SChWERPUNKT - Midrange Magazin

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EDITORIALKlaus-Dieter JägleHerausgeberMIDRANGE MAGAZINdieter.jaegle michael.wirt @midrange.deFoto: Beth Hommel, FOTOLIAiWILLWer mit IT-Profis über die Trends beim Client-Management spricht, stauntüber das prognostizierte Szenario nicht schlecht: Der User ordert seinenArbeitsplatz ganz nach gusto – und zwar nicht unbedingt via IT-Abteilung.In den USA gehen Firmen schon so weit, ihren Mitarbeitern einen Retainer fürihre Wunsch-Arbeitsstation auszuzahlen. Hard- und Software stellen die sichdann selbst zusammen, was auf den ersten Blick nach User’s Paradise klingt.Dummerweise ist mit dem überwiesenen Sümmchen auch das Managementdes Gerätes abgegolten, was dann wohl eher die Administratoren paradiesischfinden dürften. Auch der war fortalents birgt neue Gefahren, besonders Û Neues Signaturgesetz: Hauptsache recherchierbar(Seite 6) Û B2B-Integration: Ist diefür die oft weniger IT-affinen HR-Manager.Gekämpft wird weiterhin an vielen nächste Evolutionsstufe SaaS 2.0? (Seite 16)Fronten, allerdings grast im Hinterhalt Û Torwart, Libero oder Sturmspitze: IBMderModerne kein hölzernes Pferd mit Power-User müssen umdenken (Seite 47)eroberungswilligem Innenleben, vielmehrwarten hier iPad, iPhone oder Blackberry auf ihre Sternstunde. Wennes in Bewerbungsgesprächen enttäuschte Gesichter gibt, sitzen die meist vordem Schreibtisch. „Ach, Sie stellen kein Tablet? Danke für das Gespräch.“Ein Großunternehmen soll kürzlich mehr als 1.000 dieser Geräte in seinemNetzwerk gefunden haben, ohne dass von der IT jemals eines angeschafftoder genehmigt worden wäre. Ist das Daydream, Paradise oder Nightmare?Es ist eine Frage des Blickwinkels. Statt BYOD (Bring Your Own Device) setztso manches Unternehmen lieber das Prinzip CYOC um. Bei ihm kann der Useraus einer Auswahl an Geräten choosen, anstatt ein eigenes zu bringen. Auffälligist: Sobald der Buchstabe i ins Spiel kommt, komplettieren die User ihreOrder besonders gern und schnell mit einem WILL. iSeries wäre also derzeitein perfektes Branding.Herzlichst, Ihr Klaus-Dieter Jägle08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN3


inhaltMIDRANGE AKTUELLNews & Ticker 6„Wo kommt unser Umsatz her?“ 7Lieblingsgericht Spreadsheet SpaghettiSAP aktuell 8Mark Tregear, CEO und CTO von Databorough, erläutertdie Entstehungsweise des Inhalts seiner Toolbox und dieBesonderheiten für i-Programmierer. Û Seite 14Köpfe 10Glauben ist nicht wissen! 12Kommentar zur Frage des MonatsEntwicklertoolbox für IBM i 14Kunden aus allen Branchen und UnternehmensgrößenB2B-KommunikationNächste Generation der B2B-Integration als SaaS 2.0 16Wege bei EDI as a Service 18EDI als Einsatzfeld für Cloud ComputingB2B-Kommu nikation:EDI, XML, RFID,Barcode, PortaleDie B2B-Integration (Business-to-Business) ist aus vielenUnternehmensbeziehungen nicht mehr wegzudenken. Inmodernen Produktions- und Logistikprozessen sorgenB2B-Lösungen für ein hohes Maß an Effizienz durch denautomatisierten elektronischen Datenaustausch.Û Seite 16Cloud Computing/OutsourcingLaut aktueller IBM CIO-Studie wollen 60 Prozent der Befragtenin den kommenden fünf Jahren Cloud-Technologiennutzen – fast doppelt so viele wie noch 2009. Trotzder anhaltenden Diskussionen über mögliche Risikenglauben laut Informatica 93 Prozent der Unternehmen inDeutschland, dass die Cloud Schlüssel zum Erfolg sei.Û Seite 24Abrechnung leicht gemacht 20MaBiS-konforme Lösung basiert auf SAP-StandardIn die Lieferkette schauen 21Guter Kundenservice durch konkrete AuskünfteNeuregelung für Rechnungen 22Wie elektronische Rechnungen Revisionen Stand haltenMaßgeschneiderte Prozesse 23EDI-Lösung ermöglicht digitale RechnungsabwicklungCloud Computing/OutsourcingBeim Outsourcing geCLOUD? 24And now Cloud 26IT-Infrastruktur-Outsourcing heuteService mit Zusatz 27Über den Wolken ist grenzenlose FreiheitCloud ohne Höhenangst 28In der Wolke greifen althergebrachte SicherheitskonzepteDer Weg in die Wolke 30Wolkig mit Aussicht auf frischen WindVorteile durch die Cloud 32Unified Messaging-Infrastrukturen ohne Fax undenkbarIndividualität wird Standard 33Cloud SourcingTECHNIK & INTEGRATIONIBM System i-Integration 34Microsoft .NETComposite Applications 36Eine neue Verbundanwendung erstellen4MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


MIDRANGE AKTUELLTICKERDer Signatur-/EDI-Zwang hat ein EndeÛ Durch Änderungen im Umsatzsteuergesetzab dem 1. Juli 2011 werden diebisher hohen Anforderungen an die elektronischeÜbermittlung von Rechnungenreduziert. „Wir begrüßen diese Vereinfachungim Umgang mit elektronischenRechnungen, da so Bürokratiekosten fürdie Wirtschaft in Milliardenhöhe abgebautwerden können“, sagt Marc S. Tenbieg,geschäftsführender Vorstand desDeutschen Mittelstands-Bundes (DMB).Bis jetzt konnte diese kostengünstigeArt der papierlosen Rechnungsstellungsteuerrechtliche Probleme nach sichziehen. Finanzverwaltungen erkanntenelektronische Rechnungen nur an, wennsie beispielsweise mit der qualifiziertenelektronischen Signatur versehen warenoder das so genannte EDI-Verfahren verwendetwurde. „Wer bisher Rechnungenakzeptierte, die nicht auf eine anerkannteArt versendet wurden, riskierte, dassdie enthaltene Vorsteuer nicht geltendgemacht werden konnte“, erklärt Tenbieg.Durch das StVereinfG 2011 berech-Was CIOs im Mittelstand planenÛ Die Technologie mit den höchstenWachstumsraten sei eindeutig CloudComputing, betonte IBM bei der Veröffentlichungihrer Midmarket CIO Study2011: Seit 2009 sei der Cloud-Einsatzum 50 Prozent gestiegen. Für 83 Prozentder CIOs mittelständischer Unternehmenist Geschäftsanalyse mit BusinessAnalytics die vorrangige Investitionin den nächsten fünf Jahren. Die IBMStudie „The Essential CIO – MidmarketCIO Study 2011“ gilt als die bishergrößte persönliche Befragung von CIOsin mittelständischen Unternehmen. DieStudienergebnisse belegen, dass auchbei den KMU die strategische Rolle derCIOs stetig zunimmt. Der Mittelstandsieht die Bewältigung des Datenmanagementszunehmend als entscheidendeVoraussetzung, um Beziehungen mittigen elektronische Rechnungen, die perMail als PDF- oder Textdatei übermitteltwerden, nun zum Vorsteuerabzug, ohnedass es einer qualifizierten Signaturbedarf. Allerdings muss der Empfängerjetzt selbst dafür sorgen, dass die Herkunftder Rechnung geprüft werdenkann und ihr Inhalt unverändert ist. Daskann durch „jegliche innerbetrieblicheKontrollverfahren erreicht werden, dieeinen verlässlichen Prüfpfad zwischenRechnung und Leistung schaffen können“,so das Gesetz. Eine Formulierung,die durchaus Interpretations-Spielraumgestattet. Das Gesetz schreibt für dieAufbewahrung elektronischer Rechnungenunter anderem ein geeignetes elektronischesArchivsystem vor. Für empfangendewie für sendende Unternehmengilt: Sie können nun eher darüber nachdenken,kostensparend und papierloszu arbeiten. Informationen gibt es unterwww.mittelstandsbund.de.www.toolmaker.deKunden und Geschäftspartnern weiterausbauen zu können. Deshalb wollen dieCIOs verstärkt in IT-Technologien wieBusiness Analytics und Data Mining investieren.Außerdem soll so das Wissenüber unstrukturierte Daten aus dem SocialWeb wie Videos, Blogs oder Tweetsbesser ausgeschöpft werden. CloudComputing ist nach Aussage der befragtenCIOs die IT-Disziplin, die gegenüber2009 am stärksten gewachsen ist – umrund 50 Prozent. Zudem will jeder zweiteCIO in den nächsten drei bis fünf Jahrenin die Cloud investieren. Laut CIO Studiewollen aktuell 72 Prozent der befragtenMittelständler in Lösungen für Smartphonesund andere mobile Anwendungeninvestieren.www.ibm.deÛ Itella Information akquiriertfinnische OpusCapita Gruppe. DerDokumenten- und InformationslogistikerItella Information übernimmtden finnischen Anbieter für CashFlow-Automatisierung OpusCapitaGroup Oy. Das Unternehmen ist aufdie Automatisierung von Finanzprozessenspezialisiert. Während ItellasServices schon heute den gesamtenRechnungsprozess abdeckt, wirddurch die Akquise das Portfolio imBereich Finanzprozess-Managementund das Angebot zusätzlicherDienstleistungen zur Automatisierungweiter ausgebaut. www.itella.de Û Customer Excellence Awardfür Maternus-Kliniken AG. Als ersterPreisträger aus dem Gesundheitswesenwurde die Maternus-KlinikenAG mit dem Customer ExcellenceAward für herausragend effektiveKundenorientierung ausgezeichnet.Die Preisübergabe fand im Rahmendes CRM Kompetenztages bei derCAS Software AG statt. www.cas.deÛ ERP-Ratgeber für den Mittelstand.Unter dem Titel „UnternehmenZukunft – Alles, was Sie überERP-Software wissen müssen!“ hatdie Sage Software GmbH ein neuesFachbuch für mittelständische Unternehmenveröffentlicht. Das Werkveranschaulicht den Nutzen und gibtTipps, wie Unternehmen mit Hilfe vonbetriebswirtschaftlicher Software erfolgreicherarbeiten können. Bezugkostenlos unter redir.ec/ERP-Buchoder per E‐Mail bei Sage. www.sage.de Û Zum 20. Jubiläum: FELTENsucht Gewinner. Anlässlich ihres20-jährigen Jubiläums veranstaltetdie FELTEN Group ein Gewinnspiel,bei dem der Sieger eine vollständigeLizenz für das Produkt „PILOT green“im Wert von über 10.000 Euro erhält.Es dient dem Energie-Monitoring, indemes die Verbrauchsstruktur analysiert.www.felten-group.comwww.midrange.de6MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Lieblingsgericht Spreadsheet Spaghetti„Wo kommt unser Umsatz her?“Eine aktuelle Studie von Oracle zeigt: Unternehmens- und IT-Verantwortliche können nichteindeutig sagen, wo Umsätze generiert werden. Das schwächt die finanzielle Performance,den Geschäftserfolg und auch die Stimmung unter den Mitarbeitern.Die Studie deckt auch die großenSchwierigkeiten bei der Datenerfassungauf: Die für Analysen verwendetenDaten sind oft bis zu vier Monatealt … Das Lieblingsgericht der Managerheißt Spreadsheet Spaghetti. Sie verbringenüber ein Viertel ihrer Wochedamit, Zahlen in Tabellen zu analysierenund zu bearbeiten. Daten ausSpreadsheets sind aber schnell mindestensvon gestern. In Deutschland sinddie Daten, die auf diesem Wege zurEntscheidungsfindung genutzt werden,sogar anderthalb Monate alt, in anderenLändern stramme vier Monate. 28Prozent der Manager wissen nicht einmal,wie alt das Datenmaterial ist, mitdem sie arbeiten. Nahezu alle Teilnehmerder Studie haben eingeräumt, dasses in ihrem Unternehmen Problememit dem Prozess der Szenario-Planunggibt. Es können bis zu anderthalb Jahrevergehen, bis die Folgen eines mangelhaftenGeschäftsprozesses oder einerInitiative erkannt werden. 26 Prozentder Befragten sagten, dass Pläne damithinfällig würden.Für die Studie mit dem Titel „PerformanceManagement: An IncompletePicture“ befragte das MarktforschungsunternehmenDynamic Markets 1.499Manager von Großunternehmen in13 Ländern. ówww.oracle.comBarcelona Budapest Genf HamburgKölnLyon Madrid Moskau München Stuttgart Wien ZürichZukunftPersonal2 0 1 120.-22. September 2011Messe KölnZeitgleich mit2. Europäischer Fachkongress für E-Learning,Wissensmanagement und PersonalentwicklungEuropas größte Fachmesse für Personalmanagementwww.zukunft-personal.de08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN7


SAP AKTUELLitelligence erwirbt Mehrheitsbeteiligungan 2C change. Manhabe diese Chance nicht aktiv gesucht,erklärte 2C change-CEO NicolajVang Jessen beim Announcementdes Deals, „aber die Ausdauervon itelligence und die sich unsbietende Möglichkeit, neue Wegezu beschreiten, haben uns überzeugt.“Mit der Mehrheit am dänischenSAP-Beratungshaus wollendie Bielefelder ihr internationalesGeschäft und ihre Marktpräsenz inNordeuropa weiter ausbauen. Abdem zweiten Halbjahr 2011 erwarteman „wirtschaftlich nachhaltigeBeiträge“ durch die Beteiligung.Û www.itelligence.deconnect it: AYAYOOs SAP BBD-Netzwerk wächst weiter. Dieconnect it.systems GmbH (www.connect-2u.com) ist dem SAPBusiness ByDesign-Netzwerk derABAYOO Business Network GmbHbeigetreten. Der IT-Dienstleisteraus Hannover ist auf Beratung,Support und Projektleitung fürERP, CRM und Business Intelligencespezialisiert; das Team betreutseit über zehn Jahren Kundenaus sechs europäischen Ländern.Damit wächst das ABAYOO-Netzwerk (goo.gl/eJwgG) für dieOn-Demand-Lösung SAP BusinessByDesign auf über 20 Partnerin Deutschland an. „connectit.systems hat umfangreiche Erfahrungenmit Beratung und Vertriebvon Unternehmenssoftware undkennt die Anforderungen der Kundenbei Geschäftsprozessen“, beschreibtABAYOO-GeschäftsführerSirko Schneppe die Stärken desneuen Partners. Man freue sichsehr, mit connect it.systems ab sofortüber einen kompetenten Partnerin Niedersachsen zu verfügen.Û www.abayoo.comNeuer Dreierbund für SAPBusiness ByDesignITFLAT und Frings sind bereits erfolgreicheMitglieder im SAP ExtendedBusiness Programm der itelligence.Nun schnüren und vermarkten sie gemeinsammit den Bielefeldern spezielleLösungspakete für SAP Business ByDesignin drei Grundausführungen. DiePakete spiegeln verschiedene unternehmerischeAusgangssituationenwider und sprechendabei sowohl Start-Ups, Firmenmit dem Wunsch nachVertriebsflexibilisierung,als auch etablierte Dienstleistungsunternehmeninder DACH-Region an.Im Service-Bereich beschreiteder Dreierbund„Neuland“: Kunden erhaltenein Komplettpaket aus Hardware,Kommunikationsverbindungund -anbindungsowie Software-Packages.Das Paket ‚Rapid Sales‘wird als Einführungspaketfür den Schnellstart im Vertrieb positioniertund umfasst 10 Nutzer. ‚RapidMile stone‘ ist als Einführungspaket fürDienstleistungsunternehmen mit Projektabwicklungdesignt, ‚Rapid Company‘adressiert das Dienstleistungssegmentmit CRM und Projektabwicklung.Für alle Offerten stehen jeweils Erweiterungspaketemit Computer TelephonyIntegration (CTI) zur Verfügung. Siesind am Plus im Paketnamen erkennbar,heißen also Rapid Sales plus, RapidMilestone plus und Rapid Companyplus. Alle Erweiterungspakte enthaltenLeistungen wie PC, Telefone und Drucker– so, wie sie sonst nur von ITFLAT.DE im Einzelpaket angeboten werden.Thomas Barsch, Mitglied der Geschäftsführungbei ITFLAT: „Durchunser gemeinsames Angebot haben wireine Service-Cloud geschaffen, dennunsere Kunden erhalten ERP, Technologieeinschließlich der Telefonie undKommunikationsprozesse von drei Unternehmen,aber doch aus einer Hand– eben aus einem Value Network“.In der Vermarktung teilen sich diePartner die Aufgaben: Während FringsVon links: Christian Sohn (Frings Informatic Systems),Thomas Barsch (ITFLAT.de), Steffen Weimann (ITFLAT.de)und Wolfgang Kröhner (itelligence)Informatic Systems für die Kommunikationstechnologieverantwortlichzeichnet, werden ITFLAT.DE und itelligencedie Vermarktung der Paketeübernehmen. In einer monatlichen Ratezwischen 2.400 Euro bis 2.650 Eurowürden IT- und Kommunikationsaufgabenso umfassend gelöst – inklusiveRundum-Service.óFrings Informatic Systems GmbH, Hildenwww.informatic-systems.deITFLAT.de, Illingenwww.itflat.deitelligence AG, Bielefeldwww.itelligence.de8 MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Neuer SAP Business ByDesignPartner: PlanOrg InformatikAls Solution Reseller wird das einzigeSystemhaus in den neuen Bundesländerndie SAP-Lösung BusinessByDesign ab sofort eigenständig vertreibenund implementieren. Darüberhinaus stellt PlanOrg Informatik auchumfassenden Service im laufendenSoftwarebetrieb sicher: Kundenlösungenwerden der ständigen Betreuungund Optimierung durch die JenaerIT-Experten unterzogen. Mit der Erlangungdes SAP Business ByDesignPartnerstatus werde das Leistungsportfoliowesentlich ergänzt: „Mit derOn-Demand-Lösung können wir mittelständischenUnternehmen eine webbasierteund damit flexible IT-LösungMit ihren Rapid-Deployment-Lösungenzur schnelleren Einführungbietet SAP vorkonfigurierte Software-Paketean. Nach kürzester Implementierungszeitbieten sie Zugriff aufein voll funktionsfähiges CRM-System,das über die wichtigsten Standardtoolsverfügt. Erstmalig in Europa habendie SAP-Spezialisten von UNIORG SAPCRM beim Fensterprofil-Hersteller VE-KA eingeführt – binnen sechs Wochen.UNIORG Geschäftsführer Thomas Weber:„Dieser Ansatz trifft im Kern genaudas, was unsere Kunden brauchen:einen klar definierten Funktionsumfang,eine kurze Implementierungsphaseauf der Basis vorkonfigurierterGeschäftsabläufe und die damit verbundenePlanbarkeit in zeitlicher undin die Hand geben, mit der sämtlicheGeschäftsprozesse optimal und individuellnach Firmenbedarf geschaffen,verbunden und optimiert werdenkönnen – und das bei gleichzeitigerSenkung der IT-Investitionskosten“,so Dr. Andreas Orth, Geschäftsführerder PlanOrg Informatik. Im Umfeld derSAP-Geschäftslösungen bietet die Plan-Org Informatik ihren Kunden zudemdie ERP-Softwarelösung SAP All-In-Onesowie Business Intelligence-Lösungenauf Grundlage von SAP BusinessObjectsan.óPlanOrg Informatik GmbH, Jenawww.planorg.deRapid Deployment: Schnellstartfür SAP-CRM bei VEKAfinanzieller Hinsicht.“ VEKA CIO ThomasSauerland: „Als wir durch unserenSAP-Partner UNIORG von den Rapid-Deployment-Lösungen erfuhren, warschnell klar, dass wir uns angesichtsdieser Alternative nicht für ein herkömmlichesCRM entscheiden würden,das wir erst frühestens sechs Monatespäter sinnvoll hätten nutzen können.“Auf Änderungen und Anforderungenkönne man zeitnah und schnell reagieren,außerdem sei die Lösung – trotzdes festgelegten Funktionsumfanges –individuell erweiterbar und lasse sichin andere SAP-Lösungen integrieren.óUNIORG Solutions GmbH, Dortmundwww.uniorg.deTÜV Austria führt SAP ein. „Nacheingehender Analyse, Überprüfungund Bewertung verschiedener Szenarien“hat die TÜV Austria HoldingAG den SAP-Spezialisten All forOne mit einer Software-Einführungfür rund 800 User beauftragt –verteilt auf die Holding und ihre 23Tochtergesellschaften. Mit der Entscheidungfür die Implemenierungeiner SAP-Unternehmenssoftwarewolle man die Leistungsfähigkeitund Zukunftssicherheit der gesamtenIT auf eine neue Basis stellen,und gleichzeitig in punkto Flexibilitätzulegen, so der Kunde. In derersten Phase des Projektes liegtder Schwerpunkt auf durchgängigenFinanz- und Human CapitalManagement-Prozessen. Zudemwerden zur Analyse und Präsentationvon Geschäftsdaten, zur Erstellungvon Kennzahlenvergleichen,Planungs- und Prognoserechnungenim Rahmen eines Standardberichtswesengenauso wie fürAd-hoc Abfragen umfassendeBusiness Analytics-Funktionen eingerichtet.In einer zweiten Phasewird eine vollständige Integrationaller Projekt-Aufgaben und Tätigkeitenangestrebt. Als Datenbankkommt beim TÜV Austria Oracleauf IBM-Systemen unter Linux zumEinsatz. Û www.all-for-one.comComSol-Branchenlösungen fürden Handel jetzt mit SAP EHP5. Das SAP Enhancement Package5 (SAP EHP 5) bietet viele Vorteilefür Handelsunternehmen: Die integrierteSAP-Back-Office Lösungfür die Filialwarenwirtschaft SAPIn-Store MIM macht auf Basis derABAP WebDynpro UI-Technologieinnovative Funktionalitäten für dieFiliale möglich und ersetzt denSAP Retail Store.Û www.comsol-ag.com08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN9


MIDRANGE AKTUELLKöpfeGeballte Innovationskraft: Eben noch auf der Bühne – jetzt schon im Buch. Am 30. Juni standLothar Späth in Warnemünde noch auf den Brettern, die die Welt bedeuten, um die 100innovativsten Mittelständler Deutschlands mit dem Gütesiegel „Top 100“ auszuzeichnen.Jetzt legt er nach: Als Herausgeber präsentiert er 100 Vorzeigeunternehmen. Quelle: compamedia GmbHSabine BendieckMitglied HauptvorstandErich KollerManaging DirectorSchweizConstanze ZarthChief OperatingOfficerDie Geschäftsführerin der EMC DeutschlandGmbH, Sabine Bendieck, wurdein den Hauptvorstand des BITKOM gewählt.Seit Mitte Juni vertritt sie dieAnliegen der deutschen ITK-Branche inPolitik und Gesellschaft, besonders amHerzen liege der 44-jährigen das ThemaCloud Computing. Bendieck startete ihreKarriere 1988 bei Siemens Nixdorf. Esfolgten Führungspositionen beim PrivateEquity Fund Earlybird Venture Capital,bei McKinsey & Company und Dell.www.bitkom.orgPeter Sikorski, Geschäftsführer des SAP-Systemhauses BasisTeam IT Service +Consulting, wurde in den Vorstand derStuttgarter Libelle AG berufen. Sie hält75 Prozent der Anteile des SAP-BeratungsunternehmensBasisTeam. In derneu geschaffenen Position für den Bereich‚Services‘ berichtet der 47-jährigeSikorski an den Libelle-Vorstandsvorsitzenden.Sikorski war unter anderembei IBM, EDS und Alldata tätig. Parallelzu seiner neuen Position behält Sikorskiseine Funktion als Geschäftsführer beiBasisTeam bei.www.libelle.comPeter SikorskiVorstandsmitgliedDer IT-Trainingsspezialist Fast Lane hatErich Koller zum neuen Managing Directorfür die Schweiz ernannt und will soseine dortigen Geschäftsaktivitäten stärken.Im Fokus steht dabei die Vermarktungder Schulungsangebote von Ciscound NetApp sowie die im eigenen Hauseentwickelten Trainings. Erich Koller verfügtüber mehr als zehn Jahre Erfahrungin den Branchen Informationstechnikund Kommunikation, er war unter anderembei Dimension Data und bei OrangeBusiness Services verantwortlich.www.flane.deNorman Rohde wurde zum neue VicePresident EMEA Sales der AttachmateBusiness Unit ernannt. Als separate Geschäftseinheitgehört sie künftig nebenNetIQ, SUSE und Novell der neu gegründetenThe Attachmate Group an. Zuvorzeichnete Rohde als General ManagerEMEA bei Attachmate verantwortlich. Zuden bisherigen Karrierestationen des diplomiertenBetriebswirts gehörten auchverschiedene Management-Funktionenbei den internationalen Firmen Bull, Intel,Lucent Technologies und Novell.www.attachmate.deNorman RohdeVice PresidentEMEA SalesDie GROUP Business Software AG (GBS)hat die bisherige Leiterin ihres Geschäftsbereichsfür Cloud Computing,Constanze Zarth, zum Chief OperatingOfficer (COO) Europe ernannt. In dieserFunktion übernimmt die 44-jährigeDiplom-Kauffrau ab sofort das operativeEuropa-Geschäft des Konzerns undverantwortet damit auch die Integrationder kürzlich durch die GBS Enterprisesübernommenen PAVONE AG. Von ihrverspricht sich die GBS Enterprises-Gruppe erhebliche Synergie-Effekte undweitere Unterstützung beim Wachstumin Zukunftsmärkten.www.gbs.comMit Dennis Petig (35) hat e.bootis/KASSA LINE einen erfahrenen KeyAccount Manager und Consultant fürdie von der Soennecken eG empfohleneBranchenlösung e.bootis-ERPIIPBSgewonnen. Der Technische Betriebswirtverfügt über langjährige Erfahrung imVertrieb von Warenwirtschafts- und ERP-Software und hat am 1. Mai die Positionvon Knut Mertens übernommen, der ausdem Unternehmen ausgeschieden ist.www.ebootis.deDennis PetigKey AccountManager undConsultant10MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Robert EngelGeschäftsführerRaz-Lee Security GmbHsupport@razlee.deRaz-Lee Security GmbHSeit über 25 Jahre hat sich Raz-Lee exklusiv auf iSeriesSicherheit, Compliance und Produktivitätstoolskonzentriert. Dies zusammen mit einer starkenIBM-Partnerschaft macht Raz-Lee zum Experten inPower i Security. Raz-Lee’s große Kundenbasis mitgroßen Anwendern aus vertikalen Märkten in über30 Ländern der Erde bezeugen dies.Raz-Lee’s iSecurity Produktfamilie hilft Unternehmen,ihre Informationen gegen Bedrohungen voninnen und außen zu schützen. Es bietet umfassendeLösungen für Netzwerk- bis Anwendungssicherheitund macht so Power i Systeme für dieBedrohungsabwehr transparenter. Die Lösungenvon Raz-Lee ermöglichen Unternehmen compliantzu Regularien wie PCI, Sarbanes-Oxley (SOX) undHIPAA zu werden.Mit Gründung der Raz-Lee Security GmbH wurdeder Sprung nach Deutschland mit einer eigenenNiederlassung geschafft, um noch mehr Kundennähein Vertrieb und vor allem Support zu gewährleisten.Unsere aktuelle Frage des Monats:Firmeninterne Social-Media-Anwendungen sollennicht nur die Zusammenarbeit, sondernauch die Motivation und Produktivität der Mitarbeiterfördern.Planen Sie die Einführung von Social Media-Komponenten in Ihrem Unternehmen?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:Û redaktion@midrange.dewww.razlee.dewww.midrange.deThomas SnyderRPG – fortschrittlich & integriertRPG und andere bewährte Technologie für moderne und performante Anwendungen ILE RPG, JAVA, SQL und Open Source Excel- und PDF-Formatierung Beispiele für moderne und performante Anwendungenca. 500 Seitennur 248,– €Bestellnummer 444074ISBN 978-3-930176-77-9Bestellung im Web:Das Fachbuch RPG – fortschrittlich & integriertwird Ihnen ein Leitfaden sein, wie Sie mit Hilfemoderner Technologien und basierend auf IhremWissen, heutige Anforderungen zeitgemäß umsetzenkönnen. Die Integration von JAVA, OpenSource und SQL in RPG-Anwendungen hat derAutor ebenso erläutert, wie die Umwandlung vonIBM i Daten in Microsoft Excel oder Adobe PDF.Der Focus des Buches liegt insbesondere darin,das Wissen des Lesers so zu erweitern, dass erin der Lage ist, die vielen Beispiele zu verstehen,sie einzusetzen und im Rahmen der eigenen Entwicklungsarbeitweiter auszu bauen.www.midrange-shop.comAus dem Inhalt Moderne Standards in derAnwendungsentwicklung Integrated Language Environment (ILE) Einführung in JAVA JAVA und RPG JAVA und Interfaces Excel: Grundlagen, Formatierungen undEigenschaften Excel Formulare und Charts PDF: Grundlagen, Formatierung, Imagesund Barcodes JAVAMail: Formatierungen und Anlagen08/2011 · MIDRANGE MAGAZINITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de13


MIDRANGE AKTUELLKunden aus allen Branchen und UnternehmensgrößenEntwicklertoolbox für IBM iUrsprünglich sollten lediglich RPG-Anwendungen in Synon überführt werden. Doch darauswurde eine komplette Reengineering Suite der neuesten Generation, wie Mark Tregear,CEO und Gründer von Databorough, im Interview mit MIDRANGE MAGAZIN erläutert.MIDRANGE: Databorough betreut CA2E-(SYNON)-Kunden seit mehr als 15Jahren. Welches sind Ihre Schwerpunktein diesem Bereich und wie haben sichdiese durch Ihr neues Produkt X-2E verändert?Mark Tregear: Ursprünglich haben wirmit IBM und SYNON kooperiert, umRPG-Anwendungen nach SYNON zuüberführen. Das Know-how, das wir dabeierwarben, versetzte uns in die Lage,unser Flagschiffprodukt X-Analysis reinenSYNON-Entwicklern anzubieten.Dann kam im Jahr 2005 ein IBM i ISVauf uns zu und verlangte, X-Analysis sozu erweitern, dass auch die Geschäftsprozessregelnund die funktionale Logikaus dem SYNON-Modell extrahiert werdenkönnen. Er wollte die Auswertungenunseres Tools verwenden, um seineAnwendung in Java nachzubauen, dabeijedoch nicht auf dem mit SYNON generiertenRPG-Code aufsetzen, sondernauf dem Modell selbst.Wir haben deshalb unsere Extraktions-Engineerweitert, um das vollständigeCA 2E-Modell analysieren zukönnen. Es gelang uns, die Ergebnisseaus der Modellanalyse mit unseren RPGReengineering-Werkzeugen zu kombinieren,ein reines CA 2E-Modell vollständigzu analysieren und auf Java, RPGLE Freebzw. Silverlight zu portieren. Wir nanntendas Produkt X-2E und das weltweiteInteresse hat uns überrascht.MIDRANGE: Welche Art von Unternehmenszählen Sie zu Ihren Kunden?Mark Tregear: Unsere Kunden kommenweltweit aus allen Branchen und Unter-nehmensgrößen. Es sind Softwareherstellerwie Infor und Unternehmen ausallen anderen Bereichen.MIDRANGE: Wann und warum benötigensolche Unternehmen Ihre Produkte,insbesondere X-2E?Mark Tregear: Jedes Unternehmen miteinem auf IBM i entwickelten Bestandan CA 2E- und RPG/COBOL-Programmensollte bei Projekten in Tools wieX-2E investieren. In diesen Fällen istdie Zielstellung klar umrissen und diebenötigten Funktionen sind genau definiert.Typische Einsatzbeispiele sind dieEinführung funktionaler Verbesserungenund Änderungen in der Datenbank, dieUmgestaltung der Geschäftsprozesse,das Ableiten realistischer SchätzungenMark TregearCEO und ChiefTechnical Officer,Data boroughinfo@data borough.comaus Kennzahlen der Entwicklungskomplexität,die Einarbeitung und Schulungneuer Fachkräfte für die Entwicklungund den Support, die Erstellung vonDokumentationen, Verwalten der Datenqualität,Verstehen des Datenbankdesignsund das Reeingineering aus demModell auf Java oder Silverlight.Wir können nachweisen, wie Unternehmenihre Entwicklung effektivergestalten, nachhaltige Einsparungen erzielenund das allgemeine Risiko vermindernkönnen.Durch den Generationswechsel wirddie Aufgabe eines Unternehmens, dieseAnwendungen an die Dynamik des geschäftlichenUmfelds anzupassen, immeraufwendiger, unproduktiver und ris-14MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


kanter. Unsere Tools geben einen genauenund aktuellen Überblick über Design,Funktion und die Auswirkung von Änderungen.Neue Fachkräfte können sehrschnell produktiv eingesetzt werden.Das Wissen um die Verfügbarkeitautomatischer Tools für große Reengineering-Projektebedeutet auch, dassUnternehmen sehr viel mehr Ehrgeizdarauf verwenden, durch Systemverbesserungeneinen Wettbewerbsvorteil zuerlangen.Für SOA und Web-Erneuerung beispielsweisekonnten wir automatischeTools zur Designextraktion etwa fürGeschäftsprozessregeln oder relationaleDatenmodelle bereitstellen, über dieEntwicklern oder Architekten normalerweisenur wenige oder keine Informationenzur Verfügung stehen. Das ist dieLösung für Unternehmen, die Teile ihresSystems auf Basis des extrahiertenDesigns neu schreiben müssen und derenProgramme entweder monolithischoder nicht wartbar, in der Regel aberbeides sind.MIDRANGE: Welches sind die wichtigstenVorteile Ihrer Produkte im Vergleichzu anderen?Mark Tregear: Nur uns gelingt es, allesdirekt aus dem CA 2E-Modell und nichtaus dem erzeugten Code zu extrahieren.In Kombination mit Best-of-Breed-Analysewerkzeugen für RPG/COBOL/Java/C#/PHP erhalten wir so eine vollständigeSicht auf das Portfolio.Querverweise und Extraktion sindim Vergleich zu anderen Produkten vielmächtiger. Das ist ein Ergebnis aus 20Jahren Erfahrung. In vielen dokumentiertenFällen werden mit anderen Toolsmehrere Wochen der Analyse benötigt,während die Analyse mit X-Analysis imSekundenbereich liegt.Die intuitive, grafische Benutzeroberflächeund Diagramme sowie automatisierteInitialisierungsprozessetragen zur einfachen Einrichtung undBedienung bei.Wir sind das einzige Unternehmen,das eine automatische Extraktion vonGeschäftsprozessregeln und relationalenDatenmodellen aus CA 2E, RPG- undCOBOL-Programmen auf IBM i anbietet.Wir bieten sogar Zusatztools an,um diese Tätigkeiten mit Hilfe der extrahiertenDatenmodelle durchzuführen.Außerdem sind unsere Produkte unbegrenztskalierbar.MIDRANGE: Wie „offen“ sind Ihre Produktegegenüber Hard- und Software,die nicht von IBM stammt?Mark Tregear: Unsere Tools laufen aufallen IBM i CA 2E‐, RPG- und COBOL-Varianten, von RPG II bis zu RPG Free.Mit unserer Anwendungsportfolio ManagementSuite decken wir auch Java,VB und Powerbuilder ab. Wir installierenvon V5R3 bis zu V7R1. Die Client Softwareist in Eclipse geschrieben und inalle IBM-Produkte wie RDi, EGL, RationalSoftware Architect und frühere Versionenvon WDSc integriert.MIDRANGE: Wie vertreiben Sie IhreProdukte?Mark Tregear: Unsere Software kannweltweit direkt von Databorough bezogenwerden. Außerdem haben wir Vertriebs-und Supportniederlassungen inEuropa, Nordamerika und Indien. Zusätzlichhaben wir viele Partner und Distributorenüberall in der Welt, in Deutschlandz. B. Axsos.MIDRANGE: Unter welchen Bedingungenkönnen Kunden Ihre Software nutzen?Mark Tregear: Die meisten Kundenkaufen eine unbefristete X-2E-Lizenz mitjährlicher Wartung. Außerdem gibt es füreinzelne Projekte eine Mietoption mitzahlreichen Konfigurationen der Software.Databorough bietet mit seinenPartnern zudem Software as a Service(SaaS)-Lösungen für Systemdokumentationund zur Durchführung kennzahlenbasierterAnwendungsanalysen an.Damit erhält man Designinformationenzusammen mit hilfreichen Kennzahlenhinsichtlich Komplexität und problematischenDesignpraktiken. Mit unserenWerkzeugen bieten wir des Weiterenvollständige Reeingineering-Dienste an.MIDRANGE: Wo kann man mehr überdas Reengineering von CA 2E-Systemenerfahren?Mark Tregear: IBM hat ein Redbookzum Thema Modernisierung von IBM i-Anwendungen mit unseren Produktengeschrieben und von uns gibt es vieleWhite Papers und Anleitungen. WeitereDetails finden sie auf unserer Webseitewww.databorough.com.ózum unternehmenDataborough liefert seit über 20 Jahren Dokumentationstoolsfür System i. DataboroughLtd. ist der führende Anbieter innovativerSoftwaretools für die Weiterentwicklung vonAltanwendungen auf IBM iSeries, damit dieseweiter in den Umgebungen des 21. Jahrhundertslaufen können.Databorough Software wird von Teams inKanada, Großbritannien, Frankreich und Indienentwickelt und gewartet. Die Softwarewerkzeugesind weltweit bei Unternehmenaus Fertigung, Handel, Distribution, Dienstleistungsowie Finanz- und Anwendungssoftware,darunter auch Marktführer in ihren Bereichen,im Einsatz.Der Hauptsitz von Databorough ist in Weybridgenahe London. Die Zentrale für Nordamerikabefindet sich in Toronto, Kanada, dasZentrum für Forschung und Entwicklung ist inLucknow in Indien.www.databorough.com08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN15


SCHWERPUNKTB2B-KommunikationBcfc, iStockphoto.comSUMMARYLesen Sie, wie diese Zutaten zu einemGanzen zusammengefügt die Kommunikationmit Geschäftspartnern auf elektronischemWege ermöglichen.Nächste Generationder B2B-Integration als SaaS 2.0Die B2B-Integration (Business-to-Business) ist aus vielen Unternehmensbeziehungen nichtmehr wegzudenken. In modernen Produktions- und Logistikprozessen sorgen B2B-Lösungenfür ein hohes Maß an Effizienz durch den automatisierten elektronischen Datenaustausch.Sie betreffen die umfassende digitaleAbwicklung der Geschäftsprozessezwischen Unternehmen und derenKunden über öffentliche (Internet) undprivate Netze. Die B2B-Automatisierungführt zu signifikanten Einsparungen,etwa durch die Reduzierung von manuellenDatenübertragungen (Datenqualität)und die Senkung von Logistik- undLagerkosten. Darüber hinaus werdenkurze Reaktionszeiten bei Bedarfs- undLieferänderungen möglich.Trotz der offensichtlichen Vorteilebestehen aufgrund der Komplexitätdes B2B-Umfelds gerade für kleineremittelständische Unternehmen oftmalsHürden. Die Komplexität ist auf die Heterogenitätdes B2B-Geschäfts in denverschiedenen Ländern und Branchensowie auf die große Zahl relevanterTechnologien und Standards zurückzuführen– angefangen bei Kommunikationsprotokollenund Nachrichtenformatenbis hin zu Prozessanforderungenin Bezug auf Monitoring, Sicherheitetc. Zudem muss eine B2B-Lösung bezüglichHard- und Software lastgerechtausgelegt sein.Diese Komplexität in den Griff zubekommen und fachgerechte Lösungenauf den Weg zu bringen erfordertsowohl technisches Know-how alsauch Branchenwissen. Anbieter vonB2B-Lösungen bieten an dieser Stellestandardisierte Lösungen und Beratungsleistungenan. Hierzu gehören in16MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


vermehrtem Maße Outsourcing- undSaaS-Modelle („Software as a Service“).Diese Modelle entlasten Unternehmenin weiten Bereichen vom Einrichtenund Betreiben einer Plattform für dieB2B-Automatisierung. Nichtsdestotrotzstellen B2B-Lösungen gerade kleinereUnternehmen vor eine Herausforderung– primär im Hinblick auf die Kosten,aber auch aufgrund von mangelndemKnow-how. Daher stellt sich dieFrage, wie Anbieter den Bedürfnissenvon kleinen Unternehmen gerecht werdenkönnen und gleichzeitig die Attraktivitätvon B2B-Integrationslösungensicherstellen.Cloud-basierte Business-to-Business-IntegrationEin Weg zu einer höheren Attraktivitätgerade für kleinere Unternehmen(KMUs) liegt in einemflexiblen Kostenmodell,in dem initialeInvestitionen einegeringere Rolle spielen.Da liegt es nahe,nutzungsbasierte Abrechnungenim Sinneeines Utility-Modellsanzubieten, analogzur Stromrechnung.Für den Betreiberwiederum wird dieserAnsatz attraktiv,wenn die so generiertenAbrechnungenmit den eigenen Kostenkorrelieren. Erreichtwerden kanndies durch eine Automatisierungdes Aufschaltprozesses(der B2B-Teilnehmer konfiguriert seineProzesse weitgehend selbst) sowie denEinsatz der inzwischen sehr populärgewordenen Cloud-Technologie: VirtualisierteRessourcen werden entsprechendder Last dynamisch zur Verfügunggestellt. Die Kosten des Betreibersder B2B-Lösung korrelieren mit denEinnahmen. Darüber hinaus kann Kundenein kostengünstiger Einstieg beiGewährleistung einfacher Skalierbarkeitermöglicht werden.Technologische VoraussetzungenEs gibt eine Reihe technologischer Vorrausetzungen,die erfüllt sein wollen,bevor das skizzierte Szenario Wirklichkeitwird. Anbieter müssen für dieCloud-Fähigkeit ihrer B2B-LösungenSorge tragen. Dazu gehört die „horizontaleSkalierbarkeit“, d. h. die Fähigkeitder Software, über die Anzahl virtuellerRessourcen (Rechner) und nicht überderen Eigenschaften (Arbeitsspeicheretc.) zu skalieren. Darüber hinaus müssenverschiedene Aspekte des Systemsauf die speziellen Rahmenbedingungenin der Cloud abgestimmt sein. Das betrifftu. a. die Form der Datenhaltungsowie die Isolierung kundenspezifischerProzesse voneinander. Im BereichMandantenfähigkeit (Multi-Tenant)wird verteiltes Operating (inkl. Self-Service) nur durch ein mehrstufigesBerechtigungskonzept möglich. Im Ergebnismüssen sowohl die technischenRahmenbedingungen berücksichtigtwerden als auch die Voraussetzungenfür das Vertrauen der Anwender in dieLösung geschaffen werden. Der Betriebeiner zentralen (Cloud-basierten) Plattformfür B2B-Lösungen bietet schließlicheine weitere Möglichkeit zur Reduzierungdes Einrichtungs- und Verwaltungsaufwandsund damit verbundenerKosten.Die Seeburger AG bietet als B2B-Integrationsspezialist ihre Lösungenauch in der Cloud als Software-as-a-Service (Saas) an und hat im Rahmendes durch das Bundesministerium fürWirtschaft geförderten Projekts „B2Bin the Cloud“ alle der genannten Aspekteinnovativ in einem Lösungsansatzvereinigt. In Kooperation mit demKarlsruhe Institute of Technology (KIT)hat Seeburger eine Cloud-fähige Systemarchitekturentwickelt. Kurz- bismittelfristig werden so Lösungen fürUnternehmen angeboten, für die dieB2B-Automatisierung bislang aufgrundder Kosten und des erforderlichenKnow-hows außer Reichweite lag. DerWettbewerbsvorteil durch eine Partizipationam B2B-Geschäft ist für diese inder Regel kleineren Unternehmen signifikant.Dr. Moritz Weiten óSeeburger AG, Brettenwww.seeburger.de08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN17


SCHWERPUNKTB2B-KommunikationMaBiS-konforme Lösung basiert auf SAP-StandardAbrechnung leicht gemachtBevor MaBiS am 1. April dieses Jahres in Kraft trat, haben viele Versorgungsunternehmenihre Abrechnungsprozesse überarbeitet. Die Erweiterung der SAP-Lösung für dieVersorgungsindustrie durch cormeta schließt dabei funktionale Lücken im System.Nach den „Marktregeln für dieDurchführung der BilanzkreisabrechnungStrom“ (MaBiS) müssen dieMarktteilnehmer einen vollautomatischenelektronischen Datenaustauschermöglichen, der alle notwendigen Vorgängeeinbezieht. Dazu gehören Bilanzkreisabrechnungund Klärungsabläufe;auch die EDIFACT-Nachrichtentypen,auf denen diese Prozesse basieren,wurden erweitert. Stromproduzentenund Netzbetreiberwickeln direkt miteinander ihreNetznutzungsrechnungen ab.Die Branchenlösung SAP forUtilities (SAP IS-U) bietet hierfürein Fundament, auf dem Expertendie Feinarbeiten leisten.Der Ettlinger Branchenspezialistcormeta hat diese Funktionalitätnun erheblich ausgebaut.Jede einzelne Rechnungwird vom System auf mehrereFaktoren hin überprüft: Identifikationder Faktura, formalePrüfung, Datenübernahme, inhaltlichePrüfung und Vergleichder ene’t-Daten mit den Beträgenaus der Rechnung. Neu istdie Einbindung des Webserviceder GET AG, ähnlich wie ene’t ein Informationsdienstleisterder Branche.Sämtliche, für die INVOIC-Verarbeitungrelevanten BDEW-Artikelnummern(Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft)sind gleichfalls integriert.Evaluierungskriterien lassen sichim SAP-System individuell festlegen,z.B. Zählerpunkt, Name, Adresse desVerbrauchers, abgerechnete Mengenund Abrechnungszeiträume. Anhanddessen entscheidet das System, welcheFakturen es bereits bei der formalenPrüfung ablehnt. Die Netznutzungsentgelte(NN) werden per Schnittstelle ineigens dafür entwickelte IS-U-Tabelleninnerhalb des Abrechnungssystemsimportiert. Der Upload der Daten kannDas Reklamationsavis der cormeta vereinfacht undbeschleunigt die Bearbeitung inkorrekter Rechnungenzwischen Netzbetreiber und Energieversorger.täglich, monatlich, quartalsweise oderjährlich erfolgen und lässt sich auchmanuell anstoßen. Das System prüftentweder bei jeder Rechnung, ob diezu Grunde gelegten NN-Tarife mit denene’t-Daten übereinstimmen, oderwahlweise findet ein Abgleich der Rechnungenund der aktuellen Preise mitden von der GET AG hinterlegten Datenstatt. Dabei verifiziert das System diePreise nicht nur auf den Netzbetreiberbezogen, sondern auch auf die jeweilsabgerechneten Produkte.Integrierte ReklamationsprozesseIm Idealfall endet mit der Rechnungsstellungder Prozess. Gibt es Fehler,Abweichungen oder Unstimmigkeiten,wendet sich der Energielieferantmit einer Reklamation (RE-MADV) an den Netzbetreiberzurück. Einen dedizierten Prozesszur Reklamationsbehandlunggibt es aber im Standardder SAP-Branchenlösung nicht.Hier setzt der Reklamationsavisvon cormeta an. Anstellehändischer Prozesse übergibtein Workflow die Reklamationsdaten.Im System wird dabeider Reklamationsgrund eingetragen,der sich aus einer Listeauswählen lässt. Sachbearbeitererhalten mittels Workitem automatischdie Reklamationen, fürdie sie zuständig sind. Anhandder Reklamationsgründe entscheidetder Mitarbeiter, welcheweiteren Schritte er einleitet.Was vorher nur über eine Stornierungder Rechnung und eine Neuanlagemöglich war, funktioniert nun in wenigenSchritten voll integriert.Stephan De Maria ócormeta ag, Ettlingenwww.cormeta.de20MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


SCHWERPUNKTB2B-KommunikationWie elektronische Rechnungen einer Revision Stand haltenNeuregelung für RechnungenIm Februar dieses Jahres verabschiedete die Bundesregierung das „Steuervereinfachungsgesetz2011“. Darin wurde die gesetzliche Gleichstellung der elektronischen Rechnung mitder Forderung auf Papier beschlossen.Seit Juli ist es soweit: Der Bundestaghat entschieden, dass die elektronischeRechnung ab diesem Zeitpunktauch ohne qualifizierte digitaleSignatur umsatzsteuerlich anerkanntwird. Alleine durch den Abbau dieserbürokratischen Hürde erhofft sich dieBundesregierung Einsparungen für dieWirtschaft in Höhe von vier MilliardenEuro. Europaweit beläuft sich das Sparpotenzialgar auf 18 Milliarden Euro.Von dieser Einsparung profitiert auchder Bürger, denn weniger Aufwand bedeutetgünstigere Produkte.Fünf Prozent Online-AbwicklungNur zirka fünf Prozent des gesamtenRechnungsvolumens in Europa wirddem Handelsblatt zufolge heute bereitsauf elektronischem Weg abgewickelt.Dr. Martin Bartonitz, Produktmanagerbeim Berliner Enterprise ContentManagement Experten Saperion, siehtin der Gesetzesnovelle daher einengroßen Fortschritt: „Ein elektronischgesteuerter Prozess läuft gegenüberder traditionellen Methode mit Papierdeutlich schneller ab, zumal sich dieArbeitsschritte der daran beteiligtenPersonen reduzieren. Das wiederumkommt dem Unternehmen in Form vonerreichten Skonti zugute.“Insbesondere der Mittelstand dürftevon der neuen Regelung profitieren,da dieser davon bisher – aufgrund dermit der Erstellung einer elektronischenSignatur verbundenen hohen Kosten –kaum Gebrauch gemacht hat. Ein weiteresHindernis war die Tatsache, dassviele Geschäftskunden auf die Papiervariantebestanden haben, da es bisdato nicht gereicht hat, das Dokumentauszudrucken und abzuheften. Dabeiist die Ersparnis – allein was die Druckkostenanbelangt – enorm.Nachvollziehbarer PrüfprozessDer Haken: Trotz vereinfachter Regelungenmüssen auch in Zukunft dieAuthentizität und die Integrität einerRechnung gewährleistet sein. Das bedeutet,dass auch die elektronischeRechnung im Originalformat und revisionssichernach den Grundsätzenordnungsgemäßer Buchführung aufbewahrtwerden muss. Aus Gründen derBeweiskraft ist es daher ratsam, denRechnungseingangsprozess zu dokumentieren,um bösen Überraschungenbei einer Betriebsprüfung vorzubeugen.„Zwar braucht es die digitale Signaturlaut neuer Regelung nicht mehr – besondersdann nicht, wenn ein funktionierenderPrüfprozess schon mit demPapierdokument erfolgt und dieserwie gefordert auch dokumentiert ist.Wer jedoch auf Nummer sichergehenwill, kann die Signaturen zusätzlichnutzen.“ Bartonitz warnt darüber hinausvor einem falschen Verständnisdarüber, was diese digitale Unterschriftleisten kann. Sie helfe nur zu beweisen,dass die Rechnung unterwegs nichtgeändert wurde und dass diese von einerbestimmten Person unterschriebenwurde. Sie sagt jedoch nichts darüberaus, ob der Absender die Rechnungauch stellen durfte und ob die enthaltenenPosten den gelieferten Warenoder erbrachten Dienstleistungen auchentsprechen. Daher werden auch heuteschon Rechnungen darauf geprüft undnur im positiven Fall gezahlt.Grundsätze ordnungsgemäßerBuchführung einhaltenDa elektronische Rechnung im Originalformataufzuheben sind, müssen diesenach den Grundsätzen der OrdnungsgemäßenBuchführung (GoBS) sowieder Abgabenordnung (AO) datensicher,sprich gegen Manipulation geschütztaufbewahrt werden. Diesen Schutz bietetlaut Bartonitz nach wie vor das elektronischeArchiv, da das Dokument abEingang nicht mehr intern manipuliertwerden kann: „Wer also neben den Anforderungenfür die Steuerprüfung zudemdamit rechnet, dass Rechnungenim Streitfall als Beweismittel vorgelegtwerden müssen, ist damit auf der sicherenSeite.“ Jede Änderung werde alsneue Version abgespeichert, sprich dasOriginal bleibt erhalten, und vom Systemzum Nachweis protokolliert, wobeider mit Zugriffsrechten ausgestattetePersonenkreis von vornherein begrenztsei. Damit lassen sich auch kriminelleAktivitäten zwischen unternehmensfremdenPersonen und internen Mitarbeiternunterbinden.Swantje Hagena óSaperion AG, Berlinwww.saperion.com22MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


EDI-Lösung ermöglicht digitale RechnungsabwicklungMaßgeschneiderte ProzesseDie Albiro AG, schweizer Hersteller von hochwertiger und funktioneller Berufsbekleidung,optimiert die Rechnungsabwicklung mit der Lösung m@gic EDDY, die sämlichekundenseitigen Forderungen abdeckt und sich schnell implementieren lässt.Ab sofort zählt Crossgate die schweizerischeAlbiro AG zu den Kundenfür die EDI-Lösung m@gic EDDY. Damitwickelt die Albiro nun die gesamtenRechnungen an einen Großkunden, derdies wünschte, elektronisch ab. Inzwischenwurde auch die Digitalisierungweiterer Prozesse, etwa der ORDERS,eingeführt und umgesetzt.Immer wieder finden sich Unternehmenin dieser Situation wieder: Eingroßer Kunde oder wichtiger Lieferantdringt vehement auf Optimierung bzw.Digitalisierung des Bestell- und Lieferprozesses.So erging es auch der AlbiroAG, einer Schweizer Unternehmensgruppemit Schwerpunkt auf CorporateFashion-Lösungen. Die besondere Herausforderungbestand darin, in relativkurzer Zeit eine umfassende Lösung zufinden, die alle Anforderungen des Kundenerfüllte, vergleichsweise einfach indas ERP-System bei Albiro zu implementierenwar und dabei auch nochpreisgünstig sein musste. Ein Softwarepartnersprach mehrere Empfehlungenaus. Den Zuschlag erhielt schließlichdie Lösung von Crossgate.„Ausschlaggebend war hier das gutePreis-Leistungs-Verhältnis“, erinnertsich Jürg Metzener, Leitung Finanzender Albiro Gruppe. „m@gic EDDY networxhat darüber hinaus alle Vorgabenbravourös erfüllt: Die Integration in unserERP-System verlief unproblematischund die Lösung stellt eine zukunftssichereInvestition dar, da die kostengünstigeErweiterbarkeit gegeben ist. Und das allesbei 100 %iger Kostentransparenz undohne versteckte Folgekosten.“Im Oktober 2010 wurde das Projektin Angriff genommen und m@gic EDDYin das ERP- und PDM-System WP-Dressintegriert. Zunächst einmal wurdendie INVOICE-Prozesse umgestellt undan die Wünsche des Großkunden ausÖsterreich angepasst. Bei Albiro warman mit dem Projektverlauf so zufrieden,dass zwischenzeitlich auch nochweitere Prozesse, wie die Bestellung(ORDERS), ebenfalls auf EDI umgestelltwurden. Zudem konnte ein weitererGroßkunde ebenso erfolgreich an dasCrossgate-Netzwerk angebunden werdenund wickelt seine Bestellungen andie Albiro nun ebenfalls über EDI ab.óCrossgate AG, Münchenwww.crossgate.comMesse Nürnberg05./06.10.2011www.crm-expo.comHIGHLIGHT 2011:mobile business area!Kunden finden leicht gemacht!NUR HIER GIBTES WACHSTUMMIT CRM!Über 75% der Besucher der CRM-expo sind Entscheidungsträger – perfekte Leads für Ihr Geschäft! Ob Handel,Industrie oder Dienstleistung, von Mittelstand bis Konzernstruktur, CRM für alle. Auf der CRM-expo werden dieTrends gesetzt und Innovationen vorgestellt. In diesem Jahr neu: mobile business und CRM als Erfolgsmodell!CRM-expo – Kundenbeziehungen 2.0 für Mittelstand und Großunternehmen.08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN23


SCHWERPUNKTCloud Computing/OutsourcingIT-Infrastruktur-Outsourcing heuteAnd now CloudCloud Computing ist keine Alternative zum IT-Outsourcing, sondern dessen konsequenteWeiterentwicklung im Zeitalter der Industrialisierung der IT. Jedoch: Nur mit denErfahrungen aus dem Service-Geschäft wird die Cloud auch sicher und vertrauenswürdig –und eignet sich damit im vollen Umfang für den Einsatz in der Unternehmens-IT.zum unternehmenAtos ist ein führendes internationales Unternehmenfür IT Services. Es bietet High TechTransaktions- Services, Consulting, Systemintegrationund Managed Services. Atos istweltweiter Informations Technologie Partnerfür die Olympische Spiele. Die internationaleKunden stammen aus allen Industrienund Branchen. Kürzlich hat Atos 99,99 ProzentAnteile der Siemens IT Solution übernommen.Outsourcing oder Cloud Computing– wo liegt der Unterschied?Im Prinzip sind beides Früchte vomgleichen Baum: Das Cloud Computingist die konsequente Weiterentwicklungdes IT-Infrastruktur-Outsourcings. Dabeiwerden lediglich nutzungsbasierteSysteme wie beispielsweise das bereitsrelativ weit verbreitete „Storage ondemand“weiterentwickelt. Der Unterschiedist gradueller Art: Während beimtraditionellen Infrastruktur-Service dieLeistungen ganz bestimmten Ressourcenzugeschrieben werden, werden sieje nach Cloud-Modell – man unterscheidet„dedicated“, „private“ oder „shared“– auf verschiedene Ressourcen verteiltund lassen sich flexibler an wechselndeBedürfnisse anpassen.Das ergibt für den Nutzer eine ganzeReihe von Vorteilen: Unternehmenerhalten mit Cloud Computing eineneue Ressource, die „always on“ ist. Siemüssen sich dabei keine Sorgen mehrum Eigentum und Lizenzen machen.Zudem liefern die Service-Provider mithilfevon Cloud Computing skalierbareFunktionen für beliebige Zeiträumeganz nach Bedarf. Abgerechnet wird jenach Nutzung.Sicherheit, Integration undProvider-AbhängigkeitSicherheit, Integration und Abhängigkeit– für Outsourcing-Anbieter sinddas Themenfelder, mit denen sie sichseit jeher auseinandersetzen mussten,auch schon vor der Cloud. Daher habengute Dienstleister auch die entsprechendenLösungen parat: Sicherheit,Compliance sowie Verfügbarkeit undPerformance werden auch bei einemCloud-Ansatz durch SLAs gesteuertund durch zertifizierte und regelmäßigauditierte Prozesse und Umgebungengewährleistet. Orchestration-Tools undstandardisierte Integrationsverfahrenverringern die beim Thema Integrationbefürchtete Komplexität und damitverbundene Kosten. Ein transparentesServiceangebot schließlich sorgt füreine offene, aber auch flexible Partnerschaft,z. B. mittels Katalogen, die demKunden den exakten Zuschnitt einesAngebots verständlich machen.Innovativer BeistandDenn das „klassische“ Outsourcing,bei dem ein Kunde Teile seiner IT oderdie ganze IT-Landschaft ausgelagerthat, ist heute Standard. In der erstenOutsourcing-Welle war das Hauptmotivder Unternehmen, Kosten zu senkenund dabei gleichzeitig eine hochmoderneTechnologie nutzen zu können.Damit schuf sich ein Unternehmenzugleich Freiräume, um sich ganz aufdas Kerngeschäft konzentrieren zukönnen. Heute kommen andere Themenhinzu: So erwarten Unternehmenz. B. vom Outsourcing-Partner, dass erihnen hilft, Innovationen auf den Wegzu bringen und Marktchancen zu ergreifen.Das erfordert ein hohes Maß anFlexibilität – und das genau ist eine derStärken von Cloud Computing.Im Prinzip führt Cloud Computingdas IT-Outsourcing erstmals ganz naheheran an das alte Versprechen der ITaus der Steckdose. So wird ein wichtigesMerkmal der kommenden Outsourcing-Verträgesein, dass die Fachabteilungendie IT ganz nach Bedarf beziehenund sie auch so abrechnen. Dankder Standardisierung brauchen sie dabeiim Prinzip die Zwischenstation IT-Abteilung nicht mehr, sondern könnenihren Bedarf direkt beim Anbieter adressieren.Auch die Hürden des technischenJargons werden dabei beseitigt:Der Vertreter der Fachabteilung formulierteinfach, was für eine Art Serviceer braucht. Mit den technischen Detailsauf Produktebene muss er sich nichtaufhalten, die Übersetzung in technischeAnforderungen kann Sache desDienstleisters bleiben.Tim Stadelmann óAtos Origin GmbH, Essenwww.de.atosorigin.com26MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


SCHWERPUNKTCloud Computing/OutsourcingIn der Wolke greifen althergebrachte SicherheitskonzepteCloud ohne HöhenangstDas Cloud-Konzept wird mitunter als der universelle Heilsbringer sämtlicher Sicherheitsproblemegehandelt. Diese Position ist nicht nur technisch, sondern auch aus strategischerSicht fraglich. Firmen sollten gerade in Security-Fragen darauf beharren, die Deutungshoheitzu behalten. Nicht zuletzt, um ihre Unabhängigkeit von Cloud-Providern zu wahren.Als Kanzlerin Angela Merkel undAlt-Terminator Arnold Schwarzeneggerdie CeBIT 2009 eröffneten undüber Cloud Computing fachsimpelten,war klar: Das Thema hatte den Sprungin den Mainstream geschafft. Die fehlendeSchärfe des Begriffs macht esAnbietern allerdings sehr leicht, sichdarunter einzuordnen. Die Spannereicht inzwischen von Anbietern wieAmazon, der in der Wolke pure Rechenkraftvermietet, bis hin zu Salesforce.com. Auf deren Cloud kann der Kundesein komplettes Customer RelationshipManagement (CRM) beim Dienstleisterabwickeln – vielleicht die beiden extremstenPositionen in der Debatte.Um diese Fragen kommt keinUnternehmen herum:Erlauben die Applikationslizenzen das Hos-ting in einer Cloud?Wo landen die Daten? Macht der Providerklare Angaben, in welchem Datacenter dieInformationen gespeichert werden?Erlauben Verträge mit Dritten die Auslage-rung von Unternehmensdaten in die Cloud?Welche Service-Level sind notwendig undkönnen garantiert werden?Welche Sicherheitsstandards sind nötigund wie werden sie eingehalten?Was passiert, wenn Daten verloren gehen?Was ist in Sachen Data-Recovery geplant?Wie leicht ist der Ausstieg? Lassen sichDaten ohne Schwierigkeiten zu anderenAnbietern transferieren?Gibt es den Provider morgen noch?óóóóóóóóCloud ComputingZwischen diesen beiden haben sichDutzende verwandter Angebote angesiedelt,wie z. B. auch Microsoft Office,das wohl ganz in die Wolke verlagertwird. Die Industrie hat den BegriffCloud selbst bereits eingefärbt undspricht inzwischen von „Software“‐,„Plattform“- oder „Infrastructure-as-a-Service“ – inklusive der passenden Akronyme„SaaS“, „PaaS“ und „IaaS“. Fürmehr Ordnung und Verständnis hat dasgewiss nicht gesorgt.Trotz der teils gravierenden Unterschiedehaben die Angebote immerhineinige Gemeinsamkeiten. Sie alle werdenüber eine im Web platzierte Infrastrukturabgewickelt. Und ihre Verkaufsargumenteklingen ähnlich: keine langfristigeKapitalbindung für Ressourcenund Systeme; technisch stets up to date;kaum Aufwand für Unterhalt, Wartungund Pflege. Gründe, die dem Thema zumedialem Aufwind verhalfen und denEindruck entstehen ließen, die klassischehausinterne Infrastruktur ausHard- und Software habe ausgedient.Wolkiger Begriff,handfeste ForderungEine schöne, sorgenfreie Welt wirdhier gezeichnet. Der Anwender schiebtseine Daten einfach in die Wolke odermietet dort befindliche Dienste. Undschon hat er sich zahlreicher Problemeentledigt. Das ist zu optimistischund zu kurz gedacht. Kritiker weisenzu Recht auf altbekannte, ungelösteProbleme hin. So wandern wertvolleInformationen „in die Cloud“ und ziehenHacker, Spione und andere Übeltäteran. Ganz zu schweigen von Fragenzum Datenschutz, der bekanntlich nuran wenigen Orten der Welt einen hohenStellenwert genießt. Es ist sogarberechtigt zu behaupten, dass sich dieRisiken, die Administratoren bereits ineiner wolkenfreien Welt auf Trab hielten,in der Cloud beträchtlich erhöhen.Die Ursache hierfür ist Macht und ihrVerlust oder anders formuliert die Deutungshoheitüber die Sicherheit.Nach altem Modell ist ein AdministratorHerr im eigenen Serverraum, mitallen Vor- und Nachteilen. In Cloud-Infrastrukturenstellen sich dagegen Fragenin Hinblick auf Zuständigkeit, Verantwortungund Schuld, wenn es zumErnstfall kommt. Zumal es in der Cloudwegen der Natur der Dienste nebulösbleibt, auf welchen Servern in welchemLand die Daten tatsächlich landen.Kein Wunder, dass angesichts einessolchen Szenarios kein Unternehmenleichtfertig die eigenen Daten außerHaus geben und die Deutungshoheitüber die Security verlieren möchte, indemes diese Macht an einen Drittenabtritt. Michael Hoos óCLICK towww.midrange.deDer vollständige Artikel steht Abonnentenonline zur Verfügung.Symantec GmbH, Münchenwww.symantec.com28MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


MIT BODENHAFTUNG IN DIE CLOUD –IT FÜR BESSERES BUSINESS.www.itandbusiness.de20.– 22.09.2011 | MESSE STUTTGARTIT & Business auf dem SmartPhone:mobil.messe-stuttgart.de/it-businessIdeeller TrägerFachlicher Träger


SCHWERPUNKTCloud Computing/OutsourcingWolkig mit Aussicht auf frischen WindDer Weg in die Wolke„Wir haben mit dem Schritt vom Systemintegrator zum Cloud-Integrator die Zeichen der Zeiterkannt“, sagt Birgit König, Principal Consultant und Cloud Leader bei der Profi EngineeringSystems AG und ergänzt: „Je komplexer das IT-System eines Unternehmens oder einerBehörde aufgebaut ist, desto wichtiger ist eine Betreuung vor und nach der Integration.“In Zusammenarbeit bieten IBM unddie Profi AG Infrastructure as a Servicefür Cloud Entwicklungs- und Testumgebungenan, die für Linux und Windowsausgelegt sind. Zusätzlich wirdein umfassender Service für Cloud-Interessenten bereitgestellt, der schonvor der Implementierung beginnt undweit darüber hinausreicht.Entscheider stehen am Anfang vorvielen Fragen. Nicht nur aus technischerSicht ist der Bedarf an individuellerBeratung groß. Neben der zentralenEntscheidung, welche Cloud die richtigeWahl für das eigene Unternehmenist, gerät der Sicherheitsaspekt ebensoin den Fokus wie Aspekte der täglichenAdministration. Analysen innerhalbdes Unternehmens zeigen auf, welcheDer TechKnowLetter erscheintalle zwei Wochen per E-Mailund enthält wichtige technischeBeiträge für die Bedienungund Administration IhrerIBM-Serversysteme.Sichern Sie sich jetztdas Schnupperabo:6 Ausgaben TechKnowLetterfür nur 9,90 EuroÛ www.techknowletter.deWorkload für die Cloud geeignet ist. Imlaufenden Betrieb sind zudem Serviceleistungennotwendig.SicherheitsfaktorErste Frage bei einem Einstieg in dieCloud ist der Sicherheitsfaktor. SensibleUnternehmensdaten oder auch DatenDritter, von Kunden oder Investoren,müssen umfassend gesichert werden.Bereits hier fällt die Entscheidung füreine Public Cloud, die von unterschiedlichenUnternehmen genutzt wird, oderfür eine Private Cloud, bei der Anbieterund Nutzer einem Unternehmen angehören.Public Clouds befinden sichfolglich nicht zwangsläufig im gleichenLand wie das nutzende Unternehmen.Der Verbleib der Daten ist oft nichteindeutig nachweisbar. Datenschutzbestimmungenobliegen den einzelnenLändern und weichen mitunter sehrstark voneinander ab.Mit einer Private Cloud profitierenUnternehmen und Behörden von dengleichen Vorteilen, behalten dabei jedochdie volle Kontrolle über eigeneDaten.Auf dem Weg in die Cloud erhaltenKunden mit den Cloud Managed Servicesvon Profi individuelle Betreuung.Im Dialog mit den Kunden werden alleAnwendungen, Daten oder Programmedefiniert, die in die Private Cloud wandern.Durch Monitoring erstellt der Expertefür IT-Lösungen eine Workloadanalyseund arbeitet die benötigtenRessourcen heraus.Die IT-Landschaft für die zukünftigeCloud-Infrastruktur wird in diesemersten Schritt genau festgelegt.Unzureichende Analysen der Ist- undSoll-Zustände oder anfängliche Fehlangabenüber Anforderungen und Nutzverhaltenführen in der späteren Cloud-Umgebung zu instabilen Prozessen.Testumgebung nutzenIm Rahmen der IBM SmartCloud Enterprisekönnen Kunden Testumgebungennutzen, die in relativ kurzer Zeiteingerichtet werden. Mit Einsatz desIBM-Zugangs für Entwicklung und Testentfallen Bereitstellung und Unterhaltungunternehmensinterner Infrastrukturen,was die Kosten erheblich senkt.Gleichzeitig erhöht sich die Testqualitätaufgrund der Reduktion von Konfigurationsfehlern.Im Alltag übernimmt Profi die Systempflege,dazu gehören u. a. die Prüfungdes Systemstatus, Konfigurationshilfenoder Soforthilfe im Notfall. AuchFehlervermeidung durch Problemfrüherkennung,Einrichtung von Remote-Zugängen und Bereitschaftsdienst24 Stunden sieben Tage die Wochegehören dazu. Lilian Lehr óProfi Engineering Systems AG, Darmstadtwww.profi-ag.de30MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


NEUPOWER-Workshops2. Halbjahr 2011FortgeschritteneSQL-TechnikenWie Sie die Fähigkeiten von DB2 undSQL für mehr Performance nutzenGrafische (Rich)Web-Clients und RPGWie Sie für Ihre i-Anwendungen zeitgemäßeund flexible Clients erstellenIBM Web Query alsErsatz für Query/400Erleben Sie zeitgemäße Abfragen undwie Sie aus Daten Informationen machenAus dem Inhalt:• Gruppierungstechniken in DB2 V6R1und V7R1• SQL Common Table Expressions (CTE)• Rekursive SQL Abfragen• Anwendung von Materialized QueryTables (MQTs)• Anwendung von SQL-Stored Procedures (SPs)• Einsatz von User-Defined Functions• Die Magie der SQL Built-In FunctionsIm Vordergrund dieses Seminars stehenAbfragetechniken und Prozesse, die beimAufbau und der Auswertung von Unternehmensdatenzum Einsatz kommen können.Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatzmit Abfragetools (MS Access/MS Excel/IBM Web Query) zur Verfügung, um diebesprochenen Abfragetechniken testen zukönnen.Termin Ort WS-Nr.19./20.9.2011 Hamburg 595210126./27.9.2011 Wien 59521075./6.12.2011 Zürich 5952113Aus dem Inhalt:• Mit RPG-Backend Programme realisieren• Web-Services erstellen• RIA-Clients mit Adobe Flex erstellenFür jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatzzur Verfügung, um den Lehrinhalt nachvollziehenzu können.Termin Ort WS-Nr.28./29.9.2011 Wien 54121077./8.12.2011 Zürich 5412113Aus dem Inhalt:• Übersicht über das Produkt Web Query• Einstieg in die Bedienung• Der Report Assistent• Der Info Assistent• AllgemeinesFür jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatzzur Verfügung, um den Lehrinhalt nachvollziehenzu können.Termin Ort WS-Nr.19./20.10.2011 München 5972104Modernes Programmieren mit RPG IV im ILEMachen Sie Schluss mit alten ZöpfenAus dem Inhalt:• Weg mit dem Spagetti-Code!• Weg mit den unübersichtlichenStrukturen!• Weg mit PDM, SEU undKonsorten!Für jeden Teilnehmer steht ein Arbeitsplatzzur Verfügung, um den Lehrinhalt nachvollziehenzu können.Termin Ort WS-Nr.22./23.11.2011 Stuttgart 5422103Bestellung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-academy.comFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatum1. UnterschriftE-Mail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummerE-Mail-AdresseTeilnahmegebühren– pro Teilnehmer: 948,– €– zwei Teilnehmer: je 898,– €– drei und mehr Teilnehmer: je 848,– €Frühbucherrabatt bei Anmeldungbis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLetter): 5 %In den Preisen ist Übernachtung und Frühstückim Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowiedie Verpflegung tagsüber enthalten.ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661ı www.midrange.de ı service@midrange.de


SCHWERPUNKTCloud Computing/OutsourcingUnified Messaging-Infrastrukturen sind ohne Fax undenkbarVorteile durch die CloudNoch immer spielt der Versand von Telefax-Dokumenten eine zentrale Rolle in der Kommunikationvon Unternehmen: ERP-Systeme, die den Warenfluss in Lieferketten steuern, setzengefaxte Belege voraus. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung,Kostenstrukturen zu optimieren und die Unified Messaging-Infrastruktur zu konsolidieren.Cloud Computing birgt bemerkenswertestechnisches und wirtschaftlichesPotenzial. Auf die Anschaffung,Erhaltung und Pflege teurer Systemekann verzichtet werden: Statt Applikationenmit universeller Funktionalität– die nur selten ausgenutzt wird – zukaufen, werden die benötigten Funktionenund Leistungen gegen eine jederzeitkalkulierbare Gebühr vom Anbieterder Cloud Services gemietet.Universelle AnforderungenOft ist es eine Frage des persönlichenGeschmacks, ob jemand geschäftsrelevanteTextdokumente oder Kalkulationeneinem mehr oder minder anonymenServer irgendwo im Internet anvertrauenwill, doch im Messaging-Bereichscheinen die Vorteile dieser Datenwolkedeutlich zu überwiegen: Statt eineVielzahl von Gateways, Schnittstellenund Anwendungen anschaffenund warten zu müssen, reichtes aus, die erforderlichen Datenüber das Internet sicher zu versendenund es dem Anbieter der entsprechendenCloud-Dienste zu überlassen, siein der richtigen Form beim Empfängerabzuliefern. E‐Mail Services funktionierenseit Jahren auf diese Weise.Aufgrund des überdurchschnittlichhohen Wirkungsgrads kommt der FaxbasiertenKommunikation in Unternehmenmehr denn je eine strategischeRolle zu. Mit einer weltweit breit installiertenBasis ist das Telefax die Formder elektronischen Kommunikation,die beim Empfänger den geringstenAufwand verursacht. Zahlreiche innovative,neuartige Services, ein erheblicherKomfortgewinn und eine höhereProzesseffizienz machen das MediumFax wieder zunehmend attraktiv.Komplexe Systeme sind teuerund störanfälligAngesichts der Bandbreite unterschiedlicherKommunikationsprotokolle stoßenUnternehmennicht selten anGrenzen, jenseits derer der erforderlicheAufwand betriebswirtschaftlichkaum mehr darstellbar ist. Denn wennsie eine einheitliche Kommunikationsarchitektureinrichten und betreibenwollen, sind sie nicht nur gezwungen,erhebliche Mittel für die erforderlicheHard- und Software sowie für die Wartungzu investieren, darüber hinauswächst auch die Störanfälligkeit einesSystems bekanntermaßen mit dessenKomplexität.Cloud-Fax-Services zurWorkflow-OptimierungGerade Cloud-basierte Lösungen sindhier eine interessante Alternative, daKunden bei der Auslagerung an einenProvider von dessen innovativer undbeliebig skalierbarer Plattform profitieren.Cloud-basierte Fax-Services stehenzur Workflow-Optimierung in denunterschiedlichsten IT-Landschaftenbereit. Sie schließen den Medienbruchzwischen E‐Mail und Telefax und könnenim Rahmen komplexer ERP-Systemeebenso eingesetzt werden wie vonjedem einfachen Arbeitsplatz, der übereinen Internet-Anschluss verfügt. DasFax bietet zudem für viele Geschäftsvorgängedie oft geforderte Rechtssicherheit,da es im Gegensatz zur E‐Mailin nahezu allen Ländern als rechtsverbindlichgilt. Oliver Pannenbäcker óAdrio, iStockphoto.comretarus GmbH, Münchenwww.retarus.com32MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Cloud SourcingIndividualität wird StandardInsbesondere mittelständische Unternehmen setzen zunehmend auf die kostensparendenCloud Services. Mit der konsequenten Standardisierung und weitgehendenAutomatisierung der Angebote sollen aber möglichst auch die individuellenWettbewerbsvorteile zusätzlich unterstützt werden.Ob SAP ERP, SAP Human CapitalManagement oder SAP NetWeaverBusiness Intelligence – Unternehmensetzen bei klassischen Unternehmenslösungenverstärkt auf Software-Angeboteaus der Cloud. Vor allem Firmenmit mehr als 100 SAP-Anwendern könnenhier von Vorteilen wie Standardisierung,Flexibilität und Unabhängigkeitprofitieren. Die Gefahr, die dabeijedoch besteht, ist der Verlust individuellerVorteile aufgrund deshohen Standardisierungsgradsder Services. Daher bedarf eseiner Lösung, welche die individuellenMerkmale des Unternehmensabbildet, sich aber auskostengünstigen standardisiertenModulen zusammensetzt.Eine Möglichkeit ist hier einso genannter Cloud-Baukasten.Dabei können sich Anwenderaus den angebotenen, standardisiertenDiensten die Leistungenihren Anforderungenentsprechend zusammenstellen. Sobietet unter anderem die TDS AG miteinem Cloud-Baukasten neben der Artder Lösung – also SAP ERP, SAP HCM,SAP BW/BI oder andere – auch flexibleParameter wie beispielsweise Anzahlder Stufen in der SAP-Landschaft voneins bis drei, gewünschte Verfügbarkeit,K-Fall-Absicherung, Datenbanktyp,Anzahl der Anwender sowie Artder Implementierung. Das ermöglichtinsbesondere mittelständischen Unternehmen,zu klar kalkulierbaren Kostengenau die Leistungen in Anspruchzu nehmen, die sie auch tatsächlichbenötigen.Flexibilität und umfangreicheServices durch hybride ModelleEine weitere Möglichkeit, einen hohenIndividualisierungsgrad zu erzielenund gleichzeitig von den Cloud-Vorteilenzu profitieren, bieten hybrideOutsourcing-Modelle. Hierbei könnenUnternehmen ihre kostengünstigenCloud-Lösungen um klassische Outsourcing-Modellewie beispielsweiseApplication Hosting, Application ServiceProviding oder Application Managementergänzen. Durch eine maßgeschneiderteKombination aus beidenAngeboten profitieren Unternehmenaller Größenordnungen von einer optimalenKosteneffizienz und einer gesteigertenFlexibilität. Idealerweise kannein erfahrener IT-Dienstleister beideKonzepte aus einer Hand anbieten, optimalmiteinander verknüpfen und dieServices den Anforderungen des Unternehmensentsprechend anpassen.Dadurch profitieren Unternehmen vonden Vorteilen beider Welten. Ein weitererPunkt, der für die hybriden Modellespricht, sind die umfangreichenService- und Support-Möglichkeitendurch den Dienstleister. Denn trotz desTrends, bei nicht geschäftskritischenAnwendungen auf Self-Service-Portalezurückzugreifen, hilft einefachkundige Unterstützung insbesonderedem Mittelstand, individuelleBesonderheiten unddamit Wettbewerbsvorteile optimalzu nutzen.IT-Dienstleister stehen somitheute vor der Aufgabe, einbreites Spektrum von starkstandardisierten und automatisiertenbis hin zu individuellzugeschnittenen Services bereitzustellen.Einen entscheidendenMehrwert ermöglichensie, wenn sie über eine umfangreicheKompetenz sowohl im klassischen Outsourcingals auch bei Cloud Servicesverfügen. Im Vordergrund sollte dabeiimmer eine professionelle Beratungdurch Experten stehen, die den Anwendernzeigen, wie sie von einer maximalenStandardisierung profitieren, ohneihre Wettbewerbsvorteile zu verlieren.Michael Straub óTDS AG, Neckarsulmwww.tds.de08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN33


TECHNIK & INTEGRATIONMicrosoft .NETIBM System i-IntegrationSo gut wie alle i-Entwickler haben bereits Erfahrungen damit gemacht, Daten undProgramme aus Excel, Access, VB oder anderen Werkzeugen anzusprechen.Üblicherweise wird über ODBC oder OleDb mit dem Treiberset aus Client-Accesszugegriffen, manche Entwicklungen wurden auch auf Basis der C/A-APIs gemacht.Die Ergebnisse konnte man bis V5R3in einem Satz zusammenfassen:„Es geht, aber kritische Anwendungenmöchte ich damit nicht verantworten“.Diese Unsicherheit, gepaart mit der Erkenntnis,dass der Zugriff nur über SQLund nicht auf Satzebene möglichist, hat Softwarehäuser natürlichdazu motiviert, eigene Schnittstellenzur IBM i zu entwickeln.Aus den 1990er-Jahren stammenLösungen wie Aura oder Data-Gate/400 von ASNA, die auchheute noch am Markt zu findensind. ASNA hat DataGate/400auch für die neue .NET-Technologieweiterentwickelt.Mit V5R3 wurde der erste.NET-Datenprovider für die IBMi vorgestellt, mit V6R1 ist eine neueVersion für das .NET Framework 2.0erschienen. Die signifikante Performanceverbesserungmit V5R4 ergabsich durch eine längst fällige konzeptionelleÄnderung der Behandlung derClient-Jobs auf der IBM i. Bis V5R3 führtesie ein automatisches Job-Pooling fürdie Client-Jobs aus, das einige negativeEffekte hatte:1. Es war nicht einfach herauszufinden,welcher Job zu welchem Usergehört, da die Jobs unter dem QUSERgestartet wurden.2. Das Pooling führte dazu, dass Abfragennicht sofort bearbeitet wurden.Seit V5R4 wird jede Client-Verbindungauf der IBM i mit einem eigenenJob bedient, der unter dem angemeldetenUser in WRKACTJOB ersichtlich ist.Das ergibt nicht nur eine spürbare Performanceverbesserung,sondern wirktsich auch positiv auf das Vertrauen derSystemverantwortlichen in diese Technologieaus.Bild 1: ADO.NET-ArchitekturMit der ersten Version des .NET-Datenproviders (Version 10.0.0.0 ) fürV5R3, basierend auf dem .NET-Framework1.1, wurde 2005 auch ein Redbook(SG 24.6440) veröffentlicht, das einegute Einführung in die Thematik undeinige gute Beispiele zur Entwicklungbietet:Integrating DB2 for i withMicrosoft ADO .NETObwohl der Datenprovider seit V6R1 aufBasis des .NET-Framework 2.0 verfügbarist (Version 12.0.0.0), wurde noch keinUpdate des Redbooks veröffentlicht. Dieneuen Funktionen sind auch überschaubar,die wichtigste Änderung betrifft dieUnterstützung des Basisklassenmodells,das nun Ansätze zu einer plattformunabhängigenSoftwareentwicklung bietet,dazu später mehr.Ein Kritikpunkt, der nach wie vornicht gelöst wurde, ist die Tatsache,dass auch der aktuelle .NET-Datenprovidernicht ausschließlich auf .NET-Technologie basiert, sondernauch COM-Objekte des C/A verwendet,die eine Registrierungam Client erfordern.Das ist der Grund dafür,dass eine .NET-Anwendung, dieden IBM-Datenprovider verwendet,eine vorherige Installationdes Providers mit C/A verlangt,was für .NET-Anwendungen unüblichist. Ein weiterer Nachteildieses Konzepts wird beim Upgradevon C/A spürbar. Um vorÜberraschungen sicher zu sein, müssenauch die bestehenden .NET-Anwendungen,die auf V 10.0.0.0 verweisen, aufdie neue Version umgestellt werden.Was ist ein Datenprovider?Falls Sie bereits mit VB6, Delphi o. Ä.gearbeitet haben, ist Ihnen die Verwendungeines Recordsets bekannt. Ein Recordsetist eine Kopie von Datensätzeneiner oder mehrerer Datentabellen, dieaus einer Abfrage stammen. .NET arbeitetmit DataSets, die mit „Datenbankim Arbeitsspeicher“ gut beschriebensind. (Anmerkung: Der Begriff Data-Set war bereits auf IBM-Großrechnerngebräuchlich. Dort war die Bedeutungeher die einer Library und hat mit dem.NET-Dataset nichts zu tun.)34MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Bild 1 zeigt sehr vereinfacht dieKomponenten der ADO.NET-Architektur.Sie besteht aus dem Datenprovider,der das Werkzeug ist, um das DataSetzu erzeugen, das die von der Anwendungangeforderten Daten enthält.Dem Datenprovider liegt die Ideezugrunde, die Zugriffstechnologie aufderselben Technologie wie die Anwendungzu entwickeln. Dadurch arbeitetdie komplette Anwendung im sogenanntenManagedCode, was Stabilitätund Performance bringt.Der Unterschied zu Treibern wieODBC und OleDb ist, dass die Treiberunabhängig von der Anwendung aufdem Computer installiert werden. Werdendiese Treiber deinstalliert, schlagenZugriffe aus einer Anwendung, diesie verwendet, natürlich fehl.Ein weiterer Nachteil der COM-Welt,des Vorgängers von .NET, ist die Tatsache,dass sie fast 20 Jahre alt und dahernatürlich ein Auslaufmodell ist. WennSie Anwendungen auf ODBC oder denOleDb-Datenprovider IBMDA400 aufsetzen,muss Ihnen klar sein, dass essich um überholte Technologie handelt,die irgendwann nicht mehr unterstütztwerden wird.Bild 2 (aus dem IBM-Redbook) zeigtdie Integrationstechnologie für die i,die von IBM angeboten wird. Sehr gutBild 2: IBM-Integrationstechnologie für die iwird darin der Nutzen des ManagedCode dargestellt.Der Sinn erschließt sich sehrschnell, wenn man bedenkt, dass es janicht nur darum geht, Daten aus einerbestimmten Quelle über eine Abfragean eine Anwendung zu liefern oder siezu aktualisieren. Die Qualität der Integrationzeigt sich im Fehlerfall. Wennetwas nicht wie erwartet funktioniert,sollte man eine aussagekräftige Fehlermeldungbekommen, die natürlich auchvom Provider behandelt werden sollte.Die Qualität einer Architektur beweistsich in den Möglichkeiten, diesie bietet. Die Idealvorstellung der Softwareentwicklungmit .NET ist Plattformunabhängigkeit.Das bedeutet nichtnur, dass der Entwickler seine Anwendungenunabhängig von der Datenbankentwickelt, auf der sie laufen werden,sondern auch, dass die darunterliegendeSchicht die Arbeit übernimmt, dieDatenkommunikation zu steuern.Somit ist klar, was der Nutzen einesProviders ist: Er ist die Datenschnittstelle,die nach sehr klar vorgegebenenRegeln zu funktionieren hat, undnimmt die Rolle eines Vermittlers zwischender Anwendung und der Datenbankein.Ein Treiber wie ODBC oder Ole-Db arbeitet nach eigenen Regeln undmit eigenerTechnologieund benötigtdaher für.NET eineIntegrationskomponente,die Microsoftmit den ProvidernfürOleDb undODBC liefert.Somit ist eineSchicht mehrim Spiel, dieLaufzeit benötigtundFehler produzierenkann, und die früher oder späterabgelöst wird.Arbeit mit dem DataSetEin DataSet ist eine Datenbank im Arbeitsspeicher,die so gut wie alle Möglichkeitenbietet, die man von einerDatenbank erwartet. Ist man es einmalgewohnt, mit DataSets zu arbeiten, somöchte man den ‚Luxus‘ nicht mehrmissen, Daten einfach im Speicher zuhalten und wie auf der Platte bearbeitenzu können. Sofort denkt man anden Speicherverbrauch, der aber zumNutzen von Performance und Qualitätder Anwendung vergleichsweisegering ist.Auf das Thema, wie man mit Data-Sets arbeitet und wie dessen Konzeptedie Architektur von Anwendungen veränderthaben, gehe ich in einem späterenArtikel ein.Zugriff auf SatzebeneNeben den alten, COM-basierten Lösungengibt es eine Integrationskomponentevon ASNA – DataGate/400.Mit dieser Middleware ist es möglich,aus RPG.NET und allen anderen .NET-Sprachen auf Satzebene auf die IBM izuzugreifen und Programme per CALLaufzurufen.Der Sinn von DataGate/400 ist es,die „Artifacts“ der IBM i – die Eigenheiten,die dieses System auszeichnenund die über Jahre unsere Konzepte derSoftwareentwicklung bestimmt haben,in diese neue .NET-Welt zu integrieren.Beispiele sind die Bibliotheksliste,Members, Multiformat-Files, Satzsperren,Parameterübergabe in Form vonDatenstrukturen – intern oder externbeschrieben – Datentypen wie Packedoder Char mit fixer Länge etc.Diese spezielle Middleware kannman als „Verbeugung vor der Vergangenheit“betrachten. Sie hilft, die Arbeitder letzten Jahrzehnte weiterhin zunutzen und ermöglicht einen reibungslosenÜbergang von einer Technologiein die andere. Christian Neissl ó08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN35


TECHNIK & INTEGRATIONEine neue Verbundanwendung erstellenComposite ApplicationsIBM hat in Version 8 des Lotus Notes Clients bzw. des Domino Designers eine neueForm der Anwendungsentwicklung zur Erstellung von Verbundanwendungen integriert.Neben den bereits bekannten Anwendungsentwicklungsbereichen finden wir in denProgrammiervorlagen – den Schablonen – nun also auch Grundgerüste für das Erstelleneiner neuen, leeren Verbundanwendung.Wenn wir eine neue Verbundanwendunganlegen wollen, wählenwir im Lotus Notes Client die MenüoptionDatei p Anwendung p Neu.Damit gelangen wir in eine bekannteAnzeige, über die wir neue Notes-Anwendungen definieren können. DerUnterschied ist, wie eingangs bereitsangesprochen, dass seit Version 8 hiernicht nur Notes-Anwendungen, sondernauch Verbundanwendungen definiertwerden können.Zum Anlegen einer neuen Verbundanwendung(Bild 1) wählen wirdie Option Leere Verbundanwendung,belassen die Voreinstellung für Serverauf Lokal und vergeben der neuen Anwendungeinen sprechenden Namen.Diese Arbeitsschritte können Sienatürlich auch über den Lotus Notes Designerdurchführen, in dem man ebenfallsneue Anwendungen definierenkann. Das Erstellen einer Verbundanwendungist nicht an den Einsatz derSchablone für die Verbundanwendungengebunden, sondern kann mit dengeeigneten Werkzeugen auch individuellfür jede andere Notes-Datenbankdurchgeführt werden.Wir wollen an dieser Stelle keineleere Verbundanwendung generieren.Vielmehr möchte ich Ihnen anhand einespraktischen Beispiels das Erstelleneiner Notes-Datenbank sowie deren Erweiterungzu einer Verbundanwendungdemonstrieren.Nach dem Erstellen einer neuen,leeren Anwendung erscheint dieseim Notes Client ohne weiteren Inhalt(Bild 2). Nun gilt es, dieses Gerüst mitLeben zu füllen. Dazu wählen wir imLotus Notes Client die Menüoption Aktionenp Anwendung bearbeiten (Bild 3).Es dauert nun einen kleinen Moment,während auf dem Notes Client dieVorbereitungen für die weiteren Aktionenausgeführt werden. Der Client liefertdie aktuellen Verarbeitungsschrittein Form einer Statusanzeige. Dort findenwir u. a. auch erste Hinweise aufdie Verbundanwendungen (Bild 4).Die Verbundanwendungen könnenim Lotus Notes Client-Bereich nur dannintegriert bzw. verarbeitet werden,1 Neue Verbundanwendung 2 Leere Anwendung36MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


345Menüoption „Aktionen k Anwendung bearbeiten“Vorbereitung der AnwendungComposite Application Editorwenn der Composite Application Editorzuvor auch installiert wurde!Mit dieser Aktion wechselt die aktiveSitzung nun in den Composite ApplicationEditor, der derzeit außerhalbdes Lotus Notes Clients bzw. der Client-Sitzung als separate Anwendung ausgeführtwird.Schauen wir uns den CompositeApplication Editor an dieser Stellezunächst einmal grob an (Bild 5). DerAufbau lässt die Verwandtschaft zurEclipse-Welt ahnen und ist durchausvergleichbar mit dem Erscheinungsbilddes Domino Designers. Mit diesem ister jedoch nicht zu verwechseln undkann auch nicht etwa als Alternativegenutzt werden!Im Hauptanzeigenbereich in derMitte finden wir den jeweiligen Seiteninhalt.Dieser Inhalt kann individuellüber bestimmte Komponentenpalettenbefüllt werden. Diese vordefiniertenKomponenten finden wir u. a. in derrechten Übersicht Komponentenpalette(Bild 6).Die Komponentenpalette (Bild 7)beinhaltet die verschiedenen Formenvordefinierter Bausteine, die in einerVerbundanwendung genutzt werdenkönnen. Diese Komponenten bestehenzum einen aus Notes-spezifischen Be-6SeiteninhaltMIDRANGE ONLINEMidrange Jobbörseist die Stellenbörse für Firmen, diepersonelle Verstärkung für ihr Teamund IT-Professionals, die eine neueHerausforderung suchen.Ûwww.midrange-jobs.deMidrangeEventAuf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,Firmenveranstaltungen, Messenund Vieles mehrÛwww.midrange-event.deFrage des MonatsIn der Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen desIT‐Markts.Ûwww.midrange.de08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN37


TECHNIK & INTEGRATIONreichen, zum anderen beispielsweiseauch aus Browserfunktionen, die zusammenmit einer Verbundanwendungeingesetzt werden können.Je nach installierten Notes-(Zusatz-)Anwendungenerscheinen inder Komponentenpalette mehr oderweniger Einträge. Ist auf dem Clientneben Notes auch die Symphony-Familieinstalliert, dann befinden sichin der Komponentenpalette auch Komponentenfür das Integrieren dieserOffice-Lösungen in eine Verbundanwendung.Neben diesen vordefinierten Palettenkönnen bei Bedarf auch persönlichePaletten mit neuen, individuellerstellten Komponenten angelegt undgenutzt werden. Doch dazu spätermehr.Der Zugriff auf die Komponentenbereichekann auch über die MenüoptionWerkzeuge p Komponentenpaletteerfolgen (Bild 8). Dort lassen sich dieStandardpaletten nutzen und auch persönlichePaletten definieren.Wie bereits zuvor beschrieben, könnenzusammen mit Lotus Notes-Anwendungenverschiedene Komponentenbereicheeingesetzt werden.Fügen wir nun der Anwendung eineneue Komponente hinzu. Dazu wählenwir die Menüoption Werkzeuge p Komponentenpalettep Komponenten hinzufügenp NSF-Komponenten hinzufügen(Bild 9).Die Standardkomponentenbibliothekvon Notes ist gegen Veränderungengeschützt. Deshalb erscheint eineHinweismeldung, dass Anpassungenan diesem geschützten Bereich nichtzulässig sind (Bild 10).7Komponentenpalette8Menüoption Werkzeuge9NSF-Komponente hinzufügen10Palettenbereich schreibgeschützt38MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Diese Nachricht kann mit einemKlick auf OK ignoriert werden.Damit gelangt man in den Bereichder Definition einer neuen Komponente(Bild 11). Dort können die folgenden Informationenangegeben werden:ó Komponentenname: Der Komponentennameerscheint in den Auflistungenzur Auswahl der Komponenten.ó Komponentenbeschreibung: Hiersollte eine Kurzbeschreibung zur Bedeutungder Komponenten hinterlegtwerden.ó Notes URL: In diesem Parameter werdendie Details zur Lokation der Komponenteangegeben.ó Kategorie: Mit der Zeit wächst dieAnzahl der Komponenten, die in derNotes-Umgebung zum Einsatz kommen.Damit sie schneller gefundenund optimal eingesetzt werden können,lassen sich beliebige Kategoriendefinieren, die zur Strukturierung derdefinierten Komponenten dienen.Bereits bestehende Komponentenlassen sich mit einem Klick auf dieSchaltfläche Durchsuchen lokalisieren.Über die Anzeige Objekt suchen(Bild 12) erhält man Zugriff auf die bereitsbestehenden Komponenten.Die Komponenten werden nach verschiedenenObjektarten unterschieden.Hier wird nach den folgenden Bereichendifferenziert:ó Ansichtó Datenbankó Maskeó Ordneró Rahmengruppeó SeiteErstellen wir also eine erste Verbundkomponentein Form einer Ansicht.Dazu geben wir, wie in Bild 13gezeigt, in der Anzeige Neue NSF-Komponenteden Komponentennamen unddie Bezeichnung ein. Für unser Beispielwollen wir eine Ansicht erstellen undbenennen diese KompAns1. Anschließendklicken wir auf die SchaltflächeDurchsuchen neben dem ParameterNotes-URL.111213Neue Komponente definierenObjekt suchenAnlegen der neuen Komponente08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN39


TECHNIK & INTEGRATIONNach dem Klick auf Durchsuchenwählen wir als Objektart Ansicht undselektieren in dem Feld Anwendungeine Adressdatenbank (names.nsf). ImBereich Ansicht lassen wir uns die inder Datenbank befindlichen Ansichtenanzeigen und selektieren dort den Eintrag$People.Beim Durchsuchen der Anwendungenkann sowohl auf die lokalen NotesClient-Anwendungen als auch auf dieDomino-Anwendungen zugegriffen werden.Wenn die Domino-Anwendungengenutzt werden sollen, muss auf dasOrdnersymbol rechts neben dem FeldAnwendung geklickt werden (Bild 14).In der folgenden Anzeige (Bild 15)kann dann im oberen Bereich der Speicherortder auszuwählenden Datenbankselektiert werden.Nachdem wir die Eingaben (Bild 16)mit einem Klick auf OK bestätigen, gelangenwir wieder zurück in das Definitionsfensterfür die neue Komponente.Dort befindet sich nun im Feld Notes-URL der Verweis auf die Notes-Komponente(Bild 17).Anmerkung: Verbundanwendungenbestehen aus Verweisen auf existierendeAnwendungsbereiche. In diesemBeispiel haben wir einen solchen Verweisauf die Notes-Ansicht definiert.Damit haben wir die Kernangabenfür die Komponente abgeschlossen. Miteinem Klick auf die Schaltfläche OKwird die Komponente nun angelegt underscheint in der Übersicht.Jetzt haben wir eine eigene Komponenteangelegt. Damit diese auch Sinnmacht, muss sie in die Verbundanwendungeingebunden werden. Derzeit istunsere erste Verbundanwendung immernoch leer. Inhalt wird ihr durch dasHinzufügen der Verbundkomponentenverliehen. Dazu markieren wir dieneu erstellte Verbundkomponente ausder Komponentenpalette und ziehensie in den noch leeren Seitenbereich.Das dauert wenige Augenblicke, dannerscheint die Ansicht in der Verbundanwendung.Jörg Zeig óCLICK towww.midrange.deDer vollständige Artikel steht Abonnentenonline zur Verfügung.14Auflistung der Datenbanken15Speicherort auswählen16Objekt suchen17Neue NSF-Komponente40MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


SQL Summer Camp 2011Track 1 Mit SQL arbeitenDüsseldorf, 22./23. August 2011BI-Tools und IBM i• Connectivity– ODBC– JDBC– ADO.Net• Beispiele für Tools– Microsoft Excel– IBM Web-Query• Entwicklungswerkzeuge– STRSQL– System i Navigator– Open Source ToolsMit SQL arbeiten• Einfache Abfragen– Datenselektionen– Sortieren– Gruppierungen– Built-In-Functions– Rechnen und Konvertieren• Komplexe Abfragen– Joins– Unions– Subselects– Common Table Expressions– OLAP-Abfragen– Rekursive AbfragenEinsatz von SQL in BI-Tools• Views als logischer Datamart– SQL-Views erstellen– SQL-Views in Bi-Tools einbinden• Stored Procedures als logischer Datamart– Stored Procedures in Bi-Tools einbindenReferent: Klaus-Peter LuttkusAllen Teilnehmern steht ein Windows PC mit entsprechenderUmgebung und i-Anbindung zur Verfügung.Tagungsort: Waldhotel, Heiligenhaus bei DüsseldorfSQL ist für Praktiker eines der wichtigen Standardwerkzeugefür Abfragen und in der Programmierung. Deshalb haben wirim SQL Summer Camp 2011 einen deutlichen Schwerpunktauf den Einsatz von SQL in der Praxis gelegt.Track 2 SQL – fortgeschrittene TechnikenBI-Tools und IBM i• Connectivity– ODBC– JDBC– ADO.Net• Beispiele für Tools– Microsoft Excel– IBM Web-Query• Entwicklungswerkzeuge– STRSQL– System i Navigator– Open Source ToolsSQL fortgeschrittene Techniken• Mit Stored Procedures arbeiten– Syntax, Parameterübergaben, Resultsets– SQL Procedures– External Procedures• Mit User Defined Functions arbeiten– Scalare Funktionen– Tabellenfunktionen– Abgeleitete Funktionen– Externe FunktionenEinsatz von SQL in BI-Tools• Views als logischer Datamart– SQL-Views erstellen– SQL-Views in Bi-Tools einbinden• Stored Procedures als logischer Datamart– Stored Procedures in Bi-Tools einbindenReferent: Ronald Böhmerjetzt anmelden!Bestellung per Fax +49 8191 70661im Web: www.midrange-academy.comFirmaNameStraßeE-Mail-Adresse1. Teilnehmer Name TrackE-Mail-Adresse1 21 22. Teilnehmer Name TrackTeilnahmegebühren– pro Teilnehmer 1.098,– €– zwei Teilnehmer je 1.048,– €– drei und mehr Teilnehmer je 998,– €Treuebonus 5 %(für Abonnenten von MIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLetter)PLZ, OrtTelefonFaxE-Mail-Adresse1 23. Teilnehmer Name TrackIm Preis ist die Verpflegung tagsüber sowie eineÜbernachtung mit Frühstück und das gemeinsameAbendessen mit Erfahrungs austausch enthalten.Datum1. UnterschriftE-Mail-AdresseITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661ı www.midrange.de ı service@midrange.de


marktübersichtSystemintegratorenSUMMARYIn Zeiten von Best of Breed und heterogenerHardware, externen Speicher, Sicherheitsanforderungenund Hochverfügbarkeit sindsie gefragt: die Systemintegratoren.Foto: IBMKunden erhalten IT-Gesamtlösungen aus einem GussBeratung schafft MehrwertSAP-Neueinführungen stellen IT-Leiter vor komplexe Aufgaben. Sie berühren nahezu alleBereiche – von den Infrastrukturen über die Netzwerke und den Betrieb des Rechenzentrumsbis hin zum IT-Personal. Für den Aufbau einer optimalen IT-Gesamtlösung benötigenIT‐Verantwortliche einen Partner, der einen integrativen Beratungsansatz anbietet.Eine SAP-Implementierung verändertdie über Jahre gewachsenenIT-Infrastrukturen, den IT-Betrieb miteingespielten Abläufen, wie auch die IT-Prozesse. Hinzu kommt, dass bei neuenApplikationen die Anforderungen anderen Verfügbarkeit steigen. IT-Verantwortlichemüssen daher alle von einerSAP-Neuimplementierung betroffenenBereiche auf den Prüfstand stellen:Wie wird die SAP-Einführung meineInfrastrukturen verändern? WelcheProzesse müssen angepasst werden?Lässt sich die gewünschte Verfügbarkeitvon Applikationen und IT-Prozessenmit den bestehenden IT-Strukturenerzielen? Können kritische SAP-Anwendungenbei einem längeren Ausfalloder im K-Fall im definierten Zeitraumwiederhergestellt werden? Wie viel IT-Personal benötigen wir?Die richtigen Antworten auf dieoben gestellten wie auch auf weitereFragen kann IT-Leitern vor allem einIT-Komplettdienstleister liefern, dereinen integrativen Beratungsansatzverfolgt und idealerweise alle Leistungenaus einer Hand erbringt: Das sindbeispielsweise IBM Services, SAP Services,Managed Services und ManagementConsulting.IT-Verantwortliche haben damit inallen Fragen rund um eine SAP-Implementierungnur einen Ansprechpartner.Das sorgt für transparente Informationsflüsse,eine effektive Koordination42MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


weiterer externer Partner und für einstringentes Projektmanagement. Diesonst aufwendige Steuerung verschiedeneran einem SAP-Projekt beteiligterIT-Dienstleister sowie Probleme, dieaus unklaren Zuständigkeiten resultieren,entfallen.Beratung aus derBottom-up-PerspektiveDarüber hinaus liefert der ganzheitlicheBeratungsansatz eine klare undumfassende Sicht auf die mit einerSAP-Einführung verbundenen Änderungenin den IT-Strukturen. Da zudemdas Herangehen an SAP- wie auch anandere IT-Projekte aus einer Bottom-Up-Perspektive erfolgt, lassen sich dieProjekte zügig und damit auch kosteneffizientdurchführen.Am Beginn des Beratungsprozessessteht eine Impact-Analyse. DerenErgebnisse zeigen die Auswirkungeneiner SAP-Einführung sowie die Verbesserungspotenzialein vorhandenenIT-Strukturen auf. So bekommen IT-Leitereine tragfähige Grundlage, um imnächsten Schritt an die Verbesserungder IT-Infrastrukturen zu gehen. Aufden optimal konfigurierten Maschinenwerden schließlich die SAP-Anwendungeninstalliert.infoZu den vier Kernbestandteilen eines integrativenAnsatzes zählen:ó die Bereitstellung qualifizierter Mitarbeiter(Solution-Architekten, Techniker), die dieSprache des IT-Leiters sprechen und sodessen Probleme verstehen und lösenkönnen,ó das Bereitstellen von Informationen undvon Know-how – bei Bedarf mit Hilfe qualifizierterPartner oder in Form projektbezogenerKooperationen,ó das Bereitstellen bewährter Methoden undVerfahren, die auch in Teilprojekten angewendetwerden sowieó das Bereitstellen der geeigneten Hardware,die Konfiguration der Maschinen und dieInstallation der SAP-Software.Der Systemintegrator basycs unterstützt Kunden mit seinem integrativen Ansatz effizient beider Transformation von IT- und Geschäftsprozessen. So erhalten Unternehmen im Ergebniseine leistungsstarke, hochverfügbare und kosteneffiziente IT-Gesamtlösung, die mehr Transparenzund Flexibilität in ihre Geschäftsprozesse bringt.Anhand eines Kundenbeispielslassen sich die Vorzüge des integrativenBeratungsansatzes in der Praxiskonkret aufzeigen. In einem größerenmittelständischen Unternehmenaus der Lebensmittelindustrie warder neue CIO damit konfrontiert, eineSAP-Implementierung durchzuführen,die sein Vorgänger initiiert hatte. Indieser Situation kam die basycs GmbHins Spiel, die im Rahmen des „ManagementConsulting“ vor Projektbeginnfür den IT-Leiter eine Impact-Analysedurchgeführt hatte.Die Analyse zeigte zum einen dieAuswirkungen der SAP-Einführung aufdie IT-Infrastrukturen auf. So ließ sichBedarf an Servern, Betriebssystemenund Storage-Systemen exakt festlegen.Ebenso konnten die Anforderungen andie Verfügbarkeit der Applikationenund an den Rechenzentrumsbetrieb genaudefiniert werden.Zum anderen identifizierte dieAnalyse Schwächen und Kostentreiberin den vorhandenen Infrastrukturenund Netzwerkkomponenten sowiebeim Rechenzentrumsbetrieb. Für dasUnternehmen wäre es mit einer Installationder SAP-Anwendungen aufden bestehenden Infrastrukturen nichtmöglich gewesen, seine Zielsetzungenin puncto Verfügbarkeit zu erreichen.Zugleich hätte man für den Betrieb derneuen SAP-Systemlandschaft auf derbisherigen Infrastruktur eine nicht un-erhebliche Anzahl neuer IT-Mitarbeitereinstellen müssen.Nur noch 5 statt 45 ServerAuf Basis der Impact-Analyse erarbeitetendie Projektpartner gemeinsamein Konzept zur Optimierung der Infrastrukturen,des Netzwerks, des Rechenzentrumssowie der SAP-Implementierung.Zugleich legte man die notwendigenArbeitsschritte fest und führtesie durch. Das Resultat ist eine stabile,leistungsfähige, hochverfügbare undkosteneffiziente IT-Gesamtlösung, diegenau an die Anforderungen des Unternehmensangepasst ist.Im Infrastrukturbereich ließ sichmit Hilfe einer Virtualisierungslösungdie bisher umfangreiche Landschaftvon 45 physischen Servern auf nur nochfünf reduzieren. Durch die Serverkonsolidierungkonnte die Firma den Energieverbrauchfür Strom und Kühlungim Rechenzentrum deutlich verringernund so die laufenden IT-Betriebskostenmessbar senken. Bei Bedarf lassen sichneue virtuelle Server zudem schnellaufbauen und einrichten. Außerdemsind die Server mit einem neuen undebenfalls virtualisierten Storage-Area-Network-System (SAN) verbunden.Matthias Finsterer óbasycs GmbH, Kraichtal-Oberöwisheimwww.basycs.com08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN43


marktübersichtSystemintegratorenAnbieterübersichtColumba Informatik AGTel. +41 71 2886965COMPASS Berater für Datenverarbeitungund Training GmbHTel. +49 2235 9541-0SuS Group GmbHTel. +49 2623 926455-0AJE Consulting GmbH & Co. KGTel. +49 2672 9364-0Arkeia SoftwareTel. +49 30 81302745A.W. Faber-Castell Consulting GmbHTel. +49 911 9965-5100bpi solutions gmbh & co. kgTel. +49 521 9401-0CapgeminiTel. +49 30 88703-0c.a.r.u.s. AGTel. +49 40 51435-0Comarch Software und Beratung AGTel. +49 89 14329-0common solutions GmbHTel. +49 234 5885-0Computacenter AG & Co. oHGTel. +49 2273 597-0Consist Software Solutions GmbHTel. +49 431 3993-500Data Measurement & NetworkTel. +49 7171 9782580CLICK toÜber unsere Online-Datenbankwww.midrange-solution-finder.definden Sie alle Kontaktdaten zu den Unternehmen.Die Produktübersicht enthältumfassende Details zu den Lösungen.Logistik auf sicherer DatenbasisIBM i in der LogistikEin leistungsfähiges Logistikunternehmen zeichnet sichdurch die optimale Nutzung der Verkehrsnetze und einehochmoderne Informationstechnologie aus. Ascherl & Co.setzt auf die Hilfe von Comarch-IT-Infrastruktur IBM.Die 1946 von Wilhelm Ascherl gegründeteAscherl Transport-Gesellschaftmit der Unternehmenszentralein München, ist heute ein hochmodernesund erfolgreiches Logistikunternehmenmit mehr als 600 Mitarbeitern.Auch beim schonenden Umgang mitder Umwelt setzt Ascherl Maßstäbe,wie etwa der Papierreduzierung durchbeleglose Speditionsabwicklung undmoderne Archivierungssysteme.Erfolgsfaktor IT-KompetenzMehr als 1,5 Mio. Sendungen werdenim Bereich der flächendeckendenStückgut- und Systemverkehre fürDistribution und Beschaffung in denAscherl-Häusern pro Jahr abgewickelt.Auch in der Lager- und Kontraktlogistikoder im Bereich der globalen Seefrachtaktivitätenwerden professionelleLösungen nach dem Leitsatz „Logistik,die ihren Namen verdient!“ angeboten.Die Nutzung hochmoderner Informationstechnologieist ein entscheidenderErfolgsfaktor. Von der durchgehendenBarcode-Scannung auf Packstückebene,über die Internet-Sendungsverfolgung,bis hin zu den verschiedenen Möglichkeitender Auftragsübermittlung – dieKunden profitieren von der IT-Kompetenzdes Logistikunternehmens. Durchmaßgeschneiderte Systeme vereinfachtAscherl das Tagesgeschäft seiner Auftraggeber,da präzise und transparenteAbläufe auch die Liefer-/Service- undAuskunftsqualität auf Kundenseitesteigern.Im Zuge der kontinuierlichen Aktualisierungauf neue Technologien setztAscherl auf die neuesten IBM TechnologienSystem i mit angebundenenredun danten Storage-Systemen.„Ohne die richtigen Daten erreichtkeine Sendung ihr Ziel“, erklärt IT-LeiterMartin Zelinski. „Effiziente Logistiksetzt heute IT-Systeme voraus, die alleProzesse schnell und sicher unterstützen.Dabei kommt der permanentenVerfügbarkeit der Daten höchste Bedeutungzu.“IBM i und StorageKürzlich wurde eine Lösung zur bestmöglichenDatensicherheit durch Redundanzder Datenspeicher realisiert.Die Datenhaltung, die früher in einemeinzelnen Server untergebracht war,wurde auf zwei gespiegelte IBM DS Storage-Systemein zwei physisch getrenntenRechenzentren verteilt. Sämtlichegeschäftskritischen Daten auf Systemi werden auf den beiden Storage-Systemengespiegelt, so dass ein eventuellerAusfall einer Seite keinen Datenverlustbedeutet und einen schnellen Wiederanlaufermöglicht.Mit dieser Lösung verfügt Ascherlüber eine zukunftssichere und ausbaufähigeIT-Landschaft, die den Anforderungeneines modernen Logistikdienstleistersvoll entspricht.óComarch AG, Dresdenwww.comarch.de44MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


marktübersichtSystemintegratorenAnbieterübersichtDECOIT GmbHTel. +49 421 596064-0FRITZ & MACZIOL GmbHTel. +49 731 1551-0GSE GräbertTel. +49 30 896903-33IBM Deutschland GmbHTel. +49 7034 150ITpoint Systems AGTel. +41 41 798-8080Konsolidierung von IBM i und WindowsSAP-IntegrationDie Futaba Corporation ist weltweit Marktführer bei VacuumFluorescent Displays (VFD) für die Automobil industrie.Das europäische Head Office ist verant wortlich für Design,Qualitätssicherung, Verkauf und Marketing in EMEA.Ivellio-Vellin prof. IT-Lösungen eUTel. +43 1 5875770K&P ComputerTel. +49 611 4479-0NCT GmbHTel. +49 6147 913-0PROFI Engineering Systems AGTel. +49 6151 8290-0Proratio Systeme und Beratung GmbHTel. +49 6131 95800-0Rausch Netzwerktechnik GmbHTel. +49 7243 5929-0SanData EDV Systemhaus GmbHTel. +49 911 9523-0Synology GmbHTel. +49 211 54039785Talk & Vision GmbHTel. +49 6151 1370-0Technogroup IT-Service GmbHTel. +49 6146 8388-0UBL Informations SystemeTel. +49 6102 3033UBR UnternehmensberatungTel. +49 228 98352-0Wilsch IT-Services GmbHTel. +49 89 64169-0WS-DatenserviceTel. +49 7334 92198-0Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.600 Produkte von über 1.200Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.deVFD-Module finden umfangreicheVerwendung als Display-Geräte fürPOS-Systeme und andere Mess‐, Kommunikations-und Peripheriegeräte.Futabas Erfahrungen in der Radiofrequenztechnologieführten zur Entwicklungeiner vollständigen Reihe von Wireless-Produktenfür den industriellenund kommerziellen Einsatz.Den auslaufenden Leasingvertragfür die eingesetzte iSeries 520 nahmdie Futaba (Europe) GmbH zum Anlass,eine umfassendeBestandsaufnahmederIT-Landschaftdurchzuführen.Dabei kamenHauptspeicher und Plattenplatz ebensoauf den Prüfstand wie ein Backup desPC-Netzwerks über iXS, eine Konsolidierungder Windows-Server und eintechnisches Upgrade auf SAP ERP 6.0.Mit dem Abschluss des neuen Leasingvertragssollte ein IBM i-Rechnermit ausreichender Kapazität für dasgeplante SAP-Upgrade auf ERP 6.0 unddie Inbetriebnahme des SAP SolutionManagers eingesetzt werden. Eine Optionzur Virtualisierung der PC-Serverbehielt sich das Unternehmen vor.Weitere Punkte auf der Maßnahmenlistewaren die flexible Zuordnung derFestplattenkapazitäten im Windows-Netzwerk sowie das Backup für Serverund Windows-Netzwerk. Auch dieWartung sollte für alle Komponenteneingeschlossen sein. Gemäß diesenAnforderungen realisierte Fritz & Maczioldie Konsolidierung von IBM i undWindows-Workload auf eine einzigeInfrastruktur. Im Einsatz ist ein BladeCenter mit Power- und x86-Bladessowie IBM Storage DS3200 und LTO4SAS Tape Backup-Systemen. Dabeiübernahm Fritz & Macziol sowohl dieInstallation der Infrastruktur als auchdie SAP-Umzüge.Seit März 2010 im Produktivbetrieb,verfügt Futaba (Europe) GmbHnun über einIT-Umfeld, dasnicht nur eineerhebliche VerbesserungderPerformanceaufweist, sondern auch ausreichendKapazitäten für die Modernisierungvon SAP-Anwendungen bietet. Zudembesteht die Möglichkeit zur physischenKonsolidierung einzelner Serversysteme,wie z. B. von IBM Power- und x86-Technologie.KundennutzenTechnologische Vorteile wie Flexibili-tät beim Storage und physische Konsolidierungvon ServernDeutliche KosteneinsparungenEinfachere Gewährleistung der Ver-fügbarkeit von Anwendungen óóóóFritz & Macziol, Ulmwww.fum.de46MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Die Rolle von Power i in der IT – Rück- und Ausblick eines FansTorwart, Libero, Sturmspitze?Es ist schon einige Jahre her, da wurde ich des Öfteren mitleidig belächelt, wennich Fragen nach meinem Tun damit beantwortete, AS/400-Kunden zu betreuen.„Ja gibt’s die denn noch?“ war die häufigste Reaktion. Gemeint waren nicht Kunden,sondern natürlich Systeme AS/400.Klar gibt es sie, unvermindert abernicht unverändert und auch nichtweniger oft, statistisch gesehen sogarhäufiger. Zugegebenermaßen kamendie Fragen nicht von AS/400-Kennern,sondern von windowsverliebten „Nichtwissenden“.Stand es – also das AS/400-oder Power i-System, die Begrifflichkeitist dank Big Blue historisch doch etwasverworren … – früher als wahrhaftgraue Eminenz in der Ecke, oft untereinem Tisch, so tut es heute in modernenRechenzentren nach wie vor überwiegenddas eine: Laufen, Laufen, Laufenoder in Power 7-Worten: Sprinten,Sprinten, Sprinten. Überwiegend heißt:rund um die Uhr, Tag für Tag, Nacht fürNacht! Zum Glück ist das System nichtan die Gewerkschaft gebunden, dennda gäbe es bald Ärger.Läuft es einmal nicht so rund, wirdklar, dass Begriffe wie Hochverfügbarkeit,Notfallkonzept und Desaster Recoveryeben nicht nur dem Umsatz, sondernüberwiegend der Kundenrisikominimierungdienen. Schon so manchemist bei so einem Fall klar geworden, dassTeiletauschen nicht Wartung ist und erhat schmerzhaft den Weg zurück zumIBM-Service gefunden.Weltweit bester Service, ein hohesZiel und täglich und tausendfach bewiesen…Richtig gemacht, sicher und fit; zugegeben,die Betonung liegt auf „richtiggemacht“. Sicher wird das Systemnicht von selber und auch für die Fitnessmuss was getan werden. Die Skillsvon früher sind da zwar hilfreich, reichenaber schon lange nicht mehr aus.Zu wissen, wie ein OS/400 oder eineAS/400 tickt, war früher. Heute benötigtes AIX-Skills, Storage-Skills und natürlichimmer noch IBM i-Skills sowiediverse andere Skills aus umliegendenIT-Fraktionen, um bei der Installationletztendlich einen sicheren und hochverfügbarenersten grünen (oft verpönten)Anmeldebildschirm zu sehen.Innerbetrieblicher Hemdentausch istangesagt und zwar in diesem Fall vordem Spiel und nicht danach. GemeinsameTeams sind gefragt und nicht „ihrvom System, wir vom Netzwerk“. Dagibt es allerdings noch viel zu tun, dieHardware hat uns längst überholt, istzu einem Power-System verschmolzen.Weg mit PDM, SDA und SEUAufgabe der Programmierer ist es, dieWerkzeuge PDM, SDA und SEU durchmindestens RDP Rational Developerfor Power zu ersetzen. Der Dank gilthier doch den Software-Partnern, dieder IBM Developer Roadmap für i mitihren Werkzeugen und modernen AnwendungenLeben eingehaucht haben.Denn, Hand aufs Herz, ist die Anwendungnicht der wirklich (fast) einzigeGrund für stattgefundene Systemablösungen?Das ist schade! Denn wasnützt es, die beste IT-System-Plattformder Welt zu benutzen wenn die gutealte Anwendung zwar von Release zuRelease weiterläuft (hier weiß man janicht wirklich, ob das ein Fluch oderein Segen ist), aber dem Business nichtgerecht wird? Das ist doch wie Warmlaufenund dann nicht spielen, wie Fahrenmit angezogener Handbremse.Teuer?Dabei ist es doch längst aus der Weltgeschafft, das alte Vorurteil mit derteuren AS/400, die nicht ins Netzwerkpasst. Kaum ein System hat so viele individuellebezahlbare Ansätze für guteIT-Konzepte, so viele Schnittstellen fürdie Integration in heterogene Welten,so viel Spielraum für virtualisierte Umgebungen,konsolidiert auf einer einzigenHardware. Es waren doch nicht Microsoftoder gar VMWare, die die Virtualisierungerfunden haben, nur weilsie heute in aller Munde sind. Innovationenam laufenden Band, da blieb undbleibt zum Verschnaufen wenig Zeit.So ist und bleibt die Rolle eines Poweri-Systems die, die sie immer war: Daszumeist wichtigste Zahnrad in einemrund um die Uhr rennenden, komplexen,ineinander verzahnten Räderwerkvoller IT zu sein. Am ehesten also danndoch vielleicht der Libero ohne wirklichenGegenspieler. Freuen wir uns aufdas, was da noch kommen wird.Wolfgang Greulich óWS Datenservice, Deggingenwww.ws-datenservice.de08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN47


marktübersichtSystemintegratorenSystemintegratoren verknüpfen On- und Off-PremiseNeue Chancen in der CloudCloud Computing ist auf dem Weg vom Hype zur Realität. Großunternehmen verlagernstufen weise ihre Haus-IT in die Wolke. Zum Start fassen sie die unternehmenseigene ITzusammen und stellen auf Services von virtualisierten Systemen zur Private Cloud um.Das Ergebnis sind Mischformen:Frühe Pioniere waren Google-Docsund die KundenbetreuungsanwendungSalesforce, die gerne mal im Alleinganggenutzt wurden, oder aber auch dieDienste der Dropbox oder die Server-Kapazitäten von Amazon. Inzwischengibt es alle möglichen Angebote aus derCloud und die entsprechende Nachfrage.Oftmals werden diese Mischformen„Hybrid Clouds“ genannt. Davon kannman aber erst dann wirklich sprechen,wenn Private und Public Cloud miteinanderintegriert sind, und nicht das alteSilo einfach in neuen Formen wiederabgebildet wird.Das schafft allerdings ein Problem:Wie kommen die Daten von einemOn-Premise-Programm in eine Cloud-Anwendung und umgekehrt? IT-Veteranenerinnern sich an Zeiten, in denenMainframe- neben DOS-Programmenauf den PCs liefen. So rigoros voneinandergetrennt, dass etliche Datensätzezweimal und öfter eingegeben werdenmussten. Inzwischen macht es Copyand-pasteeinfacher, verursacht aberimmer noch so viel Arbeitsaufwand,dass der Kostenvorteil der Cloud dahinschmilzt.Denn „Cloud“ bietet ja eigentlicheine vollständige Automatisierungvom Backend bis zur Bereitstellungvon Anwendungen – wartungsfrei,simpel und browserbasiert. Das kannalso nicht die Lösung sein. Beim Verschmelzenvon On-Premise und Off-Premise-Anwendungen müssen v. a.Aspekte wie Compliance und Transparenzunbedingt berücksichtigt werden:Wer hat welche Server gebucht? Werlagert welche Daten wohin aus? Wiesieht es mit den Berechtigungen, mitder Kostenkontrolle und nicht zuletztmit der Transparenz aus? Kurz gesagt:Die Interdependenzen, die in einer gutintegrierten On-Premise-IT schon beträchtlichsind, steigen mit dem CloudComputing noch einmal.Foto: IBMHier tut sich ein neues Arbeitsgebietfür einen Teil der IT-Branche auf,der besonders viele Arbeitsplätze stellt:die Systemintegratoren. Ihr Arbeitsfeldist künftig nicht mehr von den Grenzeneiner Firma definiert, sondern gewinnteine neue Dimension. Systemintegrationder Zukunft bedeutet Zusammenführungvon interner und externer IT. Mitihrem Know-how migrieren die Expertenihre Kunden je nach Bedarf in diePrivate, Public oder Hybrid Cloud undhelfen dabei, die bestehende Hard- undSoftwareinfrastruktur so zu integrieren,dass möglichst wenig Reibungsverlusteentstehen. Will heißen: Die Systemintegratorensind diejenigen, die sich tief indie IT-Infrastruktur eines Unternehmenhineindenken können, sie wissen, welcheRädchen zu drehen sind und wieeine Lösung optimal in ein bestehendesEcoystem eingebunden werden kann.Schließlich wollen die Kunden mitCloud Computing Kosten sparen unddie Effizienz erhöhen – und dafür nichterstmal alle bestehenden Systeme entfernenmüssen. Die Nachfrage ist heuteschon riesig: Der Paradigmenwechselist bereits in vollem Gange, denn welcherAnwender möchte langfristig unterschiedlicheClouds für unterschiedlicheTätigkeiten nutzen? Ziel ist die einekombinierte Cloud, integriert durchclevere IT-Lösungen und das Know-howder Systemintegratoren.Hilarius Dreßen óvisionapp AG, Eschbornwww.visionapp.com48MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Smarte Technologien für den BusinesseinsatzIBM Cloud-TechnologienIBM baut sein Smart Cloud Portfolio mit neuen Enterprise Cloud-Technologien sowie mitServices für private, öffentliche und hybride Cloud-Angebote aus. Damit können Firmenunternehmenskritische Prozesse einfacher in Cloud basierte IT-Umgebungen verlagern.IBM SmartCloud Services umfassenHardware, Software, Services undBest Practices, die den Übergang vomEntwicklungs- und Testbetrieb hin zumtäglichen Einsatz von Cloud Computingin Unternehmen beschleunigen. Unternehmenkönnen damit Kosten sparen,flexibler auf veränderte Anforderungenreagieren und innovativer sein.Anpassbare hybride CloudsDie neuen IBM SmartCloud Serviceswerden es Unternehmenskunden erst-malig ermöglichen, die Eigenschaftenvon privaten, öffentlichen oder hybridenClouds den eigenen Ansprüchenexakt anzupassen.ParameterJe nach Anforderungen, die von einfachenNetz-Infrastrukturen oder vonkomplexen Unternehmens-Prozessenausgehen können, lässt sich die Smart-Cloud anhand folgender Parameterindividualisieren: Sicherheitsaspekte,Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit,unterschiedliche Technologie-Plattformen,Unterstützung bei ManagementSupport (Verwaltung), Bezahlung undAbrechnung.IBM bietet als einziges Unternehmenalle Cloud-Schlüsseltechnologien,fundiertes Prozesswissen, eine großeBandbreite an Cloud-Lösungen und einNetzwerk weltweiter Delivery-Zentrenaus einer Hand an.óIBM Deutschland GmbH, Ehningenwww.ibm.deService 08/2011inserentenaruba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21www.aruba-informatik.deColumba Informatik . . . . . . . . . . . . . 44www.columba.chCompass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44www.compass.deCRM-expo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23www.crm-expo.comDataborough . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52www.databorough.comEPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11www.eposgmbh.comHelp/Systems . . . . . . . . . . . . . . . . . 2www.helpsystemsintl.comIT&Business . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29www.itandbusiness.deitelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27www.itelligence.deITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . 13, 31, 41www.midrange.dePKS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45www.pks.deRittal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19www.rittal.deRoha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Banderolewww.roha.atSuS Group . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44www.sus-group.deToolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51www.toolmaker.deWilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25www.wilsch.deWS Datenservice . . . . . . . . . . . . . . 45www.ws-datenservice.deZukunft Personal . . . . . . . . . . . . . . . 7www.zukunft-personal.deautorenStephan De Maria . . . . . . . . . . . . . . 20stephan.demaria@pr-x.deHilarius Dreßen . . . . . . . . . . . . . . . 48info@visionapp.deMatthias Finsterer . . . . . . . . . . . . . 42info@basycs.comWolfgang Greulich . . . . . . . . . . . . . 47w.greulich@ws-datenservice.deSwantje Hagena . . . . . . . . . . . . . . . . 22swantje.hagena@lewispr.comMichael Hoos . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28domains@symantec.comLilian Lehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30lehr@agentur-borgmeier.deChristian Neissl . . . . . . . . . . . . . . . 34christian@neissl.netChristian Otten . . . . . . . . . . . . . . . . 18info@comarch.deOliver Pannenbäcker . . . . . . . . . . . 32oliver.pannenbaecker@retarus.deThomas Rogler . . . . . . . . . . . . . . . . . 21info@de.lawson.comTim Stadelmann . . . . . . . . . . . . . . . . 26de-info@atosorigin.deMichael Straub . . . . . . . . . . . . . . . . . 33info@tds.fujitsu.comDr. Moritz Weiten . . . . . . . . . . . . . . . 16info@seeburger.degenannte firmenAtos Origin GmbH . . . . . . . . . . . . . . 26www.de.atosorigin.comAvenum Technologie GmbH . . . . . . . 27www.avenum.combasycs GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42www.basycs.comComarch AG . . . . . . . . . . . . . . . . 18, 44www.comarch.decormeta ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20www.cormeta.deCrossgate AG . . . . . . . . . . . . . . . . . 23www.crossgate.comDataborough Ltd. . . . . . . . . . . . . . . . 14www.databorough.comFritz & Macziol GmbH . . . . . . . . . 24, 46www.fum.deIBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . 49www.ibm.deInfo AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24www.info-ag.deLawson Software GmbH . . . . . . . . . 21www.lawson.comORACLE B.V. & Co. KG . . . . . . . . . . . . 7www.oracle.dePROFI Engineering Systems AG . . . . 30www.profi-ag.deRaz-Lee Security GmbH . . . . . . . . . 12www.razlee.deretarus GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . 32www.retarus.comSaperion AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22www.saperion.comSeeburger AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16www.seeburger.deSymantec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 28www.symantec.comTDS AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33www.tds.devisionapp AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48www.visionapp.comWS Datenservice . . . . . . . . . . . . . . 47www.ws-datenservice.de08/2011 · MIDRANGE MAGAZIN49


SERVICEGLOSSEVORSCHAUUrlaub oh weh!Früher war Urlaub Urlaub. Kein Handy bimmelte und kein SMSsurrte. DSL und Internet waren noch nicht erfunden. Notebooksgab’s keine. Man war unerreichbar und widmete sich ungehemmtseiner Erholung. Doch mit der Zeit entwickelte sich mit den TechnikgenerationenPiepser am Hosengürtel und Schlepptops am Henkeldas Gefühl der zunehmenden Unentbehrlichkeit. Heute im Zeitaltervon E‐Mail, Instant Messaging, VoIP, Smartphone und Facebook istdie Mitarbeit im Urlaub Gang und Gäbe geworden. Mit dem schickenallzeit bereiten Notebookbefindet sich ja das Büroquasi im Handgepäck. Wasliegt da näher, als auch imUrlaub mächtig in die Tastenzu hauen. Mit mobilenDevices ausgestattet zu sein,ist heute ja auch ein zusätzlichmotivierendes Statuskennzeichen.Nicht zuletztdeshalb gibt’s wohl auch denTrend zu Bring Your OwnDevice. Damit fühlen sichauch die sonst Minderprivilegiertendem erlauchten Kreis der mobilen und vermeintlich unentbehrlichenMitarbeiter angehörig. Und Unternehmen unterstützendas auch. Mobile Mitarbeit expandiert ja schließlich die Arbeitszeit.Natürlich kostenlos. Denn in den wenigsten Fällen werden die Arbeitszeitaufwändevon Mitarbeitern, die unbeauftragt mobil nachFeierabend oder im Urlaub geleistet werden, wirklich vergütet. DieLohnart „Bonus“ in den einschlägigen Payroll-Anwendungen wirddann auch großräumig umkurvt. Aber egal wie: Wohl dem, der sichden Verlockungen dieser permanenten Präsenz entziehen kann.Denn nur dann kann Urlaub wirklich Urlaub sein. kdj óFoto: IBMMIDRANGE MAGAZIN 09/2011erscheint am 23. 8. 2011SCHWERPUNKTOberflächenkonzepteViele i-Anwender, gerade in den Fachabteilungen,wünschen sich modernere Bedienoberflächen.Inzwischen gibt es eineReihe von Technologien, Produkte undMethoden dafür. Mit welchen StrategienSie sich vornehmlich beschäftigen sollten,klärt der Schwerpunkt.SystemmanagementHier spielen IBM Power Systeme traditionellall ihre Trümpfe aus. Die Systemesind von Haus aus hoch verfügbar, sicherund managen sich fast von alleine.Glaubt man. Lesen Sie, wo die Grenzensind und welche Tools helfen.MARKTÜBERSICHTPayroll, Urlaub, ReisekostenDas sind zwar Basisfunktionen. Trotzdemgreifen wir das Thema auf, weil dieDifferenzierung im Detail liegt.IMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26E-Mail redaktion@midrange.deKlaus-Dieter Jägle (kdj) (V.i.S.d.P.),Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),Klaus-Peter Luttkus (KPL),Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNGBrigitte Wildmann, Telefon +49 8191 9649-24E-Mail brigitte.wildmann@midrange.deANZEIGEN/MEDIABERATUNGMichaela Koller, Telefon +49 8191 9649-34E-Mail michaela.koller@midrange.deBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2011Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenen Gebrauchzur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden, dass diebeschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnungfrei von gewerblichen Schutzrechten ist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661E-Mail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.50MIDRANGE MAGAZIN · 08/2011


Altsysteme neu überdenkenDesigns extrahiereneinschließlich Tools für dieExtraktion von Geschäftsprozessregelnund Datenmodellen.Komplexität vereinfachenmit der Analyse von Komplexitätund Kennzahlen und systemweiterFelderweiterung.Wissen gemeinsamnutzenmit unserer vollständigen Systemdokumentationund unserenServices und Produkten.Designs wiederverwendenNeuentwurf als:ModelViewController SOA alsJava/Silverlight/RPGLE-FreeWie können wir die bewährtenGeschäftsprozessregeln unddas bewährte Design wiederverwenden und die modernenTechnologien wirksam einsetzen?Seit 25 Jahren entwickeln wir bei Databorough Technologien und Services, umUnternehmen bei der Extraktion und der Wiederverwendung ihrer Altsystemeund Entwicklungen zu unterstützen.X-Analysis V9.2 besser als je zuvor fürRPG, COBOL, & SYNON/CA 2EKostenlose Handbücher, Whitepapers, unser IBM Redbookund Testanwendungen finden Sie unter:www.databorough.com/rethinkVerwenden Sie X-Analysis auf Ihrem System für 30 Tage KOSTENLOSwww.databorough.cominfo@databorough.comNordamerika: 705.458.8672Weltweit: 44 1932 848564

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