Staufner Dorfzeitung und amtliches Blatt September 2006 - Staufen

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Staufner Dorfzeitung und amtliches Blatt September 2006 - Staufen

65. Jahrgang 3/2006

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Staufner Dorfzeitung und amtliches Blatt September 2006


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Inhalt

Editorial 3

– «Gesundheit ist nicht alles – aber

alles ist nichts ohne Gesundheit.»

Amtliche Mitteilungen 4

– Baubewilligungen

Schulnachrichten 5

– Die Schule Staufen im Schuljahr

2006/07

– Ressortverteilung der Schulpflege

Regionalschule

– Kindergartenabschlussfest 6

– Das Dschungelbuch

– Ära Schulpflege Staufen beendet 7

Waldumgang 7

Voranzeige Herbstkonzert 7

Der Natur zuliebe 9

– Es kreucht und fleucht im

Buech-Steiacher

Aktion «Stude mache» 9

Im Dienste der Gesundheit 10

– Gesundheit ist ein Geschenk,

aber nicht nur...

– Natürlich gesund mit Kneipp 11

– Gesundturnen

– Gesund erhalten 12

– Gesundheit unterstützen

– Gesundheitswesen in der guten 13

alten Zeit

Neue Urnenwand 14

auf dem Friedhof Staufberg

Naturnahe Gärten in Staufen 19

Morgentreff für ALLE 20

D’Schnägge-Poscht 21

Juwelen auf der Landkarte 22

– Wanderung durch Jahrhunderte

Vereinsnachrichten 25

– Hochbetrieb im Bahnhof Staufen

– Was macht die Kindersachenbörse

– Der DTV Staufen bietet auch für 26

den Nachwuchs etwas

– Musikgesellschaft Staufen 27

– Dream Team im Berner Oberland 28

– Der Aargau bewegt sich… 30

…in Staufen weiter

Leserpost 31

Veranstaltungen 32

– Impressum

Ehrungen

Papiersammlungsdaten

Titelbild

Die Kamille – ein Kräutlein gegen

manche Bresten

Foto Mi

Editorial

«Gesundheit ist nicht alles – aber alles ist nichts ohne

Gesundheit.»

Vor mehr als 2000 Jahren sagte Hippokrates,

der berühmte griechische Arzt:

«Ein intelligenter Mensch muss es verstehen,

durch eigene Kenntnisse sich bei

Krankheitsfällen zu helfen, überlegend,

dass für die Menschen die Gesundheit

das wertvollste Gut ist.»

Wohl zu keiner Zeit blühte das Geschäft

mit der Gesundheit so üppig wie heute.

Wellness, Wohlfühlwochen, Pülverchen

und Extrakte, technische Hilfsmittel versprechen

Wohlbefinden; Bücher über

gesunde Ernährung und Wunderdiäten

füllen ganze Regale.

Nähmen wir alles, was landauf landab für

die Gesundheit angeboten wird in Anspruch,

wären wir vielleicht unverschämt

gesund, sicher aber litte unser Portemonnaie

zunehmend an Schwindsucht. Die

Gesundheitskosten – genauer gesagt

Krankheitskosten – steigen kontinuierlich.

Bald, so heisst es, können wir uns das

gegenwärtige Gesundheitssystem nicht

mehr leisten.

Jeder Mensch hat seine eigene Vorstellung

über Gesundheit. Die Mitte-Sechzigerin:

«Meine Gesundheit schenkt mir das

Glück, in Wanderschuhen durch die Landschaft

zu gehen, die Natur zu erleben,

Peperoncino

In Lenzburg fährt man neuerdings

Von einem Licht zum andern

Und weil die Lichter meistens rot

Wär‘ schneller man mit wandern.

3

einem Bergbach zu folgen, dem Vogelkonzert

in der Frühe zu lauschen.» Die

Betagte: «Wenn ich jeden Tag aufstehen

und mich in meinen vier Wänden bewegen

kann, fühle ich mich gesund.» „Was

kommt dir beim Wort Gesundheit in den

Sinn» frage ich den 12-Jährigen: «Zweimal

in der Woche auf den Fussballplatz

und im Sommer so oft als möglich in die

Badi; nicht zuviel Salat und Gemüse – das

ist mir zu gesund

Körpersprache ist eine deutliche Sprache.

Wer «Bäume ausreissen könnte» fühlt sich

gesund und stark. «Es liegt mir auf dem

Magen» sagt jemand, den etwas belastet.

Wer «kerngesund ist», der strotzt vor Gesundheit.

Ausgewogene Ernährung, regelmässige

Bewegung, ein fröhliches Herz

und ein gütiges Schicksal sind Zutaten

zum Rezept für lebenslange Gesundheit.

Nicht zu allen Menschen jedoch ist das

Schicksal gleich gütig – ein Spitalbesuch

lässt mich jeweils dankbar werden.

«Gesunder Geist in gesundem Körper.»

Schon die alten Völker haben den Zusammenhang

zwischen Körper und Geist

erkannt.

Liebe Leserinnen, lieber Leser, ich wünsche

Ihnen von Herzen: «bliibet gsund

Verena Sandmeier

Umfahrung heisst der Strassenlauf

Und soll dem Städtchen nützen.

Doch müssen Autofahrer jetzt

Im Stau noch länger sitzen.

– vs –


Baubewilligungen

Der Gemeinderat hat seit dem letzten

Usrüefer folgende Baubewilligungen erteilt:

– Bauherrschaft: Gallus und Helene Zahno-

Stadelmann, Postgasse 10, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Anbau eines Holzlagerraums

an das bestehende Einfamilienhaus

auf Parzelle Nr. 421 an der Postgasse 10

– Bauherrschaft: Heinz und Irene Dietiker-

Hausmann, Schrägweg 9, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Gartenhaus zum bestehenden

Einfamilienhaus auf Parzelle Nr.

283 am Schrägweg 9

– Bauherrschaft: Paul Giedemann, Wiligraben

53, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Carport zum bestehenden

Einfamilienhaus auf Parzelle Nr. 6

am Wiligraben 53

– Bauherrschaft: Fritz und Ruth Hächler-

Wild, Chilacher-Hof 1, 5603 Staufen, und

Doninelli GU AG, Rennweg 1, 5603 Staufen

Grundeigentümer: Fritz Hächler-Wild,

Chilacher-Hof 1, 5603 Staufen (Parzelle

Nr.394) und Doninelli GU AG, Rennweg

1, 5603 Staufen (Parzelle Nr. 393)

Projektverfasser: Doninelli GU AG,

Rennweg 1, 5603 Staufen

Bauvorhaben: Baureklametafel (Gesamtgrösse

6,00 m x 3,00 m) auf Parzellen

Nrn. 393 und 394 Ecke Gässli-Postgasse

(Überbauung Lindenplatz)

– Bauherrschaft: Matthias und Mei-ling

Furter-Lu, Dragonerstrasse 25, 5600 Lenzburg

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: Architekturbüro Urs

Bucher, Burghaldenstrasse 45, 5600 Lenzburg

Bauvorhaben: Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 1011 am Bergweg 28

– Bauherrschaft: Thomas und Jeannette

Aregger-Eiholzer, Neudörfli 12, 5603

Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Aussenkamin zum bestehenden

Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 71 im Neudörfli 12

– Bauherrschaft: Kurt und Ruth Rohr-

Häusermann, Hinterdorfstrasse 10, 5603

Staufen

Grundeigentümer: do.

Amtliche Mitteilungen

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Holz- und Gerätehaus

zum bestehenden Einfamilienhaus auf

Parzelle Nr. 976 an der Hinterdorfstrasse

10

– Bauherrschaft: Pius und Caroline Wey-

Marty, Bergweg 2, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: Architekturbüro Setz,

Obermatt 33, 5102 Rupperswil

Bauvorhaben: An- und Umbau Einfamilienhaus

und Abbruch Garage auf

Parzelle Nr. 148 am Mühlacherweg 12

– Bauherrschaft: Frank Dahle, Postgasse

17 b, 5603 Staufen

Grundeigentümer: Katharina Tanner-

Huber, Postgasse 17 b, 5603 Staufen

Projektverfasser: Frank Dahle, Postgasse

17 b, 5603 Staufen

Bauvorhaben: Einbau eines Dachflächenfensters

ins bestehende Wohnhaus

auf Parzelle Nr. 381 an der Postgasse

17 b

– Bauherrschaft: Urs und Silvia Schmid-

Müller, Lottenweg 15, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: Wigasol AG, Jurastrasse

411, 4626 Niderbuchsiten

Bauvorhaben: Wintergartenanbau zum

bestehenden Wohnhaus auf Parzelle

Nr. 909 am Lottenweg 15

– Bauherrschaft: Roger und Therese Arcari-

Steiner, Neudörfli 9, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Einbau einer Dachlukarne

ins bestehende Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 967 im Neudörfli 9

– Bauherrschaft: Max Amsler, Ausserdorfstrasse

44, 5603 Staufen

Grundeigentümer: Max Amsler, Mitteldorfstrasse

89, 5245 Habsburg

Projektverfasser: Max Amsler, Ausserdorfstrasse

44, 5603 Staufen

Bauvorhaben: Garten-/Gerätehaus zum

bestehenden Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 305 an der Ausserdorfstrasse 44

– Bauherrschaft: Patrick Schönenberg und

Mirjam Lutz, Hinterdorfstrasse 11, 5603

Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: Architektengruppe AG,

im Ifang 10, 5000 Aarau

Bauvorhaben: Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 1005 am Bergweg 26

– Bauherrschaft: Marcel und Regula Joos-

Michel, Pfalzweg 29, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: Max Zuckschwerdt AG,

Bauunternehmung, Mühleweg 9, 5603

Staufen

4

Bauvorhaben: gedeckter Sitzplatz zum

bestehenden Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 940 am Pfalzweg 29

– Bauherrschaft: Urs Lüscher und Franziska

Brechbühler, Kornweg 2, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Neuüberdachung Kellerraum/Erstellung

Geräteraum zum bestehenden

Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 949 am Kornweg 2

– Bauherrschaft: Meinrad und Meta Birri-

Peterle, Wiligraben 42, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Sitzplatz-Pergola zum bestehenden

Einfamilienhaus auf Parzelle

Nr. 1083 am Wiligraben 42

– Bauherrschaft: Urs und Helena Erdin-

Gränacher, Lindenplatz 5, 5603 Staufen

Grundeigentümer: Erbengemeinschaft

Max Weber, vertreten durch Elsa Schärer-

Weber, Bruneggerstrasse 33, 5103 Möriken

Projektverfasser: Architekturbüro Peter

Salzmann, Lenzburgerstrasse 9, 5504 Othmarsingen

Bauvorhaben: Einfamilienhaus mit Garage

auf Parzelle Nr. 503 am Bergweg 12

– Bauherrschaft: Klaus Ruf Architektur,

Ausserfeldstrasse 14, 5036 Oberentfelden

Grundeigentümer: Marco Furter, Burghaldenstrasse

31, 5600 Lenzburg

Projektverfasser: Klaus Ruf Architektur,

Ausserfeldstrasse 14, 5036 Oberentfelden

Bauvorhaben: Einfamilienhaus mit Garage

auf Parzelle Nr. 278 an der Zopfgasse 38a

– Bauherrschaft: Martin Keller und Heidi

Rall Keller, Mühleweg 13, 5603 Staufen

Grundeigentümer: do.

Projektverfasser: do.

Bauvorhaben: Fenstervergrösserung

inkl. Treppenabgang in der Nordfassade

des bestehenden Wohnhauses Nr. 153

auf Parzelle Nr. 77 am Mühleweg 13

– Bauherrschaft: Max Zuckschwerdt AG,

Bauunternehmung, Mühleweg 9, 5603

Staufen

Grundeigentümer: Erbengemeinschaft

Max Zuckschwerdt, vertreten durch Richard

Zuckschwerdt, Ausserdorfstrasse 10,

5603 Staufen

Projektverfasser: Max Zuckschwerdt AG,

Bauunternehmung, Mühleweg 9, 5603

Staufen

Bauvorhaben: provisorische Lagerplatzüberdachung

(Lagerzelt als Autounterstand)

auf Parzelle Nr. 78 am Mühleweg


Seit dem 1. August 2006 ist die Schule

Staufen ein Teil der Regionalschule Lenzburg

Staufen Ammerswil. Das heisst, die

Schule untersteht der Schulleitung von

Lenzburg. Die Schule Staufen kann aber

viele ihrer Besonderheiten beibehalten. Alle

Staufner Kinder, die den Kindergarten oder

die Primarschule besuchen, tun dies in

Staufen.

Die Oberstufe ist ja seit mehreren Jahren

mit Lenzburg und Ammerswil zusammengeschlossen.

Hier ist Staufen Schulstandort

mit vier Abteilungen.

Für das Schuljahr 2006/07 sieht die Klassenverteilung

folgendermassen aus:

Kindergarten

Konsumstrasse 1 C. Häusermann

Konsumstrasse 2 M. Graf/K. Pirroncello

Zopfhuus C. Buser

DaZ Zopfhuus M. Schläpfer

DaZ Konsumstrasse K. Pironcello

Primarschule

Klasse 1d P. Blatter

Klasse 2d C. Wernli/R. Nater

Klasse 3d R. Wernli/I. Schärer/

R. Nater

Schulnachrichten

Regionalschule Lenzburg (Lenzburg, Staufen, Ammerswil im Schuljahr 2006/07)

Klasse 4d E. Gerhard

Klasse 5d R. Schmid

Textiles Werken B. Graf

DaZ K. Obrecht

Musikgrundschule A. Bechter

Realschule:

Klasse 3a M. Canay

Klasse 3b F. Rudolf/S. Rudolf

3. Real Französisch O. Süess

3. Real Englisch E. Gloor

Sekundarschule:

Klasse 1a S. Thut/M. Schwager

Klasse 1b K. Heiz

Ferientermine

Ressortverteilung der Schulpflege Regionalschule (gültig ab 1.8.2006)

5

Textiles Werken B. Graf

Werken OS B. Suter

Kontaktadressen Schulleitung

Schulleiter Timothy Schaerer

Tel. 062 885 20 90

Fax 062 885 20 99

schulleitung@schule-lenzburg.ch

Adresse: Regionalschule Lenzburg,

Sekretariat, Postfach 585, 5600 Lenzburg 1

Schulhausleiterin Monika Schwager

Tel. 062 886 10 40

Fax 062 886 10 50

staufen@schule-lenzburg.ch

Letzter Schultag Erster Schultag

Schuljahresbeginn 14. August 2006

Herbstferien 29. September 2006 23. Oktober 2006

Weihnachtsferien 22. Dezember 2006 8. Januar 2007

Sportferien 26. Januar 2007 12. Februar 2007

Frühlingsferien 5. April 2007 23. April 2007

Sommerferien 13. Juli 2007 13. August 2007

Sowohl den Kindern wie auch den Lehrkräften wünsche ich ein erfreuliches, spannendes

und lehrreiches Jahr.

Rosmarie Wernli

Ressort 1 Ressort 2 Ressort 3 Ressort 4 Ressort 5 Ressort 6 Ressort 7

Präsidium Vizepräsidium

Myrtha Elisabeth Pia Alida Daniel Urs Markus

Dössegger Majoros Urech Danko Ackermann Schmid Moser

Kontaktperson zu Kontaktperson* Kontaktperson* Kontaktperson* Kontaktperson* Kontaktperson* Kontaktperson*

Ausschuss der Ammerswil Kindergarten Lenzhard Bezirksschule Musikschule Staufen

Gemeinderäte-

Schulvorsteher

HPS Angelrain

Personelles / Finanzen / Information Lernende / Eltern Qualität

• Führung • Finanzen • Schülerlaufbahn • Konfliktmana- • Schülerlaufbahn • Qualitätssicherung • Schulanlagen

Schulpflege KIGA/Primarstufe gement Schüler Sekundarstufe 1 und Schulentund

Eltern wicklung

• Führung • Schulweg- • Fördermass- • Elternmitwirkung • Weiterbildung • Schulangebote • Sicherheit

Schulleitung sicherheit nahmen Schulpflege

• Zusammenarbeit • Öffentlichkeits- • Jugendfragen • Soziales • Gesundheit • Informatik

mit Behörden arbeit «Hard- und

bzw. VASP Software»

• Personelles • Information und • Anlässe • Schulsozialarbeit • Disziplinar- • Netzwerk

Vernetzung massnahmen Informatik

• Krisenmanage- • Disziplinarmassment

nahmen

Stv Ressort 2 Stv Ressort 1 Stv Ressort 4/5 Stv Ressort 3/5 Stv Ressort 3/4 Stv Ressort 7 Stv Ressort 6

* Ansprechperson für Schulanlässe, Elternabende und Kontaktbesuche


Kindergartenabschlussfest 8. Juli 2006

Zopf, Kaffee, Birchermüesli, Käse, Konfitüre,

Melone, Gipfeli, Saft, Speck und

Eier: Das Zmorgebuffet im Kindergarten

Konsumstrasse hätte 5 Sterne verdient.

Die musikalische Einstimmung, ein Chor

mit allen Kindern aus beiden Kindergärten,

natürlich auch! Im Nachhinein war

man sich nicht ganz einig, ob der Kanon

zum Schluss Kauderwelsch war, oder

«hebräisch», eben so wie Frau Foto Stutz

sprechen kann… Frau Häusermann, Frau

Graf und Frau Pirroncello sei herzlich gedankt

für den schönen Morgen!

Das Dschungelbuch

(ein Musical)

– st –

Foto Mi

Die 2. Klasse Staufen hat als Abschluss

vor den Sommerferien ein Musical aufgeführt.

Passend zu ihrem Realienthema

Zoo, verwandelte sie die Bühne in einen

Dschungel, in dem das Menschenkind

Mogli allen möglichen Gefahren begegnete…

Was hat Theater spielen mit Gesundheit

zu tun? Auf den ersten Blick wohl sehr

wenig. Bei genauerer Betrachtung aber

findet man viele Aspekte, die zu einer

guten Gesundheit beitragen.

Theater spielen heisst, sich zu bewegen.

Bewegung ist aber nicht nur ein körperliches

Anliegen, sondern dient auch der

Gesundheit und dem Wohlbefinden.

Theater verknüpft Bewegung mit Text.

Bewegungen helfen, den Text zu verstehen.

Der Text nimmt automatisch Bezug

auf die Körperbewegungen der Schauspieler.

Theater spielen heisst, andere Identitäten

anzunehmen, sich in andere Charaktere

einzudenken und deren Gefühle mit

Gesten, Worten und dem ganzen Körper

auszudrücken. Gefühle spielerisch darzustellen

hilft aber auch beim Umgang mit

eigenen Gefühlen und trägt somit zu einer

gesunden Einstellung zu den eigenen Gefühlen

bei.

Theater spielen heisst aber auch mutig zu

sein. Den Mut zu haben, vor andere hinzustehen.

Den Mut zu haben, auch Fehler

zu machen und dazu zu stehen. Den Mut

zur Selbsteinschätzung zu haben, ohne

sich selber zu überschätzen. Dies alles

trägt dazu bei, sich selber besser kennen

zu lernen und ein gesundes Selbstbewusstsein

aufzubauen.

Theater spielen erfordert einen enormen

Durchhaltewillen. Viele Rückschläge sind

einzustecken. Immer wieder muss von

vorne begonnen werden, und immer wie-

6

der gibt es etwas, das man noch besser

machen könnte. Der Lohn für all diese

Anstrengungen kommt erst ganz am

Schluss: Die Aufführung!

Wie gut tut es dem Selbstwertgefühl,

wenn der tosende Applaus die Mühen

der letzten Zeit und die Anstrengung der

Aufführung verblassen lässt…

Genügend Bewegung, seinen Gefühlen

Ausdruck verleihen können, ein gesundes

Selbstbewusstsein und ein gutes Selbstwertgefühl

tragen wesentlich zu unserer

körperlichen Gesundheit bei. Deshalb

unsere Antwort auf die Frage «Wie geht

es euch?» nach 6 Wochen Theaterspielen:

«Danke! Uns geht es super!»

Text und Fotos: PB


Ära Schulpflege Staufen beendet

Der Gemeinderat Staufen dankt der

ganzen Schulpflege für die grosse

Arbeit, die sie geleistet hat. Ein besonderer

Dank gilt der Präsidentin

Frau Trudi Schudel, die sich während

16 Jahren in der Schulpflege mit viel

Engagement für die Schule Staufen

einsetzte.

Mit dem Ja zum Schulvertrag Lenzburg –

Staufen – Ammerswil wurde das Ende der

Schulpflege Staufen eingeläutet und der

Beginn der Regionalschulpflege gemacht.

Jetzt, ein Jahr später ist es soweit, die

Schulpflege Staufen wird aufgelöst.

Ein besonderer Dank geht an Frau Trudi

Schudel. Sie hat sich 16 Jahre lang in der

Schulpflege für die Schule Staufen engagiert.

Zuerst im Kindergarten, dessen Kinderzahl

immer wieder schwankte zwischen

zu vielen Kindern um zwei Kindergärten

zu führen und dann zu wenigen

um zweieinhalb Abteilungen halten zu

können. Eine wichtige Rolle spielte Trudi

Voranzeige

Samstag, 21. Oktober

Schudel auch beim Umbau des Kindergartens.

In den letzten 6 Jahren hatte sie das Präsidium

der Schulpflege Staufen inne. Die

Umsetzung von Regos und der Regionalschule

forderten viel Zeit von ihr, die sie

immer bereit war zu investieren. Dabei

fand sie es wichtig, dass die Schule eine

gute Schule für die Kinder sein muss.

Ein grosses Dankeschön für die geleistete

Arbeit geht auch an Susanne Nyfeler und

Markus Nöthiger und an Markus Moser

und Urs Schmid. Die letzten beiden werden

als Staufner Vertreter in der Regionalschulpflege

weitermachen.

Chantal Sigrist führte mit grossem Einsatz

das Schulsekretariat, das nun ebenfalls

aufgelöst und zentral in Lenzburg geführt

wird. Chantal Sigrist wird an der Musikschule

Staufen weiterarbeiten. Sie hat am

1.1.06 die Leitung und das Sekretariat

übernommen.

20.00 Uhr in der Staufbergkirche

Herbstkonzert

Kammerorchester 65

7

Jutta Meier

Waldumgang

Der Waldumgang findet dieses Jahr

am Samstag, 9. September 2006 statt.

Interessierte treffen sich um 13.30 Uhr

beim Holzschopf am Seenerweg. Das

Detailprogramm wird zu gegebener

Zeit bekannt gegeben.

Das Kammerorchester 65, in seiner Stammformation ein reines Streicherensemble

von 20 – 25 Musikerinnen und Musiker, wurde im Jahre 1965 von

musikbegeisterten Seminaristen des ehemaligen Lehrerseminars Wettingen

gegründet. Die Liste der aufgeführten Werke umfasst alle Stil-Epochen. Unter

dem künstlerischen Leiter Alexandre Clerc will das Kammerorchester 65

seinem Publikum vielfältige musikalische Erlebnisse, auch abseits bekannter

Pfade, bieten.

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Schafisheim und Staufen gemeinsam

im Naturschutzgebiet

Der Natur zuliebe

Es kreucht und fleucht im Buech-Steiacher

An zwei Samstagnachmittagen im April

trafen sich je rund 30 Freiwillige beim

Staufner Waldhaus. Die Ortsbürgerkommission,

der Männerturnverein, der Turnverein

und der Verein GluT hatten gerufen:

«Stude» machen für das kommende Silvesterfeuer

war angesagt.

Bei herrlichem Frühlingswetter wurde

fleissig gearbeitet: Äste wurden vom Laub

Viele freiwillige Helferinnen und Helfer

folgten der Einladung von SP Schafisheim

Aktion «Stude mache»

befreit, gesägt und auf dem «Stude-Bock»

gebündelt. Mancherorts floss der Schweiss

in Strömen, die warmen Temperaturen

und die körperliche Arbeit waren für einige

ungewohnt.

Hergestellt wurde eine beachtliche Anzahl

«Stude», welche einen Grossteil des

Silvesterfeuers ausmachen werden. Dank

den verschärften Umweltschutzbestim-

9

und Natur- und Landschaftsschutzkommission

Staufen, um in der ehemaligen

Kiesgrube Buech-Steiacher unwillkommenen

Pflanzen wie Berufskraut und Goldrute,

Brombeer- und anderem Gestrüpp

den Kampf anzusagen.

Mit Sägen, Pickeln und Hacken bewaffnet

machten sich die gschaffigen Leute an die

Arbeit; es kostete manchen Schweisstropfen

und die Rücken mussten hin und wieder

gestreckt werden. Das gute Gefühl,

der Natur etwas zuliebe getan zu haben,

entschädigte die HelferInnen für die Anstrengung

und beim gemeinsamen, offerierten

Imbiss freuten sich alle Beteiligten.

«Es isch öppis g’gange» zeigten zahlreiche

Haufen von Gerupftem und Gerodetem.

Der regelmässige Einsatz – harte Knochenarbeit

– lohnt sich: In den Tümpeln leben

Gelbbauchunken und Frösche; Schmetterlinge

und Libellen bevölkern die Naturwiesen.

Die Naturinsel mitten in der

Agrar-Landschaft lebt!

– vs –

Foto: AS

mungen ist der Bedarf an «Stude» gestiegen,

da nur noch naturbelassenes Holz

verbrannt werden darf.

Als Dankeschön wurde ein Znüni in Form

von Wurst, Brot und Getränken spendiert.

– gs –


Unseren Interview-PartnerInnen ist

eines gemeinsam: Ihre Arbeit steht im

Dienste der Gesundheit. Dieses hohe

Gut, unsere körperliche und seelische

Gesundheit, ist nicht nur ein Geschenk

der Natur; sie will erhalten

oder aber wenn nötig und möglich

wiederhergestellt werden.

Portrait

Markus Landolt lebt mit seiner Frau und

zwei Töchtern in Staufen. Er ist Fachpsychologe

FSP für Kinder- und Jugendpsychologie

und arbeitet am Kinderspital

Zürich. Als leitender Psychologe betreut

er mit seinem Team Kinder und Eltern.

Seine kleinen Patienten sind 0 bis 16

Jahre alt, die grossen sind Eltern und

Grosseltern. Im Kinderspital sind zum Beispiel

verunfallte, psychosomatisch oder

chronisch kranke, zu früh geborene Kinder.

Markus Landolt arbeitet vor allem mit

psychisch traumatisierten Kindern und mit

brandverletzten Kindern. Diese haben

einen langen, schmerzhaften Spitalaufenthalt

und müssen sich später mit Narben

auseinandersetzen.

Neben dieser patientenbezogenen Tätigkeit

führt Herr Landolt wissenschaftliche

Studien durch, ist Privatdozent an der Uni

Zürich, betreut Doktoranden, hält Vorlesungen

und ist seit kurzem auch Buchautor.

Diese verschiedenen Arbeitsbereiche

bereichern einander, der eine gleicht die

Belastung des andern aus.

Im Dienste der Gesundheit

Gesundheit ist ein Geschenk – aber nicht nur...

Gesundheit

Gesundheit ist nicht einfach die Abwesenheit

von Krankheit, sagt Markus Landolt.

Die Gesundheit setzt sich aus drei

Bereichen zusammen: dem körperlichen,

seelischen und sozialen Wohlbefinden.

Wenn ein Kind sich plötzlich verändert,

Ess- oder Schlafstörungen hat, grosse

Angst oder Verunsicherung zeigt, kann es

sein, dass es Hilfe benötigt. Jedes Kind

hat allerdings «schwierige» Phasen, manche

muss und kann es selbst durchstehen

und in anderen können die Eltern oder

andere Bezugspersonen helfen. An jedem

gelösten Problem wächst ein Kind, es

wird selbstsicherer oder im Jargon: selbstkompetent.

Beziehungen werden stärker

und vertrauensvoller, wenn man gemeinsam

eine Krise bewältigt hat. (Ein kleiner

Hinweis an die Eltern: Eltern müssen nicht

perfekt sein, Fehler sind erlaubt. Solange

die Basis der Beziehung gut ist. So können

auch Misstritte der Kinder besser verkraftet

werden!)

Nimmt aber ein Problem überhand,

sodass das Kind und/oder sein Umfeld

darunter leiden, besteht Handlungsbedarf.

Die altersentsprechende Entwicklung darf

nicht beeinträchtigt werden. Wenn ein

Kind sich beispielsweise nur mit Wutausbrüchen

mitteilen kann oder sich sozial

zurückzieht, verpasst es ganz viel und

seine Entwicklung ist dadurch negativ

beeinflusst.

Hilfe

Als erste Anlaufstelle von Hilfesuchenden

empfiehlt Markus Landolt die Kinderärztin

oder den Hausarzt. Oft kennen sie das

Kind, seine Geschichte und Familie von

klein auf und können die Situation richtig

einschätzen. Es gibt sehr viele Angebote

an Therapien und Beratungen, schulmedizinische,

psychologische und andere.

Fachleute können helfen, für jeden individuellen

Fall das Richtige zu finden.

Auch Lehrpersonen können vermitteln. Es

gibt zudem Fachstellen, an die sich Eltern

wenden können, beispielsweise den Kinder-

und Jugendpsychiatrischen Dienst

des Kantons in Aarau oder den kinderund

jugendpsychologischen Beratungsdienst

in Lenzburg.

Viele Therapiekosten übernimmt die

Krankenkasse, und ganz wichtig: auch

Scham- oder Versagensgefühle dürfen

einem nicht davon abhalten, Hilfe zu

suchen.

10

Familie

Was kann vorbeugend erzieherisch für

die psychische Gesundheit der Kinder

getan werden? Markus Landolt weiss leider

kein allgemein gültiges Rezept. Wer

die Bücher von Remo Largo kennt, wurde

in dieser Hinsicht auch schon enttäuscht.

Bei den heutigen Eltern ist eine Verunsicherung

zu spüren: die autoritäre Erziehung

hat sich nicht bewährt, die «laissezfaire»-Haltung

ist allerdings auch nicht erfolgreich

– ein Mittelweg muss gefunden

werden. Neben den gesellschaftlichen Tendenzen

spielen auch die persönlichen Erlebnisse

eine wichtige Rolle: es ganz anders

machen als die Eltern, oder genau so gut.

Viele Kurse, wie beispielsweise «Triple P»

oder Gordon-Kurse, können gute Ideen

und Ratschläge liefern, woran sich Eltern

halten können.

Ganz wichtig ist aber, die Personen in

einer Familie als eigenständige Persönlichkeiten

wahrzunehmen. Ihre Eigenheiten,

Bedürfnisse, Ausdrucksweisen. Jedes

Kind ist anders, ein ängstliches braucht

Ermutigung und ein Wildfang braucht

Grenzen. Die Stellung innerhalb der Familie

spielt eine Rolle, ein ältestes Kind hat

Pflichten, aber auch Privilegien. Erziehen

ist keine einfache Arbeit: Ist eine Strategie

gefunden, ist das Kind schon einen

Schritt weiter. Und was beim einen Kind

funktioniert, kann beim Geschwister das

Gegenteil bewirken (Noch ein kleiner Hinweis

an die Eltern: Perfekt sein ist gar

nicht möglich!).

Ein offenes Herz und ein offenes Ohr

machen die Wärme in einer Familie aus.

Kinder können auf ganz verschiedene

Weise aufwachsen, können viele Hürden

bewältigen, solange sie genug Liebe

erfahren und sich von ihren inner- und

ausserfamiliären Bezugspersonen akzeptiert

fühlen.

s.t.

Foto Mi

Remo Largo

Professor Remo Largo hat als Kinderarzt,

Wissenschaftler und Buchautor

das Verständnis von Kindern in der

Gesellschaft massgeblich geprägt. Er

leitete über 30 Jahre die Abteilung

Wachstum und Entwicklung am Kinderspital

Zürich. Seine Bücher sind Longund

Bestseller: «Babyjahre», «Kinderjahre»

und «Glückliche Scheidungskinder».


Natürlich gesund mit Kneipp

Esther Baumann, Gesundheitsberaterin-

Kneipp

Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) hat

ein ganzheitliches und zeitloses Naturheilverfahren

entdeckt, das seit über 100 Jahren

vielen Menschen zum Segen geworden

ist. Seine Lehre wurde nach wissenschaftlichen

Erkenntnissen weiterentwickelt;

heute besticht die Kneipp-Therapie durch

Gesundturnen

Bäsi Fuhrer – Expertin für Seniorenturnen

«Bewegung ist nicht alles, aber alles ist

nichts ohne Bewegung». Dieser Satz

könnte als Lebensmotto für Beatrice Fuhrer

– wir nennen sie Bäsi – stehen. Schon

ihren Reichtum an gesundheitsfördernden

Ideen und Behandlungsmöglichkeiten.

Kneipps Gesundheitslehre basiert auf fünf

Säulen, die sich gegenseitig unterstützen

und sinnvoll ergänzen: Lebensordnung, Bewegung,

Ernährung, Heilkräuter, Wasser.

Esther Baumann, wohnhaft an der Postgasse,

ist fasziniert von dieser Methode

und liess sich zur Gesundheitsberaterin

ausbilden; sie gibt ihr Wissen gerne weiter.

Eine kleine Gruppe trifft sich am Staufberg.

Beim alten Reservoir zeigt Esther

Baumann das Armbad: Aermel hochkrempeln,

die Arme bis zum Ellenbogen 1

– 2 Sekunden ins kalte Wasser tauchen,

Wasser abstreifen, bewegen oder Jacke

überziehen und die wohlige Wärme

geniessen. Das 1. Gebot lautet jedoch in

jedem Fall: Keine Anwendung am kalten

Körper!

Die eigenen Abwehrkräfte werden aktiviert

durch Bewegung in frischer Luft,

Barfussgehen im Morgentau oder gar im

Schnee, Wassertreten im Bergbach oder

in der Badewanne. Die Heilkraft der Natur

als kleines Mädchen erntete sie als Kunstradfahrerin

schweizerische und internationale

Lorbeeren. Dann – noch in jungen

Jahren – drohte ihr ein Rückenleiden mit

Invalidität. Nach einer Operation fand

Bäsi ihre Beweglichkeit wieder.

Inzwischen ist Turnen zu ihrem Lebenselixier

geworden. Nachdem sie lange Jahre

den Frauenturnverein Staufen geleitet hat,

engagiert sie sich nun für den Seniorensport.

Sie ist eine der drei Leiterinnen der

Seniorengruppe des Frauenturnvereins.

Ihre Ausbildung im Sportzentrum Magglingen

als Expertin befähigt sie zudem,

ihrerseits Leiterinnen für Seniorenturnen

auszubilden. So bietet sie im Auftrag des

Aargauischen Turnverbands, Abteilung

Seniorensport, Weiterbildungskurse für

Leiterinnen und Leiter an.

«Mässig, aber regelmässig» heisst die

Devise für Bäsis Bewegungsprogramm.

Senioren müssen sich nicht mehr in Leistungssport

beweisen. Vielmehr dürfen,

ja sollen sie auf ihren Körper hören und

dem eigenen Rhythmus folgen. Sei es

Walking oder schwimmen, sei es wandern

oder Velofahren – hat man «seinen»

Sport gefunden, fühlt man sich wohl

dabei. Der Ehrgeiz mancher Senioren, es

11

in unseren Kräutern und eine richtige

Ernährung haben einen hohen Stellenwert

– Nahrungsmittel sollen möglichst

naturbelassen sein; Wasser und ungesüsster

Tee sind bevorzugte Getränke.

Die Kneipp-Therapie kann bei vielen Leiden

wie Migräne, Kopfschmerzen, Venenleiden

erfolgreich eingesetzt werden. Als

«nebenwirkungsfreie Kneippsche Abführund

Einschlafpille» empfiehlt Esther Baumann

die kalte Bauchwaschung: In

Rückenlage mit einem nassen, kalten Leinenlappen

10 - 20 Kreise im Uhrzeigersinn

auf der entspannten Bauchdecke.

Esther Baumann möchte die Kneipp-Therapie

wieder vermehrt ins Bewusstsein

der Menschen bringen und sie zur Selbstverantwortung

für das eigene Wohlbefinden

motivieren. Zu ihrem Referat im Rahmen

der oekumenischen Morgentreffs

vom 15. November 2006, morgens um 9

Uhr lädt sie Frauen und Männer ins Zopfhuus

ein.

– vs –

Foto Mi

«mit den Jungen noch lange aufnehmen

zu können», ist ungesund.

Körperliche Aktivität fördert – im richtigen

Mass und regelmässig ausgeführt –

Gesundheit, gutes Aussehen und Wohlbefinden.

Herz und Lunge, Muskeln und

Knochen werden gestärkt; Fettpolster

haben wenig Chancen und nicht nur die

körperliche, auch die geistige Beweglichkeit

bleibt länger erhalten. Regelmässige

Bewegung unterstützt die Zusammenarbeit

der menschlichen Körpersysteme; sie

wirkt sich günstig aus auf Stoffwechsel,

hormonelle Vorgänge und senkt den Blutdruck.

Osteoporose, dem Schreckgespenst

älterer Menschen, können wir mit

Bewegung vorbeugen.

«Gesundheit kann man nicht kaufen»,

sagt Bäsi, «aber wir können der eigenen

Bequemlichkeit ein Schnippchen schlagen

und regelmässige Bewegung zur Gewohnheit

werden lassen. Bald werden wir

an Lebensqualität gewinnen. Wir steigern

damit unsere Lebensfreude und leisten

einen eigenen Beitrag zu unserem körperlichen

und seelischen Gleichgewicht.»

– vs –

Foto Mi


Gesund erhalten

Irene Dietiker – diplomierte Hauspflegerin

Spitex Lenzburg

Wenn Irene Dietiker auf ihrem Velo

durchs Dorf fährt, befindet sie sich meistens

auf dem Weg zur Arbeit. Früh um 7

Uhr startet sie zu ihrem ersten Hausbe-

Gesundheit unterstützen

Walter Dorigo – «Certified Rolfer»

Ida P. Rolf, amerikanische Biochemikerin

und Physiologin, entwickelte eine Methode,

körperliche und seelische Probleme zu

behandeln, die aus einer fehlerhaften

Struktur des Körpers entstehen. Sie nannte

ihre Methode «strukturelle Integration»,

doch bürgerte sich bald die Bezeichnung

such. An besonders arbeitsreichen Morgen

besucht sie bis zu 12 Klientinnen und

Klienten. «In diesem Alter, in dem sich die

meisten meiner „Kunden“ befinden, ist

nicht von Krankheit die Rede. Es geht

darum, den Senioren ihren Lebensabend

in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen

und ihnen zu helfen, den Alltag zu

bewältigen» sagt sie.

Nachdem Irene Dietiker 10 Jahre als Spitex-

Frau tätig war, wurde sie vor 7 Jahren zu

einer zusätzlichen, zweijährigen Ausbildung

zur diplomierten Hauspflegerin verpflichtet.

An ihrer praktischen Arbeitsweise hat

sich seither nichts geändert. «Dem psychologischen

Aspekt unserer Arbeit wurde

jedoch grosse Aufmerksamkeit gewidmet»

bestätigt sie. So lernte sie, die Probleme

ihrer Schützlinge an deren Haustüre bis

zum nächsten Besuch zu deponieren.

«Pflegepersonal muss sich persönlich

abgrenzen und das Leiden der Klienten

nicht zum eigenen werden lassen. Dies

hat nichts mit mangelnder Sensibilität zu

tun – in unserer Arbeit ist es nötig, einen

gesunden Abstand zwischen Klient und

Pflegerin zu schaffen. Grenzen dienen

unserem eigenen Schutz. Nähme ich die

Probleme meiner Klienten nach Hause,

wäre ich bald ausgebrannt» ist Irene überzeugt.

Trotzdem – oder gerade deswegen

«Rolfing» ein. Ida Rolf erkannte, dass sich

bei ihren Patienten durch Fehlhaltung das

Bindegewebe verlagert hatte. «Schiebe das

Bindegewebe dorthin, wo es hingehört

und lass den Patienten sich bewegen»

lautete Dr. Ida Rolfs einfacher Rat an ihre

Schüler.

Vor 21 Jahren begegnete Walter Dorigo

der Rolfing-Methode zum ersten Mal. In

seinem ersten Beruf als Tänzer erfuhr er

den Einfluss der Körperhaltung auf sein

Wohlbefinden.

Auch seine Tätigkeit als Wirtschafts-Informatiker

liess ihn sein Ziel, sich intensiv mit

Rolfing auseinanderzusetzen, nicht aus

den Augen verlieren. Vor kurzem schloss

er im «Rolfing Institut» in München seine

zweijährige Ausbildung zum «Rolfer» ab.

«Kleinkinder bewegen sich richtig» sagt

Walter Dorigo, «das Leben hinterlässt

jedoch Spuren im Körper.» Als Folge der

Fehl- oder Überbelastung von Gelenken

und Gewebe stellen sich Beschwerden

ein; der Körper ist ausser Balance geraten.

Der Betroffene weicht den Schmerzen aus

und nimmt eine Fehlhaltung ein. Aufgabe

des Rolfers ist es nun, den Körper wieder

ins Lot zu bringen. Auf den ersten Blick ist

Rolfing eine langsam ausgeführte Massage.

Es verbindet die manuelle Bindegewebsbehandlung

mit der Schulung von Bewegung

und Selbstwahrnehmung. Mit genau

12

– entstehen oft jahrelange, vertraute Beziehungen;

Irene Dietiker liebt ihre Arbeit.

Die Aufgabe einer Spitex-Frau ist genau

definiert. Sie hilft ihren Klienten bei der

täglichen Körperpflege, beim duschen,

Haare waschen oder beim anziehen. «Wir

sind keine Putzfrauen» betont Irene Dietiker,

«aber den Kehr in der Wohnung und

die Wäsche besorgen wir auf Wunsch.»

Viele Häuser besucht sie täglich, manche

ein- oder zweimal pro Woche. Kranke

Klienten – früher sagte man Patienten –

werden von Pflegefachfrauen betreut.

Viele Senioren sind teilweise selbständig

oder können auf die Hilfe ihrer Familie

zählen. Das Miteinander von Angehörigen

und Hauspflegerin ist Voraussetzung für

die bestmögliche Betreuung der Senioren.

«Manchmal ist meine Arbeit schwer; Leiden

und Tod kommen uns – trotz allen

bewusst gesetzten Grenzen – nahe. Ein

Abschied berührt mich stets persönlich»

sagt Irene Dietiker, «jedoch überwiegt die

Freude an der Gewissheit, sinnvoll wirken

zu können. Wir erfüllen den Menschen,

die in ihrer eigenen Umgebung alt werden

wollen, ihren grössten Wunsch.»

– vs –

Foto Mi

und sensibel eingesetztem Druck wird das

Bindegewebe befreit und umgeformt.

Der Klient lernt wieder richtiges Atmen,

gezielte, ökonomische Bewegungen und

eine verbesserte Selbstwahrnehmung.

Walter Dorigo übt seinen dritten Beruf

vorerst nebenamtlich aus. Unter seinen

Klienten finden sich Menschen aller Berufsgattungen

die wegen ihrer Rücken-,

Schulter- oder Nackenproblemen Hilfe

suchen. Er behandelt sie zu Hause im

Hinterdorf; eine Behandlung umfasst 10

Sitzungen. «Certified Rolfer» ist ein geschützter

Titel; die Therapie wird von den

meisten Krankenkassen anerkannt und

ein Teil der Kosten übernommen. «Früher

oder später wird Rolfing zu meinem

Hauptberuf» sagt Walter Dorigo, «es kann

Menschen helfen, ohne Medikamente ihre

Schmerzen loszuwerden und Gesundheit

und Lebensfreude zurückzugewinnen.»

Lassen wir noch einmal Ida Rolf sprechen:

«Ist der Körper ausser Balance geraten, ist

er im Konflikt mit der Schwerkraft. Diese

Schwerkraft zu unserem Freund werden

zu lassen, das ist das Ziel der Rolfing-

Methode. Lernt der Mensch damit umzugehen,

wird er sein neues Körpergefühl

geniessen, denn es wirkt sich auch auf die

Psyche aus.»

– vs –

Foto Mi


Gesundheitswesen in der guten alten Zeit

In einem Gemeinderatsprotokoll lesen

wir...

Am 21. Januar 1800 verpflichtete der

Staufner Gemeinderat einen Mitbürger,

dessen fast blinde Schwester für ein paar

Wochen unentgeltlich in sein Haus zu

nehmen und vergütete ihm dafür 12 1 /2

Batzen und ein Klafter Holz. Am 18. August

musste sich die Schwester – nennen wir

sie Maria – erneut für zwei Tage im Insel-

Spital in Bern aufhalten. Nun verfügte der

Gemeinderat, dass sie fortan im Schulhaus

wohnen und tagsüber von Haus zu Haus

zur Kost gehen solle.

Der kurze Absatz im Gemeinderodel lässt

uns über das Schicksal dieser blinden Frau

im frühen 19. Jahrhundert nachdenken...

Eine fast vergessene Geschichte

Die Frau tastet sich dem Gartenzaun entlang;

langsam setzt sie einen Fuss vor den

andern. Oft bleibt sie stehen, fährt sich

mit der linken Hand über die Augen, als

ob sie etwas wegwischen wollte. Dunkelheit

umgibt sie. Bei heiterem Wetter vermag

sie einen hellen Schimmer wahrzu-

nehmen; aber Häuser, Menschen oder

gar Blumen kann sie nicht mehr sehen.

Schon während ihrer Jugendzeit hatte

sich ihr Augenleiden bemerkbar gemacht.

Die Kinder lachten Maria aus, wenn sie

die Schrift des Lehrers an der Wandtafel

nicht entziffern konnte. Der Arzt hatte

etwas von «schwach auf den Augen»

gemurmelt und Maria war froh, als sie die

Schule verlassen konnte.

Im kleinen Bauernbetrieb der Eltern war

Maria von früh bis spät auf den Beinen.

Sie arbeitete auf dem Feld, melkte die

Kühe und mit ihren flinken Händen führte

sie bald selbständig den Haushalt.

Zuerst pflegte sie den Vater, dann die

Mutter. Als sie allein war, trat ihre Augenkrankheit

deutlich zu Tage – es war nun

niemand mehr da, der sie auf so Vieles

aufmerksam machte, was sie selbst nicht

mehr erkennen konnte.

Der Arzt schickte Maria nach Bern in die

Augenklinik. Nach ein paar Wochen

erhielt der Gemeinderat einen Brief,

Maria sei blind und auf die Fürsorge der

Heimatgemeinde angewiesen. Nun verpflichtete

der Gemeinderat jede Familie

Gönnen Sie sich mehr Auszeiten

denn die haben Sie sich doch längst verdient. Pflegen Sie Ihre persönlichen

Kontakte, während Sie Ihre Anlage- und Vorsorgepläne ruhig Ihrem vertrauten

Berater überlassen. Ein gutes Gefühl, wenn ohne Nervenflattern auch ein Tässchen

Kaffee mehr drin liegt.

Für Ihre persönlichen Time-outs: 062 885 15 55 – Ihre Anlagebank.

13

im Dorf, Maria während einer Woche am

Mittagstisch zu verköstigen.

Bei manchen Familien ist Maria willkommen.

Berta im Oberdorf gibt ihr jedesmal

nach dem Essen ein Stoffsäcklein mit Brot

und einem Stück Butter mit. «Für’s Znacht»

sagt sie dann und fährt Maria leicht über

den Rücken.

«Vergelt’s Gott» sagt Maria nach jedem

Essen. Auch dann, wenn an den Kartoffeln

kein bisschen Butter gewesen ist.

Auch dann, wenn auf dem grossen Tisch

der Taglöhnerfamilie kaum ein Stück

Fleisch liegt. Beim Grossbauern, das weiss

Maria, wird es auch heute – mitten in der

Woche – Fleisch geben. Die Hausfrau

knallt ihr den Teller lieblos auf den Tisch und

hässelt: «So gäbig möchte sie es auch

einmal haben; sie säen nicht, sie ernten

nicht und der Himmel ernährt sie doch...»

Oh, wenn Lisi wüsste, denkt Maria, wie

schwer ihr diese täglichen Gänge fallen.

Gottlob, nächste Woche ist die Reihe an

Chnöpfli-Sämis. Zwar ist auch dort

Schmalhans Küchenmeister, aber die

Wärme in der grossen Küche und die

herzlichen Worte, mit der Sämis Frau

Maria begrüsst und nach dem Essen zum

bleiben bittet, versöhnt die alte Jungfer

mit ihrem Schicksal.

– vs –

Hier arbeitet

Ihr «Banker»,

nicht Ihr Geld.

www.hbl.ch


Neue Urnenwand auf dem Friedhof Staufberg

Referendumsabstimmung vom 24. September 2006

Sehr geehrte Damen und Herren

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Die Einwohnergemeindeversammlung vom

14. Juni 2006 hat praktisch einstimmig

die Annahme des Traktandums 5 «Kredit

von Fr. 150'000.-- für eine neue Urnenwand

auf dem Friedhof Staufberg»

bestätigt. Das Thema «Urnenwand» ist

bereits am Politapéro vom 28. Mai 2006

durch den Gemeinderat im Detail vorgestellt

worden. Die politischen Parteien

haben zu dieser Gemeindeversammlungsvorlage

die Ja-Parolen herausgegeben. Es

sind keine Eingaben während der öffentlichen

Auflage und auch keine Wortmeldungen

an der Einwohnergemeindeversammlung

erfolgt. Bereits am 23. November

2005 hat die Kirchgemeindeversammlung

dem Projekt mit grosser Mehrheit

seine Zustimmung erteilt.

Gegen den Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung

vom 14. Juni 2006

wurde das Referendum ergriffen. Das

Referendum ist mit 299 gültigen und 3

ungültigen Unterschriften zu Stande gekommen.

Der Inhalt lautet, das Traktandum

5 einer Urnenabstimmung zu unterstellen.

Damit ist die Meinung der Stimmbürgerinnen

und Stimmbürger noch einmal

gefragt.

Der Gemeinderat unterbreitet den

Stimmberechtigten am 24. September

2006 folgende Vorlage zur Abstimmung:

«Wollen Sie dem Kredit von Franken

150'000.-- für eine neue Urnenwand

auf dem Friedhof Staufberg zustimmen?»

Der Gemeinderat empfiehlt Ihnen die

Vorlage zur Annahme.

Ausgangslage

Auf dem Friedhof Staufberg besteht ein

dringender Bedarf nach einer weiteren

Urnenwand. Gemäss § 1 des Bestattungsund

Friedhofreglements der Gemeinde

Staufen vom 4. Dezember 1991 ist das

gesamte Bestattungs- und Friedhofwesen

Sache der Einwohnergemeinde und untersteht

dem Gemeinderat.

Der Friedhof und die Kirche auf dem

Staufberg stehen unter Denkmalschutz.

In Staufen gibt es durchschnittlich 20 Bestattungen

pro Jahr; davon werden knapp

die Hälfte aller Bestattungen an der Urnenwand

vorgenommen. Da es einem Teil

der Angehörigen von Verstorbenen nicht

möglich ist, ein Grab zu pflegen oder

aber gar keine Angehörigen mehr da

sind, wird häufig eine Urnenwand-Bestattung

gewählt. Ein Vergleich hat ergeben,

dass diese Tendenz steigend ist. Die Einwohnergemeinde

Staufen benötigt dringend

eine neue Urnenwand, da die im

Jahr 1992 erstellte zurzeit nur noch einen

freien Platz aufweist. Demzufolge können

bald keine Urnenwandgräber mehr angeboten

werden.

Durch die spezielle Lage des Friedhofs

Staufberg hat die Planung mehr Zeit beansprucht,

als eigentlich vorgesehen war.

In engem Kontakt mit der Kirchenpflege

Staufberg hat der Gemeinderat in den

letzten zwei Jahren die heute vorliegende

Lösung erarbeitet. Diese Lösung berücksichtigt

sämtliche Besonderheiten auf

dem Staufberg. Die neue Ruhestätte integriert

sich sehr gut in die bestehende

historische Anlage und verstärkt die

meditative Ruhe, die unseren Staufberg

auszeichnet. Sie schafft ausreichend Platz

für die Trauernden, um gebührend Abschied

zu nehmen.

Da zurzeit jährlich ungefähr

zehn Plätze in der Urnenwand

vergeben werden, deckt die

neue Anlage (117 Grabplatten,

welche einzeln oder doppelt

belegt werden können) den

Bedarf für die nächsten 15 bis

20 Jahre.

Hergang

und Geschichtliches

Auf einer Fläche von 130.00 m 2 auf der

Nordseite der Kirche präsentiert sich heute

anstelle der früheren Erdbestattungsgräber

eine Rasenfläche sowie eine kleine

14

Kiesfläche, die als Terrasse und Aussichtspunkt

dient. Die Fläche ist gesäumt von

einem zwei Meter breiten Kiesweg, welcher

parallel zur Kirche verläuft, und der

mehrmals geknickt verlaufenden Stützmauer

aus Mägenwiler Muschelkalk.

Nach einer ersten Voruntersuchung mit

verschiedenen Varianten wurde aufgezeigt,

dass aus gestalterischen und funktionalen

Gründen und in Anlehnung an

eine zeitgemässe Auffassung, die Positionierung

der Urnengrabplatten in der

Senkrechten der Variante «Horizontal» (am

Boden liegende Urnengrabplatten) vorzuziehen

ist. Mit der Form der engen vertikalen

Aneinanderreihung kann viel Platz

gespart werden. Die Bodenfläche bleibt

frei begehbar.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene

Formen von Vertikalbestückung: Bei der

ersten Variante wären die Urnen in Urnennischen

untergebracht und mit einer

Grabplatte abgedeckt (benötigte Mauerdicke

zwischen 0.50m und 0.60m). Bei

der zweiten Variante werden die Grabplatten

an einer Wand, welche eine Dicke

von ca. 0.15m bis 0.20m aufweist, angebracht.

Die Urnen selbst sind in einer

schmalen Rabatte vor der Wand beigesetzt.

Eine weitere Untersuchung ergab, dass

eine Urnennischenmauer an dieser Stelle

viel zu «klobig» und im Vergleich zur gesamten

Grundfläche unproportional wirkt.

Darüber hinaus stehen die baulichen

Mehrkosten einer Urnennischenmauer im

Vergleich zu einer «normalen» Mauer

deutlich über den Kosten, welche der

Unterhalt einer mit Urnen bestückten

Rabatte verursacht.

Aus all diesen Gründen wurde entschieden,

der Variante «Urnenplattenwand mit

Urnenrabatte» den Vorzug zu geben. Die

Kantonale Denkmalpflege hat das Projekt

im Detail geprüft und unterstützt dieses

ebenfalls.

Projekt

Die Urnenwand säumt den bestehenden

Weg parallel zum Hauptschiff der Kirche.

Durch das Gefälle des Weges, welches

sich zwischen einem und zwei Prozent

bewegt, erreicht sie nach anfänglichen

1.00m Höhe am Ende eine Höhe von


Fotomontage der Urnenwand auf dem Friedhof Staufberg

1.28m bzw. 1.33m. Sie bleibt somit

immer gut überblickbar. Die Urnenwand

besteht aus sieben Abschnitten mit nach

hinten oder seitlich um 0.20m verschobenen

Mauerscheiben. Sie wirkt dadurch

leichter als eine durchgehende Mauer. Die

Lücken ermöglichen einen zusätzlichen

Blick in die Urnenanlage. Die Mauerscheiben

sind aus massivem Muschelkalk.

Über drei Stufen oder einen behindertengerechten

Zugang gelangt der Besucher

auf das untere Niveau. Der Urnenhof ist

nördlich mit der bestehenden, neu jedoch

einheitlich horizontalen und 0.10m über

Boden liegenden Stützmauer (mit Muschelkalkabdeckung

und Geländer) und den

Grosssträuchern des Sigristengartens

gesäumt.

Der Mittelpunkt in der mit Feinkies abgestreuten

Fläche bildet ein Blütenbaum,

der Schatten, Farbe und Struktur bietet

und von einem Sitzrondell umgeben ist.

Von hier kann man in aller Ruhe in Richtung

der Urnengräber oder aber ins

Aaretal blicken.

Die Rabatte vor der Urnenwand dient zur

Aufbewahrung der Urnen und ist von der

Kiesfläche mittels eines Stellsteinstreifens

0.10 m in der Höhe abgesetzt. Blühende

Bodenbedecker geben hier einen Farbakzent.

Kleinsträucher untermalen die

Rythmisierung der Mauerscheiben. Die

Mauerscheiben sind auf der Seite des

Urnenhofs vollflächig mit Muschelkalkplatten

bestückt. Die Platten liegen zwischen

fünf und zehn Millimeter auseinander.

Die beschrifteten Platten haben eine

geschliffene oder polierte Oberfläche und

sind einheitlich gross (0.30m x 0.50m).

Als Umrandung der Mauerscheiben und

für gestalterische Zwischenräume dienen

bruchrohe Muschelkalkplatten in unterschiedlichen

Grössen. Alle Platten sind

mittels Bolzenanker in einer in der Mauer

eingelegten Schiene angebracht. Die

Mauerscheiben mit den angehängten

Urnenplatten sind vor Regen durch eine

mit Abstand auf die Mauerkrone geschraubten

geätzten Glasplatte geschützt.

Die Glasplatten überragen die Mauer um

maximal 0.15 m. Die Urnenwand weist

im Innenbereich eine Höhe von 1.75 m ab

Boden bzw. 1.65 m ab Rabatte auf.

Argumente des

Referendumskomitees

Das Referendumskomitee macht in einem

schriftlichen Communiqué unter anderem

folgende Gründe geltend, welche zur Ab-

15

lehnung des vorgeschlagenen Projektes

führen sollten:

Die geplante moderne Anlage verträgt

sich sehr schwer mit den historischen,

wunderschönen Gebäuden.

Die beim Eintreten in den Friedhof wahrgenommene

Wand ist nicht als Urnenwand

erkennbar, da man nur die Rückseite sieht.

Sie wirkt einengend und fremd.

Die offene Weite rund um die Kirche wird

sehr stark verringert.

Da die jetzige Rasenfläche um fast 0.50 m

abgesenkt werden soll, entsteht ein fast

130.00 m 2 grosses «Loch», welches von

Mauern umgeben ist.

Die Anlage ist nur von einer Seite einsehund

begehbar.

Auf dem Staufberg hat es überall Mauern.

Diese sind nötig, da es Stützmauern sind.

Nun soll eine weitere Mauer gebaut werden,

die keine Funktion als Stützmauer

hat.

Das Referendumskomitee ist zudem der

Meinung, dass es diverse schönere und

harmonischere Varianten für eine neue

Urnenwand gäbe. Der Gemeinderat sei

zu verpflichten, eine bessere und optimalere

Lösung zu erarbeiten.


Fotomontage der Urnenwand auf dem Friedhof Staufberg

16


Stellungnahme

des Gemeinderates

Der Gemeinderat ist klar der Auffassung,

dass die Argumente des Referendumskomitees

nicht zutreffend sind. Mit der

vorgeschlagenen Urnenwand soll eine

Anlage realisiert werden, welche sich von

der Materialisierung her an die bereits

bestehenden Gebäulichkeiten angleicht

und sich mit den historischen Gebäuden

auf dem Staufberg bestens verträgt.

Weitere Argumente des Gemeinderates,

welche klar für die neue Urnenwand

sprechen:

– Während mehr als zwei Jahren wurden

vom Gemeinderat, dies in Absprache

und in enger Zusammenarbeit mit der

Kirchenpflege Staufberg und der Kantonalen

Denkmalpflege, verschiedene

Standorte auf und um den Staufberg

geprüft. Der heute vorgeschlagene

Standort ist das Resultat dieser umfassenden

Diskussionen und Abklärungen.

Andere Standorte innerhalb des heutigen

Friedhofs wurden von der Kantonalen

Denkmalpflege klar abgelehnt.

Sie wären zudem mit deutlich höheren

Kosten als denjenigen der vorgeschlagenen

Variante verbunden gewesen.

– Eine Mauer wurde deshalb gewählt,

damit die sehr engen Platzverhältnisse

auf dem Friedhof Staufberg optimal

genutzt werden können.

– Ein Standort ausserhalb des heutigen

Friedhofs wurde vom Gemeinderat

ebenfalls geprüft. Da aber eine Klassierung

der Gräber innerhalb und ausserhalb

des ursprünglichen Friedhofs vermieden

werden sollte (keine 2-Klassen-

Friedhofgesellschaft, das heisst ein Teil

der Gräber innerhalb und ein Teil der

Gräber ausserhalb der Kirchenmauern),

wurde von einer solchen Variante abgesehen.

– Wie die Fotomontagen deutlich aufzeigen,

wird die schöne Aussicht durch die

(geringe) Höhe der Urnenmauer in keiner

Art und Weise beeinträchtigt. Weiter

wirkt die Urnenmauer weder einengend

noch fremd. Mit den verschiedenen Abschnitten

mit nach hinten oder seitlich

verschobenen Mauerscheiben wird bereits

beim Eintreten in den Friedhof ein

zusätzlicher Blick in die Urnenanlage

ermöglicht.

– Die bereits bestehenden Mauern des

Staufbergs bestehen aus Muschelkalksteinen.

Um eine optimale Einpassung

zu gewährleisten, wurde auch die vorgesehene

Urnenwand mit Muschelkalksteinen

projektiert und nicht mit

wesentlich günstigerem Beton.

18

Die beiden Fotomontagen wurden aus

dem Blickwinkel einer durchschnittsgrossen

erwachsenen Person nachgestellt. Mit

diesen Fotomontagen können Sie sich

davon überzeugen, dass die geplante Anlage

hervorragend auf den Staufberg

passt!

Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Die Kirchenpflege Staufberg, die Kantonale

Denkmalpflege sowie die politischen Parteien

unterstützen diese Vorlage. Aus den

dargelegten Gründen ersucht Sie der

Gemeinderat am 24. September 2006 zu

einem überzeugten

Ja

zur vorgeschlagenen

neuen Urnenwand auf

dem Friedhof Staufberg.

Gemeinderat Staufen

■ Sanitär ■ Heizung ■ Gas

RUEDi FiSCHER AG

Reparaturen – Umbauten – Neubauten

5603 Staufen 5034 Suhr

062 892 83 93 062 842 76 26


Die Trockenmauer mit wiederverwerteten

Muschelkalksteinen und die darüberliegende

Ruderalfläche sind ein idealer Standort

für Pionierpflanzen wie Natternkopf

und Reseda.

Erschliessungspläne werden umgesetzt, Baulücken

geschlossen. Für Tiere und Pflanzen

wird der Platz inmitten der menschlichen

Besiedlungen immer knapper. Um so wichtiger

ist es, unserer Garten- oder Umgebungsgestaltung

nachzugehen. Diese Lebensräume

sind von grosser Bedeutung,

sie bieten viele Nischen und verbinden

offene Gebiete wie beispielsweise Wälder,

Felder, Wiesen oder Kiesgruben.

Die Natur- und Landschaftsschutzkommission

möchte in loser Folge solche

«Oasen» in unserer Gemeinde vorstellen.

Diesen Sommer hat die NLK den Garten

Die Sumpfzone wird gespiesen vom Dachwasser,

das über mehrere Nassstellen fliesst.

Hier gedeihen Blutweiderich, Binsen und

Frauenmantel. Unzählige Insekten finden

nicht nur Nektar, sondern auch Wasser.

Naturnahe Gärten in Staufen

Im Insektenhaus finden Schlupfwespen,

Schwebfliegen und Wildbienen Material

wie Stroh, Holunderäste oder Backsteine

zur Aufzucht ihrer Larven.

von Meta und Meinrad Birri am Willigraben

besucht.

Beim ersten Rundgang fällt augenblicklich

die grosse Vielfalt des Gartens auf.

Bewusst wurden die verschiedenen Zonen,

die in der Bildfolge wiedergegeben werden,

erhalten oder neu geschaffen. Der sechzigjährige

Garten wurde jedoch beim Kauf

des Hauses nicht einfach umgekrempelt,

sondern im Laufe der Jahre so verändert,

dass eigene Vorlieben und der Respekt vor

bestehenden Strukturen genauso Platz

haben wie ökologische und naturschützerische

Ideen.

Der alte Obstbaum lockt Insekten und

Vögel wie den Buntspecht gleichermassen

an.

19

Im Asthaufen nistete diesen Frühling ein

Zaunkönigpärchen, nachdem der Igel seinen

Winterschlaf an gleicher Stelle beendete.

«Ruhe strahlt der Garten aus, er bietet

Wohlbefinden und das Gefühl des Daheim-

Seins», meint Meinrad Birri. Die Arbeit

werde längstens entgolten mit den reichen

Erlebnissen, die gedeihende Pflanzen und

hier lebende oder vorbeiziehende Tiere

ermöglichen. Natürlich ist der Garten

lebendig gewordene Lebensphilosophie.

Die Maxime, dass nicht nur Menschen,

sondern auch Tiere und Pflanzen eine

Daseinsberechtigung haben, stammt aus

berufenem Munde, arbeitete doch Meinrad

Birri jahrelang als Gärtner und ist aktiv

im Natur- und Vogelschutz.

– BI –

Das Garagendach ist mit verschiedensten

Hauswurzpflanzen begrünt.

Fotos BI


Unser motiviertes Team lädt Sie während

den eher düsteren Wintermonaten herzlich

ein, von 9.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr an

den aufgeführten Daten, mit uns ein paar

gemütliche Stunden zu verbringen und so

dem Alltag zu entfliehen.

Bei Kaffee, Tee und Zopf hören wir interessante

Vorträge zu den verschiedensten

Themen. Vorher und auch danach ist genügend

Zeit vorhanden zum gegenseitigen

Kennenlernen und Kontakte knüpfen. Für

Kinder ist ein Hütedienst organisiert.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich begrüssen

zu dürfen.

Programm

15. November 2006

Zopfhuus Staufen

Natürlich gesund mit Kneipp

Vortrag über ein 100 Jahre altes Therapie-

Konzept für Jung und Alt.

Frau Esther Baumann, Staufen

Gesundheitsberaterin Kneipp

Maschinen- &

Apparatebau

Konstruktionen

Reparaturen

Schmiedeeisen

Fenstergitter

Geländer

Gartenzäune

usw.

Direkt zum Fachmann!

Hermenweg 8, 5603 Staufen

Telefon 062 891 76 76

Telefax 062 891 34 73

Morgentreff für ALLE

13. Dezember 2006

Schlössli Schafisheim

Märchen-Erzählungen

Lassen Sie sich durch die grosse Erzählkunst

unserer Referentin verzaubern und

in die Welt von Märchen und Sagen entführen.

Frau Elisabeth Sidler, Seengen

Lehrerin und ausgebildete Erzählerin

17. Januar 2007

Zopfhuus Staufen

Humor, die fast vergessene Arznei

Wer über sich schmunzeln kann, entspannt

die Herzensmuskeln und entflieht

dem Zwang, sich selbst zu wichtig zu

nehmen.

Frau Beatrix A. Böni, Bertschikon

Individualpsychologische Beraterin,

Katechetin

Unkostenbeitrag Fr. 5.--

René Kömeter

5603 Staufen

Mech. Werkstätte

Schlosserei

Zopfgasse 26

Telefon 062 891 65 65

Telefax 062 891 65 16

Und jetzt?…

Carrosserie+

Spritzwerk

H. Nyffeler

Eidg. dipl. Carrosserie-Spengler

20

Haustüren

Innenausbau

Kücheneinrichtungen

Wandschränke

21. Februar 2007

Schlössli Schafisheim

Der Alltag einer Theologin

Wieviel Vorbereitungszeit steckt hinter

einem Gottesdienst? Welche Erwartungen

werden in unserer modernen Zeit an die

Kirche gestellt? Unsere Pfarrerin wird

diese und andere Fragen beantworten

und uns an ihrem Alltag teilhaben lassen.

Frau Astrid Köning, Staufen

Theologin

21. März 2007

Zopfhuus Staufen

Vom Kap über die Weinregion in den

Busch

Die Begeisterung für Südafrika fing vor

27 Jahren während eines Arbeitseinsatzes

in Durban an. Seither besuchte er auf

geschäftlichen und privaten Reisen schon

mehrmals dieses Land und erzählt uns

von seinen Erlebnissen.

Herr Traugott Schaffner, Staufen

Sicherheitsingenieur

Zopfgasse 12, 5603 Staufen, Tel. 062 891 20 28, Fax 062 891 79 33

www.national.ch

Generalagentur Wohlen

Zentralstrasse 13

5610 Wohlen

Beat Graf

Kundenberater

Tel. 056 619 16 28

Fax 056 619 16 19

Natel 079 676 70 41

E-Mail beat.graf@national.ch


Impressionen

D’Schnägge-Poscht

Schnällscht StaufnerIn 2006

Name Vorname Laufzeit Rang

60 m Mädchen 2000 + jünger

Gremlich Alisha 12.94 1

Müri Jasmin 13.15 2

Elsener Fanny 13.30 3

60 m Knaben 2000 + jünger

Koch Marin 13.43 1

Puga David 13.95 2

Weber Matthias 15.12 3

60 m Mädchen 98/99

Büsser Anna 11.00 1

Hodel Melanie 11.24 2

Rohr Anna 11.33 3

60 m Knaben 98/99

Barth Michael 11.05 1

Erdin Loris 11.45 2

Ledergerber Sandro 11.48 3

60 m Mädchen 96/97

Barth Dominique 9.88 1

Hodel Selina 9.89 2

Koch Simone 9.90 3

60 m Knaben 96/97

Wullschleger Aaron 9.97 1

Beer Samuel 9.98 2

Fehlmann Jonas 10.08 3

60 m Mädchen 94/95

Erdin Leila 9.27 1

Schrenk Cornelia 9.30 2

Zahno Judith 9.34 3

60 m Knaben 94/95

Schmidt Raphael 8.90 1

Vrella Driton 9.21 2

Siegrist Jonas 9.48 3

80 m Mädchen 92/93

Berner Olivia 11.02 1

Gutzwiller Fabienne 12.44 2

Bohni Jasmine 13.45 3

80 m Knaben 92/93

Schrenk Daniel 12.38 1

Gutzwiller Pascal 12.59 2

Schrenk Adrian 13.14 3

80 m Mädchen 90/91

Orlando Rosanna 12.18 1

Hausmann Janine 12.22 2

Zimmermann Andrea 12.27 3

80 m Knaben 90/91

Mestre Ruben 12.07 1

21

Fotos STV


Wanderung durch Jahrhunderte

Auf unserer Wanderung vom Schloss

Wildegg über den Chärnenberg zum

Schloss Habsburg, über Windisch nach

Brugg begegnen wir Zeugen aus einer

langen Zeitspanne: Römer und Habsburger

hinterliessen hier ihr Erbe; ein

Stück auf dem Geo-Weg zeigt uns den

geologischen Werdegang unserer

heutigen Landschaft.

Schloss Wildegg

Der Regionalbus bringt uns zum Bahnhof

Wildegg. Wir konsultieren den gelben

Wegweiser: Schloss Wildegg 20 Minuten,

Chärnebärg 1 Stunde, Schloss Habsburg 2

Stunden 10 Minuten, Brugg 2 Stunden 50

Minuten.

Nach einem kurzen Besuch der ehemaligen

Jodquelle am Fuss des Schlossberges, dem

Gasthof Bären gegenüber, folgen wir der

Strasse Richtung Möriken. Nach den letzten

Häusern auf der linken Seite steigt der Weg

über Wiesen, entlang dem Rebberg zum

Schloss empor. Geissen und Schafe, Galloway

Rinder und Hühner betrachten uns

gelassen. Im Schlosshof steht die Linde, die

Junker Ludwig Albrecht Effinger im Jahr

1773 gepflanzt hat. Der Geschichte des

Schlosses Wildegg werden wir ein anderes

Mal nachspüren; Schloss und der wunderbar

angelegte Garten verdienen einen eingehenden

Besuch.

Aus der Volière zwitschert und kreischt es –

Sittiche, Fasane, Papageien und Finken

freuen sich auf ihr Frühstück. Im Lustgarten

duften Rosen in allen Farben.

Der Chärneberg

Wir wandern an der Nordflanke des Chestenbergs.

Kaum wahrnehmbar liegt Bärlauch

in der Luft; im Frühjahr wird hier

dieses Kräutlein einen grünen Teppich

weben. Akelei, Taubnessel und Salomonssiegel

säumen unseren Weg. Die Vögel

bringen uns ihr Morgenständchen; Krähen

krächzen begeistert den Kontrabass.

Auf 566 m.ü.M. gelangen wir an eine

Wegkreuzung: Ob Chalch. Eine Feuerstelle

lädt zum bräteln ein; wir gönnen uns eine

Verschnauf- und Trinkpause. Der Wegweiser

lässt uns die Wahl zwischen Lupfig,

Juwelen auf der Landkarte

Birr, Mellingen. Wir bleiben unserem Ziel

Schloss Habsburg treu. Noch 1 Stunde

und 25 Minuten. Bald treten wir aus dem

Wald. Vor uns liegen die Gebäude des

«Effingerhort», REHA-Haus für Alkoholabhängige,

im Volksmund «Chärnebärg».

Wir befinden uns hier auf 533 m.ü.M. Im

Wald begegnen wir einer ersten Tafel des

Geo-Weges.

22

Der Geoweg – ein geologischer

Lehrpfad

Informations-Tafeln zeigen uns Zusammenhänge

in Wald und Flur, von Landwirtschaft

und Landschaft, den Wald und seine

Bewohner. Vom 17. bis ins 19. Jahrhun-


dert wurde am Scherzberg im Tagbau wie

auch in Stollen und Förderschächten

Bohnerz abgebaut. Ich suche ein paar der

rotbraunen Kügelchen und stecke sie in

meine Tasche.

Tafel 20: Panorama Thalheim. Vor uns liegen

Auenstein, Veltheim und Thalheim,

Schloss Wildenstein und das ganze

Schenkenbergertal. Später begegnen wir

weiteren Tafeln. Eine ganze Sammlung

von Findlingen liegt am Waldrand vor

dem Habsburger Feld. Nagelfluh, Granit,

Schiefer, Muschel- und Kieselkalk – die

gewaltigen Blöcke berichten von ihrer

Reise über die Gletscherströme der Eiszeit.

Schloss Habsburg

Stolz steht «die Habichtsburg», Stammsitz

der Habsburger, auf ihrem Berg. Wir

überqueren die Ebene und steigen zum

Schloss empor. Kurz vor «dem Gipfel»

tönt Gelächter aus dem Wald; hier bittet

eine Feuerstelle zu Tische. Wir aber

machen heute auf Luxus: Unter schattigen

Bäumen oder in der gemütlichen Gaststube

lässt sich gut sein. Ein Sonntagsessen mit

einem Glas Weissen – die Rebberge des

Schenkenbergertals haben wir ja soeben

in der Ferne gesehen. Wir geniessen eine

Stammschloss der Habsburger

grandiose Aussicht – die Dörfer Habsburg,

Scherz, Lupfig, das Mittelland gegen Süden

mit dem schimmernden Alpenkranz am

Horizont.

Im Rittersaal mag es vor Jahrhunderten

hoch zu und hergegangen sein; heute

finden hier festliche Diners in gediege-

Das Schenkenbergertal

nem Rahmen statt. Wir steigen auf den

Turm und sind dem Himmel noch ein kleines

Stück näher. Die Ausmasse der Burg

in vergangener Zeit erahnen wir auf dem

kleinen Hügel östlich des Schlosses, wo

Ausgrabungen alte Fundamente freilegten.

Das Faltblatt «region brugg» informiert

uns: Die Habsburger verfügten als Herrscherfamilie

bereits im 10. Jahrhundert

über umfangreichen Grundbesitz in der

Region Brugg. Sie nutzten die verkehrsgeografisch

wichtige Lage und

weiteten von hier aus ihren Einflussbereich

aus. Davon zeugen

noch heute zahlreiche Burgen

und Ruinen. Brugg diente den

Grafen von Habsburg als Residenzstadt

und Truppensammelplatz.

Nach der Ermordung von

Einst war die Habsburg ein grosses Schloss

23

König Albrecht I. 1308 in Windisch stiftete

seine Witwe Elisabeth das Kloster Königsfelden.

1415 wurde der Aargau durch die

Berner erobert.

Der Habsburger Wald –

Lothar’s Erbe

Wir wenden uns nun talwärts, folgen

dem Holzwegweiser «Lettenweg Brugg».

Bei der Autostrasse gehen wir 200m nach

rechts, biegen dann in einen Trampelpfad

und stehen nach ein paar Schritten vor

einem verträumten Weiher mitten im

Wald. Libellen und Wasserjungfern umschwärmen

gelbe Wasserlilien und rote


Auf Lothars Spuren

Seerosen. Stille liegt über dem Spiegel –

als wäre die Menschheit weit entfernt.

Der Habsburger Wald trägt schwer an

den Spuren von «Lothar». Am 26.

Dezember 1999 zerstörte der Sturm

einen grossen Teil seines Bestandes.

Heute gehört er zu den sechs forstlichen

Forschungsflächen der Schweiz. Um sterbende

Baumstrünke entwickelt sich

neues Leben. Das Fallholz wird liegen

gelassen.

Bald überqueren wir die Geleise der Südbahn

und sind in Windisch. Bei der ersten

Kreuzung gehen wir nach links, nehmen

die nächste Quartierstrasse rechts und

sehen vom kleinen Steg über den Süssbach

aus das römische Aquädukt, das die

Siedlung Vindonissa mit Wasser versorgte.

Uns zieht es zum römischen Amphitheater

– Brot und Spiele waren schon vor

2'000 Jahren Nahrung für das Volk. Auch

damals wurde in grossen Stadien gejubelt,

geweint und gezittert.

Weiher im Habsburgerwald

alte Technik und moderne Architektur

Begegnungen

Von weitem erkennen wir die Glasfront

der Fachhochschule Nordwestschweiz HTL.

Im grossen Park faszinieren eine Dampfmaschine

von Sulzer aus dem Jahr 1915

24

und ein Generator der BBC von 1916.

Moderne Skulpturen zeigen Gegensätze.

Nur ein paar Schritte entfernt steht die

Klosterkirche Königsfelden. Ihre Fenster

aus dem 14. Jahrhundert gelten als Höhepunkt

der europäischen Glasmalerei. Wir

freuen uns auf einen sommerlichen Regentag,

an dem wir die Königsfelder Chorfenster

eingehend und – wenn möglich

unter kundiger Führung – geniessen können;

das heutige Programm wollen wir

nicht überladen.

Wir kommen an der jüngsten Ausgrabungsstelle

südlich der Markthalle vorbei,

wo zu römischer Zeit das Töpferviertel lag

und gegenwärtig Fachleute vier Töpferöfen

und tonnenweise Scherben aus ihrem

Dornröschenschlaf wecken. Unter dem

römischen Fundament kamen zudem

Baureste und Scherben aus

der Mittelbronzezeit (1500

vor Christus) zum Vorschein.

Wir kehren in die Gegenwart

zurück. Vor uns liegt

der Bahnhof Brugg; eben

steht der Zug auf Perron 5

bereit, der uns nach Lenzburg

bringt.

Verena Sandmeier

Fotos AS

Vindonissa – römische

Vergangenheit

Das Amphitheater, eine Arena für Sieg

und Niederlage, für den Kampf auf

Leben und Tod. 10'000 Sitzplätze. Dieses

riesige Oval wurde im 1. Jahrhundert

gebaut und weist beeindruckende

Masse auf: 112 x 98 Meter, Grösse der

Arena 51 x 64 Meter. Hier fanden für

die Legionäre Zirkus- und Gladiatorenspiele

statt. Die Ausgrabungen nahmen

10 Jahre, 1897 bis 1907, in Anspruch.

Seit 1898 ist das Amphitheater Eigentum

des Bundes.

Ein römischer Legionär schreibt um 30

- 70 n. Chr.: «endlich beurlaubt, bin ich

vom Lagerleben in jeder Hinsicht

befreit. Schreibe mir doch bitte von der

Kohorte, wie Du überhaupt stets daran

denken sollst, mir zu schreiben. Lebe

wohl und ich wünsche, es möge Dir

gut gehen.» Aus dem Faltblatt «tourismus

region brugg».


Hochbetrieb im Bahnhof Staufen

Vereinsnachrichten

Der Verein «Gartenbahn Staufen» lud Behörden, Passive und Gönner ein

Was macht die Kindersachenbörse

Langsam wird die Kinderartikelbörse mit

dem Spielsachenflohmarkt eine feste

Grösse im Veranstaltungskalender Staufen.

Am 15. und 16. September ist es wieder

soweit. Etwa dreissig Helferinnen werden

im Einsatz sein und dafür sorgen, dass

alles möglichst rund läuft.

Die Vorbereitungen laufen schon lange.

Mitten in den Sommerferien wurden Plakate

und Flyer gedruckt, Einsatzpläne

erstellt und auch dieser Artikel ist in den

Ferien entstanden. Mitte August begann

die «akute» Phase: mögliche Helferinnen

wurden angefragt und eingeteilt, Checklisten

abgehakt, Flyer und Plakate verteilt.

Die eigenen Waren mussten sortiert, kontrolliert

und etikettiert werden. Die Kinder

waren beschäftigt und misteten Spielzeugkisten

und Bücherschrank aus für den

Flohmarkt. Helferinnen buken Kuchen

oder Torten für das Börsen-Café. Dieses

steht nämlich nicht nur Kunden offen,

auch wer einfach Lust hat, bei Kaffee und

Kuchen ein bisschen zu plaudern, ist

herzlich willkommen.

Freitagabend geht es los. Im Turnhallenfoyer

werden Tische aufgestellt, die Waren

kommen an. Jedes Stück wird kontrolliert,

mit Preis versehen und notiert. Leider verwechseln

vereinzelte Personen die Börse

mit einer billigen Entsorgungsstation; die

Helferinnen haben dann die undankbare

Aufgabe, die Waren diplomatisch und klar

abzulehnen. Zum Glück sind das wirklich

Ausnahmen. Eine kurze Pause, dann werden

– meist mit Hilfe des TV – Tische in

der Turnhalle aufgestellt. Alle Waren werden

einsortiert und zwischen elf und halb

zwölf ist der erste Tag geschafft.

Samstag: wird alles rund laufen? Schon

kurz nach halb neun stehen die ersten

Kinder mit ihren Flohmarktsachen vor der

Türe und hoffen auf einen guten Verkaufsplatz.

Langsam treffen auch die

Erwachsenen ein. Punkt neun Uhr wird

die Turnhalle für den Verkauf geöffnet.

Finden die Kunden was sie suchen? Werden

die Anbieter zufrieden sein mit dem

Erlös? Läuft das Café? Ach, wenn man doch

das Ergebnis schon im Voraus wüsste… .

25

Foto Mi

An jedem zweiten Sonntag im Monat

pfeift und zischt es in der «unteren

Buechrüti» aus 10 Dampf- und 13 Elektro-

Lokomotiven; naturgetreu nachgebildete Züge

fahren durch Tunnels und über Brücken.

Die Mitglieder «Gartenbahn Staufen» haben

die Zugmaschinen selbst gebaut; auch an

den 640 Meter langen Geleisen wird ständig

gearbeitet. Die Loks werden gehegt

und gepflegt, geputzt und geschmiert.

Seit dem Spatenstich vom 17. Mai 2003

hat sich die Anlage zu einer eigentlichen

Landschaft entwickelt. Es grünt und blüht

an Miniaturhügeln und -Tälern. Ein kleiner

Bach mündet in den Weiher. Frösche,

Kröten und Molche bevölkern das Biotop;

frühmorgens gehen Rehe zur Tränke.

Über Seerosen gaukeln Libellen und

Schmetterlinge.

Vergnügt geniessen die Passagiere die gemächliche

Fahrt – ein wohltuender Gegensatz

zum hektischen «richtigen» Verkehr.

«Es ist ein Gemeinschaftswerk» sagt Präsident

Thomas Heimann und die insgesamt

48 Vereinsmitglieder haben noch

viele gemeinsame Arbeitsstunden vor

sich. Die Anlage soll im Jahr 2009 fertig

gestellt sein. Die Hobby-Bähnler bringen

ihre Freude zu Technik und Natur unter

einen Hut, den Bähnlerhut.

– vs –

Die Voraussetzungen sind gut: Die Organisatorinnen

und Helferinnen arbeiten

ehrenamtlich und die Gemeinde Staufen

stellt die Turnhalle kostenlos zur Verfügung.

Ausser bei der ersten Durchführung konnte

immer ein Reingewinn erarbeitet werden

und verschiedene gemeinnützige Organisationen

erhielten in den letzten Jahren eine

Spende von der Kinderartikelbörse Staufen.

Nicht nur der finanzielle Aspekt ist wichtig.

Die Börse bietet Gelegenheit, günstige

Kinderartikel in guter Qualität zu kaufen.

Gebrauchte einwandfreie Sachen werden

dort angeboten, wo sie direkte Abnehmer

finden. Manches Stück landet so in

einem neuen Haushalt statt im Abfall. Für

das Familienbudget ist oft auch der ausbezahlte

Gewinnanteil (2/3 des Verkaufserlöses)

ein willkommener Zustupf.

Das und die vielen positiven Rückmeldungen

sind eine starke Motivation für den

Einsatz und darum wird die Börse in Staufen

weitergeführt.

Weitere Informationen zum Anlass selber aber

auch Kontaktadressen für Helferinnen sind

zu finden unter www.laebigsstaufen.vu.ch

Maria Meyer


Der DTV Staufen bietet auch für den Nachwuchs etwas

Engagierte Leiterinnen des DTV Staufen

bieten für Kinder ab 3 Jahren und für

Schulmädchen ein lückenloses Angebot

zum Turnen ausserhalb von Schule und

Kindergarten.

An drei- bis fünfjährige Kinder und einem

Elternteil richtet sich das MUKI-Turnen.

Zwischen den Herbst- und Frühlingsferien

können sie erste Erfahrungen in der Turnhalle

machen. Die abwechslungsreichen

Stunden stehen oft unter einem speziellen

Motto und sollen vor allem die Freude

an der Bewegung wecken und fördern.

Die Fortsetzung ist das Kinderturnen für

Kindergärtner. Nach dem ersten Versuch

im letzten Jahr kann das KITU in diesem

Herbst für Fünfjährige durchgeführt werden.

Die Kinder werden in zwei Gruppen

altersgerecht gefördert und gefordert. Für

das eine oder andere ist es schon ein

grosser Schritt, nach den MUKI-Erfahrungen

jetzt ohne Eltern mitzumachen.

Mit dem Schuleintritt folgt die Jugi (Mädchenriege).

In zwei Altersgruppen werden

die Mädchen jetzt etwas mehr gefordert;

zahlreiche Anlässe stehen auf dem Programm.

Das vergangene Jugijahr war reich an

Erfolgen. Ausnahmsweise kurz nach den

Sommerferien fand in Fahrwangen der

Jugitag, statt und die Mädchen aus Staufen

erreichten zum Teil vorderste Plätze.

Am traditionellen Kreis-Unihockeyturnier

in Möriken-Wildegg starteten die meisten

diesmal in einer höheren Kategorie – die

Resultate werden nächstes Jahr wohl besser

sein.

Mit den warmen Temperaturen wurden

die Turnstunden immer mehr nach draussen

verlegt, und der Schwerpunkt lag bei

der Leichtathletik. Der Jugitag im Mai

rückte näher. In Egliswil war zwar das

Wetter nicht optimal, dafür gab es aber

Podestplätze im Geräteturnen und auch

in der Leichtathletik waren die Resultate

toll. Zwei Siege in der Pendelstafette rundeten

den ersten Einsatztag ab. Am

Sonntag wurde Volleyball, Jägerball und

Linienball gespielt. Spitzenränge blieben

hier aus, aber eine Pendelstafette wurde

wieder gewonnen.

Im Juni folgte der Jahreshöhepunkt: 24

Mädchen starteten am Kreisturnfest

Seengen und jedes machte in allen drei

Disziplinen mit. Sie begannen mit Weitsprung,

einer für sie neuen Disziplin. Fast

alle übertrafen im Wettkampf ihre persönliche

Bestleistung und entsprechend

motiviert absolvierten sie anschliessend

den Hindernislauf. Auch hier gab es Spitzenzeiten.

Die Pendelstafette bildete den

Abschluss. Jede Mannschaft startete alleine

und es ist nicht ganz einfach, ohne

Konkurrenz und nur gegen die Uhr 60

Meter zu rennen. Aber auch das wurde

gut gemeistert und endlich ging es zum

verdienten Mittagessen.

Nach dem Fahnenlauf am Nachmittag

folgte zuerst eine Turnshow mit vielen

interessanten Vorführungen und wenig

Schattenplätzen. Endlich kam das Rangverlesen

Die Mädchenriege Staufen belegte

mit sensationellen 27.13 Punkten

den ersten Platz in der Kategorie 1. Das

war der Turnfestsieg Jugend! Es brauchte

einen Moment, bis der grosse Jubel ausbrach,

die Überraschung war zu gross.

26

Beim Jahresabschluss im Juli konnte also

auf eine tolle Zeit mit vielen schönen Erlebnissen

zurückgeblickt werden und bald

folgten die verdienten Sommerferien.

Seit Mitte August wird in der Mädchenriege

wieder geturnt, und alle sind gespannt,

was das neue Jahr bringen wird.

Turnzeiten für Kinder

Mädchenriege klein

1. - 3. Klasse

Donnerstag, 17.45 - 19.00 Uhr (Schuljahr)

Mädchenriege gross

ab 4. Klasse

Mittwoch, 18.00 - 19.30 Uhr (Schuljahr)

Muki-Turnen

für 3- bis 5-Jährige

Mittwoch, 14.00 - 15.00 Uhr (Winterhalbjahr)

Kinderturnen

für 5-Jährige

Montag, ca. 17.00 - ca. 18.00 Uhr (Winterhalbjahr)

Kinderturnen

für 6-Jährige

Montag, 16.10 - ca. 17.00 Uhr (Winterhalbjahr)

Die Detailinformationen und genauen

Zeiten für das Kinderturnen werden vor

den Herbstferien an alle Kindergartenkinder

abgegeben. Informationen über das

Muki-Turnen sind rechtzeitig auf den

Muki-Plakaten in Staufen ersichtlich.

Maria Meyer


Musikgesellschaft Staufen

Zwei letzte Kapitel in der Geschichte der Musikgesellschaft Staufen

Träume werden wahr –

dank Instrumenten der

MG Staufen

Die Musikgesellschaft Staufen beschloss

vor einiger Zeit ihre Auflösung. Im

Rahmen der Liquidation verschenkte

der Verein die übrig gebliebenen

Instrumente und Uniformen einer

Organisation, die sich in Rumänien

um Entwicklungshilfe kümmert. Die

Organisation begründete mit 17 jungen

Musikantinnen und Musikanten

und den geschenkten Instrumenten

und Uniformen tief in den Karpaten

eine neue Musikgesellschaft.

Eine stolze, zukünftige Musikantin aus

Rumänien

Für die Bewohner des rumänischen Dorfes

Prelipca, nahe der moldawischen Grenze,

wurde ein Tag im Frühling 2006 schon

fast zum Weihnachtstag, als dort von einem

Camion mit Hilfsgütern für die ganze

Region auch 27 schwarze Instrumentenkoffer

der Musikgesellschaft Staufen ausgeladen

wurden. Innerhalb kurzer Zeit

gelang es, 17 junge Musikantinnen und

Musikanten – alle ohne Notenkenntnisse –

zu einer Gruppe zusammen zu schweissen

und so im fernen Rumänien eine «neue»

Staufner Musikgesellschaft zu begründen.

Ein ausgezeichneter Blasmusiklehrer konnte

gefunden werden. Jeden Sonntag üben

die Jugendlichen mit grossem Eifer und

begeistertem Einsatz. Vertreter der Hilfsorganisation

konnten sich anlässlich eines

kleinen Konzertes von den Fortschritten

der neuen Musikgesellschaft überzeugen.

Aktuell wird ein Klarinettenlehrer gesucht,

damit auch die Holzbläserinnen und Holzbläser

unterrichtet werden können. In

kommunistischer Zeit gab es im Dorf Prelipca

so etwas wie eine eigene Dorfkultur.

Mit der politischen Wende ist diese

jedoch untergegangen, weil die finanziellen

Mittel fehlten. Mit den Staufner

Instrumenten und einer Schar motivierter

junger Musikerinnen und Musikern kann

diese Dorfkultur wieder aufgebaut werden.

Die Hilfsorganisation ist nach wie vor

auf der Suche nach alten Instrumenten

jeder Art in gutem Zustand, damit auch in

anderen Regionen die Dorfkultur wieder

aufleben kann. Weitere Auskünfte dazu

können unter 062 777 28 29 eingeholt

werden.

Text und Foto MGS

Zum Dank ein Konzert im

Zopfhuus

Ein dicker Check für die Musikschule

Staufen

Dies sei sein letzter Auftritt als Präsident

der Musikgesellschaft Staufen, sagte Rolf

Bohler, als er der Co-Leiterin der Musikschule

Staufen, Chantal Sigrist, den buchstäblich

riesigen Check überreichte. Nun

sei auch das Vermögen des Vereins sinnvoll

aufgeteilt, meinte er. Den Betrag von

27

20‘000 Franken teilt die Musikschule in

zwei Tranchen. 3'000 Franken werden für

einen Konzertbesuch der Chormitglieder

und InstrumentalistInnen eingesetzt. Der

grösste Teil des Kuchens kommt den

Holz- und BlechbläserInnen zugute, deren

Unterrichtskosten pro Semester um 100

Franken reduziert werden – sie sind also

direkte Nachkommen der ehemaligen

Staufner Dorfmusik.

Helen Ingold und Urs Erdin liessen nun

ihre Schülerinnen und Schüler im voll besetzten

Zopfhuus-Saal nach Herzenslust

singen und spielen. Eltern und Grosseltern,

Tanten und Götti staunten über die

jungen Bläser, die mit Trompete und S-

Horn musizierten, als ob sie ihren grossen

Vorbildern nacheifern wollten. Ihre sauber

gesetzten Soli und fetzigen Rhythmen

begeisterten das Publikum. Die Querflötenspielerinnen

schmeichelten sich mit ihren

Melodien in die Ohren der Zuhörerinnen

und Zuhörer.

Vom «Stadtmuus Blues», der schaurigen

Geschichte «vom Dracula», «das alte Haus

von Rocky Docky» bis zum zungenbrecherischen

«Tchiribira Tchiribora», bei dem

auch das Publikum gefordert war, sangen

sich die Kinder durch ihr Programm dass

es eine helle Freude war. Und die Gewissheit,

dass in Staufen die Musik auch in Zukunft

als Hobby wie als Teil der Dorfkultur

gelebt und praktiziert wird, verwandelte

den Wermutstropfen des endgültigen

Abschieds von der Musikgesellschaft in

ein prickelndes frisches Sommergetränk.

– vs –

Foto Mi


Dream Team im Berner Oberland

Berg-Einsatz des Männer-Turnvereins

Das Staufner Dream-Team

Auch dieses Jahr machten sich die

Senioren des Männer-Turnvereins

auf, um als Zeichen der Solidarität mit

der Bergbevölkerung während einer

Woche tatkräftige Hilfe zu leisten.

Kiental

Kiental gilt als Ausgangspunkt für den

Übergang Hohtürli-Kandersteg und ist von

Reichenbach im Kandertal mit dem Postauto

zu erreichen. Das kleine Dorf liegt

eingebettet in saftige Wiesen; Morgenhorn,

Tschingelhorn und die Blüemlisalp schlies-

Haussener Alphütte

sen das grüne Tal mit ihren Schneefeldern

und Firnen ab.

Am Ausgang des Dorfes steht das Haus

des Skiclubs Kiental, für eine Woche

Unterkunft unserer Staufner Männer. Hier

schlafen und essen sie, hier geniessen sie

nach getaner Arbeit den Feierabend.

Weiden

Eine Alp ist wie ein Garten; sie will gehegt

und gepflegt werden. Der Pächter einer

Alp findet kaum Zeit, dem Wildwuchs

28

von Bäumen und Sträuchern zu Leibe zu

rücken. Hier finden nun die Staufner

Männer ihre Aufgabe. Eine Gruppe –

nennen wir sie Pioniere – ist dabei, die

jungen Tannen, Birken, Erlen und allerlei

Dorngestrüpp, die der Pächter mit der

Motorsäge gefällt hat, am steilen Hang

zu Tal zu befördern. «Schwendten» verlangt

Ausdauer und starke Muskeln. Hell

lodern die Flammen in den Himmel und

ein Aschenregen rieselt über die arbeitenden

Männer, denen der Schweiss auf den

Stirnen steht. Plötzlich fährt ein Windstoss

daher – die Männer verschwinden

im Rauch. Sie husten, ihre Augen tränen.

Röbi weicht einer züngelnden Flamme aus;

seine Haare an den Armen sind angesengt.

«Der oberste Teil des Hanges ist so

steil, dass wir uns fast anseilen mussten»

sagt er.

Hans Gempeler, der Pächter, ist des Lobes

voll: «Was diese Männer in ihrer Freizeit

leisten, ist grossartig; wenn viele Hände

anpacken, luegt öppis use» meint er.

Die Haussener Alphütte

Die «Burger-Bäuert Faulensee» ist als Korporation

Besitzerin der Alp. Hier wird nicht

mit Hektaren gerechnet, sondern mit

Kuh-Rechten. Die Alp der Burger-Bäuert

Faulensee umfasst eine Grösse von 84

Kuh-Rechten. Die Alp darf nicht übernutzt

werden - da die Herde aus Kühen,

Rindern und Kälbern besteht, wird eine

Mischrechnung gemacht.

Hans Gempeler der als Pächter die Alp

bewirtschaftet, teilt seinen Alp-Sommer


in drei Abschnitte. Im Frühsommer weidet

seine Herde im Tal, eben auf dieser Weide,

die die Staufner Männer nun gesäubert

haben. Nach drei Wochen ist das Gras um

die Haussener Alphütte (1420m) gewachsen

und bietet dem Vieh für die nächste

Zeit genügend Nahrung. Gegen den

Herbst zieht der Senn mit seiner Herde in

den am höchsten gelegenen Teil, über

2000 m – Obere Gumpel – wo seine Tiere

einen gedeckten Tisch finden.

Die Haussener Alphütte hat eine Sanierung

dringend nötig. Hier sind die Schreiner

am Werk. Es hämmert, klopft, sägt,

schleift. Der Motor der Notstromgruppe

brummt, die Ablängfräse kreischt. «Wo

ist mein Meter?» tönt es aus einem der

kleinen Räume. Wände werden isoliert

und neu getäfert, die Zimmer bekommen

neue Decken und Fussböden. Das Schlafzimmer

unter dem Dach wird mit neuen

Wänden ausgestattet; kaum ein Schreiner,

der nicht ein paarmal seinen Kopf an

den niedrigen Balken anschlägt. Gegen

Ende der Woche gewöhnen sich die Männer

einen gebückten Gang an.

Die Küche dient auch als Stube; einfach

ist das Mobiliar: Buffet, Holzherd, Tisch,

Bänke und ein Schüttstein. Vor dem Haus

gibt’s fliessendes Wasser im Brunnen.

Berghilfe

Zum Mittagessen und zum Znacht finden

sich die Männer im Skihaus ein. Die Pioniere

müssen den Rauch aus Haut und

Haaren blasen; die Schreiner wollen das

Sägemehl loswerden. Heiri, Turi und Max

sind ein perfektes Küchenteam. Die Männer

rühmen ihre Kochkünste. «Ist die Küche

gut, ist auch die Stimmung gut» lautet

die Devise. Walter Friederich, der diese

Einsatzwoche zusammen mit Anton

Schreiner am Werk

Die Küchenmannschaft

Die Alp säubern Foto: RW

29

Huber von der Koordinationsstelle für

Einsätze im Berggebiet organisiert hat, ist

zufrieden. «Hier wird unsere Hilfe geschätzt»

sagt er, «und sie ist nötig. Auch

uns Unterländern ist daran gelegen, dass

die Alpen nicht verganden. Es ist nicht

damit getan, dass man hin und wieder

einen Sonntags-Ausflug in die schöne Bergwelt

unternimmt.» Mit diesem Einsatz

helfen die Staufner Männer mit, dass die

harte Arbeit des Pächters ein wenig leichter

wird.

Die Gemeinde Staufen hat mit ihrem Beitrag

von 2'000 Franken die Unterkunft im

Ski-Haus Kiental ermöglicht. Dieses Zeichen

von Solidarität wird von den Alp-Besitzern

sehr geschätzt und der Dank geht vom

Berner Oberland nach Staufen für die

praktische tätige aber auch für die finanzielle

Hilfe.

– vs –

Fotos: AS


der aargau bewegt sich… in Staufen weiter

eine aktion zur gesundheitsförderung

Treffpunkt:

Die Aargauer «aktion zur gesundheitsförderung»

wertet längst schon wieder die

Fortschritte der Teilnehmer aus und erfreut

sich an den Ergebnissen, da macht erneut

die Gruppe aus Staufen von sich reden,

indem sie Ihre Passion frischfröhlich und

konsequent weiterführt.

Die Laufgruppe Staufberg führte zum

18. Mal ihr bewährtes Lauf- und Walkingtraining

durch und engagierte sich damit

wiederholt im kantonalen Pilotprojekt «der

aargau bewegt sich», das auch dieses Jahr

in zehn Gemeinden des Kantons durchgeführt

wurde.

Rückblick

Die 13 Gruppenleiter/innen der 8 Laufund

Walkingkategorien führten rund 140

Teilnehmer durch das 10-malige Training.

Die abwechslungsreichen Einheiten vom

Warmturnen, über Zwischensprints, Zirkelübungen,

Hügel- und Steigerungsläufen bis

zur Prüfung des Gefühls für die eigene

Geschwindigkeit liessen keine Langeweile

aufkommen. Mit Zusatzinformationen zu

Laufschuhen und Pulskontrolle sowie an

einem Abend mit dem Motivationstrainer

Manferdini Rinaldo konnte man sich auch

ohne körperliche Anstrengung weiterentwickeln.

Die Geselligkeit kam beim «Abschlusshöck»

mit kräftigenden Kohlehydraten und

zischenden Getränken auch nicht zu kurz.

«Pause? – Nein danke!»

Das Training geht weiter. Die Teilnehmer

des Kurses kennen sich, Ihr Leistungsniveau

und Ihre Laufpartner. Sie kennen

die positive nachhaltige Wirkung der

regelmässigen Bewegung. Warum jetzt

aufhören, um dann im nächsten Frühjahr

wieder ganz von vorn anzufangen?

Den Wechsel der Jahreszeiten im warmen,

gut durchbluteten Körper zu erleben oder

sich mit den früher eindunkelnden Abenden

naturnah anzufreunden und sich in

sicherer Begleitung zu befinden ist jedes

Mal ein angenehmes Erlebnis.

Die behutsame Annäherung an die kältere

Jahreszeit mit den deutlich kürzeren

Tagen hat schon so manchen frühzeitig

gegen saisonale Erkältungen abgehärtet.

Und ausserdem: Wer am Training dranbleibt

hat auch Spass bei den noch kommenden

Laufveranstaltungen! Unter denen sind

der Swiss Walking Event in Solothurn im

September und für die Jogger der Hallwiler

Seelauf besonders hervorzuheben.

Der Start des «freiwilligen» Trainings ist

jede Woche für jeden möglich. Alle Fitnesshungrigen

sind herzlich willkommen in

den bewährten Gruppen die Freude an der

Bewegung zu finden.

– Hae –

30

Freie Jogging- und Walkingtrainings

Beginn:

laufend, jeden Dienstag oder nach Absprache

in der Gruppe auch Donnerstags,

jeweils 18.30 Uhr

Dauer:

wöchentlich, bei jeder Witterung und

Jahreszeit

Treffpunkt:

Eingang der Turnhalle Schulhaus in

Staufen

• Bedachungen

• Fassadenbau

• Dachfenster

• Reparaturen

• Neubau

• Umbau

• Renovationen

• eigenes Gerüst

Kilian Friederich GmbH

5704 Egliswil · 5600 Lenzburg

Telefon 062 775 20 56 Telefax 062 775 38 28

Mobile 079 333 38 60

k.friederich@bluewin.ch www.kilian-friederich.ch


Rolf Bolliger berichtet uns vom 90. Geburtstag

seines Vaters, Werner Bolliger-

Büchli, im Dörfli.

Der vergangene 13. Juni 2006 war ein

besonderer Tag für unsere Familie. Wir

Kinder, Schwiegertochter und Schwager,

Gross- und Urgrosskinder freuen uns, dass

Vater und Mutter, die nun schon 63 Jahre

«im Dörfli» ihr Eigenheim bewohnen,

immer noch selbständig haushalten können.

Im letzten Jahr feierten die beiden

ihren 65. Hochzeitstag, heuer nun Vaters

90. Geburtstag.

Vor 63 Jahren standen im Landspitz Seetalbahn-Seonerstrasse-GärtnereiMoosberger

bloss drei Häuser. Werner und Hedy

Bolliger freuen sich immer noch über

ihren damaligen Mut, in den Kriegsjahren

ein Eigenheim zu bauen. Im nun überbauten

«Dörfli» sind viele ehemalige Nachbarn

unserer Eltern bereits verstorben oder

weggezogen.

Oft sitzen Hedy und Werner Bolliger im

später gebauten Wintergarten oder auf

der weissen Bank unter der schattenspendenden

Tanne, allein oder mit Freunden

aus Staufen oder Umgebung. Mutters ab-

September und Oktober sind unsere Türen jeden

Samstag ab 9.00 Uhr für Sie offen.

SÜSSMOST

FRISCH AB PRESSE

Leserpost

wechslungsreiche Kochkünste und Vaters

handwerkliches Geschick, ihr starker Wille

und unsere Hilfe beim «Posten» oder bei

der Gartenpflege, tragen dazu bei, dass die

beiden gemeinsam ihren Alltag bewältigen

M STI

F U R E R

5603 Staufen

Gässli 4

Tel. 062 891 2112

31

Foto Mi

und ihren Lebensabend wahrhaftig geniessen.

Dieses Geschenk ist für uns alle

Grund zur Freude und Dankbarkeit.

Voranzeige

Alters- und Jubilarenkonzert 2007

Das Alters- und Jubilarenkonzert 2007

wurde wie folgt festgelegt:

• Montag, 18. Juni 2007

Weitere Angaben folgen

zur gegebenen Zeit.

Rolf Bolliger, Orpund


Veranstaltungen

Veranstaltungen

September 2006

1. - 3. Frauenturnverein, Vereinsreise

2./3. Frauenchor, Vereinsreise

2./3. Damenturnverein, Turnfahrt

2./3. Männerturnverein, Turnfahrt

9. Waldumgang der Gemeinde Staufen

13.30 Uhr beim Holzschopf Seenerweg

10. Gartenbahn Staufen, Fahrtag

16. Frauenturnverein, Velotour

16. Kirchgemeinde, KIK-Treff-Ausflug

16. Vogelschutzverein, Fledermaus-Exkursion Bremgarten

evtl. 23.9.

23./24. Männerchor, Vereinsreise

24. Gartenbahn Staufen, Fahrtag

24. STV, Veteranen-Landsgemeinde Melligen

Herbstferien der Schule Staufen

30. September – 23. Oktober

Oktober 2006

14. Vogelschutzverein, Nistkastenkontrolle 9.00 Uhr Holzschopf

15. Gartenbahn Staufen, Fahrtag

21. Schützengesellschaft, Endschiessen Schiessanlage Staufen

21. Rebbaugenossenschaft, Arbeitstag

21. Arbeitskreis pro Staufen, Herbstkonzert Kirche Staufberg

Kammerorchester 65

22. Politapéro 9.30 Uhr Zopfhuus

25. Kleinkindergottesdienst 10.00 Uhr Schlössli Schafisheim

im Unterrichtszimmer «Fiire mit de Chliine»

27. Feuerwehr, Hauptübung

27. Vogelschutzverein, Filmabend Zopfhuus

27. Stiftung für Behinderte, kulinarische Veranstaltung

28. Kirchgemeinde, Dankeschönabend Schlössli Schafisheim

November 2006

1. Koordinationssitzung Zopfhuus

2. Räbeliechtliumzug

2. - 4. Säuli-Club und Feuerwehrverein, Metzgete Zopfhuus

5. Kirchenchor, 17.00 Uhr Konzert Kirche Staufberg

10. Ortsbürgergemeindeversammlung Waldhaus

11. Schützengesellschaft, Absenden Zopfhuus

11. Stiftung für Behinderte, Bazar Wohnheim

17. Neuzuzügerabend 19.30 Uhr Zopfhuus

25. OBK, Chlauschlöpf-Kurs 13.30 Uhr Schulplatz

25. Gartenbahn Staufen, Chlaushock Zopfhuus

29. Kirchgemeindeversammlung Zopfhuus

30. SVP, Orientierungsversammlung Zopfhuus

Impressum

Redaktionskommission

Verena Sandmeier-Ackermann (vs) – Redaktionsleitung

Sabina Tschachtli Nöthiger (st) – Redaktion

Antoinette Gloor- Betschart (ag) – Veranstaltungen, Terminkalender

Peter Schudel (SCH) – Technische Belange, Inserate

Mirjam Stutz-Limon (Mi) – Fotos

Rosmarie Wernli (RW) – Schule

Marcello Baumann – Gemeinderat

Gestaltung, Satz und Lithos – Fotografika, Seengen

Druck – Zubler-Druck, Dürrenäsch

Ehrungen

Wir gratulieren

Zum 80. Geburtstag am 29.11.06

Rennhard-Zobrist Dora, Parkstrasse 7

Zum 85. Geburtstag am 21.9.06

Lottaz-Meier Mirta, Zopfgasse 28

Zum 95. Geburtstag am 31.10.06

Ammann-Leu Marie, Grabenacherweg 17

Goldene Hochzeit am 13.9.06

Kohler-Häuselmann Lotti und Willi,

Mühlacherweg 10

Goldene Hochzeit am 27.10.06

Büchli-Sommerhalder Leny und Arthur,

Friederichstrasse 6

Diamantene Hochzeit am 3.10.06

Weber-Scholer Erna und Hans,

Birkenweg 12

Papiersammlungsdatum

Achtung NEU

– Samstag, 18. November 2006

HINWEIS:

Bitte trennen Sie Altpapier und Karton.

Achten Sie auch darauf, dass sich keine

Fremdgegenstände im Papier befinden.

Das Altpapier sollte jeweils am Sammeltag

bis spätestens 07.30 Uhr an einer vor

Regen geschützten Stelle bereitstehen.

Inseratenschluss /

Redaktionsschluss

für Ausgabe 4/2006

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Inserateannahme: Peter Schudel

Unterrainweg 5, 5603 Staufen

Telefon 062 891 80 04

e-mail: schudel_peter@bluewin.ch

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