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NUTZ FAHRZEUGE

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 23. Jahrgang März 2011 10413

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Wissen macht Moneten!

So greifen

Unternehmen

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vehicles-world-online.de

topinvestmo.com

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contrailo.de

in-fbll.de

Die Vehicles-World-Online GmbH wartet bereits seit rund zwei

Jahren mit einem Internet-Portal auf, nach der Maxime:

Wissen, was bewegt

Nicht nur Fachzeitschriften zählen zum Bestandteil des Internet-

Portals vehicles-world-online.de, sondern ebenso auch die einzigartige

Investitions-Datenbank topinvestmo.com. Bei investmo.de

bzw. topinvestmo.com handelt es sich um eine Investitions-Datenbank

für ökologische und ökonomische Mobiltät, Container-Logistik,

Baumaschinen, Kran- und Hebetechnik, Ersatzteile, Zubehör und

noch Vieles mehr.

Eine einzigartige Investitions-Datenbank – mit Investitions-Planer zu

den jeweiligen Kategorien – die nun zunehmend von Unternehmern

sowie Entscheidern genutzt wird. Keineswegs verwunderlich, denn

die Verlage NFM und K&H sind etablierte Partnerunternehmen.

Und damit sich Fehl-Investitionen vermeiden lassen, lautet hier

schlicht und ergreifend die Devise: gut informiert = topinvestiert.


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IN ALLEN KATEGORIEN

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KRAN-SICHERHEIT ✓✓

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KÜHLFAHRZEUGE ✓✓

KÜHLKOFFER ✓✓

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L

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LADUNGSSICHERUNG ✓✓✓✓

LADUNGSSICHERUNGS-

SCHULUNGEN/

QUALIFIKATIONEN ✓✓

LAGERTECHNIK ✓✓✓

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LASTMOMENTBEGRENZUNG ✓

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INVESTITIONS-PLANER

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TAGESAKTUELLE

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M

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SONDERMASCHINENBAU ✓

STAHLSEILE ✓✓

INFORMATIONS-

MATERIAL

PH

PH

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STAPLER-ANBAUGERÄTE ✓✓

T

TANK- UND SILOAUFBAUTEN ✓✓

TANKANLAGEN UND TANKTECHNIK ✓✓✓

TANKKARTEN ✓✓✓

TELEMATIK ✓✓✓✓

TELESKOPGERÄTE ✓

TELESKOPKRANE ✓✓

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TRANSPORTERVERMIETUNG ✓

TRANSPORTGERÄTE ✓

TRANSPORTKÜHLUNG ✓

TURBOCOMPOUND ✓

TURBOLADER ✓

TÜREN ✓✓

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U

ÜBERLADEBRÜCKEN ✓✓

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INHALT

Sternleuchten S. 18

Ein neuer Actros steht in den Startlöchern! Die getarnten Prototypen

sind bereits auf der Straße. Wie genau der neue Actros

aussehen wird, bleibt vorerst ein Geheimnis. Wir konnten den

Designern bei ihrer Arbeit zusehen.

März 2011

Elektronische Mitarbeiter S. 44

Moderne Helfer aus Hard- und Software, Mobilfunk und Satellitennetz helfen

den Transportalltag transparenter, ökologischer und effizienter zu gestalten.

Damit die Theorie auch in der Praxis klappt, ist hier jedoch ein genauer Blick

auf die Realität gefragt.

Verlässliche Partner S. 30

Fahrzeugfinanzierungen gestalten sich nach den

mageren Krisenjahren mitunter recht schwierig. Wie eine partnerschaftliche

Zusammenarbeit zwischen Finanzierer und Kunde aussehen kann,

zeigt sich am Beispiel der Blitz Spedition & Logistik. Wir haben das Unternehmen besucht.


Editorial

3 Kollege Computer und Co.

Finanzen & Fuhrpark

6 Lkw-Maut wird ausgeweitet

8 Strategische Partner

10 Bequem zu mehr Auslastung

12 Ratgeber zur Produkthaftpflicht

14 Wachsende Nachfrage

16 Mobiler Service rund um Felgen

Nutzfahrzeug-Design

18 Sternleuchten

24

Tipps und Trends

Business-Wochen

26 Neue Funktionalitäten

64 Individuelle Boxen

28

Nutzfahrzeuge

Technik zum Anfassen

30 Verlässliche Partner

Fördermittel

34 Endspurt läuft!

40

Aus- und Weiterbildung

Schulungen nah am Partner

42 Lernen, wo Sie wollen

44

Telematik

Elektronische Mitarbeiter

50 Serviceflotte für flotten Service

52 Direkter Draht vor Ort

54 Doppel für mehr Potenzial

56 Überwachung der Ladung

Umwelt & Verkehr

58 Grüne Welle aus Bonn

62 Erdgas fahren, Kosten sparen

Konjunkturspiegel

66 Positive Entwicklung

70

Logistik

Kraft für Logistik-Vorsprung

72 Kranaufbau mit Wechselwirkung

74 Zwei Fliegen mit einem Stopp

76

Anhänger,

Auflieger, Aufbauten

Maximale Einsetzbarkeit

78 Neue Leichtigkeit

80 Sensibles Ladegut

82 Serviceoffensive wird fortgesetzt

84

Safety

Effiziente Absturzsicherung

86 Gurt anlegen ist Gesetz

88 Boden mit Grip

90

Werkstatt

Trend zu Schnell-Läufern

92 Hohe Qualitäts-Standards

95 Neue Licht-Lösungen

96 Ein Gerät für alle

Fahrbericht

98 Sparsamer Lieferwagen

102

Internet

Wissen, was die Online-Welt bewegt

106 Wissen macht Moneten!

108 Gut informiert = topinvestiert

110 Impressum

110 Händlerteil

Grüne Welle aus Bonn S. 58

„Grüne Logistik“ wird für Unternehmen

der Logistik-Branche zunehmend relevanter.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hat

sich die Rudolf Baumann Spedition inzwischen

intensiv mit dem Thema beschäftigt.

PARTNER

WAHL

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Auf die Straße, fertig los...


Wie bei Mercedes-Benz

der Lkw von morgen

sein Gesicht erhält


Design. Ein neuer Actros steht in

den Startlöchern! Die perfekt getarnten

Prototypen sind bereits auf der Straße.

Wie genau der neue Actros aussehen wird,

bleibt vieler Erlkönigfotos vorerst ein streng

gehütetes Geheimnis...


...Kein Wunder: Das Design des Fahrerhauses ist

nicht nur das Gesicht eines Nutzfahrzeuges, sondern

auch das Gesicht einer Marke. Und so ein

neues Gesicht braucht Zeit. Von den ersten Skizzen

bis zum Serienanlauf vergehen mehrere Jahre.

Tradition und

Moderne: Ein

neues Lkw-

Design darf auch

den Vorgänger

nicht alt aussehen

lassen.

Der Aufwand ist nachvollziehbar, geht es doch

darum, mit Stilelementen wie dem Kühlergrill,

Scheinwerfern, Luftleitblechen und natürlich

dem Logo eine Optik zu kreieren, die das Auto unverwechselbar

macht. Das Design transportiert die dazugehörigen

Markenwerte. Speziell das Design eines schweren

Nutzfahrzeuges sollte Kraft und Zuverlässigkeit vermitteln,

zugleich aber nicht einschüchternd wirken. Und

auch die jeweilige Vorgängergeneration sollte sich im

Design des Neuen wieder finden. Bei Mercedes-Benz wird

das Thema Markenprägung mit sehr starker Konsequenz

verfolgt: Ein neuer Lkw von Mercedes-Benz baut zwar

eine Brücke in die Zukunft, doch die Linienführung hat

stets eine Verbindung zum Ausgangspunkt. Ein Lkw von

Mercedes-Benz ist immer als Mercedes-Benz zu erkennen

– selbst wenn man den Stern nicht sieht.

In die Zukunft schauen

Um den Lkw von morgen zu gestalten, müssen Designer

die Fragen und Wünsche der Anwender von heute kennen

und in künftige Antworten verwandeln. Die Designer

von Mercedes-Benz besuchen deshalb Truck-Stops

und Messen, sie treffen Fahrer an Stammtischen, interviewen

sie, drehen vor Ort Filme. Sie erleben den Lkw

im Einsatz, fahren im Lkw mit und steuern sie zum Teil

selbst. Sie beobachten den Markt und die Marke. Sie lassen

sich von Trends aus den Pkw mit Stern anregen, mitunter

arbeiten Designer projektbezogen hier wie dort.

Jedoch wäre es sinnlos, die neuesten Ideen des Pkw-

Designs zu übernehmen – ein Lkw mit seiner extremen

Funktionalität und seinen langen Lebenszyklen muss

andere Wege gehen. Vielmehr gilt es, langfristige Trends

zu erkennen. Die Marke soll dadurch über sämtliche

Fahrzeugkategorien wie aus einem Guss erscheinen.

Ein Weiteres kommt hinzu: Ein Lkw muss nicht nur

die Anforderungen von Unternehmern und Fahrern, sondern

auch die des Gesetzgebers erfüllen. Das betrifft zum

Beispiel die Themen Sicherheit oder Abgasvorschriften.

So wird die anstehende Vorschrift Euro 6 aufgrund des

damit verbundenen großen Kühlluftbedarfs der Motoren

auch die Optik von Lkw beeinflussen.

Komplexe Modellfamilie

Noch mehr Komplexität gewinnt das Thema, weil ein

Lkw sich harmonisch in eine Modellfamilie einfügen

muss. Kurzes und langes Fahrerhaus, flaches und hohes

Fahrerhaus, unterschiedliche Breitenformate – all das

muss nicht nur gefällig und harmonisch aussehen, son-


dern auch mit einem hohen Anteil von Gleichteilen im

Sinne des Käufers kostengünstig produziert werden.

Designer denken dabei durchaus pragmatisch: Ausgangspunkt

ihrer Entwürfe sind stets die größten Fahrerhäuser

und diejenigen mit den größten Stückzahlen. Alle anderen

werden daraus abgeleitet. Die einzelnen Baureihen

setzen sich ebenfalls zu einer Baureihenfamilie zusammen

– Actros, Axor und Atego kommen aus einem Haus,

das wird auch optisch deutlich. Der Actros zeigt, was

Lkw-Design zu leisten vermag.

Der Mercedes-Benz Actros ist ein perfektes Beispiel, was

Lkw-Design leisten muss und was Lkw-Design leisten

kann. Vor 15 Jahren hat Mercedes-Benz seinen Schwer-

Lkw Actros vorgestellt – dank wohldosierter Weiterentwicklung

trifft er heute ebenso wie damals den Geschmack

von Käufern und Fahrern. Trotzdem lässt der

Actros 2011 seine Vorgänger nicht „alt“ aussehen – ein

Actros früherer Jahrgänge fällt optisch nicht aus dem

Rahmen und ist längst kein Youngtimer – er ist auf dem

besten Wege zu einem modernen Lkw-Klassiker.

Klar definierte Vorgaben

Entworfen wird der Actros wie alle Fahrzeuge von

Mercedes-Benz im Designcenter Sindelfingen. Als Industriedesigner

in einem Konzern leben die Designer von

Mercedes-Benz nicht von schmucken Entwürfen und

schicken futuristischen Studien: Sie erarbeiten konkrete

Projekte im Rahmen klarer Aufgaben mit definierten Vorgaben.

Mercedes-Benz Design gestaltet Fahrzeugentwürfe

bis zur Serienfertigung.

Wie sieht ein solcher Designprozess konkret aus? Ausgangsbasis

eines neuen Lkw ist ein Briefing durch Daimler

Trucks mit der Zielrichtung des künftigen Lkw. Dazu

gehören bereits grobe Angaben für das so genannte

„Package“, also das Maßkonzept und die Technik. Definiert

sind Radstände, Spurweite, Motor- und Kühlerlage.

Gleiches gilt für die Ergonomie und die Platzverhältnisse

im Fahrerhaus.

Idee, Skizze, Modell

Steht ein komplett neuer Lkw ins Haus, sammeln die

Designer von Mercedes-Benz zunächst in einem „Program

of Wishes“, wofür das kommende Fahrzeug steht.

Aus den Ideensammlungen wachsen erste Skizzen als

Vorschläge. Hier sind die Designer noch sehr frei, müssen

sich nicht an einengende Vorschriften halten.

Im nächsten Schritt nähern sich die Designer bereits der

Realität. Package heißt das Maßkonzept für Interieur und


Klassisches Design:

Der Actros als Black und White Liner.

(Fotos: Daimler)

Zukunft des Trucks: Auch sehr

futuristische Ideen werden im Sindelfinger

Designcenter entwickelt.

22 NFM 3/2011

Technik, hinterlegt in Form von Daten und umgesetzt in einem Proportionsmodell.

So muss die Antriebstechnik untergebracht werden, sind Bewegungsfreiheit

im Fahrerhaus sitzend und stehend ebenso festgelegt wie Abmessungen von

Liegen oder Staufächern. Über diese fixierten Maße werden die favorisierten Entwürfe

gelegt. Sind Ideen nicht umzusetzen, scheitern sie an dieser Stelle.

Vom detaillierten Entwurf zur Realität

In der nächsten Phase nähern sich die detaillierten Entwürfe der Realität

an. Die Entwürfe werden dreidimensional mit Daten aufgebaut

und von den Konstrukteuren auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.

Dann wird es erstmals greifbar: Anhand der 3D-Daten werden

Modelle unterschiedlicher Designrichtungen gefräst. Zunächst

im Maßstab 1:4, später in Originalgröße. In dieser Phase widmen

sich die Beteiligten auch der Aerodynamik, die im

Windkanal bereits geprüft wird.

Es folgt ein präzise ausgeführtes und lackiertes Modell

im Maßstab 1:1. Jetzt wird es auch mit Blick auf die Entscheidung

ernst. Das Design des neuen Lkw wird an dieser

Stelle vom Vorstand endgültig abgenommen. Bis zu diesem

Zeitpunkt sind von den ersten Entwürfen ausgehend rund

24 Monate vergangenen.

Weitere 24 Monate vergehen bis zum Start der Produktion.

Jetzt werden aber nur noch Details verändert. Das grundsätzliche

Gesicht steht. Die Arbeit der Designer ist

damit jedoch nicht beendet. Sie sorgen über den

gesamten Lebenszyklus einer Fahrzeuggeneration

immer wieder für neue Akzente. Entweder

über Modellpflegemaßnahmen oder über

Sondermodelle und Showtrucks. So wird Modernität

über viele Jahre gewährleistet.


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Tipps & Trends

TRANSPORTER

Neuer TradePort

Direkt vor den Toren des Transporter-

Werkes von Volkswagen Nutzfahrzeuge

entsteht ein neuer TradePort der

Volkswagen Gebrauchtfahrzeughandels

und Service GmbH (VGSG). Ab Mai

2011 sollen dort Gebrauchtwagen

der Baureihen Caddy, T5, Crafter und

Amarok verkauft werden.

SPEZIALFAHRZEUGE

10.000. Econic

Der Mercedes-Benz Econic rollt weiter

auf der Erfolgsspur. Jetzt wurde das

10.000. Fahrzeug ausgeliefert. Es

ging an die Abfallwirtschaftsbetriebe

Köln (AWB). Dieser Mercedes-Benz

Econic 2629 L mit umweltfreundlichem,

wirtschaftlichem Dieselmotor

OM 906 LA und BlueTec-EEV-Standard,

hat eine Leistung von 210 kW

(286 PS).

RECHT

Negativer Einfluss

Die Erkältungswelle rollt! Pillen, Tropfen

und Hustensäfte stehen derzeit

hoch im Kurs. Doch Vorsicht: Medikamente

können sich negativ auf die

Fahrtüchtigkeit auswirken. Kommt es

unter Medikamenteneinfluss zu einem

Unfall, kann dies für den Fahrer fatale

Folgen haben. Die Rechtssprechung

stuft Fahruntüchtigkeit durch Arzneimittel

als Unverantwortlichkeit und

grobe Fahrlässigkeit ein.

24 NFM 3/2011

Business-Wochen bei

Renault: Der neue

Master steht dabei

im Mittelpunkt.

(Foto: Renault)

Business-Wochen

Renault mit Angeboten für Gewerbetreibende

Bei Renault finden gegenwärtig die Bu-

siness-Wochen 2011 statt. Im Mittelpunkt

der Aktion steht besonders die

neue Master-Familie. Das Multitalent

in der Nutzfahrzeugklasse von 2,8 bis

4,5 t zul. GG ist ab sofort in allen Auf-

TRIMBLE TRANSPORT & LOGISTICS AUF DER LOGIMAT

Planungs-Tool für Transportprofis

Im Mittelpunkt des Messeauftritts der Trimble Transport & Logistics auf

der LogiMAT 2011 stand die Optimierung der Lieferkette in Kombination

mit einem nachhaltigen Wirtschaften. Hierzu präsentierte das Unternehmen

Lösungen seines Bordcomputers CarCube. Das Planungstool Fleet-

Cockpit präsentierte Trimble Transport & Logistics erstmals in Stuttgart.

Mit diesem Instrument stehen dem Disponenten verschiedene Informationen

zur Verfügung. Sie erhalten die Daten, die vom Bordcomputer Car-

Cube in Echtzeit übertragen werden auf einem einzigen Monitor. Dies sind

z. B. Fahrt- und Ruhezeiten der Fahrer, die Positionen der Lkw, Störmeldungen

sowie Fahrerberichte.

Neben dem Planungstool Fleet-

Cockpit konnten sich Messebesucher

in Live-Demonstrationen

selbst ein Bild von der Trucknavigation

machen, welche die für

Lkw geltenden Beschränkungen

berücksichtigt. Die Bordcomputer-Lösung

setzen inzwischen

rund 800 Unternehmen in sieben

Ländern ein.

(Foto: Trimble Transport & Logistics)


au-, Antriebs- und Längenvarianten

erhältlich. Darüber hinaus stellt

Renault im Rahmen der Business-

Wochen Leasing- und Finanzierungsmodelle

vor, die nicht nur für alteingesessene

Unternehmen, sondern

auch für Neugründer zugänglich sind.

Individuelle Laufzeiten. Dazu zählt

etwa der individuelle Komfortservice

„Relax Pro“: Das Leasing-Komplettpaket

bietet individuelle Laufzeiten

sowie Laufleistungen und schließt die

Kosten für sämtliche Wartungsarbeiten,

Verschleißreparaturen und Hauptuntersuchungen

ein.

Noch mehr Leistungen bietet das Full-

Service-Angebot Renault Fleet Services.

Mit einer speziellen Neugründeroffensive

unterstützt die Renault-Bank

auch junge Unternehmer.

Innovative Technologien

ÜBERLADEBRÜCKEN IN ALUMINIUMBAUWEISE VON ALTEC

Hindernisfrei in den Container

Der Container ist zweifellos der wichtigste Ladungsträger im internationalen

Güterverkehr. Seine Standardmaße und sein einfaches Handling machen

seine logistischen Vorteile aus. Eher nachteilig kann sich der Container beim

Handling am Boden zeigen, wenn es gilt, die Ladung hinein bzw. heraus zu

bekommen. Für das Be- und Entladen von Containern

bietet die Firma Altec GmbH aus 78224

(Foto: Altec)

Singen Überladebrücken in Aluminium-Bauweise

an. Die mobile Containerbrücke Typ MC wird

beim Be- und Entladen von Containern verwendet,

wo Stapler mit bis zu 6 t aus- und einfahren.

Eingebaute Staplertaschen ermöglichen einen

schnellen und einfachen Transport der Überladebrücke

zu den entsprechenden Verladestellen.

Individuelle Lösungen Intensive Unterstützung

Unsere Ideen,

Ihr Erfolg

Wer oben mitfahren will, braucht das Beste!

Hella EasyConn NextGeneration zeigt, wo es lang geht!

Wir stellen aus: Halle1 B24

Die modulare Produktfamilie

EasyConn NextGeneration: Die neue

24V Trailer-Konzeption auf Basis

der neu entwickelten modularen

Hybridheckleuchte.

Die Innovation der Hybridheckleuchte

mit ihrer einzigartigen Bauweise der

Komponenten und patentierten

Lichtscheibe ermöglicht den simplen

Austausch der Glühlampen-Einheiten

durch spezielle LED- Module. Erstmals

ist eine Transformation der Leuchte

von einer Seite zur anderen möglich.

EasyConn NextGeneration ermöglicht

volle Kostenkontrolle bei Erstausrüstung

und Erweiterung, eine deutliche

Reduzierung der Life-Cycle-Kosten

und mehr Sicherheit im täglichen

Trailerbetrieb.

Hella Trailer Systems GmbH

Amstetter Str. 32, 89191 Nellingen

Tel.: +49 7337 9615-0

www.hella.de/trailer

sales-hts@hella.com


Tipps & Trends

RFID-TECHNOLOGIEN

Im Vorbeifahren

erfasst

Die 7iD Technologies GmbH hat bei der

LogiMAT mit TS Transport Service ihr

RFID Truck Gate vorgestellt. TS nutzt

die vorhandene RFID-Kennzeichnung

der Fahrzeuge, die im End-of-Line-

System der Ford-Werke bereits eingesetzt

wird, zur Überprüfung bei der

Lkw-Verladung. Das von 7iD Technologies

aufgebaute und installierte

System erfasst die geladenen Pkw

nun quasi im Vorbeifahren und gleicht

sie mit der Ladeliste ab. So können

die Prozesse beschleunigt und Fehler

verringert werden.

VERKEHRSPOLITIK

Anti-Stau-Programm

vorgelegt

Staus gehören auf deutschen Autobahnen

zu den größten Ärgernissen.

Dichter Verkehr lässt die Unfallgefahr

steigen. Für freiere Fahrt legt Bundesverkehrsminister

Peter Ramsauer nun

den „Projektplan Straßenverkehrstelematik

2015“ vor. Das Papier enthält

insgesamt 138 Projekte zum Bau

von Verkehrslenkungsanlagen, besonders

auf hoch belasteten oder unfallträchtigen

Autobahnabschnitten.

Davon werden 30 Maßnahmen bereits

umgesetzt. 32 Projekte befinden sich

im Stadium des Vorentwurfes, weitere

76 Projekte in der Voruntersuchung.

Dazu gehören Strecken-, Netz- und Kontenbeeinflussung,

Stauwarnanlagen,

Ampelanlagen an Autobahnauffahrten

sowie Anzeigen, die Fahrstreifen zuteilen

oder Seitenstreifen freigeben.

26 NFM 3/2011

Das TachoWeb 3.0 verfügt über zusätzliche Funktionalitäten. (Foto: DAKO)

Neue Funktionalitäten

DAKO präsentiert bedienerfreundliches TachoWeb 3.0

Zusätzliche Funktionen, erhöhte Bedienfreundlichkeit:

Der Flotten-Management-Spezialist

DAKO hat eine

neue Version seines Internetportals

TachoWeb an den Start gebracht. Zu

den Neuheiten der Version 3.0 zählen

die Funktionen Führerscheinprüfung,

Fahrtenbuch, die Anzeige der Wochenrestlenkzeiten

sowie eine neue – im

Zwei-Minutentakt aktualisierte – Vollbildanzeige

aller Fahrzeugpositionen

auf einem separaten Bildschirm. Die

Plattform unterstützt Fuhrparkleiter

mithilfe der Funktion „Führerscheinprüfung“

bei der regelmäßigen Kontrolle

der Fahrerlaubnis.

Der bewährte Termin-Warner auf der

TachoWeb-Startseite erinnert die Disponenten

frühzeitig, wenn einzelne

Führerscheine wieder zur Kontrolle

vorgelegt werden müssen.

Fahrtenbuch-Funktion. Auch die neue

TachoWeb-Funktion „Fahrtenbuch“

sorgt für eine erheblich vereinfachte

Administration. Sie liefert der Verwaltung

über die TachoWeb-Oberfläche

eine komplette Übersicht über die Arbeits-,

Lenk-, Ruhe- und Pausenzeiten

aller Fahrer, die hierfür lediglich ihre

Fahrerkarte vorschriftsmäßig einsetzen

müssen. Die gewonnenen Daten

dienen zum Beispiel als Basis für die

Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Eine große Erleichterung für Disponenten

ist die ebenfalls neue Übersicht

über die Wochenrestlenkzeiten

aller Fahrer, die über die Ansicht „Dispozeiten“

im TachoWeb abgerufen

werden kann.

Auslesen und übertragen. Das Unternehmen

weist darauf hin, dass neben

TachoWeb 3.0 auch die Lösung

TachoRemoteDownload für das ferngesteuerte

Auslesen und Übertragen

der Fahrerkarten- und Tachografendaten

durch das DeMinimis-Programm

gefördert werden. Für 2011 sind die

Förderungen gegenüber dem Vorjahr

deutlich verbessert worden. In diesem

Jahr werden Invesitionen pro Lkw mit

einem Betrag von bis zu 2000 statt bisher

1400 Euro gefördert.


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TECHNIK

zum Anfassen

Nutzfahrzeugtechnik. Zuverlässige, flexible und

wirtschaftliche Transportlösungen werden rund

250 Aussteller auf der NUFAM – der Nutzfahrzeugmesse

im Süden – vom 14. bis 17. April in der

Messe Karlsruhe präsentieren.

Konsequent umweltorientiert: Kiesling Kühlfahrzeuge hat den

ersten recyclebaren Kühlaufbau entwickelt. (Fotos: Daimler, Kiesling)


Von den leichten Nutzfahrzeugen bis hin zu den

schweren Lkw über Aufbauten, Auflieger und

Anhänger sowie Zubehör und Dienstleistungen

bietet die Nutzfahrzeug-Messe ein vielfältiges Ausstellungsspektrum.

Im Vordergrund steht dabei natürlich die

aktuelle Nutzfahrzeugtechnik. Mit dem Mercedes-Benz

Atego Bluetec Hybrid (Diesel- und Elektromotor) wird

S&G Automobil AG zeigen, dass auch im Lkw-Bereich

bereits heute alltagstaugliche und umweltfreundliche

Technologien zur Verfügung stehen.

Weiterhin ist u. a. der mit Elektromotor angetriebene und

somit emissionsfreie Mercedes Benz Vito E-Cell ausgestellt.

Als „Laster der Sternekategorie“ sind die limitierten Versionen

des Mercedes-Benz Actros White Liner & Black

Liner zu sehen.

Werkstatt und Ersatzteile

Den ersten recyclebaren Kühlaufbau zeigt Kiesling Kühlfahrzeuge

am S&G-Stand: Laut TÜV-Gutachten können

mehr als 85 Prozent des eingesetzten Materials recycelt

und 95 Prozent verwertet werden. Suer Nutzfahrzeugtechnik

wird während der NUFAM live von Grund auf den

Aufbau einer Stahlpritsche und eines Cargotrail PWP-CS

auf ein Lkw-Fahrgestell in Schraubtechnik zeigen.

Auf den Cargotrail-Stahl-Bodenrahmen können unterschiedliche

Aufbauten, für deren Bausätze umfangreiche

Aufbauzertifikate vorliegen, auf Fahrgestelle von 7,49 bis

26 t zul. GG vorgenommen werden. Dabei wird Suer

Nutzfahrzeugtechnik auf die derzeit am Markt geforderten

Zertifikate nach DIN EN 12642 XL Bezug nehmen

und die vorhandene Kompetenz in diesem Bereich aufzeigen.

Aber auch Zubehör, Werkstatt und Ersatzteile spielen

auf der NUFAM eine Rolle.

Zukunftsfähige Telematiklösungen

Der Nfz-Spezialist winkler zeigt eine nachgerüstete Hydraulikanlage

an einer Sattelzugmaschine. Zudem präsentiert

das Unternehmen die neue Werkzeugserie der

Marke winkler vom innovativen Vier-in-Ein-Doppelring-

Ratschen-Schlüssel bis hin zum komplett bestückten

Werkstattwagen. Praxisnah demonstrieren Profis am Messestand

das speziell für den Nutzfahrzeugbereich entwickelte

winkler-Diagnosesystem (WDS) für die einfache

und professionelle Durchführung von Wartungs- und

Reparaturarbeiten.

Am 15. April findet im Rahmen der NUFAM ein Telematiktag

statt. Hier werden vielversprechende Lösungsansätze

für die Entwicklung zukunftsfähiger Verkehrs-

Management-Systeme für die mobile Gesellschaft der

Zukunft vorgestellt.

NIE MEHR OHNE GURT!

Den Crashtest können Sie sich anschauen unter:

… weil immer jemand auf dich wartet.

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NUFAM

14. bis 17. April

in Karlsruhe.

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Versierter Rechner: Transportunternehmer

Dirk Blitz.

Erfahrener Finanzierungsprofi:

Matthias Bräuer.

Das wiederum hat Auswirkungen auf die Ertragslage.

Unzufriedenheit ist damit fast schon vorprogrammiert.

Keine einfachen Voraussetzungen für eine partnerschaftliche

Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Bank.

Es geht aber auch anders. Ein positives Beispiel dafür ist die Firma

Blitz Spedition & Logistik aus Groß-Umstadt bei Frankfurt.

Das Unternehmen ist mit 45 Wechselbrückenzügen unterwegs.

Dirk Blitz setzt auf Kontinuität in seinen unternehmerischen

Entscheidungen und ist mit dieser Strategie immer gut gefahren.

Und er erwartet Fairness von seinen Geschäftspartnern.

Langjährige Geschäftsbeziehung

Beides, Kontinuität und Fairness, charakterisiert auch die langjährige

Geschäftsbeziehung zu seinem Finanzdienstleister. Das

Unternehmen finanziert seine Fahrzeuge seit Jahren über die GE-

FA, die seit geraumer Zeit die SG Equipment Finance in Deutsch-

Verlässliche

PARTNER

Finanzierungen. Wer nach den beiden mageren

Krisenjahren jetzt in neue Fahrzeuge investieren

möchte, hat es teilweise recht schwer. Die in vielen

Fällen nicht gerade erfreulichen Bilanzen aus den

Krisenjahren 2009/2010 kosten wichtige Punkte

im Rating und schrauben die Kreditkosten hoch.

land vertritt. Mehr noch: Blitz nutzt nicht nur die Finanzdienstleistungen

der GEFA, sondern ist auch Mietkunde der GEFA-

Tochter PEMA und nutzt die Tankkarte der GEFA und seit wenigen

Wochen die brandneue Servicecard. Letztere wurde Anfang

Januar auf dem Markt eingeführt und ermöglicht dem Karteninhaber,

für einen zuvor verhandelten Kreditrahmen Ersatzteile,

Reifen oder Betriebsstoffe zu Großabnehmerkonditionen bei

Partnerunternehmen zu beziehen.

„Eine Karte, die Sinn macht“, ist sich Blitz sicher. Vor allem von

der Möglichkeit Großabnehmerrabatte zu nutzen, verspricht

sich der Dipl.-Betriebswirt weitere Einsparmöglichkeiten für sein

Unternehmen. Potenziale, die der Unternehmer seit Jahren konsequent

ausschöpft. Auf der Kostenseite sind die Sparpotenziale

denn auch weitgehend ausgereizt. „Auch auf der Einnahmeseite

lässt sich nur marginal drehen“, so Blitz. Es ist also Kreativität

gefragt. Die legt Dirk Blitz insbesondere bei der Auslastung seiner

(Fotos: GEFA, Heiko Preller)


Fahrzeuge an den Tag. Die Fahrzeuge fahren jährlich zwischen

250.000 und 350.000 km. Die Motoren seiner

Wechselbrückenzüge werden nur am Wochenende kalt.

Blitz: „Wir verdienen unser Geld mit einer effizienten

Auslastung der Fahrzeuge.“

Schwierige Prognosen

Eine verlässliche Prognose künftiger Auslastungen ist in

einem stark saisonabhängigen Transportsegment natürlich

extrem schwierig. Dazu kommt, dass sich Vertragslaufzeiten

zunehmend verkürzen, was eine vernünftige Investitions-Planung

ebenfalls erschwert. Als verantwortungsbewusster

Unternehmer bewertet Blitz aber nicht nur

regelmäßig die betriebswirtschaftlichen Parameter. Eine

zentrale Frage ist für ihn auch die Frage nach der Investitions-Sicherheit.

Trotz der hohen Fahrleistungen werden

die Fahrzeuge nicht nach einem festen Zeitplan aus der

Flotte genommen. „Aber wenn es so weit ist, müssen sich

akzeptable Restwerte realisieren lassen“, so Blitz. Das war

in der jüngeren Vergangenheit nicht immer der Fall.

Realitätsnahe Risikoabschätzung

Sein persönliches Aha-Erlebnis mit der Verlässlichkeit

politischer Entscheidungen hatte Blitz mit der Einführung

von Euro 5. Seine Euro-3-Fahrzeuge haben durch

die Mautpolitik des Bundesverkehrsministers quasi über

Nacht schmerzhaft spürbar an Wert verloren. Ein anderes

Beispiel ist die Besteuerung von Biodiesel, die kostspielige

Umrüstungen vieler seiner Fahrzeuge wertlos gemacht

hat. Erfahrungen, die den hessischen Unternehmer vorsichtiger

haben werden lassen. Eine realitätsnahe Risikoabschätzung

ist für ihn integraler Bestandteil jeder Investitions-Planung

geworden. Und wo es sinnvoll ist, werden

Risiken konsequent verlagert. Auch hier hat sich die langjährige

Zusammenarbeit mit der GEFA bewährt.

Verlagerung von Risiken

Eine inzwischen häufig von Blitz genutzte Form der Risikoverlagerung

ist der Einsatz von Mietfahrzeugen. Bevor

die GEFA mit der PEMA über einen der größten Nutzfahrzeugvermieter

Europas verfügte, hat Blitz nur sporadisch

bei Auftragsspitzen Fahrzeuge angemietet. Inzwischen

sind Mietfahrzeuge für ihn eine Option, um Spitzen

abzufedern, um neue Fahrzeuge zu testen und um Investitionsrisiken

zu minimieren.

Blitz denkt hier vor allem an die Einführung von Euro 6

und die Frage, wie sich das auf die Mautsätze für Euro-5-

Fahrzeuge auswirken wird. Warum also nicht für zwei

Jahre mieten, statt die Fahrzeuge neu zu kaufen? Das Risiko

des Wertverlustes durch höhere Mautsätze wäre für

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Finanzierer und Kunden

müssen vertrauensvoll

zusammenarbeiten.

ihn dadurch ausgeschlossen. Es gibt also viele Argumente, die

für die Miete sprechen. Alles aus einer Hand anbieten zu können,

macht einen Finanzdienstleister wie die GEFA noch interessanter

für die Kunden.

„Gerade am Beispiel Blitz zeigen sich die Synergien, die sich

durch die Integration des Nutzfahrzeugvermieters PEMA in die

GEFA ergeben haben“, betont Matthias Bräuer, Prokurist und

Leiter der Region Mitte der GEFA gegenüber NFM. Die langjährige

Geschäftsbeziehung zur Blitz GmbH bewertet Bräuer als

absolut vorbildlich: „Wer so lange mit einem Kunden partnerschaftlich

zusammenarbeitet, weiß auch wie verantwortungs-

ZUSÄTZLICHER SERVICE

GEFA spielt einen weiteren Service-Trumpf aus. Kunden können ab sofort

mit der SG Equipment Finance Service Card bei zahlreichen Kooperationspartnern

zahlen und dabei exklusive Vorteile nutzen. Bei Zahlung mit der SG

Equipment Finance Service Card profitieren Kunden u. a. von äußerst attraktiven

und von GEFA bereits vorverhandelten Rabatten und Konditionen.

Die Nutzung der Service Card ist kostenfrei. GEFA rechnet über

die SG Equipment Finance Service

Card bezogene Waren und Leistungen

einheitlich für sämtliche Akzeptanzpartner

monatlich per Sammelabrechnung

ab. Dabei wird ein

günstiges Zahlungsziel gewährt.

32 NFM 3/2011

bewusst und zukunftsgerichtet unternehmerische Entscheidungen

getroffen werden.

Zeitnahe Entscheidungen

Auch Dirk Blitz schätzt die gute Zusammenarbeit, die sich in

vielen Aspekten zeigt. Einer der wichtigsten Aspekte ist für den

Unternehmer der Faktor Zeit: „Wenn ich eine Investitions-

Entscheidung getroffen habe, möchte ich nicht lange auf eine

Finanzierungsentscheidung warten müssen. Bei der GEFA werden

die Entscheidungen zeitnah getroffen.“ Mehr noch. Blitz

schätzt auch die detaillierten Branchenkenntnisse der GEFA:

„Welcher brachenfremde Banker ist in der Lage, verantwortungsbewusstes

Wirtschaften eines Transportunternehmers zu

bewerten und in das Ranking mit einzubringen? Die meisten

Banken sind es ohne Zweifel nicht. Da wird in aller Regel das

wenig positive Image der Transportbranche insgesamt überbewertet.

Das macht Kreditverhandlungen schwierig.“

Offener Umgang

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit setzt aber auch Fairness

durch den Kunden voraus. Dazu gehört in erster Linie, die Karten

offen zu legen. Das schafft Vertrauen. Das ist in diesem Fall zweifellos

gegeben. Bräuer: „Wir kennen das Unternehmen seit vielen

Jahren. Das macht Entscheidungsprozesse natürlich sehr viel einfacher

und schafft für beide Seiten Sicherheit.“ Dirk Blitz sorgt

sich angesichts der sehr guten Zusammenarbeit im für ihn zentralen

Bereich der Finanzierungen nicht um die Zukunft seines

Unternehmens. Das hat einen weiteren positiven Nebeneffekt:

Die Finanzierungen bereiten ihm kein Kopfzerbrechen. Er kann

sich so einfacher auf sein Kerngeschäft konzentrieren.


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Antragsfrist für

Förderprogramm

beachten

De-minimis. Mit großen Schritten geht das Förderprogramm De-minimis gleich doppelt

auf die Zielgerade! Denn jetzt heißt es: Letzte Chance für das Geld 2010 und 2011!

Höchste Zeit die Antragsunterlagen an das BAG zu senden!


Am 31. März 2011 endet die Antragsfrist auf die Mittel aus

dem Förderprogramm für den Güterkraftverkehr für das

Jahr 2011. Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kann

bei der Vergabe der Gelder 2011 nur Anträge berücksichtigen,

die bis zu diesem Tag vollständig beim Bundesamt eingegangen

sind. Aber auch, wer im vergangenen Jahr einen Zuwendungsbescheid

für Mittel aus dem Fördertopf 2010 erhalten hat, muss

sich sputen! Denn damit das Geld tatsächlich fließt, muss dem

BAG bis zum 31. März 2011 der Antrag auf Auszahlung (Verwendungsnachweis)

mit den nachgewiesenen Ausgaben vorliegen.

De-minimis-Schnellüberblick

Antragsberechtigt sind Unternehmen des Güterkraftverkehres,

die Eigentümer oder Halter von schweren Nutzfahrzeugen mit

mindestens 12 t zul. GG. Die Nutzfahrzeuge müssen ausschließlich

für den Güterkraftverkehr bestimmt und für den öffentlichen

Straßenverkehr in Deutschland zugelassen sein. Stichtag

für die Zahl der Fahrzeuge, die in die Berechnung des maximalen

Förderbetrages für das jeweilige Unternehmen einfließen,

war der 31. Oktober 2010. Die Antragsunterlagen für die

Förderperiode 2011 können auf der Internetseite des Bundes-

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Aufb�����

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amtes (www.bag.bund.de) heruntergeladen bzw. auch elektronisch

gestellt werden.

Zahlreiche Hilfestellungen, wie Muster und Antworten auf häufige

Fragen, unterstützen beim Ausfüllen ebenso wie Mitarbeiter

des Bundesamtes per eMail oder Telefon. Förderpotenzial haben

zahlreiche Anschaffungen und Dienstleistungen rund um

den Lkw. Hier nur einige der Beispiele aus der Anlage des BAG.

Antrag auf Auszahlung

Ohne Verwendungsnachweis kein Geld. Daher sollte auch der

zweite Stichtag dieser Tage nicht vergessen werden: Nur noch

bis Ende März können Unternehmen die Auszahlung für die

bewilligten Gelder aus der Förderperiode 2010 beantragen.

Dazu müssen die Antragsteller ausgefüllte Vordrucke, die so

genannten Verwendungsnachweise, rechtzeitig an das BAG

schicken. Mit dem Stichtag ist der letztmögliche Eingangstag

beim BAG gemeint. Für die Auszahlung berücksichtigt werden

können dabei nur die tatsächlich entstandenen Kosten. Das gilt

auch, wenn die voraussichtlichen Nettokosten im Förderantrag

höher angesetzt waren. Waren die Kostenschätzungen niedriger

als tatsächlich, geht die Differenz zu Lasten des Antragsstellers.

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Sicherheit: Die Ausstattung der

Fahrzeuge mit Ladungssicherungsmitteln

kann gefördert werden.

(Fotos: Axion, Braun, CWS-boco,

Dinex, pewag, SCC)

Da auch beim Ausfüllen der Verwendungsnachweise stetig Fehler

auftraten, hat das Bundesamt auf Vorblättern wesentliche

Mängelquellen zusammengefasst. Antragsteller bekommen diese

Hinweise mit dem Aufrufen des Vordruckes in jedem Fall

angezeigt. Sie können auch separat von der Internetseite des

Bundesamtes abgerufen und angezeigt werden.

Das ist förderfähig

Bis zu 3600 Euro je Einzelmaßnahme können Unternehmen im

Bereich der fahrzeugbezogenen Maßnahmen für Produkte und

Rückfahrkameras

sind eine weitere

Möglichkeit im

Förderprogramm.

36 NFM 3/2011

Leistungen anschaffen, die sich jeweils auf ein Einzelfahrzeug

beziehen. Dies können unter anderem Lösungen rund um das

Fahrerhaus sein, mit denen der Fahrerarbeitsplatz sicherer und

ergonomischer gestaltet wird. Begonnen bei zertifizierten Schlafliegen,

Klimaanlagen und Standheizungen reicht das Feld bis zu

Assistenzsystemen, Telematik-Geräten und Navigationssystemen.

Übrigens kann auch das Update für das Kartenmaterial

förderfähig sein.

Auch das Thema Sicherheit wird beim Förderprogramm groß

geschrieben. So wundert es nicht, dass zahlreiche förderfähige

Die Beihilfen sind

auch für Komponenten

zur Navigation

möglich.


Maßnahmen in diesem Feld zu finden sind. Hierzu gehören

z. B. Kosten für Retarder, Rückfahrkameras und andere

Ausstattungen, die über die gesetzlich vorgeschriebenen

Merkmale hinausgehen.

Für mehr Sicherheit

Aber auch rund um die optimale Ladungssicherung können

die Unternehmen bewilligte Fördergelder investieren.

Neben Rungen, Zurrgurten, Sperr- und Ladebalken

fallen in diesen Bereich z. B. auch Stirnwandverstärkungen

und Prallwände. Zu den förderfähigen Sicherheitsprodukten

zählen darüber hinaus auch Ersatzteile wie

Scheinwerfer und andere lichttechnische Einrichtungen

oder retroreflektierende Markierungen. Hier sollten

Unternehmen auch Winterausrüstungen nicht außer

Acht lassen, denn auch wenn es jetz auf Frühjahr zugeht,

der nächste Winter kommt mit Sicherheit.

Für den grünen Gedanken

Ein weiteres Feld der förderfähigen Maßnahmen mit

Fahrzeugbezug sind umwelttechnische Ausstattungen. So

ist beispielsweise die Nachrüstung mit Dieselrußpartikelfiltern

förderfähig. Auch Betriebsmittel für Abgasreinigungssysteme,

wie z. B. AdBlue, finden sich in der Liste.

Mit Blick auf die Bereifung lässt sich auch hier mithilfe

der Fördermittel im Sinne der Umwelt sparen. Erfüllen

die Pneus die aktuellen Grenzwerte bei Lärmentwicklung

und Rollwiderstand der geltenden EU-Richtlinie, können

Unternehmen auch für den Kauf der Reifen Fördermittel

aus dem Programm beantragen.

Windleitkörper, wie Spoiler oder Dachhauben, helfen

ebenfalls beim Sparen, indem sie die Aerodynamik verbessern.

Auch die sind förderfähig. Übrigens nicht nur

für die Windleitkörper selbst, denn auch Anwenderschulungen

für diese können unter die Maßnahmen fallen.

Damit bei temperaturgeführten Transporten optimale

Temperaturen herrschen und Energie effektiv genutzt

wird, stehen z. B. auch Kühltrennwände auf der Liste der

förderfähigen Maßnahmen.

Für den Fahrzeugerhalt

Auch die Wartung von Nutzfahrzeugen kann unter

bestimmten Umständen förderfähig im Sinne des Deminimis-Programmes

sein. Das gilt allerdings nur für

Leistungen von Wartungsverträgen, die über gesetzlich

vorgeschriebene Wartungen hinausgehen. Das ist unter

anderem bei Wartungsmaßnahmen der Fall, die den Garantieerhalt

verlängern.

Selbst die Fahrzeugpflege findet Eingang in die Liste der

förderfähigen Maßnahmen. Aber auch hier müssen defi-

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Wintersicher: Die Fördermaßnahmen

beinhalten auch

Investitionen in Reifen oder

Winterausrüstungen.

38 NFM 3/2011

Persönlicher Schutz: Im Rahmen der personenbezogenen

Maßnahmen können Unternehmen

Geld für Schutzkleidung erhalten.

nierte Auflagen beachtet werden. So wird die Fahrzeugpflege

nur dann bezuschusst, wenn sie umweltgerecht ist.

Das gleiche gilt für die Entsorgung von Fahrzeugen bzw.

die nach Umweltkriterien erfolgte Entsorgung von Fahrzeugkomponenten.

Personenbezogene Maßnahmen

Zweites Feld der förderfähigen Maßnahmen sind die so

genannten personenbezogenen Maßnahmen. Die Unternehmen

können hier bis zu 1400 Euro pro Einzelmaßnahme

für einen Beschäftigten bzw. eine Beschäftigte

erhalten. Dies beginnt mit den Aufwendungen für Prämien

für wirtschaftliches Fahren bis hin zur Ausstattung

mit persönlicher Schutzausrüstung für Kraftfahrer, Ladepersonal

und Disponenten. Auch für die arbeitsmedizinische

und sicherheitstechnische Betreuung der Mitarbeiter

können Fördergelder beantragt werden.

Effizienzsteigernde Maßnahmen

Der dritte Bereich umfasst schließlich Maßnahmen, die

das Unternehmen selbst betreffen und zwar mit Blick auf

die Effizienzsteigerung. Der Förderhöchstbetrag je Maßnahme

liegt hier bei 2500 Euro. Während die fahrzeugbezogenen

Komponenten der Telematiklösungen sich

z. B. bereits im ersten Bereich finden, sind hier z. B. Fördergelder

für die Hard- und Software auf der Disponentenseite

sowohl für Telematik als auch für die Auswertung

digitaler Fahrerdaten möglich.

Transporte optimieren

Auch mobile Geräte für die Warendistribution können

eventuell gefördert werden. Da Laderaumbörsen helfen,

Touren optimal auszulasten, zählt auch die Anbindung

an solche Börsen zu den förderfähigen Maßnahmen. Wobei

hier sogar Schulungen für Anwender mit einbezogen

werden können. Die antragsberechtigten Unternehmen

können die Mittel aus dem Programm aber ebenso für

Beratungen zu umwelt- und sicherheitsbezogenen Fragen

oder Zertifizierungen beantragen.

Die Nachrüstung mit Dieselpartikelfiltern findet

sich ebenfalls auf der Maßnahmenliste.


Geförderte Lkw-Schuhe

1000 De-minimis-Bescheinigungen

Bridgestone hat in

den vergangenen zwei

Jahren 1000 De-minimis-

Bescheinigungen ausgestellt.

(Foto: Bridgestone)

Bridgestone hat zwischen März 2009 und Dezember 2010

bereits 1000 De-minimis-Bescheinigungen ausgestellt.

Die Jubiläums-Bescheinigung erhielt die Axel Blanke Speditions

GmbH. Das Unternehmen aus Aschersleben stattete

seine Fahrzeuge mit Bridgestone-Antriebsprofil M729

für den Regional-Einsatz aus. Alle Lkw-Reifen der Marken

Bridgestone und Firestone entsprechen laut Herstellerangaben

neuesten EU-Standards und erfüllen die Grenzwerte

der Richtlinie 2001/43 EG. Somit können sie im

Rahmen des Förderprogrammes bezuschusst werden.

Beispielprodukte. Bridgestone empfiehlt in diesem Zusammenhang

besonders seine Profile R249 (EVO) Ecopia

für die Lenkachse, M749 Ecopia für die Lkw-Antriebsachse,

das Auflieger-/Anhänger-Profil R109 sowie als

Rundumbereifung für Reisebusse den Bridgestone M788.

Bridgestone-Qualitread- und BANDAG/Bridgestone-Runderneuerungen

sind mit dieser Richtlinie grundsätzlich

ebenfalls abgedeckt. Im Sinne der Ressourcenschonung

liefern runderneuerte Reifen einen weiteren Umweltbeitrag.

Die Herstellerbescheinigungen für das Förderprogramm

können über die Technikabteilung unter

lkwtechnik@bridgestone.eu angefordert werden. Da die

Bescheinigungen in personalisierter Form herausgegeben

werden, benötigt Bridgestone dabei die komplette Anschrift

des Antragstellers inklusive Ansprechpartner.

MAROTECH-LASI-PRODUKTPROGRAMM

Mittel sicher nutzen

Die staatlichen Fördergelder aus dem De-minimis-

Programm können Unternehmen u. a. auch für diverse

Hilfsmittel zur Ladungssicherung ausgegeben. Zu den

Klassikern der Ladungssicherung zählt z. B. die Anti-

Rutsch-Matte. Im Produktangebot von Marotech finden

sich zehn verschiedene Typen von Anti-Rutsch-Matten in

Stärken von 1,5 bis 24 mm. Die Bandbreite reicht von

der PU-gebundenen Gummigranulatbahn über die hochverdichtete

Anti-Rutsch-Matte aus PU-gebundenem

Gummigranulat, bis hin zur Spezial-Anti-Rutsch-Matte

für Vibrationsdämpfung oder den besonders robusten

Ausführungen aus vulkanisiertem Gummi.

Ebenfalls förderfähig ist der Klemmbalken vom Typ

LasiSTOPP. Dieser eignet sich für Kofferaufbauten zur

horizontalen und vertikalen Montage mit stufenlosem

Verstellbereich von 2100 bis 2600 beziehungsweise

3000 mm. Ratschen und Zurrgurte liefert Marotech in

den Gurtbreiten 25 bis 75 mm. Ein weiteres Produkt

von Marotech sind Anti-Rutsch-Balken. Problemlos erstattet

werden laut Marotech auch Investitionen in die

DEKRA-geprüften Zwischenwandverschlüsse und Spannbretter

aus Aluminium. Auch Kantenschützer stehen

auf der Liste förderungswürdiger Hilfsmittel

für die Ladungssicherung und finden sich

im Portfolio des LaSi-Spezialisten.

Die Anti-Rutsch-

Matten sind an

unterschiedliche

Einsatzgebiete

angepasst. (Foto: Marotech)

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Aus- & Weiterbildung

Berufskraftfahrer bilden

sich weiter. (Foto: TÜV SÜD Akademie)

SPARTIPP

Fünf in eins

Innerhalb einer Woche das Weiterbildungspflichtprogramm

für fünf Jahre

absolvieren – das ist das neueste

Angebot der TÜV SÜD Akademie für

Berufskraftfahrer. Denn die Wochenenden

bis zum Stichtag 2014 werden

knapp und für viele Firmen ist

es schwierig, alle Fahrer sinnvoll und

effektiv zu schulen. Aufgrund vermehrter

Nachfrage hat die TÜV SÜD Akademie

jetzt auch die Kompaktseminare

ins Angebot genommen. Die Teilnehmer

besuchen hier innerhalb von einer

Woche alle fünf vorgeschriebenen

Weiterbildungsmodule. Von der Schulung

an einem Stück können dabei

sowohl die Unternehmen als auch die

Teilnehmer von einem Zeitvorteil profitieren,

da die Fahrer nicht regelmäßig

fehlen. Hinzu kommt ein Preisvorteil,

da der Kompaktkurs im Vergleich zur

Einzelbelegung der Module günstiger

ist. Auf Wunsch können alle Schulungen

auch als Inhouse-Seminar vor Ort

im Unternehmen abgehalten werden.

40 NFM 3/2011

Schulungen nah am Partner

Lewa Qualifizierungs GmbH kurz vorgestellt

Am Puls der Zeit – unter diesem Slogan

bietet die Lewa Qualifizierungs

GmbH mit Hauptsitz in Solingen

bundesweit Schulungen an. Seit kurzem

ist sie ein neuer Partner der ELVIS

AG. Rainer Hoh, Niederlassungsleiter

in Solingen, sagt: „Wir sind in erster

Linie Dienstleister und sind ganz nah

an unseren Partnern; wir hören zu, geben

Hilfen und setzen die Wünsche

der Kunden konsequent in den Seminaren

um. Eben am Puls der Zeit.“

Fahrer gewinnen. Gutes Personal zu

gewinnen, wird zunehmend schwieriger.

Ob und wie Schulungen organisiert

und finanziert werden, genießt

laut der Lewa beim Fahrpersonal einen

hohen Stellenwert. Oftmals sind

Qualifikation und Weiterbildung eine

Lewa bietet ihr Seminarprogramm mit mehreren Ausbildern an. (Foto: Lewa)

EU-BERUFSKRAFTFAHRER

ungeliebte Verpflichtung, wenn Unternehmen

jedoch die Möglichkeit wahrnehmen

und sich engagieren, kann

daraus ein Instrument der Kompetenzentwicklung

werden.

Das Programm. Die Lewa Qualifizierungs

GmbH richtet die Seminare für

die vorgeschriebene Weiterbildung von

Berufskraftfahrern nach Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz

(BKrFQG)

entsprechend den Kundenbedürfnissen

aus. Neben diesen Weiterbildungen

bietet Lewa Qualifizierungen und Umschulungen

rund um das Thema Lager,

Logistik und Transport an. Auch den

ADR- und Staplerschein können die

Teilnehmer machen. Ziel der Seminare

ist es, Kosten zu senken und Schäden

zu vermeiden.

„Nachsitzen“ für Berufskraftfahrer

In den bundesweit 60 Fahrsicherheitszentren und Trainingsanlagen des

ADAC können Berufskraftfahrer ihrer Weiterbildungspflicht nachkommen.

Der ADAC bietet hier die fünf vorgeschriebenen Module nach Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz

an.


Venera Mossuto ist

bei EUROPART für

die Betreuung des

Kundenschulungsprogrammszuständig.

(Foto: EUROPART)

Schulungen für Nfz-Profis

EUROPART legt neues Jahresprogramm vor

Schulung macht den Meister! Dazu passend

hat die EUROPART-Gruppe ihr neues Seminarangebot

für Kunden vorgelegt. Hier finden

Werkstattprofis ein kompaktes Programm

zu den maßgeblichen Themen im

Reparaturgeschäft: Das EUROPART-Angebot

richtet sich an freie Werkstätten, Vertragsbetriebe

und Speditionswerkstätten wie an

die Instandsetzungsabteilungen von öffentlichen

Unternehmen und privaten Ver- und

Entsorgern.

Technik und Zubehör. Das Schulungsprogramm

der EUROPART gliedert sich in zwei

Bereiche: Einen klassischen, der verschiedene

Themen aus der Nfz-Technik und aus

dem Nfz-Zubehörbereich aufgreift. So finden

sich u. a. ein EBS-Lehrgang von WABCO,

Schulungen von BPW oder SAF zur Achse

DUALES STUDIUM: LERNEN MIT DER WIRTSCHAFT

Nächste Studienrunde

oder eine Ladungssicherungsschulung mit

Dolezych im EUROPART-Angebot. Der zweite

Bereich Transporter-Technik ist neu im

EUROPART-Programm, hier finden die Werkstätten

ein anspruchsvolles Weiterbildungsangebot

rund um den Transporter.

Viele Unterstützer. Hier geht es von

spezifischen Themen wie Airbag und Gurtstraffer

oder Spezialwerkzeuge über Knowhow-Vermittlung

auf dem Feld der Motorenreparatur

(bzw. von Teilkomponenten)

bis hin zu Bremse und Abgasstrang. Sowohl

im Nfz- wie im Transporter-Bereich ist das

Thema Klimatechnik integriert. Führende

Marken aus der Teileindustrie wie Dinex,

Ferodo, Hella, Mahle oder Lemförder unterstützen

die Transporter-Schulungsinitiative

der EUROPART.

Ab 1. August 2011 geht es an der Hochschule für Internationale Wirtschaft und

Logistik (HIWL) wieder in eine neue Studienrunde. Mit drei Jahren Studiendauer

können die Studierenden an der Dualen Fachhochschule wahlweise ihren Abschluss

als Bachelor of Arts in Logistik oder in Internationaler Wirtschaft erwerben.

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Aus- & Weiterbildung

SPEDITION BODE STARTET MOBILE-LEARNING-TEST

Mobiles Lernkonzept

Bei der Spedition Bode startet im April 2011 ein Praxistest

eines neuen Mobile-Learning-Konzepts für Lkw-

Fahrer. Das gab kürzlich der Seniorchef Eckhard Bode

bekannt. Die Testphase dauert sechs Monate und basiert

auf Vorbereitungen, die verschiedene Projektpartner

bei einem EU-Forschungsvorhaben durchgeführt

haben. Teilnehmen werden 28 von 60 Bode-Fahrern an

dem Testprojekt.

Ziel ist die Erforschung und Entwicklung eines elektronischen

Informations- und Lernprogramms zum Arbeitsschutz

sowie zur Arbeitssicherheit und Gesundheit von

Berufskraftfahrern. Die Spedition Bode beteiligt sich,

um zu verbesserter Sicherheit für Mensch und Material

beizutragen. Weitere Projektbeteiligte sind die Fern-

Uni Hagen, Daimler-Benz AG, die Deutsche Gesetzliche

Unfallversicherung (DGUV), die BG Verkehr und der

IT-Spezialist Handylearn-Projects. Das Institut für Arbeit

und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

(IAG) hat die Testversion des elektronischen

Informations- und Lernprogramms für Berufskraftfahrer

entwickelt.

Im neuen SVG-Bildungszentrum können angehende und erfahrene

Berufskraftfahrer Fahrmanöver trainieren. (Foto: SVG Bremen)

42 NFM 3/2011

Lernen, wo Sie wollen

MASTER:ONLINE Logistik-Management

Lernen auf der Couch? Ja, das geht. Denn die Möglichkeiten

des so genannten eLearnings machen auch vor

den Führungsetagen keinen Halt. Wie z. B. der berufsbegleitende

Online-Studiengang Logistik-Management der

Universität Stuttgart.

Bewerbungsfrist läuft ab. Noch bis zum 15. März 2011

läuft die aktuelle Bewerbungsfrist für das Studium. Das

Angebot richtet sich an Logistikerinnen und Logistiker,

SVG ERÖFFNET BILDUNGSZENTRUM

Ausbildung in Hafennähe

Die Bewerbungsfrist

für das eStudium läuft.

(Foto: Universität Stuttgart)

Auf dem Gelände der ehemaligen Carl-Schurz-Kaserne in Bremerhaven

ist seit dem 21. Januar 2011 ein neues Bildungszentrum

für Berufskraftfahrer am Start. Mit dieser Neueröffnung

führt die Straßenverkehrs-Genossenschaft Bremen eG

(SVG) ihre Ausbildungs- und Qualifizierungsstrategie weiter

aus. Neben dem neuen Standort betreibt die SVG Bremen

bereits in Bremen in der Utbremer Straße ein Bildungszentrum,

das nach Unternehmensangaben entsprechend den

fehlenden Fachkräften in den Transportunternehmen stark

besucht ist. Moderne Unterrichtsräume mit Laptop, Beamer,

Flipchart und Whiteboard kennzeichnen die Ausstattung des

neuen Zentrums in Bremerhaven. Zu den Highlights zählt


die sich parallel zur Tätigkeit im Unternehmen akademisch

weiterbilden möchten. Die Aufbereitung des Studiengangs

ist laut der Universität speziell an das zeitliche

Budget von Berufstätigen angepasst und ermöglicht ein

Studium ohne berufliche Unterbrechungen. Das Curriculum

ist multimedial gestaltet und die Präsenzphasen sind

dank onlinegestützter Lernplattform minimiert.

Die Inhalte. Der Studiengang verbindet technische und

betriebswirtschaftliche Elemente, er schließt mit dem Titel

„Master of Business and Engineering in Logistics Management“

ab. Sowohl technische Inhalte wie Förder- und

Informationstechnik als auch Management-Kenntnisse wie

Controlling und Arbeitsrecht, werden im Selbststudium

vermittelt – zeit- und ortsunabhängig. Online-Tutorien

helfen die methodischen und sozialen Kompetenzen zu

vertiefen. Der modulare Aufbau ermöglicht, Vorkenntnisse

und Vertiefungswünsche der Studierenden zu berücksichtigen.

Ziel des Studiums ist die Befähigung, berufliche Entscheidungen

selbstständig und kompetent zu treffen und

Arbeitshandlungen angemessen zu bewerten.

Der Anbieter und Voraussetzungen. Für die Planung und

Umsetzung verantwortlich sind das Institut für Fördertechnik

und Logistik (IFT) und das eng mit dem Fraunhofer

Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO kooperierende

Institut für Arbeitswissenschaft und Technologie-Management

(IAT) der Universität Stuttgart. Bis zum

15. März können sich Interessierte noch für den aktuellen

Studiengang beim IFT bewerben.

jedoch ein brandneuer Simulator für Lkw-Rückwärtsfahrten,

den die Besucher bei der Eröffnung mit viel

Spaß testen konnten. Mit diesem Gerät können sowohl

junge als auch erfahrene Berufskraftfahrer eines der

unangenehmsten Fahrmanöver trainieren, die es im

Alltag zu bewältigen gilt. Der mit Lenkrad, Pedalerie,

Schalensitz und großen Flachbildschirmen ausgestattete

Simulator bietet den Lernenden verschiedene Perspektiven

auf handelsübliche Nutzfahrzeugarten wie

etwa Starrdeichselanhänger, Gelenkdeichselanhänger,

Sattelanhänger und sogar Gigaliner. Dabei kann die

Sicht durch die Windschutzscheibe, auf die linken und

rechten Rück- und Weitwinkelspiegel sowie den Rampenspiegel

dargestellt werden. Darüber hinaus kann

auch das Bild einer Rückfahrkamera simuliert werden.

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Beizeiten beschleunigen – auf sicherem Kurs ins Ziel

Das Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) schreibt seit dem 10. September 2009

(Personenkraftverkehr 10. Sep. 2008) eine regelmäßige Weiterbildung vor.

Warum Sie davon profitieren werden:

Unternehmer, die in die Weiterbildung ihrer Fahrer investieren, erhalten dieses Geld vielfach

wieder zurück.

Top-qualifizierte Fahrer

verursachen weniger Unfälle,

verbrauchen signifikant signifikant weniger weniger Treibstoff, Triebstoff,

gehen ihrer Arbeit Arbeit motivierter motivierter nach und

sind seltener krank.

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ELEKTRONISCHE


Mitarbeiter


MESSEPLANER: IT und TELEMATIK

Amicom

WO? LEIPZIG WANN? 9. BIS 13. APRIL 2011

Noch relativ jung und doch schon ein Pflichttermin für die Branche rund um

Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik im Fahrzeug: die

Amicom. Im Verbund mit der Amitec und der Amistyle bietet sich dabei in

Leipzig gleich ein dreifacher Branchentreffpunkt. Neben der Messe bietet die

Amicom auch bei ihrer zweiten Auflage verschiedene Aktionen im Rahmenprogramm.

CeMAT

WO? HANNOVER WANN? 2. BIS 6. MAI 2011

Die Vorbereitungen für die CeMAT 2011 laufen auf Hochtouren. An fünf Messetagen

stehen nachhaltige und innovative Produkte sowie ganzheitliche Systemlösungen aus

den Bereichen Materialfluss und Logistik im Fokus der Messe. Rund 1100 Aussteller

werden erwartet. Zum Ausstellungsspektrum der internationalen Messe gehören

unter anderem auch Software und Telematik.

transport logistic

WO? MÜNCHEN WANN? 10. BIS 13. MAI 2011

Insgesamt erwartet die Messe München zur transport logistic und der integrierten

Air Cargo Europe mehr als 1800 Aussteller aus aller Welt. Eine immer größere

Rolle auf der transport logistic spielen dabei auch IT-Lösungen – gerade weil sie

die Effizienz in Lager, Transport, Produktion und Vertrieb und auch wichtiger

Treiber der grünen Logistik sind. Die Messe präsentiert die ganze Palette dieser

Anwendungen in einer Halle.

Telematik und mehr. Moderne

Helfer aus Hard- und Software,

Mobilfunk und Satellitennetz

helfen den Transportalltag

transparenter, ökologischer

und effizienter zu gestalten.

Damit die Theorie auch in

der Praxis klappt, ist hier

jedoch ein genauer Blick auf

die Realität gefragt.

Die goldene Regel rund um Telematik

und Co. ist simpel: Welche

Daten sind wirklich nötig?

Die ausgeklügelten Lösungen können

verschiedenste Daten erfassen und sammeln.

Doch mit der Erfassung alleine

ist es nicht getan. Nur die Daten, die

ein Unternehmen tatsächlich auswertet

und nutzt, können bei der Optimierung

unterstützen. Hinzu kommt der Blick

auf das Thema Datenschutz, der stets im

Auge behalten werden sollte. Statt einem

Spontankauf ist also eher eine überlegte

Anschaffung gefragt.


(Fotos: FET, Navteq, Transics, Continental)

Nicht nur für die „Großen“

Denn ob Telematik, Navigation oder Flot-

ten-Management-Software – zu den reinen

Anschaffungskosten kommen stets die

Service- und Unterhaltungskosten. Hierzu

zählen die Kosten für die Datenübertragung

ebenso wie z. B. Software- oder

Straßenkarten-Updates. Neben der Zuverlässigkeit

und Verlässlichkeit der Lösung

ist also auch die des Anbieters selbst ein

wichtiges Auswahlkriterium. Denn was

nützt ein günstiger Einkaufspreis, wenn

die Lösungen nicht aktualisiert werden

oder der Anbieter bereits nach wenigen

Jahren nicht mehr am Markt existiert.

Telematik-Lösungen können ihre Vorteile

dabei nicht im direkten Transportgeschäft

ausspielen, sondern auch Serviceunternehmen

können profitieren. So

können z. B. Reifen- und Hydraulikser-

SATTELAUFLIEGER NICHT AUFFINDBAR?

DIESELKOSTEN ZU HOCH?

TEURE LEERFAHRTEN?

Wenn Sie diese Fragen beschäftigen, informieren Sie sich unter www.transics.com.

Bewegte Bits und Bytes: Die Lösungen

rund um die Telematik, Navigation,

Flotten-Management und mehr, helfen

die Transportabläufe zu optimieren.

vice-Flotten ihre Touren mithilfe von

Telematiklösungen optimieren.

Ortung auch ohne Zugmaschinen

Multimodale Transportketten gewinnen

zunehmend an Bedeutung und damit

auch das Track & Tracing. Die Unternehmen

möchten hierbei die Wechselbehälter

auch unabhängig vom Zugfahrzeug

orten können. Wichtig ist hier einerseits

Gedacht.

Getan. Gespart.

Telematikmodul

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Kosten um 250 Euro

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Cäcilienstraße 46 – 50667 Köln

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Anbieter

AFUSOFT Kommunikationstechnik GmbH,

D-75196 Remchingen

Arealcontrol GmbH, D-70180 Stuttgart

Blaupunkt Telematics, D-31139 Hildesheim

Continental Automotive GmbH,

D-30165 Hannover

Couplink Group AG, D-52457 Aldenhoven

Cybit TRUCK 24 Telematik,

D-82041 Oberhaching

Efkon Germany GmbH, D-13355 Berlin

E. Novation BTC GmbH, D-15745 Wildau

EPSa Elektronik & Präzisionsbau Saalfeld GmbH,

D-07745 Jena

ESYS GmbH,

D-10435 Berlin

FleetBoard GmbH, D-70565 Stuttgart

Funkwerk eurotelematik GmbH, D-89081 Ulm

intellic Germany GmbH, D-20537 Hamburg

IVEKA GmbH, D-75417 Mühlacker-Lomersheim

leogistics GmbH, D-22765 Hamburg

logistik konzepte software GmbH CoTrIS,

D-87463 Dietmannsried

MECOMO AG, D-85716 Unterschleißheim

MiX Telematics, UK-B37 7YB Birmingham

mobileObjects AG, D-61476 Kronberg

NavComm GmbH, D-21339 Lüneburg

Navkon GmbH, D-45472 Mülheim-Ruhr

NAVTEQ Europe B.V., NL-5503 LB Veldhoven

PTV Planung Transport Verkehr AG,

D-76131 Karlsruhe

Schmitz Telematics, D-48612 Horstmar

systems for work GmbH, D-63825 Schöllkrippen

TomTom International B.V.,

NL-1017 Amsterdam

Traffilog GmbH, D-48143 Münster

TRANSDATA Soft- und Hardware GmbH,

D-33739 Bielefeld

Transics Deutschland GmbH,

D-50667 Köln

Trimble Transport & Logistics,

D-48149 Münster

sz&p Softwarebüro Zauner & Partner,

D-63150 Heusenstamm

48 NFM 3/2011

Zwei Seiten: Viele Systeme verbinden die Fahrer direkt mit den Firmenzentralen.

die Stromversorgung des Ortungs-Modules,

andererseits auch die Form der

Datenübermittlung. Produkte, die über

Mobilfunknetz (GSM) die Positionsdaten

übermitteln, werden meist in

lokalen Bereichen eingesetzt und eignen

sich für eine detaillierte Überwachung.

Wie beim Telefonieren auch,

können die Kosten jedoch unter Umständen

stark ansteigen, wenn das

Objekt außerhalb des eigenen Netzbereiches

unterwegs ist. Bei großen Transportentfernungen

sind daher häufig

satellitengestützte (GPS) Systeme die

kostengünstigere Alternative.

Wo die Fäden zusammenlaufen

In den Büros laufen die Datenströme

zusammen bzw. von hieraus gehen die

Auftragsdaten ihren Weg zu den Fahrern.

Längst hat Kollege Computer

nicht mehr nur für die Angebotserstellung

und Abrechnung Einzug in die

täglichen Arbeitsabläufe erhalten. Sowohl

für die Lösungen in den Fahrzeugen

als auch für die hinter den

Kulissen hat die Kompatibilität der

Systeme untereinander und ihre Integration

eine große Auswirkung. Setzt

ein Unternehmen beispielsweise in

seinen Fahrzeugen Telematik-Lösungen

verschiedener Anbieter ein, die

nicht miteinander in einem System

arbeiten, kann die Übersichtlichkeit

leiden. Gleiches gilt, wenn die Daten

in verschiedenen Computerprogrammen

benötigt werden, für die automatische

Datenübertragung aber die

Schnittstellen fehlen.

Schulung und Servicevertrag

Auch der richtige Umgang mit den

Lösungen ist wichtig für den effizienten

Einsatz. Schulungen für die richtige

Anwendung, Tricks und Kniffe für

schnelleres Arbeiten können sich daher

schnell rechnen. Aber auch damit

lassen sich nicht alle Fragen und Probleme

lösen. Gerade dort, wo ein Systemausfall

kostspielig wird, ist daher

schnelle Hilfe gefordert. Hotlines ohne

Servicevertrag können kostspielig

sein; gleiches gilt für Updates. Daher

kann sich die Investition in einen entsprechenden

Servicevertrag lohnen,

in dem die telefonische Hilfestellung

ebenso wie regelmäßige Updates bereits

enthalten sind.


Telematik ist ein komplexes System

Viele Anbieter, unzählige Provider: wer blickt da noch durch?

Unsere Antwort darauf ist ein Telematikkonzept, das alle Informationen

sämtlicher Anbieter und Fahrzeuge auf einer Informationsplattform bündelt

und jederzeit zur Verfügung stellt.

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Serviceflotte für flotten Service

Anwenderbericht. Etwa 1500 Aral- und Agip-Tankstellen sowie

Händler und Filialen von Peugeot und Ford stehen auf der Kundenliste

vom Montageservice Hirsch. Im Auftrags-Management baut

die Serviceflotte dabei auf Echtzeitdaten.

Die Montageservice Hirsch GmbH

wurde im Jahr 1985 gegründet

und ist im Bereich der Leuchtwerbung

auf dem Montage- und Dienstleistungssektor

tätig. Aktuell betreut das

Navigationsansicht:

Dank TomTom-Lösung

können die Servicetechniker

schneller

ihre Aufträge erhalten

und einplanen.

(Fotos: TomTom)

50 NFM 3/2011

mittelständische Unternehmen mit 40

Mitarbeitern seine Kunden. Zu den zentralen

Aufgaben gehören der Aufbau, die

Wartung und Reparatur sowie die Reinigung

der Leuchtwerbung der Tankstel-

len- und Automobilhändlernetze. Im vergangenen

Jahr richtete Hirsch seinen

Fuhrpark neu aus. Neben zwölf Wartungsfahrzeugen

besitzt der Dienstleister

auch fünf Nutzfahrzeuge mit Hebebühnen,

einen Kran und drei 7,5-t-Lkw.

Die Disposition von Aufträgen, Fahrzeugen

und Mitarbeitern erfolgt über eine

selbstentwickelte Software für die Auftragsabwicklung

und die Arbeitszeiterfassung.

Gleichzeitig mit der Umstellung des

Fuhrparks, hielt auch ein Flotten-Management

Einzug.

Fuhrpark erfordert neue Lösung

„Die Investition in eine moderne Telematik-Lösung

war zum einen notwendig, da

die neuen Fahrzeuge nicht mehr über

Fahrtenschreiber verfügen und damit ein

neues System für die Arbeitszeiterfassung

benötigt wurde“, sagt Rainer Hirsch,

Gesellschafter und Geschäftsführer des


Unternehmens. „Zum anderen sollte über

das neue Flotten-Management-System

auch die Kommunikation zwischen Firmenzentrale

und Servicetechnikern optimiert

und eine Integration von Auftragsdaten

in die eigene Dispositionssoftware

ermöglicht werden.“

Fortlaufende Auftragsvergabe

Der typische Arbeitsablauf bei Montageservice

Hirsch ist im wöchentlichen

Rhythmus ähnlich. Am Montagmorgen

erhalten die Mitarbeiter, die über die Woche

bundesweit unterwegs sind, ihre ersten

Aufträge für den Wochenstart zentral

in Hildesheim. Während der Woche müssen

dann stetig neu eingehende Aufträge

vergeben werden. Speziell der Störungsdienst

ist dabei sehr zeitkritisch. Über die

Kombination aus Flotten-Management-

System und Auftragssoftware kann der

Disponent erkennen, welcher Mitarbeiter

sich in der Nähe des Standortes aufhält.

Entsprechend kann er Aufträge zuteilen.

Der Servicetechniker erhält die Auftragsdaten

auf das Display seines Navigationsgerätes.

Eine telefonische Abstimmung ist

nur noch in Einzelfällen notwendig.

Arbeitszeit-Management

Über Menüeingaben kann er bestätigen,

wann er den Auftrag erhalten hat, wann

er beim Kunden vor Ort eintrifft, den Auftrag

ausführt und abschließt. Dies ermöglicht

Transparenz gegenüber dem Kunden

und die Zentrale hat stets die aktuellen

Daten, um Aufträge zu verwalten und

Arbeitszeiten zu erfassen. Nimmt der Fahrer

einen neuen Auftrag an, errechnet die

Telematik-Lösung automatisch die Route

zum neuen Einsatzort.

Aktuelle Verkehrshinweise ermöglichen

es dem Fahrer z. B. auf Staus zu reagieren.

„Echtzeitdaten sind heute für einen serviceorientierten

Dienstleister unerlässlich“,

erklärt Rainer Hirsch. „Die schnelle

Reaktionsfähigkeit ist ein weiterer Vorteil

des neuen Flotten-Managements.“ Montageservice

Hirsch hat sich für den Einsatz

von TomTom Business Solutions ent-

schieden. Insgesamt kommen 20 Navigationsgeräte

mit entsprechender Anbindung

über eine kleine, im Fahrzeug verbaute

Blackbox an das Online-Flotten-

Management-System TomTom WEBFLEET

zum Einsatz. Für die Integration von Navigation,

Flottensteuerung und der Dispositionssoftware

von Montageservice Hirsch

verfügt TomTom WEBFLEET über die offene

Schnittstelle WEBFLEET.connect.

Zeitersparnis und mehr

Die Schnittstelle ermöglicht den Zugriff

auf die Flotten- und Auftragsdaten in

Echtzeit. Mit diesen Daten können Geschäftsanwendungen

individuell an die

Anforderungen der Hildesheimer angepasst

werden. So erreicht Montageservice

Hirsch eine Effizienzsteigerung wichti-

Nur drei

Schritte ...

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ger Geschäftsprozesse. Vor der Umstellung

erfolgte die Auftragsdisposition bei Montageservice

Hirsch händisch. Tourenpläne

wurden erstellt, zahlreiche Telefonate

geführt.

„Die Disposition war ohne die Telematik-

Lösung auch nicht schwieriger, aber sehr

viel zeitaufwändiger“, erklärt Hirsch. Arbeitserleichterungen,Produktivitätssteigerungen

und Einsparungen sind heute

in sämtlichen Unternehmensbereichen

spürbar. Der administrative Aufwand hat

sich erheblich reduziert. Für die Kunden

ist eine exaktere Terminkalkulation möglich

und die Abrechnung der Dienstleistungen

ist dank elektronischer Nachweise

der Arbeitszeiten transparenter.

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Telematik

INCUTEX GERMANY KURZ VORGESTELLT

Ortungsspezialisten

GPS-Ortungstechnik ist das Spezialgebiet der Incutex

Germany GmbH. Nach dem Prinzip weniger ist mehr,

bietet Incutex zwar nur wenige GPS-Tracker-Modelle

an, kann dafür aber seinen Kunden einen umfassenden

Support durch telefonische Kundenbetreuung,

Servicefahrzeuge bieten

Videoguides und einen Online-Chat bieten. Aktuelles

einen direkten Vor-Ort-Serivce.

Flaggschiff ist der GPS Tracker TK5000 mit vielfältigen

Funktionen. Diese sind z. B. zeit-, winkel-, und distanzabhängige

Positionsortung, die Einrichtung von bis zu

50 Geo-Zäunen, einem internen Speicher für 100.000 Direkter Draht vor Ort

Wegpunkte, Bewegungssensor, GPS-Empfänger mit

165 dBm. Die Konfiguration erfolgt über eine mit-

NavComm: Ein Unternehmen im Kurzporträt

gelieferte Software. Das Modell ist inzwischen nach

Unternehmensangaben weltweit im Einsatz. Telematik- und Navigationssysteme sind mehr als nur reine

Hard- und Software-Produkte. Der Service und die Leistungen

hinter den Produkten selbst, sind gerade im beruflichen

Einsatz ebenso bedeutsam. Umso wichtiger sind

Die noch junge

Ansprechpartner direkt vor Ort, wie die NavComm GmbH

Incutex Germany

als Vertriebspartner für TomTom Business Solutions.

GmbH hat sich auf

Partner der ersten Stunde. Firmengründer Henning

den Bereich Ortungs-

Pfaffendorf hat die Leistungen seines Betriebes schon

technik spezialisiert.

vor Langem unter das Motto: „NavComm... Ihr kürzes-

(Foto: Incutex Germany)

ter Weg zu TomTom Business Solutions“ gestellt. So hat

sich das Unternehmen ausschließlich auf die Produkte

und Dienstleistungen von TomTom Business Solutions

spezialisiert. Dabei begleitete NavComm die Entwick-

E-BUSINESS

Sicherheitscheck

Über das Online-Portal click2transport können

Auftraggeber der Hermes Transport

Logistics (HTL) WAB- und Trailer-Transporte

per Mausklick im Internet ordern. Dabei sind

nur sechs Stunden Vorlauf notwendig. Der

TÜV SÜD hat dem Online-Angebot nun das

Qualitätssiegel s@fer-shopping verliehen.

„Das s@fer-shopping-Siegel ist für Kunden

eine wichtige Orientierung bei der Auswahl

52 NFM 3/2011

sicherer Logistik-Angebote im Internet“,

sagt Bora Argac, Leiter der Abteilung Customer

Solutions bei der Hermes Transport

Logistics. Gerade im Zuge der aktuellen Diskussion

um Verschärfungen beim Daten-

schutz gewinnen hohe Sicherheitsstandards

stetig an Bedeutung.

Um alle Bestandteile des Online-Angebots

zu überprüfen, sieht der TÜV eine Zertifizierung

in drei Schritten vor. Nur wer in allen

HTL hat ihr Online-

Portal vom TÜV SÜD

zertifizieren lassen.

(Screenshot: NFM-Verlag KG)


Die Mitarbeiter

von NavComm

sind seit langen

Jahren mit

den Lösungen

von TomTom

vertraut. (Fotos:

NavComm GmbH)

lungen des Anbieters für den Telematikmarkt schon zu

Zeiten der datafactory AG. Vor gut sechs Jahren hatte

TomTom NV die datafactory AG übernommen und damit

den Grundstein für die Firma TomTom Business Solutions

gelegt.

Mobiles Serviceteam. Mit entsprechend langjähriger

Erfahrung steht die NavComm GmbH Anwendern von

der Auswahl der entsprechenden Hardwarekomponenten

bis hin zum Support nach Einführung des Systems zur

Verfügung. Dabei bietet das Unternehmen auch Einbauund

Softwareschulungen an. Speziell geschulte Mitarbeiter

und eigens für die branchenspezifischen Anforderungen

ausgestattete Servicefahrzeuge stehen auch für

Montagen oder Reparaturen zur Verfügung. So können

die Servicefachkräfte die Arbeiten z. B. auch während

der Wartezeit am Verladeort oder zu anderen Stillstandzeiten

ortsunabhängig ausführen.

Bereichen überzeugt, erhält das s@fer-shopping-Siegel

ausgehändigt. Schritt eins ist der Check des Angebotes

aus Kundensicht, der von TÜV-Mitarbeitern anonym

durchgeführt wird.

Im zweiten Schritt folgt ein Test der Sicherheitsvorkehrungen.

Abschließend kommt der TÜV direkt ins Unternehmen

und führt dort spezifische Audits in allen mit der

Online-Beauftragung betrauten Bereichen durch. Nach

erfolgreicher Zertifizierung erhalten Bewerber wie die

Hermes Transport Logistics einen Prüfungsbericht inklusive

weiterer Handlungsempfehlungen. Die Zertifizierung

wird jährlich wiederholt.

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Telematik

UNTERNEHMEN

Start für Blaupunkt

Telematics

Die Blaupunkt-Gruppe steigt nun mit

dem Produkt- und Firmenlabel „Blaupunkt

Telematics“ auch in den Bereich

Telematik ein. Geschäftsführer für

den neuen Unternehmensbereich ist

Norbert Schwaiger. „Dank der Kooperationsmöglichkeiten

innerhalb der

Blaupunkt Global Brand Community

und dem erstklassigen Image der Marke

Blaupunkt werden wir uns hervorragend

im Markt positionieren können“,

so Schwaiger. „Die Übermittlung von

Telematikdaten innerhalb und außerhalb

des Fahrzeugs passt ausgezeichnet

zu dem bisherigen Produktangebot

der Marke Blaupunkt und stellt eine

echte Kompetenzerweiterung dar“,

sagt Raimund Zündorf, CEO der Blaupunkt-Gruppe

und ergänzt: „Die Telematik

ist eine Zukunftstechnologie, wir

sehen in diesem Markt große Chancen

für Blaupunkt.“

SAP-WEB-TRANSPORT-MANAGEMENT

Online-Steuerungshelfer

Stete Kommunikation ist ein entscheidender Baustein für die

externe, aber auch interne Abstimmung von Verladeterminen.

State-of-the-Art-SAP-Webtechnologien geben Unternehmen die

Möglichkeit, ihren Kunden, Spediteuren und Lieferanten per Internet

jederzeit Zugang zu Transportdaten in Echtzeit zu gewähren.

Die leogistics GmbH liefert mit den Software-Komponenten „leogistics

Trans-Dienstleister-Beauftragung“ und „leogistics Slot–SAP

Zeitfenster-Management“ zwei vollständig SAP-basierte Lösungen

zur effizienten Planung und Steuerung von kollaborativen Transport-

und Verladeprozessen. Darüber hinaus sorgt eine generi-

54 NFM 3/2011

Produkt-Kombinationen ermöglichen noch mehr Funktionen. (Foto: MiX Telematics)

Doppel für mehr Potenzial

MiX DriveTime und VDO DLD ® Wide Range

Mithilfe des VDO DLD ® Wide Range

von Continental können Transportund

Logistik-Unternehmen die Daten

der Tachografen ihrer Fahrten per

Funk auslesen. Oftmals ist den Unternehmen

dabei nicht bewusst, dass dieses

Gerät weitaus mehr leisten kann.

In Kombination mit MiX DriveTime

von MiX Telematics ermöglicht es

nicht nur die Fahrzeugortung und bestimmteFlotten-Management-Funktionen,

sondern auch die Echtzeitüberwachung

der Lenkzeiten. MiX

DriveTime eignet sich z. B. für kleine

und mittelständische Transport- und

Logistik-Unternehmen mit schweren

Nutzfahrzeugen.

Online-Zugriff. Mit der neuen DTCO-

Generation von VDO in Verbindung

mit der VDO DLD ® Wide Range kann

die Übertragung der Fahrerdaten automatisiert

werden. Entscheidet sich

ein Unternehmen für MiX DriveTime

haben Flotten-Manager über das webbasierte

Interface Zugriff zu Echtzeit-

Informationen wie Lenkzeiten u.v.m.

sche Schnittstelle nach Unternehmensangaben für eine einfache

Integration in die Systeme SAP EWM (Extended Warehouse

Management), TM (Transportation Management) und ERP (Enterprise

Resource Planning). Die Lösung leogistics Trans ermöglicht

die automatische Übermittlung von Transportaufträgen, Lieferungen,

Bestellungen oder Kundenaufträgen an zuvor im SAP-System

bestimmte Spediteure. Bereits bei der Transportannahme können

optional Fahrzeug, Fahrer und allgemeine Informationen

erfasst werden. leogistics Slot sorgt für eine intelligente Steuerung

der Verladeprozesse. Von der Buchung eines Zeitfensters

bis zur Ankunft des Lkw beim Kunden werden die einzelnen Abfertigungsschritte

mittels Ampelsignalen, die mit den Echtzeitinformationen

korrespondieren können, überwacht.


Alles aus einer Hand!

Als zertifizierter Vertriebspartner von

TomTom Business Solutions bietet

die systems for work GmbH aus

Schöllkrippen dabei nicht nur die Produkte

an, sondern schneidet sie individuell

auf die Unternehmensbedürfnisse zu.

So lassen sich z. B. mit zusätzlicher Software

unternehmensspezifische Potenziale

noch gezielter nutzen.

Sehen und erfahren

„Man glaubt es immer erst, wenn man

es auch wirklich mit eigenen Augen

gesehen hat.“ Deshalb bietet systems for

work einen Vor-Ort-Service an und führt

das System im Unternehmen vor. Ebenso

vielfältig wie die Geschäftsbereiche

der Branche sind auch die Anforderungen

und gegebenenfalls Infrastrukturen in

den Unternehmen. Selbstverständlich soll

sich das angebotene System in vorhan-

dene Strukturen einfügen. Dabei ist es oft

notwendig, kleine oder größere Anpas-

sungen individuell zu erstellen. Daher be-

raten die Spezialisten von systems for

work, wie sich die Lösungen schnell und

unkompliziert einbinden lassen.

Erweiterte Möglichkeiten

So hat systems for work bereits unterschiedliche

Lösungen realisiert. Die Beispiele

reichen von der Datenanbindung

unterschiedlichster ERP-Systeme, Tourenoptimierung

bis zur Liveauswertung der

Lenk- und Ruhezeiten nach gesetzlichen

Vorschriften. Beim Thema Lenkzeit ist

es noch ganz wichtig zu erwähnen, das

unsere Software in die Zukunft schaut.

Connected Navigation bringt

Vorteile für Ihr Unternehmen,

Ihre Mitarbeiter und Ihre Kunden.

(Fotos: systems for work)

Telematik und Navigation. Lokalisierung, Koordinierung und Navigation von Fahrzeugen

– die Lösungen von TomTom Business Solutions und systems for work vereinfachen

das Flotten-Management in Unternehmen aller Größen.

systems for work GmbH

Anzeige

Es werden Restzeiten und Pausenvorschläge

errechnet.

Potenziale mit Qualifizierung

Auf Wunsch installiert das Serviceteam

sämtliche Komponenten in jedes Fahrzeug

vor Ort. Somit haben Kunden eine

Betreuung und einen Ansprechpartner

von Anfang an. Abgerundet wird das Service-Angebot

mit Schulungen. Denn Telematik-

und Navigationssysteme entfalten

ihre maximale Leistung durch das optimale

Zusammenspiel aus System und

Anwender. Deshalb legt systems for work

bei den Seminaren Wert auf Individualität:

Der Umfang und die Dauer richten

sich dabei nicht nach starren Lehrplänen,

sondern nach dem bisherigen Wissensstand

und der Fähigkeit der Mitarbeiter.

Aschaffenburger Straße 48

63825 Schöllkrippen

Telefon: +49 (0) 60 24/8 00 81 65

Mobil: +49 (0) 1 77/6 96 52 11

www.systemsforwork.de


Überwachung der Ladung

Komponenten. Kontrolle und Kommunikation, das sind die wichtigsten Anforderungen der Anwender,

wenn es um Telematik geht. Wir sprachen mit Karl-Heinz Neu, Geschäftsführer von Cargobull Telematics

über die Telematikprodukte und -strategien des Trailerherstellers.

Beim Thema Telematik legt sich nach

wie vor bei vielen Transportunternehmern

die Stirn in Sorgenfalten. Oft

wurde mit hohem finanziellen Aufwand

aber nur mäßigem Erfolg investiert.

Seitdem hat sich bei den Systemlösungen

eine Menge getan, die Skepsis ist

jedoch vielfach geblieben. Was macht

die Telematiklösung TrailerConnect zu

einer lohnenswerten Investition?

Neu: Da gibt es eine Fülle von Antworten,

aber der Reihe nach: Die Kostensituation

für die Anschaffung und Nutzung

der Trailer-Telematik hat sich in den

TrailerConnect

kann für jeden

Transportauftrag

einen sinnvollen

Beitrag leisten.

56 NFM 3/2011

letzten zwei Jahren um 20 bis 30 Prozent

verbessert. Gleichzeitig ist durch

neue, prozessoptimierende Funktionen

die Return-of-Invest-Zeit auf weniger als

ein Jahr gesunken. Wenn das keine wirtschaftliche,

lohnenswerte Investition ist?

Ein weiterer Aspekt ist die Erkenntnis der

Transportunternehmen, dass es immer

wichtiger wird, den Trailer mit der Ladung

des Kunden in den Fokus der Überwachung

und permanenten Kontrolle zu

heben. Der Endkunde, der Verlader, dankt

es ihm mit Anerkennung des zusätzlichen

Services. Last but not least trägt Trailer-

Connect zu umfangreicher Transparenz

bei bezüglich der gelieferten Daten, auf

die wir später noch eingehen. Damit hat

der Transportunternehmer alle Details im

Blick und kann höchst effizient steuern.

Schmitz Cargobull hat TrailerConnect

zur letzten IAA Nutzfahrzeuge vorgestellt.

Wie ist die Resonanz durch die

Kunden?

Neu: Die IAA hat eindeutig gezeigt, dass

sich Trailer-Telematik neben den bekannten

Truck-Produkten etabliert hat. Das

haben uns Kunden und Interessenten

ebenso bestätigt, wie auch Truck-Telematik-Anbieter.

Mit einigen sprechen wir

über mögliche Kooperation und Synergien

im Sinne produktiver Gesamtlösungen.

Unser Geschäftsjahr 2010/2011 werden

wir per 31. März 2011 als bestes Jahr

der Cargobull Telematics beenden.

Dank unserer Marktaktivitäten konnten

wir viele Neukunden gewinnen und Bestandskunden

ausbauen. So ist es auch


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Karl-Heinz Neu

verantwortet als

Geschäftsführer

von Cargobull

Telematics die

Telematikaktivitäten

des Trailerherstellers.

(Fotos:

Schmitz Cargobull, fh)

gelungen, Nachrüstaufträge ganzer Trailer-Flotten

zu akquirieren.

Welche Funktionalitäten und Features

beinhaltet TrailerConnect?

Neu: Da könnte ich Ihnen nun einen

mehrstündigen Vortrag halten. Deshalb

hier in aller Kürze ein paar Eckpunkte.

Cargobull Telematics hat den Anspruch,

seinen Kunden ein technisch hochwertiges

Telematiksystem zu bieten, mit einer

Mindestverfügbarkeit von 98 Prozent.

Nur dann kann unser Kunde damit kontinuierlich

prozessoptimiert arbeiten. Dazu

bedarf es einer robusten und langlebigen

Hardware-Infrastruktur im Trailer. Diese

liefert dann zunächst dispositive Daten

wie Position, Fahrroute, Trips, Geo-Fencing

und dergleichen, welche die tägliche

Übersicht für eine reibungslose Disposition

liefern. Ergänzend hierzu können

Fuhrpark-Manager beim Kunden technische

Daten des Trailers, der Bremse oder

des Kühlgerätes nutzen, um ihre Maintanance-Prozesse

zu steuern, oder einfach

die Technik zu überwachen. Ganz wichtig

– und da nutzt TrailerConnect dem

Verlader – ist die Überwachung der Ladung,

und hier gibt es wieder vielfältige

Möglichkeiten.

Temperaturüberwachung für die Einhaltung

der Kühlkette, Überwachung der Türaktivitäten,

Kontrolle vorgeladener Ware,

usw. Hier kann der Verlader bei Problemen

via Alarmmeldungen informiert werden

und präventive Handlungen veranlassen.

Das sichert Ladungsqualität und vermeidet

somit Kosten. Sie können sich anhand

der geschilderten Möglichkeiten vorstellen,

dass in der Summe viele Kostensenkungs-Effekte

genutzt werden.

Gibt es Transportsegmente, in denen Telematiklösungen

für Trailer besonders häufig

nachgefragt werden und wieso machen

sie gerade in diesen Segmenten Sinn?

Neu: Unsere Erfahrung zeigt, dass Trailer-

Connect für jeden Transportauftrag einen

sinnvollen Beitrag leisten kann. Am be-

kanntesten ist die Überwachung der Einhaltung

der Kühlkette für Lebensmittel.

Ganz enge Qualitätsvorgaben gibt es im

Transport pharmazeutischer Produkte und

auch bei sonstigen hochwertigen Gütern

wie Elektronik, Tabakwaren, Spirituosen

oder Parfüm. TrailerConnect liefert aber

auch wichtige Daten für die Supply Chain

im Automobilgeschäft und bei Vermietunternehmen.

Aus allen geschilderten

Bereichen können wir aktuell auf Referenzen

zurückgreifen.

In wieweit kann TrailerConnect mit anderen

Telematiksystemen zusammenarbeiten?

Neu: Auch hierzu haben wir eine klare

Strategie. TrailerConnect verfügt über eine

standardisierte XML-Soap-API-Schnittstelle,

wo via Webservices Daten in andere

Systeme übertragen werden können, sei

es in andere Telematik-Systeme, oder in

Speditions-Software. Hier gibt es eine sehr

heterogene Anbieter-Vielfalt und wir richten

uns da nach den Anforderungen unserer

Kunden.

Bei der Datenintegration legen wir immer

größten Wert darauf, dass der Kunde im

täglichen Alltag hohe Prozesseffizienz bekommt

und damit erhebliche Kosteneinsparungen

realisieren kann.

Vielen Dank

für das Gespräch.

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GRÜNE WELLE

aus Bonn

Unternehmen. Das Thema „grüne Logistik“

wird für Unternehmen der Logistik-Branche

zunehmend relevanter. Um wettbewerbsfähig

zu bleiben, haben sich viele...

Um CO2 einzusparen, setzt

die Rudolf Baumann Spedition

auf eine Vielzahl von Maßnahmen.


...Logistik-Unternehmen inzwischen

intensiv mit dem Thema beschäftigt und

Maßnahmen entwickelt, die zu einer

Reduzierung der CO2-Emissionen führen.

Als Full-Service-Logistiker im Bereich Wasser, Schiene,

Straße und einer Transportleistung von rund

2 Mio. t pro Jahr fühlt sich auch die Rudolf Baumann

Spedition GmbH aus Bonn einem sorgsamen und

nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen

verpflichtet. So hat das Logistik-Unternehmen bereits

in den 90er-Jahren einen umfassenden Maßnahmenkatalog

zum Thema „grüne Logistik“ zusammengestellt.

„Als stark CO2-emittierendes Gewerbe muss sich insbesondere

die Transport- und Logistik-Branche ihrer Verantwortung

stellen und Mittel und Wege entwickeln, die den

Massentransport von Gütern so schadstoffarm wie nur

möglich organisieren“, findet Johannes Kalt, Speditionsleiter

der Rudolf Baumann Spedition GmbH.

Technik und Fahrzeuge

Entscheidende Maßnahmen, die helfen, CO2-Emissionen

zu senken, sind ein moderner Fuhrpark und flexible Spezialfahrzeuge.

So hat das Unternehmen ausnahmslos nur

noch Fahrzeuge angeschafft, die dem neuesten Stand

der Technik entsprechen (Euro-Norm 5 = maximal 1,5 g

CO2-Ausstoß/kWh).

Darüber hinaus ist es der Spedition gelungen, mithilfe

von Spezialfahrzeugen, wie dem „Motorwagen-Anhänger-Kipper“,

den Leerkilometeranteil auf unter 18 Prozent

zu vermindern. Die Fahrzeuge sind in hohem Maße flexibel

und für den Transport verschiedenster Güter wie

Schüttgüter oder verpackte Produkte gleichzeitig geeignet.

„Auf diese Weise konnten wir den Anteil der paarigen

Verkehre, welche ganz ohne Leerkilometer auskommen,

enorm steigern. Im Falle nur eines Transportweges

von Deutschland nach England und zurück konnten

wir beispielsweise Emissionen von 50 t im Jahr einsparen“,

erklärt Johannes Kalt.

Weniger Kraftstoff durch weniger Stau

Aber auch moderne Ortungssysteme helfen der Branche,

einen großen Teil der CO2-Emissionen einzusparen.

So können die Mitarbeiter in modernen Logistik-Unternehmen

zu jedem Zeitpunkt den genauen Standort, die

zurückgelegte Fahrtstrecke und Standzeiten jedes Fahrzeuges

bestimmen und eine ökologisch und ökonomisch

optimale Nutzung der Fahrzeugflotte gewährleisten. Auch

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Indirekte Emissionen vermeiden:

Darunter fallen auch administrative

Abläufe der Logistik.

Auch wenn der Lkw beim

Landtransport am flexibelsten

ist, ist eine Vernetzung aller

Verkehrsträger oftmals

sinnvoll. (Fotos: Baumann)

wird eine fortlaufende Prüfung der Fahrtstrecken aller

Fahrzeuge durch die Disposition vorgenommen, sodass

ein Verlassen des optimalen Wegkorridors sofort bemerkt

wird und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet

werden können.

Doch auch durch einfachste Logistik-Regeln können

Unternehmen CO2-Emissionen massiv einsparen. Dazu

gehört vor allem kraftstoffsparendes Fahren und die Vermeidung

von Staus. Die Baumann Spedition hat daher

bei der Fahrzeugdisposition einige Regeln aufgestellt. So

werden gewisse Ballungsräume nicht in der „Rushhour“

durch- oder angefahren, sondern die frühen Morgenstunden

genutzt. Bei größeren Strecken wird stets im „Nachtsprung“

transportiert, d. h. am ersten Tag laden und am

nächsten Tag entladen. Hier nutzt die Spedition die verkehrsarmen

Nachtstunden für die meist staufreie Fahrt.

„Staus sind wahre Klimakiller“, erklärt Johannes Kalt.

Stauzeiten reduzieren

„Ein gewöhnlicher kleiner Stau von 5 km Länge sind

30 Minunten Zeitverlust. In dieser Zeit verbraucht ein

Lkw allein im Stand schon 1,5 l Dieselkraftstoff. Durch

das ständige, erneute Anfahren alle 20 m kommen noch

einmal ca. 5 l hinzu. Das heißt, dass für diese kleine Staustrecke

rund 6,5 l statt 1,75 l, wie er normalerweise im

fließenden Verkehr verbrauchen würde, benötigt werden.

Diese Differenz von 4,75 l Dieselkraftstoff bedeutet eine

Mehremission von rund 13 kg CO2.“

Durch intelligente Einteilung und modernste Verkehrsleitsysteme

hat die Baumann Spedition, trotz steigender

Verkehrsdichte, die Stauzeiten pro Fahrzeug von täglich

45 auf 15 Minuten reduzieren können. Pro Fahrzeug

bedeutet das aktuell eine Reduktion an CO2-Emissionen

von 2860 kg im Jahr. Für den gesamten Fahrzeugbestand


der Spedition stellt das eine beachtliche Gesamtminderung

von 1120 t CO2 pro Jahr dar. Viele Logistik-Unternehmen

fühlen sich heute nicht mehr dem Lkw-Transport verpflichtet,

sondern suchen nach dem effizientesten Transportweg-

und mittel. Auch wenn der Lkw beim Landtransport

am flexibelsten ist, ist eine Vernetzung der verschiedenen

Verkehrsträger oft sinnvoll, um CO2 einzusparen.

Logistischer Königsweg

„Wir nehmen den Lkw nur in Anspruch, wenn es keine

anderen Alternativen gibt“, so Johannes Kalt. „So weit es

geht, nutzen wir die Eisenbahn, welche den gesamten Lkw

nebst Fahrer befördert. Speziell im Alpentransit ist diese

Kombination, insbesondere unter ökologischen Aspekten,

unverzichtbar geworden.“

Ein weiteres wichtiges Thema im Bereich „grüne Logistik“

ist die Nutzlastoptimierung. Viele Unternehmen bevorzugen

hier vor allem den Einsatz leichter Fahrzeuge,

um mehr Ladungsgewicht bei gleichem Energieverbrauch

und gleicher CO2-Emission transportieren zu können.

Hier besteht jedoch die Gefahr, dass der Leichtbau auf

Kosten von Sicherheit, Haltbarkeit und Verschleiß geht.

„Vorzeitiger Neubau von Fahrzeugen unter der Verwendung

üblicher Materialen wie Aluminium, bedeutet auch

immer einen hohen Energieeinsatz mit einem hohen

Anteil von CO2-Ausstoß. Hier gilt es, einen ökologisch

wie ökonomisch vernünftigen Königsweg zu finden“,

so Speditionsleiter Kalt.

Zu guter Letzt gilt es für die Logistik-Unternehmen aber

auch, indirekte Emissionen zu vermeiden. Hierzu zählen

unter anderem solche, die unmittelbar mit administrativen

Abläufen der Logistik, wie Produktion, Wartung, Verwaltung

und Disposition zusammenhängen. Eine moderne

EDV-Anlage und elektronische Datenpflege statt vieler

oft unnötiger Ausdrucke kann hier Abhilfe schaffen.

Kyoto-Protokoll als Vorgabe

Die Baumann Spedition hat auch diese Maßnahmen

umgesetzt und konnte so pro Jahr eine Minderung des

CO2-Ausstoßes von weiteren 1,8 t erzielen. Laut Kyoto-

Protokoll von 1997 sind alle Länder zu einer weltweiten

Reduktion der Treibhausgasemission im Zeitraum von

2008 bis 2012 um durchschnittlich 5,2 Prozent aufgerufen.

Deutschland hat sich, dem Prinzip der Lastenteilung

folgend, zu einer Minderung von 21 Prozentverpflichtet.

Dieses ehrgeizige Ziel konnte die Spedition

mithilfe ihrer Lieferanten und der innovativen Herangehensweise

des gesamten Teams an die Themen Klimaschutz

und „grüne Logistik“ im Jahr 2010 bereits erfolgreich

umsetzen.

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Umwelt & Verkehr

LOGISTIK

Innovatives

Transportkonzept

Nachhaltiges und ökologisches Denken

hat auch im Transportbereich

Einzug gehalten. Unter dem Motto

„Think Blue“ führt die Werk-Logistik

Wolfsburg in Zusammenarbeit mit der

Cotrans Logistic und der H. Oestmann

Spedition sowie den Partnern Fahrzeugwerk

Bernard Krone und Scania

den ersten Erdgas-Lkw mit Eco-Package

in der Automobilindustrie ein. Mit

seinen 305 PS bietet der Scania CP16

ausreichend Leistung. Die verbauten

Composite-Tanks sind rund 400 kg

leichter als entsprechende Stahltanks.

Dies trägt dazu bei, den Kraftstoffverbrauch

weiter zu senken. Der Gasmotor

ist nach EEV-Norm zertifiziert.

Die erzielten Werte sind sogar besser

als gefordert. Die CO2-Emissionen des

Erdgasfahrzeugs liegen ca. 90 Prozent

unter der aktuellen Euro-5-Norm.

RECHT

Neue CO2-Grenzwerte

Ab 2017 dürfen Kleintransporter

als Neufahrzeuge im Schnitt nur noch

175 g CO2/km verursachen. Einige

Erdgas-Transporter erfüllen den neuen

Grenzwert schon heute. Aktuell verursachen

neue Kleintransporter im

Schnitt 200 g CO2/km. Dieser Wert

soll in den kommenden neun Jahren

um 27 Prozent sinken. 2020 dürfen

Neuwagen in diesem Segment durchschnittlich

nur noch 147 g Kohlendioxid

ausstoßen. Mit Erdgasfahrzeugen

lassen sich die Grenzwerte besonders

schnell erreichen.

62 NFM 3/2011

Mit Erdgas im Tank sind

auch leichte Nutzfahrzeuge wirtschaftlicher unterwegs. (Foto: Ford)

Erdgas fahren, Kosten sparen

Kraftstoffalternative Erdgas bringt höhere Wirtschaftlichkeit

Der Blick auf die Preistafeln an den

Tankstellen treibt so manchem Flottenbetreiber

die Sorgenfalten auf

die Stirn. Im Vorteil ist, wer ein Erdgasauto

fährt, denn damit lässt sich

beim Tanken kräftig sparen. Und auch

im Gesamtkostenvergleich schneiden

Fahrzeuge mit dem alternativen Kraftstoff

im Tank gut ab. An der Zapfsäule

sparen Erdgasfahrer rund 50 Prozent

IVECO PRÄSENTIERT SICH AUF DER E-WORLD ENERGY & WATER

Sauberer Stralis-Leisetreter von Iveco

Iveco ist aufgrund seiner starken und langjährigen Präsenz in den „Erdgasländern“

Spanien, Italien und Frankreich mit Erdgas-Fahrzeugen auch technisch

auf einem sehr hohen Niveau. Während der Daily im Transporterbereich wegen

seines kräftigen Motors auch in Deutschland seinen Platz gefunden hat, ist die

Nachfrage im Schwerlastwagenbereich noch erweiterungsfähig. Aber auch hier

besteht großes Interesse.

Vorreiter ist dabei die Lebensmittelbranche. Neben geringen Schadstoffemissionen

ist nämlich auch die Geräuschentwicklung von CNG-Fahrzeugen wesentlich

niedriger als beim Diesel. Durch die Beimischung von Biogas ist zudem der

CO2-Ausstoß aufs niedrigste Level absenkbar. Auf der E-world energy & water

(Messe Essen, 8. bis 10. Februar) mit dem Kernthema „Future of Mobility“

präsentiert sich erdgas mobil aufgrund der umweltgünstigen Eigenschaften

dieses Energieträgers unter anderem mit einem Iveco Stralis CNG in Halle 2,


im Vergleich zu Benzin, rund 30 Prozent

gegenüber Diesel und rund 20

Prozent gegenüber Autogas (Flüssiggas).

„Erdgas war, ist und bleibt der

günstigste Kraftstoff an der Zapfsäule.

Diese Wettbewerbsposition wollen wir

auch in Zukunft halten“, erklärt Dr.

Timm Kehler, Geschäftsführer der erdgas

mobil GmbH. Mit einem Durchschnittspreis

von mehr als 1,41 Euro je

Liter Super wurde bereits im März ein

neues Jahreshoch erreicht.

Im Gegensatz dazu kostet 1 kg Erdgas

– das rund 1,5 Mal so viel Energie

enthält wie 1 l Super – deutschlandweit

im Schnitt nur 95 Cent. Ab wann

lohnt es sich, in ein Erdgasfahrzeug

zu investieren? Genaue Zahlen liefert

der Wirtschaftlichkeitsrechner unter

www.erdgas-mobil.de.

CO2-basierte Steuer. Mit Einführung

der CO2-basierten Kfz-Steuer seit Juli

2009 sparen Erdgasfahrer auch bei der

Steuer weil Erdgasfahrzeuge bis zu 25

Prozent weniger CO2 ausstoßen.

Darüber hinaus fördern viele Gasversorger

in ihrem jeweiligen Versor-

gungsgebiet den Umstieg auf ein Erdgasauto

– beispielsweise mit einem

Zuschuss oder einem Tankgutschein.

Entscheidender Faktor bei der rein ökonomischen

Betrachtung bleibt aber

der niedrigere Preis für den Kraftstoff

Erdgas.

Dichtes Tankstellennetz. Gerade in

Flotten und Fuhrparks werden jährlich

große Strecken zurück gelegt. Ein

wichtiger Faktor hierbei ist neben dem

gut ausgebauten Tankstellennetz die

problemlose Einfahrt in Umweltzonen.

Kein Problem mit einem Erdgasfahrzeug:

Wer auf Erdgas als Kraftstoff

setzt, mindert die umweltbelastenden

Ausstöße.

Im Vergleich zu einem Benziner liegt

die CO2-Emmission bei gerade mal 50

Prozent – bei einem Dieselfahrzeug

sind es noch rund 30 Prozent. Rund

900 öffentliche Tankstellen stehen bereits

heute flächendeckend zur Verfügung

und das Netz wächst kontinuierlich.

Allein in diesem Jahr wurden

mehrere wichtige Standorte an Autobahnen

und im Umland erschlossen.

Stand 316. In Deutschland sind bereits einige Erdgas-Stralis im Auftrag

eines Lebensmittel-Logistikers unterwegs. Dabei haben die sauberen Stralis

eindrucksvoll ihre Praxistauglichkeit bewiesen.

(Foto: Iveco)

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Tipps & Trends

LADEHILFEN

Laden ohne Rampe

Sie sind der Klassiker unter den Ladehilfen

und insbesondere im Verteilerverkehr

heiß begehrt. Das Grundprinzip

von Standard-Ladebordwänden der

einzelnen Hersteller ist weitgehend

identisch. Die Ladebordwände mit

Tragfähigkeiten von mehreren Tonnen

werden klapp- oder unterfaltbar am

Heck des Fahrzeuges montiert. Werden

sie zum Be- und Entladen benötigt,

lassen sie sich hydraulisch über Neigezylinder

zunächst in die Horizontale

bewegen und können anschließend mithilfe

von Hubzylindern hoch und runter

gefahren werden. Ganz neu sind elektrische

Antriebe.

Sie ermöglichen einen Verzicht auf die

aufwändige Hydraulik. Möglich sind

in der schweren Gewichtsklasse neben

den Standard-Ladebordwänden auch

faltbare, unterfahrbare Ladebordwände,

die im Ruhezustand zusammengefaltet

unter der Ladefläche angebracht

sind.

Ladebordwände gehören zu den

wichtigsten Ladehilfen im Nutzfahrzeugbereich.

(Foto: Hersteller)

64 NFM 3/2011

Thollembeek hat einen Vorrat von über 5000 Containern. (Foto: Thollembeek)

Individuelle Boxen

Thollembeek bietet umfangreiches Containerprogramm

Sie sind aus dem heutigen Alltag nicht

mehr wegzudenken. Die Geschichte

des Containers begann 1936 mit der

Beobachtung von Malcom P. McLean

in Amerika. Er kam auf die erfolgreiche

Idee, die vielen einzelnen Ladungsstücke

in einem größeren Behälter

zusammenzufassen.

Präzision. Container bieten heute viele

Möglichkeiten von der Seefracht-

Logistik über Straßen-Schienentransport

bis hin zu Einsätzen als praktische

Helfer in Betrieben bei Veranstaltungen

und auch auf Baustellen. Manch-

KÄSSBOHRER WEITET VERTRIEBSNETZ AUS

Starke Trailer für Usbekistan

mal sind hier auf der Basis der Standards

ganz spezielle Lösungen gefragt.

Hohe Verfügbarkeit. Eine Spezialität

des Hauses Thollembeek sind daher

„individuelle Umbauten“. Archiv-

Container isoliert, Regale, Elektrik,

Aggregate, Container mit Schallisolation,

Werkstatt, Reifenlager und mehr

– das gehört zum Geschäft des Unternehmens.

Neben der Mobilität und

großer Verfügbarkeit bieten die Container

Stabilität, hohe Traglasten und

sind stapelbar. Für den Transport oder

auch zu Lagerzwecken bieten sie

Kässbohrer hat sein Verkaufsnetz auf Usbekistan ausgeweitet. In Zusammenarbeit

mit MAN Auto, dem MAN-Trucks-Händler, sowie dem einzig

autorisierten Unternehmen für den Import von Nutzfahrzeugen nach Usbekistan,

verkaufte Kässbohrer jetzt die ersten 20 Planensattelauflieger.

Trotz der schwierigen usbekischen Straßenverhältnisse ermöglichen die

Kässbohrer-Planensattelauflieger mit dem starken Aufbau sowie Chassis

den sicheren Transport von Gütern.


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und Fahrzeugteile, Kleinmaterial,

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ein Vorrat von über 5000 Containern

zum Verkauf bereit. Verfügbar

sind alle erdenklichen Größen und

Ausführungen in jeder Menge zum

Kauf oder zur Miete.

Außerdem berät die Firma Thollembeek

die Kunden entsprechend ihren

Anforderungen. Sie baut Container

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können Modifikationen, Umbauten

oder Aufbereitungen individuell nach

Kundenwunsch firmenintern vorgenommen

werden.

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und Marketing

Über 60.000 Zylinder jährlich aus eigener Fertigung!

Der neue Mann im Team der GITI

Tire Deutschland GmbH heißt Mario

Brutti. Seit 1. Februar 2011 ist der

36-jährige Schwabe mit italienischen

Wurzeln als Gebietsleiter Verkauf

und Technisches Marketing Lkw-Reifen

für die Marke GT Radial in Süd-

Der Experte für Nutzfahrdeutschland

und Österreich im Einzeugreifen:

Mario Brutti.

satz. Der gelernte Industriekaufmann

(Foto: GITI Tire Deutschland)

und ausgewiesene Experte für Nutzfahrzeugreifen

wird sich vor allem

auf den qualifizierten Reifenfachhandel

konzentrieren, der die GT-Radial-Lkw-Produkte ausschließlich vertreibt.

Brutti steht nach Angaben von GT Radial als kompetenter Ansprechpartner

zur Verfügung, wenn es um technisches Know-how für Fuhrpark-Manager,

die Analyse von Laufleistungs-Vergleichen, Einsatzempfehlungen sowie individuelle

Flottenlösungen und Kostensenkungen im Reifensektor geht.

„Unser Leitsatz ist ‚Value for the Fleet‘. Mit echten Mehrwerten, die wertvoll

sind für das Flotten-Management, wollen wir das Vertrauen des Verbrauchers

gewinnen“, kündigte Brutti an. Zur aktuellen GT-Radial-Produktpalette

zählt beispielsweise der GAM831 für den Mischbetrieb, der, wie alle GT-

Radial-Nutzfahrzeugprodukte, ausschließlich über den qualifizierten Reifenfachhandel

vertrieben wird. Das sind z. B. Firmen wie point S, Top Service

Team oder REIFF.

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Wirtschaft. Es wird wieder verstärkt

Frachtraum nachgefragt! Das zumindest

zeigt ein Blick auf die Autobahnen. Auch

der Umstand,...

POSITIVE

ENTWICKLUNG


...dass nachts die Parkplätze entlang

der Autobahnen wieder übervoll sind,

ist ein Indiz für den Aufschwung.

Aufgehellte Konjunktur:

Die Transport- und Logistik-

Branche hat wieder Fahrt

aufgenommen. (Fotos:

Hersteller, sk)

Die Wirtschaftswissenschaftler bestätigen, dass die deutsche Wirtschaft

mit viel Elan ins Jahr 2011 gestartet ist. So stieg der Ifo-Geschäftsklimaindex

im Januar den vierten Monat in Folge und kletterte auf den

höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer

stieg auf 110,3 Punkte. Einen Monat zuvor waren es noch 109,8

Punkte. Für den Ifo-Geschäftsklimaindex befragt das Münchener Institut für

Wirtschaftsforschung (Ifo) regelmäßig rund 7000 Unternehmen.

Industrie bleibt Motor des Aufschwungs

Wieder einmal ist es die Industrie, die den Aufschwung vorantreibt.

Das wiederum ist gut für die Transport- und Logistik-Branche,

schließlich müssen die Vorprodukte in die Werke und anschließend

die produzierte Ware zum Kunden. So blickt denn auch die

deutsche Logistik-Wirtschaft optimistisch in die Zukunft. Dies

geht auch aus dem Verlauf des Logistik-Indikators hervor, den

das Institut für Weltwirtschaft im Auftrag der Bundesvereinigung

Logistik e. V. (BVL) berechnet. Der in der Novembererhebung

im vierten Quartal gemessene Klimawert legt

um sieben Zähler auf 154,6 Punkte zu und reicht nunmehr

knapp an die bislang gemessenen Spitzenwerte

aus der ersten Jahreshälfte 2007 heran.

Das Vorkrisenniveau aus der ersten Jahreshälfte 2008

ist damit wieder überschritten. Hierzu trägt vor allem

die hervorragende Lagebeurteilung bei: Mit 160,8

Punkten – das ist ein Zuwachs um gut 15 Zähler –

setzt sich die kräftige Aufwärtsentwicklung aus den

Vorquartalen fort und erreicht den höchsten Wert

seit Beginn der Erhebung im Jahr 2006. Dem gegenüber

gaben die Erwartungen um 1,7 auf 148,4 Punkte

geringfügig nach.

Bleibende Risiken im Blick behalten

„Bei aller Euphorie über das Wirtschaftsklima müssen

Logistiker aktuell mit hohen Risiken leben: Mögliche Währungskrisen

finanzschwacher Eurostaaten oder auch Vertrauen

erschütternde, terroristische Aktivitäten besitzen das

Potenzial, die globale

Wirtschaft maßgeblich

zu schädigen www.temptec-gmbh.de

und den momentanen Kälterückhaltesysteme

Wachstumskurs ins Gegen- vom Technologieführer

teil zu verkehren – schnell

und unerbittlich“, mahnt der

Vorstandsvorsitzende der BVL, Prof. Raimund Klinkner. „Wachsamkeit,

Flexibilität und Umsicht sind zurzeit die obersten Gebote – nicht nur in der

Logistik“, so sein Fazit. Die weiteren Aussichten: Die meisten Experten trauen der

deutschen Wirtschaft ein weiteres Boomjahr zu. Die Bundesregierung erwartet

2011 ein Wachstum von 2,3 Prozent. Bei den Logistik-Anwendern in Industrie

und Handel setzte die Stabilisierung der Geschäftserwartungen bereits vor einem

halben Jahr ein. Bei seitdem weiterhin deutlicher Aufwärtsentwicklung der laufen-

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3/2011 NFM 67


Brummender Konjunkturmotor: Die Industrie ist Träger des gegenwärtigen Aufschwungs.

den Geschäftstätigkeit liegt nunmehr die Lageeinschätzung mit

einem Wert von 160,6 (Zuwachs um 11,4 Zähler) deutlich vor

dem Erwartungsindex, der um 3,6 auf 144,4 Punkte nur sehr

leicht zulegt. Die günstigere Lagebeurteilung speist sich aus allen

Teilkomponenten; insbesondere signalisieren die Einschätzungen

der Kapazitätsverfügbarkeit im Markt, die Auslastung der

Eigenkapazität sowie die relative Preisentwicklung eine deutliche

Anspannung der Logistik-Kapazitäten in Deutschland.

Es wird wieder investiert

„Dementsprechend legen die Investitions- und Beschäftigungsabsichten

in den Logistik-Bereichen von Industrie und Handel

gegenüber dem Vorquartal nochmals zu, obwohl die Geschäftsentwicklung

etwas weniger günstig eingeschätzt wird als noch

Das deutsche Baugewerbe tritt auf der Stelle,

sorgt aber immer noch für viele

Transportaufträge.

vor drei Monaten“, betont IfW-Forscher Kooths. Neben der

Industrie sind es weitere Branchen, die für einen zufrieden stellenden

Auftragsbestand bei den Frachtführern sorgen.

Zu nennen ist hier die Baubranche. Nachdem die Branche im vergangenen

Jahr einen Umsatz in Höhe von 191 Mrd. Euro erwirtschaftete,

erwarten die Mitgliedsbetriebe der Bundesvereinigung

Bauwirtschaft für das laufende Jahr nur noch eine schwarze Null

beim Umsatz, nämlich 191,5 Mrd. Euro. Dabei ist die konjunkturelle

Entwicklung für die rund 300.000 Betriebe des deutschen

Bau- und Ausbauhandwerks höchst unterschiedlich verlaufen:

Während die Unternehmen des Bauhauptgewerbes einen Umsatzrückgang

von rund einem Prozent erwarten, stagniert der

Umsatz im eigentlichen Ausbaubereich. Die Entwicklung im Segment

Energie-/Gebäudetechnik und Dienstleistungen ist mit

einem Plus von fast fünf Prozent aber äußerst positiv verlaufen.

Leicht angezogen

Die Unternehmen des Bauhauptgewerbes sind stark an die Neubautätigkeit

gebunden. Hier blieben die Impulse schwach. Insbesondere

der öffentliche Bau war für das Bauhauptgewerbe

nach Angaben des Verbandes eine herbe Enttäuschung. Der

Wohnungsneubau hat dagegen leicht angezogen und die Umsatzentwicklung

stimuliert. Darauf setzt die Branche auch für

2011: Die Baugenehmigungen, immerhin ein Plus von 8460

neu genehmigten Wohnungen, schüren die Erwartung, dass die

Umsätze im Wohnungsbau wieder anziehen werden. Der Wirtschaftsbau

dagegen hat in 2010 erneut nachgegeben. Daher

wird für das Bauhauptgewerbe ein Umsatzminus von einem


Konstant auf hohem Niveau: Der Bereich der temperaturgeführten

Transporte hat eine solide Basis.

Prozent in diesem wie auch im nächsten Jahr erwartet.

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe dürfte in diesem Jahr

eine Größenordnung von 64,8 Mrd. Euro erreichen.

Im Bereich Ausbau konnte der Umsatz im letzten Jahr

Dank der Wirkung der Konjunkturpakete stabilisiert

werden. Er hat 54 Mrd. Euro erreicht (+ ein Prozent). Für

2011 wird mit einem moderaten Wachstum von einem

Prozent gerechnet. Damit bleibt auch dem Bau viel zu

fahren. Ohne große Wachstumsaussichten, aber auf

weiterhin hohem Niveau wird sich der Bereich der temperaturgeführten

Transporte darstellen. Ein Transportsegment,

das von der Finanz- und Wirtschaftskrise kaum

betroffen war und das seit vielen Jahren verhalten aber

kontinuierlich wächst. Ein Trend, der in den kommenden

Jahren anhalten dürfte.

KONJUNKTURTELEGRAMM:

Das Transportgewerbe hat wieder Fahrt aufgenommen.

Impulse für die Branche kommen dabei

insbesondere aus der Industrie als Industriemotor.

Aber auch in anderen Transportbereichen

wie der Baustoff-Logistik oder den temperaturgeführten

Transporten gibt es viel zu fahren.

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setzt, profitiert direkt: Mehr Ladung, weniger Fahrten, weniger Treibstoffverbrauch

und zertifizierte Ladungssicherung. Das senkt die Kosten, erhöht

die Marge und schont die Umwelt.

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Kraft für

LOGISTIK-VORSPRUNG

Ladekrane. Der Baustoff-Fachhandel unterlag in den letzten Jahren einem grundlegenden Wandel.

Genügte es bis dato, ein möglichst umfangreiches Warensortiment für Abholer anzubieten, ist es heute

für gewerbliche Abnehmer selbstverständlich, die Logistik des Fachhandels zu nutzen.

Für Stadt und Land

unterwegs: Einer der

neuen Kraft-Volvo mit

Palfinger-Ladekran.


Baustoff-Logistiker

par excellence: Der

PK 18002-EH. (Fotos: Palfinger)

Diese Kernaussage stammt von

Andreas Hartmann, Leiter Informations-Logistik

bei der

Kraft-Gruppe. Der Fuhrpark der Kraft-

Baustoffe selbst hat vor wenigen Monaten

Zuwachs bekommen: Drei neue

Volvo FH 420, bestückt mit Palfinger-

Ladekranen PK 18002 EH der neuen

High-Performance-Generation. Sie sind

Bestandteil einer schlagkräftigen Lkw-

Flotte, die aus elf Lagerautos, einem

Gliederzug und einem Fahrzeug für die

Lagerbestückung besteht.

„Wir versorgen damit den Stadtbezirk

von München sowie einen Umkreis

von etwa 50 km“, erklärt Alexander

Patzel. Er teilt bei Kraft die Touren ein

und betreut die Fahrer mit moderner

Technologie. „Die drei neuen Fahrzeuge

laufen GPS-gestützt. Damit können

Aufträge automatisch der Navigation

zugespielt werden.“

Moderne Krantechnologie

Aufgebaut wurden die drei Lkw (sowie

zwei weitere Fahrzeuge für eine Partner-Spedition)

von der Weinmann

Nutzfahrzeuge Vertriebs GmbH aus

Feldkirchen bei München. Die Komponente

„Power Link Plus“, ein bewährtes

Doppelkniehebel-System, ist bei

Palfinger zwischenzeitlich bereits ab

der 8-mt-Klasse verfügbar.

Der um 15° überstreckbare Knickarm

erweitert die Bewegungsgeometrie um

einiges – vor allem bei eingeschränkten

Platzverhältnissen oder bei Arbeiten im

Gebäudeinneren.

Systemwechsel zu Palfinger

Wie wichtig eine solche Kinematik ist,

bestätigt auch Andreas Hartmann: „Gerade

in der Münchner Innenstadt hat

der Faktor ,Bauen im Bestand‘ einen

wachsenden Anteil. In vielen Fällen

muss das Material direkt in den oberen

Stockwerken angeliefert werden.“

Bisherige Erfahrungen mit den neuen

Palfinger-Kranen, die bei Kraft zugleich

für einen Systemwechsel stehen, sind

nach Aussage von Andreas Hartmann

äußerst positiv. „Mit den Palfinger-Geräten

sind wir sehr zufrieden. Als Lieferant

ist die Firma Weinmann in jeder

Hinsicht kooperativ, lösungs- und serviceorientiert.

Für uns war besonders

wichtig, dass wir ein am Markt bewährtes

Hebewerkzeug geboten bekommen,

mit dem möglichst alle, im

Vorfeld oft unbekannten Notwendigkeiten,

abzudecken sind. Der Faktor

Mensch lässt sich über die Technik

spürbar entlasten, wenn man die entsprechenden

Werkzeuge dazu hat“, so

Kraft-Mitarbeiter und Baustoff-Logistiker

Andreas Hartmann.

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temperaturgeführten Transport

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Baustoff-Logistik

ANBAUGERÄTE

Kooperation

Der am skandinavischen Markt

führende dänische Anbaugerätehersteller

E.L.M. Kragelund A/S und

die deutsche Kaup GmbH & Co. KG,

einer der weltweit führenden Anbaugerätehersteller

für Gabelstapler,

stationäre Materialhandhabungsanlagen

und Container Spreader, arbeiten

zukünftig in Europa zusammen.

E.L.M. vertreibt ab 2011 ergänzend

zum eigenen Produktportfolio exklusiv

das Produktprogramm von Kaup

in Dänemark, Island, Norwegen und

Schweden.

Kaup übernimmt zeitgleich den

Vertrieb von E.L.M.-Produkten in

Deutschland, Österreich und in der

Schweiz. In zweiter Stufe wird bei

Kaup der Vertrieb auf die weiteren

europäischen Länder erweitert.

Sammelcontainer unter

Bodenniveau aufnehmen:

PK 23501-W.

(Foto: Palfinger)

72 NFM 3/2011

Kranaufbau mit Wechselwirkung

Fassi-Kran als autarke Einheit für Motorwagen und Anhänger

Als „System Pauly“ bietet Fassi Ladekrane

jetzt wechselbare Kran-Aufbauten

an, die sich besonders für 20’-Containerfahrzeuge

(BDF-Brücke) eignen.

Das Trägerfahrzeug muss hierzu in keiner

Weise modifiziert werden.

Autarke Einheit. Durch eine eigene

Powereinheit mit Vier-Zylinder-Diesel

entfallen Elektrik- und Hydraulikverbindungen

zwischen Kranaufbau und

Trägerfahrzeug. Selbst ein BDF-Anhänger

eignet sich als Trägerfahrzeug.

Ein Fassi-Ladekran F315AXP auf BDF-Wechselpritsche

des Unternehmens Pauly. (Foto: Fassi)

Das Wechselmodul kann als Frontoder

Heckkran eingesetzt werden. Die

weltweit genormten Twistlock-Kupplungen

stellen eine stabile Verbindung

zwischen Fahrzeug und Wechselkransystem

her.

Die Vierfach-Abstützung sorgt für

eine gute Standsicherheit im Einsatz.

Konzeptbedingt erübrigt sich die TÜV-

Zulassung als Kranfahrzeug, da im Straßenverkehr

lediglich ein austauschbarer

Ladungsträger unterwegs ist.

BRANCHENMODELL REALISIERT

Recyclingkran-Update

Mit der Einführung eines Sonderkranmodells

für die Recyclingbranche reagiert

Palfinger eigenen Angaben zufolge auf

die verstärkte Nachfrage im Bereich der

Müll- und Wertstoffsammlung. Der neue

Recyclingkran PK 23501-W mit einem

Hubmoment von 22,1 mt ist der perfekte

Kran für Müll- und Wertstoffsammelfahrzeuge.

Der Kran wird hauptsächlich

für die Entleerung von Sammelcontainern

für Wertstoff eingesetzt, die unter

Bodenniveau installiert sind. Das Material,

Glas, Papier u. ä., wird direkt in die


Machbar ist sogar, dass ein Gliederzug mit

zwei Wechselkranaufbauten unterwegs ist,

um beispielsweise einen Tandemhub auszuführen

oder den Anhänger mit Wechselkran

und Bediener zur Baustelle A bringt

und weiter zur Baustelle B für den zweiten

Einsatz fährt.

Auf dem BDF-Modul kann jeder Fassi-Kran

bis zu einem maximalen Lastmoment von

31 mt aufgebaut werden. Empfohlen wird

für das Trägerfahrzeug ein Radstand von

4500 mm. Bei Kranheckmontage ist ein

Radstand von 4800 mm vorteilhaft. Je nach

Konfiguration ist auf dem Wechselsystem

noch Stellfläche für bis zu 18 Palettenplätze

oder entsprechend für Stückgüter.

Kostengünstige Neuanschaffung. Ob Beschaffung

eines Trägerfahrzeuges oder sein

Verkauf: Dem Anwender stehen mit diesem

Konzept eine Vielzahl von Einsatzoptionen

offen. Der Markt für BDF-/Containerfahrzeuge

ist deutlich größer als das Segment Lkw-

Kranfahrzeuge. Durch die genormte Schnittstelle

fallen Umbauten und Anpassungen bei

einem Trägerfahrzeugwechsel vollkommen

weg. Bei Ausfall des eigenen Trägerfahrzeuges

ist vorübergehender Ersatz einfach und

Verdichtereinheit des Sammelfahrzeuges

eingebracht. Der PK 23501-W wird hinter

der Kabine montiert, wobei das Armsystem

auf der Verdichtereinheit abgelegt

wird. Ein neu konzipiertes Armsystem mit

innenliegenden und geschützt angebrachten

Ausschubzylindern entspricht exakt

dem Anforderungsprofil dieser Entsorgungseinsätze.

Zur Serienausstattung des Kranes zählen

das elektronische High Power Lifting

System (E-HPLS), eine sechsfach Proportional-Funkfernsteuerung

inklusive LED-

Display, das integrierte Standsicherheitssystem

ISC-L, ein komplexes System zur

Überwachung der Transportstellung,

schnell zu beschaffen. Denn jedes 20’-Containerfahrzeug

kann angemietet und als Trägerfahrzeug

verwendet werden. Frei ohne

Trägerfahrzeug aufgestellt sind alle Wartungspositionen

am Modul sehr gut zugäng-

Verbrauch

senken

tang-fahrzeugbau.de

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lich und die Arbeiten sind damit schneller

ausgeführt. Als ungewöhnlich groß schätzt

Wolfgang Feldmann, Geschäftsführer bei

Fassi Deutschland daher das Kundenspektrum

hierfür ein.

„Unternehmen die bis dato überhaupt keinen

eigenen Kran hatten, kommen genauso

in Frage, wie Speditions-, Bau-, Kran- und

Recyclingunternehmen, die größtmögliche

Flexibilität wünschen“, erklärt Feldmann

und ergänzt: „Das Konzept ist so ungewöhnlich,

dass wir dessen vielfältige Möglichkeiten

noch gar nicht alle kennen.“

Ölkühler, Arbeitsscheinwerfer am Knickarm

sowie LED-Warnleuchten an den Abstützungen.

Ursprünglich auf die Anforderungen

des niederländischen Marktes

zugeschnitten, herrscht mittlerweile

in ganz Europa reges Interesse an dem

maßgeschneiderten Nischenprodukt.

Nach den Turbulenzen der vergangenen

Jahre verzeichnete die Palfinger-Gruppe

nach vorläufig vorgelegten Zahlen im

Januar im Geschäftsjahr 2010 wieder

einen deutlichen Aufwärtstrend. Der

Umsatz im Jahr 2010 betrug 650 Mio.

Euro, das entspricht einer Steigerung

um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert

von 505,4 Mio. Euro.

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Logistik

MESSE

Rund um die

Möbel-Logistik

Nach der erfolgreichen Premiere der

MöLo im Jahr 2009 in Kassel, geht die

internationale Messe für Möbel-Logistik,

Umzugsspedition und Service erneut

an den Start. Auf Initiative des Bundesverbandes

Möbelspedition und Logistik

(AMÖ) e. V. findet vom 16. bis 18. Juni

2011 in den Hallen 1/2 der Messe

Kassel die internationale Fachmesse für

Möbel-Logistik (MöLo) statt. Mit dieser

Neuheitenschau von Produkten und

Dienstleistungen rund um Möbel-Logistik,

Umzugsspedition und Service ist

eine einmalige Plattform für den Informationsaustausch

zwischen Zulieferern,

Spediteuren und potenziellen Auftraggebern

geschaffen worden. Durch die

positive Resonanz seitens der Aussteller

und Besucher auf die Erstveranstaltung

im Jahr 2009 wird im Jahr 2011

mit noch mehr Zulauf gerechnet. Die

MöLo ist die einzige überregionale Fachmesse

rund um den Möbeltransport

und Umzugs-Logistik und damit Treffpunkt

der gesamten Branche.

Auf der MöLo werden wieder innovative

Produkte rund um das Thema Möbel-Logistik

zu sehen sein. (Foto: AMÖ)

74 NFM 3/2011

Zwei Fliegen mit einem Stopp

Bevan Group realisiert Baustoffverteiler für Jewson

Das Nützliche mit dem Angenehmen

verbinden – für das britische Unternehmen

Jewson ist dies die Beschaffung

von Verteilerfahrzeugen, die durch die

Bevan Group mit einem Ladekran vom

Typ 1420-K2 von HMF versehen werden.

Wie andere Fahrzeugbauer auch,

verließ sich Bevan bisher darauf, dass

die jeweiligen Ladekrane durch die

Neben der Steinzange verfügen die HMF-Krane

auch über eine Funkfernsteuerung. (Foto: HMF)

Kranhersteller selbst auf den Kundenfahrzeugen

montiert worden sind. Im

Falle von Jewson nahm man nun die

Sache in den West-Midlands selbst

in die Hand, und erkannte dabei, dass

die Ausführung der Arbeiten und die

Abstimmung auf das Trägerfahrzeug

weitaus flexibler und damit auch rationeller

über die Bühne gehen konnte.

ZWEITER MÖLO-INNOVATIONSPREIS WIRD VERLIEHEN

Ausgezeichnete Produkte

Es gibt sie, die Produktneuheiten, die das Leben bestimmter Berufsgruppen spürbar

effizienter machen. Wenn das der Fall ist, könnte das mit einem Innovationspreis

gewürdigt werden. Auch in diesem Jahr wird der MöLo-Innovationspreis

verliehen. Dieser geht auf die Initiative des Bundesverbandes Möbelspedition und


EVS und Fernsteuerung inklusive.

Wen wundert’s, dass Jewson wie auch

Bevan im Rahmen des Auftrags die

Erfahrung machte, dass sich durch die

„one-stop-shopping“-Methode die Auslieferung

nicht nur deutlich schneller

gegenüber der bisherigen Methode erwies,

sondern auch der administrative

Aufwand deutlich geringer ausfiel.

Der Jewson-Auftrag umfasste insgesamt

55 MAN-Lkw, die als 18- sowie

26-Tonner von den jeweiligen Niederlassungen

aus landesweit zu den Kun-

den fahren. Hierzu stattete Bevan die

Fahrzeuge mit Pritschenaufbauten aus,

die mit den 14-mt-HMF-Kranen vom

Typ 1420-K2 inklusive Funkfernsteuerung

sowie Kinshofer-Greifzangen vervollständigt

wurden.

Jewson, die mit ihrem Leistungsspektrum

am ehesten vielleicht mit dem

Unternehmen Raab Karcher hier zu

Lande zu vergleichen sind, orderte

erstmals die dänischen Ladehilfen. Aufbauhersteller

Bevan selbst wurde erst

kürzlich zum offiziellen HMF-Händler

ernannt und ist dabei nach eigenen Angaben

von den überdurchschnittlichen

Qualitäten der Ladekrane, insbesondere

bei der Wirtschaftlichkeit, wie auch

bei der Sicherheit, überzeugt.

Standsicherheit im Lkw. So setzt

denn auch Jewson bei seinen Verteilertouren

auf das HMF-eigene EVS (Electronic

Vehicle Stability), dass bei der

Überprüfung der Standsicherheit des

Fahrzeuges beispielsweise auch das

Trägerfahrzeug und dessen Masse als

mögliches Gegengewicht berücksichtigt

– und damit das Einsatzspektrum

des Krans erweitert.

Zwischen Jewson und der Bevan Group

besteht eine langjährige Partnerschaft,

von der Ian Berrill, Fleet Director bei

Jewson, mehr als überzeugt ist. So komplettierte

der Aufbauhersteller kürzlich

über 100 Ford Transit mit offenen sowie

geschlossenen Aufbauten für die

Verteilung im Nahverkehr.

Logistik (AMÖ) e. V. zurück, der sich entschlossen hat, das Engagement der

Unternehmen durch die Verleihung eines MöLo-Innovationspreises noch einmal

besonders hervorzuheben. Während der Messetage wird sich eine Jury aus Fachleuten

die im Vorfeld der Messe gemeldeten Innovationen an den Messeständen

präsentieren lassen. Aus allen teilnehmenden Unternehmen werden dann drei

Preisträger ausgewählt. Man darf also gespannt sein, mit welchen Produkten sich

die teilnehmenden Firmen bewerben werden.

Möbelspediteure

schaffen mehr…

… mit den Möbelaufzügen

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WIEGETECHNIK

Nie mehr überladen

Für eine möglichst präzise Ermittlung

des Fahrzeuggewichtes bedarf es einer

ausgereiften und zuverlässigen Wiegetechnologie.

Air-Weigh bietet Onboard-

Wiegesysteme, die es ermöglichen, das

tatsächliche Fahrzeuggewicht festzustellen.

LoadMaxx ist ein Wiegesystem

für den wechselnden Einsatz zwischen

Zugmaschine und Anhänger. Der Disponent

kann Zugfahrzeug und Anhänger

nach Bedarf disponieren, das System

stellt automatisch sicher, dass die beiden

Einheiten datentechnisch zusammenpassen.

QuickLoad ist ein Wiegesystem

für Nutzfahrzeuge auch mit

gemischter Federung. Schnell installiert

und sicher in der Handhabung

stellt auch dieses Wiegesystem sicher,

dass die Fahrzeuge nicht mehr überladen

unterwegs sind und mit höchstmöglicher

Ausladung, um ein um wirtschaftliches

Transportieren sicherzustellen.

Maximale Einsetzbarkeit

Kraker Trailers vergrößert Marktanteil in Deutschland

Der Spezialist für Schubbodenauflieger,

Kraker Trailers, hat in den vergangenen

zwei Jahren mehrere neue Typen

seiner Schubbodenauflieger eingeführt

und dadurch Lücken in der Transportbranche

geschlossen. Das niederländische

Unternehmen ist auch in

Deutschland stark aufgestellt.

Die Schubbodenauflieger

von Kraker Trailers. (Foto: Kraker Trailers)

Der Spezialist für mobile Stromversorgung in Sonderfahrzeugen

12 V DC

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230 VAC

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Maximale Einsetzbarkeit. Das gilt

nicht nur mit Blick auf das Händlernetz

und autorisierte Service-Zentren,

sondern vor allem durch die Teilnahme

an Fachmessen. So gab es nach der Teilnahme

an der IAA im September vorigen

Jahres einen deutlichen Anstieg

der Nachfrage, da die Interessenten auf

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3 x leichter & kleiner - 10 x längere Lebensdauer – 5 x höhere Lade- & Entladeströme

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den Messen die Vielseitigkeit eines

Kraker-Schubbodenaufliegers hautnah

erleben konnten. Bei der Entwicklung

aller Schubbodenaufliegertypen steht

maximale Einsetzbarkeit im Mittelpunkt.

In der Praxis bedeutet das, dass

mit einem Auflieger unterschiedliche

Produktarten – von losem Schüttgut

bis hin zu Paletten – transportiert werden

können. So hat Kraker Trailers

u. a. den CF-HI mit einem speziellen

Hardox-Boden auf den Markt gebracht.

In der Vergangenheit hat der CF-HI,

der besonders für den Transport schwerer

Materialien wie Schrott, Schutt,

Kiesel und Sand geeignet ist, seine Leistungsfähigkeit

bewiesen.

„Schwere Jungs“. Folglich haben sich

diverse Transportunternehmen für diesen

„schweren Jungen“ entschieden.

Das Fahrzeug ist auch für den Transport

diverser anderer Produkte geeignet.

Eine Ladung Schrott auf dem

Hinweg und eine Ladung Paletten

oder loses Schüttgut auf dem Rückweg:

Genau diese Multifunktionalität,

kombiniert mit großer Leistungsstärke,

ist das Kennzeichen der Kraker-

Schubbodenauflieger.

INNOVATIVE NEU- UND WEITERENTWICKLUNGEN

Flexibel und effizient

Der schwere temperaturgeführte Verteilerverkehr stellt eine besondere

Herausforderung dar. Für diese Herausforderungen hat Ackermann den

Tiefkühlaufbau COOLONE konzipiert. Er gilt bei vielen Transportunternehmen

als zuverlässiger Begleiter im Nah- und Fernverkehr bis zu einem Temperaturbereich

von –30 °C. COOLONE kann mit Etagenschienen für Volumentransporte

ebenso eingesetzt werden wie für alle Multitemp-Aufbauten. Maximale

Festigkeit und Sicherheit geben die Sandwichbauweise und stabile Aluminium-Profile.

Je nach Wunsch können verschiedene Deckschichten aus Stahl,

Aluminium oder GFK kombiniert werden.

Für die Gewichtsklasse bis 7,5 t bietet Ackermann mit dem wärmebrückenfreien

Tielkühlkoffer COOLONE Light einen Aufbau, der kostbare Energie

spart. Für die COOLONE-Light-Kühlkoffer gelten darüber hinaus die gleichen

Eigenschaften wie für die COOLONE-Koffer in der schweren Klasse. Sehr

viel Wert haben die Entwickler auch bei den leichten Koffern auf Robustheit

gelegt, schließlich werden die Aufbauten im Verteilerverkehr mit seinen ganz

speziellen Herausforderungen eingesetzt. Im vergangenen Jahr hat Ackermann

einen rutschfesten Boden neu ins Produktprogramm aufgenommen.

Da dieser Belag bereits bei der Bodenherstellung aufgebracht wird, entfallen

für den Fahrzeugbauer die bisher für den Kunststoffgießboden benötigten

Arbeiten und Materialien. Entsprechend verkürzt sich die Montageplatzbelegung

und es gibt keine Geruchsbelästigung mehr. Der Kofferaufbau

FLEXONE von Ackermann ermöglicht Flexibilität.

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KÜHLAUFBAUTEN

Kühlkette

ohne Unterbrechung

Zur Einhaltung der Kühlkette ist das

Abschotten von Kühlfahrzeugen beim

Be- und Entladevorgang unabdingbar.

Hier bietet die von der Firma LWT

angebotene, patentierte 24-V-Luftwandanlage

eine hervorragende und

barrierefreie Alternative zu den herkömmlichen

Plastikstreifenvorhängen.

Durch ein über der Ladetür angebrachtes

Druckmodul mit Lineardüse

wird eine bis zum Boden reichende

Luftwand erzeugt, sodass eine extrem

hohe Resistenz gegen einströmende

Luft gegeben ist. Dadurch wird der

Temperaturabfall minimiert, was die

Kosten senkt.

Diese Technik ist bei Bedarf auch zum

Halten von Wärme in Lkw anwendbar,

was z. B. von einem Dienstleister im

Gesundheitswesen erfolgreich genutzt

wird. Die Luftwandtechnologie entspricht

in idealer Weise den durch die

Gesetzgebung gestellten Anforderungen

zur Gewährleistung einer durchgehenden

Kühlung.

Durch „best body ® “

wird das Gewicht

sowie die Standzeit

der Mulde optimiert.

(Foto: Ferro Umformtechnik)

Neue Leichtigkeit

Mit „best body ® “ Gewichtsersparnis bis zu 30 Prozent

Weniger Eigengewicht gleich mehr

Nutzlast! Diese Formel hat nach wie

vor Bestand im Nutzfahrzeugbereich.

Die Wege hin zu einer geringeren

Nutzlast werden immer ausgefeilter.

Eine sehr vielversprechende Lösung

für gewichtssensible Kippaufbauten

präsentiert Ferro Umformtechnik mit

dem Verfahren zur Fertigung von lasergeschweißten,gewichtsoptimierten

Muldenkörpern – „best body by

Ferro Umformtechnik ® “.

Großformatige Bleche. Als Spezialist

in der Metallumformtechnik hat Ferro

Umformtechnik aus Stadtlohn europaweit

einen bedeutenden Namen,

wenn es um das Verarbeiten von großen

Blechen geht. Mit „best body ® “

werden Fahrzeuge zur Beförderung

schüttfähiger Transportgüter, wie Sand,

Erdgasfahrzeuge, eine Chance für die Umwelt

Jetzt aktiv werden und auf Erdgas umsteigen! Das schont die Umwelt und

ganz nebenbei auch noch den Geldbeutel.

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Kies, Bruchsteinen, Bauschutt und

Schrott in Szene gesetzt.

Ausgereifte Lösung. Insbesondere

bei diesen Fahrzeugen ist der Verschleiß

und die Belastung überdurchschnittlich

hoch. Die Lösung ist aus-

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Kälterückhaltesysteme

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gereift – Bleche werden nach Anspruch

und Abrieb individuell zusammengestellt,

dass Gewichtsoptimierungen

bis zu 30 Prozent erreicht

werden können. Der Weg dahin ist

bislang ungewöhnlich.

Ferngas Nordbayern GmbH

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So wird beispielsweise der Muldenboden

mit einem verschleißfesten Blech

mit Brinellhärte 450 ausgestattet. Variiert

wird das Bodenblech in unterschiedlichen

Blechdicken, die mittels

Laserstrahlschweißen unter optimalen

schweißtechnischen Bedingungen

zusammengefügt werden. Im hinteren

Kippbereich der Mulde wird durch

die Anordnung ein dickeres Blech verwendet,

da dort der Verschleiß am

höchsten ist. Im vorderen Bereich der

Stirnwand wird im Boden ein dünneres

Blech verwendet, welches auf

der gesamten Bodenfläche eine durchgehende,

homogene Verbindung gewährleistet.

Erhöhte Standzeit. Die Standzeit der

Mulde wird damit um ein Vielfaches

erhöht und erreicht gleichzeitig eine

Kostenoptimierung. Die Seitenwandbleche

der Mulde werden weniger

strapaziert und dienen ausschließlich

der Stabilität, sodass ein Blech aus

S700MC ausreichend ist.

Durch „best body ® “ wird das Gewicht

sowie die Standzeit der Mulde optimiert.

Bleche mit hohem Verschleißanspruch

werden genau dort positioniert,

wo der Abrieb durch das

Fördergut am höchsten ist. Ideale Voraussetzungen

für höchste Verschleißeinsätze

sind damit gegeben.

.com

(Foto: Berger Fahrzeugtechnik)

NEUER SATTELANHÄNGER FÜR DEN COILTRANSPORT

Leichter Coiltrailer

Der österreichische Trailerhersteller Berger Fahrzeugtechnik hat sein Portfolio

im Produktprogramm der neuen Marke BERGERecotrail ® erweitert. Ab

sofort bietet der Leichtbauspezialist eine Version für den Coiltransport an.

Das Eigengewicht des Tailers liegt gerade mal bei 5320 kg bei einsatzfertiger

Ausstattung. Besonders beim Coiltransport wirkt sich das höhere Nutzlastangebot

direkt in der Wirtschaftlichkeit des Fahrzeuges aus. Die Coilversion

des BERGERecotrail ® -Sattelanhängers greift wie sein Basismodell auf

eine Rahmenschweißkonstruktion aus hochwertigem Feinkornstahl zurück,

das sich auf einem luftgefederten Drei-Achs-Aggregat abstützt. BERGERecotrail

® hat auch dieser Fahrzeugausführung den ausgeklügelten Lochaußenrahmen

spendiert, der durch seine besondere Konstruktion eine Vielzahl an

unterschiedlichen Ladungssicherungen ermöglicht. Das Herzstück, die Coilwanne,

bietet über eine Länge von 8220 mm Coils mit einem Durchmesser

von 900 bis 2000 mm eine sichere Aufnahme.

BESTE QUALITÄT IN PRODUKTION UND SERVICE

Schwarzmüller überzeugt durch ständige Neu- und Weiterentwicklungen

der Produkte sowie der Bereitschaft zu Einzellösungen

und der damit verbundenen Flexibilität in Entwicklung

und Produktion.

Mit dieser Strategie will Schwarzmüller auch in Zukunft die

individuellen Transportanforderungen der Kunden optimal

befriedigen.

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Anhänger, Auflieger, Aufbauten

SOLIDE BASIS FÜR KIPPFAHRZEUGE

Iveco auf der Samoter 2011

Iveco wird auf der 28. Samoter vom 2. bis 6. März 2011

mit einer großen Auswahl an Fahrzeugen vertreten sein.

Der Stand von Iveco ist komplett dem Thema der professionellen

Offroader gewidmet, insbesondere dem Trakker,

der entwickelt wurde, um auf jeder Art von Boden

arbeiten zu können. Iveco gehört zu den wenigen Nutzfahrzeugherstellern,

der in der Lage ist, eine umfassende

Produktauswahl für den Baustellenbereich zu bieten,

die in unterschiedlichen Konfigurationen und für jede

Gewichtsklasse verfügbar sind. Iveco verfügt gemeinsam

mit seiner Marke Astra über eine große Palette an

Offroad-Fahrzeugen mit einem zul. GG von 3,5 bis 90 t,

Zuladungen bis zu 50 t oder in Sonderfällen sogar mehr.

Eine Vielfalt von Möglichkeiten garantiert die am besten

geeignete Produktauswahl für jede spezielle Anforderung.

Neben dem Trakker wird im Iveco-Ausstellungsbereich

auch der Ecodaily 4x4 als 55 S 17 W und ein Doppelkabiner

35 S 17 W ausgestellt. Ein Ecodaily 35 C 14

K 4x2 mit Cantoni-Kipper wird zudem am Stand von CNH

vertreten sein.

SCHUBBODEN

Hydraulisches Verdeck

Aufbauten tragen die Ladung und generieren

damit die Einnahmen eines Transportunternehmens.

Zugleich sind die mit der

Anschaffung verbundenen Investitionen eine

zentrale Kostenposition. Hier gilt es, den

Spagat zwischen geringer Investition und einem

hohen Nutzwert hinzubekommen. Das

gelingt naturgemäß dann am besten, wenn

sich Fahrzeug und Aufbau flexibel einsetzen

Schubbodentechnik von Schwarzmüller: Neuestes

Feature ist ein hydraulisches

Verdeck. (Foto: Schwarzmüller)

Sensibles Ladegut

Edelstahl-Container für Optical-Media-Transporte

Die ALFRED TALKE GmbH & Co. KG hat Ende Januar

exemplarisch die ersten drei von insgesamt sieben 30’-

Edelstahl-Containern an den globalen Rohkunststoff-,

Rohlatex- und Rohgummi-Hersteller STYRON übergeben.

STYRON ist ein junges, global aktives Unternehmen, das

2010 im Rahmen einer Betriebsausgliederung aus The

DOW Chemical Company entstanden ist. Die Edelstahl-

Container sind Teil eines von TALKE überarbeiteten Reinraumtransport-Konzeptes

für STYRONs CALIBRE Polycarbonat-Harz

für Optical-Media-Produkte.

Mit der Auslieferung der Container wird ein sichtbarer

Meilenstein gesetzt in der Partnerschaft der am DOW-

Standort Stade noch jungen STYRON mit dem ebenfalls

mit einer Niederlassung in Stade ansässigen Logistikdienstleister

TALKE.

Hochleistungsmaterial. CALIBRE Optical Media Polycarbonat-Harz

wird für die Produktion von CDs, DVDs,

und Blueray-Discs verwendet. Polycarbonat wird weiterhin

eingesetzt zur Herstellung von hochwertigen Kunststoffmöbeln

und bei anspruchsvollen Bauobjekten. Das

Hochleistungsmaterial wird am Produktionsstandort in

Stade hergestellt und von dort aus mit den neuen Containern

an Kunden in ganz Europa ausgeliefert.

lassen. Ein Beispiel dafür sind Schubbodenauflieger.

Die können sowohl für Massengüter

wie Schrott oder Holzhackschnitzel als

auch für Ballen oder palettierte Ware eingesetzt

werden. Eine breite Typenvielfalt an

Schubbodenfahrzeugen hat der österreichische

Fahrzeugbauer Schwarzmüller im Angebot.

Neben dem bewährten Vollalu-Schubbodensattelanhänger

wurden zusätzlich Modelle

mit Stahl-Fahrgestell entwickelt. Der Schwerpunkt

der Entwicklung wurde auf Nutzlastoptimierung,

Robustheit und größtmögliche Wirtschaftlichkeit

gelegt.

Wie von Schwarzmüller gewohnt, können

diese neuen Schubbodenvarianten mit Stahl-

Fahrgestell natürlich nach Kundenbedürfnis-


Speziell für die hohen Ansprüche

des Rohstoffes für Optical-Media-Produkte. (Foto: TALKE)

Spezielle Container. Kernelement des Transportkonzepts

sind die sieben, speziell auf die hohen Ansprüche des

Rohstoffes für Optical-Media-Produkte abgestimmten

30’-Edelstahl-Container. Kleiner und leichter als die

zuvor eingesetzten Behälter und durch den Einsatz einer

veränderten neuen Beladetechnik erreicht TALKE mit

ihnen eine Nutzlaststeigerung von ca. zehn Prozent. Damit

soll eine ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich

liegende Reduktion des CO2-Ausstoßes einhergehen.

sen individuell ausgestattet werden. So werden neben

der Standardbodenstärke von 6 mm auch verstärkte

Böden mit 8 und 10 mm angeboten, was sich in puncto

Tragfähigkeit und Verschleiß rechnet. Die fixen Wände

mit 30 mm Dicke, bestehend aus Aluminium-Hohlprofilen

sind vom Vollalu-Modell übernommen. Mit einer Außenwandstärke

von 2,4 mm und einer Innenwandstärke von

2,7 mm stellen diese Wände den besten Kompromiss

aus Gewicht und Robustheit dar.

Die Profile an der Innenseite können auf Wunsch zur Gänze

verschweißt werden. Natürlich sind alle anderen bekannten

Optionen, wie beispielsweise die am Heck aufrollbare

und geschützt untergebrachte Plane, lieferbar. Als

zusätzliche Besonderheit können die Schubboden-Sattelanhänger

jetzt mit einer Ladungssicherungseinrichtung

für Papierrollentransporte versehen werden.

„best body“, das Herstellungs verfahren des

gewichtsoptimierten, laser geschweißten Muldenkörpers

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KOMPONENTEN

Robustes Profil

Der Nutzfahrzeugzulieferer Groupe

Pommier, der in Deutschland mit der

Pommier Gross Aluminium GmbH vertreten

ist, hat unter dem Namen ACC

ein innovatives und vielseitiges Türensystem

für Volumenfahrzeuge und

Pritschensysteme vorgestellt. Zur

Wahl stehen eine Profiltür aus Aluminium-Hohlkammerprofilen

der Marke

Snap-Lock und die Sandwich-Tür in

Stahl-Schaum-Stahl-Ausführung mit

Aluminiumprofilrahmen. ACC steht für

„Aluminium Corner Concept“ und bezeichnet

eine besonders wirtschaftliche,

ästhetische und stabile Bauweise.

Die ACC-Türen werden einbaufertig

geliefert und bestehen in der Standardausführung

aus zwei Flügeln, die am

Fahrzeug nur 40 mm auftragen. Die

zweiflügelige ACC-Profiltür hat bei der

Prüforganisation DEKRA bereits die

statische Druckprüfung gemäß DIN

12642 Code XL Anhang A bis zu einer

Nutzlast von 32 t bestanden.

Die ACC-Sandwichtür verfügt über

eine glatte Oberfläche.

(Foto: Pommier)

82 NFM 3/2011

„Schwere“ Bühnen für harte Einsatzbedingungen. (Foto: MBB Palfinger)

Serviceoffensive wird fortgesetzt

MBB Palfinger: Umfangreiches Hubladebühnen-Programm

Aus dem leichten und schweren Verteilerverkehr

ist die Ladebordwand

nicht mehr wegzudenken. MBB Palfinger

fertigt Hubladebühnen mit Aluminium-

oder Stahlplattformen im

Traglastbereich von 500 bis 3000 kg

sowie Vertikallifte bis 4000 kg an, die

den hohen Anforderungen der Transport-Logistik

gerecht werden.

Schwere Bühnen. Speziell im Bereich

der „schweren“ Bühnen (1500 K-plus

bis 3000 K-plus) kann MBB Palfinger

mit serienmäßigem 1000 mm Lastab-

UNTERNEHMEN UMSTRUKTURIERT

Produktionsstandort verkauft

stand (LA) aufwarten. Die neue 2500 Kplus

hat sogar einen Lastabstand von

1200 mm. Besonders bei harten Einsatzbedingungen

und Fahrzeuglaufzeiten

von zwölf Jahren und mehr, z. B.

in der Getränke-/oder Lebensmittel-

Logistik sind diese robusten Hubladebühnen

unentbehrlich.

Die ebenfalls neue 2500 K-plus für

„kurzgekuppelte“ Fahrzeuge gibt es sogar

mit einem hydraulisch schwenkbaren

Unterfahrschutz. Alle Produkte

können auch mit einer Stahlplatt-

Der Achsenhersteller Gigant hat seinen Produktionsstandort im nordfranzösischen

Ham le Moines verkauft. Vor dem Hintergrund der schweren Krisenjahre,

so die Begründung der Unternehmensleitung, sollte die Achs-

Produktion am modernisierten und erweiterten Stammsitz in Dinklage

konzentriert werden. Darüber hinaus mache das schwierige Marktumfeld

im Trailerbereich eine Umstrukturierung mit dem Ziel einer nachhaltigen

Kostensenkung notwendig.


form geliefert werden. MBB-Palfinger-

Stahlplattformen sind serienmäßig

komplett KTL-beschichtet. Bei diesem

Tauchverfahren werden Komponenten

elektrolytisch mit Farbe beschichtet.

Dies führt zu einer besonders

festen, stoßfesten Versiegelung der

Oberfläche. Gerade im Alltagsbetrieb

lassen sich Schäden an den Stahlplattformen

schneller und kostengünstiger

reparieren.

Hohe Anforderungen. Die Anforderungen

an eine Ladebordwand sind

sehr unterschiedlich. Für jeden Einsatzzweck

können individuelle Ausstattungsmerkmale

von MBB Palfinger

geliefert werden. Dazu gehört die

spezielle, geräusch- und rutschhemmende

MBB-Kunststoffbeschichtung

der Lauffläche, verschiedene Arten von

Abrollsicherungen, z. B. für Rollbehälter,

Beschichtung der Hubwerkskomponenten

in KTL und Pulver in RAL-Farbtönen

sowie die AluStar-Plattform, eine

glatte Reklamefläche für eine optimale

Werbeaufbringung.

MBB Palfinger setzt auch im Jahr 2011

die Serviceoffensive fort. Die bestehenden

Partnerschaften mit Mercedes-Benz

Truck-Works, mit MAN Truck & Bus

Deutschland und dem ADAC TruckService

werden weiter ausgebaut und an

die Wünsche der Kunden angepasst.

(Foto: Fliegl)

SPEZIALFAHRZEUGE FÜR SCHWERE LASTEN

Liftmaster transportiert Arbeitsbühnen

Der Transport von Arbeitsbühnen erfordert zuverlässige Spezialfahrzeuge,

die inzwischen vielfach mit branchenspezifischen Features ausgestattet

werden. Ein jetzt ausgelieferter Drei-Achs-Satteltieflader SDS 410 T von

Fliegl wurde dabei nach den Wünschen und Vorgaben von Vermietspezialist

mateco gefertigt. Mit nur 11 t Leergewicht verfügt der Trailer bei 41 t

Gesamtgewicht über eine Nutzlast von immerhin 30 t.

Um Arbeitsbühnen auch in innerstädtischen Verkehrssituationen an ihr

Ziel zu bringen, ist der hier vorgestellte Liftmaster mit einer Nachlauflenkung

ausgestattet. Die letzte seiner drei Achsen soll dem Fahrzeug die

nötige Wendigkeit verschaffen. Rückfahrsperre, Rückfahrscheinwerfer

und manuelle Sperrfunktion am Auflieger runden das Konzept ab. Auf

Wunsch kann der Tieflader auch mit einer Zwangslenkung geliefert werden.

Der Liftmaster besitzt längs geteilte Auffahrrampen aus Stahl, die

4550 mm lang, 850 mm breit und mit verzahntem Gitterrost belegt

sind und seitlich hydraulisch verschoben werden können.

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� Extrem hohe Nutzlast: 12/14 t pro Achslinie

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Safety

ERWEITERTES LASI-ZERTIFIKAT

Sicherer Transport

Der Kontrolldruck im Güterverkehr

nimmt zu. Immer wieder im Fokus der

Kontrolleure ist der Bereich Ladungssicherung.

Viele Verlader und Fahrer

sind verunsichert, denn man weiß nie,

wie die Kontrolle verläuft. Ist ausreichend

gesichert worden? Kennt der

Kontrolleur sich aus? Wie lange wird

es dauern und wann kann weitergefahren

werden?

Diese und viele andere Fragen zum

Thema Ladungssicherung gilt es, gemeinsam

aufzuklären. Krone erhält

dabei für seinen Profi Liner vom TÜV

Nord ein erweitertes Ladungssicherungszertifikat

für unterschiedliche

Getränkeprodukte – explizit für Fassgebinde.

Der Krone-Standard-Sattelauflieger

verfügt schon seit Jahren

über ein Ladungssicherungszertifikat

für den Transport von Getränken. Im

Zuge der VDI 2700, Blatt 12, wurden

im Oktober/November 2010 zusätzliche

Fahrversuche mit Fassware durchgeführt,

vom TÜV Nord überprüft und

am 5. November 2010 zertifiziert.

Effiziente Absturzsicherung

Evers in Oberhausen bietet umfangreiches PSA-Programm

Das große Gefährdungspotenzial bei

Arbeiten in der Höhe wird von den

Verantwortlichen und Anwendern

häufig unterschätzt. Viele tödliche Arbeitsunfälle

sind jedoch auf Abstürze

und ihre Folgen zurückzuführen. Der

Grund: Es wird nicht vorschriftsmäßig

gesichert.

Unterschiedliche Systeme. Die Basis

für sicheres und effizientes Arbeiten

ist die bekannte Gefährdungsanalyse.

Hier muss u. a. geregelt werden, wie

und wo sich der Anwender anschlägt

und welche Folgen bei der Benutzung

des jeweils ausgewählten Sicherungssystems

auftreten können.

Die Einhaltung der Rangfolgen an

Schutzmaßnahmen, organisatorisch,

kollektiv sowie persönlich (Benutzung

von Rückhaltesystemen sowie in letzter

Instanz auch Auffangsysteme), ist

dabei zwingend erforderlich, um ein

Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Persönliche Schutzausrüstungen

gegen Absturz (PSAgA) können

demnach einen Absturz verhindern,

oder diesen im Falle des Falles auf ein

für den menschlichen Körper erträgliches

Niveau reduzieren.

Mit unserem modernsten Fuhrpark überführen wir auch Ihr Fahrzeug.

Als Ihr verlässlicher Partner überführen wir Anhänger, Sattelanhänger sowie das gesamte Sortiment

an Motorfahrzeugen auf nationaler und internationaler Ebene.

Wir bieten Ihnen den auf Sie zugeschnittenen Komplettservice an. Dabei koordinieren wir Ihre Überführung

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Anheben der verunglückten Person

durch das Flaschenzugprinzip. (Foto: Evers)

Rettung vor Einsatz planen. Was pas-

siert jedoch, wenn die Benutzung eines

Auffangsystems erforderlich wird,

der Absturz also bewusst in Kauf genommen

wird? Welche Kriterien müssen

eingehalten werden, um überhaupt

mit einem solchen System

arbeiten zu dürfen? Was muss bereits

vor Arbeitsbeginn geklärt sein? Wich-

DEUTSCHLAND

EUROPA

ÜBERSEE


tige Punkte, die ein Verantwortlicher

im PSA-Bereich unbedingt wissen und

gegebenenfalls vor einem Einsatz abklären

muss. Im Absturzfall bleiben

einer bewusstlos im Auffanggurt hängenden

Person maximal 20 Min. Zeit,

gerettet zu werden. Andernfalls kann

der Verunfallte im Gurt versterben.

Nur die Rettungskräfte zu alarmieren,

reicht in vielen Fällen genauso wenig

aus, wie lediglich spontan zu helfen.

Eine Rettung muss geplant, schriftlich

fixiert und mit dem jeweils erworbenen

Rettungsgerät und den Anwendern

trainiert werden.

Schulungen. Eines von vielen unterschiedlichen

Rettungsgeräten der Evers

GmbH ist das Gotcha-Rettungskit zum

Auf- und Abseilen von Personen, die

Auffanggurte tragen und abgestürzt in

ihrem Verbindungsmittel hängen. Der

Retter selbst befindet sich dabei stets

oberhalb der verunglückten Person an

einem sicheren Rettungsort.

Voraussetzung für den Einsatz des Gotcha-Rettungssystems

ist die vorausgegangene

Schulung. Dies ist auch bei

der Evers GmbH ein wichtiger Bestandteil

des Leistungsangebotes. Je nach

Kundenwunsch werden die Seminare

im eigenen Schulungszentrum oder als

Inhouse-Schulung beim Kunden vor

Ort durchgeführt.

ZERTIFIZIERTER TRANSPORT VON BIER

Fassbier: aber sicher!

(Foto: Schmitz Cargobull)

Bei Volksfesten gehört es zum etablierten Standard: frisches Bier vom Fass.

Aber wie kommt das Bier sicher in ausreichender Menge und immer pünktlich

zum Ort des Verbrauchs? Dahinter steckt eine ausgeklügelte Logistik

mit meistens speziellen Getränkefahrzeugen oder speziell für diesen Transport

ausgestatteten Curtainsidern, die das Bier bestens gesichert ans Ziel

bringen. Der Curtainsider-Planenauflieger – ob mit oder ohne Bordwänden –

bietet dabei hohe Flexibilität beim Be- und Entladen durch das schnelle und

separate Öffnen der einzelnen seitlichen Planen. Schmitz Cargobull bietet

einen in Serie gefertigten Standard-Curtainsider-Sattelauflieger mit Ladungssicherungszertifikat

für den Fassbiertransport.

Sortimo Globelyst – Thema mit Variationen

Globelyst ist die revolutionäre Fahrzeugeinrichtung von Sortimo. Frei kombinierbare Einzelteile lassen sich

perfekt an die entsprechende Fahrzeuggröße und Ihr spezifisches Branchenprofil anpassen.

Die »Leichtigkeit des Seins« durch Space-Frame Architektur sorgt für noch weniger Eigengewicht und damit

für mehr Variabilität im Nutzfahrzeug. Das bedeutet für Sie mehr Effizienz im Arbeitsalltag und ein Plus an

passiver Sicherheit im Fahrzeug.

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Safety

SICHERHEIT

Frühwarnsystem

gegen Glätte

Horror-Autounfälle auf regennassen

oder eisglatten Straßen könnten schon

bald der Vergangenheit angehören.

Möglich machen soll dies das Projekt

Sensorfusion, an dem Continental derzeit

mit Unterstützung der EU arbeitet.

Dabei setzt der Automobilzulieferer

auf das Zusammenspiel von bereits

für den Schleuderschutz ESP eingesetzten

Fahrdynamik-Sensoren mit

zusätzlich installierten Umgebungsund

„intelligenten“ Reifensensoren.

Diese sollen den Fahrer am Steuer

warnen, sobald die Haftung zwischen

Reifen und Fahrbahn eine kritische

Grenze erreicht. Zusätzliche Systeme,

mit denen die Conti-Ingenieure derzeit

intensiv experimentieren, sind

u. a. eine Polarisationskamera, die

das von der Straße reflektierte Licht

auf Glättegefahr hin analysiert. Zudem

soll ein Laserscanner „in der Luft

hängende“ Regentropfen oder Schneeflocken

bis zu 100 m vor dem Fahrzeug

erkennen.

HOHE ANFORDERUNGEN AN DIE TECHNIK

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Bei seinen Schulungsfahrzeugen setzt das Berufsbildungszentrum

(BBZ) Straßenverkehr auf professionelle Kooperationspartner,

die ihr Handwerk tadellos beherrschen. Die Schulungsfahrzeuge

müssen hochmodern, robust und ausdauernd sein, denn

zwischen April und November laufen die Fahrzeuge täglich im

Trainingsbetrieb. Eben deshalb hat das BBZ Straßenverkehr seine

speziellen Tankwagen-Schulungsfahrzeuge, einen Tankglieder-

86 NFM 3/2011

Gurt anlegen ist Gesetz

Ladungssicherung in Montage- und Servicefahrzeugen

Für Fahrzeuginsassen ist das Anlegen

des Sicherheitsgurtes längst eine

Selbstverständlichkeit. Fast im Unterbewusstsein

läuft dieser Vorgang,

beim Einsteigen ab. Doch was ist mit

der Ladung hinter den Insassen? bott,

der Spezialist für Fahrzeugeinrichtungen,

hat mit der neuen bott-vario-Generation

vor allem zeitsparende Lösungen

zum Thema Ladungssicherung

entwickelt.

Gefährlicher Zeitdruck. „Grundlage

war hierbei die Feststellung, dass trotz

des Bewusstseins über die sachliche

und gesetzliche Notwendigkeit auf die

bott nutzt Bauteile

mit selbsthemmenden

Elementen.

(Foto: bott)

ordnungsgemäße Fixierung des Transportgutes

aus Zeitnot häufig verzichtet

wird“, so Bernhard Teuffel, Marketingleiter

bei bott.

Selbsthemmende Elemente. Aus die-

ser Erkenntnis entstanden Bauteile

mit selbsthemmenden Elementen.

Durch diese entfällt bisher zeitraubender

Sicherungsaufwand gänzlich. Die

formschlüssige Aufnahme von Transportbehältern,

wie der varioBox, ist

hierfür beispielhaft. Sie verhindert das

Rutschen der Ladung, auch dann,

wenn ein Boxenboden nicht vollständig

befüllt ist. Neue Halterungen für

zug und einen Tanksattelanhänger bei Kässbohrer in Auftrag

gegeben. Um den hohen Qualitätsstandard des BBZ Straßenverkehr

zu gewährleisten, wurden sowohl für den Kässbohrer-Tankgliederzug

als auch für den Kässbohrer-Tanksattelanhänger

modernste Stützradkonstruktionen entwickelt.

Weiterhin wurden die Fahrzeuge mit den neuesten Technologien

der Firma Wabco ausgestattet, wie ein modifizierbares Fahrstabilitätsprogramm

RSS, ein Rückfahrt- und Anfahrschutzsystem,

ablesbare Achslasten, Bremsbelag-Verschleiß-Anzeige und Reifen-Druck

Sensoren.


Servicekoffer ermöglichen deren Positionierung

direkt im Bereich der

Fahrzeugtüren. So findet das „Standard-Handgepäck“

ohne Betreten des

Fahrzeugs flink seine sichere Mitfahrgelegenheit.

Mehr Zurrpunkte. Koffer von Elektro-

werkzeugen finden zwischen Regalseiten

ihren Platz und werden mit –

nur einem Handgriff – mittels eines

Spannhebels fixiert. Mehr Befestigungspunkte

für Spanngurte zur Verfügung

stellen: Dies ist ein weiterer

Ansatz bei bott, damit Transportgut

überall im Fahrzeug verzurrt werden

kann. So integriert der Hersteller

Zurrschienen nicht nur im Fußboden,

am Dach und an den Seitenwänden

des Fahrzeuges, auch an Seitenteilen

und Fronten der Fahrzeugeinrichtung

verfügt bott vario über zahlreiche Aufnah-men

für Gurte, die mit verschiedenen

Hakensystemen gleich mit anboten

werden.

Die Wirkung der Spanngurte wird

bei bott mit den neuen Ladungssicherungspads

und Kantenschutzpads um

ein Vielfaches erhöht. Diese kleinen

Weich-Gummi-Matten, deren Gleitreibwert

der VDI-Richtlinie 2700 entspricht,

verhindern überaus wirkungsvoll,

dass Ladegut unter den Spanngurten

verrutschen kann.

(Foto: Aluca)

FAHRZEUGEINRICHTUNGEN FÜR DAS SHK-HANDWERK

Gewachsene Nutzlastreserven

Wer im Bereich Sanitär, Heizung oder Klima beruflich unterwegs ist, hat

immer viel dabei. Und das, was an Teilen mitgeführt wird, hat es auch

gewichtsmäßig in sich. Umso mehr kommt es auf eine möglichst leichte

Fahrzeugeinrichtung an. Die Aluca GmbH präsentiert auf der diesjährigen

ISH in Frankfurt vom 15. bis 19. März 2011 ihr Leichtbau System Aluca.

Die leichtgewichtigen Einrichtungslösungen aus Aluminium sind maßgeschneidert

für die mobile SHK-Werkstatt. Aufgrund ihres geringen Eigengewichtes

ermöglichen die Leichtgewichte nicht nur eine größere Zuladung, sondern

bringen auch die Verbrauchswerte zügig auf Talfahrt und reduzieren den

CO2-Ausstoß. Die Sanitär-, Heizungs- und Klimainstallateure benötigen viele

Einzelteile und eine hohe Zuladungskapazität. Um diesen sehr speziellen

Branchenanforderungen gerecht zu werden, stellt Aluca genau auf die Anforderungen

des SHK-Handwerks zugeschnittene Einrichtungsvarianten vor.

Dieses Leichtbausystem sorgt für einen aufgeräumten Laderaum und sicher

verstautes, griffbereites Werkzeug in Schubladen und Regalwannen.

TRUXAFE – für die formschlüssige

Ladungssicherung auf Curtainsidern

Der verschärfte §22 StVO Abs. 1 und die erweiterte DIN EN 12642 nehmen

Verlader, Fahrer und Spediteure immer stärker in die Verantwortung. Mit

TRUXAFE gibt es jetzt ein modulares System zur formschlüssigen Ladungssicherung,

das auch für ungeprüfte Curtainsider entwickelt wurde. Es besteht

aus verstärkten Alu-Seitenlatten und Alu-Sperrbalken. Bei Bedarf

können Gurtdiagonalen unter dem Sperrbalken den gesamten Aufbau

stabilisieren. Das TRUXAFE-System lässt sich an jedem Curtainsider ganz

einfach nachrüsten. TRUXAFE wurde von der DEKRA für unterschiedlichste

Ladungen zertifiziert.

SpanSet GmbH & Co. KG · Tel +49 (0)2451 4831-0 · www.spanset.de


Safety

TOTER WINKEL

Hohes

Gefahrenpotenzial

Für Fußgänger und Radfahrer sind

Lkw, die rechts abbiegen wollen, besonders

gefährlich. Denn sie werden

von den Truckern in ihren hoch gelegenen

Fahrerhäusern oft übersehen. Das

gilt insbesondere für Kinder. Aus diesem

Grund sollten Eltern ihre Sprösslinge

auf die Gefahren des toten Winkels

aufmerksam machen. Am besten

ist es, wenn Kinder mit dem Fahrer

Blickkontakt aufnehmen. Reagiert der

Truckfahrer auf das Kind nicht, sollten

die Kinder lieber an der Kreuzung

warten, bis der Lkw abgebogen ist.

Fahrradfahrer sollten an der Ampel

niemals rechts neben einem Lkw anhalten.

Seit April 2009 müssen Nutzfahrzeuge

ab 3,5 t und einer Erstzulassung

ab dem 1. April 2000 mit

einem speziellen Nahbereichs- und

Weitwinkelspiegel ausgerüstet sein.

Doch trotz der gesetzlich festgelegten

Spiegelausstattung sind immer noch

Bereiche möglich, die der Fahrer nicht

überblicken kann.

NEUE VERZURRKETTE VON FRIELITZ

Ladungssicherung und mehr

Die Frielitz Fahrzeugbau & Zubehör GmbH bietet für

den gewerblichen wie auch privaten Transport

von Güter und Waren eine Vielzahl

Eine zweiteilig aus-

von Angeboten aus dem Ladungssigeführte

Verzurrkette

cherungs- und Fahrzeugbaubereich

in 8 mm mit Ratschen-

an. Zu den aktuellen Neuheiten

aus der Sparte der Ladungssi-

lastspanner. (Foto: Frielitz)

Boden mit Grip

LAMILUX: positive Werkstoffeigenschaften genutzt

Faserverstärkte Kunststoffe sind aufgrund

ihrer chemischen und mechanischen

Eigenschaften und langen

Lebensdauer ein zukunftsweisendes

Material im Fahrzeugbau. Durch ihr

geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher

Stabilität sowie ihre UV-, Korrosions-

und Witterungsbeständigkeit

sind sie gegenüber konventionellen

Nfz-Werkstoffen wie Aluminium und

Stahlblech im Vorteil.

Zahlreiche Varianten. Dabei be-

schränken sich die Anwendungen der

Hightech-Kunststoffe nicht nur auf

die inneren und äußeren Deckschichten

der Seitenwände. Vielmehr bietet

der GFK-Spezialist LAMILUX weitere

LAMILUX hat

spezielle Werkstoffe

entwickelt.

(Foto: LAMILUX)

zahlreiche Varianten der in Flachbahnen

mit bis zu 3,20 m Breite gefertigten

Komposit-Materialien auch für

den Einsatz in Dächern und Böden

von Nutzfahrzeugen an. Hier beeindrucken

sie besonders durch ihren

werkstoffübergreifenden Mehrwert.

Extreme Beanspruchung. Der faserverstärkte

Kunststoff LAMILUX High

Strength ist extra für extreme, von

sehr starken mechanischen Beanspruchungen

geprägte Nutzfahrzeuganwendungen

entwickelt worden. Aufgrund

der Resistenz gegen Hagelschlag

und der Beständigkeit gegenüber UV-

Einstrahlung und Witterungseinflüssen

ist der Werkstoff hervorragend als

cherung zählt beispielsweise eine zweiteilig ausgeführte Verzurrkette

mit einer Nenndicke von 8 mm (nach DIN 678), die über

einen Ratschenlastspanner zum Einhängen verfügt.

Die maximal zulässige Zugkraft beträgt 4000 daN, die Länge

3500 mm. Zu den Neuheiten zählt ferner das Ladungssicherungsnetz

„Universal“, das über eine Größe von 1575 x 1350 mm

verfügt und die Maschenweite 200 x 200 mm beträgt. Die

Offerte beinhaltet dabei auch vier 4000 mm lange Zurrgurte.

In das Netz sind umlaufend 14 D-Ringe und an den kurzen

Enden je vier Flachhaken eingenäht.


transluzente, flächendeckende Dachbahn

geeignet. Durch die Transparenz

des Materials fällt viel Tageslicht in

das Innere von Aufbauten und Trailern

– was gerade beim Be- und Entladen

von hohem Nutzen ist.

Hoher Glasgehalt. Das aus einer Poly-

esterharz-Rezeptur bestehende Laminat

mit einem hohen Glasgehalt, in

dem die verstärkenden Fasern in uni,bi-

oder multiaxialer Ausrichtung (Gelege)

eingearbeitet sind, ist ein sehr

fester und steifer Verbund, der zudem

ein geringes spezifisches Gewicht aufweist.

Das Material ist sehr zug- und

biegefest und entwickelt als komplettes,

durchgängiges Dachelement eine

sehr stabilisierende Wirkung auf die

Gesamtkonstruktion. Es kann optional

mit einer Gelcoatschicht oder einer

hochwertigen Hochglanzoberfläche

versiegelt werden.

Geringes Gewicht. Mit der Entwicklung

des GFK-Werkstoffes LAMILUX

Anti Slip hat sich LAMILUX auf den

Einsatz in Böden konzentriert. Das

Material vereint die Vorteile glasfaserverstärkter

Kunststoffe wie hohe Stabilität

und geringes Flächengewicht

mit einem werkstoffübergreifenden

und für die Transportindustrie höchst

nutzbringenden Produktmerkmal:

Rutsch-Hemmung.

SICHERHEIT: LÄNDERÜBERGREIFENDE REGELUNG

Reflektierende Sicherheit

Sehen und gesehen werden! Ein deutlicher Beitrag zu einer höheren Verkehrssicherheit.

Aus diesem Grund hat die EU den Einsatz von reflektierenden

Konturmarkierungen verpflichtend gemacht. Die entsprechende Richtlinie,

die ECE 104, regelt länderübergreifend, dass auf langen und schweren

Fahrzeugen sowie Anhängern retroreflektierende Sicherheitsstreifen zur

besseren Sichtbarkeit angebracht werden und welchen Anforderungen diese

Produkte genügen müssen. Wichtig ist, dass die eingesetzten Folien gute

Rückstrahlwerte aufweisen sowie eine Lebensdauer und Gestaltungsfreiheit

wie auch Verarbeitungsfreundlichkeit mitbringen. Das hat Reflexite mit seinem

Produkt VC 104+Imagine umgesetzt. Das neuartige Reflexionstape für

Lkw genügt den Vorschriften der ECE 104, ist widerstandsfähiger und langlebig.

Darüber hinaus ermöglicht es erstmalig auch eine imagefördernde

Anbringung und Prägung von Firmen-Logos und Schriftzügen.

(Foto: Reflexite)

Die neue bott vario Fahrzeugeinrichtung

Und was machen Sie morgen?

Gut, dass Sie sich jetzt auf Ihre Aufgaben von morgen

konzentrieren können. Mit bott vario werden Gedanken an

Sicherheit, Gewichtsreduzierung, Ladungssicherung oder

Suchzeitenreduzierung zu Themen von gestern.

Entdecken Sie die neue Basis Ihrer Effizienz.

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Welchen Trend stellen Sie bei

der Nachfrage nach Toren fest?

Scheck: Der Trend geht deutlich weg von

handbetätigten bzw. langsam angetriebenen

Toren hin zu schnelllaufenden

Toren. Im Vordergrund steht dabei bei

Außentoren höchste Energieeffizienz, also

hoch isolierende und insbesondere

vollautomatisch selbst schließende Ausführungen

mit Sicherheitstechnik für

Mensch, Maschine und Transportgerät.

Worin sehen Sie die größte

Herausforderung für die Auswahl

eines Schnell-Lauftors?

Seysen: Im Hinblick auf lange Lebensdauer

und niedrigsten Verschleiß besteht

die größte Herausforderung für Schnell-

Lauftore darin, maximale Verfügungsbereitschaft

sicherzustellen. Schnell-Lauftore

werden sehr oft und mit sehr hohen

Torblattgeschwindigkeiten bewegt. Gerade

„unter dem Blech“ müssen dabei konstruktionstechnisch

viele produktspezifische

Besonderheiten umgesetzt werden.

Welches sind die wichtigsten

Vorschriften, die beim Torbau bzw.

Einbau beachtet werden müssen?

Seysen: Die wesentlichen Leistungsmerkmale

werden innerhalb unabhängiger

Produktprüfungen nach DIN-EN vor

Markteinführung getestet und zertifiziert.

Hierzu zählen europaweit harmonisierte

Nachweise z. B. für Betriebssicherheit,

Betriebskräfte, Windbelastbarkeit,

Wärme- und Luftschalldämmung,

90 NFM 3/2011

Trend zu Schnell-Läufern

Nachgefragt. NFM sprach mit dem Geschäftsführer, Christopher Seysen (Foto),

und dem Vertriebsleiter Deutschland, Christian Scheck, der Efaflex Tor- und

Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG über Tipps für die Investition in Tore.

Witterungsbeständigkeit, Brandverhalten

und vieles andere mehr. Wer auf Nummer

sicher gehen will, setzt nur entsprechend

gekennzeichnete und zertifizierte

Produkte ein, deren nachgewiesene Eigenschaften

den jeweiligen Einsatzbedingungen

mindestens entsprechen bzw.

diese übertreffen.

Was sollten die Unternehmen später beim

Betrieb der montierten Tore beachten?

Seysen: Wer von einem konventionellen

Tor erstmals auf einen echten Schnell-

Läufer umrüstet, ist häufig überrascht,

wie oft sich das schnelllaufende Tor im

Vollautomatik-Betrieb dann tatsächlich

bewegt. Grundeinstellung ist nämlich die

energiesparende Position „Tor zu “. Je

nach Verkehr können jährlich schnell

50.000 bis 100.000 Bewegungen zusammenkommen.

Mindestens einmal jährlich müssen daher

die Spezialisten des Herstellers Gelegenheit

bekommen, die vorgeschriebene

Fachkundigenprüfung an einem kraftbetätigten

Tor durchzuführen und das idealerweise

mit einem Wartungsservice zu

koppeln. Abhängig von den Umgebungsbedingungen

wird auch der Verschleiß

beurteilt und so kann man bereits präventiv

den Ersatz von Kleinteilen veranlassen.

Worauf sollten Bauherren mit Blick auf

die Materialauswahl besonders achten?

Seysen: Bei der „Formel 1“ unter den

Schnell-Lauftoren wird ein durchschnittliches

Torblattgewicht von bis zu 1 t bis

zu 250 Mal pro Tag auf bis zu 4 m/Sek.

beschleunigt und sofort wieder bis zum

Stillstand abgebremst. Wie bei einem

Hochleistungs-Rennwagen legt auch der

Konstrukteur von Schnell-Lauftoren größten

Wert auf höchste Laufkultur: Der verantwortungsvolle

Hersteller setzt kräftige,

aber sparsame Spezialmotoren mit

überdimensionierten Bremsen ein.

Zur Regelung stehen im Pflichtenheft

vollelektronische Mikroprozessorsteuerungen,

die serienmäßig mit Frequenzumformern

gekoppelt sind. Und man

achtet auf geringste, zu bewegende Massen,

indem vorwiegend leichte, aber

hochbelastbare und verwindungssteife

Werkstoffe wie zurzeit noch Aluminium,

Edelstahl und spezielle Kunststoffe verbaut

werden. Hightech-Kunststoffe und

Kohlefaser-Werkstoffe werden vermutlich

bald auch im Torbau Einzug halten.

Haben Sie weitere Tipps für die

NFM-Leser?

Scheck: Nehmen Sie vor dem Kauf vor Ort

unbedingt die Beratung eines geschulten

Außendienstmitarbeiters in Anspruch. Er

nimmt Ihnen das Aufmaß ab, stellt Ihnen

die effizientesten Tor-Systeme im Detail

zur Auswahl vor, empfiehlt eine praxisgerechte

Ansteuerung und koordiniert

auftragsgebundene Produktion, termingerechte

Anlieferung samt Montage und Inbetriebnahme.

Dabei weist er gegebenenfalls

auf bauseitig noch erforderliche

Vorbereitungen hin, spricht mit Ihnen die

Vorteile einer längerfristigen Wartungsvereinbarung

durch und steht Ihnen auch

sonst jederzeit als Ansprechpartner für

kraftbetätigte Toranlagen zur Verfügung.


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Hohe QUALITÄTS-

STANDARDS

Instandsetzung. Irgendwann

ist jeder Motor am Ende! Der

Zeitpunkt des Endes hängt von der

Beanspruchung ab. Diese ist bei

Nutzfahrzeugen sehr hoch. Gleichwohl

sind moderne Dieselmotoren für

Laufleistungen von 1.000.000 km

und mehr konzipiert.

Perfekt instand gesetzt: Die Motoren AG Feuer

genießt einen exzellenten Ruf.


Overather Motorenspezialisten: Der Geschäftsführer Thomas Berger.

In aller Regel werden diese Laufleistungen

auch realisiert. Trotzdem

kann es immer wieder mal zu einem

kapitalen Motorschaden kommen.

In einem solchen Fall ist guter

Rat teuer. Die Instandsetzung eines

durchschnittlichen Lkw-Motores kann

bis zu 20.000 Euro kosten. Eine Menge

Geld, für das der Kunde zu Recht

ein Höchmaß an Qualität erwartet.

Definierte Standards

Die wird von den Instandsetzungsspezialisten

der Motoren AG Feuer nicht

nur geboten, sondern auch garantiert.

Das Unternehmen ist Mitglied

der Gütegemeinschaft der Motoreninstandsetzungbetriebe

(GMI). Mit

der Mitgliedschaft verpflichten sich

Geprüft und abgenommen: Nach einem

ausführlichen Check erhalten die einzelnen

Komponenten die Freigabe.

die Betriebe, nach genau definierten

Standards instand zu setzen.

Thomas Berger, Vorstand der Motoren

AG Feuer aus Overath: „Damit haben

unsere Kunden die Garantie ein instand

gesetztes Aggregat zu erhalten,

das dem Originalmotor und seiner

Laufleistungserwartung in nichts

nachsteht.“ Eine Aussage, hinter der

langjährige Erfahrung, Kompetenz,

ein umfangreicher Maschinenpark

sowie modernste Motorenprüfstände

stehen. Berger: „Bei uns verlässt

kein Motor das Werk, der nicht ein

komplettes, anderthalbtägiges Testprogramm

absolviert hat.

Elektronische Herausforderung

Davor steht jedoch die eigentliche Instandsetzung.

Den Motor zu zerlegen,

Zylinderbuchsen zu ziehen und neue

Kolbenringen einzubauen, das reicht

für eine Instandsetzung längst nicht

mehr aus. „Heute muss sich ein werksunabhängiger

Instandsetzer auch den

elektronischen Herausforderungen

stellen!“, betont Berger.

Die Motoren AG Feuer verfügt inzwischen

über zwei Leistungsprüfstände.

Auf dem einen können Leistungen bis

700 kW gefahren werden, der andere

ermöglicht Leistungsmessungen bis

900 kW. „Damit sind wir in der Lage,

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Eingewalkte Kupferbuchse:

Die Motorenspezialisten

haben

dafür eigens ein Verfahren

entwickelt.

(Fotos: sk)

auch bei extrem starken Industriemotoren,

genaue Leistungsmessungen durchzuführen“,

so Berger gegenüber NFM. Beide

Leistungsprüfstände sind nahezu im

Dauereinsatz.

Geprüft und garantiert

Jedes geprüfte Aggregat erhält ein Prüfprotokoll

sowie eine Garantie. Diese können

Berger und seine Mannschaft ruhigen

Gewissens geben, wissen sie doch

Immer wieder legen

die Instandsetzungsspezialisten

Hand an

die Messgeräte um

ein sehr hohes

Qualitätsniveau zu

gewährleisten.

nicht zuletzt aufgrund des aufwändigen

Prüfverfahrens, dass ihre instand gesetzten

Motoren allen Anforderungen voll

und ganz genügen werden.

Komplexe Instandsetzung

Wie komplex sich eine Instandsetzung

auch neben den elektronischen Herausforderungen

gestaltet, zeigt das Beispiel

der Vier-Ventil-Zylinderköpfe der D2866und

D2876-Motoren von MAN. Der In-

NFM – NutzFahrzeuge-Management

jektor sitzt in einer speziellen Kupferbuchse,

die im Rahmen einer Instandsetzung

gewechselt werden muss. Allerdings

wird die nicht einfach in den Kopf eingepresst,

sondern sie muss eingewalkt werden,

um einen Wassereinbruch in den

Düsenraum zu verhindern. Hierfür hat

die Motoren AG Feuer eigens ein spezielles

Verfahren entwickelt, um diese komplexe

Arbeit sicher und langlebig durchführen

zu können.

Aber auch alle anderen Arbeitsschritte einer

qualitativ hochwertigen Instandsetzung

sind bei den Overather Motorenspezialisten

gegeben. Das beginnt beim

Zerlegen und Reinigen der Triebwerke

und setzt sich bei den Fräßarbeiten und

schließlich der Neumontage fort. Während

der Montage wird immer wieder

gemessen. „Wir bewegen uns bei allen

Komponenten und Lagern exakt innerhalb

der vom Hersteller vorgegebenen

Toleranzen“, versichert Berger. Die ständigen

Kontrollen und die penible Sauberkeit

bei allen Montageschritten, tragen

erheblich zur Qualitätssicherung bei.

Umfangreiches Prüfprogramm

Hat der Motor anschließend auch noch

sein Prüfprogramm erfolgreich absolviert,

werden die Motoren an die Kunden ausgeliefert.

Die erhalten dank der sehr hohen

Qualitätsstandards einen Motor, der

instand gesetzten Aggregaten des Originalherstellers

in nichts nachsteht.

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Hella präsentiert neue Lösungen

auf Basis des Grundsystemes

der NextGeneration.

(Foto: Hella)

Neue Licht-Lösungen

Hella nimmt an der zweiten NUFAM in Karlsruhe teil

Hella wird auf der NUFAM mit einem eigenen

Stand nach Hella-CI mit 75 m2 ausstellen. Das Hauptthema wird Truck-

&Trailer sein, wobei der Fokus auf Trailer

und EasyConn NextGeneration liegen

wird. Es werden vor allem praxisorientierte

Gesamtlösungen gezeigt. Das

gilt sowohl in Kombination mit der neuen

modularen Hybridheckleuchte wie

auch mit Glühlampen- oder LED-Rundleuchtensystem.

Gesetzeskonform. Ebenso wird eine

zweite Lösung der Ausfallsteuerung als

Neuheit präsentiert. Diese soll unabhängiger

der Hella patentierten Lösung eine

Möglichkeit aufzeigen auch mit Hella-

Leuchten ohne der speziellen Ausfallsteuerungs-Signale

gesetzeskonform zu

sein. Dies bietet nunmehr die Möglichkeit

auch mit LED-Leuchten aus dem

Hella-Portfolio zu arbeiten, die kein Hella-Ausfall-Signal

haben.

Spezielle Einsatzzwecke. Grundsätzlich

gibt es in der Konzeption Hella-Easy-

Conn-NextGeneration eine Wandlung in

der Offenheit der Systeme. Nunmehr

wird Hella sich in diesem Projekt verstärkt

den auf dem Markt befindlichen

und vor allem den optimalen Systemen

für spezielle Einsatzzwecke zuwenden. Es

wird dem Kunden ermöglichen, Fremdsysteme

besser mit Hella-Systemen zu

kombinieren und damit flexibler zu sein,

ihren Fuhrpark mit einem Systemlieferanten

wirtschaftlich zu bedienen.

Für die Hersteller bedeutet dies eine noch

höhere Flexibilität. Die Premium-Produkte

von Hella werden den Anforderungen

der Kunden punktgenau gerecht.

Im Aftermarket lassen sich die Hella-

Leuchten besser in bereits bestehende

Systeme integrieren.

Qualität getestet. Zudem hat das neue

24-V-Trailer-Konzept EasyConn NextGeneration

sämtliche Hella-Qualitäts-Tests

bestanden und somit die gesetzlich vorgeschriebenen

Gutachten erhalten. Einer

Auslieferung steht damit nichts mehr im

Wege. Von der Truckseite her werden auf

der NUFAM in Karlsruhe die Neuheiten

und Highlights der Arbeitsscheinwerfer

für Nutzfahrzeuge in Kombination mit

den Bügeln ausgestellt. Hier sind besonders

Produkte wie der LED-Luminator,

Luminator und Rallye 3003 mit LED-

Positionslicht, Rota LED, Powerbeam

3000 und Flatbeam zu nennen.


Werkstatt

HELLA SCHALTET NEUEN INTERNETAUFTRITT

Frisch und übersichtlich

Der neue Internetauftritt des Automobilzulieferers Hella

ist online: Seit Anfang Februar präsentiert sich das

Unternehmen auf seiner deutschen Website hella.de

sowie der internationalen Seite hella.com in neuem

Licht – übersichtlicher, informativer und moderner.

Auf gut 100 Seiten werden umfassende Informationen

rund um Automobilzulieferer und dessen umfangreiches

Leistungsspektrum geboten.

Vier zentrale Hauptnavigationspunkte (Unternehmen,

Produkte und Services, Presse und Karriere) bieten

einen schnellen Einstieg sowie gute Orientierung für die

unterschiedlichen Nutzergruppen. Die Menüführung ist

trotz einer großen Bandbreite nutzerfreundlich. Erreicht

wird dies durch die Kombination aus Top-Navigation mit

vertikalem Untermenü und einer Seitennavigation, die

den Direkteinstieg ermöglicht.

NEUER PREISKATALOG 2011

312 Seiten

voll mit Werkzeugen

Mit einem neuen Preiskatalog startet der

Wuppertaler Werkzeugspezialist Stahlwille

ins Geschäftsjahr 2011. Auf 312 Seiten

präsentiert das Unternehmen sein

gesamtes Produktsortiment, das übersichtlich

in zehn Kapitel gegliedert ist.

96 NFM 3/2011

Im neuen

Gewand: Hella

hat einen neuenInternetauftritt.

(Screenshot: Hella)

Der Katalog gilt seit dem 1. Januar 2011

und ist im Fachhandel erhältlich. Neben

der Printversion steht der Preiskatalog im

Internet unter stahlwille.de in 14 Sprachen

zur Verfügung.

Neben der hohen Qualität und Leistung

der handbetriebenen Werkzeuge hat

Stahlwille wieder sein Angebot an Drehmomenttechnik

erweitert. Mit der elektronischen

Kalibrier- und Justiereinrich-

Ein Gerät für alle

Höntzsch-Messgerät für (Ab-)Gase

Mit dem flowtherm NT stellt Höntzsch ein multifunktionales

Handgerät mit Datenlogger zum Messen von Durchfluss,

Strömungsgeschwindigkeit, Temperatur, Druck und

vielen weiteren Messgrößen vor.

Datenlogger. Das Handgerät mit breitem Einsatzspektrum

zeichnet sich nach Herstellerangaben durch die

Vielfalt der anschließbaren Sensoren (Flügelrad-, Vortex-,

thermischer Sensor, Pt100 und anderen Messwertaufnehmern

mit Analogausgang) aus. Messungen können mit

bis zu drei Sensoren gleichzeitig durchgeführt und angezeigt

werden. Der Datenlogger ermöglicht die Speicherung

von bis zu 40.000 Messwerten mit Datum und Uhrzeit.

Bis zu 100 verschiedene Profile für Benutzer oder

Mess-Stellen können hinterlegt werden. Anwender haben

die Wahl zwischen Momentanwertmessung und diversen

Langzeit-Messmodi.

Schnell konfiguriert. Durch die USB-Schnittstelle lässt

sich das Gerät bequem konfigurieren. Auf gleichem Weg

können die gespeicherten Messdaten auf einen PC übertragen

werden. Das flowtherm NT verfügt über verschiedene

Eingänge. Für den Anschluss von Sensoren in

Zwei-, Drei- und Vier-Leitertechnik steht eine 12-V-Versorgung

zur Verfügung. Das Handgerät bietet zwei Analogausgänge

0 bis 10 V. Die Energieversorgung erfolgt

wahlweise durch Netz, Akku oder Batterie.

Gasströme. Zur Anwendung kommt das flowtherm NT

bei Messung des Gasmassestromes und Durchflussmessungen

in Luft, Abluft, Prozessgasen, in Partikel und

Kondensat beladenen Abgasen, Fahrzeugabgasen sowie

tung perfectControl lassen sich Drehmomentschlüssel

schnell, leicht und präzise

kalibrieren.

(Foto: Stahlwille)


Vielfältige Messdaten durch vielfältige Sensoren: Mit dem

flowtherm NT stellt Höntzsch ein multifunktionales Handgerät

zum Messen zahlreicher Messgrößen vor. (Foto: Höntzsch)

aggressiven Gasen mit hohen Betriebstemperaturen. Das

vielseitig einsetzbare Gerät dient auch zu Messungen in

zement-, kohle-, staub-, oder tonerhaltiger Transportluft

sowie an Filtern und Ventilatoren.

Vielseitig. Ein weiteres Einsatzfeld sind bei Netzmessungen

zur Bestimmung des Volumenstromes bzw. der mittleren

Strömungsgeschwindigkeit aus Einzelmessungen

und Messung der Fließgeschwindigkeit in Gewässern. Das

neue Handmessgerät eignet sich für Messungen in allen

Industriebereichen, bei der kommunalen Wirtschaft und

bei Behörden sowie in Forschung und Entwicklung.

Heben ohne Limit

FÖRCH ACCTIVA PROFESSIONAL

Vielseitige Ladegeräte

Der ausklingende Winter hat wieder zu vielen Batterieproblemen

geführt. Das trifft Nutzfahrzeuge besonders

hart. Ist die Starterbatterie ausgepowert, ist schnelle

Hilfe gefragt. Diese bieten die vielseitigen Ladegeräte

wie das Förch Acctiva Professional. Das Gerät hilft nicht

nur, wenn mal über Nacht das Licht vergessen wurde

oder eisige Temperaturen den Energiespender lähmen,

sondern kann selbst vermeintlich kaputte oder tiefentladene

Akkus häufig noch retten.

Und sollte einmal gar nichts mehr gehen, macht sich

das Acctiva Professional eben beim Batterie-Austausch

nützlich. Damit sind die Ladegeräte für das Kfz-Handwerk

und Fuhrparkbetreiber gleichermaßen eine empfehlenswerte

Investition.

Das Förch Acctiva Professional besitzt eine maximale

Leistungsaufnahme von 1080 W bei einem Ladestrom

von bis zu 30 A. Es ist gleichermaßen für 6-,12- oder

24-V-Batterien von 3 bis 300 Ah auf Basis von Blei-

Säure, Blei-Calzium/Silber, Vlies oder Blei-Gel geeignet.

Somit wird eine enorme Fahrzeugbandbreite abgedeckt.

Zweiräder, Oldtimer, Pkw, Lkw, Wohnmobile, Baumaschinen

und sogar Motoryachten können wieder flott

gemacht werden. Eine Überladungsgefahr besteht übrigends

nicht, da die Acctiva-Professional-Geräte automatisch

auf den Erhaltungsmodus wechseln, wenn die

Ladekapazität der Batterie erreicht ist.

Stationäre und mobile Hebebühnen für Nutz- und Sonderfahrzeuge bis 60t

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TEST

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

Sparsamer

LIEFERWAGEN


Transporter. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache!

Der 2004 eingeführte Caddy-Kastenwagen der dritten Generation

verkaufte sich 560.000 Mal. Damit ist der Stadtlieferwagen

das mit Abstand erfolgreichste Fahrzeug seines Segments.

Im Herbst letzten Jahres wurde der Caddy überarbeitet

und soll so die Erfolgsgeschichte fortschreiben.


Groß, größer, noch größer: Im Laderaum

des Caddy Maxi lässt sich auch sperriges

Ladegut unterbringen.

Effiziente Blue-

Motion-Technologie:

Der 102-PS-

TDI-Motor lässt

den Caddy Maxi

mit knapp über

5 l Durchschnittsverbrauch

rollen.

Arbeitsplatz mit Niveau:

Auch das Interieur des

Caddy Kastenwagen überzeugt.

(Fotos: VWN, sk)

Auch im Bereich

Ladungssicherung

hat der Caddy viel

zu bieten.

Die Änderungen sind bei weitem nicht nur kosmetischer

Natur. Im Gegenteil: Unter der Haube

des facegelifteten Caddy stecken neue Motoren,

die konsequent auf einen wirtschaftlichen Umgang mit

dem Kraftstoff hin entwickelt wurden. Absoluter Spritsparmotor

ist das 102 PS starke BlueMotion-Triebwerk.

Wir waren mit einem BlueMotion-motorisierten Caddy

Maxi unterwegs und waren angenehm überrascht von

dem sehr gelungenen Kompromiss zwischen Leistung

und Verbrauch.

Überzeugender Lastenträger

Zum Caddy und seine Eigenschaften als Lastenträger

müssen nicht mehr viele Worte verloren werden. Auch

die Fahreigenschaften des Caddy sind bekannt und

haben sich im Zuge der Überarbeitung nicht verändert.

Der Stadtlieferwagen hat Maßstäbe gesetzt, die bis heute

gelten. Das gilt für die Größe und den Zugang zum Laderaum

ebenso wie für den Fahrerarbeitsplatz. Beides hat

sich im Zuge des Überarbeitens nicht, oder wie im Falle

des Interieurs, nur marginal verändert. Damit wurden die

vielen positiven Eigenschaften nicht angetastet.

Auch die hohe Alltagstauglichkeit mit den zahlreichen

Ablagen ist erhalten geblieben. So speichern ein offenes

Handschuhfach und zwei kleinere Ablagen auf der Instrumententafel

die Dinge des Berufsalltags. Stehende Getränkeflaschen

(bis zu 1,5 l Inhalt) sind kippsicher in

den Türverkleidungen verstaubar. Vier Cupholder und

verschiedene Ablagen befinden sich rund um den Handbremshebel

in der Mittelkonsole. Eine große durchgehende

Dachgalerie über der Windschutzscheibe fasst auch

DIN-A4-Ordner. Der Zugang zum Laderaum des Caddy

Maxi erfolgt weiterhin wahlweise über Heckflügeltüren

oder, wie im Falle unseres Testwagens, eine üppig dimensionierte

Heckklappe.

Serienmäßig ist der Caddy mit ESP ausgestattet. Volkswagen

Nutzfahrzeuge folgt damit konsequent der übergeordneten

Sicherheitsstrategie, Fahrer und Beifahrer bestmöglich

zu schützen. Optional fließen zudem Features


wie das Abbiegelicht (integriert in die Nebelscheinwerfer),

Berganfahrassistent und das neu konzipierte Radio-

Navigationssystem RNS 315 in das Programm ein.

Effizienter BlueMotion

Absolute Highlights im neuen Caddy sind zweifellos die

Motoren. Sechs von sieben Aggregaten für die Caddy-

Baureihe sind Neuentwicklungen. So auch der 102 PS

starke Turbodiesel mit BlueMotion-Technologie.

Dieser Motor macht den Caddy zum sparsamsten Modell

der Baureihe. Der Hersteller gibt den Durchschnittsverbrauch

des Caddy Maxi mit 5,2 l an. Ein Wert, den wir

bestätigen können. Und das bei durchaus dynamischen

Fahrleistungen. Von 0 bis 100 km/h beschleunigt dieser

Caddy in 12,2 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit beträgt

170 km/h. Bei 4400 U/min liegt die Höchstleistung

an. Das maximale Drehmoment von kraftvollen 250 Nm

entwickelt der Motor bereits ab 1500 U/min. Der geringe

Verbrauch hat natürlich auch positive Nebenwirkungen:

Er entspricht einer CO2-Emission von nur noch 136 g/km

sowie einer Verbrauchsreduzierung von weiteren 0,6 l

gegenüber dem bereits sehr sparsamen Vorgänger. Dank

dieses Verbrauchswertes ergibt sich eine theoretische

Reichweite von über 1000 km mit einer Tankfüllung.

Start-Stopp-Technik

Jeder mit BlueMotion-Technology ausgestattete Caddy

verfügt automatisch über ein Start-Stopp-System, einen

Rekuperationsmodus zur Nutzung kinetischer Energie,

aerodynamische Radlaufspoiler, rollwiderstandsoptimierte

Reifen sowie die ansonsten optionale Berganfahrhilfe.

Um einen solch geringen Verbrauch zu realisieren, haben

sich die Motorenentwickler einiges einfallen lassen. Via

Common-Rail-System wird der Dieselkraftstoff direkt

in die Brennräume eingespritzt. Über spezielle Piezo-Aktuatoren

werden die Mehrfacheinspritzungen sowie die

Kraftstoffmengen genauestens gesteuert. Das schafft Eingriffsmöglichkeiten,

die bei früheren Einspritzkonzepten

wie der Pumpe-Düse-Technik nicht gegeben waren.

FAZIT: Die Neuauflage hat dem Caddy spürbar gut getan.

Dabei sind es gar nicht so sehr die kosmetischen Änderungen,

sondern vielmehr die neuen Motoren, die überzeugen.

Ein Fahrzeug dieser Größenordnung mit unter

5 l auf 100 km zu fahren, macht vor allem durch die

Kostenbrille betrachtet so richtig Freude.

Besuchen Sie uns im Internet:

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Wissen, was die Online-Welt bewegt

E-Business. Die elektronische Geschäftswelt mit Webportalen und Online-Shops gewinnt zunehmend an

Bedeutung. Doch in den virtuellen Weiten des World-Wide-Webs gehen News und Tools leicht ungeklickt

verloren. Wir geben einen Routenplan durch die mobile Welt im Web – damit Sie wissen, was bewegt!

Aufträge online

uShip Feature bei markt.de: Shoppen im Web ist schon fast

ein neuer Volkssport geworden. Zwar muss der Einkäufer nicht

das Haus oder den Betrieb verlassen – doch auch die Online-

Ware muss irgendwie transportiert werden. Fazit: Auftragspotenzial

fürs Transportgewerbe – Zusatzkosten mit Unsicherheitsfaktor

für den Käufer. Das muss nicht sein: markt.de hat

laut uShip ein Feature integriert, mit dem Kaufinteressierte

noch vor dem Kauf einen Transportauftrag bei uShip einstellen

und so die Höhe der Transportkosten erfahren können. Spediteure

können bei uShip für den Auftrag Gebote abgeben, um

den Zuschlag zu erhalten – z. B. für Aufträge, die entlang ihrer

eigentlichen Route liegen und so Leerfahrten vermeiden.

TimoCom Netzwerk für Aufträge: Speziell für langfristige Kontraktgeschäfte

hat TimoCom die webbasierte Plattform TC eBid ®

für Transport-Ausschreibungen entwickelt. Hier können sowohl

Verlader als auch Transport-Dienstleister Ladungen in ganz

Europa ausschreiben. Dank weiter verbesserter Benutzeroberfläche

sollen Tenderer zum Beispiel in nur noch drei Schritten

zur fertigen Transport-Ausschreibung kommen – und dies europaweit.

TC eBid ® ist nach wie vor eine Ergänzung zur Spotmarkt-Plattform

TC Truck&Cargo ® . TC-Truck&Cargo ® -Kunden

102 NFM 3/2011

haben laut TimoCom die Möglichkeit, ihre Gebote kostenlos

einzustellen. Ein weiteres Angebot von TimoCom ist das Transportbarometer-App,

eine mobile Applikation zur Visualisierung

der Verhältnismäßigkeit von Fracht- zu Laderaumangeboten auf

europäischen Relationen im Straßentransport.

Finanzen und Fuhrpark

Europcar Mietportal: Firmenkunden von Autovermieter Europcar

können sich von jedem Internetzugang aus über europcar-businessplus.de

einen eigenen Firmenvertrag anlegen und

bereits 24 Stunden später mit ihrem individuellen Firmentarif

Europcar-Fahrzeuge in Deutschland und neun weiteren EU-Ländern

mieten. Europcar Business Plus verfügt über ein ausführliches

Reportwesen, das über Mietwagenumsätze, Fahrerdaten

und Anmietstandorte stets aktuell informiert.

Die gesamte Verwaltung der Daten geschieht ausschließlich

über Europcar Business Plus und garantiert so eine übersichtliche

und komfortable Handhabung. Zudem können Kunden

über das Portal eine elektronische Rechnung erhalten. Für

Fragen und Hilfestellungen zum Mietportal Europcar Business

Plus stellt Europcar einen Vertriebsinnendienst zur Verfügung.

Diesen können die Kunden an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden

täglich erreichen.


NAVTEQ Online-Sparrechner: Ein kostenfreies Online-Tool zur

Berechnung des Einsparpotenzials durch Navigationssysteme

hat NAVTEQ vorgestellt. Der Service ist sowohl für private als

auch für gewerbliche Fahrzeugnutzung geeignet und steht unter

dealer.savingscalculator.navteq.com zur Verfügung. Flotten-

Manager können die Kostenvorteile für eine ganze Fahrzeugflotte

ermitteln; auch Autohändlern und Herstellern von tragbaren

Navigationsgeräten liefert die Lösung präzise Zahlen. Das

Einsparpotenzial lässt sich in Bezug auf den Fahrzeugtyp, die

Fahrgewohnheiten und die lokalen Kraftstoffpreise berechnen.

Eine aktuelle Studie von NAVTEQ in Deutschland über den

regelmäßigen Einsatz von Navigationssystemverwendung zeigte

exemplarisch, dass der Kraftstoffverbrauch im Test um zwölf

Prozent reduziert werden konnte.

Hallen, Tore, Krane

Teckentrup Tor-Konfigurator: Schon bei der Planung wissen,

wie es später aussieht – das ermöglicht der Online-Industrietor-

Konfigurator von Teckentrup. Auf der Suche nach dem passenden

Tor aus der breiten Lieferpalette können Nutzer hier die

Sektionaltor-Typen und Oberflächen und Farbtöne auswählen,

Tore mit Verglasung und Schlupftür ausstatten und die Dachneigung

berücksichtigen.

Die unterschiedlichen Tor-Typen passen sich mit den verschiedenen

Ausstattungsvarianten der individuellen Wahl an. Im Hintergrund

kontrolliert das System nach Angaben von Teckentrup, ob

das Wunschtor mit den gewählten Eigenschaften realisierbar ist.

Lädt der Nutzer ein Foto seines Gebäudes hoch, bietet ihm das

Programm einen ersten Blick, wie es in der eigenen Halle aussehen

könnte. Hierzu passt das Online-Tool das ausgewählte Tor

in die Hallenöffnung auf dem Bild ein. Die Konfiguration kann

als Anfrage direkt an Teckentrup geschickt werden. Für registrierte

Partner ist auch eine Preisauskunft möglich.

Online-Shop, Konfigurator und andere Online-Tools rund

um Mobilität – wenn auch Sie spannende, hilfreiche und neue

Angebote im Internet für die Nutzfahrzeugbranche haben,

schicken Sie Ihre News und Fotos an unsere Online-Redaktion:

Krantechnik mit Online-Konfigurator zur passenden Lösung.

Vetter Online-Kranbaukasten: Ohne Vorkenntnisse kann man

sich in den Produktangeboten für Hallenkrane leicht verirren.

Aber nicht auf der Webseite vetter-krane.de der Vetter Krantechnik

GmbH. Denn hier hilft der KranFinder auch ohne Vorkenntnisse

auf den Weg zu einem passenden Kran. In drei Schritten

begleitet das Tool mit wenigen Klicks und Schiebereglern durch

das Angebot an Kransystemen. Für Stammkunden bietet ein weiteres

Tool, der Krankonfigurator, darüber hinaus die Möglichkeit

ein Angebot für einen Kran mit allem Zubehör direkt am Bildschirm

zusammenzustellen.

Konzipiert wurde diese zweite Software für Kunden, die den Kran

in der Regel weiterverkaufen und somit über das vorausgesetzte

Fachwissen über die Krane verfügen. Aus einem Baukasten mit

Varianten- und Kombinationsmöglichkeiten wird dem Nutzer

eine Lösungsvielfalt mit Preisberechnung geboten. So gibt es als

Endresultat ein druckbares Angebot – einschließlich zugehöriger

Angebotszeichnung mit angeklicktem Kranzubehör.

Stefanie Hünken

Telefon: +49 (0) 47 47-87 41-2 35

Telefax: +49 (0) 47 47-87 41-3 22

Mail: shuenken@vehicles-world-online.de

Vehicles-World-Online GmbH l Wilhelm-Giese-Straße 26 l 27616 Beverstedt

Telefon: +49 (0) 47 47-87 41-0 l Telefax: +49 (0) 47 47-87 41-2 22

eMail: servie@vehicles-world-online.de l www.vehicles-world-online.de


Gerade wenn es um Ersatzteile geht, kann die Online-Welt bei

der schnellen Suche und Auswahl helfen. (Screenshots: NFM-Verlag KG,

© Gerd Altmann/PIXELIO)

Teile und Zubehör

Diesel-Technic-Gruppe Ersatz online: Mit Fokus auf Lkw und

Busse präsentiert die Diesel-Technic-Gruppe Ersatzteile im Netz

auf dieseltechnic.com. Interessierte können sich hier über das

22.000 Artikel umfassende Sortiment und die verschiedenen

Fahrzeuganwendungen informieren. Die frei zugängliche Produktsuche

ermöglicht dem User die Umschlüsselung auf DT ® -

Artikelnummern und den Zugriff auf Produktinformationen.

Oben links auf der Seite kann der Nutzer aus insgesamt zehn verschiedenen

Sprachen auswählen, in welcher Sprache die Inhalte

angezeigt werden sollen.

Im „Marketing-Showroom“, der über das Menü Service & Leistung

und einen Login für Händlerkunden erreicht wird, sollen

sämtliche Marketingservices online beschrieben werden. Mit Services,

wie z. B. Partnerflyern, Promotions oder eigenen Partner-

Websites, unterstützt Diesel Technic dabei die Partner aktiv im

Vertrieb von Ersatzteilen der Marke DT ® . Auch der „Promoshop“

wurde einem Relaunch unterzogen, damit haben Kunden nun

laut Diesel-Technic-Gruppe die Möglichkeit noch komfortabler

als bisher DT ® -Promotionartikel auszusuchen und zu bestellen.

www.vehicles-world-online.de Vehicles-World-Online GmbH l Wilhelm-Giese-Straße 26 l 27616 Beverstedt

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Hella Neues Licht: Der neue Internetauftritt des Automobilzulieferers

Hella ist online: Seit Anfang Februar präsentiert sich

das Unternehmen auf seiner deutschen Website hella.de sowie

der internationalen Seite hella.com in neuem Licht – übersichtlicher,

informativer und moderner.

Vier zentrale Hauptnavigationspunkte „Unternehmen“, „Produkte

und Services“, „Presse“ und „Karriere“ bieten einen schnellen

Einstieg sowie gute Orientierung für die unterschiedlichen Nutzergruppen.

Die Menüführung ist trotz einer großen Bandbreite

nutzerfreundlich. Erreicht wird dies durch die Kombination

aus Top-Navigation mit vertikalem Untermenü und einer Seitennavigation,

die den Direkteinstieg in die unterschiedlichen

Schwerpunktthemen ermöglicht. Zugleich wurde das neue Corporate

Design des Unternehmens umgesetzt.

Rund ums Lager

Berger Einrichter-Online-Shop: Betriebseinrichter können

bei Berger auch online statt nur im gedruckten Katalog blättern.

Unter berger-shop.de steht der Online-Katalog mit 50.000

Produkten zum Shoppen bereit. Jeder Artikel kann so rund um

NEU !

Jetzt auch in verschieden flachen Böden

mit STÄHLERNEN Profilen lieferbar!

Die Suche nach der passenden Betriebseinrichtung ist online möglich.

die Uhr ausgewählt und per Mausklick bestellt werden. Neben

den Produkten für Betriebs-, Lager- und Büroeinrichtungen

erbringt Berger zusätzliche Services und Dienstleistungen, wie

z. B. Planungen und Realisierungen rund um die Lagertechnik.

KEINEN LEEREN KILOMETER?

Multifunktionalität & Effizienz

- Horizontal Entladen und Laden möglich

- Schüttgut hin, Paletten zurück

- Ladungssicherheit, Diebstahl gesichert

- Großvolumen, niedriges Gewicht

Flache Böden mit stählernen Profilen (Stapler überfahrbar) Schutt Granulat Glas Stahlschrott

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