Managed Services

midrange

Managed Services

305819I98E · ISSN 0946-2880 · B 30465 · AuSgABE 240 · € 13,– · CHF 25,–

Servlets

RPG-Programme

aufrufen

UBL erweitert OnDemand-Portfolio

für den Mittelstand

Managed

Services

BI im Mittelstand

Der goldene Mittelweg

Modernisieren mit der RIA-Technologie

Web-2.0-Frischzellenkur

Moderne Datenverwaltung

Effizienz ist Trumpf

SQL-Abfragen

Erstellung von

MQTs

Nils Wulf, geschäftsführer uBL Informationssysteme gmbH,

im Interview auf Seite 14

02

2011

IT-Konzepte und Wissen für POWER-Systeme im Unternehmensnetzwerk


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Thomas Seibold

Redaktion

MIDRANGE MAgAZIN

thomas.seibold michael.wirt @ @

midrange.de

Weiter im Text

Apps, Social-Media, Web-TV und der Wikileaks-Streit waren die

Trendthemen des vergangenen Jahres. Das mobile Web hat den

Massenmarkt erobert und die Twitter-gemeinde tat mit Vorliebe das,

was dem Menschen wohl einfach im Blut liegt: Kritteln. Keine Kritik ist

Lob genug – dieses Motto bereitet den Firmen in Zeiten von Web 2.0

zunehmend Sorgen. Zufriedenheit wird still genossen, negative Kritik

aber blitzschnell und weltweit öffentlich gemacht. Nach untersuchungen

des Kommunikationsdienstleisters Ausschnitt hat die Twittergemeinde

in 2010 besonders die Deutsche Bahn, die Telekom und

das iPhone aufs Korn genommen. Stuttgart 21 thront auf Platz 1 der

Twitter-Fails, dicht gefolgt vom

Bauträger des Projekts. An der

Telekom ließ man ebenfalls

kaum ein gutes Haar, Klagen

über die Telefonleistung des

iPhone 4 und die verspätete

Auslieferung des Betriebssystems

iOS 4.2 verhalfen Apple

gleich zweimal in die Top-10-

Liste der Twitter-Fails. Der Top-Seller iPhone war gleichzeitig auch

das am häufigsten kritisierte Produkt des Jahres, auf Platz 9 fand sich

überraschend der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMSTV) wieder.

Kern der Debatte: die geplante Einführung einer Alterskennzeichnung

von Inhalten im Internet. IBM und das Institut für Handelsforschung

haben jüngst zwei neue Services vorgestellt, mit der unternehmen eine

„Sozialanalyse“ betreiben, also Licht in das Dunkel der branchen-,

firmen- oder produktbezogenen Messages und Meinungen im Social

Web bringen können. Die eigene Reputation im Auge zu haben ist heute

wichtiger denn je und das Web eben auch ein wertvoller Datenpool.

„Business Intelligence und Datawarehouse“ heißt eines der Schwerpunktthemen

in unserem aktuellen Heft. Auch diese Technologien

können helfen, in 2011 ff. Erfolge zu sichern und auszubauen.

Herzlichst, Ihr Thomas Seibold

EDITORIAL

Û Integrationskünstler: greenax 10.2 ist da

(Seite 18) Û Thorsten M.: Das daily BI-siness

eines fiktiven geschäftsführers (Seite 22) Û Angezapft:

Via Datentopf die Kostentreiber zähmen

(Seite 28) Û Ohne Ö: …würde was fehlen. Wie

Telefonbuchspezialist Krick für griffbereite Dokumente

sorgt (Seite 44)

Foto: Beth Hommel, FOTOLIA

30 JAHRE

ERP- ERFAHRUNG IM

MITTELSTAND

ERP-Komplettlösungen

Geschäftsprozessoptimierung

International: 14 Sprachen

Höchstmaß an Integration

hohe Kundenzufriedenheit

Wir sind auf der

CeBIT in Halle 5,

Stand C28

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02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

3


4

INhALT

Nils Wulf, geschäftsführer uBL Informationssysteme

gmbH: „‚…as-a-Service‘-Modelle bieten unternehmen

die nötige Flexibilität, ihre IT-Prozesse ebenso dynamisch

zu gestalten wie ihre unternehmensprozesse.“

Û Seite 14

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

BI und

Datawarehouse

BI wird zur neuen universalanwendung im geschäftseinsatz.

Kaum ein Bereich innerhalb eines unternehmens kann

ohne die Analyse komplexer Daten auskommen, um sich bei

Entscheidungen nicht nur auf das Bauchgefühl verlassen

zu müssen. Û Seite 22

Oberflächenkonzepte:

Windows,

Browser, RIA

Ergonomische grafische Oberflächen werden im Zeit alter

von iPad & Co. auch zunehmend für rein betriebswirtschaftliche

Lösungen erwartet. Sie bieten im gegensatz

zu einer klassischen Terminalemulation viele Vorteile

in der Präsentation und im operativen umgang mit der

Anwendung. Û Seite 34

ITK-Partner

in Österreich

und Schweiz

Û Seite 16

MIDRANGE AKTUELL

News & Ticker 6

CeBIT 2011 7

Neu: vier anwenderorientierte Plattformen

SAP aktuell 8

Köpfe 10

Prozesse ohne Medienbrüche 12

Kommentar zur Frage des Monats

Mehr Managed Services 14

Erweitertes uBL OnDemand Portfolio für den Mittelstand

ITK-PARTNER IN ÖSTERREICh UND SChWEIz

Greenax Release 10.2 bringt höheren Komfort 18

Mehr Effizienz im Lotus Notes Client Management 20

BI UND DATAWAREhOUSE

Datenkatalysator für den Mittelstand 22

BI auf allen Ebenen 24

Business-Intelligence-Systeme einfach handhaben

Erfolgreicher steuern 25

Integrierte BI-Systeme zur Analyse für KMu

Wie in Mörtel gegossen 26

Sakret erhöht die Flexibilität mit BI-System von aruba

BI auf Smartphone und Tablet 27

Der Einzug mobiler Endgeräte in die Business Intelligence

Intelligent angezapfte Datentöpfe 28

Analyseergebnisse optimieren und Kostentreiber zähmen

Vertrauen ist gut, Controlling ist besser 29

Der goldene Mittelweg 30

BI im Mittelstand

Potenziale ausschöpfen 31

Mobile Anwendungen sind die neuen Spielführer

Nutzbares Wissen aus Daten 32

Data Warehouse und Business Analytics

OBERfLäChENKONzEPTE

Web-2.0-frischzellenkur 34

Modernisieren mit der RIA-Technologie

Migration statt neu 36

Ein etablierter Weg 38

ML verbindet Tradition und Innovation bei Adelholzener

Der neue Java-Client von Portolan 39


TEChNIK & INTEGRATION

RPG-Programme aus einem Servlet heraus aufrufen 40

Erstellung von MQTs 42

ARChIVIERUNG

Alle Dokumente griffbereit 44

Medienunternehmen Krick archiviert alle Belege

Anbieterübersicht 46

bpi solutions implementiert Archiv bei JCK holding 46

Effizienz ist Trumpf 48

Moderne Datenverwaltung

SERVICE

Autoren, Inserenten und firmen dieser Ausgabe 49

Glosse, Vorschau, Impressum 50

MIDRANGE ONLINE

Midrange Jobbörse

ist die Stellenbörse für unternehmen und IT-Professionals,

die personelle Verstärkung suchen.

Û www.midrange-jobs.de

Tech Forum

Desktop-Virtualisierung /

Thin Clients

München, 25. Januar 2011

Düsseldorf, 14. April 2011

Desktops zentral und effi zient

bereitstellen

Archivierung

MidrangeEvent

Auf MidrangeEvent finden Sie Schulungsangebote,

Firmenveranstaltungen, Messen u. v. m.

Û www.midrange-event.de

fEBRUAR 2011

Wir stellen Lösungen für die Archivierung anhand von

Fachbeiträgen und Anwendergeschichten vor. In der

Anbieter übersicht finden Sie einen Querschnitt durch

den Markt. Û Seite 44

frage des Monats

In der Frage des Monats erfassen wir aktuelle

Trends und Strömungen des IT-Marktes.

Û www.midrange.de

Alle Informationen und Anmeldung:

www.lanline-events.de

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

Ihre Ansprechpartnerin: Kati Landauer, Telefon: +49 89 4520572-11, E-Mail: kati.landauer@lanline.de

5

Leontura, iStockphoto.com


6

MIDRANGE AKTuELL

fuM und Cisco besiegeln Technologiepartnerschaft

Û Fritz & Macziol (FuM) und Cisco

sind ab sofort Technologiepartner. Auf

der Cisco Expo unterzeichneten Fritz

& Macziol-geschäftsführer Heribert

Heribert Fritz (geschäftsführer FRITZ &

MACZIOL), Frank Haines (geschäftsführer

FRITZ & MACZIOL), Isabell Rauchenecker

(Business Development FRITZ & MACZIOL)

und Herr Dr. Bernd Heinrichs (Managing

Director Partner Sales group Cisco Systems

gmbH, v. l. n. r.) bei der unterzeichnung

des Partnervertrags zwischen FRITZ

& MACZIOL und Cisco Anfang Dezember

auf der Cisco Expo in Berlin.

ASNA Management kauft das Unternehmen zurück

Û Das Management von ASNA International

und ASNA Inc. hat nach einem

Management-Buy-Out die Anteile von

BluePhoenix Solutions zurückgekauft

und befindet sich nun wieder zu 100

Prozent im Besitz des unternehmens.

Das neue unternehmen verbindet die

uS-amerikanische Basis von ASNA mit

ASNA International, dem europäischen

Preis für „vorbildliche Controllerarbeit“ ausgelobt

Û Der Internationale Controller Verein

(ICV) hat den mit 5.000 EuR dotierten

„ControllerPreis 2011“ ausgeschrieben.

Bis zum 31. Januar können Beispiele für

„vorbildliche Controllerarbeit“ eingereicht

werden, die eine internationale

Jury bewertet. Die Preisverleihung findet

am 16. Mai 2011 auf Europas größter

Controlling-Fachtagung, dem 36. Congress

der Controller, in München statt.

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

Fritz und Dr. Bernd Heinrichs, Mitglied

der geschäftsführung Cisco Systems

gmbH, das entsprechende Abkommen.

Damit setzen die ulmer neben IBM auf

einen zweiten Intel-Blade-Hersteller.

Hintergrund für die Entscheidung von

Fritz & Macziol zur Zusammenarbeit

war zum einen die bereits europaweite

Aufstellung des Anteileigners Imtech

N.V., Niederlande, mit Cisco. Zum anderen

ist das System- und Beratungshaus

von der Technologie des Cisco unified

Computing Systems (uCS) als weiterer

Lösung für die nächste generation des

Data-Centers überzeugt und erwartet

hier einen steigenden Marktanteil. uCS

vereint Netzwerk, Virtualisierungsebenen

und Storage in einem System. Fritz

& Macziol ist Cisco Select Certified

Partner.

www.fum.de

Vertriebs- und Serviceunternehmen.

ASNA in San Antonio wird weiterhin für

Forschung und Entwicklung der Produkte

sowie den Vertrieb in uSA verantwortlich

sein, ASNA International bleibt die

Zentrale für Produktvertrieb und Dienstleistungen

in Europa.

www.asna.com

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Controller,

die in den vergangenen zwölf

Monaten Projekte in Profit- wie Non-

Profit-Organisationen realisiert haben.

Bewerbungsunterlagen sowie weitere

Informationen sind auf der ICV-Website

unter dem Pfad „Aktuelles“ – „Awards“

online.

www.controllerverein.com

TICKER

Û Progress präsentiert JDBC-Treiber

für Salesforce. Der neue Treiber

„Progress DataDirect Connect

JDBC for Salesforce.com“ ermöglicht

von Java-Applikationen aus einen

einfachen und schnellen Lese- und

Schreibzugriff auf Daten in Salesforce

Database.com. Database.com

ist eine frei konfigurierbare, mandantenfähige

Datenbank. www.pro

gress.com Û Premiere für Azlan.

Azlan, der VAD geschäftsbereich

von Tech Data, hat als erster Distributor

von der IBM Software group

weltweit die Freigabe erhalten, das

IBM ASL-Programm (Application

Specific Licensing) seinen Business

Partnern als Software-as-a-Services

Modell anzubieten. Zusammen mit

Azlan hat die SEIB InformationsTechnologie

Consulting gmbH als erster

Vertriebspartner das neue, flexible

Business Modell in die Realität umgesetzt.

www.azlan.de Û heiler

stellt neue Digital Asset Management

Lösung vor. Bilder, Videos

und grafiken sind entscheidende

Verkaufsargumente im Multichannel

Commerce. Mit dem Heiler Media

Manager 5.3 stellt Heiler Software

eine neue Enterprise-Lösung für Digital

Asset Management (DAM) vor.

Digitale Daten wie Bilder, Videos,

grafiken, Zeichnungen und Dokumente

werden mit dem Heiler Media

Manager verwaltet und in alle Publikationskanäle

verteilt. www.heiler.

de Û Ab in die Cloud mit der Profi

AG. Die Profi Ag setzt auf Cloud

Computing als geschäftsmodell der

Zukunft, um IT-Projekte vor allem für

den Mittelstand und die öffentliche

Hand umzusetzen. Die Basis dafür

sind IBM Cloud-Services aus dem

IBM Rechenzentrum in Ehningen.

Die Profi Ag kann ihre eigenen Anwendungen

cloudfähig machen oder

die Infrastruktur für IT-Projekte zur

Verfügung stellen. www.profi-ag.de

www.midrange.de


Neu: vier anwenderorientierte Plattformen

CeBIT 2011

Im Bereich CeBIT pro präsentieren

die Unternehmen ITK-Anwendungen

für den professionellen Einsatz in kleinen

und mittleren Firmen sowie weltumspannenden

Konzernen. Die CeBIT

gov spricht die ITK-Entscheider aus

dem öffentlichen Sektor an und zeigt

Lösungen für Kommunen sowie Landes-

und Bundesbehörden. Außerdem

stehen Anwendungen für die Gesundheitsbranche

im Fokus. CeBIT lab ist

das Zukunftslabor der ITK-Industrie

und die Plattform für Universitäten sowie

Forschungsinstitute. Im Fokus von

CeBIT life stehen konsumentenbezogene

Lösungen. Hier gewinnen Profis und

hightech-interessierte Konsumenten

Wissen frei Haus

� alle zwei Wochen neue,

technisch tiefgehende Beiträge

erweitern die Wissensdatenbank

� von Praktikern für Praktiker


im Internet und immer verfügbar

einen Einblick in den technologiebasierten

Lifestyle von morgen – seien es

das vernetzte und intelligente Wohnen,

technologiegestützte Freizeitgestaltung

wie Gaming, Sport und Unterhaltung

oder neue Nutzungsformen des Internets.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden

generationsspezifische Anwendungen

zur Steigerung der Lebensqualität.

Hierzu wird es in der CeBIT life einen

Bereich für „Silver Surfer“ geben. „Intelligente

Technologie kann das Leben

der älteren Generation in vielen Bereichen

komfortabler, sozialer und sicherer

machen. Allerdings gibt es gerade

bei älteren Menschen noch viele Vorbehalte,

neue Technologien zu nutzen. Die

Jetzt bestellen: 6 Ausgaben Schnupper-Abo für 9,90 €

www.techknowletter.de

CeBIT möchte helfen, älteren Menschen

diese Hemmnisse zu nehmen, und zeigen,

wie einfach der Umgang mit moderner

Technologie sein kann“, erklärt

Frank Pörschmann, Bereichsleiter Ce-

BIT. Die CeBIT sounds! als Schnittstelle

zwischen ITK-Industrie und Musikbranche

geht vom 1. bis 5. März 2011

nach einer erfolgreichen Premiere in

2010 ebenfalls im CeBIT-life-Bereich

in die zweite Runde. Pörschmann: „Die

CeBIT life macht die Anwendungen

der Informationstechnologie erlebbar.“

Mehr dazu lesen Sie im Sonderteil der

nächsten Ausgabe. ó

www.cebit.com

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 ı www.midrange.de ı service@midrange.de

7


SAP AKTuELL

Traumziel SAP-Outsourcing

Neuer Reiseführer von itelligence

Die Trendstudie „Erfolgsmodell Outsourcing

2010“ von Steria Mummert

Consulting brachte es an den

Tag: Deutsche Unternehmen lagern

verstärkt aus – und zwar nach Übersee.

62 Prozent stehen Auslagerungen

von Aufgaben und Prozessen in Länder

außerhalb Europas positiv gegenüber.

Das ist ein Anstieg um

zehn Prozentpunkte gegenüber

dem Vorjahr. Um deutlich näher

liegende Aufgaben geht es im

neuen itelligence-Reiseführer

mit dem Titel: Traumziel SAP-

Outsourcing.

Schon mit dem ersten Reiseführer

„Traumziel SAP“ hatten

die Bielefelder bewiesen, dass

komplexe IT-Themen nicht nur

im branchenüblichen Soziolekt,

sondern charmant, amüsant

und sogar sehr spannend vermittelt

werden können. Auf rund 90 Seiten

wird im neuen Booklet nun das Thema

SAP-Outsourcing erklärt – spritzig und

unterhaltsam, mit vielen Beispielen aus

8 MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

der Praxis. Zunächst räumt itelligence

mit Mythen und Sagen auf: Dem Mythos

von der arbeitslosen IT-Abteilung

zum Beispiel, der sich in vielen Köpfen

festgesetzt hat, oder der Legende vom

gefährlichen Daten-Moloch. Ein Kurztrip

in die IT-Vergangenheit ist clever

recherchiert, schallend gelacht haben

wir beim Hinweis auf den ersten Bug

im elektronischen Computer MARK I

im Jahre 1945. Geschichten wie diese

sind es, die den Reiseführer auch zum

amüsanten Reisebegleiter machen. Wer

mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs

ist, Wartezeiten überbrücken

muss oder im Büro mal eine Auszeit

braucht, kann mit der Neuveröffentlichung

immer wieder schmunzelnd

etwas für sein IT-Wissen tun. Der Ratgeber

soll neue Erkenntnisse eröffnen,

hat wichtige und interessante Infos

über das SAP-Outsourcing an Bord,

räumt mit alten und neuen Wahrheiten

auf, enthält ‚echte‘ Reiseberichte, dazu

Tipps und Tricks für mehr Effektivität.

Do you speak SAP-Outsourcing?

„Ich höre mich gerne reden. Es ist eines meiner größten

Vergnügen. Oft führe ich lange Selbstgespräche,

und ich bin so gescheit, dass ich von dem, was ich sage,

manchmal kein einziges Wort verstehe“.

— Oscar Wilde

Vermutlich hatte die itelligence Ag gute gründe, ihrem

„ultimativen Wörterbuch für Laien und Fortgeschrittene“,

dem sie ein eigenes Kapitel widmet, ein

so prägnantes Zitat voranzustellen. Verständnisprobleme

im SAP-Outsourcing-umfeld sollen damit der

Vergangenheit angehören, Fachtermini wie ABAP/4,

Blueprints, Early Watch Alert oder SAS 70 Type II

werden hier anschaulich erklärt.

Eine Checkliste soll die Outsourcing-

Entscheidung erleichtern, ist sie getroffen,

hilft die „kleine Landeskunde“ weiter

– mit interessanten Fakten zur Wahl

des richtigen Outsourcing-Partners.

Etwa 30 Prozent der deutschen IT-

Budgets werden inzwischen für extern

erbrachte Leistungen ausgegeben. 40

Prozent davon entfallen auf Outsourcing

und Managed Services, haben die

Analysten von PAC herausgefunden.

itelligence stellt in dem neuen Reiseführer

verschiedene Wege vor: Von der

kleinen Expedition mit großer Ausrüstung

bis zur Komfort-Tour mit Rundum-

Service. Auch dem Reiserecht wird ein

Kapitel gewidmet – hier geht es um

Rechte und Pflichten beim Outsourcing

und den SLAs; Datensicherheit,

Cloud Computing und Technologien

der Zukunft werden ebenfalls beleuchtet.

Über kleine Geschichten werden

beispielsweise die unterschiedlichen

Formen des IT-Outsourcings, die Vertragsgestaltung

und sogar die Technik

im Rechenzentrum vermittelt. Auch

pragmatische Hinweise mit Adressen

von Verbänden und itelligence-Niederlassungen

oder Tipps für reale Reisen

fehlen nicht. Wussten Sie, dass es Kaugummi

in Singapur

nur auf Rezept und

in Apotheken gibt?

Oder dass man in

Dänemark vor dem

Start unter anderem

einen Blick unter

seinen Wagen werfen

muss, um sicherzustellen,

dass niemand

darunter liegt?

Wer beim SAP-Outsourcing

nicht unter

die Räder kommen

will, kann sich sein Exemplar des neuen

Reiseführers unter www.itelligence.

de/traumziel kostenfrei bestellen.

Und dann: Gute Fahrt.

Irina hesselink ó


Business Intelligence mit SAP

gewusst wie

SAP-Anwendern stehen bei Business

Intelligence (BI) neben SAP Net-

Weaver Business Warehouse- zusätzlich

SAP BusinessObjects-Lösungen zur

Verfügung. Doch welche dieser Tools

sind in welcher Kombination am besten

für den jeweiligen Bedarf geeignet?

Die auf SAP NetWeaver basierenden

Business Warehousing- beziehungsweise

Business Intelligence-Lösungen sind

zentraler Bestandteil von SAP ERP 6.0.

Ein vordergründiger Vorteil ist daher,

dass für Anwender der ERP-Lösung keine

weiteren Lizenzkosten bei Nutzung

dieser Funktionalitäten anfallen. Die

neuen SAP BusinessObjects-Werkzeuge

sind hingegen zusätzlich zu lizensieren.

Entscheidend ist somit die Frage,

ob sich die zusätzlichen Kosten amortisieren.

höhere Anforderungen an BI

Gerade die konjunkturellen Schwankungen

der letzten Jahre zeigen, wie

stark sich die Analyseanforderungen

ändern – es sind daher verstärkt Tools

gefragt, mit denen man schnell Antworten

auf aktuelle Fragestellungen

bekommt. Genau hier liegt die Stärke

von SAP BusinessObjects: Die Lösung

verfügt über Google-ähnliche Suchfunktionen

und benutzerfreundliche

Werkzeuge. Diese ermöglichen es den

Fachabteilungen, auch ohne Hilfe der

IT-Abteilung Ad-hoc-Analysen und Reports

zu erstellen und sorgen für eine

maximale Transparenz. Dabei greifen

die BusinessObjects-Applikationen

auf die Daten zu, die in SAP NetWeaver

Business Warehouse abgelegt sind.

Kurz gesagt: BusinessObjects optimiert

die Aufbereitung der Informationen,

die in SAP NetWeaver bereits vorhanden

sind.

Welcher Ansatz ist der Richtige?

Die Frage, welcher Ansatz für ein Unternehmen

der richtige ist, hängt somit

davon ab, welche Anforderungen das

Unternehmen an die Analysen und Reports

hat und ob der Mehrwert von SAP

BusinessObjects die zusätzlichen Lizenzkosten

rechtfertigt. Wie Erfahrungen

aus der Praxis zeigen, ermöglichen

derartige maßgeschneiderte BI-Lösungen

– speziell in Unternehmen mit

häufig wechselnden Anforderungen –

eine gesteigerte Produktivität und sind

somit rentabel.

Mächtige Tools,

effiziente Implementierung

Fazit: Mit SAP BusinessObjects hat SAP

sein Angebot im Business Intelligence-

Bereich deutlich verbreitert. Nicht das

Lizenzmodell, sondern die Anforderungen

an die Analysen und Reports

sollten über die BI-Werkzeuge entscheiden.

Insbesondere, da SAP günstige

SAP BusinessObjects-Lizenzbundles

anbietet, sollten IT-Verantwortliche

bei der Planung eines BI-Projekts auch

diese Lösungen in die engere Wahl

nehmen.

Unabhängig von der technologischen

Plattform zeigt die Praxis, dass

speziell bei BI-Projekten vorkonfigurierte

Komplettpakete Mittelständlern

die Einführung einer solchen Lösung

erheblich erleichtern. Durch ihren

wesentlich geringeren Anpassungsaufwand

sind sie in vielen Fällen

der effizienteste Weg zu BI.

Lothar Kolberg ó

TDS Informationstechnologie Ag, Neckarsulm

www.tds.fujitsu.com

Dokumente generieren mit dem

cu Docu ment Builder. Aus Daten

werden Dokumente: Mit dem cu-

Docu ment Builder der Circle unlimited

Ag lassen sich auf Basis von

MS Word-Templates kombiniert

mit SAP-Stammdaten automatisch

Dokumente generieren.

Û www.circle-unlimited.de

freudenberg IT unterstützt Rapid

Deployment Solution von

SAP CRM mit hosting-Services.

Die gemeinsam mit dem Hersteller

entwickelten Angebote zur Rapid

Deployment Solution von SAP

CRM sehen unter anderem ein

Mietmodell vor, beim dem der Kunde

zu einem konkurrenzfähigen

Preis die Anwendung SAP CRM als

Software-as-a-Service bezieht.

Û www.freudenberg-it.com

Portolan CS Gmbh gewinnt zwei

Neukunden für SAP Business

ByDesign. Die Heilbronner Falken

gmbH (HEC), eine Eishockey-

Mannschaft der 2. Bundesliga,

nutzt SAP Business ByDesign in

den Bereichen FiBu und AnBu

sowie Controlling, CRM, Einkauf,

Lager, Faktura. Bei der Firma uhle

gerüstbau gmbH entsteht eine

Komplettlösung mit Kundenmanagement,

Finanzen, Lagerverwaltung

und integriertem Reporting

für den gerüstbau.

Û www.portolancs.com

Steeb würdigt langjährige Kunden.

Mit dem golden Circle wurde

ein Treueprogramm für langjährige

Kunden ins Leben gerufen. Die Mitglieder

werden beispielsweise zu

speziellen unternehmerabenden

mit der Steeb-geschäftsleitung

eingeladen. Zudem können sie

kostenlos am jährlichen Steeb-Mittelstandsforum

samt exklusivem

golden-Circle-Programm teilnehmen

uvm. Û www.steeb.de

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

9


10

MIDRANGE AKTuELL

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

KöPFE

Die Wettbewerbsfähigkeit hängt heute mehr denn je von qualifizierten fachkräften ab.

häufig können Betriebe jedoch nicht alle offenen Stellen mit geeignetem Personal besetzen.

Gefragt ist deshalb eine Professionalisierung der Personalarbeit. Informationen dazu bietet

die Messe Personal2011 am 6. und 7. April in hamburg und am 13. und 14. April in München.

IFS baut sein Team weiter aus und beruft

Hans Jürgen Schöpf (53) als neuen

Manager Alliances & Business Development.

Schöpf wird in dieser Funktion

für den Auf- und Ausbau der Partnerlandschaft

und des indirekten Vertriebskanals

in der Region Zentraleuropa zuständig

sein. Hans Jürgen Schöpf kennt

diese Systeme aus unterschiedlichen

Perspektiven, da er mehrere Jahre in

Führungspositionen bei JD Edwards und

Oracle sowie als Berater von Systemhäusern

und KMus tätig war.

www.ifsworld.com

hans Jürgen

Schöpf

Manager Alliances

& Business

Development

Die K&P Computer Service- und Vertriebs-gmbH

hat Bernd Schuster (46)

als neuen Bereichsleiter Technik eingestellt.

In dieser Position ist er für den

technisch-operativen Sektor mit mehr

als 70 Mitarbeitern an 25 Standorten

zuständig. Darüber hinaus verantwortet

er das Projekt- und Wartungsgeschäft

für die rund 2.000 unternehmenskunden.

Bernd Schuster kommt von der ECS

Technoservice Solutions Ag, wo er seit

2004 den Bereich Professional Service

aufgebaut und geleitet hatte.

www.kpc.de

Bernd Schuster

Bereichsleiter

Technik

Tech Data hat Isabelle Roux-Buisson

zum Regional Managing Director für

Deutschland und österreich ernannt. In

dieser neu geschaffenen Rolle leitet sie

die geschäfts- und Strategieumsetzung

von Tech Data und der Collection of Specialists.

Dazu zählen die Sparten Broadline

(Tech Data Deutschland), Value-Add

(Azlan), Design Software/CAD (Datech)

und AV (Maverick) ebenso wie Tech Data

österreich. Isabelle Roux-Buisson greift

auf langjährige und umfangreiche Erfahrungen

im Hersteller- und Distributionsumfeld

zurück.

www.techdata.de

Isabelle

Roux-Buisson

Regional Managing

Director

Deutschland und

österreich

Rainer Linse (52), geschäftsführer der

confidence consult gmbH, ist neuer

Regionaldelegierter Deutschland Süd

des Internationalen Controller Verein eV

(ICV). In diesem Ehrenamt koordiniert

Linse die neun süddeutschen Arbeitskreise

des ICV, der mit über 6.500 Mitgliedern

in 34 Ländern größten Controller-Vereinigung

in Europa. Rainer Linse

folgt dem langjährigen ICV-Regionaldelegierten

Walter Meissner, IBB-Management

Beratung & Training.

www.controllerverein.de

Rainer Linse

RegionaldelegierterDeutschland

Süd

Internationaler

Controller

Verein e.V.

Dirk Löhmann ist neuer Vertriebsleiter

des geschäftsbereichs „HP Commercial

Solutions“ bei HP Software & Solutions

in Deutschland. In dieser Position verantwortet

er den direkten und indirekten

Vertrieb von Software-Lösungen im

Marktsegment „Commercial“, dazu zählen

vorwiegend unternehmen des Mittelstands

und des gehobenen Mittelstands.

Löhmann kommt von SAP und löst Dr.

Thomas Wiese ab, der HP verlassen hat.

Löhmann bringt mehr als 14 Jahre Erfahrung

im Softwarevertrieb mit.

www.hp.com/de

Dirk Löhmann

Vertriebsleiter HP

Commercial

Solutions

Micro Focus verstärkt auf grund der

positiven geschäftsentwicklung in der

Region seine Aktivitäten in der Schweiz.

Markus Waniek ist als Sales Manager

Schweiz tätig und unterstützt dabei Jens

Puhle. Markus Waniek verfügt über 15

Jahre Vertriebserfahrung in der Softwarebranche.

Er war seit 2008 als Managing

Director für den Softwarehersteller

EDR-Projekt tätig. Zuvor arbeitete er

mehrere Jahre als Sales Director für den

Anbieter von Conferencing-Lösungen

Premiere global Services.

www.microfocus.com/de

Markus Waniek

Sales Manager

Schweiz


WORKSHOPS KALENDER

RPG und grafische Oberflächen

Dieser Workshop zeigt Ihnen, wie Sie „trotz“

RPg mit Ihrer iSeries grafische Oberflächen

erstellen können. Die Teilnehmer erhalten

hierfür das theoretische Rüstzeug und

werden zusätzlich aktiv an einem eigenen

Arbeitsplatz programmieren. Der Referent

zeigt, wie RPg-Backendprogramme für die

grafik an der Benutzerschnittstelle realisiert

werden und wie der in IBM i integrierte Web-

Server funktioniert, mit dessen Hilfe dann

die im Kurs erstellten WebServices bereitgestellt

werden. Teilnehmer lernen, dass auch

ganz normale Standardtools verwendet werden

können. Deshalb werden Oberflächen

mit Adobe Flex erstellt und zusätzlich mit

unterstützung von RPg OA grafische Clients

entwickelt. Wer am 15. und 16. Februar in

Köln teilnehmen möchte sollte sich schnell

anmelden.

www.midrange-academy.com

seminare

www.midrange-event.de

workshops

IBM Breakfast Briefings

Kompakt 2011

Über 1600 gäste haben im Jahr 2010 an den

IBM Breakfast Briefings teilgenommen. Diese

Tradition führt IBM auch 2011, mit dem

bereits bekannten Charme, fort.

Im kommenden Jahr werden wieder mindestens

zwölf Veranstaltungen durchgeführt, in

denen sich die Besucher in einer attraktiven

Atmosphäre informieren, Netzwerke pflegen

und interessante geschäftsgespräche führen

können.

Alle Interessierten erhalten beim IBM

Breakfast Briefing Kompakt die neuesten

Informationen von IBM serviert, im Rahmen

eines Frühstücks. Zur Wahl stehen Halbtagesveranstaltungen

rund um IBM Systeme,

Software und Services. Wie gewohnt bietet

IBM alles rund um Power System mit i, Power

System mit AIX/Linux, System Storage

und System x.

Termine

15. und 16. Februar, Dortmund

23. und 24. Februar, Frankfurt

www.ibm.com/de/events/breakfast

Event Termin, Ort Veranstalter

Power System unter i V6R1/V7R1 31. 1. – 1. 2.

Bremen

Verkabelung/

Netzwerk- und RZ-Infrastruktur

SAP Mittelstandsfrühstück

bei SOFT-CONSuLT

8. 2. – 9. 2.

München

9. 2.

Langenau

Fortgeschrittene SQL-Techniken 10. 2. – 11. 2.

Bremen

System i Daten in der

Microsoft Office Welt

14. 2. – 15. 2.

Bremen

RPg und grafische Oberflächen 15. 2. – 16. 2.

Köln

Prüfungsvorbereitung

gIV-Sachkundiger

15. 2. – 16. 2.

Ahaus

CL-Programmierung 16. 2. – 18. 2.

Bremen

edcom Nachlese 2011 –

Lotusphere comes to you

21. 2. – 22. 2.

München

Mehr Termine und Veranstaltungen unter www.midrange-event.de

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

ITP VERLAg/LANline

www.lanline-events.de

SOFT-CONSuLT Häge gmbH

www.soft-consult.net

EPOS DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

EPOS gmbH

www.eposgmbh.com

ITP VERLAg

www.midrange-academy.com

ITP VERLAg/BdNI

www.lanline.de

EPOS gmbH DV-Consult & Training

www.eposgmbh.com

edcom Software & Consulting gmbH

www.edcom.de

MIDRANGE EVENT „IT-POWER“ » Köln, 11./12. Mai 2011

Die Konferenz für Anwendungen und Technologie im Mittelstand

Die zweitägige Konferenz informiert in Technologie- und Produktvorträgen praxisnah

darüber, was zukunftsfähige Anwendungen für den Businesseinsatz heute leisten sollten.

» www.midrange-event.de

Februar

- Fortgeschrittene SQL Techniken

- CL-Programmierung

- Einführung in die Arbeit mit RPG 400

- Grundlagen DB2 for Power i

- Der RPG IV Crash-Kurs 1

Weitere Themen und Lernvideos

auf unserer Homepage!

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

11


12

MIDRANGE AKTuELL

Ein Enterprise Content Management-

System ermöglicht die ganzheitliche

Sicht auf Inhalte und Dokumente und

damit auch eine Prozessoptimierung.

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

FRAgE DES MONATS

Prozesse ohne Medienbrüche

Das Ergebnis der Frage des Monats,

dass fast die Hälfte der Antwortenden

ein ECM-System einsetzt; ist

für uns schon ein wenig überraschend.

Nach unserer Wahrnehmung ist der

Anteil der Unternehmen mit einem

ECM-System derzeit noch deutlich geringer.

Diese Differenz erklärt sich wohl

auch aus unterschiedlichen Begriffen

von ECM-Systemen in Abgrenzung zu

herkömmlichen Dokumentenmanagement-Systemen

(DMS), die inzwischen

bei der Mehrheit der Unternehmen im

Einsatz sind.

Während DMS-Lösungen digitalisiertes

Papiergut und in IT-Systemen

erzeugte elektronische Dokumente

speichern, verwalten und bereitstellen,

gehen ECM-Systeme weiter und

archivieren jegliche Unternehmensdaten

aus IT-Anwendungen und bringen

diese Daten mit elektronisch erstellten

?

DIE fRAGE

und eingescannten Dokumenten aus

unterschiedlichsten Anwendungen und

Abteilungen in einen Kontext (virtuelle

Akten) und initiieren und überwachen

komplette Arbeitsabläufe.

ECM-Systeme integrieren sich in

unterschiedlichste Geschäftsanwendungen

und erschließen Informationen und

Dokumente aus ERP- und Financial-Systemen

oder anderen Quellen auf unterschiedlichsten

Plattformen wie System i,

MS Windows, Linux oder Mac. Papierdokumente

werden durch Lösungen für

automatische Zeichenerkennung (OCR)

inhaltlich erschlossen und Geschäftsprozessen

zugeordnet. So entsteht in

einer ECM-Lösung eine Plattform, in der

alle Unternehmensdaten gespeichert

werden können und sich unterschiedlichste

Geschäftsapplikationen nahtlos

verbinden sowie Geschäftsprozesse ohne

Medienbrüche abbilden lassen.

Setzen Sie bereits ein

ECM-System ein?

DAS ERGEBNIS

49 % ja

51 % nein

994 Teilnehmer

haben abgestimmt

Eine weitere wichtige Komponente

ist eine integrierte Workflow-Lösung,

mit der Prozesse wie zum Beispiel

Rechnungseingangsprüfung, Angebotserstellung,Reklamationsbearbeitung,

Personalgewinnung auf einfache

Art gestaltet und zum Ablauf gebracht

werden können. Lösungen, die browserbasiert

das Design von Prozessen

bis hin zur Integration über Simulation

und letztlich zur Teilnahme am Workflow

durch die Anwender ermöglichen,

sorgen für eine schnelle, effiziente und

kostengünstige Projektrealisierung.

Fazit: Das Leistungsspektrum moderner

ECM-Lösung ist aus unserer

Sicht bei den meisten Unternehmen

noch nicht voll erschlossen. In der gesamten

Wertschöpfungskette können

damit Kosten und Zeit gesenkt werden

sowie die Qualität der Bearbeitung erhöht

werden. ó


KOMMENTAR

KOMMENTATOR zUM UNTERNEhMEN IhRE MEINUNG, BITTE!

Daniel Taborek

Vertriebsleiter

Comarch Swiss Ag

daniel.taborek@

comarch-swiss.ch

Comarch Swiss AG

Die Comarch Swiss Ag (früher: Solitas Informatik Ag) mit

Sitz in Buchs, Schweiz, ist ein führender Anbieter von Software

und Beratungsleistungen in den Bereichen elektronische

Archivierung, Informationsmanagement und automatisierte

Dokumentenverarbeitung. Als etablierter Hersteller

von ganzheitlichen Dokumentenmanagementlösungen,

unternehmensübergreifendem ECM- und Workflowmanagement

verfügt Comarch Swiss über eine Kundenbasis von

900 unternehmen allein auf der Plattform IBM System i bzw.

iSeries (AS/400).

Hauptproduktlinie ist InfoStore ECM, ein schnelles, schlankes

und sehr leistungsfähiges elektronisches Archiv, Ablageund

Dokumentenverwaltungssystem, welches sowohl auf

der System i-Plattform als auch unter den Betriebssystemen

Windows und Linux höchste Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit

bietet. Zu allen führenden ERP- und groupware-

Lösungen sind komfortable bidirektionale Schnittstellen

verfügbar.

InfoStore ECM wird über ein ausgeprägtes Partnernetzwerk

in Europa vertrieben. Darüber hinaus bietet Comarch Swiss

mit einer eigenen Vertriebs- und Consulting-Abteilung auch

die direkte Betreuung von strategischen Projekten an.

www.comarch-swiss.ch

Tech Forum

Verkabelung/Netzwerk-

und RZ-Infrastruktur

München, 8./9. Februar 2011

Effi zienter und kostenoptimierter

Einsatz moderner Netztechnik

Weitere Veranstaltungen dieser Reihe:

24./25. 5. 2011, Köln

16. 6. 2011, Zürich

30. 8. 2011, Hannover

20./21. 9. 2011, Leipzig

12. 10. 2011, Wien

Unsere aktuelle frage des Monats:

Cloud Computing ermöglicht den remote Zugriff

auf Daten und Anwendungen über das Internet.

Sehen Sie in diesem Konzept Möglichkeiten,

die Sie in Ihrem Business nutzen werden?

In der jeweiligen Frage des Monats erfassen wir

aktuelle Trends und Strömungen des IT-Marktes

und fragen zum einen die Leser des +++ Monday

Morning Tickers +++ und zum anderen auf

unserer Homepage nach Ihrer Meinung:

Û www.midrange.de

Beteiligen Sie sich und stimmen Sie ab. Die

Abstimmung geschieht anonym und ohne jede

weitere Befragung o. ä. Wir freuen uns ebenfalls

über Kommentare zur aktuellen Frage des

Monats, die Sie direkt nach Ihrem Voting eingeben

können. Für Ideen für kommende Fragen

kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail:

Û redaktion@midrange.de

www.midrange.de

Alle Informationen und Anmeldung:

www.lanline-events.de

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

Ihre Ansprechpartnerin: Kati Landauer, Telefon: +49 89 4520572-11, E-Mail: kati.landauer@lanline.de

13

Leontura, iStockphoto.com


14

MIDRANGE AKTuELL

Erweitertes UBL OnDemand Portfolio bietet dem Mittelstand

Mehr Managed Services

Nils Wulf, Geschäftsführer der UBL Informationssysteme Gmbh, sieht in den

„…as-a-Service“-Modellen zukunftsweisende Lösungen für mittelständische Unternehmen.

Im Gespräch mit Thomas Seibold nennt er Ansätze und Vorteile für KMUs.

Thomas Seibold: Herr Wulf, Ihre On-

Demand Services zählten bislang zu

dem Bereich des Infrastructure as a

Service. Um welche Managed Services

haben Sie Ihr Portfolio jetzt ergänzt?

Nils Wulf: Der bisherige Infrastructure

as a Service hat sich zum Angebot eines

Komplett-Prozesses gewandelt. Hierzu

zählen das ortsunabhängige Betreiben

von Infrastrukturen, z. B. auf IBM Power

und Intel Systemen, und Platform as a

Service, zum Beispiel für Datenbanken

oder Webinfrastrukturen. Darüber hinaus

sind wir durch unsere Kombination

von Know-how im Bereich der Softwareentwicklung

und Infrastrukturen

optimal aufgestellt, um ISVs eine zuverlässige

Plattform für ihr SaaS-Angebot

zu bieten.

Thomas Seibold: Wie genau dürfen wir

uns einen solchen Komplett-Prozess

vorstellen?

Nils Wulf: Für uns setzt sich ein solcher

Prozess aus einem technischen und einem

organisatorischen Teil zusammen.

Der technische Teil beinhaltet von der

„ In Zukunft werden wir als

Engineering Company

das Bindeglied zwischen

End kunde und Managed

Services im IT-Umfeld sein.“

Zur-Verfügungstellung von Kommunikationsleitungen

über Rechenzentrumsflächen

bis hin zu virtualisierten Servern

und Speicher alle Elemente moderner

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

Nils Wulf

und dynamisch erweiterbarer Infrastructure

Services. Durch die Ergänzung des

technischen Teils um ITIL-basierte Prozesse,

d. h. vom Service Desk über Incident

Management bis hin zu einem kontinuierlichen

Verbesserungsprozess, ist

ein vollständiger Ablauf für den Betrieb

von Infrastrukturen und Plattformen entstanden.

Thomas Seibold: Die UBL OnDemand

Services basierten zunächst auf IBM

System i. Wird sich dies nun ändern?

Nils Wulf: Nach wie vor hat der großteil

der Kunden, die uBL OnDemand Services

nutzen, auch die Plattform IBM Power

im Einsatz. Im Bestandskundenumfeld

geben uns immer mehr Kunden zusätz-

Nils Wulf

geschäftsführer

uBL Informationssysteme

gmbH

nils.wulf@ubl-is.de

lich auch Intel und Storage Plattformen

in den Managed Service. Im Neukundenumfeld

bieten wir SLA-basierten Betrieb

für alle IBM Plattformen an.

Thomas Seibold: Stichwort Neukundenumfeld:

Was sind denn die typischen

Beweggründe für mittelständische Unternehmen,

ihre IT-Prozesse von UBL

betreuen zu lassen?

Nils Wulf: Immer mehr unternehmen

betrachten ihren internen IT-Service im

Bereich der Plattform wie den Kfz-Service

ihres Fuhrparks. Sie erwarten eine

Mobilitätsgarantie für den Betrieb ihrer

IT-Plattformen zu einem festgelegten

Servicelevel und zu kalkulierbaren Kosten.

Einzelne Beweggründe sind vielfäl-


tig und reichen von der Anforderung an

24 × 7-Verfügbarkeit über die vom Wirtschaftsprüfer

geforderte räumliche Trennung

von Produktion und Backup bis

hin zum Ausgleich zukünftig fehlender

Kapazitäten bzw. von fehlendem Knowhow.

Wir bieten mit den uBL OnDemand

Services eine Mobilitätsgarantie für den

kompletten Prozess.

Thomas Seibold: Sicher gibt es aber

auch Unternehmen, die ihre Daten und

Systeme nicht außer Haus geben wollen

oder dürfen?

Nils Wulf: In Bezug auf die Daten entsprechen

unsere Vorkehrungen den

höchsten Sicherheitsstandards. Wir

zählen unternehmen der Versicherungsbranche,

der Pharma-Industrie, des produzierenden

gewerbes, des Handels und

der Logistik zu unseren OnDemand-Kunden.

Dadurch sind wir mit jeder Form des

Datenschutzes vertraut. unternehmen,

die ihre Daten und Systeme dennoch

nicht außer Haus geben möchten, können

unsere OnDemand Services auch

im OnSite-Betrieb in Anspruch nehmen.

Dabei können wir entweder den gesamten

Prozess inklusive der Systeme vor

Ort zur Verfügung stellen oder bereits

vorhandene Systeme des Kunden mit

unseren Prozessen kombinieren.

Thomas Seibold: Was versprechen Sie

sich vom Thema Cloud Computing für

Ihre OnDemand Services?

Nils Wulf: Das Thema Cloud bietet zusätzliche

Chancen für unsere Kunden.

Eine Cloud kann die IT effizienter und

flexibler, auf Kostenseite kalkulierbarer

und für die internen Kunden unserer

Kunden transparenter machen. Flexibler

könnte z. B. heißen, dass Test- und Entwicklungssysteme

zukünftig aus dem

Cloud-Bereich bezogen und die Produktionssysteme

erst nach Abschluss der

Projektphase beschafft werden, wenn

ein zuverlässiges Sizing entstanden ist.

Man kann sich vorstellen, dass sich hier

eine enorme Verkürzung der Projektzeit

ergeben kann. Effizienter könnte z. B. hei-

„ Immer mehr Unternehmen betrachten ihren

internen IT-Service im Bereich der Plattform

wie den Kfz-Service ihres Fuhrparks.

Sie erwarten eine Mobilitätsgarantie für

den Betrieb ihrer IT-Plattformen zu einem

festgelegten Servicelevel und zu kalkulierbaren

Kosten.“ Nils Wulf

ßen, dass Systeme, die für Lastspitzen

ausgelegt, aber im Jahresdurchschnitt

nur niedrig ausgelastet sind, auf diese

Art und Weise kostengünstiger betrieben

werden können. uBL hat begonnen,

sich in diesem umfeld zu positionieren

und bereits erste Erfolge verzeichnet.

Das äußert sich im Bereich der Qualität

so, dass wir uns als „IBM Certified Solution

Advisor for Cloud Computing Architecture“

zertifiziert haben sowie als

„IBM Hosting-Partner für SaaS“. Aktuell

sind wir in Verhandlung mit mehreren

Softwareanbietern, um unsere Plattformen

über ein automatisiertes Verfahren

zur Verfügung zu stellen. Die Lösungen

umfassen virtualisierte Server inklusive

der benötigten Software sowohl im Public

als auch im Private Cloud-umfeld. unsere

grundinfrastruktur haben wir dafür

auf zwei Rechenzentren ausgedehnt.

Thomas Seibold: Inwieweit deckt sich

das erweiterte OnDemand-Portfolio mit

den Aufgabenstellungen Ihrer Kunden?

Nils Wulf: Die häufigsten Fragen unserer

Kunden beziehen sich darauf, ob

wir eine Hotline anbieten können, ob wir

einen Teil des Betriebs der Kundeninfrastruktur

übernehmen oder die Softwareplattform

für neue Anwendungen

zur Verfügung stellen können. Auch die

Anforderungen, die Kosten für Infrastrukturen

transparent und kalkulierbar

zu machen oder dafür zu sorgen, dass

die IT des Kunden genauso dynamisch

wachsen kann wie seine unternehmensprozesse,

spielen dabei eine bedeutende

Rolle. Auf all diese Fragestellungen

bieten die uBL OnDemand Services

bedarfsgerechte, auf individuelle Anforderungen

hin optimierte Lösungen, die

wir implementieren und betreiben. Sie

sehen also, dass unser OnDemand-Portfolio

für unsere Kunden ein wichtiger

Bestandteil unseres Angebots geworden

ist. Wir sind der Ansprechpartner für alle

unternehmen, die ihre IT heute oder in

Zukunft mit „Mobilitätsgarantie“ fahren

wollen.

Thomas Seibold: Welche Bedeutung

haben die OnDemand Services für Ihr

zukünftiges Geschäft?

Nils Wulf: Der uBL OnDemand Service

hat sich bereits gut im Markt etabliert.

Wir können heute sagen, dass wir in

fast jedem Projekt eine Lösung unseres

OnDemand-Produktportfolios mit anbieten.

In Zukunft werden wir als Engineering

Company das Bindeglied zwischen

Endkunde und Managed Services im ITumfeld

sein. ó

zUM UNTERNEhMEN

Der IBM Premier Partner uBL Informationssysteme

gmbH steht für Kompetenz in Konsolidierungs-

und Verfügbarkeitslösungen im

Bereich der IBM POWER, Intel und Storage

Systeme. In der Softwareentwicklung verfügt

uBL sowohl über langjährige Erfahrung

im umfeld von System i- und WebSphere-

Lösungen als auch über plattformunabhängige

Lösungen auf Basis von Java und Liferay.

Mit den uBL OnDemand Services bietet uBL

Managed Services im Bereich der Iaas (Infrastructure

as a Service), PaaS (Platform as a

Service) und SaaS (Software as a Service).

2011 feiert uBL 25 Jahre Erfolg im Markt.

www.ubl-is.de

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

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16

MIDRANGE SPEZIAL ITK-PARTNER IN öSTERREICH uND SCHWEIZ

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

ITK-Partner in österreich

und Schweiz

Unsere südlichen Nachbarn aus österreich

und der Schweiz sind nicht nur mit

einer grandiosen Natur gesegnet, sondern

auch mit Ideenreichtum und Innovationskraft

in wirtschaftlichen Belangen. Nicht umsonst

haben sich diese beiden Volkswirtschaften,

was das Inlandsbruttoprodukt pro Kopf

angeht, mit jeweils etwa 39.000 uS-Dollar

(2007) an die Spitze Europas katapultiert.

um so erfolgreich zu sein, braucht es natürlich

Partner. So beträgt der Exportanteil

österreichs nach Deutschland 46,3 Prozent und der der Schweiz

32,8 Prozent. umgekehrt ist zum Beispiel österreich der achtwichtigste

Importpartner Deutschlands. Das sind starke Belege für eine

enge Zusammenarbeit unserer Länder!

Diese enge Verflechtung findet selbstverständlich auch Ausdruck

in der ITK-Industrie. So war es die Schweizer Bison Solutions,

die sich als einer der ersten Softwareschmieden für unternehmenskritische

Anwendungen daran gemacht hat, ein komplettes Framework

für die effektive JAVA-Programmierung zu erstellen. Oder

Soreco aus Schwerzenbach, die schon sehr früh konsequent auf die

Flexibilität von Business Process Management-Technologie gesetzt

hat. Nicht zu vergessen einer der deutschsprachigen Marktführer

von Archivlösungen, nämlich Comarch Swiss (früher Solitas) aus

Buchs im Osten der Schweiz.

In österreich liefert beispielsweise Avenum seit vielen Jahren

Spitzentechnologie im Bereich EDI und webbasierte Prozesse. Die

aus Wien stammende update ist einer der anerkannten Spezialisten

für CRM-Lösungen im SAP-umfeld. Nicht zu vergessen das erfolgreiche

hochinnovative mittelständische Imperium mit den Firmen

ROHA, WMR und Standard:IT, welches Wolfgang Roser in Wien geschaffen

hat – all dies wäre mit einer Beschränkung auf die jeweils

nationalen Märkte niemals möglich gewesen.

Es lohnt sich also, bei Investitionsvorhaben auch den Blick nach

Süden zu richten. Lesen Sie bitte auf den folgenden Seiten weiter.

Ihr

Klaus-Dieter Jägle


Promotion AnbieterProfil

anbieter

IT-Lösungen

aus einem Guss Comarch Solutions GmbH

Comarch ist ein weltweit tätiger Anbieter

von it-lösungen für Geschäftsprozessoptimierung

und Kundenbeziehungsmanagement

mit rund 3.500

mitarbeitern in 16 ländern. neben

eigenen Softwareprodukten bietet die

1993 gegründete Unternehmensgruppe

mit Hauptsitz im polnischen Krakau

umfangreiche Consulting- und integrationsdienstleistungen

an – für banken und

telekommunikationsanbieter, Handels-

und industrieunternehmen.

Comarch ist in Deutschland, Österreich

und der Schweiz mit über 400 mitarbeitern

an 13 Standorten präsent.

Comarch spielt eine führende rolle

auf dem Gebiet des Cloud Computings

(bereitstellung von Software und itinfrastruktur

via internet). Als betreiber

großer rechenzentren kann Comarch

seinen Kunden komplette Cloud-Services

anbieten. Der Kunde muss keine

Software installieren und kann auch

Hardwareressourcen und netzwerke als

gemietete leistung beziehen.

Fokus Mittelstand

einen besonderen fokus legt Comarch

auf den mittelstand – mit betriebswirtschaftlicher

Software und it-infrastruktur-lösungen,

die auf die Anforderungen

mittelständischer industrie- und Handelsunternehmen

ausgerichtet sind. bei

vielen österreichischen Unternehmen

sind Comarch-lösungen wie Semiramis,

Softm Suite, DKS und infoStore im einsatz.

für den klassischen und gehobenen

mittelstand wurde die – ursprünglich in

Österreich konzipierte – erPii-Software

Comarch Semiramis entwickelt, die

komplett in Java programmiert und von

Grund auf für den einsatz im internet

konzipiert ist. besondere merkmale von

Comarch Semiramis: Der Zugriff auf

die komplette funktionalität erfolgt via

internet-browser („Zero Administration

Client“); eine einfache, intuitive bedienung,

die mehrfach preisgekrönt wurde,

sorgt für hohe benutzerakzeptanz und

Produktivität.

Comarch Semiramis

Comarch Semiramis nimmt mit über

350 Kundeninstallationen eine führende

Position unter den erP-Systemen dieser

neuen Generation ein. Comarch Semiramis

wird in industrie- und Handelsunternehmen

unterschiedlichster branchen

eingesetzt. Kunden in Österreich sind

unter anderem der Skihersteller blizzard,

mittersill, der fahrzeugbauer und

–händler ArcticCat aus St. Johann im

Pongau, der motorgerätehändler Hochfilzer,

Kundl, der Werkzeugbauer ifw

aus micheldorf und der Grazer Stahlhändler

Zultner. Spezifische branchenfunktionalitäten

bietet Comarch Semiramis

für den technischen Großhandel,

den online-Versandhandel, die Hightech-,

elektronik- und laserindustrie

sowie die nahrungs- und Genussmittel-

branche.

infoStore eCM

Das Dokumentenmanagement-System

infoStore ist seit 2010 in der neuen Version

infoStore eCm mit komplett neuen

Client-Applikationen verfügbar. infoStore

eCm ist durch neue Java-middleware

für Archivserver auf beliebigen betriebssystem-Plattformen

offen (früher nur

ibm System i bzw. AS/400 und iSeries).

Durch die möglichkeit der benutzer- und

rollenbasierenden Konfiguration stellt

das System genau die funktionen bereit,

die jeweils benötigt werden. mit einer

neue iPhone-Applikation lassen sich Dokumente

auch unterwegs recherchieren,

archivieren und versenden.

nußdorfer lände 23

A-1190 Wien

telefon +43 1 91066-0

telefax +43 1 91066-66

www.comarch.com

www.semiramis.com

Gründungsjahr: 1998

Anzahl mitarbeiter: 40

Anzahl Kunden: 600

ihr ansprechpartner

KoMpetenzbereiCHe

Gerhard reiter

Geschäftsführer

Comarch

Solutions

GmbH, Wien

und Kirchbichl

ó erP: betriebswirtschaftliche

Komplett lösungen für mittelständische

Unternehmen

ó bi: business-intelligence-lösungen

für reporting, Datenauswertung

und -analyse

ó eDi: Datenkommunikation zwischen

Unternehmen

ó DmS/eCm: Dokumentenmanagement,

enterprise Content

management

ó it-lösungen für finanzdienstleister

(banken, Versicherungsunternehmen,

factoring-Anbieter)

ó it-lösungen für telekommunikationsunternehmen

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

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18

MIDRANGE SPEZIAL ITK-PARTNER IN öSTERREICH uND SCHWEIZ

greenax Release 10.2 bringt

höheren Komfort der Integration

highlights des neuen Release 10.2 sind hoher Komfort und Effizienz bei der Integration

externer Daten, Prozesse und Lösungen. hierfür bietet Greenax die Werkzeuge

Business Data Integrator (BDI) und Business Prozess Integrator (BPI).

Der BDI ist integriert und verbindet

die Lösung mit verschiedenen Anwendungen

und Systemen. Als zentrale

Drehscheibe für den Datenaustausch

über System- und Unternehmensgrenzen

hinweg nutzt der BDI die Vorteile

der Technologie des Internets. So bietet

der BDI Web Services gegenüber externen

Systemen an oder ruft Web Services

in externen Systemen auf. Diese

Methode ist unabhängig von Herstellertechnologien.

Eine Neuigkeit ist die Bereitstellung

von häufig verwendeten Standardfunktionalitäten

als Web Services. So werden

beispielsweise Handelsfunktionen wie

Preisfindung oder Abfrage des Lagerbestandes

nahtlos in externen Lösungen

wie Webshops zur Verfügung gestellt.

Dadurch verschwinden Hürden in der

Kommunikation zwischen Greenax

und externen Systemen. Zusätzlich entfällt

die oft aufwändige Bereitstellung

individueller Schnittstellen.

BPI verbindet Web Services

zu Prozessen

Der BPI orchestriert Prozesse im Wechselspiel

zwischen Greenax und externen

Systemen. Die brandneue Internet

Version des BPI bindet die oben erwähnten

BDI Web Services oder neue

Web Services in lösungsübergreifende

Prozesse ein. Beispielsweise werden

dadurch Aufträge aus externen Systemen

oder dem Internet in der Lösung

angelegt. Dieser Prozess wird dann in

Greenax oder in externen Systemen

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

fortgeführt. Analog dem BDI bewirken

die Neuerungen im BPI einen hohen

Komfort und Effizienz in der Verbindung

von Mitarbeitenden mit Systemen

über automatische Prozesse.

KPMG AG hat die Software

zertifiziert

Die Lösung ist neu für Deutschland,

Österreich, Tschechien und die Schweiz

verfügbar und von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

zertifiziert

worden. Bison beabsichtigt, die Lösung

auch für weitere Zielmärkte wie Großbritannien,

Frankreich und die Beneluxländer

verfügbar zu machen. Das

erleichtert die Arbeit besonders für die

international tätigen Kunden, die mit

unterschiedlichen Rechnungslegungen

konfrontiert sind.

In über 14 Sprachen verfügbar

Die über 14 Sprachen werden mit jedem

Release erweitert und aktualisiert. Weiterhin

hat Bison nun die vollen Rechte

an Greenax Finanzen von Comarch

übernommen und wird sie im eigenen

Hause weiterentwickeln. Somit kann

Bison künftig noch besser auf Kundenwünsche

eingehen.

Interessante funktionen

Die Finanzbuchhaltung ist das Herzstück

und erfüllt alle Anforderungen

an die nationalen und internationalen

Bilanzierungsvorschriften wie SWISS

GAAP, HGB, IFRS, US GAAP etc. Eine

wichtige Komfortfunktion sind die Bu-

chungsschlüsse, die eine individuelle

Vorbelegung der kundenspezifischen

Buchungsvorgänge ermöglichen. Dauerbuchungen

mit freiem Intervall, Terminüberwachung,Berechtigungssteuerung

je Sachbearbeiter und Geschäftsvorfall,

automatisches Ausziffern,

Spartenbuchhaltung, Verbandsabrechnung

und flexible Schnittstellendefinition

für Stapelbuchungen sind weitere,

interessante Funktionen.

Diverse Kostenberechnungssysteme

abrufbar

Das Controlling umfasst eine vollumfängliche

Kostenstellen-/Kostenträger-

Rechnung, die Kalkulation und das

Budget. Damit können Projekt- und

Vertriebscontrolling sowie eine Profitcenter-Rechnung

erstellt werden. Alle

Teilsysteme lassen sich als getrennte

Abrechnungssysteme und/oder miteinander

integriert führen. Es stehen

verschiedene Kostenrechnungssysteme

wie Deckungsbeitrag, Ist-Kostenrechnung

zu Voll-/Teilkosten, Grenzplankostenrechnung,

flexible Plankostenrechnung

und Prozesskostenrechnung

zur Verfügung. Die Planung und das

Budget erlauben u. a. Prognosen, verschiedene

Planvarianten, Berücksichtigung

von saisonalen und periodischen

Schwankungen und natürlich die Definition

und Auswertung nach den 20

frei definierbaren Dimensionen. ó

Bison Schweiz Ag, Sursee

www.bison-group.com


Promotion Produktvorstellung

Pragmatische Umstellung

auf Unicode eröffnet System i

Kunden weltweite Märkte

in der Windows und office umgebung

ist unicode schon altbekannt: ein universaler

Zeichensatz, mit dem sich alle

gängigen Zeichen dieser Welt darstellen

und verarbeiten lassen. doch system i

nutzern blieb der Weg dorthin lange

versperrt. Zwar konnte man in der datenbank

schon lange die alten Zeichensätze

durch unicode ersetzen, aber die

terminals mit ihrem 5250 datenstrom

konvertierten vor der Ausgabe automatisch

wieder nach eBCdiC – und lieferten

Zeichensalat und datenmüll.

Unsere Lösung:

das Unicode-enablement-Kit

für System i

damit lässt sich der unicode-datenstrom

korrekt am Frontend verarbeiten.

denn die daten werden ohne konvertierung

auf eBCdiC/AsCi-Wandlung von

der datenbank bis zum Frontend und zurück

sauber durchgereicht. so wird der

Weg frei für eine reibungslose weltweite

kommunikation – ohne in neue Hardware

investieren zu müssen, ohne aufwändiges

Programmieren, ohne verlust

in der Performance.

referenzkunde:

voestalpine Stahl Service center

Linz, Österreich

das führende österreichische verarbeitungsunternehmen

auf dem Feinblechsektor

setzt zur unterstützung der geschäftsprozesse

sowohl sAP software

als auch eigenentwickelte rPg-systeme

auf einer hochverfügbaren system i

Hardware ein. Aufgrund der anstehenden

expansion nach osteuropa besteht

die notwendigkeit, nicht nur die sAP-

Anwendung auf

unicode-datenbank

zu betreiben, sondern

auch die rPg

Anwendung entsprechend

umzustellen.

die it-leitung des

unternehmens kam

daraufhin mit der

Pks software in

kontakt. mitte Juni

2010 gab es einen

Präsentationstermin

der unicode-lösung

auf Basis iBm rdP in linz. Pks stellte

dort seine end-to-end-lösung für den

praktikablen und schnellen umstieg

auf unicode speziell für system i Anwendungen

vor. die lösung überzeugte

und in einem Workshop wurde Anfang

Juli 2010 auch die machbarkeit live

bewiesen.

die Bestellung der komplettlösung wurde

daraufhin ende Juli ausgelöst. die

umgestellte Anwendung steht nun Anfang

2011 zum rollout bereit und unterstützt

so den expansionkurs des unternehmens.

anbieter

PKS Software GmbH

georgstraße 15

88214 ravensburg

telefon +49 751 56140-229

telefax +49 751 56140-500

schmidt@pks.de

www.pks.de

ihre ansprechpartnerin:

Heidi schmidt, direktorin

KomPetenZbereicH

Über 20 Jahre erfolgreich in der

Anwendungs modernisierung und

-migration tätig

Als „verlängerte Werkbank“ der iBm

rational Brand für softwarewerkzeuge

auf system i und system z zuständig

ProdUKt

Unicode-enablement-Kit

Zielgruppe:

system i Anwender

Verfügbar für folgende Plattformen:

iBm system i

branche:

branchenunabhängig

ó toolgestützte, daher schnelle

umsetzung komplexer Bestands-

Anwendungen nach unicode – von

der datenbank über die Programme

bis hin zum Frontend

ó regelbasierte generierung von

Browser-uis unabhängig vom

5250-datenstrom

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

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20

MIDRANGE SPEZIAL ITK-PARTNER IN öSTERREICH uND SCHWEIZ

Mehr Effizienz im Lotus Notes

Client Management

Die Lapp Gruppe in Stuttgart ist ein international führender Anbieter von Kabeln, Steckverbindern

und Kommunikationstechnik. Mit Unterstützung von panagenda hat Lapp die

Effizienz in der Verwaltung seiner Lotus Notes Clients entscheidend gesteigert.

Die Lapp Gruppe beschäftigt weltweit

an 15 Produktionsstandorten

und in 40 Vertriebsgesellschaften rund

2.800 Mitarbeiter. Viele davon nutzen

regelmäßig IBM Lotus Notes, um Informationen

zu verwalten,

zu teilen

und Arbeitsabläufe

zu optimieren.

Dabei greifen sie

auf E-Mails, Kalender

und Terminplanung

zu,

verwenden aber

auch häufig das IBM Instant Messagingund

Konferenz-Tool Sametime oder

die Kollaborations-Software Quickr.

Ebenso haben bestimmte Mitarbeiter

Zugriff auf produktspezifische Daten

aus dem SAP-System. Die Verwaltung

der Lotus Notes Clients erfolgte bisher

manuell und verursachte damit einen

hohen Zeit- und Kostenaufwand. „Auch

Software-Deployment-Werkzeuge wie

IBM Tivoli oder SmartUpgrade konnten

nicht helfen, weil die Nacharbeit

mit der Konfiguration der Clients zu

aufwändig gewesen wäre“, beschreibt

Markus Müller, IT Infrastructure, Consulting

& Services bei der Lapp Service

GmbH, die Ausgangslage. Um die Effizienz

im Client-Management zu steigern,

holte sich Lapp Unterstützung bei panagenda,

dem Spezialisten für Lösungen

zur Kostenreduktion in IBM Lotus

Notes-Umgebungen.

Zuerst führte Lapp Service mit Hilfe

der Client-Management-Lösung Mar-

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

velClient von panagenda bei rund 850

Arbeitsplätzen ein Upgrade von Lotus

Notes 6.5.4 und 6.5.5 auf 8.5.1 durch.

Dabei konnte Lapp das neue Release

mit der vollautomatischen Lösung in

kürzester Zeit

Markus Müller

IT Infrastructure,

Consulting &

Services

Lapp Service

gmbH

installieren. Der

Prozess benötigte

nur wenige Tage,

während man mit

anderen Werkzeugen

oft Wochen

einkalkulieren

muss. „Mit Hilfe

von MarvelClient konnten wir rund 50

Prozent der Zeit und etwa 70 Prozent

der Kosten einsparen. Dabei liefen die

Installation, Deinstallation sowie sämtliche

Konfigurationsprozesse um ein

Vielfaches schneller und einfacher ab

als bisher. Auch die Nachbearbeitungsquote

sank auf nur drei Prozent“, beziffert

Markus Müller den Mehrwert.

Im Zuge des Upgrades deinstallierte

Lapp ebenfalls mittels MarvelClient

vollautomatisch sämtliche älteren

Notes-Versionen, sowie Sametime Connect.

Zusätzlich wurden die bisherigen

Client-Konfigurationen (Desktop, Bookmarks,

Adressbuch einschließlich ECL,

Journal, user.dic, und *.id-Dateien) mit

MarvelClient gesichert und automatisch

auf die neuen Clients übertragen.

Im Gegensatz zu anderen Verfahren,

die für eine solche Sicherung rund 50

Megabyte Speicherplatz pro Benutzer

belegen, benötigt MarvelClient nur 1,5

Megabyte. Somit konnte rasch und effi-

zient für jeden der 850 Benutzer eine

neue Client-Installation mit der bisherigen,

gewohnten Konfiguration bereitgestellt

werden.

Lapp setzt MarvelClient aber nicht

nur für Upgrades und die automatische

Konfiguration ein, sondern auch um

verschiedenste Client-Einstellungen

dauerhaft sichern zu stellen. Diese Konfigurationen

werden bei jedem Neustart

eines Clients automatisch aufgerufen.

„Das reduziert die Anfragen beim Helpdesk

um rund 50 Prozent“, so Markus

Müller. Zusätzlich ermöglicht Marvel-

Client die vollständige Transparenz der

Installationsprozesse, aber auch des

laufenden Betriebs. „So konnten wir bereits

vor dem Upgrade die bestehenden

Clients einsehen und dann die Installation

laufend überwachen. Nun lassen

sich jederzeit die Konfigurationen oder

der Status der Hard- und Software überprüfen“,

fasst Müller zusammen.

Georg Dutzi ó

zUM UNTERNEhMEN

panagenda mit Sitz in Wien entwickelt seit

2007 standardisierte Softwarelösungen für

IBM Lotus Notes/Domino. Ziel ist es, bestehende

IT-Infrastrukturen großer unternehmen

effizienter zu gestalten. Eines der Hauptprodukte

ist die Client Management Lösung

„MarvelClient“ für IBM Lotus Notes, die bereits

mehr als drei Millionen mal weltweit im

Einsatz ist. Alle Lösungen von panagenda verfolgen

ein zentrales Ziel: Die gesamtbetriebskosten

(TCO) der Software und Hardware von

Kunden zu reduzieren.

www.panagenda.com


Promotion AnbieterProfil

Dokumente sicher managen

Die ComArCH SWiSS AG (früher Solitas

informatik AG) ist ein führender Anbieter

von Software und beratungsleistungen

in den bereichen elektronische Archivierung,

informationsmanagement und automatisierte

Dokumentenverarbeitung.

Als etablierter Hersteller von ganzheitlichen

Dokumentenmanagementlösungen,

unternehmensübergreifendem eCm- und

Workflowmanagement hat ComArCH

SWiSS aktuell mehr als 10.000 Anwender

bei rund 900 Unternehmen allein im

ibm System i/AS400-markt.

infoStore eCm ist ein schnelles,

schlankes und sehr leistungsfähiges

elektronisches Archiv-, Ablage- und Dokumentenverwaltungssystem,

welches

sowohl auf der System i/AS400-Plattform

als auch unter den betriebssystemen

mS Windows und linux höchste

Zuverlässigkeit und betriebssicherheit

bietet.

funktionen für die automatisierte

Datenextraktion, workflowgesteuerte

Dokumentenbearbeitung, revisionssicheres

Archivieren, Speicherung auf

ibm optical libraries oder auf verteilten

mS Windows-basierten Speichereinheiten,

umfassende Unterstützung von grafischem

Computer output in AfP/iPDS-,

PCl- und PDf-formaten sowie komplexe

Unterstützung für die Schaffung individueller

Schnittstellen sind einige der wesentlichen

merkmale des Systems. Zu

allen führenden erP- und Groupwarelösungen

sind komfortable bidirektionale

Schnittstellen verfügbar.

infoStore eCm ist unter neuesten

softwareergonomischen Gesichtspunkten

unter der Verwendung von mS WPf-

und mS WCf-technologie entwickelt.

Die Clients ermöglichen es den Anwendern,

noch schneller und effizienter mit

Dokumenten zu arbeiten sowie das volle

Potential der Software zu nutzen. Durch

die neu eingeführte Plugin-technologie

können funktionen aus anderen Softwareanwendungen

wie z. b. der Zugriff

auf das Kreditorenkonto der buchhaltungssoftware

während der rechnungseingangsprüfung

sehr einfach integriert

werden.

Außerdem sind infoStore-Clients offen

für die Verwendung verschiedener

DmS repositories auf unterschiedlichen

betriebssystem-Plattformen (System i,

mS Windows, linUX) sowie Datenbanken

(Db2, orACle, mS SQl).

neben einem ausgeprägten Partnernetzwerk

in europa bietet ComArCH

SWiSS mit einer eigenen Vertriebs- und

Consulting-Abteilung auch die direkte

betreuung von strategischen Projekten

an. Dazu gehören spezielle Aufgabenstellungen

wie zum beispiel komplexe

installationen in anspruchsvollen itinfra

strukturen oder die erstellung von

Unternehmenskonzepten für Compliance,

einsatz von digitalen Signaturkomponenten

oder revisionssichere langzeitarchivierung.

referenzen

Banken/Finanzdienstleistungen: bankhaus

ellwanger & Geiger (D), Deka bank

(CH), Serica bank (CH), VP bank (li)

Versicherungen/Pensionskassen:

elvia Versicherung (D), national Versicherung

(CH)

Logistik/Verkehr: Dachser Spedition

(D), federal express europe (CH), Hermes

Service (D), SPi Swiss Post international

logistics AG (CH)

Chemie/Pharma: Ciba Speciality Chemicals

(CH), f. Hoffmann-la roche AG

(CH), Givaudan-roure flovors (CH)

Industrie und weitere Branchen: Alois

Dallmayr (D), bavaria film (D), Coppenrath

& Wiese (D), Danfoss (f), france

telecom (f), Kanton Schaffhausen (CH),

l’tUr (D), Puma (D), Suzuki motor GmbH

(D), Wolford AG (A),

anbieter

COMarCH SWiSS aG

bahnhofstrasse 21 b

CH-9470 buchs

telefon +41 81 755 5500

telefax +41 81 755 5501

info@comarch-swiss.com

www.infostore-ecm.com

ihr ansprechpartner

Daniel taborek

Daniel.taborek@comarch-swiss.ch

kOMPetenzbereiCHe

ó Dokumentenmanagement und revisionssichere

langzeitarchivierung auf

unterschiedlichen Plattformen:

– System i (iSeries/AS400)

– mS Windows

– linux

ó Workflow:

– Automatische Datenextraktion

– Dokumentenrouting

ó integration in erP und Groupware

ó Digitale Signatur

ó erstellen und gesetzeskonforme Archivierung

von Signaturen, signierten

Dokumenten und Prüfprotokollen

ó eDi

PrOdukt

infoStore eCM

Die ComArCH SWiSS AG ist ein

führender Anbieter von Software und

beratungsleistungen in den bereichen

elektronische Archivierung, informationsmanagement

und automatisierte

Dokumentenverarbeitung.

Verfügbare Sprachen:

D, CH-D, e, Pl, i, SP, f

Verfügbar für folgende Plattformen:

iSeries/AS400,

mS Windows Server, linux Server

branche:

branchenunabhängig, referenzen

von führenden Unternehmen in nahezu

allen brachen vorhanden

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

21


22

SChWERPUNKT BI uND DATAWAREHOuSE

SUMMARY

Die zielgerichtete Analyse und Auswertung

von Daten ist effizient nur mit

entsprechenden Business Intelligence-

Lösungen möglich. Diese unterstützen

bei der Entscheidungsfindung durch

aktuelles Zahlenmaterial.

Datenkatalysator

für den Mittelstand

Wenn ein typischer Geschäftsführer eines deutschen Automobilzulieferers, nennen

wir ihn Thorsten M., morgens um 8 sein Büro gleich neben der fertigung aufschließt,

dann warten auf ihn Berichte, zahlen und Detailinformationen. Thorsten M. prüft als

erstes die Umsatzzahlen vom Vortag. Dann nimmt er sich die Berichte der Qualitäts -

sicherung vor, gleicht Produktionsplanung und Lagerbestände ab und lässt sich von

der Buchhaltung auf den neuesten Stand bringen.

Daten sind die Basis, auf der er entscheidet

und das Unternehmen

steuert. Daten sind der Treibstoff jedes

Unternehmens, auch im Mittelstand.

Um das Unternehmen sicher zu steuern,

braucht Thorsten M. aussagekräftige

Informationen möglichst schnell und

einfach. Doch oft blickt er auf Kennzahlen

aus unterschiedlichen Abteilungen,

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

die scheinbar nicht zusammenpassen.

Oder auf einen Wust aus Excel-Tabellen

und Powerpoint-Grafiken, in dem er

auf die Schnelle keinen Sinn oder Zusammenhang

erkennen kann. Dabei

stellt er sich ganz konkrete Fragen: Wie

profitabel sind meine Produkte? Wie

gut sind meine Lieferanten zu bewerten?

Welche Anforderungen stellen die

Kunden in zwei Monaten, in sechs Monaten,

in einem Jahr? Und vor welchen

finanziellen Risiken steht mein Unternehmen?

Daten in Antworten verwandeln

Business Intelligence-Systeme sind der

Katalysator, der rohe Daten in Antworten

auf diese Fragen verwandeln kann.

Ronpeigl, iStockphoto.com


Aber viele Mittelständler schreckt die

Aussicht, für ein solches System viel

Geld in die Hand nehmen zu müssen.

Und sie fürchten den Aufwand für Betrieb

und Wartung des Systems. Doch

sind diese Blockaden inzwischen weitgehend

aus dem Weg geräumt.

Günstige Basistechnologien

Business Intelligence-Systeme verarbeiten

zahlreiche Daten und brauchen

deshalb einen PS-starken Motor in

Form von Rechenleistung und Speicherkapazität

im Hintergrund. Da diese

Basistechnologie stetig günstiger wird,

sind Business Intelligence-Systeme inzwischen

auch für mittelständische Unternehmen

erschwinglich. Kennzahlen

zu allen wichtigen Vorgängen im Unternehmen

und differenzierte Analysen

beantworten die Fragen der Geschäftsführung

und stellen ihre Entscheidungen

auf eine solide Basis.

Alle Komponenten in einem Paket

Auf die Installation und Wartung einer

Business Intelligence-Lösung wollen

gerade Mittelständler möglichst wenig

Aufmerksamkeit, Zeit und Geld verwenden.

Business Intelligence-Suiten

bündeln deshalb alle benötigten Funktionen

und Komponenten in einem

Paket. Informationsbereitstellung und

-integration, Datenhaltung und Auswertungswerkzeuge

arbeiten in einem

solchen Paket reibungslos zusammen.

Außerdem gehört dazu ein hochintegriertes

Datenbanksystem, das die Informationen

sammelt, speichert und

für die Auswertung bereitstellt. Ein

Beispiel ist die Information Middleware

der Produktfamilie IBM InfoSphere.

Business Intelligence

von der Stange

Noch einen Schritt weiter gehen BI-

Appliances, die zusätzlich zur BI-Suite

auch die entsprechende Hardware beinhalten.

Das ist sinnvoll, weil Business

Intelligence-Systeme hohe Anforderungen

an die IT-Infrastruktur stellen. Eine

einzige, komplexe analytische Abfrage

kann das System komplett auslasten.

Die Architektur eines solchen Systems

muss deshalb ein ausgewogenes

Verhältnis zwischen Rechenleistung,

Hauptspeicher und Plattenspeicher

gewährleisten. Besonders die Zugriffe

auf den Plattenspeicher werden oft unterschätzt,

was zu hohen Wartezeiten

auf die Daten führt. Und auch im Zusammenspiel

mit der Software müssen

Daten effizient von den Datenquellen

in das Data Warehouse übertragen

und für Berichte und Analysen bereitgestellt

werden. BI-Appliances sind

deshalb so zusammengestellt, dass alle

Komponenten optimal aufeinander abgestimmt

arbeiten.

Die erste komplette Analyselösung

hat IBM 2009 mit dem Smart Analytics

System auf den Markt gebracht. Dieses

System kombiniert aufeinander abgestimmte

Komponenten aus Software,

Hardware und Speicher. Business Intelligence

lässt sich damit praktisch

von der Stange kaufen und innerhalb

weniger Tage einführen. Zu den Funktionen

gehören Business Intelligence

Dashboards, Scorecards und Berichte,

Data Mining, Cubing Services, Data

Warehouse Management sowie eine

Storage- und Server-Plattform.

Das Smart Analytics System analysiert

einerseits strukturierte Daten aus

den operativen Systemen. Andererseits

bezieht es auch unstrukturierte Daten

mit ein, die beispielsweise in Form von

Videos, Podcasts, Wikis oder Internet-

Seiten vorliegen. So können Manager

und Geschäftsführer in mittelständischen

Unternehmen versteckte Zusammenhänge

auch innerhalb großer Datenmengen

erkennen. Daten aus unterschiedlichen

Unternehmensbereichen

oder Geschäftsprozessen werden so

zusammengeführt, dass sie nützliche

Informationen liefern und fundierte

Entscheidungen ermöglichen.

Zentrales Element aller Versionen

des Smart Analytics Systems ist die BI-

Suite, das IBM InfoSphere Warehouse.

Sie enthält alle notwendigen Funktionen

und Bausteine für die Datenspeicherung,

Datenaufbereitung, Reporting

und Analyse. Herzstück ist die relationale

IBM DB2 Datenbank, erweitert um

OLAP, Data Mining und Textanalyse.

Die Daten werden in dieser relationalen

Datenbank zentral gehalten und ausgewertet.

Weitere Datenhaltungssysteme

sind damit nicht notwendig und Nutzer

können sicher sein, mit der „single

version of the truth“ zu arbeiten. Mit

integrierten Design- und Management-

Funktionen lassen sich Datenmodelle

entwerfen und Datenversorgungsjobs

aufbauen. Zusätzlich beinhaltet die

Appliance Business Intelligence und

Performance Management-Werkzeuge

von Cognos. Abgestimmt auf die Information

Middleware stellt Cognos –

als Schnittstelle zum Endnutzer – Reporting

und Analyse-Funktionen bereit,

so dass sich Daten in leicht verständlicher

Form darstellen lassen und zu Entscheidungsinformationen

werden.

Systematisch versorgt

mit strategischen Informationen

Für Thorsten M. bedeutet das: Sein

erster Blick fällt ab sofort morgens auf

ein Reporting-Dashbord, das ihm alle

nötigen Kennzahlen und Informationen

liefert. Der Business Intelligence-Katalysator

wandelt rohe Daten in nützliche

Informationen um. Thorsten M. kann

so strategische Erkenntnisse gewinnen,

Trends ableiten und sein Unternehmen

auf Spur halten. Otto Goerlich ó

www.ibm.de

Otto Goerlich

Business Intelligence

Consultant,

IBM Software group

IBM Deutschland gmbH, Ehningen

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

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24

SChWERPUNKT BI uND DATAWAREHOuSE

Moderne Business-Intelligence-Systeme einfach handhaben

BI auf allen Ebenen

BI wird zur neuen Universalanwendung im Geschäftseinsatz. Kaum ein Bereich innerhalb

eines Unternehmens kann ohne die Analyse komplexer Daten auskommen, um sich bei

Entscheidungen nicht nur auf das Bauchgefühl verlassen zu müssen. Dafür sollte zum einen

der Umgang mit diesen Systemen denkbar einfach sein.

zum anderen muss ein breites Spektrum

an Hardware unterstützt werden,

um die Ergebnisse der entsprechenden

Analysen abrufen zu können.

Waren es früher lediglich Mainframes,

auf denen BI-Applikationen ihre Dienste

verrichten konnten, so sind heute

auch Smartphones in der Lage, dem

Entscheidungsträger jederzeit die korrekten

Daten zu liefern.

Der Laptop allein

reicht nicht mehr

Dass im mobilen Einsatz der Laptop

längst nicht mehr ausreicht, hat für Jürgen

Klein, Director Services D/A/CH

bei QlikTech, einen guten Grund: „Entscheider

benötigen auch unterwegs oftmals

aggregierte Informationen, auf deren

Basis sie sich schnell ein fundiertes

Bild der Lage machen können.“ Die Lösung

QlikView bietet deshalb die Möglichkeit,

die BI-Daten via iPhone, iPad,

Android und BlackBerry abzurufen.

„Die eigentliche Berechnung erfolgt auf

dem zentralen Server, die Informationen

aber stehen überall und jederzeit

zur Verfügung“, erklärt Klein.

Der Unterschied:

In-Memory-Technologie

QlikView unterscheidet sich dabei erheblich

von traditionellen Business-Intelligence-Lösungen.

Kern des Systems

ist die sogenannte In-Memory-Technologie.

Im Gegensatz zu herkömmlichen

festplattenbasierten BI-Anwendungen

werden hier die Berechnungen direkt

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

im Memory-System des Geräts durchgeführt.

Mit moderaten Hardware-

Updates ist die Lösung dabei relativ

einfach zu skalieren: Mit aktuellen

64-Bit-Multi-Core-Systemen lassen sich

Milliarden von Datensätzen problemlos

verarbeiten und für eine Vielzahl von

Anwendern zur Verfügung stellen. Zudem

werden die aktuellen Virtualisierungstechnologien

sowie den Einsatz in

der Cloud unterstützt.

Für die Analysen greift das System

direkt auf die unterschiedlichsten Datenquellen

zu. Durch die In-Memory-

Technologie werden Antwortzeiten

erzielt, die den klassischen Systemen

bei weitem überlegen sind. „Während

früher oft stundenlang auf die Ergebnisse

gewartet werden musste, stehen

heute alle Informationen innerhalb von

Sekunden oder sogar umgehend zur

Verfügung“, präzisiert Klein.

Unkompliziert:

Assoziative Datensuche

Der speicherbasierte Ansatz dieser

Technik befreit zugleich von der Abhängigkeit

von rigiden, vordefinierten

Datenmodellen. Alle Nutzer profitieren

von echtem „BI-Self-Service“ – das Erstellen

eigener Datensichten ist denkbar

einfach. „Die Mitarbeiter können

sich mit wenigen Schritten selbst eine

Anwendung erstellen, die zu ihrer Fragestellung

passt“, erklärt Klein. Neben

dem Design der Anwendung ist jedoch

auch die Abfrage der Ergebnisse ausgesprochen

unkompliziert: In diesem

Bereich wird auf eine assoziative Datensuche

gesetzt, bei der die Ergebnisse

wie bei einer Internet-Suchmaschine

präsentiert werden. Die intuitive Benutzeroberfläche

zeigt zudem wichtige

Zusammenhänge zwischen den Daten.

„Auf diese Art können oft Verknüpfungen

gesehen werden, die zuvor unbekannt

waren und bei traditionellen

Systemen nur mit einem erheblich höheren

Aufwand gefunden werden konnten“,

so Klein.

Neben der benutzerfreundlichen

Darstellung auf Desktop und Mobilgerät

unterstützt die Lösung auch die

Zusammenarbeit im Team. So ist es

möglich, eine QlikView-Analyse über

Sharepoint einer großen Gruppe von

Anwendern zur Verfügung zu stellen

und über entsprechende Schnittstellen

Excel-Tabellen zu befüllen. Für

die Nutzung innerhalb geschlossener

Twitter-Gruppen lassen sich sogar One-

Click-Links zu Mash-ups und Analysen

erstellen. „Die Ergebnisse der Analysen

lassen sich mit der Lösung nicht nur

ausgesprochen einfach erzielen, sondern

auch völlig unkompliziert innerhalb

des Unternehmens verbreiten. Das

bringt Firmen erheblich schneller voran,

als es klassische BI-Systeme jemals

könnten“, zeigt sich Klein überzeugt. ó

QlikTech gmbH, Düsseldorf

www.qlikview.de


Integrierte BI-Systeme zur Analyse für KMU

Erfolgreicher steuern

Laut einer im Juli 2010 veröffentlichten Erhebung von PAC steht bei Mittelständlern derzeit

BI ganz oben auf der IT-Einkaufsliste. ERP-Systeme bieten zwar im Standard zahlreiche

Auswertungs- und Reportingfunktionen, doch mit steigender Informationsmenge und

wachsendem Informationsbedarf reichen diese zur fundierten Geschäftsanalyse nicht aus.

Viele Unternehmen wollen ihre Geschäftsabläufe

profitabler machen,

Kosten senken, Risiken minimieren

und die Wertschöpfung erhöhen. Die

reine Abbildung der Prozessabläufe

und das Aufzeigen von Kennzahlen

durch die ERP-Lösung genügen zahlreichen

Firmen nicht. Erst wenn die

Informationen aus dem ERP-System in

einem BI-System in ihren weitergehenden

Zusammenhängen analysiert werden,

lassen sich Entscheidungen über

künftige Geschäftsentwicklungen auf

eine solide Grundlage stellen.

Das Gros der im Markt etablierten

BI-Systeme ist jedoch für kleine und

mittelständische Unternehmen (KMU)

überdimensioniert. Häufig befinden

sich die Investitionen im fünf- bis

sechsstelligen Bereich für Lizenzen,

Einrichtung und Anpassungen einer

BI-Lösung. Für KMU ist das in der Re-

gel nicht finanzierbar. Gerade diese

Betriebe brauchen schnell einsetzbare

Software, ohne großen Projektaufwand

und mit geringen Kosten. Doch der Weg

zu einem maßgeschneiderten BI-System

ist aufwendig. Der Datenzugriff auf

das ERP-System muss mit hohem Kostenaufwand

erstellt und in sogenannten

Würfel-Strukturen und -Schemata

angepasst werden. Aber nicht nur die

Datenstruktur bereitet Schwierigkeiten,

auch die unterschiedliche Benutzerführung

und -oberfläche von ERP- und BI-

System sind eine Herausforderung für

die Anwender.

Die Lösung für diese Anforderungen

sind sogenannte integrierte BI-Systeme.

Gegenüber heterogenen BI-Architekturen

überzeugen integrierte ERP/BI-

Lösungen in mehrfacher Hinsicht. Die

Verbindung mit dem ERP-System ist

bereits vorkonfiguriert und der Wech-

sel zur Geschäftsanalyse kann aus dem

ERP-Menü oder aus ERP-Anwendungen

erfolgen. Somit bietet die Software integriertes

Arbeiten und trotzdem unabhängiges

Analysieren. Wie in allen

etablierten BI-Systemen muss die Architektur

in der integrierten Version

auch über vordefinierte Datenwürfel

und funktionale Schemata verfügen.

Diese ermöglichen eine mehrdimensionale

Sichtweise und Drill-Downs auf

die operativen Daten des ERP-Systems

– beispielsweise für das betriebliche

Rechnungswesen, den Vertrieb, den

Einkauf, das Lager oder die Personalwirtschaft.

Integrierte BI-Lösungen bieten

hier eine fundierte Basis für strategische

und operative Entscheidungen.

Andreas heck ó

Sage Software gmbH, Frankfurt am Main

www.sage.de

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

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SChWERPUNKT BI uND DATAWAREHOuSE

Sakret erhöht die flexibilität mit BI-System von aruba

Wie in Mörtel gegossen

flexible Auswertbarkeit für Kunden-, Vertriebs- und Artikelhierarchien und Analysen

für das finanzcontrolling waren das ziel der Sakret Gmbh. Mit dem Einsatz der BI-Lösung

von aruba, die sich durch geringen Implementierungsaufwand auszeichnet, wurden

die Erwartungen in vollem Umfang erfüllt.

Sakret, ein Franchise-Unternehmen

mit weltweit über 60 Werken, ist

einer der größten Trockenmörtelproduzenten.

Vier Sortimente stehen im Mittelpunkt

der Produktion und des Vertriebes:

Hochbau und Fassade, Fliesen

und Platten, Garten- und Landschaftsbau

und Betoninstandsetzung. Dahinter

stehen ausgereifte, praxiserprobte

Produkte und Systeme. Doch auch in

Sachen IT ist das Unternehmen ganz

vorne mit dabei. Sakret benutzt eine

IBM iSeries 520 als zentrales Produktivsystem

und steuert damit über ein

ERP-System alle wertschöpfenden Prozesse,

angefangen beim Einkauf über

die Produktion und Lager, bis hin zur

Auftragserfassung und -durchführung.

Aufgabenstellungen im Reporting

Das Datenvolumen, das für das Berichtswesen

bei Sakret nach verschiedensten

Frage- und Aufgabenstellungen ausgewertet

werden muss, ist dementsprechend

hoch:

ó Wie haben sich bestimmte Kunden

oder Kundengruppen entwickelt?

ó Welche Artikel verkaufen sich in

bestimmten Regionen besonders

schlecht oder besonders gut?

ó Waren Marketingaktionen erfolg-

reich?

Diese Fragestellungen trugen dazu bei,

sich nach einer geeigneten Reportingund

BI-Lösung umzuschauen, da die

bisherigen, statischen Statistikdaten

die notwendige Flexibilität vermissen

ließen. Ein weiterer Ansatz war, die

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

Berichte und Kennzahlen schnell und

effizient den Nutzern zur Verfügung

zu stellen. „Unsere Vertriebsleitung

forderte flexible Analysemöglichkeiten

ihrer Daten“, erinnert sich Herr Dr. Stubenrauch,

IT-Manager bei Sakret. „Zudem

wuchsen die Anforderungen an

das Berichtswesen stetig, insbesondere

was die Selektionsmöglichkeiten und

die Visualisierung betraf.“

Eine BI-Lösung muss her

Sakret konnte im Bereich Finanzcontrolling

erste positive Erfahrungen

mit der speziellen EIS Edition für DKS

sammeln. Die erfolgreiche Implementierung

des Data Warehouses und des

Reportings erfolgte mit dem aruba-

Partner BMU. Für die Bereiche Vertrieb

und Einkauf wurde dies durch die IT-

Abteilung der Sakret GmbH in eigener

Regie vorgenommen. Die Schnittstellen

vom ERP zum Data Warehouse wurden

innerhalb weniger Tage mittels Lansa

programmiert. „Die EIS/EIP-Technologie

und Produktarchitektur der aruba-

Lösung, insbesondere im Einsatz mit

der iSeries der IBM, ermöglicht für

uns Leistungsvorteile gegenüber den

traditionellen BI-Lösungen. Für die

Implementierung der kompletten BI-

Applikationen sind wir mit weniger

als fünf Tagen externer Unterstützung

ausgekommen“, so Herr Bröde, Kaufmännischer

Leiter. Die Controlling-

Abteilung hat mittlerweile mit Hilfe der

EIS Edition für DKS eine bestehende

Kostenrechnungssoftware abgelöst und

erstellt selbst die G&V mittels aruba

Reporting. Aktuell erhalten alle relevanten

Abteilungen bis zur Geschäftsleitung

die erforderlichen Berichte und

Kennzahlen im Enterprise Information

Portal. Diese können auf Wunsch bis

auf Belegebene mittels Drill Down analysiert

und weiter bearbeitet werden.

Durch den Einsatz der aruba-Lösungen

werden über 95 Prozent aller Anfragen

und Aufgabenstellungen gelöst.

hier wird zeit gespart

Die Aktualisierung der Reports und

Kennzahlen erfolgt automatisch zeitgesteuert,

so dass auch hier keine manuelle

Arbeit, wie es vorher ständig der Fall

war, notwendig ist. „Rollierende, tagesaktuelle

Kennzahlen mit Vorjahresvergleichen

sind Dank der EIS-Funktion

‚Dynamische Zeitbereiche‘ eine hoch

effiziente Lösung“, so Dr. Stubenrauch,

welcher das aktuelle ERP-System mit-

und ständig weiterentwickelt hat. Die

ehemalige Statistik-Anwendung des

ERP-Systems wurde durch die neue

BI-Lösung abgelöst. „Mit EIS und EIP

ist es uns gelungen, in einem Data

Warehouse alle Statistikanforderungen

zu vereinen und die Datenanalyse

direkt zu den Konsumenten zu bringen.

Auch nach nunmehr vier Jahren

Echteinsatz würden wir vieles wieder

genauso entscheiden“, so sein abschließendes

Fazit. Roger Lippel ó

aruba informatik gmbH, Fellbach

www.aruba-informatik.de


Der Einzug mobiler Endgeräte in die Business Intelligence

BI auf Smartphone und Tablet

Mobile Kommunikation und Information über iPhone und iPad sind aus dem privaten Bereich

nicht mehr wegzudenken. Das haben auch die anderen Riesen der Telekommunikations-

und hardwarebranche erkannt und drängen nun mit Geräten und Angeboten auf den Markt.

Gleichzeitig halten die mobilen Geräte auch im Business-Umfeld zunehmend Einzug.

Das gilt nicht zuletzt auch für den

Bereich der Business Intelligence.

Der Ruf nach mobilen Endgeräten ertönt

hier nicht unvermittelt, sondern

folgt konsequent auf die Entwicklung

von Web-Clients, über die der Zugriff

auf die erforderlichen Informationen

via Notebooks und Internet-Terminals

ohne hohes Datenaufkommen ermöglicht

wurde. Smartphones und Pad-Systeme

sind als nächste Stufe anzusehen,

deren Akzeptanz und Verbreitung jedoch

um einiges schneller voranschreiten

dürfte, als es beim Einsatz der Web-

Technologien der Fall war. Schon in

den nächsten 18 Monaten dürften viele

Unternehmen ihre Mitarbeiter mit neuen

mobilen Endgeräten ausgerüstet haben.

Man muss kein Hellseher sein, um

vorherzusehen, dass sie dann hierüber

auch den Zugang zu ihren Kennzahlen

haben möchten.

Mobile BI mit Sinn und Verstand

Sinnvoll ist insbesondere der Einsatz

für Verkäufer und Manager, die viel

unterwegs sind. Denkbare Beispiele für

mobile BI-Anwendungen wären Vertriebs-

und Kundenanalysen; Auswertungen

zu Lieferanten oder ein Blick

in die aktuelle Finanzsituation des Unternehmens.

Aber natürlich lassen sich

ganz generell auch Sales-Gespräche gewinnbringend

mit aggregierten Fakten

untermauern, indem man beispielsweise

Absatzlücken und Kauftrends betont

oder aktuelle Forecasts ins Verkaufsgespräch

einbezieht. Richtig komplexe

Dinge wie z. B. das Datamining sind auf

mobilen Geräten nur schwer vorstellbar

oder auch schlichtweg unsinnig.

Ähnliches gilt für Massendaten und

Cubeware BI auf Smartphones und Tablets:

um mit der Entwicklung der „Cubeware

Mobile Service Architecture“ die Anforderungen

der Anwender exakt zu treffen,

führt Cubeware aktuell eine umfrage zu

deren Bedarfen durch. Als Dankeschön

werden unter allen Teilnehmern fünf iPod

Shuffles verlost. Hier geht’s zur Befragung:

www.cubeware.de/services/

umfrage-mobile-bi

anspruchsvolle Visualisierungen. Insofern

wird BI für zentrales Management

und Controlling auch weiterhin am Arbeitsplatz

per PC (und bevorzugt am

großen Bildschirm) stattfinden.

Im Grunde muss es irgendwann

genauso egal sein, ob man stationäres

oder mobiles BI betreibt wie es heute

faktisch keinen Unterschied macht, ob

man über das Festnetz oder mit dem

Handy telefoniert. Aufgrund der eingeschränkten

und speziellen Darstellungsfähigkeiten

setzen Smartphones

und Pad-Systeme aber völlig neue Anforderungen

an die Bedienstrukturen.

Hinzu kommt, dass neben Apple auch

Anbieter wie BlackBerry, HTC oder HP

eine wichtige Rolle spielen werden, ein

einheitlicher Bedien- und Entwicklungsstandard

jedoch fehlt. Cubeware geht

deshalb den Weg über die Entwicklung

einer universellen Web-Service-Schicht

– der sogenannten „Cubeware Mobile

Service Architecture“. Diese ermöglicht

es, mit den Software Development Kits

aller Smartphone- und Tablet-Anbieter

zu arbeiten, von Apple über BlackBerry,

HTC, Palm bis hin zu Microsoft. Zudem

erlauben sie unter Einbeziehung

der vorhandenen Navigations- und

Visualisierungs-Funktionalitäten der

jeweiligen mobilen Endgeräte, ihre

Analysen und Berichte in Form von

Apps auf jeden mobilen Client zu bringen

oder individuelle Mobile-Anwendungen

für dezidierte Zielgruppen zu

entwickeln. ó

Cubeware gmbH, Rosenheim

www.cubeware.de

hermann hebben

geschäftsführer

Cubeware gmbH

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

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SChWERPUNKT BI uND DATAWAREHOuSE

Analyseergebnisse optimieren und Kostentreiber zähmen

Intelligent angezapfte Datentöpfe

Ob Obst, Bücher vom Internet-Versand oder Unterhaltungselektronik – ohne Wellpappe würden

viele Waren ihren Weg zum Kunden kaum überstehen. Dabei ist die Produktion des praktischen

Verpackungsmaterials ganz und gar nicht von Pappe. So gilt es zwischen den beiden Lagen des

Kartonmaterials Mikro-, fein-, Mittel- oder sogar verbundene Wellen zu erzeugen.

Diese Kunst hat das 1896 gegründete

Familienunternehmen Delkeskamp

über drei Generationen hinweg

stetig verfeinert. Im vergangenen Jahr

fertigte der Traditionsbetrieb aus Nortrup

mit 650 Mitarbeitern rund 150

Quadratkilometer Wellpappe – das entspricht

in etwa der Fläche einer mittelgroßen

Stadt.

Bei mehr als 30.000 Produktionsaufträgen

pro Jahr ist das

Supply Chain Management der

Firma auf ein Business Intelligence-System

(BI) angewiesen,

das ein riesiges Bündel an Zahlen

in aussagekräftige Informationen

für das Management

verwandelt. Als „Datenlieferant“

dafür dient bei Delkeskamp für

den Bereich Wellpappe das ERP-

System CPMS von Witron und für den

Sektor Papier und Kunststoffe sowie

für die Finanzdaten die SAP R/3-Module

FI und CO. Damit wurde bislang

fast die gesamte Lieferkette abgedeckt.

Eine kleine, aber nicht minder gravierende

Lücke klaffte allerdings bislang

noch im Bereich der Fertigung. Bei der

Maschinendatenerfassung hatte das

Unternehmen erst relativ spät eine Lösung

von Witron implementiert, deren

Datenbereitstellung noch nicht optimal

genutzt wurde. Besonders für Nachkalkulationen

war der Blick auf die hier

generierten Informationen sehr wichtig,

so dass auch auf diesem Gebiet

ein BI-System implementiert werden

sollte.

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

Die Wahl des geeigneten Werkzeugs

fiel Delkeskamp denkbar leicht.

Schon seit etlichen Jahren setzt das

Unternehmen in Sachen BI auf die Lösungen

von arcplan. Deshalb lag es auf

der Hand, auch für dieses Projekt wieder

auf den Langenfelder Softwarehersteller

zurückzugreifen. Mit den Pro-

dukten des BI-Anbieters führt der

Wellpappe-Spezialist gleich eine ganze

Reihe von Analysen durch. Von der Produktionsplanung

über die Finanz- und

Ergebnisrechnung sowie Benchmarks

bis hin zu Kundenzufriedenheitsanalysen

liefert die Software dem Supply

Chain Management-System von Delkeskamp

jede Menge relevantes Zahlenmaterial.

„Es gibt wirklich keine

Aufgabe, die sich mit dem Programm

nicht innerhalb kürzester Zeit erledigen

lässt. Wir wussten deshalb schon

beim Start des Projektes, was wir unter

dem Strich erwarten konnten“, berichtet

Christian Rocholl, Leiter Supply

Chain Management und Logistik bei

Delkeskamp.

Da die Maschinenkosten bei der Produktion

der Wellpappe die Hauptkostentreiber

sind, spielt bei den Analysen

besonders dieser Aspekt eine zentrale

Rolle. „Bei rund 30.000 Aufträgen ist

es kaum manuell zu erfassen, ob eine

einzelne Order kosteneffizient über die

Maschine gelaufen ist oder nicht“, erklärt

Rocholl.

Insbesondere bei der Differenzierung

von Lauf- und Rüstkosten

brachte die neue analytische

Applikation Transparenz

in die Kostenstruktur von Delkeskamp.

Gerade bei kleinen

Aufträgen war es vor Einsatz der

BI-Lösung relativ schwierig, zu

hohe Rüstkosten auf einen Blick

zu identifizieren. „Bei der Nachkalkulation

zeigt sich heute sehr

klar, ob die Ergebnisse der Vorkalkulation

in diesem Punkt korrekt waren.

Wir sind also von Einsatz zu Einsatz

effizienter geworden“, unterstreicht Rocholl.

Über einen solch kontinuierlich

ablaufenden Prozess kann das Supply

Chain Management-Team nun auch

komplexe Fragestellungen beantworten.

So liegen bei Kleinaufträgen zwar

die Rüstkosten anteilig höher, dafür

sind die Lagerzeiten in der Regel niedriger.

„Die entscheidende Frage ist, was

die optimale Losgröße ist”, so Rocholl.

Eine Optimierungsarbeit mit mehreren

Unbekannten, die ohne die Analysefunktionen

nur sehr schwer möglich

wäre.


Ein besonderes Augenmerk

legt das Supply Chain Management

auch auf die Frage,

in welchen einzelnen Kostenblöcken

es Abweichungen von

der Vorkalkulation gibt. „Bei

arcplan drehen Sie einfach das

Datenmodell und schon kann

durch dieses Pivoting eine Kostenart

wie die Maschinenkosten

gezielt betrachtet werden“,

erklärt Rocholl. Auf diese Weise

hat das Unternehmen schon

einige große Optimierungspotenziale

identifiziert und sich

zunutze gemacht.

Ein bei Delkeskamp weiteres,

wichtiges Einsatzfeld der

Software ist die Leistungsprämie

für das Maschinenpersonal.

Sie muss je nach Auftragsgröße

angepasst werden. Zudem existiert

in dem Unternehmen eine

Prämienkommission, die für

den ausgezahlten Betrag einen

Blick auf die Soll- und Ist-Laufzeiten

wirft. Dazu ist bei jeder

Maschine ein Leistungsgrad

festzulegen. Hier hilft arcplan

Enterprise durch genaue, auch

von der Belegschaft anerkannte

Analysen.

Alle notwendigen Informationen

holt sich die Lösung über

unterschiedliche Schnittstellen

aus dem Data Warehouse

des ERP-Systems Witron. Das

können beispielsweise Bewegungsdaten

sein, die für den

Monatsabschluss relevant sind

und die mit den Planungsdaten

sowie solchen aus dem Vertrieb

verglichen werden sollen. Über

das Web können sich dann

auch die Mitarbeiter denkbar

einfach ein Bild der aktuellen

Lage machen.

An der web-basierten Darstellung

schätzt Rocholl auch

die Sicherheit vor gewollten

und ungewollten Manipula-

tionen. „Im Browser können

Zahlen und Definitionen nicht

nachträglich geändert werden

und wir reden alle über die

gleichen Daten”, so Rocholl.

Die Definition der Papierkosten

pro Kilo oder Quadratmeter

etwa kann in einer Excel-Datei

leicht verändert werden – im

web-basierten System von arcplan

genügt ein Klick auf den

Einheiten-Button und alle Beteiligten

sprechen von identischen

Werten.

Die leichte Bedienbarkeit

des Produkts zeigt sich auch

in anderen Bereichen. So können

beispielsweise Controller

auch ohne groß angelegte

Schulungseinheiten sofort mit

dem System arbeiten und relevante

Daten abfragen und

analysieren. Auch individuelle

Anpassungen können auf einfache

Weise umgesetzt werden:

„Selbst ein IT-Laie würde das

hinkriegen”, ist sich Rocholl

sicher.

Nicht zuletzt dank der intuitiven

Benutzeroberfläche

kann das System in fast allen

Abteilungen von Delkeskamp

eingesetzt werden. So arbeiten

derzeit rund 50 Mitarbeiter

mit der Software. Dank eines

flexiblen Lizenzmodells sieht

Rocholl auch einer eventuell

anstehenden Erweiterung gelassen

entgegen: „Wir sind für

alle personellen Veränderungen

gerüstet, können auf aufwendige

Schulungen verzichten

und sind jetzt vor allem in

der Lage, ohne zeit- und kostenintensive

Umwege sehr schnell

zu aussagekräftigen Analyseergebnissen

zu kommen.“ ó

arcplan Information Services gmbH,

Langenfeld

www.arcplan.com

Vertrauen ist gut,

Controlling ist besser

Û „Von einer modernen Finanzbuchhaltung kann man heute

mehr erwarten als Buchen, Zahlen und Mahnen. Sie ist

das Herzstück eines unternehmens und wird durch eine

integrierte Liquiditätsplanung, umsatz- und Kosten-Controlling

und natürlich einer Deckungsbeitragsrechung vermehrt

zur aktiven unternehmenssteuerung genutzt. In der

Finanzbuchhaltung fließen alle wichtigen unternehmensdaten

wie Rentabilität, Liquidität und Deckungsbeiträge

zusammen“, so Arne Claßen, geschäftsführer der K+H

Software Kg.

Die Finanzspezialisten haben aus diesem grund innerhalb

ihres Rechnungswesens eine Liquiditätsplanung entwickelt,

mit der die kurz- und langfristigen, einmaligen und

wiederkehrenden geldein- und -ausgänge periodengerecht

geplant werden können. Ausgehend von den Banksalden,

der Kreditlinie und den zu planenden überfälligen Zahlungsein-

und -ausgängen wird in Verbindung mit diesen

Planzahlen eine Vorschau erstellt, welche die Liquiditätsentwicklung

jederzeit auf Tages-, Wochen- oder Monatsbasis

transparent und mandantenübergreifend auswertbar

macht. Angereichert durch eine automatische Datenversorgung

zu den Planzahlen aus einem ERP-System für z. B.

Kundenaufträge, Absatzplanzahlen oder den Bestellvorschlägen

wird diese Vorschau noch aussagekräftiger.

Neben der regelmäßigen Kontrolle von Liquidität und

Rentabilität spielt das Entwicklungs-Controlling der unternehmensbilanz

eine entscheidende Rolle. Das aktuelle

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, kurz BilMog, wird

nun erstmalig für geschäftsjahre, die in 2010 beginnen,

verpflichtend. Die Modernisierungen lassen vor allem in

Verbindung mit dem Maßgeblichkeitsprinzip das Handels-

und Steuerrecht weiter auseinander driften. um die zusätzlichen

Jahresabschlussarbeiten abzufangen, ist es beim

fimox-Rechnungswesen der K+H Software möglich, nach

verschiedenen nationalen, aber auch internationalen Bewertungsarten,

wie das IFRS, parallel zu buchen. Im Sinne

des Entwicklungs-Controllings ist es damit auch unterjährig

jederzeit möglich, z. B. Saldenübersichten oder Berichte

pro Bewertungsart auszuwerten − und das auf Knopf-

druck. So bleibt die bilanztypengerechte Entwicklung das

ganze Jahr über transparent und die Jahresabschlussarbeiten

werden um ein vielfaches einfacher.

Sabrina Rammelt ó

K+H Software Kg, germering

www.kh-software.de

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

29


30

SChWERPUNKT BI uND DATAWAREHOuSE

BI im Mittelstand

Der goldene Mittelweg

Ob Warenwirtschaft, finanzbuchhaltung oder Lagerkosten – jedes Unternehmen braucht

zu jeder zeit den zugriff auf aktuelle und zuverlässige zahlen, um solide planen zu können.

In den letzten Jahren kommen deshalb auch bei größeren Mittelständlern zunehmend

moderne Business Intelligence-Systeme zum Einsatz.

Durch diese Reporting-Lösungen

gehört das manuelle und fehleranfällige

Zusammentragen von Daten

aus den unterschiedlichsten Quellen

der Vergangenheit an: Alle Kennzahlen

werden automatisch in einem einzigen

System zusammengeführt und in jeder

gewünschten Kombination zueinander

in Beziehung gesetzt.

Wettbewerbsvorteile durch den

Einsatz eines BI-Systems

Viele mittelständische Unternehmen

aber schreckten bisher vor der Einführung

eines BI-Systems zurück. Aus gutem

Grund: Denn bis vor kurzem hatten

sie nur die Auswahl zwischen zwei Alternativen:

Während die so genannten

„Out-of-the-Box“-Produkte in aller Regel

deutlich zu unflexibel sind, ist die Entwicklung

einer individuellen Lösung

meist zu kostspielig. Längst überfällig

war deshalb eine Kombination aus beiden

Systemen, die für Mittelständler

nicht nur erschwinglich, sondern darüber

hinaus speziell auf ihre Bedürfnisse

zugeschnitten ist.

Business Intelligence hat sich zu

einer unverzichtbaren Entscheidungsgrundlage

entwickelt. Kaum ein Großunternehmen

arbeitet heute ohne ein

BI-System. Aufgrund des Implementierungsaufwands

und der entsprechenden

Kosten der hochkomplexen Lösungen,

schienen diese bisher jedoch nur

für Großunternehmen und Banken gemacht

und gedacht zu sein. Ein Trugschluss

– denn gerade für Mittelständ-

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

ler bieten BI-Systeme einen enormen

Wettbewerbsvorteil.

Die systematische BI-Lösung

Für ein Unternehmen ohne BI-System

ist die Entwicklung eines Reports mit

großem Aufwand verbunden: Unmengen

von Zahlen werden manuell aus

Excel-Tabellen, Abrechnungssystemen

und anderen Programmen extrahiert,

um in einer neuen Datei abgespeichert

zu werden. Diese geht durch die Hände

verschiedener Mitarbeiter. „Das kostet

wertvolle Arbeitszeit und birgt zudem

das Risiko folgenschwerer Fehler“, erklärt

Mark Zimmermann, Geschäftsführer

der Infomotion GmbH. „Setzt

man stattdessen eine systematische

BI-Lösung ein, werden die ehemals

manuell bearbeiteten Daten vollautomatisch

extrahiert, aufgeschlüsselt und

aufbereitet.“ Dadurch werden sowohl

das Fehlerrisiko erheblich reduziert

als auch personelle Ressourcen eingespart.

Insbesondere im Mittelstand, wo

einzelne Mitarbeiter nicht selten mehrere

Aufgabengebiete betreuen, bedeutet

dies eine erhebliche Entlastung.

Die Reaktionszeiten des Unternehmens

lassen sich so um ein Vielfaches

verkürzen. Denn sobald eine ausführliche

Recherche von Unternehmenszahlen

nicht mehr nötig ist, kann die

eingesparte Zeit direkt in die Analyse

investiert werden. Wie hoch sind die

laufenden Produktions- und Lagerkosten?

Welches Produkt erzielt aktuell die

stärksten Umsätze? Diese Fragen kön-

nen mit Hilfe eines BI-Systems ohne

Verzögerung beantwortet werden. „Nur

wer seine Zahlen kennt, kann kurzfristig

und effektiv auf das Marktgeschehen

reagieren“, betont Zimmermann.

„Diese schnelle Reaktionsfähigkeit ist

besonders für mittelständische Unternehmen

von zentraler Bedeutung, da

der Planungshorizont hier in aller Regel

deutlich kürzer ist als bei einem

Großunternehmen.“

Auch bei Verhandlungen mit Lieferanten

und Kunden ist man mit BI immer

einen Schritt voraus: Wie hoch darf

der Mengenrabatt eines Großkunden

ausfallen? Bei welchem Lieferanten lassen

sich auf Dauer größere Einsparungen

erzielen? Tagesaktuell aufbereitete

Kennzahlen bieten die ideale Grundlage,

um sich in Verhandlungen mit

Kunden und Partnern optimal zu positionieren.

Ein weiterer zentraler Mehrwert:

Eine BI-Lösung stellt ein effektives

Frühwarnsystem dar. „Ob steigende

Lager- oder sinkende Produktionskosten:

Hat man die Unternehmenszahlen

immer im Blick, fallen Veränderungen

– positiver und negativer Natur – sofort

ins Auge“, bestätigt Zimmermann.

Martina Lamping ó

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www.midrange.de

Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

Infomotion gmbH, Frankfurt am Main

www.infomotion.de


Mobile Anwendungen sind die neuen Spielführer

Potenziale ausschöpfen

Die aktuelle Diskussion über die Eignung von Tablet-Computern und Smartphones im Unternehmensalltag

hält weiter an. Auch wenn viele Entscheider ihre mobilen Geräte inzwischen

nicht mehr missen möchten, ist das eigentliche Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Mobile

Computing sollte vor allem vertriebsorientierte Organisationen zum Umdenken bewegen.

Die offensichtlichen Vorteile der

neuen Generation mobiler Kommunikations-

und Informationsmedien

sind schnell genannt: Im Gegensatz zu

Laptops hat man sie jederzeit parat. Sie

verfügen über höchste Funktionalität,

sind stets vernetzt und einfach zu bedienen.

Kein Wunder also, dass sich die

neuen Wunderwaffen auf der ganzen

Welt immer höherer Beliebtheit erfreuen.

Leistungsstarke Smartphones mit

integrierter Sensorik in Form von GPS,

Kamera, Stimmaktivierung oder Touchscreen

erleichtern darüber hinaus zunehmend

die schnelle Verarbeitung

von hohen Datenmengen. Exakt an dieser

Stelle beginnt der Mehrwert für Unternehmen.

Entscheidungen sind nicht

mehr abhängig von Desktop-Rechnern

oder Laptops, sondern können jederzeit

und an jedem Ort auf Basis einer

verlässlichen Datengrundlage getroffen

werden. Dieser Trend wird von Tablet-

Computern noch verstärkt.

Jederzeit up to date

im Arbeitsalltag

Papierbasierte Reports sind vor dem

Hintergrund dieser Entwicklungen

nicht mehr zeitgemäß. Und auch Verzögerungen

bei Entscheidungen, weil die

nötigen, aktuellen Informationen fehlen,

gehören hoffentlich schon bald der

Vergangenheit an. Denn durch Mobile

Computing sind heuristische Analysen

in jeder Detailtiefe jederzeit möglich

und einem Handeln an Ort und Stelle

des Geschehens steht nichts mehr im

Wege. Damit können Smartphones und

Tablets zu Katalysatoren von unschätzbarem

Wert im Unternehmensalltag

generell und Vertriebsgeschäft im Speziellen

sein. BI und mobile Technologie

verschmelzen zunehmend und die

Kombination aus einfachem Zugriff

von überall und dem klaren Überblick

zu komplexesten Informationszusammenhängen

leiten eine Revolution ein.

Nun ist es an den Unternehmen selbst,

diese Potenziale so schnell wie möglich

für sich zu entdecken. Konkreten Einsatzszenarios

sind dabei keine Grenzen

gesetzt. Egal ob Vertriebler, Lagerverwalter

oder Produktionsmitarbeiter: Alle

erhalten jederzeit und an jedem Ort

den Zugang zu exakt den Daten, an denen

sie ihr Handeln ausrichten sollten.

Reaktionsfähigkeit ist branchen-

und größenunabhängig

Mobile BI versorgt Hersteller mit klaren

Aussagen zum Marktverhalten und gibt

ihnen die Möglichkeit, individuell auf

Kundenanforderungen zu reagieren. Eine

Stärke, die in jeder Branche und für

alle Unternehmen – unabhängig von

ihrer Größe – zählt, um den Gewinn

nachhaltig zu steigern. Wie bei jeder

anderen Technologie gilt es auch hier,

die Chance für das eigene Vorankommen

zu erkennen und frühzeitig auf Innovation

zu setzen. Mobile BI birgt das

Potenzial, gewiefte Smartphone-Nutzer

in umsatzstarke Vertriebsprofis zu verwandeln.

Hierbei hilft ein Partner, der

die Idee allverfügbarer, strukturierter

Information für jeden nutzbar macht,

um maximale Erfolgschancen zu garantieren.

Unternehmen, die diesen Trend

nicht erkennen und wie bisher auf statische

Informationen bauen, werden

das Nachsehen haben.

Erwin Mertens ó

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02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

31


32

SChWERPUNKT BI uND DATAWAREHOuSE

Data Warehouse und Business Analytics

Nutzbares Wissen aus Daten

Data Warehouses sind in vielen Unternehmen bereits als zentrale Datenplattform im

Einsatz – und das aus gutem Grund. Data Warehouses schaffen eine unternehmensweit

konsistente, offene und zugleich integrierte Datengrundlage und enthalten alle für das

Unternehmen relevanten Informationen.

Darüber hinaus lässt sich aus diesen

Informationen noch viel mehr

Nutzen ziehen. Denn: Reine Daten

sind noch lange kein Wissen. Business

Analytics werten die bestehende

Datenbasis aus, erstellen verlässliche

Prognosen und schaffen damit für Unternehmen

nutzbares Wissen und eine

sichere Handlungsbasis für zukünftige

Entscheidungen.

In einem gut strukturierten Data

Warehouse können Fachanwender

schnell und unkompliziert genau die

Daten aufrufen, die sie für ihre Aufgaben

benötigen. Dazu sind weder Programmierkenntnisse,

spezielles Wissen

über Datenbankabfragen noch die

Unterstützung durch die IT-Abteilung

notwendig. Und die unternehmensweit

einheitliche Datenbereitstellung hat

noch einen weiteren Vorteil: Alle Mitarbeiter

greifen auf die gleiche Datenbasis

zu und das garantiert konsistente,

aussagekräftige Ergebnisse.

Das gebräuchliche Mittel, um aus

dieser Datenbasis relevante Informationen

zu generieren, sind OLAP (Online

Analytical Processing)-Tools: Mit

diesen einfachen und leicht zu bedienenden

Query- und Reporting-Instrumenten

können Anwender mehrdimensionale

Abfragen durchführen. OLAP

liefert jedoch kein für die zukünftige

Unternehmensführung und -planung

strategisch relevantes Wissen, das Management

und Fachanwender für ihre

Entscheidungen benötigen. Denn: Eine

OLAP-Auswertung bildet zum einen

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

lediglich die Vergangenheit ab, liefert

also keine Informationen über künftige

Entwicklungen. Zum anderen zeigt

OLAP lediglich bekannte, vorhandene

Zusammenhänge. Neue Erkenntnisse

und bisher unbekannte Zusammenhänge

sowie Zukunftsprognosen sind über

OLAP nicht möglich.

Der Blick in die zukunft

Um diese neuen Erkenntnisse „freizulegen“,

sind leistungsstärkere Lösungen

gefragt: Business Analytics liefern Informationen,

mit denen Entscheidungsträger

strategisch relevante Erkenntnisse

für die zukünftige Planung erhalten.

Business Analytics decken verborgene

Regeln, Muster und andere statistische

Auffälligkeiten in den Daten auf. Diese

weisen Unternehmen auf versteckte Ursache-Wirkungsbeziehungen

innerhalb

der Prozesse hin und helfen so, Kostentreiber,

Schwachstellen und Potenziale

zu erkennen. Forecasting-Instrumente

erlauben, künftige Entwicklungen verlässlich

und nachvollziehbar vorherzusagen

oder die Folgen alternativer Entscheidungen

zu simulieren.

Unternehmen erhalten damit aussagekräftige

Antworten auf strategisch

relevante Fragen. Und auch bei der

operativen Planung unterstützen Simulationen

und Prognosen künftiger

Entwicklungen – etwa, wenn es darum

geht, welche Vertriebskanäle die Kunden

im nächsten Jahr vermehrt nutzen

werden, wie sich der Personalbedarf

ändert oder welche Mengen an Ersatz-

teilen vorzuhalten sind, wenn die neue

Produktgeneration ausgeliefert wird.

Automatisierung von

Analytics-Prozessen

Business-Analytics-Lösungen setzen

direkt auf das Data Warehouse auf. Sie

kommen beispielsweise zum Einsatz,

wenn es um Strategie, Kundenbeziehungsmanagement,

Finanzen, Personal

und Logistik geht. Dieser fachbereichsübergreifende

Querschnitt verdeutlicht:

Analysen sind nicht länger eine

Domäne der IT-Abteilungen. Der Nutzer

im Fachbereich kann sie automatisch

und selbstständig durchführen, die

komplexen zugrunde liegenden mathematischen

Formeln sind für ihn nicht

relevant.

Den Trend zur Automatisierung der

Analytics-Prozesse stützen auch die

Bemühungen mehrerer Anbieter, Analytics

in Datenbankprodukte einzubetten.

Die meisten dieser Angebote sind

jedoch stark auf das Know-how von IT-

Experten ausgerichtet und weniger auf

die Anforderungen eines Fachanwenders.

Stefan Ahrens ó

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Die Konferenz für Anwendungen und Technologie im Mittelstand

Veranstaltungsüberblick

Die zweitägige Konferenz informiert in Technologie- und Produktvorträgen

sehr praxisnah darüber, was zukunftsfähige Anwendungen für den Businesseinsatz

heute leisten sollten. Die Referenten geben Antwort und Entscheidungshilfe

zu allen wichtigen und aktuellen IT-Fragen (Cloud, Virtualisierung,

Flexibilisierung, Kosten, Architekturen, Plattformen etc.). IBM

informiert über aktuelle Produkte und erlaubt einen zuverlässigen Ausblick

in die Zukunft. Marktführende Partner für horizontale Anwendungen und

Branchensoftware, ERP, BPM, Systemintegration, Entwicklungs-/Modernisierungs-/Changemanagement-Werkzeuge,

Security, Hochverfügbarkeit

und Dokumentenmanagement erläutern was heute Stand der Technik ist

und wo die Reise hin geht. Alle Referenten stehen im Rahmen der Ausstellung

dem Auditorium auch in Einzelgesprächen zur Verfügung. Während

der Abendveranstaltung und in den Vortragspausen gibt es reichlich Gelegenheit

zum intensiven Erfahrungsaustausch.

Themenschwerpunkte

Themen der Veranstaltung sind Business- und lösungsorientiert:

– Business Lösungen (ERP, Warenwirtschaft, Produktionsplanung, CRM,

SCM, unternehmensübergreifende Lösungen, Finance & Controlling,

Zahlungsverkehr, Business-Performance-Lösungen, Risk Management)

– Personalabrechnung und -Management

– Business Prozess Management

– Dokumentenmanagement (Output, Archiv, Contentmanagement)

– Cloud Computing (Voraussetzung, Anwendungen)

– Change Management, Anwendungsmodernisierung und -Entwicklung,

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richtet sich an mittelständische Unternehmen, die vorzugsweise in

IBM ihren strategischen Hardwarepartner sehen. Die Themen der Konferenz

sind stark businessorientiert. Deshalb sprechen wir EDV-Leiter und IT-

Verantwortliche, Unternehmensführer und Abteilungsleiter an. Aber auch

ambitionierte Fachleute bekommen wertvolle Anregungen.

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34

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SChWERPUNKT OBERFLäCHENKONZEPTE

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens

Vanson

Bourne1 zeigt, dass die Mehrzahl der

befragten Unternehmen die Modernisierung

von Anwendungen für die beste

Methode hält, um Kosten zu reduzieren.

Da wesentliche Komponenten der

Anwendung erhalten bleiben, besteht

bei der Modernisierung im Gegensatz

zur Ablösung durch Standardprodukte

oder Neuimplementierung ein Investi-

1 www.microfocus.com/aboutmicrofocus/

pressroom/releases/pr20100602484559.asp

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

SUMMARY

Eine zukunftsgerichtete Modernisierung

von Software berücksichtigt neben einer

modernen Oberfläche auch die Anpassung

an mobile Devices.

Modernisieren mit der Rich Internet Application-Technologie

Web-2.0-Frischzellenkur

Der Kostendruck hält für IT-Abteilungen unverändert an. Die IT soll durch neue Produkte

und Services gleichzeitig Motor und Enabler für Innovationen sein, auf der anderen Seite

aber mit weniger Budget auskommen – eine schwere Aufgabe für alle IT-Verantwortlichen.

tionsschutz. Modernisierung ist in diesem

Zusammenhang kein Selbstzweck,

sondern Ausdruck einer Strategie, die

darin besteht, die Herausforderungen

der Zeit anzunehmen und gleichzeitig

Risiken zu minimieren, Ressourcen zu

schonen und getätigte Investitionen zu

schützen.

Aber was bedeutet dies genau? Ist

es wirklich immer nötig und ratsam,

Altanwendungen, in die viel fachliche

Intelligenz geflossen ist, komplett zu

ersetzen?

Viele Kernanwendungen wurden

im Prä-Internetzeitalter erstellt und

basieren architektonisch auf einem

monolithischen Ansatz. Diese Host-

Anwendungen sind so implementiert,

dass Funktionen wie Datenhaltung,

Verarbeitung und Präsentation eng

gekoppelt und zentralisiert sind. Den

damit verbundenen Nachteilen bei

Wartbarkeit, Erweiterbarkeit, aber

auch Wiederverwendbarkeit versuchte

man in den neunziger Jahren mit neuen

Softwareentwürfen zu begegnen.


Client-Server-Architekturen führten zu

einer Entkopplung von Datenhaltung,

Geschäftslogik und Präsentation. Die

alten monolithischen Systeme sind

aber auch aus Anwendersicht nicht

mehr zeitgemäß, denn die Ansprüche

an Ergonomie und Usability haben erheblich

zugenommen.

Möglichkeiten im Web-2.0-zeitalter

Heutige Nutzer sind in der Regel internetaffin

und bewegen sich zielsicher

in der smarten Onlinewelt. Sie kennen

Mouseover-Highlighting genauso wie

Drag-and-Drop und weitere Möglichkeiten

des Web-2.0-Zeitalters. Auch auf

Ebene der Geschäftsprozesse sind diese

Monolithen nicht mehr auf der Höhe

der Zeit. Es fehlt an der notwendigen

Flexibilität, um schnelle, innovative

Anpassungen vornehmen zu können.

Denn die enge Kopplung der Funktionsblöcke

schließt eben auch die Geschäftslogik

mit ein.

Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen:

Versicherung A verwendet eine

Host-Applikation zur Abwicklung ihrer

Geschäftsprozesse. Darin enthalten ist

ein Tarifrechner, der für die Sachbearbeiter

in den Filialen und in der Zentrale

verfügbar ist. Versicherung A möchte

das Geschäft ausweiten und baut einen

Partnervertrieb auf. Die Partner haben

technisch keine Möglichkeit, auf den

Tarifrechner zuzugreifen. Und selbst

wenn dies der Fall wäre, könnten sie

die Dialogmasken, die an ein DOS-

Fenster erinnern, nicht bedienen. Also

beschließt Versicherung A, eine proprietäre,

dedizierte Tarifrechnerlösung für

die Partner entwickeln zu lassen.

Einige Zeit später soll im Rahmen

der B2C-Strategie der Endkunde das

Versicherungsprodukt auch direkt von

zu Hause kaufen können. Das Problem:

Die bereits verfügbaren Tarifrechner

lassen sich aber nicht über das Internet

ansprechen. Die Innovationszyklen

im Vertrieb werden immer kürzer – die

Anwendungsentwicklung wird zum

Bremsklotz.

Der radikale Ansatz klingt verlockend

– sollte man die alte Lösung

nicht am besten komplett entsorgen?

Eines darf dabei aber nicht vergessen

werden: In die Entwicklung dieser

Anwendung sind hohe Investitionen

geflossen und sie ist in der Regel auf

firmen- und aufgabenspezifische Anforderungen

zugeschnitten. Zuverlässigkeit

und Fehlerfreiheit haben ein hohes

Maß erreicht. Zudem ist eine Menge

Know-how implizit im Anwendungssystem

vorhanden und kann nur mit

erheblichem Aufwand explizit gemacht

werden. Nicht zuletzt sind Spezialisten

für ältere Programmiersprachen und

Hostsysteme zunehmend rar. Die vollständige

Ablösung einer Altanwendung

ist deshalb oft nicht möglich oder mit

erheblichen Risiken verbunden.

Modernisierung

der Clientfunktionalität

Aus diesem Dilemma führt ein Weg:

die Modernisierung der Clientfunktionalität.

Funktionsbereiche der monolithischen

Anwendung werden dahingehend

entkoppelt und gekapselt, dass

Aktivitäten des Geschäftsprozesses

– ohne Limitierungen wie LAN oder

proprietäre Kommunikationsprotokolle

– bereitgestellt werden. Es geht also

nicht mehr allein um den technischen

Aspekt einer Mehrschichtenarchitektur,

sondern um das Zuschneiden und

Konfektionieren von Fachdiensten im

Sinne eines Services.

Um beim Beispiel des Tarifrechners

zu bleiben: Der Tarifrechner soll – abstrakt

beschrieben – eine Prämie liefern

und benötigt dafür Daten für die Kalkulation.

In der Vergangenheit hat der

Tarifrechner mit dem Benutzer direkt

kommuniziert und umgekehrt. Nun

wird eine Abstraktionsschicht eingezogen,

der Tarifrechner ist über eine standardbasierte

Schnittstelle adressierbar.

Über diese Schnittstelle können nun

moderne Endgeräte eine Prämie ermitteln.

Die Geschäftslogik, also das

codierte Rechenwerk, wird dabei nicht

angetastet. Weitere Funktionsbereiche,

die man entkoppeln könnte, wären beispielsweise

Provisionierung, Scoring,

Vertragswesen und Stammdatenverwaltung.

RIA-Clients

Eine zielführende Entkopplung lässt

sich über Web Services realisieren. Die

wesentliche Geschäftslogik verbleibt

innerhalb der Kernapplikation. Über

die so bereitgestellten Schnittstellen

können zeitgemäße und leistungsfähige

Rich Internet Application-Clients

auf den entkoppelten Funktionsbereich

zugreifen. Diese RIA-Clients verfügen –

anders als die Thin Clients einer rein

HTML-basierten Browserlösung – über

Eigenschaften und Funktionalitäten,

wie sie sonst nur Desktoplösungen

mit Fat Clients liefern. Mit „rich“ sind

„reichhaltige“ Möglichkeiten wie Dragand-Drop

oder die Bedienbarkeit über

Tastenkürzel gemeint, wie man es von

Microsoft-Anwendungen kennt.

RIAs bieten im Vergleich zu konventionellen

Browserclients auch eine

höhere Leistungsfähigkeit. So können

beispielsweise Berechnungen clientseitig

ausgeführt werden, ohne eine

Anfrage zum Server starten zu müssen.

Daten lassen sich vorladen und cachen,

bis der Nutzer sie benötigt. Gleichzeitig

werden keine ganzen Seiten geladen,

sondern nur die Bereiche, bei denen

Änderungen angezeigt werden müssen.

Dadurch lassen sich RIA-basierte Anwendungen

in der Regel viel flüssiger

und komfortabler bedienen. Die Kapselung

der Kernfunktionalität hat einen

weiteren positiven Effekt: Sie führt zu

einer Entkopplung der unterschiedlichen

Lebenszyklen der Gesamtanwendung.

So sind im Sinne der Prozesslogik

beispielsweise Bereiche in der

Buchhaltung wie Faktura, Orderbuch

oder Wareneingang sehr stabil und

überdauern in der Regel den Lebenszyklus

einer Anwendung. Im Gegensatz

dazu unterliegen User Interfaces

einer höheren Dynamik. Bei den neuen

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

35


36

SChWERPUNKT OBERFLäCHENKONZEPTE

Mobile Devices oder den Tablet PCs

ist das überdeutlich. RIA-Clients

haben darüber hinaus den Vorteil,

dass sie über Internetprotokolle

kommunizieren. Damit lassen

sich Probleme im Zusammenhang

mit Firewalls vermeiden. Da keine

Softwareverteilung erforderlich

ist, erhöhen flexible Zugriffe zum

Beispiel für Außendienst, Vertrieb,

Partner oder das Home Office die

Effizienz.

Die skizzierte Modernisierungsstrategie

reduziert Risiken und

Ressourcenbedarf, da aufwendige

Phasen wie Prozessmodellierung

oder Migration entfallen und kein

Big Bang geplant werden muss.

Die Anwendungsentwicklung kann

sich dabei ohne abrupten Bruch

neu orientieren und moderne Entwicklungsumgebungen

einführen.

Ein interessanter Nebeneffekt wird

deutlich, wenn man den Begriff RIA

bei Wikipedia nachschlägt: „Rich

Internet Applications werden als

nächste Generation von Software-

Anwendungen gesehen. Geschäftsmodelle,

die auf RIAs basieren,

nennen sich oft Software as a Service.“

Auch wenn Unternehmen, die

über Anwendungsmodernisierung

nachdenken, noch keine konkreten

Einstiegsszenarien für das Cloud

Computing planen oder die Anforderung

an einen SaaS-Betrieb aufstellen

– eine Anwendungsmodernisierung

mittels RIA-Technologie

eröffnet für sie Perspektiven für

diese Megatrends. Denn die RIA-

Technologie ist mit den Elementen

zukünftiger Anwendungsarchitekturen

kompatibel.

Dr. Michael Bark ó

evodion Information Technologies gmbH,

Hamburg

www.evodion.de

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

Migration statt neu

Die Strategie von Premisoft lautet: Migration statt Neuentwicklung

für RPG-Anwendungen. Eine javabasierte Oberfläche

ersetzt die bisherigen Displayfiles − die RPG-Programme

bleiben erhalten und laufen zukünftig im Batch statt im Dialog.

Nach der einmaligen Migration kann

entweder traditionell weiterprogrammiert

werden − was nahezu keine

Schulung bei den Programmieren nach

sich zieht − oder es können offensiv unter

Ausnutzung aller Möglichkeiten, die

es gibt, neue Ansätze implementiert

werden − aber immer im gewohnten

RPG. Auch /36-Anwendungen können

migriert werden, die Ergebnisse sind

dann RPGLE-Programme, die nativ ab

V5R4 laufen und eine GUI bieten.

Als Ersatz für den von IBM angebotenen

SDA bietet Premisoft ein GuiBuilderPlugin

für den RDI 7.5 (oder höher)

oder für Eclipse Helios an, damit Programmierer

einfach und schnell neue

Bildschirme erstellen bzw. bestehende

Bildschirme ändern können. Der technologische

Ansatz macht jede Green

Screen-Codebasis voll nls-fähig.

Alle Zeichensätze der Welt werden

unterstützt − die in Java von Haus aus

implementierte Unicodeunterstützung

wurde konsequent integriert − DBCS-

Unterstützung ist schon auf Feldebene

inbegriffen. Die migrierte Codebasis

bietet dank Java-Technologie in n-Tier-

Architektur schnelle Echtzeit-Dialoge

von jedem Ort weltweit und zu jeder

Zeit zu einem Server System i.

Aus Subfiles werden echte Tabellen,

so dass man (immer zur Laufzeit) Spaltenbreiten

ändern, Spalten aus- und

einblenden, Spalten verschieben und

nach Spalten sortieren kann. Es werden

Comboboxen erzeugt, Checkboxen

ersetzen die klassischen J/N, JA/NEIN

und *YES/*NO-Felder und vieles andere

mehr.

Der PremiClient steht auf jeder

Plattform mit Java-Runtime zur Verfügung,

auch als Applet und somit in allen

gängigen Webbrowsern. Er ist kleiner

als ein Megabyte und kann daher on

demand verteilt werden − lokale Installationen

werden überflüssig. Da Systemprogramme

wie wrksplf, wrkwtr und

wrksbmjob nachprogrammiert wurden

sowie rudimentäre Queryfunktionalität

angeboten wird, kann auf eine Installation

von ClientAccess verzichtet werden.

Die Devise lautet: Echte Migration

statt Screen-Scrabbing oder gar Neuentwicklung.

Auf Wunsch kann die Migration

auch mittels RPG Open Access-

Technologie durchgeführt werden (ab

V6R1), dann kann die Codebasis parallel

in Green und unter dem PremiClient

betrieben werden. Es werden über RPG

Open Access drei Handler angeboten:

ó Premi5250 als Handler, um die Work-

station auf den Premi Client umzubiegen

ó Premidisk als Handler, der Disk-

I/Os in das IFS als HTML-, Excel- oder

ASCII-Datei ausgibt und

ó Premiprint als Handler, der die Druck-

ausgabe in das IFS als PDF anzeigt.

Premisoft ist sich seiner Sache so sicher,

dass es ein „Sorglos-Paket“ anbietet:

Kein Vertrag vor der Migration. Es

wird vollständig mit der echten Codebasis

migriert und der Kunde bezahlt

nur dann, wenn das Ergebnis passt und

zum Einsatz kommt. ó

Premisoft gmbH, Maisprach (CH)

www.premisoft.ch


RPG und grafi sche

Oberfl ächen

Wie Sie für Ihre RPG-Programme grafi sche

Oberfl ächen erstellen

Aus dem Inhalt:

Mit RPG Backend-Programme realisieren

– Datenzugriffsprogramme erstellen

– Geschäftslogik-Funktionen entwickeln

– Sitzungssteuerungslogiken entwickeln

Web-Services erstellen

– Den IBM i Integrated Web Service Server

(IWS) in Betrieb nehmen

– SOAP-Services erstellen

– PHP als Service-Server verwenden

– HTTP-Services mit PHP erstellen

RIA-Clients mit Adobe Flex erstellen

– Rich-Internet-Application- (RIA-) Clients –

eine Einführung

– Open Source: Das Adobe Flex Software

Development Kit (SDK)

– Flashplayer und Air als Laufzeitumgebungen

– RIA-Clients mit dem Abobe Flashbuilder 4

erstellen

Grafi sche Clients mit RPG OA erstellen

– Die Leistung von Rational Open Access:

RPG Edition

– Was ist ein Handler?

– Softwareanbieter: Handler und Entwicklungsumgebungen

– RPG-OA-Clients entwickeln

In dieser Intensiv-Schulung wird gemeinsam

eine Anwendung entwickelt, die die Möglichkeiten

von RPG, Web-Services und grafi schen

Clients aufzeigt. Für jeden Teilnehmer steht ein

Arbeitsplatz mit einer kompletten Entwicklungsumgebung

zur Verfügung.

Termin: 15./16. Februar 2011

Ort: Köln

WS-Nr: 5421102

Bestellung per Fax +49 8191 70661

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

IBM i-Fortbildung

Wissen, neuester Stand!

Telefon Fax

Datum 1. Unterschrift

Modernes Programmieren

mit RPG IV

Lernen Sie mit RPG die heutigen Standards

bei der Softwareentwicklung

Aus dem Inhalt:

Einführung: Grundsätze moderner Softwareentwicklung

– Objekt-orientiert vs. Objekt-basiert

– Model-View-Controller- (MVC-) Architekturen

– ILE-Objekte in der Softwareentwicklung

Die Problematik der Schnittstellen

– Konstruktion von Parameter Interfaces

– Datenstrukturen und Arrays

– Ableitungen und abstrakte Datentypen

( Templates)

– Includes sinnvoll einsetzen

Moderne Kontrollstrukturen

– Die verschiedenen Schleifenkonstrukte

des RPG IV

– Einfache und mehrfache Bedingungsabfragen

– Anweisungsmonitoring und Fehlerhandling

Datenzugriffe

– Native IO vs. SQL-basierte IO

– Merkmale der SQL-IO

– Merkmale der nativen IO

– Erstellung von Datenzugriffsmodulen

In dieser Intensiv-Schulung wird gemeinsam

eine RPG Anwendung entwickelt, die den

Teilnehmer in die Grundsätze moderner Softwareentwicklung

einführt, die Vorteile einer

standardisierten Softwareentwicklung aufzeigt

und die Möglichkeiten aktueller RPG Syntaxen

darstellt. Für jeden Teilnehmer steht ein

Arbeitsplatz mit einer kompletten Entwicklungsumgebung

zur Verfügung.

Termin: 5./6. April 2011

Ort: Stuttgart

WS-Nr: 5431103

im Web: www.midrange-academy.com

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

Fortgeschrittene

SQL-Techniken

Wie Sie die Fähigkeiten von DB2 und

SQL für mehr Performance nutzen

ITP VERLAG GmbH ı Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering ı Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 ı www.midrange.de ı service@midrange.de

Aus dem Inhalt:

Gruppierungstechniken in DB2 V6R1 und V7R1

– Summenbildung und andere Datenaggregate

– Rollups, Cubes

– Grouping Sets

SQL Common Table Expressions (CTE)

– Temporäre Sichten

– Kapselung von Abfragelogiken durch CTEs

– Datenaufbereitung durch CTEs

Rekursive SQL Abfragen

– UNIONs und andere vertikale Joins

– Abfrage hierarchischer Daten

Die Anwendung von Materialized Query

Tables (MQTs)

– Aufbau eines Datenrepositories mit MQTs

– Abfrage von MQTs

– Datenaktualisierungen in MQTs

Die Anwendung von SQL Stored Procedures

– Stored Procedures als Alternative zu CTEs

– Programmierte Zugriffslogiken in SQL

– Nutzung von SPs in Datenauswertungstools

Einsatz von User Defi ned Functions

– Scalare Functions: Feldaufbereitungen und

Datenmanipulationen

– Table Functions: tabellarische Daten zur

Verfügung stellen

Die Magie der SQL Built-In Functions

– Konvertierungsfunktionen

– Datumsfunktionen

– Numerische Funktionen

– OLAP-Funktionen u. v. m.

Im Vordergrund dieses Seminars stehen Abfragetechniken

und Prozesse, die beim Aufbau und

der Auswertungs von Unternehmensdaten zum

Einsatz kommen könne. Für jeden Teilnehmer

steht ein Arbeitsplatz mit Abfragetools

(MS Access, MS Excel, IBM Web Query) zur

Verfügung, um die besprochenen Abfragetechniken

testen zu können.

Termin: 7./8. Juni 2011

Ort: München

WS-Nr: 5951104

Teilnahmegebühren

– pro Teilnehmer: 898,– €

– zwei Teilnehmer: je 848,– €

– drei und mehr Teilnehmer: je 798,– €

Frühbucherrabatt bei Anmeldung

bis zu vier Wochen vor der Veranstaltung: 50,– €

Abonnentenrabatt (MIDRANGE MAGAZIN

oder TechKnowLetter): 5 %

In den Preisen ist Übernachtung und Frühstück

im Tagungshotel, ausführliche Unterlagen sowie

die Verpfl egung tagsüber enthalten.


38

SChWERPUNKT OBERFLäCHENKONZEPTE

iNEXT verbindet Tradition und Innovation bei Adelholzener

Ein etablierter Weg

Die erfolgreiche Verbindung von Tradition und Innovation sieht die Adelholzener

Alpenquellen Gmbh als eines ihrer Erfolgsrezepte und setzt es seit Langem konsequent

auf verschiedenen Ebenen im Unternehmen um. zuletzt wurde mit iNext Suite die

traditionelle IBM i mit der innovativen .Net-Welt verbunden.

Vor mehr als 100 Jahren erwarb die

Ordensgemeinschaft der Barmherzigen

Schwestern die Quelle. Ihre

Idee: Möglichst viele Menschen sollten

in den Genuss des kostbaren Heilwassers

aus der Primusquelle kommen.

Heute gehört die Adelholzener Alpenquellen

GmbH zu den zehn größten

Mineralbrunnen in Deutschland. Und

längst wird nicht mehr nur Heilwasser

iNext-Menübaum und -Kalender bei Adelholzener

verkauft: Von Heil- und Mineralwasser

über Fruchtschorlen, Wellness- und

Teegetränken bis hin zum anregenden

Sauerstoffwasser reicht die Produktpalette.

Über 380 Millionen Flaschen

werden jährlich abgefüllt. Der Betrieb

sichert damit etwa 370 Menschen eine

Beschäftigung. Die Gewinne werden

abzüglich der Investitionen zur

Erhaltung langfristiger Arbeitsplätze

zu 100 Prozent für soziale Zwecke eingesetzt.

Ein Vorzeigebeispiel, wie sich

zum Wohl der Menschen Tradition und

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

soziale Verantwortung mit innovativem

Unternehmertum verbinden lassen.

Herzstück der IT im Hause Adelholzener

ist eine IBM i, auf der neben

der Standardsoftware Dogas/400 von

Copa-Systeme auch FiBu, Personal- und

Zeiterfassungslösungen arbeiten. Sie

wird von den IT-Mitarbeitern als äußerst

zuverlässiges, stabiles und leicht

zu verwaltendes System geschätzt, das

außerdem schnelle Anpassungsmöglichkeiten

und gute

Wartbarkeit bietet. Auch

hier schafft man bei Adelholzener

den Spagat zwischen

scheinbar Gegensätzlichem.

Der neu entwickelte

iNext-Client verbindet jetzt

die IBM i mit der .Net-Welt

und bringt so Vorteile beider

Systeme sowohl für die IT-

Mitarbeiter als auch für die

Softwareanwender.

„Der klassische Windows

user arbeitet hauptsächlich

mit Doppelklick, Balkendiagrammen

und animierten Menüs und

wird von der eher minimalistischen

5250-Emulation enttäuscht. Da wir

am IBM i festhalten wollen, jedoch

der Zeitgeist ein anderes Bild fordert,

wollten wir unseren Usern hierbei

mit einer anpassbaren, grafischen Benutzeroberfläche

entgegenkommen“,

erklärt der Projektleiter Michael Beer

die Gründe und Ziele für die erforderlichen

Veränderungen in der IT. „Neben

der Anpassbarkeit, Einbindung in die

Windows-Welt und der Anwendungsgeschwindigkeit

wollten wir vor allem das

„Windowslike Look and Feel“ auf das

IBM i übertragen. Ebenso wollten wir

im Sinne von „corporate identity“ Logos

integrieren, modernisieren, aber auch

Schnittstellen zu anderen Firmensystemen,

wie z. B. unserem DMS-System

erstellen.“

Ein Marktvergleich und diverse

Fachgespräche gaben den Ausschlag,

um die Lösung der ML-Software GmbH

genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ein Beispielclient wurde installiert und

getestet. Die Funktionalität, die Anwendungsgeschwindigkeit

und nicht

zuletzt das Design überzeugten die IT-

Experten. Die moderne Programmiersprache,

die große Bereitschaft, Anpassungen

vorzunehmen und die Vor-Ort-

Präsentation besiegelten schließlich

die Entscheidung, mit ML-Software die

Verbindung von moderner .Net- und bewährter

IBM i-Welt herzustellen.

„Bereits nach ein paar Tagen war eine

erste, lauffähige Version entwickelt

− nicht der Endausbau, aber durchaus

produktiv einsetzbar. Die Tests brachten

hierbei immer weitere, neue Ideen

hervor, die in Abstimmung mit den

ML-Entwicklern nach und nach umgesetzt

wurden. Hierbei hat ein völlig

unkomplizierter, direkter heißer Draht

zu unserem Partner ML-Software viel

Zeit und Geld gespart“, erinnert sich

Projektleiter Michael Beer.

Neben den Anpassungen am Layout

kam der Vereinfachung der Bedienung


die größte Bedeutung zu. Erster Schritt

war es, die zusätzliche Bedienung mit

der Maus zu ermöglichen und gleichzeitig

die volle Bedienbarkeit über die

Tastatur zu erhalten. Darüber hinaus

wurden im neuen iNext-Client die ERP-

Menüs als Baumstruktur integriert,

um so eine übersichtliche und schnelle

Navigation anzubieten. Hierbei galt es,

die Startmenüs und die Rechtestruktur

zu berücksichtigen und deren einfache

Verwaltung zu gewährleisten. Der Aufwand

zur bisherigen User-Neuanlage

und Berechtigung sollte dabei keinesfalls

steigen.

Parallel zur Entwicklung des neuen

.Net-Clients führten die ML-Spezialisten

eine Schulung im Hause Adelholzener

durch, bei der die IT-Mitarbeiter die

Ergonomische grafische Oberflächen

werden im Zeitalter von iPad & Co. auch

zunehmend für rein betriebswirtschaftliche

Lösungen erwartet. Sie bieten im

gegensatz zu einer klassischen Terminal

emu lation viele Vorteile in der Präsentation

und im operativen umgang

mit der Anwendung.

Mehr als nur Optik stellt hierbei

der neue Portolan EVM Applikations-

Client auf Basis aktueller Technologien

wie Eclipse-RCP, Java und XML dar. Die

Anwendung kann einerseits im Parallelbetrieb

(grafisch/zeichenorientiert)

betrieben werden und andererseits performant

(ohne ein sogenanntes „Screen

Scraping“) arbeiten. „Dies begründet

sich nicht zuletzt durch die komplette

Neuentwicklung der Client-Komponente“,

so Martin Kirst, Leiter der Java-Entwicklung

im Hause Portolan.

Eine einfache Bedienung erstreckt

sich über die gesamte Client-Funktionalität

sowie über alle Anwendungsfunk-

Grundlagen und Besonderheiten von

.Net-Programmierung in Verbindung

mit iNext Suite kennenlernten. Sie

waren danach in der Lage, das Projekt

nicht nur zu begleiten und zu testen,

sondern im Quellcode aktiv mitzugestalten.

Das führte zu einem tiefen Systemverständnis

und eröffnete für die

Zukunft die Option, eigenständig die

.Net-Lösung weiterzuentwickeln.

Dabei kommt Adelholzener auch

die Anwendungsunabhängigkeit der

neuen .Net-Lösung zugute. Der neu

entwickelte Client kann nicht nur für

die ERP-Standardsoftware, sondern

universell für alle Lösungen auf dem

IBM i eingesetzt werden. Das schafft

die Möglichkeit, den modernen Client

auch für die Bedienung der anderen

Positive Erfahrungen mit dem neuen

Java-Client von Portolan

tionen hinweg. Am grundaufbau der

mehrere hundert Mal im In- und Ausland

installierten Finanz- und Controlling-

Software wurde festgehalten. Allerdings

können jetzt Systemadministratoren –

aber auch die Benutzer – gemäß ihren

Anforderungen individuelle Anpassungen

unterschiedlichster Art praktisch

mit wenigen Mausklicks vornehmen.

Diese Art der Individualisierung steigert

die Produktivität nicht unerheblich

– etwa durch das Anlegen von so genannten

Favoriten. Mit ihnen können die

Anwender, zum Beispiel durch umfangreiche

vordefinierte Selektionen, zeitsparend

in oft benötigte Arbeitsbereiche

direkt einsteigen. Auch können beliebige

Links, so genannte Hotspots, in die Anwendung

integriert werden. Dazu zählen

beispielsweise Links zu google Maps

in der Adressverwaltung, Einbindung

von Richtliniendokumentationen in der

Stammdatenverwaltung oder Zugriff auf

das optische Archiv in der Beleganzeige.

IBM i-Anwendungen wie z. B. FiBu, Personalsystem

und Zeiterfassung zu nutzen.

So wurden sprichwörtlich mehrere

Fliegen mit einer Klappe erschlagen

und eine großflächige Verbindung von

IBM i- und .Net-Welt erzielt.

„Bisher konnten all unsere Wünsche

kostengünstig realisiert werden.

Somit haben wir für künftige Projekte

ein gutes Gefühl“, resümiert Projektleiter

Beer. „Wir fühlen uns als Kunde sehr

gut betreut, können jederzeit selbst am

Quellcode arbeiten und bei Fragen den

kompetenten Rat der ML-Spezialisten

einholen.“ Michael Beer ó

ML Software gmbH, Ettlingen

www.ml-software.info

Alle am Bildschirm verfügbaren Daten

sind jederzeit per Knopfdruck zur

weiteren Verarbeitung in Excel überführbar.

Der Client kann auch als zentrale

Applikationsplattform dienen, da sich

sowohl beliebige lokale oder serverbasierte

Drittanwendungen als auch Web-

Applikationen in ihn einbinden lassen.

Nicht neu, aber vertraut und in

manchen Fällen sehr effektiv: Jeder

Anwender kann sich (abhängig von der

Art seiner Tätigkeit) wahlweise über eine

zeichenorientierte „green Screen“-

Darstellung am System anmelden oder

aber über den graphischen Client. gegebenenfalls

kann die Anmeldung auch

parallel erfolgen. gerade hier zeigte sich

in den Projekten eine große Akzeptanz

der Anwender. ó

Portolan Commerce Solutions gmbH, Ilsfeld

www.portolancs.com

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

39


40

TEChNIK & INTEGRATION

RPg-Programme aus einem

Servlet heraus aufrufen

Aus einem JAVA-Programm heraus können Programme auf einem Power System unter

Verwendung verschiedener Klassen der IBM Toolbox für JAVA aufgerufen werden. Dafür

können die Klassen ProgramCall und ProgramCallDocument benutzt werden. Dies ist eine

Möglichkeit, bestehende Programme in offenere IT-Umgebungen zu integrieren.

In diesem Artikel werde ich etwas weitergehende

Optionen zur Integration

untersuchen, indem ich den Programmaufruf

in verschiedene Servicemethoden

eines Servlets verlagere. Dadurch

wird eine Brücke zum Internet geschlagen,

über die dann eine Kommunikation

zwischen Interessenten im Web und

Ihrer bestehenden Software erfolgen

kann. Wenn es gelingt, einen Datenaustausch

über das http-Protokoll und Anforderungen

über URLs zu realisieren,

liegt es nicht mehr fern, dass klassische

1

2

3

SATzSTRUKTUR EINES KUNDEN

AUfRUfSChNITTSTELLE DES RPG-PROGRAMMS

STEUERNDE KONSTANTEN

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

Programme die Rolle von Mitgliedern in

einer REST-Architektur übernehmen.

Auf diesem Weg werde ich folgende

Schritte gehen:

ó Program Call Markup Language

(PCML)-Datei generieren

ó Erklärung des Programmaufrufs mit

der Klasse ProgramCallDocument

ó Integration der Aufrufe in Methoden

eines Servlets (dynamisches Webprojekt)

ó Aufbau eines kleinen Webclients für

Aufrufe

4

5

6

PCML GENERIEREN

Für den Unterbau habe ich ein kleines

RPG erstellt, mit dem Kunden erstellt

und gesucht werden können. Der

gewünschte Arbeitsmodus wird mit

einem numerischen (zoned) Parameter

eingestellt. Die Kundendaten werden

über eine Datenstruktur mit dem Programm

ausgetauscht (Bild 1).

PCML generieren

zIELSYSTEM ANGEBEN

Die Schnittstelle des RPG-Programms

ist in Bild 2 zu sehen; welche Werte im

steuernden Parameter eingesetzt wer-

INhALT DER ERzEUGTEN DATEI


den müssen in Bild 3. Der spätere Programmaufruf

kann vereinfacht werden,

wenn PCML-Informationen existieren.

Innerhalb des Programms implementieren

mehrere RPG-Prozeduren

die verschiedenen Aktionen, wobei

in den Codefragmenten dieses Artikels

Kunden angelegt und gesucht

werden.

Die Informationen zu Reihenfolge

und Datentypen der Parameter werden

als PCML-Datei in einem IFS-Verzeichnis

abgelegt. Über die Belegung des

PGM INFO-Parameters des Umwandlungsbefehls

(Bild 4) definiert der Anwender,

ob PCML generiert werden soll

und wo es zu speichern ist (Bild 5).

Die Klasse ProgramCallDocument

und Programmaufrufe

Die IBM Toolbox für JAVA hält grundsätzlich

zwei Klassen für den Aufruf

von Programmen bereit.

ó Die ProgramCall-Klasse mit Unter-

stützung durch ProgramParameter-

Klassen und

ó die ProgramCallDocument-Klasse.

7

8

9

BIBLIOThEKSLISTE ERWEITERN

PCML-DATEI IM WORKSPACE

INITIALISIERUNG

Bei der ersten Klasse müssen die

einzelnen Parameter eines Programmes

durch ein oder mehrere ProgramParameter-Instanzen

beschrieben werden.

Diese speichert man in einem Array,

das in etwa der bekannten PLIST entspricht.

Verschiedene Konvertierungsklassen

der Toolbox übernehmen die

Umsetzung von JAVA-Typen in AS/400-

Typen, wenn die Parameter ihre Inhalte

erhalten sollen… und noch einige Aktionen

mehr.

Einfacher ist ein Programm über

ProgramCallDocument aufrufbar. Die

im vorhergehenden Abschnitt erstellte

PCML-Datei dient der Klasse zur Beschreibung

der Aufrufkonventionen.

Einem Programmierer ist es nun noch

überlassen, die verschiedenen Parameter

vor dem Aufruf mit Werten zu

versehen. Nach der Rückkehr aus dem

Programm werden die Inhalte geänderter

Parameter relativ einfach ermittelt

und dann weiter verarbeitet.

Damit dieser Kontext noch ohne

das Servlet-Umfeld untersucht werden

kann, erstelle ich ein einfaches JAVA-

Projekt mit einer einzigen Klasse für

den versuchsweisen Aufruf.

In der main(…)-Methode der Klasse

PgmCallTest wird gleich zu Anfang

das System festgelegt, auf dem das Programm

ausgeführt werden soll (Bild 6).

Das RPG-Programm benötigt zur Laufzeit

eine bestimmte Bibliothek, die vor

dem Aufruf in der main(…)-Methode

mit Hilfe der CommandCall-Klasse gesetzt

wird (Bild 7).

Die im vorhergehenden Abschnitt

generierte PCML-Datei wurde in ein

beliebiges Verzeichnis kopiert, das allerdings

im Klassenpfad des JAVA-Projekts

auffindbar sein muss. Sonst kann

die ProgramCallDocument-Klasse nicht

mit den Schnittstellen arbeiten (Bild 8).

Die aufrufende Klasse kann nach diesen

Vorbereitungen initialisiert werden

(Bild 9). Ronald Böhmer ó

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02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

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42

TEChNIK & INTEGRATION

Erstellung von MQTs

Im letzten Beitrag haben Sie gesehen, dass MQTs vielfältig vom Optimizer verwendet werden.

Wir haben aber auch feststellen können, dass wir auf die Verwendung keinen Einfluss haben,

sondern die MQTs automatisch vom Optimizer genutzt werden. Und hier liegt auch das Problem:

Wenn wir die MQTs nicht sorgfältig planen und die Datenkopien nicht pflegen, könnten

die MQTs auch Probleme bereiten. Bevor Sie also beginnen, MQTs zu erstellen, sollten Sie

sich detailliert mit den Möglichkeiten der Erstellung beschäftigen.

In den folgenden Beispielen spielt

wiederum die Tabelle „HIST00“ eine

zentrale Rolle; sie enthält die Kundenkontakte

vieler Jahre und ist aufgrund

dieser historischen Daten Grundlage

vieler Auswertungen. Für diese Tabelle

erstelle ich MQTs, um vorhandene

Reports zu beschleunigen. Natürlich

könnte ich auch das Datenbankdesign

ändern und die Datensätze beispielsweise

auf verschiedene Jahrestabellen

verteilen. Das hätte aber zur Folge,

dass bestehende Auswertungen angepasst

und HLL-Programme aktualisiert

werden müssten. Und falls ich irgendwann

einmal die Auswertungen mehrerer

Jahre benötige, hätte ich wieder

das ursprünglich geschilderte Problem.

Außerdem müsste ich die vorhandenen

Tabellen alle namentlich und inhaltlich

kennen. Die Vorteile der MQTs sind also

nicht zu übersehen:

ó Bestehende Reports und HLL-Pro-

gramme müssen nicht verändert werden

und profitieren unter Umständen

dennoch von den neuen Objekten.

MQTs können somit nachträglich

erstellt werden, ohne dass Änderungen

in der Applikation erforderlich

sind.

ó SQL-Anwender müssen die Inhalte

bestehender MQTs nicht kennen. Der

Optimizer entscheidet, ob es besser

ist, die Basistabelle oder die verdichteten

Daten zu verwenden.

ó Der Optimizer kann gezwungen wer-

den, die MQT zu verwenden, indem

sie direkt im SQL-Statement verwen-

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

det wird. Mit SQL-Indizes ist das nicht

möglich.

Schauen wir uns jetzt die Erstellung

der MQTs an: MQTs werden mit der

SQL-Anweisung CREATE TABLE erstellt.

Alternativ kann der SQL-Befehl ALTER

TABLE verwendet werden, um eine bestehende

physische Datei/Tabelle in eine

MQT zu verwandeln. Probieren wir

es aus, indem wir als Erstes eine MQT

erstellen, die die historischen Kundenkontaktdaten

des Jahres 1998 enthält.

CREATE TABLE MQTJAHR98

AS

( SELECT HIKDNR, HIMED, HIDATE, HIuSR

FROM HIST00

WHERE HISTORY_DATuM > '01.01.1998'

AND HISTORY_DATuM < '31.12.1998'

)

DATA INITIALLY IMMEDIATE

REFRESH DEFERRED

MAINTAINED BY uSER

ENABLE QuERY OPTIMIZATION;

Das oben gezeigte SELECT-Statement

wird in der Tabelle gespeichert. Eine

Aktualisierung der Daten ist daher auch

sehr einfach durch die SQL-Anweisung

REFRESH TABLE möglich.

REFRESH TABLE MQTJAHR98;

Im zugehörigen SQL-Statement können

Sie viele bekannte Klauseln und

Funktionen verwenden. Derzeit – im

Release V5R4 und V6R1 – unterstützt

die MQT:

ó Einzelabfragen und Verknüpfungs-

abfragen (JOIN),

ó WHERE

ó gROuP BY und HAVINg

ó ORDER BY

ó FETCH FIRST … ROWS

ó VIEWS

ó Common Table Expression ( CTE)

ó Nested Table Expression ( NTE)

ó uNION

ó und partitionierte Tabellen

Allerdings gibt es auch ein paar

Einschränkungen, die Sie im SQL-Referenzhandbuch

finden und die abhängig

von Ihrem Release sind.

Die Datenbank erkennt, dass es

sich um eine MQT handelt, anhand der

vier Klauseln am Ende des CREATE TABLE-

Statements:

CREATE TABLE MQTJAHR98

AS

( .......

.......

)

DATA INITIALLY IMMEDIATE

REFRESH DEFERRED

MAINTAINED BY uSER

ENABLE QuERY OPTIMIZATION;

Data Initially Immediate

oder Data Initially Deferred

Die Klauseln „Data Initially Immediate“

und „Data Initially Deferred“ bestimmen,

ob die MQT bereits beim Erstellen

gefüllt oder ob nur eine leere Datei erzeugt

werden soll. Wird „Data Initially

Immediate“ angegeben, wird die Tabelle

sofort mit Daten versorgt. Verwenden

Sie hingegen die Klausel „Data Initially

Deferred“, erhalten Sie zunächst eine

leere Datei.

Refresh Deferred

Mit Hilfe der Option „Refresh Deferred“

soll gesteuert werden, ob die MQT auf


1

2

3

Anforderung oder automatisch bei Änderung

der Basistabellen aktualisiert

wird. Bisher wurde allerdings nur die

verzögerte Aktualisierung – also „Refresh

Deferred“ – realisiert. Das heißt:

Der Inhalt einer MQT zeigt nicht unbedingt

die aktuelle Datenlage. Schauen

Sie, was passieren kann:

Ich füge zunächst einen Satz in die

Basistabelle „HIST00“ ein:

Insert into hist00(HIKDNR, HIFLNR,

HIANNR, HITEXT, HIMED, HIANL, HIuSR,

HIDATE, HITIME, HISENR)

values(1001901, 0, NuLL , 'Für Buch', 'FAX',

' ', 'RASCHE', ’02.01.1998’, '10:00:00', NuLL);

Anschließend selektiere ich alle

Datensätze, die der Bedingung HIDATE >

'01.01.1998' und HIDATE < '31.03.1998' ent-

WIRKUNG DER OPTION „REfRESh DEfERRED“

DER OPTIMIzER NUTzT DIE DATEN DER MQT

WIRKUNG DER ANWEISUNG „REfRESh TABLE“

sprechen. Wir müssten somit im Result

Set den eben eingefügten Satz erhalten.

Das Ergebnis sehen Sie in Bild 1. Der

eingefügte Satz wird nicht angezeigt.

Der Optimizer hat – ohne mein Wissen

– die MQT für die Ausführung der Abfrage

verwendet, wie Bild 2 beweist. Ich

muss daher die MQT zunächst mit der

Anweisung REFRESH TABLE aktualisieren.

Erst wenn ich die Abfrage anschließend

ein zweites Mal ausführe, ist die Welt

wieder in Ordnung (Bild 3).

Aus diesem Grund sollten Sie zurzeit

MQTs nur für Abfragen einsetzen,

die keine aktuellen Daten benötigen

– beispielsweise kumulierte Umsatzzahlen

aus dem letzen Jahr oder dem

Vormonat. Andernfalls müssten Sie

den Aktualisierungszeitpunkt

konkretisieren

können – beispielsweise

in der Nacht nach einer

Datenübertragung.

Wenn sich Ihre Datenbasis

aber laufend ändert,

dann müssen Sie vor der

Ausführung einer Abfrage,

die die Basistabellen

nutzt, immer daran denken,

die MQTs zu aktualisieren.

Es ist fraglich,

ob Sie in diesen Fällen

noch entsprechende Performancevorteile

haben.

Außerdem ist die Gefahr

groß, die Aktualisierung

zu vergessen.

Enable Query Optimization

oder Disable

Query Optimization

Die Klauseln „Enable

Query Optimization“ und

„Disable Query Optimization“

sind erst im Release

V5R4 hinzugekommen.

Mit ihnen kann festgelegt

werden, dass der

Optimizer die MQT für

die Optimierung verwenden

darf. Wenn „Disable

Query Optimization“ angegeben wird,

dann berücksichtigt der Query Optimizer

die MQT nicht für die Ausführung

der SQL-Abfrage. Die MQT kann jedoch

trotzdem im SQL-Statement direkt angesprochen

werden. Grundsätzlich stehen

dem Optimizer für die Ausführung

daher nur MQTs zur Verfügung, die mit

der Klausel „Enable Query Optimization“

erstellt wurden.

Maintained by User

Aufgrund der Klausel „Maintained by

User“ erfolgt die Pflege der MQT durch

den Anwender. Er ist für die Aktualisierung

der Daten verantwortlich. Es

bleibt abzuwarten, wann das System

diese Aufgabe übernehmen kann.

Bevor Ihr System MQTs im Optimierungsprozess

verwendet, müssen Sie

noch einige Umgebungseinstellungen

verändern:

Dem Attribut „Materialized_Query_

Table_Usage“ in der Attributdatei

„QAQQINI“ müssen Sie den Wert

„*ALL“ oder „*USER“ zuweisen. Derzeit

ist es egal, welchen Wert Sie verwenden,

da es ohnehin nur benutzergesteuerte

MQTs gibt.

Carmen Rasche ó

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Den vollständigen Artikel finden Sie in

unserer aktuellen Online-Ausgabe.

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

43


44

MARKTüBERSIChT ARCHIVIERuNg

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

SUMMARY

Medienunternehmen Krick archiviert alle Belege

Alle Dokumente griffbereit

Um die Dokumente aus dem eigenen

Tagesgeschäft stets griffbereit

zu haben, begann Krick vor ca. sieben

Jahren mit der elektronischen Erfassung

und Archivierung aller Belege aus

Schriftverkehr, Buchhaltung und weiteren

Bereichen. Diese Aufgabe wurde

an einen versierten Scan-Dienstleister

übergeben.

Der Robert Krick Verlag und seine

Tochtergesellschaften bieten ein breites

Spektrum an Dienstleistungen rund um

Wir stellen Lösungen für die Archivierung

anhand von Fachbeiträgen und Anwendergeschichten

vor. In der Anbieter übersicht finden

Sie einen Querschnitt durch den Markt, den

kompletten und ausführlicheren Überblick erhalten

Sie online im Midrange Solution Finder.

Große Mengen Daten zu verwalten, ist keine herausforderung für die Krick Unternehmensfamilie

im unterfränkischen Eibelstadt. Der Verlag ist auf Telefonbücher spezialisiert – unter

anderem „Das Örtliche“ für insgesamt 56 Gebiete – und besitzt umfassende Kompetenz,

Informationen so aufzubereiten, dass Menschen übersichtlich damit arbeiten können.

Cross-Media-Publishing, Programmierung,

Netzwerk- und Internetlösungen

(Hosting etc.). Die Unternehmensfamilie

arbeitet bundesweit mit Schwerpunkt

auf dem süddeutschen Raum. Kleine

und mittelständische Unternehmen

machen vor allem in der Online-Sparte

einen Großteil der Kundschaft aus. Für

Krick sind bundesweit rund 450 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter im Innen-

und Außendienst tätig. Um diesen ein

schnelleres Arbeiten zu ermöglichen

und die umständliche Dokumentablage

zu ersparen, wurde die Archivierung

aller Belege auf eine elektronische Lösung

umgestellt. Aufgrund des überzeugenden

Konzepts und guter Referenzen

aus vergleichbaren Branchen fiel die

Entscheidung relativ schnell auf den

Nürnberger Spezialdienstleister mdn

Hübner. „Bei einer derart großen Menge

an Dokumenten – ich schätze, dass

monatlich im Durchschnitt etwa 10.000

Belege zusammenkommen – wäre es

Stevecoleccs, iStockphoto.com


übertrieben, selbst die personellen und

technischen Kapazitäten aufzubauen,

um alle Dokumente in unserem Betrieb

zu scannen“, erklärt Ansgar Pfeifroth,

Senior System Administrator der iWelt

AG, einer Krick-Tochter, die neben dem

Kundengeschäft die komplette IT-Abwicklung

für die Unternehmensfamilie

übernimmt. „Unsere Hauptanforderung

an diese Dienstleistung ist, dass die Belege

ordentlich gescannt sind, sodass

man damit einwandfrei arbeiten kann,

und sie müssen natürlich immer vollständig

sein – genau das liefert uns die

Firma Hübner“, so Pfeifroth.

Alle Arbeitsprozesse wie gewohnt

– nur etwas einfacher

Die Umstellung auf das elektronische

Archiv verlief nahezu nahtlos. Zunächst

wurde der Altbestand digitalisiert und

danach die Digitalisierung aller neuen

Belege begonnen. Auf den gewohnten

Arbeitsprozess hat dies nur geringen

Einfluss, da wie gehabt mit den Belegen

auf Papier gearbeitet wird; nur die – oft

lästige – Ablagearbeit wird durch die

Scan-Dienstleistung erheblich vereinfacht.

Jeder Beleg wird mit einem vom

EDV-System generierten Barcode versehen

und an mdn Hübner übergeben. Die

angebotene Dienstleistung, Dokumente

zu verschlagworten, nimmt Krick nicht

in Anspruch, da die Codierung bereits

ausreicht. Auf die Belege können prinzipiell

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Krick Unternehmensfamilie

direkt zugreifen.

Auch dabei macht sich die Zeitersparnis

bemerkbar, weil nicht erst

Ordner nach den benötigten Belegen

durchsucht werden müssen. Da sich

diese Lösung sehr gut in die Arbeitsprozesse

einfügt, ist die Akzeptanz im

Unternehmen vollständig gegeben –

auch bei denjenigen, die generell am

liebsten mit Papier arbeiten, um die

Übersicht zu bewahren.

In aller Regel stehen die Belege

noch am selben Tag im System zur

Verfügung. Die Übergabe der digitalen

Daten erfolgt durch automatisierte Abholung

vom mdn-Server. Nur bei erheblichen

Datenmengen wird ein Datenträger

per Bote geschickt. Geht man von

rund 500 Belegen an einem Arbeitstag

aus, ist die Einsparung an Arbeitszeit

durch den Wegfall der Ablage beträchtlich.

Außerdem ist die zentrale Verwaltung

aller Dokumente auch von Filialen

und Tochtergesellschaften an anderen

Orten möglich. Seit 2007 gehört etwa

der Stuttgarter Verlag Richard Straubinger

zur Krick Unternehmensfamilie

und lässt seine Belege ebenfalls

durch mdn scannen. Insgesamt

45

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Dokumentenmanagement

Optimiert Ihre Geschäftsprozesse

integriert in Ihre Anwendungen

Mit InfoStore erfüllen Sie die gesetzlichen

Anforderungen, sparen Kosten und

vereinfachen Ihre Geschäftsprozesse –

wollen Sie wissen, wie das geht?

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nicht nur, wie Sie mit InfoStore revisionssicher

Daten und Dokumente archivieren, sondern

auch wie InfoStore Papierberge verschwinden

lässt, Arbeitsabläufe beschleunigt, Mitarbeiter

motiviert, Kunden bindet, Medienbrüche

vermeidet sowie Personalabteilung und Führungskräfte

unterstützen kann.

Vertrauen Sie auf langjährige

Erfahrung und Kompetenz.

Die Comarch Swiss AG ist ein führender

Anbieter von Software und Beratungsleistungen

in den Bereichen elektronische Archivierung

und Informationsmanagement. Als

etablierter Hersteller von ganzheitlichen

Dokumentenmanagement-Lösungen, unternehmensübergreifendem

ECM und Workflow-

Management hat Comarch aktuell mehr als

10.000 Anwender bei rund 900 Unternehmen

im IBM iSeries/AS400-Markt.

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Telefon +41 81 755 55 00

Swiss AG


46

MARKTüBERSIChT ARCHIVIERuNg

Anbieterübersicht

2B Consulting Gmbh

Tel. +49 5921 81967-0

AKD Gmbh

Tel. +49 2594 9412-0

ALOS Gmbh

Tel. +49 2234 4008-0

ALPhA COM Deutschland Gmbh

Tel. +49 40 51302-0

AM Data-Project

Tel. +41 71 6886974

B Mobile & Time-Systems Gmbh

Tel. +49 202 60905-0

bpi solutions gmbh & co. kg

Tel. +49 521 9401-0

Breitenbach Gmbh

Tel. +49 2924 9700-0

CDB Gmbh

Tel. +49 3594 7718-0

Ceyoniq Technology Gmbh

Tel. +49 521 9318-1000

CfT Consulting Gmbh

Tel. +49 8234 9669-0

Circle Unlimited AG

Tel. +49 40 55487-800

codecentric AG

Tel. +49 211 99414-0

codia Software Gmbh

Tel. +49 5931 9398-0

Comarch Software und Beratung AG

Tel. +49 89 14329-0

COMARCh swiss AG

Tel. +41 81 75555-00

COMLINE AG

Tel. +49 231 97575-0

command ag

Tel. +49 7243 590-6666

COPA Systeme Gmbh + Co KG

Tel. +49 281 1639-0

CPL Gmbh

Tel. +49 40 694296-0

CSP Gmbh & Co. KG

Tel. +49 9953 3006-0

d.velop AG

Tel. +49 2542 9307-0

DGR Gmbh PROfI.world

Tel. +43 7229 81877

dmc digital media center Gmbh

Tel. +49 711 601747-0

DMSfACTORY Gmbh

Tel. +49 6074 865460

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Über unsere Online-Datenbank

www.midrange-solution-finder.de

finden Sie alle Kontaktdaten zu den unternehmen.

Die Produktübersicht enthält

umfassende Details zu den Lösungen.

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

spart die elektronische Archivierung

auch räumliche Kapazitäten

in beträchtlichem Umfang ein.

Individuelle Integration

in jedes bestehende System

Der Zugriff auf die elektronischen Belege

ist flexibel gestaltbar. Der Dienstleister

selbst stellt die Software DocuWare

zur Verfügung. Diese ist durch den modularen

Aufbau ohne Schwierigkeiten

an alle Anforderungen anpassbar. Auch

die Integration in bestehende Systeme

ist möglich: So bestehen beispielsweise

für den Datenaustausch mit SAP bereits

vorbereitete und vielfach erprobte Module.

Bei Krick wurde zunächst Docu-

Ware für das Dokumentenmanagement

verwendet. Bald stellte Krick allerdings

auf eine eigene Lösung um. „Wir verwenden

hauptsächlich Mac OS X. Des-

Û Die JCK Holding begegnet den Herausforderungen

des Wettbewerbs mit

moderner Software. In der Zentralverwaltung

in Quakenbrück wird eine

elektronische Archiv- und Eingangsrechnungsverarbeitungslösung

die Mitarbeiter

wirkungsvoll unterstützen.

Die JCK Holding gmbH Textil Kg ist

die Dachorganisation für eine Vielzahl

von unternehmen in der Bekleidungsindustrie

und eine der flexibelsten Lieferanten

für Filialisten, Versender, Spezialisten

und Discounter weltweit. Die JCK

Holding hat bpi solutions mit der Einführung

einer DMS- und Archivlösung beauftragt.

Ausschlaggebend für die Entscheidung

war der Integrationsgrad in

die Finance & Accounting-Lösung Veda,

sowie die einfache Anbindung weiterer

Systeme an die DMS- und Archivlösung.

Die Integration in die Finance & Accounting-Lösung

Veda ermöglicht die Übernahme

der auftragsbezogenen Daten

halb habe ich eine eigene Software entwickelt,

die auch die elektronischen Belege

integriert und verwaltet“, berichtet

Ansgar Pfeifroth. „Das lief absolut problemlos.

Nicht nur bei dieser Gelegenheit

habe ich gemerkt, dass Kundenwünsche

von Hübner immer schnell umgesetzt

werden. Die ganze Dienstleistung ist

absolut zuverlässig.“ Dementsprechend

wird der angebotene Support inzwischen

so gut wie nie in Anspruch genommen.

Auf den guten Erfahrungen

aufbauend, wird die weiterhin wachsende

Krick Unternehmensfamilie auch zukünftig

das Dokumentenmanagement

und die elektronische Archivierung mit

der Unterstützung von mdn Hübner abwickeln.

Björn Otte ó

mdn Hübner gmbH, Nürnberg

www.mdn.de

bpi solutions implementiert

Archiv integration bei JCK holding

direkt ins Archiv. Eingehende Papiere

werden gescannt und mit den kaufmännischen

Vorgängen verknüpft.

Das Ziel bei JCK Holding, die Verwaltung

der verschiedensten Dokumente

besser zu strukturieren, ist erreicht.

Durch die Einführung wird eine elektronische

Langzeitablage geschaffen.

gleichzeitig wird das papiergebundene

Beleggut deutlich reduziert und die Bearbeitungs-

und Ablaufzeiten im unternehmen

beschleunigt. Lose Blattsammlungen

und aufwendige Dateisuche

gehören der Vergangenheit an. gleichzeitig

steigert JCK Holding durch die Einführung

des elektronischen Archivs die

Auskunftsfähigkeit der Mitarbeiter durch

den sofortigen Zugriff auf alle Informationen

in den unternehmensbereichen.

hans Kemeny ó

bpi solutions gmbh & Co. Kg, Bielefeld

www.bpi-solutions.de


PROMOTION

d.link for i5 von der 2B Consulting GmbH

Erweitern Sie die Möglichkeiten Ihrer Anwendungen und realisieren Sie

eine strategische Informationsplattform in Ihrem Unternehmen.

Das d.3 System der d.velop AG ermöglicht

Ihnen mit der Lösungskomponente

d.link for i5 von der 2B Consulting

GmbH einen hohen Integrationsgrad zu

Ihren vorhandenen Applikationen.

d.3 eröffnet Ihnen mit d.link for i5 den

Zugriff auf alle Belege und Dokumente

Ihrer Kunden, Geschäftspartner, Projekte,

Geschäftsvorfälle und Produkte. Vollkommen

unabhängig davon, ob Sie mit

5250-basierten Applikationen oder in

anderen Anwendungen erstellt wurden.

Und zwar ohne Anpassung Ihrer Anwendungen

auf der jeweiligen Plattform.

d.cold for i5

Dieser flexibel und einfach parametrisierbare

Lösungsbaustein transferiert

die archivierungsrelevanten Spools

(Rechnungen, Auftragsbestätigungen,

Drucklisten) per OUTQ Monitoring an

das d.3 System.

Bei Spools, die nicht alle erforderlichen

Attribute enthalten, lässt sich darüber

hinaus ein flexibel anpassbarer Funktionsbaustein

implementieren, der die

fehlenden Attribute dynamisch aus Ihrer

Applikation ermittelt und an das d.3 liefert.

So vermeiden Sie aufwendige Anpassungen

Ihrer Standard-Applikation.

Welche zusätzlichen

Module gibt es?

COLD-raw

Die COLD-RAW Schnittstelle ist eine

OUTQ-Überwachung, die über einen

Spooldatei-Filter die zu archivierenden

Spools ermittelt. Über das Interface

werden die Metadaten ermittelt und als

JPL-Datei zusammen mit dem Dokument

in ein Host-Verzeichnis gestellt. Das

Zielformat ist entweder TXT oder PDF

(ohne Overlay). IPDS/AFPDS-Dokumente

werden mit den grafischen Elementen

in PDF oder TIFF konvertiert.

COLD-forms

Die COLD-FORMS Schnittstelle arbeitet

wie COLD-RAW, jedoch mit der Unterstützung

des OUTPUT Management-Systems

InterForm400. InterForm400 erstellt

aus den Spools Dokumente im PDF

Format, die das Corporate-Design eines

Unternehmens als Hintergrund wiedergeben.

Zusätzlich bietet InterForm400

ein riesiges Portfolio an Möglichkeiten,

aus den nativen Spooldaten ein modernes

Design aufzubauen. Hierbei werden

sowohl proportionale Schriften als auch

Barcodes unterstützt.

Migrationsmodul

Bei der Migration von Dokumenten aus

i5-basierten Archivsystemen werden

die Metadaten und die Dokumente aus

dem System ermittelt und in Zusammenarbeit

mit dem Interface in ein d.3-

Hostimport-Verzeichnis gestellt. Bei

IPDS/AFPDS Dokumenten erfolgt eine

Konvertierung in PDF oder TIFF. Listdaten

werden im d.3 internen LSX-Format

übertragen. Sonstige Dokumente werden

im Originalformat weitergegeben.

(DOC, XLS, PPT usw.).

Weitere Informationen zur d.link

Schnittstelle und dem ECM System d.3

erhalten Sie von

2B Consulting GmbH

Hüsemanns Esch 16

D-48531 Nordhorn

www.2b-consulting.de

info@2b-consulting.de

Die Unternehmen

Die 2B Consulting GmbH

in Stichpunkten

• Gegründet im Jahr 1997

• Geschäftsführer:

Friedhelm Bossink

• Anbieter für Softwarelösungen,

Hardwarelösungen und Individualprogrammierung

im Bereich

der iSeries(i5)

• Entwicklungspartner der

d.velop AG für die d.link

for i5 Schnittstelle

• Schwerpunkte: ECM & DMS

Systeme, Output-Management &

Individualprogrammierung

• Mehr als 150 Installationen

europaweit

• Partnerschaften mit:

- d.velop AG

- InterForm A/S

- COMARCH Swiss AG

- K+H Software KG

- Secrypt GmbH

- u. v. m

Die d.velop AG in Stichpunkten

• gegründet im Jahr 1992

• 14 Tochterunternehmen in Europa

• Mehr als 280 Experten in der

d.velop group, mehr als 500

Experten im d.velop competence

network

• über 150 Partner im d.velop competence

network

• Vorstand: Christoph Pliete

• Anbieter von integralen Lösungen

für Enterprise Content Management,

digitale Archivierung,

Dokumentenmanagement und

Workflow Management

• mehr als 2.300 Installationen

weltweit


48

MARKTüBERSIChT ARCHIVIERuNg

Anbieterübersicht

DocuWare AG

Tel. +49 89 894433-0

EASY SOfTWARE AG

Tel. +49 208 45016-0

EBO Gmbh

Tel. +49 2451 971-129

fRITz & MACzIOL Gmbh

Tel. +49 731 1551-0

GfT inboxx Gmbh

Tel. +49 40 35550-0

GIS Gmbh

Tel. +49 511 78643-0

GÖRING iSeries Solutions

Tel. +49 7251 989512

Gräbert Software + Engineering Gmbh

Tel. +49 30 896903-33

hENRIChSEN AG

Tel. +49 89 962282-0

IQDoQ Gmbh

Tel. +49 6101 806-300

LIB-IT DMS Gmbh

Tel. +49 7144 8041-0

Multi-Support Deutschland Gmbh

Tel. +49 40 650622-0

Multi-Support Switzerland Gmbh

Tel. +41 81 75005-05

SAPERION AG

Tel. +49 30 60061-0

SER Solutions Deutschland Gmbh

Tel. +49 2683 984-0

SYNChRON Gmbh

Tel. +49 711 7868-1

Toolmaker Software AG

Tel. +41 43 30573-23

Toolmaker Software Gmbh

Tel. +49 8191 968-0

UPTIME services AG

Tel. +41 44 56075-00

VLEXsolutions AG

Tel. +49 9221 89511-00

windream Gmbh

Tel. +49 234 9734-0

WJ&P Systemhaus AG

Tel. +49 621 42646-0

zS Computer Service Gmbh

Tel. +49 641 97921-0

Alle aktuellen Software-, Hardware- und

Dienstleistungsangebote finden Sie in unserer

Online-Datenbank. Wir haben für Sie

mehr als 4.600 Produkte von über 1.200

Anbietern zusammengestellt, die von den

Anbietern ständig aktuell gehalten werden.

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MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

Moderne Datenverwaltung

Effizienz ist Trumpf

Ein Bestand von rund 30.000 zeichnungen, wie sie die Parker-

Prädifa allein in Bietigheim-Bissingen unterhält, erfordert eine

moderne, umfassende Verwaltung, die alle Daten stets mit

möglichst geringem Aufwand zuverlässig verfügbar macht.

Ganz im Sinne seiner Ausrichtung

an der LEAN-Philosophie entschied

sich das Unternehmen deshalb

für die Dokumentenverwaltungs- und

Archivierungssoftware Gain Professional.

Ausschlaggebend dabei waren unter

anderem die Fähigkeit der Lösung

zur Einordnung und Konvertierung der

Dateien sowie der kundenspezifisch angepasste

Workflow.

Die zur Dichtungsgruppe des Parker

Hannifin Konzerns gehörende „Prädifa“

hat sich seit langem als weltweit

geschätzter Markenbegriff für Dichtsysteme

höchster Funktionssicherheit und

Qualität etabliert. Eingesetzt werden

diese unter anderem in der Hydraulik

und Pneumatik, im Maschinen- und

Automobilbau, der (Bio-)Chemie und

Pharmaindustrie, der Medizintechnik,

der Erdölindustrie, der Luft- und Raumfahrt

und in vielen anderen Industriezweigen.

Dabei ist die am Standort Bietigheim-Bissingen

ansässige Packing

Division Europa auf die Entwicklung

und Fertigung dynamischer Dichtsysteme

spezialisiert.

Schon lange ist das Unternehmen

ein treuer Kunde des Softwareanbieters:

Mit einem Bestand von aktuell

über 30.000 verschiedenen Zeichnungen,

die jeden Tag abrufbar sein müssen,

war vor allem die Fähigkeit der

Lösung zur effizienten Verwaltung der

Dateien entscheidend. Das System umfasst

dabei die unterschiedlichsten Formate:

von PDF und TIF-Dateien bis hin

zu komplexen Zeichnungen in Inventor

oder AutoCAD in 2D und 3D. Jede Datei

kann mithilfe einer speziellen Zeichnungsnummer

aufgefunden werden,

die für alle Formate gültig und dem

etablierten Workflow angepasst ist. So

können beispielsweise im Einkauf die

gewünschten Zeichnungen jederzeit in

tagesaktueller Form über einen zentralen

Rechner aufgerufen und sofort

aus der Lösung heraus über das angeschlossene

Druckprogramm ausgedruckt

werden.

Angepasster Workflow

macht den Unterschied

Die Lösung aus dem Hause Gain Software

wird in allen Abteilungen des

Unternehmens von der Produktion

bis zum Marketing eingesetzt. Die immensen

Zeit- und Kosteneinsparungen

erklären sich dabei nicht zuletzt durch

den stark angepassten Workflow, der

die Struktur und die Bedürfnisse des

Unternehmens speziell berücksichtigt:

„Mit dem entwickelten Workflow sind

wir sehr zufrieden. Er ermöglicht das

reibungslose Zusammenarbeiten über

alle Abteilungsgrenzen hinweg“, betont

Produktmanager Thorsten Kleinert, der

als Leiter der CAD-Administration auch

die Weiterentwicklung der Lösung aufmerksam

verfolgt. Insbesondere die

verbesserten Updatefunktionen werden

von ihm als durchweg positiv beurteilt.

So verlief die diesjährige Umstellung

auf die neue Version Gain 9 am Standort

Bietigheim-Bissingen problemlos innerhalb

von nur zwei Tagen: „Die neuen


Updates sind ein echtes Highlight der

Lösung. Wir konnten sie reibungslos

in unsere bestehende Softwarestruktur

integrieren“, so Thorsten Kleinert.

flexibles System – gute Betreuung

Bei der Implementierung der Lösung

spielte neben dem prozess-optimierenden

Workflow vor allen Dingen ihre Eigenschaft

als offenes System, ihre einfache

Modellierbarkeit sowie die Kompatibilität

mit der damals verwendeten

Autodesk-Software eine wichtige Rolle.

Seitdem hat sich die Lösung speziell

in den Bereichen Revision und Freigabe

von Zeichnungen, der Abwicklung

der Programme AutoCAD und Inventor

sowie durch den Einsatz der Job- und

Plotmanager im Unternehmen bewährt

und sich durch zahlreiche Weiterentwicklungen

im Laufe der Zeit stets den

aktuellen Erfordernissen angepasst.

Über einen Wartungs- und Updatever-

SERVICE 02/2011

INSERENTEN

2BConsulting . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

www.2b-consulting.de

aruba . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

www.aruba-informatik.de

Comarch Austria . . . . . . . . . . . . . . . 17

www.comarch.de

Comarch Swiss . . . . . . . . . . . . . 21, 45

www.comarch-swiss.ch

EPOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

www.eposgmbh.com

hit Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

www.hitsw.de

ITP VERLAG . . . . . . . . . . . . . 33, 37, 51

www.midrange.de

oxaion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

www.oxaion.de

PKS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

www.pks.de

Samac . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

www.samac.biz

Toolmaker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

www.toolmaker.de

UBL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

www.ubl-is.de

Wilsch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

www.wilsch.de

AUTOREN

trag wird die Firma einmal jährlich mit

den neuesten Updates versorgt. Der

Support erfolgt dabei über den Partner

CADEXperience, der sich durch intensive

Betreuung und schnelle Problembehebung

ebenfalls schnell einen Namen

im Unternehmen gemacht hat.

Erweiterung so schnell

wie möglich

Obwohl die Lösung bislang nur am

Standort Bietigheim-Bissingen eingesetzt

wird, ist eine Ausweitung des Systems

auf andere Niederlassungen im europäischen

Ausland bereits angedacht.

Wenn es nach Thorsten Kleinert ginge,

könnte die Umsetzung lieber heute als

morgen erfolgen: „Die Anbindung an

die anderen Standorte wäre auf jeden

Fall wünschenswert. So könnten wir

auch mit unseren Kollegen in Tschechien

oder Dänemark noch schneller und

effektiver zusammenarbeiten.“ Bis es

Stefan Ahrens . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Dr. Michael Bark . . . . . . . . . . . . . . . . 34

presse@evodion.de

Michael Beer . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

michael.beer@adelholzener.de

Ronald Böhmer . . . . . . . . . . . . . . . . 40

boehmer@eposgmbh.com

Georg Dutzi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

gd@press-n-relations.at

Otto Goerlich . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

ogoerlich@de.ibm.com

hermann hebben . . . . . . . . . . . . . . . 27

hermann.hebben@cubeware.de

Andreas heck . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

hans Kemeny . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

hans.kemeny@deutsche-mc.de

Lothar Kolberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

info@tds.fujitsu.com

Martina Lamping . . . . . . . . . . . . . . . 30

ml@moeller-pr.de

Roger Lippel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

roger.lippel@aruba-informatik.de

Erwin Mertens . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Björn Otte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

info@script-consulting.de

Sabrina Rammelt . . . . . . . . . . . . . . . 29

rammelt@kh-software.de

Carmen Rasche . . . . . . . . . . . . . . . . 42

carmen.rasche@eposgmbh.com

Peter Schmitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48

info@gain.de

Daniel Taborek . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

daniel.taborek@comarch-swiss.ch

GENANNTE fIRMEN

arcplan Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

www.arcplan.com

aruba informatik Gmbh . . . . . . . . . . 26

www.aruba-informatik.de

Bison Schweiz AG . . . . . . . . . . . . . . 18

www.bison-group.com

bpi solutions gmbh & Co.KG . . . . . . 46

www.bpi-solutions.de

Comarch Swiss AG . . . . . . . . . . . . . . 12

www.comarch-swiss.ch

Cubeware Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . 27

www.cubeware.de

evodion Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

www.evodion.de

GAIN Software Gmbh . . . . . . . . . . . 48

www.gain.de

IBM Deutschland Gmbh . . . . . . . . . . 22

www.ibm.de

Infomotion Gmbh . . . . . . . . . . . . . . 30

www.infomotion.de

soweit ist, wird die Verwaltung des täglich

um rund 20 Zeichnungen anwachsenden

Zeichnungsbestandes jedoch

weiterhin die vorherrschende Aufgabe

der Lösung sein. Peter Schmitt ó

gAIN Software gmbH, Bielefeld

www.gain.de

K+h Software KG . . . . . . . . . . . . . . . 29

www.kh-software.de

mdn hübner Gmbh . . . . . . . . . . . . . 44

www.mdn.de

MicroStrategy Gmbh . . . . . . . . . . . . 31

www.microstrategy.de

ML Software Gmbh . . . . . . . . . . . . . 38

www.ml-software.info

panagenda Gmbh . . . . . . . . . . . . . . 20

www.panagenda.com

Portolan Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . 39

www.portolancs.com

Premisoft Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . 36

www.premisoft.ch

QlikTech Gmbh . . . . . . . . . . . . . . . . 24

www.qlikview.de

Sage Software Gmbh . . . . . . . . . . . . 25

www.sage.de

SAS Institute Gmbh . . . . . . . . . . . . . 32

www.sas.com

TDS Informationstechnologie AG . . . . 9

www.tds.fujitsu.com

UBL Informationssysteme Gmbh . . 14

www.ubl-is.de

02/2011 · MIDRANGE MAgAZIN

49


50

SERVICE

CeBIT quo vadis?

Ich war schon dort, als die CeBIT noch die Halle 1 der Hannover

Messe war. Im dunklen Einheitsanzug mit Bügelfalte erwarteten wir

jeden Tag ab neun Uhr den Massenansturm. In der Folge vermeldete

die Deutsche Messe AG jedes Jahr neue Rekordzahlen. Inzwischen

längst ins Verlagsfach gewechselt, erzählte ich um die Jahrtausendwende

einem US-amerikanischen Geschäftspartner von der CeBIT. Er

schaute ungläubig und fragte, ob ich mich bei den Aussteller- und Besucherzahlen

nicht um eine Null vertan hätte. Ca. 6.000 Aussteller aus

aller Welt erwarteten damals

etwa 600.000 internationale

Besucher. Heute erleben

wir ein ganz anderes Bild.

Die Messe kämpft um Besucher

und in Folge dessen um

attraktive Aussteller. Fast

jährlich präsentiert man ein

neues erfolgversprechendes

Konzept, welches am Ende

doch wieder nicht aufgegangen

ist. Vielleicht sollte man

sich damit abfinden und

akzeptieren, dass Internet

& Co. die Märkte inzwischen transparent gemacht haben. Vielleicht

sollte man darauf verzichten, die ehemals Business-only-Veranstaltung

weiter so zu verwässern, bis eines Tages auch noch Kühl- und Gefrierschränke

als Besuchermagnet herhalten müssen. Vielleicht sollte

man einfach akzeptieren, dass die CeBIT zwar deutlich kleiner ist als

einst, aber nach wie vor die größte ITK-Messe weltweit ist. Und wenn

sich die Messe auf den Fachbesucher konzentriert, dann können die

Verantwortlichen sicher mit Klasse punkten und die Gunst mancher

Aussteller wieder zurückgewinnen. kdj ó

IMPRESSUM

MIDRANGE MAgAZIN

ISSN 0946-2880

Herausgeber: Klaus-Dieter Jägle

REDAKTION

Telefon +49 8191 9649-26

E-Mail redaktion@midrange.de

Thomas Seibold (TS) (V.i.S.d.P.),

Martina Weber (MW), Irina Hesselink (IH),

Klaus-Peter Luttkus (KPL), Klaus-Dieter

Jägle (kdj), Robert Engel (RE), Jörg Zeig (JZ)

ANZEIGENVERWALTUNG/MEDIABERATUNG

Brigitte Wildmann, Telefon +49 8191 9649-24

E-Mail brigitte.wildmann@midrange.de

ANZEIGEN/MEDIABERATUNG

Michaela Koller, Telefon +49 8191 9649-34

E-Mail michaela.koller@midrange.de

Bezugspreis (Jahresabo):

Inland € 149,– inkl. MwSt., Ausland € 169,–

MIDRANGE MAgAZIN · 02/2011

gLOSSE

Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr

Gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 21/2011

Urheberrecht: Alle im MIDRANGE MAgAZIN

erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen,

vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher

Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung

in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher

genehmigung des Verlages. Hiervon

ausgeschlossen sind abgedruckte Programme,

die dem Leser zum ausschließlich eigenen gebrauch

zur Verfügung stehen. Aus der Veröffentlichung

kann nicht geschlossen werden, dass die

beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung

frei von gewerblichen Schutzrechten ist.

Haftung: Für den Fall, dass im MIDRANGE

MAgAZIN unzutreffende Informationen oder in

veröffentlichten Programmen oder Schaltungen

Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haf-

tung nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages

oder seiner Mitarbeiter in Betracht.

Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht

unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unaufgeforderte Einsendungen aller Art

übernimmt der Verlag keine Haftung. Bei Nichtbelieferung

im Fall höherer gewalt, bei Störung

des Betriebsfriedens, Arbeitskampf (Streik,

Aussperrung) bestehen keine Ansprüche gegen

den Verlag.

VERLAG

ITP VERLAg gmbH

Kolpingstraße 26, D-86916 Kaufering

Telefon +49 8191 9649-0

Fax +49 8191 70661

E-Mail service@midrange.de

Internet www.midrange.de

gesellschafter: u. E. Jäkel

geschäftsführer: Klaus-Dieter Jägle

VORSCHAu

MIDRANGE MAgAZIN 03/2011

erscheint am 15. 2. 2011

SCHWERPuNKT

Strategien für Cloud Computing

Cloud Computing eröffnet neue Wege in

der Art, auf Daten und Anwendungen zuzugreifen.

Wir stellen Strategien rund um

die Themen SaaS, ASP, private Clouds,

Security, Lizenzierung, uvm. vor.

Trends bei ERP

Moderne ERP-Lösungen müssen flexibel

genug sein, um Trends wie Collaboration,

mobile Zugriffe, Internationalität, Rollenbasiertheit,

uvm. abbilden zu können.

MARKTÜBERSICHT

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In unserer Marktübersicht stellen wir die

Tools für Hochverfügbarkeit und Security

vor. Neben einer Anbieterübersicht

erwarten Sie Fachbeitrage und Anwenderberichte

zum Thema.

Marketing: Klaus-Dieter Jägle

Abonnentenservice: Telefon +49 8191 9649-25

Bankverbindungen Deutschland:

Landsberg-Ammersee Bank eg

Konto-Nr. 5 137 500, BLZ 700 916 00

Bankhaus Reuschel & Co.

Konto-Nr. 1 163 103, BLZ 700 303 00

PRODUKTION

Satz und Druckvorstufe: Michael Schnürer,

Popp Media Service, Augsburg

Druck: Joh. Walch gmbH, Augsburg

Cartoon: Baaske Cartoons, Müllheim

Mitglied der Informations-

gemeinschaft zur Fest-

stellung der Verbreitung

von Werbeträgern e.V.

Nikada, iStockphoto.com


Rational Open Access:

RPG Edition

Erleben Sie, wie Sie diese neue IBM

Schnittstelle für grafi sche Clients einsetzen

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

• grafi sche Oberfl ächen für Ihre bewährten

Anwendungen brauchen

• die neue IBM Schnittstelle nutzen

möchten

• dem Internet als Classroom

aufgeschlossen sind

Aus dem Inhalt:

Was ist Open Access für RPG?

– Erläuterung der technologischen Basis

– Funktion des OA-Handlers

– Übersicht von Handler Anbietern

– Vorstellung einiger Entwicklungsumgebungen

(Profound Logic, Look, PKS)

Termin: 20. Januar 2011

Ort: Internet, jeweils 2 Stunden

am Vor- und Nachmittag

WS-Nr: 5951199

Neu: WebDays

� Interaktives Web-Seminar

� 1 Tag

� 2 × 2 Stunden

Technische Voraussetzungen:

Die Schulung fi ndet interaktiv statt.

Deshalb sollten Sie, neben einem

DSL-Internet-PC, über ein handelsübliches

Headset verfügen. Die Logindaten

erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung

rechtzeitig vor dem Event.

Anmeldung per Fax +49 8191 70661

Firma

Name E-Mail-Adresse

Straße

PLZ, Ort

Telefon Fax

Datum 1. Unterschrift

WebDays

What’s hot in IBM i V7R1

Erfahren Sie, was wirklich

wichtig ist

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

• die wirklichen Highlights kennenlernen

möchten

• aufgrund unabhängiger Praxiserfahrungen

wissen möchten, was nutzt

• dem Internet als Classroom

aufgeschlossen sind

Aus dem Inhalt:

Upgrade auf V6R1/V7R1

– Vorbereitung des Alt-Systems

– Installation von V7R1

Neue Möglichkeiten der Systemadministration

– Änderungen am System i Navigator

– Der IBM Systems Director Navigator für i

– Native PDF-Generierung

DB2 UDB für System i und SQL

– Veränderungen und Verbesserungen

an SQL Objekten

– Neue SQL-Syntaxen

– SQL User Defi ned Functions (UDFs),

Fieldfunctions, Stored Procedures

mit RPG

– u. v. m.

Programmierung

– Neuerungen im ILE Programmmodell

– Neue und geänderte RPG-Syntaxen

– Neue Werkzeuge für die Programmentwicklung,

RDP, RDA RPG OA etc.

Termin: 22. März 2011

Ort: Internet, jeweils 2 Stunden

am Vor- und Nachmittag

WS-Nr: 5341199

im Web: www.midrange-academy.com

1. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

2. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

3. Teilnehmer Name Workshop-Nummer

E-Mail-Adresse

ITP VERLAG GmbH | Kolpingstraße 26 ı 86916 Kaufering | Tel. +49 8191 9649-0 ı Fax +49 8191 70661 | www.midrange.de ı service@midrange.de

Neue Syntaxen und

Entwicklungen in

SQL V6R1 und V7R1

Damit Sie die neuen Möglichkeiten von

SQL auch wirklich anwenden

Sie sollten diesen Workshop besuchen,

falls Sie …

• mehr Performance brauchen

• lieber Funktionen nutzen, als selber

zu programmieren

• dem Internet als Classroom

aufgeschlossen sind

Aus dem Inhalt:

Mit SQL-Scripten arbeiten

– SQL Scripte für Datenexporte generieren

– CL-Befehle aus SQL-Scripten heraus

ausführen

– SQL-Scripte ausführen

SQL in der Programmierung

– Stored Procedures aus RPG aufrufen

– Dynamische Resultsets in RPG

verarbeiten

– Schlüssel generieren und verarbeiten

– Hidden Timestamps

SQL Gruppierungsfunktionen

– Rollups

– Cubes

– Grouping Sets

– OLAP-Funktionen

XML Verarbeitung in SQL

– XML-Dokumente erzeugen

– XML-Daten einlesen

– Funktionen und Stored Procedures

Termin: 18. Mai 2011

Ort: Internet, jeweils 2 Stunden

am Vor- und Nachmittag

WS-Nr: 5971199

Teilnahmegebühr pro Person / Workshop

Personen bzw. Grundpreis Frühbucher + Abonnent

Workshops (1 Monat vorher)

1 398,— € 368,— € 349,60 €

2 378,— € 348,— € 330,60 €

3 358,— € 328,— € 311,60 €

In den Preisen sind ausführliche Unterlagen enthalten. Technische

Voraussetzungen: Die Schulung fi ndet interaktiv statt. Deshalb

sollten Sie, neben einem DSL-Internet-PC, über ein handelsübliches

Headset verfügen. Die Logindaten erhalten Sie nach Ihrer

Anmeldung rechtzeitig vor dem Event.

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