Blickpunkt - Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband in Bayern e.V.

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Blickpunkt - Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband in Bayern e.V.

Blickpunkt

Glauben – Leben – Gemeinschaft

Dezember 2010 / Januar 2011

Ausgerechnet sonntags

LanDeskirchLicher GemeinschaftsverbanD in bayern e.v.


Inhaltsverzeichnis

2 Vorwort – Konrad Flämig

3 Elmar Goldzahn in Helmbrechts

4 Früherer Ministerpräsident

Dr. Günther Beckstein

zu Gast in Rothenburg o.d.T.

Bolko Mörschel

6 Einmaliges Sizilien

Peter Weber

7 Kurzbibelschule 2011

S. Evelyn Dluzak

8 Meldungen

10 Ein Brief der anderen Art

Friedrich Schuster

12 Warum feiern Christen

ausgerechnet den Sonntag?

Thomas Pichel

13 Was tun am Sonntag?

Sonntag in der Landwirtschaft?

Albert Frank

14 Sonntag bei der

Berufsfeuerwehr

Harry Ruth

14 Ein Familiensonntag

mit Teenagern

Armin Liebel

15 Begegnungsstätte

Schloss Craheim

16 LKG Termine

18 Familiennachrichten

20 DMH-Termine, CJB-Termine

21 Veranstaltungen

22 CJB-Seiten

Marcus Dresel, Daniel Hahn

24 cfr-Freizeiten 2011

Jahreslosung 2011:

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,

sondern überwinde das Böse mit Gutem.

(Römer 12,21)

Editorial

Böses muss bekämpft werden

Jeder Zeichentrickfilm oder jedes Märchen beschäftigt

sich damit, wie das Böse bekämpft und überlistet wird.

Und auch die großen mehrbändigen Romane enthalten im Wesentlichen

Schlachten zwischen Gut und Böse. Oft ist das Gute fast ausgebootet.

Oder es braucht unheimlich lange, um sich durchzusetzen.

Ist das nicht eine romantische Illusion, dass man das Böse mit Gutem

besiegen kann? Klar ist, dass dem Bösen etwas entgegen gesetzt werden

muss. Das Neue Testament bringt einen anderen Ansatz zum Klingen als

das Alte Testament. Verminderung der Konflikte ist nur möglich, wenn einer

das Böse nicht vergilt, sondern die Bereitschaft da ist, die Spirale der

Gewalt anzuhalten. Das wird als Zeichen wahrgenommen, wenn z.B. ein

palästinensischer Vater die Organe seiner von Israelis erschossenen Tochter

für israelische Kinder zu deren Lebensrettung freigibt. Ein solches Verhalten

verdient allen Respekt und bringt viel Segen in diese Welt.

Wissen wir, was gut und böse ist?

Zwischen Gut und Böse zu unterscheiden ist in Zeiten des Relativismus

nicht so einfach. Jeder scheint seine eigene Wahrheit zu haben – und jeder

hat auf seine Weise recht. Aber nur wenn klar ist, was gut und böse

ist, lässt sich das Gute fördern. Gehören zum Bösen schon die kleinen

Missgeschicke und Ungeschicklichkeiten? Oder ist das Böse nur in den

drastischen Konflikten, Arroganz von Geld und Macht und Rechtlosigkeit

der Abhängigen? Es gibt eine Menge Verwirrung. Und wenn Christen mit

biblischer Begründung die Wahrheitsfrage stellen, werden sie manchmal in

die Ecke der Intoleranz und des Fundamentalismus gestellt.

Allerdings gibt es auch einen Internationalen Gerichsthof für Menschenrechte.

Er geht davon aus, dass Menschen ein Empfinden für Gut und Böse

haben. Sie können das wahrnehmen, selbst wenn ihnen Grausamkeiten

befohlen werden. Da ist klar, was gut und böse ist.

Das eigene Herz bewahren

Der Einfluss des Bösen kommt nicht nur von außen. Er kommt auch aus

unserem Inneren, weil wir über bestimmte Wege unzufrieden sind oder

uns Menschen verletzt haben oder immer wieder verletzen. Da stellt uns

die Jahreslosung eine Aufgabe, nämlich das eigene Herz vor Verbitterung

zu bewahren. Aus unserem Herzen soll nicht immer wieder Zerstörerisches

hervorkommen – nichts was uns selbst zerstört oder andere. Wenn wir das

in unseren Gemeinschaften umsetzen, werden manche Dauerkonflikte zur

Ruhe kommen und wird so mancher zum Frieden finden. Vor dem Bösen

werden wir uns nicht in eine christliche Privatatmosphäre zurückziehen

können. Es gilt sich, mit ihm auseinanderzusetzen. Allerdings soll die Auseinandersetzung

so geschehen, dass das Böse nicht immer größer wird –

sondern kleiner. Dazu brauchen wir Gottes Geist und Kraft.

Herzlich grüßt Sie Konrad Flämig


Elmar Goldzahn in Helmbrechts

Komm mit, wir suchen einen

Schatz“, lautete das

Motto der Kindernachmit-

tage die vom 14. bis 17. Oktober

2010 in Helmbrechts stattfanden.

Am Donnerstagnachmittag

stürmten dann gleich

über 30 Kinder die Räume der

LKG in Helmbrechts und waren

ganz gespannt, als „Elmar

Goldzahn“, der weltberühmte

Schatzsucher sie mit auf seine

Schatzsuche nahm. Jeden

Tag gab es für die Kinder spannende

Geschichten aus der Bibel,

oder wie Elmar Goldzahn es

nannte: aus dem Schatzbuch!

Am ersten Tag wurden gleich

fleißig Schatzkistchen gefaltet

und verziert.

Schatzsuchertraining

Am nächsten Tag begaben sich

die kleinen Schatzsucher auf

eine richtige Schatzsuche durch

die Stadt. Es folgte ein „Schatzsucher-Training“,

bei der die

Elmar Goldzahn in Helmbrechts

Kindereferentin Susanne Böttle (links) zur Kinderwoche in Helmbrechts

Kinder aufgrund verschiedener

Stationen dann schließlich am

Sonntag zum „Schatzsuchexperten“

gekrönt wurden. Beim

gemeinsamen Singen und Spielen

konnte man strahlende Kinderaugen

sehen. Der Abschluss

der Kindernachmittage fand

dann am Sonntagnachmittag

im Rahmen eines Familiengottesdienstes

statt. Dort wurde es

auch Elmar Goldzahn klar, dass

alles Gold und Geld nicht den

Wert hat, den er in Jesus finden

kann. Jesus, als Freund zu haben

ist der beste Schatz den es

gibt! Beim anschließenden Kaffeetrinken

und einem reich gedeckten

Kuchenbuffet konnten

große und kleine Schatzsucher

die Leckereien genießen .

2 3


4

Christ sein und Politik gestalten, wie geht das zusammen?

Die Tagungsstätte Wildbad war gut besetzt

Früherer Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein

zu Gast in Rothenburg o.d.T.

Jahrelang war Günther Beckstein erfolgreich

als Innenminister tätig und stand dabei in

ganz Deutschland für einen Mann der die

Innere Sicherheit seines Landes ernst nahm. Leider

war sein einjähriges Gastspiel als Ministerpräsident,

nicht vom Erfolg gekrönt. In bitteren

Stunden durfte der protestantische Franke,

die politischen Konsequenzen tragen, die sich

die CSU selbst eingebrockt hatte. Dennoch hatte

der ehemalige Landesvater nichts von seiner

Zugkraft eingebüßt und so pilgerten knapp 400

Gäste in den Theatersaal der Ev. Tagungsstätte

Wildbad.

Der Vortrag stand unter der Überschrift: Christ

sein und Politik gestalten, wie geht das zusammen?

Es gibt dieser Tage wohl nicht mehr viele

Politiker, die zu diesem Thema Stellung nehmen

können. Der Christsoziale Beckstein jedoch bewegte

sich schon immer ganz bewusst in zwei

Bereichen: im kirchlichen, als Synodaler und

stellvertretender Präses der EKD-Synode und im

politischen. So manchem ist er noch in guter Er-

innerung als Hüter von Recht und Gesetz, der

seine Entscheidung im Amt des Innenministers,

oft hart gegenüber Kritikern vertrat.

Damit war er sicher nicht nur ein bequemer Politiker

sondern auch einer, an dem sich die Geister

schieden, dennoch galt er vielen Bürgern als

Inbegriff von Sicherheit und Ordnung im Lande.

Gerade in den Bereichen Asylpolitik und Terrorismusbekämpfung

waren seine Stellungnahmen

als Innenminister nicht nur von Beifall begleitet.

Günther Beckstein und Bolko Mörschel bei der Fragerunde

Gerade heraus

Was man auch über ihn

sagen mag: er war und

ist gerade heraus und hat

seine Arbeit immer mit

Leidenschaft erledigt. In seinem Vortrag, wie

in der anschließenden Fragerunde, konnte man

auch spüren, dass er sich selbst immer wieder

hinterfragt und dabei versucht seinen Prinzipien

treu zu bleiben. An diesem Abend sprach er sicher

nicht immer aus, was man im konservativchristlichen

Lager oder in den Bierzelten gerne

hören würde. Beckstein sagt das, wovon er nach

seinen Erkenntnissen überzeugt ist. Dabei argumentiert

er mit vielen Beispielen und Fakten aus

seinem reichen Erfahrungsschatz. Dadurch wurde

der Vortrag ebenso wie die Fragerunde lebendig

und es blieb bis zum Schluss spannend.

Wie steht es um die Integration?

Einer der Zuhörer wollte wissen: Warum die Kirche

das Gespräch mit Muslimen sucht und nicht

Abstand hält? Beckstein verteidigt den selbstbewussten

Dialog der Christen mit den Islamisten.

Gleichzeitig macht er aber deutlich, dass

wer in Deutschland lebe, auch Werte wie Humanismus,

Aufklärung und die aus dem Christentum

stammenden anzuerkennen habe. Das man

allerdings nicht zu ein und demselben Gott beten

würde sei ebenso klar wie die Einstellung,

dass wer das Grundgesetz nicht einhalte, zurück

in seine Heimat müsse, sagt Beckstein und erntet

dafür lauten Beifall.

Seine Ausführung zu Thilo Sarrazin beginnt er

mit dem Satz: „Seine Erbgutthesen sind Quatsch,

notwendig und richtig ist die Frage nach der Integration.“

Becksteins Einstellung sei, die Migranten

zu fordern und zu fördern und die hartnäckigen

Verweigerer mit harten Sanktionen zu

belegen.

Beim Thema Abtreibung rät Beckstein den Christen

zum Realismus. Der Paragraph 218 in seiner

jetzigen Form sei zwar keinesfalls vorbildlich und

an christlichen Werten orientiert. Doch sollte man

sich im christlichen Lager davor hüten über diese

Regelung erneut einen Gesetzesentwurf voran-

zutreiben, da es heute gar nicht mehr möglich

wäre eine bessere Regelung zu treffen. Christen

sind in der Politik und in Parlamenten meist in

der Minderheit, gibt Beckstein zu bedenken.

Ethische Verantwortung übernehmen

Er lässt das Publikum auch wissen, dass er selbst

immer wieder gefragt habe, ob die Entscheidungen,

die er treffe, ethisch verantwortbar sind.

Das es dabei nie ohne Schuld abgelaufen ist,

gibt er ehrlich und unumwunden zu. Als ein Beispiel

nennt er dazu eine Begebenheit die sich

am Anfang seiner Amtszeit zugetragen hat. Zwei

Schwerverbrecher hatten ihre erste Geißel vergewaltig

und getötet und waren nun mit einer

zweiten Frau als Geisel unterwegs. Er sollte nun

entscheiden ob die Geiselnehmer mit einem finalen

Rettungsschuss ausgeschaltet werden

sollten. Übersetzt heißt das, die Scharfschützen

bekommen die Anweisung, wenn es möglich ist,

die Geiselnehmer mit Spezialmunition zu töten,

um die Geisel zu befreien.

„Ich weiß, dass ich schuldig geworden bin,“

gestand der bei diesem Thema ernst gewordene

Politiker. Er zeigt aber verständlich auf, dass

er auch schuldig geworden wäre, wenn er nicht

versucht hätte das Leben der Geisel zu schützen.

In diesen und vielen anderen Momenten habe

er gebetet, gesteht er offen, und er wisse auch,

dass Vergebung möglich sei und niemand endgültig

mit seiner Schuld leben müsse. Als eine

der wichtigsten Einsichten, die er im Laufe seines

Lebens erhalten habe, gibt er den Zuhörern

noch mit auf den Weg, dass die Menschenwürde,

das Leben und die Schwächeren in der Gesellschaft

unbedingt zu schützen seien. Diese

Einsicht versteht Günther Beckstein als einen

grundsätzlichen und „wunderbaren“ Auftrag der

Politik, der direkt aus den christlichen Wurzeln

erwachse.

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Rothenburg

hatte den Auftritt zusammen mit der Tagungsstätte

Wildbad organisiert und durchgeführt.

Bolko Mörschel, Rothenburg

5


Einmaliges Sizilien Kurzbibelschule

Einmaliges Sizilien

Eine wunderschöne Freizeitwoche

durften wir

im frühlingshaften Sizilien

verbringen. Nur 12 Personen

waren wir, die den 3300 m

hohen schneebedeckten Ätna

(Luftlinie ca. 20 km) täglich

vom Hotel aus genießen konnten.

Vom Hotel zum Strand waren

es nur 150 m. Leider war

das Wasser noch zu kalt um

richtig baden zu können. Aber

genossen haben wir das Meer

trotzdem am Strand. Umgeben

von Orangen- und Zitronenplantagen

den blühenden

Bäumen und Sträuchern und

den davon ausgehenden Düften

war es ein Genuss Urlaub

zu machen.

Für die Bibelarbeit während

der Freizeit hatte sich Christoph

Bahr die sieben Worte Jesu

ausgesucht, die er am Kreuz

sprach:

1. „Vater, vergib ihnen, denn

sie wissen nicht, was sie

tun.“ (Lk 23,34)

2. „Amen, ich sage dir: Heute

noch wirst du mit mir im

Paradies sein.“ (Lk 23,43)

Gruppe mit Hotelpersonal

3. „Frau, siehe, dein Sohn!“

und: „Siehe, deine Mutter!“

(Joh 19,26-27)

4. „Mein Gott, mein Gott,

warum hast Du mich verlassen?“

(Mk 15,34)

5. „Mich dürstet.“ (Joh 19,28)

6. „Es ist vollbracht.“

(Joh 19,30)

7. „Vater, in Deine Hände lege

ich meinen Geist.“

(Lk 23,46)

Wir hatten vor der Bibelarbeit

eine stille Zeit zum Nachdenken

über den jeweiligen vorgegebenen

Text,

lasen ihn zusammen

und

tauschten unsere

Gedanken dazu

aus. Danach

legte Christoph

uns den Text

aus. Ganz neu

wurde uns wieder

das Leiden

Jesu am Kreuz

bewusst. Zwi-

schendrin sangen wir Lieder.

Mit einer Gebetsgemeinschaft

wurde die Bibelarbeit beschlossen.

Anschließend saßen

wir noch in gemütlicher Runde

beieinander. Insgesamt waren

wir eine harmonische Gemeinschaft.

Die Gastfreundschaft des Hotelpersonals

war super gut und

wir fühlten uns so richtig wohl.

Man kümmerte sich liebevoll

um uns. Das Essen war gut

und überreichlich, mit Suppe,

Hauptgericht und Nachtisch.

Saftige Orangen und Kiwi standen

immer am Buffet. An einem

Abend wurden die Gruppe

vom Sohn der Betreiberin des

Hotels zum Pizzaessen in die

angrenzenden echte Holzofen

Pizzeria eingeladen. Es war

ein Genuss kann ich berichten.

Fünf verschiedene Pizzas

konnten wir genießen. Das anschließend

angebotene selbst

gemachte Eis war ein Gaumenschmaus.

Auf dem Ätna

Selbstverständlich waren wir

auf den Ätna bis auf 2000 m

Höhe mit dem Bus gefahren,

wo noch Schnee lag und Ski

gefahren wurde. Das wunderschöne

Städtchen Taormina

das sich auf einem Hang entlang

zieht, mit dem römischen

Theater hatte es uns allen angetan.

Weitere Ausflüge waren

nach Catania, Syrakus mit seinen

beiden Theatern, dem griechischen

und dem römischen.

An einem anderen Tag ging es

mit einem Kleinbus über die

ratternde Autobahn zur Haupt-

stadt von Sizilien Palermo, wo

eine Stadtbesichtigung im Normannenpalast

und Kirchen auf

dem Programm standen. Höhepunkt

an diesem Tag war der

Monte Pellegrino, von dem aus

man eine herrliche Sicht auf

die Stadt hat. Außerplanmäßig

machten wir eine Wanderung

in die Alcantara-Schlucht (eine

Klamm). Eine Sonderfahrt führte

einen Teil der Gruppe an einem

anderen Tag auf die liparischen

Inseln mit noch tätigen

Vulkanen und einer bewegten

Schifffahrt dorthin.

Mit Bibel und Laptop ins neue Jahr

Kurzbibelschule 24. Januar - 4. Februar 2011

Suchen Sie nach einem

Fitness-Studio?

Christsein ist so etwas wir ein

sportlicher Mehrkampf. Bibelkunde

und Auslegung, Kenntnisse

in Altem und Neuem Testament,

Zusammenhänge der

Kirchengeschichte, aktuelle

Fragestellungen im Licht der

Bibel. Das sind einige der Disziplinen,

in denen ein Christ

sich auskennen sollte, um

nicht einzurosten oder einseitig

zu werden. Deshalb wollen

Sie trainieren und suchen nach

einem geeigneten „Fitness-

Studio“?

Hier das Angebot von Diakonie-Gemeinschaft

und LKG:

Kurzbibelschule und Mitarbeiter-Kongress

„Mutig Neues wagen“

vom 24. Januar bis 4. Februar

2011 in Puschendorf.

Das Bild vom Fitness-Studio

spricht Sie nicht so an? Aber

Sie wollen mehr wissen über

biblische Zusammenhänge? Sie

möchten dahinter schauen und

erfahren, was es mit den Büchern

der Bibel auf sich hat?

Sie nehmen Ihre Verantwortung

als Christ in der Gemeinde Je-

Deutsch sprach im Hotel nur

eine Schweizerin an der Rezeption,

die sehr hilfsbereit war

und versuchte uns unsere Wünsche

zu erfüllen. „Eine so nette

Gruppe wie euch werde ich so

schnell nicht vergessen“, mailte

sie uns. Es war eine schöne

Freizeit im Palace Hotel „Atlantis

in Mascali-Fondachello, bei

angenehmer Witterung herrlichem

Sonnenschein im wunderschönen

Sizilien.

Peter Weber, Regensburg

su ernst? Sie suchen nach einer

guten Grundlage für Ihren ehrenamtlichen

Dienst in LKG und

Gemeinde, in Hauskreis und Bibelstunde?

Auch hier gilt das

Angebot: Kurzbibelschule und

LKG-Mitarbeiter-Kongress „Mutig

neues wagen“.

Hotel mit Ätna im Hintergrund

6 Aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer 7


Meldungen

Das hört sich alles recht anstrengend,

meinen Sie? Zwei

Wochen und am Wochenende

dazwischen auch noch ein

Kongress? Es gibt verschiedene

Kombinationsmöglichkeiten,

je nach Ihren zeitlichen Wünschen

und Möglichkeiten:

Marcus Dresel beim Unterricht

• Sie können die KBS-Wochen

einzeln belegen. Jede Woche

ist in sich abgeschlossen.

• Sie können die KBS im Paket

mit oder ohne den Kongress

belegen.

Was erwartet Sie?

Qualifizierten und auf die Gemeindepraxis

ausgerichteten

Unterricht von Dozenten aus

dem Bereich des LKG und cjb,

von Pfarrern und Mitgliedern

der Diakonie-Gemeinschaft. Es

gibt Pausen und Zeit für Rückfragen.

Persönliche Fragen

können im Einzelgespräch angegangen

werden. Es gibt entspannende

Angebote für die

Abende. Es wird miteinander

gesungen und gelacht, diskutiert

und gefeiert. Und dann

Master of Theology für Immanuel Bender

Unter dem Thema „Die

Frage nach der Identität

in der neueren Seelsorgediskussion“

hat Immanuel

Bender, Prediger in Ansbach,

den Mastertitel erworben. Die

Graduierungsfeier fand am

12.11.2010 in Bad Liebenzell

statt. Wir gratulieren herzlich.

Leitung der KBS, S Evelyn Dluzak

geht es gut ausgerüstet hinein

ins Neue Jahr.

Das genaue Programm erhalten

Sie bei: Diakoniegemeinschaft

Puschendorf, Konferenzstr. 4,

90617 Puschendorf,

Tel. 09101 7040 oder

www.diakonie-puschendorf.org

Ich freue mich auf

Begegnungen mit Ihnen

S. Evelyn Dluzak

Personelle

Veränderungen

Für mehre Bezirke werden

sich im kommenden Jahr

personelle Veränderungen

ergeben. Bernd Wagner

wird im März 2011 nach Ablauf

der Elternzeit in Bayreuth seinen

Dienst im Verband beenden.

Dieter Welker, Bad Windsheim,

geht im späten Frühjahr

in die Ruhephase seiner Altersteilzeit.

Im August wird Hans

Miess, bisher Bezirk Roth/

Steindl nach Bad Windsheim

wechseln. Im September 2011

wird Christian Hertel von Kitzingen

nach Roth versetzt.

Wechsel im Amt des Vorsitzenden

Bei der Delegiertenversammlung

des LandeskirchlichenGemeinschaftsverbandes

in Bayern am

23. Oktober 2010 in Puschendorf

ist es zu einem Wechsel in

der Leitung des Verbandes gekommen.

Dekan Erwin Lechner

aus Münchberg wurde zum

neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden

des Verbandes gewählt

und tritt sein Amt am 1.1.2011

an.

Erwin Lechner (geb. 1955)

stammt aus Bechhofen, Landkreis

Ansbach, und wuchs dort

in der LKG und im cjb auf.

Nach dem Studium der Theologie

in Erlangen, Neuendettelsau

und München arbeitete er

Am 17.10.2010 fand in

Würzburg ein Janz Team

Klassiker-Konzert statt.

Das Musik-Programm mit Bob

und DeEtta Janz und dem

Hauptsänger des Janz Team aus

den 70er und 80er Jahren Jack

Stenekes wollte durch volkstümliche

Lieder und Country-

Weisen die Besucher von der

Liebe Gottes für uns Menschen

überzeugen und Freude und

Mut für den Alltag geben. Darüber

hinaus gab es einfühlsame

Kurzbotschaften und Lebensberichte

der Akteure, die den

Zuhörern auf nachvollziehbare

Art erklärten, wie man eine

lebendige Beziehung zu Jesus

Christus beginnen kann. Mu-

als Pfarrer in Lauenstadt

und Kulmbach.

Seit 2002

ist er Dekan im

oberfränkischen

Münchberg. Er ist

verheiratet und

hat 4 erwachsene

Kinder. Wir danken

ihm herzlich,

dass er bereit ist, die Verantwortung

der Leitung des Verbandes

mit zu tragen.

Professor Wolf-Ewald Büttner,

Regenstauf, legt am Ende des

Jahres nach über 15 Jahren

als Vorsitzender die Aufgabe in

jüngere Hände. Wir danken ihm

herzlich für sein großartiges

Engagement. Verabschiedung

und Einführung erfolgen im

Rahmen der Landeskonferenz

am 8. Mai 2011. W.E. Büttner

bleibt allerdings Beisitzer in

der Delegiertenversammlung.

Dazu wurde er gewählt, weil er

Mitglied der Landessynode der

ELKB ist, und uns an der Verbindung

zur Kirche liegt.

Oldies but Goldies – Janz Team Klassiker Konzert in Würzburg

sikalische Grundlage des Konzertabends

waren zum Großteil

Janz Team-Evergreens wie

„Auferstehn“, „Dort auf Golgatha

stand“, „Glaube Gott“ und

„Jerusalem“. Viele Lieder wurden

gemeinsam mit dem Publikum

gesungen. Schnell verflog

die Zeit. Nach knapp zwei

Stunden wurden viele fröhliche

Besucher mit ihren persönlichen

Ohrwurm in die neue Woche

entlassen.

An den Konzertabend schlossen

sich drei Bibelabende mit

Inspektor Konrad Flämig an.

Sie standen unter dem Thema

„Im Alltag Gott begegnen“.

Dankbar blickt die LKG Würz-

Wolf-Ewald Büttner Erwin Lechner

burg auf vier gesegnete Abende

zurück.

Bob und DeEtta Janz

Jack Stenekes

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Thema

Ein Brief der anderen Art

Sehr geehrter Nachbar, sehr geehrte Nachbarin,

gestern haben Sie mich mit einem Faltblatt zu

Ihrem Gottesdienst/zu Ihrer Gemeinschaftsstunde

eingeladen. So sehr ich es bewundere, wenn

Menschen einer Grundüberzeugung folgen, so sehr

möchte ich mit Ihrer Gemeinschaftsstunde/Ihrem

Gottesdienst nichts zu tun haben. Ich kann Ihre

Versammlungen nicht „riechen“, die Gemeinschaftsstunden

sind doch für die meisten nur ein

Opfer und keine Freude, das schreckliche Geplärr

des Chores mit den Liedern aus den vergangenen

Jahrhunderten kann ich nicht hören. Den Predigern,

Pfarrern und Zuhörern glaube ich schon

lange nicht mehr. Viele so genannte Christen, die

am Sonntag in Gemeinschaftsstunden und Gottesdiensten

fromm tun, sind unter der Woche genau

so unbarmherzig, wie die ganze Gesellschaft. Die

Kirche und die Landeskirchlichen Gemeinschaften

sind für mich nicht mehr glaubwürdig.

Sie schweigen zu vielen aktuellen

Fragen und setzen sich zu wenig für

Recht und Gerechtigkeit ein.

Wie würden Sie reagieren?

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Nachbar

Wie würden Sie, lieber Leser, reagieren? Unerhört! So eine Unverschämtheit!

Diese pauschale Beschimpfung muss ich mir nicht antun!

Erlauben Sie mir, Sie in mein Antwortschreiben mit hineinzunehmen.

Friedrich Schuster, Dekan in Langenzenn

Lieber Nachbar,

für vieles, was Sie schreiben, können Sie sicher aus Ihrer Sicht eine negative Erfahrung beisteuern.

Manches kann ich sogar nachempfinden. Darf ich auf ein paar von Ihnen genannte Punkte näher eingehen?

Ich gebe Ihnen recht: So manches Lied entspricht von der Melodieführung und dem Text nicht

mehr dem Lebens- und Sprachgefühl der heutigen Zeit. Jedoch habe ich den Eindruck, dass das nur ein

vorgeschobenes Argument ist. Vielleicht stört Sie die Musik deshalb so sehr, weil Sie herauszuhören

meinten, dass hier nicht mehr die Liebe zur Musik und die Freude am Gottesdienst im Mittelpunkt stehen,

sondern die der Akteure.

Ja, das kann schon mal vorkommen, aber ich glaube, dass das die große Ausnahme ist. Wie oft geht die

Musik einem ins Herz, wie oft geht einem ein Lied wochenlang nach und macht das eigene Leben dadurch

froher und heller.

Was Sie über die Prediger, Pfarrer und Gottesdienstbesucher schreiben, macht mich doch sehr betroffen:

„Den Predigern, Pfarrern und Zuhörern glaube ich schon lange nicht mehr. Viele so genannte Christen,

die am Sonntag in Gemeinschaftsstunden und Gottesdiensten fromm tun, sind unter der Woche genau

so unbarmherzig, wie die ganze Gesellschaft.“ Spricht Enttäuschung aus Ihren Worten? Jedenfalls möchte

ich Sie ernst nehmen: Christen sollten das leben, was sie bekennen. Und ich möchte hinzufügen:

Auch das Scheitern darf dazugehören. Ich persönlich jedenfalls möchte Ihre Kritik ernst nehmen und

mich fragen, ob mein Leben als Christ glaubwürdig ist.

Ihrem Vorwurf an die Adresse der Gemeinschaften und Kirchen muss ich leider teilweise recht geben.

Manchmal wird zu viel geschwiegen zu gesellschaftlichem Unrecht, manchmal wird aber auch zu wenig

zugehört, wenn im Namen Gottes in den Gemeinschaftsstunden und Gottesdiensten Unrecht angeprangert

wird. Eine pauschale Verunglimpfung der Gemeinschafts- und Gottesdienstbesucher finde ich nicht

angemessen. All diesen Menschen vorzuwerfen, dass sie am Sonntag sich fromm zeigen und unter der

Woche unbarmherzig sind, ist ein Vorwurf, den ich so nicht stehen lassen kann. Ich gebe Ihnen jedoch

recht, dass der Gottesdienst nach dem Gottesdienst weitergehen sollte. Alles andere wäre unglaubwürdig.

Zum Schluss, lieber Nachbar, wird es Sie überraschen, dass die Worte Ihres Briefes bereits vor 2700

Jahren vom Propheten Amos so formuliert wurden, der Ihnen in vielen Dingen Recht gibt. Im Buch des

Propheten Amos steht im 5. Kapitel, Verse 21-24: „So spricht der Herr durch Amos: „Ich bin euren

Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Ich habe auch keinen

Gefallen an euren fetten Dankopfern. Tu weg von mir das Geplärr eurer Lieder. Es ströme aber das

Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.“

Über diesen Text soll ich zufällig in der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift „Blickpunkt“ eine Besinnung

schreiben. Ihr Brief hat mir dabei einen wichtigen Impuls vermittelt. Vielleicht gebe ich der Redaktion

einfach mein Antwortschreiben an Sie weiter. Der Prophet Amos hat das Volk Israel in ganz heftiger

Weise kritisiert – ähnlich wie Sie uns. Und ich gebe Ihnen und dem Propheten Amos recht: Kritik ist da

angebracht, wo Dinge falsch laufen. Doch – wer kritisiert muss auch selber bereit sein, anzupacken und

als glaubender Mensch zu verändern. Recht und Gerechtigkeit entstehen nicht von alleine. Damit „das

Recht wie Wasser strömt und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach“ – ist jeder gefragt.

Ich lade Sie ein, mit uns – den Landeskirchlichen Gemeinschaften und Kirchen – das zu tun, was Gott

durch uns in unserer Welt wirken will.

Ihr Pfr. Friedrich Schuster

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Warum feiern Christen ausgerechnet den Sonntag? Was tun am Sonntag?

Warum feiern Christen ausgerechnet den Sonntag?

Gedenke des Sabbattages, dass du ihn

heiligst“ (2 Mose 20,8). So steht es in

der Bibel. Und mit dem Sabbat ist der 7.

Tag der jüdischen Woche gemeint. Warum machen

wir das dann nicht? Warum feiern Christen

den Sonntag?

Ein kurzer Blick in die Geschichte

Zunächst halten die ersten Christen in Jerusalem

den Sabbat als Ruhetag und kommen am

ersten Tag der jüdischen Woche (Apg 20,7; 1 Kor

16,2) zu ihren Gottesdiensten zusammen. Man

feiert die Auferstehung Jesu am „ersten Tag der

Woche“ (Mt 28,1; Mk 16,8; Luk 24,1; Joh 20,1)

und seine Gegenwart im „Herrenmahl“ (1 Kor

11,20). Die Definition des Sonntags als „Tag des

Herrn“ (Offb 1,10) zeigt seine Bedeutung. – Im

weiteren Verlauf zerfällt das Nebeneinander von

Sabbat und Sonntag. Ein Grund dafür sind die

Spannungen zwischen Synagoge und Kirche; ein

anderer die fehlende Tradition des Sabbats im

Römischen Reich. In der werdenden Kirche wird

der werktägliche Sonntag zum wichtigsten Tag

in der Woche. Er bildet die Mitte des Gemeindelebens.

Diese Entwicklung wird am 7. März 321

gleichsam offiziell und amtlich. Ein Dekret von

Konstantin dem Großen macht den Sonntag zum

offiziellen Feiertag der neuen Staatsreligion,

zu der der Kaiser das Christentum erhoben hat.

Selbst Sklaven und Soldaten wird freie Zeit für

den Gottesdienstbesuch eingeräumt. Diese Verordnung

ist die Geburtsstunde unseres heutigen

arbeitsfreien Sonntages.

Ein kurzer Blick in das Neue Testament

Wenn ich in das Neue Testament schaue, sehe

ich zwei Argumentationslinien, die die Ablösung

des Sabbats durch den Sonntag erklären.

Ansatz 1: Jesus ist der Herr über den Umgang

mit dem AT. Er ist der „Sachwalter des guten

Gotteswillens“ (Jürgen Roloff). Christen lesen

das AT von Christus her. Wir fragen z.B.: Was

erklärt Jesus für verbindlich? Was entspricht

seinem Willen? So sagt Jesus von sich, er sei

„auch der Herr über den Sabbat“ (Mk 2,23-28).

Jesus ruft weder direkt noch indirekt zur Feier

des Sabbats auf.

Ansatz 2: Auf dem Apostelkonzil (Apg 15,28f)

wird die Frage erörtert, ob und inwieweit das

alttestamentliche Gesetz für Nichtjuden verpflichtend

gemacht werden soll. Das Halten des

Sabbats wird nicht gefordert; die Gewissen werden

frei gegeben (siehe auch Rö 14,5; Gal 4,10

u. Kol 2,16).

Was feiern wir am Sonntag?

Welche inhaltlichen Gründe gibt es nun aber für

den Sonntag?

Erstens: Die Woche fängt mit Freude an. Gott

hat Jesus am „ersten Tag der Woche“ auferweckt.

Wir feiern die Auferstehung Jesu. Wir verehren

keinen Toten, sondern kommunizieren mit einem

Gegenwärtigen. Und wir feiern das Evangelium:

Um Jesu willen ist Gott uns gut und vergibt

uns das Unentschuldbare unseres Lebens.

Die Woche beginnt mit dem Sonntag. Den Sonntag

heiligen, heißt das zu feiern, was Jesus uns

ist und für uns tut.

Zweitens: Die Woche fängt mit Freiheit an.

Der Sonntag zeigt: Als die „ersten Freigelassenen

der Schöpfung“ (Jürgen Moltmann) erfahren wir

etwas von der „herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“

(Rö 8,21 ). Bevor die Arbeit beginnt, bevor

ich Leistung bringen muss, bevor ich funktionieren

muss, ermöglicht Gott mir Freiheit. Ich darf

ein Beschenkter sein. Ich darf ruhen, ausruhen,

Pause machen – von mir selber, von den Erwartungen

anderer, von den Verpflichtungen meines

Lebens. Und ich empfange von Gott das, was ich

für den Alltag nötig habe. Deshalb ist die Sonntagsfrage

die große Testfrage. Hier zeigt sich,

wie ich mich verstehe, ob ich wirklich glaube,

welche Lebenseinstellung ich tatsächlich habe.

Bedeutet Gott mir wirklich etwas? Traue ich ihm

wirklich? Definiere ich mich über mein Können

oder über Seine Güte, über meine Eigenschaften

oder über seine Einstellung zu mir?

Drittens: Die Woche

fängt mit Hoffnung an.

Der Auferstehungstag Jesu

war der erste Tag der

neuen Schöpfung, der erste Schöpfungsakt der

neuen Welt. Der Körper des Auferstandenen war

die Erstausgabe unserer zukünftigen Körper in

der Ewigkeit (1 Kor 15,35ff). Die alte Welt, geschunden

vom Menschen, geht ihrem Ziel entgegen.

Gott wird „einen neuen Himmel und eine

neue Erde“ (Offb 21,1) schaffen. Wenn wir den

Sonntag heiligen, indem wir diese Hoffnung feiern,

dann können alle Gottesdienste ein Vorgeschmack

auf die Zukunft werden: eine Welt ohne

Langeweile und Stress, Tage ohne Schlaflosigkeit

und Alpträume, ein Leben ohne Müdigkeit

Was tun am sonntag?

Sonntag in der Landwirtschaft?

Der Sonntag, meine große Chance! Chancen

die sich einem bieten, muss man nutzen.

Der Sonntag ist meine persönliche

von Gott geschenkte Chance, zur Ruhe zu kommen,

Kraft zu tanken, Abstand zum Alltag zu

gewinnen. Vor allen Dingen ist es meine Chance

Gottes Reden in der Bibelstunde oder im Gottesdienst

auf mein Innerstes wirken zu lassen.

Gott hat für mich diesen besonderen Tag gemacht.

Meine Frau und ich sind Landwirte und

uns ist der Sonntag, obwohl es immer etwas zu

tun gibt, im wahrsten Sinne des Wortes „heilig“.

Oft haben wir ganz praktisch erlebt, dass Gott

uns segnet, wenn wir das 3. Gebot halten:

Viele Tätigkeiten in der Landwirtschaft sind wetterabhängig.

Trotz mancher sonniger Sonntage

haben wir z.B. erst wieder am Montag Heu eingefahren

oder Getreide geerntet. Trotzdem hat

es uns das Heu nur ein paar wenige Male verregnet.

Meist war die Ernte trotz Ruhetag reich

gesegnet.

Hier erfahren wir die Liebe Jesu immer wieder

hautnah und sind zugleich für andere Landwirte

Zeugen unseres Glaubens.

und Burnout, ein Körper ohne Schmerzen, Krebs

und Demenz. Diese Vision gibt Kraft. Sie ist keine

Vertröstung. Weil es ein happy end gibt, so

die biblische Logik, lohnt es sich, für die Menschen

in all ihren Nöten Gutes zu tun.

Ich denke, es lohnt sich, dass wir uns alle wieder

auf die Suche nach dem Sonntag, dem „Sonnentag“

machen. Jesus ist „die wahre Sonne des

Lebens“. Es geht darum, dass wir Sonntag für

Sonntag ein paar von seinen Strahlen erfassen –

bis eines Tages der Sonnenaufgang der neuen

Welt geschehen sein wird.

Thomas Pichel, Nürnberg

Schon oft hörte ich Aussagen

von anderen Bauern: „Obwohl

der Frank am Sonntag nicht arbeitet

bringt er seine Ernte immer

wieder heim!“ oder „Wenn

der Frank mäht, dann mähen

auch wir unser Gras, denn der

hat mit seinem Herrgott einen

Vertrag, dass ihm Jahr für Jahr alles gelingt“.

An all diesen Begebenheiten erfahren wir immer

wieder, dass Gott für uns sorgt und uns gerne

den Sonntag als Ruhepause schenkt, wenn wir

ihm die Chance dazu geben.

Ich wünsche uns allen die Konsequenz, dass wir

immer wieder das Wort zum Sonntag erleben,

das Jesus zu uns zuspricht. Es erhellt den Alltag,

trotz manchem Schweren und Bedrückenden.

Albert Frank, Steinreuth

12 13


Sonntag bei der Berufsfeuerwehr Begegnungsstätte Schloss Craheim

Sonntag bei der Berufsfeuerwehr

Als Feuerwehrmann gehöre ich zu einer Berufsgruppe,

die regelmäßig auch sonntags

zum Dienst antreten muss. Jeden dritten

Sonntagmorgen verlasse ich also das Haus für

24 Stunden.

Sonntag heißt in unserer Familie eigentlich,

dass die Arbeiten der Woche erledigt sind oder

in die nächste Woche verschoben werden. Das

gilt für die Haus- und Gartenarbeit genauso wie

für die Schularbeiten der Kinder. Sonntag bedeutet

bei uns auf- und durchatmen für Geist, Seele

und Leib. Wir ruhen uns aus, machen Dinge,

die uns gefallen und besuchen gemeinsam den

Gottesdienst.

Wie ist das nun, wenn ich zur Arbeit muss? Der

Ruhe in der Familie tut ein Sonntag ohne mich

keinen besonders großen Abbruch. Aber es zieht

sich doch dieses Gefühl durch den Tag: „Schade,

dass mein Mann/unser Papa jetzt nicht da ist.“

Ein Familiensonntag mit Teenagern

7:30 Uhr aufstehen, Frau und Kinder wecken,

Frühstück machen, 9:00 Uhr Gottesdienst

mit Kindergottesdienst, halb 12 „Die

Maus“,12:00 Uhr Mittagessen, Mittagsruhe, Ausflug

oder Besuch oder Nachmittagsgottesdienst

der LKG oder Faulenzen, Lesen oder oder oder,

Abendessen, 18:30 Uhr Abendgottesdienst (falls

nicht schon nachmittags Gottesdienst war), Kinder

ins Bett bringen, selber ins Bett gehen. So

oder so ähnlich haben unsere Sonntage ausgesehen,

war einfach zu schreiben. Da brauchte ich

nicht viel nachzudenken.

Die Zeit ist jetzt vorbei, die Kinder sind Teenies

bzw. fühlen sich so auf der Stufe zum Erwachsen

werden. Da funktioniert es nicht mehr, dass die

Eltern beschließen: „So wird es gemacht.“ Die

Kinder, nein die Jugendlichen haben ihren eigen

Kopf und sogar eigene Termine. Da werden

Besonders bei Unternehmungen und im Gottesdienst

ist das traurig.

Für mich bedeutet Arbeiten am Sonntag Verzichten

und Chancen zugleich. Verzichten auf

Familie, auf Gottesdienst und oft auch Verzicht

auf Ruhe und Erholung. Und trotzdem auch die

Chance auf Ruhe (wenngleich anders als zu Hause).

Denn auch bei der Feuerwehr ruht am Sonntag

das Alltägliche, und wenn gerade kein Einsatz

ist bleibt Zeit für Erholung und Dinge, die

man gerne tut. Die Chance auf Gemeinschaft ist

ebenfalls da. Nicht mit der Familie, aber mit den

Kollegen. Zusammensitzen, Reden, Sport treiben

u.a. Man lernt sich gut kennen und als Christ ist

es mir möglich meinen Glauben in dieses gemeinsame

Leben einzubringen. Und die Chance

Gott zu begegnen? Der Gottesdienst am Sonntag

bedeutet mir viel, aber ich erfahre, dass mich

Gott auch in der Arbeit mit seiner Gegenwart

und seinem Segen beschenken kann.

Harry Ruth, Nürnberg

Sonntagnachmittagsveranstaltungen

zum Logistikunternehmen.

„Papa, Mama, fährst Du mich dorthin und holst

mich dort wieder ab?“ Da besucht man dann

Musicals, Jugendgottesdienste, etc. weil die

Sprösslinge mitwirken. Ist ja auch kein Wunder

– oder doch. Wir haben es ihnen ja jahrelang

vorgelebt. Christsein ist auch Aktivität. Vor Jahren

sind wir auf das Pfingsttreffen gefahren und

haben unsere Kinder mitgenommen. Jetzt dürfen

wir sie hinfahren und gnädigerweise begleiten.

Aber uns nicht als Eltern zu erkennen geben.

Wäre ja peinlich.

Irgendwie ist jetzt das Leben anders und somit

auch der Sonntag. Nicht besser oder schlechter.

Etwas anders halt. Es tut mir aber gut den Sonn-

tag als Tag des Herrn zu leben. Ist der HERR

auch Herr über meine Sonntag?

Wo die Ruhe und Stille des Sonntags fehlt, fehlt

Sie mir die ganze Woche. Trotz der vielen Veranstaltungen,

Gottesdienste und sonstiger Aktivitäten.

Nehme ich mir bzw. wir uns als Familie

die Zeit, dass Gott uns im Gottesdienst dient?

Begegnungsstätte Schloss Craheim

In der weiten, bewegten Landschaft von Unterfranken

liegt eines der jüngsten Schlösser

Bayerns: Schloss Craheim. Es dient als

christliche Begegnungsstätte, die Seminare und

Freizeiten mit seelsorglicher und meditativer

Ausrichtung anbietet. Das Haus wird getragen

von der „Lebensgemeinschaft für die Einheit der

Christen e.V.“, in der Menschen unterschiedlicher

konfessioneller und geistlicher Prägung

miteinander leben und arbeiten.

In der Begegnungsstätte Schloss Craheim mit

insgesamt 138 Betten in Schloss, Gästehaus und

Franziskushof werden Tagungen, Seminare und

Freizeiten mit Schwerpunkt Seelsorge angeboten.

Ein evangelischer Pfarrer verantwortet diese

Arbeit.

Unsere Angebote zielen im einzelnen auf:

• Erneuerung und Vertiefung des Glaubens

• seelsorgliche Begleitung

• biblisch orientierte Ehe- u. Familienseelsorge

• Entfaltung kreativer Begabungen

• Schulung in biblischer Seelsorge

• Versöhnung zwischen Christen unterschiedlicher

Prägung

• missionarischdiakonische

Zurüstung zur

Gemeindearbeit

• Verbreitung

christlicher

Bücher u. Tonträger.

Danke jedenfalls für die Anfrage zu diesem Artikel,

ohne sie wäre ich nicht zu manchem Nachdenken

und Innehalten gekommen. Ich muss

jetzt Schluss machen, eines der Kinder hat einen

Termin und muss gefahren werden…

Armin Liebel, LKG Hersbruck

Das Lebenszentrum umfasst

drei selbständige Werke:

Lebenszentrum für die

Einheit der Christen

(anmeldung@craheim.de);

Schwestern- und Exerzitienhaus

mit Schwerpunkt Meditation,

Kontemplation, Exerzitien

wird von der Kommunität

Jesu Weg geführt. Ein

Schloss

eigenes Programm kann dort

angefordert werden

(info@schwestern-craheim.de);

Franziskushof als Haus der Stille und

Begegnung (anmeldung@craheim.de )

Begegnungsstätte Schloss Craheim

Craheim 1

97488 Stadtlauringen / OT: Wetzhausen

Tel. 0 97 24/91 00-20

Fax 0 97 24/91 00-55

Mail: anmeldung@craheim.de

Internet: www.craheim.de

Franziskushof-Kapelle OpenAir Konzert mit Clemens Bittlinger

14 15


LKG Termine LKG Termine

Bezirk Burgthann/ 5.12. 18.00 h Echt?!-Gottesdienst

Schwarzenbach 2.1. 18.00 h Echt?!-Gottesdienst

22.1. 19.30 h Candlelight-Dinner für junge Ehepaare

Bezirk Cadolzburg 12.12. 14.30 h LKG-Adventsfeier

19.12. 10.30 h Gottesdienst im Sportheim Cadolzburg, Thema:

„Die wa(h)re Weihnacht“, Prediger A. Gärtner

24.12. 16.00 h Heilig Abend Gottesdienst

1.1. 18.00 h Neujahrsstunde mit Pfr. M. Janz, Puschendorf

9.1. 9.15 h Eröffnung der Allianz-Gebets-Woche, Markgrafenkirche

Cadolzburg, mit Prediger A. Gärtner

23.1. 10.45 h Familien-Gottesdienst mit (Im-)Biss

Bezirk Feuchtwangen 16.1. 14.00 h Einführung des neuen Predigers Gottfried Betz

im Gemeinschaftshaus in Dombühl mit

Insp. K. Flämig

Bezirk Hersbruck 19.12. 14.30 h Familien-Weihnachtsfeier

Bezirk Hof 5.12. 18.00 h Themenabend zur Bergpredigt: „Feste Fundamente.

Oder: auf diese Steine können sie bauen.“

12.12. 15.00 h Adventsfeier

24.12. 16.30 h Heiligabendstunde für Groß und Klein

9.1. 17.00 h Gemeinschaftsstunde mit Jahresempfang

16.1. 10.30 h GmbH – Gottesdienst mit begründeter Hoffnung:

„Ich arbeite, also bin ich. Die Angst vor zu viel

Freizeit“ mit Siegfried Erhardt

Bezirk Kitzingen 24.12. 16.00 Weihnachtsgottesdienst mit Abendessen,

anschl. Weihnachtsfeier für Alleinstehende

Bezirk Kulmbach 29.11. - 2.12. 20.00 h Stille Abende im Advent

7.12. 9.00 h Frauenfrühstück mit Heidi Dresel

24.12. 15.30 h Heiligabendgottesdienst mit Musical; Pred. W. Undt

26.12. 10.00 h Weihnachtsgottesdienst

31.12. 19.00 h Jahresabschlussandacht

10. - 13.1. 20.00 h Bibelabende über Geistesgaben

11.1. 9.00 h Frauenfrühstück mit Heidi Dresel

Bezirk Marktredwitz 12.12. 14.30 h Adventsnachmittag

19.12. 19.00 h LoGo – Lobt Gott in Röslau

24.12. 15.30 h Heilig-Abend-Gottesdienst

31.12. 18.30 h Jahresschluss-Gottesdienst mit Abendmahl

16.1. 14.00 h Festnachmittag zum Abschluss der Allianz-Gebets-

woche in Kirchenlamitz mit Hans-Martin Stäbler

23.1. 18.30 h Gottesdienst „Plus“ mit Jurek Schulz

Bezirk Naila 12.12. 18.00 h Adventsfeier mit Kinder-Weihnachtsmusical

Bezirk Nürnberg/ 5.12. 14.30 h Familien-Adventsfeier mit Pred. A. Weyandt

Amalienstraße 25.12. 18.00 h Familien-Weihnachtsfeier

21.1. 19.30 h Film-Café

Bezirk Nürnberg/ 25.12. 18.00 h Weihnachtsgottesdienst

Strauchstraße 31.12. 18.00 h Silvestergottesdienst

1.1. 18.00 h Neujahrsgottesdienst

13.1. 19.30 h Allianzgebetsstunde

Bezirk Roth/Steindl 2.12. 9.00 h Frauenfrühstück in Steindl mit Sr.Evelyn Dluzak

12.12. Adventsfeier in Roth

19.12. 13.30 h Adventsfeier in Steindl

24.12. 15.30 h Familiengottesdienst in Roth

26.12. 20.00 h Weihnachtlicher Lobpreis mit Abendmahlsfeier

in Steindl

9. - 16.1. Allianzgebetswoche in Roth und Steindl

13.1. 9.00 h Frauenfrühstück in Steindl mit Pfr.Lorenz

Bezirk Schweinfurt 1.12. 19.30 h Missionsabend mit Sr. Gretel Walter,

Gelsenkirchen

2.12. 9.00 h Frauenfrühstück mit dem Thema: „Vorbilder“

mit Sr. Gretel Walter, Gelsenkirchen

5.12. 14.30 h Adventsfeier

17.12 17.00 h Adventsfeier für Kinder

Bezirk Uffenheim 12.12. 10.00 h Schulungstag „Vom Text zur Bibelarbeit“

mit Konrad Flämig

24.12. 16.00 h Christvesper

2.-5.1. Gemeinschaftsfreizeit in Burgambach

Impressum:

Herausgeber:

Landeskirchlicher

Gemeinschaftsverband

in Bayern

Waldstraße 1,

90617 Puschendorf

lkg@lkg.de

www.lkg.de

Geschäftstelle

Tel. 0 91 01/90 20 650

Spendenkonto

190280016

Sparkasse Fürth

BLZ 762 500 00

Verantwortlich für

den Inhalt:

Konrad Flämig

Peter Kolb (Geschäfts-

stelle und cfr)

Ute Kühnel (Termine)

Erscheinungsweise:

2-monatlich

Gestaltung&Druck:

Müller Fotosatz&Druck

95152 Selbitz

www.druckerei-gmbh.de

16 17


Familiennachrichten Familiennachrichten

Geburtstage

70 Jahre

Werner Posdziech, Mühldorf 11.12.

Anni Liebel, Sendelbach 21.12.

Berti Vetter, Mitterteich 2.1.

Karl Gesell, Weißenstadt 4.1.

Gerlinde Patzwaldt, Schweinfurt 21.1.

Ida Mitterer, Rosenheim 22.1.

75 Jahre

Ursula Stemmer, Schnelldorf 6.10.

Anni Spörl, Bobengrün 17.12.

Alfred Kaiser, Selb 25.12.

Hans Rüd, Pyrbaum 26.12.

Konrad Eger, Cadolzburg 30.12.

Kunigunda Falk, Unterferrieden 6.1.

Ursula Schmidt, Schwarzenbruck 6.1.

Erika Singer, Münchberg 6.1.

Frieda Spörl, Schönwald 12.1.

Berti Strobel, Reitzenstein 12.1.

Siegfried Hohenberger, Helmbrechts 15.1.

Lydia Stahl, Krummennaab 18.1.

Frieda Dorner, Heindlhof 21.1.

Gerda Kümmel, Uehlfeld 25.1.

80 Jahre

Andreas Stele, Maßbach 3.12.

Helmut Linsenmeyer, Rossendorf 10.12.

Elly Schaller, Feilitzsch 10.12.

Gertrud Gläßel, Hof 10.12.

Christine Hoffmann, Sparneck 25.12.

Johanna Baumgärtel, Bayreuth 26.12.

Grete Kloos, Forchheim 27.12.

Marie Merz, Naila 1.1.

Betty Eckert, Schweinfurt 8.1.

Elfriede Hornfeck, Steinbach 11.1.

Emma Simmerl, Leupoldsgrün 15.1.

Erich Müller, Rödelsee 17.1.

Frieda Söllner, Gefrees 26.1.

85 Jahre

Hanna Ulrich, Schnelldorf 11.12.

Katharina Roth, Lonnerstadt 15.12.

Beate Mantsch, Kleinlangheim 19.12.

Marianne Pecher, Kleinlangheim 22.12.

Anna Sommermann, Lippertsgrün 26.12.

85 Jahre

Klara Boch, Schönwald 1.1.

Christine Fuchs, Pyrbaum 12.1.

Anni Schmidt, Helmbrechts 15.1.

Luise Habermann, Schönwald 20.1.

Lotte Lang-Waurig, Nürnberg 22.1.

Johann Ruprecht, Oberkotzau 24.1.

Luise Klug, Ansbach 26.1.

90 Jahre

Margarete Widmann, Oberschönbronn 2.12.

Erna Höllrich, Schwarzenbach/W. 18.12.

Hedwig Geißer, Schwarzenbach/W. 19.1.

91 Jahre

Marianne Seifert, Helmbrechts 1.12.

Eva-Maria Haas, Bamberg 9.1.

Katharina Buchner, Ottensoos 28.1.

92 Jahre

Maria Weidenhammer, Feuchtwangen 28.12.

Luise Schmitt, Münchberg 23.1.

93 Jahre

Georg Helmreich, Alberndorf 16.12.

Frieda Saalfrank, Naila 30.12.

Emmy Seeg, Puschendorf 18.1.

94 Jahre

Elsa Lehmann, Schwarzenbach/W. 22.12.

Esther von Hippel, Erbendorf 23.12.

95 Jahre

Herta Meidinger, Puschendorf 1.12.

Ursula Maiwald, Schirnding 15.1.

96 Jahre

Betty Heilein, Bad Kissingen 4.12.

Rosa Greiner, Oberkotzau 26.12.

Lisbeth Pelikan, Bad Kissingen 11.1.

Frieda Spörl, Bad Steben 19.1.

97 Jahre

Frieda Löhr, Feuchtwangen 28.12.

102 Jahre

Martha Döring, Bad Alexandersbad 4.12.

Wir wünschen Gottes Segen

Zur Hochzeit

Markus und Bianca Bräunlein,

Gspannberg, 9.10.

Tobias und Kerstin Matzkowitz,

Dörlbach, 16.10.

Melanie Klenk und Markus Burkhardt,

Uffenheim, 23.10.

Zur Geburt

Lilli, Tochter von Simon und Kathrin

Braun, Pleinfeld, 15.9.

Lukas, Sohn von Christian und Susanne

Spörl, Naila, 4.10.

Johanna, Tochter von Klaus-Dieter und

Petra Kahr, Zailach, 19.10.

Noah, Sohn von Hermann und Susanne

Mühlich, Würzburg, 24.10.

Zur Taufe

Tobias, Sohn von Toni und Julia Zeiner,

Ansbach, 24.10.

Heimgerufen wurden

Joseph Fuchs, Pyrbaum 87 Jahre

Sr. Luise Höhn,

Puschendorf 88 Jahre

Babette Häupler,

Kurzendorf 85 Jahre

Friedrich Jordan,

Dachsbach 80 Jahre

Wally Lindner, Selb 80 Jahre

Hans Lippert,

Wunsiedel 97 Jahre

Lotte Seidel,

Heidelheim 89 Jahre

Heinz Thiel,

Bad Windsheim 54 Jahre

Betty Trautvetter,

Cadolzburg 79 Jahre

18 19


DMH-Termine, CJB-Termine

DMH-Termine

Advent in Puschendorf

3. – 5. Dezember 2010

Leitung: S. Monika Reschies

für alle Interessierten

Weihnachtsfreizeit

18. – 27. Dezember 2010

Wir sind auf dem „Holzweg“ –

vom Holz der Krippe bis zum Holz des Kreuzes

Leitung: S. Evelyn Reschies

ÜMG-Missions-Wochenende

14. – 16. Januar 2011

„Inkulturation des Evangeliums –

von Hudson Taylor bis heute“

Mitarbeiter: Dr. Jordan und Astrid Kobalt, Indonesien,

Karin Störzinger, Japan, Pfr. Dr. Daniel

Graf, Bimbach, ÜMG-Gebietsleiter Franken,

Hans-Martin Richter, ÜMG-Süd

Herzliche Einladung an alle zum Candle Light-

Dinner, Samstag Abend, 15. Januar 2011, voraussichtlich

18.00 Uhr.

Unkostenbeitrag für Tagesgäste 10,- €

CJB-Termine

29./30.01. Mutig neues gestalten – Mitarbeiterkongress in Puschendorf

08.03. cjb-Familientag

19.03. cjb Jahresempfang

25.-27.03. cjb-Mitarbeiter-Training päd.

21.-24.04. cjb-Osterseminar mit Dr. Jürgen Spieß (Marburg)

11.-13.06. cjb-Pfingst-Tagung m. Tobias Kley (Tauernhof)

10.07. cjb- Jungschartag

17.09. Erlebnispädagogikseminar m. Walter Ittner (Hof)

15.10. cjb-Teenytag

29.10. Seelsorge-Seminar m. Stefan Schmid (Kassel)

11.-13.11. cjb-Mitarbeiter-Training bibl.

Werkkurs-Wochenende biblische

Erzählfiguren nach Doris Egli-Tiere

14. – 16. Januar 2011

Zum biblischen Leben gehören Tiere:

Schafe, Ziegen, Esel, Kamele, Ochsen, Löwen,

Schlangen, Pferde, Hunde. An diesem Wochenende

können zwei große Tiere gefertigt werden,

oder ein großes und mehrere kleine (z.B. Schafe,

Ziegen, Schlange, Hund).

Leitung: S. Hannelore Tröger

Landfrauen – Tage

18. – 20. Januar 2011

„Lieder in der Nacht“

Aus unserem Programm: Lieder des Trostes mit

Ingrid Bauer, Wir feiern miteinander ein Fest,

Musik und Bewegung und vieles mehr...

Diese Tage sind nur für Tagesgäste gedacht

(ohne Anmeldung)

Leitung: S. Evelyn Reschies

Weitere Infos siehe

www.cjb.de

cjb, Waldstr. 1,

90617 Puschendorf,

Tel. 0 91 01/90206-20,

-30, -40

marcus.dresel@cjb.de;

susanne.boettle@cjb.de;

daniel.hahn@cjb.de

Die Anmeldeflyer für den Mitarbeiterkongress 2011

sind da. Sie erhalten Sie bei Ihrer LKG vor Ort oder

in der Geschäftsstelle in Puschendorf

(ute.kuehnel@lkg.de).

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Veranstaltungen

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20 21


Wenn Choräle grooven…

erhalten junge Menschen neue Zugänge zu alten Texten. Vier Bands

und einige Einzelmusiker waren vom 8.-10 Oktober in Schwarzenbach,

um von der reichen Erfahrung von Profis wie Don Newby zu

profitieren. Neben speziellen Workshops für Instrumente genossen

sie das Bandcoaching, bei dem sie von Fachleuten begleitet

wurden. Außerdem war auch inhaltlich einiges geboten: „Worum

geht’s eigentlich bei Lobpreis?“ war eine der behandelten Fragen.

Dabei gehe es gar nicht um eine Steigerung meiner Lebensqualität,

sondern es ist ein Vorrecht, dass wir Gott loben dürfen.

Der Stuttgarter Keyboarder Benjamin Nagy sowie der Gitarrist

Ingmar Löffler machten den Teilnehmern deutlich, dass es für das

Zusammenspiel extrem wichtig ist, aufeinander zu hören und sich

selbst zurückzunehmen. In einer Band muss der Einzelmusiker

nicht so viele Funktionen übernehmen wie als Einzelmusiker. „Weniger

ist mehr“, diesem Fazit stimmte auch Schlagzeuger Oliver

Mack bei. Man müsse sich erst darüber klar sein, welchen Groove

ein Stück hat, so dass man ihn überzeugend wiedergeben kann.

Selbst Choräle könnten so in neuem Glanz erstrahlen.

Die Teilnehmer sind vom Seminar motiviert: „Ich fand das Bandseminar

total super!“, resümiert die Fürtherin Alexandra Rieger.

„Zum Beispiel hat mir der erste Abend sehr gut gefallen, bei dem

wir alle miteinander mehrstimmig gesungen haben, und wo uns an

einem Lied verschiedene Musikstile gezeigt wurden und bei dem

wir viel über das Bandarrangement lernen konnten.“ Die Schwarzenbacher

Musikerin Ruth Fritzinger ist begeistert wie schnell die

Seminarbesucher das Gelernte umsetzen: „Würde ich sie nicht sehen,

würde ich nicht glauben, dass sie spielen“, kommentiert sie

die Ergebnisse.

Marcus Dresel, Puschendorf

Ausbruch! – Der cjb-Teenytag 2010

„Abwechslungsreich!“ – „Voll Jesus möglich ist. Beim „Gor-

gemütlich hier!“ – „Die Leute dischen Knoten“ mussten die

sind alle voll nett!“ – „Kerzen- Teilnehmer selbst versuchen,

gießen und Chinesisch und Bal- aus der Verknotung miteinander

lonanmalen waren toll!“ – „Die auszubrechen.

Show am Ende war super!“ Und Apaixonado aus Uffen-

Diese Stimmen fanden sich auf heim umrahmte das Meeting am

der Feedbackwand zum Tee- Nachmittag. Nach Workshops,

nytag 2010 von einigen der 185 Seminaren („Die Seminaraus-

Besucher. Thomas Taul zeigwahl war super!“) und Acte

in seiner Predigt auf, dass tionangeboten wie Kettcarren-

ein wirklicher Ausbruch nur mit nen, Bungeerunning und Rol-

lover machte Ralf Esslinger mit

uns eine Crashtour durch die Bibel

– von der Schöpfung über

das jonglierte Matthäusevangelium

bis zu einer Ballonshow zu

Begriffen aus der Bibel.

Ein gelungener Tag, der den

Teens viel Spaß machte. Schön

war, dass zwei Konfigruppen

erstmalig dabei waren. Betet

mit, dass sie im nächsten Jahr

wiederkommen.

Spannend erzählen!

Alle Teilnehmer waren am Ende begeistert – zum einen

vom Seminar, zum anderen von den in Kleingruppen erarbeiteten

Erzählungen, die zur Vorstellung kamen. Ob

die Speisung der 5000 oder aber Daniel in der Löwengrube

aus Sicht der Löwen – es gab einiges zu lachen,

aber danach gab es auch noch mal Feedback.

Thomas Kretzschmar, Jungscharreferent im Deutschen

EC-Verband in Kassel, schulte 27 Mitarbeiter aus verschiedenen

LKGs im Bereich Erzählen. Neben den theoretischen

Grundlagen und einer Kurzeinführung in die

Exegese stellte er viele Methoden ganz praktisch vor

und gab dadurch Anregungen für Jungschar, Kindergottesdienst

oder Kinderbetreuung. Und auch das über den

Tellerrand gucken tat den Mitarbeitern gut – mal hören,

was in anderen LKGs und cjbs so läuft. Ein absolut gelungener

Tag…

Daniel Hahn

Thomas Kretzschmar

(links) gab uns viele

wertvolle Tipps für die

Arbeit mit Kindern.

Ralf Esslinger verwandelte Teens in einen

Hubschrauber oder Schmetterling.

Workshop mal anders: Eine Brücke nach dem

Entwurf von Leonardo da Vinci bauen…

Daniel in der Löwengrube – mal aus Sicht der Löwen…

…und die Schöpfungsgeschichte mit Hilfsmitteln

dargestellt.

Mit Begeisterung waren die Seminarteilnehmer

bei der Sache.

Daniel Hahn, Puschendorf

22 23


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2011 und im Internet unter

www.cfr.de

Cfr, Waldstr. 1, 90617 Puschendorf,

Tel 0 91 01/902 06 70,

reisen@cfr.de

Skifreizeiten 2011

Wagrain 18 +

02. – 07.01.2011

In Wagrain liegt die Skiwelt

Amade zu Füßen: 92 Lifte,

860 km Pisten, Tauernlanglaufloipe

direkt vor der Tür, Schlittentour

uvm. Das Jugendhotel

Markushof liegt direkt an der

Gondelstation und verfügt über

eine eigene Sporthalle, Sauna,

Solarium uvm.

Lech/Arlberg Jedermann

29.01. – 05.02.

Lech – unser Klassiker, beliebt

seit vielen Jahren. Mit 300 km

Pisten gehört das Skigebiet zu

den schönsten Wintersportregionen

Europas. Unser Freizeithaus

Marmotta ist einfach aber

gemütlich. Das bewährte Küchenteam

wird Sie wieder verwöhnen.

05.03. – 11.03.

Flachau ist eines der bekanntesten

Skigebiete Österreichs

und hat mit 360 Pisten auf 860

km einiges zu bieten. Im Jugendgästehaus

Edthof sind wir

in Mehrbettzimmern untergebracht.

Ein eigenes Schwimmbad

ist im Haus vorhanden.

Leitung: Marcus Dresel

Preis: 296 €

▶ eigene anreise

▶ Unterkunft im Mehrbettzimmer

mit DU/WC

▶ Halbpension, RKV

▶ CFR Freizeitleitung und

-programm

Leitung: Roland Sauerbrey

Preis: 430 €

▶ Busanreise

▶ Unterkunft im DZ/MBZ

▶ Vollpension mit Lunch-

paket, Kurtaxe, Skibegleitung,

RKV

▶ CFR Freizeitleitung und

-programm

Edthof/Flachau 16 + / Jedermann

Pitztal/St. Leonhard Familien

05.03. – 12.03.

Mit der ganzen Familie den

Schnee genießen. Die Skigebiete

Hochzeiger, Rifflsee und Pitztalgletscher

sind schneesicher.

In unserem Freizeithaus sind

wir in Doppel-/Mehrbettzimmern

untergebracht. Am Abend

gibt es ein extra Programm für

die Kinder. Skipass für Kinder

unter 10 Jahren frei. Sauna und

Dampfbad im Haus.

Leitung: Bolko Mörschel

Preis: 279 €

▶ Eigene Anreise

▶ Unterkunft in MBZ

▶ Halbpension, Kurtaxe, RKV

▶ CFR Freizeitleitung und

-programm

Leitung: Roland Sauerbrey

Preis: 295 €,

Kinder 1-5 Jahre 275 €

▶ Eigene Anreise

▶ Unterkunft DZ/MBZ

▶ Vollpension mit Lunchpaket,

Kurtaxe, RKV

▶ CFR Freizeitleitung und

-programm

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