Karriere mit Lehre - Kultursponsoren im Landkreis Passau

kultursponsoren.im.landkreis.passau.de

Karriere mit Lehre - Kultursponsoren im Landkreis Passau

Schule – was dann?

Karriere

mit Lehre

Die IHK-Broschüre für Schulabgänger

und Berufseinsteiger 2009/2010

Lehrstellen in der Region

Alle Berufe, alle Betriebe


Schule – was dann?

Welchen Beruf soll ich ergreifen?

Wer bildet aus?

Wie bewerbe ich mich richtig?

Fragen über Fragen – fit for Job, die Broschüre

der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Schulabgänger

und Berufseinsteiger, liefert die Antworten.

Hier stehen jede Menge Infos und Tipps. Die Berufswahl

will gut überlegt sein, schließlich hängt sehr viel

davon ab. Jetzt kannst du die Weichen für deinen

beruflichen Erfolg stellen! Die IHK unterstützt dich

dabei – nicht nur mit dem Magazin fit for Job.

Auch im Internet kannst du dich fit for Job

machen. Unter www.ihk-niederbayern.de

findest du Informationen zu den einzelnen Berufen

sowie unsere Lehrstellenbörse mit den aktuell offenen

Ausbildungsstellen. Die gewünschte Lehrstelle

liegt oft nur einen Mouseklick entfernt.

fit for Job ist ein Service der IHK, dem Partner

der Berufseinsteiger und der Betriebe. Die IHK berät

in allen Fragen rund um den Ausbildungsvertrag,

überwacht die Ausbildung in den Betrieben und

nimmt Zwischen- sowie Abschlussprüfungen ab.

k fit for Job – kostenlos und kompetent.

k Erst lesen, dann Berufswahl treffen!

Gute Frage …

editorial

3


4

inhalt

Das bietet euch fit for job

impressum

Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer für Niederbayern in Passau,

Internet: www.ihk-niederbayern.de

34

Spaß am Sport

gehört in der

Fitnessbranche dazu.

Verlag: vmm wirtschaftsverlag gmbh & co. kg, Maximilianstraße 9,

86150 Augsburg, Telefon 0821 4405-0, Fax 0821 4405-409

Objektleitung: Dipl.-BW. Kathrin Müller

E-Mail: info@vmm-wirtschaftsverlag.de

Grafik und Layout: Markus Ableitner (Ltg.), Franziska Fischer,

Peter Besel (Bildbearbeitung), Adnan Badnjevic (Anzeigen)

Geschäftsführer: Dipl.-Kfm. Andres Santiago

Druck: Bosch-Druck GmbH, Landshut

Auflage: 12.000 Exemplare, kostenlos an alle Schulabgänger

2009/2010 im Regierungsbezirk Niederbayern, 4. Auflage 2009,

Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung.

editorial

Schule – was dann? Gute Frage… ............ 3

start

IHK-Ausbildungsanalyse ................. 6

Sechs Niederbayern unter Deutschlands Top-Azubis 8

Verdienst hängt vom Beruf ab .............. 8

Das bedeutet duale Ausbildung ............. 8

Regionale Ausbildungsmessen ............. 8

Hochschule dual: Neue Kombi-Ausbildung ........ 9

Wer hilft dir bei der Ausbildung ? ............. 9

Eurokaufleute: Auf der ganzen Welt zu Hause ...... 9

Die nützliche Online-Adresse: Lehrstellen im Internet . 10

Die Fundgrube für die Berufswahl ........... 10

Fachkräfte machen Karriere mit Lehre ........ 11

Lehrstellensuche: Fair geht vor ............. 11

berufswahl

Was will ich werden? ................... 12

Was meinen die Eltern? Was raten Freunde? .... 13

Schnupperlehre: Mach den Praxistest! ......... 13

Was kann ich? Was will ich? .............. 13

Der schnelle Weg zur Berufswahl ........... 13

Die besten Klicks zum Eignungstest ......... 14

Los geht‘s ......................... 15

berufsbereiche

Metall: Vielfalt ist Trumpf . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Elektrotechnik: Ohne Strom läuft nichts ......... 18

Blickpunkt: Sprungbrett in die IT-Branche ........ 20

Bau: Hier wird auf Qualität gebaut ............ 22

Chemie: Die Lehre von den Stoffen ............ 24

Medien, Druck und Papier: Ab in den Druck! ...... 25

Textil: High-Tex mit Tradition ............... 26

Sonstige industriell-technische Berufe:

Hier ist eine Menge geboten ................ 28

Gastgewerbe: Der Gast steht im Mittelpunkt ...... 29

Verkehr: Mobilität ist ihr Geschäft ............. 30

Kaufmännische Berufe:

Hohe Ansprüche an die Bewerber ............. 32

Kaufmännische Dienstleistungsberufe:

Viel Service, gute Branchenkenntnisse .......... 34

Handel: Der Kunde ist König ............... 36


Neue dreijährige Berufe:

Die Auswahl wird größer .................. 37

Zweijährige Berufe:

Die Gelegenheit für praktisch Begabte! .......... 38

bewerbung

Einstellungstest ..................... 40

Der erste Eindruck zählt ................. 41

Anschreiben: In der Kürze liegt die Würze ........ 42

Erfolgsformel für Bewerbungen ............ 43

Lebenslauf: Alles auf einen Blick ............. 43

Online-Bewerbung: Neues Medium – alte Regeln ... 44

Einstiegsqualifizierung statt Ausbildungsplatz ... 45

Absage – Was nun? ................... 45

Knigge lässt grüßen: Etikette ist wieder in ....... 45

Fit fürs Vorstellungsgespräch? ............. 46

inside ihk

IHK: Partner der Auszubildenden und Betriebe ...... 48

IHK-Service für Auszubildende ............ 48

IHK-Service für Betriebe ................. 48

Die Ansprechpartner rund um die Ausbildung ..... 48

inhalt 5

jobs vor ort

41

Die Bewerbungsmappe

ist die Visitenkarte.

So steigen die Chancen auf

einen Ausbildungsplatz.

Alle Ausbildungsberufe,

alle Betriebe auf einen Blick . . . . I - XXII

B A U U N T E R N E H M E N

BAUEN SEIT 1896

Wir sind ein leistungsfähiges und modernes

Bauunternehmen mit Sitz im niederbayerischen

Eggenfelden. Unser mittelständischer Charakter

und eine menschliche Atmosphäre machen uns

zu einem besonderen Arbeitgeber.

Für unsere Zukunft ist es unerlässlich, hoch

motivierte und qualifizierte Mitarbeiter zu

beschäftigen – deshalb bilden wir aus im

technischen Bereich:

► Maurer / in

► Bauzeichner / in

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Weitere Informationen über unser Unternehmen

finden Sie im Internet unter www.kellhuber.de

Schicken Sie Ihre Bewerbung bitte an:

Kellhuber Gmbh

Karl-Rolle-Straße 56 · 84307 Eggenfelden

Tel.: 08721 9695-0 · Fax: 08721 9695-96

eMail: info@kellhuber.de


6 start

IHK-Ausbildungsanalyse

Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse im IHK-Bezirk Niederbayern

Derzeit fast 13.000 Ausbildungsverhältnisse

Seit Jahren steht den Jugendlichen im IHK-Bezirk ein breites

Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Derzeit

betreut die IHK 12.748 Auszubildende in rund 140 anerkannten

6000

5000

4000

3000

2000

1000

0

3.861

3.916

2.662 2.668

4.085

4.141

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008

4.361

2.788 2.824 2.880

1.199 1.248 1.297 1.317

Erstmals über 5.000 Neueintragungen

Mit insgesamt 5.042 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen

zum 31.12.2008 haben die IHK-zugehörigen Betriebe aus

Niederbayern ihr Ausbildungsangebot erneut erhöht und einen

14000

12000

10000

8000

6000

4000

2000

0

Neueintragungen von Ausbildungsverhältnissen

10.678 10.612 10.803 10.991

Ausbildungsberufen in 3.147 Ausbildungsbetrieben. Die Zahl der

Ausbildungsbetriebe hat im vergangenen Jahr ebenfalls von 3.053

im Jahr 2007 auf 3.147, also um 3,1 Prozent, zugenommen.

gesamt kaufmännisch gewerblich

1.481

4.918

3.248

5.042

3.390

1.670 1.652

neuen Lehrstellenrekord erzielt. Immerhin konnte mit 124 Neueintragungen

mehr nach der zweistelligen Steigerung im Jahr

2007 das Vorjahresergebnis um 2,5 Prozent übertroffen werden.

Ausbildungsverhältnisse/Neueintragungen/Ausbildungsbetriebe

Ausbildungsverhältnisse Neueintragungen Ausbildungsbetriebe

11.353

3.861 3.916 4.085 4.141 4.361

12.241

12.748

2.671 2.747 2.769 2.853 2.907 3.053 3.147

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008

4.918

5.042


Berufsausbildung mit hoher Qualität

41 % der Auszubildenden, die 2008 in Niederbayern mit der Ausbildung

begonnen haben, kommen von der Hauptschule. 51 %

der Auszubildenden haben den mittleren Bildungsabschluss entweder

an der Hauptschule oder an der Realschule erworben.

Dank der praxisorientierten Ausbildung in den Betrieben, des

guten theoretischen Unterrichts in den Berufsschulen sowie der

hohen Leistungsbereitschaft der Jugendlichen in unserer Region

kann sich die Qualität der Berufsausbildung gerade hier

60

50

40

30

20

10

0

39 38

Demografischer Wandel

Auch wenn die Dauer der Finanz- und Wirtschaftskrise und

deren Auswirkungen auf den Ausbildungsstellenmarkt derzeit

noch nicht absehbar sind, die Zahl der Absolventen, die die

allgemein bildenden Schulen verlassen, wird kontinuierlich bis

60

50

40

30

20

10

0

51

10

53

38

start

in Niederbayern mehr als sehen lassen. So liegt die Erfolgsquote

bei den Abschlussprüfungen seit Jahrzehnten bei rund 94 Prozent

und damit ständig über dem langjährigen Bundesdurchschnitt

von 88 Prozent. Zudem konnten im vergangenen Jahr

von den insgesamt 4.172 Prüfungsteilnehmern im IHK-Bezirk

302 Absolventen, also 7,2 Prozent, die Abschlussprüfung mit

der Note „sehr gut“ ablegen und wurden dafür von der IHK mit

einer Urkunde und einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

53

2004 2005 2006 2007 2008

38

54

8

Schulische Vorbildung der Neueintragungen in Prozent

Hauptschulabschluss Mittlerer Bildungsabschluss Hoch- oder Fachhochschulreife

39

9 9 9 8

Schulische Vorbildung der Auszubildenden in Prozent

52

zum Jahr 2020/22 um 20 Prozent abnehmen. Auch scheiden

in den nächsten Jahren starke Jahrgänge aus dem Berufsleben

aus. Der Fachkräftmangel wird deshalb zumindest partiell ein

Dauerthema bleiben.

Hauptschulabschluss Mittlerer Bildungsabschluss Hoch- oder Fachhochschulreife

37

54

2006 2007 2008

9

37

54

41

9

51

7


8 start

Sechs Niederbayern

unter Deutschlands

Top-Azubis

Von den 229 Top-Absolventen in den IHK-Berufen

kommen sechs aus Niederbayern. Alle Preisträger,

93 junge Frauen und 136 junge Männer, wurden vor

über 1000 Gästen im Berliner Palais am Funkturm im

Dezember des vergangenen Jahres für ihre hervorragenden

Ergebnisse bei den IHK-Abschlussprüfungen

geehrt. Im Ergebnis nimmt die IHK-Niederbayern so-

mit auch diesmal wieder einen Spitzenplatz unter den

80 Industrie- und Handelskammern in Deutschland ein.

DIHK-Präsident Ludwig-Georg Braun und der

Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz,

überreichten die Urkunden und Pokale.

Verdienst hängt vom Beruf ab

873

Quelle: BIBB

832

Maurer/-in

806

Bankkaufmann/-frau

723

699

693

Industriekaufmann/-frau

Industriemechaniker/-in

Das bedeutet

duale Ausbildung

D as

625

588

Koch/Köchin

Kfm./-frau für Versicherungen

Kaufmann/-frau Einzelhandel

duale Berufsausbildungssystem setzt auf die

parallele Ausbildung in Betrieb und Berufsschule,

also an zwei Ausbildungsorten. Der praktische Teil der

Ausbildung erfolgt im Unternehmen, die nötige Fachtheorie

wird an der Berufsschule gelehrt.

Ein Ausbildungsberuf ist staatlich anerkannt, wenn

für ihn eine Ausbildungsordnung erlassen wurde. Die

Ausbildung dauert von zwei Jahren bis zu dreieinhalb

Jahren. Abiturienten haben die Möglichkeit, in Absprache

mit dem Ausbildungsbetrieb die Ausbildung um bis zu

einem Jahr zu verkürzen. Schulabgänger mit mittlerem

Bildungsabschluss können in Absprache mit dem Ausbildungsbetrieb

um bis zu 6 Monate verkürzen. Auch bei

guten Noten in der Berufsschule und zusätzlich guten

Leistungen im Betrieb kann die Lehrzeit vorzeitig beendet

werden. Rund 15 Prozent der Auszubildenden verkürzen

die Lehrzeit.

565

Foto: Sg/2009-03-05

424

Florist/-in

Bürokaufmann/-frau

Kraftfahrzeugsmechatroniker/-in

Es gibt kein einheitliches Lehrgeld. Die Höhe der Ausbildungsvergütung

hängt vom Beruf und der Branche

ab. Sie steigt mit den Ausbildungsjahren. Durchschnittlich

657 Euro im Monat haben Auszubildende in Westdeutschland

im Jahr 2008 verdient, in Ostdeutschland

waren es 567 Euro. In den Bauberufen (z. B. Maurer,

Zimmerer, Straßenbauer) liegen die Vergütungen klar

darüber, bei den Floristen oder Friseuren darunter. Die

Ausbildungsvergütung sollte bei der Berufswahl keine

Rolle spielen, empfehlen Experten.

Durchschnittliche

monatliche Ausbildungs-

vergütungen in Euro

Regionale

Ausbildungsmessen

24. bis 26. September 2009

in der Dreiländerhalle in Passau

17. Oktober 2009

in der Berufsschule in Regen

22. November 2009

in der Berufsschule in Deggendorf


Hochschule dual:

Neue Kombi-Ausbildung

Qualifizierte Fach- und Führungskräfte, die neben dem

Studium auch die betriebliche Praxis kennen, sind

rar. Daher haben die bayerischen Industrie- und Handelskammern

zusammen mit den Fachhochschulen

das Modell „Hochschule dual“ entwickelt. Bei diesem

Verbundsystem aus IHK-Ausbildung plus Studium

können Schulabgänger mit (Fach-) Hochschulreife

innerhalb von vier bis viereinhalb Jahren sowohl einen

IHK-Abschluss als auch den Bachelor absolvieren.

Bisher dauern Ausbildung und Studium nacheinander

belegt in der Regel sechs bis sieben Jahre. Weitere

Informationen unter

www.hochschule-

dual.de

Wer hilft dir bei der Ausbildung ?

– Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Um dein Ausbildungsziel zu erreichen, kannst

du kostenlos an abH teilnehmen. In Kleingruppen

wird mit dir der Berufsschulstoff vertieft und die

fachpraktischen Bereiche geübt. Zusätzlich steht dir

sozialpädagogische Hilfe zur Seite, um beispielsweise

Sprachprobleme zu überwinden, Lerntechniken einzuüben

und Freizeitangebote wahrzunehmen.

Exportweltmeister Deutschland verfügt jetzt auch über

einen speziellen Export-Ausbildungsberuf: den Eurokaufmann.

Immer mehr Firmen mit internationalen

Kontakten suchen Kaufleute mit fundierten Fremdsprachen-

und Außenwirtschaftskenntnissen – die

Chance für Berufseinsteiger. Als (Fach-)Abiturient/-in

kannst du in drei Jahren zum Industriekaufmann/-frau

ausgebildet werden. Zusätzlich erwirbst du die Qualifikationen

Fremdsprachenkorrespondent in Englisch

und Französisch sowie fundierte Kenntnisse in Spanisch,

in der Außenwirtschaft, in Datenverarbeitung,

Rhetorik und Verkaufstechnik.

start

Das ist neu: Hochschule dual bietet Ausbildung und Studium im Doppelpack.

Voraussetzungen für die Teilnahme

an abH sind: Du befindest dich in der Erstausbildung,

hast in einem Prüfungsfach die Note 4 / 5 / 6,

bist gefährdet die Ausbildung abzubrechen.

Um an abH teilnehmen zu können, musst du dich bei

der Agentur für Arbeit melden, die auch die Finanzierung

dieser Maßnahme trägt.

Eurokaufleute: Auf der ganzen Welt zu Hause

Falls du Interesse hast, musst du einen Ausbildungsbetrieb

finden, der dich zweimal pro Jahr für

jeweils zehn Wochen zum theoretischen Unterricht an

der IHK Akademie Niederbayern freistellt. Der Besuch

einer Berufsschule entfällt. Die Kosten übernehmen

die Unternehmen.

Weitere Infos bei der IHK Passau, Nibelungenstraße 15,

94032 Passau, Tel.: 0851 507-123;

E-Mail: ellersdorfer@passau.ihk.de erhältlich.

9


10

start

Die nützliche Online-Adresse: Lehrstellen im Internet

Wenn das kein Angebot ist: Die Internetadresse www.ihk-niederbayern.de führt direkt auf unsere Lehrstellenbörse.

Hier tauchen alle Betriebe auf, die tatsächlich auch einen Ausbildungsplatz anbieten.

Dies ist die Eingangsseite

der Lehrstellenbörse

der IHK für Niederbayern

in Passau. Du

kannst entscheiden, ob

du Stellen in einem bestimmten

Landkreis oder

nach einem bestimmten

Beruf suchen möchtest.

Die Fundgrube

für die Berufswahl

Das Internet ist eine riesige Fundgrube. Auf diesen Internet-

seiten findet ihr wichtige Infos rund ums Thema Berufswahl

sowie detaillierte Angaben zu speziellen Ausbildungsberufen:

1. www.ihk-niederbayern.de

2. www.berufenet.de

3. www.bibb.de

4. www.bmwi.de

5. www.berufswahl-tipps.de

6. www.ausbildungplus.de

7. www.interesse-beruf.de

8. www.ausbildungsoffensive-bayern.de

9. www.studienwahl.de

10. www.bildungsserver.de


Fachkräfte machen Karriere mit Lehre

k Lehre – was dann? Eine abgeschlossene Berufsausbildung

ist keine Sackgasse, sondern vielmehr eine solide Ausgangsbasis

mit Perspektive. Darauf lässt sich aufbauen. Der berufliche Bildungsweg

bietet beste Chancen für eine Karriere – ohne Hochschulstudium!

Das „dreistufige Bildungsmodell der Wirtschaft“ weist den Weg

nach oben auf der Karriereleiter.

Mit abgeschlossener Lehre (1. Stufe) und zumindest zwei bis drei

Jahren Berufserfahrung winkt Facharbeitern und Kaufleuten die

zweite Stufe der Karriereleiter: Fachwirt/-in,

Betriebswirt IHK

Fachkaufmann

Fachwirt

Fremdsprachen

Technischer

Fachwirt

Technischer

Betriebswirt IHK

Fachberater

u. ä. Abschlüsse

Lehrstellensuche: Fair geht vor

k Sobald ein Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschrieben

hat, sollte er andere Firmen, bei denen er sich ebenfalls

beworben hat, unbedingt darüber informieren. Dann können sie sich

rechtzeitig um Ersatz bemühen. Viele Lehrstellen werden nämlich

durch Schulabgänger blockiert, die längst woanders fündig geworden

sind. Betriebe, die ihrem Wunschkandidaten lange Zeit die Stelle

freigehalten hatten, konnten nach dessen verspäteter Absage den

Ausbildungsplatz nicht mehr rechtzeitig zum Ausbildungsbeginn mit

einem anderen Bewerber besetzen.

start

Fachkauffrau/-mann, Industriemeister/-in und

Operative IT-Professionals.

Diese anerkannten Abschlüsse machen sich in jedem Lebenslauf

sehr gut – und ermöglichen den nächsten Karrieresprung:

Betriebswirt/-in IHK, Technischer Betriebswirt/-in

IHK und Strategische IT-Professionals (3. Stufe).

Geschafft, der Gipfel des beruflichen Bildungswegs ist erreicht.

Schöner Nebeneffekt: Mit den Aufgaben und dem Verantwortungsbereich

steigt auch das Gehalt.

Industriemeister

Fachmeister

Strategische

IT-Professionals

Operative

IT-Professionals

IT-Spezialisten

Berufspraxis Berufspraxis

Kaufmännische/Technische/Gastronomische Berufsausbildung

(in der Regel 3 Jahre)

Allgemeinbildende Schule

Hauptschule - Realschule - Gymnasium

Einstellungstest

Seite 40: Lösungen

Wirtschaft:

1.b, 2.b, 3.b, 4.c

Deutsch:

1.b, 2.c, 3.b, 4.c

Erdkunde:

1.c, 2.b, 3.b, 4.d

Politik:

1.c, 2.b, 3.b, 4.c

Allgemeinwissen:

1.b, 2.a, 3.c, 4.c

Mathe:

1.) 7 kg, 2.)1.040 €,

3.) Lösung: c = 5 cm (Formel: a² + b² = c²); 4.) 0

11


12 berufswahl

Was will ich werden?

Es gibt rund 400 verschiedene Ausbildungsberufe. Doch welcher ist der richtige?

Diese Tipps erleichtern die Berufswahl.

Die Berufswahl

will gut überlegt

sein, schließlich ist

es eine langfristige

Entscheidung, oft

fürs ganze Leben.

Mit diesen Fragen lassen sich

die eigenen Erwartungen und

Fähigkeiten ermitteln. So kristallisieren

sich schnell die geeigneten

Berufsfelder heraus.

k In welcher Branche möchte ich überhaupt

tätig sein?

k Wo möchte ich arbeiten? Im Freien? Auch bei

Wind und Regen? Oder doch lieber in der Werkstatt?

Im Labor? In einer Praxis? Wie wär’s mit einem

Bürojob?

k Womit möchte ich arbeiten? Arbeitsmittel und

Arbeitsgegenstände gibt es viele: Computer, Bilanzen,

Motoren, Formulare, Reagenzgläser u.v.a.

k Möchte ich lieber mit Menschen zu tun haben?

Im Verkauf? In der Gastronomie? Liegt mir Beraten,

Verhandeln und Verkaufen? Kann ich überzeugen?

Bin ich kontaktfreudig, sprachgewandt und verständnisvoll?

Wie sieht es mit Fremdsprachen aus?

k Möchte ich anderen Menschen helfen, sie

pflegen, betreuen, erziehen und unterrichten?

Dann böte sich ein sozialer Beruf an.

k Wie möchte ich arbeiten?

Technisch: Bin ich technisch versiert? Hier kommt es

darauf an, Anlagen, Geräte und Maschinen zu entwerfen,

zu bedienen und zu reparieren.

Kaufmännisch: Mag ich häufigen Kontakt mit Kunden?

Wie sieht es mit Büroarbeit aus: telefonieren,

beraten, Briefe schreiben?

Körperlich: Will ich zupacken, auch bei Schmutz

und Staub? Wer eine saubere Arbeit bevorzugt,

wäre hier fehl am Platz.

Gestalterisch: Bin ich kreativ? Gehen mir Entwürfe,

Zeichnungen leicht von der Hand? Wie steht es um

das räumliche Vorstellungsvermögen?

Handwerklich: Bin ich handwerklich geschickt und

arbeite exakt? (Konstruktions- und Bau-)Pläne zu

lesen darf kein Problem darstellen.


Was meinen die Eltern?

Was raten Freunde?

Die Fragen zur Berufswahl sind nicht immer leicht zu beantworten. Freunde,

Bekannte und Verwandte können uns oft sehr gut einschätzen und wertvolle

Tipps geben. So erfährst du, wie dich andere sehen und beurteilen.

Außerdem empfiehlt es sich, möglichst frühzeitig Informationen über das

Berufsbild, die allgemeinen Arbeitsbedingungen und die spezielle Situation

im möglichen Ausbildungsbetrieb einzuholen. Wie? Ganz einfach:

k Informationen des Arbeitsamtes (vor allem im Berufs- und Informationszentrum),

der Berufsverbände und der IHK sowie anderer Institutionen lesen,

k Betriebe direkt anschreiben oder anrufen,

k Schnuppertage nutzen (oder sogar eine Schnupperlehre machen)

und Praktika absolvieren.

Schnupperlehre: Mach den Praxistest!

Betriebspraktika und Ferienjobs sind sinnvoll – selbst wenn du

dich schon für einen Beruf entschieden hast. Informationen über

den Wunschjob und Erfahrungen aus der Betriebspraxis sind unverzichtbar.

Für Hauptschüler handelt es sich beim Betriebspraktikum

um eine Pflichtveranstaltung in der achten Klasse, Realschüler und

Gymnasiasten müssen für die Schnupperlehre Ferienzeit opfern.

Das Betriebspraktikum stellt neben dem Besuch beim BIZ

(Berufs- und Informationszentrum der Bundesagentur für Arbeit)

und neben Gesprächen mit dem Berufsberater, Lehrern

sowie Eltern einen prima Praxistest dar. Als Praktikant kann

man sich außerdem gleich als Lehrling empfehlen. Die Aussicht

Was kann ich?

Was will ich?

Mach den Persönlichkeits-Check!

Die persönlichen Interessen und

Stärken – nicht zwischenzeitliche

Launen – sollten die Berufswahl

entscheiden. Die wichtigsten Fragen

beim Persönlichkeits-Check

lauten:

Was kann ich, was will ich,

was liegt mir?

Wer seine Fähigkeiten, Interessen

und Schwächen gut kennt, der findet

schnell einen geeigneten Beruf.

Doch wann passt ein Beruf? Wenn

die Anforderungen des Berufs mit

den Fähigkeiten des Bewerbers

übereinstimmen und wenn die

persönlichen Erwartungen an den

Beruf realistisch sind.

berufswahl

auf einen Ausbildungsplatz tröstet darüber hinweg, dass es für

die Schnupperlehre in der Regel kein Geld gibt. Und sollte sich

tatsächlich herausstellen, dass der ursprünglich gewählte Job

wohl doch nicht der richtige ist, hat sich das Praktikum ebenfalls

gelohnt. So bleibt noch Zeit, sich frühzeitig nach einer anderen

Ausbildung umzusehen. Erwähne im Bewerbungsschreiben,

dass du gerne im Betrieb Praxisluft schnuppern möchtest. Das

kommt bei den meisten Firmen gut an. Schließlich kaufen die nur

ungern die Katze im Sack. Mit Ferienjobs lassen sich zwei Fliegen

mit einer Klappe schlagen: den Arbeitsalltag kennenlernen

und die Urlaubskasse aufbessern.

Der schnelle Weg zur Berufswahl

Mit einer simplen Liste kommt ihr euren Wünschen auf die Spur. Dadurch verbessert

sich die realistische Selbst einschätzung – und die Chance auf die richtige Berufswahl.

Erfolg Misserfolg

1. Kontaktaufnahme

2. Handwerklich geschickt

3. Ich habe viele tolle Ideen

4. Bei Freunden fühle ich mich sehr sicher

Lust Frust

1. Lesen

2. Reden, Beraten

3. Sport

1. Fremdsprachen

2. Baupläne zeichnen fällt mir schwer

3. Ungeduldig bei der Umsetzung der Ideen

4. Vor fremden Menschen werde ich unsicher

1. Papierkram

2. Telefonieren

3. Körperlich arbeiten

Freunde

können aus

der Praxis

berichten.

13


14

berufswahl

Die besten Klicks

zum Eignungstest

Im Internet gibt es zahlreiche Berufswahltests – zumeist gratis.

So lassen sich bequem am PC die Stärken und Schwächen herausarbeiten.

1. Eignungstest vom geva-Institut

www.geva-institut.de/privatkunden/

schueler_studenten/ebw/index.htm

Wer’s ganz genau wissen will, ist hier richtig. Der Eignungstest

dauert drei Stunden. Die Testpersonen erhalten 13 Berufsvorschläge

und eine detaillierte Auswertung. Das hat seinen Preis: 38 Euro.

3. Das Portal für Auszubildende

www.azubi-azubine.de

Dieses Portal bietet nicht nur viele Informationen rund um die

Rechte und Pflichten eines Azubis, sondern auch Vorlagen für

Bewerbungsschreiben, Tipps zum Vorstellungsgespräch und eine

Berufe-Datenbank mit Informationen zu den einzelnen Berufen.

4. Mach‘s Richtig

www.machs-richtig.de

Der Test stammt von der Bundesagentur für Arbeit.

User stellen ihre Interessen zusammen. Die Datenbank

enthält alles Infos über den Traumjob – und

mögliche Alternativen.

Auch 2010 stellen wir Auszubildende für folgende Berufe

ein:

� Industriemechaniker

� Zerspanungsmechaniker

� Elektroniker für Betriebstechnik

Knorr-Bremse

Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH

Berufsausbildung

Knorrstraße 1

94501 Aldersbach

Weitere Informationen unter der Telefon Nr. 08543-309136 oder per

email – guenther.orthuber@knorr-bremse.com und im Internet unter

www.knorr-bremse.com

2. Welcher Job passt zu mir?

www.unicum.de/evo/5604_1

Auch der Eignungstest von Unicum ist

gratis. Er hilft bei der richtigen

Selbsteinschätzung. In einem Gutachten

stehen die Testergebnisse.


Los geht‘s

Christina Eder hat sich erfolgreich beworben und

ist glücklich in ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau.

Mit uns spricht Sie über Ihre Erfahrungen.

Frau Eder, Sie haben sich für eine Ausbildung

zur Hotelfachfrau entschieden. Welche Gründe

waren für diese Entscheidung ausschlaggebend?

Christina Eder: Ich habe mich schon länger für den Tourismusbereich

interessiert und arbeite auch schon immer sehr

gerne mit Menschen zusammen. Während eines Ferienjobs

ist mir aufgefallen, dass ich gerne mit den Gästen in Kontakt

bin, einsame Büroarbeit wäre undenkbar für mich. In der 12.

Klasse habe ich dann ein Praktikum in meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb

gemacht, die Arbeit hat mir auf Anhieb gefallen.

Wurden Sie bei dieser Entscheidung

unterstützt?

Christina Eder: Ja, meine Eltern haben mich von Anfang

an unterstützt, zuerst habe ich über ein Duales Studium

an der BA nachgedacht, doch dann habe ich mich fürs

Arbeiten entschieden. Meine Freunde fanden meine Entscheidung

ebenfalls gut, auch wenn viele von Ihnen zum

Studieren gegangen sind oder einige noch gar nicht wussten,

was sie einmal machen möchten. Ein paar haben mich

sogar um meine frühe und klare Entscheidung beneidet.

Haben Sie sich dann gleich bei

Unternehmen beworben?

Christina Eder: Ja, gleich im Oktober 2006 habe ich die

ersten Mappen weggeschickt, erste Vorstellungstermine

hatte ich dann bereits ein paar Wochen später, Anfang

Dezember.

Wie sind Sie auf Unternehmen gestoßen,

die für Sie infrage kamen?

Christina Eder: Ich habe sehr viel im Internet recherchiert,

vor allem über Hotels in Bayern. Bei manchen habe ich mich

auch initiativ beworben, wenn ich das Hotel besonders interessant

fand.

Wie haben Sie sich auf die Bewerbungsgespräche

vorbereitet?

Christina Eder: Wiederum im Internet. Dort habe ich mir die

Hotels etwas genauer angeschaut, um auch Fragen stellen

zu können. Des Weiteren habe ich mir wichtige Fragen notiert,

als kleine Erinnerungshilfe, damit ich nichts vergesse

(zum Beispiel Arbeitszeiten, evtl. Wohnmöglichkeiten usw.).

Welche Erfahrungen haben Sie bei

Bewerbungsgesprächen gesammelt?

Christina Eder: Bei meinen ersten zwei war ich sehr nervös,

diese waren in Hotels direkt am Hauptbahnhof in München.

Doch die Gesprächspartner waren jedes Mal sehr nett

und zuvorkommend, da war die Nervosität schnell weg.

berufswahl

Name: Christina Eder

Alter: 20 Jahre

Schulabschluss: Abitur

Ausbildung zur: Hotelfachfrau

Seit: August 2007

Gab es bei den Gesprächen Fragen, die Sie

überrascht haben oder auf die Sie keine

Antwort hatten?

Christina Eder: Wissensfragen musste ich nicht beantworten,

doch natürlich gibt es Fragen bei denen man sich

selber einschätzen soll, da muss man dann schon zuerst

überlegen und ist vielleicht nicht auf jede Frage vorbereitet.

Haben Sie auch Absagen bekommen?

Christina Eder: Ja natürlich, einige sogar.

Wie sind Sie damit umgegangen?

Christina Eder: Die ersten Male sind natürlich etwas

enttäuschend, doch ich hatte relativ früh meine Zusage

von meinen Ausbildungsbetrieb, in den ich auch sehr

gerne wollte und war damit versorgt.

Welche Gründe waren für Sie besonders ausschlaggebend,

dass Sie sich für das Hotel St.

Wolfgang entschieden haben?

Christina Eder: Die Nähe zu meinem Heimatort war mir

wichtig. Zwar habe ich ein Zimmer in Bad Griesbach, doch

es sind nur 40 km nach Hause, dadurch bin ich, wenn ich frei

habe, schnell zuhause. Und mir hat die Atmosphäre im ländlichen

Bad Griesbach und im Hotel St. Wolfgang gut gefallen.

Wie war Ihre erste Arbeitswoche?

Christina Eder: Sehr aufregend und anstrengend, ich hatte

gleich Frühschicht im Housekeeping und musste um 5 Uhr

morgens anfangen, da war ich nach 8 Stunden Arbeit bereits

am frühen Abend völlig erledigt.

Haben Sie sich schnell in das Arbeitsleben

eingefunden?

Christina Eder: Ja das ging sehr flott. Wenn man täglich

gleich in die anfallenden Arbeiten eingebunden wird, gewöhnt

man sich schnell ein.

Wenn Sie Ihre bisherige Ausbildungszeit

bewerten, welches Fazit können Sie ziehen?

Christina Eder: Ein sehr positives Fazit, in dieser Ausbildung

lernt man sozusagen fürs Leben.

Was würden Sie jemanden raten, der die

Bewerbungen noch vor sich hat?

Christina Eder: Nicht aufgeben und selbstbewusst sein.

Natürlich muss man heutzutage mehrere Bewerbungen

schreiben, aber man sollte nicht aufgeben. Während der

Ausbildung sollte man immer lernwillig und wissbegierig

sein, man kann eine Menge lernen.

15


16 berufsbereich metall

Die Maschinen müssen eingestellt

und überprüft werden, damit sie die

gewünschte Qualität liefern.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Anlagenmechaniker/in 42 7 0 57 29 0 14

k Anlagenmechaniker/in für Sanitär-,Heiz.- und Klimatechnik 42 5 0 100 0 0 0

k Bootsbauer/in 36 1 1 0 0 100 0

k Fahrzeuglackierer 36 20 10 65 35 0 0

k Fertigungsmechaniker/in 36 3 0 67 33 0 0

k Gießereimechaniker/in 42 8 0 25 75 0 0

k Industriemechaniker/in 42 251 14 34 61 1 5

k Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in FR Karosseriebautechnik 42 20 2 35 50 5 10

k Konstruktionsmechaniker/in 42 100 0 63 23 1 13

k Kraftfahrzeugmechatroniker/-in 42 55 6 36 55 4 5

k Maschinen- und Anlagenführer/in 24 19 2 84 11 0 5

k Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik 42 7 0 86 14 0 0

k Mechatroniker/in 42 63 2 3 84 10 3

k Modellbaumechaniker/in FR Gießereimodellbau 42 2 2 0 100 0 0

k Modellbaumechaniker/in FR Karosseriemodellbau 42 1 0 100 0 0 0

k Oberflächenbeschichter/-in 36 3 2 33 67 0 0

k Technische(r) Zeichner/in 42 86 29 9 74 8 8

k Technische/r Produktdesigner 36 3 2 0 67 33 0

k Teilezurichter/in 24 7 0 43 0 0 57

k Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik 42 2 0 0 100 0 0

k Werkzeugmechaniker/in 42 97 4 45 51 3 1

k Zerspanungsmechaniker/in 42 140 5 41 56 1 2

k Zweiradmechaniker/in FR Fahrradtechnik 42 1 0 0 0 0 100

Hochschulreife

Sonstiges


metall berufsbereich

Vielfalt ist Trumpf

k Die Ausbildungsbetriebe der Metall industrie stellen rund die Hälfte aller Lehrstellen in den

technischen Berufen im IHK-Bezirk. Die Tätigkeitsschwerpunkte reichen von der Fertigung,

über Montage, Maschinenkontrolle, Anlagenüber wachung und Reparatur bis zur Wartung.

Die riesigen Maschinen – seien es Abfüllanlagen für Getränkeflaschen

oder Schweißstraßen – werden zumeist

von einem Computer zentral gesteuert. Die angehenden

Metaller erwerben in allen fünf Ausbildungsberufen – Industrie-,

Werkzeug-, Zerspanungs-, Konstruktionsund

Anlagenmechaniker – zur Hälfte identische Kernqualifikationen.

Sie stellen quasi das gemeinsame Fundament

in der Metallbranche dar. Darauf baut dann das berufsspezifische

Fachwissen auf.

Durch die Wahl von Einsatzbereichen (Dauer: bis zu einem

Jahr), die sich am Profil des Ausbildungsbetriebes und an den

Die IG Metall - Gewerkschaft in der Metall- und

Elektroindustrie, Textil- , Bekleidungs-, Holz- &

Kunststoff-Industrie und im Handwerk

Wir von der IG Metall Jugend

sind für dich da, wenn du mal

Stress in der Ausbildung hast,

wenn es um Ausbildungsver-

gütung oder Übernahme geht

oder wenn du Tipps und Infos

brauchst. Auch bei der Kriegsdienstverweigerung

und bei

Fragen im Studium können wir

dir weiterhelfen.

Es gibt viele Gründe, Mitglied in der IG Metall zu sein:

Ob gutes Klima im Job, gute Bezahlung, moderne Ausbildungsberufe,

JAVis oder unsere Bildungsarbeit: Was wir machen, setzt

Standards. Mit diesen Standards stärken wir deine Position in der

Arbeitswelt. Klare Sache: Du kannst auch selbst versuchen, das

alles hinzukriegen. Einiges davon wirst du erreichen. Mehr erreichst

du gemeinsam mit uns, der IG Metall.

IG Metall Passau Tel.: 0851/ 56099-0

Grünaustr. 31 Fax: 0851/ 56099-30

94032 Passau passau@igmetall.de

http://www.passau.igmetall.de

http://www.jugend.igmetall.de

Die IG Metall - eine starke Gewerkschaft

Neigungen des Lehrlings orientieren, wird die dreieinhalbjährige

Ausbildung praxisnäher und betriebsbezogener.

Die Berufsbilder betonen sowohl die eigenständige als

auch die Arbeit im Team. Die Zwischenprüfung entfällt. Dafür

findet bereits im zweiten Lehrjahr der erste Teil der Abschlussprüfung

über die bis dahin erworbenen Grundfertigkeiten

statt; man spricht hier von der gestreckten Prüfung. Der zweite

Teil findet am Ende der dreieinhalbjährigen Ausbildung statt.

Die Unternehmen der Sturm-GRUPPE sind Hersteller von anspruchsvollen Maschinen/

Anlagen und modernster Förder- und Automatisierungstechnik sowie Lohnfertiger von

Laserteilen bis hin zu kompletten Baugruppen. Weltweit ist die Sturm-GRUPPE ein gefragter

Partner führender Industrieunternehmen.

Zurzeit sind ca. 480 Mitarbeiter bei der Sturm-GRUPPE beschäftigt.

Die Unternehmen der

Sturm-GRUPPE:

MASCHINENBAU

BLECHVERARBEITUNG

& SYSTEME

Global Conveyor Solutions

Momentan absolvieren ca. 100 Mädchen und Jungen bei uns

eine Ausbildung. Für 2010 suchen wir euch – engagierte

Auszubildende im gewerblichen und kaufmännischen Bereich.

Gesucht werden:

Bürokaufleute

Industriekaufleute

Technische Zeichner/innen

Feinwerkmechaniker/innen

Mechatroniker/innen

Elektroniker/innen

Jetzt bewerben für

Ausbildungsbeginn

2010

Sendet eure schriftlichen Bewerbungsunterlagen mit Angabe

eurer e-mail Adresse an unseren Ausbildungsleiter

Herrn Matthias Altmann.

Bewerbungen für Bürokaufleute und Industriekaufleute sendet

ihr bitte an Frau Natalia Gerlach.

Sturm Maschinenbau GmbH

Industriestrasse 10 · 94330 Salching

Weitere Informationen findet ihr unter

Die neuen Azubis zum 01.09.2008

www.sturm-gruppe.com

17


18 berufsbereich elektrotechnik

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Auch modernste Technik muss

gewartet und repariert werden.

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Elektroanlagenmonteur/in 36 1 0 0 100 0 0

k Elektroniker für Automatisierungstechnik 42 5 0 0 100 0 0

k Elektroniker für Betriebstechnik 42 165 11 16 72 7 5

k Elektroniker für Geräte und Systeme 42 38 4 8 74 16 3

k Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme 42 3 1 100 0 0 0

k Elektroniker/-in für Maschinen- und Antriebstechnik 42 8 1 25 50 0 25

Hochschulreife

Sonstiges


elektrotechnik berufsbereich

Ohne Strom läuft nichts

k Elektroniker sind in zahlreichen Branchen

gefragt: von der Textil- bis zur Energiewirtschaft,

von der Chemie- bis zur IT-Branche.

Und natürlich auch im Elektrogewerbe.

Kurzum: Dieses Berufsfeld eröffnet vielfältige

Perspektiven.

Sechs Ausbildungsberufe stehen zur Wahl:

k Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik

k Elektroniker/-in für Betriebstechnik

k Elektroniker/-in für Gebäude- und Infrastruktursysteme

k Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik

k Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

k Systeminformatiker/-in

Elektroniker installieren, überprüfen und reparieren

komplexe elektrische Anlagen. Es

kann sich um die Beleuchtung von Werkshallen

oder um winzige Computerbausteine handeln.

Die Anlagen bis hin zu riesigen vollautomatischen

Fertigungsstraßen müssen stets betriebsbereit

sein. Denn Stillstand bedeutet Produktionsausfall.

In den Berufsbildern wird das eigenständige

Arbeiten stark betont. Daneben müssen

die Auszubildenden auch organisatorische und

wirtschaftliche Rahmenbedingungen verstärkt

berücksichtigen. Auch hier gibt es eine „gestreckte“

Abschlussprüfung. Anstelle der Zwischenprüfung,

die wegfällt, wird der erste Teil der

Abschlussprüfung im zweiten Ausbildungsjahr

absolviert. In allen sechs Berufen wird zunächst

ein branchenspezifisches Grundwissen vermittelt

und anschließend das fachliche Know-how für

den jeweiligen Beruf.

in der bayerischen

Metall- und Elektroindustrie.

Die bietet dir auch spannende

Studiengänge.

19


20 blickpunkt it-branche

Sprungbrett in

die IT-Branche

k Der große Boom ist vorbei,

doch der Bedarf ist geblieben:

Die Branche der Informations-

und Telekommunikationstechnik

(IT) benötigt weiterhin viele Fachkräfte.

Mehrere Ausbildungsberufe

öffnen den Weg in die IT-Branche.

Die Lehrzeit dauert drei Jahre.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Server installieren,

PC-Netzwerke aufbauen:

In der IT-Branche

gibt es viel zu tun.

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Fachinformatiker/in 36 107 10 5 47 36 13

k Informations- und Telekomm.system-Elektroniker/in 36 18 1 6 61 6 28

k Informations- und Telekomm.system-Kaufmann/Kauffrau 36 25 8 16 60 12 12

k Informatikkaufmann/-kauffrau 36 15 6 0 67 20 13

Hochschulreife

Sonstiges


k Informatikkaufmann/-frau

Die Organisatoren

Der Informatikkaufmann analysiert die Organisationsabläufe von Unternehmen

auf die Einsatzmöglichkeit von IT-Anwendungssystemen hin; diese

Systeme installiert er dann auch. Deshalb wird er auch als Organisator der

IT-Branche bezeichnet. Daneben beraten und unterstützen Informatikkaufleute

die Mitarbeiter der Fachabteilungen und sind für die Systemverwaltung

zuständig. Tätig sind sie vor allem in Industrie, Handel, Banken, Versicherungen

und Dienstleistung sowie in Krankenhäusern und Verwaltungen.

k IT-System-

Elektroniker/-in

Die Techniker

Das ist was für Vollbluttechniker.

Sie planen komplexe elektronische

Kommunikations- und Informationssysteme

wie zum Beispiel PC-

Netzwerke und Mobilfunknetze.

IT-System-Elektroniker kümmern

sich um die Stromversorgung

dieser Systeme und nehmen sie in

Betrieb. Sie installieren Software,

entwickeln spezifische Lösungen,

analysieren Schwachstellen und

beseitigen Störungen.

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it-branche blickpunkt

k IT-Systemkaufmann/-frau

Die Vertriebsleute

IT-Systemkaufleute beraten und informieren Kunden

über Problemlösungen. Weil sie vorwiegend im Vertrieb

tätig sind, können sie auch als Vertriebler bezeichnet

werden. Sie ermitteln Preise, kalkulieren und erstellen

Angebote und leiten Projekte in kaufmännischer, technischer

und organisatorischer Hinsicht – von der Erstberatung

des Kunden bis zur Übergabe an die Anwender.

k Fachinformatiker/-in

Die Netz- und Softwerker

Sie sind die Spezialisten für Netzwerke und Software, analysieren Probleme, entwerfen und

testen Softwarestrukturen und Schnittstellen. Die Beratung von Kunden und Benutzern

stellt einen weiteren Schwerpunkt dar.

Beim Beruf des Fachinformatikers werden zwei Fachrichtungen unterschieden:

In der Fachrichtung Systemintegration werden IT-Infrastrukturen wie zum Beispiel

Client-Server-Systeme, Telekommunikationsanlagen, Drucker oder Modems installiert und

konfiguriert (unter Konfiguration versteht man die Zusammenstellung von Software- und Hardwarekomponenten

zu einem funktionierenden Computersystem). Die Inbetriebnahme und Verwaltung

von Netzwerken stellt einen weiteren Aufgabenschwerpunkt dar. Aufgrund des Arbeitsschwerpunktes

lässt sich der Fachinformatiker mit Fachrichtung Systemintegration auch als

Netzwerker bezeichnen. Analog dazu wird der Fachinformatiker mit der Fachrichtung

Anwendungsentwicklung als Softwerker bezeichnet. Er entwirft und realisiert Softwareanwendungen,

entwickelt Benutzeroberflächen und testet Softwareanwendungen.

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Die congatec AG ist ein führender führende Hersteller von industriellen

Computerboards für den Einsatz in Seriengeräten, Maschinen

und Anlagen. Vermarktung und Produktion erfolgt weltweit.

Unsere Kunden kommen aus den Bereichen Medizintechnik,

Automatisierung, Visualisierung, KFZ-Zulieferer u. v. m..

Für September 2010 bieten wir folgende

Ausbildungsplätze

Industriekaufleute (m/w)

Voraussetzung: Mittlere Reife oder Abitur

Elektroniker für Geräte&Systeme (m/w)

Voraussetzung: Mittlere Reife oder Abitur

Fachinformatiker Systemintegration (m/w)

Voraussetzung: Abitur

Wir bieten Ihnen berufliche und persönliche Perspektiven

in einem aufstrebenden und schnell wachsenden

Technologieunternehmen.

Weitere Details zu den Ausbildungsstellen können Sie unter

http://jobs.congatec.de nachlesen.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum

30.11.2009 bevorzugt per Email an:

congatec AG, Auwiesenstr. 5, 94469 Deggendorf

Margot Saller, Tel. 0991/2700-0

personal@congatec.com, www.congatec.com

21


22 berufsbereich bau

Ein gutes Auge ist wichtig.

Am Bau ist Maßarbeit gefordert.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Aufbereitungsmechaniker/in Fachrichtung Sand und Kies 36 2 0 100 0 0 0

k Baugeräteführer/in 36 3 0 100 0 0 0

k Baustoffprüfer/in 36 4 0 0 50 50 0

k Bauzeichner/in 36 51 29 12 78 8 2

k Beton- u. Stahlbetonbauer/in 36 11 0 82 9 0 9

k Betonfertigteilbauer/in 36 6 0 100 0 0 0

k Hochbaufacharbeiter/in 24 1 0 100 0 0 0

k Kanalbauer/in 36 2 0 50 0 0 50

k Maurer/in 36 2 0 50 0 0 50

k Naturwerksteinmechaniker/in 36 4 0 0 25 0 75

k Rohrleitungsbauer/in 36 4 0 75 25 0 0

k Straßenbauer/in 36 10 0 60 0 0 40

k Tiefbaufacharbeiter/in 36 4 0 75 25 0 0

k Trockenbaumonteur/in 36 24 0 58 33 0 8

k Verfahrensmechaniker/in in der Steine- und Erdenindustrie 36 7 0 57 43 0 0

k Zimmerer/Zimmerin 36 1 0 0 0 0 100

Hochschulreife

Sonstiges


au berufsbereich

Hier wird auf

Qualität gebaut

k Die Baubranche hat sich gewandelt, die Ansprüche vieler Baufirmen

an ihre Auszubildenden sind gestiegen. Noten spielen bei

der Vergabe von Lehrstellen eine größere Rolle als früher. Bei der

Arbeit mit Beton, Holz und Stahl ist Köpfchen gefordert.

Qualifizierter Nachwuchs findet gute Aufstiegsmöglichkeiten vor: vom Facharbeiter über Vorarbeiter

zum Polier und Meister. Die Fachleute erstellen Bau- und Montageteile aus Beton,

Stein, Holz, Keramik und Glas.

Eine zweijährige Ausbildung führt zum Hochbau- (umfasst den gesamten Rohbau vom

Keller bis zum Dach), Tiefbau- (alles unterhalb der Erdoberfläche plus Straßen-, Brücken- und

Gleisbau) oder Ausbaufacharbeiter (z.B. Akkustik- und Trockenbauarbeiten). Darauf baut

eine einjährige Ausbildung auf, die viele Möglichkeiten bietet, sich zu spezialisieren.

Der Bauzeichner fertigt nach den Vorlagen der Architekten exakte Zeichnungen und Baupläne

an. Der PC hat Bleistift und Lineal verdrängt. Computer-Aided-Design (CAD), das computergestützte

Entwerfen, dominiert.

Baugeräteführer transportieren und bedienen die teilweise gigantischen Baumaschinen.

Außerdem sind sie für kleinere Wartungsarbeiten und Reparaturen zuständig, benötigen also

viel Fingerspitzengefühl und technisches Verständnis. Baustoffprüfer kontrollieren in Labors und

auf Baustellen die Qualität der Materialien. Denn davon hängt ganz entscheidend die Lebensdauer

und die Stabilität von Brücken, Häusern und Gebäuden ab.

23


24 berufsbereich chemie

Reinigungsmittel

und Parfums werden

im Labor kreiert.

Die Lehre von den Stoffen

k Vom Brühwürfel bis zur Arznei, vom Plastik eimer bis zum Düngemittel: Überall ist Chemie

drin. Die Kunst, Stoffe synthetisch nachzumachen und neue zu erfinden, ist gefragt .

Diese Kunst heißt Chemie. Chemikanten und Pharmakanten überwachen die Produktion.

Bei Störungen der Produktionsanlagen übernehmen sie

die Fehlersuche. Labors und Produktionsanlagen sind die

dominierenden Arbeitsorte. Chemielaboranten entwickeln

neue Substanzen in Labors und führen sie zur Produktionsreife.

Die verwandten Substanzen und die Endprodukte durchlaufen

strenge Qualitätskontrollen. Chemielaboranten werden nicht

nur in der chemischen Industrie, sondern auch in Metall verarbeitenden

Betrieben und in Forschungslaboratorien eingesetzt.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Verfahrensmechaniker für Kunststoff und

Kautschuktechnik stellen für den Maschinenbau oder

die Elektrotechnik Apparate, Rohrleitungen, Behälter und andere

Bauteile aus Kunststoff und Metall her.

Die Fahrzeugindustrie beliefern sie mit Autoteilen aus

faserverstärkten Kunststoffen. Zudem überwachen Verfahrensmechaniker

den Fertigungsprozess und sind für die Qualitätssicherung

verantwortlich.

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Chemielaborant/in 42 5 3 20 40 40 0

k Chemikant/in 42 2 0 0 100 0 0

k Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft 36 2 0 50 50 0 0

k Lacklaborant/in 42 2 1 0 0 100 0

k Physiklaborant/in 42 3 2 0 100 0 0

k Produktionsfachkraft Chemie 24 2 0 100 0 0 0

k Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- u. Kautschuktechnik 36 74 8 61 31 3 5

k Werkstoffprüfer/in 42 2 2 0 100 0 0

Hochschulreife

Sonstiges


Ab in den Druck!

Ausbildungsberuf Monate gesamt

medien, druck und papier berufsbereich

k Das digitale Zeitalter hat die Branche verändert: Gedruckte und digitale Medien sind gleichermaßen

angesagt. Ohne PC läuft in der Medien-, Druck- und Papierbranche (fast) nichts

mehr. Homepages, Flyer und Magazine werden digital entworfen, digital gesetzt – und teilweise

schon digital gedruckt.

D ie

Druckvorstufe, das Arbeitsfeld traditions reicher Berufe,

wurde völlig umgekrempelt.

So löste der Mediengestalter Digital und Print die

Ausbildungen zum Schriftsetzer, Reprohersteller, Reprograph

sowie Werbe- und Medienvorlagenhersteller ab. Text, Bild,

Grafik und Bewegtbild, früher die Domäne spezieller Berufe,

gehören heute zusammen. Mediengestalter Digital und Print beschäftigen

sich schwerpunktmäßig mit Planung und Beratung,

Konzeption und Visualisierung, Gestaltung und Technik.

Drucker überwachen die oft bis zu 200 Meter langen

Maschinen, passen die Druckformate an und planen die komplexen

Druckwege, damit Papier möglichst schnell, farbecht

und hochwertig bedruckt wird.

Wegen der steigenden Bedeutung der technischen Prozesse

bei der Papierherstellung wird der Papiertechnologe

immer wichtiger. Papiertechnologen richten die riesigen Maschinen

ein, überwachen die Fertigung und kontrollieren die

Qualität.

Verpackungsmittelmechaniker stellen mit modernen

Maschinen unterschiedliche Verpackungen her. Sie

erstellen Muster für die Kunden, fertigen spezielle Werkzeuge

für die Produktionsmaschinen und bauen sie in die Produktionsmaschinen

ein.

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Ein letzter Check ob

alles passt, dann wird

die Zeitung gedruckt.

Mittl.

Bild.abschl.

k Buchbinder/in 36 8 1 88 13 0 0

k Drucker/in 36 11 3 55 36 0 9

k Mediengestalter/in Bild/Ton 36 2 2 0 0 100 0

k Mediengestalter/in Digital und Print 36 46 24 13 41 37 9

k Papiertechnologe/Papiertechnologin FR Papier-Karton-Pappe 36 2 0 0 100 0 0

k Verpackungsmittelmechaniker/in 36 5 0 80 20 0 0

Hochschulreife

Sonstiges

25


26 berufsbereich textil

Genauigkeit und ein Auge

für Details sind bei der Arbeit

an der Nähmaschine wichtig.

High-Tex mit Tradition

k Die Firmen stehen für „High-Tex“, hochwertige Textilien. Sie stellen Vorprodukte

(die Garne) oder textile Flächen wie Teppich böden, Strick- und Webstoffe her und

veredeln sie. Die Bedienung und die Überwachung computergesteuerter Maschinen

steht bei diesen Berufen im Vordergrund.


Der Produktionsmechaniker Textil und der

Produkt veredler Textil, die den Textilmechaniker

und den Textil maschinenführer ersetzen, stellen die Maschinen

ein, reparieren sie und tauschen Verschleißteile aus. Außerdem

überwachen sie den Materialfluss.

In diesen Berufen ist neben dem Interesse an Textilien und

am Umgang mit Maschinen eine absolute Farbsehtüchtigkeit

wichtig, um auch die kleinsten farblichen Nuancen zu erkennen.

Mit dem Maschinen- und Anlagenführer

(Schwerpunkt Textiltechnik und Textilveredlung)

gibt es einen zweijährigen Ausbildungsberuf für den

„schnellen“ Einstieg in die Textilbranche.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

textil berufsbereich

In der Bekleidungsindustrie werden Damen- und Herrenoberbekleidung,

Miederwaren, Berufs-, Sport- und Freizeitkleidung

in großer Stückzahl gefertigt. Von der Modenäherin,

die einfache Näharbeiten ausführt und vorgefertigte Teile zur

fertigen Kleidung verarbeitet, führt der Weg zur Modeschneiderin,

die die schwierigen Arbeiten erledigt und im Muster-

atelier Modelle für die Serienfertigung entwirft.

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Änderungsschneider 24 3 3 67 0 0 33

k Fahrzeuginnenausstatter/-in 36 14 9 21 71 0 7

k Modenäher/in 24 8 8 75 13 13 0

k Modeschneider/in 36 5 5 20 40 0 40

k Produktionsmechaniker/-in - Textil 36 3 0 67 33 0 0

k Sattler/in FR Fahrzeugsattlerei 36 2 2 0 100 0 0

k Schuh- u. Lederwarenstepper/in 24 3 3 67 0 0 33

k Technische(r) Konfektionär/in 36 1 0 100 0 0 0

k Textilreiniger/in 36 3 1 33 0 0 67

Hochschulreife

Sonstiges

27


28 berufsbereich sonstige industriell-technische Berufe

Hier ist eine Menge geboten

k Hier werden die Aus bildungsberufe in den Bereichen Nahrung, Abfallwirtschaft,

Glas und Holz sowie einige Einzelberufe zusammen gefasst. Vielfalt ist Trumpf.

Das Spektrum reicht vom Brauer und Mälzer bis zur

Fachkraft für Abwassertechnik, vom Holzbearbeitungsmechaniker

bis zur Fachkraft für

Lebensmitteltechnik. Dementsprechend unterschiedlich

sind die Anforderungsprofile. Lebensmitteltechniker überwachen

und bedienen die Anlagen für die Herstellung von Nahrungsmitteln.

Produkte wie zum Beispiel Fertiggerichte, Kartoffelchips und

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Das Steuern und Überwachen des

Brauprozesses ist trotz Technik immer

noch ein anspruchsvolles Handwerk.

Erfrischungsgetränke werden maschinell hergestellt. Fachkräfte für

Abwassertechnik sind in Kläranlagen und Kanalbetrieben zu finden. Sie

bereiten Abwässer auf und warten Rohrsysteme.

Bei der Fachkraft für Möbel-, Küchen und Umzugsservice

sind zupackende Allrounder gefragt. Sie müssen eine Menge können:

Möbel anliefern und montieren, Elektrogeräte und Wasserleitungen

anschließen, Warenbestände überprüfen, Reklamationen bearbeiten.

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Brauer/in und Mälzer/in 36 7 1 43 43 14 0

k Fachkraft für Lebensmitteltechnik 36 5 3 60 20 0 20

k Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice 36 3 0 67 0 0 33

k Fachkraft für Süßwarentechnik FR Schokolade 36 2 1 50 50 0 0

k Feinoptiker/in 42 8 4 38 50 0 13

k Holzbearbeitungsmechaniker/in 36 11 0 73 18 0 9

k Holzmechaniker/in 36 9 2 44 22 0 33

k Müller/in (Verfahrenstechnologe) 36 1 0 100 0 0 0

k Verfahrensmechaniker/in Glastechnik 36 8 0 50 50 0 0

Brauer/in und Mälzer/in, gefragt in der ganzen Welt !

Wer kennt den Spruch nicht: „Hopfen und Malz, Gott erhalt’s“. Brauer/

innen und Mälzer/innen stellen Malz aus Getreide her, das man

ebenso zum Bierbrauen braucht wie Hopfen, Hefe und Wasser. Sie

verarbeiten während der 3-jährigen Ausbildungszeit die Rohstoffe

zu Maische und stellen in verschiedenen Gär- und Filterprozessen

das herzhaft frische Getränk her. Dabei bedienen sie sich moderner

Technik. Sie steuern und überwachen die Herstellungsprozesse und

brauen mit unterschiedlichen Mischungen und Verfahren verschiedene

Sorten Bier, Biermischgetränke und alkoholfreie Getränke.

Hochschulreife

Fachkräfte für Abwassertechnik

kümmern sich um die Kanalisation.

Sonstiges


E in

Kochen ist eine Kunst.

Koch benötigt Geschmack, Phantasie und Kreativität.

Deshalb muss er sich ständig neue Anregungen für die

Zusammenstellung der Gerichte und der mehrgängigen Menüs

holen.

Die Fachkraft im Gastgewerbe serviert Speisen und

Getränke, empfängt und betreut Gäste. Daneben bereitet sie einfache

Speisen zu. Bei der Fachkraft im Gastgewerbe handelt es sich

um den einzigen Ausbildungsberuf im Bereich Gastgewerbe mit

einer zwei- statt einer dreijährigen Ausbildung (siehe auch S. 39).

Hotelfachleute, -kaufleute und Restaurantfachleute

sind in vielen Bereichen einsetzbar; sie durchlaufen größten-

Gastgewerbe berufsbereich

Der Gast steht im Mittelpunkt

k Dienstleistungsberufen gehört die Zukunft. Das gilt auch für das Gastgewerbe.

Die Arbeitszeiten orientieren sich an den Wünschen der Gäste. Deshalb wird auch am Abend

und an Wochenenden gearbeitet. Freundlichkeit zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

teils dieselbe Ausbildung und sammeln gleichermaßen Erfahrungen

als Kellner, Rezeptionist und Zimmermädchen. Erst im dritten Jahr

beginnt die Spezialisierung. Restaurantfachleute lernen

dann vor allem, wie man Gäste professionell betreut, Menüs serviert

und Veranstaltungen plant. Hotelfachleute decken vorrangig

die Bereiche Empfang, Wirtschaftsdienst, Werbung und Verkaufsförderung

ab. Hotelkaufleute vertiefen ihre Kenntnisse

in den Arbeitsgebieten Rechnungswesen und Personalwirtschaft.

Der kaufmännische Bereich ist ihr Metier. Fachleute für Systemgastronomie

werden vor allem von Restaurantketten mit

zentral gesteuertem Gastronomiekonzept benötigt.

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Beikoch/Beiköchin 36 29 14 31 0 0 69

k Fachkraft im Gastgewerbe 24 26 23 62 12 0 27

k Fachmann/-frau für Systemgastronomie 36 60 47 28 45 5 22

k Hotelfachmann/Hotelfachfrau 36 274 236 42 42 4 12

k Hotelkaufmann/Hotelkauffrau 36 6 5 0 67 33 0

k Koch/Köchin 36 254 71 69 13 2 16

k Restaurantfachmann/ Restaurantfachfrau 36 61 46 64 16 7 13

Hochschulreife

Sonstiges

29


30 berufsbereich Verkehr

Hier geht‘s um Warentransport

und Güterlagerung.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Berufskraftfahrer/in 36 7 1 43 14 0 43

k Binnenschiffer/in 36 3 1 100 0 0 0

k Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen 24 15 10 80 20 0 0

k Fachkraft für Lagerlogistik 36 146 51 51 40 1 8

k Fachlagerist/in 24 24 2 67 8 0 25

k Kaufmann/Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen 36 4 2 0 75 0 25

k Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung 36 38 21 5 76 13 5

Hochschulreife

Sonstiges


Verkehr berufsbereich

Mobilität ist ihr Geschäft

k Verkehrsnetze sind die Adern einer Wirtschaft. Die Dichte im Straßen-, Luft-, Schienen-

und Öffentlichen Nahverkehr erfordert einen enormen logistischen Aufwand.

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistung

sind Spezialisten für Warentransport und

Güterlagerung. Sie regeln den gesamten Güterverkehr mit

Bahn, Lkw, Flugzeug und Schiff. Logistische Kenntnisse und

Dienstleistungen werden immer wichtiger.

Fachkräfte für Lagerlogistik sind in der Industrie,

im Handel und bei Speditionen beschäftigt. Ihre Aufgabe ist es,

die richtige Menge der richtigen Ware rechtzeitig und kostengünstig

am richtigen Ort bereitzustellen. Zudem müssen sie sich

in einer Fremdsprache fachspezifisch verständigen können.

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Kaufleute für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen

informieren Kunden über Serviceangebote

und verkaufen Dienstleistungen. Der Name und das

Outfit sind neu, die Aufgaben müssen nach wie vor zuverlässig

erledigt werden. Schließlich werden Briefe, Pakete, Geld- und

Eilsendungen nicht nur am Geburtstag sehnlichst erwartet.

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31


32 berufsbereich kaufmännische Berufe

Wenn‘s um Geld geht,

erwarten Kunden eine besonders

fundierte Beratung

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Bankkaufmann/-kauffrau 36 248 145 0 67 27 6

k Bürokaufmann/Bürokauffrau 36 279 216 16 62 8 14

k Immobilienkaufmann/-kauffrau 36 8 2 0 38 63 0

k Industriekaufmann/-kauffrau 36 275 204 3 65 19 13

k Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation 36 147 122 18 59 4 19

k Kaufmann/Kauffrau für Versicherung und Finanzen 36 67 43 10 48 33 9

Hochschulreife

Sonstiges


Hohe Ansprüche

an die Bewerber

k Kunden sind wählerisch – erst Recht,

wenn es ums Geld geht. Das schlägt sich im Berufsbild nieder.

Genau darauf liegt der Fokus zum Beispiel beim Kaufmann

für Versicherungen und Finanzen. Das gilt auch für

Immobilienkaufleute, die Ansprechpartner, wenn es ums

Eigenheim geht.

Zum Spezialgebiet der Kaufleute für Versicherungen

und Finanzen zählen Policen, die Personen vor Risiken

wie Einbruch, Unfall oder Krankheit schützen. Vertragsverwaltung,

Schadensabrechnung und Kundenbetreuung sind die zentralen

Arbeitsgebiete. Außendienst ist unverzichtbar.

Industriekaufleute dürfen sich nicht nur um den Verkauf

ihrer Produkte kümmern. Von der Materialbeschaffung bis

hin zum Verkauf sind sie am Werk: rechnen, planen und verwal-

kaufmännische Berufe berufsbereich

ten. Sie betreuen von der kaufmännischen Seite her die Produktion

so unterschiedlicher Güter wie Autos, Lebensmittel oder

Arzneien. Technisches Wissen ist dabei von großem Vorteil.

Bankkaufleute kümmern sich um die Finanzen der Privat-

und Geschäftskunden. Überweisungen, Ansparverträge und

Devisentausch prägen ihren Berufsalltag.

Kaufleute für Bürokommunikation fungieren häufig

als Schaltstelle zwischen Firmenchef und Kunden, regeln die

Spesen abrechnung, bereiten Konferenzen vor und überarbeiten

Manuskripte. Außerdem kümmern sie sich ums Rechnungswesen,

um die innerbetriebliche Organisation und um die Personalverwaltung.

33


34 berufsbereich kaufmännische Dienstleistungsberufe

Kaufleute im Gesundheitswesen

sind im Bereich Fitness und Wellness aktiv.

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Fachangestellte/-r für Markt- und Sozialforschung 36 1 1 0 0 100 0

k Fachkraft für Schutz und Sicherheit 36 5 3 40 20 0 40

k Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing 36 24 17 8 50 8 33

k Kaufmann/Kauffrau für Marketingkommunikation 36 8 4 13 25 63 0

k Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit 36 5 3 0 40 20 40

k Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen 36 22 20 9 55 18 18

k Kosmetiker/-in 36 10 10 30 30 10 30

k Medienkaufmann/-kauffrau Digital und Print 36 3 3 0 33 33 33

k Personaldienstleistungskaufmann/-frau 36 7 6 57 29 14 0

k Reiseverkehrskaufmann/-kauffrau 36 27 22 4 41 37 19

k Servicekraft für Schutz und Sicherheit 24 1 0 0 100 0 0

k Sport- und Fitnesskaufmann / -kauffrau 36 13 6 38 15 31 15

k Tierpfleger/in 36 6 3 33 33 0 33

k Veranstaltungskaufmann / -kauffrau 36 4 3 0 0 75 25

Hochschulreife

Sonstiges


Viel Service,

gute Branchenkenntnisse

k Auch bei den Kaufleuten spielen neben der Büroarbeit Dienstleistungen, Service

und Kundenorientierung eine große Rolle. Das zieht sich durch viele Branchen.

Kaufleute im Gesundheitswesen benötigen kaufmännisches

Wissen und gute Branchenkenntnisse, denn

der Gesundheitsmarkt ist in Bewegung. Sie vermarkten Gesundheitsdienstleistungen.

Dabei haben sie stets Qualität und

Kosten im Blick.

Reiseverkehrskaufleute organisieren Geschäfts- und

Privatreisen. Für eine kompetente Beratung sind Kenntnisse über

die Reiseländer und die Transportmöglichkeiten notwendig. Kataloge

und Flugpläne sind die Bibeln der Reiseverkehrskaufleute.

Kaufmann/-frau Tourismus und Freizeit kümmern

sich vor Ort um Urlauber und (Kur-)Gäste. Beschäftigt sind

sie bei regionalen Tourismusverbänden, bei Ferienparks sowie in

der Wellness- und Kurbranche.

INOUTIC / GERMAN PROFILES

INGENEERING CREATIVITY

kaufmännische Dienstleistungsberufe berufsbereich

Die Kaufleute für Verkehrsservice sind in Verkehrsunternehmen

und -verbänden tätig; der Personenverkehr

ist ihre Domäne. Sie kümmern sich um den Service und

die Sicherheit der Reisenden, kalkulieren Preise und betreuen

Werbemaßnahmen. Bei den kaufmännischen Berufen liegt der

Schwerpunkt nicht in erster Linie auf dem Kundenkontakt.

Kaufleute für Marketingkommunikation sind

die früheren Werbekaufleute. Sie sind beispielsweise in Werbeagenturen,

Beratungsfirmen oder in Marketingabteilungen von

Unternehmen tätig. Sie beraten die Kunden in Fragen der Marketingkommunikation

und steuern die kreative Umsetzung.

Wir sind ein marktführendes Unternehmen im Bereich der Kunststoffverarbeitung. Der Schwerpunkt

unseres Geschäftsbereiches liegt in der Profilextrusion für Fenster, Türen und Fassaden. Unser

Ausbildungsangebot umfasst folgende Berufe:

› Verfahrensmechaniker /-in für Kunststoff und Kautschuk

› Werkzeugmechaniker /-in

› Industriekaufleute

Wenn Sie Ihre Ausbildung mit einer gehobenen beruflichen Zielsetzung absolvieren möchten, sind

wir für Sie der richtige Ausbildungsbetrieb. Gerne können Sie diese Berufe auch durch ein Praktikum

oder eine Schnupperlehre kennen lernen.

Falls Sie dazu Fragen haben, rufen Sie Frau Gerlinde Bielmeier unter T + 49 (0)9422 821-203 an oder

senden Sie eine Email an gerlinde.bielmeier@inoutic.com

35


36 berufsbereich Handel

Der Kunde ist König

k Verkaufen will gelernt sein. Erfolgreiche Verkäufer überzeugen durch Freundlichkeit,

Kontaktfreude und gute Warenkenntnisse. Das gilt für Einzel-, Groß- und Außenhandel

gleichermaßen. Der Kunde ist König. Er erwartet eine fachkundige Beratung.

D ie

Ausbildung für Kaufleute im Einzelhandel

(3 Jahre) und für Verkäufer (2 Jahre) ist in den ersten

beiden Jahren identisch. Die Ausbildung setzt sich aus verbindlichen

Inhalten und Wahlqualifikationen zusammen. Das

garantiert eine einheitliche Basisqualifikation und eine betriebsspezifische

Ausbildung zugleich. Im dritten Ausbildungsjahr

wählen die angehenden Einzelhandelskaufleute aus acht Themengebieten

drei aus (z. B. Beratung, Marketing und Warenwirtschaft).

Ausbildungsberuf Monate gesamt

Aus den schönsten Blumen

entstehen Sträuße und

Gestecke zu jedem Anlass.

Für den Einzelhändler ist der Verbraucher der Kunde,

für den Groß- und Außenhändler dagegen der Einzelhändler.

Das macht einen großen Unterschied. Im professionellen

Geschäftsverkehr zwischen Groß-, Außen- und Einzelhändler

fehlt oftmals der direkte Blickkontakt. Verhandelt und

verkauft wird häufig am Telefon, per Fax oder E-Mail. Deshalb

werden an die Groß- und Außenhandelskaufleute höhere kaufmännische

Anforderungen gestellt als an den Einzelhandelskaufmann.

Ausbildungsdauer Ausbildungsverträge Schulabschluss (%)

davon

Mädchen (%)

Hauptschule

Mittl.

Bild.-

abschl.

k Automobilkaufmann/-kauffrau 36 29 15 10 69 7 14

k Buchhändler/in 36 11 8 0 9 91 0

k Drogist/in 36 15 15 40 53 7 0

k Florist/in 36 15 14 53 27 0 20

k Gestalter/in für visuelles Marketing 36 7 7 14 43 29 14

k Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel 36 502 349 53 30 4 13

k Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel FR Großhandel 36 176 74 14 62 10 14

k Musikalienhändler/in 36 1 0 0 100 0 0

k Verkäufer/in 24 357 251 65 14 1 20

Hochschulreife

Sonstiges


neue dreijährige Berufe berufsbereich

Die Auswahl wird größer

k Märkte verändern sich, alte Berufe sterben aus, neue entstehen. Mit den Ausbildungsberufen

wird auf die veränderten Bedürfnisse der Betriebe und der Wirtschaft reagiert.

k Personaldienstleistungskauffrau/-mann:

Ran an die Geräte!

Zeitarbeit hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung zugenommen.

Sie ist zu einem Instrument moderner Arbeitspolitik

geworden. Da die Berufe der Zeitarbeitsfirmen immer komplexer

werden, wurde dieses neue Berufsbild ins Leben gerufen. Personaldienstleistungskauffleute

werden auf folgenden Feldern

eingesetzt: Personalanwerbung, Bewerberberatung, Personalauswahl,

Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung, kurz: man

wird zum Personalspezialisten. Die dreijährige Ausbildung kann

in Personaldienstleistungsunternehmen oder in Personalabteilungen

absolviert werden. Der Beruf hat sehr gute Zukunftspers-

pektiven und ist staatlich anerkannt, die Abschlussprüfung wird

vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt.

k Produktionstechnologe/in:

Richtig aufgestellt

Es gibt viel zu tun, wenn Unternehmen neue Produktionsanlagen

in Betrieb nehmen: Anlagen werden installiert, parametriert

und auf Schwachstellen hin untersucht. Umfangreiche Tests

und Messungen müssen durchgeführt, Abweichungen beseitigt

und Fragen nach logischen Prozessen für die fertigen Produkte

beantwortet werden. Außerdem überprüfen Produktionstechnologen

Anlagen, simulieren Prozesse und überwachen mittels

systematischer Fehleranalysen die Abläufe – insbesondere

bei Produktionsanläufen, aber auch, wenn in der laufenden

Produktion Qualitätsabweichungen auftreten. Schließlich steht

nichts weniger auf dem Spiel, als die Existenz des Unternehmens,

wenn unausgereifte Produkte auf den Markt kommen.

Gebraucht werden Produktionstechnologen in allen Bereichen

der produzierenden Industrie. Übrigens: wer nach dreijähriger

Ausbildung weiter Karriere machen will, der kann sich in einem

abgestimmten Weiterbildungskonzept bis zum geprüften Prozessmanager

qualifizieren, ein IHK-Abschluss auf Industrie-

meister Niveau.

k Fachkraft für Möbel-, Küchen

und Umzugsservice:

Richtig aufgestellt

Möbel anliefern und montieren, Elektrogeräte und Wasserleitungen

anschließen, Warenbestände überprüfen, Reklamationen

bearbeiten: Bei der Fachkraft für Möbel-, Küchen und Umzugsservice

sind zupackende Allrounder gefragt. Mit Akkuschrauber

und Bohrmaschine gehen sie routiniert um. Sie stellen ihre Tagesrouten

zusammen, überprüfen die Lieferungen und kassieren die

Rechnungen.

Aus dem Namen leiten sich die Einsatzschwerpunkte ab:

Der Küchen- und Möbelhandel sowie Möbelspeditionen sind

ihre Domäne. Dieser Service- und Dienstleistungsberuf erfordert

auch ein sehr hohes Maß an Kundenorientierung, schließlich

erwartet der Käufer, dass die neue Küche wunschgerecht ein-

gebaut wird.

k Fachkraft für Automatenservice/

Automatenfachmann/-frau:

Richtig aufgestellt

Die Fachkraft für Automatenservice erwirbt in einer zweijährigen

Ausbildung alle Qualifikationen für die operativen Tätigkeiten rund

um den Automaten. Dazu gehören Service am Automaten und

dessen Warensortiment, das Aufstellen und Schließen von Automaten,

die Durchführung von Abrechnungen, Störungsbeseitigung

und die Mitwirkung an verkaufsfördernder Maßnahmen. Die

dreijährige Ausbildung der Automatenfachleute spezialisiert zusätzlich

entweder im kaufmännischen oder im mechatronischen

Bereich. Die Ausbildung zur Fachkraft für Automatenservice kann

nach erfolgreichem Abschluss in einer Aufstiegsposition auf die

Ausbildung zum Automatenfachmann/-frau angerechnet werden.

k Kaufmann/-frau für Dialogmarketing:

Auch im Vertrieb stark

Der direkte Draht zum Kunden ist unverzichtbar. Viele Firmen

engagieren dafür Callcenter. Neben der klassischen Callcenter-

Tätigkeit (siehe Servicefachkraft für Dialogmarketing, S. 39)

benötigen Kaufleute für Dialogmarketing zusätzlich kaufmännisches

Know-how. Marketing und Vertrieb spielen eine wichtige

Rolle. Projekte müssen kalkuliert und koordiniert werden.

Die Kaufleute für Dialogmarketing akquirieren neue Aufträge,

kümmern sich ums Personal und gewährleisten, dass die Kunden

die vereinbarte Leistung erhalten.

37


38

berufsbereich 2weijährige berufe

Die Gelegenheit

für praktisch Begabte!

k Schlechte Schulnoten können die Suche nach einer klassischen dreijährigen Ausbildung

erschweren. Für eher praktisch Veranlagte bietet sich eine zweijährige Lehre als Alternative

an. Hier sind vor allem praktisches Geschick und ein zupackendes Wesen gefragt, die Theorie

wird abgespeckt. Kurzum: Ein solider Einstieg ins Berufsleben – noch dazu mit IHK-Abschluss.

Und nach der Ausbildung kann man noch einen draufsatteln und in einen klassischen

drei- oder dreieinhalbjährigen Lehrberuf wechseln.

k Fachkraft für Kurier-, Express-

und Postdienstleistungen:

Schnell und freundlich

Der Handel übers Internet nimmt zu. Versand- und Paketdienste liefern

die Ware aus. Genau das ist die Aufgabe der Fachkräfte für Kurier-, Express-

und Postdienstleistungen (kurz KEP): Aufträge annehmen, Sendungen

bearbeiten und zustellen. Angesichts des ständigen Kundenkontakts

ist neben Zuverlässigkeit auch freundliches Auftreten gefragt. Und

schnell muss es in der Regel auch gehen.

Übrigens: Nach der zweijährigen Lehre kann eine kaufmännische

Ausbildung in der KEP-Branche angehängt werden.

k Industrieelektriker/innen

In, um und um elektrische Anlagen herum

Die angehenden Industrieelektriker/innen lernen z.B.,

wie sie mechanische und elektrische Bauteile bearbeiten

und verbinden oder elektrische Systeme prüfen.

Der Beruf soll in der Industrie in der Fachrichtung

Geräte und Systeme oder Betriebstechnik ausgebildet

werden.

Industrieelektriker/innen der Fachrichtung Betriebstechnik

werden sich um die betrieblichen Anlagen kümmern,

d.h. die Produktionsanlagen installieren, warten

und reparieren. Industrieelektriker/in der Fachrichtung

Geräte und Systeme mit der Herstellung der jeweiligen

Produkte.Die Ausbildung zum Industrieelektriker/zur

Industrieelektrikerin kann ggf. durch eine darauf aufbauende

Ausbildung in der Elektroindustrie ergänzt

werden.

k Maschinen- und Anlagenführer/-in:

Produktionsanlagen im Blick

Komplexe Produktionsanlagen müssen eingestellt,

überwacht, repariert und umgerüstet werden. Die

Qualitätssicherung und die Steuerung des Materialflusses

sind weitere Kernaufgaben der Maschinen-

und Anlagenführer/-in. Sie werden zum Beispiel in

der Nahrungs- und Textilindustrie, in der Metall-

und in der Druckbranche benötigt.

Bei der praxisnahen und schlanken Ausbildung

wird in der einjährigen „Grundausbildung“ das Basiswissen

vermittelt, darauf baut dann die branchenspezifische

Spezialisierung im zweiten Ausbildungsjahr

auf. Hier stehen dann Schwerpunkte wie Lebensmitteltechnik,

Metall- und Kunststofftechnik, Textilver-

edelung und Papierverarbeitung auf dem Ausbildungsplan.

Nach bestandener Abschlussprüfung

stehen als Anschlussberufe – je nach Branche – unter

anderem Textilmechaniker, Buchbinder, Werkzeug-

oder Fertigungsmechaniker zur Wahl.


k Fachkraft im Gastgewerbe:

Was darf‘s denn sein?

Das sind die Allrounder in der Gastronomiebranche. Fachkräfte

im Gastgewerbe nehmen in Gaststätten und Hotels Reservierungen

entgegen, dekorieren die Räume, bedienen die Gäste,

bereiten Bufetts und kleinere Speisen in Kantinen zu, servieren

Speisen und Getränke. Auch im Ausschank sind sie jederzeit

einsetzbar. Bei so viel Kontakt mit Gästen sind ein gepflegtes

Äußeres und ein höfliches Auftreten unverzichtbar.

Als Anschlussberufe stehen die klassischen Ausbildungsberufe

im Gastgewerbe zur Wahl: vom Koch bis zur Hotelfachfrau,

vom Fachmann für Systemgastronomie bis zur Restaurantfachfrau.

k Servicefahrer/in:

Viel auf Achse

Das ist nichts für Bürohengste. Servicefahrer liefern den Kunden

ihre Sendungen aus, tragen sie ins Haus und stellen Produkte

mitunter auf. Zudem warten und pflegen sie Geräte, wie ein

Kundendienst. In diesem Job ist also weit mehr als „nur“ ein

Ausfahrer gefordert. Bevor es zum Kunden geht, stellen Service-

fahrer ihre Tour zusammen, beladen das Fahrzeug oder überprüfen,

ob die richtig Lie ferung geladen wurde.

k Servicefachkraft Dialogmarketing:

Heißer Draht zum Kunden

Wer in einem Callcenter arbeiten möchte, ist bei diesem neuen

Ausbildungsberuf goldrichtig. Am Telefon, per E-Mail oder Fax

wird der Kontakt zu den Kunden gepflegt und deren Wünsche

ermittelt. Die Fachkräfte beraten, kommunizieren, überzeugen

und verkaufen. Außerdem bearbeiten sie Anfragen, nehmen

Aufträge entgegen und kümmern sich um Reklamationen. Dabei

müssen sie unterschiedliche Auftraggeber repräsentieren. Das

erfordert viel Einfühlungsvermögen und kommunikative Kompetenzen.

Datenbanken erleichtern die Kundenbetreuung und

Kundengewinnung.

Übrigens: Nach der zweijährigen Lehre kann eine Ausbildung

zum Kaufmann/-frau für Dialogmarketing angehängt

werden (siehe S. 37).

zweijährige berufe berufsbereich

k Produktionsfachkraft Chemie:

Sie kennt die Lösungen

Ob bei der Herstellung von Arzneien, der Produktion von

Plastikteilen oder der Verarbeitung von Erdöl: Die Chemie

muss stimmen. Produktionsfachkräfte Chemie überwachen

die Anlieferung von Rohprodukten ebenso wie den Produktions-

prozess. Sie bedienen und überwachen Anlagen. Außerdem

helfen sie bei der Wartung mit. Die Qualitätssicherung gehört

ebenfalls zu ihrem Aufgabengebiet. Fundierte Kenntnisse über

Säuren, Basen und Lösungen sowie ihre chemischen Reak-

tionen sind unverzichtbar. Produktionsfachkräfte Chemie können

nach der zweijährigen Ausbildung zum Beispiel die Lehre

zum Chemikanten anschließen.

k Fachlagerist/in:

Das Lager ist ihre Domäne

Das Materiallager ist ihr Reich – sei es in der Industrie oder

bei Speditionen, Versandhäusern und Großhändlern. Fachlageristen

(vorher hieß der Beruf Handelsfachpacker/-in) nehmen

Lieferungen entgegen, überprüfen die Waren und lagern sie

sachgemäß. Sie wissen über den aktuellen Lagerbestand Bescheid

und führen die Lagerdatei, zumeist mit dem PC. Für den

Warenausgang stellen Fachlageristen die Lieferung zusammen,

verpacken sie und kümmern sich um die Begleitpapiere.

Nach Abschluss der zweijährigen Ausbildung führt das

dritte Lehrjahr zum Abschluss „ Fachkraft für Lagerlogistik“.

k Verkäufer/in:

Das Ziel: ein zufriedener Kunde

Was nutzt das beste Produkt, wenn es niemand kauft? Verkäufer

sind in Fachgeschäften ebenso gefragt wie im Supermarkt oder

beim Discounter. Waren präsentieren und auszeichnen, beraten,

verpacken und kassieren zählen zu ihren Aufgaben. Gute Kenntnisse

des Sortiments und der Warenplatzierung sind unabdingbar.

Auch der richtige Umgang mit Beschwerden und Reklamationen

will gelernt sein. Wer nach der Ausbildung zum Verkäufer gleich

einen Schritt weiter kommen möchte, springt ins dritte Lehrjahr

der Ausbildung „Kaufleute im Einzelhandel“.

39


40 bewerbung einstellungstest

k Es kann sein, dass du vor einem Bewerbungsgespräch zu einem Einstellungstest

eingeladen wirst. Ziel ist es, dein Wissen und deine Kenntnisse zu prüfen. Hier kannst

du dich an beispielhaften Fragen versuchen.

Einstellungstest Wirtschaft

1. Wer ist das Staatsoberhaupt

der Bundesrepublik?

a) Bundeskanzler

b) Bundespräsident

c) Staatsminister

d) Bundesratspräsident

2. In welcher Stadt hat die Europäische

Zentralbank (EZB) ihren Sitz?

a) Brüssel

b) Frankfurt

c) Rom

d) London

3. Von wem wird der Bundestag

gewählt?

a) Bundesrat

b) wahlberechtigte Bevölkerung

c) Bundesregierung

d) Bundesversammlung

4. Wann wurde der Euro als Währung

in Deutschland eingeführt?

a) 1. Januar 2000

b) 1. Januar 2001

c) 1. Januar 2002

d) 1. Januar 1999

Einstellungstest deutsch

1. Schreibung von Fremdwörtern

a) Zülofon

b) Xylophon

c) Zylofon

d) Xyolofon

2. Schreibung von Fremdwörtern:

a) Palleontologe

b) Paleontoloke

c) Paläontologe

d) Palläontologe

3. Sprach-Analogien:

Untersuchung = Diagnose : Verhör = ?

a) Indizien

b) Geständnis

c) Zeuge

d) Anklage

4. Welches Wort passt nicht?

a) Kilogramm

b) Tonne

c) Zentimeter

d) Pfund

Einstellungstest Erdkunde

1. Wie heißt die Hauptstadt des

Regierungsbezirkes Niederbayern?

a) Deggendorf

b) Passau

c) Landshut

d) München

2. Welche Stadt ist die bevölkerungsreichste

Bayerns?

a) Nürnberg

b) München

c) Augsburg

d) Regensburg

3. Wie heißt der höchste Berg

Deutschlands?

a) Großglockner

b) Zugspitze

c) Dachstein

d) Watzmann

4. Welcher Fluß fließt durch Landshut?

a) Pegnitz

b) Donau

c) Inn

d) Isar

Einstellungstest Politik

1. In welchem Jahr wurde die BRD

gegründet?

a) 1848

b) 1945

c) 1949

d) 1955

2. Wer ist Mitglied im Bundesrat?

a) gewählte Bundesratspolitiker

b) die Bundesländer

c) Bundestagsabgeordnete

d) Politiker von Fachbereichen

3. Wer hat den Vorsitz im Bundestag?

a) Bundeskanzler

b) Bundestagspräsident

c) Bundesratspräsident

d) Bundespräsident

4. Was thematisiert §1 des

Grundgesetzes?

a) Versammlungsfreiheit

b) Freiheit der Berufswahl

c) Menschenrechte

d) Vermummungsverbot

Einstellungstest Allgemeinwissen

1. Wie heißt der aktuelle Bundeskanzler?

a) Franz-Josef Strauss

b) Angela Merkel

c) Siegmar Gabriel

d) Helmut Kohl

2. Wie heißt das Oberhaupt der

katholischen Kirche?

a) Papst Benedikt XVI.

b) Papst Johannes Paul II.

c) Papst Benedikt XIV.

d) Papst Pius XII.

3. Welches historische Datum

beziffert der 9. November 1989?

a) Beginn der Montagsdemonstrationen

in der DDR

b) Begrüßungsgeld wird erstmalig

ausgezahlt

c) Fall der Berliner Mauer

d) Rücktritt Erich Honeckers

4. Wer war der erste schwarze

Präsident Südafrikas?

a) Thabo Mbeki

b) Desmond Tutu

c) Nelson Mandela

d) Pieter Botha

Einstellungstest Mathe

1. Dreisatz:

Das Angebot im Supermarkt lautet: 1,5 kg

Orangen für 3 €. Wie viel kg Orangen bekommt

ein Kunde für 14 €?

2. Prozentrechnung:

Ein Kredit in Höhe von 20.000 € mit einer

Laufzeit von 5 Jahren aufgenommen und

mit 5,2% verzinst. Wie hoch sind die Zinsen

pro Jahr?

3. Geometrie:

Berechnen Sie die fehlende Seite eines

rechtwinkligen Dreiecks:

A = 4 cm

B= 3 cm

C= ?

4. Kopfrechnen:

25 + 3 + 26 - 100 + 5 + 5 - 234 + 12 + 258

=?

Lösungen siehe Seite 11.


ewerbung

Der erste Eindruck zählt

Die Bewerbung vermittelt dem potenziellen Arbeitgeber einen ersten Eindruck

von dir. Deshalb sollte er positiv ausfallen. Sauberkeit ist Pflicht, Originalität die Kür.

Und: Bewerben heißt, für sich zu werben!

Ausbildungsplätze sind begehrt – entsprechend groß ist die

Konkurrenz. Wer sich aus der Masse der Bewerbungen

positiv abhebt, ist im Vorteil. Wer sich frühzeitig bewirbt, sammelt

ebenfalls Pluspunkte. Frühzeitig bedeutet bei Banken und

Sparkassen in der Regel mehr als ein Jahr vor Ausbildungsbeginn,

in der Industrie etwa ein Jahr bis zehn Monate vorher, im

Handel und in anderen Berufen etwa fünf bis neun Monate vorher.

Manche Betriebe entscheiden dagegen sehr kurzfristig.

Eine schriftliche Bewerbung besteht aus dem persönlichen

Anschreiben, Foto, Lebenslauf und Zeugnissen. Die Bewerbung

per E-Mail empfiehlt sich vor allem, wenn sie Firmen explizit anbieten

sowie in den Branchen Neue Medien, Software und High-

Tech.

Außerdem ist bei Bewerbungen zu beachten:

k

k

k

k

k

k

k

Nie Originale, sondern saubere Kopien verschicken!

Bewerbungsfoto vom Fotografen, nicht vom Automaten machen

lassen! Es sollte etwas größer als ein Passbild sein und

eine sympathische Ausstrahlung vermitteln. Zur Sicherheit den

eigenen Namen auch auf

die Rückseite des Fotos schreiben.

Möglichst keine Klarsichthefter benutzen, auch nicht für die

Zeug nisse (Praktikumsbescheinigung, Schulzeugnis etc.).

Bewerbungsmappen im Schreibwarenladen besorgen.

08/15-Schnellhefter eignen sich hierfür nicht.

Die Bewerbung sollte fehlerfrei und ohne Korrekturen sein.

Klares Schriftbild wählen, am besten am Computer

schreiben.

Keine Standardschreiben aus Bewerbungs ratgebern

verwenden!

Links zum Thema

www.arbeitsagentur.de

www.berufswahl-tipps.de

www.bw-tips.de

www.berufswahlheft.de

www.berufsstrategie.de

www.stepstone.de

Jobsuche:

Ergreif‘ die

Initiative!

Auf dem Arbeitsmarkt ist Eigeninitiative gefragt – auch bei angehenden

Azubis. Mit diesen Tipps steigt schon im Vorfeld einer

Bewerbung die Chance auf die gewünschte Lehrstelle:

k

k

k

k

k

Selbst aktiv werden, nicht abwarten!

Stellenanzeigen lesen (auch wenn keine Ausbildungsstellen

ausgeschrieben sind) und bei interessanten Firmen

nachfragen, ob sie auch ausbilden.

Bei kleineren und mittleren Betrieben erst mal anrufen. Das

persönliche Gespräch bietet die einmalige Chance, einen

guten Eindruck zu hinterlassen. Wenn ihr motiviert und

interessiert seid, sieht der Chef eher mal über die eine oder

andere schlechte Note im Zeugnis hinweg.

In Großbetrieben ist eine schriftliche Bewerbung selbstverständlich.

Nicht verzweifeln, wenn bis Mai noch keine Zusage vorliegt.

Betriebe besetzen mitunter noch bis November Ausbildungsstellen.

Bücher zum Thema

Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader, Das große Hesse/Schrader Bewerbungshandbuch.

Eichborn, 2007. +++ Hesse/Schrader, Die 100 wichtigsten

Tipps zur schriftlichen Bewerbung. Eichborn, 2006 +++ Claus Coelius, Ausbildungsplatz

O.K.! CC-Verlag, 2005. +++ Günter Hofbauer, Stefan Lindemann,

Schnellkurs Bewerbung. Walhalla Fachverlag, 2003. +++ Christian Püttjer, Uwe

Schnierda, Das große Bewerbungshandbuch. Campus Verlag, 2006. +++ Christian

Püttjer, Uwe Schnierda, Die Bewerbungsmappe mit Profil für die Ausbildungsplatzsuche.

Campus Verlag, 2006.

41

Foto: Beierle/Köninger


42 bewerbung anschreiben

Betreff

Das Wort

„Betreff“

unbedingt

weglassen.

Anlagenhinweis

In der Kürze

liegt die Würze

k Ein kurzes und prägnantes Anschreiben kommt gut an.

In der Kürze liegt die Würze. Gefragt ist eine natürliche

und klare Sprache, die überzeugt. Vage Formulierungen –

„Ich glaube, ich kann gut verkaufen“ – meiden. Präzise

Aussagen sind gefragt: „Meine Stärke liegt im Verkauf“. Das

Muster-Anschreiben enthält wichtige Tipps und Anregungen.

Marco Göckl

Finkenweg 27 a

86368 Gersthofen

Tel.: 0821 3491384

Light & Sound GmbH Schwabmünchen

Herrn Michael Heinrich

Hellerstraße 7

86830 Schwabmünchen

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als …

Sehr geehrter Herr Heinrich,

15. 09. 2008

gestern las ich Ihre Announce in der AZ – heute bewerbe ich mich bereits als Fachkraft

für Veranstaltungstechnik. Das ist mein Wunschberuf. Derzeit besuche ich die

10. Klasse der Realschule Gersthofen.

Bereits bei schulischen Veranstaltungen und bei privaten Partys habe ich mich

häufig um die Technik gekümmert: Lichtanlagen aufgebaut, Kabel verlegt und

Mikrophone ausgesteuert. Deshalb absolvierte ich bereits ein Praktikum bei Ihnen,

das mich in meinem Berufswunsch bestärkt hat.

Hier kann ich meine Interessen und Stärken einbringen. Ich verfüge über technisches

Verständnis, organisatorisches Geschick und behalte auch in hektischen

Momenten vor Veranstaltungen einen ruhigen Kopf.

Über einen Termin zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr, da ich an

dieser Ausbildung äußerst interessiert bin – noch dazu in Ihrer Firma.

Mit freundlichen Grüßen

Marco Göckl

Anlagen

Einstieg

Erläuterung

Schluss

Gleich den

Grund für das

Interesse

an dem Beruf

nennen.

Was bringst

du für diesen

Beruf mit?

Neigungen,

Interessen,

Stärken

Mit der Bitte um ein

Vor stellungs gespräch

kann durchaus noch

einmal das Interesse

an der Lehre und an

der Firma bekundet

werden. Aber nicht

schleimen! Schlecht:

Vielleicht könnten

Sie mich ja zu einem

Gespräch einladen.


Erfolgs formel

für Bewerbungen

Die AIDA-Formel enthält die

wichtigsten Merkmale eines

Erfolg versprechenden Bewerbungsschreibens:

Attention,

Interest, Desire, Action. AIDA

– einfach und wirkungsvoll!

1. Attention

(= Aufmerksamkeit erregen)

Kurzer, knackiger Einstieg; zum

Beispiel: Sehr geehrter Herr Huber,

in der Zeitung xy vom ... las ich Ihre

Stellenanzeige „Lust auf Neue Medien?“.

Ich habe sogar sehr große

und würde gerne als Mitarbeiter bei

Ihnen einsteigen.

2. Interest

(= Interesse wecken)

Hier sollte stehen, warum du dich

für diese Ausbildung interessierst

– und eignest!

Beispiel: Die Computertechnologie

ist mein großes Hobby. Freunde und

Verwandte berate ich bei Käufen.

Einer kleinen Firma aus der Nachbarschaft

half ich in den Ferien beim

Aufbau eines internen PC-Netzwerkes.

3. Desire

(= Wunsch formulieren)

Zeige, dass du dich schon über den

Beruf informiert hast, und formuliere

einen Wunsch:

Beispiel: Ich möchte unbedingt in

Ihrem dynamischen Betrieb meine

Ausbildung absolvieren.

Oder: Als Fachinformatiker könnte

ich mein Hobby zum Beruf machen.

4. Action

(= zum Handeln auffordern)

Darauf hinwirken, zum Vorstellungsgespräch

eingeladen zu werden.

Beispiel: Über einen Termin für ein

persönliches Gespräch würde ich

mich sehr freuen.

Oder: Bitte laden Sie mich zu einem

Vorstellungsgespräch ein, denn ich

bin an dem Ausbildungsplatz sehr

interessiert.

Alles auf

einen Blick

k Der Lebenslauf enthält alle wichtigen persönlichen

Daten, darunter auch die Berufe der Eltern. Der Lebenslauf

ist nach der zeitlichen Abfolge gegliedert. Eine klare Gliederung

ist wichtig. Bei den Punkten Praktika, Sonstige Aktivitäten

und Hobbys/Sport nicht zu viel aufführen, lieber einen

Bezug zum Wunschberuf herstellen.

Lebenslauf

Persönliche Daten

Name: Marco Göckl

Geburtsdatum: 9. Mai 1992

Geburtsort: Gersthofen

Eltern: Horst Göckl, Bankkaufmann

Ilse Göckl, Floristin und Hausfrau

Geschwister: ein älterer Bruder und eine jüngere Schwester

Schulausbildung

1998–2004 Goethe-Schule Gersthofen

2004–2008 Realschule Gersthofen

Praktika

2007 Light & Sound in Augsburg (2 Wochen im Büro)

2008 McJob in Meitingen (2 Wochen im Verkauf)

Fremdsprachen Englisch

6 Schuljahre plus 3 Wochen Sprachferien in

Eastbourne (England)

Sonstige Aktivitäten Mitarbeit bei der Schülerzeitung von 2006–2008

Mitglied im Alpenverein, Sektion Augsburg

Hobbys/Sport Kino

Lesen

Fußball, seit 2000 aktiv im Verein

Bergsteigen

Gersthofen, 15.09.2008

Marco Göckl

lebenslauf bewerbung

43

Falls ein Deckblatt

angelegt wird, kommt

das Bild nach vorne

Bild


44 bewerbung online

Neues Medium –

alte Regeln

Auch in der digitalen Welt gelten Umgangsformen, erst Recht bei Bewerbungen.

10 Tipps für die digitale Ausbildungsplatzsuche.

1. Die allgemeinen Regeln für Bewerbungen – Sauberkeit

ist Pflicht, Originalität die Kür – gelten auch für die digitale

„Visitenkarte“.

2. Die flotte (Umgangs-)Sprache, wie sie im alltäglichen

E-Mail-Verkehr gepflegt wird, ist bei Bewerbungen tabu.

Emoticons wie zum Beispiel Smilies haben dort nichts

verloren.

3. Unbedingt eine seriös klingende E-Mail-Adresse zulegen.

SuperGabi@provider.com oder Partygeier@provider.de

eignen sich nicht für eine Bewerbungsadresse.

Apropos Adresse: Zum Anschreiben gehört die komplette

postalische Anschrift.

4. Die Bewerbung an eine spezielle E-Mail-Adresse richten

und nicht an info@firma.de. Konkrete Angabe in der

Betreffzeile nicht vergessen!

5. In der Kürze liegt die Würze. Das Anschreiben muss

komplett auf dem Schirm passen, ohne dass der User

scrollen muss.

Die digitale „Visitenkarte“: Modern, schnell, günstig

Die meisten Bewerbungen werden per Post verschickt. Doch

die Online-Bewerbung ist im Kommen – und hat viele Vorteile.

Online-Bewerbungen sparen eine Menge Porto für den Versand.

Zudem dokumentiert der Absender, dass er im digitalen

Zeitalter „zu Hause“ ist.

Offline oder online bewerben? Wenn es aus der Anzeige

nicht explizit hervorgeht (... Ihre schriftliche Bewerbung richten

6. Den Lebenslauf gleich ans Anschreiben anhängen.

Damit erspart sich der Empfänger einen Klick auf den

Anhang.

7. Anhänge möglichst klein halten; Obergrenze: 1 MB.

8. Am besten die ganze Bewerbung als PDF-Format

erstellen und verschicken.

9. Ein Online-Bewerbungsformular, das viele Firmen anbieten,

erleichtert die Arbeit. Hier gilt es, trotz der starren

Vorgaben der Bewerbung eine individuelle Note zu verleihen

– zum Beispiel durch ein besonders gelungenes

Anschreiben. Lebenslauf, Foto und Zeugnisse anhängen,

falls möglich.

10. Eine eigene Homepage dürfte nur in Ausnahmefällen

Sinn machen. Wer’s hat, prima. Ratsam: Die privaten

Bilder vom Baggersee herausnehmen.

Sie an ...) gilt die Regel: Je stärker eine Firma mit dem neuen

Medium arbeitet, desto eher bietet sich eine Online-Bewerbung

an. Wer in die Medienbranche möchte, wird eher zur digitalen

Präsentation tendieren als Ausbildungsplatzsuchende im Metallbereich

oder im Handel. Doch Vorsicht: Auch im neuen, digitalen

Zeitalter gelten die alten Regeln wie Sorgfalt, Vollständigkeit

und Korrektheit.


Einstiegsqualifizierung

statt Ausbildungsplatz

Wenn’s mit dem Ausbildungsplatz partout nicht klappen

sollte, könnte die Einstiegsqualifizierung (EQ) weiterhelfen.

Schulabgänger, die noch nicht sofort für eine

qualifizierte Berufsausbildung geeignet sind, erhalten bei

der so genannten Einstiegsqualifizierung die Möglichkeit,

sechs bis zwölf Monate das Berufsleben und die

Ausbildungssituation in einem Betrieb kennenzulernen.

So können sie die Betriebe von ihrer Eignung und ihrer

Motivation überzeugen – und erhalten über den „Umweg

Einstiegsqualifizierung“ möglicherweise die erhoffte

Lehrstelle. EQ wird von der Agentur für Arbeit gefördert,

um ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen, die

auch nach der Nachvermittlungsaktion im Herbst noch

keine Lehrstelle gefunden haben, eine berufliche Perspektive

zu bieten.

Knigge lässt grüßen:

Etikette ist wieder in

Je mehr sie verkommen, desto gefragter sind sie: Umgangsformen.

Auch beim Vorstellungsgespräch. Mit diesen

Tipps machst du einen noch besseren Eindruck.

Grußlos das Büro betreten, bauchfrei in die Besprechung,

aufgebrezelt zum Vorstellungsgespräch: Schulabgänger

können leicht ins Fettnäpfchen treten, oft sogar unbewusst.

In Stellenausschreibungen wird gutes Benehmen

wieder verstärkt als Einstellungskriterium genannt. So legt

eine Bausparkasse bei ihren Neuzugängen großen Wert auf

„ein gutes Erscheinungsbild und gute Umgangsformen“.

Verständlich: Mitarbeiter sind die Visitenkarte eines Unternehmens.

Benimmkurse – „Knigge für Kids“ – sind gefragt wie

schon lange nicht mehr. Denn gute Umgangsformen sind

auch ein Karrierefaktor. Beim Vorstellungsgespräch spielen

sie ebenfalls eine wichtige Rolle. Wer ein paar Grundregeln

beachtet, macht eine noch bessere Figur.

Die Begrüßung: Nicht gleich mit gestreckter Hand

auf den Chef zugehen! Azubis warten, bis ihnen der Chef

von sich aus die Hand zum Gruß reicht. Hierarchie und

Geschlecht: „Ladies first”, heißt es. Im Beruf gilt diese allgemeine

Verhaltensregel nur bedingt. Eine Auszubildende

gewährt höflich ihrem Chef den Vortritt. Nur wenn der den

Kavalier spielt – „Nach Ihnen“ –, dürfen Sie annehmen und

vorangehen. An Türen, Treppen und Aufzügen, also überall

dort, wo es eng wird, bitte nicht drängeln und lieber den

anderen den Vortritt lassen. Bei Tisch: Nicht auf den Tisch

lümmeln! Ellbogen gehören nicht auf den Tisch. Mit vollem

Mund spricht man nicht. Wer mit Kollegen gemeinsam in

die Kantine geht, sollte warten, bis sie ebenfalls Platz genommen

haben und dann mit ihnen gemeinsam mit dem

Essen beginnen.

Absage – Was nun?

bewerbung

Nicht jede Bewerbung führt gleich zum Erfolg. Deshalb mehrere

Firmen kontakten, um ein paar heiße Eisen im Feuer zu haben.

Das erhöht die Chance auf den erhofften Ausbildungsplatz.

Und falls es doch Absagen hagelt? Vermehrte Absagen sind ein

Grund, sich einmal selbstkritisch zu hinterfragen:

k Will ich den Job wirklich?

k Bin ich dafür geeignet, bringe ich die nötigen Voraussetzungen,

auch an Schulnoten, mit?

k Habe ich wirklich eine reelle Chance auf den Ausbildungsplatz?

k Überzeugt die Bewerbungsmappe wirklich?

k Was läuft im Vorstellungsgespräch schief?

k Welcher andere Ausbildungsberuf käme in Frage?

Kreiskrankenhäuser Rottal-Inn gemeinnützige GmbH

Wir stellen mit 3 Krankenhäusern die Versorgung für den Landkreis Rottal-Inn,

Niederbayern, sicher.

Wir suchen

Auszubildende zur/zum

Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Ausbildungsbeginn: 01. Oktober

Die theoretische Ausbildung findet am Schulort Eggenfelden statt, die praktischen

Einsatzorte sind die Stationen der Kreiskrankenhäuser des Landkreises Rottal-Inn.

Es besteht die Möglichkeit zur Doppelqualifizierung Berufsausbildung und

Fachhochschulreife.

Der duale Studiengang (Health Care Studies) mit der Hamburger Fernhochschule ist in

Vorbereitung.

Ihre Bewerbungsunterlagen -

Bewerbungsschreiben / Lebenslauf Lichtbild / Schulzeugnis / Zeugnis

über Berufsabschluss - senden Sie bitte bis 15.02.10 an:

Berufsfachschule für Krankenpflege

Simonsöder Allee 22

84307 Eggenfelden

Information und Beratung:

Tel. 08721/983-541, -540

Fax 08721/983-546

E-Mail: afw. schule@khegg.de

Im Mittelpunkt

steht der Mensch.

45


46

bewerbung

Fit fürs Vorstellungsgespräch?

Wer zum Vorstellungsgespräch geladen wird, hat die erste Hürde, die Bewerbung,

erfolgreich genommen. Nun gilt es, im persönlichen Gespräch zu überzeugen.

fit for Job zeigt euch, wie. Oft entscheidet der erste Eindruck: You never get a second

chance for a first impression (man bekommt keine zweite Chance, einen guten

ersten Eindruck zu machen)! Deshalb:

k Pünktlich zum Vorstellungsgespräch erscheinen.

Vorher den genauen Anfahrtsweg nachschauen und

Verzögerungen einkalkulieren.

k Angemessenes Outfit wählen: Turnschuhe, übertriebener

Schmuck, Knoblauchgeruch oder ein penetrantes

Parfüm sind keine Sympathieträger. Nicht krampfhaft

elegant kleiden, wenn es nicht eurem Typ entspricht.

Dann lieber leger, aber nicht flippig. Die Klamotten

müssen zu euch und zum Anlass passen. Weiße Socken

sind out!

k Ständig im Blickkontakt mit dem Gesprächspartner

bleiben. Hände und Füße unter Kontrolle halten.

k Dem Interviewer nicht ins Wort fallen (und auch bei provokanten

Fragen souverän bleiben).

Standardfragen

Spielt den Ernstfall durch! Auf Standardfragen zu Hause schlüssige Antworten überlegen:

Das ist der beste Schutz vor unangenehmen Überraschungen. Hier die Klassiker:

Aus welchen Gründen haben Sie sich für diesen

Ausbildungsberuf entschieden?

Könnten Sie sich vorstellen, auch einen anderen

Beruf zu erlernen, der Ihnen Spaß macht?

Wie lange haben Sie Ihren Berufswunsch schon?

Haben Sie schon mal ein Praktikum gemacht?

Was halten Ihre Eltern von Ihrem Berufswunsch?

Was wissen Sie schon über unser Unternehmen?

k Auf Standardfragen vorbereiten. Die Einstiegsfrage dreht sich

meistens um den Lebenslauf. Die Antwort zu Hause überlegen

und laut sprechen. In einer Minute muss das Wesentliche gesagt

sein.

k Klar und direkt antworten. Nicht um den heißen Brei herumreden.

k Sich nicht nur selbst anpreisen (Ich-Botschaften), sondern betonen,

welche Vorteile man für das Unternehmen bringt (Du-Botschaften).

k Unbedingt Informationen über die Firma besorgen.

k Auch selbst mal eine Frage stellen (Chancen, nach der Ausbildung

übernommen zu werden; Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

etc.). So untermauert man sein Interesse an diesem

Betrieb als künftigen Arbeit geber.

Welche Gründe haben Sie veranlasst,

sich bei uns zu bewerben?

Haben Sie sich schon woanders

beworben?

Wie würden Sie sich selbst einschätzen?

Stärken? Schwächen?

Welches sind Ihre Lieblingsfächer in der Schule?

Was sind Ihre Hobbys?

Gehen Sie gerne ins Ausland?


Zusatzfragen für Abiturienten

Warum haben Sie sich für eine Berufs ausbildung entschieden?

Wollen Sie später noch studieren?

Wenn Sie einen Studienplatz bekommen,

wollen Sie dann die Ausbildung zu Ende führen oder

würden Sie dann abbrechen?

Auswahltests:

Eine harte Nuss

Vor allem Großbetriebe unterziehen ihre Bewerber

einem Test. Dort müssen sie unter

Zeitdruck Aufgaben lösen. Allgemeinwissen

wird ebenso geprüft wie Kenntnisse aus

dem direkten Berufsumfeld, Intelligenz,

räumliches Vorstellungsvermögen und persönliche

Einstellungen. Die Fragen sind oft

gar nicht so schwer – wenn nur die Nervosität

nicht wäre ... Also, ruhig bleiben und

überlegt antworten. Wer auf Nummer Sicher

gehen möchte, kauft sich einen Testknacker im

Buchhandel oder besorgt sich die Gratisbroschüre

„Orientierungshilfe zu Auswahltests“ (siehe

Tipp). Doch auch der beste Testknacker

kann in ein paar Tagen nicht alle Schwächen

und schulischen Versäumnisse ausbügeln.

Viel sinnvoller ist daher, ständig am

Ball zu bleiben – gerade bei aktuellen Themen und

berufsbezogenen Fragen.

bewerbung

Tipp: Gratis und interessant

Die Broschüre „Orientierungshilfe zu Auswahltests“ gibt es kostenlos beim

Berufsberater, im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Bundesagentur für

Arbeit und im Internet unter www.arbeitsagentur.de. Am besten

„Orientierungshilfe zu Auswahltests“ bei Google eingeben und dann das

PDF herunterladen.

47


48

inside ihk

IHK: Partner der

Auszubildenden und Betriebe

Die Aufgaben der Industrie- und Handelskammer

Der Staat hat den Kammern, der Interessenvertretung der Betriebe in Niederbayern, weitreichende

Aufgaben übertragen. Nirgendwo wird der Gedanke der Selbstverwaltung der

Wirtschaft deutlicher als hier. Die Kammern setzen sich für ihre Mitglieder ein, äußern sich

zu Wirtschaftsfragen, erstellen Gutachten und bieten umfangreiche Serviceleistungen. Dazu

zählen die Organisation und die Betreuung der beruflichen Ausbildung. Der Industrie- und

Handelskammer sind die Betriebe aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistung

angeschlossen.

IHK-Service für Auszubildende

k Die IHK bietet Auszubildenden einen umfas senden Service

rund um die Lehre und hilft auch bei heiklen Fragen.

k Die IHK berät in allen Fragen rund um den Aus bil-

dungsvertrag.

k Die IHK überprüft die im Ausbildungsvertrag vereinbarten

Regelungen.

k Die IHK überwacht die Ausbildung in den Betrieben.

Die Ansprechpartner

rund um die Ausbildung

Bei Fragen zur Ausbildung helfen die Ansprechpartner der

IHK Niederbayern gerne weiter.

Für die kaufmännischen Berufe

und Dienstleistungsberufe:

k Richard Gell

Dipl.-Betriebswirt, FH

Tel.: 0851 507-272

gell@passau.ihk.de

k Christian Gerner

Dipl.-Betriebswirt, FH

Tel.: 0851 507-259

gerner@passau.ihk.de

k

Gisela Schallmoser

Dipl.-Betriebswirtin, FH

Tel.: 0851 507-260

schallmoser@passau.ihk.de

Für die gewerblichen

Berufe:

k Walter Loibl

Dipl.-Ing., FH

Tel.: 0851 507-214

loibl@passau.ihk.de

k Werner Schurm

Betriebswirt, VWA

Tel.: 0851 507-254

schurm@passau.ihk.de

k Adresse:

Nibelungenstr. 15

94032 Passau

k Die IHK nimmt die Zwischen- und Abschluss prüfungen ab.

k Die IHK berät über Weiterbildungsmöglichkeiten.

IHK-Service für Betriebe

Auch die Betriebe berät die IHK in allen Fragen der Ausbildung

und informiert sie über neue Ausbildungs inhalte und -techniken.

Dadurch bleibt das anerkannt gute Aus bildungs niveau gewahrt.

(v.l.n.r.) Walter Loibl, Richard Gell, Werner Schurm,

Gisela Schallmoser, Christian Gerner.

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