Kollaboration mit Lotus

midrange

Kollaboration mit Lotus

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 231 · € 13,– · CHF 25,–

Enot-poloskun, iStockphoto.com

EgL Libraries

Anwendungsbausteine

Innovativ und günstiger als Microsoft

Kollaboration

mit Lotus

API-Programmierung

CEE-API-Datumsaufbereitung

HR-Trend: Arbeitswelt im Wandel

Fit für die Zukunft

Weg vom Papier

Digitale Archivierung

Messe

05

2010

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk


Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

always online

EDITORIAL

Die ITK-Branche bleibt in Fahrt – aktuell heißt der Wachstumsmotor

‚mobiles Web’, etwa jeder vierte Internetnutzer surft auch

jenseits von Schreibtisch und Sofa. Jeder fünfte nutzt dafür mobile

Computer, jeder zehnte ein Handy, so der Hightech-Verband BITKOM.

und die Aussichten sind gut: Mehr als 20 Millionen mobile Internetgeräte

sollen in diesem Jahr verkauft werden. Auch der Breitband-

Ausbau schreitet voran: Ende 2010 werden zwei Drittel aller Haushalte

einen schnellen Internet-Zugang nutzen. Eine besondere Nachfrage ist

derzeit nach Breitband per TV-Kabel zu verzeichnen: Die Paketangebote

mit bis zu 100 Mbit/s umfassen neben Fernsehen und Speed-Web

auch Telefonie und finden bei

den Verbrauchern zunehmend Û Grüner wird’s nicht: Die Personal 2010

gefallen. Auch für die Bewohner hat nicht nur ein schönes Maskottchen, son-

der derzeit noch ‚weißen Flecken‘ dern auch echte Talente (Seite 14) Û Rollen-

gibt es good news: Bis zum Jahtausch: Lothar Steyns erklärt, wie Personareswechsel

sollen alle Haushalte ler gute Dienstleister werden (Seite 12 ff.)

in Deutschland „die Möglichkeit Û Rechnungsflut: Digital verarbeitet nur halb

haben, einen Breitband-Internet- so schlimm (Seite 26) Û Lotus vs. Microsoft:

Anschluss nutzen zu können“ Kollaboration geht auch günstiger (Seite 42)

– was immer das konkret auch

bedeuten mag. In 2014 sollen drei von vier Haushalten mit mindestens

50 MBit/s surfen (können). always online ist gleichbedeutend

mit always anywhere – nach einem Kurztrip an die Ostsee (Wetter

durchwachsen, drei Strandspaziergänger) geht’s an die kanadische

Küste (ja, bitte diesen Hummer – per Direktflug zu unserem Caterer)

und gleich weiter in einen Rinderstall nahe Moskau. Dort kann der

user Zeuge werden, wie Kühe fernsehen. Im Pilotprojekt soll geklärt

werden, ob großbild-TV die Stimmung und damit die Milchqualität

verbessert. Ach, was wäre diese Welt ohne schräge Intentionen und

Applikationen? Nicht mehr unsere, vermutlich.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

Wir sind in den letzten

Jahren rasant gewachsen.

Mit oxaion konnten wir dieses

Wachstum ideal unterstützen.

///// Christian Ott,

Leiter Information & Organisation, Banner GmbH

info@oxaion.de I www.oxaion.de

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05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INHALT

Human Ressources

Moderne Personalarbeit beschäftigt sich nicht nur mit

den „menschlichen Ressourcen“ eines unternehmens,

sondern berücksichtigt gesellschaftliche und demographische

Prozesse frühzeitig. Diesem Anspruch muss die

eingesetzte HR-Software Folge leisten und mehr bieten

als die reine elektronische unterstützung von Buchungsroutinen.

Û Seite 16

Archivierung und Outputmanagement

Die digitale Archivierung wird in vielen unternehmen

häufig praktiziert. Vermehrt finden auch Lösungen in unternehmen

Einzug, die eine digitale Eingangsrechnungsbearbeitung

ermöglichen. Hierbei entledigen sich immer

mehr unternehmen des Papiers, indem nach dem Scannen

die Dokumente vernichtet werden sollen.

Û Seite 26

Die PERSONAL 2010 ist der Treffpunkt für Anbieter von

Dienstleistungen und Produkten für das Personalwesen

auf der einen Seite und Personalentscheider aus Wirtschaft

und Verwaltung auf der anderen Seite.

Û Seite 14

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

Lotus JamCamp 7

Miteinander, statt übereinander reden

Köpfe 8

Jetzt wird’s aber Zeit zu handeln 10

Kommentar zur Frage des Monats

Zentrale Rolle 12

Die Personalabteilung als Dienstleister im unternehmen

MESSE AKTUELL

Personal 2010 14

HUMAN RESSOURCES

Fit für die Zukunft 16

HR-Trend: Arbeitswelt im Wandel

VIVA(T) Bavaria 18

Freistaat Bayern vereinheitlicht Personalwirtschaft mit SAP

Tradition trifft Innovation 20

Möbel Martin setzt auf Workforce Management von Atoss

Die ideale Besetzung 22

CANCOM baut beim Recruiting auf fecher

Alles aus einer Hand 23

ebm-papst managt Entgeltabrechnung mit HR Access

Personalverwaltung „State of the Art“ 24

ARCHIVIERUNG UND OUTPUT MANAGEMENT

Digitale Archivierung: Papier rein und Bits raus 26

Verfahrensbeschreibung als Baustein weg vom Papier

Hype oder Megatrend? 30

Document Management in the Cloud

Einfachere Prozesse 32

Dokumentenmanagement der nächsten generation

Frühjahrsputz im Archiv 33

Neues update erweitert den Funktionsumfang

TECHNIK & INTEGRATION

EGL Libraries 34

CEE-API-Datumsaufbereitung 39

MARKTÜBERSICHT

Kollaboration mit Lotus 42

Innovativ und deutlich kostengünstiger als Microsoft

Anbieterübersicht 43


Automatisierter Druck 44

Segmüller optimiert Auftragsabwicklung

Unified Messaging für Lotus 45

Fax, Voice, SMS und mobile Abfrage integriert

Weniger Druck 46

Lotus Notes und Domino administrieren

Wer sucht, soll finden 47

Suchen über Applikationsgrenzen hinweg

Prozessoptimierung der Eingangsrechnungsprüfung 48

Immer einen Schritt voraus 49

Die DNug, das Lotus Anwendernetzwerk

SERVICE

Autoren, Inserenten und Firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

Û In eigener Sache:

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

Ab sofort haben Mediakunden eine neue zusätzliche Option für ihr

Anzeigenmarketing: Die Mittelstandskombi. Dabei handelt es sich

um die Kooperation zwischen der SAP-Fachzeitschrift S@PPORT und

Ihrem MIDRANGE MAGAZIN.

S@PPORT bietet zehnmal jährlich Entscheidungsgrundlagen für Auswahl,

Installation und Betrieb von SAP-Lösungen. S@PPORT informiert

über Marktentwicklungen und neue Produkte, erklärt SAP-Strategien,

bietet Grundlagen und Praxiswissen aus dem SAP-Umfeld. Das Fachblatt

veröffentlicht Kostenanalysen und Case Studies sowie nützliche

Tipps für professionelle Anwender. S@PPORT befasst sich aber auch

mit SAP-kompatibler Software unabhängiger Hersteller.

Das Verbreitungsgebiet von S@PPORT ist Deutschland, Österreich

und die Schweiz. Die Leserschaft sind Entscheidungsträger in

mittleren und großen Unternehmen.

Durch die Buchung der Mittelstandskombi haben Anbieter die

Möglichkeit, zu besonders günstigen Konditionen und bequem im

gesamten Mittelstand mit Anzeigenwerbung auf sich aufmerksam

zu machen.

MAI 2010

Lotus- und Domino-Lösungen

Die Mittelstandskombi

brigitte.wildmann@midrange.de

Für Fragen stehen Brigitte Wildmann oder Kathrin Schlosser gerne jederzeit zur Verfügung.

kathrin.schlosser@midrange.de

Mit Lotus Notes und Domino kann man viel mehr, als

nur Mails zu verschicken oder Termine zu verwalten. Wir

stellen Ihnen Anbieter von Lösungen für Lotus Notes und

Domino vor, die über die Standardfunktionen hinausgehen.

Û Seite 42

Frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661 ı www.midrange.de

5


6

MIDRANGE AKTuELL

Energy Star für IBM POWER7-Systeme

Û Die Power7-basierten Modelle 750

Express und Power 755 konnten sich

als erste Systeme mit vier Prozessoren

in der Branche für den

Energy Star qualifizieren.

Energy Star ist ein von

der uS-Regierung unterstütztes

Programm, das

unternehmen und Einzelpersonen

dabei hilft, die

umwelt durch Lösungen

mit überdurchschnittlicher

Energieeffizienz zu

schonen. um sich für den Energy Star zu

qualifizieren, muss ein Computersystem

bestimmte Standards bezüglich Stromversorgung

und Energieeffizienz erfüllen

und Nutzern in regelmäßigen Abständen

Zeitmanagement für Lotus Notes

Û gegen die Informationsflut setzt die

Haus Weilgut gmbH jetzt mit einer neuen

Software: Mit dem Weilgut ToDo Manager

können Anwender ihre E-Mails in

ein persönliches Aufgabenmanagement

überführen und überwachen. Ein mitgeliefertes

Booklet vermittelt Best-Practice-Methoden,

wie Anwender anders mit

der E-Mail-Flut umgehen können und ihre

umfangreichen ToDo-Listen beherrschbar

machen. Kostenlos erhältlich ist der

Weilgut ToDo Manager in der zeitlich un-

FuM-Tochter NEO entwickelt SAP Mobile Suite

Û Mit der NEO Mobile Suite stellt die

FRITZ & MACZIOL-Tochtergesellschaft

NEO Business Partners gmbH SAP-

Anwenderunternehmen eine mobile Lösung

auf Basis SAP NetWeaver Mobile

Technologie 7.1 zur Verfügung, die auch

in Zukunft den vollen Funktionsumfang

von SAP MAM/MAu gewährleistet. unterstützt

werden die Prozessbereiche

Instandhaltung, Kundenservice sowie

Vertrieb inklusive der für Versorgungs-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Daten über den Energieverbrauch, die

Wärmeleistung und die Prozessorauslastung

zur Verfügung stellen. Durch

den POWER7-Prozessor

können die Modelle die

bis zu vierfache Leistung

gegenüber den POWER6-

Systemen zum selben

Preis bieten. Dabei sind

sie drei bis vier Mal so

energieeffizient. Damit

können die Workloads

pro verbrauchter Kilowattstunde

maximiert und gleichzeitig

Energie und Rechenzentrumsfläche eingespart

werden.

www.ibm.de

beschränkten Personal-Edition. Wer Aufgaben

delegieren und E-Mails nicht lokal,

sondern in einem zentralen Dokumenten-Management

ablegen möchte, greift

auf die Professional-Version mit DMS zurück.

Aufgaben und E-Mails können damit

einem Projekt, einem Vorgang oder

sogar einer Adresse zugeordnet und von

einer definierten Benutzergruppe jederzeit

aufgerufen werden.

www.weilgut.de

unternehmen spezifischen Prozesse.

Extrafunktionen bieten zusätzliche Möglichkeiten:

Dazu gehören der Austausch

von Dokumenten (Anhängen), die generierung

von PDFs, digitale unterschrift,

gIS-Koppelung und die google Maps Integration

ebenso wie Online-Zugriffe auf

SAP ERP. In Kürze folgt die alternative

Prozessanbindung an SAP CRM.

www.neo-partners.com

TICKER

Û Aus INT wird PAVONE. Die INT

Informations- und Netzwerktechnik

gmbH firmiert mit sofortiger Wirkung

unter dem Namen PAVONE gmbH.

INT wurde 1997 gegründet und ist

seit dem 1. April 2008 Bestandteil

der PAVONE unternehmensgruppe.

www.pavone.de Û Roman Mayer

Group setzt auf OS|ECM. Die Roman

Mayer group beauftragt OPTI-

MAL SYSTEMS mit der Einführung

des ECM-Systems OS|ECM. Das

ECM-System wird als unternehmensweite

Informationsplattform

eingesetzt. www.optimal-systems.de

Û UC4 bringt mobile Anwendung

auf den Markt. uC4 Software hat

uC4 Mobile angekündigt, eine neue

Blackberry-Anwendung, mit der Kunden

jederzeit und von überall aus sicher

auf die uC4-Plattform zugreifen

und ihre Prozesse überwachen und

steuern können. www.uc4.com/

mobile Û LAP, die Liquiditätsplanung.

Das Modul LAP (Liquidität,

Analyse, Planung) ergänzt die POR-

TOLAN Finanz-Produktpalette um

ein hochintegriertes Werkzeug zur

Planung und Analyse der Liquidität.

Der sauerländische LKW-Zulieferer

M. Busch gmbH & Co. Kg hat mit

LAP seine Liquidität nun fest im

griff. www.portolancs.com Û Red

Hat Enterprise Linux 5.5 unterstützt

mehr Umgebungen. Red

Hat hat das fünfte update von Red

Hat Enterprise Linux 5 vorgestellt.

Die neue Version arbeitet in physikalischen,

virtuellen und Cloud-umgebungen,

enthält deutlich ausgebaute

Virtualisierungs- sowie Interoperabilitätsfunktionen

und unterstützt

neue Hardware-Plattformen. Red

Hat Enterprise Linux 5.5 ist ab sofort

erhältlich und wird den Kunden von

Red Hat mit einer aktiven Subskription

automatisch zur Verfügung gestellt.

www.redhat.de

www.midrange.de


Miteinander, statt übereinander reden

Lotus JamCamp

IBM hat vor einiger Zeit unter dem Motto Smarter Planet eine Initiative mit dem Ziel

gestartet, moderne Technologien einzusetzen, um unseren Planeten zu schützen und

smarter zu machen. Dies reicht vom Thema intelligentere und lebenswertere Städte

bis zum Thema Smarter Work, bessere und konstruktivere Arten der Zusammenarbeit.

Genau das Thema Smarter Work

soll im Fokus des Lotus JamCamps

stehen. IBM will dies im Miteinander

diskutieren und gewonnene Ideen in

die Konzepte und Produkte einfließen

lassen.

Das Event heißt Lotus JamCamp,

weil Lotus die Marke in der IBM ist,

die Produkte zur Zusammenarbeit und

Kommunikation anbietet. Und nebenbei

bemerkt: Lotus ist mehr als Notes.

Auf dem JamCamp wird es nicht um

Ja, ich nehme am LANline Tech Forum

„Verkabelung/Netzwerk- und RZ-Infrastruktur“

Werbung für Produkte gehen. IBM will

Inhalte entwickeln und diskutieren.

Das Lotus JamCamp verbindet erfolgreiche

Konzepte zu einem neuen

Mix: Einerseits greift IBM die der Blogosphäre

bekannte Veranstaltungsform

des Barcamps oder der Open Space-Veranstaltung

auf. Impulsvorträge kompetenter

Sprecher sollen die Diskussion

anregen. Die Besucher können nach

dem Barcamp-Prinzip Themen einbringen,

vorstellen und moderieren.

Zürich, 17. 6. 2010 Köln, 22./23.6.2010

Um das Camp auf dem IBM Campus

in Ehningen vorzubereiten und zu begleiten,

startet IBM davor einen Online

Jam. Jams sind eine von IBM schon häufig

durchgeführte Online-Diskussion,

um Ideen, Gedanken und Vorschläge

vieler Teilnehmer zu sammeln, zu besprechen

und zu analysieren. ó

IBM Deutschland gmbH, Ehningen

www.ibm.com/software/de/jamcamp

Tech Forum „Verkabelung/Netzwerk- und RZ-Infrastruktur“

Als Netzwerkspezialist oder -Verantwortlicher sollten Sie kommen, aber auch

Techniker und Planer, Administratoren in und für Rechenzentren werden ihr Wissen

aktualisieren.

Denn der Einsatz von Verkabelungs- und Rechenzentrum-Infrastruktur steht heute

mehr denn je unter dem Einfl uss von Kostenoptimierung und Zukunftssicherheit.

Holen Sie sich jetzt die sichere Basis über High-Speed-Verkabelung, Glasfasertechnik,

Infrastrukturmanagement im Rechenzentrum, Kühlung und Klimatisierung …

Mehr Infos unter www.lanline-events.de

Melden Sie sich am besten jetzt gleich an, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt!

Anmeldung: Fax +49 89 4520572-20 oder www.lanline-events.de

▢ in Zürich am 17. 6. 2010 teil.

Teilnahmepreis: 190,– € zzgl. MwSt.

Firma

bzw. 140,– € zzgl. MwSt. für Abonnenten der LANline.

Vor-, Nachname

▢ in Köln am 22. / 23. 6. 2010 teil.

Straße, PLZ, Ort

Teilnahmepreis: 290,– € zzgl. MwSt.

bzw. 240,– € zzgl. MwSt. für Abonnenten der LANline.

Telefon, Fax

Im Preis enthalten sind Kaffeepausen, Lunchbuffet,

Tagungsgetränke, Veranstaltungsunterlagen und die

E-Mail

Möglichkeit, sämtliche Vorträge per Download aus dem

Eventportal zu beziehen.

Datum,Unterschrift

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

ITP VERLAG GmbH · LANline · Landsberger Straße 396 · 81241 München · Tel. +49 89 4520572-11 · Fax +49 89 4520572-20 · www.lanline-events.de · kati.thierfelder@lanline.de

Leontura, iStockphoto.com

7


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MIDRANGE AKTuELL

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

KöPFE

Trotz der Wirtschaftskrise liegt die Zufriedenheit der mittelständischen Unternehmen mit

der Standortpolitik der Bundesregierung auf Rekordniveau. 69 Prozent bezeichnen sie als gut

oder eher gut. Im Jahr 2009 hatten sich 61 Prozent positiv zur Standortpolitik ge äußert,

2005 nur 10 Prozent. Ergebnisse des „Mittelstandsbarometers 2010“ der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. www.ey.com

Die gFT Technologies Ag (gFT) hat den

Bankenexperten Professor Dr. Hans-

Peter Burghof als Mitglied des Aufsichtsrats

gewonnen. Er übernimmt die

Nachfolge von Dr. Markus Kerber, der

sein Mandat im November auf eigenen

Wunsch niedergelegt hatte. Professor

Dr. Hans-Peter Burghof (46) ist Inhaber

des Lehrstuhls für Bankwirtschaft und

Finanzdienstleistungen an der universität

Hohenheim. Er ist zunächst durch

Beschluss des Amtsgerichts Stuttgart

bis zur Hauptversammlung am 20. Mai

2010 bestellt und wird dann den Aktionären

zur Wahl in den Aufsichtsrat der

gFT Technologies Ag vorgeschlagen.

www.gft.de

looksoftware verstärkt die Aktivitäten

im deutschsprachigen Raum. Manfred

Dampf konnte für die Leitung der neuen

looksoftware Niederlassung in Deutschland

gewonnen werden. Herr Dampf

bringt über 20 Jahre Erfahrung im IBM

Midrange-umfeld mit und bekleidete

verschiedene Management-Positionen

sowohl im Bereich Softwareentwicklung

als auch in Marketing und Vertrieb.

www.looksoftware.de

Professor

Dr. Hans-Peter

Burghof

Mitglied des Aufsichtsrats

gFT

Technologies Ag

Manfred Dampf

Manager Region

D/A/CH looksoftware

gmbH

Citrix Systems ernennt Carsten Böckelmann

zum neuen Country Manager

Deutschland. Zuvor war der 46-Jährige

bei Citrix als Regional Director Server

und Desktop Virtualisierung für die Region

Zentraleuropa tätig. Vor seinem

Eintritt bei Citrix war Böckelmann vier

Jahre als Channel Manager VARs und

Distribution bei VMware tätig. Von

2002 bis 2004 war er für die strategischen

Partnerschaften und System Integratoren

bei der webwasher Ag verantwortlich.

Zuvor war er Head of Sales

and Business Development bei der

Computer Links Ag.

www.citrix.de

Der IT-Service-Dienstleister K&P Computer

Service- und Vertriebs-gmbH hat

Alexander Leis (58) als neuen Bereichsleiter

Vertrieb eingestellt. Alexander Leis

verfügt über langjährige Erfahrung in

Vertrieb und Management: Vor seinem

Wechsel zu K&P Computer arbeitete er

über 15 Jahre als selbstständiger unternehmer

mit Fokus auf den Bereichen

Vertriebsstrategie, Prozessoptimierung

und Organisationsentwicklung.

www.kpc.de

Carsten Böckelmann

Country Manager

Deutschland

Citrix Systems

Alexander Leis

Bereichsleiter

Vertrieb K&P Computer

Service- und

Vertriebs-gmbH

Mit Rolf Stephan (48) konnte die Soreco

Ag einen IT-Fachmann als geschäftsführenden

Direktor und gesellschafter der

neu gegründeten Soreco International

Ag gewinnen. Rolf Stephan wird künftig

die internationale Vermarktung des

Software-Portfolios „Xpert.Line“ verantworten.

Ende 1999 gründete er die

AD Solutions Ag. Nach dem Verkauf an

NIIT Ltd. im Jahr 2002 verblieb Rolf Stephan

bis 2006 in der geschäftsführung

sowie im Vorstand. Seit 2007 ist er wissenschaftlich

im Bereich Angewandte

Informatik am KIT Karlsruher Institut für

Technologie (vormals universität Karlsruhe

(TH)) tätig.

www.soreco.ch

Rolf Stephan

geschäftsführender

Direktor und

gesellschafter

Soreco International

Ag

Mit Februar 2010 wechselte Richard

Hackl von IBM österreich in die geschäftsleitung

der Huemer iT-Solution

gmbH und leitet dort ab sofort den geschäftsbereich

IBM. Als Prokurist der

IBM österreich war Richard Hackl unter

anderem in den Positionen Sales Manager

für IBM Hardware, Sales Manager für

Süd/Ost österreich und zuletzt als Mid

Market Manager österreich tätig.

www.huemer-it.com

Richard Hackl

geschäftsleitung

Huemer

iT-Solution gmbH


WORKSHOPS KALENDER

Powertraining RPG

RPg/400-Programmierer können, aufgrund

der heutigen Möglichkeiten, mit ihren Methoden

eigentlich nicht zufrieden sein. Wer

das erkennt und es jetzt angehen will, kann

sich im Rahmen des RPg Camps in Düsseldorf

schnell und effektiv auf den neuesten

Stand (ILE RPg) bringen. Aber auch Kollegen,

die bereits die „Hürde“ ILE genommen

haben, können ihr Wissen in Richtung Integrationstechniken

weiterentwickeln. Da

die Dreitagesveranstaltung in den Praxisteilen

mit dem IBM Entwicklungswerkzeug

RDi läuft, gibt es am Vortag den Vorbereitungskurs

„RDi vor dem Camp“ (Remote

System Explorer, LPEX-Editor, Designer für

Bildschirme und Listen …). Das eigentliche

„RPg-Camp“ findet dann parallel in zwei

Tracks statt: „Von RPg/400 zu ILE RPg“

(RPg IV, D-Bestimmungen: Aggregate, Wertzuweisungen,

Built-in-Functions, Subroutinen

und Prozeduren) und „ILE RPg – Integrationstechniken“

(XML, embedded SQL,

Stored Procedures, user Defined Functions,

mengenbasierte Verarbeitung …). Vom 8.

bis10. Juni in Düsseldorf.

www.midrange-academy.com

IBM Breakfast Briefings

Kompakt 2010

Über 6000 gäste haben sich 2009 zu den

Breakfast Briefings angemeldet. unter neuem

Namen, jedoch mit bereits bekanntem

Charme veranstaltet IBM Breakfast Briefings

Kompakt auch in diesem Jahr wieder.

Besuchen Sie eines unserer Breakfasts in

2010. Sicher ist auch ein Thema und ein Ort

Ihrer Wahl im Programm. Dazu stehen Ihnen

neun Orte zur Verfügung. Sie erhalten beim

IBM Breakfast Briefing Kompakt die neusten

Informationen von IBM, serviert im Rahmen

eines Frühstücks. Zur Wahl stehen Halbtagesveranstaltungen

rund um IBM Systeme,

Software und Services.

Wie gewohnt bietet IBM News zu Power System

(i), Power System (p), System Storage

und System x. Diese Breakfasts beinhalten

alle jeweiligen Systemfamilien – und was

sonst noch zu Software und Services interessant

ist. Im Software-Bereich geht es

dabei unter anderem um Cognos Business

Intelligence und Planungslösungen für mittelständische

unternehmen, E-Mail-Archivierung

oder Cloud Computing mit Lotus

Software as a Service und neue Wege der

Kollaboration für die Zukunft.

3. bis 4. Mai 2010 in Düsseldorf

18. bis 19. Mai 2010 in Dortmund

www.ibm.com/de/events/breakfast

Event Termin, Ort Veranstalter

SAP Business ByDesign,

Software als Dienstleistung

Steigerung der Maschinenund

Anlagenproduktivität

4. 5.

Web-Präsentation

4. 5.

Chemnitz

Reduzierung der Durchlaufzeiten 5. 5.

Chemnitz

SAP Business ByDesign,

Software als Dienstleistung

6. 5.

Web-Präsentation

Fortgeschrittene SQL Techniken 6. 5 – 7. 5.

Bremen

SAP Business ByDesign,

Software als Dienstleistung

11. 5.

Web-Präsentation

IBM WebQuery Basics 17. 5. K, 18. 5. S,

19. 5. M, 27. 5. HH

Wertschöpfung ohne Verschwendung 19. 5.

Dortmund

Expertentage Finanzbuchhaltung/

Liquiditätsplanung

MES-Infotag –

Effizienter Produzieren mit MES

20. 5.

Ilsfeld

20. 5.

Köln

SQL-Tuning der Abfragen 25. 5 – 26. 5.

Bremen

Expertentage Controlling 27. 5.

Ilsfeld

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

Mai

Steeb Anwendungssysteme

www.steeb.de

MPDV Campus

www.mpdvcampus.de

MPDV Campus

www.mpdvcampus.de

Steeb Anwendungssysteme

www.steeb.de

EPOS DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

Steeb Anwendungssysteme

www.steeb.de

MIDRANgE ACADEMY

www.midrange-academy.com

MPDV Campus

www.mpdvcampus.de

PORTOLAN Commerce Solutions gmbH

www.PortolanCS.com

MPDV Mikrolab gmbH

www.mpdv.de

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

PORTOLAN Commerce Solutions gmbH

www.portolancs.com

- RPG-ILE Prozeduren

- Fortgeschrittene SQL Techniken

- ILE RPG – Mit Prozeduren

programmieren

- IBM Web Query für Power i

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

Lotus Notes deckt alle Bereiche

der Unternehmenskommunikation

und -organisation ab und

stellt diese auch für den Web-

und mobilen Zugriff bereit.

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

FRAgE DES MONATS

Jetzt wird’s aber Zeit zu handeln

Es ist erstaunlich, wie viel Funktionsumfang

einer Software bezahlt,

aber nicht genutzt wird. Auch in Zeiten

intensiven Sparzwangs scheint dies gemeinhin

akzeptiert zu sein. Anders ist

kaum zu erklären, warum bei einer etablierten,

robusten und mächtigen Plattform

wie Lotus Notes viele Potentiale

ungenutzt bleiben, zumal eine Reihe

davon zu direkten Kostenreduktionen

führen können.

Bereits seit Version 4.5 erlaubt der

Domino Server, Lotus-Notes-Anwendungen

auch mit dem Browser zu bedienen.

Viele Anwenderunternehmen

verfügen über viele geschäftsrelevante

Anwendungen auf Lotus Notes. Warum

nicht Anwender mit attraktiven Webanwendungen

unterstützen, ohne in

Infra struk tur oder Softwareverteilung

zu investieren? Dies gilt auch für die

aktuelle Version von iNotes: Der PIM

?

DIE FRAGE

Client für den Browser verfügt nun

über nahezu alle Funktionen des Lotus

Notes Clients.

Nach wie vor ist Lotus Notes ungeschlagen

in Rapid Application Development.

Viele Anwendungen können

im Vergleich zu anderen Plattformen

in einem Bruchteil der Zeit entwickelt

werden. Mit X-Pages ist es jetzt noch

einfacher, attraktive Anwendungen direkt

für Lotus Notes und Browser zu

entwickeln. Im Lotus Notes Ökosystem

gibt es darüber hinaus viele hundert

freie und kommerzielle Lösungen, die

ebenfalls im Browser genutzt werden

können. Wie wäre es z. B. mit einem

professionellen Web Content Management

System, mit dem Intra-, Extra-

und Internetauftritte auf höchstem Niveau

betrieben werden können?

Zunehmend drängen mobile Geräte

wie iPhone, Nokia oder Windows Mo-

Forcieren Sie in Ihrem

Unternehmen den

Einsatz der flexiblen

Möglichkeiten?

DAS ERGEBNIS

56 % ja

44 % nein

930 Teilnehmer

haben abgestimmt

bile vor, die mit Pushmail à la Black-

Berry versorgt werden sollen. Der Lotus

Traveller Service für den Domino

Server synchronisiert drahtlos E-Mail,

Kalender und Aufgaben mit dem mobilen

Gerät – kostenlos.

Mehr Leistung, weniger Kosten

Die aktuelle Version des Domino Servers

bietet auch eine Reihe effektiver

Funktionen, den Bedarf an Speicherplatz

und Bandbreite zu reduzieren.

Neue Anwendungen und Services können

daher häufig auf der bestehenden

Infrastruktur bereitgestellt werden.

Das Ergebnis: Deutlich mehr Leistung

und Service bei tendenziell sinkenden

Betriebs- und Support kosten.

Gerade in Zeiten knapper Budgets

können Unternehmen so von den

Stärken einer zeitgemäßen Lotus-Notes-

Infra struktur profitieren! ó


Sami Suni, iStockphoto.com

KOMMENTAR

KOMMENTATOR ZUM UNTERNEHMEN IHRE MEINUNG, BITTE!

Hermann Ballé

geschäftsführender

gesellschafter der

TIMETOACT Software

& Consulting gmbH

hermann.balle@

timetoact.de

Wege aus der RPG-Falle

TIMETOACT

Software & Consulting GmbH

TIMETOACT ist Spezialist für Beratung und Anwendungsentwicklung

auf Basis von IBM Software und

offener Standards. Schwerpunkte sind Web Content

Management, Portale, Anwendungs- und Systemarchitekturen.

Mit rund 50 Experten entwickelt

TIMETOACT sowohl Out-of-the-Box-Produkte als

auch maßgeschneiderte Lösungen für das Intra-,

Extra- und Internet.

www.timetoact.de

Weg mit dem Spaghetti Code

� Free Form RPG

� Built-in-Functions

Weg mit dem Speicherchaos

� Proceduren, Schnittstellen

� Programme, Service Programme, ILE

Weg mit PDM, SEU und Konsorten

� Basel, 22. 6. 2010

Referent: Klaus-Peter Luttkus

Unsere aktuelle Frage des Monats:

Linux ist wegen seiner Sicherheit und Stabilität

eine solide Basis für unternehmensanwendungen.

Setzen Sie bereits Linuxlösungen auf Ihrem

IBM System ein?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

System i Workshops

in Basel

IBM WebQuery (Basics)

Das Webquery-Ökosystem

Report Assistant

Dialog Assistant

Diagramm Assistant

Developer Workbench

� Basel, 23. 6. 2010

System i Security

mit Bordmitteln

Security Basics

Benutzer- und Objetksicherheit

Programmfunktionen absichern

und Exitpoints

Sicherheit überwachen

Single Sign on

� Basel, 24. 6. 2010

Infos & Anmeldung: www.midrange-academy.com

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

ITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de

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MIDRANGE AKTuELL

Die Personalabteilung als Dienstleister im Unternehmen

Zentrale Rolle

In vielen Branchen herrscht Kostendruck, stehen Entlassungen wegen schlechter Geschäfte

und in Folge das Thema Kurzarbeit an. Ein Unternehmer fragt sich: Welche Kernkompetenzen

haben betroffene Mitarbeiter und welches Know-how verliere ich im schlimmsten Falle?

Was passiert in meinem Unternehmen, wenn ich Mitarbeiter aus- oder freistellen muss?

Lothar Steyns, Geschäftsführer der SUMMIT IT CONSULT GmbH, kennt die Antworten.

Thomas Seibold: Sie haben vor kurzem

eine neue Firma gegründet. Was waren

die Gründe dafür?

Lothar Steyns: In den vergangenen

Jahren haben die Firmen hauptsächlich

ihre materiellen, technischen und logistischen

Prozesse optimiert, um produktiver

zu werden. Diese Möglichkeiten

sind inzwischen weitestgehend ausgeschöpft.

Ein nicht unerhebliches Poten-

„ Das Ziel ist immer

die Schaffung einer

optimalen gesamt-

heitlichen Lösung.“

Lothar Steyns

tial für die Festigung des unternehmens

im Markt sind das Know-how und die

Qualifikationen der Mitarbeiter, die es zu

erhalten, entwickeln und fördern gilt.

Hierbei nimmt die Personalabteilung

eine immer zentralere Rolle ein, da der

unternehmer aus dem HR Bereich mehr

denn je klare Zahlen und Fakten benötigt,

um strategische Entscheidungen

treffen zu können. Mit diesen Anforderungen

steigt natürlich der Druck auf

diese Abteilung enorm an.

Hier benötigen viele unternehmen

unterstützung, da sie einerseits die Spezialisten

in diesen Bereichen nicht haben

bzw. die Personalkapazität keinen Spielraum

mehr bietet. Aufgrund vieler er-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

folgreicher Projekte und den steigenden

Ansprüchen des Marktes an eine praktikable

und bezahlbare unterstützung,

ist dies für uns eine gesunde Basis, den

Consulting-Bereich durch die gründung

der Summit IT Resources gmbH weiter

auszubauen.

Thomas Seibold: Welche Produkte

und/oder Dienstleistungen bieten Sie

an?

Lothar Steyns: Bei den Kunden treffe

ich meist Insellösungen an, besonders

im Bereich Human Resources. Neben

anderen weiteren stand-alone Programmen

fehlt vor allem eine integrierte gesamtlösung.

Daher bieten wir den Kunden

auf der einen Seite Software und auf

Lothar Steyns

geschäftsführer

der SuMMIT IT

CONSuLT gmbH

der anderen Beratung und Dienstleistungen

an. Das Ziel ist immer die Schaffung

einer optimalen gesamtheitlichen

Lösung.

Im Bereich Personalcontrolling gibt

es von unserer Seite aus zwei Möglichkeiten:

einmal eine klassische Personalkostenplanung,

die mit sogenannten

Szenarien arbeitet. Hierbei wird im

Prinzip ein Duplikat des Lohnes erstellt

und mit individuellen entwicklungsspezifischen

Zahlen ergänzt und dann nach

unterschiedlichen gesichtspunkten

hochgerechnet, sei es, dass neue Mitarbeiter

hinzugefügt oder weggenommen

werden, gesetzliche größen angepasst

werden müssen oder sonstige betriebs-


spezifische Entwicklungen berücksichtigt

werden sollen.

Zum anderen bieten wir im Standard

eine durchgängige Personalcontrolling

Lösung an, wenn es um vielfältige Auswertungen

geht.

Wir sind mit dem Fokus angetreten,

die bei den Kunden vorhandenen und

teilweise auch älteren Softwarepakete

gegen eine leistungsstarke Software zu

tauschen. Wir liefern eine Komplettlösung,

führen sie ein und schulen die Anwender

und stehen der unternehmensleitung

beratend zur Seite. Namhafte

Kunden, wie der AVD, die Firma Pit Auto

Teile (früher Pit-Stop), die Firma Dehn &

Söhne oder die Firmen Segmüller, Feinkost

Käfer oder die Kathrein-Werke und

viele mehr sprechen für unsere erfolgreiche

Projektarbeit.

Thomas Seibold: Warum besteht seitens

der Kunden ein so hoher Bedarf an

Beratungsleistungen zum Thema HR?

Lothar Steyns: Viele unternehmen stehen

vor grundsätzlichen Entscheidungen,

die sie alleine nicht treffen wollen

oder können. Eine typische Frage ist, ob

die HR-Software im Outsourcing oder

als Inhouse-Lösung eingesetzt werden

soll. Durch eine Vielzahl erfolgreicher

Inhouse-Projekte oder durch die eigene

Rechenzentrumslösung haben wir Erfahrungen

in beiden Bereichen und können

grundsätzliche Fragen wie diese praxisgerecht

beantworten und dem Kunden

eine detaillierte Entscheidungsmatrix

bieten.

Denn das erwartet der Kunde: eine

freie Entscheidungsmöglichkeit.

Thomas Seibold: Welche Anforderungen

an die Software und das Beratungsunternehmen

stellen Firmen, die sich

mit HR-Projekten beschäftigen?

Lothar Steyns: Entscheidend sind die

Qualität der Beratung und der Systeme,

die Erfahrung und das Preis-Leistungs-

Verhältnis. Man kann heutzutage nicht

mehr plakativ sagen „Ich kann alles“.

Der Markt hat sich von einem Verkäufermarkt

zu einem Käufermarkt gewandelt.

Die Kunden hinterfragen die Leistung

des Anbieters und man muss in konkreten

Beispielen und Projekten nachweisen,

dass man es kann.

Die Personalabteilung war früher für

die klassische Abrechnung zuständig.

Heute ist sie Dienstleister im unternehmen

mit ganz anderen Aufgabengebie-

„ Viele Unternehmen stehen vor grund-

sätzlichen Entscheidungen, die sie

alleine nicht treffen wollen oder können.“

Lothar Steyns

ten und liefert viel mehr, als nur die Abrechnung.

Parallel dazu entwickelt sich

der Bereich der Zeitwirtschaft ebenfalls

von der reinen Zeiterfassung zum Zeitmanagement

mit den unterschiedlichsten

Modellen und Varianten, wobei die

Zeitkonten der Mitarbeiter ein weiteres

strategisches Kapital, angefangen von

den Wochen- und Jahresarbeitszeiten

bilden, da man dieses in guten Zeiten

aufbauen und in schlechten abbauen

kann. Das Thema Zeitwirtschaft wird daher

verstärkt als fester Bestandteil einer

HR-Lösung angesehen. Viele unternehmen

haben auch dies bereits erkannt,

was sich durch eine verstärkte Nachfrage

manifestiert. ó

ZUM UNTERNEHMEN

Die SuMMIT IT RESOuRCES gmbH deckt

innerhalb der SuMMIT gruppe speziell

die Bereiche Consulting und Dienstleistung

ab. Ein Team von Experten aus den

unterschiedlichsten gebieten steht für

das Erreichen der Ziele der Kunden zur

Verfügung.

www.summit-it-consult.de

13

verpasst?

itelligence verlängert die CeBIT!

Seien wir doch mal ehrlich: Eine Messe

ist ideal, um sich einen Überblick zu

verschaffen, aber oft wünschen wir uns,

die Eindrücke noch einmal in Ruhe zu

erleben. Genau das können Sie jetzt!

Unter www.itelligence.de/cebit können

Sie sich echtes CeBIT-Feeling gönnen.

Mit den umfassenden Informationen

über die Leistungen und Services von

itelligence, mit interessanten Interviews

und Reportagen und mit Hightech-

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in der Zeit vom 03. bis 06.05.

und nehmen an der Verlosung von drei

Apple iPads teil.

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MESSE AKTuELL

Personal verursacht Kosten. Diese Sichtweise ist mit der Rezession wieder stärker in das

Bewusstsein von Unternehmen gerückt. Doch anstatt auf Entlassungen zu setzen, haben

viele Firmen versucht, ihre Strukturen effizienter zu gestalten – etwa mit einer passenden

Software. Auf der Messe PERSONAL2010 am 27. und 28. April in Stuttgart sind nun die

entsprechenden Trends zu beobachten.

Das Thema Personalkostenplanung

und -controlling ist derzeit die

Nummer 1 in den HR-Abteilungen. Das

bestätigt der aktuelle „Trendindex Personalarbeit“,

für den der Softwareanbieter

s+p 350 Personalverantwortliche

befragte: Rund 61 Prozent der Teilnehmer

gaben an, dass die Bedeutung dieses

Themas weiter steigt. Für mehr als

ein Drittel der Befragten bleibt es so

wichtig wie im Vorquartal.

Viele Softwareanbieter sind auf den

Trend aufgesprungen und haben neue

Lösungen für Personalkostenplanung

und Controlling entwickelt, die sie auf

der Messe PERSONAL2010 erstmals

vorstellen. Insbesondere Portallösungen

sind dabei auf dem Vormarsch.

„Viele Unternehmen haben in der Krise

MESSE-INFO

Die PERSONAL 2010 ist der Treffpunkt

für Anbieter von Dienstleistungen

und Produkten für das Personalwesen

auf der einen Seite und

Personalentscheider aus Wirtschaft

und Verwaltung auf der anderen Seite.

Hier treffen Sie auf Aussteller aus

den Bereichen:

ó Personal-Dienstleistungen

ó Personal-Software/Hardware

ó Personal-Beratung

ó Weiterbildung und Training

ó E-Learning

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

festgestellt, dass ihnen ein klarer Überblick

über die zentralen Kennzahlen

fehlt“, sagt Klaus Lindinger, Country

Manager Germany and Switzerland

der HR Access Solutions GmbH. Die

Gründe dafür seien vielfältig: Entweder

könne der Dienstleister die Daten nicht

so schnell liefern, die benötigen Informationen

würden nur partiell abgebildet

oder mit verschiedenen Methoden

erhoben – zum Teil auch noch analog.

Portallösungen und Employee Self

Service sollen dieses Problem lösen: In

diese rollenbasierten Systeme müssen

Manager und Mitarbeiter selbst ihre

Daten eingeben und können je nach Berechtigung

die Angaben weiter bearbeiten

oder flexibel eigene Auswertungen

erstellen.

Auf der 11. Fachmesse für Personalmanagement verschaffen

sich folgende Entscheidungsträger aus dem Personalbereich

einen aktuellen Marktüberblick, finden wertvolle

Entscheidungshilfen und schätzen die differenzierten Vergleichsmöglichkeiten:

ó Personalleiter

ó geschäftsführer

ó Personalentwickler

ó Personalrecruiter

ó Lohn- und gehaltsverrechner

ó leitende Mitarbeiter der Personal abteilungen

ó Personalentscheider der öffentlichen Verwaltungen

ó Abteilungsleiter

ó Betriebsräte

ó Mitarbeiter mit Personalverantwortung

ó Personalentscheider aus dem gesundheitsbereich

ó unternehmens- und Personalberater

ó

Journalisten und Redakteure der Fach- und Tagespresse

Comeback für Bewerber-

und Talentmanagement

Um andere Themen wie Talent- oder

Bewerbermanagement ist es im vergangenen

Jahr ruhiger geworden. „Viele

Unternehmen haben sich bei der

Investition in Softwareprojekte eine

Zwangspause auferlegt – gerade bei

den „weichen“ Themen“, hat Matthias

Schneider, Vorstand der s+p Software

und Consulting AG, beobachtet. Doch

nun müssten die Firmen dringend handeln.

s+p arbeitet deshalb derzeit an einer

Neuentwicklung für Talentmanagement

und Personalentwicklung.

Auch die Nachfrage nach Bewerbermanagement

ziehe an, da viele Unternehmen

ihre Stellenbesetzungen nicht

weiter hinauszögern könnten: „Wir

haben im ersten Quartal 2010 mehr

Bewerbermanagementsysteme verkauft

als im ganzen Jahr 2009“, erzählt

Schneider. „Die aktuelle Situation am

Arbeitsmarkt führt zu einem höheren

Aufkommen an Zuschriften, das viele

Personalabteilungen in Unternehmen

aller Branchen selbst nicht bewältigen

können“, meint Thomas Eggert, Geschäftsführer

HR Services & Solutions

der TDS AG. Um Kosten zu vermeiden,

entschieden sich viele Unternehmen

fürs Outsourcing.

In diesem Zusammenhang fällt

immer öfter der Begriff „Software as a

Service“ (SaaS). Der Betrieb der Software

läuft dabei auf einem externen


Rechenzentrum. Außerdem sieht das

Modell meistens vor, dass Unternehmen

nur bezahlen, wenn sie die Software

auch nutzen. „Alter Wein in neuen

Schläuchen“, urteilt Thomas Eggert

von TDS. „Dieser Trend ist seit Jahren

ungebrochen. Das hieß früher einfach

anders: Application Service Providing

(APS) oder Managed Service Provider

(MSP).“

Kleider von der Stange

passen nicht immer

Outsourcing-Lösungen seien vor allem

für die Lohnabrechnung beliebt,

aber nicht immer das Richtige, meint

Klaus Lindinger. „Wenn ein Unternehmen

einfach strukturiert ist, könnte es

passen“, so der Experte von HR Access

Solutions. Außerdem sollten die Umfeldbedingungen

stimmen. „Sind zum

Beispiel die Lohnabrechnungssysteme

veraltet, dann könnte sich das rechnen.“

Flexible Unternehmen mit individuellen

Arbeitszeitvereinbarungen und

Tarifstrukturen oder dem Anspruch,

ständig neue Geschäftsfelder zu erschließen,

seien allerdings mit einer

maßgeschneiderten, internen Lösung

oft besser beraten als mit einem „Kleid

von der Stange“.

Immer häufiger wählen Unternehmen

auch Mischformen. „Firmen

entscheiden sich zum Beispiel in der

Personalabrechnung fürs Outsourcing,

gehen aber Talentmanagement und

Personalentwicklung Inhouse an und

verankern das Hosting der Daten bei

uns“, erzählt Schneider. Es gebe da alle

möglichen Kombinationen. „Automatisierbare

Prozesse kann man nach draußen

geben, weil die Vorgaben recht klar

sind. Bei Talentbindung und -findung

müssen Unternehmen eher flexibel

sein“, ist Klaus Lindinger überzeugt.

Die nötige Beratung können sich

Personalentscheider auf der Messe

PERSONAL2010 abholen. Rund 90 der

mehr als 270 Aussteller bieten Software-

und Beratungsleistungen für HR-

Fachleute an.

Was Unternehmen von Wickie

dem Wikinger lernen können

Angesichts eines steigenden Wettbewerbsdrucks

benötigen Unternehmen

kreative Mitarbeiter, die neue Produkte

entwickeln und Lösungen für Probleme

finden. Doch wie entstehen gute Ideen?

Welche Techniken die Kreativität

der Beschäftigten anregen, führt der

Wirtschaftspädagoge und Tagungsmoderator

Bernhard Wolff am 28. April in

einem Keynote-Vortrag aus.

Interaktiv vermittelt Bernhard Wolff

auf der PERSONAL2010 in Stuttgart

seine Erfahrungen mit kreativer Arbeit.

Er lüftet nicht nur das Geheimnis,

wie Bilder im Kopf wirken und wo Ideen

sind, bevor sie jemand hat, sondern

erklärt auch, was wir in Sachen Innovationskultur

von Wickie dem Wikinger

lernen können.

„Ideen fallen meistens nicht vom

Himmel, sondern entstehen dadurch,

dass wir unterschiedliche Dinge verbinden“,

sagt Bernhard Wolff. Eine elementare

Methode dafür sei das bildliche

Denken: Wir müssten unsere Phantasie

einschalten und Bilder im Kopf

entstehen lassen, so der Kreativdenker

Wolff. Im sogenannten „Design Thinking“

versuche man etwa, Dinge völlig

neu miteinander zu kombinieren. Wolff

MESSE-INFO

Personal 2010

27. und 28. April 2010, 9.00 bis 17.30 uhr

Messe Stuttgart, Halle 9

Tageskarten (inklusive Praxisforen) sind für

25 Euro, Dauerkarten für 50 Euro an der Tageskasse

erhältlich.

Vorzugskarten (inklusive Praxisforen) können

für 15 Euro, Dauerkarten für 30 Euro durch

eine Onlineregistrierung bestellt werden.

www.personal-messe.de

nennt ein Beispiel: „Jemand denkt an

bestimmte Objekte, die es schon gibt,

und verbindet sie mental miteinander.“

Ein E-Book kombiniert mit einem

Lampenschirm sei dann ein Objekt, das

einerseits als Lichtquelle diene, gleichzeitig

aber auch als Buch funktioniere.

„So kommen Sie auf neue Produktideen“,

erklärt Wolff.

Für das Problemlösen empfiehlt

der Kreativitätsprofi unter anderem die

Strategie, Grundannahmen zu hinterfragen.

In London habe es einmal einen

Personalengpass bei den Taxifahrern

gegeben. „Es waren zu wenige Fahrer

verfügbar, die sich in der Stadt wirklich

auskennen“, so Wolff. Die Grundannahme,

dass ein Taxifahrer immer den

Weg kenne, habe sich als Hürde entpuppt,

das Problem zu lösen. „Als man

diese Annahme hat fallen lassen, funktionierte

es plötzlich: Die Taxiunternehmen

machten Taxis kenntlich, die

Ortsunkundige fahren und denen die

Fahrgäste den Weg zeigen mussten.“ ó

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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SCHWERPUNKT HuMAN RESSOuRCES

SUMMARY

Lösungen im HR-Bereich stellen auch Schnittstellen

für mobile Geräte bereit. Der Datenaustausch

erfolgt dabei in Echtzeit und erlaubt dadurch

eine noch genauere Erfassung der Zeiten.

HR-Trend: Arbeitswelt im Wandel

Fit für die Zukunft

Moderne Personalarbeit beschäftigt sich nicht nur mit den „menschlichen Ressourcen“

eines Unternehmens, sondern berücksichtigt gesellschaftliche und demographische

Prozesse frühzeitig. Diesem Anspruch muss die eingesetzte HR-Software Folge leisten

und mehr bieten als die reine elektronische Unterstützung von Buchungsroutinen.

Trotzdem gehören zu den typischen

Einsatzgebieten von HR-Software

immer noch klassische Prozesse der

Personalverwaltung und -abrechnung.

Nur wenige Unternehmen nutzen Software

für die strategische Personalarbeit,

obwohl die gesellschaftlichen und

demografischen Rahmenbedingungen,

die Unternehmen die nächsten Jahre

beschäftigen werden, dazu schlechtweg

einladen: Fachkräftemangel, demografischer

Wandel und Globalisierung sind

Faktoren, die die Themen und Aufgaben

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

im Bereich HR in den nächsten Jahren

beeinflussen und eine langfristige, strategisch

untermauerte HR-Planung verlangen.

Moderne Software kann dabei

unterstützen, die komplexen Personalaufgaben

der nächsten Jahre sicher zu

bewältigen und einen Beitrag zur Neuformierung

von Personalmanagement

und Organisationsentwicklung leisten.

Den Wandel begleiten

Auch Personalabteilungen werden

„clean“! Der Wettbewerb auf dem Welt-

markt stellt hohe Anforderungen an

die Innovationsfähigkeit der Betriebe.

Haben viele Unternehmen ihre Produktion

bereits verschlankt und an globale

Bedürfnisse angepasst, sind jetzt die

HR-Abteilungen gefordert, ihre Prozesse

zu analysieren und neu zu strukturieren.

Ziel ist es, das gesamte personalwirtschaftliche

Handlungsspektrum

des Unternehmens prozessorientiert

zu gestalten.

Diese Anforderung lässt sich mit

einem kontinuierlichen Reorganisati-

Nikada, iStockphoto.com


onsprozess bewältigen, den HR-Dienstleister

mit prozessbegleitenden Maßnahmen

flankieren können: Neben der

Gestaltung entsprechender Organisationsstrukturen

gilt es, ebenso leistungsstarke

wie transparente HR-Prozesse

zu schaffen.

Mitarbeiter gewinnen,

binden und fördern

Alle Struktur-Maßnahmen können nur

dann Erfolg versprechen, wenn die Mitarbeiter

daran beteiligt und rechtzeitig

und ausreichend dafür qualifiziert sind.

Die Auswahl und Qualifikation der Mitarbeiter

ist somit ein wichtiger Wettbewerbsfaktor,

zumal der externe Arbeitsmarkt

immer weniger Fachkräfte und

junge High-Potentials bieten wird.

Die richtigen Mitarbeiter finden,

binden und fördern – diese Handlungskette

muss eine HR-Managementsoftware

durchgängig abbilden. Employer

Branding, Talent-, Zufriedenheits- und

Bildungsmanagement sind hier aktuelle

Schlagworte. Wichtig: Die Durchgängigkeit

von Mitarbeiterverwaltung,

Personalplanung, -akquise und -entwicklung

muss nachhaltig sicher stellen,

dass alle entscheidungsrelevanten

Daten zentral erfasst werden und in

dieser gebündelten Form über die Personalabteilung

hinaus zur Verfügung

stehen.

Ressourcen gewinnen

durch Outsourcing

HR-Management-Aufgaben verändern

die Verantwortlichkeiten der Personalabteilungen

weg von der Administration

hin zum Strategischen. Auch im Hinblick

auf die Prozessorientierung der

HR ist die flexible Auslagerung einzelner

Prozesse und administrativer Routinen

daher konsequent. Outsourcing

ist kein Generalangriff auf die Kompetenz

der HR-Fachkräfte, sondern kann

gezielt und unternehmensindividuell

den HR-Prozess gestalten. Durch die

frei skalierbare Entlastung der Fachabteilung

von der Bereitstellung einer im-

mer aktuellen Software im ASP-Betrieb

bis zur Übernahme aller relevanten

Dienstleistungen im Full Service Providing

(FSP) bieten Outsourcingdienstleister

Unterstützung nach Maß.

Mitarbeiter und Management

einbeziehen

Ein nächster Schritt zur Entlastung der

Personalabteilungen sind Selbstbedienungsfunktionen

für Mitarbeiter (Employer

Self Service) und Führungskräfte

(Management Self Service). Führungskräfte

erhalten Informationen über

ihre Mitarbeiter und können Stellungnahmen,

zum Beispiel Urlaubs- oder

Seminaranträge, papierlos bearbeiten.

Mitarbeiter können ausgewählte Personaldaten

(z. B. Adressdaten) einsehen

oder verändern. Urlaubsanträge oder

Krankmeldungen können erfasst und

über den Vorgesetzen an die Personalabteilung

weitergeleitet werden.

Selbstständiger und sicherer Datenzugriff

für Mitarbeiter und Führungskräfte

unterstützt die Unternehmen

bei einer weiteren Kernaufgabe – der

Anpassung an die neuen Anforderungen

einer mobilen, bedarfsorientierten

Arbeitswelt.

Arbeit flexibel machen

Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben

verschwimmen. Mitarbeiter

und Unternehmen setzen auf Mobilität,

postulieren flexible Arbeitsplatz- und

Arbeitszeitgestaltung, Mitarbeiter haben

mehrere Jobs – all das hat Einfluss

auf die Prozesse der Unternehmen.

Ein Unternehmen, das flexibel auf

Mitarbeiterwünsche bezüglich der

Arbeitsgestaltung reagieren kann,

punktet im Wettbewerb um Fachkräfte.

Umgekehrt können Unternehmen,

die flexible Arbeitszeitmodelle einsetzen,

Mehrarbeit mitarbeiterindividuell

ausgleichen. Auch hier greifen technische

Anforderungen (sichere mobile

Datenzugriffe, integrierte Zeit- und

Entgeltsysteme zur Unterstützung der

Arbeitszeitmodelle) und Prozessma-

KOMMENTAR

Von Dr. Ralf Grässler,

geschäftsführender

Gesellschafter der

VEDA GmbH

Eine Organisation muss Veränderung leben

und kann es sich nicht mehr leisten, für die

Schublade zu arbeiten. Wissen und Können

müssen sofort präsent sein und flexibel eingesetzt

werden. Qualifizierungsplanung ist

das A und O künftiger Personalarbeit: Der

richtige Mitarbeiter macht am richtigen Platz

den richtigen Job – das ist die Aufgabe eines

zukunftsorientierten Personalmanagements!

HR-Abteilungen brauchen integrierte Lösungen,

die alle Prozesse im gesamten Handlungsspektrum

von Abrechnung und Controlling

über Recruiting, Förderung und Weiterbildung

abdecken. j-ware + bietet genau das, sie

beschreitet den Weg von der Funktions- zur

Prozessorientierung und bietet Transparenz,

Flexibilität und Kontrolle. Auf eine zentrale

Stammdatenhaltung im Organisations- und

Personenmanager können alle anderen

Prozesse wie Entgelt, Zeit, Bewerber- und

Kompetenz management sowie Finance &

Accounting modular und anwenderorientiert

zugreifen. Ein begleitendes Prozessmonitoring

ermöglicht zielgerichtetes Change-Management.

Was brauchen Personalverantwortliche noch?

Ein Prozessmanagement, das Platz schafft

für strategisches Handeln – Befindlichkeiten

und Ängste vor externen Dienstleistern sind

hier fehl am Platz, denn oft sind unternehmensindividuelle

Outsourcingstrategien eine

optimale Lösung. Auch hier unterstützt VEDA

als Outsourcing-Partner, der durch sein skaliertes

Angebot alle unternehmensentscheidungen

flexibel begleitet.

nagementaufgaben ineinander, um alle

Anforderungen einer flexiblen Unternehmensstruktur

abbilden zu können.

Kann HR-Software Unternehmen

fit für die Zukunft machen?

Ja! Wenn sie als integrierte Prozessmanagementlösung

Unternehmen in die

Lage versetzt, das Gesamtspektrum der

personalwirtschaftlichen Handlungsfelder

technisch und vor allem organisatorisch

abbilden und unterstützen zu

können. Andrea Goffart ó

VEDA gmbH, Alsdorf

www.veda.net

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

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SCHWERPUNKT HuMAN RESSOuRCES

Freistaat Bayern vereinheitlicht Personalwirtschaft mit SAP

VIVA(T) Bavaria

Der Freistaat Bayern ist auf dem Weg zu einer einheitlichen Personalverwaltung für alle

Beschäftigten. Nachdem das zunächst beim Finanzressort eingeführte SAP-Verfahren VIVA

einen Upgrade auf SAP ERP 6.0 erfahren hat, ist der Roll-out auf die anderen Dienststellen

in vollem Gange. T-Systems unterstützt VIVA gemeinsam mit SAP Consulting.

VIVA, das „Vollintegrierte Verfahren

komplexer Anwendungen“, läutete

bei der Bayerischen Staatsverwaltung

2004 ein neues Zeitalter der Personalverwaltung

ein. Umgesetzt wurde

das Verfahren auf Basis von SAP R/3

Enterprise mit den Komponenten für

die Personal- und Finanzwirtschaft. Es

löste im gesamten Freistaat Bayern die

bisherigen Verfahren zur Entgeltabrechnung

(BAVARIA) ab. Über die neue

SAP-Lösung werden jeden Monat die

Bezüge von rund 470.000 Arbeitnehmern,

Beamten und Pensionären abgerechnet.

Darüber hinaus integrierte VI-

VA die Personal- und Stellenverwaltung

von etwa 30.000 Bediensteten aus dem

Bereich des Bayerischen Staatsministeriums

der Finanzen.

Schlanke Prozesse,

weniger Kosten

Mit VIVA nahm das Finanzressort des

Freistaats Bayern eines der weltweit

größten SAP-Personalwirtschaftssysteme

in Betrieb. Das Verfahren vereinfacht

die HR-Genehmigungs- und Verwaltungsprozesse

erheblich und senkt

die verwaltungsinternen Kosten. Um

das Potenzial der SAP-Nutzung flächendeckend

auszuschöpfen, beschloss die

bayerische Staatsregierung, die Personal-

und Stellenverwaltung mit VIVA

auf alle Bediensteten des Freistaats

Bayern auszuweiten – die 2008 angelaufene

Phase des Projekts VIVA-PRO

sieht den schrittweisen Roll-out der

Lösung bis 2011 vor. Bisher erfolgt die

Personalbewirtschaftung auf dezentra-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

len Anwendungen in den Ressorts, die

dazu mehr als 15 verschiedene Personalmanagement-Systeme

einsetzen.

Parallel zur Realisierung von VIVA-

PRO sahen sich die Verantwortlichen

mit der Notwendigkeit eines Releasewechsels

konfrontiert. Ansonsten wären

ab 2009 höhere Wartungsgebühren

für das vorhandene Release 4.7 von SAP

R/3 angefallen, da die Standardwartung

für ältere SAP-Versionen ausläuft. Darüber

hinaus ist mit einem ERP-Upgrade

der Umstieg auf eine Technologieplattform

verbunden, die die Nutzung neuer

Funktionen und der Service-orientierten

Architektur (SOA) ermöglicht. Auch

setzt die SAP gesetzliche Änderungen

künftig vor allem in SAP ERP 6.0 um.

Upgrade in Teilprojekten

Der Releasewechsel erforderte einen

technischen Upgrade sowie die verlustfreie

Überführung der bestehenden

Funktionen, die als Teilprojekt

„Prozess- und Outputmanagement“

ausgeschrieben wurde. Während sich

T-Systems für das Prozess- und Outputmanagement

qualifizierte, übernahm

ein weiterer IT-Dienstleister den technischen

Upgrade.

Gemeinsam mit SAP Consulting

hatte T-Systems bereits zwischen 2002

und 2004 die VIVA-Einführung mit

fundiertem HR- und SAP-Know-how

unterstützt. Von zentraler Bedeutung

war die neue Bezügeabrechnung. Denn

es musste gewährleistet sein, dass die

Entgeltzahlungen jeden Monat pünktlich

und korrekt die Beschäftigten

und Pensionäre des Freistaats Bayern

erreichen. T-Systems integrierte dazu

Prozessmodelle zur Steuerung der zentralen

Zahltagsabläufe in SAP.

Diese Prozessmodelle stellen die

Programme für die Abrechnung innerhalb

der 20 Abrechnungskreise des

Freistaats Bayern bereit. Dabei wird

nach Versorgungsempfängern, Arbeitnehmern

und Waldarbeitern sowie

Besoldung unterschieden. Die Prozessmodelle

enthalten Funktionen, die vor

der Abrechnung der einzelnen Tarifverfahren

abgearbeitet werden müssen,

sowie Funktionen, die die Abrechnung

und die Folgeaktivitäten im jeweiligen

Abrechnungskreis beinhalten. Hinzu

kommen Funktionen für die Listerstellung

und den Massendruck.

„Durch die Prozessmodelle werden

die Prozesslaufzeiten für die Abrechnungen

verkürzt, denn die Programme

können parallel ablaufen“, unterstreicht

Projektleiter Kai Trützschler, beim T-

Systems-Geschäftsbereich Systems Integration

für SAP-Projekte zuständig.

„Darüber hinaus lässt sich die Abarbeitung

der Programme einfacher kontrollieren,

ebenso der Verarbeitungsstatus

jeder Personalnummer, die im Prozess

verarbeitet wird.“ ó

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www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

SAP Ag & CO. Kg, Walldorf

www.sap.de


PROMOTION

Wohnungsunternehmen GEWOBA vergibt Lohnabrechnung

an HR Access mit HRa Suite 7

Die Bremer GEWOBA Aktiengesellschaft

Wohnen und Bauen hat den HR-Outsourcer

gewechselt und lässt ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung

jetzt direkt durch die HR Access

betreuen und warten. Als Outsourcing-Plattform

wurde eine ältere HR Access-Lösung

durch die neue browserbasierte HRa Suite 7

– eingebettet in die HR Access ESP (Employee

Services Platform) – abgelöst. Die hoch

moderne, leicht anpassbare Lösung erlaubt

z. B. einen flexiblen Datenaustausch mit anderen

Systemen und relevanten Institutionen

und enthält Prüfroutinen, die Abrechnungsfehler

verhindern. Um höchste Verfügbarkeit

und sofortiges Desaster Recovery zu gewährleisten,

wird das System gespiegelt in zwei

HR Access-Rechenzentren mit ISO-27001-

Zertifizierung gehostet. Die SAP-Finanzbuchhaltung

wurde per Standardschnittstelle angebunden.

Jeder siebte Bremer wohnt bei der GEWOBA

Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen (www.

GEWOBA.de). Mit rund 400 aktiven Mitarbeitern

und 300 Rentnern, 56.000 verwalteten

Wohnungen, 950 Mio. Euro Bilanzsumme, 28

Mio. Euro Gewinn (2008) und einem breiten

Dienstleistungsangebot ist die 1924 gegründete

GEWOBA auch eine der größten Wohnungsgesellschaften

in Norddeutschland.

Kerngeschäft ist die Immobilienwirtschaft.

Weitere Geschäftsfelder sind der Immobilienvertrieb

und die Eigentumsverwaltung mit

rund 14.400 Wohnungen in Bremen, Hamburg

und dem niedersächsischen Umland,

ferner die Stadt- und Projektentwicklung.

Die Lohn- und Gehaltsabrechnung der

GEWOBA hatte bisher ein anderer Outsour-

Über die HRa Suite 7

Die HRa Suite 7 von HR Access ist ein komplett über Webbrowser

bedienbares, integriertes HR-System für das Personalmanagement,

das konsequent auf serviceorientierter

Architektur (SOA) basiert und auch für den internationalen

Einsatz geeignet und zertifiziert ist. Die In- und Outsourcefähige

Lösung nutzt eine zentrale Datenbank u.a. mit voll

integriertem Talent Management sowie Zeitwirtschaft und

Lohn- und Gehaltsabrechnung, umfassenden Workflowgestützten

Funktionen und Self Services. Sie liegt aktuell

in 7 Sprachen und 12 Länderversionen vor. Etwa 2,3 Millionen

Mitarbeiter und Pensionäre bei fast 100 europäischen

Unternehmen werden mit der aktuellsten Version der HRa

Suite 7 verwaltet, darunter die Bahngesellschaft SNCF, LISI

Automotive, der Recyclingkonzern VEOLIA in Frankreich

und die GEWOBA Wohnungsgesellschaft in Deutschland.

Aktuell wechseln z.B. die RheinLand Versicherungen, die

Wiesbadener ESWE (Verkehrsbetriebe/ Energieversorger)

sowie die Europäische Union zur HRa Suite 7.

cing-Dienstleister auf Basis einer älteren

HR Access-Lösung durchgeführt. Die künftige

Betreuung war allerdings nicht mehr

sichergestellt, so dass

ein Nachfolger gefunden

werden musste. Hersteller

HR Access Solutions,

zugleich einer der größten

Outsourcing-Dienstleister

für Personalmanagement-

Prozesse in Europa, bot

die besten Argumente:

„Zum einen hatten wir ja

schon gute Erfahrungen

mit der Software von HR

Access gemacht. Außerdem

bietet uns HR Access

alles aus einer Hand, von

Hard- und Software über

umfangreichen Support bis zur Durchführung

der Monatsabrechnung“, erklärt Heinz-Michael

Hennes, Personalleiter der GEWOBA.

Auch die neue Anwendung HRa Suite 7 habe

überzeugt, zumal historische Daten mit wenig

Aufwand übernommen werden konnten.

Die Nachbarschaft und fachliche Expertise

der deutschen HR-Access-Zentrale in Wilhelmshaven

sowie die Möglichkeit direkter

Kommunikation waren ebenfalls vorteilhaft.

„Unsere drei Sachbearbeiter in der Personalabrechnung

haben dort deutschsprachige

Ansprechpartner, die sie namentlich kennen“,

betont der Personalleiter.

Durch die direkte Zusammenarbeit profitiert

die GEWOBA außerdem von schnelleren Updates,

Legal Patches, Fehlerbehebungen und

Verbesserungen des Systems. HR Access

Über HR Access

garantiert darüber hinaus Reversibilität: Ausgelagerte

HR Prozesse können unkompliziert

und ohne Umweg in die IT-Umgebung der

GEWOBA zurückportiert werden,

ohne dass kundenspezifische

Einstellungen oder Modifikationen

verloren gehen.

Der Wechsel zu HR Access und

der webbasierten HRa Suite 7/

ESP Outsourcing-Lösung erfolgte

innerhalb von sechs

Monaten. Die Umsetzung

und Abrechnungsdurchgänge

verliefen seither problem-

und fehlerlos. Die monatlich

ca. 700 Verdienstnachweise

sowie diverse gesetzliche

Auswertungen, Bescheinigungen

und Statistiken wurden pünktlich,

druckfertig und automatisiert im pdf-Format

erzeugt, wie von der GEWOBA vorgegeben.

Heinz-Michael Hennes lobt: „Die Migration

hat gut geklappt, und für alle hier und da auftretenden

Probleme wurden uns kompetente

Ansprechpartner vermittelt. Künftig wollen

wir noch einige Auswertungsmöglichkeiten

umsetzen, die uns deutlich Zeitersparnis

bringen sollen.“

Weitere Informationen:

HR Access Solutions GmbH

Valoisplatz 2

26382 Wilhelmshaven

Tel. +49 4421 77331012

Fax +49 4421 77331300

www.hraccess.com

HR Access gehört europaweit zu den fünf größten Anbietern von Komplettsoftware

für die Personalwirtschaft. In Deutschland hat das Unternehmen

seinen Sitz am traditionsreichen IT-Standort Wilhelmshaven, wo HR

Access historische Wurzeln hat. Auf der Basis von 40 Jahren Erfahrung in lokalen

und internationalen Märkten entwickelt, implementiert und vermarktet

HR Access Lösungen und Services für die Lohn- und Gehaltsabrechnung und

das Personalmanagement. Ebenso werden umfassende Dienstleistungen

wie Beratung, Outsourcing, Compliance, Wartung und Pflege angeboten. Aktuell

verwaltet HR Access mehr als 10 Millionen Mitarbeiter für 2400 große

und mittlere Kunden in über 50 Ländern weltweit. Im Regionalmarkt Europa/

Naher Osten/Afrika beschäftigt HR Access derzeit etwa 900 Mitarbeiter an

elf Standorten. Zu den Kunden von HR Access gehören Unternehmen wie die

Münchener Verein Versicherungsgruppe, ebm-papst Landshut GmbH, Ludwig

Görtz GmbH, France 24 und die Kantonalverwaltung Genf. Ende 2007

brachte HR Access die Plattformlösung HRa Suite 7 auf den Markt, die auf

Basis moderner Webtechnologien vollständig neu entwickelt und durchgehend

zertifiziert wurde. – HR Access ist eine eingetragene Marke der HR

Access Solutions.


20

SCHWERPUNKT HuMAN RESSOuRCES

Möbel Martin setzt auf Workforce Management von Atoss

Tradition trifft Innovation

Im beratungsintensiven Möbeleinzelhandel sind kompetenter Service und wettbewerbsfähige

Preise entscheidende Erfolgskriterien. Hohe Lohnkosten und lange Öffnungszeiten sind nur

mit einer effizienten Personalpolitik zu meistern. Eine Workforce Management-Lösung soll

administrative Aufgaben reduzieren und die Transparenz auf allen Ebenen steigern.

Möbel Martin zählt mit sieben Einrichtungshäusern

zu den größten

inhabergeführten Möbel-Einzelhandelsunternehmen

in Deutschland. Das

„Flaggschiff“ in Kaiserslautern ist mit

28.000 qm Verkaufsfläche das größte

Einrichtungshaus der Pfalz. Mit 50 Jahren

Firmengeschichte verfügt Möbel

Martin über eine ausgeprägte Unternehmenskultur.

Dass diese Tradition

jedoch keineswegs im Widerspruch zu

Innovation steht, beweisen rund 1.500

Mitarbeiter Tag für Tag. Die Arbeitsabläufe

in der Abteilung Mitarbeiterservice

entsprechen neuesten Standards.

Das war jedoch nicht immer so. Die

Mitarbeiter erinnern sich noch an Zeiten,

in denen Fehlzeitenkarten, Formulare

und fehlende Schnittstellen einen

enormen Arbeitsaufwand verursachten.

Viele Prozesse waren umständlich,

führten zu hohem Papieraufkom-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

men sowie zu zahlreichen manuellen

Schreib- und Kontrolltätigkeiten.

Am Beispiel Urlaub wird der große

Aufwand deutlich. Das Unternehmen

setzt schon seit langem auf eine

Jahresurlaubsplanung. Früher

wurden die geplanten Urlaube

in Excel-Dateien organisiert

oder am Wandkalender eingetragen.

Kurz vor dem Urlaub

mussten die Mitarbeiter dann

einen Urlaubsschein ausfüllen

und in dreifacher Ausfertigung

ihren Führungsverantwortlichen

zur Unterschrift vorlegen.

Nach der Genehmigung erhielt

der Mitarbeiter eine Kopie des

Antrags. Der Führungsverantwortliche

legte eine weitere Kopie zu seinen

Akten und sendete das Original des

Urlaubsscheins an den Mitarbeiterservice.

Dort wurde der Antrag auf einer

Das Projekt auf einen Blick

Zielsetzung Verringerung des Administrationsaufwands

Vermeidung von Medienbrüchen

Erhöhung der Transparenz und der Zuverlässigkeit der Daten

Einsparung von Ablage-, Druck- und Papierkosten

Systemlandschaft

Mitarbeiter und

Arbeitszeiten

Datenbankserver: IBM AS/400

Applikationsserver: Microsoft Windows

Lohn- und gehaltssystem: Veda HR Entgelt

1.500 Mitarbeiter

87 Arbeitszeitmodelle

Ergebnisse Entlastung des Bereiches Mitarbeiterservice von Routinetätigkeiten

Aktive Einbindung der Mitarbeiter sowie Führungsverantwortlichen trotz einer

dezentralen Organisationsstruktur

unternehmensweit höhere Transparenz

Flexible Software, die direkt durch den Mitarbeiterservice angepasst und erweitert

werden kann

ATOSS-Lösung

im Einsatz

Arbeitszeitmanagement

Employee & Manager Self Service

Fehlzeitenkarte eingetragen und in das

Lohn- und Gehaltssystem sowie das

Provisionssystem eingegeben. So wurden

aus etwa 9.500 Urlaubsanträgen

im Jahr rund 28.500 Seiten Papier und

eine enorme administrative Herausforderung

für den Mitarbeiterservice. Die

Mehrfacherfassung war eine ständige

Fehlerquelle und führte zu erhöhtem

Kontrollaufwand und aufwändigen Abstimmprozessen.

IT-Unterstützung gesucht

Um die Personalprozesse zu optimieren,

suchte Möbel Martin eine zukunftsfähige

Workforce Management-Lösung, mit

der der hohe Administrationsaufwand

durch Automatismen und Schnittstellen

reduziert werden konnte. Wichtig

war den Verantwortlichen auch eine

höhere Transparenz. Die Software sollte

zudem die Funktionalität Personaleinsatzplanung

– speziell für den Handel

– bieten. Kurz: Es war eine Lösung gefragt,

die mit den Anforderungen des

Unternehmens wächst und langfristige

Investitionssicherheit bietet.


„Wir bei Möbel Martin haben Vertrauensarbeitszeit.

Wer will, schreibt

seine Zeiten selbst auf. Allerdings wollten

wir unsere Prozesse verschlanken,

eine einheitliche Datenbasis schaffen

und Papier vermeiden“, erläutert Petra

Eichhorn-Rau, Leiterin Mitarbeiterservice

bei Möbel Martin in Saarbrücken.

„Das ist uns gelungen. Mitarbeiter und

Führungsverantwortliche sind begeistert

von der Software. Und wir sparen

mit unserer neuen Lösung einfach jede

Menge Zeit und Geld.“

Lösung mit Zukunft gefunden

Möbel Martin entschied sich für eine

modulare Workforce Management-

Lösung von Atoss. Ausschlaggebend

waren neben der umfassenden Funktionalität

die vollständige Integration

von Arbeitszeitmanagement und Personaleinsatzplanung

und die vorhandenen

Standardschnittstellen. So konnte

das Unternehmen kurzfristig viele administrative

Prozesse rund um die Zeitwirtschaft

automatisieren und optimieren

und hatte die Sicherheit, künftig

auch die Einsatzplanung über die Software

abwickeln zu können. Überzeugt

hat das Projektteam die innovative und

flexible Oberfläche der Lösung. Mit dem

integrierten grafischen Dialogdesigner

können Dialoge schnell an unternehmensspezifische

Anforderungen und

Benutzergruppen angepasst werden. So

wurde u. a. die Stammdatenpflege optimal

auf die Filialstruktur zugeschnitten:

Während einige Mitarbeiterdaten

direkt durch die Einrichtungshäuser

erfasst und verändert werden können,

sind andere Eingabefelder nur durch

den Mitarbeiterservice editierbar.

Mehr Transparenz

Besonders hoch waren die Erwartungen

an das Modul Employee & Manager

Self Service (EMS). Denn durch die aktive

Einbindung der Mitarbeiter lassen

sich viele administrative Prozesse, z. B.

der Urlaubsantrag, vollständig elektronisch

abwickeln. Aktuell haben 150

Mitarbeiter in der Koordination Zugriff

auf das Tool. Der Urlaubswunsch wird

im Rahmen der Jahresurlaubsplanung

durch den Mitarbeiter in einem Abteilungskalender

vermerkt. Er sieht sofort

etwaige Überschneidungen mit anderen

Abteilungskollegen und kann sich

direkt mit ihnen abstimmen. Der elektronische

Urlaubsantrag gelangt dann

über einen Genehmigungs-Workflow

zum Führungsverantwortlichen und

wird per Knopfdruck genehmigt. Dem

Mitarbeiterservice stehen die Daten automatisch

zur Verfügung, so dass kein

weiterer Arbeitsaufwand anfällt. Auch

andere Abwesenheiten wie Seminare,

Sonder- und Bildungsurlaube werden

bereits mit dem EMS abgewickelt. Ihre

Arbeitszeitnachweise erhalten die Mitarbeiter

inzwischen ebenfalls im EMS.

Die Führungsverantwortlichen haben

Zugriff auf wichtige Auswertungen, wie

beispielweise Saldenlisten und Arbeitszeiten

ihrer Abteilung. Dabei erwies sich

der zum Funktionsumfang gehörende

Report-Designer als sehr nützlich.

Erfolg auf allen Ebenen

Die Akzeptanz bei den Mitarbeitern

ist groß, nicht zuletzt auch wegen der

Benutzerfreundlichkeit der Lösung. Die

administrativen Tätigkeiten wurden

drastisch reduziert. Die gewonnene

Zeit steht für strategische Aufgaben zur

Verfügung. Zusätzlich wird der Aufwand

für die Ablage sowie für Papier-

und Druckkosten erheblich verringert.

Nicht zuletzt ist der EMS ein hervorragendes

Instrument, um die offene und

vertrauensvolle Zusammenarbeit und

die Eigenverantwortung der Mitarbeiter

bei Möbel Martin zu stärken. In einem

nächsten Schritt erfolgt der Roll-out der

Atoss-Lösung in den Filialen. Mit der

Personaleinsatzplanung sollen mittelfristig

weitere Optimierungspotenziale

erschlossen werden.

Markus Wieser ó

ATOSS Ag, München

www.atoss.com

21

Wir sind Ihr kompetenter

und leistungsstarker

Partner für die Bereiche:

Personalwesen und

Rechnungswesen.

Für den Wert qualifizierter Leistung gibt

es nur einen Gradmesser.

Die Zufriedenheit des Kunden.

Das besondere Konzept unseres Unternehmens

bietet Ihnen dafür die beste Erfolgsvoraussetzung.

Im Vertrieb haben wir uns im Personal-

wesen auf die Bereiche Personalab-

rechnung, Personalmanagement und

Personalcontrolling konzentriert; im

Rechnungswesen auf die Bereiche Finanzbuchhaltung,

Anlagenbuchhaltung und

Kostenrechnung.

Die konsequente Ausrichtung unseres Beratungs

Know Hows und Serviceangebotes

garantiert Ihnen den gewünschten

„Rund um Service“.

Sie haben den Anspruch auf eine herausragende

Leistung und wir bieten Ihnen Ihre

individuelle Lösung;

dafür stehe ich mit meinem Wort

Ihr

Lothar Steyns

SUMMIT IT CONSULT GmbH

Leimberg 5 | D-52222 Stolberg/Rheinland

Telefon: +49-2402-10290-10 | Telefax: +49-2402-10290-75

info@summit-it-consult.de | www.summit-it-consult.de


22

SCHWERPUNKT HuMAN RESSOuRCES

CANCOM baut beim Recruiting auf fecher

Die ideale Besetzung

Die Anforderungen an Mitarbeiter in IT-Projekten sind so zahlreich wie Sand an den Stränden

von Mallorca, pflegt Georg Völkl zu sagen. Dem Geschäftsführer von Novodrom People Value

Service nimmt man ab, dass er weiß, wovon er spricht: Die CANCOM-Gruppe, zu der sein

Personal beschaffungsunternehmen gehört, ist ein großes Systemhaus in Deutschland.

Fast zwei Drittel der über 2.000 Mitarbeiter

in Deutschland, Österreich

und Großbritannien arbeiten im rapide

wachsenden Geschäftsbereich Professional

Services. Durch die Ende 2009

abgeschlossene Einführung der E-Recruiting-Lösung

hunter und eine systematische

Nutzung von Internet und

Intranet ist CANCOM seinem Fernziel

näher gekommen, unter der Vielzahl

von Mitarbeitern und externen Bewerbern

für jedes Kundenprojekt die ideale

Besetzung zu finden.

„In kaufmännischen Berufen ist

die Frage nach der Qualifikation rasch

beantwortet, da geht es meist um

Grundwissen“, erläutert Völkl. „Aber

bevor ich jemanden an eine HiPath-

Tele kommunikationsanlage heranlassen

kann, muss ich sicher gehen, dass

er alle notwendigen Zertifizierungen

besitzt.“ Darauf bestehen natürlich auch

die Kunden von CANCOM, unter denen

sich viele renommierte Unternehmen

wie Siemens, Fraport oder führende

Großbanken finden. Zusätzlich zur

fachlichen Qualifikation fordern diese

häufig auch spezielle Branchenerfahrung

oder Fremdsprachenkenntnisse,

die über die obligatorische englische

Sprache hinausgehen – etwa Spanisch

oder Französisch bei Mitarbeitern, die

an einem internationalen User Help

Desk eingesetzt werden.

Um diese Komplexität bei 40 bis 50

Bewerbungen pro Tag zu bewältigen,

hatte CANCOM zum Jahresbeginn 2009

die Recruitment-Lösung hunter von

fecher eingeführt. „Mehr als zwei Tage

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Schulung haben wir nicht gebraucht,

um das Laufen zu lernen“, erinnert

sich Völkl, nicht ohne hinzuzufügen:

„Das Rennen lernen wir seitdem in der

Praxis. Mit dem System kann man zwei

Jahre lang arbeiten und hat immer noch

neue Ideen.“ Zur Produkteinführung

erfassten sieben Mitarbeiter in der Personalgesellschaft

und im zentralen Recruiting

4.500 relevante Bewerbungen

nach. Aus Sicht des Geschäftsführers

hat sich der Aufwand gelohnt. Dank

der Software sei es nun ein Leichtes, in

einem Projekt etwa alle Bewerbungen

älter als 31.12.2009 für eine bestimmte

Stelle auszuwählen, den Bewerbern einen

personalisierten Brief zu schreiben

und gleich eine Wiedervorlage hinzuzufügen.

„Die Zeitersparnis ist erheblich“,

so das Urteil.

Verwaltung der Qualifikation

Die Einführung der zuvor hauptsächlich

bei Personalberatern eingesetzten

Software verlief ausgesprochen problemlos.

„Die Wahl einer kleinen, aber

feinen Softwareschmiede hat sich absolut

bewährt“, sagt Völkl, der besonders

den direkten Draht zu den zuständigen

Mitarbeitern lobt. Als es in der Anfangszeit

doch einmal technische Probleme

gab, waren die Entwickler sogar

am Wochenende jederzeit ansprechbar.

„Bei fecher sind wir keine Nummer, da

kennt man uns und hinterfragt unsere

Wünsche auch schon einmal kritisch,

damit das Optimum dabei herauskommt.“

So gelang es, viele Anregungen

von CANCOM bei der laufenden

Weiterentwicklung von hunter umzusetzen

und in die Standard-Software zu

integrieren.

Ausblick

In Zukunft soll die Software CANCOM

auch beim Nachweis der Einhaltung

des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

(AGG) unterstützen. Völkl

und seine Mitarbeiter entwickeln dazu

unter anderem gerade einen strukturierten

Fragebogen zur Dokumentation

des Bewerbungsgespräches: „In den zukünftig

geplanten Ausbaustufen steckt

noch viel Potenzial.“

Dabei ist dem Manager wichtig, dass

er die Software selbst sehr weitgehend

an seine Bedürfnisse anpassen kann.

Hierzu zählen eigene Reports, die sich

nach Bedarf ziehen lassen, ebenso wie

die Gestaltung aller Drucksachen, die

für den Auftraggeber bestimmt sind.

So hat er sich etwa verschiedene individuelle

Versionen der hunter-Funktion

„Vertraulicher Bericht“ eingerichtet,

die dazu dienen, einem potenziellen

Kunden den angebotenen Mitarbeiter

zu präsentieren – ganz nach Bedarf mal

mit, mal ohne Foto oder auch anonym.

„Der große Vorteil der Lösung ist,

dass wir im Kontakt mit dem Bewerber

wie dem Kunden sehr viel schneller geworden

sind“, fasst Völkl zusammen.

„In jeder Bewerbung steckt eine Chance.

hunter hilft uns dabei, diese Chance

zu realisieren.“ Eberhard Fecher ó

fecher e. Kfm., Rodgau

www.fecher.eu


ebm-papst managt Entgeltabrechnung mit HR Access

Alles aus einer Hand

Die ebm-papst Landshut GmbH, Mitglied der ebm-papst-Gruppe, ist ein Entwickler

und Hersteller von Elektromotoren und Ventilatoren. Das Unternehmen hat sich zur

Abwicklung der ausgelagerten Payroll-Prozesse für die Zusammenarbeit mit der

international tätigen HR Access Solutions GmbH entschieden.

Der über vier Jahre ausgelegte Service-Vertrag

sieht unter anderem

die monatliche Lohn- und Gehaltsabrechnung

der 1.040 ebm-papst-Mitarbeiter

vor. Mit einem Umsatz von 1,056

Mrd. Euro und 17 Produktionswerken

u. a. in Deutschland, China und den

USA sowie 57 Vertriebsstandorten ist

die ebm-papst-Gruppe weltweit tätig in

der Entwicklung und Herstellung von

Ventilatoren und Motoren. Das Produktportfolio

ist mit hochwertigen Lüftern,

Pumpen, Motoren, Gebläsen sowie Axi-

DER ANWENDER

ebm-papst Gruppe

Die ebm-papst gruppe ist ein Hersteller von Ventilatoren

und Motoren und Pionier der hocheffizienten

EC-Technologie. Im vergangenen geschäftsjahr

2008/09 erzielte das unternehmen einen

umsatz von 1,056 Milliarden Euro. ebm-papst

beschäftigt an 17 Produktionsstandorten (u. a.

in Deutschland, China, uSA) und 57 Vertriebsstandorten

weltweit knapp 10.000 Mitarbeiter.

Die Produkte sind in vielen Branchen zu finden,

u. a. in der Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, bei

Haushaltsgeräten, der Heiztechnik, in IT- und Telekommunikationsanwendungen,

bei Applikationen

im PKW und der Nutzfahrzeugtechnik.

www.ebmpapst.com

al-, Radial- und Querstromventilatoren

breit gefächert und umfasst mehr als

14.500 Artikel. Am Standort in Landshut

sind insgesamt mehr als 1.000 der

knapp 10.000 Mitarbeiter starken Unternehmensgruppe

mit der Entwicklung,

der Fertigung und dem Vertrieb

der ebm-papst-Produkte beschäftigt.

Entscheidung für die Zukunft

Weil der Service-Vertrag mit dem bisherigen

Outsourcing-Dienstleister in

absehbarer Zeit ausläuft, prüfte der

Ventilatoren-Spezialist in Frage

kommende Outsourcing-Anbieter

auf ihre Eignung für eine langfristig

erfolgreiche Zusammenarbeit.

„Da wir mit unserem bisherigen

System sehr positive Erfahrungen

gemacht haben, stand HR Access

bei der Anbieterauswahl von Anfang

an bei uns hoch im Kurs“, erklärt

Kai Gebhardt, Leiter Personal

bei ebm-papst. „Auf bestimmte Features

und Funktionalitäten wie z. B.

die komfortable Abrechnung des

Leistungslohnes, der Altersteilzeit

und der komplexen Zeitwirtschaft

eines Mehrschichtbetriebes wollten

wir nur ungern verzichten. Den

Ausschlag gegeben hat neben dem

breiten Funktionsumfang der HR-

Lösung aber letztlich die moderne

Technologie-Plattform und das umfassende

Dienstleistungsspektrum.

Aber auch der Kostenfaktor hat die

Entscheidung beeinflusst. Durch

Inanspruchnahme der Managed

Payroll Services, dem Einsatz un-

serer bisherigen Lösung und der Nutzung

der HR Access Betreiberplattform

haben wir uns für die kostengünstigste

Variante entschieden. Mittelfristig

haben wir zudem mit der neuen HRa

Suite 7 eine weitere interessante Option

auf eine noch leistungsfähigere

Komplettlösung zu migrieren, die auf

einer einheitlichen, vollständig webbasierten

System-Plattform für sämtliche

Administrations- und HR-Prozesse aufsetzt.

Für die Zukunft fühlen wir uns

einfach gut aufgehoben“, so Gebhardt.

„Lift & Shift“-Verfahren

Die Pflege der Personaldaten erfolgt

weiterhin am ebm-papst Standort in

Landshut, die Erstellung und Bearbeitung

der Lohn- und Gehaltsabrechnungen

wird nahtlos von HR Access

übernommen. In einem „Lift & Shift“

-Verfahren werden die eingesetzten

HR-Anwendungen inklusive Personalverwaltung

und -abrechnung, Zeitwirtschaft,

Leistungslohnermittlung und

der kundenspezifischen Abbildung des

Metalltarifvertrages ERA von der System-Plattform

des bisherigen Outsourcing-Partners

auf die HR-Access-eigene

Outsourcing-Plattform überführt.

Christine Duits ó

HR Access Solutions gmbH, Wilhelmshaven

www.hraccess.com

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

23


24

SCHWERPUNKT HuMAN RESSOuRCES

Personalverwaltung

„State of the Art“

Die Daimler AG hat ihr Personalmanagement-System grundlegend modernisiert.

Auf Basis der neuen Version 9.0 von Oracle/PeopleSoft HCM setzt das Unternehmen

auf modernstes HR-Management, um noch schneller auf aktuelle und zukünftige

Marktveränderungen reagieren zu können.

Das Projekt hatte es in sich: Daimler

beauftragte Cromwell, das gesamte

PeopleSoft-basierte Personalsystem

von der Version 8.0 zur modernen Version

9.0 zu übertragen.

Das webbasierte System wurde

im Jahr 2000 eingeführt und schon

damals von Cromwell mitentwickelt

und implementiert. Es umfasste zahlreiche

Self-Service-Angebote für Manager

und Mitarbeiter, automatisierte

Bescheinigungen und neue Funktionalitäten

wie z. B. eine Mitarbeiterbörse.

Zwei Phasen-Projekt

Das Projekt gliederte sich in zwei Phasen:

In einem Vorprojekt wurde eine

ausführliche Fit/Gap-Analyse für die

bestmögliche Angleichung an den Standard

durchgeführt. Danach begann die

Realisierung und Implementierung des

neuen HR-Systems. Oracle/PeopleSoft

HCM 9.0 war hierfür sehr gut geeignet,

da die erweiterten Funktionalitäten

Flexibilität und Konfigurierbarkeit

möglich machen.

Hinzu kommt: Die enge Abstimmung

zwischen Cromwell und den

Fachbereichen sparte viel Zeit, da hierdurch

nachträgliche Änderungen so

gut wie ausgeschlossen werden konnten.

Außerdem wurde bereits in der

Analysephase das Design der Prozesse

festgelegt, was wiederum während der

Realisierung eine deutliche Zeitersparnis

bedeutete.

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Der Schlüssel zum Erfolg

Während des Vorprojekts wurden zehn

verschiedene Arbeitspakete gebildet,

unter anderem Recruitment, Self-Services

oder Delegationsprozesse. Dabei

hat das Projekt-Team die bestehenden

Komponenten des Systems erfasst, analysiert,

mitunter re-designed und in je

einem Fit/Gap-Dokument aufgezeichnet.

Dieses Dokument war die Ausgangsbasis

für die nachfolgende Upgrade-Entwicklung

und -Realisierung.

Erste Aufgabe der zweiten Projektphase

war für die Entwickler die Anpassung

aller dokumentierten Komponenten

entsprechend der technischen

Notwendigkeiten des System-Standards

der Version 9. Um die Anforderungen

der Daimler AG zu erfüllen, hat das

Team dabei auch einige Module weiterentwickelt.

Zum Beispiel die Brief- und

Vertragserstellung: Der Sachbearbeiter

im Personalbereich muss nun lediglich

die Inhalte seines Schreibens aus verschiedenen

Typen und Textbausteinen

auswählen. Nachträglich kann er diese

problemlos individuell ergänzen und

verändern. Oder der „Zeugnismanager“:

Damit können qualifizierte Zeugnisse

binnen Minuten erstellt werden.

Die Anpassungen in den Modulen

sowie die ohnehin großen Datenmengen

des HR-Systems bargen eine hohe

Fehlerwahrscheinlichkeit bei der Migration

über mehrere Software-Versionen

hinweg zur Version 9.0. Um diese

zu vermeiden, hat das Projekt-Team

von Anfang an auf einen kontinuierlichen,

automatisierten Abgleichvorgang

gesetzt. „Das ist der Schlüssel zum Erfolg“,

so Endress. „Eine peu à peu durchgeführte

Migration offenbart potenzielle

Fehler viel schneller als wenn die Daten

in einem großen, unübersichtlichen

Schwung übertragen werden.“

100 Prozent einsatzbereit

Das neue Personalverwaltungssystem

ging pünktlich im September online

und war auf Anhieb für alle deutschen

Werke und Niederlassungen verfügbar.

„Mit der Hilfe von Cromwell haben

wir es geschafft, dieses Großprojekt

trotz des engen Zeitplans erfolgreich

abzuschließen“, resümiert Daimler-

Projektleiter Michael Zick. „Mitarbeiter

sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens“,

ergänzt Peter Endress.

„Ohne qualifiziertes Personal kommt

kein erfolgreiches Geschäft zustande.“

Schon gar nicht in wirtschaftlich

komplizierten Zeiten wie diesen. Umso

erstaunlicher sei es, dass die Personalverwaltung

viel zu oft eine stiefmütterliche

Behandlung genieße. „Damit wird

am falschen Ende gespart“, so Endress.

„Intelligentes HR Management ist existentiell

für jedes Unternehmen, in der

Krise und danach.“ Laura Wilms ó

Cromwell, Weinfelden (CH)

www.cromwell-br.com


Anmeldung

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum Unterschrift

RPG Camp in Düsseldorf

Das RPG Camp II wendet sich an iSeries Programmierer, die ihre bisherigen Methoden

erweitern und modernisieren möchten. Sie lernen in diesem Powerworkshop in

ungestörter Atmosphäre und stellen sich den neuen Herausforderungen. Im Track 1

bekommen Sie das Rüstzeug für die Programmierung in ILE RPG und Track 2 zeigt

Ihnen, wie mit ILE RPG-Techniken Ihre Programme mit anderen Anwendungen kommunizieren.

Beide Tracks benutzen als Entwicklungsumgebung IBM RDi (WDSc).

Siehe RDi vor dem Camp.

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie …

◊ erfolgreicher und zukunftssicher programmieren wollen

◊ die Basis legen möchten, für die Erlernung neuer Programmiersprachen

◊ von den Möglichkeiten Embedded SQL und Stored Procedures profi tieren

möchten

◊ die Integration von Daten, Programmen und Anwendungen brauchen

◊ wirklich konzentriert lernen möchten

◊ den Erfahrungsaustausch mit Kollegen und den Referenten schätzen

Ablauf RPG-Camp

In den Labs steht für jeden Teilnehmer ein Arbeitsplatz-Rechner mit RDi zur

Verfügung, mit dem auf einem System i unter V6R1 gearbeitet werden kann.

Dienstag, 8. Juni

k bis 15 Uhr Eintreffen

k bis 18 Uhr Einführung/Workshops

k Abend zur freien Verfügung

Mittwoch, 9. Juni

k 9.30 bis 17 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen und gem. Mittagessen)

k 19 Uhr gemeinsames Abendessen

Donnerstag, 10. Juni

k 9.30 bis 15 Uhr Workshops/Labs (inkl. Pausen und gem. Mittagessen)

k 15 Uhr Ende und Verabschiedung

Referenten

Ronald Böhmer und Klaus-Peter Luttkus

per Fax

+ 49 8191 70661

RDi vor dem Camp 7. 6. 2010

k Installation und Pfl ege von RDi

k Der Remote System Explorer (als PDM von RDi)

k Der LPEX-Editor (als SEU von RDi)

k Mit Code Designer Bildschirme entwerfen

(als grafi sches SDA)

k Mit Code Designer Listen entwerfen (als grafi sches RLU)

k Offl ine Projekte durchführen

Track 1 8. – 10. 6. 2010

Von RPG/400 zu ILE RPG

1. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name RDi Track

E-Mail-Adresse

k Grundsätzliches Regelwerk des RPG IV

k D-Bestimmungen: Aggregate

k Wertzuweisungen und Strukturbildner

k Built-In-Functions (BIFS)

k Dateiverarbeitung

k Subroutinen und Prozeduren

Track 2 8. – 10. 6. 2010

ILE RPG und Integrationstechniken

k RPG und Embedded SQL

k Statisches SQL

k Dynamisches SQL

k Mengen-basierte Verarbeitung

k Stored Procedures

k User Defi ned Function

k RPG und XML

k Grundlagen XML

k RPG liest XML-Dokumente

k Die XML-Opcodes des ILE RPG

k RPG schreibt XML-Dokumente

k CGIDEV2 als XML-Generator

im Web

www.midrange-academy.com

ITP VERLAG ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Telefon + 49 8191 9649-0 ı Fax + 49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de ı www.midrange.de

1 2

1 2

1 2

Teilnahmegebühren RDi vor dem Camp

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 647,— € 597,— € 567,15 €

2 597,— € 547,— € 536,06 €

3 547,— € 497,— € 472,15 €

Teilnahmegebühren RPG Camp II

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 1.699,— € 1.649,— € 1.566,55 €

2 1.649,— € 1.599,— € 1.513,05 €

3 1.599,— € 1.549,— € 1.471,55 €

Im Preis der Veranstaltung ist jeweils die Übernachtung im Einzelzimmer/Frühstück

(RDi 1×/RPG-Camp 2×) sowie die Verpfl egung tagsüber enthalten. Beim RPG-Camp

ist zusätzlich ein gemeinsames Abendessen zum Erfahrungsaustausch inklusive.

Die Preise verstehen sich zuzügl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Änderungen am Programm vorbehalten.


26

SCHWERPUNKT ARCHIVIERuNg uND OuTPuT MANAgEMENT

SUMMARY

Von einer reinen Archivierungslösung hin

zu einem Enterprise Content Management-System

ist es kein großer Schritt.

Immer mehr Anbieter haben ihre Software

dahingehend erweitert.

Verfahrensbeschreibung als Baustein weg vom Papier

Digitale Archivierung:

Papier rein und Bits raus

Die digitale Archivierung wird in vielen Unternehmen häufig praktiziert.

Vermehrt finden auch Lösungen in Unternehmen Einzug, die eine digitale

Eingangsrechnungsbearbeitung ermöglichen.

Hierbei entledigen sich immer mehr

Unternehmen des Papiers, indem

nach dem Scannen die Dokumente vernichtet

werden sollen. Dieses zulässige

Verfahren sollte aber nicht undokumentiert

erfolgen. Natürlich muss das

Verfahren sicher, nachvollziehbar und

transparent sein, aber nicht zuletzt

auch deswegen, weil lt. Fachkreisen

die Finanzämter bei Außenprüfungen

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

regelmäßiger als in der Vergangenheit

sich nach einer – aktuellen – Verfahrensbeschreibung

zu Archivierungsverfahren

erkundigen.

Deswegen stellen sich regelmäßig

folgende Fragen:

1. Was ist das Ziel und der Zweck

einer Verfahrensbeschreibung?

2. Gründe für Notwendigkeit einer

Verfahrensbeschreibung?

3. Was ist der Inhalt dieser Verfahrensbeschreibung?

4. Wie ist die Vorgehensweise hierbei?

Ziel und Zweck einer Verfahrensbeschreibung

Die Verfahrensbeschreibung dokumentiert

von der Dokumentenerfassung

(= Informationsentstehung) inklusive

Deepblueproductions, iStockphoto.com


der Verschlagwortung, Speicherung,

der Recherchemöglichkeiten sowie der

Absicherung gegen Verlust und Verfälschung

bis zur Darstellung am Bildschirm

und Reproduktion auf Papier

sowohl alle organisatorischen und technischen

Verfahren als auch Rahmenbedingungen.

Gründe für die Notwendigkeit

einer Verfahrensbeschreibung

Die rechtliche Grundlage für die Erstellung

einer Verfahrensbeschreibung ergibt

sich aus dem HGB, in dem Grundzüge

wie Ordnungsmäßigkeit, Nachvollziehbarkeit,

Unverfälschbarkeit und

andere Vorgaben definiert sind. Das eigentliche

Dokument mit den Vorgaben

zum Thema Verfahrensdokumentation

sind die Grundsätze ordnungsgemäßer

DV-gestützter Buchführungssysteme.

Wesentlich konkreter ist dies vom

Institut der Wirtschaftsprüfer in den

Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung

beim Einsatz elektronischer

Archivierungsverfahren (IDW RS

FAlT 3) beschrieben (siehe dazu auch

midrange Magazin April 2007). Die gesamte

– im Übrigen sehr verständlich

verfasste – Beschreibung ist nahezu

vollständig als Gliederungsvorlage für

eine Verfahrensbeschreibung verwendbar.

Und um auch einen Blick in die

Zukunft zu werfen: Die GoBS werden

vermutlich 2010 durch die Grundsätze

ordnungsgemäßer Buchführung beim

IT-Einsatz (GoBIT) abgelöst werden. Im

Zuge der Modernisierung und Berücksichtigung

des technischen Fortschrittes

der selbstverständlichen Anwendung

von elektronischen Archivsystemen

in Unternehmen wird auch dort

das Thema Verfahrensbeschreibung

einen entsprechenden Platz finden.

Häufig wird auch auf steuerrechtliche

Vorschriften für die Notwendigkeit

einer Verfahrensbeschreibung

verwiesen. Insbesondere wird hierbei

auf die Neufassung von § 147 AO vom

01.01.2002 verwiesen. Der Vollstän-

digkeit halber sei erwähnt, dass diese

Vorschrift für eine Begründung einer

Verfahrensbeschreibung nicht herangezogen

werden kann, soweit keine

Umsatzsteuerpflicht (wie teilweise im

öffentlichen Bereich) vorliegt.

Inhalt der Verfahrensbeschreibung

Umfang und Aufbau einer Verfahrensdokumentation

sind in der GoBS nicht

vorgeschrieben. Grundsätzlich lässt

sich zu einer Verfahrensbeschreibung

jedoch Folgendes festhalten:

1. Die Verfahrensbeschreibung

dient im Wesentlichen dazu, den Nachweis

der Erfüllung der allgemein rechtlich

definierten Anforderungen (z. B.

BMF-Schreiben vom 1. 2. 1984 oder von

1991) zu erbringen.

2. Verantwortlich für die Verfahrensbeschreibung

ist der Betreiber des

Dokumenten-Management- und Archivsystems.

3. Eine Abnahme bzw. gutachterliche

Stellungnahme durch einen

Wirtschaftsprüfer ist nicht Pflicht, erleichtert

aber den Nachweis, dass alles

„ordnungsgemäß“ aufbewahrt und reproduziert

wird.

4. Ein Zertifikat für die verfälschungssichere

Ablage gibt es für ein

Produkt in der Art, das es für den Kunden

ohne Weiteres verwendbar wäre, nicht.

Allerdings lassen einige DMS-Anbieter

ihre Lösung durch einen Wirtschaftsprüfer

begutachten, sodass eine grundsätzliche

Systemordnungs mäßigkeit

festgestellt werden kann. Diese Feststellung

gilt jedoch immer nur für eine

bestimmte Version, stellt dann aber die

erste Stufe zur Verfahrens beschreibung

beim Anwender dar.

Denn hier wird die Verbindung der

organisatorischen Prozesse mit dem

DMS als zweite Stufe für die konkrete

Anwendung dokumentiert. Dies ist

dann Gegenstand der Prüfung durch einen

Wirtschaftsprüfer beim Anwender

(siehe Punkt 3).

Die Gliederung der Verfahrensdokumentation

wird teil-

27

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Dokumentenmanagement

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28

SCHWERPUNKT ARCHIVIERuNg uND OuTPuT MANAgEMENT

weise von Anbietern vorgeschlagen,

weicht daher auch immer wieder von

Anbieter zu Anbieter ab. Die Inhalte

können aber an nachstehenden Inhalten

festgemacht werden, die vom

Arbeitskreis „Regelwerk Verfahrensdokumentation“

des TÜViT Essen und

des VOI e. V. erstellt und in der Tabelle

oben auszugsweise dargestellt sind.

Praxishinweis zur Vorgehensweise

Die Erstellung einer Verfahrensdokumentation

wird häufig als überflüssige

Arbeit angesehen. Der Begriff „überflüssig“

ist in Anbetracht der oben

genannten Prüfungstendenz fraglich.

Aber auch die Betrachtung als „Arbeit“

ist nicht ganz so schlimm, wenn man

von Beginn des Projektes an festlegt,

eine Verfahrensbeschreibung zu erstellen.

Denn folgende Erleichterungen

gibt es dann:

1. Ein ordentliches Fachkonzept

kann im Allgemeinen für die zwei obigen

Kapitel Allgemeine Beschreibung

und Zielsetzung sowie die sachlogische

Systemlösung verwendet werden.

2. Das technische Konzept liefert

i. d. R. Input für die technische Systemlösung.

Bei Unterstützung durch einen erfahrenen

Berater kann dieser bei entsprechender

Gestaltung die Ergebnisse

der fachlichen und technischen Konzepte

in der Verfahrensbeschreibung verwenden.

Der Aufwand für die Verfahrensbeschreibung

kann also begrenzt

werden, wenn die Vorarbeiten ordentlich

durchgeführt werden. Ein nicht unerheblicher

Dokumentationsaufwand

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Abschnitt Inhalt

Allgemeine Beschreibung

des Einsatzgebietes

Zielsetzung und Beschreibung

der Lösung

Beschreibung der sachlogischen

System lösung

Technische Systemlösung

und Migration

In diesem Abschnitt wird das allgemeine Verfahren aus fachlicher

und technischer Sicht beschrieben. Es dient als allgemeine

Beschreibung des Einsatzgebietes und des Zwecks, für den das

DMS eingesetzt wird.

Beschreibung der Lösung enthält die fachliche Aufgabe aus dem

Blickwinkel des Betreibers. Inhalt und Nutzung des DMS sind vor

dem Hintergrund der rechtlichen Anforderungen dargestellt.

Die umsetzung der Prüfungsanforderungen der gDPdu wird beschrieben.

Dieses Kapitel beschreibt die Anforderungen an die Darstellung der

technischen Systemlösung sowie an das Konzept zur Langzeitverfügbarkeit

der Dokumente.

IT-Sicherheit Beschreibung der Sicherstellung einer vorliegenden gesamtkonzeption,

Datensicherheit, -integrität und Datenschutz.

Technischer Betrieb Beschreibung aller notwendigen Maßnahmen und deren Einhaltung

zur gewährleistung des ordnungsgemäßen Betriebes, Betriebsbedingungen/-voraussetzungen

und Betriebsprozesse. In der

Beschreibung jedes einzelnen Prozesses ist auf die Behandlung

und Bearbeitung von Dokumenten innerhalb des DMS detailliert

einzugehen.

Wartung und Support Beschreibungen der durchzuführenden Prüfungs- und präventiver

Wartungsmaßnahmen.

ist indes erfahrungsgemäß beim technischen

Betrieb zu verzeichnen. Dies liegt

hingegen nicht an der Einführung eines

DMS, sondern an den gängigen Gegebenheiten

beim DV-Betrieb. Zwar sind

die DV-technischen Regelungen häufig

vorhanden, diese sind aber nicht schriftlich

oder nicht aktuell. Bei manchen Anwendern

ist die Verfahrensdokumenta-

Dr. Dietmar Weiß unterstützt unternehmen

bei der Erstellung von

Fachkonzepten, Prozessoptimierung,

Einführung und Auswahl von Dokumenten-Management-

und Archivsystemen.

Er hat Eingangsrechnungsbearbeitungssysteme

bereits in zwölf

europäischen Ländern eingeführt und

für Installationen entsprechende

Verfahrensbeschreibungen erstellt.

tion eine gute Gelegenheit diese grundsätzlichen

Tätigkeiten zu aktualisieren

bzw. zu erstellen. Nach der Erstellung

der Verfahrensbeschreibung wird der

Anwender sich mit einem Wirtschaftsprüfer

in Verbindung setzen, um dann

eine gutachterliche Stellungnahme

durchzuführen, die feststellt, dass das

DMS fachlich und technisch ordnungsgemäß

betrieben wird.

Dann können die Papierdokumente

aus handelsrechtlicher Sicht auch guten

Gewissens vernichtet werden, von

wenigen Ausnahmen abgesehen (z. B.

Zollbelege mit Zweifarbenstempel oder

Reliefstempeln).

Fazit

Eine Verfahrensbeschreibung erhöht

die Sicherheit einer Anerkennung der

digitalen Dokumente nach Vernichtung

der Originale. Außerdem wird die Beschreibung

mit zunehmender Tendenz

verlangt. Eine Orientierung an obiger

Gliederung in Verbindung mit dem

fachlichen und technischen Konzept

hält den Aufwand in Grenzen. Hinweise

für die Inhalte – insbesondere auch

fachlicher Art – liefert in sehr anschaulicher

Form auch die Prüfungsrichtlinie

IDW RS FAIT 3 und wohl auch die künftig

erscheinenden GoBIT.

Dr. Dietmar Weiß ó

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Ihrer Standard-Applikation.

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Die COLD-RAW Schnittstelle ist eine

OUTQ-Überwachung, die über einen

Spooldatei-Filter die zu archivierenden

Spools ermittelt. Über das Interface

werden die Metadaten ermittelt und als

JPL-Datei zusammen mit dem Dokument

in ein Host-Verzeichnis gestellt. Das

Zielformat ist entweder TXT oder PDF

(ohne Overlay). IPDS/AFPDS-Dokumente

werden mit den grafischen Elementen

in PDF oder TIFF konvertiert.

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Die COLD-FORMS Schnittstelle arbeitet

wie COLD-RAW, jedoch mit der Unterstützung

des OUTPUT Management-Systems

InterForm400. InterForm400 erstellt

aus den Spools Dokumente im PDF

Format, die das Corporate-Design eines

Unternehmens als Hintergrund wiedergeben.

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ein riesiges Portfolio an Möglichkeiten,

aus den nativen Spooldaten ein modernes

Design aufzubauen. Hierbei werden

sowohl proportionale Schriften als auch

Barcodes unterstützt.

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i5-basierten Archivsystemen werden

die Metadaten und die Dokumente aus

dem System ermittelt und in Zusammenarbeit

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30

SCHWERPUNKT ARCHIVIERuNg uND OuTPuT MANAgEMENT

Document Management in the Cloud

Hype oder Megatrend?

Ist Cloud Computing der nächste IT-Megatrend nach den PCs in den 80ern Jahren, den

Servern der 90er und dem Internet seit 2000 oder wird es wie so viele Themen als „Hype“

wieder in der Versenkung verschwinden? Für DocuWare-Vorstand Jürgen Biffar ist Cloud

Computing die Zukunft. Sein Unternehmen hat bereits die Weichen dafür gestellt.

So sieht der Idealfall aus: Software

wird ausschließlich über das Internet

von jedem beliebigen PC aus

genutzt, der Zugang erfolgt über einen

Browser, ohne dass auf dem PC spezielle

Software installiert ist, alle Daten,

Einstellungen und Zugriffsrechte sind

so gespeichert, dass der Benutzer sich

nach der Eingabe seiner Benutzerkennung

immer in seiner gewohnten

Arbeitsumgebung wiederfindet. Die

Speicherung der Daten und den Betrieb

der Anwendungssoftware übernimmt

nicht mehr das einzelne Unternehmen,

sondern ein zentraler Service Provider

oder der Softwarehersteller. Dieser ist

für die Sicherheit der Daten verantwortlich,

die „irgendwo“ im Internet –

also in der „Cloud“ – gespeichert sein

können. Cloud-Anwendungen werden

entweder nutzungsabhängig gemietet

oder über Werbung finanziert.

Vielfalt der Cloud-Anwendungen

Zu den allseits bekannten Cloud-Anwendungen

gehören private E-Mail-Lösungen

von GMX, Telekom, Google und

Hotmail. Bereits erfolgreich im Einsatz

bei Unternehmen jeglicher Größe sind

die Angebote von Salesforce.com für das

Customer Relationship Management

(CRM). Google etabliert sich gerade mit

seiner Office-Suite „Google Apps“, Netsuite

bietet ERP-Lösungen an, SAP und

Microsoft ziehen derzeit nach.

Die Vorteile des Cloud Computing

liegen auf der Hand: Durch den Wegfall

eigener Serverfarmen und der aufwändigen

PC-Wartung reduziert sich der

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Administrationsaufwand in Unternehmen

drastisch. Und durch das Mietmodell

kann flexibler auf Änderungen

in der Unternehmensstruktur reagiert

werden.

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Doch bevor Cloud Computing der

Durchbruch gelingt, gilt es, drei Hürden

zu überwinden.

Leistungsfähigkeit: Die aktuellen

Cloud-Lösungen reichen in Funktionsumfang

und Benutzerfreundlichkeit

noch nicht an traditionelle Softwareprodukte

heran. Das gilt für Office-Produkte,

ERP und DMS gleichermaßen.

Jedoch nicht mehr für CRM, wie das

Beispiel Salesforce.com zeigt.

Integration: Die Integration von

Cloud-Lösungen sowohl untereinander

als auch mit traditioneller Software ist

oft schwierig, da noch zu wenig geeignete

Schnittstellen zur Verfügung stehen.

Vertrauen: Viele Anwender und

Unternehmen haben noch Sorge um

die Sicherheit ihrer Daten in internetbasierten

Lösungen.

Kritikpunkt Datenschutz

Um im Cloud-Business erfolgreich zu

sein, setzen die großen Anbieter alles

daran, das Vertrauen der Anwender

in die Sicherheit der Daten zu gewinnen.

Selbst Google, das in Punkto Datenschutz

allgemein kritisch gesehen

wird, hat bereits zahlreiche größere

Unternehmen dafür gewinnen können,

den gesamten Mailverkehr über Google

abzuwickeln!

Dabei ist davon auszugehen, dass

Daten bei vertrauenswürdigen Cloud-

Anbietern bereits heute sicherer sind

als in den meisten betriebsinternen

Serverfarmen. Unterstützend für das

Cloud-Computing wirkt sich das Nachwachsen

der jüngeren Generation aus,

die weniger grundsätzliche Bedenken

wegen der Datensicherheit im Internet

hat.

Die ersten beiden Hürden dagegen

sind technologischer Natur, sie werden


langsam aber sicher fallen. Neue Anbieter,

die ursprünglich aus dem Internet

kommen, werden immer leistungsfähigere

Lösungen offerieren. Wer

die beeindruckende Entwicklung der

Google Office-Suite verfolgt, kann dies

bestätigen. Gleichzeitig haben gerade

jüngst IBM und Microsoft verkündet,

ihre gesamte Unternehmensstrategie

am Cloud Computing auszurichten. Microsoft

ist sogar bereit, dafür temporäre

Einbußen im traditionellen Geschäft in

Kauf zu nehmen. Die nächste

Version Office 2010 wird

eine browserbasierte Version

von Word & Co. enthal-

ten, die für das Cloud Computing

vorgesehen ist.

Strukturwandel in der IT

Die genannten Umstände

unterstreichen, dass es sich

beim Wechsel zum Cloud

Computing um einen dauerhaften

Trend handelt, der zu einem

Strukturwandel in der Informationstechnologie

führen wird. Die Auswirkungen

dieses Strukturwandels für

Softwarehersteller, Vertriebspartner

und Anwender werden erheblich sein.

Profitieren werden am Ende vor allem

die Anwender.

DocuWare bereitet sich auf diesen

Strukturwandel gemeinsam mit seinen

autorisierten Vertriebspartnern frühzeitig

vor. Technologisch wurden die

Weichen bereits vor drei Jahren gestellt

– zu diesem Zeitpunkt hat sich das Unternehmen

für die konsequente Nutzung

von Web-Technologien entschieden.

Der mittlerweile sehr breit eingesetzte

DocuWare Web Client war das

erste Ergebnis dieser Neuausrichtung.

Er wird konsequent weiterentwickelt

– bereits im kommenden Jahr sollen

alle wesentlichen Dokumentenmanagement-Funktionen

von ihm abgedeckt

werden. Dabei ist der aktuelle Docu-

Ware Windows Client der Benchmark:

Die Benutzer müssen mit der Web-

Technologie mindestens so komfortabel

arbeiten können wie mit dem heutigen

Windows Client. Erst wenn das und ein

problemloser Umstieg für alle Anwender

der bewährten Windows-Clienttechnologie

vollständig sichergestellt sind,

wird der Windows Client abgekündigt.

Mehr als ein Web-Client

Cloud Computing bedeutet aber mehr

als eine Web-Client-Technologie zu haben

und diese ins Internet zu stellen.

Während im Inhouse-Einsatz Bandbrei-

„ Wir werden

unsere Anwender

auf dem Weg ins

Cloud Computing

aktiv unterstützen.“

ten von 100 Mbit für die Verbindung von

Client-PCs zu den Servern heute der

Standard sind, stehen über das Internet

nur 10 Mbit oder weniger zur Verfügung.

Server können zur Performance-

Verbesserung im Unternehmen schnell

und meist kostengünstig erweitert werden.

Im Rechenzentrum ist das nicht so

einfach, wenn die Lösungen zu wettbewerbsfähigen

Preisen angeboten werden

sollen. Schließlich geht es darum,

die Rechenlast vernünftig zwischen Rechenzentrum

und Arbeitsplatzrechner

zu verteilen, dem jeweiligen Anwendungsfall

und Endgerät angemessen.

Neben klassischen PCs werden künftig

Thin Clients, Smart Books und Smartphones

zu den selbstverständlichen Geräten

gehören, mit denen die Anwender

Dokumenten-Management nutzen.

Den daraus resultierenden technischen

Herausforderungen wird Docu-

Ware durch eine deutliche Aufstockung

ihres Entwicklungsbudgets gerecht:

Eine Million Euro werden allein in diesem

und im nächsten Jahr zusätzlich in

die Technologieentwicklung fließen.

Gleichzeitig werden die autorisierten

Partner für das Cloud Computing

geschult. Im Rahmen der verpflichtenden

Aus- und Weiterbildung machen

sie sich mit den neuen Technologien

vertraut. Durch die seit letztem Jahr

verfügbaren ersten SaaS-Angebote, die

ausschließlich über Vertriebspartner

bezogen werden können, entsteht ein

wertvoller Erfahrungsschatz über Nutzungs-

und Anwendungsmodelle.

Der Tätigkeitsschwerpunkt eines

autorisierten Partners

verschiebt sich

dabei noch stärker

als bisher schon vom

Infrastruktur-Service

hin zur Lösungsberatung,Konfigurationsunterstützung

und

Jürgen Biffar Schulung der Anwen-

Vorstand

DocuWare Ag der. Eine ähnliche

Verschiebung wird

das Cloud Computing

auch für die IT-Administratoren in

den Unternehmen bringen: Sie werden

künftig mehr zum internen Organisationsberater

oder zur Organisationsberaterin

mit der Fähigkeit, Anforderungen

aus den betrieblichen Prozessen schnell

und flexibel in effiziente IT-Lösungen

umsetzen zu können.

Bis es endgültig soweit ist, werden

noch einige Jahre vergehen. Aber

am Ende wird die gesamte Wirtschaft

durch das Cloud Computing effizienter

arbeiten und damit den Herausforderungen

der Welt von morgen besser

gerecht werden können. Die DocuWare

Gruppe und ihre autorisierten Partner

werden ihre Anwender auf diesem

Weg aktiv unterstützen. Sie werden

damit die Voraussetzung zur eigenen

Zukunftssicherung und einen Beitrag

zur Zukunftssicherung aller Anwender

leisten. Birgit Schuckmann ó

DocuWare Ag, germering

www.docuware.com

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

31


32

SCHWERPUNKT ARCHIVIERuNg uND OuTPuT MANAgEMENT

Dokumentenmanagement der nächsten Generation

Einfachere Prozesse

Die in einem Unternehmen anfallenden Dokumente wie Faxe, technische Zeichnungen, Rechnungen

oder E-Mails zu erfassen und so zu verwalten, dass sie schnell aufgerufen werden

können, ist die Aufgabe eines DMS. Ein wesentliches Merkmal der Dokumentverarbeitung ist

„Content verstehen“, also das Erkennen und Zuordnen von Dokumentinhalten.

In Kombination mit einer flexiblen

Workflow-Lösung lassen sich dadurch

Unternehmensprozesse wesentlich vereinfachen.

Komplexere DMS-Lösungen

sind in der Lage, die Geschäftsprozesse

und damit den Weg des Dokuments

im Unternehmen nachzubilden. Bei

kaufmännisch relevanten Informationen

wie Handelsbriefen, Belegen und

steuerrelevanten Daten gewährleisten

DMS-Systeme die Revisionssicherheit

und das Einhalten der gesetzlich vorgeschriebenenAufbewahrungspflichten.

Mit der nächsten Generation, den

Enterprise-Content-Management-Systemen

(ECM), rückt mehr und mehr die

Sichtweise auf Unternehmensprozesse

in den Vordergrund.

Papier ist geduldig

Papier gilt sprichwörtlich als geduldig.

Bei der Bearbeitung eingehender Rechnungen

ist solche Langmut jedoch von

Nachteil: „In vielen Unternehmen gehen

Papierbelege regelmäßig fehl, bleiben

beim Sachbearbeiter liegen oder

werden falsch kontiert. Häufig ist der

Verantwortliche gerade auf Geschäftsreise

und kann so eine Rechnung nicht

freigeben“, nennt Siegmar Deuring,

CEO der Solitas Informatik AG, typische

Beispiele für den nachlässigen

Umgang mit Kreditorenrechnungen.

„Skontofristen können nicht eingehalten

werden und die Geschäftsleitung

hat keine verlässliche Liquiditätsvorschau“,

beschreibt Deuring die aktuelle

Situation. Da hilft oftmals auch nicht die

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Einführung eines BI-Systems, welches

mit einer sogenannten Management-

Scorecard eben solche Firmenkennzahlen

dem Management auf Knopfdruck

liefern soll, wenn die darunterliegende

Datenbasis nicht stimmt. Schon Churchill

sagte hierzu einmal treffend:

„Vertraue keiner Statistik, die du nicht

selbst gefälscht hast.“

Doch selbst wenn alles fehlerfrei

verläuft, verschwendet die papierbasierte

Rechnungs- und Zahlungsabwicklung

kostbare Arbeitszeit: Der Lieferant

druckt die Rechnungsdokumente

aus und verschickt diese per Post. Der

Rechnungsempfänger gibt diese Rechnungen

wiederum oftmals von Hand in

seine Buchhaltungs-Software ein, prüft

und bezahlt diese. „Dass solche Abläufe

dank eines modernen DMS-Systems

viel besser funktionieren können, zeigen

wir mit der neuen Version 10 von

InfoStore“, so Deuring weiter. Dort ist

erstmals ein Workflowsystem angebunden,

welches nicht, wie in vielen anderen

Softwarelösungen, auf Applikationsebene

aufsetzt, sondern auf einer

Anwendungs- und Plattform-unabhängigen

Workflow-Ebene die Möglichkeit

bietet, Prozesse abzubilden, für die nur

teilweise oder bisher überhaupt keine

Software zur Verfügung steht.

InfoStore Anwender kontieren und

verbuchen jährlich im Schnitt rund

200.000 Rechnungen. Bis die Papierbelege

nach einem manuellen internen

Genehmigungsprozess innerhalb

des Unternehmens in der Buchhaltung

eintreffen, vergehen oft fünf bis sieben

Arbeitstage. Somit sind grundsätzlich

Skontofristen gefährdet.

Siegmar Deuring nennt einen

weiteren Grund, warum der digitale

Rechnungslauf in mittelständischen

Unternehmen noch selten ist: „Oft erweist

sich die Komplexität der Genehmigungsprozesse

als Hemmschuh. Sogar

in kleinen Firmen gibt es bei der

Rechnungsfreigabe viele Ausnahmen,

die in der Prozessdefinition schon aus

Kostengründen nicht vollständig abgebildet

werden können. Hier sind offene

und leicht konfigurierbare Systeme nötig,

die dem Nutzer die Verantwortung

überlassen.“

Mit einem internen digitalen Rechnungseingangs-Workflow

sind erhebliche

Einsparungen möglich. Damit

weiß man jederzeit, wo sich gerade ein

Dokument im Prozess befindet, Mitarbeiter

haben über das Web von überall

Zugriff auf das System. Mittels Schnittstellen

ist die Lösung in eine Vielzahl

führender ERP-Systeme integriert.

Beim Öffnen des Dokuments durch die

Buchhaltung wird so direkt eine Buchungsvorschlagsliste

mit Kostenart

und -stelle angezeigt.

„Unsere Kunden wissen jetzt, wo

sich eine Rechnung gerade befindet,

und können genaue Aussagen über die

Liquidität treffen, was für exakte Forecasts

wichtig ist“, sagt Deuring. ó

Solitas Informatik Ag, Buchs (CH)

www.solitas.com


Neues Update erweitert den Funktionsumfang

Frühjahrsputz im Archiv

Es ist wieder Zeit für den Frühjahrsputz. Und auch so manchem Archiv könnte ein Entmisten

nicht schaden. Schneller erledigt hat diese Arbeiten, wer seine Daten schon im laufenden

Betrieb gut strukturiert und konsequent abgelegt hat – zum Beispiel mit der intelligenten

Verschlagwortung und der automatischen Dateibenennung von SpoolMaster 5.1.

Der beliebte Output-Allrounder mit

über 10-jähriger Tradition bietet

zu diesem Zweck die Archivierung unter

anderem in den gängigen Formaten

PDF, PDFA und TIFF an.

Mit diesen SpoolMaster-Modulen

können Dokumente gesetzeskonform

archiviert und Schriften, Barcodes

und grafische Elemente wie Logos und

Briefköpfe direkt in die Datei übernommen

werden. Das sorgt dafür, dass Dokumente

stets originalgetreu erhalten

bleiben, und bietet Flexibilität, falls Archive

verschoben oder neu strukturiert

werden müssen.

Das TIFF-Format ist universell

einsetzbar und wird von nahezu allen

Programmen identisch dargestellt – die

enthaltenen Elemente werden dabei exakt

übernommen.

Die Lösung bietet somit auch in

puncto Archivierung ein großes Maß an

Flexibilität im Umgang mit den Spools.

Besser performen mit VFL.Net

Mit der Benutzeroberfläche von VFL.

Net (Visual Forms Language) werden

iSeries AS/400-Formulare einfach und

direkt am PC erstellt. Diese Formulare

benötigen nun weniger Speicherplatz

als mit anderen PC Tools erzeugte Overlays

und verursachen weniger Traffic

innerhalb des Netzwerks. Als Resultat

wird die Ladezeit für Formulare

verkürzt und das gesamte Output Management

beschleunigt. Änderungen

an Dokumenten können sowohl am PC

als auch in der iSeries gemacht werden.

Dabei bleibt VFL.NET auch mit bereits

existierenden Formularen kompatibel.

Frühjahrs-Update

Wie jede Jahreszeit bringt auch der

Frühling bei ROHA etwas Neues. Diesmal

ist es das neue PTF 6.0 Update,

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Papier kann so schön sein –

wenn clever archiviert.

Dokumenten-Management

das den SpoolMaster 5.1 um zahlreiche

neue Funktionen erweitert. Mit der

direkten PDF-Ausgabe werden Spool-

Dateien mit hinterlegten Grafiken in

PDF-Dokumente transferiert. Bei Farbgrafiken

bringt diese Funktion einen

Performance-Gewinn im Vergleich zur

herkömmlichen Methode über PCL.

In der TIFF- und ZPL-Ausgabe können

ab sofort Linien und Boxen mittels

Forms Language erstellt werden.

Zu den neuen Erweiterungen gehören

unter anderem auch

ó ein neuer Zeilenfinder,

ó neue Optionen für Prüfsummen be-

stimmter Barcodes,

ó das Setzen der Bibliotheksliste der

SpoolMaster Jobs mittels SpoolMaster

Werteverarbeitung,

ó die Einführung eines Default-Werts

beim STRSPM-Befehl für die zu verwendenden

Definitionsgruppen,

ó und vieles mehr.

Dank PTF 6.0 können bei der Formularentwicklung

Formulare jetzt dynamisch

hinzugefügt werden und auch

das Einfügen von Seiten in Spool-Dateien

wurde verbessert.

Das aktuelle Update ermöglicht

darüber hinaus die Konfiguration mehrerer

Mailserver für den Mail-Versand

und bietet eine erweiterte Protokollierung

des Versands.

Laut Hersteller steht PTF 6.0 für

SpoolMaster 5.1 für alle Kunden mit

einem laufenden Wartungsvertrag auf

der Website zum kostenlosen Download

bereit. Mario Fischer ó

ROHA Software Support gmbH, Wien (A)

www.roha.at

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

33


34

TECHNIK & INTEGRATION

EgL Libraries

EGL besitzt auf den ersten Blick weit weniger Schlüsselwörter und Optionen in der Sprache

als RPG. Der zweite Blick offenbart, dass viele Funktionalität, z. B. die der RPG Built-In-

Funktionen, auch im EGL existiert, allerdings ohne Schlüsselwort-„Frontend“, sondern nur

als Funktion in einer Library, deren Gesamtheit quasi einen Anhang zur Sprache bildet.

Das entlastet die Sprache und verleiht ihr Flexibilität für ihre Entwicklung in der Zukunft.

Da die Funktionen in den Libraries

nicht mehr im direkten Rampenlicht

stehen, sollten sie zusätzlich etwas

beleuchtet werden, damit sie nicht

übersehen werden oder man sogar versucht,

sie nachzubilden. Dabei helfen

die herausgearbeiteten Prinzipien und

viele ausgewählte Beispiele in diesem

Artikel.

In den vorigen beiden Artikeln zu

EGL standen Programm- und Funktionsaufrufe

im Mittelpunkt unseres

Interesses. Diese bilden die programmtechnischen

Voraussetzungen für die

Modularität von Anwendungen, ohne

die komplexe Anwendungen nicht mehr

überschaubar wären. Ohne eine mit der

Modularisierung meist einhergehende

Schichtenarchitektur würde vieles redundant

programmiert werden. Wurden

1 PROJEKT „EGLKUNDEN“

2 PROGRAMM „KUNDENANZEIGE“ 3 RECORD-DEFINITION

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

erst einmal wiederverwendbare Anwendungsbausteine

herausgefunden,

ob nur im vorliegenden Projekt oder

sogar projektübergreifend, müssen diese

auch verwaltet werden. Der wiederverwendbare

Kode existiert allgemein

in Prozeduren, die bei EGL als Funktionen

bezeichnet werden. Die Funktionen

werden bei EGL meist in Libraries

oder Services zusammengefasst, Die

Libraries wurden seitens des Kodierens

im vorigen Beitrag behandelt, die

detailliertere Behandlung der Services

ist Gegenstand eines nachfolgenden.

Libraries und Services sind formal

und inhaltlich einander ähnlich und

die Grenze zwischen beiden ist oft

fließend. Die Libraries, um die es in

diesem Artikel geht, beinhalten mehr

häufig wiederkehrende oder komple-

package eglkunden;

import eglkunden.daten.KundeZumAnzeigen;

program KundenAnzeige type BasicProgram{}

use eglkunden.daten.KundeZumAnzeigenBeispielDaten;

use eglkunden.praes.Drucken;

use eglKunden.logik.KundenStatistik;

function main()

writeStdout("Kundenanzeige");

kunde KundeZumAnzeigen;

kunden KundeZumAnzeigen[];

anzahlSaetze int;

summeUmsaetze decimal(10, 2);

durchschnittUmsaetze decimal(7, 2);

holeKunde(30, kunde);

druckeKunde(kunde);

holeKunden(kunden);

druckeKunden(kunden);

printStatistik(zaehleKunden(kunden),

berechneUmsatzSumme(kunden),

berechneUmsatzDurchschnitt(kunden));

end

end

xere Kode-Sequenzen, die redundante

bzw. Low-Level-Programmierung vermeiden

helfen, während bei Services

mehr Aspekte der Laufzeit und der Externalisierung

eine Rolle spielen. In der

„Grauzone“ entscheidet man sich gern

für die Libraries, weil deren Aufruf und

Deployment am einfachsten zu realisieren

sind. Libraries finden bei EGL

als Programmstruktur Verwendung,

und auch die Sprache EGL selbst stellt

„standardisierte“ komplexere Funktionalität

in Libraries zur Verfügung.

Die Erweiterung des Projektes

mit der letzten Übung

Nach Durchführung der letzten Übung

ergibt sich die auf Abbildung 1 dargestellte

Projektstruktur. Das Programm

KundenAnzeige, das die Root der An-

package eglkunden.daten;

record KundeZumAnzeigen type BasicRecord

kndnr int;

name string;

adresse string;

umsatz decimal(7, 2);

zeitPunkt timeStamp;

bemerkung string;

end


wendung bildet, finden Sie auf Abbildung

2 und die Record-Definition für

den anzuzeigenden Kunden auf Abbildung

3. Die wiederverwendungsfähige

Funktionalität der Anwendung sollten

Sie schon in zwei Libraries zusammenfassen,

die dem Inhalt der Abbildungen

4, 5 und 6 entsprechen.

Die Library KundeZumAnzeigenBeispielDaten

fasst Funktionen zum Erzeugen

von Testdaten zusammen, für die,

um zusätzliche Probleme durch Aufruf

und Deployment zu vermeiden, die Library

dem Service vorzuziehen ist.

Die Library als Bündelung für die

Funktion aus KundenStatistik ist konzeptionell

besser als die Alternative

Service. Wenn allerdings Funktionen

CPU-intensiv sind und auf einem anderen

Rechner ausgelagert werden sollen,

sollte dann ein Service als entsprechende

Programmstruktur gewählt werden.

Bei der Library Drucken liegen die

Verhältnisse ähnlich wie bei Kunden-

Statistik. Als lokales Hilfsmittel zum

Test sind die Funktionen in einer Library

gut aufgehoben, bei allgemeiner

Nutzung als „Laufzeit-Funktionen“ wäre

dann wohl mehr die Alternative Service

angezeigt.

EGL Bibliotheken

als Anhang zur Sprache

EGL hat sich das Ziel gestellt, mit allen

Technologien zusammenarbeiten zu

können. Wenn man bedenkt, wie viele

Schlüsselwörter die Sprache RPG bei

ihrem vergleichsweise schmalen Aufgabenspektrum

hat und dass dies nicht

ohne Nebenwirkungen wie verbotene

Namen, hohe Komplexität und geringere

Flexibilität möglich ist, so muss man

RPG diesbezüglich EGL nicht unbedingt

als Vorbild nehmen. Für solch ein Vorbild

taugen dann schon eher die objektorientierten

Sprachen, allen voran Java,

zu dem sich Ähnlichkeiten wegen der

Zugrundelegung als Generierungssprache

geradezu gebieten.

Java hat einen sehr kleinen

Kern der Sprache, zu dem die

4

5

EGL-LIBRARY „KUNDEZUMANZEIGENBEISPIELDATEN“

package eglkunden.daten;

library KundeZumAnzeigenBeispielDaten type BasicLibrary{}

private beispielKunden KundeZumAnzeigen[0];

private function erzeugeKundenSaetze(kunden KundeZumAnzeigen[] inout)

kundeZumAnzeigen1 KundeZumAnzeigen{kndnr = 10, name = "Luzifer Teufel",

adresse = "Auf dem Scheiterhaufen", umsatz = 20.00};

kundeZumAnzeigen2 KundeZumAnzeigen{kndnr = 20, name = "Hans Wurst",

adresse = "Schweinfurt, Darmstädter Str. 1", umsatz = 9.98};

kundeZumAnzeigen3 KundeZumAnzeigen{kndnr = 30, name = "Max Moritz",

adresse = "Boltenhagen, Am Busch", umsatz = 100.00};

kunden.appendElement(kundeZumAnzeigen1);

kunden.appendElement(kundeZumAnzeigen2);

kunden.appendElement(kundeZumAnzeigen3);

end

function holeKunden(kunden KundeZumAnzeigen[] inout)

if(beispielKunden.getSize() == 0)

erzeugeKundenSaetze(beispielKunden);

end

kunden = beispielKunden;

end

function holeKunde(kndnr int in, kunde KundeZumAnzeigen out)

if(beispielKunden.getSize() == 0)

erzeugeKundenSaetze(beispielKunden);

end

defaultKunde KundeZumAnzeigen;

kunde = defaultKunde;

for(i int from 1 to beispielKunden.getSize() by 1)

if(beispielKunden[i].kndnr == kndnr)

kunde = beispielKunden[i];

exit for;

end

end

end

end

6

EGL-LIBRARY „KUNDENSTATISTIK“

package eglkunden.logik;

import eglkunden.daten.KundeZumAnzeigen;

library KundenStatistik type BasicLibrary{}

function berechneUmsatzSumme(kunden KundeZumAnzeigen[] in)

returns(decimal(10, 2))

summeUmsaetze decimal(10, 2) = 0;

for(i int from 1 to kunden.getSize() by 1)

summeUmsaetze += kunden[i].umsatz;

end

return(summeUmsaetze);

end

function zaehleKunden(kunden KundeZumAnzeigen[] in)

returns(int)

return(kunden.getSize());

end

function berechneUmsatzDurchschnitt(kunden KundeZumAnzeigen[] in)

returns(decimal(7, 2))

anzahl int = zaehleKunden(kunden);

if(anzahl == 0)

return(0);

else

return(round(berechneUmsatzSumme(kunden) / anzahl, -2));

end

end

end

EGL-LIBRARY „DRUCKEN“

package eglkunden.praes;

import eglkunden.daten.KundeZumAnzeigen;

library Drucken type BasicLibrary{}

function druckeKunden(kunden KundeZumAnzeigen[] in)

for(i int from 1 to kunden.getSize())

druckeKunde(kunden[i]);

end

end

function druckeKunde(kunde KundeZumAnzeigen in)

zeile string = "Kndnr=" :: kunde.kndnr :: ", " :: kunde.name :: ", " ::

kunde.adresse :: ", Umsatz =" :: kunde.umsatz ::

" , Zeitpunkt=" :: kunde.zeitPunkt :: ", " ::

kunde.bemerkung;

writeStdout(zeile);

end

function printStatistik(anzahlSaetze int in, summeUmsaetze

decimal(10, 2) in, durchschnittUmsaetze decimal(7, 2) in)

writeStdout("Anzahl Sätze: " :: anzahlSaetze);

writeStdout("Summe Umsätze: " :: summeUmsaetze);

writeStdout("Durchschnitt Umsätze: " :: durchschnittUmsaetze);

end

end

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

35


36

7

TECHNIK & INTEGRATION

Schlüsselwörter mit ihrer Funktionalität

zählen. Java stellt seine Funktionalität

in unzähligen Methoden (˜ ILE

Prozeduren, ˜ EGL Funktionen) der

verschiedenen Klassen (in EGL etwas

differenziert in Programme, Libraries,

Services oder Handler) zur Verfügung.

Dieser Ansatz von Java führt zwar zu

einer flexiblen, aber nicht immer einfachen

Kodierweise, wenn man nur einmal

das Beispiel der Addition zweier

Dezimalzahlen betrachtet.

Das Kodieren wird oft etwas einfacher,

wenn man mit statischen Methoden

arbeitet, die in Java teilweise

den „normalen“ Klassen zugeordnet

werden, aber auch teilweise zu speziellen

Klassen, auch als Bibliotheken

bezeichnet, gebündelt werden, wobei

die „Bibliothek“ java.lang.Math weitgehend

der EGL Bibliothek MathLib

entspricht. Was liegt also näher, als für

andere allgemeine Sachverhalte nach

dem gleichen Prinzip Bibliotheken bereitzustellen.

DEMO ZUM ARBEITEN

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

EGL Bibliotheken sind in Sammlungen

von EGL Funktionen, die nach

Sachverhalten zu Libraries gebündelt

werden. Diese müssen wie beim Java

Sprach-Paket java.lang nicht importiert

werden, sind also beim Kodieren

allgegenwärtig und können sogar ohne

Bibliotheks-Qualifizierung adressiert

werden, wie zu sehen bei den Funktionen

round() (Abbildung 5) aus der

Library MathLib und der Funktion

writeStdout() (Abbildung 6) der Library

SysLib.

EGL besitzt folgende Libraries:

ó ConsoleLib für Funktionen zur Unterstützung

der Arbeit mit zeichenorientierten

Benutzeroberflächen wie

5250- und 3270-Anzeigen

ó DateTimeLib Funktionen zur Datums-

Zeit- und Kalenderrechnung,

angefangen vom aktuellen Zeitpunkt

als Timestamp, über Extraktion von

Datum, Zeit usw., die Berechnung von

Zeitdifferenzen bis zur Berechnung,

z. B. des Wochentages

ó JavaLib für Funktionen zum Zugriff

auf Java Klassen und Objekte

ó J2eeLib für Funktionen zum Zugriff

aus EGL Webanwendungen auf den

Web-Container im Application Server

ó LobLib für Funktionen zur Arbeit mit

großen Binary Large Objects und Character

Large Objects, z. B. zum Speichern

und Laden von Variablen der

Typen CLOB und BLOB zu und von

persistenten Datenstromdateien, zur

Migration mit anderen Typen u. a.

ó MathLib für Funktionen zur Trigonometrie,

zur Rundung sowie zur Bildung

von Potenzen und Logarithmen

ó ReportLib enthält Funktionen für

Jasper Reports

ó ServiceLib enthält Funktionen zum

Adressieren und Binden für lokale

Services und Web Services

ó SqlLib enthält Funktionen zum Verbinden

zu Datenbanken, für Queries

sowie zum Hoch- und Herunterladen

von CSV-Dateien

ó StrLib enthält eine große Kollektion

von Zeichenketten-Funktionen, vor

allem zur Migration zwischen charachter

respektive string und denn

anderen den EGL Datentypen

ó SysLib stellt Funktionen zur Arbeit

mit der Kommandozeile des Systems,

mit Standard-Datenströmen, mit der

Systemumgebung sowie auch zur

Internationalisierung, zur Journalisierung

und zur Fehlerbehandlung

bereit.

ó SysVar mit Systemvariablen für verschiedene

Zwecke

Die Bibliotheken J2eeLib, ConsoleLib,

ReportLib und SqlLib betreffen

die Kommunikation mit der Umgebung

und werden deswegen nicht zu den

„Core Libraries“ gezählt. Sie werden

dann später in Verbindung mit den entsprechenden

Anschlusstechnologien

behandelt, ebenso die Kernbibliotheken

JavaLib und ServiceLib. Die Funktionen

aus den Libraries MathLib und LobLib

sind weitestgehend selbsterklärend, so

dass ich auf Details zu diesen verzichte.

In den noch übrig bleibenden Libraries


DateTimeLib, StrLib, SysLib und SysVar

steckt eine Menge Konzept, so dass ich

deren wichtigste Funktionen, Variablen

und Konstanten nachfolgend etwas näher

beleuchten werde.

Für die Informationen im Detail ist

die EGL Sprachreferenz zuständig, deren

Fakten allein schon wegen ihres

Umfanges hier nicht wiedergegeben

werden können. Deshalb beschränke

ich mich auf die Analyse der zu Grunde

liegenden Ziele und Gesetzmäßigkeiten

sowie ausgewählte signifikante Demos.

Datumsrechnen und die

Library DateTimeLib

EGL verfolgt ein einzigartiges wie

auch geniales Konzept zu Datumrechnungen,

das erst durch das Generieren

ermöglicht wird. EGL besitzt die

Datentypen date, time und timeStamp

sowie den auf die vorigen anpassbaren

Datentyp interval für eine Zeitdauer.

Letzterer gehört zur Datumrechnung

mit Datums-Addition und -Subtraktion

und fällt z. B. an, wenn eine Differenz

zwischen zwei Datumsdaten berechnet

werden soll.

Die Datentypen werden intern gespeichert

gemäß einer auf dem gregorianischen

Kalender basierenden

internen Maske, die dann als Spezifikation

bei der Definition einer Variablen

anzugeben ist, wenn nicht der

Default gewählt wird. Letzterer ist bei

timeStamp ‚yyyyMMddHHmmss‘. Bei

timeStamp kann z. B. aber auch durch

die interne Maske ‚ddHHmmssffffff‘

mit Mikrosekunden innerhalb Tagen

gerechnet werden. Rechte Stellen können

weggelassen werden, wenn keine

größere Genauigkeit erforderlich ist.

Wenn man auf linke führende Stellen

verzichtet, muss man einen Überlauf

links ins Nichts oder u. U. eigenartige

Rechenergebnisse billigend mit in Kauf

nehmen. Somit ergibt sich, dass date

und time nur zwei allgemein gebräuchliche

Spezialfälle von timeStamp mit

den internen Masken ‚yyyyMMdd‘ bzw.

‚HHmmss‘ sind. Die interne Maske für

ein Intervall ist genauso aufgebaut und

muss bei Rechnungen zu den Masken

der anderen Operanden passen, wenn

keine Informationen verlorengehen sollen

und keine unnütze oder irreführende

Genauigkeit auftreten soll.

In einem EGL Programm müssen

Datums-Zeit-Daten vorgegeben werden

können, sei es durch das Ermitteln der

momentanen Zeit oder durch explizite

Angabe in einer Konstanten oder eines

Literals, d. h. die interne Darstellung

muss von einem entsprechenden String

bestimmt werden können wie auch ein

String aus der internen Darstellung.

Weiterhin besteht auch die Aufgabe, die

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Darstellungen für abweichende interne

Masken oder auch als Zahlen, z. B. für

das Jahr oder den Wochentag zu bilden.

Das leisten diverse Funktionen der Library

DateTimeLib.

Nicht zur Aufgabe der DateTime-

Lib gehört die Migration von und in

Zeichendarstellungen auf Benutzeroberflächen.

Hierzu werden weitaus

komplexere Masken zum Parsen oder

Formatieren genommen. Einige Funktionen

zur Formatierung werden durch

die Library StrLib bereitgestellt.

Die Schreibweise der Namen der

Libraries wird derzeit recht uneinheitlich

gehandhabt. In den Handbüchern,

die an vielen Stellen noch nicht auf der

Höhe der Zeit sind, beginnen diese mit

einem Kleinbuchstaben, während der

Rational Business Developer (schon)

konsequent mit Großbuchstaben beginnende

Bibliotheksnamen generiert,

so wie ich es auch in meinen Artikeln

mache.

In der Demo auf Abbildung 7 ist ein

Ausschnitt der Funktionalität der Library

DateTimeLib in Verbindung mit

den Datums- und Zeit-Operatoren „+“

und „–“ dargestellt:

In den Zeilen 5 und 6 werden gemäß

den Variablennamen Zeitmarken

ohne Jahresangabe mit entsprechenden

gültigen Literalen deklariert und

initialisiert.

Bei der expliziten Initialisierung der

Variablen jetzt in Zeile 7 wird die Funktion

DateTimeLib.currentTimeStamp()

verwendet. Die gleiche Funktion wäre

auch bei einer impliziten Initialisierung

per Default verwendet worden.

Die Qualifizierung mit der Library wird

zwar durch die Inhaltshilfe generiert,

kann aber auch weggelassen werden.

In den Zeilen 12 bis 16 inklusive

der Ausgaben auf die Konsole stecken

einige interessante Details:

ó Bei Datums-Additionen und -Subtrak-

tionen kommen bei Operanden und

Ergebnis zweimal ein Datums-/Zeitwert

und einmal ein Intervall vor.

ó Variablenwerte vom Typ interval kön-

nen negativ sein.

ó Variablenwerte vom Typ interval kön-

nen Zusammensetzungen sein, von

denen ggf. der erste Teil negativ ist.

ó Der Wert des Intervalls im Beispiel

müsste eigentlich positiv sein. Doch

durch das Weglassen des Jahres in

den Masken der Zeitmarken ergibt

sich der negative Wert durch ein zyklisches

Rechnen.

Günther Hartung ó

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05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

37


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API-Programmierung – Teil II

CEE-API-Datumsaufbereitung

Nachdem wir uns im letzten Artikel mit diversen CEE-APIs beschäftigt haben, mit deren Hilfe

die Anzahl der Sekunden oder Anzahl der Tage seit Beginn der gregorianischen Zeitrechnung

berechnet werden kann, werden in diesem Artikel CEE-APIs vorgestellt, die es ermöglichen aus

einem lilianischen Datum ein alphanumerisches Datum in beliebigem Format zu erstellen.

CEEDATE –

Konvertieren lilianisches Datum

in alphanumerisches Datum

Durch das API CEEDATE ist es möglich

ein lilianisches Datum (Anzahl Tage seit

Beginn der gregorianischen Zeitrechnung)

in ein alphanumerisches Datum

in fast jeder beliebigen Aufbereitung

zu konvertieren. Das lilianische Datum

kann mit Hilfe des APIs CEEDAYS aus

einem alphanumerischen Datum ermittelt

werden. Alternativ kann das lilianische

Datum natürlich auch direkt

als Differenz aus dem Ausgangsdatum

und dem 14. Oktober 1582 (15. Oktober

1582 = erster Tag!) berechnet werden.

Das lilianische Datum muss als

erster Parameter an das API CEEDATE

übergeben werden. Insgesamt erfordert

das API CEEDATE vier Parameter, wie

die Auflistung in Beispiel 1 zeigt.

Im zweiten Parameter muss das

Format des alphanumerischen Ausgabe-Datums

angegeben werden. Die

zulässigen Formate wurden bereits in

API-Programmierung – CEE-API-Datumsaufbereitung

– Teil I beschrieben. Das

Format des Ausgabestrings muss kein

vollständiges Datum beinhalten, vielmehr

ist es auch möglich nur einzelne

Teile z. B. den Namen des Wochentags

oder das Jahr auszugeben.

Über den dritten Parameter wird

das aufbereitete Datum als alphanumerischer

String zurückgegeben.

Sowohl bei dem zweiten als auch

dem dritten Parameter können alphanu-

merische Strings von beliebiger Länge

an das API CEEDATE übergeben werden.

Damit die tatsächliche Länge der

übergebenen Parameter-Felder innerhalb

des APIs ermittelt werden kann,

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müssen über operationale Deskriptoren

zusätzliche Informationen bereitgestellt

werden. Durch die Angabe des Schlüssel-Wortes

OPDESC im Prototypen wird

sichergestellt, dass die operationalen

Deskriptoren bzw. die benötigten Informationen

übergeben werden.

Bei dem letzten Parameter, der

„omissible“ ist, handelt es sich um den

Feedback-Code, über den eine Fehlerbehandlung

möglich ist. Alternativ kann

anstatt des vierten Parameters aber

auch der Sonderwert *OMIT übergeben

werden. Omissible Parameter werden

im Prototypen durch das Schlüsselwort

Options(*Omit) gekennzeichnet. Damit

kann der Prototyp für das API CEEDATE

wie in Beispiel 2 aussehen.

Das Beispiel 3 zeigt die Funktion

CvtDateToLongDate(), in der ein übergebenes

Datum in ein alphanumerisches Datum

im Format Wochentag, TT. Monat

JJJJ konvertiert wird. Über das API CEE-

DAYS wird das Datum zunächst in ein

lilianisches Datum umgewandelt. Das

API CEEDATE konvertiert anschließend

das lilianische Datum in den gewünschten

String. Über das API CEEDATE können

nur reine Datums-Informationen,

also Jahr, Monat, Tag verarbeitet und

aufbereitet werden. Muss jedoch eine

Zeitmarke oder z. B. auch nur eine

Zeit aufbereitet werden, muss das API

CEEDATM verwendet werden.

CEEDATM –

Konvertieren lilianische Sekunden

in alphanumerische Zeitmarke

In diesem API wird eine Zeitmarke, ein

Datum oder eine Zeit aus der Anzahl

Sekunden seit Beginn der gregorianischen

Zeitrechnung aufbereitet. Die

Anzahl Sekunden kann über das API

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

39


40

TECHNIK & INTEGRATION

CEEISEC (Convert Integers to Seconds)

aus numerischen Datums- und Zeitangaben

ermittelt werden. Alternativ können

die lilianischen Sekunden mit dem

API CEESECS (Convert Timestamp to

Number of Seconds) aus numerischen

Werten errechnet werden.

Die Auflistung in Beispiel 4 zeigt die

für das API CEEDATM benötigten Parameter.

Wie auch beim API CEEDATE

werden insgesamt vier Parameter benötigt.

Im ersten Parameter muss das

gewünschte Datum, Zeit oder Zeitmarke

als lilianische Sekunden im Fließkommaformat

(Double = 8F) übergeben

werden.

Die übrigen Parameter entsprechen

den Parametern zwei bis vier im API

CEEDATE und können folglich ebenso

definiert werden. Der Prototyp für das

API CEEDATM sieht demnach aus wie

in Beispiel 5 gezeigt.

Required Parameter Group:

1 input_Lilian_date Input INT4

2 picture_string Input VSTRINg

3 output_char_date Output VSTRINg

Omissible Parameter:

4 fc Output FEEDBACK

Beispiel 1: Parameter beschreibung für API CEEDATE

D CEEDATE PR OpDesc

D ParLilDate 10I 0 Const

D ParString 256A Varying Const Options(*VarSize)

D POutCharDate 256A Varying Options(*VarSize)

D ParFeedBack 12A Options(*Omit)

Beispiel 2: Prototyp für API CEEDATE

*************************************************************************

* Procedure name: CvtDateToLongDate

* Purpose: Konvertieren Datum in Wochentag, TT. Monat JJJJ

* Returns: Alphanumer. Aufbereitung in Wochentag, TT. Monat JJJJ

* Parameter: ParDate => Datum

**************************************************************************

P CvtDateToLongDate...

P B Export

D CvtDateToLongDate...

D PI 256A Varying

D ParDate D Const

D LocLilDate S 10I 0

D RtnLongDate S 256A Varying

*-------------------------------------------------------------------------

/Free

CEEDAYS(%Char(ParDate: *ISO): ‚YYYY-MM-DD‘: LocLilDate: *Omit);

CEEDATE(LocLilDate: ‚Wwwwwwwwwz, ZD. Mmmmmmmmmz YYYY‘:

RtnLongDate: *Omit);

Return RtnLongDate;

/End-Free

P CvtDateToLongDate...

P E

Beispiel 3: Funktion CvtDateToLongDate()

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Beispiel 6 zeigt die Funktion getTime

HHMMFromTimeStamp in der der Zeitanteil

aus einer Zeitmarke ermittelt und

im Format HH:MM ausgegeben wird.

Über das API CEESECS wird zunächst

die übergebene Zeitmarke in lilianische

Sekunden konvertiert. Das Ergebnis

aus dem Aufruf dieses APIs wird dann

im API CEEDATM eingesetzt und im

Format HH:MM aufbereitet.

Bislang wurde bei der Aufbereitung

der Datums-, Zeit- und Zeitmarken-

Werte das Ausgabe-Format immer hart

angegeben. Nun kann es vorkommen,

dass das Datum, z. B. beim Schreiben

einer Rechnung oder eines Lieferscheins,

jeweils im Standard-Format

des Empfänger-Landes angegeben werden

muss. In diesem Fall leisten die folgenden

APIs gute Dienste:

ó CEEFMDA – Ermitteln Standard-

Datums-Format für Land oder Region

ó CEEFMDT – Ermitteln Standard-

Datums- und Zeit-Format für Land

oder Region

ó CEEFMTM – Ermitteln Standard-Zeit-

Format für Land oder Region

Jedes der zuvor genannten APIs erfordert

insgesamt drei Parameter: Bei

dem ersten Parameter handelt es sich

um einen „omissiblen“ 2 Byte langen

alphanumerischen Parameter, in dem

die Länder-Kennung des gewünschten

Landes angegeben wird. Wird der Parameter

mit *Blanks übergeben oder

omittet (Sonder-Wert *OMIT), wird

das in den System-Werten (QDATFMT,

QDATSEP, QTIMSEP) hinterlegte Format

verwendet.

Für folgende Länder oder Regionen

können die Standard-Formate ermittelt

werden (Tabelle 1).

Bei dem zweiten Parameter handelt

es sich um einen Ausgabe-Parameter,

Required Parameter Group:

1 input_seconds Input FLOAT8

2 picture_string Input VSTRINg

3 output_timestamp Output VSTRINg

Omissible Parameter:

4 Fc Output FEEDBACK

Beispiel 4: Parameter beschreibung für API CEEDATM

D CEEDATM PR OpDesc

D ParLilSecs 8F Const

D ParString 256A Varying Const Options(*VarSize)

D POutCharDate 256A Varying Options(*VarSize)

D ParFeedBack 12A Options(*Omit)

Beispiel 5: Prototyp für API CEEDATM

*************************************************************************

* Procedure name: GetTimeHHMMFromTimeStamp

* Purpose: Ermitteln Stunden und Minuten-Anteil aus Zeitmarke

* Returns: HH:MM

* Parameter: ParZeitmarke => ZeitMarke

*************************************************************************

P GetTimeHHMMFromTimestamp...

P B Export

D GetTimeHHMMFromTimestamp...

D PI 5A

D ParTimestamp Z Const

D RtnHHMM S 5A Varying

D LocLilSecs S 8F

*------------------------------------------------------------------------

/Free

CEESECS(%Subst(%Char(ParTimeStamp: *ISO0): 1: 14):

‚YYYYMMDDHHMISS‘: LocLilSecs: *Omit);

CEEDATM(LocLilSecs: ‚HH:MI‘: RtnHHMM: *Omit);

Return RtnHHMM;

/End-Free

P GetTimeHHMMFromTimestamp...

P E

Beispiel 6 : Funktion getTimeHHMMFromTimestamp()


in dem das aufbereitete alphanumerische

Datums-, Zeit- oder Zeitmarken-

Format ausgegeben wird. Bei dem

APIs CEEFMDA muss dieser Parameter

mit fixer Länge definiert werden (Datenart

CHAR), während bei den APIs

CEEFMDT und CEEFMTM ein Ausgabestring

mit variabler Länge erforderlich

ist (Datentyp VSTRING). Eine maximale

Länge ist in der Parameter-Beschreibung

nicht vorgegeben. Aus diesem

Grund sind auch hier wieder operationale

Deskriptoren erforderlich.

Bei dem dritten Parameter handelt

es sich wiederum um den Feedback

Code, der auch als Sonderwert *OMIT

übergeben werden kann.

CEEFMDT –

Ermitteln Standard-Datums- und

Zeit-Format für Land oder Region

Anhand des APIs CEEFMDT wird nun

zunächst die Parameter-Beschreibung,

der Prototyp und anschließend der

Aufruf dieses APIs in der Funktion Cvt

TimestampToCountryFormat(), in der eine

Zeitmarke im jeweiligen länderspezifischen

Format aufbereitet wird, gezeigt

(Beispiel 7). Basierend auf dieser Parameterbeschreibung

wurde der Prototyp

aus Beispiel 8 generiert.

Bei der Funktion CvtTimestampTo

CountryFormat() können zwei Parameter

übergeben werden, eine Zeitmarke, die

immer erforderlich ist, und ein Länder-

Code.

Über das API CEEFMDT wird zunächst

das Datums- und Zeitformat für

den übergebenen Länder-Code ermittelt.

Wurde der Länder-Code nicht oder

nur mit *Blanks gefüllt übergeben,

wird der Default-Länder-Code aus den

System-Werten ermittelt. Die übergebene

Zeitmarke wird mit Hilfe des APIs

CEESECS in lilianische Sekunden konvertiert.

Sowohl das ermittelte Datums- und

Zeit-Format als auch die lilianischen

Sekunden werden bei folgendem Aufruf

des APIs CEEDATM, das die lilianischen

Sekunden in das übergebene

Land/Region Kennung

Albanien AL

Ägypten Eg

Algerien DZ

Argentinien AR

Australien Au

Bahrain BH

Belgien BE

Bolivien BO

Brasilien BR

Bulgarien Bg

Chile CL

China CN

Costa Rica CR

Dänemark DK

Deutschland DE

Dominikanische Rep. DO

El Salvador SV

Tabelle 1: Auszug der Länder-Codes für CEE-APIs

Land/Region Kennung

Equador EC

Finnland FI

Frankreich FR

griechenland gR

großbritannien gB

guatemala gT

Honduras HN

Indien IN

Irak IQ

Iran IR

Irland IE

Island IS

Israel IL

Italien IT

Japan JP

Jemen YE

Jordanien JO

Datums- und Zeit-Format umwandelt,

als Parameter-Werte übergeben.

Bei der Funktion CvtTimeStampTo

CountryFormat() wird davon ausgegangen,

dass entweder ein gültiges Länderkennzeichen

oder kein Länderkennzeichen

übergeben wird. Was passiert jedoch,

wenn ein ungültiges Länderkennzei-

Required Parameter Group:

1 input_Lilian_date Input INT4

2 picture_string Input VSTRINg

3 output_char_date Output VSTRINg

Omissible Parameter:

4 fc Output FEEDBACK

D CEEDATE PR OpDesc

D ParLilDate 10I 0 Const

D ParString 256A Varying Const Options(*VarSize)

D POutCharDate 256A Varying Options(*VarSize)

D ParFeedBack 12A Options(*Omit)

*************************************************************************

* Procedure name: CvtDateToLongDate

* Purpose: Konvertieren Datum in Wochentag, TT. Monat JJJJ

* Returns: Alphanumer. Aufbereitung in Wochentag, TT. Monat JJJJ

* Parameter: ParDate => Datum

**************************************************************************

P CvtDateToLongDate...

P B Export

D CvtDateToLongDate...

D PI 256A Varying

D ParDate D Const

D LocLilDate S 10I 0

D RtnLongDate S 256A Varying

*-------------------------------------------------------------------------

/Free

CEEDAYS(%Char(ParDate: *ISO): ‚YYYY-MM-DD‘: LocLilDate: *Omit);

CEEDATE(LocLilDate: ‚Wwwwwwwwwz, ZD. Mmmmmmmmmz YYYY‘:

RtnLongDate: *Omit);

Return RtnLongDate;

/End-Free

P CvtDateToLongDate...

P E

Land/Region Kennung

Jugoslawien Yu

Kanada CA

Kolumbien CO

Kuwait KW

Libanon LB

Libyen LY

Marokko MA

Mexiko MX

Neuseeland NZ

Niederlande NL

Nord-Korea KP

Norwegen NO

Oman OM

österreich AT

Pakistan PK

Panama PA

. . . . . .

chen übergeben wird oder wenn in

einem CEE-API ein sonstiger Fehler

auftritt? Das wird im nächsten Artikel

geklärt!

Bis dahin schon mal viel Spaß beim

Hin- und Her-Konvertieren von Datums-,

Zeit- und Zeitmarken-Formaten.

Birgitta Hauser ó

Beispiel 7:

Parameterbeschreibung

API CEEFMDT

Beispiel 8: Prototyp

API CEEFMDT

– Datums-/Zeitformat

pro Land/

Region ermitteln

Beispiel 9:

Funktion

CvtTimestamp

ToCountry

Format()

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

41


42

MARKTÜBERSICHT LOTuS- uND DOMINO-LöSuNgEN

SUMMARY

Mit Lotus Notes und Domino kann man

viel mehr, als nur Mails zu verschicken

oder Termine zu verwalten. Wir stellen

Ihnen Anbieter von Lösungen für Lotus

Notes und Domino vor, die über die Standardfunktionen

hinausgehen.

Innovativ und deutlich kostengünstiger als Microsoft

Kollaboration mit Lotus

Die CeBIT hat den Trend bestätigt: Der Open IBM Client auf Linux oder MAC OS war für die

Besucher äußerst interessant und gehörte zu den gefragtesten Themen am IBM-Stand.

Der immer größere Kostendruck lässt Unternehmen zögern, für Standard-Anwendungen

wie MS-Office sowie ein Desktop-Betriebssystem hohe Lizenzgebühren zu bezahlen.

IBM beobachtet, dass immer mehr

Kunden ihr Microsoft Enterprise

Agree ment beenden, bedarfsgerecht

lizensieren und mittelfristig Open

Source Alternativen einsetzen. Diese

Strategie unterstützt IBM mit ihrem

offenen Kollaborationsclient, der natürlich

Windows 7 aber auch MAC OS und

alle relevanten Linux-Distributionen

unterstützt. Damit ergibt sich die Möglichkeit,

die Abhängigkeit von einer

teuren „one vendor“-Strategie zu been-

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

den und mit Lotus-Software das scheinbar

Unmögliche Realität werden zu lassen:

Geld sparen bei den Lizenzkosten

und dabei laut Forrester und Gartner

den fortschrittlichsten und zukunftsfähigsten

Desktop einzusetzen. Offen,

integrierbar und benutzerfreundlich.

Denn Open Source drängt zur Kooperation

und Entwicklung von Standards

und dies führt zu einfacherer Integration,

niedrigeren Betriebskosten und zu

mehr Herstellerunabhängigkeit. Aus

kommerziellen Produkten kommen

die Innovationen. Durch deren Einsatz

kann man sich vom Mitbewerber abgrenzen

und das bedeutet Mehrwert.

Der Einsatz von Open Source erlaubt

also, dort wo es ausgereift und stabil ist,

die sogenannten „Commodity“-Produkte

zu ersetzen, um das IT-Budget dort

einzusetzen, wo es Mehrwert bringt.

Bei Lotus heißt das, die Office-Editoren

Lotus Symphony sind kostenlos enthalten,

Kunden mit laufender Wartung für

Enot-poloskun, iStockphoto.com


Lotus Notes erhalten vollen Support.

Der auf Eclipse basierende Lotus Notes

Client verbindet über Plug-Ins und

Widgets Informationen sowohl aus dem

Internet als auch aus vorhandenen Unternehmensanwendungen:

Ein Klick

auf eine Adresse öffnet Google Maps,

ein Klick auf eine SAP-Bestellnummer

die Auftragsbearbeitung, ein Klick auf

einen Namen und die Informationen

aus dem Unternehmensverzeichnis

werden angezeigt – dies sind einige

Beispiele aus der Fülle von Möglichkeiten,

die sich hier ergeben.

Die Philosophie dahinter ist, dass

für den einzelnen Anwender aus der

Vielzahl von Informationen und Anwendungen

echter Mehrwert entsteht

und das mit nur wenigen Klicks und

ohne neue Werkzeuge – sprich Programme

– öffnen zu müssen. Die Komplexität

der IT tritt in den Hintergrund,

die individuelle Arbeitsweise und die

Verfügbarkeit von kontextbezogenen

Informationen dagegen in den Vordergrund.

Kunden aller Größenordnungen

von KACO (Heilbronn) bis Rheinmetall

(Düsseldorf) haben dies erkannt und

verzichten auf teure Office-Lizenzen.

Eine Hürde ist sicher für viele Unternehmen

der Migrationsaufwand. Dies

relativiert sich jedoch recht schnell,

wenn man berücksichtigt, dass viele

Firmen eine Migration ihrer Desktops

von dem auslaufenden Windows XP

hin zu Windows 7 planen. Laut einer

Gartner Studie müssen hier mit durchschnittlichen

Kosten bis zu 1.500 $ pro

Desktop gerechnet werden. Bei diesen

Kosten lohnt sich eine Untersuchung

auf alternative Optionen: Sei es der

Wechsel von Outlook zu Lotus Notes

und/oder von Windows XP zu Linux.

Stufenweise vorgehen

Hier empfiehlt sich eine stufenweise

Vorgehensweise: zuerst der Ersatz

von MS Office zu freien Open Source-

Lösungen und der Wechsel von Outlook

zu Lotus Notes. Im nächsten Schritt

werden Desktops von Windows zu Li-

nux migriert. Dies schafft hinsichtlich

einer geplanten virtuellen Desktop-Infrastruktur

weitere Lizenzkosten-Einsparungen,

denn für virtuelle Desktops

unter Linux entfällt die teure Wartung

für Windows 7 und die für den Zugriff

auf Microsoft-basierende Desktops fällige

VECD-Lizenz.

Für die Migration von Exchange zu

Office stehen ausgereifte Werkzeuge

zur Verfügung, sodass dieser Wechsel

technologisch kein Problem mehr darstellt.

Auch für die Migration von MS

Office zu Lotus Symphony oder Open-

Office gibt es zahlreiche Tools, die eine

fundierte Analyse der Dateien und

des Benutzerverhaltens erlauben. Das

heißt, die IT weiß sehr genau, ob und

welche kritischen Dokumente es gibt

und welche Benutzer ohne Verzicht

auf gewohnte Funktionalitäten zu einer

kostenfreien Lösung wechseln können.

Alleine durch den Verzicht auf den Erwerb

von neuen Office Lizenzen könnten

bei einem 1.000-Desktop-Unternehmen

mehrere hunderttausend Euro

eingespart werden.

IBM unterstützt die Kunden umfassend:

Angefangen bei Machbarkeitsstudien

für die Migration und Kosten

bis hin zu einer fundierten Beratung

über den Erwerb von Microsoft-Lizenzen.

Vielen Unternehmen sind die

verschiedenen Optionen abseits eines

Enterprise Agreements nicht in vollem

Umfang bekannt, außerdem stellen die

IBM Consultants immer wieder fest,

dass viele Kunden bei den zahlreichen

Produktabhängigkeiten des MS Kollaborationsportfolios

in eine Kostenfalle

treten und die lizenzrechtlichen

Konsequenzen bei der Planung einer

virtuellen Desktop-Infrastruktur nicht

umfassend erkannt werden. Interessierte

Unternehmen können sich unter

liberate@de.ibm.com gerne Unterstüt-

zung holen. Dorothee Toereki,

Ralph Siepmann ó

IBM Deutschland gmbH, Ehningen

www.ibm.de

Anbieterübersicht

BCC GmbH

Tel. +49 6196 64040-40

EBO GmbH

Tel. +49 2402 86559-11

Haus Weilgut GmbH

Tel. +49 7243 5466-0

InfoServ AG

Tel. +49 7422 9549-0

MCA GmbH

Tel. +49 2402 86559-0

SCHLEICHER System AG

Tel. +49 6145 9577-0

solvito GmbH

Tel. +49 40 689495-60

AHB ELECTRONIC GmbH

Tel. +49 6201 4973-0

AKD GmbH

Tel. +49 2594 9412-0

altavier Service GmbH

Tel. +49 30 308240-03

AS/point GmbH

Tel. +49 2451 4900-0

AVALON DV-Consulting GmbH

Tel. +49 6127 992181

bpi solutions gmbh & co. kg

Tel. +49 521 9401-0

C4B Com For Business AG

Tel. +49 89 840798-0

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

43


44

MARKTÜBERSICHT LOTuS- uND DOMINO-LöSuNgEN

Anbieterübersicht

CAE Elektronik GmbH

Tel. +49 2402 106-0

CDB GmbH

Tel. +49 3594 7718-0

conats GmbH

Tel. +49 700 266287835

CONET Solutions GmbH

Tel. +49 2242 939-0

coni GmbH

Tel. +49 2151 33637-0

DocHouse GmbH

Tel. +49 7544 966-290

DREGER Consulting GmbH & Co.KG

Tel. +49 69 90479-0

EASY SOFTWARE AG

Tel. +49 208 45016-0

edcom Software & Consulting GmbH

Tel. +49 89 384085-0

eks Informatik OG

Tel. +43 5523 52234-0

Ferrari electronic AG

Tel. +49 3328 455-90

FRITZ & MACZIOL GmbH

Tel. +49 731 1551-0

GEDYS IntraWare GmbH

Tel. +49 531 123868-400

GEDYS IntraWare GmbH

Tel. +49 661 9642-0

GFT inboxx GmbH

Tel. +49 40 35550-0

GIS GmbH

Tel. +49 511 78643-0

Gräbert Software + Engineering GmbH

Tel. +49 30 896903-33

GROUP Technologies AG

Tel. +49 721 4901-0

GroupWare AG

Tel. +49 451 87211-0

HABEL GmbH & Co. KG

Tel. +49 7461 9353-0

i.Q. GmbH

Tel. +49 5031 9408-0

Imixs Software Solutions GmbH

Tel. +49 89 452136-0

Kendox AG

Tel. +41 71 76372-72

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

www.midrange-solution-finder.de

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Segmüller optimiert Auftragsabwicklung

Automatisierter Druck

Seit über 85 Jahren gilt die Firma Hans Segmüller Polstermöbelfabrik

GmbH & Co. KG als Inbegriff für gute Einrichtungen.

Bei der Optimierung der Auftragsabwicklung setzt Segmüller

intern auf Lotus Domino und Lotus Notes.

Hierüber erhalten die Mitarbeiter

in den Filialen außer ihren „normalen“

E-Mails auch die neuesten Produktinformationen,Änderungsmitteilungen

zu bestehenden Aufträgen und

eine Menge weiterer relevanter Mitteilungen.

Daraus ergibt sich täglich eine

sehr große Anzahl an Dokumenten, die

zu sichten, auszudrucken und an andere

Stellen weiterzuleiten sind. Viele der

Nachrichten enthalten Anhänge oder

Verweise zu Anhängen, welche ebenfalls

einen wichtigen Bestandteil des

Informationsflusses darstellen.

Möglichkeit zum Druckaufruf

Im Standard bietet Lotus Notes nur

sehr wenige Möglichkeiten, Dokumente

eventuell auch automatisiert zu

Papier zu bringen. Segmüller suchte

deshalb längere Zeit nach einer Lösung

für diese Aufgabe, damit die Anwender

von dieser besonders zeitaufwändigen

Arbeit entlastet werden können. Im

Produkt „SL Print for Notes“ der Firma

Schleicher fand Segmüller nun diese

Lösung. Durch das Produkt „SL Print

for Notes“ erhalten die Anwender in ihrer

Mail-in-Datenbank eine Möglichkeit

zum Druckaufruf. Hierüber werden verschiedene

Stati an den Druckprozess

übergeben, wie z. B. ein für den Anwender

freigegebener Drucker, Löschvorgaben

und Ähnliches. Danach wird der

Job an den Domino Server übergeben.

Der Server prüft nun die gewählten

Dokumente über mehrere Ebenen

auf weitere Verweise und Anhänge

und druckt das Gewünschte mit der

jeweiligen Standard-Applikation automatisch

bei dem Anwender aus. Für

die zu druckenden Formate bestehen

praktisch keine Begrenzungen; außer

PDF werden bei Segmüller Textdateien,

alle Dokumentformate der gängigen

Office-Produkte und auch HTML-Seiten

automatisiert der Weiterverarbeitung

zugeführt.

Enorme Ersparnis und Entlastung

Mithilfe der Schleicher System AG wurde

das Projekt erfolgreich durchgeführt.

Auch alle gewünschten Backend-Datenbanken

werden vollautomatisch abgearbeitet.

Das System arbeitet dabei so

effizient, dass es letztendlich auch bei

allen Notes-Anwendern zur Unterstützung

deren täglicher Arbeit eingesetzt

wurde, obwohl dies im ursprünglichen

Einsatzszenario nicht vorgesehen war.

Für Herbert Grau, Leiter Organisation

bei Segmüller, hat sich der Einsatz des

Systems SL Print for Notes gelohnt: „Die

enorme Zeitersparnis und Entlastung,

die uns der Einsatz dieses Produktes

bringt, wird die Leistungsfähigkeit für

unsere Kunden weiter stärken.“

Winfried Schleicher ó

SCHLEICHER System Ag, Flörsheim am Main

www.schleicher-systemag.de


Fax, Voice, SMS und mobile Abfrage integriert

unified Messaging für Lotus

Jeder kennt den klassischen Büroalltag – eine Flut von Informationen erreicht in Form von

E-Mails, Faxen, SMS und Anrufbeantworter-Nachrichten den Arbeitsplatz. Um die Nachrichten

abhören, lesen oder bearbeiten zu können, muss der Mitarbeiter eine Vielzahl von Endgeräten

bedienen: Telefon mit Anrufbeantworter, Faxgerät, PC mit E-Mail-Funktion und Handy.

Ein enormer Zeit- und Arbeitsaufwand,

den sich im heutigen Wettbewerb

kein Unternehmen mehr leisten

kann: Denn Kunden, Lieferanten und

Geschäftspartner erwarten eine

problemlose und schnelle

Abwicklung ihrer Belange. Eine

Möglichkeit, die Kommunikationsabläufe

effektiver zu gestalten,

bietet der Einsatz von Unified

Messaging. Ist im Unternehmen

bereits ein Messaging

System wie IBM Lotus Domino

installiert, empfiehlt sich der

Einsatz einer Add-On-Lösung.

Server vs. Add-On-Lösung

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten

Unified Messaging

zu realisieren: Als eigenständigen

Kommunikationsserver

mit Client oder als Add-On-Lösung zu

einem bestehenden System. Im Gegensatz

zu eigenständigen Kommunikationsservern

nutzen Add-On-Lösungen

zum Versand und Empfang der Nachrichten

die vorhandene Struktur und

Architektur des Messaging Systems.

Der Benutzer erhält zusätzlich zu den

E-Mails seine Fax-, Voice- und Kurznachrichten

im gewohnten Posteingang.

Über Handy oder Telefon können

die Nachrichten auch von unterwegs

abgerufen und bearbeitet werden. Das

bietet Unternehmen einige Vorteile: Die

Administration erfolgt direkt in der gewohnten

Umgebung, die Benutzerdaten

werden direkt im System gepflegt, die

Nachrichten sind immer konsistent und

der Ressourcenverbrauch sowie der Bedarf

an Hardware bleiben gering. Und

auch der einzelne Benutzer profitiert:

Eine Add-On unified Messaging-Lösung vereint alle Nachrichten

in IBM Lotus Notes. Bild: serVonic gmbH

Er muss kein neues Programm erlernen

und kann die hinzugekommenen

Funktionen intuitiv benutzen.

Unified Messaging unter Lotus

Beispiel einer Add-On-Software ist die

IXI-UMS Unified Messaging Server-Lösung

von serVonic. IXI-UMS integriert

sich über einen System-Connector in

Lotus Domino und arbeitet direkt mit

den Datenbanken – Domino Verzeichnis

(names.nsf) und Mailbox Datenbank

(mail.nsf) – zusammen. Es werden keine

Daten, auch keine administrativen,

repliziert. Alle UM-Teilnehmer sind im

Domino Verzeichnis (names.nsf) des

Lotus Domino Systems gespeichert und

empfangen und versenden die Unified

Messaging-Nachrichten in Notes. Die

Überprüfung der Benutzer und Zuordnung

der Empfängernummer erfolgt

per LDAP. Die Kommunikation

mit der Mailbox Datenbank

(mail.nsf) erfolgt über SMTP. Für

die Kommunikation nach außen

arbeitet die Unified Messaging-

Lösung mit der TK-Anlage im Unternehmen

zusammen. Dank der

Connecting-Module für ISDN und

VoIP können die Unified Messaging-Funktionen

mit IXI-UMS sowohl

in einer herkömmlichen TK-

Landschaft als auch einer VoIP-

Umgebung bereitgestellt werden.

Fazit

Bei der Bearbeitung der Informationsflut

unterliegen Unternehmen

immer mehr den Anforderungen

eines anspruchsvollen Marktes, denn

Kunden und Geschäftspartner erwarten

eine problemlose und schnelle Abwicklung.

Unified Messaging kann hier

Abhilfe schaffen, die Arbeitsabläufe

optimieren und mit möglichst wenig

Aufwand den größten Nutzen für alle

Beteiligten bringen. Integrierte UM-

Lösungen bieten die Möglichkeit, Fax-,

Voice-, SMS- und mobile Funktionen in

einer IBM Lotus Domino Landschaft bereitzustellen.

Iris Walter ó

serVonic gmbH, Olching

www.servonic.com

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

45


46

MARKTÜBERSICHT LOTuS- uND DOMINO-LöSuNgEN

Anbieterübersicht

Magic Software GmbH

Tel. +49 89 96273-0

Multi-Support Deutschland GmbH

Tel. +49 40 650622-0

Newman Consulting Group

Tel. +49 234 942204-0

PAVONE AG

Tel. +49 5251 3102-0

PONTE Software & Consulting GmbH

Tel. +49 8171 96968-0

PROFI Engineering Systems AG

Tel. +49 6151 8290-0

QKom GmbH

Tel. +49 2607 1012

retarus GmbH

Tel. +49 89 5528-0

SER Solutions Deutschland GmbH

Tel. +49 2683 984-0

serVonic GmbH

Tel. +49 8142 4799-0

Soft-Consult Häge GmbH

Tel. +49 7345 9611-0

Solitas Informatik AG

Tel. +41 81 75555-00

SystAG Systemhaus GmbH

Tel. +49 7123 9202-0

Team4 GmbH

Tel. +49 2407 9582-0

thetakom. GmbH

Tel. +49 6157 9153-0

TIMETOACT GmbH

Tel. +49 221 97343-0

tolina GmbH

Tel. +49 30 264745-0

Toolmaker Software GmbH

Tel. +49 8191 968-0

UBL GmbH

Tel. +49 6102 303-3

UDIT GmbH

Tel. +49 2631 9437-0

VEDA GmbH

Tel. +49 2404 5507-0

VSB Solutions GmbH

Tel. +49 9571 9501-0

Wallak Informatics GmbH

Tel. +43 512 33553-0

WebGate Consulting AG

Tel. +41 44 72793-93

ZS Computer Service GmbH

Tel. +49 641 97921-0

CLICK TO

www.midrange.de

Eine Übersicht aller uns bekannten

Anbieter und deren Produkte mit ihren

vergleichbaren Merkmalen finden Sie

in der aktuellen Online-Ausgabe.

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

Lotus Notes und Domino administrieren

Weniger Druck

In IBM Lotus Notes- und Domino-Umgebungen existieren

vielfach Automatisierungsinseln, um die Erledigung von

Administrationsaufgaben zu beschleunigen. Was fast immer

fehlt, ist eine prozessorientierte Sicht der Administration.

Ohne diese Prozessorientierung

gibt es aber kaum Möglichkeiten

dem Kosten- und Effizienzdruck aus

dem Management zu begegnen. Schnell

werden die Rufe nach der Migration

auf vermeintlich einfacher und günstiger

zu betreibende Plattformen laut.

Die BCC liefert eine Antwort auf die

Anforderungen, welche die getätigten

Investitionen schützt und dem Notes/

Domino-Betrieb zur nie da gewesenen

Effizienz verhilft.

Die Antwort heißt BCC Admin Suite.

Sie basiert auf jahrelanger Notes/

Domino-Erfahrung und den Produkten

der BCC. Die BCC AdminSuite ist eine

All-in-One-Lösung zum integrierten

Management sämtlicher Notes und Domino

Administrations-Objekte: Server,

Datenbanken, Benutzer, Gruppen sowie

Notes Clients.

Das Grundproblem beim Betrieb

der Notes/Domino-Infrastrukturen ist

folgendes: Mitarbeiter mit hoher Qualifikation

und sehr weit reichender

Zugriffsberechtigung sind gezwungen,

viele einzelne Arbeitsschritte regelmäßig

durchzuführen, diese zum Teil

manuell zu dokumentieren und immer

wieder mit Endanwendern Rücksprache

zu halten. Nehmen diese administrativen

Basisarbeiten aufgrund der

steigenden unternehmerischen Anforderungen

zu, bleibt für die Mitarbeiter

kaum Zeit für die eigentlichen Aufgaben

wie Optimierung der Infrastruktur,

Betreuung von Projekten und technische

Weiterbildung.

Das „Industriezeitalter“ mir effizienter

Fertigung ist in der Notes/

Domino-Administration noch nicht

angebrochen. Der Geschäftsführer der

BCC, Olaf Börner, stellt die Situation so

dar: „Man stelle sich einmal vor, hoch

qualifizierte Experten verbringen Stunden

mit Routine-Aufgaben, ganz wie in

früheren Zeiten der pharmazeutischen

Manufakturen zu Anfang des vergangenen

Jahrhunderts. Das gibt es heutzutage

nicht mehr, diese Experten verantworten

nun den reibungslosen und

automatisierten Produktionsablauf in

den Chemie-Fabriken. Sie tun dies bei

geringeren Kosten und wesentlich höherem

Output.“ Die BCC begleitet ihre

Kunden auf dem Weg zur „IT-Fabrik“

und sieht sich als Hersteller der „Fertigungsstraße“.

Sie versetzt die Domino-

Anwenderunternehmen in die Lage,

mehr aus Ihrer Infrastruktur zu holen,

Kosten zu senken und für höhere Mitarbeiterproduktivität

zu sorgen. ó

ZUM UNTERNEHMEN

BCC ist ein etablierter Lösungsanbieter für

das Management von IBM Lotus Notes- und

Domino-Infrastrukturen. Seit über 10 Jahren

entwickelt BCC Standardprodukte und ist ein

verlässlicher Implementierungspartner. Die

Lösungen der BCC helfen den Anwendern

ihre Betriebskosten (TCO) zu reduzieren, die

Sicherheit ihrer Systeme und Prozesse zu

erhöhen sowie die Abläufe in der Notes/Domino-Administration

zu beschleunigen. Über

600 Kunden mit mehr als 3 Millionen Anwendern

vertrauen den Produkten der BCC.

www.bcc.biz


Suchen über Applikationsgrenzen hinweg

Wer sucht, soll finden

Meist scheitert das hehre Vorhaben jedoch. Dazu kommt, dass der Suchende beim Durchforsten

von zig Ordnern und Unterordnern oft viel Zeit verliert und meist auch überhäufte

Trefferlisten mit unübersichtlichen und irrelevanten Suchergebnissen erhält. Was fehlt,

ist eine umfassende Suchmöglichkeit über Applikationsgrenzen hinweg.

Aber selbst wenn die integrierte

Suchfunktion einer Applikation

brauchbare Ergebnisse liefert, fehlt

auch weiterhin meist die Verbindung

zu jenen Informationen, die außerhalb

dieses einen „Containers” in anderen

Programmen oder an anderen Orten gespeichert

sind. Genau an diesem Punkt

setzt die Softwarelösung von Mindbreeze

an. Fabasoft Mindbreeze Enterprise

bietet eine umfassende Suchmöglichkeit

über Applikationsgrenzen hinweg;

und zwar ohne dabei die individuellen

Zugriffsrechte der einzelnen Benutzer

außer Acht zu lassen. Trotz der Berücksichtigung

aller Zugriffsrechte der

durchsuchten Systeme, Datenbanken

und Applikationen bleiben die Antwortzeiten

kurz. Möglich ist das durch

ausgeklügelte Algorithmen und effizientes

Caching.

Suchergebnisse via Fabasoft Mindbreeze

Mobile Bild: Fabasoft

Integration in Lotus Notes/Domino

Die Lösung ist modular aufgebaut und

unterstützt client- wie serverseitig sowohl

Windows- als auch Linux-basieren-

Darstellung Suchergebnisse in IBM Lotus Notes und IBM Lotus Connections Bild: Fabasoft

de Systeme. Neben den Windows- und

Linux-Filesystemen, Microsoft Office

Exchange und Websites werden auch

namhafte ERP-, Archive- und E-Government-Produkte

unterstützt. Darüber

hinaus arbeitet es standardmäßig mit

Lotus Notes 8.5 sowie Lotus Domino

zusammen. Alle Authorisierungen und

Zugriffsrechte werden dabei übernommen.

Lotus Domino Fachanwendungen

können mittels XML-Konfiguration

ganz einfach angebunden werden.

Verschiedene Clients

Der Zugriff auf die Suchfunktionalität

von Fabasoft Mindbreeze Enterprise

kann dabei auf verschiedene Arten

erfolgen. So stehen neben einem

„klassischen“ Web Client auch browserbasierende

Clients für BlackBerry,

iPhone and Android Smartphones zur

Verfügung. Der Mindbreeze-Embedded

Client kann dabei sogar direkt in eine

Domino-Applikation integriert werden.

Mindbreeze behandelt dabei die

Lotus-Ressourcen wie jeden anderen

„Datentopf“ wie z. B. Informationen

aus anderen Programmen, Shared Foldern

am Server oder Internet/Intranet-

Seiten. So ist eine unternehmensweite

Suche in allen relevanten Datenquellen

möglich. Wichtige Inhalte werden einfach

in die globale und sichere Suche

eingebunden. Dadurch müssen nicht

mehr viele voneinander unabhängige

Suchabfragen in unterschiedlichen Applikationen

gestartet werden, um zum

gewünschten Ergebnis zu kommen. Die

so gesparte Zeit lässt sich produktiver

nutzen und spart dem Unternehmen

bares Geld. ó

Fabasoft Distribution gmbH, Linz (A)

www.mindbreeze.com

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

47


48

MARKTÜBERSICHT LOTuS- uND DOMINO-LöSuNgEN

Prozessoptimierung der

Eingangsrechnungsprüfung

Prozessoptimierung und die Verringerung von Durchlaufzeiten stellen in vielen Bereichen der

Unternehmen immer wieder eine Herausforderung dar. Speziell bei der Eingangsrechnungsprüfung

liegt ein hohes Optimierungspotential durch die elektronische Bearbeitung der Belege.

Der Ablauf für die Bearbeitung von

Eingangsrechnungen ist in der Regel

klar und gut strukturiert. Aufgrund

dieser Rahmenbedingungen bietet sich

dieser Prozess für eine workflowgestützte

Bearbeitung besonders an. Verteilte

Umgebungen und mehrere Un-

ternehmensstandorte sind zusätzliche

Treiber, die das Optimierungspotential

erhöhen.

Die verschiedensten Anforderungen

und Herausforderungen begründen den

Einsatz und beeinflussen positiv die

Kosten-/Nutzenbetrachtung:

ó Zentrale Dokumentenerfassung und

-verwaltung

ó Automatische Aufgabenverteilung

und Benachrichtigung der verantwortlichen

Mitarbeiter

ó Verkürzung der Dokument-Trans-

portzeiten

ó Überwachung der Netto- und Skonto-

fälligkeiten

ó Inanspruchnahme von Skonti durch

schnellere Belegbearbeitung

ó Zeitgesteuerte Eskalation durch

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

ó

ó

Liege zeitüberwachung anhand konfigurierter

Regeln

Überblick und Status über die im

Umlauf befindlichen Belege

Schnellere Bearbeitung externer An-

fragen durch elektronische Recherche

nach Belegen und Vorgängen

VSB WorkflowForms:

Architektur

und Integration

ó Lückenlose Dokumentation der Frei-

gabe- und Ablaufhistorie (Revisionssicherheit)

ó Wegfall von Doppelerfassungen

Das Zusammenspiel der unterschiedlichen

Anwendungen spielt eine

wichtige Rolle. Gescannte Dokumente

werden aus dem DMS-System (z. B. Info-

Store, d.3, Easy-Archiv) bereitgestellt,

um die Belegdaten der FiBu ergänzt

(aus dem Finanzsystem zugelesen oder

via Belegerkennung ermittelt), mit dem

ERP-System (z. B. SoftM Suite, Semiramis,

Infor, Navision, SAP) abgeglichen

und über das vorhandene Mailsystem

dem Bearbeiter zur Verfügung gestellt.

Die Anwender werden über offene Aufgaben

informiert und können in ihren

Postkörben die anstehenden Prozess-

schritte abarbeiten. Bei der Belegbearbeitung

der einzelnen Prozessschritte

sind z. B. je nach Anforderung Kostenarten,

Kostenstellen, Kostenträger,

Zugriffsberechtigungen oder weitere

beteiligte Personen zu prüfen.

Für die Steuerung der Prozesse

ist in der Regel eine Workflow-Engine

verantwortlich, die die Dokumente

entsprechend einem Entscheidungsorganigramm

und anhand der Prozessdefinition

dem nächsten Bearbeiter zur

Verfügung stellt und dabei relevante

Bearbeitungsschritte und Vertreterregelungen

prüft und einstellt.

VSB bietet Lösungen der Eingangsrechnungsbearbeitung

auf Basis von

VSB WorkflowForms und Lotus Notes

an. Die Kopplung der Systeme (DMS, Finanzen,

ERP) wird dabei mit dem VSB

DataConnector über XML Standards,

Webservices oder direktem Datenbankzugriff

realisiert.

Sind die Grundlagen für eine elektronische

Prozesssteuerung einmal

gelegt, steht der Abbildung weiterer

Vorgänge wie z. B. Urlaubsanträge,

Reisekostenabrechnung, Dienstreiseanträge,

Bedarfsanforderungen oder

Fristenüberwachung für Produkt-Zertifikationen

nichts mehr im Wege.

Siegmar Vojer ó

VSB Solutions gmbH, Lichtenfels

www.vsb.de


Die DNUG, das Lotus Anwendernetzwerk

Immer einen Schritt voraus

Die DNUG – Deutsche Notes User Group e.V. – ist seit

15 Jahren am Markt aktiv. In der innovativen und erfahrenen

Gemeinschaft sind mehr als 1.500 Spezialisten für die

IBM Messaging und Collaboration Software organisiert.

Der Erfahrungsaustausch zwischen

ihnen über den Einsatz der Software

und die Optimierung der Unternehmensprozesse

ist ein wesentlicher

Vorteil aus der Mitgliedschaft. Zusammen

mit Informationen über Neuigkeiten

aus der Lotus Produktfamilie bringt

er den Mitgliedern einen deutlichen

Wissensvorsprung. So erfahren strategische

Entscheidungen in den Unternehmen

eine klare und fundierte Unterstützung.

SERVICE 05/2010

INSERENTEN

2B Consulting . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

www.2b-consulting.de

BCC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.bcc.biz

DocuWare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

www.docuware.com

EBO . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.ebo-solution.de

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

www.eposgmbh.com

Haus Weilgut . . . . . . gesamtbeilage, 43

www.weilgut.com

HIT Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

www.hitsw.de

HR Access Solution . . . . . . . . . . . . . 19

www.hraccess.de

InfoServ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.infoserv.de

itelligence . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

www.itelligence.de

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . 25, 38, 51

www.midrange.de

MCA . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.mca-gmbh.de

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

www.oxaion.de

Powertech/Helpsystems . . . . . . . . . . 2

www.powertech.com

SCHLEICHER System . . . . . . . . . . . . 43

www.schleicher-systemag.de

Solitas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

www.solitas.com

solvito . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.solvito.de

SUMMIT IT CONSULT . . . . . . . . . . . . 21

www.summit-it-consult.de

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

www.toolmaker.de

WMR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30, 39

www.roha.at

AUTOREN

Konferenzen finden halbjährlich

statt und erfreuen sich starker Aufmerksamkeit.

Zu den Frühjahrsveranstaltungen

hat sich seit 2005 eine enge

Partnerschaft mit IBM Lotus entwickelt.

Durch die Präsenz des Lotus Managements

und namhaften Mitgliedern

des Lotus Entwicklerteams steht die

weitere Software-Strategie detailliert

im Mittelpunkt. Neuigkeiten von der

Lotusphere werden in den deutschen

Markt transportiert und erfahren eine

Hermann Ballé . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

hermann.balle@timetoact.de

Christine Duits . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

christine.duits@hraccess.com

Eberhard Fecher . . . . . . . . . . . . . . . 22

eberhard.fecher@fecher.de

Mario Fischer . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

fischer@rematic.com

Andrea Goffart . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Andrea.goffart@veda.net

Günther Hartung . . . . . . . . . . . . . . . 34

hartung@ubhartung.de

Birgitta Hauser . . . . . . . . . . . . . . . . 39

bha@toolmaker.de

Winfried Schleicher . . . . . . . . . . . . . 44

wschleicher@schleicher-systemag.de

Birgit Schuckmann . . . . . . . . . . . . . 30

birgit.schuckmann@docuware.com

Ralph Siepmann . . . . . . . . . . . . . . . . 42

ralph.siepmann@de.ibm.com

Dorothee Toereki . . . . . . . . . . . . . . . 42

toereki@de.ibm.com

Siegmar Vojer . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

siegmar.vojer@vsb.de

Iris Walter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

i.walter@servonic.de

Dr. Dietmar Weiß . . . . . . . . . . . . . . . 26

weiss@dr-weiss.com

Markus Wieser . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

markus.wieser@atoss.com

Laura Wilms . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

lw@moeller-pr.de

GENANNTE FIRMEN

Atoss Software AG . . . . . . . . . . . . . . 20

www.atoss.com

BCC GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

www.bcc.biz

Cromwell Business Resultancy . . . . 24

www.cromwell-br.com

weitere Konkretisierung. Die Arbeitskreise

stellen als gebührenfreie Angebote

einen klaren Gegenwert zum Mitgliedsbeitrag

dar. Sie sind an konkret

nachgefragte Themengebiete gekoppelt

und sowohl als Präsenzveranstaltungen

als auch in Blogs und Communities auf

der Web 2.0 Plattform „EULUC – meet

the experts“ zu finden. ó

Deutsche Notes user group e.V., Jena

www.dnug.de

Deutsche Notes User Group . . . . . . 49

www.dnug.de

DocuWare AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

www.docuware.com

Fabasoft Distribution GmbH . . . . . . 47

www.mindbreeze.com

fecher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

www.fecher.eu

HR Access Solutions GmbH . . . . . . . 23

www.hraccess.com

IBM Deutschland GmbH . . . . . . . . . . 42

www.ibm.com

Roha Software Support GmbH . . . . 33

www.roha.at

SAP AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

www.sap.com

Schleicher System AG . . . . . . . . . . . 44

www.schleicher-systemag.de

serVonic GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 45

www.servonic.com

Solitas Informatik AG . . . . . . . . . . . . 32

www.solitas.com

TIMETOACT GmbH . . . . . . . . . . . . . . 10

www.timetoact.de

Veda GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

www.veda.net

VSB Solutions GmbH . . . . . . . . . . . . 48

www.vsb.de

05/2010 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

SERVICE

Die Wolke und der

Outsourcing-Service

Die Versprechen der Anbieter klingen alle logisch, überzeugend und

kosteneffizient. Die IT wird plötzlich wartungsfrei und von überall

her erreichbar. Inhouse kümmern wir uns nur noch um das Business.

Doch dann schlagen Banalitäten zu, an die kein Verfasser der einschlägigen

Werbebroschüren zu denken wagt: So ein läppischer Internetstick

beispielsweise, mit dem man von unterwegs via HSPDA schnell auf seine

Unternehmensdaten

zugreifen kann, tut das

nicht. Nicht für Geld und

gute Worte. Abgeschnitten

ist man vom Internet und

damit vom Labsal der eigenen

Zahlen, Daten und

Prozesse. Verzweifelt „drüberinstallieren“,

wieder

deinstallieren und dann

das ganze nochmal von

vorne. Es geht nicht und

niemand weit und breit, der helfen kann. Google ist fern. Die Wolken

am Himmel verfinstern sich… Was ist aber, wenn ganze Unternehmen

still stehen, bloß weil sich der Zugang zur IT wegen eines durchgebissenen

Kabels zur Cloud verweigert? Welche redundanten Vorkehrungen

müssen getroffen werden, damit der Betrieb von Anwendungen aus dem

Internet rund um die Uhr möglich bleibt? Der Teufel steckt auch hier im

Detail. Das Einstecken eines zweiten Internetsticks ist dabei bestimmt

das kleinste Problem. kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (T.S.) (V.i.S.d.P.), Martina

Weber (MW), Irina Hesselink (I.H.), Klaus-Peter

Luttkus (KPL), Klaus-Dieter Jägle (kdj), Robert

Engel (R.E.), Jörg Zeig (J.Z.)

ANZEIGEN

Brigitte Wildmann

Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

TECHNISCHE REDAKTION

Robert Engel, Telefon +49 9563 74060

Jörg Zeig, Telefon +49 2732 892491

MIDRANGE MAgAZIN · 05/2010

gLOSSE

LEKTORAT

Text Lift, Thomas gaissmaier

Michaela Ogorelica

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste:

Media-Daten Nr. 20/2010

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung

nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 06/2010

erscheint am 18. 5. 2010

SCHWERPuNKT

Cloud Computing, SaaS,

ASP und Outsourcing

Cloud Computing, SaaS, ASP und Outsourcing

vereint das Ziel, die Kunden bei

der Nutzung von Software- und -Dienstleistungen

vor allem vom Administrationsaufwand

der IT zu entlasten.

PPS für Serien- und

Variantenfertiger

Für Serien- und Variantenfertiger stellt

die kostenoptimierte Produktion einen

wichtigen Faktor dar. Produktionsplanungssysteme

mit flexiblen Simulationsmodulen

erleichtern die Planung enorm.

MARKTÜBERSICHT

Linux- und Unix-Lösungen

on IBM Power

In unserer Marktübersicht stellen wir die

Anbieter und Anwender von Linux- und

unix-Lösungen für IBM Power vor.

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Pgiam, iStockphoto.com


IBM WebQuery Basics

Gleich anmelden: online unter www.midrange-academy.com oder per Fax +49 8191 70661

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Name E-Mail-Adresse

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Datum Unterschrift

Das Tool für elegante Abfragen und starke Aufbereitung

Falls Sie glauben, dass der IBM WebQuery lediglich die Ablösung vom altbekannten Query/400

ist, liegen Sie falsch. Es handelt sich vielmehr um ein modernes Business-Intelligence Werkzeug

für schnelle, elegante Abfragen und zeitgemäße Präsentation der Ergebnisse. Darüber hinaus

ist IBM WebQuery absolut tauglich für den Rollout von Abfragen in die Fachabteilungen.

Aus dem Inhalt:

Sie sollten diesen Workshop besuchen, falls Sie…

� ein starkes Werkzeug für Abfrage und Präsentation suchen

� die Grundlagen des IBM WebQueries lernen möchten

� für Ihre Fachabteilungen oder Chefs zeitgemäße Datenpräsentationen brauchen

� Ihre SQLs und Queries auch weiterhin nutzen möchten

� Wert legen auf den Erfahrungsaustausch mit Kollegen und dem Referenten.

� Das Web Query Ökosystem

� Die verschiedenen Web Query Programme

� Basistools

� Developer Workbench

� Report Caster

� Der Report Assistant

� Einfache Abfragen und Joins

� Horizontale und vertikale Sortierungen

� Inhalte berechnen

� Berichte in verschiedene Formate ausgeben

Referent: Klaus-Peter Luttkus

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

� Der Diagramm Assistent

� Verschiedene Diagrammausgaben erstellen

� Überlagerungstechniken

� Drill-Downs

� Bedingte Formatierungen

� Die Developer Workbench

� Metadaten bearbeiten

� Query/400-Abfragen einbinden

� Dashboards erstellen

� SQL-Abfragen nutzen

Ort Termin WS-Nr.

Köln 17. 5. 2010 5901002

Stuttgart 18. 5. 2010 5901003

München 19. 5. 2010 5901004

Hamburg 27. 5. 2010 5901001

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 549,— € 499,— € 474,05 €

2 499,— € 449,— € 426,55 €

3 449,— € 399,— € 379,05 €

Den Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen.

Die Teilnahmegebühr enthält die Verpfl egung tagsüber inkl. Mittagsessen

und Pausenerfrischungen. Sie erhalten nach Eingang

Ihrer Buchung die Anmeldebestätigung/Rechnung mit Angaben

über Termine und Veranstaltungsort. Ausgabe der Unterlagen ab

8.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 9.30 Uhr. Änderungen vorbehalten.

ITP VERLAG GmbH Kolpingstraße 26, 86916 Kaufering, Tel. +49 8191 9649-0, Fax +49 8191 70661, service@midrange.de www.midrange.de


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