Jahresbericht 2012/13-2 ansehen - Wirtschaftsschule KV Winterthur

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Jahresbericht 2012/13-2 ansehen - Wirtschaftsschule KV Winterthur

JahresberichtWirtschaftsschule KV WinterthurSchuljahr 2012/13Januar bis Juli 2013


InhaltsverzeichnisDas Wort des Rektors 3Weiterbildung 4Das Wort des Prorektors Weiterbildung 4Im Fokus: 5edupool.ch – edu-was? 5Abschlüsse, beste Leistungen 6Kursstatistik 7Wer macht was? 8Grundbildung 10Das Wort der Prorektorin kaufmännische Grundbildung 10Das Wort der Fachgruppe Buchhandel 11DualogW-Partnerschaft 12Im Fokus: 13Qualitätsmanagement 13Spurensuche in Dachau 14Die letzte Ausbildungseinheit 3 16Werbe-Apfelaktion der ZHAW an der WSKVW 17Evaluation Buchhandel 18Schulexterne Lehrpersonenfortbildung ScheLF 2013 19E-Learning an der WSKVW – gute Bildung ist vielfältig 20Gesundheit und Suchtprävention: «Züri Rauchfrei» 22Kaufleute: Abschlüsse, beste Leistungen 23Qualifikationsverfahren 2013 im Prüfungskreis Winterthur 24Zahlen, die sprechen 25Buchhandel: Abschlüsse, beste Leistungen 26Prüfungskommissionen 27Wer macht was? 28Statistik Lernende 30Personelles 31Ein- und Austritte 31Dienstaltersgeschenke 32Diplome, Ernennungen, Beförderungen, Elternschaft 33Kursbesuche unserer Lehrpersonen 34Schulhaus, ICT und Rechnungswesen, Controlling 35Finanzen 36Das Wort des Präsidenten Schulrat und Fachbeirat 37Mitglieder Schulrat und Fachbeirat 38Impressum


Das Wort des RektorsChristian BeckViele Schulen wollen zu viel auf einmal. Sieverlieren sich in einer Vielzahl von Projekten,leben in einer täglichen Hektik und sehenvor lauter selbst gesetzter Bäume den eigenenWald nicht mehr. Für das Schuljahr2012/13 wollten wir es für einmal bessermachen und haben uns auf drei Schuljahreszielebeschränkt: Vielgestaltiger Unterricht,Umsetzung der Bildungsverordnung2012 und Evaluation der Buchhandelsabteilung.Wie hat sich unsere bewusste Beschränkungbewährt? Das Studium des Inhaltsverzeichnissesdieses Teiljahresberichts für dieMonate Januar bis Juli 2013 lässt Schlimmesbefürchten. Auf Seite 18 fi nden SieInteressantes zur Evaluation der Buchhandelsabteilungund auf Seite 20 zum Projekt«Vielgestaltiger Unterricht». Alle anderenBeiträge beleuchten nicht abschliessend,an welchen anderen Themen wir währenddieses Schuljahres gearbeitet haben.Sollen wir uns trotzdem auch in Zukunftauf wenige Ziele beschränken? Unbedingt!Nur schon die Bewältigung des normalenSchulalltags ist jeden Tag von Neuemeine Herausforderung, der wir uns gernestellen: Unsere Kursteilnehmenden in derWeiterbildung und unsere Lernenden in derGrundbildung in ihrem Lernen anleiten undbegleiten zu dürfen, ist die schönste undsinnstiftendste Aufgabe auf der Welt. Unddieser Kernaufgabe soll der grösste Teilunserer Ressourcen gehören. Danebengilt es, unsere Schule weiterzuentwickelnund den veränderten Bedürfnissen undRahmenbedingungen anzupassen. Diesebeschränkt vorhandenen Ressourcen gilt essorgsam zu planen und einzusetzen.Wo wollen wir in fünf Jahren sein? Auf welcheEntwicklungen wollen wir mit welchenAntworten reagieren? Mit diesen Fragenbeschäftigen wir uns in der Schulleitungstark. Und eines der wenigen Ziele für dasSchuljahr 2013/14 ist die Erarbeitung einerneuen Schulstrategie mit Businessplan fürdie Weiterbildungsabteilung und Schulprogrammfür die Abteilung Grundbildung.Welche weiteren Ziele wir uns für dasnächste Schuljahr gesetzt haben? Dasverraten wir Ihnen gerne im nächsten Teiljahresberichtund wünschen Ihnen vorerstspannende Lektüre im Rückblick auf die vergangenenMonate.Christian Beck, RektorFoto von links nach rechts: Christian Beck, Rektor –Daniela Näf Bürgi, Prorektorin – Urs Digion, Prorektor3


WeiterbildungDas Wort des Prorektors WeiterbildungUrs DigionGeben Sie in Google – oder ausnahmsweisemal bei einem anderen Suchdienst – denBegriff «Weiterbildung» ein. Das Resultat:ungefähr 16 Millionen Ergebnisse. Den unvoreingenommenenInteressenten musseine solche Fülle erschlagen.Wenn wir weitere, präzisierende Begriffeeingeben, die das Resultat übersichtlichermachen, staunen wir: «KaufmännischeWeiterbildung» (als Phrase angeführt) ergibtnoch ein Promille der anfangs aufgelistetenWebsites. Man müsste angesichts diesesAngebots annehmen, dass in der Schweizdem Postulat des lebenslangen Lernensnachgelebt wird.Die Zahlen könnten aber auch anders gedeutetwerden: Auf dem Weiterbildungsmarktherrscht ein riesiger, undurchschaubarerWildwuchs, der geprägt ist von einemunerbittlichen Verdrängungskampf. Für unsheisst das: Konstant hohe Qualität bietenund die Kooperation unter den kaufmännischenBerufsfachschulen vorantreiben. KVhat als Label, zumindest für die Grundbildung,einen hohen Wert. Unser Ziel musses sein, diesen auch für die Weiterbildungzu etablieren und uns auf diese Weise imMarkt zu behaupten.Urs Digion, Prorektor Weiterbildung4


WeiterbildungIm Fokus: edupool.ch – edu-was?Gemäss Bundesamt für Statistik belegt derBeruf Kauffrau/Kaufmann mit eidgenössischemFähigkeitszeugnis EFZ Rang 1 dermeistgewählten 100 berufl ichen Grundbildungen.Die Gründe hierfür liegen auf derHand: Die Attraktivität ergibt sich erstensdaraus, dass Kaufl eute in fast allen Branchenbenötigt werden, um administrativeund organisatorische Aufgaben zu erledigen,und zweitens, dass die Möglichkeitender Spezialisierung nach der Grundbildungbreit gefächert sind.Die zweite Stufe eines eidgenössischenAbschlusses nach dem EFZ bildet der Fachausweis,welcher mit einer Berufsprüfungerreicht wird. Der Weg, einen Fachausweiszu erlangen, ist allerdings oft beschwerlich:Die Organisationen der Arbeit OdA der verschiedenenBranchen defi nieren jeweils genau,wie viel einschlägige Berufserfahrungjemand mitbringen muss. Die anspruchsvolleVorbereitung auf eine Berufsprüfungerfolgt meist berufsbegleitend und ist zudemmit hohen Kosten verbunden.Um die beiden ersten Hürden etwas abzufedern,gibt es eine Art Zwischenstufe,die nicht eidgenössisch reglementiert ist,aber trotzdem eine fundierte Weiterbildunggarantiert: Die Stufe der sogenanntenQualifi zierten Sachbearbeitung, ein Weiterbildungsangebot,das unter edupool.ch abgerufenwerden kann.edupool.ch ist ein Zusammenschluss vonzurzeit 47 kaufmännischen Weiterbildungszentren.Der Verein ist der grösste Anbieterim kaufmännischen Weiterbildungssektorder Schweiz und besteht seit über zehnJahren. Es werden Bildungsgänge undKurse in den Bereichen Rechnungswesen,Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft, Allfinanz, Verkauf/Marketing, Führung, Personal,Informatik und Sprachen angeboten.An allen KV Weiterbildungszentren könnendie edupool.ch Sachbearbeitungslehrgängebesucht werden. Obwohl Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter kein geschützter Begriff ist,wurde damit ein Standard geschaffen, derhohe Qualität und grosse Transparenz bietet.Mittlerweile wird in einigen Branchenein edupool.ch-Diplom für die Zulassung zueinem Fachausweis-Lehrgang oder zur Berufsprüfungvorausgesetzt.Die WSKVW ist Mitglied von edupool.chund führt die edupool.ch-Handelsschule,die vor etwa acht Jahren unter Mitarbeitder WSKVW aus der Taufe gehoben wurdesowie die SachbearbeitungslehrgängeRechnungswesen/Treuhand, Personalwesenund Marketing & Verkauf mit grossemErfolg.Urs Digion, Prorektor Weiterbildungwww.edupool.chwww.wskvw.ch/weiterbildung bzw.aktuelles Semesterprogramm5


WeiterbildungAbschlüsse, beste LeistungenUrs DigionViele Schlussprüfungen in der Höheren Berufsbildungfi nden im Herbst statt, weshalbwir hier lediglich vier Bildungsgänge aufführenkönnen, die im ersten Halbjahr abgeschlossenhaben.• Zum ersten Mal hat eine Klasse nachneuer Prüfungsordnung mit dem Diplom«Zertifi zierte Sachbearbeiterin/Zertifi zierterSachbearbeiter Treuhand WSKVW/edupool.ch» abgeschlossen.• Einen grossen Erfolg dürfen wir vermerken:Die Handelsschule WSKVW/edupool.chhat eine Quote von 100 % erreicht.• Ebenfalls mit einem 100%igen Erfolghaben die Teilnehmenden des ZusatzmodulsMZP zum Bildungsgang «SachbearbeitungMarketing & Verkauf»abgeschlossen. Die MarKom Zulassungsprüfung(MZP) erlaubt den Zugangzu Marketing-Bildungsgängen auf StufeBerufsprüfung/eidg. Fachausweis.• Besonders bemerkenswert ist das Ergebnisder Fachleute im Finanz- undRechnungswesen mit eidg. Fachausweis,unserem strengsten Bildungsgang(Tagesschule 4¼, Abendschule 5¼ Semester):Schweizweit haben 61 % mit einemNotendurchschnitt von gerade mal4.0 bestanden. Unsere Teilnehmendendes Klassenjahrganges 2011 haben ALLEbestanden mit einem hervorragendenDurchschnitt von 5.0.Vier Teilnehmende haben sich im Rang etabliertmit den Noten 5.2, 5.3 und 5.6: FrauAndrea Gallo und Frau Natalie Meister je5.6, Frau Raïna Hänggi 5.3, Frau AndreaWieland 5.2.Wir gratulieren herzlich!An dieser Stelle danke ich den beteiligtenLehrgangsleiterinnen und Lehrgangsleiternfür ihre grosse Arbeit: Marlis Schmalzl(Finanz-/Rechnungswesen & Treuhand),Thérèse Ruedin (Marketing & Verkauf),Marco Giger (Handelsschule).Der Dank gilt auch uneingeschränkt allenDozierenden dieser Lehrgänge.Urs Digion, Prorektor Weiterbildung6


WeiterbildungKursstatistikKursstatistik Handelsschule/Kaufmännische BerufsbildungKlasse Teilnehmende Lekt. imBerichtshalbjahrHandelsschule edupool.ch HS12 10 200Techn. Kauffrau/-mann mit EFA FATK11A 15 200FATK11T 16 200FATK12A 21 200FATK12T 18 200Wiedereinstieg WE122 12 45WE131 9 45Höhere Berufsbildung HBBAdministrationDirektionsassistenz mit EFA FADA12 14 200FADA13 12 200Finanz-/RechnungswesenGrundkurs Rechnungswesen GKRW131 8 24Sachbearbeitung edupool.ch Rechnungswesen SBRW12A 15 100SBRW12T 11 100SBRW13A 12 100Sachbearbeitung edupool.ch Treuhand SBTH13 9 100Fachfrau/-mann im Finanz- und Rechnungswesen mit EFA FAFR11 17 100FAFR12A 11 200FAFR12T 16 200FAFR13T 22 200HR-ManagementSachbearbeitung edupool.ch Personalwesen SBPW121 15 40SBPW122 17 80SBPW131 17 40Marketing & VerkaufSachbearbeitung edupool.ch Marketing & Verkauf SBMV122 6 40MarKom-Intensivkurs MZP131 5 160SozialversicherungSozialversicherungsfachfrau/-mann mit EFA FASV12mo 12 120FASV12do 15 120FASV12i 15 180FASV13di 19 60FASV13fr 10 60Update Sozialversicherungen FASVu13 10 40Total gerundet 400 36007


WeiterbildungWer macht was?AbteilungsleitungUrs DigionSekretariatDoris HäuslerLehrgangsleitungenWeiterbildungsberatung und StandortbestimmungBigna BernetKaufmännische BerufsbildungMarco GigerKarin SchmidtMarlis SchmalzlBigna BernetHöhere BerufsbildungCarmen GratzMarlis SchmalzlHarry EggimannRoland KenelWalter Lüdimind-vision GmbH, Hanspeter FauschThérèse RuedinMarlise BossertSprachenEsther Hirsch-WannerMirna MaggettiInformatikCarmen GratzMarianne BruhinHandelsschuleTechnische Kaufl euteBW für KMU, Buchhaltung am PC, MehrwertsteuerWiedereinstiegDirektionsassistenzFinanz- und RechnungswesenHR-FachleuteSachbearbeitung PersonalwesenFührungsfachleuteCoach in OrganisationenMarketing & Verkauf, Social MediaSozialversicherungenEnglischFranzösischSIZ-DiplomeMultimediaFirmenkurseUrs Digion8


Dozentinnen und Dozenten Bereiche auch inGrundbildung tätigKurt AndereggDA – SIZPeter BachmannMVBigna Bernet WE – SIZ XLilian BichselFRW – HRMAlessandro Biotti DA – TK XEvelyn BollierMVMarlise BossertSVChristian BreuFRWEliane BrinerTKMarianne Bruhin MM – TK XReto BrüschweilerFRWHarry EggimannHRMSabine Essahli DA – Sprachen XClaudia EugsterHRMAlois FeckerFRWWerner GabrielFRWMarco GigerHSAndreas GolemFRWCarmen Gratz DA – SIZ XGioi GravesHRMRoland Gschwend TK XChristoph GutFRWDieter HafnerFRWTatjana HarderFRWEsther HirschDA – SprachenDieter HuberFRWStephan Hug TK XGion JörgTK – FRWMartin KäserTKSandra KellerWERoland KenelHRMBrigit Koch DA XFiona KrüsiFRWWalter LüdiDA – HRM – MVHeinz MetzlerHRMPeter OehyTKThérèse RuedinMVEduard SchellenbergTKOtmar ScherrerFRWHeinz SchlegelFRWMarlise SchmalzlFRWKarin SchmidtTKCatarina SteinebrunnerWEAnna-Tina SteinerTKAlexandra SüessHRMOthmar ScherrerFRWSikander Von BhicknapahariFRWBeatrix WeberFRW – TKMarkus ZiltenerFRWJürg ZimmermannFRWIrene ZündHRMPatrick ZwickyTKErklärung der AbkürzungenDA DirektionsassistenzFRW Finanz-/RechnungswesenHRM HR-ManagementHS HandelsschuleMM MultimediaMV Marketing & VerkaufSIZ Schweizerisches Informatik Zertifi katSV SozialversicherungenTK Technische Kaufl euteWE Wiedereinstieg9


GrundbildungDas Wort der Prorektorin kaufmännische GrundbildungBrauchst du Hilfe in einem Fach?Zimmer 37LerntreffZimmer 37Hast du noch offene Fragen zumPrüfungsstoff?Learn & moreDaniela Näf BürgiGut Ding will Weile haben – dieses Mottogilt speziell dann, wenn es darum geht, aneiner Schule gute Ideen, an denen es nichtmangelt, in die Tat umzusetzen. Ganz seltenkönnen sie in kurzer Zeit und nur von einerPerson realisiert werden. Vielmehr sind immerganz viele Mitwirkende, wenn nicht sogardas ganze Schulhaus daran beteiligt.V&V-ModuleLetzteres war und ist der Fall bei der Erstellungder V&V-Module. Die neue BiVo 2012hat die drei Ausbildungseinheiten (AE) abgeschafftund durch neue Lerngefässe, die3 Module «Vertiefen und Vernetzen» (V&V)ersetzt. Während nunmehr über einem Jahrwurden in unzähligen intensiven Sitzungen,in verschiedenen Arbeitsgruppen und mitgrossem Engagement das übergeordneteV&V-Thema bestimmt, der Inhalt der einzelnenModule defi niert, die Durchführungsartgewählt und die benötigten Unterlagen erarbeitet.Im Dezember 2013 starten wir mitdem ersten V&V-Modul: Während 2 Projekttagengehen die Lernenden des zweitenLehrjahres der Frage nach, was denn ein Unternehmenzu einem attraktiven Arbeitgebermacht. Nicht nur die Beantwortung dieserFrage in Form einer Powerpoint-Präsentationsowie eines Werbefl yers für die attraktivstenUnternehmen wird bewertet, sondern auchder Arbeitsprozess. Die weiteren Module, diesich alle dem Hauptthema «Von der gutenIdee über das Schaffen neuer Arbeitsplätzezum idealen Arbeitsplatz» widmen, erfolgenvor den Frühlingsferien und vor den Sommerferien.Wir blicken der Durchführung dieserV&V-Module gespannt entgegen.Lerntreff Zimmer 37Die Idee, unseren Lernenden aller Profi lebei punktuellen schulischen Schwierigkeitenzusätzliche Hilfe anzubieten, haben wir mitdem Angebot «Lerntreff Zimmer 37» auf Beginndes Schuljahres 2012/13 realisiert. EngagierteLehrpersonen verhelfen den jungenMenschen in den Fächern Deutsch, Englisch,Französisch, Mathematik und W&G zumDurchblick.Die Inanspruchnahme dieser Hilfe dürftenoch auf grösseres Echo stossen. Mit einemneuen Flyer und neuen Plakaten haben wirunsere Lernenden nochmals auf das für siekostenlose Angebot aufmerksam gemacht.Promotion im E-Profil und ProfilwechselDie Frage, ob weniger Lernende des E-Profi lsam Ende des ersten Lehrjahres zum erstenoder zweiten Mal «provisorisch» gewordenwären, wenn sie den Lerntreff regelmässigbesucht hätten, kann hier nicht beantwortetwerden. Fakt ist aber, dass die neue Promotionsordnungder BiVo 2012 Auswirkungenauf unsere Lernenden im Profi l E hat. Entschiedendiese früher häufi g selbst, ob sietrotz ungenügendem Notendurchschnitt dieLehre im E-Profi l fortsetzen wollten oder nicht,gibt es gemäss BiVo 2012 nach dem zweitenProvisorium keine Wahlfreiheit mehr, dieLehre muss im B-Profi l fortgesetzt werden.Es sei aber auch an dieser Stelle betont: EinWechsel ist alles andere als eine Katastrophe;vielmehr ermöglicht er den Lernendendie Fortsetzung der Lehre bei gleich bleibendenbetrieblichen Anforderungen, aber mitweniger stoffl ichem Druck in der Schule. Unddies wirkt sich – wenn der Wechsel einmalverdaut ist – meist positiv auf die Lernendenaus.Nicht erst seit diesem Jahr haben wir amEnde des 1. Lehrjahres eine relativ grosseZahl an Wechseln vom Profi l E ins B gehabt(12 Lernende), sodass wir eine zusätzliche B-Profi lklasse eröffnen mussten – der Trend hatsich schon im letzten Jahr abgezeichnet. Dadie Promotionsordnung im E-Profi l bis undmit 3. Semester gilt, können wir noch nichtabschätzen, wie viele Lernende im Januar/Februar 2014 zusätzlich wechseln. Wir hoffenaber, dass nach dem 3. Semester endgültigalle Lernenden im für sie richtigen Profi l angekommensein werden.Daniela Näf Bürgi10


GrundbildungDas Wort der Fachgruppe BuchhandelGabi OmlinRichi MeisterhansIn der Buchhandelsausbildung gibt es imJahreskalender immer wieder geschätzteHighlights. Die Lernenden des 2. Lehrjahresbesuchen im Oktober die BuchmesseFrankfurt. Ein kleines Buchhändlergrüppchenbesichtigt im Januar das ehemaligeKZ in Dachau. Im März und April fi nden intensiveQV-Vorbereitungstage statt und immerkurz vor Ostern fahren die Lernendendes 3. Lehrjahres nach Paris. Sie besuchenAusstellungen, prüfen Buchhandlungenauf Ähnlichkeiten und Unterschiede hin,geniessen die französische Küche, besichtigenSehenswürdigkeiten und wendendas in der Schule erlernte Französisch oderauch Englisch an. Barbara Siegfried, Praxisausbildnerinbei OF, begleitete uns beidieser Reise.Im Januar fand ein Treffen mit Praxisausbildnernzum Thema Lerndokumentationstatt. Hier zeigte sich, dass sich der SBVVsowie die ÜK-Kommission stärker engagierenmüssen, damit die betrieblichen Leistungszielemit der notwendigen Ernsthaftigkeiterledigt und dokumentiert werden.Die Buchhändler/-innen an unserer Schulewerden im Gegensatz zur kaufmännischenAusbildung neben den allgemeinbildendenFächern auch in branchenspezifi schenunterrichtet. So wird an Blocktagen undim wöchentlichen Unterricht in einem derComputerzimmer das Handwerk des Bibliografierens erlernt, damit die Lernendenprofessionell und schnell Bücher fi nden, vondenen Kunden und Kundinnen vielleicht nurnoch wissen, wie das Buch aussieht odernur noch die Zeitung kennen, in der dasBuch besprochen wurde. Des Weiteren lernensie den Umgang mit Kunden, das aktiveVerkaufen, Marketing sowie die Herstellungsetappendes Buches vom Manuskriptbis in den Handel. Im Fach Literatur-Kultur-Wissenschaft vermitteln wir einen Überblicküber die allgemeine Geschichte verbundenmit Literatur, Kunst, Musik und Kultur ganzallgemein und befassen uns anhand vonausgewählten Beispielen mit einzelnenEpochen und den dafür typischen Büchern.Im Fokus steht für uns die moderne Literaturbis hin zur Beschäftigung mit Neuerscheinungen.Die Buchhandelsabteilung ist eine kleineAbteilung. Unsere rund 100 Lernenden sindgut in die WSKVW integriert, profi tieren vonkompetenten Lehrpersonen und Zusatzangebotender Schule. So erhalten sie im«Lerntreff Zimmer 37» wie alle unsere LernendenHilfe bei den Aufgaben, könnenin der Theatergruppe mitmachen und dasFreifachangebot der Schule nutzen. Nichtalle Lernenden können diese Angebotenutzen, weil sie ausserhalb des KantonsZürich wohnen, z. B. in den Kantonen Zug,Aargau, Graubünden, Thurgau, St. Gallen,Schaffhausen, Glarus und im FürstentumLiechtenstein. Gegen Ende der Lehre werdendie Lernenden in speziell für sie angebotenenKursen (WPG und Fremdsprachen)fi t für die BM2 gemacht. Diese Kurse werdenmontags angeboten, weil dieser Tagfür viele Lernende ein arbeitsfreier Tag ist.Nach der für Lernende und Lehrpersonen anstrengendenZeit des QVs freuten wir uns aufdie Anfang Juli stattfi ndende Abschlussfeier,an der Lara Stoll die neuen Buchhändler/-innenund die anwesenden Ausbildner, Elternsowie uns Lehrpersonen zum Lachen brachte.Ein gelungener Abschluss des Schuljahres2012/13, der uns mit Lust aufs Lesen indie Ferien entliess, war die Schulreise. MitraDevi, die Zürcher Krimiautorin, begleitete dievier Klassen vom Zürichhorn bis nach Wipkingen.Nach einem Picknick an der Limmaterzählte Mitra Devi im Schulhaus Bullinger,was es alles braucht, bis ein Kriminalromanentsteht, und untermalte dies mit Film undLesung aus ihrem neuesten Roman DERBLUTSFEIND.Gabi Omlin und Richi Meisterhans, FachgruppeBuchhandel11


DualogW-PartnerschaftLiebe Berufsbildnerinnen, liebe BerufsbildnerSie sind noch kein DualogW-Partner? Dann beachten Sie unbedingt diese Seite und tretenSie mit uns in Kontakt, damit auch Sie und Ihre Lernenden von unseren zusätzlichen Leistungenprofi tieren können!Was steckt hinter der DualogW-Partnerschaft?Unsere DualogW-Partner unterstützen die WSKVW mit einem halbjährlich zahlbaren Lehrfirmenbeitrag. Diese sozialpartnerschaftlich bereitgestellten Gelder äufnen unseren Bildungsfondsund ermöglichen zusätzliche, mit den Lernendenpauschalen des KantonsZürich nicht fi nanzierbare Leistungen. Diese Leistungen kommen primär den Lernendenund den Mitarbeitenden unserer DualogW-Partner zu. Zusätzlich können die Gelder fürSchulentwicklungsprojekte und Projekte verwendet werden, welche die Attraktivität derWSKVW erhöhen.Wer unterstützt die WSKVW als DualogW-Partner?251 unserer 299 Lehrbetriebe unterstützen uns als DualogW-Partner. Für dieses weitsichtige,sozialpartnerschaftliche Engagement danken wir herzlich.Wie profitieren die Lernenden und die Mitarbeitenden der DualogW-Partner?Angebote Kosten Vorteile für DualogW-PartnerSprachaufenthalt Oxford ca. 2000.– Ermässigung bis zweimal 1000.–MitnahmeprioritätSprachaufenthalt Antibes 1760.– Ermässigung bis zweimal 1000.–MitnahmeprioritätQV-Vorbereitungskurs IKA 150.– Ermässigung 100.–QV-Vorbereitungskurs Mathematik 180.– Ermässigung 100.–QV-Vorbereitungskurs W&G 240.– Ermässigung 100.–QV-Vorbereitungskurs Französisch 240.– Ermässigung 100.–Kurs Angst- und Stressbewältigung 100.– Ermässigung 100.–Seminare für Berufsbildner/-innen• KV-Lernende rekrutieren 495.– Ermässigung 150.–• Führung von Lernenden: Adoleszenz, Rollen, Regeln und Grenzen 495.– Ermässigung 150.–• Führung von Lernenden: Lösungsorientierte Kommunikation, Konfl iktmanagement, Coaching 495.– Ermässigung 150.–• KV-Ausbildung heute – brush up 495.– Ermässigung 150.–Berufseinstieg «Mission Traumjob»• Laufbahncheck 110.– gratis• Bewerbungscheck 50.– gratis• Rechtscheckgratis• Weiterbildungscheck 50.– gratisE-Kurse für Lernende 60.– gratisje SchuljahrWir bauen unsere Angebote laufend aus. In Planung sind individuelle Nachhilfestundensowie ein Berufsbildnernetzwerk zur Unterstützung unserer Berufs- und Praxisbildner. EineAufl istung der wichtigsten Ausgabenpositionen fi nden Sie unter dem Titel «Finanzen».Wo bekomme ich zusätzliche Informationen?Klicken Sie auf unserer Website www.wskvw.ch auf den Link «DualogW: Die Seiten für unsereBerufsbildner» und/oder treten Sie mit Christian Beck (Rektor) oder Daniela Näf Bürgi(Prorektorin Grundbildung) in Kontakt. Wir freuen uns auf Sie.christian.beck@wskvw.zh.ch, 052 269 18 00daniela.naef@wskvw.zh.ch, 052 269 18 0012


GrundbildungIm Fokus: QualitätsmanagementMatthias BrunnerIm Schuljahr 2012/13 standen die folgendenAktivitäten im Mittelpunkt unserer Arbeit imRahmen der Qualitätsentwicklungsleitung:1. Schulinterne und schulexterne LehrpersonenfortbildungDie Fortsetzung unseres Projektes «vielgestaltigerUnterricht» führte im November2012 zu einer eintägigen Lehrpersonenfortbildung.Rolf Stampfl i und Roland Bernetvon der BernetBildung präsentierten denLehrpersonen eine Vielzahl von neuen undbekannten Methoden für einen abwechslungsreichenUnterricht, die gerade ausprobiertwurden. Der Tag schloss mit einemverbindlichen Auftrag der Schulleitung, dasGelernte im Unterricht anzuwenden.Im Anschluss an eine Evaluation bei denLernenden im Mai 2013, zur Frage, inwieferndie neuen Methoden wirklich umgesetztwerden, traf sich das Kollegium imJuli 2013 für ein zweitägiges Seminar aufSchloss Wartensee am Bodensee, um dasThema Methodenvielfalt und den Umgangmit dem Feedback der Lernenden zu vertiefen.2. Neue Bildungsverordnung Kaufleute:Module Vertiefen und VernetzenVerschiedene Gruppen befassten sich intensivmit der Erstellung neuer Module fürdas neue Fach Vertiefen und Vernetzen. DieVorgabe, dass die drei Module ein zusammenhängendesThema haben sollen, wirderfüllt. Im Dezember 2013 führen wir dasModul V&V1 zum ersten Mal durch. Im Semesterdarauf folgen die Module V&V2 undV&V3.3. Vorbereitungsarbeiten für die externeEvaluation im Oktober 2013Alle sechs Jahre wird die Grundbildung derWSKVW gemäss kantonaler Vorgabe externevaluiert. Für dieses wichtige und wertvolleInstrument waren umfangreiche Vorarbeitennotwendig. So haben wir unser Schulportfolioneu erstellt und das Erstgesprächmit dem Leiter unserer Evaluation, HerrnBaumgartner, durchgeführt.4. Evaluation BuchhandelIm Auftrag des Rektors erarbeiteten wir einenFragebogen für eine anonyme Online-Umfrage bei Lernenden und Lehrbetrieben.Die Ergebnisse vom Januar 2013 wurden mitden Klassendelegierten jedes Jahrgangsmit Hilfe von Gruppeninterviews überprüft.Es wurden Massnahmen abgeleitet undmit den Betroffenen besprochen. Die Rückmeldungenwaren mehrheitlich positiv undzeigten, dass sich die Buchhändler/-innenan der WSKVW wohl fühlen. Wir stelltenvereinzelt aber auch Handlungsbedarffest, so z. B. bei der Unterrichtsgestaltung,bei der Organisation von Ausfl ügen und inder Informationspolitik. Die beschlossenenMassnahmen werden wir im nächsten Jahrumsetzen.Matthias Brunner, Leiter Qualitätsentwicklung13


GrundbildungIm Fokus: Spurensuche in DachauRichi MeisterhansAuch wenn das, was wir gesehen haben,und die Schrecken, die wir uns währenddes Besuchs vorzustellen versuchten, wohlbei weitem nicht an das herankommen,was effektiv geschehen ist, so wurde ichdoch sensibilisiert für die Geschichte unddas aktuelle Geschehen dieser Welt. Mirkamen spontan die Gulags in Nordkoreaund Russland und auch Guantanamo inden Sinn, Geschichte wurde plötzlich lebendig,schreibt Sämi B. aus der Klasse Bu 10A, und seine Klassenkollegin Sara K. meint:Kein Buch, das ich je über dieses Themagelesen habe, hat eine solche Wirkung aufmich gehabt. Je länger wir übers Geländegingen, je mehr ich sah und hörte, destomehr drückte sich mir eine schwere Lastaufs Herz. Als wir nach etwa zweieinhalbStunden unsere Führung beendeten, hatteich nur einige wenige Fotos gemacht.Ich habe mich nicht getraut, viele Fotos zumachen, ich konnte es einfach nicht. Undauf dem Bild, auf dem ich abgebildet bin,getraute ich mich kaum zu lächeln. Ein KZist nicht zum Lachen.Es gehört schon seit Jahren zur Traditionunserer Schule, dass wir unseren Lernendenauf freiwilliger Basis Wochenend-Exkursionen nach München mit einemgeführten Besuch in der Gedenkstätte desehemaligen Konzentrationslagers Dachauanbieten. Marc Roobol, Giorgio Bösiger undRichi Meisterhans begleiteten auch diesesJahr am 26./27. Januar und 6./7. April 2013insgesamt 75 Lernende nach München.Vorgängig waren der Nationalsozialismusund seine geschichtlichen Hintergründein den betroffenen Klassen angesprochenund behandelt worden, denn die Lernendensollten auf das, was sie in Dachauerwartete, vorbereitet sein. Der anschaulicheGeschichtsunterricht vor Ort und dasriesige Gelände hat bei uns allen einenbeklemmenden Eindruck und viele Fragenhinterlassen: Wie kann man einem Lebewesen,einem Menschen bloss so etwasSchreckliches antun? Wie kann man ohneSchuldgefühle so viele Menschen auf eineso grausame Weise quälen und töten? Diessind Fragen, die mich heute während derFührung in Dachau und wahrscheinlichnoch sehr lange verfolgen werden, schreibtSara K., KE 11 B.Corinne K., KE 11 F, hat die Informationenund Eindrücke, welche die Beschäftigungmit der Geschichte des Nationalsozialismusund der Besuch in Dachau bei ihr hinterlassenhaben, in der folgenden sehr authentischwirkenden Erzählung verarbeitet:Die Türen des Zugwaggons schnellen auf,ein greller Lichtstrahl brennt in meinen Augen.Ein Wächter reisst mich hinaus, weitereWächter stehen mit hölzernen Knüppelnund Stahlstangen Spalier vor einem Eingang,welcher sich zwischen zwei imposanten,nie zu enden scheinenden Mauernbefi ndet. Der Wächter schreit: «Lauf!»Ich renne, so schnell ich kann, getriebenvom Schrei des Wächters und den immerschnelleren Schlägen der anderen. MeinKopf wird von einem Knüppel getroffen undich sinke auf die Knie. Ich hebe die Augenund sehe die Aufschrift: «Arbeit macht frei»,da wird mir bewusst, ich bin angekommen:in der Hölle.In einem düsteren Raum muss ich michausziehen, ich bekomme eine Nummer zugeteilt,mir werden die Haare am ganzenKörper mit stumpfen Messern geschoren,dann werde ich grob in die stinkende Desinfektionsflüssigkeit gestossen, anschliessenderhalte ich die Häftlingskleidung, diean meinem Körper herumschlottert, weil sieviel zu gross ist.So verliere ich wie alle meine Identität, ichbin nicht mehr Joshua Filling, ich bin dieNummer 230520. Sie behandeln uns wieVieh, treiben uns in die dreckigen Arbeits-14


äume. Jede Nummer erhält ihre Arbeit. Ichbin Jude, somit Unkraut und untauglich füreine menschenwürdige Arbeit.So werde ich zum Dreckschaufeln verdonnert.Von morgens bis abends grabe ichan diesem Loch, getrieben von ihren Peitschenhieben.Die Arbeit zehrt an meinenKräften und die Sonne brennt auf meineverletzten Schultern. Zu essen geben sieuns nur trockenes Brot und Wasser.Am frühen Morgen, es ist noch dunkel undkalt, ruft uns der Kommandant mit brüllenderStimme auf den Kiesplatz. Wie immersollen wir still und alle in Reih und Gliedstehen. Der säuselnde Wind scheint mirfl üstern zu wollen, was nun passiert, doches geschieht nichts. Es ist Mittag, die Sonnebrennt unterdessen heiss auf unsere kahlenSchädel und noch immer kein Zeichen.Ich rede mir verzweifelt ein, bald gebe esetwas zu essen oder einen Schluck Wasser,meine Kehle fühlt sich zusammengezogenund ausgetrocknet an. Meine zittrigenBeine mögen diese Höllenqualen nichtmehr lange aushalten. Die lassen uns hiertatsächlich endlos strammstehen. Nebenmir sinkt Nummer 215105 zu Boden. Sofortstürzen sich die Wachen auf ihn, wir hörennur die dumpfen Schläge und kurz seineschwachen Schreie. Dann wieder Stille.Ich habe keine Ahnung, wie viel Zeit unterdessenvergangen ist. Ich sitze nun, dieSonne brennt auf meinen Nacken und vorHunger fl immert es vor meinen Augen. Ichsehe meine kleine Schwester, mit ihrembunten Lieblingsball spielend auf einersaftigen Blumenwiese. Ich rieche die Blütenund der Wind streicht mir sanft um dieNase. Ich höre, wie meine Mutter die Kleinezu sich ruft. Meine Mutter ist wunderschönim Licht einiger Sonnenstrahlen, die durchdie Äste unseres Apfelbaumes in den Gartendringen ...Dann schrecke ich auf, von Weitem höre ichlaute Schreie. Neben mir wimmert ein alterMann vor Schmerzen. Kurz darauf blickeich in seine verängstigten, sich verdrehendenAugen. Er erzählt mir von den grauenhaftenMethoden der Folter, wie sie ihn anden nach hinten gefesselten Armen an denBalken hochgezogen haben und wie er dabeidas Bewusstsein verloren hat. Er fl üstertetwas von dem unheimlichen Ort auf deranderen Seite des Flusses. Alle, die jemalsdort hingegangen sind, sind nie mehr aufgetaucht.Alle fürchten sich davor. Es heisst,die Wächter würden fl etschende Hunde aufdie Häftlinge hetzen. Niemand weiss darüberetwas Genaues. Ich frage mich, was dieWächter mit uns vorhaben. Ich überlege mirauch, wie ich hier ausbrechen könnte, dochhier einen Plan zu schmieden ist schwer.Denn wer denkt, fällt auf. Und sie wollennicht, dass wir denken.Heute ist es ungewöhnlich ruhig. Ich hörekeinen Kommandanten rumschreiendraussen auf dem Appellplatz. Plötzlichdringt grelles Sonnenlicht in die Schlafhalle.Alle blicken verblüfft auf. Dies muss ein Versehensein. Niemals würden die Wächterdie Tore von beiden Seiten öffnen. Niemandtritt ein, doch einige wagen einen Schrittaus der Baracke. Alles bleibt totenstill.Im nächsten Augenblick ruft jemand mitschwacher Stimme: «Hier sind Amerikaner,wir sind frei!»Textzusammenstellung von Richi Meisterhans, FachgruppeBuchhandel15


GrundbildungIm Fokus: Die letzte Ausbildungseinheit 3Andreas GrütterMit dem Auslaufen der kaufmännischenGrundbildung nach Reglement 2003 wurdeauch die Ausbildungseinheit 3 (AE3) im vergangenenSchuljahr das letzte Mal durchgeführt.Während annähernd einem Jahrzehnthaben jeweils alle kaufmännischenLernenden der Profi le B, E und M an der imW&G-Unterricht integrierten AE3 teilgenommenund sie mit einem umfangreichen Testabgeschlossen.Thematisch orientierte sich die AE3 an denLernenden, welche in naher Zukunft ihrekaufmännische Lehre abschliessen undanschliessend vor der Aufgabe stehen, ihrLeben in wirtschaftlicher und rechtlicherHinsicht selbständig zu meistern.Neben dem Berufsleben ist auch das privateBeziehungsleben ein entscheidender Faktorfür die Lebenszufriedenheit mit Chancenund Risiken. Ein erster Teil der AE3 war deshalbdem Bereich Partnerschaft gewidmet.Den Lernenden sollten insbesondere dieVor- und Nachteile des Zusammenlebensim Konkubinat gegenüber der Heirat ausrechtlicher Sicht aufgezeigt werden. Vordem Hintergrund der gegenwärtigen Scheidungsratenleider ein Thema, von dem dieLernenden früher oder später mit hoherWahrscheinlichkeit direkt oder indirekt betroffensind. Aus diesem Grund widmetesich ein weiterer Teil der AE3 der Frage nachder güterrechtlichen Auseinandersetzungund anderen Scheidungsfolgen.Des Weiteren sollten die Lernenden, dienach erfolgreich abgeschlossener Lehreund dem Eintritt in das reguläre Berufslebenüber einen grösseren fi nanziellen Spielraumverfügen, die verschiedenen Finanzierungsformenverstehen, so dass sie beispielsweisevor einer Autoanschaffung eineüberlegte Entscheidung treffen können undsich nicht von vermeintlich günstigen Leasingratenblenden lassen. Die AE3 liefertesomit auch einen Beitrag zur Prävention derJugendverschuldung – nach wie vor ein aktuellesund auch in den Medien immer wiederpräsentes Thema. Abgerundet wurdedie AE3 mit Aspekten des Erbrechts.Die AE3 ist bei den Lernenden gut angekommen;die Bereitschaft zur Mitarbeit unddas Interesse für den Stoff waren hoch.Die Kernbotschaft, dass die Lernenden mitder AE3 auch etwas lernen, was sie für ihrprivates Leben mitnehmen können, ist vonden Lernenden insgesamt verstanden worden.Organisiert und durchgeführt wurdedie AE3 von der Fachschaft W&G.Mit dem Wechsel zur kaufmännischenGrundbildung nach Bildungsverordnung2012 («neue BiVo») werden die Ausbildungseinheitendurch Vertiefen und Vernetzen(V&V) abgelöst. Inoffi zielle Nachfolgerin derAE3 ist die V&V2, die im kommenden Jahrerstmals durchgeführt wird. Die V&V2 drehtsich um den Bereich Mensch und Arbeit mitSchwerpunkten zu den Themen Anreizsystemund Lohnarten, Lohnabrechnung sowieFragen im Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit.Wie die AE3 wird auch die V&V2 in denUnterricht W&G integriert sein und von derFachschaft W&G durchgeführt werden.Andreas Grütter, Lehrperson für W&G, OrganisationAE3 und V&V216


GrundbildungIm Fokus: Werbe-Apfelaktion der ZHAW an der WSKVWDaniela Näf BürgiWährend 1 bis 3 Jahren begleiten wir unsereLernenden des M-Profi ls und der BM2an der WSKVW und vermitteln ihnen Fach-,Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen.Gut für den nächsten Lebensabschnittgerüstet verlassen uns die Absolventinnenund Absolventen nach den erfolgreich bestandenenBerufsmaturitätsprüfungen undviele beginnen ein Studium an der Fachhochschule.Bevor es aber mit dem Studierenlosgeht, müssen sie sich für eine dervielen Studienrichtungen bzw. für einen derBachelorstudiengänge entscheiden, z. B.für den Bachelor in Betriebsökonomie, inWirtschaftsinformatik, in International Management,in Wirtschaftsrecht etc.Die Fachhochschulen bieten an verschiedenenDaten Informationsveranstaltungen an.Um speziell auf eine solche Veranstaltungaufmerksam zu machen, haben Verantwortlicheder Zürcher Hochschule für AngewandteWissenschaften Winterthur (ZHAW)in der Pause vom 10. April 2013 einen Werbeinputin der WSKVW veranstaltet. Dabeiverteilten sie Flyer und mit dem ZHAW-Logoversehene Äpfel, die bei unseren Lernendengrossen Anklang fanden und die einigeLernende dazu brachten, an der Infoveranstaltungteilzunehmen.Dieser kleine Werbeinput der ZHAW hatuns dazu veranlasst, vermehrt in Kontaktmit «unseren Abnehmerinstitutionen» zutreten und unseren Lernenden sozusagen«inhouse» einen Überblick über die verschiedenenWeiterbildungsmöglichkeitenzu bieten. Am 13. November 2013 werdensich diverse Fachhochschulen und auch dieKantonale Berufsmaturitätsschule (KME) anInformationsständen in der Aula unsereninteressierten Lernenden des 3. Lehrjahressowie den BM2-Absolvierenden vorstellenund ihnen persönlich bei Fragen Red undAntwort stehen. Wir freuen uns jetzt schonauf einen spannenden und informativenEvent.Daniela Näf Bürgi, Prorektorin Grundbildung17


GrundbildungIm Fokus: Evaluation BuchhandelChristian BeckWie zufrieden sind unsere Buchhändlerinnenund Buchhändler an der WSKVW nachder Reform der Buchhandelslehre? So lautetedie Frage von Christian Beck zu Beginndes Schuljahres 2012/13. Das QEL-Team(Qualitätsentwicklungsleitung) der WSKVWstellte zur Beantwortung dieser Fragen eineanonyme Online-Umfrage zusammen, dieallen Buchhandelslernenden und Lehrbetriebender WSKVW (mit ähnlichen Fragen)im Januar 2013 zugestellt wurde. Im März2013 wurden, nach einer ersten Auswertungder Resultate mit den Klassendelegiertenjedes Jahrgangs, Gruppeninterviewsdurchgeführt, um zu zentralen Themenbereichenweitere Informationen zu erhalten.Diese Informationen wurden im April 2013in zwei Veranstaltungen allen Buchhandelslernendenund in der Buchhandelsabteilungunterrichtenden Lehrpersonen präsentiertund weitere Meinungen eingeholt.Zusammengefasst können folgende Aussagengemacht werden:• Unsere Buchhändlerinnen und Buchhändlerfühlen sich an der WSKVW wohl.Sie fühlen sich insbesondere als Menschenernst genommen.• Beim Einbezug der Lernenden in die Unterrichtsgestaltungsind die Unterschiedezwischen den verschiedenen Lehrpersonengross. Für eine gute, an die verschiedenenKlassen angepasste Unterrichtsgestaltungmuss mindestens einmalpro Semester ein Klassenfeedback ingeeigneter Form eingeholt werden. Dabeiist wichtig, dass die Resultate mit denKlassen besprochen und Massnahmenverbindlich vereinbart werden.• Die ausserschulischen Anlässe werdensehr geschätzt und sind zum grösstenTeil gut organisiert und kommuniziert.Zur Optimierung der Personaleinsatzplanungin den Betrieben werden wir inZukunft ca. zweieinhalb Monate vor demTermin nochmals auf den bevorstehendenAnlass hinweisen.• Die Informationspolitik der WSKVW istgrundsätzlich gut. Das Problem nichtzugestellter E-Mails, die von der E-Learning-Plattformversandt wurden, ist gelöst.• Unser Lerntreff Zimmer 37 ist eine guteSache, die noch zu wenig bekannt ist.• Wenn das Anspruchsniveau in denBranchenfächern gleich hoch ist wie inden anderen Fächern, stehen für dieBranchenfächer nicht zu viele Lektionenzur Verfügung. Die Gespräche mit denBranchenlehrpersonen sind geführt undMassnahmen beschlossen.• Das Fach SIP muss besser auf die unterschiedlichenVoraussetzungen der Lernendenabgestimmt sein. Die Gesprächemit den Lehrpersonen SIP sind geführtund Massnahmen beschlossen.• Damit das Fach Bibliographieren im 2.Lehrjahr vermehrt den unterschiedlichenBedürfnissen der Klassen angepasstwerden kann, wird wo immer möglichein Computerraum prioritär dem Buchhandelzugeteilt.Interessieren Sie sich für die Auswertungenim Original? Sie fi nden diese auf unsererWebsite unter dem Stichwort «EvaluationBuchhandel 2012/2013». Wir danken allenBerufsbildnern und Lernenden, die uns fürdiese Evaluation Red und Antwort gestandensind, für ihre wertvollen Rückmeldungen.Beeindruckt haben uns insbesondereunsere Klassendelegierten, die sich in denGruppeninterviews gut vorbereitet und sehrdifferenziert eingebracht und sehr genauzwischen Sachebene und Personenebeneunterschieden haben.Christian Beck18


GrundbildungIm Fokus: Schulexterne Lehrpersonenfortbildung ScheLF 2013Matthias BrunnerJedes zweite Jahr organisiert die WSKVWfür ihre Lehrpersonen und die Schulleitungeine schulexterne Lehrpersonenfortbildung(ScheLF). Als Lokalität für dieses zweitägigeSeminar diente das Schloss Wartenseeauf dem Rorschacherberg, hoch über demBodensee. Die Weiterbildung hatte die Erweiterungunseres Methodenrepertoiresfür den Unterricht zum Inhalt. Ein weitererSchwerpunkt lag auf neuen und bekanntenMethoden zur Einholung von Lernenden-Feedbacks.Die Grundlage für dieses Seminar wurde bereitsim November 2012 gelegt. Roland Bernetund Rolf Stampfl i von der BernetBildungbrachten uns in einer ganztägigen internenLehrpersonenfortbildung neue Unterrichtsmethodennäher und wir beschäftigten unsintensiv mit der Qualität des Unterrichtes.Die Lehrpersonen wurden ermuntert, neueMethoden während einem halben Jahr mitihren Klassen auszuprobieren und Erfahrungenzu sammeln. Im Mai 2013 wurdendann in einer elektronischen Umfrage ausgewählteKlassen über ihre Erfahrungen mitden neuen Unterrichtsmethoden befragt.Jede Lehrperson konnte eine eigene Klassezur Befragung auswählen.Die Rückmeldung ergab, dass viele verschiedeneMethoden schon angewendetwerden und dass die Lernenden auchbereit sind, bei neuen Unterrichtsmethodenmitzumachen. Wir haben aber auchfestgestellt, dass die Lernenden mehrFeedback zur Gestaltung des Unterrichtsgeben möchten. Dies wiederum gab denAusschlag für ein weiteres Fokusthema amSeminar im Schloss Wartensee: Feedbackmethoden.An der diesjährigen Weiterbildung leiteteneinmal mehr Roland Bernet und Rolf Stampfl iden ersten Workshop-Tag. Als Einstieg wurdenin einer Gruppe zuerst Praxisproblemeund die bis jetzt gemachten Erfahrungenmit den neuen Methoden thematisiert. Eineandere Gruppe lernte nochmals neue Unterrichtspraktikenkennen. Am Nachmittagbesprachen wir den generellen Nutzen unddie Chancen des Feedbacks mit Lernenden.Danach konnten wir in kleinen Gruppen dieErgebnisse der Klassenbefragung analysierenund uns Gedanken über die eigeneUmsetzung in die Praxis machen.Der Morgen des zweiten Seminartages gestaltetedie Schulleitung. Sie blickte auf ihrerstes Dienstjahr in ihrer Rolle zurück undgab uns einen Ausblick auf die zukünftigenTätigkeiten unserer Schule. Ebenfalls zeigtesie uns, welche Entwicklungspfade an derWSKVW eingeschlagen werden sollen. Danachhatte das Kollegium die Gelegenheit,der Schulleitung schriftlich ein Feedback zugeben, womit auch eine gerade erfahreneFeedbackmethode zur Anwendung kommenkonnte.Nach dem Mittagessen verliessen wirSchloss Wartensee und genossen eine eindrücklicheFührung im Kinderdorf Pestalozziin Trogen. Dort verabschiedeten wir unsdann und machten uns auf in die verdientenSommerferien.Matthias Brunner, Leiter Qualitätsentwicklung19


GrundbildungIm Fokus: E-Learning an der WSKVW – Gute Bildung ist vielfältigRoland GschwendUnser duales Bildungssystem überzeugtweltweit. Ein zentraler Erfolgsfaktor dazuist die Nutzung vielfältiger Lernorte, allenvoran die Lernorte der Betriebe und derBerufsfachschulen. Für die Beibehaltungdieser Spitzenstellung braucht es den Einbezugaller gewinnbringenden Lernmöglichkeiten.Die weltweite Konkurrenz, auchim Bildungswesen, entwickelt sich weiterund nutzt den Lernort Internet. Eine Schuleohne aktuelles E-Learning mit Lerninhaltenriskiert, ihre Antwortfähigkeit auf die Herausforderungender Zukunft zu verlieren.Den Lernort Internet entdeckenSeit 2004 stellt die Wirtschaftsschule KV Winterthurihren Lernenden auch eine E-Learning-Plattformzur Verfügung. Diese wurdebisher vorwiegend für den Austausch vonDateien verwendet. Unsere internationalmehrfach ausgezeichnete LernplattformOpenOLAT bietet jedoch zusätzlich interaktiveLehr-/Lernmöglichkeiten wie Tests mit direktenFeedbacks bei Sprachen sowie IKA-Übungen und W&G-Aufgaben, die auchmit Filmbeiträgen unterlegt sind.Den Lernort Internet erschliessenWarum gibt es noch keine Lerninhalte im Internet,welche exakt auf die Leistungszieleunserer Lernenden abgestimmt sind? DieseFrage beschäftigte uns schon lange. Sobegannen wir vor einigen Jahren, zuerst inPionierarbeit, dann mit Unterstützung einesaus der gesamten Schweiz zusammengestelltenTeams (WSKVW, KV-Lehrpersonen,Lernplattform-Entwickler OpenOLAT, UniversitätZürich) umfangreiche und professionelleLehr- und Lerninhalte zu generieren.Das neue E-Learning der WirtschaftsschuleKV WinterthurDie WSKVW hat die Entwicklung der Lerninhalteim E-Learning ständig unterstützt undgefördert. Jetzt kann sie als eine der erstenKV-Schulen der Schweiz E-Learning mitLerninhalten in diversen Fächern anbieten.Dieses E-Learning steht vorerst allen Lernendenkostenlos zur Verfügung. Für Lernendevon Lehrbetrieben, die Lehrfi rmenbeiträgeleisten, bleibt das E-Learning auchim Vollausbau gebührenfrei.Bildungsmehrwert im LernprozessLernende fi nden im E-Learning ÜbungsundVertiefungsmaterial zu Themen, dieauf die Leistungsziele der Profi le B, E undM abgestimmt sind. Dadurch wird derPräsenzunterricht an unserer Schule mit E-Learning-Lerninhalten ideal ergänzt. Lehrpersonenund Lernende kommunizierenüber Austauschordner und E-Mail. Zugangund Aufbau des E-Learnings sind äussersteinfach - einloggen und nach höchstenszwei bis drei Klicks wird das Gewünschtedirekt erreicht. Daneben sind auch weitereTools wie Kalender, Blog, Wiki, Chat, Forumusw. vorhanden.Wir wollen durch Taten überzeugenDie unbestrittene Erkenntnis «Lernenbraucht Vielfalt» sollte mehr als eine Phrasean Bildungsvorträgen zum Thema «GuteSchule» sein. Gute Bildung braucht Taten– die WSKVW geht mit gutem Beispiel voranund realisiert diese Forderung mit demEinbezug von E-Learning mit Lerninhalten.Die anderen KV-Schulen im Kanton Zürichverfolgen das neue Angebot an der WSKVWmit grossem Interesse. Die KV-Schulenwollen ein Bildungsort mit vielfältigen undglaubwürdigen Bildungsangeboten sein.E-Learning mit Lerninhalten könnte deshalbfür viele KV-Lernende schon bald fester Bestandteildes Lernangebots werden.20


Patrick RumelBeispiele von E-Learning-Inhalten zum Lernen,Repetieren oder Üben auf PrüfungenWirtschaft und Gesellschaft• Tests mit Rückmeldungen zu allen Themen• Zusammenfassungen in PowerPoint,Mindmaps• Interaktive Lernkarteien zu allen Themen• Lernfi lmsequenzen zu allen Begriffen gemässBiVo• FallstudienIKA• Lektionen mit Übungen und Tests• Problemorientierte Fallstudien• Zusammenfassungen fürs QVDeutsch• Strukturiert nach den Lernzielen der BiVoGrammatiktheorie• Übungen, Links zu FilmenDie E-Learning-Inhalte sind nicht nur aufPCs, sondern auch auf Tablet-PCs und aufSmartphones verfügbar.Lernende fi nden im E-Learning ÜbungsundVertiefungsmaterial zu Themen, die aufdie Leistungsziele der Profi le B, E und M abgestimmtsind. Dadurch wird der Präsenzunterrichtan unserer Schule mit E-Learning-Lerninhalten ideal ergänzt.Unser neues Angebot ist in Zusammenarbeitzwischen der Wirtschaftsschule KVWinterthur und der eduServices GmbH entstanden.Unser E-Learning-Team:Roland GschwendGeschäftsführer eduServices GmbH,Dozent UNI ZH, Lehrperson W&G an derWSKVW, zuständig für die inhaltliche Entwicklungdes E-LearningPatrick RumelGeschäftsführer puddesign Rumel &Giuliani, Lehrperson Sport undAdministrator E-Learning an der WSKVW,zuständig für die formale Entwicklungunseres E-Learning21


GrundbildungIm Fokus: Gesundheit und Suchtprävention – «Züri Rauchfrei»Rachel JoelsonCarmen GratzObwohl wir bereits seit Langem nur nocheinen kleinen Aussenbereich für rauchendeLernende zur Verfügung stellen, ist esuns im Rahmen der Gesundheitsförderungdoch ein Anliegen, weitere Zeichen zu setzen,dass unser Bestreben eine rauchfreieSchule ist. Deshalb haben wir im Jahr 2012beim Projekt «Züri Rauchfrei» mitgemacht.Die Lehrpersonen wurden zuerst am Konventdurch Ute Herrmann, BereichsleiterinJugendalter, Fachstelle Tabakprävention/Züri Rauchfrei, in das Thema eingeführt. Eswar eindrücklich zu erfahren, dass Personen,welche mit 18 Jahren noch rauchfreisind, mit grosser Wahrscheinlichkeit rauchfreibleiben werden. Sensibilisiert für diesesThema haben wir das neue Schuljahr in Angriffgenommen.Die Lernenden des ersten Lehrjahres wurdendanach von Ute Herrmann und PetraDörfl inger, Fachbereich Sucht, Bezirk Andelfingen, ebenfalls in das Projekt eingeweiht.Das Ziel war, die nicht rauchendenLernenden in ihrem Handeln zu stärken undrauchende Lernende dazu zu animieren,mit dem Rauchen aufzuhören. Die Lernendenkonnten einen Vertrag unterzeichnen,indem sie sich zu einem rauchfreien Jahrbekannten. Nach diesem einen Jahr rauchfreiwurden sie mit einem Kinogutscheinund zahlreichen möglichen Gewinnen belohnt.Ein besonderes Lob gebührt unsererFachschaft Sport, sie kontrollierte die angemeldetenLernenden mit einer Kohlenmonoxyd-Messung,um sicherzustellen, dassnur Lernende, welche sich an den Vertraghielten, auch wirklich belohnt würden.Unser Projekt hat gehalten, was es versprochenhat. Haben doch von angemeldeten79 Lernenden 75 Lernende das Projekterfolgreich abgeschlossen. Gestärkt undbeeindruckt durch diesen Erfolg sind wirdieses Jahr bereits dabei, die Lernendendes ersten und zweiten Lehrjahres mit insBoot zu holen. Die Lehrpersonen habendie entsprechenden Klassen informiert undwir sind gespannt, wie gross der Erfolg imnächsten Sommer sein wird.Rachel Joelson und Carmen Gratz22


GrundbildungKaufleute: Abschlüsse, beste LeistungenMit drei Feiern wurden am Mittwoch, 3. Juli2013, die erfolgreichen Absolventinnen undAbsolventen der kaufmännischen Grundbildungsowie der Grundbildung Buchhandelin die Arbeitswelt entlassen.Abschlussfeiern der KaufmännischenGrundbildungDéjà-vu-Erlebnisse, eine Prise Selbstironiesowie grosse Erleichterung und Stolz überdas Erreichte – das ist die Kürzestbilanzder Abschlussfeier der Wirtschaftsschule KVWinterthur, an der am 3. Juli 2013 rund 350Absolventinnen und Absolventen ihre Diplomein Empfang nehmen konnten. Erstmalswurde die Feier im Theater Winterthur doppeltgeführt: am Vormittag für die Profi le B, Eund das KV2, am Nachmittag für das Profi lM und die BM2. Das zusätzliche Platzangebotwurde rege genutzt, rund 1200 Personenbesuchten eine der beiden Feiern.Für den kulturellen Höhepunkt sorgte auchdieses Jahr die hauseigene Theatergruppeunter der Leitung der TheaterpädagoginSara Dorigo. Das von den beiden Ensemble-Mitgliedern Nadia Pettannice und DorotheaHartenstein geschriebene Stück «Déjà-vu»befasst sich mit alltäglichen Bürosituationen,wie sie wohl alle kennen. Sei es die Langeweileeiner sich im Kreise drehenden Teamsitzungoder die peinliche Stille zwischenzwei Bürokolleginnen in der gemeinsamenMittagspause, die Ironie solcher Alltagsszenenwurde vom achtköpfi gen Ensemble mitfrechen Ideen inszeniert und die Darbietungerntete Szeneapplaus. Poetische Zwischenspieleim Schwarzlicht bildeten den Rahmendes Stücks.Als Gastreferenten sorgten am VormittagDaniel Jositsch, Präsident des KV Schweizund am Nachmittag Jean-Marc Piveteau,Rektor der ZHAW, für den feierlichen Rahmen.Selbstironisch versprach Daniel Jositschgleich zu Beginn seiner Ansprache, hier nichtlange reden zu wollen, er habe sich an solchenReden immer fürchterlich gelangweilt.Für berufl ichen Erfolg brauche es drei Dinge,die er den Kaufl euten ans Herz legen wolle.Erstens seien Ausdauer und Fleiss zentral.Der Sprinter ernte zwar den schnellen Ruhm,der Langstreckenläufer bringe aber den nötigenBiss mit, um langfristig erfolgreich zusein. Zweitens müsse man mit Misserfolgenumgehen können und drittens brauche esfür berufl ichen Erfolg auch immer ein solidesNetzwerk, wie es beispielsweise derKaufmännische Verband Schweiz anbietenkönne.Dass Zukunftsszenarien mehr über die aktuelledenn über eine zukünftige Gesellschaftaussagen, machte Jean-Marc Piveteau zumGegenstand seiner Rede vor den Berufsmaturandinnenund Berufsmaturanden amNachmittag. Der ZHAW-Rektor präsentiertedrei aktuelle Zukunftsvisionen: die multitaskingfähigeMutantin, den aufwandreduzierendenWohlständigen und den platzsparendenRessourceneffi zienten. Anhanddieser drei Szenarien zeigte Piveteau auf,welche Themen die heutige Gesellschaft, inwelche die Kaufl eute mit dieser Feier entlassenwerden, beschäftigen und wo neueDenk- und Lösungsansätze nötig sind.Mit einem musikalisch unterlegten Fotorückblickin die ersten Schultage der Absolventinnenund Absolventen, der Präsentationder Prüfungsergebnisse und der Ehrungder besten Leistungen endete die Feier undmachte Platz für die grosse Erleichterung, dieso ein kleines Stück Papier mit sich bringenkann.23


GrundbildungQualifikationsverfahren 2013 im Prüfungskreis WinterthurBesuchsbericht des Abgeordneten der Zentralprüfungskommissionschulischer TeilVom Besuch des Prüfungskreises Winterthurnehme ich einen ausnahmslos positivenEindruck mit. Organisation und Durchführungder Prüfungen sind sehr gut undzweckmässig gelöst und ein gutes Engagementist bei allen beteiligten Experten undFührungsfunktionären spürbar.Ich danke den Mitgliedern der Kreiskommission,dem umsichtigen Präsidenten ChristianTrüb, der aufmerksamen PrüfungsaktuarinSusanne Schaltegger und dem RektorChristian Beck von der Wirtschaftsschule KVWinterthur für die ausgezeichnete Arbeit.René SchmidtEin ganz grosses Dankeschön anRomano RyfUnsere Abschlussfeiern sind in den letztenJahren zu drei Grossanlässen geworden. Fürden Ablauf der Abschlussfeiern ist seit demJahre 2005 unser Lehrer für Sport und IKA,Romano Ryf, verantwortlich. Mit grossempersönlichem und zeitlichem Einsatz hat er inneun Jahren mit vielen guten Ideen und mitviel Liebe fürs Detail unsere Abschlussfeiernzu dem weiterentwickelt, was sie heute sind.Dafür danken wir Romano ganz herzlich.Romano wird sich in den nächsten Jahrenanderen besonderen Aufgaben der WS-KVW widmen. Wir freuen uns, dass BarbaraReber, Fachvorsteherin und Lehrerin fürEnglisch, Romanos Aufgabe übernehmenwird.24


GrundbildungZahlen, die sprechenQualifikationsverfahren Kaufleute 2013Profi l M BM2 E B KV2angetreten 62 91 173 40 9bestanden 60 82 155 39 8nicht bestanden 2 9 18 1 1Bestehensquote 97 % 90 % 90 % 98 % 89 %Beste Leistungen – WSKVWDie folgenden Lernenden erreichten im schulischen Bereich (Profi le M, E und B) bzw. imeidgenössischen Berufsmaturitätszeugnis (BM2) die hohe Durchschnittsnote von 5.3 undmehr. Sie wurden an der Abschlussfeier mit einem Altstadtgutschein im Wert von Fr. 100.–geehrt.Beste Leistungen M-Profil/BM25.5 Sandra Sennhauser Schweizerische Mobiliar, Winterthur5.5 Nathanael Dänzer BM25.5 Mario Fuchs BM25.3 Gina Salchli BM2Beste Leistungen E-Profil5.6 Marlene Fehr KV25.4 Silvio Marco Dürr Zürcher Kantonalbank, Zürich5.4 Tamara Hutter Treuhand Norbert Hutter AG, Elgg5.4 Melanie Müller Axa, Winterthur5.3 Matthias Künzli Soltop Schuppisser AG, Elgg5.3 Sonja Lee KV25.3 Claudia Zindel KV2Beste Leistungen – Paul Hahnloser-FondsDie folgenden Lernenden schrieben die beste interdisziplinäre Projektarbeit IDPA (Profi l M)bzw. die beste selbstständige Arbeit SA (Profi l E) oder erreichten die höchste Durchschnittsnoteim schulischen Bereich (Profi l B). Sie wurden an der Abschlussfeier mit dem Paul-Hahnloser-Preis im Wert von Fr. 1000.– geehrt.Sandra Sennhauser Profi l M Schweizerische Mobiliar, WinterthurSarah Winkler Profi l E login, ZürichAngela Ryser Profi l B Stadtverwaltung Winterthur25


GrundbildungBuchhandel: Abschlüsse, beste LeistungenAndrea LüöndRachel JoelsonAbschlussfeier Grundbildung Buchhändlerin/BuchhändlerAm Nachmittag des 3. Juli lieferte die Slampoetry-Artistin Lara Stoll den kulturellen Startschussfür die Buchhändlerabschlussfeier im Kirchgemeindehaus Liebestrasse. Mit Ironie,Kritik und viel Humor verpackt in spannenden Kurzgeschichten von schnarchenden Männernüber die Liebe zu Pfl anzen bis zur Anekdote von vermietbaren Samichläusen, begeistertesie die rund 160 Anwesenden mit ihrem abwechslungsreichen und unterhaltsamenProgramm.Peter Mack, Präsident Prüfungskommission Buchhandel, führte die Gäste durch das Programm.Den Kern der Feier bildete die Rede von Sämi Bergmann und Tamara Mähr, zweider 38 fertig ausgebildeten Buchhändlerinnen und Buchhändler. In einem amüsanten Dialogstellten sich die beiden die Fragen, die sie während ihrer Buchhändlerlehre wohl sehroft zu hören bekommen hatten: «Was ist ein Buchhändler?» – «Meinst du Buchhalter?»– «Das hat doch keine Zukunft!» Doch trotz all der Zweifel sind sich die beiden sicher: DenBuchhandel gibt es seit der Erfi ndung des Buchdrucks und er wird auch die Amazon-Zeitüberleben.Von den guten Momenten in der Ausbildung zeugte eine Diashow – und es gab vieledieser Momente! Die Premiere der im Freifach Filmkunde gestalteten Produktion rundetedie Feierlichkeiten ab und entliess die Absolventinnen und Absolventen in den von da anwieder frei gestaltbaren Lesesommer.Zahlen, die sprechen: Qualifikationsverfahren Buchhandel 2013angetreten 39bestanden 38nicht bestanden 1Bestehensquote 97 %Beste Leistungen Buchhandel5.4 Cédric Eigner Buchhandlung am Hottingerplatz, Zürich5.4 Sarah Layritz Buch & Kunst Nievergelt, Zürich5.4 Cristine Mero Buchhandlung Fabula, Rüti ZH5.3 Yasmina Ackermann Buchhandlung Stäheli AG, Zürich5.3 Antonia Galbier KLIO Buchhandlung, ZürichRachel Joelson und Andrea LüöndBilder: Patrick Schmid26


GrundbildungPrüfungskommissionenPrüfungskommission für die kaufmännischen Berufe WinterthurPräsidentVizepräsidentPrüfungsleiterMitgliederAktuariatQuästoratBerufsinspektorin MBAChristian TrübPeter MaurerChristian BeckMarkus BonelliNicole EgliFranco FerraraErika StangerLotty Schaffl ützelRené StammMarco GigerEsther TroisiSusanne SchalteggerSusanne SchalteggerRegula KreyenbühlPrüfungskommission BuchhandelPräsidentVizepräsidentinMitgliederAktuariatQuästoratBerufsinspektorin MBAPeter MackGabriela OmlinDaniela BinderNathalie LanzAlexandra EliasClaudia MaltenRichi MeisterhansSusanne KrebserSusanne KrebserRegula Kreyenbühl27


GrundbildungWer macht was?AbteilungsleitungDaniela Näf BürgiChristian BeckAbteilung Kaufl euteAbteilung BuchhandelFachgruppe BuchhandelGabi Omlin und Richi MeisterhansKonventsvorstandCarmen GratzRomano RyfSamuel WullschlegerPräsidentinVizepräsidentAktuarQualitätsentwicklungsleitung (QEL)Matthias Brunner, Giorgio Bösiger und Monika BachmannKontaktlehrpersonen GesundheitCarmen Gratz und Rachel JoelsonSekretariateJacqueline HanselmannAngelika BüchiSusanne KrebserSusanne SchalteggerBarbara DurscheiPatricia DrosgNora LüthiFachvorständeRoland GschwendStephan HugCarmen GratzMonika BachmannUeli MüllerBarbara ReberBruno RässGabi LienhardKaufl eute, StundenplanKaufl euteBuchhandel, Qualifi kationsverfahren BuchhandelQualifi kationsverfahren Kaufl eute, PersonalQualifi kationsverfahren Kaufl euteLernende im 3. LehrjahrLernende im 2. LehrjahrWirtschaft und GesellschaftWirtschaft und GesellschaftIKAFranzösischDeutschEnglischSportBiologie, Mathematik28


LehrpersonenAndrea ArberMonika BachmannSenata Bauer-BriskiChristian BeckBigna BernetTanja BhendAlessandro BiottiCorinne Blaser-KollMichael BlattmannMario BontJürg BösigerMarianne BruhinMatthias BrunnerTina BucherSimon CryerRoger DannerUrs DigionSara DorigoAlex EpprechtSabine EssahliJürg FelberFreivogel FranziskaJan GnoinskiCarmen GratzAndreas GrütterRoland GschwendStephan HugToni JäggiRachel JoelsonBrigit KochGabi LienhardSaskia LienhardAndrea LüöndSabina LüssiLouis MaagMirna MaggettiRudolf MartyRichi MeisterhansDominik MoellerUeli MüllerPriska MüllerDaniela Näf BürgiGabi OmlinBruno RässBarbara ReberAntoinette RenggliPascal RenggliMichael RohnerMarc RoobolClaudia RüegerPatrick RumelRomano RyfPatrick SchmidSilvio StefaniOlaf StoltenbergEsther TroisiGabriela VolkartNadia WidmerSämi WullschlegerMichelle ZelenayDeutsch, GeschichteEnglisch, FranzösischEnglisch, DeutschHandelsfächerIKABranchenkundeHandelsfächerEnglischFranzösisch, GeschichteMathematik, BiologieSport, DeutschIKAHandelsfächerFranzösisch, DeutschEnglischSportIKA, DeutschTheatergruppeMathematik, BiologieEnglisch, DeutschFranzösisch, DeutschBranchenkundeDeutsch, FranzösischIKAHandelsfächerHandelsfächerHandelsfächerHandelsfächerFranzösisch, DeutschEnglisch, DeutschMathematik, BiologieMathematikDeutsch, GeschichteHandelsfächerHandelsfächerItalienisch, FranzösischHandelsfächerDeutsch, KulturkundeDeutschDeutsch, Kulturkunde, GeschichteDeutschDeutsch, FranzösischBranchenkundeSportEnglischDeutsch, FranzösischHandelsfächerMathematikEnglisch, GeschichteHandelsfächerSportSport, IKAFranzösisch, FilmkundeDeutsch, EnglischPsychologieIKAHandelsfächerHandelsfächerHandelsfächerEnglisch, Sport29


GrundbildungStatistik LernendeGrundbildung: Lernende, Anzahl Klassen, KlassengrössenLehrjahr 15. November 201115. November 2012Lernende Klassen pro Klasse Lernende Klassen pro Klasse Veränderung1 41 2 20.5 36 2 18.0 -12.2%2 56 3 18.7 54 3 18.0 -3.6%3 37 2 18.5 53 3 17.6 43.2 %Kauffrau/Kaufmann Profil B 134 7 19.1 143 8 17.9 6.7 %1 174 8 21.8 173 8 21.6 -0.6%2 151 7 21.6 157 8 19.6 4.0 %3 166 8 20.8 144 7 20.6 -13.3%Kauffrau/Kaufmann Profil E 491 23 21.3 474 23 20.6 -3.5%1 72 3 24.0 61 3 20.3 -15.3%2 69 3 23.0 67 3 22.3 -2.9%3 61 3 20.3 68 3 22.8 11.5%Kauffrau/Kaufmann Profil M 202 9 22.4 196 9 21.8 -3.0%Total kaufmännische Berufe 827 39 21.2 813 40 20.3 -1.7%1 29 2 14.5 33 2 16.5 13.8 %2 37 2 18.5 29 2 14.5 -21.6%3 38 2 19.0 37 2 18.5 -2.6%Total Buchhandel 104 6 17.3 99 6 16.5 -4.8%Vollzeit 84 4 21.0 92 4 23.0 9.5 %Teilzeit 18 1 18.0 24 1 24.0 33.3 %Total BM für Erwachsene (BM2) 102 5 20.4 116 5 23.2 13.7 %1 9 1 9 0 0 0 -100.0%2 10 1 10 11 1 11.0 10.0 %Total KV für Erwachsene (KV2) 19 2 9.5 11 1 11.0 -42.1%Total Lernende Erwachsenenbildung 121 7 17.3 127 6 21.2 +5.0 %Total Hospitierende 6 13 116.7 %Total Lernende Grundbildung 1058 52 20.3 1052 52 20.2 -0.6 %30


PersonellesEin- und AustritteEintritteAb Januar 2013 traten neu ins Kollegium ein:• Michael Rohner, Grundbildung (Mathematik)• Andreas Golem, Weiterbildung (FRW)• Otmar Scherrer, Weiterbildung, (FRW)• Catarina Steinebrunner, Weiterbildung (WE)AustritteIhr Arbeitsverhältnis mit der WSKVW gekündigt und uns im Juli 2013 verlassen haben:• Dominik Moeller, Grundbildung (Deutsch)• Michael Rohner, Grundbildung (Mathematik)Per Januar 2013 verlassen haben uns:• Judith Bettoja, Weiterbildung (HRM)• Brigitte Christe, Weiterbildung (HRM)• Helena Stäheli, Weiterbildung (HRM)Wir danken herzlich für die geleistete Arbeit und die gute Kollegialität.31


PersonellesDienstaltersgeschenkeDAG – Wir gratulieren herzlich!Im Schuljahr 2012/13 erhalten folgende Personenein Dienstaltersgeschenk als Dankfür den unermüdlichen Einsatz:25 Jahre• Jürg Felber• Michelle Zelenay15 Jahre• Simon Cryer• Marco Giger• Gabi Omlin• Olaf Stoltenberg10 Jahre• Irene Arlitt• Bigna Bernet• Doris Häusler• Toni Jäggi• Gabriela Lienhard32


PersonellesDiplome, Ernennungen, Beförderungen, ElternschaftAbgeschlossene WeiterbildungenWir gratulieren für ihre mit Erfolg bestandenenLehrdiplome:• Rachel Joelson (Feb. 13)• Andrea Lüönd (Feb. 13)• Marc Roobol (März 13)• Gabriela Volkart (Juni 13)Ernennungen mbA, BeförderungenWir gratulieren zur Wahl als Lehrpersonenmit besonderen Aufgaben (mbA). Sie wurdenvom Schulrat auf das nächste Schuljahran der Sitzung vom 14. Mai 2013 gewählt:• Andreas Grütter• Sabina LüssiWechsel bei ZusatzaufgabenNachstehenden Lehrpersonen danken wirherzlich für den engagierten Einsatz, welchensie jahrelang für folgende Bereichegeleistet haben und auf Ende Juli in neueHände legen:• Fachvorstand W+G: Stephan Hug (neuSabina Lüssi zusammen mit RolandGschwend)• Fachvorstand Sport: Bruno Räss (neu RogerDanner)• Klassenstunde/V&V1: Michelle Zelenayund Bigna Bernet (neu Romano Ryf undRachel Joelson)• Organisation LAP-Feiern: Romano Ryfund Giorgio Bösiger (neu Barbara Reberund Corinne Blaser)Elternschaft• Priska Müller (Rahel Elisa)33


PersonellesKursbesuche unserer LehrpersonenEin bunter Strauss an Kursen, welche unsere Lehrpersonen während dem letzten halbenJahr belegt haben:Préparer le DELF B1 et B2Weniger korrigieren dank Online-PrüfungenPas seulement pour danser: clips et chansons dans l’enseignement du français langueétrangère«Intouchables» et d’autres fi lms en classe de françaisBiVo 2012: Lerninseln im FremdsprachenunterrichtICT im UnterrichtTeaching Mixed Level ClassesDie Schule – BubengerechtLiteratur im M-Profi lStarter Kit 2012 für neue Schulleitende und SchulleitungsmitgliederMöglichkeiten im Geschichtsunterricht dank ICTMethoden philosophischen DenkensSport-FortbildungskursGrundmodul 1 «Rolle und Funktion Kontaktlehrperson Suchtprävention»Workshop: English for advanced learnersSchneesportkursCambridge ESOL Spring SeminarSprachaufenthalt England (für bili-Unterricht)Mündlich prüfen – Prüfungsgespräche vorbereiten, durchführen und auswertenErfa- und Impulstagung «kritischer Umgang mit sozialen Medien»Business-KniggeKompetenzförderung und Interdisziplinarität in der WVLGrundmodul 2 «Projektmanagement und Evaluation»MikropausenBildbearbeitung «Gestalten von Bildern gemäss BiVO 2012»34


Schulhaus, ICT und Rechnungswesen, ControllingWer macht was?HausdienstLeitungHauswarteICTLeitung , ICT VerwaltungICT SchulungsräumeE-LearningE-Learning, WebsiteRechnungswesen, ControllingLeitungRechnungsführerinChristian BeckMarcel Hofmann, Guido CaviezelUrs DigionOptimo AGeduServices GmbHpuddesign Rumel & GiulianiChristian BeckIrene Arlitt35


FinanzenDie Wirtschaftsschule KV Winterthur ist Teil des kaufmännischen Verbandes Winterthurund hat keine eigene Rechtspersönlichkeit. Die Finanzbuchhaltung der WSKVW fl iesst indie konsolidierte Jahresrechnung des kaufmännischen Verbandes Winterthur ein. Für dieentsprechenden Zahlen sei auf den Geschäftsbericht des Verbandes verwiesen. Für besondersInteressierte sind die folgenden Zahlen gedacht. Sie zeigen die wichtigsten Aufwand-und Ertragspositionen des Kalenderjahres 2012 für die Schulrechnung und den Bildungsfonds,der aus den DualogW-Partnerschaften gespeist wird.Schulrechnung Kalenderjahr 2012Personalaufwand obligatorischer Unterricht, Stütz- und Freikurse 6369352Personalaufwand Schulleitung und -verwaltung 1017472Personalaufwand Hausdienst 180183Reinigungskosten 155852Sachkosten (ICT, Kopierkosten, Drucksachen, Abschreibungen, ...) 729343Aufwand Grundbildung 8452202Personalaufwand Kurse 1147968Personalaufwand Schulleitung und -verwaltung 281874Personalaufwand Hausdienst 30065Reinigungskosten 26006Sachkosten (ICT, Kopierkosten, Werbung, Drucksachen, Abschreibungen, ...) 203848Aufwand Weiterbildung 1689761Projekte 48858Leistungen für Pensionierte 186049Aufwand für kantonal anerkannte, spezifische Schulkosten 234907Miete Schulräume Tösstalstrasse 37 577565Miete externe Schulräume 15927Aufwand für Schulräume 593492Total Aufwand 10 970 362Ertrag Eigenleistung 2 195 634Ertrag Leistungs- und Jahresvereinbarung Kanton Zürich 9 016 000Betriebsergebnis 241 272Rechnung Bildungsfonds Kalenderjahr 2012Sprachaufenthalt Oxford 48502.00Sprachaufenthalt Antibes 69096.90QV-Vorbereitungskurse 10050.00Seminare für Berufsbildner 1200.00Berufseinstieg «Mission Traumjob» 6282.00E-Kurse für Lernende 16617.00Lohnaufwand Verwaltung 11584.00Abschlussfeier 15995.90Gesundheitsprävention 1200.00Exkursionen/Sporttage 3290.00Revision/übriger Aufwand 5126.75Steuern 1374.75Total Aufwand 190 319.30Lehrfi rmenbeiträge 386660.00Aktivzinsen 1394.23Total Ertrag 388 054.23Fondsergebnis 197 734.9336


Das Wort des Präsidenten Schulrat und FachbeiratPeter FischerGeschätzte Leserin, geschätzter LeserDie politischen und medialen Töne im Berufsbildungsumfeldsind heute lauter alsauch schon. Und auch die WSKVW verspürtdie unterschiedlichen Veränderungen imBereich der Dualen Bildung:• Die Anforderungen einiger Branchen ändernsich.• Die Qualität der Anbieter kaufmännischerLehrstellen driftet auseinander.• Der Akademisierungsdruck verbundenmit demografi schen Veränderungen trifftvor allem auch die kaufmännische Branche(Niveau).• Der Wert der Lehre wird heute kontroverserdiskutiert.Es ist daher enorm wichtig, dass sich diezuständigen Gremien und die SchulleitungGedanken über die Zukunft machen unddies mit einem Strategieprozess nun eingeleitethaben. Dabei ist wesentlich, dass von«einer Schule» ausgegangen wird, auchwenn zwischendurch in der Analyse undin der zukünftigen Ausrichtung die BereicheGrund- und Weiterbildung als separateAbteilungen betrachtet werden. Eine grosseStärke ist die Verbindung zwischen den beidenBereichen und das anknüpfende Weiterbildungsangebot.Daneben bringen dieLehrgangsteilnehmer und -teilnehmerinnenin der Höheren Berufsbildung auch immerwieder die wirtschaftliche Verknüpfung insSchulhaus.Es ist mir ein grosses Anliegen, auf der einenSeite allen Mitarbeitenden der WirtschaftsschuleKV Winterthur zu danken – zudanken dafür, dass sie sich weit über dieeigene Aufgabe hinaus engagieren, einsetzenund mitdenken. Auf der anderen Seitegilt mein Dank aber den Verantwortlichenund Mitarbeitenden des Mittelschul- undBerufsbildungsamtes. Der Weg von derbudgetfi nanzierten zur pauschalfi nanziertenSchule mit Leistungsvereinbarungen,die Rhythmisierung der notwendigen Kontakteund die Erstellung der benötigten Unterlagenerfordern ein hohes Mass an Flexibilitätund Bereitschaft. Wir sind überzeugt,dass der bisher eingeschlagene Weg derrichtige ist und dass wir uns damit gemeinsamentwickeln können.Peter Fischer, Präsident Schulrat und Fachbeirat37


Mitglieder Schulrat und FachbeiratSchulratPräsidentVizepräsidentMitglieder mit StimmrechtMitglieder beratendFachbeiratPräsidentMitglieder mit StimmrechtMitglieder beratendPeter FischerDieter BaurSuzanne BauerMarkus FreulerHanspeter HurtigCarmen GratzChristian BeckHans-Jürg SchillingDaniela Näf BürgiUrs DigionPeter FischerBarbara SiegfriedManuela FreiPeter WidmerRuedi EhrsamAntoinette RenggliChristian BeckDaniela Näf BürgiUrs Digion38


ImpressumHerausgeberinWirtschaftsschule KV WinterthurHerausgeberWirtschaftsschule KV WinterthurTextredaktionEsther Zumbrunn, al fresca GmbH, WinterthurKonzept / DesignKurt Heller-Lindt, NiederwangenFotosWirtschaftsschule KV WinterthuriStock (Seiten 8, 20, 21, 31, 34)pixelio.de, Martin Büdenbender (Seite 22)fotolia.de (Seite 27)Kurt Heller-Lindt (Seiten 9, 28, 35, 36)atelier saxer, Hannes Saxer (Seite 16)TextredaktionEsther Zumbrunn, al fresca GmbH, WinterthurKonzept / DesignKurt Heller-Lindt, NiederwangenFotosWirtschaftsschule KV WinterthurPatrick Rumel (Seiten 10, 24 r)Marcel Hofmann (Seite 24 l)iStock (Seiten 9, 16, 17, 18, 19, 20, 21)Kurt Heller-Lindt (Seiten 11, 22)DruckMattenbach AG, WinterthurAuflage1 500 ExemplareDruckAuflage400 Exemplare


WIRTSCHAFTSSCHULEKV WINTERTHURTösstalstrasse 378400 WinterthurTelefon 052 269 18 00Telefax 052 269 18 10sekretariat@wskvw.zh.chwww.wskvw.ch

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