Schulinfo Nr. 11 - Realschule Kettwig - Essen

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Schulinfo Nr. 11 - Realschule Kettwig - Essen

Schulinfo Nr.

� Informationen

� Termine

� Berichte

� Hinweise

Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 Städtische ∙ www.rsk.essen.de

Realschule

Essen-Kettwig

Schulinfo der Realschule Kettwig, Oktober 2010

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Sponsoringaktion 2010, Seite 24 RSK zeigt Flagge, Seite 14

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Unsere Themen

2 Unsere Themen

3 Die Schulleitung hat das Wort

5 Nutze deine Chance!

6 High V, Low V — das Kleine Einmaleins des Cheerleadings

7 „Schreib doch schön!“

8 Die Sprache der Jugend

10 Petticoat und Wackeldackel

11 10er-Abschluss

12 Unsere Neuen — 5a

13 Silbermedaille für die RSK

14 Wenn die bunten Fahnen wehen …

16 Förderverein der Realschule Essen-Kettwig

17 RSK besucht RWE-Ausbildungswerkstatt

18 Der Sowikurs im Amtsgericht

20 Unsere Neuen — 5b

21 Interview mit Roberto Delorko

22 Sowi-Unterricht mal anders

23 Cheerleader auf neuen Pfaden

24 Sponsoringaktion 2010 — Sport und Freizeit

26 „Lernferien NRW — Versetzung sichern“, Praxisbericht

28 Verkehrserziehung in Kooperation mit dem ADAC

29 Achtung Auto

30 Schulchor-Kids meet RUHR 2010

34 Unsere Neuen — 5c

35 Acrostics

38 RSK-Boys im Fernsehen

39 Girls` Day 2010

42 Der Girls` Day wurde zum Boys` Day

44 Alex goes irish

46 Wettbewerb Ruhr.2010 — and the winner is ...

47 Termine

47 Impressionen des Besuchs im Hochseilgarten


Die Schulleitung hat das Wort

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist jetzt schon zur Tradition geworden, Ihnen zu Beginn des

neuen Schuljahres ein Schulinfo zu präsentieren. Mittlerweile halten

Sie die elfte Ausgabe in Händen und ich muss gestehen, wir alle sind

sehr stolz über Inhalt und Form der Ausgaben. Es ist immer mehr

zur Selbstverständlichkeit geworden, dass die Lehrerinnen und Lehrer

Frau Melanie Kühn Berichte einreichen. Die Schülerinnen und

Schüler nehmen diese Möglichkeit zunehmend wahr und ich möchte

auch Sie als Eltern auffordern, Frau Kühn Berichte einzusenden.

In diesem Schuljahr haben die Abschlussjahrgänge wieder erfolgreich

ihre Zentralen Prüfungen bestanden und sind mit Freude,

Neugierde und Optimismus auf ihren neuen Ausbildungsabschnitt

zugegangen. Neben dem Einstieg in den Lehrberuf sind eine große

Anzahl von Schülerinnen und Schülern zu weiterführenden Schulen

gewechselt, um dort ihre Schulausbildung fortzusetzen. 42 % der

Schülerinnen und Schüler haben die Qualifikation erhalten und

können am Gymnasium das Abitur machen.

Ein herzliches Willkommen gilt den 83 neuen Schülerinnen und

Schülern der Klassen 5a bis 5c sowie den Neuaufnahmen in den

Jahrgangsstufen 7 bis 9, die sich hoffentlich schnell in unserer

Schule einleben werden. Ich wünsche ihnen allen eine erfolgreiche

und glückliche Schulzeit und dass sie sich bald mit ihrer neuen

Schule identifizieren können. Ganz herzlich möchte ich auch die

Erziehungsberechtigten in unserer Schulgemeinde begrüßen und

hoffe auf eine vertrauensvolle und gewinnbringende Zusammenarbeit.

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Alle Schülerinnen und Schüler, die im letzten Jahr nicht

erfolgreich waren, möchte ich auffordern, mit neuem Mut und

Elan an das Wiederholungsjahr heranzugehen und sich aktiv in

den Unterricht einzubringen. Ich wünsche euch viel Anerkennung

und einen Motivationsschub in die richtige Richtung!

Zurzeit sind 34 hauptberufliche Lehrkräfte und eine Lehramtsanwärterin

an unserer Schule beschäftigt, die ihre Ausbildung an der

Schule komplettiert. Wir hoffen für Frau Nierychlo, dass sich bald

noch weitere Anwärter hier einfinden, denn auch hier gilt: „Gemeinsames

Lernen macht mehr Spaß und ist in der Regel erfolgreicher!“

Das neue Schuljahr ist gestartet, die Bücher sind verteilt und der

ganz normale Alltag kehrt in die Schule ein. Viele Veranstaltungen

für Ihre Kinder sind geplant und die Abschlussklassen 10a bis 10c

freuen sich auf ihre Abschlussfahrten. Dies ist im letzten Schuljahr

an unserer Schule immer ein besonderes Highlight für alle Beteiligten!

Im Dezember wollen wir ein gemeinsames „Weihnachtskonzert“

mit den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten

feiern. Ich bitte Sie daher, den 19. Dezember 2010 für diese

Veranstaltung zu reservieren. Im Rahmen der Veranstaltung wollen

wir auch die Schülerinnen und Schüler auszeichnen, die sich im

Jahr 2010 besonders positiv entwickelt haben.

Abschließend möchte ich die Eltern der neuen Schülerinnen und

Schüler herzlich bitten, die Arbeit des Fördervereins zu unterstützen.

Viele Lehr- und Lernmittel könnten wir ohne den Förderverein

an dieser Schule nicht anbieten. Allen Mitgliedern des Fördervereins,

allen ehrenamtlich Verantwortlichen, sowie allen Spendern, möchte

ich meinen aufrichtigen Dank aussprechen.

Mit freundlichen Grüßen

Gisela Erbslöh

Schulleiterin

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Aus Sand wird Glas —

aus einem Praktikum wird eine Ausbildung

Bist du interessiert an einer Ausbildung im Bereich Mechanik/Technik?

Die Firma „Gerresheimer“ bietet ein Langzeitpraktikum an, bei dem gute

Aussichten bestehen, später auch einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Wie gestaltet sich dieses Praktikum?

Wenn man die Bewerbungsrunde überstanden hat, startet das Praktikum

in der ersten Hälfte des 10. Schuljahres. Gemeinsam mit den Lehrern

wird ein Tag in der Woche ausgesucht, an dem der Praktikant/die Praktikantin

ein halbes Jahr lang in der Schule fehlt und dafür bei Gerresheimer

arbeitet. In den 26 Tagen lernt man die verschiedenen Abteilungen der

Glasindustrie kennen und muss sich aber auch darum kümmern, den

verpassten Lernstoff nachzuarbeiten. Gerresheimer steht in regelmäßigem

Kontakt zu der Schule und sobald sich die allgemeinen Leistungen in der

Schule verschlechtern, wird das Praktikum abgebrochen.

Wenn sich also drehen, fräsen, feilen, schmelzen …

für dich spannend anhört, melde dich bei

K. Laubenstein oder M. Kühn.

Nutze deine Chance!

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Hinweis der Redaktion: Damit sich niemand im wahrsten Sinne des Wortes

zurückgestuft fühlt, muss während des Lesens der Artikel mitgedacht werden.

Das Schulinfo sammelt jeweils Informationen aus einem Schulhalbjahr und erscheint

nach den Sommerferien, bzw. nach den Zeugnissen im Januar/ Februar.

Damit wäre aber beispielsweise eine Klasse 5x, über die jemand im April berichtet

hat, NATÜRLICH inzwischen schon eine 6x.

High V, Low V —

das Kleine Einmaleins des Cheerleadings

Schülerexpertinnen lehren Cheerleading an der GS Schmachtenberg, 1. März 2010

Das war eine Lehrsituation, wie man

sie sich nur wünscht! Jedem Grundschulmädchen

stand seine persönliche

Fachfrau zur Seite, die ihr die wesentlichen

Grundbewegungen des Cheerladings

beibrachte. Anzählen, 5, 6, 7, 8,

die so genannten Counts wurden laut

gerufen und dann ging es los: High V,

Low V, Half T, alles Tanzfiguren des

Cheerleadings, besonders schön anzusehen

im rhythmischen Einklang mit

fetziger Musik. Geduldig, fachgerecht

und höflich widmeten sich die Dancing

Flames — unter der Leitung der langjährigen

AG-Mitglieder Julia Weiher

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(9a) und Nina Sterzenbach (8c) — den

jungen Cheerleaderanwärterinnen, die

sich für einen Schnupperkurs gemeldet

hatten. „Na, wie hat euch das gefallen?

Zeigt das mal mit dem Daumen!“, rief

Isabelle Hontoy zum Abschluss unbekümmert

in die Reihen der Mädchen.

Der sah dann überall so aus:

Marita Schulze


„Schreib doch schön!“

Von A.Gottschalk, die sich oft selbst ermahnen muss trotz eines Jahres Schönschreibtraining

in Klasse 5 und besonders in Klasse 6.

Schau deine Handschrift einmal kritisch,

aber liebevoll an: Deine Handschrift

ist auch an unserer Schule

wichtig.

Du bist stolz auf eine persönliche

Handschrift? Ja, du hast sie dir viele

Jahre lang erarbeitet, niemand

schreibt so wie du. Sie wächst weiter

mit dir: Klarer wird sie (deine große

Hilfe beim Fehlervermeiden!) und

deutlicher wird sie für die, denen du

etwas Wichtiges mitteilst.

Du willst richtig verstanden werden?

Natürlich, was du zu sagen hast,

ist auch in Einzelheiten von Bedeutung.

Nichts soll flüchtig oder gar

unwillig vom gestressten Leser übergangen

werden. Es gelingt dir, dass

dein Geschriebenes genau aufgenommen

und anerkannt wird, wenn du

ordentlich schreibst.

bitte in Schreibschrift

Dass du möglichst deutlich und schön

schreibst, ist eigentlich selbstverständlich

— z. B. nimmt man doch für

jeden prächtigen Blumenstrauß eine

angemessene Vase. Die äußere Form

bringt ihn so richtig zur Geltung! Form

und Inhalt, die du zusammen präsentierst,

werden die Betrachter nicht

gleichgültig lassen — sie würdigen, was

du für sie geschrieben hast.

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Die Sprache der Jugend

Wer Wörter wie (entspannen) oder Ausdrücke wie

(Fahrrad) nicht versteht, hat seine Teenie-Zeit wahrscheinlich längst

hinter sich. Dabei handelt es sich nämlich um Jugendsprache und

die kann für ältere Semester ziemlich verwirrend sein.

Spätestens, wenn Kinder ihren Eltern sagen, dass sie zum

gehen, aber nicht mit einer Einkaufstüte, sondern einem neuen

Haarschnitt nach Hause kommen, könnte das zu großer Verständnislosigkeit

führen. Metzger kann bei Jugendlichen nämlich auch

Frisör bedeuten.

Wenn Jugendliche davon reden, die

wollen sie

... RICHTIG ... ausgehen.

Wenn sich Ihre Enkel über unterhalten, ist das nicht

unbedingt ein Grund zur Panik. Sie reden von der Schule.

In Zusammenarbeit mit den Schülerinnen der Realschule Kettwig,

Klasse 7, Helena, Lena und Anna und Senioren des Pflegeheims

„Haus Kettwig“ entstand dieser Artikel. Es wurden Berichte aus

dem Internet untersucht, Comedy Programme zitiert und natürlich

griffen die Schülerinnen auf ihren eigenen Wortschatz und -gebrauch

zurück.

So hat z. B. die Arbeit in der Gruppe gezeigt, dass der Zusammenhang,

in dem die Wörter gebraucht werden, eine große Rolle

bei der Interpretation spielt. Aussagen wie:

würden niemals den Vater, sondern nur den Freund/Kumpel

ansprechen.

8


Folgender Dialog ist dem Comedy

Programm von Dieter Nuhr

entnommen und beschreibt die

Unterhaltung zweier Jugendlicher

in der U-Bahn:

„ Ey, voll krass

ich muss auschecken“

„Ey, umchecken“

„ Ey, langsam reiten

hier is voll der

Auschecker ich schwör!“

„ Voll endgeil

Viehoferplatz“

„Ah, fett“

Und wenn Ihr Enkel Ihnen aus

dem Urlaub schreibt: *HDGDL*

ist das keine Beleidigung; er will

damit zum Ausdruck bringen:

„Hab dich ganz doll lieb“.

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Gerda Broekmann,

Soziale Betreuung Haus Kettwig

Quellen: Internetberichte,

Comedy Programm Dieter Nuhr

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Petticoat und Wackeldackel

Cheerleader beim 3. Oldtimertreffen in Kettwig, 1. Mai 2010

Inmitten der auf Hochglanz polierten

alten Schätzchen strahlten die Cheerleader

der RSK mit ihrem Können. Ein

herrliches Sonnenwetter setzte ebenfalls

ein Ausrufezeichen unter den

ersten öffentlichen Auftritt der Dancing

Flames.

Dabei hatten die Vorboten dieser Premiere

einige Schwierigkeiten am Horizont

bereitgehalten. Ohne die Sicherheit

einer erhobenen Bühne mit

rutschfestem Boden musste sogar mit

Regen und kühlen Temperaturen laut

Wetterbericht gerechnet werden.

Letzteres trat nicht ein, und die Sache

mit dem holprigen Untergrund lösten

die Mädchen souverän. Herr Briele,

Vorsitzender des Automobil-Club Kettwig

e. V., kündigte — ob des gelungenen

Auftritts — eine Wiederholung der

Einladung für das nächste Jahr an.

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Mit von der Partie waren:

1. Bachmman, Eireen (5a)

2. Bachmann, Riva (7b)

3. Barina Raja (6c)

4. Butgereit, Lara (7a)

5. Hantel, Alessa (5a)

6. Knops, Vanessa (5b)

7. Källing, Lena (5c)

8. Peinelt, Anna (5a)

9. Rausch, Michelle (5b)

10. Schmitz, Silja (5a)

11. Sterzenbach, Nia (8c)

12. Weiher, Julia (9a)


10er-Abschluss

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Marita Schulze

30.Juni 2010 — und wieder verlässt uns ein ganzer 10er Jahrgang! SchülerInnen

aus 4 Klassen haben die Realschulzeit hinter sich und für sie beginnt ein neuer

Lebensabschnitt. Wir alle wünschen ihnen viel Glück und eine spannende, erfolgreiche

Zukunft!

U. Wellkamp

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Unsere Neuen — 5a

Klassenlehrerin Frau Heine


Silbermedaille für die RSK

Firebird Seniors triumphieren bei der Ruhrolympiade, 3. Juni 2010

Die zweite Teilnahme an der Ruhrolympiade

2010 brachte den Firebird

Seniors einen eindrucksvollen Erfolg.

Acht Mannschaften vertraten ihre Heimatstädte

Gelsenkirchen, Hagen, Wesel,

Oberhausen, Duisburg, Mülheim,

Düsseldorf und Essen im Kampf um die

olympischen Lorbeeren beim Flag

Footballturnier. Dabei katapultierten

die ehemaligen Ligaspieler unserer

Schule die Stadt Essen auf einen glanzvollen

zweiten Platz. Alle Gegner der

Vor –und Zwischenrunden spielten sie

geradezu schwindelig. Ihr Spielwitz

und ihre Spielfreude waren für jedermann

sichtbar. Wer Flag Football kennt

und lieben gelernt hat, hatte als Zuschauer

seine helle Freude. Lediglich

der U 19 NRW Vereinsauswahl mussten

sie sich im Endspiel mit einem knappen

7:6 ergeben. Dass ein solch hochdekorierter

Gegner die Firebird Seniors

sozusagen nur im Fotofinish

bezwingen konnte, gereicht uns zur

Ehre. Jungs, meine Hochachtung, das

war Football vom Feinsten!

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Marita Schulze

Spieler:

1. Markus Brosch, 10a (Abschlussjahrgang 2009)

2. Max Laganke, 10c

3. Matthias Goebel, 10a

4. Max Baier, 10a

5. Tobias Schwach, 10a

6. Leo Baier, 9a

7. Philipp D`Zio, (ehemaliger Schüler der 7b)

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Wenn die bunten Fahnen wehen …

„Jetzt haben wir die schönste Schule

weit und breit!“, freute sich eine Kollegin.

Ob das so stimmt, wage ich nicht

zu beurteilen, aber schön ist es schon,

wenn die leuchtend bunten Fahnen im

Wind an der Fassade der Schule schaukeln.

Schön war auch der Fleiß und

der Enthusiasmus der Schülerinnen

und Schüler meiner beiden Kunstkurse,

die in wochenlanger Arbeit an den

Fahnen werkelten.

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Erst wurden zur Kulturhauptstadt und

zum Motto „Kettwig zeigt Flagge“ Motive

überlegt, gezeichnet, vergrößert,

dann wurden die Motive farbig auf

dem Fahnenstoff verwirklicht. Wichtig

war uns hierbei, das Motto in unserem

Sinne zu verändern in „RSK zeigt Flagge“

und entsprechende Bilder zu entwerfen,

die Typisches unserer Schule

widerspiegeln. So zeigen die Fahnen

z. B. den Flagfootball und die Cheerleader,

Kunst, Musik, Sprachen und vieles

mehr. Schon davor hatten sich die

Schülerinnen und Schüler mit Kettwiger

Motiven beschäftigt und diese per

Linoldruck als Postkarten vervielfältigt.

Und so konnte dann Mitte Mai das

Fahnenfest stattfinden, bei dem die

Fahnen feierlich gehisst wurden und

ein Luftballonwettbewerb Aussicht auf

Gewinne versprach. Gewonnen haben

nun auch drei Kinder, deren Ballons

am weitesten geflogen sind und deren

Postkarten von freundlichen Findern

zurück geschickt wurden: Konstantin

aus der 6a hatte das Glück, dass sein


Ballon unglaubliche 541 km bis nach

Marktredwitz flog. Er gewann zwei Kinogutscheine,

Pia aus der 5b konnte

immerhin mit fast 75 km einen Weg bis

nach Lüdenscheid vorweisen und gewann

einen Gutschein für den Besuch

eines Eiscafes. Der Ballon von Julian

aus der 7c wurde am Harkortsee

gefunden und war somit 66 km

weit geflogen. Julian kann sich in der

Buchhandlung ein spannendes Buch

aussuchen.

Die Fahnen werden noch eine Weile

weiter wehen und unsere Schule in

den Augen mancher Betrachter weiterhin

„zur schönsten Schule weit und

breit“ machen.

Dafür allen beteiligten Schülerinnen

und Schülern herzlichen Dank !

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Cornelia Hurtz-Schwieger, 13.7.2010

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Förderverein der Realschule Essen-Kettwig

Am 16.03.2010 fand die Vorstandssitzung unseres Fördervereins der Realschule

Essen-Kettwig statt. Im Vorfeld wurden die Lehrerinnen und Lehrer aufgefordert,

ihre Lehrmittelwünsche mitzuteilen, um anschließend über eine Verteilung

der Fördergelder zu entscheiden. So wurden u. a. Gelder für das Kulturhauptstadtprojekt

Kettwig zeigt Flagge“, für neue Sportgeräte und für

Experimentalzubehör der Fachbereiche Naturwissenschaften und Informatik beantragt.

Erfreulicherweise konnten sämtliche Anträge vom Vorstand genehmigt

werden. Die darüber informierten Kolleginnen und Kollegen begannen bereits

am folgenden Tag mit den Bestellungen.

Die Arbeit des Fördervereins ist für unsere Schule von besonderer Bedeutung.

Zahlreiche Materialien und Geräte wurden in den vergangenen Jahren mit Hilfe

des Fördervereins angeschafft, Projekte und Aktivitäten der Schülerinnen und

Schüler wurden unterstützt. Ohne den Förderverein wäre eine derartige Gestaltung

des Unterrichts und die Durchführung von Aktivitäten der Schule so nicht

denkbar. An dieser Stelle sei an das Engagement der ehrenamtlich tätigen Menschen

erinnert und ihnen dafür herzlich gedankt.

Das ist die Gelegenheit, einen Dank an Herrn Holtkamp zu richten, der dem Förderverein

25 Jahre angehörte und davon viele Jahre im Vorstand als Kassenwart

tätig war. Obwohl seine Kinder bereits vor vielen Jahren die Realschule Essen-

Kettwig verlassen hatten, blieb Herr Holtkamp dem Förderverein weiterhin treu

und engagierte sich für unsere Schule. Nun teilte er dem Vorstand mit, nach den

vielen Jahren seine Mitgliedschaft im Verein kündigen zu wollen. Wir wünschen

Herrn Holtkamp alles Gute und danken ihm herzlich für die Arbeit, die er für die

Schülerinnen und Schüler unserer Schule geleistet hat.

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Unser Förderverein wird

durch Menschen repräsentiert.

Drei Vorstandsmitglieder

sollen an dieser

Stelle vorgestellt werden

(Foto v. l.):

Herr Törker (Schriftführer),

Frau Reimer (1. Vorsitzende),

Frau Bründel-Boy (Kassenwartin)

Oliver Buchholz


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© Carina Bödecker/Kettwig Kurier

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Der Sowikurs im Amtsgericht

Am 23.6.10 hatte der 7 SW-Kurs einmal außerhalb des Klassenzimmers

Unterricht. Wir fuhren ins Amtsgericht Essen, um Gerichtsverhandlungen

beizuwohnen.

Erst einmal mussten wir warten, bis

wir endlich ins Gebäude durften. Doch

bevor wir uneingeschränkten Zutritt

bekamen, mussten wie durch eine

Sicherheitsschleuse wir am Flughafen.

Dabei wurde das Gepäck genauestens

überprüft und 2 Schüler von uns mussten

ihre Scheren abgeben, da diese

vom Sicherheitspersonal als gefährlich

erachtet wurden.

Wir schritten eine Treppe hoch und

gingen an einem Schalter mit einem

Wachmann vorbei. Während des ganzes

Ganges durch das Gebäude durfte

kein Wort gesprochen werden. Oben

angekommen, traten wir ins Vorzimmer.

Hier warteten wir bis die nächste

Verhandlung stattfinden sollte, da man

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in eine bereits begonnene nicht einfach

hineingehen darf. Im Vorzimmer

war das mit dem Reden schon etwas

anders, denn hier war gedämpftes Reden

möglich. Dann war es so weit. Unsere

erste Verhandlung sollte stattfinden.

Dann, eine bittere Enttäuschung:

Der Angeklagte erschien zu spät, aus

welchen Gründen auch immer. Die

Zeugen waren bereits nach Hause geschickt

worden und so musste die Verhandlung

vertagt werden. Zum ersten

Mal konnten wir dann mit der Richterin

sprechen. Sie war sehr nett und

fragte, ob wir irgendwelche Fragen

hätten. Vorerst verneinten wir.

Die zweite Verhandlung begann und

weitere sollten folgen. Hierbei ging es


um Fahrerflucht. Ein Mann, der übrigens

einen Dolmetscher brauchte, da

er kein Deutsch konnte, war beim Einparken

gegen ein anderes Auto gestoßen

und hatte dabei einen ernsthaften

Schaden angerichtet. Zuerst einmal

wurde der Angeklagte befragt. Er

machte seine Aussage und verstrickte

sich dabei so in Lügen, dass seine Beschreibung

des Tathergangs sehr unglaubwürdig

erschien. Dann wurden 2

Zeugen aufgerufen, die das Geschehen

aus ihrer Sicht schilderten. Der Staatsanwalt

stellte daraufhin seinen Antrag

und das Gericht nahm ihn an. Der Angeklagte

wurde zu einer Zahlung von

je 500 Euro 6 Monate lang verurteilt.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter.

Bei der nächsten Verhandlung

wurde eine Frau wegen Betruges des

Arbeitsamtes angeklagt. Die Gerichtsverhandlung

wurde wegen aufgrund

mangelnder Beweisen vertagt.

Schließlich begann die letzte Verhandlung,

sie fand ich am interessantesten:

Auch hier brauchte der Angeklagte einen

Dolmetscher. Ihm wurde zur Last

Beweisfoto

Louis mit aufgemalter

Deutschlandflagge

gelegt, mit erhöhter Geschwindigkeit

gefahren und dabei auf die Gegenfahrbahn

geraten zu sein. Dabei fuhr er einen

Motorradfahrer an, der starke

Schulterverletzungen, Trümmerbrüche

und andere Verletzungen davon

trug. Der Verletzte musste sogar im

Gericht noch mit Krücken laufen, da

sein Knie stark verletzt war. Im Laufe

der Verhandlung erklärte der Angeklagte,

dass er nicht allzu schnell gefahren

sei und das ihn ein Lieferwagen

von rechts gerammt hätte. Er war angeblich

zu geschockt gewesen um auf

die Bremsen zu treten und hatte den

Motorradfahrer mitgenommen. Da die

Zeugen dem Gericht nicht wirklich

weiterhalfen und einer der wichtigen

Zeugen, nämlich der Fahrer des Lieferwagens,

nicht anwesend war, wurde

auch diese Verhandlung vertagt.

Dieser Ausflug war wirklich unvergesslich

und hat uns ein Stückchen näher

an die Realität gebracht.

Ricardo

Gemeinsames Entfernen der Deutschlandflagge

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Unsere Neuen — 5b

Klassenlehrerin Frau Bolten-Hoffmann


Interview mit Roberto Delorko

„Der emanzipierte Mann“ — Roberto Delorko, Akrobateur bei den

Cheerleadern

Marita Schulze: Als ich dich Anfang des

Schuljahres mehr zufällig fragte, ob du

bei Cheerleadern mitmachen würdest,

habe ich ehrlich nicht damit gerechnet,

dass du dich der Sache so gewissenhaft

annimmst. Welche Vorteile

bringt dir das Cheerleading?“

Roberto: Klarer Vorteil: Spaß! Ein weiterer

entscheidender Vorteil ist die

Sache mit dem Zertifikat, zusätzlich

zum Zeugnis. Das ist, würde ich sagen,

der größte Vorteil an der Cheerleader-

Sache für mich.“

Marita Schulze: Wie würdest du damit

umgehen, wenn dich einige Mitschüler

wegen des Cheerleadings belächeln

würden?

Roberto: Die meisten Leute, denen ich

das erzähle, gucken erst einmal komisch

und fragen, ob ich nicht einen

Scherz machen würde. Da muss man

einfach locker reagieren. In der Regel

kommt dann die Frage, ob ich das nur

wegen der Mädchen mache. An dieser

Stelle muss ich dann klären, dass die

Mädchen, mit denen ich zusammenarbeite,

mehrere Jahre jünger sind als

ich und damit oben Besagtes ausgeschlossen

ist.

Marita Schulze: Welche Qualitäten

muss ein Junge mitbringen, um in der

Cheerleadergruppe bestehen zu können?

Roberto: Man muss Geduld haben. Außerdem

sollte man sich von den „Kleinen“

nicht auf der Nase herumtanzen

lassen. Ebenfalls sollte man kräftig gebaut

sein, da die Mädchen einem zum

Teil eine längere Zeit auf den Schultern

stehen.

Marita Schulze: Vielen Dank für das Interview,

Roberto!

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Sowi-Unterricht mal anders

„Wieso sterben eigentlich deutsche Soldaten in Afghanistan?“ Diese Frage stellten

sich die Schüler und Schülerinnen des Kurses 10 sw und wünschten sich als

letztes Thema ihrer Schulzeit an der RSK: Hintergrundwissen über den Einsatz

der deutschen Bundeswehr in Afghanistan.

Während der Unterrichtsreihe, in deren

Verlauf sich die Schüler/innen mit

den verschiedenen Aspekten des Themas

auseinander setzten, kam ein

kompetenter Ansprechpartner in unsere

Schule: Hauptmann Christian Köppen,

der Jugendoffizier der Waldkaserne

Hilden. Er gab einen Überblick

über sämtliche Auslandseinsätze der

Bundeswehr und beantwortete noch

offene Fragen der Schüler und Schülerinnen.

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Anschließend lud er den Kurs 10sw

zum Tag der Schulen in die Waldkaserne

Hilden (Feldjägerbataillon 252) ein,

der am Mittwoch, den 21. Mai stattfand.

Dort verbrachten die Schüler

und Schülerinnen einen interessanten

Tag, zusammen mit 200 Schülern und

Schülerinnen anderer Schulen, Mittagessen

in der Bundeswehrkantine inbegriffen.

Nach der Begrüßung durch den Kommandeur

hatten die Schüler/innen die

Möglichkeit, die Einsatzgebiete der

Feldjäger kennen zu lernen.


Da zahlreiche anwesende Soldaten

schon für einige Zeit in Afghanistan

eingesetzt waren, demonstrierten sie

in einer großen Maschinenhalle den

Alltag der deutschen Soldaten.

In der Halle waren originalgetreue

Checkpoints entstanden und deutsche

Ausbilder zeigten Afghanen (hier

deutschen Soldaten in afghanischen

Uniformen), wie Personenkontrollen

und Fahrzeugdurchsuchungen durchgeführt

werden, ohne das eigene

Leben zu gefährden. Eine wichtige

Rolle spielen dabei Simultandolmetscher,

die unerlässlich und überall

dabei sind.

Zwei Schüler des Sowi-Kurses, Fabian

und Marvin, wurden während dieser

Demonstration von dem Journalisten

einer Hildener Tageszeitung interviewt.

Er wollte wissen, was denn ge-

Cheerleader auf neuen Pfaden

nerell von dem umstrittenen Einsatz

deutscher Soldaten in Afghanistan zu

halten sei. Obwohl sie sich im Unterricht

intensiv mit dem Thema auseinander

gesetzt hatten, meinten sie:

„Das ist eine schwierige Frage, auf die

nicht einmal unsere Politiker eine klare

Antwort haben!“

Im Laufe des Tages lernten die Schüler/innen

noch weitere Bereiche kennen:

Leben im Feld (Tarnung, Ausrüstung),

Fahrzeuge, Waffen, Drogentests,

Spurensicherung, waffenlose Selbstverteidigung,

Eskorte fahren mit Motorrädern

bei Staatsgästen und der

Einsatz von Diensthunden bei Verfolgungen

und Verhaftungen.

Einhelliges Fazit der Schüler und Schülerinnen

am Ende des Tages: Das war

ein interessanter und lohnenswerter

Studientag!

Tanzworkshop mit Ivana Kisic, Tanzpädagogin am Tanzhaus NRW.

Drei Stunden konzentrierte Arbeit bis

zur letzten Minute: Das war der Tanzworkshop,

den die Cheerleader der

Realschule Kettwig unter der Leitung

von Ivana Kisic genossen. Eine neue

Choreografie wurde einstudiert. Jede

Menge Schrittfolgen wurden mit ausdrucksstarken

Armbewegungen kombiniert.

Jetzt heißt es für die Gruppe

üben, üben, üben!

Marita Schulze

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Sponsoringaktion 2010 — Sport und Freizeit

Stellvertretend für die Realschule Kettwig möchte ich mich bei den nachstehenden

Unternehmen für ihr außerordentliches Engagement bei der

Schulsport-Sponsorenaktion zu Gunsten unserer Schule bedanken.

Wir freuen uns über reichhaltig gesponsertes Sportmaterial für unsere

Schülerinnen und Schüler. Das Kollegium und die Schülerschaft finden es

großartig, dass die Spenden den Handlungsspielraum der Gesundheitsförderung

im Sportunterricht an unserer Schule maßgeblich unterstützen.

Ruhrapotheke

Burgsmüller

Werdener Str. 26

45219 Essen

Aral-Tankstelle

Willy von Wirth

Ringstr. 30

45219 Essen

Seychelles Seafood

Trading GmbH

Herr Eckardt

Im Teelbruch 48

45219 Essen

Zahnarztpraxis

Dr. Daniela Zwez

Frau Kloiber

Schulstr. 3-5

45219 Essen

Schlosshotel

Hugenpoet GmbH

Lübbert, Michael

August-Thyssen-Str. 51

45219 Essen

Zahnarztpraxis

Fr. Dr. Judith Richter

Frau Lichtenberg

Haupstr.12

4519 Essen

Rechtsanwaltskanzlei

Striening

Herr Striening

Mintarder Weg 52

45219 Essen

Kett-Car Deine

Fahrschule Kettwig

Ruhrtalstr. 470

45219 Essen

Marita Schulze, Vorsitzende

der Fachschaft Sport


Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de

25


„Lernferien NRW — Versetzung sichern“, Praxisbericht

Nachdem meine Mutter und ich den Artikel „Lernferien — Individuelle Förderung

die Spaß macht“ in der letzten Schulinfo gelesen hatten, war zuerst das Interesse

meiner Mutter und später auch meines geweckt.

Frau M. Kühn hatte alles daran gesetzt noch einen freien Platz für mich zu

ergattern. Es waren ja nur noch zwei Wochen Zeit bis zu den Osterferien.

Donnerstags vor den Ferien erfuhr ich dann, dass ich tatsächlich dabei sein

durfte.

Am Dienstag nach Ostern trafen sich 21 Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe

8 aller Schulformen aus Köln, Krefeld, Bottrop, Remscheid, Düsseldorf,

Essen und anderen Städten im Naturfreundehaus in Mülheim. Es war schon ein

komisches Gefühl für mich, niemanden zu kennen. Dieses Gefühl hatte ich, Gott

sei Dank, nicht alleine. Die Lehrer machten Kennenlernspiele mit uns und es

dauerte nicht lange, da war das Eis gebrochen.

Fünf Lehrer waren 5 Tage für uns zuständig und kümmerten sich sehr intensiv

um uns. Bei Problemen hatten sie immer ein offenes Ohr. Wir bekamen leckeres

Essen, und das soll bei mir etwas heißen!

Das tägliche Programm sah folgendermaßen aus:

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8.00 Uhr aufstehen

9.00 Uhr Frühstück beendet

10 Min. Pause, Vorbereitung

9.10 Uhr bis 12.00 Uhr Unterrricht

Mittagessen

1 1/2 Std. Pause

13.30 Uhr bis 18.00 Uhr Unterrricht

Abendessen —

19.30 Uhr bis 21.30 Uhr Uhr Theater- oder Tanz-AG „täglich“

21.30 Uhr bis 23.00 Uhr zur freien Verfügung

23.00 Uhr Bettruhe


Der Unterricht war nicht wie normaler Unterricht in der Schule. Wir haben erst

theoretisch gearbeitet und das Erlernte dann praktisch angewendet. In Mathematik

lernten wir z. B. die Kreisberechnung. Danach setzten wir das Erlernte bei

einer Rallye im Wald um. In den Pausen durften wir zum Kiosk gehen und machen

was wir wollten.

Am ersten Tag wurde ein Test im Internet gemacht, um unseren Lerntypen herauszufinden.

Alle waren erstaunt darüber, wie sie am besten lernen können. Auch ich

war erstaunt, denn bis jetzt habe ich mir gar nicht so viel Gedanken darüber gemacht,

dass man durch Bewegung, Hören, Sprechen und Sehen lernt, und dass

diese Fähigkeiten bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind.

Wenn ihr wissen wollt was ihr für ein Lerntyp seid,

dann schaut auf folgender Internetseite nach:

http://www.philognosie.net/index.php/tests/testsview/150/

Im Sportunterricht spielten wir Baseball. Der Englischunterricht bestand z. B.

darin, dass wir das Spiel „Ich packe meinen Koffer...“ auf englisch spielten.

Im Deutschunterricht lernten wir das „Mind–Mapping“. Durch mein Wissen, das

ich an unserer Schule erworben habe, konnte ich diese Aufgabe als Bester lösen.

Am vorletzten Tag fuhren wir zur „Ruhrwerkstatt“ nach Oberhausen. Dort baute

jeder ein Gesellschaftsspiel aus Holz.

Am letzten Abend veranstalteten die Betreuer eine Party für uns.

Samstags bei der Abholung führten wir unsere einstudierten Theater- und Tanzkünste

den Eltern vor. Danach gab es Kaffee und Kuchen und alle verabschiedeten

sich. Einigen fiel der Abschied wirklich schwer. Dank “Schülervz“ und “ICQ“

werden unsere Freundschaften über diese Woche hinaus bestehen bleiben.

Für mich war diese Zeit eine wertvolle Erfahrung, ich habe eine tolle Gemeinschaft

zwischen Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen erlebt.

Jan Runde (Klasse 8b)

im April 2010

Für Eltern und SchülerInnen, die sich über die Lernferien informieren

möchten: http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/lernferiennrw

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Verkehrserziehung in Kooperation mit dem ADAC

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 nahmen im März an

dem Verkehrssicherheitstraining „Achtung Auto“ teil, welches in Kooperation mit

dem ADAC und der Unterstützung von Opel und Michelin durchgeführt wurde.

Herr Tromm, ein pensionierter Polizist,

informierte die Kinder in theoretischen

Fragen und führte mit den Kindern

praktische Übungen auf dem

Schulhof durch. So wurde den Kindern

spielerisch in Laufübungen die Zusammensetzung

des Anhalteweges aus Reaktionsweg

und Bremsweg vor Augen

geführt. Die Schülerinnen und Schüler

bekamen weiterhin die Gelegenheit,

in einem Auto ein abruptes Bremsmanöver

zu erleben und dabei vom Sicherheitsgurt

aufgefangen zu werden.

Besonders beeindruckend für die Kinder

war es, das Bremsverhalten eines

Autos zuvor einschätzen zu können,

um schließlich den tatsächlichen

Bremsweg des Fahrzeuges bei einer

Vollbremsung spektakulär vorgeführt

zu bekommen. Fast alle Kinder unterschätzten

den tatsächlichen Bremsweg

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um viele Meter. Dazu Herr Tromm:

„Die Kinder haben eine völlig falsche

Vorstellung davon, wie schnell ein

Auto abbremsen kann. Sie gehen davon

aus, dass das Fahrzeug rechtzeitig

vor ihnen stehen bleiben kann. Ich zeige

den Kindern nun, wie lang solche

ein Bremsweg auch bei relativ niedrigen

Geschwindigkeiten ist. Hoffentlich

vergessen sie dies zukünftig bei ihrem

Verhalten im Straßenverkehr nicht.“

Die Kinder nahmen mit viel Freude an

der Veranstaltung teil, wobei einige Situationen

die Kinder sehr nachdenklich

machten. Die Schule wird die Erkenntnisse

aus dem Projekt „Achtung Auto“

auch weiterhin im Verkehrsunterricht

ansprechen, sodass das Verhalten der

Kinder im Straßenverkehr nachhaltig

positiv beeinflusst sein wird.

Oliver Buchholz


Achtung Auto

Wir wurden von 2 Polizisten in der 1. Stunde begrüßt. Danach sollten wir uns

zu 3 oder zu 4 Schülern aufstellen. Wir mussten so schnell, wie wir konnten

rennen, und ohne abzubremsen, ruckartig auf einer weißen Linie stehen bleiben.

Nur einer hatte es geschafft. Dann mussten wir auf eine gelbe Fahne

achten, aber dass war noch viel schwieriger. Bei der 2. Übung mussten wir

an einen bestimmten Ort Hütchen aufstellen, wo wir meinten, dort würde

ein Auto bei 30 km/h stehen bleiben. Wir schätzten 1-3Meter, aber das

Auto kann bis zu 9Meter weit rutschen. Die Polizisten stellten uns 2 Wege

vor, die sehr wichtig sind. Der Reaktionsweg, der sich durch die Verfassung

des Fahrers/Fahrerin, aber auch durch die Konzentration, oder durch Ablenkung

verändern kann. Der Bremsweg, der sich durch die Fahrbahnbeschaffenheit,

den Bremsdruck, oder durch den Zustand der Reifen verlängern

kann. Er hat dann unsere Lehrerin, Frau Langner-Hombrecher, mit ins

Auto gebeten. Sie sollte sich anschnallen, aber sie hat es falsch gemacht.

Man muss den Gurt unter die dicke Winterjacke ziehen. Danach durften wir

auch zu dritt ins Auto. Wir waren sehr erstaunt, wie heftig man bei einer

abrupten Bremsung nach vorne geschleudert wird, obwohl man angeschnallt

ist. Danach bekamen wir einen Fragebogen, den wir ausfüllen mussten und

haben aufgeschrieben, was wir gelernt hatten. Das war eine sehr interessante

Schulstunde. Marco & Mario Schmitz, 5a (März 2010)

Nur 20 km/h zu schnell führt trotz optimalen Bremsens —

egal, ob mit oder ohne ABS — zu einem Aufprall mit knapp

60 km/h.

Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de

Quelle: ADACsignale

Fallhöhen-Vergleich

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Schulchor-Kids meet RUHR 2010

The Cornerstones repräsentieren RSK im Kulturhauptstadtjahr

So viele Auftritte wie noch nie absolvierten in diesem Jahr die Mitglieder des

Schulchors „The Cornerstones“ mit ihrer Musiklehrerin Frau Eckstein. Anlass ist

das seit Beginn des Jahres in Essen ausgerufene Kulturhauptstadtjahr RUHR 2010.

Jeweils vor mehreren hundert Zuschauern präsentierten die Schüler und Schülerinnen

der Jahrgangsstufen 5 bis 10 ihre deutschen und englischen Popsongs.

30

Der Kettwiger Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 war das

von engagierten Kettwiger Bürgern organisierte und von Kettwiger

Musikgruppen gestaltete Projekt „Klangspur Kettwig“.

Kinder und Erwachsene, Laienmusiker und Profis, Vokal- und Instrumentalsolisten

und -ensembles jeder Stilrichtung präsentierten

die musikalische Vielfalt Kettwigs.

Trotz Orkan „Xynthia“ waren alle

Künstler und viele Zuschauer am

28. Februar zum „Auftaktkonzert

Klangspur Kettwig“ in den Alten

Bahnhof gekommen:

Stellt euch vor, wir machen eine Reise.

Stellt euch vor, ins Ruhrgebiet.

Manch einer zeigt uns da `ne Meise.

Dem zeigen wir, was hier geschieht.

Stellt euch vor, wir legen eine Klangspur.

Stellt euch vor, durch Kettwigs` Altstadt.

Wir laden ein: „Komm zur Ruhr“.

Komm doch auch, dann wird dat wat.

Kettwig, unsr`e Schule hier in Kettwig.

Wir begrüßen euch sehr herzlich:

Wünschen euch viel Spaß und auch Glück auf!

Kettwiger haben`s drauf!

Im März präsentierte der Schulchor sein Programm im Kettwiger Rathaus. Anlass

war eine Vortragsveranstaltung zur Ausstellung „Kettwiger Chöre“ der „Kettwiger

Museums-und Geschichtsfreunde“.


Am 12. Mai beteiligte sich der Schulchor

am RSK-Flaggenfest zur Unterstützung

des Kunstprojektes „Realschule

Kettwig zeigt Flagge für

Kultur“:

Nach dem vielbeachteten Auftaktkonzert im Februar wurde das

Projekt „Klangspur Kettwig“ am Pfingstsamstag mit dem „Musikfest“

im „industriellen Ambiente“ erfolgreich fortgesetzt. In der

Lisseuse der ehemaligen „Scheidt`schen Hallen“ waren das

Klangspektrum und die Musizierfreude groß:

Komm doch mal in die Lisseuse.

Hier wird Kultur gezeigt.

Hier gibt es Musik und Bilder:

„Starke Orte“, starke Töne, Industriekultur.

Und du wirst schon hör`n und du wirst schon seh`n:

Kettwigs` Musikfest zweitausendzehn!

Komm doch mal zu uns nach Kettwig!

Hier wird Flagge gezeigt

Hier gibt es Kultur und Menschen:

Alte, junge, große, kleine musizier`n gemeinsam!

Und du wirst schon hör`n und du wirst schon seh`n:

Kettwigs` Kultur zweitausendzehn!

Komm doch mal zu uns`rer Schule!

Hier wird Flagge gezeigt.

Hier gibt es Kultur und Menschen:

Jungen, Mädchen, Lehrer, Schüler, die gemeinsam feiern.

Und du wirst schon hör`n und du wirst schon seh`n:

Das Flaggenfest zweitausendzehn!

Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de

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Nachdem Ende Juni ein Teil

des Schulchors wie jedes

Jahr die Abschlussfeier der

Zehntklässler in der ev. Kirche

am Markt musikalisch

gestaltete, war der Auftritt

bei der „Musikalisch-kulinarischen

Meile“ am 10. Juli

von den tropischen Temperaturen

geprägt.

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Hier bin ich gebor‘n und laufe durch die Straßen,

heute mit Musik, über Leinpfad und die Gassen,

Kettwigs Altstadt, kenn jeden Winkel hier beim Namen,

Weberbrunnen, Brücke über den Mühlengraben.

Die Sonne blendet, alles grünt und blüht.

Und die Welt ist schön, hier in Essen-Süd.

Doch die Stadt Kettwig hab ich besonders gern.

Das Publikum, das kommt von nah und fern.

Ich hab den Tag auf meiner Seite, ich hab Rückenwind.

Musik in der Kirche, die für mich swingt.

Ich schaue mal zurück und sehe die Klangspur,

schließ die Augen und denk „Komm zur Ruhr!“

• • •

Und mitten an der Ruhr, hinterm Baldeneysee,

die Bühne am Markt liegt auf dem Weg.

Wir haben viele Gäste, ach KULTUR ist schön.

Alle kommen vorbei, ihr braucht nur rauszugehen.

• • •

Freut euch dieses Jahr auf Europas` Stadtkulturen.

Und auch in Essen gibt es kulturelle Spuren.

Alle gewinnen beim Spiel mit Klängen und Skulpturen.

Vieles seh`n und hör`n auf den Städte-Touren.

Deutschlands` Schönheit: Berge und der Strand,

aber das Ruhrgebiet raubt euch jeden Verstand.

Und ihr geht auf der Meile zum Feiern raus

und genießt den Augen- und den Ohrenschmaus.

Ihr ladet die alten Vögel und Verwandten ein.

Und alle fang‘n vor Freude an zu weinen.

Ihr geht essen, trinken und es wird gelacht.

Ihr feiert heute Abend, bis in die Nacht.

• • •

Und die Sonne scheint hell auf die Kirche am See.

Kettwigs` Flaggen, die sieht man im Winde weh`n.

Wir haben viele Gäste und wir können euch seh`n.

Alle kommen vorbei, ihr braucht nur rauszugehen.

• • •

Und am Ende der Straße steht die Bühne am See.

Realschule Kettwig singt olé, olé !

Wir haben viele Gäste, ach SINGEN ist schön.

Alle kommen vorbei, ihr braucht nur rauszugehen.

• • •

Ihr werdet lecker essen und vielleicht „einen heben“.

Habt off `ne Ohr‘n, nen großes Herz und liebt das Leben.

Kettwigs` 1000 Menschen leben ihr Leben auf 1000 Arten.

Wenn ich so daran denke, kann ich`s eigentlich kaum erwarten.


Nachdem der Schulchor Ende August wie jedes Jahr die neuen

Fünftklässler in der Turnhalle musikalisch begrüßte („Wir wünschen

euch viel Spaß und auch viel Glück — es gibt kein zurück!“) stand

am 12. September der erste Auftritt beim überregional bekannten

Stadtfest „ESSEN. ORIGINAL.“ auf dem Programm.

Die diesjährigen Solisten waren:

Anna Hohmann, Katharina Molzer

Riva Bachmann, Philipp Kniestedt

Raja Barina, Marielle Eumann

Kristina Heimsoth, Tamira Schmidt

Laura Schultheiß-Haus, Ronja Wilde

Oxana Danilowa, Jessica Lachmann

Larissa Bleche

Technische Helfer:

Max Heinrich, Julian Haeyn, Lukas Kresken

Die Stimmbänder der „Cornerstones“ können sich jetzt erst mal

erholen, bevor es in der Weihnachtszeit wieder heißt: Let`s sing !

C. Eckstein

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Unsere Neuen — 5c

Klassenlehrer Herr Korten


Acrostics

Moments!

Some of the nicest moments at school are those when pupils surprise you with

unexpected talents. In Class 10d, many pupils wrote fantastic acrostics in the

English lesson. Acrostics are poems where you choose a word, write its letters

down and then make new words with each letter. Here are some examples!

I think you will like them!

Ulrike Wellkamp

by Raphael Vierow

Supporting somebody

Angry about everybody and everything

Dying again and again every day

Never forget being hurt

Endless comeback of feelings

Screaming in a cushion

Solution

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RSK-Boys im Fernsehen

„Helden am Herd und am Schwert“ — Das WDR-Fernsehen besuchte die

von Kerstin Heihaus initiierte AG „Helden am Herd“ für Jungen (Jg. 5/6) im

Eckhaus. Der Beitrag wurde im Rahmen der Sendereihe „Servicezeit Familie“

am 10. März 2010 gesendet. In der Beschreibung der Sendung schrieb die

Redakteurin, Janine Stolpe-Krüger, unter anderem:

„Jungs in Not:

So fördern Sie Stärken und Selbstbewusstsein Ihres Sohnes

PISA sowie etliche andere Studien belegen es:

Jungen sind die Verlierer unseres Bildungssystems! Sie bleiben häufiger sitzen,

hängen den Leistungen der Mädchen im Schnittum ein Jahr hinterher, bevölkern

die Hauptschulen und bekommen bei gleicher Leistung seltener die Empfehlung

für das Gymnasium. Deshalb fordern Wissenschaftler jetzt: Jungen brauchen

genauso gezielte Förderung, wie das schon seit Jahren für Mädchen der Fall ist.

[…] Jungen brauchen Einblicke in Frauendomänen

Im Jugendzentrum Essen-Kettwig haben sich die Jungen ausdrücklich einen Kochkurs

ohne Mädchen gewünscht und kochen jetzt einmal wöchentlich mit einem

männlichen Sozialarbeiter. Warum Jungen das besser ohne Mädchen lernen?

Genauso wie Jungen Mädchen ausbremsen, wenn es um Fußball geht, um das

Schrauben am Fahrrad oder um Naturwissenschaften, spielen auch viele Mädchen

gerne ihre Überlegenheit aus — beim Kochen, Malen, Basteln und bei allen

Arten von Hausarbeiten und Handarbeiten. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, Jungen

an diese Tätigkeiten heranzuführen, ohne dass Mädchen mitmachen. Wichtig

ist es allemal, dass auch Jungen die entsprechenden Fertigkeiten erlernen.“

Für Interessierte wurden auch zwei Buchtipps benannt:

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Dieter Schnack, Rainer Neutzling

Kleine Helden in Not: Jungen auf der Suche nach Männlichkeit

Allan Guggenbühl

Kleine Machos in der Krise: Wie Eltern und Lehrer Jungen besser verstehen

Jungen-/Mädchenförderung ist aber auch in der RSK ein wichtiges

Thema, was zum Beispiel der alljährliche Boys’/Girls’ Day zeigt


Girls` Day 2010

Am Girls’ Day strömten unsere 8er Klassen aus, um sich „typische“ Berufe des

anderen Geschlechts anzuschauen. Es existieren immer noch viele Vorurteile

über geschlechtsspezifische Berufe und damit sich unsere Schülerinnen und

Schüler über diese Grenzen hinwegsetzen, ging es für alle Mädchen und viele

Jungen in Betriebe, Kindergärten … Einige Jungen, die kein Schnupperpraktikum

finden konnten, verbrachten den Tag unter anderem mit einem Haushaltsparcours

in der Schule. Hier einige Stimmen zu dem Tag:

Viviann: „Ich habe meinen Girls’ Day im Wetteramt Essen verbracht. Dort wurde

man freundlich begrüßt und bekam eine kleine Beschreibung vom Tagesverlauf.

Zuerst wurde uns der Deutsche Wetterdienst erklärt und in welchen Bereichen

er tätig ist. Danach konnten wir vom Dach der Wetterstation die

Sichtpunke in Essen und Velbert angucken. Im Anschluss haben wir anhand von

Wetterkarten die Temperatur für den 22. April berechnet. Wir konnten den

Wetterballon steigen sehen und die Wettermessgeräte angucken. Nach dem Mittagessen

haben wir noch das Wettermobil angeguckt und mehr über das Projekt

„Wettermodell“ in Köln erfahren. Es war ein sehr informativer und spannender

Tag. Ich kann es nur empfehlen!“

Sophie: „Ich war bei einem benachbarten Bauern, um dort den Beruf Landwirt

auszuprobieren. Es war sehr interessant einmal etwas Anderes auszuprobieren.

Ich durfte zum Beispiel Trecker fahren. Mir wurde viel über die Felder erklärt,

z. B. was wächst und wie lange es wachsen muss. Ich hatte dort einen sehr schönen

Tag und würde dort gerne noch einmal hingehen.“

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Carolin: „Am 22 April waren wir zu dritt in der Gerresheimer Glasfabrik in Essen-

Steele. Frau Knuth hat uns die Sicherheitsvorschriften erklärt und uns dann die

Schutzkleidung zugeteilt. Wir sollten Blaumänner und Schuhe mit Stahlkappen

tragen. Nun durften wir endlich etwas selber machen. Jede von uns wurde zu

verschiedenen Arbeiten eingeteilt. Tamira sollte Formen auspacken und sie dann

richtig zuordnen, Mara hat Formen mit Sand gereinigt und ich habe in Formen

Zahlen eingraviert. Die Formen waren verantwortlich für die Form des fertigen

Glases. Als wir fertig waren, haben wir eine Rundführung bekommen und haben

unter anderem gesehen, wo Glasscherben mit Sand verschmolzen werden. Um

11.15 Uhr haben wir unsere verdiente Pause bekommen :). Um 12 Uhr hat uns

André abgeholt, der gerade

seine Ausbildung

macht. Er hat uns das sogenannte

„Kalte Ende“

der Fabrik gezeigt, wo

die fertigen Glasflaschen

kontrolliert und abgepackt

werden. Wir sind

ins Chemielabor gegangen,

wo getestet wurde,

wie lange das Glas hält

ohne den Inhalt zu beeinflussen.

Es gab auch

einen Bereich in der Fabrik,

wo Glas für Farm-

und Medizinindustrie

hergestellt wurde. Zum

Schluss sind wir noch zu

Frau Knuth gegangen und

haben ihr erzählt, wie

wir es fanden. Die Angestellten

waren alle sehr

nett und ich fand es auch sehr interessant selber zu arbeiten und zu sehen, wie

es von innen in einer Glasfabrik aussieht.“

Laura: „Wir waren am Girls’ Day in der Inconso AG, dort haben wir einen Einblick

darin bekommen, was dort gemacht wird und wie alles funktioniert. Im Computerraum

war es eigentlich ganz lustig, weil sich alle gegenseitig geärgert haben.

Wir durften an einem Computer Windows 7 installieren und es dann ausprobieren.

Im Computerraum haben alle viel zu tun, denn entweder hat jemand seinen Computer

kaputt gemacht und er muss wieder repariert werden, oder es war ein Virus

drauf und er musste entfernt werden. Wir haben auch einen Computer gesehen,

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der anzeigte, welcher Computer gerade Zicken

macht. Dann wurden wir auch noch in einen

Raum gebracht, wo auf der einen Seite alte Computerteile

und auf der anderen Seite Computer,

die wiederum die Computer von den ganzen Angestellten

kontrolliert haben, waren. Es hat alles

großen Spaß gemacht und es war interessant zu

sehen, wie dort alle arbeiten. Alle haben sich mit

dem Vornamen angesprochen, deshalb war die

Atmosphäre nicht so angespannt. Man konnte

viele Fragen stellen und es wurde alles nett beantwortet.“

Marielle: „Meinen Girls` Day habe ich bei der

ehemaligen Mercedes (jetzt Thyssen-Krupp)-

Lenkungsbau — Ausbildung verbracht. Leider

war die einzige Frau dort krank, d. h. dass ich mit 10 Männern alleine unterwegs

war. Der erste hat mir die Geräte und Maschinen vorgestellt, ein anderer verschiedene

selbst gebaute Teile. Nachher durfte ich dann eine eigene Platine

bauen, die ich leider nicht fertig bekommen habe, aber einer der Jungs war so

nett, sie für mich fertig zu machen und sie

meinem Nachbarn mitzugeben. Mein Eindruck

von der ganzen Sache ist sehr positiv.

Ich habe bisher immer nur an kreative Berufe

gedacht und für Technik gar nichts übrig

gehabt. Doch jetzt ziehe ich den Bereich

doch zu meinen Möglichkeiten hinzu. Es war

extrem lustig und hat auch viel Spaß gemacht.

Ich habe sogar mit den Jungen ausgemacht,

dass ich ein anderes Mal (wenn ich

frei habe oder so) nochmal zu ihnen komme.

Ich freu mich schon darauf .“

Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de

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Der Girls` Day wurde zum Boys` Day

An der Realschule Kettwig wurde der Girls’ Day zum Boys’ Day. Welch eine

Überraschung! Die größten Chaoten nähten hoch konzentriert Knöpfe an — und

das perfekt! Manche gleich drei Stück, „weils echt Spaß machte“. Tja, Kreativität

war schon immer reizvoller als englische Grammatik oder mathematische

Formeln!

Und ob T-Shirt, Hemd oder Schlafanzughose

das Bügeln klappte auch super!

(Ein Dampfbügeleisen war allerdings auf dem

Weg zur Schule ausgelaufen...)

Da wars natürlich gut, dass die Jungs der 8c

vorher ein großes Frühstück zubereitet und

aufgebaut hatten. Mit vollem Magen ließ sich

diese Hausarbeit dann doch erstaunlich gut

erledigen!

Jungs aus der 8a entwickelten ein „Männerquiz“

am Computer für die anderen.

Zum Abschluss „Billy Elliot“ und „Girlfight“ —

2 Filme, in denen ein Junge Ballett tanzt und

ein Mädchen boxt.

Fazit des Vormittags:

Unsere Jungs können viel mehr, als wir geahnt haben!!!

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Ulrike Wellkamp


Marcel: „Ich denke, dass der Boys Day sinnvoll ist, damit Jungs auch mal mitbekommen

bzw. erleben, was Frauen jeden Tag machen. Mir hat der Tag in

der Schule Spaß gemacht, weil die einzelnen Sachen nicht zu lang waren und

man viele verschiedene Sachen ausprobieren konnte. Viele Jungen haben

bestimmt nach dem Tag das Bügeln oder das Knöpfeannähen zu Hause ausprobiert

und so erlernt. Ich finde gut, dass es einen Boys` Day gibt, um Jungen

die Dinge näherzubringen, die immer noch häufiger von Frauen ausgeübt

werden.“

Jörn: „Da die Jungen in Frauenberufe und die Mädchen in Männerberufe

hineinschnuppern können, finde ich diesen Tag sinnvoll. Ich war im Krankenhaus

(Physiotherapie) und konnte sehen, wie Leute mit z. B. neuen Knien oder

neuen Hüften behandelt werden. Der Tag war sehr interessant und die Physiotherapeuten

haben mir vieles erklärt. Ich bin ins Krankenhaus gegangen, weil

meine Mutter dort als Physiotherapeutin (Krankengymastik) arbeitet.“

Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de

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Schulinfo: Alexander, du bist jetzt bereits ein paar Wochen wieder in Deutschland.

Wie bist du denn an den Praktikumsplatz herangekommen?

Alexander: Meine Gastfamilie hatte vor ein paar Jahren unseren Betrieb besichtigt

und meine Eltern und die Gastfamilie verstanden sich sehr gut und hielten Kontakt

zueinander.

Schulinfo: Ein wenig mulmig war dir doch bestimmt schon, als du alleine auf die

Reise gegangen bist. Erzähle doch einmal von deinen ersten Eindrücken.

Alexander: Als erstes wurde ich herzlich am Flughafen begrüßt und abgeholt und

wir gingen lecker Essen. Danach zeigte der Seniorchef mir den Betrieb, da mein

eigentlicher Chef noch die ersten 2 Tage Skifahren war.

Schulinfo: Wenn man dich fragt, welche deine 3 schönsten und interessantesten

Erlebnisse in Irland waren, was erzählst du dann?

Alexander: Die Familie flog mit mir nach England, um große Milchviehbetriebe mit

Melkrobotern zu besichtigen und ich konnte dadurch auch mal etwas von England

kennen lernen. Dann machte es mir sehr viel Spaß, morgens meine täglichen Aufgaben

selbstständig erledigen zu können. Und mich hat es begeistert, mein Englisch nach

vielen Jahren auch mal nutzen zu können und ich stellte fest, wie leicht es mir fiel,

Englisch zu sprechen, da ich nun darauf angewiesen war. Die Familie machte sich

viel Mühe, deutlich und langsam mit mir zu sprechen.

Schulinfo: In einer Mail an deine Praktikumsbetreuerin schrieb dein Gastvater

neben viel Lob folgendes über dich: „… although he always feels things are better in

Germany!“ Was ist denn besser in Deutschland und was gefiel dir besser in Irland?

Alexander: Dies meinte ich mehr als Witz, denn wir lebten dort in einem sehr überschaubaren

Ort und ich fand es witzig, wenn wir in den einzigen Laden in der Nähe

fuhren und vorher alle gefragt wurden, ob jemand etwas benötigte. Darauf erzählte

44

Alex goes irish

Alexander im Brahm, 9b, hat das

Schülerpraktikum genutzt, um in

Irland Berufserfahrungen zu sammeln.

Vielleicht kann er anderen Tipps für

ein Auslandspraktikum geben?


ich ihm, wie es bei uns ist und dass meine Mutter fast jeden Tag einkaufen gehe und

dieser Laden nur eine Minute entfernt sei. Ich meinte eigentlich damit, dass bei uns

alles viel größer ist und nicht besser.

Schulinfo: Dieses Interview regt vielleicht viele deiner Mitschülerinnen und

Mitschüler an, auch ein Praktikum im Ausland zu machen. Nenne doch einmal

Gründe, die dafür sprechen.

Alexander: Man kann gut testen, was man schon auf Englisch kann, auch wenn man

denkt, dass man selbst nicht gut Englisch sprechen kann, wie ich es jedenfalls dachte.

Es fällt einem dort sehr leicht und es ist auch witzig, wenn man eine Vokabel nicht

weiß und sie dann 10 Minuten lang versucht zu erklären, da man einfach nicht auf

das Wort kommt. Außerdem lernt man andere Kulturen und Länder kennen.

Schulinfo: Welche Tipps kannst du noch geben, damit ein Praktikum gut gelingt?

Alexander: Seid einfach höflich und tut, was euer Chef sagt. Versucht eure Arbeit

anzubieten und immer schön mitzudenken und auch im Voraus zu denken. Ach,

und wenn Sachen jeden Tag gemacht werden, sollte man versuchen selbstständig

mit etwas morgens anzufangen und nicht immer erst auf einen Befehl warten.

Schulinfo: Vielen Dank für das Interview!

Alexander: Kein Problem!!!

Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de

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46

Schade! Hier sollte eigentlich das

Gewinnerfoto stehen, aber leider hat

sich keiner nach dem Aufruf im

letzten Heft beim Schulinfo gemeldet!

Trotzdem möchte ich wieder alle

Schülerinnen und Schüler, Eltern

und Interessierte bitten, sich an dem

Schulinfo zu beteiligen.

Je größer die Vielfalt der Beiträge ist,

desto spannender und informativer

wird das Schulinfo. Ich freue mich

über Geschichten, Bilder und auch

Anregungen.

Herzliche Grüße,

M. Kühn


Besuch des Hochseilgartens

Unterbacher See

Termine

November 2010

16.11.2010:

Elternsprechtag

27.11.2010:

Tag der „Offenen Tür“

Dezember 2010

19.12.2010:

Weihnachtsfeier

23.12.2010:

Beweglicher Ferientag

Realschule Kettwig ∙ Brederbachstr. 19 ∙ 45219 Essen-Kettwig ∙ Tel.:02054-940430 ∙ www.rsk.essen.de

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Gisela Erbslöh,

Schulleiterin

Städische Realschule

für Jungen und Mädchen

Essen-Kettwig

− Sekundarstufe 1 −

Brederbachstraße 19

45219 Essen

48

Wolfgang Grandke,

stellv. Schulleiter

Dr. Oliver Buchholz,

Mitglied der Schulleitung

Kontakt

Telefon: 0 20 54 − 94 04 30

Telefax: 0 20 54 − 94 04 31

E-Mail: realschule-kettwig.info@schule.essen.de

Internet: www.rsk.essen.de

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