Subsegment als Ziel

midrange

Subsegment als Ziel

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 220 · € 13,– · CHF 25,–

MySQL

Zweiter Server

auf der iSeries?

RMEi

Eine zukunftsweisende

Lösung

Abwrackprämie für ERP

05

2009

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk

Subsegment

als Ziel

FiBu, KoRe, Controlling

Potenziale nutzen

RFID-Etiketten

Effizienter Warenausgang

CRM-Einführung

Einfaches Partnergeschäft

Schweizer Messe

für IT & Internet

Friedbert Schuh und Dieter Roskoni von Lawson

Software Deutschland gmbH, im Interview auf Seite 12


Robot/SCHEDULE Enterprise

Feiern Sie den jüngsten Star auf dem roten Teppich

Scheduling und Management von

Jobs im gesamten Unternehmen

Robot/SCHEDULE Enterprise® ist die

ideale Job Scheduling-Lösung für Ihre

Windows, UNIX und Linux Server. Nutzen

Sie sie für das Scheduling, das Management

und die Reaktion auf Server-Jobs

in Ihrem Unternehmen. Die vollständige

Integration mit Robot/SCHEDULE®, der

Job Scheduling- und Batch Management-

Software, machen ihre Power® Systems

mit IBM i zum Herzstück Ihres Unternehmens.

Ereignisgesteuertes Scheduling

für Ihr Unternehmen

Heutige Job Schedules sind häufi g von

Ereignissen auf Windows, Unix oder Linux

Servern abhängig. Mit Robot/SCHEDULE

Enterprise können Sie Server-Events

überwachen und das überwachte

Ereignis als Auslöser für einen folgenden

Robot/SCHEDULE Job defi nieren. Robot/

SCHEDULE Enterprise stellt sicher, dass

Ihre Jobs laufen, wann sie laufen sollen –

selbst wenn das auslösende Ereignis von

einem anderen Server ausgeht.

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Erfahren Sie mehr

über Enterprise Scheduling

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Web: www.helpsystems.com


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Mai(l) ist hier –

und da auch

EDITORIAL

Wer jetzt den Inhalt seiner IBM’schen Tape-Drives zum Lüften nach

draußen hängt, hat das Thema blaues Band und Frühling falsch

verstanden. Nur bildhaft haben die aktuell penetrierten Verkaufsaktionen

mit der Jahreszeit zu tun. Es geht um Archivierung – und damit um

das große Aufräumen. Nötig ist der Daten-Hausputz schon aus monetärer

Sicht: Laut gartner müssen Firmen ohne Archivierungsstrategie

ein Drittel mehr für e-Discovery

ausgeben; wer 1.000 Mailboxen Û Tugendhaft: Dirk Dautzenberg über Argusau-

und eine kluge Storage-Lösung gen in Sachen Controlling (Seite 10) Û Unmo-

hat, soll gemäß eines exakt auf ralisch: „Rechnung? Haben wir gar nicht bekom-

Letztere spezialisierten Anbiemen.“ Wenn die Zahlungsmoral sinkt, hilft Zustellters

zirka eine Million Dollar pro transparenz (Seite 18 ff.) Û Humana: ABS-Soft-

Jahr sparen können. Speicher- ware beschleunigt Forderungsverkauf (Seite 22)

und Backup-Kosten seien um Û Gut erzogen: Wer nicht teilen kann, hat IBMs

bis zu 60 Prozent reduzier- und Kollaborationsspezialisten vermutlich noch nicht

die TCO sogar halbierbar. Über kennen gelernt. Jetzt aber … (Seite 40 ff.)

90 Prozent der in unternehmen

gespeicherten Daten liegen mehrfach vor oder sind veraltet; E-Mail Dateien

belegen nicht selten bis zu 50 Prozent der Netzwerkspeicherkapazität.

Die Devise: sichten, aufräumen, wenn möglich „delete“ drücken

– und den Rest clever sortiert ablegen. Neben vielen anderen Anbietern

winkt auch IBM mit einer neuen Blitzblank-Offerte. Via ProtecTIER Deduplication

Appliance sollen Mittelständler bei der Verwaltung und dem

Schutz ihres Datenvolumens unterstützt werden. Die Lösung entfernt

Redundanzen, der Rest wird verlässlich gesichert. Bei einer Leistung

von bis zu 500 MB/s könnten bis zu zwölf virtuelle Bibliotheken, 256

virtuelle Laufwerke und 125.000 virtuelle Kassetten emuliert werden,

argumentiert Big Blue. Demnach: Ran an die Dubletten!

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Für uns als Groß- und

Außenhandelsunternehmen

ist wichtig, dass wir schnell

kalkulieren, Angebote

erstellen und sofort liefern

können. Mit oxaion gelingt

uns das.

///// Günter Stoverock

IT-Manager, Heinz Tröber GmbH & Co. KG, Hamburg

Branche: Serviceorientierter Großhandel

info@oxaion.de I www.oxaion.de

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INHALT

Friedbert Schuh, general Manager Central Europe, und

Dieter Roskoni, Director Marketing Central Europe von

Lawson Software Deutschland: „unser Ziel ist, Marktführer

in den Subsegmenten zu werden. Dazu wollen wir die

großen Industrieblöcke weiter herunterbrechen und noch

spezifischer werden.“ Û Seite 12

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

FiBu, KoRe,

Controlling

gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt es

im unternehmen auf Transparenz und Effizienz an. Eine

moderne Finanzsoftware hilft bei der Früherkennung

finanzieller Engpässe. Û Seite 18

WWS, Kassen,

Barcode,

RFID, EDI

In der Warenwirtschaft ist Flexibilität und Schnelligkeit

gefragt. Mit entsprechenden Technologien gewinnen

unternehmen Resourcen und können sich wieder auf ihre

Kernkompetenzen konzentrieren. Û Seite 26

DNUG Konferenz

im Zeichen

von Web 2.0

Im Mai organisiert die DNug ihre 30. Konferenz. unter

dem Motto „The Innovative Enterprise – generating Value

in a Smarter World“ sind Anwender von Lotus Software

und alle Interessenten dieser zukunftsweisenden Technologie

nach Düsseldorf eingeladen. Û Seite 15

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Synergien nutzen 7

discuss & discover: Plattform für individuelle Firmen-Events

Köpfe 8

Finanzcontrolling: Essentiell oder „nice to have“? 10

Kommentar zur Frage des Monats

Das Subsegment als Ziel 12

Lawsons ERP-Kampagne bewegt die Couchpotatoes

Die Visitenkarte der Branche 14

Orbit: Die Schweizer Messe für IT & Internet

Generating Value in a Smarter World 15

30. DNug Konferenz im Zeichen von Web 2.0

Die Zukunft der iSeries 16

Mit der IBM im gespräch

FIBU, KORE, CONTROLLING

Optimierungspotenzial nutzen 18

Die Forderung, das unbekannte Wesen

Planungssicherheit bieten 20

Keine Sekunde bereut 22

Humana verkauft Forderungen auf Basis von SAP

Von Geckos und Zahlen 24

Spezialpapier- und Printprodukthersteller setzt auf CSS

Funktionen allein reichen nicht 25

Schneller und produktiver arbeiten – denn Zeit ist geld

WWS, KASSEN, BARCODE, RFID, EDI

Entlastung für die IT-Kapazität 26

EDI/B2B-Outsourcing als ROI-garant für die Zukunft

Technologisch flexibel kassieren 28

An der Kasse muss es schnell und reibungslos gehen

Effizienterer Warenausgang 29

RFID bei Asia-Importeur Kreyenhop & Kluge

Fit für die ATLAS-Ausfuhr? 30

Zollanmeldungen elektronisch erfassen und übermitteln

TECHNIK & INTEGRATION

Zweiter Server auf der iSeries? 32

MySQL: Installation und automatischer Start

Eine zukunftsweisende Lösung 36

Die IBM Rational Migration Extension for System i (RMEi)


MARKTÜBERSICHT

Das Teilen von Informationen 40

Wie man mit IBM Lotus Notes richtig produktiv wird

Anbieterübersicht 41

Sicher kommunizieren 42

NCT baut Hosting weiter aus

Einfaches Partnergeschäft 44

Effizient und flexibel mit der CRM-Einführung

Zeitwirtschaft via Lotus Notes 46

Bergisch gladbach reduziert Aufwand um die Hälfte

Mehr als „einfach nur“ CRM 48

Alle Fäden in der Hand behalten

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

Lotus Notes und Domino

MAI 2009

In den aktuellen Releases wird der Schwerpunkt auf das

Teilen von Informationen gelegt. Kollaboration zeigt sich

dabei auch in dem gemeinsamen Nutzen von Dateien.

Heute können Entscheidungen zeitnah und synchron gefällt

und verbreitet werden. Û Seite 40

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

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05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

5


6

MIDRANGE AKTuELL

Azlan stiftet IBM Power Server an Berufskolleg

Û Azlan, der VAD-geschäftsbereich von

Tech Data, engagiert sich für die berufliche

Aus- und Weiterbildung von Schülern

und Studenten und hat einen IBM Power

Server an das Berufskolleg für Technik

und Informatik (BTI) in Neuss gestiftet.

Am 3. März übergab Martin Bichler,

Product Sales Specialist iSeries/

AS400 bei Azlan, in Anwesenheit von Dr.

Wolfgang Rother, dem IBM-Bildungsbeauftragten,

einen IBM Power Server im

Wert von 18.000 Euro an das Berufskolleg

für Technik und Informatik in Neuss.

Der Schulleiter Hans-georg Torkel, der

den Rechner in Empfang nahm, erklärte:

„Wir freuen uns sehr über das Engage-

CSS feiert 25-jähriges Unternehmensbestehen

Û Die CSS gmbH feiert im April ihr

25-jähriges erfolgreiches Bestehen am

Markt. Zeit also für einen Rückblick, Zeit

aber auch für einen Blick in die Zukunft.

Seit der gründung der CSS Computer

Software Studio gmbH im Jahre 1984

haben sich unternehmensprofil und Produktportfolio

der CSS entscheidend verändert.

Heute steht das integrierte Komplettsystem

für die Bereiche Controlling,

Trost virtualisiert IT mit Citrix und IBM

Û Die Trost Auto Service Technik hat

in einem großen Virtualisierungstestprojekt

Wirtschaftlichkeitsvorteile und

hohe Energieeffizienz durch den Einsatz

von Citrix XenServer und IBM System

x-Systemen nachweisen können. Die

Virtualisierungsstudie wurde vor kurzem

durchgeführt. Jetzt ist geplant, die neue

Lösung in Produktion zu übernehmen.

Damit wird den gewachsenen IT-Herausforderungen

des expandierenden unter-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

ment von Azlan. Meine Kollegen und ich

sind alle von dem System i begeistert.

Der Power-Server gilt als beste universelle

Plattform für mittelständische Firmen,

er wird weltweit in unternehmen

eingesetzt. Das macht ihn auch für das

BTI und seine Auszubildenden interessant.

Die Schüler arbeiten im unterricht

mit dem Server und haben somit

eine hervorragende Vorbereitung auf die

spätere Berufswelt.“ An der Übergabe

nahmen auch der Schuldezernent des

Rhein-Kreises Neuss, Tillmann Lonnes

und die Dozentin Sercin Zorlu teil.

www.azlan.de

Rechnungswesen & Personalwirtschaft

mit enormen Synergie- und Optimierungseffekten

im Vordergrund.

www.css.de

nehmens Rechnung getragen. Kern der

IT-Architektur des unternehmens ist

das von IBM betriebene Rechenzentrum

mit einer Citrix Terminal-Server-Farm,

über die ca. 80 Applikationen (16- und

32-Bit) für rund 1.200 Nutzer gehostet

werden.

de.trostgroup.com

www.citrix.de

www.ibm.de

Dny59, iStockphoto.com

TICKER

Û Neue Webseite von KUMAtronik

online. Mit einem Relaunch

Ihrer Webseite auf Basis der neuen

Version des eigenen up2date CMS

präsentiert sich die KuMAtronik

Software seit dem 2. April. Ergänzt

wird die Firmenpräsentation durch

eigenständige Produkt- und Branchenwebsites.

www.kumasoft.de

Û EMC SourceOne. EMC stellt

mit EMC SourceOne eine neue Produktfamilie

für Archivierung, Compliance

und e-Discovery vor. EMC

SourceOne ist ein Software-Paket,

das beliebige Inhalte über deren gesamten

Lebenszyklus hinweg zentral

verwaltet. www.emc2.de Û IBM

stellt Finanzmanagement der Uni

Bielefeld um. Die universität Bielefeld

hat IBM mit der Neuausrichtung

ihrer Finanzprozesse beauftragt. Mit

der Einführung einer neuen Wirtschaftsführung

reagiert die universität

offensiv auf das Hochschulfreiheitsgesetz.

Das gesetz sieht für die

Hochschulen in Nordrhein-Westfalen

stärkere Selbständigkeit in Finanzangelegenheiten

und ein ganzheitliches

Controlling vor. In dem gemeinsamen

Projekt wird das Finanzmanagement

bis Ende des Jahres mit

einer integrierten SAP ERP-Lösung

auf die kaufmännische Buchführung

umgestellt. www.ibm.de Û Semiramis

in der Hochschulausbildung.

Den Leistungsumfang moderner

ERP-Systeme konnten im vergangenen

Wintersemester Studierende

der universitäten Dresden, Koblenz

und Münster kennenlernen, indem

sie sich ein Semester lang intensiv in

deren Funktionalitäten anhand eines

fiktiven unternehmens einarbeiteten.

Das Beispielunternehmen war

grundlage einer Fallstudie, mit der

sich die angehenden Wirtschaftsinformatiker

mit Semiramis und anderen

ERP-Systemen auseinandersetzen

konnten. www.softm.com

www.midrange.de


discuss & discover: Plattform für individuelle Firmen-Events

Synergien nutzen

Auf der discuss & discover, dem neuen IT-Event der Messe München International,

können Unternehmen erstmals eigene Firmen-Veranstaltungen einbinden und dabei

von der Zugkraft des Gesamtevents profitieren.

Beispielsweise kann eine Roadshow

als Corporate Event in die discuss

& discover integriert oder können in einer

Corporate Lounge exklusiv Kunden

empfangen werden. Eine Beteiligung

an einem der anderen fünf Module ist

keine Voraussetzung. Neben Corporate

Events sind eine Messe, eine internationale

Konferenz, ein Public Forum,

Social Events und eine umfassende Online-Plattform

Teil der Veranstaltung.

In den letzten Jahren hat sich abgezeichnet,

dass viele Unternehmen

Roadshows durchführen, um ihre

Marken und Produkte zu positionieren.

Mit der Integration einer

Roadshow oder eines Workshops in die

discuss & discover ergeben sich aber

nicht nur für die Unternehmen selbst

Vorteile, indem sie von der Strahlkraft

der Veranstaltung profitieren. Die Firmen

können auch ihren Kunden einen

Mehrwert mitgeben, beispielsweise

lässt sich die Teilnahme an einem Firmen-Event

mit einem Besuch des Ausstellungsstandes

oder eines Vortrags

im Rahmen der Konferenz verbinden.

Neben kleineren und großen Konferenz-

oder Besprechungsräumen an

den Messehallen können Lounges gebucht

werden.

Die discuss & discover findet erstmals

vom 20. bis 22. Oktober 2009 in

der Neuen Messe München statt. ó

www.discuss-discover.com

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE WEBFAIR

MIDRANGE

MIDRANGE WEBFAIR ist die IT-Fachmesse, die zu Ihnen kommt. Ohne Verkehrsstau und Parkplatzsorgen.

Machen Sie jetzt den Schritt in eine neue Zeit. Holen Sie sich Informationen, vergleichen Sie und gehen

Sie interaktive Dialoge mit Ausstellern und Besuchern ein. Und falls Sie möchten, können Sie jederzeit

wiederkommen. Die Veranstaltung ist an sieben Tagen der Woche jeweils 24 Stunden für Sie geöffnet.

Sie treten über das Portal Û www.midrange-webfair.com ein. Im Gegensatz zu den traditionellen Messen

ist bei der MIDRANGE WEBFAIR der Eintritt für Besucher völlig kostenfrei und ohne jegliche Verpfl ichtung.

LiveDay

jeweils am letzten

Montag des Monats

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05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

7


8

MIDRANGE AKTuELL

Martina Koederitz, bisher Vice President

Systems & Technology group, IBM

Deutschland gmbH, führt seit 1. April als

Vice President general Business, IBM

Deutschland gmbH das geschäft der

IBM mit mittelständischen unternehmen.

Nachfolger von Martina Koederitz

ist Marc Fischer. Er war bisher general

Manager und Vice President innerhalb

Lenovo, verantwortlich für das geschäft

in Deutschland und Österreich. Doris

Albiez ist nach wie vor Vice President

Business Partner und Midmarket. Sie

berichtet an Martina Koederitz.

www.ibm.de

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

KÖPFE

Mitarbeiter halten ihre Personalbetreuer für kompetent in Verwaltungsaufgaben, bemängeln

aber, dass diese sich nicht um sie kümmerten. Viele Arbeitnehmer vermissen vor allem Innovationsfähigkeit.

Das ergab eine Studie der FH Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Markt- und

Meinungsforschungsinstitut Psychonomics und der Zeitschrift Personalmagazin. www.personal-messe.de

Zum 1. Februar 2009 hat Michael Flegel

(47), geschäftsführer der H&S Heilig

und Schubert InformationsManagement

gmbH, als Allein-Vorstand auch die Leitung

aller Landesgesellschaften der H&S

Heilig und Schubert Software Ag übernommen.

unter H&S Europe werden

die gesellschaften in Wien, Bratislava,

Mailand und Schwabach zusammengeführt.

Ralph Heilig und Thomas Schubert

(gründer der H&S Software Ag) stehen

dem unternehmen noch beratend bei.

www.hs-soft.com

Martina

Koederitz

Vice President

general Business,

IBM Deutschland

gmbH

Michael Flegel

CEO, H&S Heilig

und Schubert

Software Ag

Die Software Ag hat Ivo Totev zum neuen

Vorstandsmitglied der Software Ag

mit weltweiter Verantwortung für den

Bereich Professional Services ernannt.

Totev hat mehr als 15 Jahre Erfahrung in

der IT-Branche. Nach Stationen bei Progress

Software, Sun Microsystems und

SAP kam er 2005 zur Software Ag, wo

er zunächst weltweit verantwortlich für

die umsetzung der Produktstrategie und

des Produktmarketings im Integrationsumfeld

war. Seit Mitte 2007 ist Totev

Chief Marketing Officer. Er löst Holger

Friedrich ab.

www.softwareag.com

Ivo Totev

Vorstandsmitglied,

Software Ag

Bis die Position neu besetzt wird, übernimmt

Michael Hammerstein als geschäftsführer

der EMC Deutschland

gmbH übergangsweise die Partnerbetreuung.

Dr. Rainer Brockhaus, Director

Regional Partner and Channel Sales, hat

das unternehmen verlassen. In seiner

bisherigen Funktion war er seit 1. Juni

2006 als Mitglied der geschäftsleitung

für das geschäft mit Resellern, ISVs und

Distributoren in Deutschland verantwortlich.

www.emc2.de

Michael

Hammerstein

geschäftsführer,

EMC Deutschland

gmbH

Freudenberg IT verstärkt mit uwe

Ripprich das Managementteam für die

Region Europa. Er übernimmt die Position

general Manager Europe. Mit

Ekkehard Spieth leitet er das Europageschäft.

Ripprich bringt über zwanzig

Jahre Erfahrung im SAP-Bereich mit. Der

Diplom-Volkswirt studierte an der universität

Heidelberg.

www.freudenberg-it.de

Uwe Ripprich

general Manager

Europe, Freudenberg

IT Kg

Die adesso Schweiz Ag hat seit Anfang

2009 eine neue geschäftsführungsstruktur:

Hansjörg Süess übernimmt die Verantwortung

für Marketing und Vertrieb

und unterstützt geschäftsführer Daniel

Walther, der sich auf die Bereiche Verwaltung

und Operations konzentriert. Süess

kommt vom uS-unternehmen Cognizant,

wo er als Sales Manager das Schweiz-geschäft

ausgebaut hatte. Er ist seit mehr

als zehn Jahren in verkaufs- und marketingorientierten

Positionen in der IT-

Branche tätig. Weitere Stationen seines

Berufswegs waren das Flugsicherungsunternehmen

Skyguide und der Finanzinformationsdienstleister

Telekurs. Seit 2005

war Süess bei Cognizant beschäftigt.

www.adesso.ch

Hansjörg Süess

Mitglied der

geschäftsführung,

adesso

Schweiz Ag


WORKSHOPS KALENDER

Office- und Datenintegration on i

Natürlich haben die meisten von Ihnen vollwertige

Windowsarbeitsumgebungen in den

Fachabteilungen. und oft genug arbeiten die

Kollegen dort auch mit Daten aus ihrem System

i in den MS Office-Anwendungen. Manuelle

Übertragungen sind jedoch fehleranfällig

und dauern. Im Rahmen der MIDRANgE

ACADEMY bietet der ITP VERLAg jetzt echte

Lebenshilfe an.

Der Workshop zeigt Datenintegrationswerkzeuge

für den Dateitransfer sowie Excel

Add-Ins und er informiert, wie der System i

Navigator hierbei unterstützt. Mit dem IBM

WebQuery können Sie neuerdings über ein

fachabteilungstaugliches Abfrage-, Analyseund

Präsentationstool der Extraklasse verfügen.

Der Workshop zeigt was drin steckt

und wie es geht. Erleben Sie aber auch, was

in diesem Zusammenhang kostengünstige

Open Source Tools wie JDBC, Jasper, iReport

leisten.

Hamburg 11. 5., Köln 12. 5.,

Stuttgart 13. 5., München 14. 5.

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefings 2009

Sie erhalten beim IBM Breakfast Briefing die

neuesten Informationen von IBM, serviert im

Rahmen eines herzhaften Frühstücks.

Power Systems (i)

Die integrierte Lösung für mehr Vielseitigkeit

und Flexibilität bietet alles in einem:

Server, Speicher, Software und Sicherheit.

Ein System, das Sie praktisch nur noch einzuschalten

brauchen. Holen Sie sich einen

frischen Überblick und erleben Sie innovative

Lösungen für wirtschaftliche IT mit IBM

Power Systems und IBM i 6.1. Integration,

Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit vom

Blade bis zum großsystem. Erleben Sie die

neuen Möglichkeiten der Storageintegration

und POWER6 im BladeCenter sowie Systems-Management

für Ihre gesamte IT mit

dem neuen IBM Systems Director 6.1.

Power Systems (p)

Die leistungsstarken, leicht zu verwaltenden

Systeme für uNIX und Linux bieten viel

Raum für Wachstum, hohe Flexibilität, Zuverlässigkeit

und soliden Investitionsschutz.

Holen Sie sich einen frischen Überblick

und erleben Sie die Möglichkeiten von AIX

6.1, aktuelle Neuigkeiten rund um POWER6

Technologie vom Blade bis zum großsystem,

Virtualisierung und Energieeffizienz.

Stuttgart 5. 5., 6. 5., 7. 5.,

Berlin 26. 5., 27. 5., 28. 5.

www.ibm.com/de/events/breakfast

Thema Firma

grundlagen der System i DB2 uDB 4. 5. – 5. 5.

Bremen

SQL - Performance Analyse 4. 5. – 5. 5.

Rodgau

Fachkonferenz Innovate & Change IT 5. 5. Nürnberg

6. 5. München

Control 2009 5. 5. – 8. 5.

Stuttgart

Souverän und sicher von RPg nach

Java

7. 5.

Stuttgart

SQL-grundlagen 7. 5. – 8. 5.

Bremen Vegesack

Office und Datenintegration für System

i

11. 5. HH, 12. 5. K,

13. 5. S, 14. 5. M

Moderne B2B-Infrastruktur Heute 12. 5.

Hamburg

StrategieTage IT 2009 12. 5. – 13. 5.

Bensberg

SAP Mittelstandsfrühstück 13. 5.

Langenau

Wertschöpfung ohne Verschwendung 14. 5.

Nürnberg

LiveDay auf der Online-Messe

MIDRANgE WEBFAIR

25. 5.

online

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

Mai

EPOS gmbH DV-Consult & Training

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REALTECH Ag

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IBS Ag

www.ibs-ag.de

PKS Software gmbH

www.pks.de

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

MIDRANgE ACADEMY

www.midrangemagazin.de

SEEBuRgER Ag

www.seeburger.de

REALTECH Ag

www.realtech.de

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

MPDV Mikrolab gmbH

www.mpdv.de

ITP VERLAg

www.midrange-webfair.com

- Grundlagen der System i DB2 UDB

- SQL Grundlagen

- CL Programmierung

- DB2 und SQL News V6R1

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Für ein Unternehmen kann

es überlebenswichtig sein,

stets über den aktuellen Finanzstatus

informiert zu sein.

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

FRAgE DES MONATS

Finanzcontrolling: Essentiell

oder „nice to have“?

Endet eine Umfrage wie in diesem

Fall mit einem Fotofinish, so ist genaues

Hinsehen notwendig. Diese Beratertugend

eröffnet umgehend den Blick

auf weiterführende Ideen zu diesem

durchaus komplexen Thema.

Hätte die Umfrage auf die Sinnhaftigkeit

eines Finanzstatus gezielt, wäre

das Ergebnis selten eindeutig gewesen.

Die Teilnehmer hätten vielleicht

ergänzt, dass der Status quo wichtig,

die Planung und Prognose aber die tatsächlich

überlebenswichtige Kür dieser

Disziplin ist.

Die aktuelle Nachrichtenlage zur

Weltwirtschaft bestätigt dies dramatisch

und zeigt deutlich, dass Teilaspekte

wie der Auftragseingang oder

das Zahlungsverhalten diese Progno-

?

DIE FRAGE

sen determinieren. Damit erklärt sich

die Intention der Fragestellung und die

Erwartungshaltung an ein professionelles

Controllingtool: Sie sind genau dort

mehrwertig, wo sie tatsächlich integrierend,

flexibel und vorausschauend

eingesetzt werden. Sie ermöglichen,

Aussagen zu qualifizieren, die Korrelation

z. B. zu Vertrieb und Produktion

herzustellen und unternehmensweite

(Plan-) Szenarien abzubilden. Erst die

Integration ermöglicht durch einen

ganzheitlichen (Aus-) Blick eine fundierte

Entscheidungsgrundlage.

Trotz der Wichtigkeit dieser Informationen

erstaunt der Anteil an

Firmen, die ein solches System noch

nicht im Einsatz haben. Die Gründe

dafür sind sicherlich so individuell wie

Setzen Sie dabei bereits

auf die Unterstützung eines

integrierten professionellen

Controllingtools?

DAS ERGEBNIS

48 % ja

52 % nein

859 Teilnehmer

haben abgestimmt

der Mittelstand an sich. Wesentlich ist

dabei folgendes: Viele Anwender erwarten

zu Recht bereits von den eingesetzten

Standardlösungen im Bereich

Finance & Accounting ein hohes Maß

an qualitativen Auswertungen und

Kennzahlen im unmittelbaren Kontext

des Finanzcontrolling. Die Notwendigkeit,

diesen fachspezifischen Blick zu

erweitern, haben 48 Prozent erkannt.

Was machen die Übrigen? Sind diese in

der glücklichen Lage, sich keine Sorgen

machen zu müssen? Oder haben sie die

Notwendigkeit noch gar nicht erkannt?

Beide Szenarien implizieren für interne

wie externe Spezialisten, Chancenbewusstsein

zu entwickeln und einen

vitalen Mehrwert für die Entwicklung

des Unternehmens zu bieten. ó


Emrah Turudu, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR ZUM UNTERNEHMEN IHRE MEINUNG, BITTE!

Dirk Dautzenberg

Manager Consulting

VEDA gmbH

dirk.dautzenberg@

veda.net

VEDA GmbH

VEDA ist einer der führenden Lösungsanbieter für

Standardsoftware, Beratung und IT in den Bereichen

Human Resources und Finance & Accounting.

Die Optimierung und Transparenz unternehmerischer

geschäftsprozesse wird durch den Einsatz

geeigneter Lösungen gewährleistet und der Informationsbedarf

aller geschäfts- und Entscheidungsprozesse

eines unternehmens abgebildet.

Das Leistungsspektrum umfasst effiziente und

skalierbare Lösungen, die sowohl Inhouse als auch

im Outsourcing betrieben werden können. Die von

VEDA entwickelten Lösungen sind speziell auf die

Anforderungen mittelständischer unternehmen aller

Branchen sowie öffentlicher Einrichtungen ausgerichtet

und europaweit bei mehr als 900 Kunden

installiert.

Neben modernsten Anwendungen in 100 % Java für

alle gängigen Betriebssysteme bietet VEDA auch

Software und Professional Services im umfeld IBM

System i an. VEDA ist ein IBM Premier Business

Partner.

www.veda.net

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Die ITK-Branche leidet unter starkem Fachkräftemangel.

Bilden Sie Ihren IT-Nachwuchs selbst aus?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per eMail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

Lawsons ERP-Kampagne bewegt die Couchpotatoes

Das Subsegment als Ziel

Was sich in der Automobilindustrie bewährt hat, scheint auch in der IT-Branche zu funktionieren.

Im Gespräch mit Tanja Maršal erklären Friedbert Schuh und Dieter Roskoni von

Lawson Software Deutschland, wie ihre ERP-Abwrackprämie im Markt ankommt und was

sich das Softwareunternehmen sonst noch für die nächste Zeit vorgenommen hat.

Tanja Maršal: Ihr CeBIT­Motto lautete

in diesem Jahr: „Wir wollen ein Zeichen

für ERP setzen.“ Mit der Vorstellung eines

speziellen Angebotes in Form einer

Abwrackprämie für ERP und eines bis

zu zwölfmonatigen zahlungsfreien Leasingangebotes

für den Mittelstand will

Lawson der Wirtschaftskrise trotzen

und jetzt dazu animieren, Investments

in ERP zu setzen. Inwiefern ist diese ungewisse

Zeit eine Chance für Ihr Unternehmen

und Ihre Kunden?

Friedbert Schuh: Zurzeit bietet sich uns

ein gemischtes Bild. Obwohl man das

Wort Krise schon nicht mehr hören kann,

stellen wir fest, dass diese Zeit für die

inhabergeführten unternehmen tatsächlich

eine Chance ist. umsatzrückgänge

sind zwar da, aber diese unternehmen

nutzen die Freiräume, um jetzt zu investieren,

und kümmern sich um Dinge, die

sie sonst eher liegen lassen.

Andere verspüren zwar auch den

starken Druck, einen Software-Wechsel

durchführen zu

müssen, sagen jedoch

„jetzt warten

wir noch ein halbes

Jahr“.

Dieter Roskoni:

Hier setzt auch unsere neue Abwrackkampagne

an, mit der wir versuchen,

den Anreiz zu finden, die Leute von der

Couch hochzubekommen und zum aktiven

Handeln zu bewegen. Wir bieten unseren

Kunden für Altsysteme 25 Prozent

des Einstiegspreises als gutschrift bei

Abnahme eines neuen Lawson-Systems

an. Außerdem haben unternehmen bei

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

„ Die Unternehmen, die jetzt

antizyklisch agieren, werden

am Ende gewinnen.“

uns die Möglichkeit, ein freies

Leasing bis zu zwölf Monate in

Anspruch zu nehmen. In einem

Test haben wir an 700 unternehmen

Mailings verschickt

und festgestellt, dass dafür Interesse

da ist.

Tanja Maršal: Wie ist die Stimmung

im Markt, haben Sie in

den vergangenen Monaten

eine abwartende Haltung feststellen

müssen?

Dieter Roskoni: Bei unseren

Kunden stellen wir eigentlich

keine abwartende Haltung fest. Die

haben ja ihre Entscheidung bereits für

Lawson getroffen und nutzen nun die

Zeit und Ressourcen, um ihre Systeme

zu optimieren. Im Neukundengeschäft

ist hingegen schon eine gewisse Zurückhaltung

zu beobachten.

Friedbert Schuh: Zurzeit werden vor

allem überschaubare Projekte wie Addons,

also keine kompletten ERP-Neuein-

Friedbert Schuh

führungen, in Angriff

genommen.

Außerdem wird die

größenordnung

von Projekten angepasst,

um das

Investitionsvolumen geringer zu halten.

Projekte werden also nicht komplett verschoben,

aber man fängt erstmal kleiner

an. Andere wiederum sagen „jetzt erst

recht“ und agieren antizyklisch. Diese

unternehmen werden am Ende auch gewinnen.

Tanja Maršal: Wie stark ist der IT­Sektor

überhaupt vom Abschwung betroffen?

Friedbert Schuh

(links)

general Manager

Central Europe

friedbert.schuh@

de.lawson.com

Dieter Roskoni

Director Marketing

Central Europe

dieter.roskoni@

de.lawson.com

Dieter Roskoni: Da musste man sich

nur mal auf der CeBIT umschauen, die

für mich ein Querschnitt durch die IT-

Branche ist. Allein das gute Durchkommen

in den gängen ist ein Indikator dafür,

wie wenig sie besucht ist. Wir haben

deshalb vor längerer Zeit entschieden,

uns auf kleinere, branchenorientierte

Fachmessen zu konzentrieren.

Tanja Maršal: Seinen Hauptsitz hat

Lawson in den Vereinigten Staaten (St.

Paul, Minnesota). Zudem existieren

weltweit Niederlassungen. Wie haben

sich die Zahlen im vergangenen Jahr

entwickelt?

Friedbert Schuh: unser geschäftsjahr

dauert von 1. Juni bis 31. Mai - wir sind

also noch im Fiskaljahr 2009. Demzufolge

kann ich noch keine abschließenden

Zahlen nennen. Was ich wohl sagen

kann, ist, dass wir seit der Fusion mit

der schwedischen Intentia International

im Mai 2006 stetig gewachsen sind. Im

Fiskaljahr 2008 haben wir gegenüber

2007 ein Lizenzwachstum von 34 Pro-


zent erreicht. Das Jahr zuvor waren es

26 Prozent. Auch aus den uSA hören wir

keine Hiobsbotschaften. Massiv betroffen

ist ja die Immobilien- und Automobilbranche.

Wir bieten aber Produkte für

verschiedene Branchen. Deshalb spüren

wir die Krise nicht so stark.

Dieter Roskoni: In Amerika sind wir

vor allem im Bereich gesundheitswesen

stark. Wenn es um Zulieferung, Verwaltung,

Financials und Human Capital Management

geht, sind wir mit 60 Prozent

Marktführer. Da dieser Markt an sich

antizyklisch ist – Leute werden immer

krank und müssen versorgt werden –, ist

er weniger krisenabhängig als beispielsweise

die Automobilbranche.

Tanja Maršal: Lawson verspricht, für

jede Branche die richtige Lösung parat

zu haben. Wie ist es möglich, all die speziellen

Anforderungen zu erfüllen – sind

Ihre Produkte so konzipiert, dass sie

von vornherein branchenübergreifend

einsetzbar sind oder ist ein stabiles

Grundgerüst vorhanden, auf dem problemlos

aufgebaut werden kann?

Dieter Roskoni: Wir fokussieren uns

hauptsächlich auf Kernbranchen, wie Fashion,

Nahrungs- und genussmittel, produzierende

oder Handels-unternehmen

mit einem signifikanten Anteil ihres umsatzes

im Servicegeschäft. In Deutschland

sind in diesem Bereich etwa 6.000

unternehmen für uns interessant.

Friedbert Schuh: Wir haben eine umfassende

ERP-Plattform, auf der wir die

branchenspezifischen Besonderheiten

entsprechend aus- und aufbauen. Das

können Add-ons sein, im Food-umfeld

beispielsweise Trace Engine, die eine

komplette Lieferkette nachverfolgen

kann. Eine Chargenrückverfolgung ist

aber bereits im Kern unserer M3 Lösung

enthalten.

Dieter Roskoni: Die Anforderungen

in den einzelnen Branchen ähneln sich

und diese gemeinsamkeiten wandern

dann in den Standard. Teile der Attributeverwaltung

im Modeumfeld wie Farbe,

Form, größe kommen beispielsweise in

der Prozessindustrie wieder vor. Was uns

von den Mitbewerbern unterscheidet, ist

die Internationalität unserer Lösungen.

Andere bieten zwar auch Branchenlösungen,

aber meistens über spezifische

Partner, die jeweils nur in einem Land

tätig sind. Die haben dann das Problem,

dass ihr Partner in einem anderen Land

beispielsweise zu klein ist. und wir bieten

unsere Leistungen weltweit an.

Tanja Maršal: Über welche Vertriebskanäle

bringen Sie Ihre Produkte auf den

Markt?

Friedbert Schuh: Zum einen sind wir im

Direktgeschäft sehr stark. und in Ländern,

in denen wir nicht direkt vertreten

sind, arbeiten wir über Partner, wie zum

Beispiel im Nahen und Mittleren Osten,

wo wir sehr erfolgreich im gesundheitswesen

tätig sind. Wir entscheiden aber

auch branchenabhängig und sagen beispielsweise:

In den Bereich Enterprise

Asset Management – also Maintenance,

Wartung, Instandhaltung – gehen wir

nicht direkt hinein, sondern suchen uns

einen Partner, der sich in dieser Branche

schon etabliert hat und das entsprechende

Know-how hat. Das ganze geht

so weit, dass wir für bestimmte Subsegmente

nach Partnern Ausschau halten,

die vielleicht ein altes System haben

oder keine Nachfolgeregelung. Die bringen

die Skills und das Expertenwissen

mit, wir haben eine tolle Lösung und damit

schon einen Partner unserer Wahl.

Das ganze hängt natürlich von weiteren

unterschiedlichen Faktoren ab, wie dem

Marktpotenzial, dem bisherigen Erfolg

des Partners oder dessen geschäftstrategie.

Auch geographische Aspekte spielen

hierbei eine Rolle.

Tanja Maršal: Was erwarten Sie von

den nächsten Monaten, welche Ziele

will Lawson erreichen?

Friedbert Schuh: Definitiv im Vordergrund

steht für uns das Thema Vertikalisierung.

Intern wollen wir das konsequent

umsetzen, auch in der Organisation.

Extern wollen wir die Vertikalisierung

natürlich an den Markt bringen und dort

die Erfolge haben. Hier möchten wir auf

jeden Fall weiter wachsen. Das wollen

wir mit branchenorientierten Lösungsweiterentwicklungen

schaffen.

Dieter Roskoni: Zur Branchenorientierung

ist noch hinzuzufügen, dass es ja

immer das Ziel ist, Marktführer zu werden.

Sich das Ziel zu setzen, Erster im

Bereich Nahrungs- und genussmittel

zu werden, wäre unrealistisch. Deshalb

möchten wir Subsegmente bilden und

uns im Bereich Food zum Beispiel auf

Fleisch, geflügel und Fisch konzentrieren,

die Branchenlösungen also noch

feiner aufgliedern. In der Fischverarbeitung

sind wir heute vielleicht schon

Marktführer, denn bereits jetzt werden

80 Prozent des Lachsvorkommens weltweit

mit Lawson verwaltet. Im Bereich

Fashion fassen wir zum Beispiel die

Sportmode oder Dessous, unterwäsche

ins Auge. In der momentanen Situation

kann man so etwas gut angehen.

Wir wollen also die großen Industrieblöcke

weiter herunterbrechen und

da noch spezifischer werden mit dem

Ziel der Marktführerschaft in diesen

Subsegmenten. ó

ZUM UNTERNEHMEN

Lawson liefert Software und Services an mehr

als 4.500 Kunden aus den Branchen Produktion,

Handel, Wartung und Service in über 40

Ländern. Lösungen von Lawson umfassen alle

betrieblichen Aspekte von produzierenden,

handelnden und Service orientierten unternehmen.

Der ERP-Anbieter liefert Lösungen

für mittelständische und große internationale

unternehmen als Standardsoftware und mit

spezifischen Ausprägungen für bestimmte

Branchen.

Lawson M3 beinhaltet Softwarelösungen für

unternehmen, die „Make – Move – Maintain“

als ihre Kernprozesse begreifen – also Waren

oder Ausstattung herstellen, vertreiben und

warten.

Mit den Lösungen von Lawson können unternehmen

ihre geschäftsprozesse rationalisieren,

Kosten reduzieren und die Leistungsfähigkeit

verbessern. Lawson hat seinen

Hauptsitz in St. Paul, Minnesota (uSA) sowie

40 Niederlassungen weltweit.

www.lawson.com

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

13


14

MIDRANGE AKTuELL

Orbit: Die Schweizer Messe und Konferenz für IT & Internet

Die Visitenkarte der Branche

Der Veranstalter der Orbit 2009, die MCH Messe Schweiz (Basel) AG, setzt auch 2009

auf die bereits im Vorjahr sehr gut angenommene Segmentierung in Business Software,

Web, Internet & e-Business, IT-Security, IT-Infrastructure & Networks, ISP & Telco, Mobile

Com puting, Hardware & Office Equipment und neu Green IT.

Die einzelnen Segmente sind als

eigenständige Fachmessen zu verstehen

und werden gezielt mit spezifischen

Medienpartnern beworben. Das

Konzept der Orbit bietet die idealen

Voraussetzungen, um der Schweizer

ICT-Branche ein Gesicht zu geben. Die

Branche bestimmt jedoch die Schärfe

der Konturen letztlich selbst – und zwar

durch eine in den einzelnen Segmenten

repräsentative Teilnahmegröße. Diese

Erkenntnis ist nicht neu, wird nun aber

wieder durch die Aussteller selbst in

Erinnerung gerufen.

Urs Bühler, CEO Belsoft, sagt beispielsweise:

„Die Orbit ist der Fixpunkt

DATEN & FAKTEN

Orbit – Messe und Konferenz

für IT & Internet

Dienstag, 12. bis Freitag, 15. Mai 2009

Messezentrum Zürich

Messe: Hallen 3 bis 6

Konferenz: Auditorium Halle 7 und in

den Kongressräumen K6 und K7

Themenbereiche

ó Business Software

ó Web, Internet & e-Business

ó IT-Security

ó IT-Infrastructure & Networks, ISP & Telco

ó Mobile Computing

ó Hardware & Office Equipment

ó green IT

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 uhr

Eintrittspreise (inkl. Messekatalog)

Tageskasse 25,– CHF

Studenten/AHV-, IV-Bezüger 10,– CHF

www.orbit.ch

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

in unserer Marketingstrategie

und zahlt sich immer

wieder aus.“ Jacqueline

Badran, Partner/Geschäftsführerin

Zeix AG, erklärt:

„Die Orbit ist für uns nach wie vor eine

Pflichtveranstaltung, an der wir jedes

Jahr wertvolle neue Kontakte knüpfen

und bestehende auffrischen.“ Ähnlich

klingt auch die Einschätzung von Marco

Quinter, Vice President Business Markets,

cablecom business: „Eine Messe

wie die Orbit ist der ideale Ort, um persönliche

Kontakte zu knüpfen. Solche

Kontakte schaffen das Vertrauen, auf

dem alle guten Geschäfte basieren.“

Neues Konferenzformat Zoom Days

Der bewährte, begleitende Kongress

wird in tagesbestimmende, tragende

Elemente der Orbit 2009 umgewandelt.

An jedem Messetag wird unter dem Titel

Zoom Day ein Thema speziell hervorgehoben.

Die vier bestimmenden

Themen werden Business Software, IT-

Security, Web-Technologies und Green

IT sein. Die Zoom Days werden von

den Ausstellern sehr begrüßt. Für René

Krämer, CEO und Delegierter des VR

der IFAS Info Nova AG steht fest, dass

die Zoom Days den KMU exakt jene Instrumente

in die Hand geben, die sie

für ihre Entscheidungen benötigen.

Vor allem das Thema Green IT ist

momentan an Aktualität kaum zu überbieten.

Nicht zuletzt die steigenden

Energiepreise zwingen Unternehmen

dazu, sich mit dem Thema intensiv

auseinanderzusetzen. Die Orbit 2009

liefert Antworten, wie Unternehmen

mit Green IT Kosten sparen und damit

zu einer lebenswerteren Umwelt

beitragen. Höhepunkt des Green IT

Zoom Days wird die Vergabe des ersten

Schweizer Green IT Awards sein.

Last but not least heißt die größte

und wichtigste ICT-Plattform der

Schweiz nicht mehr Orbit-iEX, sondern

nur noch Orbit. Damit einher geht ein

visueller Wechsel, der die Stringenz

und Dynamik des neuen Namens auch

optisch unterstreicht. Diese Klarheit

und Frische steht stellvertretend für

das Konzept 2009 und die folgenden

Jahre.

Ergänzend kann die Orbit 2009

erstmals auf die volle Unterstützung

der Dachorganisation der wichtigsten

Verbände und Organisationen des

schweizerischen Informatik- und Telekomsektors,

ICTSwitzerland, zählen.

Präsident Stefan Arn fordert denn auch

alle Anbieter der Branche klar und

deutlich auf, Flagge zu zeigen und sich

auf der Orbit 2009 zu präsentieren.

„Die Orbit ist die Visitenkarte unserer

Branche. Nur gemeinsam bieten wir der

Schweizer Wirtschaft die volle Palette

der technologischen Möglichkeiten, die

sie – und somit unser Land – stark und

erfolgreich machen.“ ó


Die 30. DNUG Konferenz steht im Zeichen von Web 2.0

generating Value

Am 12. und 13. Mai 2009 organisiert die DNUG die 30. Konferenz. Unter dem Motto

„The Innovative Enterprise – Generating Value in a Smarter World“ sind Anwender von

Lotus Software und alle Interessenten dieser zukunftsweisenden Technologie nach

Düsseldorf eingeladen.

Mit dem erneut starken Engagement

von IBM Lotus als Kooperationspartner

der Tagung wird die

Veranstaltung zu dem Event für die

IBM Messaging und Collaboration Software

2009. Zum fünften Mal setzt die

Frühjahrskonferenz der DNUG auf die

bei den Teilnehmern stets geschätzte

Kombination von Neuigkeiten aus der

Lotus Brand mit Praxiserfahrungen

und offen diskutierten aktuellen Fragestellungen.

Neuigkeiten gibt es bei IBM Lotus

in diesem Jahr reichlich: Alloy als erstes

gemeinsames Produkt von IBM und

SAP, LotusLive bzw. LotusLive Engage

und Lotus Foundations, die aktuellen

Versionen von Lotus Notes/Domino,

Connections, Quickr und Sametime. Damit

zeigt IBM, wie mit Lotus Software

Web 2.0 und Unified Communication

und Collaboration definiert werden.

Zu den Highlights des Tagungsprogrammes

gehören die Keynotes von

Bob Picciano, General Manager Lotus

Software, von Markus Bentele, CIO der

Rheinmetall AG, sowie der Lotus Vice

Presidents Kevin Cavanaugh und Sean

Poulley. Erstmalig spricht Martin Jetter,

Vorsitzender der Geschäftsführung von

IBM Deutschland, im Programm einer

Lotus Anwenderkonferenz. Auf der

Anwenderseite ist die Agenda geprägt

durch Erfahrungsberichte aus den Unternehmen

FIDUCIA IT AG, Helvetia

Versicherungen, Landkreis Lüneburg,

Merck KGaA, Phoenix Contact GmbH

& Co. KG und des VR Kreditwerk Ham-

burg – Schwäbisch Hall AG. Hinter einer

Vielzahl von weiteren Best Practices

Vorträgen steht gleichfalls die Expertise

von DNUG Mitgliedern.

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DNUG Projekt 2010 heißt in

Düsseldorf konkret die EULUC Plattform

zu präsentieren, die auf Lotus

Connections basierende Web 2.0 Plattform

der DNUG, und das DNUG Enthu-

siast Programm offiziell zu starten. Die

DNUG Enthusiasten werden zukünftig

wesentliche Themen innerhalb der

DNUG als Experten voran treiben und

sie ebenfalls nach außen vertreten. Die

Enthusiasten sind sowohl im Vortragsprogramm

als auch an zentraler Stelle

in der Ausstellung anzutreffen.

Die parallelen Sessions und Workshops

werden ergänzt durch die begleitende

Fachausstellung der IBM

Business Partner und von IBM Lotus

Themen mit dem Experts’ Lab. Social

Software – Social Events: Auch dafür ist

gesorgt – mit der Welcome Reception

an Vortag und der Abendveranstaltung

des ersten Konferenztages.

Alle Konferenzinformationen sind

tagesaktuell verfügbar:

Û www.dnug.de/conference ó

DNug e.V. – Deutsche Notes user group, Jena

www.dnug.de

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

15


16

MIDRANGE AKTuELL

Mit der IBM im Gespräch

Die Zukunft der iSeries

Christian Keller, Vice President Systems and Technology Group, IBM Nordost-Europa,

ist verantwortlich für das IBM Systems Technology Portfolio. Darin sind sämtliche

Server plattformen enthalten, angefangen von den Mainframes über Power, System x,

das komplette Speicher/Storage-Portfolio sowie die Kassen-Systeme.

Thomas Seibold: Durch das Zusammenführen

der Serverlinien i und p zu

den neuen Power Systems ist im Markt

einige Unruhe entstanden, vor allem

was die Zukunft der iSeries angeht. Wie

stehen Sie dazu?

Christian Keller: Ich habe von Kunden

und Partnern sehr viel Feedback bekommen,

dass durch das Zusammenführen

Bedenken gewachsen sind, IBM verabschiede

sich komplett vom i-Markt.

Ich kann dem nur widersprechen. Das

gegenteil ist der Fall. Dass wir i und p

vollständig zusammengeführt haben,

ist eigentlich die beste Neuigkeit seit

langem aus dem

i-Lager. Dadurch,

dass wir dieselbe

Hardware-Platform

nutzen, gibt

es viele Synergien.

i/OS wird

jedoch weiterhin

als eine eigene

Betriebssystem-Software weitergeführt.

Wir haben nach wie vor die Vorteile, die

sich ursprünglich mit der AS/400 über

die iSeries und das System i im Sinne

eines vollständig integrierten ‚Operating

Environment‘ geboten haben. Bei anderen

Betriebssystemen, wie AIX oder Linux,

haben sie lediglich ein mehr oder

weniger ‚nacktes‘ Betriebssystem, das

erst durch verschiedene Tools zu einem

eigentlichen ‚Operating Environment‘

aufgebaut werden muss. Sie können

zwar die Tools selbst auswählen, müssen

jedoch die Abstimmung und Integration

selbst vornehmen. Beim i/OS ‚Stack‘

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

sind diese bereits integriert, optimiert

und aufeinander abgestimmt, was die

Handhabung sehr stark vereinfacht.

Thomas Seibold: Was unterscheidet

die Power Systems mit ihren jeweiligen

Betriebssystemen voneinander?

Christian Keller: Es gibt natürlich eine

Überlappung im Sinne von Performance

und von technischen Merkmalen. Es wäre

ungeschickt, wenn wir die Vorteile oder

Entwicklung der einen Plattform nicht in

eine andere einfließen lassen würden.

Nichtsdestotrotz hat jede Server Plattform

spezifische Charakteristika, die

je nach Anwendungs- und oder Industriebereich

zum

Christian Keller

Vice President

Systems and

Technology group,

IBM Nordost-

Europa

Tragen kommen.

Wir glauben nach

wie vor – obwohl

das viele unserer

Mitbewerber dem

Markt schmackhaft

machen wollen

-, nicht an den

„One size fits all“-Ansatz. Wir sind überzeugt,

dass es differenzierter Lösungen

bedarf, um den spezifischen Kundenanforderungen

optimal gerecht zu werden

– und da steht das jeweilige System oder

die Plattform erstmal nicht zur Debatte.

Letztlich ist die zugrundeliegende

Hardware-Infrastruktur für den Kunden

irrelevant. Entscheidend ist, dass er

seine Ansprüche kennt, daraus die entsprechenden

Verfüg- und Skalierbarkeiten

formulieren, sowie seine Ansprüche

an Sicherheit und Kosten nennen kann.

Daraus abgeleitet ergibt sich die Wahl

der Plattform. Auch hier kann es zu

Überschneidungen kommen, wobei wir

wieder bei der Power-Plattform wären:

Es ist ja gerade deren großer Vorteil,

dass darauf verschiedene Betriebssysteme

bzw. ‚Operating Environments‘

laufen und damit ein Investitionsschutz

weitestgehend garantiert ist. Das führt

zu einer ganz anderen Auslastung der

Hardware bzw. der IT-Infrastruktur, insbesondere,

wenn die vorhandenen Virtualisierungs-

und Hochverfügbarkeitskonzepte

vollumfänglich genutzt respektive

umgesetzt werden.

Die Ankündigung der ‚Dynamic Infrastructure‘

Initiativen im Rahmen

unserer ‚Smarter Planet‘ Vision spielt

genau in die Hände der i-Kundschaft.

Der ‚Cloud Computing‘-Ansatz spiegelt

im Prinzip das Architektur-Konzept des

i/OS wieder: Der Kunde soll sich auf

seine eigentliche geschäftstätigkeit

konzentrieren und die benötigten IT-

Dienstleistungen nach Bedarf beziehen,

ohne mit der gesamten IT-Komplexität,

Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Sicherheit

etc., konfrontiert zu werden. Vor allem

für den Mittelstand gibt es keine bessere

Neuigkeit: Das gedankengut und die

Stärke des ursprünglichen Application

Servers AS/400 kommt hier voll zum

Tragen. Diese Entwicklung aus Rochester

findet nun eine Fortführung im Sinne

der größeren IBM-Familie.

Seitens IBM gibt es also überhaupt

keinen grund, die Entwicklungen im

i/OS Bereich zurückzufahren. Es wird

weiter entwickelt und es werden weitere

Releases kommen, für den i/OS-Stack

wie auch für AIX. ó


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Geschäftsregeln

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DDS zu to SQL

Modernisierung

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zu to J2EE J2EE

UML Extrahierung

Extraction

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Derive Relationales Legacy Altsystem-Datenmodell Relational Data Modelableiten

Recovery

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von Geschäftsregeln

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Structure diagramme Charts


18

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

In der Konsequenz kann dies zusätzliche

Kosten und Unzufriedenheit

bei allen Beteiligten mit sich bringen.

Für die meisten Unternehmen stellt der

Versandprozess jedoch eine regelrechte

„Black Box“ dar. Zudem erschweren

fehlerhafte Kundendaten die Geltendmachung

von Forderungen. In der

Folge werden offene Forderungen in

geringerer Höhe häufig nur aufgrund

der drohenden Bearbeitungskosten abgeschrieben,

auch wenn sie in ihrer Ge-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

SUMMARY

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

ist es umso wichtiger, stets einen Überblick

über den aktuellen Finanz status zu haben.

Investitionen in entsprechende Lösungen

lohnen sich daher schnell.

Die Forderung, das unbekannte Wesen

Optimierungspotenzial nutzen

Aufgrund der sinkenden Zahlungsmoral benötigen Unternehmen zunehmend Transparenz

und Effizienz in der Forderungsbearbeitung – angefangen beim Rechnungs- und Mahnungsversand.

Fehlende Zustelltransparenz kann zu unnötigen Zweitschriften, Ablauf von

Zahlungszielen und Erhebung ungerechtfertigter Mahngebühren führen.

samtheit ein hohes Zahlungspotenzial

darstellen.

Effizienz schafft hier beispielsweise

ein Dienstleister, der nicht nur den

kompletten Versand per Post und elektronisch

übernimmt, sondern gleichzeitig

auch Werkzeuge zur Optimierung

der internen Prozesse mitliefern kann.

Für die effiziente Verarbeitung von

Ausgangsrechnungen und Mahnungen

bieten sich moderne on demand-

Lösungen aufgrund der direkt erzielba-

ren Einsparungen an. Ein ganzheitlich

ausgerichteter Dienstleister gewährt

aber auch detaillierte Einblicke in die

zugrunde liegenden Prozesse – allen

voran den gegenwärtigen Status der gedruckten

oder elektronisch versandten

Dokumente.

Der Dokumenten- und Informationslogistiker

Itella etwa verfolgt solch

einen vollständig transparenten Ansatz

und dokumentiert den gesamte

Versandprozess vollautomatisch IT-

Urbancow, iStockphoto.com


gestützt aus der laufenden Verarbeitung

heraus: in Zusammenarbeit mit

dem Distributionsexperten Mail to

Print vom Datensatz bis zum Briefträger

oder E-Mail-Account. Versandstatusmeldungen

je Dokument bis hin zu

Rückläufern stehen dem Versender als

Echtzeit-Reporting im Service Online

Portal von Mail to Print zur Verfügung

und können in das Forderungsmanagement

einfließen. So lassen sich Liquidität,

Call Center-Kapazitäten und Mahnungsläufe

wesentlich exakter planen.

Der Versender ist bei jeder Schuldner-

Rückfrage auskunftsfähig darüber, welche

Sendungen der Schuldner erhalten

hat oder noch erhalten wird. Über das

Online-Portal, an das auch beauftragte

Briefzusteller angeschlossen werden,

kann überdies ein besonders schnelles

Redressing erfolgen und direkt in die

Stammdatenpflege und vollautomatische

Adressprüfung vor dem nächsten

Versand einfließen.

Die detaillierte Sendungsdokumentation

zeigt, wann eine Rechnung

beim Empfänger eingegangen ist, bevor

gemahnt wird oder sogar rechtliche

Schritte eingeleitet werden. Dies kann

beispielsweise verhindern, dass ein

teures telefonisches Nachfassen erfolgt

oder ein Vollstreckungstitel erwirkt

wird, obwohl die Rechnung erst verspätet

beim Kunden einging und somit

noch nicht beglichen werden konnte.

Erreichen Sendungen den Empfänger

zu spät oder folgt auf eine verzögert

zugestellte Rechnung zu schnell eine

Mahnung, wirkt sich dies negativ auf

die Kundenzufriedenheit aus. Besonders

kritisch sind hier Mahnungen, die

innerhalb weniger Tage standardmäßig

zu einem Lieferstopp führen. Der Betroffene

wird sich zumindest beschweren

und unnötigen Arbeitsaufwand

verursachen – im schlimmsten Falle

droht der Verlust des Kunden. Unter

Berücksichtigung der Tatsache, dass

alleine bei jedem Kundenanruf schnell

Bearbeitungskosten von über 5 Euro

entstehen, ist es verwunderlich, dass

Optimiertes Forderungsmanagement durch intelligente Informationslogistik

viele Unternehmen im Rechnungsdruck

und -versand um Kosteneinsparungen

im Nachkommabereich ringen,

statt hier erhebliche Prozesspotenziale

auszuschöpfen.

Redressen managen

Eine vollautomatische Adressprüfung

anhand stetig aktualisierter Datenbanken

vor dem Versand erspart gerade

im eng kalkulierten Bereich des Forderungsmanagements

unnötige Zusatzkosten,

Zeitaufwand und Rückläufer.

Über das Online Portal kann darüber

hinaus besonders schnell und einfach

ein akkurates Redressing erfolgen und

direkt in den Forderungsmanagementprozess

einfließen. Lückenhafte Kundendaten

und Wanderadressen werden

so minimiert bzw. identifiziert. Der

Dienstleister stellt dabei durch Partner

den Redressgrund fest und eruiert

die richtige Anschrift. Diese wird samt

Grund für die zunächst nicht erfolgte

Zustellung über das Portal an den Auftraggeber

zurückgespielt. Der Anteil an

Redressen am allgemeinen Briefaufkommen

in Deutschland liegt laut AS

Integ bei rund drei Prozent und stellt

auch in der Buchhaltung eine relevante

Größe dar. Neben der verbesserten

Transparenz profitiert der Versender in

der Zusammenarbeit mit einem Multichannel-Dienstleister

wie Itella vom

Einsatz kombinierter Versandwege wie

etwa E-Mail-Reminder nach Postversand

einer Mahnung. Der Versender

wechselt mühelos mit nur einem Klick

zwischen den verschiedenen Kanälen

– ob Postweg, E-Mail oder direkte Datenübertragung.

Durch die fortlaufende,

zentrale Dokumentation wird eine

präzise Analyse etwa hinsichtlich des

Reaktions- und Zahlungsverhaltens

mit fortschreitendem Lerneffekt unterstützt.

„Wer nicht informiert ist, kann

auch nichts einsparen“, so das Credo

einer Studie des Instituts für Qualitätsmanagement

zum Thema e-Billing und

e-Mahnwesen. Dies gilt umso mehr für

den noch intransparenteren Postversand

und insbesondere bei kombinierten

Kommunikationswegen.

Christian Scherf ó

www.itella.de

Christian Scherf

Direktor Produktmanagement,

Itella Information

gmbH

Itella Information gmbH, Düsseldorf

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

19


20

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

Planungssicherheit bieten

Die aktuelle Finanzlage zeigt einmal mehr, wie wichtig eine präzise Finanz- und Liquiditätsübersicht

für jedes Unternehmen ist. Eine moderne Finanzsoftware erweist sich dabei als

Garant für die Früherkennung finanzieller Engpässe.

Eine moderne Finanzsoftware bietet,

richtig „gefüttert“, alle Kennzahlen,

die eine Geschäftsleitung für die erfolgreiche

Führung des Unternehmens benötigt.

Dabei ist es gerade in der heutigen

Zeit, in der sich die Rahmenbedingungen

des Marktes ad hoc ändern

können, entscheidend, alle Kennzahlen

stets aktualisiert und zeitnah zu erhalten.

Ergänzend ist ein auf das Unternehmen

zugeschnittenes Controlling der

zweite wichtige Baustein, um nicht nur

zu reagieren, sondern pro aktiv agieren

zu können. „Pro aktiv“ bedeutet in diesem

Zusammenhang, vorausschauende

Planungen zu erarbeiten, um auf Veränderungen

rechtzeitig Einfluss nehmen

zu können.

Flut an Informationen meistern

Als Herausforderung erweist sich hierbei,

die Flut an Informationen so zu filtern

und aufzubereiten, dass die Kennzahlen

als Entscheidungsgrundlage

dienen können und Abweichungen klar

erkennbar sind. Unternehmenskennzahlen,

Balanced Scorecards, sind dafür

wichtige Hilfsmittel, die aber nicht eins

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

zu eins aus Lehrbüchern übernommen

werden können, da jedes Unternehmen

individuelle Problemstellungen hat und

die Anforderungen an ein Controllingsystem

ebenso individuell sind.

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Ein einfaches Beispiel zeigt das

deutlich: Eine Firma bedient die Baubranche

mit einem DB in Höhe von

500.000 Euro. Als zweites Standbein

hat sich das Unternehmen in der Automotivbranche

mit einem DB von 10.000

Euro engagiert. Nun verschlechtert sich

der gesamte Deckungsbeitrag um 0,4

Prozent. Bei einfacher

Betrachtung

ist nicht ersichtlich,

auf welche

Produktionsbereiche

sich diese Abweichungenbeziehen.

Auch wenn

Screenshot

der Lösung

„OgSid BI-Suite“

Enterprise Reporting Solutions

Compleo Suite

2008

GE_Midrange_CPL.indd 1 12/03/2009 12:51:35

0,4 Prozent kaum

Auswirkungen

auf das Gesamtergebnis

haben, ist

es wichtig zu erkennen, dass sich die

Verschlechterung nur auf den Produktbereich

Automotive bezieht und hier

ein enormer Einbruch des Deckungsbeitrages

um 20 Prozent eingetreten

ist. Richtige und notwendige Weichen

können also nur durch die differenzierte

Betrachtungsweise gestellt werden.

Eine BI-Suite, wie beispielsweise

von OGS, stellt täglich aktuell eine

Übersicht der wichtigsten Kennzahlen

für die Unternehmenssteuerung zur

Verfügung. Mit Hilfe dieser Übersicht,

die Abweichungen in Form der Ampelfarben

rot-gelb-grün kennzeichnet,

können die Berechtigten per Mausklick

die Ursache dieser Abweichungen erforschen

und bis auf die unterste Ebene

verzweigen.

Kennzahlen individuell wählbar

Die Zusammenstellung der Kennzahlen

ist individuell wählbar, beispielsweise

aus Cash Flow, Produktionskennzahlen

wie Maschinenauslastung oder

Wareneinsatz sowie aus kundenbezogenen

Kennzahlen wie prozentualer

Umsatzanteil, Deckungsbeitrag, Rentabilitätskennzahlen

etc. Usern der

OGSid-Software bietet sich damit die

Chance, jede noch so kleine oder größere

Gefahr frühzeitig erkennen zu können

und so auch schwierige Phasen zu

überstehen. Manfred Over ó

OgS gmbH, Koblenz

www.ogs.de


Promotion Produktvorstellung

Lösungen für das Finanzmanagement

in Krisenzeiten ist der Controller

besonders gefragt – und gefordert!

doch Weissagen können auch Controller

nicht. Aber sie können dem management

verlässliche unternehmenszahlen

als sichere entscheidungsgrundlage

liefern. nicht nur unternehmensintern

sind die Analysen und Berichte aus dem

Controlling begehrt. Auch externe geldgeber,

Banken und investoren blicken

derzeit mit Argusaugen auf die unternehmenskennzahlen.

Je gründlicher und

professioneller diese vom unternehmen

geliefert werden, umso besser ist seine

verhandlungsposition, gerade in Zeiten

knapper finanzieller mittel.

die professionellen Controlling-lösungen

von Corporate Planning bieten

den verantwortlichen für Controlling und

Finanzwesen effiziente und schnelle unterstützung

bei der Finanzplanung, bei

der datenanalyse und beim reporting:

Liquiditätsplanung

knappe finanzielle mittel und teure kredite

– neben dem konsum- und investitionsrückgang

treffen sie die unternehmen

am stärksten. die software CP-CAsH

mAnAger zur kurzfristigen liquiditätsplanung

zeigt Wege auf, die im unternehmen

vorhandenen finanziellen mittel

optimal zu verwenden, liquiditätsengpässe

zu vermeiden und das Fremdfinanzierungsvolumen

zu reduzieren.

integrierte Finanz- und erfolgsplanung

die ergebnis- und Finanzplanung eines

jeden unternehmens bildet die grundlage

für eine erfolgreiche unternehmenssteuerung.

das in CorPorAte PlAnner

enthaltene modell der integrierten

Finanz- und erfolgsplanung verknüpft

alle teilbereiche des Finanzcontrollings

(gewinn- und verlustrechnung, Finanz-

plan und Planbilanz) dynamisch miteinander

und liefert transparente, konsistente

unternehmenszahlen.

rating

lässt sich eine kreditaufnahme nicht

umgehen, kann ein professionelles ratingtool

wie CP-rAting dabei helfen, die

Bonität des unternehmens zu belegen

und das benötigte kapital zu besseren

konditionen von Banken und kreditgebern

zu erhalten. mit CP-rAting erstellen

Anwender rating-Berichte nach

internationalem kapitalmarktstandard.

das modul wurde entsprechend der vorgaben

von Basel ii entwickelt.

Kreditmanagement

eine weitere lösung für die Finanzierungspolitik

eines unternehmens bietet

das kreditmanagement-modul in Cor-

PorAte PlAnner. es ermöglicht dem

Anwender die gruppierung von krediteinträgen

nach standard-kategorien (gruppierungskriterien:

kreditgeber (Banken),

Fälligkeiten, Zinsen, tilgungsraten, laufzeiten,

individuelle kategorien). der Anwender

erhält einen optimalen Überblick

über das aktuelle oder zukünftige Fremdfinanzierungsvolumen

und kann dadurch

die kredit- und Finanzierungspolitik in

seinem unternehmen flexibel steuern.

risikomanagement

Häufig liegt die ursache einer schieflage

des unternehmens außerhalb des

unternehmens. die klare identifizierung

und Analyse von risikofaktoren hilft

dabei, unternehmensrisiken zu steuern

und zu kontrollieren. die vorlage einer

ausführlichen, mit risk mAnAger erstellten

dokumentation in Form eines

risikohandbuchs bei Banken kann zudem

die verhandlungsposition des unternehmens

verbessern.

anbieter

CP COrPOrate PLanninG aG

große elbstraße 27

d-22767 Hamburg

telefon +49 40 431333-0

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ihre Ansprechpartnerin

nathalie többen

zum unternehmen

das auf Controlling spezialisierte

softwarehaus CP CorPorAte

PlAnning Ag bietet ein integriertes

Produkt-Portfolio für Planung, Analyse,

reporting und konsolidierung. unter

dem leitspruch „Controlling kann so

einfach sein!“ entwickelt, vertreibt und

implementiert das softwarehaus seit

1989 management-, Planungs- und

informationssysteme. sein leistungsstarkes

software-Portfolio für unternehmenssteuerung

zeichnet sich durch

integriertes betriebswirtschaftliches

know-how, leichte Bedienung, höchste

Flexibilität und kurze implementierungszeiten

aus.

Kompetenzbereiche

ó Controlling-software für den

mittelstand

ó Planung, Analyse, reporting,

konsolidierung, risikomanagement,

Balanced scorecard, strategische

unternehmensführung

ó Controlling, softwareentwicklung,

schulungen und Workshops

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

21


22

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

Humana verkauft Forderungen auf der Basis von SAP-Software

Keine Sekunde bereut

Im April 2007 hat die Humana Milchunion, Deutschlands zweitgrößter Milchverarbeiter,

im Forderungsverkauf (Asset Backed Securities) die bisherige Software durch das SAP-

Add-On ABSsprint der cormeta ag ersetzt. „Wir verkaufen Forderungen, um unsere Bilanzstruktur

zu verbessern und weil die Marge besser ist als beim klassischen Bankkredit“,

erläutert Herbert Krüger, Leiter Finanzwesen.

Inzwischen beträgt das Volumen 100

Millionen Euro, eine nicht unerhebliche

Entlastung für das Kontokorrent.

Verkauft werden ausschließlich inländische

Forderungen, wobei 70 Prozent

auf Molkereiprodukte entfallen. Der

Rest verteilt sich auf Käse und Babynahrung.

Der Abschlag beträgt 4,5 Prozent,

darin sind Verlustrisiko und Wertminderung

enthalten. In der Milchindustrie

war Humana das erste Unternehmen,

das Asset Backed Securities

eingeführt hat.

Früher 1,5 Tage, heute 30 Minuten

Der Grund für den Softwarewechsel

war die ungenügende Unterstützung

durch das Altsystem. Die zu verkaufenden

Forderungen mussten extra ausgelesen

und in Excel-Tabellen eingespielt

werden. Auch der Abgleich mit den

Zahlungseingängen erfolgte manuell.

Allein für die Erstellung brauchte der

Mitarbeiter anderthalb Tage. Heute dagegen

dauert der gesamte Prozess maximal

eine halbe Stunde.

Das System gleicht automatisch

den Altbestand der verkauften Forderungen

mit den Zahlungseingängen

ab und erstellt die aktuelle Übersicht.

Anschließend erfolgt der Datentransfer

an die Zweckgesellschaft. Gemeldet

werden der alte Forderungsbestand,

darauf entfallende Zahlungseingänge,

der neue Bestand sowie das zugehörige

WKV-Limit monatlich. Beim Kreditinstitut

steht ein Stand-alone-Server extra

für Humana, der die Daten ausliest,

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

zu einem so genannten Asset Report

zusammenstellt und zurücksendet. Dieser

Report zeigt das bisher in Anspruch

genommene Forderungsvolumen sowie

Überfälligkeiten

an. Ein weiterer Vorteil

ist, dass Herbert

Krüger und seine

Mitarbeiter bei der

Erstellung der ABSfähigen

Forderungen

feststellen können, ob

der eine oder andere

Kunde inzwischen gezahlt

hat.

Die Automatisierung

der Prozesse ist

der größte Vorteil von

ABSsprint. Humana hat damit wesentlich

mehr Sicherheit bei der Zusammenstellung

und Übermittlung der Daten.

Positiver Nebeneffekt: Die internen

Prozesse wurden verschlankt. Das System

ist leicht zu handhaben, auch für

IT-Laien.

Auf cormeta aufmerksam wurde

man durch die Dresdner Bank, mit der

Humana zusammenarbeitet. Die Entscheidung

stand für Herbert Krüger

schnell fest. „Bereits nach der ersten

Präsentation war uns klar, dass ABSsprint

die richtige Lösung ist. Auch

deshalb, weil die Software die Daten

aus verschiedenen Systemen extrahieren

kann. Ein Teil der zu verbriefenden

Forderungen lief damals bereits unter

SAP, der andere unter Novum. Insofern

bestand die Herausforderung, diese

beiden unterschiedlichen Systeme zu

vereinigen. Die Entscheidung haben

wir keine Sekunde bereut.“

Unternehmen, die ABS betreiben

wollen, rät der Leiter

Finanzwesen, die Forderungen

über eine Warenkreditversicherung

abzusichern. Zudem sollten

sie eine gute Bonität

besitzen. Denn gegebenenfalls

müssen sie die

Forderungen zurückkaufen,

wenn diese keinen

Abnehmer auf dem Kapitalmarkt

finden. Hinter

den verkauften Forderungen

steht in der Regel

ein Kredit in gleicher Höhe, den das

Unternehmen nicht bekommen würde,

bestünden Zweifel an seiner Bonität.

Zu beachten sind laut Krüger auch die

Kosten für die Implementierung eines

ABS-Systems. Die liegen heute bei mindestens

500.000 Euro, unabhängig von

der Höhe des Forderungsvolumens, das

man verbriefen will. Eine lohnende Investition

sei es auf jeden Fall. ó

cormeta ag, Ettlingen

www.cormeta.de

Carsten Lüdtge

Fachredakteur,

PRX Agentur für

Public Relations gmbH,

Stuttgart


Promotion Produktvorstellung

Quality Close

Accounting - Reporting - Controlling von IGS

das international mehrfach erprobte

igsmt ® rechnungswesen wird für viele

unternehmen, bedingt durch die aktuellen

dynamischen umweltbedingungen,

immer mehr von essentieller Bedeutung.

schnelligkeit und effizienz im Zuge der

monatlichen und jährlichen Abschlussarbeiten

werden

unter diesen umständen

immer bedeutungsvoller.

ebenso

sehen sich immer

mehr unternehmen

mit der situation

konfrontiert, laufend

ein konsolidiertes

ergebnis vorlegen

zu müssen, auch immer

häufiger nach internationalen

rechnungslegungsstandards.

efficient accounting

das neuartige, geschäftsfallorientierte

Buchungsmodell der igs Finanzbuchhaltung

ermöglicht die definition von

regeln, auf deren Basis umbuchungen

rechtsbereichsübergreifend durchgeführt

werden können. Hierdurch können

auch durch die erfassung der originärbuchungen,

ein großteil der konsolidierungsbuchungen

abgeleitet werden. diese

Formen der Buchungsautomatismen

bedeuten eine enorme effizienzsteigerung

im Zuge von Abschlusstätigkeiten,

da redundante Abläufe entfallen.

das Anlagenmanagement von igs ermöglicht

eine Bewertungen des betrieblichen

Anlagevermögens nach nationalen

und internationalen standards. Beteiligungen,

das Finanzanlagevermögen

und die leasinggüter können in jedem

erforderlichen gesetzlichen und unternehmensspezifischen

Periodenzeitraum

berechnet und geführt werden. im Zuge

von intercompany-Anlagenverkäufen,

sorgen entsprechende konsolidierungslogiken

für die notwendige Zwischenergebniseliminierung.

im rahmen der betrieblichenleistungserbringung

wird der

kosteneffiziente

einsatz der zur verfügung

stehenden

ressourcen immer

bedeutungsvoller.

daher muss eine moderne

kostenrechnung

so konzipiert sein, dass

steuerungsrelevante informationen

den entscheidungsträgern permanent,

strukturiert und weitestgehend automatisch

aufbereitet zur verfügung gestellt

werden.

ebenso gewinnt ein permanentes Cash-

und Forderungsmanagement, welches

ein integrierter Bestandteil des rechnungswesen

von igs ist, immer mehr

an Bedeutung. die gegenüberstellung

von ein- und Auszahlungen auf Basis

von Forderungen und verbindlichkeiten

ist ein wesentlicher Bestandteil des betrieblichen

treasury und wird – bedingt

durch die permanente verarbeitung von

Buchungsdaten – laufend aktualisiert.

das flexible und moderne Auswertungsmodell

ermittelt optimale entscheidungsgrundlagen,

indem historische

daten mit simulationsdaten unter Berücksichtigung

wirtschaftlicher und gesetzlicher

elemente verknüpft werden

können.

anbieter

iGS Systemmanagement

GmbH & Co KG

dorfplatz 5

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greifende integrierte betriebswirtschaftliche

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05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

23


24

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

Spezialpapier- und Printprodukthersteller setzt auf CSS

Von geckos und Zahlen

Gerade in Krisenzeiten kommt es darauf an, flexibel zu sein. Wer seine IT-Landschaft rechtzeitig

optimiert hat, ist gewappnet. Dies gilt auch für einen der größten internationalen

Hersteller von Spezialpapier- und Printprodukten, der im Zuge der Einführung eines neuen

ERP-Systems auch die Anwendungen für das Finanzwesen modernisiert hat.

Dabei setzt das Unternehmen auf

Bewährtes: Nach jahrelanger Zusammenarbeit

mit dem Spezialisten

für kaufmännische Lösungen, der CSS

GmbH, ist heute das Nachfolgeprodukt

der 1997 eingesetzten Vorgängerlösung

im Echtbetrieb.

Die Diagramm Halbach GmbH

& Co. KG exportiert ihre Spezialpapier-

und Printprodukte in über 70

Länder. Um weiterhin flexibel auf

die Anforderungen des internationalen

Marktes reagieren zu können,

sollte im Zuge der Umstellung

auf das neue ERP-System auch das

Optimierungspotenzial im kaufmännischen

Bereich genutzt werden.

Hier stand die neue Wunschlösung

sofort fest, denn durch eine jahrelange

Zusammenarbeit war das Vertrauen in

den bisherigen Anbieter groß.

Schneller, erfolgreicher Umstieg

Bereits seit 1997 hatte Diagramm Halbach

die FIX-Anwendungen von CSS in

den Bereichen Lohn & Gehalt, Finanz-

und Anlagenbuchhaltung im Einsatz.

Aufgrund der großen Zufriedenheit mit

dem Funktionsumfang der Software sowie

mit dem Service und der Betreuung

durch den Anbieter war es nahe liegend

sich die Nachfolgelösung eGECKO genau

anzuschauen. Die Mittelstands-Lösung

überzeugte durch ihre Flexibilität

und Funktionalität sowie neueste Java-

Technologie.

Das bestätigt Detlef Mücke, Leiter

Personalwesen bei Diagramm Halbach.

Er kennt bereits zahlreiche Abrech-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

nungssysteme aus seiner jahrelangen

Praxis und berichtet: „Durch meine

Erfahrung im Bereich Personalabrechnung

sowie die Einbindung in Entwicklungsarbeiten

war ich schnell vom Potenzial

der eGECKO-Lösung überzeugt:

Die Software besticht durch ihre Zukunftsfähigkeit,

ihren Bedienkomfort

sowie ihren Funktionsumfang, der

unseren Bedürfnissen als mittelständisches

Unternehmen voll entspricht.“

Auch die schnelle und reibungslose

Systemumstellung überzeugte: So

vergingen lediglich rund sechs Monate

von der Bedarferkennung bis zum Echtbetrieb.

Die Einbindung des Controllings

erfolgt derzeit.

Die intuitive Bedienung des Systems

ermöglichte den reibungslosen

Übergang und sorgt bei den Mitarbeitern

für eine durchgängige Akzeptanz.

Flexibles Verzweigen, nicht nur innerhalb

der Personalanwendung, sondern

anwendungsübergreifend bis hin zum

Ursprungsbeleg, optimiert die täglichen

Arbeitsprozesse um ein Vielfaches.

Auch die stringenten Plausibilitätsprüfungen

werden von den Mitar-

beitern sehr geschätzt, da sie nicht nur

der Fehlervermeidung dienen, sondern

auch effizient beim Managen der rund

400 abzurechnenden Mitarbeiter und

Betriebsrentner von Diagramm Halbach

unterstützen. „Dank der grundlegenden

Struktur und Organisation der

Arbeitsabläufe arbeiten wir noch

ressourcen- und zeitsparender. So

können wir uns nun wesentlich intensiver

der eigentlichen Datenanalyse

widmen und mir bleibt mehr

Zeit für die eigentlichen Aufgaben

eines Personalleiters“, so Detlef

Mücke weiter.

Zeitnah und flexibel reagieren

Da die Lösung jederzeit sämtliche unternehmensrelevanten

Kennzahlen ad

hoc liefert, ist ein zeitnahes und flexibles

Reagieren auf Unternehmens- und

allgemeine Wirtschaftsentwicklungen

möglich. Eines der Tochterunternehmen

greift gerade zeitweise auf das

Modul Kurzarbeit zurück, um die Abrechnung

von Kurzarbeitern komfortabel

und schnell durchzuführen, Diagramm

Halbach selbst aber ist durch

die enorme Branchendiversität seiner

Produktpalette gut aufgestellt und aus

sich heraus für die Krise gewappnet.

Annette Schmidt ó

CSS Computer Software Studio gmbH, Künzell

www.css.de


Schneller und produktiver arbeiten – denn Zeit ist Geld

Funktionen allein reichen nicht

Auch wenn man es nicht mehr hören kann, so ist sie doch allgegenwärtig: die Wirtschaftskrise.

Kaum ein Unternehmen, das nicht auf stornierte Aufträge, steigende offene Posten

oder Finanzierungsprobleme reagieren muss. Einfach abzuwarten kann nicht die Lösung sein

– Schnelligkeit und Flexibilität sind gefragt. Neueste Softwarelösungen unterstützen dabei.

Wichtig ist vor allem, die Handlungsfähigkeit

des eigenen Unternehmens

dauerhaft zu gewährleisten.

Wer nicht über ein sattes Auftragspolster

und solvente Kunden verfügt,

der muss rechtzeitig wissen, welche

geschäftlichen Entwicklungen zu erwarten

sind, worauf besonders geachtet

werden muss und welche Konsequenzen

wann zu ziehen sind. Softwarelösungen

können hier entscheidend unterstützen

– sofern sie den aktuellen

Anforderungen genügen. Software für

geschäftskritische Prozesse wie ERP,

Rechnungs- und Personalwesen oder

Controlling muss die Arbeit im Unternehmen

heute mehr denn je mit neuen,

prozessorientierten Methoden nachhaltig

produktiver gestalten.

In den meisten Unternehmen werden

für die jeweiligen Aufgaben verschiedene

Programme, meist noch mit

getrennten Datenbanken, genutzt. Und

was ist die Konsequenz? Stammdaten

müssen mehrfach angelegt werden,

Daten von einem Programm ins andere

übergeben und unterschiedliche Updates

eingespielt werden. So verlängert

sich die Bearbeitungszeit, zusätzliche

Kosten und Fehlerquellen entstehen.

Neuere, integrierte Softwarelösungen

sorgen bereits für deutliche Verbesserungen

in puncto Schnelligkeit und

Komfort der Bearbeitung: Alle Programme

finden sich in einer Datenbank und

werden mit einem einzigen Mausklick

gestartet. Das Navigieren zwischen den

Modulen wird so einfacher und bequemer.

Doch angesichts der aktuellen Herausforderungen

geht es insbesondere

darum, wie produktiv gearbeitet wird

– wie schnell also die zunehmende

Datenflut zu verwertbaren und verständlichen

Informationen verarbeitet

werden kann. Hier setzt die neueste

Softwaregeneration, die vorgangsorientierte

Software, an. Die Arbeitsweise ist

dabei an den Abläufen und Vorgängen

der Anwender orientiert. Und hier steht

die Steigerung der Produktivität bei

gleichzeitig höchster Funktionalität im

Vordergrund. Bei Addison, einem führender

Anbieter von Software für Steuerberater,

Wirtschaftsprüfer und mittelständischenUnternehmen,

ist dies

seit Jahren ein zentraler

Aspekt der Produktentwicklung.

Arbeiten mit einervorgangsorientierten

Software, z. B.

von Addison, ermöglicht

eine Steigerung

der Produktivität um

Liquiditätsvorschau

mindestens 20 %. Das

bedeutet zum einen,

dass erheblich weniger Zeit benötigt

wird, um die jeweiligen Aufgaben zu

bewältigen. 20 % produktiver heißt für

viele Mitarbeiter, die gleiche Arbeit

an einem Arbeitstag in ein bis zwei

Stunden weniger zu erledigen. Und es

bedeutet zum anderen, ohne viel Zeit

und Mühe die vielfältigen Möglichkeiten

der Software nutzen zu können.

Die Controlling-Lösungen von Addison

beispielsweise bieten auf Knopfdruck

nicht nur einen aktuellen Überblick

über die Situation des Unternehmens,

sondern zeigen auch dessen voraussichtliche

Entwicklung an. Alle Daten

aus der laufenden Buchhaltung fließen

automatisch in die Berechnungen ein.

Ob Planungsfunktionen, Prognoseszenarien,

Auswertungen, Analysen oder

Alternativpläne: Alle Funktionen lassen

sich mit wenigen Mausklicks aufrufen.

Gleiches gilt für die dynamische

Liquiditätsvorschau, mit der bis zu 60

Monate im Voraus die künftige Finanzkraft

des Unternehmens berechnet

werden kann.

Vorgangsorientiertes Arbeiten hilft

also entscheidend, Freiräume zu schaffen

und sie dorthin zu konzentrieren,

wo sie momentan gebraucht werden:

auf den Markt, auf die Kunden und auf

die Produkte. ó

ADDISON Software und Service gmbH,

Ludwigsburg

www.addison.de

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

25


26

SCHWERPUNKT WWS, KASSEN, BARCODE, RFID, EDI

Ob Insolvenzen oder staatliche Rettungspakete

– die täglichen Wirtschafts-

und Unternehmensmeldungen

spiegeln die Schreckensszenarien wider,

die sich aufgrund der weltweiten

Krise abspielen. Die Unternehmen

müssen einen rigorosen Sparkurs einschlagen

und können sich Fehler und

unnötige Kosten nicht mehr erlauben.

Immer mehr Unternehmen entdecken

nun die Vorteile von Outsourcing,

wobei der Kostenfaktor an erster Stelle

steht. Viele Abteilungen werden der-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

SUMMARY

In der Warenwirtschaft ist

Flexibilität und Schnelligkeit

gefragt. Die reibungslose

Kommunikation von

Lieferant und Kunde muss

stets gewährleistet sein.

EDI/B2B-Outsourcing als ROI-Garant für die Zukunft

Entlastung für die IT-Kapazität

In Zeiten der verstärkten Ressourcen planung und zunehmendem Kostendruck vertrauen

immer mehr Unternehmen bei nicht-strategische Tätigkeiten auf Outsourcing. Vor allem

der Kostenfaktor ist dabei ein wichtiges Argument.

zeit von Personalkürzungen bedroht.

Gleichzeitig sollen aber Produktivität

und Effizienz gesteigert werden. Die

Total Cost Of Ownership (TCO) zum

Beispiel im Bereich der B2B-Geschäftspartnerkommunikation

(EDI) liegen

bei einer Inhouse-Lösung deutlich über

denen einer Outsourcing-Alternative.

Zusätzlich müssen die Personalressourcen

in Betracht gezogen werden,

wenn es um die Instandhaltung von

EDI-Inhouse-Lösungen oder neue Partneranbindungen

geht. IT-Outsourcing

ist neben all den anderen Vorteilen

auch zum Schlüsselbegriff für sichere

Systeme geworden.

Gerade mittelständische Unternehmen

können meist keine ausreichend

gesicherte IT-Infrastruktur mit rechtskonformen

Archiven u. ä. vorhalten,

die Server eines Outsourcing-Anbieters

stehen dagegen in Hochsicherheits-Rechenzentren

und genügen den rechtlichen

Anforderungen in jeder Hinsicht.

Neben der veränderten wirtschaftlichen

Situation haben sich auch die


Ansprüche und Anforderungen der Unternehmen

an Outsourcing-Lösungen

verändert: Im Bereich der B2B-Kommunikation

haben Unternehmen in

den letzten 30 Jahren vor allem auf herkömmliche

EDI-Lösungen gesetzt, die

auf den Aufbau von Punkt-zu-Punkt-

Verbindungen basieren. Diese Einzelverbindungen

zu jedem Geschäftspartner

sind aber meist sehr zeit- und kostenintensiv.

5.000 bis 10.000 Euro je

angebundenem Geschäftspartner sind

keine Seltenheit. Da die Zahl der Verbindungen

mit dem Ausbau des jeweiligen

Partnernetzwerks steigt, wachsen

die Kosten für die Integration neuer

Partner beachtlich. Hinzu kommt der

Zeitaufwand für die Pflege bzw. Anpassung

der bestehenden Schnittstellen.

Risiko Inhouse-EDI-System

Damit bergen Inhouse-EDI-Systeme das

Risiko, zu einem unberechenbaren Kostenfaktor

zu werden, vor allem wenn

viele Partner mit relativ geringem Geschäftsvolumen

zu integrieren sind. Das

ist ein Grund dafür, dass gerade mittelständische

Unternehmen beim Einsatz

von EDI sehr zurückhaltend waren.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich der

Trend, dass immer mehr Unternehmen

auf EDI-Services von Managed-Service-

Dienstleistern zurückgreifen.

Das Auslagern der elektronischen

Geschäftspartnerkommunikation über

die Crossgate B2B 360° Services, einem

netzwerkorientierten SaaS-Ansatz,

hilft nicht nur beim Kostensparen.

Unternehmen brauchen lediglich eine

Schnittstelle, um sich an das Crossgate

B2B-Netzwerk (Business-Ready

Network) anzuschließen. Einmal angeschlossen

können sie quasi ad hoc

Daten und Dokumente mit über 40.000

Netzwerkteilnehmern weltweit elektronisch

austauschen. Durch den Netzwerkeffekt,

bei dem jeder neue Geschäftspartner

nur einmal an das Netzwerk

angeschlossen werden muss, um allen

Teilnehmern zur Verfügung zu stehen,

fallen die Integrationskosten pro Part-

ner und der Datenaustausch insgesamt

– gegenüber einer 1:1-Verbindung – 50

bis 70 Prozent geringer aus.

Das Managed-Service-Modell erstellt

und verwaltet die Geschäftspartnerprofile

in einem eigenen Meta-

Format zentral auf der Plattform. Im

Partner-Repository werden lauffähige

und wiederverwendbare Metadaten

und die dazugehörigen Mappingregeln

für den elektronischen Datenaustausch

(EDI) eines unternehmensspezifischen

Prozesses vorgehalten. Mapping-Änderungen

müssen

also nicht mehr

Inhouse umgesetzt

werden und

die Aufwände für das Änderungsmanagement

sinken signifikant. So

gewinnen Unternehmen Ressourcen,

die sie für die Instandhaltung von EDI-

Inhouse-Lösungen aufgewandt haben,

und können sich auf ihre Kernkompetenzen

konzentrieren.

Crossgate arbeitet eng mit SAP zusammen

und war der erste B2B-Service

Provider, der in das Business Process

Outsourcing-Programm der SAP aufgenommen

wurde. Durch die B2B 360°

Services „powered by SAP“ erhalten

Kunden aus ihrem SAP-System heraus

einen direkten Anschluss an das Business-Ready

Network.

Studien von Forrester, IDC und anderen

Marktforschern belegen, dass

EDI/B2B-Outsourcing-Projekte die IT-

Kosten senken und die IT-Kapazitäten

entlasten. Durch die Auslagerung des

Geschäftsnetzwerkes eröffnen sich Einsparpotenziale

in mehrerer Hinsicht:

Die vereinfachte IT-Infrastruktur er-

spart Wartungs- und Instandhaltungskosten,

manuelle Prozesse können abgeschafft

werden und sorgen für ein

schnelleres und effizienteres Arbeiten.

Beispiel: Ein amerikanisches Unternehmen,

mit etwa 2 Milliarden US-Dollar

Umsatz im Jahr und Niederlassungen

in Europa und Asien, würde durch

B2B-Konsolidierung und Outsourcing

rund 40 Prozent an Kosten für redundante

Hardware und Softwarewartung

einsparen.

Wer diese Zeit als

Chance sieht und seine

B2B-Strategie überdenkt,

kann sein Unternehmen gestärkt durch

die Krise bringen. Denn durch Outsourcing

der nicht-strategischen Geschäftsprozesse

reduzieren sich die IT-Kosten

und die Prozesse werden effizienter.

Durch den immens hohen Vernetzungsgrad

mit Geschäftspartnern weltweit

ist man flexibel und für die Zukunft

gerüstet. Der ROI bei einem Crossgate-

Outsourcing-Projekt liegt durchschnittlich

bei sechs Monaten liegt. ó

Crossgate Ag, München

www.crossgate.de

Oliver P.

van der Linden

Vice President Sales,

Crossgate Ag

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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28

SCHWERPUNKT WWS, KASSEN, BARCODE, RFID, EDI

An der Kasse muss es schnell und reibungslos gehen

Technologisch flexibel kassieren

Einzelhändler wissen, dass der letzte Eindruck für den Kunden zählt. Deshalb sind intuitive

Bedienbarkeit, Ergonomie sowie einfache Kassierabwicklung wichtig bei der Auswahl der

passenden Kassenlösung. Zudem wünschen sich viele Händler Echzeit-Datentransfer und

mehr Flexibilität an ihrem Point-of-Sale, als ihre bestehenden Kassensysteme es zulassen.

Offenheit ist angesagt. Neben

Backoffice-Funktionen müssen

Kassenlösungen auch immer mehr

Anwendungen wie beispielsweise Kundenbindungssysteme

integrieren. Ein

wesentlicher Faktor dabei ist die einfache

Bedienung und damit ein möglichst

geringer Komplexitätsgrad.

Signature Pad

Klassische IT-Themen wie Skalierbarkeit

und die Berücksichtigung von

Standards stehen bei den Händlern

ebenfalls im Mittelpunkt, schließlich

soll dem eigenen Wachstum nichts

im Wege stehen. Auch Touchscreens

sind im Trend – insbesondere weil sie

die Bedienung von individuellen Prozessanforderungen

hervorragend abbilden.

Als die ETHALON GmbH aus Hamburg

2007 einen Auftrag von der Ludwig

Görtz GmbH – einer der führenden

Einzelhändler im Schuh- und Fashionbereich

in Deutschland -, erhielt, ein

neues Kassen- und Filialsystem nach

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

modernsten Maßstäben zu entwickeln,

fiel die Entscheidung für die Technologie-Basis

auf das IBM Retail Integration

Framework (RIF). RIF ist ein Bündel

von IBM Middlewarekomponenten, die

speziell auf die Bedürfnisse von Einzelhandelsunternehmen

zugeschnittenen

sind. Die RIF-Software umfasst den

IBM WebSphere Application

Server, IBM

WebSphere MQ, die

IBM DB2-Datenbank

und die IBM Tivoli

Monitoring and Configuration-Software.

Auf der Hardware-

Ebene kommen IBM

SurePOS (Point-of-

Sale) und IBM Anyplace

(Kiosk) Systeme

zum Einsatz.

Offene Architektur

Das ETHALON Kassen- und Filialsystem

PRIAMOS ist inzwischen in allen Görtz

Filialen in Deutschland, Österreich und

Polen installiert. Die erprobte IBM Referenzlösung

ist auf einer offenen Architektur

konzipiert, damit sie angepasst

und erweitert werden kann, ohne dass

die Kernanwendung für jede Kundenumgebung

geändert werden muss.

„Die IBM WebSphere-Technologie

auf Basis von Java/J2EE bietet bei weitem

die stabilste und offenste Basis

für die Integration unterschiedlicher

Anwendungen und Prozesse“, sagt Sebastian

Neil Hölken, Abteilungsleiter

Vertrieb der ETHALON GmbH.

PRIAMOS ist mehr als ein Kassensystem.

Die browserbasierte Oberfläche

des mitgelieferten Filialsystems integriert

je nach Anforderung auch Funktionen

aus anderen Anwendungen. So

können z. B. neben Auswertungen und

Materialbestellungen auch zentrale

ERP-Module sowie E-Mail- und Kalenderanwendungen

nahtlos eingebunden

werden. Zudem wird der Aufwand für

Schulungen durch integrierte e-Learning

Werkzeuge gesenkt.

Der fehlerfreie elektronische Zahlvorgang

ist entscheidend für Händler

und Kunde zugleich. Damit die Effizienz

und Kosteneinsparungen der neuesten

Technologie für seinen Kunden zur Geltung

kommen können, hat ETHALON die

neue digitale Unterschriftlösung „easy

signature“ des Payment-Dienstleisters

easycash in PRIAMOS integriert. Görtz

ist die erste „easy signature“-Referenz

in Deutschland. Die Unterschrift wird

während des Kassiervorgangs digital

festgehalten und mit dem elektronischen

Zahlungsbeleg im easycash

Rechenzentrum gespeichert. Das

komplette Beleghandling entfällt und

der Bearbeitungsaufwand in Revisionsfällen

wird auf ein Minimum reduziert

– ein echter Kostenvorteil für den

Händler. James Hill ó

ETHALON gmbH, Hamburg

www.ethalon.de


RFID bei Asia-Importeur Kreyenhop & Kluge

Effizienterer Warenausgang

Mit RFID werden die Paletten von der Firma Kreyenhop & Kluge GmbH & Co. KG seit Herbst

2008 beim Verladen mittels des QCP-Qualitätssteuerungspunktes gelesen. Aus diesen Informationen

kann die automatische Erstellung der Lieferpapiere erfolgen. Das modular aufgebaute

System der RFID Konsortium GmbH ist an die Anforderungen des Kunden angepasst.

Seit Ende der 60er Jahre importiert

Kreyenhop & Kluge asiatische Spezialitäten

und gehört inzwischen zu den

größten europäischen Importeuren von

asiatischen Frucht- und Gemüsekonserven,

Saucen, Gewürzen, Spirituosen,

Nudeln, Reis sowie Fruchtsäften und

Tiefkühlspezialitäten. Das Unternehmen

ist Beschaffungspartner des Handels,

u. a. auch der METRO Group, und

importiert neben Lebensmitteln auch

Artikel aus dem Non-Food-Bereich.

Im Herbst 2008 realisierte das

RFID Konsortium die Einführung des

StarterKit B bei der Firma Kreyenhop

& Kluge GmbH & Co. KG. Der Realisator

RFID Konsortium GmbH bietet logistische

Lösungen für die Optimierung

des Materialflusses und der elektronischen

Datenübertragung (EDI) entlang

der gesamten Lieferkette. Das modular

aufgebaute RFID Sprinter Component

System, bestehend aus Hard- und Software,

ist optimal an die Anforderungen

der Kunden angepasst.

Mit Beginn des neuen Jahres lieferte

K+K mit RFID-Etiketten versehene

Paletten an die C+C Märkte der METRO

Group. Dadurch wird nicht nur die

Warenvereinnahmung bei der METRO

Group automatisiert, wenn die Paletten

im Wareneingang automatisch mit

RFID Leseeinrichtungen identifiziert

und mit dem elektronischen Lieferschein

(DESADV) abgeglichen werden.

Auch der Warenausgang gestaltet sich

mit RFID effizienter, denn die Paletten

werden beim Verladen mittels des QCP-

Qualitätssteuerungspunktes gelesen

29

und aus diesen Informationen kann die

automatische Erstellung der Lieferpapiere

erfolgen.

Eingeführt wurde das StarterKit B

mit QCP, RFID-Drucker, Barcodescanner

und der RFID Sprinter Software.

Verantwortlich für die Umsetzung bei

Kreyenhop & Kluge ist der IT-Leiter

Herbert Wendelken. Er stand der Einführung

mit großem Optimismus, aber

auch mit hohem Anspruch gegenüber.

Nach Abschluss der Installationsarbei-

ten sagte er: „Ich habe mich gefreut, mit

welcher Professionalität die Mitarbeiter

des RFID Konsortium die Technik installierten

und in Betrieb nahmen. Das

Ganze hat nicht einmal einen ganzen

Tag in Anspruch genommen.“ Die gestellten

Anforderungen wurden vom

RFID Konsortium mit großer Zufriedenheit

erfüllt. Sebastian Lang ó

RFID Konsortium gmbH, Paderborn

www.rfid-konsortium.de

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

SCHWERPUNKT WWS, KASSEN, BARCODE, RFID, EDI

Zollanmeldungen elektronisch erfassen und übermitteln

Fit für die ATLAS-Ausfuhr?

Die komplette Einbindung von elektronischen EU-Zollverfahren in die ERP-Lösung

bietet exportierenden Unternehmen optimale Bedingungen für eine vollständig

papierlose Kommunikation mit der Zollverwaltung.

Ab 1. Juli 2009 ist für Unternehmen

mit internationalem Warenverkehr

die Teilnahme an der ATLAS

(Automatisiertes Tarif- und Lokales

Zollabwicklungssystem)-Ausfuhr verpflichtend.

War seit der Einführung des

elektronischen Ausfuhrverfahrens zum

ÜBER ATLAS

Mit dem IT-Verfahren ATLAS (Automatisiertes

Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem)

stellt das Bundesministerium für Finanzen die

Voraussetzungen für

die weitgehend automatisierte

Abfertigung

und Überwachung des

grenzüberschreitenden

Warenverkehrs zur

Verfügung. Schriftliche

Zollanmeldungen

und Verwaltungsakte,

einschließlich der

Bescheide über Einfuhrabgaben,

werden

ersetzt durch den

elektronischen Datenaustausch.

Die Abgabe

der elektronischen

Ausfuhranmeldung ist seit dem 1. August 2006

mit ATLAS-Ausfuhr möglich; in diesem Rahmen

werden die europäischen Verfahren ECS

(Export Control System) und AES (Automated

Export System) in Deutschland umgesetzt,

die innerhalb der eCustoms-Initiative der Eu-

1. August 2006 ein paralleles Arbeiten

von elektronischem und Papierverfahren

möglich, so müssen exportierende

Firmen jetzt komplett auf ATLAS umstellen,

um ihren Status als zugelassene

Versender zu behalten.

Das ATLAS-Verfahren ermöglicht

es exportierenden Unternehmen, Zollanmeldungen

zur Überführung von

Waren elektronisch sowohl zu erfassen

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

als auch der Zollstelle zu übermitteln;

Informationen über die Entscheidung

der Zollstelle sowie der Bescheid über

Einfuhrabgaben bzw. die Festsetzung/

Anerkennung von Bemessungsgrundlagen

erfolgen anschließend ebenfalls auf

elektronischem Weg. Diese Vorgehens-

ropäischen Kommission der Schaffung eines

Eu-weiten elektronischen Ausfuhrverfahrens

dienen. Ab 1. Juli 2009 müssen alle Ausfuhr-

Anmeldungen über das elektronische Zollverfahren

„ATLAS-Ausfuhr“ abgegeben werden, ab

diesem Termin ist eine Papieranmeldung nicht

mehr möglich.

www.zoll.de

weise beschleunigt und verschlankt

das komplette Verfahren und reduziert

gleichzeitig die Papiermengen. Weitere

Vorteile ergeben sich durch den Wegfall

von Wegezeiten zur bzw. von der

Zollstelle sowie die Möglichkeit, eine

vorzeitige Zollanmeldung bereits vor

Eintreffen der Ware abzugeben.

Sinnvoll ist eine vollständige Integration

der Funktionalität für die papier-

lose Zollabwicklung via ATLAS in eine

leistungsstarke ERP-Lösung. Spezielle

Systemvorgaben gewährleisten dabei

den Anwendern aus den unterschiedlichsten

Branchen, sämtliche für den

Versand benötigten Daten über die

entsprechenden Schnittstellen direkt

zu übernehmen und die Pflichtfelder

korrekt auszufüllen. Das manuelle Einpflegen

und Verwalten der Stammdaten

entfällt, die vollständig elektronisch

abgewickelte Kommunikation mit der

Zollverwaltung spart zudem Zeit und

Kosten und minimiert gleichzeitig die

Gefahr fehlerhafter Angaben.

„Mit dem Ende der bisherigen

Übergangslösung, die bei der Abwicklung

des Warenverkehrs noch eine

Wahl zwischen zwei Wegen ließ, dem

elektronischen und dem herkömmlich

genutzten Papierverfahren, profitieren

natürlich diejenigen Unternehmen, die

schon dafür gesorgt haben, dass sie

in ihrer IT-Umgebung die ATLAS-

Ausfuhr durchführen können. Daher

haben wir diese Funktionalität bereits

frühzeitig in unser ERP-System sou.

MatriXX integriert, so dass unsere

Anwender dem Tag der vollständigen

Umstellung gelassen entgegensehen

können – und selbstverständlich unterstützen

wir auch gerne die Firmen,

deren Software noch entsprechend

umzurüsten ist“, kommentiert Marco

Mancuso, kaufmännischer Geschäftsführer

bei SOU. ó

SOu Systemhaus gmbH & Co. Kg,

Schwetzingen

www.sou.de


PROMOTION

Workflow verkürzt die Lieferzeiten

Wie die Warenwirtschaft bei Planam mit BPM optimiert wurde

Der Bekleidungsgroßhändler Planam im Münsterland hat im

Markt für Arbeitsbekleidung äußerst erfolgreich eine Nische

besetzt. Dank optimaler Lieferkette mit Produktion in China

bietet das Unternehmen Qualität zum günstigen Preis. Voraussetzung

für den Erfolg sind eine augeklügelte Disposition

und Logistik, mit der die Lieferung nach der Bestellung schon

am Folgetag sichergestellt wird. Die Prozessoptimierung mit

einer in das ERP-System SoftM Suite integrierten Lösung für

Business Process Management (BPM) sorgt heute für die kürzesten

Lieferzeiten der Branche.

Die Planam Arbeitsschutz GmbH vertreibt seit 1987 Arbeitsbekleidung

in ganz Europa, und das mit nachhaltigem Erfolg.

Im Zeitraum von 2002 bis 2008 hat sich der Umsatz des

Textilgroßhändlers verdreifacht. Planam lässt die Kleidung in

China fertigen und vertreibt die Waren über eine hocheffiziente

Logistik vom Firmensitz in Herzebrock-Clarholz an

über 1300 Wiederverkäufer in ganz Europa. Seit 2002 ist

die ERP-Lösung SoftM Suite bei Planam im Einsatz und hat

das Unternehmen dabei unterstützt, diese Umsatzpotentiale

zu erschließen. Seither arbeitet Planam kontinuierlich an der

Verbesserung der Prozesse und hat sich für ein systematisches

Business Process Management (BPM) entschieden. Gemeinsam

mit SoftM wurde 2008 ein BPM-Projekt durchgeführt.

Bei Planam wurden in einem ersten Schritt drei Kernprozesse

in Angriff genommen.

Liefertreue an entscheidender Stelle optimiert

„Unser Ziel war ein definierter Workflow für den kompletten

Prozess der Kundenbestellungen. Dafür haben wir die

Kernprozesse Auftragseingung, Kreditmanagement und

Kommissionierung optimiert“, sagt Projektleitern Claudia

Groer von der SoftM-Niederlassung Münster. Das Geschäft

von Planam ist geprägt durch unterschiedliche Bestellwege

wobei heute eine Vielzahl von Bestellungen per Fax eingehen.

Grundsätzlich werden alle Bestelleingänge der Kunden

archiviert. Über das Archivsystem InfoStore wird dabei der

Workflow-Prozess aktiviert. Bei allen manuell gescannten

Belegen wird die jeweilige Sachbearbeiter-Nummer zusätzlich

mit einem Barcode-Etikett versehen. „Wir haben daher

schon recht bald unser Optimierungspotential durch aktive

Prozessunterstützung mit Business Process Management

erkannt. Wir wollten genau wissen, welche Bestellung zu

www.softm.com

welchem Zeitpunkt im Umlauf ist“, sagt Christian Reckord,

Geschäftsführer bei Planam. Mit dem BPM-Projekt konnte

genau diese Zielsetzung erreicht werden.

Planam-Geschäftsführer Christian Reckord:

„Transparente Bestellprozesse“

Heute laufen die Bestellprozesse bei Planam sehr transparent

ab, da jede Bestellung im Umlauf sichtbar ist. Werden Bearbeitungszeiten

überschritten, so erhalten die zuständigen

Sachbearbeiter gemäß ihrer definierten Rolle automatisch

eine E-Mail. „Gleichzeitig wollten wir mit der Lösung ein

Stück weg vom Papier, um die Abläufe zu beschleunigen“,

sagt Geschäftsführer Reckord. Per Fax eingehende Orders

werden direkt im elektronischen Archiv dokumentiert. Durch

die automatische direkte Zuordnung des entsprechenden

Sachbearbeiters zu der jeweiligen Kundenbestellung ist der

Prozess ‚Auftragserfassung’ deutlich optimiert und beschleunigt

worden.

Integration durch Workflowmanagement

„Durch die BPM-Lösung wird die Komplexität unserer Abläufe

auf ein Minimum reduziert, ohne dabei unsere Flexibilität

einzuschränken“, so Christian Reckord. Die Mitarbeiter bei

Planam werden heute genau dort unterstützt, wo die Effizienz-

und Qualitätssteigerung auch für die Kunden spürbar

wird und sind zufrieden mit den optimierten Abläufen.: „Wir

liefern heute noch schneller und etablieren uns damit noch

viel besser im Markt“, äußert Christian Reckord zufrieden.

Die vollständige Nachvollziehbarkeit jedes Prozessschrittes

ist dabei ausschlaggebend.


32

TECHNIK & INTEGRATION

MySQL: Installation und automatischer Start

Zweiter Server auf der iSeries?

Am 26. 4. 2007 kündigten MySQL AB und IBM in einer gemeinsamen Technologie- und

Reseller vereinbarung Open-Source-Datenbankunterstützung für die System i Plattform an.

Dabei war in einem ersten Schritt geplant, den MySQL-Server für i5/OS verfügbar zu

machen. In einem zweiten Schritt soll die DB2 für i5/OS als zertifizierte Speicherengine

auf der System i-Plattform im MySQL Server eingesetzt werden.

Ein zweiter Server auf der iSeries?

Eine zusätzliche Datenbank auf unserem

System?

Eine Vision? Nein, bereits heute

können Sie den MySQL Server native

auf der System i Plattform installieren

– ohne Partitionierung Ihres Systems

und ohne zusätzliche Linux-Installationen.

IBM führt hierdurch die Weiterentwicklung

der System i-Plattform systematisch

in moderne, offene Lösungen

fort. Durch die Integration des MySQL

Servers auf die System i Plattform

stehen uns sofort alle Open-Source-

MySQL- und PHP-Anwendungen zur

freien Verfügung.

Später soll es eine DB2 Storage Engine

für den MySQL-Server geben. Dann

werden wir in der Lage sein, MySQL-

Anwendungen zu erstellen und können

gleichzeitig unsere DB2 Datenbanken

weiter nutzen. Die DB2 Engine wird

sich einfach in den MySQL-Server einklinken

und kann anschließend genau

so wie jede andere Storage Engine innerhalb

des MySQL Datenbankservers

verwaltet werden. Die DB2-Storage Engine

wird Speicherverwaltung, Transaktionsunterstützung

und Datenbankmanagement

für MySQL-Entwickler

auf einem sehr hohen Niveau anbieten

und ermöglicht das Datensharing zwischen

MySQL- und DB2-Anwendungen.

Dadurch können Online- und Transaktions-MySQL-Anwendungenimplementiert

werden. Die gesamten Daten können

hierbei in einer einzigen, einfach

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

zu verwaltenden DB2-Datenbank untergebracht

werden.

Eine interessante Vorstellung wie

ich finde! Und Grund genug sich in einer

Beitragsserie mit dem MySQL Server

zu beschäftigen.

Lassen Sie uns in einem ersten

Schritt klären, wer MySQL AB ist und

wie wir den Server installieren können.

Wer oder was ist MySQL?

Wenn Sie im Internet nach dem Begriff

MySQL suchen, werden Sie lesen,

dass der MySQL Server das populärste

quelloffene SQL-Datenbankmanagementsystem

der Welt sei. Mehr als

sechs Millionen Installationen und

über 35.000 Downloads pro Tag belegen

diese Behauptung. Der MySQL Server

wird von der schwedischen Firma

MySQL AB entwickelt, vertrieben und

supportet. MySQL AB ist ein kommerzielles,

von den MySQL-Entwicklern gegründetes

Unternehmen, das heute die

Werte und Methodik von Open Source

mit einem erfolgreichen Geschäftsmodell

verbindet. Die MySQL Geschichte

begann 1994, als drei Studenten der

technischen Universität Helsinki eine

Speicherengine entwickelten und

schließlich 2001 die schwedische Firma

MySQL AB gründeten. Die Entwickler

von MySQL AB werden wie ganz normale

Angestellte geführt. Das Produkt

MySQL ist also kein Werk von Freiwilligen,

sondern von professionellen Pro-

grammierern. Die Mitarbeiter sind allerdings

über die ganze Welt verstreut

und kommunizieren per E-Mail, IRC,

Telefon und zuweilen auch persönlich

auf Firmentreffen oder Konferenzen.

MySQL AB ist in diesem Sinne zwar

eine virtuelle Firma, sie unterhält aber

auch mehrere Standorte u. a. in Uppsala/Schweden,

Cupertino/USA oder in

München.

Im Mai 2003 übernahm MySQL AB

die Datenbankaktivitäten von SAP. Die

Datenbank SAP DB wurde in MaxDB

umbenannt und wird nun als zweites

Produkt von MySQL AB angeboten.

MaxDB ist SAP/R3-zertifiziert. Im Oktober

2003 übernahm MySQL AB die

Firma Alzato, eine Tochter des schwedischen

Telekommunikationskonzerns

Ericsson. Mit ihr übernahm man nicht

nur die Entwicklermannschaft, sondern

auch die Rechte an deren Produkt NDB

Cluster. NDB Cluster hat MySQL AB

mittlerweile in den MySQL Server als

MySQL Cluster integriert. Etwas Verunsicherung

entstand im Oktober 2005

als Oracle den Kauf von Innobase Oy

bekannt gab. Die von Innobase Oy entwickelte

Datenbankengine InnoDB war

und ist bis heute die wichtigste Speicherengine

des MySQL Servers, da sie

von Beginn an Transaktionen erlaubte,

die dem ACID Standard genügten. Allerdings

konnten die bestehenden Verträge

mit Innobase Oy trotz der Firmenübernahme

langfristig verlängert werden.

Dennoch begann MySQL AB mit der


Bestellung

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34

TECHNIK & INTEGRATION

1

2

3

4

5

DOWNLOAD

VERFÜGBARE DISTRIBUTIONEN

VERFÜGBARE IBM AIx DOWNLOADS

GZ-FILE ENTPACKEN

INHALT DES VERZEICHNISSES /USR/LOCAL00

Entwicklung einer eigenen transaktionalen

Storage-Engine mit dem Codenamen

„Falcon“. Diese Engine wird unter

der Federführung von Jim Starkey entwickelt,

dessen Firma Netfrastructure

von MySQL AB übernommen wurde.

Starkey ist u. a. durch die Entwicklung

der Datenbank Interbase bekannt. Die

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

neue Datenbankengine „Falcon“ wurde

gerade in einem Alpha-Release des

MySQL Servers veröffentlicht. Gleichzeitig

verstärkte MySQL AB die Suche

nach weiteren Partnern und vereinbarte

u. a. im April 2007 eine Partnerschaft

mit IBM. IBM wird Mitglied des MySQL

Certified Storage Engine-Programms

mit der oben erwähnten Zielsetzung,

den MySQL Server für System i verfügbar

zu machen.

Woher bekommen wir unsere

Distribution?

Wenn Sie die Installation von MySQL

vorbereiten, sollten Sie sich zunächst

entscheiden, welche Version Sie benutzen

wollen. Die Entwicklung von MySQL

erfolgt in mehreren Release-Serien. Die

erste zu treffende Entscheidung ist die,

ob Sie ein Produktions-Release oder einen

Entwicklungs-Release verwenden

wollen. Im MySQL-Entwicklungsprozess

existieren mehrere Release-Serien

nebeneinander, die sich alle durch den

Grad der Ausgereiftheit voneinander

unterscheiden:

Das MySQL-Benennungsschema

verwendet Release-Namen, die aus drei

Zahlen und einem Suffix bestehen. Dies

kann etwa so aussehen: mysql-5.0.12beta.

Die Zahlen im Release-Namen

sind wie folgt zu interpretieren:

Die erste Zahl (5) ist die Hauptversion

und beschreibt das Dateiformat. Alle

MySQL 5-Releases haben das gleiche

Dateiformat.

Die zweite Zahl (0) ist der Release-

Level. Zusammengefasst bilden Hauptversion

und Release-Level die Nummer

der Release-Serie.

Die dritte Zahl (12) ist die Versionsnummer

innerhalb der Release-Serie.

Diese wird bei jedem neuen Release um

den Wert 1 erhöht. In der Regel sollten

Sie immer die neueste Version in der

von Ihnen gewählten Serie verwenden.

Bei kleineren Updates wird jeweils die

letzte Zahl im Versions-String hoch gezählt.

Liegen wesentliche Neuerungen

bei den Merkmalen oder kleinere Inkompatibilitäten

mit vorherigen Versionen

vor, dann wird die zweite Zahl im

Versions-String hoch gezählt. Ändert

sich schließlich das Dateiformat, dann

wird die erste Zahl erhöht.

Release-Namen enthalten auch ein

Suffix, welches die Stabilitätsstufe für

das Release angibt.


ó Alpha zeigt an, dass das Release neue

Funktionen enthält, die noch nicht

umfassend getestet wurden. Die meisten

Alpha-Releases implementieren

neue Befehle und Erweiterungen. Die

aktive Entwicklung, die auch umfassende

Änderungen am Code beinhalten

kann, erfolgt in der Alphaphase.

ó Beta bedeutet, dass das Release funk-

tionsseitig abgeschlossen ist und der

gesamte neue Code getestet wurde.

Es werden keine wesentlichen neuen

Funktionen und Merkmale mehr hinzugefügt.

Es sollten auch keine kritischen

Bugs mehr vorhanden sein.

Eine Version wechselt vom Alpha- in

den Betastatus, wenn mindestens einen

Monat lang keine schweren Bugs

mehr für die Alphaversion gemeldet

wurden und nicht beabsichtigt ist,

neue Merkmale hinzuzufügen, die die

Zuverlässigkeit der zuvor implementierten

Funktionen beeinträchtigen

könnten.

ó RC ist ein Release-Kandidat, d. h. eine

Betaversion, die bereits seit einiger

Zeit verfügbar ist und offensichtlich

stabil arbeitet. Es werden nur noch

kleinere Fehlerkorrekturen vorgenommenó

Ist kein Suffix vorhanden, dann be-

deutet dies, dass die Version bereits

seit einiger Zeit an vielen verschiedenen

Standorten läuft, ohne dass

kritische nachvollziehbare Fehler

gemeldet wurden – mit Ausnahme

plattformspezifischer Fehler. Eine solche

Version wird Produktions-Release

oder auch „GA-Release“ (General

Availability, allgemeine Verfügbarkeit)

genannt.

Derzeit ist MySQL 5.1 der aktuelle

Release Kandidat und MySQL 5.0 ist

die aktuelle Release-Serie für Produktionsumgebungen.

Wenn Sie sich für eine Version entschieden

haben, müssen Sie ein Distributionsformat

auswählen. Sie können

zwischen fertig gepackten Distributionen

mit binären (vorkompilierten) Programmen

und dem Quellcode wählen.

Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall

immer für eine binäre Distribution.

Jetzt können Sie auf der Webseite

http://dev.mysql.com Ihre Distribution

downloaden (vgl. Abb. 1).

Öffnen Sie den Eintrag Community.

Jetzt können Sie sich für ein Release

entscheiden. Das Release 6.0 ist eine

Alpha-Version und kommt daher eher

nicht in Frage. Sie können wählen zwischen

dem Release 5.0 (=Produktions-

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für Krisen finden

Sie nicht im

Tierreich.

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Rechnungen dabei noch rechtskonform

digitalisieren, per E-Mail verschicken und

platzsparend archivieren kann, versteht sich

von selbst.

Mehr erfahren Sie unter www.SpoolMaster.de

version) und dem Release 5.1 (Release

Kandidat). Ich entscheide mich zunächst

einmal für das Release 5.0 (vgl.

Abb. 2).

Auf der nun folgenden Seite müssen

Sie sich für IBM AIX als Betriebssystem

entscheiden, da der MySQL Server

in der PASE Umgebung Ihrer iSeries

installiert wird (vgl. Abb. 3). Anschließend

öffnet sich der Downloadvorgang.

Speichern Sie die Datei auf Ihrem PC

in einem beliebigen Verzeichnis. Sie

erhalten ein GZ-File, das wiederum ein

tar-File enthält. Das GZ- File müssen Sie

anschließend entpacken. Aber Vorsicht,

Sie dürfen noch nicht das tar-File entpacken.

Ihr Ergebnis auf dem PC sollte

wie in Abb. 4 dargestellt ausschauen.

Anschließend kopiere ich das tar-

File in ein IFS-Verzeichnis. Ich verwende

in meinem Beispiel das Verzeichnis

/uSR/LOCAL. Wenn Sie keine abweichende

Installation durchführen müssen –

wie ich, weil wir bereits einen MySQL

Server produktiv im Einsatz haben

– sollten Sie das Standardverzeichnis

/ uSR/LOCAL beibehalten.

Melden Sie sich anschließend auf

der iSeries an. Sie sollten sich mit einem

Profil anmelden, das über QSE-

COFR Rechte verfügt. Danach rufen

Sie die Shell-Umgebung auf. Geben Sie

hierfür den i5/OS Befehl CALL QP2TERM

auf der Kommandozeile ein. Anschließend

gelangen Sie in die UNIX Shell-

Umgebung.

Wechseln Sie als erstes mit dem

Befehl cd /uSR/LOCAL in das zuvor erstellte

Verzeichnis. Falls Sie die Standardinstallation

beibehalten, sollten

Sie mit cd /uSR/LOCAL ans Ziel kommen.

Jetzt schauen Sie sich den Inhalt

des Verzeichnisses mit dem Befehl ls an

(Abb. 5).

In dem entsprechenden Verzeichnis

müssen Sie Ihr kopiertes tar-File sehen.

Vielleicht wundern Sie sich über die

Befehle? Die Shell Umgebung Ihrer iSeries

ist eine UNIX Umgebung, folglich

müssen Sie in dieser Umgebung UNIX

Befehle einsetzen. Aber keine Sorge,

die Umgebung existiert bei Ihnen automatisch

– UNIX muss dafür nicht installiert

werden! Carmen Rasche ó

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Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

35


36

TECHNIK & INTEGRATION

Die IBM Rational Migration Extension for System i (RMEi)

Eine zukunftsweisende Lösung

Der Paradigmen-Bruch zwischen traditioneller prozeduraler Programmierung und objektorientierter

Welt erregt auch im Krisenjahr 2009 die Gemüter der Entwickler und Software-

Architekten. Die Kernfrage, um die es dabei geht: Wie können die Stärken beider Ansätze

(schnell und produktiv entwickeln sowie modernste Technologie für den Anwender anbieten)

sinnvoll kombiniert werden?

Auf diese Frage gibt es genau eine

Antwort: Umsteigen auf die IBM

Business-Sprache EGL (Enterprise Generation

Language). EGL ist eine Programmiersprache

der neuesten Generation,

die sowohl den client- als auch

den serverseitigen Bedarf bei der Entwicklung

von Geschäftsanwendungen

1

2

VERFOLGUNG DER ÄNDERUNGEN

5250-ANSICHT

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

berücksichtigt: Moderne Frontends, basierend

auf JSF und Ajax-Technologie,

lassen sich ebenso herstellen wie klassische

Batch-Programme mit Text-User-

Interface à la 5250. Das Schöne daran:

Aus EGL heraus kann man direkt Java-

Programme erzeugen, aber weiterhin

auch native i-Programme. Doch ganz

3

4

RMEI-ANSICHT

besonders wichtig: EGL ist keine objektorientierte,

sondern eine prozedurale

Programmiersprache, in der die modernen

SOA-Aspekte implizit eingebunden

sind. Die bisher fehlende tragfähige

Brücke zwischen traditioneller und objektorientierter

Welt ist somit gebaut.

Die EGL Entwicklungsumgebung ist in

BILDSCHIRMGESTALTUNG IN EGL


folgenden Paketierungen erhältlich:

ó IBM Rational Business Developer

(RBD)

ó IBM Rational Developer for System i

for SOA Construction (RDi for SOA)

Soweit, so gut. Doch wie lassen sich

bewährte RPG-Anwendungen sicher

und effizient nach EGL migrieren, um

nachhaltig auch deren Return of Invest

zu sichern?

Hierfür bietet IBM die Lösung mit

dem Produkt:

ó IBM Rational Migration Extension for

System i (RMEi)

Mit dem RMEi können die vorhandenen

RPG-Programme nach EGL migriert

werden. Dazu stellt der RMEi zwei

Optionen zur Verfügung:

ó RMEi Web-API: erzeugt aus den inter-

aktiven Programmteilen ad hoc eine

XML-basierte Browser-Oberfläche

und ermöglicht so die nahtlose Integration

mit EGL-Neuentwicklungen

ó RMEi Konverter: transformiert RPG-

Code in EGL-Code

Der große Vorteil beim Umstieg auf

EGL ist: Kein Paradigmenbruch mehr

zwischen prozeduraler und objektorientierter

Welt. Dieser überforderte die

meisten Anwendungsentwickler und

führte in der Praxis zu schwer wartbaren

Ergebnissen. Eine Modernisierung

der Benutzeroberfläche, wie von zahlreichen

Kunden in den letzten Jahren

durchgeführt, ist zwar ein guter Anfang

5

EGL JSP SEITE MIT WEB-SERVICE

– doch reines Screenscraping allein

erhöht nur die Komplexität, ohne die

Funktionalität nachhaltig zu verbessern!

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Wann ist eine Umstellung auf EGL

sinnvoll?

ó

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Hochverfügbarkeit

ist nicht teuer!

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Wenn die Grundsatzdiskussion auf-

kommt, ob man die Eigenentwicklung

durch Standardsoftware ablösen soll.

– Häufig der Fall, wenn neue Manager

in der IT oder in der Geschäftsleitung

aktiv werden.

Wenn neue Anforderungen nicht

mehr in RPG realisiert werden, sondern

unter Java oder .NET.

ó Wenn es eine größere Zahl von An-

wendern gibt, die ständig zwischen

GUI und Green Screen Oberflächen

verschiedener Anwendungen hinund

herwechseln müssen.

ó Wenn Programmanpassungen und

Erweiterungen nicht mehr zeitnah

ausgeführt werden können – und die

Entwicklung zum erfolgskritischen

Flaschenhals wird.

Im vorliegenden Beitrag wollen wir

uns Schritt für Schritt in vereinfachter

Form anschauen, wie eine solche sanfte

Migration funktioniert.

Betrachten wir also zunächst ein

typisches RPG (RPG IV) Programm

(Abb. 1). Die rote Markierung im Bild

erleichtert später die Verfolgung der

Änderungen.

Wenn wir das Programm kompilieren

und dann wie gewohnt als 5250

Anwendung starten erhalten wir den

Screen aus Abb. 2.

Nun nutzen wir die RMEi Web-API

und starten die gleiche Anwendung

(vgl. Abb. 3).

Wir erhalten eine moderne GUI,

die alle Möglichkeiten der Integration

von „neuer“ Technologie, z. B. EGL JSP

Seiten, in die bestehende RPG Anwendung

ermöglicht. Technisch detailierter

wird die RMEi Web-API an einer späteren

Stelle in diesem Artikel beschrieben.

Soweit, so gut. Schauen wir uns

nun die EGL Entwicklungsumgebung

an, hier als Beispiel eine Bildschirmgestaltung

in EGL einer Detail-Anzeige zu

obiger Übersichts-Maske (diese basiert

ja noch auf unserem Ursprungs-RPG-

Source).

Markiert wird hier das Datum

(11.03.2009), auf das wir später zurückkommen

werden (Abb. 4).

Über das Kontext-Menü unserer

Übersichts-Maske können wir nun auf

die neu erstellte JSP Seite verzweigen.

Innerhalb dieser EGL JSP Seite wird ein

WEB-Service aufgerufen, welcher das

aktuelle Wetter der angezeigten Stadt

ermittelt (vgl. Abb. 5).

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

37


38

TECHNIK & INTEGRATION

6

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8

IMPORT WIZARD

MIGRATION

PROBLEMANSICHT BEI FEHLERN

So leicht und flüssig können also

vorhandene RPG-Anwedungen mit der

RMEi Web-API in ein Browser-Frontend

überführt und nahtlos mit Neu-Entwicklungen

in JSP-Technologie eingebunden

werden.

Doch nun zur zweiten wichtigen

Option der RMEi: dem Konverter zur

Migration von RPG nach EGL. Dazu

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

beschreiben wir nachfolgend die einzelnen

Schritte, die nötig sind, um existierende

RPG-Anwendungen nach EGL

zu überführen:

1. Zunächst werden die existierenden

Sourcen von der iSeries in die EGL

Rational Entwicklungsumgebung überführt.

Hierbei werden nicht nur die

RPGLE Sourcen benötigt, sondern auch

alle verwendeten PF, LF, DSPF und

PRTF Sourcen inklusive Referenzfiles.

Über einen Import Wizard werden

die entsprechenden Sourcen aus den

System i Members in eine geeignete

EGL Projektstruktur übertragen (vgl.

Abb. 6).

Alle Sourcen werden in eine standardisierte

Projektstruktur übertragen.

Hierbei wird für jede Library ein eigenes

Verzeichnis angelegt und entsprechende

Unterverzeichnisse für Sourcefiles

und Sourcemembers inklusive der

verschiedenen Sourcearten.

Nun erfolgt ein Wechsel der Perspektive

auf die „RPG – EGL Migration“.

In dieser Perspektive finden sich alle

für die Migration benötigten Werkzeuge.

2. Die Migration kann nun gestartet

werden. Sie kann erfolgen Source für

Source oder als Gesamtmigration für

ein komplettes Projekt- bzw. Teilprojekt.

Während die Migration läuft, werden

auf der „Migration Tooling Console“

alle ausgeführten Schritte angezeigt.

Nach Abschluss der Migration erfolgt

auf der Konsole eine Meldung über die

Anzahl der migrierten Programme.

Hier wird nun die am Anfang des

Artikel geänderte RPG Source nochmals

geändert in „11 EGL native“ (Abb. 7).

Um zu sehen, was passiert, wenn in

der Migration der Programme ein Fehler

auftritt, simulieren wir ein Problem

mit einem MOVE Befehl im Programm.

Der Befehl MOVE XXXXX YYYYYY arbeitet

mit nicht deklarierten Feldern

XXXXX und YYYYYY (Abb. 8).

Karlheinz Peter ó

CLICK TO

www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.


Operating und Systemsteuerung

IBM i V6.1 (V6R1)

Damit Sie von Anfang an wissen, wie Sie die

neuen Möglichkeiten wirkungsvoll einsetzen

Mit dem neuen Betriebssystem hat IBM eine

ganze Reihe Zukunftsweichen mit Verbesserungen

und Erweiterungen gestellt. Dieser Eintagesworkshop

zeigt von neutraler Seite, was

dahinter steckt und wie es geht.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ wirklich wissen möchten, was IBM V6.1

für Sie bedeutet

◊ wissen müssen, wie die neuen Möglichkeiten

angewendet werden

◊ sich strategisch mit IT-Konzeptionen

auseinander setzen müssen

◊ alle neuen Möglichkeiten von V6R1 und

deren Funktion kennen lernen möchten

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und

dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Überblick über die neuen Möglichkeiten

des Systembetriebs

k Power Systeme: Partitionierung

k Power Systeme im Blade Center

k Mit Image Katalogen arbeiten

k Werkzeuge: System i Navigator

k Werkzeuge: IBM System Director

Navigator for i

Firma

Referent: Klaus-Peter Luttkus

23. Juni 2009 WS-Nr. 5311906

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

ACADEMY

Anmeldung

Telefon Fax

Datum Unterschrift

Wissen, neuester Stand!

System i-Workshops in Basel

IBM WebQuery für System i

Das „neue“ Query/400 mit mehr Funktionalität,

Komfort, Sicherheit und Performance

WebQuery ist der Nachfolger des nahezu bei

allen System i Anwendern erfolgreich eingesetzten

Query/400. Dieses Tool ist jedoch

nicht nur Ersatz oder Ablösung, sondern es beinhaltet

wesentlich mehr Funktionen, Komfort,

Sicherheit und Performance.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ auch Ihre bestehenden Query/400 Abfragen

über moderne Browseroberfl ächen

bedienen möchten

◊ Ihre Auswertungen mit einfachen Methoden

grafi sch darstellen möchten

◊ Ihre Abfragen effektiver und performanter

erledigen wollen

◊ sichere Verbindungen der Anwender zur

DB2 und Informix wünschen

◊ ein starkes Data-Management Werkzeug

brauchen

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und

dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Übersicht über das Produkt Web Query

k Installation & Administration auf System i

k Einstieg in die Bedienung

k Der Report Assistant

k Der Graph Assistant

k Der Power Painter

Referent: Klaus-Peter Luttkus

24. Juni 2009 WS-Nr. 5401906

per Fax

+ 49 8191 70661

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Von der DDS- zur SQL-

beschriebenen Datenbank

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

Für schnellere Zugriffe und mehr Performance

in der Anwendung

Der Standardzugriff auf die DB2 Ihres System i

ist SQL. Schon seit Jahren wird von IBM keine

andere Zugriffsmethode für Ihre Datenbank

weiterentwickelt. SQL ist inzwischen erheblich

schneller und fl exibler als die nativen Zugriffe.

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

◊ Ihre Anwendungen wirklich performant

haben möchten

◊ die Flexibilität von SQL in der Programmierung

lernen wollen

◊ die neuen Möglichkeiten in der Datenbank

nutzen möchten

◊ in der Softwareentwicklung Zeit sparen

möchten

◊ am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und

dem Referenten interessiert sind

Aus dem Inhalt

k Implementation der Datenbank

k SQL-Objekterstellung

k Operationelle Datenbank vs. analytische

Datenbank

k Abfrage von SQL-Datenbanken

Referent: Klaus-Peter Luttkus

25. Juni 2009 WS-Nr. 5421906

im Web

www.midrange-academy.com

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält ausführliche Seminarunterlagen, Verpfl

egung tagsüber inkl. Mittagsessen und Pausener frischungen.

Sie erhalten nach Eingang Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung

mit Angaben über Termin und Veranstaltungsort.

Ausgabe der Unterlagen ab 8.30 Uhr, Beginn um 9.30 Uhr,

Ende gegen 16.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


40

Sensay, iStockphoto.com

MARKTÜBERSICHT LOTuS NOTES uND DOMINO

SUMMARY

Die Collaboration Software der IBM ist aktuell

in der Version 8.5 erhältlich. Wir stellen Ihnen

einige Anbieter und ihre Lösungen für diese

und die Vorgängerversionen vor.

Wie man mit IBM Lotus Notes richtig produktiv wird

Das Teilen von Informationen

Mit IBM Lotus Notes können Mitarbeiter Informationen leichter teilen und verwalten,

Geschäfts entscheidungen schneller treffen und die Arbeitsabläufe optimieren.

Kollaboration beschleunigt Prozesse und Arbeitsabläufe in Unternehmen. IBM hat sich

diese Maxime in ihrer Lotus Brand auf die Fahnen geschrieben.

Die Palette von Anwendungen ist in

der Vergangenheit kontinuierlich

erweitert und verbessert worden, um

die Zusammenarbeit von Mitarbeitern

zu vereinfachen. Heute können Entscheidungen

zeitnah und synchron

gefällt und verbreitet werden. Die asynchrone

Kommunikation nimmt in einigen

Bereichen schon einen kleineren

Teil ein.

In den aktuellen Releases von IBM

Lotus Notes und Domino wird der

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

Schwerpunkt auf das Teilen von Informationen

gelegt. Kollaboration zeigt

sich dabei auch in dem gemeinsamen

Nutzen von Dateien. Die Erhöhung der

Transparenz von Geschäftsprozessen

sorgt darüber hinaus auch für einen

optimierten Ablauf. Sie identifiziert

Bottelnecks oder Schwachstellen im Arbeitsablauf,

die eine Verzögerung der

Vorgänge bewirken. Informationen teilen

heißt nicht, dass allen alles zugänglich

gemacht wird. Verschiedene Arten

der Abstufung sind hier sinnvoll. Ob

nach Unternehmenshierarchie, Projekt,

Gruppenzugehörigkeit oder Zuständigkeit,

alle Formen von Zugriffsschutz

sind möglich. Das Ziel ist die Optimierung

der Prozesse und Projekte des Unternehmens.

Businesspartner der IBM sorgen

dafür, dass diese oben erwähnten Fähigkeiten

in Software für Unternehmen

Verwendung finden, die ganz spezielle

Anforderungen haben. Lotus Notes


ietet das Rüstzeug, um dem täglichen

Kampf um Marktanteile entgegenzutreten.

Ein Businesspartner veredelt diese

Anwendungen mit seinem Branchen

Know-how. Gerade der Mittelstand

braucht und nutzt dieses Know-how,

um seine Marktposition erfolgreich

zu behaupten. Dabei ist es meist nicht

nötig zusätzliche Software auf den Arbeitsplätzen

der Mitarbeiter zu installieren,

da die Applikationen browserfähig

sind. Durch Portale und andere

Technologien lassen sich die Applikationen

zu echten Web 2.0 Anwendungen

ausbauen.

Korrespondenz – aber wie?

Lotus Symphony ist ein Programmpaket,

welches auch im neuen Release 8.5

mit ausgeliefert wird. Die Kombination

von Textverarbeitung, Tabellenkalkulation

und Präsentationsprogramm spart

Lizenzkosten, da es kostenlos zur Verfügung

gestellt wird. Mit zusätzlichen

Werkzeugen lassen sich die erstellten

Dokumente in Lotus Notes Datenbanken

ablegen. Die Office Dokumente

werden integraler Bestandteil eines

DMS-Systems und bieten die Vorteile

eines gut formatierten Dokuments

verknüpft mit dem Sicherheitskonzept

einer kollaborativen Anwendung. So

werden nicht noch weitere Daten für

das Filesystem erzeugt.

Mail ist inzwischen eine Schlüsselanwendung

im Bereich Korrespondenz

und Kommunikation geworden. Das

hohe Aufkommen von Geschäftskorrespondenz

macht es nötig, über Ablage

und Archivierungskonzepte nachzudenken.

Eine Ordnerstruktur kann auf

Dauer keine Lösung sein, vor allen Dingen

dann, wenn man die gesamte Korrespondenz

im Kundenbeziehungsprozess

abbilden möchte. Sinnvollerweise

legt man Daten dort ab, wo sie tatsächlich

gebraucht werden. Und im Zuge

dieser Vorgehensweise reduziert man

die Daten gleich durch Vermeidung von

Mehrfachablage. Zudem kann man den

Datenzugriff durch den Benutzerkreis

oder über ein Zugriffskonzept steuern.

So landen Informationen da, wo sie gebraucht

werden. Wenn man die Informationen

den Prozessen und Projekten

zugeordnet hat, ergibt sich ein umfassendes

Profil der Vorgänge.

Eine stärkere Kontrolle über Besprechungen

und eine verbesserte Benutzeroberfläche

sind Anforderungen

an ein zeitgemäßes Kalendermanagement.

Die Integration einer zentralen

Feiertagsverwaltung und eines Urlaubsplanungstools

machen das Ganze

noch effektiver. Alle Termine im Unternehmen,

dargestellt durch verschiedene

Ansichten, geben einen kompletten

Überblick.

Geschäftsanwendungen sind zur

Automatisierung von Unternehmensprozessen,

zur Erhöhung der Mitarbeiterproduktivität

sowie für Schulungszwecke

konzipiert. Der Mehrwert ist

für jedes Unternehmen individuell.

Die Prinzipien auf denen sich dieser

Mehrwert erwirtschaften lässt, sind

aber universell. IBM Businesspartner

finden den individuellen Mehrwert

durch Analyse und Recherche in einzelnen

Unternehmen und im Markt. So

lässt sich ein Paket an Produkten und

Dienstleistungen schnüren, das maßgeschneidert

für die Anforderungen von

verschiedensten Branchen ist. Produktive

Prozesse sind branchenunabhängig.

Das fachliche Know-how findet sich

aber auch beim Businesspartner, der

mit seiner Erfahrung den Unternehmen

helfen kann, die ihre Produktivität

erhöhen wollen. ó

PAVONE Ag, Paderborn

www.pavone.de

Andreas Bannenberg

Marketing,

Pavone Ag

Anbieterübersicht

BCC GmbH

Telefon +49 6196 64040-40

InfoServ AG

Telefon +49 7422 9549-0

solvito GmbH Solutions & Consulting

Telefon +49 40 689495-60

AHB ELECTRONIC GmbH

Telefon +49 6201 4973-0

AS/point GmbH

Telefon +49 2451 4900-0

Avira GmbH

Telefon +49 7542 500-0

Bechtle GmbH & Co. KG IT

Telefon +49 7132 981-0

BECHTLE IT-SYSTEMHAUS BERN AG

Telefon +41 31 33501-11

coni GmbH

Telefon +49 2151 33637-0

DREGER INFORMATION TECHNOLOGY

Telefon +49 69 90479-0

EASY SOFTWARE AG

Telefon +49 208 45016-0

edcom Software & Consulting GmbH

Telefon +49 89 384085-0

eks Informatik OG

Telefon +43 5523 52234

Ferrari electronic AG

Telefon +49 3328 455-90

FRITZ & MACZIOL GmbH

Telefon +49 731 1551-0

GEDYS IntraWare GmbH

Telefon +49 531 123868-400

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

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42

MARKTÜBERSICHT LOTuS NOTES uND DOMINO

Anbieterübersicht

Gräbert Software + Engineering GmbH

Telefon +49 30 896903-33

GroupWare AG

Telefon +49 451 87211-0

IBS GmbH

Telefon +49 40 51451-0

Imixs Software Solutions GmbH

Telefon +49 89 452136-0

Kendox Systems GmbH

Telefon +41 71 76372-72

Multi-Support Deutschland AG

Telefon +49 40 650622-0

NCT GmbH

Telefon +49 6147 913-0

PAVONE AG

Telefon +49 5251 3102-0

PROFI Engineering Systems AG

Telefon +49 6151 8290-0

QKom GmbH

Telefon +49 2607 1012

retarus GmbH

Telefon +49 89 5528-0

SCHLEICHER System AG

Telefon +49 6145 9577-0

SER Solutions Deutschland GmbH

Telefon +49 2683 984-0

serVonic GmbH

Telefon +49 8142 4799-0

SoftM Systemintegration GmbH

Telefon +49 9571 9501-0

Solitas Informatik AG

Telefon +41 81 75555-00

SystAG Systemhaus GmbH

Telefon +49 7123 9202-0

Team4 GmbH

Telefon +49 2407 9582-0

tolina GmbH

Telefon +49 30 264745-0

Toolmaker Software GmbH

Telefon +49 8191 968-0

Trend Micro Deutschland GmbH

Telefon +49 89 3747970-0

Trubiquity GmbH

Telefon +49 621 39155-0

UBL Informationssysteme GmbH

Telefon +49 6102 303-3

VEDA GmbH

Telefon +49 2404 5507-0

Wallak Informatics GmbH

Telefon +43 512 33553-0

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www.midrange.de

Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

NCT baut Hosting weiter aus

Sicher kommunizieren

Die NCT GmbH erweitert ihr Portfolio mit Lotus Notes

Hosting & BlackBerry im Hochsicherheitsrechenzentrum.

Die neue Hosting-Lösung gilt für alle Unternehmen, die

den BlackBerry als das Büro in der Jackentasche nutzen oder

auf Lotus Domino als Kommunikationsplattform setzen.

Die IT-Systeme, auf denen das Hosting

betrieben wird, sind in einem

Hochverfügbarkeitsrechenzentrum

installiert. Das Zentrum ist vor Bedrohungen

von innen und außen geschützt

und mit einem präventiven Schutz

der Stromversorgung, Klimatisierung,

Brandschutz und Breitbandleitungen

ausgestattet.

Software as a Service setzt sich

immer mehr durch und stellt eine kostengünstige

Alternative für alle Unternehmen

dar, die sich auf ihre Kernkompetenzen

konzentrieren und nicht

in eigenes, zusätzliches Equipment

investieren möchten. Bei dem Hosting-

Angebot überlassen Unternehmen die

IT von der Planung bis zum Betrieb einem

Experten.

Termine ortsunabhängig vewalten

Unternehmen, die Lotus Domino als

Kommunikationsplattform nutzen, erwarten,

dass Standardanwendungen

in Notes wie die Mail-Datenbank sowie

Kalender und Aufgabenverwaltung,

Termine und Notizen, ständig verfügbar

sind. Kontakte mittels E-Mails und

Terminanfragen an Teammitglieder

oder externe Gesprächspartner sollten

ortsunabhängig möglich sein.

Für Anwender des NCT Hostings

bedeutet das auch, dass ein Team von

Experten für den Support und den Service

sorgt. Die Anwender sind auf der

sicheren Seite, da von der Implementierung

bis zur Administration von NCT

für einen problemlosen Ablauf gesorgt

wird. Mit inbegriffen ist ein Firewall-,

Viruswall- und Spamkonzept.

Für viele Unternehmen ist BlackBerry

heute unverzichtbar als Instrument

der ortsunabhängigen Kommunikation.

Der Leistungsumfang der NCT Hosting-

Lösung umfasst, dass die Anwender,

seien es Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten,

über die BlackBerry-Funktionen

Anfragen, Terminabstimmungen,

Kalkulationen und Angebote per E-Mail

nutzen können. Und dies alle, ohne Investitionen

in Server, Lizenzen, Service

und Wartung – also ohne irgendwelche

Vorlaufkosten.

„Ein guter Kundenservice ist für die

Anwender von Hosting-Diensten wichtiger

als der Preis hat das Ergebnis einer

Untersuchung von über 700 deutschsprachigen

Mittelständlern ergeben.

Mit unserem langjährigen Know-how

auf dem Gebiet der Systemsicherheit

und Hochverfügbarkeit können wir

unseren Kunden darüber hinaus garantieren,

dass bei uns die Sicherheit der

Kundendaten höchste Priorität hat“,

sagt Eric Nuernberger, Geschäftsführer

der NCT GmbH. ó

NCT gmbH, Trebur

www.nctgmbh.de


PROMOTION

Automatisierter und server-basierter Druck aus Lotus Notes

SL Print for Notes

SL Print for Notes erweitert Lotus Notes um die Möglichkeit,

aus unterschiedlichsten Datenbanken Dokumente

serverbasiert und automatisiert auszudrucken.

Im Standard bietet Lotus Notes nur wenige Möglichkeiten,

Dokumente zu Papier zu bringen. Dies wird für

den Anwender besonders dann zeitaufwändig, wenn es

darum geht, mehrere auch miteinander verknüpfte Dokumente

auszudrucken. Normalerweise muss der Anwender

dann die Dokumente einzeln öffnen, den Ausdruck

aufrufen, eventuell mehrere Anhänge öffnen und

hier dann ebenfalls den Druck aus der jeweiligen Standardapplikationen

aktivieren. Da diese Funktionen auf

dem Client ablaufen, müssen diese Applikationen hier

nicht nur installiert, sondern auch lizenziert sein.

Mit Hilfe von SL Print for Notes wird diese Arbeit nun

auf ein Minimum reduziert. Dies soll an einem Beispiel

verdeutlicht werden: Ein Filialunternehmen sendet mehrfach

täglich Produktinformationen in die Maildatenbanken

der Filialen. Diese Dokumente müssen gedruckt

und in verschiedenen Verkaufshandbüchern abgeheftet

werden.

Mit SL Print for Notes werden nun die zu druckenden

Dokumente markiert. Beim Aufruf der Druckfunktion

kann vom Anwender noch ein für ihn freigegebene Drucker

gewählt werden. Weitere Wahlmöglichkeiten bestehen

für den Druck der eigentlichen E-Mails und deren

Weitere Produkte des Unternehmens:

| SL iCall | SL Export | SL S/H/K

| SL iConnect | SL Makler | SL GH

| SL iControll

| SL Symbio4

| SL WWS | SL Transport

abschließender Löschung. Danach wird der Job an den

Domino Server übergebenen. Dieser prüft nun die gewählten

Dokumente auf Anhänge und druckt sie über

das Netzwerk aus.

Sind in den Notes-Dokumenten auch Links auf andere

Datenbanken und deren Dokumente enthalten, so werden

diese ebenfalls auf Anhänge geprüft und gedruckt.

Die Standardapplikationen zum Druck der Anhänge

müssen somit nur auf

dem Server vorhanden

und lizenziert sein.

Der gesamte Vorgang

kann auf weitere Verknüpfungsebenenerweitert

werden. Auch

eine Vollautomatisierung

ist jederzeit möglich.

Hierbei kann auf

Benutzerberechtigungen,

Zeitabläufe und

Feldinhalte der jeweiligen Dokumente Rücksicht genommen

werden. Das Produkt ist einfach skalierbar, so

dass auch große Organisationen mit mehreren tausend

Druckern im Netzwerk unterstützt werden.

SL Print for Notes ist branchenunabhängig und in mehreren

Sprachen ab Lotus Notes Version 6.5 ver fügbar.

Die Firma SCHLEICHER System AG ist überregional in der BRD, Österreich,

der Schweiz und Benelux tätig und Mitglied im comTeam Systemhausverbund.

Schwerpunkte des Unternehmens sind die Programmierung im Bereich Lotus Notes und Windows sowie die Erstellung

von Lösungen für Spezialaufgaben. Hardware-Plattformen sind Intel basierte Server und IBM System i. Ein breites Dienstleistungs-

und Beratungsportfolio rundet das Angebot ab.


44

MARKTÜBERSICHT LOTuS NOTES uND DOMINO

Effizient und flexibel mit der Einführung eines CRM-Systems

Einfaches Partnergeschäft

In der ITK-Branche sind die vertrieblichen Kanäle in der Regel sehr gut organisiert.

Hersteller verkaufen an Großhändler oder Distributoren, die die Produkte an den

Einzel handel verteilen. Am Ende der Kette steht der Kunde. Dadurch ergibt sich für

die Hersteller von ITK-Produkten eine komplexe Kundenstruktur.

Reseller wie Distributoren, Fachhändler

und Systemhäuser – sie

alle sind wertvolle Partner, zu denen intensive

Beziehungen gepflegt werden.

Deshalb entschied sich der Hersteller

professioneller Netzwerklösungen in

den Bereichen Network Connectivity

und Wireless LAN – die LANCOM

Systems GmbH aus Würselen – für ein

Kundenmanagement (CRM) System,

das solche komplexen Kunden- und

Partnerstrukturen optimal abbilden

kann.

Die Wahl fiel auf das CRM-System

der Team4 GmbH aus Herzogenrath.

Dieses System kann nicht nur die

vielschichtigen Kundenbeziehungen

verwalten, sondern es integriert auch

Partnerdaten ins CRM, die über das

Webportal eingegeben werden.

Hohe Anforderungen an CRM

„Das Partnergeschäft an sich stellt

schon besondere Anforderungen an

ein CRM-System. Im Vergleich zum

Privatkundengeschäft sind die abzubildenden

Datenstrukturen im B2B-

Bereich um ein Vielfaches komplexer“,

berichtet Paul Moll, verantwortlicher

Projektleiter für die CRM-Einführung

bei LANCOM. „Wir mussten das CRM-

System also auf vorhandene Strukturen

und Daten regelrecht aufpfropfen und

hatten zudem noch Sonderwünsche.

Hier die richtige Lösung zu finden war

nicht einfach.“

„Wir suchten ein echtes B2B-CRM,

das auf unsere Groupware Plattform

Lotus Notes/Domino aufsetzt und indi-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

viduell an unsere Bedürfnisse anpassbar

ist“, so Paul Moll weiter. „Das System

soll die Projekte zwischen Systemhäusern

und Endkunden steuerbar und

verfolgbar machen, Kundenaktivitäten

in einem einheitlichen Datensatz kon-

solidieren und die Daten der Webanmeldungen

zum Partnerprogramm

direkt integrieren. Diese Bedingungen

konnte unser Partner, die Team4 GmbH,

erfüllen. Mit Team4 beauftragten wir

nicht nur einen der führenden Anbieter

für Lotus Notes basiertes B2B-CRM,

sondern auch einen Partner quasi um

die Ecke. Ist die Team4 GmbH doch in

Herzogenrath und somit nicht unweit

unseres Firmensitzes angesiedelt.“

Bei LANCOM vor Ort wurde bereits

mit dem Groupwaresystem Lotus

Notes/Domino gearbeitet, hier konnte

das Team4 CRM-System auf die vorhandene

Infrastruktur aufgesetzt werden.

Dabei galt es, die Grundsoftware

Team4 CRM gemäß den vorgegebenen

Rahmenbedingungen zu konfigurieren.

Betroffen waren alle Stammdaten wie

Ansprechpartner, Firmendaten und

Produktdaten, aber auch Bewegungsdaten

wie Berichte, E-Mails, Briefe und

Informationen zu Verkaufschancen,

bezeichnet als Opportunities. Dadurch,

dass Team4 CRM ein flexibles „Relation

Framework“ unterliegt, konnten

auch tiefgreifende strukturelle Anpassungen

rein durch Konfiguration

erfolgen. Durch die passgenaue Modellierung

der kompletten Struktur

ist eine Rundumsicht auf Kunden und


Interessenten möglich. Verkaufschancen

und Berichte, aber auch E-Mails

und Briefe lassen sich aus dem vollen

Informationskontext heraus einfacher

und schneller erstellen. Allen Mitarbeitern

mit Kundenkontakten wird ein

einheitlicher, aktueller und kompletter

Informationszugriff ermöglicht sowohl

den Mitarbeitern im Büro, als auch den

Außendienstlern bei ihren Besuchen

vor Ort, denn die Replikationsfunktion

von Lotus Notes verteilt die Daten von

Team4 CRM auch auf die Festplatten

der Notebooks.

Eine Besonderheit der Lösung ist

die Verknüpfung des CRM-Systems mit

dem webbasierten Partner-Anmeldesystem

von LANCOM Systems. Auf der

Website des Unternehmens können sich

Partner und solche, die es noch werden

wollen, über eine entsprechende Maske

zum Partnerprogramm anmelden.

Die Daten kommen im Vertriebsinnendienst

an und werden zur weiteren Bearbeitung

und Betreuung automatisch

in das CRM-System überführt.

Automatische Daten-Überführung

Ist ein Distributor, Händler oder Systemhaus

zum Partner geworden, muss

sich das Unternehmen als Partner von

LANCOM jedes Jahr neu qualifizieren.

Dazu kann der LANCOM Mitarbeiter

direkt aus dem CRM-System die aktuellen

Partnerdaten entnehmen und eine

E-Mail an den Partner schreiben, die

diesen zur Re-Qualifikation auffordert.

„Die automatische Überführung der

Daten unserer Partner aus dem Webportal

direkt in das CRM und die Entnahme

dieser Daten zur Versendung

der E-Mails zur Re-Qualifikation ist für

unser Unternehmen ein Gewinn. Liegen

doch immer aktuelle Daten für den

Dialog mit dem Partner vor“, erklärt

Paul Moll.

Messeleadtool und Eventabbildung

Außerdem wurde eine Messeleadtool

integriert, das es LANCOM Systems

ermöglicht, Leads besonders schnell

zu erfassen und nach einem Klärungsprozess

lediglich die interessanten als

Stammdaten in das CRM zu überführen.

Auch eine Abbildung von Events,

wie etwa „Round-Table“ oder „Road-

Shows“ ist möglich.

Wegen hoher Anforderungen bezüglich

der Gestaltung und Versendung

von unterschiedlichen Newslettern

an verschiedene Zielgruppen plante

LANCOM schon zum Start des CRM-

Projektes die zusätzliche Einführung

eines eigenständigen, professionellen

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Newsletter-Tools und dessen Kopplung

mit dem CRM. Nach einer kurzen

Evaluierungsphase entschieden sich

die beiden Projektpartner Team4 und

LANCOM für die professionelle E-Mail

Marketing-Lösung „Inxmail“.

Der Vorteil dieses externen Programms

liegt beispielsweise in der

möglichen Erstellung unterschiedlich

gestalteter Newsletter für unterschiedliche

Partnergruppen. Dabei werden

gruppenspezifische Inhalte und Textblöcke

sowie Personalisierungselemente

wie Anrede und Betreffzeile je nach

Einsatzzweck miteinander kombiniert.

All das basiert auf hochwertigen Vorlagen,

die immer für einen CI-konformen,

professionell aussehenden HTML-Newsletter

sorgen. Weiterhin bietet das „Inxmail-System“

Feedback-Funktionen an,

die die „Click-to-open-Raten“ sammeln

oder eine An- und Abmeldestatistik der

Empfängerdaten liefern.

Eine Integration des externen Newsletter-Tools

mit dem CRM-System durch

Team4 ist geplant. Diese Integration

ermöglicht eine Übernahme der entsprechenden

Stammdaten direkt aus

dem CRM in die Newsletter-Lösung, um

damit partnerspezifische Newsletter zu

verschicken.

„Die enge Verknüpfung des CRM-

Systems mit dem Partnerprogramm ist

nicht nur eine Erleichterung für den

Vertrieb, seitdem kennen wir auch unsere

Partner besser“, so Paul Moll. Das

CRM-System muss jede Änderung im

Partnerprogramm sofort abbilden und

unseren Vertrieb bei der Zusammenarbeit

mit den vielen unterschiedlichen

Kunden unterstützen. Hier sehen LAN-

COM Systems und Team4 ein ständiges

Optimierungspotenzial.

Folgeprojekte stehen an

Aber nicht nur die Anpassung des

CRM an das Partnerprogramm gilt es

in Zukunft umzusetzen, auch mehrere

weitere Folgeprojekte stehen an. So ist

ein Tool zur Kundenbewertung und zur

Wertanalyse geplant. Auch Schnittstellen

vom CRM zum Support-Tool sollen

realisiert werden.

Projektleiter Paul Moll resümiert:

„Das CRM-System unterstützt unsere

Geschäftsprozesse optimal. Team4 begleitete

die Einführung mit großer Flexibilität

und hat sich ganz an unseren

Wünschen orientiert. Wir werden auch

in Zukunft auf Team4 setzen.“

Michael Büning ó

Team4 gmbH, Herzogenrath

www.team4.de

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

45


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MARKTÜBERSICHT LOTuS NOTES uND DOMINO

Stadt Bergisch Gladbach reduziert Aufwand um die Hälfte

Zeitwirtschaft via Lotus Notes

Die Verwaltung von 80 verschiedenen Arbeitszeitregelungen und den zeitweiligen Abwesenheiten

von 710 Beschäftigten, die an die Zeiterfassung angeschlossen sind, konfrontierte

die Stadt Bergisch Gladbach in der Vergangenheit mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand.

Hinzu kam, dass die Übersicht für Beschäftigte und Vorgesetzte stark litt.

Mit einer Zeiterfassung via

Lotus Notes der AHB Electronic

gelang es der Stadt, ihre

Zeitwirtschaft zu optimieren. Auf

diese Weise spart die Kommune

heute pro Jahr etwa 18.000 Euro

ein.

Früher waren die Arbeitszeiten

im öffentlichen Dienst übersichtlich.

Man kam und ging

meist zu festen Zeiten. Sehr überschaubar,

aber nicht unbedingt

sinnvoll. Heutzutage gibt es flexible

Arbeitszeiten mit Gleitzeit und

Arbeitszeitkonten, für Mitarbeiter

aber auch für die Bürger im Ergebnis

vorteilhaft. Bei so viel Flexibilität

besteht für Personalplaner

jedoch immer die Gefahr, die

Übersicht zu verlieren. Für die Stadt

Bergisch Gladbach ist die neue Lösung

einer Arbeitszeiterfassung via Notes

daher ein wichtiger Schritt, um auch

für kommende Entwicklungen gerüstet

zu sein.

„Mit unseren flexiblen Arbeitszeitmodellen

entsprechen wir schon

seit vielen Jahren den Anforderungen,

die eine moderne Arbeitswelt mit sich

bringt“, sagt Cornelia Thoben, Leiterin

Informationstechnologie und Statistik.

„Jetzt können wir dies auch mit der

richtigen IT-Lösung effizient unterstützen

– und dabei die vorhandene Technik

sinnvoll nutzen.“

So war es mit entscheidend bei der

Wahl des neuen Systems, dass sich

dieses an das Workflow-Programm Lotus

Notes anbinden ließ, mit dem die

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

Stadt ohnehin arbeitete. Über eine von

AHB entwickelte Schnittstelle konnten

so auch Standorte in die elektronische

Zeitwirtschaft integriert werden, in

denen keine Terminals installiert sind.

Hier buchen die Beschäftigten am PC.

Lotus Notes leitet die Daten an den Zeitwirtschaftsserver

weiter.

Urlaubsanträge am PC

Die Bediensteten können am Monitor

auch jederzeit ihr persönliches Arbeitszeitprotokoll

einsehen. Anträge

für Urlaub, Dienstreise oder Seminar

füllen die Mitarbeiter per Mausklick

aus und senden diese digital an ihre

Führungskraft. Wenn ein Mitarbeiter

eine Zeitbuchung vergisst, sendet

ihm das System per E-Mail eine Erinnerung.

Über die Mail gelangt man

direkt in die Maske „Zeitkorrektur”,

hier gibt man fehlende Buchungen für

zurückliegende Tage ein. Missbrauch

oder Manipulation wird durch definierte

Freigabewege über Vorgesetzte oder

die Personalabteilung Einhalt geboten.

Vorgesetzte erhalten zusätzliche Übersichten.

Als Unterstützung für ihr Personalmanagement

können sie verschiedene

Abteilungslisten und grafische

Übersichten einsehen. Für die Zukunft

lässt sich das AHB-System flexibel

und relativ kostengünstig erweitern.

Jens Witthus ó

AHB Electronic gmbH, Hemsbach

www.ahb-electronic.de


ACADEMY

Power System i

Rich Internet

Applications (RIA)

Für zeitgemäße Oberflächenkonzepte in der Anwendungsentwicklung.

Moderne Benutzeroberflächen sind heute entscheidend

für den Erfolg von Anwendungen. Die Rolle des jeweiligen Sachbearbeiters

und der Einsatzort bestimmen in zeitgemäßen Oberflächenkonzepten

den jeweiligen Funktionsumfang und die Nutzungsart.

Für die Umsetzung dieser Einsichten brauchen Sie jedoch

neue, flexible und schnelle Werkzeuge. Der Workshop zeigt Ihnen

die wichtigsten Tools und belastbare Trends.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …

◊ wissen, dass sich Ihre Anwender moderne Oberflächen

wünschen

◊ schnelle und schlanke grafische Oberflächenkonzepte suchen

◊ Anwendungen auch entfernt zur Verfügung stellen müssen

◊ über moderne Softwarearchitekturen nachdenken

◊ am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und Kollegen

interessiert sind

Aus dem Inhalt

RIA-Clients: Eclipse, EGL-Clients, Adobe Flex

RIA-Backends: REST-Services, Architektur, Verfahren und

Methoden, SOAP-Services, Verfahren und Methoden

Power System i als Dienste und Datenbankserver:

PHP für i5 als REST und SOAP Server, IBM i und i5/OS Internal

Application Server, Websphere Application Server

Orte & Termine

Hamburg 15. 6. 2009 WS-Nr. 5451901

Köln 16. 6. 2009 WS-Nr. 5451902

Stuttgart 17. 6. 2009 WS-Nr. 5451903

München 18. 6. 2009 WS-Nr. 5451904

Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

per Fax

+ 49 8191 70661

Office- und

Daten integration

für System i

Werkzeuge und Methoden für Abfragen, Integration und Präsentation.

Wie zeitgemäß sind eigentlich die Auswertungen für Ihre

Fach abteilungen? Entsprechen die präsentierten Daten noch den

optischen Erwartungen und mit welchen Methoden werden sie

generiert? Der Workshop zeigt Ihnen moderne Werkzeuge und

Methoden, mit denen Sie Abfragen rationalisieren und zeitgemäß

präsentieren und integrieren können.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …

◊ Ihren Fachabteilungen aktuelle Auswertungen zur Verfügung

stellen müssen

◊ System i Daten auf anderen Plattformen weiterverarbeiten

möchten

◊ endlich mit Ihren Listen aufhören und Daten modern präsentieren

möchten

◊ einfache Möglichkeiten zur Datenbankabfrage suchen

◊ am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und Kollegen

interessiert sind

Aus dem Inhalt

Access für Windows – Datenintegrationswerkzeuge: Dateitransfer,

Datenbanktreiber: ODBC, ADO.NET, Abfrageskripte mit

System i Navigator generieren, Excel Add-In

WebQuery: Abfragen erstellen, Report Assistant, Diagramm

Assistant und Power Painter, Developer Workbench: OLAP

Abfragen, Reports publizieren, Exportformate 1: HTML, PDF, CSV,

etc., Exportformate 2: Active Reports, Power Point

Open Source Tools: JDBC, Jasper, iReport, Daten exportieren

Orte & Termine

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Hamburg 11. 5. 2009 WS-Nr. 5501901

Köln 12. 5. 2009 WS-Nr. 5501902

Stuttgart 13. 5. 2009 WS-Nr. 5501903

München 14. 5. 2009 WS-Nr. 5501904

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpflegung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.


ACADEMY

MARKTÜBERSICHT LOTuS NOTES uND DOMINO

Alle Fäden in der Hand behalten

Mehr als „einfach nur“ CRM

Kundenansprachen und -bindungen

nehmen einen hohen Stellenwert

ein, da die Neukundengewinnung bis

zu fünf Mal teurer sein kann als die

Kundenbindung. Daher werden bei

vielen Unternehmen Kundendaten und

abgewickelte Transaktionen in Datenbanken

gespeichert. Die Daten sollen

so im Unternehmen an jeder Stelle in

der passenden Zusammenstellung zur

Verfügung stehen. CRM unterstützt die

Kommunikation im Kundenprozess.

Ziel ist es, dokumentierte Informationen

jedem berechtigten Mitarbeiter

schnell zugänglich zu machen.

Die Ausgangssituation in vielen

Firmen sieht heute noch so aus: Die

File-Server-Strukturen sind über Jahre

Aus dem Inhalt für alle

gewachsen, die E-Mail-Ordner sind unübersichtlich

und überfüllt. Dazu kommen

chaotische Wiedervorlagen oder

kaum nachvollziehbare Tätigkeitsdokumentation.

Jeder erfindet das Rad neu: Serienbriefe,

Vorlagen oder E-Mails werden

individuell gestaltet und nach eigenem

Ermessen und selbst ausgedachtem

Ablagesystem gespeichert. Das führt

zu umständlichem Reporting aus zentralen

Anwendungen. Mangels besseren

Wissens oder gut funktionierender

Kommunikation muss man Kunden

vertrösten, bis alle Daten da sind. Dezentrale

Kalenderfunktionen erschweren

einfachste Terminabsprachen oder

Gruppenbesprechungen.

Das CRM-Tool evo-one der AS/point

GmbH setzt auf Lotus Notes auf. Optimierte

Kontakt- und Adressverwaltung

und die Integration von Microsoft Office

bietet zahlreiche Office-Funktionen

wie das problemlose Erstellen von Serienbriefen,

-faxen und -mails. Offene

Fax- und Telefonieschnittstellen runden

die Lösung ab. Das Tool greift auf

die Sicherheitsmechanismen von Lotus

Notes zurück. Alle Dokumente lassen

sich schnell und einfach auffinden.

Marc van Heiss ó

AS/point Software und Beratungsgesellschaft

mbH, Übach-Palenberg

www.aspoint.de

SQL SummerCamp Düsseldorf, 18. – 20. August 2009

DB2 UDB für System i und SQL

k Implementation DB2 UDB für System i

(SQL Begriffswelt, Kataloge und Journale)

k Datenbankdesign/Datenbankmodellierung

(Entity Relationship Model, Normalisierung, Tools)

k System i Navigator für Datenbankentwicklung nutzen

(Database Navigator, Diagnosezentrale, etc.)

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit

WDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter IBM i V6.1 gearbeitet

werden kann.

Ablauf

Dienstag: bis 15.00 Uhr Eintreffen; bis 18.00 Uhr DB2 UDB für System i

und SQL; Abend zur freien Verfügung

Mittwoch: 9.30 bis 16.30 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

18.00 Uhr gemeinsames Abendessen mit Erfahrungsaustausch

Donnerstag: 9.30 bis 15.00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

15.00 Uhr Ende und Verabschiedung

Track 1: Mit SQL arbeiten

Einfache Abfragen

k Datenselektionen; Built-In Functions

Komplexe Abfragen

k Joins und Unions; Insert, Delete und Update; Subselects

Datenbanken erstellen

k Create-, Alter- und Drop-Befehle; Daten in DB2 importieren

Track 2: SQL fortgeschrittene Techniken

Mit Stored Procedures arbeiten

k Syntax, Parameterübergaben, Resultsets; SQL Procedures;

External Procedures

Mit User Defi ned Functions arbeiten

k Scalare Funktionen; Tabellenfunktionen; Abgeleitete Funktionen;

Externe Funktionen

SQL-Trigger

k Externe Trigger (System-Trigger); SQL-Trigger; Instead of Trigger

Referenten: Klaus-Peter Luttkus, Ronald Böhmer

Entscheiden Sie sich für einen von zwei Tracks! Anmeldung: www.midrange-academy.com

48 MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661 ı www.midrange.de


SERVICE

AUTOREN DIESER AUSGABE

Andreas Bannenberg . . . . . . . . . . abannenberg@pavone.de . . . . . . . . . 40

Michael Büning . . . . . . . . . . . . . . info@team4.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Dirk Dautzenberg . . . . . . . . . . . . . dirk.dautzenberg@veda.net . . . . . . . . 10

Marc van Heiss . . . . . . . . . . . . . . info@aspoint.de . . . . . . . . . . . . . . . . 48

James Hill . . . . . . . . . . . . . . . . . . . James.Hill@ethalon.de . . . . . . . . . . . . 28

Sebastian Lang . . . . . . . . . . . . . . vertrieb@rfid-konsortium.com . . . . . . 29

Oliver P. van der Linden . . . . . . . . info.de@crossgategroup.com . . . . . . . 26

INSERENTEN DIESER AUSGABE

AxEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.axel.com . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

BCC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.bcc.biz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

CP Corporate Planning . . . . . . . . . www.corporate-planning.com . . . . . . 21

Databorough . . . . . . . . . . . . . . . . www.databorough.com . . . . . . . . . . . 17

DocuWare . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.docuware.com . . . . . . . . . . . . . 45

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 9

Help/Systems . . . . . . . . . . . . . . . www.helpsystemsintl.com . . . . . . . . . . 2

IGS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.igs.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

InfoServ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.infoserv.de . . . . . . . . . . . . . . . . 41

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . . . 7, 33, 47

FIRMEN DIESER AUSGABE

ADDISON GmbH . . . . . . . . . . . . . . www.addison.de . . . . . . . . . . . . . . . . 25

AHB Electronic GmbH . . . . . . . . . www.ahb-electronic.de . . . . . . . . . . . 46

AS/point GmbH . . . . . . . . . . . . . . www.aspoint.de . . . . . . . . . . . . . . . . 48

Stadt Bergisch Gladbach . . . . . . . www.bergischgladbach.de . . . . . . . . . 46

cormeta ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cormeta.de . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Crossgate AG . . . . . . . . . . . . . . . . www.crossgate.de . . . . . . . . . . . . . . . 26

CSS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.css.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

ETHALON GmbH . . . . . . . . . . . . . www.ethalon.de . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Diagramm GmbH & Co. KG . . . . . . www.halbach.com . . . . . . . . . . . . . . . 24

Humana Milchunion eG . . . . . . . . www.humana-milchunion.coop . . . . . 22

Itella Information GmbH . . . . . . . www.itella.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Carsten Lüdtge . . . . . . . . . . . . . . carsten.luedtge@pr-x.de . . . . . . . . . . 22

Manfred Over . . . . . . . . . . . . . . . . manfred.over@ogs.de . . . . . . . . . . . . 20

Karlheinz Peter . . . . . . . . . . . . . . peter@pks.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Carmen Rasche . . . . . . . . . . . . . . carmen.rasche@eposgmbh.com . . . . 32

Christian Scherf . . . . . . . . . . . . . . info@itella.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Annette Schmidt . . . . . . . . . . . . . as@wordfinderpr.com . . . . . . . . . . . . 24

Jens Witthus . . . . . . . . . . . . . . . . jens.witthus@ahb-electronic.de . . . . . 46

Lawson . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lawson.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Roha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . 15, 35

Schleicher . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.schleicher-systemag.de . . . . . . . 43

SoftM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Solvito . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solvito.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Symtrax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.symtrax.de . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . 51

UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ubl-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Kreyenhop & Kluge . . . . . . . . . . . www.kreyenhop.com . . . . . . . . . . . . . 29

LANCOM Systems GmbH . . . . . . . www.lancom-systems.de . . . . . . . . . . 44

Lawson Software GmbH . . . . . . . www.lawson.com . . . . . . . . . . . . . . . 12

METRO Group . . . . . . . . . . . . . . . . www.metrogroup.de . . . . . . . . . . . . . 29

NCT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.nctgmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . 42

OGS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ogs.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

PAVONE AG . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pavone.de . . . . . . . . . . . . . . . . 40

RFID Konsortium GmbH . . . . . . . . www.rfid-konsortium.de . . . . . . . . . . 29

SOU GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . www.sou.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Team4 GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . www.team4.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

VEDA GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.veda.net . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

05/2009 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

SERVICE

Die Ohnmacht des Ist

Die Finanzbuchhaltung wurde einst erfunden, um der Verpflichtung

zur Ordnungsmäßigkeit, des Kaufmannsstandes formell zu genügen

und dem Fiskus das Seine zu errechnen. Erst sehr viel später haben die

Verantwortlichen in den Unternehmen erkannt, dass das Erbsenzählen

alleine nicht ausreichend war, um zutreffende Aussagen über Erfolgsoder

Misserfolgskomponenten zu treffen. Die Kosten- und Leistungsrechung

ward geboren. Mit Controlling hat man später versucht, Kosten

und Erlöse zu planen, Abweichungen

zu ergründen

und Chancenpotenziale zu

offenbaren. All diese Verfahren

haben jedoch einen

gemeinsamen Nachteil. Sie

basieren auf ihrer harten

Seite auf den oft grausamen

Ist-Daten. Zum Zeitpunkt

des Reports liegt das

Kind also bereits im Brunnen.

Um diesem Mangel

Herr zu werden, wurden

BI- und Datawarehousing-Tools entwickelt. Ausgestattet mit intelligenten

Algorithmen, versuchen sie aus Vergangenheits-, Erfahrungs- und

Erwartungswerten, Zahlen und Analysen so weit in die Zukunft zu projizieren,

dass im Bedarfsfall noch ausreichend Zeit für Korrekturmaßnahmen

bleibt. Ein hehres Unterfangen, welches natürlich nur bei korrekter

Datenbasis und adäquaten Korrekturen konforme Vorhersagen liefern

kann. Letzten Endes ist der Verantwortliche in seinem Unternehmen zum

Ultimo der Abrechnungsperiode wieder mit den Ist-Zahlen konfrontiert,

auf die er jeglichen Einfluss verloren hat. kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),

Tanja Maršal (TM), Irina Hesselink (I.H.),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

PLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela Koller

Telefon +49 8191 9649-23

E-Mail michaela.koller@midrange.de

PLZ 5 – 9: Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2009

gLOSSE

LEKTORAT Text Lift, Thomas gaissmaier

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 19/2009

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen

gebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden,

dass die beschriebene Lösung oder verwendete

Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten

ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 06/2009

erscheint am 19. 5. 2009

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Anbieter sollte die Besonderheiten kennen

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Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Diosmic, iStockphoto.com


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