Brandenburgisches Ärzteblatt 3/1996 - qs- nrw

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Brandenburgisches Ärzteblatt 3/1996 - qs- nrw

INHALTKAMMERINFORMATIONENÄRZTESCHAFT DES LANDES BRANDENBURG HAT GEWÄHLT 82BERICHT 17. KAMMERVERSAMMLUNG 83BESCHÄFTIGUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR WEITERBILDUNGSASSISTENTEN IN GB 86RICHTLINIE ÜBER DIE GEWÄHRUNG VON ZUWENDUNGEN ZUR FÖRDERUNGDER FACHARZTWEITERBILDUNG ALLGEMEINMEDIZIN 86ERFOLGREICH ABGESCHLOSSENE WEITERBILDUNG 87DAUERTHEMA ARZTRENTEN: ANTWORT DES BM FÜR AREIT UND SOZIALORDNUNG 88HAUSHALTSABSCHLUß 1995 90PRÜFUNGSTERMINE ARZTHELFERINNEN-AUSBILDUNG FRÜHJAHR/SOMMER 1996 90ARZT UND RECHTKRANKENBEHANDLUNG VON PRIVATPATIENTEN/BEIHILFEBERECHTIGTEN 91WARNUNG VOR VERMITTLUNG VON BESTATTUNGSUNTERNEHMEN 92WEITERBILDUNGANGEBOT DES INSTITUTS FÜR VERHALTENSTHERAPIE 93Das Thema: Mammaerkrankungen - Diagnostik, Therapie und Nachsorge94FORTSCHRITTE IN DER DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG DES MAMMAKARZINOMS 95MAMMA-REDUKTIONSPLASTIK 102ERFAHRUNGEN MIT DER MAMMACHIRURGIE AM CTK COTTBUS 114FORTBILDUNGVERANSTALTUNGEN VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 1996 10330. MONTECATINI KONGRESS 1996 108115KONGRESSBERICHTEAKTUELL/MITTEILUNGEN AUS GESELLSCHAFTEN UND VERBÄNDENMASGF INFORMIERT: GESUNDHEIT VON MUTTER UND KIND 116HEPATITIS B-SCHUTZIMPFUNG FÜR SÄUGLINGE UND JUGENDLICHE 116MITTEILUNGEN DES LANDESGESUNDHEITSAMTES IM LASV 117118KVBB INFORMIERTLESERBRIEFEZUR PERSON/WIR GRATULIERENHEINZ RADZUWEIT - 65 JAHRE 121TAGUNGEN UND KONGRESSEKALENDARIUM119122125Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang81


KammerinformationenÄrzteschaft des LandesBrandenburg hat ihreKammerdelegierten gewähltDer Wahlleiter gibt das vorläufigeWahlergebnis bekannt.Von 7403 wahlberechtigten Kammermitgliedernhaben sich 4352 an derWahl beteiligt. Das sind 58,79%.4265 Stimmen waren gültig.Gewählt sind folgende Bewerber (inder Reihenfolge der Wahlvorschläge):Nr. Name StimmenListenzugehörigkeit1. Liebenow, Christian 1952. Kirchner, Roger 5383. Kinze, Wolfram 934. Kothe, Ingrid 725. Böhm, Erwin1)6. Güthoff, Wolfgang1)7. Ziemke, Elke1)8. Fürstenberg, Martin1)9. Giesecke, Frank1)10. Ortloff, Ralph 4011. Boese, Kerstin2)12. Hoppe, Peter2)13. Zickler, Rolf2)14. Federlein, Friedhart 12515. Andree, Rainer 11016. Riemer, Ulrich 5717. Strebelow, Wilfried3)18. Zahradka, Wolfgang3)19. Klawitter, Christina3)20. Köhler, Elke4)21. Strobach, Peter4)22. Müller, Horst4)23. Pohle, Hanjo4)24. Wolf, Christine4)25. Kropius, Lothar4)26. Hanisch, Rainer4)27. Findeis, Bernd4)28. Düren, Marianne4)29. Gutschlag, Helga4)30. Weinmann, Ilona4)31. Ulrich, Klaus5)32. Banusch, Wilfried5)33. Mereck, Hannelore5)34. Uhlich, Ralf-Peter5)35. Thamke, Hartmut5)36. Kirsch, Michael5)37. Groß, Dietmar6)38. Fischer, Renate6)39. Freier, Klaus 9140. Demmig, Anita 4341. Joseph, Frank-Detlef 5742. Münchow, Rüdiger 5043. Sykura, Bernd 7944. Obst, Marianne 6845. Wolter, Udo7)46. Klavehn, Jens-Uwe7)47. Kalz, Manfred7)48. Schuster, Renate7)49. Wegwerth, Detlef7)50. Richter, Helmut7)51. Kamke, Wolfram7)52. Kruse, Hubertus7)53. Fischer, Jürgen7)54. Brosch, Thomas7)55. Hinkel, Michael7)56. Engel, Joachim-Michael7)57. Bender, Christian7)58. Schröder, Ingrid7)59. Franz, Gerhard-Michael7)60. Boellert, Christian7)61. Ebert, Anna-Katharina7)62. Fetzer, Ralf-Peter7)63. Klumpp, Christoph7)64. Prahtel, Hartmut7)65. Schache, Sylvia7)66. Wustmann, Ludwig7)67. Zynda, Barbara7)68. Würtemberger, Gebhard7)69. Koch, Monika7)70. Truhn, Frank-Olaf 5371. Schult, Burkhard 3972. Croux, Rüdiger8)73. Bethke, Klaus8)74. Ellsäßer, Gabriele8)Fazit: Der Kammerversammlung der 3.Legislaturperiode gehören bis zur Neuwahlim Jahr 2000 74 Delegierte an.Die gewählten Ärztinnen und Ärztewurden schriftlich benachrichtigt undhaben 10 Tage Zeit, sich zu entscheiden,ob sie die Wahl annehmen.Die konstituierende Sitzung mit Wahlvon Vorstand und Präsident der Landesärztekammerist am 20. April 1996im Hotel Mercure in Potsdam.Bei den eingereichten Listenvorschlägenergab sich folgende Stimm- und Sitzverteilung1)Preussen 95 229 St. 5 Sitze2)Verband der Gesundheitszentren126 St. 3 Sitze3)Niedergel. Ärzte des AltkreisesNeuruppin 151 St. 3 Sitze4)Hartmannbund 448 St. 11 Sitze5)Kassenärztliche VereinigungBrandenburg 272 St. 6 Sitze6)Arbeits- und Betriebsmediziner des LandesBrandenburg 85 St. 2 Sitze7)Marburger Bund 999 St. 25 Sitze8)Verband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstesdes Landes Brandenburge.V. 135 St. 3 Sitze82 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Kammerinformationen17. und letzte Kammerversammlungder 2. Legislaturperiode am 27. Januar 1996Es ist die letzte Kammerversammlung vor denNeuwahlen. Trotz Neuschnee in weiten TeilenBrandenburgs und Mammutprogramm, dasnach 18.00 Uhr endet, ist die überwiegendeZahl der Delegierten angereist.Die einzigeAnfrage an den Vorstandbefaßt sich mit der Überprüfung ehrenamtlicherKammermitglieder durch die Gauck-Behörde. Erneut erläutert der Präsident, daßdies nur auf Einzelantrag der Betroffenenmöglich ist.Es wird empfohlen, daß sich alle neugewähltenKammerdelegierten schriftlich verpflichten,eine Überprüfung zu beantragen.Im Bericht des Vorstandesgeht der Präsident auf den Entwurf zur Weiterentwicklungder Strukturreform in der GesetzlichenKrankenversicherung vom 8. Januar1996 ein, in dem unter anderem folgendesvorgesehen ist:- die Möglichkeit der Kostenerstattung in derambulanten medizinischen Versorgunggemäß EBM,- Fortschreibung der Zuzahlungen zur stationärenBehandlung, zur Inanspruchnahmevon Kuren und bei der Verschreibungvon Medikamenten,- die Möglichkeit der Beitragsrückerstattungfür gesetzlich Krankenversicherte in Höhevon 1/12 Jahresbeitrag bei Nichtinanspruchnahmemedizinischer Leistungen,- die Förderung von Modellvorhaben mit Leistungserbringern,- der Ausschluß der Kassenärztlichen Vereinigungvon der Sicherstellung des Rettungsdienstes.In der GOÄ-Novelle 1996 sollen unmittelbaram Patienten erbrachte Leistungen des Arztesneu bewertet werden. Es ist damit zu rechnen,daß ab 1. März 1996 die Vergütung 85 von100 beträgt.Zur EBM-Reform informiert der Präsident,daß die Proteste fortgesetzt werden und dieKBV gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenversicherungenzum 1. Juli weitere Reformschritteerarbeiten.Anz Euromed 96Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang83


KammerinformationenErfolgreich waren die Klagen gegen die ICD-10. Gemäß Vereinbarung zwischen demBundesbeauftragten für Datenschutz und demBundesgesundheitsministerium wird sie erstam 1. Januar 1998 verbindlich eingeführt.KBV, Krankenhäuser und Krankenkassen habendie Absicht, sie mit dem Ziel einer besserenAnwendbarkeit zu überarbeiten.Dank an DelegierteMit Blick auf die bevorstehende Kammerwahldankt Präsident Dr. Kirchner den gewähltenDelegierten für die Arbeit in der 2. Legislaturperiode,ganz besonders denen, die nichtwieder kandidieren und deshalb zum letztenMal an der Kammerversammlung teilnehmen.Wahl der Delegierten zum 99. DeutschenÄrztetagGewählt werden:Herr Dr. Wolter, NeuruppinFrau E. Köhler, JüterbogFrau Dr. Gutschlag, PotsdamHerr Dr. Kirchner, CottbusHerr Dr. Pohle, RathenowHerr Dr. Kinze, Lübben.Als Nachfolgekandidaten:Herr Dr. Liebenow, BelzigHerr Dr. Kalz, NeuruppinGesundheitsversorgungund Krankenversicherung 2000Auf der Basis des vom Sachverständigenratfür die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesenunter seinem Vorsitz erarbeiteten Gutachtensreferiert Professor Henke zur Notwendigkeitvon Gesundheitsreform und Finanzierbarkeitdes Gesundheitswesens. DiePanik um die Nichtfinanzierbarkeit des Gesundheitswesensnach dem Jahr 2000 teilt ernicht. Ausgehend vom Finanzierungsgegenstand- der durch den Gesundheitszustandder Bevölkerung bestimmte Umfang an Vorsorge,Behandlung und Rehabilitation - untersuchter den zukünftigen Finanzbedarf. Erplädiert dafür, Bedingungen zu schaffen, dieeine bedarfsgerechte und kostengünstigeKrankenversorgung zulassen. Dabei sollender ärztliche Sachverstand zu Rate gezogenund die Verantwortung jedes einzelnen fürseine Gesundheit verstärkt werden. WirtschaftlicherArbeitsweise der Leistungserbringersollte eine kostenbewußte Inanspruchnahmedurch die Versicherten gegenüberstehen.Die Folgen der Reform dürfen nicht so aussehenwie auf Abbildung 1, ärztliche Leistungennicht unterbewertet werden wie auf der Gegenüberstellungdes „Rheinischen Merkur“,sondern Versorgung, Wirtschaftlichkeit undVergütung ausgeglichen sein entsprechenddem „Magischen Dreieck“ von Abbildung 2.Bonner und Brüsseler Büro der deutschenÄrzteschaftAbbildung 1Der Leiter des Büros, Herr Gräf, beschreibtdas EG-Recht in seinen Auswirkungen auf diedeutsche Gesundheits- und Sozialpolitik.Ausführlich erläutert er den Verlauf eines Gesetzgebungsverfahrensund die Möglichkeitender Einflußnahme durch Interessengruppen.In Bonn versucht die Ärzteschaft durch Lobbyismus,ärztlichen Sachverstand einzubringenund Ziele durchzusetzen, „was manchmal amParteienproporz scheitert“.84 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


KammerinformationenEBM-ReformAn Beispielen aus dem überarbeiteten EBMwerden wesentliche Ziele und Auswirkungenauf die Mengenausweitung bestimmter ärztlicherLeistungen dargelegt. Die ausführlicheDiskussion im Anschluß an die Erläuterungenvon Dr. Moewes, Dezernent der Honorarabteilungder KBV, beweist, daß es hier um ureigensteInteressen niedergelassener Ärztegeht. Die vielen fachgebietsbezogenen Fragenzeigen, daß der EBM noch lange im Gesprächsein wird.Bei allen Meinungsverschiedenheiten sollaber die Ärzteschaft nach außen Geschlossenheitdemonstrieren, wird betont.ArbeitszeitgesetzHier referiert der Stellvertretende Hauptgeschäftsführerdes Marburger Bundes, LutzHammerschlag. Einige Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes,das seit dem 1. Juli 1994gilt, sind erst am 1. Januar 1996 in Kraft getreten.Besonders die Umsetzung der Ruhezeitenregelungwird Kosten verursachen undim stationären Bereich die personellen Problemeverschärfen. Geringfügig abweichendeRegelungen sind nur im Rahmen eines Tarifvertragesmöglich.(Was sich ab 1. 1. 1996 durch das Arbeitszeitgesetzändert, ist im BrandenburgischenÄrzteblatt 10/95 auf Seite 518 nachzulesen.)Die nächste Kammerversammlung, dann mitden neu gewählten Delegierten, die als erstesden Kammervorstand zu wählen haben werden,findet am 20. April 1996, 10.00 Uhr, imHotel Mercure in Potsdam statt. ek.„Magisches Dreieck“ von Versorgung,Wirtschaftlichkeit und Vergütung- allg.: § 4 II SGB I; §§ 1 S. 1,2 I SGB V; §§ 1 IV, 2 I SGB XI- bedarfsgerecht (§§ 70 I,141 I SGB V; 69 SGB XI)- gleichmäßig (§ 70 SGB V;§ 69 SGB XI)- dem allg. anerkannten Stand dermed. Kenntnisse entsprechend(§§ 2 I, 70 I, 72 II SGB V;§§ 11 I, 28 III, 69 SGB XI- ausreichend (§§ 12 I, 70 I,72 II SGB V)- zweckmäßig (§§ 12 I,70 I, 72 II SGB V)- wirksam (§§ 4 III,29 I SGB XI)- human (§ 70 II SGBV; §§ 2 I, 11 ISGB XI)Wirtschaftlichkeitder VersorgungArzthonorare(„Medizin zum Sonderpreis“)1. Intramuskuläre sterile Spritze 3,00 DM2. Einfache ärztlicheBeratung3. Erstversorgung einerkleinen Wunde4. Darmuntersuchung(Proktoskopie)5. Wegepauschale für denArzt bei 2 - 5 km Anfahrt6. Ganzkörperuntersuchungmit Beratung7. Künstliche Beatmungmit HerzmassageVersorgung derVersicherten- allg.: §§ 2 I u. IV, 12 I, 70 I, 141 ISGB V; 4 III, 29 I SGB XI- Begrenzung auf das Notwendige (§§ 2 IV,12 I, 70 SGB V, insb. §§ 12 II, 31 II, 33 II, 34,39 I, 73 IV, 73 V SGB V; §§ 4 III, 29 I SGB XI)- Beitragssatzstabilität (§§ 71 I, 141 II SGB V;§ 70 SGB XI)6,40 DM8,00 DM9,60 DM12,40 DM23,00 DM28,00 DMAlltagskosten(„Medizin zum Sonderpreis“)1. Bratwurst am Imbißstand 3,50 DM2. Kinokarte 12,00 DM3. Stechen eines Ohrlochsfür Ohrringe4. Zwei Stunden Parkzeitin Innenstädten5. Telekom alsPauschale6. Elektriker für Anschlußeines Kochherdes7. Schlüsseldienst für dasÖffnen einer TürangemesseneVergütung derLeistungserbringer§§ 72 II, 85 III, 120 II SGB V;§§ 4 Nr. 2, 17 I KHG;§§ 82 - 90 SGB XIAbbildung 220,00 DM9,00 DM70,00 DM100,00 DM110,00 DMQuelle: Rheinischer Merkur vom 28. 11. 1994Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang85


KammerinformationenIm Dezember 1995 und Januar 1996 haben an der LandesärztekammerBrandenburg ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen:Herr Dr. med. Thomas Kolombe,LuckenwaldeUnfallchirurgieDezemberFrau Dr. med. Christine Böttger,FrankfurtFrau Dr. med. Barbara Broschmann,FrankfurtHerr Dipl.-Med. Torsten Christoph,BrandenburgHerr Dr. Medic. Univ./H.Laszlo Kincses,HerzbergFrau Dipl.-Med. Kersten Piechota,CottbusFrau Dipl.-Med. Silke Tienken,BrandenburgFrau Dipl.-Med. Kathrin Welz,CottbusHerr Dipl.-Med. Ronald Hartmann,ElsterwerdaFrau Dipl.-Med. Sabine Melow,Königs WusterhausenFrau Dipl.-Med. Grit Richter,ElsterwerdaHerr Dr. med. Frank Scharfenberg,PotsdamFrau Bernadette Tillmon,PotsdamFrau Dipl.-Med. Petra Wilhelm,LübbenauFrau Dipl.-Med. Sylke Kaduk,PotsdamFrau Dipl.-Med. Silke Hildebrandt,BrandenburgFrau Dipl.-Med. Janet Walther,CottbusHerr Andreas Richard Koch,CottbusHerr Ulf Straßenburg,PotsdamHerr Emil Tzenev,PotsdamFrau Dr. med. Maria Ina Wenske,CottbusHerr Dr. med. Hans-Peter Conrad,Bad Saarow-PieskowHerr Dr. med. Detlef Giese,RathenowHerr Dipl.-Med. Fred Kallauke,CottbusFrau Dipl.-Med. Sabine Knösch,ElsterwerdaFrau Dipl.-Med. Gabriele Krink,Bad LiebenwerdaHerr Dr. med. Dirk Kunzmann,Frankfurt/Oder-MarkendorfHerr Dipl.-Med. Heiko Möwius,TemplinHerr Dipl.-Med.Siegfried Schwotzer,LübbenHerr Dipl.-Med. Eckard Krück,SommerfeldHerr Dr. med. Thomas Sowa,Bad Saarow-PieskowHerr Dipl.-Med.Michael Grauenhorst,LuckenwaldeFrau Dipl.-Med. Jaqueline Janke,PotsdamHerr Dipl.-Med. Thomas Grabley,Frankfurt/Oder-MarkendorfGebietAllgemeinmedizinAllgemeinmedizinAllgemeinmedizinFrauenheilkunde undGeburtshilfeFrauenheilkunde undGeburtshilfeFrauenheilkunde undGeburtshilfeFrauenheilkunde undGeburtshilfeInnere MedizinInnere MedizinInnere MedizinInnere MedizinInnere MedizinInnere MedizinAugenheilkundeKinder- und JugendpsychiatrieTransfusionsmedizinHals-Nasen-OhrenheilkundeHals-Nasen-OhrenheilkundeHals-Nasen-OhrenheilkundeHals-Nasen-OhrenheilkundeChirurgieChirurgieChirurgieChirurgieChirurgieChirurgieChirurgieChirurgiePhysikalische undRehabilitative MedizinNeurologieDiagnostische RadiologieDiagnostische RadiologieTeilgebietsanerkennungenUnfallchirurgieJanuarHerr Dr. med. Dr. med. dent.Joachim Leineweber,BerlinFrau Dr. med. Marlies Reise,CottbusHerr Dipl.-Med. Jens Paulig,CottbusHerr Dipl.-Med. Steffen Dominok,FinsterwaldeFrau Dr. med. Gabriela Willbold,CottbusHerr Dipl.-Med. Andreas Wittek,RüdersdorfHerr Enes Kusmic,AngermündeHerr Ingolf Piezka,BrandenburgFrau Dipl.-Med. Brita Rinnert,TurnowHerr Dr. med. Jörg-Detlev Lippert,PotsdamHerr Dipl.-Med. Frank Sprenger,BrandenburgHerr Dipl.-Med. Joachim Bärwolff,BirkenwerderHerr Dr. med. Jörg Schliedermann,PotsdamFrau Dipl.-Med. Andrea Gerlich,CottbusFrau Dr. med. Heidi Hoffmann,HolzdorfFrau Dipl.-Med. Ines Ebenroth,HerzbergFrau Dr. med. Elke Schulz,EisenhüttenstadtHerr Bernd-Peter Liegener,BelzigFrau Dipl.-Med. Barbara Heda,Bad LiebenwerdaFrau Dipl.-Med. Aneta Nikolova,TreuenbrietzenHerr Bruno Demhartner,TeupitzFrau Dr. med. Carola Stölzel,FürstenwaldeHerr Dr. med. Peter Steindel,OranienburgFrau Dipl.-Med.Waltraut Wollenberg,PritzwalkHerr Dipl.-Med. Bernd Freibrodt,Neu FahrlandFrau Dr. med. Elisabeth Brunner,PotsdamHerr Dr. med.Matthias Finkelstein,PotsdamHerr Dr. med. Alexander Kogan,PotsdamHerr Dr. med. Roland Linke,KolkwitzHerr Dr. med. Günter Riediger,FinsterwaldeHerr Prof. Dr. med. habil.Horst Koch,BeeskowGebietMund-Kiefer-GesichtschirurgieKinderheilkundeOrthopädieFrauenheilkunde undGeburtshilfeFrauenheilkunde undGeburtshilfeFrauenheilkunde undGeburtshilfePsychiatriePsychiatrieAugenheilkundeTeilgebietNephrologieNephrologieRheumatologieRheumatologieZusatzbezeichnungAllergologieBalneologie und MedizinischeKlimatologieBluttransfusionswesenChirotherapieChirotherapieHomöopathiePsychotherapiePsychotherapieSozialmedizinSozialmedizinSozialmedizinSozialmedizinSportmedizinSportmedizinSportmedizinSportmedizinStimm- und SprachstörungenTropenmedizinBrandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang87


KammerinformationenArztrentenDauerthema:Dr. Liebenow, Seniorenbeauftragterder Landesärztekammer,hat nach Rücksprache mit BetroffenenFragen zu den Arztrentenformuliert. Auf Bitten des BrandenburgischenÄrzteblattes antwortetedas Bundesministeriumfür Arbeit und Sozialordnung.Frage 1:Wann wird die Berechnung der Renten nachden derzeit gültigen Bestimmungen durch dieBfA abgeschlossen sein?Antwort 1:Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte(BfA) hat ihre Zusage, die Rentenneuberechnungfür die rund 330 000 ehemals zusatz-und sonderversorgten Personen zumJahresende 1995 im wesentlichen abzuschließen,eingehalten. Dies gilt jedenfalls in denFällen, in denen die BfA - wie zum Beispielbei den Angehörigen der medizinischen Intelligenz- selbst Versorgungsträger ist. Den erteilten261 515 Entgeltbescheiden stand zum31. Dezember 1995 ein Restbestand von5 285 noch zu erledigenden Fällen gegenüber.Bis Ende des Jahres 1995 wurden über270 000 Neuberechnungen durchgeführt. InFällen, in denen die BfA auf die Mitteilung derÜberführungsdaten anderer Versorgungsträgerangewiesen ist, insbesondere im Bereichder Sonderversorgung für ehemalige Angehörigeder Volkspolizei, konnte die Neuberechnungerst für einen Teil der Berechtigtenabgeschlossen werden, da der BfA die hierfürnotwendigen Daten noch nicht beziehungsweisenicht rechtzeitig zur Verfügung gestelltwurden. Dies wird nach Mitteilung der hierfürzuständigen neuen Bundesländer voraussichtlichbis zum Frühjahr erfolgen können.Frage 2:Wird vom Bundesministerium für Arbeit undSozialordnung anerkannt, daß bei der„Überführung“ der Zusatzrente der Angehörigender medizinischen Intelligenz derehemaligen DDR im allgemeinen nur ein Teilder ehemaligen Zusatzversorgung in dasRentensystem der Bundesrepublik überführtwird?Antwort 2:Mit Artikel 20 Absatz 2 Seite 2 des 1. Staatsvertrageswurde zwischen der BundesrepublikDeutschland und der ehemaligen DDRdie Überführung der in Zusatz- oder Sonderversorgungssystemenerworbenen Ansprücheund Anwartschaften in die gesetzliche Rentenversicherungvereinbart. Das Rentenangleichungsgesetzund später der Einigungsvertraghaben diese Festlegung noch einmalbekräftigt. Mit dem Anspruchs- und Anwartschaftsüberführungsgesetz(AAÜG) wurde sieumgesetzt.Obwohl Ärzte in der ehemaligen DDRgrundsätzlich bis Juni 1988 für ihre AlterssicherungBeiträge nicht entsprechend ihremtatsächlichen Einkommen, sondern nur zurSozialpflichtversicherung, also von 600 Mmonatlich, zu zahlen hatten und auch ab Juli1988 zusätzliche Beiträge nur für ein 1 500Mark/monatlich übersteigendes Einkommenzu zahlen waren, wird die Rentenberechnungaus ihrem vollen tatsächlich erzielten Einkommenvorgenommen, soweit dies nach den füralle Versicherten in Deutschland maßgebendenrentenrechtlichen Regelungen berücksichtigungsfähigist, das heißt in der gesetzlichenRentenversicherung überhaupt versicherbarist. Daraus, daß bei der Rentenberechnungnicht nur das Einkommen bis zu600 Mark/Monat berücksichtigt wird, ergibtsich, daß lediglich die Zweiteilung in Renteund Zusatzversorgung beseitigt wird - dasheißt, die frühere Zusatzversorgung geht indem höheren Rentenanspruch auf. DieserRentenanspruch ist - anders als nach ehemaligemDDR-Recht - insgesamt dynamisch, steigtalso entsprechend der Lohnentwicklung inden neuen Bundesländern.Frage 3:Wie will man rechtfertigen, daß Einzahlungen,die von Ärztinnen und Ärzten zur FZRoder zur FZV getätigt wurden, keinen Niederschlagin der Höhe der gezahlten Rente finden?Nach Erfahrung Betroffener werdendiese Beiträge dazu benutzt, den Anteil derüberführten Zusatzversorgung zu vermindern.Antwort 3:An die Stelle der Rente aus der Sozialpflichtversicherungund der Leistung aus der Zusatzversorgungist mit der Überführung, wie obenschon erläutert, ein einheitlicher Anspruch (beziehungsweiseeine einheitliche Anwartschaft)in der Rentenversicherung getreten, der die Einkommensteilemiterfaßt, welche früher durchdie Zusatzversorgung gesichert waren. DieRente der gesetzlichen Rentenversicherung„enthält“ somit die frühere Zusatzversorgung.Würde nur das Einkommen berücksichtigt, daszwischen 1950 und 1990 in der Sozialpflichtversicherungversichert werden konnte, ergäbensich in der Summe bis zum 30. Juni 1990rund 45,6 Entgeltpunkte (EP). Tatsächlich könnendurch die Berücksichtigung auch des Einkommensüber 600 M/Monat rund 70,5 EP erzieltwerden. In der Differenz von rund 25 EPkommt somit die Zusatzversorgung zum Ausdruck,soweit sie auf einem Einkommen beruht,das in der Rentenversicherung versicherbar ist.Dies entspricht einem zusätzlichen Rentenertragvon monatlich 948 DM.88 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Behandelt der Arzt einen Patienten, dernicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasseist, kommt zwischen dem Arztund dem Privatpatienten ein Dienstvertrag imSinne von § 611 des Bürgerlichen Gesetzbucheszustande, wonach der Arzt eine Behandlungnach den Regeln der ärztlichenKunst schuldet, aber keinen Erfolg.Der Arzt hat einen direkten Honoraranspruchgegenüber dem Patienten, der sichnach der amtlichen Gebührenordnung fürÄrzte (GOÄ) richtet, die nunmehr nach der 4.Änderungsverordnung ab dem 01.01.1996novelliert gilt.Bei der Behandlung eines Patienten, der nichtgesetzlich krankenversichert ist, trägt der Arztdas Risiko, daß der Patient entweder privatversichertist oder das Honorar des Arztesselbst zahlen kann.Im Gegensatz zu anderen Freiberuflern kannder Arzt von Patienten keinen Gebührenvorschußverlangen. Mangels direkter Vertragsbeziehungenzur privaten Krankenversicherunghat der Arzt auch keinen Anspruch gegenüberder privaten Krankenversicherungauf Bezahlung des Honorars. Der Zahlungsanspruchdes Arztes entfällt nicht, wenn imEinzelfall das gewünschte Behandlungsergebnisnicht erzielt wird. Dies beruht darauf,daß der ärztliche Behandlungsvertrag keinerfolgsbestimmter Werkvertrag ist, sonderneben ein Dienstvertrag höherer Art. Unabhängigdavon ist der Arzt selbstverständlichverpflichtet, den Patienten nach den anerkanntenRegeln der ärztlichen Kunst und mitentsprechender Sorgfalt zu behandeln. DerBehandlungserfolg ist aber in der Regel auchvom Mitwirken des Patienten abhängig. DerArzt ist berechtigt, den Behandlungsvertragmit einem Privatpatienten außerhalb einesNotfalls jederzeit ohne besondere Begründungzu kündigen, wenn die Möglichkeit der§Weiterbehandlung durch einen anderen Arztgegeben ist.Die Ansprüche des Arztes verjähren innerhalbvon 2 Jahren. Die 2 Jahresfrist beginntmit dem Jahresende, in dem der Anspruchfällig war. Eine Unterbrechung der Verjährungdieser Honorarforderung erreicht derArzt u.a. dadurch, daß er bei Gericht einenMahnbescheid beantragt. Ein normalesKrankenbehandlungvon Privatpatienten/BeihilfeberechtigtenMahnschreiben löst diese Rechtsfolge nichtaus. Die Honorarforderungen des Arztes gegenüberdem Privatpatienten sind mit der Zusendungder Rechnung fällig. Der Arzt kannab diesem Zeitpunkt im Rahmen einer angemessenenZahlungsfrist die Begleichung erwartenund braucht nicht erst die Beendigungdes Kostenerstattungsverfahrens mit der Privatversicherungoder der Beihilfestelle abzuwarten.Dies ist durchaus sachgerecht, dadem Arzt im Behandlungsfall Kosten entstehenund er insoweit in Vorlage tritt.Arzt und RechtDer Justitiar derLandesärztekammer gibt AuskunftSoweit der Privatpatient dem Arzt unbekanntist, kann der Arzt einen Nachweis vom Patientenverlangen, daß die Privatversicherungdie Arztkosten übernimmt. Der Arzt ist durchausberechtigt, außerhalb des Notfalls die Behandlungabzulehnen, solange der Patientdiese Erklärung nicht vorlegt. Wir empfehlen,daß der Arzt vor Behandlungsbeginn die persönlichenDaten des Patienten aufnimmt undauch klärt, ob er verheiratet ist und mit seinemEhepartner zusammenlebt. Denn nach derRechtsprechung haftet der Ehepartnergrundsätzlich für das Arzthonorar mit, es seidenn, die Ehegatten leben getrennt voneinander,es handelt sich um kosmetische Operationenoder um Eingriffe, die über den normalenLebensbedarf hinausgehen. Letzteres ist anzunehmen,wenn die Arztkosten die Höhe einesMonatseinkommens überschreiten.Grundsätzlich sollte der Arzt den Behandlungsvertragmit dem Privatpatienten schriftlichabschließen. Der Behandlungsvertrag mitdem Privatpatienten sollte den Namen desPatienten, sein Geburtsdatum, seine Adresseund den Familienstand umfassen. Außerdemsollte in dem Vertrag aufgeführt sein, daßzwischen dem Patienten und dem Arzt ein Behandlungsvertragabgeschlossen wurde, fürden die amtliche Gebührenordnung für Ärztegilt. Der Patient sollte in dem Behandlungsvertragerklären, daß er privat krankenversichertbzw. beihilfeberechtigt ist und daß er unabhängingvom Eintritt der Krankenversicherung/Beihilfepersönlich für die Kosten dervon ihm gewünschten medizinischen Behandlunghaftet. Die Rechnung des Arztes muß dieNummer und Bezeichnung der einzelnen berechnetenLeistungen enthalten sowie den jeweiligenBetrag und den Steigerungssatz. DieHöhe der einzelnen Gebühr bemißt sichgrundsätzlich nach dem 1- bis 2,3-fachen desGebührensatzes( Regelspanne). Der Punktwertbeträgt 11,4 DPf. Bei persönlichen ärztlichenLeistungen ist ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes nur zulässig, wennder Krankenfall Besonderheiten aufweist unddies mit Schwierigkeiten, Zeitaufwand undUmständen der Ausführung begründet wird.Ein Überschreiten des 1,8-fachen bei überwiegendmed.-technischen Leistungen bzw.des 1,15-fachen bei Laborleistungen ist nurmöglich, wenn besondere Umstände des Einzelfallesdies rechtfertigen. In den neuen Bundesländerngilt derzeit noch ein einigungsbedingterAbschlag von 19%.Mitunter ist der Abschluß einer Honorarvereinbarungangezeigt. Dabei sollte nicht eineformularmäßige Honorarvereinbarung verwendetwerden, sondern es ist eine individuelleVereinbarung mit dem Patienten zu treffen.Die Honorarbedingungen werden beiBrandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang91


Arzt und Rechtder Individualvereinbarung einzeln ausgehandelt.Es handelt sich dabei nicht um einSchriftstück, das mehrfach verwendet wirdund auch bei anderen Patienten eingesetztwird. Die einzelnen Bedingungen müssen mitdem Patienten besprochen werden. Der Hinweis,daß die private Krankenversicherungmöglicherweise nicht alle Kosten übernimmt,sollte nicht fehlen. Im Rahmen einer Individualvereinbarungkann der Arzt einen höherenSteigerungssatz festlegen. Er kann also beispielsweisevereinbaren, daß für alle ärztlichenLeistungen das 3-fache berechnet wirdund zwar ohne schriftliche Begründung. Soweitder Patient innerhalb einer angemessenenFrist (3-4 Wochen) die Rechnung nichtbezahlt, kann der Arzt den Patienten mahnen.Für dieses Mahnschreiben kann er keineKosten verlangen.Die Mahnung löst Verzug aus, wenn dasSchreiben folgende Angaben enthält:1. Hinweis auf die Rechnung2. Erklärung, daß der Betrag bis zu einembestimmten Datum zu bezahlen ist3. Erklärung, daß eine weitere Verzögerungnicht hingenommen wirdLäßt der Patient diese Zahlungsfrist verstreichen,ist er verpflichtet, den Verzugsschadenzusätzlich zu bezahlen. Zum Verzugsschadenzählen beispielsweise Kosten, die durch weitereMahnschreiben oder durch die Inanspruchnahmeeines Anwaltes entstehen.Außerdem kann der Arzt die Forderung mit4% verzinsen.Der Arzt sollte das Mahnschreiben mit Einschreiben/Rückscheinversenden, weil erdann den Zugang beim Patienten beweisenkann.Soweit der Arzt den Patienten nur mündlichmahnen will, sollte er dies unter Hinzuziehungeines Zeugen tun, da er nur dann derBeweisnot entgehen kann. Soweit der Patientnicht pünktlich zur Behandlung erscheint, stehendem Arzt Schadensersatzansprüche nurunter ganz engen Voraussetzungen zu. EinRechtsstreit ist wenig aussichtsvoll. Im umgekehrtenFall, wenn der Arzt den Patientennicht pünktlich behandeln kann, haben dieGerichte den Patienten unter wesentlich günstigerenVoraussetzungen eine Entschädigungzugesprochen.Der Arzt kann dieser Gefahr, schadensersatzpflichtigzu werden, dadurch entgehen, daßer den Patienten möglichst nicht um Unklarendarüber läßt, wieviel Wartezeit noch besteht.Um bei gerichtlichen Auseinandersetzungenmit dem Privatpatienten geschützt zu sein,empfiehlt es sich, eine Praxisrechtsschutzversicherungabzuschließen. Dabei sind die Versicherungsbedingungengenauestens zu beachten.Die Rechtsschutzversicherung verweigert eineDeckungszusage, wenn der Arzt mit seinemAnwalt eine private Honorarvereinbarungabschließt, die über dem gesetzlichen Honorarliegt.Soweit der Privatpatient beihilfeberechtigt ist,regeln sich die Erstattungsansprüche des Beihilfeberechtigtengegenüber seinemDienstherrn nach den Beihilfevorschriften. Zubeachten ist, daß diese Beihilfevorschriftenkeine Wirkung gegenüber dem Arzt haben.Sie begründen damit auch keine Pflichten desArztes gegenüber der Beihilfestelle.Beihilfe im Sinne der Beihilfevorschriften sindGeldzuwendungen eines öffentlich-rechtlichenDienstherrn, die dieser in Erfüllung seinerFürsorgepflicht einem bestimmten Personenkreiszum Teilausgleich der in Krankheits-,Geburts- und Todesfällen entstehenden Kostengewähren kann. Der Arzt braucht seineLiquidation nicht so zu gestalten, daß der Privatpatientletztlich Anspruch auf vollständigenErsatz aller seiner Auslagen für die Arztbehandlunghat. Entsprechend dem Wortlaut„Beihilfe“ hat der Privatpatient keineswegsimmer Anspruch auf volle Erstattung aller Kosten.Der nicht beihilfeberechtigte Privatpatienterhält die Kosten nach den jeweiligen Versicherungsbedingungenerstattet. Der Patientkann wählen, in welchem Ausmaß er seinKrankenheitsrisiko absichert. Auch bei nichtbeihilfeberechtigten Privatpatienten sind dieVersicherungsbedingungen kein Parameterfür die ärztliche Rechnung. Es kann alsodurchaus vorkommen, daß beim PrivatversichertenTeile nicht erstattet werden.Warnung vorVermittlung vonBestattungsunternehmenDie Landesärztekammer Brandenburg istdarauf aufmerksam gemacht worden, daßmöglicherweise Kammermitglieder wiefolgt mit Bestattungsunternehmen zusammenarbeiten:Gegen Provision informieren sie über Todesfälleund vermitteln auf diese WeiseAufträge an bestimmte Bestattungsunternehmen.Ein derartiges Verhalten wäre nicht nur berufsunwürdig,sondern würde auch zu einerunzulässigen Wettbewerbsverzerrungbeitragen. Sofern sich ein konkreter Verdachtbestätigen läßt, wird die Ärztekammerdagegen standes- und wettbewerbsrechtlicheinschreiten müssen.Der Arzt sollte sich absolut wettbewerbsneutralverhalten und Empfehlungen nur mitgrößter Zurückhaltung aussprechen.Auf diese Weise kann er sich von vornhereinvor dem Verdacht der Wettbewerbsmanipulationschützen.Asklepios Diabetes KlinikHohen Neuendorf bietetVorsorgekuren für diabetischeKinder und JugendlicheIn diesem Jahr gibt es zwei Durchgänge:- vom 22. Juni bis 13. Juli 1996 und- vom 20. Juli bis 10. August 1996Niedergelassene Ärzte, die Diabetespatientenim Alter von 6 bis 15 Jahren betreuen,werden um Hinweis auf diese Möglichkeitgebeten.Die Kosten werden von den Krankenkassenübernommen.Auskunft:Asklepios Diabetes KlinikSchillerpromenade 2 - 316540 Hohen NeuendorfTelefon: (03303) 2014Fax: (03303) 2019Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr92 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


WeiterbildungWeiterbildung in Verhaltenstherapie imRahmen der ärztlichen WeiterbildungsordnungAngebote des Institutes für VerhaltenstherapieGmbH (Brandenburg)1. Verhaltenstherapie als psychotherapeutischesErstverfahren(gilt für FA Psychiatrie/Psychotherapie; FA fürpsychotherapeutische Medizin; FA für KinderundJugendpsychiatrie und -psychotherapiebeziehungsweise für den Erwerb der Zusatzbezeichnung„Psychotherapie“)- Theorie der Verhaltenstherapie (140 Stunden)- Verhaltenstherapeutische Selbsterfahrung(140 Stunden)- Entspannungsverfahren (32 Stunden)- externe Gruppen- und Einzelsupervisionverhaltenstherapeutischer Behandlungen (40Stunden)2. Verhaltenstherapie als psychotherapeutischesZweitverfahren(gilt für FA Psychiatrie/Psychotherapie sowiefür FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie)- anwendungsorientierter Kurs mit Fallseminaren(100 Stunden)Die Weiterbildungskurse finden als Blockveranstaltungenin einer Seminarstätte des IVT im Kreis Lübbenstatt, ca. 10 Veranstaltungen, jeweils Mittwoch18.00 Uhr bis Sonntag 12.00 Uhr, verteilt auf 3Jahre.Grundsätzlich ist es möglich, den gesamten Psychotherapie-Teilder WBO am Institut zu absolvieren,wenn Verhaltenstherapie als Erstverfahren gewähltwird und als Zweitverfahren klinische Hypnose. Fürdie klinische Hypnose wird ein anwendungsorientierterKurs über 100 Stunden angeboten.Weiterhin besteht die Möglichkeit, am Ausbildungsinstitutan „interaktionsbezogener Fallarbeit“(verhaltenstherapeutische Balint-Gruppen-Arbeit)teilzunehmen (70 Stunden).Interessenten wenden sich anInstitut für Verhaltenstherapie GmbH BrandenburgDr. med. habil. W. KinzeDr. rer. nat. habil. H. BarchmannKastanienallee 8015907 LübbenTelefon: (03546) 29296ANZPaverysataus 2/96Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang93


Das ThemaFortbildungsveranstaltung der Frauenklinik Carl-Thiem-Klinikum Cottbus 1995DAS THEMAVorwort„Mammaerkrankungen- Diagnostik,Therapie undNachsorge“Unter den Mammaerkrankungen spielt das Mammakarzinom eine zentrale Rolle. Die Behandlungsergebnissedieser Erkrankung hängen bekanntermaßen ganz wesentlich von derFrüherkennung ab, die vordergründig zum Aufgabengebiet des Gynäkologen gehört.Um dem vorherrschenden Trend nach einer verbesserten Behandlung der Patientinnen mitMammakarzinom gerecht zu werden, wird dieses Gebiet zunehmend multidisziplinär bearbeitet,wobei die verschiedensten Fachsparten wie Onkologie, Chirurgie, Gynäkologie, PlastischeChirurgie, Pathologie, Strahlentherapie und antineoplastische Chemotherapie unterschiedlichintensiv einbezogen sind.Gediegenes Wissen, Fertigkeiten und Erfahrungen im Betreuungsprozeß von der Diagnostikbis zur umfassenden Nachsorge als gemeinsame medizinisch-organisatorische Aufgabe zwischendem stationären Sektor einerseits und den ambulanten Niederlassungen andererseitssind hierbei gefragt.Unsere Fortbildungsveranstaltung stellte sich engagiert diesen Fragen, um etwaige Lückenim Einzugsgebiet schließen zu helfen.Das Aufgabengebiet der Mammaerkrankungen und ihre Behandlung gehört nunmehr auchin den neuen Bundesländern zum unumstößlichen Bestandteil der gynäkologischen Weiterbildungzum Facharzt. Es bleibt zu wünschen, daß die rege Teilnahme an dieser Veranstaltung,zu der wir namhafte Fachexperten gewinnen konnten, diesem verpflichtenden Anliegengerecht geworden ist.Prof. Dr. med. H. Radzuweit(Prof. Heinz Radzuweit ist nach fast zwanzigjähriger Tätigkeit als Chefarzt der Frauenklinikfeierlich verabschiedet worden. Porträt Seite 121)94 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Das ThemaFortschritte inder Diagnostikund Behandlungdes MammakarzinomsJ. BaltzerDas Mammakarzinom stellt die häufigste bösartigeErkrankung bei der Frau dar. Währenddie Inzidenz der colo-rektalen Karzinome bei15 %, die Inzidenz der Uteruskarzinome bei14 % liegt, beträgt der Prozentsatz vonMammakarzinomen 27 %. Auffallend ist diein den letzten Jahren zunehmende Rate brustkrebserkrankterFrauen.Über 50 Jahre war die Rotter-Halstedt-Operationmit Amputation der Brust, Entfernungder Pectoralismuskeln sowie die Exstirpationvon axillären und infraclavikulären Lymphknotenals Standardoperationsverfahren allgemeinakzeptiert. Erstmals wurden 1972 anläßlichdes Kongresses in Straßburg Behandlungsergebnissebrusterhaltender Operationenmitgeteilt. Seitdem wird die Frage kontroversdiskutiert, wie radikal muß, wie schonenddarf vorgegangen werden. Bei dieserDiskussion zeichnet sich ein deutlicher Trendzur brusterhaltenden Individualisierung derBehandlung ab. Für diese Entwicklung ist vonentscheidender Bedeutung, daß sich als Folgeverbesserter frühdiagnostischer Maßnahmenin den letzten Jahren die Größe der zur Behandlungkommenden Tumoren geändert hat.So sind die Frühstadien pTis von 2,2 % auf 5,7% angestiegen. Die Turmorstadien pT1 habenum 7 % zugenommen, während die TumorstadienpT2 von 42 auf 31 % abgefallen sind (deWaal et al., 1985).die Patientin bei jeder gynäkologischen Untersuchungaufmerksam gemacht werden.Vor der Untersuchung durch den Arzt ist dieumfassende Erhebung der Anamnese zurFrage familiärer Belastung unerläßlich. DieUntersuchung beginnt mit der sorgfältigen Inspektionund Palpation von Brust und Lymphabflußwegen.Die Tastuntersuchung solltenach Möglichkeit an der sitzenden beziehungsweiseliegenden Patientin vorgenommenwerden. Bei der liegenden Patientin lassensich insbesondere brustwandnahe Veränderungenbesser palpieren und lokalisieren.Die klinische Untersuchung wird mit der Sekretprovokationzum Ausschluß pathologischerMamillensekretion abgeschlossen.Für eine erweiterte Untersuchung stehen apparativeDiagnostik, zytologische Diagnostikund histologische Diagnostik zur Verfügung.Basis der apparativen Diagnostik ist dieMammographie in zwei Ebenen. Von Bedeutungist, daß dem Röntgenologen der Tastbefundbekannt ist, um auf diese Weise zu vermeiden,daß zum Beispiel brustwandnaheVeränderungen, die eine zusätzliche Schrägaufnahmeerforderlich machen, bei der üblichenMammographie nicht erfaßt werden.Die Ultraschalluntersuchung stellt gerade beidichtem Drüsenkörper eine aussagekräftigeZusatzuntersuchung dar. Neben der diagnostischenAbgrenzung Zyste beziehungsweisesolider Tumor ermöglicht insbesondere dieFarbdoppleruntersuchung wertvolle Zusatzinformationenbei der Dignitätsbeurteilung auffälligerParenchymmuster. Auch bei der Untersuchungzuvor bestrahlter Mammae beziehungsweisenach Implantateinlage stellt der@@@@@@@@?J@@1?W&@@@@@@@?@@W&@@@)?&@@@@@@@@@@@?@@@@@?e@@@@@?@@@@@@@?e@@@@@@@@@@?@@@@@@6?2@@@@@@@@@@@@@@@@@@6?2@@@@?@@@@6Xe@@@@@??@@@?@@@@@@@e@@@@V'@@@@?7@@@?7@@@@@@@@@@@@@(Y@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@5?e@@@@@?@@@@@@@?e@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@1e@@@@@?J@@@?@@@@@@@e@@@@?N@@@@?@@@@?@@?@@@@@@@@@@@H?3@@@@@@Xe@@?@@?@@@@H?e@@@@@?@@@@@@@?e@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@e@@?@@@@@?W@@@@@@@?@@?@@5e@@?@@?7@@@L?W@@?@@@@@@@@?J@@@@?@@@@@@@W@@@@@@@@@@@L??@@@@@@1e@@?@@?@@@@L?e@@@@@?@@@@@@@?e@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@e@@?@@@@@?7@@@@@@@?@@@@@He@@@@@?@@@@1?7@@?@@@@@@@@W&@@@@@@@@@@@@@Y@@@@?@@@@@)?&@@@@?@@e@@?@@?@@@@1?e@@?@@@@@e?@@?e@@e?@@@@@@@@@@@@@@@@?e@@e@@?@@@@@?@@@@@f@@@@@?e@@@@@X@@@@@?@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?3@@@@@@@@@@@@@@e@@?@@?@@@@@Le@@@@@@@@@@@@@?e@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@e@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@Le@@eB@@@@@@?@@@?@@e@@@@@@@6KO2@e@6X??W2@6KO2@?@@?W2@6X?W26K?O2@@6?@?V+Y?V'e@?4@?W2@6X?@@@@@?@6?2@@@@@6KO@?26?26K? ?7@@@)X@@@@5?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@6?2@?e@@@@@@@@@@@@@@@@@??@@@?@@@?@@6X?@@6?2@@@@6?2@??@@@?@@@@@@@@@@??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?e@@@@@@@@@@@@@@@@@??@@@?@@@?@@@1?@@@@@@@@@@@@@??@@@L?@@@@0?4@@0MI40?4@@@@@@?V40?4@@@0?4@@@@e@@?@@?@0?4@@e@@@@0?4@@@@@@?e@@@@@@@@@?@@@@@@@0?4@@@@@@e@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@@e@@e?@0MI4@?3@5?3@e@@@@@@@@@@@@@@?@@@@?@@@@@@@@@@@??@@??@@@@??@@@@@@@@?e@@?@@@@@@@?@@@@@e?@@@@@@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@?7@@@@??7@?@@@@@?e?@@@@@@@V'@@@@f?@@??@@@@??@@@@?@@@?e@@?@@@@@e?@@@@@1??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@L?3@@@@@@@@@@@@@@@@@@?N@@@@@@@@?@@??@@@@@@@@@@?3@@?e@@@@@@@@@@@@@?@@@??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@1?V4@@0?4@@@0?40?4@@@e@@@@@@@@?@@??@0?4@@0?4@?V4@?e@@@@@@@@@@@@@?@@@??@@@@@@@@0MI4@@@@@@@@@@@@@@@@0?4@@?3@@@@?@@@@1?@@@@?@@@@@@@@@@@??@@??@@@@??@@@@@@@@?e@@?@@@@@@@?@@?@@5??@@@@@@@?@@@@?@@@@@@?@@@@@@?J@@@1??@@@@(Y@?@?@@6X@@W26KO26X@@)K?O26Xe?@e?@fO&@??@@@@H?@?@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@1e?@e?@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@?@?@@@@@@@@@?@@@@L?@?@?@?@@@@@@@@@@?@@@?@@@?@@e?@eJ@?@?@@@@@@?@@@@@@@@@@?@@@@V'@@?@@@@?@?@@@@@@?@@?@@?@)X@?@?@?@@@@@@@@@@?@@@?@@@@@@e?@?O&@@@?@@@@@@@@@@@X@@@@@?@@@@?V@@?@@@@?@?@?@@@@?@@?@@?3@@@?@?@?@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@e?@@@@(Y@?@@@@@@@@@@V'@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@?@?@@@@@@@?@@?V4@@?@?@?@@@@@@@0?4@@@@?@@@@@@e?@@@0Y?@?@@@@@@@0?@?V4@0?4@@0?4@@@@?@@@@@@?@?@@X@@@@?@6?2@@@?@f?@@?g?@6Xh?@e?@f?W&??V4@0Y@1@5 @HI'@@@5@? ?@K?@?O@ ?3@@@@@5 ?N@@@@@H @@@@5?N@@5 ?@0Y 3@@@H??@@? 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Diagnostisches Vorgehen bei einseitiger Mamillensekretion?@@?f@@?@@@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@?@@@?@@@@?@e?@?W@@@@@@@@@@ ?@@?eO&@@@@?@@@@@@@@?@@?@@@?@@@@?@@@?@@@@?@e?@W&@@@@@@@@@@ ?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@0?'@@@@@?@e?3@@@@@@@@@@@5 ?@@@@@?3@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@e?@@@@@@@@@@@@1@@hfV+M?g?V40MI4@0MI40Y@@W2@6X?O)X? ?7@?W@@?@@@@@@@6?2@@@@@@6?2@6?2@@@@@@@@@6?2@6?2@@@@@)?2@6?2@@? ?@@?7@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@? ?@@W@@@?@@@@@@?@@@?W@@@@@@@@@@@X?@?@?@@?@@@@@@@@?@?@?@@@@@@@@L ?W&@@@1??@?V4@@@0?4@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@?@?@@@@@@@@@@5 ?3@@Y@@@@?@@@@?@@@W&@@@@@@@@@@@)X@@@?@@?@@@@@@@@?@?@?@@@@@@@@1?@@@@?h@@@@hI40?4@?@?@0?4@0?4@0Y?@Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang95


Das Thema?@@?@@@@?@@@?@@?@@@@@?@@@@@@@@@@@V'@@?@@@@@(Y?7@?@@?@@@@@@e@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@@(Y@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@??@@?@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@??@@@@@@LN@@?@@@@@?e@@@@@?@@@@@@e@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@@e@@@@@@X?@@?@@?@@@@?@@@@@@@@@@@@??@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@(?@@?@?@@@)X?@@?@@?@?e@@e@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@@)X@@@@@@)X@@?@@?@@@@?@@@@@@@@@@@@??@@@@@@@@0?4@@@@@@@0?40?'@@@@@@@(Y?@5?@@@@@@1?3@@@5?@@@@@@e@@@@@@@@@??@@?I'@@@@@@@@@@@@@@@V'@@??@@@@@@?@@?@@@@5?@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@?I@M?gV40M?I40Y??(Y?@?40?4@?V4@0Y?@@@@@@e@@@0?4@@@??@@??V4@0MI4@0?4@@@@@?V4@??@0?4@@?@@?@@@0Y?@@?@0?4@@@@@@@@@0?4@??@@@@@@@?@@@?@@@@@@@@?@?2@@6?2@@@@@@@@@@@@@@(?W2@@@?@@@@@@e@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@6?2@??@@@@@@@?@?2@@6?2@@@@6?2@@6?2@@@@6?2@??@@6X? @@?@@@@@@?@@@6K?@@H?@@?@?2@@6?2@@@?@@@@@@?@@@6?26?2@6X?@@@@@6?2@e@@6KO2@@6KO26Xhf?@@@)KO@K?@@?@@@@@@?@@@@@@@@L?@@?@@@@@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@@@@@@1?@@@@@@@@@e@@@@@@@@@@@@@1e?@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@6?2@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@?@@@@?@@@@@@@@1?@@@@?@@?@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@@e@@?@@@@@@?@@@@e?@V'@@@?@@@@?@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@?@(Y@@@@?@@@@?@@@@@@?@@@@@@?@@3@@@?@@@@?@@@@?@@@@?@@@@?@@?@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@e@@?@@@@@@?@@@@e?@e@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@e@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@N@@5?@@@@?@@@@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@@?@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@e@@@@@@@?e@@@@e?@W&@@@?@@@@@@@@@?@@@@e?@@@@@@@@@?@)X@@@@@@@@@@0Y@@e?@@@@@@@@@?@0Y?@@@@?@0?4@0MI4@@?@@?@@@0?4@@@?@?@0?4@@@@0?40?4@@@@@@@@@0?4@e@@@@@@@@@@@@@@e?@@@@@@?@0?4@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@?e@@@@?@V'@@@@@5?I40M?I@?@@@@?e@@@@?@?V+?4@0Y I40M?O@K ?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@6?2@@??@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@?2@@@@@@@?@@@@@@@@@??@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@??@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@?@@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@@?@@?@@@@@@@@@@?@@??@?4@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@? ?I40M?e?@@@5? ?@@0Y??@?2@@@6K??O@Kf?O@Kg?@@?@6K??O@K@X@@W2@? @@@@@@5?N@@@@5 ?3@@@H ?N@@5? @0Y? 3@@@@@H?O@K? @?@KgO26K@?@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@6?2@@@@6?2@@??@e@?@@@@@@@6?2@@@@@@@@@@@@@6?@?@@@@@@@@@@@@@@@@6?26X@@@@6?26?2@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@??@L?@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?J@?e@?@?@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@@@@??@)X@?@?@@@@@@@@?@@@@?@@@?@@?@@@?@@@?@@?@@@@@@?@?@@@@@@?@?@@@?@@?@@@@@@@@@?@@?e@?3X@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@@@?@?@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@?@@@@@@@?3@@@@@@@@?@?@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@V'@5 ?N@@@@@0M?fI40?4@@?@?40MI4@@@@@@0?@?V+Y@@0M@@@@6Kg?O2@6Ke?O2@6Kf?O@Kg?@e@?eO26K ?@?O@? @@@@@@@?V'@@@@H? ?N@@@5 3@@H V4@? 3@@@@@5?@@@??@@@@?@@@??@@@@L@@@@e@?@@@@@??@@@@)X??@@5e@@@@@@@@@@@@@@1?7@@Ye@?@@@@@@@@@@0?@??@@@@??O26K??O26K?O26K ?@f?O@Kf?@@?W&?@@?g?@g@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@6X@@@@5??@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@ W2@@@@@?@@@@@@@6X@W26?2@@@@@@??@@W&@?@@W2@@@@6X@eO26X@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@e?@?@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@ 7@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@6K@@@@@@@@@@@@@@@?@?@@@@1??@?@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@ @?@@@?@?@@@?@@?@@@@@@@@?@@@@@??@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@S@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@ @@@@5?@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@


Das Thema@@@@@1?@@@@@1?@@@@@??7@@L??@@@@@@@@@@@@??W&@@@@1?J@@@??@@)X?@?7@@@@@?@@@@@@@@@@@@1@@e@@?@e?@@?@?fJ@@@1??@@??@e?@f?7@(MI4@?7@@@L?@@@1?@?@@?I4@?@@?eW@@?e@@@@@@@@?@@@@@5?@@@@@?7@@@@L?@@@@@L??@f?@@Hf?@@?@1?@@@@?@?@@f?@@@@@@Y@@@@@5@@e@@?@@@@@e@@@@@?@@@@@)X@V'@@1??@f?@@Le@6X@@@@@?@@@@@@?@@eW&X@@@@@@@@@@@@?@@e@@?@?I'@1?@?f@(M?@@@@?V@@5??@f?3@)K?@@@@?I'@@@@V'@@?@@?O&@@@@?e?@@?I'@1@@@@@@?@eV'@?@@@@@@@He3@V'@@@(Y??@f?V'@@@@@@5eN@@@@?V'@?@@@@@(Y@@@@@@@@??N@@@@@@6X?@@@@6X?@@@@@??W2@e?@@@@@@@@@@@@?eW2@@6Xe@@@??@6Xe@?W2@@@@?@@@@@6?2@@@6X?@@@6KeW2@6K??W2@6KO2@@@@@?eW2@6K?O@e?@@?@@@6K?eO26K ?O26K??@@@@@6?&@@@@@?7@@@@@@@@@@@?e7@@@@@@@e?@@?@@@@@6?2@@@@@?@@?@@@@@@??@@@e@@g@@@@@@?@@@@@6T2@@@@@?@e?@@?@@@@@@?@@@@@@?@@@@@?@6X?@@?W2@@@@?@@@@@(?@@??@@@@(M?@@?@@?W@0M?@@?f@@?W@@@@e?@@?@?e@@@@(MI4@?@@?@(MI4@?J@@@L?@@g@@e@@?@@?eV@@(MI4@?@e?@@?@??W@@?@eW@@?@?f@@)X@@?7@@@@@?@@?I(Y?@@??@@@@He3@?3@@@Ye?@@?f3@@@Y?@@e?@@@@@@@@@@@H?f@@@@H?f7@@@1?@@g@@e@@?@@@@@@@@Hf?@e?@@?@?O&@@?@?O&@@?@?f@@@@@@?@(MI4@?@@?@@@@@@@@?e?@e@@@@@??@@?f?@@@@@@@e?@@@@@@@@?@@e@@@?@@@@g@@@@@?@@g@@@@@@?@@@@@@@@?f?@L??@@?@@@@@5?@@@@@5?@@@@@?@@@@@@?@g@@@@@?@@@0M??@e?V'?@@@@@@@?eV'?V4@0Ye?@gV4@0MI(Ye?@@@@??V'??I4@0Y?@@@@@0?@?e@@?@@?e?N@@@@@5?@@@@@5??@@?f@@@@@(Y@)?&@@@@?V'@@@@@@@@@?@@?@)?&@@@@?e@@@@g@@?N@@?@@?e?N@@@@@5?@@W&@5?@?V'@1?@?V'@1?@?f@@V'@@?@@?O&@?@@?@@?f@@@@0Y?@@@@0Y??@@?f@@@@0Y?@@@@0?4@??V40?4@@@@@?@@?@@@@0?4@?e@@@@@@@?e@@e@@@@@@@@@?@@@@0Y?@@@@0Y?@??V4@?@eV4@?@@@@@?@@?V4@?@@@@@@?@@@@@@ I40Me@@@@@@?@@@@@@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@f@@@@6Xe@@@?@@@@@@@@@@@@?W2@@@?@@?eI'@??O&@?7@??@@??@@?f7@e@@@@L?J@@@@V'@@?@@e@@@?@@@@L?W2@@@@@@@?@@g@@V'@@?@@?eI'@??O2@?@1?J@@?@V'@@??@V'@@e@?f@@@@@@?@1??W&?@@f@@@?@@g7@@@eO&@@)KO)X? @@g@@@@@@@@?@@@@@)K @@g3@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@?f@@@6K? @@gV4@@@@@@@@W@@@@@?@@@@Lf@@@@@@ @@hI'@@@@@@@Y@@@@@@@?@)X?e@@@@@@L? @@h?V4@@@@@@@@V4@@@@@@@1?e@@@@@@)K@@gW2@@e?W26X?@@hf?V'@@@@?f?@@@@?f?@@@@@@@@?V4@@@?f?@@@@@6Ke?@@@0M?@@@6K?@@@@?f?@@@@@6Kg?@@@@@@@@@@@@@6X?W2@6Xe?W26X?g@@ ?@@@@?f?@@@@@@@@@@?e?@@0M?g@@@)K??7@@@1e?7@@1?g@@ ?@@@@?f?@@@@?@@@@@? @@@@@@6X?@@?@@e?@e@?g@@ ?@@@@?gI'@@@@@@@@6Khf@@@@@@@)X?@@hfI'@@@@@?f?@@?@?f?@@@@@@@@??@@@6Xf?V4@@@@@@@@@6Khe@@@0Y@@@)K?@@?@@e?@@@@?g@@ ?@@@@1h?I'@@@@?@@6Xhf?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@e?@?@@?g@@ ?@@@@5heV4@@@?@@@)K?he?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@L??@@@@@@@?@@@@?g@@ ?@@@@HhfI4@@@?@@@6K?h?@@@0Mhf?@@@)KI'@? @@@@@@@@6X ?@@@@@@@@@@@@6X??N@@6X @@@@@@?@@)X? ?@@@0Mf?@@@)K?@@?@@e?@@@@?@@@@@@@@?@@?e?@@??@@?@@f?@h@?e@@?J@@@Le@@e@@f?@@??@@? ?@@@@@?@@@@@5?@@@@@@?@@@@@f@@@@@5?7@?@1e@@e@@@@@@?3@@@@ ?@@@@@?@@@@@e@@@@@@?@@@@@f@@@@@HJ@@@@@L?@@e@@@@@@e@@@@1? ?@@?e?@@V'@)X@@f?@h@?I'@W&@@@@@1?@@e@@f?7@??@@? ?@@?e?@@?V'@@@@@@@@?@@@@@@?e@??N@@@@e?@@?@@e@@@@@@?@@@@@5? ?@@?e?@@??V4@@@@@@@?@@@@@@?e@?e@@@@e?@@?@@e@@@@@@?@@@@0Y??@@@@@@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@f@@@@@1e@@@?@@@@@@@@@@@@?7@@@@L?@@e@@@@?@e@(M?@?B@(M?@@@@?e@(?'@@@@(?4@?@?@(?4@?J@@1?@@f?7@(?4@?@@?@@)X@@1?@@V'@@@@?@)X@@@@@@@1?@@@@@@@@?3@@@?e@??@H??@@@@?e@H?N@@@@H?e?@?@H?e?7@@@?@@f?@@Hf@@?@@@@@@@?@@?N@@@@?@@@@@@@?e@?@@@@@@@@?S@@@1e@??@L??@@@@?e@Le@@@@?@@@?@?@L?e?@@@@?@@f?@@?@@@@@@@@@?@@@@?@@??@@@@?@@@@@@@?@@@?@@e@@@@@@Y?@@e@??@)K?@@@@?e@)K?@@@@e?@?@?@)KO2@@@@@@@@f?3@?e@@@@?@@?@@@@@@@??@@@@?@V'@@@@?V@@?@@e@@@0?'@@@@e@??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@5?@?3@@@@@@?I'@@@@@@??V'@@@@@@5?3@@@?I'@@@@@@@@@?@?N@@V'@@@@??V40M?gI40MI4@@@0?4@0M??I4@0Y?@?V4@0?4@eV4@@@@@?eV4@0MI(Y?V4@@??V4@@@@0?4@?@??@@?V4@@@?@@e@@@@?@@@6T2@@@6T2@@6?2@?e@@@@6KO2@@@@?@?@@@@@e@6X?@@f?W2@@@@?@@@@6X?@6X?@@@@6?2@?)X?@6?2@@6X?@@@)K?hf?I4@@@@@@@)K ?@@@@@@@@@@?@5 @@@@@6X? 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Prognose in Abhängigkeit vom TumorgradingMit Zunahme der Tumorgröße steigt die Frequenzvon Lymphknotenmetastasen an, dieÜberlebensraten der behandelten Patientinnensinken ab. Allerdings ist zu bedenken,daß auch bei kleinen Karzinomen mit einemDurchmesser von 0,6 bis 1 cm schon mit einemmetastatischen Befall der Axilla bei biszu 33 % der Patientinnen zu rechnen ist (Kindermann,1977). Der sogenannte Frühfallmuß in vielen Fällen bereits als disseminierteErkrankung angesehen werden.?@@??I40M?Nicht nur Tumorgröße, sondern auch Wachstumsformdes Karzinoms ist von prognostischerBedeutung (Stegner, 1985). Patientinnenmit gut abgrenzbaremnodulärem oder intrazystischemKarzinomhaben eine deutlich besserePrognose, als Frauenmit diffus wachsendemoder multinoduläremKarzinom(Abbildung 8 und Abbildung9).Bei dem prognostisch?J@@L? ?7@@)K ?@@@@@@@@@@@@@?@@@@?g@@besonders bedeutsamen@@f?W2@@6X?heW&h@@he ?J@@L?e?7@@@@1?h?O&@h@@?@?@@?f ?7@@1?e?@(MW@@?@@@@@@6?2@@@W2@6X?e@@?@?@@?f ?@@@@?e?@H?7@@?@@@@@@@@@@@@@@@@1?e@@?@?@@?f ?@@@@@5?@?3@@@@@@@@@@@@@5?e@@?@?@@?f ?@@@@?e?@L?3@@?@?W@@@@@@?@@@@@@@?e@@?@?@@?f I4@0Y?@?V4@@0?4@@0?4@0Y?e@@?@?@@?f ?@@@@?e?@)KV@@?@?7@@@@@@?@@@@@@@?e@@?@?@@?fmetastatischen Befall derLymphknoten sollte nichtnur die Anzahl der befallenenLymphknoten,sondern auch die Zahlder entfernten Lymphknoten,die Lymphknotengruppesowie die Größe der Lymphknotenmetastasenund ein eventueller Kapseldurchbruchmit Infiltration in das umgebendeFettgewebe im histologischen Befund festgehaltenwerden (Abbildung 10). Zwischen derAnzahl entfernter Lymphknoten und dem Prozentsatzmetastatisch befallener Lymphknotenliegt eine deutliche Beziehung vor. Wurdennur 1 bis 5 Lymphknoten entfernt, betrug derProzentsatz befallener Lymphknoten 25 %.Bei 16 bis 20 entfernten Lymphknoten stiegdieser Prozentsatz auf 56 % an (Walter et al.,1984). Diese Zahlen veranschaulichen diebesondere Bedeutung einer sorgfältigenPräparation der typischen Lymphabflußwegesowie der Lymphonodektomie. Für die Bestimmungder Lokalisation der Lymphknotenmetastasenhat sich die Einteilung in 3 Etagen nachMc Divitt et al. (1968) bewährt (Abbildung11). Die Lymphknoten im unteren Anteil derAxilla (Level I) sind häufiger metastatisch befallenals im oberen apikalen Anteil (Level III).Dort sind sie fast nur dann metastatisch befallen,wenn auch in den unteren LymphknotenstationenMetastasen vorlagen. In Abbildung12 sind die Überlebensraten von Frauen mitmetastatischem Befall der unterschiedlichenLymphknotenstationen zusammengestellt.Auch der Tumoreinbruch in Lymph- und Blutgefäßeist von entscheidender prognostischerBedeutung. Schon Sampat et al. (1977) wiesendarauf hin, daß die 5-Jahre-Überlebensratevon Patientinnen ohne Metastasierung indie Lymphknoten und ohne Tumoreinbruch inBlutgefäße 98 % betrug. Die 10-Jahre-Überlebensratelag bei 94 %. Bei nachgewiesenenLymphknotenmetastasen und fehlendem Blutgefäßeinbruchbetrug die 5-Jahre-Überlebensrate81 %, die 10-Jahre-Überlebensrate63 % und sank bei negativen Lymphknoten,aber nachgewiesenem Tumoreinbruch in Blutgefäßeauf 59 beziehungsweise 40 % ab. Besondersungünstig war der Verlauf bei Frauenmit Lymphknotenmetastasen und nachgewiesenemBlutgefäßeinbruch. Hier betrug die 5-Jahre-Überlebensrate nur noch 12 % und die10-Jahre-Überlebensrate 3 %.Prognostisch und therapeutisch bedeutungsvollist der Rezeptorstatus des Karzinoms. DieAbbildung 8. Unifokal wachsendes KarzinomAbbildung 9. Multifokal gewachsenes Karzinom98 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Das Thema@@6X?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@e@@6Xe@@@@@6?2@@@@@@e@@6Xe@@@@@@@@@?W2@@@6X?W2@@@6X?@@e?@@?@@@@@@6?2@@@6K @@@1?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?J@@@1e@@@@@@@@@@@@@@e@@@1e@@@@@@@@@?7@@@@@1?7@@@@@1?@@e?@@?@@@@@@@@@@@@@@@? @@@@?@@@@@@@g?@@?e?7@@@@e@@e@@0M?@@@e?J@@@@L?e@@(M?@@?@@@@@@@?@@@@@@@?@@e?@@?@@@@@@@@@@@@@@@? @@@@@@@@@@@@@@@@e?@@?eJ@@@@@L?@@@@@?e?@@@e?7@@@@1?e@@H??@@?@@@@?@@@@@?I4@@?@@@@@@@?@@@?e?@@@e@@@? @@@@@@@@@@@@@@@@e?@@?e7@@?@@1?@@@@@@@??@@@eJ@@@@@@?e@@e?@@?3@@@@@@@@@g@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@@@? @@@@@@@@?@@@g?@@?e@@@@@@@?e@@@@@??@@@e7@@@@@@?e@@e?@@??@@@@@@@@@L?f@@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@@@? @@@@@@@@?@@@@@@@e?@@??7@@?I'@@@@@@@@@5??@@@e@@(M?@@1e@@e?@@?@@@@@@@?@@@@@@5?@@e?@@?@@@@@@@@@@e@@@? @0?40?4@?@@@@@@@e?@@??@@@eV4@0?4@@@0Y??@@@e@0Y??@@@e@@e?@@?@@@@@@@?@@@@@0Y?@@e?@@?@@@@@@@@@@e@@@? 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Bedeutsame Aspekte bei derBewertung des Lymphknotenbefalls@6X?e@@?W2@@?g@@?@@@@)X@@@hf?@@? @@)Ke@@ O2@@?7@@@??@6?2@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@6Xe?@@?e@@6?2@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@W2@@@@@@6?2@@@@@@@W2@@6?2@@@@?J@@@@L?@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@1e?@@?e3@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@(Y@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?7@@@@1?3@@@?@@?@@@@@@@@@@@@(Y@@@@@e?@@?eN@@@@@@@?@@?@@@@@?@@@@@?@@@@@@e@@?@@@@X?@@?@@@@@@@@@@?@@?@@@@@@?V@@@?@@?@@@@@@@@@@@@H?@@@@@e?@@?eC@@@@?@@?@@?@@@@@?@@@@@?@@@@@@)X@@?@@@@)X@@?@@@@@?@@@@?@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@??@@@@@e?@@@@@@Y@@5?@@?@@?@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@?@@?@@@@5?@@?@@@@@@@?@@?@@e?O)X?@@@hf?@@?B@@@h?I'@@? ?@@@heV4@? @0MI4@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@??@@@@@e?@@@@@@X@@H?@@?@@?@@@@@@0?4@@?@@@@@@@@@@?@@?@@@0Y?@@?@@@0?4@?@@??O2@@@@@@@0M ?O2@@@@@0M ?O2@@@@0M? O2@@@0M? ?O2@@@0M?O2@@@@@@@@@O2@@@0M? ?O2@@@0M ?O2@@@@@0M ?O2@@@@@@@@@@@@@@@@@0M ?O2@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@ ?O2@@@@@@@0M ?I4@@@@@@@6K?O2@@0M??I4@@@@@6K ?O2@@@@0M? ?I4@@@@? ?O2@@@0M I4@? W2@@@0M?O2@??O&@(M @6K? W2@


V'hf?@0Y?Das ThemaBei Berücksichtigung der Kontraindiktionenkommen 2/3 der Patientinnen für eine brusterhaltendeOperation in Frage. Die in Langzeituntersuchungenermittelten Gesamtüberlebensratenbeziehungsweise rezidivfreien Intervallebestätigen die Richtigkeit dieses Vorgehens(Veronesi et al., 1985; Fisher et al.,1985) (Abbildung 14/15).N@@@@V@@@?W@@@@(Y@@X?@@@@@@@@?@@?@@?@@@@@@@@?@@@e?@@@?@@@@@@@@@@@e?@@@?@@@@@e@@?@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@(Y@@@?@@?@@@@@?@@?@@?@@@@@@@@?@@@@@X?@@@@@@@@@@@H ?3@@@@@X@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@?@@@@@@@@@@@@e?@@@@@@@@@@@@@@@e?@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@@@?@@V@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@?@@?@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@5@@W&@@?@@@@6?2@@@@@@@@6?2@@@@?@@@@1?@@@@6?2@@@@@e?@@@@@)?2@@@@@@@e?@@@@@@?@@@@@@?@@@@@@@@@@@@T&@@@@@@@@@@@@@1?@@@@@?@@@@@@@@@@6?2@@@6KO2@@@@W2@@@@@@@@ ??@@@e@@ @6K? ?@@?he@@e?@@@ @6X?hW2@6K?h@@?@@? ?N@@?J@@h?O@KO@K?e?O@Ke@@@6X?hO@K?e?@@W26X??O@Ke@@e?@@@ ?O26K?@@1?W26Ke?O&@@@@6X??O@Ke@@?@@? @@ ??O26K?f?@@@@? ?@@@@@@? @@f@@?@@?g@@?@@?g@@@@@@?@@??@@@@?f@@?@@?g@@6?2@(? @@g?@@6?2@@he?@@@g@@f@@@? ?@@@@@@= @@f@@?@@?g@@?@@?g@@@@@@?@@??@@@@?f@@?@@Lg@@@@@(Y? @@L?f?@@@@@@5he?@@@g@@f@@@? ?@@?eV@@@@@@@@6?2@??@6?2@@@@@@@@@@?@@@@@?@@?@@W2@@@@?@@?@@@@@(?e@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@g@@@@@He@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@6?2@@@@@@@@@@?@@@@@?@@@@@?@@@@@@@@1?f?@@@@@(Y?@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@@@@@? ?@@@@@@@@@@@@@@@@@@??@@@@@@@@@@@@@@?@@@@5?@@?@@@@@@@@?@@?@@@@(Y?e3@@@@@?@@?@@@@@@@@@@@@?@@Hg@@@@@Le@@(Y@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@?@@@@@?@@@@@@@@5?f?@@@@@e?@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@@@@@? ?@@?e?@@H?@@@@@@@@W&@@@@@@@@@@@?@@?@@@@1?@@?@@@@@?@@?@@?@@@@)X?e7@e@@?@@?@@@@@@@@e@@?@@?g@@@@@@e@@?7@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@?@@?@@??@@@@@@@g?@@@@@@L?@@?3@@@@@?@@?@@@@@@@@?@@?@@@? ?@@?e?@@??@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@?@@@@@?@@?@@@@@?@@?@@?@@@@@1?e@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@f@@(Y@@@@@@?3@@@@@@@@?@@?@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@@@@?@@?@@?7@@@@@@@@@@@e?@@@V'@1?@@?N@@@@@?@@?@@@@@?@@?@@@@@@? ?@@?e?@@??@@@@@0?4@@@0?4@@0?4@@?@@?@0?4@@@@?@0?4@?@@?@@?@0?4@@?e@@@@@@?@@@@@@@@0?4@@@@?@@@@@f@0Y?@@0?4@?V4@@@@@@@?@@?@0?40?4@@0?4@@?@0?4@@@@?@@?@@?@@@@0?4@@@@@e?@@@?V4@?@@??@@@@@?@@?@@@@@?@@?@@@@@@? ?@@@@0Y@@(Y@@@@@@@@?J@@@@@@@@@@@?@@?@@@@e@@?@@@@@?@@?@@?@@@@?f?@@@@@?@@?@@@@@@@@e@@?@@?g@@@@@1e@@HJ@@@@@@@@?@@?@@@@?@@@@@@@@@?@@?@@@@@?@@?@@?3@@@@?@@H?f?@@@@@1??@@?@@@@@@?@@?@@@@@@@@?@@?@@@??W2@@@@@@@@@@6K? W&@@@@@@@@@@@@@6X? ??7@5hfV'@? ?@@Hhf?N@L J@@? @)X? ?O&@5? 3@)K ?O2@@@@@@@@@@@@0Y? V4@@@@@@@@@@@6K? ?O2@@@@@@@@X W@@@@@@@@@6K ?W&@he?I'@1?7@fI4@@@@@6K? O2@@@@0Mg?V'@L? ?J@5h?I4@@@6K ?O2@@@0MhfN@)X W&(YhfI4@@@6K? ?O2@@0M? ?3@)X? ?W&@H? O2@@@0M? ?V'@)X W&@5 ?I4@@@6K W2@@@0M? V'@)X? ?O&@(Y I4@@6K ?O&@0M ?V4@)K ?W2@@0Y? I4@@6X ?O2@@@@@0MeI'@1?I'@6K O&@(M? I4@)K? ?W2@@0Y? V4@@6KhfO2@@0Y I'@6X? O&@0M? I4@@@@6KfO2@@@@0M ?V4@)K W2@(M? ?I4@@@@@@@@@@0M? ?I'@6X ?O&@0Y V4@)K? ?W2@(M O@K? I'@6X? ??O2@(MW2@@@@ ?V'@)X ?W&@(Y ?W&@@@@@hf@6?@he?W26X? V4@)X? W&@0Y? W&@@@(M?hf@@@@he?7@@)X I')X ?W&(M? ?W&@@@(Y @?@@he?3@@@)X? ?V')X? O&@@@(Y?hf?J@?@@he?V'@@@)X ?W&(Y? W2@@@@(Y ?7@?@5hfV'@@@)K? ?V')X? ?W&@@@@0Y? ?@@X@Hhf?V'@@@@6X? W&@(Y?W&@@@(M? J@V@@? V4@@@@)X ?V')X? ?W&@@@(Y 7@?@@? I'@@@)X? ?W&@H? O&@W@@H? @@?@5? ?V'@@@)X ?V')X? ?7@5 W2@@@@Y@ @@X@H? V'@@@)X? N@)X J@(Y ?W&@@X@@?@L? ?J@V@@L? ?N@@X@)K ?3@1 ?W&(Y? W&@(R@@@?@1? W&5?3@1? @V@@@@6X ?V'@L? ?O&@0YJ@@@?@@? 7@H?V'@L ?J@?@@W@@)X? V')X ?W&(Y??O2@@@0Me7@?@?@@? ?J@@e?V@)X? ?7@?@@@R'@)X ?N@1 ?J@5 ?O2@@@@@@?e?J@5?@@@@? W&@@L?@@@@1? ?@@?@@@LV'@)K? 3@L? W&(Y ?O2@@@@@@Xe@@6X?7@H?@@?@?hf?W&@@@)X@@W@@L ?@@@@?@1?V4@@@@6K? N@1? 7@H? ?O2@@@@@@?eV@@@@@@1?@5??3@?@Lhf?7@@@@@@@@@Y@)X? ?@@@@?@@f?@@@@@@6K? ?3@L ?J@5 ?@@@@@@?e@@@@@@@@@@@@?@H??N@?@1hfJ@@@@@@@@@@@@@1? J@?@@?3@L?W2@@e?@@@@@@6K? ?V')X? ?7@H ?3@?e@@@@@@0M?W@@@@@@@@f@W@@he?W&@@@@@?@@V'@W@@L 7@?@5?N@1?7@@@@@@@eW@@@@@@6K? N@1? ?7@H?@@@@@@0MfW&@@@@@?@5f@@


Das ThemaRezeptornachweis und dem Befund deraxillären Lymphknoten gestellt. Als gesichertgilt die Indikation für eine adjuvante zytostatischeChemotherapie bei Frauen in der Prämenopausemit histologisch nachgewiesenemTumorbefall der axillären Lymphknoten. Obauch bei Frauen ohne histologisch nachgewiesenenLymphknotenbefall eine adjuvantemedikamentöse Behandlung zum Beispielnach dem CMF-Schema erfolgen soll, ist derzeitnoch nicht eindeutig geklärt. Eine Hormontherapie(Tamoxifen 20 bis 30 mg über 2bis 5 Jahre) ist bei Frauen in der Postmenopausebei nodal-positivem, östrogenrezeptor-positivemKarzinom indiziert. Bei rezeptor-negativem-nodal-positivemKarzinom erfolgtdie oben genannte Chemotherapie.O@K?hfW2@@?W2@6Xh?@@?g@? @@@6?26K ?W26K?h@@@6K?g?O26K?e?O2@ ?@@@@@6K?O26K?f?O)X?@@@6?26K? 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Überlebensraten und rezidivfreies Überleben nach radikaler Mastektomiebeziehungsweise Quadrantenresektion mit Nachbestrahlung (Fisher)Das Mammakarzinom stellt derzeit das häufigsteKarzinom bei der Frau dar. In den letztenJahren ist es zu einer erschreckenden Inzidenzzunahmegekommen. Morphologischfindet sich eine Vielzahl von Tumortypen mitunterschiedlicher Prognose. Die Diagnose einesMammakarzinoms wird durch die Exstirpationdes palpatorisch beziehungsweisemammographisch suspekten Befundes histologischgesichert. Die Besonderheit desMammakarzinoms liegt in einer frühzeitigenmetastatischen Absiedlung in die regionärenLymphknoten. Diesen Aspekt berücksichtigtder Wandel in der operativen Behandlungvon Frauen mit Mammakarzinom. Als gültigeAlternative zur früher geübten Standard-Therapieder Ablatio mammaemit Lymphonodektomie istbei entsprechenden Voraussetzungendie Möglichkeit?einer brusterhaltendenOperation mit sorgfältigerAusräumung der axillärenbeziehungsweise infraclavikulärenLymphknoten undangeschlossener Strahlentherapieder Restbrust?I40Y?g?gegeben. Die Indikation zurpostoperativen Strahlentherapiewird in Abhängigkeitvon unterschiedlichen Prognosefaktorenerstellt. ImVordergrund steht unterBerücksichtigungJ@des ?@ 7@Menopausenstatusdie@@ ?Bewertungvon Nodal- und Rezeptorstatusdes Karzinoms.Literatur beim VerfasserAnschrift des Verfassers:Prof. Dr. med. J. BaltzerDirektor der FrauenklinikStädtische Krankenanstalten KrefeldLutheraplatz 4047805 KrefeldBrandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang101


Das ThemaPlastische Eingriffe an der weiblichen BrustMammareduktionsplastikH. SchlosserDie Vielfalt der Methoden zur Verkleinerungzu großer Mammae charakterisiert die Problematik,allen Forderungen bei der Neuformierungder Brust gerecht zu werden. Ursacheist die Variabilität der Brustformen, die imZusammenhang mit dem dazugehörendenKörper gesehen werden muß. Folglich kannman als Operationsergebnis weder eineStandard- noch eine Idealbrust erwarten. Dieindividuelle Gestaltung der reduzierten Brustist abhängig von Größe und Gewicht der Patientin,von Größe, Form und Konsistenz derzu verkleinernden Mammae. Das erfordertdie Auswahl einer für den Einzelfall optimalenoperativen Methode, Erfahrung, Geduldund ein engagiertes Team im operativen wieim pflegerischen Bereich.Zur praeoperativen VorbereitungO2@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@6K? O2@@@@@@@@@@@0M?heI4@@@@@@@@@@@6K? ?O2@@@@@@0M? ?I4@@@@@@@@6K? O2@@@@@0M? I4@@@@@@6K ?O2@@@@0M? I4@@@@@6K??I4@@@@@6KO2@@@@@@@@@@@@6KI4@@@@@6K??O2@@@@0M? ?I4@@@@6K??I4@@@6K?O2@@@0M?I4@@@@6K??O2@@@@??I4@@@@6X??W2@@@@@@?I4@@)KI'@@6KW2@@(Me?@@??V4@@@6X?O&@@0Y?e?@@??I4@@)K??W2@@(M?fJ@@??I'@@6X?W&@@(Yg7@@?N@@@)K?W&@@0Y?g@@5??@@@@@6XO&@@0M?@@??3@@@@@)X??W&@(Yhe@@1?@XI4@@)KW&@(Y?he@@5??7@1eI'@@6X?W&@(Yhf@@H??3@@e?V4@@)X?W&@(Y?hf@@L??N@@f?I'@)K?W&@(Y @@1? @@gV'@@6XW&@(Y? @@5? @@g?V'@@)X?W&@(M?h@@@@H? @@L?gV'@@)X?J@@H? ?J@@ @@1?g?V4@@)X?W&@5 ?7@@ 3@@?h?I'@)X?W&@(Y ?@@5 N@@?heV'@)X??7@(Y? ?@@H ?@@?he?V'@)XJ@@H ?@@? ?@@?hfV'@)X??W&@5? ?3@? ?@@Lhf?V'@)X7@(Y ?@@1 V'@)X??7@? ?3@@ ?V'@)X7@5? J@@? ?N@@ V'@)X??J@@H? 7@@? ?V'@)X?7@5 @@@? V'@1@@L? ?N@@L??7@(Y?@@1? 3@)X?J@@H? V'@)X??7@5 @@@? ?V'@)X?@@H 3@@? V'@1J@@? 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Da es sich nicht um einen lebensnotwendigenEingriff handelt, ist einesehr umfangreiche Aufklärung durchzuführen.Zur Vermeidungvon Unterlassungenempfiehlt essich, einen speziellenVordruck etwa folgendenInhalts anzufertigen:Angaben zur Person,Eigenanamnese, Familienanamnese,Medikamente,Allergien,Rauchgewohnheiten,Mammographie (ab30. Lebensjahr), ausführliche(die medizinischeIndikation sichernde)Beschreibungder Beschwerdender Patientin,Tastbefund, Besonderheiten,Symmetrie,Konsistenz, Maße:Brustwarze-Jugulum,Brustwarze-Inframammarfalte, Brustumfang,Überhang (Submammarfalte - tiefste Stelleder Brust), Mamillenabstand.Aufzählung möglicher Komplikationen: Narkoserisiko,Infektion, Nachblutung, Nachoperation,Rezidivptose, Formveränderungen,Fettgewebsnekrosen, Brustwarzenteil- oder -totalverlust, Verlust der Stillfähigkeit (je nachOP-Methode), Brustwarzen-Sensibilitätsstörungbeziehungsweise -verlust, Narbenprobleme.Operationsmethode, Datum derstationären Aufnahme, Kostenträger abgeklärt?Eigenblutspende? beziehungsweiseAufklärung über die Risiken einer Fremdbluttransfusion.Unterschrift durch Patientin undArzt.3@@@@@@? N@@?@@@T26K?O@K?O2@@?W2@@? ?@@@@?B@@@@@@@@@@@@@?7@@@? ?@@@@??@@@@@@@@@@@@@?@@@@? ?@@W5??@@?@@@@@@@@@@@@@@@L J@@@H??@@@@@@@@@@@@@@@@@@1@@@@@@@??@@?he@@ ?J@@@@@@e?@@@@@@@@@@@@0?4@@@@?3@@@@@@@?@@@@@@@@@@@@@?@@@@@?@@@@@@?@@@@? ?N@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@@?@@e@@?@@@@? @@@@@@@@@@@@X?@@@@@@@@@@@@@?@@e@@@@@@@? @@V4@@@@@@@@1?@@@@@@@@@@@@@@@@e@@@@@@@? @@@5g@@?@@? ?7@@@6?2@?@@@@@@@@@6X@@@@@@@@@@@@@@@?@@@@??3@@1?7@@5?@)T-X?W&? ?N@@@?@@@HeV@@)?&@L @@0Yg@@@@@? @@@?@@@?@@@@@@@@@)T2@@6X @@@@@@@?N@@@@@?@@V@@@@@1 ?)X? ?J@?@@@@@??@@@@@@@@?@@@@@5 ?@1? ?7@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@H?@@6X?W2@@?)X?O26Xh?@@??@@@@@@@@@@?he?@@@@1h?@@??N@@?@@(Y@@?he?@@?@@h?@@??@@@@@@@@@@@0?4@@@@@@@@@@?@@@@@L?@@?@@@@@@@@@@@@@?@@@@?@@?@@?@@?@@@@@?@@@@@)X@@?@@@@@@@@@(Y@@?@@@@?@@?@@?@@?@@@@@??J@@W@@@@@@?@@@@@?@@@HJ@@?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@??@@@0Y@@@@@@@@@@@?@@@?@@@@@@@@0?4@@@@@@@@@@@@? ?O@?@0M?eI@M? ?@@? O2@@@?@@@@@H?@@?@@@6?2@@@@@@@?@@@@@@@?@@?@@?@@@@@??@@? ?O2@@@@@@??@@@@@@6K? J@@? ?O2@@@@@0M?O&@@? 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Dann erneutes Aufklärungsgesprächmit unterschriftlicher Bestätigungam praeoperativen Tag (Perimed)und Fotodokumentation (prae- und postoperative).OperationsmethodenReduktionsplastik nach Strömbeck:Diese 1960 veröffentlichte Methode kommtnoch immer häufig zur Anwendung und giltals Standardmethode.Indikationen sind Makromastie, Makromastieund Ptose und die einseitige Makromastie.Optimale Ergebnisse sind bei Resektatmengenzwischen 500 und 1 500 g zu erzielen.Zur Markierung der Resektionsfigur dient dieSchablone nach Strömbeck (Abbildung 1ausgezogene Linie). Bei auch postoperativ?O2@@@@0M? W&@@(M 3@@1he?I4@@@@@6K 7@5?N@@1e@@hO2@@@@@0M? ?W&@@(Y? V'@@ ?J@@H??3@@L?@@f?O2@@@@@0M O&@@0Y ?V4@=? I4@@@@6Khf@@f?7@5C@@0Y? ?*@)X? ?@@)X? W2@< ?N@@)X ?3@@1?hf?W&@@? 3@@1 ?V'@@?hfO&@@@? V4@@L? V4@@@?h?@@@(M ?@)X ?J@@?@@LhC@@0Y? ?@@)X? W&@5?3@)X?fW2@< ?3@@)X ?W&@@H?@@L?V'@@1 W&@@@?3@@1?W2@@@@? ?O&@V4@@?7@@(M?V4@=?hf@@@5?@@0Y??B@@@?he@@(Y 3@@Lg?W2@@(Y? N@@)X?fW&@@(Y ?3@@1?e?W&@@(Y??N@@)Xe?O&@@?@@6?&@@? 3@@@@@5? V'@@@0Y? ?V+M ?V4@@?eW&@@0YAbbildung 1: Schablonen nach StrömbeckFortsetzung des Themen-Beitragesauf Seite 110?N@@L?e@@5? O2@@@@0MhfW&@@@? @@@?g?I4@@@@6K? ?@@1g?@@5@@1?e@0Y?he?O2@@@@@0Mhf?W&@@@@? @@@Lh?I4@@@@6K? ?@@@gJ@@HW2@@(M ?B@@@? I4@@@@@6K?h@@fJ@@H3@@?@@@@@@@@@0M? 7@@(Y? @@@L ?I4@@@@6K?g@@L?e7@5?N@@@@@@@@@0M ?C@@0Y @@@)X? ?I4@@@@@6Kf@@1??J@@H??@@@@@@@0M ?W2@


FortbildungFortbildungsveranstaltungenvom 1. Aprilbis 30. Juni 1996Akademie für ärztliche FortbildungFachkundeseminar RettungsdienstWochenkurs vom 6. - 13. 5. 1996Ort: CottbusTeilnehmergebühr: 750,- DM(für AiP 525,- DM)*Kursleiter: Herr Dr. med. H. Handschak,SenftenbergEKG - Praxis der EKG-Befundung26. bis 28. 4. 1996Ort: Frankfurt/OderTeilnehmergebühr: 300,- DM(für AiP 210,- DM)*Kursleiter: Herr Dr. med. E. Wruck,Frankfurt/OderDoppler-Echokardiographie-Abschlußkurs11./12. 5. 1996Ort: CottbusTeilnehmergebühr: 600,- DM(für AiP 420,- DM)*Kursleiter: Herr Dr. med. J. Krülls-Münch,CottbusAlgesiologischer Basiskurs19. - 21. 4. 1996 und 26. - 28. 4. 1996Ort: PotsdamTeilnehmergebühr: 530,- DMKursleiter: Herr Dr. med. K. Gastmeier, PotsdamWeiterbildungskurs zur Zusatzbezeichnung„Physikalische Therapie“(160 Stunden) entsprechend dem Curriculumder Arbeitsgemeinschaft der Ärzte für PhysikalischeMedizin, Prävention und RehabilitationKursumfang je Wochenende 20 Stunden, Beginnfreitags 15.00 UhrKurs III - Massage/Ergotherapie, Rehabilitation19. - 21. 4. 199610. - 12. 5. 1996Kurs IV - Elektrotherapie14. - 16. 6. 19965. - 7. 7. 1996Ort: Rehabilitationsklinik BurgTeilnehmergebühr: pro Wochenende 250,- DMKursleiter: Herr Dr. R. Hess, CottbusWeiterbildungslehrgang für die Anerkennungder Zusatzbezeichnung „Sozialmedizin“entsprechend dem Curriculum der DGSMP von1992Grundkurs A15. bis 26. April 1996Ort: Brandenburgklinik WandlitzTeilnehmergebühr: 660,- DM pro KursteilWissenschaftliche Leitung: Herr Prof. Dr. J.-U.Niehoff, Berlin* Die Ermäßigung gilt nur für AiP, die im LandBrandenburg ihre Tätigkeit ausüben.Nur schriftliche Anmeldungen richten Sie bittean:Landesärztekammer Brandenburg, Referat Fortbildung,Postfach 10 14 45, 03014 CottbusAnmeldungen werden nach Posteingangberücksichtigt.AiP-Ausbildungspflichtveranstaltungen3. April 1996 Klinikum Frankfurt/Oder17. April 1996 Ruppiner KlinikumNeuruppin8. Mai 1996 CottbusAllgemeinmedizinAngebote, die sich auch an Fachärzte für Allgemeinmedizinrichten, finden Sie unter den einzelnenFachgebieten.AnästhesiologieStädtisches Klinikum BrandenburgKlinik für Anästhesiologie und IntensivmedizinMontag, 6. Mai 1996, 15.30 UhrOrt: Konferenzraum, Kulturhaus Städtisches KlinikumBrandenburgDelirbehandlungLeitung: Dr. med. Wolterfür Intensivmediziner und interessierte KollegenAuskunft: Städtisches Klinikum Brandenburg,Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin,Dr. med. Dettenborn, Anton-Saefkow-Allee,14776 BrandenburgTelefon: (03381) 361301ArbeitsmedizinMontag, 22. April 1996, bis Mittwoch, 24.April 1996Ort: Landesinstitut für Arbeitsschutz undArbeitsmedizin PotsdamEinführungs- und Koordinierungsseminar „Gesundheitsgefährlichermineralischer Staub(Quarz- und Asbeststäube)“zur Ermächtigung von Ärzten für die speziellearbeitsmedizinische Vorsorge nach G 1.1 undG 1.2Leitung: Doz. Dr.sc.med. W. W. JürgensTeilnehmergebühr: 550,- DMAnmeldung: Landesinstitut für Arbeitsschutzund Arbeitsmedizin Potsdam, Postfach 900236,14438 PotsdamAugenheilkundeCarl-Thiem-Klinikum CottbusAugenklinik20. April 1996, 9.00 bis 13.00 UhrOrt: Hörsaal Carl-Thiem-Klinikum9. Ophthalmologen-SamstagLeitung: Dr. med. Hentsch, Cottbusfür niedergelassene Augenärzte sowie AssistenzärzteAuskunft: Dr. Hentsch, Chefarzt der Augenklinik,Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Postfach100363, 03003 CottbusTelefon: (0355) 462361Chirurgie/UnfallchirurgieStädtisches Klinikum BrandenburgBrandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang103


FortbildungMittwoch, 10. April 1996, 18.00 UhrOrt: Kulturhaus Städtisches Klinikum BrandenburgMalignome der Schilddrüse - morphologische,diagnostische und chirurgische Aspektefür Chirurgen, Internisten, Pathologen, interessierteKollegen und Ärzte im PraktikumAuskunft: Städtisches Klinikum , Dr. med. Paulioder Dr. med. Franz, Anton-Saefkow-Allee,14776 BrandenburgTelefon: (03381) 361-650 oder -20Diagnostische RadiologieCarl-Thiem-Klinikum CottbusInstitut für RadiologieSamstag, 27. April 1996Ort: Holiday Inn CottbusSymposium: Kontrastmittel gestern - heute -morgenLeitung: Doz. Dr. Muthfür Röntgendiagnostikärzte, interessierte Ärzteanderer Fachrichtungenanrechnungsfähig für die Weiterbildung DiagnostischeRadiologieDonnerstag, 2. Mai 1996, und Freitag, 3. Mai1996Ort: Institut für Radiologie CottbusRadiologische Untersuchungen in der PhlebographieLeitung: Doz. Dr. Muth, Dr. Kamenzfür Röntgendiagnostikärzte, interessierte Ärzteanderer Fachrichtungenanrechnungsfähig für Weiterbildung DiagnostischeRadiologieTeilnehmergebühr: 50,- DMAuskunft: Sekretariat Institut für Radiologie,Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Postfach 100363,03003 CottbusTelefon: (0355) 462530Fax: (0355) 462529Werner Forßmann-Krankenhaus Eberswalde12. Juni 1996, 18.00 UhrOrt: Cafeteria im KrankenhausDer Hirninfarkt aus neuroradiologischer SichtLeitung: Dr. Götzfür Allgemeinmediziner, Internisten, Neurologen,Radiologenfür AiP geeignetAuskunft: Radiologische KlinikWerner Forßmann-Krankenhaus,R.-Breitscheid-Straße 100, 16225 EberswaldeTelefon: (03334) 692242Fax: (03334) 23121Frauenheilkunde und GeburtshilfeKlinikum Frankfurt/OderKlinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe2. bis 5. Mai 1996Ort: Klinikum Frankfurt/Oder, KonferenzsaalHaus 51. Interdisziplinäre Brandenburgische Tagungüber Genitalinfektionen (mit Mikroskopierkurs)Themen:- Gonorrhoe und Syphilis- Trichomoniasis- Herpes genitalis- Chlamydieninfektionen- HPV-assoziierte Erkrankungen- Candidosen- Immunologie- mikrobiologische Untersuchungen- antibiotische und antivirale Therapie- nosokomiale Infektionen- Impfstrategien in der Frauenheilkunde- Maßnahmen gegen Frühgeburtlichkeit- Fluordiagnostik in der KassenarztpraxisLeitung: Priv.-Doz.Dr.med. habil. WernerMendlingAuskunft: Klinikum Frankfurt/Oder, Klinik fürFrauenheilkunde und Geburtshilfe am KlinikumFrankfurt/Oder, Müllroser Chaussee 7, 15236Frankfurt/Oder-MarkendorfBerufsverband der Frauenärzte e. V. LandBrandenburgSamstag, 11. Mai 1996, 9.00 UhrOrt: Potsdam2. Brandenburger GynäkologentagLeitung: Dr. med. RummlerAuskunft: Dr. med. Rummler, Städtisches Krankenhaus,Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe,F.-Engels-Straße 39, 15890 EisenhüttenstadtTelefon: (03364) 543001Fax: (03364) 543705Carl-Thiem-Klinikum CottbusFrauenklinikMittwoch, 22. Mai 1996, 14.00 UhrOrt: Hörsaal Carl-Thiem-KlinikumDie Farbdoppler-Sonographie- Stellenwert im pränatalen Überwachungsregime,Abgrenzung zum CTG- mütterliche Erkrankungen in der Schwangerschaft,unterbesonderer Berücksichtigung beim DiabetesmellitusLeitung: Frau Dipl.-Med. SchwanitzAuskunft: Frauenklinik Carl-Thiem-KlinikumCottbus, Postfach 100 363, 03003 CottbusTelefon: (0355) 462234Fax: (0355) 462386Klinikum Ernst von BergmannKlinik für Gynäkologie und GeburtshilfeMittwoch, 24. April 1996, 15.00 UhrOrt: Raum A 505, FrauenklinikUltraschall-Fortbildung in der GeburtshilfeAuskunft: Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe,Klinikum Ernst von Bergmann, Postfach600952, 14409 PotsdamTelefon: (0331) 412686Fax: (0331) 412685Innere MedizinKlinikum Ernst von BergmannSamstag, 20. April 1996, 09.00 bis 12.30 UhrOrt: Klinikum Ernst von Bergmann PotsdamInterdisziplinäre Aspekte der DiabetikerbetreuungLeitung: Prof. Kemmer, Dr. Funkefür Internisten, Allgemeinmediziner, Gynäkologen,Chirurgen, für AiP geeignetAuskunft: Prof. Dr. F. W. Kemmer, Klinikum Ernstvon Bergmann, Abteilung Nephrologie/Endokrinologie,Charlottenstraße 72, 14467 PotsdamTelefon: (0331) 412301 oder 412308Klinik am See RüdersdorfMittwoch, 24. April 1996, 18.00 UhrOrt: Klinik am See RüdersdorfRationelle Diagnostik und Therapie obstruktiverAtemwegserkrankungenLeitung: Priv.-Doz. Dr. Gert Hoeffken, Berlinfür niedergelassene Praktiker und Internistensowie Assistenzärzte und AiPAuskunft: Chefarztsekretariat Frau Weichert,Klinik am See, Reha-Zentrum für Herz- undKreislauferkrankungen, Seebad 84, 15562 RüdersdorfTelefon: (033638) 78627Fax: (033638) 78609KinderheilkundeCarl-Thiem-Klinikum CottbusKinderklinikSamstag, 20. April 1996, 9.00 bis 16.00 UhrOrt: Festsaal Carl-Thiem-Klinikum2. Pädiatertag KardiologieLeitung: Dr. med. Kleemannfür Kinderärzte, für AiP geeignetAuskunft: Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Kinderklinik,Sekretariat, Postfach 100363, 03003CottbusTelefon: (0355) 462336NeurochirurgieStädtisches Klinikum BrandenburgKlinik für NeurochirurgieMittwoch, 15. Mai 1996, 18.00 UhrOrt: Hotel Seehof, BrielowVerletzungen der Wirbelsäule- aus neurochirurgischer Sicht- aus orthopädischer Sicht- Möglichkeiten der RehabilitationLeitung: Dr. med. RudolphAuskunft: Städtisches Klinikum Brandenburg,Klinik für Neurochirurgie, Anton-Saefkow-Allee,14776 BrandenburgTelefon: (03381) 361641Fax: (03381) 361652NeurologieHumaine-Klinikum Bad SaarowSamstag, 13. April 1996, 9.00 bis 16.00 Uhr104 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Ort: HUMAINE-Klinikum9. ordentliche Versammlung desGesamtverbandes der Nervenärzte des LandesBrandenburg e. V.Themen: Moderne Epilepsiediagnostik und -therapie, Workshop: Probleme niedergelassenerNervenärzte, EEG-Fortbildung für Ärzteund EEG-AssistentinnenLeitung: Prof. Dr. H.-G. Trzopek, Bad Saarow-Pieskow, Dr. J.-G. Fischer, Teltowfür Nervenärzte, Ausbildungsassistenten Neurologie,Psychotherapie, AiP, EEG-AssistentinnenAuskunft: Prof. Dr. H.-G. Trzopek, Klinik fürNeurologie und Psychiatrie des HUMAINE-KlinikumsBad Saarow, Pieskower Straße 33,15526 Bad Saarow-PieskowTelefon: (033631) 73195Fax: (033631) 72233Landesklinik TeupitzNeurologische KlinikFreitag, 10. Mai 1996, und Samstag, 11. Mai1996Ort: Hotel Lindengarten Klein KörisNeurologische Erkrankungen und neue TherapieansätzeLeitung: Dr. med. Faiss, Teupitzfür Neurologen, Allgemeinmediziner, Internisten,für AiP geeignetTeilnehmergebühr: 30,- DMAuskunft: Frau Steyer, Sekretariat NeurologischeKlinik der Landesklinik Teupitz, BuchholzerStraße 21, 15755 TeupitzTelefon: (033766) 66189Fax: (033766) 66227OrthopädieMedian-Klinik HoppegartenMittwoch, 17. April 1996, 18.00 UhrOrt: Median-Klinik Hoppegarten, Rehaklinik fürOrthopädieOsteoporose in der PraxisLeitung: Prof. Dr. med. Hähnelfür niedergelassene Allgemeinmediziner, Internisten,Orthopäden, für AiP geeignetAuskunft: Prof. Dr. med. Hähnel, Chefarzt ME-DIAN Klinik Hoppegarten, Rehabilitationsklinikfür Orthopädie, Rennbahnallee 107, 15366Dahlwitz-HoppegartenTelefon: (03342) 353106Fax: (03342) 353273PhysiotherapieVerband Physikalische TherapieLandesgruppe BrandenburgFreitag, 26. April 1996, bis 27. April 1996Ort: Messehallen Cottbus2. Brandenburger Kongreß für PhysiotherapieHauptthema: Orthopädische Rehabilitation undSchmerztherapieLeitung: Prof. Hähnel, Dr. R. Hessfür Physiotherapeuten, Krankengymnasten,Masseur/medizinische Bademeister, ÄrzteAuskunft: Verband Physikalische Therapie, LandesgruppeBrandenburg, Uhlandstraße 2/5,15370 PetershagenTelefon: (033439) 6050Fax: (033439) 80430Psychotherapeutische Medizin/Psychoanalyse/PsychotherapieVorlesungszyklus Psychoanalysenach den Richtlinien zur Weiterbildung der LandesärztekammerBrandenburg und nach denPsychotherapierichtlinien der KBVTeilnehmerkreis: Ärzte und PsychologenTermine: Die Veranstaltungen finden einmalmonatlich jeweils von Freitag, 19.00 Uhr, bisSonntag, 13.00 Uhr, bei Internatsunterbringungstatt.Beginn: wird noch bekanntgegebenOrt: Schloß Bagenz ISB, Dorfstraße 16, 03130BagenzThematik: Theorieweiterbildung zur ZusatzbezeichnungPsychoanalyse/PsychoanalytikerLeitung: Dr. med. Roger KirchnerTeilnehmergebühr: 20,- DM pro Stunde (ca.400 Stunden)Anmeldung: Brandenburgische Akademie fürTiefenpsychologie und analytische Psychotherapiee. V., Finsterwalder Straße 62, 03048 Cottbus,Telefon: (0355) 472828Fax: (0355) 472647Supervision in psychodiagnostischerExplorationnach den Richtlinien zur Weiterbildung der LandesärztekammerBrandenburgTeilnehmerkreis: ÄrzteTermine: Samstag, 10.00 - 18.00 Uhr13. April 199615. Juni 199631. August 199612. Oktober 1996Ort: Schloß Bagenz ISB, Dorfstraße 16, 03130BagenzThematik: Die Teilnehmer stellen ihre auf Tonbandaufgezeichneten psychodiagnostischenExplorationen bzw. biographischen Anamnesenin der kleinen Gruppe vor. Die Supervisionist auf die Zusatzbezeichnung Psychotherapieund Psychoanalyse sowie auf die Weiterbildungzum Facharzt für Psychotherapeutische Medizinanrechenbar.Leitung: Dr. med. Roger KirchnerTeilnehmergebühr: 160,- DM (20,- DM pro 50Minuten)Anmeldung: Brandenburgische Akademie fürTiefenpsychologie und analytische Psychotherapiee. V., Finsterwalder Straße 62, 03048 Cottbus,Telefon: (0355) 472828Fax: (0355) 472647Theoriekurs Psychosomatische Grundversorgungentsprechend den Richtlinien der KBV zur Abrechnungder EBM-Ziffern 850/851FortbildungTeilnehmerkreis: ÄrzteTermine: Die Veranstaltungen finden an insgesamt5 Wochenenden (einmal monatlich) vonFreitag, 19.00 Uhr, bis Sonntag, 16.00 Uhr, beiInternatsunterbringung statt.Beginn: wird noch bekannt gegebenOrt: Schloß Bagenz ISB, Dorfstraße 16, 03130BagenzThematik: Gesprächstraining zur Arzt-Patient-Beziehung (Interventionsstrategien)Balint-GruppenarbeitTheorie zur psychosomatischen GrundversorgungLeitung: Rainer SuskeTeilnehmergebühr: 1 300,- DM für denGesamtkurs (ca. 65 Stunden)Anmeldung: Brandenburgische Akademie fürTiefenpsychologie und analytische Psychotherapiee. V., Finsterwalder Straße 62, 03048 Cottbus,Telefon: (0355) 472828Fax: (0355) 472647Gruppenselbsterfahrung in intendierter dynamischerGruppenpsychotherapieTeilnehmerkreis: Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter,SozialpädagogenTermin: 21. bis 30. Juni 1996Ort: Schloß Bagenz ISB, Dorfstraße 16, 03130BagenzThematik: Selbsterfahrung in GruppenanalyseLeitung: Dr. med. Roger KirchnerTeilnehmergebühr: 1 400,- DMAnmeldung: Brandenburgische Akademie fürTiefenpsychologie und analytische Psychotherapiee. V., Finsterwalder Straße 62, 03048 Cottbus,Telefon: (0355) 472828Fax: (0355) 472647anrechnungsfähig zum Facharzt für PsychotherapeutischeMedizin, zur ZusatzbezeichnungPsychotherapie und Psychoanalyse.7. Potsdamer Balint-StudientagungTeilnehmerkreis: Ärzte, Psychologen, Medizinstudenten,Angehörige medizinischer und sozialerFachberufeTermin: 9. - 12. Mai 1996Ort: Hotel Schloß PetzowTeilnehmergebühr: 180,- DMLeitung: MR Dr. med. Wolfgang LoeschAnmeldung: Deutsche Balintgesellschaft e. V.,Geschäftsstelle, Appelweg 21, 29342 Wienhausen,Telefon: (05149) 8936Kurs Katathymes Bilderleben (Kurs II - IV)Teilnehmerkreis: Ärzte und PsychologenTermin: Die Veranstaltungen finden jeweils vonFreitag, 19.00 Uhr, bis Sonntag, 13.00 Uhr, beiInternatsunterbringung statt.3. - 5. Mai 19961. - 3. November 19966. - 8. Dezember 1996Ort: Schloß Bagenz ISB, Dorfstraße 16, 03130BagenzThematik: Das Katathyme Bilderleben ist einBrandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang105


Fortbildungtiefenpsychologisch begründetes Verfahren, dasvor diesem theoretischen Hintergrund mit demTagtraum arbeitet. Das Verfahren ist besondersgeeignet für Kurzpsychotherapie mitneurotischen und psychosomatischen Patienten.Leitung: Frau Dr. med. Monika HaasTeilnehmergebühr: pro Wochenende 290,- DM(210,- DM für Mitglieder der MGKB)Anmeldung: Brandenburgische Akademie fürTiefenpsychologie und analytische Psychotherapiee. V., Finsterwalder Straße 62, 03048 Cottbus,Telefon: (0355) 472828Fax: (0355) 472647Balint-Gruppenarbeit im Land BrandenburgAnmeldung: MR Dr. Sigmar Scheerer, Dipl.-Psych. Ute Mauß, Havemannstraße 24, 12869BerlinDr. med. Erna Kallenbach, Landesklinik Brandenburg,Anton-Saefkow-Allee 2, 14776 BrandenburgDr. med. Roger Kirchner, Finsterwalder Straße62, 03048 CottbusFrieder Pickert, Buschmühlenweg 3, 15230Frankfurt/OderDr. med. Monika Koch, PsychotherapeutischeKlinik, Dresdener Straße 19, 04924 BadLiebenwerdaDr. Hans Kerber, Heinrich-Zille-Straße 43,14943 LuckenwaldeDipl.-Psych. Christine Hanke, Luxemburgdamm9, 15366 NeuenhagenDipl.-Med. Gabriela Weischet, R.-Luxemburg-Straße 30, 16816 NeuruppinDr. med. Stefan Alder, Großbeerenstraße 139,14482 PotsdamMR Dr. med. Wolfgang Loesch, Großbeerenstraße139, 14482 PotsdamFrau Dr. med. Lorenz, Brandenburger Straße59/60, 14467 PotsdamTeilnehmergebühren: 20,- DM pro 50 Minutenanrechnungsfähig auf die Weiterbildung zurZusatzbezeichnung Psychotherapie, zum Facharztfür Psychotherapeutische Medizin, Facharztfür Psychiatrie und Psychotherapie, Facharztfür Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapiesowie zur PsychosomatischenGrundversorgung (EBM 850/851)Lehrtherapie und Supervision in tiefenpsychologischfundierter PsychotherapieAnmeldung: Doz. Dr. habil. Wolfram Zimmermann,Breitscheidstraße 41, 16321 BernauDr. med. Roger Kirchner, Finsterwalder Str. 62,03048 CottbusFrieder Pickert, Buschmühlenweg 3, 15230Frankfurt/OderMR Dr. Sigmar Scheerer, Hauptstraße 36,15518HeinersdorfDr. med. Erna Kallenbach, Landesklinik Brandenburg,Anton-Saefkow-Allee 2, 14772 BrandenburgLehrgang Suggestive Techniken, Autogenes Trainingund Hypnose (Grund- und Aufbaukurs)Termin: wird nach Anmeldung mitgeteiltOrt: Information erfolgt nach AnmeldungThematik: Wesentliche inhaltliche Grundlagenund Formen dieser beiden praktischen therapeutischenVerfahrenTeilnehmergebühr: 500,- DM pro KursteilAnmeldung: Brandenburgische Akademie fürTiefenpsychologie und analytische Psychotherapie,Finsterwalder Straße 62, 03048 CottbusTelefon: (0355) 472828Fax: (0355) 472647SeminarAntragsverfahren in der PsychotherapeutischenPraxis (Richtlinien) am Sonnabend, dem 11.Mai 1996, 9.00 bis 16.00 Uhr in BuckowDie Brandenburgische Akademie für Tiefenpsychologieund analytische Psychotherapie e. V.veranstaltet am Sonnabend, dem 11. Mai1996, von 9.00 bis 16.00 Uhr im HausWilhelmshöhe Buckow/Märkische Schweiz einSeminar zum Antragsverfahren in der PsychotherapeutischenPraxis (Richtlinien Psychotherapie).Das Seminar wird von Frau Dipl.-Psych. AstridWahlstab, Cottbus, geleitet und kostet 120 DMpro Teilnehmer.Interessenten wenden sich bitte bis Freitag, den26. April 1996, an die Geschäftsstelle der BA-TAP (Telefon 0355/472828, Fax0355/4726247).Die Seminargebühr überweisen Sie ebenfallsbis zum 26. April auf das Konto 2005684,Bankleitzahl 17040000, BerlinerCommerzbank, Filiale Frankfurt/Oder.jeweils samstags und sonntags13. und 14. April 19968. und 9. Juni 1996Ort: Praxis Breitscheidstraße 41, BernauSuggestive Techniken - Autogenes Trainingund Hypnose (Grund- und Aufbaukurs)anrechnungsfähig für Zusatzbezeichnung Psychotherapie,zur Psychosomatischen GrundversorgungTeilnehmergebühr: 500,- DM pro KursSamstag, 11. Mai 1996, 8.00 bis 17.00 UhrOrt: Praxis Breitscheidstraße 41, BernauAutogenes Training und suggestive Entspannungstechnikenim KindesalterLeitung: Doz. Dr. habil. ZimmermannTeilnehmergebühr: 300,- DMAllergologieFachklinik für Lungenkrankheiten und TuberkuloseBeelitzFreitag, 12. April 1996, und Samstag, 13.April 1996Ort: Bibliothek der Fachklinik für LungenkrankheitenBeelitzDiagnostik und Therapie allergischerErkrankungenDiagnostik und Therapie von IntoleranzreaktionenLeitung: Dr. med. Uta Rabefür Internisten, HNO-Ärzte, Hautärzte,Kinderärzte, AllgemeinmedizinerTeilnehmergebühr: 200,- DMAuskunft: Frau Dr. Rabe, Fachklinik für Lungenkrankheitenund Tuberkulose, Straße nach Fichtenwalde,14547 Beelitz-HeilstättenTelefon: (033204) 38230Fax: (033204) 38309Onkologie (interdisziplinär)Onkologischer Schwerpunkt Frankfurt/OderMittwoch, 10. April 1996, 16.00 UhrOrt: Rehabilitationsklinik Märkische Schweiz inBuckowOnkologische Fortbildungsveranstaltung: MaligneTumoren im Hals-Kopf-BereichAuskunft: Onkologischer Schwerpunkt Frankfurt/Odere. V., Klinikum Frankfurt/Oder, MüllroserChausse 7, 15236 Frankfurt/Oder-MarkendorfOst-Brandenburgisches Tumorzentrum BadSaarow e. V.jeweils 15.45 UhrOrt: Raum 109 KrankenpflegeschuleMittwoch, 3. April 1996Oropharynx-KarzinomeMittwoch, 8. Mai 1996Das Ovarialkarzinom - Diagnostik und TherapieMittwoch, 5. Juni 1996Das Maligne Melanom - Klassifizierung, Diagnostikund Therapiejeweils mittwochs, 15.45 UhrOrt: Demonstrationsraum des Instituts für Radiologie3. April 199610. April 199617. April 199624. April 19968. Mai 199615. Mai 199622. Mai 199629. Mai 19965. Juni 199612. Juni 199619. Juni 199626. Juni 1996Interdisziplinäres TumorkonsilAuskunft: Dr. Uhde, Ost-Brandenburgisches TumorzentrumBad Saarow e. V., 15526 BadSaarowTelefon: (033631) 73231Schmerztherapie (interdisziplinär)Kreiskrankenhaus Finsterwaldejeweils mittwochs, 19.00 Uhr106 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


10. April 1996Die Postzosterneuralgie8. Mai 1996Der chronische Kopfschmerz - Übersicht überDiagnostik und Klassifikation19. Juni 1996Patientenvorstellung/FalldemonstrationOrt: Vortragsraum, Haus II, KreiskrankenhausLeitung: Dr. med. K. SuhrEvangelisch-Freikirchliches Krankenhaus Rüdersdorfjeden 3. Mittwoch im Monat, 17.00 UhrOrt: Gruppenraum, Palliativstation17. April 1996Neuroborreliose - Diagnostisch und therapeutischeAnsätze15. Mai 1996Schmerzlinderung unter der Geburt - medikamentöseund komplementäre Verfahren19. Juni 1996Das Amalgam-Problem - was ist gesichert? Auskomplementärmedizinischer Sicht - auszahnärztlicher SichtSamstag, 13. April 1996, und Sonntag 14.April 19964. Palliativworkshop: Die philosophisch-spirituelleDimension der KrebskrankheitFreitag, 19. April 1996, bis Sonntag, 21. April1996Schmerzmedizinischer Grundkurs 1Freitag, 26. April 1996, bis Sonntag, 28. April1996Schmerzmedizinischer Grundkurs 2Samstag, 4. Mai 1996Wirbelsäule und sportliche BelastbarkeitSamstag, 11. Mai 1996Notfallsituationen in der SchmerzmedizinAuskunft: Evangelisch-Freikirchliches KrankenhausRüdersdorf, Seebad 82, 15562 RüdersdorfTelefon: (033638) 83537 oder 83415Ultraschall (interdisziplinär)Rheumaklinik Eisenmoorbad Bad LiebenwerdaArthrosonographie-Kurseentsprechend den Vorschriften der KBV vom 1.4. 1993 und der DEGUMGrundkurs: 7. und 8. Juni 1996Aufbaukurs: 5. und 6. September 1996Abschlußkurs: Januar 1997Ort: RheumaklinikLeitung: Herr Dr. med. EngelTeilnehmergebühr: 400,- DM pro KursAuskunft: Rheumaklinik Eisenmoorbad, DresdenerStraße 9, 04924 Bad LiebenwerdaTelefon: (035341) 90160Akupunktur/NeuraltherapieVeranstaltungen der Deutschen Gesellschaft fürAkupunktur und Neuraltherapie e. V.(in Zusammenarbeit mit der Akademie für ärztlicheFortbildung der Landesärztekammer Brandenburg)Kursleiter: Dr. med. K. Beyer, Mühlenweg 4c04924 Bad Liebenwerda/OT DobraTelefon: (035341) 2211Ort: Sporthotel Weinböhlajeweils freitags ab 16.00 Uhr und samstags ab8.30 Uhr26. und 27. April 1996 Akupunkturkurs 93. und 4. Mai 1996 Akupunkturkurs 431. Mai und 1. Juni 1996 Akupunkturkurs 528. und 29. Juni 1996 Akupunkturkurs 10Kursleiter: Herr Doz. Dr.sc.med. Horst BeckeW.-Rathenau-Straße 106, 14974 LudwigsfeldeTelefon: (03378) 828271Fax: (03378) 828236jeweils samstags und sonntags4. und 5. Mai 1996 Akupunkturkurs 422. und 23. Juni 1996 Akupunkturkurs 5Neuraltherapienach dem Kursprogramm der Deutschen Gesellschaftfür Akupunktur und Neuraltherapie e. V.1. und 2. Juni 1996 Neuraltherapiekurs 4ChirotherapieSonstige AngeboteInstitut für Sportmedizin und Prävention PotsdamDonnerstag, 12. Juni 1996, bis Sonntag, 23.Juni 1996Ort: PotsdamApplied Kinesiology (100-Stunden-Ausbildung)Die Veranstaltung findet Anerkennung als Maßnahmezur Qualitätssicherung für die Zusatzbezeichnung„Chirotherapie“ in Höhe von 15Stunden.Auskunft: Universität Potsdam, Institut für Sportmedizinund Prävention, Frau Tappert, Postfach601553, 14415 PotsdamTelefon: (0331) 9771768Fax: (0331) 9771296Lehrgangsangebot der LandesrettungsschuleBrandenburg e. V.Fachkundenachweis Rettungsdienst (FKN)80-Stunden-Programm entsprechend Richtlinieder Landesärztekammer vom 7. 9. 1991 undden Empfehlungen der Bundesärztekammervom 9. 12. 1994Samstag, 11. Mai 1996, bis Sonntag, 19. Mai1996Leitung: Herr Doz. Dr. med. habil. Ledererfür im Notarztdienst eingesetzte Ärzte, auchAiPTeilnehmergebühr: 740,- DMMittwoch, 10. April 1996, 14.00 bis 21.00 UhrNotfälle beim KindLeitung: Herr Doz. Dr. med. habil. Ledererfür Ärzte in eigener Niederlassung und klinischtätige Ärzte, auch AiPFortbildungTeilnehmergebühr: 120,- DMMittwoch, 17. April 1996, 17.00 bis 20.30 UhrJuristische und rechtsmedizinische Aspekte inder ärztlichen Tätigkeit - ein Rundtischgespräch- Teil 2Leitung: Herr RA Peters, Berlinfür Ärzte in eigener Niederlassung und klinischtätige Ärzte, auch AiPTeilnehmergebühr: 60,- DMMittwoch, 24. April 1996, und Donnerstag, 25.April 1996Grundkurs Reanimation (Megacode)Leitung: Herr Doz. Dr. med. habil. Ledererfür alle Ärzte (auch AiP), Notärzte, Rettungsassistenten,RettungssanitäterTeilnehmergebühr: 245,- DMMittwoch, 22. Mai 1996, 17.00 bis 20.30 UhrSteuerrechtliche Fragen für niedergelasseneÄrzteLeitung: Herr RA Peters, Berlinfür Ärzte in eigener NiederlassungTeilnehmergebühr: 60,- DMMittwoch, 29. Mai 1996, 10.00 bis 17.00 UhrSanArena-Training (Megacode)Leitung: Herr Doz. Dr. med. habil. Ledererfür alle Ärzte (auch AiP), Notärzte, Rettungsassistenten,RettungssanitäterTeilnehmergebühr: 125,- DMMittwoch, 5. Juni 1996, 10.00 bis 17.00 UhrWasserrettungLeitung: Herr Doz. Dr. med. habil. Ledererfür Ärzte (auch AiP), Notärzte,Rettungsassistenten, RettungssanitäterTeilnehmergebühr: 90,- DMMittwoch, 19. Juni 1996, 10.00 bis 17.00 UhrRetten unter erschwerten BedingungenLeitung: Herr Doz. Dr. med. habil. Ledererfür Ärzte (auch AiP), Notärzte,Rettungsassistenten, RettungssanitäterTeilnehmergebühr: 90,- DMMittwoch, 26. Juni 1996, und Donnerstag, 27.Juni 1996Grundkurs Reanimation (Megacode)Leitung: Herr Doz.Dr. med. habil. Ledererfür alle Ärzte (auch AiP), Notärzte, Rettungsassistenten,RettungssanitäterTeilnehmergebühr: 245,- DMAchtung!Am 20. April 1996 ist Einsendeschlußfür den FortbildungsteilHeft 6/96 - Veranstaltungen Juli,August, September 1996.Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang107


FortbildungLeidenden(Prof. Benedetti, Riehen/Schweiz,Dr. Peciccia, Perugia/Italien)30. 5. 1996 Entfremdung in der Politik(Prof. Agnoli, Firenze/Italien)31. 5. 1996 Überwindung der Entfremdung durchGruppenarbeit(Dr. Dr. Ott, Düsseldorf)MONTECATINI TERME · TOSCANA16. MAI BIS 1. JUNImitPsychotherapiewochenin der ToscanaVeranstalter:Landesärztekammer Brandenburgin Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer, derÖsterreichischen Ärztekammer,der Verbindung der Schweizer Ärzte (FMH) sowie demDeutschen Arbeitskreis fürintendierte dynamische GruppenpsychotherapieWissenschaftliche Leitung:Dr. med. Roger Kirchner, CottbusOrganisatorische Leitung:Dipl.Med.Päd. Doris PieskerLandesärztekammer Brandenburg, Referat Fortbildung,Postfach 101445, 03014 CottbusTelefon: (0355) 78010-24, -23, Fax: (0355) 78010-36Rahmenthema:Entfremdung in der Medizin und Gesellschaft26. 5. 1996 Festvortrag17.00 Uhr Moderne Entfremdungen von der Erde,dem Körper und der Zeit(Prof. Moltmann, Tübingen)Hauptvorträge:jeweils 8.00 - 9.30 Uhr27. 5. 1996 Eine philosophische Typologie derEntfremdung(Prof. Rohbeck, Dresden)28. 5. 1996 Entfremdung in der Medizin(Prof. Uexküll, Freiburg)29. 5. 1996 Entfremdung in den Todesträumenund Todessymbolen von psychischWorkshop: Wege zur europäischen Zusammenarbeitauf dem Gebiet der Kurortmedizin25. 5. 1996, 15.00 - 18.00 UhrLeitung: Prof. Reinhold, Bad GottleubaSymposium: Zur Evaluation von Trinkkuren26. 5. 1996, 9.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 UhrLeitung: Prof. Gutenbrunner, HannoverKursangebotAkupunktur (Dr. Becke, Ludwigsfelde)Autogenes Training (R. Suske, Werneuchen; Prof. Prokop,Innsbruck, Österreich, Prof. Biermann)Balintgruppe (Dr. Hanke, Fredersdorf; Dr. Scheerer, Heinersdorf;R. Suske, Werneuchen)Chirotherapie Informations- und Refresher-Kurs(Prof. Badtke, Potsdam)Intendierte dynamische Gruppenpsychotherapie - Theorieund Praxis (Dr. Misselwitz, Jena)Interdisziplinärer Doppler-Duplex-Sonographie-Grundkurs(Dr. Dähne, Berlin; Dr. Langholz, Berlin; Dr. Karrasch, Engelskirchen;)Gesprächstraining (Dr. Hanke, Fredersdorf; R. Suske, Werneuchen;Dr. Scheerer, Heinersdorf)Gruppenselbsterfahrung (Dr. Bartuschka, Stadtroda; Dr.Benkenstein, Hildburghausen; C. Dietrich, Strausberg; Ch.Ecke, Berlin; Dr. Franke, Magdeburg; Dr. Kirchner, Cottbus;B. Rieckhoff, Schwerin; Dr. Seidler, Berlin, A. Wahlstab, Cottbus;G. Zeller, Berlin)Naturheilverfahren (Dr. Hess, Cottbus)Neuraltherapie (Dr. Dosch, München)Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters(Prof. Biermann, München; Dr. Körner, Berlin)Psychosomatische Eßstörungen (Prof. Ehle, Berlin)Psychosomatische Grundversorgung (Dr. Hanke,Fredersdorf; Dr. Scheerer, Heinersdorf; R. Suske,Werneuchen)Psychotherapie der Angst (Dr. Seefeldt, Neu Fahrland)Psychotherapeutisch-Psychoanalytisches Seminar (Dr. Bell,Köln; Dr. Froese, Berlin; Ch. Marahrens-Schürg, Hannover)Psychosomatik der Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Prof. Lamprecht,Hannover)Psychotherapie bei Psychosen (Dr. Peciccia, Perugia/Italien)Selbsterfahrung in Verhaltenstherapie (Dr. Dr. Sulz,München)Seminar Paartherapie (Dr. Loos, Motzen)Seminar Intimität und Öffentlichkeit in der Gruppe (Prof.Streek, Rosdorf)Sonographie-Kurs (Prof. Zierden, Herne; Dr. Zimmermann,Potsdam)108 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


FortbildungSchmerzmedizin (DM M. Passon, Woltersdorf,)Umweltmedizin (Prof. Eckel, Prof. Buchter, Dr. Rink, Hannover)Visualisierung (Dr. Loesch, Potsdam)SeminarangebotDiabetologie (Prof. Schulze, Dresden)Endokrinologie (Prof. Horster, Düsseldorf)Ernährungsmedizin (Prof. Noack, Potsdam)Innere Erkrankungen (Prof. Geidel, Dresden)Neurologie (Prof. Mumenthaler, Zürich/Schweiz)Kurse(Sie erhalten bei regelmäßiger Teilnahme eine Teilnahmebescheinigung)anmeldepflichtigeKurse Zeit KursgebührAkupunktur Kurs I 27. - 28. 5. 1996 210,- DMChirotherapie-Refresherkurs 27. - 29. 5. 1996 210,- DMChirotherapie-Informationskurs 24. - 25. 5. 1996 190,- DMInterdisziplinärerDoppler-Duplex-Sonographie-Grundkurs 1) 25. - 27. 5. 1996 350,- DMNaturheilverfahren I 2) 27. - 31. 5. 1996 1 110,- DMNeuraltherapie Kurs I29. - 30. 5. 1996 210,- DMSchmerztherapie 27. - 28. 5. 1996 200,- DMSonographie-Grundkurs 1) 28. - 31. 5. 1996 480,- DMUmweltmedizin 2) 27. - 31. 5. 1996 700,- DM1)nach KBV-Richtlinien und Empfehlungen der DEGUM2)anrechnungsfähig für die jeweilige ZusatzbezeichnungSeminare(täglich) 27. - 31. 5. 1996 sind in der Kongreßgebühr enthaltenEndokrinologieErnährungsmedizinInnere MedizinDiabetologieNeurologie09.30 - 10.30 Uhr10.30 - 11.30 Uhr11.30 - 12.30 Uhr15.00 - 16.00 Uhr16.00 - 17.00 UhrPsychotherapiewochenin der Toscana1. WocheAutogenesTraining 1+2) 17. 5. - 24. 5. 96 120,- DM(8 Stunden/8 Tage) 18.10 - 19.00 UhrPsychosomatischeGrundversorgung - 17. 5. - 25. 6. 96 170,- DMTheorie 2)09.00 - 11.00 Uhr(20 Stunden/9 Tage)Gesprächstraining 2) 17. 5. - 21. 5. 96 340,- DM(30 Stunden/5 Tage) 11.00 - 18.00 UhrGruppenselbsterfahrung17. 5. - 24. 5. 96 950,- DM(66 Stunden/8 Tage) 09.00 - 19.00 UhrBalintgruppe 1+2) 22. 5. - 25. 5. 96 250,- DM(20 Stunden/4 Tage) 11.15 - 18.00 Uhr2. WocheAutogenes Training 1+2) 27. 5. - 31. 5. 96 200,- DM(16 Stunden/5 Tage) 17.00 - 19.30 UhrAutogenes Training 27. 5. - 31. 5. 96 200,- DMmit Kindern und 11.30 - 13.00 UhrJugendlichen 15.00 - 16.00 Uhr(16 Stunden/5 Tage)Psychotherapeutisch-Psychoanalytisches 27. 5. - 31. 5. 96 560,- DMSeminar 1)09.30 - 19.00 Uhr(40 Stunden/5 Tage)Psychosomatik des KindesundJugendalters 1) 27. 5. - 31. 5. 96 210,- DM(10 Stunden/5 Tage) 09.30 - 11.15 UhrPsychosomatik derHerz-Kreislauf- 27. 5. - 31. 5. 96 140,- DMErkrankungen 1) 11.20 - 13.00 Uhr(10 Stunden/5 Tage)PsychosomatischeEßstörungen 1) 27. 5. - 31. 5. 96 140,- DM(10 Stunden/5 Tage) 11.20 - 13.00 UhrPsychotherapieder Angst 1) 27. 5. - 31. 5. 96 180,- DM(20 Stunden/5 Tage) 15.00 - 18.40 UhrVisualisierungnach Simonton 30. 5. - 31. 5. 96 170,- DM(15 Stunden/2 Tage) 09.30 - 18.00 UhrPsychotherapiebei Psychosen 1) 27. 5. - 31. 5. 96 140,- DM(10 Stunden/5 Tage) 09.30 - 11.15 UhrIntendierte dyn. 27. 5. - 28. 5. 96 160,- DMGruppen-09.30 - 16.40 Uhrpsychotherapie(Theorie und Praxis) 1)(12 Stunden/2 Tage)Seminar Intimitätund Öffentlichkeit 27. 5. - 31. 5. 96 180,- DMin der Gruppe 1) 17.00 - 18.40 Uhr(10 Stunden/5 Tage)SeminarPaartherapie 1) 29. 5. - 30. 5. 96 150,- DM(10 Stunden/2 Tage) 09.30 - 17.00 UhrSelbsterfahrung in 27. 5. - 31. 5. 96 220,- DMVerhaltenstherapie 1) 15.00 - 18.40 Uhr(20 Stunden/5 Tage)1)Anrechnungsfähig zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Psychotherapieund Psychoanalyse sowie zum Facharzt für PsychotherapeutischeMedizin und zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie2)Anrechnungsfähig nach KBV-Richtlinien zur Abrechnung der PsychosomatischenGrundversorgung bzw. des Autogenen Trainings.Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang109


Fortbildung/Das ThemaSchwerpunktthemenfür die ärztlicheFortbildung1996/1997Plastische Eingriffe an derweiblichen Brust - Mammareduktionsplastik(Fortsetzung)- Präklinische Versorgung von Notfällendurch den niedergelassenenArzt- Laser-Anwendung in der Medizin- Bedeutung der molekularen Biotechnologiefür Diagnostik und Therapiein der Praxis- Prävention, Diagnostik und Therapiezerebraler Durchblutungsstörungen- Das Lumbalsyndrom - Prävention,Diagnostik und Therapie- Allergisch bedingte Atemwegs- undLungenerkrankungen- Das chronisch kranke Kind - Erfahrungenmit der Langzeitbetreuung- Operative Korrektur der Fehlsichtigkeit- Möglichkeiten der Frühdiagnostikund Therapie von Hörstörungenbeim Säugling und Kleinkind- Gefährdungen am Arbeitsplatz (amBeispiel der Latex-Allergie)- Durch Zeckenbiß übertrageneKrankheiten- Besondere Therapieeinrichtungen(am Beispiel der Onkologie und derbanalen Erkrankungen).AIDS und Arzneitherapie bleiben auchweiterhin Schwerpunktthemen.noch notwendigerweise relativ großen Brüstenist es sinnvoll, die Größe des Hautmantelsnicht nur mit dem Höhenstand der Lokalisationdes Areola-Mamillen-Komplexes (Fossa-jugularis/neuerAreolarand 18 - 24 cm)zu regulieren. Hier haben wir mit gutem Erfolgeine vergrößerte Schablone (Abbildung1 gestrichelte Linie) benutzt.Abbildung 3: Neuer Areolastandort in Projektion auf dieSubmammarlinieDie Anwendung der Schablone gibt eine festeRegel vor und damit auch einige Sicherheit.Dafür erfordert die bereits praeoperative genaueLokalisierung des neuen Areolakomplexeseine optimale Plazierung der Schnittfigur.Sie erfolgt am Tag vor der Operation an derstehenden Patientin. Die Verlegung des Areola-Mamillen-Komplexeserfolgt auf der Mamillenverschiebelinie,die die Brust halbiert(Abbildung 2). Der Abstand des oberenAreolarandes zur Fossa jugularis beträgt inAbhängigkeit von Körperhöhe und -gewicht18 bis 24 cm, meist 20 bis 22 cm. Eine zusätzlicheHilfe ist die Projektion der Umschlagfaltenach vorn, auf Abbildung 3 mit einemKreuz markiert. Die Resektionslinie imSubmammarfaltenbereich sollte 5 bis 10 mmunterhalb der Submammafalte markiert werden.Nur so entspricht der spätere Narbenverlaufder neuen Submammarfalte.Nach Deepithelisation des periareolären„Schlüsselloch“-Bereiches (Abbildung 4) undResektion des kaudal davon befindlichenHaut-Drüsengewebspaketes kann man in Abweichungvon der Originalmethode den Mamillen-Areola-Komplexmedial, lateral oderauch cranial stielen (Abbildung 5 und 6: lateralgestielt).Die Abbildungen 7 bis 9 zeigen die medialeStielung, das spannungsfreie Eindrehen desMamillen-Areola-Komplexes und das Ergebnis.McKissock hat die Strömbecksche Methodemodifiziert, indem er den Lappen zur Stielungdes Areola-Mamillen-Komplexes vertikal gestellthat (Abbildung 10).Damit wird eine Torquierung des Stieles vermiedenund die Durchblutung sicherer. BeiDurchtrennung des kranialen Stieles kann derkaudale Stiel in der Breite variiert werden. AlsKontraindikation gilt die Gigantomastie, beider eine Transposition der Areola von > 15cm erforderlich wird. Problematisch kann dieNeuformierung der Brust auch bei einer Längedes kaudalen Stiels von > 15 cm werden.110 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Eine Weiterentwicklung ist die Belassung desGewebes zwischen kaudalem Stiel und Thoraxwandim Sinne eines kaudal-zentralenHautdrüsenstieles. Diese Technik gestattet Reduktionsmengenvon bis zu 2 000 g proMamma. Zur Erhaltung der Einheit von Brustdrüseund Mamillen-Areola-Komplex im Sinneder Stillfähigkeit und zur Vermeidung trophischerund sensibler Störungen des Areola-Mamillen-Komplexes wurde die Technik derMammareduktionsplastik mit zentralem Drüsenstielentwickelt (Brunnert).Die praeoperative Markierung erfolgt nachWISE ohne Schablone, indem auf der Mamillenverschiebelinie(Abbildung 2) in Höhe derUmschlagfalte die Spitze eines invertierten Vmarkiert wird. Sie entspricht der künftigenAreolaposition. Die Schenkel des V sind 7 bis8 cm lang.@6X?f?@ @@)Kg?W&? @@@@6Xf?75??@ @@@@@)X?e?@H?J@ 3@?@@@)Xe?@e75?@ N@@@@@@)X?f@HJ@e@@?@X@@@@@@@@)X?f@5?75? ?@@@@@@@@@@@)Xf(YJ@H?f?W&? ?3@@@@@@@@@@@)X?f7@g?75? ?N@?@?@@@@@@@@)Xf@5?W2@eJ@H? @?@@@@?@@@@@@)X?e(Y?7@H?W&5 ?)X?@?@@@@@@@?@@@@)Xf?@5??7(Y?@?@@@@@@@)Xf@?7@?J@H?@@?@?@?@@@@@?@@@@@@)Xe?@e75?W&5?W&? ?@@?@?@?@@@@@@@@@@@@@1f?J@H?7@H?75? ?@5?@?@?@@?@@@@@@@@@@@f?7@?J@5?J(YW2@ ?(Y??J@?@5?@@?@@@@@@@@@@e?@@?7@HW&H?7@H ?@@?@H?@@@@@@@?@@@@@L?f@5?75?J@5? ?@1?@?@@@@?@@@@@@@@)X?e?@H?J@H?J@@? @L @1 @@e?@@@e?W&5 @@e?&0Y @@L?e?W&? 3@1?eW&5? N@@??W&(Y? ?@@??&0YW2(?@@fW&?@@?eW&(Y ?@@?e7(Y? ?@@?e(Y?O.? ?@@?e?O2(Y? ?@@?e@@(YW. ?@@?e?W&(Y?J@@??@@>@@5? 7@5?eS@@0Y? @@H??W&(M? @@eW&(YW2@? @@e&0YW&@@? @@fO&(M?W2@?@@??J@@UO&H@@?W&@(YW2@@ ?J@@?7@@UO&(M? ?7@5?@@>@@(Y ?@@HeS@@@UO2( ?@@??W&@@>@@0Y ?@@??7@@V@(M@@eW2@(Y?O&


Das ThemaAbbildung 7: Medial gestielter Mamillen-Areola-KomplexAbbildung 8: Eindrehen des Mamillen-Areola-Komplexesrelativ große Brust angestrebt werden muß.Die Operation beginnt mit der Entnahme des Areola-Mamillen-Komplexesals Vollhauttransplantat, welches in physiologischerKochsalzlösung aufbewahrt wird. Das überschüssigeDrüsengewebe wird von der Submammarfalte ausgehend bisin Höhe der Areola von der Thoraxwand mobilisiert und reseziert.Die Neuformierung erfolgt mittels Hautklammern vonlateral und medial her bis zur Mitte der Submammarfalte undsenkrecht bis Brustmitte (Abbildung 13). Bei Bedarf wirdnachreseziert bis zur Zufriedenheit des OP-Teams. Abschließenddeepithelisiert man an optimaler Stelle den neuenAreolaort und näht die defettierte Areola auf. Alle Klammernwerden durch subcutane Knopfnähte ersetzt und die Hautendgültig mittels intracutaner Naht verschlossen. Der Mamillen-Areola-Komplexwird mit einem salbenhaltigen Netz (Fucidine-Gel)vor Austrocknung geschützt. Vorteile dieser Methodesind eine um 30 % kürzere OP-Zeit, da die Modellierungkeine Rücksicht auf die Areoladurchblutung nehmenmuß. Nachteil ist der Verlust von Mamillensensibilität undStillfähigkeit.Bei reichlicher Erfahrung in der Anwendung der genanntenMethoden ergibt sich zur Optimierung der Ergebnisse dieNotwendigkeit, weitere Operationstechniken im Bereich desAreola-Mamillenkomplexes bis hin zur Rekonstruktion derselbenzu beherrschen, um postoperative Komplikationen korrigierenzu können.Die genaue Beschreibung der letztgenannten Methoden würdeden Rahmen sprengen. Deshalb abschließend nur noch zugrundsätzlichen Vorgehensweisen bei Reduktionsplastiken.Perioperative Chemoprophylaxe:Die Meinungen dazu sind geteilt. Wir bevorzugen eine Prophylaxemit einer einmaligen Gabe von Cephalosporinen 30Minuten vor OP-Beginn.Vermeidung von überschießender Narbenbildung:Möglichst atraumatische Operationstechnik (sparsamer Umgangmit der Pinzette, dafür mehr mit dem kleinen ein- oderzweizinkigen Haken), Nahttechnik entsprechend Abbildung14, monofiles Nahtmaterial 4 - 0, Abkleben der Wunde mitSteristrip, Kompressionsbüstenhalter. Abbildung 15 zeigt entsprechendunauffällige Narben.Drainage: grundsätzlich mit Redon-DrainBluttransfusion: Zur Vermeidung von Transfusionen elektrochirurgischesVorgehen nach dem Hautschnitt, besondersblutsparendes Operieren. Die isovolämische Hämodilutionwird mit Erfolg genutzt.Bei uns hat sich die Eigenblutspende bestens bewährt.OP-Zeiten: Bei gleichzeitigem Einsatz zweier OP-Teams 60bis maximal 90 Minuten. Stationärer Aufenthalt um 10 Tage.Anschrift des Verfassers:Abbildung 9: OperationsergebnisMR Dr. med. habil. SchlosserChefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfedes HUMAINE-Klinikums Bad SaarowPieskower Straße 3315526 Bad Saarow112 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


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Das ThemaErfahrungen mit der Mammachirurgieam Carl-Thiem-Klinikum CottbusSt. SchwanitzSeit mehr als 20 Jahren gehört die Mammachirurgiezum Repertoire der ChirurgischenKlinik des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus.Aufgrund einer sorgfältigen Dokumentationsowie der jahrelangen Nachbetreuung derMammakarzinom-Patientinnen sind wir inder Lage, zu praktischen Problemen derMammachirurgie Stellung zu beziehen. Mitgroßer Konstanz behandeln wir seit vielenJahren ca. 55 bis 65 Mammakarzinom-Patientinnenim Jahr. Dazu kommen noch etwa20 Patientinnen mit einem Mammakarzinom-Rezidiv. Bezüglich der Altersverteilung fällt eineüberproportionale Zunahme der Patientinnenunter 40 Jahren auf (von ca. 6 % 1981auf über 20 % seit 1991). Die Stadieneinteilungder Mammakarzinome ist ebenfalls konstant.Stadium I 30 %Stadium II 50 %Stadium III 15 %Stadium IV 5 %Etwa 2/3 der Patientinnen erheben ihren Befundselbst. Ca. 1/3 wird bei der gynäkologischenVorsorgeuntersuchung diagnostiziert.Dieser Fakt untermauert die „natürliche“ Rolleder gynäkologischen Kollegen bei der Erkennungund Behandlung des Mammakarzinoms.Von entscheidender Bedeutung ist dieEinrichtung einer spezialisierten Mammasprechstunde,die von einem in der Mammachirurgieerfahrenen Kollegen geführt werdensollte. Die Indikation zur Mamma-TE mußbegründet sein, nicht jede Verhärtung derBrustdrüse muß exzidiert werden. Eine zuweite Indikationsstellung führt zu einem Anstieg„überflüssiger“ Tumorexstirpationen mitden entsprechenden Komplikationen. Die zuenge Indikationsstellung birgt das Risiko insich, ein Karzinom zu übersehen. Auskunftüber die Breite der Indikationsstellung gibtdas Verhältnis von malignen zu benignenMammatumorexstirpationen. An unserer Klinikbeträgt dieses Verhältnis langjährig 1:2,seit 1991 sogar 1:0,9. Diese relativ enge Indikationsstellungerklärt sich durch die Konzentrationder Mammasprechstunde in derHand eines einzelnen erfahrenen Kollegen.Folgende Untersuchungen halten wir für dieDiagnostik der Mamma-Karzinome für ausreichend:1. die sorgfältige klinische Untersuchung derMammae sowie der Lymphabstromgebiete2. die Mammographie3. die MammasonographieDie Mammasonographie setzen wir speziellbei der Abklärung von Zysten ein. Bei positivemBefund sollte eine Zystenpunktion mitanschließender Pneumozystographie erfolgen.Nur die glattwandige Mammazyste entbindetvon der Notwendigkeit einer Mamma-TE. Jede Wandunregelmäßigkeit erhärtet automatischden Tumorverdacht und muß zurTumorexstirpation führen. Die Durchführungeiner Feinnadelpunktion zur Erlangung einerZytologie halten wir nicht für nötig. Eine negativeZytologie ist nicht mit Benignität gleichzusetzen.Die positive Zytologie kann nichtprimäre Radikaloperation bedeuten. Dafür istein histologischer Befund unverzichtbar. Dasheißt, ein auffälliger Tastbefund muß immerdurch eine Tumorexstirpation abgeklärt werden.Unter einer TE verstehen wir eine vollständigeTumorexstirpation im Gesunden miteinem Sicherheitsabstand von 1 cm zu allenSeiten, ausgeführt von einem entsprechendgroßen ovalären Hautschnitt. Von den Pathologenwird eine Aussage über Dignität, Tumorgröße,Multizentrizität sowie Schnittrandfreiheiterwartet. Daher ist eine PE aus onkologischerSicht abzulehnen. Dies gilt vor allemfür ambulante Mammaoperationen. EineMamma-TE ist ambulant durchführbar. Siemuß jedoch technisch exakt nach oben genanntenKriterien durchgeführt werden, umso eine Fortführung des Eingriffes im Sinne einerbrusterhaltenden Operation zu ermöglichen.Da ambulant in der Regel kleinere Tumorenvon kleinen Hautschnitten exstirpiertwerden und histologisch keine Aussage bezüglichder Tumorfreiheit der Schnitträndergetroffen wird, bleibt dem Nachoperateuraus onkologischen Gründen nur die Wahl derRadikaloperation. Werden Tumorexstirpationenaus der Mamma ambulant durchgeführt,so setzt das eine enge Zusammenarbeit zwischenambulanten und stationären Chirurgenvoraus. In den letzten Jahren hat sich einWandel im operativen Vorgehen beim sogenannten„kleinen Mammakarzinom“ vollzogen.Über Indikation und Technik ist bereitsberichtet worden. Es gilt, die Indikation zurbrusterhaltenden Operation streng zu stellen.Nach wie vor gelten bei der Verfahrenswahlonkologische Gesichtspunkte und nicht kosmetische.Die limitierte Mammachirurgie mußder Patientin die gleiche Sicherheit bieten wiedie bisherige Standardoperation, die modifizierteMammaradikaloperation. WichtigstesKriterium für die Indikation zur brusterhaltendenMammaoperation ist das Verhältnis vonTumorgröße zu Brustgröße einerseits sowieder Tumorlokalisation andererseits. Nach Peiperist bei einer normal großen Brust mit einem3 cm großen Tumor die Grenze für einelokale Exstirpation erreicht. Bei Lokalisationdes Tumors in den beiden äußeren Quadranten,bevorzugen wir eine Kontinuitätsresektiondes Tumors mit gleichzeitiger axillärerLymphknotendissektion. Sind die innerenQuadranten betroffen, ist eine Kontinuitätsresektionaus kosmetischen Gründen nicht sinnvoll.Obligat ist die postoperative Bestrahlungder Restbrust. Eine Lokalrezidivquote von12 % mit Radiatio, 40 % ohne Radiatio sprecheneine eindeutige Sprache. Frazier et al.wiesen in der belassenen Brust nach lokalerExzision und mikroskopischer Untersuchungder Randbezirke der Mamma bei 26 % nochKarzinomgewebe nach. Richtet man sichnach den oben aufgeführten Kriterien, so haltenwir eine brusterhaltende Operation beica. 20 % der Mammakarzinom-Patientinnenfür möglich. In Cottbus wurden zur Zeit 10 %der Patientinnen brusterhaltend operiert. Dasliegt einerseits an dem Wunsch der älterenPatientinnen, die Brust gleich „richtig zu operieren“,andererseits auch an dem besagtenProblem der ambulant durchgeführten Tumorexstirpationen.Lassen Sie mich zum Abschluß noch einigeAusführungen zu chirurgischen Aspektenbeim metastasierten Mammakarzinom machen:Ausgedehnte Lokalrezidive erfordernKenntnisse der plastischen Chirurgie: großeVerschiebeplastiken, gestielte Myokutanlappen,freie Lappen mit mikrochirurgischemGefäßanschluß; Kenntnisse in der Knochenchirurgiebei ossären Metastasen. Da diesesSpektrum kaum von einer Fachabteilung abzudeckenist, ist eine gut organisierte interdisziplinär-chirurgischeZusammenarbeitGrundvoraussetzung für eine erfolgreicheMammachirurgie.Anschrift des Verfassers:Dr. med. SchwanitzFacharzt für ChirurgieChirurgische Klinik des Carl-Thiem-KlinikumsCottbusThiemstraße 11103048 Cottbus114 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Leistung und SchlafKongreßberichte3. Deutscher Kongreß für Schlafforschung und Schlafmedizin Oktober 1995 in BochumBeim Gesunden ist der Schlaf die Grundlage fürWohlbefinden und Leistungsfähigkeit am Tage.Schlafstörungen hingegen führen zu schwerenBeeinträchtigungen, nicht nur durch subjektivesLeiden, sondern auch durch Tagesmüdigkeit miterhöhter Unfallgefahr im Verkehr und bei der Arbeitsowie durch Folgeerkrankungen wie arterielleHypertonie, cerebraler Insult oder Herzinfarkt.Gestörter Schlaf und Volkskrankheiten wie Adipositas,Depressionen oder Herz-Kreislaufkrankheitengehen oft Hand in Hand.„Leistung und Schlaf“ war das zentrale Themades 3. Deutschen Kongresses für Schlafforschungund Schlafmedizin an der Ruhr - Universität Bochum,das in Plenarvorträgen fachübergreifenddiskutiert wurde. Eine große Zahl wissenschaftlicherBeiträge wie beispielsweise der von Ackerstedtzum Kongreßthema selbst, von Cassel „Unfallrisikodurch Hypersomnien: Bedeutung für dieSchlafmedizin“, von Weeß „Leistungseinschränkungenbeim obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndromund deren Reversibilität unter nCPAP-Therapie“oder von Mayer „Gutachterliche Aspektezur Beurteilung von Schlaf-Wach-Störungen“verdeutlichten sehr beeindruckend das breiteSpektrum der modernen Schlafmedizin. WelcheBeachtung mittlerweile Schlafforschung undSchlafmedizin genießen, wurde durch dieGrußworte der Parlamentarischen StaatssekretärinFrau Dr. Sabine Bergmann-Pohl unterstrichen.Sie verwies auf die fachliche Notwendigkeit,Höchstleistung und Dienstleistung, Extremsituationenund Dauerbelastung in ihrer Beziehungzur Präzisionsarbeit einer integrativenHirnleistung, dem Schlaf, darzustellen. FrauBergmann-Pohl hob die Tatsache hervor, daß dietherapeutische Bewältigung schlafspezifischerund schlafbezogener Erkrankungen eine intensiveForschungsaktivität auf dem Gebiet der Diagnostikund Therapie dokumentiert.Vor Eröffnung der Plenarsitzung tagte die Mitgliederversammlungder Deutschen Gesellschaftfür Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).Neben der Aufnahme neuer Mitglieder in dieGesellschaft standen organisatorische Problemewie zum Beispiel die Frage der Finanzierung vonAkkreditierungsverfahren oder die Herausgabedes regelmäßig erscheinenden Rundbriefes derDGSM auf dem Programm. Ausführlich wurdedas Erscheinen des sogenannten WeißbuchesSchlafmedizin gewürdigt, das im Auftrage desBundesgesundheitsministeriums erstellt wurde. Esbeschreibt vor dem Hintergrund neuester schlafmedizinischerErgebnisse die Bedeutung vonSchlafstörungen für die Volksgesundheit, erläutertdie Notwendigkeit von Behandlungsmaßnahmenund begründet und beschreibt sinnvolleDiagnostik und Therapie.Der Mitgliederversammlung vorangegangenwaren mehrstündige Arbeitsgruppentagungenmit teilweise sehr detaillierten Diskussionen. FolgendeArbeitsgruppen haben sich bisher etablierenkönnen und sind auf die unterstützende Mitarbeitder Fachkollegen angewiesen:1. AG Sucht (Leiter: Prof. Dr. R.Steinberg/Pfalzklinik Landeck)2. AG Ausbildung (Leiter: PD Dr. H.Schulz/Klinik für Neurologie Erfurt)3. AG Kommunikation (Leiter: Dr. G.Mayer/Hephata Klinik Schwalmstadt-Treysa)4. AG Diagnostik (Leiter: Dipl.Psych. R.M.Hoffmann/Universität Münster)5. AG Chronobiologie (Leiter: PD Dr. J.Zulley/Bezirkskrankenhaus Regensburg)6. AG Apnoe (Leiter: Prof. Dr.M.E.Schläfke/Universität Bochum)7. AG Pädiatrie (Leiter: Dr. A. Wiater/KinderklinikKöln-Porz)8. AG Methodik (Leiter: PD Dr. T.Penzel/Schlafmedizinisches LaborMarburg)9. AG Forschung (Leiter: Prof. Dr. D. Riemannund Dr. G. Hajak/Uni Freiburg)10. AG Insomnie (Leiter: Dr. G. Hajak und Prof.Dr. D. Riemann/Uni Göttingen)11. AG Diagnostik Untergruppe Vigilanz (Leiter:Dipl. Psych. H.G. Weeß/Landeck).Der Kongreß wurde mit Fachsymposien der einzelnenArbeitsgruppen beendet, nachdem auchdie parallel laufende Posterschau begutachtetworden war. Resümierend kann festgestellt werden,daß der Kongreß entscheidende Impulse fürdie Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischerMethoden bei der Behandlung schlafbezogenerGesundheitsstörungen gegeben hat.Es bleibt Aufgabe der Schlafmedizin, die sich alsinterdisziplinäres Fachgebiet etabliert hat, inDeutschland ein Netz akkreditierter Zentren fürSchlafforschung und Schlafmedizin zu schaffen.Ziel ist es, 800 000 Schlaf-Apnoe-Patienten und2,7 Millionen Bürgern, die regelmäßig Schlafmitteleinnehmen, eine dem modernen Standardder Medizin entsprechende Diagnostik und Therapiezukommen zu lassen.Dr. med. Th. ErlerLeiter SchlaflaborKlinik für Kinder- und JugendmedizinCarl-Thiem-Klinikum CottbusThiemstraße 11103048 CottbusFortschritt und Fortbildungin der MedizinBeim 20. Interdisziplinären Forum „Fortschrittund Fortbildung in der Medizin“ vom10. bis 13. Januar 1996 in Köln wurdenfolgende Themen behandelt:I. Präklinische Versorgung von Notfällendurch den niedergelassenen ArztII. Laser-Anwendung in der MedizinIII. Bedeutung der molekularen Biotechnologiefür Diagnostik und Therapie in derPraxisIV. Prävention, Diagnostik und Therapiedes ischämischen InsultsV. Das Lumbalsyndrom - Prävention, Diagnostikund TherapieVI. Aktuelle ArzneitherapieZu diesen Themen wurden jeweils Vorträgevon Experten gehalten, deren Ausführungensich in der Mehrzahl durch Klarheit,Präzision, hohen Informationsgehalt undsehr gute Qualität der Diapositive auszeichneten.Dadurch und durch die anschließendelebhafte Diskussion wurde das vom Präsidentender Bundesärztekammer, Herrn Dr.Vilmar, eingangs umrissene Ziel der Veranstaltungerreicht, neue Erkenntnisse der medizinischenForschung auf ihre Anwendbarkeitim Krankenhaus und in der Praxiszu überprüfen sowie Anregungen für dieFortbildung auf regionaler Ebene zu vermitteln.Interessenten können den Berichtsbandüber das 20. Interdisziplinäre Forum beimDezernat Fortbildung, Herbert-Lewin-Straße 1, 50931 Köln, bestellen.Am Tage vor dem Forum fand ein 3stündigerErfahrungsaustausch zwischen den Mitgliederndes Deutschen Senats für ärztlicheFortbildung und den Leitern der Fortbildungsakademiender Landesärztekammernstatt.Prof. Dr. med. J. KunzBrandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang115


Aktuell/Mitteilungen aus Gesellschaften und VerbändenDas Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen informiert:Gesundheit von Mutter und KindÄrzte um Unterstützung für Modellprojekt in Frankfurt/Oderund dem Landkreis Märkisch-Oderland gebetenGesundheitsförderung muß so früh wie möglichbeginnen. Kinder vor vermeidbaren gesundheitlichenSchäden zu bewahren, heißtdaher: Schon in der Schwangerschaft müssenärztliche Betreuung, aber auch ergänzendeHilfen und Beratung angeboten werden. Vonden Schwangerenvorsorgeuntersuchungen angefangenüber ergänzende Dienste bis zu materiellenHilfen stehen viele Angebote bereit. Sie werdenaber gerade von Schwangeren mit sogenanntenpsychosozialen Risiken oft nicht wahrgenommen.Hier setzt ein Modellprojekt des Ministeriums für Arbeit,Soziales, Gesundheit und Frauen an, das vonAnfang 1995 bis Ende 1996 in Frankfurt/Oderund dem Landkreis Märkisch-Oderland durchgeführtwird.Sein Ziel ist es, Frauen und Familien mit psychosozialenProblemen durch aufsuchende Arbeit entgegenzukommenund ihnen die nötigen Hilfen zu vermitteln.Dies geschieht in Abstimmung mit dem jeweiligenGesundheitsamt durch Sozialarbeiterinnendes Gesundheitsamtes, Hebammen und Krankenpflegefachkräftein eigener Niederlassung oderin Sozialstationen.Diese Arbeit stellt eine Ergänzung der ärztlichenSchwangerenbetreuung dar. Neben der Information,Beratung und Vermittlung von Hilfen werdendie betreuten Schwangeren unter anderem auchauf die Notwendigkeit regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungenhingewiesen. Um tätig werden zukönnen, müssen die am Modellvorhaben Beteiligtenwissen, wer Hilfe braucht. Das Ministerium fürArbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen bittet daherdie Ärzte in den genannten Modellregionen,die Schwangere betreuen, diese bei psychosozialenProblemen (beispielsweise durch ungewollteSchwangerschaft, Konflikte oder Gewalt in der Familie,bei psychischen Störungen, Suchtproblemen,Überforderung der Schwangeren etc.) auf Hilfemöglichkeitenim Rahmen des Modellvorhabensaufmerksam zu machen.Ein Faltblatt mit den Anschriften und Telefonnummernder beteiligten Krankenpflegefachkräfte undHebammen ist erhältlich bei- Frau Dr. Kiene, Amtsärztin, GesundheitsamtFrankfurt/Oder, Leipziger Straße 53, 15203Frankfurt/Oder(Telefon 0335/ 5552723)- Frau Dr. Pantscharevski, Leiterin des Kinder- undJugendgesundheitsdienstes des GesundheitsamtesStrausberg, Klosterstraße 17, 15344 Strausberg(Telefon 03341/ 354372)- Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit undFrauen, Referat 45,Postfach 601163, 14411 Potsdam(Telefon 0331/866-5536/Frau Sander).Hepatitis B-Schutzimpfung für Säuglingeund Jugendliche ab 13. LebensjahrDie Impfkommission des Landes Brandenburg alsberatendes Gremium des Ministeriums für Arbeit,Soziales, Gesundheit und Frauen begrüßt dieEmpfehlung der STIKO, die Hepatitis B-Impfung füralle Säuglinge und Jugendlichen ab 13. Lebensjahrin den Impfkalender aufzunehmen.Sie setzt sich für die landesspezifische Umsetzungder STIKO-Empfehlung ein und ruft ihre ärztlichenKolleginnen und Kollegen auf, für den Impfschutzihrer Patienten Sorge zu tragen.Bereits 1991 hat die WHO vorgeschlagen, in einemangemessenen Zeitraum allen Menschen dieHepatitis B-Schutzimpfung zu ermöglichen. In denUSA, Kanada, Frankreich, Italien und anderenLändern wird das schon realisiert.In Deutschland wurden in den letzten Jahren ca.5 000 Erkrankungsfälle pro Jahr gemeldet. Ein seit1994 zu beobachtender Anstieg wurde 1995 bestätigt(6 042 Erkrankungen). Bei 10 % der Erkranktenkommt es zu einer persistierenden Infektion,mindestens 1 000 Menschen sterben im Jahran den Langzeitfolgen. Dies unterstreicht die dringendeNotwendigkeit der breiten Anwendung derSchutzimpfung und der gezielten Impfung besondersinfektionsgefährdeter Menschen, die stärkerals bisher erreicht werden müssen.Mit der früheren Empfehlung der Impfung von „Risikopersonen“ist das Ziel, die Morbidität drastischzu senken, nicht erreicht worden. Zwei Drittel derErkrankungen betreffen Personen, die keiner Risikogruppezuzuordnen sind.Neugeborene positiver Mütter erhalten aufgrundeines Screenings in der Schwangerschaft postnataleine aktive und passive Immunisierung. Für die anderenSäuglinge empfiehlt die STIKO die Impfungab 3. Lebensmonat. Damit wird der heutigen ErkenntnisRechnung getragen, daß 10 bis 15 % allerHepatitis B-Infektionen bei Kleinkindern nach derGeburt durch engen Kontakt mit HBs/HBe-Ag-positivenFamilienmitgliedern oder Spielkameradenzustande kommen. Das Hepatitis B-Virus ist bekanntlichin allen Körperflüssigkeiten enthalten.Mit der Impfung ab dem 13. Lebensjahr wird derSchutz der Jugendlichen vor Eintritt in das Sexuallebenerreicht.In dem Runderlaß der Ministerin für Arbeit, Soziales,Gesundheit und Frauen „Öffentlich empfohleneSchutzimpfungen für das Land Brandenburg“InteressengemeinschaftMedizin und Gesellschaft e. V.Die „Interessengemeinschaft Medizin und Gesellschafte. V.“ wirkt von Berlin aus unter demVorsitz von Frau Prof. Dr. Inge Rapoport überregional.Ihr gehören mit Stand vom 1. 1. 199692 Mitglieder, vornehmlich Ärzte und Wissenschaftleraus Berlin und den neuen Bundesländern- auch aus Brandenburg - an.Die vordringlichste Aufgabe der Interessengemeinschaftbesteht in der Gestaltung eines interessantenwissenschaftlichen Lebens, der fachlichenFortbildung und des kollegialen Erfahrungsaustausches.Dazu finden monatlich wissenschaftlicheAbende statt. Seit Bestehen der IG1991 wurden 32 wissenschaftliche Sitzungenmit reger Beteiligung und Diskussion durchgeführt,unter anderem von Röding, Potsdam, zu„Sterberisiken in Ost und West - Versuch einerobjektiven Analyse“, von Kreibich, Schulzendorf,zu „Möglichkeiten und Grenzen einer patienten-optimiertenambulanten medizinischenGrundversorgung“, von Koch, Berlin, zu „Impfwesenin Deutschland - Gegenwart und Zukunft“,von Jahn, Berlin, zu „Die Krankenhäuserund die Gesundheitspolitik in Deutschland“, vonS.M. Rapoport, Berlin, zu „Das Gesundheitswesender DDR - zwischen Konzept und Realität“,von Kühn, Berlin, zu „Wettbewerb im Gesundheitswesen- zur gegenwärtigen Reformdebatte“,von Khalatbari, Berlin, zu „Weltbevölkerungsproblemean der Schwelle des 21. Jahrhunderts“und von Becke, Ludwigsfelde, zu„Akupunktur in der Medizin der Gegenwart“.Veröffentlichungen und Positionen des Vereins zugesundheits- und wissenschaftspolitischen Themenkönnen beim Schriftführer Dr. Rohland (Telefon030/ 2411797) bestellt werden.Die Interessengemeinschaft unterhält enge Beziehungenzum Verein Demokratischer Ärztinnenund Ärzte (VDÄÄ) in Frankfurt/Main.Bei Interesse an den monatlichen Veranstaltungenund an inhaltlichen medizinischen und strukturellenThemen des Gesundheitswesens könnenSie das brandenburgische VorstandsmitgliedProf. Dr. Kreibich (Telefon 033762/48067) anrufen.vom 23. August 1995 ist die Hepatitis B-Impfungaufgeführt (BÄB 11/95, S. 562).Die Impfung wird von den Krankenkassenverbändenfinanziert. Für beruflich Exponierte, Asylbewerbersowie Privatreisende gelten die jeweiligenrechtlichen Regelungen.Die Impfung obliegt den niedergelassenen Ärzten,wobei der Öffentliche Gesundheitsdienst ergänzendtätig werden kann. Vor allem aber hat er eineumfassende Aufklärungs- und Überzeugungsarbeitzu leisten.Mit der Realisierung der Hepatitis B-Impfung ist derbrandenburgischen Ärzteschaft erneut Gelegenheitgegeben, präventiv zu handeln.Die Impfkommission des Landes Brandenburg116 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Mitteilungen aus Gesellschaften und VerbändenMitteilungen des Landesgesundheitsamtes im LASVInfektionskrankheiten in Brandenburg - Dezember 1995 - (Auszug)1.Wichtige Infektionsgeschehen3 Rotavirus-Häufungen mit insgesamt 85 Erkrankungenwurden in 3 Krankenhäusern derStadt Potsdam erfaßt. Betroffen waren eineKinderstation und 2 Stationen mit älteren Patienten.Auf den beiden zuletzt genannten Stationenerkrankten auch Angehörige des Pflegepersonals.Eine 4. Häufung mit 40 Erkrankungenbetraf ein Pflegeheim in der StadtBrandenburg.Ätiologisch ungeklärte Durchfallgeschehenmeldeten die Landkreise Dahme-Spreewaldund Havelland (2 Geschehen)sowie die StadtFrankfurt/Oder. Betroffen waren die Pflegestationeines Klinikums mit 13 Erkrankungen,2 Seniorenheime mit 39 bzw. 25 Erkrankungensowie 2 Kindertagesstätten eines Ortesmit 20 Erkrankungen.2.Sterbefälle und wichtigeEinzelerkrankungen2 Sterbefälle an Influenza meldete der KreisBarnim. Bei einem 32jährigen Mann, der totin der Wohnung aufgefunden worden war,ergab die Sektion morphologisch eine schwereInfluenza. Aus dem Trachealabstrich wurdemittels direktem Fluoreszenztest Influenza Anachgewiesen. Der 2. Todesfall betraf einen 1Jahr und 7 Monate alten Jungen, bei dem derkinderärztliche Hausbesuchsdienst am26.12.95 eine Rhinitis, eine Bronchitis undTemperatur von 38°C festgestellt hatte. Einesymptomatische Behandlung war eingeleitetworden. Am nächsten Morgen fanden die Elterndas Kind tot in seinem Bett. Der alarmierteNotarzt gab nach Rücksprache mit der behandelndenKinderärztin auf dem Totenscheindie Diagnose Virusgrippe an, da beideInfektionskrankheit Fälle Inzidenz(Fälle pro100000Kumulativwert(1.1. - 28.1.96)Einwohner)Enteritis infectiosa 510 20,11 510- darunter Salmonellosen 145 5,72 145Meningitis epidemica (M.e.) 3 0,123Bakterielle Meningitiden (o. M.e.) 2 0,082Malaria 2 0,082Borreliose 1 0,041Hepatitis A 4 0,164Hepatitis B 3 0,123Hepatitis C 1 0,041Influenza A 166 6,54 166Mononukleose 3 0,123Leegionellose 1 0,041Scharlach 82 3,2382Pertussis 9 0,359Masern 1 0,041Ärzte einen Zusammenhang mit der beobachtetenerhöhten Influenza-Aktivität inDeutschland sahen. Eine Sektion oder die Entnahmevon Material für die Virusdiagnostikerfolgten nicht.Eine Legionellose meldete der Kreis Oder-Spree. Die 23jährige Frau war mit den Zeicheneines grippalen Infektes, hohem Fieber,Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen erkranktund wurde mit Verdacht auf Pneumoniestationär eingewiesen. Wegen ihresschlechten Allgemeinzustands wurde sie nocham Aufnahmetag auf die ITS verlegt, wo sie 5Tage lang kontrolliert beatmet werden mußte.Rahmenvereinbarung zur Langzeitbetreuung von KrebskrankenIm Land Brandenburg haben sich Krankenkassen,Kassenärztliche Vereinigung, Landeskrankenhausgesellschaftund Landesregierungdarüber verständigt, der Behandlungund Langzeitbetreuung von Krebskranken besondereAufmerksamkeit zu widmen. In einerRahmenvereinbarung wurden Aufgaben,Ziele und insbesondere die Finanzierung derfünf Krebszentren, Onkologischen Schwerpunkte,einvernehmlich geregelt. Inhalt desmehrseitigen Vertrages ist:- interdisziplinäre Beratung der beteiligtenÄrzte über die optimale Therapie,- langfristige Betreuung der symptomfreienPatienten zur Vermeidung von schwerenRückfällen,- Erfassung des Krankheitsverlaufs im regionalenNachsorgeregister.Die damit gesicherte umfassende Betreuungvon Krebskranken im Land Brandenburg istdas Ergebnis einer engen Zusammenarbeitzwischen Ärzten, Versorgungsträgern undLandesregierung.Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang117


KVBB informiertinformiertLandesausschuß derÄrzte und Krankenkassenfür den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung BrandenburgÜbersicht der für weitere Zulassungen gesperrten Planungsbereiche / Fachgebiete (x). Die Übersichtenthält die Entscheidungen des Landesausschusses einschließlich der Beschluß-Nr. 1/96Kreise/Kreisfreie Städte AM AU CH FR HNO DE IN KI NE OR RA URPotsdam/Stadt x x x x x x x x x x x xBrandenburg/Stadt x x x x x x x x x x x xHavelland x x x x x x x x x x xOberhavel x x x x x x x x x x x xOstprignitz-Ruppin x x x x x x x x x xPotsdam-Mittelmark x x x x x x x x x x xPrignitz x x x x x x x x xTeltow-Fläming x x x x x x x x xCottbus/Stadt x x x x xDahme-Spreewald x x x x x x x x x x x xElbe-Elster x x x x x x x xOberspreew.-Lausitz x x x x x x x x xSpree-Neiße x x x x x x x xFrankfurt/Stadt x x x x x x x x x x x xBarnim x x x x x x x x x x x xMärkisch-Oderland x x x x x x x x x x x xOder-Spree x x x x x x x x x x x xUckermark x x x x x x x x x xEs wird ausdrücklich darauf hingewiesen,daß gemäß der Bedarfplanungs-Richtlinien-Ärzteeine Überversorgung dann angezeigt ist, wenndurch einen Vergleich zwischen der für den Planungsbereichmaßgeblichen allgemeinen Verhältniszahlfür die Arztgruppe und der für den Planungsbereichermittelten örtlichen Verhältniszahl eineÜberschreitung von 10 v. H. festgestellt wird.Insofern ist nicht grundsätzlich davon auszugehen,daß für die in der Übersicht noch nicht gesperrtenPlanungsbereiche/Fachgruppen eine Unterversorgungangezeigt ist. Wir empfehlen daher dringendjedem niederlassungswilligen Arzt, sich vor der Antragstellungin der Landesstelle der KV-Brandenburg,Abteilung Sicherstellung, über die jeweiligeVersorgungssituation zu informieren.Nachzubesetzende VertragsarztsitzeNach Anordnung von Zulassungssperren durchden Landesausschuß der Ärzte und Krankenkassenschreibt die Kassenärztliche VereinigungBrandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB V auf Antragfolgende Vertragsarztsitze aus:Facharzt für Innere MedizinPlanungsbereich Oder-SpreeStadt EisenhüttenstadtZeitpunkt: schnellstmöglichFacharzt für AugenheilkundePlanungsbereich Dahme-Spreewald im AltkreisKönigs WusterhausenZeitpunkt: 01. 05. 1996Facharzt für DermatologiePlanungsbereich Oder-Spree im Altkreis BeeskowZeitpunkt: schnellstmöglichNähere Informationen und Bewerbungsunterlagen erhaltenSie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg,Ansprechpartnerin Frau Becker, Tel.-Nr. 0331/2868-130.Die schriftliche Bewerbung muß die genaue Anschrift,Facharztanerkennung, Angaben zum frühestmöglichenPraxisübernahmezeitpunkt und die Tel.-Nr. enthalten. DieUnterlagen sind unter dem Stichwort „Ausschreibung“ biszum 31.03.1996 bei der KV Brandenburg, Gregor-Mendel-Str.10-11, 14469 Potsdam einzureichen. Wir machenausdrücklich darauf aufmerksam, daß die in der Wartelisteeingetragenen Ärzte nicht automatisch als Bewerber umdie ausgeschriebene Vertragarztpraxis gelten. Eineschriftliche Bewerbung für den ausgeschriebenen Vertragsarztsitzist zwingend erforderlich.118 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


LeserbriefeZu Dauerthema: Arztrenten,BÄB 1/96, Seite 4Sehr geehrter Herr Dr. Liebenow,Ohne auf den politischen Inhalt Ihres Aufsatzesin Heft 1/96 des BrandenburgischenÄrzteblattes näher eingehen zu wollen,denn dafür ist die Ärzteversorgung nichtzuständig, möchte ich jedoch eineFalschaussage Ihres Beitrages richtigstellen:Zum Gründungsstichtag 01. 01. 1992 bestandfür die Ärzte der Geburtsjahrgänge1947 und jünger eine Pflichtmitgliedschaftin der ÄVLB. Ärzte der Geburtsjahrgänge1932 und jünger konnten auf Antrag Mitgliedwerden. Diejenigen, die am 01. 01.1992 bereits das 60. Lebensjahr vollendethatten, konnten auf Antrag durch einmaligeKapitalzahlungen Mitglied werden. DieÜberlegungsfrist für einen freiwilligen Beitrittdauerte bis zum 31. 12. 1992, so daßjeder die Möglichkeit hatte, sich ein Jahrlang zu informieren!Auf diese Möglichkeiten des freiwilligenBeitritts zur ÄVLB haben im Laufe des 2.Halbjahres 1991 die Mitarbeiter der Ärzteversorgungmit Unterstützung des PartnerversorgungswerkesWestfalen-Lippe aufmehreren Veranstaltungen im Land Brandenburgsowie in zahlreichen Veröffentlichungenhingewiesen, so daß zumindestab 1992 in Bezug auf die Rentenanwartschafteneine vollständige Gleichbehandlungmit Ihren ärztlichen Kollegen in den altenBundesländern gegeben ist.Mit freundlichen GrüßenVolkert BüsingGeschäftsführer der ÄVLBZum Beitrag von Frau KolleginElke Köhler „Kritische Situationfür niedergelassene Ärzte“(BÄB 11/95, S. 550)Zuerst möchte ich der Vorsitzenden desHartmannbundes meine Hochachtung fürIhren Mut bekunden, solch kritische Wortezu der für Patienten und uns niedergelassenenÄrzte ruinösen Gesundheitspolitik derBundesregierung gefunden und öffentlichgemacht zu haben.Nicht verstanden habe ich die Bemerkung,„daß die Patienten schon jetzt den Qualitätsunterschiedzum Westen bemerken“. Ist esnicht eher so, daß wir Ost-Ärzte mit unsererguten Aus-, Weiter- und Fortbildung unddem oft noch nicht „markt-konformen“ Verhaltenein gutes Betreuungsniveau gesicherthaben und weiter sichern?Ich teile auch nicht die „unser aller Sorge“von Ihnen, Frau Kollegin Köhler, bezüglichder PDS, bin eher der Auffassung, daß Parteien-Propagandaoder Konterpropagandain unseren Berufs- und Wissenschaftsorganisationenund deren Zeitschriften nichts zusuchen haben, so wie es auch die Statutenfestlegen.Alles in allem, liebe Kollegin Köhler, steuernund leiten Sie den Traditionsverband Hartmannbundweiter so engagiert gegen diekonservative Gesundheitspolitik.H. KreibichPraktischer Arzt im Landkreis Dahme-SpreewaldLESERBeschwerde gegenICD-10 abgewiesenDas Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hatdie Beschwerde von zwei Ärzten gegen dieCodierung nach der ICD-10 abgelehnt.Die aus drei Verfassungsrichtern bestehendeKammer des 1. Senats hatte keine datenrechtlichenBedenken gegen das Gesetz. In der einstimmigenEntscheidung heißt es, die Klägerhätten die verfassungsrechtlichen Bedenkengegen die Datenverschlüsselung „nicht hinreichenddargetan“.Das Gesetz enthalte Schutzvorschriftengegen eine zweckfremde Nutzungoder Weitergabe der Daten, die am früherenVolkszählungsurteil ausgerichtet seien.Die Verfassungsrichter hatten auch keine Einwändegegen das konkrete Verschlüsselungsverfahren.Die Ärzte müßten nur Angaben zurDiagnose, aber nicht über Ursachenzusammenhängeund das familiäre Umfeld der Patientenverschlüsseln. Sie monierten, daß in derBeschwerde nicht auf die Bedeutung der Datenverschlüsselungfür die „Plausibilitätskontrolleärztlicher Abrechnungsunterlagen“ eingegangenwerde.Zum ICD 10Der Streit um die zum 1. Januar 1996 gesetzlichverordnete Einführung von ICD 10 undICD 9 wird durch erzwungene Einsichtigkeitder Gesundheitsadministration auf ein biszwei Jahre ausgesetzt. Das ist einerseits erfreulich,weil sich die aus unserer ärztlichenPraxis und den Erkenntnissen einer wissenschaftlichfundierten Medizinalstatistik resultierendeSachkunde gegen ministerielle Unvernunftund den administrativen Unverstanddes vereinigten Managements aus denFührungsetagen der Krankenkassen und eingerÄrztevertretungen durchsetzen konnte.Bevor nun einfach zur Tagesordnung übergegangenwird, ist zu prüfen, ob und wie oftman sich solchen Unsinn leisten kann. Umweiterem wirtschaftlichen Schaden vorzubeugen,sollte meines Erachtens bis der Streit erneutausbricht, die folgende Frage geklärtwerden.Wer trägt die durch den bisherigen Unfugentstandenen Kosten?Das sind einmal die wiederholten Tagungender oben genannten Experten, deren Teilnahmeeinerseits aus Steuergeldern und andererseitsaus den von uns regelmäßig einbehaltenenVerwaltungsgebühren bezahlt und vergütetwurde.Das sind die Kosten für eine wiederholte Inanspruchnahmevon Sendezeiten in den öffentlich-rechtlichenRundfunk- und Fernsehanstalten(Rundfunkgebühren, Steuergelder). WeiterhinAusgaben der kassenärztlichen Vereinigungenin den Ländern und Verwaltungsbereichenfür Veranstaltungen, die durchgeführtwurden, um den von den oben genanntenVerantwortungsträgern ausgeheckten Unfugtrotz besseren Wissens und entgegen eigenerÜberzeugungen eventuell doch umset-Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang119


LeserbriefeANZBelladonnysataus 1/96zen zu können. Auch diese Ausgaben wurdenaus den von uns zu erarbeitenden Verwaltungskostenbeglichen.Dazu kommen schließlich noch die unnötigenAusgaben und Verluste (Finanzen, Arbeitszeit,Freizeit), die uns in direkter Rechnungslegungdadurch entstanden sind,weil wir uns veranlaßt sahen, an diesen Veranstaltungenteilzunehmen;weil wir uns mit dem Versuch, in der Sachedoch noch einen nützlichen Aspekt zu entdecken,wiederholt damit beschäftigt haben;weil wir natürlich auch die Kosten tragenmüssen, die durch die Pflege unserer Computerprogrammebei den Software-Firmen entstandensind.Diese Aufzählung ist beliebig mit weiteren Positionenzu ergänzen. Das wäre jedoch nursinnvoll, wenn von den Verursachern eineRückerstattung zu erwarten wäre. Ich meine,daß unsere LÄKB und KVBB veranlaßt werdensollten, den durchaus berechtigten Anspruchauf Verlustausgleich anzumelden. Zumindestfür die nächste Runde sollte aus dieserÜberlegung heraus eine, weiterem Unfugvorbeugende, Verwarnung an die sogenanntenVerantwortungsträger für ein modernesund dennoch bezahlbares Gesundheitswesenausgesprochen werden.Dr. med. Renate StöckerPieskower Straße 3315526 Bad SaarowVersichert bei der Ärzteversorgung im LandBrandenburg - bei 80 %iger Berufsunfähigkeitvom Haus- oder Klinikarzt zum Sozialfall?„Bei der Ärzteversorgung Land Brandenburghandelt es sich um eine Solidargemeinschaftaller Ärztinnen und Ärzte im Bereich der ÄrztekammerBrandenburg.“ (Dr. Saam vom 14.01. 1992 an den Uz.)Mit diesem Satz wurde die Ouvertüre zur Beitrittsargumentationin dem berufsständischenVersorgungswerk gespielt. Auch sei es Zieldes Versorgungswerkes, das Mitglied beziehungsweisedie Hinterbliebenen bei Eintritt einesvorzeitigen Rentenfalles oder bei Berufsunfähigkeitfinanziell sicherzustellen.Leider, oder vielleicht absichtlich, hat Herr Dr.Saam vergessen zu erwähnen, daß nur beieiner 100 %igen ärztlichen Berufsunfähigkeitder Anspruch besteht.Dem Versorgungsbrief Ausgabe 4 kann manentnehmen, was darunter zu verstehen ist.Der niedergelassene oder angestellte Arzt,der durch eine schicksalhafte Erkrankungoder Verletzung seine existentielle Grundlagedauerhaft verliert oder aufgeben muß, findetsich in einer Solidargemeinschaft wieder, dieihm selbst als Schwerbehindertem oder mit einerschweren dauerhaften Erkrankung mit einerMinderung der Erwerbsfähigkeit von80 % keinen Anspruch auf Versorgungsleistungenanerkennt.Somit ist für dieses berufsständische Versorgungswerkjeder Arzt berufs- und erwerbsfähig,solange er noch über eine ausreichendeHirnleistung verfügt. Dabei ist der körperlicheZustand grundsätzlich nicht von Bedeutung.Entscheidend ist vielmehr, ob noch ärztlicheLeistungen in irgendeiner Form (Pharmaindustrie,„Theoretische Begutachtungen“,Referate oder andere Schriftleistungen, bishin zum Heilpraktiker) möglich sind. Dabei istes völlig unerheblich, ob für den Krankenoder Behinderten am Arbeitsmarkt dazuüberhaupt eine reale Chance besteht. In derStatistik erscheint der Kollege je nach persönlicherLage dann als Sozialhilfeempfänger;günstig für die Rentenhöhe der anderen Kollegen?Nach Meinung des Unterzeichners muß aufder nächsten Kammerversammlung eineNeufassung der Satzung dahingehend beschlossenwerden, daß eine eingetretene Erwerbsminderungvon über 70 % dann versorgungsrechtlichzum Tragen kommt, wennnachweislich keine anderweitige Beschäftigungerreicht werden kann.Der im Versorgungsbrief 3 abgedruckte Beitragdes Hauptgeschäftsführers M. Jung bietetkein einziges überzeugendes Argument gegendie hier vorgeschlagene Verfahrensweise,außer, daß die Rentenbeiträge der Ärzte,die diese Herren ja nur verwalten, etwaslangsamer, dafür aber deutlich sozialverträglicher,steigen.Burkhard Mühr14542 Werder/Havel120 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Zur Person/Wir gratulierenHeinz Radzuweit- 65 JahreAm 18. Februar 1931 in Groß Scharlack geboren,ist die frühe Jugend von Professor Dr.med. Heinz Radzuweit durch die Folgen derFlucht aus Ostpreußen geprägt. In den erstenNachkriegsjahren erwirbt er die Hochschulreifeund beginnt 1953 in Jena Medizin zustudieren. Staatsexamen 1958 und Promotion1962 folgen. Die Professoren Döderlein,Helbing und Möbius prägen das fachlicheProfil von Heiz Radzuweit, der stolz daraufist, die „Schulen“ von Gustav Döderlein undRobert Schröder durchlaufen zu haben.Walter Helbing folgt er 1965 nach Schwerinund ein Jahr später nach Halle. Dort wird er1967 zum Oberarzt ernannt. In diese Zeitfällt in der DDR die Einführung der systematischenklinischen Anti-D-Immunprophylaxebeim Rhesuskonflikt. Heinz Radzuweit hatdaran entscheidend mitgewirkt. Ausdruck derwissenschaftlichen Auseinandersetzung mitdem Thema sind zahlreiche Publikationenund die Habilitation 1973 zum Morbus haemolyticusfetalis et neonatorum. 1974 folgendie Berufung zum Dozenten und die Ernennungzum 1. Oberarzt der Universitätsfrauenklinikin Halle.Ab 1976 ist Heinz Radzuweit Chefarzt derFrauenklinik in Cottbus. Zahlreichejunge Kollegen erwerbenunter seiner Leitung die Facharztanerkennung,dabei spätereChef- und Oberärzte. Auch dieZahl der von ihm betreuten Promovendenist beachtlich, besondersnach seiner Berufung zumHonorarprofessor der Akademiefür Ärztliche Fortbildung der DDR 1977.Die Frauenklinik in Cottbus entwickelt sich unterseiner Leitung zu einem modernen gynäkologisch-geburtshilflichenZentrum mit Perinatologie.Besonderer Schwerpunkt seinerTätigkeit ist neben der Onkochirurgie die plastischeChirurgie. Seine erfolgreich praktizierteMethode der künstlichen Scheidenbildungbringt nach der Wende die Überweisungvon Patientinnen aus den alten Bundesländern.In zahlreichen wissenschaftlichen Publikationenund Vorträgen bezieht Heinz Radzuweitzu Fragen der gynäkologischen Endokrinologieund Immunologie, der Onkochirurgie undder plastischen Chirurgie, unter besondererBerücksichtigung der weiblichen genitalenMißbildungssyndrome, Position.Wir gratulieren im MärzDemonstration einer künstlichen Scheidenbildung (re.Prof. Radzuweit, Mitte Prof Retzke, Suhl)Als Mitglied verschiedener Kommissionenund langjähriger Vorsitzender der Gesellschaftfür Gynäkologie und Geburtshilfe derehemaligen Bezirke Dresden und Cottbusnimmt er Einfluß auf die Entwicklung seinesFachgebietes. Die Landesärztekammer Brandenburgberuft ihn in den PrüfungsausschußGynäkologie und Geburtshilfe.Nach fast 20jähriger Tätigkeit ist er aus seinerChefarzttätigkeit feierlich verabschiedetworden und faßt den Dank an alle seine Mitarbeiterund Wegbegleiter in einem abgewandeltenGoethe-Wort zusammen: „Wasich besitze, seh’ ich wie im Weiten, doch wasverschwand, wird mir zu Wirklichkeiten.“84 JahreOMR Dr. med. Horst Bartels, Prenzlau83 JahreDr. med. Oskar Schreiber, Cottbus81 JahreSR Dr. med. Hermann Reiche, Eisenhüttenstadt80 JahreOMR Grete-Luise Just, Neuruppin75 JahreMR Dr. med. Hertha Grampe, SeelowOMR Prof. Dr. med. habil. Otto Münch, Potsdam70 JahreSR Dr. med. Rosemarie Köster, RangsdorfOMR Dr. med. Wolfgang Rühland, Klausdorf65 JahreMR Dr. med. Fritz Kolombe, KyritzMR Dr. med. Annerose Konietzky, LudwigsfeldeMR Elinor Kuske, Zepernick60 JahreDr. med. Günter Eick, GroßräschenSR Ruth Fleischmann, HohenwutzenSR Hans Hackel, PrösenDr. med. Peter Holstein, CottbusDr. med. Gerhard Kleinke, HennigsdorfMR Dr. med. Siegfried Koker, BeeskowManfred Kurth, DallgowDr. med. Roland Marwitz, Bad Saarow-PieskowMR Dr. med. Gerhard Müller, SiehdichumMR Karl-Heinz Naumann, SeelowDr. med. Waltraud Olzscha, RuhlandMR Dr. med. Ulrich Piehler, LauchhammerGünter Quoß, HennigsdorfDr. med. Anna-Luise Rieger, KyritzDr. med. Annemarie Sem, EisenhüttenstadtWir bitten unsere Leser, die nicht mit derVeröffentlichung einverstanden sind, um rechtzeitigeMitteilung an die Redaktion.Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang121


Tagungen und KongresseTagungen und KongresseLand Brandenburg und Berlin300. wissenschaftliche Sitzung der BerlinerGesellschaft für Pathologie e. V.12. März 1996, 19.30 UhrOrt: Kleiner Hörsaal der zentralen Poliklinikder Charité, Berlin-MitteProgramm:Herr T. Decker, Frau M. Ruhnke, Herr W.Schneider: Standardisierte Untersuchungmammographisch indizierter Mammaexzisionsbiopsienohne makroskopisch abgrenzbarenTumorW. Böcker, Münster: Differentialdiagnose intraduktalerHyperplasien und Neoplasien derMammaM. Dietel: Prognosefaktoren bei MammakarzinomVIII. Sitzung der Arbeitsgruppe Angiologie inder Berlin-Brandenburgischen Gesellschaftfür Herz- und Kreislauferkrankungen e. V.13. März 1996, 18.00 UhrOrt: Universitätsklinikum Charité, Humboldt-Universität, Luisenstraße, 10098 Berlin-Mitte,Konferenzraum CThema: Qualitätssicherung in der Angiologieund speziell PhlebologieAuskunft: Prof. Dr. Schulte, Chefarzt MedizinischeKlinik, Evangelisches Krankenhaus, KöniginElisabeth Krankenhaus, Herzbergstraße79, 10362 BerlinTelefon: (030) 5472 3701Fax: (030) 5472 3703Motivationale Intervention bei Menschen mitAlkoholproblemen3 Jahre stationäre Suchttherapie unter motivationalemAspekt13. März 1996, 15.00 UhrOrt: Krankenhaus AngermündeAuskunft: Frau Puskas, PsychiatrischeAbteilung, Krankenhaus Angermünde, R.-Breitscheid-Straße 37, 16278 AngermündeTelefon: (03331) 271410Fax: (0331) 271444Autogenes Training und suggestive Entspannungstechnikenim Kindesalter16. März 1996Ort: Praxis Breitscheidstraße 41, 16321 BernauTeilnehmergebühr: 300,- DMAuskunft: Doz. Dr. habil. W. Zimmermann,Breitscheidstraße 41, 16321 BernauTelefon/Fax: (03338) 5874Kolloquium Experimentelle Endokrinologie18. März 1996, 18.30 UhrOrt: Klinikum Benjamin Franklin, Blaue GrottePriv.-Doz.rer.nat. W. Hoeppner, Hamburg:Molekulare Diagnostik von multiplen endokrinenNeoplasien - Grundlagen, Anwendungenund therapeutische KonsequenzenAuskunft: Freie Universität Berlin, MedizinischeKlinik und Poliklinik, Hindenburgdamm 30,12200 BerlinTelefon: (030) 84452074Fax: (030) 84452114ANZColchysataus 2/96Primärer Immundefekt - ja oder nein?20. März 1996, 17.00 UhrOrt: Schloßhotel Cecilienhof PotsdamLeitung: Frau Dr. med. PasoldReferent: Prof. Dr. Belohradsky Münchenfür Kinderärzte, InternistenAuskunft: Klinikum Ernst von Bergmann, Sekretariatder Abteilung Hämatologie/Onkologie,Frau Roggow, Charlottenstraße 72, 14467PotsdamIntrakranielle Tumoren23. März 1996, 8.30 bis 16.00 UhrOrt: Hotel Holiday Inn Frankfurt/OderTeilnehmergebühr: 30,- DMAuskunft: Klinikum Frankfurt/Oder, Klinik fürNeurochirurgie, Ass. Prof. Dr. med. L. Russegger,Müllroser Chaussee 7, 15236Frankfurt/Oder-MarkendorfTelefon: (0335) 5482746Fachkundenachweis Rettungsdienst(80 Stunden)23. bis 31. März 1996 in Bad SaarowLeitung: Herr Doz. Dr. med. habil. LedererTeilnehmergebühr: 740,- DMAuskunft: Landesrettungsschule Brandenburg,Karl-Marx-Damm 27, 15526 Bad SaarowTelefon: (03361) 3335Fax: (033631) 5204122 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


Fortbildungsveranstaltungen zur GOÄjeweils 15.00 bis 19.00 Uhr27. März 1996 und 20. April 1996 im Hotel„Albrechtshof“, Albrechtstraße 8, 10117 Berlin17. April 1996 im Hotel „Branitz“ LCC, Heinrich-Zille-Straße,03042 Cottbus24. April 1996 im Sorat-Hotel, AltstädtischerMarkt 1, 14770 BrandenburgTeilnehmergebühr: 90,- DM, für MitgliederNAV-Virchowbund, VWA- und PVS-Mitglieder60,- DMAuskunft: NAV-Virchow-Bund, LandesverbandBerlin/Brandenburg, Friedrichstraße 112a,10117 BerlinTelefon: (030) 2826188Grundkurs Allgemeine Sonographie27. bis 30. März 1996Aufbaukurs Allgemeine Sonographie25. bis 28. September 1996Abschlußkurs Allgemeine Sonographie11. und 12. Dezember 1996nach KV- und DEGUM-RichtlinienOrt: NeuruppinKursleiter: Priv.-Doz. Dr. med. D. NürnbergTeilnehmergebühr: 610,- DMAuskunft: Priv.-Doz. Dr. med. D. Nürnberg,Ruppiner Klinikum GmbH, Medizinische KlinikB, Fehrbelliner Straße 38, 16816 NeuruppinOkuläre Durchblutungsstörungen - Diagnostikund Therapie29. März 1996 Terminänderung!Ort: Städtisches Klinikum BrandenburgLeitung: Prof. Dr. med. Hansen, Freiburg, undDr. med. Noske, BrandenburgAuskunft: Dr. med. Noske, Städtisches KlinikumBrandenburg, Anton-Saefkow-Allee, 14770BrandenburgTelefon: (03381) 80026629. Berliner Rheumatologie-Abend29. März 1996, 18.00 UhrOrt: Rheumaklinik Berlin-Buch, Weißer Saal,Zepernicker Straße 1, Haus 313Prof. Burckhardt, Lausanne/Schweiz: Möglichkeitenund Grenzen einer individuellen OsteoporosetherapieAuskunft: Rheumaklinik Berlin-Buch, Frau Prof.Dr. Gromnica-Ihle, Zepernicker Straße 1,13125 BerlinTelefon: (030) 94012650Potsdamer Analgesie-SonnabendSchmerzmedizinische Fortbildungsveranstaltungdes IABS in Zusammenarbeit mit derDeutschen Gesellschaft zum Studium desSchmerzes e. V.Samstag, 30. März 1996, 9.00 bis 13.00 UhrOrt: PotsdamDifferenzialdiagnose in der Schmerztherapie- Neurologische Störfälle als Ursache für dieRegulationsblockade- Neurologische Differenzialdiagnostik vonSchmerzsymptomen- Ein neues Konzept der rechnergeschütztenDokumentation in der Schmerzmedizin- Verlaufsorientierte Schmerzmessung mit Hilfevon Tagebüchern- Zur aktuellen Situation in der ambulantenSchmerzmedizinLeitung: Dr. med. K. GastmeierAuskunft: Brandenburgisches Bildungswerk fürMedizin und Soziales e. V., Zeppelinstraße152, 14471 PotsdamTelefon: (0331) 9672217Nephrologische Probleme in der täglichenPraxisSamstag, 30. März 1996, 9.00 bis 12.15 UhrOrt: Klinikum Ernst von BergmannLeitung: Prof. Kemmerfür Internisten, Allgemeinmediziner (für AiP geeignet)Auskunft: Prof. Kemmer, Klinikum Ernst vonBergmann, Abteilung Nephrologie/Endokrinologie,Charlottenstraße 72, 14467 PotsdamTelefon: (0331) 412301 oder 412308Naturheiltage BerlinFrühjahrskongreß ‘96 - Kurs IV13. bis 18. April 1996 in BerlinThemen: Phyto-, Ernährungs-, Hydro-,Ordnungstherapie, Krebstherapie, Praktikaund KolloquienKursgebühr: 450,- DMTageskarte: 60,- DM (Vorträge)Wochenkarte 120,- DMZusatzkurse 40,- bis 100,- DMAnmeldung bitte schriftlich: MUT-FortbildungFrau Masche, Ärztekammer Berlin,Flottenstraße 28 - 42Telefon: (030) 41403942Fax: (030) 41403952Konferenz 10 Jahre Tschernobylin der Brandenburg Klinik Bernau Waldsiedlung,Kursaal15. bis 17. April 199615. April 1996, 9.00 bis 13.30 Uhr:Konferenz mit Vorträgen zu Stand undPerspektiven bei der Behandlung krebskrankerKinder in Weißrußland16. April 1996, 9.00 bis 17.00 Uhr:Arbeitstagung der Brandenburg Klinik, derOnkologischen Klinik Borowliani, der Klinik fürBorowliani:Schilddrüsenerkrankungen17. April 1996, 9.00 bis 12.00 Uhr:Arbeitsberatung onkologischer Zentren in BerlinAuskunft: Brandenburg Klinik, Brandenburg-Allee 1, 16321 BernauTelefon: (03339) 30Tagungen und KongresseErmächtigungslehrgang ArbeitsmedizinischeGehörvorsorge für Ärzte22. bis 26. April 1996 in BerlinUmweltmedizinischer Grundlagenlehrgang200stündiger Lehrgang im Rahmen der Weiterbildungzur Zusatzbezeichnung UmweltmedizinBlock I: 13. bis 20. April 1996Auskunft: Akademie für Arbeitsmedizin undUmweltmedizin Berlin, Lorenzweg 5, 12099BerlinTelefon: (030) 757953-13Fax: (030) 757953-9946. Wissenschaftlicher Kongress„Der Öffentliche Gesundheitsdienst im Spannungsfeldzwischen Sparzwang und neuenAufgaben“21. bis 23. Mai 1996 in BerlinAuskunft: Bundesverband der Ärzte desÖffentlichen Gesundheitsdienstes e. V., Am Irrgarten7, 21073 HamburgVorankündigung34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaftfür Plastische und Wiederherstellungschirurgiee. V.10. bis 12. Oktober 1996 in BerlinHauptthemen: Qualitätssicherung, Komplikationenund Innovationen in der Plastischen undWiederherstellungschirurgie und freie Themensowie Operationskurse, Posterausstellung undVideothekAuskunft: INTERCONGRESS GmbH, Frau KerstinSchwarz, Marburger Straße 3, 10789BerlinTelefon: (030) 21909820Fax: (030) 21909824Andere Bundesländer11. Internationaler Akupunkturkongreßüber Traditionelle Chinesische Medizin23. und 24. März 1996 in Bad SchandauAuskunft: Uwe Schnappauf, Chinesische NaturheilkundeAkademie e. V. Postfach 1206,95326 KulmbachLumbalstenose/Myelopathie - Befund undKonsequenz3. April 1996, 19.00 bis 21.00 UhrOrt: Krankenhaus Plau am See, AulaLeitung: Prof. Dr. E. Donauer, Priv.-Doz. Dr. J.R. Döhlerfür Allgemeinmediziner, Neurologen,OrthopädenAuskunft: Frau Döhler, Krankenhaus Plau amSee, Quetziner Straße 88, 19395 Plau am SeeTelefon: (038735) 75-103Ärztewoche Thüringen ‘9612. bis 14. April 1996 in WeimarBrandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang123


Tagungen und KongresseKurse und Seminare: 240-Stunden-Kurs Allgemeinmedizin- Block 8, Balintgruppe, SeminarSucht, Schmerztherapie, Arzt und RechtAuskunft: Akademie für ärztliche Fort- undWeiterbildung der Landesärztekammer Thüringen,Postfach 100740, 07707 JenaTelefon: (03641) 614142-3Ergänzungskurs für MTRA (8 Stunden)13. April 1996Ort: HalleTeilnehmergebühr: 100,- DMStrahlenschutzkurs für Medizinische HilfskräfteTeil I (60 Stunden)15. bis 20. April 1996Teil II (60 Stunden)22. bis 27. April 1996Ort: DelitzschTeilnehmergebühr: pro Kurs 550,- DMKombikurs für Ärzte (24 Stunden)31. Mai bis 2. Juni 1996Ort: HalleTeilnehmergebühr: 450,- DMAuskunft: MioS Ingenieur-Büro fürStrahlenschutz, R.-Breitscheid-Straße 91,06108 HalleTelefon und Fax: (0345) 26469Alyois Alzheimer Symposium1. bis 4. Mai 1996 in WürzburgThema: Demenz im Spannungsfeld von Ethik,Forschung und PraxisAuskunft: Prof. Dr. med. M. Rösler, PsychiatrischeKlinik und Poliklinik, Universitäts-Nervenklinik, Füchsleinstraße 15, 97080WürzburgTelefon: (0931) 203-212Fax: (0931) 203-283EUROMED ‘962. bis 5. Mai 1996Ort: Neues Messegelände, Glashalle, Halle 1(Hochhalle)Kongreßveranstaltungen im KongreßzentrumWissenschaftliche Trägerschaft des Kongreßprogramms:Medizinische Fakultät der UniversitätLeipzigAuskunft: Leipziger Messe GmbH, Postfach100720, 04007 LeipzigMagdeburger Forum für FremdblutspendeMaßnahmen (MFFM)4. und 5. Mai 1996Ort: Hotel „Herrenkrug“ Magdeburgfür transfundierende Ärztinnen und Ärzte,Transfusionsverantwortliche und -beauftragteThemen: Konzepte der autologen Transfusion,Volumenersatz, perioperative Hämotherapie,TransfusionsirrtümerAuskunft: Dr. med. K. Leimkühler, Institut fürTransfusionsmedizin und Immunhämatologiemit Blutbank, Otto-von-Guericke-UniversitätMagdeburg, Leipziger Straße 44, 39120MagdeburgTelefon: (0391) 67-12700, -13720Weiterbildung zur Erlangung der ZusatzbezeichnungPhysikalische TherapieKurs II - Bewegungstherapie und Krankengymnastik6. bis 10. Mai 1996 in HalleWissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Riede,Dr. med. K. MüllerAuskunft: Dr. med. K. Müller, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät,Sektion Physikalische und RehabilitativeMedizin, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 HalleTelefon: (0345) 557 2874 oder -557230625. Jahrestagung der ÖsterrischenGesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie undPräventivmedizin21. bis 23. Mai 1996 in InnsbruckThema: Aktueller Wissenstand in den verschiedenenBereichen der HygieneAuskunft: Frau Karin Festl, Kinderspitalgasse15, A-1095 WienANZUcalysataus 2/96Veranstaltungen des DeutschenBerufsverbandes für PflegeberufeLandesverband Berlin-BrandenburgForckenbeckstraße 20, 14199 Berlin (Schmargendorf)Telefon: (030) 824 2725, -2772Fax: (030) 824 276719. bis 21. März 1996E: Management-Training25. März 1996Was sind basale Stimulation und Kinästhetik?26. März 1996Dienstplangestaltung 227. März 1996Umgang mit Verwirrten28. März 1996Transkulturelle Pflege16. April 1996Qualitätssicherung - Die Pflegevisite124 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


KalendariumKalendarium April 19961. MontagR.-Luxemburg-Straße 30, Neuruppin:Balintgruppe2. Dienstag3. MittwochKrankenpflegeschule Bad Saarow:15.45 Uhr Oropharynx-KarzinomeInstitut für Radiologie Bad Saarow:15.45 Uhr Interdisziplinäres TumorkonsilKlinikum Frankfurt/Oder:10 Uhr AiP-Ausbildungspflichtveranst.4. DonnerstagPraxis Breitscheid-Straße 41, Bernau:Lehrtherapie und Supervision5. Freitag - Karfreitag6. Samstag7. Sonntag - Ostersonntag8. Montag - Ostermontag9. Dienstag10. MittwochBrandenburg:18.00 Uhr Malignome der Schilddrüse -morphologische, diagnostische und chirurigischeAspekteInstitut für Radiologie Bad Saarow:15.45 Uhr Interdisziplinäres TumorkonsilKreiskrankenhaus Finsterwalde:19.00 Uhr Die PostzosterneuralgieLandesrettungsschule Bad Saarow:14.00 Uhr Notfälle beim KindRehabilitationsklinik Buckow:16.00 Uhr Onkologische Fortbildungsveranstaltung11. Donnerstag12. Freitag12. und 13. 4. 1996Beelitz:Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen,Diagnostik und Therapie vonIntoleranzreaktionen13. SamstagBad Saarow:9.00 Uhr 9. ordentliche Versammlung desGesamtverbandes der Nervenärzte desLandes Brandenburg e. V.Bagenz:10.00 Uhr Supervision in psychodiagnostischerExploration13. und 14. 4. 1996Praxis Breitscheid-Straße 41 Bernau:Suggestive Techniken - Autogenes Trainingund Hypnose13. und 14. 4. 1996 Krankenhaus Rüdersdorf:4. Palliativworkshop: Die philosophisch-spirituelleDimension der Krebskrankheit14. Sonntag15. Montag15. bis 26. 4. 1996 Bernau:Grundkurs A Sozialmedizin16. Dienstag17. MittwochInstitut für Radiologie Bad Saarow:15.45 Uhr Interdisziplinäres TumorkonsilKrankenhaus Rüdersdorf:17.00 Uhr Neuroborreliose - Diagnostischund therapeutische AnsätzeLandesrettungsschule Bad Saarow:17.00 Uhr Juristische und rechtsmedizinischeAspekte in der ärztlichen Tätigkeit - einRundtischgesprächRuppiner Klinikum:10.00 Uhr AiP-AusbildungspflichtveranstaltungMEDIAN-Klinik Hoppegarten:18.00 Uhr Osteoporose in der Praxis18. Donnerstag19. Freitag19. bis 21. 4. 1996 Krankenhaus Rüdersdorf:Schmerzmedizinischer Grundkurs 119. bis 21. 4. 1996 Rehaklinik Burg:Kurs III Physikalische Therapie (1. Teil)19. - 21. 4. 1996 Potsdam:Algesiologischer Basiskurs20. SamstagCarl-Thiem-Klinikum Cottbus:9.00 Uhr 9. Ophthalmologen-SamstagKinderklinik Cottbus:9.00 Uhr 2. Pädiatertag KardiologieKlinikum Ernst von Bergmann Potsdam:9.00 Uhr Interdisziplinäre Aspekte der Diabetikerbetreuung21. Sonntag22. Montag22. bis 24. 4. 1996Potsdam: Einführungs- und Koordinierungsseminar„Gesundheitsgefährlicher mineralischerStaub (Quarz- und Asbeststäube)“23. Dienstag24. MittwochFrauenklinik Potsdam:15.00 Uhr Ultraschall-Fortbildung in derGeburtshilfeInstitut für Radiologie Bad Saarow:Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang125


Kalendarium15.45 Uhr Interdisziplinäres Tumorkonsil24. und 25. 4. 1996 LandesrettungsschuleBad Saarow:Grundkurs Reanimation (Megacode)Klinik am See Rüdersdorf:18.00 Uhr Rationelle Diagnostik und Therapieobstruktiver Atemwegserkrankungen25. DonnerstagPraxis Breitscheid-Straße 41, Bernau:Lehrtherapie und Supervision26. Freitag26. bis 27. 4. 1996Messehallen Cottbus:2. Brandenburger Kongreß für Physiotherapie26. bis 28. 4. 1996 Krankenhaus Rüdersdorf:Schmerzmedizinischer Grundkurs 226. und 27. 4. 1996 Mühlenweg 4c, Dobra:Akupunkturkurs 926. bis 28. 4. 1996 Potsdam:Algesiologischer Basiskurs26. bis 28. 4. 1996 Frankfurt/Oder:EKG-Kurs26. bis 28. 4. 1996 Schloß Petzow Werder:7. Potsdamer Balint-Studientagung27. SamstagHoliday Inn Cottbus:Symposium Kontrastmittel gestern - heute -morgen28. Sonntag29. Montag30. DienstagVideo „Reanimation“Das bereits seit mehren Jahren erhältlicheVideo zur Reanimation von Prof. Dr. med.Peter Sefrin, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaftder bayerischen Notärzte undder Bundesvereinigung der ArbeitsgemeinschaftenNotärzte Deutschlands, ist in einererweiterten und aktualisierten Neuauflageab sofort erhältlich. Die Neuauflage umfaßtneben der bewährten Darstellung der einzelnen,speziellen Handgriffe und Maßnahmenwährend der Reanimation diemöglichen Ursachen des plötzlichen Kreislaufstillstandesund eine tabellarische Aufgabenverteilungunter den Hilfeleistenden,sei es im Rettungsdienst oder in der Arztpraxis.Das 88minütige Video ist zu einemPreis von 90,- DM erhältlich.Bezugsquelle:perimed Verlag, Dr. med. Dietmar Straube,Weinstraße 70/PF 3740, D 91058 ErlangenTelefon: (09131) 609-0Fax: (09131) 609-216Stellen- und GelegenheitsanzeigenKLINIKUMFRANKFURT (ODER)Akademisches Lehrkrankenhaus der Humboldt-Universität (Charité) zu BerlinDas Klinikum liegt in der Universitätsstadt Frankfurt (Oder) am Rande desOderstroms, 50 Bahnminuten von Berlin entfernt. Neben einer reizvollenLandschaft, die durch die umliegenden Seen und Wälder geprägt wird, bietetdie Stadt Frankfurt (Oder) attraktive Einrichtungen auf dem Bildungs-,Kultur- und Sportsektor.Das Klinikum Frankfurt (Oder) ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgungmit 911 Planbetten und ca. 1300 Mitarbeitern.Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist innerhalb der Klinik fürAnästhesiologieund Intensivmedizin eine Stelle alsÄrztin/Arzt in Weiterbildungzu besetzen.Die Stelle ist mit der Vergütungsgruppe II/Ib BAT-O bewertet.Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Ausbildung bevorzugtberücksichtigt. Die Bewerbung von Frauen ist ausdrücklich erwünscht.Die schriftlichen Bewerbungen bitten wir, zusammen mit den üblichen Unterlageninnerhalb von zwei Wochen an das Klinikum Frankfurt (Oder), Abt.Personal, Müllroser Chaussee 7, 15236 Frankfurt (Oder) zu richten.TÜV Berlin BrandenburgFilm126 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang


AnzeigenDieSpreewaldklinik LübbenKreiskrankenhaus der Regelversorgung mit den Fachabteilungen Innere,Chirurgie, HNO, Orthopädie, Pädiatrie, ITS/Anästhesiologie,Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Röntgen sucht zum 1. April 1996einen/eineAssistenzarzt/-ärztinin Weiterbildung für die Abteilung Chirurgie.Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an dieSpreewaldklinik LübbenKreiskrankenhaus- Personalabteilung -Schillerstraße 2915907 LübbenTel.: (0 35 46) 75 327 • Fax (0 35 46) 75 555DieSpreewaldklinik LübbenKreiskrankenhaus der Regelversorgung mit den Fachabteilungen Innere,Chirurgie, HNO, Orthopädie, Pädiatrie, ITS/Anästhesiologie,Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Röntgen sucht zum 1.Juni 1996einen/eineAssistenzarzt/-ärztinin Weiterbildung zum Facharzt für Innere MedizinIhre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an dieSpreewaldklinik LübbenKreiskrankenhaus- Personalabteilung -Schillerstraße 2915907 LübbenTel.: (0 35 46) 75 327 • Fax (0 35 46) 75 555Anger Zentrum AngermündeFilm neuTeak und Gardenaus 2/96Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang127


Impressum/AnzeigenOffizielles Mitteilungsblatt der LandesärztekammerHerausgeber:Landesärztekammer BrandenburgDreifertstraße 12, 03044 CottbusTelefon (0355) 7 80 10-0Telefax (0355) 7 80 10 -36Redaktion:Dr. Roger KirchnerDr. Friedhart FederleinDr. Klaus FreierDr. Reiner MusikowskiDr. Hanjo PohleErika Kehl (Redakteurin)Redaktionsbeirat:Elke KöhlerLothar KropiusDr. Manfred SachseDr. Axel StephanVerantwortlich im Sinne des Pressegesetzes:Dr. Roger KirchnerAnschrift der Redaktion:Postfach 101445, 03014 CottbusTelefon (0355) 7 80 10-16Telefax (0355) 7 80 10-36BrandenburgischesÄrzteblattZuschriften redaktioneller Art bitten wir, nur an die Redaktion zu richten. Für die Richtigkeitder Darstellung der veröffentlichten Zuschriften wissenschaftlicher und standespolitischerArt kann die Redaktion keine Verantwortung übernehmen. Die daringeäußerten Ansichten decken sich nicht immer mit denen der Herausgeber. Sie dienendem freien Meinungsaustausch innerhalb der Ärzteschaft. Für drucktechnische Fehlerkann die Redaktion keine Verantwortung übernehmen. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenenBeiträge sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck ist nur mit schriftlicherGenehmigung des Herausgebers statthaft. Für unverlangt eingesandte Manuskripteübernimmt die Redaktion keine Haftung. Es wurden nur unveröffentlichte Manuskripteangenommen. Mit der Annahme von Originalbeiträgen zur Veröffentlichung erwirbtder Herausgeber das uneingeschränkte Verfügungsrecht. Die Redaktion behält sich Änderungenredaktioneller Art vor.Verlagswesen, Herstellung, Vertrieb:Satzstudio und Werbeagentur Media Center GmbH Cottbus,Parzellenstraße 27/28, 03050 CottbusTel./Fax (0355) 47 46 41Vertriebspartner: Möwitz und Partner, CottbusLitho, Repro: Inpetho GmbH, Cottbus,Parzellenstraße 27/28, 03050 CottbusTel. (0355) 47819-50Druck: Druckzone Engel&Partner KG, Cottbus,Parzellenstraße 27/28, 03050 Cottbus,Tel. (0355) 47 82 110Anzeigenverwaltung:WEFRA Werbeagentur GWAR. Haack & Co. GmbHMitteldicker Weg 1,63263 Neu-IsenburgPostfach 40 01 32Telefon: (069) 69 50 08-0Telefax (069) 69 50 08 44Zur Zeit gilt Preisliste Nr. 07, gültig ab 1. Januar 1996. Bankverbindung:Bayerische Vereinsbank, Frankfurt/Main, Kto.Nr. 4 502 884,BLZ 503 201 91, Dresdner Bank, Frankfurt Main, Kto. Nr. 9 204 404, BLZ500 800 00ISSN 0939-3471Mitglied der ArbeitsgemeinschaftLeseranalyse medizinischer Zeitschriften e.V.Das Brandenburgische Ärzteblatt erscheint monatlich. Bezugsgebühr: jährlichDM 78,-, ermäßigter Preis für Studenten DM 58,50. Einzelpreis 6.50.Bestellungen bitte an Media Center GmbH, Parzellenstraße 27/28 in03050 Cottbus. Die Kündigungsfrist für Abonnements beträgt 6 Wochenzum Ende des Kalenderjahres. Für die Mitglieder der BrandenburgischenÄrztekammer ist der Bezugspreis mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.Stellen- und GelegenheitsanzeigenHNO- oderAugenarztfür freigewordene Praxis (Größe ca. 90 qm) im Haus mit 7 weiterenArztpraxen ab sofort gesucht.KV-Zulassung und Belegbetten im benachbarten Krankenhaus sindgegeben.Ihre Bewerbungen richten Sie bitte an:Landkreis Stendal- Kämmerei -Hospitalstraße 1 - 2 • 39576 StendalAmbulante Operationszentrum suchtFachärztin (-arzt) für Anästhesieals Dauervertretung oder Praxisassistent(in)spätere Assoziation möglich. Zuschriften unter Chiffre Nr. 763 anWEFRA Werbeagentur, Mitteldicker Weg 1, 63263 Neu-IsenburgKreiskrankenhausStollbergAm Kreiskrankenhaus Stollberg im Erzgebirge ist zum nächstmöglichenTermin die Stelle eines/einerFacharztes/Fachärztin für Radiologiezu besetzen.Das Kreiskrankenhaus Stollberg verfügt über 356 Betten mit den FachrichtungenInnere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, HNO-Heilkundesowie Anästhesie/Intensivmedizin.Gesucht wird eine Persönlichkeit, die sich durch fachliche und menschlicheQualifikation, persönliches Engagement sowie Bereitschaft zur Kooperationauszeichnet. Umfassende Kenntnisse im gesamten Fachbereichder Radiologie setzen wir voraus.Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte innerhalb von4 Wochen nach Erscheinen dieser Ausschreibung an denLeitenden Chefarzt Herrn Dr. med. Leichtdes Kreiskrankenhauses StollbergJahnsdorfer Straße 2/7, 09361 StollbergFachärztin für Dermatologieübernimmt für den Raum Berlin, Potsdam, Brandenburg Praxisvertrretungen.Dipl. med. Uta Hunger, Rote-Kreuz-Str. 6, 14482 PotsdamTel.: (03 31) 71 85 27128 Brandenburgisches Ärzteblatt 3/96 • 6. Jahrgang

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