Hamburg: China ganz nah Medienhandbuch 2010 - CHINA TIME ...

chinatime.hamburg.de

Hamburg: China ganz nah Medienhandbuch 2010 - CHINA TIME ...

Hamburg: China ganz nah

Medienhandbuch 2010


Inhalt

Hamburg und China

03 Eine lebendige Partnerschaft

Die Basics

04 Daten und Fakten zu Hamburg

04 Lage, Größe, Bevölkerungszahlen

05 Senat, Bürgerschaft und Verfassungsgericht

06 Internationalität, Wirtschaft

07 Kultur

Die Wurzeln

08 Gewachsene Verbindungen

08 Gemeinsame Spuren in Hamburg, Nanjing und Shanghai

09 Außenhandel als Lebensader

09 Politische Kontakte und Partnerschaften

10 Hamburger China-Institutionen

Die Highlights

11 Städtepartnerschaft Hamburg – Shanghai

12 Das chinesische Teehaus Yu Garden in Hamburg

13 CHINA TIME Hamburg

15 The Hamburg Summit: China meets Europe

16 Hamburg auf der EXPO 2010

Die Themen

17 Wirtschaft, Handel, Umwelt

21 Politik, Recht, Medien

24 Bildung und Wissenschaft

27 Kunst, Kultur und Lifestyle

Medienservice

31 Media Relations – Service aus erster Hand

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Hamburg und China

Eine lebendige Partnerschaft

Willkommen in Hamburg, dem führenden China-Zentrum in Europa. Die

Hansestadt ist für China das Tor zu Europa – und umgekehrt gilt Hamburg

als idealer Brückenkopf nach China. Für den Handel mit dem Reich der

Mitte ist der Hamburger Hafen die wichtigste europäische Drehscheibe.

Auf Chinesisch heißt Hamburg „Han Bao“, die Burg der Chinesen. Das

hat viele gute Gründe, denn die Hansestadt pfl egt seit mehr als einem

Jahrhundert besonders enge Beziehungen zu China. Die Handlungsfelder

sind vielfältig: von Handel, Wirtschaft und Umwelt über Politik, Recht und

Gesellschaft sowie Bildung und Wissenschaft bis hin zu Kunst, Kultur und

Sport.

Mehr als 10.000 Menschen chinesischer Abstammung leben und arbeiten

heute in der Metropolregion Hamburg. Nach Berlin ist das die größte chinesische

Gemeinde in Deutschland. Über 400 chinesische Unternehmen

sind in Hamburg mit eigenen Niederlassungen vertreten, viele davon mit

ihren Europazentralen.

Rund 900 Hamburger Firmen pfl egen intensive und enge Handels- und

Wirtschaftsbeziehungen mit China. Seit 1986 verbindet Hamburg eine

Städtepartnerschaft mit der chinesischen Metropole Shanghai. Daraus ist

längst eine Freundschaft mit vielen Austauschprojekten entstanden, die

heute über das Hamburg Liaison Offi ce Shanghai koordiniert werden.

Highlights 2010

Das Jahr 2010 spiegelt diese lebendigen

Beziehungen auf besondere

Weise wider: Auf der Weltausstellung

EXPO 2010 Shanghai, die vom 1. Mai

bis 31. Oktober mehr als 70 Millionen

Besucher anziehen wird, ist Hamburg

als einzige deutsche Stadt mit einem

energieeffi zienten Gebäude, dem

Hamburg House, vertreten.

Zweiter Höhepunkt ist die zweiwöchige

Veranstaltungsreihe CHINA TIME Hamburg,

mit der die Hansestadt vom 9. bis

25. September 2010 bereits zum dritten

Mal seit 2006 ihre engen Verbindungen

zu China vorstellt und untermauert.

Und vom 24. bis 26. November 2010

veranstaltet die Handelskammer Hamburg

den Wirtschaftsgipfel „Hamburg

Summit: China meets Europe“, der

seit 2004 alle zwei Jahre hochrangige

internationale Vertreter aus Wirtschaft,

Politik und Wissenschaft nach Hamburg

führt.

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Die Basics

Daten und Fakten zu Stadt und Metropolregion Hamburg

Lage, Größe und Bevölkerungszahl

Die Freie und Hansestadt Hamburg liegt in der norddeutschen Tiefebene

am Unterlauf der Elbe, rund 110 Kilometer entfernt von der Elbmündung

in die Nordsee. Das gemäßigte maritime Klima wird durch die Nähe zu

Nord- und Ostsee geprägt. Der Stadtstaat Hamburg ist eines der 16 Bundesländer

der Bundesrepublik Deutschland. Im Norden und Osten grenzt

Hamburg an das Bundesland Schleswig-Holstein, südlich und westlich an

das Bundesland Niedersachsen. Die Hauptstadt Berlin ist mit dem Zug in

1,5 Stunden erreichbar. Und die Nähe zu den Ländern des nordosteuropäischen

Wirtschaftsraums macht die Hansestadt als Handelsdrehscheibe

besonders attraktiv.

Nach Berlin ist Hamburg die größte deutsche Stadt mit 1,78 Millionen Einwohnern

(Juni 2009) auf einer Fläche von 755,3 Quadratkilometern. Hier

leben 236.000 ausländische Mitbürger aus 179 Ländern – das entspricht

einem Anteil von 14 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Metropol region

Hamburg umfasst neben der Hansestadt 14 benachbarte Landkreise der

Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit insgesamt

4,3 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von ca. 20.000 Quadratkilometern.

In der Metropolregion leben insgesamt 375.000 Ausländerinnen

und Ausländer (Anteil 8,8 Prozent). Im engen Austausch mit den 14 benachbarten

Landkreisen betreibt Hamburg seit mehr als einem Jahrzehnt

eine gemeinsame Standortpolitik und gilt heute als sehr dynamische und

wachstumsstärkste Metropolregion in Europa.

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Die Basics

Daten und Fakten zu Stadt und Metropolregion Hamburg

Senat, Bürgerschaft und Verfassungsgericht

Der Stadtstaat Hamburg ist ein Land der Bundesrepublik und zugleich

eine Kommune. Die Hamburgische Bürgerschaft ist das Landesparlament,

dessen Mitglieder alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt werden.

Die Bürgerschaft wählt den Ersten Bürgermeister für die Dauer einer Legislaturperiode

zum Präsidenten des Senats, der gemeinsam mit den Senatoren

die Landesregierung der Freien und Hansestadt Hamburg stellt.

Der Erste Bürgermeister beruft die Senatoren, bestimmt die Richtlinien

der Politik und repräsentiert die Freie und Hansestadt Hamburg nach

außen. Als dritte Gewalt neben Bürgerschaft und Senat kontrolliert das

Hamburgische Verfassungsgericht die Einhaltung der Verfassung der

Freien und Hansestadt Hamburg. Als Stadtstaat und Kommune bietet

Hamburg kurze Entscheidungswege und damit optimale Bedingungen

für eine bürgernahe Politik und die Ansiedlung von Unternehmen.

Weitere Informationen

www.hamburg.de/stadt-staat

www.hamburgische-buergerschaft.de

www.hamburg.de/justiz

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Die Basics

Daten und Fakten zu Stadt und Metropolregion Hamburg

Internationalität

Die Welt ist in Hamburg zu Hause, Handel und Seefahrt sorgen in dieser

Stadt am Wasser seit Jahrhunderten für ein weltoffenes Klima. Mehr

als 35.000 Handelsunternehmen mit über 125.000 Beschäftigten machen

Hamburg zum führenden Außenhandelsplatz Deutschlands. Mit 98 Konsulaten

ist Hamburg nach New York der größte Konsularplatz der Welt.

Die vielfältigen Beziehungen pfl egt Hamburg durch unterschiedliche

Netzwerke und Partnerprogramme. Zum einen gibt es die Partner städte

St. Petersburg/Russland (1957), Marseille/Frankreich (1958), Shanghai/

VR China (1986), Osaka/Japan (1989), León/Nicaragua (1989), Prag/Tschechien

(1990) und Chicago/USA (1994). Zum andern unterhält die Hansestadt

in einigen Zielmärkten das HamburgAmbassador Programm, das

die Bekanntheit Hamburgs durch den Aufbau eines internationalen Netzwerks

weiter steigern soll. Darüber hinaus hat der Hamburger Hafen auch

direkte Hafenpartnerschaften, etwa mit Shanghai und Shenzen/VR China,

mit Kaohsiung/Taiwan und mit Yokohama/Japan.

Wirtschaft

Trotz der globalen Finanz- und Wirtschafskrise verfügt Hamburg über

eine starke Wirtschaft – und erzielt seit einigen Jahren Wachstumsraten

deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Das Bruttoinlandsprodukt lag

2008 bei 89,5 Mrd. EUR, die Bruttowertschöpfung zu Herstellerpreisen

bei 80,3 Mrd. EUR. 2008 waren in Hamburg 1,114 Millionen Erwerbstätige

beschäftigt. Die Wirtschaftskraft basiert auf mehreren Säulen, allen voran

Hafenwirtschaft und Logistik, Außenhandel, Finanzen und Versicherungen

sowie Luftfahrtindustrie, Medien und Verlage, IT und Telekommunikation,

Erneuerbare Energien sowie Life Sciences und Gesundheit. Die Metropolregion

ergänzt diese Wirtschaftskraft mit einer ausgebauten Infrastruktur

sowie zahlreichen Zuliefer- und Logistikbetrieben.

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Die Basics

Daten und Fakten zu Stadt und Metropolregion Hamburg

Kultur

Hamburg hat eine vielfältige Kulturszene und Geschichte: An dem Geburtsort

deutscher Komponisten wie Johannes Brahms und Felix Mendelssohn

Bartholdy spielen heute allein drei große Symphonieorchester.

Mit der Elbphilharmonie entsteht im Herzen der Stadt eines der welt besten

Konzerthäuser. Auch das weltberühmte Hamburg Ballett von John Neumeier,

die Hamburgische Staatsoper sowie rund 40 Theater, darunter

zwei renommierte Staatstheater (Thalia Theater und Deutsches Schauspielhaus)

bereichern das kulturelle Angebot. Mit vier Musicalbühnen gilt

Hamburg längst als Musical-Hauptstadt. Hinzu kommen 47 öffentliche

und private Museen und Galerien, die mit ihren Kunstsammlungen und

spektakulären Ausstellungen ein großes Publikum anlocken. Berühmt ist

Hamburg ebenso für eine lebendige Szene an Festivals und Musik-Clubs,

die vor allem im Vergnügungsviertel St. Pauli zu fi nden sind. Und große

Volksfeste wie der Hafengeburtstag oder der Hamburger Dom ziehen ein

Millionenpublikum an.

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Die Wurzeln

Hamburg und China – Gewachsene Verbindungen

Handel und Wirtschaft sind die traditionelle Lebensader für die Verbindungen

zwischen Hamburg und China. Der Handel über den Seeweg und

den Hamburger Hafen reicht weit über 200 Jahre zurück. Das erste Schiff

aus China läuft 1731 in den Hamburger Hafen ein, voll beladen mit Säcken

und Kisten voller Tee, Seide und Porzellan aus Kanton (Guangzhou).

1845/46 gründen die Hamburger Handelshäuser W. Pustau & Co. sowie

Siemssen & Co. in Kanton (Guangzhou) als erste europäische Firmen eigene

Niederlassungen in China.

Gemeinsame Spuren in Hamburg, Nanjing und Shanghai

Der zunehmende Seehandel führt auch viele chinesische Seeleute nach

Hamburg, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Wäschereien,

Garküchen und Läden vor allem im Hafenviertel von St. Pauli rund

um die Schmuckstraße niederließen. Der Zweite Weltkrieg und der Nazi-

Terror führten jedoch dazu, dass diese kleine „China Town“ in Hamburg

heute verschwunden ist.

Aus Hamburg stammt auch der deutsche Kaufmann John Rabe, der während

des Zweiten Weltkriegs und der japanischen Invasion in Nanjing eine

Schutzzone für die Zivilbevölkerung einrichtete und damit über 200.000

Chinesen das Leben rettete. Bis heute gilt Rabe bei den Chinesen als der

„gute Deutsche von Nanjing“.

Eine weitere historische Verbindung führt von Hamburg nach Shanghai,

wo zwischen 1938 und 1947 rund 20.000 jüdische Flüchtlinge aus

Deutschland und Europa Asyl fanden. Shanghai war damals die weltweit

einzige Hafenmetropole, in die man ohne Visum einreisen konnte. Heute

erinnert noch eine Gedenktafel im Huoshan-Park an das jüdische Ghetto

in Shanghai.

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Die Wurzeln

Hamburg und China – Gewachsene Verbindungen

Außenhandel als Lebensader

Mit dem Boom der Containerschifffahrt und der Entfesselung der chinesischen

Wirtschaftskräfte seit Anfang der 1980er Jahre entwickelte sich der

Hamburger Hafen zur bedeutendsten europäischen Drehscheibe für den

Handel mit China. Das rasante Wirtschaftswachstum der Volksrepublik

China trägt dazu ebenso bei wie die ideale Binnenlandlage des Hamburger

Hafens, die Nähe zu den Märkten in Skandinavien und Nordosteuropa

sowie die hervorragende Infrastruktur an Transport- und Logistik-Unternehmen

in der Metropolregion.

Mehr als die Hälfte des deutschen Außenhandels mit der Volksrepublik

China wird heute über den Hamburger Hafen abgewickelt. Selbst in der

schwersten globalen Wirtschaftskrise 2009 behauptet sich China mit ca.

2,3 Millionen TEU (Container-Einheiten) – das sind 33 Prozent des Gesamtumschlags

– als der wichtigste Außenhandelspartner des Hamburger

Hafens. Von der wieder stark anziehenden Konjunktur in China und der

weiteren Zunahme an Warenströmen im Seeverkehr wird der Hamburger

Hafen auch künftig profi tieren.

Politische Kontakte und Partnerschaften

Auch auf politischer und kultureller Ebene reichen die Verbindungen weit

zurück. Erste konsularische Kontakte knüpft Hamburg bereits im 19. Jahrhundert.

Nach Aufnahme diplomatischer Beziehungen 1972 eröffnet die

Volksrepublik China 1984 ihr in Deutschland erstes Generalkonsulat in

Hamburg. 1986 vereinbaren Hamburg und Shanghai eine Städtepartnerschaft,

die bis heute zu einer Fülle von Dialog- und Austauschprojekten

geführt hat. 2007 wird das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg

eröffnet.

Top 10 Außenhandelspartner im Containerverkehr über See

VR China (inkl. HK)

Singapur

Russland

Schweden

FInnland

Südkorea

Polen

Malaysia

Brasilien

Japan

0,0

0,5

-18,5%

-39,5%

-20,2%

-28,6%

-26,2%

-28,7%

-54,7%

-34,3%

-43,9%

1,0

1,5

2,0

2,5

2009

2008

2007

Millionen TEU

© Hafen Hamburg Marketing

3,0

3,5

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Die Wurzeln

Hamburg und China – Gewachsene Verbindungen

Hamburger China-Institutionen

Neben den Handelsverbindungen nach Fernost kann Hamburg auf in Jahrzehnten

gewachsene Beziehungen und das besondere China-Know-how

vieler Hamburger Institutionen bauen. Dazu gehört der 1900 gegründete

Ostasiatische Verein (OAV), eine privatwirtschaftliche Vereinigung, die

die Kontakte deutscher Unternehmen nach Fernost und China pfl egt und

fördert. Oder das GIGA Institut für Asien-Studien und das 1909 gegründete

Seminar für Sprache und Kultur Chinas, das als Wiege der Sinologie

in Deutschland gilt. Heute ist die Abteilung für chinesische Sprache und

Kultur am Afrika-Asien-Institut der Universität Hamburg angesiedelt.

Darüber hinaus verfügt die Hansestadt über eine ausgezeichnete Infrastruktur

an Dienstleistern, darunter Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer,

Banken und Übersetzer, die sich auf China spezialisiert haben.

Kontinuierlich gepfl egt werden die Beziehungen zwischen Hamburg

und China in einer Reihe von Vereinen und Verbänden. Dazu zählen der 1930

gegründete Chinesische Verein in Hamburg e.V., die Hamburger China-Gesellschaft

e.V. und die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V. ebenso wie

die Vereinigung der chinesischen Kaufmannschaft in Deutschland e.V.

Weitere Informationen

www.hamburg.china-consulate.org/chn

www.oav.de

www.giga-hamburg.de

www.aai.uni-hamburg.de/china

www.chdg.de

www.hcg-ev.de

www.konfuzius-institut-hamburg.de

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Die Highlights

Städtepartnerschaft Hamburg – Shanghai

Im Zuge der wirtschaftlichen Öffnung der Volksrepublik China entsteht in

den achtziger Jahren die Idee einer Städtepartnerschaft mit der Hafenmetropole

Shanghai. Nach ersten Besuchen und Gesprächen unterzeichnen

am 29. Mai 1986 Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Klaus von Dohnanyi

und der damalige Oberbürgermeister von Shanghai und spätere Staatspräsident

der Volksrepublik China Jiang Zemin die Städtepartnerschaft im

Kaisersaal des Hamburger Rathauses.

Ziel dieser Städtepartnerschaft ist die Pfl ege und der kontinuierliche

Ausbau der Beziehungen sowie die Zusammenarbeit in gemeinsamen

Schwerpunktprojekten. Sie werden in einem jeweils zwei Jahre geltenden

Memorandum vereinbart. Das Spektrum der gemeinsamen Projekte und

Handlungsfelder reicht von Wirtschaft, Handel und Logistik über den

Ausbau der Beziehungen in Bildung und Wissenschaft, den kulturellen

Austausch bis hin zu gemeinsamen Projekten in Bereichen wie Gesundheit,

Justiz, Stadtplanung und Städtebau, Tourismus und Stadtmarketing,

Hochwasserschutz und Umweltschutz.

Eine zentrale Schnittstelle dafür ist die 1986 gegründete Hamburger Vertretung

in Shanghai, die heute als Hamburg Liaison Offi ce Shanghai fi rmiert.

Träger der Repräsentanz sind der Hamburger Senat, die Handelskammer

Hamburg, die HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung

mbH, die Hamburg Tourismus GmbH und Hafen Hamburg Marketing

e.V. Über das gemeinsame Büro in Shanghai koordinieren sie ihre unterschiedlichen

Aktivitäten und Interessen auf dem chinesischen Markt.

Heute hat sich diese über zwanzigjährige Partnerschaft zu einer Erfolgsgeschichte

entwickelt, die von gegenseitigem Respekt und Verständnis, vor

allem aber von offenem Dialog und verlässlichen Beziehungen getragen

wird. Ob Kulturdialog oder Schüleraustausch, gemeinsame Forschung

oder Wissenschaftskooperation, Hafenpartnerschaft oder die Neuansiedlung

von Firmen – die Zusammenarbeit wächst auf allen Ebenen.

Weitere Informationen

www.hamburgshanghai.org

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Die Highlights

Städtepartnerschaft Hamburg – Shanghai

Das chinesische Teehaus Yu Garden in Hamburg

Zum Jubiläum 20 Jahre Städtepartnerschaft Hamburg Shanghai schenkte

die Metropole Shanghai ihrer Partnerstadt ein chinesisches Teehaus, das

nach dem Vorbild des Huxinting, dem berühmtesten Teehaus Chinas in

Shanghai, gebaut ist. Es dient heute mitten im Herzen der Stadt Hamburg

als Zentrum für chinesische Kultur und Begegnung. Neben dem Lü Bo

Lang Restaurant und dem Teehaus ist hier das Hamburg-Shanghai Europa

Tourismuszentrum angesiedelt. Viele Hamburger China-Akteure nutzen

die Räumlichkeiten für Kulturveranstaltungen.

Darüber hinaus knüpfte Hamburg in den letzten Jahren auch weitere Kontakte

nach China, etwa mit der Provinz Guangdong und den wachstumsstarken

Metropolen Guangzhou und Shenzhen im Perlfl ussdelta. Seit

2007 pfl egen Hamburg und Shenzhen eine Hafenpartnerschaft.

Weitere Informationen

www.yuyuan.de

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Die Highlights

CHINA TIME Hamburg

Hamburgs einzigartige China-Kompetenz wird seit 2006 alle zwei Jahre

mit der Veranstaltungsinitiative CHINA TIME Hamburg für ein breites

Publikum erlebbar. Jeweils im September rückt die Hansestadt für zwei

Wochen ihre engen Verbindungen mit China ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Weithin sichtbares Symbol von CHINA TIME ist ein fast fünf Tonnen

schwerer Kupferdrache, den die Aurubis AG (ehemals Norddeutsche Affi -

nerie AG) nach dem Vorbild einer alten Drachenfi gur aus dem kaiserlichen

Sommerpalast in Beijing anfertigen ließ. Zu CHINA TIME 2006 wurde er

auf einem riesigen Ponton mitten auf der Binnenalster in Sichtweite zum

Hamburger Rathaus zu Wasser gelassen. 2008 stand die Figur am Alsterufer

des Rathausmarktes, auf dem ein chinesischer Markt mit Kunsthandwerk

und chinesischer Küche das Publikum anlockte. 2010 wird der

Kupferdrache erneut in der Hamburger Innenstadt auftauchen und sicher

wieder zu einem beliebten Fotomotiv der CHINA TIME-Besucher werden.

Ein vielfältiges Programm mit 150 bis 200 Veranstaltungen informiert die

Besucher alle zwei Jahre über das Reich der Mitte und über die langjährigen

und aktuellen Beziehungen Hamburgs zu China. Das Programm

gliedert sich in fünf Themensäulen: Politik, Gesellschaft und Recht, Wirtschaft

und Umwelt, Bildung und Wissenschaft, Kultur und Lebensart sowie

Sport und Gesundheit.

Die Veranstaltungsreihe bündelt die China-Aktivitäten der Stadt, vernetzt

die zahlreichen Akteure und präsentiert die gewachsene China-Kompetenz

Hamburgs auch bundesweit. Viele Hamburger und überregionale

Institutionen und Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Verbände beteiligen

sich mit Vorträgen, Podiumsrunden, kulturellen Projekten wie Ausstellungen,

Konzerten und Praxis-Workshops.

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Die Highlights

CHINA TIME Hamburg

China-Akteure sorgen für breites Themenspektrum

Diese breit angelegte Initiative wird von der Hamburg Marketing GmbH

gemeinsam mit der Senatskanzlei koordiniert, während die Programmangebote

von Vereinen, Verbänden und Institutionen der Hansestadt selbst

entwickelt und realisiert werden. CHINA TIME Hamburg 2006 feierte das

Jubiläum 20 Jahre Städtepartnerschaft mit Shanghai, zu dem mehrere

hochkarätig besetzte Delegationen aus China anreisten.

Höhepunkte waren 2006 die große Ausstellung Mahjong mit zeitgenössischer

Kunst aus China des Schweizer Kunstsammlers Uli Sigg in der

Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle, ein fulminantes Feuerwerk

als Geschenk der Partnerstadt Shanghai sowie Empfänge, Gala-

Veranstaltungen, Kino- und Theateraufführungen. Im Vorfeld wurde die

Veranstaltungsreihe international mit Großfl ächenplakaten in ausgewählten

Metropolen wie Frankfurt und München sowie in den Partner städten

Chicago und Shanghai beworben. 2008 war die Eröffnung des chinesischen

Teehauses Yu Garden als Geschenk der Partnerstadt Shanghai ein

besonderer Höhepunkt.

In diesem Jahr fi ndet CHINA TIME Hamburg vom 9. bis 25. September

2010 statt. Höhepunkte werden u.a. ein Literaturfestival mit chinesischen

Autoren zum Thema Urbanität und Stadt im Wandel, eine Filmreihe zeitgenössischer

chinesischer Regisseure, die Eröffnung der Brand Academy

Hamburg sowie die Gründung des HanseMerkur Zentrums für Traditionelle

Chinesische Medizin am Universitätsklinikum Eppendorf. Dabei

wird auch das Hamburger Engagement auf der Weltausstellung eine zentrale

Rolle spielen. Unter dem Motto der EXPO 2010 Shanghai „Better

City, Better Life“ präsentiert sich Hamburg mit einem energieeffi zienten

Gebäude, dem Hamburg House, sowie Ausstellungen, Vorträgen und Veranstaltungen

zu nachhaltiger Stadtentwicklung.

Weitere Informationen

www.chinatime-hamburg.de

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Die Highlights

The Hamburg Summit: China meets Europe

Seit 2004 veranstaltet die Handelskammer Hamburg alle zwei Jahre die

Wirtschaftskonferenz „The Hamburg Summit: China meets Europe“. 2006

und 2008 fand diese dreitägige Veranstaltung jeweils im Vorfeld von

CHINA TIME statt. Teilnehmer sind internationale Persönlichkeiten aus

Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die einen offenen Dialog über aktuelle

Themen der chinesisch-europäischen Wirtschaftsentwicklung, des globalen

Wandels und der Beziehungen zwischen Europa und China führen.

Ziel des „Hamburg Summit“ ist es, den China-Standort Hamburg international,

vor allem aber in China noch bekannter zu machen und Impulse für

den europäisch-chinesischen Dialog zu geben. Die Wirtschaftskonferenz

soll ein Forum für einen fairen Meinungsaustausch auf höchstem Niveau

bieten, der gerade in Krisenzeiten gefragt ist.

Zu den politischen Ehrengästen zählten bisher der chinesische Premierminister

Wen Jiabao (2006), zwei Vize-Premierminister Chinas (2004, 2008),

der damalige Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und EU-Kommissar

László Kovács (beide 2008). Altbundeskanzler Helmut Schmidt

ist einer der Gründungsväter der Konferenz. Hinzu kommen zahlreiche

hochrangige europäische Wirtschaftsvertreter und große Wirtschaftsdelegationen

aus China.

In diesem Jahr fi ndet der vierte „Hamburg Summit“ vom 24. bis 26. November

2010 in der Handelskammer Hamburg statt. Im Mittelpunkt der

Wirtschaftskonferenz stehen die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise

auf die chinesisch-europäischen Beziehungen. Zudem werden

Fragen der Urbanisierung, des chinesischen Binnenmarktes, des demografi

schen Wandels in Europa und China sowie die Rolle des chinesischen

Dienstleistungssektors diskutiert.

Weitere Informationen

www.hamburg-summit.com

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Die Highlights

Hamburg auf der EXPO 2010 Shanghai

Hamburg präsentiert sich auf der EXPO 2010 in seiner Partnerstadt

Shanghai als innovative und lebenswerte Metropole am Wasser. An dieser

bisher größten Weltausstellung aller Zeiten, zu der vom 1. Mai bis 31.

Oktober mehr als 70 Millionen Besucher erwartet werden, beteiligen sich

über 240 Länder, Regionen und internationale Organisationen. Hamburg

baut als einzige deutsche Stadt auf einer Urban Best Practices Area UBPA

ein energieeffi zientes Gebäude, das Hamburg House, das auch nach der

EXPO in Shanghai genutzt werden soll.

Das Hamburg House – erstes zertifi ziertes Passivhaus in China

Das Gebäude, geplant von den Hamburger Architekten Spengler Wiescholek

und Dittert & Reumschüssel, wird auf höchstem umwelttechnischen

Niveau realisiert und setzt damit Maßstäbe für energiesparendes Bauen

in China. Kernstück des Passivhaus-Konzepts ist eine komplett luftdichte

und wärmegedämmte Gebäudehülle, die den Energiebedarf für Heizen

und Kühlen extrem reduziert. Die Energieversorgung wird über Erdwärme,

Erdkälte und Sonnenenergie erzielt. Das Konzept ist an die besonderen

Klima-Bedingungen in Shanghai angepasst.

Ausstellung präsentiert Hamburger Stärken

Während der EXPO wird das Hamburg House zugleich Ausstellungsgegenstand

und Ausstellungsraum sein. Die Besucher erleben die Vorteile

einer ökologischen Bauweise für Wohnen und Arbeiten unter einem Dach.

Und sie entdecken zugleich die besonderen Stärken der norddeutschen

Metropole: Das reicht von nachhaltiger Stadtentwicklung, Architektur und

Klimaschutz über ihre langjährigen Beziehungen zu China und ihre Wirtschaftskraft

als Hafenmetropole bis hin zu dem vielfältigen Kulturangebot

und der hohen Lebensqualität für Freizeit, Wohnen und Arbeiten.

Leitmotiv der Ausstellung ist ein „Baum der guten Wünsche“, der über

vier Stockwerke durch das ganze Gebäude wachsen wird. In Anlehnung

an die chinesische Tradition der Wunschbäume nimmt er die Hoffnungen

und Wünsche der Menschen an eine lebenswerte Stadt auf und beantwortet

sie in interaktiven Modulen mit beispielhaften Lösungen aus Hamburg.

Begleitet wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Programm an Fachvorträgen,

Tagungen und Kulturveranstaltungen. Ein Höhepunkt ist der

Hamburg-Tag“ am 31. Mai 2010, zu dem Hamburgs Erster Bürgermeister

Ole von Beust in Shanghai erwartet wird. Als zweites Highlight des

Hamburger Kulturprogramms fi nden Anfang Oktober auch außerhalb des

Hamburg House Konzerte und Vorträge im Deutschen Pavillon, auf den

EXPO-Bühnen und im Shanghaier Stadtraum statt.

Weitere Informationen

www.expo2010-hamburg.de

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Die Themen

Wirtschaft, Handel, Umwelt

Hamburg verfolgt seit 2002 eine Cluster-Strategie mit dem Ziel, die Metropolregion

Hamburg als das führende China-Kompetenzzentrum in Europa

weiter zu profi lieren. 2002 startete der Senat der Freien und Hansestadt

Hamburg eine „China-Initiative“, die die Hamburger Aktivitäten von

Fachbehörden, Wirtschaftsverbänden und Institutionen bündelt und die

vorhandenen Verbindungen weiter ausbaut.

Eine China Task Force einschlägiger Hamburger Institutionen koordiniert

bis heute die Aktivitäten und erschließt durch gezielte Vernetzung

Synergiepotentiale auf vielfältigen Handlungsfeldern. 2003 richtete der

Hamburger Senat eine China-Kooperationsstelle ein, die bis 2006 als zentrale

Schnittstelle zwischen Verwaltung und nicht-staatlichen Institutionen

diente. In dieser Phase entstanden eine Reihe von Private-Public-Partnership-Projekten.

Dazu zählten zum Beispiel Studien zur Evaluierung des

China-Standorts Hamburg, das Web-Portal Hamburg-China-Info-Pool.de

sowie der Aufbau eines China-spezifi schen Marketings für Hamburg in

China.

Mit Blick auf die starke Wachstumsdynamik Chinas als heute weltweit

größter TIMES-Markt (Telecommunication, IT, Media, E-Business, Service

Provider) gründete die Hansestadt 2004 gemeinsam mit Hamburger Unternehmen

das „TIMES China Network“. Aufgabe und Ziel dieser Initiative

ist es, Hamburger Medien- und IT- Unternehmen den Auf- und Ausbau

ihrer Geschäftsbeziehungen in China zu erleichtern.

Weitere Informationen

www.hamburg-china-info-pool.de

www.hamburg-media.net

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Die Themen

Wirtschaft, Handel, Umwelt

Hafen, Transport und Logistik als Schlüsselbranche

Vor allem die Wachstumsbranche Hafen, Transport und Logistik bietet

eine Fülle weiterer Kooperationsmöglichkeiten mit China. Mehr als die

Hälfte des deutschen Außenhandels mit der Volksrepublik China wird

heute über den Hamburger Hafen abgewickelt. Selbst in der schwersten

globalen Wirtschaftskrise 2009 behauptet sich China mit ca. 2,3 Millionen

TEU (Container-Einheiten) – das sind 33 Prozent des Gesamtumschlags –

als der wichtigste Außenhandelspartner des Hamburger Hafens.

Die Hansestadt fördert diese Branche im Rahmen ihres Clusters Hafen

und Logistik und der 2006 gegründeten Logistik-Initiative Hamburg.

Zu den Maßnahmen zählt die Hilfestellung bei der Anbahnung von Geschäftskontakten,

etwa durch die Teilnahme an chinesischen Fachmessen

für Schifffahrt, Transport und Logistik. Auch die 2004 vereinbarte Hafenpartnerschaft

zwischen Hamburg und Shanghai sowie die Kooperationsvereinbarung

mit dem weltweit viertgrößten Containerhafen in Shenzhen

bieten der Hamburger Hafenwirtschaft und Logistikbranche zahlreiche

Anknüpfungspunkte.

Darüber hinaus pfl egt die Metropolregion Hamburg auch als Standort der

Luftfahrtindustrie enge Wirtschaftsbeziehungen mit China, etwa mit dem

Bau des Airbus-Werks in Tianjin, das nach dem Vorbild des Airbus-Werks

in Hamburg Finkenwerder gebaut wurde.

Weitere Informationen

www.hafen-hamburg.de

www.hamburg-messe.de

www.hamburg-logistik.net

www.luftfahrtstandort-hamburg.de

www.airport.de

www.airbus.com

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Die Themen

Wirtschaft, Handel, Umwelt

Neuansiedlungen in Hamburg / Standortvermarktung in China

Die HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung bietet in

Zusammenarbeit mit der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit

einen Rundum-Service für die Ansiedlung chinesischer Unternehmen in

Hamburg. Dabei nutzt sie ein hervorragendes Netzwerk von auf China

spezialisierten Dienstleistern, darunter renommierte Anwaltskanzleien,

Steuerberater, Consulting-Unternehmen, Übersetzungsbüros und Dolmetscher.

Seit 1985 hat die HWF mehr als 400 chinesische Unternehmen bei ihrem

Start in Hamburg begleitet. Sie werden kontinuierlich betreut, etwa mit

Service und Beratung über gesetzliche Bestimmungen oder bei der Suche

von Immobilien und Arbeitskräften.

Für die Gewinnung weiterer Unternehmen unterhält die HWF in China

drei Repräsentanzen, und zwar in Guangzhou, Hong Kong und in Shanghai

mit dem Hamburg Liaison Offi ce. In China spricht die HWF gezielt

Unternehmen an, die in Deutschland und Europa einen Standort suchen.

Dazu werden einzelne Firmen und Messen besucht sowie Vorträge und

Roadshows veranstaltet.

Ein weiterer Baustein ist das „Welcome Center Hamburg“, das seit 2007

seine Beratungs-Dienstleistungen, Informationen und Starthilfen auch für

alle chinesischen Neubürger anbietet. Netzwerkinitiativen mit ähnlicher

Zielsetzung haben sich mittlerweile auch in der Metropolregion Hamburg

gebildet, wie etwa das Chinaforum Lüneburg (www.chinaforum-lueneburg.de)

und das Chinese Business Center Schleswig-Holstein in Neumünster

(www.cbc-sh.de).

Umgekehrt fi nden mittelständische Unternehmen aus der Metropolregion

Hamburg für den Auf- und Ausbau ihrer Geschäftsbeziehungen in

China Unterstützung vor Ort durch den Hamburg Business Manager im

Hamburg Liaison Offi ce Shanghai. Im Auftrag der Hamburger Behörde

für Wirtschaft und Arbeit berät er die Firmen unter anderem in Steuer-,

Zoll- und Rechtsfragen und unterstützt sie mit Marktanalysen und Kontaktvermittlung

bis hin zur konkreten Begleitung bei Gründungs- und Investitionsprozessen.

Weitere Informationen

www.hamburg-economy.de

www.bwa.hamburg.de

www.welcome.hamburg.de

www.hamburgshanghai.org

www.hk24.de

Chinesische Unternehmen

in Hamburg (eine Auswahl)

Asian Bamboo AG

Bank of China

Baosteel Europe GmbH

Caissa Touristic (Group) AG

China Shipping

China Tours GmbH

Cosco Container Lines Europe GmbH

Liangtse Wellness GmbH

Sinosteel GmbH

Sinotrans (Germany) GmbH

Tianxing Biomed GmbH

Hamburger Unternehmen

in der VR China (eine Auswahl)

Airbus Germany GmbH

Aurubis AG

Beiersdorf AG

Berenberg Bank

Lufthansa Technik AG

Germanischer Lloyd AG

Gruner + Jahr AG

HanseMerkur Versicherungsgruppe

Heinrich-Bauer-Verlag

Körber AG

Otto Versand

Tom Tailor Holding AG

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Die Themen

Wirtschaft, Handel, Umwelt

Umwelt- & Klimaschutz, ökologisches Bauen und erneuerbare Energien

Auch mit Umwelt- und Klimaschutz sowie ökologischem Bauen hat sich

Hamburg schon frühzeitig als Know-how-Träger für China in Position

gebracht. Im Vorfeld des Jubiläums 20 Jahre Städtepartnerschaft Hamburg

– Shanghai entstand das Kooperationsprojekt „ecobuild shanghai

2006“. Stadtplaner und Architekten entwickelten in einem Zeitraum von

zwei Jahren innovative Konzepte für ökologisches und energiesparendes

Bauen in China.

Das Ergebnis war eine vierwöchige Ausstellung von ökologischen Gebäudeprojekten

in verschiedenen Stadtteilen Shanghais, die innovative

Techniken und Technologien vorstellten. Aus diesem erfolgreichen Projekt

entstand später die Idee für das Hamburg House auf der EXPO 2010

Shanghai, das als energieeffi zientes Gebäude im Passivhaus-Standard

errichtet wird.

Die europäische Kommission hat Hamburg als European Green Capital

2011 ausgezeichnet, da die Hansestadt im Bereich Umwelt und Klimaschutz

besondere Kompetenzen vorweisen kann. Neben einem umfassenden

Klimaschutzkonzept setzt Hamburg mit der Internationalen

Bauausstellung IBA Hamburg 2007 bis 2013 sowie mit der Internationalen

Gartenschau igs 2013 innovative Impulse für eine nachhaltig und

energieeffi zient orientierte Stadtentwicklung.

In diesem Bereich kooperiert Hamburg auch mit anderen chinesischen

Regionen und Metropolen. So hat zum Beispiel Hamburg Wasser mit der

chinesischen Millionenstadt Tianjin eine Zusammenarbeit im Bereich der

Stadtentwässerung vereinbart. Und im Mai 2007 wurde mit der Provinz

Guangdong ein Memorandum zur Kooperation auf dem Gebiet des Umweltschutzes

vereinbart.

Gemeinsame Tourismuswerbung für Norddeutschland

Ebenso gezielt spricht die Hamburg Tourismus GmbH seit 2005 die wachsende

Zielgruppe chinesischer Touristen an. Gemeinsam mit öffentlichen

und privaten Hamburger Touristikinstitutionen sowie den Städten Celle,

Lübeck, Lüneburg und Schwerin hat sie den „Hamburg Tourismuspool

für China“ gegründet. Gemeinsam werden touristische Vermarktungsinstrumente

aufgebaut und genutzt, wie eine chinesische Website, Publikationen

und Reisepaket-Angebote.

Weitere Informationen

www.hamburg-tourism.cn

www.green-shanghai.com

www.expo2010-hamburg.de

www.iba-hamburg.de

www.igs-hamburg.de

www.hamburgwasser.de

20


Die Themen

Politik, Recht, Medien

Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Shanghai reisen regelmäßig Delegationen

nach China, etwa mit dem Ersten Bürgermeister Ole von Beust,

Senatoren oder Vertretern der Hamburgischen Bürgerschaft. Im Gegenzug

kommen kontinuierlich chinesische Delegationen nach Hamburg.

Die Unterzeichnung eines Memorandums fi ndet alle zwei Jahre statt. Dabei

werden konkrete Kooperationsprojekte vereinbart. Im Jahr 2010 wird

das Memorandum im Rahmen des EXPO-Besuchs von Bürgermeister Ole

von Beust am 31. Mai in Shanghai unterzeichnet.

Rechtsdialog: China-EU School of Law (CESL)

Hamburg pfl egt seit Jahrzehnten einen intensiven Dialog mit chinesischen

Rechtsinstitutionen. Jüngster Ausdruck dieser Kooperation war 2008 die

Gründung der China-EU School of Law (CESL) in Beijing. Diese Rechtsschule

wurde unter Leitung der Universität Hamburg von einem internationalen

Hochschulkonsortium im Auftrag der Europäischen Kommission

und der Volksrepublik China in Beijing errichtet mit dem Ziel, chinesische

und europäische Juristen in europäischem, internationalem und chinesischem

Recht zu schulen und die besondere chinesische Rechtsentwicklung

weiter zu erforschen. Im Dialog sollen die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit

und Rechtssicherheit sowie die Achtung der Menschenwürde und

eine entsprechende Methodologie im sich entwickelnden chinesischen

Rechtssystem verankert werden.

Nicht von ungefähr erhielt Hamburg den Zuschlag für die Leitung dieses

großen europäisch-chinesischen Projekts, das die exzellente China-Kompetenz

der Hansestadt unterstreicht. Denn hier beschäftigen sich seit

Jahrzehnten verschiedene Forschungseinrichtungen sowie spezialisierte

Anwaltskanzleien mit der Entwicklung des chinesischen Rechtswesens.

Neben der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg gehören

dazu das Hamburger Max-Planck-Institut für ausländisches und

internationales Privatrecht sowie die Bucerius Law School. Allein aus

Hamburg sind rund 25 Professoren dieser Institutionen an der CESL in

Beijing lehrend und forschend tätig. Insgesamt beteiligen sich 13 europäische

Universitäten sowie die China University of Political Science and

Law (CULP), die Tsinghua University und das Staatsanwaltskolleg China

National Prosecutors College (CNPC) in Beijing als Konsortiums-Partner.

Weitere Informationen

www.cesl.edu.cn

www.uni-hamburg.de

www.mpipriv.de

www.law-school.de

21


Die Themen

Politik, Recht, Medien

Hamburg – Die deutsche Medienhauptstadt

Der IT- und Medienbereich ist einer der beschäftigungsstärksten Sektoren

der Hamburger Wirtschaft. Allein in der Medienwirtschaft sind in rund

12.400 Medienunternehmen etwa 63.000 Personen beschäftigt. An keinem

anderen Standort fi ndet sich eine derart leistungsfähige und ausgewogene

Struktur von renommierten Anbietern und Dienstleistern aller

Bereiche der Medien- und IT-Wirtschaft. Publikationen aus der Hansestadt

haben einen Anteil von fast 50 Prozent an der bundesweit verkauften Auflage

von Tages- und Wochenzeitungen sowie Publikumszeitschriften. Auch

die neuen Medien sind hier vertreten, wie etwa die Deutschland-Zentrale

von Google und Web 2.0-Netzwerke wie XING oder Qype.

Die größten Nachrichtenagenturen und Fernsehstudios – allen voran die

Deutsche Presse-Agentur GmbH (dpa) und die Radio- und Fernseh-Studios

des NDR begründen Hamburgs Ruf als deutsche Nachrichtenhauptstadt.

Von hier aus werden täglich die aktuellen Fernsehnachrichten der

ARD Tagesschau und Tagesthemen bundesweit ausgestrahlt. Auch die

übrigen öffentlichen und privaten TV-Sender sind in Hamburg präsent.

Darüber hinaus gilt Hamburg als Vorreiter der digitalen Wirtschaft und als

Kreativhochburg der deutschen Werbeszene – mit zahlreichen Werbe- und

Designagenturen, Filmstudios und Mediendienstleistern.

Große Verlagshäuser in Hamburg

Die größten deutschen Verlagshäuser prägen von Hamburg aus die öffentliche

Meinung. Besonders heraus ragen bundesweit führende Boulevardtitel

BILD, BILD am Sonntag und Sport BILD, die Tageszeitung Die

Welt und Welt am Sonntag aus dem Axel Springer Verlag und die Wirtschaftstitel

Financial Times Deutschland und Manager Magazin. Jeden

Montag ist das Nachrichtenmagazin Der Spiegel Pfl ichtlektüre für Politik

und Wirtschaft, große Gesellschaftsdebatten stößt die Wochenzeitung DIE

ZEIT jeden Donnerstag an. Und die Magazintitel Stern, Brigitte und GEO

aus dem Verlagshaus Gruner + Jahr gelten als Flaggschiffe in ihren Segmenten.

Weitere aufl agenstarke Magazine und Verbrauchertitel erscheinen

in den großen Hamburger Medienhäusern Jahreszeiten Verlag und

Heinrich Bauer Verlag.

Weitere Informationen

www.google.de

www.xing.de

www.qype.de

www.medien.hamburg.de

www.dpa.de

www.newsaktuell.de

www.ard.de

www.ndr.de

www.rtl-nord.de/

www.hamburg.1730sat1.de

www.hamburg1.de

www.asv.de

www.guj.de

www.zeit.de

www.spiegel.de

www.hbv.de

www.jalag.de

22


Die Themen

Politik, Recht, Medien

Journalistenaustausch: Medienbotschafter China – Deutschland

Als deutsche Medienhauptstadt engagiert sich Hamburg auch im deutschchinesischen

Journalistenaustausch: Gemeinsam mit der Hamburg Media

School führt die Robert-Bosch-Stiftung seit 2008 ein solches Austauschprogramm

unter dem Titel „Medienbotschafter China – Deutschland“

durch: Im Dienste der Völkerverständigung zwischen China und Deutschland

werden jährlich 15 Stipendien an junge chinesische und deutsche

Journalisten vergeben.

Als Medienbotschafter gehen sie für jeweils drei Monate in das andere

Land und hospitieren acht Wochen in den Redaktionen namhafter Print-,

Online-, Hörfunk- und Fernsehmedien wie Die Zeit, Stern, dpa, NDR und

Hamburger Abendblatt. Die chinesischen Stipendiaten nehmen darüber

hinaus an einem vierwöchigen Journalismus-Lehrgang der Hamburg Media

School teil.

Die deutschen Stipendiaten in China arbeiten für zwei Monate in Redaktionen

in Beijing und Shanghai wie China Daily, Global Times, CCTV und

der Xinhua Agentur. Darüber hinaus nehmen sie an einer chinabezogenen

Fortbildung der Tsinghua-Universität in Beijing teil. Auf diese Weise

gewinnen beide Seiten einen tieferen Einblick in die unterschiedlichen

Systeme, Spielräume und Arbeitsweisen der Medien in Deutschland und

in der VR China.

Hamburg eignet sich für dieses Austauschprogramm in besonderer Weise,

da in der Medienmetropole viele renommierte Verlage und bundesweite

Hörfunk- und Fernsehsender ihren Sitz haben.

Weitere Informationen

www.medienbotschafter.de

www.hamburgmediaschool.de

23


Die Themen

Bildung und Wissenschaft

Auch in der Bildung pfl egt die Hansestadt enge Partnerschaften und Austauschprogramme

mit der Volksrepublik China. Rund 600 chinesische Studierende

sind derzeit an Hamburger Hochschulen eingeschrieben. Eine

Vielzahl von Wissenschaftskooperationen sowie zahlreiche gemeinsame

Projekte von Schulen und Hochschulen in Sprache und Kultur, Wirtschaft,

Justiz, Informatik, Technik und Medizin sorgen für den interkontinentalen

Wissenstransfer.

Chinesisch-Unterricht an Hamburger Schulen / Schüleraustausch

Chinesisch wird in Hamburg bereits an vier Gymnasien und an einer Gesamtschule

unterrichtet. Am Gymnasium Marienthal ist seit 2003 sogar

ein deutsch-chinesischer bilingualer Zweig eingerichtet worden. Das ist

einmalig in Deutschland. Hier werden deutsche und chinesische Schülerinnen

und Schüler zweisprachig deutsch/chinesisch unterrichtet. Hinzu

kommen weitere vier private chinesische Sonntagsschulen in der Hansestadt,

in denen deutsche und chinesische Kinder, Jugendliche und Familien

an Wochenenden Einblicke in die chinesische Geschichte, Sprache und

Kultur erhalten. An dem Schüleraustausch mit der Partnerstadt Shanghai

haben seit 1987 zahlreiche Hamburger Schüler teilgenommen, die heute

ein lebendiges Alumni-Netzwerk pfl egen.

Deutsch-Chinesisches Bildungsforum

Seit 2005 treffen sich deutsche und chinesische Wissenschaftler und Praktiker

jedes Jahr auf dem Deutsch-Chinesischen Bildungsforum in Hamburg

zum interdisziplinären Austausch über Fragen des Schul-, Hochschul- und

Weiterbildungssektors. Träger des Forums ist die KWB Koordinierungsstelle

Weiterbildung und Beschäftigung in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut

Hamburg und dem DAAD.

Weitere Informationen

www.gymnasiummarienthal.de

www.hanhua.de

www.hamburg-china-alumni-pool.de

www.chinaskills.de/Bildungsforum

24


Die Themen

Bildung und Wissenschaft

Austausch in Forschung und Lehre

Auch in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre pfl egt Hamburg

eine enge Partnerschaft mit China. Einige Kooperationen können auf gewachsene

Strukturen aufbauen. Zum Beispiel gründeten deutsche Kaufleute

bereits vor mehr als hundert Jahren ein deutsches Hospital in der

chinesischen Metropole Wuhan. Heute pfl egt die medizinische Fakultät

der Tongji-Universität Wuhan intensive Kontakte zu Ärzten, Studenten

und Wissenschaftlern der Asklepios Klinik Barmbek und des Universitätsklinikums

Eppendorf.

Als Wiege der Sinologie in Deutschland gilt die 1909 gegründete Fakultät

für Sprache und Kultur Chinas, die heute als Abteilung zum Asien-Afrika-

Institut der Universität Hamburg gehört. Das GIGA Institut für Asien-

Studien (IAS) befasst sich als bundesweites Asien-Kompetenzzentrum in

Forschung und Politikberatung seit 1956 mit China. Es ist das älteste der

unter dem Dach des German Institut of Global and Area Studies zusammengeschlossenen

Regionalinstitute. Aktuelle Forschungsergebnisse

über die chinesische Kultur vermittelt auch die Hamburger Sinologische

Gesellschaft e.V. (HSG) einem breiten Publikum.

Weitere Informationen

www.aai.uni-hamburg.de

www.giga-hamburg.de

www.hsg-ev.de

25


Die Themen

Bildung und Wissenschaft

Von Oktober 2004 bis Oktober 2008 hat das International Center of Graduate

Studies (ICGS) der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit

der Shanghaier Fudan Universität und dem GIGA Institut für Asien-Studien

den gemeinsamen Studiengang „Master of International Business

and Economics, China Focus“ durchgeführt. Studierende aus aller Welt

wurden hier für Führungspositionen in China ausgebildet.

Ähnliche Programme bieten heute die Technische Universität Harburg

und die Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)

in Kooperation mit der University of Shanghai for Science and Technology

(USST) an. HAW und USST haben einen ersten akkreditierten deutschchinesischen

Studiengang aufgebaut. Kooperationen bestehen auch

zwischen der HafenCity Universität (HCU) und der Tongji-Universität

Shanghai sowie dem Nanjing Technical College of Special Education.

Im Jahr 2006 wurde die Einrichtung eines ersten deutsch-chinesischen

Musik-Master-Studiengangs vereinbart zwischen der Hamburger Hochschule

für Musik und Theater und dem renommierten Shanghai Conservatory

of Music. Bis zu zehn Absolventen des Shanghai Konservatoriums

erhalten ein Stipendium für ein einjähriges Masterstudium in Hamburg.

Im September 2007 errichtete die Universität Hamburg in Kooperation

mit ihrer Partnerhochschule, der Fudan-Universität in Shanghai, ein Konfuzius-Institut.

Das Institut dient der Vermittlung der chinesischen Sprache

und Kultur sowie der Förderung des wissenschaftlichen Austauschs

und des interkulturellen Dialogs zwischen Deutschland und China.

Seit 1992 bildet die Design Factory International Hamburg (DFI) Grafi k-

und Kommunikationsdesigner aus. Als private Berufsfachschule kooperiert

die DFI dabei mit der International School of Communication Design

der chinesischen BNU University in der Nähe von Hong Kong, dem

Shanghai Arts and Crafts College in Shanghai sowie der Design-Fakultät

der Buckinghamshire New University. Der gebürtige Chinese und in Hamburg

lebende DFI-Gründer Shan Fan plant die Gründung der DFI Brand

Academy Hamburg als staatlich anerkannte Fachhochschule in privater

Trägerschaft. Ab Herbst 2010 sollen hier Bachelor- und Master-Studiengänge

für Markendesign und Markenmanagement angeboten werden, in

Kooperation mit chinesischen Hochschulpartnern. Mit Unterstützung des

Bundesministeriums für Forschung und Wissenschaft wird die Gründung

der DFI German Brand Academy Shanghai vorbereitet.

Weitere Informationen

www.icgs.de

www.haw-hamburg.de

www.tu-harburg.de

www.hcu-hamburg.de

www.hfmt-hamburg.de

www.shcmusic.edu.cn

www.konfuzius-institut-hamburg.de

www.design-factory.de

26


Die Themen

Kunst, Kultur und Lifestyle

Hamburg pfl egt Dank der frühen Handelsbeziehungen zum Reich der Mitte

eine bis heute sehr lebendige Tradition des Kulturaustauschs. Sie wird getragen

von den über 10.000 Menschen chinesischer Abstammung, die in

der Metropolregion Hamburg leben, ebenso wie von China begeisterten

Hamburgern und den Bürgern der Partnerstadt Shanghai.

Kultureller Austausch auf vielen Ebenen

Im Mittelpunkt des kulturellen Austausches stehen die menschlichen Begegnungen,

die eine ganze Reihe von Institutionen in Hamburg ermöglichen:

So fördert die Behörde für Kultur, Sport und Medien regelmäßig

Kunstprojekte und den Künstleraustausch sowie Filmreihen und Konzertfestivals

mit chinesischen Künstlern

Die Hamburger China-Gesellschaft e.V. informiert seit mehr als 35 Jahren

über Chinas Entwicklung und unterstützt mit ihrem Shanghaier Partner,

der Shanghai People‘s Association for Friendship with Foreign Countries,

den Austausch und die Freundschaft zwischen den Partnerstädten

Shanghai und Hamburg. Auch die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V.

pfl egt die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschen und Chinesen in

Hamburg auf vielen Ebenen. Sie hat bereits 1995 und 2002 China-Wochen

in Hamburg erfolgreich initiiert und koordiniert.

Und das Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg bietet seit seiner

Gründung 2007 neben Sprachkursen auch regelmäßig Kulturveranstaltungen,

Konzerte und Podiumsdiskussionen wie den monatlich stattfi ndenden

Deutsch-Chinesischen Dialog an.

Weitere Informationen

www.hcg-ev.de

www.chdg.de

www.chinaboard.de

www.konfuzius-institut-hamburg.de

27


Die Themen

Kunst, Kultur und Lifestyle

Hamburger Museen und Galerien

Chinesische Kunst und Kulturgüter sind in Hamburg zu besichtigen: Kostbare

Sammlungen fi nden sich in einigen Hamburger Museen und Galerien,

etwa im Museum für Völkerkunde. Das Museum für Kunst und

Gewerbe zeigt in seiner Ostasiensammlung über 350 Objekte aus Bronze,

Steinzeug, Porzellan, Jade und Glas aus der Zeit von 1500 v.Chr. bis zum

18. Jahrhundert, die zu einem Großteil aus der China-Sammlung von Philipp

F. Reemtsma stammt.

2006 präsentierte die Hamburger Kunsthalle in der Galerie der Gegenwart

mit der großen Ausstellung Mahjong zeitgenössische chinesische Kunst

aus der Sammlung des Schweizers Uli Sigg. Eine Reihe von privaten Galerien

und Kunstsammlungen widmet regelmäßig Ausstellungen der chinesischen

Gegenwartskunst. Und die Landesvertretung der Freien und

Hansestadt Hamburg in Berlin zeigt in ihren Räumen eine eigene ständige

Sammlung zeitgenössischer chinesischer Kunst.

Weitere Informationen

www. voelkerkundemuseumhamburg.de

www.hamburger-kunsthalle.de

www.mkg-hamburg.de

28


Die Themen

Kunst, Kultur und Lifestyle

Hamburg – Die Musikmetropole

Die Hamburger Musikszene pfl egt enge Verbindungen nach China, etwa

die Kooperation der Hamburger Symphoniker mit dem Shanghai Philharmonic

Orchestra. Dessen Chefdirigent Muhai Tang wurde 2010 erster

Gastdirigent der Hamburger Symphoniker. Im Februar organisierte er gemeinsam

mit den Hamburger Symphonikern die ersten Shanghai Festtage

in Hamburg. Auch einige Chöre und weitere Orchester der Stadt,

etwa das NDR Sinfonieorchester und die Hamburger Philharmoniker gastierten

bereits mehrfach in Fernost.

Das Hamburg Ballett des international renommierten Chefchoreografen

John Neumeier geht regelmäßig auf Ostasien-Tournee. Erst im Februar

2010 feierte das Ensemble Triumphe mit Aufführungen der „Kameliendame“

im China National Center for Performing Arts in Beijing.

Die junge Musical-, Theater- und Musikclub-Szene in St. Pauli ist heute

ein Publikumsmagnet für alle Hamburg-Besucher. Ein europaweit einzigartiges

Club-Festival ist das Reeperbahn Festival, das jedes Jahr rund

20.000 Fans an die Open-Air-Bühnen und Clubs der Vergnügungsmeile

lockt.

Schließlich bestehen auch Kontakte zwischen den Pop- und Jazzmusik-

Szenen von Hamburg, Beijing und Shanghai, etwa mit den Konzerten von

Udo Lindenberg oder dem jungen chinesischen Jazz-Musiker Coco Zhao

in Hamburg. Zur EXPO 2010 Shanghai werden Hamburger Musiker und

Bands des Reeperbahn Festivals auf den Bühnen der Weltausstellung und

den Musikclubs der chinesischen Metropole auftreten.

Weitere Informationen

www.musikmetropole.hamburg.de

www.hamburgersymphoniker.de

www4.ndr.de/sinfonieorchester

www.hamburg-ballett.de

www.reeperbahnfestival.com

29


Die Themen

Kunst, Kultur und Lifestyle

Chinesische Küche und Gastronomie

Kulturelle Begegnungsfelder und Schnittstellen gibt es auf allen Ebenen

– etwa mit den kulinarischen Genüssen aus Fernost, die mehr als 300

chinesische Restaurants in Hamburg anbieten. Die Hamburger Landesorganisation

des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands unterhält

seit 2005 die bundesweit einzige Dehoga-Fachabteilung für chinesische

Gastronomie. Außerdem sind in der Hansestadt auch einige chinesische

Handelshäuser und Läden vertreten, wie etwa das Yuanyue in der Innenstadt

(Bugenhagenstr. 5), das original chinesische Lebensmittel und Gebrauchsgüter

anbietet.

Marken, Lifestyle und Shopping

Hamburg ist für deutsche und ausländische Touristen auch als Marken-

Hochburg und attraktive Shopping-Metropole bekannt: International renommierte

Design-Label und Marken wie JOOP, Jil Sander, Montblanc,

Nivea, OTTO, Steinway und Tchibo sind hier ebenso zu Hause wie namhafte

Flagship Stores großer Luxusmarken, die in den Einkaufspassagen

der Metropole das Publikum anziehen. Ebenso reizvoll sind die Trendläden

im Karolinen- und Schanzenviertel, wo junge Designer ihre originellen

und ungewöhnlichen Kollektionen anbieten.

Chinesische Gartenkultur in Hamburg

Die Gartenkultur Chinas ist im Botanischen Garten Klein Flottbek zu

fi nden. Dort ist ein chinesischer Pavillon inmitten einer nach Feng Shui

gestalteten Gartenanlage erbaut worden. Original chinesisches Flair verbreitet

auch das chinesische Teehaus mit dem Lü Bo Lang Restaurant im

Yu-Garden. Auch in der Metropolregion wird die chinesische Gartenkultur

gepfl egt, etwa mit dem chinesischen Garten des Arboretum Ellerhoop.

Weitere Informationen

www.chinese-cuisine.de

www.dehoga-hamburg.de

www.bghamburg.de

www.yugarden.de

www. ellerhoop.de/html/

arboretum.html

30


Medienservice

Media Relations – Service aus erster Hand

Hamburg bietet als europaweit führendes China-Zentrum und als deutsche

Medienhauptstadt einen exzellenten Presseservice für internationale

Journalisten und eine professionelle Infrastruktur für Medienverlage

und Online-Dienstleister sowie Film- und Fernsehproduktionen.

Das Media Relations-Team der Hamburg Marketing GmbH und der Geschäftsbereich

International der Handelskammer Hamburg stehen Ihnen

für alle Fragen zur Verfügung.

Hamburg Marketing übernimmt gerne die Organisation Ihrer Reise nach

Hamburg und entwickelt für Sie je nach Anlass und Interesse maßgeschneiderte

Themenrundgänge, vermittelt kompetente Gesprächspartner

und bietet Ihnen hochwertiges und aktuelles Informationsmaterial.

Kontakt/Ansprechpartner:

Hamburg Marketing GmbH, Media Relations

Guido Neumann, Tel.: +49 (0)40 41 11 10-617

E-Mail: guido.neumann@marketing.hamburg.de

Anette Boos, Tel.: +49 (0)40 41 11 10-620

E-Mail: anette.boos@marketing.hamburg.de

Handelskammer Hamburg, Geschäftsbereich International

Jens Aßmann, Tel.: +49 (0)40 36 13 82 87

E-Mail: jens.assmann@hk24.de

Links für Recherchen:

www.hamburg.de

www.mediarelations.hamburg.de

www.hk24.de

www.metropolregion.hamburg.de

www.statistik-nord.de

www.hamburg-economy.de

www.hamburg-summit.com

www.chinatime-hamburg.de

www.expo2010-hamburg.de

www.hamburgshanghai.org

www.hafen-hamburg.de

www.hamburg-tourism.de

www.hamburg-tourism.cn

www.hamburg-china-info-pool.de

www.chinaboard.de

www.hcg-ev.de

www.medienbotschafter.de

31


www.marketing.hamburg.de

Presskit 2010

HamburgChina

April 2010

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