Gemeinde-Info - Gemeinde Visperterminen

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Gemeinde-Info - Gemeinde Visperterminen

Gemeinde-Info

Juni 2011 - 2

Gemeinde Visperterminen, CH-3932 Visperterminen

Tel. +41(0)27 946 20 76, Fax +41(0)27 946 54 01, gemeinde@visperterminen.ch, www.heidadorf.ch


Liebe Terbinerinnen

Liebe Terbiner

Der Waldbrand im Eyholzerwald ist sicher ein Grossereignis,

das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben

wird. Die hochlodernen Flammen, die riesige Rauchwolke

und der ätzende Geruch von brennendem Holz

haben uns aufhorchen lassen. Dank des schnellen

Eingreifens unserer Ortsfeuerwehr konnte sehr viel

Schlimmeres verhindert werden. Der schnelle und unkomplizierte

Einsatz hat sich bezahlt gemacht. Auch

die günstige Windlage hat sicher dazu beigetragen,

dass sich das Feuer nicht weiter Richtung bewohnten

Gebietes ausweiten konnte. Der Feuerwehr, dem Zivilschutz,

der Polizei, der Armee und allen beteiligten

Institutionen und Helfern gebührt ein grosses Dankeschön

für die geleistete Arbeit. Alle haben sie Grossartiges

geleistet und bewiesen, dass das in ihre Ausbildung

und in ihr Material investierte Geld gut angelegt

ist. Auch die zusammen mit der Gemeinde Visp erstellte

Brandbekämpfungsanlage hat sich bestens bewährt.

Solche unliebsamen Grossereignisse wie Waldbrände,

Lawinenniedergänge, Murgänge, Überschwemmungen,

Erdbeben usw. können in der Zukunft überall

auftreten. Wir müssen gewappnet sein, um solchen

Grossereignissen Herr und Meister zu werden und wir

sind deshalb auf die gute Zusammenarbeit der kommunalen,

regionalen, kantonalen und eidgenössischen

Institutionen angewiesen.

Es ist deshalb unerlässlich, dass die Zusammenarbeit

in der Region weiter gefördert und weiter entwickelt

werden muss. Wenn jeder nur noch für sich selber

schaut, werden wir solche Krisensituationen nie und

nimmer bewältigen können. Wir müssen uns unserer

sozialen Verantwortung wieder vermehrt bewusst werden.

Nach dem Motto: Einer für alle, alle für einen.

Christoph Zimmermann

Gemeindepräsident

Entscheide der Ur- und Burgerversammlung vom

29. April 2011

Die Ur- und Burgerversammlung vom 29. April 2011 hat

folgende Entscheide gefällt:

• Die Rechnung der Munizipalgemeinde 2010

wurde einstimmig angenommen.

• Die Rechnung der Burgergemeinde 2010

wurde einstimmig angenommen.

Die Gemeindeverwaltung dankt für das Vertrauen.

Nur gerade 46 Einwohnerinnen und Einwohner fanden den

Weg in den Pfarreisaal zur Ur- und Burgerversammlung. Den

46 Anwesenden sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich

gedankt.

Der Gemeinderat war über die magere Beteiligung sehr enttäuscht.

Die Anwesenheit ist doch immer ein Ausdruck von

Unterstützung, Wertschätzung und Anerkennung der geleisteten

Arbeit. Der Gemeinderat ist doch auch stets bemüht,

den Einladungen zu den örtlichen Veranstaltungen Folge zu

leisten und somit die geleistete Arbeit wertzuschätzen. Leider

kann die Gemeinde nicht mit „Attraktionen“ aufwarten, um

die Einwohnerinnen und Einwohner in Scharen zur Ur- und

Burgerversammlung zu locken.

Die Bevölkerung wird darauf hingewiesen, dass die Ur- und

Burgerversammlung das oberste Organ der Gemeinde ist.

Die Gemeindebehörde ist verantwortlich, dass die gefällten

Entscheide auch umgesetzt werden. Es nützt wenig, wenn

die von der Ur- und Burgerversammlung gefällten Entscheide

von der Gemeindebehörde umgesetzt werden und dann das

grosse Jammern und Reklamieren beginnt.

Unser Lösungsvorschlag:

Entweder mitreden und mitbestimmen an der Ur- und Burgerversammlung

oder man hülle sich in schweigen.

Betriebs- und Löschwasserversorgung Tunnels Visp

und Eyholz

Das Projekt wird in zwei Teilverfahren durchgeführt:

1. Baubewilligungsverfahren mit Rodungsgesuch

2. Konzessionsverfahren für die Wasserturbinierung

Es laufen im Moment Abklärungen mit der kantonalen

Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere, ob es sich

beim Bächjiwasser um ein Fischgewässer oder um ein Nicht-

Fischgewässer handelt. Dies ist massgebend für die Berechnung

der Restwassermenge und für die Realisierung einer

Wasserturbinierung.


Windenergiepark Gibidum

Die Meteotest macht zurzeit Windmessungen mit der mobilen

Messstation SoDAR (Sound Detection and Ranging)

auf dem Gibidum. Die Windmessungen werden anschliessend

ausgewertet und bis ca. Mitte August 2011 wird eine

Ertragsprognose durchgeführt. Sofern das Potenzial, gemäss

diesen Messungen vorhanden ist, wird ein vollständiges Dossier

erarbeitet und Ende August 2011 dem Kanton unterbreitet.

Parallel dazu wird im Herbst auf Gemeindeebene das Verfahren

für die Umzonung gestartet.

Herr Biollaz, Verantwortlicher für Fledermäuse im Kanton

Wallis, hat eine Vorstudie für Fledermäuse auf dem Gibidum

erstellt. Der Beschluss ist „GO“. Es sind aber noch vertiefte

Studien, die ein integraler Bestandteil des Umweltverträglichkeitsberichts

sind, gewünscht.

Neues Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

Aufbau einer interkommunalen Schutzbehörde

Die tiefgreifende Revision des bisherigen Vormundschaftsrechts

bringt uns ab dem 1. Januar 2013 ein neues Personenschutzrecht,

das auch zu einer Professionalisierung der

erstinstanzlichen Behörden führen wird. Die Schutzbehörde

hat neue Aufgabenbereiche wahrzunehmen und erhält erweiterte

Kompetenzen. Diese von der Verwaltung unabhängige

Behörde kann auch als interkommunales Organ ernannt

werden; neben den drei ordentlichen Mitgliedern und zwei

Stellvertretern sind ein juristisch ausgebildeter Schreiber sowie

Beisitzer als Fachperson beizuziehen und ein Sekretariat

sowie eine Berufsbeistandschaft aufzubauen. Die ständige

Erreichbarkeit, die sich anzueignende Routine, die notwendige

Fachkompetenz, die anfallenden Grundkosten, die

einzureichende Berufsbeistandschaft usw. legen nahe, den

Aufbau der künftigen Personenschutzbehörde in regionaler

Zusammenarbeit zu prüfen. Dabei bietet sich die Schulregion

Visp mit ihren acht Gemeinden als Kreis für eine interkommunale

Schutzbehörde mit professionellen Strukturen

an.

Am 16. März 2011 haben sich die Verantwortlichen der acht

Gemeinden und Vormundschaftsämter, auf Einladung der

Gemeinde Visp, zu einer Sitzung getroffen um den Aufbau einer

Projektorganisation und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Grundsätzlich haben sich alle Gemeinden positiv zum

Aufbau einer interkommunalen Schutzbehörde ausgesprochen.

Jede Gemeinde hat im Gemeinderat eine Absichtserklärung

zum Aufbau einer interkommunalen Schutzbehörde

abzusegnen und den Entscheid der Gemeinde Visp, als Koordinator,

bis Mitte April 2011 zu unterbreiten. Zudem ist ein

Mitglied pro Gemeinde für die Arbeitsgruppe und Projektorganisation

des Aufbaus dieser interkommunalen Schutzbehörde

zu bestimmen.

Der Gemeinderat von Visperterminen hat dem Aufbau einer

interkommunalen Schutzbehörde zugestimmt und die Gemeinderätin

Flavia Zimmermann-Stoffel, Verantwortliche des

Ressorts Schule/Soziales, als Mitglied der Arbeitsgruppe und

der Projektorganisation ernannt.

Poststelle Visperterminen

Ausgangslage

Der Bundesrat verlangt von der Schweizerischen Post, ihre

Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit laufend zu verbessern.

Deshalb entwickelt sie ihr Verkaufsnetz kontinuierlich

weiter, um die Grundversorgung heute wie in Zukunft

flächendeckend in hoher Qualität zu erbringen.

Die Nutzung des Postschalters in Visperterminen war in den

letzten vier Jahren in wichtigen Bereichen rückläufig und bewegte

sich auf einem tiefen Niveau. Vor diesem Hintergrund

möchte die Post die heutige Postversorgung in Visperterminen

überprüfen. In solchen Fällen finden als Erstes immer

Gespräche mit allen Betroffenen vor Ort statt, namentlich

mit den lokalen Behörden. Ziel ist es, verschiedene Möglichkeiten

zu diskutieren und eine vernehmliche Lösung zu

finden.

Heutige Situation in Visperterminen

Die Poststelle ist heute durchschnittlich rund fünf Stunden

pro Tag geöffnet. Im Mittel besuchen sie 52 Kundinnen und

Kunden, was einen Tagesdurchschnitt von 26 Einzahlungsbelegen,

10 Paketen und 239 Briefe ergibt. Bei der Anzahl

der Postgeschäfte gab es folgende markante Rückgänge:

- im Zahlungsverkehr -14.1 % (2007 – 2010)

- bei den Paketen -19.1 % (2007 – 2009)

- bei den Briefen -10.7 % (2007 – 2009)

Für die Schweizerische Post gibt es für die künftige Postversorgung

in Visperterminen verschiedene Optionen.

Weiterführung als Poststelle

Die Weiterführung der Poststelle Visperterminen ist aus Sicht

der Post nicht kundenfreundlich, da die Schalteröffnungszeiten

auf 2 ½ Stunden gekürzt werden müssten. Angesichts

der vermutlich weiter sinkenden Nachfrage wäre dies keine

langfristige Lösung.

Postagentur

Agenturen entsprechen dem Prinzip „Post im Dorfladen“.

Die Post arbeitet mit Partnern zusammen, die in ihrem Auftrag

das Postgeschäft betreiben. Beispiele sind Detaillisten,

Bäckereien, Tourismusbüros und Bahnen.

Mit der Agentur bleibt die Post vor Ort. Diese Lösung hat

noch andere Vorteile: lange Öffnungszeiten, einfache Abläufe

und die Kombination mit dem Angebot des Partners,

der durch das Postgeschäft ein zweites Standbein erhält.

Zum Angebot gehören alle täglich in einer herkömmlichen

Poststelle nachgefragten Dienstleistungen mit Ausnahme der

Bareinzahlungen.

Hausservice

Beim Hausservice handelt es sich um ein schweizweit bereits

an rund 1200 Standorten umgesetztes Angebot, das der lokalen

Bevölkerung die Postversorgung weiterhin vor Ort und

in hoher Qualität gewährleistet. Konkret können die Postkundinnen

und –kunden ihre Postgeschäfte beim Zustellpersonal

an der Haustüre erledigen. Personen, die tagsüber auswärts

sind, erledigen ihre Postgeschäfte in der Regel ohnehin

unterwegs bzw. am Arbeitsort.

Die Gemeindebehörde wird zusammen mit der Schweizerischen

Post die verschiedenen Optionen diskutieren um die


estmögliche Lösung für die Postversorgung in Visperterminen

zu finden.

Schlussbemerkung:

Was nützt es, die Poststelle mit den besten Dienstleistungen

vor Ort zu haben und keiner macht davon Gebrauch. Heute

entscheidet der Kunde über die Nähe der Dienstleistung.

Wir Terbinerinnen und Terbiner haben es als Kunden in der

Hand, die Dienstleistungen vor Ort zu nutzen, um deren Weiterbestehen

zu garantieren.

Packen wir es an.

Wir sagen Dankeschön

Nach 10-jähriger Tätigkeit verlässt uns Hedy Studer-Zimmermann

auf eigenen Wunsch auf den 30. Juni 2011. Hedy hat

am 1. Januar 2000 ihre Teilzeittätigkeit als Raumpflegerin im

Reinigungs- und Abwartsdienst für die Schulanlagen aufgenommen.

Während ihrer 10-jährigen Tätigkeit sorgte sie zusammen

mit Benilda Studer-Zimmermann und dem Abwart

Toni Studer für Sauberkeit und Ordnung in den Schulanlagen.

Die Gemeinde Visperterminen bedauert den Abgang

sehr.

Die Gemeinde Visperterminen dankt Hedy Studer-Zimmermann

ganz herzlich für ihre 10-jährige Tätigkeit als Raumpflegerin

und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute.

Dario – wir danken dir

Vor 10 Jahren, im Vereinsjahr 2000/2001, hat Dario Heinzmann

die Gesamtleitung des grossen Tambouren- und

Pfeifervereins Visperterminen übernommen. Seine musikalische

Schatzkiste war vollgepackt mit den verschiedensten

Ideen. Er war gewillt, mit dem Tambouren- und Pfeiferverein

Visperterminen Grosses zu erreichen. Und das ist ihm

wahrlich gut gelungen. Unter seiner Führung hat der Verein

musikalisch einen grossen Schritt vorwärts gemacht.

Wenn bis anhin alle überlieferten und neu komponierten Vorträge

2-stimmig vorgetragen wurden, spielt der Verein heute

3- und mehrstimmige Kompositionen. Sogar eine Bass-Pfeife

darf dabei nicht fehlen.

Dario ist bei der Natwärrisch Tambouren- und Pfeiferfamilie

als Arrangeur und Komponist sehr bekannt. Viele bekannte

Hits und Evergreens hat Dario arrangiert und für Pfeifer umgeschrieben.

Bekannte Märsche wie

- Zum Hoh Läger

- Rittibieler

- Der Burgermeister

- Batilla usw.

hat Dario für die Tambouren und Pfeifer 3- und mehrstimmig

komponiert.

In den 10 Jahren als Spielleiter hat er auch Höhen und Tiefen

mit dem Verein miterlebt. Höhen und Tiefen, die nicht nur

den Verein, sondern auch ihn sehr prägte. Aber auf seinem

Weg, den Verein vorwärts zu bringen, waren ihm kein Hindernis

und auch keine Anstrengung zu gross. Sein eiserner

Wille war im ganzen Verein spürbar. Sein unermüdlicher Einsatz

und sein unwiderstehlicher Drang nach Vorne wurden

belohnt. Konnte er doch zum Abschluss seiner Sektionsleitertätigkeit

den Tambouren- und Pfeiferverein wieder an die

Schweizerische Natwärrisch-Spitze führen und am Eidgenössischen

Tambouren- und Pfeiferfest 2010 in Interlaken den

ausgezeichneten 3. Rang hinter Ausserberg und Brig belegen.

Bravo!

Eine solche Leistung verlang von der Spielleitung, dem Tambouren

und Pfeifern sowie deren Umfeld ein hohes Mass an

Engagement und Herzblut.

Dario, wir alle, das ganze Heidadorf Visperterminen, sind

stolz auf dich, auf dein Wirken, deinen Einsatz zum Wohle

der Musik und der Gemeinde. Du hast dich sehr für den Verein

eingesetzt und lebst mit der Musik.

Das ganze Heidadorf Visperterminen möchte dir für alles

nochmals ganz herzlich danken und dir für die Zukunft alles

Gute wünschen.

Erarbeitung der Gemeindestrategie

Der Gemeinderat hat entschieden, im Spätherbst 2011 die

Erarbeitung einer Gemeindestrategie in Angriff zu nehmen.

Die Gemeinde hofft auf die tatkräftige Unterstützung und das

aktive Mitmachen der Bevölkerung.


Ressort Schule / Soziales

Schulabschluss

Das eine Schuljahr wird abgeschlossen, ein neues hat, zumindest

in der Planung, bereits seit mehreren Wochen und

Monaten begonnen. Wie üblich teilen wir mittels dieses Infoblatts

allen Eltern und Kindern die Organisation des kommenden

Schuljahres mit. Gedanklich kann man sich schon

mal auf die neue Situation einstellen und Spekulationen können

vermieden werden.

Doch vorerst einmal schliessen wir das alte Schuljahr, wie

gewohnt mit einer Messe in der Waldkapelle, ab. Diese findet

statt am Donnerstag, den 30. Juni 2011, um 10.00 Uhr. Eltern,

Grosseltern, Gotta und Getti und alle an der Schule Interessierten

sind herzlich willkommen.

Dem gesamten Lehrerteam sei an dieser Stelle herzlich für

ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Ein herzliches Dankeschön

geht auch an den Abwart Toni Studer und sein Team.

Rochaden im Lehrerteam

Nachdem Marie-Mathilde Studer sich entschieden hat, vorzeitig

in den verdienten Ruhestand zu treten (siehe hierzu

Artikel „Wir sagen Dankeschön“), galt es deren Vakanz neu

zu besetzen. Auf die Ausschreibung der Stelle haben wir fünf

qualitativ sehr gute Bewerbungen erhalten. Den Zuschlag

erhielt Rafaela Mengis Kuonen, eine seit vielen Jahren als

Kindergärtnerin an unserer Schule aktive und engagierte

Lehrkraft. Rafaela hat das Zusatzdiplom zum Unterrichten

in der Unterstufe bereits vor Jahren erlangt. Mit diesem Diplom

erfüllt sie die formale Voraussetzung zum Unterrichten.

Klasseneinteilungen 2011/2012

Organisation

2011/2012

Kindergarten

ganztags

Klassenlehrperson

1.

KG

2.

KG

Darüber hinaus sprachen ihr Leistungsausweis an unserer

Schule und ihre Bereitschaft, sich einer neuen Herausforderung

zu stellen, für sie. Wir freuen uns mit Rafaela und

wünschen ihr viel Erfolg in ihrer neuen Aufgabe.

Mit der Ernennung von Rafaela zur Primarschul-Lehrperson

entstand eine weitere Vakanz im Kindergarten. Auch hier

gingen auf die öffentliche Ausschreibung fünf qualitative Bewerbungen

ein. Auf Antrag der Schulkommission hat der Gemeinderat

sich für Josiane Heinzmann Stoffel entschieden.

Sie erhält eine Anstellung von 40% und wird in Zusammenarbeit

mit Yvette Bernhardsgrütter den einen Kindergarten

führen. Der zweite Kindergarten liegt ganz in der Verantwortung

von Hannelore Sommer.

Insgesamt 120 Kinder, 5 mehr als im Vorjahr, werden am 18. August 2011 den Weg zur Schule finden, 27 Kindergärtner

und 93 Primarschüler. Die durchschnittliche Schülerzahl pro Primarschulklasse liegt bei 18.6.

1.

Kl.

Anzahl Schüler

2.

Kl.

3.

Kl.

4.

Kl.

5.

Kl.

6.

Kl.

Anzahl

Klassen

Hannelore Sommer

Yvette Bernhardsgrüter 15 12 2

1. Klasse Rafaela Mengis Kuonen 15 1

2. Klasse Miranda Zimmermann 16 1

3. / 4. Klasse Daniel Stoffel 16 7 1

4. / 5. Klasse Benjamin Zeiter 10 14 1

6. Klasse Alfons Studer 15 1

Total Kinder 27 93

Durchschnitt Schüler pro Klasse

(PS) 18.60

In der Tabelle sind jeweils nur die Klassenlehrpersonen aufgeführt. Weiter an unserer Schule

unterrichten Daniela Studer-Stoffel, Renata Studer-Stoffel, Josiane Heinzmann Stoffel, Beat

Stoffel, Tamara Stoffel, Fredy Frey, Sybille Stoffel und Pfarrer Robert Imseng.

Josiane Heinzmann Stoffel

geboren am 20. November 1974

verheiratet mit Franz Stoffel, Kinder Isaja und Rahel

Hobbys: Gitarren- und Klavierspiel, Sologesang, Oberwalliser

Vokalensemble, Malerei, Ski fahren und Lesen

Wir heissen Josiane Heinzmann Stoffel an unserer Schule

herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude in ihrer

neuen Tätigkeit.


In der Tabelle sind jeweils nur die Klassenlehrpersonen aufgeführt.

Weiter an unserer Schule unterrichten Daniela Studer-Stoffel,

Renata Studer-Stoffel, Josiane Heinzmann Stoffel,

Bea Stoffel, Tamara Stoffel, Fredy Frey, Sybille Stoffel und

Pfarrer Robert Imseng.

3. Primarklasse

Mit fünf Abteilungen können nicht alle Klassen einzeln geführt

werden. Mehrere sachliche Gründe abwägend, haben

wir uns fürs Schuljahr 2011/2012 dazu entschieden, die jetzige

3. Klasse (ab Herbst 2011 4. Klasse) zu trennen. Namentlich

folgende Kriterien wurden bei der Aufteilung der

Viertklässler zur 3. bzw. 5.Klasse berücksichtigt:

• Geschwister sind nicht in derselben Klasse.

• Beide Teile weisen in etwa dasselbe

Kompetenzenpotential auf.

• Die Art der Aufteilung begünstigt ein förderndes

Lernklima in beiden Teilen.

Wir hoffen auf das Verständnis der Kinder und Eltern.

Trotz der Aufteilung werden die Schüler zu etwas mehr als

einem Drittel der Unterrichtszeit zusammenbleiben, nämlich

in Deutsch, Französisch, Religion und zu einem kleinen Teil

auch in Musik.

Schüler der 4. Klasse, die zusammen mit der 3. Klasse den

Unterricht bei Daniel Stoffel besuchen:

Abgottspon Dominic Werlen Fabienne

Baer Dimitri Zimmermann Joshua

Stoffel Sophie Zimmermann Marcio

Wasmer Nicola

Schüler der 4. Klasse, die zusammen mit der 5. Klasse den

Unterricht bei Benjamin Zeiter besuchen:

Ambord Noah Salzgeber Thomas

Briggeler Eria Stoffel Janis

Burgener Matteo Stoffel Sven

Gottsponer Kim Zimmermann Alec

Heinzmann Yvonne Zimmermann Sarina

Kindergarten

Die 27 Kindergärtner werden wie jedes Jahr gemischt aus

dem 1. und 2. Kindergarten in zwei Klassen aufgeteilt. Auch

hier wurden zur Aufteilung in die jeweilige Klasse sachliche

Merkmale berücksichtigt wie:

• Verwandtschaftliche Beziehungen (Geschwister

und Cousins werden getrennt.)

• Kollegiale Beziehungen (Kinder, die vor dem

Kindergarten intensive Freundschaft miteinander

pflegten, werden getrennt, um neue soziale

Kontakte knüpfen zu können.)

Klassenlehrperson: Hannelore Sommer:

Kindergarten 1: Kindergarten 2:

Stoffel Rahel Andenmatten Jana Josefine

Imboden Michelle Heinzmann Carlo

Schneider Adina Karlen Jean-Baptiste

Studer Emma Olivia Salzgeber Maximilian

Bernhardsgrüter Adrien Stoffel Patricia

Zimmermann Joane Zimmermann Robine

Zimmermann Leonie

Klassenlehrperson: Yvette Bernhardsgrütter:

Kindergarten 1: Kindergarten 2:

Stoffel Janika Aufdenblatten Kevin

Heinzmann Sarah Heinzmann Laura

Zimmermann Jana Kalbermatter Lena

Gottsponer Livia Verena Kreuzer Hannah

Karlen Laurent Stoffel Rebekka Maria

Heinzmann Lara Zimmermann Fynn Quirin

Zimmermann Eline

Zimmermann Jean-Marc

Schul- und Ferienplan 2011/2012

Der Vollständigkeit halber drucken wir hier nochmals den

Schul- und Ferienplan 2011/2012 ab. Dieser gilt für alle Kindergärten,

Primar- und Orientierungsschulen der Schulregionen

von Visp, Brig-Glis und Naters.

Schulbeginn: Donnerstag, 18. August 2011 morgens

Schulschluss: Freitag, 29. Juni 2012 abends

Schulferien:

Herbstferien: Freitag, 07. Oktober 2011 abends

Montag, 24. Oktober 2011 morgens

Weihnachtsferien: Freitag, 23. Dezember 2011 abends

Montag, 09. Januar 2012 morgens

Sportferien: Freitag, 10. Februar 2012 abends

Montag, 27. Februar 2012 morgens

Osterferien: Donnerstag, 05. April 2012 abends

Dienstag, 10. April 2012 morgens

Maiferien: Freitag, 11. Mai 2012 abends

Montag, 21. Mai 2012 morgens

Allgemeine Feiertage:

Allerheiligen: Dienstag, 01. November 2011

Maria Empfängnis: Donnerstag, 08. Dezember 2011

St. Josef: Montag, 19. März 2012

Fronleichnam: Donnerstag, 07. Juni 2012

Schulfreie Tage

Pfingstmontag: Montag, 28. Mai 2012

Mittwoch, 04. April 2012 (Mittwochnachmittag)

voraussichtlich Schule!


Marie-Mathilde - wir sagen Dankeschön!!

36 Jahre verdienstvolles Wirken an unserer Schule – was für

eine Leistung!!

Vieles können wir von Marie-Mathilde Studer berichten. In

den vergangenen 36 Jahren hat sie unsere Schule massgeblich

gestaltet und geprägt. Jede Veränderung, und diese sind

im Bildungswesen häufig anzutreffen, hat sie mit Bravour

umgesetzt.

Stets war sie um das Wohlergehen ihrer Schützlinge besorgt.

Eltern jetziger Schüler waren ihr bereits anvertraut, denn Marie-Mathilde

begann ihre Tätigkeit an unserer Schule im Jahr

1975. Aufgrund des Lehrermangels, übernahm sie im letzten

Ausbildungsjahr die 1. und 2. Klasse. Von dem damaligen

Lehrerteam Anthamatten Alfred, Summermatter Marcel, Stucky

Peter, sowie den Klosterfrauen Sr. Ida, Sr. Viktoria und

Sr. Franziska, ist bis heute nur Marie-Mathilde geblieben.

Insgesamt 733 Kinder lernten bei ihr nicht nur schulisches

Rüstzeug sondern auch soziale Kompetenzen. Mit ihrem enormen

Wissensschatz und ihrer Erfahrung ist Marie-Mathilde

bis heute eine tragende Person im Lehrerteam. Diesem Wissen

zu folge gilt sie im Team als die Anlaufstelle Nr. 1, vergleichbar

mit der Auskunftsstelle der Swisscom 1818 (früher

Nr. 111). Auch in der Schulkommission, als Vertreterin der

Lehrerschaft war sie eine wichtige Stütze.

An vielen Projekten der Schule arbeitete Marie-Mathilde tatkräftig

mit, so u.a. beim Musical „Ds Spill vam Glick“, Schulverlegung

Sarnen, Zirkus „Giiguschtutz“, „Power up“ Radio,

um nur die grössten Projekte zu nennen. Zusatzaufgaben

zum Schulunterricht waren für sie kein Problem. Darüber

hinaus blieb ihr Humor nie auf der Strecke. So z.B. hat sie

an einem ersten April einen Ballonwettbewerb angesagt. Wer

mitmachen wollte, solle um 17.00 Uhr auf dem Schulhausplatz

sein. Tatsächlich seien ein paar Kinder erschienen, aber

von Marie-Mathilde war weit und breit keine Spur.

Wir werden Marie-Mathilde vermissen. Sie hinterlässt eine

grosse Lücke. Wir wünschen ihr eine spannende und abwechslungsreiche

Zeit in ihrem neuen Lebensabschnitt und

sagen Dankeschön.

Dankeschön:

für Dein offenes Ohr bei Kindern und Eltern

für das grosse Wissen, das Du uns und unseren Kindern

weitervermittelt hast

für Dein Engagement und den unermüdlichen Einsatz

zugunsten unserer Schule

für manchen Spass, den Du den Kindern und Deinen

Kollegen bereitet hast

für Deine engagierte Lobbyarbeit zugunsten der Lehrerschaft

Loset amal….

Eigentlich steht dort ansonsten immer das Zahnarztwägeli…

Eine düstere Kindheitserinnerung, die uns allen gemein ist

und mir immer noch die Nackenhaare aufstellt. Doch in diesem

Mai, des Jahres 2011 möchte man gerne zurück in die

Primarschule, zurück auf den Schüelhüüsplatz! Sprechen,

frei von der Leber weg, oder nach langem Einüben: Zungenbrecher,

Witze, Boozugschichte. Und das ganze Dorf hört zu.

Einander anstupsen und leise raunen: (doch nicht leise genug…)

„Heee, dü bisch dra…!“

Loset amal…Radio Power-up. Die Schulkinder haben uns

zum Schmunzeln gebracht, uns überrascht und viel Spannendes

geboten. Reportagen über Schwarznasenschafe,

Kochshows und die Kür des Tärbiner Supertalents…gerappt,

geklaviert, geflötet. Alles neu, authentisch und wunderbar erfrischend.

Ja, das ist dieselbe Jugend, die anscheinend den

Bach runter geht…sägentsch. Sie besticht durch Originalität,

bezaubert mit ihrem Charme und macht einen platt mit ihrer

Schlagfertigkeit.

Ein einzigartiges Gefühl auf der Bank im Radiobus zu sitzen,

sich die Kopfhörer überzustülpen und loszufliegen…on air.

Herzklopfen. Mit trockenem Mund. Schweissperlen auf der

Stirn und einer leicht zittrigen Stimme. Doch nach ein paar

Sätzen steigt ein wohliges Gefühl in einem auf, man gewinnt

Sicherheit und hebt tatsächlich ab. Ein Kribbeln liegt in der

Luft, das Herz macht jetzt kleine Hüpfer und es sprudelt aus

einem heraus. Sobald alles gesagt oder getan ist, werden die

Kopfhörer abgestreift, die etwas weichen Knie werden wieder

verlässlicher, man steht auf. Leicht geduckt (oder auch nicht,

je nach Körpergrösse) um den Kopf nicht an der Busdecke

zu stossen. Und man wagt den Sprung zurück in die Realität,

die zwei Stufen zurück auf den Schulhausplatz. Was

allen, die gelandet sind, gemein ist? Das Strahlen über das

ganze Gesicht, die glitzernden Augen und der Stolz, der das

Lächeln umspielt.

Stellvertretend für alle Kinder, und jene, die es gerne noch

eine Weile bleiben würden, sage ich danke, dem Pestalozzi-

Radiobus- Team, den engagierten Lehrern, den grosszügigen

Gönnern und allen, die zugehört haben. Loset amal… das

Radioprojekt, hat uns viele unvergessliche Momente beschert.

Sabrina Zimmermann


Wir wünschen den Kindern, Lehrpersonen und auch den

Eltern erholsame und schöne Sommerferien.

Schulkommission Visperterminen

Ressort Öffentliche Arbeiten/Infrastruktur

Standorte der Abfallentsorgung

In der beigelegten Broschüre sind die genauen Standorte für

das Abstellen der Abfälle wie Kehricht, Grünabfuhr, Altpapier

usw. aufgeführt.

Wir bitten die Bevölkerung sich an die jeweiligen Standorte

zu halten, damit nicht im ganzen Dorf oder Weiler willkürlich

Abfall abgestellt wird. Unserem Dorfbild zuliebe.

Einige Bemerkungen:

Abfälle dürfen nicht am Vortag abgestellt werden. Der Grünabfuhr

dürfen keine Küchenabfälle beigemischt werden. Küchenabfalle

gehören kompostiert.

Das Ablagern von Aushubmaterial, Ab- und Ausbruchmaterial,

Bauschutt, Grün- und Küchenabfälle sind auf öffentlichem

oder privatem Grund auf dem ganzen Gemeindegebiet untersagt.

Es wurde leider festgestellt, dass beim Riedgraben

immer noch Abfall entsorgt wird.

Wer das Betriebsreglement der Gemeinde Visperterminen

verletzt, kann gemäss Art. 20 mit einem Verweis oder einer

Busse bis zu CHF 20‘000.- bestraft werden.

Ressort Ordnungsdienst/Sicherheit

Anpassung Parkreglemennt

Nachdem die Ur- und Burgerversammlung vom 30. April 2010 mit

62 % Ja stimmen die Anpassungen angenommem hat und der

Staatsrat das neue Parkreglement im März 2011 homologiert hat,

war es nun am Gemeinderat diese Anpassungen umzusetzen.

Wie an der Ur- und Burgerversammlung vom 30. April 2010 informiert,

ist das Benützen und Parkieren der folgenden Strassenabschnitte:

• Dorf - Bodma

• Dorf - Giw

• Dorf - Unterbrunnen

mit sämtlichen abgezweigten Gemeindestrassen (der oben erwähnten

Gemeindestrassen) nur mit einer gültigen Vignette erlaubt.

Die Parkuhren (Firma Taxomex) befinden sich beim Millionenkehr

sowie bei Josef Stoffels Haus. Bei den Parkuhren könne Vignetten

für eine Dauer von bis zu 2 Wochen erstanden werden. Zusätzlich

wird bei der Umfahrungstrasse Aegerschbodo und beim Harnischbiel

mithilfe einer Tafel darauf hingewiesen, dass das Benützen und

Parkieren obgenannter Strassenabschnitte nur mit einer gültigen

Vignette erlaubt ist.

Der Gemeinderat hat folgende Tarife festgelegt:

1 Stunde CHF 0.50

Jede weitere Stunde CHF 0.80

1 Tag CHF 5.00

Pro Woche CHF 10.00

Max. 2 Wochen CHF 20.00

Ab 2 Wochen können die Vignetten auf der Gemeindekanzlei gelöst

werden.

Saison- und Jahresbewilligungen sind auf der Gemeindekanzlei zu

lösen.

Saisonkarten CHF 100.00

Jahreskarten CHF 180.00

Diese Tarife sind kein Bestandteil des Reglements. Eine Tarifänderung

liegt in der Kompetenz des Gemeinderates.

Eine Vignette benötigt jedes immatrikulierte Fahrzeug und jeder Anhänger.

Das Abstellen von ausgedienten oder nicht im Verkehr zugelassenen

Fahrzeugen und Anhängern ist grundsätzlich auf sämtlichen

öffentlichen Strassen, Wegen und Plätzen untersagt. Nicht

immatrikulierte Fahrzeuge und Anhänger werden nach erstmaliger

schriftlicher Verwarnung auf Kosten und Risiko des Eigentümers

entfernt.

Diese Anpassungen werden nun ab 01.07.2011 in Kraft treten.


Informationen von

Öffnungszeiten Tourismusbüro Sommer 2011

Montag - Freitag von 08:30 - 11:30 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr

Samstag & Sonntag geschlossen

Kontakt telefonisch 027 948 00 48 und

Email: info@heidadorf.ch

Information Wanderwege

Der Abschnitt "Mittluhüs - Schratt" in Richtung Glis ist infolge

Bauarbeiten AB SOFORT bis frühestens 31.Juli 2011 GE-

SPERRT. Der provisorische Weg ist nicht mehr passierbar! Die

beschädigte Holzbrücke wird von der Gemeinde Brig entfernt

und durch ein Rucksackprofil mit Galerievorbau ersetzt.

Wissenswertes über Kurtaxen

Warum bezahlt der Gast eine Kurtaxe?

Das Gesetz vom 9.02.1996 regelt nach einheitlichen Grundsätzen

die Erhebung der Kurtaxe auf dem Gebiet des Kantons

Wallis. Der in Visperterminen übernachtende Gast bezahlt

pro Nacht eine Kurtaxe von CHF 2.-, Kinder CHF 1.-.

Kinder unter 6 Jahren sind taxfrei.

Was passiert mit den einkassierten Kurtaxen?

Der Kurtaxenerlös wird für den Unterhalt, die Pflege und den

Ausbau von touristischer Infrastruktur sowie Events-Gästeunterhaltung

verwendet. In Visperterminen steht den Gästen

zur erholsamen und aktiven Freizeitgestaltung eine umfangreiche

Infrastruktur, wie z.B. ein grosses und gut markiertes

Wanderwegnetz, Ruhebänke, Grillplätze, ein Kinderspielplatz

oder im Winter die Eisbahn gratis zur Verfügung.

Wer bezahlt die Kurtaxe?

Jeder in Visperterminen übernachtende Gast bezahlt Kurtaxe.

Die Definition von Gast in diesem Sinne ist jede Person,

die ihren Steuerwohnsitz in einer anderen Gemeinde hat.

Wie steht es mit Personen, die unentgeltlich in derselben

Wohnung wie Einheimische übernachten?

Diese bezahlen keine Kurtaxen, da sie in Haushaltungen

übernachten, die dem Kurtaxengesetz nicht unterliegen. Sie

erhalten keine Gästekarte und können daher nicht von Reduktionen

profitieren.

Welche Vorteile bringt das Bezahlen der Kurtaxe?

Nebst den eingangs erwähnten Investitionen und Unterhaltsarbeiten

in die touristische Infrastruktur, profitiert der übernachtende

Gast von diversen Ermässigungen, wie z.B. reduzierte

Eintritte und Reduktionen bei den Bahnen um Visp.

Das komplette Kurtaxenreglement, Abrechnungsbüchlein

für Ihre Ferienwohnung oder die Liste mit den Gästekarten-

Vergünstigungen, können im Tourismusbüro angefordert

werden.

Gruppenausflüge

Das Heidadorf empfiehlt sich für Gruppen-, Firmen- oder

Vereinsausflüge. Von der Weindegustation, über Kultur-Park

Angebote, geführte Wanderungen oder Übernachtungsreservationen

- wir organisieren Ihren Anlass mit dem richtigen

Mix von A - Z. Zeigen Sie Ihren „Üsserschwitzer“ Kollegen

& Freunden die Schönheit und Vielfältigkeit von Visperterminen!

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Zu empfehlen ist ebenfalls die neue Webseite von Wallis Tourismus

mit sehr interessanten Ausflugstipps in unserem Kanton

- www.wallis.ch

Wanderbooklet

18 Topwanderungen Visp und Umgebung ab sofort kostenlos

im Tourist Büro erhältlich.

Der Feriengast, welcher im Sommer das Wallis besucht, ist

sehr mobil und möchte möglichst verschiedene Stationen

besuchen und erwandern.

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, realisierten die

Tourismus-Verantwortlichen von Visp, Visperterminen, Bürchen,

Unterbäch, Raron-Niedergesteln, Gampel und Sonnige

Halten ein neues Wanderbooklet.

Diese Partner präsentieren im neuen Büchlein 18 Top-

Wanderungen in Visp und der Umgebung. Die Seiten sind

jeweils mit einem Kartenausschnitt, ansprechenden Bildern,

einem Beschrieb, einem Höhenprofil und mit einer Zeittabelle

gestaltet. Das Format des Büchleins ist sehr praktisch,

und kann bequem in der Hemd- oder Hosentasche verstaut

werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den Stationen war grossartig

und zeigt, dass diese auch ohne offiziellen Zusammenschluss

funktioniert.

Die Verantwortlichen haben sich zum Ziel gesetzt, ihre touristische

Region in Zukunft öfters gemeinsam zu vermarkten

und verschiedene Produkte und Druckerzeugnisse auf den

Markt zu bringen.

Sie werden sich bereits im Herbst wieder an einen Tisch setzen.

Man darf gespannt sein…!


Tärbiner Kultur

Mission 12 / 12

29. Mai 2011 – Basel St. Jakobspark – Ein Tag, der vielen

Tärbinern noch lange in guter Erinnerung bleiben

wird! Der FC Sion stand zum 12. Mal in einem Cupfinal

und der Pokal fand zum 12. Mal den Weg zurück ins

Wallis.

Fast 150 Tärbiner/innen waren bei diesem Spektakel

in Basel dabei. Nachdem die Tickets organsiert werden

konnten, stand der Fahrt nach Basel nichts mehr im

Weg! Mit 2 Reisebussen konnte man gemeinsam nach

Basel und zurück reisen.

Objekt der Begierde! Die Tickets für den Final.

Mit der richtigen Farbe im Kopf und weisser Bekleidung

versammelte man sich bereits morgens früh. Ab 10.00

Uhr wurde die Fahrt nach Basel in Angriff genommen.

Zusammen mit 25000 Wallisern wurde man Zeuge, wie

die Rot-Weissen bereits nach 6 min. mit 2:0 in Führung

gehen konnten. Das Spiel war somit bereits früh

entschieden und dem 12. Sieg stand nichts mehr im

Wege… Mission erfüllt!

Waldbrand Visperterminen – Visp 26. April 2011

Wer kann sich nicht an den 26. April 2011 erinnern? Das

müssen oder können nur Terbiner sein, welche nicht im Dorf

weilten…

Kurz nach halb vier Uhr konnte man an der östlichen Gemeindegrenze

Richtung Ara eine riesige Rauchwolke bemerken.

Um 15.30 Uhr brach am Ortsrand in Visp in einem Carrosseriebetrieb

aus noch ungeklärten Gründen ein Feuer aus,

welches sehr rasch auf den nahegelegenen Wald übergriff.

Der Wind trieb das Feuer bergwärts Richtung Ara. Bevor der

Alarm der Feuerwehr unseres Dorfes einging, fanden sich

die ersten Feuerwehrmänner im Feuerwehrlokal ein. Es war

klar, dass die Feuerwehr alles geben musste, um die Linie

auf der Gemeindegrenze zu halten. Als dann die Sirenen ertönten,

blickte spätestens jeder Terbiner in Richtung Hohtee

und Ara. Unserem Dorf drohte, der Schutzwald zu verlieren.

Innerhalb Minuten rüsteten sich die ersten Männer mit der

neuen Vogt Motorspritze und sonstigem Löschmaterial und

fuhren dem Inferno entgegen. Wer die Flammen an der Aregga

hautnah miterlebte, wird das Bild der 50 Meter Flammenwand

sicher nie vergessen.

94% unserer Feuerwehrmannschaft stand um 17.00 Uhr im

Einsatz und nahm den Kampf gegen die Ausbreitung auf.

Schon bald wurde unsere Feuerwehr durch Nachbarhilfe

materiell und personell unterstützt.

Verschiedene Faktoren haben dazu beigetragen, dass gegen

22.00 Uhr das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Stundenlang waren bis zu zehn Helikopter im Einsatz, darunter

auch zwei Super Puma der Schweizer Luftwaffe sowie

ein privater Super Puma. Die grosse Anzahl von Maschinen

machte den Einsatz für die Piloten äusserst anspruchsvoll.

Im ersten Moment standen auf unserem Territorium 4 Motorspritzen

des Typs 2, drei Motorspritzen des Typs 1 und

unzählige Kilometer Schlauchmaterial im Einsatz. Der Wind,

unser ältester Tärbiner, erwies sich für einmal als Helfer. Die

Windrichtung drehte im Verlauf der ersten Stunden, so dass

die Wehrmänner auf der Aregge weniger Harzrauch inhalieren

mussten.

Der Waldbrand breitete sich rasant auf ca. 100 Hektaren Fläche

aus.

In der Nacht auf Mittwoch war die Präsenzzeit der Feuerwehr

sehr gross und die Arbeit lag darin, das Gebiet zu überwachen

und entlang der Haltelinie das aufgebaute Bewässerungssystem

aufrechtzuerhalten. Zwei Armeehelikopter


mussten wiederholt aufsteigen, um von Windstössen neu

entfachte Glutnester zu löschen. Nur die zwei Armeehelikopter

verfügten über eine Bewilligung für Flüge in der Dunkelheit.

Mehr als 100 Feuerwehrleute standen während der

Nacht konstant im Einsatz.

Nach Tagesanbruch wurden wieder alle verfügbaren Helikopter

der Privatunternehmen und der Armee in Einsatz gebracht.

Insgesamt wurden neun Millionen Liter Wasser in

8709 Rotationen geflogen, um das Feuer zu besiegen.

Der starke Wind versuchte das Feuer immer wieder neu

zu entfachen und so wurde zusätzlich zur Trockenheit die

Löscharbeit erschwert.

Die Feuerwehr wurde bei der Bekämpfung des Waldbrandes

zeitweise durch mehr als 50 Armeeangehörige unterstützt.

Fast jede Feuerwehrorganisation im Oberwallis, einige vom

Unterwallis und sogar deren vom Kanton Bern halfen tatkräftig

mit. Auch die Zivilschutzorganisation des Kantons leistete

ihr Bestes. Sogar einige Zivilpersonen unseres Dorfes boten

spontan Hilfe beim Feuerwehrlokal an. Dies zeigt, dass die

Bevölkerung das Ereignis sehr ernst nahm – danke schön!

Und was wäre passiert, wenn wir keine Brandbekämpfungsanlage

gehabt hätten?

Wenn eine solche Anlage über Jahre nur wenig oder selten

gebraucht wird, so wird sie manchmal in Frage gestellt. Das

Ereignis vom 26. April 2011 hat gezeigt, dass diese Anlage

sich 200-fach bewährt hat und sicher nie wegzudenken

wäre.

In den ersten Minuten im Einsatz konnte unsere Feuerwehr

sofort aus dem Becken der Gugla zwei Motorspritzen speisen.

Zahlreiche Helikopter konnten ihre Bambi-Bucket mit

Löschwasser aus den Becken der Gugla und der oberen

Riebe füllen.

Wenn das Feuer gelöscht ist, ist der Gefahrenherd noch

lange nicht gebannt. Wer sich an den Brand in den „Nasse

Bircha 1997“ erinnern kann, weiss, dass die Nachlöscharbeit

und die Bekämpfung von Stock- und Wurzelbränden

über Tage, Wochen ja sogar Monate andauern kann. Mit

Hilfe von Wärmebildkameras und dem modernen Flir System

der Schweizer Luftwaffe, konnten Glutnester auf zwei

verschiedenen Ebenen ausfindig gemacht werden. Bei einigen

Bäumen brannten die Wurzeln noch über Tage. Diese

sehr heimtückischen Brände, die visuell nicht geortet werden

konnten, stellten für uns eine ständige Gefahr dar, dass das

Feuer ständig wieder ausbrechen konnte.

Diese Nachlöscharbeiten erforderten sehr viel Geduld und

Arbeit. Nur durch Bodenarbeit (freigraben und löschen)

konnten solche Gefahren endgültig besiegt werden.

Wegen der extremen Steilheit des Geländes und einer latenten

Steinschlaggefahr wurde die Feuerwehr bei der Nachlöscharbeit

durch Bergführer und Forstarbeiter unterstützt.

Hangerosionen bereiten Sorgen… Wenn es regnet, bindet die

Asche das Wasser, und dieses kann nicht versickern, die Gefahr

der Erosion steigt an. Da sehr viel Schutzwald betroffen

ist, müssen nun Massnahmen ergriffen werden. Begonnen

wurde mit dem Querlegen von Bäumen. Diese Massnahme

soll eine erste Sicherheit vor Steinschlag geben. Steinschlaggitter

und oder –verbauungen werden von Experten geplant.

Ohne Risiko – keine Löscharbeit! Es war nicht selbstverständlich,

dass die Feuerwehr im Verlaufe der Löscharbeiten keine

Unfälle und Erkrankungen zu verzeichnen hatte. Trotz des

sehr hohen Unfallrisikos, bleibt die persönliche Sicherheit

auch in einem Ereignisfall immer prioritär.

In unseren Medien hörten wir sehr viel über moderne Hilfsmittel

und Techniken. Allem voran darf der Feuerwehrmann

und dessen Tätigkeit nicht vergessen werden. Die Feuerwehr

unseres Dorfes leistete hervorragende Arbeit! Die grosse

Hilfsbereitschaft und die tagelange Freiwilligenarbeit sind

nicht selbstverständlich.

Unsere Feuerwehr leistete total über 1800 Einsatzstunden,

was im Durchschnitt fast einer Arbeitswoche pro Feuerwehrmann

entspricht. Wir möchten unseren Feuerwehrkameraden

für die geleistete Arbeit und den unermüdlichen Einsatz

einen speziellen Dank aussprechen!


Aus, vorbei, zu Ende: Nach fast drei Wochen Kampf gegen

den Waldbrand konnte die Mission der Feuerbekämpfer am

05. Mai abgeschlossen werden.

GIW AG News – Juni 2011

Rückblick Winter 2010/11

Trotz tollem Winterstart im Dezember bei idealen

Schneeverhältnissen konnten nur bis anfangs Februar gute

Winterzahlen geschrieben werden. Danach musste die GIW

AG im Februar einen starken Umsatzeinbruch verkraften,

welcher im März nicht mehr aufgeholt werden konnte.

Obwohl wir beste Verhältnisse und ideales Skiwetter hatten,

fanden anfangs März nur noch wenige Skifahrer den Weg

auf die Piste. So sah sich die GIW AG gezwungen, per Mitte

März den Winterbetrieb einzustellen, um nicht unnötig die

Kosten hochzutreiben.

Im Mai Vergleich 2011/ Das zum Kommando/ Vorwinter 2009/10 Kdt. Stv. musste Abgottspon die GIW Edy AG

einen Umsatzeinbruch von rund 10% einstecken. Dank der

Kosteneinsparungen durch den frühen Betriebschluss, wird

das Winterergebnis allerdings weniger schlecht abschneiden.

Giw AG News – Juni 2011

Rückblick Winter 2010/11

Trotz tollem Winterstart im Dezember bei idealen Schneeverhältnissen

konnten nur bis anfangs Februar gute Winterzahlen

geschrieben werden. Danach musste die GIW AG im

Februar einen starken Umsatzeinbruch verkraften, welcher

im März nicht mehr aufgeholt werden konnte.

Obwohl wir beste Verhältnisse und ideales Skiwetter hatten,

fanden anfangs März nur noch wenige Skifahrer den Weg auf

die Piste. So sah sich die GIW AG gezwungen, per Mitte März

den Winterbetrieb einzustellen, um nicht unnötig die Kosten

hochzutreiben.

Im Vergleich zum Vorwinter 2009/10 musste die GIW AG einen

Umsatzeinbruch von rund 10% einstecken. Dank der

Kosteneinsparungen durch den frühen Betriebsschluss, wird

das Winterergebnis allerdings weniger schlecht abschneiden.

Neue Geschäftsführung Bergrestaurant GIW

Als leidiges Thema gilt es zu erwähnen, dass die

Geschäftsleitung des Bergrestaurants wieder einen

Wechsel erfahren hat.

Frau Beatrice Blatter, welche per anfangs März die

Geschäftsführung des Bergrestaurants übernommen

hatte, hat aus persönlichen Gründen auf Ende Winter

2011 ihre Kündigung eingereicht.

Dies zur grossen Überraschung der GIW AG sowie der

ganzen Bevölkerung, bei welcher Frau Blatter ein

hohes Ansehen genoss. Als freundliche und zuvorkommende

Gastgeberin, wurde sie von jung und alt

sehr geschätzt.

Neue Geschäftsführung Bergrestaurant GIW

Als leidiges Thema gilt es zu erwähnen, dass die Geschäftsleitung

des Bergrestaurants wieder einen Wechsel erfahren hat.

Der Verwaltungsrat hat sich sofort nach einer neuen

Frau Beatrice Blatter, welche per anfangs März die Geschäftsführung

des Bergrestaurants übernommen hatte, hat

aus persönlichen Gründen auf Ende Winter 2011 ihre Kündigung

eingereicht.

Dies zur grossen Überraschung der GIW AG sowie der ganzen

Bevölkerung, bei der Frau Blatter ein hohes Ansehen genoss.

Als freundliche und zuvorkommende Gastgeberin, wurde sie

von Jung und Alt sehr geschätzt.

Der Verwaltungsrat hat sich sofort nach einer neuen Geschäftsführung

in Form eines Wirtepaars umgesehen und

dies entsprechend ausgeschrieben.

Dank eines intensiven Auswahlverfahrens, welches von professioneller

Seite begleitet wurde, konnte dann bald ein Geschäftsführerpaar

gefunden werden.

Ab Sommer 2011 werden Herr Jan Boner zusammen mit

seiner Partnerin, Frau Esther Ziegler, unsere Gäste im Bergrestaurant

betreuen.

Jan Boner ist diplomierter Küchenchef und arbeitet seit über

30 Jahren im Gastgewerbe.

Kreuzfahrtschiffen Er war während vieler tätig, Jahre was im ihm Ausland erlaubt sowie hat, ein auf breites Kreuz-

Knowhow fahrtschiffen aufzubauen. tätig, was ihm erlaubt hat, ein breites Knowhow

aufzubauen.

Esther Ziegler hat mehrere Jahre im Servicebereich gearbei-

Esther tet. Ebenso Ziegler hat sie hat Erfahrung mehrere im Organisieren Jahre im Servicebereich

von Party- und

Bankettveranstaltungen.

gearbeitet. Ebenso hat sie Erfahrung im Organisieren

Wir möchten Esther und Jan herzlich bei uns willkommen

von heissen Party- und und wünschen Bankettveranstaltungen.

ihnen einen guten Start in ihrer neuen

Aufgabe.

Wir Im Namen möchten von Esther und Jan und empfehlen Jan herzlich wir allen bei das Berg- uns

restaurant für einen kulinarischen Abstecher.

willkommen heissen und wünschen ihnen einen guten

Start in ihrer neuen Aufgabe.

Sommerfahrplan und -veranstaltungen

Ab Sommer 2011 gelten neu Blockzeiten für den Betrieb der

Sesselbahn.

Im Namen von Esther und Jan empfehlen wir allen das

Bergrestaurant für einen kulinarischen Abstecher.

Montag bis Samstag Sonntags

08:00 - 09:45 08:00 - 09:45

Sommerfahrplan 10:45 - 11:45 und -veranstaltungen 10:45 - 11:45

13:00 - 14:30 13:00 - 14:30

16:00 - 17:30 16:00 - 18:00

Ab Sommer 2011 gelten neu Blockzeiten für den

Des Weiteren sind folgende Veranstaltungen für den Sommer

Betrieb der Sesselbahn.

geplant.

Montag 19. Juni bis 2011 Samstag Saisoneröffnung Bergrestaurant Sonntags

31. Juli 2011 Brunch im Bergrestaurant

08:00 04. Sept. - 09:45 2011 Brunch im Bergrestaurant 08:00 - 09:45

10:45 16. Okt. - 11:45 2011 Abschluss im Bergrestaurant 10:45 - 11:45 mit Brisolée

13:00 Alle Tärbiner - 14:30 sind ganz herzlich zu diesen 13:00 Veranstaltungen

- 14:30

16:00 eingeladen. - 17:30 16:00 - 18:00

Desweiteren sind folgende Veranstaltungen für den

Sommer geplant.


News vom Jugendverein

Reparatur Kreuz Harnischbiel

Anlässlich der Frühjahrsübung vom 26. März 2011 reparierten

die drei Feuerwehrmänner, Armin Stoffel, Marco Zimmermann

und Jean-Louis Gottsponer zusammen mit dem

Jugendverein das Kreuz in Harnischbiel. Die Materialkosten

für diese Reparatur hat das EW Riedbach übernommen. Der

Jugendverein dankt der Feuerwehr von Visperterminen für

die geleistete Arbeit und dem EW Riedbach für die grosszügige

finanzielle Unterstützung!

Neuigkeiten vom Alters- und Pflegeheim im Hengert

Zum Projekt

„Das Aussergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem

Wege“

Am 11. Mai 2011 fand in der Turnhalle von Visperterminen

eine Information zum Projekt Alters- und Pflegeheim Visperterminen

statt. Die Veranstaltung wurde von über 150 Interessierten

besucht. Anlässlich dieser Informationsveranstaltung

wurde über den Stand der Dinge des Um- und Ausbauprojekts

Alters- und Pflegeheim (APH) Hengert unterrichtet. Die

Vorprojektphase ist damit abgeschlossen.

Nach Abbruch der bestehenden Gebäude im Herbst 2011

sollen voraussichtlich im Februar 2012 die Arbeiten für den

Neubau in Angriff genommen werden. Nach den Planungsarbeiten,

die noch bis im August 2011 andauern, wird das

Projekt öffentlich aufgelegt. Was den Abbruch der bestehenden

Gebäude betrifft, gab der Kanton Wallis eine positive Vormeinung

ab. Der Neubau muss derweil den lokalen Raumbedingungen

entsprechen und eine ausreichende Qualität

aufweisen. Aus diesem Grund wurden auch Vertreter der

kantonalen Behörden wie Baukommission und Denkmalpflege

in die Wettbewerbskommission des Bauprojektes gewählt.

Die letzte Etappe des Projekts umfasst die Sanierung des bestehenden

Teils und dauert bis August 2013.

Mit dem Entscheid zur Realisierung eines Neubaus im alten

Dorfteil von Visperterminen haben wir eine herausfordernde

Variante gewählt, sowohl baulich als auch rechtlich und finanziell.

Gerade die Bereitstellung der finanziellen Mittel

stellt die Verantwortlichen vor eine grosse, jedoch machbare

Herausforderung. Man hoffe auf die Solidarität im und ums

Heidadorf.

Zur Finanzierung

Früher wurde man einfach alt, heute realisieren wir, dass man

das Alter gestalten muss. (Zitat von Francois Höpflinger, Soziologe

und Altersforscher an der UNI Zürich)

Warum ist dies heute so? Insgesamt ist die Lebensqualität

der Menschen ab 65 oder im Pensionsalter heute bei der

überwältigenden Mehrheit höher denn je. 95 Prozent der

alten Menschen leben besser als die Elite des 18. Jahrhunderts.

Dazu kommt, dass die Existenzsicherung von Leuten

im Alter besser ist, als noch vor 50 Jahren. Heute liegt die

durchschnittliche Lebenserwartung für Männer bei 80 Jahren

bei Frauen gar bei 85 Jahren. Mit der Erhöhung der Lebenserwartung

nimmt die Zahl der älteren Menschen ständig

zu. Vor ziemlich genau 100 Jahren hatten die Leute eine

durchschnittliche Lebenserwartung von 56 Jahren.

Der Anteil der Pensionierten in der Schweiz (ab 65 Jahren)

liegt gegenwärtig bei 17 Prozent der Bevölkerung. In 25 Jahren

soll dies bei 26 Prozent sein. Dies, weil während dieser

Zeit die Babyboom-Jahrgänge ins Rentneralter kommen. In

Visperterminen sehen die Zahlen noch etwas anders aus.

Rund 20 % der Terbiner Bevölkerung ist pensioniert. In 25

Jahren wird dies deutlich höher sein. Zurückzuführen ist dies

ebenfalls auf die grossen Jahrgänge in den 60er – und 70er

Jahren.

Aus diesem Grunde leuchtet es ein, dass Alterswohnungen

und –heime zu einem Symbol unserer Gesellschaft werden.

Dies sind Einrichtungen, welche einen wichtigen Dienst an

der Gesellschaft leisten, und den Heimbewohnern einen

angenehmen und freudvollen Platz bieten. Das Wohnkonzept

des neuen Altersheims im Hengert ist sowohl auf die

Selbständigkeit, die Pflege und die Geborgenheit älterer

Menschen ausgerichtet. Die Betreuten erleben Ihren 4. Lebensabschnitt

im Kreise der Verwandten und Bekannten im

liebgewonnenen Heidadorf.

Die Realisierung dieses Projektes kostet nach ersten Einschätzungen

6 Millionen Franken. Schauen wir uns nun an,

wie die Finanzierung des Projektes vorgesehen ist.

Finanzplan

Spenden natürliche Personen 2‘000‘000.00

Spenden Institutionen und Firmen 600‘000.00

Verschiedene Aktivitäten im Dorf 400‘000.00

Stiftungsstammkapital 100‘000.00

Eigenmittel 300'000.00

Subventionen (Gesuch noch nicht gestellt) 1‘100‘000.00

Kredite (Fremdkapital) 1'500'000.00

Total 6‘000'000.00

Es liegt eine intensive Zeit hinter den Verantwortlichen. Wir

denken vor allem an die Zeit, die vergangen ist, bis nun endlich

die Bewilligung für das Altersheim vorliegt. Nach einem

dermassen steinigen Weg gibt es aus finanzieller Sicht keine


Zweifel am Projekt. Es wird nach Spendern und Wohltätern

gesucht, bis das gesamte Altersheim-Projekt auf gesunden

Füssen steht und die Fremdverschuldung verantwortet werden

kann. Wir sind zuversichtlich. Wisst ihr warum?

Wir möchten in Erinnerung rufen. Schon viele Projekte,

welche einen enormen finanziellen Aufwand verursachten,

wurden in den vergangenen Jahren realisiert. Stets wurde

der Grossteil der finanziellen Aufwendungen durch die Bürgerinnen

und Bürger von Visperterminen und vielen Sympathisanten

geleistet. Dabei denken wir an Projekte wie die

Sanierung der Rosenkranzkapellen vor ziemlich genau 20

Jahren. Wir denken an die Sanierung der Waldkapelle und

der Pfarrkirche. Und nicht zuletzt auch an touristische und

kulturelle Projekte wie unsere Bergbahnen und Grossanschaffungen

von Vereinen. Und bereits vor gut 300 Jahren,

wie im Buch Visperterminen von Dr. German Studer zu lesen

ist, wurden im Dorf Projekte realisiert, und die enorm viel

Geld kosteten, an deren Finanzierung jedoch nie gezweifelt

wurde, und dank der Solidarität in der Bevölkerung erfolgreich

beendet werden konnten. So ist zu lesen: „Was die

Statuen der Rosenkranzkapellen gekostet haben, ist unbekannt,

weil aber am jetzigen Hochaltar in der Pfarrkirche sieben

Jahre gearbeitet wurde, so mag man daraus abrechnen,

welch grosse Summen diese vielen Stationsstatuen mögen

gekostet haben. Man muss sich wahrhaft wundern, wie man

in der damals so geldarmen Zeit solch ungeheure Summen

habe aufbringen können„

Bis zum Beginn der Arbeiten haben wir nun ein halbes Jahr

Zeit die Finanzierung des Neubaus zu sichern. In diesem

Sinne appellieren wir an alle Leserinnen und Leser. Unterstützt

das Projekt mit all euren Möglichkeiten, denn:

• Ihr leistet einen wertvollen Beitrag, damit die Betreuten Ihren

Lebensherbst im Kreise der Verwandten und Bekannten

in Ihrem liebgewonnenen Heidadorf erleben dürfen.

• Ihr leistet einen wertvollen Beitrag in ein Wohnkonzept,

dass sowohl auf die Selbständigkeit, die Pflege und die Geborgenheit

älterer Menschen ausgerichtet ist.

• Ihr leistet einen wertvollen Beitrag in sinnvolle Arbeits- und

Wohnplätze und einen Beitrag in ein nachhaltiges, in die

Zukunft gerichtetes und beispielhaftes Projekt in der wundervollen

Bergwelt von Visperterminen

Bereits grosszügige finanzielle Unterstützung

Und wie hat Winston Churchill einmal gesagt: „Man soll dem

Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu

wohnen.“

Bereits haben Private und Institutionen schon viel dazu beigetragen,

dass für die jetzigen und zukünftigen Bewohner

unsers Altersheimes das Zitat von Churchill auch zutreffen

wird. Einige wunderschöne und sehr grosszügige Spenden

durften wir in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten

erfahren.

Der Verein Altershilfe zahlt 50‘000 Franken an das Stiftungsstammkapital.

Ferner sind noch Eigenmittel von 300‘000

Franken bereitgestellt.

Die Gemeinde zahlt 50‘000 Franken an das Stiftungsstammkapital.

Ferner hat die Gemeinde einen Beitrag von 152‘000

Franken überwiesen.

Die Josefs - Kapelle hat im Jahre 2007 10‘000 Franken überwiesen,

mit dem ausdrücklichen Wunsch, dies für den Bau

Modellfotos Kartonmodell 1:100

des Altersheimes zu verwenden.

Die Aktion der Weihnachtskarten mit den Schulkindern

brachte 19‘000 Franken.

Von Terbiner Dorfbühne erhielten wir eine Spende von

10‘000 Franken. Zusammen mit dem Ertrag aus dem Mittagsmahl

an einer Aufführung von 2500 Franken ergibt dies

Total 12‘500 Franken.

Eine ausserordentliche Spende durften wir vom Ehepaar Imhof

aus dem „Herrenviertel“ erfahren. Sie unterstützen uns

mit der stolzen Summe von 100‘000 Franken.

Ergänzt werden diese Spenden noch durch eine sehr sympathische

Spende von der Blatt–Kapelle, welche das Opfer

ebenfalls zu Gunsten des Neubaus gespendet hat.

Auch sind bereits über 46‘000.00 Franken von Familienangehörigen

von im vergangenen Jahr verstorbenen Einwohnern

auf das Konto der Stiftung einbezahlt worden.

Ihr seht, aus finanzieller Sicht ist der Start geglückt, und der

Grundstein ist gelegt. Aber es braucht noch viel Geld, um

das Projekt dann in ca. 2 Jahren zu einem erfolgreichen Abschluss

zu bringen.

Darum haben wir auch in den vergangenen Tagen mit einer

Spendenaktion begonnen. Alle Einheimischen und alle auswärts

wohnenden Terbinerinnen und Terbiner sowie Sympathisanten

und Freunde des Heidadorfes wurden schriftlich

um eine Spende gebeten. Packen wir’s an. Und zwar alle

miteinander, denn wir sind uns bewusst, dieses ehrgeizige

Projekt ist nur gemeinsam realisierbar. Wir sind von eurer

Grosszügigkeit überzeugt.

Erlaubt uns hier noch ein Auszug aus unserer Stiftungsurkunde

zu zitieren. In Artikel 2 heisst es: Spender ab 1‘000.00

Franken bei natürlichen und ab 5‘000.00 Franken bei juristischen

Personen, können als Mitstifter in die Stiftung aufgenommen

werden. Ab einer Spende von 50‘000.00 Franken

wird man Stifter der neugegründeten „Stiftung Altershilfe

Hengert“.

Somit werden alle Spender, welche diesem Statut entsprechen,

schriftlich kontaktiert, und auf die Stifter- oder Mitstiftermöglichkeit

hingewiesen. Gleichzeitig werden wir eine

Spendenbestätigung beilegen, welche dann berechtigt, den

Betrag bei der nächsten Steuererklärung abzuziehen. Lesen

sie mehr zum Thema Steuern sparen durch Spenden auf unserer

Home-Page (www.stiftung-hengert.ch).

Stiftung Altershilfe Hengert


odell 1:100

Hengert 03.05.2011

Stiftung Chinderwält

Neue Leitung

Der Nachfolger von Jean-Marc Briand, der für den Betrieb

der Spielhäuser grosse Vorarbeit geleistet hat, heisst Roman

Bellwald.Der 30-jährige Roman Bellwald stammt aus Brig, ist

Sozialpädagoge in Ausbildung an der HES-SO in Siders und

wird diese im Verlaufe des nächsten Jahres abschliessen.

Da er sich zur Zeit in einer Praxisausbildung an einer Drogenabgabestelle

in Burgdorf befindet, arbeitet er bis Herbst

vorläufig einen Tag für die Stiftung Chinderwält, um dann ab

September mit einem höheren Pensum fortzufahren.

Hengert 03.05.2011

Neue Ziele

An der kürzlich durchgeführten Stiftungsratsversammlung

konnte wiederum von einer grossen Steigerung der Besucherzahlen

berichtet werden.Über 1000 Kinder haben im

letzten Jahr die Spielhäuser besucht und auf diese Weise das

Heidadorf neu kennengelernt.

Neben dem Chinderwältfäscht, das trotz Regen ein Erfolg

war, war der Abschluss des Regioplus-Projektes ein Meilenstein

in der fünfjährigen Aufbauphase des Projektes, das jetzt

in Eigenregie weiterbetrieben werden muss.

Die Zusammenarbeit mit dem Verein z’Tärbinu anlässlich

des Museumstages, das Engagement beim geplanten Kinderspielplatz

auf dem Giw und die gute Zusammenarbeit mit

dem neuen Verantwortlichen des Heidadorfes, Damian Indermitte

waren für Stiftungsratspräsident Julian Vomsattel

weitere wichtige Punkte.

In zwei Arbeiten – Sarah Studer als Diplomarbeit an der

Oberwalliser Mittelschule und Studierende der Tourismusfachschule

– wurden die Spielhäuser unter die Lupe genommen

und es konnte festgestellt werden, dass die Bedeutung

der Stiftung Chinderwält langsam aber sicher von der Terbiner

Bevölkerung wahrgenommen wird.

Folgende Ziele setzt man sich für 2011/2012:

- Standortbestimmung der einzelnen Einrichtungen in

den verschiedenen Spielhäusern aus der Sicht der

Kinder und Anpassung in Zusammenarbeit mit den

Künstlern Carlo Schmidt und Pascal Seiler

- Genaue Analyse möglicher Ausbaupläne für die

Einrichtung neuer Gebäude

- Der Einbezug der Familien aus dem Unterwallis:

“Unterwalliser Familien entdecken das Oberwallis“

- Erweiterung der Spielhäuser auf die naturnahe

Umgebung Harnischbiel

- Anpassung der Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag,

Sonntag, Ferien

- Animationsangebote während den Öffnungszeiten:

ein Versuch läuft zur Zeit bis Ende Juni

- Aufbau eines Unterstützungsklubs :

„Der Chinderwält 100 er –Klub“

- Vermehrte Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen

und Genossenschaften

- Verstärkung der Zusammenarbeit mit den Schulen.

Deshalb sind neue Betreuungspersonen willkommen.


Schweizerischer Tambouren- und Pfeiferverband

Konzert Juniorencamp 2011

Der STPV macht es sich zur zentralen Aufgabe, die Jugend

ganz bewusst zu fördern und zu fordern. Viel Aufwand wird

in die Ausbildung und die dazu gehörenden Konzepte gesteckt.

Ein wichtiges Element der Ausbildung ist das Jugendcamp,

welches alle zwei Jahre durchgeführt wird. Für

Kursleiter und Kinder und Jugendliche ist das Sommerlager

jeweils ein unvergessliches musikalisches wie gesellschaftliches

Erlebnis. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen

Schweiz zusammen, um während einer Woche zu musizieren

und sich über die Vereins- und Kantonsgrenzen hinweg

auszutauschen. Höhepunkt der Trainingswoche sind jeweils

die Abschlusskonzerte.

Bereits zum 11. mal wird das Juniorencamp durchgeführt.

Ab dem 23. Juli 2011 wird in der Ausbildungswoche jeden

Tag während 7 Stunden das neue Konzertprogramm einstudiert.

Das erste und einzige Konzert im Oberwallis findet am 29.

Juli 2011 in Visperterminen in der Turnhalle statt. Und dazu

ist die Terbiner Bevölkerung herzlich eingeladen.

Tambouren und Pfeifer Visperterminen

Gemeinde gratuliert

Lina Heinzmann wurde 90

Visperterminen. Am 27. April 2011 feierte Lina Heinzmann

Ihren 90. Geburtstag. Mit einem kleinen Präsent und verbunden

mit den besten Glückwünschen zum Geburtstag

besuchte eine Delegation des Gemeinderats die Jubilarin.

Sie wünschten Ihr im Namen der Gemeinde weiterhin alles

Liebe und Gute, Glück, Gesundheit und Gottes Segen.

Gemeinde Visperterminen, CH-3932 Visperterminen

Tel. +41(0)27 946 20 76, www.heidadorf.ch

Tärbiner Kolumne

Mit liebem Gruss Maria Theresa

Als der Feuerwehrmann erschaffen wurde

Als der liebe Gott den Feuerwehrmann schuf, machte er bereits den

sechsten Tag Überstunden. Da erschien ein Engel und sagte: „Herr, Ihr

bastelt aber lange an dieser Figur!“ Der liebe Gott sprach: „Hast Du die

speziellen Wünsche auf der Bestellung nicht gesehen?

Er soll pflegeleicht, aber nicht aus Plastik sein; er soll Nerven wie

Drahtseile haben und ein offenes Ohr für alle und ein dickes Fell, aber

nicht zu dick, dass er auch im Einsatzanzug in einem Golf Platz hat. Er

soll einen Rücken haben, auf dem sich alles abladen lässt und er soll

in einer überwiegend gebückten Haltung leben und arbeiten können.

Sein Zuspruch soll alles heilen können, vom kaputten Auto bis hin zur

verletzten Katze auf dem Baum; er soll sechs Paar Hände haben - und

Feuer löschen soll er können.“

Da schüttelte der Engel den Kopf und sagte: „Sechs Paar Hände, das

wird es kaum geben!“

„Die Hände machen mir keine Kopfschmerzen“, sagte der liebe Gott,

„aber die vier Paar Augen, die ein Feuerwehrmann haben soll.“

„Gehören die denn zum Standardmodell?“ fragte der Engel.

Der liebe Gott nickte: „Ein Paar das durch geschlossene Türen blickt,

während er fragt: Was macht Ihr denn da drüben, obwohl er es längst

weiß.

Ein zweites Paar im Hinterkopf mit dem er sieht, was er nicht sehen

soll, aber wissen muss. Und natürlich noch die zwei Augen nach vorne

aus denen er den Bürger, der sich unmöglich benimmt, ansieht und

die trotzdem sagen: Ich verstehe Dich und mag Dich, ohne dass er ein

einziges Wort spricht. Und dann noch die Augen, mit denen er ständig

die Stimmung seiner Vorgesetzten beobachten kann.“

„Oh Herr“ sagte der Engel und zupfte ihn sanft am Ärmel, „geht schlafen

und macht morgen weiter!“

„Ich kann nicht!“ sagte der liebe Gott, „denn ich bin nahe daran, etwas

zu schaffen, das meiner Vorstellung einigermaßen entspricht. Es ist

mir bereits gelungen, dass er sich von selbst heilt, wenn er krank ist;

dass er an die 30 Kameraden mit einem winzigen Geburtstagskuchen

zufrieden stellt; dass er einen Sechzehnjährigen dazu bringen kann, an

der Tankstelle nicht zu rauchen und einen Neunzehnjährigen davon

überzeugen kann, dass Alkohol und Autofahren nicht zusammenpassen.

Außerdem kann er 20 Minuten überleben, ohne zu atmen. Daneben

scheint es mir gelungen zu sein, ihn zu überzeugen, dass der

Dienst in der Feuerwehr etwas schönes ist, eine echte Dienstleistung

eben, und er in der Lage ist, alle Ungerechtigkeiten klaglos zu dulden.“

Der Engel ging langsam um das Modell des Feuerwehrmannes herum

und betrachtete es aufmerksam von allen Seiten. „Zu weich“ seufzte

er.

„Aber unerhört zäh“ sagte der liebe Gott energisch. „Du glaubst gar

nicht, was mein Feuerwehrmann alles aushalten kann!“

„Kann er denken?“

„Nicht nur denken, sondern sogar urteilen und beurteilen, wenn er in

der Hierarchie aufsteigt und Kompromisse schließen“ sagte der liebe

Gott, „und vergessen kann er auch!“

Schließlich beugte sich der Engel vor und fuhr mit einem Finger über

die Wange des Modells. „Da ist ein Leck“ sagte er, „Ich habe Euch

ja gesagt, Ihr versucht, zuviel in das Modell hineinzupacken, deshalb

geht die Hülle nicht zu.“

„Das ist kein Leck“ sagte der liebe Gott, „das ist eine Träne.“

„Wofür ist sie?“ fragte der Engel.

„Sie fließt bei Freude, Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Verlassenheit.“

„Ihr seid ein Genie!“ sagte der Engel.

Da lehnte sich der liebe Gott versonnen zurück und sagte: „Die Träne,

das ist das Überlaufventil.“

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