Vorsorge aktiv Vorsorge aktiv - APK VERSICHERUNG

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Vorsorge aktivDAS MAKLERMAGAZIN DER APKNr. 2 Juni 2010Bonussystem für PartnerFondsgebundene bleibt attraktivAPK Vorsorgekasse festigt MarktstellungÖsterreichische Post AG InfoMail Entgelt bar bezahlt


Vorsorge aktivDAS MAKLERMAGAZIN DER APKMenschenInhaltIhre Ansprechpartnerbei der APK Versicherung AGIng. Mag. Dr.Andreas F. PrombergerProkurist, Leiter derVertriebspartnerabteilungandreas.promberger@apk.at+43 (0) 50 275 - 3700Mag. (FH) Klemens BrugnerMakler- und Kundenberatung,Information für Neumakler,Schulungen, Marketingklemens.brugner@apk.at+43 (0) 50 275 - 3701Margot FluchPrämienverwaltung, Abfindungenund Provisionsabrechnungmargot.fluch@apk.at+43 (0) 50 275 - 3702Sandra WieserNeupolizzierung, Vertragsänderungenund Switchesandra.wieser@apk.at+43 (0) 50 275 - 3703Sabine HoffmannInformations- und Kommunikationsstellefür Externe, Depotauskünfte,Verpfändungen und Abtretungensabine.hoffmann@apk.at+43 (0) 50 275 - 3704Gastautoren in diesem MagazinMag. Michael BujattiInvestmentmanagermichael.bujatti@apk.atEditorial ............................................................. 3Die fondsgebundene Versicherungbleibt attraktiv .................................................... 4Vermögensveranlagung des „Pensionsfondsplans“ .... 6Beruhigung der Märkte in den kommenden Monaten . 7Die Veranlagungsgrundsätze der APK ..................... 8APK Vorsorgekasse festigt Marktstellung ................. 10Aktuelles zur Lebensversicherung -die Erlagscheingebühr .......................................... 11ImpressumHerausgeber:APK Versicherung AG,A-1030 Wien, Thomas-Klestil-Platz 1Für den Inhalt verantwortlich:Ing. Mag. Dr. Andreas PrombergerMag. (FH) Klemens BrugnerNamentlich gekennzeichnete Artikel geben dieMeinung des jeweiligen Autors wieder.Produktion:FinanzMedienVerlag Ges.m.b.H.,A-1180 Wien, Gentzgasse 43e-Mail: info@finanzmedien.atTel.: 01 / 213 22 852Druck:„agensketterl“ Druckerei GmbH,A-3001 Mauerbach, Kreuzbrunn 19Fotos:S. 1: Drubig-Photo, S. 3: Daniel Schweinert, S. 4:Visual Concepts, S. 5: M. Rosenwirth, S. 7: Mellimage,S. 8: Georg Tschannett, onnickx, S. 10 Dron, S. 11:Digpic (alle Fotolia); Seite 2: APKDI Thomas KeplingerProkurist, Leiter der APK Vorsorgekasse AGthomas.keplinger@apk.atMag. Alexandra ThomaLeiterin Rechtsabteilungalexandra.thoma@apk.atSEITE 2JUNI 2010


EDITORIALSehr geehrte Damen und Herren,werte Vertriebspartner, liebe Interessenten!Wir freuen uns, Ihnen die mittlerweile dreizehnte- für uns eine Glückszahl - Ausgabe unseresMaklermagazins „Vorsorge aktiv“ zukommenlassen zu dürfen.In letzter Zeit ging es Schlag auf Schlag: Die hoheÜberschuldung Griechenlands, der Verfall des Eurosowie Negativmeldungen haben zu heftigen Turbulenzenan den Finanzmärkten geführt, selbstAnalysten wissen derzeit nicht, wie die weitereEntwicklung verlaufen wird. Die Einschätzung unseresHauses für die kommenden Monate findenSie im Beitrag „Marktkommentar“ auf Seite 7.Erfreulich ist aber, dass die Kunden trotz volatilerMärkte durch den positiven Abschluss des Veranlagungsjahres2009 wieder Vertrauen in dieVersicherungs- und Investmentbranche gewonnenhaben. Wir möchten Ihnen daher in dieser Ausgabedie Vorzüge und Vorteile der fondsgebundenenLebens- und Rentenversicherung (S. 4 und5) wieder näherbringen. Vor allem in Zeiten wiediesen kann eine Beimischung von Aktien im Portfoliodie möglicherweise eintretenden Inflationseinbußenwettmachen.Weiters möchten wir unseren Vertriebspartnernmitteilen, dass wir mit Jahresbeginn 2010 ein Bonussystemfür die Vermittlung von Versicherungsverträgeneingeführt haben. Wir belohnen den Abschlussvon Polizzen innerhalb eines Kalenderjahresmit verschiedenen attraktiven Prämien (sieheunten).Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeitbzw. würden uns - sofern noch keineGeschäftsbeziehung besteht - sehr glücklichschätzen, Sie als neuen Partner der APK Versicherungbegrüßen zu dürfen. Sollten Sie diesesMagazin auch Kollegen weiterempfehlen wollen,so senden Sie uns bitte ein kurzes Mail an dieAdresse versicherung@apk.at.Ihr Klemens BrugnerBonussystem für PartnerDie APK Versicherung belohnt Vertriebspartner für Verträge, die innerhalb eines Kalenderjahres eingereichtwerden mit Prämien, die sich nach der Anzahl der abgeschlossenen Verträge richten.5 Polizzen: Hotelscheck „Vital & Aktiv“: Gutschein für einen 3-Tages-Aufenthalt (2 Nächte) N/F fürzwei Personen inkl. Restaurantgutschein4 Polizzen: Tank-Gutschein in der Höhe von EUR 100,- von der OMV3 Polizzen: Gutschein von Wein & Co in der Höhe von EUR 40,-2 Polizzen: Gutschein von Billa, Merkuroder Spar in der Höhe vonEUR 25,-VoraussetzungenFür den Anspruch auf eine Prämie ist derAbschluss der jeweiligen Anzahl von Polizzenfür eine private Altersvorsorgeinnerhalb eines Kalenderjahres, also jeweilszwischen 1. Jänner und 31. Dezember,notwendig.JUNI 2010 SEITE 3


Vorsorge aktivDAS MAKLERMAGAZIN DER APKDie fondsgebundene Versicherung bleibt attraktivvon MAG. (FH) KLEMENS BRUGNEREs ist unbestritten, dass sich die anhaltende Krise voneiner reinen Finanzmarktkrise zu einer Weltwirtschaftskriseentwickelt hat und letztlich auch das Vorsorgeverhaltender Österreicher negativ beeinflusst. Eine schnellstmöglicheTrendwende wäre wünschenswert, da sich dieAussichten auf eine zukünftige staatliche Alterspensionsicherlich nicht verbessern werden und dieser Zeitpunktunaufhaltsam näher rückt.Entspannung durch Aufklärungsarbeit der MaklerErfreulich ist aber, dass Kunden, welche nach den Kurseinbrüchen2008 verunsichert waren, wieder Vertrauenin die Versicherungs- und Investmentbranche gewinnen.Nicht zuletzt tragen flexible Produkte und Vorsorgelösungenwie jene der APK Versicherung wesentlich dazu bei.Wir verdanken den Vertrauensgewinn aber vor allem unserenVertriebspartnern, die den Kunden aufzeigen, dassman zwischen Spekulation und Altersvorsorge strikt trennenmuss. Bei einer langfristig ausgewogenen Altersvorsorgespielen einzelne, weniger ertragreiche Veranlagungsjahrekeine so große Rolle, da in der Regel Periodenmit unterdurchschnittlichen Renditen über den langfristigenZeitraum hinweg ausgeglichen werden.Branchenumfeld 2010Das Veranlagungsjahr 2010 verspricht in vielerlei Hinsichteine interessante Herausforderung zu werden. Nicht nur,dass eine verlässliche Vorhersage der Börsenentwicklunggenerell sehr schwierig ist, wird eines vor allem für dieklassische Lebensversicherung entscheidend: Bedingtdurch die niedrigen Leitzinsen stehen Anbieter der klassischenLebensversicherungen vor dem großen Problem,die versprochene Rendite (für Altverträge mindestens 4%)zu erwirtschaften. Vorwiegend investieren diese nämlichaufgrund der gesetzlichen Auflagen hinsichtlich Investmentbandbreiteund des Garantieumfangs in niedrig verzinsteStaatsanleihen. Bei langfristig niedrigen Zinsenkönnte dies unter Umständen bedrohliche Auswirkungenfür klassische Lebensversicherer haben, wenn die Reservennicht mehr ausreichen die Lücke zwischen dem garantiertenund dem erwirtschafteten Zins zu schließen.Versicherungsformen mit ZukunftDie Erfolgsformel für eine zukunftsträchtige Altersvorsorgelautet: Je flexibler das Vorsorgeprodukt, desto schnellerkönnen die Versicherungsnehmer in Krisenzeiten reagierenund die Altersvorsorge auf ihre aktuelle Lebenssituationanpassen. So sollten die VersicherungsnehmerSEITE 4JUNI 2010


FLVjederzeit Zuzahlungen leisten, diese anpassen undPrämienpausen (z.B. aufgrund von Schwangerschaftoder finanziellen Engpässen) einlegen können.Diese Freiheit bietet vor allem die fondsgebundeneRentenversicherung der APK Versicherung,die durch ihren Fokus auf Flexibilität diese Vorteilefür den Versicherungsnehmer gewährleistet.Die jederzeit durchführbare Switch-Möglichkeit,um mittels Veränderung der Fondszusammensetzungauf unterschiedliche Marktsituationen reagierenzu können, und die Fähigkeit zur Absetzungim Rahmen der Sonderausgaben sowie dieKapitalertragssteuerfreiheit (KESt) ergänzen dieVorzüge dieser Versicherungsform und grenzensie auch vom reinen „Fondssparen“ ab.ConclusioDie vergangenen Jahre waren definitiv eine Bewährungsprobefür die Lebensversicherungsbranche,wobei die Anbieter von fondsgebundenen Lösungenstärker betroffen waren, weil die Auswirkungder Wirtschaftskrise zu Unsicherheiten beiDie APK Versicherung wünschtallen ihren Mitarbeitern,Partnern und Freunden einenerholsamen Sommer!den Kunden geführt hat. Langfristig verlieren abereinzelne negative Ertragsjahre an Bedeutung, weilsie erfahrungsgemäß von positiven mehr als kompensiertwerden. Durch einen zeitgerechtenSwitch in eine konservativere Veranlagungsklassebzw. die Wahl eines ausgewogenen Portfoliosvon Beginn an, wird zudem auch die Gefahr vonhohen Volatilitäten verringert.Zusammenfassend kann daher gesagt werden,dass die fondsgebundene Lebensversicherung mitihrer Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Märktedie bessere Alternative zur klassischen Versicherungdarstellt.Einsatzmöglichkeiten der fondsgebundenenRentenversicherung der APK VersicherungPrivatlösungen:• eigene Altersvorsorge• Babypolizze• Ausbildungspolizze• Bridging Income• Pflegevorsorge• Life-Cycle-Produkt• Tilgungsträger• KünstlervorsorgeBetriebliche Lösungen:• Rückdeckung von Pensionszusagen• Abfertigungsrückdeckungsversicherung• Zukunftssicherung nach § 3/1/15• AbfertigungsversicherungUnser Motto: Qualität vor Quantität!JUNI 2010 SEITE 5


Vorsorge aktivDAS MAKLERMAGAZIN DER APKVermögensveranlagung des „Pensionsfondsplans“Die APK Versicherung AG veranlagt in die Fonds, die im Rahmen der APK Pensionskasse AG im Einsatz sind. ImGegensatz zur Pensionskasse, bei welcher der Investmentprozess in den Veranlagungs-und Risikogemeinschaftenerfolgt, können in der Versicherung die Fonds und Veranlagungsportfolios (Mixe) individuell erfolgen.APK bonds100 % AnleihenAPK basic20 % Aktien (GM1), 80 % AnleihenAPK balanced50 % Aktien (GM1), 50 % AnleihenAPK equity100 % Aktien (GM1)Im Dachfonds GM1 wird aktiv veranlagt, d. h. dass auf unterschiedlicheBörsesituationen rascher und effizienter reagiertwerden kann.Mix-EntwicklungWeitere Fonds stehen zur Verfügung:• Anleihen (RZB, APK)AT0000796610• Garantiefonds (DWS)LU0241499788• Geldmarktfonds (APK)AT0000629142• Globale Aktien (GM1)AT0000675715• EU-big (JPMorgan)LU0248044454• EU-small (Lazard)AT0000778584• EU-HiTech (Fleming)LU0104030142• US-big (Vanguard)IE0032126645• US-small (Neuberger Berman) LU0111522446• US-HiTech (ABN AMRO)DE0005437445• Pacific (Vontobel)LU0084408755• BioTech (Pictet)LU0112497283• Water Fund (KBC)BE0175479063Jährlicher Ertrag APK bonds APK basic APK balanced APK equity1996 7,6 % 10,0 % 18,5 % 29,5 %1997 7,4 % 10,6 % 24,0 % 40,7 %1998 8,6 % 8,8 % 8,5 % 8,0 %1999 -1,2 % 6,9 % 19,5 % 40,5 %2000 6,7 % 4,3 % 0,3 % -6,4 %2001 7,7 % 3,3 % -3,3 % -14,3 %2002 8,9 % -0,3 % -14,3 % -37,5 %2003 3,2 % 5,5 % 9,0 % 14,7 %2004 6,2 % 7,1 % 8,5 % 10,8 %2005 5,2 % 9,0 % 14,9 % 24,6 %2006 1,1 % 3,6 % 7,5 % 13,9 %2007 1,4 % 3,3 % 6,1 % 10,8 %2008 0,1 % -6,9 % -17,4 % -34,8 %2009 6,4 % 8,6 % 12,0 % 17,7 %Ø Ertrag APK bonds APK basic APK balanced APK equity5 Jahre 2,8 % 3,0 % 3,3 % 3,8 %seit Start 1. 1. 1996 5,0 % 5,1 % 5,4 % 5,9 %YTD (bis 4. 6. 2010) 3,0 % 3,9 % 5,3 % 7,5 %Ertrag APK Life Cycle APK Life Cycle konserv. APK garant APK solidYTD (bis 4. 6. 2010) 3,7 % 1,8 % 0,7 % 2,5 %SEITE 6JUNI 2010


MARKTKOMMENTARBeruhigung der Märkte in kommenden Monatenvon Mag. Michael BujattiDie generelle Verschuldungsproblematik Griechenlandsund der aufgeflogene Betrug bezüglichder tatsächlichen Haushaltsverschuldung des Landeshaben zu stark ansteigenden Risikoaufschlägenund somit hohen Refinanzierungskosten geführt.Um einen Staatsausfall und ein Ausbreitenauf finanzschwache Länder wie z. B. Portugal, Italien,Irland, Spanien zu verhindern, hätte wahrscheinlicheine rasches Unterstützungspaket geholfen,doch Deutschland zierte sich gegenüberanderen Euroländern mit Zugeständnissen um diebevorstehenden Wahlen in Nordrheinwestfahlennicht zu gefährden. Mit zahlreichen negativenSchlagzeilen in den Medien verschlimmerte sichdie Situation rasch und Panik erfasste die Märkte.Erst unter massivem Druck und internationalemZweifel am Überleben der europäischen Einheitswährungwurde ein erstes Hilfspaket in Kooperationmit dem Internationalen Währungsfondsvon 110 Mrd€ geschnürt. Die Märkte ließen sichnicht so rasch überzeugen und reagierten weitermit Abverkäufen von Anleihen der risikoreichenPIIGS-Staaten. Um das Vertrauen wieder zu erlangenmusste also ein größeres Versprechen her,welches im Rahmen eines Notfallfonds in Höhevon 750 Mrd€ über Nacht der Welt präsentiertwurde. Nebenbei hat die EZB ihre Unabhängigkeitgeopfert und angekündigt, direkt Staatsanleihenvon Problemländern anzukaufen. Als weiterelogische Konsequenz sprachen sich praktischalle Regierungen in Europa für drastische Sparprogrammeaus, um der ausufernden Verschuldungsproblematikwieder Herr zu werden. Da dieWeltwirtschaft zwar Wachstumstendenzen aufweist,aber dennoch von expansiver Geldpolitikabhängig ist, stieg die Angst vor einer weiterenRezession.Die Konjunktur in den USA entwickelt sich relativstabil, die Frühindikatoren zeigen weiterhin einenoptimistischen Ausblick und das Wachstum im erstenQuartal war mit annualisierten 3,3 % äußerstrobust. In Asien zeigte sich Japan aufgrund derExporterholung äußerst stabil. In China hingegenwächst die Wirtschaft fast schon übertriebenstark. Die Industrieproduktion stieg seit Jahresanfangstark an und das Bruttoinlandsproduktwuchs im ersten Quartal YoY um 11,9 %. Analystenwiesen vermehrt auf Überhitzungstendenzenam Immobilienmarkt hin. Die Preise der Liegenschaftenin Shanghai sind im Jahr 2009 um60 % gestiegen. Der Staat reagierte und versuchtmit Zinssteigerungen und Krediteinschränkungendie Wirtschaft zu bremsen.Kommen wir nun zu den Marktentwicklungen.Nach den starken Kursgewinnen der Aktienmärkteim 1. Quartal und der großen Nachfrage nach risikoreichenAssetklassen wie Aktien der EmergingMarkets und High Yield Anleihen, änderte sich dasBild im April. Risikoaverse Veranlagungen wiedeutsche Staatsanleihen und Gold waren stark gefragt,Aktien wurden abverkauft. Der weltweiteAktienindex MSCI World legte von den Höchstständenim April über 7 % ab. Wie zu erwarten,verzeichneten europäische Aktien aufgrund derGriechenlandkrise die größten Einbußen.Der Euro/USD-Wechselkurs erreichte zwischenzeitlichNiveaus des Jahres 2006. Das Euro-Sentimentwar in den Medien so übereinstimmendnegativ, dass es den Anschein erweckte, als obdie ganze Welt gegen den Euro wetten würde. Derjapanische Yen konnte gegenüber dem USD aufgrundder defensiven Marktstimmung profitieren.Die Hilfsprogramme zur Stabilisierung der Eurozonedürften für eine Beruhigung der Märkte inden kommenden Monaten sorgen. FundamentaleUnternehmensdaten sollten dann wieder in denVordergrund rücken und somit positive Impulsesetzen.JUNI 2010 SEITE 7


Vorsorge aktivDAS MAKLERMAGAZIN DER APKDie Veranlagungsgrundsätze der APKDie Grundsätze der Veranlagungspolitik verstehen sich alsRichtlinien für alle Veranlagungsaktivitäten, die im Interesseder Kunden getätigt werden.Die Grundsätze der Veranlagungspolitik definieren undbestimmen die allgemeinen Anlageziele und Restriktionen,den Risikomanagementprozess, die zulässigen Veranlagungsstrategien,sowie die Anforderungen an die jeweiligenProdukte und Produktlieferanten. Ebenso werdensozial- und ressourcenverantwortliche Grundsätze desHandelns und der Corporate Governance behandelt.Grundlegende Prinzipien• Veranlagungsentscheidungen werden im Rahmen dergesetzlichen Vorschriften im Interesse der Anwartschafts-und Leistungsberechtigten, sowie allfällig nachschussverpflichteterTrägerunternehmen getroffen.• Alle Tätigkeiten im Rahmen des Veranlagungsprozessessollen sorgfältig und durch umsichtiges Managementder Vermögenswerte unter Einhaltung der definiertenRisiko- und Ertragsparameter erfolgen.• Die APK bemüht sich um eine fortwährende, aktiveKommunikation und ein umfassendes Berichtswesen.• Die APK versucht, durch eine sorgfältig strukturierteWertschöpfungskette im Veranlagungsbereich effizientund erfolgreich zu arbeiten. In der Wertschöpfungskettenimmt die APK die Rolle des Asset Allocators, des Risikomanagersund des Monitorers/Controllers ein. ExterneVeranlagungsspezialisten konzentrieren sich auf die Auswahlder einzelnen Wertpapiere.• Die Stärke der APK ist ihre unabhängige Stellung, diees ermöglicht, im Interesse der Kunden kompromisslosdie bestmögliche Produkt- bzw. Managerauswahl zutreffen. Dafür hat die APK eine Reihe von qualitativenund quantitativen Kriterien definiert, die im Auswahlprozessanalysiert werden.SEITE 8JUNI 2010


VERANLAGUNGSPOLITIK• Die Risikotragfähigkeit der Veranlagungsgemeinschaftist einer der wesentlichsten Bestimmungsfaktorendes möglichen Veranlagungsertrags.• Interne und externe Transparenz versteht sichals elementare Anforderung an einen strukturiertenund erfolgreichen Veranlagungsprozesssowie als bedeutender und zentraler Aspekt ineiner nachhaltigen Firmen-/Kundenbeziehung.Veranlagungsstrategien• Die Anlagestrategien der APK werden durch Liability-Anforderungen(Ertragsziele) und Risikodefiniert, wobei die Art der Leistungsverpflichtung(beitragsorientiert vs. leistungsorientiert)diese Erfordernisse beeinflusst.• Die Diversifikation in verschiedene Assetklassen,Strategien und Veranlagungsmanager wirdmit dem Ziel der Risiko-/Ertragsoptimierungvorgenommen.• Assetklassen werden meistens mit einem Multimanager-bzw. Multi-Strategien-Ansatz abgedeckt.• Umfassendes Verständnis für die Vorgehensweiseund den Veranlagungsprozess externer Veranlagungsmanager,sowie der verwendeten Produkteist eine unabdingbare Notwendigkeit. DieAPK investiert ausschließlich in transparenteStrategien (keine „Black-Box-Strategien“).• Typischerweise bevorzugt die APK bei ihrenAuswahlprozessen Manager mit einem hohenErfahrungsschatz bzw. Spezialisierungsgrad inihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich.• Die APK investiert nicht in Anlagestrategien, mitdenen sich Ihre Kunden nicht identifizieren können.• Strategien und Prozesse werden fortwährendangepasst, um auf Marktgeschehnisse und aufStrukturveränderungen innerhalb der Veranlagungsgemeinschaftreagieren zu können.• Absolute-Return-Strategien werden prinzipiellwie traditionelle Strategien beurteilt. Sie müssendie Anforderungen, die an sie in Form eineshoch strukturierten, transparenten und umfassenddokumentierten Auswahlprozesses gestelltwerden, erfüllen und unterstehen einemdetaillierten und intensiven Monitoringprozess.Risikomanagement• Im Veranlagungsprozess der APK nimmt das Risikomanagementeine zentrale Stellung ein undist Basis jeglicher Veranlagungsentscheidungen,die im Rahmen der Pensionskassentätigkeitdurchgeführt werden.• Im Zuge des strategischen Risikomanagementswerden die Risikobudgets der unterschiedlichenAssetklassen und Veranlagungsstrategien bestimmt.• Der Veranlagungsprozess setzt auf einer effizientenOrganisationsstruktur, sowie klar definiertenZuständigkeiten und Arbeitsabläufen auf.• Das strategische Risikomanagement definiertauch das „Veranlagungsuniversum“ im Sinnevon genehmigten Märkten, Instrumenten undKontrahierungspartnern.• Derivate können für Risikomanagementzweckeund zur Optimierung des operativen Veranlagungsprozesseseingesetzt werden.• Der Monitoringprozess, der die eingesetztenVeranlagungsvehikel umfasst, stellt einen elementarenBestandteil des firmeninternen Risikomanagementsdar.• Die APK verwendet quantitative Risikobewertungsmodelle,ist sich aber der Grenzen solcherModelle bewusst. Folglich vertraut man im letztenSchritt einer Veranlagungsentscheidungimmer auch auf die Erfahrung und die Beurteilungskraftdurch Experten.Soziale Verantwortlichkeit,Corporate Governance• Veranlagungen sollten durch einen nachhaltigenund sozial verantwortlichen Entscheidungsansatzbegründet werden. Die APK ist um dieFörderung dieses Bewusstseins bei ihren Kundenbemüht und verfolgt einen holistischen Ansatz.• Die APK ist sich ihrer Verantwortung als institutionellerInvestor und ihrer Stellung als Bindegliedzwischen sozioökonomischen Faktorenbzw. natürlichen Ressourcen und den verfolgtenErtragszielen bewusst. Die APK erfüllt dieseRolle durch sorgfältig definierte Entscheidungsprozesseund aktive Kommunikation mitden beteiligten Partnern und Kunden. Ebensowird der Versuch unternommen, die Interessender Anwartschafts-/Leistungsberechtigten undder Trägerunternehmen im Einklang mit den gesellschaftlichenBedürfnissen und den natürlichenRessourcen abzustimmen.• Sämtliche Personen in den Beiräten werden überihre Pflichten und ihre Verantwortung umfassendaufgeklärt und laufend informiert.JUNI 2010 SEITE 9


Vorsorge aktivDAS MAKLERMAGAZIN DER APKAPK Vorsorgekasse festigt MarktstellungVon DI Thomas KeplingerDen Marktanteil eines Unternehmens kann man an Handvon unterschiedlichen Kennzahlen feststellen. Für Vorsorgekassenist sicherlich der Anteil an dem laufenden Beitragsaufkommendie wichtigste und aussagekräftigsteKennzahl.Vorweg einmal einen herzlichen Dank an unsere Kunden!Ihnen verdanken wir es, dass unser Marktanteil am gesamtenlaufenden Beitragsaufkommen auf 8 % gestiegenist. Dies bewirkt zusätzlich, dass wir von der fünftgrößtenVorsorgekasse Österreichs nachhaltig zur viertgrößtenVorsorgekasse aufsteigen werden. Zu den konkretenZahlen: Das laufende Beitragsaufkommen aller Vorsorgekassenfür unselbständige Beschäftigte stieg um 11 %von 617 Mio€ im Jahr 2008 auf 683 Mio€ im Jahr 2009.Die laufenden Beiträge an die APK Vorsorgekasse erreichtenhingegen ausgehend von 43,6 Mio€ im Jahr 2008 mit52,0 Mio€ im Jahr 2009 eine Steigerung von 19 %!Im Bereich des Kundenservice setzt die APK Vorsorgekassedem Berechtigten gegenüber verstärkt auf dieMöglichkeit der Information via Internet. Mittelswww.kontostand.at kann jeder Berechtigte permanentden aktuellen Kontostand sowie die gesamte Historie abfragen.Der Zugang wurde insofern vereinfacht, alsauf jeder postalisch versandten Kontoinformation absofort USER und Passwort des jeweiligen Kunden vermerktsind.Im Kontakt mit den Unternehmen wird vor allem auf einstärkeres Qualitätsmanagement geachtet. Die Grundlagenfür das System der Abfertigung NEU wurden vomGesetzgeber wohl überlegt. Die Beitragseinhebung erfolgtüber Träger der Krankenversicherung (z. B. Gebietskrankenkassen)und in weiterer Folge über den Hauptverbandder Sozialversicherungsträger. Somit können die Trägerder Krankenversicherung die Kontrolle durchführen, obdie Beiträge für einen Arbeitnehmer in der richtigen Höhegeleistet wurden. Leider bewirkt der Transfer über mehrereStationen aber auch, dass in einzelnen Fällen nichtalle Daten und Zahlungen, die ein Unternehmen für einenMitarbeiter senden sollte, auch tatsächlich bei derjeweiligen Vorsorgekasse einlangen. Um die Interessender Mitarbeiter in diesen Einzelfällen zu schützen, bietetdie APK Vorsorgekasse interessierten Unternehmen an,in regelmäßigen Abständen (z. B. einmal jährlich) einenDatenabgleich mit dem Unternehmen durchzuführen. Eserfolgt somit ein Lückenschluss der Informationskette vomBeginn „Unternehmen“ zu deren Ende „APK Vorsorgekasse“.Pilotversuche bei einigen großen Kunden haben hierbereits zu außerordentlichen Verbesserungen geführt.Abschließend noch einmal zurück zum Marktanteil: MitEnde des ersten Quartals 2010 ist laut einer Statistik desHauptverbandes der Marktanteil bei den laufenden Beiträgenauf 8,66 % gestiegen! Wir unternehmen unserMöglichstes, diesen Trend weiter zu erhalten!SEITE 10JUNI 2010


RECHTRecht aktuellVon Mag. Alexandra ThomaAktuelles zur Lebensversicherung -die ErlagscheingebührUnternehmen vieler Branchen bieten dem Kundendie Vorteile des kostenlosen Lastschriftverfahrensgegenüber der kostenpflichtigen Zahlungper Überweisung oder mittels Erlagschein zumalBearbeitungsgebühren bei den zuletzt genanntenZahlungsmöglichkeiten anfallen.Auch die Versicherungswirtschaft bemüht sich seitJahren, ihren Kunden einfache und bequeme Abläufeanzubieten. Diesbetrifft im Besonderendie Entrichtung der Versicherungsprämie:Versicherungsnehmersindaufgrund des Versicherungsvertragsgesetzesverpflichtet, die Prämieauf eigene Kosten andas Versicherungsunternehmenzu übermitteln.Die Möglichkeit einesAbbuchungs- oderEinziehungsauftragesträgt wesentlich dazubei, diese Kosten geringzu halten.Hat hingegen der VersicherungsnehmerkeineEinzugsermächtigung erteilt, erinnert ihn der Versichererschriftlich an die Fälligkeit der Prämie,damit nicht aus einem allfälligen Versehen die fürden Versicherungsnehmer negativen Folgen einesZahlungsverzuges entstehen. Die daraus resultierendenKosten (Druck, Porto etc.) werden gemäߧ 41b leg. cit. dem Versicherungsnehmer verrechnet,da gemäß § 41b Versicherungsvertragsgesetzder Versicherer neben der Prämie nur solcheGebühren verlangen darf, die der Abgeltungvon Mehraufwendungen dienen, die durch dasVerhalten des Versicherungsnehmers veranlasstworden sind. Dies trifft aufgrund unserer Produktflexibilitätnatürlich nicht auf die APK zu.Auch der OGH hatte schon die Zulässigkeit vonBearbeitungsgebühren zu prüfen und kam zu demErgebnis, dass es Unternehmen erlaubt ist, in ihrenGeschäftsbedingungen derartige „Gebühren“zu berücksichtigen, sofern die entstehenden Kostennicht überdurchschnittlich hoch sind.Die Verrechnung derartiger Gebühren an den Versicherungsnehmerwäre laut OGH nur dann gröblichbenachteiligend und somit sittenwidrig, wenndas Lastschriftverfahren die einzige Zahlungsmöglichkeitwäre, die der Versicherer gelten lassenwürde (z. B. der Versicherer behält sich vor, eineZahlung per Überweisung nicht anzunehmen undden Versicherungsnehmer dadurch in Verzug zusetzen). Auch die erläuternden Bemerkungen zumVersicherungsvertragsgesetz halten ausdrücklichfest, dass die Einhebung einer „Erlagscheingebühr“zulässig ist, wenn sich der Versicherungsnehmernicht des kostengünstigeren AbbuchungsoderEinziehungsverfahrens bedient.Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Versichererdaher nach wie vor berechtigt sind, für denvom Versicherungsnehmer verursachten Mehraufwandentsprechende Gebühren zu verlangen.JUNI 2010 SEITE 11


Vorsorge aktivDAS MAKLERMAGAZIN DER APK• Eine der führenden Pensionskassen Österreichs• Verwaltetes Vermögen: mehr als 2,3 Mrd€• Unabhängigkeit bei Veranlagung (keine Bankenabhängigkeit)• Kompetente Beratung und längste Erfahrung (seit dem Jahr 1989)• Mehrfache internationale Auszeichnungen• Spezialisiert für die private und die betriebliche Pensionsvorsorge• Erster Anbieter der fondsgebundenen Rentenversicherung inÖsterreich• Steht für die Abfertigung Neu als Qualitätsanbieter zur VerfügungBÜRO DER APK IN WIEN (TOWNTOWN)1030 Wien, Thomas-Klestil-Platz 1IHR DIREKTER DRAHT ZU UNS:APK Versicherung AGThomas-Klestil-Platz 11030 WienTelefonFaxe-MailInternet+43 (0) 50 275 - 30 DW+43 (0) 50 275 - 3709 DWversicherung@apk.atwww.apk-versicherung.atSO ERREICHEN SIE UNS:Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:• U 3 (Station Erdberg oder Schlachthausgasse)• Straßenbahnlinie 18• Buslinien 77 A, 80 A, 84 AAnreise per PKW:Süd-Ost-Tangente A23, Abfahrt St. Marx (ParkmöglichkeitenPark & Ride Erdberg) oder Abfahrt Erdberg (AP-COA Parkgarage Schnirchgasse 12 mit Durchgang zumThomas-Klestil-Platz)SCHREIBEN SIE UNS,WENN SIE PARTNER WERDEN WOLLEN:Ing. Mag. Dr. Andreas Promberger(andreas.promberger@apk.at)Mag. (FH) Klemens Brugner(klemens.brugner@apk.at)

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