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Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Methode- Prospektive, nicht - intervenierende Verlaufsbeobachtung- Aktueller Erfassungsstand: 2.314 stationäre Patienten, beidenen naturheilkundliche Verfahren eingesetzt wurden- > 11.500 Diagnosen bzw. Symptomkomplexe- Unter Berücksichtigung der methodisch bedingtenLimitierungen einer nicht-kontrollierten ErhebungDurchführung einer vorläufigen deskriptiv-statistischenAnalyse- Gesamtbewertung des Therapieeffektes alsanspruchsvolle und zugleich einfachsteQualitätsdimension (5stufige VRS von ausgezeichnet [1,0]bis unzureichend [5,0]).- Einzelvariablen© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Patienten39%60 J. und jünger>60 J.61%Mittl. Patientenalter:56,8 J. (Median).39% entfielen auf dieAltersgruppe >60 J.66% weibl. Patienten.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Diagnosen und SymptomkomplexeDie überwiegende Mehrzahl entfiel auf schmerzassoziierteErkrankungen.- Schmerzen Bewegungsapp. / degen. Gelenkerkr. (n=2.895)- Kopfschmerz und Migräne (n=843)- Dyspepsie und Obstipation (n=890)- Diabetes und Fettstoffwechselkrankheiten (n=850)- Herz-Kreislauf Erkrankungen (n=1.244)- Erkrankungen Asthma u. Bronchitis/ Neurodermitis (n=351)- Schlafstörungen u. psycho-vegetative Dysfunktion (n=1.759).© www.drbachmann.de*Mehrfachnennungen eingeschlossen


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006NHV während des stationären Aufenthaltes25002000150010005000Ernährungsther.Hydro- u.Thermother.Bewegungsther.Entspann.ther. Phytotherapie sonst.n 2227 2233 2177 869 1924 1396© www.drbachmann.de*Mehrfachnennungen eingeschlossen


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Evaluation des globalen Therapieeffektes durchden behandelnden Arztmäßig4,9%minimal0,5%unzureichend0,3%ausgezeichnet30,9%gut63,3%© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Änderung der VortherapieBei ca. 58% der Patienten konnte dieüberwiegend auf chem.- synthetischenArzneimitteln basierende Vortherapiereduziert oder abgesetzt werden.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Vergleich mit VortherapieCa. 90% der Patienten gaben an, dass gegenüberder Vortherapie die naturheilkundlicheBehandlung erheblich besser oder eher bessergeholfen habe, was auf eine positive Bewertungder NHV im Vergleich zu den vorher angewandtenTherapien hindeutet.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Patientencompliance(Arzturteil)mittel25,7%niedrig5,5%hoch68,9%© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Belegungsprofil NHV(Zeitraum 01.05.05 bis 30.04.06)*KostenträgerDeutscheRentenversicherungGesetzlicheKrankenversicherungPrivat / BeihilfeDurchschnittlicheVerweildauer (in Tagen)24,523,0222,84Anteil in %(gerundet)2,0 %44,0 %11,9 %Selbstzahler9,4942,2 %14,4* nur vollstationär !Nicht berücksichtigt: Tagesklinik, Mutter-Kind, Akut-Geriatrie, Operative Fächer© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Gesundheitszustand (VAS)(Mediane)80Aufnahme20EntlassungDie mittels visuellerAnalog-Scala (VAS)vorgenommene Evaluationdes Gesundheitszustandesverbesserte sich zwischenAufnahme und Entlassungvon 80 auf 20 (Mediane),d.h. um etwa 75%.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Geriatrische PatientenObwohl die Patientengruppe im Vergleich zurjüngeren Altersgruppe durch eine ausgeprägtereMultimorbidität gekennzeichnet war, ließen dieErgebnisse keine erheblichen Unterschiede zujüngeren Patienten erkennen.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Schlussfolgerungen- Integrative NHV (stationär) sind nicht nur durch klinischrelevante Gesamteffekte, sondern auch durch eine hoheAkzeptanz und Compliance der Patienten begleitet.- Schmerzassoziierte Erkrankungen erscheinen alsSchwerpunktindikationen für NHV.- Dies schließt insbesondere auch geriatrische Patienten ein.- NHV sind daher geeignet, den medizinischen wie auchgesundheitsökonomischen Erfordernissen multimorbiderPatienten zu entsprechen.- Um die Nachhaltigkeit der stationär erzielbaren Effekte zugewährleisten, bedarf es der effizienten ambulanten Nachsorgevor Ort, bei der den Kneipp-Vereinen eine zentrale Rolle zukommt.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Nachsorge - Prävention660 Kneipp-Vereine ca. 165.000 Mitglieder© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Adäquate Patienteninformation durch denweiterbehandelnden ArztBeispiel CD:Für die ambulante Nachbetreuung• kompatibel für Praxis PC• individuell zu ergänzen alsBeratungs- bzw. „Infozept“• erfüllt die Kriterien der„wirtschaftlichen Indikation“(EBM, GOÄ, Kundenbindung...!)© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Tendenz der Naturheilkunde(Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch)• Definition Naturheilkunde 1960Physikalisch-diätetische Therapie• Definition Naturheilkunde 1980Lehre von der Behandlung und Vorbeugung von Krankheitenunter methodischem Einsatz von Faktoren der natürlichen Umwelt:physikalische Reize (Licht, Luft, Wärme / Kälte, Bewegung / Ruhe);vgl. Physiotherapie alimentäre Faktoren (z.B. Vollkost-Diäten,pflanzliche und natürliche Arzneistoffe); vgl. Phythotherapie,Homöopathie sowie psychosoziale Einflußfaktoren, Gespräche,Beratung, in Fragen der Lebensführung; vgl. Heilverfahren,Alternative• Eigenes Buch seit 1994 !!!© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006AusblickDer Patient steht im Mittelpunkt des Gesundheitsmarktes(letzter „fast moving market „)Er wird in den Köpfen des informierten Patienten entschieden.Dieser ist häufig auf hohem Niveau irritiert.In der Ratlosigkeit des derzeitigen Medizinangebotes sucht er nachOrientierung !Kompetenz !Glaubwürdigkeit !Unabhängigkeit !Naturheilverfahren erfüllen aus Sicht des Patienten einen Großteildieser Kriterien.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006„Gesund bleiben und lang leben willjedermann, aber die wenigsten tun etwasSebastian Kneipp(1821 - 1897)dafür. Wenn die Menschen nur halb sovielSorgfalt darauf verwenden würden, gesundzu bleiben und verständig zu leben, wie sieheute darauf verwenden, um krank zuwerden, die Hälfte ihrer Krankheiten bliebeihnen erspart.“© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Die Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine Untersuchung oder Behandlung nach einerwissenschaftlich nicht allgemein anerkannten Methode kann vom Bundesministerium desInneren nach § 6 Abs. 2 BhV begrenzt oder ausgeschlossen werden. Diese Regelung giltnach § 30 Abs. 4 der Satzung auch für die PBeaKK.Völliger Ausschluß:Ayurvedische Behandlungen, z.B. nach Maharishi, Biophotonen-Therapie, Chelat-Infusionstherapie, Elektro-Neural-Diagnostik, Frischzellentherapie, Höhenflüge zurAsthma- oder Keuchhustenbehandlung, Kirlian-Fotografie, Laserbehandlung imBereich der physikalischen Therapie, Osmotische Entwässerungstherapie ...Teilweiser Ausschluß:Hyperbare Sauerstofftherapie, Klimakammerbehandlungen, Magnetfeldtherapie,Ozontherapie, Prostata-Hyperthermie-Behandlung, Therapeutisches Reiten,Thymustherapie und Behandlung mit Thymuspräparaten...Bestehen Zweifel, ob eine neue Behandlungsmethode wissenschaftlich allgemein anerkanntist und werden diese durch ein amts- oder vertrauensärztliches Gutachten bestätigt, ist derobersten Dienstbehörde zu berichten.© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Adäquate Patienteninformation zur SelbstbehandlungBeispiel:... zur häuslichen Weiterbehandlung© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Das WechselarmbadBenötigt werden:Zwei Armbadewannen (bzw. Waschbecken,Armbadewannen o.ä.)ggf. Zusätze:bei Kreislaufstörungen: Rosmarinbei Arthrosen, Rheuma: Fichte , Heublumenbei Bronchitis: Thymian ,EukalyptusWirkung:• Training der Gefäße( v.a. der Haargefäße = Kapillaren)• durchblutungsfördernd(v. a. im Oberkörper- und Kopfbereich)• vegetativ stabilisierend, beruhigend,stressmildernd, InfektvorbeugendSo wird’s gemacht:Füllen Sie die Gefäße:warm: 36 – 38 °C (evtl. mit Zusatz)kalt: bis max. 18 °C (so kalt wie möglich, ohne Zusatz)Achten Sie auf eine bequeme SitzhaltungDauer:warm: ca. 5 Minuten - bzw. bis angenehmes Wärmegefühl eintrittkalt / kurz : ca. 10 Sekundeneinmal wiederholenwarm: ca. 5 Minutenkalt: ca. 10 Sekundendanach: Wasser nur abstreifen – die Wirkung wird durch dieeintretende Verdunstung des Wassers auf der Haut erhöhtwarm anziehenfür Bewegung ( Gymnastik !) sorgen oder Bettruhe© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Beispiel für ein gesundheitsorientiertes Bonussystem(Salutogenese !)Die größte deutsche Betriebskrankenkasse (Partner vonPost, Telekom und Volkswagen) erstattet einen Bonus von100 EUR pro Jahr für Mitglieder bei gesunderLebensweise:• regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen• BMI im Normalbereich (18-27)• Nichtraucher• aktive Bewegung/Mitgliedschaft im Kneipp-VereinWeitere Info unter: www.deutsche-bkk.de© www.drbachmann.de


Charité, Symposium Komplementärmedizin Berlin, 14. Juni 2006Danke für Ihre Aufmerksamkeit !© www.drbachmann.de

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