wachsen.

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wachsen.

»26tursionen anbctrift, die unsere Mitalieder indieser Pflanzenreichen Gegend anstellen würde»/zu finden.,,IV.Nachricht von einigen seltenen Pflanzen,welche in der Gegend um Muggendorfwachsen.M f liegt obngefabr acht Stun»den von Erlangen, in einer sehr gebürglchstcn Gcgcnd, ss fangt sich daselbst, ja schonauf der Hälfte dcS Wcgcs, das Gcbüi-qe an,wclchcs sich nachher bis zum Flchtclbergserstreckt. Muggendorf ist den Nallllfor»schern von mehr als einer Seite bekannt ge»nug, nicht nur wegen der seltenen Naturpro»ducle, die man gewöhnlich in Gcbirggcgen«d«n antrift, sondern auch wegen derUniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0130-9


127bischen Höhlen, die sich dort vorfinden, unddie von neugierigen Reisenden schon seit uudcnt»lichen Zeiten besucht worden sind. Die mcrkwürdiqste dieser Höhlen ist obnstreitig die Zoo»lithenl)öl)le, welche eine Stunde von Muggendorfin einem waldigen Gebürgt gelegenist, und ohngeachtet dcr vielen Stücke, wel«che aus derselben in die Kabinett der Natur»forscher geflossen sind, doch noch Uebeiftußan sogenannten Zoollthen bat; ein Bewcißvon der Menge der EeebäreN/ welche inuralten Zeilen hier ihr Grab gefunden haben.Nicht minder wichtig ist die erst nener»lich von Herrn Wunder oudscklc Etalaktitenhöble,die «inen solch, n Ucberfluß anStalaktiten/ von der kleinsten b,s zur grö


l2gherausgeschleppt wurde ; so wurde es eineHöhle seyn, die ihres gleichen in Deutschlandnie auszuweisen halte, und die es demNaturforscher gelohnt hätte, 102 Meilen da»rum zu reisen. Noch jctzt hat sie Mcrtwüc»digteiten genug , um besucht zu werden, be


,2,ber Herr ^prastdent von Schreber ln der zuerwartendcn Flora dicscH sürlrcftlchcn Landesalle jene Schatze dec gelehrten Welt miltbei,len, biS dabin mögen die Botaniker einstwci»len mit dieser Anzeige vorlieb nehmen, umdadurch auf jenes Schreberische Werk destobegieriger zu werden. Wer aber selbst dieseGegend bereisen ta»n, und s>l!'st von den an»luzcigcnden Pflanzen besitzen möcht,-, der wirdan dem daslgcn Höhleninspcctor Wunder ei»ncn Mann finden, welcher ihm dazu behülf»lich seyn wird, denn dieser Mann kennt diemeisten dasigcn Pflanzen nach den gewöhnlichendeutschen, mit unter auch wohl LlNNeischenNamen, die er nach und nach von den Er»langischcn Medictnern gelernt hat.Man kann den Weg nach Muggendorfsowohl über Bayersdorf > aiS über denAzelsberg machen, der Letztere ist bei weileno«el angenehmer; doch werde lch die Pftan»jen beider Gegenden anzeigen.Ochon an den grasichten Hügeln vorVaversdorf ll-l't man d


»3»den neuern Votanikern mtt Recht a!s elne«tgene Sp>;«cs angtfübrt wird. Sie führtin dieser Rücksicht verschiedene Namen / z.B, ?umalia loU62, k. minor. ?. älzitaca. Al»le rr»y sin> in gewissen Rücksichten passend,allein da so vielerlei Namen zu VcrirrungenAnlaß geben, und besonders dem Anfängerdie Kenntnisse so scbr erschweren, so sollte mandock billig bei demjenigen Namen bleiben, derihr von dem ersten Bcstlmmcr beigelegt wird,zumal wenn dieser passend ist Das darf mandoch bei einem Botaniker, der eine ncue Pftanzebestimmen will, vorauSsctzen, daß d Systeme forlpfianzen, und einerlei Pfian»je 2» auch wobl dreimal mit neuen Namcn an»geführt wird, welchrs derm imnytforl Berich»tigungcn bedarf. Obige rumaria ist indcsscnso qlcich beim erstcn Anblick durch die dracte«


stimmung desselben hüten, solche in der 22stenKlasse aufzusuchen, wobin sie wegen ganzgetrennten Geschlechts gehört, wegen derübrigen Verwandschaft mit den t^lieubali, abeeMit ihnen in der zebntcn Klasse stehet. Indem zertrümmerten Schloße Slharfeneck warmir Lrumuz ßlssHnreu« das Merkwürdigste. Indem Dorfe Scharfeneck trift man Zcanclix^ntkriscu« an, das nmner Meinung nach zuden seltenern deutschen Pflanzen gebort. Cshat mit dem gemeinen Körbcl viele A hnlichkeit,und mag wohl öfters für denselben gehaltenworden seyn. Bis zu d>m sogenannte» Wal»burgisberge, einem ziemlich boben, beinaheisolirtcn Landbcrge, trift man von seltenenGewächsen nickt viel an, deswegen gehe ichiezt zum Azelsberg zurück, um dessen Pfian,zcn nachzuhohlen, bis ich von da auS zumWaldurglsbeizge zurücktomulc.Dieser AzelSberg liegt nur eine Stundevon Erlangen. Der Weg dabin gehet zumTheil durch Waldungen, und der Bcrg ftldstist mit mehrern Dörfern I'sscht, deren Nav»rungszweig mit unter die Kirschen ausmachen,wovon hier, wenn ich so sagen darf, ganzeWaldungen angetroffen weiden. Der BergI2UniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0135-9


132selbst gewährt eine fürlrefliche Aussscht / sowohl gegen das Gel'ürgc, als auch gegenNürnberg, dessen grössere Gebäude man deut,licy liegen sieht.Eine der merkwürdigsten Pflanzen, diebier aufAeckcrn bausig wächst, isi eine Lraf.lica , welche Herr Proi HojfmaNN vermuth,lich für Lr. campeNriz halt. weil er zu der,selben in seinem Taschenbuche einen Stern ge,fttzt bat. Ich halte sie aber für die LraMc,wenigstens kommt sie mit der Ab«überein, welche Iacquin davon gege«ben hat.Die Begleiter dieser Pflanze sind daSVlipleui'um ronmäilolium , welches, was dieBeschaffcnksit der Blatter anlangt / mit decvorigen, eine Aeknlichkeit hat. lüaucali« lailfoliakommt hier nnt rolken und wcißen Blumen«or, und wisd schr hoch und astig. Ililahicampettre wachst manchmal an den Rainen derAcckcr, doch ist es im Gantzcn selten Spaterim Herbste fand ich aus diesen Aeckern die 5tel»!«a passerina mit einzeln Blüthen, wie «sHerr Doctor Roth angegeben hat.UniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0136-5


In den Waldungen dieseS Berges wachsthäufig die Vicia caNudica, welches wobl einevon Deutschlands seltensten Pflanzen ist; das»selbe gilt von Irikolium ocliroleucum. Mantrift htcr das 8p2ttium fcoparium'ol'äufi.ian,daß ma» kaum einen Weg dadurch findenkann,welches, wenn die Pflanze in der Blüthe ste»het, einen prächtigen Anblick gewährt, zu»gleich aber werden durch diesen Strauch vieleandere Pflanzen verdrängt, die, der Analo»gie nach zu schließen . allerdings daselbst wach»sen könnten. In eben der großen Anzablkommt an andern (besonders ausgchaucnen)Stellen das Lpilobium anFussifoliun» zugleichmit dem L. roleum vor, welches nicht weni


gefunden worden. Sie bat mit der darex äi««ica Aehnlichleit, untcrschcidct sich aber dochdeutlich durch 2 Achren . cine obere mannliche,und untere wciblicke, die bci der Reifung derGaamcntapscl zurückgeschlagen ist. DaS ganzeGewacbS wird nicht über eine Spanne koch,und wächst rasenartig beieinander. Abcr weitHöker wird eine andere fürtrefliche, ebenfalls«ussrst seltene Spczics aus dieser Gattung,die an einer andern Seite dieses Berges an«wem dunkeln, nie von der Sonne beschiene»nen, Ottc vorkommt, wo sie vom Herrn Ma,gister SchmzleiN erst im vorigon Jahre ent«deckt wukde. Es ist C»rex penäula, obn«streitig die grösseste Art dicser Gattung. Daich nun einmal von meiner Liblinqsgattungrede, so kann ich nicht unterlassen, mein« Le»ser noch auf ein paar andere Arte» aufmcrk,sam zu machen. Es sind dieses die darico«Flacilw, und spaälcea, man erkennt solche ge»lvöbolick, und siehet sie oberflächlich für Ca.«x acuca an, mit der sie Aebnlichtelt haben.Ich werde ein andermal cine Beschreibung vondiesen und einigen andern GattungSgenossenmittheilen, daher wende ich mich ietzt zu derfernern Aufzahlung dcr übrigen Pflanzen desAzelsbergs.UniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0138-6


'35Auf einer Wiese daselbst zwischen demWalde und dem Dorfe traf ich in diesem Iah»rc zu meiner großen Verwunderung die Cen»tianz vei-na in der Bleibe an. Zufallig ar>crerfuhr ich „acbdcr, daß solche vom Herrn As»sessor Frischmann, welcher sich um die hie»sige Flora überhaupt sehr verdient gemacht bat,dahin gepflanzt worden sei. Hiedurch nunwurde ich belehrt, daß sich dieses Gewächs«llcrdings verpflanzen lasse, woran mehrereBotanistcn gezweifelt haben . und welches mirauch mchrcremale nicht gelingen wollie Viel»leicht war bei den bisherigen Versuchen dieserArt der gewählte Ort nicht passend genug,Herr Assessor Frischman halte aber gerade zudem Auspflanzen dieses Gewächses eine solcheWiese gewählt, worauf es bet Regensburgso häufig wild wächst. Ehrwürdig kommt mirhier ein Baum von OziaeFus tormmHli« vor,der ganz isolirt auf einem Acker stehet,. unl^jährlich etliche Eremplacien in die Herbarien lie»fern muß.Denn weil er der Einzige in derganzen Gegend ist, so wird er allemal in set»ner Blühezeit auf den öffentlichen Excursionen,die Herr Präs. von Schreber anstellt, be»sucht.3 4UniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0139-4


Doch ich wende mich wieder in die Walter,«nd hohle aus den dunkllstm Orte», wo


'3?UebrigenS feblt es hier auch nicht an den ge»wohnlichen Walepftanzen, und die von Schrs»Menschen C^cursionen, welche gewöbnlich»»ach geschlossenen Ferien in dieser Gegen? de„Anfang Milchen, belohnen den Anfanger aleichdas erstemal mit ziemlich vielen und ganzartigen Pflanzen, wodurch man gcwiß in demersten Elfer einen solchen Rcitz zu dieser Wls»senschaft bekommt, daß man nicht leicht wie»der erkaltet. Hicr will ich nur einige davonberühren.üitemifoüum, ^larum eu>racemos», 82Mb.y rotunäifolia, lianuncnluzIch gehe nun zu dem Walburgisberge zu,rück. Im Hinaufsteigen findet man in denHecken die gewöhnliche ?um2ri» bulbola ca.va, die in der Nabe um Erlangen nichtwachst, sondern daselbst der andern Art, derrumariil 80H62, Platz machen muß, in an»dem Gegenden, soviel ich deren noch durch»botanisirt habe, lst


oüim,Wenn man die Spitze des Berges er»reicht, siebet man sich von einem schr schönenGewächse umgebe», welches schon von w.ltcn»her qlantzt Cs ist die seltne Oraba aixlvelche hicr


'35Pflanze Ware. Doch um desto mebr verdientsie untersucht zu werden, zu nxlckcm Ende lter dcs nt2N2 ,Viciaperenni«, 0ic>»unddleftm Berge kommt ma» in einm tleincntal!l'walr> am ^sUdenkirchbofe, wo Herr M>'g.Schmzlein trst l„ disftm ^jahre die ftllcncOinei2li2 intezrisolia antraf, die nun auch ZUdcr biejlgcn Flora zu zadlen ist. Da tiefesGewächs eine Höbe von znx'y bis drey Echu»hen erreicht, und es doch im Walde bin undwieder wachst, so ist allerdings zu verwundern,l>aß solche nicht eher an diesem Orte entdecktwurde, und so lange unbekannt bleiben tonn»te. DieseS Beyspiel solte jeden Botanikeraufmuntern, seine Gegend jahrlich mit glei»chem Eifer zu durchsuchen, findet man auchjalirlich nur einen oder andern Recrmen fürseine Flora, so ist das Vergnügen desto leb»haftcr , aber gewöhnlich erkaltet der Eifer derBotaniker, wenn sie cin paar Jahre dieselbeGegend durchwandert haben.WaS mlr am Wege nach dem Juden»UniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0143-3


»4«kirchbofe blnauf das beschwerliche Steigenan einem heißen Sommertage einiqermasscnerleichterte , war die Entdeckung der I^onice,», von der man sagen kann', daßl«r wa',res Vaterland sei. Ganz vonMcnschcnwohnungen abgesondert, wächst siehier in Hecken, die sie zum Theil ganz alleinbildet, in elncr solchen M.nge, daß man ci«ne Viertelstunde an diesen Hecken zu gebenhat , und ganz Deutschland damit versorgenkönnte. Diese Entdeckung war mir «m destoangenehmer, da ich bisher immer noch geden war.Daß ich auf Wiesen bey Eberwanstadt«ine für mich neue Pflanze antreffen sollte, hat»te ich kaum vermuthet, und doch war es so.i'uNilazo ketaNte« sahe ich hier zum ersten»male , und tonnte nun recht deutlich die Ve«schledenhcit derselben von 1°. n^dliä, an derUniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0144-9


Natur selbst bemerken, was lch bisher nuraus Büchern gclban balle. Ich verglich bci«tez eiförmig ist, weil alle Blüthen glcichlcmgund nur kurz gestielt sind, llebriqens blühensle im M«y zu gleicher Zeit. Die Blättersind wenig von einander unterschieden, ver»nmtblich aber doch die Arzneikrafte, da diekybriäa einen weit stactcrn und angenehmernGeruch besitzet Schon vor Muggendorffindet man das T^uilelum edurneum 8cliieb.wirklich ein sehr paßmoer Name, denn schonUniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0145-5


mlt selvonh her glänzt gz dicsmm wciß.n Stengel wie Elscobcln,


»43holzig , inwendig gelbgrün, aussen mit einergrauen Rinde umgeben. Aus ihr tommcnmehrere fußhohe Stengel, die viereckig, undganz mit welßcr Wolle überzogen sind. DieWnrzelblaiter sind langlicht, buchlig, und ha»bcn einen langen blattähnliche» Stengel, Aufder untern Seite läuft in d»r Mitte, der kan»ge nach, eine aus.drei lleineri,bestehende Haupt»ader, die sich in tlcinrc zertheilt, übrigenssind die Blatter rauh, und besonders unter»filzig. Die Otengelblattcr sihcn wcchsclsweise,smd kleiner wie die vorigen, kaum bucklig,lanzctförmig, filzig. Die Blütben bilden fia,che Strauße an den Enden der Stengel undAeste, smd cttroncnaelb, grösser als der Kelch,und die Blumenblätter smd ausgeschmttcn.Die Eaamcncapscln smd tu>-, gestielt, rund«lich, ftach, und mit dem b.ständ«gcn Griftfel versehen.^Die in Garten versetzte Pssanze verliertmlt der Icit ibre Wolle, und b,tomn»t dadurch«ln ganz anders Ansehen. Uebrigens wachstsie auf den steilsten Felsen und oft so an denhohen Felsmwanden ausgebreitet, daß sie danimmermehr ausgerottet werden kann, weil siefür Menschenhänden sicher ist. Da sieaberUniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0147-6


»44auch auf niedrigen Felsen wachst, so bekommtsie t>er Botaniker ohne große Gcfahi-, I,nHclkario ball sich solche sehr gut, deswcgc«N si in m mcr Rücksicht ein Beitrag zu mcl»N m ll^rd. viv. pl lelectarum, davon nach»stlNS ein ueucs Hlft elscheme» wird.An den dürren Hügeln wachst hin undtvicdcr dic tüabuI^liH vul^^li« , die nun wohlvo» ibren watluugsgenossen die gemeinste ist,nl'cr deswegen nichts weniger ls gemnn ist.Ich traf sie bisher auch zwar bci Halle aufdcm Benstädtischen Vogelsberge, undbei Regensburg an den zügeln der Naaban, adcr das sind doch immer bergichte (He«gcndcn, die man >» ganzen strecken vonDeutschland nicht anttist. Alles dieses laßtsich a»ch vom nolulli5 coeruleug sage», derhier, so wic auch b.y Halle und Regensbürg,lin Begle tcc dcl 6Iobul2lia ist. HerrWunder demonstrnt sie den Reifenden unynahefür daS Walirzciche» von Muggsndorf. ^>lex peäaca g>' mt zu de» seltnen Arten dieserGaltung, »ch fand sie ausser hier noch nir«genns.Eie hat Achnlichteit mit Carex äi.läßt sich al>tr doch, wenn man beideUniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0148-2


»45gegen einander halt, leicht unterscheiden. Inden Waldungen steht kides alpinum, Oeittariabuldiscrn; letztere tragt buldo5 in den Win»keln der! Blattstiele, daher der Name; übrigenseine schöne Pflanze, die durch ihre Seltenheitnoch anzüglicher wird. 0^pnpe6ium md einzig in seiner Act.Herr Assessor Frischmann besitzt cmc Abartin seinem Garten, die sowohl gelbe Honigbe»Halter, als auch gelbe Blumenblatter hat, unddie, wenn ich nicht irre, aus der Gegend voltMllZgendorf hcrstammt. Auch hier traf ichin großer Menge, an einem kahlen Gebirge,dic schon vorhin erwehnte Urada ai^oiäez an.Diese in allem Betracht sürtrcfliche Pflanzeüberzieht mit ihrem weitglanzcndcn Gelb dieganze unbelaubte Seite eines kahlen Gebirgesschon im Merz auf eine auffallende Weise, diebesonders dcn Botaniker sehr ergötzen nmst.Oft hangt die Wurzel mit den Enden taun«zwischen bloßen Fclscnritzen, alsdann biegenslch dic Zweige weit herab, und diese Pflanze,von welcher man glauben sollte, daß sie durchdie Wurzel nicht die geringste Nahrung erdal»len löimte, blüht n»it aller Pracht. DicUniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04917-0149-0


,46Excmplarien, welche auf solche Weift eine an»sehnliche lange bekommen, sind besonders gutfürs Herbarium, und halten sichbey gehörigerTrocknung fültreftich , zumal wenn man sie inder Mitte der Blühzcit gesammelt hat, wodie untersten Blüthen abgefallen sind, und Saa,men angesetzet haben. Mit solchen Exempla»lien hoffe ich meinen entfernten Freunde», beidenen die Pflanze nicht wachst, ein angeneb»mes Geschenk machen zu tonnen.Eine Pflanze, welche zu einiger Verwir»rnng Anlaß gegeben bat, ist die ^xifr^a, wel


sebr schöne Epezics dieser schönen Gattung, istebenfalls Bewolmer dieser Gegend Ich nt

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