen. Auch inDeutschland gilt es auf dem Weg zur multikulturellen Gesellschaftmit Chancengleichheit noch einiges zu leisten. Deshalb unterstützenwir einmal jährlich den Verein Sterntaler Bonn e.V. - ganzkonkret dessen Sprachförderprogramm »Känguru«. Das seit 2006bestehende Programm möchte Kindern unter drei Jahren, die einenMigrationshintergrund haben und für die Deutsch Zweitspracheist, das Rüstzeug für eine erfolgreiche Sprachentwicklung vermitteln.Um dieses Ziel nachhaltig zu erreichen, setzen die Bonner»Sterntaler« zum einen auf eine spielerische Sprachvermittlung,zum anderen auf die starke Einbeziehung der Eltern.Wie Sie zum Gelingen dieses ProjektesbeitragenVon jeder Teilnehmergebühr fließt ein Betrag in unser Förderprojektin Kambodscha mit ein. So tragen alle Stepin-Teilnehmer aktiv zueiner gerechteren Welt bei. Dafür herzlichen Dank!Hintergründe zu unserem sozialen Engagement und aktuelle Projektinformationenerfahren Sie unter www.stepin.de/Engagement.


72 Spanien E-Mail: school@stepin.deSpanienEin abwechslungsreiches Land mitherzlichen Menschen: LebensfreudeinklusiveSpanien – da denkt man an Sommer, Sonne und Strand. Doch werhinter die touristische Fassade schaut, kann so viel mehr entdecken:ein Land der Kontraste zwischen pulsierendem Großstadtlebenund der Idylle abgeschiedener Bergdörfer, eine vergleichsweisejunge Demokratie, eine aufregende Geschichte im Spannungsfeldvon Orient und Okzident. Die Menschen sind herzlich, offen undinteressiert. Und sie besitzen etwas, das uns oft fehlt: Spontaneitätund unmittelbare Lebensfreude.Die beiden Stepin-Programme Spanien Classic und Spanien Selectverschaffen leichten Zugang zum authentischen spanischen Alltag.Sie bieten die Chance, spanische Kultur und Lebensart auf unmittelbareWeise und aus nächster Nähe kennen zu lernen – undermöglichen in punkto Sprachkenntnisse einen großen Sprungnach vorne.Gut vorbereitet auf das Leben im SüdenIn kaum ein anderes Land reisen die Deutschen so oft wie nachSpanien. Da denkt man, man kennt Land und Leute. Aber ist daswirklich so? Wer den spanischen Alltag erlebt, stellt schnell fest,dass vieles ganz anders ist als zu Hause: vom allgemeinen Lebensgefühlüber spezielle Gewohnheiten bis hin zum Tagesablauf. Aufall diese Erfahrungen bereitet Stepin gründlich vor. Hinzu kommtein zweitägiges Einführungsseminar in Barcelona – als Highlightgleich zum Start. Wo könnte man die spanische Lebensart unddas moderne Spanien besser kennen lernen als in der lebendigenMittelmeer-Metropole!Spanien Classic: Viele Eindrücke undunvergessliche ErinnerungenBei unserem Spanien Classic-Programm tauchen die Austauschschülerein in den spanischen Alltag und die Kultur dieses faszinierendenLandes. Sie finden schnell Kontakt zu den gastfreundlichenSpaniern. Deren Herzlichkeit und Lebensfreude wirken ansteckend.Kein Wunder, dass viele Schüler, die mit Stepin in Spanien waren,von unvergesslichen Erlebnissen berichten und das Land heute alsihre zweite Heimat betrachten.Offenheit und Flexibilität: Das sind zwei Eigenschaften, die für unserSpanien Classic-Programm wichtig sind. Dazu gehört auch dieBereitschaft, die genaue Platzierung als spannende Überraschungzu sehen. Das Abenteuer Spanien hat viele Gesichter – neben derHauptstadt Madrid, der Mittelmeerküste und Andalusien wartendie zentralen Regionen, der grüne Nordwesten und die kanarischenInseln auf Entdecker.Spanien Select: Nach Madrid, Cádizoder doch lieber auf die Kanaren?Lust auf eine ganz bestimmte spanische Region? Dann ist unserSpanien Select-Programm genau die richtige Wahl. Madrid locktmit Kunst und Kultur von Weltrang und überschäumendem Hauptstadtleben.In Andalusien zeigen maurischer Baustil, Flamenco undSprache, wie nachhaltig die Zeit der arabischen Eroberung Spaniengeprägt hat. Ein spannendes Miteinander von Tradition undModerne charakterisiert den Alltag in einer Stadt wie Zaragossain Aragón. Für Fans echten Mittelmeer-Feelings sind Valencia und


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de73Alicante erste Wahl. Wer schwarze Strände und die wilde Natureiner Vulkaninsel reizvoller findet, entscheidet sich für Teneriffa, diegrößte Kanareninsel. Ein Spanien fernab aller gängigen Klischeeskann man im grünen Nordwesten, in Galizien entdecken.Mit dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrung können wirAustauschschüler und Eltern eingehend zu den einzelnen Regionenberaten und verlässliche Entscheidungshilfen rund um den Schulaufenthaltin Spanien geben.Schule in Spanien: Breite Grundausbildung,späte SpezialisierungAn spanischen Schulen setzt man auf eine breite Grundausbildung.Sechs Jahre dauert die Grundschulzeit,in der bereits eine Fremdsprache obligatorisch ist.Dann folgt die Secundaria, die Sekundarstufe.Diese vierjährige Grundstufe (E.S.O. – EducacionSecundaria Obligatoria) ist für alle spanischenSchüler verbindlich. Anschließend kann man sichim freiwilligen «Bachillerato» u.a. auf Natur-, Sozial-oder Geisteswissenschaften, auf Kunst oderTechnik spezialisieren. Der Abschluss dieser zweijährigenStufe berechtigt zum Universitätsstudium.Stepin-Austauschschüler werden in der Regel in dieerste Klasse des «Bachillerato» eingestuft, die endgültigeEntscheidung liegt aber bei der einzelnen Schule.Das spanische Schuljahr beginnt Anfang September und endetEnde Juni. Es ist – anders als in Deutschland – in Trimester unterteilt.Das erste Trimester dauert von September bis Dezember,das zweite von Januar bis März und das dritte von März bis Juni.Unterrichtet wird normalerweise montags bis freitags von 8.30 bis14 Uhr. Dann ist Zeit fürs Mittagsessen, das oft im Kreis der ganzenFamilie eingenommen wird. Dabei geht es meist sehr turbulent zu.Ihre Freizeit gestalten spanische Schüler selbst, und wenn man sichihnen anschließt, lassen sich mühelos neue Kontakte knüpfen undinteressante Einblicke in ihr Leben gewinnen.Ausgewählte Gastfamilien: In Spaniengeht es temperamentvoll zuIhr neues Zuhause finden Stepin-Austauschschüler in einerGastfamilie, die von unserer Partnerorganisation vor Ort sorgfältigausgewählt wurde. Dort ist Integration ganz einfach, denn Spanierbringen jedem, der ihre Sprache und ihren Alltag kennen lernenwill, großen Respekt entgegen.Die Atmosphäre ist offen und herzlich, das Familienleben nicht seltenturbulent. Wenn am Wochenende Familienmitglieder aus vierGenerationen an einem großen Tisch zusammensitzen, ist es nichtungewöhnlich, dass dabei acht Gespräche gleichzeitig stattfinden.Auch wenn laut, schnell und temperamentvoll gesprochen wird,mit ein bisschen Geduld findet man sich bald zurecht und kannerste eigene Beiträge zum allgemeinen Gespräch leisten. Grundkenntnisseder spanischen Sprache sind empfehlenswert, aberkeine Voraussetzung für die Teilnahme am Stepin-Programm.Teneriffa aus der Sicht der EinheimischenIn der ersten Woche ging alles ganz schnell, lauter neue Dingeströmten da auf mich ein: Ein fremdes Haus, eine fremdeFamilie, eine fremde Sprache und gleich im Anschluss auch nocheine neue Schule. Das war stressig, aber auch echt aufregend.Irgendwann hat sich dann der Alltag eingependelt und die Zeitverging wie im Flug. Die Schule war lange nicht so schwer, wieich gedacht hatte. Doch ich glaube, dass gerade der Unterrichtmein Spanisch entscheidend verbessert hat.In den Monaten in Spanien habe ich sehr schnell eine Fremdsprachegelernt und eine andere Kultur erlebt. Ich durfte Teneriffavon seiner alltäglichen Seite kennen lernen und habe somiteinen ganz anderen Einblick bekommen als jederTourist. Ich habe wirklich gute Freunde gefundenund eine zweite Familie, die mich als Familienmitgliedbei sich aufgenommen hat. Teneriffa ist zumeinem zweiten Zuhause geworden.Die wichtigsten InformationenGrundkenntnisse der spanischen Sprache empfehlenswertLeistungen von StepinCassandra Gort, Teneriffa,4½ MonateSpanien Classic• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft ab/bis Frankfurt/Main• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie und öffentliche Schule• Zweitägiges Vorbereitungsseminar nach Ankunft in Barcelona (nurbei Ausreise im September)• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnahmezertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Spanien Select• Leistungen wie bei Spanien Classic• Wahl der Region möglichIm Programmpreis nicht enthalten• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausflüge etc.• Taschengeld• Versicherungsschutz (Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot!)• ReiserücktrittsoptionProgrammdauerSchuljahr (9,5 Monate): September bis JuniKürzere Programme (zwei, drei, vier oder fünf Monate möglich):September oder JanuarAlter• Ab 14 Jahren möglich


74 Frankreich E-Mail: school@stepin.deFrankreichDie französische Lebensart kennen lernenFrankreich gilt als eine der bedeutendsten Kulturnationen Europas.Französisches Savoir-vivre ist Ausdruck höchster Raffinesse undEleganz, die französische Mode ebenso weltberühmt wie die französischeKüche. Das Land liegt direkt vor unserer Haustür, aber wieviel wissen wir tatsächlich über die Menschen, die dort leben, überihren Alltag, ihre Institutionen, ihre Sitten und Gebräuche?Unsere beiden Programme Frankreich Classic und Frankreich Selectbieten viele spannende Möglichkeiten, als Austauschschüler inden französischen Alltag einzutauchen, die Lebensweise unsererNachbarn kennen zu lernen und die Feinheiten ihrer Sprache zustudieren. Erstaunliche Erfahrungen sind garantiert!Sicherer Wegweiser durch die vielenWahlmöglichkeitenBei der Planung und Vorbereitung des Frankreichaufenthaltes stehtStepin Eltern und Austauschschülern mit Rat und Tat zur Seite. Dasfängt bei der Schulform an – soll es eine staatliche oder eine privateSchule sein? Auch einen Internatsbesuch können wir gerne vermitteln.Welche Fächerschwerpunkte sind interessant? Und welcheRegion empfiehlt sich? Wir sprechen über die vielfältigen Möglichkeitenund finden das ideale, ganz auf die persönlichen Interessenund Fähigkeiten zugeschnittene Angebot.Frankreich Classic: Nachbarn zuFreunden machenEine Zeit lang in Frankreich bei einer Gastfamilie leben und einefranzösische Schule besuchen, stellt einen wunderbaren Weg dar,neue Freundschaften zu schließen. Das Frankreich Classic-Programmbietet die Gelegenheit herauszufinden, wie französische Jugendlichedenken und leben, wofür sie sich interessieren, welche Musik siehören und welche Zukunftsträume sie haben. Selbstverständlich profitierenauch die eigenen Sprachkenntnisse enorm von diesem ganzpersönlichen deutsch-französischen Austausch.Sprachlich fit von Anfang anDer Aufenthalt beginnt mit einem zweiwöchigen Sprachkurs(im Classic Programm inklusive), während dessen die Teilnehmerbereits in ihren Gastfamilien wohnen. Der Kurs gibt ihnen dassprachliche Rüstzeug zum Eintauchen in französische Kultur undLebensgewohnheiten und bereitet auf viele neue Erfahrungen vor.Frankreich Select: Vom Pas-de-Calaisbis zu den PyrenäenVerliebt in eine ganz bestimmte französische Gegend? Dann istunser Frankreich Select-Programm genau das Richtige, denn derAufenthalt in einer von zwei als Favorit angegebenen Regionenist garantiert. Neben dem französischen Kernland mit der HauptstadtParis und ihrer Umgebung stellen auch Rhône-Alpes oder dieGegend um Toulouse sehr reizvolle Optionen dar. Die besondereMischung deutscher und französischer Lebensart wird in Straßburgund Colmar greifbar. Savoyen, die Alpen oder die Pyrenäen sindideal für Wintersportler, Wassersportfans dagegen wird es eher andie Atlantikküste rund um Bordeaux ziehen. Aber auch Charente,Dordogne und Limousin mit ihren idyllischen Landschaften undihrer reichen Küche und Kultur bieten ungeahnte Entdeckungsmöglichkeiten.Oder wie wäre es mit einem Aufenthalt bei den Sch’tisim Norden Frankreichs? Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Lebensfreudesind dort garantiert!Während des gesamten Frankreichaufenthaltes stehen Betreuerunserer Partnerorganisation vor Ort den Austauschschülern in allenBelangen jederzeit zur Verfügung.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de75Hohe Anforderungen an französischeSchülerÜber die Verbesserung der Sprachkenntnisse hinaus bietet derSchüleraustausch auch die Chance, sich in den allgemeinenschulischen Leistungen zu steigern, denn die Anforderungenan französische Schüler sind recht hoch. Und Austauschschülerwerden voll integriert.Die meisten Schulen sind Ganztagsschulen, der Unterricht endeterst um 17.00 Uhr. Je nach Alter besuchen französische Schülerentweder ein Collège (11 bis 15 Jahre), das sie mit einem Diplomabschließen, oder ein Lycée (16 bis 18 Jahre), wo das Baccalauréat,das französische Abitur, absolviert wird. In den letzten beidenJahren am Lycée können Schüler zwischen drei Schwerpunktbereichenwählen, die neben den Hauptfächern unterrichtet werden:Sprachen und Literatur, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftensowie Naturwissenschaften. Damit ist schon eine gewisseVorentscheidung für ein späteres Studium getroffen.Französische Gastfreundschaft genießenFranzosen sind stolz auf ihr Land, ihre Sprache und Geschichte,ihre Kultur und Lebensart. Das teilen sie gerne mit Fremden –besonders wenn diese echtes Interesse an Frankreich zeigen undsich Mühe geben, sich in der Landessprache zu verständigen. Dasöffnet einem in den meisten Fällen die Herzen der Franzosen.Schon aus diesem Grund empfiehlt sich für Schüler mit geringenVorkenntnissen ein Sprachkurs zu Beginn des Aufenthaltes. Istman einmal akzeptiert, wird man auch schnell integriert. Im Nuist man selbstverständlicher Teil der Familie und der Clique, ist beisportlichen Aktivitäten ebenso dabei wie bei Familienfesten. Dortkann man dann fasziniert erleben, wie z.B. der Essensgenuss überviele Stunden und Gänge zelebriert wird – und das, ohne dassman sich auch nur eine Sekunde langweilt.Unsere Partnerorganisation vor Ort wählt die Gastfamiliensorgfältig aus. Gemeinsam ist allen Familien die Freude an derVermittlung der eigenen Sprache und Kultur. Darüber hinaus sindsie offen und interessiert an der Kultur anderer Länder.Die wichtigsten InformationenFür Schüler mit geringen Vorkenntnissen empfiehlt sich ein Sprachkurszu Beginn des Aufenthaltes.Leistungen von StepinFrankreich Classic• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft ab/bis Frankfurt/Main• Zweiwöchiger Sprachkurs mit Gastfamilienunterbringung• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie und Besuch eineröffentlichen Schule• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Insolvenzversicherung• Stepin-Teilnahmezertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Frankreich Select• Leistungen wie bei Frankreich Classic (exklusive Sprachkurs)• Wahl der Region möglichIm Programmpreis nicht enthalten• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausflüge etc.• Taschengeld• Versicherungsschutz (Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot!)• ReiserücktrittsoptionProgrammdauer• Neunmonatiges Programm: September bis Mai• Fünfmonatiges Programm: September bis Januar, Januar bis Mai• Dreimonatiges Programm: September bis November, Januar bis März,April bis JuniAlter• Ab 14 Jahren möglichVom Lieblingskäse bis zum Ozean nebenanVon ihrer Heimatstadt Aachen aus hat es Anna-Lena nicht weitnach Frankreich. Doch ein Auslandsjahr im Nachbarland sorgt fürviele neue Erfahrungen, wie ihre Reiseblog-Einträge zeigen:Vier Stunden schlängelt sich mein Zug einmal quer durch Frankreichvon Paris nach Rochefort, der kleinen Stadt an der Atlantikküste,in der ich ein Jahr lang leben werde. Je näher ichmeinem Ziel komme, desto aufgeregter werde ich.Als Austauschschüler muss man damit rechnen, in Sprach-Fettnäpfchen zutreten. Für große Lacher habe ich gesorgt, als ich erklärte, ich hätte einenSchnurrbart am Knöchel, anstatt einen Mückenstich – ja, moustache undmoustique sind sich schon ähnlich.Frankreich ist ein Land mit einer unheimlich schönen Sprache, viel Stolzund Eleganz, einer ausgeprägten Neigung zum Streiken und vielSitzfleisch zu Tisch.Meine Gastfamilie besteht aus der eher ungewöhnlichenKonstellation Gastmutter Christine,Gastschwester Katja aus Tschechien, und mir.Wir nennen uns nur die Weiber-WG.Den Großteil meiner Woche verbringe ich amLycée. Als deutsche Schülerin muss ich mich an denanderen Rhythmus erst gewöhnen. Der Schulalltag gehthier oft bis 18 Uhr. Ein Glück, dass ich in der Literaturklassegelandet bin. So bleibt mir Mathe auf einem höheren Niveau erspart.Das Ende meines großen französischen Abenteuers rückt näher.Ich werde eine Menge Dinge vermissen – angefangen beimeinem Lieblingskäse Le Moulé bis hin zum Ozean nebenan.Das Ganze war eine runde Sache. Ich habe unglaublich vieletolle, französische Erlebnisse gesammelt – von Paris, über Schulblockadenund Froschbeine bis zu Mädels-allein-in-Bordeaux-Trips.Anna-Lena Förster, Rochefort, 9 Monate


76 Irland E-Mail: school@stepin.deIrland ClassicHerrliche Landschaft, entspannteMenschen, klasse SchulenIrland – das sind smaragdgrüne Wiesen, wilde Küsten, Musik undTradition. Die Grüne Insel ist jedoch mehr als nur ein touristischesTraumziel: Irische Schulen genießen einen sehr guten Ruf undbieten Schülern hervorragende Möglichkeiten, vorhandene Kenntnissezu erweitern und neue Interessensschwerpunkte zu entwickeln.Viele Schulen sind privat geführt, richten sich aber nachdem staatlichen Bildungssystem.An Irlands Schulen gehen Tradition und Moderne eine funktionierendeVerbindung ein. Auf der Grünen Insel ist man stolzauf das exzellente Schulsystem und die vielen hervorragendenWissenschaftler und Künstler, die das Land in seiner langenGeschichte hervorgebracht hat.Kompetente Beratung, individuelleSchulwahlStepin arbeitet in Irland mit über 40 staatlichen und privatenSchulen zusammen. Unser Team weiß genau, wo deren Stärkenund Besonderheiten liegen. In einem ausführlichen individuellenBeratungsgespräch klären wir gemeinsam mit Ihnen IhreErwartungen und Zielsetzungen ab und unterstützen Sie dabei,genau die richtige Region und die passende Schule auszuwählen.Kleine Klassen, ganzheitliches LernenNeben Pflichtfächern wie Mathematik und Englisch (für die irischenSchüler auch Irisch) kann der Schüler aus einer Vielzahl weitererFächer (Elective Subjects) wählen. Beispiele: Französisch, Spanisch,Italienisch, Physik, Business Studies, Design, Landwirtschaftslehre,Buch führung, Volkswirtschaft und vieles mehr. Nicht minder umfangreichist das Angebot an sportlichen und musischen Fächern undFreizeitaktivitäten.Viele staatliche und private Schulen in Irland haben einen kirchlichenTräger und sind reine Mädchen- bzw. Jungenschulen. DieSchuluniform, die an den meisten Schulen Pflicht ist, schafft einZusammengehörigkeitsgefühl und fördert die Identifikation derMädchen und Jungen mit ihrer Schule.Fast ein Viertel der Iren wohnt in Dublin und Umgebung, auch diemeisten der Stepin-Partnerschulen befinden sich in dieser Region.Es besteht aber auch die Möglichkeit, Schulen in ländlichen Gegendenoder im Raum Cork/Limerick zu besuchen.Irische HerzlichkeitDie Iren sind bekannt für ihre Offenheit und Gastfreundschaft. Manist auf der Grünen Insel etwas gelassener und unkomplizierter alshierzulande. Viele Gastfamilien verfügen über mehrjährige Erfahrungin der Aufnahme von Gastschülern und wissen, worauf esankommt, damit sich die Mädchen und Jungen schon nach kurzerZeit wie Familienmitglieder fühlen. Durch den intensiven Kontaktmit der Gastfamilie werden die Sprachkenntnisse gestärkt, dasZauberwort lautet »Total Immersion«.Zum hohen schulischen Niveau der irischen Schulen tragenbeispielsweise die überwiegend kleinen Klassen (im Schnitt 17 Schüler)bei, die es den Lehrern ermöglichen, die Mädchen und Jungenintensiv und individuell zu fördern.


Wir beraten Sie gerne!: 0228/95695-30www.stepin.de77Unser Partner in DublinUnsere irische Partnerorganisation, die ihren Sitz in Dublinhat, blickt auf eine langjährige Erfahrung im Schüleraustauschzurück. Für die Schüler des Stepin-Programms ist das Büro inder irischen Hauptstadt eine wichtige Anlaufstelle, bei der dieSchüler Unterstützung erhalten.Jeden Mittwoch findet beispielsweise der »English Club«statt. Hier bekommen die Schüler z.B. Hilfestellung bei denHausauf gaben und der Vorbereitung auf Klausuren. Sie könnenzudem an monatlichen »Cultural Activities« wie etwa einerWelcome Party, Halloween Costume Party, Karaoke Eveningoder Filmabenden teilnehmen. Unsere Partner in Irland habeneine eigene Sprachschule und bieten den Schülern im RaumDublin die Möglichkeit, einmal pro Woche einen Englischkurszu besuchen.Die wichtigsten Informationen:Von den Iren herzlich aufgenommenDie Fotos sind ja gar nicht retuschiert, Irland ist wirklich so grün!war mein erster Eindruck, als ich in Dublin landete. Meine Gastelternerwarteten mich direkt am Flughafen und nahmen mich,total nervös wie ich war, sehr herzlich auf. Wir wohnten in einemkleinen Ort im County Longford, im Inneren der Insel. Das Hauswar etwas kleiner als man es bei uns vielleicht gewohnt ist, aberumso liebevoller eingerichtet.Gleich am ersten Tag wurde ich der gesamten Verwandtschaft präsentiert.Familie wird in Irland großgeschrieben, mindestens einmal amWochenende trifft sich die Verwandtschaft und Neuigkeiten werdentelefonisch in unglaublicher Geschwindigkeit weitergereicht.Auch in der Schule lief alles reibungslos. Meine Mitschüler warensehr offen und herzlich. Am Anfang hatte ich zwar trotz guter EnglischkenntnisseSchwierigkeiten, die schnell gesprochene Sprachezu verstehen, aber das hat sich bald gegeben.Mein Aufenthalt in Irland hat mir wirklichgut gefallen. Ich habe viele Erfahrungengesammelt, die ich nicht mehr missenmöchte. Die Landschaft ist einfachumwerfend schön und die Menschenhabe ich als sehr großzügig,offen und herzlich erlebt.Theresa Krampe, Irland,4 MonateLeistungen von Stepin• Beratungs- und Auswahlgespräch• Elternseminar in Deutschland• Interkulturelles Training für Schüler in Deutschland (zweitägig)• Info-Rundbriefe (regelmäßige Informationen bis zur Ausreise)• Handbuch für Schüler und Eltern• Zugang zur myStepin-Community• Hin- und Rückflug mit einer Linienfluggesellschaft• Vermittlung in eine ausgewählte Gastfamilie• Schulvermittlung inkl. Schulgebühren• Vorbereitungsseminar im Gastland• Betreuung durch Stepin und unsere Partner vor Ort• 24-Stunden-Notrufnummer• Insolvenzversicherung• Stepin Teilnehmerzertifikat• Teilnahme am Returnee-Wochenende (mit geringer Kostenbeteiligung)Im Programmpreis nicht enthalten• Kosten für Schulbücher, Unterrichtsmaterial, Schulausflüge, etc.• Schuluniform• ggf. Gebühr »Transition Year«• ggf. Schulbus• Taschengeld• Versicherungsschutz (Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot!)• Reiserücktrittsoption• KautionProgrammdauerSchuljahr (3 Terms): September bis Juni2 Terms: September bis April oder Januar bis Juni1 Term: September bis Dezember oder Januar bis MärzOptional• Sprachkurs in Dublin während der SommerferienAlter• Ab 14 Jahren möglich


78 www.stepin.deSechs Austauschschülerblicken zurück!Keine Bange – Ihr solltet das auf jedenFall machen!Die Entscheidung für einen längeren Schulaufenthalt im Auslandist ein großer Schritt. Da stellen sich viele Fragen. Trau ich mir daszu? Werde ich mich in der Gastfamilie wohlfühlen? Neue Freundefinden? Was erwartet mich an der Schule? Wie kann ich das Landmöglichst gut kennen lernen? Und was passiert, wenn ich wiederzu Hause bin?Keiner kennt diese Gefühlssituation vor der Ausreise besser alsunsere Returnees! Sechs von ihnen haben wir zu einer Gesprächsrundeeingeladen. Was habt ihr erlebt? Wie blickt ihr heute aufdie Zeit zurück? Das war die spannende Fragestellung. Das Treffenwurde ein großer Erfolg.Den intensiven mehrstündigen Austausch haben wir gefilmt undals Videodokumentation auf unsere Website gestellt. Wir hoffen,dass sie Lust und Mut macht, das große Abenteuer Schulbesuch imAusland anzutreten. Hier ein kleiner Einblick in das Gespräch:Teilnehmer der Gesprächsrunde:Konstantin Richter (USA/2004) Studiert Medizin in Freiburgund ItalienInge Zetzsche (Kanada/2006) Studiert Wirtschaftswissenschaftenin StuttgartFriederike Fenner (Südafrika/2006) Studiert in MainzEthnologie und AfrikastudienLaura Klösges (Australien/2002) Lebt derzeit inSpanienLukas Hinke (Australien/2007) Studiert BWLin AachenIsabelle Permantier (Neuseeland/2007) Studiert Modedesignin BerlinWie ist es mit der Gastfamilie gelaufen?Friederike Fenner: Am besten hat mirbei meiner Gastfamilie gefallen, dasssie mich sofort integriert hat. Ichkam zu allen Familienfeiern undBesuchen mit und sie haben michsofort als viertes Kind angenommen.Das hat mir echt gut gefallen,dass sie da so offen warenund nicht erst mal auf Abstandgegangen sind und geguckt haben:›Wer ist das eigentlich?‹ Und wiewar’s bei Dir, Inge?Inge Zetzsche: Bei mir war’s so ähnlich:Meine Gastmutter war wie eine Freundin für mich. Wir haben totalviel zusammen unternommen, sind shoppen gegangen oder warenim Kino. Und wir konnten über alles reden. Wir hatten einfach einsuper Verhältnis – nicht nur im Eltern-Tochter-Sinn, sondern wirklichfreundschaftlich.Was könnt Ihr zum Thema Schuleund Freunde berichten?Inge Zetzsche: An der Schule habe ich schnell Leutekennen gelernt; alle kamen zu mir und habengefragt: ›Wie heißt du, woher kommst du undwie lang bleibst du?‹ Wenn man direkt vonAnfang an auch von sich aus auf andere zugegangenist, klappte das mit dem Kennenlernensehr schnell. Ich hatte auch meine Klarinettedabei, bin in die Band eingetreten und habedort meine ganzen Freunde gefunden.


Schulbesuche International 2012/1379War das bei Dir auch so, Laura, dass es Clubs gab, wo man Sport oderähnliches machen konnte?«Laura Klösges: Ja, das war bei uns auch so. Jeder hat nachmittags anein, zwei Clubs teilgenommen, sei es Sport oder Musik, das kannte ichvon Deutschland gar nicht.Inge Zetzsche: Was ich auch von Deutschland her nicht kannte, wardas Lehrer-Schüler-Verhältnis. Bei uns in Deutschland ist es ja eherdistanziert, in Kanada sind die Lehrer viel mehr wie ältere Freunde,die einem etwas beibringen. Somit war auch das ganze Schulklimabesser, als ich es von zu Hause kannte.Laura Klösges: Von zu Hause kennt man ja zum Beispiel auch die sogenanntenStreber. Wenn man gut in der Schule ist, wird das nicht immerunbedingt als positiv angesehen. In Australien ist das ganz anders.Wer gut ist, ist auch wirklich stolz drauf und auch die anderen sehendas nicht als negativ an. Es gibt keinerlei Sticheleien, weder von denschlechteren in Richtung der besseren Schüler noch umgekehrt.Isabelle Permantier: Das kenne ich von Neuseeland ganz genauso.Da gab es auch keine Zickereien, Konkurrenzkämpfe oder Cliquenbildungen.Jeder ist so wie er ist und wird akzeptiert.Laura Klösges: In unserer Schule wurde auch sehr viel Wert drauf gelegt,die Schüler auf den späteren Berufseinstieg vorzubereiten. Es wurdebeispielsweise eine Messe organisiert, bei der sich spätere Arbeitgeberund Universitäten vorgestellt haben. Dort konnte man sich beratenlassen. Das fand ich toll und ist mir besonders positiv aufgefallen.Isabelle Permantier: Vor meinem Jahr in Neuseeland war ich nochsehr unschlüssig, was ich später mal machen möchte, aber durchdie Förderung der Schule und die große Fächerauswahl hatte ich dieMöglichkeit, einfach mal auszuprobieren, was mir liegt.Welche Erlebnisse im Land waren fürEuch am eindrucksvollsten ?Laura Klösges: In besonders guter Erinnerung habe ich meine Reisenin Australien. Zum Beispiel war ich mit der Stepin-Partnerorganisation,gemeinsam mit 80 anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt, amGreat Barrier Reef zum Schnorcheln. Und wir haben beispiels weiseauch Flusstouren gemacht, um Krokodile zu sehen. Das war toll!Isabelle Permantier: Ich find die Frage schwierig, weil ich in dem Jahrso viel erlebt habe – da kann man vor lauter Eindrücken gar nichtmehr aufhören zu erzählen. Die Reisen hab ich auf jeden Fall auch inguter Erinnerung. Ich habe zum Beispiel eine Südinseltour gemacht,bin an einer Gletschereiswand hochgeklettert oder hab mich in Tropfsteinhöhlenabgeseilt – also die ganzen Extremsportarten, von denenich vorher gedacht hätte, dass ich mich sie niemals trauen würde.Und mein Prom war natürlich auch toll – welches Mädchen freutsich nicht auf ihren Prom!Laura Klösges: Ich erinnere mich noch, dass ich in Sydney eine Walmuttermit ihren Jungen unter der Harbour Bridge beobachtet habe.Das ist ja auch etwas, das man nicht alle Tage sieht. Ansonsten sindes, glaube ich, die kleinen Dinge, welche man mit Freunden erlebt hatund die auch jetzt nach Jahren noch besonders prägnant sind.Sollte man angesichts der Schulzeitverkürzung(G8) überhaupt noch insAusland gehen?Laura Klösges: Also mich persönlich hat G8 ja nicht betroffen, aberich würde trotzdem jedem empfehlen, während der Schulzeit ins Auslandzu gehen. Selbst wenn man plant, nach dem Abi ins Ausland zugehen, kommt doch immer irgendwas dazwischen. Wenn man seinenStudienplatz erst hat, dann nimmt man ihn auch. Ich selber hab mirauch immer vorgenommen, nach der Schule um die Welt zu reisenund hab’s dann doch immer weiter nach hinten verschoben. Ich finde,wenn man die Chance hat, während derSchulzeit einen Austausch zu machen,dann sollte man das auch trotz G8wahr nehmen.Konstantin Richter: Ich findeauch, dass man auf jeden Fall indieser Altersklasse ins Auslandgehen sollte, weil man sich indieser Zeit persönlich doch nochsehr weiterentwickelt. Und wennich darüber hinaus noch bedenke,dass ich kaum was nachholen musste,glaube ich, dass es auch mit G8möglich ist, ins Ausland zu gehen.Lukas Hinke: Für mich persönlich war das Auslandsjahr so eine riesigeErfahrung, dass ich dafür sogar die 11. Klasse wiederholen würde!Hat der Schüleraustausch Eureper sönliche Entwicklung gefördert?Lukas Hinke: Meine Freunde sagen, dass ich viel offener und selbstständigergeworden bin. Auch meine Eltern meinen, dass ich seitmeinem Jahr in Australien ein ganzes Stück reifer und erwachsenerbin, offener auf Neues zugehe.Laura Klösges: Ich bin vor allemselbstständiger geworden. Alleinedadurch, dass ich ja im Internatwar und ein Jahr lang keine Elternhatte, habe ich gelernt, allesselbstständig zu organisieren.Wenn ich zum Beispiel eine Reisemachen wollte, habe ich michselbst um alles gekümmert. Auchfür meine Eltern war das nachmeiner Rückkehr eine Umstellung,denn im Vergleich zu der Sechzehnjährigen,die ja eigentlich noch Kind war,habe ich mich enorm weiterentwickelt.Lust auf mehr? Den kompletten Erfahrungsaustausch der ehemaligenStepin-Austauschschüler – mit allen Statements zu allenThemen – gibt es als Videodokumentation auf unserer Websitestepin.de/Gespraechsrunde.


80 www.stepin.deAblaufHaben Sie sich positiv entschieden, erhalten Sie von uns einschriftliches Vertragsangebot mit Angabe der Reisedaten, desReisepreises und einer Frist, in der wir Ihrer Tochter oder IhremSohn einen Schulplatz reservieren. Erst mit Zusendung der vonIhnen unterzeichneten Annahmeerklärung innerhalb dieserFrist kommt der Vertrag zustande.2. Vorbereiten auf das große ErlebnisStepin bucht für Sie den Hin- und Rückflug und unterstützt Siekompetent bei allen Ausreiseformalitäten – einschließlich derBeantragung eventuell erforderlicher Visa.Unsere Rundbriefe, Handbücher und Vorbereitungsseminarefür Eltern und Schüler schaffen eine hervorragende Basis füreinen erfolgreichen Aufenthalt im Ausland.In unserer beliebten Online-Community »myStepin« könnensich die Teilnehmer vor der Ausreise über ihr großes Abenteueraustauschen, Kontakte knüpfen und bereits viel über das Lebenim Ausland erfahren.Bei den meisten Stepin-Programmen leben die Austauschschülerin Gastfamilien. Kontaktdaten erhalten Sie bereits vor derAusreise. Nutzen Sie die Gelegenheit, erste Bande zu knüpfenund sich schon mal anzufreunden!3. Entspannt die Zeit genießenIn vier Schritten zum erfolgreichenAuslandsaufenthaltStepin unterstützt Austauschschüler und Eltern in allen Phaseneines Auslandsaufenthalts individuell und kompetent. Vomersten Beratungsgespräch bis hin zum Returnee-Treffen. UnserService endet nicht mit dem Vertragsabschluss,wir sind auch danach immer für Sie da.1. Bewerben, informieren,Entscheidung treffenWohin soll die Reise gehen? Welche Austauschprogrammescheinen Ihnen am passendsten fürIhre Tochter oder Ihren Sohn? Bewerben Sie sichganz unverbindlich mit dem Anmeldeformularin der beiliegenden Preisliste. Wir beraten Sie alsFamilie dann in einem individuellen Gespräch inBonn oder in der Nähe Ihres Wohnortes zu denvielen unterschiedlichen Möglichkeiten.Informationen zu den Teilnahmevoraussetzungenund den Allgemeinen Leistungsbedingungenfinden Sie ebenfalls in unserer Preislistesowie im Web auf www.stepin.de. Sie habenFragen? Rufen Sie uns doch einfach an.Das Beratungs- und Kennenlerngespräch ist für Sie mitkeinerlei Verpflichtungen verbunden. Es bietet Ihnen nebender persönlichen Beratung die Möglichkeit, Stepin sowie dieProgramme näher kennen zu lernen. Zugleich können sichunsere Mitarbeiter – für die spätere Auswahl der Gastfamilie –einen Eindruck von Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn verschaffen.Im Anschluss an das Gespräch geben wir eine Empfehlung zurTeilnahme an einem Schulaufenthalt im Ausland.Dank langjähriger Erfahrung und verlässlicher Partner läuft beiStepin auch während der Zeit im Ausland alles in geordnetenBahnen. Bei der Gruppenausreise versorgt ein Stepin-Mitarbeiterdie Mädchen und Jungen mit Tipps zum Flug und derAnkunft im Gastland. Am Flughafen des Gastlandes werdendie Teilnehmer dann von ihren Gasteltern oder Repräsentantenunserer Partnerorganisation vor Ort abgeholt.Im Ausland steht den Austauschschülern neben der Familie, in dersie untergebracht sind, stets ein kompetenter Ansprechpartner vorOrt zur Seite, mit dem auch wir regelmäßig in Verbindung sind.Eine Notrufnummer sichert eine 24-Stunden-Erreichbarkeit zu.Bei Fragen und Problemen hilft Ihnen auchgerne unser Team in Bonn weiter. In der Regelerleben unsere Austauschschüler ihre Zeit imAusland jedoch als sehr positiv und bereichernd.Während des Aufenthalts nutzen viele die Möglichkeit,über ihren Stepin-Reiseblog mit Eltern,Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleibenund ihre Begeisterung in Worte zu fassen.4. Gut wieder zu Hause»ankommen«Die vielen neuen, überwältigenden Erfahrungen,die junge Menschen bei einem Schulaufenthaltim Ausland machen, wollen ersteinmal verarbeitet werden. Da fällt die Rückkehrnach Deutschland manchmal schwerer als dasEingewöhnen im Gastland. Hier setzen unsereReturnee-Treffen an: An einem Erlebniswochenendekönnen die Teilnehmer Freunde wiedersehen, andereRückkehrer kennen lernen und sich mit ihnen über ihre Erfahrungenauszutauschen.Mit großer Freude sehen wir, dass viele unserer Teilnehmerauch nach ihrer Rückkehr den Kontakt zu uns halten, beiStepin-Veranstaltungen auftreten und begeistert von ihrerunvergesslichen Zeit im Ausland berichten – demnächstvielleicht auch Ihre Tochter oder Ihr Sohn?

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