Ausgabe 1, Januar 2011 - Quartier-Anzeiger Archiv

archiv.quartier.anzeiger.ch

Ausgabe 1, Januar 2011 - Quartier-Anzeiger Archiv

Unten grau, oben blau – vom Alltag unter dem HochnebelHier in Witikon sind wir in der glücklichenLage, oft als einziges ZürcherStadtquartier über die Nebelgrenze hinauszu ragen. So können wir auch imWinter hin und wieder einige zusätzlicheSonnenstrahlen geniessen. Verhindertnun aber tagelang der Hochnebel jedenBlick auf die Sonne, dann wird auch somanches sonst fröhliche Gemüt niedergeschlagenund getrübt.Da gibt es nur eins: Ab in die Berge!Entfliehen Sie dem grauen Deckel undtanken Sie so richtig Sonne und Energie!Das ist Ihnen nicht möglich? Sie könnennicht weg, sind immer nur am Arbeitenund schon ganz ausgepowert? Danngönnen Sie sich Ihre kleinen Sonnen-Oasen mitten im Alltag. Verwöhnen SieZu Besuch in der Praxis von Teppichdoktor SafadiMit 14 Jahren knüpfte er im elterlichenBetrieb in Teheran im früheren Persienseinen ersten Teppich. Heute führt EsfarilSamadi als sogenannter «Rufugar»,die Bezeichnung für einen Spezialisten,oder Teppichdoktor, wie er sich nennt,mit seiner aus Afghanistan stammendenFrau Madia in Effretikon ein Fachgeschäftfür Orientteppiche. Die GalerieBano wurde zu einem landesweit bekanntenAtelier, in dem Teppiche geflickt,gereinigt und auf Wunsch auchgeknüpft werden.Neben klassischen Perserteppichen wieTäbriz, Nain, Bidjschar und Gabbehoder Teppichen aus Nepal, Tibet, Chinasich nach einem harten Arbeitstag zumBeispiel mit einem entspannenden Lavendelbadund geniessen Sie dazu einewarme Tasse Tee. Bei gedrückter Stimmungdarf es gerne auch eine Tasse Johanniskraut-Teesein. Und gehen Sie vorallem über Mittag möglichst oft an diefrische Luft und holen Sie sich so Ihrnötiges Quantum Licht.Auch gegen die lästigen Erkältungen,die uns unter der Nebeldecke ständig begleiten,ist ein Kraut gewachsen: DerRote Sonnenhut aus der Pflanzenfamiliemit dem botanischen Namen Echinaceahilft unseren Abwehrkräften wieder aufdie Sprünge. Als erste hatten nordamerikanischePrärie-Indianer die Heilkräfteder Pflanze entdeckt. Sie verwendetenund Afghanistan gibt es auch moderneGabbeh in eigenwilligen Farben. Die eigentlicheSpezialität der Samadis sindaber das Reparieren und Restaurierenalter Teppiche. Wie ein Arzt stellt derTeppichdoktor zuerst eine genaue Diagnose,denn für ihn hat jeder von Handgeknüpfte Teppich eine Seele. Verständlich,wenn man weiss, dass ein Teppichpro Quadratmeter mehr als 200 000Knoten haben kann. Ob es sich um dasErsetzen abgetretener Fransen oder umdas Nachknüpfen mit Originalmaterialbei grossen Löchern handelt, Samadimacht aus jedem noch so abgenutztenTeppich wieder Schmuckstück. DazuFoto Bruno Lüscherden Sonnenhut zur Wundbehandlung, daer entzündungshemmend wirkt und dasgeschwächte Immunsystem wiederstärkt. Ende der Dreissigerjahre wurdendie Echinacea-Rezepturen erstmals inEuropa bekannt. Am besten unterstützenSie die Kur mit einem ausgewogenenMultivitaminpräparat. Dieses liefert Ihnenauch die nötige Energie, um wiedermit Freude und Kraft den Alltag zu bewältigen.Gönnen Sie sich in den kommendenWinterwochen noch bewusst Entspannungund Stärkung. Bald wird alles wiederheller und einfacher, denn der nächsteFrühling kommt bestimmt.Verena HauserTopPharm Apotheke Hauser & Jennigehört eine regelmässige Spezialreinigungmit einer biologischen Seife.Er ist zudem ein Experte in Versicherungsfragenund Schätzungen undkommt für eine Beratung auch nachHause. Da die Samadis ihre Materialiendirekt aus dem Iran beziehen, bieten siegünstige Preise und einen seriösen Service.Alles nach der Devise «Unsere Referenzist unsere Arbeit». (QA)Galerie BanoRikonerstrasse 12, 8307 EffretikonTelefon 052 343 39 38Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 9-12und 14-18.30 Uhr, Samstag 9-16 Uhrwww.teppichdoktor.ch29

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine