Unsere Wirtschaft - Industrie und Handelskammer zu Coburg

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Unsere Wirtschaft - Industrie und Handelskammer zu Coburg

Magazin

Unsere Wirtschaft

Region

EU-Förderung ab 2014: Politik und

Wirtschaft kämpfen um EU-Mittel

Region

Brose meldet Bedarf an 6.000

zusätzlichen Kräften weltweit an

Schwerpunktthema

Ausgabe 4/2012

Coburgs Kreativwirtschaft

überzeugt beim „Heimspiel“

Integration: Fachkräfte

durch Internationalität


2 Inhalt

Titelthema

Das neue Anerkennungsgesetz erleichtert Integration 4

von Facharbeitern mit ausländischen Berufsabschlüssen.

Region

Region kämpft gegen Verlust von Fördermitteln 6

bei der Neuverteilung der EU-Regionalförderung.

Strikte Familienregeln sichern Nachfolge der 7

Fürstlich Castell‘schen Bank seit 25 Generationen.

IHK zu Coburg und IHK Südthüringen beauftragen 8

Gutachten zum Schienenlückenschluss.

Standortpolitik

Hoteliers und Gastronomen der Region 10

zu Service-Offensive entschlossen

Schwerpunktthema Kreativwirtschaft

Agenturinhaber Wolfgang Müller sieht 12

Potenzial im regionalen Marketing ungenutzt

Coburger Designforum Oberfranken legt 14

für 2012 ein ambitioniertes Programm auf.

Aus- und Weiterbildung

Online-Kompetenzcheck der IHK soll Jugendlichen 18

die Berufsorientierung erleichtern.

Partnerschaften mit Schulen erleichtern, 19

ausbildungsreife Jugendliche zu gewinnen.

Innovation und Umwelt

Freistaat ernennt drei Coburger zu Botschaftern 20

für den „Umweltpakt Bayern“.

KfW-Förderprogramm „Energieberatung Mittelstand“ 20

ersetzt „Sonderfonds Energieeffizienz in KMU“.

Starthilfe und Unternehmensförderung

Gründersteckbrief: Yogalehrerin Nadja Kücker hat 21

Erfolg, weil sie sich nicht aufs Träumen verlässt.

Wirtschaftsjunioren

„Social Media“-Vortrag von Andreas Kücker 22

lockt mehr als 80 Gäste auf Schloss Hohenstein.

Tourismus

Bundesgerichtshof stärkt Hausrecht 25

von Hotelbetreibern.

International

Europa-Forum 2012 Bayern rückt Polen 27

ins Scheinwerferlicht.

Recht

Fußball-Organisation UEFA will Lizenzgebühren 28

von Public-Viewing-Veranstaltern kassieren.

Betriebspraxis

Betriebliche Altersversorgung clever nutzen 29

zur Mitarbeiterbindung und Liquiditätsschöpfung.

Unsere Wirtschaft 04/2012

13 „come 2012“ - Messe der Kreativwirtschaft in Coburg etabliert

So viel frische Ideen wie nie zuvor

Bei der Coburger Wirtschaftsjuniorin

Stephanie Kuttner (links) ist der Firmenname

Programm: Ihre Agentur hat die

Selbstständige „Fresh Art“ getauft, um

ihren Anspruch auf frische Ideen zu dokumentieren.

Was dies betrifft, ist sie regional

in allerbester Gesellschaft, denn

9 Mitarbeiter dürfen auf Bonuszahlung hoffen

Brose wächst stärker als erwartet

Das Wachstum der Brose-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr

eigene Erwartungen übertroffen. Jürgen Otto,

Vorsitzender der Geschäftsführung, nannte einen Umsatzsprung

von 16% auf mehr als 4 Mrd. €. Am Erfolg will das

Unternehmen Stammpersonal und Zeitarbeiter teilhaben lassen.

Außerdem soll kräftig investiert und eingestellt werden.

kaum irgendwo sonst in Deutschland

ist die Dichte an kompetenten Kreativen

höher als im IHK-Bezirk Coburg. Was die

Branche zu bieten hat, zeigte sie auf der

„come 2012“ – ihrer Heimatmesse. Sie

lockte erneut mehr Fachbesucher in die

Designwerkstatt (Hofbräuhaus) als zuvor.

6 Botschafter zu Besuch in Coburg

China intensiviert Kontakt

Ihr Interesse an intensiveren Kontakten

in die Wirtschaftsregion Coburg dokumentierte

die chinesische Regierung

durch einen offiziellen Besuch ihres

außerordentlichen und bevollmächtigten

Botschafters Wu Hongbo. Der Diplomat

war nicht nur bei Waldrich hoch

willkommen.

Titelbild Internationale Arbeitsgruppe in der Entwicklung beim Automobilzulieferer

Valeo in Bad Rodach. Am Standort des französischen Konzerns in unserer

Region entwickeln und produzieren aktuell 757 Mitarbeiter aus 15 Nationen Klimasysteme

für Pkw und Nutzfahrzeuge. Integration ist bei Valeo gelebte Praxis.


Unsere Chance liegt in der Internationalität

In den kommenden Jahren werden unserer heimischen Wirtschaft punktuell

Fachkräfte fehlen. Engpässe bei Berufen mit technischer Ausrichtung sind

wahrscheinlich, insbesondere Stellen für Ingenieure, Betriebswirte aber auch

Meister könnten offen bleiben.

Zurückzuführen ist dies auf die demografische Veränderung unserer Gesellschaft.

Für Unternehmen im Wirtschaftsraum Coburg ist die Herausforderung

nicht zu unterschätzen. Überdurchschnittliche Leistungssteigerung und Wachstum

unserer Unternehmen im Industrie- und Dienstleistungssektor treffen zusammen

mit ebenso überproportionalem Bevölkerungsrückgang.

Wir müssen deshalb rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur langfristigen Bedarfssicherung

von hoch qualifizierten Fachkräften ergreifen.

Dazu steht uns jetzt mit dem sogenannten „Anerkennungsgesetz“ (Anerkennung

ausländischer Berufsqualifikationen) ein zusätzliches Instrument zur Verfügung.

Gerade in der industriell geprägten Wirtschaftsregion Coburg wird diese Gesetzesregelung seit

Langem erwartet. Unsere Unternehmen erhoffen sich davon höhere Transparenz bei Einschätzung

der Leistungsprofile ausländischer Berufsabschlüsse. Dadurch wird die Personalauswahl in Einstellungsverfahren

ausländischer Bewerber erleichtert. Gleichsam wird die Ausschöpfung der Leistungspotenziale

von Mitarbeitern ermöglicht, die bislang unter ihrem tatsächlichen Qualifikationsniveau

eingesetzt waren. Langfristig als mindestens so wichtig einzuschätzen ist der Abbau von Eintrittsbarrieren

in den Arbeitsmarkt für Bewerber mit ausländischen Berufsqualifikationen. Fachkräfte,

insbesondere aus EU-Mitgliedsstaaten, können nun ihre Qualifikation nach deutschem Maßstab

attestieren lassen und adäquate Berufsaufgaben in unserem Land übernehmen.

Die IHK-Organisation hat sich zur praktischen Umsetzung des „Anerkennungsgesetzes“ entschieden,

eine einheitliche, zentrale Stelle zu schaffen, die „IHK FOSA“ (Foreign Skills Approval) mit Sitz

in Nürnberg. Das Verfahren in dieser zentralen Stelle ist einfacher, als es die Bezeichnung befürchten

lässt. Unsere Titelgeschichte dieser Ausgabe befasst sich im Detail damit. Diese Organisation

stellt einheitliche Qualitätsstandards sicher und ermöglicht eine Gleichbehandlung in der Umsetzung.

Vermieden werden so auch sich widersprechende Entscheidungen einzelner IHKs und möglichem

„Anerkennungs-Tourismus“ wird vorgebeugt.

Die Anwendung des neuen Gesetzes darf aber keinesfalls zur Verflachung des bestehenden Qualifikationsniveaus

führen. Im Interesse unserer Unternehmen und Berufsabsolventen ist das hohe

Niveau und Ansehen bundesdeutscher Bildungs- und Berufsabschlüsse zu sichern. Deshalb wird es

vermutlich nur in wenigen Fällen eine vollständige Übereinstimmung zwischen in- und ausländischer

Qualifikation geben. Doch auch in der objektivierten Identifizierung von Qualifikationslücken

und –defiziten liegt eine Chance: nämlich die zur zielgerichteten Nach- und Ergänzungsqualifizierung,

für die sich das zertifizierte Spezial- und Weiterbildungsangebot unserer IHK besonders

empfiehlt.

Das neue System ist eine wesentliche Erleichterung zur Integration von Fachkräften ausländischer

Herkunft in unsere Betriebe. Fachkräftesicherung durch Integration – das verlangt von Unternehmen

allerdings auch mehr Internationalität. Unternehmenskulturen müssen „vielsprachigen Belegschaften“

Verständigung, Identifikation und Leitbild bieten. Immerhin: Unternehmen brauchen

angesichts abnehmender Zahl „der Deutschen“ nicht nur nach neuen Standorten in anderen Ländern

Ausschau halten – sie können auch „internationaler im Innern“ werden.

Friedrich Herdan, Präsident

Editorial

Unsere Wirtschaft 04/2012

3


4 Titelthema

Integration ist beim Automobilzulieferer

Valeo Bestandteil der

Unternehmensethik. Unser Bild

zeigt ein Team in der Vorfertigung

am Standort Bad Rodach.

MEILENSTEIN AUF DEM WEG ZU BESSERER INTEGRATION

n Rainer Kissing

Bereichsleiter Berufliche Bildung

IHK zu Coburg

Unsere Wirtschaft 04/2012

INTERVIEW: Rainer Kissing über das neue Anerkennungsgesetz und seine Anwendung

Wichtiger Schritt auf dem Weg zu

einer besseren Integration: Bürger mit

Migrationshintergrund, die im Ausland

einen Berufsabschluss erworben

haben, können sich diesen nun

in Deutschland anerkennen lassen.

Rainer Kissing, Leiter des Bereichs Berufliche

Bildung bei der IHK zu Coburg,

erläutert das Verfahren.

Herr Kissing, am 1. April 2012 ist das Berufs-

qualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) in Kraft

getreten. Was hat es damit auf sich?

Rainer Kissing: Das Anerkennungsgesetz eröffnet Menschen,

die im Ausland Berufsqualifikationen erworben haben,

die Möglichkeit, sich diese in Deutschland anerkennen

zu lassen. Also jeder mit einem im Ausland erworbenem

(beruflichen) Bildungsabschluss erhält somit einen Rechtsanspruch

auf die Durchführung eines Prüfverfahrens

hinsichtlich der Gleichwertigkeit mit dem deutschen Berufsbildungsabschluss.

Wie viele Anträge erwarten sie?

Kissing: Das Bundesbildungsministerium geht von rund

1,8 Millionen in Deutschland lebenden Personen mit Migrationshintergrund

aus, die ihren höchsten beruflichen Abschluss

im Ausland erworben haben. Die Zahl derer, die ein

Anerkennungsverfahren anstreben könnten, wird bundesweit

auf ca. 285.000 Personen geschätzt. Im Zuständigkeitsbereich

der Industrie- und Handelskammern gehen wir

von etwa 114.000 Antragstellern aus.

Wer ist zuständig?

Kissing: Für die Bildungsabschlüsse in den Berufen oder

Weiterbildungen der IHK sind die Industrie- und Handelskammern

die zuständigen Stellen für das Anerkennungsverfahren.

77 der 80 IHKs haben sich darauf geeinigt, einen

öffentlich rechtlichen Zusammenschluss in Nürnberg zu

gründen. Diese eigenständige Körperschaft des Rechts

nennt sich IHK-FOSA (Foreign Skills Approval).

Wie läuft das Verfahren ab?

Kissing: Der Antragsteller bekommt bei der örtlichen IHK

eine Eingangsberatung. Wir erläutern das Verfahren und

die Antragsunterlagen der IHK-FOSA. Weiterhin geben wir

eine Einschätzung der ausländischen Berufsqualifikation zu

einem deutschen Referenzberuf. Abschließend checken wir

die Antragsunterlagen. Die IHK-FOSA prüft, ob wesentliche

inhaltliche oder zeitliche Unterschiede zwischen der im

Ausland erworbenen Berufsqualifikation und der deutschen

Berufsqualifikation bestehen. Wenn keine wesentlichen

Unterschiede festgestellt werden, wird die vollständige

Gleichwertigkeit bescheinigt. Falls wesentliche Unterschiede

zwischen den Berufsqualifikationen bestehen, prüft die

IHK-FOSA, ob diese durch sonstige Befähigungsnachweise

(z. B. Weiterbildungen, Zusatzausbildungen, Umschulungen)

oder durch nachgewiesene einschlägige Berufserfahrungen

ausgeglichen werden können.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Kissing: Die tabellarische Aufstellung der absolvierten

Ausbildungsgänge und der ausgeübten Tätigkeit in deutscher

Sprache, ein Identitätsnachweis (Personalausweis

oder Reisepass), ein Nachweis des im Ausland erworbenen

Ausbildungsabschlusses, Nachweise über die einschlägige

Berufserfahrung, sonstige Befähigungsnachweise (z. B.

berufliche Weiterbildungen), einen Nachweis, dass der Antragsteller

in Deutschland arbeiten will und eine Erklärung,

dass bisher kein Antrag auf Gleichwertigkeitsfeststellung

nach dem BQFG gestellt wurde.


Die zuständige Stelle kann beglaubigte Kopien oder Originale

verlangen. Die Unterlagen sind in der Regel ins

Deutsche übersetzt vorzulegen. Übersetzungen sind von

Dolmetschern oder Übersetzern anzufertigen, die im In-

oder Ausland öffentlich bestellt oder beeidigt sind.

Wie lange dauert so ein Verfahren?

Kissing: Wenn die Unterlagen vollständig sind, beginnt die

zuständige Stelle mit der Gleichwertigkeitsprüfung. Ab dem

1. Dezember 2012 soll das Verfahren in der Regel nicht länger

als 3 Monate dauern. Die Entscheidungsfrist kann in

schwierigen Fällen einmalig verlängert werden. Die Entscheidungsfrist

läuft nicht, solange die erforderlichen

Unterlagen nicht vorliegen.

Was kostet ein solches Anerkennungsverfahren?

Kissing: Das Verfahren ist gebührenpflichtig. Die Höhe

richtet sich nach der Gebührenregelung der zuständigen

Stelle und hängt vom individuellen Aufwand für die Durchführung

ab. Im Gespräch ist ein Gebührenrahmen von 100

bis 600 €.

Die Kosten im Zusammenhang mit dem Anerkennungsverfahren,

wie z. B. für Gebühren, Übersetzungen und Beglaubigungen,

müssen grundsätzlich vom Antragsteller selbst

getragen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können

Kundinnen und Kunden von Agenturen für Arbeit und

Jobcentern nach den gesetzlichen Regelungen des SGB II

und SGB III gefördert werden.

Wie können sich die Migranten informieren?

Kissing: In Deutschland gibt es keine zentrale Stelle, die für

alle Anfragen zur Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen

zuständig ist. Damit Anerkennungssuchende

die für ihr Anliegen zuständige Stelle finden und zügig Antworten

auf ihre Fragen zu den Anerkennungsverfahren erhalten,

hat das Bundesinstitut für Berufsbildung im Auftrag

des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das

Internet-Portal „Anerkennung in Deutschland” aufgebaut,

das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ausgabe

von „Unsere Wirtschaft“ unter der Adresse www.anerkennung-in-deutschland.de

online sein sollte. Es ist zunächst

in deutscher Sprache, soll aber in Kürze auch auf Englisch

verfügbar sein.

Das Anerkennungsportal richtet sich sowohl an Migrantinnen

und Migranten, die bereits in Deutschland leben und

eine berufliche Qualifikation im Ausland erworben haben,

als auch an Fachkräfte im Ausland, die Interesse daran haben,

in Deutschland zu arbeiten. Außerdem unterstützt es

Beraterinnen und Berater in Fragen beruflicher Anerkennung.

Das Portal leitet jeden Anerkennungssuchenden zu der

Stelle, die für die Bewertung seines Abschlusses zuständig

ist. Darüber hinaus bietet es wichtige Informationen zu den

rechtlichen Grundlagen und den Anerkennungsverfahren in

den einzelnen Berufen. Zudem verweist das Portal auf weiterführende

Informations- und Beratungsangebote.

Herausgeber von „Anerkennung in Deutschland” ist das

Bundesinstitut für Berufsbildung. Gefördert wird das Portal

im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch

Qualifizierung – IQ”, das vom Bundesministerium für Arbeit

und Soziales, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung

und der Bundesagentur für Arbeit (BA) getragen

wird.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird

zum Inkrafttreten des Gesetzes eine Hotline für Migranten

starten. Vorgesehen ist ein Service in Deutsch und Englisch.

Erstberatungsstellen können auch die Bundesagentur für

Arbeit (BA), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

(BAMF) oder die IQ-Netzwerke sein.

Information

www.anerkennung-in-deutschland.de

Ablauf Verfahren nach Eingangsprüfung (1 Monat)

Beratertag zur Umsetzung des BOFG im Bereich der IHKs

Wie kann die Aufgabe bestmöglich erfüllt werden?

März 2012

Titelthema

Unsere Wirtschaft 04/2012

5


6 Region

„Nicht kampflos hinnehmen“

Geschäftsführer Hubert Becker stellt Botschafter Wu

Hongbo, begleitet von (Hintergr. v. l.) OB Norbert Kastner,

MdB Hans Michelbach und der stv. IHK-Hauptgeschäftsführerin

Patricia Leistner-Hofmann, Waldrich Coburg vor.

Unsere Wirtschaft 04/2012

EU will Förderung für Region kürzen

Wohin fließen die Fördergelder aus

Brüssel in der neuen EU-Förder-

periode von 2014 bis 2020? Wie kann

Coburg davon profitieren? Die Beantwortung

dieser wichtigen Fragen

stand im Mittelpunkt eines Arbeitsgesprächs

in der IHK zu Coburg.

Zu diesem hatte der Bundestagsabgeordnete

(und IHK-Vollversammlungsmitglied)

Dr. h. c. Hans

Michelbach die beiden Förderexperten

aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium,

Ministerialdirigent Dr. Günther Graf

und Ministerialrat Dr. Christian Haslbeck,

nach Coburg eingeladen.

Die EU-Kommission hatte Ende 2011

ihre Vorschläge für den Finanzrahmen

der EU-Regionalförderung für die Jahre

2014-2020 vorgestellt. Deutschland soll

von dem 376 Mrd. € umfassenden Gesamtpaket

einen deutlich geringeren Anteil

als bisher bekommen. Bayern müsste

mit einem rückläufigen Fördervolumen

rechnen. Nach 2013 sollen auch die bisherigen

Höchstfördergebiete in den neuen

Bundesländern herabgestuft werden.

Bisherige A-Fördergebiete (aktuelle Förderquoten

bis zu 50%) sollen künftig als

sog. „Übergangsregionen“ den Status bis-

Die beiden Förderexperten aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, Ministerialdirigent

Dr. Günther Graf und Ministerialrat Dr. Christian Haslbeck, MdB Dr. h. c. Hans Michelbach

und IHK-Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel.

heriger C-Fördergebiete (bisher Neustadt

bei Coburg, Sonnefeld sowie der gesamte

Landkreis Kronach) mit einem 5-prozentigen

Aufschlag erhalten. Der Vorschlag

des Wahlkreisabgeordneten Michelbach,

eine grenzüberschreitende Modellregion

mit langfristiger Förderkulisse für die

Region Coburg/Kronach sowie Südthüringen

einzurichten, findet bislang keine

Beachtung.

Sollten die aktuellen Vorschläge der

EU-Kommission 1:1 umgesetzt werden,

verlieren Neustadt bei Coburg, Sonnefeld

sowie der Landkreis Kronach ihren

C-Förderstatus. „Diesen Vorschlag werden

wir nicht kampflos hinnehmen“, so

MdB Michelbach. „Die Landkreise Coburg

und Kronach haben bereits aufgrund

des existierenden Lohngefälles

Wettbewerbsnachteile zu den angrenzenden

südthüringischen Gebieten.“

„Minimalziel muss es sein, dass sich

angrenzende Landkreise innerhalb eines

Staates zukünftig nicht höher als eine

Förderstufe unterscheiden. Logische

Konsequenz wäre, die Landkreise Coburg

und Kronach ab 2014 durchgängig

als C-Fördergebiete auszuweisen“, unterstreicht

IHK-Hauptgeschäftsführer Siegmar

Schnabel. „Die EU-Förderrichtlinien

sollten Raum für die Berücksichtigung

regionaler Besonderheiten offen halten“.

Auch gehen wir nicht mit dem EU-Vorschlag

konform, die Förderung von Unternehmen

mit mehr als 250 Mitarbeitern

gänzlich zu streichen. Die Förderung hat

sich gerade hier in der Vergangenheit bewährt

und sollte auch künftig möglich sein.

Die IHK zu Coburg wird sich am Konsultationsverfahren

beteiligen und ihre

Forderungen nach Brüssel übermitteln.

Am 11. April wird MdB Michelbach bei

der EU-Kommission in Brüssel für den

Erhalt eines Wirtschaftsfördergebietes

in Coburg/Kronach oder die Errichtung

einer Modellregion werben. Eine Fördergrenze

und ein hohes Fördergefälle zwischen

der Region Coburg/Kronach und

Südthüringen seien, so Dr. Michelbach,

nicht mehr akzeptabel. n

Chinesische Investitionen in die Region holen

Botschafter Wu Hongbo bietet sich als Vermittler von Kontakten an

Der Besuch des außerordentlichen

und bevollmächtigten Botschafters

der Volksrepublik China, Wu Hongbo,

in Coburg könnte Auftakt intensiverer

Geschäftsbeziehungen sein.

Wu Hongbo, Botschafter der diplomatischen

Vertretung der

Volksrepublik China in Deutschland,

besuchte auf Initiative des Bundestagsabgeordneten

Hans Michelbach (CSU)

die Unternehmen Waldrich Coburg und

Brose Fahrzeugteile GmbH. Der Werkzeugmaschinenbauer

verzeichnet seit Übernahme

durch den chinesischen Konzern

Beijing No.1 Machine Tool Group im Jahr

2005 eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Die Brose Gruppe hat in ihrer weltweiten

Expansion einen Schwerpunkt in China.

„Ein Mal sehen ist besser als Tausend

Mal hören“, zitierte der Botschafter ein

chinesisches Sprichwort. Hans Michelbach

stellte die Schaffung einer Entwicklungsarbeitsgruppe

in Coburg in Aussicht.

Diese habe die Ziele, chinesische Investitionen

in die Region zu holen, die technologische

Zusammenarbeit auszubauen

und den Tourismus zu intensivieren. Wu-

Hongbo bot an, seine Botschaft könne

„Brückenbauer“ für Kontakte zwischen

der Region Coburg und China sein. n


Unternehmenserhalt vorrangig

gegenüber Gleichbehandlung von Erben

Nachfolgeregelung:

Privatbank seit 27 Generationen in Familienbesitz

Der drohende Fachkräftemangel ist

nicht die einzige Herausforderung,

der sich die Unternehmen unserer

Region stellen müssen. Die Unternehmensnachfolge

wird mehr und

mehr zu einem zentralen Thema, da

sich die Anzahl infrage kommender

Nachfolger im Zuge des demographischen

Wandels nicht in ausreichendem

Maße erhöhen wird.

Wolfgang Graf zu Castell-Castell,

Direktor der Fürstlich Castell´schen

Bank, Credit-Casse

AG hat im Rahmen einer Vortragsveranstaltung

in der IHK zu Coburg zum Thema

Unternehmensnachfolge über die

950-jährige Unternehmensgeschichte

seines Hauses gesprochen.

In seiner Begrüßungsansprache lenkte

IHK-Präsident Friedrich Herdan den Fokus

auf die regionale Wirtschaftsstruktur,

die stark durch mittelständische, familiengeführte

Unternehmen geprägt sei.

„Der leistungsfähige Mittelstand ist mehr

denn je Fundament einer positiven wirt-

schaftlichen Entwicklung. Diesen gilt es

zu stärken und weiter auszubauen. Eine

frühzeitige Nachfolgeregelung ist daher

für die Zukunftssicherung des eigenen

Betriebes unerlässlich“, betont Herdan.

Die Castell´sche Bank als älteste Bank

Bayerns befindet sich im Alleinbesitz der

fürstlichen Familienstämme Castell-Castell

und Castell-Rüdenhausen.

Die Geschichte ihres Adelsgeschlechts

geht bis ins Jahr 1057 zurück und ist eng

mit Weinbau, Landwirtschaft und Finanzen

verbunden.

Graf zu Castell-Castell zeigte eindrucksvoll

auf, wie durch Nachfolgeregelung

und Vermögenssicherung über 27 Generationen

hinweg nicht nur die Unternehmens-Substanz

bewahrt, sondern

auch Unternehmens-Tradition und vor

allem Werte transportiert werden können.

Als Erfolgsfaktoren führte Graf zu

Castell-Castell die Prinzipien Nachhaltigkeit,

Risikostreuung und finanzielle

Unabhängigkeit statt kurzfristiger Gewinnmaximierung

und die richtige Erbfolgeregelung

an.

G o l d b e c k _ C O B 9 9 _ 0 4 . p d f S e i t e 2 0 7 . 0 3 . 1 2 , 1 1 : 5 4

IHK-Präsident Friedrich Herdan im Gespräch

mit Wolfgang Graf zu Castell-Castell.

„Der Erhalt des Unternehmens ist wichtiger

als der Gleichbehandlungsgedanke

in der Erbfolge“, betont Graf zu Castell-

Castell. „Das Erbe im Unternehmen Castell

geht automatisch an das älteste Kind,

das aber nicht im operativen Bereich tätig

ist“, erläutert Graf zu Castell-Castell.

Die IHK zu Coburg bietet zum Thema

„Unternehmensnachfolge“ umfassende

Informationen und qualifizierte Beratungsgespräche

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7


8 Region

Unsere Wirtschaft 04/2012

Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik

der Regionen Südthüringen und

Oberfranken fordern parteiübergreifend

Klarheit zum Schienenlückenschluss.

Die IHK Südthüringen und

die IHK zu Coburg haben gemeinsam

ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Ziel des Gutachtens ist es, eine Machbarkeitsstudie

zu erarbeiten, die aufbauend

auf Nachfrageprognosen

(Fern- und Nahverkehr sowohl im Personen-

als auch im Güterverkehr) und

Bedienkonzepten die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen

beschreibt und Investitionskosten

abschätzt. Das Gutachten

soll eine konkrete Handlungsempfehlung

für die Anbindung Südthüringens an den

ICE-Fernverkehrshalt Coburg enthalten.

Für diese Studie konnte das renommierte

Gutachterbüro TransportTechnologie-

Consult Karlsruhe GmbH (TTK) gewonnen

werden. Dessen Arbeit wird von den jeweiligen

Fachministerien der Länder Bayern

und Thüringen fachlich unterstützt.

Ergebnisse sollen spätestens im Oktober

2012 vorliegen.

„Der Auftrag zur Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsermittlung

des länderübergreifenden

Investitionsvorhabens

‚Schienenlückenschluss Nordwest-Oberfranken

- Südthüringen‘ wurde vergeben.“

Das verkündeten die Hauptgeschäftsführer

der IHKs Coburg und Südthüringen

auf einer gemeinsamen Pressekonferenz

in Suhl.

Der Coburger IHK-Hauptgeschäftsführer

Siegmar Schnabel hob die große

Bedeutung dieser Infrastrukturmaßnahme

für die Zukunft der beiden traditionell

eng verflochtenen Wirtschaftsräume

Coburg und Südthüringen hervor. „Um

national und international konkurrenzfähig

zu bleiben“, betonte Schnabel, „sind

unsere Unternehmen auf eine tragfähige

Verkehrsinfrastruktur angewiesen.“

In einer Pressekonferenz informierten die Industrie- und Handelskammern Südthüringen

und Coburg über ihre gemeinsamen Initiativen für den Schienenlückenschluss zwischen den

beiden Regionen. Im Bild (v. l.) Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel (IHK zu Coburg),

MdB Iris Gleicke (SPD), Präsident Dr.-Ing. Peter Traut (IHK Südthüringen) und Hauptgeschäftsführer

Dr.-Ing. Ralf Pieterwas (IHK Südthüringen).

IHK Südthüringen und IHK zu Coburg

beauftragen Gutachten

Regionen fordern parteiübergreifend Klarheit zum Schienenlückenschluss

Mit nachfolgenden Argumenten ziehen

die Coburger Wirtschaftsvertreter

zur Durchsetzung der durchgehenden

Schienenverbindung von West-Oberfranken

in den westlichen Südthüringer

Raum ins Feld:

1. Attraktiver ÖPNV für Pendler

Täglich pendeln über 10.000 Berufstätige

zwischen den Regionen. Mit einer

durchgängigen Schienentrasse könnte

eine schnellere Verbindung angeboten

werden. Steigende Energiepreise und die

gebotene CO2-Reduzierung werden die

Nutzung des ÖPNV erhöhen.

2. Kürzere Strecke Eisenach-Coburg

Die Reisestrecke von Eisenach über Coburg

in die Region Oberfranken würde

sich um rund 100 km verkürzen. Gerade

für kostenbewusste Fahrgäste ist dies

eine echte Alternative bei Fernreisen zwischen

Nord-West- und Süddeutschland.

3. Fahrgast-Potenzial für ICE-Halt

Damit aus der direkten Anbindung Coburgs

an das Fernverkehrsnetz der Deutschen

Bahn (2017) für den grenzübergreifende

Wirtschaftsraum Wachstumsimpulse

entstehen, muss der ICE mindestens alle

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zwei Stunden in jede Richtung in Coburg

halten. Zur Schaffung und dauerhaften

Absicherung eines ICE-Systemhalts

muss die Anzahl der Fahrgäste ab Coburg

eine wirtschaftlich attraktive Größe

erreichen. Durch den Wiederaufbau

der Achse Eisenach-Coburg kann ein zusätzliches

Potenzial von rund 300.000

Fahrgästen aus dem Raum Südthüringen

generiert werden.

4. Güterverkehr

In einem 2009 von der IHK zu Coburg beauftragten

Gutachten wird das Potenzial

für den Schienentransport von Gütern

auf rund 50.000 LkW-Äquivalente pro

Jahr beziffert. Gerade die exportorientierte

Industrie im grenzübergreifenden

Wirtschaftsraum Coburg/Südlicher Rennsteig

ist auf ein effizientes Transportnetz

angewiesen. Bislang müssen Güterzüge

aus der Region in Richtung der großen

Seehäfen einen 100 km langen Umweg

über Würzburg nehmen, statt direkt über

Kassel–Coburg–Nürnberg zu rollen. Angesichts

stark anwachsender Güter- und

Personenverkehrsströme ist der länderübergreifende

Ausbau der Schienenverkehrsinfrastruktur

unverzichtbar. n

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Die Brose-Produktpalette reicht vom Kühlerlüfter über Elektromotoren für den Fahrbetrieb bis zur elektrischen Heckklappe.

Brose-Umsatz überspringt 4-Milliarden-Marke

Unternehmen will auch Zeitarbeiter am Erfolg beteiligen und sieht Bedarf an 6.000 zusätzlichen Kräften

Wie Jürgen Otto, Vorsitzender der

Geschäftsführung der Brose-Gruppe,

berichtet, hat sich das weltweite

Automobilgeschäft 2011 deutlich

besser entwickelt als erwartet. So erhöhten

sich die Verkaufserlöse des

Unternehmens im vergangenen Jahr

um 16% auf über 4 Mrd. € und erreichten

damit einen neuen Höchststand.

Ungeplante Produktionssteigerungen

in allen Regionen forderten

von Brose-Mitarbeitern aller Ebenen

höchsten Einsatz, sagte Otto, und

fügte hinzu: „Ich gehe davon aus, dass

Gesellschafter und Beirat unseres Familienunternehmens

beibehalten werden,

wie in der Vergangenheit, alle Mitarbeiter

und die Zeitarbeitskräfte – und das

ist außergewöhnlich – an diesem Erfolg

zu beteiligen.“

Zu der erfreulichen Geschäftsentwicklung

trugen alle Produktbereiche bei: So

stieg der Umsatz mit Sitzsystemen um

29%, bei Schließsystemen um 20% und

bei Motoren um 18%. Die Verkaufserlöse

für Türsysteme erhöhten sich um 10%.

Den größten Geschäftszuwachs verzeichnete

die Gruppe 2011 in der Region NAFTA

(+ 25%). In Asien erhöhten sich die Verkaufserlöse

um 20% und in Europa um 15%.

Infolge hoher Anlaufkosten bei neuen

Produkten, vor allem wegen zum Teil

extremer Kostensteigerungen bei einzelnen

Rohstoffen, stieg der Ertrag deutlich

geringer als der Umsatz.

Die Investitionen erreichten 2011 einen

neuen Höchstwert: Rund 300 Mio. € investierte

das Familienunternehmen in den

Ausbau bestehender und den Aufbau neuer

Werke, in neue Fertigungseinrichtungen,

Infrastruktur und Kommunikationstechnik,

davon 84 Mio. € in Deutschland.

Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich

2011 um 1.850 Personen. Im Dezember

2011 waren rund 19.000 Personen aus

67 Nationen in der Brose-Gruppe be-

schäftigt; davon knapp 8.000 (42%) in

Deutschland.

Die Geschäftsaussichten sind weiterhin

positiv. Für das Jahr 2012 beschlossen

die Eigentümer abermals ein Investitionsbudget

in Höhe von 300 Mio. €. Weltweit

werden in den kommenden zwölf

Monaten sechs neue Werke in Ungarn,

Russland, China, den USA und Brasilien

in Betrieb genommen.

Angesichts der anhaltend guten Nachfrage

erwartet die Geschäftsführung für

das Jahr 2012 eine Steigerung der weltweiten

Verkaufserlöse um 10% auf ca. 4,4

Mrd. Euro. Die wesentlichen Wachstumsimpulse

gehen dabei von Nordamerika,

China, Korea, Indien und Russland aus.

Die mittelfristige Geschäftsplanung des

Familienunternehmens sieht vor, dass der

Umsatz mit neuen Produkten in neuen

Märkten bis zum Jahr 2015 die 5-Milliarden-Grenze

erreichen und zu einer Beschäftigung

von weltweit rund 25.000

Mitarbeitern führen wird. n

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Die Planungen für den Bau eines richtlinienkonformen

Verkehrslandeplatzes

im Coburger Land haben begonnen. In

einem ersten Projektschritt gilt es den

möglichen Standort Neida gründlich zu

überprüfen. Nach Darstellung der Projektgesellschaft

werden für das spätere

Planfeststellungsverfahren zunächst eine

Reihe vorbereitender Studien angestellt.

Parallel zu den jetzt laufenden Planungen

im Bereich Umwelt werden nach und

nach weitere Aufträge vergeben. Die Erstellung

der gesamten Antragsunterlagen

für das Planfeststellungsverfahren

wird ungefähr eineinhalb Jahre dauern.

Auf der neu gestalteten Website www.

verkehrslandeplatz-coburg.de informiert

die Projektgesellschaft über die jeweils

aktuellen Verfahrensschritte. n

SERVICE-OFFENSIVE IN DER REGION

Coburger Hoteliers und Gastronomen zeigen großes Interesse

an neuer Zertifizierung

Die Coburger Tourismus- und Dienstleistungsbranche

will mit noch besserem

Service punkten. Aus diesem

Grund lud die IHK zu Coburg gemeinsam

mit der DEHOGA Bayern

regionale Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung

nach Rödental

ein.

Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

informierten sich über die

Möglichkeiten, ihr Unternehmen

mit der ServiceQualität Deutschland zu

zertifizieren.

Derzeit gibt es bereits drei Unternehmen/Einrichtungen

in der Region, die im

Rahmen der ServiceQualität Deutschland

ausgezeichnet sind. Stephan Grah, Inhaber

vom Hotel - Gasthof „Braunes Ross“

in Weidhausen und Doris Knorr, Inhaberin

des Hotels und Restaurants „Alte Mühle“

in Oberwohlsbach, schilderten ihre Erfahrungen

und boten potenziellen Zertifizierungsteilnehmern

ihre Unterstützung an.

Mit Erfolg, denn bereits nach dem Vortrag

von Alexander Kotz, Leiter ServiceQualität

Deutschland der BTG Tourist

GmbH Bayern, haben zahlreiche Unternehmen

ihre Teilnahme zugesagt.

Ein oder mehrere Mitarbeiter der beteiligten

Unternehmen werden nun zum

„Qualitäts-Coach“ ausgebildet. Im Anschluss

an diese 1,5-tägige Schulung

zum Qualitäts-Coach wird dieser in seinem

Betrieb gemeinsam mit den anderen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

jährlich 8 Maßnahmen erarbeiten, mit

denen der Betrieb seine Servicequalität

Gesunde Mitarbeiter – gesundes Unternehmen 3. Unternehmerfrühstück

Unter dem Motto „Gesunde Mitarbeiter

- gesundes Unternehmen“

haben „Bündnis Coburg – die Familienstadt“

und IHK zu Coburg zum Unternehmerfrühstück

in die Uni Credit Bank

Coburg eingeladen. Bis 2020 wird jeder

dritte Beschäftigte bereits 50 Jahre und

älter sein. „Gesundheit ist der wesentliche,

nachhaltige Wettbewerbsfaktor für

die Unternehmen der Zukunft“, erläuter-

verbessern will. Diese Maßnahmen werden

bei der Prüfstelle der ServiceQualität

Deutschland (für Bayern in Thüringen)

eingereicht, die über die Zertifizierung

entscheidet.

Die Kosten für diesen Qualifizierungsworkshop

werden anteilig vom Regionalmanagement

Coburger Land übernommen.

Die Teilnehmergebühren (gefördert) betragen

für jeden ersten Teilnehmer eines

Betriebs 100,00 € (netto) und für jeden

weiteren Teilnehmer 50,00 € (netto).

Was ist

„ServiceQualität Deutschland“?

„ServiceQualität Deutschland“ ist ein

branchenübergreifendes Qualitätsmanagement-System,

das die kontinuierliche

Verbesserung und Weiterentwicklung

der Dienstleistungsqualität zum Ziel hat.

Das Gütesiegel wendet sich neben Gastronomie,

Einzelhandel und Hotellerie

auch an alle sonstigen Dienstleistungsbetriebe.

Besonders Unternehmen mit

direktem Kontakt zu Kunden, Gästen,

Bürgern, Mandanten und Patienten sind

angesprochen. n

Information und Kontakt

Patricia Leistner-Hofmann, Tel.: 09561 7426-27

E-Mail: patricia.leistner-hofmann@coburg.ihk.de

Stefan Hinterleitner, Regionalmanager

Tel.: 09561 514-415

E-Mail: Stefan.Hinterleitner@coburger-land.de

te Claudia Richter, Niederlassungsleiterin

für Oberfranken West in ihrem Vortrag

über das Gesundheitsmanagement der

Uni Credit Bank. Im Mittelpunkt der gut

besuchten Veranstaltung standen weitere

Vorträge von Stefan Trebes, Leiter

des Jobcenters Coburg Stadt, und Gabriele

Lippmann, Geschäftsführerin der

ThermeNatur Bad Rodach. n

Information www.coburg.de/berufundfamilie

Claudia Richter von der Uni Credit Bank und Coburgs Bürgermeister Norbert Tessmer

referierten beim 3. Unternehmerfrühstück.


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Unsere Wirtschaft 04/2012

11


12 Schwerpunktthema Kreativwirtschaft

Wolfgang Müller,

Geschäftsführer der

Coburger Werbe-

agentur Müller GmbH

Unsere Wirtschaft 04/2012

gewöhnlich

anders...

Werbeagentur

Geschäftsführer:

Philip Herr

Kommunikation braucht Qualität

INTERVIEW: Agenturinhaber Wolfgang Müller über

unausgeschöpfte Potenziale der Wirtschaftsregion

Für den ersten Eindruck gibt es nur

eine Chance – Wolfgang Müller, Geschäftsführer

der Coburger Werbeagentur

Müller, weiß, wie Unternehmen

diese am besten nutzen. Im Gespräch

erklärt er, was dabei beachtet werden

muss.

Herr Müller, wie kann die Kreativwirtschaft

zur Stärkung von Unternehmen

bzw. einer Region beitragen?

Wolfgang Müller: Was die Kreativwirtschaft

neben ihrem speziellen Branchenwissen

auszeichnet, ist eine klare

Außensicht auf die Dinge. Eine gewisse

Distanz ist hilfreich, wenn es darum

geht, Identifikationsanker herauszufiltern.

So kann ein souveräner und eigenständiger

Auftritt für die ganze Region

entwickelt werden, der Coburg ein starkes

Profil auf dem Markt gibt. Das Gleiche

gilt für einzelne Unternehmen: Der

glaubwürdige, individuelle Außenauftritt

ist wichtig, um sich langfristig durch Profil

im Markt hervorzuheben.

Was gehört zu einem souveränen

Außenauftritt?

Müller: Ein klares, beständiges Gesamtbild

ist das A und O. Unternehmenskultur

sowie Qualität von Produkten und Leistungen

müssen überzeugend und anschaulich

rüberkommen. Höchste Ansprüche

auch an die Gestaltung des Außenauftritts

sind dafür Voraussetzung. So wird

ein Bild des Unternehmens kommuniziert,

das positiv nachwirkt und unverwechselbar

ist. Hier sehe ich in unserer

Region Nachholbedarf.

Was verstehen Sie unter Unternehmenskultur?

Müller: Die Unternehmenskultur spie-

Draesekestraße 6

D-96450 Coburg

info@werbeagentur-herr.de

gelt das Selbstverständnis des Unternehmens

nach innen und außen wider. Basis

sind die Grundwerte, die zum Unternehmenserfolg

geführt haben. Leider wird

dieser Faktor oft unterschätzt, obwohl

er wirtschaftlich durchaus relevant ist.

Wie gewinne ich als Arbeitgeber an

Attraktivität? Was überzeugt?

Müller: Mitarbeiter sind das wertvollste

Potenzial. Das gilt es zu erkennen. Hohe

Wertschätzung, Anerkennung von Leistung

sowie transparente und klar definierte

Entwicklungsperspektiven sind

für Menschen bei der Wahl des Arbeitgebers

heute mitentscheidend. Auch solche

Werte sollten Unternehmen glaubhaft

kommunizieren, um Talente auf sich aufmerksam

zu machen und zu gewinnen.

Personalmarketing ist ein sehr wichtiges

Instrument. Richtig eingesetzt trägt

es maßgeblich zum langfristigen Erfolg

eines Unternehmens bei.

Neben dem Ausbau von Human Resources

ist es ratsam, kontinuierlich die

eigene Unternehmenskultur im Blick zu

haben und sich bewusst zu sein, dass

diese nicht austauschbar ist. Man kann

nicht einfach eine neue aufbauen, wenn

etwas nicht passt. Es geht vielmehr darum,

beständig an der eigenen Kommunikationsfähigkeit

zu arbeiten. Um

Betriebsblindheit vorzubeugen, ist es

von Vorteil, den Blick nach außen immer

wieder zu öffnen.

Was macht den Wirtschaftsraum

Coburg aus?

Müller: Die Region Coburg mit ihrem Industriecluster

ist ein starker Wirtschaftsraum.

Hier konzentriert sich jede Menge

Potenzial – in den Bereichen Automobil

und Maschinenbau, der Polstermöbel-

Fon 0 95 61 / 42 09 42

Fax 0 95 61 / 42 09 41

www.werbeagentur-herr.de

industrie sowie im Versicherungs- und

Dienstleistungssektor muss sich Coburg

nicht verstecken. Das alles sind gewachsene

Kompetenzen. Tradition wird hier

großgeschrieben – das merkt man gerade

auch an der regionalen (und wie ich

finde sehr sympathischen) Tüftlermentalität,

eine Eigenschaft, die Individualität

und handwerkliches Wissen gut verbindet.

Das macht unsere Region einzigartig

und sorgt für immer neue Impulse.

Wie bewerten Sie das Image der Wirtschaftsregion

Coburg?

Müller: Die Produkte aus der Region haben

ein tadelloses Image, denn hier wird

auf höchstem Niveau gearbeitet und das

hiesige Qualitätsbewusstsein ist herausragend.

Das mag auf Coburg als Wirtschaftsraum

abfärben, sorgt aber nicht

alleine für eine positive Wahrnehmung

der gesamten Region.

Wo sehen Sie Nachholbedarf?

Müller: Die meisten Maßnahmen zur

Stärkung des Wirtschaftsraumes werden

entweder im Alleingang oder nur unzureichend

betrieben. Derzeit existiert leider

kein einheitliches Image. Ein runder

Gesamtauftritt würde helfen, Coburgs

Position als attraktive Wirtschaftsregion

auszubauen. Die Baden-Württemberger

haben mit einer sehr sympathischen Kampagne

genau das getan. Da müssen wir

uns an die eigene Nase fassen und aktiv

werden. Wir müssen in kreativen Qualitäten

denken: in allen Ebenen der Kommunikation,

bei jedem einzelnen Projekt.

Und da ist jeder Marketingverantwortliche

gefordert, denn jedes Unternehmen

ist Repräsentant unserer Region! n

Information und Kontakt

www.wa-mueller.de


Messe der Kreativwirtschaft

in Coburg etabliert

come2012 zeigte in der Designwerkstatt Branchentrends und frische Ideen

„Nach der ersten Messe der Kreativwirtschaft

in Coburg hat sich die Branche

stetig weiterentwickelt“, sagte

Oberbürgermeister Norbert Kastner

zur Eröffnung der zweiten Fachmesse

der Kreativwirtschaft. Aktuelle

Trends und frische Ideen präsentierten

rund 20 Aussteller Anfang März

in der Designwerkstatt (Hofbräuhaus).

Die Vorträge zu Trends aus Kommunikation,

Marketing und Gestaltung

stießen auf großes Echo beim

Fachpublikum. Neu auf der come2012

und gleichzeitig der Besuchermagnet:

Coburger Unternehmer und Entscheider

aus Vertrieb und Marketing nutzten die

Werbung

iPad Apps

Vorträge, um sich über Trends und Entwicklungen

aus Kommunikation, Raumgestaltung

und Marketing zu informieren.

Der Gagschreiber von Harald Schmidt,

Christian Eisert, war extra aus Berlin angereist

und erzählte seinem begeisterten

Publikum, wie man kreatives Denken lernen

kann. „Die gute Resonanz und die

spannenden Gespräche nach unserem

Vortrag haben uns sehr gefreut“, sagte

auch Markus Zahner, der für die Bad

Staffelsteiner PR-Agentur mz publishing

group einen Vortrag zum Thema „die Zukunft

der Kommunikation“ gehalten hat.

Insgesamt nutzten rund 400 Besucher

an beiden Messetagen die Möglichkeit

zu Information und Networking. „Wir

zeigen, dass es hier in der Region viele

Unternehmen gibt, die mit ihrer Dienstleistung

den Absatz und damit den Umsatz

der Betriebe steigern können“, sagt

Karin Ellmer, die Organisatorin und Leiterin

der Designwerkstatt.

Und was sagen die Aussteller? „Ich bin

begeistert“, lautet das ebenso schlichte

wie euphorische Fazit von Stephanie Kuttner

von „Fresh Art“. „Die Messe war für

mich auch eine gute Gelegenheit, mich

Bestandskunden wieder ins Gedächtnis

Fotografie

Individuelle WebShops

Schwerpunktthema Kreativwirtschaft

Wie Agenturinhaber Philip Herr (links) nutzten viele Kreative

die Chance, um auf der„come“ Kontakte zu intensivieren und

heimische Unternehmen von der Leistungsfähigkeit der Kreativwirtschaft

„vor Ort“ zu überzeugen.

zu rufen“, erzählt Sandra Küntzel vom

graphXartelier.

Coburg baute während der come seine

Rolle als Zentrum der Kreativwirtschaft

auch über die Grenzen Bayerns hinaus

aus. Mit dem Ländertreffen Bayern, Thüringen

und Sachsen des Kompetenzzentrums

Kultur- und Kreativwirtschaft des

Bundes waren am ersten Messetag Kreative

aus allen drei Bundesländern auf der

come zu Gast. Unter dem Motto „Kreativ

arbeiten. Mit Perspektiven!“ trafen sie

sich zum fachlichen und kreativen Austausch.

Coburg ist ein „Topstandort für

Kultur- und Kreativwirtschaft“ – so das

Fazit von Regierungspräsident Wilhelm

Wenning. n

Was fällt denen ein!

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Unsere Wirtschaft 04/2012

13


14 Schwerpunktthema Kreativwirtschaft

Design findet Stadt ... immer mehr

DREI PUNKTE FÜR EIN ERFOLGREICHES MARKETING:

> Miteinander SPRECHEN ... und zwar die gleiche Sprache.

> Gemeinsam DENKEN ... am besten quer.

> Und MACHEN ... damit Gesagtes und Gedachtes nicht auf der Strecke bleiben.

Werbeagentur Müller GmbH · Seifartshofstraße 8 · 96450 Coburg · www.wa-mueller.de

Unsere Wirtschaft 04/2012

Coburger Designforum Oberfranken 2012 mit großem Programm

Das Coburger Designforum Oberfranken

e.V. (CDO) plant für 2012 eine

ganze Reihe an Veranstaltungen. Dabei

stehen die mittlerweile renommierten

Coburger Designtage über

23 Jahre nach ihrer Erstauflage vor

besonderen Herausforderungen, so

das CDO in einer Pressemitteilung.

Das Außengelände des Hofbrauhauses

ist wegen des Neubaus der Fakultät

Design eine Großbaustelle

und steht kaum zur Verfügung. „Aber

wir machen aus der Not eine Tugend

und gehen mit der Veranstaltung noch

mehr als in vergangenen Jahren in die

Stadt hinein“, kündigt der Vorsitzende

des Coburger Designforums Oberfranken,

Prof. Auwi Stübbe, an. Unter dem

Motto „Design findet Stadt“ denkt sein

Planungsteam daran, Leerstände in der

Stadt verstärkt einzubinden, städtische

Plätze, aber auch die Itz.

Einzelne Projekte werden bereits umgesetzt,

so wie ein Studentenworkshop

gemeinsam mit dem Coburger Unternehmen

Wichtrey Homeware, das in diesem

Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Bei

diesem Wettbewerb soll die Entwicklung

von nachhaltigen Polstern auf den Weg

gebracht werden. Die Prototypen sollen

dann im Rahmen der Designtage vorgestellt

werden.

Damit schließt sich auch der Kreis zu

weiteren Veranstaltungen des CDO. 2010

hatte Prof. Braungardt sein Cradle to

Cradle®-Designkonzept bei der Coburg

Connecting Conference vorgestellt. Diese

Konferenz wird auch 2012 erneut stattfinden.

Im Oktober treffen sich Denker

und Lenker aus Wirtschaft und Wissenschaft

in Coburg, um über den Dreiklang

von Design, Innovation und Zukunftsfähigkeit

zu diskutieren.

Außerdem war das Cradle to Cradle®-

Designkonzept auch Inhalt des Coburger

Prinz-Albert-Forums im letzten November.

Daraus sind einige Projekte hervorgegangen,

bei denen sich vor allem junge

Existenzgründer mit neuen Produkten auf

der Basis schadstofffreier und wiederverwertbarer

Materialien beschäftigen.

„Diese Projekte werden wir weiterverfolgen“,

so Prof. Stübbe.

Ein großer Erfolg sei das gemeinsam

mit der IHK zu Coburg und der Designwerkstatt

angebotene Qualifizierungsprogramm

DESIGNOVATION. 20 Unternehmer,

Existenzgründer und Freiberufler nehmen

aktuell an einer gleichnamigen Workshopreihe

teil. Fortgesetzt wird auch

die Veranstaltungsreihe „DESIGNOVA-

TION im Dialog“ mit vier bis fünf Vorträgen

im Jahr 2012. Dabei können sich

auch junge Nachwuchsdesigner aus der

Region präsentieren. n

SPRECHEN

DENKEN

MACHEN

Unternehmer

auf neuen Wegen

DESIGNOVATION wird fortgesetzt

Ein Beratungsdienst für technische Sicherheitsangebote

rund ums Eigenheim,

Spielzeug nach dem Cradle to

Cradle®-Designkonzept, also aus giftfreien

und biologisch abbaubaren Materialien

hergestellt, oder spezielle Hochglanzetiketten

für Kunden aus der Industrie:

Beispiele für Innovationen, die zurzeit in

Coburg auf den Weg gebracht werden.

Den Kern bildet die EngpassKonzentrierte

Strategie, kurz EKS genannt. Sie

ist Teil der Qualifizierungsoffensive DE-

SIGNOVATION des Coburger Designforums

Oberfranken e.V. in Kooperation

mit der designwerkstatt und der IHK zu

Coburg. Mit EKS verwandelt man die Risiken

einer Spezialisierung in Vorteile. Die

Strategie wird Unternehmen in Coburg in

einer siebenteiligen Workshopreihe unter

Leitung der Strategieberaterin und Publizistin

Dr. Kerstin Friedrich vermittelt.

DESIGNOVATION ist speziell auf die

Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen

aus der Region Coburg – Oberfranken

zugeschnitten. Aufgrund des

großen Erfolgs der Erstauflage des Programms

in Coburg werden in diesem Jahr

weitere Workshopreihen angeboten. n

Information

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Mit maßgeschneiderten Konzepten und Kreativität zum Erfolg

LASCO Multimedia Services - eine Medienagentur stellt sich vor

LMS ist ein Geschäftsfeld der LASCO Umformtechnik GmbH

und bietet seit 15 Jahren auf regionaler Ebene Mediendienstleistungen

für den professionellen Firmenauftritt an.

„Ich benötige einen Lieferanten für…“, „wo � nde ich ein geeignetes

Unternehmen, das…“, ja selbst „welchen Beruf möchte

ich erlernen“ sind Überlegungen, die meist einer

Internetrecherche vorausgehen. Deshalb ist

es heutzutage besonders wichtig, im

Dschungel des World Wide Web wahrgenommen

zu werden. In Zeiten von

Webseitenbaukästen & Co. wird

es zwar immer einfacher, eine

eigene Homepage zu erstellen,

doch lassen Individualität

und die Trefferquoten bei den

Suchmaschinen meist um einiges

zu wünschen übrig. Suchmaschinenfreundlichkeit

ist hier

ein wichtiges Stichwort.

„Wir von LASCO Multimedia Services

verstehen uns als mittelständische

Mediendienstleister, nach dem

Motto: Von Unternehmen für Unternehmen“

betont Romy Musbach, stellvertretende

Bereichsleiterin LMS. Neben mittelständischen Unternehmen

zählen zu den Kunden auch viele Kleinunternehmer und

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wie Broschüren, Geschäftsausstattung,

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wird unterstützt durch ein Netzwerk

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Unsere Wirtschaft xyz/2012 04/2012

115


16 SERVICE Veranstaltungen | Seminare | Weiterbildung

Seminar

des Monats

So nutzen Sie alle Rechts-

und Steuer-Spielräume!

Lohnkosten senken - Vergütung optimieren -

Belegschaft motivieren

Die Lohnzusatzkosten betragen in Deutschland rund 70 Cent

pro verdienten Euro. Sie lassen sich durch Nutzung von Gestaltungsspielräumen

im Recht und bei den Steuern senken.

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zum Praxisseminar am Dienstag, 22. Mai 2012 von 09:00 Uhr bis

17:00 Uhr im IHK-Zentrum für Weiterbildung an und erfahren Sie

von unserem Referenten, Thomas Leibrecht, wie Sie die wirtschaftlichen

Vorteile für sich und Ihre Mitarbeiter nutzen können. n

Seminarinhalte:

• Was sind Lohnnebenkosten?

• Steuerfreie Möglichkeiten im Mobilitätsbereich

• Der § 37b EStG

• Steuerfreie Zahlungen an Arbeitnehmer

• Steuerfrei essen und feiern

• Steuerfrei fördern und ausrüsten

• Kapitalaufbau und steuerfreie Förderung

Information und Anmeldung

Christina Liebermann, Tel.: 09561 7426-24

E-Mail: liebermann@coburg.ihk.de

Liquidität statt Personalkosten

Optionen zur Nutzung von Pensionsrückstellungen

Die betriebliche Altersversorgung bietet Unternehmen Möglichkeiten,

gleichzeitig Liquidität zu schöpfen und Personal

durch attraktive Leistungen zu binden (siehe Seite 29).

Zur Vertiefung des Themas bietet die IHK zu Coburg die Informationsveranstaltung

„Liquidität statt Personalkosten“ am

Donnerstag, 10. Mai 2012, an (18:00 bis ca. 20:00 Uhr, IHK-

Zentrum für Weiterbildung | Teilnahmekosten: 25,00 €). n

Themen

• Liquidität statt Personalkosten

• Lösungswege zum Problemfeld „Pensionszusage“

• Die Rolle der betrieblichen Altersversorgung (bAV) bei der

Unternehmensnachfolge

• Fragen und Antworten zu Ihren Praxisfällen

(bitte vorher einsenden)

Informationen und Anmeldung

Susanne Stammberger, Tel.: 09561 7426-11

E-Mail: stammberger@coburg.ihk.de

Seminare

April, Mai und Juni 2012

Weiterbildung

Ausbilder-FIT

Selbstmanagement für Ausbilder – eigene Potenziale erkennen und nutzen

26. April 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 205,00 €

Feedback- und Kritikgespräche mit Auszubildenden erfolgreich führen

24. Mai 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr Preis: 185,00 €

Fit for Business English

Baustein 3: Presentations

20. April, 27. April und 4. Mai 2012, 15:00 bis 18:00 Uhr, Preis: 65,00 €

Unternehmensführung, Management

Public Relations für Unternehmen

12. Juni 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 185,00 €

Souveräner Auftritt für Frauen

15. Juni 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 185,00 €

Recht

Seminarreihe Arbeitsrecht

Aktuelles Arbeitsvertragsrecht: Arbeitsverträge rechtssicher gestalten

17. April 2012, 09:00 bis 13:00 Uhr, Preis: 80,00 €

Einkauf

Einkauf Basis

23. und 24. April 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 310,00 €

Sekretariat

Coburger Sekretärinnen-Arbeitskreis:

Teil 3: Chefassistentin und Repräsentantin des Unternehmens

10. Mai 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 185,00 €

Crashkurs – sicher in der aktuellen Rechtschreibung

11. Mai 2012, 09:00 bis 13:00 Uhr, Preis: 110,00 €

Netikette: E-Mails richtig gestalten und formulieren

11. Mai 2012, 13:30 bis 16:30 Uhr, Preis: 110,00 €

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Automatisiertes Mahnwesen und Zwangsvollstreckung

23. April 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 185,00 €

Bilanzen lesen, interpretieren und kommunizieren

21. Mai 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 185,00 €

Verkauf, Marketing

Systematische Neukundengewinnung

3. Mai 2012, 09:00 bis 17:00 Uhr, Preis: 185,00 €

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Auftreten – Wirkung erzielen: Training zur Stärkung der Persönlichkeit

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Änderungen für das Jahr 2012

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Kontakt

Christina Liebermann, Tel.: 09561 7426-24

E-Mail: liebermann@coburg.ihk.de

Ausbildung

Berufsbildungsmesse

27. April 2012, 08:00 bis 15.00 Uhr, Kongresshaus Rosengarten

28. April 2012, 09:00 bis 14:00 Uhr, Kongresshaus Rosengarten

Abschlussfeier

3. Mai 2012, 16:00 Uhr, Kongresshaus Rosengarten

Unsere Veranstaltungsort: Wirtschaft 04/2012 IHK-Zentrum für Weiterbildung, Schloßplatz 5a, Eingang Allee, 96450 Coburg (wenn nicht anders ausgewiesen)

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen: www.coburg.ihk.de


Weiterbildung

Informationsabende

„Betriebswirtschaftliche Grundlagen“

17. April 2012, 18:00 Uhr, kostenfrei

Industriemeister/in - Polstermöbel“

12. Juni 2012, 17:00 Uhr, kostenfrei

„Gepr. Wirtschaftsfachwirt/in“

14. Juni 2012, 17:00 Uhr, kostenfrei

„Gepr. Bilanzbuchhalter/in“

19. Juni 2012, 17:00 Uhr, kostenfrei

„Gepr. Industriemeister/-in - Metall“

21. Juni 2012, 17:00 Uhr, kostenfrei

IHK-Zertifikatskurse

Basis for Business - Teil 1

Ab 16. April 2012, 18:00 Uhr, Preis: 395,00 € zzgl. Testgebühr

Projektmanager/in

Ab 17. April 2012, 16:00 Uhr, Preis: 1.280,00 € zzgl. Prüfungsgebühr

Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Ab 8. Mai 2012, 18:00 Uhr, Preis: 325,00 € zzgl. Prüfungsgebühr

Kontakt

Bettina Ettinger, Tel.: 09561 7426-23

E-Mail: ettinger@coburg.ihk.de

Standortpolitik

Tag der Logistik 2012 in Coburg

„Energieeffizienz in der Intralogistik“

19. April 2012, 14:00 bis 17:30 Uhr, KAESER Kompressoren AG, kostenfrei

Kontakt

Heike Lipp, Tel.: 09561 7426-13

E-Mail: lipp@coburg.ihk.de

International

Digitale Betriebsprüfung durch die Zollverwaltung

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Internationales Vertragsrecht: das Wichtigste für Nichtjuristen

Schwerpunkt: Kaufverträge mit Formulierungshilfen deutsch/englisch

16. Mai 2012, 09:00 bis 16:00 Uhr, Preis: 180,00 €

Mehr exportieren durch Auslandsvertreter

3. Juli 2012, 08:30 bis 16:30 Uhr, Preis: 180,00 €

Interkulturelle Kompetenz - Auslandsknigge

6. Juli 2012, 09:00 bis 13:00 Uhr, Preis: 100,00 €

Warenursprung und Präferenzen - Vertiefungsseminar

23. Juli 2012, 09:00 bis 16:00 Uhr, Preis: 160,00 €

Kontakt

Elisabeth Löhr, Tel.: 09561 7426-14

E-Mail: loehr@coburg.ihk.de

Starthilfe und Unternehmensförderung

Tagesseminar für Existenzgründer/innen

18. April 2012, 09:00 bis 16:00 Uhr, Preis: 40,00 €

Liquidität statt Personalkosten

10. Mai 2012, 10. Mai 2012, 18:00 bis 20:00 Uhr, Preis: 25,00 €

LfA-Beratungstag

20. Juni 2012, 09:00 bis 16:00 Uhr, kostenfrei

Kontakt

Heike Lipp, Tel.: 09561 7426-13,

E-Mail: lipp@coburg.ihk.de

Veranstaltungen | Seminare | Weiterbildung SERVICE

Aufstiegsfortbildung – speziell

für die Polstermöbelindustrie

Lehrgang „Industriemeister/in – Fachrichtung Polstermöbel“

Im Herbst 2012 startet die IHK zu Coburg den nächsten berufsbegleitenden

Lehrgang zur Vorbereitung auf die Prüfung

zum anerkannten Abschluss „Industriemeister/in – Fachrichtung

Polstermöbel“.

Für Fachkräfte der Polstermöbelunternehmen bietet diese Aufstiegsfortbildung

die Möglichkeit, Führungs- und Ausbildungsaufgaben

im Unternehmen wahrzunehmen. In den letzten Jahren

hat sich ein Umbruch in den Unternehmen vollzogen. Neue Technologien,

Organisationsformen, Kundenorientierung und Qualitätsmanagement

kennzeichnen den Strukturwandel, dem sich heute jedes

Polstermöbelunternehmen stellen muss. Dementsprechend werden

auch vom „Industriemeister/in – Fachrichtung Polstermöbel“ individuelle

Fach- und Methodenkompetenz gefordert.

Neben allgemeinen Grundlagen in BWL, Recht und Personalführung

werden den Teilnehmern auch fachspezifische Kenntnisse,

unter anderem

• mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen,

• technische Kommunikation,

• Technologie der Werk- und Hilfsstoffe,

• Betriebstechnik und

• Fertigungstechnik

vermittelt.

Am 12. Juni 2012 um 17:00 Uhr findet im IHK-Zentrum für Weiterbildung

in Coburg, Schloßplatz 5 a (Eingang Allee) eine Informationsveranstaltung

statt. Eine Anmeldung zum Info-Abend ist nicht

erforderlich, die Teilnahme unverbindlich. n

Information

Bettina Ettinger, Tel.: 09561 7426-23

E-Mail: ettinger@coburg.ihk.de

Vier Stunden extra

Bayerische Blumenhändler dürfen am Muttertag

länger verkaufen

Das Bayerische Sozialministerium hält an den bisherigen Regeln

fest: Auch am diesjährigen Muttertag, dem 13. Mai 2012,

wird der Verkauf von Blumen für vier Stunden (von 9 Uhr bis

13 Uhr) genehmigt.

Floristen können somit, wie in den letzten Jahren, an diesem

Sonntag bis zu vier Stunden zum Zwecke des Verkaufs von Blumen

und Pflanzen öffnen. n

Die Verfügung kann im Internet unter

www.stmas.bayern.de nachgelesen werden.

Unsere Wirtschaft 04/2012

17


18 Aus- und Weiterbildung

9001:2008

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Unsere Wirtschaft 04/2012

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NEU: ONLINE-KOMPETENZCHECK

IHK hilft bei der Berufsorientierung

30 Schülerinnen und Schüler der

Realschule Coburg I und der Heiligkreuzschule

haben die ersten

Online-Kompetenzchecks zur Berufsorientierung

durchgeführt. Das

neue Angebot ist Teil des IHK-Berufscoaching-Programmes.

Ziel der Kompetenzchecks ist es,

Schülern und Schulabgängern ein

qualifiziertes, objektives Verfahren

zur Verfügung zu stellen, durch das

sie ihre individuellen Stärken im Hinblick

auf die Auswahl geeigneter Berufe analysieren

können. Die Internet-Applikation

orientiert sich hinsichtlich der Kompetenzen

an den Vorgaben des Kriterienkataloges

zur Ausbildungsreife aus dem

„Pakt für Ausbildung“.

Die 15–seitige Auswertung ergibt ein

übersichtliches Profil der individuellen

Neigungen, Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale

der Schüler. Entsprechend

den ermittelten Stärken werden

abschließend beispielhaft Tätigkeitsfelder

und Berufsfelder/Berufe genannt.

Statements

Ich fand den Test etwas lang, aber mit

sehr interessanten Fragen und Aufgaben,

die mir in noch keinem Test dieser

Art begegnet sind. Im Unterschied zu anderen

wirkte er sehr seriös auf mich und

das Ergebnis mit Vorschlägen aus zahlreichen

Bereichen hat mir weitergeholfen.

„Diese Tests sind ein guter Beitrag zur

Berufsorientierung Jugendlicher“, so Bereichsleiter

Berufliche Bildung, Rainer

Kissing. Die IHK zu Coburg stellt interessierten

Schulen diese Kompetenzchecks

gerne kostenfrei zur Verfügung. n

Mona Zeller (16), Realschule Co-1: Peter Gerhardt (45), Konrektor Co-1:

Ein guter Test, da sehr differenziert und

ausführlich auf die Persönlichkeit der

Schüler eingegangen wird. Toll ist auch,

dass am Ende nicht nur ein Beruf vorgeschlagen

wird, sondern ganze Sparten mit

unterschiedlichen Möglichkeiten dargestellt

werden.


13 neue Experten Geprüfte Technische Betriebswirte IHK verabschiedet

In einer kleinen Feierstunde beglückwünschte

der Hauptgeschäftsführer

der IHK zu Coburg, Siegmar Schnabel,

die erfolgreichen Absolventen

des IHK-Lehrgangs zum „Geprüften

Technischen Betriebswirt“.

Schnabel, der zugleich die Zeugnisse

und Meisterpreise übereichte,

unterstrich, dass Wissen und Kompetenzen

sowohl für Wirtschaft als auch

Gesellschaft große Chancen darstellen.

„Diese Chancen zu nutzen heißt auch, sich

Veränderungen zu stellen, denn Anforderungen

an Wissen und Kompetenzen

verändern sich ständig.“

Geprüfte Technische Betriebswirte

IHK kommen meist aus anerkannten gewerblich-technischenAusbildungsberufen

und haben im Regelfall bereits eine

Nützliche Kooperation IHK vermittelt Schulpatenschaften

Eine Kooperation zwischen Betrieben

und Schulen schlägt eine Brücke

zwischen „Theorie und Praxis“.

Sie ist für beide Seiten profitabel. Schulen

gelingt es mithilfe der Betriebe besser,

ihren Schülern praktische Einblicke

in die Arbeitswelt und die realen Anforderungen

im Berufsleben zu vermitteln.

Unternehmen können schon früh Kontak-

erste Weiterbildung zum Industrie- oder

Fachmeister bzw. Techniker abgeschlossen.

Durch ihre „Aufbauweiterbildung“ sind

Geprüfte Technische Betriebswirte IHK

perfekt qualifiziert für Führungsaufgaben

an der Schnittstelle von technischen

und kaufmännischen Funktionsbereichen.

Sie verknüpfen technisches Können mit

betriebswirtschaftlichen Kenntnissen,

Managementwissen sowie Führungskompetenzen.

Dank ihrer Doppelqualifikation

sind sie befähigt, selbstständige

Unternehmenseinheiten zu leiten.

Um zum Abschluss des „Geprüften

Technischen Betriebswirts“ zu gelangen,

mussten sich die Teilnehmer in den Qualifikationsschwerpunkten

Wirtschaftliches

Handeln und betriebliche Leistungsprozesse“

sowie „Management und Führung“

insgesamt neun Prüfungen stellen.

te zu potenziellem Nachwuchs knüpfen

sowie Interessen und Neigungen fördern.

Mitunter können sie auch Jugendlichen

Orientierung geben, die mit der Lernsituation

in der Schule weniger gut zurechtkommen.

Schulpatenschaften von

Firmen fördern partnerschaftlichen Dialog

und fordern zur aktiven Zukunftsgestaltung

heraus. Die IHK vermittelt und

Die erfolgreichen Absolventen

des Lehrgangs „Geprüfter Technischer

Betriebswirt“ sind: Kai-Uwe Bauernfreund,

Markus Buchdrucker, Jörg Förtsch,

Ulli Förtsch, Florian Franke,

Michael Heilingloh, Stephan Kramß,

Marko Looks, Sebastian Maier, Henning

Reinhardt, Kai Schilling, Thomas Schüffler

und Udo Wohlleben.

I. K. Hofmann GmbH

Mohrenstraße 29, 96450 Coburg

Telefon 09561-70541-0, Fax 09561-2330434

info@co.hofmann.info, www.hofmann.info

Mo. - Fr. 8 -17 Uhr

Aus- und Weiterbildung

Kernstück der Prüfung bildete dabei die

Projektarbeit mit dem dazugehörigen

Fachgespräch, wo komplexe Problemlösungen

aus der Betriebspraxis dargestellt

werden mussten.

Schnabel sprach den Prüferinnen und

Prüfern seinen Dank aus, die sich für diese

verantwortungsvolle und zeitintensive

Aufgabe ehrenamtlich zur Verfügung

stellen. „Sie bilden das Rückgrat des IHK-

Prüfungswesens und leisten damit eine

wichtige gesellschaftliche Aufgabe.“

Den Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung

überreichte Siegmar Schnabel

an Kai-Uwe Bauernfreund, Stephan

Kramß und Thomas Schüffler. Als besten

Lehrgangsteilnehmer würdigte der

Hauptgeschäftsführer Thomas Schüffler

mit einer Anerkennungsprämie der

IHK zu Coburg. n

hilft bei der Anbahnung von Kontakten

und gibt Unterstützung für eine nachhaltige

Zusammenarbeit. n

Kontakt

Rainer Kissing, Tel.: 09561 7426-29

E-Mail: kissing@coburg.ihk.de

Bettina Ettinger, Tel.: 09561 7426-23

E-Mail: ettinger@coburg.ihk.de

Unsere Wirtschaft 04/2012

19


20 Wirtschaftsjunioren

BETEILIGUNG AM UMWELTPAKT STEIGT

Filiale Nürnberg

Tel. 0911/241144

Fax: 0911/4313195

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Verkauf Neu u. Gebraucht

Service – Miete

Leasing

Unsere Wirtschaft 04/2012

Joachim Krause, Günther Müller und Dieter Scheler zu Botschaftern ernannt

Aus dem IHK-Bezirk Coburg sind Joachim

Krause, Günther Müller (beide

Coburg) und Dieter Scheler (Neustadt)

vom Bayerischen Umweltminister Dr.

Marcel Huber zu Botschaftern des

Umweltpaktes Bayern ernannt worden.

Krause (CHMS Coburger Handtuch+Matten-Service

Joachim

Krause e. K.), Müller (Hermann

Koch GmbH Kunststofftechnik) und

Scheler (Innovatives Abfallmanagement)

empfingen ihre Ernennung beim Festakt

zum Start von „Umweltpakt REGIONAL“

in Oberfranken auf Kloster Banz. Staatsminister

Dr. Huber zeichnete 28 Unternehmen

aus dem Regierungsbezirk für

langjähriges Engagement im Umweltpakt

Bayern aus und begrüßte 17 neue Teil-

nehmer der Initiative. Aus dem IHK-Bezirk

Coburg sind unter den Ausgezeichneten

die CHMS Coburger Handtuch+Matten-Service

Joachim Krause e. K. sowie

unter den neuen Mitgliedern die Stadtwerke

Rödental.

„Umweltschutz und nachhaltiges Handeln

sind wichtig, um unsere Lebensgrundlage

– eine intakte Umwelt – zu

erhalten“, so Dr. Huber. Sieben Persönlichkeiten

der oberfränkischen Wirtschaft

ernannte Huber zu Umweltpaktbotschaftern:

Diese sollen bei den oberfränkischen

Unternehmen für eine Teilnahme

am Umweltpakt werben. „Die Umweltpaktbotschafter

geben dem Umweltpakt

ein Gesicht und setzen sich aktiv

für den Umweltschutz ein“, sagte Huber.

Aktuell nehmen in Oberfranken 460 Unter-

nehmen mit über 45.400 Beschäftigen

mit freiwilligen Umweltschutzleistungen

am Umweltpakt teil, vom Einmannbetrieb

bis zum Großkonzern.

Im Umweltpakt Bayern verpflichten

sich seit 1995 Unternehmen zu freiwilligen

zusätzlichen Umweltschutzleistungen.

Derzeit sind in ganz Bayern über

3.300 Unternehmen Mitglied. Das Engagement

für den Umweltschutz lässt sich

bei vielen Teilnehmern messen: Bei 88 %

der Unternehmen, die den Umweltschutz

fest in ihre Betriebsabläufe integriert haben,

konnte die Umwelt deutlich profitieren

– etwa durch Abwasserreduzierung.

61 % dieser Firmen sparen durch effizienteren

Energie- und Ressourceneinsatz

dauerhaft Kosten ein. n

Energieeffizienzberatung weiterhin gefördert KfW-Sonderfonds neu aufgelegt

Seit 1. März ersetzt das Nachfolge- Kleine und mittlere Unternehmen

programm „Energieberatung Mittel- (KMU) können über Regionalpartstand“

das bisherige Förderprogramm ner der KfW Zuschüsse von bis zu

„Sonderfonds Energieeffizienz in KMU”.

80% der Kosten für fachkundige und

unabhängige Energieeffizienzberatung

beantragen. Zu diesen Regionalpartnern

zählt auch die IHK zu Coburg. Diese

Beratungsleistungen unterteilen sich

in Initialberatungen (max. 2 Tage) und

Detailberatungen (max. 10 Tage).

Mit dem Baustein „Energieeffizienzberatungen“

sollen in der mittelständischen

Wirtschaft nicht nur ungenutzte Energieeinsparpotenziale

identifiziert werden,

sondern daraus auch konkrete Vorschläge

für wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen

zur Steigerung der Energieeffizienz

hervorgehen.

27 Unternehmen aus Oberfranken wurden

zum Start von „Umweltpakt REGIONAL“ für

langjähriges Engagement ausgezeichnet.

Damit die bei der Beratung erfassten

Einsparpotenziale von den Unternehmen

auch realisiert werden können, stellt die

KfW zusätzlich zinsgünstige Darlehen für

die erforderlichen Investitionen zur Verfügung.

Gefördert werden Maßnahmen,

mit denen eine Energieeinsparung von

mindestens 15% bzw. 20% erzielt wird.

Mitfinanziert werden bis zu 100% der förderfähigen

Investitionskosten, maximal

10 Mio. €. Anträge können ausschließlich

online über die Antragsplattform der

KfW gestellt werden.

Berater, die an dem Programm teilnehmen

wollen, können sich im Internet in der

KfW-Beraterbörse registrieren lassen. n

Kontakt

Rico Seyd, Tel.: 09561 7426-46

E-Mail: seyd@coburg.ihk.de


„ERFOLG KOMMT NICHT VOM TRÄUMEN“

Starthilfe und Unternehmensförderung

GRÜNDERSTECKBRIEF: YOGATE, Nadja Kücker

Yogalehrerin Nadja Kücker: „Ich

investiere viel Zeit und versuche, in

meinem Studio ein Umfeld zu schaffen,

in dem sich Menschen wohlfühlen und

Nadja Kücker gründete 2008 ihr glaublich wichtig. Hart, weil Träume und

gerne wiederkommen.“

Yogastudio in Coburg. Nach 15 Jah- Vorstellungen an unangenehmen „Wasren

Erfahrung im Gruppenunterricht Wäre-Wenn“-Szenarien gemessen wer- YOGATE

für Aerobic und Fitness fand sie mit

Yoga ihre Leidenschaft in der Kombination

aus körperlicher Anstrengung

den mussten – und wichtig, weil Träume

alleine nicht ausreichen, um ein Unternehmen

erfolgreich zu gestalten. Mit

Nadja Kücker

Theaterplatz 5, 96450 Coburg

Telefon: 09561 630878

E-Mail: nadja@yogate.de

und mentaler Entspannung. Unterstützung ihres Mannes, der sie

mit eigener unternehmerischer Erfah-

Internet: www.yogate.de

Kückers Studio YOGATE - mitten in

Coburg am Theaterplatz - hat treue

Kunden und eine stetig wachsenrung

unterstützte, erarbeitete Nadja Kücker

ihren Businessplan. Viele hilfreiche

Anhaltspunkte erhielt sie nach eigenen wieder mitbringen muss. Nur wenn man

de Teilnehmerzahl.

Angaben in Beratungsgesprächen mit ehrlich an sich und seine Idee glaubt, flei-

Der Gedanke und der Wunsch, ein eige- der IHK. Kritische Fragen von Susanne ßig ist und sich vorbehaltlos engagiert,

nes Yogastudio zu eröffnen, schwirrte Stammberger sah sie dabei als konstruk- kann man erfolgreich sein“, sagt Nadja

schon länger in ihrem Kopf herum, betiv an: So sei sie auf dem richtigen Weg Kücker. So entsteht jeden Tag eine neue

richtet die Gründerin. Schon oft habe sie gehalten worden, erzählt Nadja Kücker. Herausforderung. Dazu zählt die Yogaim

Geiste ausgerechnet, ob und wie sich Geholfen hat beim Start Frau Kückers Trainerin auch administrative Aufgaben

so ein Traum verwirklichen lassen wür- jahrelange Erfahrung als Aerobic-Traine- einer Unternehmerin, die ihr nach eigede.

Eines Tages habe sie fast zufällig die rin und ihre Kontakte zu vielen Fitness- ner Aussage nicht immer leicht von der

offenbar idealen Räume für ihr Vorha- Interessierten, von denen einige erste Hand gehen. n

ben entdeckt. Nun konnte alles konkret Kunden wurden. „Ich bin der Meinung,

geplant werden.

dass ein entscheidender Grund für ein

Kontakt

Die Planungsphase sei im Nachhi- erfolgreiches Business das Herzblut ist,

L f A _ I n v e s t i e r e n A P R . p d f S e i t e 1 0 7 . 0 3 . 1 2 , 1 3 : 5 Susanne 3 Stammberger, Tel.: 09561 7426-11

nein betrachtet hart gewesen und un- das man jeden Tag, immer und immer E-Mail: stammberger@coburg.ihk.de

Unsere Wirtschaft 04/2012

21


22 Wirtschaftsjunioren

Unsere Wirtschaft 04/2012

UNIORENKREIS

www.wj-coburg.de

Die nächsten Termine

17.04.2012 Speed-Networking der ofr.

WJ-Kreise in Coburg

24.04.2012 „Yes, I can!“ – Girls‘Day 2012

Designwerkstatt Coburg

10.05.2012 Hinter den Kulissen –

Veste-Führung

12.05.2012 Bevölkerungsbefragung

in Coburg

22.05.2012 „Wie ver-rückt muss Mann

sein?“ - Vortrag

Marcus Süße, Marathonund

Ultramarathon-Finisher

Kontakt

Uwe Müller, Tel.: 0178 1686989

E-Mail: uwe-mueller@isf-institut.de

Kreative Junioren auf der come

Dass die Coburger Wirtschaftsjunioren kreativ sind, hat

sich inzwischen weit über unseren Wirtschaftsraum

hinaus herumgesprochen. Dass zum Kreis der Aktiven

auch Kreative gehören, ist dagegen öffentlich weit

weniger bekannt. Die „come 2012“ – Messe der Coburger

Kreativwirtschaft – bot Gelegenheit zum „Outing“ in

eigener Sache: Sandra Küntzel (graphXartelier) – im Bild

an ihrem Stand von WJ-Vorstandsmitglied Conny

Landgraf besucht – stellte ebenso aus wie Stephanie

Kuttner (Fresh Art Konzept & Design).

Experte Andreas Kücker verhilft Unternehmen

zum Erfolg in Social Media.

GEKOMMEN,

UM ZU BLEIBEN

Social Media:

Chance oder Fluch

für Unternehmen?

Das Brennpunktthema „Social Media“

beschäftigte die Wirtschaftsjunioren.

85 Mitglieder und Gäste

wollten wissen, was Experte Andreas

Kücker dazu zu sagen hat.

Im Social Web tummeln sich Millionen

Anbieter, Konsumenten, Kunden und

Interessenten. Nie zuvor war es möglich,

so viele Menschen gleichzeitig auf

so vielfältige Art zu erreichen. Wichtig

ist es jedoch, die vielen Social-Media-

Plattformen richtig zu nutzen. Nur, was

ist „richtig“? Was kann zur Chance für

das eigene Unternehmen werden und

wo liegen Fallstricke?

Eindrücklich und anschaulich schilderte

der Coburger Andreas Kücker auf

Schloss Hohenstein seine Ansätze und

Ansichten. Kücker studierte Informatik

und Betriebswirtschaft, bevor sich das

WWW vor über 15 Jahren zu seiner erfolgreichen

Berufung entpuppte. Er verfügt

mithin über weit reichende und tief

greifende Kenntnisse.

Zunächst gelte, die richtige Plattform

für sich herauszufinden, riet Kücker. Wer

bringt mir was? Wo will ich hin? Mit welcher

Technologie und Strategie kann ich

dies realisieren? Diese Grundsatzfragen

müssen zunächst geklärt werden, um nicht

an der Flut der Möglichkeiten des Soci-

al Web zu verzweifeln. Gerade für kleine

und mittelständische Unternehmen eröffnen

sich immense Möglichkeiten zur

Selbstdarstellung. Der Mut zur Präsentation

von Produkten und Dienstleistungen

wird dabei belohnt: So ließen sich

via YouTube Produkte präsentieren oder

über Blogs eine Art Tagebuch über neueste

Erkenntnisse führen. Über Einträge

etwa in Twitter oder Facebook könne man

seinen Service darbieten oder besondere

Aktionen ankündigen. Aktuelle, interessante

Einträge, die geteilt werden, bieten

zudem die Chance, weiterempfohlen zu

werden. In Verbindung mit Ehrlich- und

Verbindlichkeit kann so ein nachhaltiges

Werkzeug für solide Außenwirkung und

wachsende Bekanntheit bei allen Interessengruppen

etabliert werden.

Für Kücker steht fest: Social Media

werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung

gewinnen. Dies eröffne auch

Unternehmen ein enormes Potenzial an

Möglichkeiten. Bei deren Identifikation

und zielgerichteter Ausnutzung hilft

Andreas Kücker in der Praxis: Mit seiner

Agentur entwickelt er Online-Projekte,

maßgeschneidert für den jeweiligen

Unternehmer. n

Conny Landgraf

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für Ihren Werbeerfolg in Das Örtliche.

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Unsere Wirtschaft 04/2012

23


24

Unsere Wirtschaft 04/2012

Ein Unternehmen ist so leistungsstark wie seine Mitarbeiter

Betriebliche Gesundheitsförderung

ist in aller Munde. Doch das, wo- wo-

rüber viele sprechen, wird bislang

von längst nicht allen in die Tat umgesetzt.

Rainer Falch, Betreiber Betreiber des

Sportlands Coburg und Diplomsportlehrer

mit Schwerpunkt Schwerpunkt auf Prävention

und Rehabilitation, erklärt im

Gespräch, warum eine Investition Inves-

in tition die in Mitarbeitergesundheit die Mitarbeitergesundheit sich

in sich mehr in mehr als als rein rein körperlicher Fitness

auszahlt. auszeichnet.

Warum ist das Thema betriebliche Gesundheitsförderung

so aktuell?

Rainer Falch (RF): Das Thema wird mit jedem

Tag aktueller. Der Hauptgrund da-

Jahr 2020 werden 40% der Mitarbeiter

zwischen 50 und 64 Jahre alt sein. Wenn

man sich vor Augen hält, dass ein Mitarbeiter

von 60 Jahren heute im Durchschnitt

16,6 Krankheitstage im Jahr hat,

ein 19-Jähriger hingegen nur 6,5, wird

klar, warum dieser Wandel präventive

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

so wichtig macht. Das heißt nicht, dass

nur jüngere Arbeitgeber zuverlässig leistungsfähig

sind. Im Gegenteil: Eine aktive

Gesundheitsförderung kann dazu

beitragen, die Fitness aller Mitarbeiter so

zu verbessern, dass der Krankenstand im

Unternehmen nachhaltig gesenkt wird.

Das ist also eine betriebliche Investition

in die eigene Zukunftsfähigkeit, die im

ziell gefördert wird.

Von welchen Faktoren hängt unsere Gesundheit

denn ab?

RF: Ich unterscheide hier vier Faktoren

nach Prof. Dr. Klaus Hurrellmann, einem

renommierten Gesundheitswissenschaftler.

Erstens spielen soziale und wirtschaftliche

Faktoren, wie die Bedingungen am

Arbeitsplatz, eine Rolle. Zweitens Umweltfaktoren:

etwa die Luft- und Wasserqualität,

aber auch die Einbindung in

soziale Netzwerke. Drittens zählen behaviorale

und psychische Faktoren. Zum

Beispiel Bewegung, Ernährung, Stressausgleich

oder Eigenverantwortung. Und

viertens ist der Zugang zu gesundheitsrelevanten

Leistungen wichtig – also

und Reha. Firmen, die sich für gesundheitsfördernde

Maßnahmen einsetzen,

gewinnen demnach für Arbeitnehmer

an Attraktivität, weil sie insgesamt für

eine höhere Lebensqualität sorgen. Wir,

als Anbieter für gesundheitsorientierte

Fitness mit speziellen Trainingsangeboten,

erfüllen nach diesem Konzept nicht

nur gesundheitliche, sondern auch soziale

Aufgaben.

Wie können Fitness- oder bewegungstherapeutische

Angebote hier ansetzen?

RF: Die Hauptbeschwerden von Firmenangehörigen

sind Herz- und Kreislaufprobleme,

oft infolge von Übergewicht,

Rückenschmerzen und vermehrt auch

psychische Probleme. Die haben seit

dem Jahr 2000 um 54% zugenommen!

Im Sportland Coburg reagieren wir auf

diesen Bedarf mit gezielten Programmen

gegen den Bewegungsmangel, zum

Muskelaufbau, zur Steigerung des Wohl-

Stressabbau als Ausgleich zum Beruf.

Was dem Mitarbeiter neben einer besseren

Fitness mehr Zufriedenheit, Lebensqualität

und Leistungsfähigkeit einbringt,

ist auch für die Firma lukrativ. Denn ein

verringerter Krankenstand bedeutet weniger

Kosten, weniger Produktivitätsverlust

und eine höhere Motivation im

gesamten Team, das mit voller Kraft zusammenarbeiten

kann.

Das klingt nachvollziehbar. Aber lässt sich

der ökonomische Nutzen für die Betriebe

denn beziffern?

RF: Zahlreiche Studien, darunter auch

die Reports der Initiative Gesundheit &

Arbeit, weisen nach, dass betriebliche

Gesundheitsförderung die Krankheitskosten

im Unternehmen durchschnittlich

um 26,2% senkt und die krankheitsbedingten

Fehlzeiten um 26,8% reduziert.

Das Return-on-Investment, also die Ein-

PR-Anzeige

satzrendite, liegt im Minimum bei 1:2,3

bis 1:5,9 – je nach Umsetzbarkeit und

Struktur der Maßnahmen. Die Reports

konnten belegen, dass Mehrkomponentenprogramme,

also solche mit einem

ganzheitlichen Ansatz, besonders

effektiv sind und bei den Einzelbausteinen

die körperlichen Übungsprogramme

die höchste Wirkung zeigen. Hier setzt

unser Angebot an.

Wie genau sieht das aus?

RF: Als Partner der Initiative „Gesundheit

im Betrieb“ begleiten wir Firmen in

der Planungs- und Projektierungsphase

individuell bei der Erstellung eines

ganzheitlichen Konzepts zur betrieblichen

Gesundheitsförderung. Dazu gehört

auch eine ausführliche Analyse der

Gesundheitssituation im Unternehmen.

Danach betreuen wir die Mitarbeiter bei

uns oder im Unternehmen mit einem individuellen

Bewegungs- und Trainings-

auch für eine unverminderte Leistungs-

gestärkt wird, den wirft so schnell nichts

aus der Bahn.

Dabei wünschen wir Ihnen, aber auch

Ihren Trainingsgästen im Sportland viel

Erfolg! Vielen Dank für das aufschlussreiche

Gespräch.

Setzt auf ganzheitliche und individuell zusammengestell

zusammengestellte Programme bei der betrieblichen Programme Gesundheitsförderung:

bei der

betrieblichen Rainer Falch, Betreiber Gesundheitsförderung:

des Sportlands Coburg.

Rainer Falch, Betreiber des Sportlands Coburg.


© Foto Martin Rohm

R E S T A U R A N T

Verlockend

gastlich seit

1600

Coburger

Traditionshaus

„Loreley“

eröffnet wieder

Die „Loreley“, Coburgs wohl bekanntestes Wirtshaus, kann

auf eine über 400 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Im

April eröffnet das Haus wieder.

Bis ins Jahr 1508 zurück sind die Eigentümer des Hauses

Herrngasse 14 namentlich bekannt. 1581 wird das Anwesen

als Bäckerei (Beck) bezeichnet, der Eigentümer ist im

Nebenberuf Brauer. Ab 1772 wird das Haus durch Erwerb des

Nachbaranwesens erweitert. In diese Zeit fallen auch die Erteilung

der Schankerlaubnis und der Umbau zum Gasthaus.

Ab 1850 gehören die berühmten Theatermaler Max und Gotthold

Brückner zu den Stammgästen. Sie bringen zur Verschönerung

des gepflasterten Hausflures, in dem das Künstlervolk

mangels Platz in der Wirtsstube seinen Stammtisch zwischen

den dort stehenden Mehlkästen aufgestellt hatte, zwei Gemälde

vom Rhein und der schönen Maid auf dem Loreleyfelsen an.

Bald sprachen die Gäste nur noch liebevoll von der „Lore“ und

ab 1860 wurde aus dem einstigen „Herrenbeck“ das Wirtshaus

„Loreley“.

Jetzt ist das Traditionshauswieder

im Besitz eines

Coburgers, der

Gaststuben, Küche

und Nebenräume

stilecht

renovieren ließ.

Mit Jakob und

Tanja Stadlmeyer

(zuletzt Hotel

Festungshof)

knüpfen erfahrene

Wirtsleute an

die Jahrhunderte

alte Tradition

und wollen durch

Freundlichkeit

und Köstlichkeiten

den legendären

Ruf der „Lore“

stärken. Gemäß

dem einstigen

Motto des Hauses:

„Damit das

Gute in Coburg

erhalten bleibt!“

V E R L O C K E N D G A S T L I C H S E I T 1 6 0 0

Ab April wieder

für Sie da!

Restaurant Loreley

Jakob u. Tanja Stadlmeyer

Herrngasse 14, 96450 Coburg

Tel. (09561) 79 58 242

BGH STÄRKT HAUSRECHT

VON HOTELBETREIBERN

Rechtsextremisten dürfen abgewiesen werden

Tourismus

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Hausrecht von

Hotelbetreibern gestärkt. Hoteliers dürfen grundsätzlich

Rechtsextremisten wegen ihrer politischen Überzeugung

als Gäste ablehnen.

Dies gelte jedoch nicht, wenn die Buchung des Gastes

bereits bestätigt wurde. Wenn bereits ein gültiger Beherbergungsvertrag

geschlossen wurde, sei der Hotelier

daran gebunden. Dann sei ein Hausverbot nur möglich,

wenn sich der Gast grob vertragswidrig verhalte, etwa indem

er andere Gäste belästige.

Der BGH entschied damit in letzter Instanz einen Fall, in

dem der Vorsitzende der NPD mit seiner Ehefrau einen Aufenthalt

in einem Wellness-Hotel buchte. Das Ehepaar hatte

sich dort bereits zweimal aufgehalten. Nach der Buchung

wurde dem Ehepaar mitgeteilt, dass eine Unterbringung im

gebuchten Hotel nicht möglich sei.

Der BGH hob das Hausverbot für die Zeit der bestätigten

Buchung auf, bestätigte es aber ansonsten. Grundsätzlich

könne ein privater Hotelbetreiber „frei darüber entscheiden,

wen er als Gast aufnimmt und wen nicht“, sagte der Vorsitzende

Richter zur Begründung. Das Prinzip des Grundgesetzes,

wonach niemand wegen seiner politischen Überzeugung

benachteiligt werden darf, gelte zwischen Privatpersonen und

Unternehmern nicht unmittelbar. n

Kontakt

Patricia Leistner-Hofmann, Tel.: 09561 7426-27

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Unsere Wirtschaft 04/2012

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26 Die DIHK-Seite

Neues aus Berlin und Brüssel

Forderungen zur Reform der Unternehmens-

besteuerung aufgegriffen

Berlin. Der DIHK ist mit seiner

Forderung zur Vereinfachung der

Unternehmensbesteuerung in Teilen

durchgedrungen: Die Fraktionen

von CDU/CSU und FDP haben

kürzlich ihren Entschluss bekräftigt,

das Unternehmenssteuerrecht

in Deutschland bürokratieärmer, einfacher

und wettbewerbsfähiger zu

machen. DIHK-Präsident Hans Heinrich

Driftmann: „Die angekündigte

Fortentwicklung der steuerlichen

Organschaft hin zu einer modernen

Gruppenbesteuerung kann dazu beitragen,

dass Deutschland als Investitionsstandort

auch aus steuerlicher Sicht

attraktiv bleibt.“ Darüber hinaus soll das

Reisekostenrecht vereinfacht werden, was

die Unternehmen bei den Abrechnungen

von Dienstreisen der Arbeitnehmer von

Bürokratie entlastet. Auch mit der Ankündigung,

den steuerlichen Verlustrücktrag

von 511.500 Euro auf 1 Mio. Euro anzuhe-

In der Pflege drohen höhere

Beitragssätze

Berlin. Kritik erntet das Bundesgesundheitsministerium

(BMG) für seine Pläne, zusätzliche Leistungen

über höhere Beitragssätze in der Pflegeversicherung

zu finanzieren. Der DIHK geht in seiner Stellungnahme

zum Gesetzentwurf im Übrigen davon

aus, dass die Kosten für die Betriebe höher ausfallen

werden als die vom BMG veranschlagten

325 Mio. Euro. Um die Pflegeversicherung insgesamt

auf solide Füße zu stellen, empfiehlt der

DIHK eine Abkopplung der Beiträge von den Löhnen

in Verbindung mit einem steuerfinanzierten

Sozialausgleich. n

Betriebliche Software künftig

zu Hause steuerfrei

Berlin. Arbeitgeber können aufatmen: Die private

Nutzung der vom Arbeitgeber überlassenen

Software ist bald steuerfrei und entlastet

somit vom bisherigen Bürokratieaufwand. Die

Finanzverwaltung will mit einer Gesetzesänderung

(§ 3 Nr. 45 EStG) einem Vorschlag des

DIHK nachkommen und künftig auch die alleinige

Nutzung von Software und Zubehör, ohne

Unsere Wirtschaft 04/2012

ben, wird einer DIHK-Forderung entsprochen.

Diese Maßnahme kann insbesondere

kleinen und mittleren Betrieben in wirtschaftlichen

Schwächephasen zusätzliche

Liquidität bieten.

Was in der Liste jedoch fehlt, ist die zuvor

bereits angekündigte Verkürzung der Aufbewahrungsfristen.

Diese ist jedoch zwingender

Teil der Vereinfachung.

Überlassung eines betrieblichen PCs, steuerfrei

zu behandeln. Bisher gilt: Wurde vom Arbeitgeber

überlassene Software privat genutzt, war

dies nur steuerfrei, soweit der Arbeitgeber auch

den PC zur Nutzung zur Verfügung gestellt

hat. Bei der alleinigen Überlassung von Software

und der Nutzung am privaten PC nahm

die Finanzverwaltung überwiegend einen zu

versteuernden geldwerten Vorteil an. Insbesondere

die Bewertung des Vorteils führte bei

den Arbeitgebern zu großen praktischen Problemen.

n

Durchbruch bei schneller Anerkennung

ausländischer Berufe

Berlin. Die Weichen für eine zügige Anerkennung

ausländischer Berufsqualifikationen sind

gestellt. Der Bund war mit dem im letzten Jahr

verabschiedeten Anerkennungsgesetz, das am

1. April 2012 in Kraft getreten ist, vorausgegangen.

Nun ziehen die Länder nach. In Anlehnung

an das Bundesgesetz liegt seit Mitte

Februar 2012 eine in der Kultusministerkonferenz

abgestimmte Musterregelung für die 16

Länder vor. Es soll die Gewähr für eine länder-

gemeinsame Umsetzung der Anerkennungsgrundsätze

bieten. Der DIHK hatte

die Länder zu einer solchen Lösung aufgefordert,

weil ansonsten ein neuer Anerkennungsdschungel

gedroht hätte. n

Erster Innovationstag Fachkräfte

für die Region

Berlin. Auf dem ersten „Innovationstag

Fachkräfte für die Region“ zeichnete

Bundesarbeitsministerin von der Leyen

in Berlin vier vorbildliche und erfolgreiche

Netzwerke aus. Der Fachkräftemangel

ist die Herausforderung der nächsten

Jahre und Jahrzehnte. Dabei wird die Ausprägung

des demografischen Wandels in

vielen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich

sein. Dementsprechend individuell

sind auch Handlungsbedarfe und

Strategien, um diesem Trend zu begegnen.

Das vom Bundesarbeitsministerium getragene

Innovationsbüro Fachkräfte für

die Region unterstützt daher regionale

Netzwerke zur Fachkräftesicherung, in

denen Arbeitsmarktakteure vor Ort gemeinsam

konkrete Projekte umsetzen.

DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann

unterstrich: „Eine wichtige Rolle spielen

dabei die IHKs als anerkannte Partner in

den Regionen.“ Zukünftig wird das Büro

weitere gute Praxisbeispiele veröffentlichen,

den Erfahrungsaustausch fördern

sowie Fachtagungen organisieren. n

Energiewende: Zehn Prioritäten

für Politik und Wirtschaft

Berlin. In einem Eckpunktepapier zur

Energiewende formuliert der DIHK zehn

Herausforderungen, die Politik und Wirtschaft

jetzt mit Vorrang anpacken müssen,

damit diese Herkulesaufgabe gelingt.

Darunter: die kurzfristige Benennung

eines Projektmanagers, bei dem die Fäden

der zahlreichen Einzelmaßnahmen

zusammenlaufen, die Einrichtung eines

„Forum Energiewende“, eine Akzeptanzoffensive

in den Regionen sowie die sofortige

Aufnahme von Gesprächen mit

den Nachbarländern. Der DIHK mahnt

zudem die Deckelung der Kosten für den

Ausbau der erneuerbaren Energien und

Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs

bei Industrie, Gewerbe und

im Wohnungsbau an. n


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Europa-Forum Bayern 2012 in München

Musikwirtschaft im Blickpunkt

Das Europa-Forum Bayern hat sich als Europageschäfts:

Vom 22. - 29. September 2012 orga- Beratungsplattform für das Europa- • Finanzierung und Risikoabsicherung

nisieren Bayern International, der VUT geschäft bayerischer Firmen zu einer • Innovation und Forschung als Erfolgs-

Süd und die IHK für München und festen Institution entwickelt. Es finfaktoren im Ausland

Oberbayern eine Unternehmerreise det am 16. Mai 2012 im Münchner • Unternehmenspraxis und Förderung

für die Musikwirtschaft nach China,

die den Teilnehmern einen Über-

Künstlerhaus am Lenbachplatz statt. im Auslandsgeschäft

blick über die Musikszene der Städte

Shanghai und Guangzhou vermittelt

und Kontaktmöglichkeiten zu chinesi-

Den Teilnehmern stehen Experten

der Deutschen Auslandshandelskammern

aus 31 europäischen

Polen im Fokus

Polen wird als der größte Markt in Mittelund

Osteuropa für bayerische Unternehschen

Geschäftspartnern bietet. Das Ländern - so viele wie nie zuvor - zu bimen zunehmend interessant. Bayerische

Angebot richtet sich an bayerische lateralen Beratungsgesprächen zur Ver- Exporte nach Polen sind im Jahr 2011 um

Musikproduzenten, Booking-Agenfügung. Die Veranstaltung richtet sich an fast 14 Prozent gestiegen und summiercies,

Musikvertriebe, Clubbesitzer, kleinere und mittlere Unternehmen, die ten sich auf rund 4,3 Mrd. €. Vor diesem

Organisatoren von Konzerten und erstmals planen, in ein Nachbarland zu Hintergrund widmet das Europa-Forum

Festivals sowie Musikverlage. Wei- exportieren oder ihr Exportgeschäft zu Bayern 2012 dem Partnerland Polen eine

tere Informationen bietet bei Inter- vertiefen. Dabei können sie die Chancen, eigene Veranstaltungsreihe. In der Clubesse

die IHK zu Coburg.

Möglichkeiten und Risiken des Exportetage des Künstlerhauses bestehen Möggeschäfts

kennenlernen.

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Unsere Wirtschaft 04/2012

Fußball-EM: Lizenzpflicht für kommerzielle Übertragungs-Events

Viele Gaststätten und Kneipen in der

Region Coburg planen für die Fußball-

Europameisterschaft (8. Juni – 1. Juli

2012) Public-Viewing-Veranstaltungen.

In der Popularität solcher Events

hat auch die UEFA eine Einnahmequelle

erkannt.

Die Fußball-EM ist eine private Veranstaltung

der UEFA. Daher gelten

grundsätzlich für das Public Viewing

(die UEFA spricht von Public Screening)

die vertraglichen Regelungen der

UEFA. Auch wenn es rechtlich umstritten

ist, ob eine Lizenz benötigt wird, sollte

man das Risiko, ohne Lizenz ein Public

Viewing zu veranstalten, genau einschätzen

und erst nach Rechtsberatung eine

Entscheidung treffen.

Arten von Public Screening

Die UEFA unterscheidet zwischen kommerziellem

und nicht-kommerziellem

Public Screening:

1. nicht-kommerziell: beim Public Screening

gibt es keinerlei geschäftliche Aktivitäten

2. kommerziell: beim Public Screening

gibt es kommerzielle Aktivitäten

(z. B. Verkauf von Essen und Getränken,

Sponsoring von Drittparteien, Einlass

gegen Entgelt)

Wer benötigt eine Lizenz?

Nach Meinung der UEFA müssen alle

Anbieter eines Public Screening eine

Public-Screening-Lizenz von der UEFA

erwerben. Die UEFA wird nach eigener

Darstellung allerdings die Lizenzpflicht

aussetzen, wenn das Public Screening

folgende Kriterien erfüllt:

1. Die benutzte Leinwand ist kleiner als

drei Meter in der Diagonale.

2. Das Fassungsvermögen des Public-

Screening-Veranstaltungsortes ist

für maximal 150 Personen ausgelegt.

3. Es findet weder Sponsoring statt noch

werden Eintrittsgelder erhoben.

Die Ausnahme dürfte für viele Gaststätten

und Kneipen in und um Coburg gelten.

Eine Lizenz ist für alle Spiele der Endrunde

der UEFA EURO 2012 gültig, sie gibt

Veranstaltern das Recht, alle 31 Spiele zu

übertragen. Sie müssen während des Turniers

keine Lizenz beantragen (zum Beispiel

wenn ihre Mannschaft eine Runde

weiterkommt).

Public Viewing ist ein Publikumsmagnet.

Das zeigte auch die Eventreihe „EM-Garten“

der Neuen Presse zur Fußball-Europameisterschaft

im Jahr 2008 im Coburger

Josiasgarten.

Lizenzanträge bis 18. Mai

Eine Public-Screening-Lizenz kann nur

über das Internet beantragt werden. Die

UEFA hat ein Anmeldeportal eingerichtet.

Die Anmeldefrist endet am 18. Mai 2012.

Kosten nach Leinwandgröße

Für nicht-kommerzielle Public Screenings

werden keine Gebühren verlangt.

Für kommerzielle Public Screenings werden

Gebühren verlangt. Die Preisliste ist

auf dem Online-Anmeldeportal der UEFA

veröffentlicht. Die Gebühren beginnen bei

35 Euro pro Quadratmeter (pro Leinwand)

für die kleinsten Public Screenings und

steigern sich dann je nach Leinwandgröße

auf bis zu 65 € pro m² und Leinwand.

Unabhängig von den Lizenzkosten der

UEFA müssen die Gebühren für die GEZ

und die GEMA bezahlt werden. n

Information

www.uefa.com

Kontakt

Frank Jakobs, Tel.09561 7426-17

E-Mail: jakobs@coburg.ihk.de


Liquidität statt Personalkosten

Fachkräfte binden und gleichzeitig Liquidität erhöhen

Dynamisch wachsende Unternehmen

benötigen vor allem zwei Dinge:

ausreichend Liquidität sowie ausreichend

qualifizierte Mitarbeiter. Um

für beides gleichzeitig etwas zu tun,

bietet sich die betriebliche Altersvorsorge

an.

Um gutes Personal gewinnen und

halten zu können, ist eine attraktive

betriebliche Altersversorgung

ein hervorragendes Instrument. Doch

die beste Betriebsrente nützt nichts,

wenn dem Unternehmen in Krisenzeiten

vorzeitig das Geld ausgeht. Das muss

nicht sein. Wer unabhängig von Kreditinstituten

bleiben möchte, sollte zur Innenfinanzierung

seines Unternehmens

die betriebliche Altersversorgung als

Profitcenter nutzen.

Anstelle der üblichen Direktversicherungen

durch Entgeltumwandlung zahlt

der Arbeitgeber die Beiträge nicht an eine

Versicherungsgesellschaft, sondern behält

Sie einfach nur ein. Als Gegenleistung

verspricht er seinen Mitarbeitern ein

Versorgungskapital im Alter. Die Leistung

im Alter ergibt sich wie bei einem Sparbuch

aus den Beiträgen zuzüglich zum

Beispiel 4 % Zinsen – ohne Abzug von

Kosten oder Gebühren. Die Leistung ist

in voller Höhe garantiert und gesetzlich

gegen Insolvenz des Arbeitgebers gesichert.

Für die Mitarbeiter ist dieses System

attraktiv und transparent, aber genau

so sicher wie Versicherungslösungen.

Dem Arbeitgeber stehen die einbehaltenen

Versorgungsbeiträge bis zum Rentenbeginn

als Liquidität zur Verfügung

– ohne Sicherheiten, ohne Diskussionen

mit Banken und zu einem langfristig

sehr günstigen Zins. Zusätzlich kann er

Jahr für Jahr Betriebsausgaben steuerlich

geltend machen, die in der Regel

deutlich höher sind als die einbehaltenen

Beiträge. Hieraus ergeben sich er-

hebliche Steuervorteile, die zusätzliche

Liquidität bringen.

Das bAV-Profitcenter ist für Unternehmen

geeignet, die sich zutrauen, intern

eine höhere Verzinsung zu erzielen, als

den Arbeitnehmern versprochen wurde.

Das kann durch eine geschickte Kapitalanlage

oder durch die Reduzierung

ansonsten erforderlichen Fremdkapitals

erreicht werden. Die Zinsdifferenz verbleibt

als Gewinn beim Unternehmen. Um

die zusätzlichen Steuervorteile voll nut-

Betriebliche Altersvorsorge hat sich als

Instrument von Personalgewinnung und

Personalbindung bewährt. Sie lässt sich

auch als Profitcenter nutzen.

zen zu können, sollte das Durchschnittsalter

der Belegschaft nicht über 40 Jahre

liegen. n

Manfred Baier

Information

www.febs-consulting.de

IHK-Informationsveranstaltung

Zur Vertiefung des Themas

bietet die IHK zu Coburg eine

Informationsveranstaltung

am 10. Mai an

(Einzelheiten siehe S. 16)

Information

www.coburg.de/berufundfamilie

Betriebspraxis

Unsere Wirtschaft 04/2012

29


30 Bekanntmachungen

Unsere Wirtschaft 04/2012

Arbeitsjubiläen

25 Jahre

Ute Schüpferling, Polsternäherin

Marion Hertha, Polsternäherin

Brigitte Schwalb, Polsterin

Carmen Schindler, Zuschneiderin

bei F + S Polstermöbel GmbH, Weidhausen

HR-Eintragungen

Neueintragungen

Reiner Kanzewitsch e.K., Kanonenweg 50 a, 96450 Coburg

ortho sport gmbh, Seidmannsdorfer Str. 201, 96450 Coburg

BestSens AG, Neustadter Str. 7, 96450 Coburg

Zoll GmbH & Co. KG, Hallstr. 7, 96279 Weidhausen

Lange Immobilien GmbH, Herrngasse 6, 96450 Coburg

Jakob Stadlmeyer GmbH, Herrngasse 14, 96450 Coburg

Polysport GmbH - Systeme für Sporthallen, Pfarrleitenweg 10, 96486 Lautertal

ZTM GmbH, Bucher Str. 8, 96253 Untersiemau

Knöller Terrazzo GmbH, Alexandrinenstr. 8 a, 96450 Coburg

Christoph Logistic UG (haftungsbeschränkt), Hintere Wilhelmstr. 1, 96237 Ebersdorf b. Coburg

Arnst Consulting GmbH, Rosenauer Str. 30 b, 96450 Coburg

Sitzverlegung

EUROGATE Warehousing & Distribution Sonnefeld GmbH,

von: Siegfried-Lapawa-Str. 1, 96242 Sonnefeld nach: Am Genter Ufer 6, 21129 Hamburg

Select Aktiengesellschaft, von: Rosenauer Str. 117, 96450 Coburg

nach: Lohmannstr. 31, 56626 Andernach

C & C Forstdienstleistungs- und Holzhandels UG (haftungsbeschränkt)

von: Rosengasse 3, 96145 Seßlach nach: Üschersdorf Nr 29 1/4, 97496 Burgpreppach

barth pro Steuerberatungsgesellschaft mbH

von: Birkenweg 29, 96450 Coburg nach: Neustadter Str. 7, 96450 Coburg

Löschungen

Lucullus GmbH, Hohensteiner Str. 26, 96482 Ahorn

Reichert GmbH, Obere Klinge 5, 96450 Coburg

Modellbahn-Treff Horst Poltermann e. K., Steinweg 37, 96450 Coburg

LAB-Networx Inh. Roman Böttner e.K., Wiesenstraße 3, 96450 Coburg

Brosta Physiotherapie GmbH, Lange Gasse 33, 96450 Coburg

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40 Jahre

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Unsere Wirtschaft

Magazin der IHK zu Coburg

Herausgeber

Industrie- und Handelskammer zu Coburg

Schloßplatz 5, 96450 Coburg

Postfach 2043, 96409 Coburg

Telefon 09561 7426-0, Fax 09561 7426-50

(Standortpolitik, Zentrale Dienste, Recht,

Ausbildung)

und 09561 7426-15

(Weiterbildung, Starthilfe und Unternehmensförderung,

Innovation und Umwelt,

International)

E-Mail: ihk@coburg.ihk.de

Internet: http://www.coburg.ihk.de

Leitung und Verantwortung für den Inhalt

Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel

Chef vom Dienst

Natalie Riedel

Fotos (sow. n. anderw. ausgewiesen)

H. Rosenbusch (Coburg),

G. Weber (Neustadt), IHK zu Coburg

Beilagenhinweis

Dieser Ausgabe liegt eine Informationsschrift

der Firma IN-Übersetzungen, Ingrid Nassios, Coburg,

bei. Wir bitten um freundliche Beachtung.

Die für diese Ausgabe vorgesehene Informationsbroschüre

„Coming home – Dedon©“ der

Firma izabela K., Patrycja Izabela Schubert,

Weitramsdorf, wurde irrtümlich bereits der

März-Auflage von „Unsere Wirtschaft“ beigelegt.

Wir bitten um Entschuldigung.

Erscheinungsweise

10-mal jährlich

(Doppelausgaben Jan/Feb und Aug/Sep)

Bezugspreis

Kostenlos für IHK-Zugehörige,

im Übrigen 18,40 € pro Jahr.

Der Bezug erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen

Beitragspflicht als Mitglied der IHK.

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag

von 7.30 bis 16.30 Uhr

Freitag von 7.30 bis 15.00 Uhr

Weitere Termine n. pers. Vereinbarung

Anzeigenbetreuung

Dirk Stegner, Schaumberger Str. 4,

96489 Niederfüllbach

Telefon 09565 364594, Fax 610282

E-Mail: d.stegner@ibase2.de

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Telefon 09568 9418-11, Fax 9418-17

E-Mail: notes@weber-kommunikation.de

Internet: www.weber-kommunikation.de

Bankverbindung: VR-Bank Coburg eG

(BLZ 783 600 00) Kto.-Nr. 1558269

Druck

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96450 Coburg, Telefon 09561 83 45-0

Mit Verfasser-Namen bzw. Initialen gezeichnete Artikel

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Nachdruck von Beiträgen nur mit vorheriger Zustimmung

des Herausgebers. Beiträge unserer Zeitschrift,

in denen Erzeugnisse von Firmen besprochen werden,

dienen der Information der Leser, um über Neuheiten

auf diesem Gebiet aufzuklären. Eine Garantieerklärung

für Produkte und Firmen ist damit nicht verbunden.

Für den Anzeigenteil wird keine Haftung übernommen.


*Studie der Universität Koblenz-Landau vom 31.8.2007

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