Unsere Kirche 1/2012 März bis April - Evangelische ...

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Unsere Kirche 1/2012 März bis April - Evangelische ...

Unsere Kirche1/2012Gemeindebrief der ev. Kirchengemeinde Watzenborn-SteinbergDie Sprache der GlockenNr. 108 • März/April 2012


ImpressumHerausgeberEv. Kirchengemeinde Watzenborn-SteinbergZur Aue 3035415 PohlheimTel 06403/963190Fax 06403/963194www.christuskirche-pohlheim.dePfarrbüroFrau Renate ZulaufZur Aue 3035415 PohlheimTel. 06403/963190Fax 06403/963194pfarrbuero@christuskirche-pohlheim.deÖffnungszeitenDi 9.00-12.00 UhrMi 9.00-12.00 UhrDo 15.00-18.30 UhrPfarrbezirk OstPfarrerin Jutta Hofmann-WeißZur Aue 32 • 35415 PohlheimTel. 06403/963191jutta.hofmann-weiss@christuskirche-pohlheim.dePfarrbezirk WestPfarrer Alexander KleinKirchstraße 6 • 35415 PohlheimTel. 06403/963192 • Fax 06403/963194alexander.klein@christuskirche-pohlheim.deRedaktionDr. Ernst-Ulrich Huster, Roger SchmidtPfarrerin Jutta Hofmann-Weiß (V.i.S.d.P.)Adelheid WehrenfennigBrigitte WolniGestaltung und SatzEva Saarbourg • Blickfang MediengestaltungPohlheim • Tel. 06403-68826www.blickfangimnetz.deDruck: Druckhaus Harms e.K.Martin-Luther-Weg 1 • 29393 Gross Oesingenwww.gemeindebriefdruckerei.Auflage: 2500 ExemplareFotos:Titel, Seite 8 .............................. Günter WehrenfennigSeite 3, 5, ........................................................... fotolia.comSeite 4 ....................................................... Alexander KleinSeite 8-12 .......................................................Erhard BurgerSeite 14 .................................................... JungendwerkstattSeite 16-17 ............................................... Kinderwerk LimaSeite 24 ......................................................... gemeindebriefKontoSparkasse Gießen (BLZ51350025), Nr. 242002684Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben in ersterLinie die Meinung der Autorin bzw. des Autors und nichtunbedingt die der Redaktion wieder.Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. April 2012Liebe Gemeindeglieder!Liebe Leserin! Lieber Leser!Keine Ostern wie immerMit diesem Titelhat der SchweizerPfarrer Kurt Martieine besondereOstergeschichteüberschrieben.„Keine Ostern wieimmer“ erlebtendie Menschen ineinem kleinenDorf während desErsten Weltkrieges. Man erzähltsich, dass der Pfarrer des Orteswie gewohnt an Karfreitag aufseiner Kanzel stand und seineKarfreitagspredigt gehalten habe.Sein Thema: Gottes Niederlagen.Immerzu, so der Pfarrer, brächtenwir Menschen Gott Niederlagenbei. Gott sei an uns Menschen gescheitert.Diese Erkenntnis desPfarrers hatte zur Folge, dass ernoch im Karfreitagsgottesdienstbekannt gab, der Ostergottesdienstwürde dieses Jahr ausfallen. KeinOsterläuten und kein Gottesdienst,der Pfarrer bat um Verständnisund Nachdenklichkeit. Wie mansich denken kann, waren die Wortedes Pfarrers ab sofort Dorfgespräch.Es kam der Ostertag, ohne Glockengeläuteund Gottesdienst. Bis sicham späten Nachmittag Stine, dieFrau des Schreiners, auf den Wegzum Pfarrer machte. Er habe jarecht, sagte sie, wo Menschensind, zieht Gott oft den Kürzeren.Das sei schlimm genug. Aber Gotteine weitere Niederlage zuzufügen,indem man ihm die Lieder undGebete ausgerechnet am Tag seinerAuferstehung verweigere, sei nunwirklich völlig unnötig. Der Pfarrermurmelte etwas von Aufrichtigkeit,aber Stine ließ sich nicht beirren,eilte zur Kirche, zog am Glockenseilund nahezu das ganze Dorfströmte in die Kirche. Stine leiteteden Gottesdienst, sie sangen Choräleund lasen aus der Bibel. Einerleichtertes Aufatmen ging durchdie Gemeinde. Eine Predigt gab esnicht, sie sei schließlich kein Pfarrer,merkte Stine zu Recht an. Undwas aus dem Pfarrer wirklich gewordenwar – darüber gab es jedeMenge Gerüchte ...(aus Kurt Marti, Fromme Geschichten)Für mich ist das eine beeindruckendeOstergeschichte, dennda geben die Menschen im Dorfdem Leid in der Welt, das Menschensich zufügen, nicht das letzte Wort.So wie Gott dem Leid nicht dasletzte Wort gegeben hat. Ich glaube,dass er ein mitleidender Gott ist,darum sind unsere Niederlagenauch seine Niederlagen. Aber seineLiebe ist letztlich stärker. Das istOstern. Die Auferstehung feiernheißt, von der Hoffnung zu leben,dass Gott auf der Seite des Lebenssteht und nicht will, dass wirMenschen leiden und uns Niederlagenzufügen. Er greift nicht mitGewalt ein in diese Welt, sondernmit der Kraft seiner Liebe.Dieser Glaube und die damit verbundeneHoffnung verändert unsMenschen und verändert die Welt.Dass Gott soviel Liebe und Hoffnungfür uns Menschen hat, dafürkönnen wir ihm nicht genug dankenund nicht fröhlich genug Osternfeiern.Ich wünsche Ihnen eine besinnlichePassionszeit und ein fröhlichesOsterfest.Ihre PfarrerinJutta Hofmann-Weiß2Unsere Kirche 1/20123


Klopft an Türen, pocht auf Rechte!„Ich kann wiederalles hören!“So hieß das Motto der Sternsinger-„Dielchen“, das Alten- und Pflegeheim„Herbstzeitlose“ und andereAktion für das Jahr 2012. Es wurdeum Spenden gebeten für Kinder in öffentliche Einrichtungen.Nicaragua, die sehr oft, besonders dieMädchen, häuslicher Gewalt ausgesetztsind. Zudem wird einer gro-sehr viel Freude und sie waren be-Den Kindern bereitete diese „Arbeit“ßen Anzahl eine schulische Ausbildungverweigert.den Menschen bedeutete. Am Sonneindrucktdavon, wie viel ihr Besuch16 Kinder zwischen sechs und zwölf tag, 8. Januar, waren die Könige mitJahren aus der Gemeinde St. Martin ihren Kamelen dann zuerst im Gottesdienstin der Christuskirche zuund aus der ev. KirchengemeindeWatzen born-Steinberg waren am Gast, und danach beteiligten sie sichFreitag, 6. Januar, und Samstag, 7. noch an der Gestaltung des Familiengottesdienstesin Sankt Martin.Januar, als Kaspar, Melchior undBalthasar unterwegs, um in vier Für die Spendenaktion kam dieGruppen jeweils mit einem Erwachsenenplus Auto (genannt: zusammen, und die Kinder bekamengroße Summe von mehr als 2700 €Kamel) in über hundert Haushalte in so viele Süßigkeiten, dass sie einenganz Pohlheim den Segen zu tragen, großen Teil davon für die KinderLieder zu singen und dabei um Spendenzu bitten. Sie besuchten auch denbei der Gießener Tafel spendeten.Bür germeister, das SeniorenzentrumBrigitte WolniMit diesen Worten drückte eineBesucherin eines Gottesdienstes inder Christuskirche ihre Freude aus,dass sie nun wieder voll dem Gottesdienstfolgen kann. Dieses Gemeindemitgliedbenötigt ein Hörgerät.Doch der Hall in einem Kirchenschiffbehindert sehr stark ein gutes Hören.Deshalb haben wir eine Induktionsschleifeum das Innere des Kirchenschiffsgelegt. Wer an seinem Hörgeräteinen sogenannten T-Schalterhat, stellt diesen ein und kann primadem Gottesdienst folgen.Viele Geräte haben aber diesenSchalter nicht. Für diese Besucherinnenund Besucher von Gottesdienstenhaben wir zusätzlich Kopfhörerangeschafft. Sie können dieseKopfhörer zu Beginn eines Gottesdienstesvom Küster bzw. einemKirchenvorsteher bekommen.Machen Sie von dieser MöglichkeitGebrauch und erfahren Sie, dassSie wieder voll dabei sein können.Mit dieser technischen Hilfe ist esmöglich, alles zu hören, was imGottesdienst geschieht!Wir besitzen inzwischen drei Kopfhörer.Ein Kopfhörer kostet 188 €Wir suchen Spender, damit wir nochein paar Kopfhörer anschaffen können.Denn immer mehr Menschenbenötigen Hörhilfen. Vielleicht machenSie mit, das wäre schön!Der KirchenvorstandSpendenkonto der KirchengemeindeWatzenborn-Steinberg:Sparkasse GießenKonto-Nr. 242002684BLZ: 513 500 25Verwendungszweck:Spende Kopfhörer.Auf Wunsch stellen wir gerne eineSpendenbescheinigung aus.4Unsere Kirche1/20125


Malaysia 2012WeltgebetstagSteht auf für Gerechtigkeit„Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungernund dürsten, denn sie werden satt werden.“Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt durchdas Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen?Ein Land, dessen rund 27 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnerunter schiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben.Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Die Regierung dessüdostasiatischen Landes Malaysia versucht mit allen Mitteln, Einheitund Stabilität zu erhalten. Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion.Immer wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen der religiösenMinderheiten und zu politisch-instrumentalisierten Konflikten.Malaysia könnte zauberhaft sein:Mit vielen Stränden, fruchtbarenEbenen an den Küsten, tropischemDschungel, Hügeln und Bergen bis4000 Meter versucht es mit Erfolg,Touristen anzuziehen. Die Weltgebetstagsfrauenhaben in ihrerLiturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten,die „zum Himmelschreien“, anzuprangern: Sie lassendie Bibel sprechen. Die harten Klagendes Propheten Habakuk schreien zuGott. Da sind sie gut aufgehoben.Und die Geschichte von der hartnäckigenWitwe und dem korruptenRichter aus dem Lukasevangeliumtrifft genau den Lebenszusammenhangder Verfasserinnen und vielerMenschen weltweit.Habakuk, der in seiner Klage – auchgegen Gott – heftig austeilen kann,ermutigt die Christinnen, auch ihrerseitsim Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen.„Wir sehen, dass unterschiedlicheAuffassungen im politischenund religiösen Bereich mitGewalt unterdrückt werden. Stimmenfür Wahrheit und Gerechtigkeitwerden zum Schweigen gebracht.Korruption und Gier bedrohen deinenWeg der Wahrheit, Gott.“ Darf eineFrau so mutig und offen in denpolitischen Raum hineinreden? DasBild von der „stumm leidendenmalaysischen Frau“, das nicht nur inMännerköpfen immer noch gültigist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauenim Gebet zu widerlegen.Weltweit wollen sie alle Christinnenund Christen am 2. März 2012 aufrufen,aufzustehen für Gerechtigkeit.Ermutigt durch die Zusage Jesu,die sie sechsmal in ihrer Liturgiewiederholen: Selig sind die, die nachGerechtigkeit hungern und dürsten,denn sie werden satt werden.Renate KirschDer Gottesdienst zum Weltgebetstag findet am2. März um 19.00 Uhr in der Kirche St. Martin statt.6 Unsere Kirche1/20127


Die Sprache der GlockenGlocken rufen, verkündigen, mahnen, warnen: Seit etwa 4000 Jahren,beginnend in China, kommt Glocken eine wichtige Aufgabe zu – alsMusikinstrument, bei Kulthandlungen, als Symbol für besondereWünsche und Verheißungen. Der Apostel Paulus greift in seinemberühmten Hohen Lied der Liebe das Bild von der Glocke auf undbezieht sie ausdrücklich auf die Liebe Gottes und der Menschenuntereinander:„Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungenredete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich eintönendes Erz oder eine klingende Schelle.“Das Läuten der Glocken verkündetam Ostersonntag die AuferstehungChristi. Unsere Kirchenglocken erinnernan die Liebe Gottes. Sie rufen:„Erinnert euch an Gott und seineLiebe. Freut euch, weil Gott euchliebt, und kommt zum Gottesdienstoder betet zu ihm, denkt auch anihn und freut euch über Gott.“Die Glocken haben ihre eigene„Sprache“, sie verkündigen mit ihremKlang, in ihrem Zusammenspiel,das Wort, ohne es selbst zuverwenden. Von ihnen geht eine1. Kor. 13 (1)besondere Faszination aus: Sie verkündigenFreude, aber sie begleitenuns auch im Leid, sie wecken besondereAufmerksamkeit und unterstreichenzugleich das Bekannte,sie fordern auf zum Tun, aber auchzur Ruhe.Das Läuten will bis heute• die Gläubigen zum Gottesdiensteinladen,• während der Gottesdienste aufbestimmte Vorgänge hinweisen(Vaterunser, Taufe, Einsegnung,Trauung) und dadurch die nichtin der Kirche Anwesenden zumteilnehmenden Gebet aufzurufen,• Verstorbene auf ihrem letztenWeg begleiten und• den Tag mit gestalten: Das10-Uhr-Läuten und das Abendläutenum 18 Uhr haben ihrenUrsprung in der agrarischen Gesellschaft,doch zeigen sie auchheute noch Einschnitte im Tagesablaufan und laden ein zumGebet, zum Innehalten.In unserer Kirchengemeinde gibt esdaneben noch zwei Besonderheiten:• Unsere Glocken läuten morgensum 9 Uhr am Tag einer Beerdigungdreimal: im Namen des Vaters,des Sohnes und des HeiligenGeistes! Wer verstorben ist, wirdmit Jesus wieder auferstehen.• Im Gegensatz zum allabendlichenLäuten um 18 Uhr, klingtsamstags erst um 19 Uhr die Gedächtnisglockemit dem Namen„Heiligkeit“. Im Jahr 1955 wolltedie damalige Kirchengemeindemit diesem Läuten an die Gefallenenund Vermissten erinnern.Auch unsere Gemeinde hatte vieleOpfer in den beiden Weltkriegen zubeklagen. Angesichts der fortdauerndenkriegerischen Auseinandersetzungenauf dieser Erde, der Opfervon Krieg und Gewalt gilt diesesLäuten nunmehr als Mahnung undAufforderung: Gottes Heil und seineLiebe möge uns Menschen erfassen,auf dass dieses Töten und Leidenein Ende finde!Die Glocken hatten in der Geschichteauch weltliche Aufgaben,dann nämlich wenn Menschen vorKatastrophen und kriegerischenAuseinandersetzungen gewarntwerden sollten bzw. sollen. Nochheute haben die bürgerlichen Gemeindendas Recht, trotz bzw. nebenmodernster Technologie dieKirchenglocken „in allgemeinenNotfällen wie Feuergefahr, Hochwasseroder sonstigen katastro-8 Unsere Kirche1/20129


phenartigen Unglücksfällen zu benutzen“.(Hessen-DarmstädtischesGesetz das Eigentum an Kirchenund Pfarrhäusern betreffend vom06.08.1902)Papst Sabinian, der Nachfolger vonGregor dem Großen, hat zu Beginndes 7. Jahrhunderts verfügt, dass inden Dörfern Glocken geläutet werden.Dabei ist die Geschichte des Glockengussesund des Missbrauchs vonGlocken lang – sie sagt viel aus überdie Achtung und Missachtung derFrohen Botschaft. Auf der einen Seiteentwickelte sich eine hohe Kunst desGlockengusses; wandernde Gussmeistersorgten dafür, dass Glockenauch in den entlegensten Gemeindenertönen konnten. KriegstreibendePo tentaten hingegen haben in großemUmfang Glocken entschädigungslos eingezogen – man könnteauch schlicht sagen: geraubt -, umdiese Boten des Lebens in Waffendes Todes umzuwandeln. Auch unsereKirchengemeinde war davonbetroffen.Umso größer war die Freude, als mitdem Neubau der Christuskirche dieeine verbliebene Glocke der altenKirche durch vier neue Glocken ergänztwurde: Es war ein Fest, alsunsere Kirchengemeinde wieder einvollständiges Geläut bekam. DieDorf-bewohnerinnen und –bewohnerbe gleiteten die Glocken von der Neumühlezur Christuskirche, ihremBestimmungsort.Diese Glocken müssen gepflegtwerden, hängen sie doch bei uns freiim Glockenturm und sind Wind undWetter ausgesetzt. Dieses geschiehtalljährlich durch einen Spezialisten.Notwendige Reparaturen sorgendafür, dass die Glocken immer dann,wenn sie ihren Dienst verrichtensollen, auch einsatzbereit sind.Aber wann sie läuten, dieses festzulegenist letztlich Aufgabe derKirchengemeinde selbst. In der bestehendenLäuteordnung aus demJahr 2003/2004 werden einerseitsTraditionen aufgenommen, zugleichdie oben genannten Besonderheitenunserer Kirchengemeinde festgelegt.Dass allein das Wort Quelle christlicherVerkündigung ist, bleibt unberührt.Aber Glocken, wie auch dieKirchenmusik, die Liturgie, das Orgelspieletc. unterstreichen die Aussagender biblischen Botschaft – mitihren je eigenen Mitteln und Formen.Dass aus den insgesamt 50 verschiedenenTönen, die eine Glocke hatund die genau berechnet sind, derje eine Ton wird, der sich auch mitder Entfernung vom Geläut verändert,ohne dass die Harmonie desGeläuts beeinträchtigt wird, ist dasBesondere an diesem wichtigenTeil unserer Verkündigung der frohenBotschaft: Die Glocken sind Teilunserer einladenden Gemeinde, siestehen dafür, dass unsere Kirchengemeindeniemanden ausschließt,sondern allen verkündet:„Nun aber bleiben Glaube,Hoffnung, Liebe, diese drei;aber die Liebe ist die Größteunter ihnen.“ 1. Kor. 13, 13Was uns fehlt merken wir, wenn dieGlocken schweigen – etwa litur gischbeabsichtigt zwischen der TodesstundeChristi am Karfreitag unddem Läuten am Ostermorgen. DiesesSchweigen lässt uns aufhorchen:Was würde es bedeuten, wenn Christusgestorben, aber nicht auferstandenwäre? Wie erlösend im wahrstenSinne des Wortes ist es, wenn dieGlocken dann am Ostersonntag verkünden:Christus ist auferstanden!Doch der Heilsplan Gottes und diedaran erinnernden Symbole – soauch das Läuten - werden durchMenschenhand immer wieder inFrage gestellt, so im Krieg, wennGlocken eingeschmolzen werdenoder wenn Diktatoren generell dasChristentum und das offene Bekenntniszu Christus in Frage stellen.Schweigen Glocken, dann sind Leben,Freiheit, Toleranz und Menschlichkeitunmittelbar bedroht. Deshalbist es wichtig, sich der Bedeutungdes Läutens der Glocken und derEindringlichkeit ihrer Botschaft zuvergewissern. Stehen wir für die froheösterliche Botschaft in unseremAlltag – indem wir die Glocken inunserer Gemeinde immer laut ertönenlassen!Jutta Hofmann-Weiß,Ernst-Ulrich Huster, Helga Rötter10 Unsere Kirche1/201211


Die Namen der GlockenSeit Juli 1955 hängen vom Tag derEinweihung der Christuskirche anin ihrem Turm fünf Glocken:Vier neue Euphonglocken gegossenin Erding und, der Alten Kirche entstammend,eine Bronze-Glocke von1791, auf deren Ton das Geläut nachder gültigen Pariser Stimmung (a‘ =435 Schwingungen) abgestimmt undeingestellt wurde.Das Geläut erklingt in den Tönend‘, fis‘, a‘, h‘ und d‘Jede der fünf Glocken trägt einenNamen der zusammen mit der Bibelstelle,der Jahreszahl des Gusses unddem Namen der Glockengießerei aufdem Glockenmantel zu lesen ist.Bei der 5. Glocke ist nur der Nameund die Jahreszahl 1791 noch erkennbar.1. Glocke: „Gedächtnisglocke“ „Heiligkeit“ nach dem Worte Jesaja 6, 3Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, alle Lande sind seinerEhre voll.2. Glocke: „Liebe“ nach dem Worte 1. Johhannes 4, 16Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gottund Gott in ihm.3. Glocke: „Gerechtigkeit“ nach dem Worte Sprüche 14, 34Gerechtigkeit erhöhet ein Volk, aber die Sünde ist der LeuteVerderben.4. Glocke: „Glaube“ nach dem Worte Hebräer 2, 6Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.5. Glocke: „Wahrheit“ nach dem Worte Johannes 17, 17Heilige sie in deiner Wahrheit, denn dein Wort ist die Wahrheit.PassionszeitPassionsandachtenHerzliche Einladungzu unseren PassionsandachtenNehmen Sie sich eine kleine besinnliche Auszeit und entdeckenSie neben guten Worten den Schatz der Passionsmusik und derPassionslieder.immer donnerstags08. März19.00 Uhr in der Christuskirche in Watzenborn-Steinberg(Pfrn. J. Hofmann-Weiß)15. März19.00 Uhr in der Kirche in Garbenteich (Pfr. A. Sprecht)22. März19.00 Uhr in der Kirche in Garbenteich (Pfr. A. Klein)29. März19.00 Uhr in der Christuskirche in Watzenborn-Steinberg(Pfrn. J. Hofmann-Weiß)05.April19.00 Uhr Gottesdienst zum Gründonnerstag in derChristuskirche (Pfrn. J. Hofmann-Weiß und der Gospelchor)Freitag, 06. April15.00 Uhr Musik zur Todesstunde Jesu in der Christuskirche(Y. Kim-Bachmann, Pfrn. J. Hofmann-Weiß)12Unsere Kirche1/2012 13


Neues aus derJugendwerkstattAusbildungspatenschaftMarcus Gehrling (Ausbilder) mit einem Auszubildenden (Fachkraft für Holz- und Bautenschutz)Zum begonnenen Ausbildungsjahr konnte die Jugendwerkstatt ausöffentlichen Mitteln finanziert nur noch neun Ausbildungsplätzebesetzen. Die bisherigen Ergebnisse der Kampagne „Ausbildungspatenschaften“ermöglichten aber ab Spätsommer 2011 zusätzlichdie Besetzung von zwei weitereren Ausbildungsplätzen. Ein solcherPlatz in der Metallausbildung ist schon seit 2010 besetzt, so dassjetzt insgesamt drei Ausbildungsplätze über Spenden der Ausbildungspatenfinanziert werden.Ein neuer Ausbildungspatenschaftsplatzist in der Ausbildung zurFachkraft für Holz- und Bautenschutzbesetzt worden. Einer derdrei Ausbildungsplätze wird vollständigvon der KirchengemeindeWatzenborn Steinberg finanziert.Das ist ein riesengroßes Geschenkan die Jugendwerkstatt und ihreAusbildung. Wir danken der KirchengemeindeWatzenborn-Steinbergvon ganzem Herzen für diese großzügigeUnterstützung.In der Jugendwerkstatt gibt es besondereHilfen für die Auszubildenden.Deshalb bekommt in der Jugendwerkstattnur der einen Ausbildungsplatz,der auf dem freien Ausbildungsstellenmarkt keine Chancehat, weil z. B.• die schulischen Vorkenntnissenicht ausreichen• wegen Migrationshintergrundnicht genügend Deutschkenntnissevorhanden sind• die Persönlichkeit zu wenig gefestigtist, um ohne Unterstützungdie Ausbildung zu bestehenDie Fachkraft für Holz- und Bautenschutzals anerkannte Berufsausbildungist erst wenige Jahrealt. Es handelt sich um eine neuentwickelte Kombination aus herkömmlicherZimmermanns- undMaurerarbeit. Dabei ist vorrangigdaran gedacht, dass in Zukunftneben Neubauten auch immer mehrBauarbeiten in sogenanntem „Altbestand“,also in vorhandenen, renovierungs-und sanierungsbedürftigenGebäuden zu leisten sind.Speziell dafür werden Fachkräftefür Holz- und Bautenschutz ausgebildet.Für die Ausbildung in dieser Fachrichtungstehen in der Jugendwerkstattein Maurermeister undein Zimmermann zur Verfügung,die über spezielle Weiterbildungenzur Ausbildung für den Holz- undBautenschutz verfügen. Neben derpraktischen Ausbildung in der Jugendwerkstattgibt es für die HolzundBautenschützer noch überbetrieblichepraktische und theoretischeSchulungen im Ausbildungszentrumder Bauwirtschaft in Nidda.Dort werden mehrere Wochen imJahr im Blockunterricht durchgeführt.Die Berufsschule für die HolzundBautenschützer befindet sichin Friedberg, so dass die Auszubildendenihre Ausbildung an dreiLernorten absolvieren. Dazu kommenPraktika in Fachbetrieben, wo dasErlernte praktisch unter realen betrieblichenBedingungen erprobtwird.Christoph Geist14 Unsere Kirche1/201215


Kinderwerk LimaWir haben allen Grund, uns ganzherzlich für diese Unterstützungder Kinder in Lima zu bedanken.So erreichte uns Anfang Januar auchein Dankesbrief des MissionsleitersHerrn Immanuel Kögler. Einen Ausschnittaus dem Dankesbrief könnenSie nun lesen:„In unseren beiden Schulen in Limawurden im Dezember wieder großeUnsere Patenschaft:Im vergangenen Jahr konnten wir den Betrag von 4.840,15 € an dasKinderwerk Lima überweisen. Durch verschiedene Aktionen ist diesesGeld zusammen gekommen: Beispielsweise beim Verkauf von Warenaus Lima und den Handarbeiten des Kreativkreises, wie auch dem Erlösder Kollekte des Kibiwo-Theaterstückes oder der Gottesdienste.Weihnachtsspiele aufgeführt. Vorund hinter der Bühne wirktenmehrere hundert Schüler undLehrer mit. Jedes Stück wurdemehrmals gespielt, weil der Zuschauerraumnicht für alle Besucherauf einmal ausgereicht hätte.Etwa 4.000 Gäste waren zu denverschiedenen Aufführungen gekommen.Unsere Schulpastorennutzten diese Gelegenheit, um ineinem kurzen biblischen Impuls dieNachricht von Weihnachten zu betrachten:Jesus, der im Himmel alleshatte, verließ diesen schönenOrt, um zu uns Menschen zu kommen.Unser großer Gott macht sichganz klein für uns. Deshalb verstehter unsere Sorgen und Ängste, denner lebte als einer von uns!In der Kinderspeisung haben sichdie Kinder über ihr Weihnachtspaketgefreut: Eine Tüte mit Reis, Bohnenund einem Rührkuchen. Eswaren bewegende Momente, als dieKinder ihre Pakete wie eine Trophäedurch die staubige Hüttenlandschaftder Slums nach Hause trugen. Fürnicht Wenige wird es das einzigeWeihnachtsgeschenk bleiben.Aber Weihnachten ist für uns auseinem weiteren Grund immer einwichtiges Datum: Das Schuljahrendet und wir dürfen diesen Dezemberin Asunción und Limaüber 200 Schülern zu ihrem gelungenenSchul abschluss gratulieren.Die Meisten waren seit ihrem drittenLebensjahr bei uns. Viele Familienhaben sich schon im Vorfeld herzlichbedankt für alle Hilfe, die sieaus Deutschland erfahren haben.Ich wünsche Ihnen Gottes Segenund Geleit im neuen Jahr 2012und würde mich freuen, wenn Sieauch im neuen Jahr an uns denken.Ihr Engagement bringt zuerst Lebenin Ihre Gemeinde und hilft dannauch unseren Kindern in Lima.Das ist großartig.“Pfr. Imanuel Kögler16 Unsere Kirche1/201217


GemeindefreizeitLiebe Gemeindeglieder,nach einer sehr schönen und gelungenenGemeindefreizeit im September 2010 bietetuns das Kinderwerk Lima wieder die Möglichkeit,an einer solchen Freizeit teilzunehmen. Es geht auch diesmalnach Rettenbach in den schönen Ostallgäu in das Gästehaus Lindenhof.(www.lindenhof.com), Wir werden bei Vollpension bestens versorgt. Indieser gemeinsamen Woche werden wir den Tag nach dem Frühstückmit einer Andacht beginnen. Dann sind Ausflüge in die nähere Umgebunggeplant. Das genaue Ausflugsprogramm werden wir vorher gemeinsammit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, auch jeweils nach ihrenWünschen, besprechen. Natürlich bleibt auch Zeit zum Erholen und unsereGemeinschaft zu genießen.Am Sonntag, den 16. September, sind wir eingeladen, das Jahresfest desKinderwerks in Heidenheim zu erleben. Dorthin würden wir als Tagesausflugdann gemeinsam mit einem Bus reisen.Die Kosten:Preise für Vollpension:EZ mit Waschgelegeneheit 326,00 €/PersonDZ/DU/WC 364,00 €/PersonEZ/DU/WC 384,00 €/Personbzw. FeWo mit 2 Pers.(DZ oder 2 EZ)Der Endbetrag richtet sich natürlich auch nach den Ausflugszielen. Beigenügend Anmeldungen kann für die Hin-und Rückfahrt ein Reisebusfinanziert werden. Bei weniger Anmeldungen werden wir die Fahrt mitPKW und Kleinbussen organisieren.Wenn sie Interesse haben, dann sprechen Sie mich doch bitte unverbindlichan.Der endgültige Anmeldeschluss ist Ende März!Ich würde mich über Zuspruch und eine gemeinsame Woche mit Ihnenfreuen.Ihre Pfarrerin Jutta Hofmann-WeißPetrus-Kibiwo 2012vom 14. bis 21. September 2012Petrus-Kibiwo 2012Viele 5-12 Jährige und auch das Kibiwo-Mitarbeiter-Team freuen sich schon wiederauf die nächste Kinderbibelwoche!Die Petrus-Kibiwo findet in diesem Jahr vom7. – 10. August 2012 (letzte Ferienwoche) statt.Am 12. August ist dann der Kibiwo-Abschlussgottesdienstund anschließend das große Kibiwo-Abschluss- und Gemeindefest. Wir werden wieder den Anfang und den Schlusseines Kibiwotages in der Christuskirche erleben, die Kleingruppen verteilen sichaufs Thomashaus, die Kirche und die Volkshalle.Weitere Infos folgen in einem persönlichen Brief an die 5-12 jährigen Kinder!Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Pfarrer Alexander Klein (06403-96 31 92oder alexander.klein@christuskirche-pohlheim.de).Grundwissen des GlaubensEs finden wieder Gesprächsabende rund um die Bibel undden Glauben statt. Eingeladen sind alle Interessierten – egalob mit viel oder wenig Vorwissen. Wichtig ist die Freudeund Offenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.An folgenden Terminen treffen wir uns:12. April 2012 um 20.00 Uhr im Thomashaus (Grundwissen des Glaubens I)24. Mai 2012 um 20.00 Uhr im Thomashaus (Grundwissen des Glaubens II)12. Juli 2012 um 20.00 Uhr im Thomashaus (Grundwissen des Glaubens III)Leitung der Abende und Rückfragen an: Pfarrer Alexander KleinBitteTerminvormerken!Kleidersammlung für BethelSpenden für unsere Bethelsammlungkönnen Sie im Thomashaus abgeben:19. März 16.00 Uhr – 19.00 Uhr20. März 9.00 Uhr – 12.00 Uhr18 Unsere Kirche1/201219


Freud & LeidLeidTaufen11.12.2011Nia Enola RommelLessingstraßeText: Psalm 91, 11+1205.02.2012Jonas Gabriel Hauk,LeihgesternText: Psalm 91,11+12BestattungenErika Gemsjäger, geb. Claus,71 Jahre, Fahrtgasseverstorben am 27.11.2011Text: Johannes 12, 46Gerhard Buß, 67 JahreRosenwegverstorben am 01.12.2011Text: 1. Samuel 16,7Margaretha Kraus, geb. Lecke94 Jahre, Fortwegverstorben am 27.11.2011Text: Jesaja 43,1Hildegard Dreher, geb. Schäfer87 Jahre, Bahnhofstraße,verstorben am 20.12.2011Text: Ruth 2, 12bBestattungenEmma Bertram, geb. Heß86 Jahre, Lessingstraßeverstorben am 22.12.2011Text: Psalm 73, 23+24Richard Buss, 88 Jahre,Rauschenbergverstorben am 15.01.2012Text: Psalm 31, 6Karl Theodor Sames, 87 JahreBahnhofstraßeverstorben am 10.01.2012Text: Psalm 23Ronald Klehn-Reitschmidt45 Jahre, An den Gärtenverstorben am 22.01.2012Text: Psalm 73, 26Elfriede Oppermann, geb. Wend87 Jahre, Ludwigstraßeverstorben am 24.01.2012Text: Psalm 31, 16Karl Kolmer, 87 JahreSchumannstraßeverstorben am 27.01.2012Text: Eph. 4,15Erna Möckel, geb. Schäfer98 Jahre, Wilhelmstraßeverstorben am 28.01. 2012Text: Amos 5,6Gottesdienste & TermineMärz 201201.03. 15.00 Uhr Andacht in der Seniorenwohnanlage Berliner Straße (Pfr. A. Klein)02.03. 10.00 Uhr Gottesdienst Seniorenheim Herbstzeitlose (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)02.03. 19.00 Uhr ökumenischer Weltgebetstag der Frauen in der Kirche St. Martin04.03. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)11.03. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)18.03. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)25.03. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Pfr. A. Klein)25.03. 18.00 Uhr Taizé-Gottesdienst in St. Martin (Pfr. A. Klein)30.03. – 01.04. Familienwochenende auf dem Hoherodskopf (Pfr. A. Klein)April 2012März / April 201201.04. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)04.04. 10.00 Uhr Gottesdienst Seniorenheim Herbstzeitlose (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)05.04. 15.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der SeniorenwohnanlageBerliner Straße (Pfr. A. Klein)05.04. 19.00 Uhr Gottesdienst zum Gründonnerstag (Pfrn. J. Hofmann-Weißund der Gospelchor)06.04. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Karfreitag (Pfrn. J. Hofmann-Weiß undder Kirchenchor)06.04. 15.00 Uhr Musik zur Todesstunde Jesu (J. Hofmann-Weiß und der Kirchenchor)08.04. 6.00 Uhr Osternachtgottesdienst (Pfrn. J. Hofmann-Weiß und Pfr. A. Klein)mit anschließendem Osterfrühstück08.04. 10.00 Uhr Familiengottesdienst (Pfrn. J. Hofmann-Weiß und Pfr. A. Klein)09.04 17.00 Uhr Gottesdienst am Ostermontag (Pfr. A. Klein)12.04. 20.00 Uhr (Grundwissen des Glaubens I) (Pfr. A. Klein) im Thomashaus15.04. 10.00 Uhr Gottesdienst mit goldener Konfirmation (Pf. A. Klein undder Kirchenchor)22.04. 10.00 Uhr Gottesdienst (Pfrn. J. Hofmann-Weiß)29.04. 10.00 Uhr Gottesdienst mit diamantener Konfirmation20Unsere Kirche 1/201221


Unsere GemeindeveranstaltungenIn der ChristuskircheSonntag10.00 Uhr Gottesdienst10.00 Uhr KindergottesdienstIm ThomashausMontag19.30 Uhr Frauenkreis, 14-tägig (gerade Wochen)März / April 2012Donnerstag19.15-19.45 Uhr „Mittendrin“. Abendandacht in der Christuskirche.Singen, Stille, Gebet (jeden 1. Do. im Monat)Dienstag9.00-12.00 Uhr Büroöffnungszeit (Frau Zulauf)10.00 Uhr Mutter-Kind-Kreis16.00 Uhr Konfirmandenunterricht19.30 Uhr Kreativkreis „Lima“ (ungerade Wochen)20.00 Uhr „Ansprech Bar“ (im Jugendcafé, 2. und 4. Di. im Monat)Mittwoch9.00-12.00 Uhr Büroöffnungszeit (Frau Zulauf)9.30 Uhr Patchwork-Treff (jeden 1. Mi. im Monat)10.00 Uhr Mutter-Kind-Kreis15.00 Uhr Mäusejungschar (Schulkinder 1.-3. Klasse)14.30 Uhr Seniorenclub (jeden 1. Mi. im Monat)19.30 Uhr KirchenchorDonnerstag15.00-18.30 Uhr Büroöffnungszeit (Frau Zulauf)16.15 Uhr Krümeljungschar (Kindergartenkinder)20.00 Uhr GospelchorFreitag15.00 Uhr Mädchenjungschar (Schulkinder ab 4. Klasse)16.00 Uhr Jugendband17.30 Uhr Jungenjungschar (Schulkinder ab 4. Klasse)20.00 Uhr Jugendtreff (14-17 Jahre)Der Kindergottesdienst und die Gruppenstunden finden in den Ferien nicht statt!Die Christuskirche ist täglich geöffnet.AnsprechpartnerDiakonie .................... Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92Diakoniestation ........... Pflegedienstleiterin Hannelore Görtz Tel. 06403/64 911Frauenkreis ................ Roswitha Löhrke, K.-Adenauer-Str. 12 Tel. 06403/6 17 45Gemeindebrief ............ Pfrn. Jutta Hofmann-Weiß Tel. 06403/96 31 91Gemeinde-Treff ........... Pfrn. Jutta Hofmann-Weiß Tel. 06403/96 31 91Gospelchor ............... Volker Eckhardt Tel. 06403/68 22 9Leitung: Yoerang Kim-Bachmann Tel. 0179/97 67 611Kinder- undJugendarbeit .............. Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92Kindergottesdienst .... Ursula Barnikol, Ludwigstraße 63 Tel. 06403/69 01 99Kirche / Küster ........... Bernhard Happel, Herderstr. 2 Tel. 06403/6 49 36Kirchenchor .............. Wolfgang Schmandt, Gießener Str. 20 Tel. 06403/6 42 45Leitung: Yoerang Kim-Bachmann Tel. 0179/97 67 611Kirchenvorstand ...... Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster Tel. 06403/61 415Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92Kreativkreis Lima ...... Adelheid Wehrenfennig, Steinstr. 43 Tel. 06403/6 32 70Mutter-Kind-Kreis ...... Pfr. Alexander Klein Tel. 06403/96 31 92Organisten ................. Yoerang Kim-Bachmann Tel. 06403/5049336oder 0179/97 67 611Hartmut Stapf Tel. 06403/6 44 85Seniorenclub ............. Barbara König, Schillerstr. 15 Tel. 06403/6 32 40Edith Krombach, Neuhöfer Weg 8 Tel. 06403/96 38 41Telefon-Seelsorge ...... Tag und Nacht Tel. 0800-111 0 11122 Unsere Kirche1/201223


Chrissi wünscht euch allen frohe Ostern!Ch ih hallen frohe Ostern!Eine Legende erzähltIn dem Turm einer Kirche hing eine großealte Glocke. Eines Jahres bemerkte dieGlocke am Gründonnerstag, dass sie keineKraft mehr hatte. Sie war froh, dass sie nunein paar Tage Zeit hatte sich auszuruhen,denn sie durfte nicht klingen, weil die Menschenan den Tod von Jesus dachten und esfür ein paar Tage ganz still sein sollte.So schwieg die Glocke. Sie versuchte, neueKräfte zu sammeln, doch sehr bald spürte sie,dass sie es nicht schaffen würde bis zum Ostermorgenso viele Kräfte zu sammeln, um wieder zuläuten. Da begann die große Glocke zu weinen. en.Das hörten die Tauben, die im Kirchturm nisteten, das hörtendie Frühlingsblumen, die am Fuße des Kirchturms zu blühen begannen, und alleüberlegten, was zu tun sei.„Meine allergrößte Sorge ist es“, sagte die alte Glocke zu den Frühlingsblumen,„dass am Ostersonntag das Osterläuten nicht zu hören sein wird. Die Osterbotschaft:„Jesus ist auferstanden“ bleibt vielleicht nur in der Kirche und wird nichthinaus in die Welt getragen, weil ich zu wenig Kraft habe“.Eine kleine, gelbe Blume meldete sich zu Wort, holte tief Luft und begann ganzaufgeregt zu sprechen: „Schau einmal auf uns kleine Blumen! Wir sehen dirähnlich, und wenn deine Botschaft so wichtig ist, dann zeig uns, wie man läutet.Wir werden in diesem Jahr die Osterbotschaft läuten: Wir blühen fast in jedemGarten, da werden es die Menschen schon mitbekommen ...“Und so läuteten in diesem Jahr die kleinen gelben Blumen die Osterbotschaft:„Jesus ist auferstanden“, und seitdem tragen sie den Namen: Osterglocken

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