ETF-Magazin: "Inflation?" (Q4-2009) - Börse Frankfurt

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ETF-Magazin: "Inflation?" (Q4-2009) - Börse Frankfurt

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F OCUS-MONEY. FAKTEN MACHEN GELD.


Editorial

Bedenkliche Tendenz

Wenn die Entwicklung nicht so erfreulich wäre,

wäre es fast langweilig, darüber zu berichten:

Weiterhin fl ießen Monat für Monat Milliarden

in börsennotierte Indexfonds, erreicht das verwaltete

Vermögen neue Rekordstände. Regelmäßig vermessen

wird der Boom nicht nur von den Statistikern des weltgrößten

ETF-Hauses Barclays Global Investors (iShares),

sondern auch von den ETF-Experten der Deutschen

Börse. Die aktuelle Barclays-Statistik fi nden Sie auf

Seite 6, die Marktdaten der Deutschen Börse konnten

sich Anlageprofi s auf dem zweiten ETF-Forum der Börse

in Frankfurt abholen. Unseren Bericht über das ausgesprochen

gut besuchte Forum lesen Sie ab Seite 10.

Mir hat die Tagung viel gebracht – nicht nur, weil wir

beim ETF-Magazin mit der Börse kooperieren. Neben

den Insidern der Börse präsentierten nahezu alle im ETF-

Geschäft vertretenen Anbieter aufschlussreiche Fakten

zur neuen Anlageklasse Indexfonds, hielten sich dabei

aber mit Eigenwerbung vornehm zurück. Deutlich

wurden jedoch zwei Trends. Erstens: Trotz anhaltend

starker Mittelzufl üsse und einer großen Anzahl neuer

ETFs kommen aus den Werkstätten der Fondsanbieter

bislang kaum echte Innovationen. Bei der Mehrzahl

neuer Fonds handelt es sich schlicht um Me-too-Produkte

wie den zehnten ETF auf den Euro-Stoxx-50-

Index. Zweitens: Die wenigen wirklich innovativen

Neuemissionen sind häufi g relativ komplex strukturierte

Produkte. Ob das im Sinne der Anleger ist, wage

ich zu bezweifeln. Welcher Investor ist noch in der Lage,

das Risiko eines ETF auf Hedge-Fonds zu beurteilen,

wer kann einschätzen, wie sich ein zweifach gehebelter

Short-Dax-ETF in den nächsten Monaten entwickeln

wird? Ich wünsche mir, dass die Emittenten auch künftig

zwei der wichtigsten Vorzüge der Indexfonds im

Auge behalten – Einfachheit und Transparenz.

Impressum

Redaktion | Uli Kühn

Gestaltung | Ludger Vorfeld

Chef vom Dienst | Ellen Hombach, Tel.: 0 89/92 50-36 54

Verlag | Das ETF Magazin erscheint in der FOCUS Magazin Verlag GmbH,

Arabellastr. 23, 81925 München.

Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt | Frank Pöpsel

Schlussredaktion | FOCUS-MONEY-Schlussredaktion

Verantwortlich für den Anzeigenteil | Marlene Gunesch, Tel.: 0 89/92 50-29 50,

Fax: 0 89/92 50-29 52

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1a, gültig seit 1. Januar 2009.

Nachdruck ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags gestattet.

Druck | Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG,

Leibnizstraße 5, 97204 Höchberg

Stand | 10/2009

Frank Pöpsel,

FOCUS-MONEY

OKTOBER 2009

3


4

Inhalt

14 Bedrohliche Perspektive

Noch ist von Infl ation wenig zu spüren. Doch hohe Staatsschulden

und expansive Geldpolitik bereiten Ökonomen

Bauchschmerzen. Zwei renommierte Professoren diskutieren,

wie groß die Infl ationsgefahr wirklich ist

06 News

Ungebrochenes Marktwachstum; neue Sicherungskonzepte

bei swapbasierten ETFs; steigende Anzahl von Hebel- und

Short-Fonds; optimierte Branchen-ETFs

10 Aufschlussreiche Fakten

Beim zweiten ETF-Forum der Deutschen Börse diskutierten

250 Portfolio-Manager aktuelle Trends auf dem ETF-Markt

sowie Vor- und Nachteile der beliebten Fonds

20 Kampf gegen Infl ation

Erfahrungen der Vergangenheit zeigen: Nur Sachwerte

schützen Anleger dauerhaft vor Verlusten durch die Geldentwertung.

Doch nicht jede Anlageklasse ist geeignet. Was

bislang wirkte und welche ETFs in Frage kommen


25 Schutz vor Geldentwertung

Egal, ob die Preise steigen oder fallen: Bei diesen Staatsanleihen

steigen Kupon und Rückzahlung parallel zur Infl ationsrate.

Doch die Bedingungen der Papiere sind teilweise komplex.

Die richtigen ETFs erleichtern Investoren den Einsatz

28 Nachhaltige Rendite

Trotz bitterer Erfahrungen in der Finanzkrise bleibt Diversifi -

kation bei Geldanlagen wichtig. Ein Wissenschaftler erklärt,

warum und welche Modelle auch künftig Erfolg versprechen

32 Moderne Methoden

Mit dem richtigen Qualitätsmanagement sorgen Kämmerer

und Stiftungsvorstände dafür, dass die beauftragten Vermögensverwalter

optimale Ergebnisse bringen

36 Attraktive Prämien

An den Börsen lassen sich systematisch hohe Risikoprämien

vereinnahmen. Die Forscher des Instituts für Vermögensaufbau

zeigen, wie leicht das mit ETFs funktioniert

40 Sicherer Gewinn

Garantiezertifi kate sind überfl üssig: Eine neue Studie führt

den Beweis. Schon ein preiswertes ETF-Portfolio schützt vor

Verlusten und verspricht dennoch gute Renditen

44 Wertvolle Benotung

Neue Ratings sollen die Qualität von Indexfonds messen,

doch die Lösung dieser Aufgabe ist nicht einfach. Rating-

Experte Oliver Everling erläutert die Tücke der Materie und

erklärt, worauf es bei der Bewertung ankommt

INTERVIEW Sasa Perovic von der Rating-Agentur Scope

Rubriken

03 Editorial 50 Datenbank 64 Emittenten

Titel: Illustration: iStockphoto

Fotos: AP, C. Böttcher, Dreamstime (3), iStockphoto (4)

Photocase (7), S. Ugurlu/FOCUS-MONEY

Vermögensverwalter

Stiftungen

Kommunen

A-Depot-

Manager

Wegweiser durch

das ETF-Magazin

Vermögensverwalter,

Stiftungen, Kommunen und

A-Depot-Manager – vier

institutionelle Investorengruppen

mit unterschiedlichen

Bedürfnissen

beim Einsatz von ETFs.

Um Ihnen die Übersicht

zu erleichtern, haben wir

bei größeren Fachbeiträgen

eine Kennzeichnung vorgenommen.

Sie erkennen

auf einen Blick, an welche

Investorengruppe sich der

Artikel richtet.

5


News

Ungebrochener Boom

EExchange Traded Funds (ETFs) stehen weiterhin ganz

oben auf der Favoritenliste der Anleger. Ende August

erreichte das weltweit in diesen Produkten angelegte

Vermögen einen neuen Rekordstand von 891 Milliarden

Dollar. Das berechneten Analysten von Barclays Global

Investors (iShares). Weltweit können Anleger jetzt auf

knapp 1800 Fonds von 95 Anbietern zurückgreifen, die an

41 Börsen rund um den Globus gehandelt werden. Seit

Jahresbeginn stieg das in ETFs investierte Vermögen

um 25 Prozent. Ein Teil dieser Zunahme resultiert al-

lerdings aus steigenden Aktienkursen. So klet-

terte der MSCI-Welt-Aktien-Index im glei-

chen Zeitraum um 18 Prozent. Besonders

dynamisch bleibt das Wachstum der ETF-

Branche in Europa. Ende August erreichte

das in europäischen ETFs investierte Vermögen

ebenfalls einen neuen Rekordwert von 192 Milli-

arden Dollar. Das in den 751 europäischen ETFs

verwaltete Vermögen stieg damit in den acht Mo-

naten seit Jahresbeginn um 35 Prozent. Das

ist mehr als der 22-prozentige Anstieg des

MSCI-Europe-Index im gleichen Zeitraum.

Bauer:

Der ETF-Markt

wird immer

größer

Erstmals werden damit jetzt in Europa mehr ETFs ange-

boten als in den USA. Dort registrierten die Barclays-Sta-

tistiker 701 Indexfonds.

Besonders beliebt sind aktuell in Europa breit diversi-

fi zierte europäische Aktien-ETFs sowie Produkte auf

Rohstoffe und festverzinsliche Papiere. Auch Aktien der

Schwellenländer rückten in diesem Jahr wieder in das

Blickfeld der ETF-Investoren. Mehr als zwei Milliarden

Euro investierten Anleger in China- und Brasilien-ETFs.

Fonds auf festverzinsliche Wertpapiere gewannen

16 Prozent der gesamten Mittelzufl üsse in

Europa. Der größte Anteil entfi el dabei auf

Unternehmensanleihen und kurzlaufende

Staatsanleihen. Dies ging zu Lasten von ETFs

auf den Geldmarkt, aus denen Investoren seit

Jahresanfang mehr als eine Milliarde Euro ab-

zogen. Größter Anbieter bleibt in Europa nach der

Barclays-Statistik der Weltmarktführer iShares

mit einem – am verwalteten Vermögen gemes-

senen – Marktanteil von 40 Prozent. Nächst-

größte ETF-Gesellschaft in Europa ist nach

diesen Zahlen Lyxor Asset Management

mit 21 Prozent Marktanteil, gefolgt von

db x-trackers mit 16 Prozent.

Rekordstand erreicht

Verwaltetes Vermögen in globalen ETFs

in Milliarden US-Dollar, Stand 2009: August

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Anzahl der ETFs (linke Skala)

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Quelle: Barclays Global Investors

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Kampf dem Kontrahentenrisiko

Swapbasierte Indexfonds sollen sicherer werden: Mit neuen Techniken

wollen jetzt db x-trackers, Comstage oder Source das Kontrahentenrisiko

bei ihren Swap-ETFs ausschalten. Hintergrund: Nach

den gesetzlichen Vorgaben dürfen bis zu zehn Prozent des Vermögens

eines ETF aus Swaps bestehen. Bei diesen Tauschgeschäften

garantiert ein Swap-Partner dem Fonds die zur Abbildung der

Benchmark nötige Rendite. Käme es zu einem Ausfall des Swap-

Partners, könnte der ETF dadurch theoretisch bis zu zehn Prozent

seines Vermögens verlieren. Um diesen GAU zu verhindern, verteilt

der im Frühjahr neu gestartete britisch-amerikanische Anbieter

Source seine Swaps stets auf drei verschiedene Partnerbanken.

In der Regel sind dies die Source-Gesellschafter Goldman Sachs,

Morgan Stanley und Bank of America. Zudem werde der Swap-Anteil

auf maximal 4,5 Prozent des Fondsvermögens begrenzt. Auch bei

Comstage und db x-trackers bleibt der Swap-Anteil nach Angaben

der Gesellschaften stets unter der zulässigen Obergrenze von zehn

Prozent. Zusätzlich wollen die beiden deutschen ETF-Anbieter jetzt

eine zweite Sicherungslinie einziehen. So wird die Deutsche-Bank-

Tochter db x-trackers das Wertpapiervermögen ihrer Aktien-ETFs

auf 108 Prozent des eigentlich notwendigen Volumens hochfahren.

Die Commerzbank-Tochter Comstage will das Vermögen sogar mit

130 Prozent übersichern. „Durch dieses Sicherungskonzept ist das

Gegenpartei-Risiko praktisch ausgeschaltet. Dem Anleger entstehen

dabei keine zusätzlichen Kosten, die den Anlageerfolg reduzieren“,

versichert Thorsten Michalik von db x-trackers. Swaps werden

bei diesem Konzept weiterhin eingesetzt. Der höhere Aktienbestand

des Fonds dient lediglich als Sicherheitspolster, das der Fonds im

Fall eines Ausfalls des Swap-Partners zu Geld machen kann. Erträge

aus diesem Polster, etwa Dividenden, verbessern nicht die Wertentwicklung

des ETF.

Neue Fonds, neue Anbieter

Während in den USA die Zahl der angebotenen ETFs stagniert,

legen europäische Anbieter weiter kräftig nach. So erhöht jetzt

die französische Crédit Agricole Structured Asset Management

(CASAM), eine Tochtergesellschaft der Crédit-Agricole-Bank, ihr

ETF-Angebot um 17 neue Fonds auf nun 53 Fonds. Der erst im Frühjahr

gestartete britische Anbieter Source legte ebenfalls mit weiteren

18 ETFs nach (s. Bericht nächste Seite). Die Schweizer UBS

und Credit Suisse haben eine massive Ausweitung ihrer Produktpalette

angekündigt. Außerdem dürfte nach Einschätzung von Marktkennern

die britische HSBC ins ETF-Geschäft einsteigen. Bei den

von CASAM jetzt neu an der Euronext Paris gelisteten Fonds handelt

es sich um neun ETFs auf Staats- und Unternehmensanleihen,

drei ETFs auf globale Aktien sowie vier gehebelte und einen Short-

ETF, der auf dem Euro-Stoxx-50-Short-Index basiert. Die Hebel-

ETFs replizieren die Entwicklung europäischer und amerikanischer

Börsen um den Faktor zwei. Der Unternehmensanleihen-ETF bildet

den Markit-iBoxx-Euro-Liquid-Corporates-Index ab.

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iShares (8,22 Mrd. Euro)

Sonstige



UBS

(0,67 Mrd. Euro)

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OKTOBER 2009

Erster Null-Gebühren-ETF

Zunehmende Konkurrenz drückt

auch bei ETFs die Preise. Erstmals

verzichtet jetzt eine Fondsgesellschaft

sogar völlig auf die übliche

Verwaltungsgebühr – zumindest in

einem besonders hart umkämpften

Segment. Ende Juli senkte db x-trackers

die Management-Fee seiner

beiden ETFs auf den Euro-Stoxx-

50-Index von 0,15 Prozent pro Jahr

auf null Prozent. Hintergrund: ETFs

auf den europäischen Leitindex gehören

zu den beliebtesten Indexfonds

europäischer Investoren. Allerdings

sind inzwischen allein an

der Deutschen Börse zehn ETFs

auf den Index gelistet. Rund achtzig

Prozent der in diesen Fonds insgesamt

angelegten 17 Milliarden

Euro verwalten die Marktführer

iShares und Lyxor. Db x-trackers

konnte bislang erst knapp zwei Milliarden

Euro einsammeln. Völlig

umsonst arbeitet jedoch auch db xtrackers

nicht. Die gestrichene Gebühr

holt sich die Deutsche-Bank-

Tocher künftig bei Extraeinnahmen

aus Wertpapierleihe und Dividenden

zurück. Anleger muss das nicht

unbedingt stören. Schon bislang

brachten diese Zusatzgeschäfte

eine Wertentwicklung des Fonds,

die über der des Index lag.

Quelle: Deutsche Börse

Quelle: Xxxxx xxxxxxx

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Lyxor

(4,88 Mrd. Euro)

db x-trackers (1,88 Mrd. Euro)

7


Pfandleihhaus:

bewährtes

Geschäftsmodell

8

News

Leihe im Fokus

Mit ETFs auf neuartige Branchen-Indizes will der erst im Frühjahr gestartete bri-

Gute Noten für Indexfonds

tische Fondsanbieter Source Marktanteile gewinnen. Der ETF-Neuling, ein Joint

Venture von Bank of America, Goldman Sachs und Morgan Stanley, hat sich dafür

vom Indexanbieter Dow Jones Stoxx eine neue Indexfamilie schneidern lassen –

die Dow-Jones-Stoxx-600-Optimised-Supersector-Indizes. Besonderes Merkmal

der neuen Indizes ist, dass bei der Index-Zusammenstellung berücksichtigt wird,

wie leicht interessierte Investoren die enthaltenen Aktien leihen können. Aktien,

bei denen Wertpapierleihe nicht oder nur schwer möglich ist, kommen nicht in die

Optimised-Supersector-Indizes. Bei herkömmlichen Indizes hat die Möglichkeit

der Leihe keinen Einfl uss auf die Zusammensetzung. Grundlage für die neuen In-

dizes ist der marktbreite Europa-Index Stoxx-600. Allerdings klammert Stoxx für

die optimierten Index-Varianten Aktien aus Griechenland und Island aus und sor-

tiert die übrigen Aktien nach ihrem täglichen Börsenumsatz und ihrer Möglichkeit

zur Wertpapierleihe. Maximal 60 Aktien mit schlechten Leihmöglichkeiten kann

Stoxx dabei aus dem Universum streichen. Die Daten über den Umfang des Leih-

geschäfts bei den verschiedenen Aktien erhält Stoxx von Data Explorers, einem auf

Wertpapierleihe und Short Interest spezialisierten Informationsanbieter. Die ge-

fi lterte Aktienmasse teilt Stoxx wie bei seinen herkömmlichen Indizes in 19 Bran-

chen und gewichtet die Aktien dann entsprechend ihrer Marktkapitalisierung. Je

nach Branche ist dabei das maximale Gewicht einer Aktie auf zehn oder 20 Pro-

zent beschränkt. Source bietet ETFs auf 18 dieser Supersector-Indizes. Die Mög-

lichkeit der Wertpapierleihe ist nach Ansicht der Index-Initiatoren eine wesent-

liche Voraussetzung sowohl für den aktiven Handel der jeweiligen Aktien als auch

für damit verbundene Anlageprodukte.

In dem von der Rating-Agentur Scope jetzt erstmals durchgeführten ETF-Rating (s. Interview S. 49) haben

die Indexfonds auf der Ebene ihrer Fondsmäntel überwiegend gut abgeschnitten, teilte Scope mit. Bei der

Handelsqualität, bei den Kosten sowie bei der Informationsqualität und Transparenz hätten die Fonds mehrheitlich

überzeugen können. Die Analyse habe jedoch eine deutliche Qualitätsspreizung bei der Replikationsqualität

ergeben. Schwachpunkte der ETFs hätten sich dagegen häufi g bei den Indizes selbst feststellen

lassen können. Scope testete über 200 Fonds und ihre Indizes. Damit deckt Scope gut 40 Prozent der

an der Deutschen Börse gelisteten ETFs ab. Zwei Drittel der von Scope analysierten ETFs beziehen sich auf

Standard-Indizes, ein Drittel bildet Nischen-, Branchen- und Spezialitäten-Indizes nach. Zwölf Prozent der

bewerteten Fonds erhielten die Höchstnote von fünf Sternen. An 67 Prozent wurden vier Sterne vergeben.

Die restlichen 21 Prozent der Fonds erhielten drei. Weitere 200 ETFs will Scope im 4. Quartal untersuchen.

Bis zum Jahresende will das Unternehmen auch die Managementqualitäten der Anbieter bewerten.


Neue Hebel-ETFs mit Tücken

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OKTOBER 2009

30 Short- und 17 Hebel-ETFs warten inzwischen an den verschiedenen europäischen Börsen auf Investoren, ermittelten

die ETF-Händler der Unicredit München. Mit Short-ETFs verdienen Anleger an fallenden Märkten, bei Hebel-

ETFs steigt oder fällt der Wert des Fonds in der Regel doppelt so stark wie der zu Grunde liegende Index. Ende August

waren gut zwei Milliarden Euro in allen an der Deutschen Börse zugelassenen Short- und Hebel-ETFs investiert. Nach

db-x trackers, Lyxor und Comstage bietet seit August auch die britische ETF Securities solche Fonds in Deutschland an

(s. Datenbank ab Seite 63). Zwei der vier neuen Fonds von ETF-Securities bilden die Wertentwicklung des Dax und des

Euro-Stoxx-50 multipliziert mit dem Faktor zwei ab. Die beiden anderen neuen (Short-)ETFs steigen doppelt so stark,

wie der Dax fällt, beziehungsweise fallen zweimal so stark, wie der Index steigt. Diese doppelte Short-Version wurde in

Deutschland bislang noch nicht angeboten. Nach Aussagen der Emittenten sind Short- und Hebel-ETFs vor allem für

institutionelle Investoren gedacht. Diese könnten damit Strategien umsetzen, die bislang den Einsatz von Futures und

Optionen erforderten. Anleger müssen allerdings aufpassen: Die Verdopplung bezieht sich immer nur auf einen Tag. Bei

längeren Zeiträumen sind große Abweichungen möglich. Schuld ist die Mathematik. Würde etwa der Dax an einem Tag

um fünf Prozent von 5500 Punkten auf 5775 Punkte steigen, verlöre der 2xShort-ETF zehn Prozent. Fiele der Dax am

folgenden Tag auf das Ausgangsniveau von 5500 Punkten zurück, würde der 2xShort-ETF nur um 9,52 Prozent steigen,

nämlich um das Doppelte des Dax-Tagesverlusts von 4,76 Prozent. Käufer des 2xShort-ETF hätten also in diesen zwei

Tagen Verlust gebucht, während Besitzer eines regulären Dax-ETF keine Wertveränderung registriert hätten. In den

USA, wo Short- und Hebel-ETFs schon länger angeboten werden, wird denn auch zunehmend Kritik an dieser Art Fonds

laut. Für Privatanleger seien solche Fonds „typischerweise ungeeignet“, warnt etwa die US-Aufsichtsbehörde Finra.


Podiumsdiskussion (v. l.): Thomas Meyer zu Drewer (Lyxor), Andreas Fehrenbach (ETFlab), Chris Plomitzer (Unicredit), Frank

Pöpsel (FOCUS-MONEY), Thorsten Michalik (db x-trackers), Claus Hecher (iShares), Thomas Timmermann (Comstage)

250 Anlageprofi s diskutierten ETF-Trends und -Einsatzmöglichkeiten

Mehr Konkurrenz

Vor allem durch neue Anbieter

erhöht sich das ETF-Angebot.

Etwa ein Drittel dieser

Fonds kommt von Marktneulingen.

Doch noch handelt

es sich bei den meisten Newcomer-Fonds

um Nachahmerprodukte.

Echte Innovationen

sind bislang eher selten.

10

ETF-Forum

HARTE

FAKTEN

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Anzahl der Fonds

��� Anzahl neuer Fonds

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2007

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2008

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Fonds von neuen

Anbietern

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2009

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in Europa, Anzahl der Neuemissionen

ETFs auf neue

Basiswerte

optimierte oder

erweiterte ETFs

ETFs auf gleiche

Basiswerte

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Quelle: Deutsche Börse

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Indexfonds gehören zu den Lieblingsprodukten der

Deutschen Börse. Warum das so ist, verriet Börsen-Vorstand

Frank Gerstenschläger in seiner Begrüßungsansprache

beim zweiten ETF-Forum der Deutschen

Börse: Das Geschäft brummt. 57 Milliarden

Euro Umsatz mit ETFs bewältigte die Börse im ersten

Halbjahr. Damit verteidigten die Frankfurter locker

ihre dominante Position im europäischen ETF-Börsenhandel.

Ein Ende des Booms ist bislang nicht auszumachen.

Seit Jahresbeginn kamen bereits 80 neue

ETFs auf den Kurszettel, berichtete Gerstenschläger.

Auch an der großen Teilnehmerzahl des ETF-Forums

lässt sich das Interesse der Anleger an börsengehandelten

Indexfonds ablesen. Mehr als 250 Asset-Manager

und Anlageberater kamen am 10. September nach

Frankfurt, um sich über Vorzüge und Neuerungen

bei dieser Anlageklasse zu informieren. In 14 Fachvorträgen

und Workshops referierten die Chefs nahezu

aller ETF-Anbieter sowie ETF-Experten der Börse

über Einsatzmöglichkeiten, Markttrends und Besonderheiten

des ETF-Geschäfts. In der abschließenden

Podiumsdiskussion stellten sich Vertreter der Anbieter

den kritischen Fragen von Moderatorin Katja Dofel

und FOCUS-MONEY-Chefredakteur Frank Pöpsel.

Vortragsunterlagen und Vorträge als Audio-Datei sind

unter www.boerse-frankfurt.de/etf-forum erhältlich.

Erfrischend: Sowohl in ihren Vorträgen als auch in der

Podiumsdiskussion lobten die Branchenvertreter dabei

weniger die Vorzüge ihrer eigenen Fonds, sondern

OKTOBER 2009

Vorträge und Gespräche: Auftakt-Redner Anselm Bilgri; ETFlab-Chef Fehrenbach und Bruno Schmidt-Voss von Invesco;

iShares-Chef Dirk Klee (oben v. l.); Hartmut Graf (l.) und Konrad Sippel (beide Deutsche Börse) mit Moderatorin Katja Dofel

analysierten in erster Linie aktuelle Trends der Branche.

So interpretierte etwa Andreas Fehrenbach, einer

der ETF-Pioniere Deutschlands und heute Chef der

Sparkassen-ETF-Tochter ETFlab, das Anlegerverhalten

im vergangenen Jahrzehnt und dessen Auswirkungen

auf die Finanzmärkte. Waren es zur Jahrtausendwende

noch massenhafte Aktien-Neuemissionen, Fondsaufl

agen und Erst-Anleger, die die Kurse nach oben trieben,

so wurde nach Auffassung Fehrenbachs die letzte

Blase von komplexen strukturierten Produkten und neu

verpackten Themen angeheizt. In der Hausse konnten

Emittenten Produkte absetzen, die in einem „normalen“

Markt niemals nachgefragt worden wären: Produkte,

die zu intransparent, zu unsicher, zu illiquide, zu kompliziert

und zu wenig diversifi ziert waren.

Gefährlicher Weg. Als Folge gäbe es heute doppelt so

viele Publikumsfonds und achtmal so viele Zertifi kate

wie im Jahr 2005. Gleichzeitig sei jedoch das Nettomittelaufkommen

zurückgegangen. Dadurch wurden die

Investitionen künstlich nach oben getrieben, bis schließlich

die Blase platzte. Dass sich ETFs nun als Gewinner

herausstellen, habe dementsprechend nachvollziehbare

Gründe: ETFs kombinierten die Vorteile von Aktien,

Fonds und Futures, sparten aber deren Nachteile aus.

„Deshalb hat der Siegeszug der ETFs erst begonnen“,

urteilt Marktkenner Fehrenbach.

Naturgemäß teilten fast alle anderen Referenten des

ETF-Forums diese optimistischen Aussichten für ihre

Branche. Uneinigkeit bestand dagegen in der Fra-

›››

11


ETF-Forum

Austausch (im Uhrzeigersinn): Tagungspause; Dachfondsmanager Götz Kirchhoff (l.), FOCUS-MONEY-Chefredakteur Frank

Pöpsel (l.) und db-x-trackers-Chef Thorsten Michalik; Alexander Kirschner (r.) und Jörg Krolzig (M.) von FOCUS-MONEY

ge, mit welchen Produkten und auf welchem Pfad sich

der Siegeszug fortsetzen wird. Nicht nur viele Zertifi -

kate seien noch immer zu komplex, sondern auch bei

den ETFs nähmen schwer verständliche Konstruktionen

zu, warnte Fehrenbach. Unterstützt wurde er in dieser

Position von Dirk Klee, der beim ETF-Weltmarktführer

iShares für das Deutschland-Geschäft zuständig ist.

„Auch die Zertifi kate begannen ihre Laufbahn als unkomplizierte

Indexprodukte. ETFs dürfen nicht den gleichen

Weg einschlagen“, mahnte Klee. Nicht jeder machbare

ETF sei auch wirklich im Sinne der Anleger. „Wir

dürfen unsere Kunden nicht mit neuen Produkten totschießen“,

appellierte Klee an seine Mitbewerber.

„Es kann gar nicht genug ETFs geben“, konterte dagegen

Thomas Meyer zu Drewer, Steuermann beim Branchenzweiten

Lyxor. Schließlich würden Europas Asset-

Manager unzählige verschiedene Strategien fahren, die

teilweise ganz spezielle Produkte verlangen. Ganz in diesem

Sinne sieht Thorsten Michalik, Chef der Deutsche-

Bank-Tochter db x-trackers, seine Aufgabe darin, den Investoren

mit ETFs nicht nur den Aktienmarkt, sondern

weitere Anlageklassen zu erschließen. Sogar Währungen,

der Geldmarkt, Rohstoffe oder Hedge-Fonds lassen sich

nach seiner Darstellung gut mit ETFs abbilden. Die Zahl

in Europa verfügbarer ETFs wird sich nach Michaliks

Einschätzung in den nächsten Jahren auf rund 1200

Fonds verdoppeln. Damit sei dann jedoch die Grenze des

Wachstums erreicht. Hartmut Graf, Leiter des Bereichs

Issuer Data & Analytics bei der Deutschen Börse, er-

12

gänzte – und relativierte – die Wachstumsfantasien der

Emittenten mit harten Zahlen über den ETF-Markt.

Starke Fakten. Bislang nämlich handelt es sich nach

seinen Daten bei der Mehrzahl der in diesem Jahr in

Europa neu auf den Markt gekommenen ETFs um Metoo-Produkte,

also um Fonds, die auf identischen Indizes

beruhen wie bereits existierende ETFs oder auf leicht

modifi zierten Underlyings. Nur 15 Prozent der in diesem

Jahr neu offerierten Fonds sind nach Grafs Einschätzung

echte Innovationen. Gleichzeitig wachse das Angebot

vor allem durch den Markteintritt neuer Anbieter

(s. Grafi k S. 10). In der Konsequenz habe die gestiegene

Anbieter- und Fondszahl zu sinkenden Fondsgrößen und

ersten Schließungen geführt – trotz anhaltender Mittelzufl

üsse in das gesamte Segment. Dennoch habe die zunehmende

Konkurrenz bislang noch keinen Preiskampf

mit sinkenden Managementgebühren zur Folge. „Offensichtlich

zählen für Anleger eher Produktmerkmale

wie der Tracking-Error oder das Underlying“, folgert

Graf. Auch künftig erwartet der Brancheninsider keinen

Wettbewerb über den Preis, sondern stattdessen über

neue Themen und Produktinnovationen. Auch für das

Geschäft seines eigenen Arbeitgebers ist Börsen-Mann

Graf optimistisch. „Die Bedeutung des börslichen Handels

wird für ETFs weiter zunehmen – der außerbörs liche

Handel wird sich saturieren“, prognostiziert Graf.

ULI KÜHN


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DER BESSERE INDEX

RAFI-ETFs von Invesco: effi ziente Instrumente für ineffi ziente Märkte

ETFs auf Basis fundamental gewichteter Indizes bieten

die Chance einer signifi kanten Outperformance gegenüber

gängigen Indexfonds. Besonders ausgeprägt ist der Mehrertrag

in Baisse-Phasen und in wenig effi zienten Märkten

wie Emerging Markets oder Nebenwerten. Im bisherigen

Jahresverlauf sowie über zwölf Monate und drei Jahre haben

große, fundamental gewichtete Indizes, wie die FTSE-

RAFI-Indizes, signifi kant besser abgeschnitten als ihre kapitalisierungsgewichteten

Vergleichsindizes, ergab eine

Studie von Research Affi liates LLC. Zudem: je schlechter

der Markt, desto höher der potenzielle Mehrertrag der

RAFI-Strategie. Bei einer Rendite des kapitalisierungsgewichteten

Vergleichsindex von zehn Prozent liegt die

Mehrertragswahrscheinlichkeit der RAFI-Strategie bei 80

Prozent. Bei negativer Indexrendite steigt die Wahrscheinlichkeit

sogar auf 88 Prozent – bei unveränderter Volatilität

und stabilem Beta. Das zeigen Simulationsrechnungen

von Research Affi liates auf Basis der Kursentwicklung von

Jahresbeginn bis Juni 2009. Anders ausgedrückt: RAFI-

ETFs versprechen mehr Rendite bei gleichem Risiko.

Die von Invesco PowerShares angebotenen RAFI-ETFs

verbinden die Effi zienz eines Indexfonds mit der Bewertungsstärke

aktiven Fondsmanagements. Mit RAFI-Indizes

werden grundlegende Defi zite kapitalisierungsgewichteter

Indizes behoben. Jetzt diktiert nicht mehr der Markt

die Gewichtung der Aktien im Index, denn die Gewichtung

anhand der Marktkapitalisierung ist problematisch: Spekulation

kann Fehlbewertungen hervorrufen, was unangemessen

hohe Gewichte im Index nach sich ziehen kann. Besonders

gravierend ist dies, wenn die Kurse langfristig zu

ihren fairen Werten zurückkehren. Dann bringen zu hoch

bewertete Aktien unterdurchschnittliche und zu niedrig bewertete

Aktien überdurchschnittliche Erträge. Diese Ertragsminderung

kann bei marktwertgewichteten Portfolios

zehn Prozent jährlich betragen, schätzt Research Affi liates.

Bei den FTSE-RAFI-Indizes, Basis der RAFI-ETFs von Invesco,

erfolgt deshalb die Gewichtung der Aktien nach

Unternehmenskennzahlen wie Cashfl ow, Buchwert, Umsatz

und Dividende. Dadurch ergibt sich ein ausgewogenes

Portfolio, das die wirtschaftliche Bedeutung der Unternehmen

widerspiegelt und die Anfälligkeit für Marktblasen

verringert. Unterbewertungen und Wachstumspotenziale

können eingefangen werden, Pricing-Errors werden systematisch

verteilt – zum Vorteil der langfristigen Erträge.

Dennoch bieten die Invesco-PowerShares-RAFI-ETFs all

das, was Anleger von einem Indexfonds erwarten: niedrige

Kosten, hohe Transparenz und große Liquidität. So eignen

sich diese überlegenen Indexfonds sehr gut als Core-Investment

in einem institutionellen Portfolio.

RAFI-US-1000

Bulle und Bär: RAFI-

Indizes punkten vor

allem in schwierigen

Marktphasen

BRUNO SCHMIDT-VOSS, INVESCO INSTITUTIONAL BUSINESS

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Markets

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Volatilität (Risiko) in %

*Die Wertentwicklung basiert zum Teil auf simulierten Ergebnissen.

Es besteht keine Garantie für eine künftige Realisierung

der gezeigten Wertentwicklung.

Diese Anzeige dient der Information und stellt keinen Anlagerat oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anteilen dar. Die genannten ETFs dienen zur Illustration der Investmentstrategie und

sind nicht alle an einer deutschen Börse registriert. Der Wert von ETF-Anteilen kann sowohl fallen als auch steigen sowie Wechselkursschwankungen unterliegen, und es ist möglich, dass Inves-

toren den ursprünglich angelegten Betrag nicht zurückerhalten. ETFs sind nicht aktiv gemanagt und weisen ähnliche Risikomerkmale auf wie Aktien. Herausgeber dieser Information ist Invesco

Asset Management Deutschland GmbH, An der Welle 5, D-60322 Frankfurt am Main, beaufsichtigt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Stand: 31. August 2009

12

8

4

0

13

Quelle: Research Affi liates, Rückrechnung:

USA 47 Jahre, Europa 25 Jahre, EM 15 Jahre

jeweils zum Ende 2008


14

STEIGUNG

IN SICHT

Noch sind die Preise stabil, doch am Horizont droht Infl ation

Monument Valley:

Ebene und Spitze

Konjunktur


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Es muss nicht so schlimm kommen, wie es der

Schweizer Vermögensverwalter Marc Faber prophezeit:

dass den USA eine Hyper-Infl ation wie in Simbabwe

droht. Doch auch Infl ationsraten von fünf Prozent

belasten Verbraucher und Geldmanager. Vor allem

die immensen Schulden, die Deutschland, die USA und

andere Industrienationen aufhäufen, könnten infl ationär

wirken. Die Gefahr: Zur Rückzahlung werfen Regierungen

und Notenbanken

die Notenpresse an. Schließlich

ist es einfacher, neues

Geld zu drucken, als Steuern

zu erhöhen oder Ausgaben

zu sparen. Wie akut das

Infl ationsrisiko ist, diskutieren

die renommierten Wirtschaftsprofessoren

Thomas

Straubhaar und Ulrich Blum

– und warnen vor schmerz-

haften Preissteigerungen in

den nächsten Jahren.

ETF-Magazin: Bis zum Jahr

2013 sollen Deutschlands

Schulden die astronomische

THOMAS

STRAUBHAAR,

Hamburgisches Welt-

WirtschaftsInstitut

Höhe von 2000 Milliarden Euro erreichen. Wie viele

Schulden können wir uns überhaupt leisten?

Thomas Straubhaar: In der Tat stellt sich die Frage, wie

die Staaten ihre Schulden langfristig bedienen wollen.

Der Staat kann die Steuern erhöhen, was unpopulär ist.

Er kann Ausgaben senken, was gegen die betroffenen

Interessengruppen schwer durchzusetzen ist. Oder er

kann Infl ation schüren. Für die Regierung hat die kalte

Enteignung von Kaufkraft den Vorteil, dass sie kein

Parlament beschließen muss.

ETF-Magazin: Die Politik hat ein Interesse an Infl ation?

Straubhaar: Ja, und bei aller Unabhängigkeit der Zentralbanken:

Die Wahrscheinlichkeit höherer Infl ation ist

stark gestiegen.

Ulrich Blum: Ich bin da wesentlich weniger pessimistisch!

Ich halte unsere Zentralbank für vernünftig genug,

rechtzeitig die Zügel anzuziehen. Die akutere Gefahr ist

OKTOBER 2009

eine jahrelange Defl ation wie in Japan. Die Geldpolitik

muss alles tun, um eine Preisspirale nach unten zu

stoppen. Sie nutzt aber gefährliche Instrumente. Nehmen

wir die Zinsen: Extrem niedrige Zinssätze führen

zu dem, was man in Japan Zombie-Banking nennt. Dort

verleihen schlechte Banken schlechtes Geld an schlechte

Unternehmen. Die Kapitalkosten sind null. In der

Realwirtschaft entfällt die nötige Auslese.

ETF-Magazin: Aber die „Helikopter-Ökonomie“

scheint

doch zu funktionieren: Der

Staat verteilt Geld mit dem

Hubschrauber. Wirtschaft und

Börse springen wieder an.

Blum: Das Schlimme ist, dass

die Milliarden am Kapitalstock

vorbeigehen. Früher

wurden Kreditprogramme

aufgelegt, um Investitionen

ULRICH BLUM,

Institut für Wirtschaftsforschung,

Halle

in Infrastruktur anzuschieben.

Es muss nicht immer Betongold

sein. Aber es muss die

Produktivität von morgen ankurbeln.

Das wäre die vierte

Möglichkeit, Schulden abzu-

bauen: indem der Staat bei gleicher Steuerquote und

niedriger Infl ation mehr von einem größeren Kuchen

einbehält. Das passiert aber nicht.

Straubhaar: Die Hubschrauber-Ökonomie ist in dieser

Lage im Prinzip richtig. Die Preise stagnieren bereits,

da müssen Sie gegensteuern – bis hin zum Anwerfen

der Notenpresse. Die Menschen müssen glauben: Morgen

wird es nicht billiger, sondern teurer. Aber sobald

die Infl ationserwartung dann steigt, eine Vollbremsung

hinzulegen ist nach aller Erfahrung weder politisch

gewünscht noch möglich. Die reale Wirtschaft reagiert

mit Verzögerung: Die Auftragseingänge sind im

ersten Halbjahr eingebrochen, daher rollt die Konkursund

Entlassungswelle erst im Herbst an. Dann müsste

die Notenbank aber das überschüssige Geld längst

wieder einsammeln. Das ist bei über vier Millionen Arbeitslosen

in Deutschland und einer Quote von

›››

15


Konjunktur

Bittere Erfahrungen

Noch sind die Infl ationsraten in Deutschland und

den USA weit von ihren Nachkriegshochs Ende

der siebziger Jahre entfernt. Doch die Vergangenheit

zeigt: Aus rückläufi gen Preissteigerungsraten

kann sich innerhalb weniger Jahre eine gefährliche

Geldentwertung entwickeln.

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Wachsende Sorgen

Aus den Renditen infl ationsindexierter Anleihen

lassen sich die Infl ationserwartungen der Marktteilnehmer

ableiten. Aktuell liegt diese Breakeven-Infl

ationsrate deutlich über ihrem Tiefstand

vom Herbst 2008, aber noch immer auf einem

sehr moderaten Niveau.

Quelle: BCA Research

16

Deutschland

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USA

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Quelle: Thomson Datastream

USA

Großbritannien (2016)

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zehn Prozent im Euro-Raum nicht durchsetzbar – und

deswegen ist Infl ation unvermeidlich.

Blum: Mein Gegenargument lautet: China! Es gibt weiter

eine sehr stabile Arbeitsteilung zwischen China

und den USA. Die Amerikaner kaufen asiatische Güter,

China hortet im Gegenzug enorme Dollar-Reserven.

Es entsteht zwar viel Liquidität, die aber in Pekings

Tresoren verschwindet. Chinas billige Fabriken

stabilisieren weltweit die Preise. Dieses Gleichgewicht

des Schreckens wird anhalten. Vor uns liegen fünf bis

sechs weitere Jahre, in denen Chinas Dominanz weltweit

die Preise dämpft.

Straubhaar: Ich muss widersprechen. Wenn sowohl in

den USA als auch in China die Infl ation stark ansteigt,

dann ist die relative Wettbewerbsfähigkeit zwischen

den beiden Ländern völlig unberührt. Ihr Szenario

schließt nicht aus, dass global die Infl ationsraten im

Gleichklang galoppieren.

Blum: Die Chinesen haben aber das Problem, dass auch

bei ihnen die Arbeitslosigkeit drückt . . .

Straubhaar: . . . eben!

Blum: . . . und Nachbarn wie Vietnam im Textilbereich

scharfe Konkurrenz entfachen. Die Fabriken im chinesischen

Perlfl uss-Delta können nicht einfach die Preise

hochsetzen.

Straubhaar: Können Sie ausschließen, dass China seine

Geldzügel lockert, um eine einseitige Abwertung seiner

Dollar-Reserven zu verhindern? Ich sage für den

Euro-Raum eine Infl ationsrate von fünf und mehr Prozent

voraus. In den USA wird sich die Teuerung noch

stärker beschleunigen. Historisch liegt die Infl ationsrate

dort immer um ein bis zwei Prozent höher.

Blum: Dann reden wir über folgendes Szenario: Die drei

relevanten Zentralbanken der Welt, die amerikanische,

die chinesische und die europäische, steigen in einen

Infl ationswettbewerb ein . . .

Straubhaar: . . . ganz genau!

Blum: Für die USA ist das denkbar, für China kaum

und für die EZB noch weniger. Dann hätten wir den

Bremser Europa, den Superinfl ationierer USA und dazwischen

China – das würde zu unglaublichen Verwerfungen

im Welthandel führen.

Straubhaar: Das ist ja das Horrorszenario!

Blum: Diese Spannungen zu bewältigen wäre aber viel

teurer als eine Infl ationskontrolle. Alle Beteiligten haben

ein Interesse daran, die Geldentwertung unter fünf

Prozent zu halten. Ich erwarte für den Euro-Raum eine

Infl ation von drei bis vier Prozent – aber nicht sieben bis

acht Prozent wie Sie. Die Preissteigerungen beginnen jedoch

erst in drei Jahren. Noch sind die Produktionsstätten

weltweit so unterausgelas tet, dass es keinen Raum

für Preiserhöhungen gibt. Und noch verteuert sich Öl

nicht genug, um einen solchen Druck zu erzeugen.


ETF-Magazin: Wann kommt Ihre Infl ation, Herr Straubhaar?

Straubhaar: Dieses Jahr sind sinkende Preise das große

Thema, 2010 ist ein Jahr des Übergangs, ab 2011 geht es

los. Die Preise für Energie, Agrar- und Rohstoffe klettern

bereits. Öl notierte im Sommer 2008 bei 160 Dollar und

fi el bis auf 30 Dollar. Das ergibt einen dämpfenden Basiseffekt,

der sich aber ab 2010 zum statistischen Preistreiber

umkehrt. Ähnliches sehen wir bei vielen Rohstoffen.

Die steigenden Staatsschulden sind ein weiterer Grund.

Staaten, die sich hoch verschuldet haben, werden alles

daransetzen, die Zinsen tief zu halten. Der Preis des Geldes

wird also nicht so schnell wie nötig erhöht.

ETF-Magazin: Deutschland will das Staatsdefi zit mit einer

Schuldenbremse bekämpfen.

Blum: Ich war ja als Sachverständiger im Parlament und

sage Ihnen: Das Gesetz ist eine Farce! Man muss den

Staat zwingen, wie ein Unternehmen für Risiken vorzusorgen.

Die beschlossene Schuldenbremse öffnet dagegen

Hintertüren für „außerordentliche Situationen“.

Der Staat muss vernünftige Rücklagen bilden oder solche

Veranstaltungen lassen. Ein Asteroideneinschlag

ist unkalkulierbar, alles andere nicht. Wenn alle 30 Jahre

ein Hochwasser kommt, kann ich die Kosten einplanen.

Entweder organisieren wir die Schuldenbremse

mit echter Risikovorsorge, oder wir lassen es.

Straubhaar: Das Gesetz ist im Prinzip sinnvoll. Man

muss den Politikern die Hände an den Mast binden,

sonst erliegen sie dem Gesang der Sirenen. Deshalb

sind Schuldenbremsen zwar dumm, aber politökonomisch

effi zient. Nur hat man hier den Start auf die

überübernächste Legislaturperiode verschoben. Künftige

Politiker werden sich von dieser Bremse kaum beeindrucken

lassen. Zur Not wird auf „außerordentliche

Situationen“ hingewiesen.

ETF-Magazin: Wenn schon nicht die Schuldenbremse,

garantiert dann nicht die EZB Geldstabilität?

Blum: Die Frage ist: Orientiert sich die EZB mittelfristig

an den Interessen von Ländern wie Deutschland, Österreich

und den Niederlanden? Oder setzen sich Mitgliedsstaaten

wie Portugal, Spanien und Griechenland

durch, die eine laxe Geldpolitik bevorzugen? Ich bin

Optimist und vertraue auf die zentraleuropäische Tradition

stabilen Geldes.

Straubhaar: Einspruch, Herr Kollege! Wir haben 16 Euro-Staaten.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass

sich die Mehrheit den drei restriktiven Ländern unterwirft?

Es wird sich nicht der deutsche Kurs durchsetzen,

wohl auch nicht der griechische, aber ein Mittelweg

mit deutlich expansiverer Geldpolitik. Wir haben

in den vergangenen Jahren 2,5 Prozent Teuerung akzeptiert

– nun wird es viel mehr.

ETF-Magazin: Manche EU-Staaten können kaum

›››

Riesiges Loch

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Chart folgt!

OKTOBER 2009

In der Finanzkrise erhöhten sich die Staatsschulden

der USA dramatisch. In diesem Jahr dürfte

das US-Haushaltsdefi zit die nie gesehene Höhe

von fast zwei Billionen Dollar erreichen, schätzen

Experten. In den nächsten Jahren kann das Defi zit

voraussichtlich nur langsam sinken und weiterhin

auf Rekordniveau verharren.

Quelle: CBO

Deutschland zieht nach

Auch in Deutschland drohen gewaltige Löcher

im Haushalt. Nach bisherigen Planungen steigt

im kommenden Jahr die Neuverschuldung des

Bundes auf mehr als 86 Milliarden Euro und

geht auch in den anschließenden Jahren nur

langsam zurück.

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Quelle: Bundesministerium für Finanzen

17


Konjunktur

Drückende Lasten

Auch wenn die öffentliche Verschuldung Deutschlands

ungesunde Höhen erreicht: Um die Finanzen

anderer europäischer Länder steht es noch

schlimmer. So liegen die Staatsschulden Italiens

und Griechenlands auf Höhe ihres Bruttoinlandsprodukts.

In Deutschland liegt die Quote (noch)

unter 70 Prozent der Wirtschaftskraft.

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Quelle: Thomson Datastream

Gefährlicher Weg

Geldmenge und Wirtschaftsleistung der USA bewegen

sich in entgegengesetzte Richtungen.

Während das US-Inlandsprodukt schrumpft,

wächst die Geldmenge rapide. Ob mit der expansiven

Geldpolitik die Konjunktur nachhaltig belebt

werden kann oder Infl ation kommt, wird sich

in den nächsten drei Jahren zeigen.

Quellen: BCA Research

18

Spanien

Irland

Italien

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Bruttoinlandsprodukt USA

Griechenland

Deutschland

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Geldmenge M2

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OKTOBER 2009

noch Anleihen platzieren. Steht Europa vor der Zerreißprobe?

Blum: Ja, aber es gibt keine Alternative zum Euro.

Wenn Italien ausstiege, müsste es seine Nuova Lira sofort

massiv abwerten. Die alten Euro-Schulden würden

dann unbezahlbar. Das Beste wäre eine cofi nanzierte

Gemeinschaftsanleihe. Deutschland zahlt in jedem

Fall: Entweder stellen wir Kapital für eine Kern europa-

Anleihe zur Verfügung, oder wir verlieren unsere Exportmärkte

in Südeuropa.

Straubhaar: Die wahrscheinlichste Lösung ist Infl ation,

also die schleichende Entwertung von Schuld- und

Gläubigerverhältnissen. Die Alternative ist eine neue

Steuer oder Abgabe oder gar eine Euro-Zwangsanleihe,

deren Erträge aus Solidarität an die schwächeren Länder

fl ießen. Beides sehe ich sehr schnell kommen.

Blum: Ich fordere, dass wir von den Verursachern der

Finanzkrise, den Banken, einen Teil der Rettungskosten

zurückholen. Nachdem Bankaktien ohne Staatseingriffe

wertlos geworden wären, sollen die Aktionäre

eine Wertaufholungssteuer bezahlen. Ich schlage vor,

eine Steuer auf alle Wertpapiere aus dem Bankensektor

zu erheben. Jeder Aktionär oder Gläubiger einer Bank

muss wissen: Wenn der Staat die Institute nicht gerettet

hätte, wären die Papiere in den Orkus gegangen.

Straubhaar: Die Idee ist sehr plausibel.

ETF-Magazin: Wie legen Sie selbst Ihr Geld an, um einer

möglichen Infl ation zu entgehen?

Straubhaar: Ich investiere die nächsten zwei, drei Jahre

noch in festverzinsliche Papiere. Mit Anleihen kann

man sich bei den vorherrschenden Defl ationssorgen

kurzfristig noch eine schöne Rendite sichern. Auf längere

Frist ist bei Rentenpapieren aber extreme Vorsicht

geboten.

Blum: Ich fi nde Anleihen interessant, die gesunde mittelständische

Unternehmen außerhalb des Marktes

platzieren. Ich behaupte, es gibt eine Rückkehr der

Realwirtschaft und weniger Finanzinnovationen. Direkte

Beteiligungen sind eine Möglichkeit, daran teilzuhaben.

ETF-Magazin: Ist es sinnvoll, jetzt Schulden zu machen,

die bald von der Infl ation entwertet werden?

Blum: Im Moment sind die Zinsen am unteren Ende angekommen.

Sie werden wieder spürbar steigen.

Straubhaar: Das Zinsniveau kann nicht mehr viel tiefer

fallen. Wenn die Zinsen nicht früher oder später steigen

und niemand mehr spart, wäre das kapitalistische

System am Ende.

CHRISTIAN BIEKER


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20

Infl ationsschutz

REALE

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Aktien, Gold und Immobilien schützen vor Infl ation

Fabrik:

Sachwerte überstehen

Infl ationszeiten


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

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eschichte wiederholt sich nicht, schwören Historiker.

Hoffentlich, denn auch die Erfahrung

der Hyperinfl ation von 1923 braucht Deutschland

kein zweites Mal. Während sich damals

der Staat seiner Schulden entledigte, wurden Sparer

und Anleihenbesitzer um ihr Vermögen gebracht. Nur

wenige kamen unbeschadet durch die Krise – hochverschuldete

Unternehmer, Immobilienbesitzer oder,

mit Einschränkungen, Aktionäre. Auch heute schützen

Sachwerte wie Aktien, Immobilien oder Gold vor

den Konsequenzen der Geldentwertung. Entsprechende

Investments könnten durchaus Sinn machen. „Die

Infl ation kommt auf leisen Sohlen“, warnt Martin Hüfner,

Chefstratege der Münchner Anlagegesellschaft

Assenagon. Seine Prognose: „Bis 2010 bleibt die Geldentwertung

niedrig. Aber dann platzt die neue Blase

aus Staatsverschuldung und hoher Liquidität.“

In den zwanziger Jahren kam die Katastrophe ebenfalls

nicht über Nacht. Zunächst stiegen die Preise zwar

spürbar, doch nicht bedrohlich. Nach dem Ersten Weltkrieg

stützten die Regierungen der Weimarer Republik

die Wirtschaft erfolgreich mit einer Politik des lockeren

Geldes. Während andere Staaten schwere Zeiten durchmachten,

wuchs die deutsche Wirtschaft kräftig. Dass

sich dabei die Infl ation beschleunigte, störte zunächst

kaum einen Politiker. Schließlich lasteten die Schulden

für den verlorenen Krieg und die Reparationszahlungen

auf der Staatskasse. Doch ab Herbst 1922 geriet

das System völlig außer Kontrolle. Die deutsche

Finanzordnung kollabierte, und die Mark begann sich

in Luft aufzulösen. „Jede Woche steigen die Preise für

Straßenbahn und Rindfl eisch, Theater und Schule, Zeitung

und Friseure, Zucker und Speck“, berichtete der

spanische Reporter Eugeni Xammar im Februar 1923.

Ein halbes Jahr später änderten sich die Preise nicht

mehr wöchentlich, sondern stündlich. Die Mark hatte

alle Funktionen verloren, die eine Währung ausmachen:

Sie taugte weder als Zahlungsmittel, Recheneinheit

und schon gar nicht zur Wertaufbewahrung.

OKTOBER 2009

Im November 1923 gab es für einen Dollar 4,2 Billionen

Mark. Dann zog die Regierung mit einem radikalen

Währungsschnitt die Notbremse. Mit der neuen

Rentenmark durften Verbraucher und Finanzinstitute

von vorn anfangen. Ein Dollar kostete nun wieder 4,20

Mark, so viel wie zu Kriegsbeginn 1914. Besitzern von

Staatsanleihen blieb lediglich ein Prozent vom Nennwert

– faktisch ein Totalverlust.

Aktien im Vorteil. Besser erging es Aktionären. Die

Aktienkurse stiegen während der Infl ation von einem

Indexstand von 88 im Jahr 1918 auf 531 000 000 Punkte

im September 1923. Allerdings konnten die Kurse nicht

ständig mit der galoppierenden Geldentwertung mithalten.

So war der Autobauer Daimler zeitweise für 980

Millionen Mark zu haben. Ein Daimler-Auto kostete

zur gleichen Zeit drei Millionen Reichsmark. Für den

Gegenwert von 330 Autos konnte man also eines der

größten und profi tabelsten Unternehmen in Deutschland

kaufen. Dennoch: Nach dem Währungsschnitt im

November 1923 hatten Aktionäre zumindest den Großteil

ihres Kapital gerettet. In der schlimmsten Infl ation

der deutschen Geschichte zeigten Aktien damit ihre

Qualität als Infl ationsschutz. Ebenso positiv fällt die

Bilanz für die Währungsreform 1948 aus: Auch nach

dem Zweiten Weltkrieg wurden Staatsanleihen praktisch

wertlos. Aktionäre kamen halbwegs vermögend

durch die Krise – und wurden in den 50er-Jahren im

Wirtschaftswunder mit deutlichen Kursgewinnen belohnt.

Allerdings nur, wenn sie in der Bundesrepublik

wohnten. In der DDR wurden sie schlicht enteignet.

Anders sieht die Bilanz der 70er-Jahre aus: Die Ölkrisen

brachten im Love-and-Peace-Jahrzehnt zweistellige

Preissteigerungsraten – und Aktionäre verloren. Sie

büßten nach Abzug der Infl ationsrate zwischen 1966

und 1980 rund die Hälfte ihres Einsatzes ein. Allerdings

steuerten die Zentralbanken damals vehement

mit hohen Leitzinsen gegen die Preisexplosion – und

dämpften die Kaufl ust potenzieller Aktionäre. Mit

›››

21


22

Fonds gegen die Infl ation

Name ISIN Basis-Index Kosten Typ Ertragsp.

Jahr in % verbuchung

Comstage DJ Stoxx 600 Basic Resour. LU0378435472 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,25 Swap Thesaur.

iShares DJ Stoxx 600 Basic Res. (DE) DE0006344724 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,50 Replizier. Ausschütt.

Lyxor DJ Stoxx 600 Basic Resources FR0010345389 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Ausschütt.

db x-trackers DJ Stoxx 600 Utilities LU0292104899 DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Thesaur.

iShares DJ Stoxx 600 Utilities (DE) DE0006289457 DJ STOXX 600 Utilities 0,50 Replizier. Ausschütt.

ETFS Russell Global Gold Fund (Miners) DE000A0Q8NC8 Russell Global Gold Index 0,65 Swap Thesaur.

ETFS Gold Bullion Securities DE000A0LP781 Gold Spot 0,40 - -

Xetra-Gold DE000A0S9GB0 Gold Spot 0,36 - -

drastischen Zinserhöhungen der Notenbanken ist angesichts

der immer noch schwachen Konjunktur und

der weiter schwelenden Bankenkrise erst einmal nicht

zu rechnen. Besonders die amerikanische Federal Reserve

dürfte alles tun, um eine weitere Abwärtsspirale

der Konjunktur zu verhindern. Derzeit sinken die Preise

sogar noch – sowohl in Euro-Land als auch in den

USA. Dieser Trend kann schnell drehen. „Legen Sie

sich Infl ationsschutz ins Depot“, rät Teun Draaisma.

Der Europa-Stratege von Morgan Stanley favorisiert

Rohstoff- und Energieaktien sowie Versorger.

Glänzende Bilanz. Bei einem anderen klassischen Infl

ationsschutz orten Experten ebenfalls Gewinnpotenzial.

„In den kommenden Jahren wird es verstärkte

Nachfrage nach Sachwerten, insbesondere nach Gold,

geben“, prognostiziert Werner Ullmann, Rohstoffexperte

bei ERA Resources. Ein wesentlicher Grund sei,

dass Anleger nach der Finanzkrise jetzt Infl ation erwarten

und den Papierwährungen nicht mehr vertrauen.

Parallel dazu verstärkten zahlreiche Länder ihre

Bemühungen, den Dollar als Reservewährung herunterzufahren

und zunehmend Gold vorzuhalten. „Länder

wie China, Indien und Russland, aber auch Italien

haben bereits angekündigt, stärker in Gold zu diversifi

zieren“, sagt Ullmann. Der Grund: Länder wie China

sitzen auf riesigen Dollar-Beständen. Sollte auf Grund

von Infl ation künftig der Wert der US-Währung stark

sinken, würde das bei den Chinesen und anderen zu

gewaltigen Verlusten führen. Nach Einschätzung der

Rohstoffanalysten der unabhängigen kanadischen BCA

Research wird das Misstrauen in die Leitwährung und

anderes Papiergeld noch einige Zeit anhalten. Bis zum

Jahresende werde sich auch deshalb eine ordentliche

Gold-Hausse herausbilden. Neben den Dollar- und Infl

ationsängsten spreche auch die weltweit reichliche Liquidität

bei gleichzeitig sehr niedrigen Zinsen für steigende

Goldpreise.

„Gold als Infl ationsschutz – das klappte in der Vergangenheit

meist“, sagt Nicholas Brooks, Chef-Analyst der

britischen ETF Securities. Allerdings, so schränkt der

Experte ein, lies sich in der Vergangenheit nur bei hohen

Infl ationsraten eine Korrelation feststellen. Bei mo-

derater Geldentwertung – bis fünf Prozent Geldentwertung

pro Jahr – registriere Brooks keinen signifi kanten

Zusammenhang zwischen Goldpreis und Infl ationsrate.

In der letzten Phase hoher Infl ation Ende der siebziger

bis Anfang der achtziger Jahre schoss der Preis des

Edelmetalls auf das damalige Rekordniveau von 850

Dollar je Unze. Infl ationsbereinigt entspricht das einen

Preis von 2300 US-Dollar je Unze (s. Grafi k rechts). Der

aktuelle Preis ist mit rund 1000 Dollar je Unze davon

noch ein gutes Stück entfernt. Doch das könnte sich

ändern. Nach Einschätzung der Experten wird sich der

Goldpreis zwar auf kurze Sicht eher verhalten entwickeln,

auf mittlere Sicht dürfte der Preis dagegen deutlich

steigen. Diese Prognose lässt sich auch fundamental

begründen. So sinkt die Goldproduktion bereits seit

einiger Zeit und dürfte dies auch weiterhin tun, da es

schlicht zu wenige Explorationsprojekte gibt. „Von den

4000 bis 5000 tätigen Explorationsfi rmen haben derzeit

nur sehr wenige gute Projekte“, urteilt Ullmann. Um

Explorationsprojekte zu initiieren, seien hohe Investitionen

nötig, für die der aktuell noch moderate Preis

des Edelmetalls wenig Anreiz böte. Zudem behindere

die aktuelle Kreditklemme einige Projekte. Steigende

Nachfrage würde also auf ein stagnierendes Angebot

stoßen – ein sicheres Rezept für höhere Preise.

Mit den richtigen Instrumenten profi tieren Anleger

von dieser Entwicklung, ohne dass sie dafür Goldbarren,

-münzen oder -schmuck erwerben müssten. Größtmögliche

Sicherheit versprechen dabei Papiere, die nicht

nur den Kursverlauf der New Yorker Gold-Futures

nachbilden, sondern deren Vermögen tatsächlich aus

Goldbarren besteht beziehungsweise in Gold hinterlegt

ist. Zwei so konstruierte Exchange Traded Commodities

(ETC) – börsengehandelte Rohstoffe-Zertifi kate –

bieten sich an. Die auf den ersten Blick sehr ähnlichen

Papiere unterscheiden sich jedoch im Detail. Gegenüber

regulären Gold-Zertifi katen haben aber beide auf

Grund der Goldhinterlegung einen erheblichen Sicherheitsvorsprung.

Im Notfall können sich Anleger sogar

die erworbene Goldmenge liefern lassen. Für deutsche

Anleger am komfortabelsten eingerichtet sind

die Lieferbedingungen bei Xetra-Gold, auch wenn es

um kleinere Anlagesummen geht. Schon ab der Men


ge von nur einem Gramm können Anleger Gold kaufen.

Xetra-Gold ist dabei kein Sondervermögen wie

typischen ETFs, sondern eine Inhaberschuldverschreibung

der Emittentin Deutsche Börse Commodities. Die

Schuldverschreibung ist stets zu mindestens 95 Prozent

ihres Volumens mit physischem Gold hinterlegt, daneben

müssen maximal fünf Prozent der Schuldverschreibung

durch Buchgoldansprüche gedeckt sein. Käufer

von Xetra-Gold haben weder ein Eigentums- noch ein

Sicherungsrecht am zur Deckung hinterlegten physischen

Goldbestand. Im Fall eines Konkurses der Emittentin

könnten deshalb den Besitzern der ETCs theoretisch

Einbußen drohen. Allerdings erscheint eine

solche Panne unwahrscheinlich, denn es stehen neben

der Deutschen Börse noch fünf Großbanken als Gesellschafter

hinter der Emittentin. Auch beim Gold Bullion

ETC der britischen ETF Securities haben Anleger kein

Eigentumsrecht am Gold. Dafür hat sich der Emittent

verpfl ichtet, alle ausgegebenen Anteile vollständig mit

physischem Gold und nicht teilweise mit Buchgold zu

hinterlegen. Gekauft werden dabei im Gegensatz zu

Xetra-Gold nur Barren, die von der dominanten Goldhändlervereinigung

London Bullion Market Association

zertifi ziert sind. Gelagert wird das Gold in den Londoner

Tresoren der HSBC Bank oder bei einem von ihr

beauftragten Unterverwahrer.

Bewährtes Betongold. Wer Immobilien besaß, überstand

ebenfalls relativ unbeschadet Hyperinfl ation und

Währungsreform. Im kollektiven Bewusstsein Deutschlands

scheint diese Tatsache nicht vergessen. Nach einer

Umfrage des Immobilienverbands IVD, ist für 43

Prozent der Immobilienkäufer die Angst vor der Geldentwertung

der Hauptgrund für den Erwerb. „Weite

Teile der Bevölkerung haben die Bedeutung der Immobilie

in der aktuellen Finanzkrise erkannt“, kommentiert

Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Verbands.

Die potenziellen Käufer gehen nicht zu Unrecht

davon aus, dass Immobilien einen guten Infl ationsschutz

und stabile Renditen bei geringer Volatilität bieten.

„In Hamburg und München gibt es Häuser, die seit

über 100 Jahren regelmäßig Rendite abwerfen. Auch

woanders gibt es Lagen, die man als sicherer als eine

deutsche Staatsanleihe bezeichnen kann. Immerhin

haben manche Gebäude schon zwei Kriege und mehrere

Währungsreformen überstanden“, sagt Christian

Wittke, Prokurist bei Berenberg Private Capital. Norbert

Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, sieht das

ähnlich. Nach seinen Untersuchungen schützen Immobilien

vor allem langfristig vor der Infl ation. Kurzfristig

gäbe es keine nennenswerte Korrelation zwischen der

Immobilienrendite und der Infl ationsrate. „Das heißt,

für opportunistische Investoren darf das Infl ationsar-

Luft nach oben

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reale Rate dreimonatiger US-Staatsanleihen

realer Goldpreis

in aktuellen US-Dollar-Kursen

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Goldpreis je Feinunze

Goldbestand in ETFs

OKTOBER 2009

Trotz Preisen von rund 1000 Dollar pro Feinunze

– infl ationsbereinigt, ist der Goldpreis noch immer

weit von seinem letzten Hoch entfernt. Im

Januar 1980 kostete die Unze real 2300 Dollar.

Gleichzeitig brachten kurzlaufende US-Staatspapiere

rund sieben Prozent Rendite.

Quelle: Morgan Stanley

Steigende Nachfrage

In den vergangenen zwei Jahren investierten

Anleger immer höhere Summen in ETCs, deren

Vermögen mit physischem Gold hinterlegt

ist. Im August 2009 erreichten allein die Bestände

des britischen Anbieters ETF Securities ein

neues Allzeithoch mit acht Millionen Unzen.

Quelle: HSH

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Infl ationsschutz

Schwache Bautätigkeit

Auch Immobilien können vor Geldentwertung

schützen. Deutschland könnte zudem vor einem

neuen Boom bei Wohnimmobilien stehen, urteilen

Experten. Grund: Seit Jahren werden immer

weniger Häuser und Wohnungen gebaut. Das

zeigt sich an der rückläufi gen Zahl von Baugenehmigungen.

Mancherorts droht nun Knappheit.

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1- bis 2-

Familien-Häuser

gument nicht greifen, für langfristig orientierte, strategische

Investoren gibt es eine Rechtfertigung“, resümiert

Walter. Von Investments in Immobilienaktien

zum Schutz vor der Geldentwertung hält Walter wenig:

„Immobilienaktien wirken deutlich schwächer als Infl ationshedge

als direkt gehaltene Immobilien – und dies

auch nur in der langen Frist.“

Investoren stehen jedoch vor einer Herausforderung:

Nicht jedes Objekt, nicht jede Nutzungsart und

nicht jeder Standort garantieren den gewünschten

Infl ationsschutz. Zu heterogen sind die Immobilienmärkte.

Es gibt Büroobjekte, Einzelhandelsimmobilien,

Wohnimmobilien, Hotels oder Industrieanlagen.

Bei vielen gewerblichen Immobilien sind die Mieten

direkt an die Entwicklung des allgemeinen Preisniveaus

gekoppelt. Damit gehört der Infl ationsschutz

quasi zum Geschäftsmodell. Bei Einzelhandelsimmobilien

werden dagegen häufi g Umsatzmieten

vereinbart. Steigende Preise führen zwar nicht in

gleichem Umfang zu steigenden Umsätzen, denn bei

vielen Produkten können Kunden ihre Konsummuster

anpassen, dennoch bringt auch die Umsatz-Indexierung

einen gewissen Infl ationsschutz. Bei Wohnimmobilien

hat der Gesetzgeber deutlich engere Gren-

24

Mehrfamilienhäuser

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Quellen: Statistisches Bundesamt

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zen für Mietanpassungen gesetzt. Dennoch bieten

sich Wohnimmobilien gerade in der aktuellen Marktphase

als attraktive, infl ationssichere Einnahmequelle

an.

Klare Prognose. Doch nur Top-Standorte verheißen

Schutz vor Geldentwertung. Das verdeutlicht eine

Langfrist-Studie von BulwienGesa. Danach stiegen

seit 1975 die Mieten und Kaufpreise im Süden und

Westen Deutschland stärker als die Infl ation. Im Norden

und Osten blieb die Wertentwicklung hinter der

Infl ation zurück. Die Studie basiert auf Datenmaterial

aus 125 deutschen Städten. Zu den Gewinnern gehörten

München, Regensburg, Rosenheim, Würzburg,

Augsburg und Nürnberg. Wer hier investierte, erzielte

in der Vergangenheit Mieten und Verkaufspreise, die

stärker als die Infl ation stiegen. Im Rest der Republik

gelang das jedoch meist nicht. Nach dieser Studie

taugen also Wohnimmobilien nicht uneingeschränkt

als Infl ationsschutz. „Wohngebäude schützen vor Infl

ation“, überschreibt dagegen das Institut der deutschen

Wirtschaft (IW) seine Untersuchung zu Direktinvestitionen

von 1998 bis 2007. Die IW-Studie offenbart,

dass sich besonders Wohnimmobilien gut als Infl ationsschutz

eigneten. Deren Rendite stieg parallel mit

der Infl ationsrate.

Ganz unabhängig vom Infl ationsthema scheinen jedoch

saftige Mietsteigerungen in vielen Städten unumgänglich.

„Als Folge der gestiegenen Mieten werden

dann auch die Immobilienpreise steigen“, prognostiziert

Michael Fischer, Geschäftsführer der Berliner

Immobiliengesellschaft 3F. Verantwortlich für den bevorstehenden

Miet- und Preisanstieg ist die in vielen

Städten herrschende Angebotsverknappung. Seit Mitte

der neunziger Jahre werden immer weniger Wohnungen

gebaut (s. Grafi k links). Gleichzeitig wächst

aber vor allem in den wirtschaftlichen Ballungsräumen

die Nachfrage. „Die Schere zwischen dem Bedarf

an neuen Wohnungen und dem Neubau klafft

immer weiter auseinander“, warnt Maklersprecher

Schick. In beliebten Metropolen wie Hamburg, München

und dem Rhein-Main-Gebiet und sogar in Mittelstädten

wie Karlsruhe, Erlangen oder Baden-Baden

zeichnet sich schon heute eine Wohnungsknappheit

ab. Leer stehende Wohnungen in Ostdeutschland können

schließlich nicht den Wohnraummangel in westdeutschen

Ballungsgebieten ausgleichen. „Käufer von

Mietshäusern müssen daher streng selektieren und das

Standortrisiko stets im Auge behalten“, rät Immobilienexperte

Fischer.

MICHAEL GROOS/ULI KÜHN


Infl ationsschutz

Wer dem Staat heute Geld leiht, bekommt als Lohn

nur Magerzinsen. Fünf Jahre laufende Anleihen

verzinst die Bundesrepublik mit 2,4 Prozent, 30 Jahre

Geduld honoriert das Finanzministerium mit 4,1 Prozent

Rendite – viel zu wenig, um auf lange Sicht die

Infl ation in Schach zu halten. „Spareinlagen, Anleihen

und Lebensversicherungen, die überwiegend in Anleihen

investieren, werden die großen Verlierer der Infl ation

sein“, prophezeit Martin Mack von der Hamburger

Vermögensverwaltung Mack & Weise. „Schon Infl ationsraten

von zehn Prozent reichen aus, um alle sich auf

dem Geldvermögen gründenden Altersvorsorgekonzepte

zu unterminieren“, warnt der Geldmanager.

Infl ationsindexierte Anleihen könnten eine Lösung

des Problems sein. Im Gegensatz zur Mehrheit der

Staatspapiere, die mit einem fi xen Zinskupon ausgestattet

sind, wird der Zins der „Linker“ regelmäßig an

die Infl ationsrate angepasst. Zudem erhöht sich mit der

Preissteigerungs rate auch die Tilgungsleistung am Laufzeitende.

Mit entsprechenden ETFs (s. Tabelle nächste

Seite) sichern sich Anleger durch den Kauf eines einzigen

Wertpapiers Anteile an einem ganzen Korb solcher

Anti-Infl ations-Anleihen. Enthalten sind je nach

gewähltem ETF neben deutschen Anleihen Linker aus

den USA, Großbritannien, Frankreich oder anderen

Ländern. Der deutsche Staat offeriert bislang nur zwei

infl ationsgeschützte Anleihen. Die Diskrepanz sticht

ins Auge: zwei infl ationsindexierte Anleihen gegenüber

55 börsennotierten Bundeswertpapieren mit festem Kupon.

Möglicherweise ist die Angst vor explodierenden

Zinskosten der Grund dafür, dass sich der deutsche

Staat bislang auf lediglich zwei Infl ations-Floater

›››

Vermögensverwalter

Stiftungen

Kommunen

A-Depot-

Manager

OKTOBER 2009

IM GLEICH- Schritt

ETFs auf infl ationsindexierte An leihen schützen vor Verlusten

Mannequins:

eng beieinander


26

ETFs mit infl ationsindexierten Anleihen

Name ISIN Basis-Index Kosten Typ

p. Jahr in %

db x-trackers iBoxx Euro Infl ation-Linked LU0290358224 iBoxx Euro Infl ation-Linked TR Index 0,20 Swap

iShares Euro Infl ation Linked Bond DE000A0HG2S8 Barclays Euro Gov. Infl .-Linked Bond 0,25 Replizierend

Lyxor EuroMTS Infl ation Linked FR0010174292 EuroMTS Infl ation-Linked-Index 0,20 Swap

db x-trackers Euro Infl ation Swap 5 year LU0426245436 Deutsche Bank Euro Infl . Swap 5 year Index 0,20 Swap

iShares $ TIPS DE000A0LGQF7 Barclays US-Government Infl .-Linked Bonds 0,25 Replizierend

db x-trackers iBoxx Global Infl .-Linked LU0290357929 iBoxx Global Infl .-Linked Hedged Index* 0,25 Swap

iShares Global Infl ation-Linked Bond DE000A0RFED7 Barclays World Gov. Infl .-Linked Bond 0,25 Replizierend

*Schwankungen von Nicht-Euro-Währungen werden abgesichert

beschränkt. Schließlich kann auf Grund der Infl ationsindexierung

die Zinslast schnell ins Geld gehen. So bekämen

die Eigner der infl ationsgeschützten Bundesobligation

bei deren Fälligkeit am 15. Ap ril 2013 mehr als

125 Prozent ihrer Investition zurück, wenn die Infl ation

ab sofort auf fünf Prozent pro Jahr springen würde.

Bei den übrigen Bundeswertpapieren mit fi xem Kupon

und bei den Finanzierungs- und Bundesschatzbriefen

würde die Infl ation die Nominalschulden des Staates

dagegen um 25 Prozent reduzieren, während Anleger

real ein Viertel ihres Kapitals verlören. Wie viel Rendite

eine infl ationsindexierte Anleihe tatsächlich bringt,

lässt sich nur schwer prognostizieren, schließlich sind

weder Zinsen noch Rückzahlungswert vorhersehbar.

Anleger müssen sich zur Schätzung also auf ein bestimmtes

Infl ationsszenario festlegen.

Infl ationsmaß ist bei den beiden deutschen infl ationsindexierten

Anleihen allerdings nicht die jedem Anleger

regelmäßig ins Haus gemeldete Infl ationsrate des

Statistischen Bundesamts. Vater Staat macht es komplizierter:

Als Referenzindex der Infl ationsentwicklung

wird der unrevidierte Harmonisierte Verbraucherpreisindex

(HVPI) in der Euro-Zone – Gesamtindex ohne Tabak

– verwendet. Die so gemessene Geldentwertung

ermittelt allmonatlich das Statistische Amt der Europäischen

Gemeinschaft. Noch komplizierter als der Index

mutet die Berechnung von Zins und Rückzahlungsbetrag

an. Mit Formeln versucht die Finanzagentur des

Bundes, im Internet Anlegern auf die Sprünge zu helfen

(www.deutsche-fi nanzagentur.de). Schon beim Kauf

müssen sie Ungewohntes feststellen: Die Kaufsumme

ergibt sich nicht wie üblich aus Multiplikation des

Kurses in Prozent mit dem georderten Nominalwert. Bei

104,80 Prozent erfordert ein Kauf über 10 000 Euro nicht

10 480 Euro Einsatz plus Stückzinsen und Kaufspesen.

Wer exakt wissen will, wie viele Euros er für die Anti-

Infl ations-Papiere des Bundes berappen muss, muss

rechnen: Nennwert mal Börsenkurs mal Index-Verhältniszahl.

Die Verhältniszahl ändert sich täglich. Dazu

addieren sich die nicht minder kompliziert zu errechnenden

Stückzinsen. Kostprobe: Nominalwert mal Ausgangszins

der Anleihe (2,25 Prozent) mal Quotient aus

der Anzahl der Tage seit dem letzten Zinstermin und

der Anzahl der Tage zwischen zwei Zinsterminen (365

Tage) mal Index-Verhältniszahl (z. B. 1,05177).

Schwer einzuschätzen ist auch die börsentägliche

Kursfi ndung der Indexanleihen. Nicht Kurs und Fälligkeit

bestimmen den Preis, sondern die Infl ationserwartung

institutioneller Anleger. Und genau das ist

nicht nur eine Chance, sondern auch die Gefahr: Liegt

die Preisentwicklung während der Laufzeit über den

Markterwartungen, schneidet der Käufer einer infl ationsindexierten

Anleihe besser ab als der Käufer einer

normalen Anleihe. Bleibt die tatsächliche Infl ation

allerdings unter den Erwartungen oder kommt es gar

zur Defl ation, schneidet der Besitzer eines Linkers entsprechend

schlechter ab. Bei niedrigen Infl ationsraten

und Infl ationserwartungen bleiben die Renditen der Infl

ationspapiere sowieso mager, denn bereits die Ausgangsbasis

ist meist niedrig. Der Nominalzins der beiden

deutschen Papiere beträgt 2,25 Prozent (Obligation

bis 2013) respektive 1,5 Prozent (Anleihe bis 2016).

Theoretisch können die Renditen der Linker sogar

ins Minus rutschen, je nachdem, wie das Zinsniveau

sich entwickelt. Der Grund ist klar: Während der Laufzeit

wird der Anleihenkurs nicht nur von der Infl ationsrate

beeinfl usst, sondern auch von den Marktrenditen

für Anleihen mit vergleichbarer Restlaufzeit.

Steigt die Marktrendite, sinken die Kurse der Anleihen.

An diesem Gesetz kommen im Prinzip auch die

infl ations indexierten Papiere nicht vorbei. Angesichts

der massiven Kreditaufnahme der öffentlichen Hand in

Deutschland und anderen Staaten ist die Gefahr steigender

Zinsen jedoch durchaus real. Immerhin werden

die Kursverluste der Anleihen auf Grund von Zinssteigerungen

mit sinkender Restlaufzeit der Anleihen wieder

geringer, aber das ist nur für diejenigen ein Trost,

die ihre Papiere bis zur Endfälligkeit halten. Damit

kommen Infl ationsanleihen in erster Linie für Langfrist-Anleger

in Frage, die mit steigenden Infl ationsraten

rechnen.

Einfacher als der direkte Kauf der Anleihen ist die

Investition in ETFs auf infl ationsindexierte Anleihen.

Alle großen Indexfondsanbieter haben derartige Produkte

im Programm. Die Fonds basieren dabei jeweils

auf einem ähnlich diversifi zierten Korb von Anlei


hen verschiedener Staaten und Laufzeiten. So bieten

iShares, db x-trackers und Lyxor ETFs auf Körbe mit

rund 25 Anleihen aus der Euro-Zone an. Db x-trackers

und iShares haben zusätzlich eine Weltmischung

mit knapp 100 Anleihen im Programm. Diese enthält

neben Euro-Anleihen auch Infl ationspapiere aus den

USA, Japan, Großbritannien und anderen G-7-Staaten.

Der iShares-TIPS-ETF umfasst hingegen nur in Dollar

denominierte Infl ationsanleihen aus den USA. Die

Gewichtung innerhalb der ETFs beziehungsweise der

zu Grunde liegenden Indizes von Barclays, EuroMTS

oder iBoxx erfolgt dabei nach der Marktkapitalisierung

der Anleihen. In der Regel wird die Zusammenstellung

einmal pro Monat überprüft und bei Bedarf angepasst.

Spätestens ein Jahr vor Ende ihrer Laufzeit werden die

enthaltenen Anleihen durch neue Papiere ersetzt.

Tückische Falle. Die Gefahr von Kursverlusten auf

Grund steigender Zinsen können jedoch auch diese

ETFs nicht bannen. Der neue db x-trackers Euro Infl ation

Swap 5 year TR ETF will dagegen das Zinsrisiko ausschalten.

Seine Wertentwicklung richtet sich nicht nach

den Kursen infl ationsindexierter Anleihen, sondern

nach einem Index der Deutschen Bank für sogenannte

Infl ations-Swaps sowie dem Tagesgeldzinssatz Eonia.

Für den Kurs der Swaps spielt das Zinsniveau keine

Rolle, sondern lediglich die Erwartungen der Märk te

hinsichtlich der Infl ation in fünf Jahren. Auch variabel

verzinste Anleihen versprechen Schutz vor Geldentwertung

und Kursverlusten auf Grund steigender Zinsen.

Der Kupon der Floater ist meist an die Sätze im Interbankengeschäft

gekoppelt. Da sowohl die Europäische

Zentralbank als auch die Kreditinstitute ihre Zinsen bei

anziehenden Infl ationsraten nach oben anpassen, kommen

folglich Eigner der Floater automatisch in den Genuss

höherer Erträge. Allerdings funktioniert der Infl ationsausgleich

am Ende nicht: Der Schuldner zahlt immer

nur den Nominalwert zurück. Erschwert wird die Anti-

Infl ations-Strategie mit Floatern zudem durch ihren engen

Markt und die Tatsache, dass es bislang noch keine

ETFs auf diese Papiere gibt.

Welche Strategie Anleger auch wählen: Irgendeine

Form des Infl ationsschutzes scheint unverzichtbar. „Die

Politik der Notenbanken, Infl ation um jeden Preis zu

erzeugen, wird in den nächsten Jahren äußerst erfolgreich

sein“, urteilt Vermögensverwalter Mack. Dabei

sei nicht zu erwarten, dass die Zentralbanken die Geldfl

ut rechtzeitig stoppen werden. Höhere Leitzinsen zur

Abwehr der Infl ation könnten schließlich viele der stark

verschuldeten Staatshaushalte nicht verkraften.

MICHAEL GROSS/ULI KÜHN

Schwankender Wert






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Frankreich (2015)

USA

Chart folgt!

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Assets under Mangement

in Millionen Euro (rechte Skala)

Chart folgt!

Handelsvolumen in

Millionen Euro (linke Skala)

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OKTOBER 2009

Die Rendite infl ationsindexierter Anleihen bestimmt

nicht die von den Statistikern gemessene

Geldentwertung, sondern in erster Linie die Infl ationserwartungen

der Marktteilnehmer. Im zweiten

Halbjahr 2008 gingen die Erwartungen auf

Grund der Finanz- und Wirtschaftskrise stark zurück.

Das führte zu steigenden Renditen bei den

infl ationsindexierten Anleihen.

Quelle: BCA Research

Ängstliche Investoren

Obwohl die Infl ationsraten rückläufi g waren,

stieg zu Jahresbeginn das Interesse an ETFs

mit infl ationsindexierten Anleihen. Handelsvolumen

und verwaltetes Vermögen der von

iShares in Europa angebotenen ETFs auf Infl ationsanleihen

nahmen kräftig zu.

Quellen: Bloomberg, iShares

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Diversifi kation

GEFÄHRLICHE

WELLEN

Risiko-Rendite-Optimierung

nach der Finanzkrise

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Kostspielige Volatilität

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Volatilitätssteuer

in Prozent

Wie viel Rendite durch Kursschwankungen aufgefressen

wird, lässt sich berechnen. 32 Prozent Volatilität

kosten beispielsweise fünf Prozent Rendite.

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Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Die Finanzkrise bescherte Anlegern schmerzliche

Verluste. Jetzt sind nicht nur die Depots beschädigt

– auch das Vertrauen in die Erkenntnisse der modernen

Kapitalmarktforschung hat nachhaltig gelitten.

Schließlich kamen auch nach allen Regeln der

Wissenschaft diversifi zierte Portfolios unter die Räder.

Dennoch lohnt es auch im Jahr eins nach dem Crash,

über die richtige Portfolio-Zusammensetzung nachzudenken.

Denn darüber sollten sich Geldmanager im

Klaren sein: Volatilität kostet Rendite, Schwankungen

auszugleichen lohnt. Anhand von zwei Simulationsrechnungen

soll im Folgenden gezeigt werden, wie

viel Zusatzrendite Investoren mit einem richtig strukturierten

Portfolio einfahren können. Gleichzeitig wird

durch die Simulation deutlich, dass es keinen Sinn

macht, stur an einer einmal gewählten Asset-Allocation

festzuhalten. Erfolg versprechender ist, durch zeitnahe

Umschichtungen in nicht korrelierte Anlageklassen

stets ein gut diversifi ziertes Portfolio zu erhalten.

Fortlaufende Kontrolle. Manager der Industrie arbeiten

gern nach dem Motto: „Was messbar ist, kann

auch verbessert werden.“ Dementsprechend werden

in der industriellen Fertigung seit Jahrzehnten statistische

Verfahren zur Qualitätskontrolle eingesetzt. Die

statistische Prozesskontrolle ist ein optimiertes Regelwerk

aus Messungen und mathematischen Modellen,

entwickelt und angepasst auf Grund jahrelanger Erfahrungen.

Auch die Zusammensetzung eines Wertpapier-Portfolios

sollte zwingend einer kontinuierlichen

Qualitätskontrolle unterworfen sein. Die Finanzmärkte

liefern dazu mehr als genug Daten. Das Ziel solch einer

Kontrolle ist eine akzeptable Minimumrendite mit einer

gleichzeitigen Deckelung der Volatilität. Volatilitätsreduzierung

lohnt sich. Schließlich folgt auf jede Schwankung

nach unten irgendwann eine Erholung. Doch je

größer der Rückgang, umso länger dauert die Phase, bis

die zuvor erlittenen Verluste wieder aufgeholt sind. Da

jedoch während dieser Zeit keine Zusatzrendite generiert

wird, verringert sich die Durchschnittsrendite des

Portfolios. Man könnte diesen Schwund auch „Volatilitätssteuer“

nennen. Es besteht ein direkter mathematischer

Zusammenhang zwischen der Schwankungs-

OKTOBER 2009

breite und diesem Renditeschwund. Zur Berechnung

der Steuer haben wir folgende Formel defi niert:

wobei v für die jährliche Volatilität in Prozent

steht. Die Grafi k links zeigt, wie viel Rendite Volatilität

kostet.

Hohe Maximalverluste sind eine weitere negative

Wirkung von Volatilität. Die Grafi k auf der folgenden

Seite verdeutlicht diesen Zusammenhang. Gezeigt

werden die Volatilität von knapp 300 global aufgestellten

Aktienfonds sowie ihre jeweils erlittenen maximalen

Verluste. Das Ergebnis dieser Betrachtung ist

eindeutig: Bei hoher Volatilität sind die Maximalverluste

erschreckend hoch. Die Sprengkraft dieser Verluste

wird noch deutlicher, wenn man die notwendige

„Umkehrrendite“ berechnet, also die zum Ausgleich der

Verluste notwendige Wertsteigerung. Bei einem Maximalverlust

von 50 Prozent braucht es bereits eine Umkehrrendite

von 100 Prozent, um allein den vorausgegangenen

Verlust wieder aufzuholen. Leider ist es nicht

immer einfach, mit den Mitteln der Diversifi kation die

Volatilität zu senken. Diversifi kation ist die Femme fatale

der Finanzmärkte. In normalen Zeiten trügerisch

schön, in Zeiten der Not oft ein Fluch. In steigenden

Märkten ist hohe Diversifi kation ein Segen. In populären,

aber fallenden Märkten bringt ein wohl diversifi

ziertes Portfolio jedoch meist Unheil. Für die Rendite

bedeutet Diversifi zierung nämlich nicht nur geringere

Volatilität, sondern auch eine größere Nähe zum Mittelwert

der vertretenen Märkte. Wenn dieser Mittelwert

gen Süden steuert, folgen stark diversifi zierte Portfolios

genau diesem Mittelwert in die Tiefe. Das ist eine unausweichliche

mathematische Konsequenz.

Der US-Ökonom Harry Markowitz entwickelte als

Erster ein mathematisches Grundmodell für das richtige

Rendite-Risiko-Verhältnis und zeigte damit, dass

sich durch richtige Diversifi kation das Gesamtrisiko

eines Portfolios senken lässt. Die Anwendung seiner

Theorie wird heute mitunter kritisch betrachtet. Doch

es ist nicht die von Markowitz verwendete Mathematik,

die Zweifel aufkommen lässt, sondern die oft nachlässige

Interpretation seiner Formeln. Markowitz

›››

29


Diversifi kation

Ungesunde Beziehung

Zwischen Volatilität und Verlustrisiko besteht ein

eindeutiger Zusammenhang. Die Grafi k zeigt die

jährliche Volatilität und die größten erlitttenen

Kursverluste von 285 global anlegenden Aktienfonds

in der Zeit von Januar 1997 bis März 2009.

Je höher die Volatilität der Fonds, desto größer

ihre Maximalverluste.

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30

Haltezeit

Trendlinie

y = –0,42Ln(x) – 1,33

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Quelle: Dieter Girmes

Klarer Trend

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Trendlinie

y = –0,55(x – 1999) + 10,65

Vorhersage

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Kaufen und liegen lassen – diese Strategie ist

für Profi -Anleger passé. Wurde 1999 eine Portfolio-Position

noch im Schnitt elf Monate gehalten,

trennen sich Anleger heute schon nach fünf Monaten

von ihren Papieren. Im Jahr 2011 wird die

durchschnittliche Haltezeit voraussichtlich nur

noch vier Monate betragen.

Quelle: Financial Times, Dieter Girmes

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benutzte nur drei Kennzahlen, nämlich erwartete Rendite,

Volatilität und Korrelation. Diese Parameter müssen

geschätzt werden – jedoch nicht nur einmal, sondern

laufend, denn sie sind nicht konstant. Es reicht dabei

aber nicht, die Parameter einmal pro Quartal anzupassen.

Notwendig und bewährt ist eine wöchentliche

Anpassung. Besonders wichtig ist die Anpassung während

kritischer Börsenzeiten. Während einer Börsenpanik

wird nämlich die zur Risikosenkung notwendige Entkopplung

der Märkte teilweise oder sogar vollständig

aufgehoben. Bei hoher Korrelation der verschiedenen

Anlageklassen funktioniert jedoch Markowitz’ Modell

nicht. Bei fortlaufender Parameter-Anpassung bleibt

Markowitz allerdings ein hervorragendes Werkzeug.

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass im

vergangenen Jahr das Vertrauen in die Effi zienz der

Märkte stark gelitten hat. Die standardisierte und unfl

exible Umsetzung des Markowitz-Diversifi kationsgedankens

bescherte vielen Vermögensverwaltern

schmerzliche Verluste. Investoren wurden im ersten

Schock zu Effi zienz-Atheisten. Jetzt suchen sie eine

neue Religion oder doch wenigstens eine Ergänzung der

„effi cient market hypothesis“ (EMH). Schließlich haben

Anleger über viele Jahrzehnte hinweg statistische Formeln

und Kennzahlen vorteilhaft eingesetzt. Heute

möchte kein Anlageprofi solche Zutaten mehr missen.

Doch wann erhöht die Komplexität die Zusatzrisiken

auf Kosten des Nutzwerts? Zweifelhafte mathematische

Modelle sind in relativ hoher Frequenz auf den Markt

gekommen; etwa die geheim gehaltenen Risikomodelle

der Rating-Agenturen für die neuen strukturierten Finanzprodukte.

Deren Interpretation ist, wie man heute

weiß, im weitesten Sinn kundenabhängig. Das hat

nichts mehr mit echter Mathematik zu tun. Fehlentwicklungen

werden von effi zienten Märkten fast verzögerungsfrei

erkannt, wenn die Märkte Zugang zu den wesentlichen

Marktdaten haben. Sind solche Daten, etwa

das Volumen ausstehender Kreditderivate oder die Existenz

von SIVs („special investment vehicles“), nicht frei

verfügbar oder werden sie sogar systematisch unterdrückt,

dann hat der Markt keine Chance, seine Rolle als

Kontrolleur zu erfüllen. Ganz bestimmt liegt die so entstehende

Ineffi zienz aber nicht an der Mathematik.

Zwingende Logik. Das Ziel von Diversifi kation ist, eine

möglichst hohe Rendite mit möglichst geringer Volatilität

zu erwirtschaften. Dazu können theoretisch alle Komponenten

eines Portfolios bei Bedarf mehrfach umgeschichtet

werden. Bei jeder Umschichtung muss jedoch

darauf geachtet werden, dass ein vernünftiges Rendite-

Risiko-Verhältnis erhalten bleibt. Die Kontrolle hierüber

kann durch das Berechnen von Kennzahlen wie der

Sharpe-Ratio erreicht werden. Mit mehreren von uns am


University College London durchgeführten Rückwärtsrechnungen

lässt sich zeigen, wie Diversifi kation wirkt –

und wie sie Anlegern am meisten Nutzen bringt. In unserem

Experiment wurde das Portfolio der Einfachheit

halber auf nur zwei Komponenten beschränkt – eine

für Sicherheit und eine für Wachstum. Als Wachstumskomponente

wird ein ETF auf den Performance-Index

Euro-Stoxx-50 verwendet. Dividenden erhöhen also direkt

die Wertentwicklung des ETFs. Als Anlagedauer

wählen wir die Periode vom 1. Januar 1997 bis zum 31.

Juli 2009. In diesen 12,6 Jahren mussten Investoren mit

Internet-Blase und Finanzkrise zwei gravierende Krisen

durchstehen. Andererseits konnten Aktienanleger

vor beiden Krisen sehr hohe Renditen erzielen. Als Sicherheitskomponente

nehmen wir Euro-Land-Staatsanleihen

und Bargeld in unser Beispielportfolio. Wir

verwenden dafür fünf ETFs auf iBoxx-Anleihenindizes.

Die in diesen ETFs enthaltenen Anleihen haben verschiedene

Restlaufzeiten zwischen einem und mehr als

zehn Jahren. Als Bargeld-Proxi benutzen wir einen ETF

auf 3-Monats-Termingeld. Alle sechs ETFs korrelieren

glücklicherweise negativ mit unserer Wachstumskomponente

Euro-Stoxx-ETF. Dabei beträgt die Korrelation

des 3-Monats-Cash-ETFs zum Aktien-ETF minus 0,03.

Die Korrelation der Anleihen-ETFs zu den Aktien liegt

zwischen minus 0,3 und minus 0,4.

Auf Basis dieser Zutaten führen wir nun zwei vereinfachte

Rückrechnungen durch, die das Verhalten

zweier Investoren mit unterschiedlicher Risikoneigung

ausdrücken sollen. Mathematisch werden die Investoren

durch eine Nutzen- bzw. Utilitätsfunktion beschrieben,

in denen der Investor eine sein wird. Solche

„utility functions“ (UF) spielen in der mathematischen

Entscheidungstheorie eine interessante und leicht umsetzbare

Rolle. Mittels solcher Funktionen lassen sich

logische Aussagen über das Rendite-Risiko-Verhältnis

eines Portfolios machen. Die UFs sind geeignet, um Investoreneigenschaften

wie „risikoavers“ oder „risikoneutral“

messbar zu machen. Ist eine UF linear, so stellt

sie einen risikoneutralen Investor dar. So lässt sich etwa

die viel verwendete Sharpe-Ratio leicht von einer linearen

Utilitätsfunktion herleiten, in der die für ein Portfolio

erreichte Überrendite zur risikolosen Verzinsung

in Relation zur Portfolio-Volatilität gesetzt wird. Die für

die Finanzwelt richtig interessanten Utilitätsfunktionen

sind jedoch konkav und beschreiben damit einen risikoaversen

Investor. Verbunden mit derartigen Utilitätsfunktionen,

sind intuitive Begriffe wie „absolute Risikoaversion“,

„Risikotoleranz“, „Risikoprämie“ oder

„sicheres Geldequivalent“. Die weiter oben erwähnte

„Umkehrrendite“ hat für eine prozentuale Rendite x die

Formel x / (1+x). Dies ist eine sehr gute Utilitätsfunktion

für stark risikoaverse Investoren. Die besondere

Qualität dieser Funktion ist ihre wirklichkeitsnahe Investmentinterpretation.

Bei unserem ersten Spiel, „Kostolany“, simulieren wir

einen Anleger, der eine Buy-and-Hold-Strategie fährt.

Börsenlegende André Kostolany nannte das „Schlaftabletten

schlucken und abwarten“. In unserem Spiel

kauft der Investor den ETF für den Performance-Index

DJ-Euro-Stoxx-50 am 1. Januar 1997 und verkauft ihn

am 31. Juli 2009. Umschichtungen nimmt er nicht vor,

Kosten werden nicht berücksichtigt. Mit dieser simplen

Methode erreichte der Investor, vor Kosten, über

die Gesamtzeit hinweg eine durchschnittliche Jahresrendite

von 5,2 Prozent bei einer jährlichen Volatilität

von 23,8 Prozent. Nach unserer Formel für die Volatilitätssteuer

kosten ihn die Wertschwankungen also jährlich

2,8 Prozent Rendite.

Die bessere Strategie. Im zweiten Spiel, „UF“, darf der

Anleger sowohl in den Performance-Index Euro-Stoxx-

50 wie auch in einen Cash- oder Renten-Index investieren.

Bedingung ist jedoch, dass er ständig voll investiert

ist. Über teilweise (!) Umschichtungen entscheidet

der Investor selbst je nach Marktlage. Im Spiel „UF“ hat

ein Investor somit die Möglichkeit, gefährdete Märkte

zu verlassen und wieder einzusteigen, wenn sich

diese Märkte erholen. So vermeidet er einerseits gravierende

Geldverluste, andererseits partizipiert er an

wachsenden Märkten. Auf Basis der verwendeten Utilitätsfunktion

errechnen sich in diesem Spiel für die gesamte

Laufzeit von 12,6 Jahren 163 Umschichtungen,

bei denen durchschnittlich 38 Prozent des Portfolios ausgetauscht

wurden. Anders ausgedrückt: Es ergab sich

eine Umschlagsquote von knapp 500 Prozent; das Portfolio

wurde also viermal pro Jahr gedreht. Auf den ersten

Blick erscheint diese Handelsfrequenz sehr hoch.

Doch der Aufwand lohnte: Vor Kosten ergab sich eine

Jahresrendite von 9,5 Prozent bei einer Jahresvolatilität

von nur 11,3 Prozent. Im Vergleich zum Spiel „Kostolany“

erwirtschaftete der risikoscheue Investor schon

allein durch seine niedrigere Volatilität 2,16 Prozent

Mehrrendite pro Jahr.

Mit ETFs lassen sich solche angepassten Strategien

einfach und kostengünstig umsetzen. Bereits jetzt gibt

es entsprechende Anlagemodelle am Markt. Mit ihnen

können etwa Kommunen und Stiftungen sinnvolle ETF-

Strategien umsetzen. Weitere Konzepte wurden bereits

von verschiedenen Banken und Vermögensverwaltern

bei der BaFin zur Fondsanmeldung eingereicht.

DIETER GIRMES

UNIVERSITY COLLEGE LONDON

dieter@stats.ucl.ac.uk

OKTOBER 2009

31


32

Regler:

Anlageberater

kontrollieren

und steuern

Qualitätsmanagement

RICHTIG

REGELN

Qualitätsmanagement reduziert das Anlagerisiko und


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

In vielen Bereichen unseres täglichen Lebens haben

Bemühungen um ein sachgerechtes Qualitätsmanagement

zu besseren Ergebnissen beigetragen.

Umso erstaunlicher ist es, dass diese

Entwicklungen die Finanzwirtschaft noch nicht richtig

erreicht haben. Dabei lassen sich Methoden des Qualitätsmanagements

aus anderen Bereichen wie dem

Gesundheitssektor, den Hochschulen oder auch allgemein

aus dem Dienstleistungssektor und der Industrie

durchaus auf die Finanzbranche beziehungsweise

das Anlagemanagement übertragen. Höhere Erträge

und geringeres Risiko winken als Lohn für das richtige

Qualitäts management.

Der Anleger sollte sich jedoch zunächst Klarheit über

die Grundsätze des Qualitätsmanagements verschaffen.

Zugleich muss er durch sein professionelles, umsichtiges

und aufgeklärtes Handeln seine Bank oder

seinen Vermögensverwalter zu einem Handeln bewegen,

das den Qualitätsmanagement-Anforderungen

entspricht. Ziel ist ein Qualitäts-Asset-Management.

Um dieses zu erreichen, sollten die Begriffl ichkeiten

„Qualität“ und „Management“ geklärt werden. Vereinfacht

bedeutet Qualität das Maß, in dem eine Ware

oder eine Dienstleistung den Anforderungen der Kunden

entspricht. Wichtig ist dabei, dass die Anforde-

bringt höhere Renditen

rungen grundsätzlich immer aus der Perspektive des

Empfängers der Ware oder der Dienstleistung zu defi

nieren sind. Das heißt: Der Kunde bestimmt darüber,

ob ihm Qualität geboten wird oder nicht. Mit „Management“

wird in der Regel ein Vorgehen beschrieben, das

das Erreichen der gesteckten Ziele sicherstellen soll.

OKTOBER 2009

Das heißt: Ein Bestandteil von Management im funktionalen

Sinn ist es, Ziele zu defi nieren und zu planen,

wie diese erreicht werden können. Weitere Bestandteile

sind die Umsetzung des geplanten Vorgehens, die

laufende Überwachung, ob man noch „auf der Spur

ist“, und gegebenenfalls das rechtzeitige Gegensteuern,

wenn die Gefahr besteht, dass die Ziele nicht

erreicht werden. Ersetzt man den Begriff „Ziel“ nun

durch „Qualität“, die ein Anleger von einem guten Asset-Management

erwartet, so lassen sich drei bedeutsame

Qualitätsbereiche ableiten: die Strukturqualität,

die Prozessqualität und die Ergebnisqualität. Alle drei

Bereiche stehen miteinander in einem unmittelbaren

Zusammenhang und können nicht isoliert voneinander

betrachtet werden. Übertragen auf das Asset-Management,

können den drei Qualitätsbereichen verschiedene

Aspekte zugeordnet werden.

Geeignete Struktur. Die Strukturqualität kennzeichnet

die Rahmenbedingungen, unter denen Dienstleistungen

wie Vermögensverwaltung, Asset-Management

oder laufende Beratung und Betreuung erbracht werden.

Man kann hier auch von Input-Faktoren sprechen.

Als Input-Faktor wirkt etwa die Größe der Vermögensverwaltungsgesellschaft

beziehungsweise die

Anzahl der Mitarbeiter dieser Gesellschaft. Einfl uss

auf die Qualität der Dienstleistung Vermögensverwaltung

hat ferner die Anzahl der Anleger beziehungsweise

Kunden, die jeder Mitarbeiter der Vermögensverwaltung

zu betreuen hat. Selbstverständlich haben

auch die Ausbildung der Betreuer und ihre Qualifi kation

einen wesentlichen Einfl uss auf die Qualität. Ebenso

spielen technische Rahmenbedingungen eine Rolle:

Auf welche Informationssysteme können die Berater

zurückgreifen, welche Research-Tools stehen ihnen

zur Verfügung? Ein weiterer wesentlicher, aber

›››

33


Qualitätsmanagement

häufi g wenig beachteter Faktor ist ferner die

Organisation der verschiedenen operativen

Prozesse innerhalb der Vermögensverwaltung.

Unstrukturierte Prozesse können sich leicht

zum Schaden der Anleger auswirken. Eng

verbunden mit dieser Problematik sind ferner

die rechtlichen beziehungsweise vertraglichen

Grundlagen, auf denen die Vermögensverwaltung

aufsetzt. Zu klären ist etwa, ob und welche

internen Anlagerichtlinien bestehen, ob

die Vorgaben der EU-Finanzmarktrichtlinie

(MiFID) erfüllt werden und Ähnliches.

Angepasste Prozesse. Die Prozessqualität beschreibt

die Art und Weise, wie eine Dienstleistung

erbracht wird, also vor allem wie Abläufe

gesteuert werden und wie effi zient diese

Abläufe sind. Es kann hier auch vom Kernprozess

gesprochen werden. Das Idealmodell einer

erfolgreichen Vermögensverwaltung sieht

vor, dass der Vermögensverwalter den Anleger

und Kunden – so oft es geht – mit in seine Entscheidungsprozesse

einbindet und nicht einfach

nach einem anfangs festgelegten Risikoprofi

l in einer starren Anlagenstruktur mit fest

defi nierten Anlageklassen sein Management

durchzieht. Den Kunden mit ins Boot zu holen

setzt aber voraus, dass von Anfang an die Erwartungshaltung

des Kunden mit derjenigen des Vermögensverwalters

übereinstimmt. Diese Erwartungshaltung

muss als Anlage im Verwaltungsvertrag defi niert

werden. Insbesondere müssen Erwartungen hinsichtlich

Renditechancen, Risikosteuerung, Einsatz von Anlageklassen,

Anlagestruktur, Laufzeiten, Anlageprodukten

und Kosten festgeschrieben werden. In einem

fortlaufenden Kommunikationsprozess zwischen Vermögensverwalter

und Kunde wird diese Erwartungshaltung

dann permanent überprüft und gemeinsam

optimiert.

Der Vermögensverwalter sollte sich im operativen

Umsetzungsprozess als „Inspirator“ des Kunden verstehen.

Der Vermögensverwalter hat das Know-how,

um sich eine professionelle Marktmeinung zu bilden,

um mit Research-Tools die für den Kunden passenden

Anlageinstrumente aus dem Produktdschungel zu

identifi zieren. Bevor der Verwalter diese Instrumente

einsetzt, stimmt er sich mit dem Kunden ab, bezieht

ihn mit in die Entscheidung ein. Auf diese Art und Weise

ist der Kunde gezwungen, sich mit seinem Vermögen

auch zu beschäftigen. Er kann direkt beurteilen,

ob er die Überlegungen des Verwalters nachvollziehen

kann und ob er die Produkte, die der Verwalter einsetzen

möchte, auch versteht. Dies ist zwingend erforder-

34

Vorteilhafte ETFs

Börsengehandelte Indexfonds eignen sich hervorragend als

Bestandteil eines zeitgemäßen Anlagemanagements – insbesondere

von Stiftungs- und Kommunalportfolios. Mit Hilfe

der transparenten und preisgünstigen Indexfonds können

unterschiedliche Verwaltungskonzepte umgesetzt werden.

Zu unterscheiden sind zwei Strategien: Bei der einfachen,

selbstständigen ETF-Vermögensverwaltung verwaltet der

Anleger sein Depot in Eigenregie und trifft selbst alle Anlageentscheidungen.

Bei der zweiten Strategie nutzt der Anleger

das Know-how Dritter, entscheidet sich also für eine

ETF-basierte Fremdvermögensverwaltung.

Für die einfache selbstständige ETF-Vermögensverwaltung

spricht, dass keine weiteren Kosten für externe Beratung

oder Management anfallen. Der Nachteil bei dieser

Variante ist jedoch, dass die Vermögensanlage auch

beim ausschließlichen Einsatz von ETFs spezialisiertes

Know-how und gute Marktkenntnisse erfordert. Die einfachste

Form der selbstständigen ETF-Vermögensverwaltung

könnte in der Praxis so aussehen, dass je nach

Situation der Märkte und unter Berücksichtigung der in-

lich und die beste Voraussetzung für eine nachhaltige

Kunden-Bank-Beziehung. Darüber hinaus sollte der

Vermögensverwalter unabhängig von anderen Funktionen

arbeiten, also unabhängig von einer Depotbank

oder Kapitalanlagegesellschaft. Diese Funktionen sollten

nicht in der Hand des Vermögensverwalters liegen,

obwohl dies in der Realität leider häufi g der Fall

ist. Die Abkopplung dieser Funktionen vom Haus des

Vermögensverwalters schafft ein hohes Maß an Transparenz,

Kosteneffi zienz und Flexibilität. Der Kunde ist

dadurch jederzeit in der Lage, objektive Entscheidungen

zu treffen.

Optimales Ergebnis. Die Ergebnisqualität misst die

Resultate einer erbrachten Dienstleistung, beispielsweise

der geleisteten Vermögensverwaltung. Im Kern geht

es dabei um die Performance-, Beziehungs- und Kommunikationsqualität.

Leicht zu messen sind dabei die

Wertentwicklung eines Portfolios sowie die damit verbundenen

Kosten für Handel und Depot, Portfolio-Management

und Beratung. Schwieriger zu beurteilen sind

Aspekte wie die Qualität der Risikosteuerung, die nötige

Transparenz der eingesetzten Anlageprodukte und

-strategien und die Zufriedenheit der Kunden. Anhaltspunkte

liefern die Qualität des Berichtswesens, also:


dividuellen Rendite- und Risikovorstellungen der Anleger

sowie der Fristigkeit der Anlage eine Investition über ETFs

in die einzelnen Märkte (Anlageklassen) erfolgt. In der

Finanzmarktkrise hätte beispielsweise der Schwerpunkt

auf Geldmarkt-ETFs und eventuell auf einem oder mehreren

Staatsanleihen-ETFs gelegen. Kritisch zu hinterfragen

sind jedoch starre Investitionskonzepte, wie etwa eine

Aufteilung des Vermögens in die vier Anlageklassen, beispielsweise

mit der Gewichtung 25 Prozent Geldmarkt, 40

Prozent Renten, 20 Prozent Immobilien und 15 Prozent Aktien.

Die jüngste Krise zeigt, dass ein starres Anlagekonzept

keinen ausreichenden Schutz vor Verlusten bietet.

Bei der ETF-basierten Fremdvermögensverwaltung sind

zwei Modelle zu unterscheiden. So können die Beratung

bezüglich der Erst-Allokation sowie die laufende Pfl ege

des Depots durch einen Dritten, ETF-erfahrenen Anlagemanager

oder unabhängigen Experten erfolgen. Alternativ

kann der Anleger auch sogenannte ETF-Strategieprodukte

erwerben, die auf ETFs aufbauen und aktive Verwaltungskomponenten

bereits einschließen.

Welche Informationen sind enthalten, und in welchem

Rhythmus wird mit dem Anleger kommuniziert?

Schlüssiges System. Wie hängen nun Struktur-, Prozess-

und Ergebnisqualität zusammen? Die Strukturqualität

und ihre Input-Faktoren wie Personal, Finanzen oder

Technik bilden das Fundament für die Prozessqualität

beziehungsweise den Kernprozess Asset-Management.

Die Input-Faktoren gewährleisten, dass überhaupt ein

entsprechender qualifi zierter Kernprozess erbracht werden

kann. Der Kernprozess ist auf eine konkrete Dienstleistung

ausgerichtet. Die Qualität dieses Prozesses ist

ursächlich abhängig von der Qualität der Input-Faktoren

Struktur und Prozess. Die übergeordneten Aspekte

Transparenz und Kommunikation sind die zentralen

Schwachstellen im Asset-Management der meisten

Dienstleister. Um Transparenz und Kommunikation im

Sinn eines gezielten Qualitätsmanagements zu verbessern,

müssten zunächst die relevanten Treiber für Struktur-,

Prozess- und Ergebnisqualität bestimmt und anschließend

weiterentwickelt werden.

Zu den Treibern der Strukturqualität zählen dabei

Faktoren wie personelle Kontinuität in der Kundenbetreuung,

die Qualifi kation der eingesetzten Mitarbeiter,

die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Informa-

OKTOBER 2009

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass sich die Anbieter von

ETFs sowie ETF-erfahrene Anlagemanager zunehmend

mit Verfahren beschäftigen, die die Vorteile von quantitativen,

mathematischen Computermodellen zur optimalen

Anlagestruktur (Asset-Allocation) mit den Vorteilen von

ETFs verbinden. Zur Umsetzung dieser Strategien können

Vermögensverwalter Investmentfonds einsetzen, die

ausschließlich mit ETFs und dafür entwickelten Risikomanagement-Systemen

arbeiten. Auswertungen von im

Markt befi ndlichen Systemen respektive Managementverfahren

zeigen, dass sich mit ETFs interessante Rendite-Risiko-Modelle

konstruieren lassen.

Wie sich ein ETF-Vermögensverwaltungskonzept in der

Praxis umsetzen lässt und welche Kosten damit verbunden

sind, muss jeweils im Einzelfall geprüft werden. Im

Ergebnis zeigt sich jedoch, dass mit Hilfe von ETFs attraktive

Vermögensverwaltungskonzepte entwickelt werden

können, insbesondere für Stiftungen und Kommunen,

die mehr Wert auf Risikomanagement als auf maximale

Rendite legen.

tions- und Kommunikationstechnologie oder neutrale

Anlageprodukte. Treiber der Prozessqualität sind klare

Entscheidungswege, systematisches Beziehungsmanagement,

der fortlaufende Abgleich von Ergebnissen,

Erwartungen, Marktveränderungen und Anlagerichtlinien

sowie ein leistungsfähiges Vermögenscontrolling.

Treiber der Ergebnisqualität sind unter der genannten

Zielsetzung ein stetiges und verständliches Berichtswesen,

die vollständige Kostentransparenz, fortlaufende

Rendite- und Volatilitätsausweise sowie die

persönliche Besprechung von Berichten. Ein solchermaßen

an den Aspekten Transparenz und Kommunikation

ausgerichtetes Qualitäts-Asset-Management

wird unmittelbar das Vertrauen in den Vermögensverwalter

beziehungsweise die Bank verbessern. Anleger

sollten dabei nicht darauf vertrauen, dass die von ihnen

beauftragten Dienstleister die Initiative ergreifen.

Vielmehr hat es jeder Kunde selbst in der Hand, auf

substanzielle Verbesserungen im Asset-Management

hinzuwirken.

MARTIN WAMBACH/ ALEXANDER ETTERER

RÖDL & PARTNER

m.wambach@roedl.de

35


36 3

Ertragsoptimierung

Risikoprämien lassen sich systematisch vereinnahmen

Pferderennen:

mehr Rendite durch

kalkuliertes Risiko


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Von Gewinnern lernen heißt siegen lernen. Etwa von

Anthony Bolton. In den zwölf Jahren, die der Brite

als Manager des Fidelity-European-Growth-Fonds

wirkte, schlug er mit beeindruckender Regelmäßigkeit

seinen Vergleichsindex. Boltons Rezept war so einfach

wie effektiv: Er investierte am liebsten in wenig gefragte

Nebenwerte. „Besonders bei kleinen und mittleren

Unternehmen entdecken wir häufi g Unterbewertungen

und profi tieren davon“, verriet Bolton einmal in

einem Interview. Wetten auf osteuropäische Aktien bescherten

dem Börsenprofi ebenfalls überdurchschnittliche

Gewinne. Auch andere Fondsmanager greifen zu

derartigen Tricks. Häufi g werden Value-Aktien oder

Smallcaps übergewichtet, gern auch Schwellenländer-

Papiere beigemischt, die in den gängigen Vergleichsindizes

nicht enthalten sind. Die dadurch realisierte

Überrendite wird dann als Alpha und originäre Leistung

des Fondsmanagements verkauft. Im Grunde

machen die hochbezahlten Börsenprofi s jedoch nichts

anderes, als systematisch bewährte Risikoprämien zu

vereinnahmen – eine Methode, die jeder Amateur mit

wenigen ETFs preiswert kopieren kann. Wie diese Strategie

funktioniert und welche Überrenditen damit zu

erzielen sind, zeigt eine Untersuchung, die das Institut

für Vermögensaufbau im Auftrag von Lyxor Asset

Management durchgeführt hat.

Attraktive Prämien. In verschiedenen Bereichen des

Aktienmarkts können Anleger regelmäßig Risikoprämien

einsammeln. Gefühlsmäßig sind solche Ext rarenditen

zu erwarten bei Wachstumsaktien, Substanzwerten,

Titeln aus den Schwellenländern sowie bei

Nebenwerten. Wachstums-(Growth-)Aktien sind nach

unserer Defi nition Werte, die sich in einem Aufwärtstrend

befi nden und bei denen die Marktteilnehmer

stark wachsende Unternehmensgewinne erwarten. Als

Folge sind diese Aktien häufi g gekennzeichnet durch

ein relativ hohes Kurs-Gewinn- oder Kurs-Buchwert-

Verhältnis. Der aus einer Fortsetzung des Aufwärtstrends

resultierenden Gewinnchance steht das Risiko

entgegen, dass sich der Aufwärtstrend wider Erwarten

dreht und sich der Wert der Growth-Aktie wieder in

OKTOBER 2009

Richtung einer moderaten Bewertung korrigiert. Dem

entgegengesetzt sind Substanzwerte (Value-Aktien) in

der Regel Papiere von Unternehmen, die aus Sicht der

breiten Anlegerschaft momentan keine hohen Wachstumschancen

bieten. In vielen Fällen haben solche Aktien

bereits eine starke Abwärtsbewegung hinter sich.

Sie sind deshalb, gemessen an ihren Gewinnen, Cashfl

ows oder ihrem Buchwert, an der Börse relativ niedrig

bewertet. Ein Value-Investor wettet dementsprechend

auf eine Anpassung des Börsenwerts an den

inneren Wert des investierten Unternehmens. Das Risiko

besteht für den Value-Investor demzufolge darin,

dass der niedrige Börsenwert möglicherweise doch gerechtfertigt

ist, weil nämlich die Marktteilnehmer bereits

Informationen eingepreist haben, die in den fundamentalen

Kennzahlen des Unternehmens noch keine

Berücksichtigung fi nden.

Auch Nebenwerte bieten mutigen Anlegern Extrachancen.

Mid- und Smallcaps sind als Unternehmen in

der Regel deutlich schlanker aufgestellt als die an der

Börse dominierenden Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung.

Zudem füllen die Gesellschaften aus

der zweiten oder dritten Reihe häufi g Nischen aus,

die von den Großkonzernen nicht bedient werden. So

lassen sich in diesem Segment, unabhängig von der

Lage des Gesamtmarkts, immer wieder wachstumsstarke

Aktien fi nden, die allerdings auch als deutlich

riskanter als die langfristig relativ stabilen Blue

Chips angesehen werden müssen. Schließlich impliziert

bereits die niedrige Marktkapitalisierung der Unternehmen

stärkere Kursschwankungen. Darüber hinaus

passiert es immer wieder, dass die vom Anleger

als aussichtsreich beurteilte Geschäftsidee doch noch

scheitert. Ähnlich riskant und zugleich zukunftsträchtig

erscheinen häufi g auch Aktien aus den Schwellenmärkten,

also Titel aus den aufstrebenden Volkswirtschaften,

die den Wandel vom Entwicklungsland zum

Industriestaat vollziehen. Während sich fundamental

über- und unterbewertete Aktien sowie Titel mit niedriger

Marktkapitalisierung innerhalb jedes nationalen

Aktienmarkts fi nden lassen, ist die Investition in solche

Emerging-Markets-Aktien aus Sicht des Euro-

›››

37


Zehn ETFs für höhere Renditen

Name ISIN Basis-Index Kosten Typ Ertragsp.

Jahr in % verbuchung

iShares Euro-Stoxx Value DE000A0HG2N9 DJ EURO STOXX Large Cap Value 0,40 Replizier. Ausschütt.

ETFlab Stoxx Strong Value 20 DE000ETFL045 DJ STOXX Strong Value 20 0,65 Replizier. Ausschütt.

Lyxor RAFI Japan FR0010400796 FTSE RAFI Japan 0,60 Swap Ausschütt.

Lyxor RAFI US 1000 FR0010400804 FTSE RAFI US 1000 0,60 Swap Ausschütt.

PowerShares RAFI Developed 1000 IE00B23D8W74 FTSE RAFI Glob. Developed Markets 1,00 Replizier. Ausschütt.

PowerShares RAFI Europe Mid-Small IE00B23D8Y98 FTSE RAFI Europe Mid-Small 1,00 Replizier. Ausschütt.

Lyxor Emerging Markets FR0010429068 MSCI Emerging Markets 0,65 Swap Thesaur.

iShares BRIC 50 DE000A0MSAE7 FTSE BRIC 50 Index 0,74 Replizier. Ausschütt.

db x-trackers MSCI EM Asia LU0292107991 MSCI Emerging Markets Asia Index 0,65 Swap Thesaur.

db x-trackers Quirin Wealth Management LU0397221945 Quirin Wealth Management Index 0,72 Swap Thesaur.

Investors zusätzlich mit Fremdwährungsrisiken verbunden.

Weiterhin sind Positionen in den Emerging

Markets gelegentlich mit schwer kalkulierbaren politischen

Risiken behaftet, etwa der direkten oder indirekten

Enteignung der Aktionäre auf Grund einer

Verstaatlichung des Unternehmens oder durch hohe

Besteuerung. Dem gegenüber steht die Chance, überdurchschnittliche

Gewinne in diesen Ländern zu erzielen,

da sie in der Regel ein sehr hohes Wirtschaftswachstum

aufweisen.

Zur Schätzung der systematischen Risikoprämien anhand

von Vergangenheitsdaten verwenden wir in unserer

Untersuchung die entsprechenden Strategieindizes

von MSCI, also den MSCI-World-GDTR-Index

in den Varianten Core, Value und Growth. Dabei werden

für jeden der drei Investmentstile jeweils Indizes

für den gesamten Aktienmarkt als auch für Mid- und

Smallcaps einbezogen. Um Risikoprämien für Investitionen

in den Emerging Markets zu berücksichtigen,

verwenden wir den MSCI-Emerging-Markets-GDTR-

Index, ebenfalls aufgeschlüsselt in den Gesamtmarktindex

und in Mid- und Smallcaps. Als Referenzindex

wird der MSCI-World mit den Merkmalen Standard

und Core verwendet. Für unsere Untersuchung repräsentiert

der Index den Gesamtmarkt, für den mit Ausnahme

der Risikoprämie für das Marktrisiko keine

systematischen Risikoprämien zu erwarten sind. Die

Messung der in der Vergangenheit realisierten Risikoprämien

erstreckt sich über den 15-jährigen Zeitraum

vom 31. Mai 1994 bis zum 29. Mai 2009.

Klare Ergebnisse. Unsere Berechnungen zeigen, dass

Investoren in den vergangenen 15 Jahren mit Value-

Aktien, Schwellenländer-Titeln und Nebenwerten positive

Risikoprämien realisieren konnten. Im Vergleich

zum Referenzindex ermittelten wir für diese drei Kategorien

Risikoprämien in Höhe von 18 bis 60 Basispunkten.

Growth-Aktien schnitten dagegen im jährlichen

Durchschnitt um 0,88 Prozentpunkte schlechter

ab als der marktkapitalisierte Standardindex. Weiter-

38

hin weisen die Ergebnisse der empirischen Untersuchung

der Risikoprämien darauf hin, dass es bei der

gezielten Vereinnahmung von Risikoprämien nur selten

möglich ist, Synergieeffekte zu erzielen. Beispielsweise

wäre die Auswahl von Growth-Aktien mit geringer

Marktkapitalisierung oder von Nebenwerten aus

den Emerging Markets in den vergangenen 15 Jahren

nicht von Vorteil gewesen. Lediglich die Risikoprämie

für Value-Aktien hat sich innerhalb des Beobachtungszeitraums

mit der Mid- und Smallcap-Risikoprämie als

kompatibel erwiesen: Die Risikoprämie für Value-Aktien

aus dem Marktsegment der Mid- und Smallcaps

lag in den letzten 15 Jahren um 29 Basispunkte höher

als die Summe der jeweils einzelnen Risikoprämien für

Mid- und Smallcaps sowie Value-Aktien. Anders ausgedrückt:

An den Bösen der Industriestaaten wären

Anleger während des Untersuchungszeitraums am besten

mit substanzstarken Nebenwerten gefahren.

Ein Blick auf die Korrelationsmatrix der untersuchten

Strategieindizes zeigt, dass es kaum möglich ist, innerhalb

eines Aktienmarkts über verschiedene Risikoprämien

zu diversifi zieren. Diese Beobachtung ist wenig

überraschend, da die einzelnen Investmentstile jeweils

Teilmengen desselben Aktienuniversums sind und sich

in einigen Fällen sogar überschneiden. Lediglich die

Emerging Markets korrelieren niedriger mit den Strategieindizes

aus den Aktienmärkten der entwickelten

Staaten. Grund: Der MSCI-Emerging-Markets-Index

und der MSCI-World haben keine gemeinsame Aktien-Schnittmenge.

Die von uns verwendeten Strategieindizes werden

recht gut durch ETFs repräsentiert (s. Tabelle oben).

Anleger können neben zahlreichen Mid- und Smallcap-ETFs

sowie nationalen und globalen Emerging-

Markets-ETFs auch auf eine breite Auswahl an fundamental

gewichteten Value-, Growth-, Dividenden- und

RAFI-ETFs zurückgreifen. Bei den RAFI-Indizes orientiert

sich die Indexzusammensetzung nicht, wie bei anderen

Indizes üblich, an der Marktkapitalisierung der

einzelnen Aktien, sondern an mehreren fundamentalen


Kriterien, die dem Value-Ansatz Rechnung tragen. Von

den in unserer Studie untersuchten Investmentstilen

sind alle Strategien investierbar, die lediglich auf einer

einzelnen Risikoprämie basieren. Ebenfalls verfügbar

ist ein ETF, der die Risikoprämien der Emerging

Markets mit der Mid-/Smallcap-Prämie kombiniert.

Die Investmentstile Value und Growth sind über entsprechend

benannte ETFs derzeit nur für europäische

Standardaktien verfügbar. Mit dem Umweg über die

ebenfalls auf Value-Kriterien aufbauenden RAFI-ETFs

können Anleger jedoch auch in japanische und amerikanische

Value-ETFs investieren. PowerShares bietet

sogar einen RAFI-ETF für europäische Small- und

Midcaps an. Im Licht der von uns gemessenen Risikoprämien

ist dieser Smallcap-Value-ETF besonders interessant.

Aussichtsreich erscheint auch der db x-trackers

Quirin Wealth Management ETF (s. ETF Magazin

1/2009). Bei diesem Fonds versuchen die Initiatoren,

anhand eines quantitativen Regelwerks systematisch

Risikoprämien für verschiedene Märkte zu vereinnahmen

und gleichzeitig die damit einhergehenden Zusatzrisiken

durch entsprechende Gegenpositionen zu neutralisieren.

Angenehmes Fazit. Aus den Ergebnissen unserer

Untersuchung lassen sich sowohl bezüglich der Titelselektion

als auch im Hinblick auf die Asset-Allocation

eines Portfolios direkte Handlungsempfehlungen

für Anleger ableiten. Erstens: Value-Aktien mit niedriger

Marktkapitalisierung sind besonders interessant.

Während die Bündelung aller anderen Risikoprämien

in einer einzelnen Aktie im Durchschnitt zu ungünstigen

Wechselwirkungen führt, war die Risikoprämie

bei Value-Aktien aus dem Marktsegment der Small-

und Midcaps höher als die Summe der beiden einzelnen

Risikoprämien für den Value-Investmentstil und

für Titel mit niedriger Marktkapitalisierung. Zweitens:

Risikoprämienstrategien sind nicht geeignet, um

gegenüber einem indexnahen Finanzinstrument einen

Diversifi kationsvorteil zu erzielen. Allerdings ist

es Erfolg versprechend, Teile eines marktkapitalisierten

Kerninvestments durch einen geeigneten Risiko-

Strategie-ETF zu ersetzen, um so eine höhere Portfolio-Rendite

zu erreichen. Drittens: Mit der Aufl age

zahlreicher fundamental gewichteter Strategieindizes

und entsprechender Strategie-ETFs besteht heute

die Möglichkeit, diese systematischen Risikoprämien

ohne die Arbeit eines Managers zu erhalten. Die

Überrendite, die sich auf Basis fester Gewichtungsregeln

eines Strategieindex ergibt und somit durch ein

passives Investment erklärt und abgebildet werden

kann, sollte allerdings grundsätzlich nicht als Alpha

verkauft werden.

Attraktive Aufschläge

In den vergangenen 15 Jahren brachten Nebenwerte,

Value-Aktien und Schwellenländertitel

mehr Rendite als europäische Standardaktien.

Besonders lohnend waren Value-Nebenwerte.

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Quelle: Institut für Vermögensaufbau

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Neben der bereits recht häufi g thematisierten Kosteneffi

zienz passiver Finanzinstrumente bieten ETFs,

die einen bestimmten Anlagestil innerhalb eines

Marktes abbilden, dem Anleger im Vergleich zu ihren

aktiven Gegenstücken einen weiteren und nicht

weniger bedeutenden Vorteil: Mit den richtigen ETFs

werden Risikoprämien vollkommen transparent vereinnahmt.

An Hand der Gewichtungsregeln des dem ETF

zu Grunde liegenden Index lässt sich dies leicht nachvollziehen.

Der Anleger ist deshalb bei der skizzierten

Risikoprämien-Strategie mit ETFs besser über die tatsächlichen

Chancen und Risiken seines Aktienportfolios

informiert als bei einem Investment in einen aktiven

Aktienfonds. Leider suggerieren nämlich viele aktive

Fonds mit der von ihnen angegebenen Benchmark ein

falsches Risikoprofi l. Da sich die Fondsmanager nicht

auf Titel aus dem Vergleichsindex beschränken, sondern

auf externe Risikoprämien zur Wertsteigerung setzen,

liegt das Fondsrisiko oft höher, als es die Benchmark

vermuten lässt.

ANDREAS BECK/ANDREAS RITTER

INSTITUT FÜR VERMÖGENSAUFBAU

ab@institut-va.de

OKTOBER 2009

39


40

Total-Return-Strategien

Bungee-Springer:

Gewinn ohne echtes Risiko

EINFACH

SICHER

Portfolios mit Verlustschutz


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Fast vierzig Prozent stürzten deutsche Aktien

2008 in die Tiefe. Trotz der fl otten Börsenerholung

in diesem Jahr wird es noch etwas dauern,

bis die Horrorverluste wieder ausgeglichen

sind. Besitzer von Garantiezertifi katen oder Total-

Return-Fonds beobachten die Lage relativ entspannt –

zumindest haben sie wohl mittelfristig kein Geld verloren.

Doch es geht auch ohne solche kostspieligen und

oft intransparenten Anlageprodukte. Im Auftrag von

Lyxor Asset Management untersuchte das Institut für

Vermögensaufbau, ob sich mit ETFs ein preisgünstiges

und vollkommen transparentes Total-Return-Portfolio

– keine schwere Aufgabe mit ETFs

konstruieren lässt. Das Ergebnis ist ermutigend: Schon

ein aus nur drei ETFs bestehendes Portfolio hätte – bei

richtiger Zusammensetzung – in den vergangenen 20

Jahren vor Verlusten geschützt. Und dies, ohne dass

sich die Anleger um die richtigen Kauf- und Verkaufszeitpunkte

hätten kümmern müssen.

Ein Total-Return-Portfolio ist nach unserem Verständnis

dadurch gekennzeichnet, dass sein Wert zum Ende

einer festgelegten Investitionsdauer mit hinreichender

Sicherheit nicht unter dem ursprünglich investierten

Vermögen liegt. Unter dieser Nebenbedingung soll in

unserer Untersuchung die erwartete Rendite maximiert

werden. Diese Vorgabe gewährleistet, dass nicht jede

beliebige risikoarme Geldanlage bei der Konstruktion

eines Total-Return-Depots verwendet werden kann. In

der Praxis bedeutet die Nebenbedingung, dass die Aktienquote

so hoch gewählt wird, wie es für den Kapitalerhalt

gerade noch zulässig ist. Zur Ermittlung der optimalen

Portfolio-Mischung sind prinzipiell zwei Wege

möglich: die Konstruktion auf Basis von Hypothesen

bezüglich der möglichen Verluste verschiedener Asset-Klassen

sowie die Berechnung auf Basis historischer

Kursdaten. Als Bausteine für das Total-Return-

OKTOBER 2009

Depot stehen in unserer Untersuchung Aktien aus dem

Euro-Raum, Aktien aus Schwellenländern sowie

Euro-Staatsanleihen zur Verfügung. Als Bedingung

defi nieren wir, dass der Wert unseres Total-Return-

Depots nach fünf Jahren Investitionsdauer zumindest

noch dem Anfangswert entspricht.

Bei der ersten Konstruktionsvariante, also der Gewichtung

auf Basis von Stressszenarien, ermittelten wir

eine Aktienquote von knapp 44 Prozent. Damit wird

sichergestellt, dass unter den getroffenen Annahmen

nach fünf Jahren das investierte Vermögen noch vollständig

erhalten ist. Dieses Ergebnis beruht auf mehreren

Prämissen. So wurde davon ausgegangen, dass

Euro-Staatsanleihen eine sichere Rendite von vier Prozent

erzielen. Für Aktien aus dem Euro-Raum wird

ein maximaler Kursverlust von 35 Prozent zum Ende

der fünfjährigen Investitionsdauer angenommen. Die

als etwas risikoreicher eingestuften Aktien aus den

Schwellenmärkten werden für den Fall einer Baisse

sogar mit einem Kursabschlag von 50 Prozent belegt.

Zudem wird bei allen Aktienpositionen von jährlichen

Dividendenzahlungen in Höhe von zwei Prozent der

investierten Summe ausgegangen. Dabei wird angenommen,

dass die Dividenden zum Ende eines Jahres

ausgeschüttet werden und ohne zeitliche Verzögerung

der Staatsanleihenposition des Portfolios zugeschlagen

werden. Innerhalb des Aktiendepots werden die Titel

aus dem Euro-Raum mit 75 Prozent gewichtet, während

Aktien aus den Emerging Markets ein Gewicht

von 25 Prozent erhalten.

Schnelle Rechnung. Unter der konservativen Annahme,

dass beide Aktienblöcke innerhalb des gleichen

5-Jahres-Zeitraums einen Kurseinbruch erleiden, beträgt

der maximal anzunehmende Kursverlust des Aktiendepots

38,75 Prozent (0,75 • 0,35 + 0,25 • 0,50). Die fünf

konservierten und verzinsten Dividendenzahlungen

dämpfen den Verlust des Aktiendepots um 10,83 Prozent

(0,02 • 1,044 + 0,02 • 1,043 + 0,02 • 1,042 + 0,02 • 1,041 + 0,02 • 1,04). Als Saldo ergibt sich damit für das Aktiendepot

ein maximaler Kapitalverlust in Höhe

›››

41


Total-Return-Strategien

Qual der Wahl

Was ist das beste Anlage-Instrument? In den

vergangenen 20 Jahren brachten Anleihen

etwa 200 Prozent Gewinn bei relativ moderaten

Schwankungen. Aktien brachten das Doppelte –

doch mit hohen Zitterprämien.

42

MSCI-Emerging-Markets

Euro-Stoxx-50

Entwicklung seit 1.1.1989

Rentenindex Rex

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Quelle: Institut für Vermögensaufbau

Clevere Depots


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Die beiden vom Institut für Vermögensaufbau

konstruierten Total-Return-Depots verschafften

Anlegern eine ähnlich hohe Rendite wie ein

reines Aktiendepot. Trotzdem mussten Anleger

in keinem der 181 möglichen rollierenden

5-Jahres-Zeiträume einen Verlust hinnehmen.

ungünstigste 5-Jahres-Periode

Total-Return-Depot (empirisch)

Total-Return-Depot (analytisch)

Entwicklung seit 1.1.1989

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Quelle: Institut für Vermögensaufbau



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von 27,92 Prozent. Die Rendite der Staatsanleihen beträgt

über fünf Jahre hinweg insgesamt 21,67 Prozent

(1,04 5 – 1). Auf Basis dieser Überlegungen kann die

maximal mögliche Aktienquote, die auch im Fall einer

Baisse auf Gesamtdepotebene gerade noch einen Verlust

vermeidet, durch die Lösung eines folgenden einfachen

Gleichungssystems bestimmt werden:

x • –0,2792 + (1 – x) • 0,2167 = 0.

Aufgelöst ergibt sich somit eine Aktienquote von 43,7

Prozent.

Diese Bestimmung der Aktienquote auf der Grundlage

von Stressszenarien ist eine einfache Möglichkeit

zur Bestimmung eines risikobudgetierten Portfolios.

Allerdings ist die Modellierung der benötigten Stressszenarien

entweder mit hoher Komplexität verbunden

oder mit sehr viel Subjektivität behaftet. Diese Subjektivität

kann vermieden werden, wenn das Total-Return-

Depot allein auf Basis historischer Kursdaten konstruiert

wird. Bei diesem zweiten Weg zur Bestimmung der

risikominimalen Aktien- und Anleihenquote verwenden

wir Daten eines Rentenindex sowie zweier Aktienindizes.

Der Rex-Performance-Index dient als Proxy

für Euro-Staatsanleihen, der Euro-Stoxx-50-Return-

Index symbolisiert Euro-Land-Aktien, und der MSCI-

Emerging-Markets(GDTR)-Index wird zur Abbildung

von Aktien aus den Schwellenländern verwendet. Bei

allen drei Indizes werden Kuponzahlungen und Dividendenausschüttungen

in das Index-Vermögen reinvestiert.

Die zur Analyse verwendeten Kursdaten umfassen

die Jahre 1989 bis 2008, und zwar jeweils die

Index-Stände zum Monatsende. Mit diesen Daten berechnen

wir die Wertentwicklung für alle 181 innerhalb

des 20-jährigen Beobachtungszeitraums möglichen,

rollierenden und zusammenhängenden 5-Jahres-

Perioden. Dabei wird die Aktienquote algorithmisch so

bestimmt, dass die Portfolio-Rendite im ungünstigsten

5-Jahres-Zeitraum null gewesen wäre. Die Gewichtung

wird jeweils nur einmal zum Beginn eines Intervalls

vorgenommen – in den folgenden fünf Jahren gibt

es keine Änderungen der Zusammensetzung. Für das

Aktiendepot wird dabei wieder eine Gewichtung von

75 Prozent im Euro-Stoxx-50 und 25 Prozent im MSCI-

Emerging-Markets angenommen.

Als Ergebnis der Simulationsrechnungen ergibt sich

eine optimale Aktienquote von 52,1 Prozent. Mit diesem

Aktienanteil wäre es in keinem der untersuchten

181 rollierenden 5-Jahres-Zeiträume zu einer negativen

Wertentwicklung gekommen. Seine schlechteste

Wertentwicklung hätte das Depot in den fünf Jahren

zwischen April 1998 und April 2003 erzielt. In diesem

Zeitraum brachte die gewählte Mischung aus Aktien

und Anleihen weder eine positive noch eine negative

Wertveränderung. Im Detail hätte während dieser


fünf Jahre das Aktiendepot 30,6 Prozent verloren, was

aber durch die im gleichen Zeitraum relativ hohe Rendite

des Rex-Index von 5,90 Prozent p. a. kompensiert

worden wäre.

Die Grafi k links unten zeigt die Entwicklung der beiden

Total-Return-Depots in der Rückrechnung mit Vergangenheitsdaten.

Dargestellt ist der Kursverlauf über

die gesamte Länge des 20-jährigen Beobachtungszeitraums.

Die Gewichtung wurde dabei jeweils zum

Jahresende 1988, 1993, 1998 und 2003 auf die jeweiligen

Ausgangsanteile zurückgesetzt. Insgesamt zeigen

beide Total-Return-Strategien ein langfristig stabiles

Wachstum und übertreffen damit nicht nur den

Staatsanleihenindex, sondern dank der Risikobudgetierung

auch den Euro-Stoxx-50-Performance-Index.

Lediglich der risikoreichere Emerging-Markets-Index

schaffte über den Beobachtungszeitraum hinweg ein

besseres Ergebnis als die beiden Total-Return-Depots.

Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass bei der von uns

vorgenommenen Simulation keine Kosten berücksichtigt

werden und dass zumindest beim MSCI-Emerging-

Markets-Index die Dividenden in voller Höhe ohne

Steuerabzug eingerechnet werden. In der Realität hätten

die Steuerabzüge jedoch zu niedrigeren Erträgen

der Aktienkomponente geführt. In der Konsequenz

bedeutet dies, dass zur Vermeidung von Verlusten die

Aktienquote in der Realtität etwas niedriger gewählt

werden müsste als in unserem Beispiel. Zu berücksichtigen

ist ferner, dass der Rex-Performance-Index nicht

direkt investierbar ist.

Besser als Zertifi kate. Als Ergebnis der Analyse zeigt

sich trotz dieser Einschränkungen, dass Verlustrisiken

bereits mit überschaubarem Aufwand weitgehend ausgeschaltet

werden können und dass sich schon ab einer

mittelfristigen Anlagedauer von fünf Jahren überraschend

hohe Aktienquoten vertreten lassen. Im Vergleich

zu Garantiezertifi katen besitzt unser Total-Return-Depot

zudem eine Reihe von Vorteilen. So fällt bei

unserem Depot etwa das Emittentenrisiko weitgehend

weg. Ein Garantiezertifi kat trägt dagegen das Ausfallrisiko

einer nachrangigen Anleihe. Weiterhin lassen sich

bei unserem Total-Return-Depot der Zeithorizont und

die Höhe der gewünschten Absicherung selbst durch

die individuelle Steuerung der Aktienquote bestimmen.

Garantiezertifi kate haben dagegen in aller Regel eine

fi xe Laufzeit und eine vollständige Kapitalgarantie. Andererseits

versprechen die von uns bestimmten Aktienquoten

zwar einen hohen Schutz, dennoch bedeuten

sie keine uneingeschränkte Kapitalgarantie. Doch diese

Einschränkung ist relativ, denn auch Garantiezertifi -

kate erfüllen diese Anforderung nicht vollständig: Abgesehen

vom Emittentenrisiko des Zertifi kats, bedeu-

tet auch eine ungünstige Entwicklung des Basiswerts

de facto für Anleger einen Verlust in Höhe des Zertifi -

kat-Aufgelds. In puncto Transparenz ist unser Ansatz

einem Garantiezertifi kat oder Fonds ohnehin überlegen.

Ein mit ETFs bestücktes Total-Return-Depot ist

in seiner Funktionsweise leicht zu verstehen, und die

verwendeten Fonds können jederzeit an der Börse gehandelt

werden. Der faire Wert eines Garantiezertifi -

kats kann dagegen vor Ende der Laufzeit in aller Regel

nur von Experten geschätzt werden. Zudem sind

Anleger beim Handel von Zertifi katen weitgehend von

der Preisstellung der Emittenten abhängig.

Auch gegenüber Protective-Put-Strategien, also der

Kapitalsicherung durch den Kauf von Put-Optionen,

bietet unser Total-Return-Depot Vorteile. Die Absicherung

mit Puts ist zwar ähnlich fl exibel wie die Verlustbegrenzung

durch die Steuerung der Aktienquote,

jedoch sind durch die Verfügbarkeit der passenden

Optionen gewisse Grenzen gesetzt. Als schwerwiegendster

Nachteil solch einer derivatebasierten Absicherungsstrategie

kann jedoch angesehen werden,

dass das Gesamtdepot vor allem bei kurzen Laufzeiten

oder einem hohen Sicherungslevel erst bei kräftigen

Kursanstiegen der enthaltenen Aktien einen Gewinn

erzielt. Schließlich müssen zunächst die gezahlten

Optionsprämien kompensiert werden.

Zusammenfassend lassen sich zwei einfache Empfehlungen

aus den Ergebnissen unserer Berechnungen

gewinnen. Erstens sind für die Kapitalabsicherung über

einen befristeten Zeitraum hinweg keine intransparenten

derivativen Strukturen notwendig. Einfache und

möglichst konservative Überlegungen zum maximal zu

erwartenden Verlust risikobehafteter Wertpapiere und

einfache Zinsmathematik auf Seiten der zur Absicherung

verwendeten Rentenpositionen reichen aus, um

ein Total-Return-Depot mit individuellem Anlagehorizont

und Sicherheitslevel zu konstruieren. Zweitens

zeigt sich, dass je nach Anlagehorizont auch in konservativen

Depots eine signifi kante Aktienquote von

zehn bis 50 Prozent gewählt werden darf. Da Aktien

bezüglich ihrer Renditechancen Staatsanleihen überlegen

sind, sollte diese Möglichkeit auch von risikoaversen

Anlegern ausgeschöpft werden. Das gilt insbesondere

auch deshalb, weil Aktien und Staatsanleihen

weiterhin niedrig korreliert sind. Ein Portfolio, das

Aktien und Anleihen enthält, wird deshalb einen größeren

Diversifi kationsnutzen bieten als ein nur mit Anleihen

bestücktes Depot.

ANDREAS BECK/ANDREAS RITTER

INSTITUT FÜR VERMÖGENSAUFBAU

ab@institut-va.de

OKTOBER 2009

43


44

ETF-Rating

SCHWIERIGER

VERGLEICH

Warum ETF-Ratings sinnvoll sind und

was sie leisten müssen

Meterstäbe:

skalierbare

Bewertung


Vermögensverwalter

Stiftungen Kommunen A-Depot-

Manager

Die ungebremste Popularität von Indexfonds (ETFs)

ist eigentlich paradox: Stellt doch die Finanzkrise

wie noch nie zuvor die theoretischen Grundlagen

in Frage, die einst zur Aufl age von ETFs führten. Dennoch

erweisen sich ETFs in der Anlagepraxis als attraktive

Instrumente – häufi g jedoch aus anderen Gründen

als nach der Kapitalmarkttheorie zu erwarten. Unstrittig

ist: Um den Erfolg einer Kapitalanlage beurteilen

zu können, genügt es nicht, nur nach der (Vergangenheits-)Rendite

zu fragen. Wer lediglich fragt, „was unterm

Strich übrig bleibt“, ignoriert das mit jeder Kapitalanlage

eingegangene Risiko. Bei traditionellen

Fonds wollen Rating-Agenturen wie Morningstar oder

Feri EuroRating mit ihren Noten objektive Vergleichskriterien

für Anleger bieten. Jetzt stoßen die Agenturen

auch in das Feld der ETFs vor. So stellte die Berliner

Scope Ende August ihr neues ETF-Rating vor.

Feri Euro Rating will bis Jahresende mit einem alternativen

Bewertungssystem nachziehen. Doch was auf

den ersten Blick simpel erscheint, entpuppt sich bei genauerem

Hinsehen als komplexe Aufgabe. Damit ETF-

Ratings für Anleger wirklich Mehrwert bieten, müssen

sie eine ganze Reihe von Anforderungen erfüllen. Darüber

hinaus stellt sich die Frage, ob Ratings für ETFs

überhaupt notwendig sind.

Beliebte Konzepte. Marktindizes haben die Aufgabe,

die gesamte Entwicklung eines nach bestimmten Kriterien

defi nierten Marktes abzubilden, also auch dessen

Risiko. Anlageerfolge können daher mit Marktindizes

verglichen werden, wenn die Auswahl von Finanztiteln,

die in einen Fonds aufgenommen werden, aus

einer Grundgesamtheit von Möglichkeiten erfolgt, die

wie der Index defi niert ist. Aus diesem Zusammenhang

resultiert die Fixierung der meisten Fondsmanager auf

den Vergleich mit einem Referenzindex, den es „zu

schlagen“ gilt. Rating-Agenturen, die sich auf die Benotung

der Anlageerfolge in Fonds von Kapitalanlagegesellschaften

spezialisiert haben, rechnen Jahr für

Jahr vor, dass sich die Qualität der Fonds unterscheidet.

Die meisten Fonds haben aber die Eigenschaft gemeinsam,

den Vergleichsindex nicht zu schlagen, erwirtschaften

für den Anleger also keinen zusätzlichen

OKTOBER 2009

Nutzen. Nur aktiv gemanagte Fonds, die zum Beispiel

von der Feri EuroRating Services mit dem Rating A beurteilt

wurden, liefern mit höchster Wahrscheinlichkeit

bessere Ergebnisse ab als Direktinvestments in den Index.

Alle anderen erreichen dieses Ziel mit geringerer

Wahrscheinlichkeit oder bleiben sogar deutlich unter

dem Anlageerfolg eines Portfolios, das der Zusammensetzung

des Index nachgebildet wird.

Ein Top-Rating schützt aber nicht vor Verlusten. Selbst

die am besten gerateten, aktiv gemanagten Fonds

muss ten in der Finanzkrise durchschnittlich noch Verluste

hinnehmen. Dennoch lohnt sich die Orientierung

am Fondsrating, da dann immerhin im arithmetischen

Mittel der Verlust geringer ausfällt als bei den schlechter

gerateten Fonds. Die Frustration darüber, dass den

Ausgabeaufschlägen und Verwaltungsaufwendungen

aktiv gemanagter Fonds meist kein angemessener Zusatznutzen

gegenübersteht, ist vielen Anlegern eine

Begründung dafür, auf das Angebot und den Handel

von ETFs zuzugreifen. Vor diesem Hintergrund scheint

dann die Wahl klar: Man baut sein Portfolio aus ETFs

zusammen, da diese die Investition in Indizes mit minimalen

Kosten ermöglichen. Dabei glauben sich die Investoren

in Übereinstimmung mit den Erkenntnissen

der Wirtschaftswissenschaften. Schließlich erscheint es

vor dem Hintergrund vielfach favorisierter Thesen über

die Informationseffi zienz der Kapitalmärkte fragwürdig,

ob durch aktive Anlagepolitik unter Ausnutzung vermeintlich

überlegener Informationen ein besseres Anlageergebnis

erwirtschaftet werden kann.

Die bekannteste Theorie des Kapitalmarkts ist das

in den sechziger Jahren entwickelte Capital Asset Pricing

Model (CAPM), das auf der Portfolio-Theorie von

Harry M. Markowitz aufbaut. Ziel der Portfolio-Theorie

ist es, Handlungsanweisungen zur bestmöglichen

Kombination von Anlagealternativen zur Bildung eines

optimalen Portfolios zu geben. Durch Verallgemeinerung

der Portfolio-Theorie gelang es, einen eleganten

theoretischen Rahmen zu liefern, nach dem die Preisbildung

am Kapitalmarkt modelliert werden konnte.

Die Kernaussagen sind so einfach wie überzeugend:

Jeder Anleger sollte versuchen, Finanztitel in seinem

Portefeuille so zu kombinieren, dass ein möglichst

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45


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Metalle

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ETF-Rating

Einfacher Ansatz

In den quantitativen Bewertungsansatz der ETF-

Vergleichsplattform Fundexplorer.de fl ießen die

Komponenten Wertentwicklung, Marktliquidität,

Kosten und Risiko ein. Mit 50 Prozent erhalten

Kosten und Kontrahentenrisiko dabei das

höchste Gewicht. Rendite, Volatilität und Liquidität

werden niedriger gewichtet.

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Performance Kosten und Risiko

Liquidität

qualitative Indikatoren

(Questionnaire)

qualitative

Indikatoren

(Detailanalyse,

Interviews)

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Quelle: Fundexplorer.de

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quantitative Indikatoren

(Fondshistorie)

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Komplexeres Modell

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Beim Feri-Fondsrating, das in erster Linie auf

die Bewertung aktiver Investmentfonds abzielt,

werden quantitative und qualitative Aspekte verknüpft.

Dabei gilt: Je länger die Lebensdauer des

Fonds ist, desto stärker stützt sich das Rating

auf quantitative und gut messbare Faktoren wie

Rendite, Risiko und Kosten.

Quelle: Feri EuroRating

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großer Anteil der Risiken durch Diversifi kation eliminiert

wird. Wer nicht „alle Eier in einen Korb“ legt, hat

im Verhältnis zu den Chancen ein niedrigeres Risiko.

Theoretisch bleibt so als einzig sinnvolle Strategie, je

nach individueller Risikopräferenz des Anlegers sichere

Anlagen mit einem hochdiversifi zierten Korb aus

riskanten Anlagen zu kombinieren. Da die Rendite-Risiko-Charakteristiken

jedes Finanztitels vom Anlegertyp

unabhängig sind, kann sogar unter bestimmten

Annahmen gezeigt werden, dass für alle Anleger dieselben

Indizes beziehungsweise derselbe Marktindex

Ausgangspunkt der individuellen Portofolio-Optimierung

sein sollten. Mit dem CAPM geht die analytische

Fixierung der Beurteilung des Anlageerfolgs auf zwei

Parameter einher, nämlich auf die Varianz und den Erwartungswert

der Rendite. Beide statistischen Größen

werden in der Regel aus der Vergangenheit von Kursverläufen

hergeleitet und anhand von fundamentalen

und/oder technischen Indikatoren korrigiert.

Die Zwillingsschwestern. Finanzkrise und Finanzierungstheorie

stehen in einem untrennbaren Verhältnis

zueinander: Ohne portfoliotheoretische Modellierung

von Risiken wären die toxischen Wertpapiere nicht

denkbar gewesen, von denen die Krise ausging. Nur

Computermodelle rechtfertigten die Top-Ratings, die

für vermögensgedeckte Wertpapiere von US-Agenturen

verteilt wurden, während auf Grund der weiterhin nach

traditionellen Methoden durchgeführten Unternehmensratings

nur ganz wenige in den erlauchten Kreis

der höchsten Bonität erhoben wurden. Traditionelle

Rating-Ansätze haben sich inzwischen über ein ganzes

Jahrhundert hinweg bewährt und bedurften auch

in der Krise kaum Korrekturen. Die neuen Ratings für

„strukturierte Finanzierungen“ gaben dagegen massenhaft

Anlass zu Herabstufungen – mit entsprechenden

Folgen für Marktpreise und Bankbilanzen.

Ohne die fehlgeleiteten Ratings der US-Agenturen

wäre die Finanzkrise nicht möglich gewesen. Dennoch

stellt die Krise nicht Ratings an sich in Frage, sondern

nur die Logik spezifi scher Modelle, die zum Herleiten

mancher Ratings dienten. Diese Modelle haben nicht

zufällig in den 60er-Jahren ihren Ursprung: Das war die

Zeit der Weltraumfahrt, von Mondlandung und Sonden

auf fernen Planeten. Diese Sternstunden wurden durch

mathematisch-statistische Modelle möglich. Ebensolches

sollte nun durch Modelle der Kapitalmarkttheorie

erreicht werden. Formale Ähnlichkeiten mit vielen

Formeln und Variablen täuschen aber darüber hinweg,

dass es bei der Raumfahrt um Naturgesetze geht, an

den Finanzmärkten dagegen um das Verhalten des

Menschen selbst. Das Verhalten der Anleger selbst

müsste also Teil der „Berechnung“ sein.


Auch die Bedeutung systematischer Risiken wurde

vor der Finanzkrise unterschätzt. Dadurch stellt sich die

Frage nach der Effi zienz der Preisbildung auf den Kapitalmärkten

neu. Wer in einen Index investiert, kauft

alles, was dieser Index umfasst. Die Kriterien, nach denen

ein Index wie der Dax gebildet wird, orientieren

sich jedoch nicht an der Qualität der Unternehmen,

sondern an Maßstäben wie Unternehmensgröße, dem

Aktienumsatz und der Marktkapitalisierung. Das Postulat

der Kapitalmarkttheorie, „den Marktindex“ zu

kaufen, gilt nur unter den restriktiven Prämissen der

Theorie, insbesondere der Annahme der Informationseffi

zienz. Nur wenn alle verfügbaren Informationen

stets effi zient in allen Kursen verarbeitet wurden, sind

die Preise im Marktgleichgewicht. „Den Index zu kaufen“

heißt daher, unterschiedslos alles zusammenzukaufen,

was sich gerade im Index befi ndet. Mancher

Index erweist sich so für den Anleger als Wundertüte,

in der eben gute wie schlechte Adressen zu fi nden sind.

Wer sich gern überraschen lässt, braucht sich über gehörige

Verluste dann nicht zu wundern. Rationaler ist

es dagegen, die restriktiven Prämissen der Theorie zu

beachten und sich darüber klar zu werden, dass unendliche

Reaktionsgeschwindigkeit der Märkte, volle

Informationstransparenz für jeden Marktteilnehmer,

Abwesenheit von Steuern, Insolvenzen und Transaktionskosten

sowie unendliche Verschuldungsmöglichkeiten

nur in der Fantasiewelt des Modells zu fi nden

sind. Der Wert der kapitalmarkttheoretischen Modellierung

wird damit nicht geschmälert, denn auch das

Spielzeugauto dient dem Buben spielerisch auf seinem

Weg in die Erwachsenenwelt. Nur sollte man eben den

Unterschied zwischen einem Spielzeugauto und einem

Wagen mit Motor irgendwann verstanden haben.

Modellprämissen sind in der Realität oft nur teilweise

oder zu einem gewissen Grad erfüllt. In der Anlagepraxis

müssen täglich Entscheidungen über die Anlage

und Wiederanlage von Finanzmitteln getroffen werden,

kann also nicht beliebig lange auf eine bessere Theorie

gewartet werden. Hier setzt der Grundgedanke des Ratings

an: Mit einem Rating wird eine Wahrscheinlichkeitsaussage

darüber getroffen, ob und inwieweit eine

bestimmte Investitionsmöglichkeit die in sie gesetzten

Erwartungen erfüllen wird. In der Art einer Schulnote

OLIVER EVERLING,

Geschäftsführer

OKTOBER 2009

werden bessere von schlechteren Alternativen unterschieden.

Wie in der Schule verspricht ein gutes Versetzungszeugnis

keine Fehlerfreiheit oder Perfektion,

sondern nur eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass der

gut beurteilte Schüler allen Anforderungen gerecht

wird. Der Erfolg von Rating-Systemen beruht zu einem

nicht unmaßgeblichen Teil darauf, dass die Logik des

Systems jedermann intuitiv einzuleuchten vermag. Noten

sind eindeutig interpretierbar und verlangen nicht

zunächst ein Studium der Kapitalmarkttheorie, um

aus ihnen die individuell richtigen Konsequenzen zu

ziehen. Das Schulnotenprinzip hat sich insbesondere

überall dort bewährt, wo scheinbar Unvergleichbares

vergleichbar gemacht werden soll: Leistungen in Sport

und in Englisch, Mathematik und Biologie. Das „Schulnotenprinzip“

des Ratings zwingt dazu, die richtigen

Fragen zu stellen: Welche Leistungen sind zu beachten?

Worauf kommt es an? Welche Faktoren sollten berücksichtigt

werden? Welche Gewichtungen kommen

ihnen zu? Wie werden alle Kriterien zu einem Gesamturteil

gebündelt? Auf welche Art und Weise kommt ein

unabhängiges und neutrales Urteil zu Stande?

Spezielle ETF-Ratings. Wie bei Leistungsnoten auf anderen

Gebieten ist nicht die Frage zu diskutieren, ob

eine Klassifi zierung sinnvoll ist, sondern die Frage nach

dem „Wie“. Sobald mehrere Anlagealternativen zur

Wahl stehen, muss entschieden werden, welche zu bevorzugen

ist. Die dafür maßgebenden Kriterien müssen

identifi ziert werden. „Ein“ ETF-Rating ist in jedem

Fall besser als „gar kein“ ETF-Rating, denn Letzteres

hieße, völlig willkürlich, ohne Prinzipien und Kriterien

zu entscheiden. Seriöse Anbieter von ETFs bemühen

sich daher darum, ihren Anlegern gegenüber auch

Transparenz im Rating zu verschaffen, indem sie sich

der Fachdiskussion stellen und die für einen objektivierten

Vergleich notwendigen Daten liefern. Nicht nur

private Anleger, sondern auch institutionelle sind oft

überfordert, sich mit der notwendigen Akribie mit allen

Maßstäben und Kriterien zu befassen, die zu einem

vollständigen Vergleich gegebener ETF-Alternativen

notwendig sind. Fehlende Ressourcen, Zeitdruck, mangelnder

Datenzugang oder Know-how sind Gründe,

sich die Skaleneffekte zu eigen zu machen, die Rating-Agenturen

bieten.

Im Kern geht es beim ETF-Rating darum, inwieweit

der Emittent eines ETF in der Lage ist, das mit

der Emission des Papiers verbundene Leistungsversprechen

zu erfüllen. Für die Auswahl eines ETF sind

neben anlegerspezifi schen Aspekten, die in der Person

des Investors liegen, die anlagespezifi schen Aspekte,

die durch das Produkt ETF defi niert werden, zu

analysieren. Die Komplexität der Beurteilung ist

Rating Evidence ›››

47


ETF-Rating

nicht zu unterschätzen: Die Liquidität des Underlying

beziehungsweise der im Index enthaltenen Werte, die

Prog nose für das Underlying, die Konstruktion des ETF

wie auch die Outperformance-Fähigkeit auf Grund von

Dividendenpolitik und steuerlicher Optimierung der

Erträge sind nur einige Faktoren, die in die Beurteilung

von ETFs einbezogen werden können. Neben den

Vorteilen der spezifi schen Konstruktionsmerkmale von

ETFs sind aber alle erwirtschafteten Ergebnisse auch

aktiv gemanagten Fonds gegenüberzustellen, die alternativ

zum ETF erworben werden können. Folgerichtig

bezieht etwa Feri EuroRating Fonds, die hinsichtlich

ihres Erfolgsnachweises eine ausreichende Datenbasis

liefern, in seine Systematik des Fondsratings ein, sodass

ETFs unmittelbar mit Resultaten aktiver Fonds

verglichen werden können. Für den Anleger ist letztlich

nicht die Bezeichnung der rechtlichen Konstruktion,

sondern der mit dem Anlageinstrument zu erwirtschaftende

Anlageerfolg entscheidend. Darüber liefert

das Fondsrating von Feri die benötigte Prognose.

ETF-Rating-Kriterien. Im quantitativen Bewertungsansatz

der ETF-Vergleichsplattform Fundexplorer.de fl ießen

zum Beispiel die Komponenten risikoadjustierte

Performance, Marktliquidität, Kosten- und Risikofaktoren

ein. Dabei wird die risikoadjustierte Performance

(30-Prozent-Anteil am Gesamtrating) vor allem durch

Renditen und Volatilitäten über mittel- bis langfristige

Perioden defi niert. Die Marktliquidität wird hauptsächlich

anhand durchschnittlicher Bid-/Ask-Spreads und

der Anzahl der Market-Maker gemessen. Sie geht mit

20 Prozent in das Gesamtrating ein. Kosten- und Risikofaktoren

werden bei diesem Rating-Ansatz in ers ter

Linie durch die Gesamtkostenquote, das Gegenparteirisiko

und die Qualität des Emittenten bestimmt. Diese

Faktoren defi nieren die Hälfte der Gesamtnote. Ein

solches rein quantitatives Verfahren hat in der Regel

den Vorzug einer höheren Objektivität. Zudem lassen

sich Urteile gut nachvollziehen, da ja Gewichtungen

und Bewertungen genau festgelegt und überprüfbar

sind. Nachteil der quantitativen Verfahren ist die Gefahr,

dass qualitative Aspekte vernachlässigt werden,

die die Fortschreibung des Anlageerfolgs aus der Vergangenheit

in die Zukunft weniger wahrscheinlich erscheinen

lassen. Dann würde es eine Korrektur der

Note bedürfen, die das System anhand der rein quantitativen

Auswertung möglicherweise nicht liefert.

Schon das Platzen der Technologieblase an den Aktienmärkten

hatte 2001/2002 gezeigt, wie manche

Fondsratings den Entwicklungen hinterherhinkten,

da sie allein die Anlageerfolge der vorausgegangenen

Jahre und nicht das Faktum berücksichtigten, dass ein

ganzer Sektor irreversibel völlig neu bewertet wurde.

48

Mit Extrapolationen war die Krise nicht zu erkennen,

wie auch die technischen Indikatoren viel zu spät die

Trendwende signalisierten. Die Schwierigkeiten quantitativer

Rating-Modelle entziehen diesen jedoch keinesfalls

die Existenzberechtigung, nur müssen ihre

Ergebnisse entsprechend sorgfältig gelesen werden.

Wichtigstes Erfolgskriterium für ein ETF-Rating-System

ist es, dass zwischen den erteilten Ratings und

dem Anlageerfolg ein für den Investor spürbarer Zusammenhang

besteht. Je enger die Ratings mit dem

Anlageerfolg in Folgeperioden korreliert sind, desto

wichtiger wird es für Anleger, Ratings in ihr Investitionskalkül

einzubeziehen. Erfreulicherweise ist allen

am Markt eingeführten oder absehbaren Ansätzen

bisher zuzutrauen, dass sie diese Grundanforderung

erfüllen. Eine bessere Note geht im Durchschnitt mit

einem besseren Anlageergebnis einher als ein schlechteres

Rating. Das Rating-Verfahren für ETFs darf dabei

nicht mit den fragwürdigen Rating-Prozessen verwechselt

werden, wie sie bei US-Agenturen wie S&P oder

Moody’s im Markt für vermögensgedeckte Wertpapiere

berichtet wurden: Die toxischen Wertpapiere aus

strukturierten Finanzierungen kommen in einem komplizierten

Prozess der Interaktion von Originators, Investmentbanken,

Agents und Agenturen zu Stande, in

dem für die jeweilige Zweckgesellschaft maßgeschneiderte

mathematisch-statistische Modelle über die Ausfallrisiken

Auskunft geben sollen. Externen ist ein Einblick

in die komplizierten ABS-Strukturen nicht auf der

Detaillierungsebene gewährt, die ein Aufdecken von

Manipulationen möglich machen würden.

Über ETFs dagegen liegen Daten zur Berechnung der

risikoadjustierten Wertentwicklung vor sowie zu Liquidität

und Kosten, sodass schon auf Basis rein quantitativer

Analysen innerhalb von ähnlichen Vergleichsgruppen

Ratings für verschiedene Asset-Klassen mit

regionalem und branchenspezifi schem Fokus unterschieden

und Anlagethemen oder Kapitalisierungsgrad

berücksichtigt werden können. Unabhängigkeit,

Objektivität, Transparenz und Glaubwürdigkeit durch

ausreichende analytische Ressourcen und Organisationsprinzipien

unterscheiden Rating-Agenturen von

Werbeträgern, die lediglich Produkte einzelner Anbieter

bewerben. Der Wettbewerb der Rating-Agenturen

und die Publizität der Rating-Ergebnisse sorgen dafür,

dass fragwürdige Praktiken aufgedeckt werden und

sich Urteile durchsetzen, die die für Anleger maßgebenden

Kriterien abdecken.

OLIVER EVERLING

RATING EVIDENCE GMBH

info@rating-evidence.com


Interview Sasa Perovic

Der Leiter der Zertifi kate- und ETF-Analyse bei Scope Analysis

beantwortet Fragen von Dr. Oliver Everling (Rating Evidence)

Scope startet als einer der Ersten mit ETF-Ratings. Warum?

Anleger brauchen ein objektives Rating, um die Qualität der ETFs zu beurteilen.

Häufi g stehen ihnen ja nicht einmal alle wichtigen Daten zur

Qualitätsbewertung zur Verfügung. Mit unserem ETF-Rating soll das Finanzprodukt

als Ganzes beurteilt werden, nicht bloß die „Produkthülle“.

Es geht dabei um den Inhalt, also nicht nur um die Frage, wie ein Investitionsthema

verpackt ist, sondern wie gut seine Qualität insgesamt ist.

Wir führen dazu eine Analyse über drei Panels durch: Produktqualität, Indexqualität

sowie Emittenten- und Informationsqualität. Alle drei Panels

setzen sich aus einer Reihe von Kriterien zusammen.

Wie bewerten Sie die Produktqualität?

Es sind mehrere wichtige Faktoren, die eine gute Produktqualität ausmachen.

Neben der Handelsqualität, wie Spreads, Anzahl der Kurse oder das

Handelsvolumen, spielt auch die Wertentwicklung eine Rolle. Gerade bei

Indexprodukten ist es enorm wichtig, dass der Index so genau wie möglich

abgebildet wird. Vorteilhaft ist das Engagement in einem ETF, der

innerhalb seiner Vergleichsgruppe das beste Ergebnis zeigt.

Schlagen Sie dem Anleger vor, in welche Märkte er investieren soll?

Die Auswahl eines Investitionsthemas ist nicht Aufgabe des Produktratings.

Vielmehr sollte der Anleger schon eine eigene Meinung zu einem

Thema haben. Dann kann er unser Rating nutzen, um dazu das beste Produkt

zu suchen. Wir prüfen daher auch den zu Grunde liegenden Index,

also wie gut der Index den dazugehörigen Markt abdeckt oder ob die darin

enthaltenen Unternehmen tatsächlich das Thema widerspiegeln. Wir

prüfen darüber hinaus noch viele weitere Feinkriterien, wie die Regelmäßigkeit

der Anpassung und ob Unabhängigkeit bei der Berechnung

besteht, denn ein selbst kreierter Index eines Emittenten ist oft nichts

anderes als ein aktiv gemanagtes Portfolio.

Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Ratings unabhängig und neutral sind?

Wir erstellen sämtliche Analysen ohne Auftrag. Dabei gibt es keine Bevorzugung

oder Diskriminierung von bestimmten Emittenten oder Produkten.

Grundsätzlich werden alle Ergebnisse veröffentlicht. Emittenten

haben im Nachhinein die Möglichkeit, Mitveröffentlichungsrechte gegen

eine Lizenzgebühr zu erwerben, um zum Beispiel damit zu werben. Dieses

Geschäftsmodell erlaubt uns, unabhängig und objektiv zu bewerten, da

Emittenten nicht für die Ratings bezahlen.

Wie gut informieren die Emittenten?

Transparenz und Informationsqualität sind enorm wichtig. Hier stehen

Emittenten in der Pfl icht, den Vertrauensvorschuss nicht zu verspielen.

Insgesamt ist zum Glück die Transparenz recht hoch, aber es gibt Unterschiede.

Wir prüfen objektive Kriterien: Sind die Fact-Sheets verständlich,

sind Informationen über den Basiswert vorhanden, wird die Kursentwicklung

dargestellt, sind investitionsrelevante Informationen verfügbar,

wer ist der Swap-Kontrahent und so weiter? Geprüft wird bei den einzelnen

ETFs auch, ob die Strategie vollständig und verständlich erklärt ist.

Gerade bei komplexen Indizes oder bei Produkten mit zum Teil aktiven

Strategien ist dies unentbehrlich.

49


© 9. September 2009; Redaktion: www.boerse-frankfurt.de

50

Datenbank

Facts & Figures

An den Umsatzspitzenreitern im ETF-Handel auf Xetra zeigt

sich die wachsende Zuversicht der Anleger. Die ETFs von

iShares auf Dax und DJ-Euro-Stoxx-50, die die Liste der meistgehandelten

ETFs anführen, weisen Nettozufl üsse von sechs

beziehungsweise fünf Prozent auf. Das Vermögen der Short-

Pendants ging dagegen leicht zurück. Auch in die übrigen positiv

korrelierenden Indexfonds auf die beiden Standardindizes

fl ossen neue Mittel. Gleichzeitig reduzierte sich das Vermögen

des größten Geldmarkt-ETF um ein Drittel. Bemerkenswert

sind ferner die Neuinvestitionen in ETFs auf breite Indizes

wie den DJ-Stoxx-600. Im Rentensegment waren Unternehmensanleihen

gefragt. Der iShares-Euro-Corporate-Bond-

ETF legte 30 Prozent an Vermögen zu. Ebenfalls begehrt waren

ETFs mit Pfandbriefen und europäischen Staatsanleihen

längerer Laufzeiten. An mancher Branche zeigt sich noch die

Unsicherheit der vergangenen Monate: So verzeichnet der ETF

für europäische Bankenwerte in den vergangenen drei Monaten

einen Nettozufl uss von 16 Prozent. Weitaus stärker scheint

aber der Glaube an einen Niedergang der Bankaktien zu sein:

Beim Short-ETF auf die Branche gab es einen Nettozufl uss

von 136 Prozent. Wer die wöchentlich bei boerse-frankfurt.de

veröffentlichten Marktberichte verfolgt, wird sich kaum über

den Zuwachs bei Schwellenländer-ETFs wundern. Im August

kam der Zug in die Emerging Markets allerdings schon wieder

zum Stehen. Verkäufe prägen seitdem den Handel.

Aktuelle Nachrichten vom Handel mit ETFs und ETCs lesen

Sie auf www.boerse-frankfurt.de.

Exchange Traded Funds

Top-Performer

Wertzuwachs*

in %

Lyxor ETF Eastern Europe 37,7

ComStage ETF MSCI Taiwan 36,7

Market Access DJ Turkey Titans 20 36,3

iShares MSCI Turkey 35,9

Lyxor ETF Turkey 32,6

ETFS DAXglobal Alternative Energy 29,4

SGAM ETF Private Equity LPX50 27,9

ComStage ETF DJ EURO STOXX 50 Leveraged 27,6

iShares DJ STOXX 600 Banks Swap (DE) 27,2

iShares DJ STOXX 600 Real Estate (DE) 26,7

* 1.6.2009 bis 31.8.2009

ETF-Handel auf Xetra

ETFs werden an der Börse Frankfurt vor

allem über das vollelektronische Handelssystem

Xetra ge- und verkauft. Der Börsenhandel

fi ndet fortlaufend von neun Uhr

bis 17.30 Uhr statt. Orders werden also aufeinanderfolgend

zu den jeweils besten von

den Designated Sponsors gestellten Geld-

Brief-Kursen ausgeführt. Für Investoren

besonders wichtig: ETFs im Börsenhandel

werden von mindestens einem Designated

Sponsor betreut, der An- und Verkaufspreise

für garantierte Mindestvolumina

stellt und sich zu maximalen Handelsspannen

verpfl ichtet. Außerdem veröffentlicht

der Emittent der ETFs fortlaufend einen indikativen

Nettoinventarwert. Der maximale

Spread zwischen Geld- und Briefkurs sowie

das Mindestquotierungsvolumen werden

von der Fondsgesellschaft und der Börse

für jeden einzelnen ETF vorgegeben. Liegt

die maximale Spanne bei leicht replizierbaren

ETFs mit niedrigen Volatilitätsrisiken

wie Geldmarkt- und Renten-ETFs in der

Regel unter 0,1 Prozent, kann sie bei „exotischeren“

ETFs mit bis zu fünf Prozent auch

größer ausfallen.

Umsatzspitzenreiter

durchschnittl. Monatsumsatz*

in Millionen Euro

iShares DAX (DE) 1373,6

iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) 828,3

db x-trackers ShortDAX 734,9

db x-trackers II EONIA TR Index 610,4

db x-trackers DAX 451,6

db x-trackers DJ EURO STOXX 50 Short 405,1

iShares DJ EURO STOXX 50 379,7

db x-trackers DJ EURO STOXX 50 350,7

Lyxor ETF DAX 249,0

Lyxor ETF LevDAX 247,1


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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

AKTIENFONDS LÄNDER

Australien

db x-trackers S&P /ASX 200 LU0328474803 DX2S S&P/ASX 200 TR Index 0,50 Swap Thes. 39,41 5,57 26,24 52,41 18,04

Brasilien

db x-trackers MSCI Brazil LU0292109344 DBX6 MSCI TRN Brazil Index 0,65 Swap Thes. 45,86 53,86 5,34 123,00 36,14

iShares MSCI Brazil DE000A0HG2M1 IQQB MSCI Brazil Index 0,74 Repliz. Aussch. 52,97 23,80 6,09 638,94 32,48

Lyxor Brazil (IBOVESPA) FR0010408799 LYMG IBOVESPA INDEX 0,65 Swap Thes. 47,62 28,62 10,07 307,63 20,55

China

db x-trackers FTSE/XINHUA China 25 LU0292109856 DBX9 FTSE/Xinhua China 25 0,60 Swap Thes. 47,88 47,81 7,44 203,01 19,47

iShares DJ China Offshore 50 (DE) DE000A0F5UE8 EXXU DJ China Offshore 50 0,60 Repliz. Aussch. 39,01 30,72 4,59 42,55 25,85

iShares FTSE/Xinhua China 25 DE000A0DPMY5 IQQC FTSE/Xinhua China 25 0,74 Repliz. Aussch. 37,91 23,41 -1,21 759,25 77,63

Lyxor China Enterprise FR0010204081 L8I1 HSCEI 0,65 Swap Aussch. 42,57 46,08 5,53 756,69 101,85

Deutschland

ComStage DAX LU0378438732 C001 DAX Performanceindex 0,12 Swap Thes. 4,58 206,38 10,15 394,32 54,58

db x-trackers DAX LU0274211480 DBXD DAX Performanceindex 0,15 Swap Thes. 5,15 451,61 7,95 1.074,41 53,14

ETFlab DAX DE000ETFL011 EL4A DAX Performanceindex 0,15 Repliz. Thes. 3,92 136,38 10,60 1.934,87 53,98

ETFlab DAX (Preisindex) DE000ETFL060 EL4F DAX Preisindex 0,15 Repliz. Aussch. 9,23 7,67 7,44 81,71 33,35

iShares DAX (DE) DE0005933931 EXS1 DAX Performanceindex 0,15 Repliz. Thes. 4,36 1373,58 10,56 2.659,25 50,98

iShares MDAX (DE) DE0005933923 EXS3 MDAX Performanceindex 0,50 Repliz. Thes. 18,88 48,31 16,83 209,65 62,89

Lyxor DAX LU0252633754 LYY7 DAX Performanceindex 0,15 Swap Thes. 6,85 249,05 10,48 358,89 53,86

Frankreich

db x-trackers CAC 40 LU0322250985 DX2G CAC 40 Index 0,20 Swap Thes. 17,70 1,11 7,38 13,90 36,36

Griechenland

Lyxor MSCI Greece FR0010405431 LYMH MSCI Greece 0,45 Swap Aussch. 95,72 1,01 9,62 4,18 7,18

Großbritannien

db x-trackers FTSE 100 LU0292097234 DBXX FTSE 100 0,30 Swap Aussch. 26,59 13,90 8,71 266,50 5,69

db x-trackers FTSE 250 LU0292097317 DBXY FTSE 250 Index 0,35 Swap Aussch. 25,95 1,72 14,64 3,19 10,13

db x-trackers FTSE All-Share LU0292097747 DBXZ FTSE All-Share Index 0,40 Swap Aussch. 45,19 0,76 9,51 100,45 2,91

FTSE 100 source IE00B60SWT88 SCOA FTSE 100 0,30 Swap Thes. 14,96 1,89 10,38 18,18 34,41

FTSE 250 source IE00B60SWV01 SCOB FTSE 250 Index 0,35 Swap Thes. 47,77 3,51 13,45 18,85 56,99

iShares FTSE 100 (DE) DE0006289408 EXI4 FTSE 100 0,50 Repliz. Aussch. 45,73 4,94 8,97 104,03 56,29

UBS-FTSE 100 LU0136242590 FRC6 FTSE 100 0,50 Repliz. Aussch. 40,77 8,51 74,70 53,92

Hongkong

Lyxor Hong Kong (HSI) FR0010361675 LYME Hang Seng Index (HSI) 0,65 Swap Aussch. 90,02 11,41 5,08 211,91 17,78

Indien

db x-trackers S&P CNX Nifty LU0292109690 DBX7 S&P CNX Nifty Index 0,85 Swap Thes. 74,82 13,97 2,29 105,69 67,42

Lyxor MSCI India FR0010361683 LYMD MSCI India Index 0,85 Swap Thes. 64,51 32,74 3,48 641,29 8,91

Italien

db x-trackers S&P/MIB LU0274212538 DBXI MIB Index 0,30 Swap Aussch. 25,42 5,57 8,91 17,12 22,97

51


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Japan

ComStage MSCI Japan LU0392495452 X017 MSCI Japan 0,45 Swap Thes. 11,68 0,30 11,74 23,18 26,20

ComStage Nikkei 225 LU0378453376 C020 Nikkei 225 0,45 Swap Thes. 26,52 2,96 12,60 45,27 7,80

ComStage TOPIX LU0392496773 C021 TOPIX Index 0,45 Swap Thes. 29,16 0,06 9,83 22,13 7,16

db x-trackers MSCI Japan LU0274209740 DBXJ MSCI TRN Japan Index 0,50 Swap Thes. 35,79 16,21 8,81 400,50 25,93

ETFlab MSCI Japan DE000ETFL300 EL44 MSCI Japan (Preisindex) 0,01 Repliz. Aussch. 70,49 0,34 3.029,84 4,48

ETFlab MSCI Japan LC DE000ETFL102 EL4J MSCI Japan Large Cap / Preisindex 0,50 Repliz. Aussch. 37,41 0,27 6,71 2.636,39 39,80

ETFlab MSCI Japan MC DE000ETFL318 EL45 MSCI Japan Mid Cap (Preisindex) 0,01 Repliz. Aussch. 67,14 0,01 3.110,50 4,39

iShares MSCI Japan DE000A0DPMW9 IQQJ MSCI Japan Index 0,59 Repliz. Aussch. 38,60 13,32 7,48 1.211,87 7,10

iShares MSCI Japan Small Cap DE000A0RFEC9 IUS4 MSCI Japan Small Cap Index 0,59 Repliz. Aussch. 55,91 2,66 11,95 143,69 16,10

iShares Nikkei 225 (DE) DE000A0H08D2 EXX7 Nikkei 225 Preisindex 0,50 Repliz. Aussch. 24,43 39,70 10,05 305,80 7,87

Lxor Japan (Topix) FR0010245514 LYY4 TOPIX Index 0,50 Swap Aussch. 42,06 10,84 8,96 392,18 72,93

MSCI Japan source IE00B60SX287 SC0I MSCI Japan 0,50 Swap Thes. 38,50 0,88 7,95 18,26 26,03

UBS-MSCI Japan LU0136240974 FRC5 MSCI Japan Index 0,50 Repliz. Aussch. 216,87 2,90 7,83 221,46 22,31

Malaysia

Lyxor MSCI Malaysia FR0010397554 LYQE MSCI Malaysia Index 0,65 Swap Aussch. 208,66 0,91 9,26 10,47 8,73

Österreich

ComStage ATX LU0392496690 C031 ATX 0,25 Swap Thes. 21,31 1,79 24,04 26,85 25,60

iShares ATX (DE) DE000A0D8Q23 EXXX ATX 0,30 Repliz. Aussch. 15,01 17,32 17,79 62,85 25,56

Russland

ComStage MSCI Russia 30% Capped LU0392495536 X018 MSCI Russia Capped 30% Index 0,60 Swap Thes. 62,64 1,48 -3,93 10,52 87,63

db x-trackers MSCI Russia Capped LU0322252502 DBXV MSCI Russia Capped 25% Index 0,65 Swap Aussch. 58,30 20,04 -3,51 80,19 15,39

Lyxor Russia (DJ Rusindex Titans 10) FR0010326140 LYYE DJ Rusindex Titans 10 0,65 Swap Aussch. 59,21 36,47 -7,01 336,44 21,21

Market Access DAXglobal Russia Fund LU0269999958 M9SJ DAXglobal Russia Index 0,70 Swap Thes. 232,37 3,79 3,98 21,55 30,32

Schweiz

ComStage SMI LU0392496427 C030 SMI Index 0,25 Swap Thes. 16,63 0,18 12,57 22,28 41,90

db x-trackers SLI LU0322248146 DXS0 SLI Swiss Leader Index 0,35 Swap Aussch. 30,70 0,59 15,44 12,24 63,17

db x-trackers SMI LU0274221281 DBXS SMI Index 0,30 Swap Aussch. 21,54 9,01 13,59 150,28 41,44

iShares SMI (DE) DE0005933964 EXI1 SMI Index 0,50 Repliz. Aussch. 25,80 13,23 13,40 62,38 41,00

Südkorea

db x-trackers MSCI Korea LU0292100046 DBX8 MSCI TRN Korea Index 0,65 Swap Thes. 59,49 9,99 15,61 68,75 28,26

iShares MSCI Korea DE000A0HG2L3 IQQK MSCI Korea Index 0,74 Repliz. Aussch. 64,41 3,90 13,97 99,18 18,17

Lyxor MSCI Korea FR0010361691 LYMC MSCI Korea Index 0,65 Swap Thes. 68,12 8,50 16,93 72,95 25,07

Südafrika

Lyxor South Africa (FTSE JSE Top 40) FR0010464446 LYMV FTSE/JSE Top 40 0,65 Swap Thes. 88,90 3,92 10,76 63,03 20,39

Market Access Africa Top 40 Fund LU0270000028 M9SK FTSE/JSE Africa Top 40 Index 0,70 Swap Thes. 234,20 0,08 14,31 8,57 21,33

Taiwan

ComStage MSCI Taiwan LU0392495619 X019 MSCI Taiwan Index 0,60 Swap Thes. 29,87 4,67 36,68 20,99 9,70

db x-trackers MSCI Taiwan LU0292109187 DBX5 MSCI TRN Taiwan Index 0,65 Swap Thes. 51,27 15,56 -2,63 77,69 9,59

iShares MSCI Taiwan DE000A0HG2K5 IQQT MSCI Taiwan Index 0,74 Repliz. Aussch. 49,66 11,30 -4,65 135,17 18,87

Lyxor MSCI Taiwan FR0010444786 LYQD MSCI Taiwan Index 0,65 Swap Aussch. 101,96 2,61 -6,53 24,48 5,44

52

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Türkei

iShares MSCI Turkey DE000A0LGQN1 IQQ5 MSCI Turkey SM Index TM 0,74 Repliz. Aussch. 89,98 1,68 35,87 103,94 22,29

Lyxor Turkey (DJ Turkey Titans 20) FR0010326256 LYYG DJ Turkey Titans 20 0,65 Swap Aussch. 69,53 8,57 32,64 117,34 37,87

Market Access DJ Turkey Titans 20 Fund LU0269999362 M9SE DJ Turkey Titans 20 0,60 Swap Thes. 131,27 0,41 36,32 5,97 119,31

USA

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Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

ComStage DJ Industrial Average LU0378437502 C010 DJ Industrial Average 0,45 Swap Thes. 29,12 1,70 11,16 115,89 67,89

ComStage MSCI USA Large CapN LU0392495882 X021 MSCI USA Large Cap 0,25 Swap Thes. 27,79 0,03 10,95 8,75 49,29

ComStage MSCI USA Mid CapN LU0392495965 X022 MSCI USA Mid Cap 0,35 Swap Thes. 35,95 0,27 14,16 9,93 45,23

ComStage MSCI USA Small CapN LU0392496005 X023 MSCI USA Small Cap 0,35 Swap Thes. 50,60 0,21 16,17 21,96 10,56

ComStage MSCI USAN LU0392495700 X020 MSCI USA 0,25 Swap Thes. 18,59 6,84 11,41 35,64 16,51

ComStage NASDAQ-100 LU0378449770 C011 NASDAQ-100 0,25 Swap Thes. 18,68 3,51 14,86 58,81 11,36

db x-trackers MSCI USAN LU0274210672 DBXU MSCI TRN USA Index 0,30 Swap Thes. 23,00 28,91 9,62 1.158,49 16,50

db x-trackers Russell 2000 LU0322248658 DXS2 Russell 2000 Index 0,45 Swap Thes. 47,78 8,85 12,69 71,41 50,90

db x-trackers S&P U.S. Carbon Effi cient LU0411076002 DX28 S&P U.S. Carbon Effi cient Index 0,01 Swap Thes. 60,91 - - 1,13 6,53

ETFlab MSCI USA DE000ETFL268 EL4Z MSCI USA (Preisindex) 0,00 Repliz. Aussch. 42,41 - - 31,98 6,77

ETFlab MSCI USA LC DE000ETFL094 EL4I MSCI USA Large Cap (Preisindex) 0,30 Repliz. Aussch. 41,48 2,32 10,02 48,93 47,62

ETFlab MSCI USA MC DE000ETFL276 EL41 MSCI USA Mid Cap (Preisindex) 0,00 Repliz. Aussch. 65,31 - - 32,12 4,40

ETFS Russell 1000 Fund DE000A0Q8ND6 ETLY Russell 1000 Fund 0,35 Swap Thes. 26,59 1,18 10,72 2,32 15,54

ETFS Russell 2000 Fund DE000A0Q8NE4 ETLZ Russell 2000 Fund 0,45 Swap Thes. 21,17 0,47 14,75 5,88 15,48

iShares DJ Industrial Average (DE) DE0006289390 EXI3 DJ Industrial Average 0,50 Repliz. Aussch. 18,19 21,35 10,60 142,53 66,41

iShares Nasdaq 100 (DE) DE000A0F5UF5 EXXT Nasdaq 100 Index 0,30 Repliz. Aussch. 21,30 29,79 13,96 211,47 11,31

iShares S&P 500 DE0002643889 IUSA S&P 500 0,40 Repliz. Aussch. 21,20 186,88 10,26 3.936,07 7,13

iShares S&P Small Cap 600 DE000A0RFEB1 IUS3 S&P Small Cap 600 Index 0,40 Repliz. Aussch. 21,54 0,83 12,13 11,08 14,22

Lyxor DJ Industrial Average FR0007056841 DJAM DJ Industrial Average 0,50 Swap Aussch. 13,85 8,45 10,61 389,60 67,67

Lyxor MSCI USA FR0010296061 LYYB MSCI USA 0,35 Swap Aussch. 17,81 16,60 9,65 346,04 68,61

Lyxor Nasdaq 100 FR0007063177 LYMS Nasdaq 100 Index 0,30 Swap Aussch. 40,85 7,66 11,49 151,31 4,56

MSCI USA source IE00B60SX170 SC0H MSCI USA 0,30 Swap Thes. 24,87 0,10 7,89 147,81 16,19

PowerShares EQQQ Fund IE0032077012 EQQQ Nasdaq 100 Index 0,20 Repliz. Aussch. 25,71 3,04 11,78 537,01 27,93

Russell 2000 source IE00B60SX402 SC0K Russell 2000 Index 0,45 Swap Thes. 18,66 0,54 10,42 20,06 17,11

UBS-MSCI USA LU0136234654 FRC2 MSCI USA Index 0,50 Repliz. Aussch. 72,00 5,00 9,17 163,06 67,82

Vietnam

db x-trackers FTSE Vietnam LU0322252924 DXS7 FTSE Vietnam Index 0,85 Swap Thes. 86,83 7,58 24,03 128,87 36,29

AKTIENFONDS REGIONEN

Afrika

Lyxor Pan Africa FR0010636464 LYQH SGI Pan Africa Index 0,85 Swap Aussch. 205,39 0,70 7,97 18,22 8,94

Arabische Halbinsel

iShares MSCI GCC ex-Saudi Arabia DE000A0RM470 EUN7 MSCI GCC Count. ex Saudi Arab. 10/40 0,80 Swap Aussch. 177,31 0,27 2,65 4,92 24,77

Asien

iShares MSCI AC Far East ex-Japan DE000A0HGZS9 IQQF MSCI AC Far East ex-Japan Index 0,74 Repliz. Aussch. 42,92 11,42 3,33 1.174,21 24,01

Lyxor MSCI AC Asia-Pacifi c Ex Japan FR0010312124 LYYC MSCI AC ASIA-PACIFIC EX JAPAN 0,65 Swap Aussch. 68,93 34,93 8,27 474,50 25,26

Market Access DAXglobal Asia Fund LU0259323235 M9SF DAXglobal Asia Index 0,70 Swap Thes. 284,75 1,14 14,34 16,35 25,84

Lyxor MSCI Asia APEX 50 FR0010652867 LYQI MSCI Asia APEX 50 0,50 Swap Aussch. 67,39 11,52 6,96 21,79 47,35

db x-trackers MSCI AC Asia ex Japan LU0322252171 DXS5 MSCI AC Asia ex Japan TRN Index 0,65 Swap Thes. 45,97 4,34 7,23 62,94 16,98

53


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

iShares Far East ex-Japan Small Cap DE000A0RFEF2 IUS9 MSCI AC Far East ex-Japan Small Cap 0,74 Repliz. Aussch. 86,30 0,46 1,51 11,51 14,22

Emerging Markets

ComStage MSCI EM Eastern Europe LU0392495379 X016 MSCI EM Eastern Europe 0,60 Swap Thes. 43,13 0,35 9,97 10,85 24,94

db x-trackers MSCI EM Asia LU0292107991 DBX2 MSCI TRN Emerging Markets Asia 0,65 Swap Thes. 53,87 32,68 7,26 376,63 19,85

db x-trackers MSCI EM EMEA LU0292109005 DBX4 MSCI TRN Emerging Markets EMEA 0,65 Swap Thes. 50,37 1,43 9,24 36,28 18,40

db x-trackers MSCI EM LATAM LU0292108619 DBX3 MSCI TRN Emerging Markets Lat. Amer. 0,65 Swap Thes. 46,48 21,13 7,13 162,26 32,48

db x-trackers MSCI Emerging Markets LU0292107645 DBX1 MSCI TRN Emerging Markets 0,65 Swap Thes. 45,60 70,49 7,67 1.739,29 21,36

db x-trackers S&P Select Frontier LU0328476410 DX2Z S&P Select Frontier Index 0,95 Swap Thes. 425,89 0,75 6,96 8,91 7,07

iShares FTSE BRIC 50 DE000A0MSAE7 IQQ9 FTSE BRIC 50 Index 0,74 Repliz. Aussch. 59,44 21,40 -4,00 322,67 17,20

iShares MSCI Emerging Markets DE000A0HGZT7 IQQE MSCI Emerging Markets 0,74 Repliz. Aussch. 38,11 44,73 2,61 1.854,55 22,90

Lyxor MSCI EM Latin America FR0010410266 LYM0 MSCI EM Latin America 0,65 Swap Thes. 137,57 3,20 7,02 171,57 23,31

Lyxor MSCI Emerging Markets FR0010429068 LYM7 MSCI Emerging Markets 0,65 Swap Thes. 54,01 13,51 7,44 314,68 5,92

Market Access DAXglobal BRIC LU0269999792 M9SH DAXglobal BRIC Index 0,70 Swap Thes. 181,02 2,37 4,42 39,18 36,15

Europa

ComStage DJ STOXX 600 LU0378434582 C060 DJ STOXX 600 0,20 Swap Thes. 17,75 3,96 12,84 170,51 38,17

ComStage MSCI Europe Large Cap LU0392496187 X024 MSCI Europe Large Cap 0,25 Swap Thes. 14,75 - - 13,34 48,67

ComStage MSCI Europe Mid Cap LU0392496260 X025 MSCI Europe Mid Cap 0,35 Swap Thes. 12,22 0,30 -17,67 14,12 41,94

ComStage MSCI Europe Small Cap LU0392496344 X026 MSCI Europe Small Cap 0,35 Swap Thes. 14,63 0,15 -14,41 16,13 14,55

ComStage MSCI Europe LU0392494646 X011 MSCI Europe 0,25 Swap Thes. 10,98 0,31 18,37 66,09 28,02

db x-trackers DJ STOXX 600 LU0328475792 DX2X DJ STOXX 600 Index 0,20 Swap Thes. 34,77 3,98 14,19 20,80 38,16

db x-trackers MSCI Europe Mid Cap LU0322253732 DX2I MSCI TRN Europe Mid Cap Index 0,40 Swap Thes. 34,06 0,13 13,47 8,42 42,03

db x-trackers MSCI Europe Small Cap LU0322253906 DX2J MSCI TRN Europe Small Cap Index 0,40 Swap Thes. 25,06 3,12 17,42 153,08 14,49

db x-trackers MSCI Europe LU0274209237 DBXA MSCI TRN Europe Index 0,30 Swap Thes. 17,58 50,71 13,76 769,63 28,02

db x-trackers MSCI PAN-EURO LU0412624271 DX29 MSCI PAN-EURO TRN INDEX 0,30 Swap Thes. 31,00 0,15 13,72 152,67 10,35

DJ STOXX 50 source IE00B60SX519 SC0L DJ STOXX 50 0,35 Swap Thes. 17,58 3,57 11,34 18,88 38,59

DJ STOXX Mid 200 source IE00B60SX063 SC0G DJ STOXX Mid 200 0,35 Swap Thes. 37,48 1,11 12,06 19,79 33,48

DJ STOXX Small 200 source IE00B60SWZ49 SCOF DJ STOXX Small Index 0,35 Swap Thes. 49,84 0,22 11,84 19,66 20,89

DJ STOXX 600 source IE00B60SWW18 SC0C DJ STOXX 600 0,19 Swap Thes. 42,59 1,63 11,86 19,00 37,39

ETFlab DJ STOXX 50 DE000ETFL250 EL4Y DJ STOXX 50 0,19 Repliz. Aussch. 37,42 0,38 13,33 39,33 24,24

ETFlab MSCI Europe DE000ETFL284 EL42 MSCI Europe (Preisindex) 0,00 Repliz. Aussch. 38,35 - - 34,71 8,24

ETFlab MSCI Europe LC DE000ETFL086 EL4H MSCI Europe Large Cap (Preisindex) 0,30 Repliz. Aussch. 25,38 0,15 11,40 25,00 61,35

ETFlab MSCI Europe MC DE000ETFL292 EL43 MSCI Europe Mid Cap (Preisindex) 0,00 Repliz. Aussch. 39,15 - - 34,25 5,33

iShares DJ STOXX 50 IE0008470928 EUN1 DJ STOXX 50 0,35 Repliz. Aussch. 12,24 80,78 12,35 789,92 24,09

iShares DJ STOXX 50 (DE) DE0005933949 EXW3 DJ STOXX 50 0,50 Repliz. Aussch. 20,33 46,72 11,18 409,67 24,36

iShares DJ STOXX 600 (DE) DE0002635307 EXSA DJ STOXX 600 0,19 Repliz. Aussch. 28,53 64,46 11,99 823,90 23,92

iShares DJ STOXX Large 200 (DE) DE0005933980 EXSC DJ STOXX Large 200 0,19 Repliz. Aussch. 44,53 2,09 11,60 28,10 25,60

iShares DJ STOXX Mid 200 (DE) DE0005933998 EXSD DJ STOXX Mid 200 0,19 Repliz. Aussch. 54,57 6,16 13,12 86,52 22,25

iShares DJ STOXX Small 200 (DE) DE000A0D8QZ7 EXSE DJ STOXX Small 200 0,19 Repliz. Aussch. 49,20 4,16 13,44 81,02 13,93

iShares MSCI Europe DE000A0M5X28 IQQY MSCI Europe 0,35 Repliz. Aussch. 37,52 8,09 12,34 545,08 15,16

iShares MSCI Europe ex-UK DE000A0J2094 IQQU MSCI Europe ex-UK Index 0,40 Repliz. Aussch. 25,36 14,33 14,21 548,33 19,46

Lyxor MSCI Europe FR0010261198 LYY5 MSCI Europe 0,35 Swap Aussch. 24,11 11,57 13,07 801,57 84,69

MSCI Europe source IE00B60SWY32 SC0E MSCI Europe 0,30 Swap Thes. 41,70 4,30 10,98 24,48 104,23

Euro-Zone

ComStage DJ EURO STOXX 50 LU0378434079 C050 DJ EURO STOXX 50 0,10 Swap Thes. 4,65 126,15 13,68 258,14 43,94

ComStage MSCI EMU LU0392494729 X012 MSCI EMU 0,25 Swap Thes. 26,85 - - 220,65 15,35

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Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

db x-trackers DJ EURO STOXX 50 LU0274211217 DBXE DJ EURO STOXX 50 0,00 Swap Aussch. 8,02 350,69 11,16 1.454,98 28,46

db x-trackers DJ EURO STOXX (1C) LU0380865021 DXET DJ EURO STOXX 50 0,00 Swap Thes. 8,29 138,81 13,78 424,27 28,94

DJ EURO STOXX 50 source IE00B60SWX25 SC0D DJ EURO STOXX 50 0,25 Swap Thes. 11,45 7,17 10,73 125,31 42,56

ETFlab DJ EURO Stoxx 50 DE000ETFL029 EL4B DJ EURO STOXX 50 Preisindex 0,15 Repliz. Aussch. 4,22 221,51 11,26 469,69 28,04

iShares DJ EURO STOXX (DE) DE000A0D8Q07 EXSI DJ EURO STOXX 0,19 Repliz. Aussch. 22,64 34,46 12,14 393,46 26,24

iShares DJ EURO STOXX 50 IE0008471009 EUN2 DJ EURO STOXX 50 0,15 Repliz. Aussch. 8,66 379,66 12,14 3.924,24 28,09

iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) DE0005933956 EXW1 DJ EURO STOXX 50 0,15 Repliz. Aussch. 7,35 828,29 12,28 4.299,57 28,34

iShares DJ EURO STOXX MidCap DE000A0DPMX7 IQQM DJ EURO STOXX MidCap 0,40 Repliz. Aussch. 25,46 1,88 14,49 150,10 33,00

iShares DJ EURO STOXX SmallCap DE000A0DPMZ2 IQQS DJ EURO STOXX SmallCap 0,40 Repliz. Aussch. 19,53 7,33 16,04 203,03 20,52

iiShares FTSEurofi rst 100 DE000A0DPM16 IQQ1 FTSEurofi rst 100 0,40 Repliz. Aussch. 18,93 0,46 13,77 74,55 20,30

iShares FTSEurofi rst 80 DE000A0DPM08 IQQ8 FTSEurofi rst 80 0,40 Repliz. Aussch. 18,36 2,15 15,23 65,92 8,72

Lyxor DJ EURO STOXX 50 FR0007054358 LYSX DJ EURO STOXX 50 0,25 Swap Aussch. 8,20 198,62 13,20 4.877,93 28,73

Lyxor MSCI EMU FR0007085501 LYQC MSCI EMU 0,35 Swap Aussch. 35,08 0,12 13,02 261,02 34,81

Lyxor MSCI EMU Small Cap FR0010168773 LYY1 MSCI EMU Small Cap 0,40 Swap Aussch. 41,88 3,49 17,09 126,71 136,48

UBS-DJ EURO STOXX 50 LU0136234068 FRC1 DJ EURO STOXX 50 0,30 Repliz. Aussch. 27,66 5,88 10,68 378,49 27,87

UBS-DJ EURO STOXX 50 I LU0155367302 FRC7 DJ EURO STOXX 50 I 0,10 Repliz. Aussch. 36,79 1,48 10,62 289,55 27879

UBS-MSCI EMU LU0147308422 FS2G MSCI EMU Index 0,50 Repliz. Aussch. 159,26 3,37 10,81 149,54 83,82

XMTCH (Lux) MSCI EMU Large Cap LU0154139132 XMHA MSCI EMU Large Cap Index 0,40 Repliz. Aussch. 15,62 35,35 11,34 869,75 83,25

Global

iShares MSCI World DE000A0HGZR1 IQQW MSCI World 0,50 Repliz. Aussch. 27,18 7,36 7,61 1.753,79 16,26

Shares DJ Global Titans 50 (DE) DE0006289382 EXI2 DJ Global Titans 50 0,50 Repliz. Aussch. 69,82 2,35 9,09 40,49 15,00

Lyxor MSCI World FR0010315770 LYYA MSCI World 0,45 Swap Aussch. 29,22 30,04 10,57 442,39 77,22

db x-trackers MSCI World LU0274208692 DBXW MSCI TRN World Index 0,45 Swap Thes. 22,95 22,98 10,89 1.120,57 17,94

UBS-MSCI World LU0340285161 UWRD MSCI World Index 0,40 Repliz. Aussch. 254,10 10,23 10,16 83,50 76,36

ComStage MSCI World LU0392494562 X010 MSCI World 0,40 Swap Thes. 12,41 3,85 13,70 180,14 18,01

MSCI World source IE00B60SX394 SC0J MSCI World 0,45 Swap Thes. 29,19 0,99 9,22 79,91 17,72

Lateinamerika

iShares MSCI Latin America DE000A0NA0K7 IUSC MSCI Latin America 0,74 Repliz. Aussch. 52,10 4,33 9,35 93,50 14,71

Nordamerika

ComStage MSCI North AmericaN LU0392494992 X013 MSCI North America Index 0,25 Swap Thes. 19,15 0,60 11,43 36,09 18,52

iShares MSCI North America DE000A0J2060 IQQN MSCI North America Index 0,40 Repliz. Aussch. 24,08 6,61 9,70 570,25 14,28

Osteuropa

iShares DJ STOXX EU Enlarged 15 (DE) DE000A0D8Q15 EXSJ DJ STOXX EU Enlarged 15 0,50 Repliz. Aussch. 47,56 6,39 21,02 27,72 21,65

Lyxor Eastern Europe FR0010204073 L8I2 Eastern Europe (CECE EUR) 0,50 Swap Aussch. 56,81 11,37 37,66 257,62 17,91

iShares MSCI Eastern Europe DE000A0HGZV3 IQQR MSCI Eastern European Index 0,74 Repliz. Aussch. 59,77 10,51 5,07 164,04 16,80

Pazifi k

ComStage MSCI Pacifi c LU0392495023 X014 MSCI Pacifi c 0,45 Swap Thes. 40,51 2,62 14,84 9,42 25,11

ComStage MSCI Pacifi c ex Japan LU0392495296 X015 MSCI Pacifi c ex Japan 0,45 Swap Thes. 19,37 0,03 21,63 23,25 23,11

db x-trackers MSCI Pacifi c ex Japan LU0322252338 DXS6 MSCI Pacifi c ex Japan TRN Index 0,45 Swap Thes. 36,21 4,11 17,40 75,89 23,16

Südosteuropa

Market Access South-East Europe LU0259329869 M9SG South-East Europe Traded Index 0,80 Swap Thes. 200,93 0,10 12,29 4,45 11,60

55


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

AKTIENFONDS SEKTOREN

Alternative Investments

db x-trackers db Hedge Fund LU0328476337 DX2Y db Hedge Fund Index 0,90 Swap Thes. 45,48 11,74 3,60 211,24 10,76

db x-trackers LPX MM Private Equity LU0322250712 DX2D LPX Major Market Index 0,70 Swap Thes. 65,45 1,20 20,10 15,84 15,84

db x-trackers S&P Global Infrastructure LU0322253229 DX2E S&P Global Infrastructure Index 0,60 Swap Thes. 42,09 2,31 9,28 54,37 17,08

Easy NMX Infrastructure Europe LU0315455286 IM2S NMX Infrastrucutre Europe Total Return 0,50 Swap Thes. 118,32 0,03 7,89 2,66 20,92

Easy NMX30 Infrastructure Global LU0315440411 IM2R NMX 30 Infrastructure Global Total Return 0,50 Swap Thes. 116,39 0,53 6,44 10,94 20,65

ETFS DAXglobal Alternative Energy DE000A0Q8M94 ETLU DAXglobal Alternative Energy 0,65 Swap Thes. 271,27 0,34 29,36 1,81 13,14

ETFS Janney Global Water Fund DE000A0Q8M86 ETLT Janney Water Index 0,65 Swap Thes. 211,60 0,01 10,13 1,81 30,65

ETFS S-Net ITG Global Agri Business DE000A0Q8NA2 ETLV S-Network ITG Agriculture Index 0,65 Swap Thes. 247,86 0,45 -2,24 5,31 27,27

ETFS WNA Global Nuclear Energy DE000A0Q8M37 ETLN WNA Nuclear Energy Index 0,65 Swap Thes. 168,25 0,16 5,66 6,83 19,66

iShares FTSE/Macq. Glob. Infrastructure DE000A0LGQM3 IQQI Macquarie Global Infrastructure 100 0,65 Repliz. Aussch. 27,53 2,64 3,40 285,30 15,11

iShares S&P Emerging Markets Infrastruc. DE000A0RFFS2 IUS8 S&P Emerging Markets Infrastructure 0,74 Repliz. Aussch. 70,45 1,15 -0,58 26,90 13,14

iShares S&P Global Clean Energy DE000A0M5X10 IQQH S&P Global Clean Energy 0,65 Repliz. Aussch. 58,07 5,71 -14,42 120,46 8,41

iShares S&P Global Timber&Forestry DE000A0NA0H3 IUSB S&P Global Timber&Forestry 0,65 Repliz. Aussch. 42,75 0,95 8,53 18,40 9,52

iShares S&P Global Water DE000A0MSAG2 IQQQ S&P Global Water 0,65 Repliz. Aussch. 41,42 1,37 7,73 114,45 13,98

iShares S&P Listed Private Equity DE000A0MSAF4 IQQL S&P Listed Private Equity Index 0,75 Repliz. Aussch. 96,63 0,91 16,00 54,12 7,80

Lyxor New Energy FR0010524777 LYM9 World Alternative Energy Index CW (EUR) 0,60 Swap Thes. 98,29 2,53 -8,09 86,10 21,02

Lyxor PRIVEX FR0010407197 LYM4 PRIVEX Index 0,70 Swap Thes. 162,38 0,54 21,75 35,54 3,47

Lyxor World Water FR0010527275 LYM8 World Water Index CW (EUR) 0,60 Swap Thes. 78,96 0,54 7,47 49,03 13,82

PowerShares Global Clean Energy Fund IE00B23D9133 6PSG WilderHill New Energy Global Innovation 1,00 Repliz. Aussch. 108,71 0,28 0,25 5,29 5,18

PowerShares Global Listed Private Equity IE00B23D8Z06 6PSE Global Listed Private Equity 1,00 Swap Aussch. 47,84 0,47 18,54 2,48 4,36

PowerShares Palisades Global Water Fund IE00B23D9026 6PSF Palisades Global Water 1,00 Repliz. Aussch. 32,11 0,03 10,87 4,34 6,38

SGAM Private Equity LPX50 FR0010413518 LSK6 LPX50 Total Return 0,70 Repliz. Thes. 84,21 0,44 27,87 8,54 5,46

Automobil

ComStage STOXX 600 Auto & Parts LU0378435043 C061 DJ STOXX 600 Auto & Parts 0,25 Swap Thes. 17,70 1,25 6,40 8,55 32,26

DJ STOXX 600 Opti. Auto & Parts Source IE00B5NLX835 SC0P DJ STOXX 600 Optimised Auto & Parts TR 0,00 Swap Thes. 23,89 - - 4,48 127,02

iShares DJ STOXX 600 Auto & Parts (DE) DE0006344716 EXV5 DJ STOXX 600 Auto & Parts 0,50 Repliz. Aussch. 23,21 7,66 5,09 18,67 22,29

iShares STOXX 600 Auto & Parts Swap DE000A0D8Q56 EXXA DJ STOXX 600 Auto & Parts Perform.Idx 0,30 Swap Thes. 20,39 4,78 6,18 8,22 32,46

Lyxor DJ STOXX 600 Auto & Parts FR0010344630 LYYN DJ STOXX 600 Auto & Parts 0,30 Swap Aussch. 32,45 5,20 6,13 29,89 22,52

Banken

ComStage DJ STOXX 600 Banks LU0378435399 C062 DJ STOXX 600 Banks 0,25 Swap Thes. 15,57 4,98 26,13 50,97 42,47

db x-trackers DJ STOXX 600 Banks LU0292103651 DXSF DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Thes. 21,83 18,69 24,95 218,18 41,24

DJ STOXX 600 Optimised Banks Source IE00B5MTWD60 SC0U DJ STOXX 600 Optimised Banks TR Index 0,00 Swap Thes. 22,74 - - 37,07 72,18

iShares DJ EURO STOXX Banks (DE) DE0006289309 EXX1 DJ EURO STOXX Banks 0,50 Repliz. Aussch. 18,93 20,48 25,50 252,10 22,59

iShares DJ STOXX 600 Banks (DE) DE0006289341 EXV1 DJ STOXX 600 Banks 0,50 Repliz. Aussch. 25,72 25,67 24,00 219,15 23,30

iShares DJ STOXX 600 Banks Swap (DE) DE000A0D8Q64 EXXB DJ STOXX 600 Banks Performanceindex 0,30 Swap Thes. 21,54 4,59 27,22 25,25 42,44

Lyxor DJ STOXX 600 Banks FR0010345371 LYYP DJ STOXX 600 Banks 0,30 Swap Aussch. 20,63 36,10 26,63 455,01 23,68

Bau und Baumaterialien

ComStage STOXX 600 Constr. & Mater. LU0378435639 C065 DJ STOXX 600 Constr. & Mater. 0,25 Swap Thes. 15,43 0,81 12,95 21,77 40,76

STOXX 600 Optim. Constr. & Mat. Source IE00B5MTY309 SC01 DJ STOXX 600 Optimised Constr. & Mater. 0,00 Swap Thes. 26,95 - - 7,00 151,58

iShares STOXX 600 Constr. & Mater. (DE) DE0006344740 EXV8 DJ STOXX 600 Constr. & Mater. 0,50 Repliz. Aussch. 39,83 3,33 15,58 23,02 25,67

iShares STOXX 600 Constr. & Mat. Swap DE000A0F5T02 EXXE DJ STOXX 600 Constr. & Mater. Perform. 0,30 Swap Thes. 25,86 1,63 18,23 20,91 40,72

Lyxor DJ STOXX 600 Constr. & Mater. FR0010345504 LYYZ DJ STOXX 600 Constr. & Mater. 0,30 Swap Aussch. 48,44 3,25 17,71 31,09 26,26

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Chemie

ComStage DJ STOXX 600 Chemicals LU0378435555 C064 DJ STOXX 600 Chemicals 0,25 Swap Thes. 20,92 1,57 9,19 19,31 62,45

STOXX 600 Optimised Chemicals Source IE00B5MTY077 SC00 DJ STOXX 600 Optimised Chemicals 0,00 Swap Thes. 20,01 - - 4,77 142,45

iShares DJ STOXX 600 Chemicals (DE) DE0006344732 EXV7 DJ STOXX 600 Chemicals 0,50 Repliz. Aussch. 16,69 5,27 5,80 19,91 37,95

iShares STOXX 600 Chem. Swap (DE) DE000A0D8Q80 EXXD DJ STOXX 600 Chem. Performanceindex 0,30 Swap Thes. 19,99 2,96 9,33 19,75 63,74

Lyxor DJ STOXX 600 Chemicals FR0010345470 LYYY DJ STOXX 600 Chemicals 0,30 Swap Aussch. 33,37 4,53 9,04 54,94 39,07

Einzelhandel

ComStage DJ STOXX 600 Retail LU0378436876 C075 DJ STOXX 600 Retail 0,25 Swap Thes. 16,52 0,46 8,36 9,81 36,21

DJ STOXX 600 Optimised Retail Source IE00B5MTZM66 SC05 DJ STOXX 600 Optimised Retail Index 0,00 Swap Thes. 24,34 - - 4,35 95,05

iShares DJ STOXX 600 Retail (DE) DE0006289440 EXH8 DJ STOXX 600 Retail 0,50 Repliz. Aussch. 39,68 4,86 5,03 16,06 22,56

iShares DJ STOXX 600 Retail Swap (DE) DE000A0F5T93 EXXN DJ STOXX 600 Retail Performanceindex 0,30 Swap Thes. 21,47 1,47 8,10 18,72 36,02

Lyxor DJ STOXX 600 Retail FR0010344986 LYYI DJ STOXX 600 Retail 0,30 Swap Aussch. 41,46 1,49 7,86 39,06 23,20

Finanzdienstleistungen

ComStage DJ STOXX 600 Fin. Serv. LU0378435712 C066 DJ STOXX 600 Fin. Serv. 0,25 Swap Thes. 21,04 0,08 8,61 7,98 38,73

DJ STOXX 600 Opti.d Fin. Serv. Source IE00B5MTYK77 SC02 DJ STOXX 600 Optimised Fin. Serv. 0,00 Swap Thes. 29,25 - - 6,59 80,11

iShares DJ STOXX 600 Fin. Serv. (DE) DE0006344773 EXH2 DJ STOXX 600 Fin. Serv. 0,50 Repliz. Aussch. 32,53 1,64 6,47 17,65 22,87

iShares STOXX 600 Fin. Serv. Swap (DE) DE000A0F5T10 EXXF DJ STOXX 600 Fin. Serv. Performance 0,30 Swap Thes. 28,05 2,06 9,60 10,58 38,59

Lyxor DJ STOXX 600 Fin. Serv. FR0010345363 LYMA DJ STOXX 600 Fin. Serv. 0,30 Swap Aussch. 34,76 4,04 9,25 20,97 23,50

Gesundheit

ComStage DJ STOXX 600 Health Care LU0378435985 C068 DJ STOXX 600 Health Care 0,25 Swap Thes. 17,45 1,51 11,02 47,57 46,32

db x-trackers DJ STOXX 600 Health Care LU0292103222 DXSE DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Thes. 22,82 8,62 12,03 73,20 46,21

STOXX 600 Opti. Health Care Source IE00B5MJYY16 SC0T DJ STOXX 600 Optimised Health Care 0,00 Swap Thes. 22,76 - - 32,19 87,62

iShares EURO STOXX Health Care (DE) DE0006289333 EXX4 DJ EURO STOXX Health Care 0,50 Repliz. Aussch. 24,06 2,42 2,54 7,11 36,79

iShares DJ STOXX 600 Health Care (DE) DE0006289374 EXV4 DJ STOXX 600 Health Care 0,50 Repliz. Aussch. 21,26 18,63 9,27 160,36 33,35

iShares DJ STOXX 600 Health Care Swap DE000A0F5T36 EXXH DJ STOXX 600 Health Care Performance 0,30 Swap Thes. 19,53 1,38 12,55 24,47 46,27

Lyxor DJ STOXX 600 Health Care FR0010344879 LYYS DJ STOXX 600 Health Care 0,30 Swap Aussch. 22,74 4,87 12,17 219,95 34,28

Grundstoffe

ComStage STOXX 600 Basic Resources LU0378435472 C063 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,25 Swap Thes. 21,46 8,81 14,76 42,82 66,60

db x-trackers STOXX 600 Basic Resources LU0292100806 DXSC DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Thes. 21,94 27,49 8,85 76,08 64,55

STOXX 600 Optimised Basic Res. Source IE00B5MTWY73 SC0W DJ STOXX 600 Optimised Basic Res. TR 0,00 Swap Thes. 21,55 33,19 227,15

iShares STOXX 600 Basic Resources (DE) DE0006344724 EXV6 DJ STOXX 600 Basic Resources 0,50 Repliz. Aussch. 36,11 51,34 8,43 207,87 39,22

iShares STOXX 600 Basic Res. Swap DE000A0D8Q72 EXXC DJ STOXX 600 Basic Res. Performance 0,30 Swap Thes. 24,05 10,99 10,01 39,80 66,25

Lyxor DJ STOXX 600 Basic Resources FR0010345389 LYYX DJ STOXX 600 Basic Resources 0,30 Swap Aussch. 23,46 15,70 9,85 208,73 39,72

Market Access AMEX Gold Bugs LU0259322260 M9SD AMEX Gold Bugs Index 0,70 Swap Thes. 94,87 17,01 -8,12 93,58 104,86

Immobilien

ComStage DJ STOXX 600 Real Estate LU0378436793 C074 DJ STOXX 600 Real Estate 0,25 Swap Thes. 31,63 0,17 24,43 9,02 13,17

EasyEPRA Eurozone LU0192223062 IM2A FTSE EPRA / NAREIT Eurozone 0,45 Swap Aussch. 107,51 3,21 20,31 174,91 151,64

iShares DJ STOXX 600 Real Estate (DE) DE000A0H0751 EXI5 DJ STOXX 600 Real Estate Preisindex 0,45 Repliz. Aussch. 45,14 7,30 26,68 38,68 10,16

iShares STOXX Americas 600 Real Estate DE000A0H0769 EXI6 DJ STOXX 600 Americas Real Estate 0,70 Repliz. Aussch. 122,78 1,56 17,52 5,92 7,31

iShares STOXX Asia Pacifi c Real Estate DE000A0H0777 EXI7 DJ STOXX 600 Asia Pacifi c Real estate 0,70 Repliz. Aussch. 90,21 1,86 7,07 14,79 8,63

iShares FTSE EPRA/NAREIT Asia Property DE000A0LGQJ9 IQQ4 FTSE EPRA/NAREIT Asia Dividend+Index 0,59 Repliz. Aussch. 76,50 4,62 5,66 107,22 13,79

iShares EPRA/Nareit Developed World DE000A0LGQL5 IQQ6 FTSE EPRA/NAREIT Global Dividend 0,59 Repliz. Aussch. 117,37 1,61 13,48 169,02 10,52

iShares FTSE EPRA/NAREIT US Property DE000A0LGQK7 IQQ7 FTSE EPRA/NAREIT US Dividend+Index 0,40 Repliz. Aussch. 85,18 7,04 20,83 86,12 9,39

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in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

iShares FTSE/EPRA European Property DE000A0HG2Q2 IQQP FTSE EPRA/NAREIT Europe ex UK Divi. 0,40 Repliz. Aussch. 38,57 17,39 22,81 358,70 21,34

Industriegüter

ComStage STOXX 600 Ind. Goods & Serv. LU0378436017 C069 DJ STOXX 600 Industrial Goods & Serv. 0,25 Swap Thes. 18,09 0,40 13,39 8,63 33,97

db x-trackers STOXX 600 Industrial Goods LU0292106084 DXSL DJ STOXX 600 Industrial Goods & Serv. 0,30 Swap Thes. 30,03 1,29 14,54 5,60 33,25

STOXX 600 Opti. Ind. Goods & Serv. Source IE00B5MJYX09 SC0S DJ STOXX 600 Opti. Ind. Goods & Serv. 0,00 Swap Thes. 26,72 - - 67,59 81,56

iShares DJ STOXX 600 Ind. Goods & Serv. DE0006344799 EXH4 DJ STOXX 600 Industrial Goods & Serv. 0,50 Repliz. Aussch. 32,23 10,18 14,33 42,17 22,50

iShares STOXX 600 Ind. Goods&Serv. Swap DE000A0F5T44 EXXI DJ STOXX 600 Ind. Goods & Serv. 0,30 Swap Thes. 24,68 0,75 17,19 31,57 33,95

Lyxor DJ STOXX 600 Ind. Goods & Serv. FR0010344887 LYYT DJ STOXX 600 Industrial Goods & Serv. 0,30 Swap Aussch. 30,46 1,72 16,82 40,46 22,99

Konsumgüter

ComStage DJ STOXX 600 Pers. & Household LU0378436520 C073 DJ STOXX 600 Pers & Household Goods 0,25 Swap Thes. 14,70 0,26 13,02 9,49 46,06

STOXX 600 Opti. Pers. & Household Source IE00B5MTZ595 SC04 DJ STOXX 600 Opti. Pers & Ho. Goods 0,00 Swap Thes. 29,15 - - 4,71 142,51

iShares STOXX 600Pers. & Household (DE) DE0006289432 EXH7 DJ STOXX 600 Personal & Household 0,50 Repliz. Aussch. 39,91 4,42 12,46 17,95 29,25

iShares STOXX 600 Pers. & Household Swap DE000A0F5T85 EXXM DJ STOXX 600 Personal & Ho. Goods 0,30 Swap Thes. 22,54 0,38 15,58 28,16 45,78

Lyxor DJ STOXX 600Pers. & Household FR0010344978 LYYV DJ STOXX 600 Personal & Household 0,30 Swap Aussch. 40,44 0,42 15,19 29,04 29,88

Medien

ComStage DJ STOXX 600 Media LU0378436363 C071 DJ STOXX 600 Media 0,25 Swap Thes. 18,89 6,59 9,11 21,89

DJ STOXX 600 Optimised Media Source IE00B5MTZ488 SC06 DJ STOXX 600 Optimised Media TR Index 0,00 Swap Thes. 23,12 0,09 4,66 40,89

iShares DJ STOXX 600 Media (DE) DE0006289424 EXH6 DJ STOXX 600 Media 0,50 Repliz. Aussch. 37,47 1,22 5,33 15,15 14,62

iShares DJ STOXX 600 Media Swap (DE) DE000A0F5T69 EXXK DJ STOXX 600 Media Performanceindex 0,30 Swap Thes. 28,87 0,64 9,55 11,54 21,80

Lyxor DJ STOXX 600 Media FR0010344929 LYYU DJ STOXX 600 Media 0,30 Swap Aussch. 50,41 0,04 9,12 13,06 15,19

Nahrungsmittel und Getränke

ComStage DJ STOXX 600 Food & Beverage LU0378435803 C067 DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,25 Swap Thes. 15,08 1,15 10,83 21,26 40,57

db x-trackers DJ STOXX 600 Food & Bev. LU0292105359 DXSK DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Thes. 28,24 3,23 12,50 40,71 40,40

DJ STOXX 600 Opti. Food & Bev.Source IE00B5MTYL84 SC03 DJ STOXX 600 Optimised Food & Bev. 0,00 Swap Thes. 21,28 - - 13,67 127,20

iShares STOXX 600 Food & Beverage (DE) DE0006344781 EXH3 DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,50 Repliz. Aussch. 33,56 7,24 11,88 32,76 26,18

iShares STOXX 600 Food & Beverage Swap DE000A0F5T28 EXXG DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Thes. 19,66 2,82 14,21 59,38 40,51

Lyxor DJ STOXX 600 Food & Beverage FR0010344861 LYYR DJ STOXX 600 Food & Beverage 0,30 Swap Aussch. 35,25 4,09 13,79 56,29 26,81

Öl und Gas

ComStage DJ STOXX 600 Oil & Gas LU0378436447 C072 DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,25 Swap Thes. 17,31 2,01 2,84 42,72 54,01

db x-trackers DJ STOXX 600 Oil & Gas LU0292101796 DXSD DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Thes. 25,61 12,64 0,71 88,67 53,08

DJ STOXX 600 Optimised Oil & Gas Source IE00B5MTWH09 SC0V DJ STOXX 600 Optimised Oil & Gas TR 0,00 Swap Thes. 20,37 - - 31,68 120,11

iShares DJ STOXX 600 Oil & Gas (DE) DE0006344765 EXH1 DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,50 Repliz. Aussch. 29,52 25,96 -1,70 119,32 30,15

iShares DJ STOXX 600 Oil & Gas Swap (DE) DE000A0F5T77 EXXL DJ STOXX 600 Oil & Gas Performance 0,30 Swap Thes. 16,83 5,29 1,45 31,14 53,73

Lyxor DJ STOXX 600 Oil & Gas FR0010344960 LYMB DJ STOXX 600 Oil & Gas 0,30 Swap Aussch. 21,32 9,24 1,33 186,18 31,34

Reise und Freizeit

ComStage DJ STOXX 600avel & Leisure LU0378437254 C078 DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,25 Swap Thes. 19,82 0,14 1,11 7,52 15,58

STOXX 600 Opti.Travel & Leisure Source IE00B5MJYC95 SC0R DJ STOXX 600 Optimised Travel & Leisure 0,00 Swap Thes. 24,27 - - 4,50 67,26

iShares DJ STOXX Travel & Leisure (DE) DE0006344757 EXV9 DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,50 Repliz. Aussch. 63,40 1,75 -0,59 6,40 10,08

iShares STOXX Ttavel & Leisure Swap (DE) DE000A0F5UC2 EXXR DJ STOXX 600 Travel & Leisure Perform. 0,30 Swap Thes. 33,74 1,08 2,99 11,13 15,50

Lyxor DJ STOXX 600avel & Leisure FR0010344838 LYYL DJ STOXX 600 Travel & Leisure 0,30 Swap Aussch. 57,01 0,60 2,89 35,23 10,32

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Technologie

ComStage DJ STOXX 600 Technology LU0378437098 C076 DJ STOXX 600 Technology 0,25 Swap Thes. 21,53 0,86 5,45 22,93 24,11

db x-trackers DJ STOXX 600 Technology LU0292104469 DXSH DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Thes. 33,17 2,11 6,04 17,97 23,80

DJ STOXX 600 Opti. Technology Source IE00B5MTWZ80 SC0X DJ STOXX 600 Optimised Tech TR Index 0,00 Swap Thes. 27,14 - - 4,55 26,11

iShares DJ EURO STOXX Technology (DE) DE0006289325 EXX3 DJ EURO STOXX Technology 0,50 Repliz. Aussch. 25,65 1,74 4,29 8,12 21,88

iShares DJ STOXX 600 Technology (DE) DE0006289366 EXV3 DJ STOXX 600 Technology 0,50 Repliz. Aussch. 21,71 7,60 4,67 19,28 18,37

iShares DJ STOXX 600 Technology Swap DE000A0F5UA6 EXXP DJ STOXX 600 Tech Performanceindex 0,30 Swap Thes. 26,60 2,44 6,78 15,07 24,08

iShares TecDAX (DE) DE0005933972 EXS2 TecDAX 0,50 Repliz. Thes. 35,73 22,12 11,02 79,15 6,75

Lyxor DJ STOXX 600 Technology FR0010344796 LYYW DJ STOXX 600 Technology 0,30 Swap Aussch. 35,64 1,32 6,74 34,98 18,70

Telekommunikation

ComStage DJ STOXX 600 Telecom LU0378437171 C077 DJ STOXX 600 Telecom 0,25 Swap Thes. 12,26 0,56 15,35 28,26 41,50

db x-trackers DJ STOXX 600 Telecom LU0292104030 DXSG DJ STOXX 600 Telecom 0,30 Swap Thes. 29,38 5,53 15,10 50,73 41,15

DJ STOXX 600 Optimised Telecom Source IE00B5MJYB88 SC0Q DJ STOXX 600 Optimised Telecom 0,00 Swap Thes. 25,94 - - 4,61 66,94

iShares DJ EURO STOXX Telecom (DE) DE0006289317 EXX2 DJ EURO STOXX Telecom 0,50 Repliz. Aussch. 24,29 2,53 9,56 35,22 39,89

iShares DJ STOXX 600 Telecom (DE) DE0006289358 EXV2 DJ STOXX 600 Telecom 0,50 Repliz. Aussch. 24,87 29,89 13,81 82,28 24,97

iShares DJ STOXX 600 Telecom Swap (DE) DE000A0F5UB4 EXXQ DJ STOXX 600 Telecom Performance 0,30 Swap Thes. 19,18 0,90 17,04 12,40 41,55

Lyxor DJ STOXX 600 Telecom FR0010344812 LYYK DJ STOXX 600 Telecom 0,30 Swap Aussch. 24,29 4,66 16,25 133,14 25,68

Versicherungen

ComStage DJ STOXX 600 Insurance LU0378436108 C070 DJ STOXX 600 Insurance 0,25 Swap Thes. 13,56 0,04 14,95 40,61 23,03

db x-trackers DJ STOXX 600 Insurance LU0292105193 DXSJ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Thes. 29,86 2,96 16,42 23,53 22,72

DJ STOXX 600 Optimised Insurance Source IE00B5MTXJ97 SC0Y DJ STOXX 600 Optimised Insurance 0,00 Swap Thes. 25,34 - - 69,18 39,09

iShares DJ STOXX 600 Insurance (DE) DE0006289416 EXH5 DJ STOXX 600 Insurance 0,50 Repliz. Aussch. 29,39 16,67 14,12 104,28 14,87

iShares DJ STOXX 600 Insurance Swap (DE) DE000A0F5T51 EXXJ DJ STOXX 600 Insurance Performance 0,30 Swap Thes. 22,66 2,32 19,14 42,83 23,09

Lyxor DJ STOXX 600 Insurance FR0010344903 LYYQ DJ STOXX 600 Insurance 0,30 Swap Aussch. 34,29 0,76 18,50 71,01 15,31

Versorger

ComStage DJ STOXX 600 Utilities LU0378437338 C079 DJ STOXX 600 Utilities 0,25 Swap Thes. 11,55 2,30 8,92 50,19 63,22

db x-trackers DJ STOXX 600 Utilities LU0292104899 DXSI DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Thes. 33,62 1,96 4,86 30,11 61,97

DJ STOXX 600 Optimised Utilities Source IE00B5MTXK03 SC0Z DJ STOXX 600 Optimised Utilities TR 0,00 Swap Thes. 18,11 - - 39,34 143,02

iShares DJ STOXX 600 Utilities (DE) DE0006289457 EXH9 DJ STOXX 600 Utilities 0,50 Repliz. Aussch. 21,95 10,98 4,97 108,13 33,58

iShares DJ STOXX 600 Utilities Swap (DE) DE000A0F5UD0 EXXS DJ STOXX 600 Utilities Performanceindex 0,30 Swap Thes. 16,73 2,20 8,42 20,43 63,49

Lyxor DJ STOXX 600 Utilities FR0010344853 LYYM DJ STOXX 600 Utilities 0,30 Swap Aussch. 32,23 4,10 8,02 126,22 34,74

59


Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

RENTENFONDS

Geldmarkt

ComStage Commerzbank EONIA LU0378437684 C100 Commerzbank EONIA Index 0,10 Swap Thes. 0,84 43,13 0,12 254,60 101,84

ComStage FED Funds Effective Rate LU0378437767 C101 Commerzbank FED Funds Effective Rate 0,10 Swap Thes. 28,31 0,01 -1,20 42,02 70,03

db x-trackers EONIA LU0290358497 DBXT EONIA TR Index 0,15 Swap Thes. 0,30 610,40 0,09 2.484,44 138,11

db x-trackers EONIAI 1D LU0335044896 DX22 EONIA TR Index 0,15 Swap Aussch. 0,74 16,16 -0,80 135,11 134,04

db x-trackers Interest Rate Volatility LU0378818644 DX24 Deutsche Bank Euro Interest Rate Vola. 0,25 Swap Thes. 103,00 4,76 -0,56 14,99 99,88

db x-trackers FED Funds Effective RateI LU0321465469 DXSZ FED Funds Effective Rate TRI 0,15 Swap Thes. 42,06 0,66 -2,00 37,64 120,01

db x-trackers SONIAI ETR LU0321464652 DXS1 SONIA TRI 0,15 Swap Thes. 37,35 0,04 -0,68 14,47 210,09

iShares eb.rexx Money Market DE000A0Q4RZ9 EXVM eb. Rexx Money Market - Preisindex 0,12 Repliz. Aussch. 4,26 128,51 0,30 956,06 96,66

Lyxor Euro Cash FR0010510800 L8I3 EuroMTS EONIA Investable (EUR) 0,15 Swap Thes. 1,02 83,74 0,09 1.689,60 105,60

Infl ationsindizierte Anleihen

db x-trackers Euro Infl ation Swap 5 year LU0426245436 DX20 Deutsche Bank Euro Infl . Swap 5 y.TRI 0,50 Swap Thes. 16,25 - - 4,59 114,79

Kreditderivate

db x-trackers iTraxx Crossover 5-year LU0290359032 DBXM iTraxx Crossover 5-year TR Index 0,24 Swap Thes. 41,91 14,70 5,61 128,37 100,52

db x-trackers iTraxx Europe 5-year LU0290358653 DXSQ iTraxx Europe 5-year TR Index 0,18 Swap Thes. 23,23 37,52 1,98 207,33 106,54

db x-trackers iTraxx Europe Sen. Fin. 5-year LU0378819295 DBZD iTraxx Europe Senior Financials 5-y TRI 0,18 Swap Thes. 24,01 0,03 2,08 19,34 107,27

db x-trackers iTraxx HiVol 5-year LU0290358737 DBXL iTraxx HiVol 5-year TR Index 0,21 Swap Thes. 37,86 1,93 3,92 37,74 107,32

db x-trackers iTraxx Europe Sub.Fin. 5-year LU0378819378 DBZE iTraxx Europe Subordinated Finan. 5y TRI 0,21 Swap Thes. 38,56 0,01 3,35 7,47 106,62

Easy- iTraxx Crossover LU0281436138 IM2H iTraxx Crossover TRI 0,25 Swap Thes. 90,29 0,50 5,61 62,59 99,83

Easy- iTraxx Europe HiVol LU0281436302 IM2I iTraxx HiVol TRI 0,20 Swap Thes. 93,56 0,06 3,98 153,40 107,15

Pfandbriefe

db x-trackers iBoxx € Germany CoveredI LU0321463506 DXSW iBoxx € Germany Covered TRI 0,15 Swap Thes. 15,65 30,57 2,52 276,03 160,83

iShares € Covered Bond DE000A0RFEE5 IUS6 Markit iBoxx Euro Covered Index 0,20 Repliz. Aussch. 39,17 2,01 2,17 31,15 136,96

iShares eb.rexx Jumbo Pfandbriefe (DE) DE0002635265 EXHE eb.rexx Jumbo Pfandbriefe Price Index 0,09 Repliz. Aussch. 14,67 79,21 0,76 1.242,90 107,24

Lyxor EuroMTS Covered Bond Aggregate FR0010481127 LRX2 EuroMTS Covered Bond Aggregate 0,17 Swap Thes. 42,22 1,24 5,14 57,31 114,62

Staatsanleihen

db x-trackers Em. Markets Liquid Eurobond LU0321462953 DXSU Deutsche Bank EM Liquid Eurobond 0,55 Swap Thes. 89,36 2,77 6,73 46,76 212,01

db x-trackers Global Sovereign EUR Hedged LU0378818131 DBZB DB Glob. Invest. Grade Gov.EUR Hedged 0,25 Swap Thes. 67,01 0,03 2,24 16,15 179,03

db x-trackers iBoxx € Infl ation-Linked LU0290358224 DBXK iBoxx € Infl ation-Linked TR Index 0,20 Swap Thes. 35,26 9,90 3,57 133,99 165,24

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone 10-15 LU0290357333 DBXC iBoxx € Sovereigns Eurozone 10-15 Index 0,15 Swap Thes. 19,65 11,17 6,35 92,68 171,10

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone 1-3 LU0290356871 DBXP iBoxx € Sovereigns Eurozone 1-3 Index 0,15 Swap Thes. 3,50 79,69 1,00 850,92 151,79

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone 15+ LU0290357507 DBXF iBoxx € Sovereigns Eurozone 15+ Index 0,15 Swap Thes. 29,86 2,72 7,63 17,15 175,31

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone 25+ LU0290357846 DBXG iBoxx € Sovereigns Eurozone 25+ Index 0,15 Swap Thes. 34,37 0,88 8,21 14,00 175,97

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone 3-5 LU0290356954 DBXQ iBoxx € Sovereigns Eurozone 3-5 Index 0,15 Swap Thes. 6,53 54,64 2,07 754,22 161,31

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone 5-7 LU0290357176 DBXR iBoxx € Sovereigns Eurozone 5-7 Index 0,15 Swap Thes. 9,38 58,14 3,37 405,80 167,97

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone 7-10 LU0290357259 DBXB iBoxx € Sovereigns Eurozone 7-10 Index 0,15 Swap Thes. 14,24 26,35 4,77 174,17 170,91

db x-trackers iBoxx € Sov. Eurozone LU0290355717 DBXN iBoxx € Sovereigns Eurozone Index 0,15 Swap Thes. 12,61 50,15 3,69 668,23 163,91

db x-trackers iBoxx Glo. Infl a.-Linked Hedged LU0290357929 DBXH iBoxx Global Infl ation-Linked Hedged 0,25 Swap Thes. 58,88 18,39 3,96 302,49 159,75

ETFlab EUROGOV Germany DE000ETFL177 EL4R Deutsche Börse EUROGOV Germany 0,15 Repliz. Aussch. 11,52 0,00 2,68 31,57 104,12

ETFlab EUROGOV Germany 10+ DE000ETFL219 EL4V Deutsche Börse EUROGOV Germany 10+ 0,15 Repliz. Aussch. 24,65 4,48 7,97 30,52 108,98

ETFlab EUROGOV Germany 1-3 DE000ETFL185 EL4S Deutsche Börse EUROGOV Germany 1-3 0,15 Repliz. Aussch. 10,67 0,04 1,00 40,17 95,80

ETFlab EUROGOV Germany 3-5 DE000ETFL193 EL4T Deutsche Börse EUROGOV Germany 3-5 0,15 Repliz. Aussch. 12,09 0,00 1,77 28,91 102,21

ETFlab EUROGOV Germany 5-10 DE000ETFL201 EL4U Deutsche Börse EUROGOV Germ. 5-10 0,15 Repliz. Aussch. 12,23 6,09 3,81 31,90 108,23

60

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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

ETFlab EUROGOV Germany Money Market DE000ETFL227 EL4W Deu.Börse EUROGOV Germ. Money Mar. 0,15 Repliz. Aussch. 8,81 3,80 0,42 35,51 89,61

ETFlab iBoxx € Liq. Sovereign Diversifi ed 10+ DE000ETFL169 EL4Q iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 10+ 0,15 Repliz. Aussch. 36,15 0,00 6,38 29,07 96,64

ETFlab iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 1-10 DE000ETFL110 EL4K iBoxx € Liquid Sovereign Diversi. 1-10 0,15 Repliz. Aussch. 17,76 0,28 2,68 31,58 105,18

ETFlab iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 1-3 DE000ETFL128 EL4L iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 1-3 0,15 Repliz. Aussch. 14,56 4,80 0,05 31,79 105,92

ETFlab iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 3-5 DE000ETFL136 EL4M iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 3-5 0,15 Repliz. Aussch. 14,91 0,00 1,40 31,21 104,06

ETFlab iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 5-7 DE000ETFL144 EL4N iBoxx € Liquid Sovereign Diversifi ed 5-7 0,15 Repliz. Aussch. 18,36 1,33 3,19 31,15 103,80

ETFlab iBoxx € Liquid Sov. Diversifi ed 7-10 DE000ETFL151 EL4P iBoxx € Liquid Sovereign Diversif. 7-10 0,15 Repliz. Aussch. 19,97 0,81 3,96 31,32 104,26

iShares $ TIPS DE000A0LGQF7 IUST Barclays U.S. Gov. Infl a.-Linked All Bon. 0,25 Repliz. Thes. 36,71 0,38 -0,10 479,97 106,58

iShares $easury Bond 1-3 DE000A0J2078 IUSU Barclays US Treasury 1-3yr Term Index 0,20 Repliz. Aussch. 10,35 1,18 -1,82 183,46 89,63

iShares $easury Bond 7-10 DE000A0LGQB6 IUSM Barclays Euro Government 10yr Term 0,20 Repliz. Aussch. 18,41 2,91 -0,81 160,24 117,42

iShares € Government Bond 1-3 DE000A0J21A7 IBCA Barclays Euro Government Bond 1-3yr 0,20 Repliz. Aussch. 3,66 18,89 -0,29 453,78 135,72

iShares € Government Bond 15-30 DE000A0LGQC4 IBCL Barclays Euro Government Bond 15-30 yr 0,20 Repliz. Aussch. 23,65 3,66 7,08 175,85 158,05

iShares € Government Bond 3-5 DE000A0LGQD2 IBCN Barclays Euro Government 5 yr 0,20 Repliz. Aussch. 6,50 33,52 1,77 435,25 147,45

iShares € Government Bond 7-10 DE000A0LGQH3 IBCM Barclays Euro Government Bond 7-10 yr 0,20 Repliz. Aussch. 6,68 30,95 3,81 447,77 155,27

iShares € Infl ation Linked Bond DE000A0HG2S8 IBCI Barclays Euro Gov. Infl ation Linked Bond 0,25 Repliz. Thes. 31,14 14,58 3,28 619,92 176,13

iShares Barclays Euroeasury Bond 0-1 DE000A0RM462 EUN6 Barclays Euro Short Treasury (0-12 Mo.) 0,20 Swap Aussch. 12,47 0,37 0,12 21,00 100,33

iShares Citigroup Global Government Bond DE000A0RM439 EUN3 Citigroup World Government Bond G7 0,20 Swap Aussch. 18,55 1,32 0,24 20,54 73,20

iShares eb.rexx Government Germany (DE) DE0006289465 EXHA eb.rexx Government Germany 0,15 Repliz. Aussch. 6,11 83,52 1,70 469,85 135,49

iShares eb.rexx Gov. Germany 1,5-2,5 (DE) DE0006289473 EXHB eb.rexx Government Germany 1,5-2,5 0,15 Repliz. Aussch. 5,63 93,66 0,64 1.009,70 100,63

iShares eb.rexx Gov. Germany 10,5+ (DE) DE000A0D8Q31 EXX6 eb.rexx Government Germany 10,5+ 0,15 Repliz. Aussch. 26,36 14,35 8,01 135,47 125,95

iShares eb.rexx Gov. Germany 2,5-5,5 (DE) DE0006289481 EXHC eb.rexx Government Germany 2,5-5,5 0,15 Repliz. Aussch. 7,06 59,93 2,19 548,18 109,19

iShares eb.rexx Gov. Germany 5,5-10,5 (DE) DE0006289499 EXHD eb.rexx Government Germany 5,5-10,5 0,15 Repliz. Aussch. 7,24 91,76 3,96 790,26 118,89

iShares Global Infl ation-Linked Bond DE000A0RFED7 IUS5 Barclays World Gov. Infl ation-Linked 0,25 Repliz. Thes. 36,34 0,04 2,81 26,76 84,12

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 1.5-10.5 DE000A0H0785 EXHF iBoxx € Liquid Sov. Capped 1.5 - 10.5 0,15 Repliz. Aussch. 17,24 14,40 2,51 199,79 109,46

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 1.5-2.5 DE000A0H0793 EXHG iBoxx € Liquid Sovereigns Capped 1.5 - 2.5 0,15 Repliz. Aussch. 9,14 12,34 0,89 124,06 103,26

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 10.5+ DE000A0H08C4 EXHK iBoxx € Liquid Sovereigns Capped 10.5+ 0,15 Repliz. Aussch. 35,25 4,31 6,12 21,27 106,30

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 2.5-5.5 DE000A0H08A8 EXHH iBoxx € Liquid Sovereigns Capped 2.5 - 5.5 0,15 Repliz. Aussch. 10,22 14,91 1,73 149,32 108,92

iShares iBoxx € Liquid Sov. Capped 5.5-10.5 DE000A0H08B6 EXHJ iBoxx € Liquid Sov. Capped 5.5 - 10.5 0,15 Repliz. Aussch. 18,70 19,44 3,24 227,31 109,80

iShares JPMorgan $ Emerging Markets Bond DE000A0RFFT0 IUS7 JPMorgan EMBI Global Core Index 0,45 Repliz. Aussch. 74,31 0,64 3,18 68,40 66,87

Lyxor EuroMTS 10-15Y FR0010037242 LYQ6 EuroMTS 10-15Y Index 0,17 Swap Thes. 21,88 7,39 6,35 301,25 133,89

Lyxor EuroMTS 1-3Y FR0010222224 LYQ2 EuroMTS 1-3Y Index 0,17 Swap Thes. 6,13 11,46 0,91 982,01 115,53

Lyxor EuroMTS 15+Y FR0010481093 LRX1 EuroMTS 15+Y 0,17 Swap Thes. 32,64 0,45 7,13 152,09 116,99

Lyxor EuroMTS 3-5Y FR0010037234 LYQ3 EuroMTS 3-5Y Index 0,17 Swap Thes. 6,62 29,80 2,10 1.036,94 125,69

Lyxor EuroMTS 5-7Y FR0010411413 LYM5 EuroMTS 5-7 Index 0,17 Swap Thes. 11,14 26,43 3,35 625,14 117,95

Lyxor EuroMTS 7-10Y FR0010411439 LYM6 EuroMTS 7-10 Index 0,17 Swap Thes. 13,52 12,96 4,56 440,40 117,44

Lyxor EuroMTS Global FR0010028860 LYQ1 EuroMTS Global Index 0,17 Swap Thes. 21,40 2,80 3,57 991,67 129,63

Lyxor EuroMTS Infl ation Linked FR0010174292 LYQ7 EuroMTS Infl ation Linked Index 0,20 Swap Thes. 38,07 6,48 3,33 575,25 115,05

PowerShares EuroMTS Cash 3 Months IE00B3BPCH51 PJEU EuroMTS Government Bill Index 0,15 Swap Thes. 4,77 8,36 0,17 137,79 100,95

Unternehmensanleihen

iShares $ Corporate Bond DE000A0DPYY0 IBCD Goldman Sachs GS $ Investop Index 0,20 Repliz. Aussch. 85,98 0,54 6,61 276,37 67,12

iShares € Corporate Bond DE0002511243 IBCS iBoxx Euro Liquid Corporates 0,20 Repliz. Aussch. 15,16 107,99 3,07 3.042,62 118,62

iShares Barclays Euro Aggregate Bond DE000A0RM447 EUN4 Barclays Capital Euro Aggregate Bond 0,25 Swap Aussch. 42,97 0,40 2,19 54,89 103,45

iShares Barclays Euro Corporate Bond DE000A0RM454 EUN5 Barclays Capital Euro Corporate Bond 0,20 Swap Aussch. 35,46 3,56 4,17 204,83 110,84

Lyxor Euro Corporte Bonds FR0010737544 LYQJ Markit iboxx Euro Liquid. Corporate Idx 0,00 Swap Thes. 56,47 6,65 - 324,82 108,27

61


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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

ROHSTOFFFONDS

ComStage Commerzbank Commodity EW LU0419741177 C090 Commerzbank Commodity EW Index TR 0,30 Swap Thes. 68,63 1,21 4,10 99,81 76,78

db x-trackers commodity booster Light Energ LU0411078123 DX26 DB Com.Booster- S&P GSCITM Light En. 1,00 Swap Thes. 98,56 1,14 -2,54 121,88 14,75

db x-trackers Commodity Booster DJ-UBSCI LU0429790743 DBZN DB Commodity Booster DJ-UBSCI EUR 0,01 Swap Thes. 98,06 - - 5,58 24,88

db x-trackers DBLCI - OY Balanced LU0292106167 DXSM FX Hedged DB Liquid Com. Index -Opt.Y. 0,55 Swap Thes. 70,33 47,18 1,94 633,45 26,49

EasyGS Ultra-Light Energy LU0246046329 IM2F Goldman Sachs Ultra-Light Energy Index 0,45 Swap Thes. 45,29 1,24 -3,39 11,56 172,03

EasyGSAL LU0252701189 IM2G Goldman Sachs GSAL 0,45 Swap Thes. 44,81 7,35 -12,82 62,43 65,97

EasyGSCI LU0203243414 IM2E Goldman Sachs Commodity Index 0,45 Swap Thes. 45,96 14,00 -2,90 87,28 28,14

EasyGSNE LU0230484932 IM2B Goldman Sachs Non Energy Commodity 0,45 Swap Thes. 44,26 3,82 -3,37 35,75 140,90

EasyS&P GSCI Light Energy Dynamic LU0309198074 IM2K S&P GSCI Light Energy Dynamic TRI 0,45 Swap Thes. 174,45 1,78 -2,63 7,36 205,79

ETFS Russell Global Gold Fund DE000A0Q8NC8 ETLX Russel Global Gold Index 0,01 Swap Thes. 242,48 - - 15,23 24,37

iShares DJ-UBS Commodity Swap (DE) DE000A0H0728 EXXY DJ-UBS Commodity Index Euro TR 0,45 Swap Thes. 42,86 34,22 -1,10 200,80 23,48

Lyxor Commodities CRB FR0010270033 LYY6 Reuters / Jefferies CRB Index 0,35 Swap Thes. 32,85 15,33 -1,32 428,50 17,14

Lyxor Commodities CRB Non-Energy FR0010346205 LYYH Reuters/Jefferies CRB Non-Energy Index 0,35 Swap Thes. 36,34 1,18 1,73 77,75 14,67

Market Access Jim Rogers Commodity Fund LU0249326488 M9SA Jim Rogers International Commodity 0,50 Swap Thes. 52,62 10,64 0,00 147,84 19,94

Market Access RICI-Agriculturefonds LU0259321452 M9SB RICI-Agriculture Index 0,85 Swap Thes. 46,70 7,50 -12,69 83,88 72,33

Market Access RICI-Metalsfonds LU0259320728 M9SC RICI-Metals Index 0,85 Swap Thes. 49,28 2,96 18,23 24,45 92,14

STRATEGIEFONDS

Derivatestrategie

Lyxor DAXplus Covered Call LU0252635023 LYY9 DAXplus Covered Call Index 0,40 Swap Thes. 64,35 1,68 12,33 12,62 47,20

Lyxor DAXplus Protective Put LU0288030280 LYMT DAXplus Protective Put 0,40 Swap Thes. 101,12 1,19 6,22 22,46 37,42

Lyxor DJ EURO STOXX 50 Buywrite FR0010389205 LYM3 DJ EURO STOXX 50 Buywrite 0,40 Swap Thes. 179,97 0,75 12,42 44,18 12,22

Dividendenstrategie

ComStage EURO STOXX Select Div. 30 LU0378434236 C051 DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,25 Swap Thes. 8,54 1,32 21,45 117,16 24,62

db x-trackers EURO STOXX Select Div. 30 LU0292095535 DXSA DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Swap Aussch. 23,63 4,95 15,56 41,71 16,57

db x-trackers STOXX Global Sel. Div. 100 LU0292096186 DXSB DJ STOXX Global Select Dividend 100 0,50 Swap Aussch. 30,13 11,74 12,10 96,09 16,40

EURO STOXX Select Dividend 30 source IE00B60SX626 SC0M DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Swap Thes. 29,10 0,87 17,28 21,46 23,42

ETFlab DAXplus Maximum Dividend DE000ETFL235 EL4X DAXplus® Maximum Dividend 0,30 Swap Aussch. 28,73 0,94 10,66 5,07 76,76

ETFlab EURO STOXX Select Divi. 30 DE000ETFL078 EL4G DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Repliz. Aussch. 29,83 1,57 18,51 23,50 16,67

iShares DivDAX (DE) DE0002635273 EXSB DivDAX (Price) 0,30 Repliz. Aussch. 19,01 23,20 8,47 146,29 10,12

iShares Asia Pacifi c Select Dividend 30 DE000A0H0744 EXXW DJ Asia Pacifi c Select Dividend 30 0,30 Repliz. Aussch. 105,43 3,73 22,84 54,14 20,92

iShares DJ Asia/Pacifi c Select Dividend DE000A0J2086 IQQX DJ Asia Pacifi c Select Dividend 0,59 Repliz. Aussch. 48,26 4,27 21,33 80,34 17,11

iShares EURO STOXX Select Dividend DE000A0HG2P4 IQQA MSCI DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,40 Repliz. Aussch. 21,30 3,00 22,84 300,55 17,86

iShares EURO STOXX Select Div. 30 DE0002635281 EXSG DJ EURO STOXX Select Dividend 30 0,30 Repliz. Aussch. 18,25 23,93 17,33 377,33 16,52

iShares STOXX Select Divi, 30 (DE) DE0002635299 EXSH DJ STOXX Select Dividend 30 Index 0,30 Repliz. Aussch. 29,01 2,80 11,40 45,95 13,58

iShares STOXX US Select Dividend (DE) DE000A0D8Q49 EXX5 DJ STOXX US Select Dividend 0,30 Repliz. Aussch. 37,39 4,51 10,38 24,72 20,06

iShares FTSE UK Dividend Plus DE000A0HG2R0 IQQD FTSE UK Dividend Plus 0,40 Repliz. Aussch. 18,08 8,79 14,56 280,79 7,61

Lyxor DJ STOXX Select Dividend 30 FR0010378604 LYMF DJ STOXX Select Dividend 30 Index 0,30 Swap Aussch. 39,60 1,46 15,93 66,93 14,12

Fundamentalstrategie

Lyxor FTSE RAFI Europe FR0010400770 LYQ8 FTSE RAFI Europe 0,60 Swap Aussch. 29,42 0,56 19,45 18,40 44,15

Lyxor FTSE RAFI US 1000 FR0010400804 LYQA FTSE RAFI US 1000 0,60 Swap Aussch. 62,28 0,29 19,22 30,27 32,56

PowerShares FTSE RAFI Developed 1000 IE00B23D8W74 6PSB FTSE RAFI Global Developed Markets 1,00 Repliz. Aussch. 39,62 0,03 17,11 3,55 7,81

PowerShares RAFI Dev. Eur. Mid-Small IE00B23D8Y98 6PSD FTSE RAFI Europe Mid-Small 1,00 Repliz. Aussch. 42,94 0,05 17,14 6,60 7,27

PowerShares FTSE RAFI Europe Fund IE00B23D8X81 6PSC FTSE RAFI Europe 1,00 Repliz. Aussch. 23,46 - - 15,16 7,03

PowerShares FTSE RAFI US 1000 Fund IE00B23D8S39 6PSA FTSE RAFI US 1000 1,00 Repliz. Aussch. 35,41 - - 10,30 5,27


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Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

Geldmarkt short

db x-trackers Interest Rate Vola.Short LU0378818727 DX25 DB euro Inter. Rate Volatility Short Index 0,25 Swap Thes. 91,36 2,24 0,41 20,06 100,25

Hebelstrategie

ComStage EURO STOXX 50 Leveraged LU0392496930 C053 DJ EURO STOXX 50 Leveraged 0,35 Swap Thes. 20,94 1,77 27,58 13,94 17,83

ETFS DAX® 2x Long Fund DE000A0X8994 DEL2 LevDax x2 Index 0,00 Swap Aussch. 45,44 - - 2,91 98,22

ETFS EURO STOXX 50 Leveraged (2x) DE000A0X9AB6 LEU2 DJ EURO STOXX 50 Leveraged Index 0,00 Swap Aussch. 39,35 - - 4,83 102,32

Lyxor LevDAX LU0252634307 LYY8 LevDAX 0,40 Swap Thes. 10,87 247,13 19,93 166,99 32,74

Lyxor Leveraged DJ EURO STOXX 50 FR0010468983 LYMZ DJ EURO STOXX 50 Leveraged 0,40 Swap Aussch. 15,04 84,38 25,35 170,69 17,11

Kreditderivate Short

db x-trackers iTraxx Crossover 5-year Short LU0321462870 DXST iTraxx Crossover 5-year Short TRI 0,24 Swap Thes. 43,28 20,79 -8,52 57,95 105,18

db x-trackers iTraxx Europe 5-year ShortI LU0321462102 DXSR iTraxx Europe 5-year Short TRI 0,18 Swap Thes. 23,91 1,06 -1,81 10,77 107,39

db x-trackers iTraxx Eur. Sen.Fin. 5y. Short LU0378819709 DBZG iTraxx Europe Senior Financials 5-y Short 0,18 Swap Thes. 23,93 0,22 -1,90 9,64 107,09

db x-trackers iTraxx HiVol 5-year Short LU0321462441 DXSS iTraxx HiVol 5-year Short TRI 0,21 Swap Thes. 36,31 1,31 7,06 4,76 116,44

db x-trackers iTraxx Eu. Sub Fin. 5y Short LU0378819881 DBZH iTraxx Europe Sub. Fin. 5-year Short TRI 0,21 Swap Thes. 38,38 0,00 -3,17 3,19 106,16

Nachhaltigkeit

iShares EURO STOXX Sustain. 40 (DE) DE000A0F5UG3 EXXV DJ EURO STOXX Sustainability 40 0,40 Repliz. Aussch. 19,71 5,84 7,39 45,24 9,16

Quantitative Strategie

PowerShares Dynamic US Market Fund IE00B23D9240 6PSH Dynamic Market Intellidex 1,00 Repliz. Aussch. 21,17 0,01 5,97 32,28 4,72

PowerShares Dynamic Glob. Dev. Markets IE00B23D9463 6PSJ QSG Global 1,00 Repliz. Aussch. 25,78 0,09 6,23 2,57 3,94

PowerShares Dynamic Europe Fund IE00B23D9570 6PSK QSG Active Europe Index 1,00 Repliz. Aussch. 22,81 0,00 9,03 2,02 5,79

Scharia-konform

db x-trackers DJ Islamic Market Titans 100 LU0328475529 DX2W DJ Islamic Market Titans 100 TR Index 0,50 Swap Thes. 105,28 0,01 7,32 3,36 16,62

db x-trackers S&P 500 Shariah LU0328475362 DX2V S&P Europe Shariah Index 0,50 Swap Thes. 32,39 0,13 7,80 4,02 6,92

db x-trackers S&P Europe 350 Shariah LU0328475107 DX2T S&P Europe Shariah Index 0,50 Swap Thes. 31,83 0,01 8,84 4,39 8,78

db x-trackers S&P Japan 500 Shariah LU0328475289 DX2U S&P Japan 500 Shariah Index 0,50 Swap Thes. 48,46 0,45 10,27 2,99 7,47

iShares Emerging Market Islamic DE000A0NA0M3 IUSE MSCI Emerging Market Islamic 0,85 Repliz. Aussch. 63,41 0,29 0,05 7,90 11,56

iShares MSCI US Islamic DE000A0NA0N1 IUSF MSCI US Islamic 0,50 Repliz. Aussch. 23,22 0,18 8,93 9,40 13,78

iSHares MSCI World Islamic DE000A0NA0L5 IUSD MSCI World Islamic 0,60 Repliz. Aussch. 45,53 0,05 4,83 15,55 13,18

Short-Strategie

ComStage DJ EURO STOXX 50 Short LU0392496856 C052 DJ EURO STOXX 50 Short 0,35 Swap Thes. 9,96 32,19 -13,49 30,88 38,51

db x-trackers CAC 40 Short LU0322251280 DX2H CAC 40 Short Index 0,40 Swap Thes. 25,02 11,08 -11,30 23,33 66,98

db x-trackers DJ EURO STOXX 50 Short LU0292106753 DXSP DJ EURO STOXX 50 Short Index 0,40 Swap Thes. 6,79 405,10 -11,69 413,22 38,51

db x-trackers DJ STOXX 600 Banks Short LU0322249037 DXS8 DJ STOXX 600 Banks Short Index 0,50 Swap Thes. 31,19 57,53 -23,10 236,33 31,70

db x-trackers STOXX 600 Health C. Short LU0322249466 DXS9 DJ STOXX 600 Health Care Short ETF 0,50 Swap Thes. 27,64 5,73 -11,45 6,77 46,70

db x-trackers STOXX 600 Oil&Gas Short LU0322249623 DX2A DJ STOXX 600 Oil & Gas Short Index 0,50 Swap Thes. 33,05 5,26 -4,16 6,21 28,23

db x-trackers DJ STOXX 600 Tech. Short LU0322250043 DX2B DJ STOXX 600 Technology Short Index 0,50 Swap Thes. 37,50 1,85 -8,58 4,18 27,88

db x-trackers STOXX 600 Telco Short LU0322250126 DX2C DJ STOXX 600 Telecom Short Index 0,50 Swap Thes. 40,27 6,31 -14,87 4,64 30,92

db x-trackers FTSE 100 Short LU0328473581 DX2K FTSE 100 Short Index 0,50 Swap Thes. 36,56 3,87 -13,24 74,49 11,82

db x-trackers Short iBoxx € Sov. Eurozone LU0321463258 DXSV Short IBOXX € Sovereigns Eurozone TR 0,15 Swap Thes. 13,06 26,36 -3,47 329,76 113,68

db x-trackers S&P 500 Short LU0322251520 DXS3 S&P 500 Total Return Short Index 0,50 Swap Thes. 30,83 18,66 -15,14 83,43 41,98

db x-trackers ShortDAX LU0292106241 DXSN ShortDAX Index 0,40 Swap Thes. 4,66 734,91 -11,32 724,49 72,81

ETFS DAX 2x Short Fund DE000A0X9AA8 DES2 ShortDax x2 Index 0,01 Swap Aussch. 45,72 - - 3,28 89,60

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Die große ETF-Datenbank wird präsentiert von:

Aktuelle Handelsdaten fi nden Sie unter www.boerse-frankfurt.de/etf

Name ISIN Xetra- Benchmark Man. Typ Ertrags- XLM 2) Um- Wert- AUM 4) NAV 5)

Sym. Fee verbuch. August satz 1) entw. August Aug.

in % 2009 in Mio. 3 Mon. in Mio. 2009

Euro in % 3) Euro

ETFS EURO STOXX Double Short (2x) DE000A0X9AC4 SEU2 DJ EURO STOXX Double Short Index 0,01 Swap Aussch. 51,47 - - 2,50 88,29

Lyxor Short Strategy Europe FR0010589101 LYQG SGI Europe Short Strategy Index 0,40 Swap Thes. 80,81 2,06 -13,42 28,25 91,40

Value/Growth

db x-trackers Quirin Wealth Management LU0397221945 DBX0 Quirin Wealth Man Total Return Index 0,72 Swap Thes. 68,57 9,37 10,55 39,05 118,33

ETFlab DJ STOXX Strong Growth 20 DE000ETFL037 EL4C DJ STOXX Strong Growth 20 Preisindex 0,65 Repliz. Aussch. 37,85 9,37 2,01 19,91 12,35

ETFlab STOXX Strong Style Comp. 40 DE000ETFL052 EL4E DJ STOXX Strong Style Composite 40 0,65 Repliz. Aussch. 35,98 0,03 10,70 26,00 13,44

ETFlab DJ STOXX Strong Value 20 DE000ETFL045 EL4D DJ STOXX Strong Value 20 Preisindex 0,65 Repliz. Aussch. 37,07 0,05 16,12 26,75 14,24

iShares DJ EURO STOXX Growth DE000A0HG3L1 IQQG DJ EURO STOXX Large Cap Growth Index 0,40 Repliz. Aussch. 14,48 0,18 7,88 40,07 18,54

iShares DJ EURO STOXX Value DE000A0HG2N9 IQQV DJ EURO STOXX Large Cap Value Index 0,40 Repliz. Aussch. 18,34 1,75 14,75 63,03 21,32

Lyxor MSCI EMU Growth FR0010168765 LYY3 MSCI EMU Growth 0,40 Swap Aussch. 27,22 2,29 7,79 50,59 66,12

Lyxor MSCI EMU Value FR0010168781 LYY2 MSCI EMU Value 0,40 Swap Aussch. 46,15 1,27 16,20 138,17 109,94

Währungsfonds

db x-trackers Currency Carry LU0328474126 DX2N Deutsche Bank Carry (EUR) Index 0,30 Swap Thes. 40,95 0,24 7,42 9,31 49,02

db x-trackers Currency Momentum LU0328474043 DX2M Deutsche Bank Momentum (EUR) Index 0,30 Swap Thes. 53,64 0,17 -3,91 3,73 37,28

db x-trackers Currency Returns LU0328474472 DX2P Deutsche Bank Currency Returns Index 0,30 Swap Thes. 37,78 5,60 1,31 65,82 48,58

db x-trackers Currency Valuation LU0328473748 DX2L Deutsche Bank Valuation (EUR) Index 0,30 Swap Thes. 33,75 8,18 0,15 32,22 50,75

Aktive ETFs

Lyxor/SGAM ETF Leveraged DJ EURO STOXX 50 FR0010368506 LSK5 DJ EURO STOXX 50 0,60 - Thes. 26,17 15,36 29,21 50,73 17,87

Lyxor ETF Bear DJ EURO STOXX 50 FR0010424135 LSK7 DJ EURO STOXX 50 0,60 - Thes. 18,86 7,12 -14,80 29,98 48,07

Lyxor ETF Xbear DJ EURO STOXX 50 FR0010424143 LSK8 DJ EURO STOXX 50 0,60 - Thes. 32,07 35,95 -28,49 118,45 43,80

1) durchschnittlicher Monatsumsatz 1.6.2009 bis 31.8.2009. Quelle: Deutsche Börse AG, Xetra-Orderbuch-Umsätze

2) bezogen auf ein Ordervolumen von 25 000 Euro. Das Xetra-Liquiditätsmaß (XLM) misst die Liquiditätskosten für die sofortige Ausführung einer Kauf- und Verkaufsorder,

bezogen auf ein bestimmtes Ordervolumen. Beispiel: Ein XLM von 10 Basispunkten und einem Auftragsvolumen von 25 000 Euro bedeutet, dass die Market-Impact-Kosten

für den Kauf und Verkauf dieses Fonds in der Summe 25 Euro betragen haben. Quelle: Deutsche Börse AG

3) Die Wertentwicklung 3 Monate ist die Veränderung des NAV (Net Asset Value) vom 1.6.2009 bis 31.8.2009. Quelle: Bloomberg

4) Assets under Management am Ende des genannten Berichtsmonats. Quelle: Bloomberg

5) Net Asset Value am letzten Handelstag des genannten Berichtsmonats. Quelle: Bloomberg

Emittenten

ABN Market Access | Theodor-Heuss-Allee 80 | 60486 Frankfurt | www.abnamromarketaccess.de | 0 69/26 90 06 66

BNP Paribas Investment Partners | Grüneburgweg 14 | 60322 Frankfurt | www.easyetf.com | 0 69/71 93 63 61

Comstage | Mainzer Landstr. 153 | 60327 Frankfurt | www.comstage.de | 0 69/13 64 33 33

Credit Suisse | Giesshübelstr. 40 | CH-8070 Zürich | www.credit-suisse.com/de | 00 41/44/3 35 11 11

db x-trackers | Theodor-Heuss-Allee 70 | 60486 Frankfurt | www.dbxtrackers.de | 0 69/91 03 05 49

ETFlab | Wilhelm-Wagenfeld-Str. 20 | 80807 München | www.etfl ab.de | 0 89/3 27 29 33 33

ETF Securities | 2 London Wall Buildings | London EC2M 5UU | www.etfsecurities.com | 00 44/20/74 48 43 30

Invesco Power Shares | Bleichstr. 60–62 | 60313 Frankfurt | www.invescopowershares.net | 0 69/29 80 78 00

iShares | Max-Joseph-Str. 6 | 80333 München | www.ishares.de | 0 89/4 27 29 58 58

Lyxor | Neue Mainzer Str. 46–50 | 60325 Frankfurt | www.lyxoretf.de | 0 69/7 17 44 44

Source | 88 Wood Street | London EC2V 7RS | www.source.info | 00 44/20/33 70 11 08

UBS Global Asset Managers | P.O. Box | CH-8098 Zürich | www.ubs.com/etf | 00 41/44/2 34 92 66


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Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- August Umsatz 1) 3 Monate Aug. 09 August

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

ROHSTOFF-ETCs

Einzelne Rohstoffe

ETFS Aluminium DE000A0KRJS4 OD7A DJ-AIG Aluminum Sub-IndexSM 0,49 89,02 0,46 28,29 19,21 3,46

ETFS Brent Oil DE000A0KRKM5 OESA ICE Futures Brent oil futures 0,49 23,17 22,49 6,95 240,10 31,41

ETFS Coffee DE000A0KRJT2 OD7B DJ-AIG Coffee Sub-IndexSM 0,49 79,95 0,15 -15,60 14,41 1,71

ETFS Copper DE000A0KRJU0 OD7C DJ-AIG Copper Sub-IndexSM 0,49 40,14 1,36 31,04 37,11 24,03

ETFS Corn DE000A0KRJV8 OD7D DJ-AIG Corn Sub-IndexSM 0,49 184,16 0,47 -28,46 44,01 0,87

ETFS Cotton DE000A0KRJW6 OD7E DJ-AIG Cotton Sub-IndexSM 0,49 127,77 0,18 -6,92 17,70 1,04

ETFS Crude Oil DE000A0KRJX4 OD7F DJ-AIG Crude Oil Sub-IndexSM 0,49 33,57 19,83 1,81 313,51 18,52

ETFS Gasoline DE000A0KRJY2 OD7G DJ-AIG Unleaded Gasoline Sub-IndexSM 0,49 64,70 0,13 6,29 5,85 22,34

ETFS Gold DE000A0KRJZ9 OD7H DJ-AIG Gold Sub-IndexSM 0,49 36,92 2,05 -3,89 77,08 9,07

ETFS Heating Oil DE000A0KRJ02 OD7I DJ-AIG Heating Oil Sub-IndexSM 0,49 58,50 0,07 4,97 3,31 12,97

ETFS Lean Hogs DE000A0KRJ10 OD7J DJ-AIG Lean Hogs Sub-IndexSM 0,49 336,80 0,08 -24,10 12,17 0,62

ETFS Live Cattle DE000A0KRJ28 OD7K DJ-AIG Live Cattle Sub-IndexSM 0,49 67,74 0,25 -1,65 6,48 4,80

ETFS Natural Gas DE000A0KRJ36 OD7L DJ-AIG Natural Gas Sub-IndexSM 0,49 281,35 1,51 -27,65 392,73 0,36

ETFS Nickel DE000A0KRJ44 OD7M DJ-AIG Nickel Sub-IndexSM 0,49 93,10 1,99 34,22 30,45 15,91

ETFS Silver DE000A0KRJ51 OD7N DJ-AIG Silver Sub-IndexSM 0,49 42,59 2,40 -6,92 26,18 12,21

ETFS Soybean Oil DE000A0KRJ69 OD7P DJ-AIG Soybean Oil Sub-IndexSM 0,49 85,13 0,08 -9,38 3,14 4,70

ETFS Soybeans DE000A0KRJ77 OD7Q DJ-AIG Soybeans Sub-IndexSM 0,49 70,50 0,34 -2,32 14,43 11,40

ETFS Sugar DE000A0KRJ85 OD7R DJ-AIG Sugar Sub-IndexSM 0,49 50,68 0,82 38,92 40,01 14,58

ETFS Wheat DE000A0KRJ93 OD7S DJ-AIG Wheat Sub-IndexSM 0,49 139,08 0,85 -30,66 57,54 1,44

ETFS WTI Oil DE000A0KRKN3 OESB NYMEX WTI oil futures 0,49 33,40 18,45 3,21 105,60 36,34

ETFS Zinc DE000A0KRKA0 OD7T DJ-AIG Zinc Sub-IndexSM 0,49 91,67 0,16 16,51 9,93 5,36

S&P GSCI Coffee Total Return T-ETC XS0417184040 S0CT S&P GSCITM Coffee Index Total Return 0,49 47,97 0,69 -16,13 0,41 68,60

S&P GSCI Corn Total Return T-ETC XS0417184552 S0CU S&P GSCITM Corn Index Total Return 0,49 106,30 0,14 -30,96 2,11 6,57

S&P GSCI Cotton Total Return T-ETC XS0417185104 S0CV S&P GSCITM Cotton Index Total Return 0,49 56,44 0,52 -4,86 0,33 12,55

S&P GSCI Crude Oil Total Return T-ETC XS0417132247 S0CW S&P GSCITM Crude Oil Index Total Return 0,49 19,68 39,82 -3,78 4,09 93,15

S&P GSCI Gold Total Return T-ETC XS0417127916 S0CA S&P GSCITM Gold Index Total Return 0,49 21,91 0,76 0,64 2,00 38,99

S&P GSCI Silver Total Return T-ETC XS0417171658 S0CL S&P GSCITM Silver Index Total Return 0,49 42,62 1,21 2,97 0,97 42,59

S&P GSCI Soybeans Total Return T-ETC XS0417181533 S0CN S&P GSCITM Soybeans Index Total Return 0,49 72,62 0,07 -9,15 0,12 19,91

S&P GSCI Sugar Total Return T-ETC XS0417181616 S0CP S&P GSCITM Sugar Index Total Return 0,49 52,07 0,42 37,46 3,03 15,46

S&P GSCI Wheat Total Return T-ETC XS0417182937 S0CR S&P GSCITM Wheat Index Total Return 0,49 91,82 0,15 -32,66 0,31 14,80

Rohstoff-Körbe

ETFS Agriculture DJ-UBSCI DE000A0KRKB8 OD7U DJ-AIGCI Agriculture IndexSM 0,49 70,05 1,83 -8,92 636,20 4,33

ETFS All Commodities DJ-UBSCI DE000A0KRKC6 OD7V DJ-AIGCI Commodity IndexSM 0,49 46,09 2,88 1,46 125,58 9,47

ETFS Energy DJ-UBSCI DE000A0KRKD4 OD7W DJ-AIGCI Energy IndexSM 0,49 42,04 1,61 -3,80 82,16 9,25

ETFS Ex-Energy DJ-UBSCI DE000A0KRKE2 OD7X DJ-AIGCI Ex-Energy IndexSM 0,49 56,96 0,00 3,57 11,86 7,02

ETFS Grains DJ-UBSCI DE000A0KRKF9 OD7Y DJ-AIGCI Grains IndexSM 0,49 90,70 0,25 -16,85 33,84 3,40

ETFS Industrial Metals DJ-UBSCI DE000A0KRKG7 OD7Z DJ-AIGCI Industrial Metals IndexSM 0,49 58,89 3,04 28,49 85,38 11,11

ETFS Livestock DJ-UBSCI DE000A0KRKH5 OD71 DJ-AIGCI Livestock IndexSM 0,49 89,20 0,58 -8,76 25,55 2,44

ETFS Petroleum DJ-UBSCI DE000A0KRKJ1 OD72 DJ-AIGCI Petroleum IndexSM 0,49 30,16 0,79 3,41 13,39 18,31

ETFS Precious Metals DJ-UBSCI DE000A0KRKK9 OD73 DJ-AIGCI Precious Metals IndexSM 0,49 32,24 1,65 -4,82 40,39 10,30

ETFS Softs DJ-UBSCI DE000A0KRKL7 OD74 DJ-AIGCI Softs IndexSM 0,49 62,09 0,08 7,36 15,92 3,99

S&P GSCI Total Return T-ETC XS0417130035 S0CC S&P GSCITM Total Return 0,49 39,63 0,24 -5,17 0,52 28,32

S&P GSCI Light Energy Total Return T-ETC XS0417130894 S0CE S&P GSCITM Light Index Total Return 0,49 57,64 0,10 -4,70 20,65 19,65

S&P GSCI Ultra Light Energy Total Return T-ETC XS0417181889 S0CQ S&P GSCITM Ultra Light Index Total Return 0,49 58,47 0,04 -4,49 0,12 17,27

S&P GSCI Agriculture Total Return T-ETC XS0417183406 S0CS S&P GSCITM Agriculture Index Total Return 0,49 63,28 0,62 -16,18 1,73 37,94

S&P GSCI Energy Total Return T-ETC XS0417135695 S0CX S&P GSCITM Energy Index Total Return 0,49 34,53 0,32 -5,50 0,06 63,60

65


Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- August Umsatz 1) 3 Monate Aug. 09 August

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

S&P GSCI Non-Energy Total Return T-ETC XS0417151544 S0CH S&P GSCITM Non-Energy Total Return 0,49 76,76 0,00 -4,22 0,01 14,46

S&P GSCI Natural Gas Total Return T-ETC XS0417151114 S0CG S&P GSCITM Natural Gas Index Total Return 0,49 83,26 0,56 -45,14 0,75 1,28

S&P GSCI Petroleum Total Return T-ETC XS0417152278 S0CJ S&P GSCITM Petroleum Index Total Return 0,49 32,23 0,00 -2,86 0,70 13,72

S&P GSCI Precious Metals Total Return T-ETC XS0417152781 S0CK S&P GSCITM Precious Metals Index Total Return 0,49 28,99 0,44 0,92 0,05 9,14

S&P GSCI Grains Total Return T-ETC XS0417129961 S0CB S&P GSCITM Grains Index Total Return 0,49 74,03 0,42 -26,57 1,95 24,13

S&P GSCI Industrial Metals Total Return T-ETC XS0417130381 S0CD S&P GSCITM Industrial Metals Index Total Return 0,49 107,89 0,23 27,40 0,49 102,81

S&P GSCI Livestock Total Return T-ETC XS0417150819 S0CF S&P GSCITM Livestock Index Total Return 0,49 90,40 0,06 -7,55 0,01 13,87

S&P GSCI Softs Total Return T-ETC XS0417171815 S0CM S&P GSCITM Softs Index Total Return 0,49 42,92 0,12 13,98 0,61 55,89

Rohstoffe, forward

ETFS Forward Natural Gas DE000A0SVYC2 9GAQ DJ-AIG Natural Gas Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 83,94 0,13 -14,10 13,74 8,51

ETFS Forward Agriculture DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX83 9GAL DJ-AIG Agriculture Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 95,00 0,14 -9,66 77,14 7,01

ETFS Forward All Commodities DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX34 9GAF DJ-AIG All Commodities Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 118,00 0,25 2,06 5,55 18,12

ETFS Forward Grains DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVYB4 9GAP DJ-AIG Grains Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 116,11 0,01 -19,25 10,20 5,55

ETFS Forward Industrial Metals DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX75 9GAK DJ-AIG Industrial Metals Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 103,47 0,06 28,31 1,28 15,71

ETFS Forward Livestock DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVYA6 9GAN DJ-AIG Livestock Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 104,74 0,30 -13,43 0,54 9,95

ETFS Forward Petroleum DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX59 9GAH DJ-AIG Petroleum Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 72,42 0,23 4,52 5,44 45,26

ETFS Forward Softs DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX91 9GAM DJ-AIG Softs Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 69,73 0,00 9,15 1,09 6,18

ETFS Foward Energy DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX42 9GAG DJ-AIG Energy Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 62,69 0,02 0,13 0,68 31,88

ETFS Foward Ex-Energy DJ-UBSCI-F3 DE000A0SVX67 9GAJ DJ-AIG Ex-Energy Sub-Index 3 Month ForwardSM 0,49 98,91 0,01 2,92 0,15 11,47

Edelmetalle, physisch hinterlegt

ETFS Physical Gold DE000A0N62G0 VZLD Gold Spot 0,39 15,85 48,09 -3,35 2.249,30 66,05

ETFS Physical Palladium DE000A0N62E5 VZLB Palladium Spot 0,49 98,35 0,84 20,81 72,69 19,93

ETFS Physical Platinum DE000A0N62D7 VZLA Platinum Spot 0,49 47,95 2,44 4,44 274,22 85,79

ETFS Physical PM Basket DE000A0N62H8 VZLE Precious metals basket based on spot prices 0,43 50,37 2,91 -1,64 75,86 51,02

ETFS Physical Silver DE000A0N62F2 VZLC Silver Spot 0,49 43,05 13,87 -7,58 181,14 10,03

Gold Bullion Securities DE000A0LP781 GG9B Gold Spot 0,40 19,07 45,75 -3,35 2.745,76 65,25

Xetra-Gold DE000A0S9GB0 4GLD Gold Spot 0,36 19,19 157,30 -4,31 691,70 21,30

Rohstoffe, short

ETFS Short Agriculture DJ-UBSCI DE000A0V9XH7 9GAS Dow Jones - AIG Agriculture TR Index 0,98 70,63 0,08 4,41 0,31 45,55

ETFS Short All Commodities DJ-UBSCI DE000A0V9XJ3 9GAT Dow Jones - AIG All Commodities TR Index 0,98 53,01 0,01 -5,50 3,78 48,49

ETFS Short Aluminium DJ-UBSCI DE000A0V9XT2 9GA2 Dow Jones - AIG Aluminium TR Index 0,98 83,36 0,21 -27,18 2,29 50,65

ETFS Short Coca DJ-UBSCI DE000A0V9YF9 4RTQ Dow Jones - AIG Cocoa TR Index 0,98 111,93 0,43 -10,17 0,97 27,81

ETFS Short Coffee DJ-UBSCI DE000A0V9XU0 9GA3 Dow Jones - AIG Coffee TR Index 0,98 81,33 0,38 12,10 0,92 45,27

ETFS Short Copper DJ-UBSCI DE000A0V9XV8 9GA4 Dow Jones - AIG Copper TR Index 0,98 47,67 0,49 -28,82 21,41 31,00

ETFS Short Corn DJ-UBSCI DE000A0V9XW6 9GA5 Dow Jones - AIG Corn TR Index 0,98 86,88 0,07 30,32 1,48 52,66

ETFS Short Cotton DJ-UBSCI DE000A0V9XX4 9GA6 Dow Jones - AIG Cotton TR Index 0,98 73,88 0,13 1,14 1,89 47,83

ETFS Short Crude Oil DJ-UBSCI DE000A0V9XY2 9GA7 Dow Jones - AIG Crude Oil TR Index 0,98 46,23 0,94 -8,00 107,22 47,10

ETFS Short Energy DJ-UBSCI DE000A0V9XK1 9GAU Dow Jones - AIG Energy TR Index 0,98 48,17 0,20 -1,95 0,68 58,37

ETFS Short Ex - Energy DJ-UBSCI DE000A0V9XL9 9GAV Dow Jones - AIG Ex-Energy TR Index 0,98 119,08 0,00 -7,68 0,00 42,91

ETFS Short Gasoline DJ-UBSCI DE000A0V9XZ9 9GA8 Dow Jones - AIG Unleaded Gas TR Index 0,98 60,25 0,00 -11,80 0,49 34,59

ETFS Short Gold DJ-UBSCI DE000A0V9X09 9GA9 Dow Jones - AIG Gold TR Index 0,98 46,24 1,80 0,24 6,37 30,54

ETFS Short Grains DJ-UBSCI DE000A0V9XM7 9GAW Dow Jones - AIG Grains TR Index 0,98 82,80 0,08 15,42 0,06 48,25

ETFS Short Heating Oil DJ-UBSCI DE000A0V9X17 4RTA Dow Jones - AIG Heating Oil TR Index 0,98 54,37 0,08 -10,77 0,36 42,58

ETFS Short Industrial Metals DJ-UBSCI DE000A0V9XN5 9GAX Dow Jones - AIG Industrial Metals TR Index 0,98 114,96 0,00 -27,16 7,21 39,82

ETFS Short Lead DJ-UBSCI DE000A0V9YC6 4RTM Dow Jones - AIG Lead TR Index 0,98 109,10 0,21 -29,97 0,23 32,13

ETFS Short Lean Hogs DJ-UBSCI DE000A0V9X25 4RTB Dow Jones - AIG Lean Hogs TR Index 0,98 95,59 0,02 23,28 1,13 72,95

ETFS Short Live Cattle DJ-UBSCI DE000A0V9X33 4RTC Dow Jones - AIG Live Cattle TR Index 0,98 84,50 0,07 -1,88 0,41 46,73

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Aktuelle Handelsdaten fi nden Sie unter www.boerse-frankfurt.de/etf


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Name ISIN Xetra- Benchmark Manage- XLM 2) durch. Wertent. 3) AUM 4) NAV 5)

Symbol ment- August Umsatz 1) 3 Monate Aug. 09 August

Fee in % 2009 in Mio. in % in Mio. 2009

Euro Euro in Euro

ETFS Short Livestock DJ-UBSCI DE000A0V9XP0 9GAY Dow Jones - AIG Livestock TR Index 0,98 89,80 0,00 6,62 0,34 56,23

ETFS Short Natural Gas DJ-UBSCI DE000A0V9X41 4RTD Dow Jones - AIG Natural Gas TR Index 0,98 58,53 1,12 22,20 2,30 97,36

ETFS Short Nickel DJ-UBSCI DE000A0V9X58 4RTE Dow Jones - AIG Nickel TR Index 0,98 126,69 0,00 -32,05 0,56 31,34

ETFS Short Petroleum DJ-UBSCI DE000A0V9XQ8 9GAZ Dow Jones - AIG Petroleum TR Index 0,98 43,07 0,22 -9,04 0,88 44,09

ETFS Short Platinum DJ-UBSCI DE000A0V9YD4 4RTN Dow Jones - AIG Platinum TR Index 0,98 65,17 0,48 -6,78 0,79 46,21

ETFS Short Precious Metals DJ-UBSCI DE000A0V9XR6 9GA0 Dow Jones - AIG Precious Metals TR Index 0,98 25,85 0,05 0,80 9,76 30,96

ETFS Short Silver DJ-UBSCI DE000A0V9X66 4RTF Dow Jones - AIG Silver TR Index 0,98 37,27 1,03 1,25 3,28 29,71

ETFS Short Softs DJ-UBSCI DE000A0V9XS4 9GA1 Dow Jones - AIG Softs TR Index 0,98 47,74 0,00 -11,66 0,38 37,51

ETFS Short Soybean Oil DJ-UBSCI DE000A0V9X74 4RTG Dow Jones - AIG Soybean Oil TR Index 0,98 88,04 0,09 4,12 1,06 50,46

ETFS Short Soybeans DJ-UBSCI DE000A0V9X82 4RTH Dow Jones - AIG Soybeans TR Index 0,98 85,77 0,00 -4,15 0,45 33,91

ETFS Short Sugar DJ-UBSCI DE000A0V9X90 4RTJ Dow Jones - AIG Sugar TR Index 0,98 77,20 0,39 -32,21 2,83 24,71

ETFS Short Tin DJ-UBSCI DE000A0V9YE2 4RTP Dow Jones - AIG Tin TR Index 0,98 252,96 0,19 -7,87 0,09 30,90

ETFS Short Wheat DJ-UBSCI DE000A0V9YA0 4RTK Dow Jones - AIG Wheat TR Index 0,98 86,14 0,31 35,47 1,43 63,79

ETFS Short Zinc DJ-UBSCI DE000A0V9YB8 4RTL Dow Jones - AIG Zinc TR Index 0,98 101,04 0,30 -20,75 1,51 33,76

Rohstoffe, gehebelt

ETFS Leveraged Agriculture DJ-UBSCI DE000A0V9YG7 4RTR Dow Jones - AIG Agriculture TR Index 0,98 113,93 0,05 -17,33 3,40 11,68

ETFS Leveraged All Commodities DJ-UBSCI DE000A0V9YH5 4RTS Dow Jones - AIG All Commodities TR Index 0,98 83,25 0,30 1,16 3,11 10,60

ETFS Leveraged Aluminium DJ-UBSCI DE000A0V9YS2 4RT1 Dow Jones - AIG Aluminium TR Index 0,98 131,45 0,41 60,41 2,97 7,81

ETFS Leveraged Cocoa DJ-UBSCI DE000A0V9ZE9 4RUP Dow Jones - AIG Cocoa TR Index 0,98 178,18 0,54 6,71 1,50 24,71

ETFS Leveraged Coffee DJ-UBSCI DE000A0V9YT0 4RTZ Dow Jones - AIG Coffee TR Index 0,98 93,95 0,79 -29,75 1,09 13,30

ETFS Leveraged Copper DJ-UBSCI DE000A0V9YU8 4RT3 Dow Jones - AIG Copper TR Index 0,98 63,24 0,85 67,24 3,93 12,84

ETFS Leveraged Corn DJ-UBSCI DE000A0V9YV6 4RT4 Dow Jones - AIG Corn TR Index 0,98 167,06 0,27 -50,29 2,65 6,06

ETFS Leveraged Cotton DJ-UBSCI DE000A0V9YW4 4RT5 Dow Jones - AIG Cotton TR Index 0,98 84,59 0,21 -14,98 1,29 7,30

ETFS Leveraged Crude Oil DJ-UBSCI DE000A0V9YX2 4RT6 Dow Jones - AIG Crude Oil TR Index 0,98 55,70 12,96 1,24 78,94 3,88

ETFS Leveraged Energy DJ-UBSCI DE000A0V9YJ1 4RTT Dow Jones - AIG Energy TR Index 0,98 67,59 0,11 -9,86 1,18 4,33

ETFS Leveraged Ex-Energy DJ-UBSCI DE000A0V9YK9 4RTU Dow Jones - AIG Ex-Energy TR Index 0,98 114,89 0,01 6,61 0,21 14,96

ETFS Leveraged Gasoline DJ-UBSCI DE000A0V9YY0 4RT7 Dow Jones - AIG Unleaded Gas TR Index 0,98 103,17 0,04 10,49 0,99 8,68

ETFS Leveraged Gold DJ-UBSCI DE000A0V9YZ7 4RT8 Dow Jones - AIG Gold TR Index 0,98 66,79 2,11 -7,19 13,47 27,37

ETFS Leveraged Grains DJ-UBSCI DE000A0V9YL7 4RTV Dow Jones - AIG Grains TR Index 0,98 126,38 0,10 -33,96 1,42 8,73

ETFS Leveraged Heating Oil DJ-UBSCI DE000A0V9Y08 4RT9 Dow Jones - AIG Heating Oil TR Index 0,98 67,21 0,19 7,65 0,90 6,89

ETFS Leveraged Industrial Metals DJ-UBSCI DE000A0V9YM5 4RTW Dow Jones - AIG Industrial Metals TR Index 0,98 137,55 0,14 60,99 2,50 10,95

ETFS Leveraged Lead DJ-UBSCI DE000A0V9ZB5 4RUL Dow Jones - AIG Lead TR Index 0,98 174,57 0,18 64,49 2,67 8,90

ETFS Leveraged Lean Hogs DJ-UBSCI DE000A0V9Y16 4RUA Dow Jones - AIG Lean Hogs TR Index 0,98 165,84 0,11 -43,87 1,65 6,50

ETFS Leveraged Live Cattle DJ-UBSCI DE000A0V9Y24 4RUB Dow Jones - AIG Live Cattle TR Index 0,98 146,25 0,10 -2,65 0,35 17,79

ETFS Leveraged Livestock DJ-UBSCI DE000A0V9YN3 4RTX Dow Jones - AIG Livestock TR Index 0,98 109,96 0,01 -18,31 0,32 12,79

ETFS Leveraged Natural Gas DJ-UBSCI DE000A0V9Y32 4RUC Dow Jones - AIG Natural Gas TR Index 0,98 223,99 1,02 -51,54 87,11 1,04

ETFS Leveraged Nickel DJ-UBSCI DE000A0V9Y40 4RUD Dow Jones - AIG Nickel TR Index 0,98 146,63 0,24 71,75 2,30 6,19

ETFS Leveraged Petroleum DJ-UBSCI DE000A0V9YP8 4RTY Dow Jones - AIG Petroleum TR Index 0,98 61,69 0,07 4,13 0,68 5,27

ETFS Leveraged Platinum DJ-UBSCI DE000A0V9ZC3 4RUM Dow Jones - AIG Platinum TR Index 0,98 87,25 0,69 3,64 4,97 9,66

ETFS Leveraged Precious Metals DJ-UBSCI DE000A0V9YQ6 4RTZ Dow Jones - AIG Precious Metals TR Index 0,98 41,16 0,78 -9,39 3,11 22,98

ETFS Leveraged Silver DJ-UBSCI DE000A0V9Y57 4RUE Dow Jones - AIG Silver TR Index 0,98 65,13 2,69 -14,91 12,85 11,80

ETFS Leveraged Softs DJ-UBSCI DE000A0V9YR4 4RT0 Dow Jones - AIG Softs TR Index 0,98 65,18 0,00 16,05 1,20 19,06

ETFS Leveraged Soybean Oil DJ-UBSCI DE000A0V9Y65 4RUF Dow Jones - AIG Soybean Oil TR Index 0,98 140,43 0,09 -19,14 0,99 7,36

ETFS Leveraged Soybeans DJ-UBSCI DE000A0V9Y73 4RUG Dow Jones - AIG Soybeans TR Index 0,98 123,27 0,12 -6,87 1,48 17,94

ETFS Leveraged Sugar DJ-UBSCI DE000A0V9Y81 4RUH Dow Jones - AIG Sugar TR Index 0,98 129,24 0,23 89,79 9,30 36,03

ETFS Leveraged Tin DJ-UBSCI DE000A0V9ZD1 4RUN Dow Jones - AIG Tin TR Index 0,98 342,09 0,16 -4,75 0,64 14,63

ETFS Leveraged Wheat DJ-UBSCI DE000A0V9Y99 4RUJ Dow Jones - AIG Wheat TR Index 0,98 148,35 0,22 -52,96 3,85 2,98

ETFS Leveraged Zinc DJ-UBSCI DE000A0V9ZA7 4RUK Dow Jones - AIG Zinc TR Index 0,98 132,78 0,17 30,74 1,20 9,86

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