Ausgabe 11 - März 2011 - Kath. Kirchengemeinde St. Heinrich und ...

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Ausgabe 11 - März 2011 - Kath. Kirchengemeinde St. Heinrich und ...

Ausgabe 11 • März 2011123 Gemeinden Gemeinde3Start der Firmvorbereitungwar im Dezember 2010, alssich 187 Jugendliche anzwei Abenden in der jeweiligenPfarrkirche zu einemTreffen einfanden. In dieserAuftaktveranstaltung konntendie Firmbewerberinnenund –bewerber einen erstenEinblick in die Bedeutungdes Sakramentes gewinnenund Informationen überden Ablauf der Vorbereitungbekommen.„Ich glaube an Gott…undan Jesus Christus…Ichglaube an den HeiligenGeist…“Vielleicht kommen Ihnendiese Bekenntnisse bekanntvor. Vertraut, fast selbstverständlich,diese Aussagendes Credos, der Aufgliederungnach auch als „Artikel“bezeichnet, die am Anfangunseres Rosenkranzgebetesstehen, die zu jeder Tauffeiergehören, die wir oft anNeben den Treffen in größerenGruppen sind die für dieJugendlichen frei wählbarenAngebote ein weiterer Bausteinund inzwischen festerBestandteil der Firmvorbereitung.Diese Angebote habenmeist die Form von Projekten.Auch in diesem Jahrsind wieder viele Ehrenamtlichezur Mitarbeit bereitund haben bewährte, interessanteund ansprechendeAngebote für die Firmbewerberinnenund –bewerberzusammengestellt.Einige haben inzwischen(Stand Ende Januar) stattgefunden,wie die Mitarbeit beider Sternsingeraktion, Erfahrungenim Altenheim St.Bruno, die Mitgestaltung desSpiele-Nachmittags im PfarrzentrumMastbruch und dieden Sonntagen im Gottesdienstmitsprechen – intensivoder routiniert, vertrautoder unsicher, vielleicht auchstockend… Sie stehen in diesemJahr im Mittelpunkt derFirmvorbereitung. Wir werdenuns mit den Jugendlichendem Glaubenskenntnisals Fundament unseresGlaubens nähern, indem wirinhaltlich daran arbeiten undWege finden, seine Bedeutungauch für das eigeneLeben zu entdecken und dieAussagen mit Leben zu füllen.An den Gruppentreffen am12. und 26. März (alle Treffenwerden jeweils an zweiTerminen angeboten) werdenwir einen Glaubensweg,einen sogenannten Credoparcours,erarbeiten, bei demsich die Jugendlichen mitden „Artikeln“ zu Gott Vater,Sohn und Heiligem Geist unddem abschließenden „Amen“inhaltlich vertraut machenAktion „Spotlight to heaven“in der Kirche St. Joseph.und in kleinen Gruppen kreativauseinandersetzen, indemsie Stationen dazu gestalten.Bei weiteren Treffen am14. und 21. Mai kann dieserCredoparcours dann inseiner Gesamtheit mit allenStationen in einer liturgischenNacht in der KircheSt. Joseph von den Firmbewerbernselbst erlebt werden.Dabei können die unterschiedlichenBereiche desCredoparcours durchschrittenund aktiv, kreativ, leise,nachdenklich, traurig, fröhlich...erfahren werden.Auseinandersetzung mitdem Ursprung des SakramentsIn einer Gesprächsrundehaben interessierte Firmbewerbergemeinsam mit ihrenPaten auch die Möglichkeitzu einer vertiefenden Auseinandersetzungmit demUrsprung des Sakramentsder Firmung, seinen ZeichenVielfältige Themen undErfahrungenViele weitere Angebote werdennoch folgen: ein Besuchdes Hospizes in Paderborn,gemeinsame Aktivitäten mitMenschen mit Behinderung,Vorbereitung und Durchführungeiner Wort-Gottes-Feier, Mithilfe beim Fastenessenin der Gemeinde,Kennenlernen des BlindenvereinsPaderborn und darananschließend eine Fahrtnach Hamburg zur Ausstellung„Dialog im Dunkeln“,Auseinandersetzungmit dem Konflikt im HeiligenLand im Zusammenhangmit dem Film „EinHerz für Jenin“ und ein Filmabend(Musical „Jesus ChristSuperstar“) mit anschließenderDiskussion.Aktuelles„Credo“ – Bekenntnis zum christlichen GlaubenVorbereitung auf die Firmung im PastoralverbundVon Mastbruch bis HamburgProjekte als Bausteine der Firmvorbereitungund seiner Bedeutung füruns. Außerdem bereitet eineGruppe die Gestaltung derGottesdienste vor, in denendie Firmung gespendet werdenwird.Selbstverständlich werdendie Jugendlichen auch wiederzum Empfang des Bußsakramenteseingeladen undnehmen zur Vorbereitungdarauf auch an einem Bußgottesdienstteil.Am 17. Juni 2011 wirddann den Jugendlichen dasSakrament der Firmung inSt. Joseph und am 22. Juni2011 in St. Heinrich undKunigunde (in zwei Feiern)durch Weihbischof MatthiasKönig gespendet.Katrin SpehrWeitere Angebote sind:„Das Kreuz von Tau“ (eineBeschäftigung mit dem eigenenLebensweg), „Fastenmal anders“, Rock- und Popsongsmit religiösem Inhalt,eine elektronische Spielenacht,ein weiterer Spiele-Nachmittag, eine Fahrradtournach Schalke und aucheine Klostertour per Rad.Katrin SpehrAktuellesDie „Neue“ im PfarrbüroOrganisatorische Veränderungen im PastoralverbundIch darf mich vorstellen: MeinName ist Barbara Kiefer, ichbin 42 Jahre alt, verheiratetund habe zwei Kinder. DieKleine ist gerade eingeschult,und mit dem Großen bereitenwir uns auf die Kommunionvor. Wir wohnen in Bad Lippspringe,wo wir in der Martinsgemeindefest verwurzeltsind und uns im Gemeindelebenengagieren. Neben derTischgruppe bringen wir uns(als Familie) bei den Pfadfindernein. Außerdem bin ichMitglied eines Orgateams,mit dem wir inhaltlich gestalteteFamilienwochenendenvorbereiten und Kinderbibelwochenanbieten.Unterstützung in derAnlernphaseNun ist es mir eine Freude,auch beruflich ein aktivesGemeindeleben unterstützenzu können, in dem es „ebenläuft“. Noch läuft es nichtimmer rund, aber ich arbeitedran.Von Ihrem Seelsorgerteambin ich sehr herzlich aufgenommenworden und werdein der Anlernphase superunterstützt. Pfarrer Scheiwesteht mir mit Rat und Tatjederzeit zur Seite, wofür ich– besonders in der Weihnachtszeit(!) - sehr dankbarbin. Meine Kollegin PetraSchuster leistet hervorragende„Aufbauarbeit“, aberauch menschlich stimmt‘szwischen uns – schön so!Danken möchte ich an dieserStelle auch meiner VorgängerinAnita Knepper, diemir gleich angeboten hat,sie jederzeit anrufen zu dürfen– was ich auch schoneinige Male genutzt habe!Als gelernte Industriekauffraubringe ich sicher das„Handwerkszeug“ für dieseAufgabe mit, aber aufregendist die Arbeit für die Kirche,direkt am Menschen, schon.Ich freue mich, für Sie dasein zu dürfen!Gemeinsam stärker – die Pfarrsekretärinnen Petra Schuster und Barbara KieferStrukturelle Veränderungenin den PfarrbürosUm den Aufgaben im Pastoralverbundgerecht zu werdenwurde das Büro St.HeiKu zum Zentralen Pfarrbüro.Das hat für uns Sekretärinnenden Vorteil, dassAkten und Kirchenbücherauch zentral greifbar sindund wir uns gegenseitigergänzen und unterstützenkönnen. Stoßzeiten werdenbesser abgepuffert und Vertretungenkönnen einfachergehandhabt werden. Wir hoffen,mit den Öffnungszeitenin Mastbruch zurechtzukommenund Ihnen mit demneuen „langen Donnerstag“entgegenzukommen.Barbara Kiefer,Petra SchusterAusgabe 11 • März 201113


3 Gemeinden Gemeinde3Hurra, jetzt geht es zurück in unsere KiTaKiTa „St. Heinrich und Kunigunde“ aufwendig modernisiertInzwischen sind die Flatterbändereingerollt. Der neueEingangsbereich und diegroße Eingangstür erschließenden „neuen“ Kindergartenund führen in das großzügigeFoyer.Nach 10-monatiger Bauzeitkonnten die Kinder ihrenKindergarten wieder beziehen.Eine spannende, wennauch manchmal etwas entbehrungsreicheZeit im Provisoriumam Hubertusweg,geht zu Ende. Zurück bleibendankbare Erinnerungenan die freundliche Aufnahmeder Nachbarn und die vielenGemeinschaftserfahrungen,die möglich waren, weilalle Beteiligten mit viel Eiferund Kreativität aus einerschmucklosen Container-Landschaft eine behaglicheEinrichtung gemacht haben.Jetzt konnte das neue großzügigemodern eingerichteteGebäude an der Hermann-Löns-Straßewieder inBesitz genommen werden.Die Kinder und ihre Eltern,die den „alten“ KindergartenEnde April 2010 verlassenhaben, haben ihn kaum wiedererkannt. Bestimmt dauertes noch eine Weile, bissich die Kinder in dem großenGebäude zurechtfinden.Vieles muss sich neu einspielen.Es gibt viel zu gestalten.Die Arbeit und das Spielenim neuen Kindergartenmachen viel Freude.Sind Sie jetzt neugieriggeworden?Dann laden wir Sie zum Mitfreuenein. Die offizielle Einweihungdes neuen Kindergartensbei offenen TürenWollt Ihr Spaß?Neue Kindergruppe in Schloß NeuhausSeit einigen Wochen gibt esein neues Angebot für alleKinder zwischen 8 und 10Jahren. Jeden Dienstag treffenwir uns von 16.30 bis18.00 Uhr im Gemeindehausder evangelischen Christuskirche.Was euch erwartet:Viele aufregende Spiele,Bastelnachmittage undandere Aktionen, viel Spaßund natürlich auch ein paarGeschichten aus der Bibel.Ein paar Plätze sind nochfrei. Also: Wer Interesse hat,kommt am besten einfachvorbei.Tel.: 87555 o. 3000Alina Wigge und Sina HilkenmeyerAktuellesKiTa „St. Heinrich und Kunigunde“ kurz vor Fertigstellung der Baumaßnahme, dieknapp 1,2 Mio. Euro gekostet hat.soll am Sonntag, den 29. Maistattfinden. Kommen Sie vorbei,wir freuen uns!Detlef MüllerDie neue Kindergruppe in der Christuskirche hat noch viel vor – hier mit ihremWünscheplakat.AktuellesEine unendliche Geschichte?Über die Kirchturmpläne der evangelischen ChristusgemeindeSchon einmal erschien inder Gemeinde3 ein Artikel,der mit den Wortenbegann... “Man sieht ja garnichts..“. Und auch an dieserStelle wieder das gleicheDilemma. Man sieht undhört nichts über ein Fortkommendes Kirchturm-/Kolumbariumskonzeptesder evangelischenKirchengemeinde.Und das liegt daran, dassder Weg durch die kirchlichenInstanzen lang ist.Zur Erläuterung:Die Idee, den Kirchturmdurch die Schaffung einesUrnenfriedhofs zu finanzieren,stieß nahezu einhellig(eine Gegenstimme hierzukam von einem Steinmetzbetriebaus Paderborn) aufZustimmung. Inzwischen istes sogar so, dass die beidenProjekte im Bild der Öffentlichkeitnicht mehr voneinanderzu trennen sind.Viele Absprachen, Neu-Kalkulationenund Anträge wurdeninzwischen bearbeitet.Ursprüngliche Vorstellungenmussten auf Wunschder Landeskirche überarbeitetwerden. So z. B. die möglicheBegehbarkeit des Turmesoder die Urnenunterstellungzum Zeitpunkt einesmöglichen Turmbaus. Alldies hat der Kirchturmausschussohne Murren erledigt.Dann folgte die Antragstellungzur Genehmigung beiden kirchlichen Behörden –sprich Kirchenkreis und Landeskirche.Und damit kamdas Projekt wieder ins Stocken.Der Kirchenkreis reichteunseren Antrag ohne Kommentaran die Landeskircheweiter. Diese schickte ihn mitder Bitte um Kommentierungan den Kirchenkreis zurück.Wie dieser unseren Antragkommentiert, ist uns nichtbekannt, aber der Antragwird wieder an die Landeskircheweitergeleitet und soweiter.Eine unbefriedigende Situationfür alle, die nach demFortgang des Turmbaus fragenund gefragt werden,aber unverzichtbar, um diesesProjekt sowohl rechtlichals auch finanziell in gesichertenBahnen zu lenken.Fazit: Es braucht einfachseine Zeit. Wir verstehen IhreUngeduld, bitten aber auchum Ihr Verständnis, dass dieKirchengremien sich bei diesemProjekt nach allen Seitenabsichern werden.Unsere dringende Bitte: ZeigenSie Solidarität, indemSie Ihr Interesse an möglichenUrnenplätzen im evangelischenPfarrbüro anmelden.Beten Sie um Geduldfür alle Beteiligten und füreine positive Entscheidungder übergeordneten kirchlichenGremien zu unserenGunsten. Dafür bedankt sichim Namen des TurmausschussesAngelika Foth-BerhorstAusgabe 11 • März 201114Ausgabe 11 • März 201115


3 Gemeinden Gemeinde3Zwei lehrreiche SamstageMessdienerleiterfortbildung im Januar 2011Am 22. und 29. Januar 2011trafen sich die Messdienerleiteraus den GemeindenSt. Joseph und St. Heinrichund Kunigunde für jeweilsacht Stunden in den beidenGemeindehäusern, demPfarrzentrum in Mastbruchund dem Roncalli-Haus inSchloß Neuhaus. Dort absolviertenwir gemeinsam mitRainer Fromme, Referent fürJugend und Familie im DekanatPaderborn, und KlemensReith, im Generalvikariatzuständig für Ministrantenpastoral,eine Messdienerleiterfortbildung.Theorie- und praxisbezogeneThemenLange mussten wir wartenbis wir endlich einen passendenTermin gefunden hatten,aber das Warten hat sichgelohnt! An beiden Tagenhatten wir zusammen vielSpaß und eine lehrreichegemeinsame Zeit, in der wirVereine - Gruppenuns mit theorie- und praxisbezogenenThemen wie zumBeispiel Gruppenpädagogikbefassten. Wir konntenviele neue Ideen aufschnappen,viel an Erfahrung gewinnenund gleichzeitig unsereinterne Gruppendynamikstärken.Dank des unterhaltsamenProgramms und eines gutenMittagessens vergingen dieacht Stunden letztendlich wieim Flug. Zum Abschluss derEinheiten feierten wir eineeigens vorbereitete Messe,die den jeweiligen Tag gelungenabrundete.Mit neuen Kenntnissen könnenwir nun zuversichtlichdas anstehende Messdienerjahrbeginnen und unsauf eine noch gemeinschaftlichereZeit während derGruppenstunden und derLeiterrunden freuen!Tobias RöttgerkampGremien - VerbändeZurück in die ZukunftStammesversammlung und Stufenwechsel als Auftakt zum 60-jährigen Jubiläumdes DPSG Stammes Schloß NeuhausDieses Jahr ist es nun endlichso weit, wir NULLENmal wieder: 2011: 60 JahreDPSG Stamm Schloß Neuhaus.Das MUSS gefeiertwerden!Mit der Stammesversammlungund dem traditionellenStufenwechsel sind wir am22. Januar in unser Jubiläumsjahrgestartet. JonathanKoch wurde als Nachfolgervon Carsten Lange als Stammesvorsitzendergewählt undunterstützt nun Regina Sageund Kuratin Irene Lütke-Bextenim Vorstand.Eine Reise durch die ZeitNach der Stammesversammlungverwandelte sichder große Saal des Roncalli-Hausesin eine Zeitmaschine.Die Wölflinge (8-10Jahre) reisten mit uns zurückin die 1950er und in dieAnfänge der 1960er Jahre. Ineiner kleinen Mini-Playback-Show präsentierten sie unsHits wie “Like ice in the sunshine“und „Stand by me“. DieStammesgründung 1951 unddie ersten Jahresaktionender DPSG erzählten sie unsin einer Geschichte. Auch dieJuffis (11-13 Jahre) reistendurch die Zeit. In den 1960erund 1970er Jahren trafensie auf Star Trek, die erstenMädchen in der DPSG, 1974:Deutschland wird Weltmeisterund sie tanzten wie dieHippies. Unsere Pfadis (14-16 Jahre) reisen mit ForrestGump durch die 80iger undfrühen 90iger. Sie feiertendie neue deutsche Welle underlebten den Fall der Mauermit. Über eine Leinwandkonnten wir dank der Rover(16 Jahre +) die Jahresaktionenunseres Stammes von1996 bis heute, wie zum BeispielBilder aus den letztenSommerlagern, verfolgen.Endlich wieder im Jahr 2011angekommen, fand der Stufenwechselstatt, indem dieältesten Kinder einer Gruppein die darauffolgende Stufewechselten. Danach gab esein leckeres Essen und derAbend klang mit vielen Spielenund Spaß aus.Wer möchte mitmachen?Falls du auch Lust hast, mituns in die Vergangenheitzu reisen, oder in Zukunftmit uns in ein Lager fahrenmöchtest, dann schaudoch mal in einer Gruppenstundevorbei: Die Wölflingetreffen sich montags von17.30 bis 19.00 Uhr, die Juffismittwochs von 18.30 bis20.00Uhr, die Pfadis dienstagsvon 19.00 bis 20.00 Uhrund die Rover montags ab20.00 Uhr im Roncalli-Haus.Es ist viel los in diesem JahrIn diesem besonderen Jahrstehen viele Aktionen an: derGeorgstag im April, am 8. Maiunser Jubiläums-Aktionstagim Schlosspark, das Intercampin Belgien an Pfingstenund unser Sommerlagerin den ersten beiden Ferienwochenin der Normandie.Außerdem findet im Herbstdie Abschlussveranstaltungdes Jubiläumsjahres im Roncalli-Hausstatt.Wir freuen uns auf euch unddas Jahr 2011Ricarda KochDie beiden Leiterrunden zusammen mit den Moderatoren im Pfarrzentrum St. Joseph.Ausgabe 11 • März 2011Zwölf aufregende Tage mit der KLJBZeltlager 2011 in RhensSeit mittlerweile 26 Jahrenveranstaltet die KatholischeLandjugend Bewegung, kurzKLJB, aus Mastbruch ihr traditionellesZeltlager, bei demetwa 35 Kinder und Jugendlichemitfahren können. In diesemJahr findet das Zeltlagervom 15. bis 26. August statt.DasZiel ist der Zeltplatz „Pfaffenwäldchen“in Rhens amRhein bei Koblenz. Kinderund Jugendliche im Alter von8 bis 15 Jahren können mitfahrenund an zwölf spannendenTagen ein umfangreichesProgramm erleben.Jeden Tag neue AktivitätenNeben Lagerfeuer und Gitarrenmusikgibt es jeden Tagverschiedene sportliche Aktivitätenund besondere Gruppenspiele,in denen dieGruppenleiter beispielsweiseinunterschiedlicheRollen schlüpfen.Die Kreativitätund dashandwerklicheGeschick der Kinder sindtäglich gefragt. Jedes Kindträgt zum Gruppenleben bei,indem es sich bei Aufgabenwie Spülen, Kochen oderHolzen im Wald zusammenmit den Leitern einbringt.Besonders erwähnenswertist, dass die Teilnehmer aufjegliche Elektrogeräte wieMP3-Player oder Handy verzichten.Der Preis für daszwölftägige Zeltlager beträgtnur 180€. Weitere Informationenund die Möglichkeitder Platzreservierung gibtes auf der Homepage www.mastbruch.KLJB-Paderborn.de oder bei Marius Krüger,Tel. 05254/9389576.Marius KrügerAm Rande des Stufenwechsels freuen sich die Pfadfinder über einen Zuschuss von 600 Euro zu einer Jurte (Versammlungszelt), der vom Förderverein Kirche lebt.Schloß Neuhaus e.V. übergeben wurde. V.li.: Kuratin Irene Lütke-Bexten mit David, Stammesvorsitzender Jonathan Koch, Hans-Georg Hunstig und Astrid Wigge (Kirchelebt), Regina Sage (Vorstand DPSG) und der scheidende Stammesvorsitzende Carsten Lange.Ausgabe 11 • März 20111617


3 Gemeinden Gemeinde3Wir tun was!Kirche lebt. Schloß Neuhaus e.V. - für das aktive Leben in unseren GemeindenImmer wieder gibt es Projekte,die das Leben in unserenGemeinden bereichern,die Menschen zusammenbringenund die wichtig sindfür eine lebendige KinderundJugendarbeit. DieseProjekte unterstützen wir seitfünf Jahren mit unserem FördervereinKirche lebt. SchloßNeuhaus e.V.Unsere Projekte in 2010Auch im vergangenenJahr waren wir wieder sehraktiv. Über einen kräftigenZuschuss von 600 Euro freutensich die Schloß NeuhäuserPfadfinder. Der Stammkonnte mit dieser Unterstützungein großes Versammlungszelt,eine sogenannteJurte, anschaffen. Zuvorwaren Kinder und Leiter aberschon sehr fleißig gewesen:Durch den Waffelverkaufauf Hedera & Bux und durchdas Basteln und den Verkauflustiger Fußball-und Schützenfigurenkam bereits derGroßteil der Summe durchEigenleistungen herein.Die Musikgruppe Laudamusbereichert besonders dieFamiliengottesdienste durchihre musikalische Begleitung.Das vorhandene MischpultVereine - GruppenKirche anders erleben. Der Förderverein machte dieses Erlebnis möglich.Heiko Röder, Rachel Kelz und Sebastian Freitag begeisterten beim diesjährigenDreikönigskonzert.hatte bereits etliche Jahreauf dem Buckel. Kirche lebtfinanzierte den Kauf einesneuen Mischpultes und gabdafür 1.400 Euro aus.Die Eröffnungsfeierlichkeitenin der neu renovierten PfarrkircheSt. Heinrich und Kunigundezogen viele Besucheran. Besonders die illuminierteKirche sorgte an denTagen über Allerheiligen vonmorgens bis abends für einvolles Haus. Mit 2.500 Euroermöglichte Kirche lebt unteranderem diese Aktion.Für die Fahrt der Messdienerleiterrundenach Dortmund-Scharnhorstübernahmenwir die Fahrtkosten (111Euro). Einen Zuschuss gabes auch für einen Ausflugaller Messdiener in den HeideparkSoltau. Hier finanziertenwir die kompletten Buskostenvon 625 Euro. EinenKlassensatz von 30 Religionsbüchern„Ich bin da gabes für die katholische Grundschule(320 Euro).Das DreikönigskonzertBereits zum vierten Mal veranstaltetenwir ein Dreikönigskonzert.Und das mit großemErfolg. Rund 400 Zuhörerwaren von Rachel Kelz(Harfe), Heiko Röder (Trompete)und Sebastian Freitag(Orgel) begeistert. Mit demSpendenergebnis von 1150€ können dann auch in diesemJahr wieder Projekte inunserem Pastoralverbundfinanziert werden.Einladung zur MitgliederversammlungDie nächste Mitgliederversammlungfindet am 3. Mai2011 im Pfarrzentrum St.Joseph statt. Dazu sind alleInteressierten herzlich eingeladen.Wie immer wird esauch ein interessantes Rahmenprogrammgeben.Astrid WiggeGremien - VerbändeNeuer Frauenhilfe-Vorstand feierlich eingeführtRückblick, Ausblick und Ehrungen bei der JahreshauptversammlungDie Frauenhilfe in der evangelischenGemeinde ist fürviele Aufgaben eine tragendeKraft. Bei der diesjährigenJahreshauptversammlungwurden gleichmehrere Frauen für langjährigeMitgliedschaft geehrt.Bereits seit 10 Jahren sindFrieda Martens und AnnelieseSchuster Mitarbeiterinnender Frauenhilfe, SigridSchnietz und Edith Heggensind schon seit 20 Jahrendabei. Für 25-jährigeMitgliedschaft wurde WalliPriebe, für 40-jährige MitgliedschaftElfriede Bindzusund für 60-jährige MitgliedschaftDolly Grassowgeehrt.Bei der Versammlung wurdeauch der Vorstand neugewählt. Den Vorsitz habenjetzt Margret Siemensmeyerund Marianne Noeske. RenaBee ist zweite Vorsitzendeund Kassiererin. Im neuenLeitungsteam unterstützenInge Burhoff und SabinePeters die drei als Kassenprüferinnenund EdelgardClusen als Schriftführerin.Beim Kolpinggedenktagkonnte Vorsitzender KlausHölting rund 120 Mitgliederim Roncalli-Haus begrüßen.Als Jubilare wurdenHans-Gerd Kleinefenn, StefanLippe und Peter Riegerfür 50jährige Mitgliedschaftgeehrt. Franz-Josef Ernestiist 40 Jahre und HeribertMüller 60 Jahre lang Mitgliedin der Kolpingfamilie SchlossNeuhaus.Anna Busch, Kolpingschwesteraus Delbrück, erläuterteim Anschluss ihr Vorhaben,Entwicklungshilfeprojektein Ruanda zu gründen.Mit der dortigen Kolpingfamiliehat sie vor Ort Ansprechpartner,die ihr immer schnelleine umgehende Rückmeldunghinsichtlich der Ergebnissegeben. Für die im Sommergespendeten 3000 Euroder Kolpingfamilie SchloßNeuhaus wurde zehn Familienje eine Milchkuh zur Verfügunggestellt und damiteine neue Lebensgrundlagegegeben. Zur Zeit wirdnach dem „Milchkuh-Projekt“ein Projekt mit Kartoffelanbauin Genossenschaftsformgestartet. Anna Busch bat -soweit möglich - auch hierfürum Unterstützung aus denzukünftigen Spendenmitteln.Der Vorsitzende sagtezu, dies in der nächsten Vorstandssitzungwohlwollendanzuregen.Harry KrögerDie Jubilarinnen der Frauenhilfe: hintere Reihe: Frieda Martens, Anneliese Schuster,Sigrid Schnietz und Edith Heggen, vordere Reihe: Elfriede Bindzus, DollyGrassow und Walli PriebeAus der Vorstandsarbeitschieden nach vier JahrenAmtszeit und auf eigenenWunsch Petra Reuterals ehemalige erste Vorsitzende,Ursula Börsting alsehemalige erste Kassenprüferinund Kassiererin sowieElke Rahn als ehemaligezweite Kassenprüferin aus.Auf dem Programm der Jahreshauptversammlungstandennoch der Jahresberichts2010 und die Vorstellung desJahresprogramms 2011.In einem feierlichen Gottesdienstwurden am 13.Februar die neuen Vorstandsmitgliedereingeführt.Oliver PetersZehn Neuhäuser Kolpingkühe grasen in RuandaEntwicklungshilfeprojekte mit Ansprechpartnern direkt vor OrtVorsitzender Klaus Hölting mit der Referentin Anna BuschAusgabe 11 • März 201118Ausgabe 11 • März 201119


Ausgabe 11 • März 2011203 Gemeinden Gemeinde3Weiter steigende MitgliederzahlenErfolgreiches Jahr der KAB St. JosephBei der Jahreshauptversammlungder KAB konnteder Vorstand auf ein erfolgreichesJahr 2010 zurückblicken.Hervorzuheben sindhier der Kommersabend mitWeihe der neuen Fahne inder vorhergehenden Messeund dem Auftritt des KirchenkabarettistenWolfgangMöser vor mehr als 170 Teilnehmern.Auch die Mehrtagesfahrtnach Neustadt an der Weinstraßemit Besichtigungder Stadt Speyer und ihrenSehenswürdigkeiten war einvoller Erfolg. Eine geführteBustour durch die Sennezeigte uns die Vielfalt derNatur mit ihren Schönheiten.Nach der Fahrt waren sichfast alle einig: Die Sennemuss bleiben wie sie ist.Alte und neue VorstandsmitgliederJosef Kröger als 1. Vorsitzender,Gabriele Schenk alsKassiererin und Franz Mertensals Beisitzer wurden inihren Ämtern bestätigt. DerVorstand ist um zwei Beisitzer,Martina Frenzel undPeter Böer, erweitert worden.Maria Löcke und Christa Lorkowskisind neue Kassenprüferinnen.Zum Jahresende2010 betrug die Mitgliederzahl295, davon 111in der KAB und 184 im Familien-und Männerverein. Dassind 12 Mitglieder mehr alsim Jahr zuvor.Viele Höhepunkte im Jahresprogramm2011Das Jahresprogramm 2011sieht vor, dass am 26.Februar in der KAB-Hütte einSkatturnier stattfindet. Fürden 26. März. ist ein gemeinsamesFrühstück im Hubertushofgeplant. Am 31.Märzfolgt ein Politischer Talkabendmit Dr. Carsten Linnemann.Das traditionelleOsterfeuer findet am 24. Aprilauf dem KAB-Gelände statt.Die Männerwallfahrt nachMarienloh ist am 8. Mai, eineStadtbesichtigung und derBesuch der Busleitstelle des„Padersprinters“ sind ebenfallsvorgesehen.Die Kolpingfamilie Schloß Neuhaus ist 47 ½ Jahre jungStatistik, Informationen und Wahlen bei der JahresversammlungDie Kolpingfamilie SchloßNeuhaus hat ein Durchschnittsaltervon 47 1/2 Jahren.Diese und andere statistischeAngaben warenden verschiedenen Berichtenauf der Jahresversammlungzu entnehmen. Zur Zeitist die Gruppe 310 Mitgliederstark, 166 männlichen stehen144 weibliche Mitgliederzur Seite.Weiter standen Informationenüber die Umbau undRenovierungsfortschritte imKatholischen KindergartenSchloß Neuhaus auf demProgramm. Die Leiterin desKindergartens, HelgaOsburg, berichtete undbedankte sich für die Unterstützung,denn die Kolpingfamiliespendet für die neuenRäume eine Waschrinne, inder Kleinkinder erste Wassererlebnissehaben werden.Bei den anschließendenWahlen wurden vomgeschäftsführenden VorstandKlaus Hölting als Vorsitzender,Hubert Wigge alsKassierer und Lucia Meyerals Schriftführerin einstimmigbestätigt. Albert HappelVereine - Gruppenhinten von links, Franz Mertens (Beisitzer), Reinhard Seifert (2.Vorsitzender),Josef Kröger (1.Vorsitzender) Peter Böer (Beisitzer), Franz-Josef Rensing (Beisitzer)unten von links, Martina Frenzel (Beisitzerin), Gabriele Schenk (Kassiererin),Jutta Montino (Schriftführerin), Christa Lorkowski (Kassenprüferin), Maria Löcke(Kassenprüferin)wurde erneut als Leiter desHandlungsfeldes „Lebensbegleitung“gewählt. Neuwird Harry Kröger die Position„Öffentlichkeitsarbeit“,die er schon seit einem Jahrkommissarisch wahrgenommenhat, bekleiden. Darüberhinaus wurde ClaudiaDer Kommersabend findet indiesem Jahr am 2. Septemberstatt. Den Festvortragwird Karl-Josef Laumann,Fraktionsvorsitzender derCDU im Landtag NRW, halten.Ein Kochkurs für Männerrundet das Jahresprogramm2011 im Spätherbst ab.Josef KrögerVorstandsmitglieder Klaus Hölting, Albert Happel, Harry Kröger, Lucia Meyer, Claudia Ernst, Pastor Maurinus NiedswetzkiErnst für die „Koordinationvon Arbeitseinsätzen“ eingesetzt.Als Kassenprüferinwurde Renate Bröckling fürzwei Jahre gewählt.Harry KrögerGremien - Verbände„Das Gebet Jesu – Anleitung und Herausforderung“Schloß Neuhäuser Frauen auf dem Ökumenischen Frauentag in BrakelDas alle Christen verbindendeGebet Jesu, das„Vaterunser“, war Thema desDritten Ökumenischen Frauentagsim ehemaligen Kapuzinerklosterin Brakel. Sechsvon den insgesamt etwa 100Frauen aus Kirchengemeindendes Hochstifts Paderbornund des EvangelischenKirchenkreises hatten sich imSeptember aus Schloß Neuhausauf den Weg gemacht.Sie wollten sich mit demThema: „Das Gebet Jesu –Anleitung und Herausforderung“beschäftigen.Vielfältige kreative und spirituelleImpulseWir erlebten einen bereicherndenTag voller kreativerund spiritueller Impulse. Inneun verschiedenen Arbeitsgruppenkonnten sich dieFrauen unabhängig von ihrerKonfession in Gesprächen,Tänzen, Meditation sowieIn der Jahreshauptversammlungdes MastbrucherKirchenchores, dieam 31. Januar 2011 stattfand,begrüßte der VorsitzendeHans-Peter Heisterdie anwesenden Mitgliederund gab die Planung für diesesJahr bekannt. Anschließendstellte er nach 12-jährigerVorstandstätigkeitsein Amt zur Verfügung.Zum Nachfolger wurde KarlSchmidt einstimmig gewählt.Weitere neugewählte Vorstandsmitgliedersind AmalieFeldmann als stellvertretendeSchriftführerin, MechthildVieth als stellvertretendeKassiererin und ElisabethStollburges als stellvertretendeNotenwartin.Die Getränke beim anschließendenImbiss wurden vonBernhard Timmer anlässlichseines 80. Geburtstages6 Frauen aus Schloß Neuhaus auf dem 3. Ökumenischen Frauentag in Brakel Maria Schmelter, Ulla Peitz, Cilly Kley, UllaWolke, Annette Müller, Dorothee Brüngerauch kreativ mit dem „Vaterunser“auseinandersetzen.Es wurden ganz persönlicheZugänge zu den einzelnenZeilen des Gebetes geschaffenund somit versucht, sichGott anzunähern.Im Laufe des Tages maltenwir unsere persönlichenVisionen vom Himmel, sprachenüber die Oasen dergespendet. Die Chorprobenfinden jeweils montags um18.15 Uhr im PfarrzentrumSt. Joseph statt. Neue Sängerinnenund Sänger sindstets willkommen.Maria WanzekKarl Schmidt neuer VorsitzenderJahreshauptversammlung des Kirchenchores St. JosephDer Vorstand mit Pastor Dohmann als Gast und Chorleiter Alexander WagenerVersuchung oder betrachteteneinen Film zum ThemaSchuld und Vergebung. Nichtnur in Wort und Bild, auch imTanz konnten wir Gott erspüren.Ein Gottesdienst in derKapuziner Kirche beendetedie Veranstaltung.Den ökumenischen Frauentag,der alle zwei Jahre stattfindet,richteten der SynodaleAusschuss für kirchlicheFrauenarbeit des EvangelischenKirchenkreisesPaderborn, das kfd-Team derRegion Hochstift, die EvangelischeFrauenhilfe Paderbornund das ÖkumenischeForum Christlicher Frauen inEuropa gemeinsam aus.Dorothee BrüngerAusgabe 11 • März 201121


3 Gemeinden Gemeinde3Im Johannesevangelium findetsich eine klare Anweisungan Petrus: „Du aberfolge mir nach!“ (Joh 21,22)Dem kann man gut nachspüren,zum Beispiel beimBetrachten der Kreuzwegstationenaus der PerspektiveJesu. Einige Beispielesollen dies verdeutlichen.Die ersten beiden Stationenzeigen wie Jesus verurteiltwird und das Kreuzannimmt. Auch uns machenungerechte Urteile bisweilenzu schaffen. Von Vorurteilenund Schubladendenken istjeder von uns schon betroffengewesen und sich dagegenzu wehren ist schwierig,wenn nicht sogar ausweglos.Nachfolge bedeutet hier: DieLast wahr- und annehmen.Der KreuzwegDie fünfte Station zeigt denvom Feld kommenden Simonvon Zyrene, den die Soldatenzwangen, Jesu Kreuz mitzutragen(vergl. Mt 27,32).Auch wir erinnern uns vielleichtdankbar daran, dasswir bei belastenden Ereignissenim Leben oftmals Hilfebekamen von Menschen, mitdenen wir gar nicht gerechnethaben.Die zehnte Station: ZumRitus der Kreuzigunggehörte für die Römer, dassder Deliquent nackt ansKreuz kam. Ihm wurde jedeWürde genommen. Aus deroben beschriebenen Perspektiveerinnert mich dasan den Hang der Menschenzur Denunziation. Bloßstellen,anzeigen, womöglichanonym, kommt – damalswie heute – auch in kirchlichenKreisen vor.Direkt daneben ist in der11. Station dargestellt, wieJesus ans Kreuz genageltwird. Auch für uns gibt esZustände, aus denen es keinEntkommen gibt: den Pflegefallin der Familie, die geistigeoder körperliche Behinderung,eineschlimmeDiagnoseohnebegründeteHoffnungaufHeilung.Mit dem TodJesu hattenseine Gegnergeglaubt, ihn „umdie Ecke gebracht zuhaben“. Unser Kreuzweggeht „um die Ecke“ weiterund zu Ende. Eine ganzbekannte Darstellung derGottesmutter ist die 13.Station, die Pietà, was aufDeutsch sowohl Frömmigkeitals auch Mitleid bedeutet. Ichverbinde sie aber mit demThema „Verlässlichkeit“. Aufwelchen Menschen kannich mich absolut verlassen?Für wen bin ich unter allenUmständen selber da, wenner oder sie mich braucht?Der Taufsteinistdas ältesteAusstattungsstückunsererPfarrkirche.1612gestiftet,stammt ernoch aus demVorgängerbau,der alten Ulrichskirche.In seiner bald400-jährigen Existenz hater mehrfach seinen Standortgewechselt. Jetzt befindeter sich zwischen denletzten beiden Kreuzwegstationenund der Osterkerze.Betrachten wir den Hochaltar,blicken uns zwei Nachfolgerder Apostel entgegen:rechts der hl. Liborius undlinks der hl. Kilian. Beide sindPatrone des PaderbornerDomes und damit Hinweisauf die enge Verbindung derfürstbischöflichen Residenzkirchezur Kathedrale desErzbischofs von Paderborn.Für das Bleibende und fürKontinuität stehen die dreigöttlichen Tugenden, GlaubeHoffnung und Liebe, überdem Tabernakel: „Für jetztbleiben Glaube, Hoffnung,Liebe, diese drei; doch amgrößten unter ihnen ist dieDer TaufsteinDie Erlösung, die Christusdurch seinen Tod und seineAuferstehung für uns erwirkthat, wird durch das Sakramentder Taufe auf einenMenschen übertragen. DenZusammenhang zwischenOstern und Taufe deutetdas Oktogon an, in dem derTaufstein nun steht. Die Achtsymbolisiert den Tag derneuen Schöpfung. An sechsTagen erschuf Gott die Welt,am siebten Tag ruhte er undAltar und Amboam achten Tag, an Ostern,überwand er den Tod.Den Beichtstuhl finden Siedirekt hinter dem Taufsteinund auch das hat seinenGrund: Das Leben derGnade, das durch die Taufegeschenkt wurde, kannder Mensch durch schwereSchuld wieder verlieren –und auch wieder gewinnen,nämlich im Bußsakrament.In Kanzel, Kreuzweg undTaufstein verdichtet sich fürmich die Zusage Jesu: „Seidgewiss, ich bin bei euch alleTage bis an das Ende derWelt.“ (Mt 28,20)Liebe.“ (1Kor 13,13)Dass Kontinuität nicht Starrheitbedeuten muss, belegtder Zelebrationsaltar, dernach dem 2. vatikanischenKonzil aus Teilen der ehemaligenKommunionbankgeschaffen worden ist.Im Zuge der Renovierungist er deutlich näher zu denGläubigen gerückt. Gleichesgilt für den Ambo, das Lesepult.Gott ist nahe, vor allemwenn zwei oder drei in seinemNamen versammelt(vergl. Mt 18,20) auf seinWort hören und ihn empfangenim verwandelten Brot, imverwandelten Wein.Ausgabe 11 • März 201124Ausgabe 11 • März 201125


3 Gemeinden Gemeinde3Ähnlich wie das Licht derSonne durch unsere Kirchenfensterfällt, leuchtet GottesLiebe auf durch die Worteund Taten von Menschen,die sein Reich aufbauen.Menschen, die solche Vorbildersind, stellen wir „auf denSockel“.Im Figurenensemble derPfarrkirche besonders herausgehobenist die Gottesmutter.Die Pietà hat nicht nur vomWortsinn her eine Doppelbedeutung,wir finden sie auchgleich zweimal. Zum einenin der 13. Kreuzwegstation:Dort verkörpert sie Mitleid, inder Rochusgruppe dagegendie Frömmigkeit.„Dir selbst aber wird einSchwert durch die Seele dringen.“(Lk 2,35) Diese düstereProphezeiung am Ende derKindheitsgeschichte Jesuwird dargestellt durch dieSchmerzensmutter. Die siebenSchwerter stehen einerseitsfür Totalität, werdenandererseits in der Volksfrömmigkeitaber auch mitbestimmten Lebensstationender Maria verbunden: dreiaus der Kindheitsgeschichte(die schon oben genanntenWeissagung Simeons bei derDarstellung im Tempel, dieFlucht nach Ägypten und denVerlust des 12-Jährigen beider Wallfahrt nach Jerusalem),vier aus dem Kreuzweg(die Begegnung mit Jesusauf dem Kreuzweg, die Kreuzigung,die Kreuzabnahmeund die Grablegung).Am Kreuz hän-Heiligenfigurengend vertraut der sterbendeJesus seine Mutter dem JüngerJohannes an. „Siehe da,deine Mutter! Und von jenerStunde an nahm sie der Jüngerzu sich.“ (Joh 19,27).Johannes steht für alle Menschen,die „das Wort Gotteshören und es befolgen.“(Lk 11,28) Ihnen wirdin Maria eine starke Partnerinzur Seite gegeben. Grüßendbegegnet sie uns aufdem Weg nach draußen, imVorraum zwischen Pfarrkircheund Ulrichskapelle. Dassegnende Kind, das sie aufden Armen hält, hier wohntes und bei allen „Menschenseiner Gnade.“ Lk 2,14)Peter ScheiweGremien - VerbändeMusik und Gesang aus Klassik und GegenwartEinladung zum Frühlingskonzert des MGV CäciliaBereits zum zweiten Malbietet der MGV Cäcilia seinenGästen im Spiegelsaalder FürstbischöflichenResidenz sein traditionellesFrühlingskonzert. MusikundGesangsliebhaber solltensich daher als Veranstaltungsterminden Sonntag,10. April 2011, notieren.Das Konzert beginntum 15.00 Uhr. Es wird denGästen wieder ein abwechselungsreichesRepertoirean fröhlichen Liedern geboten,die auf den bevorstehendenWonnemonat Mai einstimmensollen. Wie auchbei früheren Veranstaltungenwird der MGV Cäcilia durchBild vom Herbstkonzert: Eine bunte Chorgemeinschaft, auf die Sie sich im April wieder freuen könnenFür eine Figur des Hl. UlrichMarkt-Kompanie sammelt für die GemeindeIm Rahmen ihrer Jahreshauptversammlunghat dieMarkt-Kompanie eine Sammlungzugunsten der kath. KirchengemeindeSt. Heinrichund Kunigunde durchgeführt.Hierbei kam diestolze Summe von fast 300€ zusammen. Dieser Betragwurde aus der Kompaniekasseum 200 € aufgestockt,so dass Hauptmann BerndGiesguth schließlich einenScheck über 500 € an PfarrerPeter Scheiwe übergebenkonnte. Dieser freute sichund bedankte sich herzlich.Der Betrag dient als Grundstockfür die Anschaffungeiner Figur des Hl. Ulrich fürdie Ulrichs-Kapelle. BischofUlrich war Patron der GaukircheSt. Ulrich in Paderborn,von der unsere Gemeinde imMittelalter abgepfarrt wurde.Franz-Josef Kneuperder Kirchenchor St. Heinrichund Kunigunde tatkräftigunterstützt.Als Solistin im klassischenTeil des Konzertes konnteJenny Ruppik an der Harfegewonnen werden.Karten gibt es im Vorverkaufzum vergünstigten Preis imVereinslokal „Lönsstübchen“,Hermann-Lönsstraße 19A,Tel. 4533 oder bei jedemaktiven Sänger. Als attraktiveGeschenkidee werden Konzert-Gutscheineangeboten,die ein Jahr lang gültig sind.Diese erhalten Sie bei WolfgangStanecker, Tel. 648610Alois JoachimVorstandsmitglieder der Markt-Kompanie bei der Scheckübergabev.l.: Kassierer Ralf Güthoff, König Martin Bendix, Pfarrer Peter Scheiwe,Hauptmann Bernd Giesguth und Oberleutnant Markus HusemannAusgabe 11 • März 201126Ausgabe 11 • März 201127


Ausgabe 11 • März 2011283 Gemeinden Gemeinde3Einsatz für eine offene PfarrkircheKirchengilde 2010 – neu in Schloß NeuhausMit der Renovierung derPfarrkirche St. Heinrich undKunigunde war auch derbeschränkte Zugang zurKirche einzurichten. Dazuwäre unter anderem der Einbaueines Gitters unter derOrgelbühne oder im Turmportalerforderlich gewesen.Der Kirchenvorstandhat sich bewusst gegen einesolche Lösung ausgesprochen.Damit steht die Kircheden Besuchern allerdings inder Regel nur zu den Gottesdienstzeitenzur Verfügung.Sechs NeueBei der Jahreshauptversammlungdes KirchenchoresSt. Heinrich undKunigunde Schloß Neuhauswurden zum Jahresbeginndie sechs neue Chormitglieder,Natali Petri, AnnetteFromme und Helga Naundorf(Alt) sowie Ira Küsterarend,Ursula Meierotte und UrsulaFleger (Sopran), vom 1. VorsitzendenRaimund Kuhlenkampaufgenommen.Bei der Versammlung danktedie Chorleiterin LudmillaSchamei den 43 aktivenEine Besuchergruppe bei einer Führung in der KircheGroßes ehrenamtlichesEngagementWir wollen in Schloß Neuhausaber weiter eine „offeneKirche“ sein, die besichtigtwerden kann, insbesondereaber auch zum Gebet undzum stillen Verweilen einlädt.Das kann nur gewährleistetwerden, wenn währendder Öffnungszeiteneine Aufsicht anwesend ist.Auf Initiative von KonradBröckling hat sich nun eineGruppe gebildet, die unterdem Namen „Kirchengilde2010“ aktiv geworden ist.Rund 40 Frauen und Männerhaben sich schon binnenkurzer Zeit bereit erklärt,regelmäßig Aufsicht in unseremGotteshaus zu führen,um zumindest bei besonderenAnlässen und währendder Sommermonate, insbesonderedes Schlosssommers,die Kirche offen haltenzu können.Die ersten Einsätze warenschon im Rahmen der Wiedereröffnungder Kirche undwährend der Weihnachtszeit.Unsere schöne Krippe,die inzwischen unter Denkmalschutzgestellt wurde,war natürlich beliebtes Zielder Kirchenbesucher imDezember und Januar. DieZahl der auswärtigen Besucherist dabei groß und wirdsicher in den Sommermonatennoch zunehmen. SelbstAnfragen für ausländischeBesuchergruppen, die nebendem Schloss auch die Kirchebesichtigen möchten, liegenSängerinnen und Sängernfür ihre engagierte Leistungund das erfolgreiche Jahr2010. Die neun Auftritte in2010 wurden in 36 Probenvorbereitet, so die Bilanz derJahreshauptversammlung.Als besonderes Ereignisstellte sie die Konzerte desProjekt- und Kirchenchores„Gloria in D-Dur“ von AntonioVivaldi heraus. Dieses Chorhighlight,aufgeführt im Mai2010 in der Herz-Jesu-KirchePaderborn und in der St.Joseph-Kirche Mastbruch,Vereine - Gruppenuns schon vor.Ausschmückung der Kirchein der WeihnachtszeitEine kleine Gruppe aus derGemeinde hat unter derRegie von Annelie Lippegausmit großer Liebe die schöneWeihnachtskrippe aufgebautund dekoriert. In alter Traditionkonnte die Krippe bisLichtmess bewundert werden.Aus der Kirchengilde2010 fanden sich auch fünfMänner, die die Weihnachtsbäumein der Kirche aufgestellt,dekoriert und auchwieder abgebaut haben. Daswird sicher auch in den nächstenJahren so sein.Am Montag, Dienstag, Donnerstagund Freitag ist dieKirche in der Regel von 9– 11.30 Uhr offen, soweitdie Küsterin anwesend ist.Zudem steht sie etwa ½Kirchenchor St. Heinrich und Kunigunde zieht positive Bilanzwar ein voller Erfolg.Auch weiterhin wird sich derKirchenchor für die „MusicaSacra“ engagieren. Auf demProgramm steht unter anderendie Messe in C von AntonBruckner. Sie soll als Konzertim Juni 2011 in der renoviertenPfarrkirche St. Heinrichund Kunigunde aufgeführtwerden.Für ihre 25-jährige Treue zumChor wurden Maria Zemelkaund Gerd Wittig mit der silbernenNadel, einer Urkundedes Cäcilienverbandes undStunde vor und nach denGottesdiensten zum Gebetund zur Besichtigung offen.Weitere Öffnungszeiten werdenjeweils im Pfarrbriefbekanntgegeben.Seit der Renovierung habenwir auch immer wieder Besuchergruppenaus der Umgebungzu Gast, die sich fürFührungen anmelden. Dazuladen wir natürlich weiter ein.Wer Interesse hat, kann sichzwecks Terminabstimmungim Pfarrbüro zu den üblichenÖffnungszeiten oder beiKonrad Bröckling unter Tel.05254/4634 beziehungsweiseper E-Mail unterkonradbroeckling@gmx.demelden.Konrad Bröcklingeinem Geschenk geehrt.Bei den Wahlen zum Vorstandwurden die SchriftführerinGerda Wolf, die 1.Notenwartin Inge Schäfermeyerund die KassiererinTheresia Gerold einstimmigwieder gewählt. Neuer Kassenprüferist Manfred Eckl.Für fleißigen Probenbesucherhielten Ursula Mehlich undKäthi Hölting ein Präsent.Gerda WolfGremien - VerbändeErste Höhepunkte im neuen SchützenjahrDie Hatzfelder laden einAm 16.April lädt der 3.Zugder Hatzfelder Kompaniewieder zum beliebten HeringundPellkartoffelessen insHaus Volmari ein. Traditionellfindet diese Zusammenkunftseit mehr als 30 Jahrenstatt. In geselliger Rundewerden wieder an die 300nach einem HausmacherRezept selbst eingelegteHeringe zubereitet. Selbstverständlichdürfen gekühlteGetränke nicht fehlen.Biwak als Auftakt desgroßen FestesEin weiterer Höhepunkt imSchützenkalender der HatzfelderKompanie ist das traditionelleBiwak am Freitag,dem 3. Juni auf dem Schulhofder Hauptschule in Mastbruchals Auftakt des Schützenfestesdes Bürger-Schützen-VereinsSchloß Neuhaus.Im letzten Jahr hatteman erstmalig nach demoffiziellen Teil, der mit demDie beim Biwak 2010 geehrten Mitglieder der Hatzfelder KompanieFackelzug und der Serenadeendete, die Pausenhalleund das dazugehörige Festzeltzur Partymeile umfunktioniert.Der Erfolg war soüberwältigend, dass man indiesem Jahr gar nicht mehrdarauf verzichten kann!Fahnenweihe als HöhepunktEin Zeichen der Trauer undbleibenden VerbundenheitNach Bekanntwerden einesSterbefalls eines Schützenbruderswird seit dem letztenJahr an der PfarrkircheSt. Joseph eine Schützenfahnemit Trauerflor gehisst;sie soll ein sichtbares Zeichender Verbundenheit undAnteilnahme sein.Rudolf Paul,Klaus Dieter NickelResidenz-Kompanie zieht Jahresbilanz und bereitet 40. Geburtstag vorBei der Jahreshauptversammlungder Residenzkompaniehat HauptmannIngo Wille die 114 Teilnehmerauf die Feierlichkeitenzum 40. Geburtstag indiesem Jahr eingestimmt.Hierzu stellte er die Weiheder neuen Fahne am 7. Maials Höhepunkt heraus. Auchder Kommers zum Schützenfestauftaktam 3. Juni aufdem Schulhof der Grundschulenam Sandberg wirdNeues bringen, die Besucherkönnen sich auf einigeBesonderheiten freuen.„Mutter der Kompanie“ machtweiterIn den Berichten des Vorstandeserhielten die MitgliederInformationen zur aktuellenSituation der Kompanie.Auch im vergangenenJahr ist die Kompanie leichtgewachsen und zählt jetzt429 Mitglieder. In seiner sehrbewegenden Rede betonteSpieß Wolfgang Münster,dass er entgegen umlaufendenGerüchten weiterhingerne als „Mutter der Kompanie“zur Verfügung stehenwird.Bei den Wahlen wurdenOberleutnant Peter Westerwinterund SchriftführerLudger Wiedra mit deutlicherMehrheit wiedergewählt.Tobias Trilling istneuer Quartiermeister undAndreas Brand Nachfolgerdes ausgeschiedenen WolfgangTimmerberg im Festausschuss.Zusätzliches Zeremonienmeisterpaarwurde gewähltFür viele überraschend standan diesem Abend die Wahleines zusätzlichen Zeremonienmeisterpaaresauf demProgramm. Tilla und FrankMenne stellten sich als Nachfolgervon Elke und MichaelJakobsmeyer (Markt-Kompanie)für diese Aufgabe zurVerfügung und wurden mitdeutlicher Mehrheit gewählt.Große Zustimmung gabes, als Hauptmann Willezum Schluss der Versammlungverkündete, dass am7. August im Schlossparkerstmals ein gemeinsamesFamilienfest aller vier Kompanienstattfinden wird.Frank KrügerSie bereiten sich auf das Jubiläumsjahr der Kompanie vor (von links): Schriftführer Ludger Wiedra, Zeremonienmeister FrankMenne, Quartiermeister Tobias Trilling, Verwaltungsoffizier Frank Krüger, Hauptmann Ingo Wille, Hauptfeldwebel WolfgangMünster, Schützenkönig Martin Bendix, Kassierer Holger Bollmer und Festausschussmitglied Andreas Brand.Ausgabe 11 • März 201129


Ausgabe 11 • März 2011303 Gemeinden Gemeinde3Vielfältige AktivitätenDer 1. Zug der Hatzfelder KompanieAm 27. November 2010hatte der 1. Zug der HatzfelderKompanie zur Zugversammlungins Haus Volmarigeladen. Um 19.30 Uhr eröffneteZugführer Alfons Schäferdie Versammlung im bisauf den letzten Platz gefülltenSaal.Zugfeldwebel KarstenKoch wusste in seinemJahresrückblick nur Positiveszu berichten. Besondershervorzuheben war wiederdas soziale Engagementdes 1. Zuges im Schützenjahr2010 mit der Benefizveranstaltungfür den schwerkrankenfünfjährigen DonatasKoch, dem eine Delphintherapieermöglicht wurde.Weiter Unterstützung der„Sterntaler“Natürlich ging auch unsereHilfe für die „Aktion Sterntaler“weiter. Nachdem schonim Januar eine Spende inHöhe von 700 € überreichtwerden konnte, wurde imLauf dieser Versammlung einScheck über 600 € an denSchatzmeister der „Sterntaler“Antonius Wiedekindübergeben.Getreu dem Motto unseresHatzfelder Liedes – „…und im grünen Rock sindwir immer bereit uns zu helfeneinander zu jeder Zeit...“- haben wir Hatzfelder auchin diesem Jahr wieder Flaggegezeigt. Im Anschluss andie Versammlung wurde einzünftiges Schlachtfest gefeiert.Nikolaus bei den HatzfeldernWie in jedem Jahr machteder Nikolaus wieder Halt imweihnachtlich geschmücktenPfarrzentrum. Die Erwachsenenschauten bei Kaffee undGebäck gespannt zu wie derNikolaus die prall gefülltenTüten an die mehr als fünfzigKinder verteilte. Nach derBescherung klang der Nachmittagruhig und besinnlichaus.Glühweinabend für einenguten ZweckAm Samstag, dem 8. Januar2011 veranstaltete der 1. Zugeinen gemütlichen Glühweinabendam Pfarrzentrum inMastbruch. Bei der nasskaltenWitterung gingen nichtnur die Gulaschsuppe unddie Würstchen gut weg. BeiGlühwein, Apfelpunsch undanderen Getränken entstandtrotz des nicht unbedingtwinterlichen Wetters einegemütliche Atmosphäre,die auch durch das liebevollgestaltete „Glühweindorf“bestimmt wurde. DenErlös dieses stimmungsvollenAbends haben die Schützendem Kindergarten - inForm pädagogisch wertvollenSpielzeugs - gespendet.Alfons SchäferVereine - GruppenScheckübergabe „Sterntaler“: v.l. Vorstand 1. Zug Frank Schulze, Franz-PeterBrüseke, Hauptmann Dieter Olmer, Schatzmeister Sterntaler Antonius Wiedekind,Zugführer Alfons Schäfer, Zugfeldwebel Karsten Koch.Spielzeug für den Kindergarten, v.l. Zugführer Alfons Schäfer, Leiterin CarolinFleckner, Zugfeldwebel Karsten KochGremien - VerbändeMehr Möglichkeiten zur KleiderspendeDRK Schloß Neuhaus stellt 13 neue Kleidercontainer aufDer Ortsverein Schloß Neuhausdes Deutschen RotenKreuzes erweitert seineSammelstellen für Kleiderspenden.Zu den fünf bisherigenKleidercontainern inElsen und Schloß Neuhauswerden 13 zusätzliche Containeraufgestellt.In Zusammenarbeit mit demstädtischen ASP wurdenStandorte ausgewählt, diemöglichst zentral erreichbarsind. Dies soll auch zur Eindämmungder von privatenUnternehmen immer wiederwild aufgestellten Kleidercontainernbeitragen. So wirdder soziale und karitativeGedanke der Kleiderspendenerhalten und gestärkt.Was wird gesammeltDas Deutsche Rote Kreuzsammelt gut erhaltene, nochtragbare Kleidungsstücke,genauso wie Wäsche, Strickwaren,Hüte, Heimtextilien,Federbetten und gebündelteSchuhe. Abfälle wie Konfektionsschnipselund Papiergehören allerdings nicht indie Container.Was geschieht mit derKleidungBrauchbare Kleidung wirddurch die über 1.700 Kleiderkammerndes DRK an Hilfsbedürftigeverteilt. Der unbrauchbareRest wird an Recyclingfirmenverkauft. Dazu gehören zumBeispiel Kleidungsstücke,die zu sehr verschmutzt oderzerstört sind.Die Erlöse kommen denvielfältigen Aufgaben desDeutschen Roten Kreuzeszugute. Vor allem die ehrenamtlichenHelfer der Ortsvereineund die sozialen Aufgabenim Bereich der Behinderten-und Jugendarbeit sowieder Seniorennachmittagewerden so durch die Kleiderspendenunterstützt.Hier finden Sie die Kleidercontainerdes DRK SchloßNeuhaus:Ein Ort der Trauer und VerbundenheitEin Gedächtnisgarten für Haus St. MarienEinen Gedächtnisgartenfür das Haus St. Marien inSchloß Neuhaus anlegen –dieses ehrgeizige Ziel hatsich die Schloßkompanie imBürger-Schützen-Verein vorgenommen.Bei einem Aktionstagim Herbst waren dieSchützen mit viel Spaß beider Sache, Bewohner von St.Marien sorgten für die Verköstigungder Helfer.Das Haus St. Marien inSchloß Neuhaus ist Heimatfür 51 Menschen mit Behinderung.Seit der Gründungdes Hauses 1983 sind etlicheBewohner bereits verstorben.Viele wurden aufweit entfernten Friedhöfenin ihren Herkunftsgemeindenbeerdigt. Ihre Freundeim Haus St. Marien habendeshalb keinen Ort, an demsie trauern können und sichihnen verbunden fühlen.Anlage und Pflege einesErinnerungsortesDas soll sich jetzt mit Hilfe derSchloßkompanie ändern. Aufdem Gelände des Hausesentsteht ein Gedächtnisgartenals Ort, an dem sichdie Bewohner von Haus St.Marien an das Leben erinnernkön nen, das sie mit denVerstorbenen geteilt ha ben,an dem sie auch erfahren,dass das Leben mit dem Todnicht zu Ende ist.Die Schloßkompanie möchtediesen Erinnerungsortgemeinsam mit den Bewohnernvon Haus St. Marienanlegen und pflegen. Jetztmüssen allerdings nochdie Kosten für die Materialienzusammenkommen –für Wege, einen gestaltetenGedenkstein, für Bepflanzungund eine Bank. Dieehemalige Seelsorgerin vonHaus St. Marien, Gemeindereferentini. R. AnnetteKloke, begleitet das Vorhabenund steht für Rückfragenzur Verfügung.Markus Jonas• Kaiser-Heinrich-Str. 20,Ecke Krakostraße• Drosselweg, Ecke Adlerweg• Hatzfelder Straße, EckeMastbruchstraße• Bielefelder Straße, EckeHermann-Löns-Straße• Adenauerring, EckeHasenpfad• Sertürnerstraße, Turnhalle• HatzfelderStraße, EckeVon-Spiegel-Straße• Schatenweg, Ecke Trakehnerstraße(am Sportplatz)• Thuner Weg, EckeMastbruchstraßeChristian SalmenVorbereitung des Geländes am Haus St. Marien Projektpartner für den GedächtnisgartenAusgabe 11 • März 201131


Ausgabe 11 • März 2011323 Gemeinden Leben in den GemeindenGemeinde3Die Freiheit ist so kleinDas bescheidene neue Leben der Familie UsoyanTrotz aller Unsicherheiten: Familie Usoyan blickt zuversichtlich in die Zukunft.Es war im Jahr 2003 alsdas Leben in Armenien fürdie jesidische Familie Usoyannicht mehr erträglichwar. Der tägliche Kampf umdie Existenz und die Anfeindungender Armenier gegendie kleine Glaubensgemeinschaftder Jesiden veranlasstenUsub Usoyan undseine Frau Zine mit drei kleinenKindern den Weg in denWesten anzutreten. Im Jahr2011 fühlt sich die Familiezwar schon lange in SchloßNeuhaus heimisch, ist bürokratischaber leider immernoch nicht endgültig angekommen.Eingekesselt zwischenAserbaidschan, Georgien,dem Iran und der Türkeiliegt Armenien, ein kleinesLand mit wechselvollerGeschichte. Familie Usoyan,die zur jesidisch-gläubigenMinderheit gehört und einenkleinen Bauernhof betreibt,flieht vor den existenzbedrohendenLebensumständenund den Einschränkungen,denen sie als Angehörigeeiner anderssprachigenGemeinschaft unterworfensind. Sie verkaufen alles Habund Gut und fahren quasi perAnhalter quer über den Balkan,durch Tschechien bissie schließlich Deutschlanderreichen, wo sie auf Demokratieund Freiheit hoffen.Eine Woche sind die Elternmit Asya, Dalo und Bako(damals 8, 6 und 5 Jahre alt)unterwegs. Die erste Stationist Bielefeld, es folgt dasAuffanglager in Hamm undschließlich die Unterkunft fürAsylbewerber an der Sertürnerstraßein Schloß Neuhaus.Kleine Schritte in acht JahrenDort leben sie seitdem, aberdas Damoklesschwert derAbschiebung hängt immernoch über der Familie. Wennauch nicht mehr so drohendwie noch vor ein paar Jahren,denn inzwischen hat derVater eine Arbeitserlaubniserhalten und ist seit einemJahr in einem PaderbornerSupermarkt beschäftigt. Undauch Mutter Zine verdient einbisschen Geld dazu. Doch esist immer noch zu wenig, umauf eigenen Füßen stehen zukönnen.Wirtschaftliche Unabhängigkeit,die hat sich Usub schonlange gewünscht, statt immernur vom deutschen Staatabhängig zu sein. Und einenSprachkurs, der ihm die Integrationerleichtert hätte. Somussten er und seine Fraulange Zeit die Hände in denSchoß legen und die deutscheSprache so gut es ebenging von ihren Kindern lernen.Behördengänge, Elterngesprächein der Schule -all das war lange Zeit ohneTochter Asya unmöglich.Wie lebt es sich in diesemZustand?„Das Auf und Ab machtgerade meinen Eltern sehrzu schaffen“, erzählt TochterAsya. Wir leben ständigin Angst, dass wir ausreisenmüssen. Für uns Kinderwäre das eine Katastrophe:Wir sind doch hier aufgewachsen,sprechen diearmenische Sprache garnicht und haben in unsereralten Heimat keine Existenzgrundlage.“Mutter Zine leidetunter starkem Zucker,Vater Usub muss sich mitUnverträglichkeiten gegenLaktose und Gluten arrangieren.Das ist mit wenigGeld schon in Deutschlandschwer, in Armenien aberquasi unmöglich.„Trautes Heim, Glückallein?“Die Unterkunft für Asylbewerberist natürlich keineLuxusherberge. Wer würdedas schon erwarten, aber fürjemanden, der die Freiheitenund Freizügigkeiten dereigenen vier Wände, ja vielleichteines eigenen Hausesgewohnt ist, schon einkleiner Schock. Ein privatesWohnzimmer hat dieFamilie; nachts wird es zumSchlafzimmer für die Elternumfunktioniert.Die drei Kinder teilen sichein gemeinsames Zimmer.Gekocht wird in der Gemeinschaftsküche,geduscht imEtagenbad. Privatsphäreund Behaglichkeit sucht manhier vergebens. Dennoch:Unglücklich sehen die Usoyansnicht aus. Man arrangiertsich halt. Außerdemverstehe man sich mit denübrigen Bewohnern gut, seimit manchen sogar befreundet.Neid auf die Schulkameraden,die man vielleichtnicht einmal einladen kann?„Nein“, sagt Aysa, „es ist halt,wie es ist. Wir haben unsWie kann die Ohr-OP finanziert werden? Pfarrer Scheiwe und Bako im Jahr 2007daran gewöhnt.“Was für ein Glück für Bako!Der jetzt 13-jährige Bakokam mit einer Fehlbildungdes rechts Ohrs zur Welt.Neben dem kosmetischenAspekt machte ihm vor allemeine Hörbehinderung starkzu schaffen. Eine Lösungschien nicht in Sicht, dennderartige Operationen werdenfür Asylbewerber nichtübernommen. Freunde derFamilie Usoyan machtenPfarrer Scheiwe auf Bakound seine Geschichte aufmerksam.Und der wünschtesich zu seinem 50. Geburtstag2007 von seinen Gästenfinanzielle Unterstützung fürBako.Der Plan ging auf. Dreimalkonnte Bako bislang ineiner Spezialklinik in Recklinghausenoperiert werden.Auf weitere Operationen wirder sich wohl einstellen müssen,denn erst mit 25 Jahrendürfte seine Behandlungabgeschlossen sein. Geradein dieser schwierigen Zeitentwickelte sich das Schicksalder Familie zur Zitterpartie.Die baldige Ausreisewurde angekündigt und esbegann ein zähes Ringendarüber, wer bleiben und wergehen müsse.Doch Dank der hartnäckigenUnterstützung der deutschenFreunde ging der Kelch derAusreise an der Familie vorbei.Bako besucht inzwischendie Moritz-von-BürenFörderschule für Hören undKommunikation und freutsich, dass er nicht nur besserhört, sondern auch äußerlichfast alles so ist, wie es seinsollte.Wohin geht die Reise?Die Kinder haben schonPläne für ihre Zukunft. Der14-jährige Dalo möchtegerne Kfz-Mechatroniker lernen,während seine SchwesterAsya (16), die in zweiJahren die Realschuleabschließt, gerne Erzieherinoder Arzthelferin lernenmöchte. Pläne, die immernoch wackeligen Füßen stehen,solange das Bleiberechtnicht gesichert ist. Ob sichein Arbeitgeber auf einenAzubi mit solch unsichererZukunft einlassen wird?Asya ist da skeptisch undhofft weiter, Tag für Tag.Mit Familie Usoyan sprachenAstrid Wigge undPfarrer Peter ScheiweAusgabe 11 • März 201133


Ausgabe 11 • März 2011363 Gemeinden Gemeinde3„Wir nehmen unser Leben ins Gebet“Acht Wochen Gebetbuchausstellung„Wer Praxis im Beten hat,nimmt morgens den Tagaus Gottes Hand und gibtihn abends in Gottes Handzurück. Das verändert meineHaltung zu dem, was ich andem Tag erlebe. Ich lebebewusster, in Verantwortungvor Gott, in Dankbarkeitfür mein Leben und dieguten Stunden, aber auchdie schweren Stunden kannich Gott übergeben und mittragenlassen.“Diesen Gedanken fand ichkürzlich in einem Buch vonMargot Käßmann, die unsals frühere Ratsvorsitzendeder Evangelischen Kirchein Deutschland bestensbekannt ist Sie wären aucheine gute Überschrift für dieAusstellung gewesen, inder im Oktober und November120 Gebetbücher inder Pfarrkirche St. Heinrichund Kunigunde ausgestelltwaren. Die Überschrift„Wir nehmen unser Lebenins Gebet“ folgt demselbenGedanken.Von 1728 stammte als ältestesStück das „Handbuch inguten und in bösen Tagen“,das jüngste war das Gebetbuchzur Winterolympiade2010. Eine große Vielfalt, mitGott ins Gespräch zu kommen,wurde deutlich und hatimmer wieder interessierteMenschen in die fünf VitrinenEin Ausschnitt aus der Sammlungschauen lassen. Sie konntensich ansprechen lassenIm Haus Gottesvon Gebetbüchern, die seitJahrhunderten genutzt undHier wohnst du also, Gott.So jedenfalls habe ich es gehört.Aber - bist Du nicht größer als alles?Kannst Du dich einzwängen lassen in dieses Haus?Ich ahne: Du bist unendlich mehr als allemeine Vorstellungen.Und doch merke ich, dass dies ein heiliger Ort ist.Er ist geheiligtdurch die ungezählten Gebete suchender Menschen,die sich mit ihrer Freude und Hoffnung,ihrer Trauer und Angst hier eingefunden haben.Ich spüre, dass ich einer von ihnen bin.Ich weiß,dass ich selber zu diesem unendlichen Chorder Betenden zähle,die nicht aufhören,Dich zu suchen.Zeige Dich mir,mach Dich bemerkbar in meinem Leben.Schenke mir Kraft für meinen Weg.Sei Du mit mir.Amen.EinblickeTägliche Gebete für alle Lebenslagen.„durchbetet“ sind, aber auchvon heutigen Gebetbüchernund Gebetstexten zum persönlichenGebet anregenlassen.Eröffnet wurde die Ausstellungam Ende des festlichenGottesdienstes am 3. Oktoberzur Wiedereröffnung derKirche Dabei wurde diesesGebet gemeinsam gebetet,das auf einem eigenenGebetszettel mitgenommenwerden konnte.Hans-Georg HunstigEinblickeDen Spiegel vorgehaltenRedaktionsteam lädt zu Kabarettabend mit Ingmar von Maybach-Mengede einWenn uns der Ökumeneinnovativ-Preisschon keinenProminenten nach SchloßNeuhaus gebracht hat, dannorganisieren wir eben selbereinen Unterhaltungsabend– so die Überlegungendes Redaktionsteams.Eingeladen haben wir dannden evangelischen Pfarrer,Soziologen und Teilzeit-Kabarettisten Ingmar vonMaybach-Mengede.Zum Christlich SatirischenUnterhaltungsabend am28. Januar fanden sich 250Besucher ein, die Christuskirchewar also gut gefüllt. Eingutes Zeichen, fand HausherrPfarrer Oliver Petersund ein Indiz dafür, dass Kircheals ein Ort der Begegnungangenommen wird.Der scharfzüngige PfarrerBissig und ironisch trieb vonMaybach-Mengede die Auswüchseunserer modernenGesellschaft auf die Spitze.So regte er zum Beispieldie Zusammenarbeit mitdem schwedischen MöbelriesenIkea an. Statt „Lebehoch drei“ könne man dieBeerdigungskosten durchDas Redaktionsteam von Gemeinde3 mit Ingmar von Maybach-Mengede (3.v.re.).das Motto „Sterben durchzwei“ halbieren. Wie praktisch,wenn man das Pax-Regal nicht nur zur Lebzeitennutzen, sondern im Sterbefallgleich als kostengünstigenSarg weiterverwendenIngmar von Maybach-Mengedewürde.Ob evangelisch oder katholisch- beide Kirchen leidenunter sinkenden Gottesdienstbesuchern.„Zielgruppengottesdienst“lautete dieLösung, die von Maybach-Mengede am Beispiel des„Vielfliegergottesdienstes“anschaulich darstellte. Dabegrüßt Flugkapitän Ingmaran Bord der Schinkel 03, dieKüsterin macht mit den liturgischenSicherheitsmaßnahmenvertraut und wer beimVaterunser unsicher wird,der findet das Gesangbuchunter seinem Sitz.Das Publikum erfuhr, dassdie vier Evangelien in Ausdruck,Ansprache und Zielgruppeso unterschiedlichsind wie heute die Magazineder deutschen Presselandschaft.Und durfte sogleich -Bibelkenntnis vorausgesetzt- bei der Frage mit raten,welches Evangelium so boulevardmäßiggeschrieben istwie das Magazin „Der Stern“.Ingmar von Maybach-Mengede,der Don Camillo ausdem Odenwald, weil das Bürgermeisteramtseines Ortesin der Tat in DKP-Hand ist,wagte einen ironischen Blickauf die beiden deutschenAmtskirchen, nahm AngelaMerkel und Guido Westerwelleunter die soziologischeLupe und hielt den christlichenZuschauern den Spiegelvor. Manchem war daseine Spur zu bissig, aber somuss Kabarett ja schließlichsein.Astrid WiggeAusgabe 11 • März 201137


Ausgabe 11 • März 2011383 Gemeinden Gemeinde3Lehrfriedhof Waldfriedhof Schloß NeuhausAusbildungsplatz für BestattermeisterFrage in der Sendung„Genial daneben“, Samstag26. Januar, 2008: „Warumbefinden sich seit 2005 aufdem Friedhof Münnerstadt30 Gräber, an denen niejemand trauert?“ Antwort: „InMünnerstadt befindet sichdie einzige Ausbildungsstättefür Bestatter in Deutschland.Der Lehrfriedhof (mit diesen30 Gräbern) ist Bestandteildes normalen Friedhofes.Die Grabsteine dieser Gräberhaben keine Inschrift. Aufdem Lehrfriedhof wird unteranderem das Ausheben vonGräbern gelehrt.“Das stimmt so nicht! Dennauch hier in Schloß Neuhausgibt es jedes Jahr imFebruar einen Lehrfriedhof.Schon seit vier Jahren werdenregelmäßig im WinterLehrgänge für Grabmachertechnikauf unserem Waldfriedhofabgehalten.Angehende Bestattermeistermüssen sich auskennenFür Tischler im Bestatterhandwerksind der Besucheines entsprechenden Grabmacher-Lehrgangesund dasBestehen der vorgeschriebenenPrüfung Voraussetzungzum Erwerb der Qualifikation„Bestattermeister“. DieseLehrgänge werden vomTechnischen Zentrum fürHolzwirtschaft Lemgo unterLeitung des hiesigen BestattersRalf Berhorst angeboten.Das Personal des Waldfriedhofssteht ihm hilfreichmit dem entsprechendenMaschinenpark und Werkzeugzur Seite. In diesemJahr kam für die angehendenBestattermeister erstmaligder neue Lehrgangsbaustein„Friedhofsplanung“ dazu.Unter den schon üblichenwetterbedingten Erschwernissendes Februars - Kälteund Nebel - fanden sich zehnLehrgangsteilnehmer imnahe gelegenen WaldhotelNachtigall ein, um zunächstdie theoretischen Voraussetzungenvermittelt zu bekommen,die dann ganz praktischauf dem Waldfriedhof umgesetztwurden. Der Durchschnitts-FriedhofsbesucherEinblickeDie angehenden Bestattermeister beim Lehrgang „Grabmachertechnik“ auf dem Waldfriedhof unter der Leitung von BestattungsunternehmerRalf Berhorst und Friedhofsleiter Markus Wieczorek-Schlüterahnt in der Regel nicht, wievielfältig die Themen sind, indenen ein Bestatter sich auskennenmuss: Reihen- undWahlgräber, Urnengräber,Grabverbau, unterschiedlicheBodenarten und Umweltrisiken,Ruhefristen, Unfallverhütungsorschriften,sicheresBedienen der Maschinen,historische Friedhofsentwicklung,religiösesBestattungsverständnis undethnische Besonderheiten,kulturelle Einwirkungen aufdas Bestattungswesen, Einflüssevon Sondervorschriften(zum Beispiel das Bundesjagdgesetz)sind einigeStichworte aus dem Lehrgangsprogramm.Manch ein Spaziergängerauf dem Friedhof wundertesich über die vielen eifrigenGrabmacher, zumal sonstsamstags keine Gräber ausgehobenwerden.Die für den Lehrgang ausgehobenenGrabstellen wurdenanschließend, genauso wiein Münnerstadt sofort wiederverfüllt. Auch hier trauerteniemand, es sei denn, diePrüfung war nicht so gelaufen,wie es der Prüfling vonsich erwartet hatte.Angelika Foth-BerhorstEinblickeAnna-Lena Frohnapfel für Tanja BorghoffLeiterinnenwechsel im Jugendtreff MastbruchSeit das Pfarrzentrum St.Joseph in Mastbruch im Jahr2008 seine Türen der OffenenJugendarbeit geöffnethat ist Tanja Borghoff diegute Seele der Einrichtunggewesen. Einmal wöchentlichleitete sie dort den städtischenJugendtreff.Aufgrund interner Stellenumbesetzungendes JugendamtsPaderborn ist TanjaBorghoff seit dem 1. Februar2011 Leiterin des JugendhausesStadtheide. Ihr Aufgabengebiet,zu dem auchdie Leitung des städtischenJugendtreffs in Sandegehörte, hat Anna-LenaFrohnapfel übernommen.Die in Fulda geborene Sozialpädagoginist seit 2005hauptamtlich in der OffenenKinder- und Jugendarbeit inDas neue Pflegeweiterentwicklungsgesetztrat 2008 inKraft. Mit dem Gesetz wurdefür Einrichtungen die Möglichkeitgeschaffen, für Menschenmit erheblich eingeschränkterAlltagskompetenzzusätzliche Beschäftigte zurBetreuung einzustellen.Diese Aufgabe nimmt imSeniorencentrum SanktBruno ein Team aus vierMitarbeiterinnen wahr. Esgibt ein breites Spektrumvon Angeboten, die in Einzelbetreuungfür die betreffendenBewohnerinnen undBewohner ermöglicht werden.Dazu gehören zum Beispielhandwerkliche ArbeitenSchloß Neuhaus tätig undengagiert sich besonders inden Bereichen Mädchenarbeitund Medienpädagogik.und leichte Gartenarbeiten,Haustiere füttern und pflegen,Spaziergänge und Ausflügeoder das Anfertigen vonErinnerungsalben. Die Angebotewerden nach den individuellenWünschen und Möglichkeitender Bewohnerinnenund Bewohner gestaltetund tragen so erheblich zuihrem persönlichen Wohlbefindenbei.Franziska GlothTanja Borghoff (li.) hat die Leitung an Anna-Lena Frohnapfel (re.) übergeben.Neue Leitung, neues ProgrammNicht nur die Leitung desJugendtreffs Mastbruch hatgewechselt, auch das Programmder Einrichtung hateinige Veränderungen erfahren.In Kooperation mit derHauptschule Mastbruch findetin den Räumen des Pfarrzentrumsdas Projekt „StarkeMädchen“ statt. Das Projekt,welches über mehrereMonate laufen wird, soll vorsexuellen und gewalttätigenÜbergriffen schützen, indemes das Selbstwertgefühl derMädchen stärkt.Die Pilotphase des Projektshaben Tanja Borghoffund Anna-Lena Frohnapfelgemeinsam durchgeführt.Erste Erfahrungsberichtewerden Sie in der nächstenAusgabe von Gemeinde³lesen. Der Jugendtreff hatdarüber hinaus weiterhinNeues Betreuungsangebot in Sankt Brunogeöffnet. Mehr Informationenerhalten Sie im Netz unterwww.jtmastbruch.wordpress.comAnna-Lena Frohnapfelv.l.: Ramona Woithe, Anita Lütkemeier, Olga Neufeld, vorn Shpresa VukejiAusgabe 11 • März 201139


Ausgabe 11 • März 2011403 Gemeinden Gemeinde3Bauchweh!Nächtliche Schmerzattacken eines kleinen HundesPaulchen hat Bauchweh!Gestern war er dienstlichunterwegs und ging seinerArbeit als Super-Spürnasen-Jagdhundnach. Erfolgreichversteht sich. So erfolgreich,dass der Rehbraten fürSonntagmittag sozusagenschon virtuell im Ofen duftet.Allerdings hat Herrchen seinGehalt in Naturalien bezahlt.Und nicht nur Herrchen, sondernauch die Jagdgenossenhaben, sozusagen als Provision,zufällig einige kleineBissen fallen lassen. Alssauberer Hund konnte Pauldiese natürlich nicht einfachauf dem Boden liegen lassen,sondern hat sie ordnungsgemäßentsorgt.Das Stück Fleisch zu vielDies alles hat natürlich keinBauchweh verursacht. Allerdingsist dann ein größeresStückchen Fleisch versehentlichzu Boden gegangen,und Paul wusste nicht,dass das eigentlich nicht fürihn bestimmt war. Aber diesesletzte Stück Fleisch piektnun quer zu den Magenwändenin seinem Inneren. Erjammert ein bisschen. Leiderhört ihn niemand. Er jammertein wenig lauter. Aber es ist3 Uhr morgens, da hört ihmnormalerweise niemand zu.Das ist seltsam. Wenn esmorgens um 3 Uhr darumDer arme Paul auf dem Wege der Besserung.geht, Wildschweine zujagen, muss er schließlichauch wach sein. Also musser zu härteren Waffen greifen.Er schleicht kummervollins Schlafzimmer und stupsteine aus dem Bett ragendeHand an. Die dazugehörendeweibliche Schläferin schreckthoch. Paulchen fiepst nochein wenig jämmerlicher, daswirkt meistens.Die sanfte HandUnd tatsächlich: wenn auchschlaftrunken, so fängt dieHand doch an sein Bäuchleinzu kraulen. Das tut gut,er schnauft erleichtert. Abernicht lange, dann erlahmendie Streicheleinheiten. Alsowieder jammern und stupsen.Die auf diese Weisezum zweiten Mal geweckteSchläferin wirkt etwasunwirsch. Aber sie bemerktdoch, dass Paul erheblichdicker ist als sonst. Mitleidigstreichelt sie seinen vollenBauch, aber sie ist dochsehr schläfrig und dämmertbis gegen 6 Uhr immer wiederein und muss immer wiederan ihre sanften Händegestupst werden.Schließlich muss sie aufstehen,und Paul soll allein weitervor sich hin leiden. ZurEntschädigung bekommt ereine warme Dinkelmaus insein Körbchen gelegt. DieEinblickesanften Hände holen jetztnoch seinen Fressnapf in dieKüche und stellen einen leerenTopf zurück an die Futterstelle.Nur der Wassernapfwird frisch gefüllt.Die leckere DiätDas stört Paul nicht, er hatschließlich damit zu kämpfen,den Bauch so im Körbchenzu positionieren, dassein ausgewogenes Verhältniszwischen wenig Druckund viel Wärme-Ausbeutungentsteht. Durch dasregelmäßige Nachwärmender Maus entspannt sichdie Lage. Und nach einemTag und einer Nacht Abstinenzbekommt Paul Diät.Die mag er schrecklich gern.Sie schmeckt fast genausogut wie das Wild! Und dasBäuchlein kann es inzwischennach der Zwangs-Pause gut vertragen. Erleichterungmacht sich bei Hundund Mensch breit. Doch amnächsten Tag der Schock -Trockenfutter im Fressnapf!Da weiß Paul was zu tun ist:Heute Nacht hat er wiederBauchweh!Angelika Foth-BerhorstEinblickeEine gute TraditionAdventsbasar in MastbruchSeit vielen Jahren ist eseine gute Tradition, dass aneinem Novembersonntag diekfd St. Joseph Mastbruchzusammen mit der Mastbruchschuleund dem Eine-Welt-Kreis von St. Joseph zueinem Adventsbasar einlädt,so auch zum 13. Novemberdes vergangenen Jahres.Das emsige Treiben und diebunte Vielfalt im PfarrzentrumMastbruch hatte tatsächlichviel Ähnlichkeit miteinem orientalischen Basar.Viele Besucher hatten denWeg dorthin gefunden, wolltendie „besten Stücke erhaschen“,leckeren Kuchen undKaffee genießen oder einfachnur mal vorbeischauen,um Bekannte und Freundezu treffen.Viel Nützliches und SchönesNeben Advents- und Weihnachts-Dekoration,Nützlichemund Schönem fürsganze Jahr wurden selbstgestrickteSocken, hochwertige„Es begab sich aber zuder Zeit …“ - die vertrautenWorte der Weihnachtsgeschichtenehmen uns alleJahre mit auf eine Zeitreise.Mit nach Bethlehem. Über2000 Jahre zurück.So war es dann auch an HeiligAbend in der Christuskirche:„Die Reise mit der Zeitmaschine“hieß das Krippenspiel.Das Besondere:In diesem Jahr wirkten Darstellerinnenund Darstelleraus allen Altersklassen mit- vom 10-Jährigen bis zum70-Jährigen Was zunächstals Experiment geplant war,erwies sich als eine hervorragendeMischung:Jeder kümmert sich um jeden- eine ganz praktische Konsequenzder Weihnachtsbotschaft.Unter der LeitungTischdecken, wunderschönefloristische Accessoiressowie handgenähte Schürzen,selbstgekochte Marmeladenund sogar schon Weihnachtsplätzchenund Christstollenangeboten.Viele Schüler und Schülerinnender Mastbruchschuleverkauften mit großem Einsatzund viel Freude die imUnterricht entstandenenGegenstände: Es wimmeltean ihren Tischen nur so vonSternen und Kugeln, Kerzenund Karten und vielenbunten Basteleien aus Holz,Papier und anderen Materialien,alles Beweise ihresIdeenreichtums und ihrerKreativität.Tätige Hilfe für Menschen inNotMit dem Erlös dieser Veranstaltungkonnte Vielen geholfenwerden. Die Hauptschulespendete von dem Erlös desSonntags, von zwei Elternsprechtagenund des „TagesDurch alle Zeiten und alle GenerationenExperimentelles Krippenspiel in der Christuskirchevon Petra Reuter gaben alleihr Bestes - sehr zur Freudeder Gemeinde, die das Krippenspielmit großem ApplausAuf dem Foto wird der Spendenscheck vom kfd-Leitungsteam St. Joseph an dieVorsitzende des Paderborner Frauenhausvereins Katharina Mitlehner (vorn) von(v.l.) Claudia Trautmann, Petra Krüger, Anette Pippert und Maria Kemper überreicht.bedachte. Dass KrippenspielSpaß macht, zeigt auch dasFoto nach der Aufführung.Auf diesem Weg nochmalsder offenen Tür“ sowieeiner großzügigen Spendedes Schulrats und einer100-€-Spende des Lehrerkollegiums900 € an die„Aktion Kinderreigen e.V.“.250 € gingen außerdem andas Kinderhospiz in Bethel.Von dem Erlös der kfd-Aktionkamen 1.471 € ebenfalls der„Aktion Kinderreigen e.V.“für rumänische Waisenkinderzugute. Weitere 1.424€ blieben in der Region undwurden dem PaderbornerFrauenhaus zur Verfügunggestellt.Allen, die beim Gelingen desBasars mitgewirkt, gespendetoder auch gekauft haben,sei ganz herzlich gedankt.Maria ErnstDas evangelische Krippenspiel-Team (von links nach rechts): Jonathan Hartel (König), Petra Reuter (Leitung), Marcel Deines(König), Oliver Peters (Pfarrer), Rico Kusnierz (König), Maximilian Yasar (Joseph), Lena-Marie Reuter (Maria), MaximilianWeiß (Engel), Julianna Werner (Engel), Benjamin Berbic (Hirte), Margret Siemensmeyer (Wirt), Leonie Puchbauer (Hirte),Lisa Weiß (Mädchen), Ulla Börsting (Herold), Sina Krause (Mädchen)ein Riesen-Dankeschön analle Mitwirkenden.Oliver PetersAusgabe 11 • März 201141


Ausgabe 11 • März 2011423 Gemeinden Gemeinde3Du kannst ein Stern sein…Ein weihnachtliches Singspiel am Heiligen AbendDu kannst ein Stern sein -auch wenn du es manchmalnicht sein willst. Wenn dirnicht danach ist zu leuchten,weil du glaubst, du bist zuklein oder zu unfähig. So wieder Stern in unserem weihnachtlichenSingspiel, das 24Kinder aus dem Pastoralverbundmit vier ehrenamtlichenMitarbeiterinnen und denbeiden Gemeindereferentinnenfür den Familienwortgottesdienstam Heiligen Abendeinstudiert haben.Stark in der GemeinschaftDrei Monate lang hat sichdieser Kreis einmal wöchentlichgetroffen, gemeinsamgesungen, getanzt undTexte gelernt. Die Kindererfuhren durch den Inhaltder Geschichte: Es machtFreude, für andere etwaszu tun, egal wie groß oderklein ich bin, ich bin werDie Mitwirkenden in der weihnachtlichen Pfarrkircheund kann etwas. Besonderswenn ich in Gemeinschaftetwas tue, wenn andere mirMut machen und mich unterstützenbin ich zu so großenTaten fähig wie unser kleinerStern, der zunächst gar nichtleuchten wollte und sich traurigzurückgezogen hatte.Aber genau dieser Stern wares, der vom Rat der Sterneerwählt wurde, den drei Weisenauf ihrer Suche nachdem Jesuskind den Weg zuzeigen. Dieses Vertrauender anderen Sterne verliehdem kleinen Stern die Kraft,besonders hell zu leuchten,so hell und klar, dass nochheute die Menschen von ihmals „Stern von Bethlehem“sprechen.Die Botschaft dieserGeschichte ist auch für unsaktuell: Gemeinsam sindwir stark und können etwasbewegen. Wir können unsgegenseitig unterstützenund motivieren und in diesemMiteinander aushaltenwas schwer fällt, aberauch freuen über etwas, wasandere bewegt haben.EinblickeAktionsnachmittag in derFastenzeitUnsere „Sternentanzkinder“haben durch dieses Projektden Advent als Vorbereitungauf das Weihnachtsfest einStück intensiver erlebt.Auch in der Fastenzeit, derVorbereitungszeit auf dasOsterfest, möchten wir fürKinder im Grundschulaltereinen Aktionsnachmittaganbieten. An diesem Nachmittagwird das neue Misereor-Hungertuch und seineBedeutung im Mittelpunktstehen. Nähere Informationenhierüber können Sie zurgegebenen Zeit dem Pfarrbriefentnehmen.Gabriele MerschmannEinblickeUnterwegs für Kinder in KambodschaErfolgreiche Sternsingeraktion im PastoralverbundRund 80 Mädchen und Jungenaus den Gemeinden St.Heinrich und Kunigunde undSt. Joseph versammeltensich am Samstag, 8. Januar,Gleich geht’s los: Sternsingerinnen und Sternsinger 2011in den Kirchen unseresPastoralverbundes, um vonPfarrer Scheiwe und PastorNiedzwetzky gesegnet undausgesandt zu werden undals Sternsinger die frohe Botschaftder Weihnacht zu denMenschen in Schloß Neuhausund Mastbruch zu tragen.Vor den Aussendungsgottesdienstengab es inden Pfarrheimen schon eingespanntes und erwartungsvollesGetummel der kleinenKöniginnen und Könige,die begleitet von ihren Elternsich um die Kronen, Gewänder,Sterne und Spendendosenkümmerten und nochmalsdas bekannte Sternsingerliedeinübten: „Wir kommendaher aus dem Morgenland,wir kommen geführt vonGottes Hand …“. Die Vorbereitungsteamsin den beidenGemeinden hatten am vorausgehendenDonnerstag inthematischen und organisatorischenEinführungstreffensehr gute Arbeit geleistet:Alles war perfekt vorbereitet,so dass es schnell los gehenkonnte.Nach dem Einzug in die Kircheund einer kurzen Katechesesegnete PastorScheiwe die Kinder undschließlich auch die Kreide,mit der der Segenswunschan die Häuser geschriebenwurde: Christus mansionembenedicat, Christus segnedieses Haus. Froh gestimmtzogen Caspar, Melchior undBalthasar als Boten Gotteslos. Von vielen wurden sieschon erwartet, viele freutensich über den Besuch.In der Mittagszeit konntendie Könige in die Pfarrheimekommen, um sich dortzu stärken und die gefülltenSpendendosen zurück zubringen.Kinder setzen sich für andereKinder ein und zeigen StärkeAm Sonntag fand in derPfarrkirche St. Joseph einFamiliengottesdienst statt,zu dem die Sternsinger eingeladenwaren, die zahlreichund farbenfroh gekleidet amGottesdienst teilnahmen. Die53. Aktion Dreikönigssingenmit dem Motto „Kinder zeigenStärke“ wurde den Gottesdienstteilnehmernvorgestelltund sie wurden über dieweltweit größte Solidaritätsaktionvon Kindern für Kinderinformiert, die im Jahr 2011Kinder in Kambodscha unterstützt.Als sich alle Sternsingervor dem Altar versammelten,entstand ein eindrucksvollesBild, das verdeutlicht,dass sich Kinderfür andere Kinder einsetzenund Stärke zeigen.Das Ergebnis der Sternsingeraktionin unserem Pastoralverbundkann sich nichtallein aufgrund der gelebtenSolidarität der Kinderund der zahlreichen Spender,sondern auch wegender eindrucksvollen Spendensummesehen lassen:In Schloß Neuhaus wurden6.548,16 Euro und inSt. Joseph 5.201,42 Eurogesammelt. Insgesamt11.749,58 Euro, die Kinderin Kambodscha unterstützen.Das Ergebnis des Vorjahreswurde erheblich überschritten.Thomas ThroenleAusgabe 11 • März 201143


3 Gemeinden Gemeinde3Einblicke KinderseiteAVICRES - Fairer Handel mit direktem Draht nach BrasilienTeil 2 der Weltladen-SerieIm Rahmen der Serie überWeltläden in der Region istdiesmal die Brasilien-InitiativeAVICRES unser Thema.AVICRES bedeutet auf portugiesisch„Associaçao Vidano Crescimento e na Solidariedade“,das heißt übersetzt„Gemeinschaft für ein Lebenin Wachstum und Solidarität“.Dieses Projekt hat in Brasilienseinen Sitz in der MillionenstadtNova Iguaçu imGroßraum Rio de Janeiround die deutsche Zentraleals „Brasilieninitiative AVI-CRES e.V.“ in Paderborn.Es gibt einige Anknüpfungspunktezu unseren Gemeindenin Schloß Neuhaus. DerPaderborner ReligionspädagogeJohannes Niggemeierist in Schloß Neuhausbekannt. Er kümmert sichfür AVICRES vor Ort um dieProjekte und kommt häufignach Paderborn und informiertdann über die Arbeitin Brasilien. Junge deutschePraktikanten helfen regelmäßigin den Einrichtungen,so auch Julia Rensing ausMastbruch, die vor zwei Jahrenals Missionarin auf Zeit inBrasilien war und in unseremMagazin berichtet hat.Die Weltläden unsererGemeinden kooperieren mitdem Weltladen AVICRES,indem sie fair gehandelteWaren dort mit Rabatten einkaufen.In Brasilien werden durch dieArbeit von AVICRES StraßenkindernNahrung, Unterkunft,Gesundheitsvorsorge,Ausbildung und beruflichePerspektiven in projekteigenenWerkstätten ermöglicht.Es gibt Kindertagesstätten,einen von AVICRES betriebenenlandwirtschaftlichenAusbildungsbetrieb, eineTischlerei und eine eigeneBäckerei, außerdem eineGesundheitsstation.Rundum-Service für denkleinen Laden untermKirchturmDoch was hat dies alles mitdem Weltladen-Geschäft zutun?Wir treffen den GeschäftsführerHans-Joachim Kallenbachund seine MitarbeiterinGertrud Koke und Hans-Joachim Kallenbach im AVICRES-WeltladenGertrud Koke im AVICRES-Weltladen in der Pfarrei St.Heinrich in der Nordstraße.Hier im Keller des Pfarrhauseshat 1997 alles angefangen,hier ist bis heute dasLadenlokal. Neun ehrenamtlichtätige Mitarbeiter kümmernsich persönlich um denVerkauf an Wiederverkäuferund Endverbraucher. Inzwischensind rund 150 verschiedeneKernprodukte undweitere 50 Saison- und sonstigeProdukte im Sortiment,erklärt uns Hans-JoachimKallenbach. Hier wird durchden Verkauf fair gehandelterWaren Unterstützungsarbeitfür kleine Kirchen- und Weltladen-Gruppengeleistet, diegenau die Waren finden, diesie in ihrer Gemeinde verkaufenkönnen. Der Einkaufohne Risiko auf Kommissionist ebenso möglich wie dasBezahlen der Rechnung erst,wenn die Waren weiterverkauftsind. Die eingeräumtenRabatte sorgen zusätzlich füreinen willkommenen kleinenGewinn.Unsere Zukunft ist Ihr guterWille mit Ihrem EinkaufDie Erträge des AVICRES-Weltladens kommen ausschließlichder Arbeit in Brasilienzugute. Immerhinkonnte die hauptsächlichdurch Spenden finanzierteArbeit von AVICRES Brasilienim letzten Jahr durch5000 Euro aufgestockt werden.So wird der Slogan aufdem Flyer vom WeltladenAVICRES lebendig: „UnsereZukunft ist Ihr guter Willemit Ihrem Einkauf“ rufen unslachende Straßenkinder aufdem Foto zu. Die richtige Zeitdafür ist dienstags von 17.00bis 19.00 Uhr im Kellerraumdes Pfarrhaus neben derHeinrichskirche in der Nordstraße3.Ursula IdingCordula LütkefedderSudokuOriginalWortspielWelches Tier musst du in die Lücken schreibenum ein sinvolles Wort zu erhalten?___________RHAKENSUP___________LLER___________NTEICHKUCH___________IGZeltlagerLagerleiter Kammerpiel steht unschlüssig vor den Zelten der Campbewohnerund überlegt: „Hm, also der Reihe nach, Das kleinste dersechs Zelte beherbergt sechs Kinder, das rote ist das größte Zeltmit zehn Kindern.Nur im gelben und grünen Zelt wohnen genaugleich viel Kinder, während 13 sich von ihnen auf das schwarzeund weiße Zelt verteilen. Ach ja, im blauen Zelt ist außerdemeine ungerade Anzahl an Kindern, das sind genau zwei mehrals im weißen. Wie viele Jungen und Mädchen haben wir hierjetzt insgesamt?Finde die sechs Fehler !FÄLSCHUNGAusgabe 11 • März 201144Auflösung: 48 Kinder / EnteAusgabe 11 • März 201145


3 Gemeinden Gemeinde3TermineTermineAusgabe 11 • März 2011März11 Fr Kolping Familienwochenende Nieheim12 Sa Kolping Familienwochenende NieheimBürgerschützenverein Batl.-Jahreshauptversammlung Bürgerhaus20.00 Uhr13 So Weltladen nach Gottesdienst in Joseph geöffnetKolping Familienwochenende Nieheim14 Mo Kolping Senioren Roncalli-Haus 14.30 Uhr19 Sa Bürgerschützenverein Kaffeetrinken der ehem. Btl.-VorständeMarktkompanie Königsabend Bürgerhaus 19.00 UhrWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnet20 So Weltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetKirchkaffee und Eine-Welt-Verkauf (nach dem Gottesdienst), Christus-Kirche, 10.00 Uhr23 Mi kfd Heiku Messe mit Frühstück Pfarrkirche 08.15 Uhr24 Do kfd Heiku Wanderung ab Hallenbad 13.00 UhrSchlosskompanie Senioren Dämmerschoppen Löns-StübchenPfarrgemeinderat Roncalli-Haus 20.00 Uhr26 Sa KAB gemeinsames Frühstück Hubertushof31 Do KAB Politischer TalkabendApril1 Fr Seniorennachmittag Ulrichskapelle 15.00 Uhr2 Sa Marktkomp. Kaffeenachmittag der Frauen Roncalli-Haus 15.30 UhrErste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnet3 So Weltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetErste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrSpielenachmittag Pfarrzentrum St. Joseph 15.00-18.00 UhrCaritaskontaktkreis Roncalli-Haus 15.00 UhrPosaunenchor-Konzert (Christus-Kirche), 16.00 Uhr4 Mo Kolping Senioren Roncalli-Haus 14.30 Uhr5 Di Caritas Konferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr7 Do kfd Mitarbeiterinnentreffen Roncalli-Haus 15.00 Uhr10 So Weltladen nach Gottesdienst in Joseph geöffnetFastenessen nach Gottesdienst in Joseph, Misereor-SonntagThemengottesdienst Chr. Kirche, 10.00 Uhr, anschl. Kirchkaffee undEine-Welt-Verkauf13 Mi Frauenhilfe (Gemeindehaus); Osterbasteln, 15.00 – 17.00 UhrSchlaganfall Selbsthilfegruppe Roncalli-Haus 18.00 Uhr15 Fr Kinderbibeltage: „Dieser Weg wird kein leichter sein“ (Ev. Gemeindehaus+ Kirche), 14.30 - 17.30 Uhrkfds im Pastoralverbund Kreuzweg auf dem Waldfriedhof 16.00 Uhr16 Sa DPSG Georgstag Roncalli-HausKinderbibeltage: „Dieser Weg wird kein leichter sein“ (Ev. Gemeindehaus+ Kirche), 14.30 - 17.30 Uhr3. Zug Hatzfelder Kompanie Heringsessen Haus VollmariWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnet17 So Weltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetPalmsonntagsgottesdienst mit Esels-Prozession (Chr.Kirche) undAbschluss der Kinderbibeltage , 10.00 UhrKrabbelgottesdienst Christuskirche 15.30 Uhr20 Mi Kindergarten St. Hildegard Vorösterlicher Festtag 08.30 Uhr24 So Marktkompanie Osterfeuer MerschwegKAB Osterfeuer an der KAB-Hütte27 Mi kfd Heiku Messe mit Frühstück Pfarrkirche 08.15 Uhr28 Do kfd Heiku Wanderung ab Hallenbad 13.00 UhrMai1 So Pfarrfest St. JosephWeltladen bei Pfarrfest in Joseph geöffnetWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetKirchkaffee und Eine-Welt-Verkauf Chr. Kirche (nach dem Gottesdienst), 10.00 UhrCaritaskontaktkreis Roncalli-Haus 15.00 Uhr2 Mo Kolping Senioren Roncalli-Haus 14.30 Uhr3 Di Förderverein Kirche lebt Mitgliederversammlung Pfarrzentrum St.Joseph 20.00 Uhr4 Mi kfds im Pastoralverbund Wallfahrt nach Marienloh5 Do St. Bruno Kaffeetrinken für ehrenamtliche Helfer 15.00 UhrErmutigungsgottesdienst f. trauernde Angeh. (Chr. Kirche), 18.00 Uhr6 Fr Seniorennachmittag Roncalli-Haus 15.00 UhrKolping Josefschutzfest Roncalli-Haus 19.30 Uhrkfd (Heiku) Maiandacht Meinolfuskapelle 19.30 Uhr7 Sa Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrDPSG 60jähriges Jubiläum-Aktionstag Roncalli-Haus / Marstall-InnenhofCaritas Sammlung vor den Kirchentüren für das MüttergenesungswerkResidenzkompanie Fahnenweihe Kirche / Spiegelsaal 18.00 UhrErste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 Uhr8 So Caritas Sammlung vor den Kirchentüren für das MüttergenesungswerkKAB Wallfahrt nach Marienloh11 Mi Frauenhilfe (Ev. Gemeindehaus); Thema: Gutes für Leib und Seele,15.00 – 17.00 UhrSchlaganfall Selbsthilfegruppe Roncalli-Haus 18.00 UhrPfarrgemeinderat Pfarrzentrum St. Joseph 20.00 Uhr13 Fr TSV 1887 Schloß Neuhaus Residenzabendlaufkfd (Joseph) Maiandacht Meinolfuskapelle 19.30 UhrResidenzkompanieversammlung Christuskirche 19.30 UhrMarktkompanie Kompanieversammlung Roncalli-Haus 20.00 Uhr14 Sa Hatzfelder Kompanie Kompanieversammlung15 So Weltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnet17 Di St. Bruno Tanztee „Tanz in den Mai“ 15.00 Uhr18 Mi DRK Blutspenden Roncalli-Haus 15.30 – 20.00 Uhr20 Fr Maiandacht Kolpingfamilie Meinolfuskapelle 19.30 Uhr21 Sa Caritas Beginn der Sommersammlung26 Do kfd Heiku Wanderung ab Hallenbad 13.00 Uhr27 Fr Maiandacht Schloßkompanie Meinolfuskapelle 19.30 Uhr29 So Krabbelgottesdienst Wallfahrt ab Roncalli-Haus 15.00 UhrJuni1 Mi Beginn Evangelischer Kirchentag in Dresdenkfd Heiku Bittprozession und anschl. Gemeinsames Frühstück Pfarrkirche08.15 Uhr2 Himmelfahrtsgottesdienst mit Radtour, Ev. Gemeinde, 10 Uhr3 Fr Seniorennachmittag Ulrichskapelle 15.00 UhrResidenzkompanie Kommers 40-jähriges Jubiläum Sandbergschule18.00 UhrHatzfelder Kompanie Biwak Hauptschule Mastbruch 18.00 Uhr4 Sa Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrSchützenfest5 So Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrEnde Evangelischer Kirchentag in DresdenWeltladen nach Gottesdienst in Joseph geöffnetWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetSchützenfestCaritaskontaktkreis Roncalli-Haus 15.00 Uhr6 Mo Schützenfest8 Mi halbtägiger Frauenhilfsausflug, 12.00 – 18.30 UhrSchlaganfall Selbsthilfegruppe Roncalli-Haus 18.00 Uhr10 Fr DPSG Intercamp11 Sa Caritas Ende der SommersammlungDPSG Intercamp12 So DPSG IntercampKirchenchor Singen Roncalli-Haus13 Mo DPSG IntercampKolping Senioren Roncalli-Haus 14.30 Uhr14 Di Caritas-Konferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr17 Fr Firmung Pfarrkirche St. Joseph 15.00 UhrSchloss-Kompanie Uffz-Versammlung Penne18 Sa DPSG Waffelverkauf Hedera & Bux (Roncalli-Haus Küche)Werbegemeinschaft Schloß Neuhaus Schloßfest19 So Weltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetTauferinnerungsgottesdienst zum Johannifest (Chr. Kirche), 10.00 UhrBeginn der Ausstellung „Taufe in Westfalen“ zum Jahr der Taufe 2011(Ev. Kirche), täglich 9 - 19 UhrDPSG Waffelverkauf Hedera & Bux (Roncalli-Haus Küche)Werbegemeinschaft Schloß Neuhaus Schloßfest/VerkaufsoffenerSonntag21 Di Herrmann-Schmidt-Schule Firmung Roncalli-Haus22 Mi Firmung Grp. 1 Pfarrkirche Heiku 16.00 UhrFirmung Grp. 2 Pfarrkirche Heiku 18.30 UhrResidenzkompanie Uffz.-Manöverkritik Christuskirche 19.30 Uhr26 So Ende der Ausstellung „Taufe in Westfalen“ zum Jahr der Taufe 2011(Kirche), täglich 9 - 19 UhrKirchkaffee und Eine-Welt-Verkauf (n, dem Gottesdienst) , 10.00 Uhr28 Di kfds im Pastoralverbund Besuch der Synagoge 17.00 UhrJuli1 Fr Seniorennachmittag Ulrichskapelle 15.00 Uhr2 Sa Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 Uhr3 So Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrEv. Gemeindeausflug zur Maximale nach Hamm, ab 9.30 UhrWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetCaritaskontaktkreis Roncalli-Haus 15.00 Uhr4 Mo kfd Heiku Mitarbeiterinnen Ausflug5 Di Caritas-Konferenz 09.00 Uhr7 Do Pfarrgemeinderat Roncalli-Haus 20.00 Uhr10 So Weltladen nach Gottesdienst in Joseph geöffnet13 Mi Frauenhilfe (Gemeindehaus); mit Grillen, 15.00 – 17.00 UhrSchlaganfall Selbsthilfegruppe Roncalli-Haus 18.00 Uhr16 Sa St. Bruno Sommerfest 11.00 UhrBürgerschützenverein Heinrichsfeier Kirche anschließend Bürgerhaus18.30 UhrKirchenchor Konzert Projektchor17 So Kirchkaffee und Eine-Welt-Verkauf (nach dem Gottesdienst), Christus-Kirche, 10.00 UhrWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetKrabbelgottesdienst Christuskirche 15.30 Uhr23 Sa DPSG 60-jähriges Jubiläum Sommerlager in FR bis zum 06.08.1124 So Marktkompanie Familienfest Brunnentheater 14.30 Uhr28 Do kfd Heiku Wanderung ab Hallenbad 13.00 UhrAugust1 Mo Kolping Senioren Roncalli-Haus 14.30 Uhr2 Di Caritas-Konferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr5 Fr Seniorennachmittag Ulrichskapelle 15.00 Uhr6 Sa Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 Uhr7 So Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrWeltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnetCaritaskontaktkreis Roncalli-Haus 15.00 Uhr10 Mi Schlaganfall Selbsthilfegruppe Roncalli-Haus 18.00 Uhr13 Sa Bürgerschützenverein Bezirkskönigsschießen in Benhausen oderElsen14 So Weltladen nach Gottesdienst in Joseph geöffnet15 Mo KLJB Beginn des Zeltlagers20 Sa Caritas Nachmittag mit Menschen mit Behinderung Roncalli-Haus14.00 Uhr21 So Weltladen nach Gottesdiensten in Heiku geöffnet3. Zug Hatzfelder Kompanie Kinderfest KAB-Hütte24 Mi kfd Heiku Messe und Frühstück Pfarrkirche 08.15 Uhr25 Do kfd Heiku Wanderung ab Hallenbad 13.00 Uhr26 Fr KLJB Ende des Zeltlagers31 Mi DRK Blutspenden Roncalli-Haus 15.30 – 20.00 UhrSeptember2 Fr Seniorennachmittag Ulrichskapelle 15.00 Uhr2 Fr KAB Kommersabend3 Sa Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 Uhr4 So Erste-Hilfe-Kurs DRK, DRK-Zentrum, 8 UhrKolping FamilienausflugCaritaskontaktkreis Roncalli-Haus 15.00 Uhr5 Mo Kolping Senioren Roncalli-Haus 14.30 Uhr6 Di Caritas-Konferenz Roncalli-Haus 09.00 Uhr14 Mi Schlaganfall Selbsthilfegruppe Roncalli-Haus 18.00 Uhr15 Do St. Bruno Kaffeetrinken für Ehrenamtliche 15.00 Uhrkfd Mitarbeiterinnentreffe Roncalli-Haus 19.00 Uhr18 So Bürgerschützenverein Bundesfest in Harsewinkel22 Do kfd Heiku Wanderung ab Hallenbad 13.00 Uhr23 Fr kfds im Pastoralverbund 2-Tagesfahrt24 Sa 1. Zug Hatzfelder Kompanie Oktoberfest25 So Krabbelgottesdienst Roncalli-Haus 15.30 Uhr28 Mi kfd Heiku Messe und Frühstück Pfarrkirche 08.15 UhrKinderkleider- u. Spielzeugbasar Roncalli-Haus29 Do kfd Heiku Wanderung ab Hallenbad 13.00 Uhr30 Fr kfd Heiku Sammlung für Erntedank Eingang Roncalli-HausAusgabe 11 • März 20114647


Katholische KirchengemeindeSt. Heinrich und KunigundePastoralverbund Schloß NeuhausPfarrer Peter Scheiwe,Neuhäuser Kirchstr. 5, Tel. 1497,peter.scheiwe@erzbistum-paderborn.dePastor Maurinus Niedzwetzki,Neuhäuser Kirchstr. 8, Tel. 9305745niedzwetzki@paderborn.comGemeindereferentin Gabriele Merschmann,Mastbruchstraße 78, Tel. 808052merschmann@sankt-joseph-mastbruch.deGemeindereferentin Katrin Spehr,Neuhäuser Kirchstr. 3, Tel. 2108kaspehr@aol.comKirchenvorstand - Stellv. VorsitzenderKonrad Bröckling, Dümmerweg 30, Tel. 4634Gesamtpfarrgemeinderat PastoralverbundVorsitzende: Ursula Lüke-PöppelAlmering 43a, Tel. 05254-942638Zentrales PfarrbüroPastoralverbund Schloß NeuhausBarbara Kiefer, SekretärinPetra Schuster, SekretärinNeuhäuser Kirchstr. 5, Tel. 2531/ Fax. 1488pv-schloss-neuhaus@erzbistum-paderborn.deInternet: www.heikuschlossneuhaus.deÖffnungszeiten:Montag 09.00 - 12.00 UhrMittwoch 09.00 - 12.00 UhrDonnerstag 09.00 - 12.00 Uhr15.00 - 18.00 UhrPfarrbüro Katholische KirchengemeindeSt. Joseph MastbruchMastbruchstraße 78, Tel. 4433/Fax. 4846st.joseph-schloss-neuhaus@erzbistumpaderborn.denternet: www.sankt-joseph-mastbruch.deÖffnungszeiten:Dienstag 17.30 - 18.30 UhrDonnerstag 09.00 - 10.00 UhrKirchenvorstand - Stellv. VorsitzenderVolker Kuhlmann, Mastbruchstr. 77Tel. 05254-808274Evangelische KirchengemeindeSchloß NeuhausPfarrer Oliver Peters(1. Pfarrbezirk Schloß Neuhaus)Hatzfelder Straße 11, Tel. 2413, Fax. 808776,pfr@oliverpeters.dePfarrer Ulrich Grenz(2. Pfarrbezirk Schloß Neuhaus)Klosterweg 9, Tel.: 3400Gemeindebüro: Sabine Hilkenmeyer -Bielefelder Straße 20c, Tel. 13209www.evangelische-kichengemeindeschlossneuhaus.depad-kg-schlossneuhaus@kkpb.de,Öffnungszeiten : Di - Fr 10.00 -12.00 Uhr,montags geschlossenPresbyteriumGötz Langer (Kirchmeister)Ziethenweg 51, Tel. 12139BürgerschützenvereinOberst Michael PavlicicSertürner Str. 30, Tel. 1605www.schuetzen-schloss-neuhaus.deCaritas SozialstationChristiane Thiele,Neuhäuser Kirchstr. 8, Tel. 85435Caritas St. H.u.K.Edith Lohmann über PfarrbüroCaritas St. JosephGabriele Merschmanncww Wohnheime Schloß NeuhausBereich EhrenamtUschi Schräer-DrewerMerschweg 1, Tel. 6638028DJK Mastbruch1.Vorsitzender Burkhard BuchenLippeaue 4, Tel. 85684www.djk-mastbruch.deDPSG Stamm Schloß NeuhausVorsitzender Jonathan KochHatzfelderstraße 60a33104 Paderborn, Tel. 939088DiakoniePresbyterium Evelyne SchubertPionierweg 20, Tel. 1759undAstrid Timmerberg,Sander-Bruch-Str. 52, Tel. 67553Eltern-Kind-GruppenSt. Heinrich und KunigundeClaudia Hübner,Am Sandberg 1B, Tel. 9306434St. JosephClaudia Trautmann,Ziethenweg 2, Tel. 1430Ev. FrauenhilfeVorsitzende Petra Reuter,Am Ringgraben 9, Tel. 9383256Jugendgruppe ev. GemeindePetra ReuterAm Ringgraben 9, Tel. 9383256KAB Familien- und MännervereinSt. JosephVorsitzender Josef Kröger,Lammerskamp 20, Tel. 7477kfd St. Heinrich u.KunigundeVorstandssprecherin, Annette Koch,Almering 12, Tel. 12625kfd St. Joseph, VorstandsteamClaudia Trautmann,Ziethenweg 2, Tel. 1430Kindergarten St. HeinrichLeiterin Helga Osburg,Hermann-Löns-Str. 3, Tel. 2376Kindergarten St. JosephLeiterin: n.nMastbruchstraße 80, Tel. 2206Kirche lebt. Schloß Neuhaus e.V.Vorsitzender Hans-Georg Hunstig,Dr.-Grasso-Str. 10a, Tel. 2437www.kirchelebt.deKirchenchor St. H.u.K.1. Vorsitzender Reimund KuhlenkampHermann-Löns-StraßeKirchenchor St. JosephVorsitzender Karl Schmidt,Ziethenweg 75, Tel. 4437Kirchenmusik der ev. GemeindeBlockflöten, Chor, PosaunenchorKantorin Marianne Noeske,Schloßstr. 12 , Tel. 940397KLJB MastbruchAnsprechpartner Jan-Hendrik May,Wagenbreths Kamp 21, Tel. 7809kljb.sankt-joseph-mastbruch.deKolpingsfamilie1. Vorsitzender Klaus Hölting,Schillerstr. 22, Tel. 13823www.kolping-paderborn.deMessdiener St. H.u.K.Stefan HansjürgenErnst-Reuter-Str. 14, Tel. 10937Messdiener St. Joseph,Marius Krüger, Lammers Kamp 13,Tel. 86196Ökum. KleinkindergottesdiensteDominique HölscherDubelohstrasße 232,Tel. 9312707Os Lisitanos Paderborn e.V.Vorsitzender Artur Domingues,Osthoffs Garten 21, Tel. 9306843RSV Germania 19001. Vorsitzender Michael Glunz,Nettelbeckstraße 3, Tel. 13199Seniorencentrum St. BrunoMemelstraße 18Tel. 99340www.st-bruno-paderborn.deWeitere Auskünfte zu Gruppen,Arbeitskreisen und Sachausschüssenerhalten Sie in denPfarr-/Gemeindebüros

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