Jahresbericht 2011 - eBook - Berufsfeuerwehr Salzburg

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Jahresbericht 2011 - eBook - Berufsfeuerwehr Salzburg

Die Berufsfeuerwehr:Wir gehen für Sie durch´s Feuer!Jahresbericht 2011


InhaltVorwort Seite 2Ausrückebereiche Seite 3Personal nach Verwendungsgruppen Seite 4Organisation und Führungsstruktur Seite 5Berichte der Geschäftsgruppenleiter und des BSBGeschäftsgruppe A Seite 6 - 8Geschäftsgruppe B Seite 9 - 12Geschäftsgruppe C Seite 13 - 15Geschäftsgruppe D Seite 16 - 19Geschäftsgruppe E Seite 20 - 22Geschäftsgruppe F Seite 23 - 27Geschäftsgruppe G Seite 28 - 32Brandschutzbeauftragter des Magistrats Salzburg Seite 33 - 34EinsatzstatistikEinsätze, Alarmierungen und Verständigungen Seite 35Gliederung Brandeinsätze Seite 36Gliederung Technische Einsätze Seite 37Stundenleistung Seite 38Grafik Einsätze 2006 - 2011 Seite 39Ereignisse„Kids & Fire“ - Lernen für´s Leben Seite 40Eröffnung des Wilhelm-Kaufmann-Stegs Seite 41 - 42Besuch der Rauchfangkehrer zum Jahreswechsel Seite 42Übungen und AusbildungenEinsatzübung Wildflecken Seite 43 - 45Einsatzübung Umweltschutztunnel Liefering Seite 46 - 47Einsatzübung Salzburg Airport W.A. Mozart Seite 48Ausbildungen der Tauchergruppe Seite 49 - 50Das Einsatzjahr 2011 in BildernBrandeinsätze Seite 51 - 70Technische Einsätze Seite 71 - 87Sport- und Kulturvereinigung Seite 88 - 93Jahresbericht 2011


VorwortDie Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg sind rund um die Uhreinsatzbereit und rasch zur Stelle, wenn es gilt, Hilfe zu leisten, Menschenlebenzu retten, Schäden abzuwenden sowie die Bevölkerung der Stadt Salzburgund ihre Güter zu schützen.Zunehmende Herausforderungen stellen unsere Mitarbeiter der Berufsfeuerwehrvor immer schwierigere Aufgaben, die Dank unserer ständigen Aus- undWeiterbildung bewältigt werden können.Der vorliegende Jahresbericht 2011 gibt einen informativen und eindrucksvollenÜberblick über die Ereignisse und Aktivitäten der Berufsfeuerwehr Salzburgim abgelaufenen Jahr. Das umfangreiche Leistungsspektrum wird durch dieEinsatzstatistik deutlich. 3.390 Einsätze in Summe, davon 1.243 Brandeinsätzeund 2.147 Technische Einsätze wurden von den Einsatzkräften bewältigt.Die ausgezeichnete Kooperation der Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit denKameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg wurde auch im Jahr2011 bei vielen gemeinsamen, bestens funktionierenden Einsätzen undÜbungen unter Beweis gestellt.Ich möchte mich daher an dieser Stelle auch als Bezirksfeuerwehrkommandantbei den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und den Kameraden der FreiwilligenFeuerwehr für die hervorragende Zusammenarbeit, das hohe Engagement unddie respektablen Leistungen im vergangenen Jahr sehr herzlich bedanken.Der Kommandant der Berufsfeuerwehrder Landeshauptstadt SalzburgSR Dipl.-Ing. Eduard SchnöllBranddirektorJahresbericht 2011 - Seite 2


Stadt SalzburgTopographische AufstellungEinsatzgebiet: Fläche in km 2 65,5Einwohner: Hauptwohnsitze 149.385Nebenwohnsitze 20.922SchallmoosMaxglanHauptfeuerwache Maxglanmit Kommando und LeitstelleJägermüllerstraße 35020 SalzburgFeuerwache SchallmoosSchallmooser Hauptstraße 525020 SalzburgTelefon (0662) 83 11 22 - 0Fax - Branddirektion (0662) 83 11 22 - 128Fax - Leitstelle (0662) 82 89 52Jahresbericht 2011 - Seite 3


PersonalstandFunktionen und Amtstitel A B C P1/P2KOMMANDO / OFFIZIEREBranddirektion 2Bereitschaftsoffiziere 5MANNSCHAFTHauptbrandmeister 37Brandmeister 1Oberlöschmeister 4Löschmeister 45Oberfeuerwehrmänner 14Feuerwehrmänner 3VORBEUGENDER BRANDSCHUTZTechnischer Oberamtsrat 1Vertragsbedienstete 2Brandschutzbeauftragter 1VERWALTUNGVertragsbedienstete 1 1WERKSTÄTTENVertragsbedienstete 2Gesamtstand 2 9 39 69Personalstand mit 31.12.2011119 BediensteteJahresbericht 2011 - Seite 4


OrganisationMagistratsabteilung 1Abteilungsvorständin SR Dr. Christine FuchsBERUFSFEUERWEHR SALZBURG - BRANDDIREKTIONAmtsleiter: BD SR Dipl.-Ing. Eduard Schnöll Sekretariat:Elke KlaushoferStellvertreter: SR Dipl.-Ing. Reinhold OrtlerVerwaltung: Alexander Opfergeld jun.GG:A GG:B GG:C GG:DSR Dipl.-Ing. OrtlerTS Dipl.-Ing. (FH)JakolitschTAR Ing. BarbeckTOAR Ing. HöllbacherBekleidung - ArbeitsschutzDienstsportEinsatz- undSonderalarmpläneAtem- und KörperschutzDekontaminationFeuerwehrtechnikFahrmeistereiWasserdienstGebäudeKatastrophenschutzSonderaufgaben VBSchadstoff- undStrahlenschutzgeräteKFZ-Werkstättendienst Handfeuerlöscher BrandmeldeanlagenArchiv und DokumentationGeräteprüfungWartung und Überprüfungelektrischer BetriebsmittelLöschwasserversorgungÖffentlichkeitsarbeitGG:E GG:F GG:GTOAR Gogg TAR Ing. Reiter TOAR Ing. FuchsEinsatztaktik undEinsatztechnikAus- und FortbildungGefahrgutwesen undSchadstoffdienstHöhenrettungInnendienstDienstpläneEDVEinsatzleitrechnerLeitstelleBrandsicherheitsdienstund EinteilungNachrichtenanlagenStraßenkarteiSonderbauwerkeBetriebsbrandschutzBereitschaftsoffiziere Stand: 31.12.2011TOAR Gogg TOAR Ing. Höllbacher TAR Ing. ReiterTAR Ing. BarbeckTS Dipl.-Ing. (FH) JakolitschVorbeugender BrandschutzTOAR Ing. FuchsLLB.oec. Reitsammer, Dipl.-Ing. KloiberBrandschutzbeauftragter MagistratTORev. Ing. KrakowitzerWache MaxglanWache SchallmoosDienstgruppe 1 Dienstgruppe 2 Dienstgruppe 1 Dienstgruppe 2Zugskommandanten HBM Ebner H. HBM Samer HBM Enzinger HBM SchmeisserZugskommandanten-StellvertreterHBM SteinhäuslerHBM Schnöll G.HBM GebetsbergerHBM Ebner M.HBM PraxHBM GrubelnikHBM LeitnerHBM KiklJahresbericht 2011 - Seite 5


Geschäftsgruppe AGGL: BD-Stv. SR Dipl.-Ing. Reinhold OrtlerReferate:A1 Bekleidung und ArbeitsschutzA2 DienstsportA3 WasserdienstA4 GebäudeA5 KFZ-WerkstättendienstA6 Archiv und DokumentationA7 ÖffentlichkeitsarbeitDienstsportDer Einsatzdienst setzt die körperliche Fitness der Mitarbeiter der Berufsfeuerwehrvoraus. Nur so ist es möglich, die mit unter schwierigen und Kräfteraubenden Einsätze sicher bewältigen zu können.Neben freiwilligen Belastungstests werden daher jährlich verpflichtendeFitnesstests durchgeführt, um die Einsatztauglichkeit sicherzustellen. Darüberhinaus steht es den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr frei, das österreichischeSport- und Turnabzeichen (ÖSTA) zu erlangen. 2011 haben 65 Mitarbeiter dasÖSTA erfolgreich abgelegt.EinsatztaucherschulungenInhalt der Einsatztaucherschulungen sind verpflichtende wiederkehrendeSchulungen, um nachweislich den Ausbildungsstand zu erhalten. Zusätzlichwerden jährlich neue Schulungsthemen ausgewählt. Im Jahr 2011 lagen dieSchwerpunkte auf dem Arbeiten unter Wasser, dem Leinentauchen und derErsten Hilfe bei Tauchunfällen. Begleitende Theorieschulungen ergänzen dasAusbildungsprogramm.Ausbildung zum Feuerwehrtaucher - Feuerwehrtauchlehrgang 12011 wurden drei Mitarbeiter zu Feuerwehrtauchern ausgebildet. Die praktischeSchulung umfasst das Schnorcheln und Gerätetauchen im Hallen- bzw.Freibad. Der Theorieteil befasst sich mit der allgemeinen Tauchkunde und denGrundregeln für diesen Abschnitt.In einem zweiten Ausbildungsmodul wird das Tauchen im Freiwasser bzw. inGewässern erlernt. Ein Teil der Absolventen wird in den nächsten Jahren zuEinsatztauchern ausgebildet.Ausbildung zum Einsatztaucher - Feuerwehrtauchlehrgang 2In einem zweijährigen Programm wurden vier neue Einsatztaucher ausgebildet,die im November 2011 die Abschlussprüfung abgelegt hatten.Jahresbericht 2011 - Seite 6


Kfz-WerkstätteHauptaufgabe der Kfz-Werkstätte ist es, den Fuhrpark und die Einsatzaggregateder Berufsfeuerwehr Salzburg ständig zu warten, zu pflegen underforderlichenfalls zu reparieren. Die Aufgaben sind aufgrund der hochtechnisierten Maschinen umfangreich und erfordern in Zusammenarbeit mitder Fahrmeisterei einen genauen Wartungs- und Serviceplan.Die Notwendigkeit einer feuerwehreigenen Werkstätte zeigt sich insbesonderebei Großeinsätzen oder an Wochenenden, wenn es darum geht, die Einsatzbereitschaftehest wiederherzustellen. Nur so kann die hohe Schlagkraft derBerufsfeuerwehr gewährleistet werden.Im Herbst 2011 wurde daszwischenzeitlich 20 Jahre alteRüstlöschfahrzeug „Tank 2Schallmoos“ einer Überholungunterzogen. Umfangreichekorrosionsbedingte Spenglerarbeitenwaren notwendig, umdie Rostschäden am Chassisund am Aufbau des Unimogszu beheben.Für die Reparaturmaßnahmenwurden dem Werkstättenleiterzusätzliche Mitarbeiter zurSeite gestellt, um die Arbeitenparallel zum Bereitschaftsdienstzügig durchführen zukönnen.Schweißarbeiten am Hilfsrahmen des Tank 2/SNeben der Betreuung des Fuhrparksder Berufsfeuerwehr werdenauch die Einsatzfahrzeuge derFreiwilligen Feuerwehr der StadtSalzburg durch die Mitarbeiter derBerufsfeuerwehr in der Kfz-Werkstattserviciert und gewartet.Die Ressourcennutzung stellt einenwesentlichen Beitrag zur Kostensenkungim Bereich der Instandhaltungdar.Reparatur der Zylinderkopfdichtungam Tank 1/SJahresbericht 2011 - Seite 8


Geschäftsgruppe BGGL: TS Dipl.-Ing. (FH) Stefan JakolitschReferate:B1 Einsatz- und SonderalarmpläneB2 KatastrophenschutzB3 Sonderaufgaben Vorbeugender BrandschutzB4 HandfeuerlöscherHochwasserschutzNach dem Hochwasserereignis im Jahre 2002 miteinem maximalen Pegelstand der Salzach von 8,25Metern wurden Hochwasserschutzmaßnahmen imRahmen eines mehrjährigen Bauprogramms zubeiden Seiten der Salzach zwischen der EisenbahnbrückeLehen und der Hellbrunnerbrücke durchgeführt.Zu diesem Zweck wurden Ortbetonmauernerrichtet. Für die notwendigen Öffnungsbereichewerden 23 mobile Hochwassersperren aus Aluminiumund Edelstahl in Mauernischen vorgehalten, umbei Ausuferungsgefahr der Salzach das Gesamtsystemschließen zu können. Damit soll eine Überschwemmungder angrenzenden Siedlungsbereicheverhindert werden.Aufbau der Hochwassersperrenim Rahmeneiner SchulungDie Errichtung dieser Sperren erfolgt vereinbarungsgemäß im Auftrag derAbteilung 6 und wird im Anlassfall durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr undder Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg unterstützt.Jahresbericht 2011 - Seite 9


Damit der Aufbau des Hochwasserschutzes innerhalb kürzester Zeit sichergestelltwird, wurden in Zusammenarbeit mit der Magistratsabteilung 6/02 -Kanal- und Gewässeramt alle Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr sowie derFreiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg im Aufbau eingeschult.In Kooperation mit dem Bauhof der StadtSalzburg wurde das bestehende Sandsacklagerentsprechend adaptiert. Da sich die Lagerungund insbesondere der Transport von Sandsäckenauf Europaletten nicht bewährt hatten,wurden stapelbare Transportkisten angekauft,welche eine rasche und effektive Manipulationim Ereignisfall zulassen.So können auf ca. 1 m² bis zu 100 Sandsäckeeinwandfrei gelagert bzw. mit Ladekran oderStapler rasch verhoben werden.Einsatz- und SonderalarmpläneInfolge diverser Um- und Neubauten in der Stadt Salzburg ist alljährlich eingroßer Zeitaufwand von den Mitarbeitern des Referates Einsatzplanung fürdie Erstellung bzw. Aktualisierung der Alarm- und Melderkarteien sowie derobjektspezifischen Daten (Betreiberdaten der einzelnen Brandmeldeanlagen,verantwortliche Brandschutzbeauftragte, technische Leiter usw.) notwendig.Gemeinsam mit Architekten und Ingenieuren werden entsprechend derTRVB O 121 die Brandschutzpläne für die verschiedensten Objekte derLandeshauptstadt Salzburg kontrolliert und nötigenfalls adaptiert.Jahresbericht 2011 - Seite 10


Im Ereignisfall geben diese Geschoßpläne den Einsatzkräften einen wichtigenÜberblick über die Gegebenheiten des gegenständlichen Objekts und seineunmittelbare Umgebung. Genormte Symbole und Farbcodes weisen auf baulicheund betriebliche Gegebenheiten hin bzw. informieren die Einsatzkräfteüber besondere Gefahren.Gefahrengeneigten Betrieben wird von der Gewerbebehörde ein Sonderalarmplan(SAPL) vorgeschrieben, der in drei Stufen von A bis C kategorisiertwird. Die höchste Gefährdungsstufe stellt dabei die Kategorie A dar.Derzeit gibt es in der Landeshauptstadt Salzburg 16 Betriebe, in denenSonderalarmpläne aufliegen. Ein Plan beinhaltet neben dem Brandschutzplanauch detaillierte bauliche Unterlagen, beispielsweise Bauausführung desObjektes, Situationsplan, Kanalisationspläne usw. und betriebsspezifischeInformationen wie Alarmierungsplan, Erreichbarkeit von Betriebspersonal,Datenblätter von gelagerten Stoffen oder betriebseigenen Löschmitteln. Beider Erstellung von Sonderalarmplänen werden die Betriebe von denMitarbeitern der Einsatzplanung entsprechend unterstützt.Brandschutzschulungen und RäumungsübungenBei 72 Unternehmen und Einrichtungenin der LandeshauptstadtSalzburg wurden Schulungen entsprechenddem Arbeitnehmerschutzgesetzim richtigen Verhaltenbei einem Brand sowie impraktischen Umgang mit Feuerlöschernabgehalten. Diese beinhaltenauch präventive Lehreinheitenzur Abwendung allfälligerFeuergefahr.Präsentation einer Fettexplosionin der „Feuerwehrküche“Für die praktische Anwendung von tragbaren Handfeuerlöschern wird diesbezüglichein spezieller Löschtrainer eingesetzt, der es ermöglicht, verschiedeneBrandszenarien zu simulieren.Den Schulungsteilnehmern wird dadurch die Möglichkeit gegeben, einenBrand mit verschiedenen Löschmitteln gefahrlos unter Aufsicht zu bekämpfen.Jahresbericht 2011 - Seite 11


HandfeuerlöscherwerkstattIm Jahr 2011 überprüften vier Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Salzburgmehr als 660 Handfeuerlöscher, welche in 48 Amtsgebäuden des Magistratsder Stadt Salzburg als Mittel der ersten Löschhilfe bereitgestellt sind, aufihre Betriebssicherheit und einwandfreie Funktion.Katastrophenschutz-Stabsdienst GrundlagenschulungAm 21. Juni wurde unter der Leitung des Katastrophenschutzreferenten desLandes Salzburg, Herrn Markus Kurcz, ein Workshop über Führungsgrundsätzein Katastrophen- bzw. Großschadensfällen in der HauptfeuerwacheMaxglan abgehalten. An der Stabsdienstgrundlagenschulung haben zahlreicheVertreter und Führungskräfte des Magistrats der Stadt Salzburg,welche im Falle eines eintretenden Ereignisses entsprechende Funktionenbesetzen, teilgenommen. Aufbau und Ablauf eines Einsatzstabes wurdenanhand fiktiver Schadensszenarien durchgespielt. Vom Katastrophenreferentenwurden Führungsgrundsätze und Führungsverfahren bewertet.Grundlagenschulung imeingerichteten Kat-Raumder HauptfeuerwacheJahresbericht 2011 - Seite 12


Geschäftsgruppe CGGL: TAR Ing. Armin BarbeckReferate:C1 Atem- und KörperschutzC2 DekontaminationC3 Schadstoff- und StrahlenschutzgeräteC4 BrandmeldeanlagenBrandmeldeanlagenBrandmeldeanlagen sorgen für die Sicherheit der Bevölkerung sowie derSachwerte und sind aus brandschutztechnischer Hinsicht nicht mehr wegzudenken.Im Jahr 2011 rückten die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr über 800mal zu Brandmeldealarmen aus. Entwicklungen in der Verfeinerung derSensorik sorgen für eine qualitative Verbesserung der Brandfrüherkennungund erhöhen damit den Sicherheitsstandard.Während Brandmeldeanlagen älterer Bauweise anwesende Personen und dieFeuerwehr alarmieren und nur wenige Brandfallsteuerungen aktivieren,müssen heutige Brandmeldesysteme mittels komplexer Programme zahlreicheSteuerungen zur Gewährleistung der Sicherheit im Brandfall übernehmen.Dazu gehören beispielsweise Beschallungsanlagen, Brandschutztür- undAufzugssteuerungen, Brandrauchentlüftungsanlagen, Zutrittskontrollsysteme,Fluchtwegssteuerungen oder Sicherheitsbeleuchtungen.Brandmelderüberwachter Gebäudekomplex „Mitte Lehen“Jahresbericht 2011 - Seite 13


Bauherren, Planer und Fachfirmen erstellen gemeinsam mit der Berufsfeuerwehrentsprechend den behördlichen Vorschreibungen und RichtlinienBrandschutzkonzepte, um die Sicherheitsstandards umzusetzen.Für das Jahr 2011 sind der Anschluss der Brandmeldeanlagen der Universitätfür Kultur- und Gesellschaftswissenschaften, die Neuerrichtung der Halle 10im Salzburger Ausstellungszentrum, die Bearbeitung und teilweise Aufschaltungder Brandmeldeanlagen „Mitte Lehen“ hervorzuheben.Eine Besonderheit in diesem Zusammenhangist die brandschutztechnische Überwachungdes Salzburger Christkindlmarktes. Erstmalswurde eine Brandmeldeanlage für sämtlicheVerkaufsstände des traditionellen Adventmarktesinstalliert und an die Berufsfeuerwehraufgeschalten. Damit wird sichergestellt,dass im Brandfall ein rascher Zugriffdurch die Einsatzkräfte erfolgen kann undein Übergreifen auf die angrenzenden historischenBauten verhindert wird. Die Realisierungerfolgte nach mehrjähriger engerZusammenarbeit mit dem Verein SalzburgerChristkindlmarkt, der einschlägigen Fachfirmaund der Berufsfeuerwehr Salzburg.Unipark NonntalQuelle: www.christkindlmarkt.co.atSchadstoff- und StrahlenschutzgeräteMit der Erdbebenkatastrophe von Fukushima im März 2011 und der darausresultierenden Atomkatastrophe wurden die unmittelbaren und mittelbarenAuswirkungen auf die Bevölkerung sichtbar. Um für solche Schadensereignissejederzeit gerüstet zu sein, sind modernste Messgeräte, eine ständigeFortbildung und ein kontinuierliches Training für die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehrunerlässlich.Jahresbericht 2011 - Seite 14


Für die langjährigen Tätigkeiten wurden im April die Offiziere Klaus Gogg undIng. Armin Barbeck mit dem Pro Merito Strahlenschutzverdienstzeichen derSeibersdorf Academy ausgezeichnet.Die Messwertanalyse wird während eines Feuerwehrwehreinsatzes für dieDokumentation immer wichtiger. Entsprechend kalibrierbare Messgeräte sinddaher die Voraussetzung. In einem ersten Schritt wurden vom Landesfeuerwehrverbandjedem Strahlenschutzstützpunkt im Bundesland Salzburg einekalibrierbare Messausrüstung und ein Markierungsset übergeben.Strahlenschutzkoffer mit SondeNeues Messgerät für das ELFFür das Einsatzleitfahrzeug (ELF) wurde imRahmen der Geräteerneuerung ein Mehrgasmessgerätder Firma Auer Marke Altair 5x angeschafft,welches die Messwertanalyse undKalibrierfähigkeit bereits berücksichtigt.Die MSA XCell Sensoren sind als Standardsensorenfür eine durchschnittliche Lebenszeitvon über vier Jahren konzipiert. Diese neuenSensoren verfügen aufgrund ihrer Mikroelektroniküber schnellere Ansprech- und Beruhigungszeiten.Die notwendigen Funktionstests können inweniger als 15 Sekunden durchgeführt werden.Die Justierzeiten für die meisten herkömmlichenKonfigurationen liegen bei rund 60 Sekunden.Mehrgasmessgerät Altair 5xJahresbericht 2011 - Seite 15


Geschäftsgruppe DGGL: TOAR Ing. Manfred HöllbacherReferate:D1 FeuerwehrtechnikD2 FahrmeistereiD3 GeräteprüfungD4 Wartung und Überprüfungelektrischer BetriebsmittelD5 LöschwasserversorgungNeue Teleskopbühne für die BerufsfeuerwehrAm 3. März 2011 erhielt die Berufsfeuerwehr Salzburg die neue TeleskopbühneTB 32, welche ein 24 Jahre altes Hubrettungsgerät ersetzt. Aus Anlass derAuslieferung der hundertsten Hubrettungsbühne aus dem Hause Rosenbauererfolgte die feierliche Übergabe im Rahmen einer technischen Leistungsschauim Park vor dem Salzburg Congress.Vorstandsvorsitzender KR Julian Wagner übergab persönlich die Schlüssel anRessortbürgermeister Dipl.-Ing. Harald Preuner und Branddirektor Dipl.-Ing.Eduard Schnöll. Die geladenen Ehrengäste sowie zahlreiche Zuschauerverfolgten interessiert die Einsatzübungen der Berufsfeuerwehr und dietechnische Präsentation des neuen Hubrettungsfahrzeuges.Aufgrund der städtebaulichen Situation der Stadt Salzburg wurde bei derBeschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges auf kompakte Abmessungen undeine niedrige Bauhöhe besonderer Wert gelegt. Die Teleskopbühne verfügtüber alle sicherheitstechnischen Raffinessen. Die Feuerwehrbühne ist universellverwendbar und kann für die Menschenrettung, die Brandbekämpfung sowieals Arbeitsgerät eingesetzt werden. Mit dieser Neuanschaffung verfügt dieBerufsfeuerwehr Salzburg über ein Hubrettungsgerät am letzten Stand derTechnik.Übergabe der Fahrzeugschlüssel für die TB 32Jahresbericht 2011 - Seite 16


Zwischenzeitlich hat die Teleskopbühne TB 32 ihre Bewährungsprobe beimehreren Einsätzen bestens bestanden.Dachstuhlbrand ValkenauerstraßeBaumschnittarbeitenDie Hubrettungsbühne des Fabrikates Metz/Rosenbauer B 32 wurde von derFirma Metz Aerials GmbH in Karlsruhe hergestellt und auf einem Niedrigfahrgestellder Type Mercedes-Benz Econic 1833 aufgebaut. Die Ausstattung dergesamten feuerwehrtechnischen Beladung erfolgte durch die Firma Rosenbauerin Linz-Leonding.Die universell einsetzbare TB 32 dient zur Personenrettung aus großen Höhen,zur Brandbekämpfung sowie für Arbeitseinsätze in Folge von Naturschadensereignissen.Die neue Teleskopbühne erreicht eine Arbeitshöhe von maximal32 Metern und eine Unterflurhöhe bis zu 5 Metern.Ein großer Vorteil der neuen Teleskopbühne liegt in der einseitig variablenAbstützung, welche z.B. eine schmale Abstützungsbreite von 2,5 Metern zulässt.Aus der tatsächlich gewählten Abstützsituation wird direkt über dieComputersteuerung die größtmögliche seitliche Ausladung des Rettungskorbesberechnet.Jahresbericht 2011 - Seite 17


Technische Merkmale der Teleskopbühne TB 32• Arbeits- und Rettungshöhe bis zu 32 Meter• Korbbesatzung bis zu 5 Personen• große, rollstuhlgerechte Fronteinstiegstür im Korb• Korb seitlich drehbar für paralleles Anstellen an die Hausfassade• maximale seitliche Ausladung des Korbes von 25 Metern• Steuerung der Teleskopbühne vom Korb oder vomHauptbedienstand am Drehgestell, Memory-Steuerung• elektrisch fernsteuerbarer Schaum- und Wasserwerfermit fix montierter Löschleitung am Teleskoparm• Steuerung des Wasserwerfers mit einer Löschleistung von500 bis 3.200 Liter pro Minute vom Korb oder vom Hauptbedienstand• Korbkamera mit Bildübertragung auf den Hauptsteuerstand• Wassersprühdüsen als Schutzeinrichtung am Korbboden• Krankentragehalterung mit stabiler Korbtrage• Dreh- und Wechselstromversorgung 14 kVA• Memory-Steuerung zum mehrmaligen automatischenAbfahren einer eingespeicherten Korbfahrt• automatische Senkrecht-Steuerung des Korbes zur Fassadenbefahrung• variable Abstützung der Teleskopbühne - jede Stütze ist einzelnausfahrbar - Gesamtabstützbreite von 2,5 Meter bis 6 Meter• mehrere hydraulische NotfahrbetriebeFahrgestell Typ Mercedes-Benz Econic 1833 LL• Niedrigfahrgestell mit Hinterachsantrieb und Differentialsperre• vollautomatisches Getriebe mit integrierter Retarderbremse• Motorleistung 240 kW (326 PS)• Rückfahr- und SeitenkameraJahresbericht 2011 - Seite 18


Gesamthöhe:Gesamtlänge:Gesamtbreite:HöchstzulässigeGesamtmasse:3,22 Meter9,22 Meter2,55 Meter18 TonnenUmfangreiche feuerwehrtechnischeBeladung:• Hochleistungslüfter• 2 Atemschutzgeräte• Personenabseilgerät• Sicherungsgeräte• Beleuchtungsgeräte• 2 Motorkettensägen• Elektrokettensäge• Handwerkzeuge• Feuerwehrarmaturen• Löschgeräte• Funkausrüstung• persönlicheSchutzausrüstungJahresbericht 2011 - Seite 19


Geschäftsgruppe EGGL: TOAR Klaus GoggReferate:E1 Einsatztaktik und EinsatztechnikE2 Aus- und FortbildungE3 Gefahrgutwesen und SchadstoffdienstE4 HöhenrettungE5 InnendienstE6 DienstpläneGrundkurs 3Im Jahr 2011 wurde der zweijährige Grundkurs 3 mit den Abschnitten „Fahrzeugeund Geräte“, „Einsatztechnik“ und „Einsatztaktik“ fortgesetzt. Der Ausbildungskurssoll im Herbst 2012 abgeschlossen werden.Interne AusbildungenWachekommandanten für den BrandsicherheitswachdienstIn einer mehrtägigen Schulung wurden zwei weitere Mitarbeiter zu Wachekommandantenfür den Brandsicherheitswachdienst ausgebildet. Diese Ausbildungerfordert neben den gesetzlichen Bestimmungen die genaue Kenntnisbrandschutztechnisch relevanter Einrichtungen in diversen Veranstaltungsstätten.Konzept für tägliche SchulungIm Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen wurden sämtliche im Branddienststehende Mitarbeiter nachweislich geschult.Praxisnahe Schulung im Innenhof der HauptfeuerwacheJahresbericht 2011 - Seite 20


FahrtechniktrainingAm 13. April 2011 absolvierten sechs Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr ein eintägigesFahrsicherheitstraining am Gelände des ÖAMTC-FahrtechnikzentrumsSaalfelden-Brandlhof.Die Schwerpunkte dieser Ausbildung lagen im sicheren Bremsen und rechtzeitigenAusweichen mit Einsatzfahrzeugen vor plötzlich auftretenden Hindernissenunter Bedachtnahme auf die große Eigenmasse der Schwerfahrzeuge.Aus diesem Grund wurde die Schulung mit drei feuerwehreigenen Einsatzfahrzeugen,welche sich im Aufbau, im Antriebsstrang und daraus resultierend inden Fahreigenschaften wesentlich voneinander unterscheiden, durchgeführt.Wechselnde Fahrbahnverhältnisse, wie sie insbesondere im Herbst und Wintervorgefunden werden, wurden simuliert und beübt, bis jeder Schulungsteilnehmerdie ausreichende Sicherheit im Umgang mit den unterschiedlichenFahrzeugtypen gewonnen hatte.Die gefahrlose Ausbildung im Fahrsicherheitszentrum ist ein wesentlicherBeitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit insbesondere bei Alarmeinsatzfahrtenim Stadtgebiet.Schulung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit am ÖAMTC-FahrtechnikzentrumStrahlenschutz-Leistungsabzeichen „Bronze“28 Mitarbeiter nahmen an dem „Strahlenschutzkurs Bronze“ teil und legtendie theoretische und praktische Prüfung unter Vorsitz von OBR Ing. SiegfriedHörschläger des Landesfeuerwehrverbandes Oberösterreichs ab.Jahresbericht 2011 - Seite 21


Schulungskooperation mit externen InstitutionenSalzburg AG - FestungsbahnDie neu angeschafften Festungsbahngarnituren der Salzburg AG machten eineEinschulung aller Branddienstmitarbeiter der Berufsfeuerwehr erforderlich, umdie wesentlichen Änderungen der neuen Anlage kennenzulernen. Zusätzlich zuden Notöffnungseinrichtungen der Waggontüren wurden Sicherheitsseile ander Begleitstiege installiert sowie Sicherungsgurte angeschafft, die ein gefahrlosesArbeiten im Steilgelände ermöglichen.Neue Fahrzeuggarnitur der FestungsbahnPeer-FortbildungBeim Roten Kreuz fand eine Weiterbildung für die Peers der Berufsfeuerwehrstatt. Die ausgewählten Mitarbeiter sollen Probleme der eingesetzten Feuerwehrkräftenach psychisch belastenden Einsätzen bestmöglich erkennen. BeimPeer-System werden Gespräche unter „Gleichgestellten“ (Peers) geführt.Dadurch können traumatische Erlebnisse besser aufgearbeitet werden.Aktive Mitarbeit der Berufsfeuerwehr innerhalb des ÖBFVDie Berufsfeuerwehr Salzburg arbeitet beim Österreichischen Bundesfeuerwehrverband(ÖBFV) aktiv bei der Erstellung von Richtlinien für die Vereinheitlichungder Ausbildungskriterien der österreichischen Berufsfeuerwehren mit.Zwischenzeitlich wurde die Richtlinie „Rettung aus Höhen und Tiefen“ fertiggestelltund vom Fachausschuss Berufsfeuerwehren des ÖBFV beschlossen.Der Entwurf „Laufende Fort- und Weiterbildung“ wurde zwischenzeitlich demFachausschuss Berufsfeuerwehren des ÖBFV zur Beschlussfassung vorgelegt.Derzeit ist eine Richtlinie für die Chargenschulen der Mitarbeiter der Berufsfeuerwehrenin Ausarbeitung.Jahresbericht 2011 - Seite 22


Geschäftsgruppe FGGL: TAR Ing. Horst ReiterReferate:F1 EDVF2 EinsatzleitrechnerF3 LeitstelleF4 Brandsicherheitsdienst und EinteilungF5 NachrichtenanlagenF6 StraßenkarteiEinführung des digitalen SprechfunksNach mehr als zwei Jahren technischer und organisatorischer Vorbereitungszeitwurde der digitale Sprechfunk für die Berufsfeuerwehr Salzburg im April 2011eingeführt. Im Netz „BOS-Austria“ befinden sich mit 2011 erstmals Exekutiveund Feuerwehr in einem gemeinsamen Funknetz innerhalb der Stadt Salzburg.Neben den technischen Vorteilen durch die hervorragende Funkversorgungbesteht nun die Möglichkeit, jederzeit durch Wahl einer gemeinsamen Sprechgruppebei Bedarf einfach und schnell eine Funkverbindung mit der Polizei herzustellen.Der Umstellung gingen umfangreiche Arbeiten und Tests voraus, welche biszum Verwendungsbeginn des Digitalfunks abgeschlossen werden mussten.Funktechnische VersorgungIm Gebiet der Stadt Salzburg besteht seit 2008 eine entsprechende Funkinfrastrukturim Tetra-Standard, welche wesentlich als Entscheidungsgrundlage fürdie Umstellung auf Digitalfunk diente. Durch das vorhandene System gibt esbereits entsprechende Erfahrungswerte seitens des Stadtpolizeikommandos.Darauf basierend erfolgten Netzmessungen im Stadtgebiet, welche hinsichtlichder Verwendung des neuen Funksystems weitere Erkenntnisse brachten.Grundsätzlich wurde die weitgehend problemlose Netzverfügbarkeit in Gebäudenfestgestellt.Bedienung, Funktionen, TragevariantenNeben der erforderlichen Netzversorgung ist für die Akzeptanzeines neuen Kommunikationssystems die benutzerfreundlicheBedienung maßgebend.In einer ersten Erprobungsphase wurden mögliche Variantenzum Tragen der Handfunkgeräte in verschiedenen Verwendungsarten(mit / ohne Helmfunk bzw. Handbedienteil)getestet.Aktuelle Funkgeräteserieder BerufsfeuerwehrJahresbericht 2011 - Seite 23


Die Ausstattung der gesamten diensthabenden Einsatzmannschaft mitpersönlichen Handfunkgeräten brachte im Gegensatz zur bisherigen Praxisfahrzeugbezogener Geräte wesentliche Erleichterungen. Jede Einsatzfunktionist nun fix mit einem Handfunkgerät während des Bereitschaftsdienstes ausgestattet.ProgrammierungDie Programmierung der Handfunkgerätegestaltete sichwesentlich aufwendiger alsursprünglich angenommen. Dieim Rahmen des Testbetriebeseingebrachten Vorschläge derMitarbeiter mussten anhandeiner Vielzahl von Softwareversionenadaptiert werden.Alle Programmierungen werdendurch einen Mitarbeiter derBerufsfeuerwehr durchgeführt.Programmierstation für dieTetra-HandfunkgeräteAnbindung des Digitalfunks an das BF-LeitstellensystemAls im Jahr 2002 das Vermittlungssystem in der Leitstelle erneuert wurde, warzwar die Einführung des Digitalfunks bei der Berufsfeuerwehr Salzburg nochnicht absehbar, dennoch konnten bereits zu diesem Zeitpunkt alleVoraussetzungen für die Implementierung eines neuen Kommunikationsmediumsgeschaffen werden. Dementsprechend problemlos verlief die Eingliederungder neuen Technik ohne Änderung der vorhandenen Gesamtstruktur.Aufgrund der derzeitigentechnischen Gegebenheitenbesteht die Anbindung derLeitstelle an das Netz vonBOS-Austria über eine “Luftschnittstelle”.Eine Verbindung über eindirektes “Gateway” ist vorerstnicht geplant.Einbindung der Sprechgruppen(grün) in dasVermittlungssystemJahresbericht 2011 - Seite 24


Die Integration der Digitalfunkanlage in das Vermittlungssystem ermöglichtdem Leitstellendisponenten die Bedienung des Funks in der bisherigen Formund die Nutzung zusätzlicher neuer Leistungsmerkmale - wie beispielsweise:• Teilnehmerkennung• Sprechwunsch• Sprechgruppenwahl• Empfang / Versand von Kurznachrichten (SDS) und• Einsatzinformationen (SDS)Anzeige des aktuellen Funkteilnehmers und des letzten SprechwunschesFlexibler Einsatz bei GroßeinsätzenFür Großeinsätze oder fürdie Brandsicherheitswachebei Veranstaltungen stehenzusätzlich sechs Handfunkgeräteinklusive Ladestationenin einem Kofferbereit, welcher auch alsmobile Ladestation eingesetztwerden kann.Funkgeräteset imLadestationskofferJahresbericht 2011 - Seite 25


Erfahrungen und ErkenntnisseDie Umstellung ohne Parallelbetrieb mit dem bisherigen analogen Sprechfunkverlief erfolgreich und ohne nennenswerte Probleme. Schon aufgrund dererheblich besseren Netzversorgung war die Akzeptanz von allen Mitarbeiternvon Beginn an gegeben.Handfunkgerät im EinsatzleitfahrzeugNeben einer intensiven Vorplanung der programmierten Endgerätesoftwarewaren dennoch bis Jahresende mehrere Updates der Gerätekonfigurationnotwendig. Es erwies sich daher als unbedingt erforderlich, einige Mitarbeiterzusätzlich einzuschulen, um Softwareänderungen selbständig durchführen zukönnen.Die erfolgreiche Einführung ist vor allem der hervorragenden Unterstützungaller mit dem Projekt „Digitalfunk BOS-Austria“ betrauten Institutionen undPersonen zu verdanken.Freisprechfunktion in TanklöschfahrzeugenUm den Sprechfunk auch während der Anfahrt zum Einsatzort bei eingeschaltetemFolgetonhorn mithören zu können, wurden die Tanklöschfahrzeugeder Löschbereitschaften mit Freisprecheinrichtungen ausgestattet,welche automatisch beim Einlegen des Geräts in die Ladehalterung aktiviertwerden.Jahresbericht 2011 - Seite 26


Digitalfunk für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt SalzburgDen Abschluss der Funkumstellung stellt die für Anfang 2012 geplanteEinführung des Digitalfunks bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburgdar. Damit ist eine direkte Kommunikation zwischen der Berufsfeuerwehr undden freiwilligen Kräften gewährleistet.WeiterentwicklungWährend bei der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr der StadtSalzburg der Sprechfunk nun in digitalisierter Form abgewickelt wird, erfolgtder Datenaustausch zwischen Einsatzleitrechner und Fahrzeugdatenterminalnoch auf analoger Basis. Bis auf weiteres soll diese bisher problemlosfunktionierende Technik beibehalten werden.Spätestens mit einem Update des Einsatzleitrechners soll jedoch zumindest einTeil der Statusmitteilungen parallel über die Handfunkgeräte abgewickeltwerden.Vorbereitungen zur Umstellung der LeitstellensoftwareIm Zuge der routinemäßigen Erneuerung der Hardware rund um den Einsatzleitrechnerist mittelfristig ein Upgrade der Leitstellensoftware geplant. 2011begann dafür bereits die erforderliche Pflichtenhefterstellung. Probeweisewurde durch den Leitstellenlieferanten bereits ein Testsystem bereitgestellt.Die dritte Einsatzleitrechnergenerationbei der BerufsfeuerwehrSalzburgDie neue Leitstellensoftware wird derzeit vorwiegend in Deutschland eingesetzt.Neben einer verbesserten Performance soll vor allem eine völlig neueEinsatzgrafik Vorteile bei der Disposition bringen.Jahresbericht 2011 - Seite 27


Geschäftsgruppe GGGL: TOAR Ing. Andreas FuchsReferate:G1 SonderbauwerkeG2 BetriebsbrandschutzIm Jahr 2011 nahmen die Mitarbeiter der Geschäftsgruppe G - VorbeugenderBrandschutz - insgesamt an146 Feuerbeschauen312 Bauverhandlungen und Überprüfungen gemäß § 17BauPolG168 Gewerbe- und veranstaltungsrechtlichen Verhandlungen6 Verhandlungen nach dem Luftfahrtrecht184 Überprüfungen und Vorbesprechungenals Sachbearbeiter für den vorbeugenden Brandschutz teil.Um an sämtlichen Verhandlungen und Ladungen der Baubehörde aus Feuerwehrsichtmitwirken zu können, wurde die Geschäftsgruppe G bei rund 160Terminen personell durch Kollegen aus dem Branddienst entsprechend unterstützt.Die behördlichen Schwerpunkte lagen im Jahr 2011 bei den gewerbebehördlichenÜberprüfungen von Großhandelsbetrieben sowie bei den feuerpolizeilichenÜberprüfungen der Stadt Salzburg im Bereich der Kindergärtenund Beherbergungsbetriebe.Sonderbauwerke2011 nahmen die Mitarbeiter des Vorbeugenden Brandschutzes anbehördlichen Bewilligungsverfahren für nachstehende „Sonderbauwerke“ imStadtgebiet von Salzburg teil. So wurden unter anderem an den baubehördlichenGenehmigungen für die Errichtung an nachstehender Objektemitgewirkt:• Interspar Lehen• Competence Park SALZBURG• Hotel-Hochhaus nahe dem Messegelände• Geriatrie am Gelände der Christian-Doppler-Klinik• Kinderzentrum im Landeskrankenhaus Salzburg• Ausbaustufe II der Chirurgie WestJahresbericht 2011 - Seite 28


Das größte Baufeld im Stadtgebiet - das „Stadtwerke Areal“ - wird 2012 mitdem Competence Park SALZBURG weiterentwickelt und baulich verdichtet.Die erste Bauphase auf dem ehemaligen Stadtwerke Areal stand 2011 kurz vorder Fertigstellung:• Im Sommer 2011 konnte das neue Studentenheim mit 97 Zimmerneröffnet werden.• Am 15. November 2011 wurden in einer feierlichen Übergabe insgesamt290 neu errichtete Wohnungen von den gemeinnützigen Wohnbaugesellschaftengswb und Heimat Österreich seinen Bewohnernübergeben.• Im Frühjahr 2012 wird mit der Eröffnung des neuen Kindergartens dieerste Bauphase abgeschlossen sein.Mit dem Baustart im November 2011entsteht für die zweite Bauphase inden nächsten zwei bis drei Jahren einmoderner, pulsierender Standort fürdiverse Unternehmen, Institutionen,Bildungseinrichtungen und Dienstleister.Das unter dem Begriff CompetencePark SALZBURG zusammengefassteAreal bietet in seinen sieben Baukörpernauf rund 24.000 m² Nutzflächeeinen Mix aus Bildung, Design,Forschung, Nahversorgung und Gastronomie.Vom jetzigen Baubeginn bis zur Fertigstellung soll im CompetencePark SALZBURG Raum für 500 bis 700 Arbeitsplätze geschaffen werden.Im März 2011 erfolgte dieBaubewilligung für dieersten beiden Neubauteiledes Competence ParkSALZBURG. Die beidenHäuser sind dem Schwerpunkt„Life Science“ gewidmet,es entsteht einDiagnosezentrum und einOrdinations- und Verwaltungsgebäudein direkterNachbarschaft zu denLandeskliniken und derParacelsus MedizinischenPrivatuniversität.Jahresbericht 2011 - Seite 29


Im zentralen Bereich werden vier Gebäude mit vielseitigem Flächenangebot fürUnternehmen, universitäre und private Forschungs- und Bildungseinrichtungen,Ordinationen sowie Dienstleister errichtet. Entlang der Gaswerkgasseliegt der Schwerpunkt im Bereich Nahversorgung unter Einbeziehung der FreyVilla.Die ersten Bauschritte für die Bauphase2 begannen im letztenQuartal 2011 mit dem Aushub derTiefgarage bzw. der Aushöhlungdes ehemaligen Stadtwerkehochhauses.Das Gebäude aus den 60er Jahrenwird zur Gänze generalsaniert undumfangreich modernisiert.Vorbeugender BrandschutzFür die bereits bewilligten Baukörper (Hochhaus, Tiefgarage und GebäudeteileM3 und M4) wurde jeweils im Auftrag der Bauherrschaft durch das Institut fürBrandschutz- und Sicherheitsforschung (IBS) ein Brandschutzkonzept erstellt.In diesem wurden die brandschutztechnischen Vorgaben im Rahmen der gesetzlichenBestimmungen, wie beispielsweise• bauliche Brandschutzmaßnahmen• Fluchtwegbetrachtung• technische Brandschutzeinrichtungen• betrieblichen und organisatorischen Brandschutz• abwehrende Brandschutzmaßnahmen• sonstige brandschutztechnische Belangeschlüssig dargelegt und von der Behörde bewilligt.Jahresbericht 2011 - Seite 30


Die genannten Gebäudeteile werden unter anderem mit nachstehender Sicherheitstechnikausgestattet:• Einbau einer automatischen Brandmeldeanlage inVollschutzausführung gemäß TRVB S 123 mit direkterAlarmaufschaltung auf die Leitstelle der Berufsfeuerwehr• Sprinkleranlage im Schutzumfang „Vollschutz“ im Hochhausentsprechend der TRVB S 127 mit automatischerAlarmweiterleitung zur Berufsfeuerwehr• Brandrauchverdünnungsanlage für Treppenhäuser im Hochhaus• Ausführung eines Feuerwehraufzuges für das Hochhaus entsprechendder ÖNORM EN 81-72 in Verbindung mit der TRVB A 150• Einbau nasser Steigleitungen gemäß TRVB F 128 im Bereich derTiefgarage mit garagenseitig angeschlossenen Wandhydranten imZugangsbereich zu den Fluchtstiegenhäusern sowie die Installation vontrockenen Steigleitungen gemäß TRVB F 128 im Bereich sämtlicherStiegenhäuser• Brandrauchentlüftungsmöglichkeiten in den Stiegenhäusern• interne Alarmierungseinrichtungen in den Objekten• Ausführung einer Notbeleuchtung und einer BlitzschutzanlageNeubauten im LandeskrankenhausKrankenhäuser und Pflegeheime werden im Zuge des Kommisionsdienstesregelmäßig betreut. 2011 wurden schwerpunktmäßig Feuerbeschauen durchgeführtsowie diverse Bauverhandlungen abgehalten. Im Speziellen sind derNeubau des Kinderzentrums sowie die Erweiterung der Chirurgie West amGelände der Salzburger Landeskliniken hervorzuheben.KinderzentrumIm Vorfeld zur Einreichplanung wurden mehrere Vorbesprechungen mit demPlanungsteam abgehalten, damit die Vorgaben des Vorbeugenden Brandschutzesin das Projekt eingearbeitet werden konnten. Zur Prüfung wurde einviergeschoßiger Baukörper mit einer Längsausdehnung von ca. 90 Metern vorgelegt.Jahresbericht 2011 - Seite 31


Das gesamte Objekt ist als Brückenbaukörper über die Müllner Hauptstraße(Hauptzufahrt in das Salzburger Landeskrankenhaus) konzipiert. Dies stellteine besondere Herausforderung dar, da die Feuerwehr- sowie die Patientenzufahrtfortwährend sichergestellt werden müssen. Der gesamte Bauteil wirdmit dem Gebäude der Kinderchirurgie verbunden und bildet somit einenGebäudekomplex für die Kinderabteilung der Salzburger Landeskrankenanstalten.Die neu geschaffene Nutzfläche beträgt 5.460 m². Die kalkulierten Baukostenbetragen ca. € 25 Millionen.Im Erdgeschoß wird eine Anlaufstelle für alle PatientInnen errichtet. SämtlicheAmbulanzen sowie die Tagesklinik sind auf kurzem Wege im Erdgeschoß sowieim ersten Obergeschoß erreichbar. Im zweiten Obergeschoß steht der bestehendeOP-Bereich in enger Verbindung mit dem neuen Aufwachraum, derIntensivstation sowie der Neurorehabilitation. Im dritten Obergeschoß wird diebestehende Kinderchirurgische Station adaptiert und um einige Patientenzimmerim Neubau erweitert. Daran schließen sich die Sonderklasse sowie dieEltern-Kind-Station an.Die Vorgaben der TRVB N 132 wurden entsprechend umgesetzt. Als Sicherheitstechnikkonnten realisiert werden:Brandmeldeanlage in Vollschutz, Wandhydranten, Sicherheitsbeleuchtung,Brandrauchentlüftungsanlagen, Rauchabzüge in den Stiegenhäusern, Einsatzaufzüge,Blitzschutzanlage sowie eine interne Alarmierungseinrichtung. DieFertigstellung ist im Jahr 2012 geplant.Chirurgie West - Ausbaustufe IIIm Bereich der Chirurgie Westwird der ovalförmige Baukörpererweitert. Diesbezüglich ist eindem bestehenden Baukörperangepasstes Gebäude zur Beurteilungvorgelegt worden.Als Schwierigkeit muss hervorgehobenwerden, dass derAnbau bei laufendem Betriebder ersten Ausbaustufe erfolgt.Daraus hat sich eine veränderteSituationen der Fluchtwegesowie der Brandabschnitteergeben, welche in mehreren Bauverhandlungen und Besprechungenvor Ort geprüft werden mussten. Bemerkenswert ist, dass dieses Projekt rund85 neue Krankenbetten schafft und ein Bauvolumen von ungefähr € 45Millionen aufweist.Jahresbericht 2011 - Seite 32


Brandschutzbeauftragterdes Magistrats SalzburgTORev. Ing. Stefan KrakowitzerEntsprechend der Vorgaben der „TRVB O 119 - Betrieblicher Brandschutz - Organisation“wurden im abgelaufenen Jahr zahlreiche Brandschutzbegehungenin den verschiedenen Magistratsgebäuden durchgeführt.Einen Schwerpunkt stellen dabei die gesetzlich vorgeschriebenen Feuerbeschauenin den städtischen Kindergärten dar. Diese Objekte werden gemäßder Salzburger Feuerpolizeiordnung mindestens alle zehn Jahre einer Feuerbeschauunterzogen und umfassend auf ihre Brandsicherheit überprüft.Insbesondere wird auf die Freihaltung von Fluchtwegen, die Entrümpelung vonDachböden und Kellern sowie das Vorhandensein von Löschmitteln und dieFreihaltung von Feuerwehrzufahrten geachtet.Ältere Gebäude befinden sich grundsätzlich im baulichen Konsens, jedoch sindentsprechende Sanierungs- bzw. Adaptierungsarbeiten hinsichtlich brandabschnittsbildenderMaßnahmen wünschenswert.Schulung im Lehrsaal der HauptfeuerwacheJahresbericht 2011 - Seite 33


Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf die Überprüfung der Schulen der StadtSalzburg gerichtet. Brennbare Dekorationen und Bastelarbeiten, die oftmals inGang- und Fluchtwegsbereichen innerhalb von Kindergärten und Schulen zurSchau gestellt werden, stellen im Brandfall eine unmittelbare Gefahr für dieflüchtenden Personen dar.Hierfür konnte zusammen mit den Verantwortlichen der Kindergärten, derSchulen und der Behörde eine sehr gute Lösung gefunden werden, um denKindergarten- oder Schulcharakter zu erhalten. Die Dekorationen werden miteinem brandhemmenden Spray imprägniert, wodurch sie eine entsprechendeBrandschutzqualifikation erhalten, und können in Absprache mit dem Brandschutzbeauftragtenin den Gängen angebracht werden.Für die Mitarbeiter in den städtischen Seniorenheimen wurden erneut Brandschutzschulungenabgehalten. Nicht nur der praktische Umgang mit den jeweiligenFeuerlöschern, sondern auch das frühzeitige Erkennen von auftretendenBrandgefahren sind wesentliche Inhalte dieser Veranstaltungen. Gerade inZusammenhang mit mobilitätseingeschränkten Personen ist eine Sensibilisierungdes Pflegepersonals für den Brandschutz unerlässlich.Praktischer Umgang mit einem HandfeuerlöscherJahresbericht 2011 - Seite 34


Statistik 2011EINSÄTZE Stadt Land GesamtEntstehungsbrand 129 129Kleinbrand 151 151Mittelbrand 28 1 29Großbrand 2 2Keinen Brand festgestellt 100 100Brandmeldeeinsatz 832 832Brandeinsätze 1.242 1 1.243Technische Hilfeleistung 1.472 5 1.477Technische Arbeitsleistung 668 2 670Technische Einsätze 2.140 7 2.147GESAMT 3.382 8 3.390ALARMIERUNGEN UND VERSTÄNDIGUNGENFF - Stadt zur Unterstützung der BF 39 39FF - Land im Auftrag des LFK 1 180 181Zusätzliche Alarmierungen 40 180 220EinsatzbezogeneVerständigungen1.416 11 1.427GESAMT 1.456 191 1.647Jahresbericht 2011 - Seite 35


Brandeinsätze2009 2010 2011Behälter bzw. Container für Müll oder Papier 74 67 67Betriebsanlage 5 5 3Böswilliger Alarm 44 28 42Dachstuhl 6 1 5Einstellraum 0 1 0Elektrische Anlagen und Geräte 35 28 39Elektrische Anlagen und Geräte überhitzt 14 20 13Fahrzeuge vor Ankunft am Einsatzort zurückbeordert 10 7 7Fehlalarm 289 215 219Fehleinschätzung des Anzeigers 34 27 36Flächen 6 3 3Fußboden / Zwischendecke 7 2 2Garage 3 1 1Gegenstände in Objekt 36 47 33Geschäft 0 1 1Heizung 14 8 7Heu / Strohtristen 4 0 1Hütte 1 2 5Kabel 2 0 1Keller 6 2 3Kraftfahrzeug 30 23 25Labor 0 0 1Lagergebäude 0 0 1Lagerplatz 4 2 2Lagerraum 2 0 3Landwirtschaft 0 0 1Rauchfang 1 1 5Schienenfahrzeug 0 0 1Störungsalarm (Brandmeldeanlagen) 5 7 13Tankstelle 0 1 0Täuschungsalarm 467 428 509Untersuchung 25 26 28Verschmorte Speise 92 116 127Vorbeugende Brandschutzmaßnahmen 5 2 3Wald / Bepflanzung 6 12 15Weihnachtsbaum / Adventgesteck / Dekoration 10 3 7Werkstätte 0 0 1Wohnhaus 0 1 2Zimmer 23 19 11Brandausrückungen 1.260 1.106 1.243Jahresbericht 2011 - Seite 36


Technische Einsätze2009 2010 2011Abschleppung 1 0 1Absicherung 81 76 65Assistenzleistung 98 104 105Baugebrechen 19 22 20Beistellung 22 12 14Bergen von Sachwerten 34 28 30Bergen von toten Personen 2 4 5Bergen von toten Tieren 60 52 64Brandsicherheitswachdienst 40 45 50Böswillige Alarmierung 1 1 0Chemieeinsatz 7 7 5Entfernen von Gefahren auf Verkehrsflächen 208 222 223Entsorgungsfahrt 3 1 0Fahrzeuge vor Ankunft am Einsatzort zurückbeordert 48 62 52Fehleinschätzung des Anzeigers 55 51 64Insekten beseitigen 43 45 86Insekten einfangen 59 33 66Konzentrationsmessungen von Schadstoffen 7 10 18Kraftstoffaustritt aus Kraftfahrzeug 9 4 4Kranarbeit 1 0 0Liftgebrechen 106 100 93Mineralöl mit Umweltgefährdung 13 9 11Naturereignis 21 19 11Notstromversorgung 0 0 1Personen aus Gefahr oder Zwangslage 147 203 218Pumparbeit 15 8 5Rohrbruch 46 36 49Schadwasser 148 44 38Strahlenschutzeinsatz 2 0 0Sturmschaden 39 10 58Suchaktion 4 3 3Taucheinsatz 1 0 2Tier aus Gefahr / Zwangslage 175 157 162Tiertransport 313 288 310Unkontrollierter Austritt von Gas / Flüssigkeit 15 9 6Untersuchung 64 35 33Verkehrsunfall 24 28 24Wasserversorgung 31 14 18Wohnung öffnen 243 197 232Übungseinsatz u. ä. 9 4 1Technische Einsätze 2.214 1.943 2.147Jahresbericht 2011 - Seite 37


Stundenstatistik1. Brandeinsätze 19.783 Std.2. Technische Einsätze 15.198 Std.3.Organisatorische bzw. einsatzbezogene Tätigkeiten3.1 GG A: Organisation, Bekleidung, Dienstsport 8.309 Std.3.2 GG B: Innendienst, Dienst- und Einsatzplanung 8.122 Std.3.3 GG C: Schutzausrüstung, Brandmeldeanlagen 3.197 Std.3.4 GG D: Feuerwehrtechnik 11.075 Std.3.5 GG E: Ausbildung, Schulung 13.555 Std.3.6 GG F: Nachrichtentechnik 6.100 Std.3.7 GG G: Vorbeugender Brandschutz 2.806 Std.3.8 Branddirektion, Verwaltung 7.083 Std.3.9 Dienstführung 9.882 Std.4. Geleistete Einsatzstunden dernachalarmierten dienstfreien Mannschaft838 Std.5. Während und außerhalb des Grunddienstesgeleistete Brandsicherheitswachen11.283 Std.GESAMT117.231 Std.Jahresbericht 2011 - Seite 38


Brandeinsätze1.5001.4001.3001.2001.1001.0009008007006005002006 2007 2008 2009 2010 2011Technische Einsätze2.7002.5002.3002.1001.9001.7001.5001.3001.1009007005002006 2007 2008 2009 2010 2011Jahresbericht 2011 - Seite 39


Ereignisse„Kids & Fire“ - Lernen für´s LebenSeit vielen Jahren ist die Berufsfeuerwehrmagischer Anziehungspunkt für vieleKindergärten und Schulen, gibt es docheiniges Neues und Interessantes bei derFeuerwehr zu sehen.Um den Kindern jedoch beim Besuch beider Berufsfeuerwehr auch spezielles undanwendbares Wissen für den Alltag zuvermitteln und mitzugeben, hat BranddirektorEduard Schnöll eigens einenRaum für maximal 25 Kinder adaptierenlassen.Ab sofort erhalten Kinder abgestimmt aufihre jeweilige Altersgruppe wertvolleInformationen im richtigen Verhalten beieinem Brandereignis. Die Gruppen werdenin einem rund zweistündigen Programmüber die besonderen Gefahren und diemöglichen Auswirkungen unterrichtet.Dies geschieht zum Teil spielerisch. Vonder Ausrüstung der Feuerwehrkräfte bis hin zum Absetzen eines Notrufsreichen die Lehrinhalte. Die Initiative zeigt regen Zustrom. Fast täglich kommteine Kindergruppe in das Lernzentrum „Kids & Fire“ der Hauptfeuerwache.„Einsatzfahrt“ für KinderJahresbericht 2011 - Seite 40


Eröffnung des Wilhelm-Kaufmann-StegsAm 16. September wurde der neu errichtete Wilhelm-Kaufmann-Steg miteinem großen Fest durch die Stadtpolitik eröffnet. Zahlreiche Ehrengäste,darunter auch Bundesminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich, nahmen an derEröffnungsfeier teil. Die für Fußgänger und Radfahrer ausgeführte Hängebrückeverbindet die Stadtteile Aigen und Josefiau und bringt für die Anrainereine enorme Zeit- und Wegersparnis.Feierliche StegeröffnungZur feierlichen Stegeröffnung gab es ein buntes Programm für die zahlreichenBesucher. Neben musikalischen Darbietungen kamen vor allem die vielenKinder auf ihre Rechnung. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehrder Stadt Salzburg luden Interessierte zu Schiffsfahrten in den Feuerwehrbootenauf der Salzach ein. Der Andrang war riesig und die Kinder musstenzum Teil Schlange stehen, ehe sie mit Schwimmwesten ausgerüstet in denBooten Platz nehmen konnten.Bundesminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich undBranddirektor Eduard Schnöll nach der BootsfahrtJahresbericht 2011 - Seite 41


Die Berufsfeuerwehr stellte in mehreren eindrucksvollen Darbietungen auf demWasser ihr Können unter Beweis. Branddirektor Eduard Schnöll erläuterteunter anderem die umfangreiche Wasserdienstausbildung der Mitarbeiter derBerufsfeuerwehr.Zum Abschluss zeigten die Einsatzkräfte in einer spektakulären Einsatzübungauf der Salzach die Durchführung einer Menschenrettung.Einsatzübung „Rettungeiner Person ausder Salzach“Besuch der Rauchfangkehrer zum JahreswechselEine Abordnung der Salzburger Rauchfangkehrer mit Innungsmeister HeinzBurmann überbrachte Branddirektor Dipl.-Ing. Eduard Schnöll und seinenMitarbeitern die Neujahrswünsche.Innungsgeschäftsführer Martin Niklas undInnungsmeister Heinz Burmann mit seinem TeamJahresbericht 2011 - Seite 42


Einsatzübung WildfleckenÜbungen und AusbildungenAuf Einladung der Berufsfeuerwehr München konnten sieben Mitarbeiter derBerufsfeuerwehr Salzburg an einer mehrtägigen Feuerwehrgroßübung amTruppenübungsplatz in Wildflecken vom 29. Juli bis 3. August 2011 teilnehmen.Der Truppenübungsplatzder Deutschen Bundeswehrwurde 1937 errichtet unddiente im 2. Weltkrieg alsFlüchtlingslager. In den50er Jahren wurde dieRhön-Kaserne im OrtsteilOberwildflecken eingerichtet.Das Kasernengeländeder Deutschen Bundeswehreignet sich in perfekterWeise für reale und praxisnaheFeuerwehreinsätzealler Art. Neben derStandeskontrolle mit BefehlsausgabeBerufsfeuerwehr der StadtMünchen als Organisatorder jährlich stattfindenden Großübung nahmen Berufsfeuerwehren, FreiwilligeFeuerwehren und Feuerwehrschulen sowie Betriebs- und Werksfeuerwehrenanderer Städte und Gemeinden aus dem In- und Ausland teil. DieStärke des übenden taktischen Verbandes lag durchschnittlich bei 400 bis450 Mann mit rund 100 Einsatzfahrzeugen. Ziel war es, möglichst realeEinsatzszenarien zu jeder Tages- und Nachtzeit zu üben. Ein Schwerpunktder Großübung war, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenenFeuerwehren im Verband in Bezug auf Taktik und Ausrüstung zu erprobenund zu optimieren. Dabei konnten wertvolle Erfahrungen gewonnen werden.Jahresbericht 2011 - Seite 43


Unterschiedliche Schadenslagen werden von rund 20 Beobachtern hinsichtlichihrer Abarbeitung durch die eingesetzten Kräfte bewertet. Neben Brandeinsätzenund technischen Hilfeleistungen wurden auch Einsätze wie dieBeherrschung eines Massenanfalls im Rahmen einer Lebensmittelvergiftungsimuliert. Ebenso wurde die gemeinsame Bewältigung einer Geiselnahme ineinem Chemiewerk mit den Spezialkräften der deutschen Polizei samtDekontaminationsmaßnahmen durchgeführt.Die Darsteller für die Übungslagenwerden abwechselnd jeweils für einenhalben Tag aus dem Teilnehmerkreisausgewählt, geschminkt und entsprechendbekleidet, um ein realistischesÜbungsszenario darstellen zu können.Rauch, Verpuffungen oder Explosionenwerden unter Verwendung vonRauchkörpern, Nebelmaschinen sowieKnall- und Explosionskörpern dargestellt.Rettung einer verletzten PersonLeit- und Funkstellen mit der entsprechenden Einsatzdokumentation undLagekartenführung werden in eigens errichteten Zelten untergebracht. Vondort rücken die zugeteilten Fahrzeuge zu den Einsatzübungen ab. Koordiniertbzw. eingespielt werden die Übungen ausschließlich auf Anforderung dereinzelnen Bewerter und Beobachter durch eine in einem Container derBerufsfeuerwehr München untergebrachte Nachrichtenzentrale.Nach einer Übung werden etwa dieLöschwasservorräte der Fahrzeugeergänzt, die Atemluftflaschen direktvor Ort befüllt und die Einsatzbereitschaftder Tanklöschfahrzeugeumgehend wieder hergestellt.Unter der Leitung der Bewerterwerden Nachbesprechungen mitallen teilnehmenden Einsatzorganisationendurchgeführt.Besonderes Augenmerk wurde aufkonkrete Entscheidungsgrundlagenund Entschlüsse der jeweiligenEinsatzleiter gelegt.Verletztenaufnahme mittels SchaufeltrageJahresbericht 2011 - Seite 44


Unterschiede in der Einsatzabwicklung ergaben sich vor allem aufgrund unterschiedlicherAusbildungsstandards der einzelnen Feuerwehren. Beispielsweisedeckt ein Großteil der deutschen Berufsfeuerwehren neben demklassischen Feuerwehrbereich den Rettungs- und Sanitätsdienst ab. Letzterewerden in Österreich oder Italien von den Rettungsorganisationen wie demRoten Kreuz, den Johannitern, den Samaritern, den Maltesern, dem GrünenKreuz usw. abgewickelt. Der praktische Erfahrungsaustausch der teilnehmendenFeuerwehrkräfte trägt zu einer wertvollen Wissensergänzung in derEinsatzabwicklung bei. Die Teilnahme an dieser jährlich stattfindenden Großübungkann in jeder Hinsicht nur empfohlen werden.Teilnehmer an der Einsatzübung Wildflecken:v.l.n.r.: HBM Gottfried Feßl, HBM Harald Kravanja, LM Richard Haslauer,LM Christian Pürstinger, OLM Peter Wörndl, LM Gerhard Neumaier, LM Thomas KarlJahresbericht 2011 - Seite 45


Einsatzübung Umweltschutztunnel LieferingDatum: 9. November 2011Übungsszenario: Verkehrsunfall mit Brandereignis und MenschenrettungInfolge der Verlegung der Tunnelüberwachungszentrale Golling nachSt. Michael im Lungau wurde für den Umweltschutztunnel Liefering seitensder Berufsfeuerwehr Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, derBundespolizeidirektion Salzburg, der Autobahnpolizeiinspektion Salzburg undder ASFINAG Service GmbH eine entsprechende Einsatzübung ausgearbeitet.Ziel dieser Großübung, welche vierjährig für den Betreiber der Tunnelanlagedurch das Straßentunnelsicherheitsgesetz vorgeschrieben ist, war die Überprüfungder Alarmierungswege und das Zusammenwirken der Einsatzorganisationenmit dem Infrastrukturbetreiber ASFINAG Service GmbH.Für das Einsatzszenario „Verkehrsunfall mit Brandereignis“ sowie „Auffahrunfallim Rückstaubereich“ musste die Tunnelanlage in den Abendstunden inFahrtrichtung Wien temporär gesperrt bzw. umgeleitet werden. Übungsannahmewaren zwei von einander unabhängige Ereignisse mit LKW-Beteiligung und mehreren schwerverletzten Personen.Simulierter Motorbrand eines LKWSzenario:Im Umweltschutztunnel Liefering, Richtungsfahrbahn Wien, kommt es ca. 80Meter nach der Abfahrt Salzburg Mitte bei einem Lastkraftwagen zu einemMotorbrand mit starker Rauchentwicklung. Der Lastkraftwagen bleibt aufgrundseiner Fahruntüchtigkeit auf der rechten Fahrspur stehen. Ein dahinterfahrender PKW übersieht das stehende Fahrzeug und fährt dem LKW auf. DieInsassen des PKW sind schwer verletzt. Der LKW-Fahrer begibt sichentgegen der Fahrtrichtung zum Tunnelausfahrtsportal Salzburg Mitte undsetzt per Druckknopfmelder einen Notruf an die Überwachungszentrale St.Michael im Lungau ab, welche die weiteren Einsatzkräfte alarmiert.Jahresbericht 2011 - Seite 46


Währenddessen kommt es ca. 40 Meter vor dem ersten Unfall zu einemAuffahrunfall, bei dem ein LKW-Zug und zwei PKW beteiligt sind. Ein PKWüberschlägt sich, die Insassen beider PKW werden verletzt und eingeklemmt.Infolge des Bremsmanövers und schlechter Ladungssicherung fallen mehrereGasflaschen von der Ladebrücke eines beteiligten Gefahrguttransporters.Von der Berufsfeuerwehr wurden unterstützt durch die Freiwillige Feuerwehrder Stadt Salzburg die Brandbekämpfung und die Menschenrettung durchgeführt.Zeitgleich wurde die komplette Tunnelröhre mittels des Löschunterstützungsfahrzeugesder Berufsfeuerwehr entraucht, sodass weitere Rettungskräftegefahrlos in den Tunnel einfahren konnten. Die verletzten Personenwurden dem Roten Kreuz zur weiteren medizinischen Versorgungübergeben.Menschenrettung mit hydraulischem RettungsgerätErstversorgung einer verletzten PersonNach Übungsende und anschließenderRäumung undReinigung der Fahrbahnenkonnte die Tunnelröhre inFahrtrichtung Wien gegen22:00 Uhr wieder frei gegebenwerden. Trotz der zahlreichenSchnittstellen zwischen deneinzelnen Einsatzorganisationenwurde die Übung zur bestenZufriedenheit aller Beteiligtenabgearbeitet. Der erstmals imTunnel eingesetzte Digitalfunkder Berufsfeuerwehr zeigte einewesentliche Verbesserung inder Kommunikationsqualität.Jahresbericht 2011 - Seite 47


Einsatzübung Salzburg Airport W. A. MozartDatum: 15. November 2011Übungsszenario: Brand im Kellergeschoss des Terminal 2Im Zuge der Zivilluftfahrt-Notfallverordnung wurden am 15. November unterder Beobachtung der Vertreter des Verkehrsministeriums die bestehendenEinsatzpläne, welche bei Flugunfällen und sonstigen Notfällen aufliegen,von der Berufsfeuerwehr gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr desSalzburg Airport W. A. Mozart und dem Roten Kreuz in Rahmen einer gemeinsamendurchgeführten Übung kontrolliert. Übungsannahme war einBrand, der im Kellergeschoss des Terminal 1 durch Schweißarbeiten verursachtworden war.Erkundung mit MenschenrettungDabei wurde eine Person schwerverletzt. Aufgrund der starkenVerrauchung musste auch derdarüberliegende Warteraum fürabfliegende Gäste evakuiertwerden, wobei zahlreiche Personenmit Rauchgasvergiftungserscheinungendem Roten Kreuzübergeben wurden.Die Erkenntnisse der Einsatzübungwerden evaluiert und ineiner Nachbesprechung Anfang2012 allen beteiligten Organisationenund Behördenvertreternpräsentiert.Jahresbericht 2011 - Seite 48


Einsatztaucher - jährliche Ausbildungen und SchulungenAusbildungskurs zum FeuerwehrtaucherFeuerwehrtauchlehrgang 12 Tauchlehrer und 3 TeilnehmerAusbildungsstunden: 80Tauchgänge gesamt: 63Ausbildungskurs zum EinsatztaucherFeuerwehrtauchlehrgang 22 Tauchlehrer und 4 TeilnehmerAusbildungsstunden: 102Tauchgänge gesamt: 95Vier Schulungsblöcke für Einsatztaucher7 Tauchlehrer und 11 EinsatztaucherAusbildungsstunden: 102Tauchgänge gesamt: 140Ausbildung zum Feuerwehrlehrtaucheran der Bundessportakademie LinzAusbildungsstunden: 325Tauchgänge gesamt: 32Übungsannahme: Rettung eines verunfallten TauchersJahresbericht 2011 - Seite 49


Einsatztaucher - jährliche Ausbildungen und SchulungenTaucherstand 201122 Einsatztaucher, davon 5 Tauchlehrer und 3 Tauchlehrassistenten3 FeuerwehrtaucherAusbildung 2011Ausbildungsstunden: 609Tauchgänge gesamt: 330Ausbildungszentrum Weyregg am AtterseeJahresbericht 2011 - Seite 50


Brandeinsätze 201115. Jänner 2011 um 12:50 Uhr - Küchenbrand im Stadtteil LehenEin Plastikgefäß, welches irrtümlich auf einem eingeschalteten E-Herd abgestellt worden war, fingFeuer. Der Brand breitete sich auf den darüber befindlichen Dunstabzug aus, konnte jedoch vonden Einsatzkräften rasch gelöscht werden. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungdem Roten Kreuz zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben werden.24. Februar 2011 um 14:12 Uhr - Brand eines Bettes im KinderzimmerAus ungeklärter Ursache geriet eine Matratze eines Kinderbettes in Brand. Bei Eintreffen der Feuerwehrdrang bereits dichter Rauch aus der geborstenen Fensterscheibe. Die Bewohner konnten sichrechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Einsatzkräfte drangen über den Balkon zum Brandherd vor.Jahresbericht 2011 - Seite 51


19. April 2011 um 15:53 Uhr - Brand einer ÖBB-LärmschutzwandEin glühender Bremsbacken, der sich vom Waggon einer Zuggarnitur gelöst hatte, führte zu einemBrand der hölzernen Lärmschutzwand. Nach entsprechender Freigabe der Gleise durch den ÖBB-Einsatzleiter wurde der Brand mittels Hochdruckrohr bekämpft. Für die Löscharbeiten musste dieVerkleidung samt Dämmstoffen teilweise geöffnet werden, um sämtliche Glutnester erreichen zukönnen.20. April 2011 um 21:40 Uhr - Brand eines PKWAus unbekannter Ursache kam es zu einem Vollbrand eines Kombi. Der Brand wurde unter schweremAtemschutz mit zwei Hochdruckrohren und Zugabe von Schaummittel gelöscht.Jahresbericht 2011 - Seite 52


3. Mai 2011 um 17:34 Uhr - Brand eines PosttransportersAus unbekannter Ursache geriet ein Postfahrzeug im Kabinenbereich in Brand. Bei Eintreffen derFeuerwehr stand das Fahrzeug in Vollbrand und wurde unter schwerem Atemschutz mittels zweierHochdruckrohre abgelöscht. Dazu mussten die Motorhaube sowie die Hecktüren gewaltsam geöffnetwerden.11. Mai 2011 um 05:55 Uhr - Zimmerbrand im Stadtteil SchallmoosAus unbekannter Ursache kam es zu einem Zimmerbrand im Stadtteil Schallmoos. Ein Bewohnerkonnte durch einen Atemschutztrupp in Sicherheit gebracht und dem Rettungsdienst übergebenwerden. Bedauerlicherweise konnten während der Löscharbeiten die zwei Hauskatzen nur nochleblos geborgen werden.Jahresbericht 2011 - Seite 53


13. Mai 2011 um 00:49 Uhr - Brand in einem NebengebäudeIn einem Nebengebäude, der als Lager genutzt wurde, kam es aus unbekannter Ursache zu einemBrand. Aufgrund der Brandhitze waren bei Ankunft der Einsatzkräfte die Fenster geborsten. EinÜbergreifen der Flammen auf die benachbarten Wohnhäuser konnte verhindert werden. Bei denLöscharbeiten musste ein Teil des Ziegeldaches geöffnet werden.19. Mai 2011 um 23:05 Uhr - Brand einer AußenfassadeIn Folge eines technischen Defektes in der Sauna kam es zu einem Brand, der sich auf die Außenfassadeund die Dachkonstruktion des Wohngebäudes und des Nebengebäudes ausgebreitet hatte.Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Bewohner bereits in Sicherheit bringen können.Nach Abschaltung der Stromversorgung konnte der Brand im Innen- und Außenangriff rasch unterKontrolle gebracht werden.Jahresbericht 2011 - Seite 54


14. Mai 2011 um 10:23 Uhr - Kellerbrand im Stadtteil LehenIn zwei Kellerabteilen eines Wohnhauses war es aus unbekannter Ursache zu einem Brand gekommen.Für die Löscharbeiten mussten zwei Kellerfenster gewaltsam geöffnet werden. Zeitgleichzur Brandbekämpfung wurden zwei Hochleistungslüfter zur Belüftung des Stiegenhauses inStellung gebracht.Jahresbericht 2011 - Seite 55


13. Juni 2011 um 13:10 Uhr - Zimmerbrand im Stadtteil Elisabeth-VorstadtAus unbekannter Ursache kam es im sechsten Obergeschoß eines achtstöckigen Wohnhauses zueinem Zimmerbrand, bei der die Bewohnerin ums Leben kam. Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehrdrang dichter Rauch aus dem geborstenen Fenster des Wohnzimmers. Während der Innenangriffnach gewaltsamer Öffnung der Wohnungstüre vorgenommen wurde, drang ein Atemschutztruppüber das Baugerüst, welches im Zuge der Sanierungsarbeiten des Wohnblocks aufgestellt wordenwar, von außen in die Garconniere ein. Die angrenzenden Wohnungsbereiche mussten auf Rauchverschleppungkontrolliert werden.Jahresbericht 2011 - Seite 56


20. Juni 2011 um 07:20 Uhr - Brand im Kabinenraum eines LKWEine nicht umgelegte CB-Funkantenne eines Sattelzugfahrzeuges, welches auf der rollenden Landstraßetransportiert worden war, geriet mit den Fahrleitungsdraht der ÖBB in Berührung. Dabeikam es zu einem Stromfluss über die Antenne und in weiterer Folge zu einem Brand im Kabinenraumdes Sattelzugfahrzeuges, der erst im Verladebahnhof Salzburg erkannt wurde. Die herbeigerufeneBerufsfeuerwehr konnte den Brand rasch ablöschen.12. Juli 2011 um 00:59 Uhr - Brand einer HütteAus unbekannter Ursache kam es zu einem Vollbrand eines Wegmacherhäuschens im StadtteilMaxglan. Beim Ablöschen wurde in der Hütte eine Flüssiggasflasche entdeckt, die geborgen undentsprechend gekühlt werden musste.Jahresbericht 2011 - Seite 57


Brand eines Futtermittelsilos9. August 2011 - Großalarm beim Brand eines FuttermittelsilosIn den Morgenstunden des 9. August 2011 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Silobrand einesFuttermittellieferanten gerufen. In einem mit Sonnenblumenkernschrot gefüllten Futtermittelsilowar es zu einem Glutstockbrand gekommen.Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus den beiden Ausbringungsöffnungendes Schnecken- und Kettenförderers. Nach ersten Informationen war der mit einemDurchmesser von 5,20 m mächtige und rund 14 m hohe Silo mit ca. 40 Tonnen Futtermittel gefüllt,was sich aber später als falsche Mengenangabe herausstellen sollte.Für das Ausräumen des Lagergutes waren umfangreiche Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich. Somusste der Silo zunächst vom Gesamtsystem des Futtermittelmischwerks getrennt werden.Weiters wurden für die Ausbringung und den Abtransport des Lagergutes Absetzcontainerangefordert. In letzteren sollte das abgelöschte Futtermittel zur SAB-Siggerwiesen transportiertwerden.Messungen der Außenhülle des Silos ergaben Temperaturen von durchschnittlich 63°C, diemaximalen Oberflächentemperaturen betrugen bis zu 85°C, sodass auch die Standsicherheit desSilos in Frage gestellt werden musste. Für die Entleerung wurde unter Vornahme zweierHochdruckrohre der Schneckenförderer in Betrieb genommen. Das stark glosende, ölhaltigeMaterial entzündete sich nach dem Austritt schlagartig, sodass die Förderung aus Sicherheitsgründenzunächst eingestellt werden musste. Der zeitraubende Entleerungsvorgang war nur unterschwerem Atemschutz möglich. Aus diesem Grund wurde Großalarm für die Mitarbeiter derBerufsfeuerwehr ausgelöst. Ebenso wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg mit ihrerMonatsbereitschaft angefordert. Die angrenzende Raiffeisenstraße wurde aus Sicherheitsgründenfür den Individualverkehr gesperrt, was auch hinreichende Auswirkungen auf die Verkehrsliniendes StadtBus hatte.Jahresbericht 2011 - Seite 58


Das glosende Futtermaterial wurde beim Ausbringen mittels zweier Hochdruckrohre unterschwerem Atemschutz abgelöscht, ehe es händisch über eine Abwurfluke auf das Rampenniveaudes Futtermittelmischwerks abgeschaufelt werden musste. Von dort konnte das Material mittelseines Hofladers in die bereitstehenden Container geladen werden. Die schweißtreibende Arbeit,welche von einer starken Rauchentwicklung begleitet war, verlangte einen ständigen Tausch derAtemschutzträger, wobei die Trupps im Dreistundenrhythmus kontinuierlich ausgetauscht wurden.Die Löschmaßnahmen dauerten die ganze Nacht über an. Am Vormittag des zweiten Tages konntemit entsprechender Berieselung des Silos die Temperatur unter 40°C gehalten werden.Jahresbericht 2011 - Seite 59


Gegen 11 Uhr kam es plötzlich zu einer Rauchdurchzündunginnerhalb des Silos, was sich durch ein kurzeslautes Pfeifen ankündigte. Die Einsatzkräfte im Nahebereichder Austragsöffnungen konnten sich geradenoch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die daraufhinfolgende Verpuffung führte zum Abheben des Silodeckels,der in die unmittelbare Umgebung weggeschleudertwurde, jedoch glücklicherweise niemandenverletzte. Die Löscharbeiten wurden vorübergehendeingestellt und das Gebäude wurde bis zur Abklärungauf eventuelle bauliche Beschädigungen geräumt. Dienachalarmierten zusätzlichen Einsatzkräfte untersuchtendie umliegende Umgebung außerhalb desFirmenareals auf eventuelle Auswirkungen durch dieVerpuffung, wobei keine größeren Beschädigungenfestgestellt werden konnten.Der betroffene Silo wurde jedoch im Dachbereichschwer in Mitleidenschaft gezogen. Ebenso wurden Teileder darüberliegenden Gangbereiche zerstört, sodasshier Absicherungsmaßnahmen erforderlich waren. NachFreigabe der Statik durch einen Ziviltechniker wurdendie Löschmaßnahmen fortgeführt, wobei es durch diegroßflächige Öffnung im Kopfbereich des Silos möglichwar, den Silo mit Leichtschaum zu fluten. In denSchaumteppich wurde ein C-Rohr zu Flutung desverbliebenen Glutstocks eingebracht, sodass nach mehrals 30 Stunden Brand aus gegeben werden konnte.Entgegen der ursprünglichen Angaben wurde mehr als70 Tonnen Futtermittel aus dem Silo gefördert, abgelöschtund händisch abgeworfen.Jahresbericht 2011 - Seite 60


Großbrand in Aigen23. August 2011 - Großbrand in einem MehrfamilienhausIn den Nachmittagsstunden des 23. August wurde bei einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Aigendurch aufmerksame Anrainer ein Zimmerbrand bemerkt, welche die Einsatzkräfte alarmierten.Der Brand blieb lange Zeit unbemerkt, sodass mit Eintreffen der Berufsfeuerwehr die Flammenbereits aus dem zweiten Obergeschoß über den Balkon ins Freie schlugen. Gleich zu Beginn wurdeden Einsatzkräften von Nachbarn gemeldet, dass sich in der Brandwohnung noch Haustiere befindenmüssten. Ein erster Angriffstrupp brach die Wohnungstüre auf und konnte einen Hund ausder völlig verrauchten Wohnung retten. Von der Katze fehlte zunächst jede Spur. Weitere angrenzendeWohneinheiten wurden sofort kontrolliert und die angetroffenen Parteien ersucht, sichin Sicherheit zu bringen.Jahresbericht 2011 - Seite 61


Aufgrund der enormen Hitzeentwicklungbreitete sich der Brand rasch auf das Dachaus, sodass Großalarm für die Berufsfeuerwehrund die Freiwillige Feuerwehrder Stadt Salzburg gegeben werdenmusste. Die hohen Sommertemperaturenvon 35°C machten den eingesetzten Atemschutztruppszu schaffen. RegelmäßigeAblösen der Angriffstrupps waren für dieäußerst anstrengenden Löscharbeiten imdreistöckigen Wohnhaus mit 15 Wohneinheitennotwendig. Für die Brandbekämpfungwurden zwei Drehleitern und dieTeleskopbühne der Berufsfeuerwehr Salzburgeingesetzt.Mit Einsatz von sechs Fognails konnte dergelbbräunliche Rauch, der aus dem Giebelbereichdes Daches quoll, deutlichreduziert und eine weitere Brandausbreitungvermieden werden.Nach vier Stunden konnte Brand aus gegebenwerden. Insgesamt waren 61 Mannder Berufsfeuerwehr und 58 Kräfte derFreiwillligen Feuerwehr im Einsatz.Jahresbericht 2011 - Seite 62


25. August 2011 um 12:32 Uhr - Dachstuhlbrand im Stadtteil MaxglanAus unbekannter Ursache kam es zu einem Brand einer Thujenhecke, der sich aufgrund derTrockenheit rasch auf den darüber befindlichen Balkon und in weiterer Folge auf den Dachstuhleines Einfamilienhauses ausbreitete. Mit Eintreffen der erstalarmierten Kräfte wurde sofort weitereUnterstützung angefordert. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. DerLöschangriff erfolgte mit insgesamt fünf Rohren im Außenangriff. Das Dach wurde im Bereich desVordaches geöffnet, um verbliebene Glutnester ablöschen zu können. Teile des zerstörten Balkonsmussten abgetragen werden.15. Oktober 2011 um 11:48 Uhr - Brand einer AußenfassadeBei Flämmarbeiten im Einfahrtsbereich zur Tiefgarage kam es zu einem Brand des Vollwärmeschutzes.Die anwesenden Bauarbeiter versuchten den Brand unter Zuhilfenahme eines Gartenschlauchesabzulöschen. Durch die Berufsfeuerwehr mussten Teile der Fassade für Nachlöscharbeitengeöffnet werden.Jahresbericht 2011 - Seite 63


23. Oktober 2011 um 05:14 Uhr - Brand in einer TiefgarageIm zweiten Untergeschoß einer Tiefgarage waren zwei PKW in Brand geraten. Über die Brandmeldeanlagewurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr alarmiert. Aufgrund der starkenRauchentwicklung war es für die eingesetzten Atemschutztrupps schwierig, den Brandherd zulokalisieren. Unter Zuhilfenahme zweier Wärmebildkameras und eines Großlüfters konnte derBrand mit zwei Hochdruckrohren unter Schaummittelzugabe abgelöscht werden. An den Fahrzeugenentstand Totalschaden. Auch die bauliche Struktur im Bereich der Stellplätze wurde schwerbeschädigt.Jahresbericht 2011 - Seite 64


03. November 2011 um 13:20 - Dachstuhlbrand im Stadtteil LeopoldskronIn Folge von Dachdeckerarbeiten kam es bei einem Einfamilienhaus zu einem Brand der Deckenisolierungim Dachgeschoß. Die Dachdecker hatten bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehrvergeblich versucht, mit mehreren Handfeuerlöschern und Wassereimern das Feuer zu löschen.Unter Vornahme von fünf Rohren konnte nach Öffnung der Dachhaut der Brand im umfassendenAngriff abgelöscht werden. Zwei Dachdecker mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung insSpital eingeliefert werden.09. November 2011 um 14:15 Uhr - Glimmbrand bei FlämmarbeitenÜber die Brandmeldeanlage wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Zulieferer für Elektrokabel alarmiert.Zu diesem Zeitpunkt war der Glimmbrand den anwesenden Mitarbeitern einer Dachdeckerfirma,die mit Flämmarbeiten im Dachbereich beschäftigt waren, bislang nicht aufgefallen. DieRauchentwicklung unterhalb des Blechdaches hatte zur Auslösung der Brandmeldeanlage geführt.Für die Löscharbeiten musste das Dach in einem Teilbereich geöffnet werden.Jahresbericht 2011 - Seite 65


15. November 2011 um 12:59 Uhr - Brand einer AcetylengasflascheBei einem Metallverarbeitungsbetrieb kam es zu einer Rückzündung der Flaschenarmatur einerAcetylengasflasche. Aufgrund der Explosionsgefahr wurde das Firmengelände weiträumig abgesperrtsowie die Räumung des Betriebsgebäudes veranlasst. Die betroffene Gasflasche wurde aussicherer Entfernung rund 30 Minuten gekühlt, ehe sie in einen mit Wasser gefüllten Containergelegt werden konnte. Nach Beiziehung eines Sachverständigen, der den Zustand der Gasflaschebeurteilten sollte, konnte Entwarnung gegeben werden.29. November 2011 um 20:39 Uhr - Kaminbrand im Stadtteil ItzlingAus unbekannter Ursache kam es zu einem Kaminbrand, der zu einer erheblichen Rauchentwicklungund zu gefährlichem Funkenflug geführt hatte. Als Erstmaßnahme wurden die angrenzendenDachflächen mit Wasser benetzt. Zeitgleich durchgeführte Kontrollmessungen ergabeneine übermäßige Erwärmung der Kaminaußenwand. Die Berufsfeuerwehr löschte den Kaminbrandmit einem Pulverlöscher, ehe im Anschluss der Kaminfang durch einen zuständigen Rauchfangkehrergekehrt wurde.Jahresbericht 2011 - Seite 66


08. Dezember 2011 um 08:08 Uhr - Brand eines WeihnachtsstandesIn den Morgenstunden wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand eines Weihnachtsstandes gerufen.Der über Stunden unbemerkt gebliebene Brand vernichtete trotz der sofortigen Löschmaßnahmendie Adventmarkthütte vollständig.Jahresbericht 2011 - Seite 67


08. Dezember 2011 um 19:15 Uhr - Brand in einer SelcheIm Kellergeschoß eines Bauernhauses war der Inhalt eines Räucherschrankes in Brand geraten.Starke Rauch- und Hitzentwicklung erschwerten die Löscharbeiten, welche mit einem Pulverlöscherund in weiterer Folge mit einem Hochdruckrohr durchgeführt wurden. Die betagte Bäuerin musstemit Verdacht auf Rauchgasvergiftung den Rettungskräften übergeben werden.09. Dezember 2011 um 00:03 Uhr - Brand eines PapiercontainersAus unbekannter Ursache geriet ein Papiercontainer in Brand, welcher von der Berufsfeuerwehrunter Vornahme eines Hochdruckrohres rasch abgelöscht werden konnte. Jährlich müssen dieMitarbeiter der Berufsfeuerwehr zu mehr als 60 brennenden Abfallbehältern ausrücken.Jahresbericht 2011 - Seite 68


24. Dezember 2011 um 22:44 Uhr - Küchenbrand im Stadtteil SchallmoosAus unbekannter Ursache kam es am Weihnachtsabend im fünften Obergeschoß eines Hochhauseszu einem Küchenbrand. Durch die enorme Hitzeentwicklung war das Küchenfenster bei Eintreffender Einsatzkräfte bereits zerborsten. Der Löschangriff erfolgte über die Drehleiter, während einAtemschutztrupp die Belüftungsmaßnahmen über das Stiegenhaus durchführte. Ein Hund sowieeine Katze konnten gerettet werden.Kurze Zeit vorher waren die Feuerwehrkräfte zu einem Wohnungsbrand im Stadtteil Lieferinggerufen worden, bei dem eine Holzriegelwand durch einen überhitzten Ofen in Brand geraten war.Jahresbericht 2011 - Seite 69


28. Dezember 2011 um 13:10 Uhr - Zimmerbrand im Stadtteil ItzlingIm fünften Obergeschoß eines Wohnblocks kam es zu einem Brand am Balkon, der sich auf diezugehörige Garconniere ausbreitete. Der Brand wurde im umfassenden Angriff gelöscht. Die offengelassene Wohnungstür zum Flur führte zu einer Rauchverschleppung in die angrenzendenStiegenhausbereiche. Mittels zweier Hochleistungslüfter mussten Belüftungsmaßnahmen durchgeführtwerden.Jahresbericht 2011 - Seite 70


Technische Einsätze 201113. Jänner 2011 um 08:04 - Wasser im KellerIn Folge eines Wassereintrittes aus einem Abwassersammelkanal war der gesamte Keller des ÖBB-Betriebsgebäudes überflutet worden. Das Schadwasser stand bis zu zwei Meter hoch und drohte inden angrenzenden Technikraum des Stellwerkes einzudringen. Die Berufsfeuerwehr musste mitvier leistungsstarken Tauchpumpen den Wasserpegel absenken. Gleichzeitig wurde zum Schutz desTechnikraums ein Schutzwall mit Sandsäcken errichtet und zusätzliche Pumpen für den Notfallvorbereitet. Ursache war ein Rohrgebrechen im Kanalhauptstrang, welcher auf Spundarbeitenzurückzuführen war. Die Auspumparbeiten dauerten rund 30 Stunden.Jahresbericht 2011 - Seite 71


01. Februar 2011 um 09:06 Uhr - Fahrzeug geriet ins RutschenBeim Rückwärtsfahren geriet ein Pritschenwagen auf der eisbedeckten Fahrbahn am Kapuzinerbergins Rutschen und blieb auf dem Stiegenaufgang quer zur Straße hängen. Aufgrund der Schräglagedrohte das Fahrzeug umzustürzen. Die Berufsfeuerwehr sicherte zunächst den Pritschenwagen mittelsGreifzügen und zog das Fahrzeug kontrolliert auf die Fahrbahn zurück.Jahresbericht 2011 - Seite 72


01. Februar 2011 um 07:34 Uhr - Verletzter KauzVon der Berufsfeuerwehr wurde im Auftrag vom Amtstierarzt Dr. Breuer ein verletzter Kauz mitHilfe eines Netzes eingefangen. Das Tier wurde ihm zur medizinischen Versorgung übergeben.15. Februar 2011 um 10:23 Uhr - Fassadenteile stürzen vom HausIn Folge eines Wasserschadens im Inneren eines leerstehenden Wohnhauses hatte sich Mauerputzabgelöst und war auf die darunter liegende Straße gestürzt. Die Berufsfeuerwehr klopfte losesMauerwerk von der Fassade ab und sicherte den darunter liegenden Gefahrenbereich.Jahresbericht 2011 - Seite 73


17. Februar 2011 um 15:42 UhrFahrzeugbergung aus der SalzachAuf Ersuchen des Landeskriminalamteswurde von der Berufsfeuerwehr ein PKWaus der Salzach auf Höhe Weitwörthgeborgen. Das bereitstehende Boot derFreiwilligen Feuerwehr Oberndorf brachtedie Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr zudem in der Strömung liegenden Fahrzeug.Nach Befestigen der Bergeschlingenkonnte das Fahrzeug mittels des Feuerwehrkranes(K 20) aus der Salzach gehobenwerden. Im Fahrzeug saß der ertrunkeneLenker, welcher, wie spätere Ermittlungenergaben, das Fahrzeug aufgrundeines Kriminaldeliktes bewusst in dieSalzach gelenkt haben dürfte.Jahresbericht 2011 - Seite 74


20. Februar 2011 um 03:40 Uhr - VerkehrsunfallNach einem Auffahrunfall geriet ein Fahrzeug ins Schleudern und prallte anschließend in die Hausmauereines Gasthauses. Der Unfalllenker wurde nach ärztlicher Erstversorgung den Rettungskräftenübergeben. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.15. März 2011 um 16:02 Uhr - Kind im Fahrradständer eingeklemmtIm Spiel hatte sich ein Kind mit dem Ellbogen in einem Radständer eines Einkaufhauses eingeklemmt.Die Berufsfeuerwehr konnte das Kind unverletzt aus seiner Zwangslage unter Zuhilfenahmedes hydraulischen Spreizers befreien.Jahresbericht 2011 - Seite 75


25. März 2011 um 08:46 Uhr - Auto in der GlanAuf Höhe des Stegs zum Stölzlpark war ein nicht ordnungsgemäß abgestelltes und unbesetztesFahrzeug ins Rollen geraten und über die Böschung in die Glan gestürzt. Das Fahrzeug musste mitdem Schweren Rüstfahrzeug (SRF) der Berufsfeuerwehr geborgen werden.03. April 2011 um 01:12 Uhr - PKW kracht in eine AuslageAus unbekannter Ursache war ein Fahrzeug von der Innsbrucker Bundesstraße abgekommen undin einen Hausdurchgang gekracht. Die Fahrzeugbergung wurde mit einer Seilwinde durchgeführt.Die Auslagenscheiben des Geschäftsbereiches wurden mit Schaltafeln provisorisch verschlossen.Jahresbericht 2011 - Seite 76


05. April 2011 um 09:41 Uhr - LKW droht umzustürzenEin LKW war vom Kräuterhofweg abgekommen und drohte aufgrund der Schräglage umzustürzen.Die Berufsfeuerwehr sicherte mittels Greifzug den LKW und entlud diesen. Unter Beiziehung einerKranfirma konnte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn gehoben werden.18. April 2011 um 16:14 Uhr - Öl in der GlanBei Baggerarbeiten in der Glan war ein Hydraulikschlauch der Baumaschine geplatzt. Das ausgelaufeneHydrauliköl wurde von der Berufsfeuerwehr durch mehrere Ölsperren, welche flussabwärtserrichtet wurden, aufgefangen und abgeschöpft.Jahresbericht 2011 - Seite 77


23. April 2011 um 08:10 Uhr - Austritt von AmmoniakIn Folge eines Rohrgebrechens im Kühlkreislauf der Kälteanlage kam es beim städtischen Kühlhauszu einem Ammoniakaustritt. Aufgrund des giftigen und reizenden, jedoch farblosen Gases mussteder Einsatzbereich weiträumig abgesperrt werden. Die Einsatzkräfte konnten unter Verwendungvon Gasschutzanzügen durch Schließen der benachbarten Schieber den Gasaustritt im Rohrleitungssystemstoppen.05. Mai 2011 um 10:47 Uhr - Entenfamilie aus ihrer Zwangslage befreienSieben Jungenenten und das Muttertier mussten von der Mannschaft des Hilfeleistungsfahrzeugesvom Dach eines Hauses eingefangen werden. Die unverletzten Tiere wurden im Bereich der Glanfreigelassen.Jahresbericht 2011 - Seite 78


11. Mai 2011 um 08:02 UhrTödlicher VerkehrsunfallIm Rückstaubereich des AutobahnknotensSalzburg Nord kam es zu einem Auffahrunfall,bei dem ein PKW zwischen zweiLastkraftwagen geriet und dabei völlig zerstörtwurde. Der Fahrzeuglenker, der denUnfall nicht überlebt hatte, musste aus dervöllig deformierten Fahrgastzelle mittelshydraulischen Rettungsgeräten geschnittenwerden. Die mehrstündigen Bergungsarbeitenführten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.Jahresbericht 2011 - Seite 79


11. Mai 2011 um 20:10 UhrKalb im AlmkanalIm Stadtteil Leopoldskron war ein Jungstier inden Almkanal gesprungen und konnte sichaus eigener Kraft nicht befreien. Mittels Ladekrandes Schweren Rüstfahrzeuges (SRF)wurde das Jungtier aus seiner misslichenLage befreit und dem Besitzer übergeben.Jahresbericht 2011 - Seite 80


04. Juli 2011 um 09:57 Uhr - Treibstoff rinnt aus einem LKWBei einem Ausweichmanöver geriet ein Sattelzugfahrzeug auf die linke Böschung. Dabei wurde derTreibstofftank aufgerissen. Der auslaufende Dieselkraftstoff verschmutzte die Fahrbahn auf einerLänge von mehreren 100 Metern. Die Berufsfeuerwehr brachte nach Totalsperre der RichtungsfahrbahnWien Ölbindemittel auf, um den ausgelaufenen Treibstoff binden zu können. DieReinigung der Fahrbahn führte zu einer erheblichen Verkehrsbehinderung.Jahresbericht 2011 - Seite 81


05. Juli 2011 um 14:39 Uhr - Umgestürzter KranAus unbekannter Ursache war ein Drehturmkran auf einer Baustelle im Stadtteil Riedenburg umgestürzt.Der Ausleger schlug im Garten des Nachbargrundstückes auf. Glücklicherweise wurde keinePerson verletzt.22. Juli 2011 um 15:26 Uhr - Austritt von TreibstoffBeim Betanken unterirdischer Lagertanks einer Tankstelle kam es zu einer Überfüllung. Rund 150Liter Dieselkraftstoff mussten von der Berufsfeuerwehr Salzburg mittels Bindemittel gebunden undentsorgt werden.Jahresbericht 2011 - Seite 82


24. Juli 2011 um 20:13 Uhr - Auto kippt bei Verkehrsunfall umBei einem Verkehrsunfall im Stadtteil Schallmoos war ein Fahrzeug umgestürzt. Bei Eintreffen derBerufsfeuerwehr hatte sich der Lenker bereits selbst befreien können. Von den Einsatzkräften wurdedas Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt und der Fahrbahnbereich gereinigt.29. Juli 2011 um 13:49 Uhr - Fahrzeug überschlägt sichBei einem Ausweichmanöver geriet ein PKW auf einen Wurzelstock und überschlug sich dadurch.Bei Ankunft an der Einsatzstelle hatten sich die Insassen aus dem am Dach liegendem Fahrzeugbereits befreien können. Nach Abschluss der Fahrzeugbatterie wurde das Fahrzeug zum Abtransportdurch ein Abschleppunternehmen vorbereitet.Jahresbericht 2011 - Seite 83


20. September 2011 um 15:27 Uhr - LKW umgestürztBei der Autobahnabfahrt Salzburg Nord war eine Teleskopbühne in Folge eines Reifenschadens insSchleudern geraten und umgestürzt. Der leicht verletzte Fahrzeuglenker wurde von denRettungskräften über die Dachluke des Fahrerhauses befreit. Für die Bergung des 16 Tonnenschweren Unfallfahrzeuges mussten zwei Autokräne angefordert werden.Jahresbericht 2011 - Seite 84


11. Oktober 2011 um 09:33 Uhr - Zwei Pferde in ZwangslageEin Pferdekutschengespann war in einen ca. drei Meter tiefen Straßengraben im Stadtteil Leopoldskrongestürzt. Während der Kutscher noch rechtzeitig vom Wagen abspringen konnte, gerietenbeide Pferde in Zwangslage und wurden dabei leicht verletzt. Die Bergung eines Pferdes erfolgteunter Zuhilfenahme von Hebegurten. Die Kutsche wurde mit dem Ladekran des Schweren Rüstfahrzeuges(SRF) geborgen.Jahresbericht 2011 - Seite 85


12. Oktober 2011 um 18:44 Uhr - Austritt einer gefährlichen FlüssigkeitBei Ladearbeiten wurde ein Blechfass beschädigt. Dabei trat ein flüssiger Gefahrstoff aus. Diealarmierte Berufsfeuerwehr lagerte den beschädigten Behälter in ein Überfass um und reinigte diedekontaminierten Flächen.08. November 2011 um 15:35 Uhr - Bauleiter stürzt vom GerüstAus unbekannter Ursache stürzte ein Bauleiter aus rund drei Metern Höhe auf eine Betonplatte imzweiten Stock und blieb schwer verletzt liegen. Nach der notärztlichen Erstversorgung konnte derVerunglückte von der Berufsfeuerwehr über die Drehleiter heruntergehoben und den Rettungskräftendes Roten Kreuzes übergeben werden.Jahresbericht 2011 - Seite 86


16. Dezember 2011 um 20:16 Uhr - Sturmböen decken ein Dach ab17. Mai 2008 um 8:55 Uhr - Ein Reh im AlmkanalIn den Abendstunden wurde das Dach der provisorischen Schule des Bundesrealgymnasiums durchSturmböen abgehoben und gegen das Seniorenheim Hellbrunn geschleudert. Glücklicherweise wurdenkeine Personen verletzt. Die Berufsfeuerwehr sicherte die verbliebene Dachhaut mittels Gurtenund Seilen am Containerkomplex.17. Dezember 2011 um 17:53 Uhr - Verkehrsunfall mit mehreren VerletztenNach einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Linienbus wurde eine Person imhinteren Bereich der Fahrgastzelle schwer verletzt. Nach der Versorgung durch den Notarzt konntedurch Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte die Person aus ihrer Zwangslage befreit werden.Jahresbericht 2011 - Seite 87


Der Vorstand der Sport- undKulturvereinigungObmannChristian SchmidtPräsidentDipl.-Ing Eduard SchnöllObmann-Stv.Ernst KocherKassierWolfgang GärtnerGesch. ObmannHarald KravanjaKassier-Stv.Stefan ZillerSchriftführerMartin WinklerSektionsvertreterRobert EderJahresbericht 2011 - Seite 88


Unterstützung für FördervereineViele Freunde, Kollegen und Gäste fanden sich zum wiederholten Mal beimWeihnachtsstand der Sport- und Kulturvereinigung am Alten Markt am 3. und4. Dezember 2011 ein, um sich bei einer heißen Tasse Glühwein, Punsch oderTee zu stärken und aufzuwärmen.In vorweihnachtlicher Stimmung trafen sich aktive und nichtaktive Angehörigeder Berufsfeuerwehr Salzburg samt Familien zu einem gemütlichen Beisammenseinund tauschten Neuigkeiten aus.Das Zusammentreffen diente gleichzeitig einem guten Zweck, denn der Reinerlöswurde den Fördereinrichtungen „Rainbows - für Kinder in stürmischenZeiten“ und den „Rollschnecken - Förderverein der Sonderschule für körperbehinderteKinder“ gespendet.Übergabe des Reinerlöses in der HauptfeuerwacheJahresbericht 2011 - Seite 89


Sport- und Kulturvereinigung32. Bundesmeisterschaften der Berufsfeuerwehren ÖsterreichsSommerspiele in Linz vom 25. bis 27. Mai 2011Einzelwertung 50 mSCHWIMMENRang Name Zeit2 Bernhard Hock 28,35 s4 Michael Hierl 30,34 s7 Karl Hierl 32,34 s8 Claudius Pletzenauer 32,68 sStaffelwertung 4 x 100 m1. Rang Berufsfeuerwehr Salzburg 4:44,14Gesamtwertung1. Rang Berufsfeuerwehr Salzburg 11 PunkteEinzelwertung 10 kmLAUFENRang Name Zeit5 Bastian Klostermann 0:38:49,506 Karl Hierl 0:39:06,207 Rupert Wintersteller 0:39:26,8011 Robert Eder 0:41:54,80Gesamtwertung2. Rang Berufsfeuerwehr Salzburg 9 PunkteJahresbericht 2011 - Seite 90


PunkteverteilungFUSSBALLRang Name Spielpunkte1 Wien 112 Innsbruck 93 Linz 74 Salzburg 55 Klagenfurt 36 Graz 1GesamtwertungBerufsfeuerwehr Salzburg5 PunkteEndwertungALLE BEWERBERang Berufsfeuerwehr Schwimmen Laufen Fußball Gesamt1 Linz 9 11 7 272 Salzburg 11 9 5 253 Graz 7 7 3 174 Innsbruck 3 5 9 175 Wien 1 3 11 156 Klagenfurt 5 1 1 7Das Team der Sport- und KulturvereinigungJahresbericht 2011 - Seite 91


19. Österreichische Radmeisterschaften der FeuerwehrenDie Freiwillige Feuerwehr Tradigist veranstaltete am 16. Juli 2011 zumzweiten Mal nach 2004 die Österreichischen Radmeisterschaften der Feuerwehrenim Pielachtal (NÖ). Die Teilnehmer, darunter acht Mitarbeiter derBerufsfeuerwehr, mussten 52 km mit 950 Höhenmetern als Straßenrennenbewältigen. In der Mannschaftswertung konnte unter siebzehn Mannschaftender hervorragende erste und vierte Rang erreicht werden. Insgesamtnahmen an dieser Veranstaltung 150 Sportler teil.Straßenrennen über 52 KmRang Name Kategorie Zeit6 Rupert Wintersteller A 1:33:12,597 Rupert Johann Schnöll A 1:33:13,029 Robert Eder A 1:33:24,2210 Bastian Klostermann A 1:33:24,4414 Daniel Fellner A 1:39:06,6717 Gottfried Feßl C 1:48:59,673 Karl Hierl D 1:37:12,9916 Franz Enzinger D 1:54:50,04Erfolgreiche Radmeisterschaften der FeuerwehrenJahresbericht 2011 - Seite 92


„Magistratsfußballturnier“ in der Sporthalle AlpenstraßeAm 12. März 2011 wurde in der Sporthalle Alpenstraße ein Fußballturnierveranstaltet. Unter acht teilnehmenden Magistratsabteilungen konnte dieMannschaft der Berufsfeuerwehr den dritten Platz erreichen.Hallenfußballturnier der Freiwilligen FeuerwehrFußballmannschaft der SKVAm 26. November 2011 fanddas jährliche Hallenfußballturnierder Freiwilligen Feuerwehrendes Flachgaues statt.An diesem Turnier nahmenzehn Mannschaften teil,wobei die Mannschaft derBerufsfeuerwehr den zweitenPlatz erreichen konnte.Robert Ebner konnte sich mitseinen sechs Treffern beidiesem Turnier besondersauszeichnen.Eishockeyturnier gegen die Freiwillige FeuerwehrDie Berufsfeuerwehr Salzburg veranstaltete am 25. Februar 2011 einEishockeyspiel gegen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der StadtSalzburg. Das Spiel wurde 10:2 gewonnen.Mannschaftsfoto in der Eisarena SalzburgJahresbericht 2011 - Seite 93


- Jahresbericht der Berufsfeuerwehr der Stadt Salzburg -Jägermüllerstraße 35020 SalzburgTelefon: (0662) 83 11 22 - 0Fax: (0662) 83 11 22 - 128Für den Inhalt verantwortlich:BD SR Dipl.-Ing. Eduard SchnöllKoordination und Gestaltung:Dipl.-Ing. Eduard SchnöllDipl.-Ing. Reinhold OrtlerLM Robert EderBeiträge und Mitarbeit:Schnöll E., Barbeck, Eder, Fuchs, Gogg, Höllbacher,Jakolitsch, Krakowitzer, Ortler, Reiter (alle ohne Titel)Fotos:Robert Ratzer - Salzburger NachrichtenMarkus Tschepp - Kronen ZeitungJohannes Killer - Magistrat SalzburgBerufsfeuerwehr MünchenBerufsfeuerwehr Salzburg

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