Fit statt Fett - MPG Max Planck Gymnasium

mpg.saarlouis.de

Fit statt Fett - MPG Max Planck Gymnasium

Kompetenztage

Ernährung

Gesunde Ernährung

im Max-Inn

Bewegungsprogramm

Schulhofgestaltung

Gesundheits- und

Umwelterziehung im

Schulprogramm

Klimaschutz

Grünes Klassenzimmer

neue

Pausenspiele

Profilfach Naturforschen

Bewerbung der Schulgemeinschaft des

Max-Planck-Gymnasiums Saarlouis

für den Wettbewerb „Gesund leben – gesund bleiben“

Suchtprävention

1


Die Schulgemeinschaft des Max-Planck-Gymnasiums Saarlouis bewirbt sich im Landeswettbewerb

„Gesund leben – gesund bleiben“ des Ministeriums für Gesundheit

und Verbraucherschutz. Am Max-Planck-Gymnasium werden zurzeit 1293 Schülerinnen

und Schüler in 35 Klassen und 15 Tutorkursen unterrichtet. Die Schule hat eine

mathematisch-naturwissenschaftliche Ausrichtung. Das bedingt, dass mehr Jungen als

Mädchen in den Klassen und Lerngruppen sitzen.

Wir begründen unsere Bewerbung damit, dass wir ein von Schülern, Lehrkräften und

Eltern getragenes ganzheitliches Konzept zur Entwicklung einer gesundheitsförderlichen

und nachhaltigen Erziehung im Bereich der gymnasialen Bildung entwickelt haben.

Als Projekt mit der Bezeichnung „MPG 2015 – Ein Gymnasium bewegt sich“,

konkretisiert es

die Zielvorstellungen

unseres

Schulprogramms.

Es geht darum,

bis 2015, dem

Jahr des

50jährigen Schuljubiläums

das

Max-Planck-

Gymnasium zu

einem gesundheitsbezogenen

und ökologischen

Lernort für

Schüler, Lehrer

und Eltern weiter zu entwickeln.

2


Gesundheits- und Umwelterziehung im Schulprogramm

Das Max-Planck-Gymnasium

Saarlouis hat als eine der wenigen

Schulen im Saarland ein Schulprogramm,

das sowohl in gedruckter

Form als auch auf der

Hompage der Schule präsent ist.

Dieses Schulprogramm ist 2003-

2005 erarbeitet und von der

Schulgemeinschaft verabschiedet

worden. Dort spielt die Gesundheits-

und Umwelterziehung eine

wichtige Rolle:

Aus dem Schulprogramm

„4.4. Gesundheits- und Umwelterziehung

Gesundheitserziehung und die vernünftige Pflege des eigenen Körpers sind wichtige Ziele, die nicht nur

im Sportunterricht sondern in Fächern wie Biologie in Theorie und Praxis angestrebt werden. Schulische

Umwelterziehung soll den Schülern eine ethische Grundhaltung vermitteln, die den Menschen als Teil der

Natur sieht, für deren Schutz und Erhalt er verantwortlich ist.

Der Sportunterricht zielt über die Anleitung zur körperlichen Bewegung hinaus auch auf das Einüben von

Fairness und sozialem Verhalten.

Besondere Anstrengungen werden im Bereich der Suchtprävention und AIDS-Aufklärung unternommen.

Die Schüler und Eltern werden über die Gefährdung durch Suchtmittel und die Bedrohung durch AIDS

informiert. Vor allem durch eine strikte Durchsetzung der Raucherregelung an der Schule soll auf die

Gefahren der Einstiegsdroge Nikotin und des Alkohols hingewiesen werden.

Die Schule ist auch ein ökologischer Lernort. Hohe Priorität haben gemeinsame Aktionen zur Energiespareinsparung,

zur Abfallvermeidung bzw. zur Abfallsortierung, die Arbeiten an der Gestaltung des

Feuchtbiotops und an der Gestaltung des Schulhoes „Schulische Umwelterziehung soll den

Schülern eine ethische Grundhaltung vermitteln, die den Menschen als Teil der Natur

sieht, für deren Schutz und Erhalt er verantwortlich ist.“

Seitdem hat sich die Schule im Rahmen des Schulprogramms neuer Aufgaben im Bereich

der nachhaltigen Gesundheits- und Umwelterziehung gestellt. Die Notwendigkeiten

ergaben sich vor allem durch die Ausweitung der Unterrichtszeit in den Nachmittag

hinein und die Betreuung von Schülern und Schülerinnen im Rahmen der freiwilligen

Ganztagsschule.

Ansatzpunkte waren die Ende der 90er Jahre im Rahmen

der Agenda 21 entwickelten Umwelterziehungselemente,

z.B.:

� Energieeinsparung (Projekt: Weniger KW

am MPG)

� Müllvermeidung und Mülltrennung

� Erhalt und Pflege von zwei Feuchtbiotopen auf dem Schulgelände

3


� Begrünung des Schulgeländes mit einheimischen Sträuchern und Bäumen

� Ausbau und Pflege der Grünpflanzen im Haupthaus (Lichthof) und im

Neubau und die Begrünung des hohen Kamins vor dem Haupteingang

usw.

Die Diskussionen und die Arbeiten um unser Schulprogramm, die in einer Arbeitsgruppe

von ca. 35 Schülern, Eltern und Lehrern vor zehn Jahren begonnen worden sind und

auf dem Pädagogischen Tag 2005 auf dem Haus Scheidberg dokumentiert wurden,

haben aber eine Erweiterung der traditionellen Umwelterziehung gebracht. Es wurden

in kommenden Jahren vor allem Projekte und Maßnahmen im Sinne einer Erziehung

zur Selbstverantwortung und Handlungskompetenz in gesundheitsbezogenen und

ökologischen Fragen gefördert. Dabei spielte ein integraler Ansatz zu einer nachhaltigen

Gesundheits- und Umwelterziehung im Rahmen des gymnasialen Bildungswegs

eine besondere Rolle. Diese Einzelprojekte verbindet, dass sie nach einem im Schulprogramm

verankerten Konzept entwickelt und umgesetzt worden sind bzw. werden.

Das Konzept ist für

Schüler und Schülerinnen

von der Klassenstufe

5 (Alter 10

Jahre) bis zum Abitur

(18/19 Jahre) geeignet.

D.h. es bietet

angemessene Angebote

und Handlungsaufforderungen

für

die gesamte Entwicklung

eines Jugendlichen

von der

vorpubertären Phase

bis hin zum jungen

Erwachsenen.

Gesund leben in einer gesunden Umwelt: Schüler der Klassen

11 bei der jährlichen Pflege des „grünen Klassenzimmers“

(Verflechten der Weidensprossen)

Neben konkreten gesundheits- und umweltpädagogischen Gestaltungs- und Verhaltensmaßnahmen

werden auch wissenschaftspropädeutische Reflexionen aus dem

Fachunterricht (z.B. Erkunde, Biologie, Chemie, Physik, Ethik und Religion) mit einbezogen.

Denn Nachhaltigkeit im Rahmen des gymnasialen Bildungsgangs zielt immer

auch auf Hinführung zur kritischen Reflexion und theoretischen Analyse.

Den Schülern und Schülerinnen wird nachhaltig vermittelt, dass Gesundheits- und

Umweltprobleme nie eindimensional analysiert und angepackt werden können, sondern

dass es sich immer um vernetzte Probleme mit vielfältigen Ursachen handelt,

auf die nur in Kooperation und Abstimmung mit vielen Beteiligten reagiert werden

kann.

4


Bereits 2004, zwei Jahre vor der entsprechenden ministeriellen Verfügung, hat

sich das Max-Planck-Gymnasium nach langem Ringen in der Schulgemeinschaft als eine

der ersten Schulen im Saarland zur „rauchfreien Zone“ erklärt: Absolutes Rauchverbot

für alle (!), auch die Lehrkräfte, auf dem Schulgelände und in allen Räumen derSchulgebäude.

Dieser Prozess wurde dadurch eingeleitet, dass bereits 2001 das Kollegium

auf die Privilegien von Raucherzimmern verzichtet hat.

Plakat von 2004 nach Schülerentwürfen: MPG erklärt sich zur „rauchfreien Zone“

Zu den bisherigen Elementen der Erziehung zur Nachhaltigkeit neu hinzugekommen

sind:

� Die Durchsetzung des Konzeptes „Gesunde Ernährung“ im Schulbistro

Max-Inn

� Die partizipatorische und projektförmige Ausgestaltung des Schulgeländes

mit Natursteinen und

Holzelementen

� Das Bewegungsprogramm in

Zusammenarbeit mit dem

Landessportverband und die

Einstellung der FSJ-Kraft

durch den Schulverein für

den Pausensport

� Die Entwicklung eines neuen Profilfachs Naturforschen, in dem ökologische

und gesundheitsbezogene Themenbereiche mit umweltpädagogischen

Maßnahmen verbunden werden

� Die besondere Förderung und Präsentation von ökologisch orientierten

und gesundheitsbezogenen Schülerarbeiten bei „Schüler experimentieren“

und „Jugend forscht“

Die Schulkonferenz mit Eltern, Lehrern und Schülern erwägt, die traditionellen

Projekttage und das Schulfest 2012 unter das Rahmenthema „Gesundes

Leben für alle!“ zu stellen.

5



Die zuvor beschriebenen Vorarbeiten wurden ab 2010 weitergeführt mit

dem Projekt “MPG 2015-Ein Gymnasium bewegt sich“, mit dem wir uns

am Landeswettbewerb „Gesund leben – gesund bleiben“ bewerben.

Die Notwendigkeit für dieses Projektes erklärte die Schulsprecherin bei der Vorstellung

von „MPG 2015-Ein Gymnasium bewegt sich“ im September 2010:

„Wir verbringen einen großen Teil unserer Kindheit und Jugend in der Schule. Schule

ist nicht mehr nur zum Lernen da, sondern wir leben im Raum der Schule. Von halb 8

Uhr bis weit in den Nachmittag hinein leben wir an 5 Wochentagen, oft auch samstags

in diesen Gebäuden, auf dem Schulgelände.

Was wir brauchen, ist eine Schule, in der wir nicht nur zum Lernen aufbewahrt werden,

sondern in der wir gesund leben können, Erfahrungen machen können und uns bilden

können, nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit Herz und Hand.“

Eltern, Lehrer und Schüler haben sich am MPG Gedanken gemacht, wie diese neue

Schule aussehen könnte. Dabei wurden sie von der Schulentwicklerin des Landkreises

Saarlouis, Frau Natalie Sadik, mit Rat, Tat und mehreren, von ihr geleiteten Zukunftswerkstätten

unterstützt.

6


MPG-2015–Ein Gymnasium bewegt sich“

Die drei Bestandteile des Projektes

1. richtig essen

Ein gesundheitsförderliches

und ausgewogenes Ern ährungsangebot

soll Mittagessen

und Pausenverkauf im

Max-Inn bestimmen. Schüler,

Lehrer und Eltern beteiligen

sich an der Speiseplanerstellung

und gestalten die

Räumlichkeiten nach ihren

Wünschen und Vorstellungen.

2. mehr bewegen

Freude an der Bewegung,

koordinative Fähigkeiten und

Gemeinschaftserleben werden

nicht nur im Sportunterricht

vermit telt. „Bewegtes

Lernen“ im Unterricht, Bewegungspausen

mit Entspannungsübungen

und Bewegungsspielen

nach anstrengenden

kognitiven Phasen

gehören zu dem neuen

Schulalltag, wie die bewegungsintensive

Nutzung des

neuen Sportplatzes in den großen Pausen.

3. ein Schulgelände nach

unserern Bedürfnissen

Die Ausweitung des Nachmittagsunterrichts

und die

wachsende Zahl der Kinder in

der Nachmittagsbetreuung

der Freiwilligen Ganztagsschule

(jetzt über 100 Kinder)

machen es erforderlich, die

nur für die traditionellen 10-

20-minütigen Pausen gedachte

„Pausenhöfe“ umzugestalten

und neue Flächen

für Entspannung und Bewegung zu erschließen und den Wünschen und Bedürfnissen

der Schüler/innen anzupassen.

7


1. richtig essen - Die Durchsetzung des Konzeptes zur gesundheitsförderlichen

Ernährung im Schulbistro „Max-Inn“

Schüler präsentieren im Max-Inn ihre Vorstellungen von gesunder Ernährung

– Vergleich mit dem Essen in anderen Schulkantinen

Der Schulkonferenz und der Elternvertretung ist es gelungen, eine gesunde Ernährung

nach den Richtlinien der DGE im Betrieb des Max-Inn zu verankern.

Nach der Kündigung des

alten Pächters (AWO) gab

es bei der Neuausschreibung

bereits intensive Bemühungen

der Schulkonferenz

um Einfluss auf die

Vergabe an einen ökologisch

ausgewiesenen Betrieb.

Das war ein langer

Weg. Denn es musste erst

die Rolle der Schulkonferenz

in der Vergabepraxis

des Schulträgers gestärkt

werden. Ernährungsprojekt „Chinesisch Kochen“

8


“Wir verbringen seit der Einführung des G8-Gymnasiums immer mehr Stunden bis in

den Nachmittag hinein in der Schule. Die Frage einer gesunden, schmeckenden und

nachhaltigen Ernährung ist bei diesem Konzept nicht bedacht worden.“

Solche Aussagen, von Schülern und Eltern formuliert, führten zu der Entwicklung eines

Konzeptes gesunder Ernährung am MPG. Denn es war allen Beteiligten klar, dass von

Schülern und Schülerinnen im Schultag von der ersten bis zur letzten Unterrichtsstunde

ein hohes Maß an Konzentration und Leistungsfähigkeit abverlangt wird. Um diesen

Ansprüchen gerecht zu werden, benötigen sie regelmäßig Nachschub an Energie,

Nährstoffen und Flüssigkeit.

Kommerzielle Angebote, die für den Pausenverkauf an Schulen zuständig sind, erfüllen

dieses Angebot nicht. Deshalb hat die Schulgemeinschaft unter Beteiligung aller Klassenstufen,

Lehrer und der Elternschaft ein Gesamtkonzept zur gesunden und nachhaltigen

Ernährung entwickelt.

Es wurde eine neue Angebotsliste für den Verkauf im Max-Inn entwickelt, die an den

DGE-Richtlinien orientiert ist. Diese Liste umfasst den Pausenverkauf, die Mittagsverpflegung

und reicht bis zur Verknüpfung der Schule mit regionalen (Bio-)Erzeugern und

Anbietern.

Eine Schüler-Lehrer-Arbeitsgruppe befasste sich im Rahmen eines Comenius-

Projektes mit Biolieferanten im Umkreis von Saarlouis

Damit wurden die Konflikte zwischen den kommerziellen Interessen des Pächters

und den Interessen für „Gesunde Ernährung“ von Eltern- und Schülergruppen entschärft.

Diese Interessenkonflikte waren mit den bisherigen Rechtsverhältnissen bei

der Vergabe an die Bistro-Betreiber vorprogrammiert. Sie sind unter der Bezeichnung

„Donuts-Krieg“ in die Annalen der Elternsprecherversammlung eingegangen.

9


Um dem neuen Betreiber des Max-

Inn die Vorstellungen der Schulgemeinschaft

zu vermitteln, wurde

ein „Max-Inn-Rat“ (Sprecher Herr

Block) eingerichtet. Der Max-Inn-

Rat trifft sich regelmäßig, um die

Entwicklung und Umsetzung zu

koordinieren.

Der Beirat aus Eltern, Schülern und

Lehrern fungiert als Beratungs- und

Clearing-Instanz für den Betrieb

des Max-Inn.

Vordringlichste Aufgabe des Max-

Inn-Rates ist es, Leitlinien für den

Betrieb des Max-Inn hinsichtlich

des Pausenverkaufs und der Mittagessen

zu erstellen.

Diese betreffen:

� Verpflichtung des Betrei-

Protokoll des Max-Inn-Rats

bers auf die DGE-Richtlinien

sowohl beim Mittagessen als auch beim Pausenverkauf

� Verbesserung des Angebots an ungesüßten Getränken und fettarmen sowie

vollwertigen Nahrungsmitteln

� Keine Konkurrenz von Pausenverkauf und Mittagessen

� Mittagessen in verschieden großen Portionen für den kleinen Hunger/für den

großen Hunger

� Verbesserung des Angebots an Salaten und Gemüsen

� Einschränkung des Angebots von energiereichen Snacks und mit Zucker gesüßten

nichtalkoholischen Getränken.

� Nachweislicher Einbezug regionaler Anbieter in den Lieferantenkreis für das

Max-Inn

In Angriff genommen ist bereits

die Verbesserung der Infrastruktur

im Max-Inn:

� Ausstattung, zur besseren

Zubereitung der Mittagessen

� Verbesserung des Erscheinungsbildes

des

Max-Inn: Neue Bilder

� Veränderung der Bestuhlung

� Raumteiler durch Grünpflanzen

� Anbringen von Deckensegel

10


Das neue Konzept sieht vor, dass die Schulgemeinschaft (organisiert im Max-Inn-

Beirat) in enger Zusammenarbeit mit dem neuen Max-Inn-Betreiber das Projekt umsetzt.

Dabei soll sowohl das Mittagsessen im Max-Inn als auch der Pausenverkauf in

Angebot und Zubereitung auf die DGE-Richtlinien abgestimmt werden.

Abstimmung mit Eltern,

Lehrern und

Schülern

Bewegung und richtige

Entspannung

Pausenverkauf nach

den DGE-Richtlinien

Ernährungsfragen als

Unterrichtsthema

Max-Inn-Betreiber

Max-Inn-Rat

Einzelaktionen zur

gesunden Ernährung

Mittagessen im Max-

Inn nach den DGE-

Richtlinien

Verbesserung der

Infrastruktur im Max-

Inn

Zusammenarbeit mit

außerschulischen

Partnern

Das Projekt wird von der Schule getragen und alle Gruppen im Schulumfeld, Schüler,

Lehrkräfte, Eltern, Hausmeister etc., sollen an der Planung und Umsetzung beteiligt

werden. Uns ist wichtig, dass die Schule das Projekt selber trägt und alle sich beteiligen,

denn nur so ist ein Erfolg möglich. Veranstaltungen für die Lehrkräfte schulen sie

als Multiplikatoren/innen des Themas, Elternschulungen, Kochkurse und Workshops

für Schüler/innen sollen angeboten werden, immer mit dem Ziel der praktischen Umsetzung

an der Schule.

Wie sehr am MPG mittlerweile auf eine gesunde Schulernährung geachtet wird, zeigen

zahlreiche Briefe und E-mails von Eltern und auch Schülern an die Schulleitung und das

Landratsamt, die sich mit der Qualität des Ernährungsangebots im Max-Inn auseinandersetzen.

Die Kontrolle der Qualität des Schulessens ist außerdem regelmäßig Beratungsgegenstand

der Schulkonferenz.

Auch draußen kann man essen!

11


Essensausgabe im Max-Inn

Das Projektziele: „Gesunde Ernährung am MPG“ wird von vielen Lehrkräften und Eltern

unterstützt. Alle sind sich bewusst, dass es ein mühseliger Weg ist, die Ernährungsgewohnheiten,

die die Schüler von zu Hause mitbringen zu ändern. Denn eine

„gesunde“ und ernährungspädagogisch verantwortbare Antwort auf die Nachfrage

nach Süßigkeiten, „Pommes und Majo“, Schnitzelweck und Pizzaschnittchen kann nur

von einem attraktiven und preiswerten Angebot im Max-Inn selbst gegeben werden.

Das Angebot von billiger Fast-food-Kost im leicht erreichbaren „Globus“ stellt vor allem

für Schüler ab der Klasse 9 eine zusätzliche Gefährdung dar.

Deshalb setzt die Schule nicht auf eine spektakuläre Aktion, sondern auf die nachhaltige

Wirkung vieler Einzelaktivitäten, die in die gleiche Richtung zielen.

� Striktes Verbot von Süßwaren durch die Schulkonferenz

� Sonderaktionen zur gesunden Ernährung als Klassenprojekte wie Klassenessen

und Klassenfrühstück

� Regelmäßige Umfragen zur Schulernährung, Auswertung und Vorstellung der

Ergebnisse im Lichthof der Schule

� Gesunde Ernährung ist regelmäßig Gegenstand der Eltern- und Gesamtkonferenzen

� Gesunde Ernährung als Thema des Biologie- und Chemieunterrichts

� Regelmäßige Umfragen zur Qualität des Schulessens

� Vergleich des Essens im Max-Inn mit dem Essen in den Kantinen anderer Schulen

Damit ist die Schule - neben dem Elternhaus – ein Ort im Prozess des Erwachsenwerdens,

an dem Kinder und Jugendliche nicht nur ihre Bildung erfahren, sondern an dem

sie sich auch einen gesundheitsfördernden Lebensstil aneignen können. Dass es zwischen

erfolgreichem Lernen und gesunden Lebens- und Arbeitsbedingungen einen

Zusammenhang gibt, wurde in der Vergangenheit häufig unterschätzt. Die aktuellen

bildungspolitischen Reformansätze, z.B. im Hinblick auf den Ausbau von Ganztagsschulen

lassen sich deshalb hervorragend mit Maßnahmen der schulischen Gesundheitsförderung

verbinden.

12


Im Folgenden stellen wir Einzelaktionen vor, die im Laufe des Projekts erprobt werden

und für die Handreichungen erstellt werden sollen.

Gesundes Klassenfrühstück

Zubereiten von gesundem Frühstück mit der konzeptionellen und praktischen Beteiligung

von Eltern im Max-Inn.

Es geht dabei darum, auf pragmatische Weise die Ernährungskompetenz von Kindern

und Jugendlichen zu steigern und ein Bewusstsein dafür zu wecken, woraus eine gesunde

Mahlzeit in den Schulpausen bestehen soll.

Die Klassenleiter der Klassen 5 und

6 beginnen Wandertage, die von

der Schule aus starten, regelmäßig

mit einem gemeinsamen „gesunden

Frühstück“, bei dem auch oft

Eltern mithelfen. Die benötigten

Zutaten werden vorher abgesprochen,

wobei Wert auf gesunde und

biologisch hochwertige Nahrungsstoffe

gelegt wird. Die Zubereitung

geschieht gemeinsam mit den Kindern.

Gegessen wird dann meist

gemeinsam im Max-Inn oder im

Klassenraum.

Wichtig ist, dass dabei kein Einweggeschirr

verwendet werden darf.

Teller, Tassen und Besteck werden

gemeinsam im Lehrerzimmer gespült,

die Abfälle und Schalen

kommen auf den schuleigenen

Komposthaufen.

Vorbereitung eines gesunden Frühstücks

Begleitend werden Unterrichtseinheiten gestaltet, in denen fächerübergreifend das

gesunde Frühstück thematisiert wird.

Kompetenztage „Gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit, Ernährung

und Bewegung“ für die Klassen 6

Die Kompetenztage der 6er Klassen werden in jedem Jahr für alle Schüler und Schülerinnen

der Klassen 6 durchgeführt. Sie sind ein Teil des Projektes „MPG 2015 – Ein

Gymnasium bewegt sich“. Kompetenztage gibt es für andere Klassenstufen zu anderen

Themen im Rahmen der am MPG entwickelten „Lernwerkstatt“.

Im Rahmen der „Kompetenztaget“, soll vor allem der Zusammenhang zwischen Ernährung

und Lernen thematisiert werden. Insbesondere geht es darum, in altersgemäßer

Form die Standards für gesundheitsförderliche Ernährung zu vermitteln: gesundes aus-

13


eichendes Frühstück, Milchprodukte und Obst als Zwischenmahlzeiten, gesunder Mittagstisch,

ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Die Schulgemeinschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, ein ganzheitliches bewegungs- und

ernährungspädagogisches Konzept zu entwickeln, denn durch die Verweildauer der

Schülerinnen und Schüler bis in den Nachmittag und den damit verbundenen Veränderungen

wollen wir den Schulalltag neu gestalten.

Seit 2006 haben wir in Teilschritten unter Beteiligung aller Klassenstufen begonnen,

durch die Umgestaltung des Schulhofes und der Entwicklung eines gesundheitsförderlichen

Ernährungskonzeptes unsere Schule zu einem bewegungs- und kommunikationsanregenden

Aufenthaltsort zu gestalten und die Sensibilität der Schülerinnen und

Schüler für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil erhöhen.

Durch die Beteiligung möchten wir ermöglichen, dass die Schülerinnen und Schüler

ihren Lern- und Lebensraum Schule zukunftsorientiert entwickeln und gestalten und

darüber hinaus nachhaltig Kompetenzen für die Zukunft erwerben.

Das Thema „gesundheitsförderliche Ernährung“ beinhaltet neben der praktischen Frage

der Ernährung in der Schule auch die Zielsetzung der Prävention für körperliche und

geistige Gesundheit sowie

� Das Hinterfragen eigenen Konsumverhaltens und die Auswirkung auf das ökologische

Gleichgewicht („Global denken, lokal handeln“)

� Bewusstsein zu schaffen für den Schutz des Naturhaushaltes, eigene Naturerfahrungen,

nachhaltige Landwirtschaft und fairen Handel

� Die Förderung von Eigeninitiative, Selbstverantwortung und vorausschauendem

Denken.

14


Die Schülerinnen und Schüler der 6er-Klassen haben das Thema „Ernährung und Bewegung“

in drei unterschiedlichen Modulen bearbeitet.

Die erste Gruppe hat sich mit dem Thema „Medien und ihre Wirkung auf das Konsumverhalten“

befasst. Hier haben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen der

Werbung kennengelernt, die Wirkung von Werbung speziell im Bereich der Lebensmittelwerbung

und die Gestaltungselemente der Werbung.

Die zweite Gruppe hat ein Ernährungsquiz erstellt mit verschiedenen Fragestellungen,

wie z.B.

� Macht Spinat wirklich stark? - Ernährungsmythen

� Was braucht mein Körper? – Nahrungsmittelbedarf des Körpers

� Was ist in meinem Essen drin? – Inhaltsstoffe von Lebensmitteln

� Warum ist Bewegung wichtig? – Wie viel Bewegung brauchst du am

Tag? Welche Bewegungsdiebe kennst du?

Die dritte Gruppe hat den „ökologischen Fußabdruck“ ihres Frühstücks erarbeitet, d.h.

ein gemeinsames Frühstück wird nach seinen ökologischen Konsequenzen, vor allem

nach den zurückgelegten Kilometern analysiert. Die Lebensmittel werden in ökologische

und globale Zusammenhänge gestellt.

Alle Klassen haben bei einem gemeinsamen Frühstück den Wert des Frühstücks sowie

einer ausgewogenen Ernährung erfahren sowie die Bedeutung von täglicher Bewegung

durch Bewegungsspiele auf dem neuen Sportplatz.

Den Abschluss der Kompetenztage bildet ein Wettbewerb. Jede Klasse schreibt ein

Drehbuch für einen Werbespot zur gesunden Ernährung. Das Drehbuch der Gewinnerklasse

wird zusammen mit Hilfe von Oberstufenschülern gefilmt und am Präsentationstag

der Öffentlichkeit vorgestellt.

15


Alle Schülerinnen und Schüler haben bei den Kompetenztagen großes Engagement

gezeigt und gute Teamarbeit geleistet. Ihre Ergebnisse haben sie auf Plakaten und

Quizkarten festgehalten, so dass andere interessierte Klassen darauf zurückgreifen

können.

Das Thema gesunde Ernährung

soll positiv behandelt werden.

Das ganze Konzept ist darauf

abgestellt, nicht schlechte und

ernährungsphysiologisch wenig

wertvolle Ernährung zu verdammen

und schlecht zu machen.

Gearbeitet werden soll

mit positiven Botschaften, weil

sich Verzichtsappelle als nicht

erfolgreich erwiesen haben. Es

geht darum, die positiven Wirkungen

eines ausgewogenen

Lebensstils erfahrbar zu machen

und zu verbreiten, der eine gesunde

Ernährung, ausreichende

Bewegung aber auch Genuss

und Entspannung umfasst. Kinder

und Jugendliche soll in allen

Lebensbereichen attraktiv erfahrbar

gemacht werden, dass

sich ausgewogene Ernährung

und Bewegung positiv auswirken.

Trinkwasserbrunnen

Wichtig für die Schüler ist

eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Hier sollen

Alternativen zu den überzuckerten

und aromatisierten

kommerziellen

Getränken (Tetrapack und

Plastikflaschen) durchgesetzt

werden. Dazu muss

die Nutzung des bestehendenTrinkwasserbrunnens

im Eingangsbereich

des Haupthauses soll erweitert

werden. Gedacht

ist an eine Erweiterung

durch einen Trinkbrunnen

im Neubau und einen auf dem Schulhof. Für die Finanzierung konnten außerschulische

Partner, KVS und die Stadtwerke Saarlouis, gewonnen werden.

16


Ernährungslehre als Unterrichtsbestandteil

Die Möglichkeiten Ernährungsfragen als Unterrichtsthemen zu behandeln sind vielfältig.

Es sollen Unterrichtseinheiten ausgearbeitet werden, die innerhalb der Schule erprobt,

evaluiert und standardisiert werden. Im Folgenden werden Beispiele angeführt.

� Ernährungslehre

als lehrplanmäßigeUnterrichtsthemen

im Biologie

und

Chemieunterricht

� Ernährung im

Wandel der Kräutergarten am MPG

Zeiten als

Querschnittthema im Geschichtsunterricht z.B. Ernährung bei den Römern,

Kräutergärten der Klöster im Mittelalter. Tischsitten in frühen Neuzeit, Veränderung

der Ernährung der Arbeiter während der industriellen Revolution usw.

� Der Wahn vom idealen Körper: Diät, Wellness und Fitness-Industrie als fächerübergreifene

Unterrichtsthemen in den Klassen 7, 8 und 9

� Werbung für Nahrungsmittel als Unterrichtsgegenstand im Deutschunterricht

und im Fach Bildende Kunst: Guck mal, was Du kaufst: Werbung für Nahrungsmittel.

Kinder und Jugendliche lernen mit beworbenen Produkten und

proklamierten Lebensstilfragen umzugehen, die Methoden und Botschaften

der nahrungsbezogenen Werbung zu begreifen und Kompetenzen im Umgang

mit Werbung aufzubauen. Befähigung zur Differenzierung und zur kritischen

Distanz zu Werbebotschaften.

Was schmeckt anderswo?

Thementage für Mittagessen mit dem

Ziel Gerichte aus fremden Ländern kennen

zu lernen. Fächerübergreifend vorbereitet

um Biologie-, Erdkunde- und

Geschichtsunterricht. In projektförmigen

Einheiten können die notwendigen

Zutaten zu den besprochenen Gerichten

eingekauft und die Gerichte nachgekocht

werden.

17


Ein besonderes Cross-curricular project wird unter dem Titel Happy Veggies Project in

bilingualen (Englisch)-Klassen fächerübergreifen erprobt. Hier hat z. B. die Klasse 9a in

diesem Schuljahr in einer Unterrichtsreihe (Erdkunde, Englisch und Biologie) über Indien

indische und asiatische

Gericht zu kochen versucht.

Die Schüler mussten

Zutaten, Kochrezepte auf

Englisch übersetzten, landestypische

Speisen und

Gewürze herausfinden und zuletzt die Gerichte unter Anleitung von zwei Ernährungsberaterinnen

nachkochen (und essen).

Elternbrief an die Klasse 9a

Liebe Eltern

der Biologie und Erdkundeunterricht Ihrer Kinder findet in dieser Woche einmal ganz

anders statt!

In Ergänzung des Lehrplan-Themas Gesunde Ernährung wollen wir der Theorie die

Praxis folgen lassen und selbst aktiv werden.

Am Mittwoch, dem 19.10.2011 werden wir den Biologie-Unterricht der Folgewoche als

Block von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr in die Küche der Realschule In den Fliesen verlegen

und gemeinsam ein gesundes Essen zubereiten und verzehren. Unterstützt werden wir

dabei von zwei Ernährungsberaterinnen, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die für die Lebensmittel anfallenden Kosten belaufen sich pro Schüler auf 3€, die diese

bitte zum Termin mitbringen.

Freuen wir uns also auf ein spannendes, leckeres und für die Einstellung zu gesunder

Ernährung hoffentlich nachhaltig positives Erlebnis.

bilinguales Kochen der 9a

18


MUNCHY MUESLI MUSH (serves about 30)

TEAM: 6 pupils at one table

WHAT WE NEED:

8 apples

8 bananas

8 oranges

450g grain flakes: 100g wheat, 300g oats and 50g buckwheat

500ml whipping cream

1 packet nuts, grapes

WHAT WE DO:

1. Wash the apples, remove the core and dice them on a chopping

board using a small knife.

2. Peel the bananas and cut them into thin strips.

3. Peel the oranges and cut them into small dice.

4. Crush the cereals in a grinder.

5. Divide everything into two bowls so that you make the same

meal twice.

6. Whip 250g cream with a whisk or mixer and mix both the

whipped and the 200g liquid cream carefully in the muesli mush.

7. Decorate with nuts and grapes.

bilinguales Essen der 9a

Der fächergreifende Unterricht mit bilingualer Zielsetzung wird in den „Englisch-Plus-

Klassen am MPG durchgeführt. Sprachenlernen in den Sachfächern Biologie und Erdkunde

(Lehrplanthemen “Ernährung“ und „Indischer Subkontinent“) erfährt einen großen

Motivationsschub durch solche praxisorientierte und gemeinschaftsfördernden

Klassenprojekte.

19


Anregen von „Schüler-experimentieren“- und „Jugend-forscht-

Arbeiten“ zur gesundheitsförderlicher Ernährung

Die Förderung der gesundheitlichen und ökologischen Kompetenzen unsere Schüler

und Schülerinnen geschieht auch in besonderen AGs, deren Ergebnisse häufig in Wettbewerben

wie

„Schüler experimentieren“

oder „Jugend

forscht“ präsentiert

und ausgezeichnet

werden.

In letzten Schuljahr

zum Beispiel nahmen

insgesamt 20

unserer Schülerinnen

und Schüler an

dem bundesweit

ausgeschriebenen

Wettbewerb „Schüler

experimentieren“

Jungforscher am MPG

teil. Die Jungforscher

untersuchten in ihren Projekten selbst gewählte Fragestellungen aus den Bereichen

Biologie, Ernährungswissenschaften, Geo- und Raumwissenschaften und Physik.

Die Schule fördert im Rahmen des Programms „MPG-2015 verstärkt Jugend-forscht

und Schüler-Experimentieren-Arbeiten zu Gesundheits-und Ernährungsthemen.

Ein besonderer Erfolg

ist 2011 mit der

Arbeit von Elena

Quirin erzielt worden.

Sie erreichte

den 5. Platz beim

Bundeswettbewerb.

Der zwölfjährigen

Elena Quirin vom

Max-Planck-

Gymnasium Saarlouis

gelang in diesem

Jahr sowohl der

Landessieg im

Wettbewerb Schüler

experimentieren

als auch der Lan- Elena durfte ihre Arbeit der Bundeskanzlerin vorstellen

dessieg bei Jugend

forscht. Sie qualifizierte sich damit zum Bundeswettbewerb, der in Kiel stattfand.

Obwohl sie eine der jüngsten TeilnehmerInnen des gesamten Bundeswettbewerbs

Jugend forscht war, erreichte Elena mit ihrer Arbeit über die Bruchfestigkeit mensch-

20


licher Zähne den 5. Platz von insgesamt 19 Teilnehmern im Fachgebiet Biologie. „Wie

groß ist die Belastung für meine Zähne beim Zerkauen von Lutschbonbons?“, lautete

ihre zentrale Frage. Um sie zu beantworten baute sie eine Konstruktion, die den

menschlichen Beißvorgang simuliert. Möglichst realistische Bedingungen waren in ihren

Versuchen sehr wichtig, deshalb verwendete sie echte Zähne, die ihr ein Zahnarzt

zur Verfügung stellte.

Elena war im September 2011 nach Berlin eingeladen, wo die fünf Erstplatzierten jedes

Fachgebietes von der Bundeskanzlerin geehrt werden

Aufbau eines Netzwerks von „Leuchtturmschulen“ für gesunde

Ernährung

.

Regelmäßiger Austausch mit vergleichbaren Initiativen im Landkreis Saarlouis:

ERS Nalbach, ERS Überherrn, MPG-Saarlouis, evtl. auch Johanneum Homburg

Vom Schulverein gespendet: Äpfel für alle vor dem Max-Inn

21


.

2. Verbesserung der regelmäßigen körperlichen Bewegung an

der Schule zusätzlich zum Sportunterricht

Aus den Angeboten des Sportunterrichts

22


Es geht bei dem Projekt „MPG 2015 –

Ein Gymnasium bewegt sich“ darum,

Freiräume zu schaffen für spontanes

Spielen und elementare körperliche

und soziale Erfahrungen.

Regelmäßiger gesundheitsfördernder

Schulsport ist der Ausgangspunkt für

alle Bemühungen.

Durch zusätzliche Bewegungs- und

Entspannungsangebote wollen wir die

Balance zwischen Bewegungs- und

Sitzzeiten verbessern.

Die Bewegungs- und Spielmöglichkeiten

in Pausen werden durch die Nutzung

des Sportgeländes in den großen

Pausen und in der 45-minütigen Mittagspause

erweitert.

Einen bewegungsfördernden Schul

Slack-line auf dem Schulgelände

weg begünstigt das strikte Verbot der

Auto und Mopednutzung auf dem Schulgelände.

Förderung der Nutzung von Fahrrädern für den Schulweg: Verkehrsschule in Zusammenarbeit

mit dem ADAC, Fahrrad-Check

in jedem Frühjahr in

Zusammenarbeit mit der örtlichen

Polizei

Eingeübt werden soll ein 15minütiges

Bewegungstraining pro

Tag – begonnen wird mit Angeboten

für die Lehrkräfte.

Veränderung der Rhythmisierung

des Unterrichts und des Schultages

Pausenspiele auf dem Sportplatz

23


Zusammenarbeit mit Vereinen und der Saarländischen Talentförderung

(als Beispiel ein Aushang 2011)

MPG als Partnerschule der Talentförderung Saar

Schüler Handball und Leichtathletik

Ab dem Schuljahr 2011/12 ist das Max-Planck-Gymnasium Saarlouis Partnerschule

der Talentförderung Saar und wird vom Landessportverband für das

Saarland unterstützt.

Neben dem normalen Sportunterricht (2 Stunden) erhalten die Schülerinnen

und Schüler zusätzliche Sportangebote: zwei oder vier Stunden Sport als Arbeitsgemeinschaft

(AG).

In Zusammenarbeit mit der Talentförderung Saar finden im Schuljahr 2011/12

eine Handball-AG freitags von 13:30-15:00 Uhr in der Stadtgartenhalle und

eine Leichathletik-AG montags von 13:00-14:30 Uhr am MPG in der kleinen

Turnhalle statt.

Weitere AGs werden freitags von 13:30Uhr für die Sportarten Volleyball und

Fußball in den Sporthallen des Max-Planck-Gymnasiums angeboten. Die Basketball-AG

findet zur Vorbereitung auf die Schulsportwettkämpfe statt.

Die Sport-Arbeitsgemeinschaften beginnen in der ersten Woche im s September

2011.

Die genauen Termine werden in den 9 Uhr-Nachrichten und über Aushänge an

den Schüler-Informationstafeln im Haupthaus und im Neubau bekannt gegeben.

Wir freuen uns begeisterte Sportlerinnen und Sportler in den Arbeitsgemeinschaften

begrüßen zu dürfen.

Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Drachenboot-Training, das von zwei erfahrenen

Lehrerinnen in Zusammenarbeit mit dem Kanuclub Saarlouis angeboten wird. Die

Mannschaften haben bereits mehrere Wettbewerbe gewonnen und entsprechend ist

der Zulauf.

MPG-Drachenboot Training

24


3. Die Gestaltung des Schulgeländes zu einem naturnahen, gesunden

und bewegungsanregenden Lebensraum mit Natursteinen

und Holzelementen

Die gesundheitsförderliche Gestaltung unseres Schulgeländes betreiben wir seit mehreren

Jahren im Zusammenwirken von Schulkonferenz, Gesamtkonferenz mit einem Elter-Lehrer-Schülerteam,

Absprache mit den zuständigen Stellen des Landkreises, der

finanziellen Förderung durch den Schulverein und die Rudolf-Schmitt-Stiftung. Bis

zum Ende des Schuljahres 2014/2015 solle die Umsetzung aller Projekte, die angedacht

auf den Weg gebracht sein. Im Folgenden sollen Beispiele der Planungen vorgestellt

werden.

25


„Grüne Klassenzimmer“, Baummikados und Unterricht im

Freien

Die Ausweitung des Nachmittagsunterrichts und die wachsende Zahl der Kinder in der

Nachmittagsbetreuung der FGTS (jetzt über 100 Kinder) machen es erforderlich, über

die bisher gestaltetes Elemente (Max-Arena, Grünes Klassenzimmer, Baummikados,

Balancierstämme und Tischtennisplatten hinaus vor allem die bisher als Aufenthaltsräume

nicht genutzten Grünflächen zu gestalten und in das Schulleben einzubeziehen.

Als erstes musste das Gelände eingezäunt werden, um unliebsame Nacht- und Wochenendbesucher

(Jugendliche aus den Kneipen der Saarlouiser Altstadt und Stadtstreicher),

die für viele Beschädigungen und Verunreinigungen des Schulgeländes in

der Vergangenheit verantwortlich waren, fernzuhalten. Das ist inzwischen für das gesamte

Gelände, einschließlich des Sportplatzes gelungen.

In den Jahren 2005-2009 entstand ein erstes Freiluftklassenzimmer, das grüne Klassenzimmer

auf dem oberen Schulhof, das 30 Schülern Platz bietet und in den Sommermonaten

eifrig genutzt wird. Die Pflege und Bewässerung des Klassenzimmers aus

Weidenbüschen organisieren die Klassen selbst.

Im Sommer 2011 kam ein neuer Bereich, der als grünes Klassenzimmer genutzt werden

kann hinzu.

Transportable Aktivlautsprecher entlasten die Stimmen von Lehrkräften und Schülern

auch beim out-door- Unterricht.

26


Die Stützen des Pausengangs

zwischen

Haupthaus und

Neubau wurde mit

Efeu begrünt. Hinter

dem Max-Inn wurde

ein grüner Schulhof

mit Schach- und

Mühle-Spielfeldern

realisiert.

Eine zum Schulhof geöffnete Naturstein-Arena wurde angelegt. In ihr haben fast 200

Schüler Platz. 2008 wurde diese Arena mit einem Pflasterlabyrinth, das dem berühmten

Labyrinth von Chartre nachempfunden ist, erweitert.

Einweihung der Max-Arena

Unterricht im Freien

Die Ideen zu dieser Arena stammen von Schülern einer Klasse 7, die im Kunstunterricht

von Frau Schneider ihre Vorstellungen nach Möglichkeiten, den Schulhof schülerfreundlicher

zu gestalten, als Modelle im Lichthof ausgestellt hatten. Die Entscheidung,

die Natursteinarena zu gestalten, fiel im Vorstand der Rudolf-Schmitt-Stiftung. Finanzielle

Unterstützung bekam die Schule auch von der Kreissparkasse Saarlouis, die das

Projekt wegen der Verwendung als Freiluftbühne förderte.

27


In zwei Zukunftswerkstätten,

die

Frau Natalie Sadik,

die Schulentwicklungsplanerin

des

Landkreises, geleitet

hat, wurden die

Vorstellungen der

Oberstufenschüler

und der Schüler

der Nachmittagsbetreuungkoordiniert

und in ein

Gesamtmodell

integriert. Dieses

Modell wurde in

mehreren Gremien

und Veranstaltungen präsentiert, diskutiert und verändert. Ein Zeitplan mit „Meilensteinen“

bis 2015 wurde erstellt.

Tatkräftige Eltern, der Schulverein und die Rudolf-Schmitt-Stiftung unterstützen die

Gestaltungsaktion seit dem Sommer 2011.

Zwei Baummikados bieten schon auf dem Schulhof zusätzliche Bewegungsanreize und

fördern die Erfindung neuer Pausen-Spiele.

.

Ein Baummikado auf dem Schulhof

28


Weitere Vorhaben konnten im Laufe des letzten Jahres angepackt werden:

Der Aufbau eines abschließbaren Gerätehauses für Außenspielgeräte (Dame, Mühle,

Schach)

Die Aufstellung von 6

Picknick-Bänken als

Ergänzung des „Grünen

Klassenzimmers“

bzw. als Erweiterung

des Schulbistros

Max-Inn“.

Eine Reihe Baumpalisaden zum

Balancieren und Spielen

Angefertigt wurden bereits

Modelle für 5 Relax-Liegen zur

Aufstellung auf dem Oberstufenhof.

Sogar ein maßstabsgerechtes

Modell für eine Rundbank

(Liegefläche) aus Holz ist bereits

angefertig. Auch der

Baum, den die Rundbank zieren

soll ist schon ausgesucht. Im Frühjahr 2012 soll mit dem Aufbau begonnen werden.

29


Die Einrichtung eines Schulgartens am MPG

Das MPG braucht einen eigenen

Schulgarten! So der

Beschluss einiger Schüler der

damaligen 7d. Im Rahmen

der Projekttage wurde dieser

Plan in Angriff genommen.

Zunächst musste ein geeigneter

Platz für den Garten

gefunden werden. Die richtige

Arealgröße und ausreichende

Sonnenscheindauer

fanden sich schließlich hinter

dem Neubau. Mutterboden,

den die Schüler Schubkarre

für Schubkarre und Schaufel für Schaufel auftrugen, sorgte für die nötige Fruchtbarkeit

des Geländes. Mit Steinen und Holzstämmen aus dem umliegenden Schulgelände wurden

einzelne Beete und Wege eingefasst. Jetzt war der Garten bereit, um begrünt zu

werden: Erdbeeren, Blumenzwiebeln, Himbeersträucher, Paprika und Zucchini wurden

gepflanzt. Im vorderen Bereich

legten die Schüler eine

Kräuterspirale an.

Ein selbst gebautes Bienenhotel

sollte Platz für Wildbienen

schaffen. Ein regelmäßiger

Gieß- und Unkrautdienst

im Rahmen einer Garten-AG

wird zukünftig dafür

sorgen, dass den Pflanzen die

nötige Pflege zuteilwird. Für

die Herbstmonate plant die

Garten-AG den Bau eines

Gartenzauns und einer Gartenbank

als Ruhezone. Fleißige Helfer aus der Schülerschaft sind herzlich willkommen.

30


Planters‘ Day am 18.März 2011

Ein ungewohnter Anblick vor

dem Unterrichtsbeginn am

Max-Planck-Gymnasium:

Schüler und Lehrer, die mit

Spaten, Rechen, Gießkannen

und Eimern zur Schule kamen.

„Planters‘ Day“(Pflanzertag)

war angesagt. Genau 444

Sträucher, Gehölze und Kletterpflanzen

sollten an der

Zaunanlage, die das Schulgelände

des MPG schützt, gepflanzt

werden.

Knapp zwei Schulstunden haben 9 Klassen aus verschiedenen Klassenstufen in einer

gemeinsamen Aktion mit Lehrern, Eltern und den Fachleuten des Kreisumweltamtes

dazu gebraucht, die Pflanzen fachgerecht in die Erde zu bringen. Schulverein und Rudolf-Schmitt-Stiftung

haben die Pflanzen gestellt, beraten wurden sie dabei von der

Firma Hennrich und Bothe (Fraulautern).

Liebe Eltern,

Begrünung der Zaunanlage

In diesem Frühjahr wollen wir den Zaun, der das Schulgelände schützt, mit Pflanzen begrünen und die Sicherung

der Böschung hinter dem Sportplatz durch Pflanzenbewuchs in Angriff nehmen. Die Pflanzen

werden das Kreisumweltamt (Herr Dietrich und Herr Berwian) und die Rudolf-Schmitt-Stiftung in Zusammenarbeit

mit der Firma Hennrich und Bothe (Fraulautern) stellen.

Vorgesehen als „Pflanzertag“ ist der 18. März, 5.- 7. Stunde. Bei schlechtem Wetter kann der Tag kurzfristig

verschoben werden.

Ihr Kind wird mit seiner Klasse an diesem Tag unter Anleitung mithelfen, die Setzlinge zu pflanzen. Es geht

darum, Pflanzlöcher zu graben, Humus einzufüllen, Pflanzen abzuholen und nach Plan in den Boden zu

bringen, ggf. Pflanzen am Zaun zu befestigen, den Boden festzutreten und zu rechen, wässern, die Pflanzstelle

zu säubern und ein Pflanzenschild anzubringen.

Wir bitten Sie, dem Kind feste Schule und möglichst eine alte Hose mitzugeben. Gebraucht werden außerdem

für die Pflanzergruppen Spaten, Rechen, Blech/Plastik-Eimer für den Transport von Humus-Erde,

Blech/Plastik-Gießkanne zum Wässern.

Wenn Sie Ihre Kinder ohnedies zur Schule fahren, wären wir dankbar, wenn Sie solche Geräte für einen

Tag mitgeben könnten.

Die Klassen- bzw. Biologielehrer werden die Aktion beaufsichtigen. Geleitet wird sie von Frau Ben Salah,

Herrn Kastner oder Herrn Grittmann.


Mit Feuereifer waren die Schüler

bei der ungewohnten Arbeit. Es

galt, Pflanzlöcher zu graben, Humus

einzufüllen, Pflanzen abzuholen

und nach dem ausgearbeiteten

Plan in den Boden zu bringen.

Die Kletterpflanzen mussten am

Zaun befestigt werden, der Boden

wurde festgetreten und gerecht,

gewässert.

31


Zum Schluss wurde

die Pflanzstelle gesäubert

und ein Pflanzenschild

angebracht.

„Der Zaun um die

Schule wird jetzt von

grünen Pflanzen überwuchert

werden. Dann

ist unser Gelände sicher

und es sieht auch

schön aus“ meinte

Sina Heinrich, die

Schulsprecherin. Auch

die Landrätin ließ es

sich nicht nehmen, an

dieser Aktion mitzuwirken.

„Monika“ hatten

die Schüler den

Kirschlorbeer getauft,

den sie einpflanzen helfen durfte.

An diesem Pflanzertag ist exemplarisch deutlich

geworden, was mit dem Programm „MPG

2015-Ein Gymnasium bewegt sich“ beabsichtigt

ist: Die eigene Verantwortung für die

Gestaltung eines gesundheitsförderlichen

Lern- und Lebensraumes Schule stärken und

die Erfahrung vermitteln, dass positive Veränderungen

der Lebenswelt nur dann gelingen,

wenn die Betroffenen selbst die Sache in die Hand nehmen.

32


Zeitplan Meilensteine 2009-2015

November/Dezember Konzept für das Projekt gesunde

2009

Ernährung am MPG

27. Januar 2010 Diskussion des Konzeptes in der

Schulkonferenz

Beschluss über eine Neuausschreibung

der Betreibung des

Max-Inn

Bis 20. Februar 2010 Einladung von 3 Bewerbern,

Vorstellen der Konzepte

Auswahlgespräche

Bis 26. März 2010 Entscheidung des Landkreises

über den Betreiber

April- Mai 2010 Zukunftswerkstatt Max-Inn mit

Eltern- Lehrern und Schülern

und dem künftigen Betreiber

Juni/Juli 2010 Neuausgestaltung des Max-Inn

(Dekoration, Wände, Bilder,

Grünpflanzen, evtl. neue Sitzgelegenheiten

Juli 2010 Installation von Trinkbrunnen im

Neubau (Eingangsbereich) und

auf dem Schulhof

September 2010 Einstellung einer FSJ-Kraft für

Pausenspiele und Bewegungs-

August-September

2010 bis zu den Herbstferien

training in der Mittagspause

Erprobung des neuen Konzepts

im Max-Inn

Vor den Herbstferien Orientierungsgespräch: Max-Inn-

Beitrat und Max-Inn Betreiber

November/Dezember Kompetenztage „Gesunde Er-

2010

nährung“ für alle Klassen 5:

„Mein Pausenbrot“

Februar 2011 Projekttage „Gesunde Ernährung

für alle Klassen 6 und 7“

Februar-März 2011 Erarbeitung eines Bewegungskonzeptes

für die Ganze Schule

März 2011 Planters Day: Begrünung des

Zauns um den Sportplatz

April- Mai 2011 Zukunftswerkstatt „Oberstufenhof“.

Abstimmung mit der SV

und Oberstufenschülern über

Geräte und Sitzgelegenheiten

Juni 2011 Herrichtung des Geländes für

den Oberstufenhof

Beschluss

Evtl. Kündigung

Diskussion der Angebotsliste

Vorschlag der Schulkonferenz

für einen Bewerber

Aufgaben:

Erscheinungbild des

Max-Inn

Nutzung „Max-Inn-

Ordnung“

Aufsichtsneuregelung

Pausenangebote

Kostenbeteiligung durch

Schulverein und Rudolf-

Schmitt-Stiftung

Kooperation mit dem

Handballverein Saarlouis

Gesundes Frühstück

„Aktion mit Eltern und

Lehrern für alle Klassen 5

Neukonstituierung

des Max-

Inn-Rats

Betreuungslehrer,

Schülerbetreuer

Aktion „KlasseEssen“ Beginn des

zweiten Halbjahres

Sportlehrer, Personalrat

und Max-Inn-Beirat

Beteiligung von 10 Klassen,

Kreisumweltamt,

Kreisbauamt

Konzept: Oberstufenhof

als Ruhezone und Chillout-Gelände

Hilfe der Hausmeister

und

Herbst 2011 Aufstellen von Picknickbänken Finanzierung durch den

Schulverein

33


November 2011 Abstimmung der geplanten

Maßnahmen mit der Schulkonfe-

renz

Winter 2011 Aktion „Weniger KW am MPG.

Stromdieben auf der Spur

Frühjahr 2012 Vergrößerung des Schulgartens,

Anlage eines Kräuterbeetes

April – Mai 2012 Verlängerung der Finn-Bahn auf

dem Oberstufenhof, Installation

der Rundbank

Mai – Juni 2012 Innenausbau des Max-Inn: neue

Bilder und Deckensegel

Juni 2012 Evaluation der bisherigen Projektergebnisse

durch eine Umfrage

bei Eltern,-Lehrern und

Schülern

September 2012 Projekttage zum Thema „ Gesundes

Leben für alle“ (vorgeschlagen),

Schulfest mit Präsentationen

Oktober 2012 Kompetenztage für alle Klassen

6 „Gesunde Ernährung“

November 2012 Abstimmung der geplanten

Maßnahmen mit der Schulkonferenz

Herbst 2012 Abschluss der Arbeiten auf dem

Oberstufenhof

Frühjahr 2013 Erweiterung des Schulgartens

Schuljahr 2013/2014 Gestaltung einer Ausgabe des

Jahresberichtes mit einem Zwischenbericht

für das Projekt

MPG 2015- Ein Gymnasium be-

wegt sich

Frühjahr 2014 Aktionswoche: Mit dem Fahrrad

zur Schule: Das Radwegenetz in

Saarlouis

Schuljahr 2014/2015 Abschluss der Arbeiten auf dem

Oberstufenhof

Schuljahr 2014/2015 Vorbereitungsjahr für das

50jährige Jubiläum des MPG

Gleichzeitig Rechenschaftsbericht

über die

bisherigen Ergebnisse

Beteiligung der Schule

am Kreisprojekt zum

Klimaschutz

Schulgarten AG von Frau

Ben Salah und Herrn

Kastner

Erneute Spendenbitte an

die Firma Homanit,

Handwerkl. Beteiligung

der KEB-Dillingen

Halbzeit-Wertung durch

Fragebogen und

Beteiligung von allen

Klassen und Kursen:

Klassenbezogene und

freie Projekte zu einem

Rahmenthema

Gleichzeitig Rechenschaftsbericht

über die

bisherigen Ergebnisse

Ausbesserung des Belages

auf der Finn-Bahn

Beschluss der Planckton-

Redaktion

Bestandsaufnahme Fahrradwege

von den Wohnorten

zum MPG

Ausarbeitung eines Planes

zur Verbesserung

der Anbindung

Blockhaus für das „große

Palaver“ der Oberstufenschüler

Projektteam (Herbst 2011): Frau Ben-Salah, Frau Jakobs, Herr Kastner, Frau Rivinius,

Frau Altenhofen, Dr.Hannig, Frau Sadik, Frau Demmerle (SV), Herr Neunzig (SV

Gremien: Schulkonferenz, Gesamtkonferenz, Schulvereinsvorstand, Beirat der Rudolf-

Schmitt-Stiftung.

34

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine