inhaltsverzeichnis - Fédération des entreprises romandes

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inhaltsverzeichnis - Fédération des entreprises romandes

inhaltsverzeichnisNeuerungen per 1. Januar 2011• Offizielle Sätze für paritätische Beiträge• Offizielle Sätze für persönliche Beiträge• VerwaltungskostenFür angeschlossene UnternehmenArbeitgeber und selbstständig ErwerbendeSehr geehrte Versicherungsnehmer,In dieser neuen Ausgabe für 2011 finden Sie alle Angaben zu den Leistungen derFER CIAM sowie der Ausgleichskassen für Familienzulagen der FER Genf.Ihre Ausgleichskasse


3InhaltsverzeichnisAllgemeine Themen 5Sozialversicherungspflichtige Personen in der Schweiz 5Unterstellung unter die Sozialversicherungen 5Tabelle « Versicherungen bei Erwerbstätigkeit in der Schweiz » 5Allgemeine Beitragspflicht 6Bei unselbstständiger oder selbstständiger Erwerbstätigkeit 6Unterscheidung zwischen unselbstständiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit 6Versicherte ohne Erwerbstätigkeit 6Arbeitgeber 7Bestimmungen hinsichtlich der Arbeitgeber 7Offizielle paritätische Beitragssätze, Berechnung auf Basis des Bruttolohns 7Verwaltungskosten seit dem 1. Januar 2011 7Massgeblicher AHV-Lohn 8Reglementsanpassung 8Einzug der Beiträge 9Meldung von Personalmutationen 9Erstellung der Lohnmeldung (Jahreslohnbescheinigung) 10Periodische Arbeitgeberkontrollen 10Bescheinigungen für öffentliche Ausschreibungen 10Selbstständig Erwerbende 11Bestimmungen hinsichtlich der selbstständig Erwerbenden 11Offizielle Sätze für die persönlichen AHV/IV/EO, FZ bzw. MSE-Beiträge 11Festlegung der persönlichen AHV/IV/EO, FZ bzw. MSV-Beiträge (Genf) 11Zahlungsfristen und Verzugszinsen 12Zahlungsfristen 12Verzugszinsen 12Online-Dienstleistungen und Leistungen 13Online-Dienstleistungen (www.ciam-avs.ch) 13Leistungen 14AHV/IV-Renten 14Invalidentaggeld IV - TG 14Anreize für die Arbeitgeber im Rahmen der 5. IV-Revision 15Leistungen im Rahmen der Erwerbsersatzordnung (EO) 15Leistungen der Genfer Mutterschaftsversicherung 16Familienzulagen (FZ) 16La caisse interprofessionnelle d’allocations familiales de la Fédérationdes Entreprises Romandes (FER CIAF) 17Im Kanton Genf tätige Familienausgleichskassen unter Leitung der Fédération desEntreprises Romande Genève (FER Genève) 17


5Allgemeine ThemenFragen zum Anschluss ?> info@ciam-avs.chSozialversicherungspflichtige Personenin der SchweizUnterstellung unter die SozialversicherungenFolgende Personen sind obligatorisch über die AHV/IV/EO sowie die Arbeitslosenversicherung(ALV) versichert :Kontakt bei Entsendungen> T 022 715 33 81··natürliche Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ;··natürliche Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben (dies unter Vorbehalt derspezifischen Bestimmungen der bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU sowie derinternationalen Sozialversicherungsabkommen) ;··unselbstständig Erwerbende mit Wohnsitz und Arbeitsort im Ausland und Schweizer Arbeitgeberkönnen unter bestimmten Bedingungen ihre obligatorischen Sozialversicherungen weiterführen(Weiterführungsversicherung). Dasselbe gilt für ihre nicht erwerbstätigen Ehepartner, die sie insAusland begleiten ;··bei einer Entsendung von begrenzter Dauer aus der Schweiz in einen EU-Mitgliedstaat bzw.einen EFTA-Staat bzw. einen sonstigen Staat mit entsprechendem Abkommen bzw. bei einerWeiterführungsversicherung unterstehen die versicherten Personen nach wie vor der AHV/IV/EO/ALV/FZ/MSE.Der Status eines/einer AHV-Versicherten kann sich grundsätzlich auch auf die obligatorischeUnfallversicherung sowie die berufliche Vorsorge (BVG) und die kantonalen Regelungen derFamilienzulagen (FZ) sowie die Genfer Mutterschaftsversicherung (MSV) erstrecken.Aufgrund der zahlreichen internationalen Vorschriften, die es auf diesem Gebiet zu beachten gilt,empfehlen wir unseren Mitgliedern, Fragen zum Thema Unterstellung schriftlich zu formulieren unduns unter folgender Adresse einzureichen : info@ciam-avs.ch. Bei nicht korrekter Unterstellunghat die versicherte Person möglicherweise schwer wiegende Konsequenzen zu gewärtigen. Diesgilt insbesondere für die ihr gegebenenfalls zustehenden Versicherungsleistungen.In diesem Zusammenhang weisen wir die Arbeitgeber darauf hin, dass unsere Kasse aufgrundder Bundesgesetze über die Unfallversicherung (UVG) und die berufliche Vorsorge (BVG) dieAnschlüsse ihrer Mitarbeitenden an diese beiden Versicherungen zu überprüfen hat. Ab demJahr 2011 besteht die Anschlusspflicht an eine Einrichtung der beruflichen Vorsorge (BVG – 2.Säule) für Mitarbeitende mit einem Einkommen von mindestens CHF 20’880.- pro Jahr.Tabelle « Versicherungen bei Erwerbstätigkeit in der Schweiz »Unselbstständig ErwerbendeSelbstständig ErwerbendeAHV/IV/EO obligatorischer Anschluss obligatorischer AnschlussALV obligatorischer Anschluss kein AnschlussBerufsunfall-versicherung obligatorischer Anschluss freiwilliger AnschlussBVG (2. Säule) obligatorischer Anschluss freiwilliger AnschlussFamilienzulagen (FZ)Genfer Mutterschaftsversicherungobligatorischer Anschluss fürArbeitgeberobligatorischer Anschluss beiUnterstellung unter die FZ innerhalbdes Kantons Genfobligatorischer Anschluss bei Sitzim Kanton Genf oder Waadtobligatorischer Anschluss beiselbstständiger Erwerbstätigkeitinnerhalb des Kantons Genf


6Allgemeine BeitragspflichtKontakt für unselbstständigErwerbende> T 022 715 33 53Kontakt für unselbstständigErwerbende> T 022 715 33 80Bei unselbstständiger oder selbstständiger ErwerbstätigkeitPersonen, die eine (un)selbstständige Erwerbstätigkeit ausüben, sind verpflichtet, ab dem aufihren 17. Geburtstag folgenden 1. Januar Beiträge zu entrichten. Die Beitragspflicht endet mit derAufgabe der Erwerbstätigkeit.Personen, die das ordentliche AHV-Rücktrittsalter erreicht haben (d. h. 64 Jahre bei Frauen und 65Jahre bei Männern) und weiterhin eine Erwerbstätigkeit ausüben, kommen in den Genuss einesmonatlichen Freibetrags von CHF 1’400.- (bzw. CHF 16’800.- pro Jahr) ab dem auf ihren Geburtstagfolgenden Monat. Dieser Betrag ist vom Bruttolohn abzuziehen. Ab dem genannten Datum ist nurder Einkommensanteil dieser Personen AHV/IV/EO-pflichtig, der den genannten Betrag übersteigt.Unselbstständig Erwerbstätige, welche das ordentliche Rücktrittsalter erreicht haben, sind nichtmehr zur Entrichtung von Beiträgen an die Arbeitslosenversicherung (ALV) aus ihrem Einkommenverpflichtet.Unterscheidung zwischen unselbstständiger und selbstständigerErwerbstätigkeitIm Sozialversicherungsrecht besteht ein bedeutender Unterschied zwischen der unselbstständigen undder selbstständigen Erwerbstätigkeit. Als selbstständig erwerbend gilt, wer im eigenen Namen, aufeigene Rechnung arbeitet und das spezifische Unternehmerrisiko trägt. Die AHV-Ausgleichskassenstellen in jedem Einzelfall fest, ob die von einer Person ausgeübte Tätigkeit in Bezug auf die AHVals selbstständige Erwerbstätigkeit zu qualifizieren ist. Die Prüfung basiert auf den wirtschaftlichenUmständen der Erwerbstätigkeit und nicht allein auf den vertraglichen Beziehungen.Wer Anspruch auf den Status als selbstständig Erwerbender erhebt, hat eine entsprechendeBescheinigung der für ihn zuständigen AHV-Ausgleichkasse vorzulegen. Diese Bescheinigungenthebt einen potenziellen Arbeitgeber aber nicht von der Pflicht, die Art der ausgeübtenTätigkeit von unserer Einrichtung auf (Un)Selbstständigkeit überprüfen zu lassen.Kontakt> T 022 715 33 80Versicherte ohne ErwerbstätigkeitJede Person ohne Erwerbstätigkeit im Alter von über 20, aber unter 64/65 Jahren mit Wohnsitzin der Schweiz ist AHV/IV/EO-beitragspflichtig. Die Einhaltung dieser Verpflichtung trägt dazubei, Beitragslücken bei der Festlegung der Leistungen zu vermeiden. Als nicht erwerbstätig undbeitragspflichtig gilt jede versicherte Person, die kein bzw. nur ein geringfügiges Einkommen ausErwerbsarbeit erzielt.Für eine verheiratete bzw. in einer eingetragenen Partnerschaft lebende versicherte Person giltjedoch, dass sie wie eine Beiträge entrichtende Person behandelt wird, falls ihr Ehegatte bzw.Partner jährlich Beiträge leistet, die mindestens dem Doppelten des Mindestbeitrags entsprechen(zweifacher Mindestbeitrag von CHF 475.- = CHF 950.-). Dies entspricht einem jährlichenBruttolohn von CHF 9’300.- bzw. einem jährlichen Einkommen aus selbstständiger Erwerbsarbeitvon CHF 17’800.-.Unsere Einrichtung ist berechtigt, versicherte Personen nach ihrem vorzeitigen Altersrücktrittfrühestens im Kalenderjahr ihres 60. Geburtstages als Personen ohne Erwerbstätigkeit aufzunehmen,falls sie zuvor als (un)selbstständig Erwerbende unserer AHV-Ausgleichkasse angeschlossenwaren.


7ArbeitgeberBestimmungen hinsichtlich der ArbeitgeberOffizielle paritätische Beitragssätze, Berechnung auf Basisdes BruttolohnsAb dem 1. Januar 2011 gelten folgende Beitragssätze :BezeichnungBeitragssatzArbeitgeberbeitragArbeitnehmerbeitragAHV/IV/EO 10.30% 5.15% 5.15%ALV * 2.20% 1.10% 1.10%ALV-Solidaritätsbeitrag ** 1.00% 0.50% 0.50%Familienzulagen (FZ) Genf 1.40% 1.40%Mutterschaftsversicherung (MSV),Genf0.09% 0.045% 0.045%* Bis zu CHF 126’000.- Bruttolohn** Av CHF 126’001.- bis CHF 315’000.- BruttolohnDer Bezug von Genfer Familienzulagen bedingt zwingend die Unterstellung unter die Mutterschaftsversicherung,Genf.Kontakt> T 022 715 33 53Verwaltungskosten ab dem 1. Januar 2011Auf Basis des anhand von Mitteilungen bzw. Vorjahreswerten geschätzten Bruttolohnvolumens proJahr gilt für die einzelnen Beitragsstufen eine sinkende Beitragsskala, die auf dem Bruttolohn unddem für die jeweilige Stufe geltenden Prozentsatz wie folgt beruht :Lohnsumme p. a. von bis zu CHF 2,5 Millionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.00‰Lohnsumme p. a. von CHF 2,5 Millionen bis CHF 10 Millionen . . . . . . . . . 1.55‰Lohnsumme p. a. von CHF 10 Millionen bis CHF 25 Millionen . . . . . . . . . 1.30‰Lohnsumme p. a. von CHF 25 Millionen bis CHF 50 Millionen . . . . . . . . . 0.80‰Lohnsumme p. a. von über CHF 50 Millionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0.50‰Gegebenenfalls erfolgt eine Anpassung an das für das betreffende Jahr ausgewiesene Lohnvolumen.Ein Satz von 3.00% gilt für die Löhne, bei denen eine AHV-Kontrolle zu Beitragsnachforderungenführte. Bei einer Beitragsrückvergütung aufgrund von Kontrollen des Arbeitgebers werden die bereitsentrichteten Verwaltungskosten nicht zurückerstattet, sondern zur Deckung der Aufwendungen fürdie Richtigstellung verwendet..


8Kontakt> T 022 715 33 53Massgeblicher AHV-LohnDer massgebliche AHV-Lohn umfasst sämtliche durch einen unselbstständig Erwerbenden vereinnahmtenBeträge, falls ihre Zahlung in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit der geleistetenArbeit steht. Beispielsweise werden folgende Faktoren einbezogen :··Sachleistungen regelmässig wiederkehrender Art (Mahlzeiten, Wohnung, Dienstfahrzeug etc.) ;··pro Monat (mindestens CHF 150.-) des Anschaffungswerts eines zu privaten Zwecken genutztenDienstfahrzeugs ;··die EO-Leistungen bei Militär- oder Zivildienst sowie Mutterschaft ;··Verwaltungsratshonorare / Organhonorare bei juristischen Personen ;··Lohnfortzahlungen seitens des Arbeitgebers bei Unfall, Krankheit oder Mutterschaft (mit Ausnahmeder Leistungen aus Privatversicherung) ;··Beiträge an Wohn- oder Unterkunftskosten.Folgende Zahlungen sind nicht Bestandteil des massgeblichen AHV-Lohns :··Versicherungstaggelder bei Unfall oder Krankheit ;··Arbeitgeberbeiträge an Kranken- und Unfallversicherungsprämien der Mitarbeitenden, fallsderen Zahlung direkt an die Versicherungsgesellschaft erfolgt und die Gleichbehandlung allerMitarbeitenden sichergestellt ist ;··der massgebliche Lohn von bis zu höchstens CHF 2’300.- pro Kalenderjahr, falls der/die betreffendeArbeitnehmer/in diesen Betrag nicht für beitragspflichtig erklären lassen will (dieseVorschrift gilt weder für in Privathaushalten tätiges Personal noch für Kulturschaffende Künstler,Disc-Jockeys).ReglementsanpassungEs werden ausschliesslich die individuellen effektiv getragenen Spesen in Anrechnung gebracht.Der Arbeitgeber hat somit pro Mitarbeitendem/r die effektiven Spesenaufwendungen zu meldenund dabei der Situation jeder einzelnen Person Rechnung zu tragen.Arbeitgeber, welche Spesen aufgrund von Belegen vergüten oder über ein von der Steuerbehördegenehmigtes Spesenreglement verfügen (vgl. Musterreglement Spesen der FER Genf) kreuzendas Feld unter Ziffer 13.1.1 des Lohnausweises an. Liegen keine Sonderregelungen vor, geltendiese effektiven Spesen nach AHV-Recht nicht als Bestandteile des massgeblichen AHV-Lohns.Falls sich die effektiven Spesenaufwendungen nicht auf einfachem Wege feststellen lassen,besteht die Möglichkeit, einen Pauschalbetrag zu veranschlagen (etwa für Aufwendungen fürein Dienstfahrzeug, Mahlzeiten oder Repräsentationsspesen sowie diverse andere Spesen),solange dieser Pauschalbetrag im Rahmen der effektiven Spesen liegt. Die Festlegung einesallgemein gültigen Prozentsatzes des Lohns ist somit nicht mehr zulässig. In diesem Fall ist derPauschalbetrag für Spesen in Ziffer 13.2 des Lohnausweises aufzuführen.Ist dies der Fall, gelten pauschale Spesenvergütungen nicht mehr als Teil des massgeblichenAHV-Lohns des/r Mitarbeitenden und sind beitragsfrei.


9Einzug der BeiträgeArbeitgeber haben ab einer Lohnsumme von CHF 200’000.- (Obergrenze) monatlich abzurechnen.Bei geringeren Beträgen kann quartalsweise abgerechnet werden.Mitteilung vonBeitragsschwankungen> T 022 715 33 53> F 022 715 34 34> info@ciam-avs.chDie periodischen Anzahlungsrechnungen werden anhand der Ihnen am Jahresende zugestelltenprovisorischen Veranlagungen erstellt. Im Zweifelsfall geht unsere Einrichtung von der letztenbekannten Lohnsumme aus. Jede bedeutende Änderung der Lohnsumme (mindestens 10%) imJahresverlauf ist per Post, Fax oder Telefon mitzuteilen, so dass die nächsten Rechnungen angepasstwerden können.Angeschlossene Unternehmen, die ausnahmsweise auf Basis der exakten Lohnsumme abrechnenmöchten, haben in regelmässigen Abständen (monatlich bzw. quartalsweise je nach Periodizität)eine umfassende Lohnmeldung einzureichen. Es ist eine entsprechende Bewilligung unsererEinrichtung einzuholen ; zudem hat sich das betreffende Unternehmen zu einer rechtzeitigenZahlung der Beitragsrechnungen zu verpflichten.In diesem Fall sind die Lohnsummenmeldungen grundsätzlich bis am 9. Tag des auf die betreffendeBeitragsperiode folgenden Monats einzureichen. Bei Nichteinhaltung dieser Frist sindwir von Gesetzes wegen verpflichtet, eine Mahnung (wegen fehlender Lohnsummenmeldung)zu versenden.Ist diese Mahnung ergebnislos, sind wir verpflichtet, das betreffende Unternehmen erneutprovisorisch zu veranlagen.Kontakt> T 022 715 33 50Online-Dienstleistungen> www.ciam-avs.chMeldung von PersonalmutationenNeue MitarbeitendeBei der Einstellung von Mitarbeitenden hat der Arbeitgeber den AHV-Versicherungsausweis zu verlangen,um die vollständige AHV-Nummer aufzunehmen und unserer Ausgleichskasse mitzuteilen.Personen, die nicht bzw. nicht mehr über einen AHV-Versicherungsausweis verfügen, haben vorabein Duplikat bei unserer Kasse zu verlangen.Mit der zunehmenden Verbreitung der elektronischen Datenübermittlung nutzen immer mehrArbeitgeber unsere sichere Website www.ciam-avs.ch zur Meldung von Neueintritten (vgl. auch dieAusführungen zur Lohnmeldung unten). Diese Meldungen können nach wie vor auch mit Hilfe des« AHV-Anmeldeformulars » erfolgen.Jede/r neue Mitarbeitende ist unserer Einrichtung innerhalb von 30 Tagen nach seiner/ihrer Einstellungzu melden. Diese Angaben dienen zur Feststellung der Leistungsberechtigung der betreffenden versichertenPerson.VersicherungsausweisVersicherte Personen, die einen Fehler in ihrem Versicherungsausweis feststellen, haben sich inerster Linie an unsere AHV-Ausgleichskasse zu wenden. Gegebenenfalls werden wir sie auffordern,das Formular « Antrag auf Berichtigung der Personalien in einem amtlichen Personenregisterdes Bundes » auszufüllen. Sie finden es online auf unserer Website. Danach leitet die versichertePerson das ausgefüllte Formular samt den erforderlichen Unterlagen an das Zivilstandswesenbzw. die Einwohnerkontrolle ihrer Wohngemeinde weiter. Erst wenn die Korrekturen imoffiziellen Register des Bundes erfolgt sind, können wir auf Antrag einen neuen, korrektenVersicherungsausweis ausstellen.Austritt von MitarbeitendenDie Meldung des Austritts eines/r Mitarbeitenden ist obligatorisch, falls Leistungen entrichtet werden(insbesondere Familienzulagen). Das Austrittsdatum hat dem Ende des Arbeitsverhältnisses zuentsprechen, d. h. dem Ende der Kündigungsfrist, gegebenenfalls zuzüglich des Zeitraums, der demausgerichteten Ferienlohn entspricht. Die Beträge für die einzelnen Jahre sind separat zu melden.Wird der Austritt eines/r Mitarbeitenden nicht gemeldet, ist unsere Einrichtung möglicherweisegezwungen, die Rückzahlung von ungerechtfertigt zugewiesenen Leistungen zu verlangen.


11Selbstständig ErwerbendeBestimmungen hinsichtlichder selbstständig ErwerbendenOffizielle Sätze für die persönlichen AHV/IV/EO, FZ bzw. MSE-BeiträgeBei einem Jahreseinkommen vonliegt der Beitragssatz beiMindestens CHF 55’700.- Beitragssatz von 9.7%Zwischen CHF 9’300.- und 55’700.- progressiv 5.223% bis 9.202%Unter CHF 9’300.- einem Mindestbetrag von CHF 475.-Selbstständig Erwerbende mit Wohnsitz in den Kantonen Genf oder Waadt entrichten einenBeitrag auf Basis des massgeblichen Nettoeinkommens, das zur Bestimmung der persönlichenAHV/IV/EO-Beiträge wie folgt herangezogen wird :Kanton Versicherung Jahreseinkommen SatzGenf Familienzulagen bis zu CHF 243’000.- 1.4%*Genf Mutterschaft Keine Höchstlimite 0.045%Waadt Familienzulagen bis zu CHF 315’000.- 1.3%*** Mindestbeitrag pro Jahr : CHF 120.-** Mindestbeitrag pro Jahr : CHF 119.60Kontakt> T 022 715 33 80Festlegung der persönlichen AHV/IV/EO, FZ- bzw. MSV-Beiträge (Genf)Die Beiträge werden für jedes Beitragsjahr festgelegt. Das Beitragsjahr entspricht jeweils demKalenderjahr. Die Beiträge bemessen sich auf der Basis des effektiv im Beitragsjahr erworbenenEinkommens und des durch die versicherte selbstständig erwerbende Person in ihremUnternehmen genutzte Eigenkapital per 31. Dezember.Zur Feststellung des massgeblichen Einkommens stützen sich die kantonalen Steuerbehördenauf die in der Vergangenheit erfolgte Veranlagung für die direkte Bundessteuer. Die Mitteilungender Verwaltung für die direkte Bundesssteuer sind für unsere AHV-Ausgleichskasse bindend.Unterjährig haben selbstständig Erwerbende periodische Anzahlungen zu leisten. UnsereAHV-Ausgleichskasse legt die Höhe dieser Zahlungen anhand des wahrscheinlichenEinkommens im Beitragsjahr fest. Sie kann sich auf das massgebliche Einkommen des letztenVeranschlagungsbescheids stützen, falls der Beitragsschuldner nicht glaubhaft machen kann,dass dieses eindeutig nicht dem potenziellen Einkommen entspricht.Nach Eingang der Buchhaltungs- bzw. Steuerdaten legt unsere AHV-Ausgleichskasse die fürdas betreffende Beitragsjahr geschuldeten Beiträge in einem Entscheid fest und berechnetdie Differenz zwischen den geschuldeten Beiträgen und den erfolgten Anzahlungen. Falls diebetreffenden Anzahlungen weniger als mindestens 25% des effektiv geschuldeten Betrags ausmachenund die Beitragsdifferenz nach dem definitiven Bescheid nicht beglichen wird, sinddie AHV-Ausgleichskassen verpflichtet, Verzugszinsen zu berechnen. Es steht den selbstständigErwerbenden frei, unserer Einrichtung jährlich ihre Bilanz und ihre Erfolgsrechnung für dasabgelaufene Geschäftsjahr einzureichen, um derartige Verzugszinsen zu vermeiden. So kanneine erste Verfügung auf möglichst aktueller Basis erfolgen.


12Zahlungsfristenund VerzugszinsenZahlungsfristenDie Zahlungsfrist für jede Anzahlung bzw. Beitragsrechnung endet am 10. des auf dieBeitragsperiode folgenden Monats (Bsp. : die Frist für die Beitragsperiode April endet am 10. Mai).Bei Nichteinhaltung der auf der Beitragsrechnung vermerkten Zahlungsfrist sind wir gesetzlich verpflichtet,eine Mahnung (wegen verspäteter Zahlung) vorzunehmen.Ist diese Mahnung ergebnislos, haben wir eine Veranlagung vorzunehmen sowie eine Gebühr undeine Busse zu erheben.In diesem Fall sind die geschuldeten Beiträge sofort zu begleichen, um ein Strafverfahren zu vermeiden.Die Beiträge für abgelaufene Jahre sind bis 30 Tage nach Rechnungsdatum bzw. Datum desBeitragsbescheids zu entrichten.VerzugszinsenDie Verzugszinsen dienen zum Ausgleich der anderenfalls durch verspätete Beitragsbegleichungerzielten Gewinne des Schuldners. Im Allgemeinen werden nur in folgenden Fällen Verzugszinsenerhoben :··bei Nichtzahlung der geschuldeten Beiträge innerhalb von 30 Tagen nach Ablauf derBeitragsperiode, falls es sich um Anzahlungen handelt, anderenfalls innerhalb von 30 Tagen abRechnungsdatum ;··falls Nachforderungen, d. h. Beiträge für vergangene Jahre, in Rechnung gestellt werden.Verzugszinsen laufen ab dem Ende der für die Beitragsbemessung massgeblichen Frist bis zumDatum der vollständigen Begleichung der Beiträge. Der Zinssatz beträgt 5% p. a. ; die Zinsberechnungerfolgt auf Tagesbasis.Das für die Erhebung von Verzugszinsen massgebliche Datum entspricht dem Datum, an welchemdie Zahlung bei uns eintrifft. Das Datum der Abbuchung vom Konto des Unternehmens ist nichtmassgeblich.Verzugszinsen werden unabhängig vom Ausstellungsdatum unserer Rechnungen und den genanntenZahlungsfristen (bzw. den ggf. gewährten Stundungen) erhoben.


13Online-DienstleistungenunD LeistungenKontakt> T 022 715 34 54Online-Dienstleistungen (www.ciam-avs.ch)Neues ELM-Format> www.swissdec.chIhre Verwaltungsarbeiten lassen sich zeitsparend mit FER-CIAM erledigen. Zahlreiche unsangeschlossene Unternehmen nutzen die Online-Dienstleistungen auf unserer sicherenWebsite www.ciam-avs.ch mit Erfolg. Hier finden Sie :··die Jahreslohnmeldung (DAN) ;··eine ELM-Datei zur Übermittlung von Lohndaten, wie sie bereits von zahlreichen Softwarehäusernin ihre Lohnbuchhaltungsprogramme integriert wurde ;··Mitarbeitermeldungen ;··Listen der ausgezahlten Familienzulagen ;··Listen der ausgezahlten Erwerbsersatzordnung (EO).Antrag aufZugriffsberechtigung> https://secure1.fer-ge.ch/wps/portal/fer-ge/Services/DemandePasseportFERDiese Dienstleistungen werden laufend durch neu entwickelte Lösungen ergänzt, so dass Ihnenschlussendlich ein vollständiges Online-Dienstleistungspaket zur Verfügung steht. Daraus ergebensich zahlreiche Vorteile : Abbau der Verwaltungsaufgaben und Verringerung der Fehlerquellenaufgrund von manuellen Korrekturen.Alle genannten Dienstleistungen stehen den Inhabern des FER-Passes kostenlos zur Verfügung.So erhalten Sie Zugriffsrechte : Melden Sie sich einfach unterhttps://secure1.fer-ge.ch/wps/portal/fer-ge/Services/DemandePasseportFER für den FER-Pass an.


14LeistungenAHV/IV-RentenRücktrittsalter Männer> 65 JahreRücktrittsalter Frauen> 64 JahreKontakt AHV-Renten> T 022 715 33 68Kontakt IV-Renten> T 022 715 33 41AHV-Ausgleichskasse> Av. Edmond-Vaucher 181211 Genf 28> 022 795 91 11Das Rücktrittsalter für Männer ist auf 65 Jahre festgelegt. Somit haben Männer mit dem Geburtsjahr1946 im Jahr 2011 ab dem auf ihren Geburtstag folgenden Monat Anspruch auf die AHV-Rente.Das Rücktrittsalter für Frauen ist auf 64 Jahre festgelegt. Somit haben Frauen mit dem Geburtsjahr1947 im Jahr 2011 ab dem auf ihren Geburtstag folgenden Monat Anspruch auf die AHV-Rente.Der flexible Altersrücktritt ermöglicht Männern und Frauen einen um 1 bis 2 Jahre vorgezogenenAltersrücktritt bzw. einen Aufschub des Rücktritts um 1 bis 5 Jahre.Es empfiehlt sich, Personen im Rücktrittsalter darauf hinzuweisen, dass sie ihren Antrag aufLeistungen rund vier Monate vor ihrem Geburtstag einreichen (Endalter oder für den Bezug einervorgezogenen AHV-Rente erforderliches Alter). Ein Antrag auf eine vorgezogene Rente ist zwingendspätestens vor dem Ende desjenigen Monats einzureichen, in dem das erforderliche Altererreicht ist.Im Falle des Todes eines/r (verheirateten) Mitarbeitenden mit Kindern kontaktieren Sie bitte unsereAbteilung Renten, die Ihnen gerne weitere Auskünfte gibt.Wenn der/die Mitarbeitende in der Schweiz ansässig und unverheiratet bzw. geschieden oder Ehegatteeiner Person ist, die noch keine AHV/IV-Rente bezieht, oder bis anhin noch keine Witwenrentebzw. IV-Rente erhält, ist der betreffenden Rentenantrag an unsere AHV-Ausgleichskasse zu richten.Falls der/die Mitarbeitende verheiratet ist und sein/ihr Ehegatte bereits eine AHV- oder IV-Rentebezieht, oder er/sie persönlich bereits eine Witwen-/Witwerrente bzw. eine IV-Rente erhält, ist derbetreffende Rentenantrag an diejenige AHV-Ausgleichskasse zu richten, welche bereits Leistungenausrichtet. (Die betreffenden Adressen finden sich auf den letzten Seiten der Telefonbücher).Anträge auf IV-Leistungen sind grundsätzlich an die IV-Stelle des Wohnsitzkantons des/rMitarbeitenden zu richten.Falls der/die Mitarbeitende nicht in der Schweiz ansässig ist, erfolgt die Auszahlung der AHV-Leistungen über die Schweizerische Ausgleichskasse SAK, diejenige der IV-Leistungen über dieIV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSt.INVALIDENTAGGELD IV - TGIm Allgemeinen richtet die IV Taggelder an versicherte Personen aus, welche sich einer Eingliederungunterziehen und unmittelbar vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit einer Erwerbstätigkeit nachgingen.Der Anspruch auf Taggelder beginnt frühestens am ersten Tag des auf den 18. Geburtstag folgendenMonats ; er erlischt spätestens am Ende des Monats der dem Entstehungsdatum des Anspruchs aufeine Altersrente vorausgeht.


15ANREIZE FÜR DIE ARBEITGEBER IM RAHMEN DER 5. IV-REVISIONIV-Stelle des Kantons Genf> Rue de Lyon 97Postfach 4251211 Genf 13>T 022 809 53 11Die Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt wird mit Anreizen für die Arbeitgeber gefördert. Hierist in erster Linie der Einarbeitungszuschuss zu nennen sowie eine Entschädigung der Arbeitgeber[für die Weiterbeschäftigung gesundheitlich beeinträchtigter Personen und eine Entschädigung fürBeitragserhöhungen.Arbeitgeber, die eine gesundheitlich beeinträchtigte Person beschäftigen, haben Anspruch auf einenEinarbeitungszuschuss. Es handelt sich dabei um eine finanzielle Entschädigung für den Arbeitgebermit dem Ziel, die eingeschränkte Leistungsfähigkeit während der Integrationsanfangsphase zu kompensieren.Der Einarbeitungszuschuss wird während höchstens 180 Tagen ausgerichtet und umfassthöchstes 80% des letzten bezogenen Einkommens (Obergrenze der Taggelder).Zudem gibt es auch eine Entschädigung für Arbeitgebende, die sich bereit erklären, gesundheitlichbeeinträchtigte Personen weiter zu beschäftigen und ihnen ermöglichen, an Integrationsmassnahmenteilzunehmen. Dieser Beitrag beträgt maximal 60 Franken pro Tag, an dem Integrationsmassnahmendurchgeführt werden, und wird während höchstens eines Jahres (230 Arbeitstagen) ausgerichtet.Die Versicherung kann dem Arbeitgeber ausserdem eine Entschädigung ausrichten, wenn der/dieMitarbeitende krankheitsbedingt eine Beitragserhöhung der Krankentaggeldversicherung und derberuflichen Vorsorge auslöst. Die Entschädigung wird ausgerichtet, wenn der/die Mitarbeitende dieArbeit während der ersten zwei Jahre nach der Vermittlung wegen der gleichen Krankheit aussetzenmuss und das Arbeitsverhältnis bei Neueintritt der Erwerbsunfähigkeit seit über drei Monatenbestand.Kontakt> T 022 715 32 79Leistungen im Rahmen der Erwerbsersatzordnung (EO)Folgende Personen haben Anspruch auf Leistungen :··Dienst leistende Personen der Schweizer Armee ;··Zivildienst leistende Personen ;··im Zivilschutz Dienst leistende Personen ;··Personen in Kaderausbildungen von « Jugend und Sport » bzw. Personen in Jungschützenleiterkursen.Bei jedem Einsatz erhalten die Teilnehmenden über den Buchhalter einen Fragebogen, in dem dieDiensttage bzw. Kurstage bescheinigt werden. Die Leistungsbezüger haben dann den Teil B diesesFragebogens auszufüllen und ihn ihrem letzten Arbeitgeber zuzustellen. Die Arbeitgeber tragen imTeil C des Fragebogens den Lohn der Anspruchsberechtigten vor Aufnahme des Dienstes ein undübermitteln den Fragebogen an unsere Einrichtung.Die Leistung wird an die Leistungsberechtigten ausgerichtet. Falls ein Arbeitgeber aber währendder Dienstzeit den Lohn weiterhin ausrichtet, erhält er selbst diese Leistung, insofern sie denLohnbetrag nicht übersteigt.Selbstständig oder unselbstständig erwerbstätige Frauen haben Anspruch auf eineMutterschaftsersatzleistung des Bundes während 14 Wochen (98 Tagen) in Form eines Taggeldes,dessen Höchstbetrag sich auf CHF 196.- beläuft.Diese Leistungen des Bundes unterstehen den üblichen AHV/IV/EO-Beiträgen.


16Kontakt> T 022 715 34 00Leistungen der Genfer MutterschaftsversicherungDie Genfer Mutterschafts- und Adoptionsversicherung richtet zusätzlich zu den Leistungendes Bundes noch eine EO-Leistung wegen Mutterschaft aus. Der Anspruch beginnt am Tage derGeburt bzw. bei Adoptionen ab der Platzierung des Kindes zur Adoption, falls dieses Kind das achteLebensjahr noch nicht abgeschlossen hat und nicht vom Ehegatten stammt.Versicherte Personen haben ihre Tätigkeit grundsätzlich im Kanton Genf auszuüben, um Ansprüchegeltend machen zu können. Für unselbstständig Erwerbende ist diese Vorschrift zwingend. DieTätigkeit ist effektiv aufzugeben, solange sie eine dieser Leistungen beziehen.Kontakt> T 022 715 33 63Familienzulagen (FZ)Das Gesetz über Familienzulagen vereinheitlicht die Anspruchskriterien und legt Mindestbeträgefür Familienzulagen fest. Die Kantone haben sich an diese Vorschriften zu halten. Es steht ihnendabei frei, höhere Zulagen auszurichten und bestimmte Sonderleistungen zu erbringen (z. B.Geburtsgeld). Diese Leistungen sind für den Kanton Genf in rosa dargestellt ; ihre Auszahlungerfolgt grundsätzlich direkt seitens der Ausgleichskasse an die Anspruchsberechtigten.BetragModalitätenKindCHF 200.-/MonatCHF 250.- /Monat- ab dem Geburtsmonat bis zum Ende des Monats seines 16. Geburtstags.- bei Erwerbsunfähigkeit zwischen dem 16. und dem 20. Lebensjahr bei kranken oder behindertenKindern.BerufsausbildungCHF 250.- /Monat- ab dem auf den 16. Geburtstag folgenden Monat bis zum Ende der Ausbildung, höchstensaber bis zum Abschluss des 25. Lebensjahrs ;- das Kind hat eine anerkannte Ausbildung oder Lehre zu verfolgen und darf kein Jahreseinkommenvon über CHF 27’840.- erzielen.Zusätzliches KindergeldCHF 100.-/Monat- ab dem dritten, im gemeinsamen Haushalt lebenden Kind sowie für jedes weitere Kind,solange für die betreffenden Kinder ein Anspruch auf Kinderzulagen oder Berufsausbildungszulagenbesteht.Teilallokationvariabler Betrag- sobald zwei in Bezug auf das selbe Kind anspruchsberechtigte Personen in verschiedenenKantonen oder Staaten erwerbstätig sind, gilt in erster Linie das Recht des Kantons bzw.Staates, in dem das Kind seinen Wohnsitz hat ; falls die für dasselbe Kind im anderen Kantonbzw. Staat vorgesehenen Leistungen höher ausfallen, hat die zuständige Familienausgleichskassedie Zulagendifferenz auszuzahlen ;- die Bestimmung und Auszahlung des Differenzbetrags erfolgt grundsätzlich einmal proJahr.Geburt/ObhutCHF 1’000.-- Einmalzulage von CHF 1’000.- im Monat des Ereignisses, falls die Mutter in der Schweizansässig ist bzw. das Kind definitiv von seinen Adoptiveltern in der Schweiz in Obhutgenommen wurde ;- Verdoppelung ab dem dritten Kind sowie für jedes weitere Kind.


17LA CAISSE INTERPROFESSIONNELLE D’ALLOCATIONS FAMILIALESDE LA FÉDÉRATION DES ENTREPRISES ROMANDES (FER CIAF)La Caisse interprofessionnelle d’allocations familiales de la Fédération des Entreprises Romandes(FER CIAF) wird von unserer AHV-Ausgleichskasse verwaltet. Daher ist sie ermächtigt, alle kantonalenGesetze anzuwenden. Ein Unternehmen mit einer dauerhaften Betriebsstätte in einem anderenKanton als Genf kann im Allgemeinen den Anschluss dieser Betriebsstätte an die FER CIAF verlangen.Der Umfang der Leistungen sowie die Beitragssätze in den einzelnen Kantonen sind in einerseparaten Liste auf unserer Website dargestellt.Die Angaben in der vorliegenden Broschüre geben nur einen beschränkten Einblick in dieVorschriften. Im Einzelfall ist einzig und allein das Gesetz massgeblich.Im Kanton Genf tätigeFamilienausgleichskassen unter Leitung derFédération des Entreprises Romande Genève(FER Genève)··Caisse d’allocations familiales interprofessionnelle de la Fédération des Entreprises Romandes Genève(CAFI – 01)··Caisse d’allocations familiales de la Corporation Genevoise des Banquiers Privés (03)··Caisse d’allocations familiales de l’Association des Cliniques Privées de Genève (12)··Caisse d’allocations familiales de CoiffureSUISSE, section de Genève (14)··Caisse d’allocations familiales de l’Association des Médecins-Dentistes du canton de Genève (AMDG – 16)··Caisse d’allocations familiales de la Société des Hôteliers de Genève (28)··Caisse d’allocations familiales de l’Association Industrielle Genevoise des Sciences de la Vie (29)··Caisse d’allocations familiales des ingénieurs-architectes du canton de Genève (30)··Caisse d’allocations familiales de l’Association des pharmaciens du canton de Genève (46)··Caisse d’allocations familiales de la Fédération du Commerce Genevois (FCG – 48)··Caisse d’allocations familiales de l’Association Genevoise des Ecoles Privées (59)··Caisse d’allocations familiales de l’AMG, Genève (61)


www.ciam-avs.ch98, rue Saint-Jean – Case postale 5278 – 1211 Genève 11T 022 715 34 44 – F 022 715 34 34info@ciam-avs.ch

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