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Schulinfo Nr. 11 - Realschule Kettwig - Essen

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<strong>Schulinfo</strong> <strong>Nr</strong>.<br />

� Informationen<br />

� Termine<br />

� Berichte<br />

� Hinweise<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 Städtische ∙ www.rsk.essen.de<br />

<strong>Realschule</strong><br />

<strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />

<strong>Schulinfo</strong> der <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong>, Oktober 2010<br />

<strong>11</strong><br />

Sponsoringaktion 2010, Seite 24 RSK zeigt Flagge, Seite 14<br />

1


2<br />

Unsere Themen<br />

2 Unsere Themen<br />

3 Die Schulleitung hat das Wort<br />

5 Nutze deine Chance!<br />

6 High V, Low V — das Kleine Einmaleins des Cheerleadings<br />

7 „Schreib doch schön!“<br />

8 Die Sprache der Jugend<br />

10 Petticoat und Wackeldackel<br />

<strong>11</strong> 10er-Abschluss<br />

12 Unsere Neuen — 5a<br />

13 Silbermedaille für die RSK<br />

14 Wenn die bunten Fahnen wehen …<br />

16 Förderverein der <strong>Realschule</strong> <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />

17 RSK besucht RWE-Ausbildungswerkstatt<br />

18 Der Sowikurs im Amtsgericht<br />

20 Unsere Neuen — 5b<br />

21 Interview mit Roberto Delorko<br />

22 Sowi-Unterricht mal anders<br />

23 Cheerleader auf neuen Pfaden<br />

24 Sponsoringaktion 2010 — Sport und Freizeit<br />

26 „Lernferien NRW — Versetzung sichern“, Praxisbericht<br />

28 Verkehrserziehung in Kooperation mit dem ADAC<br />

29 Achtung Auto<br />

30 Schulchor-Kids meet RUHR 2010<br />

34 Unsere Neuen — 5c<br />

35 Acrostics<br />

38 RSK-Boys im Fernsehen<br />

39 Girls` Day 2010<br />

42 Der Girls` Day wurde zum Boys` Day<br />

44 Alex goes irish<br />

46 Wettbewerb Ruhr.2010 — and the winner is ...<br />

47 Termine<br />

47 Impressionen des Besuchs im Hochseilgarten


Die Schulleitung hat das Wort<br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

es ist jetzt schon zur Tradition geworden, Ihnen zu Beginn des<br />

neuen Schuljahres ein <strong>Schulinfo</strong> zu präsentieren. Mittlerweile halten<br />

Sie die elfte Ausgabe in Händen und ich muss gestehen, wir alle sind<br />

sehr stolz über Inhalt und Form der Ausgaben. Es ist immer mehr<br />

zur Selbstverständlichkeit geworden, dass die Lehrerinnen und Lehrer<br />

Frau Melanie Kühn Berichte einreichen. Die Schülerinnen und<br />

Schüler nehmen diese Möglichkeit zunehmend wahr und ich möchte<br />

auch Sie als Eltern auffordern, Frau Kühn Berichte einzusenden.<br />

In diesem Schuljahr haben die Abschlussjahrgänge wieder erfolgreich<br />

ihre Zentralen Prüfungen bestanden und sind mit Freude,<br />

Neugierde und Optimismus auf ihren neuen Ausbildungsabschnitt<br />

zugegangen. Neben dem Einstieg in den Lehrberuf sind eine große<br />

Anzahl von Schülerinnen und Schülern zu weiterführenden Schulen<br />

gewechselt, um dort ihre Schulausbildung fortzusetzen. 42 % der<br />

Schülerinnen und Schüler haben die Qualifikation erhalten und<br />

können am Gymnasium das Abitur machen.<br />

Ein herzliches Willkommen gilt den 83 neuen Schülerinnen und<br />

Schülern der Klassen 5a bis 5c sowie den Neuaufnahmen in den<br />

Jahrgangsstufen 7 bis 9, die sich hoffentlich schnell in unserer<br />

Schule einleben werden. Ich wünsche ihnen allen eine erfolgreiche<br />

und glückliche Schulzeit und dass sie sich bald mit ihrer neuen<br />

Schule identifizieren können. Ganz herzlich möchte ich auch die<br />

Erziehungsberechtigten in unserer Schulgemeinde begrüßen und<br />

hoffe auf eine vertrauensvolle und gewinnbringende Zusammenarbeit.<br />

Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter �<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

3


Alle Schülerinnen und Schüler, die im letzten Jahr nicht<br />

erfolgreich waren, möchte ich auffordern, mit neuem Mut und<br />

Elan an das Wiederholungsjahr heranzugehen und sich aktiv in<br />

den Unterricht einzubringen. Ich wünsche euch viel Anerkennung<br />

und einen Motivationsschub in die richtige Richtung!<br />

Zurzeit sind 34 hauptberufliche Lehrkräfte und eine Lehramtsanwärterin<br />

an unserer Schule beschäftigt, die ihre Ausbildung an der<br />

Schule komplettiert. Wir hoffen für Frau Nierychlo, dass sich bald<br />

noch weitere Anwärter hier einfinden, denn auch hier gilt: „Gemeinsames<br />

Lernen macht mehr Spaß und ist in der Regel erfolgreicher!“<br />

Das neue Schuljahr ist gestartet, die Bücher sind verteilt und der<br />

ganz normale Alltag kehrt in die Schule ein. Viele Veranstaltungen<br />

für Ihre Kinder sind geplant und die Abschlussklassen 10a bis 10c<br />

freuen sich auf ihre Abschlussfahrten. Dies ist im letzten Schuljahr<br />

an unserer Schule immer ein besonderes Highlight für alle Beteiligten!<br />

Im Dezember wollen wir ein gemeinsames „Weihnachtskonzert“<br />

mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten<br />

feiern. Ich bitte Sie daher, den 19. Dezember 2010 für diese<br />

Veranstaltung zu reservieren. Im Rahmen der Veranstaltung wollen<br />

wir auch die Schülerinnen und Schüler auszeichnen, die sich im<br />

Jahr 2010 besonders positiv entwickelt haben.<br />

Abschließend möchte ich die Eltern der neuen Schülerinnen und<br />

Schüler herzlich bitten, die Arbeit des Fördervereins zu unterstützen.<br />

Viele Lehr- und Lernmittel könnten wir ohne den Förderverein<br />

an dieser Schule nicht anbieten. Allen Mitgliedern des Fördervereins,<br />

allen ehrenamtlich Verantwortlichen, sowie allen Spendern, möchte<br />

ich meinen aufrichtigen Dank aussprechen.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Gisela Erbslöh<br />

Schulleiterin<br />

4


Aus Sand wird Glas —<br />

aus einem Praktikum wird eine Ausbildung<br />

Bist du interessiert an einer Ausbildung im Bereich Mechanik/Technik?<br />

Die Firma „Gerresheimer“ bietet ein Langzeitpraktikum an, bei dem gute<br />

Aussichten bestehen, später auch einen Ausbildungsplatz zu bekommen.<br />

Wie gestaltet sich dieses Praktikum?<br />

Wenn man die Bewerbungsrunde überstanden hat, startet das Praktikum<br />

in der ersten Hälfte des 10. Schuljahres. Gemeinsam mit den Lehrern<br />

wird ein Tag in der Woche ausgesucht, an dem der Praktikant/die Praktikantin<br />

ein halbes Jahr lang in der Schule fehlt und dafür bei Gerresheimer<br />

arbeitet. In den 26 Tagen lernt man die verschiedenen Abteilungen der<br />

Glasindustrie kennen und muss sich aber auch darum kümmern, den<br />

verpassten Lernstoff nachzuarbeiten. Gerresheimer steht in regelmäßigem<br />

Kontakt zu der Schule und sobald sich die allgemeinen Leistungen in der<br />

Schule verschlechtern, wird das Praktikum abgebrochen.<br />

Wenn sich also drehen, fräsen, feilen, schmelzen …<br />

für dich spannend anhört, melde dich bei<br />

K. Laubenstein oder M. Kühn.<br />

Nutze deine Chance!<br />

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5


Hinweis der Redaktion: Damit sich niemand im wahrsten Sinne des Wortes<br />

zurückgestuft fühlt, muss während des Lesens der Artikel mitgedacht werden.<br />

Das <strong>Schulinfo</strong> sammelt jeweils Informationen aus einem Schulhalbjahr und erscheint<br />

nach den Sommerferien, bzw. nach den Zeugnissen im Januar/ Februar.<br />

Damit wäre aber beispielsweise eine Klasse 5x, über die jemand im April berichtet<br />

hat, NATÜRLICH inzwischen schon eine 6x.<br />

High V, Low V —<br />

das Kleine Einmaleins des Cheerleadings<br />

Schülerexpertinnen lehren Cheerleading an der GS Schmachtenberg, 1. März 2010<br />

Das war eine Lehrsituation, wie man<br />

sie sich nur wünscht! Jedem Grundschulmädchen<br />

stand seine persönliche<br />

Fachfrau zur Seite, die ihr die wesentlichen<br />

Grundbewegungen des Cheerladings<br />

beibrachte. Anzählen, 5, 6, 7, 8,<br />

die so genannten Counts wurden laut<br />

gerufen und dann ging es los: High V,<br />

Low V, Half T, alles Tanzfiguren des<br />

Cheerleadings, besonders schön anzusehen<br />

im rhythmischen Einklang mit<br />

fetziger Musik. Geduldig, fachgerecht<br />

und höflich widmeten sich die Dancing<br />

Flames — unter der Leitung der langjährigen<br />

AG-Mitglieder Julia Weiher<br />

6<br />

(9a) und Nina Sterzenbach (8c) — den<br />

jungen Cheerleaderanwärterinnen, die<br />

sich für einen Schnupperkurs gemeldet<br />

hatten. „Na, wie hat euch das gefallen?<br />

Zeigt das mal mit dem Daumen!“, rief<br />

Isabelle Hontoy zum Abschluss unbekümmert<br />

in die Reihen der Mädchen.<br />

Der sah dann überall so aus:<br />

Marita Schulze


„Schreib doch schön!“<br />

Von A.Gottschalk, die sich oft selbst ermahnen muss trotz eines Jahres Schönschreibtraining<br />

in Klasse 5 und besonders in Klasse 6.<br />

Schau deine Handschrift einmal kritisch,<br />

aber liebevoll an: Deine Handschrift<br />

ist auch an unserer Schule<br />

wichtig.<br />

Du bist stolz auf eine persönliche<br />

Handschrift? Ja, du hast sie dir viele<br />

Jahre lang erarbeitet, niemand<br />

schreibt so wie du. Sie wächst weiter<br />

mit dir: Klarer wird sie (deine große<br />

Hilfe beim Fehlervermeiden!) und<br />

deutlicher wird sie für die, denen du<br />

etwas Wichtiges mitteilst.<br />

Du willst richtig verstanden werden?<br />

Natürlich, was du zu sagen hast,<br />

ist auch in Einzelheiten von Bedeutung.<br />

Nichts soll flüchtig oder gar<br />

unwillig vom gestressten Leser übergangen<br />

werden. Es gelingt dir, dass<br />

dein Geschriebenes genau aufgenommen<br />

und anerkannt wird, wenn du<br />

ordentlich schreibst.<br />

bitte in Schreibschrift<br />

Dass du möglichst deutlich und schön<br />

schreibst, ist eigentlich selbstverständlich<br />

— z. B. nimmt man doch für<br />

jeden prächtigen Blumenstrauß eine<br />

angemessene Vase. Die äußere Form<br />

bringt ihn so richtig zur Geltung! Form<br />

und Inhalt, die du zusammen präsentierst,<br />

werden die Betrachter nicht<br />

gleichgültig lassen — sie würdigen, was<br />

du für sie geschrieben hast.<br />

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7


Die Sprache der Jugend<br />

Wer Wörter wie (entspannen) oder Ausdrücke wie<br />

(Fahrrad) nicht versteht, hat seine Teenie-Zeit wahrscheinlich längst<br />

hinter sich. Dabei handelt es sich nämlich um Jugendsprache und<br />

die kann für ältere Semester ziemlich verwirrend sein.<br />

Spätestens, wenn Kinder ihren Eltern sagen, dass sie zum<br />

gehen, aber nicht mit einer Einkaufstüte, sondern einem neuen<br />

Haarschnitt nach Hause kommen, könnte das zu großer Verständnislosigkeit<br />

führen. Metzger kann bei Jugendlichen nämlich auch<br />

Frisör bedeuten.<br />

Wenn Jugendliche davon reden, die<br />

wollen sie<br />

... RICHTIG ... ausgehen.<br />

Wenn sich Ihre Enkel über unterhalten, ist das nicht<br />

unbedingt ein Grund zur Panik. Sie reden von der Schule.<br />

In Zusammenarbeit mit den Schülerinnen der <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong>,<br />

Klasse 7, Helena, Lena und Anna und Senioren des Pflegeheims<br />

„Haus <strong>Kettwig</strong>“ entstand dieser Artikel. Es wurden Berichte aus<br />

dem Internet untersucht, Comedy Programme zitiert und natürlich<br />

griffen die Schülerinnen auf ihren eigenen Wortschatz und -gebrauch<br />

zurück.<br />

So hat z. B. die Arbeit in der Gruppe gezeigt, dass der Zusammenhang,<br />

in dem die Wörter gebraucht werden, eine große Rolle<br />

bei der Interpretation spielt. Aussagen wie:<br />

würden niemals den Vater, sondern nur den Freund/Kumpel<br />

ansprechen.<br />

8


Folgender Dialog ist dem Comedy<br />

Programm von Dieter Nuhr<br />

entnommen und beschreibt die<br />

Unterhaltung zweier Jugendlicher<br />

in der U-Bahn:<br />

„ Ey, voll krass<br />

ich muss auschecken“<br />

„Ey, umchecken“<br />

„ Ey, langsam reiten<br />

hier is voll der<br />

Auschecker ich schwör!“<br />

„ Voll endgeil<br />

Viehoferplatz“<br />

„Ah, fett“<br />

Und wenn Ihr Enkel Ihnen aus<br />

dem Urlaub schreibt: *HDGDL*<br />

ist das keine Beleidigung; er will<br />

damit zum Ausdruck bringen:<br />

„Hab dich ganz doll lieb“.<br />

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Gerda Broekmann,<br />

Soziale Betreuung Haus <strong>Kettwig</strong><br />

Quellen: Internetberichte,<br />

Comedy Programm Dieter Nuhr<br />

9


Petticoat und Wackeldackel<br />

Cheerleader beim 3. Oldtimertreffen in <strong>Kettwig</strong>, 1. Mai 2010<br />

Inmitten der auf Hochglanz polierten<br />

alten Schätzchen strahlten die Cheerleader<br />

der RSK mit ihrem Können. Ein<br />

herrliches Sonnenwetter setzte ebenfalls<br />

ein Ausrufezeichen unter den<br />

ersten öffentlichen Auftritt der Dancing<br />

Flames.<br />

Dabei hatten die Vorboten dieser Premiere<br />

einige Schwierigkeiten am Horizont<br />

bereitgehalten. Ohne die Sicherheit<br />

einer erhobenen Bühne mit<br />

rutschfestem Boden musste sogar mit<br />

Regen und kühlen Temperaturen laut<br />

Wetterbericht gerechnet werden.<br />

Letzteres trat nicht ein, und die Sache<br />

mit dem holprigen Untergrund lösten<br />

die Mädchen souverän. Herr Briele,<br />

Vorsitzender des Automobil-Club <strong>Kettwig</strong><br />

e. V., kündigte — ob des gelungenen<br />

Auftritts — eine Wiederholung der<br />

Einladung für das nächste Jahr an.<br />

10<br />

Mit von der Partie waren:<br />

1. Bachmman, Eireen (5a)<br />

2. Bachmann, Riva (7b)<br />

3. Barina Raja (6c)<br />

4. Butgereit, Lara (7a)<br />

5. Hantel, Alessa (5a)<br />

6. Knops, Vanessa (5b)<br />

7. Källing, Lena (5c)<br />

8. Peinelt, Anna (5a)<br />

9. Rausch, Michelle (5b)<br />

10. Schmitz, Silja (5a)<br />

<strong>11</strong>. Sterzenbach, Nia (8c)<br />

12. Weiher, Julia (9a)


10er-Abschluss<br />

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Marita Schulze<br />

30.Juni 2010 — und wieder verlässt uns ein ganzer 10er Jahrgang! SchülerInnen<br />

aus 4 Klassen haben die Realschulzeit hinter sich und für sie beginnt ein neuer<br />

Lebensabschnitt. Wir alle wünschen ihnen viel Glück und eine spannende, erfolgreiche<br />

Zukunft!<br />

U. Wellkamp<br />

<strong>11</strong>


12<br />

Unsere Neuen — 5a<br />

Klassenlehrerin Frau Heine


Silbermedaille für die RSK<br />

Firebird Seniors triumphieren bei der Ruhrolympiade, 3. Juni 2010<br />

Die zweite Teilnahme an der Ruhrolympiade<br />

2010 brachte den Firebird<br />

Seniors einen eindrucksvollen Erfolg.<br />

Acht Mannschaften vertraten ihre Heimatstädte<br />

Gelsenkirchen, Hagen, Wesel,<br />

Oberhausen, Duisburg, Mülheim,<br />

Düsseldorf und <strong>Essen</strong> im Kampf um die<br />

olympischen Lorbeeren beim Flag<br />

Footballturnier. Dabei katapultierten<br />

die ehemaligen Ligaspieler unserer<br />

Schule die Stadt <strong>Essen</strong> auf einen glanzvollen<br />

zweiten Platz. Alle Gegner der<br />

Vor –und Zwischenrunden spielten sie<br />

geradezu schwindelig. Ihr Spielwitz<br />

und ihre Spielfreude waren für jedermann<br />

sichtbar. Wer Flag Football kennt<br />

und lieben gelernt hat, hatte als Zuschauer<br />

seine helle Freude. Lediglich<br />

der U 19 NRW Vereinsauswahl mussten<br />

sie sich im Endspiel mit einem knappen<br />

7:6 ergeben. Dass ein solch hochdekorierter<br />

Gegner die Firebird Seniors<br />

sozusagen nur im Fotofinish<br />

bezwingen konnte, gereicht uns zur<br />

Ehre. Jungs, meine Hochachtung, das<br />

war Football vom Feinsten!<br />

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Marita Schulze<br />

Spieler:<br />

1. Markus Brosch, 10a (Abschlussjahrgang 2009)<br />

2. Max Laganke, 10c<br />

3. Matthias Goebel, 10a<br />

4. Max Baier, 10a<br />

5. Tobias Schwach, 10a<br />

6. Leo Baier, 9a<br />

7. Philipp D`Zio, (ehemaliger Schüler der 7b)<br />

13


Wenn die bunten Fahnen wehen …<br />

„Jetzt haben wir die schönste Schule<br />

weit und breit!“, freute sich eine Kollegin.<br />

Ob das so stimmt, wage ich nicht<br />

zu beurteilen, aber schön ist es schon,<br />

wenn die leuchtend bunten Fahnen im<br />

Wind an der Fassade der Schule schaukeln.<br />

Schön war auch der Fleiß und<br />

der Enthusiasmus der Schülerinnen<br />

und Schüler meiner beiden Kunstkurse,<br />

die in wochenlanger Arbeit an den<br />

Fahnen werkelten.<br />

14<br />

Erst wurden zur Kulturhauptstadt und<br />

zum Motto „<strong>Kettwig</strong> zeigt Flagge“ Motive<br />

überlegt, gezeichnet, vergrößert,<br />

dann wurden die Motive farbig auf<br />

dem Fahnenstoff verwirklicht. Wichtig<br />

war uns hierbei, das Motto in unserem<br />

Sinne zu verändern in „RSK zeigt Flagge“<br />

und entsprechende Bilder zu entwerfen,<br />

die Typisches unserer Schule<br />

widerspiegeln. So zeigen die Fahnen<br />

z. B. den Flagfootball und die Cheerleader,<br />

Kunst, Musik, Sprachen und vieles<br />

mehr. Schon davor hatten sich die<br />

Schülerinnen und Schüler mit <strong>Kettwig</strong>er<br />

Motiven beschäftigt und diese per<br />

Linoldruck als Postkarten vervielfältigt.<br />

Und so konnte dann Mitte Mai das<br />

Fahnenfest stattfinden, bei dem die<br />

Fahnen feierlich gehisst wurden und<br />

ein Luftballonwettbewerb Aussicht auf<br />

Gewinne versprach. Gewonnen haben<br />

nun auch drei Kinder, deren Ballons<br />

am weitesten geflogen sind und deren<br />

Postkarten von freundlichen Findern<br />

zurück geschickt wurden: Konstantin<br />

aus der 6a hatte das Glück, dass sein


Ballon unglaubliche 541 km bis nach<br />

Marktredwitz flog. Er gewann zwei Kinogutscheine,<br />

Pia aus der 5b konnte<br />

immerhin mit fast 75 km einen Weg bis<br />

nach Lüdenscheid vorweisen und gewann<br />

einen Gutschein für den Besuch<br />

eines Eiscafes. Der Ballon von Julian<br />

aus der 7c wurde am Harkortsee<br />

gefunden und war somit 66 km<br />

weit geflogen. Julian kann sich in der<br />

Buchhandlung ein spannendes Buch<br />

aussuchen.<br />

Die Fahnen werden noch eine Weile<br />

weiter wehen und unsere Schule in<br />

den Augen mancher Betrachter weiterhin<br />

„zur schönsten Schule weit und<br />

breit“ machen.<br />

Dafür allen beteiligten Schülerinnen<br />

und Schülern herzlichen Dank !<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

Cornelia Hurtz-Schwieger, 13.7.2010<br />

15


Förderverein der <strong>Realschule</strong> <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />

Am 16.03.2010 fand die Vorstandssitzung unseres Fördervereins der <strong>Realschule</strong><br />

<strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> statt. Im Vorfeld wurden die Lehrerinnen und Lehrer aufgefordert,<br />

ihre Lehrmittelwünsche mitzuteilen, um anschließend über eine Verteilung<br />

der Fördergelder zu entscheiden. So wurden u. a. Gelder für das Kulturhauptstadtprojekt<br />

„<strong>Kettwig</strong> zeigt Flagge“, für neue Sportgeräte und für<br />

Experimentalzubehör der Fachbereiche Naturwissenschaften und Informatik beantragt.<br />

Erfreulicherweise konnten sämtliche Anträge vom Vorstand genehmigt<br />

werden. Die darüber informierten Kolleginnen und Kollegen begannen bereits<br />

am folgenden Tag mit den Bestellungen.<br />

Die Arbeit des Fördervereins ist für unsere Schule von besonderer Bedeutung.<br />

Zahlreiche Materialien und Geräte wurden in den vergangenen Jahren mit Hilfe<br />

des Fördervereins angeschafft, Projekte und Aktivitäten der Schülerinnen und<br />

Schüler wurden unterstützt. Ohne den Förderverein wäre eine derartige Gestaltung<br />

des Unterrichts und die Durchführung von Aktivitäten der Schule so nicht<br />

denkbar. An dieser Stelle sei an das Engagement der ehrenamtlich tätigen Menschen<br />

erinnert und ihnen dafür herzlich gedankt.<br />

Das ist die Gelegenheit, einen Dank an Herrn Holtkamp zu richten, der dem Förderverein<br />

25 Jahre angehörte und davon viele Jahre im Vorstand als Kassenwart<br />

tätig war. Obwohl seine Kinder bereits vor vielen Jahren die <strong>Realschule</strong> <strong>Essen</strong>-<br />

<strong>Kettwig</strong> verlassen hatten, blieb Herr Holtkamp dem Förderverein weiterhin treu<br />

und engagierte sich für unsere Schule. Nun teilte er dem Vorstand mit, nach den<br />

vielen Jahren seine Mitgliedschaft im Verein kündigen zu wollen. Wir wünschen<br />

Herrn Holtkamp alles Gute und danken ihm herzlich für die Arbeit, die er für die<br />

Schülerinnen und Schüler unserer Schule geleistet hat.<br />

16<br />

Unser Förderverein wird<br />

durch Menschen repräsentiert.<br />

Drei Vorstandsmitglieder<br />

sollen an dieser<br />

Stelle vorgestellt werden<br />

(Foto v. l.):<br />

Herr Törker (Schriftführer),<br />

Frau Reimer (1. Vorsitzende),<br />

Frau Bründel-Boy (Kassenwartin)<br />

Oliver Buchholz


<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

© Carina Bödecker/<strong>Kettwig</strong> Kurier<br />

17


Der Sowikurs im Amtsgericht<br />

Am 23.6.10 hatte der 7 SW-Kurs einmal außerhalb des Klassenzimmers<br />

Unterricht. Wir fuhren ins Amtsgericht <strong>Essen</strong>, um Gerichtsverhandlungen<br />

beizuwohnen.<br />

Erst einmal mussten wir warten, bis<br />

wir endlich ins Gebäude durften. Doch<br />

bevor wir uneingeschränkten Zutritt<br />

bekamen, mussten wie durch eine<br />

Sicherheitsschleuse wir am Flughafen.<br />

Dabei wurde das Gepäck genauestens<br />

überprüft und 2 Schüler von uns mussten<br />

ihre Scheren abgeben, da diese<br />

vom Sicherheitspersonal als gefährlich<br />

erachtet wurden.<br />

Wir schritten eine Treppe hoch und<br />

gingen an einem Schalter mit einem<br />

Wachmann vorbei. Während des ganzes<br />

Ganges durch das Gebäude durfte<br />

kein Wort gesprochen werden. Oben<br />

angekommen, traten wir ins Vorzimmer.<br />

Hier warteten wir bis die nächste<br />

Verhandlung stattfinden sollte, da man<br />

18<br />

in eine bereits begonnene nicht einfach<br />

hineingehen darf. Im Vorzimmer<br />

war das mit dem Reden schon etwas<br />

anders, denn hier war gedämpftes Reden<br />

möglich. Dann war es so weit. Unsere<br />

erste Verhandlung sollte stattfinden.<br />

Dann, eine bittere Enttäuschung:<br />

Der Angeklagte erschien zu spät, aus<br />

welchen Gründen auch immer. Die<br />

Zeugen waren bereits nach Hause geschickt<br />

worden und so musste die Verhandlung<br />

vertagt werden. Zum ersten<br />

Mal konnten wir dann mit der Richterin<br />

sprechen. Sie war sehr nett und<br />

fragte, ob wir irgendwelche Fragen<br />

hätten. Vorerst verneinten wir.<br />

Die zweite Verhandlung begann und<br />

weitere sollten folgen. Hierbei ging es


um Fahrerflucht. Ein Mann, der übrigens<br />

einen Dolmetscher brauchte, da<br />

er kein Deutsch konnte, war beim Einparken<br />

gegen ein anderes Auto gestoßen<br />

und hatte dabei einen ernsthaften<br />

Schaden angerichtet. Zuerst einmal<br />

wurde der Angeklagte befragt. Er<br />

machte seine Aussage und verstrickte<br />

sich dabei so in Lügen, dass seine Beschreibung<br />

des Tathergangs sehr unglaubwürdig<br />

erschien. Dann wurden 2<br />

Zeugen aufgerufen, die das Geschehen<br />

aus ihrer Sicht schilderten. Der Staatsanwalt<br />

stellte daraufhin seinen Antrag<br />

und das Gericht nahm ihn an. Der Angeklagte<br />

wurde zu einer Zahlung von<br />

je 500 Euro 6 Monate lang verurteilt.<br />

Nach einer kurzen Pause ging es weiter.<br />

Bei der nächsten Verhandlung<br />

wurde eine Frau wegen Betruges des<br />

Arbeitsamtes angeklagt. Die Gerichtsverhandlung<br />

wurde wegen aufgrund<br />

mangelnder Beweisen vertagt.<br />

Schließlich begann die letzte Verhandlung,<br />

sie fand ich am interessantesten:<br />

Auch hier brauchte der Angeklagte einen<br />

Dolmetscher. Ihm wurde zur Last<br />

Beweisfoto<br />

Louis mit aufgemalter<br />

Deutschlandflagge<br />

gelegt, mit erhöhter Geschwindigkeit<br />

gefahren und dabei auf die Gegenfahrbahn<br />

geraten zu sein. Dabei fuhr er einen<br />

Motorradfahrer an, der starke<br />

Schulterverletzungen, Trümmerbrüche<br />

und andere Verletzungen davon<br />

trug. Der Verletzte musste sogar im<br />

Gericht noch mit Krücken laufen, da<br />

sein Knie stark verletzt war. Im Laufe<br />

der Verhandlung erklärte der Angeklagte,<br />

dass er nicht allzu schnell gefahren<br />

sei und das ihn ein Lieferwagen<br />

von rechts gerammt hätte. Er war angeblich<br />

zu geschockt gewesen um auf<br />

die Bremsen zu treten und hatte den<br />

Motorradfahrer mitgenommen. Da die<br />

Zeugen dem Gericht nicht wirklich<br />

weiterhalfen und einer der wichtigen<br />

Zeugen, nämlich der Fahrer des Lieferwagens,<br />

nicht anwesend war, wurde<br />

auch diese Verhandlung vertagt.<br />

Dieser Ausflug war wirklich unvergesslich<br />

und hat uns ein Stückchen näher<br />

an die Realität gebracht.<br />

Ricardo<br />

Gemeinsames Entfernen der Deutschlandflagge<br />

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19


20<br />

Unsere Neuen — 5b<br />

Klassenlehrerin Frau Bolten-Hoffmann


Interview mit Roberto Delorko<br />

„Der emanzipierte Mann“ — Roberto Delorko, Akrobateur bei den<br />

Cheerleadern<br />

Marita Schulze: Als ich dich Anfang des<br />

Schuljahres mehr zufällig fragte, ob du<br />

bei Cheerleadern mitmachen würdest,<br />

habe ich ehrlich nicht damit gerechnet,<br />

dass du dich der Sache so gewissenhaft<br />

annimmst. Welche Vorteile<br />

bringt dir das Cheerleading?“<br />

Roberto: Klarer Vorteil: Spaß! Ein weiterer<br />

entscheidender Vorteil ist die<br />

Sache mit dem Zertifikat, zusätzlich<br />

zum Zeugnis. Das ist, würde ich sagen,<br />

der größte Vorteil an der Cheerleader-<br />

Sache für mich.“<br />

Marita Schulze: Wie würdest du damit<br />

umgehen, wenn dich einige Mitschüler<br />

wegen des Cheerleadings belächeln<br />

würden?<br />

Roberto: Die meisten Leute, denen ich<br />

das erzähle, gucken erst einmal komisch<br />

und fragen, ob ich nicht einen<br />

Scherz machen würde. Da muss man<br />

einfach locker reagieren. In der Regel<br />

kommt dann die Frage, ob ich das nur<br />

wegen der Mädchen mache. An dieser<br />

Stelle muss ich dann klären, dass die<br />

Mädchen, mit denen ich zusammenarbeite,<br />

mehrere Jahre jünger sind als<br />

ich und damit oben Besagtes ausgeschlossen<br />

ist.<br />

Marita Schulze: Welche Qualitäten<br />

muss ein Junge mitbringen, um in der<br />

Cheerleadergruppe bestehen zu können?<br />

Roberto: Man muss Geduld haben. Außerdem<br />

sollte man sich von den „Kleinen“<br />

nicht auf der Nase herumtanzen<br />

lassen. Ebenfalls sollte man kräftig gebaut<br />

sein, da die Mädchen einem zum<br />

Teil eine längere Zeit auf den Schultern<br />

stehen.<br />

Marita Schulze: Vielen Dank für das Interview,<br />

Roberto!<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

21


Sowi-Unterricht mal anders<br />

„Wieso sterben eigentlich deutsche Soldaten in Afghanistan?“ Diese Frage stellten<br />

sich die Schüler und Schülerinnen des Kurses 10 sw und wünschten sich als<br />

letztes Thema ihrer Schulzeit an der RSK: Hintergrundwissen über den Einsatz<br />

der deutschen Bundeswehr in Afghanistan.<br />

Während der Unterrichtsreihe, in deren<br />

Verlauf sich die Schüler/innen mit<br />

den verschiedenen Aspekten des Themas<br />

auseinander setzten, kam ein<br />

kompetenter Ansprechpartner in unsere<br />

Schule: Hauptmann Christian Köppen,<br />

der Jugendoffizier der Waldkaserne<br />

Hilden. Er gab einen Überblick<br />

über sämtliche Auslandseinsätze der<br />

Bundeswehr und beantwortete noch<br />

offene Fragen der Schüler und Schülerinnen.<br />

22<br />

Anschließend lud er den Kurs 10sw<br />

zum Tag der Schulen in die Waldkaserne<br />

Hilden (Feldjägerbataillon 252) ein,<br />

der am Mittwoch, den 21. Mai stattfand.<br />

Dort verbrachten die Schüler<br />

und Schülerinnen einen interessanten<br />

Tag, zusammen mit 200 Schülern und<br />

Schülerinnen anderer Schulen, Mittagessen<br />

in der Bundeswehrkantine inbegriffen.<br />

Nach der Begrüßung durch den Kommandeur<br />

hatten die Schüler/innen die<br />

Möglichkeit, die Einsatzgebiete der<br />

Feldjäger kennen zu lernen.


Da zahlreiche anwesende Soldaten<br />

schon für einige Zeit in Afghanistan<br />

eingesetzt waren, demonstrierten sie<br />

in einer großen Maschinenhalle den<br />

Alltag der deutschen Soldaten.<br />

In der Halle waren originalgetreue<br />

Checkpoints entstanden und deutsche<br />

Ausbilder zeigten Afghanen (hier<br />

deutschen Soldaten in afghanischen<br />

Uniformen), wie Personenkontrollen<br />

und Fahrzeugdurchsuchungen durchgeführt<br />

werden, ohne das eigene<br />

Leben zu gefährden. Eine wichtige<br />

Rolle spielen dabei Simultandolmetscher,<br />

die unerlässlich und überall<br />

dabei sind.<br />

Zwei Schüler des Sowi-Kurses, Fabian<br />

und Marvin, wurden während dieser<br />

Demonstration von dem Journalisten<br />

einer Hildener Tageszeitung interviewt.<br />

Er wollte wissen, was denn ge-<br />

Cheerleader auf neuen Pfaden<br />

nerell von dem umstrittenen Einsatz<br />

deutscher Soldaten in Afghanistan zu<br />

halten sei. Obwohl sie sich im Unterricht<br />

intensiv mit dem Thema auseinander<br />

gesetzt hatten, meinten sie:<br />

„Das ist eine schwierige Frage, auf die<br />

nicht einmal unsere Politiker eine klare<br />

Antwort haben!“<br />

Im Laufe des Tages lernten die Schüler/innen<br />

noch weitere Bereiche kennen:<br />

Leben im Feld (Tarnung, Ausrüstung),<br />

Fahrzeuge, Waffen, Drogentests,<br />

Spurensicherung, waffenlose Selbstverteidigung,<br />

Eskorte fahren mit Motorrädern<br />

bei Staatsgästen und der<br />

Einsatz von Diensthunden bei Verfolgungen<br />

und Verhaftungen.<br />

Einhelliges Fazit der Schüler und Schülerinnen<br />

am Ende des Tages: Das war<br />

ein interessanter und lohnenswerter<br />

Studientag!<br />

Tanzworkshop mit Ivana Kisic, Tanzpädagogin am Tanzhaus NRW.<br />

Drei Stunden konzentrierte Arbeit bis<br />

zur letzten Minute: Das war der Tanzworkshop,<br />

den die Cheerleader der<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> unter der Leitung<br />

von Ivana Kisic genossen. Eine neue<br />

Choreografie wurde einstudiert. Jede<br />

Menge Schrittfolgen wurden mit ausdrucksstarken<br />

Armbewegungen kombiniert.<br />

Jetzt heißt es für die Gruppe<br />

üben, üben, üben!<br />

Marita Schulze<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

23


24<br />

Sponsoringaktion 2010 — Sport und Freizeit<br />

Stellvertretend für die <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> möchte ich mich bei den nachstehenden<br />

Unternehmen für ihr außerordentliches Engagement bei der<br />

Schulsport-Sponsorenaktion zu Gunsten unserer Schule bedanken.<br />

Wir freuen uns über reichhaltig gesponsertes Sportmaterial für unsere<br />

Schülerinnen und Schüler. Das Kollegium und die Schülerschaft finden es<br />

großartig, dass die Spenden den Handlungsspielraum der Gesundheitsförderung<br />

im Sportunterricht an unserer Schule maßgeblich unterstützen.<br />

Ruhrapotheke<br />

Burgsmüller<br />

Werdener Str. 26<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Aral-Tankstelle<br />

Willy von Wirth<br />

Ringstr. 30<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Seychelles Seafood<br />

Trading GmbH<br />

Herr Eckardt<br />

Im Teelbruch 48<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Zahnarztpraxis<br />

Dr. Daniela Zwez<br />

Frau Kloiber<br />

Schulstr. 3-5<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Schlosshotel<br />

Hugenpoet GmbH<br />

Lübbert, Michael<br />

August-Thyssen-Str. 51<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Zahnarztpraxis<br />

Fr. Dr. Judith Richter<br />

Frau Lichtenberg<br />

Haupstr.12<br />

4519 <strong>Essen</strong><br />

Rechtsanwaltskanzlei<br />

Striening<br />

Herr Striening<br />

Mintarder Weg 52<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Kett-Car Deine<br />

Fahrschule <strong>Kettwig</strong><br />

Ruhrtalstr. 470<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

Marita Schulze, Vorsitzende<br />

der Fachschaft Sport


<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

25


„Lernferien NRW — Versetzung sichern“, Praxisbericht<br />

Nachdem meine Mutter und ich den Artikel „Lernferien — Individuelle Förderung<br />

die Spaß macht“ in der letzten <strong>Schulinfo</strong> gelesen hatten, war zuerst das Interesse<br />

meiner Mutter und später auch meines geweckt.<br />

Frau M. Kühn hatte alles daran gesetzt noch einen freien Platz für mich zu<br />

ergattern. Es waren ja nur noch zwei Wochen Zeit bis zu den Osterferien.<br />

Donnerstags vor den Ferien erfuhr ich dann, dass ich tatsächlich dabei sein<br />

durfte.<br />

Am Dienstag nach Ostern trafen sich 21 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe<br />

8 aller Schulformen aus Köln, Krefeld, Bottrop, Remscheid, Düsseldorf,<br />

<strong>Essen</strong> und anderen Städten im Naturfreundehaus in Mülheim. Es war schon ein<br />

komisches Gefühl für mich, niemanden zu kennen. Dieses Gefühl hatte ich, Gott<br />

sei Dank, nicht alleine. Die Lehrer machten Kennenlernspiele mit uns und es<br />

dauerte nicht lange, da war das Eis gebrochen.<br />

Fünf Lehrer waren 5 Tage für uns zuständig und kümmerten sich sehr intensiv<br />

um uns. Bei Problemen hatten sie immer ein offenes Ohr. Wir bekamen leckeres<br />

<strong>Essen</strong>, und das soll bei mir etwas heißen!<br />

Das tägliche Programm sah folgendermaßen aus:<br />

26<br />

8.00 Uhr aufstehen<br />

9.00 Uhr Frühstück beendet<br />

10 Min. Pause, Vorbereitung<br />

9.10 Uhr bis 12.00 Uhr Unterrricht<br />

Mittagessen<br />

1 1/2 Std. Pause<br />

13.30 Uhr bis 18.00 Uhr Unterrricht<br />

Abendessen —<br />

19.30 Uhr bis 21.30 Uhr Uhr Theater- oder Tanz-AG „täglich“<br />

21.30 Uhr bis 23.00 Uhr zur freien Verfügung<br />

23.00 Uhr Bettruhe


Der Unterricht war nicht wie normaler Unterricht in der Schule. Wir haben erst<br />

theoretisch gearbeitet und das Erlernte dann praktisch angewendet. In Mathematik<br />

lernten wir z. B. die Kreisberechnung. Danach setzten wir das Erlernte bei<br />

einer Rallye im Wald um. In den Pausen durften wir zum Kiosk gehen und machen<br />

was wir wollten.<br />

Am ersten Tag wurde ein Test im Internet gemacht, um unseren Lerntypen herauszufinden.<br />

Alle waren erstaunt darüber, wie sie am besten lernen können. Auch ich<br />

war erstaunt, denn bis jetzt habe ich mir gar nicht so viel Gedanken darüber gemacht,<br />

dass man durch Bewegung, Hören, Sprechen und Sehen lernt, und dass<br />

diese Fähigkeiten bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind.<br />

Wenn ihr wissen wollt was ihr für ein Lerntyp seid,<br />

dann schaut auf folgender Internetseite nach:<br />

http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/150/<br />

Im Sportunterricht spielten wir Baseball. Der Englischunterricht bestand z. B.<br />

darin, dass wir das Spiel „Ich packe meinen Koffer...“ auf englisch spielten.<br />

Im Deutschunterricht lernten wir das „Mind–Mapping“. Durch mein Wissen, das<br />

ich an unserer Schule erworben habe, konnte ich diese Aufgabe als Bester lösen.<br />

Am vorletzten Tag fuhren wir zur „Ruhrwerkstatt“ nach Oberhausen. Dort baute<br />

jeder ein Gesellschaftsspiel aus Holz.<br />

Am letzten Abend veranstalteten die Betreuer eine Party für uns.<br />

Samstags bei der Abholung führten wir unsere einstudierten Theater- und Tanzkünste<br />

den Eltern vor. Danach gab es Kaffee und Kuchen und alle verabschiedeten<br />

sich. Einigen fiel der Abschied wirklich schwer. Dank “Schülervz“ und “ICQ“<br />

werden unsere Freundschaften über diese Woche hinaus bestehen bleiben.<br />

Für mich war diese Zeit eine wertvolle Erfahrung, ich habe eine tolle Gemeinschaft<br />

zwischen Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen erlebt.<br />

Jan Runde (Klasse 8b)<br />

im April 2010<br />

Für Eltern und SchülerInnen, die sich über die Lernferien informieren<br />

möchten: http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/lernferiennrw<br />

27


Verkehrserziehung in Kooperation mit dem ADAC<br />

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 nahmen im März an<br />

dem Verkehrssicherheitstraining „Achtung Auto“ teil, welches in Kooperation mit<br />

dem ADAC und der Unterstützung von Opel und Michelin durchgeführt wurde.<br />

Herr Tromm, ein pensionierter Polizist,<br />

informierte die Kinder in theoretischen<br />

Fragen und führte mit den Kindern<br />

praktische Übungen auf dem<br />

Schulhof durch. So wurde den Kindern<br />

spielerisch in Laufübungen die Zusammensetzung<br />

des Anhalteweges aus Reaktionsweg<br />

und Bremsweg vor Augen<br />

geführt. Die Schülerinnen und Schüler<br />

bekamen weiterhin die Gelegenheit,<br />

in einem Auto ein abruptes Bremsmanöver<br />

zu erleben und dabei vom Sicherheitsgurt<br />

aufgefangen zu werden.<br />

Besonders beeindruckend für die Kinder<br />

war es, das Bremsverhalten eines<br />

Autos zuvor einschätzen zu können,<br />

um schließlich den tatsächlichen<br />

Bremsweg des Fahrzeuges bei einer<br />

Vollbremsung spektakulär vorgeführt<br />

zu bekommen. Fast alle Kinder unterschätzten<br />

den tatsächlichen Bremsweg<br />

28<br />

um viele Meter. Dazu Herr Tromm:<br />

„Die Kinder haben eine völlig falsche<br />

Vorstellung davon, wie schnell ein<br />

Auto abbremsen kann. Sie gehen davon<br />

aus, dass das Fahrzeug rechtzeitig<br />

vor ihnen stehen bleiben kann. Ich zeige<br />

den Kindern nun, wie lang solche<br />

ein Bremsweg auch bei relativ niedrigen<br />

Geschwindigkeiten ist. Hoffentlich<br />

vergessen sie dies zukünftig bei ihrem<br />

Verhalten im Straßenverkehr nicht.“<br />

Die Kinder nahmen mit viel Freude an<br />

der Veranstaltung teil, wobei einige Situationen<br />

die Kinder sehr nachdenklich<br />

machten. Die Schule wird die Erkenntnisse<br />

aus dem Projekt „Achtung Auto“<br />

auch weiterhin im Verkehrsunterricht<br />

ansprechen, sodass das Verhalten der<br />

Kinder im Straßenverkehr nachhaltig<br />

positiv beeinflusst sein wird.<br />

Oliver Buchholz


Achtung Auto<br />

Wir wurden von 2 Polizisten in der 1. Stunde begrüßt. Danach sollten wir uns<br />

zu 3 oder zu 4 Schülern aufstellen. Wir mussten so schnell, wie wir konnten<br />

rennen, und ohne abzubremsen, ruckartig auf einer weißen Linie stehen bleiben.<br />

Nur einer hatte es geschafft. Dann mussten wir auf eine gelbe Fahne<br />

achten, aber dass war noch viel schwieriger. Bei der 2. Übung mussten wir<br />

an einen bestimmten Ort Hütchen aufstellen, wo wir meinten, dort würde<br />

ein Auto bei 30 km/h stehen bleiben. Wir schätzten 1-3Meter, aber das<br />

Auto kann bis zu 9Meter weit rutschen. Die Polizisten stellten uns 2 Wege<br />

vor, die sehr wichtig sind. Der Reaktionsweg, der sich durch die Verfassung<br />

des Fahrers/Fahrerin, aber auch durch die Konzentration, oder durch Ablenkung<br />

verändern kann. Der Bremsweg, der sich durch die Fahrbahnbeschaffenheit,<br />

den Bremsdruck, oder durch den Zustand der Reifen verlängern<br />

kann. Er hat dann unsere Lehrerin, Frau Langner-Hombrecher, mit ins<br />

Auto gebeten. Sie sollte sich anschnallen, aber sie hat es falsch gemacht.<br />

Man muss den Gurt unter die dicke Winterjacke ziehen. Danach durften wir<br />

auch zu dritt ins Auto. Wir waren sehr erstaunt, wie heftig man bei einer<br />

abrupten Bremsung nach vorne geschleudert wird, obwohl man angeschnallt<br />

ist. Danach bekamen wir einen Fragebogen, den wir ausfüllen mussten und<br />

haben aufgeschrieben, was wir gelernt hatten. Das war eine sehr interessante<br />

Schulstunde. Marco & Mario Schmitz, 5a (März 2010)<br />

Nur 20 km/h zu schnell führt trotz optimalen Bremsens —<br />

egal, ob mit oder ohne ABS — zu einem Aufprall mit knapp<br />

60 km/h.<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

Quelle: ADACsignale<br />

Fallhöhen-Vergleich<br />

29


Schulchor-Kids meet RUHR 2010<br />

The Cornerstones repräsentieren RSK im Kulturhauptstadtjahr<br />

So viele Auftritte wie noch nie absolvierten in diesem Jahr die Mitglieder des<br />

Schulchors „The Cornerstones“ mit ihrer Musiklehrerin Frau Eckstein. Anlass ist<br />

das seit Beginn des Jahres in <strong>Essen</strong> ausgerufene Kulturhauptstadtjahr RUHR 2010.<br />

Jeweils vor mehreren hundert Zuschauern präsentierten die Schüler und Schülerinnen<br />

der Jahrgangsstufen 5 bis 10 ihre deutschen und englischen Popsongs.<br />

30<br />

Der <strong>Kettwig</strong>er Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 war das<br />

von engagierten <strong>Kettwig</strong>er Bürgern organisierte und von <strong>Kettwig</strong>er<br />

Musikgruppen gestaltete Projekt „Klangspur <strong>Kettwig</strong>“.<br />

Kinder und Erwachsene, Laienmusiker und Profis, Vokal- und Instrumentalsolisten<br />

und -ensembles jeder Stilrichtung präsentierten<br />

die musikalische Vielfalt <strong>Kettwig</strong>s.<br />

Trotz Orkan „Xynthia“ waren alle<br />

Künstler und viele Zuschauer am<br />

28. Februar zum „Auftaktkonzert<br />

Klangspur <strong>Kettwig</strong>“ in den Alten<br />

Bahnhof gekommen:<br />

Stellt euch vor, wir machen eine Reise.<br />

Stellt euch vor, ins Ruhrgebiet.<br />

Manch einer zeigt uns da `ne Meise.<br />

Dem zeigen wir, was hier geschieht.<br />

Stellt euch vor, wir legen eine Klangspur.<br />

Stellt euch vor, durch <strong>Kettwig</strong>s` Altstadt.<br />

Wir laden ein: „Komm zur Ruhr“.<br />

Komm doch auch, dann wird dat wat.<br />

<strong>Kettwig</strong>, unsr`e Schule hier in <strong>Kettwig</strong>.<br />

Wir begrüßen euch sehr herzlich:<br />

Wünschen euch viel Spaß und auch Glück auf!<br />

<strong>Kettwig</strong>er haben`s drauf!<br />

Im März präsentierte der Schulchor sein Programm im <strong>Kettwig</strong>er Rathaus. Anlass<br />

war eine Vortragsveranstaltung zur Ausstellung „<strong>Kettwig</strong>er Chöre“ der „<strong>Kettwig</strong>er<br />

Museums-und Geschichtsfreunde“.


Am 12. Mai beteiligte sich der Schulchor<br />

am RSK-Flaggenfest zur Unterstützung<br />

des Kunstprojektes „<strong>Realschule</strong><br />

<strong>Kettwig</strong> zeigt Flagge für<br />

Kultur“:<br />

Nach dem vielbeachteten Auftaktkonzert im Februar wurde das<br />

Projekt „Klangspur <strong>Kettwig</strong>“ am Pfingstsamstag mit dem „Musikfest“<br />

im „industriellen Ambiente“ erfolgreich fortgesetzt. In der<br />

Lisseuse der ehemaligen „Scheidt`schen Hallen“ waren das<br />

Klangspektrum und die Musizierfreude groß:<br />

Komm doch mal in die Lisseuse.<br />

Hier wird Kultur gezeigt.<br />

Hier gibt es Musik und Bilder:<br />

„Starke Orte“, starke Töne, Industriekultur.<br />

Und du wirst schon hör`n und du wirst schon seh`n:<br />

<strong>Kettwig</strong>s` Musikfest zweitausendzehn!<br />

Komm doch mal zu uns nach <strong>Kettwig</strong>!<br />

Hier wird Flagge gezeigt<br />

Hier gibt es Kultur und Menschen:<br />

Alte, junge, große, kleine musizier`n gemeinsam!<br />

Und du wirst schon hör`n und du wirst schon seh`n:<br />

<strong>Kettwig</strong>s` Kultur zweitausendzehn!<br />

Komm doch mal zu uns`rer Schule!<br />

Hier wird Flagge gezeigt.<br />

Hier gibt es Kultur und Menschen:<br />

Jungen, Mädchen, Lehrer, Schüler, die gemeinsam feiern.<br />

Und du wirst schon hör`n und du wirst schon seh`n:<br />

Das Flaggenfest zweitausendzehn!<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

31


Nachdem Ende Juni ein Teil<br />

des Schulchors wie jedes<br />

Jahr die Abschlussfeier der<br />

Zehntklässler in der ev. Kirche<br />

am Markt musikalisch<br />

gestaltete, war der Auftritt<br />

bei der „Musikalisch-kulinarischen<br />

Meile“ am 10. Juli<br />

von den tropischen Temperaturen<br />

geprägt.<br />

32<br />

Hier bin ich gebor‘n und laufe durch die Straßen,<br />

heute mit Musik, über Leinpfad und die Gassen,<br />

<strong>Kettwig</strong>s Altstadt, kenn jeden Winkel hier beim Namen,<br />

Weberbrunnen, Brücke über den Mühlengraben.<br />

Die Sonne blendet, alles grünt und blüht.<br />

Und die Welt ist schön, hier in <strong>Essen</strong>-Süd.<br />

Doch die Stadt <strong>Kettwig</strong> hab ich besonders gern.<br />

Das Publikum, das kommt von nah und fern.<br />

Ich hab den Tag auf meiner Seite, ich hab Rückenwind.<br />

Musik in der Kirche, die für mich swingt.<br />

Ich schaue mal zurück und sehe die Klangspur,<br />

schließ die Augen und denk „Komm zur Ruhr!“<br />

• • •<br />

Und mitten an der Ruhr, hinterm Baldeneysee,<br />

die Bühne am Markt liegt auf dem Weg.<br />

Wir haben viele Gäste, ach KULTUR ist schön.<br />

Alle kommen vorbei, ihr braucht nur rauszugehen.<br />

• • •<br />

Freut euch dieses Jahr auf Europas` Stadtkulturen.<br />

Und auch in <strong>Essen</strong> gibt es kulturelle Spuren.<br />

Alle gewinnen beim Spiel mit Klängen und Skulpturen.<br />

Vieles seh`n und hör`n auf den Städte-Touren.<br />

Deutschlands` Schönheit: Berge und der Strand,<br />

aber das Ruhrgebiet raubt euch jeden Verstand.<br />

Und ihr geht auf der Meile zum Feiern raus<br />

und genießt den Augen- und den Ohrenschmaus.<br />

Ihr ladet die alten Vögel und Verwandten ein.<br />

Und alle fang‘n vor Freude an zu weinen.<br />

Ihr geht essen, trinken und es wird gelacht.<br />

Ihr feiert heute Abend, bis in die Nacht.<br />

• • •<br />

Und die Sonne scheint hell auf die Kirche am See.<br />

<strong>Kettwig</strong>s` Flaggen, die sieht man im Winde weh`n.<br />

Wir haben viele Gäste und wir können euch seh`n.<br />

Alle kommen vorbei, ihr braucht nur rauszugehen.<br />

• • •<br />

Und am Ende der Straße steht die Bühne am See.<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> singt olé, olé !<br />

Wir haben viele Gäste, ach SINGEN ist schön.<br />

Alle kommen vorbei, ihr braucht nur rauszugehen.<br />

• • •<br />

Ihr werdet lecker essen und vielleicht „einen heben“.<br />

Habt off `ne Ohr‘n, nen großes Herz und liebt das Leben.<br />

<strong>Kettwig</strong>s` 1000 Menschen leben ihr Leben auf 1000 Arten.<br />

Wenn ich so daran denke, kann ich`s eigentlich kaum erwarten.


Nachdem der Schulchor Ende August wie jedes Jahr die neuen<br />

Fünftklässler in der Turnhalle musikalisch begrüßte („Wir wünschen<br />

euch viel Spaß und auch viel Glück — es gibt kein zurück!“) stand<br />

am 12. September der erste Auftritt beim überregional bekannten<br />

Stadtfest „ESSEN. ORIGINAL.“ auf dem Programm.<br />

Die diesjährigen Solisten waren:<br />

Anna Hohmann, Katharina Molzer<br />

Riva Bachmann, Philipp Kniestedt<br />

Raja Barina, Marielle Eumann<br />

Kristina Heimsoth, Tamira Schmidt<br />

Laura Schultheiß-Haus, Ronja Wilde<br />

Oxana Danilowa, Jessica Lachmann<br />

Larissa Bleche<br />

Technische Helfer:<br />

Max Heinrich, Julian Haeyn, Lukas Kresken<br />

Die Stimmbänder der „Cornerstones“ können sich jetzt erst mal<br />

erholen, bevor es in der Weihnachtszeit wieder heißt: Let`s sing !<br />

C. Eckstein<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

33


34<br />

Unsere Neuen — 5c<br />

Klassenlehrer Herr Korten


Acrostics<br />

Moments!<br />

Some of the nicest moments at school are those when pupils surprise you with<br />

unexpected talents. In Class 10d, many pupils wrote fantastic acrostics in the<br />

English lesson. Acrostics are poems where you choose a word, write its letters<br />

down and then make new words with each letter. Here are some examples!<br />

I think you will like them!<br />

Ulrike Wellkamp<br />

by Raphael Vierow<br />

Supporting somebody<br />

Angry about everybody and everything<br />

Dying again and again every day<br />

Never forget being hurt<br />

Endless comeback of feelings<br />

Screaming in a cushion<br />

Solution<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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RSK-Boys im Fernsehen<br />

„Helden am Herd und am Schwert“ — Das WDR-Fernsehen besuchte die<br />

von Kerstin Heihaus initiierte AG „Helden am Herd“ für Jungen (Jg. 5/6) im<br />

Eckhaus. Der Beitrag wurde im Rahmen der Sendereihe „Servicezeit Familie“<br />

am 10. März 2010 gesendet. In der Beschreibung der Sendung schrieb die<br />

Redakteurin, Janine Stolpe-Krüger, unter anderem:<br />

„Jungs in Not:<br />

So fördern Sie Stärken und Selbstbewusstsein Ihres Sohnes<br />

PISA sowie etliche andere Studien belegen es:<br />

Jungen sind die Verlierer unseres Bildungssystems! Sie bleiben häufiger sitzen,<br />

hängen den Leistungen der Mädchen im Schnittum ein Jahr hinterher, bevölkern<br />

die Hauptschulen und bekommen bei gleicher Leistung seltener die Empfehlung<br />

für das Gymnasium. Deshalb fordern Wissenschaftler jetzt: Jungen brauchen<br />

genauso gezielte Förderung, wie das schon seit Jahren für Mädchen der Fall ist.<br />

[…] Jungen brauchen Einblicke in Frauendomänen<br />

Im Jugendzentrum <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> haben sich die Jungen ausdrücklich einen Kochkurs<br />

ohne Mädchen gewünscht und kochen jetzt einmal wöchentlich mit einem<br />

männlichen Sozialarbeiter. Warum Jungen das besser ohne Mädchen lernen?<br />

Genauso wie Jungen Mädchen ausbremsen, wenn es um Fußball geht, um das<br />

Schrauben am Fahrrad oder um Naturwissenschaften, spielen auch viele Mädchen<br />

gerne ihre Überlegenheit aus — beim Kochen, Malen, Basteln und bei allen<br />

Arten von Hausarbeiten und Handarbeiten. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, Jungen<br />

an diese Tätigkeiten heranzuführen, ohne dass Mädchen mitmachen. Wichtig<br />

ist es allemal, dass auch Jungen die entsprechenden Fertigkeiten erlernen.“<br />

Für Interessierte wurden auch zwei Buchtipps benannt:<br />

38<br />

Dieter Schnack, Rainer Neutzling<br />

Kleine Helden in Not: Jungen auf der Suche nach Männlichkeit<br />

Allan Guggenbühl<br />

Kleine Machos in der Krise: Wie Eltern und Lehrer Jungen besser verstehen<br />

Jungen-/Mädchenförderung ist aber auch in der RSK ein wichtiges<br />

Thema, was zum Beispiel der alljährliche Boys’/Girls’ Day zeigt


Girls` Day 2010<br />

Am Girls’ Day strömten unsere 8er Klassen aus, um sich „typische“ Berufe des<br />

anderen Geschlechts anzuschauen. Es existieren immer noch viele Vorurteile<br />

über geschlechtsspezifische Berufe und damit sich unsere Schülerinnen und<br />

Schüler über diese Grenzen hinwegsetzen, ging es für alle Mädchen und viele<br />

Jungen in Betriebe, Kindergärten … Einige Jungen, die kein Schnupperpraktikum<br />

finden konnten, verbrachten den Tag unter anderem mit einem Haushaltsparcours<br />

in der Schule. Hier einige Stimmen zu dem Tag:<br />

Viviann: „Ich habe meinen Girls’ Day im Wetteramt <strong>Essen</strong> verbracht. Dort wurde<br />

man freundlich begrüßt und bekam eine kleine Beschreibung vom Tagesverlauf.<br />

Zuerst wurde uns der Deutsche Wetterdienst erklärt und in welchen Bereichen<br />

er tätig ist. Danach konnten wir vom Dach der Wetterstation die<br />

Sichtpunke in <strong>Essen</strong> und Velbert angucken. Im Anschluss haben wir anhand von<br />

Wetterkarten die Temperatur für den 22. April berechnet. Wir konnten den<br />

Wetterballon steigen sehen und die Wettermessgeräte angucken. Nach dem Mittagessen<br />

haben wir noch das Wettermobil angeguckt und mehr über das Projekt<br />

„Wettermodell“ in Köln erfahren. Es war ein sehr informativer und spannender<br />

Tag. Ich kann es nur empfehlen!“<br />

Sophie: „Ich war bei einem benachbarten Bauern, um dort den Beruf Landwirt<br />

auszuprobieren. Es war sehr interessant einmal etwas Anderes auszuprobieren.<br />

Ich durfte zum Beispiel Trecker fahren. Mir wurde viel über die Felder erklärt,<br />

z. B. was wächst und wie lange es wachsen muss. Ich hatte dort einen sehr schönen<br />

Tag und würde dort gerne noch einmal hingehen.“<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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Carolin: „Am 22 April waren wir zu dritt in der Gerresheimer Glasfabrik in <strong>Essen</strong>-<br />

Steele. Frau Knuth hat uns die Sicherheitsvorschriften erklärt und uns dann die<br />

Schutzkleidung zugeteilt. Wir sollten Blaumänner und Schuhe mit Stahlkappen<br />

tragen. Nun durften wir endlich etwas selber machen. Jede von uns wurde zu<br />

verschiedenen Arbeiten eingeteilt. Tamira sollte Formen auspacken und sie dann<br />

richtig zuordnen, Mara hat Formen mit Sand gereinigt und ich habe in Formen<br />

Zahlen eingraviert. Die Formen waren verantwortlich für die Form des fertigen<br />

Glases. Als wir fertig waren, haben wir eine Rundführung bekommen und haben<br />

unter anderem gesehen, wo Glasscherben mit Sand verschmolzen werden. Um<br />

<strong>11</strong>.15 Uhr haben wir unsere verdiente Pause bekommen :). Um 12 Uhr hat uns<br />

André abgeholt, der gerade<br />

seine Ausbildung<br />

macht. Er hat uns das sogenannte<br />

„Kalte Ende“<br />

der Fabrik gezeigt, wo<br />

die fertigen Glasflaschen<br />

kontrolliert und abgepackt<br />

werden. Wir sind<br />

ins Chemielabor gegangen,<br />

wo getestet wurde,<br />

wie lange das Glas hält<br />

ohne den Inhalt zu beeinflussen.<br />

Es gab auch<br />

einen Bereich in der Fabrik,<br />

wo Glas für Farm-<br />

und Medizinindustrie<br />

hergestellt wurde. Zum<br />

Schluss sind wir noch zu<br />

Frau Knuth gegangen und<br />

haben ihr erzählt, wie<br />

wir es fanden. Die Angestellten<br />

waren alle sehr<br />

nett und ich fand es auch sehr interessant selber zu arbeiten und zu sehen, wie<br />

es von innen in einer Glasfabrik aussieht.“<br />

Laura: „Wir waren am Girls’ Day in der Inconso AG, dort haben wir einen Einblick<br />

darin bekommen, was dort gemacht wird und wie alles funktioniert. Im Computerraum<br />

war es eigentlich ganz lustig, weil sich alle gegenseitig geärgert haben.<br />

Wir durften an einem Computer Windows 7 installieren und es dann ausprobieren.<br />

Im Computerraum haben alle viel zu tun, denn entweder hat jemand seinen Computer<br />

kaputt gemacht und er muss wieder repariert werden, oder es war ein Virus<br />

drauf und er musste entfernt werden. Wir haben auch einen Computer gesehen,<br />

40


der anzeigte, welcher Computer gerade Zicken<br />

macht. Dann wurden wir auch noch in einen<br />

Raum gebracht, wo auf der einen Seite alte Computerteile<br />

und auf der anderen Seite Computer,<br />

die wiederum die Computer von den ganzen Angestellten<br />

kontrolliert haben, waren. Es hat alles<br />

großen Spaß gemacht und es war interessant zu<br />

sehen, wie dort alle arbeiten. Alle haben sich mit<br />

dem Vornamen angesprochen, deshalb war die<br />

Atmosphäre nicht so angespannt. Man konnte<br />

viele Fragen stellen und es wurde alles nett beantwortet.“<br />

Marielle: „Meinen Girls` Day habe ich bei der<br />

ehemaligen Mercedes (jetzt Thyssen-Krupp)-<br />

Lenkungsbau — Ausbildung verbracht. Leider<br />

war die einzige Frau dort krank, d. h. dass ich mit 10 Männern alleine unterwegs<br />

war. Der erste hat mir die Geräte und Maschinen vorgestellt, ein anderer verschiedene<br />

selbst gebaute Teile. Nachher durfte ich dann eine eigene Platine<br />

bauen, die ich leider nicht fertig bekommen habe, aber einer der Jungs war so<br />

nett, sie für mich fertig zu machen und sie<br />

meinem Nachbarn mitzugeben. Mein Eindruck<br />

von der ganzen Sache ist sehr positiv.<br />

Ich habe bisher immer nur an kreative Berufe<br />

gedacht und für Technik gar nichts übrig<br />

gehabt. Doch jetzt ziehe ich den Bereich<br />

doch zu meinen Möglichkeiten hinzu. Es war<br />

extrem lustig und hat auch viel Spaß gemacht.<br />

Ich habe sogar mit den Jungen ausgemacht,<br />

dass ich ein anderes Mal (wenn ich<br />

frei habe oder so) nochmal zu ihnen komme.<br />

Ich freu mich schon darauf .“<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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Der Girls` Day wurde zum Boys` Day<br />

An der <strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> wurde der Girls’ Day zum Boys’ Day. Welch eine<br />

Überraschung! Die größten Chaoten nähten hoch konzentriert Knöpfe an — und<br />

das perfekt! Manche gleich drei Stück, „weils echt Spaß machte“. Tja, Kreativität<br />

war schon immer reizvoller als englische Grammatik oder mathematische<br />

Formeln!<br />

Und ob T-Shirt, Hemd oder Schlafanzughose<br />

das Bügeln klappte auch super!<br />

(Ein Dampfbügeleisen war allerdings auf dem<br />

Weg zur Schule ausgelaufen...)<br />

Da wars natürlich gut, dass die Jungs der 8c<br />

vorher ein großes Frühstück zubereitet und<br />

aufgebaut hatten. Mit vollem Magen ließ sich<br />

diese Hausarbeit dann doch erstaunlich gut<br />

erledigen!<br />

Jungs aus der 8a entwickelten ein „Männerquiz“<br />

am Computer für die anderen.<br />

Zum Abschluss „Billy Elliot“ und „Girlfight“ —<br />

2 Filme, in denen ein Junge Ballett tanzt und<br />

ein Mädchen boxt.<br />

Fazit des Vormittags:<br />

Unsere Jungs können viel mehr, als wir geahnt haben!!!<br />

42<br />

Ulrike Wellkamp


Marcel: „Ich denke, dass der Boys Day sinnvoll ist, damit Jungs auch mal mitbekommen<br />

bzw. erleben, was Frauen jeden Tag machen. Mir hat der Tag in<br />

der Schule Spaß gemacht, weil die einzelnen Sachen nicht zu lang waren und<br />

man viele verschiedene Sachen ausprobieren konnte. Viele Jungen haben<br />

bestimmt nach dem Tag das Bügeln oder das Knöpfeannähen zu Hause ausprobiert<br />

und so erlernt. Ich finde gut, dass es einen Boys` Day gibt, um Jungen<br />

die Dinge näherzubringen, die immer noch häufiger von Frauen ausgeübt<br />

werden.“<br />

Jörn: „Da die Jungen in Frauenberufe und die Mädchen in Männerberufe<br />

hineinschnuppern können, finde ich diesen Tag sinnvoll. Ich war im Krankenhaus<br />

(Physiotherapie) und konnte sehen, wie Leute mit z. B. neuen Knien oder<br />

neuen Hüften behandelt werden. Der Tag war sehr interessant und die Physiotherapeuten<br />

haben mir vieles erklärt. Ich bin ins Krankenhaus gegangen, weil<br />

meine Mutter dort als Physiotherapeutin (Krankengymastik) arbeitet.“<br />

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<strong>Schulinfo</strong>: Alexander, du bist jetzt bereits ein paar Wochen wieder in Deutschland.<br />

Wie bist du denn an den Praktikumsplatz herangekommen?<br />

Alexander: Meine Gastfamilie hatte vor ein paar Jahren unseren Betrieb besichtigt<br />

und meine Eltern und die Gastfamilie verstanden sich sehr gut und hielten Kontakt<br />

zueinander.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Ein wenig mulmig war dir doch bestimmt schon, als du alleine auf die<br />

Reise gegangen bist. Erzähle doch einmal von deinen ersten Eindrücken.<br />

Alexander: Als erstes wurde ich herzlich am Flughafen begrüßt und abgeholt und<br />

wir gingen lecker <strong>Essen</strong>. Danach zeigte der Seniorchef mir den Betrieb, da mein<br />

eigentlicher Chef noch die ersten 2 Tage Skifahren war.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Wenn man dich fragt, welche deine 3 schönsten und interessantesten<br />

Erlebnisse in Irland waren, was erzählst du dann?<br />

Alexander: Die Familie flog mit mir nach England, um große Milchviehbetriebe mit<br />

Melkrobotern zu besichtigen und ich konnte dadurch auch mal etwas von England<br />

kennen lernen. Dann machte es mir sehr viel Spaß, morgens meine täglichen Aufgaben<br />

selbstständig erledigen zu können. Und mich hat es begeistert, mein Englisch nach<br />

vielen Jahren auch mal nutzen zu können und ich stellte fest, wie leicht es mir fiel,<br />

Englisch zu sprechen, da ich nun darauf angewiesen war. Die Familie machte sich<br />

viel Mühe, deutlich und langsam mit mir zu sprechen.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: In einer Mail an deine Praktikumsbetreuerin schrieb dein Gastvater<br />

neben viel Lob folgendes über dich: „… although he always feels things are better in<br />

Germany!“ Was ist denn besser in Deutschland und was gefiel dir besser in Irland?<br />

Alexander: Dies meinte ich mehr als Witz, denn wir lebten dort in einem sehr überschaubaren<br />

Ort und ich fand es witzig, wenn wir in den einzigen Laden in der Nähe<br />

fuhren und vorher alle gefragt wurden, ob jemand etwas benötigte. Darauf erzählte<br />

44<br />

Alex goes irish<br />

Alexander im Brahm, 9b, hat das<br />

Schülerpraktikum genutzt, um in<br />

Irland Berufserfahrungen zu sammeln.<br />

Vielleicht kann er anderen Tipps für<br />

ein Auslandspraktikum geben?


ich ihm, wie es bei uns ist und dass meine Mutter fast jeden Tag einkaufen gehe und<br />

dieser Laden nur eine Minute entfernt sei. Ich meinte eigentlich damit, dass bei uns<br />

alles viel größer ist und nicht besser.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Dieses Interview regt vielleicht viele deiner Mitschülerinnen und<br />

Mitschüler an, auch ein Praktikum im Ausland zu machen. Nenne doch einmal<br />

Gründe, die dafür sprechen.<br />

Alexander: Man kann gut testen, was man schon auf Englisch kann, auch wenn man<br />

denkt, dass man selbst nicht gut Englisch sprechen kann, wie ich es jedenfalls dachte.<br />

Es fällt einem dort sehr leicht und es ist auch witzig, wenn man eine Vokabel nicht<br />

weiß und sie dann 10 Minuten lang versucht zu erklären, da man einfach nicht auf<br />

das Wort kommt. Außerdem lernt man andere Kulturen und Länder kennen.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Welche Tipps kannst du noch geben, damit ein Praktikum gut gelingt?<br />

Alexander: Seid einfach höflich und tut, was euer Chef sagt. Versucht eure Arbeit<br />

anzubieten und immer schön mitzudenken und auch im Voraus zu denken. Ach,<br />

und wenn Sachen jeden Tag gemacht werden, sollte man versuchen selbstständig<br />

mit etwas morgens anzufangen und nicht immer erst auf einen Befehl warten.<br />

<strong>Schulinfo</strong>: Vielen Dank für das Interview!<br />

Alexander: Kein Problem!!!<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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46<br />

Schade! Hier sollte eigentlich das<br />

Gewinnerfoto stehen, aber leider hat<br />

sich keiner nach dem Aufruf im<br />

letzten Heft beim <strong>Schulinfo</strong> gemeldet!<br />

Trotzdem möchte ich wieder alle<br />

Schülerinnen und Schüler, Eltern<br />

und Interessierte bitten, sich an dem<br />

<strong>Schulinfo</strong> zu beteiligen.<br />

Je größer die Vielfalt der Beiträge ist,<br />

desto spannender und informativer<br />

wird das <strong>Schulinfo</strong>. Ich freue mich<br />

über Geschichten, Bilder und auch<br />

Anregungen.<br />

Herzliche Grüße,<br />

M. Kühn


Besuch des Hochseilgartens<br />

Unterbacher See<br />

Termine<br />

November 2010<br />

16.<strong>11</strong>.2010:<br />

Elternsprechtag<br />

27.<strong>11</strong>.2010:<br />

Tag der „Offenen Tür“<br />

Dezember 2010<br />

19.12.2010:<br />

Weihnachtsfeier<br />

23.12.2010:<br />

Beweglicher Ferientag<br />

<strong>Realschule</strong> <strong>Kettwig</strong> ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 <strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong> ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de<br />

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Gisela Erbslöh,<br />

Schulleiterin<br />

Städische <strong>Realschule</strong><br />

für Jungen und Mädchen<br />

<strong>Essen</strong>-<strong>Kettwig</strong><br />

− Sekundarstufe 1 −<br />

Brederbachstraße 19<br />

45219 <strong>Essen</strong><br />

48<br />

Wolfgang Grandke,<br />

stellv. Schulleiter<br />

Dr. Oliver Buchholz,<br />

Mitglied der Schulleitung<br />

Kontakt<br />

Telefon: 0 20 54 − 94 04 30<br />

Telefax: 0 20 54 − 94 04 31<br />

E-Mail: realschule-kettwig.info@schule.essen.de<br />

Internet: www.rsk.essen.de

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