reflex 'variomat' Druckhaltestation Montage-, Betriebs- und ...

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reflex 'variomat' Druckhaltestation Montage-, Betriebs- und ...

eflex ’variomat’AllgemeinesBedienfeld (’variomat 2’)LCD DisplayNiveauanzeigeAnzeige des aktuellen Füllstandniveausim VG Grundgefäß (Pos. 30),blinkt bei NiveaustörungMeldezeileAnzeige des aktiven Entgasungsprogrammesund Anzeige von MeldungenDruckanzeigeAnzeige des aktuellen Anlagendruckes,blinkt bei DruckstörungBetriebsartentastenFunktions-LED’sHandbetrieb (S. 20)Stoppbetrieb (S. 20)Anlage außer BetriebAutomatikbetrieb(S. 20)Aufruf des Kundenmenüs(S. 21)handstopautomenuquitokerrorNachspeisemagnetventil(Pos. 4)Überströmmagnetventil(Pos. 7)Überströmmagnetventil(nur bei 2-Pumpenanlagenbelegt)Pumpe (Pos. 10)Pumpe (nur bei 2-Pumpenanlagenbelegt)Steuerungstastenim KundenmenüParametereingabe abbrechen,Kundenmenü verlassenim Auto-, Hand-, StoppbetriebMeldungen (z. B. „ER06 Nachspeisezeitüberschritten“) quittierenBlättern durch die Startroutine,Blättern durch das Kundenmenü,Parameter verändernTrockenlaufschutz LEDleuchtet bei Unterschreitendes Wassermangelniveausim VGGrundgefäß (Pos. 30)error LED signalisiertMeldungen und Schaltendes potenzialfreienKontaktesParameter anwählen,Eingabe bestätigenBedienfeld (’variomat 1’)Hinweis:bedeutet im weiterenVerlauf der Montage-,Betriebs- und Wartungsanleitung„Taste drücken“45 % 2.2bar„auto” - LED„error” - LED


eflex ’variomat’AllgemeinesAllgemeine Sicherheitshinweisereflex ’variomat’ ist eine pumpengesteuerte Druckhalte-, Entgasungs- und Nachspeisestation, die im wesentlichenaus einer ’variomat’ Steuereinheit mit Drucksensor, Pumpe, Überströmventil, Nachspeisemagnetventilund Sicherheitsventil und einem oder mehreren ’variomat’ Gefäßen besteht.Eine Membrane teilt das Gefäß in einen Wasser- und einen Gasraum ohne Druckpolster.Die gewählte technische Spezifikation zur Erfüllung der grundlegenden Sicherheitsanforderungen des AnhangsI der Richtlinie 97/23/EG ist dem Typenschild bzw. der Konformitätserklärung zu entnehmen.Die Konformität im Anhang bescheinigt die Einhaltung der EU Richtlinie 97/23/EG über Druckgeräte und 89/336/EG über die elektromagnetische Verträglichkeit.Montage, Betrieb, Prüfung vor Inbetriebnahme, wiederkehrende Prüfungennach den nationalen Vorschriften, in Deutschland die Betriebssicherheitsverordnung. Entsprechend sind Montageund Betrieb nach dem Stand der Technik durch Fachpersonal und speziell eingewiesenes Personal durchzuführen.Erforderliche Prüfungen vor Inbetriebnahme, nach wesentlichen Veränderungen der Anlage undwiederkehrende Prüfungen sind vom Betreiber gemäß den Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung zuveranlassen. Empfohlene Prüffristen nach §15 (5) Betriebssicherheitsverordnung und Einordnung der ’variomat’VG Grundgefäße und VF Folgegefäße in Diagramm 2 der Richtlinie 97/23/EG, siehe Abschnitt „Prüffristen“. Esdürfen nur VG Grundgefäße und VF Folgegefäße ohne äußere sichtbare Schäden am Druckkörper installiertund betrieben werden. Ein spannungsfreier (momentenfreier) Einbau ist erforderlich. Eine zusätzliche Belastungdurch Rohrleitungen oder Apparate ist unzulässig.Die fachgerechte Montage und Inbetriebnahme sind in der Montage-, Wartungs- und Inbetriebnahmebescheinigungzu bestätigen (→ S. 33). Das ist Vorraussetzung für die Gewährleistungsansprüche. Wirempfehlen, die erstmalige Inbetriebnahme sowie die jährliche Wartung durch ihren Reflex-Servicedienst(→ S. 31) vornehmen zu lassen.Veränderungen an der Steuereinheit oder den ’variomat’ Gefäßen,wie z. B. Schweißarbeiten oder Eingriffe in die Verschaltung sind unzulässig. Bei Austausch von Teilen dürfennur Originalteile des Herstellers verwendet werden.Parameter einhaltenAngaben zum Hersteller, Baujahr, Herstellnummer sowie die technischen Daten sind dem Typenschild an den’variomat’ VG Grundgefäßen und ’variomat’ VF Folgegefäßen zu entnehmen. Es sind geeignete sicherheitstechnischeMaßnahmen zu treffen, damit die auf Seite 29 angegebenen zulässigen max. und min. Betriebsparameter(Druck, Temperatur, elektrotechnische Angaben) nicht über- bzw. unterschritten werden. Eine Überschreitungder zulässigen elektrotechnischen Angaben und des zulässigen Betriebsüberdruckes wasserseitig, sowohl imBetrieb als auch beim Befüllen, ist auszuschließen.Korrosion, Inkrustation’variomat’ Gefäße sind aus Stahl gefertigt und außen beschichtet. Innen verhindert eine Membrane den direktenKontakt des Ausdehnungswassers mit der Gefäßwandung. Bei den Wanddicken der Gefäße mit technischerSpezifikation AD 2000 (→ Typenschild) wurde ein Korrosionszuschlag von 0,1 mm berücksichtigt. Die Gefäßanschlüssesind innen roh. Der Einsatz darf nur in atmosphärisch geschlossenen Systemen mit nicht korrosiven undchemisch nicht aggressiven und nicht giftigen Wassern erfolgen. Der Zutritt von Luftsauerstoff in das gesamteHeiz- und Kühlwassersystem durch Permeation, Nachspeisewasser usw. ist im Betrieb zuverlässig zu minimieren.Wasseraufbereitungsanlagen sind nach dem aktuellen Stand der Technik auszulegen, zu installieren undzu betreiben.WärmeschutzIn Heizwasseranlagen ist bei Personengefährdung durch zu hohe Oberflächentemperaturen vom Betreiber einWarnhinweis in der Nähe der ’variomat’ Anlage anzubringen.AufstellungsortEine ausreichende Tragfähigkeit des Aufstellortes ist unter Beachtung der Vollfüllung der ’variomat’ VG Grundgefäßeund ’variomat’ VF Folgegefäße mit Wasser sicherzustellen. Eine Aufstellung in erdbebengefährdetenGebieten ist nicht zulässig. Der Aufstellraum muss frostfrei sein. Für das Entleerungswasser ist ein Ablauf bereitzustellen,erforderlichenfalls ist eine Kaltwasserzumischung vorzusehen.Elektrischer AnschlussDie elektrische Verkabelung und der Anschluss sind von einem Fachmann nach den gültigen örtlichen EVU-,VDE- und EN-Vorschriften auszuführen. Vor dem Arbeiten an elektrischen Bauteilen ist die Anlage spannungsfreizu schalten.Das Missachten dieser Anleitung insbesondere der Sicherheitshinweise kann zur Zerstörung und Defekten des’variomat’ führen, Personen gefährden sowie die Funktion beeinträchtigen. Bei Zuwiderhandlungen sindjegliche Ansprüche auf Gewährleistung und Haftung ausgeschlossen.


eflex ’variomat’MontageLieferumfangHinweis:Bitte prüfen Sie sofort nach Wareneingang die Lieferung auf Vollständigkeit undBeschädigungen! Transportschäden sind sofort anzuzeigen!Der Lieferumfang wird auf dem Lieferschein beschrieben und der Inhalt aufdem Karton angezeigt.Für die Funktion erforderliche Hauptaggregate (→ a. S. 3)}’variomat’ Steuereinheit auf Palette,Anschlussset Anschlussset in separatem Karton,Folientasche mit Bedienungsanleitung undE-SchaltplanVG Grundgefäß mit Anbauteilen in einem Folienbeutel amBehälterfußMögliche Optionen’variomat’ VF Folgegefäß mit flexiblem Schlauchset und Anbauteilenin einem Folienbeutel am BehälterfußVW Wärmedämmungreflex ’fillset’ (mit Standard- oder Kontaktwasserzähler)ErweiterungsmodulBus-ModuleKommunikationsmodul (Bedienfeld zur Fernbedienung)AufstellortAufstellort festlegen. Es ist zu berücksichtigen, dass Steuereinheit und VG/ VFGefäße auf einer Ebene nebeneinander aufgestellt werden müssen.Voraussetzungen an den Aufstellraum:− Frostfreier, gut durchlüfteter Raum, Raumtemperatur > 0 bis max. 45 ° C− Kein Zutritt für Unbefugte− Ebener, tragfähiger Fußboden mit Entwässerungsmöglichkeit− Füllanschluss DN 15, nach DIN 1988 T 4; max. Ruhedruck 6,0 bar− Elektroanschluss an 230 V~, 50 Hz, 16 A mit vorgeschaltenen FI-Schutzschalter: Auslösestrom 0,03 A


eflex ’variomat’MontageAufstellung ’variomat’ SteuereinheitEs sind mehrere Aufstellvarianten der Steuereinheit möglich.’variomat 1 und 2-1’ 1-Pumpenanlage’variomat’ Steuereinheitlinks vom VG GrundgefäßVorzugsvarianteNSÜ P’variomat’ Steuereinheitvor dem VG Grundgefäß’variomat’ Steuereinheitrechts vom VG GrundgefäßP Ü NSPumpenzur AnlageÜberströmungvon der AnlageNachspeisungzum BehälterAufstellung 1-Pumpenanlage’variomat 2-2’ 2-Pumpenanlage’variomat’ Steuereinheitlinks vom VG GrundgefäßVorzugsvariante’variomat’ Steuereinheitrechts vom VG GrundgefäßPÜNSPÜNSAufstellung 2-Pumpenanlage– Steuereinheit von Palette nehmen.– An den Aufstellort transportieren. Dabei ist darauf zu achten, dass dieSteuereinheit am Gestellrahmen getragen wird.– Beim Ausrichten der Steuereinheit ist auf Bedienbarkeit der Armaturenund Zuführungsmöglichkeiten der Anschlussleitungen zu achten.Bei 1-Pumpenanlagen ist die Grundplatte drehbar.– ’variomat’ Steuereinheit und VG Grundgefäß zueinander ausrichten.– Ein spannungsfreier (momentenfreier) Einbau ist erforderlich. Eine zusätzlicheBelastung durch Rohrleitungen oder Apparate ist unzulässig.– Das Sicherheitsventil (27) an der Steuereinheit ist bauseits mit einerAusblaseleitung zu versehen, die so zu verlegen ist, dass keine Personengefährdungdurch das austretende Medium gegeben ist.13AnschlussÜberströmsammlerAnschlussflanschVG Grundgefäß bis ∅ 740 mmAufkleber21Auftstellung VG Grundgefäß– VG Grundgefäß so ausrichten, dass der Aufkleber mit dem Anschluss zuden Anschlussstellen (2x Außengewinde) der Steuereinheit zeigt und derAbstand zur Steuereinheit der Länge des Anschlusssets entspricht.– Niveaumessung (→ S. 9) und Anbauteile (→ S. 8) montieren.– Anschlussset 1 2 mit den Verschraubungen an den beiden freien 1“Rohrnippeln am unteren Behälterflansch mit Dichtung anschrauben.– Bei 2-Pumpenanlagen ist darauf zu achten, dass der längere Schlauchfür die Verbindung Pumpensaugseite/Behälter vorgesehen ist.– Anschluss Überströmsammler 1 und Anschluss Pumpe 2 aufkeinen Fall vertauschen. Gefahr vor Trockenlaufen der Pumpe– Aufstellung der Steuereinheit und der VG- und VF-Gefäße unbedingtniveaugleich. Steuereinheit auf keinen Fall höher als die Gefäße.23AnschlussPumpeAnschlussSchlauchsetVF Folgegefäß(Option)3AnschlussflanschVG Grundgefäß ab ∅ 1000 mmAufkleber21


eflex ’variomat’MontageAufstellung VF Folgegefäß→ a. Bild S. 7Das dem VF Folgegefäß beiliegende Schlauchset 3 muss am dafür vorgesenenAbgang des VG Grundgefäßes montiert und dann bauseits individuell verrohrtwerden.Am Flansch der VG Grundgefäße ab 1000 l Ø 1000 mm stehen nur zwei AnschlussnippelR 1 zur Verfügung. Hier muss das Schlauchset des VF Folgegefäßesmit dem T-Stück am Anschluss 2 montiert werden. (Bild S. 7)Ohne Kappemontieren!26Montage der Anbauteilefür VG- und VF-GefäßePeilrohrentgasung, Entlüftung Membranzwischenraum (Ausgleichsbogen)Die Anbauteile sind am Behälterfuß befestigt und in einem PE-Beutel verpackt.28bei VG- und VF-Gefäßen bis Ø 740 mm:– Entlüfter mit Belüftungsschutz (26)– Reduziermuffe Rp ½ x Rp ⅜bauseitsGefäß bis ∅ 740 mmbei VG- und VF-Gefäßen ab Ø 1000 mm:– Entlüfter mit Belüftungsschutz (26)– Reduzierstück R 1 x Rp ⅜Ohne Kappemontieren!26Diese Teile sind einzudichten, zusammenzubauen und am mittleren Behälteranschlussdes Behälters zu montieren. Die Kunststoffkappe des Belüftungsschutzesist zu entfernen.An dem Behälterstutzen für die Be- und Entlüftung des Membranzwischenraumesist der mitgelieferte Ausgleichsbogen (28) mit der Klemmringverschraubung zumontieren.ExplosionsdarstellungExplosionsdarstellungAchtung! Der Ausgleichsbogen (28) darf nicht verschlossen werden. Z. B. übereinen Trichter ist bauseits eine Entwässerungsmöglichkeit zu schaffen.Gefäß ab ∅ 1000 mm


eflex ’variomat’MontageMontage der Niveaumessungam VG GrundgefäßDie Niveaumessung erst montieren, wenn das VG Grundgefäß in endgültiger Position steht. Die Transportsicherung(Holzklotz) am Behälterfuß vom Grundgefäß ist zu entfernen, und durch die Druckmessdose (23) zu ersetzen. Ab Gefäßgröße1000 l (Ø 1000 mm) ist die Niveaumessung mit den mitgelieferten Schrauben zu befestigen.VorderansichtDraufsicht– Auf freien Stand achten!– Kolben nicht verkanten!– Transportsicherungentfernen– Öl-Druckmessdoseunterschieben und abBehältergröße 1000 l(Ø 1000 mm) mit FußverschraubenA C H T U N GFür ein einwandfreies Arbeiten der Niveaumessung sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:– Behälter muss lotrecht und frei auf fester ebener Fläche stehen (nicht anschrauben, einbetonieren etc.)!– Der Nullabgleich des Füllstandes darf nur dann erfolgen, wenn das Gefäß ausgerichtet und leer ist!– Nach Montage der Niveaumessung den Behälterfuß nicht stoßartig belasten (z. B. beim Aufstellen/Auslotendes Gefäßes)!– Das VG Grundgefäß und das erste VF Folgegefäß sind stets mit den gelieferten Anschlusssets flexibel anzuschließen!Die Nichtbeachtung dieser Hinweise kann zu Messfehlern führen, sowie zu Fehlfunktionen und Beschädigungender Niveaumessung!Info Niveaumessungen: VG 200 l : 0 - 4 barVG 300 - 500 l : 0 - 10 barVG 600 - 1.000 l : 0 - 25 barVG 1.500 - 2.000 l :0 - 60 barVG 3.000 - 5.000 l :0 - 100 barMontage der Niveaumessungam VG GrundgefäßDie VW Wärmedämmung ist um das VG Grundgefäß herumzulegenund mit dem Reißverschluss zu schließen. Wirempfehlen vor allem bei Heizungsanlagen, das VG Grundgefäßund die Ausdehnungsleitungen gegen Wärmeverlustzu dämmen. Auf die Dämmung von VF Folgegefäßen kannverzichtet werden.Da sich zwischen Membrane und Behälterwand ohnehinein Luftraum befindet, ist eine Dämmung des Deckels nichterforderlich.Bei möglicher Kondenswasserbildung empfehlen wir einebauseitige Dämmung.’variomat 2-2’ mit VG Grundgefäßund VW Wärmedämmung


eflex ’variomat’Montage’variomat’ Steuereinheit anschließen,AusdehnungsleitungenDetail EinbindungDetailEinbindungmax. 70 °Cvon oben≥ 500AusdehnungsleitungenDimensionierungNachspeisungp ≤ 6 barreflex ’fillset’NS Ü PHauptstrom VKreislaufwassergasreichgasarmvon unten alsTauchrohroder seitlichHauptstrom VKreislaufwasser≥ 500Steuereinheit VG Grundgefäß VF FolgegefäßAnschlussset G 1 reflex ’SU Schnellkupplung’R 1x1Leitung DN 25 bauseitsgasreichgasarm10variomat 1variomat 2-1/...variomat 2-2/35variomat 2-2/...p 0≤ 3,5 barvariomat 2-2/...p 0> 3,5 barDN DN DN DN25 32 40 50xxx- p0 = Mindesbetriebsdruck, → S. 15- Ausdehnungsleitungen > 10 m Längeeine Dimension größer verlegenxxvon untenstumpfangeschweißtnicht erlaubtHauptstrom VKreislaufwasserAusdehnungsleitungen (Ü, P)Bei ’variomat’ sind wegen der zusätzlichen Entgasungsfunktionstets zwei Ausdehnungsleitungen (Ü, P) zu verlegen.Unabhängig von der ’variomat’ Anschlussnennweite mussdie Dimension der Ausdehnungsleitungen den angegebenenTabellenwerten mindestens entsprechen.In Strömungsrichtung der Anlage gesehen, ist die Überströmleitung(Ü) vor der Pumpenleitung (P) einzubinden.Die Einbindung von ’variomat’ muss in einen repräsentativenHauptvolumenstrom des Anlagensystems erfolgen.Max. Mediumtemperatur am Einbindepunkt 70° C, max.Glykolgehalt 50 %.Um das Eindringen von Grobschmutz und die Überlastungdes ’variomat’ Schmutzfängers zu vermeiden, hat die Einbindungnach dem obigen Schema zu erfolgen (siehe „DetailEinbindung“). Die Rohrleitungen der Heizungsanlage undder Trinkwassernachspeisung sind vor der Inbetriebnahmezu spülen.Bei Wasserheizungsanlagen nach DIN EN 12828 (bisherDIN 4751 T 2) ist zu beachten, dass zwischen ’variomat’ undden Wärmeerzeugern keine bzw. nur gesicherte Absperrungeneingebaut werden. Ansonsten sind die Wärmeerzeugereinzeln abzusichern.(wird für ’variomat’ empfohlen)Einzelabsicherung: Auf Grund der guten Entgasungsleistungvon ’variomat’ empfiehlt es sich, zur Minimierung derSchalthäufigkeit, auch bei Einkesselanlagen ein Membran-Druckausdehnungsgefäß (z. B. ’reflex N’) am Wärmeerzeugerzu installieren.Anschlussleitung für Nachspeisung: Bei direktem Anschlussder Nachspeiseleitung an ein Trinkwassernetz istreflex ’fillset’ (Absperrungen, Systemtrenner, Wasserzähler,Schmutzfänger) vorzuschalten. Ist reflex ’fillset’ nicht installiert,so muss zumindest zum Schutz des Nachspeisemagnetventilesein Schmutzfänger mit einer Maschenweite≤ 0,25 mm eingebaut werden. Die Leitung zwischenSchmutzfänger und Magnetventil ist so kurz wie möglichzu halten und zu spülen.Wird die automatische Nachspeisung nicht angeschlossen,so ist der Anschluss (NS) Nachspeiseleitung mit einem StopfenR ½ zu verschließen.Hinweis: Wird nicht rechtzeitig per Hand nachgespeist, gehtdie ’variomat’ Druckhaltestation auf Störung.Der Ruhedruck p am Nachspeisemagnetventil von ’variomat’darf 6,0 bar nicht überschreiten. Ggf. ist ein Druckminderervorzuschalten.


eflex ’variomat’MontageMontageschemenreflex ’variomat 1’ in einer Einkesselanlage≤ 350 kW, < 100 °C, Nachspeisung mit TrinkwasserHinweise für den Praktiker’reflex’Sie brauchen keine zusätzlichenKappenventile in dieAusdehnungsleitung zu montieren.Einbindungschmutzfrei → S. 10≥ 500tR ≤ 70 °Creflex ’fillset’ mit integriertemSystemtrenner ist bei Anschlussan das Trinkwassernetzvorzuschalten.VG Grundgefäß25 1)P Ü NS15reflex ’fillset’TrinkwasserIst reflex ’fillset’ nicht vorgeschaltet,so ist ein Filter fürdie Nachspeisung mit einerMaschenweite von ≤ 0,25 mmbauseits vorzusehen.1)Ausdehnungsleitungen über10 m Länge in DN 32 verlegen.→ Seite 12’variomat 1’Kessel- und AnlagenabsicherungDruck halten, entgasen und nachspeisenAnschluss der Nachspeisungdirekt an das Trinkwassernetz11reflex ’variomat 1’ in einer Fernwärme-Hausstation,Nachspeisung über FW-RücklauftR ≤ 70°C, FernwärmerücklaufbauseitsFilterDrumi SVAnschluss der Nachspeisung an FW-Rücklauf, mit Wärmelieferanten abstimmenVG Grundgefäß’reflex’’variomat 1’Einbindungschmutzfrei → S. 10≥ 50025 1)15P Ü NSErzeuger- und AnlagenabsicherungDruck halten, entgasen und nachspeisentR ≤ 70 °C1)Hinweise für den PraktikerFernwärme-Wasser ist inder Regel bestens alsNachspeisewasser geeignet.Die Wasseraufbereitungkann entfallen.Abstimmung mit demWärmelieferanten erforderlich!Anschlussbedingungenbeachten!Ausdehnungsleitungen über10 m Länge in DN 32 verlegen.→ Seite 12’variomat 2’:Für spezielle Anforderungen,z. B. in der Fernwärme, stehteine Optionskarte mit 6 digitalenEingangs- und 6 potenzialfreienAusgangskontaktenund Druck- und Niveauausgängenüber Trennverstärkerzur Verfügung.Bitte sprechen Sie uns an.Die Schaltungen sind den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.


eflex ’variomat’Montagereflex ’variomat 2-1’ in einer Anlage mit zentraler Rücklaufbeimischung,Nachspeisung über EnthärtungsanlageHinweise für den Praktikerreflex ’ETEntspannungstopf’’reflex’Einbindungschmutzfrei → S. 10≥ 500tR ≤ 70 °C’variomat’ ist immer in denHauptvolumenstrom einzubinden,damit ein repräsentativerTeilstrom entgastwerden kann. Bei zentralerRücklaufbeimischung ist diesdie Anlagenseite. Der Kesselerhält dann eine Einzelabsicherung.VG Grundgefäß1) 25 15P Ü NS Trinkwasserreflex ’fillsoft’reflex ’fillset’Wird die Leistungsfähigkeitvon reflex ’fillset’ überschritten(kVS = 1 m³/h), dann istin der Nachspeisezuleitungbauseits alternativ eine entsprechendeAnschlussgruppevorzusehen. Der Filterdarf max. eine Maschenweitevon 0,25 mm besitzen.Kesseleinzelabsicherung’variomat 2-1’AnlagenabsicherungDruck halten, entgasen und nachspeisenAnschluss der Nachspeisungüber chem. Wasseraufbereitung1)Dimensionierung der Ausdehnungsleitungen→ Reflex-Checkliste fürDruckhaltesystemesiehe Seite 1212reflex ’variomat 2-2’ in einer Mehrkesselanlage,Vorlauf > 100 °C, Nachspeisung über Enthärtungsanlagereflex ’ETEntspannungstopf’Hinweise für den PraktikerBei Wasseraufbereitungsanlagenwird reflex ’fillset’ mitSystemtrenner und Wasserzählervor der Enthärtungsanlageinstalliert.Einbindungschmutzfrei → S. 10Bei MehrkesselanlagenEinzelabsicherung mit’reflex’ vorsehen.’reflex’VF FolgegefäßVG GrundgefäßP≥ 500Ü1)NStR ≤ 70 °Creflex ’fillset’TrinkwasserMehrere VF Folgegefäßekönnen angeschlossenwerden.1) Dimensionierung derAusdehnungsleitungen→ Reflex-Checkliste fürDruckhaltesystemeSeite 12Verrohrungbauseits’variomat 2-2’AnlagenabsicherungDruck halten, entgasen und nachspeisenAnschluss der Nachspeisungüber chem. WasseraufbereitungDie Schaltungen sind den örtlichen Gegebenheiten anzupassen.


eflex ’variomat’Montage14Bezeichnung Klemme Schützklemme Signal HinweisePumpe 2 18 M2(230 V) 19 N ist aufgelegt20 PEPumpe 1 (2) 6K1 / 2 U(400 V) 6K1 / 4 V6K1 / 6 WX0 / 6PEPumpe 2 6K5 / 2 U(400 V) 6K5 / 4 V6K5 / 6 WX0 / 7PEÜberström- 7 Y2magnetventil 1 (5) 8 N ist aufgelegt9 PEÜberström- 10 Y3magnetventil 2 11 Nist aufgelegt12 PEMotorkugelhahn 1 55 GND56 +24 V Versorgung57 0 - 10 V Stellgröße58 0 - 10 V RückmeldungMotorkugelhahn 2 51 GND52 +24 V Versorgung53 0 - 10 V Stellgröße54 0 - 10 V RückmeldungSchnittstelle Die Schnittstelle ist an der Anzeigeplatine in der SchaltschranktürRS-485 an der linken unteren Ecke angeordnet. Beschreibung → S. 24Übersicht Klemmplan auf der Platine - ’variomat 1’Bezeichnung Klemme Signal HinweiseEinspeisung 1 PE(230 V) 2 N’variomat 1’ Leitung verkabelt mit Schukostecker3 LNachspeisung (4) 10 Y1(230 V) 11 N12 PESammelmeldung 13 COM(potentialfrei) 14 NC15 NONiveaumessung 19 PE Schirm(Druckmessdose) 20 - Niveau Signal(8) 21 + Niveau + 18 VDruckmess- 22 PE Schirmumformer (4) 23 - Druck Signal24 + Druck + 18 VPumpe 1 (2) 4 PE(230 V) 5 N6 M1Überström- 7 Y2magnetventil 1 (5) 8 N ist aufgelegt9 PE


eflex ’variomat’ErstinbetriebnahmeBezeichnung Klemme Signal HinweiseMotorkugelhahn 1 25 0 - 10 V Stellgröße26 0 - 10 V Rückmeldung27 GND28 +24 V VersorgungSchnittstelleRS-485Bei ’variomat 1’ nur zum Programmupdate vorgesehen- Bei ’variomat 1’ darf die externe Absicherung maximal 16 A betragenSanftanlaufDie folgenden Hinweise sind nur bei Sondereinstellungen und Defekten des Sanftanlaufes zu beachten!Alle ’variomat 2’ Druckhalteanlagen sind serienmäßig mit Sanftanlauf- und -ablaufeinrichtung der Pumpeausgerüstet. Die Hoch- und Ablaufzeiten und Motoranlaufmomente sind über die Potenziometer (1-6) an derPlatine im Schaltschrank einzustellen. Standardmäßig sind die Hoch- (tup) und Ablaufzeiten (tdown) auf ca. dreiSekunden eingestellt und sollten auch so belassen werden. Die Standareinstellungen der Potenziometer sinddurch einen Punkt gekennzeichnet. Der Leistungsstrom für die Pumpe wir nur innerhalb der Hoch- bzw. Ablaufzeitüber den Sanftanlauf geführt. Danach wir auf die Hauptrelais umgeschaltet. Dies wird durch Leuchten derDioden 7 und 8 signalisiert. Bei ’variomat 1 und 2-1’ ist der Sanftanlauf nur für eine Pumpe (Motor 1) bestückt.Bei einem Defekt der Sanftanlaufplatine kann diese abmontiert werden und die Motoren direkt über das Relaisauf der I/O Grundplatine geschaltet werden. Dazu müssen 2 zusätzliche Steckbrücken (Jumper) vorhandensein. Wenn die Funktion „Kontaktwasserzähler“ nicht genutzt wird können die dafür vorgesehenen Jumper aufSteckleiste J2 genutzt werden.Achtung: Nach Ausfall des Sanftanlaufes ist die Pumpe auf Schwergängigkeit, Blockade oder sonstige Störungenzu prüfen.15– Für ’variomat 2-1’ drei Kabel bzw. für ’variomat 2-2’ 5 Kabel mit Flachstecker, die zum Sanftanlauf führen,von der I/O Grundplatine abziehen.– Den 10-poligen Stecker des Flachbandkabels abziehen.– Die beiden Befestigungsclips, mit denen die Abdeckung der Sanftanlauf-Platine aufgerastet ist, lösen unddie Abdeckplatte abnehmen.– Die vier M4 Kunstoffmuttern abschrauben und die Sanftanlaufplatine abnehmen. Die Kunstoff-Abstandshalterkönnen in der Grundplatine bleiben.– Auf der I/O Grundplatine müssen 2 Jumper auf die Stiftleiste X4 SOFT-START auf die Positionen 1-2 und 3-4 gesteckt werden.– Wenn alle Anschlüsse hergestellt wurden, Schaltschranktür schließen.– Die 2 Schrauben der Schaltschranktür anziehen.– Spannungsversorgung herstellen.– Es erscheint im Display der Steuerung die Anlagenversion.1 2 3 7 8 4 56Deckplatte SanftanlaufplatineI/O-PlatineDie ’variomat’ Steuerung ist für dieErstinbetriebnahme bereit.


eflex ’variomat’ErstinbetriebnahmeVoraussetzungen für dieInbetriebnahme– Die Aufstellung der VG und VF Gefäße und die Montage der ’variomat’ Steuereinheit ist erfolgt.– Die wasserseitige Verbindung zum System ist hergestellt.– Die Anschlussanlage muss zumindest grob entlüftet sein.– Das oder die Gefäße dürfen nicht mit Wasser gefüllt sein.– Der elektroseitige Netzanschluss nach der gültigen VDE und örtlichen EVU-Vorschriften ist hergestellt.Wir empfehlen Ihnen, die nachfolgenden Schritte und die Einweisung des Bedienpersonals durch Ihren Reflex-Servicedienst vornehmen zu lassen (→ S. 31, kostenpflichtige Leistung laut gültiger Bruttopreisliste).StartroutineDie Startroutine beginnt mit dem erstmaligen Einschalten der Steuerung. Sie dient derEinstellung, der für den Betrieb von ’variomat’ erforderlichen Parameter. Haben Sie einenWert falsch eingegeben, dann können Sie die Startroutine durch drücken der Taste „quit“erneut beginnen.Achtung: Die Startroutine kann nur einmal durchlaufen werden, ist dieses erfolgt, sindParameteränderungen im Kundenmenü durchzuführen (→ S. 21).variomatDie Startroutine von ’variomat’ wird beim ersten Einschaltender Steuerung automatisch aufgerufen.ok16Drücken Sie jetzt ok, um zur Sprachauswahl zu gelangen:Nation: DD GB F NL PLTreffen Sie die Sprachauswahl anhand der Länderkennzeichen,z. B. D für Deutschland und bestätigenSie mit ok.okBetriebsanleitunglesenEs erscheint der Hinweis, diese Betriebsanleitungzu lesen. Bestätigen Sie mit ok.okMin. Betr. DruckP0 = 1,5 barStellen Sie hier den Mindestbetriebsdruck p0 entsprechendder statischen Höhe Ihrer Anlage ein (siehe auchnachstehendes Diagramm) und bestätigen Sie mit ok.okpSV[bar] = Sicherheitsventilansprechdruck am Wärmeerzeugerpmax [bar]≥ 0.5 barpe [bar] = Enddruck = Überströmer AUF 0.3 barpa [bar] = Anfangsdruck Pumpe EIN 0.4 barp0 [bar] = pstatisch + pVerdampfung + 0.2 bar (Empfehlung) ≥ 0.3 barpst [bar] = statischer Druck (= statische Höhe / 10)0...0.2 bar***Störmeldung bei Druckunter-bzw. überschreitung;bei ’variomat 2’ schließtbei Unterschreitung vonp0 zusätzlich das mechanischeÜberströmventilDer Einstellwert für den Mindestbetriebsdruckp0 darf1,3 bar nicht unterschreiten,ansonsten ist der hydraulischeAbgleich nicht gewährleistetund kein stabiler Entgasungsbetriebmöglich.pSVH, pstp0 ≥ 1,3 barp0


eflex ’variomat’ErstinbetriebnahmeUhrzeit:18:46:29Stellen Sie zuerst die aktuelle Stunde (hier: 18) mit den Pfeiltastenein und bestätigen Sie mit ok. Fahren Sie anschließendmit Minute (hier: 46) und Sekunde (hier: 29) fort.okDatum:29.11.01Stellen Sie zuerst den aktuellen Tag (hier: 29) mit den Pfeiltastenein und bestätigen Sie mit ok. Fahren Sie anschließend mitMonat (hier: 11) und Jahr (hier: 01) fort.ok2% 2,1 barNullabgleichAchtung! VG Grundgefäßmuss leer sein.Hier wird geprüft, ob das von der Niveaumessung (Öldose)am Fuß des VG Grundgefäßes abgegebene Signal plausibelzu dem in der Steuerung werkseitig eingestellten Gefäß ist.Für einen ordnungsgemäßen Abgleich ist die fachgerechteMontage der ’variomat’ Anlage entsprechend dieser Anleitungzwingend erforderlich. (→ a. S. 9)ok00800 l 740 mmGB = 0149 kgHier kann der Gefäßtyp ausgewogen werden (s. Typenschildam VG Grundgefäß).0% 2,1 barNullabgleich erfolWenn der Nullabgleich erfolgreich durchgeführt wurde, wirddies im Lauftext angezeigt. Es erscheint als Lauftext dieMeldung „Nullabgleich erfolgreich durchgeführt“. Die folgenden2 Absätze werden dann übersprungen.ok0% 2,1 barBehälter leeren +Nullabgleichabbrechen? neinWird von der Steuerung ein nicht plausibler Wert erkannt,erscheint in der Meldezeile als Lauftext „Behälter leeren +Abgleich wiederholen“.Falls der Nullabgleich trotz Überprüfung der o. g. Punkte nichtdurchführbar ist, kann er abgebrochen werden. Hierzu nachder Meldung „Behälter leeren + Abgleich wiederholen“ mit derTaste ok bestätigen.Es erscheint die Abfrage „Nullabgleich abbrechen? ja/nein“Mit den Pfeiltasten auswählen. Wenn „ja“, muss nach Beendigungder Startroutine im Servicemenü die korrekte Behälterauswahlgetroffen werden (Reflex-Servicedienst benachrichtigen).okok17Routineverlassen?ja0% 2,1 barStopAm Schluss der Startroutine wird abgefragt, ob die Startroutineverlassen werden soll. Wird bei der Abfrage „ja“ ausgewähltund mit der Taste ok bestätigt, geht die Anlage automatischin den Stoppbetrieb über. Sie sollte auch im Stoppbetrieb belassenwerden, um weitere Maßnahmen zur Inbetriebnahmevorzunehmen.Wird „nein“ ausgewählt, beginnt die Startroutine erneut.okSie befinden sich jetzt im Stoppbetrieb.Achtung! Noch nicht in den Automatikbetriebwechseln.


eflex ’variomat’ErstinbetriebnahmeGefäße und Steuereinheit füllenFolgende Hinweise gelten für alle ’variomat’ Anlagen mit VG Grundgefäß und/oder einemoder mehrerer VF Folgegefäßen (Ausdehnungsgefäße).Wichtig: Für die Einstellung der ’variomat’ Steuerung müssen die VG- und VF-Gefäßeleer sein. Vor dem Füllen der Gefäße daher unbedingt 0-Abgleich der Niveaumessungdurchführen. (siehe Startroutine/Kundenmenü).1.Füllen mit Schlauch über Füll- und Entlleerkugelhahn (17) am Gefäß.Diese Variante wird empfohlen und ist praktikabel, wenn die automatische Nachspeisungvon ’variomat’ wasserseitig noch nicht angeschlossen ist.Dazu Wasserschlauch von Wasserversorgung mit Füll- und Entlleerkugelhahn (17) amGefäß verbinden. Gesicherte Absperrungen zwischen Steuereinheit und Gefäß öffnen(werkseitig offen).240% 2,1 barStopSteuerung einschalten (→ S. 16) und in Betriebsmoduls„Stop“ einstellen. (Dient zur Niveauanzeige des Wasserstandesim Behälter). Die Anzeige sollte jetzt auf „0%“ stehen.stop30% 2,1 barStopF+E-Hahn (24) öffnen und Behälter füllen:– Heizungsanlage ca. 30%– Kühl- und Klimaanlage ca. 50%182.Füllen über NachspeisemagnetventilDas Nachspeisemagnetventil ist im „hand“ Betrieb öffnen und den Behälter füllen(→ S. 20).handPumpen entlüften12Voraussetzung: Das VG Grundgefäß des ’variomat’ ist gefüllt (siehe o. g. Punkt),gesicherte Kugelhähne sind offen (werksseitig offen).Entlüftungsschraube (9) der Druckhaltepumpe lösen, und entlüften bis blasenfreiWasser ausläuft. Entlüftungsschraube wieder eindrehen, festziehen und auf Dichtheitprüfen. Für ’variomat 2-2’ Vorgang für 2. Pumpe wiederholen.Es ist durchaus möglich, dass dieser Vorgang mehrfach wiederholt werden muss,wenn die Pumpe/Pumpen keine Förderleistung bringen.Vorsicht: bei hohen Temperaturen;Allgemeine Sicherheitshinweise beachten.Beispiel:Entlüftungsschrauben’variomat 2-2/60’


eflex ’variomat’ErstinbetriebnahmeAutomatikbetriebNach den Einstellungen sowie dem Füllen und Grobentlüften der Gesamtanlage, könnenSie in den Automatikbetrieb übergehen. ’variomat’ befindet sich jetzt 12 h (im Kundenmenüeinstellbare Zeit) im Programm Dauerentgasung und schaltet danach automatisch insProgramm „Nachlaufentgasung“.auto’variomat’ ist jetzt in Betrieb.Die Erstinbetriebnahmeleistungen des Reflex-Servicedienstes sind an dieser Stelleabgeschlossen!Schmutzfänger reinigenVorsicht: Allgemeine Sicherheitshinweise beachten.Spätestens nach Ablauf der Dauerentgasungszeit sind die Schmutzfängerzu reinigen.30% 2,1 barStopAnlage auf Stoppbetrieb stellenstop– Kugelhahn an ’variomat’ schließen– Kappe am Schmutzfänger (4) abdrehen. (Langsam öffnen, Überdruck in Rohrleitungsstückabbauen). Zusammen mit Schmutzfängereinsatz herausnehmen.– Sieb aus Kappe herausziehen und unter klarem Wasser ausspülen. Mit weicher Bürsteausbürsten.– Sieb wieder in Kappe einsetzen, Dichtung auf Beschädigung prüfen und wieder in dasGehäuse des Schmutzfängers eindrehen.– Kugelhahn öffnen– Über Entlüftungsschraube (9) die Pumpe (8) entlüften– Entlüftungsschraube (9) schließenSchmutzfänger (4)19SchmutzfängereinsatzDie Erstinbetriebnahme ist an dieser Stelle abgeschlossen!


eflex ’variomat’Betrieb20AutomatikbetriebAllgemeinesDer Automatikbetrieb darf erst nach den erfolgreich abgeschlossenen Erstinbetriebnahme-Schrittengestartet werden. Die Funktion Druck halten, Ausdehnungsvolumen kompensieren,entgasen und automatisch nachspeisen ist dann aktiv.Pumpe und Überströmmotorkugelhahn werden so angesteuert, dass der Druck etwa inden Grenzen ± 0,2 bar konstant bleibt. Die elektronische Steuerung überwacht die Funktionen.Störungen werden angezeigt und ausgewertet. Ist an der Standardeinstellungnichts verändert worden, wird ’variomat’ nach der Erstinbetriebnahme für die im Kundenmenüeingestellte Zeit im Programm „Dauerentgasung“ arbeiten.Varianten EntgasungsprogrammeDauerentgasungIntensiventgasung nach Inbetriebnahme und Reparaturen des angeschlossenen Rohrleitungsnetzes.Es werden die Entgasungszyklen für die eingestellte Zeit Dauerentgasung(12 h Grundeinstellung) nacheinander ausgeführt. Anschließend fährt die Steuerungautomatisch mit der Nachlaufentgasung fort.Intervallentgasung-Sparmodus im AutomatikbetriebLäuft nach einem vorgegebenen Zeitplan ab. Die Entgasung findet in festgelegten Zeitabständenfür eine definierte Zeit statt. Die Vorgaben können im Servicemenü eingestelltwerden. Es besteht weiterhin die Möglichkeit die Intervallentgasung nur innerhalb einesZeitfensters zuzulassen. (Servicemenü)NachlaufentgasungFindet automatisch nach jedem Pumpenlauf statt. (Nach Abschaltsignal für die Pumpeöffnet der zugehörige Überströmmotorkugelhahn.) Die Pumpe und das Ventil bleiben füreine im Servicemenu definierte Zeit gleichzeitig in Betrieb.Die Art des gewählten Entgasungsprogrammes wird nur während Ablauf des jeweiligenProgrammes in der Meldezeile angezeigt.HandbetriebIm Handbetrieb können alle Pumpen oder Magnetventile ein oder ausgeschaltet werden.Zum Aktivieren des Handbetriebes auf die Betriebsartentaste „hand“ drücken. Eserscheint nebenstehende Displayanzeige. Alle im Betrieb befindlichen Pumpen oderMagnetventile werden abgeschaltet.Beispiel: Ein- und Ausschalten von Pumpe 1P1 auswählen (blinkt)Pumpe 1ein (P1! blinkt)Pumpe 1 ausEs können mehrere Aggregate gleichzeitig eingeschaltet werden. Ein eingeschaltetesAggregat wird durch ein dahinter erscheinendes Ausrufezeichen kenntlich gemacht.Die Funktion der Pumpen und Überströmer wird auf sicherheitsrelevante Parameterüberwacht. Falls mehrere Aggregate eingeschaltet sind, werden diese in umgekehrterReihenfolge des Einschaltens durch wiederholte Betätigung der Taste „quit“ ausgeschaltet.Sind alle Aggregate ausgeschaltet, befinden Sie sich im Stoppbetrieb.StoppbetriebIm Stoppbetrieb ist ’variomat’ bis auf die Anzeige im LCD- Display ohne Funktion. Esfindet keine Funktionsüberwachung statt. Alle Pumpen, Motorkugelhähne oder Magnetventilesind ausgeschaltet. Nach Drücken der Taste „stop“ erscheint nebenstehendeDisplayanzeige.Falls der Stoppbetrieb länger als 4 h aktiviert ist wird eine Meldung ausgelöst.okquitauto30 % 2,1 barDauerentgasung30 % 2,1 barIntervallentg.30 % 2,1 barNachlaufentgas.hand30 % 2,1 barP1! P2 U1! U2 NSBeispiel:Pumpe 1 und Überströmer 1eingeschaltet.P1 ausgewählt und kanndurch Betätigen der Taste„ok“ geschaltet werden.stop25% 1,8 barStop25% 1,8 barStop > 4 h 19


eflex ’variomat’BetriebKundenmenüAllgemeinesDas Kundenmenü dient zur Eingabe und Änderung der wichtigsten ’variomat’ Betriebsparameter.Diese wurden teilweise bei der Erstinbetriebnahme innerhalb der Startroutine bearbeitet.Weitere Parameteränderungen sind hier möglich. Mit der Taste „menu“ gelangen Sie insKundenmenu. Hier können Sie Betriebsparameter ändern bzw. Zustände einsehen. Zum Einsteigenins Kundenmenü „menu“-Taste betätigen. Durch quit kann das Kundenmenü sofortverlassen werden.menuKundenmenüNach Drücken der menu-Taste erscheint im Display dieseInformationsanzeige. Sie befinden sich im Kundenmenü.Drücken Sie jetztMenüpunktwechselnrückwärtsParameteranwählenvorwärts, um zur Sprachauswahl zu gelangen:Parameter(blinkende Werte oder Symbole)auswählen bzw. ändernParameterbestätigenMenüverlassenNation: DD GB F NL PLokTreffen Sie die Spachauswahl anhand derLänderkennzeichen, z. B. D für Deutschlandund bestätigen Sie mit ok.Menüpunkt wechselnokquitUhrzeit:18:46:29okStellen Sie zuerst die aktuelle Stunde (hier:18) mit den Pfeiltasten ein und bestätigen Siemit ok. Fahren Sie anschließend mit Minute(hier: 46) und Sekunde (hier: 29) fort.ok21Datum:29.11.01okStellen Sie zuerst den aktuellen Tag (hier: 29)mit den Pfeiltasten ein und bestätigen Sie mitok. Fahren Sie anschließend mit Monat (hier:11) und Jahr (hier: 01) fort.ok00% 2,1 barNullabgleich ?okHier wird geprüft, ob das von der Niveaumessungam Fuß des VG Grundgefäßes abgegebeneSignal plausibel zu dem in der Steuerungeingestellten Gefäß ist. (→ S. 9)okMin.Betr.DruckP0 = 1,8 barokStellen Sie hier den Mindestbetriebsdruck entsprechendder statischen Höhe Ihrer Anlageein (→ Diagramm S. 15) und bestätigen Siemit der Taste „ok“.okEntgasungsprog.DauerentgasungokWählen Sie hier das Entgasungsprogramm(→ S. 20) und bestätigen Sie mit der Taste„ok“.okZeit Dauerentg.ED = 012.0 hokWählen Sie hier die Zeitdauer der Dauerentgasung.Empfehlung: 12 h bei Netzinhalten ≤ 20 m³/h24 h bei Netzinhalten > 20 m³/hBestätigen Sie mit der Taste „ok“.ok


MenüpunktwechselnParameteranwählenParameter(blinkende Werte oder Symbole)auswählen bzw. ändernParameterbestätigenNachspeisemengeVnsp = 000000 lMax-NSP-MengeVmax = 005000reflex ’variomat’BetriebMenüverlassenrückwärtsvorwärtsl**okokDer Zählerstand in Liter des ggf. angeschlossenenKontaktwasserzählers (10 Liter proKontakt) kann hier zurückgesetzt (JA) werden.Bestätigen Sie mit der Taste „ok“.In diesem Menüpunkt kann eingestellt werden,ab welcher nachgespeisten Gesamtmengeeine Störmeldung ausgelöst wird (hier, fallsmehr als 5000 l nachgespeist wurden).Menüpunkt wechselnokokquitNächste WartungTY = 12 MonateokHier wird eingestellt, wann die Meldung „Wartungempf.“ ausgelöst wird. Der Zeitzählerzählt rückwärts, d. h. bei Anzeige 10 Monateist die nächste Wartung in 10 Monaten fällig.Die Wartungsüberwachung kann ausgestelltwerden (off).ok22Alle Meldung pfkjaokHier können Sie wählen, ob alle auftretendenStörungen zum Schalten des potenzialfreienKontaktes (pfK) führen sollen. Wenn hier „NEIN“ausgewählt wird, führen nur die in der Meldelisteauf S. 24/25 als „Alarme“ gekennzeichneten Meldungenzum Schalten des pfK.okFehlerspeicherokAnzeige des Fehlerspeichers. Hier werdendie letzten 20 Fehler mit Angabe des Fehlercodes(z. B. ER 01, → S. 24/25) chronologischmit Angabe der Uhrzeit und des Datums angezeigt.01 ist der jüngste, 20 der älteste Fehler.okParameterspeich.okDer Parameterspeicher sichert die 10 letztenÄnderungen des Mindestbetriebsdruckes p0mit Angabe der Änderungsuhrzeit und desÄnderungsdatums. 01 ist die jüngste, 10 dieälteste Änderung.okBehälterinfo00800 l 0740 mmNur zur Info:Hier kann abgefragt werden, auf welcheGefäßgröße die Anlage parametriert wurde(Nennvol./Liter, Ø/mm). Die Gefäßgröße kannnur im Servicemenü vom Reflex-Servicediensteingestellt werden.Position Motor-Kugelh. 1: ... %Nur zur Info:In dieser Pos. wird die Position (Öffnung) desMotorkugelhahns 1 in ... % angezeigt.Position Motor-Kugelh. 2: ... %Nur zur Info:In dieser Pos. wird die Position (Öffnung) desMotorkugelhahns 2 in ... % angezeigt.* nur bei Einsatz eines Kontaktwasserzählers


eflex ’variomat’BetriebvariomatV ...Nur zur Info:In diesem Fenster wird die installierte Softwareversionangezeigt (z. B. V1.10).KundenmenüNur zur Info:Sie haben das Kundenmenü einmal komplettdurchlaufen. Sie können in die gewünschte Betriebsartwechseln.oderautohandoderstopServicemenüIn allen ’variomat’ Steuerungen ist eine passwortgeschütze Serviceebene installiert, inder interne Daten verändert werden können. Falls Sie Änderungen über das Kundenmenühinaus vornehmen möchten bitten wir Sie, sich mit dem Reflex-Servicedienst unterTel. +49 (0) 23 82 / 70 69-550 oder -512 in Verbindung zu setzen. Eine Teilübersicht überdie im Servicemenü hinterlegten Parameter finden Sie in folgender Tabelle.StandardeinstellungenDie nachfolgend aufgeführten Standardwerte (Default Werte) sind bei der Auslieferung eines ’variomat’ eingestellt. Die unter„Kundenmenü“ aufgeführten Werte können verändert werden. Wenn innerhalb der Auftragsabwicklung keine VG Grundgefäßgrößeangegeben werden konnte, ist Gefäßgröße 800 l eingestellt.23Parameter Einstellung BemerkungKunden- ServicemenüKundenmenüSprache D xMindestbetriebsdruck 1.8 bar p0 (Mindestbetriebsdruck → S. 15) xEntgasungsprogramm Dauerentgasung xZeit Dauerentgasung 12 h xmax. Nachspeisemenge 0 nur aktiviert, falls Steuerung auf Kon- xtaktwasserzähler eingestellt ist (S. 12)nächste Wartung 12 Monate xalle Meldungen pfK nein xDruckparameterDruckdifferenz Pumpe EIN p0 + 0.3 Differenzdrücke zu xDruckdifferenz Pumpe AUS p0 + 0.5 Mindestbetriebsdruck p0 aufaddiert xDruckdifferenz Magnetvent. ZU p0 + 0.5 (Bsp. p0 = 1.8 dann Pumpe ein bei xDruckdifferenz Magnetvent. AUF p0 + 0.7 unterschreiten von 2.1 bar) xDruckdifferenz Maxdruck p0 + 0.9 xZeitparameterZwangsanlauf Pumpe 24 h nach 24 h Stillstand wird die Pumpe xMeldung Laufzeit Pumpe überschritten 30 min zwangsgestartet (ca. 3 sek) xmax. Nachspeisezeit 20 min xmax. Nachspeisezyklen 3/2 h xFüllständeTrockenlaufschutz EIN 6 % xTrockenlaufschutz AUS 12 % xNachspeisung EIN 20 % xNachspeisung AUS 15 % xHochwasser EIN 90 %Hochwasser AUS 85 %


eflex ’variomat’BetriebSchnittstelle RS-485Über diese Schnittstelle werden folgende Informationen bekannt gegeben:– Stetige Informationen über Druck und Niveau– Informationen über die Betriebszustände der Pumpen– Informationen über die Betriebszustände der Magnetventile für die Überströmung– Informationen über den Betriebszustand des Magnetventils für die Nachspeisung– Informationen über den addierten Wert des Kontaktwasserzählers– Informationen über alle Meldungen– Informationen aus dem FehlerspeicherVerbindung der Schnittstelle mit der übergeordneten Leitzentrale o. ä.– Die Schnittstelle ist an der Anzeigeplatine in der Schaltschranktür an der linken unteren Ecke angeordnet. Für den Anschlussder Schnittstelle ist ein 4-poliger Stecker (steckbare LP-Klemme, Raster 3,81 mm, 4-polig, Typ 8813B/04OB)notwendig. Der Stecker kann über den Reflex-Servicedienst bezogen werden.– Die Schnittstelle sollte mit einem paarweise verdrillten bzw. verseilten, geschirmten Kabel verbunden werden, z. B.LJYCY (TP), 4 x 2 x 0,8 (max. Gesamt-Buslänge = 1000 m).– Bei Einsatz einer Leitzentrale o. ä., welche nicht mit einer Schnittstelle RS-485, sondern z. B. mit einer SchnittstelleRS-232 ausgerüstet sind, ist ein entsprechender Schnittstellenumsetzer einzusetzen.– Bei Verwendung des Kommunikationsmoduls (Option) wird die Schnittstelle durch Anschluss des Kommunikationsmodulsbelegt.Das Protokoll der Schnittstelle RS-485 fordern Sie bitte bei Bedarf vom Reflex-Servicedienst an.24MeldungenMeldungen werden in der Meldezeile des Displays als Klartext mit den unten angegebenenCodes angezeigt. Falls mehrere Meldungen anliegen, kann innerhalb dieser mit den Steuerungstasten„up“/ „down“ geblättert werden.Alle Meldungen/Störungen werden, falls sie sich wieder behebenlassen, von selbst zurückgesetzt.Sie werden jedoch im Fehlerspeicher erfasst und können dort abgefragt werden.(→ S. 22)Die Meldungen Er 01, Er 04, Er 08, Er 09, und alle Fehler die mit der Nachspeisungzusammenhängen, müssen von Hand mit der „quit“-Taste quittiert werden, da dort eineÜberprüfung der Ursachen notwendig ist.Die Meldungen lassen sich nur quittieren, wenn der Fehler nicht mehr ansteht.4 % 1,6 barWassermang. 02.17 % 1,6 barNachsp. Zeit 06quitER-Code0102.102.20304.104.2Fehler-Art Fehler-Ursache Fehler Suche/-BehebungMin. Druck p0unterschritten(Alarm)Trockenlaufschutz bei Betriebvon Pumpe 1von Pumpe 2nur bei variomat 2-2/…Max. WasserstandüberschrittenPumpe/Pumpen Störungz. B. Motorschutz ausgelöstStörung Pumpe 1Störung Pumpe 2nur bei variomat 2-2/...(Alarm)– Wasserverlust in der Anlage– Störung Pumpe, z. B. MotorschutzPumpe ausgelöst– Nachspeisung nicht angeschlossen– Schmutzfänger in Nachspeiseleitungverstopft– Nachspeise-Magnetventil öffnet nicht– große Gasmengen in der Anlage– Nachspeisung defekt– Überspeisung per Hand– Leck in bauseitigem Wärmeübertrager– VG Grundgefäß zu klein– Pumpe/Pumpen fest– Motor/Motoren defekt– Schraubsicherung 10 A defekt– Motorschutz (Klixon) fallsangeschlossen ausgelöst– Leck beseitigen– Fehler quittieren („quit“-Taste)– VG Grundgefäß von Hand überSchlauch nachspeisen– Schmutzfänger reinigen– NS-Magnetventil über „hand“ prüfen– Anlage händisch entlüften– Wasser ablassen– Wärmeübertrager überprüfen– Gefäßauslegung prüfen– Motorachse mittels Schraubendreherüber Lüfterrad andrehen (nachlängerer Stillstandszeit erforderlich!)– Fehler quittieren („quit“-Taste)– Reflex-Servicedienst benachrichtigen


eflex ’variomat’BetriebER-Code05060708091011 *15*161920*Wartungempf.3031PumpenlaufzeitüberschrittenStandard: 30 minNachspeisezeitüberschrittenStandard: 20 minFehler-Art Fehler-Ursache Fehler Suche/-BehebungNachspeisezyklenüberschrittenStandard: 3 je 2 hDruckmessungStörung (DMU druckseitig)(Alarm)NiveaumessungStörung (DMU Öldose)(Alarm)max Druck pmaxüberschrittenNachspeisemenge innerhalbeines NachspeisezyklussesüberschrittenNachspeisemagnetventilÜberwachungSpannungsausfallStop > 4 hMax. Nachspeisemengeüberschritten (aufaddiert)WartungsintervallabgelaufenEEPROM defekt(Alarm)Störung EA-Modul– Wasserverlust in Anlage– Kappenventil saugseitig geschlossen– Luft in der Pumpe– Magnetventil Überströmung schließt nicht– Wasserverlust in Anlage– Nachspeisung nicht angeschlossen– zu geringe Wassermenge aus Nachspeiseleitung– Leck beseitigen– Absperrungen überprüfen– Pumpe überprüfen– US-Magnetventil über „hand“ prüfen– Leck beseitigen– Nachspeisung von Hand überSchlauch ins VG Grundgefäß– Fehler quittieren („quit“-Taste)– Leck in Anlage – Leck beseitigen– Fehler quittieren („quit“-Taste)– DMU defekt, Kabelbruch,Fehler in der Verkabelung– DMU defekt, Kabelbruch,Fehler in der Verkabelung– Magnetventil (Überströmer)öffnen nicht– Magnetventil defekt– Schmutzfänger (Sieb) verschmutzt– größere Leckage in der Anlage– Nachspeisemenge nicht ausreichend fürangeschlossene VG/ VF-Behälter– Kontaktwasserzähler zählt obwohlNachspeisung nicht angefordert– ’variomat’ befindet sich länger als4 h im Stoppbetrieb– die im Kundenmenu eingestelltemaximale Gesamtnachspeisemenge wurdeüberschritten (→ S. 22)– Erinnerung an die mindestensjährliche Wartung– EEPROM weist interne Berechnungsfehlerauf– Verbindung zwischen Optionskarteund Steuerung gestört– Verkabelung prüfen– Reflex-Servicedienst benachrichtigen– Fehler quittieren („quit“-Taste)– Verkabelung prüfen– Reflex-Servicedienst benachrichtigen– Fehler quittieren („quit“-Taste)– Reflex-Servicedienst benachrichtigen– Schmutzfänger (Sieb) reinigen– Leckage beseitigen; Fehlermeldungquittieren– Nachspeisehysterese verkleinern;Nachspeiseleistung erhöhen– Nachspeiseventil auf Dichtigkeitprüfen– Spannungsversorgung prüfen– ggf. in Autobetrieb stellen– internen Zähler zurücksetzen– Meldung quittieren– Wartung durchführen– Meldung quittieren– Reflex-Servicedienst benachrichtigen– CPU Platine tauschen– Reflex-Servicedienst benachrichtigen– Steckverbindung überprüfen25* nur falls ein Kontaktwasserzähler angeschlossen und in der Steuerung aktiviert ist (→ S. 13 und 22)Für die Beurteilung einer Meldung und die Ergründung der Ursacheist es oft sehr hilfreich die Abfolge zu kennen. Hierzu dienen die Informationenim Fehlerspeicher. (→ a. Kundenmenü).Blättern bis Anzeige FehlerspeicherEs werden die letzten 20 Fehler mit Angabe des Fehlerschlüssels(z. B. Er 01) der Fehlerfolge der Uhrzeit und des Datums angezeigt.Fehlerfolge 01 heißt jüngster Fehler, 20 heißt ältester Fehler.Fehlerspeicher aufrufenjüngster Fehler (01) wird angezeigtBlättern im Fehlerspeicher mitFehlerspeicher verlassen mitokokokmenuKundenmenuFehlerkürzelFehlerfolgeER 01 0120.07. 21:22:14


eflex ’variomat’Wartung, Prüfung, DemontageWartungsanleitungVorsicht! Allgemeine Sicherheitshinweise (→ S. 5) beachten!Wir empfehlen, die Wartungsarbeiten durch Ihren Reflex-Servicedienst (→ S. 31)vornehmen und bestätigen zu lassen (→ S. 33).Der ’variomat’ ist jährlich zu warten. Wartungsarbeiten dürfen nur von Fachkundigen ausgeführtwerden. Wir empfehlen Ihren Reflex-Servicedienst zu beauftragen.Zur Erinnerung an die jährlich durchzuführende Wartung erscheint nach Ablauf der eingestelltenBetriebszeit im Display die Anzeige „Wartung empf.“, die mit der Taste „quit“quittiert werden kann.7 % 1,6 barWartung empf.quitDichtheitsprüfung– Äußere Dichtheit prüfen, vor allem Pumpe und Verschraubungen– Rückschlagventil (7) auf direktes Schließen prüfen(Strömungsgeräusche, häufiges Schalten der Pumpe)Schmutzfänger reinigen– Netzstecker ziehen (’variomat 1’), Hauptschalter aus (’variomat 2’)– Überströmast mit Kappenkugelhähnen zur Anlage und zum VG Grundgefäß absperren.– Schmutzfänger (4) in der Überströmleitung säubern (→ S. 19).Falls vorhanden, Schmutzfänger in der Nachspeiseleitung (reflex ’fillset’) reinigen.26VG Grund- und VF Folgegefäß entschlammen– über Entleerungsarmatur am unteren Behälterdeckel völlig entleeren. Schlauchverbindungzur ’variomat’ Steuereinheit lösen, unteren Behälterdeckel abschrauben und reinigen,Membran-/Behälterzwischenraum prüfen, alle Verbindungen wieder herstellen.Funktionsprüfung’variomat 1’ Netzstecker in die Steckdose stecken’variomat 2’ Hauptschalter einschaltenSchaltpunkte Nachspeisung prüfen– Steuerung auf „Auto“ stellen, VG Grundgefäß über automatische Nachspeisung füllen,Schaltpunkte für Wassermangel, NS- ein/ NS-aus überprüfen, Füllstand auf vorhernotierten Wert ggf. über Füll- und Entleerungsarmatur per Hand anheben. Der Schaltpunktkann auch über Be- und Entlastung der Niveaumessung (Öldose) überprüft werden.Schaltpunkte Auto-Betrieb prüfen– Pumpe per Hand über Ansprechdruck Überströmer fahren, Umstellung auf „Auto“,Überströmer muss öffnen und bei eingestelltem Wert wieder schließen.– Überströmer per Hand unter Einschaltdruck Pumpe fahren, Umstellung auf „Auto“,Pumpe muss einschalten und bei eingestelltem Wert wieder ausschalten.


eflex ’variomat’Wartung, Prüfung, DemontageDemontageVor der Prüfung oder Demontage der ’variomat’ Anlage bzw. drucktragenderTeile ist diese drucklos zu machen.1. Steuereinheit behälterseitig an den Kappenkugelhähnen (21) absperren2. ’variomat’ VF Gefäße (falls vorhanden) wasserseitig absperren3. ’variomat’ VG und VF Gefäße entleerenNeubefüllung → Erstinbetriebnahme S. 17Prüfung vor InbetriebnahmeDie jeweiligen nationalen Vorschriften für den Betrieb von Druckgeräten sind in jedem Fall zu beachten.In Deutschland ist die Betriebssicherheitsverordnung § 14 und hier insbesondere § 14 (3) Nr. 6 zu beachten.PrüffristenDie jeweiligen nationalen Vorschriften für den Betrieb von Druckgeräten sind in jedem Fall zu beachten.Empfohlene max. Prüffristen für den Betrieb in Deutschland nach § 15 Betriebssicherheitsverordnung undEinordnung der ’variomat’ VG und VF Gefäße in Diagramm 2 der Richtline 97/23/EG, gültig bei strikterEinhaltung der Reflex Montage-, Betriebs- und Wartungsanleitung:äußere Prüfung: keine Forderung nach § 15 (6)innere Prüfung: Höchstfrist nach § 15 (5)Festigkeitsprüfung: Höchstfrist nach § 15 (5) ggf. in Verbindung mit § 15 (10)27Darüberhinaus sind die Betriebssicherheitsverordnung § 15 und hier insbesondere § 15 (1) in Verbindung mit§ 14 (3) Nr. 6 sowie § 15 (6) zu beachten.Die tatsächlichen Fristen muss der Betreiber auf Grundlage einer sicherheitstechnischen Bewertung unter Beachtungder realen Betriebsverhältnisse, der Erfahrung mit Betriebsweise und Beschickungsgut und der nationalenVorschriften für den Betrieb von Druckgeräten festlegen.


eflex ’variomat’Allgemeine BeschreibungFunktionsweiseAllgemeine Beschreibung’variomat’ ist eine pumpengesteuerte Druckhaltestation mit integrierten Funktionenzur Entgasung und automatischen Nachspeisung von Systemwasser.Das Haupteinsatzgebiet liegt in geschlossenen Heiz- und Kühlwasserkreisläufen.’variomat’ hält den Anlagendruck in definierten Grenzen um Vakuumbildung,Verdampfung oder Kavitation in allen Systemabschnitten zu vermeiden. Dasdrucklose und zur Atmosphäre geschlossene Membranausdehnungsgefäß dientzur Aufnahme, Bevorratung und Abgabe von Systemwasser. ‘variomat‘ überwachtseine Funktion sowie die entsprechenden Netzparameter und dokumentiert mittelsseiner Steuerung die ihm zugeordneten Systemparameter.Um Luft- und Gasansammlungen aus dem System zu entfernen, ist ’variomat’ miteiner Entgasungsfunktion ausgestattet. Sie bewirkt, dass während des Betriebesim System keinerlei Luft- oder Gasblasen mehr auftreten. Geräusche in Heizkörpern,Zirkulationsstörungen o. ä. werden so vermieden. Fehlendes Systemwasser,kann ’variomat’ gezielt und überwacht nachspeisen.Druck haltenSteigt der Druck im Anlagensystem (z. B. aufgrund Erwärmung) so führt ’variomat’Systemwasser über seine Überströmeinrichtung(en) in das VG Grund- bzw. das(die) VF Folgegefäß(e), bis der gewünschte Systemdruck wieder erreicht ist.28Fällt der Druck im Anlagensystem (z. B. aufgrund von Abkühlung, Temperaturabsenkung)dann pumpt die Druckhaltepumpe(n) Wasser aus dem Ausdehnungsgefäßin die Anlage bis der gewünschte Druck wieder erreicht ist.pSV[bar] = Sicherheitsventilansprechdruck am Wärmeerzeugerpmax [bar]pe [bar] = Enddruck = Überströmer AUF 0.3 bar≥ 0.5 barpa [bar] = Anfangsdruck Pumpe EIN 0.4 barp0 [bar] = pstatisch + pVerdampfung + 0.2 bar (Empfehlung) ≥ 0.3 barpst [bar] = statischer Druck (= statische Höhe / 10)0...0.2 bar


eflex ’variomat’Allgemeine BeschreibungMaße, Gewichte’variomat 1’, ’variomat 2-1’ Steuereinheit mit 1 PumpeTyp Artikel-Nr. p 0H B T Anschluss Gewichtbar mm mm mm p Ü NS VG kgvariomat 1 6910100 ≤ 2.5 680 530 580 Rp 1 Rp 1 Rp ½ 2 x G 1 25variomat 2-1/60 6910200 ≤ 4.8 680 530 670 Rp 1 Rp 1 Rp ½ 2 x G 1 28variomat 2-1/75 6910500 ≤ 6.5 770 530 630 Rp 1 Rp 1 Rp ½ 2 x G 1 35variomat 2-1/95 6910600 ≤ 8.0 770 530 540 Rp 1 Rp 1 Rp ½ 2 x G 1 37’variomat 2-2’Steuereinheit mit 2 PumpenTyp Artikel-Nr. p 0H B T Anschluss Gewichtbar mm mm mm p Ü NS VG kgvariomat 2-2/35 6911100 ≤ 2.5 680 700 780 G 1¼ G 1¼ Rp ½ 2 x G 1¼ 54variomat 2-2/60 6911200 ≤ 4.8 680 700 780 G 1¼ G 1¼ Rp ½ 2 x G 1¼ 58variomat 2-2/75 6911500 ≤ 6.5 760 700 730 G 1¼ G 1¼ Rp ½ 2 x G 1¼ 72variomat 2-2/95 6911600 ≤ 8.0 760 700 730 G 1¼ G 1¼ Rp ½ 2 x G 1¼ 7630Vn Nennvolumen / LiterVG Grundgefäß VF Folgegefäß VW Wärmedämmung(Option)für Heizungsanlagen(Option)Typ ∅ D H h A Gewicht Artikel-Nr. Artikel-Nr. Artikel-Nr.mm mm mm kg200 634 1060 146 G 1 37 6600000 6610000 7985700300 634 1360 146 G 1 54 6600100 6610100 7986000400 740 1345 133 G 1 65 6600200 6610200 7995600500 740 1560 133 G 1 78 6600300 6610300 7983900600 740 1810 133 G 1 94 6600400 6610400 7995700800 740 2275 133 G 1 149 6600500 6610500 79938001000 740 2685 133 G 1 156 6600600 6610600 79939001000 1000 2130 350 G 1 320 6600705 6610705 79868001500 1200 2130 350 G 1 465 6600905 6610905 79870002000 1200 2590 350 G 1 565 6601005 6611005 79871003000 1500 2590 380 G 1 795 6601205 6611205 79932004000 1500 3160 380 G 1 1080 6601305 6611305 79933005000 1500 3695 380 G 1 1115 6601405 6611405 7993400


eflex ’variomat’Reflex-ServicedienstZentraler Werks-Servicedienst+49 23 82 / 70 69 -...Durchwahl TelefaxE-MailPaul StahlVolker Lysk- 550- 512- 523- 523paul.stahl@reflex.devolker.lysk@reflex.deRegionaler ServicedienstIhren zuständigen regionalen Servicedienst erfragen Sie bitteüber die Zentrale in Ahlen:Tel.: +49 23 82 / 70 69 - 0Email: info@reflex.deZertifikat-Nr. der EG-BaumusterprüfungCertificate No. of EG type approval31TypZertifikat-Nr.TypeCertificate No.’minimat’ 200 - 500 Liter 6 bar - 120 °C 04 202 1 450 04 01952’reflexomat’ 200 - 800 Liter 6 bar - 120 °C 04 202 1 932 01 000771000 - 5000 Liter 6 bar - 120 °C 04 202 1 450 02 00714350 - 5000 Liter 10 bar - 120 °C 04 202 1 450 02 000391000 - 5000 Liter 10 bar - 120 °C 04 202 1 450 02 00715’variomat’ 200 - 1000 Liter 6 bar - 120 °C 04 202 1 932 01 000511000 - 5000 Liter 6 bar - 120 °C 04 202 1 450 02 00712’gigamat’ 1000 - 5000 Liter 6 bar - 120 °C 04 202 1 450 02 00713’servitec’ DN 150 - DN 250 10 bar / 16 bar - 120 °C 04 202 1 450 03 00210


eflex ’variomat’KonformitätserklärungAnhangKonformitätserklärung für die elektrischen Einrichtungen an den Druckhalte-, Nachspeise- bzw. Entgasungsanlagen’reflexomat’, ’minimat’, ’variomat’, ’gigamat’ und ’servitec’1. Hiermit wird bestätigt, dass die Produkte den wesentlichen Schutzanforderungen entsprechen, die in den Richtlinien des Rates zurAngleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit (89/336/EWG) festgelegt sind.Zur Beurteilung der Produkte wurden folgende Normen herangezogen: EN 50 081 - 1 (März 1993)EN 61000 - 6 - 2 (März 2000)2. Hiermit wird bestätigt, dass die Schaltschränke den wesentlichen Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie (73/23/EWG)entsprechen.Zur Beurteilung der Produkte wurden folgende Normen herangezogen: DIN EN 60 439-1DIN EN 60 204-1BGV A2Konformitätserklärung für eine BaugruppeKonstruktion, Fertigung, Prüfung von DruckgerätenDeclaration of conformity of an assemblyDesign – Manufacturing – Product VerificationAngewandtes Konformitätsbewertungsverfahren nach Richtlinie für Druckgeräte97/23/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. Mai 1997Operative Conformity Assessment according to Pressure Equipment Directive97/23/EC of the European Parliament and the Council of 29 May 1997Druckgefäße: ’reflexomat’, ’minimat’, ’variomat’, ’gigamat’ und ’servitec’universell einsetzbar für Heizungs-, Solar- und KühlwasseranlagenPressure vessels: ’reflexomat’, ’minimat’, ’variomat’, ’gigamat’ and ’servitec’in operation for heating-, solar- and cooling plants32Angaben zum Behälter und BetriebsgrenzenData about the vessel and working limitsBeschickungsgutOperating mediumNormen, RegelwerkStandardsDruckgerätPressure equipmentFluidgruppeFluid groupKonformitätsbewertungen nach ModulConformity assesment acc. to moduleKennzeichnung gem. Richtlinie 97/23/EGLabel acc. to Directive 97/23/ECZertifikat-Nr. der EG-BaumusterprüfungCertificate-No. of EC Type ApprovalSicherheitsventil (IV)siehe Bedienungsanleitung S. 3Safety valve (IV)see operating instructions p. 3’reflexomat’ Pos. 12’minimat’ Pos. 7’variomat’ Pos. 10’gigamat’ Pos. 13Zertifikat-Nr. der Bewertung des QS-Systems (Modul D)Certificate-No. of certification of QS System (module D)Benannte Stelle für Bewertung des QS-SystemsNotified Body for certification of QS SystemRegistrier-Nr. der Benannten StelleRegistration-No. of the Notified BodyHersteller:Manufacturer:Reflex WinkelmannGmbH + Co. KGGersteinstraße 1959227 D-Ahlen/Westf.Telefon: +49 23 82 / 70 69 - 0Telefax: +49 23 82 / 70 69 - 588E-Mail: info@reflex.degemäß Typenschildaccording to the name plateWasser / Inertgas oder Luft gemäß TypenschildWater / Inertgas or air according to the name plateDruckgeräterichtlinie, prEN 13831:2000oder AD 2000 gemäß TypenschildPressure Equipment Directive, prEN 13831:2000or AD 2000 according to the name plateBaugruppe Artikel 3 Abs. 2.2Behälter Artikel 3 Abs. 1.1a) 2. Gedankenstrich (Anhang II Diagr. 2)Ausrüstung Artikel 3 Abs. 1.4:Membrane, ’reflexomat’ und ’minimat’ mit VS Steuereinheit und SV Sicherheitsventil,’variomat’ mit Steuereinheit, ’gigamat’ mit Steuereinheitassembly article 3 paragraph 2.2vessel article 3 paragraph 1.1a) 2. bar (annex II Diagraph 2)equipment article 3 paragraph 1.4:diaphragm, ’reflexomat’ and ’minimat’ with VS control unit and SV safetyvalve, ’variomat’ with control unit, ’gigamat’ with control unitB + DCE 0045’reflexomat’, ’minimat’, ’variomat’,’gigamat’, ’servitec’→ S. 31→ p. 31Vom Hersteller des Sicherheitsventiles entsprechend den Anforderungender Richtlinie 97/23/EG gekennzeichnet und bescheinigt.Confirmed and signed by the manufacturer of the safety valveaccording to the requirements of guideline 97/23/EC.07 202 2 450 06 00016TÜV Nord Systems GmbH & Co. KGGroße Bahnstraße 31, 22525 Hamburg0045Der Hersteller erklärt, daß die Baugruppe die Anforderungen derRichtlinie 97/23/EG erfüllt.The manufacturer herewith certifies this assembly is in conformitywith directive 97/23/EC.Franz TrippGeschäftsführer / Managing director2


eflex ’variomat’Montage-, Wartungs- und InbetriebnahmebescheinigungDaten lt. Typenschild:Typ Steuereinheit : variomatHerstell-Nr. :VG Grundgefäß :LiterVF Folgegefäß : LiterData acc. to name plate:Type control unit : variomatManufacturing no. :VG basic vessel : litreVF secondary vessel :litreMontage- und InbetriebnahmebescheinigungCertificate of install and initial operationDer ’variomat’ wurde entsprechend der Reflex Montage-, Betriebs- und Wartungsanleitung montiert und in Betrieb genommen.Die Einstellung der Steuerung entspricht den örtlichen Verhältnissen.Hinweis: Falls werkseitig eingestellte Werte verändert werden, so ist dies auf dem Typenschild (Mindestbetriebsdruck,SV-Ansprechdruck) bzw. in der Tabelle der Wartungsbescheinigung einzutragen.The ’variomat’ was installed and commissioned in accordance with the installation, operating and maintenance instructions.The control setting corresponds to the local conditions.Note: If values preset at the factory are changed, this must be entered on the name plate (minimum operatingpressure, safety valve activation pressure) and in the maintenance confirmation table.für die Montage / for the installationOrt, Datum / Place, date Firma / Company Unterschrift / Signaturefür die Inbetriebnahme / for commissioning33Ort, Datum / Place, date Firma / Company Unterschrift / SignatureWartungsbescheinigungMaintenance certificateDie Wartungsarbeiten wurden entsprechend der Reflex Montage-, Betriebs- und Wartungsanleitung durchgeführt.The maintenance operations were performed in accordance with the reflex installation, operating and maintenanceinstructions.Datum / Date Servicefirma / Service company Unterschrift / Signature Bemerkungen / Remarks


SI0130G / 03 - 07Sach-Nr. 9116162Technische Änderungen vorbehaltenReflex Winkelmann GmbH + Co. KGGersteinstraße 1959227 AhlenTelefon: +49 (0) 23 82 / 70 69 - 0Telefax: +49 (0) 23 82 / 70 69 - 588www.reflex.de

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