Weniger Kosten, mehr Workflow

midrange

Weniger Kosten, mehr Workflow

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 233 · € 13,– · CHF 25,–

Nullplus, iStockphoto.com

Domino-Funktionen

und -Werkzeuge

XML-Integration

Zusammenarbeit in Einkauf & Buchhaltung

Weniger Kosten,

mehr Workflow

Finanzbuchhaltungs-Software

Controlling leichtgemacht

Effizientere Prozesse im Handel

Im Trend der Zeit

Top 3 Vorurteile

gegen EGL

EgL-Anweisungen

und Konstrukte

Ablaufsteuerung

07

2010

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Bestand = 0

EDITORIAL

IBM hat wieder zugeschlagen: Für rund 1,4 Milliarden uS-Dollar in

bar soll nun Sterling Commerce den Besitzer wechseln. AT&T freut

sich bereits auf das Quartal, in dem der Deal perfekt ist – es wird

dem Verkäufer nämlich einen Rekord-Sondergewinn von knapp 750

Millionen uS-Dollar bescheren. Zeitgleich wechseln rund 2.500 Mitarbeiter

von Sterling Commerce in die WebSphere-Organisation der

IBM Software group – und die Cross-Channel- und B2B-Lösungen des

Neuzugangs wandern natürlich mit. Kurz vor dem Announcement des

geplanten Muttertauschs hatte Sterling Commerce noch die Ergebnisse

seiner jährlichen Studie

zum Verbraucherverhalten und Û Sinn & Unsinn: Nicht jeder unternehmens-

zur Nutzung verschiedener Einprozess gehört zwangsläufig auch auf das Handy

zelhandelskanäle veröffentlicht. (Seite 10) Û Vernunftehe: Einkauf und Buch-

In Deutschland, großbritannien haltung lernen Verständnis – und entscheiden

und Frankreich besteht dem- nach Knopfdruck (Seite 16 ff.) Û Altenpflege:

nach die größte Anforderung Sie sind betagt aber unverzichtbar: So finden

darin, den Kunden durch schnell Legacy-Anwendungen in der Moderne zurecht

umgesetzte Bestellungen ein (Seite 42) Û Pssst: Von Einseitigkeit & Bauch-

„Top-Einkaufserlebnis“ zu biegefühl – drei Vorurteile gegen EgL (Seite 47)

ten: Was nicht da ist, muss subito

geordert und geliefert werden können. Mit der internen Bestandsübersicht

sei es aber vielerorts nicht weit her, dem Handel gingen

hier gute umsatzchancen verloren. „Viele Händler denken, dass sie

Multi-Channel-Angebote haben, missachten dabei aber ihren wichtigsten

Verkaufskanal – den Laden“, meint David Hogg, Retail Industry

Executive bei Sterling Commerce. Positive Einkaufserlebnisse könnten

geschaffen werden, indem man den elektronischen Handel stärker mit

stationären Aktivitäten verknüpfe. Die Quintessenz der untersuchung

lautet: Ladenverkäufe erhöhen die Kundentreue, Warenverfügbarkeit

entscheidet. Wir widmen ihr neben dem Editorial auch einen Schwerpunkt

– ab Seite 28 dreht sich alles um moderne groß-, Einzel- und

Versandhandelslösungen.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Mit oxaion können wir besser

auf den steigenden Liefertermindruck

der Kunden reagieren.

///// Bob McIntosh

IT-Leiter, Bernstein AG, Porta Westfalica

Branche: Elektro-/Elektronikbranche

info@oxaion.de I www.oxaion.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INHALT

FiBu, KoRe, Controlling

In den wenigsten unternehmen greifen einzelne Workflow-Prozesse

der Abteilungen Einkauf und Buchhaltung

ineinander. und das, obwohl beide Seiten eigentlich gleiche

Ziele, Strategien und Ansätze verfolgen: Ausgaben

und Transaktionskosten reduzieren, Einsparpotenziale

identifizieren, Transparenz erhöhen. Û Seite 16

Groß-, Einzel- und Versandhandelslösungen

Der groß-, Einzel- und Versandhandel ist auf flexible,

sichere und skalierbare Lösungen angewiesen.

Û Seite 28

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

Mads Toubro

im Interview

„Wir sehen, dass große unternehmen andere Bedürfnisse

haben als kleine und mittlere und bieten deshalb

unterschiedliche, für die jeweilige gruppe optimierte

HA-Lösungen an.“ Û Seite 14

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Gesetzliche Änderung ab Juli 7

Köpfe 8

Mehrwert schaffen 10

Kommentar zur Frage des Monats

Cognos Express – BI für den Mittelstand 12

Verfügbare Zuverlässigkeit 14

Interview mit Mads Toubro, Vertriebsvorstand EMEA Vision

FIBU, KORE, CONTROLLING

Weniger Kosten, mehr Workflow 16

Effektivere Zusammenarbeit in Einkauf & Buchhaltung

Projektmanagement von A bis Z 18

Ressourcen, Budget und Zeit

Umfangreiches Reporting 19

Purac kalkuliert seine Produkte weltweit mit Portolan EVM

Eine neue Dimension 20

BI-Analysen mit interaktiven Karten

Einheitlicher Datentopf 21

Markant setzt bei FiBu und Controlling auf Coda

Transparenz und Integration 22

Kochlöffel setzt auf fimox von K+H

Drei Fragen an: Gerhard Knoch 22

Controlling leichtgemacht 23

Finanzbuchhaltungs-Software in der Logistikbranche

Software für den Mittelstand 24

Klein, aber fein: Controlling steigert die umsatzrendite

Controlling ohne Rückspiegel 25

Die Reporta Ag aus Hamburg setzt auf Echtzeit

GROSS-, EINZEL- UND VERSANDHANDEL

Hin zum Informationsbroker 28

Der buchholz-fachinformationsdienst geht neue Wege

Dreh- und Angelpunkt

Logische Verknüpfungen via CRM

30

X10 konvertiert fremde Zeichen 32

Tröber erhöht Lieferumfang 32

Im Trend der Zeit

Effizientere Prozesse beim Haarpflegedistributor Wild Beauty

33

TECHNIK & INTEGRATION

Domino und XML 34

EGL-Anweisungen und Konstrukte zur Ablaufsteuerung 37


MARKTÜBERSICHT

Brücke zwischen Alt und Neu 42

Transformation von Legacy-Anwendungen

Neue IT-Vielfalt auf IBM i & Co. 44

Werkzeuge für die hybride Entwicklung

Duale Strategie 45

Zukunftssicherung für i-Anwendungen

Anbieterübersicht 45

Die Top 3 Vorurteile gegen EGL 47

Neue Perspektiven 48

Mit RPg Open Access in die Zukunft

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

JULI 2010

Werkzeuge für die Anwendungsentwicklung

und -Modernisierung

Die Ablösung von Legacy-Anwendungen durch komplett

neue Applikationen ist nicht immer unbedingt sinnvoll,

wohl aber deren Transformation in neue, moderne Programmiersprachen.

Û Seite 42

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

Integration leistet mehr als Modernisierung

ASNA - führend in System i & .NET - Integration

http://www.asnaintl.com

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

5


6

MIDRANGE AKTuELL

COMMON JaKo 2010 – Call for Papers

Û Die COMMON JaKo – Power Society

2010 – findet am Montag 8. und Dienstag

9. November wieder im Konferenzzentrum

auf der Maininsel

in Schweinfurt

statt. Die Besucher

der Konferenz sind

geschäftsführer, IT-

Leiter, Adminis tratoren

und Anwendungsentwickler aus

mittelständischen unternehmen, die

überwiegend praxisorientierte Vorträge

über aktuelle IT-Trends, technische Informationen

und spannende Diskussio-

Toolmaker übernimmt Centurio-Tools

Û Die Toolmaker Software gmbH hat

zum 1. Mai 2010 die Centurio-Tools der

edv-beratung litters übernommen. Mit

der Übernahme der litters-Produkte

CenturioDB und Centurio i2i ergänzt

Toolmaker sein Portfolio und erwirbt

damit den Zugang zu neuen Segmenten

Josef grünbichler, geschäftsführer Toolmaker

Software gmbH

des Power i Software-Marktes. Centurio-

DB ist eine Datenbank-Middleware, die

den Echtzeit-Zugriff direkt aus System i

RPg- oder COBOL-Programmen auf externe

Datenbanken (Oracle, Informix,

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

nen rund um die IBM-Informations-Technologie

erwarten. Bis zum 30. Juni können

Bewerbungen zu Vorträgen aus den

Bereichen IT-Strategie,Hardware/Systems-Management,Anwendungssoftware,Softwareentwicklung

sowie zu

Betriebssystem-übergreifenden und

Praxisthemen bei Christa Beck (cbeck@

common-d.de) eingereicht werden.

www.common-d.de

MySQL, u.v.m.) bietet. Daten können sowohl

von externen Quellen gelesen als

auch dorthin geschrieben werden. Mit

der Synchronize-Option werden Änderungen

an Power i Dateien automatisch

auf Fremd-Datenbanken synchronisiert.

Centurio i2i dient der Datenverfügbarkeit

von Power i Daten. Toolmaker taxiert

Centurio i2i als extrem preiswerte

Alternative zu den bekannten Hochverfügbarkeitslösungen

und bietet eine

Art Hochverfügbarkeit auch für kleine

unternehmen. Centurio i2i trägt das

IBM Zertifikat „Ready for IBM DB2 data

server software“. Es wird in zwei Ausprägungen

angeboten: Die Centurio i2i

Single System Edition kopiert Datenbank-Änderungen

vom System i laufend

in eine IBM DB2 V9 unter Windows auf

einen PC. Bei der Centurio i2i Dual System

Edition werden Datenbankänderungen

auf ein zweites System i übertragen.

Toolmaker hat die kompletten Rechte an

den litters-Produkten samt Wartung und

Support übernommen und ist damit ab

sofort Ansprechpartner für die Centurio-

Wartungskunden. Der Support wird über

die Toolmaker-Hotline abgewickelt.

www.toolmaker.de

TICKER

Û COMMON: Jörg Zeig zurückgetreten.

Herr Jörg Zeig ist als erster

Vorsitzender bei COMMON Deutschland

e.V. von seinem Amt und den

Aufgaben zurückgetreten. Die Vereinsgeschäfte

werden vorerst von

den beiden verbliebenen Vorständen

Frank Pade und Bernd Mench weitergeführt.

Den Vorsitz des Vorstands

übernimmt kommissarisch Frank

Pade. www.common-d.de Û inubit

AG und BOC AG kooperieren. Die

BOC Ag und die inubit Ag haben

ihre Kooperation bekannt gegeben.

Profitieren werden in erster Linie die

Anwender, die die Vorteile aus beiden

Produktwelten – Prozessanalyse

mit BOC ADONIS und Prozessautomatisierung

mit der inubit BPM-

Suite – nutzen wollen. www.inubit.

com www.boc-group.com Û Neue

IBM Systeme gegen die Informationsflut.

Mit IBM System Storage

DS3500 und IBM System x3620

M3 Express können Mittelständler

das zunehmende Datenvolumen im

unternehmen besser verwalten und

ihre Flexibilität erhöhen. gleichzeitig

lassen sich mit diesen neuen Angeboten

die Kosten und die Komplexität

der bestehenden IT-Infrastrukturen

im unternehmen reduzieren. www.

ibm.de Û Neuer iBOLT-Partner.

Die Datenlotsen Informationssysteme

gmbH ist neuer iBOLT-Partner

von Magic. iBOLT bildet die Basis für

die neue Datenlotsen-Lösung Campus

Integration Framework (CIF), die

die verschiedenen Software-Lösungen

einer Hochschule miteinander

verbindet. www.magicsoftware.com

Û Prozessorientiertes CRM mit

Consol. Mit der neuen CRM-Lösung

Consol*CM Version 6 hilft die Consol

Software gmbH unternehmen,

den steigenden und sich immer

schneller ändernden Anforderungen

im Kundenkontakt gerecht zu werden.

www.consol.de

www.midrange.de


Zusammenfassende Meldung nun monatlich

gesetzliche Änderung ab Juli

Fristverkürzung: Die sogenannte Zusammenfassende Meldung müssen Unternehmen

ab dem 1. Juli 2010 nun monatlich erstellen.

Ab dem 1. Juli gilt die gesetzliche

Änderung der Zusammenfassenden

Meldung. Betroffen von der Fristverkürzung

sind alle Unternehmen,

die ihre Waren bzw. Dienstleistungen

innerhalb der EU verkaufen. Sie sind

künftig dazu verpflichtet, ihre Aufstellung

der Lieferung pro EU-Kunde monatlich

abzugeben. Ausnahmen sind

nur für Unternehmen mit innergemeinschaftlichen

Lieferungen von geringer

Höhe bestimmt: Von 1. Juli 2010 bis

31. Dezember 2011 liegt die Grenze bei

100.000 Euro pro Quartal, ab dem 1.

Û In eigener Sache:

Januar 2012 wird sie auf 50.000 Euro

abgesenkt. Auch bei Unterschreitung

dieser Betragsgrenzen ist eine monatliche

Meldung beim Bundeszentralamt

für Steuern möglich.

Umstellung der Buchhaltung

„Viele kleinere Unternehmen erstellen

die Zusammenfassende Meldung laut

unserer Erfahrung noch immer manuell“,

sagt Angelika Hassler, Geschäftsführerin

der syska GmbH, „jedoch empfiehlt

sich die Integration in eine intelligente

Finanzbuchhaltungsoftware.“

Ab sofort haben Mediakunden eine neue zusätzliche Option für ihr

Anzeigenmarketing: Die Mittelstandskombi. Dabei handelt es sich

um die Kooperation zwischen der SAP-Fachzeitschrift S@PPORT und

Ihrem MIDRANGE MAGAZIN.

S@PPORT bietet zehnmal jährlich Entscheidungsgrundlagen für Auswahl,

Installation und Betrieb von SAP-Lösungen. S@PPORT informiert

über Marktentwicklungen und neue Produkte, erklärt SAP-Strategien,

bietet Grundlagen und Praxiswissen aus dem SAP-Umfeld. Das Fachblatt

veröffentlicht Kostenanalysen und Case Studies sowie nützliche

Tipps für professionelle Anwender. S@PPORT befasst sich aber auch

mit SAP-kompatibler Software unabhängiger Hersteller.

Das Verbreitungsgebiet von S@PPORT ist Deutschland, Österreich

und die Schweiz. Die Leserschaft sind Entscheidungsträger in

mittleren und großen Unternehmen.

Durch die Buchung der Mittelstandskombi haben Anbieter die

Möglichkeit, zu besonders günstigen Konditionen und bequem im

gesamten Mittelstand mit Anzeigenwerbung auf sich aufmerksam

zu machen.

Auch bei Unterschreitung der Betragsgrenze

ist es für Unternehmen

sinnvoll, die Zusammenfassende Meldung

monatlich abzugeben. Denn sollte

im Laufe eines Quartals die Grenze

überschritten werden, so ist der Unternehmer

verpflichtet, eine Zusammenfassende

Meldung für den laufenden

Kalendermonat und ggf. die bereits

abgelaufenen Kalendermonate einzureichen,

was viel Aufwand bedeutet. ó

syska gmbH, Karlsruhe

www.syska.de

Die Mittelstandskombi

brigitte.wildmann@midrange.de

Für Fragen stehen Brigitte Wildmann oder Kathrin Schlosser gerne jederzeit zur Verfügung.

kathrin.schlosser@midrange.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661 ı www.midrange.de

7


8

MIDRANGE AKTuELL

Die OTRS Ag hat die Berufung von Paul

Salazar zum general Manager der uS-

Tochter OTRS Inc. mit Sitz im kalifornischen

Cupertino bekannt gegeben.

Paul Salazar wird seine Erfahrung in

den globalen Märkten einbringen, um

das Wachstum von OTRS weltweit voranzutreiben.

Seine Karriere begann als

Hardware Design Engineer bei der Ampex

Corporation – nach seinen Bachelor

und Master of Science-Abschlüssen in

„Electrical Engineering“ an der Stanford

university.

www.otrs.com/de

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

KöPFE

Die Zeichen stehen für die Anbieter von Zeitarbeits- und Personaldienstleistungen auf

Wachstum. Dieses Wachstum wollen die Unternehmen vor allem aus eigener Kraft realisieren.

Das zeigt die aktuelle Lünendonk-Studie 2010 „Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen

in Deutschland“, die ab sofort verfügbar ist. www.luenendonk.de

Paul Salazar

general Manager

Compuware Corporation hat die Ernennung

von Philippe Llorens zum Senior

Vice President EMEA angekündigt. In

dieser neuen Position ist Philippe Llorens

für die Weiterentwicklung und Implementierung

der geschäftsstrategie

zuständig, die er bereits in Südeuropa,

speziell Frankreich, erfolgreich eingeführt

hatte. Philippe Llorens ist seit

2001 bei Compuware. Zuvor war er bei

Lotus Development als general Manager

Western Europe und als Sales Director

u.a. bei Digital Equipment tätig.

www.compuware.com

Philippe Llorens

Senior Vice

President EMEA

Seit Anfang März ist Stefan Strobel als

„Head of Business unit E-Mail“ für alle

weltweiten Aktivitäten des geschäftsbereichs

E-Mail, Archivierung und Administration

der gROuP Business Software

Ag verantwortlich. Zuletzt zeichnete

Strobel beim Tochterunternehmen Relavis

Inc. in New York als Executive Vice

President für den Bereich Sales und

Marketing verantwortlich. Davor war er

unter anderem in führenden Positionen

im Bereich Marketing und Sales bei TJ

group und gEDYS IntraWare tätig.

www.group.de

Stefan Strobel

Head of Business

unit E-Mail

Johannes Häusele ist zum 1. März

2010 zum neuen Vorstandsmitglied der

E-Spirit Ag bestellt worden. In der neu

geschaffenen Position zeichnet der

42-Jährige für den Vertriebsbereich des

Content Management-Spezialisten verantwortlich.

Johannes Häusele wechselt

von der TechniData Ag, wo er als Vice

President EMEA tätig war. Zuvor war der

Diplom-Betriebswirt in verschiedenen

Führungspositionen in der IT-Branche

tätig, unter anderem bei Business Objects

und bei Open Text.

www.e-spirit.com/de

Johannes

Häusele

Vorstandsmitglied

Terry Breen

Senior Vice President

Terry Breen (50) übernimmt als Senior

Vice President die Leitung der Abteilung

„Strategic Alliances“ bei EMC. In dieser

Position zeichnet er verantwortlich für

die Weiterentwicklung und den Ausbau

von EMCs strategischen Beziehungen

zu führenden Systemintegratoren, Outsourcern

und Serviceprovidern. Vor seinem

Einstieg bei EMC war er als global

Managing Partner bei Accenture Electronics

and High Tech Industry Practice

tätig und Mitglied des Accenture global

Leadership Councils.

www.emc.com

Ernst Eisner (43) ist neuer Country Manager

der österreich-Niederlassung von

Symantec in Wien. Eisner war zuvor für

unterschiedliche Firmen tätig, so für IBM

österreich, für T-Systems DSS Austria,

den Flüssiggasanbieter FLAgA. und für

Digital Network Services in Wien als geschäftsführer.

2008 wechselte Eisner in

die DNSint Ag und übernahm 2009 im

Rahmen der Aktivitäten innerhalb der

Arrow ECS Headquarters zusätzlich die

Position des Business Development Direktor

für EMEA.

www.symantec.at

Ernst Eisner

Country Manager

österreich


WORKSHOPS KALENDER

EGL-Labortag

Der Name Rational steht bei System-i-

Kunden für Produkte zur professionellen

Software-Entwicklung. Damit einher geht die

Verbreitung von EgL als optimale Ergänzung

und/oder Alternative zu RPg & Co.

Nichtsdestotrotz fehlt vielen Interessenten

häufig die Zeit, sich die umfangreichen

Möglichkeiten, die das EgL-Toolset bietet,

im Selbststudium anzueignen. Für mehrtägige

Schulungen fehlt aber auch die Zeit.

Was tun? IBM bietet aus dieser Zwickmühle

jetzt einen Ausweg: am 29. 6. gibt es die

kostenlose Möglichkeit, Tools wie RDP, RDi

for SOA, RMEi und auch RTC im IBM-Labor

in Böblingen auszureizen. Dazu wird eine

limitierte Anzahl von Demo-umgebungen

bereitgestellt. IBM-Experten stehen den

ganzen Tag beratend und unterstützend zur

Verfügung.

Für Kunden ergibt sich also die gelegenheit,

sich an einem Tag komprimiert und

tiefgreifend alles zeigen zu lassen, Fragen

zu stellen, zu experimentieren. Damit Sie

Entscheidungen für die Zukunft Ihrer System

i Anwendungsentwicklung fundiert treffen

können, sollten Sie sich diesen Tag auf keinen

Fall entgehen lassen. Nutzen Sie diese

Chance.

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i-Fortbildung 2. Halbjahr 2010

SQL SummerCamp – DB2 uDB für System i

und SQL. Track 1: Mit SQL schnell und effektiv

arbeiten. Track 2: SQL – fortgeschrittene

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18. 10., Köln 19. 10., Stuttgart 20. 10., München

21. 10., Zürich 30. 11.

Neue Funktionen der DB2 und WebQuery

-Frankfurt 16. 9., Wien 23. 9., Hamburg

8. 11., Köln 9. 11., Stuttgart 10. 11., München

11. 11., Zürich 2. 12.

V7 – Was gibt’s Neues? Erleben Sie, welche

Fortschritte IBM i V7 für Ihre Anforderungen

wirklich bringt. Wien 20. 9., München

12. 10., Köln 13. 10., Zürich 29. 11.

RDP vor dem Camp – Die neue IBM Entwicklungsumgebung.

Oberstdorf 4. 10.

RPG Camp 3: ILE RPG – Aktuelle Anwendungsarchitekturen

und grafische Clients.

5. – 7. 10.

Workmanagement mit System i Tools

– Frankfurt 15. 9., Wien 22. 9., Hamburg

13. 12., Köln 14. 12., Stuttgart 15. 12., München

16. 12., Zürich 1. 12.

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Event Termin, Ort Veranstalter

POWER CAMP „EgL-Installation bis

Applikation“

Tech Forum „IT-Service-Management/ITIL”

Cubeware Treffpunkt BI - Planen mit

Cubeware

30. 6. – 1. 7.

Dortmund

1. 7.

München

1. 7.

Stuttgart

Die Programmiersprache SQL 1. 7. – 2. 7.

Bremen

Operating & Systemsteuerung 5. 7. – 7. 7.

Bremen Vegesack

SQL- und DB2 News 8. 7.

Schweinfurt

Fortgeschrittene SQL Techniken 13. 7. – 14. 7.

Bremen

System i Daten in der Microsoft Office

Welt

15. 7. – 16. 7.

Bremen Vegesack

CL-Programmierung 26. 7. – 28. 7.

Bremen Vegesack

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

COMMON Deutschland e.V.

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ITP Verlag gmbH LANline

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seminare

Juli

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- Operating & Systemsteuerung Power i

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Office Welt

- CL Programmierung

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Eine zukunftsgerichtete Software-

Entwicklung und -Modernisierung

zielt auch auf Mobile Phones,

browserbasierte Geräte und Web

Services ab.

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

FRAgE DES MONATS

Mehrwert schaffen

Zukunftsgerichtete Modernisierung

und gleichzeitig effiziente und

moderne Weiterentwicklung der bestehenden

Applikationen sind große technologische

und finanzielle Herausforderungen

für Unternehmen, die in einem

kompetitiven Wettbewerbsumfeld erfolgreich

bestehen wollen. Software-

Entwicklung und -Modernisierung

soll nicht nach kurzer Zeit erneut zum

Thema werden und somit nachhaltig

sein – sprich: sie soll zukunftsgerichtet

bleiben.

Aktuelle und zukünftige Hard- und

Softwareplattformen sowie hohe Ansprüche

an die Verfügbarkeit der Systeme

stellen die Verantwortlichen vor

neue zukunftsweisende und technologische

Entscheidungen. Gleichzeitig

soll durch gezielte und flexible Modernisierung

bestehender Applikationen

wertvolles Know-how erhalten bleiben.

?

DIE FRAGE

‚Nur‘ rund 54 % der Teilnehmer

Umfrage berücksichtigen bei ihren Modernisierungsüberlegungen

oder Neuentwicklungen

Web Services, browserbasierte

Geräte oder Mobile Phones

als mögliche Zielplattformen. Was sind

mögliche Gründe für eine erkennbare

Zurückhaltung gegenüber diesen

Möglichkeiten? Sind es die vermuteten

hohen Entwicklungs- oder Betriebskosten?

Zweifel an der Nachhaltigkeit

der heute zur Verfügung stehenden

Technologien? Sicherheits- und Performancefragen?

Die Umfrage zeigt auch: Nicht jede

Anwendung macht auf einem iPhone,

Nokia oder BlackBerry wirklich Sinn.

Deshalb schauen Unternehmen berechtigterweise

genau hin, wo und wofür

sie in die Modernisierung ihrer Anwendungen

investieren. Es gilt, gezielt

Wettbewerbsvorteile und Mehrwert für

Berücksichtigen Sie die

neuen Möglichkeiten bei

Ihrer Software-Entwicklung

und -Modernisierung?

DAS ERGEBNIS

54 % ja

46 % nein

1.028 Teilnehmer

haben abgestimmt

das Unternehmen zu schaffen. Modellbasierte

Software-Entwicklung, wie sie

zum Beispiel das ARAD Werkzeug CA

Plex bietet, ist ein bewährtes Konzept

und eine erprobte Technologie zur implementierungsunabhängigen

und

agilen SW-Entwicklung und -Modernisierung.

Zukunftsgerichtete Software-

Entwicklung und -Modernisierung, die

nachhaltig sein soll und nicht schon

nach kurzer Zeit zu einer neuen Baustelle

wird, ist ein wichtiger Investitionsschutz

für ein Unternehmen. Softwareentwicklung

für Web Services,

browserbasierte Geräte, Mobile Phones,

neue oder bekannte Zielplattformen

und Architekturen, wie J2EE/RDi, Ajax,

.Net, Web Services and SOA, soll zum

Schutz der bereits erfolgten oder geplanten

Investitionen, modellbasiert und

somit implementierungsunabhängig

stattfinden. ó


Christine Balderas, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR ZUM UNTERNEHMEN IHRE MEINUNG, BITTE!

Arthur Häberli

Projekt Manager

CM First Ag,

Steinhausen (CH)

arthur.haeberli

@cmfirst.ch

CM First AG

Das Softwarehaus CM First Ag ist Vertriebspartner

für CA Plex und CA 2E im europäischen Raum, sowie

IBM Advanced Business Partner und Anbieter

von Application Life Cycle Management Lösungen.

Als Vertriebs- und Technologiepartner von

ADC Austin und Websydian bietet CM First automatisierte

Migration von CA 2E/5250-basierten

Applikationen an. Eine attraktive Option – bei der

die Qualität und Struktur der zu modernisierenden

Applikation zu 100 % erhalten bleibt. Mit Webclient

für CA Plex bietet CM First einen neuen Ansatz zur

modellbasierten generierung von Web 2.0 Applikationen

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Unsere aktuelle Frage des Monats:

In vielen Branchen ist ein gesicherter und zuverlässig

funktionierender Datenaustausch mit

Partnern und Lieferanten unabdingbar.

Setzen Sie in Sachen EDI auf einen entsprechend

darauf spezialisierten Anbieter?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

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07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

Cognos Express – BI für den Mittelstand

Plan, Budget und Analyse

IBM hat ein Komplett-Paket für Business Intelligence und Planung auf den Markt gebracht,

das sich insbesondere an mittelständische Unternehmen wendet und auf deren Anforderungen

ausgelegt ist. Diese können mit Cognos Express ihr Geschäft planen und Trends erkennen,

um so die richtigen geschäftlichen Entscheidungen zu treffen.

Der Technologie-Konzern kommt

mit dem neuen Angebot offenbar

genau zur richtigen Zeit: Eine aktuelle

CIO Studie des Konzerns, an der 2.500

CIOs in 78 Ländern teilgenommen haben,

kommt nämlich zu dem Ergebnis,

dass 83 Prozent der mittelständischen

Unternehmer Business Intelligence

und Analytics als Top-Priorität einstufen.

Ziel der CIOs sei es, mehr Wettbewerbsfähigkeit

und Kosteneffizienz zu

erreichen. Zugleich aber sehen sich

mittelständische Unternehmen mit

beschränkten Budgets und überlasteten

IT-Ressourcen konfrontiert. Daher

suchen sie gezielt nach Lösungen, die

schnell und kostengünstig helfen,

die tägliche Informationsflut in

Entscheidungswissen zu verwandeln.

Vorkonfiguriert und

wartungsarm

IBM Cognos Express ist eine vorkonfigurierte

Lösung, die Business

Analytics und Planung vereint.

Geschäftsführung und Fachabteilungsleiter

können so sehr schnell eine BI-

Strategie umsetzen und entsprechend

ihren Anforderungen erweitern. Cognos

Express bettet sich dazu nahtlos in

die vorhandene Infrastruktur ein und

ist innerhalb kurzer Zeit installiert.

Wenn sich die geschäftlichen Anforderungen

ändern, lassen sich weitere

Funktionalitäten hinzufügen. Cognos

Express reduziert zudem den Aufwand

für die IT-Abteilung auf ein Minimum:

Eine zentrale und webbasierte Konsole

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

genügt, um alle administrativen Aufgaben,

Installation und laufende Wartung

mit einigen Mausklicks zu erledigen.

Selbst entscheiden

Umfassende Self-Service-Funktionen

eröffnen Anwendern ein hohes Maß

an Eigenständigkeit und erhöhen den

Komfort: Von der Geschäftsführung

über die Fachabteilungsleiter bis hin

zu operativen Entscheidungsträgern

können alle Nutzer unabhängig arbeiten

und schnell auf Entscheidungs-

Informationen zugreifen. Sie erstellen

oder ändern Dashboards, Berichte,

Analysen oder multidimensionale

Pläne nach ihren Bedürfnissen. Hilfe

durch die IT-Abteilung ist dabei nicht

notwendig, was allen Beteiligten Arbeit

und Zeit spart. So kann beispielsweise

ein Shop-Manager im Einzelhandel

ohne Zeitverzug seinen täglichen Verkaufsbericht

erstellen, auswerten und

bei Abweichungen von strategischen

Zielvorgaben direkt Maßnahmen wie

Preissenkungen einleiten. Das ist der

Schlüssel, um schneller als der Markt

zu sein.

Auf Modulen gebaut

IBM Cognos Express bietet Organisationen

drei Kernmodule, die je nach

Anforderung im Paket oder einzeln erhältlich

sind:

ó IBM Cognos Express Reporter er-

möglicht Nutzern sicheren Zugang

zu jeder Art von Daten, um daraus

operative Reports, Produktions- oder

Finanzberichte zu erstellen und Adhoc-Abfragen

per Drag-and-Drop zu

realisieren.

ó IBM Cognos Express Advisor bietet

Analysen und Was-wäre-wenn-Planungen

sowohl für langfristige als

auch kurzfristige Forecasts. Die

Verantwortlichen nutzen die zentralen

Kennzahlen gemeinsam in

einem Dashboard.

ó IBM Cognos Express Xcelera-

tor unterstützt Entscheidungsträger

dabei, Fehler in Tabellenkalkulationen

durch das Unterlegen

einer In-Memory-Analyse Engine

zu vermeiden und in Echtzeit multidimensionale

Analysen, Planungen,

Budgetierungen und Forecasts zu erstellen.

IBM Cognos Express ist seit Mitte

September 2009 entweder direkt bei

IBM oder über das Partnernetzwerk

verfügbar. Zugleich bietet IBM Global

Financing Finanzierungen, um mittelständische

Unternehmen gezielt zu unterstützen.

ó

IBM Deutschland gmbH, Ehningen

www.ibm.de


Tech Forum

Datacenter/

Energieeffi zienz

München,

30. Juni 2010

Aktueller denn je

Das Thema Energieeffi zienz im Datacenter bleibt ein

Dauerbrenner. Die LANline als führende deutsche

Fachzeitschrift für Netze, IT und Infrastruktur hat

sich bereits lange vor dem Green IT Hype damit auseinandergesetzt

und berichtet kontinuierlich.

Einige derzeit diskutierte Bereiche sind zum Beispiel

die Freikühlung, Kalt- und Warmgangkonzepte, LWL-

und/oder Kupferverkabelung, Mess- und Management-Systeme

oder die Optimierung der Luftführung.

Das LANline Tech Forum „Datacenter/Energieeffi zienz“

befasst sich in hochkarätigen, unabhängigen

und herstellerneutralen Fachvorträgen vor allem mit

praktischen Aspekten des Themas. Es richtet sich

an IT- und RZ-Verantwortliche und -Techniker sowie

Planungsbüros, die in ihrer Arbeit einen aktuellen

Stand in puncto Technik, Produktentwicklung und

normatives Umfeld benötigen.

München, 1. Juli 2010

Service-Prozesse für das

Virtualisierungszeitalter

ITSM ist gerade in Zeiten zunehmender Virtualisierung

ein brandheißes Thema, das bei den Endanwendern

für viel Gesprächsstoff sorgt. Allerdings scheint ITIL

eher statische Prozesse nahezulegen – wie also

schlägt sich das ITIL-basierte ITSM angesichts zunehmender

Verbreitung virtualisierter IT-Landschaften,

dem Wunsch nach dyna mischen Infrastrukturen und

dem nach schneller Reaktion auf neue Business-Anforderungen?

Hier besteht Diskussionsbedarf.

Die ITIL-Veranstaltung der LANline soll Lösungsanbieter

zu diesen wichtigen Fragen in den direkten Dialog mit

Endanwendern bringen und diesen im kompakten Ein-

Tages-Format griffi ge Antworten liefern. Das Event richtet

sich an alle Unternehmen, die ihre Service-Prozesse

optimieren oder aber durch eine ITSM-Einführung ihre

IT-Prozesse besser in den Griff bekommen wollen.

Alle Informationen und Anmeldung:

www.lanline-events.de

Tech Forum

IT-Service-

Management/

ITIL

Leontura, iStockphoto.com


14

MIDRANGE AKTuELL

Interview mit Mads Toubro, Vertriebsvorstand EMEA Vision

Verfügbare Zuverlässigkeit

Mads Toubro ist seit Januar 2009 Vorstand für Vertrieb in der EMEA-Region bei Vision

Solutions. Von 2006 bis 2008 war er Vorstand für Geschäftsentwicklung bei Vision Solutions

in Irvine, Kalifornien. Mads Toubro kennt den Unterschied zwischen Zuverlässigkeit und

Verfügbarkeit und weiß, welche Bedürfnisse der Mittelständler es zu erfüllen gilt.

MIDRANGE MAGAZIN: Wie sehen Sie

den derzeitigen Markt der Hochverfügbarkeit

(HA) für System i?

Mads Toubro: Wir erwarten eine starke

Nachfrage für HA-Lösungen von Vision

für System i. unternehmen, die mit dieser

Plattform arbeiten, wissen, dass sie

über eines der zuverlässigsten Systeme

der Welt verfügen. Trotzdem ist Zuverlässigkeit

nicht dasselbe wie Verfügbarkeit.

unsere Technologien stellen sicher, dass

System i immer verfügbar ist.

MIDRANGE MAGAZIN: Gab es in letzter

Zeit signifikante Änderungen im Kaufverhalten

von HA-Lösungen?

Mads Toubro: Ja. Früher verkaufte Vision

Hochverfügbarkeitslösungen vor

allem an großunternehmen. Diese großunternehmen

sind zwar weiterhin eine

wichtige Kundengruppe von Vision. In

den letzten Jahren konnten wir jedoch

einen beträchtlichen Anstieg der Anwendung

von HA-Lösungen in kleinen und

mittleren unternehmen beobachten. Wir

sehen, dass große unternehmen andere

Bedürfnisse haben als kleine und mittlere

und bieten deshalb unterschiedliche,

für die jeweilige gruppe optimierte Lösungen

an.

MIDRANGE MAGAZIN: Wo liegen die

Unterschiede in den Ansprüchen?

Mads Toubro: große unternehmen haben

normalerweise anspruchsvolle und

komplexe umgebungen sowie eigene

technische Ressourcen für den Betrieb

dieser umgebungen. Sie benötigen HA-

Lösungen mit maximaler Flexibilität und

Leistung. Vision bietet diesen Kunden

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

ZUR PERSON

Mads Toubro studierte Betriebswirtschaft

an der universität

Kopenhagen mit einem

Abschluss als MBA 1982. Von

1982 bis 2005 arbeitete er bei

IBM in verschiedenen Funktionen

in Kopenhagen, Oslo, Paris,

Mailand und New York. Von

2004 bis 2005 war er Mitglied

des „Executive Team” von Mark

Shearer, generaldirektor der

Sparte iSeries bei IBM.

MIMIX und Orion an, da diese Lösungen

von grund auf für die Bedürfnisse

von Benutzern in großen unternehmen

erstellt wurden. Kleine und mittlere unternehmen

haben üblicherweise weniger

komplexe umgebungen mit weniger

eigenen technischen Ressourcen und

möchten Hochverfügbarkeitsprodukte,

die sie selbst betreiben können. Diesen

Kunden bieten wir mit iTERA ein Produkt

mit hervorragenden Möglichkeiten für

den Selbstbetrieb.

MIDRANGE MAGAZIN: Worin unterscheiden

sich die Lösungen?

Mads Toubro: Die PowerHA for i Lösungen

von IBM (geo/Metro/global und

Flash Copy) benötigen mehr Hardware

und Bandbreite für die Kommunikation

als Vision HA (MIMIX, Orion, iTERA) und

das kann für viele Kunden richtig teuer

werden. PowerHA for i ist generell weni-

ger flexibel als Vision HA. Mit Vision HA

kann man beispielsweise Sicherheitskopien

auf Band erstellen, ohne dass die

Benutzer sich vom System abmelden

müssen, um einen zuverlässigen Wiederaufsetzpunkt

zu erhalten. Recovery-

Tests können durchgeführt werden, während

Benutzer online sind; Jobs können

verteilt werden; der Recovery-Server

kann ohne Einfluss auf Antwortzeiten

in jeder Distanz vom Produktionsserver

installiert werden; die iASP-umgebung

muss nicht neu strukturiert werden. Änderungen

im unternehmen sind ebenso

ein wichtiger Faktor. unternehmen

strukturieren sich häufig neu und für

viele ist eine flexible HA-Lösung, die

sich einfach an diese neuen Strukturen

anpassen lässt, von großer Bedeutung.

Vision HA ist normalerweise flexibler als

PowerHA for i. Außerdem ist Dateninte-


grität hierbei ein wichtiges Thema. Die System

i Anwendungen wurden rund um das Konzept

eines Systems erstellt, das geschäftstransaktionen

unter Verwendung einer eindimensionalen

Speicherung verarbeitet. PowerHA for i

dupliziert Plattenbereiche, Vision HA dupliziert

geschäftstransaktionen. Die unternehmensanwendungen

erkennen keine Plattenbereiche.

Deshalb muss mit PowerHA for i als erstes die

Datenintegrität sichergestellt werden, weil andernfalls

die Anwendungen nicht funktionieren.

Dies kann viel Zeit in Anspruch nehmen oder in

manchen Fällen schlicht unmöglich sein. Wenn

beispielsweise während der Tagesendverarbeitung

das System abstürzt, wird normalerweise

die Verarbeitung im Backup-System von einem

bekannten Datenintegritätspunkt aus wieder

aufgesetzt. Dies ist mit Vision HA ganz einfach,

mit PowerHA for i dagegen schwierig, weil die

Benutzer ihre produktive Arbeit regelmäßig unterbrechen

müssen, damit die Datenbanken

gesichert werden können. PowerHA for i hat

viel mehr Einschränkungen. Wir glauben, dass

Hochverfügbarkeit nicht nur eine Technologie,

sondern eine Businesslösung ist, und denken,

dass Vision HA große Vorteile für unternehmen

und einen hohen ROI bietet.

MIDRANGE MAGAZIN: Kann man Vision HA

mit PowerHA for i in irgendeiner Form kombinieren?

Mads Toubro: Ja. Einige große unternehmen

möchten Cluster sowohl mit Vision HA als auch

mit PowerHA for i betreiben. Wir nennen dies

Hybridumgebungen. Vision bietet unter dem Namen

Cluster1 eine neue Lösung, die eine Koexistenz

von Vision HA und PowerHA for i in einem

Hybridcluster ermöglicht. Für unsere Kunden ist

es die beste Lösung, über zwei Recovery-Optionen

zu verfügen.

MIDRANGE MAGAZIN: Ende 2007 hat Vision

für 2010 ein neues Produkt angekündigt. Werden

wir dieses neue Produkt in diesem Jahr

sehen?

Mads Toubro: Wir werden 2010 ein neues Produkt

präsentieren. großunternehmen benötigen

ausgeklügelte Funktionen von hoher Effizienz.

Kleine und mittlere unternehmen brauchen einfache

Anwendbarkeit. Ich kann bereits sagen,

dass wir zwei Produktlinien herausbringen werden,

eine für große und eine für kleine und mittlere

unternehmen.

MIDRANGE MAGAZIN: Welchen Bezug wird

dieses Produkt zu den aktuellen Produkten haben?

Mads Toubro: Das neue Produkt besteht aus

einer Fusion von Orion und MIMIX mit vielen

neuen Funktionen und weiteren Funktionen aus

der HA-Lösung iTERA. Das Produkt für kleine

und mittlere unternehmen wird weiterhin iTERA

sein, einschließlich einiger zusätzlicher Funktionen

aus MIMIX und Orion.

MIDRANGE MAGAZIN: Glauben Sie nicht, dass

dies Ihre aktuellen und künftigen Anwender sowie

die Partner von Vision verwirren wird?

Mads Toubro: Im gegenteil! unzählige Beispiele

aus der Softwareindustrie zeigen eindeutig, dass

es unmöglich ist, die beste Funktionalität in einem

einzigen Produkt weltweit für alle zur Verfügung

zu stellen. Viele Softwareunternehmen

haben nach einer Fusion diesen Fehler gemacht.

Das Wichtigste für unsere Partner ist, alle unsere

heutigen und künftigen Produkte von grund

auf zu kennen, um jedem Kunden genau jenes

anzubieten, welches am besten seinem Bedarf

und seiner tatsächlichen umgebung entspricht.

Die andere Möglichkeit besteht darin, sich auf

ein Marktsegment zu spezialisieren: große oder

kleine und mittlere unternehmen. ó

ZUM UNTERNEHMEN

Vision Solutions Inc. ist führender Anbieter von

Hochverfügbarkeits-, Disaster-Recovery- und Datenverwaltungssystemen

für den System-i- und

den System-p-Markt von IBM. Das Portfolio umfasst

innovativse und vertrauenswürdige HV-Marken

wie iTERA, MIMIX und ORION; dank dieser Lösungen

sind geschäftskritische Informationen beständig

geschützt und verfügbar. Die Produkte von

Vision sind erschwinglich und benutzerfreundlich,

und sie helfen bei der Zusicherung von geschäftskontinuität,

der Erhöhung der Produktivität, der

Reduzierung von Betriebskosten und der Erfüllung

von Compliance-Anforderungen.

Vision bietet auch fortschrittliche Lösungen für

Cluster-, Daten- und Systemmanagement, und es

unterstützt die Betriebsumgebungen i5/OS, Windows

und AIX. Als IBMs größter Premier Business

Partner im Bereich Hochverfügbarkeit verfügt

Vision Solutions über ein globales Netzwerk von

geschäftspartnern und Dienstleistungen. Vision

Solutions befindet sich im Privatbesitz von Thoma

Cressey Bravo, Inc., mit Hauptniederlassung in

Irvine, Kalifornien, und Büros auf der ganzen Welt.

www.visionsolutions.com

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16

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

SUMMARY

Die Zeiten sollten vorbei sein, in denen

man sich wichtige Zahlen selber zusammensuchen

und in eine Excelliste

ein tragen musste. Moderne Lösungen

bieten Entscheidungsgrundlagen auf

Knopfdruck.

Effektivere Zusammenarbeit in Einkauf & Buchhaltung

Weniger Kosten, mehr Workflow

In den wenigsten Unternehmen greifen einzelne Workflow-Prozesse der Abteilungen

Einkauf und Buchhaltung ineinander. Und das, obwohl beide Seiten eigentlich gleiche

Ziele, Strategien und Ansätze verfolgen: Ausgaben und Transaktionskosten reduzieren,

Einsparpotenziale identifizieren, Transparenz erhöhen.

Traditionell stehen sich Buchhaltung

und Einkauf eher kritisch

gegenüber. Während die Buchhaltung

in Beschaffungsprozessen oft nur ausführende

Tätigkeiten im Bereich Backoffice

sieht und über Personalmanagement,

Ratenvereinbarungen und andere

Wege sofortige Kosteneinsparungen

erzielen kann, kommen Einsparungen

der Einkaufsabteilung oft erst nach Wochen

oder Monaten zum Tragen. Zudem

hat der Einkauf häufig noch mehr mit

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

Kostendruck zu kämpfen als die Buchhaltung.

Nach einer aktuellen Studie von

Loudhouse und Basware unter 550

Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien,

Skandinavien, Spanien,

Frankreich, Benelux und den USA realisieren

weniger als die Hälfte (46

Prozent) der befragten Finanzverantwortlichen

in ihren Unternehmen eine

Zusammenarbeit zwischen Finanz- und

Beschaffungsabteilungen. Zudem sind

nur 50 Prozent der Einkaufsprozesse

automatisiert, was das Fehlerrisiko erheblich

vergrößert. Weiterhin zeigt die

Studie, dass Unternehmen wichtige Daten

und Prozesse nicht angemessen erfassen

und somit eine transparente Unternehmensbuchhaltung

verhindern.

Die befragten CFOs erklärten darüber

hinaus, dass nur 42 Prozent der indirekten

Ausgaben – beispielsweise für

Marketing oder Consulting – von ihren

Unternehmen erfasst werden.

Jonathanparry, iStockphoto.com


Und das, obwohl Finanz- und Beschaffungsabteilungen

wachsende

Verantwortung tragen, wenn es um

Betriebsausgaben, Einsparpotenziale

oder das Management von Lieferantenverträgen

geht.

Positive Nebeneffekte

Eine Zusammenarbeit beider Bereiche

zieht zweifelsohne Vorteile nach sich:

Das Beratungsunternehmen Hackett

Group hat beispielsweise herausgefunden,

dass Unternehmen die Kosten für

ihre Beschaffungsprozesse um fast zwei

Drittel senken und die Effizienz ihrer

Mitarbeiter verdoppeln können. Als positiver

Nebeneffekt lassen sich zudem

Risiken minimieren, Transparenz in

Einkauf und Bezahlung verbessern und

die Compliance erhöhen. Um diese Ziele

zu erreichen, müssen alle Ausgaben

im Unternehmen (direkt und indirekt)

hundertprozentig transparent sein. Ein

Unternehmen kann schwierige Finanzentscheidungen

nur dann treffen, wenn

es einen umfassenden Überblick hat.

Im zweiten Schritt sollten Unternehmen

sicherstellen, dass Kontrollmaßnahmen

implementiert werden, die aufzeigen,

wer Geld wofür ausgibt. Damit

lassen sich Geschäftsprozesse und Kapitalverwaltung

verbessern. Nur wenn

die Finanz- und die Beschaffungsabteilungen

strategisch zusammenarbeiten,

können Entscheidungen getroffen werden,

die für das gesamte Unternehmen

von Vorteil sind.

Eine besondere Bedeutung kommt

dabei integrierten Beschaffungs- und

Bezahlprozessen zu, die als Bindeglied

zwischen Einkaufs- und Finanzabteilung

fungieren. In den meisten Firmen

werden eingehende Rechnungen noch

immer von Einkauf und Buchhaltung

per Hand sortiert, kontrolliert, genehmigt

und verbucht. Und das, obwohl

die manuelle Bearbeitung einer Eingangsrechnung

durchschnittlich etwa

dreimal so lange dauert wie mit einer

automatisierten Lösung. Bei einem Unternehmen

mit 1.000 Eingangsrechnun-

gen monatlich könnten so durchschnittlich

160 Arbeitsstunden eingespart

werden. Bei etwa 30.000 Rechnungen

jährlich, lassen sich mit der richtigen

technischen Unterstützung die Kosten

pro Rechnung von 20 Euro auf einen

Euro drücken.

Wie aber kann eine Automatisierung

der Prozesskette zwischen Einkauf

und Buchhaltung realisiert werden?

Hier kommen so genannte Enterprise-

Purchase-to-Pay (EPP)-Lösungen ins

Spiel: Sie zielen genau auf diese Prozesse

ab und führen so zu kostengünstigeren

und effizienteren Prozessen

in der gesamten Beschaffungs- und

Rechnungsbearbeitung – vom Sourcing

und Vertragsmanagement über die täglichen

Bestellungen, die Zusammenarbeit

mit den Lieferanten bis hin zum

Abgleich der Rechnungen mit Verträgen,

Bestell- und Lieferdaten, Prüfung

und Genehmigung sowie die Zahlungsanweisung

und Archivierung.

Deutlich schnellerer ROI

Darüber hinaus sorgen EPP-Lösungen

für einen deutlich schnelleren ROI: Der

Rechnungsumlauf wird beschleunigt,

Verzugszinsen für verspätete Zahlungen

gespart und obendrein sichergestellt,

dass sich Skontomöglichkeiten

optimal ausschöpfen lassen. Zudem bekommt

das Unternehmen einen exakten

Überblick über offene Verbindlichkeiten

und damit über die Liquiditätsplanung.

Außerdem senkt ein EPP den

Papierverbrauch – das spart Kosten

und schont gleichzeitig die Umwelt.

Ausgangspunkt für ein kombiniertes

Beschaffungs- und Rechnungsmanagement

ist die kataloggestützte Bestellung.

Damit ist es möglich, online

auf die Produktkataloge der Anbieter

zuzugreifen oder die Kataloge direkt in

das eigene System zu implementieren.

Im ersten Fall können die Lieferfirmen

ihre Kataloginhalte selbst verändern

und aktualisieren, während im zweiten

Fall die Käuferorganisation die Kontrolle

über die Inhalte behält.

Für eingehende Rechnungen sieht

der Prozess dann folgendermaßen aus:

Die zu einer Bestellung gehörige Rechnung

wird gescannt, dabei in das Workflow-System

übertragen oder direkt auf

elektronischem Wege verschickt. Eine

OCR-Funktion erkennt Daten wie Bestell-

und Rechnungsnummer, Kostenstelle

oder Ansprechpartner, verbindet

sie mit den Kreditorenstammdaten aus

der FiBu, gleicht sie mit den Bestelldaten

ab und bereitet die Rechnung für

die Zahlung vor. Durch die Automatisierung

wird verhindert, dass sich – wie

bei der manuellen Dateneingabe oft der

Fall – Fehler einschleichen.

Automatische Verknüpfungen

Das System verknüpft die Forderungen

automatisch mit dem ursprünglichen

Bestellauftrag. Somit werden davon

abweichende Rechnungen sofort identifiziert.

Nur solche „Abweichler“ sind

einzeln zu prüfen. Dazu erhält der Mitarbeiter

via E-Mail einen Link zur Rechnungsdatei.

Sobald er grünes Licht gibt,

geht die Rechnung zur Abschlusskontrolle

an die Kreditorenbuchhaltung

und wird von dort in das Buchhaltungssystem

übertragen. Die korrekten Rechnungen

kontiert die Lösung selbstständig

und übergibt sie an die Buchhaltung.

Das System verfolgt automatisch

den Bearbeitungsstatus jeder Bestellung

und Rechnung, überwacht Zeitlimits

und verschickt gegebenenfalls

Erinnerungsmails. Nach Abschluss des

gesamten Prozesses wird die Rechnung

revisionssicher archiviert.

Ein durchgängiger Prozess von

der Bestellung bis zur Bezahlung ist

das Bindeglied zwischen Einkauf und

Buchhaltung, erleichtert beiden Seiten

die Arbeit und rechnet sich für jedes

Unternehmen mit mindestens 1.000

Bestellungen beziehungsweise Eingangsrechnungen

pro Monat.

Frank Wuschech ó

Basware gmbH, München

www.basware.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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18

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

Ressourcen, Budget und Zeit

Projektmanagement von A bis Z

Das Stichwort Beschleunigung ist heute in aller Munde. Für die Wirtschaft bedeutet

dies immer kürzere Produktzyklen und Entwicklungszeiten sowie eine zunehmend

höhere Komplexität der Produkte. Entsprechend wird die Arbeit auch in mittelständischen

Unternehmen verstärkt in Form von zeitlich befristeten Projekten organisiert.

So gehört das Projektmanagement

heutzutage zum Betriebsalltag. Dabei

gilt es eine Vielzahl von Faktoren zu

berücksichtigen: die Ressourcenverwaltung,

Zeitplanung und Zeiterfassung,

Budgetkalkulation, Kostenkontrolle etc.

Um hier nicht schnell den Überblick zu

verlieren, empfiehlt sich der Einsatz

einer Softwarelösung, die

einen umfassenden „Werkzeugkoffer“

für das Projektmanagement

bietet.

Beim Projektmanagement

werden unterschiedliche

Phasen durchlaufen

– von der Auftragserteilung

und Planung über die Abwicklung

bis zur Projektbilanz.

Wer den Überblick

behalten will, sollte die Antworten

auf folgende Fragen

kennen: Welche Ressourcen

sind in dem Projekt verfügbar,

welche Leistungen werden mit welchem

Ergebnis erbracht? Werden mit

dem Kunden vereinbarte Budgets und

Zeitpläne eingehalten? Werden nicht

fakturierbare Leistungen erbracht? Ist

das Projekt rentabel? Welche Risikofaktoren

gibt es?

Schnelle Antwort findet, wer seine

Projekte mit Hilfe einer Software

wie eGecko Projektmanagement plant,

strukturiert, überwacht und abrechnet.

So lassen sich einzelne Projektphasen

und –aktivitäten transparent abbilden.

Dazu werden alle relevanten Parameter

wie Ressourcen (Mitarbeiter), Kunden-

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

daten, Projektleiter, Leistungskataloge,

Reisekosten, Kostenstellen, Kostenträger

sowie freie Dimensionen wie Region,

Artikel etc. erfasst. Auf Basis dieser

Daten können Arbeitspakete mit allen

relevanten Informationen erstellt und

für die weitere Planung herangezogen

werden. Eine Auftragsbestätigung per

CSS-Projektmanagement

Knopfdruck spart dabei viel manuelle

Arbeit. Zudem lassen sich in den einzelnen

Arbeitspaketen auch detaillierte

Notizen hinterlegen und somit allen

Projektmitarbeitern effizient zugänglich

machen. Wollen sich die Anwender

auf den neusten Stand bringen, lassen

sich über einen Reportgenerator flexibel

Auswertungen zu Projektstatus,

Projektverlauf sowie zu den Ergebnissen

von laufenden oder abgeschlossenen

Projekten erstellen. Beispielsweise

lässt sich die zeitliche Abfolge von Aktivitäten

anschaulich als Gantt-Diagramm

(Balken-Diagramm) grafisch darstellen.

Plantermine können per Knopfdruck in

Ist-Termine umgewandelt und die zugehörigen

Dienstleistungsnachweise sofort

ausgedruckt werden. Ampelfunktionen

geben rechtzeitige Hinweise zu

Risiken, so dass zeitnah reagiert bzw.

agiert und der Projektablauf mit zuvor

festgelegten Maßnahmen entsprechend

gesteuert werden kann. Über

eine direkte Integration des

Projektmanagements in die

eGecko Finanzbuchhaltung

und Kostenrechnung können

die anfallenden Kosten

und Erlöse direkt weiterverarbeitet

und ausgewertet

werden. Auch nicht fakturierbare

Dienstleistungen

werden ausgewiesen.

Anwender profitieren

zudem von der Office-Kompatibilität

der Software: So

können z. B. Terminvereinbarungen

mit externen Dienstleistern,

die innerhalb des Projekts abgelegt

werden, automatisch als Terminvorschlag

an Outlook übergeben und entsprechend

zugewiesen werden. Bei

Änderungen der Projektparameter

können die notwendigen Informationen

bequem per Mail an alle Beteiligten

versendet werden. Auch lassen sich

Projektpläne reibungslos als Excel-,

PDF- oder HTML-Datei etc. ausgeben.

Verena Quell ó

CSS gmbH, Künzell

www.css.de


Loooby, iStockphoto.com

Purac kalkuliert seine Produkte weltweit mit Portolan EVM

umfangreiches Reporting

Der holländische Purac-Konzern ist der weltweit größte und erfahrenste Produzent von

natürlicher Milchsäure, Gluconsäure und ihren Derivaten. An fünf Produktionsstandorten, in

den Niederlanden, Brasilien, Spanien, Thailand und den USA werden diese Zusatzstoffe für

die Backwaren- und Lebensmittelindustrie sowie Chemie- und Pharmaindustrie hergestellt.

Mit über 1.000 Mitarbeitern in Niederlassungen

in der ganzen Welt

erwirtschaftet die Tochtergesellschaft

des CSM-Konzerns einen Umsatz von

über 300 Mio. Euro.

Purac nutzt schon seit vielen Jahren

das ERP-System Infor LX (BPCS) in

den Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften.

Mit den steigenden Anforderungen

in der Kostenrechnung fiel

die Entscheidung für die EVM-Module

von Portolan, die eine detaillierte Produktkalkulation

nach frei definierbaren

Kostenelementen und Kostensätzen mit

verschiedenen Kalkulationsvarianten

ermöglicht. Ausschlaggebend für die

Auswahl dieser EVM-Module war die

tiefe Integration mit dem BPCS-System,

bei der Stücklisten, Arbeitspläne und

Preisdateien gelesen und die Ergebnisse

periodisch gespeichert werden

können.

Zusätzlich wurde eine vollständige

Lagerbewertung im EVM abgebildet,

die monatlich automatisiert in die Finanzbuchhaltung

verbucht wird. Hierbei

werden die einzelnen Kostenelemente

der Herstellkosten für Halb- und

Fertigfabrikate detailliert auf separaten

Konten ausgewiesen, was im bestehenden

System bisher nicht möglich war.

Diese Funktionalität wird nicht nur in

den 5 Produktionsstandorten, sondern

auch in den Vertriebsgesellschaften in

Deutschland, Polen, Mexiko, China, Japan

und Singapur genutzt.

Einen erheblichen Mehrwert zum

bestehenden System bringt außerdem

das umfangreiche Reporting der Portolan

EVM-Module mit seinen flexiblen

Auswertungsmöglichkeiten mit Drilldown

auf die einzelnen Materialtransaktionen.

Diese Funktionalität wird

intensiv für die Abstimmung der Materialbewegungen

vor Verbuchung in die

Finanzbuchhaltung genutzt.

Nach Projektstart im Juni 2009

konnte die Pilot-Implementierung in

Spanien bereits im Oktober 2009 in den

Echtbetrieb gehen, bei der die gesamte

Produktkalkulation für 2010 durchgeführt

wurde. Anschließend erfolgte der

Roll-out auf die übrigen Produktionsstandorte

im November 2009.

Für den Projektleiter von Purac

Marc Zwijnenberg ist die Entscheidung

für Portolan goldrichtig gewesen und er

äußert sich mehr als zufrieden über den

Projektverlauf: „Mit der Einführung der

EVM-Module in nur wenigen Monaten

erhalten wir einen flexiblen und effizienten

Prozess für die Kalkulation unserer

Herstellungskosten mit den dazu

gehörenden Controlling-Instrumenten,

die wir für die genaue Analyse und

Steuerung unserer Verkaufsaktivitäten

benötigen.“

Im nächsten Projektschritt wird die

Fertigungsauftragsanalyse in Portolan

implementiert, die eine detaillierte

Abweichungsanalyse zwischen Plan-,

Ist- und Soll-Verbräuchen sowie Differenzbuchungen

mit umfangreichen

Auswertungen liefert.

Lothar Dannecker ó

Portolan Commerce Solutions gmbH, Ilsfeld

www.portolancs.com

Atem beraubend

… einfach

Business Intelligence

in 3 Tagen

W i r r e a l i s i e r e n P e r f o r m a n c e

M a n a g e m e n t e i n f a c h u n d

a u s s a g e k r ä f t i g .

▪ D a t e n e x t r a k t i o n E T L

▪ E n t e r p r i s e R e p o r t i n g

▪ B u s i n e s s I n t e l l i g e n c e

▪ O L A P - A n a l y s e n

▪ A k t i v e s F r ü h w a r n s y s t e m

▪ B a l a n c e d S c o r e c a r d

M i t u n s e r e n

W e r k z e u g e n

k o m m e n S i e

s c h n e l l e r

a n s Z i e l .

▪ U n t e r n e h m e n s - C o c k p i t

T e l . : 0 7 1 1 / 5 5 0 3 7 3 - 3 0

w w w . a r u b a - i n f o r m a t i k . d e

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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20

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

BI-Analysen mit interaktiven Karten

Eine neue Dimension

Regionale und zeitliche Zusammenhänge erkennen und diese intuitiv weiterverfolgen –

der BI-Spezialist Cubeware bietet für sein Frontend eine völlig neue Dimension der Daten-

Analyse an: Jetzt können Fachbereich und Management ihre Daten in Berichten und Dashboards

mit Hilfe von Karten visualisieren und analysieren.

Gerade im Vertriebs- und Logistik-

Controlling sind geografische wie

regionale Zusammenhänge eine bedeutende

Grundlage für ganz zentrale

Kenngrößen – ob Umsatz je Region,

Deckungsbeitrag in Abhängigkeit zu

Entfernung oder auch Auslastung im

Verhältnis zum Angebotsort. Denn

schließlich lässt sich vor allem

bei sehr komplexem Datenmaterial

mit geografischem Bezug

über die Einbindung von interaktivem

Kartenmaterial die

gesamte Analyse flexibler und

anschaulicher gestalten, und es

eröffnen sich über die Visualisierung

völlig neue Dimensionen

in der Daten-Analyse.

Vor diesem Hintergrund

ermöglicht die für das BI-Frontend

Cubeware Cockpit V6pro

neu verfügbare Produkt-Funktionalität

‚Interaktive Kartenunterstützung‘

die Darstellung und

Analyse von Daten im Positionskontext

von Karten. Regionale und zeitliche Beziehungen

können so identifiziert und

Trends abgeleitet werden, die aus dem

reinen Datenmaterial nicht oder nur

schwer ersichtlich wären. Das System

unterstützt die Anwender dabei, Karten

mit Daten, Ampeln oder geopositionierten

Symbolen und Linien zu versehen

und individuelle Bereichskombinationen

einer Karte zu definieren. Neben

geografischen Landkarten lassen sich

auch andere Visualisierungs-Vorlagen

wie Aufrisse für Gebäude oder Produk-

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

tionsanlagen nutzen, solange sie im

kartengebräuchlichen Shape-Format

vorliegen.

Dabei gehen die Möglichkeiten der

Karteneinbindung weit über die reine

Visualisierung der Ergebnisse hinaus.

Die digitalen Landkarten sind nämlich

in die multidimensionale Umgebung

Drilldown-Analyse

der BI-Lösungen eingebettet, so dass

die Karten zur Darstellung, aber vor allem

auch dynamisch und ad hoc für die

Analyse oder das Aufzeigen von Trends

über zeitliche und gebietliche Parameter

hinweg genutzt werden können.

Insofern stellt die Kartenunterstützung

für die Anwender eine zusätzliche Berichtskomponente

für die Nutzung der

Analyse-, Planungs-, Reporting- und

Dashboarding-Funktionalitäten des

Frontends dar.

Damit kann beispielsweise ein Vertriebsunternehmen

auf einer Landkarte

die Entwicklung von Umsätzen und

Deckungsbeiträgen in den Vertriebsgebieten

analysieren und auch die neu

gewonnenen Kunden symbolisch oder

textuell mit darstellen. Wie stellen sich

Umsätze auf Flächen dar, wie laufen

die Geschäfte auf der Zeitachse und im

Verhältnis zum Deckungsbeitrag oder

zu anderen geschäftsrelevanten Kennzahlen?

Das Auswertungsspektrum

mit geografischem Bezug

ist groß und lässt sich mit allen

erdenklichen Kenngrößen und

Zusammenhängen dynamisch

darstellen. Selbst tiefgehende

Analysen lassen sich so mit

größeren Datenmengen überschaubar

und auf den ersten

Blick verständlich abbilden, um

sehr schnell Trends zu erkennen

und Hintergründe abzuleiten.

Das wäre unter herkömmlichen,

eher numerisch geprägten

Vorgehensweisen in dieser Reichweite

schon aus Wahrnehmungsgründen gar

nicht möglich, denn grafisch sinnvoll

aggregierte Daten lassen sich nun mal

deutlich schneller erfassen und inhaltlich

aufnehmen – dieser Effekt wird

durch eine sehr komfortable und breite

Gestaltungsvielfalt verstärkt, mit der

die Anwender ihre Karten versehen

können. Bob Taylor ó

Cubeware gmbH, Rosenheim

www.cubeware.de


Markant setzt bei FiBu und Controlling auf Coda

Einheitlicher Datentopf

Sicherung der Zukunft, Wettbewerbsfähigkeit, Eigenständigkeit und Selbstständigkeit

des konzernfreien Handels: So lauten die Unternehmensziele der Markant AG. Für ein

zukunftsorientiertes und einheitliches Rechnungswesen setzt die Markant Handels und

Service GmbH auf die Finanzlösung Coda 2count.

Mit den Geschäften in Deutschland

hat die Schweizer Aktiengesellschaft

die Markant Handels und

Service GmbH in Offenburg betraut.

Seit Anfang 2009 arbeitet deren Rechnungswesen

mit der Finanzlösung

Coda 2count Financials. Die rund

20.000 Drogerie-, Heimwerker-, Lebensmittel-

oder Bekleidungsmärkte,

die mit der Verbundgruppe zusammenarbeiten,

erwirtschaften gemeinsam

und europaweit einen jährlichen

Gesamtumsatz von 56 Milliarden Euro.

Zu den Partnern gehören beispielsweise

Ketten wie Kaufland, Schlecker, dm,

Rossmann, tegut, Kaiser’s Tengelmann,

Globus Fachmärkte oder Ratio. Schwerpunkte

dieser Zusammenarbeit liegen

in den Bereichen Einkauf, Prozessoptimierung,

Zentralregulierung, Bürgschaft,

Marketing, Kommunikation,

Finanzierungen und E-Services auf der

Internet-Plattform www.markant.net.

Um den hohen Anforderungen und Zielen

des Konzerns gerecht zu werden,

suchte Markant nach einer kosteneffizienten,

internationalen, standardisierbaren

und unternehmensweit einsetzbaren

ReWe-Lösung.

Coda setzte sich im Vergleich mit

sieben Wettbewerbern durch. „Coda

überzeugte uns, da die Software international

anpassungsfähig ist. Wir

arbeiten künftig noch stärker länderübergreifend.

Da ist es besonders wichtig,

dass unsere Konzernbilanzierung

einheitlich und nach den verschiedenen

Konsolidierungskreisen funktioniert –

und das möglichst kosteneffizient und

ohne Limits“, erklärt Ulrich Greber, Leiter

Rechnungswesen bei Markant.

Verbesserte Auswertungs-

und Reportingmöglichkeiten

Coda läuft bei Markant auf einer IBM

pSeries unter UNIX und einer Oracle-

Datenbank. Als Web Server ist Apache

im Einsatz. Das gesamte Markant-Rechnungswesen,

das die Abteilungen Finanzbuchhaltung

und Controlling umfasst,

nutzt die Coda-Lösungen. „Doch

von den verbesserten Auswertungs-

und Reportingmöglichkeiten profitiert

letztendlich die gesamte Markant“,

erläutert Greber. Dieser „einheitliche

Datentopf für Finanzbuchhaltung und

Controlling“ sorgt dafür, dass Schwierigkeiten

oder Zeitverzögerungen bei

der Abstimmung zwischen internem

und externem Rechnungswesen aus

dem Weg geräumt sind. Die Mitarbeiter

freuen sich zudem über die Automatisierung

der Leistungsverrechnung, das

schnellere und universellere Reporting

mit parallelen Sichten sowie die systemgestützte

Konsolidierung.

Greber zieht ein positives Projektresümee:

„Mit dem Einsatz der neuen

Software ist das System transparenter

geworden. Denn mit einem zentralen

und schlank gehaltenen Konzernkontenrahmen

arbeiten alle Tochtergesellschaften

nach einheitlichen Regeln und

Strukturen. Das schafft Vergleichbarkeit

über alle Mandanten und unsere

Mitarbeiter im Rechnungswesen spa-

ren dadurch wertvolle Zeit, die früher

für Abstimmung und Reportpflege

aufgewandt werden musste. Der Ansatz

von Agresso, gleich von Anfang an

das Know-how über die internen Kernteams

beim Kunden aufzubauen, hat

sich überaus bewährt“.

Dieter Große-Kreul ó

uNIT4 Agresso gmbH, unterföhring

ANZEIGE

www.agresso.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

21


22

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

Kochlöffel setzt auf fimox von K+H

Transparenz und Integration

Der Schnellgastronom Kochlöffel rüstet sich mit der webbasierten Rechnungswesen-

und Finanzsoftware fimox auf die Anforderungen der Zukunft. Das 1961 von der Familie

van Berg gegründete Unternehmen gehört heute mit rund 1,8 Millionen verkaufter

Grillhähnchen im letzten Jahr zu den Pionieren der Systemgastronomie.

Andreas Herker, EDV-Leiter der

Kochlöffel GmbH beklagte, dass

„die vorwiegend eigenentwickelten

Softwareprodukte im Bereich Finanzbuchhaltung,

Rechnungseingangsbuch

und Anlagenverwaltung mit relativ vielen

Schnittstellen verbunden waren“.

Auf der Suche nach einer Rechnungswesen-Lösung,

die die Anwendungen

einer Finanz- und Anlagenbuchhaltung

mit einem Rechnungseingangsbuch

und Controlling verknüpft, wur-

Drei Fragen an …

gerhard Knoch

MIDRANGE MAGAZIN: Stichwort Internationalisierung:

Auf welche Weise

muss eine Finanzsoftware diesem Trend

Rechnung tragen?

Gerhard Knoch: Die internationale Ausrichtung

von Finanzsoftware ist enorm

wichtig. Das bringt den Vorteil, ein und

dasselbe Produkt länderübergreifend

einsetzen zu können und damit das IT-

Budget zu optimieren, ohne auf landesspezifische

Funktionen und Sprachen

verzichten zu müssen.

MIDRANGE MAGAZIN: Wie können

Großunternehmen mithilfe einer Finanzsoftware

die Folgen der aktuellen wirtschaftlichen

Schieflage abfedern?

Gerhard Knoch: gerade in wirtschaftlichen

Rezessionsphasen sind unternehmen

mehr denn je auf Lösungen

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

de Herker bei K+H fündig. „Die K+H

Software hat uns vor allem durch die

Bereitschaft überzeugt, individuelle

Softwareanpassungen vorzunehmen.

Mit fimox können wir heute standardisiert

Bilanzkonten mit Kostenstellen

buchen, einen Buchungsbeleg ausdrucken

oder individuelle Kontierungsregeln

für wiederkehrende Sachbuchungen

definieren, die dann automatisch

gebucht werden. Neben dem guten

Kosten-Nutzen-Verhältnis von fimox

angewiesen, die aussagekräftige und

übersichtliche Features zur Abbildung,

Kontrolle und Steuerung der geschäftsprozesse

bieten. Mit der Varial World

Edition steht eine ausgefeilte Controlling-Lösung

zur Verfügung, mit der sich

Kosten einsparen lassen, indem Fehlinvestitionen

aufgedeckt, Transparenz

in betriebswirtschaftliche Abläufe gebracht

und geschäftsprozesse gestrafft

werden.

MIDRANGE MAGAZIN: Konsolidierungssoftware,

Cash-Management oder

Liquiditätsmanagement – die Spielarten

moderner Finanzsoftware sind vielfältig.

Welche Funktionalitäten sollten

Unternehmen auf jeden Fall nutzen?

Gerhard Knoch: Die Finanzkrise hat

unternehmen immer noch fest im griff.

haben unsere Mitarbeiter durch eine

regelmäßige Update-Wartung nun keinen

oder nur noch einen sehr geringen

Aufwand diesbezüglich“, resümiert

Andreas Herker. Weiter: „Wir sind sehr

zufrieden mit fimox und konnten einige

Einsparungen der Arbeitsabläufe durch

deren Optimierung erreichen.“

Sabrina Rammelt ó

K+H Software Kg, germering

www.kh-software.de

Damit das Schiff auf Kurs bleibt oder

wieder auf Kurs kommt, ist ein konsequentes

Liquiditätsmanagement unabdingbar,

denn aus einem softwarebasierten

Finanz- und Liquiditätsmanagement

ergeben sich zahlreiche Vorteile: Die

Lösungen unterstützen unternehmen

dabei, ihre eigene Zahlungsfähigkeit

sicherzustellen, liefern die notwendige

Transparenz über ihre Wirtschaftlichkeit

und helfen durch eine Liquiditätsvorschau

Kosten und Finanzmittel optimal

zu planen. ó

Infor global Solutions Deutschland gmbH,

Friedrichsthal

www.infor.de

Gerhard Knoch

Vice President

EMEA Infor


Finanzbuchhaltungs-Software in der Logistikbranche

Controlling leichtgemacht

Die ITO Königsmann Spedition GmbH vertraut seit neun Jahren auf die Finanzbuch-

haltungslösung von syska. Mit ihr lässt sich nicht nur die Buchhaltung zeitsparend

und professionell bewältigen, sondern auch detaillierte Analysen für strategische

Entscheidungen erstellen.

In der Logistikbranche gewinnt das

Controlling immer mehr an Bedeutung.

Eine wichtige Rolle spielt dabei

das Rechnungswesen als umfassendes

Informationssystem. Während operative

und bilanzielle Kennzahlen zur

Steuerung eingesetzt werden, bilden

verlässliche Daten zu Umsatz und Kosten

die Grundlage für die betriebswirtschaftliche

Planung der kommenden

Monate.

Im Sommer 2001 stellte sich bei der

ITO Königsmann Spedition die Frage

nach einer intelligenten Software-Lösung:

„Es sollte möglich sein, wirklich

per Knopfdruck die entscheidungsrelevanten

Zahlen für die Geschäftleitung

zu erhalten. Ebenso wichtig war

es, dass individuelle Auswertungen

erstellt werden können“, erklärt Irmgard

Dreyer, Leiterin Buchhaltung, ihre

wichtigsten Anforderungen.

Flexible Schnittstellen

„Im Herbst ist die Entscheidung für

syska gefallen. Zeitgleich starteten

auch die ersten Workshops für die Installation

und Einrichtung“, so Irmgard

Dreyer. Der große Vorteil der Lösung

liegt in ihrer einfachen Integration in

vorhandene Branchensoftware dank

des flexiblen Schnittstellenkonzepts:

Aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen,

wie ERP und Logistik,

fließen die Daten und Zahlen in die

Fibu-Software ein.

Beliebige Auswertungs- und Vergleichszeiträume

sind bequem aufzurufen.

Ebenso liefert die syska SQL RE-

WE wichtige Kennzahlen einfach und

schnell. Eine besonders nützliche Funktion

stellt die ergänzende Verknüpfung

mit MS Excel dar. Mit einem Klick holt

sich das Office-Programm jederzeit die

Zahlen aus der Fibu-Software. Die Auswertungen

liegen dadurch in gewohnter

Form vor, die laufend aktualisiert wer-

D a t e n b e r e i t s t e l l e n

a u s V o r s y s t e m e n

U n s e r E T L - W e r k z e u g m a c h t e s

I h n e n e i n f a c h

- u n v e r s c h ä m t e i n f a c h .

Live WebCast am

09.07. + 23.07.2010

Einfach

unverschämt

T e l . : 0 7 1 1 / 5 5 0 3 7 3 - 3 0

w w w . a r u b a - i n f o r m a t i k . d e

den kann. Und zwar ohne großen Verwaltungsaufwand.

Aktuelle Werte sind

per Klick abfragbar – ihr zeitaufwendiges

manuelles Übertragen entfällt.

Intelligente Controllingfunktionen

„In erster Linie stehen für uns natürlich

das operative Geschäftsergebnis,

sprich die GuV, die verschiedenen betriebswirtschaftlichen

Auswertungen

und die kurzfristige Erfolgsrechnung

im Mittelpunkt. Darauf folgen das Forderungsmanagement

und die Liquiditätsübersichten“,

so Irmgard Dreyer.

Ausschlaggebend hierfür sind Fibu-Module

wie die professionelle Kosten- und

Leistungsrechnung sowie die flexible

Liquiditätsplanung. Zusätzlich lassen

sich Auswertungs- und Vergleichszeiträume

für die Umsatzstatistik völlig

frei bestimmen. Eine Zeitachse macht

die Veränderung der Zahlen umgehend

sichtbar.

Szenarien für Liquiditätsplanung

Nicht nur Auswertungen vergangener

Perioden liefert das Controlling, sondern

es stellt auch die Weichen für die

Zukunft. „Wir bauen jeweils aus Vorgaben

der Geschäftsleitung Planszenarien

für neue Geschäftsvorfälle auf.

Diese dienen uns unter anderem auch

als Grundlage für die Kalkulation“, bestätigt

Irmgard Dreyer.

Ausgehend vom aktuellen Bankguthaben

und dem Offenen-Posten

Bestand mit Zahlungszielen lässt sich

wochen- oder monatsgenau die verfügbare

Liquidität berechnen. Schließlich

geht es nicht nur darum, vergangene

Unternehmens-Daten im Controlling

abzubilden, sondern auch einen Blick

in die Zukunft zu werfen.

Sandra Zimmermann ó

ZUM UNTERNEHMEN

Seit mehr als 18 Jahren ist die syska gmbH

auf die Entwicklung von Software für das betriebliche

Rechnungswesen spezialisiert. Über

28.000 Kunden in Deutschland, österreich

und der Schweiz nutzen ihre Softwarelösungen.

Eine hohe Integrationsfähigkeit sowie

der ausgezeichnete Service unterstreichen

die hohe Qualität der Lösungen.

www.syska.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

23


24

SCHWERPUNKT FIBu, KORE, CONTROLLINg

Klein, aber fein: Controlling steigert die Umsatzrendite

Software für den Mittelstand

Mittelständler wachsen in mehreren Etappen. Am Anfang steht ein Geschäftskonzept

und viel persönlicher Einsatz. Über die Jahre wird aus dem Kleinbetrieb ein Unternehmen

mit vielen Mitarbeitern. Doch mit dem Wachstum nimmt die Übersichtlichkeit ab.

Während ein kleines, inhabergeführtes

Unternehmen noch mit

Hilfe von Standardsoftware zu überblicken

ist, muss ein mittelständischer

Betrieb die Professionalisierung der

Datenauswertung vorantreiben. Dies

geschieht vorzugsweise mit einem

spezialisierten Planungstool, das eine

einfache und effiziente Datenanalyse zulässt.

Besonders für Kreditverhandlungen

kann eine Entscheidung zugunsten

moderner Software entscheidend sein:

Sauber aufbereitete, aussagekräftige

Kennzahlen sind eine Grundvoraussetzung

für die erfolgreiche Verhandlung

über Kreditlinien mit den Hausbanken.

Nur durch den Einsatz eines zeitgemäßen

Controlling-Tools schafft der Unternehmer

die Voraussetzungen für eine

optimale Entwicklung des Betriebes.

Die Löwen-Restaurierung Müller

GmbH ist ein Familienbetrieb, der klein

angefangen hat und schnell größer wurde:

Während in der Anfangsphase die

beiden Gründer alle Betriebsabläufe

selbst erledigten, beschäftigte das auf

Restaurierungsarbeiten und Denkmalpflege

spezialisierte Unternehmen in

der Spitze rund 130 Angestellte.

Viel Arbeit für den Steuerberater,

der im Auftrag des Betriebs die DATEVgestützte

Finanz- und Lohnbuchhaltung

erledigt. Mit dem Wachstum des

Unternehmens wurde die Abwicklung

der FiBu mehr und mehr zur Herausforderung.

Eine Kostenrechnung zur

besseren Planung der Betriebskosten

und Erlöse wurde zu diesem Zeitpunkt

nicht durchgeführt. Johannes Müller,

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

Restaurator und Geschäftsführer der

Löwen-Restaurierung, erkannte hier

Handlungsbedarf und sah sich nach einer

geeigneten Softwarelösung um.

Die richtige Lösung

Denn spätestens als eine Investition im

Umfang von zwei Millionen Euro anstand,

benötigte Müller für die Verhandlungen

mit den Banken ein spezialisiertes

Planungs- und Controlling-Tool, um

die Kennzahlen kompakt, nachvollziehbar

und überzeugend darlegen zu können.

Die Software sollte leicht zu bedienen

sein und ein unkompliziertes Einlesen

der Daten gewährleisten. Schnell

fiel die Wahl auf das BusinessPlanSystem

BPS-ONE der Denzhorn GmbH.

Der Geschäftsführer über seine Kaufentscheidung:

„Die Software hat mich

überzeugt, da sie kompakt aufgebaut

ist und solide arbeitet. Ich habe im Vorfeld

auch andere Produkte ausprobiert,

hier habe ich jedoch zu viele potentielle

Fehlerquellen ausgemacht.“

Feinanalyse der Daten

Zur noch feineren Analyse der Unternehmensdaten

ist seit zwei Jahren zusätzlich

das Tool BPS-BI im Einsatz, ein

Modul für integrierte OLAP-Analysen.

Im Fokus steht hierbei ein detaillierter

Kostenstellen-Überblick. Die zentrale

Frage lautet: Welche Projekte entwickeln

sich wie geplant und wo muss

nachgebessert werden? An diesem

Punkt fehlte bisher die notwendige

Übersichtlichkeit: der Steuerberater

musste per Hand eine große Zahl von

Belegen bis zu 200 unterschiedlichen

Kostenstellen zuordnen – ein erheblicher

Aufwand, verbunden mit einem

großen Datenaufkommen. Daher wurde

zu Beginn eines Kalenderjahres die

Kostenstellenzuordnung des jeweiligen

Vorjahres gelöscht. Um dennoch

eine konsekutive Jahresübersicht zu

gewährleisten, wurden die Daten vor

der Löschung in Excel übertragen. Das

ging jedoch auf Kosten der Übersichtlichkeit:

die Tabellenblätter wurden mit

den Jahren immer umfangreicher und

schwerer zu durchdringen. BPS-ONE

bietet Müller nun ein einfaches Einlesen

und Aufbereiten der Daten – damit

hat er alle relevanten Informationen

jederzeit zur Verfügung, auch mehrere

Jahre im Rückgriff.

Das System ist flexibel, regelmäßig

werden Elemente von BPS-ONE nach

den Wünschen und Bedürfnissen des

Handwerksbetriebes angepasst. Mit

dem Support zeigt sich der Restaurator

durchweg zufrieden: „Wir erhalten

im Bedarfsfall schnell Hilfe; Software-

Updates werden per Mail angekündigt

und falls nötig von uns installiert. Wir

sind mit einer Umsatzrendite von 4 %

gestartet, heute liegen wir bei 10 %. Diese

erfreuliche Entwicklung haben wir

auch BPS-ONE zu verdanken.“

Bernd Kirschner ó

Denzhorn gmbH, ulm

www.bps-one.de


Die Reporta AG aus Hamburg setzt auf Echtzeit

Controlling ohne Rückspiegel

Unternehmer sein: 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche auf Hochtouren laufen.

Als Ich-AG ebenso wie als Mittelständler. Jede Entscheidung ist eine neue Chance für die

gesamte Firma. Doch aktuelle Daten und Zahlen für eine erfolgreiche Steuerung fehlen.

Die Zeitung von gestern

taugt nicht einmal

mehr zum Fischeinwickeln,

aber Unternehmer sollen

sich mit derart veralteten

Zahlen zufrieden geben?

Auf keinen Fall, heißt es

bei der Hamburger Reporta

AG: Einfach online zeigt sie

den Anwendern in Echtzeit,

wie es um die einzelnen

Projekte steht. Denn

nur wer up-to-date ist, weiß

um seine Profitabilität.

Controlling auf den Kopf gestellt

Von hartgesottenen Controllern wird

die Software-as-a-Service-Anwendung

gern ein wenig schief beäugt. Schließlich

stellen die Hamburger das typische

Controlling ein wenig auf den Kopf. Online

Zeiten erfassen, Belege verwalten,

Projekte managen: Reporta liefert Auswertungen

in Echtzeit und ohne Warten

auf die Buchhaltung. Denn, so ist

Vorstand Peter Dibbern überzeugt, heute

brauchen Unternehmen keine große

Vorplanung mehr. „Wir schauen nicht

mehr zurück, um die Zukunft planen

zu können. Bei uns spüren die Kunden

den tatsächlichen Fahrtwind, weil wir

die Gegenwart in Echtzeit abbilden.“

„On demand“ hat der Kunde tagesaktuell

Kosten, Erträge und Arbeitsstunden

in transparenter und vor allem

auch leicht verständlicher Form zur

Hand. Das spricht vor allem Freelancer

und Unternehmen ohne eigene Controllingabteilung

an, denn die können jetzt

ganz einfach ihre Projekte

selbst steuern. Wie profitabel

sind meine aktuellen

Projekte, wie sieht die Zahlungsmoral

meiner Kunden

aus, wie hoch sind meine

Kosten und was habe ich

bis heute in Projekt X verdient?

Sämtliche Informationen

werden in einem

Sekundenbruchteil miteinander

vernetzt und sind

bis auf Belegebene nachvollziehbar.

Für Reporta ist

es vollkommen egal, auf welchem Gerät

gearbeitet wird. Systemanforderungen

gibt es nicht. Lediglich ein Internetzugang

wird benötigt, um in Echtzeit arbeiten

zu können. So wird zum Beispiel

auch das iPad zum Arbeitsplatz und

macht den mobilen Zugriff von unterwegs

leicht.

„Unsere Kunden haben hohe Ansprüche

an das Bedienkonzept, es soll

ANZEIGE

möglichst einfach und verständlich

sein“, sagt Dibbern und ergänzt: „Vor

allem sind es moderne, innovative Anwender,

die permanent online sind.

Hier setzt Reporta an: eine rein webbasierte

Controlling-Lösung, die jeden

Anwender in seinem Tagesgeschäft begleitet,

informiert und mit der Zentrale

verbindet.“ Das wird vor allem durch

die Technologie möglich. Für Firmengründer

Daniel Grünthal war schon

vor der Entwicklung des Produkts klar,

dass er sein System online zur Verfügung

stellt. „Nur Cloud Computing versetzt

den Unternehmer in die Lage, sein

operatives Geschäft mobil in Echtzeit

zu steuern“, betont Dibbern und setzt

noch einen drauf: „Mit unserem innovativen

Web-Tool Reporta kann jeder

die richtige Entscheidung treffen.“

Ilona Lütjeó

Reporta Ag, Hamburg

www.reporta.ag

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

25


Neue Funktionen der

DB2 und WebQuery

So wenden Sie die DB2-Verbesserungen an und

lernen ein intelligentes Abfragetool kennen

Die Datenbank Ihres System i hat in den letzten Releases

eine ganze Reihe von neuen Funktionen erhalten.

Insbesondere die SQL-Fähigkeit und ganz aktuell, die

XML-Integration wurden enorm weiterentwickelt. Nach

der Abkündigung des Query/400 erfahren Sie, wie der

Nachfolger (IBM WebQuery) inzwischen verbessert

worden ist.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…

• erkannt haben, dass SQL das Werkzeug für Abfragen

und Zugriffe ist

• ahnen, dass die Verwendung eingebauter Funktionen

Zeit spart

• den enormen Performancegewinn der DB2 aktivieren

möchten

• Ersatz suchen, für den abgekündigten Query/400

• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert

sind

Aus dem Inhalt:

Embedded SQL und RPG

– Resultset Verarbeitung

– SQL Namen im RPG

– SQL Arrays

– Feldprozeduren

Remote Data Access

– Definitionen von systemübergreifenden ALIAS

XML-Integration

– XML-Datentypen

– Validierungssupport

– Buit-In Functions

SQL Kompatibilität

– MERGE

Scalare Funktionen

Performance Verbesserungen

Web Query Neuerungen

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum WS-Nr.

Frankfurt 16. 9. 2010 5402005

Wien 23. 9. 2010 5402007

Hamburg 8. 11. 2010 5402001

Köln 9. 11. 2010 5402002

Stuttgart 10. 11. 2010 5402003

München 11. 11. 2010 5402004

Zürich 2. 12. 2010 5402013

Workshops

V7 –

Was gibt’s Neues?

Erleben Sie, welche Fortschritte IBM i V7

für Ihre Anwendungen wirklich bringt

IBM hat mit dem neuen Betriebssystem eine ganze

Menge Feinarbeit geleistet. Insbesondere die neuen

Möglichkeiten der Systemadministration, der Datenbank

und bei der Programmierung sollten Sie kennenlernen.

Sollten Sie sich bereits mit der Migration auf

das neue System befassen, erhalten Sie einen Leitfaden

für ein sicheres Upgrade.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…

• den Upgrade auf IBM i V7 bereits vorhaben

• von neutraler Seite wissen möchten, was die Verbesserungen

bringen

• unter V7 programmieren oder administrieren müssen

• tiefergehende Infos benötigen

• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert

sind…

Aus dem Inhalt:

Upgrade auf V7R1

– Vorbereitung des Alt-Systems

– Lizenzprogrammänderungen/-erweiterungen

– Installation von V7R1

Neue Möglichkeiten der Systemadministration

– Änderungen am System i Navigator

– Der IBM Systems Director Navigator für i

– PDF-generieren

DB2 UDB für System i und SQL

– Veränderungen und Verbesserungen an SQL Objekten

– Neue SQL-Syntaxen

– SQL Field Functions

IBM Web Query

– Einführung in die Web Query Technologie

– Report Assistent, Diagramm Assistent und Power

Painter

– Active Reports und Developer Workbench

System i Access

– Windows: Installation

– Upgrade auf V7R1

– System i Access für Web

Programmierung

– Neuerungen im ILE Programmmodell

– Neue und geänderte RPG-, Cobol- und CL-Syntaxen

– Neue Werkzeuge für die Programmentwicklung,

RAD, RDP

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum WS-Nr.

Wien 20. 9. 2010 5342007

München 12. 10. 2010 5342004

Köln 13. 10. 2010 5342002

Zürich 29. 11. 2010 5342013

RDP

vor dem Camp

So funktioniert die neue IBM Entwicklungsumgebung

Mit RDP stellt IBM die dritte Generation ihrer grafischen

Entwicklungsumgebung für i-Programmierer zur

Verfügung. Das Ziel dieses Workshops ist es, dass Sie

diese Entwicklungsumgebung implementieren können

und deren Nutzung beherrschen, so dass Sie die praktischen

Übungen im anschließenden RPG Camp mit

vollziehen können.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…

• das RPG Camp besuchen möchten

• als gestandener i-Programmierer jetzt weiterkommen

möchten

• sich mehr Komfort und Übersicht wünschen

• nicht nur Theorie pauken, sondern auch praktisch

üben möchten

• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert

sind.

Aus dem Inhalt:

– Installation und Pflege von RDP

– Einführung in RDP

– Arbeiten mit RSE

– Der LPEX Editor

– Bildschirm und Listenentwurf

– Der Debugger

– i Projekte

In Theorie und praktischen Übungen. Für erfahrene

Programmierer.

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum WS-Nr.

Oberstdorf 4. 10. 2010 5421014

Jetzt anmelden! www.


2010

RPG Camp:

ILE RPG

Aktuelle Anwendungsarchitekturen

und Grafische Clients

Holen Sie sich jetzt das Wissen für moderne Architekturen

und für grafische Frontends Als gestandener

RPG-Programmierer sollten Sie spätestens jetzt weiterkommen.

Erweitern Sie deshalb Ihre Fähigkeiten durch

die Beherrschung moderner Softwarearchitekturen.

Verbessern Sie die Bedienbarkeit und die Akzeptanz

Ihrer Anwendungen durch grafische Oberflächen und

befreien Sie Ihr Wissen.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…

• offen sind für neue Methoden

• effizientere Entwicklungsmethoden brauchen

• Programme, als WebService verpackt, wiederverwenden

möchten

• Ihren Anwendern endlich eine zeitgemäße Oberfläche

bieten wollen

• neben der Theorie auch praktisch üben möchten

• Interesse am Informationsaustausch mit Kollegen

haben

Aus dem Inhalt:

– Aufbau einer MVC Struktur:

– Web Services als Bindeglied zwischen grafischen

Frontends und RPG-Backends

– Erstellung von grafischen Clients (Web 2.0)

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum WS-Nr.

Oberstdorf 5. – 7. 10. 2010 5432014

Di, 5. 10. 2010 von 10 bis 18 Uhr

Mi, 6. 10. 2010 von 9 bis 17 Uhr,

ab 18 Uhr gemeinsames Abend-

essen mit Erfahrungsaustausch

Do, 7. 10. 2010 von 9 bis 16 Uhr

In theoretischen und praktischen Lektionen. Die

praktischen Übungen finden im Rahmend der IBM

Entwicklungsumgebung RDP statt (ggf. RDP vor dem

Camp buchen).

Grafische Clients

für RPG-Programme

Hier erleben Sie, wie Sie „trotz RPG“

grafische Oberfläche zaubern können

Man kann es drehen und wenden wie man will, kein

Mensch erwartet heute bei einer modernen Anwendung

eine schwarz-grüne Bedienoberfläche. Deshalb

sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre innovativen Anwendungsprogramme

auch eine entsprechende Oberfläche

erhalten. Das verstärkt die Akzeptanz und verbessert

ihr Image.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…

• wissen, dass zeichenorientierte Benutzeroberflächen

out sind

• als innovativer Entwickler die Chancen der Technik

nutzen möchten

• nach einer brauchbaren Alternative zu Greenscreen

suchen

• die verschiedenen Möglichkeiten kennen sollten

• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert

sind

Aus dem Inhalt:

i-Technologien und Architekturen

– MVC Anwendungsarchitektur

– Application Server

– Web Services

RPG und IBM Open Access

– Das Lizenzprogramm IBM Open Access

– Alt-Anwendungen GUIsieren

– Neue Web 2.0 GUI-Anwendungen realisieren

RPG und PHP

– Der Zend Server für IBM i

– Das i API Toolkit

– RPG-Programme und i-Funktionen ansprechen

RPG und Adobe Flex

– Das Flex SDK und die Flex Workbench

– Benutzeroberflächen erstellen

– RPG Programme aufrufen

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum WS-Nr.

Frankfurt 14. 9. 2010 5922005

Wien 21. 9. 2010 5922007

Hamburg 18. 10. 2010 5922001

Köln 19. 10. 2010 5922002

Stuttgart 20. 10. 2010 5922003

München 21. 10. 2010 5922004

Zürich 30. 11. 2010 5922013

midrange-academy.com

Workmanagement

mit System i Tools

So überwachen Sie Ihr System und halten

es performant und zuverlässig

Zuverlässigkeit ist zwar eines der herausragenden Attribute

der POWER Server unter i, allerdings geht das

schon lange nicht mehr automatisch. Deshalb hat IBM

eine Reihe von Workmanagement Tools entwickelt, die

Ihnen helfen, Ihr System gleichermaßen performant

und verfügbar zu halten. Das Wissen, wie diese Werkzeuge

eingesetzt werden, hilft Zeit zu sparen und Kosten

zu reduzieren.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…

• auf die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit Ihres System

i angewiesen sind

• sich überlegen, Fremdtools einzusetzen

mehr Wissen über die Handhabung der Tools brauchen

• wissen müssen, was wirklich auf dem System wann

los ist

• am Erfahrungsaustausch mit Kollegen interessiert

sind

Aus dem Inhalt:

Der System i Navigator

– Jobs steuern und überwachen

– System kritische Nachrichten überwachen

– Systemobjekte überwachen

– Benutzer erstellen, ändern

Die Performanz des Systems überwachen

– Collection Services

– Monitoring

Der IBM System Director Navigator for i

– Jobs steuern und überwachen

– System kritische Nachrichten überwachen

– Systemobjekte überwachen

– Benutzer erstellen, ändern

Die Performance des Systems überwachen

– Disk Watcher

– Job Watcher

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Ort Datum WS-Nr.

Frankfurt 15. 9. 2010 5312005

Wien 22. 9. 2010 5312007

Hamburg 13. 12. 2010 5312001

Köln 14. 12. 2010 5312002

Stuttgart 15. 12. 2010 5312003

München 16. 12. 2010 5312004

Zürich 1. 12. 2010 5312013

ITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de


28

SCHWERPUNKT gROSS-, EINZEL- uND VERSAND HANDEL

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

SUMMARY

Der Groß-, Einzel- und Versandhandel

ist auf flexible, sichere und skalierbare

Lösungen angewiesen.

Der buchholz-fachinformationsdienst geht neue Wege

Hin zum Informationsbroker

Durch die Umstellung auf die neue proAlpha Version und den dadurch verbundenen

systemunabhängigen Datenaustausch eröffnen sich für den Bexbacher buchholz-

fachinformationsdienst ungeahnte Möglichkeiten bei der Bereitstellung, Nutzung und

Weiterverarbeitung von Informationen zwischen Unternehmen und Kunden.

Nicht nur klassische Produktionsbetriebe,

sondern auch Dienstleistungsunternehmen

setzen zusehends

auf die Vorteile der ERP-Lösung pro-

Alpha, wie das Beispiel des buchholzfachinformationsdienstes

(bfd) zeigt.

Kerngeschäft des bfd ist die Lieferung

von Fachliteratur auf dem Versandweg

sowie die Bereitstellung von elektronischen

Wissensdatenbanken an Kunden.

Ein ausgeklügeltes logistisches Konzept

erlaubt es dabei dem Unternehmen, die

Waren ohne größeren Aufwand punkt-

und zeitgerecht an den Ort des Bedarfs

zu schicken. Darüber hinaus bietet der

bfd seinen Kunden ergänzende Dienstleistungen

an, die ihnen die Beschaffung,

Nutzung und Administration der

Fachmedien erleichtern.

Standardsoftware mit Vorteilen

Damit der bfd seine Dienstleistungen

für die eigenen Kunden schnell und

zuverlässig erbringen kann, ist die

Unterstützung durch eine leistungsfähige

IT-Organisation und ERP-Software

unabdingbar. Allein die korrekte Verwaltung

von Abonnements ist bereits

ein komplexes Unterfangen. Alle von

Kunden bezogenen Titel müssen eindeutig

hinterlegt sein, und zwar mit

den richtigen Versionsständen und den

korrekten ISBN-Nummern. Auch die

punktgenaue Aussendung und Fakturierung

muss absolut verlässlich und

unter Berücksichtigung der vielfältigen

Nullplus, iStockphoto.com


Liefer- und Rechnungsmodelle abgewickelt

werden.

Während die Mehrzahl der Mitbewerber

auf proprietäre Speziallösungen

für den Buchhandel setzt, entschied

sich der bfd bereits 1995 für die ERP-

Lösung proAlpha. „Unser Geschäft und

die Anforderungen unserer Kunden

befinden sich in einem permanenten

Wandel. Nur mit einer zukunftsfähigen

IT können wir diese Dynamik antizipieren.

proAlpha bietet als offenes ERP-

System eine größere Flexibilität und

bessere Voraussetzungen hierfür als

selbstgestrickte Branchenlösungen“,

erklärt Michael Kalinowski, Bereichsleiter

Organisation und IT beim bfd.

Die Software musste gleichwohl für

das einzigartige Dienstleistungsspektrum

des bfd und für die besonderen

Anforderungen des Fachbuchhandels

angepasst werden. „Keine Standardsoftware

am Markt deckt unsere speziellen

Anforderungen komplett ab. Es

zeichnet proAlpha allerdings als besonders

flexible Lösung aus, dass sie sich

so stark anpassen ließ – ohne dabei

ihre Releasefähigkeit einzubüßen“, so

Michael Kalinowski weiter.

In naher Zukunft wird der buchholzfachinformationsdienst

sein Service-

Angebot im Online-Bereich deutlich

erweitern. Zudem ist eine wesentlich

stärkere Integration der eigenen Prozessketten

mit denen der Kunden und

Lieferanten bzw. Verlage geplant. Dies

alles hat den Bexbacher Spezialisten

dazu veranlasst, in den Ausbau von

Hardware, Netzwerk und Software zu

investieren. Im Mittelpunkt stand dabei

ein Update auf die aktuelle proAlpha–

Version.

„Schon bisher bot proAlpha viele

Vorteile auf technologischer Ebene.

Sehr wertvoll ist für den bfd beispielsweise

die durchgängige Workflow-Automation,

die den Anwender bei seiner

täglichen Arbeit aktiv unterstützt. Die

Von links:

Michael

Kalinowski,

udo grub,

Thomas

Schleicher

moderne Webspeed-Technologie von

proAlpha ermöglicht darüber hinaus,

dass bfd-Kunden online über den so

genannten „bfd communicator“ Einblick

in ihre Bestell- und Lieferdaten

erlangen. Zudem macht OpenEdge10

proAlpha zu einer offenen Lösung, die

den plattformunabhängigen Austausch

von Daten gestattet. Das bedeutet eine

wesentlich einfachere Anbindung

von externen Systemen, wie z. B. von

Online-Medienkatalogen oder Fachportalen,

aber auch von Lösungen auf Kundenseite“,

ergänzt Michael Kalinowski.

Zum Einsatz kommen unternehmensweit

für über 60 Arbeitsplätze

die Systemmodule Vertrieb, Einkauf,

Finanzbuchhaltung, Kostenstellenrechnung

und Stammdatenverwaltung. Mit

der neuen Version ist nun auch die stärkere

Vernetzung der Lieferketten und

folglich eine Verbesserung der Kundenworkflows

(wie die automatische Rechnungsprüfung

oder der vereinfachte

Wareneingang) möglich. Auch Auswertungen

lassen sich nun differenzierter

durchführen und besser visualisieren.

Zusätzlich bringt die Umstellung für

die Daten- und Systemsicherheit entscheidende

Vorteile. Die umfangreichen

IT-Investitionen kommen damit in

vielfacher Hinsicht auch den bfd-Kunden

direkt zugute, bedeuten für diese

weniger Aufwand und ein besseres Informationsmanagement.

Aufgrund des stark erweiterten

Funktionsumfangs des neuen proAlpha

Releases werden zudem etliche Individualanpassungen

überflüssig, die nun

im Standard abgedeckt sind.

Durch die Unterstützung der Alpha

Business Solutions AG, die als System-

und Beratungshaus das Projekt ganzheitlich

begleitete, konnte die Umstellung

reibungslos durchgeführt werden.

„Der bfd beschreitet erfolgreich den

Weg vom Buchhändler zum „Informations-Broker“.

Durch die Aktualisierung

auf die neue proAlpha-Version sind wir

nun IT-seitig gerüstet, um unseren Kunden

auch künftig den bestmöglichen

Service zu bieten, und gleichzeitig unser

Dienstleistungsportfolio gerade im

Bereich der elektronischen Lösungen

und Online-Portale noch erheblich auszubauen“,

resümiert Udo Grub, Leiter

der Aboverwaltung beim bfd.

Carmen Reiser ó

ZUM UNTERNEHMEN

Die Alpha Business Solutions Ag ist ein Spezialist

für geschäftsprozessoptimierung und

die Einführung von betriebswirtschaftlicher

Standardsoftware in Deutschland. Das unternehmen

wurde 1994 als erstes Tochterunternehmen

der proAlpha Software Ag gegründet

und 2003 aus dem proAlpha unternehmensverbund

herausgelöst. Alpha Business Solutions

betreut heute deutlich mehr als 300

ERP-Projekte in über 1.200 unternehmen.

Das Lösungsportfolio umfasst neben der

ERP-Komplettlösung proAlpha auch eigen

entwickelte Branchenlösungen auf Basis von

proAlpha, zudem ist das unternehmen seit

Anfang 2008 auch Early Partner der SAP für

SAP Business ByDesign.

www.abs-ag.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

SCHWERPUNKT gROSS-, EINZEL- uND VERSAND HANDEL

Logische Verknüpfungen via CRM

Dreh- und Angelpunkt

Als High-Service-Distributor von elektronischen und technischen Produkten in Europa agiert

die Distrelec Schuricht GmbH seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt – aktuell belegt das

zur Distrelec-Gruppe gehörende Unternehmen mit Hauptsitz in Bremen im europäischen

Vergleich den dritten Platz in seinem Wettbewerbsumfeld.

Dabei stehen das Thema CRM (Customer

Relationship Management)

und dessen IT-seitige Unterstützung

mithilfe der webbasierten Kundenmanagementlösung

ADITO online kontinuierlich

im Fokus, nicht zuletzt vor

dem Hintergrund einer umfangreichen

Basis an Kunden, die allein in Deutschland

knapp 300.000 Ansprechpartner

aus den unterschiedlichsten Segmenten

umfasst.

„Für uns ist CRM schon seit vielen

Jahren ein ganz entscheidender As-

DER ANWENDER

Die Distrelec-gruppe ist einer der in Europa

führenden Katalogdistributoren für industrietaugliche

elektronische Bauelemente,

Messtechnik, Automation, Werkzeuge und

industrielle IT-Komponenten. gesellschaften

in Bremen, der Schweiz und Schweden mit jeweils

eigenen Logistikstandorten decken den

kontinentaleuropäischen Markt vollständig

ab. 1949 gegründet, wurde Schuricht 2001

in die Schweizer Dätwyler Holding, eine der

größten Handelsorganisationen für technische

und elektronische Komponenten in Europa,

integriert. Der Bereich Technische Komponenten,

zu dem die Distrelec-gruppe zählt,

erzielt mit 1.100 Mitarbeitern einen umsatz

von 490 Mio. Schweizer Franken. Über den

Web-Shop ist aktuell ein Artikelsortiment von

500.000 Produkten verfügbar, davon 100.000

sofort ab Lager. Distrelec Schuricht stellt eine

Vielzahl an B2B-Lösungen und elektronische

Kataloge sowohl in Standardformaten wie

auch mit kundenspezifischen Anpassungen

zur Verfügung. Das unternehmen ist zertifiziert

nach ISO 2001:2008, ISO 14001:2004

(integriertes Qualitäts- und umweltmanagementsystem).

www.distrelec.de

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

pekt, schließlich bildet die effiziente

Pflege der Kundenbeziehungen einen

Grundpfeiler jeder auf dauerhaften Erfolg

ausgerichteten Unternehmensstrategie“,

bringt es Christian Lelonek, Verkaufsleitung

Communication Center

bei Distrelec Schuricht, auf den Punkt.

Das in Eigenregie erstellte CRM-System

konnte jedoch nicht mehr mit dem stetigen

Wachstum des Unternehmens mithalten.

Zudem sank die Performance

der lediglich auf reguläre Transaktionsdaten

ausgelegten WWS-Datenbank

durch die täglich 3.000 hinzukommenden

Kontakt-, Marketing- und Mediendaten,

so dass ein Ausbau mit den entsprechenden

Investitionen notwendig

wurde. „Speziell mit unserem für den

Versandhandel typisch großen Kundenstamm

mit unterschiedlichsten Bedarfsstrukturen

und Kundengruppen

ist die Segmentierung wichtig, sonst

sind die Streuverluste zu groß oder es

werden bestimmte Kunden mit den falschen

Informationen versorgt“, so der

Verkaufsleiter weiter. Daher fiel der

Entschluss zur Implementierung einer

spezialisierten CRM-Lösung, die über

die üblichen Standardfunktionalitäten

verfügt wie auch flexibel und ausbaufähig

ist, um auch künftige Anforderungen

erfüllen zu können.

Der Weg zur optimalen Software

Das neue System sollte nicht integriert,

sondern separat laufen, lokal installiert

werden und zugleich auch die spezifischen

Marktgegebenheiten in Deutschland

passgenau managen: Welche Problematiken

gilt es abzubilden, welche

Schwierigkeiten künftig zu vermeiden?

Wie lassen sich Prozesse und Abstim-


mungen optimieren, um Synergieeffekte

zu erzielen? Auf technologischer Seite

sollten modernste Standards enthalten

sein insbesondere in punkto analytisches

CRM, mithilfe derer die bisher

aufwendigen Zusatzprogrammierungen

künftig der Vergangenheit angehören

würden. Von den nach der Vorauswahl

verbliebenen Anbietern ausschließlich

aus dem mittelständischen Segment

konnte sich ADITO Software mit seiner

webbasierten Lösung ADITO online

gegen die Mitbewerber durchsetzen:

aufgrund der erwiesenen Zukunftsfähigkeit,

die auch eine SAP-Anbindung

komfortabel per Plug-and-play ermöglicht,

und der durchgängigen Ausbau-

und Releasefähigkeit selbst nach individuellen

Anpassungen.

Testen – Umstellen – Zugreifen

Nach einer intensiven Test- und Einarbeitungsphase

konnte die endgültige

Umstellung von einem Tag auf den

anderen erfolgen und daran anschließend

die konkrete Arbeit mit der CRM-

Lösung, die sowohl mit dem WWS

als auch mit dem Lotus-Notes-basierten

Mail- und Kommunikationssystem

verbunden ist. Anwender aus

Unternehmens bereichen wie Marketing,

Kundenservice, Vertrieb, Key-

Account-Management, Order-Processing,

Finanzbuchhaltung, Outbound

oder E-Commerce greifen heute am

Hauptstandort in Bremen wie auch in

der in Achim ansässigen Logistik auf

die Tools zu; ebenfalls angeschlossen

sind die über ganz Deutschland verteilten

Außendienstler sowie Partner im

europäischen Vertriebsgebiet. Die am

häufigsten genutzten Daten im Tagesgeschäft

sind dabei Kontaktmanagement-Informationen

zu den Firmen

und den jeweiligen Ansprechpartnern.

Entscheidende Bedeutung haben außerdem

die transparent hinterlegten Interessenprofile,

die sich für die diversen

Kampagnen nutzen lassen. Wichtig für

den Außendienst sind die umfassenden

Einträge bezüglich der Historien und

der Aufgaben je Kunde innerhalb eines

rein elektronischen Workflows, der

komplett über ADITO online abgewickelt

wird. „Als Dreh- und Angelpunkt

fungiert die kleinste Einheit ‚Person‘.

Alles baut strukturiert und übersichtlich

aufeinander auf – sicher die wesentliche

Kerneigenschaft der Lösung“,

so Christian Lelonek. Ein unerlässlicher

Aspekt ist der Aufbau verschiedenster

Bedarfsprofile: Das Spektrum

von Distrelec ist branchenübergreifend

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auf einen Blick. Den Ihres

Unternehmens auch.

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Bereiche Ihres Unternehmens und aus

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In Kooperation mit dem

Partner-Unternehmen

„WMR - WIR MACHEN‘S RICHTIG.“

und reicht von kleinen und mittelständischen

Unternehmen bis zu Konzernen

aus den weltweiten TOP100; über

den Katalog und den Online-Shop mit

über 400.000 Artikeln ordern technische

Anwender und Ingenieure sowie

Einkäufer, Disponenten und Selbstständige.

All diese Anforderungsprofile

können mit ihren Zielgruppen abgebildet

und hinsichtlich ihrer Bedarfe und

Defizite analysiert werden und stehen

unter anderem zur Steuerung von Marketingkampagnen

zur Verfügung.

Die Vorteile auf einen Blick

Seit Einführung von ADITO online ist

bei Distrelec eine deutliche Optimierung

der Ressourcen festzustellen: Waren die

Mitarbeiter zuvor durch die aufwendige

Datenpflege zeitlich stark gebunden,

können heute bis zu 30 Prozent mehr

Kunden aktiv betreut werden. Über

den verbesserten Austausch zwischen

Innen- und Außendienst lassen sich

Absatz chancen konsequenter nutzen,

desgleichen gehören durch den gezielteren

Katalogversand an die relevanten

Ansprechpartner Streuverluste der Vergangenheit

an. Im direkten Kontakt mit

den Kunden ist es jetzt noch einfacher,

sie beim Anruf sofort zu identifizieren

und umgehend auf ihre Fragen, Anforderungen

oder Servicewünsche eingehen

zu können, da die komplette Historie

dokumentiert ist und sofort auf

allen Ebenen vorliegt. „Die Umstellung

auf ADITO online gehört zu den besten

und unproblematischsten Softwareeinführungen,

die wir je hatten, und die

Mitarbeiter sind durchweg sehr zufrieden

mit den Vorteilen, die sich dadurch

in ihrem ganz konkreten Tagesgeschäft

ergeben“, bringt es Christian Lelonek

abschließend auf den Punkt.

Sabine Sturm ó

ZUM UNTERNEHMEN

Die ADITO Software gmbH, geisenhausen,

entwickelt seit ihrer gründung 1988 Software

für die Bereiche Vertrieb, Marketing und

Service. Mit den Programmen ADITO online,

ADITO performance und ADITO columbus

zählt das unternehmen zu den führenden

Herstellern hochflexibler Business- und CRM-

Software. Etwa 650 Kunden, darunter Franz

Kaldewei gmbH & Co. Kg, gfK Ag, Herrenknecht

Ag und Ravensburger Spieleverlag

gmbH, setzen auf Service, Innovationsstärke

und Kontinuität von ADITO. Am Standort geisenhausen

sind derzeit rund 45 Mitarbeiter

beschäftigt, über 100 Kooperationspartner

sind mit Vertrieb und Implementierung der

ADITO-Lösungen betraut.

www.adito.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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32

SCHWERPUNKT gROSS-, EINZEL- uND VERSAND HANDEL

X10 konvertiert fremde Zeichen

Die LR Health & Beauty Systems GmbH stellt fremdländische Zeichensätze aus Griechenland,

Bulgarien, Russland und der Ukraine mit X10-Transliteration von Rhenania um.

Im Rahmen einer Softwareumstellung

konnte bei Adressen mit fremdländischen

Zeichen kein zufriedenstellendes

Ergebnis erzielt werden. Die Datensätze

aus dem griechischen und russischen

Sprachraum waren nicht lesbar, eine

reibungslose Weiterverarbeitung der

Daten war nicht möglich. Mit Hilfe des

neuen Rhenania Produktes X10-Transliteration

wurde das Problem gelöst.

Mit Hilfe einer Entscheidungstabelle

erkennt X10 bereits im Vorfeld, ob

eine Bearbeitung erforderlich ist und

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

RC Rhenania Computer gmbH, Bad Honnef

www.rhenania.biz

Tröber erhöht Lieferumfang

Weil ihre kleine ERP-Eigenentwicklung nicht mehr ausreichte, entschied die Heinz Tröber

GmbH & Co., diese zugunsten einer Standardsoftware aufzugeben.

Mehr als 50 ERP-Lösungen wurden

begutachtet, die Wahl fiel schließlich

auf die oxaion business solution.

Ausschlaggebend war laut Anwender

unter anderem die sichere Hardwareplattform

IBM Power Systems, für

die das ERP-System speziell entwickelt

wurde. Überzeugt habe außerdem

die Integration aller Module, die zukunftsweisende

Technologie in Sachen

Web-Portal und nicht zuletzt die Mittelstandskompetenz

des Anbieters.

Bei der Einführung des neuen ERP-

Systems verfolgte Tröber die Strategie,

möglichst im Standard zu bleiben und

so die internen Prozesse zu optimieren.

Dieses Ziel erreichte man dank einer

in welchen Zeichensatz die Daten konvertiert

werden. Für das Ergebnis ist

entscheidend:

ó aus welchem Land der Anwender

kommt, der die Daten lesen möchte.

ó aus welchem Land die Daten kommen,

die der Anwender lesen möchte.

ó in welchem Zeichensatz /Sprache die

Daten bereitgestellt werden sollen.

Die griechischen oder kyrillischen

Zeichen werden im Hintergrund in den

lateinischen Zeichensatz übersetzt, ohne

den Arbeitsablauf zu unterbrechen.

guten Projektplanung und kompetenter

Mitarbeiter in den Teams. Nicht zuletzt

die gute Unterstützung durch den Anbieter

bei der Altdatenübernahme habe

dafür gesorgt, dass die reine Projektarbeit

in drei Monaten über die Bühne

ging.

Ergebnis: Durch die Beseitigung

von Insellösungen und die Anpassung

einiger Prozesse an die oxaion business

solution sanken Komplexität und Kosten.

Gleichzeitig wurden die Abläufe

beschleunigt, was sich in einem mehr

als verdoppelten Lieferumfang niederschlägt.

Waren es mit dem Altsystem

100 Pakete pro Tag, sind es jetzt 250.

Außerdem führte die verbesserte Lager-

Nach der Konvertierung steht das Ergebnis

im Unicodeformat zur Verfügung.

Rhenania arbeitet hier mit einer

erweiterten Transliteration und eigenen

Tabellen.

Der Programmaufruf erfolgt über

TCP/IP, also aus jeder beliebigen Umgebung

im Netzwerk. X10 selbst läuft

native auf IBM i5. Stefan Halbig ó

haltung zu geringeren Abweichungen,

sie liegen bei Inventuren nun deutlich

unter einem Prozent. Die Investitionen

haben sich bereits nach knapp zwei

Jahren amortisiert, da die Präsenz im

Internet, die erhöhte Lieferfähigkeit

und die verbesserte Reaktion auf Kundenwünsche

das Geschäft beflügelte

und die Effizienz steigerte. Die Kosten

für die reine IT – ohne Personal – liegen

darüber hinaus heute deutlich unter

einem Prozent des Jahresumsatzes

von rund 35 Millionen Euro.

Markus Schmid ó

oxaion ag, Ettlingen

www.oxaion.de


Effizientere Prozesse beim Haarpflegedistributor Wild Beauty

Im Trend der Zeit

Rasantes Wachstum und schlanke Prozesse bringt der Haarpflegedistributor Wild Beauty in

Seeheim-Jugenheim mit dem ERP II–System Comarch Semiramis unter einen Hut. Die browserbasierte

Lösung wächst flexibel mit den Anforderungen des Unternehmens und ist gleichzeitig

ökonomisch in Handhabung und Wartung. Zahlreiche Abläufe sind heute dank Semiramis

transparent und einfach, die Durchlaufzeiten der Aufträge sind kundenfreundlich kurz.

Der Exklusivdistributor der luxuriösen

Haarpflegeserie Paul Mitchell

für Deutschland und weitere europäische

Länder hat sich im Jahr 2005 für

den Einsatz der Java-basierenden ERP-

Lösung Semiramis entschieden,

um damit die Prozesse

entscheidend zu verschlanken

und zu beschleunigen.

Die Mitarbeiter und Partner

der Wild Beauty AG arbeiten

an verteilten Standorten

seit Januar 2006 mit der

vollständig internetbasierten

ERP-Suite. Eingeführt

wurde die Lösung durch den

Semiramis-Partner Steinhilber

Schwehr.

Grundbedingung:

browserbasiert

Seit vielen Jahren verzeichnet die Wild

Beauty AG ein Wachstum von jährlich

15 Prozent. Daher entschloss sich das

Unternehmen im Herbst 2004, eine

Standardsoftware einzuführen, die sich

flexibel anpassen lässt und das verteilte

Arbeiten an mehreren Standorten

mit sparsamen Ressourcen ermöglicht.

„Rasch war uns klar, dass die Lösung

browserbasiert sein sollte, um sie auch

unserem Außendienst zur Verfügung

stellen zu können“, erinnert sich Noah

Wild, Mitglied des Vorstands der Wild

Beauty AG.

Mit Semiramis wurde die Basis für

zahlreiche Prozessverbesserungen gelegt.

Eines von vielen Beispielen ist die

Anbindung der externen Logistik. Ermöglichte

das Vorgängersystem keine

Anbindung an den Logistikpartner Ahl

sowie den Versender TOF, so gehen die

Abläufe heute Hand in Hand. Sämtliche

Bestelldaten aus Seeheim-Jugenheim

werden bei Ahl ebenfalls in Semiramis

weiterverarbeitet. Von dort werden sie

an Trans-O-Flex (TOF) in der benötigten

Form weitergeleitet. Die Anforderungen

an die Zusammenarbeit mit diesem

Dienstleister wurden vollumfänglich in

Semiramis integriert. Der Versand der

Waren kann in Semiramis online verfolgt

werden. „Bei Rückfragen sparen

wir heute immens viel Zeit ein, weil unsere

Mitarbeiter immer auf dem aktuellen

Stand sind“, berichtet Noah Wild

aus der Praxis. Der Lieferservice wurde

damit auf ein neues Niveau gehoben:

„Heute garantieren wir den Friseuren,

dass ihre Produkte am nächsten Tag

bei ihnen eintreffen, wenn sie bis 12.30

Uhr bei uns bestellen. Maximal kann es

48 Stunden dauern, bis sie ihre Ware

haben“, sagt Noah Wild. Dies gilt für

alle Sendungsgrößen, denn die Wild

Beauty AG versendet auch

kleinste Bestellmengen.

Durchgängige Prozesse

vom Außendienst

bis zur Auslieferung

Von dem Geschwindigkeitsvorteil

und den raschen

Prozessen in Semiramis

profitieren auch die Handelsvertreter

in Deutschland

und Österreich, die

vor Ort ihre Bestellungen

in Semiramis eingeben und

so dafür sorgen, dass Bestellungen

binnen kürzester

Zeit bei den Kunden eintreffen – was

das Geschäftsmodell der Exklusivität

unterstützt und die Kundenbindung

stärkt. Heute werden Prozesse in Vertrieb,

Beschaffung, Lagerlogistik und

im Rechnungswesen komplett in Semiramis

abgebildet. Dadurch konnte der

Paul Mitchell-Distributor den gesamten

Warenfluss optimieren, die Versandabwicklung

beschleunigen und Fehler reduzieren.

Das Workflow-orientierte Design

und die kollaborativen Strukturen

von Semiramis sind hierfür die Basis.

Detlev Karg ó

SoftM Software und Beratung Ag, München

www.softm.com

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

33


34

TECHNIK & INTEGRATION

Domino und XML

XML hat sich in Unternehmen einen Platz etablieren können, mit dem in vielen

Bereichen XML „under the cover“ still seinen Dienst verrichtet, um beispielsweise

Daten von einem System für ein anderes System bereit zu stellen. Es gibt heute

eine Vielzahl von Anwendungen, welche auf der Technologie von XML basieren.

Nehmen wir alleine einmal die

WebSphere Integration auf den unterschiedlichen

Plattformen – ein nicht

unwesentlicher Faktor der Umsetzung

dieser Funktionen basiert auf XML-Beschreibungen

und Dokumenten, durch

die die Integration realisiert wird.

Domino und Notes bieten seit Jahren

ebenfalls die Möglichkeit, XML

einzubinden. Damit lassen sich die

Einsatzbereiche von Domino elegant

erweitern. Dabei steht es den Anwendungsentwicklern

frei, XML in Dokumenten

oder Ansichten einzubinden.

Während die Integration von XML in

Masken relativ einfach umgesetzt werden

kann, sind bei der XML-Integration

in Ansichten durchaus komplexe Schritte

und Vorgehen anzuwenden, welche

zum Ziel führen. Funktionen, die in der

Basis des Domino Designers enthalten

sind, unterstützen bei der XML-Entwicklung

genauso wie LotusScript mit

Funktionen und Befehle als auch die in

Java zur Verfügung stehenden Bausteine

für die XML-Integration.

Es ist schon bezeichnend, wie stark

die Struktur einer Domino Datenbank

mit den XML-Grundsätzen vergleichbar

ist. Die Trennung der Daten in Form

von Dokumenten von der Gestaltung in

Form von Masken bietet sich ideal dazu

an, eine XML-Umsetzung dieser Komponenten

durchzuführen, welche sich

ideal in XML Fragmente übertragen

lassen. XML arbeitet, ähnlich wie Domino

auch, auf Basis einer Trennung der

einzelnen Elemente bzw. der Ebenen.

Aufgrund der Besonderheiten von

Domino hat man ein spezielles XML-

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

Derivat entwickelt – das so genannte

DXL. Mit DXL lassen sich Domino

Datenbanken in XML beschreiben.

Diese „Sprache“ ist besonders für die

Gestaltungsbereiche einer Datenbank

ideal in der Anwendung. Damit lassen

sich die Definitionen einer Domino

Datenbank mittels XML exportieren

und zum Beispiel mit einer speziellen

Transformation in ein anderes Format

umsetzen. Sollten Sie sich nun fragen,

wozu man eine solche Umwandlung

benötigt, dann denken Sie ganz einfach

einmal daran, wie sich damit die

Integration von HTML-Anweisungen

in Domino realisieren lassen könnte.

Mit einem Klick eine HTML-Maske in

Domino umzusetzen, um dann damit

die enthaltenen Informationen Domino-like

zu verarbeiten, ist einer der

Vorteile, die sich mit XML bieten. Mit

den XML-Komponenten stehen uns also

Import- und Exportfunktionen zur

Verfügung, mit denen Domino-Integration

auf höchster Ebene vorgenommen

werden kann.

Domino beinhaltet verschiedene

Funktionen und Werkzeuge, die wir in

Verbindung mit XML nutzen. Neben

den in den verschiedenen Programmierbereichen

von Domino eingebundenen

XML-Funktionen sind in dem Domino

Designer drei Teilbereiche vorhanden,

mit denen bestimmte XML-Funktionen

ausgeführt werden können. Die Bereiche

XML-Betrachter, Exporter und

Transformer können in Verbindung mit

einem Standardbrowser die XML-Inhalte

von Domino direkt umsetzen und zur

Anzeige bringen.

Der Betrachter dient dabei zum Beispiel

der Anzeige der Gestaltungselemente

einer Notes Datenbank in einem

Browser.

Um diese Informationen darzustellen,

wählen Sie zum Beispiel die

gewünschte Ansicht und selektieren

anschließend die Menüoption Werkzeuge

3 DXL Hilfsprogramme 3 Betrachter.

Damit wird die Gestaltung des selektierten

Bereiches in einem Browser in

XML-Format dargestellt. Ein Beispiel

dafür finden Sie in Form der Darstellung

der Kalenderansicht der Notes Datenbank,

welche in einem Browser in

XML-Format ausgegeben wird (Bild 1).

Die Exporter Definitionen verfügen

über Funktionen, mit denen die Domino

Gestaltungsbereiche in XML exportiert

werden können, um diese in anderen

Umgebungen einzusetzen. Um solch einen

Export durchzuführen, führt man

lediglich die folgenden Teilschritte aus:

1. Wählen Sie im Domino Designer die

gewünschte Datenbank aus.

2. Selektieren Sie die Ansicht in der

Auflistung der verfügbaren Ansichten.

3. Wählen Sie die Menüoption Werkzeuge

3 DXL­Hilfsprogrammme 3 Exporter

(Bild 2).

4. In dem sich öffnenden Fenster geben

Sie nun den Namen und den Speicherort

der XML-Datei an und bestätigen

Sie diese Angaben mit einem

Klick auf OK.

Basierend auf dieser XML-Exportangabe

der Ansichtsbeschreibung

kann nun beispielsweise eine XML-

Definition erfolgen, welche in Form von


XSL später als Vorgabe oder Schablone

genutzt werden kann, um die Anzeige

der XML-Daten in Notes zu automatisieren.

Schauen wir uns nun einmal an,

wie man XML in Notes so nutzen kann,

dass man XML-Elemente in die Datenbank

einbindet, um damit eine Basis

für einen Austausch zwischen Domino

und Nicht-Domino Datenbanken realisieren

zu können.

XML lässt sich, angelehnt an die

Programmierung bzw. Codierung von

HTML, in Form von Tags angeben. Diese

können bei Bedarf in den Code von

beispielsweise einer Maske eingebunden

werden.

Damit lassen sich Felder einzeln

oder in Kombination aus einer Maske

in XML-Definitionen einbinden, die

dann wiederum mit XML-Werkzeugen

weiter verarbeitet werden können. In

Bild 3 finden Sie eine Maske mit integrierten

XML-Komponenten.

In dieser Abbildung sehen Sie ein

einfaches Beispiel für die Integration

von XML in einer Maske des Domino

Designers. Dort ist ein XML-Konstrukt

dargestellt, welches für einen

Teilestamm genutzt werden kann, der

nicht nur in Domino Anwendung findet,

sondern zusätzlich vielleicht auch

an die DB2/UDB des IBM i weitergegeben

werden soll.

Schauen wir uns diese Maske einmal

etwas genauer an: Neben den bekannten

Felddefinitionen „Artikel“

und „Menge“, mit denen die Felder

beschrieben werden, haben wir in der

Maske die typischen XML-Komponenten

integriert, welche die eigentlichen

Domino-Daten in dem Dokument bzw.

der Maske auch als extern verwendbare

Daten erscheinen lassen.

In dem Bereich „teil“, welcher als

Gruppenbereich definiert wurde, sind

die beiden Felder als Art Unterfelder

zusammengefasst. Ich möchte an dieser

Stelle nicht in die Details von XML eingehen,

sondern versuchen, die Domino-

Besonderheiten aufzuzeigen.

1

XML-ANSICHT

2 AUSWAHL ‚EXPORTER‘

3 XML-MASKE

4 INHALTSTYP HTML

5 RENDER-AUSWAHL

6

SPALTENFORMEL

7 NEUE ZEILE

8

ANSICHTSINHALT

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

35


36

TECHNIK & INTEGRATION

Eine Besonderheit ist bei der XML-

Integration zu beachten: Die XML-Daten

werden in Abhängigkeit der Einstellungen

von Domino mehr oder weniger

korrekt dargestellt. Damit die in Bild 3

enthaltenen Daten richtig ausgegeben

werden, muss in den Maskenvorgaben

(Bild 4) der Inhaltstyp HTML voreingestellt

werden.

Diese Einstellvorgaben kennen wir

bereits von Situationen, bei denen eine

Maske im Wesentlichen als Webseite

zum Einsatz kommen sollte. Wenn man

nun aber auch XML-Bestandteile in einer

Maske vorfindet, dann sollte man

neben den HTML Anzeigekomponenten

auch dafür sorgen, dass die XML-Bereiche

korrekt von dem Webserver bzw.

den Anwendungen umgesetzt werden

können. Deshalb ist noch ein weiterer

Schritt erforderlich, um die XML-Darstellung

zu gewährleisten:

Wählen Sie in den Eigenschaften

der Maske in dem Info-Tabellenbereich

die Option „in Notes als HTML rendern“.

9

STYLE SHEET RESOURCE

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

Mit diesen Einstellungen lassen

sich die XML-Komponenten in einer

Notes-Maske einbinden und entsprechend

verarbeiten.

Ähnliche Schritte sind bei der Integration

von XML in Ansichten erforderlich.

Damit XML in einer Ansicht

eingebunden werden kann, müssen zunächst

einmal die TAG-Anweisungen in

den Ansichtscode aufgenommen werden.

Dieses können wir zum Beispiel

über eine Spaltenformel durchführen.

Schauen Sie sich dazu das folgende Beispiel

an, mit dem eine Artikelauflistung

in XML erzeugt wird:

""+Artikel+"

"+menge+""

Mit diesem Codebeispiel, das wir in

einer Spalte eingeben, listen wir die Artikeldaten

in der Form auf, dass die Artikelnummer

und der Lagerbestand in

der Ansicht ausgegeben werden. Geben

Sie diesen Code in der Spaltenformel

der Ansicht an (Bild 6).

Nun ist es noch wichtig, dass die

Spalteneigenschaften dahingehend angepasst

werden, dass die XML-Daten

korrekt dargestellt werden. Wählen Sie

dazu in den Ansichteigenschaften die

Einstellung Trennzeichen bei Mehrfachwert:

Neue Zeile, die Sie in dem Info-

Tabellenbereich finden (Bild 7).

Auch bei dem Beispiel Ansicht müssen

die HTML-Eigenschaften mitgeteilt

werden, damit später die Darstellung

korrekt umgesetzt wird. Dazu definieren

wir in den Eigenschaften der Ansicht

in dem Tabellenbereich der erweiterten

Optionen den Eintrag Ansichtsinhalt

als HTML behandeln, wie es Bild 8

zeigt.

Damit die XML-Bereiche korrekt

dargestellt werden, müssen wir noch

einen Seitenbereich definieren, der dazu

dient, die XML-Anfangs- und -Endeanweisungen

anzugeben.

Ein Beispiel für eine solche Seite ist

dieses:



TEIL

Schachbrett

10

Maumau

50

Poker

7


Damit sind die Vorgaben für die

XML-Integration fast abgeschlossen.

Was nun noch fehlt, ist eine Aufbereitungsangabe,

wie die XML-Daten bzw.

Informationen in der Seite darzustellen

sind. Diese ist zwar eigentlich optional

zu sehen, sollte aber im Regelfall

angewendet werden. Mit einem XSLtylesheet

lassen sich die in dem XML-

Dokument enthaltenen Informationen

aufbereiten. In der XSL-Beschreibung

befinden sich die Angaben, wie die

XML-Inhalte darzustellen sind. Mit Hilfe

dieser Schablonen können wir also

das Erscheinungsbild der XML-Inhalte

direkt beeinflussen. Natürlich muss

die XSL, die genutzt werden soll, zuvor

erstellt werden. In diesem Beispiel

gehen wir davon aus, dass die XSL

bereits existiert. Basierend auf dieser

Beschreibung erstellen wir die notwendigen

Einstellungen in dem Domino

Designbereich. Die dazu erforderlichen

Schritte lassen sich mit den im Domino

Designer enthaltenen Werkzeugen ausführen:

1. Wählen Sie die Menüoption Erstellen

3 Gestaltung 3 Stylesheet Ressource.

2. Importieren Sie die gewünschte XSL-

Datei.

3. Passen Sie diese Datei so an, dass der

folgende Zusatz darin aufgenommen

wird:


4. Speichern Sie diese Informationen.

Wenn die Ansicht mit diesen Einstellungen

aufgerufen wird, dann erscheint

dort die Auflistung der Artikel

nach den in der XSL-Definition enthaltenen

Vorgaben.

Diese kurze Einführung in XML und

Domino gibt einen kleinen Einblick in

die Möglichkeiten der Verbindung dieser

beiden Welten. Jörg Zeig ó


EgL-Anweisungen und

Konstrukte zur Ablaufsteuerung

Nach den Zuweisungen in Verbindung mit Ausdrücken für Zahlen- und Zeichenkettentypen

stehen in diesem Artikel Vergleiche und logische Ausdrücke für die Ablaufsteuerung durch if,

while & Co. sowie auch die Ablaufsteuerung selbst auf dem Programm, was dann noch durch

die Ausnahmen (Exceptions) und ihre Behandlung ergänzt wird. Dabei tragen diese Inhalte zu

einer weiteren Vervollständigung der kleinen CRM-Anwendung bei.

Wenden wir uns zuerst der Besprechung

der Übung aus dem letzten

Artikel zu, an die wir anschließend

mit den Inhalten zur Anwendungslogik

anknüpfen können.

Übung des vorigen Artikels

1. Erstellen Sie ein allgemeines EGL-

Projekt EGLAllgemein und in diesem

das Paket math.

2. Erstellen Sie im Paket math des Projektes

EGLAllgemein die Library Verteilung.

3. Erstellen Sie in math.Verteilung die

Funktion mittelWert(), die aus einem

übergebenen Array von float-Zahlen

den Mittelwert nach der Formel m =

(x + x + … + x ) / n berechnet und als

1 2 n

float-Zahl zurückgibt.

4. Erstellen Sie in math.Verteilung die

Funktion standardAbweichung(), die

aus einem übergebenen Array von

float-Zahlen die Standardabweichung

nach der Formel s = ((x – m) 1 2 + (x – 2

m) 2 + … + (x – m) n 2 ) / n) ½ berechnet

und als float-Zahl zurückgibt.

5. Testen Sie beide Funktionen mit einem

geeigneten Testprogramm Test­

Verteilung im gleichen Paket.

6. Nehmen Sie das Projekt EGLAllgemein

in den EGL-Erstellungspfad des

Projektes EGLKunden auf.

• Kontextmenü von EGLKunden 3

Eigenschaften (vgl. Bild 1)

7. Nehmen Sie das Projekt EGLAllgemein

analog auch in den Java-Erstellungspfad

auf.

8. Erstellen Sie im Paket eglKunden.

logik des Projektes EGLKunden die

Library Fristen mit der Funktion zahlungsDauer().

Diese

• empfängt einen Input-Parameter

gruppe vom Typ string, mit dem

(noch) nichts gemacht wird;

• definiert die Variable zahlungsZiel

als Array mit z. B. fünf Elementen

vom Typ decimal(8,0) und

initialisiert ihn mit sinnvollen

Dezimal-Datumswerten der Form

yyyyMMdd;

• definiert eine „gleiche“ Variable

zahlung mit zu zahlungsZiel passenden

Datumswerten;

• berechnet die Zeitintervalle der

Differenzen (zahlung[i] – zahlungs­

Ziel[i]) und schreibt sie in ein genauso

langes int-Array;

• gibt das int-Array als Funktionswert

zurück.

1

KONTEXTMENÜ ‚EGLKUNDEN‘

9. Erstellen Sie im Paket eglKunden des

Projektes EGLKunden das Programm

ZahlungsAuswertung, das die Funktion

zahlungsDauer() aufruft, das int-

Array empfängt sowie anschließend

die Funktionen mittelWert() und standardAbweichung()

aufruft und deren

Rückgabewerte auf Konsole ausgibt.

Diese Übung demonstriert die bewusste

Wahl der Datentypen entsprechend

den Gegebenheiten. So müssen

für die statistischen Auswertungen von

Datumsdaten im Dezimalformat und

die dazu notwendigen Berechnungen

tatsächlich die Datentypen nacheinander

migriert werden: decimal 3 string 3

timeStamp 3 interval 3 int 3 float.

Die Lösung für eine Library mit den

in den Punkten 1 bis 4 beschriebenen

Funktionen und das Testprogramm

könnten zu einer Lösung wie auf den

Bildern 2 und 3 führen.

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

37


38

TECHNIK & INTEGRATION

Zur Library ‚Verteilung‘ (Bild 2)

Die Funktion mittelWert() in den Zeilen

5 bis 11 gibt einen float-Wert zurück.

Dieser muss, wenn nicht durch einen

komplexen Ausdruck im return anonym

erzeugt, als lokale Variable vom Typ

float angelegt werden (Zeile 6). Diese

wird auch gleich passend explizit initialisiert.

Ohne explizite Initialisierung

wäre die Variable implizit mit dem gleichen

Wert initialisiert worden, der Code

wäre jedoch nicht so transparent.

Zeile 8 gibt ein Beispiel einer häufig

vorkommenden kumulierenden Zuweisung

durch einen numerischen Ausdruck.

Bei diesem haben das Ergebnis

2

LIBRARY ‚VERTEILUNG‘

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

und beide Operanden idealerweise den

gleichen Typ, so dass die Operator „+“

natürlich auch auf dem Definitionsbereich

float agiert und auch die Zuweisung

zum Ergebnis im gleichen Typ

bleibt. Diese Kumulationsanweisung

hätte, entsprechend dem weggelassenen

Faktor 2 im RPG, auch wie in Zeile

17 geschrieben werden können.

Der Typ des Divisionsausdrucks in

Zeile 10 ist nicht ganz so einfach zu

ermitteln. Hier bestimmt der „ranghöhere“

Typ float den Typ des Ausdrucks,

der idealerweise auch wieder genau

zum Typ des Ergebnisses passt.

Bei der Funktion standardAbweichung()

wird zur Vermeidung von re-

dundantem Code die Funktion mittel­

Wert() aufgerufen (Zeile 15).

Der Ausdruck in Zeile 17 hat drei

Schachtelungsebenen, wobei eine im

Kumulationsoperator versteckt ist. Der

innere Ausdruck ist wie oben vom Typ

Gleitkomma, so dass das Quadrieren

als mittlere Operation auch in float

stattfindet wie auch die äußere Addition

und die Zuweisung.

Im return von Zeile 19 steckt erst einmal

außen eine Zuweisung zur Rückgabe

vom Typ float. Ansonsten arbeitet der

Ausdruck wie der in Zeile 17. Das als Potenzieren

durchgeführte Wurzelziehen

hätte auch durch die Funktion MathLib.

sqrt() durchgeführt werden können.

TEST-PROGRAMM TESTVERTEILUNG

4 LIBRARY ‚FRISTEN‘

5 STATISTIK-AUSWERTUNGSPROGRAMM

3


Zum Testprogramm

‚TestVerteilung‘ (Bild 3)

In der Programmvariablen intWerte

wird das Array durch die fünf Initialwerte

implizit mit fünf Elementen angelegt.

Das float-Array ist notwendig, denn

von der Parameterliste der aufzurufenden

Funktionen wird der Typ float[]

erwartet. Der Typ int[] ist nicht zuweisungskompatibel

zu float[], obwohl int

zuweisungskompatibel zu float ist. Also

muss man die Werte einzeln zuweisen,

was man sinnvollerweise in einer for-

Schleife (Zeilen 9 bis 11) erledigt.

In den Zeilen 12 und 13 passiert

Folgendes: Die Funktion writeStdout()

verlangt einen Zeichenkettentyp. Diesen

bekommt man, indem der erste

Operand ein String-Literal ist, das einen

String-Kontext eröffnet und so mit

dem überladenen String-Operator „+“

die Verkettung auswählt, und nicht

ein Additions- „+“. Der damit festliegende

Ausdruckstyp string führt dazu,

dass weitere Operanden wie das float-

Ergebnis des Aufrufs der Funktion mittelWert()

durch implizite Anwendung

der Library-Funktionen StrLib.format­

Number() in einen String konvertiert

werden. Dies ist auch noch ein Beispiel

für einen geschachtelten Funktionsaufruf

innerhalb eines Ausdrucks, wobei

dieser Ausdruck effektiv drei Schachtelungsebenen

hat.

Die Ausgabe in den Zeilen 14 und

15 unterscheidet sich von der vorigen

nur durch den „stärkeren“ Verkettungsoperator

„::“, der genauso funktioniert

hätte, wenn der erste Operand kein

String gewesen wäre.

Zur Library ‚Fristen‘ (Bild 4)

Der Input-Parameter gruppe ist später

einmal dafür vorgesehen, ein Kriterium

zu beinhalten, nach dem die Gruppe

von Aufträgen aus dem ERP-System

mit den statistisch auszuwertenden

Zahlungsdaten ausgewählt werden

soll.

Die lokalen Variablen zahlungsZiele

und zahlungen simulieren die Datumsdaten

von der zu betrachtenden Gruppe

von Aufträgen.

Das Zeitintervall wird für eine vierstellige

Anzahl von Tagen angelegt (Zeile

10). Bei einer zweistelligen Anzahl

wären 100 Tage „lautlos“ zu 0 Tagen

geschrumpft.

Die Variablen zahlungsZiel und zahlungen

vom Typ timeStamp in den Zeilen

11 und 12 werden zum Konvertieren in

den Zeilen 17 und 18 benötigt und ha-

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der dezimalen Zahlendarstellung des

Datums im ERP-System.

Der „Zwischentyp“ int[] für tageArray

(Zeile 14) wird deswegen benötigt,

weil eine Typmigration von interval

nach float, worin die Statistik-Berechnungen

durchgeführt werden, direkt,

so wie in Zeile 20, nicht möglich ist.

Dort wird die interval-Variable Tage im

Argument von appendElement() in ein

int migriert, d. h. konvertiert.

Das Statistik-Auswertungsprogramm

‚ZahlungsAuswertung‘

(Bild 5)

Dieses Programm unterscheidet sich

vom Test-Programm TestVerteilung dadurch,

dass der Input für die Statistik-

Auswertung durch die Funktion Fristen.zahlungsDauer()

geliefert wird und

die Elementeanzahl des Arrays erst zur

Ausführungszeit bekannt ist. Deshalb

wird bei der Erzeugung des als Argument

an die Statistik-Funktionen zu

übergebenden Arrays dieses in Zeile 10

dynamisch (mit 0 Elementen) angelegt

und mit so vielen Elementen erweitert,

wie durch die Funktion zahlungs­

Dauer() aktuell geliefert werden. Beim

Erweitern des Arrays durch Elemente

in Zeile 12 wird der int-Wert eines Elementes

in einen float-Wert migriert.

Vergleiche, Bedingungen

und logische Ausdrücke

Die Anweisungen des EGL-Kerns, die

keine Zuweisungen haben, haben im

Wesentlichen mit Ablaufsteuerung der

Anwendung zu tun, sowohl im Groben

beim Aufruf von Programmen oder

Funktionen als auch innerhalb der Funktionen

zur bedingten oder zyklischen

Ausführung von Anweisungen. Letztere,

z. B. if und while, enthalten Ausdrücke

vom Typ boolean, genannt logische

Ausdrücke, die meist aus Vergleichen

und ggf. logischen Operatoren bestehen.

Auch logische Ausdrücke können zu

Variablen des Typs boolean zugewiesen

werden, und auch hier stecken in komplexen

Ausdrücken wieder Zuweisungen.

Setzen wir also die Betrachtungen

zu Variablen, Typen und Ausdrücken

mit denen zur Ablaufsteuerung fort.

Der elementare Bestandteil eines

logischen Ausdrucks ist hauptsächlich

der Vergleich, z. B. zahl >= 10 oder

(upper(zuName) like „SCHMI%“) oder

(0 in meinArray).

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

39


40

TECHNIK & INTEGRATION

Dieser besteht aus zwei Operanden,

die durch den Vergleichsoperator

und ggf. Leerzeichen getrennt sind. Die

Operanden des Vergleichs sind Ausdrücke

in einem bestimmten Typ, d. h.

Variablen, Konstanten, Literale, Array-

Elemente oder komplexe Ausdrücke.

Der Vergleichsausdruck selbst hat den

Typ boolean und hat somit als Werte

entweder true oder false. Neben Vergleichen

kann ein logischer Ausdruck

auch noch Operanden in Gestalt von

Variablen, Konstanten und Literalen

vom Typ boolean enthalten.

Die Vergleichsoperanden sollten

möglichst genau den gleichen Typ haben

(gewisse Unterschiede mit entsprechenden

Annahmen von EGL sind

möglich), der dann auch den Vergleich

steuert. Bei numerischen Typen orientiert

sich dieser am sogenannten

Zahlenstrahl, bei Datumsdaten an der

„Zeitachse“ und bei Zeichenkettentypen

an der für den Ausdruckstyp definierten

Sortierung.

Die logische Negation („!“) kehrt

den Wahrheitswert eines logischen

(Teil-) Ausdrucks um.

Das „logische und“ gibt es in zwei

Varianten, einer intelligenten (&& bzw.

and), die schon bei nicht erfülltem ersten

Operanden aufhört zu operieren,

und einer auf den internen Darstellungen

bis zum Ende arbeitenden (&). Der

Operator && kann z. B. in Verbindung

mit Nullwerten vor einer Exception bewahren.

Entsprechend arbeitet das „logische

oder“ (|| , or bzw. |).

Weitere spezielle logische Operationen

wie das exklusive oder lassen sich

nach den Bool’schen Gesetzen aus den

v. g. Operationen herleiten.

Anweisungen zur „Grobsteuerung“

der Anwendung

Einige Befehle des EGL-Kerns steuern

den Ablauf von Anwendungen. Sie navigieren

zwischen ihren Teilen bzw. führen

die Kommunikation mit Fremdanwendungen

oder Anwendungen aus

anderen Technologien durch:

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

• call:

Aufruf eines EGL oder anderen

Programmes,

• transfer:

Aufruf eines anderen Programmes

mit Beendigung des laufenden

Programmes,

• forward:

Gehen zu einer Website,

Für die Navigation zwischen den

Funktionen einer Anwendung gibt es

die folgenden Befehle:

• Aufruf einer Funktion: library.

function(arg1, …),

• return:

Befehl zur Rückkehr aus einer

Funktion, der bei Werte-Rückgabe

unbedingt angegeben werden sollte.

• Der Aufruf einer Funktion eines lokalen

oder externen Service (Web

Service) ist syntaktisch ähnlich dem

Aufruf einer Bibliotheksfunktion,

unterscheidet sich jedoch durch die

Konfiguration im Deployment Deskriptor.

Anweisungen und Strukturen

zur Logik-Steuerung innerhalb

von Funktionen

Diese Anweisungen steuern die bedingte

und zyklische Abarbeitung anderer

Anweisungen oder Logik-Konstrukte

gemäß der Strukturierten Programmierung.

Diese machen einen goTo-Befehl,

den es in EGL aus Kompatibilitätsgründen

auch gibt, entbehrlich. Dieses Befehls-Urgestein

wird allgemein geächtet

und kann auch nur (noch) innerhalb

von Programmen benutzt werden.

Die bedingte Verarbeitung if- oder

als Zweiweg-Alternative gibt es als

if(bedingung)

// Verarbeitung bei Erfülltsein

else

// Verarbeitung bei Nichterfülltsein

end

oder ohne else als

if(bedingung)

// Verarbeitung bei Erfülltsein

end

Die in den meisten Sprachen vorhandene

Mehrweg-Alternative gibt

es in zwei Typen, einmal als case mit

Schalter-Verzweigung und einmal mit

beliebigen Bedingungen. Letztere hat

folgende Gestalt:

case

when(x == 1)

// Verarbeitung bei x==1

when(x == 2 || x == 3)

// Verarbeitung bei x==2 oder x==3

otherwise

// Verarbeitung im sonstigen Falle

end

Auch hier kann der otherwise-Zweig

entfallen, doch widerspricht dies sowohl

einem guten Programmierstil als

auch allgemeinen Qualitätsregeln.

Ist x eine Variable, die ein Verzweigungskriterium

darstellt, kann man diese

„ausklammern“, woraufhin sich die

Mehrweg-Alternative von oben, wenn

man es so sehen will, vereinfacht:

case (x)

when(1)

// Verarbeitung bei x==1

when(2,3)

// Verarbeitung bei x==2 oder x==3

otherwise

// Verarbeitung im sonstigen Falle

end

Die while-Schleife, auch abweisende

oder kopfgesteuerte Schleife genannt,

hat folgende Gestalt:

while(durchführungsBedingung)

// Verarbeitung bei Erfülltsein

end

Eine fußgesteuerte oder nichtabweisende

Schleife (DOUNTIL-Schleife,

im RPG DOW) gibt es im EGL nicht.

Der Vorteil bei Existenz eines solchen

Logik-Konstrukts durch Einsparung

von ein wenig Code gegenüber while in

relativ wenigen Fällen würde sich mit

dem Nachteil Ihrer Existenz an sich für

die Sprache etwa aufheben.

Da bringt die for-Schleife als while-

Schleife mit einer Lauf-Variablen schon

echten Gewinn, insbesondere bei der

Verarbeitung von Arrays.

for (i int from 1 to meinArray.getSize() by 1)

// Anweisungen i. A. mit meinArray[i]

end

oder rückwärts

for (i int from meinArray.getSize() to 1 decrement

by 1)

// Anweisungen i. A. mit meinArray[i]

end


Es gibt auch noch eine weitere

Variante der for-Schleife, die forEach-

Schleife, die allerdings nur mit SQL-

Ergebnismengen arbeitet und deshalb

später in Verbindung mit dem Zugriff

auf Datenbanken behandelt wird.

Wenn man die reine Lehre der

strukturierten Programmierung etwas

aufweicht, kann man zur Erleichterung

der Programmierung und auch,

wenn man es so sehen möchte, zur

Vereinfachung des Codes „gezähmte“

goTo-Befehle in der Ausprägung eines

exit (im RPG LEAVE) oder continue (im

RPG ITER) zulassen, wie von EGL auch

getan. Während letzterer Befehl als Beendigung

eines Schleifendurchlaufes

höchstens marginalen Gewinn bringt,

ist exit da schon potenter. Dieser Befehl

kann sogar mit einem Mal mehrere

Strukturen vorzeitig beenden, indem

man das Struktur-Schlüsselwort als

Operanden angibt, woraufhin die von

innen nächste solche Struktur beendet

wird:

for (i int from 1 to meinArray.getSize() by 1)

// Anweisungen i. A. mit meinArray[i]

if(vorzeitigesEnde)

exit for;

end

end

Die Logik der Ausnahmenbehandlung

Im Sinne einer orthodoxen strukturierten

Programmierung ließe sich theoretisch

auch eine Ausnahmenbehandlung

mit den v. g. Logik-Konstrukten

darstellen, doch wäre der entstehende

Code i. Allg. sehr umfänglich und unübersichtlich.

So hat EGL eine Ausnahmenbehandlung,

wie sie die meisten

Programmiersprachen haben. Selbst

RPG IV verfügt inzwischen mit der

MONITOR-Struktur über eine akzeptable

Ausnahmenbehandlung, die der

von EGL sehr ähnlich ist. EGL selbst benutzt

ein vergröbertes Abbild der Java-

Fehlerbehandlung, in die ja durch die

Generierung die EGL-Fehlerbehandlung

überführt werden können muss.

Das Kern-EGL definiert etwa ein

Dutzend sogenannter Ausnahmen

als Records vom Stereotyp Exception,

womit diese „automatisch“ zwei Variablen,

messageID und message, besitzen.

Diese Ausnahmen werden bei

Auftreten entsprechender Situationen

aus den Funktionen der EGL Libraries

oder formal auch aus EGL-Befehlen

geworfen. Beispiele dieser Ausnahmen

sind FileIOException, IndexOutOfBound­

sException, NullValueException, RuntimeException

und TypeCastException,

die nicht nur der Java Programmierer

meist sofort zuzuordnen weiß.

Anders als bei Java werden Ausnahmen,

die im EGL-Code explizit oder

implizit durch Ausnahmen-belastete

Funktionen geworfen werden, „automatisch“

propagiert, wenn sie nicht

durch die nachfolgend beschriebenen

Code-Konstrukte gefangen werden.

Bei einem Propagieren in einer Funktion

wird das Ausnahmen-Problem an

die aufrufende Funktion delegiert, die

wieder implizit propagiert, sofern sie

die Ausnahme nicht selbst explizit abfängt.

An der Hülle eines Programmes

oder Service ist Schluss mit einem bis

jetzt beschriebenen Propagieren, dort

wird die Ausnahme in eine InvocationException

respektive ServiceInvocationException

„eingepackt“ – und in der

Verpackung geworfen, aus der sie die

aufrufenden Prozesse nach einem Fangen

wieder auspacken können.

Günther Hartung ó

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www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

MARKTÜBERSICHT SW-ENTWICKLuNg uND -MODERNISIERuNg

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

SUMMARY

In der Marktübersicht berichten wir über die

aktuellen Methoden und Strategien für eine

moderne und zukunftsweisende Softwareentwicklung

und -moderni sierung.

Transformation von Legacy-Anwendungen

Brücke zwischen Alt und Neu

Immer mehr Unternehmen setzen auf Standardsoftware und auf moderne Technologien

bei der Anwendungsentwicklung. Dennoch existiert noch eine Vielzahl von Legacy-

Anwendungen, die Unternehmen über lange Jahre entwickelt haben und die geschäftskritische

Prozesse abbilden.

Die Ablösung dieser Legacy-

Anwendungen durch komplett

neue Applikationen ist nicht immer

unbedingt sinnvoll, wohl aber deren

Transformation in neue, moderne Programmiersprachen.

Um den Transfer

zwischen Alt und Neu zu sichern, wird

eine Zielsprache benötigt, die möglichst

wenig Veränderung an der Codestruktur

erfordert, zugleich aber die

Nutzung neuer Technologien erlaubt.

IBMs Enterprise Generation Language

erfüllt diese Bedingungen optimal.

Trotz zunehmender Standardisierung

arbeiten Unternehmen noch immer mit

zahlreichen Legacy-Anwendungen, die

geschäftskritische Prozesse abbilden.

Die Anwendungen erweisen sich oft als

unverzichtbar.

Knappes Know-how

Die Implementierung der Legacy-Anwendungen

erfolgte meist in älteren

Sprachen wie COBOL, PL1, Natural oder

RPG. Deren Betrieb und Wartung erfordert

spezielles Wissen. Gerade dieses

droht knapp zu werden. Immer mehr

Programmierer dieser Altsysteme werden

demnächst in den Ruhestand gehen,

während die Sprachen an den Hochschulen

nicht mehr gelehrt werden.

Hoher Wartungs- und

Integrationsaufwand

Eine Kernaufgabe der IT-Abteilung ist

es, Anwendungen über den erforderlichen

Zeitraum funktionsfähig zu erhalten,

ohne sie unwirtschaftlich werden

zu lassen. Das wird für viele Unterneh-

Melhi, iStockphoto.com


men immer schwieriger, da über Jahre

hin gewachsene Legacy-Anwendungen

den Java-basierten und auf offenen

Plattformen programmierten Anwendungen

gegenüberstehen. Beide Welten

sind grundverschieden und erfordern

von den Entwicklern völlig unterschiedliches

Wissen.

Die Legacy-Welt besteht oft aus einer

Vielzahl von gewachsenen Systemen

auf unterschiedlichen Plattformen,

Sprachen und Datenhaltungssystemen.

Jede Umgebung benötigt ihre eigenen

Spezialisten und Werkzeuge. Eine Einbindung

in einen einheitlichen und

modernen Softwarelebenszyklus ist

beinahe unmöglich. Änderungen über

Systemgrenzen hinweg sind nur schwer

durchführbar und verursachen teilweise

erheblichen Integrationsaufwand.

EGL als Lösung

Einen Ausweg aus diesem Dilemma

zeigt das Konzept der Enterprise Generation

Language (EGL) auf. EGL ist eine

Sprache und Entwicklungsumgebung,

die die Kluft zwischen alter und neuer

Welt überbrückt. Von einem einheitlichen

EGL Source Code lässt sich sowohl

COBOL Code für IBM Mainframes (System

z) und Midrange Computer (System

i) als auch Java Code für beliebige

Plattformen erzeugen. Der generierte

Code kann nahtlos mit vorhandenen

Java- oder Legacy-Anwendungen integriert

werden.

EGL ist speziell konzipiert für die

Entwicklung von Geschäftsanwendungen

sowie für den einfachen Aufbau

von serviceorientierten Umgebungen.

Durch die Java ähnelnde, dabei stark

vereinfachte Syntax können Entwickler

aus der neuen Welt einfach Code für

die alte Welt entwickeln. Umgekehrt

können Entwickler aus der alten Welt

auch Code für die neue Welt schreiben,

da EGL die in der Legacy-Welt übliche

prozedurale Vorgehensweise zugrunde

legt. Beide Welten werden über EGL in

Sprache und Entwicklungsumgebung

miteinander verbunden.

Legacy-Anwendungen recyceln,

Kosten sparen

Aber nicht nur zur Konsolidierung der

Teams nutzen Anwender EGL – immer

öfter recyclen sie damit auch Legacy-

Anwendungen. In der Praxis schaut

das so aus, dass die Entwickler eine

Applikation in die EGL migrieren, statt

mit großem Aufwand in Java neu zu erstellen.

Damit das Recycling funktioniert,

braucht die Anwendung natürlich eine

gewisse Qualität. Ermittelt wird die

Qualität mit entsprechenden Analysewerkzeugen.

Bei ausreichender Qualität

spart das Recycling 60 bis 90 Prozent

der Kosten einer Neuentwicklung.

Möglich wird die hohe Einsparung

durch automatisierte Konvertierungswerkzeuge

und Prozesse, die z. B. IBM

für die Sprachen RPG, Natural, Informix

4GL und VA Generator anbietet. Darüber

hinaus gibt es eine Reihe weiterer

Anbieter für das Recycling exotischer

Legacy-Umgebungen. Außer Exoten

wie APS Cobol, Cool:Gen, SYNON etc.

werden auch Sprachen wie CICS Cobol

unterstützt.

Altanwendung mit Web 2.0-Gesicht

Die Migration einer Legacy-Sprache

nach EGL ist der erste Schritt des Anwendungsrecyclings.

Sobald sich die

Anwendung in EGL befindet, unterstützt

EGL eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Durch das eingebaute Servicekonzept

ist es möglich, Teile einer

Anwendung über Refactoring (bzw.

Umgestaltung) in Services zu zerlegen.

Diese Services können dann genutzt

werden, um neue Web 2.0-Benutzeroberflächen

für die Anwendung zu erstellen

bzw. um diese mit Neuentwicklungen

zu integrieren. Damit kann des

IBM bietet Pakete für Analyse, Beratung und Konvertierung von

Altanwendungen in Unternehmen vor Ort zusammen mit dem

Technologiepartner PKS Software GmbH an.

Projekte verlaufen nach den folgenden bewährten vier Schritten:

Erstens die Bestandsaufnahme, zweitens die Analyse mit Kostenermittlung, drittens

die eigentliche Konvertierung und viertens die Qualitätssicherung. Bei der Bestandsaufnahme

werden Art und umfang der Altanwendungen analysiert. Danach

werden die Migrationsfähigkeit und die zu erwartenden Kosten und die Kosteneinsparungspotenziale

ermittelt. Altlasten, wie veraltete und überflüssige Applikationen,

die bisher das System unnötigerweise belasteten, können unter fachmännischer

Anleitung aussortiert werden. Im dritten Schritt werden mit einem Konvertierungswerkzeug

die Altanwendungen nach EgL konvertiert. Von dort aus kann

dann mittels des IBM Rational Business Developers lauffähiger Java oder COBOL

Code für IBM System z oder IBM System i erzeugt werden. Zuletzt muss die Qualität

der migrierten Applikationen u. a. über funktionale Tests und Performancetests

sicher gestellt werden. Mit diesem Brückenschlag sind die Altanwendungen wieder

zukunftsfähig und kompatibel mit allen modernen Applikationsarten und bereit für

den Einsatz im unternehmensnetzwerk oder Web.

Weiteren ein SOA-Konzept unterstützt

werden. Auch die Entwickler können

mit moderatem Aufwand nach EGL

überwechseln. Dies ist besonders wichtig,

um die Wartungsproduktivität sicherzustellen.

Typischerweise benötigt

z. B. ein Cobol-Entwickler nur zwei bis

vier Wochen, um in EGL produktiv werden

zu können. Ehemalige Legacy-Entwickler

nutzen somit ihr vorhandenes

Anwendungswissen erheblich breiter.

Es können Teams aus „alt“ und „neu“

gebildet werden, die gemeinsam Schritt

für Schritt die vorhandenen Anwendungen

recyceln. So wird ein sanfter Übergang

zwischen den Entwicklergenerationen

geschaffen. Dr. Ralf Dömges ó

IBM Deutschland gmbH, Ehningen

www.ibm.de

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

43


44

MARKTÜBERSICHT SW-ENTWICKLuNg uND -MODERNISIERuNg

Werkzeuge für die hybride Entwicklung

Neue IT-Vielfalt auf IBM i & Co.

Dem Cloud-Computing gehört die Zukunft, sagen die Auguren. Das stimmt wahr-

scheinlich nur zum Teil. So formuliert trifft es eher zu: Cloud Computing gehört zur

Zukunft genauso wie einige andere, neue und bestehende Bereitstellungsmodi für

Software. Denn nur selten schafft es eine Web-Technologie, die Nicht-Web-Technologie

komplett abzulösen: das gilt für Medien genauso wie für Software.

So wie es weiterhin Zeitungen, Bücher,

Kino und Fernsehen neben

den äquivalenten Webangeboten gibt,

wird es neben dem Cloud-Computing

das traditionelle Client-Server-Modell,

neben der mobilen die „normale“

Büro-IT, neben der Software-as-a-Service-Nutzung

den

Lizenzkauf für die On-Premise-

Nutzung geben.

Der IT-Vielfalt gehört die

Zukunft – und darauf müssen

sich die Entwickler in den IT-

Abteilungen und die Software-

Unternehmen einstellen. Für

letztere stellt sich zunächst die

Frage, wie sie ihre Lösungen

für diese IT-Vielfalt anpassen.

In der Regel besteht ihr Angebot

aus einer IBM-i- oder Client-

Server-Anwendung, die sie im

Lizenzmodell verkaufen. Um

den Anschluss nicht zu verlieren, müssen

sie diese mittelfristig als Cloud-Applikation

im SaaS-Modus für stationäre

und mobile Endgeräte anbieten.

Investition in SaaS?

Das kann sehr teuer und aufwendig

werden, wenn sie für jeden Bereitstellungskanal

eine eigene Software mit eigener

Code-Basis entwickeln und pflegen

müssen. Hinzu kommt, dass sich

der Cash-Flow beim SaaS-Geschäftsmodell

mit seinen nutzungsabhängigen

Entgelten im Vergleich mit dem einmaligen

Lizenzverkauf weit nach hinten

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

Mbortolino, iStockphoto.com

verschiebt. Die Investitionen in reine

SaaS-Lösungen rentieren sich also erst

wesentlich später.

Für die IT-Abteilungen stellt sich die

Lage ähnlich dar. Auch in großen Unter-

nehmen wird es parallel verschiedene

Bereitstellungsmodi geben, für die die

Lösungen angepasst sein müssen. Das

Entwickeln und Unterhalten verschiedener

Code-Basen, etwa für Cloud- und

Client-Server-Computing, wird die Budgets

be- und überlasten.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma

bieten universelle Entwicklungs- und

Applikationsplattformen wie uniPaaS

von Magic Software. Die Nachfolgeversion

des im IBM-i-Umfeld bekannten

eDevelopers macht es möglich, eine

Software einmal zu programmieren

und dann über alle heute technisch

möglichen Bereitstellungskanäle Kunden

oder Fachabteilungen in Unternehmen

anzubieten.

Damit geht die Lösung einiger technischer

Probleme der Entwicklung von

Cloud-Computing-Lösungen

einher, die in der Regel als Rich

Internet Applications (RIA)

programmiert werden. Sind

normalerweise für Client, Server

und Middleware jeweils

andere Technologien und Tools

notwendig, kann mit uniPaaS

eine RIA komplett „durchentwickelt“

werden.

Durch die Integration von

Bereitstellungsmodi und Entwicklungstechnologien

in ein

einziges Werkzeug, das „hybride“

Entwicklungen ermöglicht,

kann Software zu minimalen

Kosten und vertretbaren Aufwänden

für die IT-Vielfalt der Zukunft

entwickelt werden. Software-Unternehmen

können gleichzeitig Cloud-Computing-

und Client-Server-Lösungen

anbieten, ohne überfordert zu werden

oder die verschiedenen Geschäftsmodelle

zu kannibalisieren. Unternehmen

können frei den Bereitstellungsmodus

wählen, der für eine gegebene Situation

am passendsten ist.

Stephan Romeder ó

Magic Software Enterprises (Deutschland)

gmbH, Ismaning

www.magicsoftware.com/germany


Zukunftssicherung für i-Anwendungen

Duale Strategie

Statt die bewährten Anwendungen auf AS/400 bis IBM i

durch Standardlösungen zu ersetzen oder eine vollständige

Neuentwicklung auf einer anderen Plattform anzustreben,

gibt es jetzt eine interessante Alternative, die die Vorteile

einer dualen Strategie mit sich bringt.

Mit dem iNEXT Free Client von

ML-Software Client können die

Programme auf AS/400 bis IBM i komfortabel

von einem Windows-PC aus

bedient und gesteuert werden. Hierfür

sind keine Anpassungen an die vorhandenen

Anwendungen notwendig. Und

mehr noch, die Programme auf AS/400

bis IBM i können nicht nur unverändert

weitergenutzt werden, sondern auch

nach Belieben mit RPG & Co. weiterentwickelt

werden.

Derartige Änderungen werden

vom Free Client automatisch übernommen,

weil er direkt auf dem 5250-Datenstrom

aufsetzt. Das macht ihn für

jede Software anwendbar, die einen

5250-Datenstrom erzeugt – egal, ob die

Programmquellen vorhanden sind oder

nicht.

Ein zweites Standbein

Diese Technologie bringt zudem den

Zugriff auf die modernen Möglichkeiten

von Windows und .NET als zusätzliches,

zweites Standbein für die Softwareentwicklung

in Verbindung mit

AS/400 bis IBM i mit. Die Erweiterung

der technologischen Möglichkeiten

stellt sicher, dass aktuelle und zukünftige

Entwicklungsaufgaben in der IT

schnell und zielgerichtet realisiert werden

können. Aus IBM- und Windows/.

NET-Technologien kann so immer der

ideale Lösungsweg ausgewählt werden,

um schnell und kostengünstig neue Anforderungen

zu realisieren.

Durch diese Verbindung von IBM-

und Windowswelt werden die getätigten

Investitionen in Soft-, Hardware

und Know-how geschützt und neue Zukunftsperspektiven

für die bestehenden

Lösungen hinzugewonnen. Es ist

nicht länger eine Entweder-Oder-Entscheidung

zwischen unterschiedlichen

Technologien, sondern eine Symbiose,

die die Vorteile beider Systeme nutzbar

macht.

Einstieg in die duale Strategie

Mit dem kostenfreien Download und

Einsatz des iNEXT Free Client von ML-

Software ist der Einstieg in diese duale

IT-Strategie zudem risikolos. Der Client

ist sofort für die tägliche Arbeit einsetzbar

– ganz ohne Werbung und zeitliche

Beschränkungen. Auf die Frage, warum

ML den iNEXT Free Client kostenlos

zum Download bereitstellt, antwortete

Geschäftsführer Torsten Klinge: „Die

Erzeugung eines grafischen Clients auf

Basis des 5250-Datenstroms haben wir

schon vor mehr als zehn Jahren technologisch

gelöst und seitdem ständig

weiterentwickelt. Für uns ist die grafische

Oberfläche nicht mehr aber auch

nicht weniger als eine Standardlösung

für einen modernen und komfortablen

Zugriff auf IBM i Anwendungen. Wir

setzen mit unseren weiterführenden

iNEXT Suite Technologien für Software-

Integration, Neu- und Erweiterungsprogrammierung,

Mehrsprachigkeit,

Datenzugriffe u.v.m. auf diesem Stan-

Anbieterübersicht

Task Force IT-Consulting GmbH

Tel. +49 2309 609301

Meinikat Informationssysteme GmbH

Tel. +49 5037 3000127

PKS Software GmbH

Tel. +49 751 56140-0

2B Consulting GmbH

Tel. +49 5921 81967-0

abateq it.solutions gmbh

Tel. +49 7221 97296-0

Adlatus Software GmbH & Co. KG

Tel. +49 2568 9341-0

AIA Software Schweiz GmbH

Tel. +41 41 7114432

ARS Computer und Consulting GmbH

Tel. +49 89 32468-00

aruba informatik GmbH

Tel. +49 711 550373-30

B Mobile & Time-Systems GmbH

Tel. +49 202 60905-0

better office GmbH

Tel. +49 441 92674-0

Bison Schweiz AG Enterprise

Tel. +41 41 9260-260

Case Consult GmbH

Tel. +49 611 942040

Case Software

Tel. +49 5228 1455

CM FIRST AG

Tel. +41 41 5080105

DREGER Consulting GmbH & Co.KG

Tel. +49 69 90479-0

Emsenhuber Informatik

Tel. +43 2782 82443-0

CLICK TO

Über unsere Online-Datenbank

www.midrange-solution-finder.de

finden Sie alle Kontaktdaten zu den unternehmen.

Die Produktübersicht enthält

umfassende Details zu den Lösungen.

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

45


46

MARKTÜBERSICHT SW-ENTWICKLuNg uND -MODERNISIERuNg

Anbieterübersicht

FC Franconia Computer GmbH

Tel. +49 2224 96000-65

Fujitsu Technology Solutions

Tel. +49 89 3222-1894

futura systems IT-Beratung

Tel. +49 6445 92041

Galileo Tools GmbH

Tel. +49 89 710463-60

Gentleware AG

Tel. +49 40 2442533-0

GESCO Software GmbH

Tel. +49 221 931841-0

GHS Gruber & Hufnagel GmbH

Tel. +49 7272 9270-0

GÖRING iSeries Solutions

Tel. +49 7251 989512

Graeber Software-Entwicklung GmbH

Tel. +49 6806 306007-0

HiT Software

Tel. +49 89 12162533

HIRSCHLEBER GmbH

Tel. +49 4181 380539-0

HOB GmbH & Co.KG

Tel. +49 9103 715-0

IBV Informatik GmbH

Tel. +49 7621 4092-0

Imixs Software Solutions GmbH

Tel. +49 89 452136-0

Inspire Technologies GmbH

Tel. +49 7724 85990-10

Intersystems GmbH

Tel. +49 6151 1747-0

iTEC Services GmbH

Tel. +49 6205 9405-0

KEOS Software-Service GmbH

Tel. +49 6184 9503-0

looksoftware Pty Ltd.

Tel. +61 613 9535-4444

looksoftware

Tel. +49 8192 997246

Magic Software GmbH

Tel. +49 89 96273-0

Micro Focus GmbH

Tel. +49 89 42094-0

MID GmbH

Tel. +49 911 96836-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

dard auf, um damit für unsere Kunden

genau den Nutzen zu erzeugen, der sie

individuell voranbringt. Deshalb ist es

unserer Meinung nach an der Zeit, jedem

IBM i Anwender den Einsatz eines

modernen Clients quasi als Freeware

zu ermöglichen, ganz ohne Beschränkungen.

Und für diejenigen, die mehr

für ihre IBM i Anwendungen wollen,

bieten wir mit der iNEXT Suite das gesamte

Spektrum für die Neu- und Weiterentwicklung

mit .NET, ohne dass dabei

die bestehenden IBM i Programme

reproduziert werden müssen.“

Updates erfüllen

Anwenderwünsche

Mittlerweile haben schon mehr als 850

Anwender von AS/400 bis IBM i den

kostenlosen Download des iNEXT Free

Client genutzt. Entsprechend zahlreich

und vielfältig waren die daraus resultierenden

Rückmeldungen. Zwei der

häufigsten Anwenderwünsche wurden

mit dem jüngsten Update Anfang Juni

realisiert:

ó Im iNEXT Free Client können nun fes-

te Sitzungen definiert werden

ó Erweiterung um Farbschema zur frei-

en Farbgestaltung durch den Anwender

Bereits das Mai-Update enthielt:

ó Der Client bietet eine konfigurierbare

Unterstützung für STRPCCMD, um so

unterschiedlichen Anwendungsfällen

gerecht zu werden

ó Erweiterung der Tastaturkonfigurati-

on um Tasten ‚Pos1‘ und ‚Ende‘

ó Zusätzliche Codepages (CP0285 und

CP1146) für Großbritannien

ó Absturz beim Minimieren des Clients

wurde behoben

ó Optimierung der Ressourcennutzung,

insbesondere im Zusammenhang mit

Queries oder PDM-Suche

Bei aktivierter automatischer Updatefunktion

wird der User beim Start

des iNEXT Free Client automatisch gefragt,

ob das Update installiert werden

soll. Sollte der automatische Updateservice

bislang nicht genutzt werden,

kann dies auf der Willkommen-Seite

jederzeit geändert werden. Für das

Update braucht die vorherige Version

nicht deinstalliert werden.

Download unter

Û freeclient.inextsuite.com

Jana Klinge ó

ML Software gmbH, Ettlingen

www.ml-software.info


Die Top 3 Vorurteile gegen EgL

Vorurteile sind manchmal unverzichtbar, schließlich kann man nicht ständig alles von allen

Seiten betrachten. Da genügen Bauchgefühle, erste Eindrücke und das, was die anderen sagen.

Doch je folgenreicher die Entscheidung,

desto lohnender ist es, die

Türen im Kopf wieder zu öffnen. IT-

Entscheidungen haben immer große

Konsequenzen.

Vorurteil 1: EGL bietet keinen

Investitionsschutz

Das stimmt – wenn man Software an

der Ewigkeit misst. Wem es aber um die

absehbare Zukunft geht: IBM hat EGL

vor allem deshalb entwickelt, um bestehende

Investitionen noch lang nutzen

zu können. Wenn das Alte noch taugt,

neue Ufer aber nicht mehr erreichbar

sind, dann kann eine gute Brücke beides

verbinden und Neues schaffen. EGL

ist diese Brücke.

Wer sie nutzt, schont seine Ressourcen,

denn:

ó Ihre bestehenden Assets lassen sich

integrieren.

ó Ihre RPG- und COBOL-Entwickler ler-

nen leicht und schnell, mit EGL umzugehen.ó

Ihrer Entwicklungsmannschaft er-

schließen sich neue Möglichkeiten,

aber deren Know-how über Business-

Prozesse schafft weiterhin Wert.

Kennen Sie einen besseren Weg,

um bestehende IT-Investitionen zukunftstauglich

zu machen?

Vorurteil 2: EGL ist proprietär

Was sind die obersten Prioritäten bei

Business-Anwendungen? Wir denken,

das sind Stabilität, Sicherheit und eine

einfache, effektive Hand habung.

Stößt hier der reine Open-Source-

Ansatz nicht an seine Grenzen? Braucht

es hier nicht jemanden, der verlässlich

filtert, wartet, vereinfacht? Java ist nur

auf den ersten Blick nicht-proprietär.

Man ist abhängig von diversen Open-

Source-Frameworks, die sich ständig

verändern und teilweise nicht zueinander

passen. Mit den Problemen, die daraus

entstehen, steht man dann allein

da. Was also ist besser: Lauter volatile

Abhängigkeiten oder eine Bindung

an IBM, die die Verantwortung übernimmt?

Vorurteil 3: EGL hat

keine Entwickler

EGL ist so einfach, dass jeder schnell

ein Entwickler wird. RPG- und COBOL-

Entwickler brauchen gerade mal vier

Wochen Schulung, um EGL zu beherrschen.

Ähnlich ergeht es allen anderen

Business-Entwicklern, seien es Fans

von Natural, CSP, VAGen oder ähnlichen

Anwendungen.

Java-Entwickler haben sowieso

kaum Probleme mit der Umstellung,

denn die EGL-Syntax lehnt sich an

die Java-Syntax an. Zugegeben: Java-

Puristen mögen beim Gedanken an

EGL erschaudern. Aber wer tagtäglich

C

fachliche Probleme lösen will und nicht

M Java-Probleme, der wird EGL als Hilfe

zu schätzen Y lernen.

CM Außerdem bringt EGL zwei Entwicklergenerationen

zusammen: Es wirkt

MY

wie ein Dolmetscher zwischen der tra-

CY

ditionellen Gemeinde und der jüngeren

CMY

Java-Gemeinde. Das erleichtert nicht

K nur den Generationenwechsel im Unternehmen

– es macht ihn produktiv.

Fazit

Mittlerweile haben so viele Unternehmen

die Modernisierung auf Basis von

EGL gewagt. Denn sanfter als mit EGL

geht’s nicht: Für jede Betriebsanforderung

finden sich die passenden kleinen

Schritte – ob vertikal in Form von Geschäftskomponenten

oder horizontal in

Form von technischen Schichten. So ermöglicht

die horizontale Migration bereits

zu Anfang eine einheitliche, moderne

Benutzeroberfläche – und erfüllt

so den Hauptwunsch vieler Kunden

innerhalb kürzester Zeit. EGL ist ein

Meister der Integration. So bleibt alles

sicher erhalten. Parallelbetrieb ist möglich.

Das Neue kommt schrittweise und

erst dann, wenn es die Anforderungen

perfekt erfüllt. Heidi Schmidt ó

Midrange_54_x_113_mm_rz.pdf 1 19.01.10 13:00

PKS Software gmbH, Ravensburg

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Evolution statt Revolution

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System i Applikationen weiter

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neuesten .NET-Technologien

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und sicher in die Zukunft

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Tel. 0 72 43 56 55 - 0 · Fax 072 43 56 55 -16

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

47


48

MARKTÜBERSICHT SW-ENTWICKLuNg uND -MODERNISIERuNg

Anbieterübersicht

ML GmbH

Tel. +49 7243 5655-0

MSI Consult

Tel. +49 5121 6960372

NETRONIC Software GmbH

Tel. +49 2408 141-0

Newman Consulting Group

Tel. +49 234 942204-0

NewServ AG

Tel. +41 52 224044-0

NewServ AG

Tel. +43 1 8794327

NIIT Technologies GmbH

Tel. +49 711 71917-0

otris software AG

Tel. +49 231 958069-50

PAVONE AG

Tel. +49 5251 3102-0

Pentalog Deutschland GmbH

Tel. +49 6196 7762204

QAS-Informatik GmbH

Tel. +43 676 7314553

SEAGULL Deutschland GmbH

Tel. +49 7031 714-791

Software SNAJDR

Tel. +49 8141 70310

SOSY Deutschland

Tel. +49 7544 7425088

SSS-Software GmbH

Tel. +49 4203 79044

Step Ahead AG

Tel. +49 89 894060-0

SYKORA-ML GmbH

Tel. +49 7221 392392

Toolmaker Software GmbH

Tel. +49 8191 968-0

VEDA GmbH

Tel. +49 2404 5507-0

VOGELBUSCH GmbH

Tel. +49 2054 94070-0

W + P Solutions GmbH & Co KG

Tel. +49 711 770558-0

WMR Wolfgang M. Roser GmbH

Tel. +43 1 4169449-0

ZEND Technologies GmbH

Tel. +49 711 674472-0

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Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

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Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

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MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

Mit RPG Open Access in die Zukunft

Neue Perspektiven

RPG Open Access hat bereits bei seiner Ankündigung

für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Vieles hat sich in den vergangenen

Jahren auf der IBM i Plattform getan. Oder sollten

wir lieber AS/400 oder iSeries oder i5 oder System i sagen?

Die Prozessoren sind schneller geworden, der Energieverbrauch

konnte gesenkt werden.

Die Entwicklung neuer RPG-Programme

kann mittlerweile mit

modernen grafischen Werkzeugen erfolgen.

Und was war bislang das Ergebnis

all dieser Anstrengungen? Ein hochperformantes

und sicheres Programm

mit nicht ganz so toller grünschwarzer

5250 Benutzeroberfläche. Was für ein

Kulturschock!

Vieles wurde in der Vergangenheit

von Big Blue getan, um die treuen Midrange

Kunden auf den Pfad der Tugend

zu bringen: Wie viel Java verträgt ein

durchschnittlich gebauter RPG Mensch?

Wer hat sich nicht auch schon einmal

in den WebSphären verloren? Gibt‘s

jemanden, der mit HATS sein Glück gefunden

hat? Wer zudem noch die Treuegebühr

für interaktive 5250 Nutzung

zu bezahlen gewillt ist, zählt sich heute

zum erlauchten Anwenderkreis des

vielleicht besten Business-Systems, das

je konzipiert wurde.

RPG Open Access eröffnet

neue Perspektiven

Jetzt sieht es tatsächlich so aus, als

würde das Tor in eine glänzende Zukunft

mit IBM i aufgehen. Denn das

einzige, was tatsächlich über die vielen

Jahre gefehlt hat, war eine native

Schnittstelle zu einem zeitgemäßen

User Interface. RPG Open Access (RPG

OA) kann das jetzt bieten. Aber Open

Access für sich betrachtet, macht wohl

noch nicht glücklich. Es ist eine offene

Programmschnittstelle, die über einen

sogenannten Handler bedient werden

kann. Aber eben dieser Handler und

die zugehörigen Server-Komponenten

sind nicht Bestandteil von RPG OA, sondern

dürfen entweder selbst geschrieben

werden, was nicht ganz trivial ist,

oder zugekauft werden. Wie kann nun

das Glück mit RPG Open Access perfekt

gemacht werden?

Der looksoftware Handler

unterstützt viele Client-Typen

looksoftware hat sich bereits in sehr

frühem Stadium der RPG Open Access

Entwicklung in enger Zusammenarbeit

mit IBM daran gemacht, RPG OA für

den typischen RPG Profi schnell und effektiv

nutzbar zu machen. Dazu gehört

ein Handler, der viele Funktionen in

sich vereint. Er stellt die Informationen

für den lookserver zur Verfügung, der

die Darstellung der Benutzeroberfläche

übernimmt. Bei der Benutzeroberfläche

hat man, je nach Anforderung, die freie

Wahl des Client-Typs. Unterstützt werden

pures HTML, der neue Silverlight

Client (RIA), Windows, mobile Endgeräte

(iPhone, BlackBerry und Co.) sowie

die Nutzung von Webservices.

Zudem sorgt der Handler von

looksoftware dafür, dass sowohl RPG

Open Access Programme als auch bestehende

5250 Programme ohne Änderung

nahtlos miteinander funktionieren.

Auch die direkte Einbindung von


Programmen ohne Quellcode ist möglich.

Dazu gehört auch das problemlose

Anzeigen von nativen Betriebssystem-

Funktionen wie z. B. DSPSPLF oder

WRKACTJOB.

Einfache Einbindung

in das RPG Programm

Für den RPG Entwickler ist die Anbindung

denkbar einfach. Um z. B. die

Bildschirmsteuerung dem Handler von

looksoftware zu übergeben, muss nur

in der Workstation F-Zeile ein Statement

hinzugefügt werden. Der Handler

übernimmt die weitere Kommunikation

mit dem User Interface Server. Die grafische

Darstellung der Benutzeroberfläche

kann über den intuitiven Designer

von looksoftware komfortabel erledigt

werden. Bestehende Anwendungen

SERVICE 07/2010

INSERENTEN

aruba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19, 23

www.aruba-informatik.de

ASNA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

www.asna.com

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

www.eposgmbh.com

EXSO. business solution . . . . . . . . . 21

www.exso.de

Helpsystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

www.helpsystemsintl.com

ITP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13, 26, 51

www.midrange.de

K+H . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

www.kh-software.de

Magic . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

www.magicsoftware.com/germany

Meinikat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

www.meinikat.de

ML-Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

www.ml-software.info

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

www.oxaion.de

PKS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

www.pks.de

Task Force IT-Consulting . . . . . . . . . 45

www.taskforce-it.de

Technogroup IT-Service . . . . . . . . . . 15

www.technogroup.de

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

www.toolmaker.de

WMR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31, 39

www.wmr.at

AUTOREN

können automatisch umgesetzt werden.

Somit können sich die RPG Programmierer

weiterhin voll auf die Entwicklung

der Business-Logik konzentrieren.

Den Rest übernimmt die RPG OA Unterstützung

von looksoftware.

OA und klassische RPG-

Programme werden unterstützt

Die bestehenden bewährten Lösungen

von looksoftware arbeiten nahtlos mit

dem neuen RPG Open Access Support

zusammen. Dadurch haben einerseits

bestehende looksoftware Kunden den

Vorteil, das bereits definierte grafische

Frontend weiterhin voll nutzen zu können.

Andererseits können Neukunden

auch ohne RPG Open Access sofort die

grafische Multi-Client-Technologie inklusive

Webservices nutzen.

Manfred Dampf . . . . . . . . . . . . . . . . 48

manfredd@looksoftware.com

Lothar Dannecker . . . . . . . . . . . . . . 19

ldannecker@portolancs.com

Dr. Ralf Dömges . . . . . . . . . . . . . . . . 42

ralf.doemges@de.ibm.com

Dieter Große-Kreul . . . . . . . . . . . . . . 21

info.de@unit4.com

Arthur Häberli . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

arthur.haeberli@cmfirst.ch

Stefan Halbig . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

stefan.halbig@rhenania.biz

Detlev Karg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

wortkarg@t-online.de

Bernd Kirschner . . . . . . . . . . . . . . . . 24

b.kirschner@bps-one.de

Jana Klinge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

jklinge@ml-software.com

Ilona Lütje . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

i.luetje@reporta.ag

Verena Quell . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

verena.quell@css.de

Sabrina Rammelt . . . . . . . . . . . . . . . 22

rammelt@kh-software.de

Carmen Reiser . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

carmen.reiser@abs-ag.de

Stephan Romeder . . . . . . . . . . . . . . 44

stephan_romeder@magicsoftware.com

Markus Schmid . . . . . . . . . . . . . . . . 32

markus.schmid@pr-x.de

Heidi Schmidt . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

schmidt@pks.de

Sabine Sturm . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

ssturm@ars-pr.de

Bob Taylor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

info@cubeware.de

Frank Wuschech . . . . . . . . . . . . . . . 16

infode@basware.com

Sandra Zimmermann . . . . . . . . . . . . 23

sandra.zimmermann@relatio-pr.de

GENANNTE FIRMEN

Fazit

Adito Software GmbH . . . . . . . . . . . 30

www.adito.de

Alpha Business Solutions AG . . . . . . 28

www.abs-ag.de

basware GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 16

www.basware.com

CM First AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

www.cmfirst.ch

CSS GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

www.css.de

Cubeware GmbH . . . . . . . . . . . . . . . 20

www.cubeware.de

Denzhorn GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 24

www.bps-one.com

Ja, RPG Open Access gibt der IBM i

Plattform endlich auch in der Software-

Entwicklung Perspektive. Mit der richtigen

Handler-Unterstützung bleibt

RPG auch in Zukunft die führende Entwicklungsumgebung

bezüglich Effektivität

und Produktivität. ó

Manfred Dampf

Looksoftware

Deutschland

looksoftware Pty Ltd., Melbourne

www.looksoftware.com

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . 12, 42

www.ibm.com

Infor Global Solutions GmbH . . . . . . 22

www.infor.de

K + H Software KG . . . . . . . . . . . . . . 22

www.kh-software.de

looksoftware . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

www.looksoftware.com

Magic Software GmbH . . . . . . . . . . . 44

www.magicsoftware.com

ML Software GmbH . . . . . . . . . . . . . 45

www.ml-software.com

oxaion AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

www.oxaion.de

PKS Software GmbH . . . . . . . . . . . . 47

www.pks.de

Portolan CS GmbH . . . . . . . . . . . . . . 19

www.portolancs.com

Reporta Controllingsysteme AG . . . 25

www.reporta.ag

RC Rhenania Computer GmbH . . . . . 32

www.rhenania.biz

SoftM Software und Beratung AG . . 33

www.softm.com

Syska GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

www.syska.de

UNIT4 Agresso GmbH . . . . . . . . . . . 21

www.agresso.de

Vision Solutions . . . . . . . . . . . . . . . . 14

www.visionsolutions.com

07/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

SERVICE

Dufte!

Wir wissen es längst: Wie Menschen aufeinander reagieren, wird

nicht nur durch Gesten oder Worte bestimmt. Ob die Chemie jemals

stimmen kann, hängt auch vom persönlichen Duft ab – Parfum ist

demnach ein cleveres Mittel zum jeweiligen Zweck. Forscher haben jetzt

herausgefunden, dass der Stempel, den wir einem Menschen verpassen,

auch von der Umgebungstemperatur und der Nähe zum Objekt abhängt.

Wer mit anderen warm werden will, hat am ehesten in wohlig temperierten

Sphären bei nicht allzu großer Distanz Erfolg. Angst hat einen ganz

eigenen Geruch, und dass der

ansteckend ist, wissen nicht

nur Hundebesitzer. Die mussten

pünktlich zum Release der

rosig riechenden Porto-Edition

umdenken, der Begriff „Duftmarken

setzen“ kann nun auch

ganz anders interpretiert werden

… Geruch und Geschmack

sind manipulierbare Sinneseindrücke,

mittels moderner

Technologie lassen sich sogar

emotional positiv besetzte Lebensmittel

herstellen. Wenn

wir uns beim Candle-Light-Dinner so richtig wohl fühlen, liegt das also

nicht zwangsläufig am duften Gegenüber. Ich freue mich auf den Tag, an

dem wir uns kleine L’air-Säckel über die Datenleitung schicken können.

Chronisch übermüdete Kollegen bekommen dann wahlweise eine Prise

Elmex („Zeit für Büroschlaf“) oder Twixx („14-Uhr-Tief, gleich vorbei“).

Mir selbst würde ich morgens eine E-Mail mit dem Anhang Ostseeküste

(„Motivation pur“) senden, punkt 21 Uhr würde gebratene Leber eingehen.

Eindeutige Message dieser Innerei: „Nichts wie weg hier“ – umgangssprachlich

„verdufte“. IH ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (TS) (V.i.S.d.P.),

Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)

ANZEIGEN

Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 07/2010

gLOSSE

LEKTORAT

Text Lift, Thomas gaissmaier

Michaela Ogorelica

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 20/2010

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 08/2010

erscheint am 20. 7. 2010

SCHWERPuNKT

XML, EDI, RFID, Barcode

Die Inhalte dieses Schwerpunktes sind

vor allem aus der Logistikkette nicht

mehr wegzudenken. Für jede Anforderung

bzw. jedes Einsatzgebiet existieren

am Markt maßgeschneiderte Lösungen.

Lifecyclemanagement,

Chargenrückverfolgung

Für bestimmte Branchen und Waren sind

diese Systeme zur Überwachung der

Produktqualität gesetzlich vorgeschrieben.

Verschiedene SW-Häuser bieten

spezielle oder bereits in das ERP-System

integrierte Lösungen an.

MARKTÜBERSICHT

Lösungen für Hochverfügbarkeit

und IT Sicherheit

In unserer Marktübersicht werfen wir

einen Blick auf die Anbieter und deren

Lösungen zum stets aktuellen Thema

Hochverfügbarkeit und IT-Sicherheit.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Jacobh, iStockphoto.com


Düsseldorf, 17. – 19. August 2010

SQL SummerCamp

SQL ist eines der wichtigsten Basiswerkzeuge für alle Programmierer.

Zugriffe in SQL sind schneller als native Datenbankzugriffe und vor allem

Datenbank- und System-übergreifend einsetzbar. Eingebautes SQL bringt

ungeahnte Perfomance in Programmierung und Abfragen und für reine

Abfragen und Datenbankmanipulationen ist SQL aller erste Wahl. Damit

wendet sich das SQL Summer Camp im Track 1 an Kollegen, die die Anwendung

von SQL perfektionieren möchten und im Track 2 erleben erfahrene

Programmierer, wie SQL innerhalb der Softwareentwicklung zu

schnelleren und besseren Ergebnissen führt.

Aus dem Inhalt für alle

DB2 UDB für System i und SQL

k Implementation DB2 UDB für System i

(SQL Begriffswelt, Kataloge und Journale)

k Datenbankdesign/Datenbankmodellierung

(Entity Relationship Model, Normalisierung, Tools)

k System i Navigator für Datenbankentwicklung nutzen

(Database Navigator, Diagnosezentrale, etc.)

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit

WDSC zur Verfügung, mit dem auf einem System i unter IBM i V6.1 gearbeitet

werden kann.

Ablauf

Dienstag: bis 15.00 Uhr Eintreffen; bis 18.00 Uhr DB2 UDB für System i

und SQL; Abend zur freien Verfügung

Mittwoch: 9.30 bis 16.30 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

18.00 Uhr gemeinsames Abendessen mit Erfahrungsaustausch

Donnerstag: 9.30 bis 15.00 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen/Mittagessen);

15.00 Uhr Ende und Verabschiedung

Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

per Fax

+ 49 8191 70661

Sie sollten das SQL Summer Camp besuchen, falls Sie …

◊ Ihre SQL-Fähigkeiten vervollkommnen möchten

◊ durch die bordeigenen SQL Tools ihre Arbeit beschleunigen wollen

◊ schneller zu Ergebnissen kommen möchten

◊ SQL in der Programmierung einsetzen

◊ wirklich konzentriert die Theorie lernen und sofort praktisch

umsetzen möchten

◊ von erfahrenen Referenten aus der Praxis lernen möchten

Track 1: Mit SQL arbeiten

Einfache Abfragen

k Datenselektionen; Built-In Functions

Komplexe Abfragen

k Joins und Unions; Insert, Delete und Update; Subselects

Datenbanken erstellen

k Create-, Alter- und Drop-Befehle; Daten in DB2 importieren

Track 2: SQL fortgeschrittene Techniken

Mit Stored Procedures arbeiten

k Syntax, Parameterübergaben, Resultsets; SQL Procedures;

External Procedures

Mit User Defi ned Functions arbeiten

k Scalare Funktionen; Tabellenfunktionen; Abgeleitete Funktionen;

Externe Funktionen

SQL-Trigger

k Externe Trigger (System-Trigger); SQL-Trigger; Instead of Trigger

Referenten: Klaus-Peter Luttkus, Ronald Böhmer

1. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Track-Nr.

E-Mail-Adresse

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

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Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €

2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €

3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält 2 × Übernachtung/Frühstück im EZ

sowie die Verpfl egung tagsüber inkl. zwei Mittag-, einem Abendessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang Ihrer

Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben über

Termine und Veranstaltungsort. Änderungen vorbehalten.


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BESSER ENTSCHEIDEN!

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Rufen Sie uns gerne an oder informieren Sie sich unter www.toolmaker.de

Deutschland | Tel. 08191 968-111 | www.toolmaker.de

Schweiz | Tel. 043 3057223 | www.toolmaker.ch

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