Arch. DI Manfred Jäger Wohn - Creative Solutions

wacs.at

Arch. DI Manfred Jäger Wohn - Creative Solutions

F a c h m a g a z i n f ü r A r c h i t e k t u r

www.monolith-magazin.com 02/2010


02

Vorwort/Impressum

03 - 05

Arch. DI Diether Spielhofer

Neugestaltung Marktplatz/St. Peter-Freienstein

06 - 07

Arch. DI Diether Spielhofer

Neugestaltung Dorfplatz/Stein

08 - 09

TSB Architekten

Betriebserweiterung Ablinger/Oberndorf

10 - 11

Arch. DI Fritz Lorenz

Gewerbepark/Bergheim

12 - 13

Arch. DI Fritz Lorenz

Umbau und Erweiterung

Haus der Natur/Salzburg

14 - 15

Arch. DI Manfred Jäger

Wohn- und Pflegeheim St. Josef/Grins

16 - 17

Arch. DI Manfred Jäger

Pardorama Restaurant &

Kongresszentrum/Ischgl

18 - 19

Architekturbüro Touzimsky Herold & Mehlem

Parklife/Salzburg

20 - 21

Arch. DI Dagmar Braitenthaller

Einfamilienhaus/Anthering

22 - 23

Arch. DI Dagmar Braitenthaller

Einfamilienhaus/Koppl

24 - 25

Arch. DI Adrian Tscherteu

Wartsteinpark/Mattsee

26 - 27

GWP Bauträger GmbH

Handels Center/Bergheim

28 - 29

Team M Architekten ZT GesmbH

Aufbahrungshalle/

St. Georgen an der Gusen

01

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

30 - 31

Team M Architekten ZT GesmbH

Wohnanlage Spindelbaumweg/Linz

32 - 33

Team M Architekten ZT GesmbH

Kindergarten/Kirchschlag

34 - 35

Team M Architekten ZT GesmbH

Betreubares Wohnen Karl-Steiger-Straße/Linz

36 - 37

Team M Architekten ZT GesmbH

Aufbahrungshalle/Altschwendt

38 - 39

Arch. DI Michael Neuhauser

RIVEG Bürogebäude/Scheibbs

40

Arch. DI Michael Neuhauser

Wohnanlage Hausleitnerweg/Linz

41 - 43

Arch. DI Paul Schweizer

Holztechnikum/Kuchl

44 - 45

Cassco Bauträger GmbH

Wohnresidenz/Elsbethen

46 - 48

GS architects ZT GmbH

„MP09“ Headquarter UNIOPT Pachleitner

Gruppe/Graz

49

Arch. DI Michael Neuhauser

Generalsanierung Museumsstraße 20/Linz

50 - 51

Arch. DI Heinz Anglberger

Einfamilienhaus/Obertrum

52 - 53

SVW Architekten ZT GmbH

Generalsanierung Stadtwohnungen

Ringstraße/Wels

54

Genuss - Architektur - Genuss

Ein Rezept von Arch. DI Katrin Kronlachner

55

Inserat

56

Inserentenverzeichnis


Gabriele Fürhapter

Herausgeberin

herausgeber:

„creative solutions“ werbung&marketing

gabriele fürhapter

schulwegstr. 28 | a-5071 siezenheim

grafik/layout:

„creative solutions“ werbung&marketing

redaktion: othmar kerschbaum

titelbild:

andrew phelps/holztechnikum kuchl

Liebe Leserinnen und Leser!

Architektur kann vieles sein: funktional, pragmatisch, poetisch,

urban oder ästhetisch!“ (Zitat GSarchitects)

Liebe Leserinnen und Leser!

Diesem Zitat kann ich mich nur voll und ganz anschließen,

denn es „Architektur beschreibt kann wohl vieles vieles sein: was funktional, mit dem pragmatisch, Begriff

Architektur“ poetisch, in urban Verbindung oder ästhetisch!“ gebracht wird.

0 2

Vorwort/Impressum

Vorwort

Außergewöhnliches Diesem Zitat kann und ich Mut mich zu nur Neuem voll und finden ganz Sie in sehr vielen

Projekten, anschließen, die ich denn Ihnen es beschreibt im Monolith wohl – vieles Fachmagazin was mit für

Architektur dem vorstellen Begriff „Architektur“ darf. in Verbindung gebracht wird.

Ob Ortsgestaltung, Gewerbebau, öffentlicher und privater

Fachmagazin für Architektur vorstellen darf.

Wohnbau, Ob Ortsgestaltung, Landschaftsgestaltung Gewerbebau, oder öffentlicher Städtebau und – in allen

Formen privater spiegelt Wohnbau, sich de Landschaftsgestaltung Handschrift der Architekten, oder Bauherrn

und Städtebau nicht zuletzt – in allen auch Formen der ausführenden spiegelt sich die Firmen wider.

Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit dieser Zusammenarbeit darf ich Ihnen darf in ich dieser Ihnen in dieser

Ausgabe wieder präsentieren.

Ganz besonders möchte ich Sie auf unsere Kolumne „Genuss

„Genuss Architektur“ im hinteren Teil des Magazins

Architektur“ im hinteren Teil des Magazins hinweisen.

creative solutions

www.wacs.at

(Zitat GSarchitects)

Außergewöhnliches und Mut zu Neuem finden Sie in

sehr vielen Projekten, die ich Ihnen im Monolith –

Handschrift der Architekten, Bauherrn und nicht zuletzt

auch der ausführenden Firmen wider. Die Ergebnisse

Ausgabe wieder präsentieren.

Ganz besonders möchte ich Sie auf unsere Kolumne

hinweisen. Ab sofort veröffentlichen wir die

Lieblingsrezepte unserer Architekten und wünschen

Ihnen viel Spaß beim Nachkochen!

Werbung & Marketing

Werbung & Marketing

www.wacs.at

Impressum

Arch. DI Diether Spielhofer

Neugestaltung Marktplatz

Gabriele Fürhapter/Herausgeberin

St. Peter - Freienstein

vorher

03

Neugestaltung Marktplatz/St. Peter-Freienstein

Fotos: Marktgemeinde St. Peter-Freienstein


Die Ausgangslage für dieses Projekt kann man

aus gestalterischer Sicht als schwierig bezeichnen.

Sollte doch auf einer Fläche mit nur einseitiger

Gebäudebegrenzung ein Dorfzentrum für die

Marktgemeinde entstehen. Dieses sollte einerseits

genügend Raum für öffentliche Veranstaltungen

bieten, aber auch ausreichend Parkmöglichkeiten

für die Bewohner der angrenzenden Wohngebäude,

die Besucher des Gemeindeamtes, der Bäckerei,

des Postamtes und vor allem auch der Schule

und dem neu entstandenen Kulturzentrum. Gestalterisch

sollte dieser Platz vor allem das Zentrum

des Ortes und der Gemeinde markieren und

erkennbar machen.

Die daraufhin entstandene Planung verbindet die

vorher getrennten Bereiche beidseitig der Landesstraße

zu einem Gesamtkonzept, bei dem die

Straße über den Platz führt und nicht daran vorbei.

Der Platzbereich wird durch bestimmte Elemente

hervorgehoben, während die Straße in ihrer Bedeutung

sozusagen zurücktritt. Dafür ist ein Kontrast

zwischen Platzfläche und eigentlicher Straße

außerhalb des Platzes notwendig, der vor allem in

der Oberflächengestaltung erkennbar sein muss.

Da Landestraßen prinzipiell in dunklem Asphalt

ausgeführt sind, wurden für den Platz die Materialien

heller Asphalt und Porphyrsteinpflasterung gewählt.

Dies bot den erwünschten Kontrast, da der

04

Neugestaltung Marktplatz/St. Peter-Freienstein

helle Asphalt auch auf dem Landesstraßenanteil

des Platzes verwendet werden konnte.

Zusätzlich stellen ähnliche Elemente und gleiche

Materialien beidseitig des Verkehrsweges den

formalen Bezug zueinander her. Eine den ganzen

Bereich umspannende, bewachsene Holzpergola

mit Granitstützen begrenzt die Platzfläche und definiert

den öffentlichen Raum damit auch optisch.

Diese Pergola erfüllt neben der Platzbegrenzung

auch noch andere Aufgaben. Auf der nördlichen

Seite ist sie als Bühne ausgebildet, auf der anderen

als Gastgarten oder sie überspannt die Parkplätze.

Der überdachte Bereich schließlich dient auch

bei schlechtem Wetter als Marktfläche und spendet

bei gutem Wetter Schatten. Eine Skulptur für

den Marktbrunnen, die durch einen einheimischen

Künstler zusammen mit dem lokalen Steinmetz

entwickelt wurde, und die Sichtbeziehung mit der

Wallfahrtskirche Maria Freienstein aufnimmt, rundet

die Platzgestaltung ab.

In Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretern

und den regionalen Gewerbebetrieben ist es gelungen

ein Dorfzentrum für die Marktgemeinde St.

Peter-Freienstein entstehen zu lassen, dass auch

als solches erkennbar ist und mit dem vor allem die

Bewohner der Ortschaft und des Gemeindegebietes

nachweislich zufrieden sind.

05

Neugestaltung Marktplatz/St. Peter-Freienstein

Marktgemeinde

Sankt Peter-Freienstein

„Immer einen

Besuch wert!“

A-8792 Gemeindegasse 1

Tel: 03842/22 9 22 Fax: 03842/22 9 22/81

www.stpfrst.at

Fotos: Marktgemeinde St. Peter-Freienstein Fotos: Marktgemeinde St. Peter-Freienstein


Arch. DI Diether Spielhofer

Neugestaltung Dorfplatz Stein

06

Neugestaltung Dorfplatz Stein

Fotos: Gemeinde Stein

Auftrag zur Gestaltung und Aufwertung der Ortsdurchfahrt

Stein mit besonderem Augenmerk auf

die Ausgestaltung des Zentrums. Ziel war es das

Ortszentrum in die ländliche Idylle Steins zu integrieren

und den vorhandenen Charakter des Ortes zu

verstärken. Die herrliche, hügelige und leicht besiedelte

Umgebung, die sich zum Dorfplatz hin nur zart

verdichtet, ist die eigentliche Attraktion des Ortes

und wurde zum Ausgangspunkt der gestalterischen

Überlegungen. Wie in fast allen Ortsgestaltungen

des Architekturbüros Spielhofer wurde auch hier

mit viel Grün am Platz, Bäumen und mit Natursteinen

gearbeitet. Granitpflastersteine und –platten in

Kombination mit Wiesenflächen und Ahornbäumen

sind die zentralen Materialien. Eigens entworfene

Sitzbänke, sogenannte „Platzln“ entlang der Einfahrt

und der Dorfbrunnen laden zum verweilen ein. Das

Spiel mit hellem und dunklem Asphalt bricht den

Fluss der Straße und hebt die beiden Plätze selbst

hervor.

07

Neugestaltung Dorfplatz Stein

Edelstahl -Metalltechnik

GmbH & Co KG

8282 Loipersdorf 180, Tel.: 03382/8238-0 | Fax: 03382/8238-38

www.schlosserei-sorger.at | info@schlosserei-sorger.at

Fotos: Gemeinde Stein


TSB Architekten

Betriebserweiterung

Ablinger/Oberndorf

08

Betriebserweiterung Ablinger/Oberndorf

Fotos: TSB Architekten

Bei dem energetischen Konzept dieser neu errichteten

Büro- und Betriebsräume wurde besonders

auf hohe Energieeffizienz geachtet. So wird die

Abwärme aus dem Betrieb für die Beheizung der

Büros im Winter und der Übergangszeit genutzt.

Im Sommer werden die Räumlichkeiten durch eine

betonkernaktivierte Decke gekühlt.

Anschließend an die neuen Büroräumlichkeiten

wurde ein großer Besprechungsraum mit abtrennbarer

Schauküche konzipiert, der bis zu 28 Seminarteilnehmer

aufnehmen kann. Die abgehängten

Deckensegel verbessern die Raumakustik und verleihen

dem Raum eine zusätzliche Dynamik.

Dieser Besprechungsraum liegt über der Anlieferung

und kragt, ebenso wie die danebenliegenden

Büroräume ca. 2m weit über den Vorplatz aus.

Die stärkste Veränderung hat das Betriebs- und

Bürogebäude aber durch die zeitlos modernen Zubauten

im Außenbereich erfahren.

War die Optik der seit mehr als 70 Jahren gewachsenen

Baustruktur bislang durch eher ländlich

wirkende, flache Satteldächer geprägt, so hat der

Betrieb nun mit klaren Kanten und Ecken das Erscheinungsbild

eines modernen, selbstbewusst

zeitgemäßen Gebäudes angenommen.

09

Betriebserweiterung Ablinger/Oberndorf Fotos: TSB Architekten


Arch. DI Fritz Lorenz

Gewerbepark/Bergheim

10

Gewerbepark/Bergheim

Fotos: Architekturbüro Lorenz

Das Objekt „Gewerbepark Bergheim“ setzt sich

aus zwei unterschiedlich ausformulierten Baukörpern

zusammen, die durch Gestalt und Materialität

gegliedert werden. Im Erdgeschoß befinden

sich Büroflächen mit zugeordneten Erschließungen,

Personalbereichen und entsprechenden Anlieferungsmöglichkeiten

sowie Räumlichkeiten für eine

Physiotherapie. Die Anbindung von Ober- sowie

Untergeschoß erfolgt über eine zentrale Erschließungszone

welche optisch dem oberen Baukörper

zugeordnet ist. Über Treppen und Lift werden die

Bürobereiche, sowie die ausgewiesenen Lagerflächen,

Personalbereiche und Technikräume erschlossen.

Im Kellergeschoß sind eine Archivfläche mit

Serverraum, ein Fitnessraum mit zugeordneten Sanitärbereichen

sowie entsprechende Technikräume

projektiert – diese können über den erdgeschoßigen

Anlieferungsbereich beschickt werden und sind

über den Lift mit dem Obergeschoß verbunden.

Im nordöstlich zugeordneten Teil des Erdgeschoßes

befindet sich die zentrale Erschließungszone mit

Treppen sowie Lift und der Anlieferungsbereich;

Über das mit dem Stiegenhaus verbundene Foyer

werden die Büroeinheiten mit Besprechungsräumen,

Sanitärbereichen sowie Garderoben durch

einen Mittelgang erschlossen. Die im Obergeschoß

gelegenen Büroeinheiten zeichnen sich auf Grund

der großflächigen Verglasungen und der vorgelagerten

Freiterrasse durch ein helles und offenes

Ambiente aus. Die große Terrasse an der westseitigen

Stirnseite des Obergeschoßbaukörpers bietet

einen großzügigen Freibereich und schafft so eine

überaus angenehme Arbeitsumgebung. Die klare

geradlinige Architektur mit großen, straßenseitig

orientierten Schaufensterflächen, sowie gut sichtbare

Werbesäulen und -pylone sollen eine ideale

Präsentation der Unternehmen ermöglichen.


KRAIBACHER ZT GmbH

BAUINGENIEURWESEN

BRUCHEGGERWEG 5, 5020 SALZBURG

TEL.: 0662 / 438658

FAX: 0662 / 438658-33

E-Mail: statikbuero@kraibacher.at

11

Gewerbepark/Bergheim Fotos: Architekturbüro Lorenz


Arch. DI Fritz Lorenz

Umbau und Erweiterung

Haus der Natur/Salzburg

12

Umbau und Erweiterung Haus der Natur/Salzburg

Fotos: Architekturbüro Lorenz

Das 1924 gegründete Naturkundemuseum „Haus

der Natur“ befindet sich in der Altstadt von Salzburg

und zählt zu den beliebtesten und bekanntesten

kulturellen Einrichtungen Salzburgs.

Das Objekt in dem sich das Haus der Natur befindet,

ist in seiner Grundsubstanz im Wesentlichen

das alte, 1726 fertig gestellte Ursulinenkloster von

Fischer von Erlach. Im Zuge des Neubaues der Eingangshalle

und der Neugestaltung des Eingangsbereiches

wurde auch das benachbarte Gebäude des

ehemaligen Salzburger Museum Carolino Augusteum

an das Haus der Natur angegliedert und darin

das neue Science Center eingerichtet. Im Science

Center bietet eine vielfältige Experimentierlandschaft,

die faszinierende Phänomene aus den Naturwissenschaften,

sowie Mensch und Gesundheit

sinnlich erfahrbar macht.

Konzept

¬Die vom Nutzer gewünschte Vergrößerung des

Eingangsbereiches mit dem neuen Eingang wurde

im Bereich des Haus der Natur Vorplatzes situiert.

Der durch Johann Fischer von Erlach entworfenen

denkmalgeschützten Bausubstanz wird auf Grund

der funktionalen Notwendigkeit einer neu zu schaffenden

Zugangssituation zum Haus der Natur ein

eigenständiger organischer Körper vorgesetzt.

Im Erdgeschoß des Erweiterungsbaues befinden

sich das Eingangsfoyer, sowie ein Shop , im Keller

wurden Garderoben und Sanitäreinheiten geplant.

Das Dach des neuen eingeschoßigen Baukörpers

versteht sich als begehbarer Stadtraum und dient

als Freiterrasse für den neuen Cafe-Restaurantbereich

im 1. Obergeschoß. Die Terrasse ist entweder

durch das bestehende Haus der Natur, als auch

durch eine Freitreppe vom Vorplatz aus zu begehen.


KRAIBACHER ZT GmbH

BAUINGENIEURWESEN

BRUCHEGGERWEG 5, 5020 SALZBURG

TEL.: 0662 / 438658

FAX: 0662 / 438658-33

E-Mail: statikbuero@kraibacher.at

Als Verbindungsgelenk zwischen altem Haus der

Natur und dem neuen Science Center wurde ein

komplett verglastes Stiegenhaus eingebaut in dem

sich auch ein verglaster Aufzug befindet, der eine

behindertengerechte Erschließung der Museumsräume

gewährleistet.

Architektur

Der neue Baukörper der Eingangshalle steht als eigenständige

Skulptur vor dem ehemaligen Eingang

ins Haus der Natur. Dieser versucht durch seine

An- und Einbindungen ein Spannungsfeld zwischen

historischem Bestand und Umgebung zu generieren

um so Fläche und Körper zusammenzuführen.

Die Raumstruktur der massiven Hülle bildet ein

Flächentragwerk aus Stahlbeton – vertikal werden

durch Nurglas-Konstruktionen Innen- und Außenräume

möglich transparent definiert, um so den

Besucher auf dem neuen durchgehenden Steinbelag

bis zum Bestand heranzuführen.

Um die Leichtigkeit des geschwungenen Baukörpers

zu verstärken wurde das Geländer so transparent

wie möglich, als Edelstahlkonstruktion mit

gespannten Edelstahlgittergewebe ausgeführt.

13

Umbau und Erweiterung Haus der Natur/Salzburg Fotos: Architekturbüro Lorenz


Arch. DI Manfred Jäger

Wohn- und Pflegeheim

St. Josef/Grins

14

Wohn- und Pflegeheim St. Josef/Grins

Fotos: Architekturbüro Jäger

Wegen ständig steigendem Platzbedarf wurde

2007 das Projekt Wohn- und Pflegeheimerweiterung

Grins gestartet. In zwei Jahren Bauzeit entstand

ein neuer Trakt mit 21 Betten in Ein- und

Zweibettzimmern, der eine angenehme und heimelige

Atmosphäre für die Bewohner bietet, inklusive

gemütlichen Zirbenholzstuben und der

nötigen Infrastruktur, auch eine geräumige Kapelle

und ein neuer Verwaltungsbereich mitten im Herzen

des Altersheimes wurden errichtet, von wo

aus das Pflegepersonal die 62 Bewohner ideal betreuen

kann.

Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt

war es, den Zubau behindertengerecht zu

gestalten, und dennoch ein gemütliches Zuhause

zu schaffen, in dem sich ältere Menschen wohl

fühlen. Obwohl alle erforderderlichen Vorgaben

erfüllt wurden, kommt im Heim dennoch keine

Krankenhausathmosphäre auf. Besonders auf die

Verwendung von heimischen Hölzern wurde hier

besonders Wert gelegt, der Zubau wurde auch

passend zum Stil des Altbestandes eher klassisch

als modern gestaltet.

6555 Kappl Bach 44

Tel.: 05445 / 6265 Fax 6265-23

e-mail: tischlerei@jehle.at

Ihr Partner für Planung, Fertigung und

Montage von exclusiver Inneneinrichtung

in allen Bereichen sowie Innentüren und

Brandschutztüren

Handelspartner von

in Holz

15

Wohn- und Pflegeheim St. Josef/Grins Fotos: Architekturbüro Jäger


Arch. DI Manfred Jäger

Pardorama Restaurant und

Kongresszentrum/Ischgl

16

Pardoramarestaurant und Kongresszentrum/Ischgl Fotos: Architekturbüro Lorenz

Inmitten einer wilden Landschaft auf 2620 m Seehöhe

liegt ein Gebäude, das nicht nur dem Klima trotzen

soll, sondern auch dem Berg.

Eine geologische Besonderheit erfordert ein ganz

besonderes Gebäude. Um dieses zu verwirklichen

braucht es nicht nur einen guten Architekten, sondern

auch modernste Techniken und eine ganz besondere

Idee.

So kam es, dass in einem der größten Schigebiete Österreichs

auf einem der höchsten Punkte ein Gebäudekomplex

mit ca. 17.000 m³ entstand, dessen Fundament

auf nur 3 Punkten gelagert ist, und aufgrund

dessen sicherer steht, al s jedes Gebäude vorher.

Das Pardorama ist bereits das dritte Gebäude, das

auf dem Pardatschgrat gebaut wurde, denn keines

zuvor hielt den Hangabrutschungen die von Permafrost

verursacht werden, stand. Setzungsrisse von

bis zu 5 cm im Jahr rissen die vorherigen Gebäude

sprichwörtlich entzwei. Aufgrund der Lagerung auf

nur 3 Fundamentpunkten, die jedes Jahr wieder neu

nachgestellt werden und der bereits berücksichtigen

Bewegungsfugen im Gebäudekomplex darf man optimistisch

sein, dass dieses Gebäude, das ein Selbstbedienungsrestaurant,

ein Bedienungsrestaurant,

eine Eisbar und einen Kongresssaal, beherbergt, der

Nachwelt noch lange erhalten bleibt.

Swietelsky Bau GmbH

Bruggfeldstrasse 31

6500 Landeck

05442/635 22 Fax 6290

www.swietelsky.com

swietelsky.ldk@swietelsky.at

Baumeister-,Verputz-und Asphaltarbeiten

17

Pardoramarestaurant und Kongresszentrum/Ischgl Fotos: Architekturbüro Lorenz


Architekturbüro

Touzimsky, Herold & Mehlem

Parklife/Salzburg

18

Parklife/Salzburg

Fotos: Touzimsky, Herold & Mehlem

Parklife konstituiert eine neuartige Kombination

der Wohnformen Seniorenheim, betreutes Wohnen

und Familienwohnen am Areal der ehemaligen

Mercedes-Werkstätten in Salzburg Lehen.

Die Herausforderung bestand darin innerhalb

der heterogenen städtebaulichen Struktur dieses

Stadtteils, eingebettet zwischen mehrgeschoßigen

Wohnbauten und Einfamilienhaussiedlungen, eine

Stadtfigur zu entwerfen, die unterschiedlichste

Funktionen aufnimmt und deren Prinzip es ist, eine

Verbindung zwischen außen und innen, öffentlich

und privat zu erproben. Ausgangspunkt für den

Entwurf der gesamten Anlage, war die Vorstellung

eines homogenen, städtischen Blockrands, der mittels

spezifischer architektonischer Operationen in

Form gebracht wurde.

Dieser Strategie folgend, entwickelte sich eine vertikale

Separation in drei Schichten. Die zwei aufgeständerten

Baukörper bilden den obersten Bereich,

darunter entwickelt sich eine freigelegte Zwischen-

zone und als letzte Ebene fungiert ein topographisch

frei geformtes Erdgeschoß.

Dieser im direkten Kontakt zur Stadtoberfläche positionierte

Baukörper erfährt in Abhängigkeit von

verschiedensten Stadtfunktionen, wie Zugängen

und Anbindungen an bestehende Verkehrswege,

Situierung unterschiedlichster Bewegungsräume

und Aussichtsplattformen, seine präzise Definition.

Der Hofbereich des „ursprünglichen Blocks“ wird

in einen öffentlich zugänglichen Park verwandelt,

dessen Ausläufer sich bis in die Freiluftzone unterhalb

des vom Stadtgrund abgehobenen Wohnhochhauses

und Seniorenzentrums ausdehnen.

Daraus entsteht eine „fließende“ Oberfläche, die

zum einen voneinander unabhängige Bereiche miteinander

verknüpft und zum anderen, als Teil der

gesamten Stadtlandschaft verstanden, zahlreiche

Benutzungsmöglichkeiten an die Stadtbewohner

offerieren will.

Ihre Ideen

sind unsere Baupläne.

ALPINE Bau GmbH · Zweigniederlassung Salzburg

Alte Bundesstraße 10 · 5071 Wals/Salzburg · Österreich

Telefon +43 662 8582-301 · Fax -9300 · salzburg@alpine.at

// www.alpine.at

19

Parklife/Salzburg Fotos: Touzimsky, Herold & Mehlem


Arch. DI Dagmar Braitenthaller

Einfamilienhaus/Anthering

20

Einfamilienhaus/Anthering Fotos: Architekturbüro Braitenthaller

Neubau Einfamilienhaus für eine junge Familie in

Anthering

Auf das eher lang gestreckte Grundstück wurde

mit einem schlanken Baukörper reagiert, der sich

nach Westen, in Richtung des idyllischen, unverbaubaren

Bereiches des Grundstückes öffnet.

Die Mittelzone wird über einem zweigeschoßigen

Wintergarten mit Südsonne versorgt, der

den offenen Wohnbereich mit dem Rückzugs-

Loftbereich im Obergeschoß verknüpft.

Bei Betreten des Hauses wird der Blick bereits

durch das Gebäude bis in den Garten gelenkt.

21

Einfamilienhaus/Anthering

Durch das Verschieben der beiden Gebäudeteile zueinander

verzahnt sich der Wohn- und Essbereich

mit dem umgebenden Grünraum.

D a c h d e c k e r e i - S p e n g l e r e i

Gois 38 5071 Wals

Tel. 0662 / 85 38 07 Fax. 0662 / 85 38 07 - 4

Mail teufl@teufl-dach.at

Fotos: Architekturbüro Braitenthaller


Arch. DI Dagmar Braitenthaller

Einfamilienhaus/Koppl

22

Einfamilienhaus/Koppl Fotos: Architekturbüro Braitenthaller

Neubau Einfamilienhaus für eine junge Familie in

Koppl: Um die Lage für das Einfamilienhaus an einem

Nordhang zu optimieren, wurde die Erschließung

in eine extra Box an die Nordseite gelegt.

Durch diese Staffelung des Gebäudevolumens

wurde einerseits dem Hang-Gelände, andererseits

den strengen Höhen- u. Abstandsbestimmungen

Rechnung getragen. Auch wird die Garage teilweise

unter das Haus, in den Hang geschoben und

dient im darüberliegendem Geschoß als Terrasse.

Die über beide Geschoße geführten Lichtschlitze

an Ost- und Westseite dienen als Sonnenfallen,

die sowohl Morgen- als auch Abendsonne quer

durch das gesamte Gebäude leiten.

D a c h d e c k e r e i - S p e n g l e r e i

Gois 38 5071 Wals

Tel. 0662 / 85 38 07 Fax. 0662 / 85 38 07 - 4

Mail teufl@teufl-dach.at

23

Einfamilienhaus/Koppl Fotos: Architekturbüro Braitenthaller


Arch. DI Adrian Tscherteu

Wartsteinpark/Mattsee

24

Wartsteinpark/Mattsee Fotos: Architekturbüro Tscherteu

Die Wohnbebauung „Wartsteinpark“ befindet sich

am Südhang des „Wartsteines“ in zentraler Lage

von Mattsee. Die Topographie des Ortes ist durch

die Einbettung zwischen zwei Seen und den sich

im Ort erhebenden Bergrücken des „Wartsteins“

geprägt, an dessen Südhang befinden sich zentrale

Einrichtungen sowie auch die ältesten Bauten. Auf

einem der letzten unbebauten Grundstücke hat die

gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft „Die Salzburg“

eine Wohnanlage mit 27 Einheiten errichtet.

Das städtebauliche Konzept führt bestehende

Strukturen aus monolithischen Bauten in starker

Verdichtung mit dem Schwerpunkt auf vielfältige,

abwechslungsreiche und überraschende Außenräume

weiter. Spürbar ist eine parkartige Freifläche

mit eingebetteten, konzentrierten Gebäuden. Diese

sind klar definiert, deren Typologie leitet sich von

der ortsüblichen Architektur ab.

Die Wohnungen befinden sich in drei Neubauten

und einem Umbaugebäude. Durch Zweispänner-An-

ordnung erhält jede Wohnung drei Ausrichtungen.

Durch differenzierte Balkon- und Terrassenanordnungen,

dem Hangverlauf folgende Höhenstufung

und verschiedenartige Außenraumempfindungen

wird eine Vielfalt von Wohnungsqualitäten erreicht.

Der Wohnbau wurde im Februar 2010 an die Nutzer

übergeben, Projektstart war 2006, Baubeginn 2008.

25

Wartsteinpark/Mattsee Fotos: Architekturbüro Tscherteu


GWP Bauträger GmbH

Handels Center Bergheim

26

Handels Center/Bergheim Fotos: www.standbild.at

Als multifunktionales, modernes Handelszentrum

in bester Lage präsentiert sich das kürzlich in Bergheim

errichtete Handels Center Bergheim (HCB),

das Dienstleisterflächen, Büros, Mietwohnungen

sowie ein Bistro beherbergt und durch den gegenüberliegenden

Gewerbepark Bergheim (GPB) optimal

ergänzt wird.

Mit dem Gewerbepark Bergheim (GPB) und dem

Handels Center Bergheim (HCB) ist es gelungen,

einen attraktiven Wirtschaftsimpuls vor den Toren

der Stadt Salzburg zu schaffen.

Die beiden Projekte sind beidseits der Lamprechtshausener

Straße bei Bergheim – welche die meist

frequentierte Einzugstraße aus dem nördlichen


KRAIBACHER ZT GmbH

BAUINGENIEURWESEN

BRUCHEGGERWEG 5, 5020 SALZBURG

TEL.: 0662 / 438658

FAX: 0662 / 438658-33

E-Mail: statikbuero@kraibacher.at

Flachgau und dem angrenzenden Oberösterreich

ist – positioniert und über eine extra eingerichtete

Ampelkreuzung mit Linksabbiegespur erreichbar.

27

Handels Center/Bergheim Fotos: www.standbild.at


Team M Architekten ZT GesmbH

Aufbahrungshalle

Sankt Georgen an der Gusen

28

Aufbahrungshalle Sankt Georgen an der Gusen Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH

Die Errichtungsgesellschaft des Friedhofes der

Marktgemeinde St. Georgen an der Gusen verwirklichte

unter Beiziehung der LAWOG als Baubetreuer

den Neubau der Aufbahrungshalle und eine großzügige

Erweiterung des Friedhofs.

Im Zentrum solch einer Bauaufgabe kann nur der

Mensch mit seinen Bedürfnissen stehen. Schon

der Außenraum um das Gebäude schafft durch seine

schlichte Gestaltung eine ruhige Atmosphäre,

um sich voll und ganz seinen Gedanken und Erinnerungen

widmen zu können. Die neu gestaltete

Stützmauer und die Abgrenzung zur Straße fassen

den Vorbereich zu einem Hof, der Geborgenheit

ermöglicht.

Das Eingangsportal aus geschwärztem Messingblech

lässt freie Assoziationen über sich selbst und

seine Spiritualität zu. Die Holzdecke im Freibereich

begleitet den Menschen in den Innenraum und erleichtert

das Eintreten in die geweihte Halle.

Nach diesem angenehm fließenden Übergang erwartet

den Trauernden ein einfach gehaltener In-

nenraum, der durch das von oben einströmende

Licht seine besondere, leichte Raumqualität entfaltet.

Das ist ein Beispiel wo die Architektur - geschaffen

durch die hervorragende Zusammenarbeit von

Planer, Bauherr und ausführenden Professionisten

– positiv auf unser tägliches Leben einwirkt und

selbst in der schwierigen Phase des Trauerns Linderung

verschaffen kann.

29

Aufbahrungshalle Sankt Georgen an der Gusen Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH


Team M Architekten ZT GesmbH

Wohnanlage Spindelbaumweg/

Linz

30

Wohnanlage Spindelbaumweg/Linz Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH

2001 konnten Team M Architekten ZT GesmbH aus

Linz den Wettbewerb für dieses Projekt für sich entscheiden.

Von der Jury wurden damals besonders

die fächerförmige Anordnung der Baukörper, welche

großzügigen Grünraum für die Bewohner offen

lässt, die funktionellen Wohnungsgrundrisse und

die kostengünstigen halbgeschoßig abgesetzten

Tiefgaragen hervorgehoben.

Die Architektur dieses Sozialen Wohnbaus ist auf

wesentlichste Gestaltungselemente reduziert. Die

verwendeten Materialen zeichnen sich durch hohe

Widerstandsfähigkeit und lange Nutzungsdauer

aus. Die alte, nicht mehr sanierungsfähige Wohnbebauung

am Spindelbaumweg wurde durch moderne,

energiesparende und komfortable Wohnhäuser

ersetzt.

Die gesamte Anlage umfasst 178 Wohnungen und

ist sehr kompakt und robust konzipiert. Die Gebäude

sind drei- oder viergeschoßig, sowie mit einem

Garagengeschoß unterkellert. Die Grundrisse zeich-

31

Wohnanlage Spindelbaumweg/Linz

nen sich durch eine offene Zone aus Wohnbereich,

Küche und Essplatz aus. Jede Wohnung verfügt über

eine gedeckte Terrasse, die als erweiterte Wohnfläche

dient und eine Pufferzone zwischen Laubengang

und Wohnung darstellt.

Jetzt 2010 ist die gesamte Wohnanlage mit 17.500

Wohnnutzfläche fertig gestellt.


Team M Architekten ZT GesmbH

Kindergarten/Kirchschlag

32

Kindergarten/Kirchschlag Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH

In Kirchschlag bei Linz entstand in Nachbarschaft

zum Schulkomplex in zweigeschoßiger Bauweise

der neue Kindergarten. Das optische Erscheinungsbild

des Gebäudes wird durch eine Vielzahl

quadratischer Fassadentafeln geprägt, welche dem

Kindergarten seine Individualität verleihen. Durch

die Hanglage haben die beiden Gruppenräume im

Untergeschoß über eine zwischengeschaltete Sanitärgruppe

einen ebenerdigen Ausgang ins Freie.

33

Kindergarten/Kirchschlag Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH


Team M Architekten ZT GesmbH

Betreubares Wohnen

Karl-Steiger-Straße/Linz

34

Betreubares Wohnen Karl-Steiger-Straße/Linz

Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH

In Linz, im Stadtteil Kleinmünchen, errichteten

die Vereinigten Linzer Wohnungsgenossenschaften

südlich des Einkaufszentrums dieses fünfgeschoßige

Wohnhaus. Es beherbergt 33 Wohneinheiten

mit der ausschließlichen Bestimmung für

betreubares Wohnen. Diese besondere Wohnform

soll ein selbständiges, selbst bestimmtes und sicheres

Leben für ältere Menschen und Menschen mit

Beeinträchtigung ermöglichen. Der Gemeinschaftsraum

im Erdgeschoß, mit zugehörigen Räumlichkeiten

für eine Betreuungsperson und Flächen im

Freien, unterstützt ein abwechslungsreiches und

aktiv gestaltetes Leben.

Tel. 0 732 / 680 340

Fax DW-20

35

Betreubares Wohnen Karl-Steiger-Straße/Linz

Förderlich für aktive Innen- und Außenbeziehungen

der Bewohner ist die Einbindung des Gebäudes

in eine größere Wohnanlage mit weiteren 71

Wohneinheiten.

Der Baukörper der betreubaren Wohnungen ist

nach Westen verdreht, sodass sich der Grünraum

zwischen den Gebäuden zum unmittelbar daneben

liegenden Bach hin aufweitet. Die Laubengangseite

öffnet sich in diesen gemeinsam genutzten Innenbereich,

während den Wohnungen nach Südwesten

Loggien vorgelagert sind. Von hier lässt sich

der Blick auf den alten, geschützten Baumbestand

genießen.

• N E U B A U

• M O N T A G E

• A L T B A U S A N I E R U N G

• S E R V I C E u . R E P. A L L E R

F E N S T E R T Y P E N u . H A U S T Ü R E N

4020 LINZ, Unionstraße 87 – 89

www.dobler-partner.at • E-Mail: office@dobler-partner.at

Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH


Team M Architekten ZT GesmbH

Aufbahrungshalle/Altschwendt

36

Aufbahrungshalle/Altschwendt Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH

Die Verabschiedung eines verstorbenen Menschen

zu erleichtern war ein wichtiges Anliegen des Entwurfes.

Durch die Schaffung eines ruhigen Baukörpers

und eines hellen Innenraums sollte ein stiller

Ort geschaffen werden, der das Abschiednehmen

erleichtert. Die an sich schlichte Gestaltung des Objekts

lebt vor allem von der Kombination der verwendeten

Materialien und ihrer sauberen Verarbeitung.

Die Natursteinmauer im Norden ist die Verlängerung

der Friedhofsmauer und bildet das Rückgrat

des Gebäudes. Der raue, gebrochene Stein baut

diese schützende, Halt gebende Wand auf. Die

Raumhülle bildet das rohe, gegossene Material

Beton mit seiner widerstandsfähigen, aber auch

stillen Art. Und je näher der Schutzsuchende dem

Zentrum kommt, desto edler und feiner werden die

Oberflächen, nämlich geschliffener Naturstein und

weiß lasiertes Holz. Dann, geschützt und geborgen

im Innersten, befindet sich das Immaterielle – unser

Innerstes.

Bauleitung durch:

37

Aufbahrungshalle/Altschwendt Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH


Arch. DI Michael Neuhauser

RIVEG Bürogebäude/Scheibbs

38

RIVEG Bürogebäude/Scheibbs Fotos: Architekturbüro Neuhauser

Das Grundstück befindet sich in der Nähe des

Stadtzentrums von Scheibbs.

Eingebettet in eine Siedlungsbebauung, zeichnet

sich das Gebäude durch seine eigenständige Gestalt

aus. In Position und Ausrichtung nimmt das

Bauwerk geschickt Bezug auf die umgebende Topografie

und Grundstücksgeometrie.

Konzipiert wurde ein eingeschossiger Sockelbaukörper

mit Erweiterungsflächen parallel zur Erschließungsstraße.

Das Obergeschoss ist ein um 90°

gedrehter Bauteil mit einer Auskragung in Richtung

Eingangsbereich. Eine eigenständige Wohneinheit

mit separatem Zugang befindet sich im nördlichen

Teil des Gebäudes. Eine räumliche Trennung zwischen

Büro- und Wohneinheit wurde bewusst gewählt.

Durch eine raumhohe Eingangsverglasung betritt

man einen zentralen quadratischen Erschließungsraum,

dem Kernstück des Objektes. Ein großzügiger

Luftraum verbindet die beiden Büroebenen.

Im Obergeschoss ist eine Lounge als Kommunikations-

und Vortragsraum situiert, welche sich durch

seine eigenwilligen Fensterformate auszeichnet.

Durch die bewusst schmalen Fensteröffnungen

Richtung Süden wird eine Überhitzung des Raums

auf bauliche Weise verhindert.

Eine reduzierte Material- und Farbwahl im Gebäudeinneren

spiegelt die klare Gebäudestruktur

wider. Auf diese Weise entsteht ein schlüssiges Gesamtkonzept,

dem man die Planung aus einer Hand

bis ins letzte Detail ansieht.

Dem Wunsch des Bauherrn entsprechend wurde

ein weitgehend energetisch autarkes Gebäude geplant

und von der Firma Hörndler Haustechnik aus

Biberbach professionell umgesetzt. Die Heiz- und

Warmwasserversorgung basiert auf Erdwärme/

Grundwasser. Eine kontrollierte Raumlüftung sorgt

für Behaglichkeit in der gesamten Jahreszeit. Die

Kühlung der Wohn- und Büroflächen erfolgt durch

die Belüftung und Estrichaktivierung. Ein eigener

Brunnen versorgt das Gebäude mit Brauchwasser.

Die Eisfreihaltung der Stellplätze wurde durch die

Energiegewinnung des Heizwasserrücklaufes erzielt.

39

RIVEG Bürogebäude/Scheibbs Fotos: Architekturbüro Neuhauser


Arch. DI Michael Neuhauser

Wohnanlage Hausleitnerweg/Linz

Thermische Sanierung der gesamten Wohnanlage,

bestehend aus 26 Wohneinheiten und Garagentrakt.

Zubau von von Loggien und Terrassen. Ein-

40

Wohnanlage Hausleitnerweg/Linz

bau von neuen Wohneinheiten im Hanggeschoß

mit zugeordneten Gartenflächen. Umgestaltung

der Außenanlagen.

Fotos: Architekturbüro Neuhauser

Arch. DI Paul Schweizer

Holztechnikum/Kuchl

41

Holztechnikum/Kuchl Fotos: Andrew Phelps


Taillierte, schlanke und flexibel nutzbare Halle passt

sich an die Umgebung an.

Wenn Kinder oder Jugendliche mit einem Messer

ein Stück Holz bearbeiten, entsteht meistens eine

schlanke taillierte Form. Dieses Muster hat sich als

Symbol für den menschlichen Körper wie auch für

das Menschsein in die meisten Köpfe „unbewusst“

eingeprägt. Was lag also näher diesen Archetypus

in Architektur zu übertragen als Symbol für einen

lebendigen Baustoff, wie in Holz darstellt! Auch bei

den nicht zu unterschätzenden Dimensionen der

Bauaufgabe eine „Halle“ in einem eher feinkörnigen

Siedlungsgebiet mit sensibler Landschaft war

es sinnvoll die sich in die Umgebung einzupassen

und mit der Baukörperform trotzdem kraftvoll zu

reagieren.

Am Holztechnikum Kuchl werden seit über 65 Jahren

Fach- und Führungskräfte für die Holzbranche

ausgebildet. Mit dem Baubeginn der Werkstättenhalle

am 27. April 2009 setzte das Holztechnikum

Kuchl einen weiteren Schritt in eine zukunftsorientierte

Fachausbildung. Die Halle ist als reiner Holzbau

ausgeführt. 1200 m3 Holz wurden verbaut, dabei

passt sich die Halle durch die schlanke, taillierte

Form sehr gut in die Kuchler Umgebung an.

Am 8. Oktober 2010 findet die feierliche Eröffnung

der neuen Werkstättenhalle statt. „Die Abteilungen

des Werkstättenunterrichtes wie Band- und Gattersäge,

Schärfraum, Schlosserei, CNC-Bearbeitung,

Holzbearbeitungswerkstätten und Schulungsräume

werden in der neuen Halle untergebracht“, berichtet

HTK-Geschäftsführer Dr. Erhard Bojanovsky. Im

Praxisunterricht wird besonderer Wert auf die Anforderungen

der Arbeitsweise in den Untenehmen

gelegt. Darum werden Projekte abgewickelt, die

entweder als Lohnarbeiten ausgeführt werden oder

Einrichtungen und Ausstattungen für den eigenen

Bedarf gefertigt. In jedem Fall sollen die Schülerinnen

und Schüler auf die Arbeitsbedingungen in

Holzbearbeitungsunternehmen optimal vorbereitet

werden. „Mit der neuen Halle und dem optimierten

Betriebsablauf können wir die bestmögliche Praxisorientierung

im Unterricht schaffen“, berichtet

Schulleiter DI Helmuth Kogler.

„Mit dem vom Architekten Paul Schweizer entworfenen

Gebäude werden die gestalterischen und

konstruktiven Möglichkeiten des Materials Holz

gezeigt“, erläutert Bojanovsky. Das Gebäude dient

so als Anschauung des Holzbaus für den Unterricht

an und für sich. Die Aussteifung erfolgt durch eine

Brettsperrholzkonstruktion, welche gleichzeitig tragend

ausgebildet ist und auch Dach und Decke trägt.

Als Außenfassade wurde eine sägeraue romboid

geschnittene liegende Tannenschalung gewählt.

Die Konstruktion wurde gemeinsam mit der Holzforschung

Austria entwickelt. Außen wurde das Gebäude

grau lasiert. Diese Schicht soll den Verwitterungsprozess

vorwegnehmen und in den nächsten

Jahren abfallen. Die Fassade selber verwittert dann

natürlich und muss nicht gepflegt werden. Es wird

eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahre erwartet.

Die sägeraue Struktur erhöht die Oberfläche für

die Abtrocknung. Die Halle ist 97 m lang, 10 m hoch

und 20 m breit.

Beim Entwurf eines Gebäudes ist wichtig sich zu

vergewissern mit welchem Gebäudetypus und

Funktionen ich es zu tun habe. Eine Halle wie in

unserem Falle überspannt am besten die maximale

Breite. Damit erhalte ich die Flexibilität für zukünftige

Nutzungen. Dieser Gedanke ist sehr wichtig, da

in wenigen Jahren schon mit Anpassungen innerhalb

des Maschinenparks aufgrund technologischer

Entwicklungen zu erwarten sind.

„Eine echte Hallenwirkung, welche in der ganzen

Höhe und Länge erlebbar ist, bildet somit einer der

zentralen Entwurfsgedanken. Die statische Konstruktion

als symmetrischer Zweigelenksrahmen mit

gleich bleibenden Holzrahmen und beweglicher

Mitte erzeugt ein natürliches Trapezoid. Die Halle ist

der Umgebung sanft und harmonisch angepasst“,

erklärt Architekt DI Paul Schweizer.

Das Gebäude besteht aus einer Bodenplatte und

Kellerwänden aus Stahlbeton, welche die Erdgeschoßdecke

halten. Die Außenwände und Decken

werden von Leimholzrahmen getragen und stabilisieren

gleichzeitig in Form von kreuzverleimten

Sperrholzplatten die Konstruktion aus. Die Erdgeschoßdecke

leitet als Horizontalscheibe die Seitenkräfte

mittels eines Ringbalkenüberzuges in die

Fundierung ab. Wo möglich, sind alle Materialien in

Industriesichtqualität Sicht ausgeführt.

42

Holztechnikum/Kuchl Fotos: Andrew Phelps

Bandsäge Technologie

Wasserversorgung • Abwasserentsorgung

Hoch- und Industriebau • Anlagen- und Straßenbau

Vermessung • Regenwasserentsorgung • Retentionen • Sickeranlagen

Planung - Beratung - Projektmanagement

DI Schüffl & DI Forsthuber

Ingenieurkonsulenten für Bauwesen

Julius-Welser-Strasse 15, 5020 Salzburg

Tel.: 0662-434901, Fax: DW-8, e-mail: office@isf.co.at

Ausführung der

Holz- und Metallspäneabsaugung

als Profi Partner

Ing. Hess GmbH

3100 St. Pölten

www.hess.at

office.stp@hess.at

www.ewd.de

43

Holztechnikum/Kuchl Fotos: Andrew Phelps

TM


Cassco Bauträger GmbH

Wohnresidenz Elsbethen

Goldensteinstraße

44

Wohnresidenz Elsbethen Goldensteinstraße Fotos: Cassco

Im Sommer 2008 begann die Cassco Bauträger

GmbH eine noch nie dagewesene Wohnanlage im

Villenstil, vor den südlichen Toren Salzburgs, zu erbauen.

Die „Wohnresidenz Elsbethen Goldensteinstraße“

besteht aus 12 Häusern mit unterschiedlichsten

Wohneinheiten, Büros und Praxen, welche sich

den individuellen Bedürfnissen der Bewohner anpassen.

Haus X ist ausschließlich dem Motto: „Wohnen im

Alter“ gewidmet. Hier wird betreutes Wohnen für

Elsbethener ermöglicht. 2009 wurde bereits das

sogenannte „Musterhaus“, Haus VIII, von den Eigentümern

bezogen. Im Frühjahr 2010 übergab der

Bauträger Cassco die Eigentumswohnungen der

Häuser I bis VI an seine Eigentümer. Die weiteren

Häuser werden bis Ende des Jahres fertiggestellt

und übergeben werden.

Die Wohnresidenz ist eine einzigartige Wohnanlage

in ruhiger, stadtnaher, grüner Lage mit atemberaubender

Berg- und Schlosskulisse. Die gesamte

Anlage wurde mit traumhaften Außenanlagen wie

einem Relax- und Wohlfühlteich, einem Brunnen,

einer Gemeinschaftsgrillstelle, und schönen Gehwegen

gestaltet.

Solide Ziegelbauweise mit Vollwärmeschutz, kontrollierte

Wohnraumbelüftung, ökologische Fernwärmeheizung,

hochwertige Drei-Scheiben-Isolierverglasung

bei den Fenstern und Rollläden an allen

Fenstern sorgen für niedrige Energiekosten.

Jedes Haus verfügt über einen Lift, welcher die

Bewohner bequem von der Tiefgarage in das gewünschte

Stockwerk fährt. Die optimierte Tiefgarage

hält das Grundstück autofrei und sichert so die

Freiraumqualität für alle Bewohner und Nachbarn.

Infos unter: www.cassco.at

Dumböck & Tobin

die wohnwerkstatt

Hauptstraße 17, 5082 Grödig T: +43 6246 727 56 F: DW 27

E: info@dumboeck-tobin.at

45

Wohnresidenz Elsbethen Goldensteinstraße Fotos: Cassco


GS architects ZT GmbH

„MP09“ Headquarter der

Uniopt Pachleitner Gruppe/Graz

46

MP09 Headquarter UNIOPT Pachleitner Gruppe/Graz Fotos: GS architects

47

MP09 Headquarter UNIOPT Pachleitner Gruppe/Graz Fotos: GS architects


Architektur kann vieles sein: funktional, pragmatisch,

poetisch, urban oder ästhetisch. Das MP09 ist

für uns nicht nur ein wenig von allem, sondern alles

in allem.“ (GSarchitects)

Das Bürogebäude MP09 setzt neue Maßstäbe im

urbanen Umfeld von Graz und inszeniert ein unverwechselbares

Entree in die Stadt. GSarchitects setzen

mit dem „schwarzen Panther“ einen bewusst

auffälligen Akzent an der Liebenauer Tangente, der

eine architektonische Skulptur darstellt und auf

seine spezifische Art mit der Außenwelt kommuniziert:

Man sieht alles und ist doch in der Intimität

des Gebäudes aufgehoben.

Das leicht abfallende Gelände des Grundstücks wird

durch eine erhabene Sockelzone ausgeglichen. In

dieser Ebene sind Garage, Lagerräume, Büros und

Verkaufsflächen untergebracht, die natürlich belichtet

sind und direkte Zugänge nach außen haben. Die

Sockelzone wird mit den vorgelagerten Terrassen,

Zufahrten und Parkplätzen auf verschiedenen Ebenen

als eigene Landschaft inszeniert.

Das Gebäude gliedert sich in zwei Bereiche: das

Headquarter der Uniopt Pachleitner Group und

die Büroflächen der Fremdvermietung. Die beiden








@


Teile werden separat über ein großes Foyer mit einem

zentralen Luftraum erschlossen, der im Knick

der beiden Gebäudeachsen liegt. Über einen frei

stehenden Treppenturm erreicht man Brücken, die

den Luftraum queren. Durch die geschoßhohen

Verglasungen der dem Atrium zugewandten Räume

werden Sichtbeziehungen in alle Richtungen

ermöglicht. Im Erdgeschoß sind ein Restaurant, Geschäfte

und ein Seminarraum angeordnet.

Hohe räumliche Qualitäten werden nicht nur in den

Büro- und Repräsentationsräumen geboten, auch

die Erschließungszonen und Nebenräume wurden

mit der gleichen Hingabe gestaltet. Ganz der Lebensphilosophie

des Bauherrn Michael Pachleitner

entsprechend, der meint: „Wenn man schon 80 Prozent

seines Lebens mit Arbeit verbringt, sollte man

diese Zeit in einer ansprechenden Umgebung verbringen.“

– „Meine Mitarbeiter konnten den Umzug ins MP09

gar nicht erwarten“, verdeutlicht Pachleitner den

Spirit seines maßgeschneiderten Headquarters.

Wobei sein eigenes Büro mit Terrasse und Lounge

in der spektakulären Auskragung des „schwarzen

Panthers“ auch ganze 100 Prozent Lebenszeit mit

Genuss ermöglichen würde.

„So ein Projekt passiert vielleicht nur einmal in einem

Architektenleben. Es ist ein Glücksfall und ein

Meisterstück. Ich denke, das gilt für beide Seiten:

Bauherr und Architekt. Wir gingen gemeinsam an

die Grenze des Möglichen. Das Gebäude ist eine

Welt für sich und in jeder Hinsicht einmalig. Jeder

einzelne im Büro- und Ausführungsteam hat Großartiges

geleistet“.

Brigitte Spurej-Jammernegg, GSarchitects

AUSFÜHRUNG DER EMPFANGSMÖBEL: LOBBY MIT SITZBÄNKEN

UND DES GASTROBEREICHS MIT THEKE.

48

MP09 Headquarter UNIOPT Pachleitner Gruppe/Graz Fotos: GS architects

Arch. DI Michael Neuhauser

Generalsanierung

Museumstraße 20/Linz

Durch die innerstädtische und ruhige Lage der Immobile

wurde besonderer Wert auf die Schaffung

von Außenräumen gelegt. Einbau von 7 Wohnungen

mit großzügigen Balkonen und Loggien. Durch die

gezielte thermische Sanierung wurde ein Niedrigenergiehausstatus

für ein Gründerzeithaus erwirkt.

49

Generalsanierung Museumstraße 20/Linz Fotos: Architekturbüro Neuhauser


Arch. DI Heinz Anglberger

Einfamilienhaus/Obertrum

50

Einfamilienhaus/Obertrum

Fotos: Architekturbüro Anglberger

Eingebettet in das Baulandsicherungsmodell der

Gemeinde Obertrum am See zeichnet sich das

Wohnhaus durch seine eigenständige Gestalt aus.

In Position und Größenordnung nimmt das Bauwerk

direkten Bezug auf die Vorgaben des Bebauungsplanes

(die Lage der Außenwände entspricht

exakt der Größe des Baufensters). Die Fassade ist

ein Wechselspiel zwischen zwei Materialien, weiß

verputzen Wandflächen und den rötlich-braunen

HPL-Platten, die vorwiegend in den exponierten

Bereichen zum Einsatz kamen. Die Lage der Öffnungen

sind einerseits vom Innenraum bestimmt,

andererseits um Ausblicke auf die Salzburger Bergwelt

zu inszenieren.

Aufgrund der Hanglage des Grundstücks war es

möglich das Untergeschoss großzügig zu belichten.

Dadurch wirkt auch der Baukörper im Zugangsbereich

schwebend leicht. Der Elternteil im Obergeschoss

dreht sich noch einmal leicht heraus und

strukturiert die Baumasse.

Im Erdgeschoß befinden sich der Wohn- und Essraum

samt Küche sowie ein großzügiger Wirtschaftsraum.

Die großen Verglasungen öffnen sich

51

Einfamilienhaus/Obertrum

zum Garten. Das Tageslicht, die Verbindungen zwischen

den Räumen und die Beziehung zwischen außen

und innen spielen eine besonders große Rolle.

Das Obergeschoß teilt sich in einen Elternbereich

und einen leicht erhöhten Kinderbereich. Zugang

zu den Freibereichen sind von jedem Zimmer aus

möglich. Flexibilität für zukünftige Nutzungen zeigt

sich unter anderem durch entfernbare Wände zwischen

den Kinderzimmern.

Materialien und Oberflächen wurden bewusst minimiert

eingesetzt. Für Boden und Türen kam weiß

geölte Eiche, für die Möbel dunkle Nuss zur Ausführung.

Glättputz und Glasflächen für Abtrennungen

und Oberlichten erzeugen offene, luftige, helle

Räume.

Die Wärmeversorgung des Niedrigenergiehauses

wird durch die Fernheizanlage des Baulandsicherungsmodells

sichergestellt. Die Wärmeverteilung

erfolgt über Fußboden- bzw. Wandheizungen. Auf

dem Flachdach wurden außerdem Vorkehrungen

zur zusätzlichen Aufstellung von Solarkollektoren

getroffen.

Fotos: Architekturbüro Anglberger


SVW Architekten ZT GmbH

Generalsanierung Stadtwohnungen

Ringstraße/Wels

52

Generalsanierung Stadtwohnungen Ringstraße/Wels Fotos: SVW Architekten ZT GmbH

Generalsanierung Stadtwohnungen - Ringstraße

Wels - Fertigstellung August 2010

Das bestehende Stadthaus an der Ringstraße im

Zentrum von Wels wurde in der zweiten Hälfte des

19. Jahrhundert errichtet und im Laufe der Jahre

zahlreichen baulichen Veränderungen im Inneren

des Gebäudes unterworfen.

Am Anfang der Planungsphase stellte sich für den

Bauherrn die Frage: einfache Reparatur der bestehenden

Wohnungen oder aufwendige Generalsanierung.

Damit verbunden war das Abwägen

zwischen Baukosten und den zu erwartenden Mieteinnahmen.

Auf Anraten der Architekten und Abwägen der Vor-

und Nachteile konnte sich der Bauherr für eine Generalsanierung

des Wohnhauses entscheiden.

Bei der Planung wurde der Altbestand bis auf das

bestehende Stiegenhaus völlig entkernt und eine

neue Raum- und Wohnungsaufteilung vorgenommen.

Südseitig wurden Balkone vor die Fassade

gehängt, um den erforderlichen Freiraum für die

Wohnungen zu gewährleisten. Sämtliche Nassräume

und Küchen wurden in einem neuen Kern in der

Mitte des Gebäudes zusammengefasst, die Wohn-

und Schlafräume reihen sich an der Straßen- und

Hofseite des Gebäudes an.

Bei der Innenausstattung wurde zum einen auf hohe

Qualität und zum anderen auf die Verwendung von

raumhohen Glaswänden geachtet, um die innenliegenden

Küchen, Vor- und Nassräume mit Tageslicht

zu versorgen.

Während der Bauphase kamen bei den Abbrucharbeiten

einige Dinge, wie verfaulte Tramdecken

völlig verrostete Wasser- und Kanalleitungen zum

Vorschein. Dennoch wurden die am Anfang der Planung

prognostizierten Baukosten von € 1.300,00 /

m² NNFL eingehalten, ja sogar um ca. 1.5% unterschritten.

Noch während der Bauzeit begann man Mieter zu

suchen. Vor der Fertigstellung im August 2010 waren

sämtliche Wohnungen vermietet. Somit war die

Entscheidung für die Generalsanierung richtig.

I N S T A L L A T I O N E N

Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.

G

GAS · WASSER · HEIZUNG · LÜFTUNG

PLANUNG · AUSFÜHRUNG UND SERVICE

A-4061 PASCHING · PRINZ-EUGEN-STRASSE 56

TEL. 07229/72185-0 · FAX 07229/72185-30

I N F O @ L A B A N . A T · W W W . L A B A N . A T

53

Generalsanierung Stadtwohnungen Ringstraße/Wels Fotos: SVW Architekten ZT GmbH


Genuss - Architektur - Genuss

Quinoasalat mit Kapern und Himbeeressig

„Im Sommer verlangt der Körper oft nach leichter, kühler Kost

und wenn Sie wie ich kein immerwährendes Verlangen nach

Blattsalaten haben, werden Sie mit diesem frischen, sättigenden

Sommersalat ihre Freude haben!“

Quinoa (sprich Kinwa) gilt als altes Korn der Inka und wirddeshalb

manchmal als Inkakorn oder Perureis bezeichnet.

Gemeinsam mit Amarant ist es in Südamerika ein Hauptnahrungsmittel.

Quinoa ist kein echtes Getreide, sondern gehört

zu den Gänsefußgewächsen. Der Gehalt an Eiweiß und einigen

Mineralien (besonders Magnesium und Eisen) übertrifft sogar

den der gängigen Getreidearten und Quinoa ist darüber hinaus

auch glutenfrei. Mittlerweile findet sich Quinoa nicht nur im

Reformhaus sondern auch in den Regalen der Drogeriemärkte.

Abgesehen von diesem Rezeptvorschlag lässt sich Quinoa gut

anstelle von Reis verwenden und bildet eine fein schmeckende,

knackige Beilage.

Zubereitung:

Quinoakörner müssen gut gewaschen werden. Man kann sie

wie Reis zubereiten, aber da sie stark aufquellen, brauchen

sie mehr Wasser als dieser. Das heißt Quinoa mit einem Teelöffel

Salz und der Butter nach Packungsanweisung garen und

auskühlen lassen. Während dessen den Paprika klein würfelig

schneiden, die Gurke längsvierteln und in Scheiben schneiden

(wenn möglich ungeschält, weil es farblich in diesem bunten

Sommersalat ungleich besser aussieht), die Cocktailtomaten

vierteln und die Jungzwiebeln mit ihrem Grün fein hacken. Das

alles wird zusammen mit den Kapern, dem Mais und dem abgekühlten

Quinoa vermischt, mit Himbeeressig und Olivenöl mariniert

und mit Salz, Pfeffer und scharfem Senf abgeschmeckt. Der

Salat schmeckt besonders gut, wenn er einige Stunden einziehen

kann und eignet sich daher hervorragend zum Vorbereiten

für den Grillabend oder zum Mitnehmen auf ein Sommerfest!

Arch. DI Katrin Kronlachner

Team M Architekten ZT GesmbH

Zutaten:

1 Tasse Quinoa / 2,5 Tassen Wasser / 1 TL Salz und

etwas Butter

1 Gurke (ungeschält) / 1 rote Paprika / Kapern

(Menge wie es ihrer Vorliebe entspricht)

2 Handvoll Cocktailtomaten / 1 kleine Dose Mais

2 Jungzwiebel samt Grün

Himbeeressig / Olivenöl / Salz, Pfeffer und

scharfer Senf zum Würzen

„Die Menge der Zutaten sind nur ein Vorschlag und die

Gemüseauswahl eine Anregung. Für mich persönlich besteht

ein Teil des Genusses darin, wie ansprechend das

Essen fürs Auge ist. Daher setze ich auf intensive Farben

und schlagen Ihnen als Variante auch gelbe oder grüne

Paprika, Karotten, Schnittlauch,... vor. Aber Kern des Rezepts

bilden neben dem Quinoa die Kapern und der Himbeeressig

(weil er mit seiner fruchtigen Schärfe herrlich

zu heißen Sommertagen passt). Ich zähle auf Ihre Fantasie

und Freude am Experimentieren! Guten Appetit.“

54

Genuss - Architektur - Genuss Fotos: Team M Architekten ZT GesmbH/creative solutions

Werbung ist unsere Leidenschaft

creative solutions

Werbung & Marketing

www.wacs.at


Gärtnerei Kainz 05

8793 Tofaiach

Marktgemeinde

St. Peter-Freienstein 05

8792 St. Peter-Freienstein

Alpine Bau GmbH 05

8741 Maria Buch/Feistritz

Gemeinde Stein 07

8282 Stein

Sorger GmbH & Co. KG 07

8282 Loipersdorf

Plansky & Guggenberger GmbH

5165 Berndorf

09

IBO Beschichtungstechnik GESMBH

4974 Ort i. Innkreis

09

Hali Büromöbel GmbH

5020 Salzburg

09/11

Gachowetz Solarflex Ges.m.b.H.

5020 Salzburg

11/27

Kraibacher ZT GmbH

5020 Salzburg

11/13/26

Dipl. Ing. Reiner Rothbacher

5700 Zell am See

13/43

Tischlerei Jehle GesmbH & Co. KG

6555 Kappl

15

Swietelsky Bau GmbH

6500 Landeck

17

SN Haustechnik GmbH

5020 Salzburg

19/26

Alpine Bau GmbH

5071 Wals/Salzburg

19

Stefan Teufl

Spengler & Dachdecker

5071 Wals

21/23

Walter Herbek

Dachdecker & Spengler GmbH

5020 Salzburg

25

Traussner Bau-GmbH

4052 Ansfelden

29

56

Inserentenverzeichnis

Inserentenverzeichnis

Metall-Auer Ges.m.b.H. 31

4783 Wernstein a. Inn

Gebrüder Lang Bau GmbH 31

4113 St. Martin i. M.

Elektro Steineder Ges.m.b.H. 33

4020 Linz

Dobler & Partner GmbH 35

4020 Linz

Gemeinnützige Wohnungs- und 37

Siedlungsgenossenschaft Familie

4020 Linz

Hörndler Haustechnik 39

3353 Biberbach

Zellan GesmbH 40/49

4020 Linz

Ing. Hess GmbH 43

3100 St. Pölten

EWD

The SawLine 43

Company Esterer WD GmbH

D-84503 Altötting

ISF DI Schüffl & DI Forsthuber 43

5020 Salzburg

Dumböck & Tobin 45

Die Wohnwerkstatt

5082 Grödig

Ogrisek & Knopper GmbH 48

8054 Seiersberg

Grohschädl

Tischlerei GmbH 48

9554 St. Urban

Möbel Laimer GmbH 51

5163 Mattsee

A. Laban Intallationen 53

Gesellschaft m.b.H.& Co.KG

4061 Pasching

Creative Solutions 55

Werbung & Marketing

5072 Siezenheim


F a c h m a g a z i n f ü r A r c h i t e k t u r

www.monolith-magazin.com 02/2010

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine