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Michael Spindelegger, Bundesminister für europäische und internationale AngelegenheitenSo etwaS wie dieeuropäiSche union…… gibt es nur einmal auf der Welt. Durchdie Union können heute 27 europäischeStaaten gemeinsame Projekte in Angriffnehmen. Was bedeutet unsere Mitgliedschaftin der EU? Was sind unsere Aufgabenund Ziele? Warum werden bestimmteEntscheidungen auf europäischer Ebenegetroffen?Wir alle machen Europa gemeinsam zudem, was es ist. Daher brauchen wir alleeine aktive Öffentlichkeit, die sichinformiert, die debattiert und mitbestimmt.Diese Ausstellung zeigt anhand vonBeispielen, was es für uns Österreicherinnenund Österreicher bedeutet,Teil der Europäischen Union zu sein.Sie soll informieren und neugierig machen.Und sie soll einladen, Fragen zu stellenund mitzureden, wenn es um unseregemeinsame Zukunft in Europa geht.Die Mitgliedschaft in der EU ist für uns zueiner alltäglichen Selbstverständlichkeitgeworden:Wir überqueren Grenzen ohne Grenzkontrollen,wir profitieren von einerstabilen Währung und offenen Handelsmöglichkeiten,wir nutzen die Möglichkeit,in jedem Land der EU studieren, arbeitenund leben zu können.Die großen Herausforderungen unserer Zeitsind grenzüberschreitend und betreffenuns alle:• Umwelt• Kriminalität• migration• wirtschaftsKriseSie können daher auch nur durch grenzüberschreitendeZusammenarbeit gelöstwerden.Michael SpindeleggerBundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten


Die eU – ein GlobalPlayerDie EU, das bist DU, das sind wir alle:rund 500 Millionen Menschen in27 Mitgliedstaaten. Damit haben wir gutein Drittel mehr EinwohnerInnen als dieUSA und sind ein wichtiger Partner inder Welt. Gemeinsam erwirtschaften dieMitgliedstaaten im europäischenBinnenmarkt das größte Bruttoinlandsproduktder Welt.Die eU – Sicherheit inDer KriSeDie eU – SchUtz vorKriminalitätDas Schengener Abkommen bringt unsmehr Freiheit, mehr Kontakte und mehrNähe zu unseren europäischen Nachbarnin der EU. Ein weiterer Vorteil ist diebessere Zusammenarbeit an den Außengrenzendes Schengen-Raums.Das bringt zwei Vorteile auf einmal:mehr Freiheit und mehr Sicherheit.Diese Argumente sprechen auchandere an: So sind Island, Norwegenund die Schweiz ebenfalls Schengenmitglieder,obwohl sie keine EU-Mitgliedstaatensind.In der Finanz- und Wirtschaftskrise hatunsere gemeinsame Währung – derEuro – uns geschützt. In einer Krise ist esgrundsätzlich von Vorteil, einemgrößeren Währungsraum anzugehören,weil ein kleines Land mit einer eigenenWährung von den Schwankungen derFinanzmärkte oft härter getroffen wird.Die EU spielt aber nicht nur eine Rolle im Weltgeschehen.Gerade in Deinem Alltag, in Deiner Gemeinde und bei derGestaltung Deiner persönlichen Zukunft kannst Du von derEU profitieren. Wie genau, erfährst Du im Laufe dieserAusstellung.In den internationalen Verhandlungenüber die Reform der Finanzmärkte mussdie EU als einheitlicher Akteur in derWelt auftreten, um sicher zu stellen, dasssich eine Krise wie die im Jahr 2008 nichtwiederholen kann.1. Belgien BE2. Bulgarien BG3. Dänemark DK4. Deutschland DE5. Estland EE6. Finnland FI7. Frankreich FR8. Griechenland GR9. Irland IE10. Italien IT11. Lettland LV12. Litauen LT13. Luxemburg LU14. Malta MT15. Niederlande NL16. Österreich AT17. Polen PL18. Portugal PT19. Rumänien RO20. Schweden SE21. Slowakei SK22. Slowenien SI23. Spanien ES24. Tschechien CZ25. Ungarn HU26. Vereinigtes Königreich GB27. Zypern CY


DEr EuropäischE rat…… ist das höchste Gremium der Union.Er setzt sich zusammen aus den StaatsundRegierungschefs der Mitgliedstaatensowie dem Präsidenten desEuropäischen Rates und dem Präsidentender EU-Kommission.Auf den EU-Gipfeltreffen werden vorallem grundsätzliche Beschlüsse getroffen.Erster Präsident ist seit 1. Dezember2009 der Belgier Herman van Rompuy.http://european-council.europa.euDas EuropäischEparlamEnt…… wird seit 1979 von den Bürgerinnenund Bürgern der EU direkt gewählt, umihre Interessen zu vertreten. In seinerGeschichte ist die Bedeutung des EuropäischenParlaments ständig gewachsen.Mittlerweile ist es vom Berater zumbedeutenden Gesetzgeber – gemeinsammit dem Rat der EU – geworden.Als kleines Land ist Österreich imVerhältnis zu seiner Einwohnerzahlstärker vertreten als größere Länder.www.europarl.europa.euDEr rat DErEuropäischEn union…… vertritt die Mitgliedstaaten. An seinenTagungen nimmt je ein/e Fachminister/in(zum Beispiel der/die Außenminister/in) ausden Regierungen aller 27 Staaten teil.Jedes Mitgliedsland, egal ob klein odergroß, ist damit auf allen Tagungen desRates und seiner Untergremien vertreten.Der Rat der EU ist gemeinsam mitdem EU-Parlament der Gesetzgeber derEU. Nichts geht ohne ihn und daher isteine Entscheidung auf EU-Ebene immerauch eine Entscheidung der nationalenRegierungen.www.consilium.europa.euDiE EuropäischEKommission…… ist von den nationalen Regierungenunabhängig. Sie vertritt und wahrt dieInteressen der gesamten EU.Die Kommission erarbeitet Vorschläge,die sie dem EU-Parlament und dem Ratder EU vorlegt. Sie ist auch für die Umsetzungder Beschlüsse verantwortlich.Österreich hat als kleines Mitgliedslandbisher drei äußerst entscheidende Kommissaregestellt:Franz Fischler als Landwirtschaftskommissarund Benita Ferrero-Waldner alsKommissarin für Außenbeziehungenund europäische Nachbarschaftspolitik.Der aktuelle österreichische Kommissar,Johannes Hahn, ist für die Regionalpolitikzuständig.www.ec.europa.euJohannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik


EU-WEitE AUs- UnDWEitErbilDUng…… machen Dich fit für die Zukunft, eröffnenDir neue Möglichkeiten und ändernDeinen Blickwinkel!Damit soll die Mobilität der EuropäerInnenaller Altersgruppen gefördert undein Europa der Vielfalt – im Bereich Bildungund Arbeit – vermittelt werden.DAs ProgrAmm„lEbEnslAngEslErnEn“- Bündelt alle bereits bestehendenEU-Bildungsinitiativen- Besteht aus 4 Unterprogrammen:CoMEnIUS , ERASMUS, LEonARDoDA VInCI, GRUnDtVIG- Leistet einen großen Beitrag für eingemeinsames Europawww.lebenslanges-lernen.atlEonArDo DA VinCiFörderung von Lehrlingen und all jenen,die sich beruflich weiterentwickelnund unterschiedliche europäischeBerufswelten kennenlernen wollen.ComEniUsHauptzielgruppe sind SchülerInnen –also Ihr! CoMEnIUS fördert das Erlerneneuropäischer Sprachen. neben Schulenkönnen seit 2009 auch Einzelpersonenan dieser Programmschiene teilnehmen.Wusstest Du, dass…• Du, als SchülerIn, auch an einem europäischen Austauschprogrammteilnehmen kannst?• etwa 2 Mio. Studierende – davon bis 2007 mehr als 42.000ÖsterreicherInnen – am ERASMUS-Programm für StudentInnenteilgenommen haben?• sich 90% der europäischen Universitäten an dem Programm beteiligen?ErAsmUsZiel ist ein möglichst lebhafter Austauschvon Studierenden aus Europa.ERASMUS bezieht sich aber nicht nurauf das Studium an einer Uni: Seit 1. Jänner2007 besteht auch die Möglichkeit,finanzielle Unterstützung für Auslandspraktikazu erhalten.WiCHtig:Jede/r Studierende kann je einenERASMUS-Studienaufenthalt und einERASMUS-Studierendenpraktikumabsolvieren - also bis zu 24 Monate derStudienzeit mit finanzieller Unterstützungim Ausland verbringen.PrAktikA bEi DEr EUEUrEsDie Europäischen Institutionenbieten jungen Menschen Praktika an.teilweise, zum Beispiel beim EuropäischenParlament, kannst Du Praktikaschon während des Studiums machen.Wenn Du ein Studium abgeschlossenhast, kannst Du bei der Kommissionauch ein bezahltes Praktikum machen.Eine zentrale Stelle für die Jobsuche inEuropa. Auf der Internetseite von EURESfindest Du Stellenangebote aus ganzEuropa sowie einen Überblick überAus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.http://ec.europa.eu/eures


EUROPASS –DEIN LEBENSLAUFFÜR EUROPAUnsere EU besteht aus 27 Mitgliedstaaten,wobei jedes Land seine eigenen BildungsundAusbildungssysteme hat. Diese Vielfaltsoll auch erhalten bleiben. Gleichzeitigbesteht jedoch auch das Interesse vielerMenschen, die unterschiedlichen Abschlüsseund Weiterbildungsprogrammemiteinander vergleichbar zu machen.Der Europass macht das möglich.Er umfasst:- Lebenslauf- Sprachenpass- Mobilitätsnachweis- Zeugniserläuterung- Diplomzusatzwww.europass.atPLOTEUS –DIE EU-JOBBÖRSEPLOtEUS soll SchülerInnen, Studierende,Jobsuchende, ArbeiterInnen und Angestellte,Eltern, BerufsberaterInnen undLehrerInnen bei der Suche nach Aus- oderWeiterbildungsmöglichkeiten in Europaunterstützen.http://ec.europa.eu/ploteusLÄNDER ERFAHREN UNDBEGREIFENFrankreich ist nicht nur Paris, inItalien isst man nicht nur Pizza undBulgarien bietet nicht nur schöneStrände am Schwarzen Meer. Europa istvielfältig und mehr als ein schönesPostkartenmotiv!Wirkliche Erfahrung sammelt man ambesten, wenn man längere Zeit im Auslandverbringt.JUGEND IN AKTIONJUGEnD In AktIOn will jungenMenschen eine Chance für außerschulischeWeiterbildung mit einer europäischenDimension bieten.Unterteilt ist das Programm in5 Aktionslinien:1. Jugend für Europa:Gefördert werden Jugendbewegungen,Jugendinitiativen und Projekte, welche dieBildung eines demokratischen Bewusstseinsunterstützen.2. Europäischer Freiwilligendienst:Unterstützt werden freiwillige,ehrenamtliche tätigkeiten.3. Jugend in der Welt:Hilft beim Austausch junger Menschen undFachkräften aus Jugendarbeit und Jugendorganisationen.4. Unterstützung für junge Menschen:Förderung von im Jugendbereich tätigenOrganisationen auf europäischer Ebene.5. Unterstützung der europäischenZusammenarbeit im Jugendbereich:Organisation eines strukturierten Dialogszwischen Akteuren des Jugendbereichs(v.a. den jungen Menschen), Fachkräftenund politisch Verantwortlichen.www.jugendinaktion.at


UND FINDE UNTERwww.die-eu-und-du.atnicht nur alle wichtigen Informationenzur Europäischen Union, sondernauch die relevantesten EU-LINKS fürDICH persönlich...KOSTENLOSES EUROPATELEFON DER BUNDESREGIERUNG:Mo-Fr, 8:00 bis 18:00 Uhr, 0800 22 11 11europatelefon@bka.gv.atFür Notfälle im Ausland merke Dir folgendeHotline des Außenministeriums:+43-501150-44 11 oder +43 1 90115-44 11EuropeDirect Rufnummer:00800-6 7 8 9 10 11BUNDESMINISTERIUM FÜR EUROPÄISCHEUND INTERNATIONALE ANGELEGENHEITENÖSTERREICHISCHE GESELLSCHAFT FÜR EUROPAPOLITIKEUROPÄISCHES PARLAMENT –INFORMATIONSBÜRO FÜR ÖSTERREICHARBEITEN IN EUROPAEUROPÄISCHES JUGENDPARLAMENTDEBATE EUROPE – DISKUSSIONSFORUMDER EUROPÄISCHEN KOMMISSIONARBEITEN FÜR EUROPAEUROPE DIRECT INFORMATIONSNETZWERKEU-TUBE – EU-VIDEOS IM INTERNETPRAKTIKA UND VOLONTARIATE IN EUROPAINFOS DES BUNDESKANZLERAMTS ZUR EUINFOSTELLEN IN WIEN UND ALLEN BUNDESLÄNDERN


EuropäischE solidarität:man kann sich imnotfall aufEinandErvErlassEn!Österreich hat beim Hochwasser imAugust 2002 vom EU-Solidaritätsfondsprofitiert (Unser Land erhielt damals134 Millionen Euro).Auch im Bereich Solidarität mit Staatenaußerhalb der EU ist die EU sehr aktiv:So hilft sie Staaten in Not mit dem EU-Amt für Humanitäre Hilfe (ECHO). DieEU hat dadurch bei vielen Krisenbereits schnell und unbürokratisch Hilfegeleistet. Mittels ECHO gibt die EU-Kommission pro Jahr durchschnittlich623 Millionen Euro für Hilfeleistungen aus.Beim Tsunami in Südostasien im Jahr2004 stellten die EU-Kommission unddie EU-Mitgliedstaaten gemeinsam560 Millionen Euro für humanitäreHilfe zur Verfügung.Weitere 1,5 Milliarden Euro wurden fürden längerfristigen Wiederaufbaubereitgestellt.Unmittelbar nach dem schwerenErdbeben auf Haiti im Jänner 2010hat die EU mehr als 130 MillionenEuro für Soforthilfe und Wiederaufbaumaßnahmenbereitgestellt. Weitere 200Millionen Euro stehen für längerfristigeHilfsaktionen zur Verfügung.solidarität hEisstauch BEkämpfungdEr armut!Die EU hat deshalb Programme zurBekämpfung der weltweiten Armutgeschaffen.Das Jahr 2010 ist das Europäische Jahrzur Bekämpfung von Armut undAusgrenzung, in dem wir in der EUgemeinsam versuchen werden,Möglichkeiten zu finden, um die weltweiteArmut zu beseitigen.Außerdem gibt es die Initiative„I fight poverty“ der Kommission, inder sich junge Menschen aus der EUgemeinsam gegen Armut engagieren.Über das Europäische Jahr zur Bekämpfungvon Armut und sozialer Ausgrenzungkannst Du Dich hier informieren:www.2010againstpoverty.euFRIENDSHIP – SOLIDARITY – COMMUNIT Y


Mehr KonsuMentenschutz- Mit der Einführung des europaweiten„Eurotarifs“ wurde das Telefonierenmit dem Handy im EU-Ausland um biszu 60% billiger.- Reisende erhalten Entschädigungenbei Verspätungen im europäischenZug- und Flugverkehr.- Mindeststandards bei Pauschalreisenverpflichten zu Schadenersatz, wenndie versprochenen Standards nichteingehalten werden.- Die Einführung von harmonisiertenMindestsicherheitsstandardsgarantiert mehr Lebensmittelqualität.einheitlicherVersicherungsschutzlebensMittelschutzDie EU hat eine eigene Behörde (EFSA)geschaffen, die die Herstellung vonLebensmitteln überwacht und genmanipulierteProdukte auf ihre Sicherheitprüft.Außerdem organisiert die EU Kampagnenfür gesunde Ernährung.http://ec.europa.eu/health-eu/my_lifestylewww.farmland-thegame.euWusstest Du, dass…• die EU das Fliegen deutlich billiger gemacht hat?• der Betrieb einer Reihe von Fluggesellschaften zum Schutz derKonsumentInnen in der EU untersagt wurde?• die Kosten für Telefongespräche seit 1998 um jährlich etwa 7,5%gesunken sind?• grenzüberschreitende Geldüberweisungen, Barabhebungen anGeldautomaten und Zahlungen mit Kreditkarten in anderenEuro-Ländern nicht mehr kosten als zu Hause?Die Europäische Union hat Bestimmungengeschaffen, die Mindeststandardsbeim Versicherungsschutz in Europagarantieren. Das macht „versichertes“Arbeiten überall in Europa möglich –eine Voraussetzung für die Freizügigkeitder ArbeitnehmerInnen in der EU.


Im Jahr 2007 pro Kopf durchschnIttlIch etwa68,70 euro. pro tag sInd das 18,80 cent pro person.ÖsterreIch als nettobeItragszahlerzumeu-budget:Österreich trägt wie alle anderen Mitgliedstaatenzur Finanzierung des EU-Haushaltes bei. Die Bruttobeiträgeder Mitgliedstaaten bestimmen sich vorallem nach deren Größe und Wirtschaftsleistung.Der Nettobeitrag jedes Mitgliedstaatesist nicht festgelegt, sondern ergibt sichaus der Differenz zwischen demBruttobeitrag und der Summe deraktuellen Rückflüsse durch verschiedeneEU-Förderungen.Österreich liegt derzeit auf Platz neunbei den Nettozahlern:Was bedeutet das jetzt für Österreich?Seit dem EU-Beitritt 1995 hat Österreichjedes Jahr aufgrund seines relativenWohlstands mehr in den europäischenHaushalt einbezahlt als es an Förderungenerhalten hat. Den bisher höchstenNettobeitrag leistete Österreich imJahr 1997 mit rund € 798 Mio. Im Jahr2002 ergab sich dagegen mit € 212,1Mio. ein viel niedrigerer NettobeitragÖsterreichs.Auch im Jahr 2008 fiel der Nettobeitragrelativ niedrig aus, weil die EU uns Geldaufgrund der Hochwasserhilfe überwiesenhat.was beKommen wIr dafür?Österreich zahlt zwar in den EU-Haushalt mehr ein als es an Förderungen erhält, dennoch gibtes bedeutende Rückflüsse des Geldes an Österreich.2007 – 2013 werden dIeserücKflüsse seIn:wachstumDer EU-Beitritt hat das Wachstum derWirtschaft in Österreich nachweislichunterstützt. So ist das BIP je Einwohnerreal von 1995 (EU-Beitritt) bis 2008 um30% gewachsen.


Wusstest Du, dass…• die durchschnittliche Inflationsrate im Euroraum noch nie zuvorüber einen langfristigen Zeitraum so niedrig war wie zwischen1999 und 2009?• dass der Euro sich als stabile internationale Währung etabliert hatund daher als zweite Weltwährung nach dem US-Dollar gilt?Der euro als schutzschirmin Der FinanzkriseIn der aktuellen Wirtschafts- undFinanzkrise hat sich der Euro besondersbewährt. Die Größe und Stärke der Euro-Zone bietet einen Schutz, den einzelnekleine Finanzmärkte nicht haben.Ein Vergleich mit der dänischenKrone verdeutlicht die Stabilität desEuro. Diese Stabilität erhöht diePlanungssicherheit für Unternehmenund KonsumentInnen und beugt damitgesamtwirtschaftlichen Schwankungenund Krisen vor.Die Stabilität der gemeinsamenWährung hilft Staaten, die von der Krisebesonders stark betroffen sind. DerEuro reduziert außerdem unfairenWettbewerb zwischen den Staaten.


Der erfolg Der eU…… liegt darin, sehr viele Einzelfragengemeinsam zu diskutieren, gemeinsamLösungen auf europäischer Ebene zu findenund immer enger zusammenzuarbeiten.So entstanden ein gemeinsamer…• BINNENMARKT• WÄHRUNGSRAUM• RAUM DER FREIHEIT,DER SICHERHEIT UND DES RECHTS• eine gemeinsameAUSSEN- UND SICHERHEITSPOLITIKVorteile fÜr ÖsterreichDUrch Den gemeinsamenmarkt:Legende:Der eUropäischeBinnenmarkt…EU-MitgliedsstaatenEuromitgliedsstaatenSchengenmitglieder… beseitigt Hemmnisse und vereinfachtVorschriften, damit Menschen und Firmenin der gesamten EU tätig sein können:Heute ist das ein Bereich mit 27 Staatenund 500 Millionen EinwohnerInnen.Als die Eckpfeiler des Binnenmarktesgelten die „vier Freiheiten“: Personen,Waren, Dienstleistungen und Kapital sollensich frei bewegen können.Privatpersonen haben das Recht, in jedemEU-Land zu wohnen, zu arbeiten und zustudieren.Die wirtschaftliche Zusammenarbeit hatWohlstand und Lebensqualität in Europasehr gefördert. Von 1999 – 2008 sank dieArbeitslosenrate im Euroraum und15 Millionen zusätzliche Arbeitsplätzekonnten geschaffen werden.Österreich bestimmt mit!Gemeinsam schaffen wir in der EU dieRahmenbedingungen, die zahlreicheErfolgsgeschichten heimischer Unternehmenermöglichen.Die Exportwirtschaft schafft Arbeitsplätzein Österreich. Der EU-Beitritt machte unsereUnternehmen wettbewerbsfähiger undinternationaler. In allen 27 EU-Mitgliedstaatengelten dieselben Regeln –das schafft Vertrauen und Sicherheit.Durch den Wegfall der Binnengrenzenzwischen den EU-Mitgliedstaaten sindjährlich 60 Millionen (!) Zollpapierebzw. -formulare überflüssig geworden.Wusstest Du, dass…• unsere Unternehmen heute über einen Binnenmarkt mit rund500 Millionen EinwohnerInnen verfügen?• es durch den euro als gemeinsame Währung keine Wechselspesenmehr gibt (früher musste man für den Wechsel inD-Mark oder italienische Lira noch bis zu 3 % Spesen zahlen)?• mit dem aufbau des „einheitlichen europäischen Zahlungsraums“Auslandsüberweisungen, Käufe mit Bankomat und Kreditkartenin der ganzen EU wesentlich schneller möglich sind undwir dabei noch über 20 Milliarden Euro pro Jahr an Spesen sparenkönnen?


„Manches, das uns heute alsBürokratie erscheint, hat früherauf die Schlachtfelder Europasgeführt.“Joschka Fischer, ehemaliger deutscher AußenministerFRIEDEN ist für Dich bestimmtschon eine Selbstverständlichkeit. Abervielleicht hast Du Freunde, die vor demKrieg im ehemaligen Jugoslawiengeflohen sind, Deine Großeltern habenDir vom Zweiten Weltkrieg erzählt oderDu hörst in den Nachrichten von denKriegen in der ganzen Welt.Dann kannst Du die Leistungen deseuropäischen Friedensprojektes bessereinschätzen.Nach Jahren der Feindschaft suchten dieVäter der Europäischen Integration einenneuen Weg zu dauerhaftem Frieden.Am 9. Mai 1950 schlug der französischeAußenminister Robert Schumandie Einigung Europas durch freiwilligewirtschaftliche Verflechtung vor.Legende:EU-MitgliedsstaatenEuromitgliedsstaatenSchengenmitgliederDie europäischen Staaten sollten imInteresse des Friedens in einer starkenGemeinschaft so eng miteinanderverbunden werden, dass künftigKriege zwischen ihnen unmöglich sind.WIRTSCHAFTLICHEMITTEL, POLITISCHEZIELEDie Europäische Integration ist daserfolgreichste politischeFriedensprojekt der Geschichteunseres Kontinents.Die Friedenspolitik der EU ist nicht nurauf ständigen Interessensausgleichund Stabilität im Inneren ausgerichtet,sondern auch um Hilfe und Krisenbewältigungin anderen Ländernbemüht.Die EU ergänzt und verstärkt dieBemühungen und Leistungen von UNOund OSZE.


Am 1. Jänner 1995 wurdeÖsterreich gemeinsam mit Finnland undSchweden EU-Mitglied. Damit haben wiruns auch die volle und gleichberechtigteTeilnahme am entstehenden EU-Binnenmarktgesichert. Das bedeutete denWegfall von Kostennachteilen durchGrenzkontrollen.Island wollte zum Beispiel aus verschiedenenGründen lange nicht derEU beitreten.Heute in Zeiten der Finanz- undWirtschaftskrise, die Island ganz starkgetroffen hat, möchte es der EU beitreten,da die EU besser vor Krisen schützt.Wären wir 1995 nicht beigetreten,stünden wir vielleicht auch – wieheute Island – durch die Finanz- undWirtschaftskrise sehr schlecht da.„Die eU spricht heute für europa.Der Beitritt zu ihr bietet Österreich diemöglichkeit, jene entscheidungenmitzugestalten und mitzubestimmen, diedie Zukunft europas und damit auch dieÖsterreichs prägen werden.“Alois mock, ehemaliger österreichischer AußenministerÖsterreichs Beitritt…… hat deshalb sicherlich unsere Wirtschaftnachhaltig stabilisiert und vorexternen Krisen geschützt.In der Globalisierung können wir nurgemeinsam stark agieren.Wusstest Du, dass …•Wusstest • Du, dass…• sowohl unsere Wirtschaftsleistungen als auch die Einkommen inÖsterreich • seit dem EU-Beitritt angestiegen sind?• Österreich • durch den Beitritt internationaler wurde? Das Landhat sich geöffnet und vom früheren „Inseldasein“ abgewandt.• die EU für Österreich als Innovationsmotor wirkte?• Österreich • als EU-Mitglied verstärkt ausländische Direktinvestitionenzuflossen? 1995 - 2008 ausländische Unternehmen in Österreichdurchschnittlich pro Jahr rund 6 Milliarden Euro investierten? Inden drei Jahren vor dem Beitritt waren es ca. 1,3 Milliarden Euro.• am 1. April 1998 dank Schengener Abkommen die Passkontrollenzu den EU-Staaten Deutschland und Italien entfielen?


Schengen ist eine Stadt inLuxemburg. Dort wurde 1985 das sogenannte Schengener Abkommenunterzeichnet. Durch dieses Abkommenwurden die Passkontrollen zwischenden Mitgliedstaaten abgeschafft. Dasbringt uns Bürgerinnen und Bürgernmehr Freiheit, mehr Kontakte, mehrNähe zueinander.Gleichzeitig wurden die Kontrollenan den Außengrenzen des Schengen-Raums einheitlich gestaltet. DieBehörden innerhalb des Schengen-Raums arbeiten wesentlich enger zusammenals je zuvor. Das bringt zweiVorteile auf einmal: mehr Freiheit undmehr Sicherheit.Seit 12. Dezember 2007 nützen 25 Staaten die Vorteile und Regeln von„Schengen“. Mit Island, Norwegen und der Schweiz befinden sich daruntersogar auch Länder, die keine EU-Mitgliedstaaten sind.Wusstest Du, dass…• österreichische PolizistInnen mit KollegInnen aus ganz Europa imKampf gegen die organisierte Kriminalität zusammenarbeiten?• die grenzüberschreitende Strafverfolgung den Kampf gegen Kriminalitäterleichtert? Durch den europäischen Haftbefehl werden jährlichetwa 1000 verurteilte oder verdächtige Straftäter schnellerausgeliefert.• seit 1. September 2007 alle neuen EU-Mitgliedstaaten(mit Ausnahme von Zypern, Rumänien und Bulgarien) imSchengenfahndungsverbund SIS integriert sind?Österreich führt seit dem Wegfall derGrenzkontrollen gemeinsame Sicherheitsmaßnahmen(z.B. gemeinsame Polizeistreifenund Schwerpunktaktionen) mitunseren östlichen Nachbarn durch. Zusätzlichwird durch Grenzraumkontrollen(etwa die Soko-Ost-Initiative der österreichischenPolizei) für die nötige Sicherheitin grenznahen Gebieten gesorgt.• Österreich zusammen mit Deutschland, Frankreich, den BENELUX-Staaten, Spanien und Italien zu den Gründern des sogenanntenPrümer Vertrags gehört, der seit 2006 den elektronischen Abgleichvon DNA-Datenbanken ermöglicht?• es seit 21. Dezember 2007 – nach dem Wegfall der Grenzkontrollen –keine Passkontrollen und Grenzwartezeiten mehr gibt?• unsere Nachbarländer auch mit österreichischer Unterstützungumfangreiche Investitionen zur Sicherung der von ihnen betreutenEU-Außengrenzen getätigt haben?


„Europa wird unvollendet bleiben, solange Budapest,Prag und Warschau nicht dazugehören.“Roman Herzog, ehemaliger deutscher BundespräsidentSeit ihrer Gründung hat die EU immerwieder neue Mitglieder aufgenommen –Österreich ist eines davon.1995 traten Österreich, Schweden undFinnland der EU bei.2004 kam es zur Osterweiterung, bei dergleich 10 neue Mitgliedstaaten beitraten.Das ist besonders bedeutend, denn fastein halbes Jahrhundert lang war ein uraltergemeinsamer Kulturraum durchden „Eisernen Vorhang“ willkürlichgeteilt. Mit der Osterweiterung wurdediese Trennung aufgehoben.Die bisher letzte Erweiterung erfolgte2007, als Rumänien und Bulgarienbeitraten.ÖstERREicH unddiE OstERWEitERungWusstest du, dass…• die Öffnung der Grenzen auch große Erleichterungen brachte –gerade für ein Land wie Österreich, das direkt am „Eisernen Vorhang“lag?• sich auch die Beschäftigung in Österreich seit der Ostöffnunginsgesamt sehr positiv entwickelt hat? Die Ostöffnung ermöglichtevon 1995 bis 2003 rund 150.000 neue Arbeitsplätze, rund 100.000fielen weg, was ein Plus von 50.000 ergibt.• in der EU seit Jahren mehr Jobs entstehen als in den USA? Die Zahlder Erwerbstätigen ist in der EU zwischen 1999 und 2006 um13 Millionen gestiegen – das sind um 20% mehr als in den USA.Die neuen Mitgliedstaaten aus Ost- undSüdosteuropa mussten für den Beitrittviel politische, rechtliche und wirtschaftlicheReformarbeit leisten – und dieseReformarbeit geht noch weiter.Eu-MitgLiEdER undBEitRittsKAndidAtEn:1952 GRÜNDUNG: Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande,Westdeutschland (1990 Wiedervereinigung)1973: Dänemark, Irland, Vereinigtes Königreich1981: Griechenland1986: Portugal, Spanien1995: Österreich, Finnland, Schweden2004: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Tschechien, Slowenien,Slowakei, Ungarn, Zypern2007: Bulgarien, RumänienBEITRITTSKANDIDATEN: Türkei, Mazedonien, Kroatien(Stand: 1. März 2010)


Wieso erWeiterung?Die Grundlagen unserer Sicherheit undunseres Wohlstands liegen nicht nurinnerhalb unserer Grenzen, sondernauch vor unserer Haustür. Stabilitätund Wohlstand in den an die EU angrenzendenStaaten bedeuten auchmehr Sicherheit und Wohlstand in der EU.Die grenzen Der euDie EU ist ein politisches Projekt.Deshalb müssen ihre Grenzen auchpolitisch und nicht geografischfestgelegt werden. So sind selbsteinige karibische Inseln, wie Martiniqueund Guadeloupe, Teil des EU-Gebiets,weil sie Teil des französischen Staatsgebietessind, während mancheeuropäische Länder – wie etwaNorwegen und die Schweiz – nicht zurEU gehören.Für die Aufnahme neuer Länder gibt esklare Kriterien, die eingehalten werdenmüssen. Auch die EU muss für dieAufnahme neuer Länder bereit sein.Als nächste Länder werden wahrscheinlichIsland und Kroatien aufgenommen.Auch die Länder des Westbalkanssollen in absehbarer Zeit Mitglieder derEU sein. Jedes einzelne Land wird abernach seinen eigenen Fortschrittenbeurteilt. Österreich war stets einFörderer und Unterstützer der weiterenIntegration der Länder des Westbalkans.VerhanDlungen mitDer türkeiEuropa braucht eine stabile unddemokratische Türkei.Die Verhandlungen mit der Türkei sindein langer und offener Prozess. DieDauer und das Ergebnis werden einerseitsvon den Reformfortschritten derTürkei abhängen, andererseits aber auchvon der Fähigkeit der Union, neueMitglieder aufzunehmen.Österreich setzt sich für eine Europaorientierte,die europäischen Wertelebende Türkei, sowie für ein schrittweisesVorgehen hin zu einer maßgeschneidertentürkisch-europäischenGemeinschaft ein.Bei Vorliegen eines Verhandlungsergebnissesmit Beitrittsziel werden dieösterreichischen BürgerInnen jedenfallsin einer Volksabstimmung das letzteWort haben!eu-naChBarsChaFts-PolitikDie EU schließt Vereinbarungen mitvielen Nachbarstaaten. Ziel ist es, durchenge Partnerschaft Stabilität und Wohlstandzu stärken. Die EuropäischeNachbarschaftspolitik hat aber nicht einenEU-Beitritt der beteiligten Länderzum Ziel.


Die eU-RefoRm im ÜbeRblickZiele DeR eUDie Europäische Union zählt heute27 Mitgliedstaaten mit rund 500 MillionenBürgerInnen und hat sich folgende Zielegesetzt:- die Förderung des Friedens- nachhaltiges Wirtschaftswachstumund Preisstabilität- wettbewerbsfähige und sozialeMarktwirtschaft- Vollbeschäftigung und sozialerFortschritt- Umweltschutz- Solidarität- Schutz und Entwicklung deskulturellen Erbes Europas„wir können das europa vonmorgen nicht mit den werkzeugenvon gestern bauen.“José manuel barroso,Präsident der europäischenkommissionDie eU wiRDDemokRatischeRDie Reform der EU, der Vertrag vonLissabon, ist am 1. Dezember 2009 inKraft getreten.wusstest Du, dass…• europäische Volksbegehren möglich sind? Bereits ab 1 MillionUnterschriften EU-weit (das sind nur 0,2% der Bevölkerung) kann einEU-Gesetzgebungsverfahren verlangt werden.• die Bürgerinnen und Bürger direkt Klagen beim EuropäischenGerichtshof wegen Verletzung ihrer Grundrechte einbringenkönnen?• die Bürgerinnen und Bürger mit dem Anfragerecht, demPetitionsrecht gegenüber dem Europäischen Parlament und demBeschwerderecht beim Europäischen Bürgerbeauftragten unmittelbaram europäischen Willensbildungsprozess mitwirken?• das direkt gewählte Europäische Parlament gleichberechtigterGesetzgeber neben dem Rat der EU ist?• das österreichische Parlament gemeinsam mit anderen Parlamentengegen EU-Vorhaben Einspruch erheben kann („gelbe Karte”)?• die Tagungen des Europäischen Parlaments und des Rates der EU,wenn dieser über Gesetze abstimmt, öffentlich sind?


wusstest Du, dass…Die eU wirDhanDlUngsfähigerEs gibt öfter Entscheidungen im Rat derEU mit qualifizierter Mehrheit statt mitEinstimmigkeit. Die Ausweitung derMehrheitsentscheidungen machtunsere EU fit und flexibel.Für uns besonders sensible Bereichebleiben ausgenommen.- Kein Ausverkauf des Wassers – wirbestimmen auch in Zukunft alleineüber die Bewirtschaftung unseresWassers.- Keine Atomenergie – auch in Zukunftentscheiden wir selbst überdie Wahl unserer Energieträger.- Unsere Neutralität bleibt unberührt –Österreich kann nicht zur Teilnahmean militärischen Aktionen verpflichtetwerden.Darüber entscheiden nur wir selbst.• die Mitgliedstaaten gemeinsam das Recht haben, Zuständigkeiten,die sie an die EU übertragen haben, auch wieder zurückzuholen?• zum ersten Mal die Verteilung von Aufgaben und Zuständigkeitenzwischen der EU und ihren Mitgliedstaaten klar geregelt wird?in Der aUssenpolitikMit dem „Hohen Vertreter“ gibt es einePerson, die die EU offiziell nach außenvertritt.Durch diesen „EU-Außenminister“ kanndann die EU mit einer Stimme sprechen.Die erste „EU-Außenministerin“ ist dieBritin Catherine Ashton.Eine stärkere EU-Außenpolitik verleihtauch Österreich mehr Gewicht in derWelt.Unsere stimme hatgewicht…,… wir setzen uns auch in Zukunft mitNachdruck für ein umweltbewusstes,sicheres und soziales Europa ein.eUropa wirD sozialerDas Prinzip der sozialen Marktwirtschaftist erstmals (auch auf österreichischesDrängen hin) im Vertrag von Lissabonverankert.http://europa.eu/lisbon_treaty/• erstmals das Recht der Mitgliedstaaten zum freiwilligen Austritt ausder EU ausdrücklich verankert wird?


EnErgiEvErsorgungssichErhEitund KlimaschutzmüssEn EinEEinhEit bildEnDer Einsatz erneuerbarer Energienund mehr Energieeffizienz erhöhen dieEnergiesicherheit und reduzieren dieTreibhausgasemissionen.umwEltschutz istdEr Eu Ein grossEsanliEgEnDie EU hat es sich zum Ziel gesetzt, bis2020 die biologische Vielfalt dauerhaftzu sichern.Auch im Verkehr will die EU vermehrtauf die Schiene setzen, um die Nachhaltigkeitzu stärken. Daher wurde zum Beispiel2004 die Europäische Eisenbahnagenturgegründet. Das soll den Aufbauund die Vereinheitlichung der Schienennetzein Europa fördern.wusstest du, dass…• mehr als 50% der in der EU verbrauchten Energie importiert werdenmuss?• ein Großteil der importierten Energie aus politisch instabilen Regionenkommt?• die EU im Jahr 2009 Projekte der intelligenten und nachhaltigenEnergienutzung mit insgesamt 65 Millionen Euro gefördert hat?• die EU mit dem Life-Programm Umweltschutzmaßnahmen im Jahr 2009mit insgesamt 250 Millionen Euro gefördert hat? In Österreich wurdenbis 2006 bereits 33 Programme zum Landschafts-, Arten- und Gewässerschutzdurch Life gefördert.gEgEn diEKlimaErwärmungWir haben uns in der EU zum Zielgesetzt:- den Anteil an erneuerbarer Energie amGesamtenergieverbrauch in der EU biszum Jahr 2020 auf 20% zu heben.- bis 2020 den Anteil von Treibstoffenaus erneuerbaren Quellen (z.B. Biokraftstoffe,Elektrizität, Wasserstoff) auf10% zu steigern.- die Energieeffizienz in der EU bis 2020um 20% zu steigern.- die Treibhausgasemissionen um 20%zu reduzieren.Ausführlichere Infos zu den Aktionender EU im Bereich Klimawandel sindunter folgendem Link abrufbar:http://ec.europa.eu/environment/climat/campaign


Migration ist eine ChanCe für die Zukunft!Wusstest du, dass…• im Jahr 2050 ein Drittel aller EU-BürgerInnen über 65 Jahre altsein wird?• die Lebenserwartung zwischen 2004 und 2050 bei Männern umsechs Jahre und bei Frauen um 5 Jahre steigen wird?• 2,1 Geburten pro Frau nötig sind, um eine Generation zu erhalten,in der EU dieser Wert aber nur bei 1,5 Geburten liegt?• zu wenige Geburten ein Problem für unser Pensionssystem sind?• in den EU-Mitgliedstaaten durchschnittlich 5,8% MigrantInnenleben?• die Last der Migration in Europa extrem ungleich verteilt ist?• mit der Blue Card eine einheitliche Arbeitsgenehmigung fürArbeitsmigrantInnen in der EU geschaffen wurde?die eu hat daherfolgendegrundprinZipienfür integrationbesChlossenIntegration ist ein beidseitiger Prozesszwischen Zuwanderern und Aufnahmeland.MigrantInnen müssen Respekt für dieWerte des Gastlandes und Grundkenntnissein der Sprache des Gastlandeshaben.MigrantInnen müssen die Chance aufArbeit und Bildung im Gastlanderhalten.WaruM kannMigration eineChanCe für europasein?- Weil unsere Sozialsysteme auch imJahr 2050 funktionieren sollen undMigrantInnen wesentlich dazu beitragen.die eu setZt siChfolgende Ziele:- eine einheitliche Migrationspolitikzu schaffen.- durch Außen- und Entwicklungspolitikdas Problem der illegalen Migration andessen Ursprung zu lösen.- Weil wir in Zukunft genug Erwerbstätigefür die Betriebe in Europabrauchen.WiChtig ist jedoCh,- dass Migration gesteuert wird.- dass es ein bestimmtes Maß anIntegration gibt.


MEHR WISSENDieser Folder bietet einen interessanten Einblick in die Leistungender Europäischen Union und in die vielen Auswirkungen – auchauf unser tägliches Leben.Was bringt die EU den Österreicherinnen und Österreichern?Welche Weiterbildungsmöglichkeiten und Vorteile bietet die EUjungen Menschen?Wo liegen die Grenzen der Europäischen Union?Wie schaut die Zukunft Europas aus?Anschauliche Beispiele, Denkanstöße und nützliche Kontakte.IMPRESSUMMedieninhaber und Herausgeber:Bundesministerium für europäische und internationaleAngelegenheitenMinoritenplatz 81014 WienTel: + 43 - 50 11 50 32 62Fax: + 43 - 50 11 50 213E-Mail: aussenministerium.presseabteilung@bmeia.gv.atwww.bmeia.gv.atIN ZUSAMMENARBEIT MIT:Europäische Kommission - Vertretung in ÖsterreichWipplingerstraße 351010 WienTel.: + 43 - 1 516 18-0Fax: + 43 - 1 513 42 25E-Mail: comm-rep-vie@ec.europa.euwww.ec.europa.eu/austriaÖsterreichische Gesellschaft für EuropapolitikRotenhausgasse 6, Top 8-91090 WienTel: + 43 - 1 533 49 99Fax: + 43 - 1 533 49 40E-Mail: europa@oegfe.atwww.oegfe.at© 2010

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