Vielfalt in der Schule - Landesinstitut für Lehrerbildung und ...

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Vielfalt in der Schule - Landesinstitut für Lehrerbildung und ...

ImpressumHerausgeber: Landesinstitut für Lehrerbildungund Schulentwicklung (LI),Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung,Felix-Dahn-Straße 3, 20357 HamburgRedaktion: Regine Hartung, Özlem Nas,Max von RedeckerCvD und Layout: Redaktionsbüro franke+buhk,Jens-Harald Buhk, Hamburg,Tel. 040 478980, E-Mail: jhbuhk@frankebuhk.deIllustrationen: Andrea Tomczak1. Auflage: 3000Hamburg: Mai 2011Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Verwertung diesesDruckwerks bedarf – soweit das Urheberrecht nicht ausdrücklichAusnahmen zulässt – der schriftlichenEinwilligung des Herausgebers.Bezug: Hamburger Schulen können diese Broschürebeziehen über dasLandesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung,Beratungsstelle Interkulturelle Erziehung,Felix-Dahn-Straße 3, 20357 Hamburg, LZ 745/5026,Tel.: 040 428842-583, Fax: 040 428842-329E-Mail: interkultur@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de/bieDownload: ∑ www.li-hamburg.de/bieπ PraxismaterialienDiese Publikation ist erhältlich in den SprachenArabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch,Russisch und Türkisch.Übersetzung: Institut für Wirtschaft und Sprachen undÖzlem Nas


InhaltGeleitwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5Religiöse Feiertage und Fastenzeiten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7Informationen und Beratung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11Sport- und Schwimmunterricht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13Informationen und Beratung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15Sexualerziehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17Informationen und Beratung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19Schulfahrten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21Informationen und Beratung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25Anhang: Briefvorlagen für Elternabende und Elternratssitzungen . . . . . . . 27Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303


GeleitwortLiebe Eltern,die Schule ist für Sie und Ihre Kinder ein wichtiger Ort:Ihre Kinder verbringen dort einen großen Teil des Tages.Sie lernen und erfahren dort, wie vielfältig die Weltund ihre nächste Umgebung sind und welche Herausforderungendamit verbunden sein können. Für Sie alsEltern bedeutet dies oftmals, sich mit fremden undungewohnten Herangehensweisen, Gewohnheiten,Traditionen und Normen auseinanderzusetzen, alsointerkulturelle Erfahrungen zu machen und gesellschaftlicheVielfalt ganz praktisch im Alltag zu leben.Für den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg, in der Menschen ausüber 180 Ländern leben, ist diese Auseinandersetzung der zentraleBestandteil seiner Integrationspolitik: Integration bedeutet, Vielfalt alsBereicherung, Chance und Herausforderung wahrzunehmen, sich auf derBasis der Werte des Grundgesetzes wechselseitig anzuerkennen und gemeinsamfür die Gesellschaft Verantwortung zu tragen. Dabei betrifft die oft genannte„interkulturelle Kompetenz“ alle Menschen in Hamburg –Einheimische wie Zugewanderte. Kompetenzen, also Fähigkeiten und Kenntnisse,haben beide Gruppen, nicht nur die Zuwanderer; beide Seiten müssenund sollen voneinander lernen, aufeinander zugehen und gemeinsam daranarbeiten, dass Zuwanderer sich als Teil der deutschen Gesellschaft verstehen.Dieser Leitfaden soll Sie, liebe Eltern, dabei und bei der praktischen Mit-Gestaltung des Schulalltags unterstützen. Er enthält Fragen und Antwortenzu Themen, die sich aus der kulturellen und religiösen Vielfalt der Schülerinnenund Schüler an den Hamburger Schulen ergeben. Er entstand aus derZusammenarbeit der Beratungsstelle für Interkulturelle Erziehung amHamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung miteinem Mitglied des Integrationsbeirates.Ich hoffe, dass die Hinweise und Informationen in dieser Broschüre für Siehilfreich sind, und möchte Sie ermuntern, in allen Fragen den Kontakt zuden Lehrerinnen und Lehrern und den Kulturmittlern zu suchen.4Norbert Rosenboom, Leiter des Amtes für Bildung


Religiöse Feiertage und FastenzeitenDie besondere Bedeutung religiöser Feste und Feiernfür den Einzelnen und die GemeinschaftDie Feste der verschiedenen Religionen zu kennenund deren Bedeutung zu erfahren, ist nicht nur fürdie Schule, sondern für das gesellschaftlicheZusammenleben wichtig. Feste erzeugen Gemeinschaftund binden Individuen in die soziale Gruppeein. Sie werden auch von Menschen gefeiert, denender religiöse Bezug in engerem Sinne verloren gegangenist, da gemeinsam praktizierte Bräuche undRituale den Zusammenhalt festigen.Unterrichtsbefreiung aus Anlass religiöser undnationaler FeiertageSchülerinnen und Schüler verschiedener Glaubensrichtungenwerden in den meisten Bundesländernfür die höchsten Feiertage ihrer Religion vom Schulbesuchbeurlaubt. 1 Für die höchsten Feste reicht eineMitteilung an die Klassenlehrerin oder denKlassenlehrer über die Inanspruchnahme desFeiertages. Eine Unterrichtsbefreiung für weitere Tage(z. B. um das Fest im Ursprungsland zu begehen oderfür weitere wichtige Feiertage) muss gesondert beantragtwerden und liegt in der Entscheidung derKlassenlehrerinnen und -lehrer oder gegebenenfallsder Schulleitung.Bitte treffen Sie diesbezüglich rechtzeitig Absprachenmit den Lehrern oder der Schulleitung IhresKindes.1 Grundlage dafür istArt. 4 Grundgesetz. InHamburg wird die Unterrichtsbefreiunggeregeltdurch das HamburgischeSchulgesetz [neu gefasst!]sowie durch die„Richtlinien und Hinweisefür die Erziehung undden Unterricht ausländischerKinder und Jugendlicherin HamburgerSchulen“ von 1986. Hierheißt es: „An religiösenFeiertagen sind ausländischeKinder und Jugendliche,die der entsprechendenReligion angehören,vom Schulbesuchzu befreien. An nationalenFeiertagen wird denbetreffenden Schülern imAllgemeinen keine besondereUnterrichtsbefreiunggewährt. (…).“ Inder Praxis gilt diese Regelungfür alle Kinder undJugendlichen der jeweiligenReligionsgemeinschaftenunabhängig vonder nationalen Herkunft.7


Beispiele aus der PraxisUnterrichtsbefreiung aus Anlass kirchlicherFeiertage und VeranstaltungenDie hohen christlichen Feiertage (Karfreitag, Ostern,Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten) sind offiziellunterrichtsfrei. Für weitere kirchliche Feiertage gilt inder Regel:∂ Evangelischen Schülerinnen und Schülern muss amBuß- und Bettag sowie am Reformationstag(31. Oktober) die Gelegenheit gegeben werden, amGottesdienst teilnehmen zu können.Der Wunsch zum Gottesdienstbesuch sollte denKlassenlehrern rechtzeitig mitgeteilt werden.∂ Katholische Schülerinnen und Schüler beantragenin Ausnahmefällen Unterrichtsbefreiung für den6. Januar (Heiligedreikönigstag), Fronleichnam(Donnerstag nach dem Trinitatissonntag) sowie fürAllerheiligen (1. November).∂ Bei christlich-orthodoxen Schülerinnen undSchülern ist zu beachten, dass sich einigeorthodoxe Kirchen nach dem alten (julianischen)Kalender richten und die hohen christlichen Feste13 Tage später feiern.Unterrichtsbefreiung aus Anlass hinduistischer und buddhistischerFeiertageAls wichtigste heilige Feste der hinduistischen Religionsgemeinschaften geltenDivali (Lichtfest zu Ehren der Götter Vishnu und Lakshmi, das den Jahreslaufbeschließt und im Oktober/November gefeiert wird) sowie Holi (ausgelassenesFrühlingsfest zu Ehren Krishnas).Als wichtigstes heiliges Fest des Buddhismus gilt Vesakh. An diesem Tagwerden drei Ereignisse aus dem Leben Buddhas gefeiert (Geburt, Erwachenzum Buddha und sein Parinirvana, sein Eingehen in das Nirvana). Für vieleMenschen aus buddhistisch geprägten Ländern ist zudem das buddhistischeNeujahrsfest von großer Bedeutung.8


Unterrichtsbefreiung aus Anlass jüdischer FeiertageAls höchste jüdische Feste gelten Rosh Hashana (dasjüdische Neujahrsfest, das im September/Oktobergefeiert wird), Jom Kippur („Versöhnungstag“,höchster jüdischer Feiertag, der zehn Tage nach demjüdischen Neujahr gefeiert wird) und Pesach(März/April, erinnert an Auszug und Befreiung ausÄgypten). Während der Pesachwoche sind dereinführende Sederabend sowie der anschließende1. Tag der Festwoche von besonderer Bedeutung.Weitere wichtige Feste sind Sukkoth („Laubhüttenfest“)und das anschließende Simchat Thora(„Thorafreudenfest“), Chanukka („Weihefest“),Purim (Fest der „Lose“) sowie Schawuoth („Fest derWochen“).Unterrichtsbefreiung bei Schülerinnen undSchülern islamischen GlaubensDie wichtigsten religiösen Feste für Muslime sinddas viertägige Opferfest und das dreitägige Fest desFastenbrechens. Das Opferfest als wichtigstes islamischesFest erinnert an die Bereitschaft Abrahams, aufGottes Wunsch hin seinen Sohn Ismael zu opfern.Das Fest des Fastenbrechens („Ramadanfest“) beendetdie Fastenzeit des Monats Ramadan. Beide Feste sindzeitlich an den islamischen Mondkalender 2gebunden und „wandern“ dementsprechend durchdas Jahr.Muslimische Schülerinnen und Schüler in Hamburgerhalten auf Wunsch jeweils einen Tag schulfrei.In den letzten Jahren hat sich eine Beurlaubung fürjeweils den ersten Tag 3 (und nicht wie früher einenTag nach freier Wahl der Familien) bewährt. DieRegelung erleichtert die Planung von Klassenreisen,Ausflügen, Klassenarbeits- und Klausurenpläne.2 Der islamische Mondkalenderist zehn bis elfTage kürzer als dergregorianische Sonnenkalender.3 Der erste Tag des Festeskann je nach Wahl derArt der Mondsichtung(lokal oder global) um einbis zwei Tage variieren.9


Rücksichtnahme auf die Fastenzeit (Ramadan)Etliche muslimische Schülerinnen und Schülerbeteiligen sich am Fasten und sind somit nicht sobelastbar wie üblich. Falls auch Ihr Kind fastet undSie Bedenken wegen der körperlichen VerfassungIhres Kindes haben (z. B. in Bezug auf den Sportunterricht)sprechen Sie bitte die Lehrer Ihres Kindesan. Falls eine Klassenreise während des Fastenmonatsgeplant ist, sprechen Sie die Lehrerinnen und LehrerIhres Kindes an und weisen Sie darauf hin, dass eineKlassenreise während dieser Zeit in jedem Fall einegroße Belastung darstellt, da sich der gesamte Tagesrhythmusverschiebt und es eine große Herausforderungist, das Fasten in einer mehrheitlich nichtmuslimischenUmgebung durchzuhalten.Falls Ihr Kind erst im Grundschulalter ist und sichdennoch am Fasten beteiligen möchte, weil es gernean der gemeinschaftlichen Praxis teilnehmen will,sollten Sie in Rücksprache mit den Lehrerinnen undLehrern auf die Verfassung Ihres Kindes während desUnterrichts achten und zum Wohle Ihres Kindeshandeln, zumal das Fasten in diesem Alter nichtverpflichtend ist.Gebet in der SchuleFalls Ihr Kind sich an Gebetszeiten halten und sein Gebet in der Schule verrichtenmöchte, sprechen Sie bitte die Klassenlehrerin oder den Klassenlehreran. Es wird den Schulen angeraten, Schülerinnen und Schülern auf Anfragedas Gebet in der unterrichtsfreien Zeit (z. B. in den Pausen, Freistunden) zuermöglichen und ihnen in dieser Zeit Zugang zu einem Raum (Klassenraumo. ä.) zu geben. Es muss kein separater Raum als Gebetsraum eingerichtetwerden, denn es gibt keinen Rechtsanspruch von einzelnen Schülerinnen oderSchülern bzw. Schülergruppen auf besondere Vorkehrungen (Unterrichtsbefreiungen,Zugang zu Räumen) zum Gebet. Bei Bedarf sollten Sie darübermit Ihrer Schule sprechen. Beratung zum Gebet in der Schule können Sie,aber auch Ihre Schule, unter den unten angegebenen Adressen finden.10


Hinweise und Tipps für den schulischenAlltag∂∂∂Fragen Sie nach, ob in der Schule Ihres Kindes beider Schul-Jahresplanung und besonders bei derPlanung von Klassenfahrten auf Fastenzeiten undreligiöse Feiertage Rücksicht genommen wird.Weisen Sie gegebenenfalls darauf hin, dassKlassenarbeiten und Klausuren möglichst nichtauf die Festtage gelegt werden sollten.Informieren Sie die Lehrerinnen und Lehrer rechtzeitigüber die Unterrichtsbefreiung Ihres Kindesan religiösen Feiertagen.Sprechen Sie mit den Lehrerinnen und LehrernIhres Kindes über die Möglichkeit, in der Schulebzw. Klasse Ihres Kindes über die Bedeutung undden Ablauf des Festes zu berichten. Ihr Kind, Sieals Eltern oder die Großeltern könnten somiteinen lebendigen Einblick in die jeweiligenTraditionen und Bräuche ermöglichen und zueinem interreligiösen Lernen verhelfen.INFORMATIONEN UND BERATUNG∏ Landesinstitut für Lehrerbildung undSchulentwicklungArbeitsbereich ReligionMara SommerhoffTel.: 428842-566mara.sommerhoff@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de∏ Pädagogisch-Theologisches InstitutTel.: 30620-1300info@pti-nordelbien.dewww.pti-nordelbien.de∏ Islamisches Wissenschafts- und BildungsinstitutTel.: 325067-31info@iwb-hamburg.dewww.iwb-hamburg.de11


Sport- und SchwimmunterrichtMit dem Schulsport in Hamburg werden Kindernund Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten geboten,Freude an der Bewegung zu erhalten und zu fördern,Bewegungserfahrungen zu sammeln, Bewegungskompetenzenzu erwerben und ihre körperliche Entwicklungzu fördern. Der Sportunterricht ist verpflichtenderBestandteil der schulischen Bildung.Die Sportnote ist genauso versetzungsrelevant wiedie Noten anderer Fächer. Im Rahmen des Sportunterrichtswird auch verpflichtender Schwimmunterrichterteilt. Dieser findet zurzeit in den Jahrgangsstufen3 oder 4 und im Jahrgang 6 statt undwird in den meisten Fällen von Lehrkräften derderland Hamburg erteilt. Über den verpflichtendenSportunterricht hinaus bieten Schulen ein vielfältigesProgramm zur Bewegungs- und Sportförderung.Die Teilnahme daran ist freiwillig.Falls Sie Fragen zur Ausgestaltung des Sport- undSchwimmunterrichts haben, führen Sie bitte ein Gesprächmit den Lehrerinnen und Lehrern IhresKindes. Sollten Sie kulturell oder religiös begründeteBedenken gegen eine Beteiligung am Sportunterrichthaben, sprechen Sie auch diese in einem Gesprächmit den Lehrerinnen und Lehrern an. Zusätzlichkönnen Sie Kulturmittler hinzuziehen, die Sie überdie Schule oder das Landesinstitut erreichen können.Wir möchten Sie im Interesse Ihres Kindes noch einmalauf die Bedeutung des Sport- und Schwimmunterrichtshinweisen. Er trägt zu einer gesunden körperlichenEntwicklung bei und ist besonders geeignet,Brücken zu schlagen, gegenseitiges Verständnis zuwecken und Gemeinschaften und Freundschaften zubilden. Nicht zuletzt kann der Schwimmunterrichteine lebensrettende Funktion haben. Die Schwimmfähigkeitist eine wichtige Voraussetzung z. B. fürviele Aktivitäten auf Klassenreisen oder für die vielenWassersportmöglichkeiten, die Hamburg bietet.13


Folgende Punkte gibt es zu bedenken∫ Kleidung im SportunterrichtBitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder „sportgerechteKleidung“ tragen. Dazu gehören entsprechendeSportschuhe, ein T-Shirt o. ä. und eineSporthose. Uhren, Halsketten und Schmuckstückemüssen vor der Sportstunde abgelegt werden, davon ihnen eine erhebliche Verletzungsgefahrausgehen kann.4 Es gibt zweiteiligeKopftücher aus Baumwolle,die ohne Nadelngetragen werden undviel Bewegungsfreiheitbieten.5 Bundesverwaltungsgerichtsurteil25.8.1993– 6 C 891 zu OVGMünster, 15.11.1991 –19 a 2198/91: „Führt einvom Staat aufgrund seinesBildungs- und Erziehungsauftragesaus Art.7 II GG im Rahmen einerallgemeinen Schulpflichtangebotener koedukativerteilter Sportunterrichtfür eine zwölfjährigeSchülerin islamischenGlaubens in Hinblick aufdie Bekleidungsvorschriftendes Korans, die sieals für sich verbindlichansieht, zu einem Gewissenskonflikt,so folgt fürsie aus Art. 4 I und II GGein Anspruch auf Befreiungvom Sportunterricht,solange dieser nichtnach Geschlechtern getrenntangeboten wird.“∫ Kopftuch im SportunterrichtPrinzipiell ist das religiös begründete Tragen einesKopftuchs im Sportunterricht möglich. Es gibtkaum Unterrichtsinhalte, bei denen ein „sportgerechtesKopftuch“ 4 behindert oder stört. Diekonkrete Entscheidung darüber trifft der jeweiligeSportlehrer.∫ Mädchen und Jungen im gemeinsamenSportunterrichtAn vielen Schulen wird der gemeinsame Unterrichtvon Mädchen und Jungen zu Recht wichtiggenommen. Manchmal werden dagegen jedochBedenken erhoben. Sofern keine organisatorischenund personellen Gründe entgegenstehen, ist einnach Geschlechtern getrennter Sportunterrichtz. B. in bestimmten Klassenstufen möglich. DieEntscheidung hierüber liegt bei der jeweiligenSchule. Falls grundlegende Bedenken gegen eineTeilnahme am gemeinsamen Sportunterricht bestehen,aber eine Trennung nicht möglich ist,kann im Ausnahmefall und nach Prüfung sämtlicherAlternativen ein Antrag auf Befreiung vomSportunterricht gestellt werden. Dies sollte allerdingserst in Erwägung gezogen werden, wennkeine andere Lösung gefunden werden konnte.Einem Antrag auf Befreiung wird nur stattgegeben,wenn Sie als Eltern einen bestehenden Gewissenskonflikteindeutig glaubhaft machen können. 5∫ UmkleideräumeIn einigen Kulturen oder Religionen stellt es einProblem dar, sich – auch innerhalb einer gleichgeschlechtlichenGruppe – umzuziehen. Einige14


Schulen haben daher schon mittels Stoffvorhängenkleine Räume abgetrennt, die diese Kinderwährend der Umkleidephase nutzen können.Auch eine Aufteilung der Umkleidezeiten im Umkleideraumkommt in Betracht. Sollten Sie Bedenkenwegen der vorhandenen Umkleidemöglichkeitenin der Schule Ihres Kindes haben, sprechenSie bitte die Lehrerinnen und Lehrer Ihres Kindesan. Auch hier gilt, dass Sie Kulturmittler für dasgemeinsame Gespräch heranziehen können.∫ SchwimmunterrichtSollten Sie das Tragen der üblichen Schwimmbekleidungals nicht angemessen betrachten, bestehtdie Möglichkeit, andere Kleidung zu tragen, diemit der religiösen oder kulturellen ÜberzeugungIhrer Familie vereinbar ist. Achten Sie hier bitteauch darauf, dass die Kleidung aus für Schwimmhallengeeignetem Material besteht. Ziel sollte essein, dass alle Schülerinnen und Schüler amSchwimmunterricht teilnehmen – die Kleidungmuss dafür kein Hinderungsgrund sein.Bei konkreten Fragen zur Ausgestaltung desSchwimmunterrichts in den oben genanntenJahrgangsstufen können Sie sich an die Leitungdes Bades wenden, in dem der Schwimmunterrichterteilt wird, oder Sie rufen den Telefonservicederderland Hamburg an: Tel. 188890.Grundsätzlich sollten Sie, egal bei welchem Problemoder mit welcher Frage, versuchen, mit den Lehrerinnenund Lehrern in Kontakt zu treten. Besonderheitenund spezielle Absprachen können am bestenvon den beteiligten Parteien selbst vereinbart werden.Nur durch die Berücksichtigung der Sichtweisen allerBeteiligten und einem gemeinsamen Gespräch kanneine Lösung gefunden werden, die der wichtigstenPerson in diesem Falle weiter hilft: Ihrem Kind.INFORMATIONEN UND BERATUNG∏ Landesinstitut für Lehrerbildung und SchulentwicklungStabsstelle SchulsportNorbert Baumann, Tel.: 428842-330, norbert.baumann@li-hamburg.de15


SexualerziehungSexualerziehung ist eine Aufgabe von Elternhaus undSchule. Schulische Sexualerziehung muss deshalb andie Sexualerziehung des Elternhauses anknüpfen,diese ergänzen und gegebenenfalls erweitern. DerUnterricht trägt dazu bei, dass Kinder und Jugendlichedie Kompetenz erwerben, im sexuellen Bereichselbstbestimmt und verantwortlich zu handeln. Dazugehört auch, dass Kinder und Jugendliche lernen,sorgsam mit ihrem Körper umzugehen. Voraussetzungdafür ist, dass sie ihren Körper kennen.Heutzutage wird Sexualerziehung als Teil dessozialen Lernens verstanden. Themen wie „Umgangmit Gefühlen“ oder „Werteorientierung“ sowieklassische Themen zu Fortpflanzungs- und Körperfunktionenwerden aufgegriffen, da Jugendliche nurso auf verlässliche Kenntnisse zurückgreifen können.Sprechen Sie bei jeglichen Bedenken in Bezug auf dieschulische Sexualerziehung Ihres Kindes die Lehrerinnenund Lehrer an.Information der Eltern zu den Unterrichtsinhaltenund -methodenDas Zusammenwirken von Eltern und Lehrkräften inder Erziehung setzt gegenseitige Information voraus.Deshalb müssen Lehrkräfte Eltern über Inhalte,Formen und Ziele des geplanten Unterrichts informieren– beispielsweise auf einem Elternabend oderdurch einen Elternbrief. Eltern können auch dasindividuelle Gespräch mit der Lehrerin oder demLehrer suchen. Dieses Informationsrecht der Elternist in § 6 Abschnitt 2 des Hamburger Schulgesetzesfestgelegt. Eltern haben jedoch nicht das Recht, aufeinem Elternabend darüber abzustimmen, welcheThemen im Unterricht behandelt werden undwelche nicht.17


Mögliche Fragen und Bedenken von ElternIst es möglich, mein Kind von der schulischenSexualerziehung beurlauben zu lassen?Die rechtliche Lage zur Unterrichtsbefreiung von derschulischen Sexualerziehung besagt, dass dieSexualerziehung zu den Pflichtaufgaben der Schulezählt. Daher ist es grundsätzlich nicht möglich,Kinder oder Jugendliche aufgrund von z. B. religiösenWertvorstellungen vom Unterricht zu befreien.Hierzu liegen entsprechende Gerichtsurteile vor. 6Eine Nichtteilnahme des Kindes wird als unentschuldigtesFehlen gewertet. 7Werden Mädchen und Jungen getrennt unterrichtet?Eine ständige Trennung in der schulischen Sexualerziehungwird nicht als sinnvoll erachtet, da es inder Sexualerziehung u. a. darum geht, dass Mädchenund Jungen miteinander ins Gespräch kommen undsich austauschen. Es kommt jedoch durchaus vor,dass ein oder zwei Doppelstunden nach Geschlechterngetrennt gearbeitet wird.6 Beschluss des VerwaltungsgerichtesHamburgvom 12.01.04(15VG5827/2003)7 § 28 Abs. 2 HmbSG,zum Download unter:http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/bildungsport/service/veroeffentlichungen/schulgesetz/start.htmlWird bei der Auswahl und dem Einsatz vonMaterialien das natürliche Schamgefühl dereinzelnen Kinder beachtet?Hier gibt es Bedenken, wie: „Die Lehrerin oder derLehrer arbeitet mit Anschauungsmaterial, beispielsweisemit Fotografien unbekleideter Menschen.Mein Kind wird somit in Situationen gebracht, die esals äußerst peinlich empfindet.“Grundsätzlich wird bei der Auswahl und dem Einsatzvon Materialien auf das natürliche Schamgefühl derKinder geachtet. In der Regel wird im Unterrichtnicht mehr mit Fotos unbekleideter Menschengearbeitet.18


Was passiert, wenn meinem Kind etwasunangenehm ist?Hier gibt es Bedenken, z. B.: „Mein Kind wird mitso genannten heiklen Themen konfrontiert. Dazugehören meiner Meinung nach ‚Selbstbefriedigung’und ‚Homosexualität’. Ich möchte nicht, dass meinKind sich damit beschäftigt, da es in einem Alter ist,in dem es diese Themen noch nicht verarbeitenkann.“Hierzu ist anzumerken, dass der Unterricht in derRegel so gestaltet wird, dass es unterschiedlicheAngebote gibt. Kein Kind wird dazu gezwungen, ihmunangenehme Dinge zu machen.Berücksichtigt der Unterricht unterschiedliche kulturelle und religiöseWertvorstellungen?Die Lehrkraft darf bei der Unterrichtsgestaltung nicht die persönlichenWertvorstellungen zum Maßstab machen. Vielmehr hat sie darauf zu achten,dass unterschiedliche Ansichten geäußert, vorgestellt und toleriert werden.Moralische Richtschnur sind die Grundrechte, die sich an der Menschenwürdeund dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit orientieren. Die Lehrerinbzw. der Lehrer greift nur dann ein, wenn Äußerungen von Schülerinnen bzw.Schülern diese Werte in Frage stellen.Sollten Sie Bedenken haben, ob der Unterricht unterschiedliche kulturelle undreligiöse Wertvorstellungen berücksichtigt, wenden Sie sich an die Lehrerinoder den Lehrer Ihres Kindes.INFORMATIONEN UND BERATUNG∏ Landesinstitut für Lehrerbildung undSchulentwicklungReferat Gesundheitsförderung/Sexualerziehungund GenderBeate ProllTel.: 428842-740beate.proll@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de19


SchulfahrtenWas ist eine Schulfahrt?Eine Schulfahrt ist Schule an einem anderen Ort. Sieunterliegt der Schulpflicht. Sie dient im Zusammenhangdes Unterrichts dazu, Kenntnisse und Erkenntnissedurch eigenes Betrachten und Erleben zuvertiefen und fördert das soziale Lernen innerhalbder Klasse. Vorbereitung und Durchführung vonSchulfahrten gehören zu den dienstlichen Aufgabender Lehrkräfte. Die Schülerinnen und Schüler sindzur Teilnahme an Schulfahrten verpflichtet.Das Ziel der Klassenreise wird nach bestimmtenKriterien ausgesucht und sollte mit den Schülerinnenund Schülern sowie den Eltern abgestimmt werden.Die Eltern geben vor einer Klassenfahrt ihr schriftlichesEinverständnis über die Teilnahme ihrer Kinderhierzu ab.Als Schulfahrten gelten folgende schulische Veranstaltungen,die außerhalb von Schule stattfinden:• Klassen- und Studienfahrten• Wandertage• Exkursionen• Projektfahrten• Teilnahme an Veranstaltungen schulischerWettbewerbe• internationale Schülerbegegnungen• Schülerpartnerschaften und Schüleraustausche 8Welche Regeln gelten auf einer Schulfahrt?Die Verhaltensregeln auf Schulfahrten entsprechendenen in der Schule. Das betrifft sowohl dieVerhaltensregeln gegenüber Mitschülerinnen und-mitschülern als auch gegenüber Lehrkräften. Siewerden mit Eltern sowie Schülerinnen und Schülernbesprochen.8 siehe auch Richtlinienfür Schulfahrtenwww.hamburg.de/bsb(unter schulrecht/verordnungen, richtlinien/weitere richtlinien)21


∂∂∂∂∂∂Die Lehrkräfte sind während der gesamtenSchulfahrt zur Wahrnehmung ihrer gesetzlichenAufsichts- und Fürsorgepflicht verpflichtet.Die Aufsicht muss aktiv, präventiv und kontinuierlicherfolgen.Während einer Klassenfahrt sind Mädchen undJungen in getrennten Schlafräumen untergebracht– auch Waschräume und Toiletten sind nachGeschlechtern getrennt.Die Schülerinnen und Schüler sind bei Klassenfahrtenim Falle eines Unfalles gesetzlich versichert,außer bei unbeaufsichtigten Freizeitaktivitätender Schülerinnen und Schüler und imeigenwirtschaftlichen Bereich (beim Essen, imWaschraum, während der Nachtruhe).Die Bestimmungen des „Gesetzes zum Schutz derJugend in der Öffentlichkeit“ müssen eingehaltenwerden (z. B. die Regelungen zu Rauchen undAlkohol).Darüber hinaus gibt es spezielle Absprachenzwischen Lehrkraft und Eltern, beispielsweiseVorsichtsmaßnahmen bei bestimmten Krankheiteneines Kindes (Asthma, Diabetes etc.) oderzu bestimmten Speisevorschriften.Bei speziellen Aktivitäten wie Schwimmen, Radfahren,Skilaufen, Bergwandern oder Bootfahrenwerden die Eltern um eine schriftliche Erlaubnisgebeten.Kosten bei Schulfahrten∂∂Die Lehrkräfte informieren die Eltern frühzeitigüber die voraussichtlichen Kosten der Schulfahrt.Diese müssen im Rahmen der inRichtlinien fürSchulfahrten festgelegten Grenzen liegen.Die Lehrkräfte lassen sich von den Eltern einZahlungsversprechen unterzeichnen.Bezieher von Hartz IV und Arbeitslosengeld IIhaben einen Anspruch auf Übernahme der Kostenfür mehrtägige Schulfahrten (§ 23 Absatz 3 Ziffer 3Sozialgesetzbuch II). Dies gilt leider nur imRahmen der festgelegten Höchstkostensätze.Anträge sind bei der zuständigen Arbeitsagenturzu stellen.22


∂∂∂Auch Kinder von Eltern, deren Einkommen überdem Satz von Hartz IV liegen, aber aus eigenenKräften und Mitteln die Kosten für eine Klassenfahrtnicht voll decken können, haben Anspruchdarauf, die Kosten für die Klassenfahrten von derARGE erstattet zu bekommen.Es soll in Einzelfällen vorgekommen sein, dass derzuständige Sachbearbeiter den Antrag abgelehnthat. Dies ist nicht rechtens! Falls Sie nicht in derLage sein sollten, Ihre Ansprüche durchzusetzen,sollten Sie sich bei Lehrkräften oderSchulleitungen Unterstützung suchen.Bedauerlicherweise wird es zunehmend notwendig,auch einkommensschwache Familienohne Anspruch auf Leistungen der Arbeitsagenturdurch schulinterne Mittel (Schulverein, sozialerAusgleichsfonds, Klassenaktionen) vertraulichzu unterstützen. Informieren Sie sich über solcheUnterstützungsmöglichkeiten an Ihrer Schuleüber die Lehrerinnen und Lehrer oder dasSchulbüro.Eine Klassenfahrt wird geplantEine Klassenfahrt ist nicht nur für die Schüler, sondernoftmals auch für die Eltern ein aufregendesEreignis. Trennungsängste, finanzielle Schwierigkeiten,religiöse Gründe sind nur einige der vielenThemen, die Eltern bewegen. Folgende Anregungenkönnen bei der Vorbereitung für ein Gespräch mitdem Lehrer Ihres Kindes hilfreich sein.∫ Fragen Sie sich selbst:• Wie stelle ich mir eine Klassenfahrt vor?Welche Erinnerungen habe ich an meineKlassenfahrten als Schüler/-in?• Was sind meine Befürchtungen?• Was möchte ich für mein Kind?Habe ich mit meinem Kind darüber gesprochen?• Sind die Kosten der Klassenfahrt ein lösbaresProblem?• Habe ich Bedenken wegen meiner religiösenVorschriften? (Wird auf der Klassenreise aufEssensgewohnheiten Rücksicht genommen?)23


• Welche Auswirkungen hat es auf mein Kind, wennich ihm die Teilnahme verweigere?• Gibt es – neben dem Lehrer oder der Lehrerin –eine weibliche bzw. eine männlicheBegleitperson?• Ist es auch möglich, dass Eltern alsBegleitpersonen mitfahren?Schreiben Sie alle Fragen auf, für die Sie noch keineAntwort haben und suchen Sie das Gespräch mit derLehrkraft!Die beste Gelegenheit hierfür bietet sich auf demElternabend. Da es vielen Eltern so geht wie Ihnen,sollten Sie keine Scheu haben, Ihre Fragen zu stellen.Gemeinsam mit der Lehrkraft lassen sich meist leichtAntworten finden. Falls Sie sprachliche Bedenkenhaben, bitten Sie den Lehrer oder die Lehrerin IhresKindes um Dolmetscher oder fragen Sie gegebenenfallseine Mutter oder einen Vater, Sie sprachlich aufdem Elternabend zu unterstützen.Bei größeren oder persönlicheren Problemen könnenSie ein Einzelgespräch mit der Klassenlehrerinoder dem Klassenlehrer verabreden. Falls Sie unsichersind, ob Sie Ihrem Kind die Teilnahme an derKlassenreise erlauben sollen, teilen Sie Ihre Bedenkender Lehrerin oder dem Lehrer mit und versuchen Sieim Gespräch zu Rahmenbedingungen zu kommen,die Ihnen die Teilnahme Ihres Kindes an derKlassenreise erleichtern. Für dieses Gespräch könnenSie auch Kulturmittler hinzuziehen, fragen Sie auchhierfür die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer.24


INFORMATIONEN UND BERATUNG∏ Arbeitsgemeinschaft HamburgerSchullandheime e.V.Tel.: 225444info@hamburger-schullandheime.dewww.hamburger-schullandheime.de∏ Landesinstitut für Lehrerbildung undSchulentwicklungBeratungsstelle Interkulturelle ErziehungUlrike WojahnTel.: 428842-583ulrike.wojahn@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de/bie25


Anhang:Briefvorlagen für Elternabende undElternratssitzungenAuf den folgenden Seiten sehen Sie Übersetzungenvon Mustereinladungen zum Elternabend und zurElternratssitzung. Diese beiden Veranstaltungenfinden regelmäßig im Schuljahr statt und sind aufdie Teilnahme möglichst aller Eltern angewiesen.Hier können auch Ihre Themen mit anderen Elternund den Klassenlehrern besprochen werden.Die Übersetzung sollen helfen, die meist aufDeutsch verfassten Briefe besser zu verstehen. SofernSie die Klassenelternvertretung übernommen haben,könnten Sie diese Einladungen mit den Vorlagen derweiteren Übersetzungen dieser Publikation auch aufArabisch, Englisch, Farsi, Französisch, Russisch undTürkisch schreiben. Für die Arbeit als Klassenelternvertreterempfehlen wir den Elternratgeber desSchulinformationszentrums SIZ (Download unterwww.hamburg.de/elternratgeber) und den Elternratgeberfür Zuwanderer, den Sie auch unter dieserAdresse finden können.27


Mustereinladung – ElternabendFrau WohlgemuthKlassenlehrerin040 123456789Klassenelternvertretung:Herr Lieb040 123456789Liebe Eltern der Klasse X,Hamburg, Datumwir laden Sie herzlich ein zum Elternabend amDatum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Uhrzeit: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Ort und Raum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Unser Vorschlag für die Tagesordnung ist:∏ Begrüßung∏ Vorstellungsrunde (bei Bedarf)∏ Aktuelles∏ Thema, z. B. Hausaufgaben∏ Verschiedenes"Es gab in letzter Zeit viele Fragen der Eltern zu den Hausaufgaben, darum wurde dieses Thema alsSchwerpunktthema gewählt. Wenn Sie weitere Themenvorschläge haben, rufen Sie uns an odernotieren es auf dem unteren Abschnitt.Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!KlassenleitungKlassenelternvertreterInRückgabe an die KlassenleitungIch komme gerne zu dem Elternabend und habe folgendenThemenvorschlag: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Name: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Unterschrift: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .28


Mustereinladung – ElternratAn dieMitglieder und Ersatzmitglieder des Elternrats;An alle Klassenelternvertreter/-innen,die Schulleitung,das Schulsprecherteam,Hausmeister zur KenntnisHamburg, DatumEinladung zur ElternratssitzungDatum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Uhrzeit: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Ort und Raum: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Tagesordnungspunkte:1. Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls vom …2. Aktuelle Viertelstunde3. TOP Thema, z. B. Vorbereitung der Elternvollversammlung4. Bericht der Schulleitung5. Bericht Kreiselternrat6. Bericht aktueller Vorhaben, z.B. Schulfest7. VerschiedenesSollten Sie an der Sitzung nicht teilnehmen können, bitte ich um Mitteilung an XXXMit freundlichen Grüßen,Der Vorstand des ElternratsDownloadlink für die Briefvorlagen:www.li-hamburg.de/bie π Praxismaterialien29


AdressenDie folgenden Ansprechpartnerinnenund -partner sindnicht jeden Tag imBüro erreichbar. Bittehinterlassen Sie daherIhre Anfrage aufdem Anrufbeantworteroder wenden Siesich per Fax bzw. E-Mail an die Institution.Ihr Anliegen wirddann baldmöglichstbearbeitet.Beratungsstellen und Arbeitsbereichedes Landesinstituts für Lehrerbildung undSchulentwicklung∫ Landesinstitut für Lehrerbildung undSchulentwicklung HamburgFelix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg∏ Beratungsstelle Interkulturelle ErziehungTel.: 428842-583, Fax: 428842-329Frau Ulrike WojahnE-Mail: ulrike.wojahn@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de/bie∏ Arbeitsbereich ReligionTel.: 428842-566, Fax: 428842-569Frau Mara SommerhoffE-Mail: mara.sommerhoff@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de∏ Referat Gesundheitsförderung/Sexualerziehungund GenderTel.: 428842-740, Fax: 428842-699Frau Beate ProllE-Mail: beate.proll@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de∏ Stabsstelle SchulsportTel.: 428842-330, Fax: 428842 -300E-Mail: sport@li-hamburg.deHerr Norbert BaumannE-Mail: norbert.baumann@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de/sport30


∏ Beratungsstelle GewaltpräventionTel: 428842-930, Fax: 428842-329E-Mail: gewaltpraevention@li-hamburg.deHerr Dr. Christian Böhmwww.li-hamburg.de/bsg∏ SuchtPräventionsZentrumTel: 428842-910, Fax: 428842-329E-Mail: spz@li-hamburg.deHerr Hubert Homannwww.li-hamburg.de/spz∏ Elternfortbildung für Eltern in schulischenGremienTel.: 428842-674, Fax: 428842-329Frau Andrea Kötter-WestphalenE-Mail: andrea.koetter@li-hamburg.dewww.li-hamburg.de/elternfortbildungWeitere Beratungsstellen∏ Beratung zu Schulfahrten:Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schullandheimee.V.Finkenau 42, 22081 HamburgTel.: 225444, Fax: 224183E-Mail: info@hamburger-schullandheime.deoder:frank.hincha@hamburger-schullandheime.dewww.hamburger-schullandheime.de∏ Pädagogisch-Theologisches InstitutKönigstr. 54, 22767 HamburgTel.: 30620-1300 und -1311, Fax: 30620-1317E-Mail: info@pti-nordelbien.dewww.pti-nordelbien.de∏ Antidiskriminierungsberatung für Migranten undMigrantinnenbasis & woge e.V.Steindamm 11, 20099 HamburgTel.: 39842671E-Mail: birte.weiss@basisundwoge.dewww.basisundwoge.de31


∏ Arbeitsstelle Vielfalt – Juristische Beratung beiFragen der DiskriminierungFreie und Hansestadt HamburgJustizbehördeDammtorwall 11, 20354 HamburgTel.: 42843-2175, Fax: 42843-2101arbeitsstellevielfalt@justiz.hamburg.dewww.hamburg.de/ArbeitsstelleVielfaltSprechzeiten: Di., Mi. 14.00–17.00Do. 10.00–13.00 Uhr∏ Interkulturelle Beratungsstellen für Opfer vonhäuslicher Gewalt und Zwangsheirat:R Lâle in der IKB e. V.Rendsburger Straße 10, 20359 Hamburg,Tel.: 729632-25 oder -26, Fax: 729632-24,E-Mail: lale@ikb-integrationszentrum.dewww.ikb-lale.deoffene Beratungszeit: Di. 10.00–13.00,Mi. 14.00–17.00 Uhr und nach VereinbarungSprachen: Deutsch, Türkisch, Spanisch, Englisch,Französisch, Portugiesisch, Bosnisch-Serbisch-Kroatisch, Griechisch, Dari/FarsiR Verikom – i.beraNorderreihe 61, 22767 Hamburg,Tel.: 3501772-26, Fax: 3501772-11E-Mail: i.bera@verikom.dewww.verikom.deoffene Beratungszeit: Mo. 14.00–17.00 Uhr,Do. 10.00–13.00 Uhr und nach VereinbarungSprachen: Deutsch, Türkisch, Kurdisch, Dari/Farsi,Englisch und mit Dolmetscher/-innenFreiberufliche Kulturmittlerinnen undKulturmittler∏ Ali Özdil (Türkisch)Islamisches Wissenschafts- und BildungsinstitutBuxtehuder Straße 7, 21073 HamburgTel.: 325067-31, Fax: 325067-34E-Mail: info@iwb-hamburg.dewww.iwb-hamburg.de32


∏ Özlem NasSchura Hamburg e. V.Frankenstraße 35, 20097 HamburgTel.: 3200-4664, Fax: 3200-4691Sprechzeiten: Mo–Fr 10.00–16.00 UhrE-Mail: info@schurahamburg.deE-Mail: oezlemnas@gmx.dewww.schurahamburg.de∏ Latifa Kühn (Farsi)Interkulturelles Training, Beratung, SeminareTel.: 2780-7420, Fax: 2780-9358E-Mail: training@latifakuehn.dewww.latifakuehn.de∏ Inga Schwarz (Russisch)zu erreichen über: basis & woge e.V.Steindamm 11, 20099 HamburgTel.: 398426-14, Fax: 398426-26E-Mail: inga.schwarz@basisundwoge.dewww.basisundwoge.de∏ Dr. Olga Diewold (Russisch)c/o Adolph-Diesterweg-SchuleTel.: 735936-10Sprechzeit: Di 13.00–14.00 UhrE-Mail: info@adolph-diesterweg-schule.deHerkunftssprachliche Lehrkräfte anHamburger Schulen als Sprach- undKulturmittlerSeit dem Schuljahr 2009/2010 stehen herkunftssprachlicheLehrer an den Schulen, in denen sie tätigsind, auch mit einem bestimmten Stundenkontingentfür Sprach- und Kulturmittlertätigkeitenzur Verfügung.Informationen hierzu erhalten Sie über dieSchulleitung oder über das∏ Landesinstitut für Lehrerbildung undSchulentwicklungGestaltungsreferat HerkunftssprachenunterrichtSabine Bühler-OttenE-Mail: sabine.buehler-otten@li-hamburg.de33


Dolmetscher∏ Beantragung über die Schulen – wenden Sie sichan das Schulbüro!Vermittlung und Finanzierung:Behörde für Schule und BerufsbildungSchulinformationszentrumInge RasmussenTel.: 42863-3320, Fax: 42796-9482E-Mail: inge.rasmussen@bsb.hamburg.deWeitere Informationen∏ „Elternratgeber spezial“ (u. a. rechtliche Informationenin neun verschiedenen Sprachen)R Bezug:Behörde für Schule und BerufsbildungSchulinformationszentrumHamburger Str. 41, 22083 HamburgTel.: 42899-2211, Fax: 42863-2728E-Mail: schulinformationszentrum@bsb.hamburg.deR Download unter:www.hamburg.de/elternratgeber∏ Willkommen in Hamburg – Integrationsangebotefür Zuwanderer(Das Hamburger Nachschlagewerk für alleBeratungseinrichtungen, Behörden und Vereinemit dem Schwerpunkt Migration und Integration)R Bezug:Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit undVerbraucherschutz,Tel.: 42863-7778, Fax: 42863-2286,E-Mail: publikationen@bsg.hamburg.deR Download unter:www.hamburg.de/zuwanderung/service/115234/adressbuch.html34


Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklungwww.li-hamburg.de

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