200 - Midrange Magazin

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200 - Midrange Magazin

092007IT-Konzepte und Wissen für eServer im Unternehmensnetzwerk3 0 5 81 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A u s g a b e 2 0 0 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –Rechnungswesen und Controlling im MittelpunktFreiräume schaffenNeuigkeiten im Notes Client 8VollrestaurierungStudie zum Thema DMSUnternehmen in derPflichtEffizientere PersonalwirtschaftEmployee Self ServicesAnwendungenwebfähig machenPHP on System i 11. – 12. 9., Köln 25. – 27. 9., KölnStefan Faust, Managing Director CODA Germany GmbH,im Interview auf Seite 12


EDITORIALThomas SeiboldRedaktionMIDRANGE MAGAZINVom Wert Ihre Branche zu kennen:Serviceorientierter Großhandelthomas.seibold michael.wirt @ @midrange.deFoto: Beth Hommel, FOTOLIAZwonullnullBlut und Wasser, Schweiß und Tränen, Papier und Druckerschwärze undimmer wieder eine unbändige Lust, das, was Sie interessiert, via Fingerkuppein ein Dokument und anschließend in eine Satzfahne zu bringen:Zum 200. Mal gilt es nun, auch dieses Editorial zu vollenden. Und waspasst besser, als genau diese Zahl als flottes Intro für ein wirklich gelungenesHeft zu nutzen? Klar:So manchem sind die Ziffern Û Endlich: Der Power6-Prozessor findet denZwonullnull auf ockerfarbenem Weg ins System i. Details auf Seite 7. Û Freiraum:Firmenverantwortliche brauchen mehrPapier in der Größe 153 x 82Millimeter am liebsten. Direkt davon, findet Stefan Faust. Wie er mit Hilfe vonneben stilisierter Eisen- und ReWe- und Controlling-Software zu schaffen ist,Glasarchitektur und sechs Sicherheitsmerkmalen,die si-gestern: Das dürfte Sie interessieren – wir habenerkärt auf den Seiten 12 ff. Û Geschwätz voncherstellen, dass die 200, die die spannendsten Themen, Zitate und Headlinesdraufstehen, auch tatsächlich der vergangenen 199 Ausgaben für Sie zusammengefasst.Wehmut oder Lacher – beide dürftenihre 200 Wert sind. Ich habeeinen solchen Schnipsel nicht Sie bei der Lektüre begleiten … Seite 14 ff.allzu oft in der Tasche: Kleinviehmacht schließlich auch Mist – und kleinere Scheine sind mir einfachlieber. Aber apropos Vieh: Wussten Sie, dass eine gesunde Milchkuh imLaufe ihres Lebens rund 200.000 Gläser Milch produzieren kann? Mit einer200 Euro-Spende wird via World Vision einem Kind ein Schul-Stipendiumermöglicht – und damit eine gesunde Basis für eine berufliche Zukunft.Zum Jahreswechsel hat die Zahl der DSL-Kunden weltweit erstmalsdie 200 Millionen Grenze überschritten und bis vor gar nicht allzu langerZeit musste ein Promovend in Deutschland 200 Exemplare seiner Doktorarbeitdrucken lassen. 4,8 Prozent der Weltbevölkerung und damit rund200.000.000 Menschen zwischen 15 und 64 Jahren nehmen Drogen, wiedas Büro der Vereinten Nationen für Drogen und Verbrechen (UNODC) inseinem jüngsten Bericht hervorhebt. Und welchen Geburtstag feierte imMai dieses Jahres der Münchner Viktualienmarkt? Ganz genau! Viel Spaßmit der 200. Ausgabe des MIDRANGE Magazin wünscht herzlichst IhrProdukt, Philosophie und IT-StrategieWir als serviceorientier -ter Großhändler habenuns für oxaion entschieden– warum?„Schnell, kontinuierlich, zuverlässig –so muss die Auftragsabwicklungund die Logistik für Handelsunternehmensein. Mit oxaion gelingt unsdas hervorragend.“Günter Stoverock, EDV-Leiter Heinz TröberGmbH & Co. KG, HamburgoxaionERP-Komplettlösungfür den Mittelstandettlingen · hamburg · düsseldorfThomas Seiboldeisenstockstr. 16 | D-76275 ettlingentelefon +49 (0) 72 43/5 90-6777 | telefax 5 90 - 235info@oxaion.de | www.oxaion.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN


INHALTMIDRANGE AKTUELLAusgabe200News & Ticker 6Power6 bald auch im System i 7Köpfe 8Stefan Faust, Managing Director CODA Germany GmbH:„Von uns bekommen CFOs, kaufmännische Leiter undderen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen alles, was sie fürihre Aufgaben im Finanzwesen benötigen.“Û Seite 12Der Wurm im Archiv 10Kommentar zur Frage des MonatsFreiräume schaffen 12200 Ausgaben MIDRANGE MAGAZIN 14DMS EXPO 2007 20Messe mit neuen Dimensionen 22iSociety-World mit IT-Kongress 25DOKUMENTENMANAGEMENTUnternehmen in der Pflicht 2611. – 12. September, Messe Köln Û Seite 2225. – 27. September, Messe Köln Û Seite 20DokumentenmanagementNach einer Studie des VOI planen ca. 30 Prozent der befragtendeutschen Unternehmen, die bisher ohne DMSarbeiten, die Einführung einer solchen Lösung.Û Seite 26Domino-Anwendungen/GroupwareIBM hat in der Version 8 wesentliche Änderungen aufSeiten des Notes Clients vorgenommen. Neben dem Implementierender Eclipse-Plattform als Basis ist auch einGroßteil an Neuerungen im eMail-Bereich von Notes zufinden. Û Seite 46Dokumentenhandling 28Flexible Bilder 30Neue Wege gehen 31Alle Kriterien erfüllt 33Adäquates DMS 35Wissen in Rente 37Direkte Verarbeitung 39Papierarmes Büro umgesetzt 40Flexibler drucken 42Ansichtssache 43Top oder Flop? 44Das getrimmte Archiv 45DOMINO-anwendungenVollrestaurierung 46Unified Communication 50Prozessoptimierung 51Die neue Informationsbasis 52Transparenz spart Kosten 54Automatisch besser 56TECHNIK & INTEGRATIONBandlaufwerk, Generation 4 58Neues in Datenbank und SQL 61RPG und XML 66PHP on System i 71 MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


september 2007HR-lösungenEmployee Self Services 72Anbieterübersicht 73Ausgezeichnet 75Mitarbeiterverwaltung 76Bewerbermanagement einfach 77Leitgedanken umsetzen 79HR-Transparenz 80SERVICEAutoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 81Glosse, Vorschau, Impressum 82Marktübersicht: HR-LösungenPortallösungen sind ein zentrales IT-Thema. Bisherdienten sie überwiegend der Information von Kunden undpotenziellen Abnehmern. Das wird sich ändern. Businessto Employee-Plattformen gehören laut Capgemini zu denIT-Trends des Jahres 2007. Û Seite 72MIDRANGE ONLINEMidrange Jobbörseist die neue Stellen-Börse für IT-Professionals undUnternehmen, die auf der Suche nach personellerVerstärkung sind.Ûwww.midrange-jobs.deMidrangeEventAuf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,Firmenveranstaltungen, Messen und Symposienfein säuberlich sortiert.Ûwww.midrange-event.deFrage des MonatsIn der Frage des Monats erfassen wir aktuelleTrends und Strömungen des IT-Marktes und fragendiese online ab. Ihre Meinung ist uns wichtig!Ûwww.midrange.dePersonalabrechnung • Zeitwirtschaft • Zutrittskontrolle • Betriebsdaten • WorkflowMehr als 2000 zufriedene Kundenkönnen sich nicht irrenWir liefern Ihre Komplettlösung für alle Bedürfnisseim HR Bereich. Plattformübergreifende Anwendungenfür die iSeries, Windows, Linux und andereBetriebssysteme.Die Kompetenz unserer Berater und mehr als20 Jahre Erfahrung, kombiniert mit den technischenMöglichkeiten "moderner", einfach zu bedienenderAnwendungen sind es, wovon unsere Kunden ammeisten profitieren.Markus Schlehan, CEO all4time AGDie all4time-Gruppeist nicht umsonstMarktführer imMidrange-Bereich.all4time AGwww.all4time.comADO-System GmbHwww.ado-system.deVEDA Zeit GmbHwww.veda.netMBI Niederwimmer GmbHwww.mbi.at09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN


MIDRANGE AKTUELLTICKERNeue Unified MessagingLösung für Lotus NotesÛ Die neue Unified Messaging-Lösungdes Germeringer SoftwareherstellersC4B Com For Business arbeitet nachdem Single Message Store-Prinzip, beidem sämtliche Nachrichten auf demGroupware-Server vorgehalten werden,kommt nach Herstellerangaben aber ohnedie Installation von Konnektoren aus.Stattdessen werden die Voicemail‐, FaxundSMS-Nachrichten per IMAP undSMTP übertragen.www.c4b.deML im MicrosoftEmpower ProgrammÛ Die Empower-Initiative unterstütztISVs beim Einstieg in die neuestenMicrosoft-Technologien sowohl mit Softwarelizenzenals auch mit technischerBeratung. In diesem Rahmen hat ML-Software bereits einige Softwarehäuserauf diesem Weg begleitet und plant nuneine entsprechende Herbst-Offensive.Hierzu werden eine Reihe unterschiedlicherEvents angeboten, die der System iCommunity die .NET-Welt näher bringensoll. Ziel ist es, die Vorteile beider Weltenzu identifizieren und Wege aufzuzeigen,um sie zu nutzen.www.ml-software.infoBuchvorstellungBen Margolis mit Joseph SharpeSOA für AnwendungsentwickleróXMLóSOA-Standards (WSDL, SOAP, UDDI)óEinführung in XPath, BPEL, SCA und SDOóWofür wird BPEL benötigtóFührer durch SOA Standard SubsetsóEinrichten von XPathóReference Guide für BPEL 2.0Neue Version der SageClassic LineÛ Die ERP-Lösung Classic Line vonSage Software kommt mit rund fünfzigNeuerungen. Neben der Ausstattungmit einem Bescheinigungswesen wurdedie Kostenrechnung verbessert und dereMail-Versand vereinfacht. Außerdemist die Classic Line 2008 in der Lage, nebender Windows-Plattform auch Linux-Datenbankserver anzusprechen.www.sage.deLotus Sametime 7.5.190 Tage kostenlos testenÛ IBM präsentiert die Version 7.5.1seiner Unified Communications undCollaboration Plattform Lotus Sametimemit Instant Messaging (IM), Web-Konferenz,Punkt-zu-Punkt Video-Funktionen,Unterstützung von mobilen Endgerätensowie VoIP Funktionen. Unternehmenhaben die Möglichkeit, für 90 Tage dieneue Version kostenlos zu testen. DieTestversion steht unter folgendem Linkzum Download bereit:www.ibm.com/developerworks/downloads/ls/lst> www.midrange-shop.deÛ iNN-Partner-Camp, die zweite.Nach der erfolgreichen Premiere in2007 soll das nächste iNN-Partner-Camp vom 8. bis 9. Mai 2008 wiederim Dolce-Hotel Bad Nauheim stattfinden.www.inn-partner-camp.deÛ CSS und sys•pro schließenPartnerschaft. Mit einer strategischenZusammenarbeit komplettierendie CSS GmbH aus Fulda unddie sys•pro GmbH aus Berlin ihre Lösungsangebotefür mittelständischeUnternehmen. So wird das ERP-Systemvon sys•pro zukünftig die eGecko-Komponentender CSS GmbHfür Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung,Controlling, Anlagenbuchhaltungund Personalwesen integrieren.www.css.de www.sys-pro.de Û CTIim IBS-Portfolio. International BusinessSystems (IBS) hat sich für eineKooperation mit der MCA GmbH entschlossen.Durch die mittels KonvyCTI realisierte Telephony-Integrationkönnen die IBS-Anwender direkt ausihren Arbeitsumgebungen herausdie Funktionen ihrer vorhandenenTelefonanlagen nutzen und diese mitden Software-Prozessen verbinden.www.ibsde.de www.mca-gmbh.deÛ IBM: Von 3900 auf 30 Server.Im Zuge einer weltweiten Transformationvon Rechenzentren plantIBM, rund 3900 eigene Server aufcirca 30 IBM System z-Großrechnermit Linux zu konsolidieren. Es wirderwartet, dass diese neue Server-Umgebung den Energieverbrauchgegenüber dem aktuellen Setupum bis zu 80 Prozent senken kann.www.ibm.de Û d.3 link for Semiramis.Die SoftM CommunicationsGmbH stellt auf der DMS Expo dasKonzept für „d.link for Semiramis“vor - eine Schnittstelle, welche Semiramismit d.3 verbindet. Die Entwicklungder Schnittstelle wird durch dieSoftM AG realisiert und ist für Januar2008 angekündigt. www.d-velop.dewww.midrange.deMIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Power6 bald auch im System iIBM hat die Verfügbarkeit der Power6Prozessoren im System i Modell 570angekündigt. Das System ist mit einer4,7 GHz CPU ausgestattet und hat gegenüberden Vorgängermodellen – jenach Anwendung – einen Leistungszuwachszwischen 31 und 137 Prozent.Das neue System wird ab dem 4. Septemberverfügbar sein.Mit dem System i 570 verzichtetIBM auf die Enterprise Edition. Kundenkönnen jetzt aus dem bisherigen Enterprise-Angebotgenau die Leistungsfeaturesordern, die sie benötigen. AlleLeistungsversionen der neuen i570 gehörenkünftig der Prozessorklasse P30an. Die neue 4,7 GHz CPU wurde im Maibereits bei der „p-Fraktion“ vorgestellt.Dabei handelt sich nach IBM Angabenum den derzeit schnellsten Prozesser,der weltweit verfügbar ist. Er liefertmit 16 Wegen 76.900 CPW. Das Systemwurde signifikant im Speicher- und I/OBereich verbessert. Uprades von 825,870, 890, 550 und 750 sind möglich.Gleichzeitig kündigt IBM ein neuesMajor Betriebssystem für System i an.i5/OS V6R1 wird im Frühjahr 2008verfügbar sein. Es beinhaltet die Unterstützungvon MySQL und für einen späterenZeitpunkt ist die Integration vonMySQL und DB2 in einer gemeinsamenStorage Engine vorgesehen. IBM WebQuery (ein OEM Produkt von InformationBuilder) wird Query/400 ablösen.Upgrades sind ohne Kosten möglich.Weitere Verbesserungen werden beider Sicherheit, Verfügbarkeit (CrossSite Mirroring) und Virtualisierungvorgenommen. Durch neue Fibre ChannelAdapter verbessert sich die SAN-Capability des Systems weiter. Der IBMSystems Director löst den i5/OS Navigatorab.Neben System p gehören auch dieHigh End System i Modelle der neuenIBM Power-Systems-Geschäftsorganisationan, die am 19. Juli 2007 vorgestelltwurde. Damit will IBM intensiverauf die speziellen Bedürfnissen seinergroßen Mittelstands- und Großkundeneingehen.óIBM Deutschland GmbH, Stuttgartwww.ibm.deFeiern Sie mit uns noch ein Jubiläum10 Jahre professionelle Anwendungs-Modernisierung mit J Walk. Mehr als 10 Jahre gemeinsamer Erfolg mit unseren Kundenund Partnern sind für uns Verpflichtung zur ständigen Verbesserung und zum weiteren Ausbau unserer Lösungs-Familie LegaSuite.Die neue GUI GenerationLegaSuite GUI (früher J Walk) bietet in der aktuellen Version zahlreiche neue und leistungsstarke Werkzeuge,um die Effizienz Ihrer bestehenden Anwendungen zu steigern. Einzigartig: Sie gewinnen Flexibilität und neue Anwenderkreise durch die freie Wahl des Client-Typs: HTML, Java oder Windows Ausbaufähig: Vom automatischen “GUI On-The-Fly” bis zur Optimierung und Erweiterung Ihrer Anwendungen Skalierbar: Für alle Projektgrößen - Vom Einzelarbeitsplatz bis zu mehreren tausend BenutzernIntegration und SOALegaSuite Integration (früher Transidiom) verbindet 5250 Programme mit anderen Anwendungen und Plattformen. Intuitiv: Workbench zur automatisierten Generierung von Integrations-Schnittstellen und Service-Komponenten Umfassend: Implementierung von Standards - WebServices (WSDL), SOAP, XML, J2EE, Java, .NET und viele weitere Flexibel: Service-Komponenten eignen sich ideal als Bausteine für eine Service Orientierte Architektur (SOA)Lernen Sie uns richtig kennenGerne besprechen wir mit Ihnen neue Wege, wie Sie Ihre Anwendungen modernisieren, integrieren und optimieren können.Sie werden überrascht sein, was Ihnen die neuen SEAGULL Lösungen bieten.Fragen Sie jetzt an: E-Mail: info@seagullsoftware.com SEAGULL Deutschland GmbHTelefon: +49 (0)7031 714-791 Otto-Lilienthal-Straße 36Telefax: +49 (0)7031 714-792 71034 BöblingenWirgratulieren demMIDRANGE MAGAZINzur200.Ausgabewww.seagullsoftware.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN


MIDRANGE AKTUELLKöpfeMehr als die Hälfte der mittelständischen Hightech-Firmen findet nicht genug Spezialisten:60 % der Unternehmen bis zu 250 Mitarbeitern bezeichnen den Fachkräftemangel als großesoder sehr großes Problem. Das hat eine Studie im Auftrag des BITKOM ergeben.www.bitkom.deOliver MoronLeiter DiscreteManufacturing,Siemens ITSolutions andServicesRudolf PurwienVertriebsleiter Südund Geschäftsstellenleiter,SER SolutionsDeutschlandGmbHOliver Moron (39) leitet seit April denGeschäftszweig Discrete Manufacturingbei Siemens IT Solutions and Servicesund verantwortet damit das weltweiteGeschäft mit IT-Lösungen für die Elektronik-und Hightech-Industrie sowie fürden Anlagen- und Maschinenbau. Seineberufliche Laufbahn begann er 1995 alswissenschaftlicher Mitarbeiter an derTechnischen Universität Aachen. Seit1998 arbeitet der promovierte Ingenieurfür Siemens Business Services (SBS)und später Siemens IT Solutions andServices im Bereich Consulting.www.siemens.comAndreas LiebingStoneOne AGNeuer Vertriebsleiter Süd und Geschäftsstellenleiterder SER Solutions DeutschlandGmbH ist der DMS/ECM-ExperteRudolf Purwien. Als Vertriebsleiter Südist er verantwortlich für die Gebiete Bayernund Baden-Württemberg. Bereits seitAnfang der 90er Jahre beschäftigt sichRudolf Purwien mit dem Thema DMS undbaute u. a. eine neue DMS-Abteilung fürdie realware AG auf. Vor seinem Wechselzu SER war er Bereichsleiter Vertriebund Leiter der Geschäftstelle Münchender Henrichsen AG.www.ser.deKlaus HufnagelGeschäftsführeractive logisticsThomas ZettlKey Account ManagerVertrieb Automotiveund Manufacturing,Micro FocusMicro Focus verstärkt sich: Seit dem1. April leitet Thomas Zettl (43) als KeyAccount Manager den Vertrieb den SektorAutomotive und Manufacturing. Erwird vor allem die Kundenbeziehung zunamhaften Herstellern und Lieferantender Automobil- und Maschinenbauindustriepflegen und weiter ausbauen.Zudem ist ab sofort Thomas Debusmann(44) für den Vertrieb an Banken und Versicherungenzuständig.www.microfocus.comThomas DebusmannVertrieb Banken undVersicherungen,Micro FocusManfred DampfBusiness SupportManager CentralEurope, SEAGULLMit der StoneOne AG meldet sich AndreasLiebing, Gründer und langjährigerCEO der SAPERION AG, jetzt am Marktzurück. Die StoneOne versteht sich als„Web Software Factory“, die auf Basisvon SaaS Technologien zur standardisiertenErstellung von Business Portalen anbietet.Zielgruppe sind mittelständischeUnternehmen und dezentral organisierteTeilbereiche von Großunternehmen,für die der Einsatz einer Portallösungaus Kosten- und Wartungsgründen bishernicht in Frage kommt.www.stoneone.deactive logistics stellt sich neu am Marktauf. Neben den drei Standorten Nürnberg,Koblenz und Niederaula wird HerdeckeSitz der active logistics Zentralesein. Außerdem gibt es erstmals einengesamtverantwortlichen Geschäftsführer,der zum 1. Juli seine Tätigkeit aufgenommenhat. Mit Klaus Hufnagel (45)ist dabei eine international erfahreneFührungspersönlichkeit gefunden worden,die seit über 19 Jahren sowohl imfinanzwirtschaftlichen als auch im Logistik-Umfeldbei verschiedenen namhaftenLogistik-Dienstleistern tätig ist.www.active-logistics.comSEAGULL baut seine Aktivitäten im Systemi Markt weiter aus. Manfred Dampfist seit 1. Juli als Business Support Managerfür den Bereich Central Europezuständig. Der Fokus seiner Tätigkeitwird die Pflege und der Ausbau der Kundenbasissein. Herr Dampf hat über 20Jahre internationale Management- undIT-Erfahrung. Mit Seagull verbindet iIhneine langjährige Zusammenarbeit, in derer u. a. als Leiter für den Bereich ProfessionalServices tätig war.www.seagullsoftware.comMIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


messeüberblickkalenderZukunft Personal11. 9. – 12. 9., KölnZur Messe Zukunft Personal zeigen rund 400Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungenfür das HR-Management. In 6 Foren referierenüber 100 namhafte Experten.www.zukunft-personal.detopsoft19. 9. – 20. 9., CH-Zürich OerlikonDie topsoft ist eine auf Business Softwarefokussierte Messe und dabei konsequent aufdie Besucher ausgerichtet. Es finden nebender Ausstellung verschiedene Fachreferatezu Themen wie ERP-Trends, ERP-Projektmanagement,online Marketing, VoIP, CRM;u.v.m. sowie in den Themenparks Vorträgezu VoIP, Mobile Computing und OpenSource-Softwarestatt. Der Eintritt ist kostenlos.www.topsoft.chDMS25. 9. – 27. 9., KölnDie DMS findet heuer zum zweiten Mal inder Messe Köln statt und hat dieses Jahr folgendeSchwerpunktthemen: elektronischesInformations‐, Dokumenten- und Speichermanagementsowie Technische Dokumentation.Event Termin, Ort VeranstalterIBM Breakfast Briefing04.09.Hannover11.09. Köln10. Cubeware Infotag 07.09.RosenheimiSeries Teatime Talk: IBM EGL 11.09.KölnJava für RPG Programmierer,AnwendungsmodernisierungBusiness-Brunch über den WolkenSystem i SecurityRPG SpecialSQL Special12.09.Neu-Isenburg13.09. Düsseldorf20.09. Berlin18.09. Frankfurt25.09. A-Wien18.09. Rodgau19.09. RodgauSteeb Mittelstandsforum 2007 18.09. – 19.09.FuldaIBM EGL Training 18.09. – 20.09.Stuttgarti5/OS V5R4 – What’s hot?Webcast: IBM EGL 25.09.onlinePHP und MySQL on System i 27.09.A-WienSoftware modernisieren, entwickeln,integrieren19.09. Frankfurt26.09. A-Wien27.09.FrankfurtIBM Deutschland GmbHwww.ibm.deCubeware GmbHwww.cubeware.dePKS Software GmbHwww.pks.deUBL Informationssysteme GmbHwww.ubl-is.dePORTOLAN CS Solutions GmbHwww.portolancs.comITP VERLAG GmbHwww.midrange.deCSP GmbHwww.csp-gmbh.deSteeb Anwendungssysteme GmbHwww.steeb.dePKS Software GmbHwww.pks.deITP VERLAG GmbHwww.midrange.dePKS Software GmbHwww.pks.deITP VERLAG GmbHwww.midrange.deMehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.deMagic Software Enterpriseswww.magicsoftware.com/germanywww.dms-expo.deWorkshop-TippWussten Sie schon, dass Ihre iSeries oderSystem i keine AS/400 mehr ist? Ihr Serverbefindet sich nämlich jetzt im Netz. Er wirdvon PC-Clients aus bedient, die womöglichauch noch Internetzugang haben und e-mailenkönnen. Außerdem sind Ihre am Bildschirmarbeitenden Kollegen erheblich aufgeklärterals noch vor Jahren. Alles in allemsollten Sie deshalb auf mehr Sicherheithinsichtlich Ihrer Daten achten. Unter www.midrange-academy.com finden Sie Workshops,die Ihnen zeigen, wie es mit Bordmittelngeht. Auch was die System- und Netzwerkadministrationangeht, stehen Weltenzwischen den ehemaligen und den heutigenMöglichkeiten. Ein deutliches Beispiel dafür,dass Ihre iSeries oder System i inzwischenanders ist, zeigt deren Offenheit, auch hinsichtlichder Entwicklungsumgebungen.Oder hätten Sie gedacht, jemals PHP aufIhrem „Blech in black“ programmieren zukönnen und dass dort sogar MySQL läuft?September-Themen• Java Grundlagen• PHP für System iAnwendungsentwickler• Einführung in die Arbeit mit RPG• CL-Programmierungwww.midrange-academy.com09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN


MIDRANGE AKTUELLFRAGE DES MONATSBisher mussten elektronischeDokumente auf optischenMedien archiviert werden.?DIE fragePlanen Sie innerhalb der kommenden12 Monate den Umstieg auf dieinzwischen ebenfalls revisionssichereund günstigere Archivierungsmöglichkeitauf Festplatten?DAS ergebnis49,5 % Ja50,5 % Nein4.828 Teilnehmerhaben abgestimmtDer Wurm im ArchivAuf die Frage des Monats, wer denneine Archivierung auf Festplattenplane, haben insgesamt erstaunlichviele Leser geantwortet. Noch erstaunlicherist, dass rund die Hälfte auf dieFrage mit Ja geantwortet hat.Die große Zahl der diesem Themanicht nur aufgeschlossenen, sondernkonkret planenden Leser lässt daraufschließen, dass die Festplattenarchivierungmit SoftWORM-Technologie(Write Once Read Many) in den Unternehmenmittlerweile bestens bekanntist. Im Vergleich zu den in der Fachweltals überlegen betrachteten TrueWORM-Verfahren hat die bislang als unzuverlässigabqualifizierte SoftWORM-Technologiedeutlich an Boden gewonnen.Grundsätzlich sind damit die folgendenVorteile realisierbar:ó Einsatz preisgünstiger Festplattenund somit Einsparung optischer Medien,die mit hohen Lizenzgebührenbelastet sindó Besonders schneller Zugriff auf diearchivierten Dokumente (bei Archivierungauf optischen Medien oftnicht gegeben)ó Entlastung von Administratoren vonAufgaben rund um die Archivierung(auf optischen Medien)ó Effiziente Bewältigung der enormsteigenden DatenmengenNun liegt der althergebrachte Einwandnahe, dass die Festplatte nochimmer zu den unsichersten Hardware-Bauteilen der heutigen IT zählt undam wenigsten für die Langzeitarchivierungtaugt. Dieser Einwand ist nichtmehr stichhaltig. Zunächst einmal sindHarddisks nicht nur leistungsfähiger,sondern auch sicherer geworden. Zumzweiten bietet die SoftWORM-Technologieinzwischen auch die WORM-to-WORM-Replikation. Somit lassen sicharchivierte Daten redundant auf zweiund mehreren Festplatten – idealerweisean verschiedenen Orten – archivieren.Ähnlich wie bei optischenMedien, deren Verfallsdatum unter dervorgeschriebenen Archivierungszeitliegt, kann man im Turnus zeitlich versetzteinzelne Festplatten austauschen,ohne die archivierten Daten in Gefahrzu bringen. Sicherungsfunktionen wieAuthentifizierungen, Zugriffssteuerungensowie Übertragungsverschlüsselungkönnen die Gesamtlösung optimieren.P. S.: Außerdem spreche ich demMIDRANGE MAGAZIN meine herzlichstenGlückwünsche zum 200. Erscheinenaus!ó10MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


kommentarkommentator zum unternehmen ihre meinung, bitte!Roland BöhmeGeschäftsführerSolitas Informatik AG,CH-Buchsroland.boehme@solitas.comSolitas Informatik AGSolitas ist ein Anbieter von Software und Serviceleistungenin den Bereichen elektronischeArchivierung und integriertem Dokumentenmanagement.Die Lösungen erlauben Unternehmen, ihre Geschäftsinformationenbesser zu erfassen, zuverwalten und zu verteilen, unabhängig davon,wo diese Informationen gespeichert oder aufbewahrtwerden. Dies gilt für Bürodokumente,eMails, Dokumentarchive oder Content vonBusiness-Anwendungen. Mit Solitas werden kritischeGeschäftsinformationen genau dort verfügbarmachen, wo sie benötigt werden.Mehr als 900 aktive Kunden aus den unterschiedlichstenBranchen setzen europaweit Produkteund Lösungen von Solitas ein.Unsere aktuelle Frage des Monats:Webservices revolutionieren den Datenaustauschzwischen Applikationen und Unternehmen.Wollen Sie Ihre Geschäftsprozesse im InnenundAußenverhältnis in den nächsten zwölfMonaten durch die Integration von SOA-Technologien vorantreiben?In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wiraktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktesund fragen zum einen die Leser des +++ MondayMorning Tickers +++ und zum anderen aufunserer Homepage nach Ihrer Meinung:Û www.midrange.deBeteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. DieAbstimmung geschieht anonym und ohne jedeweitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfallsüber Kommentare zur aktuellen Frage desMonats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingebenkönnen. Für Ideen für kommende Fragenkontaktieren Sie uns einfach per eMail:Û redaktion@midrange.dewww.solitas.comwww.midrange.deVerleihen Sie IhrerAnwendungsentwicklung Flügel…Entwicklung leichtgemacht mit IBM’sEnterprise Generation Language (EGL)Waren Ihre Entwickler bisher in RPG und Cobol gefangenoder in Java oder .NET verloren, dann heben Sie jetzt mit EGLdas ganze Potential aus Mensch und Technik:• Vermeiden Sie mit EGL den Paradigmenbruch von objektorientierterund prozeduraler Entwicklung• Überführen Sie Ihre Bestandsanwendungen sicher undwirtschaftlich in moderne Technologie und Architektur(Java, JSP/JSF, MVC, SQL)• Sichern Sie sich eine hohe Produktivität und eine hoheWartbarkeit des migrierten Codes – gerade für prozeduralerfahrene EntwicklerSichern Sie Ihren Erfolg bei der Anwendungsmodernisierungmit der PKS-Formel:Success = Stability x Evolution 2.0Erfahren Sie mehr darüber unter www.pks.de und rufen Sieuns gerne an: +49 751 56140-229 (Frau Heidi Schmidt)PKS Software GmbHGeorgstr. 1588214 RavensburgTel. +49 (0)751 56140-0www.pks.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN11


MIDRANGE AKTUELLRechnungswesen und Controlling stehen im MittelpunktFreiräume schaffenEin Unternehmer muss jederzeit und auf einfache Weise erfahren können, wo seine Firmafinanziell steht und wie und wohin sie sich entwickelt. Stefan Faust, Managing DirectorCODA Germany, spricht mit Thomas Seibold über das Ablösen von alten Denkweisen und dieMöglichkeiten eines modernen Finanzmanagements.Thomas Seibold: Welche Lösungen bietetCoda an?Stefan Faust: Wir sind ein internationalerBest of Class-Anbieter für FinancialManagement und stellen mit Softwarelösungenrund um den Bereich kaufmännischeUnternehmenssoftware das volleSpektrum für CFOs, Kfm. Leiter undderen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnenbereit. Das heißt, von uns bekommen siealles, was sie für ihre Aufgaben im Finanzwesenbenötigen. Unsere flexiblen Standardsoftwarelösungenumfassen nichtnur die Bereiche Finanzbuchhaltung,Kostenrechnung, Controlling, Unternehmenskonsolidierung,Planung, Treasury,Analyse und Reporting. Ergänzend bietenwir auch Procurement-Lösungen fürC-Artikel sowie einfache Faktura an. Dasist aber noch nicht alles: Auch in punktoRisiko- und Prozessmanagement habenwir einiges zu bieten. Unsere Systemehelfen unseren Kunden auf der ganzenWelt, ihre internen Finanz- und Geschäftsprozessezu optimieren und sieobendrein Compliance-konform sowierevisionssicher zu gestalten.Thomas Seibold: Welche Rolle spieltheutzutage Prozessmanagement im Finanz-und Rechnungswesen?Stefan Faust: Nehmen wir zum Beispielden Monatsabschluss oder die Jahresabschlusstätigkeiten:Hier setzen wir mitunserer Prozessmanagement-Lösungan. Man muss sich die damit verbundenenFinanzprozesse und Arbeitsabläufeso vorstellen: Wie gut Ihre ERP-Systemauch sein mag – bei Periodenabschlüssensind die nötigen Informationenmeist mit viel manuellemAufwand zu beschaffenund zu prüfen. Es liegt esin der Natur der Sache,dass zahlreiche Vorgängebei den monatlichenAbschlüssen außerhalbdieser Anwendungen erfolgenund einen hohenmanuellen Aufwand erfordern.Nehmen wir an, einUnternehmen benötigtz. B. 500 Einzelschrittefür den Abschluss, diedann in einem Excel-Sheet dokumentiert sind. Von diesen500 Schritten sind ca. 200 Schritte vonMitarbeitern zu erledigen, die nichts mitdem ReWe zu tun haben. Denken Sie anForecast-Umsatzzahlen des Vertriebs,die dann im GuV-/Bilanz-Forecast miteinfließen. Diese Daten werden von denMitarbeitern erfragt und übertragen,müssen aber aus Compliance-Gründendem Verantwortlichen für den Monatsabschlussbestätigt werden. Hierin birgtsich die Gefahr oder das Problem derdurchgängigen Kommunikation und deseventuellen Informationsverlusts. Daskann vermieden werden! Deshalb habenwir eine Softwarelösung entwickelt,die sich um die Verwaltung der Arbeitsschrittekümmert. Unsere Lösung „CO-DA 2control“ überträgt diese Aufgabenlistein ein Portal und sorgt somit füreine Prozesstransparenz für alle Beteiligten.Dies stellt den Informationsflusssicher und vermeidet organisatorischeKommunikationsdefizite. Das heißt inStefan Faust, Managing Director CODA Germany GmbHder Praxis: Aufgaben werden nur danngestartet, wenn die vorherigen Aufgabenchronologisch erledigt wurden. Darüberhinaus werden alle Einzelschritte undAufgaben, auch notwendige Genehmigungenund damit verbundene Datenflüsse,gespeichert, sodass man immerrecherchieren kann, wer wann wo undweshalb z. B. eine Rückstellung durchgeführthat, die über Webservices direktin CODA verbucht wurde. Somit werdennicht nur die Prozesse transparenter,sondern auch Compliance-konform undrevisionssicher gestaltet.Thomas Seibold: Stichwort Prozesstransparenz:Wie binden Sie Anwenderin Ihre Lösung mit ein, die nicht aus demReWe kommen, sondern z. B. aus demVertrieb?Stefan Faust: Wir haben mit unserenKunden und Analysten gemeinsam untersucht,wie es gelingen kann, auchso genannte „Außenstehende“ in dieinternen Finanzprozesse effizient einzu-12MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


inden. Ergebnis: Die Anwendung musseinfach auf den Prozess des jeweiligenAnwenders zugeschnitten sein – nur dasschafft Akzeptanz bei den Usern! UnnötigeFelder und Dateneingaben müssenvermieden werden. Ganz wichtig istauch die Integration in Outlook oder anderengängigen Systemen – dies mussgewährleistet sein.Thomas Seibold: Warum sollte sich einUnternehmen für die Lösungen für Codaentscheiden, worin unterscheiden Siesich zu Ihren Mitbewerbern?Stefan Faust: Unsere Prozessmanagement-Lösungstellt bereits einenwesentlichen Unterschied zu unserenWettbewerbern dar. Ein weiterer wärezum Beispiel die Internationalität: Wirsind als Unternehmensgruppe seit mehrals 15 Jahren international aufgestellt.Ebenfalls international agierende Konzerne,wie z. B. IKEA, nutzen Lösungenvon uns in EU, USA und Asien. In wichtigenIndustrieländern haben wir eigeneNiederlassungen und Experten vor Ort,die die dort ansässigen Kunden deswegenbesser bedienen können. Denn dieseKunden brauchen einen Spezialisten,der sich mit den lokalen Anforderungenwirklich auskennt. Sehen Sie sich nurmal unsere ausländischen Kunden an,wie z. B. Caterpillar in USA, Ben Lines ausJapan, ABN Amro in den Niederlanden,Cêz in Tschechien oder Euronext und VivendiUniversal in Frankreich. Die habenihre Wettbewerbsfähigkeit mit unserenflexiblen und skalierbaren Lösungen entscheidendverbessern können.Thomas Seibold: Wie sieht es denn mitden Bedürfnissen eines rein deutschenUnternehmens aus, das prinzipiell ehernational ausgerichtet ist?Stefan Faust: Auch ein rein deutschesUnternehmen profitiert von der Funktionsbreiteund –tiefe, die wir bieten.Nicht umsonst arbeiten für uns über 150Entwickler. In unser neuestes Releaseflossen über 300 Mannjahre Entwicklungein. Wir bieten mehr als nur FiBu,AnBu, KoRe, Controlling und ein schönesCockpit. Komplexe Anforderungenvon Mittelstand und Großunternehmenbereiten uns keine Kopfschmerzen. UnserErfolgsrezept ist ein durchgängiges,skalierbares und vollständiges Lösungsportfolio(End-to-end), also von Transaktioneneiner Buchung,über die Analysen (OLAP-Würfel im Dashboard) bishin zu Compliance-konformenProzessen. Diesfunktioniert nur, wennbereits der Buchungsstofffür Analyse undAuswertung in der richtigenStruktur zu finden ist. Das, was injeder einzelnen Buchung an Zahlen inCODA gebucht wird, sind für uns auchgleichzeitig ergebnisrelevante Zahlen!Denn CODA nutzt statt Haupt- und Nebenbüchernein einziges Transaktionsbuch.Wir trennen nicht strikt Fibu undControlling. Das hat seine Vorteile! Hierspielt auch der Wandel von der HGB-Denke zu IFRS und der Abschied vonzwei Berichtsstrukturen – dem internenund externen Berichtswesen – eine wesentlicheRolle. Viele deutsche Unternehmensind noch von KostenstellenundKostenträgerrechnung geprägt, hadernnoch mit Prozessorientierung undsehen in Transparenz mehr Risiko alsChance. Wir bieten hier mehr Freiraumfür Segmentberichtserstattung, mehrstufigeGuV Strukturen, Orientierung anden Geschäftsprozessen und deren Dimensionenund vereinfachen obendreindie Umsetzung von Compliance im Unternehmenwesentlich.Thomas Seibold: Wie sieht Ihre zukünftigeProdukt- und Firmenstrategie aus?Stefan Faust: Wir werden hier inDeutschland wesentlich aktiver als vorhersein und ein klares Investment fürdie DACH-Region tätigen. Wir sehen einenMarkt für unsere ausgereiften, internationaleinsetzbaren Lösungen, weil derMittelstand selbst die Internationalisierungverstärkt vorantreibt und damit dasReWe und Controlling mehr in den Mittelpunktgerückt wird. Zudem verstärktsich der Druck in den Unternehmen wegvon den alten starren Lösungen hin zudurchgängigen und skalierbaren Anwendungen.Die Erfahrung zeigt, dass immermehr Unternehmen ihre Lösungen selbständigpflegen wollen und die Prozesse„Viele deutsche Unternehmen sind nochvon Kostenstellen- und Kostenträgerrechnunggeprägt, hadern noch mitProzessorientierung und sehen in Transparenzmehr Risiko als Chance.“Stefan Faust, Managing Director CODA Germany GmbHund Informationsgewinnung ohne Heerscharenvon Beratern bei der Parametrisierungkontinuierlich verbessern. DerSchwerpunkt liegt bei den Unternehmenin der raschen Realisierung von Strategien.Unsere Anwendungen halten unsereKunden bei der Umsetzung nicht auf,sondern beschleunigen die operativenZielsetzungen. Wir sehen potentielle Erfolgschancen,da wir Spezialist für globaleinsetzbare Lösungen sind. Wir habendas seit langem vorangetrieben undsind dem Wettbewerb voraus. Denn derfängt erst an, sich international zu orientieren.ódas unternehmenCODA entwickelt, vertreibt und implementiertein vollständiges Spektruman Softwarelösungen, die speziell aufdie Anforderungen von CFOs und derenFinanzabteilungen zugeschnitten sind.Das Portfolio beinhaltet Systeme fürRechnungswesen und Controlling, Anwendungenfür Analyse und Planung undSoftware zur Steuerung von Geschäftsprozessenund Compliance-Unterstützung.Derzeit nutzen rund 2.600 mittelständischeund große Unternehmen undOrganisationen in über 100 Ländern dieprämierten Lösungen von CODA. DieCODA-Gruppe wurde 1979 in Großbritanniengegründet und beschäftigt heutemehr als 600 Mitarbeiter an 18 Standortenin 14 Ländern.www.coda.com/de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN13


MIDRANGE jubiläumEs gibt nicht viele Fachzeitschriftenund wohl noch weniger Computersysteme,die sich über einen so langenZeitraum am Markt erfolgreich behaupten.Natürlich verhält es sich beimMIDRANGE MAGAZIN genauso wie beider AS/400: Beide haben wir uns weiterentwickeltund präsentieren uns beibester Kondition.200 Ausgaben MIDRANGEHinter 200 Ausgaben MIDRANGEMAGAZIN stehen 16 Jahre Berichterstattung.Stets haben wir uns bemüht, dieeinzigartige Technologie des Serversplausibel und die Technik beherrschbarzu machen. Wir informierten über dieErzeugnisse der Softwareindustrie undermunterten, neue Methoden bei der Softwareentwicklungzu anzuwenden.Natürlich sind 200 Ausgaben nichteinfach so aus dem Ärmel zu schütteln.Wir waren angewiesen auf den fachkundigenInput der Anbieter aus der IT-Industrieund natürlich auch von den Spezialistenaus dem Hause IBM. Ihnen allenmöchte ich an dieser Stelle nochmalsherzlich für Ihre unermüdliche Unterstützungdanken.Januar 1991 ErstausgabeDie AS/400 gibt sich die Ehre –Einstieg in die Welt der AS/400AS/400 Grundlagen:Programmieren mit BefehlenKatastrophenschutz:Planung spart Kosten und ÄrgerQuo Vadis: So lösen Sie sichaus dem /36 EnvironmentFebruar 1991CeBIT 1991: EZCONV – Der„Easy Konverter“ konvertiertinterne und externe Programmeder IBM/36 auf die AS/400Mai 1991Announcement vom April 1991.Wegen der zusätzlichen Powerwurde überschrieben: „DieAS/500“ kommt mit OS/400V2R1. Mit Support für ISDN.PC Support unterstützt jetztWindows 3.0.November 1991FTS & ICF auf der AS/400ermöglichen die Kommunikationzwischen zwei odermehreren AS/400 bzw. /36Februar 1992R. Angermair, IBM: „…1992 werdenwir eine 20-prozentige Leistungssteigerungerzielen …“CeBIT-Vorberichte: SoftM Auftrag/400stößt als Standardsoftwarezunehmend in Bereichevor, die bisher individueller Softwarevorbehalten waren.März 1992Die Bezeichnung Rumba wirdnicht mehr geführt. DiesesProdukt ist nun einfach einElement im PC Support.September 1992Fritz Gaebler (Leiter Systemberatung):„… Mit dem DOS-Extender stehen einem Endbenutzerjetzt bis zu 500 kbHauptspeicher zur Verfügung …“November 1992Titel: EDV-Vernetzung:Eine wirkliche Alternative?März 1993Die F01, ein Desktop Modell derAS/400, ist bisher nicht angekündigtworden. Das hebt sichdie IBM wohl für das Frühjahrsannouncement1994 auf.Announcement der F-Modelle mitmaximal 512 MB Haupt- und165,2 GB Plattenspeicher undbis zu 40 % mehr Leistung.Juli/August 1993The Future is so Bright:Ab 1995 wird die AS/400 mit64 Bit Risc-Prozessoren ticken.November 1993Mit dem September-Announcementder IBM orientiert sich die AS/400immer stärker hin zum Einsatz inheterogenen Netzwerken.Erstellen von Präsentationsgrafikenmit GDDM: Obwohl viele Anwenderund Programmierer es möglicherweisenicht gemerkt haben, verfügte dieAS/400 schon immer über Möglichkeiten,Grafiken zu erstellen.Januar 1994IBM zielt auf denMittelstandFebruar 1994CeBIT 1994: GUS präsentiertPC-Module alsCharisma-Erweiterung unterWindows 3.1. commandführt Fremdsprachenversionenvon Frida ein.199119921993199414MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


MAGAZINMärz 1994Ralf Gärtner (23) trägt Verantwortungfür Marketing und Vertrieb bei SoftMMai 1994Mit UNIBOL/400 will die SiemensNixdorf AG den AS/400-Software-Häusern die Möglichkeit bieten, ihreLösungen unverändert auch unterUNIX anzubieten.Juni 1994Announcement OS/400 V3R1, Teil 1:Neue Datenbankfunktionen, wie Trigger,referenzielle Integrität und Stored Procedures.Für Programmierer gibt’s jetzt ILE.IFS wird eingeführt. Die Datenbank heißtjetzt DB2/400. PC-Support erhält mitClientAccess/400 seinen Nachfolger.Juli 1994Announcement OS/400 V3R1, Teil 2:Für die Verbindung zur Außenwelt gibt’sjetzt AnyMail/400 und AnyNet/400. Unterstützungvon Netzwerkdruckern. Implementierungvon Sockets. Advanced Series 400Modelle kommen jetzt in Schwarz daherund können mit bis zu 1,5 GB Speicher und260 GB Platten konfiguriert werden.Februar 1995Die H. D. Andrews Group legt einen Kurzberichtüber die mögliche Zukunft derAS/400 vor. Er analysiert Schwächen imIBM Marketing und konstatiert IBM einemühevolle Arbeit, wenn neue Kundenvon den Vorzügen der AS/400 überzeugtwerden sollen …SAP kündigt die Portierung von R/3 aufdie AS/400 an.Juli 1995Ankündigung der AS/400RISC-Modelle (max. 4096 MBHauptspeicher 520 GB Platte)sowie OS/400 V3R6Ein ganz besonderer Dank gilt jedochunseren Lesern. Aus Ihrem Feedback undaus unseren regelmäßigen Leserbefragungenkönnen wir entnehmen, dass Sie unsereArbeit schätzen. So haben wir herausgefunden,dass eine Ausgabe von MIDRANGEMAGAZIN durchschnittlich von mehr alsvier Personen genutzt wird. Dies ergibt eineGesamtleserschaft von nahezu 50.000 Personen.Und jeder Leser verbringt etwa einehalbe Stunde Zeit mit seinem MIDRANGEMAGAZIN.Nachfolgend haben wir einige Highlightsunserer Berichterstattung entlang der Entwicklungder AS/400 zur heutigen IBM Systemi zusammengefasst. Vielleicht finden Sieeinige Stellen zum Schmunzeln und vielleichtwecken einige Passagen Erinnerungen…Dezember 1995In der Rubrik „Vernetzung“erscheint ein Grundlagenbeitragzur „Konfiguration von TCP/IPauf AS/400“.März 1996Editorial „Boxkampf der Boxen“:Im O-Ton eines HP-Papier heißt es:„… SAP braucht etwa die vierfachePerformance einer normalenAS/400-Anwendung …“, und ausdem IBM Papier schallt es zurück:„… das mag stimmen, aber es bedarfauch der vierfachen Performance fürUNIX-Anwendungen …“Mai 1996Neues Titellayout: MIDRANGE MAGAZINpräsentiert sich jetzt in strahlendem Weiß.Juli 1996TCP/IP oder APPC/APPN (SNA)?Oktober 1996Dieter K. Zimmermann, Leiter MarketingAS/400 der IBM Deutschland, erwartetweltweit die 400 000. AS/400-Installation.November 1996Ankündigung der AS/400 AdvancedEntry Modellen mit bis zu 96 MBHauptspeicher und16,7 GB Platte.Auf die Jahrtausendproblematik wirdhingewiesen.Januar 1997Uli Linder von J. D. Edwards meinte, „… Leuteaus der Mainframe-Area mögen R/3, verglichenmit ihrer früheren Welt, für modernhalten. Es gibt aber viele intime Kenner, derR/3-Technologie, die das Produkt schlichtweg für einen Dinosaurer in einer Herde flinkerWarmblüter halten.“Februar 1997AS/400 Client Access fürWindows 95/NT Beta VersionMärz 1997IBM Networkstations wurden vorgestellt:Für Token Ring und Ethernet mit 8 bis 64 MBHauptspeicher.Edmund Hug, GM Country Operations IBMEuropa: „Europa ist nur erfolgreich, wennDeutschland erfolgreich ist.“August 1997Lotus Notes Integration für AS/400September 1997OS/400 V4R1 mit verbesserten Kommunikationseigenschaftenund Hardware mit20 GB Hauptspeicher und 1-TB-Platte.Java und die AS/400: Wird sich seinePortierung auszahlen?Oktober 1997IBM stellt die neue AS/400e Serie vor.Die parallel arbeitenden 8- und 12-Wege-Prozessoren bringen den vier Systemundden vier Servermodellen eine bis zu4,6-mal höhere Performance. Die neuenServermodelle haben alle Features zurbusinessmäßigen Nutzung des Internets.Der integrierte PC Server (IPCS) miteinem Pentium 200 MHz getaktet und512 MB RAM, ermöglicht die Nutzungvon NT-Serveranwendungen.November 1997BIW übernimmt MAS/9019951996199709/2007 · MIDRANGE MAGAZIN15


JUNI 1999AUSGABE 101DM 21,00öS 165,00SFr 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ Von Office Vision/400 zu Lotus Notes/Domino + Dominante Groupware + Volle DatenintegrationKantige PartnerschaftOS/400 und Windows NTErgänzung oder AblösungSERVICESExpress Client vs.Client AccessMehr als „Boxenschieben“SAP R/3Value Add derDistributionHaben Sie Sicherheitsbedenken?Geldbewegungenim WWWMarktübersicht Themae-AnwendungenSPEZIAL-THEMENTechnik-Forum1. Spoolfiles sichern – 2. Sicherung von QUSRSYSKOMMUNALBRANCHENI.T.P.VERLAGIBM VERTRIEBEDW-SOFTWAREAnzeigeAUGUST 1999AUSGABE 103DM 21,00öS 165,00SFr 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ Plattformunabhängige Standards + IT ohne Grenzen + Java im heterogenen UmfeldNeue Möglichkeiten für Client/Server-Pakete unter V4R4Farbe jenseits der grünen …Zwei Server auf dem PrüfstandNT und AS/400 imUnternehmenMS Office 2000 ergänzt das AngebotWeiterer Fisch imGroupware-MeerHinter dem Begriff steckt großes PotentialWer oder was ist Citrix?Marktübersicht ThemaR/3-BranchenlösungenTechnik-ForumAS/400 Spool-Dateien als PC-Dokument speichernI.T.P.VERLAGMAI 2000AUSGABE 112DM 21,00öS 165,00SFr 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ GUIfizieren oder neu entwickeln + Ergänzen statt modernisieren + Öffnung für neue StandardsIBM-Chef Erwin Staudt zur Bedeutung von CRMDie Macht des Kunden wächstMiddleware für den DatenbankzugriffDer gute Draht zur AS/400Möglichkeiten von SNMPNetzwerk im GriffMarktübersicht ThemaFiBu, Kostenrechnungund ControllingGRÄBERTDas as/four-TeamI.T.P.-Verlags GmbHDokumenten-Management, Sca nen, Archivierungund Me saging via eMail und FaxStand C3/B16, siehe Seite 41führt die multidimensionale DataWarehouse-LösungDimensional Insight online vorStand C7, siehe Seite 16AS/4 0-Magazine, Fachbücher, WorkshopsStand A7, siehe Seite 26MIDRANGES O N D E R H E F TMESSEFÜHRERMIDRANGEFrankfurt 03./04. Mai 2000 MAGAZINMit SonderheftMidrange Welt MesseführerFrankfurt, 3./4. Mai 2000I.T.P.VERLAGNOVEMBER 2000AUSGABE 118DM 21,00öS 165,00SFr 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ Mythos Intelligenz + Gut und/oder teuer + Welten verbinden + Datenqualität +I.T.P.VERLAGAnzeigeIBM Serverlinien, e-Business orientierte VermarktungDes Servers neue KleiderFehleinschätzung bei e-Business ProjektenManager überfordernIT-AbteilungenBrowser-Integration im Notes-ClientSurfbrett ausDomino-SteinenHost-IntegrationFit für dasInternetMarktübersicht ThemaNovember 2000HochverfügbarkeitMESSE-SPEZIALAS/400-Lösungenauf der SYSTEMS 2000Mit SonderheftTechnik-ForumAS/400-Lösungen auf der SYSTEMS 2000SpeicherspielchenMünchen, 6.11. bis 10.11.2000MIDRANGE jubiläum„Das System AS/400 hat eine riesigeCommunity – Anwenderunternehmen,EDV-Leiter, Softwarehäuser, Anbieter vonZusatzprodukten. Eine solche Communitybraucht ein Forum. Das Midrange Magazinwar von Beginn an ein solches Forum und hat somitentscheidend zum gemeinsamen Erfolg beigetragen. DasPrintmagazin und seine verschiedenen Online-Ableger versorgenalle, die mit der Welt der AS/400, iSeries, System iverbunden sind, mit wichtigen Informationena fürs täglicheGeschäft – Anwender ebenso wie Manager, Techniker undVerkäufer. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und weiterhinviel Erfolg bei der journalistischen Aufbereitung derIT-Trends für den Mittelstand!“ Dr. Hannes Merten, Aufsichtratsvorsitzender SoftM AG„Das Midrange Magazin ist ein kompetenter,zuverlässiger und – dank des bestens etabliertenOnline-Ablegers Monday MorningTicker – stets aktueller Berichterstatter derNeuigkeiten und Trends im IBM Midrange-Markt. Pflichtlektüre für jeden, der auf der Höhe des Geschehensin der Welt der IBM iSeries/i5 sein will. Wir wünschendem Team weiterhin viel Erfolg!“ Ralf Gärtner, Vorstand Marketing und Vertrieb SoftM AG„Herzlichen Glückwunschzu 200Ausgaben MidrangeMagazin. Mit Ihrenaktuellen Beiträgen,Ihren interessanten Interviews undIhren profunden Schwerpunktthemengehören Sie bei mir zur Standardlektüre.Ich wünsche Ihnen noch vieleerfolgreiche Ausgaben.“ Uwe Kutschenreiter, oxaion agJanuar 1998Die AS/400 Advanced 36: NeueTechnologie mit gewohnter /36Umgebung. IBM versucht damitdie loyale /36er Kundschaft fürneues Blech zu begeistern.Juli 199810 Jahre AS/400 – Frank Soltispositioniert die Zukunft der AS/400:„Bigger than the biggest Maiframe,cheaper than a PC-server“.März 1999Annnouncement OS/400 V4R4DB2 Universal Database für AS/400ist nun ein vollwertiges Mitglied derDB2-Familie und erlaubt von nun anauch die Speicherung von z. B. BildundSprachdateien auf der AS/400.Neu ist die Möglichkeit der logischenPartitionierung. Bis zu 12 logischeServer können in nur einer Maschinebetrieben werden.April 1999Ein Beitrag bringt Einzelheiten überdie neuen 7er Serien und die 170.Die Systeme präsentieren sich äußerlichin Schwarz mit roter Blende. ImInneren ticken 64 Bit Prozessorender vierten Generation auf PowerPC-Basis. Jede 7er ist nun ein Server, dermit bis zu 12 Prozessoren,40 GB Hauptspeicher und 4,2 TBPlatte ausgestattet werden kann.Juli 1999Frank Soltis: „Wir werden eineUmgebung entwickeln, die eserlaubt, einfach die NT-Applikationzu recompilieren und native aufder AS/400 laufen zu lassen.Intel-basierende Anwendungenauf AS/400 – ohne NT.“August 1999Wer oder was ist Citrix?Dahinter steckt ein großesPotenzial.Dezember 1999IBM wirbt auf der letztenSeite mit dem Slogan„Die magische Box ist offen“.März 2000Ist JAVA schnell genug? Nichtso schnell wie RPG oder Cobol,aber schnell genug, um dieEntwicklung robuster Business-Anwendungen zu ermöglichen.September 1999Tony Madden, Director AS/400 Sales,IBM EMEA: „Mit den neuen Funktionalitätenvon V4R4, der Integration vonLotus Domino und der Virtual JavaMachine hat sich der AS/400 ein nahezuunerschöpflicher Markt erschlossen.“Juli 2000Ethernet-Terminals:Aus für Twinax?August 2000IBM verpflichtet sichzur Integration vonLinux in die AS/400Februar 2001Noch in diesem Jahr werdenAS/400 und RS/6000 mit denselben Prozessoren bestückt.September 2000IBM verkauft Lohnprogramm an P&IThomas Holzer verlässt BrainMärz 2001Beta Version von V5R1:Vor dem Hintergrund,dass V4R5 nur nochbis Mai 2001 supportetwird, spekulieren wir, obdas kommende Betriebssystemauch auf älterenSystemen laufen könnte.MIDRANGEMAGAZINFür AS/400, RS/6000 und Netzwerk – Anwender und EntscheiderMIDRANGEMAGAZINFür AS/400, RS/6000 und Netzwerk – Anwender und EntscheiderMIDRANGEMAGAZINFür AS/400, RS/6000 und Netzwerk – Anwender und EntscheiderMIDRANGEMAGAZINFür AS/400, RS/6000 und Netzwerk – Anwender und EntscheiderLotus Domino & die AS/400PlattformübergreifendeAS/400-AnwendungenModernisierung vonAS/400-AnwendungenBusiness IntelligenceOrientierung für Ihren Messe-RundgangMünchen, 06.11. – 10.11.2000PPSWWSFinanz-SoftwareERP-SystemeHochverfügbarkeit/PeripheriePersonal & Zeitwirtschafte-SolutionsNetworking & ConnectivityTools & EntwicklungswerkzeugeOffice-AnwendungenSonstiges199819992000200116MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


MÄRZ 2001AUSGABE 122A 10,70DEM 21,00ATS 165,00CHF 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ ASP, mehr als Outsourcing + Business-Modell der Zukunft + Personalabrechnung via Browser +Kaufen, mieten oder nach Verbrauch bezahlenASP-Modell ein „alter Hut“Endgültiges Release voraussichtlich ab Juni 2001Beta-Version V5R1 kommtiSeries-Neuerungen aus technischer SichtTempo satt,Prozessoren nach BedarfMarktübersichtSichere HostanbindungMit Sonderheft• AS/400 & iSeries-Lösungenauf der CeBIT 2001I.T.P. VERLAGNOVEMBER 2001AUSGABE 1303 10,70DEM 21,00ATS 165,00CHF 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ Callcenter + Vertriebsunterstützung + Marktkommunikation +IBM hat Anwendung an SoftM verkauftDKS in neuer VerantwortungXP: Prinzipien und VerfahreneXtreme ProgrammingVorteile von NAS und SAN vereinenZukunftsfähige SpeicherlösungenMarktübersichtAnwendungsentwicklungund -modernisierungMit Sonderheft• Server UnlimitedI.T.P. VERLAGMÄRZ 2002AUSGABE 1343 10,70CHF 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ Personalisierungs-Funktion + Portale + Software-Ergonomie + e-Integration +Starten, warten, nachkalkulieren, nachzahlen und dann abbrechenKosten-Nutzen-Dilemmabei IT-ProjektenSQL in JavaSQLJ embeddedWelchen Fokus hat J.D. Edwards?Geschäftsprozess- oderBenutzeroptimierungMarktübersichtMassenspeicherund SpezialdruckerTechnik-ForumFehlgeschlagene Anmeldeversuche protokollierenMit Sonderheft• iSeries- und AS/400-Lösungenauf der CeBIT 2002I.T.P. VERLAGJUNI 2002AUSGABE 1373 10,70CHF 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465+ Zugriffsschutz + Netzwerkmanagement + Firewall + Virenschutz +V5R2 und neue Hight End iSeriesMehr Power für iSeriesMehr als anyone, anytime und anywhereEffektives ExtranetAnwendungsmodernisierung leicht gemachtDie Freiheit des AnwendersMarktübersichtHochverfügbarkeitslösungenund AnwendungsintegrationTechnik-ForumStartbibliothek eines Programms feststellenMit Sonderheft• iSeries und AS/400 Lösungenauf der Midrange WeltI.T.P. VERLAGAUGUST 2003AUSGABE 151MIDRANGE3 11,00CHF 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465I.T.P. VERLAGIT-Wissen und Lösungen für eServer im Unternehmensnetzwerk+ Überwachung + USV + Replizierung + Backup/Restore + Krisenmanagement + Ausfall-RZ +Von der manuellen Fehlerbehebung zum Autonomic ComputingSystem-Management heuteDie Maschine kann noch so perfekt sein…Hochverfügbarkeit –menschlich betrachtetFiletransfer im heterogenen UmfeldDatenübertragung mit JavaMarkt über sichtSecurity und SystemmanagementTechnik-ForumCPF-Nachrichten in RPG – einfach gemachtMit Sonderheft• iSeries: Server UnlimitedIntegrationsplattform für die ITOKTOBER 2003AUSGABE 153MIDRANGE3 11,00CHF 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465IT-Wissen und Lösungen für eServer im Unternehmensnetzwerk+ Mobile Mitarbeit + Hard- und Software + BDE + MDE +Optimale Aussichten für Personal und ControllerKosten senkenmit HR-SoftwareMit Linux auf der iSeriesDie Zukunft sichernRPG-Programmierer müssen umdenkenDynamische Speicher -verwaltung in RPGMarkt über sichtHR: Lohn und Gehalt,Zeit, ZutrittTechnik-ForumFragen zu SQL Trigger-ProgrammenMit Sonderheft• eServer- und iSeries-Lösungenauf der SYSTEMS 2003I.T.P. VERLAGAPRIL 2004AUSGABE 159MIDRANGE3 11,00CHF 21,00305819I98EISSN 0946-2880B 30465IT-Wissen und Lösungen für eServer im Unternehmensnetzwerk+ Output + Workfl ow + Archivierung + GDPdUGute Aussichten für 2004IBM wächst im SMB-MarktXML Toolkit for iSeries in OS/400 V5R1RPG goes XMLEin Weg aus dem Gestrüpp von Benutzerprofi len und KennwörternSingle Signon Strategie unter OS/400Die Dokumente sind nicht zum Ruhen daArbeiten mitelektronischem ArchivMarkt über sichtHardware: Distribution,Integration, ServiceTechnik-ForumZufällige Auswahl von Sätzen mit SQLMit Sonderheft• eServer- und iSeries-Lösungenauf der Midvision/MidrangeWelt 2004I.T.P. VERLAG„Herzlichen Glückwunsch zu 200 Ausgaben MidrangeMagazin! Mit stets aktuellen Beiträgen, interessantenInterviews und profunden Schwerpunktthemen istdas Midrange Magazin die monatliche Pflichtlektüreim IBM iSeries-Umfeld. Durch das moderne Designseit 2006 macht das Lesen doppelt so viel Spaß. Für mich als Anbieterist das Midrange Magazin ein wichtiger Indikator für die Marktentwicklungin der iSeries-Welt. Ich wünsche Ihnen noch viele erfolgreicheAusgaben.“Josef Grünbichler, Toolmaker Software„Die Erstausgabe habe ich zwar nicht mehr im Archiv, aber nocheine sehr frühe Ausgabe des 3x/400 Magazin aus dem Juni 1992.In diesem Heft mit antiquarischem Wert „tanzte der ElefantAS/400 noch RUMBA mit dem PC“ – Sie erinnern sich noch?Etwa zur gleichen Zeit haben wir bei Gräbert darüber nachgedacht„wie man 32 Elefanten in eine Telefonzelle bekommt“ als Analogie zu GräbertArchivPlus, dem „JUMBO unter den Archivierungssystemen!“ Damit begann dieErfolgsgeschichte von ArchivPlus für die AS/400 bei hunderttausenden Anwendern,die sich täglich über die Unterstützung durch ihre AS/400 freuen und sicherlich Siealle zur 200. Ausgabe des MidrangeMagazin beglückwünschen. Wir alle bei Gräbertwünschen Ihnen gutes Gelingen mit weiterhin interessanten Beiträgen.P. S.: Die ersten 200 Ausgaben habe ich alle gelesen!“ Horst Barthel, Geschäftsführer Gräbert Software + Engineering GmbH„Midrange Magazin ist für uns DAS Fachmedium rund um iSeries– immer am Puls der Zeit und hochinformativ. Wir wünschenuns deshalb noch mindestens 200 weitere flotte Ausgaben.Herzlichen Glückwunsch und weiter so!“Juni 2004 Stefan Faust, Geschäftsführer CODA Financial Systems GmbHAus iSeries wird eServer i5 und das neue Betriebssystemheißt jetzt i5/OS.November 2002Die neuen Modelle heißen 520 (1 – 2 Wege)Ralf Dannemann, Leiter IBM iSeriesund 570 (1– 4 Wege). Die Systeme unterstützenOktober 2001Vertrieb im Interview: „Im letzten Jahrzusätzlich Windows (mittels integrierter xSeries),Die Frage des Monats lautet: „Fühlenhaben wir bei der iSeries große ErfolgeLinux und UNIX. Linux ist ab sofort auch auf derSie sich als Anwender von iSeriesverbucht, 15 % des Geschäfts kam ausintegrierten xSeries lauffähig. Die neuen Systemebzw. AS/400 von Big Blue gut betreut?“ dem Bereich Neukunden …“weisen zusätzlich verbesserte Virtualisierungs-Die 942 Antworten teilten sich inFeatures auf.49 % ja und 51 % nein auf.März 2003November 2001iSeries für die Universität: Im Rahmen einer lokalen August 2004Initiative namens iSchool hat das technische Sales Petra Laißle, Direktorin iSeries IBM:IBM verkauft DKS an SoftMSupport Team der IBM im letzten Jahr ausgewählte „… da die iSeries Systeme gerade wegenProjekte an Universitäten mit einem eServerihrer Anwendungen gekauft werden, istApril 2002iSeries Modell 170 unterstützt.und bleibt RPG tragender Baustein …“Umpositionierung von iSeries als „eBusinessUwe Rusch Director eServer iSeries on Demand“ Maschine. IBM stellt die i825Sales bei IBM: „Selbst die IBM hat (3– 6 Wege) und die i870 (8 –16 Wege) und dieDezember 2004es etwas überrascht, welche NachfrageLinux auf der iSeries hat …“ chen bis zu 80 % besseres Preis-/Leistungsver-i890 bis 36 Wege vor. Die neuen Systeme verspre-Mehr als 245.000 Kunden nutzenhältnis. Erstmals wird Capacity on Demand angeboten.Der WebSphere Applikationsserver wird zumweltweit ca. 400.000 SystemeMai 2001aus der AS/400- oder iSeries-V5R1 Annoncement wird als größter„erfolgskritischen Middlewareprodukt der Zukunft.“Modellreihe. 43 % davon stehenin EMEA, 40 % in NordamerikaSchritt seit der Silverlake-StoryJuni 2002und 17 % anderswo auf der Welt.bezeichnet. Mehr Partitionierung,IBM lässt V5R2 und neue High End iSeriesmehr Linux, SAN-Funktionalität,März 20042003 wurde jedes vierte Systemmit Power 4 Prozessoren vom Stapel.mit x-Adapter ausgeliefert undFeatures zur Serverkonsolidierung …Als 32-Wege-Modell klotzt das i890-ModellStefan Bürkli, IBM VP Small undca. 20.000 logische Partitionenalles für die umbenannte AS/400,mit 37.400 CPW! Bis zu 534 MB Level 2/3Medium Business, Central Regiongeordert. Mehr als 9.000 Standby-Prozessorenwarten derzeitdie iSeries. Gleichzeitig kommen dieCache sind jetzt möglich. Bis zu 256 GBstellt die Express on demandleistungsstarken S-Star-ProzessorenRAM und 72 GB Platte können bestelltStrategie vor: Schnell und einfachauf Aktivierung.ins Spiel, von denen bis zu 24 Stückwerden. Damit reicht die iSeries endgültig inzu installierende Lösungen, die beiimplantiert werden können.Mainframe Sphären. In der PASE-UmgebungBedarf einfach mitwachsen.läuft jetzt auch AIX auf iSeries. Und außerdemWeb, Web, Web …MIDRANGEMAGAZINIT-Wissen und Lösungen für eServer im UnternehmensnetzwerkMIDRANGEMAGAZINIT-Wissen und Lösungen für eServer im UnternehmensnetzwerkMIDRANGEMAGAZINIT-Wissen und Lösungen für eServer im UnternehmensnetzwerkMIDRANGEMAGAZINIT-Wissen und Lösungen für eServer im UnternehmensnetzwerkMAGAZINMAGAZINMAGAZINApplication ServiceProvidingCustomer RelationshipManagementBenutzerorientierteSoftwarekonzepteSystemmanagementHochverfügbarkeitBetriebsdatenerfassungDMS20022003200409/2007 · MIDRANGE MAGAZIN17


IT-Konzepte und Wissen für eServer im UnternehmensnetzwerkNeuigkeiten im Notes Client 8Studie zum Thema DMSEffizientere PersonalwirtschaftAnwendungenwebfähig machenPHP on System i 11. – 12. 9., Köln 25. – 27. 9., KölnStefan Faust, Managing Director CODA Germany GmbH,im Interview auf Seite 12MIDRANGE jubiläum„Stolze 200 Ausgaben und selbst in schwierigstenZeiten der Branche die Fahne hochgehalten: Dasschafft nur, wer wie das Midrange Magazin überlange Jahre hinweg immer genau weiß, was seineLeser interessiert, und genau das Monat für Monatansprechend aufbereitet. Chapeau, liebes ITP-Team und weiter so!“ Lukas Hostettler, Managing Director IBS German Speaking Europe„Ein runder Geburtstag ist immer eine große Sache.Das Midrange-Magazin feiert nun schon seine 200.Ausgabe und dazu möchte ich Ihnen im Namen dergesamten IBM meine Glückwünsche aussprechen.Ihr Magazin ist mittlerweile zu einer festen Größe aufdem IT-Fachzeitschriftenmarkt geworden. Es ist beständig, qualitativhochwertig, integriert und universell und ähnelt daher in seiner Charakteristikder IT-Plattform, über die das Heft seit Jahren hinweg zuverlässigunterrichtet. Als Leser hoffe ich deshalb zusammen mit allen, fürdie Ihr Magazin zu einem Leitfaden im Midrange-Umfeld geworden ist,auf viele weitere interessante und nützliche Hefte. Alles Gute!“Ralf Dannemann, Director System i Sales Germany„Mit dem Midrange Magazin verbindet dier.z.w. cimdata, dass beide Unternehmungenseit 1990 als verlässliche und erfolgreichePartner im IBM-Markt agieren. Den technologischenWandel der Midrange-Rechner-Welt hat das Midrange Magazin in all diesen Jahren nah amGeschehen begleitet. Wir gratulieren der Redaktion zur200. Ausgabe und wünschen ihr auch weiterhin das guteGespür für die Bedürfnisse der Anwender und Anbieter.“Prof. Dr. Hölzer, r.z.w. cimdata AG„Als alle noch von der Mittleren Datentechnik sprachen,hat sich der ITP Verlag auf die Abenteuerreisein die Midrange-Welt gemacht und diesen Subkontinentin inzwischen 200 Ausgaben ausführlich bereistund beschrieben. Und während der Hauptgegenstanddes Interesses mehrfach seinen Namen (von Silverlake bis System i)gewechselt hat, sind die Macher des Blattes ihrem Titel treu geblieben– so wie auch einige Zehntausend Leser. Die GUS Group gratuliert zumAusgaben-Jubiläum.“ Heinz-Paul Bonn, Vorstandsvorsitzender GUS Group AG & Co. KGApril 2005Was ist .Net?Juni 2006Neue Blade-Center-Angebote für den Mittelstand.Die Verbindung mit System i5 erfolgtüber die virtuellen Speicher‐, Netzwerk- undTape-Ressourcen des System i.März 2006Relaunch: MIDRANGE MAGAZIN präsentiert sich mitkomplett neuem Titel- und Innenkonzept. Neben dermoderneren Aufmachung wurde erstmals dieVerknüpfung der Printausgabe mit dem Informationsangebotdes Internetportals www.midrange.de realisiert.In der Titelgeschichte geht es um die Kooperationzwischen Bison und SoftM.Announcement der neuen System i5 Modellen 520,550, 570 und 595 mit einer Leistungsbreite bis zu184.000 CPW und Power 5+ Prozessoren.Dazu Thomas Striebel, VP iSeries Sales Germany:„… unsere System i5-Produkte sind speziell dafür ausgerichtet,mittelständische Unternehmen beim Managementihrer IT-Infrastruktur wirksam zu unterstützen. Ichsage dazu immer überspitzt: die Ein-Knopf-Maschine.“Mai 2007Mit der Modellankündigung System i Express 515 und 525richtet sich die Preisfindung der Systeme erstmals nachAnzahl der concurrent User. Die 515 rennt von Haus aus mit3.800 CPW und ist ab ca. 8.000 Euro zu haben. IBM schießtmit diesen Offerings erstmals auch im Anschaffungspreis einevolle Breitseite auf die Wintel-Fraktion im Markt ab.September 2007200. Ausgabe von MIDRANGE MAGAZINPower 6 bald auch im System i-Server verfügbar. Das Modell 570wird mit einer 4,7 GHz-CPU ausgestattet und verfügt gegenüberseinen Vorgängermodellen über einen Leistungszuwachs zwischen31 und 137 %. Gleichzeitig kündigt IBM mit i5/OS V6R1 ein neuesBetriebssystem für System i an.092007 3 0 5 81 9 I 9 8 E · I S S N 0 9 4 6 - 2 8 8 0 · B 3 0 4 6 5 · A U S G A B E 2 0 0 · € 1 3 , – · C H F 2 5 , –Rechnungswesen und Controlling im MittelpunktFreiräume schaffenVollrestaurierungUnternehmen in derPflichtEmployee Self Services20052006200718MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Mit TOOLMAKERgewinnen Sie doppelt!Effizienz gewinnt immer!TOOLMAKER SOFTWARE bringt Effizienz. Eine feine Auswahlan iSeries-Lösungen für Kommunikation, IT-Sicherheit,Datenmanagement, iSeries-Microsoft-Anbindung undManagement-Information hilft Anwendern dabei,Unternehmensziele leichter, schneller und kostengünstigerzu erreichen.Haben Sie den Durchblick?Informative Einblicke in das TOOLMAKER Produkt-Portfoliofinden sie in der TOOLMAKER-Beilage dieser Ausgabe. WennSie Durchblick beweisen und das 3D-Stereogramm entschlüsseln,können Sie dort sogar gewinnen: Eine Fahrt im Heißluftballon fürzwei Personen in Heimatort-Nähe des Gewinners und superleichte,2-GB-USB-Sticks aus Titan.Seien Sie also neugierig! Durchblicker finden die Antwort auf die Lösungsfrage im Beileger.Und so geht’s: Lösungswort im Beileger finden, in Postkarte eintragen, Adressfeld ausfüllen und weg!Viel Spaß!IT-Sicherheit /UsabilityOutput-ManagementEffizienz für dasganze UnternehmenManagement-InformationiSeries-Microsoft-ConnectionModerne KommunikationAn dieser Stelle sollte eine Rücksende-Postkarte eingeklebt sein,mit der Sie am Gewinnspiel teilnehmen können. Wenn Sie hier keinePostkarte finden, können Sie auch elektronisch teilnehmen unterwww.toolmaker.deDie Gewinnspiel-Aufgabe finden Sie in der TOOLMAKER-Info-Beilagein diesem Heft.TOOLMAKER SOFTWAREMehr Effizienz für iSeries-AnwenderDeutschland:Tel. 08191 / 968 111www.toolmaker.deSchweiz:Tel. 043 / 30 57 323www.toolmaker.ch


Basis für ein effizientes Dokumenten-Management,das gesetzlichenVorgaben entspricht“, so Oliver P.Kuhrt, Geschäftsführer der KoelnmesseGmbH. „Deshalb haben wiruns im letzten Jahr dazu entschieden,ein Storage Forum in die DMSEXPO zu integrieren. Dieses wirdaufgrund der hervorragenden Resonanzjetzt weiter ausgebaut“, soKuhrt weiter.infoDMS EXPOMesse und Konferenz für EnterpriseContent- und Dokumentenmanagement25. bis 27. September 2007,Messe Kölnwww.dms-expo.deDas PDF/A Competence Centersetzt einen thematischen Schwerpunktauf Langzeitarchivierungüber 30 oder mehr Jahre sowieauf entsprechende Archivformate.Interessenten werden umfassendinformiert, welche elektronischenFormate nicht nur sicher, sondernauch (speicher-)platzsparend sind.Sie erfahren, wie sie beispielsweiseauch PDF-Dateien für die revisionssichereLangzeitarchivierungeinsetzen können. Und das CompetenceCenter „Postbearbeitungdes VOI“ präsentiert einfach undnachvollziehbar auf dem Showcase„Digitale Postbearbeitung“. Gezeigtwird, wie eingehende papierbasierteoder elektronische Dokumente –zum Beispiel eMails – automatisiertdigitalisiert, verteilt, archiviert undweiterverarbeitet werden können.Auf Basis eines Output-Management-Systemswird demonstriert,wie Unternehmen von einer zentralenPostbearbeitung profitierenkönnen.Als offizieller Partner ergänztdie BPM- (Business Process Management)Vision die DMS EXPOmit einem Gemeinschaftsstand.Hier präsentieren Hersteller, Lösungspartnerund BeratungsunternehmenSysteme und Lösungenzur Prozessmodellierung, -simulationund deren -management. Fachvorträgevermitteln dem Besucheranschaulich Grundlagenwissenund verdeutlichen den Nutzen vonBPM-Lösungen.Auf dem Forum ITC für InternationaleTechnischeKommunikation – kurz:ITC – dreht sich alles umdie Erstellung und Pflegetechnischer Dokumentationen:Deutsche Unternehmengeben jährlich rundneun Milliarden Euro fürdie Erstellung und Pflegevon produktbegleitendentechnischen Dokumenten wie Gebrauchsanleitungen,Onlinehilfenoder Produktkatalogen aus. Durchdie ständig zunehmende Globalisierungsowie die EU-Osterweiterungsind Hersteller von Produkten aufgefordert,ihre begleitenden Dokumentationenin immer mehr Sprachenauszuliefern. Diese oft sehrumfassenden Werke effizient zuerstellen und zu pflegen, bedeutetinsbesondere für das produzierendeGewerbe eine ständig wachsendeHerausforderung. Die DMS 2007hat auch dafür die Lösung(en): Aufdem Forum ITC finden Besucher eineVielzahl geeigneter Redaktions‐,Content-Management- und Übersetzungssystemesowie spezialisierteDienstleistungsunternehmen, diehierfür entsprechende Unterstützunganbieten.ówww.dms-expo.deWirgratulieren demMIDRANGE MAGAZINzur200.Ausgabe21


MessE AKTUELLWelche Rolle spielt das HR-Management heute und in Zukunft?Messe mit neuen DimensionenDie Zukunft Personal präsentiert die Ausstellungsschwerpunkte Personalsoftware, Dienstleistungund Beratung sowie Training und Weiterbildung erstmals in drei eigenen Hallen: Rund400 Aussteller geben am 11. und 12. 9. in Köln einen Überblick überaktuelle Produkte und Dienstleistungen für das HR-Management.infoZukunft Personal8. Fachmesse für Personalwesen11. bis 12. September 2007,Messe Kölnwww.zukunft-personal.dePersonalmanagement quo vadis –viele Personalverantwortliche sindnoch der althergebrachten Rolle desVerwalters verhaftet. Doch angesichtsder fortschreitenden Globalisierungund eines bereits spürbaren Fachkräftemangelsändern sich die Rahmenbedingungenfür die Wirtschaft im Allgemeinenund die Anforderungen und Erwartungenan Personalverantwortlicheim Besonderen: Statt Verwalter sindVisionäre gefragt, die als strategischeBusiness Partner auf Augenhöhe mitdem Management agieren. Doch wosteht das Personalmanagement heute?Und mit welchen Ansätzen werdendie neuen Aufgaben am besten gelöst?Diesen Fragen geht die JournalistinChristine Demmer in der Podiumsdiskussionder Süddeutschen Zeitung unddes neuen Internet-Portal HRM.de zumMesseauftakt mit hochrangigen HR-Expertennach – darunter auch Prof. Dr.Christian Scholz von der Universitätdes Saarlandes.Um alte und neue Rollen geht esauch Prof. Dr. Rainer Marr von derUniversität der Bundeswehr München.Der Keynote-Sprecher widmet sich derFrage: „Brauchen wir eine Neupositio-nierung des Personalmanagements?“Randolf Jessl, Chefredakteur vom „personalmagazin“,diskutiert die Frage derRollenzuweisung vor dem Hintergrundder fortlaufenden wirtschaftlichen Umbrüche.Insbesondere Führungskräfte sindmit Rollenerwartungen konfrontiert.Was aber ist eine ideale Führungskraft?Und kann man Führen lernen? Mit bekanntenVordenkern wie Boris Grundl,Anne Katrin Matyssek und Jörg PeterSchröder diskutiert Bodo Schäfer vomGABAL Verlag, was gute Führung ausmacht.Dass neben gängigen Anforderungenwie etwa Durchsetzungsfähigkeitund Effizienz auch die wenigerbeachteten Eigenschaften Heiterkeitund Humor wichtig sind, thematisiertRuth Lemmer in ihrem Forumsbeitrag.Im Gespräch mit dem Buchautor DirkGratzel wird die Chefredakteurin derFachzeitschrift „PERSONAL“ aufzeigen,welch prominenter Platz Humor imManagement gebührt. Mit einer gutenPrise Humor kommentieren auch dieMesseveranstalter die verschiedenenRollen, in denen Personalverantwortlichezu Höchstleistungen aufgerufensind: Mit den eigens für die Messe kreiertenComicfiguren H.R. Ewing, PattyPayroll, SuperRecruiter und Eva Educationermuntert die Kampagne „Wirsind Helden!“ Personalverantwortlichedazu, sich einmal selbst auf die Schulterzu klopfen.Als etablierte Fachmesse hat dieZukunft Personal Treffpunkt-Charakter;sie räumt den Besuchern bewusstviel Raum zur Pflege des beruflichenNetzwerkes ein. Wertvolle Praxistippswerden insbesondere im kleinen Kreisam Meeting Point ausgetauscht. Beiden moderierten Gesprächsrundengeht es um spezielle Fragestellungen,die Personalfachleute im Vorfeld einreichen.Das neue Dialog-Format wurdeim vergangenen Jahr begeistert angenommen.Die achte Fachmesse für Personalwesenbietet insgesamt rund 100 Expertenbeiträgein sechs Praxisforen.Neu im Programm sind spezifische Vortragsreihenzu den Themen „Personal& Pflege“ am ersten sowie „Personal &Verwaltung“ am zweiten Messetag mitjeweils sechs Beiträgen. Ein besonderes„Bonbon“ hat die Weiterbildungshallein petto: Auf zwei Aktionsflächen Trainingwerden hier Seminarkostprobenin Life-Atmosphäre geboten.ó22 MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Wissen,200.MIDRANGE MAGAZIN20%Rabattbis EndeSeptemberneuester Stand!Integration von i5/OS und Microsoft Office – Dritte AuflageSo verbinden Sie die Vorteile aus beiden PlattformenDas Fachbuch „Integration von i5/OS und MicrosoftOffice“ beschreibt die wichtigsten Techniken, umDaten von Ihrer iSeries/i5 mit der Microsoft OfficeSuite 2000/2003 weiter zu bearbeiten. Falls Sieschon einige Zeit mit AS/400 bzw. iSeries arbeiten,haben Sie zwar wahrscheinlich bereits Mittel undWege gefunden, aber all diese Methoden sind nichtmehr zeitgemäß, unflexibel und arbeitsaufwendig.PHP on System iZukunftsweisende Anwendungsentwicklung für System i ProgrammiererPHP für i5/OS ist für die Versionen V5R3 undV5R4 verfügbar. Es ist von der Zend Technologiesals Open Source realisiert und kostenfrei im i5/OSzu installieren. Mit PHP können natürlich performanteWebanwendungen entwickelt werden.Der Fokus dieses Buches liegt vielmehr darauf,PHP als valides Werkzeug für moderne System iAnwendungsentwicklung zu präsentieren.Chris Peters,Brian Singletonca. 530 SeitenBestellnr. 444064Preis: € 198,–(regulär € 248,–)Ihr Nutzen: ó Verwenden Sie Ihren PC, um Datenzeitgemäß zu präsentieren ó Nutzen Sie eineneinfacheren Weg, für den Transfer von iSeries-Datenins MS-Office ó Benutzen Sie visuelle Queries fürIhre Abfragen ó Aktualisieren Sie auf KnopfdruckWindowsdaten mit der DB2 ó Konfigurieren SieIhr Netzwerk für den sicheren Zugriff von MSOffice zur iSeries ó Erstellen Sie VBA-Makros fürdie Datenintegration mit MS Offi ce AnwendungenóIntegrieren Sie iSeries Daten in .NET Anwendungen.Klaus-Peter Luttkusca. 400 SeitenBestellnr. 444068Preis: € 142,–(ab Erscheinen MitteNovember € 198,–)Ihr Nutzen: ó Sie entwickeln in Ihrer gewohntenUmgebung mit modernsten Tools ó Sie machen IhrProgramierer-Wissen schnell zukunftsfit ó Ihr Systemi kann mit PHP auch Open Source Anwendungenfahren ó Sie erleben den Einstieg in die Zend PHPBusiness Lösungen ó Sie lernen eine weit verbreiteteintegrierte Entwicklungsumgebung anwendenóDurch die Nutzung dieser Technologie werden Sienoch produktiver.SOA für AnwendungsentwicklerEinführung in die Technologie Service Orientierter Architekturen (SOA)Dieses Buch ist die umfangreiche und dennochleicht verständliche Einführung in die neueTechnologie der Service Orientierten Architekturen.Es erläutert anhand von Beispielen die Verfahren,wie Unternehmen SOA für sich nutzen können.System iKonzepte und Technik für Administratoren, Programmiererund SystemoperatingWann haben Sie sich zum letzten Mal systematischmit den Grundlagen, den Neuerungen und denMöglichkeiten der neuen Systeme befasst? DasFachbuch „System i“ erklärt alles in einem einzigenübersichtlichen Werk.Ben Margolis,Joseph Sharpeca. 380 SeitenBestellnr. 444067Preis: € 142,–(ab Erscheinen MitteSeptember € 198,–)Ihr Nutzen: ó Detaillierter Überblick über XML ó Esbeschreibt die Standard SOA-Technlologieen WebServices Definition Language (WSDL) und SOAPóUnterweisung in Sachen XML Path Language(Xpath) ó Einzelheiten von BPEL 2.0, einer Sprache,die die verschiedenen Services koordiniert ó ServiceComponent Architektur (SCO), einem Standardfür die Verteilung von Anwendungen ó Basics inService Data Objecs (SDO), einem Standard für dieDarstellung von Daten aus verschiedenen Quellen.T. Holt, K. Forsythe,D. Pence, R. Hawkinsca. 840 SeitenBestellnr. 444065Preis: € 198,–(regulär € 248,–)Ihr Nutzen: ó Sie lernen die Installation des neuenSystem i ó Sie erhalten die komplette Anleitung zumSystemmanagement ó Sie verstehen Bibliotheken,Objekte, Bibliothekslisten und alles über DateienóSie sind in der Lage, Ihr System optimal zukonfigurieren ó Sie kennen die Grundlagen derProgrammierung inklusive der Anwendung vonUtilities, Journaling und Commitment Control ó Siesind in der Lage, Fehler rechtzeitig zu erkennenund zu beheben ó Sie kennen sich aus mitFehlerprotokollen und wie gegenüber IBM reportetwird. ó Sie managen PTFs.per FaxBestellung + 49 8191 70661im Webwww.midrange-shop.deHiermit bestellen wir ein Exemplar des angekreuzten Fachbuchs(in deutscher Sprache) zum Sonderpreis: Integration von i5/OS und MS Office € 198,– PHP on System i € 142,– SOA für Anwendungsentwickler € 142,– System i € 198,–Preise verstehen sichinkl. Mehrwertsteuerzuzüglich Versandkostenanteil.Abonnenten vonMIDRANGE MAGAZINoder TechKnowLettererhalten automatisch10 % Treuebonus.Sie bestellen mit vollemRücksenderecht binnen2 Wochen nach Erhalt.FirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschrifteMail-AdresseFaxITP VERLAG · Kolpingstraße 26 · 86916 Kaufering · Telefon + 49 8191 9649-0 · Fax + 49 8191 70661eMail service@midrange.de · Web www.midrange.de


14. und 15. November 2007, StuttgartiSociety-World mit IT-KongressDie iSociety-World, veranstaltet von COMMON Deutschland, der IBM und weiteren Partnern,bringt neben der IT-Messe mit mehr als 60 Anbietern für Lösungen rund um System i einenanspruchsvollen Kongressteil. Hier findet auch der traditionelle COMMON-Jahreskongress,der nun auch Nicht-Mitgliedern offen steht, seine Fortsetzung.Ein Themenschwerpunkt des IT-Kongressesbildet das Thema „Internationalisierungund IT“, welches geradefür Mittelständler aufgrund der Globalisierungihrer Märkte immer wichtigerwird.IT-StrategienIm Themenbereich IT-Strategie werdendie Teilnehmer zum Beispiel Antwortenauf Fragen zum Einsatz von so genannterGebrauchtsoftware erhalten. EinFachvortrag gibt einen Überblick überFreeware speziell für das IBM System i.Voice over IP in der Praxis, Energie-Ef-fizienz in der IT und Web 2.0 sind nureinige der weiteren zahlreichen Themenbereichedieser Vortragsreihe.In Workshops und Laborsessionswerden aktuelles Grundwissen undpraktische Tipps & Tricks sowohl fürdie traditionelle Programmierung alsauch für die für System i-Entwicklerneue Sprache, PHP, vermittelt. Als Referentenstehen Hochkaräter zur Verfügung,die zum Teil eigens aus den IBM-Entwicklungslabors in Rochester/USAund Toronto/Kanada anreisen.ManagerforumIm Managerforum, welches speziellauf die Interessen der Geschäftsleitungmittelständischer Unternehmen ausgerichtetist, erfahren die Teilnehmerunternehmenskritische Rechts- undStrategiethemen aus Sicht des Managements.Die begleitende Fachmesse gibt einenÜberblick über die gesamte IT-Weltmit spezieller Ausrichtung auf denMittelstand. Die Veranstalter erwartengut 60 Anbieter, die ihre Lösungen fürSystem i Anwender präsentieren. Sokönnen sich Kongressteilnehmer gleichunmittelbar über die Produkte informierenund diese vergleichen.Mehr zur iSociety-World und tagesaktuelleInformationen erfahren Sie aufder eigens eingerichteten HomepageunterÛ www.isociety-world.deGünter Wiskot ó Für die Veranstaltung konnten exklusive Keynote-Sprecher gewonnen werden09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN25


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementFoto: En Tien Ou, iStockphoto.comSUMMARYFür jedes moderne Unternehmen ist einDMS-System für die Archivierung von Belegenund Dokumenten ein Muss. Die Verbesserungdes Workflows in den Abteilungenhat eine Steigerung der Effizienz und eineSenkung der Kosten zur Folge.Studie des VOI zum Dokumentenmanagement in DeutschlandUnternehmen in der PflichtDer Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. (VOI) hat eine neue Studie zumMarktpotenzial von Dokumentenmanagement-Systemen (DMS) in Deutschland herausgegeben.Demnach haben die Autoren festgestellt, dass sich bisher nur zirka 25 Prozent derUnternehmen über die Bedeutung gesetzlicher Regulierungen wie GoBS, GDPdU etc. für dieArchivierung ihrer elektronischen Dokumente im klaren sind.Trotzdem planen ca. 30 Prozent derbefragten Unternehmen, die bisherohne DMS arbeiten, die Einführung einersolchen Lösung. Dabei sind diesePläne umso konkreter, je größer dasUnternehmen ist. Primär sollen dieSysteme im kaufmännischen Bereicheingesetzt werden. Dies sind nur einigeErgebnisse der jetzt verfügbarenUntersuchung. Im rund 130 Seiten umfassendenErgebnisbericht wurden dieAngaben von mehr als 1.000 Unternehmenjeglicher Größe verarbeitet.Im Jahr 2003 führte die RegionalgruppeSüd des VOI die erste repräsentativeMarktuntersuchung zum Dokumentenmanagementin Deutschlanddurch. Mit deren Ergebnissen habendie Autoren der neuen Erhebung ihreInformationen abgeglichen, um Trendsund Entwicklungen zu erfassen. „DieUntersuchung soll die Transparenz destatsächlichen Bedarfs und Verständnissesder Anwender bzw. der potenziellenAnwender von DMS verbessern. Damitsoll auch eine Rückkopplung vom Marktzu den Anbietern erreicht werden“, erklärtVOI-Geschäftsführer Henner vonder Banck.Inhaltliche SchwerpunkteDie Marktuntersuchung wurde in verschiedeneinhaltliche Schwerpunktegegliedert. Einer davon befasst sichmit der Wahrnehmung des BegriffsDokumentenmanagement. Hier zeichnetsich ein Trend weg von der reinenArchivierung von Dokumenten hinzur Verwaltung lebendiger Unterneh-26MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


mensdokumente ab. Untersucht wurdeauch Potenzial und Durchdringungdes Marktes – sowohl bezüglich dereinschlägigen Begriffe als auch der tatsächlichinstallierten Systembasis. Sosollte festgestellt werden, welche DMS-Anbieter und -Produkte generell undkonkret bekannt sind. Weiterhin bietetdie Befragung Aufschluss über Nutzenund Entscheidungsmotive für Anwenderund potenzielle Anwender vonDMS. Auch über geplante Aktivitätenwurden die Interviewpartner befragt.Außerdem wurde untersucht, welchesdie vom Markt bevorzugten Anwendungsbereichefür DMS sind.Ein Teil der Studie beschäftigt sichmit den eingesetzten Produkten undihrem Bekanntheitsgrad, wobei zahlreicheGrafiken schematische Darstellungender Ergebnisse liefern. Umexaktere Einstufungen vornehmen zukönnen, sind die Angaben jeweils nachUnternehmensgröße aufgeschlüsselt.Diese Aufstellungen lassen vielfältigeAuswertungsmöglichkeiten für die Leserzu. „Interessant dürfte für viele auchdie Aufschlüsselung nach Branchensein“, stellt von der Banck fest. „Hierder verbandDer VOI – der Verband OrganisationsundInformationssysteme e.V. – mit Sitzin Bonn repräsentiert die überwiegendeMehrheit der Anbieter für ECM EnterpriseContent- und DMS Dokumenten-Management-Systemein Deutschland.Mit der Positionierung als unabhängigerVerband dieser zukunfts- und wachstumsträchtigenBranche verdeutlicht der VOIdie steigende wirtschaftliche Bedeutungseiner Mitgliedsunternehmen und ihretechnologische Kompetenz.zeichnen sich Marktpotenziale und Anwenderverhaltendeutlich ab. Insgesamtkonnten wir beispielsweise feststellen,dass die meisten Unternehmen einenWeb-Client zur Bedienung ihres DMSbevorzugen. Dieser Wunsch nimmt mitder Größe und der DMS-Erfahrung desUnternehmens gleichmäßig zu. Weiterhinkam heraus, dass noch ein hohesAusbaupotenzial für DMS-Lösungenin solchen Unternehmen besteht, diebereits ein entsprechendes System imEinsatz haben. Denn dort nutzen imSchnitt nur 40 Prozent der Mitarbeiterdas System – und dann noch in unterschiedlicherIntensität.“Darüber hinaus wurden die Unternehmenmit DMS auch über Erfahrungenmit ihren Systemen befragt.Man wollte auch wissen, wie sie imVorfeld der Installation Informationeneingeholt haben und welche Kriterienausschlaggebend für eine Systemauswahlwaren. Unternehmen ohne DMSwurden über Investitionsvolumina fürmögliche DMS-Planungen befragt, undUnternehmen, die ein Projekt abgebrochenhaben, sollten über Gründe, diezum Abbruch geführt haben, berichten.„Wer die VOI-Marktuntersuchungin die Hand nimmt, erhält eine Vielzahlan Informationen, die er nach seinenBedürfnissen selektieren und nutzenkann. Die Aussagen lassen sich beliebigkombinieren und führen so zu immerneuen Ergebnissen“, erklärt Hennervon der Banck.Interessenten können die Studie,die von den VOI-VerbandsmitgliedernOliver Berndt, B&L Management ConsultingGmbH, Volker Halstenbach,Zöller & Partner GmbH und Dr. DietmarWeiß, DWB Dr. Dietmar Weiß Beratungverfasst wurde, im Internet unterÛ www.voi.deerwerben. Die Durchführung derInterviews erfolgte durch die StudentischeUnternehmensberatung der UniversitätMannheim, Integra e.V. ó✓✓✓✓✓✓✓✓✓ > Wirgratulieren demMIDRANGE MAGAZINzur200.AusgabeVOI – Verband Organisations- und Informationssystemee.V., Bonnwww.voi.de27


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementGefragt sind flexible und einfache LösungenDokumentenhandlingMittlerweile ist den meisten Unternehmen bewusst geworden, dass Sie ohne ein flexiblesDMS-System auf verlorenem Posten stehen. Die teilweise verbreitete Vorstellung, dass dieEinführung eines DMS mit hohen Kosten verbunden sein muss, entspricht heute nicht mehrden Tatsachen.Um die Kosten im Rahmen haltenzu können, ist ein modulares Systemauszuwählen, bei dem lediglichdie Module installiert werden, die auchfür die individuellen Projektanforderungenbenötigt werden. In der Regelwird bei DMS Projekten der Return onInvestment bereits innerhalb von 6 bis24 Monaten erreicht, je nach Umfangund Komplexität des Projektes. Nebender Flexibilität bei der Modulauswahlist die einfache Handhabung der Softwarevon wesentlicher Bedeutung. Hierzeichnen sich die Systeme beim Anwenderaus, die sich auf die täglichen Aufgabenkonzentrieren! Systeme, die mitnie benutzten Funktionen überladensind, verhindern beim Anwender nurWorkflow im DMS-Systemdie gewünschte Akzeptanz sowiedie schnelle Bedienung im täglichenEinsatz. Selbstverständlichmuss die strategischgeforderte Funktionalitätrealisierbar sein, aber ebennur in den Projekten, indenen sie wirklich realisiertwerden soll und nicht in derVielzahl von Anwendungen,wo sie keine Rolle spielt.Flexible Anordnung recherchierterDokumenteUm beispielsweise Mitarbeiter einerAbteilung oder einer Arbeitsgruppenicht mit überflüssigen Informationenzu überfluten, ist es sinnvoll, diesenEin DMS steht im Mittelpunkt allerUnternehmensaktivitätenAnwendern nach der Suche im Dokumenten-Archivnur die wirklich fürsie relevanten Belege bereitzustellen,indem man die gefundenen Dokumenteauf konfigurierbaren Registerkartenflexibel gruppiert. Im aufgezeigten Beispielaus der Auftragsabwicklung werdenauf der Registerkarte „Alle“ allegefundenen Dokumente angezeigt. Fürdie Abteilungen Vertrieb, Einkauf, Fibuund Lager werden jeweils nur die fürdiese Bereiche relevanten Belege angezeigt.Auf der Registerkarte „Vertrieb“werden also nur die vertriebsrelevantenBelege dargestellt – vom Angebot überden Auftrag, Auftragsbestätigung bishin zur Rechnung. Über definierbareBedingungen können zum Beispielbeim DMS System ArchivPlus für IBMSystem i aus dem Hause Gräbert dieBelege einer Anzeigegruppe oder auchgleichzeitig mehreren zugeordnet werden.Wenn zu einer Anzeigegruppe28MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


PROMOTIONANWENDERBERICHTOutputmanagement –SYMTRAX Compleo MapformANBIETEREDV-Verantwortlichen, die täglich dieBearbeitung und Formatierung von Rohtext,Spools oder PDF-Dokumenten gewährleistenmüssen, bietet Symtrax mitMapform eine Lösung für elektronischesDokumentenmanagement zur Einbindungvon grafischem Layout, Druck,Zustellung und ArchivierungIhrer Auftragsdokumente.Funktionsweise:Mapform basiert aufder Lösung SymtraxCompleo und ermöglichtseinen Anwenderndurch eine intui-Vorhertiv gestaltete Benutzeroberflächedie unkomplizierte Erstellung vonelektronischen Formularen aufBasis von Spoolinhalten.NachherSo lassen sich beispielsweise Logos,externe Textdateien, Barcodes und Tabellendynamisch in Ihre Auftragsdokumenteintegrieren. Durch die umfangreichenGestaltungsmöglichkeiten passen SieIhren Spool ohne großen Aufwand inSchrift und Design dem Unternehmensbildan. Das Ergebnis sind PDF–Dokumentemit geschützten Inhalten, die sichautomatisiert indexieren und archivierenlassen.Mapform ist eine PC-Installation, dieIhnen in kürzester Zeit die Möglichkeitverschafft, Formulare und Etiketten inIhren Produktionsprozess sowie in IhreAuftragsbearbeitung zu integrieren ohnedabei RPG Programme oder Druckdateienauf Ihrer iSeries zu verändern.Mehrwert Compleo:Durch das Aufsetzen von Mapform aufder bewährten Symtrax Compleo Lösunggewährleistet Ihnen das Komplettpaketden Vorteil der Umwandlung vonSpooldateien in PC-Formate. Durch dieWindows Explorer-ähnliche Oberflächekönnen Spooldateien mittels Drag undDrop nach Word, Excel, Access oderAcrobat exportiert werden. Dabei lässtsich Ihre Spooldatei mit Hilfe des ImportWizards inhaltlich neu aufbereiten, umDaten im gewünschtenFormat und Design bereitzustellen.Eine Allround-Lösung,die auchIhre Finanzabteilungzu schätzenweiß.Prozesssteuerung:Compleo Mapformintegriert sichnahtlos in IhreUnternehmensprozesse.Durch die AutomatisierungskomponenteSupervisor steuern Sie dieElektronische Formularerstellung, denintegrierten Email- und Faxversand, dieArchivierung und die Ausgabe über IhreDrucker vollautomatisch. Selbst dieÜbergabe von Spools in PC-Formate wieExcellisten können somit ohne großenAufwand elektronisch dirigiert werden.Durch die Erstellung von indexiertenEnddateien verfügen Sie mittels desSuper visor ebenso über die Möglichkeit,Dokumente im Netzwerk zu archivierenoder an ein bestehendes Archivierungssystemautomatisch zu übergeben.Referenzen:ó Daily Tiefkühlkost GmbHó BWT Wassertechnikó VW Stiftungó Faureciaó Miele Bürmoos GmbHó Suzuki, u.v.aSymtrax S.A.226 rue Georges BesseF-30035 Nimes Cedex 01eMail loesungen@symtrax.deWeb www.symtrax.defreecall (D) 0800 183 38 38freecall (A) 0800 29 12 12freecall (CH) 0800 83 00 53PRODUKTElectronic FormsBusiness IntelligenceOutput ManagementArchiving and PublishingConsultancy ServicesEinfache Bearbeitung Ihrer Auftragsdokumente:óKreation von ansprechenden Dokumentengemäß Ihrer C.I.-RichtlinienóEinfügen von Logos, Wasserzeichen,Barcodes, OMR Codes, etc.óDynamisches Einbinden von Feldernaus der DatenbankóKreation von elektronisch signiertenPDF-DokumentenóZeitgesteuerte und automatisierteProzesssteuerung und ArchivierungóVerteilung Ihrer Dokumente via Faxund/oder Emailó Einfach zu bedienendes PCInterfaceTesten Sie die VollversionMapform gratis unterwww.symtrax.de29Besuchen Sie unsam Stand C - 079auf der DMS in Köln!


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementeine Berechtigungsklasse angegebenwird, so wird die Registerkarte – unddamit alle dieser Gruppe zugehörigenDokumente – nur den Benutzern angezeigt,die auch dieser Berechtigungsklasseangehören.DMS-System mit KommunikationsfunktionenModerne Dokumenten-Managementsystemebieten umfangreiche Funktionenzur elektronischen Verwaltungund inhaltlichen Erschließung. Sowerden beispielsweise Spool-Belege– wie Ausgangsrechnungen und Lieferscheine– automatisch indexiert undarchiviert sowie Eingangsrechnungenmit einem Scanner digitalisiert. Diedarauf aufsetzenden Erfassungs- undKlassifizierungssysteme extrahierenbuchungsrelevante Daten und stellendiese den Folgeanwendungen zur Verfügung.Vom Angebot bis zur Rechnunglassen sich die Dokumente überWorkflow-Mechanismen elektronischin die Geschäftsprozesse einbinden.So ist zum Beispiel eine Benachrichtigungdes Adressaten sinnvoll, wenneine neue Aufgabe in seinen Aufgabenkorbzur Bearbeitung eingestellt wurde– möglichst auch extern als eMail oderSMS. Die Einbindung der externenKommunikation ist auch dann wichtig,wenn Kopien archivierter Dokumenteper eMail oder Fax übertragen werdensollen – wie beispielsweise beim automatisiertenMahnverfahren die Übermittlungder Archivkopien von Ausgangsrechnungen.Und von besondererBedeutung in der heutigen Zeit ist dieArchivierung der geschäftsrelevanteneMails und Telefaxe im Gesamtzusammenhangmit allen anderen Dokumentenin den elektronischen Akten einesKunden, Lieferanten oder eines spezifischenVorgangs. Horst Barthel óGräbert Software + Engineering GmbH, Berlinwww.graebert-gse.deAutomatisierte DrucksteuerungFlexible BilderAutomatisierte Prozesse gewinnen auch bei der Drucksteuerungimmer mehr an Bedeutung. Von der CSP GmbHkommt mit print2forms eine Plattform, die auch komplexeSteuerfunktionen übernehmen kann.Eine solche Möglichkeit ist z. B., Bilderund Zeichnungen zu einem Fertigungsauftragautomatisch anzudrucken.Bilder können in Abhängigkeitvon den Nutzdaten für das Marketingoder zwecks der besseren Zuordnungentweder in Farbe oder in schwarz-weißausgegeben werden. Über ein Gatewaykönnen die Bilder und Zeichnungen ineine bestimmte Form und Größe konvertiertwerden und zentral auf einemServer gespeichert werden. Ebensoist der Aufbau eines Bild-Servers aufHTML-Basis denkbar. Zur Laufzeitwerden diese Bilder oder Zeichnungenüber einen Druckerclient abgefragt unddirekt in den Druckdatenstrom eingebettet.Auf diese Art und Weise könnenganze Handbücher oder Produktbeschreibungenmit ausgegeben werden.Einige CSP-Kunden verwalten somit nur einer einzigen Anweisung imDruckprozess zehntausende von Produktbildern.Vollautomatische PapiernachbearbeitungDie Kopiensteuerung und Verteilung sowiedas Zusammenführen von Belegenund der Versand sind zeit- und personalintensiv.Die Lösung der CSP GmbHstellt hier automatisierte Prozesse zurVerfügung, die all diese Schritte vereinfacht.Viele Firmen setzten für denRechnungsdruck immer noch Matrixdruckermit Durchschlagpapier ein.Diese Art des Druckens kann sehr un-flexibel sein. Dazu ein Beispiel: KundeA möchte 2 Kopien, Kunde B aber nureine. Kunde C bekommt zu den Rechnungennoch eine Sammelrechnungund Kunde D erhält keine Kopie dafüraber eine Sammelrechnung und einenÜberweisungsträger. Das bedeutet:Jeder Beleg muss entweder manuellbearbeitet und versendet werden oderman muss sich mit einem unflexiblenStandardablauf zufrieden geben.Mehr Flexibilität in den ProzessenHier kann über Dokumenten- und Formatprozessemehr Flexibilität geschaffenwerden: Über ein Kennzeichen imDatenstrom wird die Kopienanzahl gesteuert.Große Spooljobs können belegorientiertzerlegt und weiterverarbeitetwerden. Unterschiedliche Belege werdenzusammengeführt und der ganzeindividuelle Kundenvorgang mit Steuermarkenfür die Papiernachverarbeitungmit Kuvertiersystemen aufbereitet.Neben der verbesserten Optik derAusdrucke ist auch ein hohes Potentialan Zeitersparnis durch solche Prozessegegeben.óCSP Computer Schnittstellen Peripherie GmbH,Rodgauwww.csp-gmbh.de30MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


InfoStore DMSDocument Management SolutionsCompliance AnforderungenNeue Wege gehenIm Geschäftsleben hat sich die Kommunikation pereMail als gängige Form etabliert. Immer mehr Vorgängewerden heute papierlos zwischen Geschäftspartnernabgewickelt.DMS Expo vom 25.09.-27.09.2007Systems vom 23.10.-26.10.2007Sichern Sie dieInfrastruktur IhrerProzesse.Daraus ergeben sich neue gesetzlicheund steuerrechtliche Anforderungenan die Aufbewahrung und Archivierungder entsprechenden eMails.Welche wesentlichen Anforderungenergeben sich daraus und welche Lösungsansätzegibt es? eMail-Kommunikationist ohne Frage eine der größtenErfolgsstorys der letzten Jahre. NachErhebungen der MarktforschungsinstitutesIDC werden weltweit pro Tagetwa 35 Milliarden eMails verschickt.Im Schnitt sendet und empfängt damitjeder Nutzer 84 eMails pro Tag – Tendenzsteigend. Dabei nehmen die Nutzungszahlenkontinuierlich zu und derklassische Post-Papier-Weg verliert zunehmendan Bedeutung.Parallel zum Erfolg wachsen aberauch die Probleme dieses Kommunikationsweges.Sie lassen sich in drei Bereicheeinteilen:Unternehmensweites E-Mail-JournalGrundidee:Alle eingehenden und ausgehenden (ggf. auch internen)E-Mails werden chronologisch und vollständigautomatisiert in ein zentrales E-Mail-Journal archiviert.Vor- und Nachteile:n kein konzeptioneller Aufwandn vollständige Abdeckung der Compliance-Anforderungen! Umgang mit Spam zu klären! Umgang mit privaten E-Mails zu klären(z. B. durch Betriebsvereinbarung)! nur chronologische Ablage, keine weitereStrukturierungProblem 1: Nutzer sind überfordertDie Nutzer verbringen unnötig viel Zeitmit dem Sortieren und Ablegen voneMails. Wichtige Nachrichten könnendabei unter- oder sogar verlorengehen.Problem 2: Ressourcen in der ITwerden knappDurch das enorme Volumen der täglichgesendeten und empfangenen eMailsstoßen immer mehr IT-Abteilungen anihre technischen und organisatorischenGrenzen.Problem 3: Compliance-Anforderungenbleiben unberücksichtigtAls geschäftlich relevante Kommunikationsformunterliegt der eMail-Verkehrerheblichen den Compliance-Anforderungen.Oftmals werden diesejedoch mangels organisatorischerBenutzerorientierte ArchivierungGrundidee:Die Archivierung erfolgt strukturiert durch denBenutzer und wird dabei weitgehend automatisiert.Vor- und Nachteile:nnsinnvoll strukturierte AblagestrukturenAnforderungen der Benutzer könnenabgebildet werdenn! konzeptioneller Aufwand und evtl. Einweisungder Benutzer notwendig! Gefahr von FehlernSpam und private E-Mails werden ausgeschlossen31InfoStore ist eine Ent scheidungfür Sicherheit und Transparenz,für mehr Zuver lässigkeit undEffizienz in mittelständischenUnternehmen. Ob für Document-Manage ment, Work flow oder Archivierung,Geschäftsprozessanalyseoder Effizienz bei der Kundenbetreuung.Nutzen Sie dieUmge bungen, ERP-Systeme oderhochspezialisierteErfahrung aus über 900 Kundenprojekten.Unter schied liche IT-Branchenlösungen– InfoStore passt sichIhren individuellen Anforderungenan. Überzeugen Sie sichunter:w w w . s o l i t a s . c o m o d e ri n f o @ s o l i t a s . c o mT e l . + 4 1 8 1 7 5 5 5 5 0 0F a x + 4 1 8 1 7 5 5 5 5 0 1Solitas Informatik AGBahnhofstrasse 21b9471 Buchs – Switzerland


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementund technischer Unterstützung nochnicht berücksichtigt.Dieser Artikel konzentriert sich aufden dritten Problemkomplex. Dennochsoll hier nicht unerwähnt bleiben, dassauch in den ersten beiden Problemstellungenein enormes Optimierungspotenzialsteckt. Die Gartner Group hatermittelt, dass ein Unternehmen mit1.000 Mitarbeitern ca. 80.000 US-Dollarpro Monat für manuelles eMail-Managementaufbringen muss. Die hiervorgestellte Lösung für die Compliance-Anforderungen eröffnet auch für dieseBereiche Einsparungspotenziale.Gesetzliche AnforderungenÜber die notwendigen Pflichtangabenfür geschäftliche eMails – wie die Nennungdes Registergerichts und den Sitzder Gesellschaft – ist seit Anfang desJahres bereits ausführlich geschriebenworden.Weniger bekannt sind jedoch diegesetzlichen Anforderungen gemäßHGB. Diese Regelungen gelten bis aufwenige Ausnahmen für alle Unternehmenund lassen sich folgendermaßenzusammenfassen:ó Da die genaue Unterscheidung fürden Benutzer im Zweifel schwierigist, sollten alle ein- und ausgehendeneMails mit geschäftlichem Charakterals Handelsbriefe angesehen werden.ó Handelsbriefe unterliegen einer Aufbewahrungspflichtvon sechs Jahrenab dem 1.1. des Folgejahres nach Versandoder Empfang. Da eMails auchsteuerlich relevante Informationenenthalten können, für die eine Aufbewahrungspflichtvon zehn Jahrengilt, empfehlen manche Experten,alle geschäftlichen eMails grundsätzlichzehn Jahre lang aufzubewahren.ó Auch interne eMails sollten entsprechendaufbewahrt werden, umEntscheidungsprozesse und Berichtskettennachweisen zu können.Dadurch sollen vor allem Risiken beigerichtlichen Auseinandersetzungenvermieden werden.Langfristige ArchivierungIm Wesentlichen zielen die gesetzlichenAnforderungen darauf ab, dassgeschäftliche eMails lückenlos undnachvollziehbar langfristig archiviertwerden. Am Markt gibt es verschiedeneinnovative Software-Lösungen, die eineeffiziente Erfüllung dieser Anforderungenermöglichen – beispielsweiseGFT inboxx.Die Grundidee von GFT inboxx orientiertsich an den oben beschriebenendrei Problemstellungen der eMail-Kommunikation: Die Nutzer werdendurch eine automatisierte Ablage undArchivierung entlastet und die Mailboxendank einer speziellen Archivierungskomponenteverkleinert. Zudemsichert die Langzeitarchivierung derrelevanten Dokumente die Rechtsposition,womit die gesetzlichen Anforderungenerfüllt sind.Sicher recherchierenDie eigentliche Archivierung erfolgtnach festgelegten Kriterien wahlweiseregelbasiert oder manuell. Die Recherchefunktionist vollständig im eMail-Client – zum Beispiel MS-Outlook oderLotus Notes – integriert. Dabei könnendetaillierte und komplexe Suchkriterienverwendet werden, zudem ist eine Volltextsucheim Text und in den Anhängenmöglich. Damit kann die Kommunikationzu einem Vorgang auch noch nachJahren einfach und sicher recherchiertwerden. Benutzerrechte und Vertreterregelungenaus dem eMail-Programmwerden dabei übernommen.Grundsätzlich gibt es bei der eMail-Archivierung zwei Ansätze, die jeweilsVor- und Nachteile mit sich bringen undteilweise kombinierbar sind. Diese beidenAnsätze sind einander in folgenderGrafik gegenübergestellt.Neue Wege im ManagementgefordertDas weitere Wachstum der eMail-Kommunikationerfordert neue Wege imtechnischen und organisatorischenManagement. Neue Anforderungen imBereich Compliance erfordern schonheute eine lückenlose und sichere Archivierungvon eMails für mindestenssechs Jahre. Mit modernen eMail-Managementlösungenlassen sich dieseAnforderungen ohne ein aufwändigesIT-Projekt leicht erfüllen. Damit istnicht nur das Compliance-Problem gelöst,sondern der erheblich manuelleAufwand im Umgang mit eMails reduziertsich drastisch. Bernd Hoeck óGFT Solutions GmbH, Hamburgwww.gft.de32MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Mehr zufriedene Kunden bei der Reich GmbH durch InfostoreAlle Kriterien erfülltWenn Prokurist Thomas Erhard von der Reich GmbH Software und Systeme beschafft, dannmüssen sich die am Markt erhältlichen Produkte an dem Kriterium messen lassen, „ob allesschön stringent, sauber und einfach für den Anwender ist“. Aus Erfahrung weiß er: „Alleskomplizierte wird nicht genutzt oder zur Spielerei ohne Nutzen für saubere Prozessabläufe.“Im Jahr 2003 sondierte die ReichGmbH, wie sie ihre Archivierungvon Geschäftsunterlagen modernisierenkönnte. Bis dahin gab es in Mellrichstadteine zentrale Registratur mitmeterlangen Reihen aus Aktenordnern.Die Recherche nach Rechnungen undLieferscheinen in diesem Papierarchiverwies sich als sehr mühsam. Mitarbeitermussten nicht nur ihren Arbeitsplatzverlassen, um in der Registraturnach der Stecknadel im Heuhaufen zufahnden, sondern auch nach getanerArbeit die Dokumente mühsam wiedereinsortieren. Prompte telefonische Auskünftebeim Anruf eines Kunden, wiesie im Call-Center-Zeitalter längst gangund gäbe sind, waren daher bei Reichnicht möglich.DMS-System mit Notes-SchnittstelleThomas Erhard sah sich insgesamtsechs verschiedene elektronische Archivsystemean, bevor er sich für einSystem entschied: „Infostore“, eine Softwareder SoftM-Tochter Solitas InformatikAG. Ausschlaggebend für diesesProdukt war die „relativ einfache Archivierungauf der iSeries, einer Plattform,auf der wir bleiben wollten undwollen“, so Erhard. Der Prokurist wörtlich:„Infostore deckt ab, was wir vomtäglichen Handling her benötigen undpasst in unsere Infrastruktur.“ Auchdie direkte Verknüpfung mit Lotus Noteserwies sich als großer Plus-Punkt.Viele andere Archiv-Produkte hättenzu einer Vermehrung vonServern und Betriebssystemenund damit zu einerkomplexeren IT geführt,was bei dem MittelständlerReich nicht erwünscht war.COLD-ArchivierungDie Reich GmbH beschritt beim Einsatzder Lösung den „klassischen Weg“und verwirklichte zunächst die COLD-„ Wir sind mit unseren Software-Lösungenauf dem aktuellen Stand, ohne dass diese als aufgeblähtes Software-Monstrum den Nutzen von Anwender-Software ad absurdum führen.“ Thomas Erhard, Prokurist bei der Reich GmbHArchivierung (COLD bedeutet wörtlich„Computer Output on Laser Disk“ undsteht heute für die elektronische Archivierungvon Dateien, die am Computer09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN33


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementerzeugt wurden, auf beliebigen digitalenMedien). Ausgangsrechnungen undLieferscheine wanderten nun automatischin das Archiv. Das hat, so ProkuristErhard „wunderbar funktioniert“.So konnte die Reich GmbH sehrrasch den Umfang der Archivierungerweitern. „Relativ schnell“, so Erhard,wurden auch eingehende Rechnungenund Auftragsbestätigungen eingescanntund den Usern in elektronischer Formzur Verfügung gestellt. Praktiziert wirdderzeit in Mellrichstadt das „späte Erfassen“der eingehenden Dokumentenach der Sachbearbeitung.Zufriedene Kunden und UserFür die Mitarbeiter, die am Telefon umAuskünfte gebeten werden, sind damitsämtliche Informationen zu einzelnenGeschäftsvorfällen sofort am Arbeitsplatzabrufbar. Erhard betont: „Das isteine sehr komfortable Geschichte undfördert die Kundenzufriedenheit.“Mit dem Archivsystem für die iSeries-Plattformwurde auch in der Qualitätssicherungeine deutliche Rationalisierungerzielt. Alle Materialzeugnissezu eingehenden Vorprodukten (Stahl,Kunststoff) werden heute gescannt undsowohl den Werkstoffprüfern als auchdem Versand in archivierter und damitunveränderbarer Form zur Verfügunggestellt.Wenn die aus den Ausgangsmaterialienproduzierte Ware das Werkverlässt, werden die Materialzeugnissefür die Lieferung ausgedruckt oder peranwendereMail an den Kunden versandt. ThomasErhard spricht von einer „sehr großenErleichterung“. Die Funktionalitätder DMS-Lösung in diesem Bereichsei „sehr einfach, aber wirkungsvoll“.Sie erspare „innerbetrieblich einenHaufen Lauferei“ und obendrein könneman die Unterlagen den einzelnenChargen sauber zuordnen – ein Mussfür einen Automobilzulieferbetrieb.Die 1919 gegründete Reich GmbH produziert mit zirka 580 Mitarbeiternauf 25.000 Quadratmetern Fertigungsfläche Hochpräzisionsdrehteilehauptsächlich für die Automobilindustrie, ferner Spezialkugellagerund Werkzeuge. Das Familienunternehmen wird vomInhaber, Dipl.-Ingenieur Karl-Hermann Reich, geleitet. Null-Fehler-Qualität ist nach der Philosophie von Reich „oberstes Gebot“ beiden verschiedenen Produktionsprozessen wie Drehen, Schleifen,Fräsen und Oberflächenbehandlung. Die Fertigungstiefe ist sehrhoch. Seit 1997 produziert das Unternehmen unter anderem proJahr etwa 20 Mio. Druckrohrstutzen für das Common-Rail-Einspritzsystemmoderner Dieselmotoren.www.reich-gmbh.comWWW.SEMIRAMIS.COMSemiramis ist…… 100% Java-ERP… 100% webbasierend… 100% benutzerfreundlich… technologisch wegweisendEine, diezu uns hält!Hinter jedem erfolgreichenUnternehmen stehteine erfolgreiche Frau.Bei der Firma KANZ istdas Semiramis mit derTextillösung ImPuls fashionXL.„Dank der Webbasierungvon Semiramis ist keineSoftware-Installationam Arbeitsplatz notwendig.Somit ist es sehreinfach, Mitarbeiter, Vertreter,Agenturen, Partneroder auch Kundenan das Warenwirtschaftssystemweltweit anzudocken.“Özgür Bender,Geschäftsführer, KANZSehr überzeugend ist für ThomasErhard die Ergonomie. Das Produkt sei„wirklich sehr schlank“, erzeuge „nurwenig Administrationsaufwand“ undsei „leicht anzuwenden“. Die Administratorenkönnten neue Dokumentarten– zum Beispiel ein neues Rechnungsformular– mit einfachen Handgriffenin die Archivstruktur aufnehmen. FürMitarbeiter im Versand, Einkauf undin der Buchhaltung, die häufig auf archivierteDokumente zugreifen, sei das„Windows-Retrieval“ eine günstige Abfragemöglichkeit.Wer nur sporadischRechnungen oder Lieferscheine suche,könne mit dem browsergestützten„Web-Retrieval“ arbeiten. Um aus einerAnwendung zu einem archivierten Dokumentzu gelangen, bewähre sich der„Screen-Scrabber“. Mit dem „DocumentViewer“ wiederum lasse sich am leichtestenaus dem Buchungsbeleg das zugehörigearchivierte Dokument aufrufen.Erhard fasst zusammen: „Für jedenBereich gibt es ein geeignetes FrontEnd. Wir sind rundum sehr zufrieden.“Bereits seit 1999 arbeitet die ReichGmbH auch mit einem anderen Produktaus dem SoftM-Konzern: Schilling Softwarefür das Rechnungswesen. Auchdieses Produkt entspricht nach ErhardsDarstellung der Anforderung, die Verwaltungsprozessemöglichst schlankzu halten, es erweise sich in der Praxisbei Reich als leicht zu bedienende undbedarfsgerechte Software. Erhard weiter:„Dabei werden alle Erfordernissean eine moderne Finanzbuchhaltungs-Software mit all den Möglichkeiten derVerknüpfung zu anderen Controlling-Instrumenten erfüllt.“Thomas Erhards Resümee: „Wirsind mit unseren Software-Lösungenvon SoftM auf dem aktuellen Stand, ohnedass diese als aufgeblähtes Software-Monstrum den Nutzen von Anwender-Software ad absurdum führen.“ óSolitas Informatik AG, CH-Buchswww.solitas.com34MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Airport Nürnberg profitiert von Docuware mit SAP-VerknüpfungAdäquates DMSSchon länger hatte die Flughafen Nürnberg GmbH eine DMS-Lösung avisiert – kam aberimmer wieder zu dem Ergebnis, dass ein solches System aus wirtschaftlichen Gründen nichtsinnvoll sei. Das änderte sich erst mit einem Anbieter, der eine abgestimmte Full Service-Lösung anbieten und gleichzeitig auch die Verknüpfung der Dokumente an SAP leisten konnte.Wichtigstes Argument für eine Archiv-Lösungwar, einen schnellenund umfassenden Zugriff auf dieim Betrieb anfallenden Dokumente zuetablieren, um damit die internen Prozessezu beschleunigen und zu verbessern.Zudem mangelte es vor allem demkaufmännischen Bereich der FlughafenNürnberg GmbH schlicht an Räumlichkeiten,da hier im Gegensatz zu ande-ren Betriebsbereichen erheblich größereMengen an zu archivierenden Dokumentenanfallen – darunter Dokumenteder Finanzbuchhaltung, Controllingoder dem kaufmännischen Vertrieb.„Aber erst die Zusammenarbeit mitdem richtigen Partner brachte das Projektdann tatsächlich ins Rollen“, bestätigtChristian Bollwein, Einkaufsleiterfür die Flughafen Nürnberg GmbH, derdas Archivprojekt maßgeblich vorangetriebenhat. „Bis zu diesem Zeitpunktwar das Kosten-Nutzen-Verhältnis deruns angebotenen Lösungen einfachnicht zufriedenstellend.“Welche Lösung darf es sein?DokumentenfinishingWirgratulieren demMIDRANGE MAGAZINzur200.Ausgabe> Fax-eMailanbindung> Qualifizierte digitale Signatur> Dynamischer Kopien- und Verteildruck> DV-Freimachung> Vollgrafische Konfiguration> Druck- und Kuvertierdienstleistung> Vielfältige Gestaltungsoptionen> Archivanbindung> Zusammenführung unterschiedlicher Dokumente> OMR / OME-Barcode-DatamatrixsteuerungCSW Peripheriesysteme GmbH | Herrenpfad Süd 21 | 41334 Nettetal-KaldenkirchenMit Docuware konnte mdn Hübnerden Nürnbergern eine für klassischeArchivaufgaben entwickelte leicht skawww.cswgmbh.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN35


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementlierbare Standardlösung für das Dokumentenmanagementanbieten. DasAnwendungsspektrum reicht dabei vonder Kleinstlösung mit Scan und Archivierungder Dokumente auf CD-Rombis hin zu einer großen Lösung inklusiveSchnittstellen zu SAP.Eruierung der AnforderungenNach einem Workshop, in dem diespeziellen Anforderungen des kaufmännischenBereichs des Flughafenbetreibersaufgenommen und diskutiertwurden, fiel die Entscheidung für eine„mittlere“ Docuware-Lösung für dieFinanzbuchhaltung und den Einkauf.Hier werden mittlerweile anfallendeDokumente – wie beispielsweise Bankbelegeund -auszüge oder Rechnungen– mit Docuware archiviert. Im Einkauferstreckt sich die Archivierung überden gesamten Beschaffungsvorgang:Von der Anforderung über Angebot, Bestellung,Auftragsbestätigung bis hinzu Lieferscheinen und Rechnungen.Scan als DienstleistungUm die Dokumente im System archivierenzu können, müssen diese zunächstgescannt werden. Einmal wöchentlichwerden die zu digitalisierendenDokumente deshalb von einem Botenabgeholt und anschließend im Hausemdn Hübner von deren Mitarbeiterngescannt und zudem „verschlagwortet“.„Auf diese Weise können wir einzelneDokumente zum Beispiel nach Lieferanten,Bestellnummern oder Datumsuchen“, erklärt Christian Bollwein.Nach dem Scan werden die Dokumenteauf der CD-Rom wieder beimAirport Nürnberg angeliefert und vonder IT-Abteilung in das System eingespielt.Aus Sicherheitsgründen werdendie eingescannten Original-Dokumentevon mdn Hübner noch ein halbes Jahrlang aufbewahrt und dann erst vernichtet.Die Buchhaltung dagegen erhältdie Unterlagen noch einmal zurück,um anhand von Stichproben zu überprüfen,ob tatsächlich alle Dokumenteeingescannt wurden – danach werdenauch hier die Unterlagen vernichtet.Verknüpfung mit SAPSL iPrintOutputmanagement Lösung „ Unlimited Outfit for your Output “extrem variabelvolle Integrationschnelle EinrichtungdruckerunabhängigpreiswertWeitere Lösungen:und vieles mehr . . . SL iCall SL Export SL S/H/KSL iConnect SL Makler SL GHSL iControll SL WWS SL TransportIT-Solutions for your business ...SCHLEICHER System AG · Hafenstraße 11-13D-65439 Flörsheim am MainInternet: www.schleicher-systemag.devierten Dokumente eingesehen werden.„Auf diese Weise haben wir erheblichverkürzte Zugriffszeiten und damit eineneffizienteren Service erzielen können.Vergriffene oder nicht auffindbareUnterlagen gehören damit der Vergangenheitan“, berichtet Christian Bollweinbegeistert. „Außerdem konnte mitdem System nicht nur die Verschlagwortungder Dokumente, sondern auchSo konnte zudem kurzfristig Transparenzund schneller Zugriff auf dieDokumente des Einkaufs und der Finanzbuchhaltungerreicht werden: Vonjedem Arbeitsplatz mit aufgespielterDocuware-Software können die archiderenVerknüpfung zu SAP erreichtwerden.“ Die für die Finanzbuchhaltungzu scannenden Dokumente werdenhierzu mit Barcodes versehen, dieim Anschluss genutzt werden, um dieVerknüpfung zwischen Dokument undSAP-Vorgang herzustellen. Damit erfolgtdie Suche in der Finanzbuchhaltungnicht nach Schlagworten, sondernüber SAP-Felder.Einfache Recherche im Archiv-System„Durch das Aufkleben eines Etikettsmit Barcode auf die Eingangsrechnungund das anschließende Einscannendes Barcodes in SAP erreichen wir eineVerknüpfung der zu archivierendenDokumente mit SAP. Dadurch kann beieiner späteren Dokumentenrechercheim Archivsystem auf eine Vielzahl vonSAP Suchfeldern zurückgegriffen werden.Die Mitarbeiter aus anderen Abteilungenzeigen dementsprechend regesInteresse und hätten ebenfalls gerneZugriff.“Auch deshalb ist eine Ausdehnungvon Docuware auf weitere Abteilungen– beispielsweise in den Sekretariaten –derzeit in Prüfung. „Es hat sich gezeigt,dass wir uns für die richtige Lösungmit dem gewünschten Kosten-Nutzen-Verhältnis entschieden haben“, fasstChristian Bollwein zusammen. „Dennwir konnten auf der einen Seite unser‚Raum-Problem‘ lösen, auf der anderenSeite verfügen wir nun über ein effizientesSystem für die Archivierung undVerwaltung unserer Dokumente mitschnellem allseitigem Zugriff.“Thomas Hübner ómdn Hübner Scannen + Filmen GmbH,Nürnbergwww.mdn.de36MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Anwendungs-Software dokumentierenWissen in RenteiSeries-Anwender schätzen und lieben ihr System. Im Gegensatzzur fluktuierenden und schillernden Windows- und Web-Welt ist die iSeries ein Fels in der Brandung: stabile Plattformund kaum zu erschütternde Anwendungen. Doch es gibtBedrohungen – und manche davon sind hausgemacht.Ein Generationswechsel steht an; derWissenstransfer von den alten Hasenauf die junge Nachwuchsgarde derProgrammierer muss gelingen. Dochdieser systemkritische Transfer klapptnur, wenn das Wissen um die Programmeund ihre Details nicht in denKöpfen der Know-how-Träger in Rentegeht und wenn er sauber, verständlichund zugänglich dokumentiert ist. Basisdafür ist immer eine gut strukturierteDokumentation der iSeries-Anwendungen.Aschenputtel lässt grüßenDokumentation ist ein Stiefkind – unddas aus mehreren Gründen. Der wichtigstedavon ist Zeit. Die haben Entwicklernicht, ihre Projektwarteschlangensind lang. Der zweitwichtigste istGeld. Professionelle Unternehmen fürtechnische Dokumentation veranschlagendie Investition in Software-Dokuschon mal mit bis zu 20 % der Gesamtentwicklungskosten– ein Faktor, denman gerne minimiert. Kauf-Softwareist dokumentationspflichtig, hier istDoku ein Teil des Budgets. Doch die Dokuunternehmenseigener, individuelleriSeries-Software fristet oft ein Aschenputtel-Dasein:Es gibt sie gar nicht, esexistieren nur Fragmente, die letztenUpdates sind genauso uralt wie dieletzten Schulungsunterlagen. Oder niemandkann’s: Der Entwickler, der immerdokumentiert hat, ist ausgeschiedenund hat keinen Nachfolger …Eigenentwickelte iSeries Softwareist ein riesiger WertEigenentwickelte, individuelle iSeriesSoftware ist an die Unternehmensprozessesehr viel besser angepasst alsKauf-Software; sie kann die Erfordernisseeines Unternehmens am bestenbedienen. Über Jahre gewachseneSoftware ist ein riesiger, kaum bezifferbarerWert für ein Unternehmen.Sie kann sein Schwungrad sein, seineSeele, sie kann das Know-how sein, dasden Marktvorsprung sichert.Je weiter die Software-Entwicklungvoran schreitet und je individueller siewird, desto komplexer wird ihre Bedienbarkeit.Die weit verbreitete Problematikeines „gewachsenen“ EDV-Systems:Wenn es nicht gut dokumentiert ist,kennt sich schnell keiner mehr aus. Esnützt nichts, wenn ein oder zwei Entwicklerden selbst geschriebenen Codebis hin zum letzten Algorithmus kennen.So lange das Wissen darüber nurin ihren Köpfen existiert, ist der Software-Wertgleich Null. Wenn das Wissennicht tradiert werden kann, wirddie Situation schnell kritisch. Auch diebeste Software ist ohne Doku wertlos.Fazit: Die Investition in Dokumentationhilft, den hohen Wert der Softwarezu sichern, die ein Untenehmenfür eigene Zwecke entwickelt hat. Esist eine Investition in das wichtigsteKapital, das ein Unternehmenhat: Wissen. Entwickler sind da-37Einheitliche Druckergebnissemit unterschiedlichenDrucksystemen?Mit convert4print keinProblem!c4p IPDS / SCS-Softwareclients Unterstützen Standard-Netzwerk-Drucker vom Host Laser-, Matrix-, Etiketten-, Sonderdrucklösungen Zentrale Konfiguration + Verwaltungaller Drucksysteme Sicheres Drucken durch Rückmeldungenzum Host Gateways für Mail-, Fax-, Archivanbindung Unterstützt Outputmanagementlösungen(print2forms, CSP-FORMS/400) CSP Print Calculator zur unternehmensweitenDruckkostenberechnung c4p eSign-Gateway für elektronischeSignaturBestellen Sie Ihre persönliche,kostenfreie Testversion Justus-von-Liebig-Straße 563110 Rodgau/GermanyTel. +49 6106-840721Fax +49 6106-61560www.csp-gmbh.de


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementfür verantwortlich, dass dieses Wissenam Leben gehalten und erweitert wird– und dass es anwendbar bleibt.Anwender haben immer FragenAnwender-Effizienz beim Arbeitenmit einer Software ist nur möglich,wenn ein aktuelles Hilfe- oder Assistenz-Systemdie Arbeit am Bildschirmunterstützt. Es muss in der Lage sein,möglichst präzise die wichtigsten Anwenderfragenzu beantworten und demAnwender schnell weiter zu helfen.Hilfesysteme assistierenSchwierigkeiten in Anlernsituationen,Probleme bei selten genutzten Programm-Features,unnötige, selbst erfundeneWork-Arounds: Software wirdnutzlos, wenn Anwender sie nicht optimalnutzen. Ein hoher Effizienzgradund eine geringe Fehlbedienungsquotehängen direkt mit einem funktionsfähigenAssistenz-System zusammen.Kostenintensive Fehler- und Ausfallzeitenauf der User-Seite können nochvor ihrem Entstehen von einer gutenDokumentation abgefangen werden.Sie kann sowohl Programmprofis, aberauch Programmneulingen und gelegentlichenBenutzern die gewünschtenInformationen bieten.Hilflose Anwender sind ein RisikoAnwendungen ohne Hilfefunktion sindnicht nur hoch riskant. Am Ende desTages ist die Investition in ein funktionierendesHilfesystem vergleichbar miteiner Sicherheitsinvestition in die EDV.Sie funktioniert präventiv, lohnt aber injedem Fall. Wenn erst Hacker das Systemgeknackt oder User es lahm gelegthaben, ist es zu spät.Dokumentation wirft Fragen aufAuch sturmerprobte Entwickler scheuenden hohen Aufwand, den Software-Dokumentation bedeutet. Wenn mandokumentieren will, macht nicht nurdie Zeitfalle Probleme. Auch andereTretminen tauchen auf: Wie wirdder Text erfasst? Welcher Editor? Wieschreibt man lesbar und verständlich?Was erleichtert das Einarbeiten von Updates?Welches Ausgabeformat? usw.Selbst ist der EntwicklerFür viele iSeries-Entwickler ist es undenkbar(nicht nur aus Kostengründen),die Doku interner Anwendungenan externe Profis zu vergeben. Dannalso selbst machen – aber wie? Meistexistieren bereits interne Spezifikationen,Aufzeichnungen, Lasten- undPflichtenhefte, rudimentäre Handbücher.Alle diese Texte können einer späterenAnwender-Doku als Basis dienen.Doch letztlich führt kein Weg daranvorbei, ein einfaches, gut strukturiertesHandbuch als Basis zu erstellen. Werdokumentiert, versetzt sich am bestenin den Anwender und lässt sich von denFragen leiten, die der Anwender habenkönnte. Was will der Anwender tun?Was muss er wissen, um etwas zu tun?Wie sieht eine optimale Software-Anwenderdoku aus?Der Mercedes unter den Software-Bedienerhilfen sind kontextsensitiveOnline-Hilfen. Sie beantworten Nutzerfragenkontextbezogen, also an derStelle, an der sie entstehen – sofort undonline. Doch Komfort ist nicht umsonst.Kontextsensitive Hilfen haben zwar einehohe Nutzer-Akzeptanz, bedeutenaber einen großen Aufwand für denEntwickler. Bei jeder Änderung oderErweiterung müssen sie nachgezogenund überarbeitet werden. GrößererAufwand, höhere Kosten und längereEntwicklungszeiten sind die Folge.Problem beim Green-Screenden von Grafiken ist unmöglich. Einemoderne kontextsensitive Hilfefunktionauf Office Vision-Basis ist schlicht undenkbar.Außerdem müssen Office Vision-Kenntnissevorhanden sein.Ein neuer WegToolmaker-Software zeigt einen neuenWeg auf. Mit dem Tool DirectHelplassen sich kontextsensitive Bedienerhilfengezielt erstellen und anzeigen.Die Hilfefunktion wird aktiviert, wennder Benutzer wie gewohnt F1 oder eineandere definierte Hilfetaste drückt: Dieangezeigte Hilfe-Information beziehtsich stets exakt auf das Feld, in demsich der Cursor befindet.Basis für die angezeigten Hilfetexteist die schriftliche Dokumentation imMS-Word-Format. Aus der 5250-Anwendungheraus werden je Format/Feld Textmarken an passender Stelle indas Word-Handbuch verknüpft und ausWord heraus die Hilfe im gewünschtenFormat von klassischer UIM-Hilfe, Windows-oder HTML-Hilfe kompiliert.Einfach und komfortabelDas Authoring Tool bindet einen externenEditor (MSWord) ein. Zum einensind die leistungsfähigen Funktionenvon MSWord voll nutzbar und bietenKomfort und Effizienz. Zum anderen istWord weit verbreitet und erfordert keineEinarbeitung. Es wird sowieso vonvielen Entwicklern und Entwicklerteamszum Erstellen und Austauscheninterner Spezifikationen und Aufzeichnungeneingesetzt, die für eine späterenAnwender-Doku als Basis dienenkönnen.óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Toolmaker GmbH, KauferingHilfetexte für iSeries-Anwendungen wurdentraditionell mit Panelgroups oderOffice Vision erstellt. Doch ab ReleaseOS/400 V5 kann die Office Vision-Hilfenicht einmal mehr gepflegt werden.Überhaupt sind Office Vision-Hilfetextenicht mehr zeitgemäß. Sie gestattenkaum Textformatierungen, das Einbinwww.toolmaker.de38MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


International Intercompany-Billing bei John Deere mit EskerDirekte VerarbeitungNoch werden die meisten der jährlich 28 Milliarden Rechnungen in Europa papierbasiertversandt. Doch die Entwicklung hin zur elektronischen Rechnungsstellung, auch e‐Billingoder e‐Invoicing genannt, nimmt rasant zu.Die Vorteile für die internen Prozessehaben insbesondere große,international tätige Unternehmen erkannt.So zeigt das Beispiel des LandmaschinenherstellersJohn Deere, dasssich mit Intercompany e‐Billing der unternehmensweiteRechnungs-Workfloweuropaweit optimieren lässt, um Zeitund Kosten zu sparen.Dabei profitieren sowohl die Versenderals auch die Empfänger. „ImUnternehmen wird dadurch ein durchgängigerProzess im Rechnungswesenetabliert, der für alle Beteiligten in derProduktions- und Distributionsketteein enormes Kosteneinsparungspotentialmit sich bringt.“, erläutert Franz L.Fruechtl, Manager der John Deere CentralServices GmbH in Mannheim. Under muss es wissen, schließlich hat derweltweit tätige LandmaschinenherstellerJohn Deere bereits seit Mitte 2005eine Intercompany e‐Billing-Lösungauf Basis von Esker DeliveryWare imEinsatz. Damit wird international zumeinen der Rechnungsprozess zwischendem John Deere Verkaufshaus (Vertriebszentrale)und den John Deere-Vertriebspartnerngesteuert. Zum anderenwerden so elektronische Rechnungen,Gut- und Lastschriften zwischen denJohn Deere-Unternehmenseinheitenausgetauscht.Gesetzliche Hürden überwindenManche Stolpersteine bei der Einführungbereiteten die jeweiligen nationalenGesetze. Manager FruechtlsFazit: „Ein Europa mit den selben Wirtschaftsgesetzensowie der Akzeptanz,Interpretation und Ausführung einereinheitlichen europäischen Gesetzgebungist und bleibt eine Vision.“Sind diese Hürden jedoch erst einmalüberwunden, liegen die Vorteile fürSender und Empfänger auf der Hand:Schneller und sicherer Austausch geschäftsrelevanterDokumente, keinPapier mehr und damit auch keine aufwändigeArchivierung. Entscheidendfür die erfolgreiche Umstellung aufelektronische Rechnungen ist jedoch,dass auch der Rechnungsempfängerdie Möglichkeit hat, diese komfortabelweiter zu verarbeiten. Sabine Klug óEsker Software GmbH, Münchenwww.esker.deAUSGEREIFTINNOVATIVKosteneinsparung durch:• Leichtes Anpassen derGeschäftsprozesse• Team-orientiertes Arbeiten• Schnelle Reaktion aufMarktsituationen• Transparenz der Geschäftsvorfälle39www.profi-ag.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZINWir sind besser!


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementDMS-Workflow bei BINDER mit d3 d.velop automatisiertPapierarmes Büro umgesetzt80 % weniger Ablagezeit, 95 % weniger Ablageplatz und rund zwei Drittel schnellerer Durchlaufder Belege: Mit diesem Ergebnis beweist die BINDER GmbH, dass die Vision vom papierarmenBüro effizient in die Realität umgesetzt werden kann. Die Umstellung auf das DMS-System d.3 erfolgte schnell und reibungslos, die Amortisationszeit lag bei nur fünf Wochen.Wenn es darum geht, Geschäftsprozessezu optimieren, ist MichaelKaufmann, CIO der BINDER GmbH inTuttlingen, kein Freund von Kompromissen.Bereits vor Jahren hat er diePapierberge auf den Schreibtischen alsHauptverursacher ineffizienter betrieblicherAbläufe identifiziert, die letztlichunnütze Kosten generieren. Diegeschäftliche Kommunikation in demUnternehmen war bislang geprägt vonPapierdokumenten, die als Prozessträgerfungierten. Der Paradigmenwechsel– weg vom Papier hin zum elektronischenDokument – begann, als sichder Umzug in ein neues Geschäftsgebäudeabzeichnete. Zu diesem Anlasswurde das Organisationsziel definiert,durch Einsatz eines DMS-Systems dieVision vom papierarmen Büro Schrittfür Schritt in die Realität umzusetzen.„Solange das Papier für die Mitarbeiterder Prozessträger ist, Abläufe alsountrennbar mit den Papierdokumentenverbunden sind, gibt es immer Produktivitätsverluste“,erklärt MichaelKaufmann. Die Planungen zum Umzugin das neue Forschungs- und Entwicklungszentrumbeinhalteten auch, dassjeder Mitarbeiter lediglich fünf Aktenordnermit Unterlagen an seinen neuenArbeitsplatz ‚mitnehmen’ durfte.Geschäftsprozessoptimierung beiEingangsrechnungenDer erste Schritt zum papierarmenBüro begann bei BINDER mit der Optimierungder Geschäftsprozesse imRechnungseingang. Das Erfassen und Verbuchen ist eine Tätigkeit mit hohemPersonalaufwand: Die täglich eingehendenRechnungen wurden nach demÖffnen der Post mit einem Eingangsstempelversehen, kopiert und dieseKopie zur Genehmigung an die Fachabteilungenweitergeleitet. Zur Kontrolledes Vorgangs wurde das Original inWiedervorlagemappen abgelegt. Abdiesem Zeitpunkt war man auf denRücklauf angewiesen, wobei es vorkommenkonnte, dass Rechnungen nichtmehr auffindbar waren. So wurdenneue Kopien angefertigt und versendet.Anhand der Wiedervorlagemappe wurdenachtelefoniert, um Skontofristeneinzuhalten. Sind die Rechnungen dannzurückgekommen, wurden die Freigabedatenmanuell von der Kopie auf dasOriginal übertragen. Die Kopie wurdeanschließend vernichtet oder – je nachWunsch – der freigebenden Abteilungwieder zugesendet. Sobald die Zahlungerfolgte, wurde dies per Stempel aufdem Original vermerkt und dann, da essich um prüfungsrelevante Unterlagenhandelt, archiviert. Der ganze Ablauferforderte einen hohen Kenntnisstandder Mitarbeiter und implizierte diverseFehlerquellen. „Hinzu kam noch“, soMichael Kaufmann, „dass jeder Sachbearbeiterseine eigene Art der Ablagehatte; Vertretungen im KrankheitsoderUrlaubsfall mussten sich erst indiese spezielle Form der Vorgangsbearbeitungeinarbeiten.“AuswahlprozessFirmenintern wurden in der Vergangenheitbereits viele grundlegendeProzesse auf EDV umgestellt, zuletztdie Migration des ERP/PPS-Systemsinfor:COM auf die aktuellste Version.Für das neue DMS suchte BINDER nuneine Software, die einfach zu bedienenund kostengünstig zu betreiben ist unddie vor allem über eine bereits praxi-40MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


serprobte Schnittstelle mit infor:COMkommunizieren konnte.Nach einer eingehenden Marktuntersuchung,bei der drei Anbieterin die engere Wahl kamen, entschiedsich BINDER für das System d.3 vond.velop. Zur Einführung wurde einZeitraum von vier Monaten festgelegt,um alle User (50 Lizenzen) langsam andie neuen Geschäftsprozesse heranzuführen.„Da unser IT-Team sehr jung istund nur wenige auf Erfahrungen ausfrüheren DMS-Projekten zurückgreifenkonnten, war für uns wichtig“, soMichael Kaufmann, „einen Generalunternehmerals zentralen Ansprechpartnerzu finden, der das gesamte Projektinklusive aller Schnittstelleneinrichtungenselbständig abwickeln konnte.“Auch der zeitliche Aufwand zur Koordinationaller externen Aktivitäten sollteauf ein Minimum beschränkt werden.„Aus den Projektzielen müssen alle erforderlichenAktivitäten abgeleitet werden“,beschreibt Michael Kaufmann dieErwartungen an seine externen Partner.Auf Empfehlung von infor wurdedie technische und organisatorischeEinführung komplett in die Hände derMünchener Berke GmbH gelegt.ROI bereits nach fünf WochenNach nur neun Monaten Einsatzerfahrungzeigen BINDER-eigene Berechnungenbereits die Rentabilität derneuen Workflow-Lösung. „Ausgehendvon einer kompletten Nutzung des Eingangsrechnungs-Workflowserreichtenwir bei einer ausgesprochen konservativenBetrachtung von Kosten und Nutzennach nur fünf Wochen die Amortisationder Investition“, fasst MichaelKaufmann die betriebswirtschaftlicheSeite zusammen.Neuer WorkflowHeute wird die Eingangsrechnung zuerstgescannt. Durch leistungsstarkefehlertolerante Scan-Verfahren werdendie eingehenden Schriftstücke praktischohne Aufarbeitung unabhängigvom Papierformat erkannt und erfasst.Durch diesen Scan wird der Beleg alselektronisches Dokument im DMSangelegt. Mit der Validierung der Eingabengegen die Daten aus dem ERP-System werden frühere Fehlerquelleneliminiert. Der zuständige Sachbearbeiterin der Finanzbuchhaltung bekommtdie digitale Rechnung auf seinemBildschirm angezeigt und kannnach Abgleich mit den Bestell- undWareneingangsdaten entscheiden, obdiese gleich gebucht oder den Fachabteilungenzur Prüfung vorgelegt wird.So lassen sich Eingangsrechnungen inSekundenschnelle bearbeiten, Skontofristenwerden gewahrt, Verzugszinsenvermieden. Alle Informationen zueinem Prozess oder einem Lieferantenbefinden sich einheitlich an einem Ort,unabhängig von ihrem Ursprung. Undanders als bei Aktenordern kann derKreis der Berechtigten – wenn nötigzeitgleich – auf dasselbe Dokumentzugreifen, ohne die Finanzbuchhaltungmit der Recherche zu beauftragen undunabhängig von irgendwelchen Ablageregeln.Reduzierung der Ablagezeiten um80 ProzentErfolg braucht Visionen und jemand,der sie verwirklicht – also: „Best Conditionsfor your Success“. Die konkretenErgebnisse des bisherigen Einsatzesvon d.3 sind überwältigend: „80 Prozentweniger Ablagezeit, 95 Prozentweniger Ablageplatz und ein um rundzwei Drittel schnellerer Durchlauf derBelege verbessern Produktivität undEffizienz unserer Mitarbeiter erheblich.In letzter Konsequenz profitierendavon auch unsere Kunden“, lautet dasFazit des CIOs. Übrigens: Die auf fünfOrdner je Mitarbeiter ausgelegten Aktenschränkesind heute bereits weitgehendleer. Volker A. Holzapfel óBerke GmbH, Münchenwww.berke.deNadeldrucker 2265+ von TallyGenicom –der Hochleistungsprofi für anspruchsvolle AnwendungenSie möchten maximale Druckerqualität bei minimalem finanziellen Aufwand?Dann entscheiden Sie sich für unser Rundum-Sorglos-Paket mit günstigenund exakt kalkulierbaren Kosten. Bei einer monatlichen Miete von nur59,- EUR erhalten Sie den TallyGenicom Nadeldrucker 2265+ inkl. Wartung.Gerne bieten wir Ihnen auch bei Zeilendruckernmaßgeschneiderte Lösungen an!Weitere Informationen und Beratung unter Tel. (0 61 26) 9 36 00oder per E-Mail unter vertrieb@alcoidstein.deSystemhaus59,- Euro09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN41


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementModernes Dokumentenmanagement im Yorkshire HospitalFlexibler druckenDer Mid Yorkshire Hospital NHS Trust in England hatte eine kostspielige Drucker-Infrastruktur.Die Patientenverwaltung läuft auf einer iSeries und verteilt seine Druckausgabenauf 1.800 Drucker, in der Mehrzahl Tintenstrahldrucker, aber auch einige Twinax- und Barcode-Drucker.Die Qualität der Druckausgaben war niedrig und Formatierung nicht möglich.Die bestehende Drucklösung warserver-basiert, komplex einzurichtenund kostenintensiv, weil für alle Laserdruckerzusätzliche Lizenzen erworbenwarden mussten. Als InterForm400von Intermate A/S ins Spiel kam, wares dem NHS Trust möglich, jeden beliebigenPCL-Drucker einzusetzen unddie Anschaffung teuerer dedizierterDrucker zu vermeiden. Mid YorkshireZweiteChance.P D F / A F Ü R S A R C H I VDer ISO-Formatstandard fürs elektronischeDokumentenarchiv ist PDF/A.Mit myPDFconvert können Sie Dokumenteund ganze Archive verschiedener PDFundGrafikformate PDF/A-konform umwandeln.Schnell. Auch neu eintreffende,digitale oder im Haus eingescannte Dokumentekönnen gleich PDF/A-konformkonvertiert werden – komprimiert aufhalbierten Speicherbedarf gegenüber TIFF.Unter www.myPDFconvert.de stehen alleunterstützten Quell- und PDF-Zielformate– und myPDFconvert für Sie zum Downloadbereit.Telefon: +49 (0) 6142-35 75 0www.detec.deDMS ExpoHalle 7Stand F051/I050myPDFconvertby DETECersetzte seine 1.800 Drucker durch 700Laserdrucker, die flexibler sind (weiljedes Dokument auf jedem Druckerausgegeben werden kann) und wenigerUnterhaltskosten verursachen. Alleindurch diese Umstellung erreichte MidYorkshire schon den ROI.Die Dokumentvorlagen für Formulare,Briefe und Etiketten wurden miteiner alten Anwendung auf der iSeriesgepflegt. Änderungenan den Vorlagen warennur durch Neucodierender Anwendungmöglich. DieseNeucodierung konntenur vom Anbieter derSoftware vorgenommenwerden undgestaltete anfallendeÄnderungen kostenintensivund zeitraubend.InterForm400 isteine iSeries-Anwendung,die die iSeriesals Drucker-Servernutzt. Die AnschaffungzusätzlicherDrucker-Server wirddadurch überflüssig,was Kosten spart unddie Zuverlässigkeitder Lösung erhöht.Da InterForm400auf der iSeries läuft,könnte Mid Yorkshiredie gesamte Lösungauf einem Backup-System spiegeln. Für den Anwender bedeutetdas, dass er beim Ausfall einesDruckers nicht mehr lange darauf wartenmuss, dass der Drucker repariertoder ersetzt wird, sondern dass er seineDruckausgaben jederzeit an einen anderenDrucker umleiten kann.Hans Solgaard, Leiter der IT beimMid Yorkshire Hospital NHS Trust: „Alsmir InterForm400 vorgestellt wurde,war mir sofort klar, dass das Produktviele Probleme lösen würde, mit denenich konfrontiert war, und dass uns diezusätzlichen Module viel mehr ermöglichenwürden als das, was wir unserhofft hatten. InterForm400 macht exakt,was es verspricht – ohne komplexeCodierung und versteckte Kosten.“Hans Solgaard: „Jetzt können wirschnell auf Änderungsanforderungenan Dokumenten reagieren und sicherstellen,dass alle Dokumente im gesamtenHospital einheitlichen Standardsgenügen. Einige Änderungen warenrecht unscheinbar, hatten aber großenEinfluss auf die Arbeitsweise des Klinikpersonals.Jetzt können wir z. B. dieReligionszugehörigkeit eines Patientenzu der Dokumentation hinzufügen, diedas Personal verwendet. Damit ist esmöglich, mit jedem Patienten so umzugehen,wie es seiner Religion entspricht,und wir sind immer informiertüber besondere Erfordernisse.“ Jette Lehmann Grønberg óIntermate A/S, DK-Birkeroedwww.interform400.com42MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Neu: TIFF-Writermodul für SpoolMasterAnsichtssacheWirgratulieren demMIDRANGE MAGAZINzur200.AusgabeWer träumt nicht – angesichts steigender Verwaltungskosten– von einem vollständig automatischen Ablaufbei der Archivierung seiner Dokumente – ohne Umwegüber den PC?Mit dem neuen TIFF-Writermodulautomatisiert ROHA SoftwareSupport die Dokumentenarchivierungund -verwaltung. Mit dem Modul fürSpoolMaster 5.1 können erstmalsTIFF-Dateien beliebiger Spoolfiles ohneFunktionsmängel und in hervorragenderQualität direkt auf der iSerieserzeugt werden.Vorteile des TIFF-FormatsDie Vorteile dabei sind: Nahezu jederBildbetrachter/Viewer kann diesesFormat anzeigen; das beschleunigt dieDokumentenverwaltung und spart Zeitund Kosten. Die Archivierung erfolgtnative auf der iSeries. Die bisherigenFunktionen von SpoolMaster 5.1 werdenzur Gänze unterstützt; von denMöglichkeiten bei der Formulargestaltung,der dynamischen Fontauswahl,der Grafikeinbindung, der Barcodeausgabebis hin zur Indexierung für Archivsysteme.Die Beschlagwortung der TIFF-Dokumentekann somit auf Basis der symbolischenFormularsprache FL (FormsLanguage) erfolgen, die zur Erstellungoder Änderung von Text-Segmenten,Grafiken/Logos, Boxen, Linien, Schattierungen,Farbe usw. dient. Auf einzeitgemäßes Design bei Briefköpfen,Rechnungs- oder Lieferformularenmuss also nicht verzichtet werden. Sowird der größt mögliche Grad der Automationerreicht und das rasche Wiederauffindenabgelegter Dokumentegewährleistet. Zusätzlich bietet das Archivierenmittels TIFF-Writermodul diereibungslose Integration von Truetype-Fontdateien bei der Gestaltung der zuarchivierenden Dokumente. Multi-Pages (die Erzeugung von TIFF-Dokumentenmit beliebiger Seitenanzahl)wird unterstützt und das Auflösungsverhaltender generierten TIFF-Dateienkann stufenlos (von 72 – 720 dpi) gesteuertwerden.Die seitenweise, individuelle Einstellungdes Papierformats erfolgt überSpoolMaster–Oberfläche. Die jeweiligenDateiinformationen können mitbeliebigen Parametern, wie z. B. Titel,Uhrzeit, usw., befüllt werden. Außerdemwerden alle Zeichen unterstütztund eine Erweiterung auf DBCS ist aufWunsch möglich.Integrierte KompressionsverfahrenDamit die TIFF-Dokumente die WORMS-Laufwerke nicht zum Überlauf bringen,wurden Standardkompressionsverfahrenwie z. B. CCITTFAX4, CCITTFAX3,PACKBITS, DEFLATE integriert. DieseFeatures lassen sich über den PRTS-PLFTIF-Befehl einstellen.óROHA Software Support GmbH, A-Wienwww.roha.at 43


SCHWERPUNKTdokumentenmanagementWie kleine Firmen große Projekte managenTop oder Flop?Einige Großunternehmen locken Neukunden mit besonders klangvollen Service-Versprechen.Doch je vollmundiger sie sind, desto seltener gehen sie in Erfüllung. Schließlich sind inder Projektabwicklung Qualitäten gefragt, bei denen große Unternehmensstrukturen eherhinderlich sind. Im Projektmanagement können mittelständische Firmen punkten.Mittelständische Firmen verfügenüber schlanke Strukturen, diegrößere Unternehmen erst aufbauenund etablieren müssen. Auf dieser Basiskann der Ablauf von Kundenprojektenbesser organisiert und gesteuertwerden. Kurze Entscheidungswege,wie sie vor allem bei inhabergeführtenUnternehmen üblich sind, erlaubenschnelle Reaktionen sowie einenschlanken Ressourceneinsatz. „Wennmittelständische Unternehmen konsequentauf ein modernes Projektmanagementsetzen, sind sie in der Regeldie flexibleren Dienstleister – auch fürkomplexe Aufgabenstellungen“, bestätigtProfessor Dr. Uwe Braehmer, Leiterdes Bereichs Projektmanagement ander Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg.Vorreiter in Sachen professionellesProjektmanagement sind bisweileneher mittelständische Unternehmen.Das zeigt das Beispiel der Behrens undSchuleit GmbH, einem Dokumenten-Dienstleister und IT-Lösungsanbieter.Das Familienunternehmen ist auf BusinessProcess Outsourcing spezialisiertund bietet ein modernes Projektmanagementauf Basis einer effizientenPersonal- und Prozessorganisation.Keine Frage der GrößeGerade Großprojekte im IT-Bereich stellensehr hohe Ansprüche an das Projektmanagement.Eine exakte Planung unddie Terminierung aller Projektschrittesind zwingend nötig, um teure Ausfallzeitenoder Verzögerungen zu vermeiden.Zudem wächst mit der Projektgrößedas Risiko von Datenverlusten,die nur schwierig oder überhaupt nichtzu beheben sind. Für viele Auftraggeberim IT-Bereich ist daher die Qualitätdes Projektmanagements ein entscheidendesKriterium bei der Auswahl.Inhabergeführte Firmen könnensich im Markt auch gegen vermeintlichleistungsstärkere Wettbewerberbehaupten. Die Behrens und SchuleitGmbH konnte Versicherungs- und FinanzdienstleisterVictoria VersicherungenAG überzeugen und einenGroßauftrag gewinnen. Der Kundewünschte die Digitalisierung von rund21 Mio. auf Mikrofilm gespeichertenEinzeldokumenten – und das innerhalbvon nur fünf Monaten. Die Behrens undSchuleit GmbH stellte sich der Herausforderungund baute eigens für diesesGroßprojekt eine neue Abteilung mit20 neuen Mitarbeitern auf. Damit nichtgenug: Um eine fristgerechte Auftragsabwicklungzu gewährleisten, richtetedas Unternehmen eigens sechs neueHightech-Arbeitsplätze zum Mikrofilm-Scannenein. Zudem wurde ein 24-Stunden-Dienst in drei Schichten ausder Taufe gehoben. Durch die maximaleAuslastung konnten jeden Tag rund190.000 Dokumente digitalisiert undindexiert werden.Nicht selten erkennen mittelständischeDienstleister besser, welcheMaßnahmen besonders effizient sind– und setzen sie flexibel und zielorientiertum. Direkte Ansprechpartnerauf Seiten des Auftragnehmers minimierenden administrativen Aufwandund garantieren einen reibungslosenInformationsfluss. Die Qualität des Projektmanagementszeigt sich besondersdeutlich bei nachträglich auftretendenKundenanforderungen und unvorhergesehenenEreignissen, die zusätzlicheZeit benötigen. Dies stellte der Mittelständlerauch beim Großprojekt für dieVictoria Versicherung AG unter Beweis:Das Projekt wurde sogar zehn Tage vorEndtermin fertig gestellt, obwohl sichder Dokumentenumfang im Projektverlaufnochmals deutlich erhöhte. óBehrens & Schuleit GmbH, Düsseldorfwww.scan-service.de44MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


nexMart optimiert Datenmanagement mit EIMS der LIB-ITDas getrimmte ArchivDeutschlands einziges Internet-Handelsportal für Werkzeuge, Beschläge, Eisenwaren,Gartengeräte und den technischen Bedarf wächst. Nicht etwa weil Frühling ist, sondernweil die Philosophie einzigartig ist. nexMart bedeutet: Handel ohne Bürokratie. Für dieKunden jedenfalls.Für das nexMart selbst steigt mitjedem Datensatz, der über das Interneteingeht, auch der administrativeAufwand. Gerade die Vorgangszuordnungzwischen Kunden und Lieferantenstellte die EDV vor immer größereHerausforderungen. Wie auch dieGrundsätze einer ordnungsgemäßenDV-gestützten Buchhaltung.Als Internet-Plattform für den Garten-und Werkzeughandel schließt dienexMart GmbH & Co. KG die Lückezwischen Hersteller und Lieferant– und damit zwischen einer Vielzahlvon ERP-Systemen sowie Warenwirtschaftslösungen.Als Mittler zwischenden Welten garantiert es einen in derBranche einzigartigen, unbürokratischenService: „Sparen Sie sich dastägliche Fax-Wirrwarr, besetzte Telefonleitungen,unnötiges Nachtelefonierenund Abheften. Einfach klicken– fertig.“ Über die Direkteingabe derBestellungen in die Lieferanten-EDVreduziert sich der administrative Aufwandder Kunden enorm; er wächst imGegenzug beim Stuttgarter Unternehmenrapide an. Der tägliche Umfangdes stark heterogenen Datenaufkommensist immens.Flexibles Management für mehrereMillionen DatenOb Zertifikate, Rechnungen, eMails,Lieferscheine, Prüfprotokolle odersonstige Dokumente: Rund 200 Lieferantenbietet nexMart eine Dienstleistungs-und Verkaufsplattform. ProMonat registriert das expandierendeUnternehmen rund 380.000 Transaktionen.Hochgerechnet auf das Jahr ergibtdas ein Datenvolumen von einigenMillionen Dokumenten. Ein effizientesManagement derartiger Datenmengenerfordert sowohl eine flexible als aucheine komplexe IT-Lösung. nexMart entschiedsich deshalb für das IT-KonzeptFILERO, welches ein modulares EnterpriseInformation Management System(EIMS) beinhaltet und von der LIB-ITGmbH entwickelt wurde.Die Anforderungen waren klar umrissen.„Wir wollten eine leistungsfähigeLösung ausschließlich für unserArchiv“, erklärt Holger Werner, Prokuristbei nexMart und verantwortlichfür Projekte und Produktmanagement.Ausschlaggebend waren dann nebender anschaulichen Präsentation vorallem drei Gründe: das flexible Anwendungsspektrumdes integriertenDatenmanagements, die Kompetenzdes Systemanbieters im Umgang mitEIMS-Verfahren sowie die hohe Prozess-Durchgängigkeitder Anwendungbei allen relevanten Aufgaben.Vor § 239 des HGB sind alle Datengleich„Wie legt man Daten ab und wie findetman sie wieder?“, fragt Holger Werner.„Diese Frage war für uns ganz entscheidend,gerade vor dem Hintergrund derrechtlichen Compliance“ – das heißt:vor den geltenden Grundsätzen zumDatenzugriff und zur Prüfbarkeit digitalerUnterlagen (GDPdU) sowie vor denGrundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützterBuchführungssysteme (GoBS).Das Handelsgesetzbuch (§ 239) regelteindeutig: AufbewahrungspflichtigeDaten – also Dokumente mit Prüfwert– müssen für zehn Jahre ins Archiv,mindestens. Dabei muss das verwendeteSpeicherverfahren garantieren,dass alle für das Rechnungswesen relevantenDaten vollständig, zeitgerecht,ordnungsgemäß, nachvollziehbar undim Originalzustand abgelegt werden.Bei nexMart läuft die neue Lösungderzeit noch im Testbetrieb. Über einesystematische Vorbereitung der Mitarbeiterdurch Workshops und eine engeZusammenarbeit mit dem Systemanbieterbei der Abwicklung des Pflichtenheftsließ sich bereits im Vorfeld dasFehlerpotenzial deutlich reduzieren.Das GDPdU- bzw. GoB-konformeAblegen und Wiederauffinden vonDokumenten ist durch den Einsatzder neuen EIMS-Lösung deutlich effizientergeworden. „Die Performancebei der Dokumentensuche gefällt unsausgesprochen gut“, sagt der Projektmanager.„Die Oberfläche ist einfach zuadministrieren, darüber haben wir diefür uns wichtige Vorgangszuordnungzwischen Kunden und Lieferanten signifikanterhöhen können.“Lasse Hinrichs óLIB-IT GmbH, Pleidelsheimwww.lib-it.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN45


SCHWERPUNKTDomino-anwendungen / groupwareFoto: Dan Tero, iStockphoto.comSUMMARYLotus Notes 8 ist im Kommen und wirft vielLicht und wenig Schatten voraus. Wir berichtenüber das neue Release sowie in Fachartikelnmehr zu diesem Schwerpunkt.Neuigkeiten im Notes Client, Version 8VollrestaurierungIBM hat in der Version 8 die wesentlichen Änderungen auf Seiten des Notes Clients vorgenommen.Neben dem Austausch der Basis und dem Implementieren der Eclipse-Plattformals Basis für die Ausführung der Notes Software ist auch ein Großteil an Neuerungen imeMail-Bereich von Notes zu finden.Es scheint, als würde IBM die Neuerungen,die in den angekündigtenRelease-Versionen von Notes und Dominorealisiert werden, jeweils wechselseitiggerecht verteilen.Während die Änderungen im DominoServer 8 selbst übersichtlich sind,hat der Client in Version 8 eine „Vollrestaurierung“erfahren. Die wesentlicheNeuerung ist der Umstieg der gesamtenBasistechnologie, auf der der neueNotes Client aufbaut. Damit einhergehendhat IBM die in den vorherigenVersionen häufig kritisierte Oberflächedes Clients angepasst. Dieser massiveSchritt soll die Wettbewerbsfähigkeitvon Lotus Notes sichern und die Integrationin die übrigen Produktschienender IBM erleichtern.IBM wagt mit Version 8 von LotusNotes einen großen Schritt, der dieAnwender regelrecht weg von der bewährtenArchitektur des Notes Clientsmitsamt seinen Eigenarten hin in eineWelt voller Komponenten katapultiert.Während in der Vergangenheit dieverschiedenen Client-Varianten individuelleEntwicklungen waren, die striktnach den Eigenarten von Notes entwickeltworden sind, bedient sich der neueSpross der Notes-Familie einer breitenBasis, auf der die Besonderheiten vonNotes abgebildet worden sind. Die Redeist von der Eclipse-Plattform. Hierhandelt es sich um eine Plattform, dieauf Open Source Standards basiert. Siesteht nicht nur für den Notes Client,sondern mittlerweile auch für eineVielzahl von verschiedenen Clients imIBM-Umfeld Pate. Beispielsweise basiertdie Entwicklungsumgebung desSystem i – der WDSC (WebSphere DevelopmentStudio Client) – komplett aufder Eclipse-Plattform. In der Version 8von Notes finden wir die wesentlichenNeuerungen in Form einer neuen Oberfläche– basierend auf dem zuvor genanntenEclipse-Standard – wieder.46MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Der Vorteil der einheitlichen Plattform„Eclipse“ (oder genauer: dem EclipseRich Client) liegt auf der Hand.Neben dem homogenen Einsatz dieserPlattform für die verschiedensten Bereichelassen sich auch die damit verbundenenStandards für Notes nutzen.So können zum Beispiel die mit Eclipseverbundenen Portal-Technologien dazugenutzt werden, um den Funktionsumfangvon Notes zu erweitern.Dass IBM mit der Eclipse-Plattformdie Basis für die zukünftige Lotus-Familiein Form des Lotus Expeditors legt, istsicher richtungsweisend – wird damitdoch Abschied von der bisherigen Architekturder Notes Clients genommen.Doch dieser Abschied muss nicht wehtun.Bereits in der Beta-Phase stellt sichdie 8er Version von Lotus Notes rechtstabil dar. Durch die Eclipse-Plattformbieten sich zudem Schnittstellen an, dienun auch Lotus Notes – in einem gewissenUmfang – „beliebig“ mit Funktionenerweitern lassen. Da IBM Eclipseals Basis für die unterschiedlichen Anwendungsentwicklungs-Toolsin der eServer-Produktgruppew .p e iww ow r-of-un fied.comthe Power ofUnifiedAbbildung 1:Das Layout derMail-AnwendungAbbildung 2:Neue Aktion „Show“Abbildung 3: Der Vorschaubereichdes ausgewähltenDokuments47OfficeMaster GateISDN/IP-Gateway für Exchange 2007e l e c t r o n i ct h e P o w e r o f U n i f i e d


SCHWERPUNKTDomino-anwendungen / groupwareAuflistungnach HäufigkeitderVerwendungAbbildung 4: Mailssenden und empfangenAbbildung 5:AdressauflistungAbbildung 6:Die angepassteDarstellung desKalendersAbbildung 7:Check Calendarzum Einsatz bringt, liegt es natürlichauch nahe, dass Domino-Anwendungenmit ähnlichen Werkzeugen entwickeltwerden.Die Standardanwendungen des NotesClients wurden optisch einer Verjüngungskurunterzogen, die viele Anwenderfür nötig empfunden haben. Sostellt sich die 8er Version von Notes ineinem ungewohnt flotten Kleid dar.IBM hat in dieser Version das Layoutgrundlegend angepasst. Die Änderungenlassen den Client auf den erstenBlick „angenehmer“ erscheinen.Aber nicht nur das Layout hat einigeVerbesserungen erfahren, sondernauch die Funktionen wurden optimiert.Eine dieser Neuerungen finden wir inForm der so genannten Aktionsschaltflächen,über die gewisse „Standardwerte“hinterlegt sind. Hier geht mandavon aus, dass diese im Regelfall verwendetwerden. Optional lassen sichneben diesen „Standardwerten“ nochzusätzliche Auswahlen treffen.Eine weitere Neuerung sind dieunterschiedlichen Möglichkeiten inder Darstellung der Informationen inNotes. Mit der Einstellung „Preview onBottom“ bzw. „Vorausschau unten darstellen“erhalten wir einen Einblick indas jeweils selektierte Dokument – unabhängigdavon, ob es sich um eineMail, einen Kalendereintrag oder eineKontaktinformation handelt.Replizierfunktion„Endlich“ werden sicher einige sagen.Mit der Version 8 haben wir die Möglichkeit,direkt aus der Mail-Ansichtheraus das Senden bzw. Empfangenvon Mails zu starten. Damit verbundenist der Start der erforderlichen Replizierfunktionen.In der Aktionsleistefinden wir dazu ein neues Symbol„Send/Receive Mail“ bzw. „Mails senden/empfangen“.AdressfindungDie Adressfindung bei der Eingabe einerMailadresse wurde in der Version 848MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Abbildung 7:Productivity Toolsvon Lotus Notes erweitert. Dabei werdendie mit der eingegebenen Zeichenfolgeübereinstimmenden Adressen inForm eines Listenfensters zur Auswahlund direkten Übernahme angeboten.Die Reihenfolge der Auflistung derübereinstimmenden Adressen ist nicht,wie man annehmen könnte, alphabetischsortiert, sondern richtet sich nachder Häufigkeit der Verwendung der zutreffendenAdressen. Damit ist sichergestellt,dass häufig genutzte Adressenam Anfang der Auflistung erscheinen.Ein wenig hinderlich ist es, wenn docheinmal eine weniger genutzte Adressebenötigt wird. Eine Auswahl in Bezugauf die Auflistung wäre ideal, aber IBMmuss ja noch ein wenig Anregungenfür Folge-Releases haben.Neuerungen im KalenderDas neue Layout hat sich in der Version8 von Lotus Notes natürlich auch im Bereichdes Kalenders niedergeschlagen.Der gesamte Kalender wirkt nun„aufgeräumter“; er ist angenehmerin der Darstellung. Die wesentlichenFunktionen lassen sich direkt mit Hilfevon Aktionsfunktionen oder Tastenkombinationenaufrufen und anwenden.Besonders die Darstellung vonganztätigen Ereignissen oder Terminenwurde verändert.Weitere Neuerungen finden wir imBereich des Kalenders bei sich überschneidendenEinträgen, die aus unterschiedlichenBereichen – beispielsweiseaus unbestätigten Einladungen– resultieren.Diese werden in Notes 8 besseroptisch dargestellt. Abgelehnte Einladungenkönnen nun im Kalenderangezeigt werden, womit eine Nachverfolgungerleichtert wird. Außerdemwurden die Zugriffe auf die Kalenderfunktionenerweitert. So können wirbeispielsweise bei der Verwaltung einesMeetings mit einem Klick auf die neueAktionsschaltfläche „Check Calendar“eine zusätzliche Sicht des Kalendersaufrufen.Productivity ToolsEine weitere Neuerung in Notes 8 istdie Verfügbarkeit der sogenannten ProductivityTools. Dabei handelt es sichum OpenOffice-Produkte, die für dasErstellen von Dokumenten und Kalkulationenebenso eingesetzt werdenkönnen wie für Präsentationen. Diefolgende Abbildung zeigt die Integrationvon Dokumentfunktionen, wie wirsie beispielsweise von Microsoft Wordkennen, in Notes mit OpenOffice Komponentenimplementiert:Diese kostenfrei implementiertenFunktionen lassen sich optional imRahmen der Notes-Installation mit installieren.Sicher bleibt es abzuwarten,wie die Kunden diese Funktionen annehmenund ob diese eine eventuelleAlternative für Office Produkte vonMitbewerbern der IBM darstellen.Jörg Zeig ó■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ 09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN49


SCHWERPUNKTDomino-anwendungen / groupwareKostengünstige Großlösungen mit Lotus DominoUnified CommunicationMit Lotus Domino bietet IBM seit vielen Jahren umfassende Entwicklungsmöglichkeitenfür Messaging- und Collaboration-Anwendungen. Die Unterstützung aller führenden Server-Plattformen von Windows bis Linux erlaubt Unternehmen und Organisationen, neuentwickelte Lösungen nahtlos in ihre bereits existierende IT-Landschaft zu integrieren.Die einfache Daten-Replikation derDomino-Datenbanken ermöglichtselbst bei langsamen Verbindungenmit geringer Bandbreite ein schnellesund effizientes Arbeiten. Aufgrund derSoftware-Architektur können die Anwenderrund um die Uhr offline auf alleUnternehmensdaten zugreifen und miteMail, Kalendern, Journalen, Aufgabenlisten,Verzeichnissen und anderen Anwendungenarbeiten.Gesteuerte WorkflowsNicht zuletzt aufgrund dieser Systemmerkmaleerfüllt Domino besonders gutdie Anforderungen großer Unternehmen.Laut Aussagen von IBM sind inden vergangen Jahren Notes-Lösungenfür jeweils mehr als 10.000 Benutzerrealisiert wurden. Dabei bildet die Kollaborationsplattformund die einfacheeMail-Anbindung immer noch die zentraleRolle. Aber die Zusammenarbeitzwischen den Mitarbeitern ist immernur so gut wie die Kommunikationzwischen allen Beteiligten. Aus diesemGrund werden bei vielen UnternehmenNotes-Lösungen durch leistungsfähigeUnified Communications-Lösungen erweitert,die den Benutzern durch Fax,SMS und Voicemail weitere Kommunikationskanälebieten.Integration in NotesIntegrative Lösungen wie OfficeMasterfür Notes von Ferrari electronicintegrieren sich dabei vollständig inden Notes Client und sind intuitiv undohne Schulungsaufwand nutzbar. DerAnwender gibt die Empfängernummerin Form einer eMail-Adresse (zum Beispiel:030-4711-123@FAX oder 0172-4711123@SMS) in das Adressfeld einund versendet das Dokument wie gewohnt.Durch die direkte Weiterleitungeingehender Nachrichten – etwa inder Auftragsannahme oder im Service– lassen sich Workflows zielgerichtetsteuern und die Bearbeitungszeitendeutlich verkürzen.Ohne weitere Einstellungen kanndas Produkt sofort nach der Installationbenutzt werden, wenn die beiNotes vorgesehenen Standardeinstellungenverwendet werden. Es könnenaber auch beliebige Datenbanken alsAdressbücher verwendet werden undin den Versanddokumenten vorkommendeFelder können genutzt werden,um daraus Steuerinformationen – wiezum Beispiel die Auswahl eines Deckblattsfür den Faxversand – abzuleiten.Überschaubare LizenzkostenDass einige Unternehmen mit großenDomino-Installationen das ThemaUnified Communications trotz der offensichtlichenVorteile mit Vorsichtangehen, liegt nicht zuletzt an den oftbenutzergebunden Lizenzierungsmodellenvieler Anbieter. Wenn alle Mitarbeiter-Arbeitsplätzeim Unternehmenlizenziert werden müssen, sind dieKosten bei großen Installationen zumTeil erheblich. Ein anderer, für die Unternehmendeutlich günstigerer Ansatzliegt im Lizenzmodell. Bereits oberhalbvon 25 Mitarbeitern öffnet der Herstellerdie Unified Communications-Lösungfür beliebig viele Nutzer.Grundphilosophie ist es, dass jederMitarbeiter die Möglichkeit haben soll,seine Arbeitsprozesse durch Office-Master effizienter zu gestalten. Deshalbberechnen sich die Kosten anhand derfür Fax, SMS, Voice und CTI benötigtenLeitungskapazitäten. Die Zahl der tatsächlichenNutzer ist hier nebensächlichund erfordert kein aufwändigesLizenzmanagement. Je nach Kommunikationsaufkommenlassen sich beiwachsendem Kommunikationsbedarfdie Lösungen durch zusätzliche Leitungslizenzenproblemlos erweitern.Und auch beim möglichen Wechselvon ISDN zu VoIP bietet Ferrarielectronic Unternehmen hohe Investitionssicherheit.Denn die Kommunikationslösungenlassen sich jederzeitproblemlos in konvergente IP-Netzwerkmigrieren oder im Hybrid-Einsatz gemeinsammit herkömmlichen TK-Anlagenbetreiben.óFerrari electronic AG, Berlin-Teltowwww.ferrari-electronic.de50MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


IBM Lotus Workflow schafft mehr Energie bei EntegaProzessoptimierungBei der ENTEGA Service GmbH ist die kundennahe Betreuung ein wesentlicher Bestandteilder Unternehmensstrategie. Der unabhängige Dienstleister ist innerhalb des Unternehmensverbundesder HEAG Südhessische Energie AG und der Stadtwerke Mainz AG für die Datenverarbeitung,das Energiedatenmanagement sowie den Abrechnungsservice verantwortlich.Im Mittelpunkt des Handelns stehendabei Kundenorientierung durchhervorragenden Service, kompetenteBeratung sowie Zuverlässigkeit durcheine sichere Datenqualität. Kein Wunderalso, dass für den Dienstleister dieVor-Ort-Kompetenz von Fritz & Macziolein zusätzliches Kriterium bei der Entscheidungfür eine Zusammenarbeitwar. Den Ausschlag gab jedoch die Beratung,an dessen Ende die erfolgreicheEinführung von IBM Lotus Workflowsowie ein kaufmännisch attraktivesDrei-Jahres-Modell für IBM Software-Lizenzen stand.Durch die Einführung von IBM LotusNotes Workflow sollen die Prozesseunter einer einheitlichen Benutzeroberflächezur Verfügung stehen. Einweiteres Ziel dabei war, die Prozessezu optimieren, sowie transparenter undleichter anpassbar zu gestalten. DesWeiteren soll eine kürzere Durchlaufzeitdurch Parallelisierung der einzelnenProzessschritte erreicht werden.Das Fritz & Macziol-Team der GeschäftsstelleFrankfurt übernahm dabeidie Einführung von IBM Lotus Workflowzur Modellierung und Realisierungvon elektronischen Workflows. Dafürwurde zunächst in einem Workshop gemeinsammit den ENTEGA Service-Mitarbeiterndas Prozessdesign erarbeitet.Dann wurden die verschiedenen IT-Systemein die Workflows – wie beispielsweiseden Magic Service Desk von BMCsowie die Oracle-basierende Asset-Verwaltung– eingebunden. Seit April istbei der ENTEGA Service GmbH nunder konkrete Workflow als „Neuanlageeines IT-Anwenders“ realisiert. Mitdem optimierten und transparenterenProzess zeigen sich die Mitarbeiter vollzufrieden.KundennutzenDie Realisierung des elektronischenWorkflows auf Basis von Lotus Notessorgte bei der ENTEGA Service GmbHfür effizientere Prozesse und gleichzeitigfür eine höhere Zufriedenheit vonMitarbeitern und Kunden.Achim Enders,Steffen Klinkmüller óFritz & Macziol, Geschäftsstelle Frankfurtwww.fum.de


SCHWERPUNKTDomino-anwendungen / groupwareMeggle realisiert mit SoftM Total Quality ManagementDie neue InformationsbasisDer international aufgestellte Meggle-Konzern mit Hauptsitz in Wasserburg produziert nichtnur Premium-Milchprodukte für den Endverbraucher. Weniger bekannt, aber nicht wenigerwichtig ist das Geschäft mit zahlreichen, aus Milch oder Molke hergestellten Substanzen, dieausschließlich für Firmenkunden bestimmt sind.Unternehmen der Pharmaindustriekaufen überwiegend pharmazeutischeLaktose, eine Trägersubstanz fürTabletten. Kunden aus der Lebensmittelindustriewählen aus einer breitenPalette von Nahrungsmittel-Zusatzstoffen.Für die Milchaustausch- undMischfutterindustrie produziert Meggleteilentzuckertes, aber besonders proteinhaltigesund damit für die Tierzuchtwertvolles Molkepulver.Für diese international bedeutsamenGeschäftszweige setzt Meggle seit langerZeit eine ausfallsichere Hardwareund eine bedarfsgerechte Software ein.Auf System i, der Mittelstandsplattformvon IBM, läuft die in der Lebensmittelindustrieweit verbreitete ERP-SoftwareSoftM Suite des Münchner SoftM-Konzernsin Verbindung mit verschiedenenEigenentwicklungen von Meggle.Archivierung und eMail-KommunikationIn den vergangenen Jahren hat Meggledie Installation auf System i kontinuierlicherweitert. 2001 wurde dasArchivsystem Infostore der heutigenSoftM-Tochter Solitas Informatik AGauf System i aufgespielt. Seither archi-viert Meggle nach den in zahlreichenLändern strengen gesetzlichen Vorgabenfür die Lebensmittelindustrie wichtigeDokumente aus Produktion undVertrieb.Wenig später installierte SoftM imAuftrag von Meggle auf System i einenLotus Notes Domino Server sowieauf den Client-Rechnern Lotus Notes.Die Kommunikation im Konzern undim Kontakt mit den Kunden wurdedadurch schlagartig verbessert, zumalMeggle-Mitarbeiter in verschiedenenZeitzonen arbeiten und sich elektronischePost daher besonders gut zurÜbermittlung von Nachrichten eignet.Auch das elektronische „Calendering“gehört seit dem Einsatz von Lotus-Softwarezum täglichen Arbeitswerkzeugder Meggle-Beschäftigten.CRM mit Programm-KombinationEine erneute deutliche Optimierungder IT erzielte Meggle mit einem Projekt,das SoftM innerhalb eines halbenJahres, von Januar bis Juli, konsequentdurchzog. Meggle wollte den zahlreichenFilialen und mobilen Mitarbeiternauf dem Globus jederzeit aktuelleund vollständige Informationen – zumBeispiel zum Stand der Geschäfte miteinem bestimmten Kunden – zur Verfügungzu stellen. Wichtige Vorgabe warerneut, dass die gesamte zusätzlicheSoftware auf System i läuft; eine Vermehrungder Server und Betriebssystemewar nicht erwünscht. Nach demvereinbarten Konzept wurde auf demLotus Notes Domino Server die CRM-Software Gedys Intraware installiert,außerdem das Programm SoftM DataConnector.Durch die Kombinationdieser beiden Produkte sind Mitarbeiterauf allen fünf Kontinenten in derLage, im Rahmen ihrer Berechtigungjederzeit komplette und aktuelle kundenbezogeneInformationen abzurufen.Der DataConnector verbindet die Datenbankenauf System i und gleicht siebidirektional ab. Aufgrund dieses Abgleichskönnen die Mitarbeiter in GedysIntraware Informationen aus demWarenwirtschaftssystem (SoftM Suite)einsehen und Kundenstammdaten indas ERP-System einpflegen.Ganzheitliche Sicht auf denKundenEin Beispiel: Ein Vertriebsmitarbeiterin Japan (hier ist insbesondere pharmazeutischeLaktose gefragt) erhält überGedys Intraware nicht nur typischeCRM-Informationen (Kontakt-Historie,Ansprechpartner, Adressen und Präferenzeneines Kunden), sondern auchandere wichtige harte Fakten aus derFoto: Kutay Tanir, iStockphoto.com52MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Warenwirtschaft – wie offene Posten,Umsatzzahlen, Reklamationen, angeforderteund versandte Muster. Der besondereNutzen der Zusammenführungvon Informationen liegt in der ganzheitlichenSicht auf den Kunden. EinMitarbeiter, der sich im System schlaugemacht hat, ist bei einem Kundenkontaktgut informiert und bestens auf Fragenvorbereitet.Meggle nutzt sämtliche Module vonGedys Intraware. Die User beginnen ihreArbeit in der Regel in dem für denEinstieg konzipierten Modul „Portal“.Hier sind eMail-Eingänge, tagesbezogeneTermine und zu erledigende Aufgabenaufzufinden.Mit dem Marketing-Modul könnenMeggle-Beschäftigte an den Standortenspezielle Kampagnen planen, Zielgruppenselektieren und Marketing-Aktionenausführen. Das Modul unterstütztauch Umfragen.Im Modul Office wiederum sind Dokumenteaus den Kunden- und Interessentenkontaktenabzulegen und aufzufinden:Briefe, eMails, Besuchsberichte,Telefon-Notizen.Zur Realisierung der von Megglegewünschten Workflows hat SoftM dasModul „Workflow“ von Gedys Intraware,mit einem weiteren eigenen Produktaufgewertet: SoftM WorkflowForms.Während die Workflow Engine von GedysIntraware für Arbeitsfluss sorgt,lassen sich mit WorkflowForms raschdie benötigten Bildschirm-Oberflächenerstellen.Konsequente QualitätssicherungEin wichtiger zusätzlicher Projektbausteinwar der Ausbau des Qualitätsmanagementsbei Meggle. SoftMinstallierte und konfigurierte die Spezial-SoftwareXERI – wiederum unterLotus Notes Domino. Das ISO-zertifizierteUnternehmen Meggle verfügtdamit über eine Software zur gezieltenDurchführung und Steuerung des Qualitätsmanagements.XERI wurde mitden Arbeitsanweisungen und Durchführungsvorschriftengespeist, die festhalten,wie das Qualitätsmanagementspeziell bei Meggle zu praktizieren ist.XERI weiß, was beispielsweise bei einerProdukteinführung oder einer fehlerhaftenBedienung einer Maschinezu tun ist. Mitarbeiter, die sich an dieVorgaben halten, können sicher sein,dass sie die korrekte und aktuell gültigeVersion der Qualitätsvorschriftenanwenden. Total Quality Management(TQM) ist bei Meggle heute sowohl inder Produktion als auch im Umgangmit den Kunden gelebte Realität. óSoftM Software und Beratung GmbH, Münchenwww.softm.com4 mal Karo Ass?... und das in einem Spiel?Sie haben die Wahl, wenn es um Software im Bereich Unternehmenslösungen geht.Als Anbieter für Software und Services für Produktion, Handel, Instandhaltung helfenwir unseren Kunden, ihre Leistungsfähigkeit und Flexibilität zu steigern und gleichzeitigihre Kosten zu reduzieren.Lawson Software Deutschland GmbH, ProACTIV-Platz 3, 40721 Hilden, Tel. 02103 890 60www.lawson.comLawson – Simpler Is Better09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN53


SCHWERPUNKTDomino-anwendungen / groupwareVertragsmanagement im GriffTransparenz spart KostenEine Frist zu versäumen, geht schnell ins Geld: Lizenz- und Leasing-Verträge im Unternehmenlaufen dann automatisch weiter, obwohl man die Services gar nicht mehr benötigt oder siebei einem anderen Anbieter preisgünstiger bekäme. Ein leistungsfähiges Vertragsmanagementerinnert automatisch an Kündigungstermine und macht sich damit schnell bezahlt.Ohne Verträge könnte kein Unternehmenlange existieren. Im Einkauf,Vertrieb, Personalwesen, demFacility Management und der IT-Abteilungbilden Kontrakte das betriebswirtschaftlicheFundament jeglichen unternehmerischenHandelns. Mit Kunden,Geschäftspartnern und Lieferantenwerden ständig Kontrakte abgeschlossen.Da geht es um Leasing- und Mietverträgefür Firmenwagen und Gebäude,Wartungsverträge für Maschinen,Computersysteme, Drucker oder auchMobiltelefone. Das Ergebnis: Man siehtden Wald vor lauter Bäumen nicht.Ein Zugriff auf die Verträge funktioniertin den meisten Fällen entwederphysikalisch auf Papier oder überein digitales Archivsystem. Da gehtschnell der Überblick über Details wieLaufzeiten, Kündigungsfristen, automatischeVerlängerung etc. verloren. OftAbbildung 1: Vertragsmanagement: Einfache und übersichtliche Verwaltungsämtlicher Vertragsdaten (Quelle: Retarus)werden Wartungsgebühren für Gerätegezahlt, die schon lange nicht mehrexistieren. Von einem zentralen Controllingkann vielfach keine Rede sein.Nahezu jede Abteilung in einem Unternehmengeht hier eigene Wege: Dasverursacht nicht nur einen erheblichenpersonellen Aufwand – für das Unternehmengeht das schnell ins Geld.Einen Ausweg weisen spezielle Lösungenfür das Vertragsmanagement,wie sie etwa das „Retarus Vertragsmanagementfür Lotus Domino/Notes“bietet. Als Lotus-Notes-Anwendung unterstütztdie Software eine ganze Reihevon Betriebssystemen von Windows bisz/OS und läuft auf einer Vielzahl vonHardware-Plattformen, darunter auchden integrierten Anwendungs-ServernIBM iSeries. Die Applikation ist mit derAuszeichnung „Ready for IBM Lotus DominoSoftware“ zertifiziert.Einfach undübersichtlichAlle Originalverträgewerden eingescanntund in einer zentralenNotes-Datenbankgespeichert. Darüberhinaus wird jederKontrakt um zusätzlichewichtige Merkmaleergänzt: UnternehmensprofildesVertragspartners, GesamtvolumenundEinzelbeträge (Jahres‐,Halbjahres- oderMonatsprämien etc.) des Vertrages,Laufzeiten, Kündigungstermine und -fristen, Kostenstellen im Unternehmen,Bearbeitergruppen, Leserechte etc.Die Schott AG in Mainz beispielsweisehat die Retarus-Lösung bereitsim Einsatz und verwaltet damit ihre IT-Verträge. Der zeitliche Aufwand für diegesamte Vertragsverwaltung und diedaraus resultierenden Kosten konntensignifikant reduziert werden.Allen leseberechtigten Anwendernstehen digitale Kopien der IT-ServiceundLizenzverträge zur Verfügung. WesentlicherVorteil der Vertragsmanagementlösungist die Transparenz derDaten. So kann jeder berechtigte Mitarbeiterauf jeden IT-Vertrag zugreifenund ihn in einer zentralen Datenbankbearbeiten. Optimalen Überblick garantiertzudem die zentrale Abbildung vonKennzahlen wie dem Gesamtvolumeneines Auftrages, vereinbarten Wartungsintervallenund anderen wichtigenTerminen. Es existiert auch eineVerknüpfung mit Vor‐, Anschluss- undTeilverträgen. Über eMail und Kalendereinträgewird automatisch an Kündigungs-und Verlängerungstermine erinnert.So wird verhindert, dass unnötigeKosten durch versäumte Fristen oderverspätete Kündigungen entstehen.Alle Zahlungsfristen undGeldflüsse im Griff„Dank des Retarus-Vertragsmanagementsist es uns endlich möglich, diegesamte Vertragshistorie mit allenDokumenten zentral abzulegen und zu54MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Abbildung 2: Neue Verträge können einfach und schnellangelegt werden (Quelle: Retarus)verwalten“, berichtet Nadine Söngen,Projektleiterin bei der Schott AG. DasVertragsmanagement erschließt signifikanteKostensenkungspotenziale unddamit hat sich die Investition schonnach kurzer Zeit amortisiert.Auch die im schwäbischen Oberkochenansässige Carl Zeiss AG verweistinfolge der Verwendung des Retarus-Vertragsmanagements auf spürbareZeit- und Kosteneinsparungen.Hier sind IT-Verträge konzernweitin einer zentralen Datenbankabgebildet. Alle vorhandenenInformationen könnennach verschiedenen Kriterienausgewertet werden – beispielsweiseSortierungen nach Vertragspartnernund -arten, nachunternehmensinternen Kostenstellenoder Leser- und Bearbeitergruppen.„Mit dem Retarus-Vertragsmanagementkann die Carl Zeiss AGdie gesamte Einkaufshistorie und alleDokumente zu unseren IT-Verträgenzentral und revisionssicher ablegen– und das mit einem vergleichsweisegeringen Aufwand“, sagt WolfgangKassel, Service Manager im BereichVertragsmanagement und Accountingim Zentralbereich IT der Carl Zeiss AGin Oberkochen.Die abteilungsinterne Vertragsverwaltungist nur der erste Schritt. ZusätzlicheVorteile ergeben sich, wennauch das Finanzcontrolling eingebundenwird. Aus Sicht des gesamten Unternehmenslassen sich dann z. B. dieein- oder ausgehenden Zahlungsströmefür alle Verträge berechnen und vergleichen.Möglich wird damit auch einÜberblick über die Kosten einzelner Bereiche,Abteilungen und Kostenstellen:Das mühselige Zusammensuchen einzelnerVerträge von unterschiedlichenStellen erübrigt sich. Auch dadurchergeben sich noch einmal deutlichspürbare Einsparungen bei den Verwaltungs-und Prozesskosten. Transparenzim Vertragswesen zahlt sich somitgleich an mehreren Stellen im Unternehmenaus. Bernhard Hecker óretarus GmbH, Münchenwww.retarus.de 09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN55


SCHWERPUNKTDomino-anwendungen / groupwareRechnungseingangsprüfung bei MAN mit PavoneAutomatisch besserBei einem mittelständischen Unternehmen geht eine nicht unwesentliche Anzahlan Rechnungen ein. Im Fall der MAN Ferrostaal Industrieanlagen GmbH sind esca. 50 – 70 Eingangsrechnungen pro Tag. Bislang wurden die Rechnungen per Hauspostzu den verschiedenen Standorten zur Genehmigung verschickt.Was zur Folge hatte, dass Rechnungen,beispielsweise zu Urlaubszeiten,unbearbeitet liegen blieben.Der durchschnittliche Prüflaufdauerte im ungünstigsten Fall bis zu 14Tage oder länger. Daher war es oft nichtmöglich, die gewährten Skontofristeneinzuhalten. Ebenso ergaben sichSchwierigkeiten mit der Einhaltungvon Zahlungszielen (x Tage netto).Der teilweise verspätete Zahlungseingangbeim Kunden brachte unteranderem Probleme mit Zulieferernsowie Probleme innerhalb von Kundenprojektenmit sich. Es gab keineKontrolle über den Prüf- und Genehmigungsablaufund somit keine Transparenzim Prozess. Die Konsequenz warenzunächst RechercheMails an großeVerteiler, um den Status des Prozesseszu klären.Als die Geschäftsführung in Geisenheimden Handlungsbedarf erkennt,beginnt sie mit der Produktsuche.Nach Sichtung des Marktes wird vierMonate später ein Workshop mit denanwenderDie MAN AGDie MAN Gruppe isteiner der führendenEngineering-Konzerne in Europa mit rund50.000 Mitarbeiter in 120 Ländern. Sieist Systemanbieter mit fünf Bereichenund führenden Marktstellungen.Die MAN Ferrostaal IndustrieanlagenGmbH, Geisenheim, ist ein Unternehmenmit ca. 170 Mitarbeitern. Sie ist eine100%-ige Tochter der MAN FerrostaalAG, Essen.Verantwortlichen zur Prozessanalyseim Unternehmen durchgeführt. Kurzdarauf erfolgt bereits die Vorstellungeines ersten Prototyps von der FirmaPAVONE AG. Das Produkt kommt gutan und nach intensiver Prüfung wirdzwei Monate später die Bestellung ausgelöst.Innerhalb eines Monats wird die Lösungoptimal an die Gegebenheiten desUnternehmens angepasst, so dass dieAnwendung nach nur einer weiterenWoche Systemtests zum Produktivsystemwird. Ein halbes Jahr später wurdeeine Verknüpfung der Belege mit demvorhandenen SAP System realisiert.UmsetzungDer nun automatisierte technischeAblauf erfolgt folgendermaßen: Rechnungenwerden bei der Eingangspostsepariert. Die mit der Briefpost eingehendenOriginalbelege werden mittelseines Duplex-Scanners mit automatischemDokumenteneinzug erfasst.Dabei wird sichergestellt, dass die ersteSeite der Rechnung einen Posteingangsstempelund zur Identifizierungeinen Barcode-Aufkleber erhält. Die Erfassungsrateliegt bei 25 Dokumentenbeidseitig pro Minute mit einem Tagesvolumenvon bis zu 1.000 Seiten.Eine Vorerfassung der Kopfdaten fürdie Weiterverarbeitung der Rechnungerfolgt entsprechend. Die Ergebnisseder Scans werden archiviert und einerRechnungsprüfung zugeordnet. Nunerfolgen die softwarebasierten Arbeitsschritteder Prüfung und Genehmigung.Da die Anwendung unternehmensweitvorliegt, entfallen die Transportwege.Nach einem Abgleich mit den Daten imSAP System, wie Kreditorennummer,Einkäufer, Zahlungsbedingungen, Kostenstelle/Projektund weitere Informationen,werden die von MAN definiertenPrüfungs- und Genehmigungsschrittedurchlaufen. Es erfolgt ein weiterer Abgleichsowie eine Replikation der Datenmit der Unternehmenszentrale. DieBuchung und Auszahlung der Beträgekann nun erfolgen.FazitDurch die Einführung der Lösung ergibtsich ein enormes Einsparungspotentialan Kosten. Die zeitnahe Begleichungvon Rechnungen und die damit verbundenengewährten Skontosätze vonLieferanten und Zulieferern ersparenim Regelfall immer 2 – 3 % des Rechnungsbetrages.Bei einer Rechnungüber 4 Mio. € mit 2 % Skonto sind dasbeispielsweise bereits 80.000 €. Diesoftwarebasierte Lösung zur Prozessoptimierungverringert zusätzlich dieBearbeitungs- und Liegezeiten vonDokumenten und erhöht damit dieProduktivität des Unternehmens. DieAnwendung bei der MAN FerrostaalIndustrieanlagen GmbH basiert aufPAVONE Espresso Workflow, einer Prozess-Entwicklungsumgebungauf Basisvon IBM Lotus Notes/Domino. Andreas Bannenberg óPavone AG, Paderbornwww.pavone.de56MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


ACADEMYSystem i SecurityWas Sie mit Bordmittel für dieSicherheit Ihrer Daten tun könnenWas wäre, wenn Ihr Unternehmenplötzlich ohne Daten dastünde? Oder,wenn sich Unbefugte Zugang zuIhren gespeicherten Informationenverschaffen würden? Nicht auszudenken!Und dennoch wird das Thema oftvernachlässigt, obwohl die Rechtslage zuHaftungsfragen eindeutig ist.Sie sollten diesen Workshop besuchen,falls Sie …ó ein flaues Gefühl habenó erstmal die Bordmittel ausreizenmöchtenó mit Netzwerk und Internet zugreifenó Benutzer- und Zugriffssteuerungoptimieren möchtenó ein Login für alles möchtenó am Erfahrungsaustausch mit Kollegenund dem Referenten interessiert sindAus dem Inhaltó Security Basicsó Benutzer- und Objektsicherheitó Netzwerksicherheitó Programmfunktionen absichern undExitpointsó Sicherheit überwachenó Single Signon200.20%Rabattbis EndeSeptemberMIDRANGE MAGAZINiSeries-Workshopsin Frankfurt und Wieni5/OS V5R4 – What’s hot?Lernen Sie die Verbesserungen unddie neuen Möglichkeiten kennenEs wäre doch fahrlässig, wenn SieMöglichkeiten, die Ihr System hergibtnicht kennen oder nutzen würden.Dieser Workshop macht Sie vertrautmit den Verbesserungen, die das neueBetriebssystem bringt.Sie sollten diesen Workshop besuchen,falls Sie …ó ein neues System haben oder dieAnschaffung planenó wissen möchten, wo dieVerbesserungen genau liegenó wissen möchten, was die neuenMöglichkeiten bringenó von Anfang an Ihr neues System perfekteinsetzen möchtenó am Erfahrungsaustausch mit Kollegenund dem Referenten interessiert sindAus dem Inhaltó Installation bzw. Releasewechseló Control Language – Neue Syntaxenó iSeries Access für Windowsó Datenbankó Sicherheitó ProgrammierungPHP und MySQL on System iWie Sie Open Source Software auchfür Ihr System i nutzbar machenPHP ist die mit Abstand breitesteBasis für Web-basierte Anwendungenund MySQL ist heute die wohl meistbenutzte Datenbank. Beide Technologiensteht jetzt auch System-i-Anwendernuneingeschränkt zur Verfügung. Damiteröffnet sich ein riesiger Markt anSoftware und Tools.Sie sollten diesen Workshop besuchen,falls Sie …ó durch PHP-Entwicklungen die nahtloseWebintegration wünschenó die Auswahl an stabilen & preiswertenAnwendungen verbreitern möchtenó endlich beweisen möchten, dassSystem i nicht proprietär istó die Stabilität Ihres System i auch fürMySQL Anwendungen nutzen wollenAus dem Inhaltó Zend PHP auf dem System i installierenó MySQL auf dem System i installierenó Unterschiede zwischen DB2 und MySQLó Administration von MySQLó PHP - Open Source Applikationen ladenó PHP-Syntax (Übersicht)Referent: Klaus-Peter LuttkusOrt Datum Workshop-Nr.Frankfurt 18.09.2007 5932705Wien 25.09.2007 5932707Referent: Klaus-Peter LuttkusOrt Datum Workshop-Nr.Frankfurt 19.09.2007 2342705Wien 26.09.2007 2342707Referent: Klaus-Peter LuttkusOrt Datum Workshop-Nr.Frankfurt 20.09.2007 5422705Wien 27.09.2007 5422707per FaxAnmeldung + 49 8191 70661im Webwww.midrange-academy.comFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschrifteMail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummereMail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummereMail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummereMail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagenab 8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr, Ende gegen16.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG · Kolpingstraße 26 · 86916 Kaufering · Telefon + 49 8191 9649-0 · Fax + 49 8191 70661eMail service@midrange.de · Web www.midrange.de


TECHNIK & INTEGRATIONNeues aus dem i5/OS Backup & Recovery-UmfeldBandlaufwerk, Generation 4Die Generation 4 der IBM LTO Bandlaufwerke ist seit dem 15. Juni 2007 durchgängig für diegesamte LTO-Bandsystemfamilie IBM TS3xxx („Familienmitglieder“: TS3100, TS3200, TS3310,TS3500) verfügbar. Die Kurzbezeichnung für die neuen Laufwerke ist: IBM LTO 4.Die wesentlichen Eigenschaftendieser neuen Laufwerke und dieAnschlussmöglichkeiten an eine i5/OS-Umgebung sind:ó Datenübertragungsrate von bis zu120 MB/só Prinzipiell gibt es drei verschiedeneAnschlussmöglichkeiten, zwei davonim i5/OS-Umfeld:– Fibre Channel (4 Gbps) für i5/OSV5R4 beispielsweise über den 4Gbps Fibre Channel Tape Adapter5761 (vgl. Abbildung 1)– LVD SCSI für i5/OS V5R4 beispielsweiseüber den LVD SCSI Adapter5736 (vgl. Abbildung 2)– SAS = Serial Attached SCSI;Achtung: ist von i5/OS V5R4 nichtunterstützt!ó Möglichkeit zur Verschlüsselung (Encryption);Details siehe späteró Unterstützung für WORM-Kassetten(WORM = Write Once Read Many)ó Abwärtskompatibilität: Kann DatenkassettenUltrium 3 lesen und schreiben,kann Datenkassetten Ultrium 2lesen.In Ergänzung zur LTO-BandsystemfamilieIBM TS3xxx gibt es (auch seit11. Mai) ein IBM LTO-4-Laufwerk alseinzelnes Laufwerk LTO 4 unter derBezeichnung IBM TS2340 (siehe Abbildung3). Es ist an eine i5/OS V5R4-Umgebung anschließbar über LVD SCSI– zum Beispiel über den Adapter 5736(siehe Abbildung 2) als IBM TS2340Modell 3580-L43.Zeitgleich mit den neuen Bandlaufwerkenwurden auch neue DatenkassettenIBM Ultrium 4 angekündigt, siesind seit 11. Mai verfügbar. Eine KassetteIBM Ultrium 4 hat eine unkomprimierte(native) Kapazität von 800 GB.Mit der üblichen 1:2 Komprimierungstehen also bis zu 1.6 TB zur Verfügung.Zur Unterscheidung von den bisherigenIBM Ultrium-Kassetten haben die neuenIBM Ultrium 4 Kassetten eine grüneFarbe. Bei Verwendung der neuen DatenkassettenIBM Ultrium 4 und denneuen Laufwerken IBM LTO 4 in denim i5/OS-Umfeld sehr beliebten IBMTS3100 beziehungsweise IBM TS3200aus der LTO Bandsystemfamilie IBMTS3xxx verdoppelt sich die verfügbareKapazität gegenüber IBM Ultrium 3.Eine weitere Verbesserung der Backupund Recovery Performance wird aucherwartet.* Für IBM TS3100 ergibt sich– unter der Annahme der Belegungvon 20 Slots – mit Verwendung vonDatenkassetten IBM Ultrium 4 eineunkomprimierte (native) Kapazität von16000 GB = 15,6 TB (gegenüber 8000GB = 7,8 TB mit IBM Ultrium 3 Kassetten).Die weitere Erhöhung der verfügbarenKapazität durch die Verwendung* Zur Performance der neuen Bandlaufwerke IBMLTO 4 unter i5/OS bezüglich Backup und Recoveryliegen noch keine aktuellen Zahlen vor. EineHochrechung von den bekannten Zahlen desbisherigen IBM LTO 3 auf ein neues LaufwerkIBM LTO 4 ergibt eine geschätzte Sicherungsratevon zirka 500 GB/h; für das Zurückspeichernwerden zirka 300 GB/h geschätzt. Diese Hochrechnungenbasieren auf dem Workload TypeUserMix 12 GB und einem einzelnen LTO 4-Laufwerkmit 4 Gbps FibreChannel-Anschluss an einei5. Details zu den Zahlen der bisherigen IBMLTO 3 und zum Workload Type UserMix 12 GBsiehe Kapitel 15 in:Û http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/iseries/v5r4/topic/books/sc410607.pdfAbbildung 1: 4 Gbps Fibre Channel TapeAdapter 5761 Abbildung 2: LVD SCSI Adapter 5736 Abbildung 3: IBM TS234058MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


der Komprimierung wurde dabei nochnicht berücksichtigt.Abschließend noch ein paar Detailszur neuen Möglichkeit der Verschlüsselung(Encryption) mit den neuen IBMLTO 4-Laufwerken. Diese Verschlüsselungist eine Fähigkeit des Laufwerks;es werden keine speziellen Kassettendafür benötigt. Um diese Verschlüsselungim i5/OS-Umfeld (i5/OS V5R4)verwenden zu können, sind folgendeVoraussetzungen zu erfüllen:ó IBM LTO 4 Laufwerke mit FibreChannel-Anschlussó Verwendung einer IBM TS 3xxxó Feature „Transparent LTO Encryption“für TS 3xxx– Geplante Verfügbarkeit für TS3100,TS3200, TS3310: 31. August 2007– Für TS3500 verfügbar seit 8. Juni2007ó Implementierung der Methode LME= Library Managed Encryption inIBM TS 3xxx– Im i5/OS V5R4 sind die anderenbeiden verfügbaren Methoden AMEund SME nicht unterstützt.ó AME = Application Managed Encryption,zum Beispiel TSM = TivoliStorage Manageró SME = System Managed Encryption,zum Beispiel AIXó Encryption Key Manager (EKM) Release2 for i5/OS (Java)– Release 2 ist noch nicht verfügbar,es wird zum 31. 8. 2007 erwartetó Lizenzprogramm 5722-BR1 BRMSó Weitere Details zu den Voraussetzungenund zur Implementierung:Û ftp://ftp.software.ibm.com/storage/Encryption/a7641804.pdfÛ ftp://ftp.software.ibm.com/storage/Encryption/EKMquickLTO.pdfVirtual Tape im i5/OS V5R4Nachfolgend wird als eine Erweiterungmit i5/OS V5R4 bezüglich Backup &Recovery die neue Möglichkeit „VirtualTape“ vorgestellt. Eine komplette Übersichtüber i5/OS V5R4 einschließlichBackup & Recovery gibt es unter:Û http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/iseries/v5r4/index.jspMit V5R4 gibt es die Möglichkeit,Plattenbereiche des integrierten File-Systems (IFS) als sogenannte „VirtualTapes“ zu verwenden. Dabei handeltes sich um virtuelle Bänder, die ineinem Image-Katalog verwaltet werden.Um diese virtuellen Bänder fürSicherungen oder zum Zurückspeichernverwenden zu können, wirdneben den virtuellen Bändern unddem Image-Katalog eine virtuelle TapeDevice benötigt. Diese wird mitdem Befehl CRTDEVTAP erstellt. ImFolgenden sehen Sie dazu ein Beispiel(Erstellung der virtuelle Tape DeviceNEWVRT02):CRTDEVTAP DEVD(NEWVRT02)RSRCNAME(*VRT)ASSIGN(*YES)TEXT('second virtual tape')Wie oben bereits erwähnt, wird einImage-Katalog benötigt. Dieser kannentweder über den Befehl CRTIMGCLGerstellt werden oder über den iSeriesNavigator. Bei der Erstellung ist unbedingtder Pfad im IFS anzugeben, wodie (zukünftigen) virtuellen Bänderdieses Image-Katalogs gespeichert werdensollen – im Folgenden ein Beispieldafür (vgl. Abbildung 4).Danach wird mindestens ein virtuellesBand für den Imagekatalog(im Beispiel EDELCTLGN) benötigt.Die Definition erfolgt über den BefehlADDIMGCLGE oder über den iSeriesNavigator mit „Add Volume“ vom vorhererstellten Image-Katalog heraus. Esfolgt ein Beispiel für die Erstellung desvirtuellen Tapes V002GB über den BefehlADDIMGCLGE:Wirgratulieren demMIDRANGE MAGAZINzur200.AusgabeADDIMGCLGE IMGCLG(EDELCTLGN)FROMFILE(*new)TOFILE(V002GB)IMGSIZ(2048)TEXT('virtual tape V002GB ( 2 GB )')VOLNAM(V002GB)Um das erstellte virtuelle Band (imBeispiel V002GB) für eine Sicherung zuverwenden, muss die erstelltevirtuelle Tape Device (im Beiinfo@samac.dehttp://www.samac.biz09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN59


TECHNIK & INTEGRATIONAbbildung 4 (zeigt englische Version; auch auf deutsch verfügbar): Erstellung des Image-Katalogs EDELCTLGN über den iSeries Navigator mit dem Pfad: \tapevrt\testAbbildung 5 (zeigt englische Version; auch auf deutsch verfügbar)spiel NEWVRT02) angehangen, derImage-Katalog (im Beispiel EDELCT-LGN) geladen und das virtuelle Band(im Beispiel V002GB) initialisiert/formatiertwerden. Diese Schritte könnenüber den iSeries Navigator oder überden „Green Screen“ ausgeführt werden.Als Ergebnis dieser Aktionen ist derImage-Katalog EDELCTLGN geladen;sowohl das virtuelle Band V002GB alsauch die virtuelle Tape Device NEWV-RT02 ist für eine Sicherung vorbereitet– siehe Abbildung 5.Beispiel für eine Sicherung miti5/OS V5R4 auf ein virtuelles Tape:SAVLIB LIB(PERFK01 PERFK01S)DEV(NEWVRT02)Nach erfolgreicher Sicherung bekommtman die bekannte ErfolgsmeldungCPC3721, die bereits aus denSicherungen auf physische Bänderbekannt ist, hier aber für das virtuelleTape V002GB.Additional Message InformationMessage ID . . . : CPC3721Date sent . . . . : 06/27/07Time sent . . . . : 23:25:23Message . . . . . : 2 libraries saved.Cause . . . . . . . : All libraries specified onthe Library (LIB) parameter were saved.The save operation ended on volumeV002GB.An diesem Beispiel ist ein Vorteilder Verwendung von virtuellen Tapeserkennbar: Im Unterschied zur Sicherungin Save Files kann man mehrereBibliotheken „gleichzeitig“ mit virtuellenTapes sichern, während bei derVerwendung von Save Files nur eineBibliothek pro Save File sicherbar ist.Ein weiterer Vorteil ist, dass dieVerwendung von virtuellen Tapesunabhängig macht – und zwar vomVorhandensein eines physischen Bandlaufwerkszu einem bestimmten Zeitpunkt.So können virtuelle Tapes mitdem Befehl DUPTAP auf physischeBänder dupliziert werden, sofern dasphysische Bandlaufwerk verfügbar ist.Das physische Bandlaufwerk kann alsozum Zeitpunkt der Sicherung auf virtuelleTapes von einer anderen Partitionoder einem anderen System verwendetwerden. Dadurch kann gegebenenfallsdie Gesamtanzahl der physischenBandlaufwerke reduziert werden. Wieam Anfang beschrieben wurde, wirdbei der Verwendung von virtuellen TapesPlattenplatz benötigt, da die Image-Files im IFS abgespeichert werden – imvom Image-Katalog definierten Pfad. ImIFS kann man sich die erstellten Image-Files ansehen – beispielsweise für dasvirtuelle Tape V002GB:\tapevrt\test\V002GBSelbstverständlich können virtuelleTapes auch zum Zurückspeichernverwendet werden. Außerdem werdenvirtuelle Tapes einschließlich der virtuellenTape Devices auch in einer BRMS-Umgebung unterstützt. Informationendazu und weitere Details zu den virtuellenTapes siehe Redbook:Û http://www.redbooks.ibm.com/redbooks/pdfs/sg247164.pdfBezüglich der Performance von virtuellenTapes gibt es inzwischen aktuelleInformationen im Kapitel 15 von:Û http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/iseries/v5r4/topic/books/sc410607.pdf Edelgard Schittko óDeveloper-Tools, eCommerce-Systeme und mehr.60MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Release V5R4M0Neues in Datenbank und SQLUm den SQL-Standard 2003 komplett abdecken zu können, wurden einige SQL-Statements,in denen bis Release V5R3 nur Sub-Selects verwendet wurden, dahingehend erweitert, dassjetzt auch Full-Selects unterstützt werden. Eine andere Neuerung ist die Unterstützung vonmehreren Spalten in Verbindung mit dem SQL-Prädikat IN.Neben diesen beiden Neuerungenwerden wir uns in diesem Artikelmit einigen interessanten, neuenund skalaren Funktionen – wie dieVerschlüsselung nach Triple DES – befassen.In weiteren Artikeln werdenwir uns dann den neuen Datumsfunktionensowie den OLAP-Ranking-Spezifikationenzuwenden.Unterstützung des Full-Select inSQL-StatementsBevor wir uns weiter mit den SQL-Statements beschäftigen, in denen jetztauch Full-Selects unterstützt werden,zunächst eine kurze Begriffsdefinition:Sub-Select: Unter einem Sub-Selectversteht man einen Teil des Select-Statements,der die folgenden Anweisungenbeinhalten kann:ó SELECT Mit Feldauswahl, inklusiveder Bildung von neuen Spalten sowieder Verwendung von Aggregat-Funktionenwie SUM() oder AVG()ó FROM Mit Dateiauswahl und allenVerknüpfungsmöglichkeitenó WHERE Bedingungenó GROUP BY Gruppierung und Summierungvon Sätzenó HAVING Bedingungen für gruppierteSätzeDie SELECT und FROM-Anweisungensind für jeden Sub-Select erforderlich,während die anderen optionalsind und – je nach Bedarf – angegebenwerden können.Innerhalb eines Sub-Selects könnenweitere Sub-Selects verwendet werden,beispielsweise um eine Spalte aus denausgewählten Dateien mit Ergebnissenaus einem Sub-Select zu vergleichen.In solchen Fällen spricht man vonverschachtelten Sub-Selects (oder NestedSub-Selects)Full-Select: Bei einem Full-Selectwerden mehrere Sub-Selects überdie Anweisungen UNION (= alle Sätze,die entweder aus dem ersten oderdem zweiten Sub-Select resultieren),EXCEPT (= alle Sätze, die nur in demersten Sub-Select und nicht im zweitenzu finden sind) oder INTERSECT (= alleSätze, die sowohl in dem ersten, alsauch im zweiten Sub-Selects vorhandensind) miteinander verbunden. Die einzelnenSätze werden nicht miteinanderverknüpft, sondern die Datensätze, diesich aus jedem einzelnen Sub-Selectergeben, werden zusammen als ein Ergebnisausgegeben.Select-Statement: Das kompletteSELECT-Statement kann zusätzlich zueinem Sub- oder Full-Select noch CommonTable Expressions (CTEs), eineORDER-BY-Anweisung und diverse Angaben– wie FOR UPDATE OF oder FORREAD ONLY – beinhalten.Das wichtigste SQL-Statement, indem nun auch Full-Selects unterstütztwerden, ist das Update-Statement. Anstattdas gleiche Update-Statementmehrfach auszuführen, um die gleicheSpalte über verschiedene Dateien zuaktualisieren, ist jetzt nur noch ein einzigesStatement notwendig.Im folgenden Beispiel wird davonausgegangen, dass täglich neue Wäh-1 beispielUpdate-Statement mit Full-SelectUPDATE KurseSET IntKurs = (SELECT KursFROM EurKurseWHERE EurLand = IntLandUNIONSELECT N.RateFROM NARates NWHERE N.Country = IntLandUNIONSELECT A.RateFROM AsiaRate AWHERE A.Country = IntLand);iSeries: www.abateq.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN61


ACADEMYLernen Sie moderne zukunftsweisende Methoden in ungestörter UmgebungRPG Camp in OberstdorfDas RPG Camp wendet sich an iSeries Programmierer,die ihre bisherigen Methoden den erweiterten neuenMöglichkeiten der Softwareentwicklung in RPG anpassenmöchten. In einer ungestörten Atmosphäre zeigen wirin Power-Workshops RPG III bzw. RPG/400 Entwicklernden Weg hin zu RPG IV und ILE RPG. Kollegen, die heutebereits in ILE RPG programmieren, zeigt das Camp ganzneue Techniken und Verfahren des modernen RPGs.200.MIDRANGE MAGAZIN20%Rabattbis EndeSeptemberJump Start am 16. Oktober 2007WDSC vor dem Campó Installation und Wartung von WDSCó Remote System Explorer als PDMó LPEX-Editor als SEUó Code Designer – als grafi sches SDA und RLUó Offline ProjekteSie sollten das RPG Camp besuchen, falls Sie…ó in der Programmierung mit RPG erfolgreicher sein möchtenó Schluss machen können, mit alten Zöpfenó mit modernen Methoden in einer zukunftsfähigen Sprachearbeiten möchtenó die Basis für die Erlernung neuer Entwicklungsumgebungenlegen möchtenó wirklich konzentriert von erfahrenen Referenten aus derPraxis lernen möchtenó am Erfahrungsaustausch mit Kollegen und den Referenteninteressiert sindAblauf des RPG CampsMittwoch – 17. Oktober 2007Bis 15:00 Uhr Eintreffen · Bis 18:00 Uhr Einführung/WorkshopsAbend zur freien VerfügungDonnerstag – 18. Oktober 20079:30 bis 17:00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen und gem.Mittagessen) · gemeinsames Abendessen, ErfahrungsaustauschFreitag – 19. Oktober 20079:30 bis 15:00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen undgem. Mittagessen) · 15:00 Uhr Ende und VerabschiedungReferenten: Klaus-Peter Luttkus, Ronald BöhmerRPG Camp Track 1 vom 17. bis 19. Oktober 2007Von RPG III/400 zu ILE RPG und RPG IVó Das Integrated Language Environment (ILE)ó Kompilationsverfahren im ILE / Free-RPG Syntaxó Datenstrukturen und Arraysó Scalare Daten deklarierenó Dateideklarationen / Built-in Functionsó Von der Subroutine zur Prozeduró Anwendungen im Mehrschichtenverfahren erstellenó Seminare und LabsRPG Camp Track 2 vom 17. bis 19. Oktober 2007Advanced RPG IVó Built-in Functions zur Datentypkonvertierungó Datumsarithmetik in RPGó Embedded SQL in RPGó Mengenorientierte Logik des SQL in RPG nutzenó RPG Programme und browserbasierte Dialogeó PHP und RPG zusammenó Webservices für RPG-Programme(als Voraussetzung für SOA)ó Seminare und LabsIn den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit WDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter V5R4 gearbeitet werden kann.Anmeldung per Fax: +49 8191 70661im Web: www.midrange.deFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschrifteMail-AdresseFax3. Teilnehmer 2. Teilnehmer 1. TeilnehmerNameeMail-AdresseNameeMail-AdresseNameeMail-Adressebitte —ÿankreuzenbitte —ÿankreuzenbitte —ÿankreuzenWDSC1 2TrackWDSC1 2TrackWDSC1 2TrackTeilnahmegebühren WDSC vor dem CampPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 647,— € 597,— € 567,15 €2 597,— € 547,— € 536,06 €3 547,— € 497,— € 472,15 €Teilnahmegebühren RPG CampPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €Im Preis der Veranstaltung ist jeweils die Übernachtung im Einzelzimmer/Frühstück(WDSC 1x/RPG-Camp 2x) sowie die Verpflegung tagsüber enthalten. Beim RPG-Campist zusätzlich ein gemeinsames Abendessen zum Erfahrungsaustausch inklusive.Die Preise verstehen sich zuzügl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.Änderungen am Programm vorbehalten.ITP VERLAG · Kolpingstraße 26 · 86916 Kaufering · Telefon + 49 8191 9649-0 · Fax + 49 8191 70661eMail service@midrange.de · Internet www.midrange.de


2 beispielVerwendung von mehreren Spalten in einem IN-Prädikat,vor Release V5R4Select *From Tabelle1Where Digits(Mandant) concatKundeconcatChar(BestDatum: ISO) in (Select Digits(MandNr) concatKundeNr concatChar(LiefTerm: ISO)From Tabelle2)3 beispielMultiple Column Predicate SupportSelect *From Tabelle1Where (Mandant, Kunde, BestDatum) in (Select MandNr, KundeNr, LiefTermFrom Tabelle2)4 beispielVerwendung der skalaren Funktion ENCRYPT_TDESINSERT INTO GehaltVALUES(‚MEIER‘, ‚EUGEN‘,ENCRYPT_TDES(‚100000‘,‘KIRCHENMAUS‘, ‚ARM‘));5 beispielVerwendung der skalaren Funktion ENCRYPT_TDES in embedded SQLD UpdGehalt PI ND ParPassWort 50A ConstD ParPersNr 5I 0 ConstD ParGehalt 9P 0 Const*-------------------------------------------------------------------------/FreeEXEC SQL Set Encryption Password = :ParPassWort;EXEC SQL Update GehaltSet ColGehalt = Encrypt_TDES(Digits(:ParGehalt))where ColPersNr = :ParPersNr;If SQLCODE < *Zeros;Return *Off;EndIf;Return *On;/End-Freerungskurse übertragen werden undin der internen Währungstabelle aktualisiertwerden müssen. Dabei werdendie europäischen Kurse, sowie dieKurse für die nordamerikanischen undasiatischen Staaten in verschiedenenDateien übertragen. Anstatt wie bishermehrere unabhängige Update-Statementsauszuführen, ist jetzt nur nochein einziges Statement erforderlich(Beispiel 1).Neben dem Update-Statement wirdFull-Select ab Release V5R4 auch nochin den folgenden SQL-Statements unterstützt:ó SET Setzen von Variablen überein Select-Statement(analog Select … into)ó VALUES INTO Setzen von Variablenüber ein Select-Statement(analog Select … into)Das Ergebnis des Select-Statementsmuss bei beiden SQL-Statements genaueinen Datensatz zurückbringen.Multiple Column Predicate SupportWurde vor Release V5R4 ein Sub-Selectin einem IN-Prädikat verwendet,konnte nur eine einzige Spalte verglichenwerden. Waren mehrere Spaltenerforderlich, mussten diese über Concat-Anweisungenverbunden werden.Mussten außerdem Spalten mit unterschiedlichenDatentypen verknüpftwerden, war zusätzlich die Verwendungvon diversen skalaren Funktionen erforderlich,um einen vergleichbarenString zu bilden.Beispiel 2 zeigt eine solche Abfrage,in der ein numerisches Feld, ein alphanumerischesFeld und ein Datumsfeldmiteinander verknüpft und mit demErgebnis aus einem Sub-Select, der ineinem IN-Prädkat hinterlegt wurde,verglichen werden.Bei dieser Abfrage ist es dem Query-Optimizernicht möglich, einen vorhandenenZugriffsweg auszuwählen,da nur Zugriffswege, die über die Originalspaltender Tabelle gebildet wurden,berücksichtigt werden können. Durchdie Verwendung von skalaren Funktionenund Concat-Anweisungen wurdeeine neue Spalte geschaffen, für diees keinen Zugriffsweg gibt und für dieauch kein Zugriffsweg angelegt werdenkann.Ab Release V5R4 können die zuvergleichenden Spalten direkt in rundenKlammern aufgelistet werden.Diese Änderung bringt nicht nur eineeinfachere Codierung mit sich, sonderngibt dem Optimizer auch die Chance einenvorhandenen Zugriffspfad zu verwenden.Beispiel 3 zeigt die gleiche Abfragewie in Beispiel 2, jedoch in der neuenvereinfachten Schreibweise unter ReleaseV5R4.Verschlüsselung nach Triple DESBereits mit Release V5R3 wurden diverseskalare Funktionen zum ver- undentschlüsseln von Datei-Inhalten eingeführt.Allerdings wurde unter ReleaseV5R3 nur RC2, ein 64 Bit-Verschlüsselungsverfahrenmit variabler Schlüssellänge,das 1987 von Ron Revest entwickeltwurde, unterstützt.Mit Release V5R4 wurde die skalareFunktion ENCRYPT_TDES eingeführt,die die Verschlüsselung nach Triple DataEncryption Standard (TDES) ermöglicht.Der Data Encryption Standard(DES) ist ein symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus,der aufgrund derverwendeten Schlüssellänge von 56 Bit09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN63


TECHNIK & INTEGRATION6 beispielErstellen einer Tabelle mit eindeutiger Spalte für FunktionGENERATE_UNIQUECreate Table MySchema/MyTable(UniqueID CHAR(13) FOR BIT DATA,... weitere Felder)7 beispielEinfügen einer Zeile mit Ermittlung eines eindeutigen Wertes überGENERATE_UNIQUEInsert Into MySchema/MyTableValues (GENERATE_UNIQUE(), ...)8 beispielVerwendung der skalaren Funktion RAISE_ERRORCREATE TRIGGER ChkAdresseAFTER INSERT ON AdresseREFERENCING NEW AS NFOR EACH ROWMODE DB2SQLBEGIN ATOMICIF N.PLZStrasse = '' and N.PLZPostfach = '' and N.PLZKunde = ''Then Values(RAISE_ERROR('ERR001', 'Postleitzahl fehlt'));IF N.Strasse ‚' and N.PLZStrasse = ‚‘Then Values(RAISE_ERROR('ERR002', 'Postleitzahl Strasse fehlt'));IF N.Postfach ‚' and N.PLZPostfach = ‚'Then Values(RAISE_ERROR('ERR003', 'Postleitzahl Postfach fehlt'));-- weitere StatementsEND;für viele Anwendungen nicht mehr alsausreichend erachtet wird. Durch dieMehrfachanwendung kann die Schlüssellängejedoch leicht vervielfacht werden.Beim TDES oder auch 3DES wirdder Verschlüsselungsalgorithmus insgesamtdrei Mal ausgeführt. TDES istdie zurzeit am häufigsten eingesetzteVerschlüsselungsmethode für sensibleDaten. In den USA wurde TDES alsoffizieller Standard bereits durch denAdvanced Encryption Standard (AES)abgelöst wurde.Wie auch die skalare FunktionENCRYPT_RC2, können bei der skalarenFunktion ENCRYPT_TDES bis zudrei Parametern übergegeben werden.Im ersten Parameter wird der zu verschlüsselndeWert angegeben. Im zweitenParameter muss das Passwort, überdas die spätere Entschlüsselung zugelassenwird, hinterlegt werden. BeimPasswort muss es sich um einen alphanumerischenString mit einer Längezwischen 6 und 127 Zeichen handeln.Im dritten Parameter kann ein bis zu 32Zeichen langer alphanumerischer Wertangegeben werden, der dem Anwenderhilft, sich an sein Passwort zu erinnern,sollte er es vergessen haben.Beispiel 4 zeigt, wie die skalareFunktion ENCRYPT_TDES in interaktivemSQL verwendet werden kann.Das Passwort und der Erinnerungswertmüssen nicht zwingend als Parameterübergeben werden, sondernkönnen über das SQL-Statement SETENCRYPTION PASSWORD auch globalgesetzt und für alle folgenden Ver- undEntschlüsselungsanweisungen verwendetwerden.In Beispiel 5 wird das Passwort alsParameter übergeben und einmalig fürdie Prozedur mit Hilfe des SQL-StatementsSET ENCRYPTION PASSWORDgesetzt und in allen weiteren SQL-Anweisungenverwendet.Entschlüsselt werden die mit EN-CRYPT_TDES verschlüsselten Wertemit Hilfe der skalaren Funktionen DE-CRYPT_BIT (Entschlüsseln und Ausgebenals Bit-Daten), DECRYPT_BINARY(Entschlüsseln und Ausgeben als Binär-Werte), DECRYPT_CHAR (Entschlüsselnund Ausgeben als Single Byte alphanumerischerWerte) und DECRYPT_DB(Entschlüsseln und Ausgeben als DoubleByte alphanumerischer Werte). Dieseskalaren Funktionen konnten bereitsunter Release V5R3 zum Entschlüsselnder RC2-verschlüsselten Daten verwendetwerden. Unter Release V5R4 wurdedie Entschlüsselung auf TDES für verschlüsselteDaten erweitert.GENERATE_UNIQUE – Ermittelneines eindeutigen WertesMit den letzten Releases wurden mehrereMöglichkeiten eingeführt, überdie eindeutige Werte ermittelt und inphysischen Dateien/Tabellen fortgeschriebenwerden können. Dies sindzunächst Identity Columns und RO-WID-Spalten. Für beide Spaltenartenwird beim Schreiben einer neuen Zeile(beziehungsweise eines neuen Satzes)der Wert vom Datenbanken-Managerautomatisch ermittelt und eingefügt.Beide Spaltenarten können nur einmaligin einer Tabelle angegeben werden.Wurde eine Identity Column angelegt,kann keine ROWID-Spalte hinzugefügtwerden und umgekehrt.Bei Indentity Columns handelt essich um Spalten mit einem numerischenDatentypen. Bei der Definition vonIndentity Columns kann ein Anfangsundein Endwert sowie eine Schrittgrößeangegeben werden. Außerdem kannman angeben, ob beim Erreichen desMaximalwertes der Zyklus von neuembeginnen soll. Um einen eindeutigenWert in diesen Spalten zu garantieren,muss zusätzlich ein eindeutigerZugriffsweg (Unique Index, geschlüsseltelogische Datei mit SchlüsselwortUNIQUE oder Unique Key Constraint)angelegt werden.Wird eine Tabelle mit einer RO-WID-Spalte erstellt, wird automatischUnique-Key Constraint für diese Spalteangelegt. Die vom Datenbanken-Managerermittelten und eingefügten Wertesind damit immer eindeutig. Allerdingssind die ermittelten Werte nicht in einerauf- oder absteigenden Reihenfolgevorhanden.64MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Eine weitere Möglichkeit, einen eindeutigenWert zu generieren, ist, einSequence-Objekt zu erstellen und zuverwenden. Wie bei den Indentity Columnshaben Sequence-Objekte einennumerischen Datentypen. AnfangsundEndwert, Schrittgröße sowie dieAktion beim Überlauf können angegebenwerden. Im Gegensatz zu IndentityColumns wird der nächste Wert nur aufAnforderung ermittelt. Das gleiche Sequence-Objektkann für mehrere Spaltenauch in unterschiedlichen Tabellenverwendet werden.Keine der drei Möglichkeiten bieteteine Garantie, dass die in einer Tabelleeingefügten Sätze auch tatsächlich ineiner auf- oder absteigenden Reihenfolgevorhanden sind. Denn auch bei IndentityColumns und der Verwendungvon Sequence-Objekten kann bei einemÜberlauf des Zyklus’ von vorn begonnenwerden. Mussten die Sätze in einerechten auf- oder absteigenden Reihenfolgeangeordnet werden, hatte man beieinem Überlauf vor Release V5R4 nurdie Möglichkeit, das Feld beziehungsweisedie Felder zu erweitern.Seit Release V5R4 kann nun überdie Funktion GENERATE_UNIQUE einechter eindeutiger Wert in fortlaufenderReihenfolge ermittelt werden. Das Ergebnisaus dieser Funktion ist ein 13-stelliger String, der Bit-Daten enthält.Spalten, die einen über die FunktionGENERATE_UNIQUE bestimmten Wertaufnehmen müssen, werden demnachwie in Beispiel 6 dargestellt generiert.Der eindeutige Wert wird auf Basisder koordinierten Weltzeit (=UniversalTime Coordinated UTC) und der Seriennummerder iSeries (System i) ermittelt.Werden beispielsweise mit einemeinzigen Insert-Statement mehrere Zeilenin eine Tabelle eingefügt, wird fürjeden Satz ein neuer, vom vorherigenWert abweichender größerer Wert ermittelt.Die Ergebnisse sind auch dannunterschiedlich, wenn alle Sätze in dergleichen Mikro-Sekunde geschriebenwurden.Leider wird der eindeutige Wertnicht automatisch ermittelt, vielmehrmuss die Funktion bei einem InsertoderUpdate-Statement für die entsprechendeSpalte angegeben werden.Beispiel 7 zeigt ein Insert-Statement,bei dem der eindeutige Wert über dieFunktion GENERATE_UNIQUE ermitteltund eingefügt wird.Anstatt die Funktion bei jeder Zeile,die eingegeben oder fortgeschriebenwird, anzugeben, kann man einen Before-Insert-und/oder Before-Update-Trigger erstellen, der diese Aufgabeübernimmt. Dabei sollte man jedoch berücksichtigen,dass hinter dem Aufrufeines Trigger immer ein dynamischerProgrammaufruf steckt, was sich negativauf die Performance auswirkenkann.Da in dem eindeutigen Wert, derüber die Funktion GENERATE_UNIQUEgeneriert wurde, die aktuelle Zeitmarkeverarbeitet wurde, ist es auch möglich,diese Zeitmarke über die skalare FunktionTIMESTAMP() zu extrahieren. Einzusätzliches Zeitmarkenfeld, das dieErstellungs- oder Aktualisierungszeitbeinhaltet, ist damit unter Umständennicht mehr erforderlich.RAISE_ERROR – FehlermeldungÜber die neue Funktion RAISE_ERRORkann bei der Programmierung mit SQLeine Abbruchsnachricht mit einer beliebigenFehlermeldung gesendet werden.Die Funktion RAISE_ERROR erfordertzwei Parameter. Im ersten Parameterkann ein beliebiger SQL-Status angegebenwerden. Der SQL-Status bestehtaus fünf Zeichen, bei denen es sich entwederum Ziffern oder die GroßbuchstabenA-Z handeln kann. Die erstenbeiden Stellen dürfen allerdings weder00 noch 01 noch 02 sein. Diese Statusklassensind den Fehlermeldungen ausSQL-Statements vorbehalten.Im zweiten Parameter kann ein beliebigerNachrichtentext, der im Fehlerfallausgegeben werden soll, hinterlegtwerden.Wird die Funktion RAISE_ERRORausgeführt, wird die Verarbeitung abgebrochenund der SQLCODE (bzw. SQL-COD) -438 ausgegeben. Der SQL-Status(SQLSTATE beziehungsweise SQLSTT)entspricht dem im zweiten Parameterangegebenen Status. Der Fehlertextbeziehungsweise die ersten 70 Zeichendavon werden, sofern mit SQL CommunicationsArea (SQLCA) gearbeitet wird,im Feld SQLERRMC (beziehungsweiseSQLERM) ausgegeben.Beispiel 8 zeigt einen Trigger, derEingaben im Adress-Stamm beim Einfügeneines neuen Adress-Stammsprüft.Soweit der Überblick über die Unterstützungdes Full-Selects in Updateund Set-Statement, über den MultipleColumn Prädikat Support sowie übereinige wichtige, skalare Funktionen.Und nun viel Spaß beim Ausprobieren!Birgitta Hauser ó09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN65


TECHNIK & INTEGRATIONNeuerungen in V5R4RPG und XMLXML hat sich zu einem Standard entwickelt, der es erlaubt, Daten zwischen Anwendungenund unterschiedlichen Computer-Systemen austauschen zu können. Auf Grund seiner nichtproprietärenEigenschaften wird XML seinen Siegeszug fortsetzen und langfristig allebisherigen Austauschformate ersetzen. Dazu zählt auch EDI/Edifact.Allein die Tatsache, dass IBM mit derDB2-Version 9.1 ermöglicht, Datenauch im XML-Format zu speichern, istmehr als ein Fingerzeig.Aber was hat das mit RPG zu tun?Nun, seit Release V5R4M0 gibt es entsprechendeErweiterungen, mit denenich XML-Dokumente direkt verarbeitenkann. An dieser Stelle möchte ichdarauf hinweisen, dass Basiskenntnissezum Thema XML die Vorrausset-zung zum Verständnis dieses Beitragssind.Das in Abbildung 1 gezeigte XML-Dokument fand in allen BeispielenVerwendung. Die XML-Dokumentemüssen, sofern sie als Datei verarbeitetwerden, innerhalb des IFS gespeichertsein. Das Root-Element Customersenthält drei Elemente mit dem Namen„customer“, welche wiederum die Elemente„kundenr, company, addr1, plz,ort“ enthalten. Für die Verarbeitungvon XML-Dokumenten im RPG gibt esdie neuen OP-Codes XML-INTO undXML-SAX.XML-INTOBeim Operations-Code müssen zweiParameter angegeben werden. Außerdemkann die Verarbeitung auf zweiverschiedene Arten ausgeführt werden.Die Art des ersten Parameters steuert1 beispiel1MeiereiMeier67454Meiertal2MüllereiMüller67000Müllertal3SchlossereiSchlosser67001XML-INTO SchlossertalBeim Operations-Code müssen zwei Parameter angegeben werden. Außerdem kanndie Verarbeitung auf zwei verschiedene Arten ausgeführt werden. Die Art des erstenParameters steuert die jeweilige Variante. Damit es nicht zu kompliziert wird, sehenSie im Folgenden ein konkretes Beispiel für die Operation mit der Variante 1:2 beispiel3 beispielh debug(*input)dsdsd err_msg 91 170d xml_rc 368 371b 0D kunde ds qualifiedD kundenr 5D company130D addr1 30d plz 10D ort 30D customers ds qualifiedd customerlikeds(kunde)d2dim(3)/freexml-into(e) customers %xml('XML/custom.xml' :'doc=File ' +3'allowmissing=yes ' +'allowextra=yes ');*inlr = *on;/end-freeOP-CodeErweiterung(erlaubt sind Eund H)Parameter 1enthält einenVariablennamenParameter 2 ist(immer) diebuilt in function(BIF) = %XMLxml-into(e) customers %xml('XML/custom.xml' :Parameter 1 Parameter 2Pfad innerhalbdes IFS undDateiname desXML-Dokumentes'doc=File ' +'allowmissing=yes ' +'allowextra=yes ');Trennzeichen1 Definition einer (qualifizierten) Datenstruktur. Die Subfelder sind in der Reihenfolgeund in der Namensvergabe identisch mit der Elementstruktur „customer“ imXML-Dokument.2 Definition einer Element-Datenstruktur mit drei Elementen. Name der Datenstruktursowie die Subfeld-Definitionen sind identisch mit den Elementnamen imXML-Dokument („customers“ bzw. „customer“).3 Einlesen des XML-Dokuments „custom.xml, das als Datei (option doc=file) im IFSim Verzeichnis XML steht (1. Parameter der BIF %XML) und das die RPG-Variable(Elemente-Datenstruktur = customers – erster Parameter von XML-INTO) aktiviert.66%XML OptionenMIDRANGE MAGAZIN · 09/2007DOCDefiniert, ob die „Daten“ in einem String(doc=string) oder in einer Datei (doc=file)


die jeweilige Variante. Damit es nichtzu kompliziert wird, sehen Sie in Abbildung2 ein konkretes Beispiel für dieOperation mit der Variante 1.%XML Optionenó DOC definiert, ob die „Daten“ ineinem String (doc=string) oder in einerDatei (doc=file) gespeichert sind.Unterlassungswert = stringó PATH spezifiziert den Pfad (Suchbaum)der zu verarbeitenden Dateninnerhalb des XML-Dokuments.ó CCSID gibt CCSID für die Verarbeitungdes XML-Dokuments an. MöglicheWerte sind:– ccsid=best (Unterlassungswert)– ccsid=job– ccsid=ucs2ó CASE spezifiziert die Schreibweisevon Element- und Attributnamen imXML-Dokument:– case=lower (Unterlassungswert)alle Namen in Kleinschrift– case=upper alle Name in Großschrift– case=any Namen in Groß- undKleinschrift (Mix)ó TRIM spezifiziert, ob sogenannte„Whitespace“-Zeichen (wie zum Beispielnewline, carriage return, Tabsusw.) automatisch entfernt werdensollen. Mögliche Werte:– trim=all (Unterlassungswert)– trim=noneó ALLOWMISSING allowmissing=yesgibt an, dass die RPG-Datenstruktur,die die Daten „aufnehmen“ soll, zusätzlicheFelder/Subfelder gegenüberdem XML-Dokument enthalten darf.Das gilt auch für die Anzahl der Elemente(Arrays) in der Datenstruktur.allowmissing=no (Unterlassungswert)= Abweichungen sind nichterlaubt.ó ALLOWEXTRA allowextra=yes gibtan, dass das XML-Dokument zusätzlicheElement-/Attributnamenenthalten darf, die in der RPG-Datenstrukturnicht angegeben sind. Das4 beispiel> EVAL customersCUSTOMERS.CUSTOMER.KUNDENR(1) = '1 'CUSTOMERS.CUSTOMER.COMPANY(1) = 'MeiereiCUSTOMERS.CUSTOMER.ADDR1(1) = 'MeierCUSTOMERS.CUSTOMER.PLZ(1) = '67454 'CUSTOMERS.CUSTOMER.ORT(1) = 'MeiertalCUSTOMERS.CUSTOMER.KUNDENR(2) = '2 'CUSTOMERS.CUSTOMER.COMPANY(2) = 'MüllereiCUSTOMERS.CUSTOMER.ADDR1(2) = 'MüllerCUSTOMERS.CUSTOMER.PLZ(2) = '67000 'CUSTOMERS.CUSTOMER.ORT(2) = 'MüllertalCUSTOMERS.CUSTOMER.KUNDENR(3) = '3 'CUSTOMERS.CUSTOMER.COMPANY(3) = 'SchlossereiCUSTOMERS.CUSTOMER.ADDR1(3) = 'SchlosserCUSTOMERS.CUSTOMER.PLZ(3) = '67001 'CUSTOMERS.CUSTOMER.ORT(3) = 'Schlossertal5 beispielh debug(*input)dsdsd err_msg 91 170d xml_rc 368 371b 0D kunde ds qualifiedD kundenr 5D company 30D addr1 30d plz 10D ort 30D custoin ds qualifiedd customerlikeds(kunde)d1dim(3)/freexml-into(e) custoin %xml('XML/custom.xml' :'doc=File ' +1'path=customers ' +'allowmissing=yes ' +'allowextra=yes ');2*inlr = *on;/end-freegilt auch für die Anzahl der Elemente(Arrays in der Datenstruktur).allowextra=no (Unterlassungswert) =Abweichungen sind erlaubt.Zwischen dem Optionsschlüsselwort(Keyword) und dem Wert (Parameter)Wirgratulieren demMIDRANGE MAGAZINzur200.Ausgabe'''''''''1 Der Name der Datenstrukturweicht vom XML-Dokument ab.2 In diesem Fall ist die Option „path“erforderlich.dürfen keine Leerstellen stehen.Das RPG-Programm für das Einleseneines XML-Dokuments in eine Variable(Variante 1) – Beispiel 1 sehen Siein Abbildung 3; ALLOWMISSING undALLOWEXTRA sind dabei ohne Bedeu-09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN67


TECHNIK & INTEGRATION6 beispielD kunde ds qualifiedD kundenr 5D* company 30D addr1 30d plz 101D ort 301 Das Subfeld „Company“ wurde in der Datenstruktur gelöscht(Kommentar), im XML-Dokument ist es als Element vorhanden.7 beispiel> EVAL custoinCUSTOIN.CUSTOMER.KUNDENR(1) = '1CUSTOIN.CUSTOMER.ADDR1(1) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.PLZ(1) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.ORT(1) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.KUNDENR(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.ADDR1(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.PLZ(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.ORT(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.KUNDENR(3) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.ADDR1(3) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.PLZ(3) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.ORT(3) = '''''''''''''10 beispiel1MeiereiMeier67454Meiertal2MüllereiMüller67000Müllertal3SchlossereiSchlosser67001Schlossertal11 beispielxml-into(e) custoin %xml(%trim(XMLPfadFile) :'doc=File ' +'path=customers ' +'case=any ' +'allowmissing=yes ' +'allowextra=yes ');unterschiedlicheSchreibweise8 beispielD kunde ds qualifiedD kundenr 5D company 30D addr1 30d plz 10D ort 30D zusatz 3011 Das Subfeld „Zusatz“ wurde in der Datenstruktur angegeben;im XML-Dokument ist es als Element nicht vorhanden.12 beispield XMLPfadFile s 30 inz('XML/custom.xml')/freexml-into(e) custoin %xml(XMLPfadFile :'doc=File ' +'path=customers ' +'allowmissing=yes ' +'allowextra=yes ');Verwendender Variablenfür Pfad/Datei13 beispield XMLPfadFile s 30 inz('XML/custom.xml')9 beispiel> EVAL custoinCUSTOIN.CUSTOMER.KUNDENR(1) = '1 'CUSTOIN.CUSTOMER.COMPANY(1) = 'MeiereiCUSTOIN.CUSTOMER.ADDR1(1) = 'MeierCUSTOIN.CUSTOMER.PLZ(1) = '67454 'CUSTOIN.CUSTOMER.ORT(1) = 'MeiertalCUSTOIN.CUSTOMER.ZUSATZ(1) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.KUNDENR(2) = ' 'CUSTOIN.CUSTOMER.COMPANY(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.ADDR1(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.PLZ(2) = ''CUSTOIN.CUSTOMER.ORT(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.ZUSATZ(2) = 'CUSTOIN.CUSTOMER.KUNDENR(3) = ' '''''''''/freexml-into(e) custoin %xml(%trim(XMLPfadFile) :'doc=File ' +'path=customers ' +'allowmissing=yes ' +'allowextra=yes ');Mit %trim hates funktioniert68MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


tung. Das Ergebnis als Debug-Anzeigezeigt Abbildung 4.Das RPG-Programm für das Einleseneines XML-Dokuments in eine Variable(Variante 1) – Beispiel 2 sehenSie in Abbildung 5.Fazit: Die Verwendung einer Variablen(in der Regel ist das eine Elemente-Datenstruktur) ist relativ starr, da dieAnzahl der Elemente der Datenstrukturangegeben werden muss. Sinnvoller istes, Variante 2, die ich in der Folge ebenfallsvorstellen werde, zu verwenden.Beispiele für Optionen undsonstige Besonderheitenó AllowExtra=no (Unterlassungswert)Die Ausführung von XML-INTO führtin diesem Fall (Abbildung 6) zumStandardfehler „00351“. Dieser Returncodesteht in der Programmstatusdatenstrukturin den Spalten 368-371 (siehe Beispielprogramm). DieAbhandlung dieser Ausnahmesituationmuss gegebenenfalls durch denAnwendungsentwickler übernommenwerden. Weitere Fehlercodessiehe RPG-Reference-Handbuch. BeiAngabe der Option „allowextra=yes“wird dieser „Fehler“ akzeptiert; eswürde nicht zur Ausnahmesituationkommen. Das Ergebnis als Debug-Anzeige zeigt Abbildung 7. Die Kundennummervom ersten Element istnoch gefüllt, dann tritt ein „Fehler“auf, der die Verarbeitung (den Parsing-Prozess)beendet.ó AllowMissing=no (Unterlassungswert)Die Ausführung von XML-INTO führtauch in diesem Fall (Abbildung 8)zum Standardfehler „00351“. DieserReturncode steht in der Programmstatus-Datenstrukturin denSpalten 368-371 (siehe Beispielprogramm).Die Abhandlung dieser Ausnahmesituationmuss gegebenenfallsdurch den Anwendungsentwicklerübernommen werden. Bei Angabeder Option „allowmissing=yes“ wirddieser „Fehler“ akzeptiert; es würdenicht zur Ausnahmesituation kommen.Das Ergebnis als Debug-Anzeigezeigt Abbildung 9. „Zusatz“ istim XML-Dokument nicht enthalten,damit wird das erste Array bis „Ort“gefüllt, dann tritt der Fehler auf, derdie Verarbeitung (den Parsing-Prozess)beendet.CASEDas XML-Dokument mit unterschiedlichenSchreibweisen sehen Sie inAbbildung 10. Die unterschiedlichenSchreibweisen im XML-Dokument werdenakzeptiert (siehe Abbildung 11).Wir geben Ordner und Datei als Variablewie in Abbildung 12 an. Ergebnis:Das Dokument wurde nicht verarbeitet.Erst durch das Einfügen von %trim (sieheAbbildung 13) funktioniert es.Das RPG-Programm für das Einleseneines XML-Dokuments über eineHandler-Prozedur (Variante 2) sehenSie in Abbildung 14. Der Prozedur müssendrei Parameter übergeben werden:ó Parameter 1: Kommunikationsparameterzwischen der XML-INTO-Operation, der Handler-Prozedurund den fortlaufenden Aufrufen derHandler-Prozedur. Der Typ diesesParameters ist frei wählbar, mussallerdings mit der Definition desKommunikationsbereichs von BIF%Handler überstimmen (siehe 1.2und 3 in Abbildung 14).ó Parameter 2: Datenstruktur für dieElemente (Daten) aus dem XML-Dokument. Bitte beachten Sie, dassder Parameter mit CONST definiertwerden muss (siehe 1.3 in Abbildung14).ó Parameter 3: Dieser Parameter enthältdie Anzahl der Arrays, die vonder XML-INTO-Anweisung an dieHandler-Prozedur übergeben werden.Dieser Parameter muss per VALUEübergeben werden. Laut Handbuchmuss dieser Parameter als 4 ByteUnsigned-Feld definiert werden (10U0). Hier hat sich ein Fehler eingeschlichen,im Moment geht nur dieDefinition als 4 Byte Integer (10I 0).Gemäß IBM wird ab November 2007ein PTF verfügbar sein, das dann beideDefinitionen zulässt (siehe 1.4 inAbbildung 14).Zu Beginn des Parsing-Prozesses(dem Verarbeiten der Daten) werdendie definierte Anzahl der Elemente (angegebenim zweiten Parameter für denProzedurenaufruf) mit Daten gefülltund die Handler-Prozedur ausgeführt.Dieser Ablauf wird solange wiederholt,bis keine Daten mehr zur Verfügungstehen oder die Handler-Prozedur miteinem Returncode=„1“ beendet wird(siehe 7 in Abbildung 14). Beim letztenAufruf der Handler-Prozedur kann esvorkommen, dass nicht mehr genügend09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN69


TECHNIK & INTEGRATION14 beispielh debug(*input) dftactgrp(*no)**** Prototyp für XML-Handler Prozedur*1.1D XMLHand pr 10i 0 1.21.3d RetCodnd customerI 1likeds(kunde) dim(2) constd NbrRec10i 0 value*1.4d ReturnI s nd XMLPfadFile s 30 inz('XML/custom.xml')D kundedsD kundenr 5D company 30D addr1 30d plz 10D ort 30dsdsd err_msg 91 170d xml_rc 368 371b 0d xml_ele 372 379i 0Daten verfügbar sind. Dann werden dienotwendige Anzahl der Elemente derDatenstruktur gefüllt und die Handler-Prozedur aufgerufen. Deshalb sollte beider Verarbeitung der Elemente in derHandler-Prozedur immer die Anzahlder übergebenen Elemente (dritter Parameter)mitbenutzt werden.Das Ergebnis als Debug-Anzeige,erster Aufruf der Handler-Prozedur,sehen Sie in Abbildung 15. Das Ergebnisals Debug-Anzeige, zweiter Aufrufder Handler-Prozedur, ist in Abbildung16 zu sehen./freeReturnI = *off;2 3xml-into %handler(XMLHand : ReturnI)%xml(%trim(XMLPfadFile) :'doc=File ' +'path=customers/customer ' +'case=any ' +'allowmissing=yes ' +'allowextra=yes ');*inlr = *on;/end-free*** XML-Handler Prozedur4FazitDie Verwendung einer Handler-Prozedurbietet die notwendige Flexibilität,was die Verarbeitung der Daten auseinem XML-Dokument betrifft.Walter Becker óP XMLHandb*D XMLhand pi510i 0d RetCodnd customerIlikeds(kunde) dim(2) constd NbrRec10i 0 value*d i s 5s 0/freefor i = 1 to NbrRec;/end-freeP XMLHandendfor;return 0;e7615 beispielEVAL customerICUSTOMERI.KUNDENR(1) = '1 'CUSTOMERI.COMPANY(1) = 'MeiereiCUSTOMERI.ADDR1(1) = 'MeierCUSTOMERI.PLZ(1) = '67454 'CUSTOMERI.ORT(1) = 'MeiertalCUSTOMERI.KUNDENR(2) = '2 'CUSTOMERI.COMPANY(2) = 'MüllereiCUSTOMERI.ADDR1(2) = 'MüllerCUSTOMERI.PLZ(2) = '67000 'CUSTOMERI.ORT(2) = 'Müllertal> EVAL NbrRecNBRREC = 2''''''1 Definition des Prototyps für die Handler-Prozedur. Für die Handler-Prozedur muss einRückgabewert als Typ 4-Byte Integer definiert werden (siehe 1.1).2 Die Anweisung XML-INTO enthält im ersten Parameter den BIF %Handler. Für BIF%Handler muss im ersten Parameter der Name der Handler-Prozedur angegeben werden.3 Der zweite Parameter der BIF %Handler enthält den Namen einer Variablen mit freiwählbaremTyp. Die Definition des Felds muss allerdings mit der Definition des erstenParameters – also des Prototyps für die Handler-Prozedur – übereinstimmen. DieseVariable wird der Handler-Prozedur als erster Parameter (siehe oben) übergeben unddient der Kommunikation zwischen Handler-Prozedur und dem Programmteil mit derXML-INTO-Anweisung.4 Die Option „path“ muss angegeben werden.5 Definition der Handler-Prozedur.6 Der dritte Parameter der Handler-Prozedur enthält die Anzahl der Elemente, die durchden Parser gefüllt wurden. Er wird benutzt, um die Verarbeitung zu steuern.7 Return=0 bedeutet, dass der Parsing-Prozess (falls möglich) weiter fortgesetzt werdensoll. Return=1 bedeutet, dass XML-INTO nicht weiter ausgeführt werden soll.16 beispielEVAL customerICUSTOMERI.KUNDENR(1) = '3 'CUSTOMERI.COMPANY(1) = 'SchlossereiCUSTOMERI.ADDR1(1) = 'SchlosserCUSTOMERI.PLZ(1) = '67001 'CUSTOMERI.ORT(1) = 'SchlossertalCUSTOMERI.KUNDENR(2) = ' 'CUSTOMERI.COMPANY(2) = 'CUSTOMERI.ADDR1(2) = 'CUSTOMERI.PLZ(2) = ''CUSTOMERI.ORT(2) = 'EVAL NbrRecNBRREC = 1''''''70MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Anwendungen schnell und kosteneffizient webfähig machenPHP on System iZahlreiche Unternehmen setzen meist viele Jahre auf die System i-Plattform. Sie schätzensowohl ihre Zuverlässigkeit als auch ihre reibungslos funktionierenden Anwendungen.Für diese Unternehmen ist es wichtig, ihre bestehende IT-Infrastruktur so lange wie möglichnutzen zu können.Bestehende System i-Anwendungenstoßen jedoch teilweise an ihreGrenzen – besonders, wenn es darumgeht, neue Benutzer-Interfaces zu entwickeln,die Web-Anbindung voranzutreibenoder offene Applikationenfür externe Kunden zu gestalten. Hierzeigt PHP seine Stärken: Mit dieserProgrammiersprache lassen sich ältereApplikationen unkompliziert und ohnegroßen Aufwand modernisieren. PHPwird auf der System i-Plattform unterstützt– so sind Anwender in der Lage,schnell auf neue Herausforderungenund Geschäftsmöglichkeiten reagierenzu können. Auch IBM-Business-Partnerwerden verstärkt mit diesen neuen Aufgabenstellungenkonfrontiert.PHP 5 für iSeriesPHP 5 ist eine der leistungsstärksten,professionellsten und sichersten Web-Development-Sprachen und wird vonüber 20 Millionen Web-Sites weltweiteingesetzt. Die objektorientierten Funktionender Programmiersprache tragenunter anderem dazu bei, Anwendungenmit hoher Flexibilität programmieren zukönnen. Viele Unternehmen programmierenihre geschäftskritischen Anwendungenmit PHP, da PHP-Applikationenzuverlässig, skalierbar und unkompliziertin Wartung und Betrieb sind.Für System i-Anwender ist PHPinteressant, da es wichtige Voraussetzungenmitbringt: PHP ist die optimaleProgrammiersprache, wenn es darumgeht, bestehende Anwendungen inRPG, COBOL, C, C++ oder JAVA zu ak-tualisieren beziehungsweise webfähigzu machen – beispielsweise bei der Erneuerungvon Intranet‐, Extranet- oderSOA-Anwendungen.Ein weiterer Vorteil ist, dass PHPplattformunabhängig eingesetzt werdenkann. Das bedeutet für Systemi-Anwender, dass „Insellösungen“ mitPHP wieder konsolidiert werden können:Open-Source- oder LAMP-Applikationenauf Intel-basierenden Maschinenlassen sich unkompliziert auf dieSystem i-Plattform zurückführen undzusammenfassen. Auch MySQL hat diesenTrend erkannt und bereits vor geraumerZeit eine Partnerschaft mit IBMgeschlossen.Besonders für RPG-Entwickler bietetsich PHP an, da ihnen der Umstiegauf PHP sehr leicht fällt: Die beidenSprachen sind sich im Ansatz sowiein der Einfachheit und Klarheit sehrähnlich. Im Gegensatz dazu müssenEntwickler bei der Umstellung auf JA-VA oder auf eine andere Sprache mehrneues Know-how aufbauen. Insgesamtgesehen ist das Entwickeln in PHP damitschneller, günstiger und vor allemqualitativ hochwertig.Diese Voraussetzungen unterstreichenauch die Ergebnisse der aktuellenStudie „Plat_Forms – The web developmentcomparison“ der Freien UniversitätBerlin. Hier werden PHP sehr guteErgebnisse bei der Entwicklung undWartung von Geschäftsapplikationenbestätigt. Weitere Informationen hierzugibt es unter:Û www.plat-forms.org/2007Volle Unterstützung für PHPAuf der sicheren Seite sind System i-Anwender, die Zend Core for i5/OSverwenden. Denn damit bekommen siedirekt von Zend eine unterstützte PHP-Distribution, für die Zend Support inverschiedenen Ausprägungen anbietet.Auch seitens IBM gibt es technischeUnterstützung für Anwender: Im IBM-Redbook „PHP: Zend for i5/OS“ unterÛ http://www.redbooks.ibm.comerhalten Entwickler wertvolle Tippsfür die Installation und Konfigurationsowie über die produktive Nutzung derZend-Lösungen für i5/OS. Weitere Themendes IBM-Redbook sind Sicherheit,Effizienz und Problemlösung in der Zusammenarbeitvon PHP und System i.PHP bringt optimale Grundvoraussetzungenmit, um System i-Anwendungenzu modernisieren oder webfähigzu machen. Gemeinsam haben IBMund Zend an der Entwicklung von Zendfor i5/OS gearbeitet: Diese kompletteAll-in-One-PHP-Entwicklungs- undProduktionsumgebung ist vollständigin IBMs i5/OS-Plattform integriert. Unternehmen,die die System-i-Plattformeinsetzen, sind so in der Lage, ihre bestehendenInfrastrukturen weiterhinzu nutzen und gleichzeitig schnell aufneueste Anforderungen und Entwicklungenreagieren zu können.Jürgen Langner óZend Technologies GmbH, Münchenwww.zend.com/de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN71


MARKTÜBERSICHTHR-lösungenFoto: Naomi Bassitt, iStockphoto.comSUMMARYPersonalsoftware zeichnet sich durcheine hohe Integrationsfähigkeit aus.Wir stellen die Anbieter in einer Übersichtund die bei mittelständischenKunden implementierten Lösungen inAnwendergeschichten vor.Lösungen für eine effizientere PersonalwirtschaftEmployee Self ServicesPortallösungen sind ein zentrales IT-Thema. Bisher dienten sie überwiegend der Informationvon Kunden und potenziellen Abnehmern. Das wird sich ändern. Business to Employee-Plattformengehören laut Capgemini zu den IT-Trends des Jahres 2007. Mitarbeiterportale sindbesonders sinnvoll für das HR-Management. Mit Hilfe von Employee Self Services lassen sichpersonalwirtschaftliche Prozesse effizienter, flexibler und transparenter gestalten.Nur wenige Unternehmen schöpfenderzeit die Möglichkeiten aus, diePortale tatsächlich bieten. So lautet dasErgebnis des Capgemini Reports „ITTrends 2007“. Zwar setzen immer mehrUnternehmen Portale ein, bisher jedochüberwiegend als Kommunikations-Tool,um Kunden, Mitarbeiter und Partner zuinformieren. Die Untersuchung zeigt zudem,dass viele Unternehmen erkannthaben, dass der potenzielle Nutzen vonPortalen auch an anderer Stelle liegt.62 Prozent der Unternehmen, die demThema Portale eine große Bedeutungbeimessen, planen für 2007 die Einführungeiner Business-to-Employee-Plattform,die Anwendungen und Prozessezusammenführt. Das klassische Mitarbeiter-Informationsportalwird damitzur integrierten Service-Plattform.Mehr Anwendungen für alleIntegrierte Business-to-Employee-Portalestellen unter einer gemeinsamenOberfläche die Funktionen bestimmterAnwendungen des Unternehmens bereit.So kann Software, die bisher nureinzelnen Abteilungen oder Bereichenzur Verfügung stand, unternehmensweitgenutzt werden. Ein Beispiel dafürist die Integration von Dokumentenmanagementmit e‐Learning-Anwendungen.Schließlich bieten Mitarbeiterportaledie Möglichkeit, ausgewählteGeschäftsprozesse des Unternehmenszu vereinfachen und effizienter zu gestalten.Speziell im Bereich HumanResources kann durch Mitarbeiterportaleein deutlicher Mehrwert für das72MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


ANBIETERHR-LösungenUnternehmen erzielt werden. In diesemZusammenhang hat sich der BegriffEmployee Self Service (ESS) etabliert.Selbstbedienung statt PersonalabteilungÜber den Employee Self Service habendie Mitarbeiter Zugriff auf relevanteInformationen rund um das Thema HR– beispielsweise ihre Personalstammdaten,interne Stellenausschreibungenoder Schulungs- und Veranstaltungstermine.Über eine Schnittstelle zur Zeitwirtschaftkönnen weitere nützlicheFunktionen geschaffen werden, dazugehört zum Beispiel das Anzeigen vonAnwesenheitslisten: Alle Mitarbeiterwerden mit Kontaktdaten, Qualifikationenund dem aktuellen Aufenthaltsortangezeigt. Diese Funktion eignetsich besonders für den Empfang oderdas Sekretariat, um Anfragen über dieAnwesenheit bestimmter Mitarbeiterschnell beantworten oder an diese weiterleitenzu können. Zudem haben alleMitarbeiter mit dem Employee Self Servicejederzeit Zugriff auf ihre aktuellenZeitsalden, Fehltage sowie auf anstehendeSchulungstermine.HR-Prozesse im HandumdrehenÜber den Employee Self Service könnennicht nur Personal- und Zeitdatenbereitgestellt werden. Auch ausgewählteAufgaben des Personalmanagementsoder Routineprozesse lassen sich dezentralisieren– beispielsweise die Beantragungvon Urlaub oder Dienstreisen.Das entlastet die Personalabteilungund macht sie leistungsfähiger. DieMitarbeiter profitieren von mehr Transparenzund erhalten gleichzeitig mehrEigenverantwortung. Zum Beispiel könnenUrlaub oder Abwesenheiten direktbeantragt werden. Der Vorgesetzte genehmigtden Antrag oder lehnt ihn ab.Moderne Workflow-Lösungen umfassenzudem ein flexibles Berechtigungskonzeptund unterstützen den automatischenVersand von eMails analle Beteiligten.all4time-GruppeTelefon +49 6201 84567-0all4time AGwww.all4time.comADO-System GmbHwww.ado-system.deMBI Niederwimmer GmbHwww.mbi.atVEDA Zeit GmbHwww.veda.netAquire, Inc.Telefon +31 20 6586111CSS GmbHTelefon +49 661 9392-0Exact Software DeutschlandTelefon +49 89 36042-0Hanseatic Lloyd GmbH & Co. KGTelefon +49 421 24338-76perbit Software GmbHTelefon +49 2505 9300-0VRG-GruppeTelefon +49 441 3907-0ADO-System GmbHTelefon +49 89 840386-0all4time AGTelefon +49 6201 84567-0Aquire, Inc.Telefon +31 20 6586111aruba informatik GmbHTelefon +49 711 550373-30asb Pfister & Weishaupt GmbHTelefon +49 7553 9202-0ATOSS Software AGTelefon +49 89 42771-0Breitenbach GmbHTelefon +49 2924 9700-0CSB-System AGTelefon +49 2451 625-0CSS GmbHTelefon +49 661 9392-0Dr. Städtler GmbHTelefon +49 911 45009-0Emsenhuber InformatikTelefon +43 2782 82443-0Exact Software DeutschlandTelefon +49 89 36042-0F+L SYSTEM AGTelefon +41 71 75752-52FRITZ & MACZIOL GmbHTelefon +49 731 1551-0GFOS mbHTelefon +49 201 61300-0HANSALOG GmbH & Co.KGTelefon +49 5462 765-0Hanseatic Lloyd GmbH & Co. KGTelefon +49 421 24338-76HR Access Solutions GmbHTelefon +49 4421 7733-0INEL-DATA AGTelefon +41 71 96930-30Kaba GmbHTelefon +49 6103 9907-0KD Solutions GmbHTelefon +41 43 88804-68Kieven GmbHTelefon +49 5251 5402330KWP GmbHTelefon +49 7133 97606-0Lawson Software Deutschland GmbHTelefon +49 89 996540-0MBI Niederwimmer GmbHTelefon +43 732 779541-0Microsoft Business SolutionsTelefon +49 40 89722-0Alle aktuellen Software-, Hardware- undDienstleistungsangebote finden Sie in unsererOnline-Datenbank. Wir haben für Siemehr als 4.100 Produkte von über 1.100Anbietern zusammengestellt, die von denAnbietern ständig aktuell gehalten werden.www.midrange-solution-finder.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN73


MARKTÜBERSICHTHR-lösungenHR-LösungenMPDV Mikrolab GmbHTelefon +49 6261 9209-0Nemetschek Bausoftware GmbHTelefon +49 4202 989-0P&I Personal & Informatik AGTelefon +49 611 7147-0perbit Software GmbHTelefon +49 2505 9300-0PIT Informationssysteme AGTelefon +41 56 46087-87Projektron GmbHTelefon +49 30 6120-1398R. S. CONSULTING & SOFTWARE GMBHTelefon +49 911 935245-0ROWICOM GmbHTelefon +49 2381 94095-0S+S Software Partner GmbHTelefon +49 5474 936-0Sage Software GmbH & Co. KGTelefon +49 69 50007-0Telefon +41 62 748900SAP Deutschland AG & Co.KGTelefon +49 6227 7-47474SBS Software GmbHTelefon +49 7252 919-0Schilling Software GmbHTelefon +49 421 20140-0Soft-Consult Häge GmbHTelefon +49 7345 9611-0Steeb Anwendungssysteme GmbHTelefon +49 7062 673-0SUMMIT IT CONSULT GmbHTelefon +49 2402 10290-0Syllwasschy GmbHTelefon +49 7252 5801-0TDS HR Services & Solutions GmbHTelefon +49 89 63890-100TIMESYS AGTelefon +49 211 61895-0tisoware GmbHTelefon +49 7121 9665-0UBR GmbHTelefon +49 228 98352-0Unirez GmbHTelefon +49 5231 9669-0Varial Software AGTelefon +49 271 77244-0VEDA GmbHTelefon +49 2404 5507-0VRG-GruppeTelefon +49 441 3907-0CLICK towww.midrange.deEine Übersicht aller uns bekanntenAnbieter und deren Produkte mit ihrenvergleichbaren Merkmalen finden Siein der aktuellen Online-Ausgabe.Der Fehltagekalender – Urlaub, Krankheitstage, Überstunden und Gleitzeit imüberblickStandard erleichtert IntegrationBesteht Konformität zum allgemeinetablierten Portal-Standard JSR 168,lässt sich der Employee Self Servicesehr leicht in ein bereits vorhandenesUnternehmensportal integrieren.Das ist beispielsweise dann von Vorteil,wenn den Mitarbeitern mehrereDienste innerhalb einer einheitlichenOberfläche angeboten werden. Single-Sign-On-Systeme erleichtern den Zugriffüber das Portal: AuthentifizierteBenutzer müssen sich nur bei der Erstanmeldungmit Benutzername undKennwort registrieren. Danach werdensie automatisch für jede Anwendung innerhalbdes Portals angemeldet.Individuelles Outfit erhöhtBedienkomfortEmployee Self Services haben gegenüberder Nutzung von klassischen Unternehmensanwendungeneinen großenVorteil: Sie bieten den Mitarbeitern einemaßgeschneiderte Auswahl an Funktionenbeziehungsweise an Dialogen underleichtern so die Bedienung. Wird derService über Standard-Browser zur Verfügunggestellt, haben die Mitarbeiteraußerdem die Möglichkeit, von überallund jedem PC aus darauf zuzugreifen.Voraussetzung ist natürlich, dass vertraulicheDaten verschlüsselt sind. Layoutund Inhalt der Dialoge lassen sichmit Hilfe der beschreibenden XML- undCSS-Dateien schnell und flexibel individualisieren.Employee Self Services, diein das Mitarbeiterportal integriert sind,können so ohne großen Aufwand demCorporate Design angeglichen werden.Der vertraute Look und die gewohnteDarstellungslogik machen die Funktionenintuitiv bedienbar.Die Bereitstellung des EmployeeSelf Service allein ist jedoch nicht ausreichend,um Akzeptanz für das Themazu schaffen. Vielmehr muss die Belegschaftan die neue Plattform herangeführtwerden. Informationsveranstaltungenoder intensive Schulungsmaßnahmenwirken Akzeptanzbarrierenentgegen und stellen die Weichen inRichtung eines effizienteren, flexiblerenund transparenteren HR Managements.Alexander Spitzer óATOSS Software AG, Münchenwww.atoss.com74MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Produktlinie Varial GUIDE erhält GKV-ZertifikatAusgezeichnetDie Varial Software AG erhielt im Mai 2007 nach umfangreichen Prüfungen erneut – bereitszum dreizehnten Mal in Folge – das begehrte Zertifikat der Informationstechnischen Servicestelleder Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG) für ihre Produktlinie Varial GuidePersonalwirtschaft.Nach einem strengen Testverfahrendurch die Systemprüfer der ITSGund einem Prüfer der deutschen Rentenversicherungim Auftrag der Spitzenverbändeder gesetzlichen Krankenkassen(GKV) erhielt das Produkt dasGütesiegel der ITSG.Das GKV-Zertifikat bescheinigt Anwendern,dass die Software die Anforderungenseitens der GKV erfüllt. Diemit dem „GKV-Zertifikat“ ausgezeichnetenSoftware-Programme erhaltennach erfolgreicher Qualitätskontrolle,die in einem jährlichen Turnus durchgeführtwird, den Status GKV-Zertifikat„systemuntersucht“.Neben grundsätzlichen Kriterienwerden bei der jährlichen Qualitätskontrolleaktuelle SV-rechtliche Anforderungen,die durch die Software-Anbieter umgesetzt werden müssen,begutachtet. Gegenstand der Untersuchungsind dabei auch Ergänzungenaus den jüngsten Varial-Releases.Testbestandteile der diesjährigenQualitätskontrolle waren unter anderemdie Beitragsbe- und -abrechnung(korrekte Beitragsermittlung), dasDEÜV-Meldeverfahren, die Korrektur,der vollständige Ausweis der Entgelteund Beiträge in den entsprechendenListen (Beitragsnachweise, Beitragsabrechnungslisten,Jahreslohnkonto etc.)sowie die Umsetzung von Änderungenim DEÜV-Meldeverfahren. Außerdemwurde die korrekte Abrechnung der sogenanntenpermanenten ITSG-Testfällegeprüft.Zertifiziert wurden neben dem obligatorischenGrundmodul ebenfalls dieZusatzmodule abrechnungsunabhängigeMeldungen, Altersteilzeit (altesund neues Recht), Kurzarbeitergeldberechnung,flexible Arbeitszeitmodelle,Zukunftssicherungsleistungen(inklusive öffentliche Verwaltung) unddie Behindertenabrechnung. Außerdemerfüllt Varial Guide die Kriteriender zusätzlichen Verfahrenssicherheit,was für den Anwender ein zusätzlichesQualitätsmerkmal ausmacht.Die ITSG vergibt ihre Zertifikate jeweilsmit einer einjährigen Gültigkeit,weshalb die Software-Hersteller jedesJahr aufs Neue ihre Weiterentwicklunginnerhalb der Systeme und diejeweilige Erfüllung der SV-rechtlichenAnforderungen beweisen müssen. VarialGuide blickt inzwischen auf einelückenlose Reihe an GKV-Zertifikatenüber dreizehn Jahre hinweg zurück.Der Anbieter branchenunabhängigerSoftware für das Finanzwesen, Controllingund die Personalwirtschaft bautseine Lösungen jedes Jahr aus, verbessertund erweitert kontinuierlich dieFunktionalität, um stets den aktuellenAnforderungen zu entsprechen. óVarial Software AG, Siegenwww.varial.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN75


MARKTÜBERSICHTHR-lösungeneterna Mode GmbH nutzt e‐Akte von Exact SoftwareMitarbeiterverwaltungSeit mehr als drei Jahren arbeitet die eterna Mode GmbH mit Exact e‐Synergy alselektronischer Personalakte zur Unterstützung von Personalprozessen.Für die Einführung der elektronischenPersonalakte bei der eternaMode GmbH gab es einen konkretenAnlass: Der Wunsch der Geschäftsleitung,unkompliziert Einblick in diePersonalakten zu haben. Dabei wurdeschnell klar: Das ist nur mit Personalaktenin elektronischer Form realisierbar.Zudem sollten die Akten zwar jederzeitzugänglich sein, aber selbstverständlichnur für einen klar definierten Personenkreis.„Ich habe es sehr schnellschätzen gelernt, Personalakten nichttelefonisch im Archiv anfordern zumüssen, sondern einfach auf die Dokumentezugreifen zu können, wannimmer ich Informationen benötige“,schwärmt Maximilian Auer, Verwaltungschefvon eterna. „Der Aufwand,Personalunterlagen zu verwalten, hatsich für uns erheblich verringert.“Ein Rollensystem (alle Angestelltensind bestimmten Management-Ebenenzugeordnet) sichert den Zugriff auf dieDokumente: Die Bereichsleiter habenEinsicht in die Akten ihrer Mitarbeiter,Geschäftsführung und Personalabteilungüber die gesamte Belegschaft. Dieeinzelnen Mitarbeiter können nur dieeigenen Unterlagen sehen.Standardprozesse automatisierenSchon in der Personalabteilung vonkleineren Unternehmen besteht einGroßteil des normalen Tagesablaufsaus zeitraubenden Standardprozessen;mit wachsendem Personalbestand istauch ein steigender Verwaltungsaufwandverbunden.Am Beispiel der Urlaubsverwaltungwird der Aufwand mit Papieranträgendeutlich: Mitarbeiter aller Ebenen fülleneinen Urlaubsschein – natürlichmit Original und Durchschlag – aus,ihre Vorgesetzten genehmigen ihn,nachdem sie sich über die bereits eingeplantenFrei-Zeiten der Kollegen informierthaben. Der unterschriebeneUrlaubsschein geht zurück zum Mitarbeiter,eine Kopie des Antrags wird indie Personalabteilung weitergegebenund dort registriert. Hier wird auch dieUrlaubsliste geführt.Mit einem elektronischen Systemist dieser Ablauf schneller zu realisieren:Anträge werden effektiver bearbeitetund können nicht verloren gehen.Auch eterna nutzt nun die digitale Urlaubsverwaltung:Die Mitarbeiter habenZugriff auf die Lösung und tragendort den gewünschten Urlaub ein. DerVorgesetzte erhält einen Urlaubsantragüber das System, genehmigt ihn oderlehnt ihn ab. Der beantragte Urlaubwird automatisch in den Kalender desMitarbeiters eingetragen, in dem sichalle Fehlzeiten (Urlaub, Krankheitusw.) wieder finden. Das korrekte Urlaubsmodellaller Mitarbeiter ist in denStammdaten hinterlegt und fließt indie Berechnung der verbleibenden Urlaubstagemit ein. Die Zeitplanung derBelegschaft ist auf einen Blick überschaubar– und für das Aktualisierender Urlaubsliste ist kein separater Arbeitsschrittmehr nötig.Dazu noch einmal eterna: „Mit derLösung können wir unsere gewohntenProzesse 1:1 abbilden, anstatt uns andas System anpassen zu müssen. Auchdeshalb wurde das elektronische Beantragender Urlaubstage von allen gernangenommen“, so Manfred Bauer, Personalleiter.Zunächst hatten vor allem Personalabteilungund Geschäftsführung intensiverdamit gearbeitet. Nach dieser„Testphase“ wurden die 70 der etwa160 Mitarbeiter am Stammsitz in Passau,die eine eigene Windows-Kennunghaben, einbezogen.Gab es dabei Anfangshürden zuüberwinden? „Jeder geht anders mitdem Thema Rechnernutzung um –manche lieben es, manche müssen sichetwas länger eingewöhnen. Außerdemsind mit der elektronischen Umsetzungvon Prozessen eine andere Philosophieund eine zunächst ungewohnte Transparenzverbunden“, berichtet ManfredBauer. Aber schnell überzeugte dieArbeitserleichterung auch die letztenZweifler.Für die eterna Mode GmbH hat sichgezeigt: Die elektronische Personalaktevereinfacht die Prozesse und Abläuferund um die Mitarbeiterverwaltung enorm.Personalabteilung und Geschäftsführunghaben jederzeit Informationenund Dokumente zur Verfügung. Mitarbeiterqualifikationen,Verträge undGehaltsentwicklung sind in einer Datenbankzusammengeführt und stetsaktuell für alle Berechtigten auf Knopfdruckeinsehbar. Wolfgang Maier óExact Software Deutschland,München-Dornachwww.exactsoftware.de76MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


HCI Capital AG verwaltet Bewerber mit w&rBewerbermanagement einfachDie HCI Capital AG bedient sich der Module BerwebIS und MaIS der w&r informationssysteme AG,Tochter der VEDA GmbH, um ihre Personalverwaltung effektiv und effizient zu gestalten.Mit dem Anstieg der Mitarbeiterzahlwurde ein Aufbau eines Personalmanagementsfür die HCI Gruppeunumgänglich. Während früher nureinige wenige Bewerbungen pro Monateintrafen, sind heute 130 bis 150monatlich zu bearbeiten und in diePersonalplanung und Stellenbesetzungzu integrieren. Hinzu verlangt das eineoder andere Gesetz eine genaue Dokumentationvon Bewerbungsvorgängenund Stellenbesetzungsverfahren in derArbeitspraxis. Eine Software, die imRahmen des Personal-Recruitings diegesamten Prozesse im Bewerbungsmanagement– wie Stellenausschreibungenund -profile, Bewerberverwaltung, Budget-Planung-und -Einhaltung – und imRahmen der Mitarbeiterverwaltung dieEinführung der „elektronischen Personalakte“gewährleistet, musste her.Der Vergleich verschiedenster Anbieterund Dienstleister führte sehrschnell dazu, sich auf das Angebot derw&r informationssysteme AG zu konzentrieren.Ausschlaggebend war hier insbesonderedie einfache Handhabungverschiedener Module, die bedarfsorientiertausgewählt werden können,die Leistungsfähigkeit und Verknüpfungsmöglichkeitender Module untereinander,die nicht alle genutzt werdenmüssen und gegebenenfalls flexibelangepasst werden können, die Schnittstellenzu MS Word (Serienbrief- bzw.Vorlagenfunktion) und zu MS Excel(Statistik und Auswertungsmöglichkeiten),die mögliche Schnittstelle zuZukunftPersonalMedienpartner09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN77


MARKTÜBERSICHTHR-lösungenDATEV zum Austausch von Daten mitder Lohn- und Gehaltsbuchhaltung sowiedas vergleichsweise günstige Preis-Leistungsverhältnis gegenüber Mitbewerbern.Nach den absolvierten Schulungenkonnten die Mitarbeiter im Personalbereichsehr schnell mit dem Bewerbungsmanagementaktiv arbeiten. MittelsBewerbIS wurde das Bewerbungsmanagementstark vereinfacht und dieAbläufe deutlich effizienter gestaltet.Die HCI Gruppe ist so zum Beispielheute in der Lage, sofort zu erkennen,wie der Status einer Stellenausschreibungaktuell ist, wie mit einzelnen Bewerbernverfahren wurde und welcheder Stellen im Rahmen der Personalplanungbesetzt oder noch offen sind. Diesvereinfacht insbesondere die stringenteDurchführung der Stellenbesetzungsowie die Kommunikation nach innenund außen bei entsprechenden Nachfragenvon Geschäftsführern oder Bereichsleiternund/oder Bewerbern.Darüber hinaus ist die HCI Gruppein der Lage, die elektronisch hinterlegtenDokumente jederzeit aufzurufenund abzufragen, um detaillierte Informationenzu erhalten oder diese auchelektronisch an die internen Ansprechpartneran den verschiedenen Standortenweiterzuleiten.Heute nutzt das Unternehmen diebeiden Module MaIS und BewerbISganz selbstverständlich. Die Einführunghat enormes Einsparungspotenzialrealisiert; die HCI Gruppe ist in derLage, die meisten Personalabläufe effizienterabzuwickeln.Zurzeit führt HCI gemeinsam mitder w&r AG ein Web-Modul ein, indem zunächst Urlaubs- und Krankmeldungenelektronisch durch den Mitarbeiterselbst (beziehungsweise durchautorisierte Vertreter) am jeweiligenPC-Arbeitsplatz eingegeben werdenkönnen. Nach entsprechender Weiterleitungund Genehmigung durch denjeweiligen Vorgesetzten kann dies direktin MaIS übertragen werden. Somiterfolgt dann die Bearbeitung eines Urlaubsantragssehr viel effizienter undschlanker.Unter Berücksichtigung der bislanggemachten Erfahrungen im Hinblickauf die Module sowie den Support durchdie w&r informationssysteme AG würdesich die HCI Gruppe jederzeit wiederfür den Einsatz der Software-ModuleBewerbIS und MaIS entscheiden. ów&r informationssysteme AG, Alsdorfwww.personalsoftware.de78MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


Pit-Stop bietet mit HR-Lösung von Summit mehr ServiceLeitgedanken umsetzenIm Mai dieses Jahres wurde der Summit IT Consult GmbH der Auftrag über eine komplettneue HR-Lösung von der Pit-Stop Auto Service GmbH erteilt. Gerade im Bereich des HumanCapital sollte der Leitgedanke des Unternehmens – Kundenzufriedenheit, Sicherheit undServicegedanke – fester Bestandteil des Auswahlprozesses und der neuen Partnerschaft sein.iese Kriterien und natürlich die„DLeistungsfähigkeit der Softwareund der Berater haben wir bereits indie Vorauswahl mit einfließen lassen“,so Christine Römpler, Projektleiterinaus dem Hause Pit-Stop. Neben derreinen HR Entgelt Software sollte derAnbieter sowohl über eine integriertePersonalmanagement- als auch übereine Personal-Controlling-Lösung verfügen.Bereits hier zeigten sich nebenden reinen Leistungsunterschiedenin der Software auch die unterschiedlichenPhilosophien in Bezug auf eineKomplettlösung.In die engere Wahl kamen somitnur Firmen, die diese Einstiegsvoraussetzungenerfüllten. In einem weiterenSchritt wurden dann die einzelnenSoftware-Pakete in einem Workshopvorgestellt. Pit-Stop konnte somit aufideale Weise nicht nur die Software,sondern auch den zukünftigen Part-anwenderPit-StopDie Pit-Stop Auto Service GmbH ist die deutscheTochter der Kwik-Fit Holding plc mit Sitz in Broxburn(Schottland), die zur PAI-Gruppe gehört.Kwik-Fit führt im Eigenbetrieb ein umfangreichesNetzwerk von derzeit über 2.000 PKW-Spezialwerkstättenmit über 6 Millionen Kunden inGroßbritannien, Niederlande, Frankreich undDeutschland und ist damit führend in Europa.Unter dem Markennamen Pit-Stop werden vonder deutschen Zentrale in Heusenstamm beiFrankfurt über 380 Filialen in über 280 Städtenmit zirka 1.350 Mitarbeitern geführt.www.pit-stop.dener näher kennen zu lernen. Nebender Produktvorstellung waren erste,wichtige Erkenntnisse, wie das Unternehmendie nicht gerade einfachen„Spezialanforderungen“ behandelte.Das Stolberger Softwarehaus schafftees bereits in diesem Stadium durchhohe Kompetenz und Sachverstand– sowohl in der vorgestellten Lösungals auch mit Kenntnissen über die zurzeiteingesetzte Software – sich klar zupositionieren. Nach einer ausgiebigenAuswertungs- und Analysephase dervorgestellten Produkte seitens des Fachbereichesund der IT hat sich Pit-Stopfür einen weiteren „Prüftermin“ bei derSummit für die vorgestellte Veda Softwareentschieden. Hier standen nebenDetailfragen zur Software auch Fragenzur Plattform, Migration, zur Investitionssicherheitund zum erforderlichenDienstleistungsaufkommen sowie denKosten zur Diskussion.Ein weiterer Entscheidungspunktwar das angebotene Service-Level, dasgerade in einem Unternehmen wiePit-Stop gegenüber seinen Kunden einHauptargument für das enorme Wachstumist. Hier war der direkte Kontaktwichtig – das heißt, das Pit-Stop einenpersönlichen Betreuer für die Laufzeitdes Projekts bekommt. Diese persönlicheBetreuung sollte dann später inHotline und Wartung nahtlos ohne dieZwischenstufe eines Call Center überführtwerden. Nachdem diese Punktealle zur Zufriedenheit erfüllt wurden,legte die Summit IT Consult GmbHein umfangreiches Portfolio von Referenzen,also von Neukunden aus denletzten Monaten und „Bestandskunden“aus den letzten Jahren vor, die bereitseinen solchen Software-Wechselvollzogen hatten. Das bestätigte denEindruck, mit der Summit ein Unternehmengefunden zu haben, das Kundenauf einem sehr hohen Niveau zufriedenstellt.Gemäß dem Projektplan erfolgtedie Einrichtung und Implementierungprofessionell und sogar unterhalb dergeplanten Zeiten. „Für uns ist die Zusammenarbeitüberaus angenehm undkonstruktiv und wir würden uns freuen“,resümiert Christine Römpler weiter,„wenn alle Projekte so problemloslaufen würden“.óSummit IT Consult GmbH, Stolberg/Rheinlandwww.summit-it-consult.de09/2007 · MIDRANGE MAGAZIN79


MARKTÜBERSICHTHR-lösungenSolvay vereinheitlicht Personalmanagement mit AquireHR-TransparenzMit wachsender Größe und Internationalität eines Unternehmens steigt die Komplexitätder Hierarchien und Zuständigkeiten. Die Trennung in funktionale und hierarchischeVerantwortlichkeiten, wie sie für Mehrlinienorganisationen typisch ist, trägt ebenso zurKomplexität bei wie geografische Aspekte.Aufgrund der mangelnden Transparenzund Zersplitterung dieserStrukturen haben Personalabteilungenoft nur einen groben Überblick unddaher wenig Möglichkeiten der Planung,Entwicklung und Kontrolle.Zudem können sie Personalinformationenkaum mehr zeitnah und aktuellbereitstellen. Die HR-Spezialisten desChemie- und Pharmakonzerns Solvayhaben das Problem mithilfe eines internationalenProjekts gelöst und Transparenzgeschaffen.„Das Projekt mit einer Laufzeit vonüber zwei Jahren ist ein echter Erfolg.“Thierry Lefèvre, am Solvay-Hauptsitzin Brüssel für Organizational Development/TQMverantwortlich, kann diesenSatz voll und ganz unterschreiben:„Heute können wir die Solvay-Gruppeanhand automatisierter Organigrammeintern optimal präsentieren. Gleichzeitighaben wir unsere Personaldateninternational in SAP HR konsolidiert.Bei über 30.000 Beschäftigten steckt indiesem HR-Projekt eine große Abstimmungsleistungunter technischen, organisatorischenund auch kulturellenAspekten. Heute kann jeder Mitarbeiterauf unserem Web-Portal Solia dieUnternehmensstruktur einsehen – mittagesaktuellen Eckdaten über Kollegenin aller Welt, ob in Brüssel, Hannover,Singapur oder Buenos Aires.“Neben HR-Projektleiter ThierryLefèvre und den ProjektmanagerinnenMuriel Larzille und Sabine Müller warenauf Länderebene das Top-Managementund Koordinatoren für das SAP-Organisationsmanagement ebenso involviertwie knapp 60 SAP-Administratorensowie der Betriebsrat. Solvay hatkonzernweit SAP R/3 implementiertund nutzt aus dem SAP HR-Spektrumunter anderem die Module Personalmanagement(PA), Personalabrechnung(PY), Personalentwicklung (PD) und daseng damit verknüpfte Organisationsmanagement(OM). Das HR-Team hattespeziell die in OM/PD abgelegten Datenim Visier: Diese Personalinformationensollten sichtbar gemacht werden. Ersteine Visualisierung der Strukturenund Beziehungen würde ein greifbaresAbbild des Status quo liefern und dieGrundlage für Korrektur und Bereinigungbilden.Flexibilität, Skalierbarkeit,VerfügbarkeitDie Entwicklung eines eigenen Software-Werkzeugsfür diese Aufgabewurde verworfen, nachdem die Prüfungdes Marktangebots Alternativen ergebenhatte: die Software des AnbietersAquire, in Europa durch das HR-SystemhausPecaso vertreten, erwies sichals das geeignetste Produkt. Mit Org-Publisher for SAP Solutions bot Aquireexakt den Leistungsumfang, der zu denAnforderungen von Solvay passte.„Flexibilität und Skalierbarkeit warenvon äußerster Wichtigkeit“, so ProjektmanagerinSabine Müller. „Datenaus 50 Ländern, die zum Großteil inSAP OM/PD, aber auch in anderen Systemenabgelegt sind, sollten weltweitin SAP vereinheitlicht und strukturiertwerden. Wir wollten auf diese WeiseInkonsistenzen in unseren Strukturenerkennen und korrigieren. Die gewählteSoftware musste die Daten zunächstvon 25.000, später von 30.000 Beschäftigtenhandhaben und unter administrativensowie funktionellen Aspektenstrukturieren können. Und sie musstezu SAP hochkompatibel sein, um dietechnische Umsetzung reibungslos zugestalten.“Die Lösung hat über eine SAP-Schnittstelle, die von Aquire und Pecasoentwickelt wurde, direkten Zugriffauf die Personaldaten in SAP, so dassjegliche ABAP-Programmierung entfällt.Anhand vordefinierter Felder lässtsich festlegen, welche Daten extrahiertund im Organigramm angezeigt werdensollen. Kontaktinformationen gehörenebenso dazu wie die organisatorischeZuordnung eines Mitarbeiters. Zusätzlichlässt sich das Format festlegen,in dem die Informationen ausgegebenwerden. Der regelmäßige Abgleich mitIst-Daten aus SAP sorgt für die Richtigkeitund Aktualität der Daten.Frauke Stautner óCLICK towww.midrange.deDen vollständigen Artikel finden Sie inunserer aktuellen Online-Ausgabe.Aquire, Inc., Irving, TX, USAwww.aquire.com80MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


SERVICEAUTOREN dieser ausgabeAndreas Bannenberg . . . . . . . . . abannenberg@pavone.de . . . . . . . . . 56Horst Barthel . . . . . . . . . . . . . . . barthel@graebert-gse.de . . . . . . . . . . 28Walter Becker . . . . . . . . . . . . . . . w.becker-edv@t-online.de . . . . . . . . . 66Roland Böhme . . . . . . . . . . . . . . roland.boehme@solitas.com . . . . . . . 10Achim Enders . . . . . . . . . . . . . . . . aenders@fum.de . . . . . . . . . . . . . . . . 51Jette Lehmann Grønberg . . . . . . jlg@intermate.com . . . . . . . . . . . . . . 42Birgitta Hauser . . . . . . . . . . . . . . bh@csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . . 61Bernhard Hecker . . . . . . . . . . . . bernhard.hecker@retarus.de . . . . . . . 54Lasse Hinrichs . . . . . . . . . . . . . . lh@wort-finder.de . . . . . . . . . . . . . . . 45Bernd Hoeck . . . . . . . . . . . . . . . . bernd.hoeck@gft.com . . . . . . . . . . . . 31Volker A. Holzapfel . . . . . . . . . . . . info@maxximum-pr.de . . . . . . . . . . . . 40Thomas Hübner . . . . . . . . . . . . . info@mdn.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35Steffen Klinkmüller . . . . . . . . . . sklinkmueller@fum.de . . . . . . . . . . . . 51Sabine Klug . . . . . . . . . . . . . . . . sabine.klug@klug-pr.de . . . . . . . . . . . 39Jürgen Langner . . . . . . . . . . . . . . juergen.langner@zend.com . . . . . . . . 71Wolfgang Maier . . . . . . . . . . . . . vertrieb@exactsoftware.de . . . . . . . . 76Edelgard Schittko . . . . . . . . . . . . ej_schittko@de.ibm.com . . . . . . . . . . 58Alexander Spitzer . . . . . . . . . . . . . alexander.spitzer@atoss.com . . . . . . . 72Frauke Stautner . . . . . . . . . . . . . . info@stautner.com . . . . . . . . . . . . . . 80Günter Wiskot . . . . . . . . . . . . . . guenter.wiskot@blafoc.com . . . . . . . . 25Jörg Zeig . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . joerg.zeig@midrange.de . . . . . . . . . . 46Inserenten dieser Ausgabeabateq it.solutions . . . . . . . . . . . . www. abateq.de . . . . . . . . . . . . . 60 – 61ALCO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.alcoidstein.de . . . . . . . . . . . . . . 41all4time Gruppe . . . . . . . . . . . . . . www.all4time.com . . . . . . . . . . . . . . 73Aquire . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aquire.com . . . . . . . . . . . . . . . . 73Ceyoniq . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ceyoniq.com . . . . . . . . . . . . . . . 43Coda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.coda.com . . . . . . . . . . . . . . . . . 23COMMON . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.common-d.de . . . . . . . . . 2, 44, 61CSP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . 37CSS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.css.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73CSW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.cswgmbh.de . . . . . . . . . . . . . . 35DETEC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.detec.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.eposgmbh.com . . . . . . . . . . . . . . 9Exact Software . . . . . . . . . . . . . . . www.exactsoftware.de . . . . . . . . . . . 73ExcelData . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.exceldata.de . . . . . . . . . . . . . . 75Ferrari . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ferrari-electronic.de . . . . . . . . 47Gräbert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . 27GROUP Technologies . . . . . . . . . www.group-technologies.com . . . . . . 49Hanseatic Lloyd . . . . . . . . . . . . . . www.hll-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73ICNet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.icnet-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . 55index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.index.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78iTera/Vision Solutions . . . . . . . . . www.visionsolutions.com . . . . . . . . . 84ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.midrange.de . . . . . . . . . 24, 57, 62Lawson . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lawson.com . . . . . . . . . . . . . . . 53MBI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.mbi.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5Meinikat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.meinikat.de . . . . . . . . . TeilbeilageML . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ml-software.info . . . . . . . . . . . . 65OCS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ocs.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.oxaion.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3perbit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.perbit.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 73PKS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pks.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11Profi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.profi-ag.de . . . . . . . . . . . . . . . . 39ROHA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . 32, 40S+S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.sus-edv.de . . . . . . . . . . . . . . . . 69Samac . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.samac.biz . . . . . . . . . . . . . . . . . 59SCHLEICHER System . . . . . . . . . www.schleicher-systemag.de . . . . . . . 36Seagull . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.seagullsoftware.com . . . . . . . . . . 7Semiramis . . . . . . . . . . . . . . . . . www.semiramis.com . . . . . . . . . . . . . 34Solitas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.solitas.com . . . . 31, GesamtbeilageSUMMIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.summit-it-consult.de . . . . . . . . . 21SYKORA-ML . . . . . . . . . . . . . . . . . www.sykora-ml.de . . . . . . . . . . . . . . . 25Symtrax . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.symtrax.com . . . . . . . . . . . . . . 29TOOLMAKER . . . . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . 19, GesamtbeilageUBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.ubl-is.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51VRG-Gruppe . . . . . . . . . . . . . . . . www.vrg-gruppe.de . . . . . . . . . . . . . 73W + P Solutions . . . . . . . . . . . . . www.walter-partner.com . . . . . . . . . . 67WILSCH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wilsch.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 69Zukunft Personal . . . . . . . . . . . . www.zukunft-personal.de . . . . . . . . . 77FIRMEN dieser ausgabeAquire, Inc. . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aquire.com . . . . . . . . . . . . . . . . 80ATOSS Software AG . . . . . . . . . . www.atoss.com . . . . . . . . . . . . . . . . 72Behrens und Schuleit GmbH . . . www.scan-service.de . . . . . . . . . . . . 44Berke GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.berke.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40BINDER GmbH . . . . . . . . . . . . . . www.binder-world.com . . . . . . . . . . . 40CODA Financial Systems GmbH . . www.coda.com/de . . . . . . . . . . . . . . 12COMMON Deutschland e.V. . . . . www.common-d.de . . . . . . . . . . . . . . 25CSP GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.csp-gmbh.de . . . . . . . . . . . . . . 30John Deere GmbH . . . . . . . . . . . . www.deere.com/de_DE/ . . . . . . . . . 39ENTEGA Service GmbH . . . . . . . . www.entega-service.de . . . . . . . . . . . 51Esker Software GmbH . . . . . . . . www.esker.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39eterna Mode GmbH . . . . . . . . . . www.eterna.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 76Exact Software GmbH . . . . . . . . www.exactsoftware.de . . . . . . . . . . . 76Ferrari electronic AG . . . . . . . . . www.ferrari-electronic.de . . . . . . . . . 50Flughafen Nürnberg GmbH . . . . www.airport-nuernberg.de . . . . . . . . . 35FRITZ & MACZIOL GmbH . . . . . . . www.fum.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51Gedys Intraware GmbH . . . . . . . www.gedys-intraware.de . . . . . . . . . . 52GFT Solutions GmbH . . . . . . . . . www.gft.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31Gräbert GmbH . . . . . . . . . . . . . . www.graebert-gse.de . . . . . . . . . . . . 28HCI Capital AG . . . . . . . . . . . . . . www.hci.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77HEAG Südhessische Energie AG . www.hse.ag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . www.ibm.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7Intermate A/S . . . . . . . . . . . . . . www.interform400.com . . . . . . . . . . . 42LIB-IT GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lib-it.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45MAN Ferrostaal GmbH . . . . . . . . . www.man-fs-industrieanlagen.de . . . . 56mdn Hübner GmbH . . . . . . . . . . . www.mdn.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35Meggle GmbH & Co. KG . . . . . . . www.meggle.de . . . . . . . . . . . . . . . . 52Mid Yorkshire Hospital . . . . . . . . www.midyorks.nhs.uk . . . . . . . . . . . . 42nexMart GmbH & Co. KG . . . . . . . www.nexmart.de . . . . . . . . . . . . . . . . 45Pavone AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pavone.de . . . . . . . . . . . . . . . . 56Pit-Stop Auto Service GmbH . . . www.pit-stop.de . . . . . . . . . . . . . . . . 79Reich GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . www.reich-gmbh.com . . . . . . . . . . . . 33retarus GmbH . . . . . . . . . . . . . . . www.retarus.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 54ROHA Software Support GmbH . . www.roha.at . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43Schott AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.schott.com/german . . . . . . . . . 54SoftM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . www.softm.com . . . . . . . . . . . . . . . . 52Solitas Informatik AG . . . . . . . . . . www.solitas.com . . . . . . . . . . . . . 10, 33SOLVAY GmbH . . . . . . . . . . . . . . www.solvay.de . . . . . . . . . . . . . . . . . 80Stadtwerke Mainz AG . . . . . . . . . . www.stadtwerke-mainz.de . . . . . . . . . 51Summit IT Consult GmbH . . . . . . www.summit-it-consult.de . . . . . . . . . 79Toolmaker GmbH . . . . . . . . . . . . www.toolmaker.de . . . . . . . . . . . . . . 37Varial Software AG . . . . . . . . . . . . www.varial.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75VEDA GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . www.veda.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77VOI e. V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.voi.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26Victoria Versicherungen AG . . . . . www.victoria.de . . . . . . . . . . . . . . . . 44w&r AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.personalsoftware.de . . . . . . . . . 77Carl Zeiss AG . . . . . . . . . . . . . . . www.zeiss.de . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54Zend Technologies GmbH . . . . . . www.zend.com/de . . . . . . . . . . . . . . 7109/2007 · MIDRANGE MAGAZIN81


SERVICEGLOSSEVORSCHAUHoffen auf BesserungDie Anfänge der IT waren geprägt von der Tatsache, dass es eigentlichnoch gar nichts gab. Außer die Hoffnung, dass der sauteuereBlechhaufen irgendwann mal Rechnungen ausspuckt, die Lagerführungautomatisiert oder die Produktionsabläufe auf die Reihe kriegt. Die Erwartungenwaren dennoch eher bescheidener Natur und die meist freienProgrammierer konnten sich nach Herzenslust austoben. Das eigene Programmfür die Inrechnungstellung der immensen Dienstleistungsstundenfunktionierte damals nämlich schon vortrefflich. Die resultierendenLösungen waren allerdingslediglich als schlabberndeMaßanzüge zu bezeichnen. Imsich anschließenden Zeitalterder Standardprogramme wurdenanfangs alle Kunden übereinen Kamm geschert. Sie hattensich mit ihren Prozessengefälligst daran zu halten, wasdie Standards hergaben. Änderungenwaren kostspielig.Heute ist das Softwaregeschäfterheblich filigraner und die Interessentensind aufgeklärter.Kein Kunde gibt mehr freiwillig die Wettbewerbsvorteile auf, die er sichin jahrelanger Übung in seinen Prozessen erarbeitet hat. Die Softwarehäusermussten ihre Standards deshalb teils soweit anpassen, bis lupenreineBranchenlösungen entstanden sind. Es wird jedoch immer so sein,dass sich selbst bei Unternehmen gleicher Branche die internen und kollaborativenProzesse unterscheiden. Ein Softwarehaus, welches über dasnotwendige Branchenwissen verfügt, wird das verstehen und mit seinerAnwendung in überschaubarem Kostenrahmen reagieren können. Abergeben Sie sich keinen Illusionen hin: Auch heute noch, trotz total hochgezüchtetenSpeziallösungen, steht am Anfang die Hoffnung. kdj óMIDRANGE MAGAZIN 10/2007erscheint am 18. 9. 2007SCHWERPUNKTBranchenanwendungenSo unterschiedlich wie die Branchen sindauch die speziellen Anwendungen dafür.Eines ist sicher: Es ist sehr viel Knowhowerforderlich, um die gesetzlichenund unternehmerischen Anforderungenabdecken zu können.SOA, SaaS, BPMDas direkte Verknüpfen von Dienstenbetriebswirtschaftlicher Software überdas Web ist der nächste logische Schrittin der Weise, wie Unternehmen und Applikationenin Zukunft kommunizieren.MARKTÜBERSICHTSAP-SystemhäuserIn unserer Marktübersicht stellen wirSAP-Systemhäuser vor. Neben einerKurzübersicht der Anbieter finden SieAnwender- und Fachbeiträge im Magazinsowie eine ausführliche Übersicht mitProdukt- und Firmenfeatures im Web.Foto: Franziska Richter, iStoackphoto.comIMPRESSUMMIDRANGE MAGAZINISSN 0946-2880Herausgeber: Klaus-Dieter JägleREDAKTIONTelefon +49 8191 9649-26eMail redaktion@midrange.deThomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.),Irina Hesselink (I.H.), Klaus-Peter Luttkus (KPL),Klaus-Dieter Jägle (KDJ), Robert Engel (R.E.),Jörg Zeig (J.Z.)ANZEIGENPLZ 0 – 4 und Ausland: Michaela KollerTelefon +49 8191 9649-23eMail michaela.koller@midrange.dePLZ 5 – 9: Brigitte WildmannTelefon +49 8191 9649-24eMail brigitte.wildmann@midrange.deTECHNISCHE REDAKTIONRobert Engel, Telefon +49 9563 74060Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491LEKTORAT Text Lift, Thomas GaissmaierBezugspreis (Jahresabo):Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–Erscheinungsweise:12 Ausgaben pro JahrGültige Anzeigenpreisliste:Media-Daten Nr. 17/2007Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAGAZINerschienenen Beiträge sind urheberrechtlichgeschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcherArt, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassungin Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicherGenehmigung des Verlages. Hiervonausgeschlossen sind abgedruckte Programme,die dem Leser zum ausschließlich eigenenGebrauch zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichungkann nicht geschlossen werden,dass die beschriebene Lösung oder verwendeteBezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechtenist.Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGEMAGAZIN unzutreffende Informationen oder inveröffentlichten Programmen oder SchaltungenFehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftungnur bei grober Fahrlässigkeit des Verlagesoder seiner Mitarbeiter in Betracht.Namentlich gezeichnete Beiträge geben nichtunbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Für unaufgeforderte Einsendungen aller Artübernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferungim Fall höherer Gewalt, bei Störungdes Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegenden Verlag.VERLAGITP VERLAG GmbHKolpingstraße 26, D-86916 KauferingTelefon +49 8191 9649-0Fax +49 8191 70661eMail service@midrange.deInternet www.midrange.deGesellschafter: U. E. JäkelGeschäftsführer: Klaus-Dieter JägleMarketing: Klaus-Dieter JägleAbonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25Bankverbindungen Deutschland:Landsberg-Ammersee Bank eGKonto-Nr. 5137 500, BLZ 700 916 00Bankhaus Reuschel & Co.Konto-Nr. 1163 103, BLZ 700 303 00PRODUKTIONSatz und Druckvorstufe:Popp Media Service, AugsburgDruck: Joh. Walch GmbH, AugsburgCartoon: Baaske Cartoons, MüllheimMitglied der Informationsgemeinschaftzur Feststellungder Verbreitungvon Werbeträgern e.V.82 MIDRANGE MAGAZIN · 09/2007


ACADEMYWas Sie mit Bordmittelnfür dieSicherheit IhrerDaten tun könnenReferent: Klaus-Peter Luttkus200.MIDRANGE MAGAZIN20%Rabattbis EndeSeptemberSystem i SecurityWas wäre, wenn Ihr Unternehmen plötzlich ohne Daten da stünde? Oder wennsich Unbefugte Zugang zu Ihren gespeicherten Informationen verschaffen würden?Nicht auszudenken! Und dennoch wird das Thema oft vernachlässigt, obwohl dieRechtslage zu Haftungsfragen eindeutig ist.Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie ...ó ein flaues Gefühl habenó erstmal die Bordmittel ausreizen möchtenó mit Netzwerk und Internet zugreifenó Benutzer- und Zugriffssteuerung optimieren möchtenó ein Login für alles möchtenó am Erfahrungsaustausch mit dem Referenten und Kollegen interessiert sindOrt Termin WS-Nr.Frankfurt 18.09.2007 5932705Wien 25.09.2007 5932707Hamburg 08.10.2007 5932701Köln 09.10.2007 5932702Stuttgart 10.10.2007 5932703München 11.10.2007 5932704Zürich 04.12.2007 5932713Aus dem InhaltSecurity Basicsó Grundlegende Systemsicherheitó Sicherheitsrelevante Systemwerteó Sicherheitsrelevante NetzwerkattributeBenutzer- und Objektsicherheitó Benutzer- und Gruppenprofileó Objektberechtigungen undBerechtigungslistenó Sicherheit im IFSNetzwerksicherheitó Sicherheitsprotokolle im TCP/IP-Netzwerkó Serverstarts steuern und überwachenó Schnittstellen steuern und überwachenProgrammfunktionen absichern, Exitpointsó Lokale & zentrale Anwendungs verwaltungó Dienstezugriffe steuern und überwachenó Mit registrierten Exitpoints arbeitenSicherheit überwachenó Das Sicherheitsjournal QAUDJRNó Benutzer- und Objektauditierung erstellenund steuernó Tools im i5/OS und von FremdanbieternSingle Signonó Einrichtung der Kerberos Authentifizierungó Einrichtung des Enterprise IdentityMappings(EIM)Ausführliche Seminarunterlagenund Verpfl egung tagsüber inklusiveper FaxAnmeldung + 49 8191 70661im Webwww.midrange.de/workshopsFirmaNameStraßePLZ, OrtTelefonDatumUnterschrifteMail-AdresseFax1. Teilnehmer Name Workshop-NummereMail-Adresse2. Teilnehmer Name Workshop-NummereMail-Adresse3. Teilnehmer Name Workshop-NummereMail-AdresseTeilnahmegebühr pro Person / WorkshopPersonen bzw. Grundpreis Frühbucher + AbonnentWorkshops(1 Monat vorher)1 549,— € 499,— € 474,05 €2 499,— € 449,— € 426,55 €3 449,— € 399,— € 379,05 €Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessenund Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach EingangIhrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angabenüber Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagenab 8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr, Ende gegen16.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.ITP VERLAG · Kolpingstraße 26 · 86916 Kaufering · Telefon + 49 8191 9649-0 · Fax + 49 8191 70661eMail service@midrange.de · Web www.midrange.de


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