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Nur der Wandel hat Bestand

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<strong>Nur</strong> <strong>der</strong> <strong>Wandel</strong> <strong>hat</strong> <strong>Bestand</strong><br />

Duinger Ansichten<br />

gestern und heute<br />

Eine Ausstellung im Töpfermuseum<br />

Duingen<br />

19. November 2006 bis 25. Februar 2007<br />

1. Auflage 100 Expl. © 2006 Töpfermuseum Duingen<br />

Mit zwei Euro für dieses Heft unterstützen Sie unsere Ausstellung. Danke!<br />

1<br />

Abb. 1<br />

Dazu am Freitag, 15.Dezember 2006 um 18 Uhr im Museum:<br />

„Als die Bil<strong>der</strong> (in Duingen) laufen lernten ...“<br />

Filmvorführung von Dieter Balke mit einem SW-Film seines<br />

Vaters August Balke von 1943 mit Duinger Motiven.<br />

Januar 2007: Ein Referat von Hans-Jürgen Schütte:<br />

„Als die Häuser in Duingen Hausnummern bekamen.“


Vorwort<br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

da mir die Gelegenheit gegeben wurde, ein Grußwort zu dieser gelungenen<br />

Broschüre abzugeben, möchte ich gleich damit beginnen,<br />

meinen Dank an alle Beteiligten auszusprechen.<br />

Duingen <strong>hat</strong> Geschichte, Tradition und vor allen Dingen Zukunft.<br />

Die Ideengeber, Motivsucher, Bil<strong>der</strong>sammler und Autoren dieses Heftes<br />

haben mit diesem Werk allesamt etwas Großartiges geschaffen.<br />

Sehen wir es als Anfang einer Duinger Bil<strong>der</strong>chronik? Warum nicht?<br />

Schön wäre es, wenn weitere Bil<strong>der</strong> auftauchten, die den <strong>Wandel</strong><br />

belegen könnten. Es muss daraus ja nicht gleich ein weiterer Bildband<br />

entstehen, aber ein gewisses Archiv vorhalten zu können, wäre<br />

doch prima – o<strong>der</strong> nicht?<br />

Genießen wir den Anblick unserer Ortsentwicklung und sagen<br />

nochmals einen herzlichen Dank an „die Macher“, ohne die es<br />

nie vorangehen würde!<br />

Ich hoffe für unsere Samtgemeinde, dass sich weitere Initiativen<br />

dieser Art und für viele Bereiche finden und bilden.<br />

Dass die Betrachter dieses Heftes ihre Freude haben, davon bin ich<br />

ohnehin überzeugt.<br />

Wolfgang Schulz, Samtgemeindebürgermeister<br />

2<br />

Am Tie<br />

Der Tie, das ist <strong>der</strong> Platz, auf dem<br />

sich die Bürger auf Befehl <strong>der</strong> Obrigkeit<br />

zu versammeln <strong>hat</strong>ten. Das unentschuldigte<br />

Fernbleiben von solchen Versammlungen<br />

stand unter Strafe. Hier<br />

wurden die Märkte abgehalten, zu <strong>der</strong>en<br />

Durchführung <strong>der</strong> Flecken Duingen<br />

berechtigt war. Deshalb war auch die<br />

Bezeichnung Marktplatz üblich.


Reihestelle 113<br />

Abb. 5<br />

N o 11<br />

Albrecht /Kliem<br />

Am Tie<br />

Abb. 4<br />

Auf diesem Bild ist das auf dem Tie<br />

stehende Kriegerdenkmal erkennbar,<br />

das an die Gefallenen des Krieges von<br />

1870/71 erinnerte.<br />

1808 erwarb August Glänzer das Gebäude.<br />

Das an <strong>der</strong> Stelle <strong>der</strong> ehemaligen<br />

Oberförsterei im Jahre 1902 von<br />

Abb. 2 Reihestelle 125<br />

Kahlfuss<br />

Abb. 3<br />

An Stelle <strong>der</strong> Teggenscheune wurde<br />

das Gebäude <strong>der</strong> ehemaligen Bäckerei<br />

Glänzer errichtet, die 1928 geschlossen<br />

wurde. Pächter waren u. a. Hohn-<br />

Die Oberförsterei am Tie war ein<br />

beson<strong>der</strong>s schönes Fachwerkhaus. In<br />

diesem Haus wurde 1664 <strong>der</strong> Historiograph<br />

Prof. Johann Georg Eckhardt geboren.<br />

Dieser vom Kaiser geadelte Duinger<br />

gilt weithin als Begrün<strong>der</strong> <strong>der</strong> Germanistik.<br />

Die Aufnahme entstand um 1879, als<br />

<strong>der</strong> Tie und die Straßen noch nicht befestigt<br />

waren.<br />

Links daneben stand bis 1826 die Teggenscheune<br />

(Zehntscheune).<br />

Ganz links im Bild das Bauernhaus,<br />

das früher Fritz Lampe (genannt Soltstipper)<br />

gehörte. (*)<br />

3<br />

Abb. 6<br />

August Glänzer errichtete Geschäftshaus<br />

wurde von Louis Albrecht 1914<br />

gekauft. (*)<br />

Zeitweise Eiscafe, REWE, heute an<br />

Schlecker vermietet.<br />

N o 10<br />

schopp und Bähr. Von C. A. Kahlfuß<br />

übernommen (seine Mutter war eine<br />

geborene Glänzer), entstand hier ein<br />

Konfektionsgeschäft. (*)


Reihestelle 11<br />

Abb. 7<br />

Die ehemalige Apotheke am Tie ist<br />

hier noch als Textilgeschäft Karl Umbereit<br />

zu sehen. Dieses war früher die<br />

Gaststätte 'Der Krug'. Auf <strong>der</strong> Rückseite<br />

des Hauses befanden sich <strong>der</strong><br />

Tanzsaal und die Kegelbahn.<br />

Der Schnei<strong>der</strong>meister Karl Umbereit<br />

erwarb es im Jahre 1912. Von 1919 bis<br />

1924 war Karl Umbereit Bürgermeister<br />

in Duingen.<br />

Abb. 9<br />

In dem 1909 erbauten Haus Jahns<br />

befand sich früher die Duinger Polizeistation<br />

und die Dienstwohnung des hier<br />

stationierten Polizeibeamten.<br />

Am Tie<br />

N o 6<br />

Adam<br />

N o 7 - 8<br />

Jahns<br />

4<br />

Abb. 8<br />

Während dieser Zeit war hier das<br />

Bürgermeisteramt untergebracht. Es<br />

war die schwere Zeit <strong>der</strong> Inflation mit<br />

<strong>der</strong> rigorosen Rationierung <strong>der</strong> Lebensmittel,<br />

die sicher manche Bürger noch<br />

in unangenehmer Erinnerung haben. (*)<br />

Um 1965 Fa. Zirngibl, danach Schuhgeschäft<br />

Dötz, ab 1982 Apotheke am<br />

Tie, von 2003 an Kosmetikstudio Zielinski.<br />

Abb. 10<br />

Vor dem Haus ist noch <strong>der</strong> heute verdeckte<br />

Brunnen erkennbar. (s. a. Seite<br />

6) Der Tie, Markt- und Versammlungsplatz,<br />

war von Linden eingerahmt. (*)


Reihestelle 42<br />

Abb. 11<br />

Am Tie<br />

N o 5<br />

Duinger Kin<strong>der</strong> um 1930, links ist <strong>der</strong><br />

KONSUM zu erkennen, an dessen Stelle ein Bürgerpark entstand.(s. S. 15)<br />

Dem KONSUM folgte eine Eisdiele, dann die Gaststätte/Disco „Bei Mimi“.<br />

Abb. 17<br />

Nachbildung einer Fliegerbombe als<br />

Mahnmal. (vor dem 2. Weltkrieg)<br />

Abb. 15<br />

5<br />

Abb. 12<br />

Abb. 18<br />

ehemals Gasthaus Jahns<br />

Hoppe, Kroll-Nebengebäude,<br />

Kahlfuss, Teichmann (ehem. Wolter), Volksbank, Hirsch-Drogerie, Jahns<br />

Abb. 16


Dr. - Bock -Brücke<br />

Abb. 13 Abb. 14<br />

Marktplatz, Brunnen,Tentrus, Vorgarten mit Zaun,<br />

Hirsch - Drogerie, Kahlfuss, Kliem<br />

Reihestelle 110<br />

Abb. 19<br />

Das 'Haus Tentrus' (heute Linse) steht<br />

zwar schon an <strong>der</strong> Großen Brücke (heute<br />

Dr.-Bock-Brücke), gehört aber noch<br />

zum Komplex 'Tie'.<br />

Seit mehr als 290 Jahren betreibt die<br />

Familie Tentrus/Linse hier eine Schlach-<br />

N o 1<br />

Linse<br />

6<br />

Abb. 20<br />

terei, zu <strong>der</strong> früher auch eine Gaststätte<br />

gehörte. (*)<br />

Zeitweise an die Volksbank vermietet,<br />

ist jetzt hier ein Spielcasino untergebracht.<br />

Abb. 21 Abb. 22<br />

Linse, Lampe’sche Hof („Soltstipper“ s. S. 3), jetzt Hoppe<br />

Hirsch-Drogerie, Tentrus,


Ehrenmal<br />

Katharinen-Kirche<br />

An <strong>der</strong> Stelle des heutigen Ehrenmals <strong>der</strong> Gemeinde stand dieses nach dem<br />

Ersten Weltkrieg errichtete Kriegerdenkmal. (*)<br />

Abb. 25<br />

Auf dem Windmühlenberg oberhalb<br />

<strong>der</strong> Schule wurde die erste Windmühle<br />

im Jahre 1661 errichtet. (Grundsteinlegung<br />

am 22. Jan. 1661) Sie gehörte<br />

dem Amt Lauenstein, das sie an Müllermeister<br />

verpachtete.<br />

Nachdem diese Mühle schon Anfang<br />

des 18. Jahrhun<strong>der</strong>ts baufällig geworden<br />

war, ließ <strong>der</strong> damalige Bürgermeis-<br />

Abb. 23 Abb. 24<br />

Windmühle<br />

ter Johann Jobst Starke 1742 eine neue<br />

bauen (Bild). Diese <strong>hat</strong> bis 1928 gestanden.<br />

Ihr letzter Besitzer, <strong>der</strong> bei Windstille<br />

auch mit einem Motor mahlen konnte,<br />

war August Brüning. (*)<br />

Nach Umbau, bzw. Neubau betrieb<br />

Walter Grossmann eine motorbetriebene<br />

Mühle bis in die sechziger Jahre.<br />

7<br />

Abb. 26


Reihestelle 50 Abb. 27<br />

(**)<br />

N o 1<br />

Eckhardtstrasse<br />

Abb. 84<br />

8<br />

Abb. 28<br />

Abb. 29<br />

Abb. 30<br />

Abb. 31<br />

Vor 1845 stand hier eine Töpferei.<br />

Das ehemalige Kaufhaus von Fritz Hinrichsmeyer,<br />

vorher Bienheim.<br />

Dieses ist das älteste Ladengeschäft<br />

in Duingen. Vor einigen Jahren war hier<br />

<strong>der</strong> Schuh-Diskount Meyer, jetzt Restaurant-Bistro<br />

„Casablanca“


Aufnahmen von 1919<br />

Eckhardtstrasse<br />

Abb. 32 Abb. 33<br />

N o 9 / 11<br />

Köneke, Reihestelle 63 / Ruhland, Reihestelle 64<br />

Abb. 34 Abb. 35<br />

Möhle, abgerissen. (s. S. 14)<br />

N o 11 / 13<br />

Ruhland, Reihestelle 64 / Buhmann (ehem. Bauer Koch), Reihestelle 65<br />

Katharinen-Apotheke<br />

Cafeteria im Hallenbad<br />

DÜWEL BüroCenter Hildesheim<br />

Sparkasse Hildesheim<br />

Sponsoren<br />

Überlandwerk Leinetal<br />

Reifen Knoke<br />

REWE - Görke<br />

VGH Schütte<br />

9


Reihestellen 66 / 67<br />

Eckhardtstrasse<br />

Abb. 36<br />

N o 15 / 17<br />

H. Zenk / Hitzer<br />

Eckhardtstrasse 15: Haus von Hermann Zenk, ehemaliger Bürgermeister. Im<br />

zweiten Weltkrieg war hier das Gemeindebüro mit 2 Räumen untergebracht. In<br />

den 80er Jahren abgerissen, jetzt Hofanlage <strong>der</strong> Familie Hitzer.<br />

Abb. 38<br />

N o 22<br />

Möhle<br />

Ab 1950 Drogerie Posselt, dann Hirsch-Drogerie Seidel. 1967 erfolgte <strong>der</strong> Abriss<br />

und es entstand zurückversetzt dieser Neubau.<br />

10<br />

Abb. 37<br />

Fritz („Fifi“) Schaper vormals Walter Zenk<br />

N o 18<br />

Abb. 39<br />

Nach Abriss von Nr. 18 verbergen sich hinter den Tannen zwei Garagen.<br />

Abb. 40 Reihestelle 73<br />

Abb. 41


Die einstigen Reihe- und Anbauerstellen<br />

wurden früher (ab März 1750)<br />

nach Fertigstellung fortlaufend numme-<br />

Katasterplan<br />

Ortsplan<br />

riert.<br />

1948 erstellte dann <strong>der</strong> damalige<br />

Ortsheimatpfleger, Ludwig Böker eine<br />

Straßenliste mit neuen Hausnummern.<br />

ca. 2000<br />

11<br />

Abb. 85<br />

Abb. 86


Töpferstrasse<br />

Abb. 42 Abb. 43<br />

N o 39<br />

SB-Tankstelle Hitzer<br />

ehemals „Foto Pape“ (Harry Otto), jetzt Familie Mogck<br />

Bierfässer vor dem Haus des Getränkeverlages Habenicht,<br />

Schlauchturm <strong>der</strong> Feuerwehr, Fahrschule/Postagentur<br />

Reihestelle 103 Abb. 44<br />

N o 25 / 29<br />

Haus Siever, dort befand sich von 1900 bis 1979 das Friseurgeschäft. Vor dem<br />

Haus sieht man noch den Ziegenbrunnen, <strong>der</strong> einen Teil Duingens bis 1930 mit<br />

Wasser versorgte.<br />

Abb. 46<br />

Reihestelle 6<br />

N o 18<br />

Ehemalige Gaststätte/Hotel von Christian Müller, wird im Volksmund heute noch<br />

„Schmutziger Löffel“ genannt<br />

12<br />

Familie<br />

Laskowitz<br />

Abb. 45<br />

Abb. 47


Reihestelle 30<br />

Abb. 50<br />

Töpferstrasse<br />

Abb. 48 Abb. 49<br />

N o 13<br />

Kempf<br />

Haus und Schlachterei von<br />

Tentrus/Kempf<br />

(auf <strong>der</strong> Treppe Frau Bostelmann,<br />

Großmutter von Frau Kempf)<br />

Milchkannen von Bauer Jahns auf<br />

<strong>der</strong> an<strong>der</strong>en Strassenseite.<br />

Im Hintergrund die Scheune von<br />

Kyrieleis, bzw. das Rathaus.<br />

Abb. 88<br />

Abb. 51<br />

13<br />

N o 11<br />

Bäckerei Schwetje / Schulz<br />

Das Haus wurde 1679 erbaut und<br />

war damals Duingen, Reihestelle 29.<br />

Bauherr und erste Bewohner war Caspar<br />

Alschwede.<br />

Bis zum heutigen Zeitpunkt sind<br />

fortlaufend 14 Eigentümer namentlich<br />

verzeichnet.<br />

1865 wurde das Haus erstmals als<br />

Bäckerei betrieben und in 4 Generationen<br />

(bis 1965) blieb es die Landbäckerei<br />

Hasselmann / Schwetje. 1958<br />

wurde ein Anbau errichtet<br />

1961 wurde in <strong>der</strong> Bäckerei das Unternehmen<br />

Lady Cake gegründet und<br />

neben <strong>der</strong> Landbäckerei betrieben.<br />

Aufgrund <strong>der</strong> Expansion des Unternehmens<br />

wurde die Landbäckerei<br />

1965 geschlossen und die Betriebsstätte<br />

in den Warweg verlegt.<br />

Seit 1965 dient dieses Gebäude zu<br />

Wohnzwecken.<br />

Abb. 52<br />

Haus des Postboten A. Schulz, Schlachthaus Kempf,<br />

Alte Scheune (Kyrieleis) jetzt Rathaus, Brennholz für Backofen


Abb. 53 Reihestelle 40<br />

Abb. 89<br />

Abb. 67<br />

Reihestelle 40<br />

Ehemals Gemeindehaus, jetzt nach<br />

Abriss und Neubau Farbengeschäft Balke.<br />

Töpferstrasse<br />

N o 19<br />

Töpferstrasse (Hauptstrasse)<br />

Kolonialwaren Ries, später Klages, jetzt „Pizza Toni“<br />

Habenicht, Alfel<strong>der</strong> Weg (am alten Teiche)<br />

Im Winkel<br />

14<br />

N o 1<br />

Abb. 54<br />

Abb. 90<br />

Abb. 68<br />

Im Hintergrund ist die Scheune zu sehen,<br />

an <strong>der</strong>en Stelle heute das Rathaus<br />

steht.


Das Haus Töpferstraße 4, Reihestelle<br />

41,vor dem hier eine Gruppe von<br />

Kirchgängern zu sehen ist, war früher<br />

zeitweise eine Töpferei. Es gehörte<br />

zuletzt <strong>der</strong> Familie Handke, bis es im<br />

Jahre 1986 dem Ausbau <strong>der</strong> Straße weichen<br />

musste.<br />

Töpferstrasse<br />

Abb. 55 Abb. 56<br />

Kempf, Witte (Vorgarten)<br />

Adler-Apotheke, jetzt Töpfermuseum,<br />

Jahns, Balke, Ratskeller,<br />

Abb. 57 Reihestelle 41/10 Abb. 58<br />

N o 4 / 2<br />

Ebenso erging es dem dahinter stehenden<br />

Haus Töpferstraße 2, Reihestelle<br />

10, in dem sich viele Jahre <strong>der</strong> Konsum<br />

befand. (s. a. Seite 5)<br />

An <strong>der</strong> Stelle dieser Häuser liegt heute<br />

ein Bürgerpark. (*)<br />

Abb. 59 Reihestelle 10<br />

Abb. 60<br />

Gasthaus Jahns<br />

Viele Jahre befand sich in diesem Haus <strong>der</strong> KONSUM. Das Haus wurde 1987<br />

abgerissen, heute befindet sich an dieser Stelle ein Bürgerpark. (s. a. Seite 5)<br />

15


Abb. 65<br />

Reihestelle 2<br />

N o 3<br />

Albrecht<br />

Töpferstrasse<br />

Abb. 61 Abb. 62<br />

Reihestelle 85<br />

N o 5<br />

F. Albrecht<br />

Linkes Bild<br />

Eltern Albrecht mit Tochter Brunhilde<br />

als Baby, sowie zwei Töchter <strong>der</strong><br />

Familie Oestern.<br />

Rechts <strong>der</strong> Postbote Schulze.<br />

Kolonialwaren F. Albrecht, danach<br />

Eisdiele. Abriss des Gebäudes in den<br />

80er Jahren.<br />

Bis nach dem 2. Weltkrieg befand sich in diesem Haus die Sparkasse<br />

Abb. 63<br />

Abb. 64<br />

„Marahrens Weg“, die einzige<br />

Zuwegung zu den damaligen<br />

Kleingärten, jetzt Lübecker Straße,<br />

die Zufahrtstrasse zu den<br />

Neubaugebieten<br />

N o 1<br />

Sparkasse<br />

Fahrradgeschäft Hacketal (Tankstelle Rieke) später Wedekind, jetzt Sparkasse.<br />

16<br />

Abb. 91<br />

Abb. 66


Abb. 69<br />

Abb. 71<br />

Abb. 72<br />

Erste Werksanlagen,<br />

noch ohne Vorbau<br />

Triftstrasse<br />

N o 3<br />

Die „Duinger Holzwarenfabrik Wilhelm<br />

Niemeier“ entwickelte sich aus einer<br />

kleinen Drechslerei, die „Im Sacke“<br />

(heute Niemeierstraße) stand.<br />

Die 'WINI-Werke' beschäftigten auf<br />

ihrem Höhepunkt mehr als 1.000 Menschen.<br />

Wilhelm Niemeier hörte es in<br />

fortgeschrittenem Alter gern, wenn man<br />

ihn 'Vater von Duingen' nannte.<br />

Soweit die Werksanlagen heute noch<br />

stehen, gehören sie zur Dr.-Bock-Gruppe.<br />

Sie sind an verschiedene Unternehmen<br />

verpachtet. (*)<br />

An <strong>der</strong> Stelle, an <strong>der</strong> auf dem Sportplatz<br />

vor dem Duinger Wald das Umkleide-<br />

und Gerätehaus des Sportvereins<br />

steht, stand vor dem Zweiten Weltkrieg<br />

die Ausflugsgaststätte 'Waldlust'<br />

von Albert Becker. Sie wurde an schönen<br />

Sommertagen gern besucht. (*)<br />

Den Ausschank im alten Sportheim<br />

betrieb Werner König.<br />

17<br />

Altes Sportheim DSC<br />

Abb. 70<br />

Abb. 73 Abb. 74


Abb. 75<br />

Abb. 77<br />

Triftstrasse<br />

Zweftje (ehemals einziger Weg zur Mühle) Abb. 78<br />

Schulkin<strong>der</strong> um 1930, Nentwig/Marahrens<br />

Knolle, ist weg, Lene Heuer, jetzt Brunnencafe, z. Zt. geschlossen ,<br />

Kroll’s Scheune,<br />

18<br />

Abb. 76<br />

Alter Sportplatz, Kreissiedlungshaus, Koch<br />

Klotz’sche Baracke (Betriebsleiter bei Niemeier)<br />

Abb. 84


Abb. 79<br />

Abb. 80<br />

Abb. 82<br />

Zweftje<br />

Abb. 87<br />

Das Haus Zweftje 10 stand <strong>der</strong> Schule<br />

gegenüber. Seine Besitzer können bis<br />

1689 zurückverfolgt erden.<br />

Geburtshaus Louis Albrecht, geb. 18.<br />

Januar 1860. Bürgermeister in Duingen<br />

von 1914 bis 1919.<br />

1858 kam es in den Besitz <strong>der</strong> Familie<br />

Albrecht, die es 1952 auf Abbruch<br />

für eine Mark verkaufte.<br />

Abb. 81<br />

Alte Schule, um 1840 erbaut, die<br />

1906 abgerissen wurde.<br />

Ungefähr an <strong>der</strong> gleichen Stelle steht<br />

<strong>der</strong> älteste noch vorhandene Schulbau<br />

in <strong>der</strong> Zweftje, danach zwischenzeitlich<br />

auch als Lehrerwohnung genutzt.<br />

In diesem Haus wurde 1937 <strong>der</strong> erste<br />

Duinger Kin<strong>der</strong>garten eingerichtet.<br />

Er dient heute als Wohnhaus. (*)<br />

19<br />

N o 10<br />

Kliem<br />

N o 15<br />

ehemals Lehrerwohnung, heutige Grundschule<br />

Reihestelle 83<br />

Heute steht hier das Wohnhaus <strong>der</strong><br />

Familie Kliem (*).<br />

Reihestelle 82<br />

Abb. 83


Diese Broschüre erhebt keinen Anspruch<br />

auf Vollständigkeit o<strong>der</strong> fehlerfrei<br />

zu sein.<br />

Beim Recherchieren für diese Ausstellung<br />

haben wir weitere schöne Fotos<br />

gefunden, die wir diesmal lei<strong>der</strong><br />

nicht unterbringen konnten. Darum gibt<br />

es bereits Vorüberlegungen für eine<br />

nächste Ausstellung mit alten Bil<strong>der</strong>n<br />

aus Duingen, diesmal vielleicht zum<br />

Thema „Leute“.<br />

Haben Sie Fotos dazu und/o<strong>der</strong><br />

möchten Sie bei einer kommenden Ausstellung<br />

mitwirken, dann wenden Sie<br />

sich bitte an das Töpfermuseum o<strong>der</strong><br />

Herrn Adam.<br />

Quellen:<br />

In eigener Sache<br />

(*) Duingen in alten Ansichten (Europäische Bibliothek - Zaltbommel/NL)<br />

von Friedrich Becker , ehemaliger Duinger Ortsheimatpfleger<br />

(**) Ludwig Böker, ehemaliger Duinger Ortsheimatpfleger<br />

Mitarbeiter/innen:<br />

Frau Link, Frau Marahrens, Frau Schmidt,<br />

Herr Adam, Herr Albrecht, Herr Jahns, Herr Kliem,<br />

Herr Nebeling, Herr Siever, Herr Wetzel.<br />

Layout, Titelbild und Druck: H. Adam<br />

Öffnungszeiten: Mi. & So. 15 - 17 Uhr und nach Vereinbarung<br />

Eintritt frei<br />

Kontakt: Töpferstraße 8 - 31089 Duingen - Tel.:0170/7069219<br />

... o<strong>der</strong> über Stephanie Link Tel.: 05185/ 958919<br />

Kin<strong>der</strong> im Museum:<br />

Jeden 1. Sonntag im Monat von 17 – 18 Uhr<br />

Basteln, töpfern, malen, raten, forschen, Geschichten erzählen...<br />

Für Kin<strong>der</strong> ab 6 Jahren<br />

http://www.duingen.de/<br />

20<br />

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