vorsorge lebensversicherung ag geschäftsbericht 2009 - Anbieter

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vorsorge lebensversicherung ag geschäftsbericht 2009 - Anbieter

Gesellschaftsorgane4 AufsichtsratDr. Daniel von BorriesMitglied des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe AG,VorsitzenderOlaf BläserMitglied der Vorstände der Victoria Versicherung AG,Victoria Lebensversicherung AG und Victoria Krankenversicherung AG,stellv. VorsitzenderMichael StoffelsVersicherungsangestellterVorstandDr. Johannes LörperFrank Neuroth


Bericht des AufsichtsratsWir haben im Berichtsjahr die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwachtund beratend begleitet. Hierzu haben wir uns durch zahlreiche mündliche undschriftliche Berichte des Vorstands über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaftund ihrer wesentlichen Beteiligungsgesellschaften sowie über alle wichtigenAngelegenheiten unterrichten lassen. Darüber hinaus wurden Lage und Entwicklungder Gesellschaft sowie grundlegende Angelegenheiten der Geschäfts führungin zwei Aufsichtsratssitzungen eingehend mit dem Vorstand besprochen.5Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz sind einzelne Überwachungsaspektedes Aufsichtrats stärker in den Fokus gerückt. Besonders die Überwachung desRisikomanagements hat eine Konkretisierung erfahren. Wir haben uns deshalb überdie wesentlichen Aspekte des internen Risikomanagement-Systems berichten lassen.Prüfungsmaßnahmen gemäß § 111 Abs. 2 AktG waren auch im abgelaufenenGeschäftsjahr nicht erforderlich.Die KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft WirtschaftsprüfungsgesellschaftSteuerberatungsgesellschaft, München, hat den von dem Vorstandaufgestellten Jahresabschluss für das Jahr 2009 sowie den Lagebericht geprüftund mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.Nach unserer eigenen Überprüfung haben wir diese Unterlagen sowie den Berichtdes Abschlussprüfers in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats, an der auch derAbschlussprüfer teilgenommen hat, abschließend erörtert. Wir hatten keine Einwendungenzu erheben. Insbesondere sind uns keine Risiken bekannt geworden,denen im Jahresabschluss nicht ausreichend Rechnung getragen worden ist.Wir billigen den Jahresabschluss für das Jahr 2009, der damit festgestellt ist.Auch der Verantwortliche Aktuar hat an der Bilanzsitzung teilgenommen unduns die wesentlichen Ergebnisse seines Erläuterungsberichts zur versicherungsmathematischenBestätigung vorgestellt. Einwendungen oder zusätzliche An -merkungen haben wir auch insoweit nicht zu erheben.Wir danken dem Vorstand und den Mitarbeitern für ihre Leistung, ihren tatkräftigenEinsatz und ihren Beitrag zu den im Berichtsjahr erzielten Erfolgen.Düsseldorf, den 22. März 2010Der AufsichtsratDr. Daniel von Borries, Vorsitzender


Vorwort des Vorstands6 Sehr geehrte Damen und Herren,das abgelaufene Geschäftsjahr war weltweit durch die Kapitalmarktkrise geprägt.Auch wir konnten uns deren Auswirkungen nicht entziehen. Leicht gestiegeneBeitragsfreistellungen und ein verhaltenes Neugeschäft dokumentieren die Verunsicherungder Versicherungsnehmer und potenzieller Neukunden.Verglichen mit dem Markt für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen,gelang es uns aber, das Bestandsniveau zu halten. Dies liegt nicht zuletzt daran,dass sich viele unserer Kunden in der Vergangenheit für Verträge mit Garantienentschieden haben. Sie sind daher von der Krise deutlich weniger betroffen.Zusätzlich ergriffen wir im Jahr 2009 eine Vielzahl von Maßnahmen, um unserenWachstumskurs in den kommenden Jahren wieder aufzunehmen.Hierbei verfolgen wir vor allem das Ziel, unseren Kunden mithilfe hoher Trans -parenz etwaige Verunsicherungen zu nehmen. Speziell im Bereich der Anbieterfondsgebundener Altersvorsorge wollen wir zu den Transparenzführern gehören.Dafür haben wir im ablaufenden Jahr ein Einmalbeitragsprodukt über unsere luxemburgische Tochtergesellschafteingeführt, welches die Garantiekosten offen ausweist und als erstes Lebensversicherungsprodukteine Zinsgarantie auf den Zahlbeitrag gibt; einen Honorartarif entwickelt, der Vermittlern die Möglichkeit gibt, flexibler undtransparenter auf Kunden zuzugehen; ein webbasiertes Fondsservicecenter eingerichtet, welches unseren Kundenjederzeit einen umfassenden Blick auf die aktuelle Marktsituation ihrer Fondsermöglicht; ein Nachfolgerating der Ratingagentur Assekurata durchführen lassen, welchesuns auch in der Finanzkrise ein unverändertes »A« (»gut«) als Ergebnis bescheinigt.In den Kategorien Sicherheit und Wachstum/Attraktivität erreichten wirsogar die Höchstnote »exzellent«.Die Vorsorge Leben steht auf einer unverändert soliden wirtschaftlichen Basis.Ihre Konzentration auf fondsgebundene Versicherungen hat sich gerade in denKrisenjahren 2008 und 2009 als sehr tragfähig erwiesen. Der abgeführte Gewinnerhöhte sich für 2009 auf 3,2 (1,8) Mio. €.


Das für die Versicherungsnehmer verwaltete Fondsvermögen der VorsorgeDeutschland konnte auf 447,1 Mio. € gesteigert werden. Die Eigenmittelausstattungist sehr komfortabel und bietet Raum für weiteres Wachstum. Obwohlwiederum in den Ausbau unserer Produktpalette und unseres Verwaltungs -systems investiert wurde, konnte die Verwaltungskostenquote erneut spürbarge senkt werden. Sie liegt deutlich unter dem Marktdurchschnitt, was uns nichtnur für Kunden, sondern auch für TPA-Partner leistungsfähig und attraktiv macht.7Unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir es zu verdanken,dass die Vorsorge im Jahr 2009 so gute Ergebnisse erzielen konnte. Wir freuenuns darauf, mit ihnen die kommenden Herausforderungen zu bewältigen. Wirdanken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Vorsorge für die im Jahr 2009geleistete Arbeit und setzen auf ein erfolgreiches Jahr 2010.Mit freundlichen GrüßenIhreDr. Johannes LörperFrank Neuroth


LageberichtGeschäft und RahmenbedingungenDie gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren erwartungsgemäßstark geprägt von der globalen Wirtschaftskrise. Auch die deutsche Versicherungswirtschaftstand unter diesem Einfluss, konnte 2009 aber dennoch einWachstum erzielen.Gesamtwirtschaftliche EntwicklungDie Weltwirtschaft verzeichnete 2009eine schwere Rezession. VerbliebeneWachstumstreiber waren China undIndien, wohingegen alle großen Industrienationenan Wirtschaftsleistungverloren. Allerdings gab es bereits abJahresmitte erste Anzeichen für einekonjunkturelle Aufhellung, die sich imweiteren Jahresverlauf mehrten. Sowar bereits ab dem 2. Quartal wiedereine positive Wachstumsdynamik derWeltwirtschaft feststellbar.In der Eurozone war die Wirtschaftsleistung2009 stark rückläufig. Zwar gabes erhebliche regionale Unterschiede,jedoch konnte keines der Mitgliedsländerein reales Wirtschaftswachstumerreichen.Das deutsche Bruttoinlandsproduktsank im Jahr 2009 preisbereinigt deutlichum 5,0 % (vorläufige Schätzungdes Statistischen Bundesamtes vom13. Januar 2010), während im Vorjahrnoch ein leichtes Wachstum von 1,3 %zu verzeichnen war. Der durch staat -liche Konjunkturprogramme gestützteprivate Konsum wirkte stabilisierendauf die Wirtschaft. Getrieben durch dieErholung der Weltwirtschaft, war abdem 2. Quartal eine leichte konjunkturelleBesserung zu beobachten.Die Entwicklung des Arbeitsmarkteswar stark von arbeitsmarktpolitischenMaßnahmen geprägt. So verhindertebeispielsweise der umfangreiche Einsatzvon Kurzarbeit einen drastischen An -stieg der Arbeitslosigkeit. Im Jahresverlaufsank die Arbeitslosenquotesogar von 8,3 % im Januar auf 7,8 % imDezember und betrug im Jahresdurchschnitt8,2 %.Die Teuerungsrate der Verbraucherpreisein Deutschland fiel aufgrund desstarken globalen Wachstumseinbruchssehr gering aus. So lag die Inflations -rate im Jahresdurchschnitt bei 0,4 %.Im 3. Quartal sanken die Konsumentenpreisesogar.Mit 3,1 % (vorläufige Schätzung desGDV) wuchs das gesamte Prämienvolumender deutschen Versicherungswirtschaftstärker als im Vorjahr (1,0 %).Ursächlich dafür waren in erster Liniedas Beitragswachstum in der privatenKrankenversicherung sowie das Einmalbeitragsgeschäftin der Lebensversicherung.KapitalmarktentwicklungDie internationalen Aktienmärkte verzeichnetenab März 2009 kräftige Kursgewinne,nachdem bis dahin immerwieder deutliche Kurseinbrüche zu be -obachten waren. Im Jahresverlaufkonnte der Euro Stoxx 50 um 21,1 %zulegen. Der DAX gewann im Vergleichzum Jahresanfang 23,8 %.Im Zuge der positiven Entwicklung aufden Aktienmärkten sowie der zunehmendoptimistischeren Konjunkturerwartungenstieg die Rendite zehnjährigerdeutscher Staatsanleihen seit Jahresanfangvon 2,9 % auf 3,4 %. Die Ren -dite zehnjähriger US-amerikanischerStaatsanleihen erhöhte sich im Jahresverlaufvon 2,3 % auf 3,8 %.Zur Verbesserung der Lage auf denKapitalmärkten ergriffen die Zentralbankenauch unkonventionelle geldpolitischeMaßnahmen. Um die Liquiditätzu erhöhen, wurden teilweise staat -liche und private Wertpapiere aufgekauft.Außerdem wurden wiederholtLeitzinssenkungen vorgenommen. DieEuropäische Zentralbank reduzierteihren Referenzzinssatz von 2,5 % auf1,0 % (Ende Dezember). Die Bank vonEngland senkte ihren Leitzins von 2,0 %auf 0,5 % (Ende Dezember). Der Re -ferenzzinssatz der US-Notenbankverblieb mit 0 bis 0,25 % auf seinemJahresanfangsniveau.9


LageberichtGeschäft und Rahmenbedingungen10 Die Lebensversicherung im Jahr 2009: Die Lebensversicherung hat trotz derschwierigen Bedingungen an den Kapitalmärkten ihre große Stabilität unterBeweis gestellt. Die Kunden schätzen die Verlässlichkeit und Sicherheit bei derRisiko- und Altersvorsorge in hohem Maße.Die Lebensversicherung hat sich 2009trotz weiterhin schwieriger Bedingungenauf den Kapitalmärkten als sehrstabil erwiesen. Gerade vor dem Hintergrundder Finanzkrise wissen die Kundendie Vorteile der Lebensversicherungzunehmend zu schätzen: Sicherheit,Verlässlichkeit und eine angemesseneRendite. Lebensversicherungsproduktesind hervorragend geeignet, umeigenverantwortlich für das Alter vorzusorgen.Denn nur sie können biometrischeRisiken wie Tod, Alter oder Invaliditätabsichern und gleichzeitig garantierteLeistungen bieten.Das Vertrauen der Kunden in die Fähigkeitder Lebensversicherer, ihre Leistungsversprechenzu erfüllen, führte zueinem unerwartet hohen Anstieg derEinmalbeiträge im Neugeschäft und da -mit auch insgesamt zu einem Beitragswachstum.Die Beitragseinnahmender Lebensversicherung einschließlichPensionskassen und -fonds stiegennach vorläufigen Angaben des Gesamtverbandesder Deutschen Versicherungswirtschaft(GDV) um 7,1 % auf85,1 (79,4) Mrd. €. Die Auszahlungenan die Lebensversicherungskundenwuchsen um 1 % auf 72,9 (72,1) Mrd. €und belegen eindrucksvoll die hoheBedeutung der Branche.Die private AltersversorgungDie Möglichkeiten zur privaten Vorsorgemit einer Lebensversicherung sindüberaus vielfältig: Sie reichen von klassischenKapitallebens- und Rentenversicherungensowie fondsgebundenenPolicen über Risikoversicherungen bishin zu Produkten mit Absicherungengegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitoder den Pflegefall. Insbesondere Versicherungsverträgemit rentenförmigerLeistung gewinnen zunehmend an Be -deutung. Vor allem die klassischenRentenversicherungsprodukte gegenEin malbeitrag verzeichneten im Ge -schäftsjahr 2009 eine sehr hohe Nachfrage.Das Neugeschäft gegen laufendenBeitrag war insgesamt rückläufig.So schwächte sich zum Beispiel imBereich der Fondsversicherungensowie staatlich geförderter Altersvorsorgeproduktedie Nachfrage der Kundenetwas ab. Basis- und Riester-Rentebleiben jedoch weiterhin attraktiv. DieRiester-Rente wurde um das Leistungsmerkmal»Wohn-Riester« erweitert.Aufgrund einer Gesetzesänderung werdenBasis-Renten nun auch von staat -licher Seite zertifiziert.Die betriebliche AltersversorgungDie betriebliche Altersversorgung leisteteinen wesentlichen Beitrag zur eigenverantwortlichenkapitalgedecktenAltersvorsorge. Der Gesetzgeber unterstütztsie durch umfangreiche staatlicheFörderungen und günstige Rahmenbedingungen.Gerade in der gegenwärtigenwirtschaftlichen Lage hat sie sichals besonders sicher und anpassungsfähigbewährt. So stehen vielfältige Ab -sicherungsmaßnahmen zur Verfügung,um die Betriebsrenten-Ansprüche derArbeitnehmer auch im Insolvenzfalldes Arbeitgebers zu erhalten.


Die Ge schäftsentwicklung 2009 in derbetrieblichen Altersversorgung wurdejedoch spürbar von den schwierigenwirtschaftlichen Rahmenbedingungenbe einflusst. So gingen die Neuabschlüssegegen laufenden Beitraginsgesamt zurück. Das Neugeschäftgegen Einmalbeitrag verzeichnetehingegen einen deutlichen Anstieg.Die verschiedenen Durchführungswegeentwickelten sich ebenfalls unterschiedlich.Während das Neu geschäftaus Direktversicherungen nahezukonstant blieb, verminderten sich dieNeuabschlüsse von Rück deckungs -versiche rungen und Verträgen überPensionskassen. Das Pensionsfonds -geschäft verbesserte sich aufgrundeinzelner großer Vertragsabschlüsse.BilanzrechtsmodernisierungsgesetzIm Jahr 2009 ist das Gesetz zur Mo -dernisierung des Bilanzrechts (BilMoG)in Kraft getreten. Es ist für die Bilanzenab 2010 anzuwenden. Die handelsrechtlicheBewertung von Pensionszusagenist nun nach einem stärker anden tatsächlichen Marktgegebenheitenorientierten Verfahren vorzunehmen.Dadurch könnten die Pensionsverpflichtungender Unternehmen deutlich an -steigen. Unterstützungskassen oderPensionsfonds können den betroffenenUnternehmen adäquate Lösungsmöglichkeitenfür die Ausfinanzierung oderAuslagerung dieser Versorgungsverpflichtungenbieten.11Veränderungender steuerlichen RahmenbedingungenDie seit Januar 2009 geltende Abgeltungsteuerhat die Wettbewerbspositionder Lebensversicherungsbranchegestärkt. Zudem konkretisierte der Ge -setzgeber wichtige Aspekte aus demJahressteuergesetz 2009. So müssenKapitallebensversicherungen einenTodesfallschutz von mindestens 50 %der vereinbarten Beitragssumme garantieren.Für private Rentenversicherungenfordert das Bundesministerium derFinanzen die konkrete Angabe entwederder Garantierente oder eines Rentenfaktorsbereits bei Vertragsabschluss.Insgesamt wurden die steuerlichenRahmenbedingungen präzisiert unddas Profil der Lebensversicherung weitergeschärft.


LageberichtGeschäft und Rahmenbedingungen12 Zusammenarbeit im Konzern: Die Vorsorge Leben ist ein Unternehmen derERGO, einer der großen international operierenden Versicherungsgruppen.Die Zugehörigkeit zur ERGO als einer großen und finanzstarken Gruppe bietetviele Vorteile für ihre Kunden.Diese Schritte sollen in der zweitenJahreshälfte 2010 erfolgen. Die KarstadtQuelleVersicherungen werdenbereits im ersten Quartal 2010 unterdem neuen Namen ERGO Direkt Versicherungenauftreten.Verwaltung und ProzesseEin Unternehmender ERGO VersicherungsgruppeDie Vorsorge Lebensversicherung AGist eine 100 %ige Tochtergesellschaftder ERGO Versicherungsgruppe AG.Diese gehört zur Munich Re, einem derweltweit führenden Rückversichererund Risikoträger. Im Jahr 2009 wurdenein Beherrschungs- sowie ein Gewinnabführungsvertragzwischen der VorsorgeLebensversicherung AG und derERGO Versicherungsgruppe AG ge -schlossen.ERGO ist weltweit in über 30 Ländernvertreten und konzentriert sich auf dieRegionen Europa und Asien. In Europaist ERGO die Nummer 1 in der Krankenundder Rechtsschutzversicherung;im Heimatmarkt Deutschland gehörtERGO über alle Sparten hinweg zu denMarktführern. Über 50.000 Menschenarbeiten als angestellte Mitarbeiteroder als selbstständige Vermittlerhauptberuflich für die Gruppe. Im Jahr2009 erzielte ERGO Beitragseinnahmenvon 19 Mrd. €.ERGO und ihre Marken bieten ein um -fassendes Spektrum an Versicherungen,Vorsorge und Serviceleistungen.Heute vertrauen über 40 MillionenKunden der Kompetenz und Sicherheitder ERGO und ihrer Experten in denverschiedenen Geschäftsfeldern; alleinin Deutschland sind es 20 MillionenKunden. ERGO spricht sie mit vielfältigenVertrieben und verschiedenen Markenan. Gemeinsam bieten sie integrierteVersicherungs- und Dienstleistungs -konzepte für individuelle Kundenbedürfnisse.Neue Markenaufstellung ab 2010Um das Rundum-Angebot der Versicherungsgruppefür den Kunden deutlicherzu machen, hat ERGO Ende 2009die Markenstrategie geändert. DerKonzern wird in Zukunft Lebens- undSachversicherungsprodukte unter derMarke ERGO in Deutschland anbieten.Dieses Angebot wird wie bisher durchdie Spezialversicherer – DKV für dieKrankenversicherung, D.A.S. für Rechtsschutz,ERV für die Reiseversicherungund die Vorsorge Leben als Spezialistfür fondsgebundene Versicherungensowie als Third-Party-Administrator –ergänzt. In den jeweiligen Geschäfts -feldern sollen Rechtsträger zusammengeführtwerden. Das bislang unter denMarken Hamburg-Mannheimer undVictoria abgeschlossene Neugeschäftin der Lebens- und der Schaden- undUnfallversicherung soll in Zukunft imWesentlichen unter der Marke ERGOerfolgen. Auch im internationalen Ge -schäft, wo ERGO bereits in vielenMärkten unter der eigenen Marke auftritt,wird die Versicherungsgruppe ihreMarke in Zukunft noch konsequenterpositionieren als bisher.Aufgrund ihres Geschäftsmodells istdie Vorsorge Leben in der IT weitestgehendunabhängig von den ERGO-Systemenorganisiert. Im Fokus stehen deshalbim Wesentlichen die (technischen)Schnittstellen zu den IT-Systemen desKonzerns und deren Prozesse.Bei der Vorsorge Leben als reinemFondspolicenanbieter hat die Verwaltungvon Vermögensanlagen nur einegeringe Bedeutung. In den Fällen, indenen eine Neuanlage oder eine Veränderungder Kapitalanlage auf eigeneRechnung notwendig erscheint, wirddie Vorsorge Leben von Fachleuten derERGO unterstützt.Die Vorsorge Leben hat im Jahr 2009begonnen, die Verwaltung ihrer eigenenVermögensanlagen zum größten Teilauf die MEAG MUNICH ERGO AssetManagementGmbH und ihre Tochtergesellschaftenzu übertragen. MEAG istder Vermögensmanager von Munich Re.Strategische Anlageentscheidungenwerden in enger Abstimmung mit MEAGund ERGO von der Vorsorge Lebengetroffen.Vorteile für KundenDie Zugehörigkeit zur ERGO als einergroßen und finanzstarken Gruppe bietetviele Vorteile für die Kunden derVorsorge Leben. Dies gilt sowohl fürden einzelnen Versicherungsnehmerals auch für den institutionellen Kunden.Sie haben auf lange Sicht einenzuverlässigen Partner.


Produkte und Vertrieb: Die konsequente Umsetzung ihrer Unternehmens -strategie und die große Innovationskraft der Vorsorge Leben sind der Schlüsselzum Erfolg.Über die Marke VorsorgeDie Vorsorge steht als »Versicherungsfabrik«für die maßgeschneiderte Entwicklungund Verwaltung von innovativenfondsgebundenen Produkten fürdie Altersvorsorge. Sie werden unterder eigenen Marke oder als sogenannteWhite-Label-Produkte von anderenERGO-Marken und konzernfremden Versicherernund Vertrieben angeboten.Wir übernehmen mit individuellen Softwarelösungendie Verwaltung und denKundenservice. In der betrieblichenAltersvorsorge bieten wir Arbeitgebernneben allen Durchführungswegen auchdie Verwaltung von Zeitwertkonten an.Die Vorsorge und ihre TochtergesellschaftVorsorge Luxemburg verwaltetenim Jahr 2009 rund 355.000 Verträge.Geschäftstätigkeit derVorsorge Lebensversicherung AGDie Vorsorge Leben betrieb im Jahr2009 direkt und indirekt alle gängigenFormen der fondsgebundenen LebensundRentenversicherung im Rahmender drei Schichten der Altersversorgung.Unsere fondsbasierten Produktein der Direktversicherung und densogenannten »Riester-Renten« verfügenauch über eine Bruttobeitragsgarantie.Ein zusätzliches Geschäftsfeld,die »Third-Party-Administration« (TPA),besteht in der Verwaltung von fondsgebundenenVerträgen für andere Erstversichererin Verbindung mit Funktionsausgliederungen.Damit bietet die Vorsorge Leben imSe gment fondsgebundener VersicherungsundAltersvorsorgeprodukte ein um -fassendes, leistungsstarkes und flexiblesProduktportfolio, das sowohl das Eigen -geschäft als auch das TPA-Ge schäftumfasst. Durch ihre große Erfahrungund besondere Expertise in der Entwicklungund Verwaltung fondsorientierterProdukte verfügt die Vorsorge Lebenüber geeignete Problemlösungen insehr variabler Wertschöpfungstiefe fürVertriebe und andere Versicherer sowieAltersvorsorgeeinrichtungen.Die Vorsorge Leben unterhält eineTochtergesellschaft in Luxemburg, dieVorsorge Luxemburg LebensversicherungS. A., die im Jahr 2009 ausschließlichdas fondsgebundene Lebensversicherungsgeschäftauf eigene Rechnungbetrieben hat. Zudem verfügt die VorsorgeLeben mit der im Jahr 2006gegründeten Vorsorge Service GmbHüber eine Tochtergesellschaft, in derLebensarbeitszeitkonten verwaltetwerden.Die Unternehmensstrategieder VorsorgeIm Berichtsjahr haben wir gemäß derbereits im Jahr 2006 verabschiedetenUnternehmensstrategie unser Geschäftin den Bereichen »Third-Party-Administration«(TPA) und Eigengeschäft sehrerfolgreich ausgebaut. Hierbei wirddas strategische Ziel konsequent weiterverfolgt,im Geschäftsbereich TPAdie Volatilität der Geschäftsergebnissezu reduzieren und im Eigengeschäftden Anteil der Vertriebsergebnisseaußerhalb der ERGO zu erhöhen. Zuden Maßnahmen zählen beispielsweise: Nutzung der Vorteile des StandortesLuxemburg zum Ausbau neuerGe schäftsfelder, zum Beispiel dieEtablierung von »Variable Annuities« Ausbau und Vermarktung des Ge -schäftsbereichs »TPA« durch fondsorientierteAltersvorsorgeproduktefür Lebensversicherer sowie Pen -sionsfonds und die Verwaltung vonZeitwertkonten Weitere Optimierung der Prozessezur Erzielung eines deutlich unterdem Marktdurchschnitt liegendenVerwaltungskostensatzes Vereinheitlichung und Zusammen -legung von Teilaufgaben und Funktionender beiden Standorte Deutschlandund Luxemburg, um zusätzlicheSynergieeffekte unter Beibehaltungdes Wachstumskurses zu erreichen.Fitch-Rating A+Im Jahr 2009 wurde wie bereits im Vorjahrein Finanzstärke-Rating der RatingagenturFitch durchgeführt. Hierbeierreichte die Vorsorge Leben mit derBewertungsnote »A+« (stark) ein hervorragendesErgebnis. Dies ist Ausdruckunserer weit überdurchschnitt lichenLeistungsfähigkeit und Finanzstärke.Assekurata-Rating ADie Vorsorge Leben hat sich im Jahr2009 einem Folgerating der RatingagenturAssekurata unterzogen. Darinwurde die Bewertung des Vorjahres mit»A« (gut) wiederum bestätigt. In denTeilbereichen »Wachstum/Attraktivitätam Markt« und »Sicherheit« konntesich die Vorsorge Leben sogar verbessernund erhielt in diesen wichtigenPunkten mit einem »exzellent« nunjeweils die Höchstnote von Assekurata.Der vollständige Ratingbericht ist unterwww.assekurata.de abrufbar.13


LageberichtGeschäft und Rahmenbedingungen14 Beide Ergebnisse stellen eine objektiveBestätigung unserer hervorragendenLeistungsfähigkeit und Qualität dar.Prozessoptimierung undService-Level-Agreements Direktversicherungen: Die fonds -gebundenen Direktversicherungennach § 3 Nr. 63 EStG der VorsorgeLeben basieren auf Garantiefondskonzeptenund gewährleisten demKunden den Erhalt der Bruttobeiträgezum Ende der Aufschub- undAnsparphase. Dabei erfolgt die Anlagedes Kapitals nur temporär und insehr geringem Umfang auf klassischeWeise. Durch ein intelligentes »Switch-Verfahren«, das die Höchststandgarantieder Garantiefonds für alle bisherigenund zukünftigen Einzahlungenausnutzt, gelingt es, den klassischangelegten Anteil des Kapitalsin der Regel innerhalb kurzer Zeitin Fondsanlagen zu tauschen. Durchdie Höchststandsgarantie lassen sichnegative Effekte aufgrund von Kursrückgängendeutlich verringern.Die Arbeitsabläufe der Vorsorge Lebensind im Jahr 2009 weiterentwickeltworden. Dies ist für unser Unternehmenein laufender Prozess kontinuierlicherVerbesserung, der erforderlich ist,damit wir auch zukünftig als Partnerfür die Third-Party-Administration undfür Vertriebspartner erste Wahl sind.Die Prozessoptimierung erfolgt im Einklangmit der Standardisierung vonProdukten und Verfahren; gleichwohllebt unser Geschäftsmodell auch weiterhinvon der Innovationskraft unsererProdukte. Das Angebot von Service-Level-Agreements für unsere Partnerist selbstverständlicher Bestandteilunserer Kundenbindung in diesemGeschäftsfeld. Ziel ist es, dauerhaftmit einer besseren Kostenquote als derDurchschnitt vergleichbarer Wettbewerberim Markt zu arbeiten, und zwartrotz des besonderen Fokus auf Produktinnovationenund Servicegarantien.Auch im Jahr 2009 konnten wirdiesen Anspruch wieder erfüllen.FondsgebundeneVersicherungskonzepteDie Vorsorge Leben hat eine sehr leistungsstarkeProduktpalette und bietetmarktführende Produkte an: »universal life«: Hierunter verstehenwir fondsgebundene Rentenversicherungen,die dem Kunden ein Höchstmaßan Flexibilität in Bezug auf denVersicherungsschutz, die Kapitalan -lage, die Ansparmöglichkeiten sowiedie Leistungsabläufe bieten. »Riester-Rente«: Seit dem Jahr 2006hat die Vorsorge Leben eine aufGarantiefonds basierende Rentenversicherungals zertifiziertes Altersvorsorgeproduktim Angebot. Das Kapitalanlagekonzeptentspricht in etwadem der fondsgebundenen Direktversicherung.Das Produkt wurdeauch im Jahr 2009 gut von den Vertriebenangenommen. »Rürup-Rente«: Die fondsgebundenenBasis-Rentenversicherungen derVorsorge Leben sehen verschiedeneEinzahlungsmöglichkeiten vor. Da -rüber hinaus sind eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungundeine Zusatzversicherung für den Hinterbliebenenschutzwählbar. Diegute Performance – verbunden mitflexiblen Zuzahlungsmöglichkeiten –macht dieses Produkt so attraktiv,dass es inzwischen einen Schwerpunktunseres Geschäfts gegen Einmalbeitragbildet. Die Zeitschrift€uro hat in Zusammenarbeit mit demInstitut für Vorsorge und Finanzplanung104 Tarife beurteilt und inder Ausgabe 12/2009 die Basisrenteder Vorsorge mit der Gesamtnote1,7 ausgezeichnet, die damit denzweiten Platz in der KategorieRürup-Fondsrente ohne Beitrags -garantie belegte.Die Innovationsstärke der Vorsorge-Gesellschaften ist durch die ZeitschriftFocus-Money in Zusammenarbeit mitder Ratingagentur Franke & Bornbergbestätigt worden. Die luxem burgischeTochtergesellschaft der Vorsorge Lebenhat in der Kategorie »Top-Lebens ver -sicherer/Internationale Anbieter 2009«einen herausragenden zweiten Platzbelegt.Mit diesem Sortiment deckt die VorsorgeLeben alle drei Schichten der Altersvorsorgedurch innovative Produkte ab.Im Rahmen eines Produktrelauncheswurden alle Produkte 2009 überarbeitetund verbessert. Die Fondsauswahl, dieschon bisher eine der größten Bandbreitenam Markt bot, wurde nochmalserweitert. Auch wurden weitere Nachhaltigkeitsfondsintegriert, die ihre An -lagekriterien nicht nur an ökonomischen,sondern gleichberechtigt auch ansozialen, kulturellen und Umweltas -pekten orientieren. Ferner hat die VorsorgeLeben einen Honorarberatertarifentwickelt, der für alle drei Schichtenangeboten werden kann.


Makler- und BankenvertriebDie Vorsorge Leben wurde als »Versicherungsfabrik«ohne eigenen Endkundenvertriebgegründet. Sie nutzt dieauf dem Markt verfügbaren Vertriebsmöglichkeiten– sowohl innerhalb alsauch außerhalb der ERGO –, um ihreProdukte zu vermarkten. Auch zukünftigsehen wir unsere Strategie undunsere Kernkompetenzen in schnellemProduktmanagement und effizienterVerwaltung.Im Jahr 2009 erfolgte der Vertrieb zumüberwiegenden Teil über Makler, Bankensowie die Ausschließlichkeitsvertriebeder ERGO.Third-Party-AdministrationDie Vorsorge Leben bietet institutionellenKunden – anderen Versicherern,Altersversorgungseinrichtungen undArbeitgebern, die ihren Mitarbeiterneine betriebliche Altersversorgunganbieten – dauerhaft oder auch zeitlichbefristet Funktionsausgliederungenfür die Verwaltung der Versicherungsverträgean. In diesem Geschäftsfeldprofitieren wir von den Empfehlungenunserer Kunden.Im Berichtsjahr konnte das Geschäftsfeldder Third-Party-Adminstration er -neut deutlich ausgebaut werden, dabestehende Vertragspartner ihre Produktangebotemerklich erweitert haben.Vorsorge.Net – ein Servicefür unsere Vertriebs- und TPA-PartnerDie Vorsorge Leben bietet allen Partnernan, per Internet gezielt in ihren bei derVorsorge Leben verwalteten BestandEinblick zu nehmen. Sie haben die Mög -lichkeit, »realtime« sämtliche Informationenüber einen Vertrag abzufragen,also neben den vertragsspezifischenInformationen auch Einblick in denSchriftwechsel zu nehmen, den Inkassostandeinzusehen sowie Aufträgean die Vorsorge Leben zu erteilen. Dieserinnovative Dienst wird sehr gutangenommen.Marktführende Transparenz durchwebbasiertes FondsservicecenterKunden und Vertriebspartner haben dieMöglichkeit, sich tagesaktuell im neugeschaffenen Fondsservicecenter(www.vorsorge-lebensversicherung.de/fondsservicecenter) über die Wertentwicklungihrer Fonds zu informieren.Über die Website können einfach undzielgerichtet Informationen zu Investmentstrategien,Hintergrundinformationenzu Kapitalmärkten oder Erläuterungenzu Fachbegriffen abgerufenwerden. Außerdem stellt ein monatlicherMarktausblick der ERGO-KonzerngesellschaftMEAG übersichtlich dieGesamtmarktdaten dar. Der Kunde hatdamit jederzeit einen Überblick überseine Kapitalanlage und vorhandeneAlternativanlagen. Damit schafft dieVorsorge Leben eine völlig neue Formder Transparenz für fondsgebundeneRentenversicherungen.15


LageberichtGeschäft und Rahmenbedingungen16Mitarbeiter: Mit Qualität und Flexibilität setzen unsere Mitarbeiter diestrategische Ausrichtung des Unternehmens um und sichern auf dieseWeise unsere erfolgreiche Marktstellung.Personelle EntwicklungDie Vorsorge Leben beschäftigt ausschließlichMitarbeiterinnen und Mitarbeiter– nachfolgend Mitarbeiter – imInnendienst. Am Ende des Berichtsjahreswaren 91 (89) Mitarbeiter im Angestelltenverhältnistätig.Das durchschnittliche Lebensalterunserer Mitarbeiter erhöhte sich gegenüberdem Vorjahr auf 39,2 (37,8) Jahre.Der Anteil der Frauen lag bei 42,9(42,7) %. Die durchschnittliche Konzernzugehörigkeitstieg auf 9,3 (8,3) Jahre.Diese Zahl ist für die junge VorsorgeLeben sehr positiv.Aus- und WeiterbildungDie bedarfsgerechte Qualifizierungunserer Mitarbeiter hat unveränderteinen hohen Stellenwert innerhalbunserer Personalpolitik. Ziel ist es,unser hohes Qualitäts- und Leistungsniveauauszubauen, um unsere Positionim Wettbewerb weiter zu stärken. Daherpassen wir unser gesamtes Angebotder Aus- und Weiterbildungsmöglichkeitenständig den aktuellen undzukünftigen Anforderungen an. DasQualifizierungsangebot für unsere Mitarbeiterbesteht aus internen sowieexternen Maßnahmen.Auch die Erstausbildung ist weiterhinein wichtiger Faktor zur Gewinnungqualifizierter Nachwuchskräfte. Ende2009 beschäftigten wir 4 (2) Auszubildendeim Berufsbild »Kaufmann/-fraufür Versicherungen und Finanzen«. DieAusbildungsquote lag am Jahresendebei 4,2 (2,2) %.Personal- und SozialaufwandDer Personal- und Sozialaufwand fürunsere Mitarbeiter erhöhte sich imBerichtsjahr um 5,8 %. Ursächlich hierfürwaren insbesondere Zusatzeinstellungenund tarifliche Steigerungen.Dank an die MitarbeiterAllen Mitarbeitern möchten wir Danksagen für ihr großes Leistungsvermögen,ihren tatkräftigen Einsatz und dashohe Maß an Motivation, sodass wirtrotz der Einflüsse der Kapitalmarktkrisewieder ein erfolgreiches Jahr für dieGesellschaft erzielen konnten. UnserDank gilt auch dem Betriebsrat für diejederzeit vertrauensvolle sowie konstruktiveZusammenarbeit bei derLösung der personellen, sozialen undorganisatorischen Aufgaben.UmweltWir sind davon überzeugt, dass eineleistungsfähige Versicherungswirtschaftdurch ihr Zusammenwirken mitanderen Wirtschaftsbereichen, ihrenAktionären, Kunden und Lieferanteneinen wichtigen Beitrag zum Umweltschutzund damit zu einer nachhaltigenEntwicklung leisten kann. Mit ihrenumweltrelevanten Leistungen undihren Investitionen in entsprechendeProjekte nimmt die Vorsorge Lebenihre gesellschaftliche Verantwortungwahr. Zudem folgt sie damit auchgesellschaftlichen Entwicklungen, diesich ihrerseits auf die Entwicklungendes Marktes auswirken.Wir haben dieses als Marktchancebegriffen und bieten dem Kunden dementsprechendim Rahmen der fondsgebundenenRentenversicherungen dieMöglichkeit der Kapitalanlage in Nachhaltigkeitsfondsund sogenanntenÖkofonds. Hierzu wurde das Fondsangebotim Jahr 2009 nochmals ausgebaut.Unser Engagement für denUmweltschutz und für eine nachhaltigeEntwicklung werden wir weiterhin systematischund kontinuierlich fortsetzen.


ErtragslageDer Versicherungsbestand stieg erstmals auf über 125.000 Verträge.Die Beitragseinnahmen erhöhten sich auf fast 162 Mio. €. Der Verwaltungs -kostensatz wurde gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 2,3 % gesenkt.Bestand und NeugeschäftFondsbestandIm Bestand wurden zum 31. Dezember2009 Fondsguthaben für dieInhaber von Lebens- und Rentenversicherungspolicenin Höhe von 447,1(293,5) Mio. € verwaltet. Somit konntedas verwaltete Fondsvermögen wiederumdeutlich um 52,3 % gesteigertwerden.NeugeschäftDie Finanzmarktkrise beeinflusste dasNeugeschäft der Vorsorge erheblich:Der Neugeschäftsbeitrag in Höhe von39,7 (76,4) Mio. € halbierte sichnahezu gegenüber dem Vorjahr. DasNeugeschäft gegen Einmalbeitragreduzierte sich um 56,4 %. Die laufendenBeiträge sanken um 43,2 %.BeitragseinnahmenDie Beitragseinnahmen im selbstabgeschlossenen Geschäft wuchsen –trotz des schwierigen Marktumfeldes –um 1,1 % auf 161,7 (160,0) Mio. €.VersicherungsbestandDer Versicherungsbestand überschrittim Berichtsjahr mit 129.523 (115.743)Verträgen die Stückzahl von 125.000deutlich. Dies entspricht einer Zu -wachsrate von 11,9 %. Der Bestand,ge messen an der Versicherungssumme,erhöhte sich um 10,0 % auf 4,07(3,70) Mrd. €.Nähere Angaben sind den Übersichtenauf den Seiten 32 und 35 zu entnehmen,die Teil des Lageberichts sind.StornoIm Jahr 2009 stieg die Stornoquote auf11,8 (7,6) %. Hier wirkte sich auch eineZunahme von Beitragsfreistellungenaufgrund der Finanzmarktkrise – insbe -sondere bei Basis- und Riester-Renten –negativ aus. Die Vorsorge Leben wirdin diesem Bereich ihre Maßnahmen be -züglich Kundenberatung und -betreuungweiter verstärken.GeschäftsverlaufAufwendungenfür den VersicherungsbetriebDie Abschlusskosten sanken aufgrunddes rückläufigen Neugeschäftsvolumensauf 27,8 (60,1) Mio. €. Der Abschlusskostensatz,das Verhältnis der Ab -schlusskosten zur Beitragssumme desNeugeschäfts, reduzierte sich auf 3,8(4,9) %. Da die Vorsorge Leben kaumüber eigene (fixe) Abschlusskosten verfügt,ist die Quote abhängig von derProduktwahl unserer Vertriebspartner.Die Verwaltungskosten verringertensich auf 3,7 (4,4) Mio. €. Der Verwaltungskostensatz,welcher die Verwaltungskostenin Relation zu den Bruttobeiträgenzeigt, sank auf 2,3 (2,8) %.VersicherungsleistungenDie Versicherungsleistungen für unsereKunden stiegen im Jahr 2009 auf 17,3(12,9) Mio. €. Davon entfielen 7,4(8,7) % auf Ablauf- und Todesfallleistungensowie auf Rentenzahlungen.Die Brutto-Deckungsrückstellung fürselbst abgeschlossene Versicherungenwuchs um 162,8 (19,0) Mio. €.17


LageberichtErtragslage18KapitalanlageerträgeDie Kapitalanlageerträge stiegen auf5,2 (5,1) Mio. €, darin enthaltenwaren 4,1 (2,9) Mio. € für Rechnungund Risiko des Versicherungsnehmers.Erträgeaus dem DienstleistungsgeschäftDie Bruttoerträge aus dem Third-Party-Dienstleistungsgeschäft beliefen sichim Berichtsjahr auf 8,1 (9,1) Mio. €.ÜberschussbeteiligungDie Überschussbeteiligung spielt wegendes fast ausschließlich fondsgebundenenGeschäfts nur eine untergeordneteRolle. Einzelheiten zu den Überschussanteilsätzensind den Tabellen am Endedes Geschäftsberichts zu entnehmen.GesamtergebnisDas Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeitstieg auf 4,9 (4,5 ) Mio. €.Der Rückstellung für Beitragsrückerstattungwurden 1.635,7 (88,5) Tsd. €zugeführt und zusätzlich angesammelteGewinnguthaben in Höhe von 74,7(23,4) Tsd. € ausgezahlt.Das Gesamtergebnis der Vorsorge Lebenbe lief sich auf 3.160 (3.570) Tsd. €.Aufgrund des bestehenden Gewinn -abführungsvertrages wird der Gewinnan die ERGO Versicherungsgruppe AGabgeführt.


VermögenslageDer Kapitalanlagenbestand stieg deutlich um 52,0 % auf insgesamt488,2 (321,2) Mio. €. Sowohl der Eigenbestand als auch die Kapitalanlagender fondsgebundenen Versicherungen wuchsen spürbar.KapitalanlagenbestandDer Eigenbestand der Vorsorge Lebennahm im Jahr 2009 auf 41,1 (27,8) Mio. €zu, wovon 23,7 Mio. € dem Sicherungsvermögenzugeordnet wurden. DieKapitalanlagen für Rechnung und Risikovon Inhabern von Lebensversicherungspolicen– das sind die Kapitalanlagender fondsgebundenen LebensundRentenversicherungen und derindexorientierten Lebensversicherungen– stiegen aufgrund der Fonds-Kursanstiegesowie Beitragszahlungen von293,5 Mio. € auf 447,1 Mio. € (+52,3 %).Auch im Jahr 2009 haben wir – zurVermeidung von Risiken – im Eigenbestandeine vorsichtige Kapitalanlagepolitikbetrieben, sodass die Auswirkungender Finanzmarktkrise auf die Kapitalanlagender Vorsorge Leben marginalblieben. Es wurde in zwei neue Namens -schuldverschreibungen, drei neueSchuldscheindarlehen und sechs neueInhaberschuldverschreibungen mitunterschiedlichen Laufzeiten von einbis zwölf Jahren investiert.Die Kapitalanlagen in verbundenenUnternehmen und Beteiligungen sindzum Vorjahr um 0,2 Mio. € zurück -gegangen. Der Rückgang setzt sichaus einer Kapitalerhöhung in Höhe von0,4 Mio. € sowie einer Abschreibungvon 0,6 Mio. € bei der Vorsorge Servicezu sammen.Die Anlagen in Aktienfonds resultierenlediglich aus der Verwaltung fondsgebundenerLebens- und Rentenversicherungenund den damit immer einhergehendenstichtagsbezogenen Überhängenan Fondsanteilen.Die Kapitalanlagen sind detailliert mitden jeweiligen Entwicklungen imAnhang dieses Geschäftsberichts dargestellt.Bei der Anlage der Kapitalanlagen wurdensoziale, ethische und ökologischeGrundsätze berücksichtigt. Unserebestehenden Kapitalanlagen und neueInvestments in Aktien, Unternehmens-,Bank- und Staatsanleihen müssenbestimmte Nachhaltigkeitskriterienerfüllen. Hierzu wurde überwiegend inUnternehmen investiert, die Mitgliederder Indizes Dow Jones Sustainability,FTSE 4 Good, ASPI, ESI oder KLD Dominisind oder den Nachhaltigkeitskriterienanerkannter Nachhaltigkeitsratingagenturengenügen. Der kontinuierliche undsystematisch angelegte Prozess wirddurch unseren Asset-Manager MEAGdurchgeführt und begleitet.Seit 2007 haben wir unsere Nachhaltigkeitskriterienbei Unternehmens- undBankanleihen zusätzlich verschärft. Wirsind davon überzeugt, dass es sichlangfristig günstig auf Risiko und Er tragauswirkt, bei der Kapitalanlage Nachhaltigkeitskriterienzu berücksichtigen.19Entwicklung und Zusammensetzung der Kapitalanlagen 2009 2008Mio. € % Mio. € %Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten – – – –Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 10,7 26,0 10,9 39,2Sonstige Kapitalanlagen1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2,2 5,4 1,2 4,32. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 10,0 24,3 4,0 14,33. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen – – – –4. Sonstige Ausleihungen 18,2 44,3 11,7 42,25. Einlagen bei Kreditinstituten – – – –6. Andere Kapitalanlagen – – – –Kapitalanlagen insgesamt 41,1 100,0 27,8 100,0


LageberichtVermögenslage20BewertungsreservenAuf Seite 48 dieses Geschäftsberichtsweist die Vorsorge Leben die Zeitwerteder Kapitalanlagen aus. Der Unterschiedzwischen Zeit- und Buchwertwird als Bewertungsreserve bezeichnet.Zeitwerte sind Momentaufnahmen, siespiegeln die Marktsituation zu einembestimmten Zeitpunkt wider. Sie entwickelnsich nicht stetig, sondern unterliegenvielmehr größeren Schwankungen.Die Bewertungsreserve der VorsorgeLeben wird fast ausschließlich durchden gestiegenen Zeitwert der VorsorgeLuxemburg geprägt.Inflations- und Wechselkursein flüsseDie Vorsorge Leben trägt kein nennenswertesFremdwährungsrisiko.Wesentliche Inflationseinflüsse auf dieEntwicklung der Ergebnisse warenwegen der sich zurzeit in engen Grenzenbewegenden Geldentwertungsratennicht zu verzeichnen. Investitionen inLändern mit hohen Inflationsratenwurden nicht getätigt und sind für dieZukunft auch nicht geplant.Außerbilanzielle FinanzinstrumenteDie Vorsorge Leben setzte keine außerbilanziellenFinanzinstrumente ein.Investitionen in Sachanlagen undimmaterielles VermögenAußerhalb der reinen Kapitalanlagen,die ausführlich im Abschnitt »Kapitalanlagenbestand«erläutert werden,erfolgten nennenswerte Investitionenim Geschäftsjahr 2009 im Bereich derimmateriellen aktivierungsfähigen Vermögensgegenstände.Diese Investitionen in das Verwaltungssystemdienten insbesondere dessenErweiterung und Optimierung. Die Er -weiterungen sind im Wesentlichen derOptimierung der Geschäftsprozessegeschuldet.Alle Investitionen wurden mit Mittelnaus dem laufenden Geschäftsbetriebfinanziert.Für die Folgejahre werden laufendeInvestitionen zum weiteren Ausbau desVerwaltungssystems erwartet, um denAnforderungen des Marktes an flexibleLebensversicherungs- und Altersvorsorgeproduktestets optimal gerecht werdenzu können.


FinanzlageDie Prozesse der Vorsorge Leben stellen ein vorsichtiges und effizientes Liquiditätsmanagementsicher. Die Solvabilitätsausstattung der Gesellschaft ist überauskomfortabel. Zukünftige Investitionen können aus eigenen Mitteln finanziert werden.Grundsätze und Zieledes Finanz managementsEine grundsätzliche Zielsetzung desFinanzmanagements der VorsorgeLeben ist ein effizientes Liquiditäts -management. Hinzu kommen die Einhaltungder aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriftensowie die Gewährleistungder Anforderungen aus deninternen Risikomodellen. Diese Anforderungenwerden durch ein regelmäßigesMonitoring der aktuellen Liquiditätssituationunter Einbeziehung derzukünftigen Zahlungsverpflichtungenerfüllt.Die Aufnahme von Fremdkapital ist we -gen § 7 Abs. 2 VAG nicht zulässig. EinKapitalbedarf würde mit Eigen- oderHybridkapital gedeckt. Die Auswahl desjeweiligen Finanzie rungsinstrumentserfolgt im Einzelfall und hängt unteranderem von den steuerlichen Rahmenbedingungenund der Bonität ab.KapitalstrukturZum 31. Dezember 2009 verfügte dieVorsorge Leben über ein Eigenkapitalin Höhe von 27,7 (29,5) Mio. €. Die vorhandenenEigenmittel – berechnet ge -mäß den aufsichtsrechtlichen Solvabilitätsvorschriften– betrugen 22,4 Mio. €,die notwendigen Eigenmittel 10,5 Mio. €.Die gesetzlich vorgeschriebenen Solvabilitätsanforderungenwurden damit weitübertroffen.Beschränkungen in der Verfügbarkeitvon FinanzmittelnBeschränkungen in der Verfügbarkeitvon Finanzmitteln lagen im Geschäftsjahr2009 bei der Vorsorge Lebennicht vor.Rückstellungen vonwesentlicher BedeutungDie Deckungsrückstellung stieg von12,1 Mio. € auf 21,3 Mio. €. Die Brutto-Rückstellungenfür noch nicht abgewickelteVersicherungsfälle verringertensich von 0,26 Mio. € auf 0,14 Mio. €.Die Rückstellung für erfolgsabhängigeund erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungnahm von 0,57 Mio. € imJahr 2008 auf 2,20 Mio. € im Be -richtsjahr zu.Die versicherungstechnischen Brutto-Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung,soweit das Anlagerisikovon den Versi cherungsnehmern getragenwird, stiegen von 293,5 Mio. € auf447,1 Mio. €.Wesentliche Finanzierungs -maßnahmen und -vorhabenDie Vorsorge Leben führte im Geschäftsjahr2009 keine wesentlichen Finanzierungsmaßnahmendurch. Derzeit sindauch für die Jahre 2010 und 2011keine Maßnahmen geplant.LiquiditätIm Rahmen der detaillierten Liquiditätsplanungwird sichergestellt, dasswir jederzeit uneingeschränkt in derLage sind, unseren fälligen Zahlungsverpflichtungennachzukommen.Aufgrund der Besonderheiten desfondsgebundenen Lebens- beziehungsweiseRentenversicherungsgeschäftskann die Vorsorge Leben von einerdetaillierteren Liquiditätsplanung imversicherungstechnischen Bereichabsehen und auf ein umfassenderesAsset-Liability-Management verzichten.Ansprüche der Versicherungsnehmerauf Auszahlung ihres Guthabens bedingenstets den vorherigen Verkauf vonFondsanteilen durch die Vorsorge Le -ben. Somit kann keine Unterdeckung indiesem Bereich auftreten.Die wesentlichen Mittelzuflüsse bestehenaus laufenden Beitragseinnahmenund Einmalbeiträgen, Einnahmen ausdem TPA-Geschäft, dem Verkauf vonFondsanteilen sowie Zahlungen derRückversicherer.Die wesentlichen Mittelabflüsse ergebensich aus den Fondskäufen, Ablaufleistungen,Investitionen in immaterielleVermögensgegenstände und fest -verzinsliche Wertpapiere, den Aufwendungenfür den laufenden Versicherungsbetriebsowie den Zahlungen andie Rückversicherer.Zum Geschäftsjahresende 2009 betrugder Liquiditätsbestand 8,7 Mio. €,nach 9,1 Mio. € im Vorjahr.21


LageberichtGesamtaussage zur wirtschaftlichen LageNachtragsbericht22Die Vorsorge Leben konnte in den letztenJahren ein sehr erfreuliches Wachstumerreichen. Seit dem Jahr 2002 wurdenununterbrochen positive Jahresüberschüsseerzielt.Die Eigenmittelausstattung der VorsorgeLeben ist aufgrund der Beibehaltungder betriebenen Geschäftsmodelle undder dauerhaften komfortablen Erfüllungder Solvabilitätsanforderungenmehr als ausreichend.Insgesamt steht die Vorsorge Lebenauf einer sehr soliden wirtschaftlichenBasis; sie ist für die Risiken des Versicherungsgeschäftsgut gerüstet. DasGeschäftsmodell der Vorsorge Leben –Konzentration auf fondsgebundeneVersicherungen – hat sich gerade inZeiten fallender Aktienkurse als sehrtragfähig erwiesen.Wesentliche Vorgänge von besondererBedeutung nach dem Schluss desGeschäftsjahres liegen nicht vor.Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführungkonnte im Jahr 2009 trotzFinanzmarktkrise auf dem hohen Niveaudes Vorjahres gehalten werden. Gleichesgilt für den Bestand an gebuchten Beiträgen.


LageberichtRisikobericht24Kontroll- und ÜberwachungssystemeDas im Geschäftsjahr 2008 gestartetekonzernweite Projekt zur Weiterentwicklungunseres internen Risikokontrollsystems(IKS), mit dem die verschiedenenKontroll- und Überwachungssystemein der ERGO Versicherungsgruppe nochstärker harmonisiert und aufeinanderabgestimmt werden sollen, haben wir2009 fortgesetzt. Wir führen mit demIKS-Projekt ein gruppenweit einheitlichesSystem zum Management von operationellenRisiken ein, das die Anforderungender Unternehmensführung unddie lokalen gesetzlichen und regulato -rischen Anforderungen erfüllt (siehehierzu unsere Ausführungen zu MaRisk).Die Verantwortung für das IKS obliegtdem Vorstand und ist organisatorischdem CRO zugewiesen.Mit diesem ganzheitlichen Ansatz werdenüber Prozesse und Unternehmensbereichehinweg Risiken und die daraufausgerichteten Kontrollen identifiziert,analysiert und bewertet sowie Verbesserungs-und Steuerungsmaßnahmenfestgelegt. Dabei konzentrieren wir unsauf die wesentlichen Prozesse, Risikenund Kontrollen.Durch die systematische Verknüpfungvon Risiken und Prozessen haben wireine «Gefahrenlandkarte« für die VorsorgeLeben entwickelt, in der alle relevantenRisikokontrollpunkte markiertsind. Damit lassen sich auch bereichsübergreifendeRisiken und Kontrollendeutlich erkennen. Einbezogen werdendabei auch Mitarbeiter der Fachbereiche,die auf diesem Weg unmittelbar ihreKenntnisse und Erfahrungen in das IKSeinbringen. Durch diese Einbindungerreichen wir eine hohe Akzeptanz derMitarbeiter für die Notwendigkeit vonRisikokontrollen und Risikomanagement.Innerhalb der Gruppe schaffen wir sodie Grundlage für ein einheitlichesRisikoverständnis und verbessernunser Risiko- und Kontrollbewusstsein.Die Wirksamkeit des IKS und notwen -dige Anpassungen an geänderte Rahmenbedingungenwerden mindestensjährlich überprüft.Die schrittweise Implementierung wirdfür das gruppenweit einheitliche IKS bis2012 für die gesamte ERGO Versicherungsgruppekomplett abgeschlossensein.RisikoberichterstattungDie Risikoberichterstattung obliegtdem Zentralbereich Integriertes Risikomanagement.Mit ihr erfüllen wir aktuellerechtliche Anforderungen (zum Beispielaufgrund des § 55 c VAG), informierendie Öffentlichkeit und schaffendarüber hinaus intern Transparenz fürdas Management.Die interne Risikoberichterstattunginformiert das Management regelmäßig(vierteljährlich) über die Risikolagebezüglich der einzelnen Risikokategorien.Bei einer signifikanten Veränderungder Risikosituation sowie besonderenSchadenfällen und Ereignissen wirdeine sofortige Berichterstattung an dasManagement der Gesellschaft sichergestellt,damit das Management in dieLage versetzt wird, auf gefährdendeEntwicklungen rechtzeitig reagieren zukönnen. So ist gewährleistet, dassbereits schwache Signale und negativeTrends rechtzeitig erkannt werden undGegenmaßnahmen ergriffen werdenkönnen.Wesentliche RisikenAls wesentliche Risiken bezeichnen wirdiejenigen, deren Auswirkungenschwerwiegend genug sind, um denFortbestand der Vorsorge Leben alsGanzes zu gefährden.Unser externer Risikobericht wird aufder Grundlage der Kalkulations- undBilanzierungsvorschriften unserer Ge -sellschaft dargestellt und ist in Anlehnungan den Deutschen RechnungslegungsStandard DRS 5-20 aufgebaut.Wir unterteilen gemäß DRS 5-20 dasGesamtrisiko in die fünf Kategorienversicherungstechnische Risiken, Risikenaus dem Ausfall von Forderungenaus dem Versicherungsgeschäft, Risikenaus Kapitalanlagen, operationelle sowiesonstige Risiken.Versicherungstechnische RisikenDas Management der versicherungstechnischenRisiken nimmt im Risikomanagement-Systemunseres Unternehmenseine herausgehobene Stellungein. Kernelemente dieses Managementssind die Kontrolle der Risikoverläufeund die laufende Überprüfung derRechnungsgrundlagen für die Berechnungder Beiträge und der versicherungstechnischenRückstellungen.Die Beiträge und Rückstellungen kalkulierenwir mit vorsichtig gewähltenRechnungsgrundlagen. So können wirdauerhaft die Erfüllung unserer Verpflichtungensicherstellen. Wir reduzierendie versicherungstechnischen Risikendurch geeignete Zeichnungsrichtlinienund aktuarielle Analysen. Zur Reduzierungdes Risikos besonders hoherEinzelschäden oder kumulierter Schadenereignisseschließen wir Rückver -sicherungsverträge. Bei der Wahl unse-


er Rückversicherer ist eine hoheBonität wesentliches Kriterium für uns,hiermit begrenzen wir das Ausfallrisikound Risiken hinsichtlich der Zahlungsstromschwankungen.Die spezifischen versicherungstechnischenRisiken eines Lebensversicherungsunternehmenssind das biometrische,das Storno-, das Garantie- unddas Kostenrisiko. Eine Erläuterung derverwendeten Rechnungsgrundlagenwird im Anhang dieses Jahresabschlussesbei der Darstellung der BilanzierungsundBewertungsmethoden gegeben.Biometrische RisikenZur Berechnung der Deckungsrückstellungwerden biometrische Rechnungsgrundlagenverwendet, die zu Vertragsbeginnfestgelegt werden und zu diesemZeitpunkt für ausreichend erachteteSicherheitsmargen für adverse Änderungenenthalten. Der Risikoverlauf imBestand wird regelmäßig durch Vergleichder erwarteten Leistungsfällemit den tatsächlich beobachteten überprüft.Zusätzlich zu unseren eigenenAnalysen beziehen wir stets die neuestenverfügbaren Erkenntnisse der Brancheein, insbesondere der DeutschenAktuarvereinigung (DAV). Sollten sichdie Rechnungsgrundlagen für einzelneRisiken im Laufe der Jahre als nichtmehr angemessen erweisen, werdensie so angepasst, dass auch zukünftigwieder ausreichende Sicherheitsmargenvorhanden sind. Bei Bedarf werdenAuffüllungen der Deckungsrückstellungvorgenommen.Die von uns zur Berechnung der De -ckungsrückstellung verwendeten biometrischenRechnungsgrundlagen sindnach Einschätzung des VerantwortlichenAktuars und der Aufsichtsbehördeangemessen und enthalten ausreichendeSicherheitsspannen.StornorisikoDie Deckungsrückstellungen sindgemäß § 25 der Verordnung über dieRechnungslegung der Versicherungsunternehmen(RechVersV) so hoch,dass mindestens der Rückkaufswertreserviert ist. Bei Tarifen, bei denenForderungen an den Versicherungs -nehmer aktiviert werden, wird dasStornorisiko durch angemessene Wertberichtigungendieser Forderungenberücksichtigt. Das bei fondsgebundenenVersicherungen insbesondere beiVerträgen ohne Garantie bestehendeerhöhte Stornorisiko wird laufend beobachtet.Bei den Rentenversicherungsbeständen,bei denen eine Neubewertungder Deckungsrückstellung vorgenommenwurde, wurden die zur Anwendungkommenden Stornowahrscheinlichkeitenangemessen vorsichtig gewählt.GarantierisikoBei klassischen sowie temporär hybridenLebensversicherungsproduktenwird den Kunden bei Vertragsabschlusseine bestimmte Verzinsunggarantiert. Da die Zinsgarantie demjeweils zum Zeitpunkt des Vertragsabschlussesgültigen Rechnungszins entspricht,resultiert hieraus grundsätzlichein Garantierisiko. Um die Garantieverzinsung(derzeit im Mittel 2,85 %)zu erwirtschaften, sind wir in besonderemMaß auf das Kapitalanlageergebnisangewiesen. Die Kapitalanlagenhaben in der Regel eine kürzere Laufzeitals die Verpflichtungen. Daherbesteht ein Wiederanlagerisiko. Bezüglichder in Zukunft eingehenden Prämienbesteht ein Risiko in der Neuanlage.Diesen Risiken begegnen wir, indemdie zukünftigen Zahlungsströme ausVer mögensanlagen, Prämien und Verpflichtungensorgfältig aufeinanderabgestimmt werden (Asset-Liability-Management). Die erwarteten Erträgeaus den zugeordneten Aktiva übersteigendie erwarteten Zinsaufwendungendeutlich. Sollten die erwarteten Erträgedie erwarteten Zinsaufwendungen nichtmehr spürbar übersteigen, werden Auffüllungender Deckungsrückstellungvorgenommen.Risiken aus dem Ausfallvon Forderungenaus dem VersicherungsgeschäftUnsere Forderungen gegenüber Rückversicherern,Vermittlern und Kundenunterliegen grundsätzlich einem Ausfallrisiko.Zum Bilanzstichtag bestanden 0,6(0,4) Mio. € ausstehende Forderungen,deren Fälligkeitszeitpunkt mehrals 90 Tage zurücklag. Zur Risikovorsorgehaben wir dahingehend Vorkehrungengetroffen, dass wir Wertberichtigungenauf den Forderungsbestandvornahmen. Durchschnittlich wurden inden vergangenen drei Jahren 10,9(15,6) % der zum Bilanzstichtag bestehendenForderungen wertberichtigt.Dieser Anteil entspricht über einenZeitraum von drei Jahren durchschnittlich0,3 (0,4) % der verdienten Beiträge.Unsere Vorkehrungen haben sicherfahrungsgemäß als ausreichend er -wiesen.Zum Bilanzstichtag bestanden keine Forderungengegenüber Rückversicherern.Risiken aus KapitalanlagenDie fast ausschließliche Konzentrationder Vorsorge Leben auf Lebensversicherungsverträgefür Rechnung undRisiko der Versicherungsnehmer führtzu einem geringen Bestand an eigenenKapitalanlagen. Diese dienen auch derBedeckung des Eigenkapitals. DieKapitalanlagen der Vorsorge Lebenbestehen hierbei vor allem aus festver-25


LageberichtRisikobericht26zinslichen Wertpapieren sowie denBeteiligungen an den TochterunternehmenVorsorge Luxemburg LebensversicherungS.A. und Vorsorge ServiceGmbH. Die Risiken aus Kapitalanlagenspielen somit nur eine untergeordneteRolle.Die Vorsorge Luxemburg LebensversicherungS.A. ist eine 100 %ige Tochterder Vorsorge Leben. Eventuelle Verlusteder Tochtergesellschaft müssen vonder Mutter übernommen werden. Ausdiesem Grunde werden der Geschäftsverlaufund die geschäftlichen Aktivitätender Vorsorge Luxemburg durch denVerwaltungsrat streng und regelmäßigüberwacht. Dabei werden die gleichenMaßstäbe wie bei der Vorsorge Lebenangelegt.Die Vorsorge Service GmbH ist ebenfallseine 100 %ige Tochter der VorsorgeLeben. Verluste der Tochtergesellschaftmüssen von der Mutter übernommenwerden. Aus diesem Grundewerden der Geschäftsverlauf und diegeschäftlichen Aktivitäten der VorsorgeService GmbH durch die erweiterteGeschäftsleitung der Vorsorge Lebenstreng und regelmäßig überwacht.Dabei werden die gleichen Maßstäbewie bei der Vorsorge Leben angelegt.Grundsätzliche Kapitalanlageentscheidungen(Strategische Asset Allocation)werden im erforderlichen Umfang vonder Vorsorge Leben in Abstimmung mitder MEAG und dem Finanzbereich derERGO getroffen. Neben den KriterienRendite, Sicherheit und Bonität werdenauch die Aspekte Liquidität, angemesseneDiversifikation (unter Einhaltungder aufsichtsrechtlichen Vorschriftenzur Mischung und Streuung) sowie dieStruktur der versicherungstechnischenVerpflichtungen berücksichtigt.Im Einzelnen handelt es sich bei denKapitalanlagerisiken insbesondere umMarkt-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken.MarktrisikenMarktrisiko ist definiert als das Risikovon Verlusten oder negativen Einflüssenauf die Finanzstärke des Unternehmensals Resultat von Preisänderungenund Volatilitäten in den Kapitalmärkten.Die Marktpreisschwankungenhaben einen Einfluss auf die Bewertungder Kapitalanlagen und der Verpflichtungen.Hierzu gehören unteranderem das Zinsänderungsrisiko, dasKursänderungsrisiko bei Aktien, dasAsset-Liability-Mismatch-Risiko, dasCredit-Spread-Risiko sowie das Risikofehlender Fungibilität und Preisstellungin Marktphasen mit eingeschränkterLiquidität. Da gegenüber den fondsgebundenenLebensversicherungen derBestand an klassischen Renten- undZusatzversicherungen, hier vor allemdie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung,vernachlässigbar klein ist, be -steht für die Vorsorge Leben ein geringesMarktrisiko.Bei den Produkten mit Beitragsabsicherungergibt sich im Rahmen des Stresstestsder Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht(BaFin) im un -günstigsten Szenario ein finanziellerAufwand in Höhe von 291 Tsd. €.Da die Vorsorge Leben über keine Anlagenin Immobilien verfügt, entfällt andieser Stelle das Risiko genauso wiedas (zu vernachlässigende) Währungsrisiko.Ein Rückgang der Börsenkurse machtsich aufgrund der gewählten Kapitalanlagenbei der Vorsorge Leben wenigerim Bereich der direkten Kapitalanlagerisikenbemerkbar als vielmehr bei denNeugeschäftsrisiken.BonitätsrisikenBonitätsrisiken entstehen aus der Ge -fahr, dass Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungennicht nachkommen.Die Kreditbeurteilung der jeweiligenEinzelanlage hat für Bonitätsrisikenbeim Management festverzinslicherWertpapierbestände eine zentraleBedeutung.Die Kapitalanlagen bei der VorsorgeLeben sehen wir als hinreichend diversifiziertan.Die sonstigen Kapitalanlagen umfassensogenannte Banktitel (nebst den diesbezüglichenBeständen in den Spezialfonds)mit einem Buchwert in Höhevon 16.477 Tsd. €. Dies entsprichteinem Anteil an den gesamten Kapitalanlagenvon 54,2 %.Zum 31. Dezember 2009 wurden aufdie Banktitel keine Abschreibungenvorgenommen. Zum Bilanzstichtagwaren im Direktbestand keine Genussscheineenthalten.Im Rahmen des regelmäßigen Kapitalanlagecontrollingsfindet die Kontrahenten-Limitprüfungstatt.


LiquiditätsrisikenEs wird sichergestellt, dass wir jederzeitin der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungennachzukommen.Dies gewährleisten wir durch unseredetaillierte Liquiditätsplanung. In diesersind die Risiken aus Storno, Prämienabriebund dem möglichen Ausbleibenvon Kapitalanlageerträgen berücksichtigt.Darüber hinaus wurde dieBeteiligung der Versicherungsnehmeran den Bewertungsreserven mit einbezogen.Von einer Illiquidität der Kapitalanlagengehen wir nicht aus.Im Bereich der fondsgebundenenLebens- und Rentenversicherungen isteine Auszahlung an den Versicherungsnehmermit dem vorherigen Verkaufseiner Fondsanteile verbunden. Somitträgt die Vorsorge Leben an dieserStelle kein Liquiditätsrisiko.Operationelle RisikenDie Vorsorge Leben versteht unter operationellenRisiken die Gefahr von Verlustenaufgrund von unangemessenenProzessen, Technologieversagen,menschlichen Fehlern oder externenEreignissen.Diese Risiken verringern wir mit einemsystematischen, ursachenbezogenenRisikomanagement. Unser erklärtesund konsequent verfolgtes Unternehmenszielist, die Mitarbeiter für mög -liche Gefahren zu sensibilisieren undeine angemessene Risikokultur zuetablieren.Risiken im Personalwesen (zum Beispieldas Risiko personeller Engpässe) verringernwir durch gezielte Personalmarketingmaßnahmen,Personalentwicklungund eine systematische Nachfolgeplanung.Moderne Führungsinstrumenteund adäquate monetäre wie nichtmonetäre Anreizsysteme sichern diehohe Motivation unserer Mitarbeiter.Unternehmen sind in steigendem Maßdurch Wirtschaftskriminalität (Fraud)bedroht. Mit dem Verhaltenskodex hatder Vorstand die wesentlichen Regelnund Grundsätze für ein rechtlich korrektesund verantwortungsbewusstesVerhalten der gesetzlichen Vertreter,der Führungskräfte und aller anderenMitarbeiter vorgelegt. Ergänzend dazusind Regeln und Grundsätze festgelegt,die eine angemessene und wirksameVorbeugung, Aufdeckung und Reaktionim Zusammenhang mit wirtschaftskriminellenHandlungen sicherstellen sollen.Das Management der IT-Systeme legtbesonderen Wert auf die IT-Sicherheit,die insbesondere durch Betriebsstörungenund -unterbrechungen, Datenverlusteund externe Angriffe auf unsereSysteme gefährdet sein kann. DiesenRisiken begegnen wir durch umfassendeSchutzvorkehrungen, Notfallplanungen,Back-up-Lösungen und Zugangskontrollen.Sonstige RisikenVeränderungen in den gesetzlichen undaufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungenkönnen eine erhebliche Bedeutunghaben. Dadurch entstehen im Zeitablaufsowohl Chancen als auch Risiken.Deshalb unterliegen alle diese Entwicklungeneiner ständigen Beobachtung.Den Risiken begegnen wir darüberhinaus durch aktive Mitarbeit in Verbändenund Gremien.Am 29. Juli 2009 wurde vom Bundesgerichtshof(BGH) ein Anerkenntnisurteilgegenüber einem GDV-Mitgliedsunternehmenüber notwendige Angabenzu Ratenzahlungsklauseln verkündet.Für andere Versicherer oder andere Produkteergeben sich aus diesem Urteilaus heutiger Sicht keine unmittelbarenrechtlichen Konsequenzen.Die künftigen regulatorischen Anforderungenan das Risikomanagementsind transparenter geworden, da dasSolvency-II-Projekt der EuropäischenUnion vorankam. Namentlich die 2009erfolgte Verabschiedung der Solvency-II-Richtlinie schaffte mehr Klarheit.Die ERGO Versicherungsgruppe unterstützteine zügige Weiterentwicklungund Implementierung des angestrebtenRegelwerkes, das in allen wesentlichenTeilen unseren Risikomanagement-Ansätzen entspricht. Intern treiben wirproaktiv die Einführung eines eigenengruppenweiten Risikomodells voranund richten das Risikomanagement-System auf Solvency II aus. Wir sorgensomit für eine frühzeitige Umsetzungder entsprechenden Standards.Risiken aufgrund falscher Geschäftsentscheidungen,schlechter Implementierungvon Entscheidungen oder mangelnderAnpassungsfähigkeit an Veränderungenin der Unternehmensumweltdefiniert die Vorsorge Leben als strategischeRisiken. Strategische Risikenexistieren in Bezug auf die vorhandenenund neuen Erfolgspotenziale des Konzerns,seiner Geschäftsfelder und dieentsprechende Einbindung der VorsorgeLeben. Diese Risiken treten meistensmit zeitlichem Vorlauf auf. Wir begegnenden strategischen Risiken, indemwir strategische Entscheidungspro -zesse und Risikomanagement eng miteinanderverzahnen. Dies umfasst kulturellewie organisatorische Aspekte.27


LageberichtRisikobericht28Das Risiko eines Schadens aufgrundder Verschlechterung des Ansehensdes Unternehmens in der Öffentlichkeit,bei Kunden, Aktionären oderanderen Beteiligten, wie zum BeispielAufsichtsbehörden, wird als Reputa -tionsrisiko bezeichnet. Dieses Risikoüberwachen wir, indem wir an verschiedenenStellen in der ERGO Iden -tifikationsprozesse (zum Beispiel imZentralbereich »Externe Kommunika -tion«) etabliert haben. Die definierteCompliance-Richtlinie hat den Schutzder Vorsorge Leben und der Mitarbeiterzum Ziel. Compliance bedeutet Handelnim Einklang mit den geltendenGesetzen sowie den unternehmensinternenRegeln und Grundsätzen. Durchdie Umsetzung sollen unter anderemReputationsrisiken, persönliche Strafbarkeitsrisikenfür Mitarbeiter und Organmitglieder,Haftungsrisiken, behördlicheSanktionen und Verfahrensrisiken, Interessenkonfliktezwischen dem Unternehmenund seinen Kunden und/oderseinen Mitarbeitern vermieden werden.Darüber hinaus erfasst das Risikofrüherkennungssystemgemäß KonTraGunter anderem sogenannte EmergingRisks – also Risiken, die entstehen,weil sich die Rahmenbedingungen(etwa die rechtlichen, sozialpolitischenoder naturwissenschaftlich-technischen)ändern, und die deshalb nochnicht erfasste beziehungsweise nochnicht erkannte Auswirkungen auf unserPortefeuille haben können. Bei ihnenist die Unsicherheit in Bezug auf Schadenausmaßund -eintrittswahrscheinlichkeitnaturgemäß sehr hoch. Trendsund schwache Signale identifizierenwir auf vielfältige Weise, etwa mithilfeder systematischen Trendforschungunserer Konzernentwicklung, unseresKnowledge-Managements oder derEmerging-Risk-Risikoabfragen.Ein wichtiges Geschäftsfeld der VorsorgeLeben ist die Third-Party- Administration.In diesem Bereich ist die Vorsorgesehr stark von externen (politischen)Entscheidungen der Partner undderen Bestandsentwicklungen abhängig.Dem latenten Risiko von Mindereinnahmenwird durch vertraglich vereinbarteMindestgebühren entgegengewirkt.Dem potenziell möglichen Wegfallvon Vertragspartnern begegnen wirdurch Festlegung von Service-Levels,eine weitere Risikostreuung (Ausweitungder Third-Party-Partnerschaften)und eine stete Aktualisierung unsererProduktpalette.Risiken aus der geändertenERGO-MarkenstrategieDie Änderung der ERGO-Markenstrategiewerden wir im Jahr 2010 auchunter Risikoaspekten detailliert beleuchten.Aktuell gehen wir davon aus, dassdiese Entwicklung kein wesentlichesRisiko für die Vorsorge Leben darstellenwird. So sind wir z. B. aufgrund unseresGeschäftsmodells »Labeling« und»TPA« jederzeit in der Lage, flexibelauf die individuellen Wünsche unsererVertriebspartner einzugehen und z. B.geforderte Markenänderungen unsererProdukte ad hoc – ohne nennenswertenAufwand – durchzuführen.Zusammenfassende Darstellungder RisikolageBei der Vorsorge Leben liegen sowohleine ausreichende Bedeckung desSicherungsvermögens als auch einedeutliche Überdeckung der gefordertenSolvabilitätsspanne durch Eigenmittelvor. Die vorhandenen Eigenmittel –berechnet gemäß den aufsichtsrecht -lichen Solvabilitätsvorschriften – betragen22,4 (21,6) Mio. €, die notwendigenEigenmittel 10,5 (8,4) Mio. €.Die Funktionsfähigkeit des Risikomanagement-Systemsist auf hohem Niveaugewährleistet. Durch die implementiertenStrukturen und Prozesse werdenRisikoentwicklungen frühzeitig erkanntund der Risikosteuerung zugeleitet.Unser integriertes Risikomanagement-System unterliegt einem laufendenOptimierungs- und Anpassungsprozess.Dieses geschieht auch vor demHintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen,wie beispielsweiseSolvency II, sowie der stetig steigendenAnforderungen an das Risikomanagement.Die Systeme zur Modellierungder Risiken in unseren Geschäftsmodellenwerden kontinuierlich weiterentwickelt.Zusammenfassend stellen wir fest,dass der Bestand der Vorsorge Lebenund die Interessen der Versicherungsnehmerzu keinem Zeitpunkt gefährdetwaren. Darüber hinaus sind uns derzeitkeine Entwicklungen bekannt, dieeine solche Bestandsgefährdung herbeiführenbeziehungsweise die Vermögens-,Finanz- und Ertragslage unsererGesellschaft nachhaltig negativ beeinflussenkönnten. Insgesamt betrachtenwir die Risikosituation der VorsorgeLeben als beherrschbar, kontrolliertund tragfähig.


AusblickFür 2010 wird aufgrund der volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen eineleichte Zurückhaltung bei der Nachfrage nach Versicherungen erwartet. Für dieVorsorge Leben erwarten wir dennoch eine Verbesserung des Jahresergebnisses.Die Beurteilung und Erläuterung dervoraussichtlichen Entwicklung derGesellschaft mit ihren wesentlichenChancen und Risiken erfolgen nachbestem Wissen und Gewissen unterZugrundelegung der heute zur Verfügungstehenden Erkenntnisse überBranchenaussichten, zukünftige wirtschaftlicheund politische Rahmenbedingungenund Entwicklungstrendssowie deren wesentliche Einflussfaktoren.Diese Aussichten, Rahmenbedingungenund Trends können sich naturgemäßin Zukunft verändern, ohnedass dies bereits jetzt vorhersehbar ist.Insgesamt können daher die tatsächlicheEntwicklung der Gesellschaft undderen Ergebnisse wesentlich von denPrognosen abweichen.Gesamtwirtschaftliche EntwicklungNachdem bereits seit der Jahresmitte2009 erste Anzeichen für eine konjunkturelleErholung zu beobachten waren,lässt sich für 2010 eine Fortsetzungdieses positiven Trends erwarten. Einevergleichsweise starke Wachstumsdynamikdürfte von den Schwellenländern,insbesondere China und Indien,ausgehen. Die meisten Industrieländerwerden ihre Wirtschaftsleistung voraussichtlichleicht steigern. Allerdings istzu befürchten, dass sich der starkeAnstieg der Arbeitslosigkeit in den In -dustrienationen trotz konjunkturellerErholung zunächst weiter fortsetzt.Die erwartete wirtschaftliche Besserungdürfte sich auch in Deutschlandsowie dem gesamten Euroraum zeigen.Das Ausmaß der Erholung wird dabeimaßgeblich von der Entwicklung derAuslandsnachfrage und des privatenKonsums bestimmt.Für die deutsche Assekuranz bleibendie wirtschaftlichen Rahmenbedingungenauch über 2009 hinaus angespannt.Es besteht die Gefahr, dasssich die wirtschaftliche Lage der privatenHaushalte durch den erwartetenAnstieg der Arbeitslosigkeit verschlechtert,was insbesondere das Geschäftmit der Lebensversicherung und derprivaten Krankenversicherung belastenwürde. Des Weiteren ist auch einerneuter konjunktureller Einbruch nichtauszuschließen. Gleichwohl haben dieVersicherer gerade in den letzten Jahrenunter Beweis gestellt, dass sieauch wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungengut gewachsen sind.KapitalmarktentwicklungFür die Kapitalmärkte wird 2010 einJahr des Übergangs werden: Die Nachwirkungender Krise und eine Reduzierungdes geld- und fiskalpolitischenImpulses müssen verarbeitet werden.In diesem Umfeld gehen wir von einemmoderaten Anstieg der Renditen langlaufenderStaatsanleihen aus. RisikoreichereAnlagen werden voraussichtlichauch im Jahr 2010 stark schwanken.Dies spiegelt die verbliebeneUnsicherheit über die Konjunktur, dieStabilität des Finanzsystems und einemarktschonende Rückführung derexpansiven Geldpolitik wider.29


LageberichtAusblick30Die Lebensversicherungin den Jahren 2010 und 2011Die Prognose der Geschäftsentwicklungfür das nächste Jahr ist durch diezunehmende Volatilität der Beiträgeaufgrund der zunehmenden Rolle vonEinmalbeiträgen erschwert. Unter derAnnahme unveränderter hoher Einmalbeiträgerechnet der Gesamtverbandder Deutschen Versicherungswirtschaft(GDV) für 2010 in der Lebensversicherung(einschließlich Pensionskassenund Pensionsfonds) mit einem Rückgangder Prämieneinnahmen um 3 %.Trotz dieses kurzfristig erwarteten Beitragsrückgangswird die Bedeutung dereigenverantwortlichen Altersvorsorgesowie der Absicherung gegen finanzielleFolgen von biometrischen Risikenweiter zunehmen. Die begrenzte Leistungsfähigkeitvon umlagefinanziertenSozialversicherungssystemen ist be -kannt. Die negativen Auswirkungen desgeringeren Bruttoinlandsprodukts aufdie gesetzliche Rentenversicherungwerden erst zeitverzögert transparentwerden. Die Lebensversicherungsbranchehat dagegen auch in der Finanzkriseihre Stabilität unter Beweis gestellt.Das gilt auch im Vergleich zu anderenprivaten Anbietern von Vorsorgeleistungen,etwa Banken und Investmentfonds.Für die nächsten Jahre erwarten wir,dass Produkte mit rentenförmigen Auszahlungenweiter an Bedeutung gewinnenwerden – sowohl in klassischerVariante als auch in Form innovativerfondsgebundener Produktlösungen.Der Aspekt der Sicherheit ist den Menschenweiterhin sehr wichtig. ImBereich fondsgebundener Versicherungenwird daher die Bedeutung von Mindestgarantiensteigen. Zusätzlich werdenin diesem Geschäftsfeld innovativeKapitalanlagekonzepte immer bedeutsamer,nicht nur vor dem Hintergrundder Garantiesicherung, sondern auchaufgrund der Renditeerwartungen derKunden. Geschäftsimpulse sind auchim Bereich der Absicherung von Invaliditäts-oder Pflegefallrisiken zu erwarten.Modernes ProduktportefeuilleVon der steigenden Bedeutung dereigenverantwortlichen Vorsorge für diekünftige Alterssicherung wird die VorsorgeLeben profitieren. In der privatenund der betrieblichen Altersver sorgungsind wir mit unseren Fondspolicen undaktuellen Zusatzversicherungen inallen drei Schichten des Alterseinkünftegesetzessehr gut positioniert. Wirerwarten hier auch im Jahr 2010 weiterhingute Verkaufserfolge.Unser VertriebMit den uns verbundenen Maklervertrieben,mit dem Bankenvertrieb undden Ausschließlichkeitsorganisationender ERGO verfügen wir über eine solidevertriebliche Basis und sind sehr gutpositioniert und wettbewerbsfähig. ImBereich des Dienstleistungsangebotes«Lebensarbeitszeitkonto« und bei denTransformationsgeschäften für Pensionsfondsstoßen wir auf wachsendesInteresse. Wir befinden uns in zahlreichenAkquisitionen, die im Firmenkundengeschäftaber naturgemäß einelängere Vorlaufzeit benötigen, als diesim Privatkundengeschäft der Fall ist.Zudem hat die andauernde Kapitalmarktkrisedazu geführt, dass FirmenkundenInvestitionsentscheidungen aufdas Jahr 2010 verschoben haben. Wirsind optimistisch, die gesteckten Zielemittelfristig auch in diesen Geschäftsbereichenzu erreichen.Entwicklungder Ertrags- und FinanzlageAuch wenn sich das Wachstum aufgrundder Finanzmarktkrise verlangsamthat, gehen wir davon aus, imJahr 2010 den eigenen Beitragsbestandund den Beitragsbestand ausdem verwalteten TPA-Geschäft ausallen Geschäftsfeldern in Deutschlandund Luxemburg planmäßig auf500 Mio. € zu steigern. Gegenüberdem Jahr 2009 erwarten wir zudemeine weitere Reduzierung der Kostenquoteund ein höheres Ergebnis.Unsere KapitalanlagepolitikDie Kapitalanlagen der Vorsorge Lebenbestehen hauptsächlich aus festverzinslichenWertpapieren und der Beteiligungan unserem TochterunternehmenVorsorge Luxemburg. Diese Anlagendienen im Wesentlichen der Bedeckungdes Eigenkapitals und des konven -tionellen Teils unserer Hybridprodukte.Risiken aus Kapitalanlagen spielensomit nur eine untergeordnete Rolle.Die grundsätzliche Kapitalanlageentscheidung(Strategische Asset Alloca -tion) wird im erforderlichen Umfang vonder Vorsorge Leben in Abstimmung mitder MEAG MUNICH ERGO AssetManagementGmbH und dem Finanzbereichder ERGO getroffen. Neben den KriterienRendite, Sicherheit und Bonitätwerden auch die Aspekte Liquidität, an -gemessene Diversifikation (unter Einhaltungder aufsichtsrechtlichen Vorschriftenzur Mischung und Streuung)sowie vor allem die versicherungstechnischenVerpflichtungen berücksichtigt.


Im Falle klassischer Lebensversicherungsproduktewird den Kunden beiVertragsabschluss eine bestimmte Verzinsunggarantiert. Das daraus resultierendeRisiko ist jedoch vernachlässigbar,denn die Vorsorge Leben verwaltetfast ausschließlich Versicherungsverträgefür Rechnung und Risiko von Inhabernvon Lebensversicherungspolicen.Gesamtaussagezur wirtschaftlichen LageDie Vorsorge Leben beginnt das Ge -schäftsjahr 2010 auf einer starkenwirtschaftlichen Basis. Wir werden imJahr 2010 unser Hauptaugenmerk aufdie Schaffung neuer Vertriebsmöglichkeiten,den Ausbau der bestehendenVertriebe sowie auf die Stärkung undden Ausbau des TPA-Geschäftes legen.Ebenso werden wir die sich aus derneuen ERGO-Markenstrategie ergebendenChancen für die Vorsorge Lebennutzen.Auch für die kommenden Jahre erwartenwir eine exzellente Eigenmittelausstattung.Die Vorsorge Leben bleibtaufgrund des weitestgehenden Verzichtsauf »konventionelle« Zinsgarantienfast unabhängig von den Ertragsrisikendes Kapitalmarktes.Die Planungen für die kommendenJahre sehen weiterhin einen Wachstumskursvor. Wir erwarten, dass dieVorsorge Leben in den Folgejahren mitstetig steigenden Jahresüberschüssendeutlich zum Erfolg der ERGO Versicherungsgruppebeitragen wird.ChancenNeben den Risiken, die im Risikoberichtausführlich erläutert werden,sehen wir auch in den kommendenJahren große Chancen im wachsendenVorsorgemarkt. Mit unserer Paletteattraktiver fondsgebundener Produkte,die alle Schichten der Altersversorgungabdecken und alle steuerlichen Fördermöglichkeiteneinschließen, werden wirunseren Kunden entsprechend ihremindividuellen Vorsorgebedarf maßgeschneiderteund innovative Lösungenfür die private und betriebliche Altersvorsorgeanbieten.Die zusätzliche Transparenz überunser Fondsservicecenter ermöglichteine höhere Kundenbindung undZufriedenheit, auf deren Basis sichweitere Wachstumschancen ergeben.Darüber hinaus werden wir unsereexzellente Produkt-Expertise und unsereLösungen für die Verwaltung vonFondspolicen und Lebensarbeitszeitkontensowie im Transformationsgeschäftanderen Partnern verstärktempfehlen. Im Hinblick auf innovativefondsorientierte Produkte sehen wir indem Geschäftsbereich »Third-Party-Administration« große Erfolgschancen.Düsseldorf, den 25. Januar 2010Der Vorstand31


LageberichtBewegung und Struktur des Versicherungsbestandes32 A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen LebensversicherungenGesamtes selbst abgeschlossenesVersicherungsgeschäftVersicherungssummebzw.Anzahl der Lfd. Beitrag 12-facheVersiche- für ein Jahr Einmalbeitrag Jahresrenterungen in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 115.743 146.785 – 3.704.237davon beitragsfrei 6.250 – – 130.153II.Zugang während des Geschäftsjahres1. Neuzuganga) eingelöste Versicherungsscheine 20.695 24.941 12.204 663.292b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) – 2.534 – 68.3172. Erhöhungen der Versicherungssummendurch Überschussanteile – – – –3. Übriger Zugang – – – –4. Gesamter Zugang 20.695 27.475 12.204 731.609III. Abgang während des Geschäftsjahres1. Tod, Heirat, Berufsunfähigkeit (Invalidität) 123 151 – 3.0622. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 20 1.640 – 3373. Rückkauf oder Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 6.770 17.787 – 357.3874. Sonstiger vorzeitiger Abgang – – – –5. Übriger Abgang 2 5 – 5096. Gesamter Abgang 6.915 19.583 – 361.295IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 129.523 154.677 – 4.074.551davon beitragsfrei 9.862 – – 162.740


33EinzelversicherungenRentenversicherungen(einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen)ohne sonstige LebensversicherungenEinzelversicherungenSonstige LebensversicherungenVersicherungs-Versicherungssummebzw.summe bzw.Anzahl der Lfd. Beitrag 12-fache Anzahl der Lfd. Beitrag 12-facheVersiche- für ein Jahr Einmalbeitrag Jahresrente Versiche- für ein Jahr Einmalbeitrag Jahresrenterungen in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € rungen in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €147 267 – 7.347 115.596 146.518 – 3.696.8905 – – 75 6.245 – – 130.078– – – – 20.695 24.941 12.204 663.292– 10 – 189 – 2.524 – 68.128– – – – – – – –– – – – – – – –– 10 – 189 20.695 27.465 12.204 731.4201 5 – 61 122 146 – 3.001– – – – 20 1.640 – 3373 15 – 460 6.767 17.772 – 356.927– – – – – – – –– – – – 2 5 – 5094 20 – 521 6.911 19.563 – 360.774143 257 – 7.015 129.380 154.420 – 4.067.5364 – – 53 9.858 – – 162.687


LageberichtBewegung und Struktur des Versicherungsbestandes34 B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)Gesamtes selbst abgeschlossenesVersicherungsgeschäftVersicherungssummebzw.Anzahl der Lfd. Beitrag 12-facheVersiche- für ein Jahr Einmalbeitrag Jahresrenterungen in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 115.743 146.785 – 3.704.237davon beitragsfrei 6.275 – – 130.1532. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 129.523 154.677 – 4.074.551davon beitragsfrei 9.862 – – 162.740C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen ZusatzversicherungenBerufsunfähigkeitsoderInvaliditäts-ZusatzversicherungenZusatzversicherungeninsgesamtVersicherungs-Versicherungssummebzw.summe bzw.Anzahl der 12-fache Anzahl der 12-facheVersiche- Jahresrente Versiche- Jahresrenterungen in Tsd. € rungen in Tsd. €1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 5.810 116.889 5.810 116.8892. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 5.845 121.634 5.845 121.634D. Beitragssumme des Neuzugangsin Tsd. €selbst abgeschlossene Lebensversicherungen 734.151


35EinzelversicherungenRentenversicherungen(einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen)ohne sonstige LebensversicherungenEinzelversicherungenSonstige LebensversicherungenVersicherungs-Versicherungssummebzw.summe bzw.Anzahl der Lfd. Beitrag 12-fache Anzahl der Lfd. Beitrag 12-facheVersiche- für ein Jahr Einmalbeitrag Jahresrente Versiche- für ein Jahr Einmalbeitrag Jahresrenterungen in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. € rungen in Tsd. € in Tsd. € in Tsd. €147 267 – 7.347 115.596 146.518 – 3.696.8905 – – 75 6.270 – – 130.078143 257 – 7.015 129.380 154.420 – 4.067.5364 – – 53 9.858 – – 162.687


LageberichtBetriebene VersicherungsartenEinzelversicherung37RentenversicherungFondsgebundene LebensversicherungFondsgebundene RentenversicherungIndexorientierte LebensversicherungZusatzversicherungBerufsunfähigkeits-Zusatzversicherung


JahresabschlussJahresbilanz zum 31. Dezember 2009AktivseiteVorjahr€ € € € €A. Immaterielle Vermögensgegenständesonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6.704.977 6.701.520B. KapitalanlagenI. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmenund Beteiligungen1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.692.068 10.866.0692. Beteiligungen 3.087 3.0873. Ausleihungen an Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.325 2.32510.697.480 10.871.481II. Sonstige Kapitalanlagen1. Aktien, Investmentanteile und anderenicht festverzinsliche Wertpapiere 2.153.274 1.186.8992. Inhaberschuldverschreibungen und anderefestverzinsliche Wertpapiere 10.033.662 3.975.0153. Sonstige Ausleihungena) Namensschuldverschreibungen 5.998.676 4.511.092b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 12.197.442 7.204.77218.196.117 11.715.8644. Andere Kapitalanlagen 5.104 5.10430.388.157 16.882.88241.085.637 27.754.363C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabernvon Lebensversicherungspolicen 447.069.732 293.455.321D. ForderungenI. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft an:1. Versicherungsnehmera) fällige Ansprüche 1.410.391 1.112.488b) noch nicht fällige Ansprüche 469.412 452.9111.879.803 1.565.3982. Versicherungsvermittler 1.474.993 119.8933.354.796 1.685.291


Vorjahr€ € €II. Sonstige Forderungen 3.350.665 3.833.431davon an:verbundene Unternehmen 615.023 (800.598) €6.705.461 5.518.722E. Sonstige VermögensgegenständeI. Sachanlagen und Vorräte 994.560 791.068II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten,Schecks und Kassenbestand 8.743.820 9.134.066III. Andere Vermögensgegenstände – –9.738.380 9.925.134F. RechnungsabgrenzungspostenI. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 706.923 397.643II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 441.455 37.2121.148.378 434.855Summe der Aktiva 512.452.565 343.789.915


PassivseiteVorjahr€ € € €A. EigenkapitalI. Gezeichnetes Kapital 5.112.919 5.112.919II. Kapitalrücklage 13.037.197 13.037.197III. Gewinnrücklagen1. gesetzliche Rücklage 511.292 511.2922. andere Gewinnrücklagen 9.084.236 9.084.2369.595.528 9.595.528IV. Bilanzgewinn – 1.784.84927.745.644 29.530.493B. Versicherungstechnische RückstellungenI. BeitragsüberträgeBruttobetrag 85.221 86.496II. DeckungsrückstellungBruttobetrag 21.347.371 12.126.404III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle1. Bruttobetrag 144.519 262.5752. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 18.058 97.992126.461 164.583IV. Rückstellung für erfolgsabhängige underfolgsunabhängige BeitragsrückerstattungBruttobetrag 2.203.130 567.47623.762.182 12.944.959C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereichder Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von denVersicherungsnehmern getragen wirdDeckungsrückstellung1. Bruttobetrag 447.069.732 293.455.3212. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 296.908.431 192.443.237150.161.301 101.012.083


39Vorjahr€ € € €D. Andere RückstellungenI. Steuerrückstellungen 1.425.767 443.261II. Sonstige Rückstellungen 2.488.269 3.584.1663.914.036 4.027.427E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckunggegebenen Versicherungsgeschäft 296.908.431 192.443.237davon gegenüber verbundenen Unternehmen 296.908.431 (192.443.237) €F. Andere VerbindlichkeitenI. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft gegenüber:1. Versicherungsnehmern 2.605.513 2.042.8272. Versicherungsvermittlern 46.489 92.5992.652.003 2.135.427davon gegenüber verbundenen Unternehmen 12.199 (15.142) €II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 763.664 35.191davon gegenüber verbundenen Unternehmen 763.664 (35.191) €III. Sonstige Verbindlichkeiten 6.545.305 1.661.098davon:aus Steuern 857.926 (785) €gegenüber verbundenen Unternehmen 4.796.650 (1.254.403) €9.960.972 3.831.716Summe der Passiva 512.452.565 343.789.915Bestätigung des Verantwortlichen AktuarsEs wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten B. II. unddem Posten C. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unterBeachtung des § 341f HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAGerlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; Altbestandim Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des DrittenDurchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist nicht vorhanden.Bestätigung des TreuhändersIch bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG,dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführtenVermögensanlagen den gesetzlichen undaufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäßangelegt und vorschriftsmäßig sichergestelltsind.Düsseldorf, den 25. Januar 2010Dr. Siegfried NobelDüsseldorf, den 25. Januar 2010Klaus-Jürgen Mohr


JahresabschlussGewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 200940Vorjahr€ € € €I. Versicherungstechnische Rechnung1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnunga) Gebuchte Bruttobeiträge 161.739.547 160.017.312b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 102.678.353 107.686.09559.061.194 52.331.217c) Veränderung der Beitragsüberträge 1.275 – 7.80059.062.469 52.323.4172. Erträge aus Kapitalanlagena) Erträge aus Beteiligungen – 1.512.134davon:aus verbundenen Unternehmen – (1.511.432) €b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 4.313.201 3.510.651c) Erträge aus Zuschreibungen 74.229 24d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 818.043 88.6605.205.473 5.111.4703. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 52.180.586 587.1214. Sonstige versicherungstechnische Erträgefür eigene Rechnung 62.382 65.138.8515. Aufwendungen für Versicherungsfällefür eigene Rechnunga) Zahlungen für Versicherungsfälleaa) Bruttobetrag 17.291.016 12.912.295bb) Anteil der Rückversicherer 10.675.992 7.893.3566.615.025 5.018.939b) Veränderung der Rückstellung für noch nichtabgewickelte Versicherungsfälleaa) Bruttobetrag – 118.056 141.775bb) Anteil der Rückversicherer – 79.934 84.859– 38.122 56.9166.576.902 5.075.8556. Veränderung der übrigen versicherungstechnischenNetto-RückstellungenDeckungsrückstellunga) Bruttobetrag – 162.835.378 – 19.031.638b) Anteil der Rückversicherer – 104.465.194 – 7.629.902– 58.370.184 – 11.401.7367. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunab -hängige Beitragsrückerstattung für eigene Rechnung 1.710.352 111.908


Vorjahr€ € € €418. Aufwendungen für den Versicherungsbetriebfür eigene Rechnunga) Abschlussaufwendungen 27.758.329 60.120.835b) Verwaltungsaufwendungen 3.745.310 4.405.46531.503.639 64.526.301c) davon ab:Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen ausdem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 27.699.371 53.536.9243.804.268 10.989.3779. Aufwendungen für Kapitalanlagena) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungenfür die Kapitalanlagen 512.381 346.544b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 675.860 426.286c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 106.781 5.005.9941.295.021 5.778.82410. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 224.448 89.625.42911. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungenfür eigene Rechnung 42.071.023 277.24812. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 2.458.711 – 99.517II. Nichtversicherungstechnische Rechnung1. Sonstige Erträge 10.066.072 11.436.1822. Sonstige Aufwendungen 7.653.598 6.787.2032.412.474 4.648.9793. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 4.871.185 4.549.4624. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.700.001 990.849davon: Organschaftsumlage 1.700.001 (–) €5. Sonstige Steuern 10.738 – 11.085davon: Organschaftsumlage 10.738 (– 11.085) €1.710.738 979.7646. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft,eines Gewinnabführungs- oder einesTeilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 3.160.447 –7. Jahresüberschuss – 3.569.6988. Einstellung in Gewinnrücklagenin andere Gewinnrücklagen – 1.784.8499. Bilanzgewinn – 1.784.849


JahresabschlussAnhang42Bilanzierungs- undBewertungsmethodenAllgemeinesStruktur und Inhalt des Lageberichtsentsprechen den Regelungen des Handelsgesetzbuchesund den Konkreti -sierungen durch den Deutschen RechnungslegungsStandard Nr. 15 (DRS 15).Im Bericht wurde jede Zahl und Summejeweils kaufmännisch gerundet.ImmaterielleVermögensgegenständesind grundsätzlich zum Nennwertangesetzt worden. Ausleihungen, beidenen die Zinsen planmäßig zugerechnetwerden, sind mit den Anschaffungskostenbewertet. Die Agiobeträgewerden durch aktive Rechnungsabgrenzungüber die Laufzeit der Forderungenverteilt.Die Bewertung der anderen Kapital -anlagen erfolgt mit dem Nennwert.Genussscheine werden mit den An -schaffungskosten bewertet.Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenständeerfolgte mit denAnschaffungskosten abzüglich planmäßigerAbschreibungen entsprechendder betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauerbzw. mit den niedrigeren beizulegendenWerten.KapitalanlagenDie Anteile an verbundenen Unternehmensind mit den Anschaffungskostenbzw. mit den ihnen beizulegendenniedrigeren Wertansätzen bewertet worden.Die Beteiligungen wurden zuAnschaffungskosten bewertet.Die Kapitalanlagen für Rechnung undRisiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicenwurden mit dem Zeitwertbewertet.ZeitwertermittlungDie Zeitwertermittlung der Kapitalanlagenhaben wir wie folgt vorgenommen:Bei der Ermittlung der Zeitwerte derKapitalanlagen wurde der Wert derverbundenen Unternehmen und derBeteiligungen nach dem Ertragswertverfahrenoder aufgrund der zeitnahenAn schaffung mit den Anschaffungskostenfestgestellt.Aktien, Investmentanteile und anderenicht festverzinsliche Wertpapieresowie Inhaberschuldverschreibungenund andere festverzinsliche Wertpa -piere wurden zu Anschaffungskosten,zum Rücknahmepreis bzw. mit einemniedrigeren Börsenkurs nach den fürUmlaufvermögen geltenden Bewertungsvorschriftenbewertet. Das Wertauf -holungsgebot des § 280 Abs. 1 HGBwird beachtet.Die Ausleihungen an Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnisbe steht, die sonstigen Ausleihungensowie die Einlagen bei KreditinstitutenDie Investmentanteile sowie die Inhaberschuldverschreibungenund anderefestverzinsliche Wertpapiere wurdenmithilfe der Börsenkurse beziehungsweisemit den Rücknahmepreisen zumJahresende bewertet.Die Zeitwerte der Ausleihungen anUnternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnisbesteht, sowie dersonstigen Ausleihungen sind auf derGrundlage der GK EUR-Zins-Struktur-Kurve ermittelt.Die Zeitwerte der Fest- und Termin -gelder und anderen Kapitalanlagenentsprechen den Buchwerten.


Der Zeitwert des derivativen Finanzinstrumentesentspricht dem Nennwert.Der Rückzahlungspreis ergibt sich beiFälligkeit zusätzlich zum Nennwertaus einer Mindestverzinsung über dieLaufzeit von 11,11 % und ist an denDAX gekoppelt.ForderungenDie Forderungen wurden mit dem Nennbetragabzüglich geleisteter Tilgungenbewertet. Die Forderungen aus demselbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftsind zum Nennwert abzüglichder erforderlichen Einzelwertberichtigungenund der Abschläge für das allgemeineKreditrisiko angesetzt worden.Körperschaftsteuererstattungsansprüchewurden in Höhe des Barwertes miteinem Rechnungszins von 4 % berechnet.Sonstige VermögensgegenständeDie unter den Sachanlagen ausgewiesenenGegenstände der Betriebs- undGeschäftsausstattung sind zu denAnschaffungskosten, vermindert umdie zulässigen Abschreibungen, bewertetworden. Die im Geschäftsjahr angeschafftengeringwertigen Wirtschaftsgüterim Wert von 150 € bis 1.000 €wurden gemäß § 6 Abs. 2 a EStG ineinem Sammelposten aktiviert undüber fünf Jahre linear abgeschrieben.Übrige AktivaNicht einzeln erwähnte Aktivwerte sindmit den Nominalbeträgen angesetzt,soweit sie nicht um zulässige Wertberichtigungenvermindert wurden.BeitragsüberträgeDie Beitragsüberträge wurden für dieselbst abgeschlossenen Versicherungenaus den um die rechnungsmäßigenInkassokosten und die Ratenzuschlägeverminderten Bruttobeiträgen errechnet.DeckungsrückstellungDie Deckungsrückstellung für die selbstabgeschlossenen Versicherungen wurdenach den handels- und aufsichtsrechtlichenVorschriften einzeln je Versicherungsvertragund unter Berücksichtigungder genauen Jahrestage derVersicherungsverträge berechnet. Siewurde mindestens in der Höhe desjeweils garantierten Rückkaufswertesangesetzt.Die einmaligen Abschlusskosten beitragspflichtigerfondsgebundener Versicherungenwerden den Beiträgen derersten zwei bis zehn Jahre entnommen.Bei den übrigen beitragspflichtigenVersicherungen wurden die einmaligenAbschlusskosten unter Beachtungder handels- und aufsichtsrechtlichenVorschriften durch Zillmerung der De -ckungsrückstellung berücksichtigt. Fürin Rückdeckung gegebene Versicherungenwurden die Rechnungsgrundlagender Erstversicherung beibehalten.Rech-Sterbe- bzw.nungs-Invalidisierungstafel zins ZillmersatzRentenversicherungTarif ART01 DAV 2004 RB20 4,00 % 35 ‰ der BeitragssummeTarif ART02 DAV 2004 RB20 4,00 % 10 ‰ der BeitragssummeTarif RTVB1 DAV 2004 RB20 4,00 % 18 ‰ der BeitragssummeBerufsunfähigkeits-ZusatzversicherungTarif BBAF1 DAV 1997 4,00 % 35 ‰ der BeitragssummeTarif BBGS1 DAV 1997 4,00 % 35 ‰ der BeitragssummeTarif BBVL1 DAV 1997 3,50 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBVH2 DAV 1997 3,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBVH3 DAV 1997 3,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BRV3 DAV 1997 3,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBVH4 DAV 1997 2,75 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BRVH4 DAV 1997 2,75 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBVH5 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBVH6 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 30 ‰ der BeitragssummeTarif BBH11 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBH12 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der BeitragssummeTarif BBH13 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der BeitragssummeTarif BBH21 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBH22 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der BeitragssummeTarif BBH23 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der BeitragssummeTarif BBH24 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BBH25 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BRVH5 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BRVH6 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 30 ‰ der BeitragssummeTarif BRVH7 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der BeitragssummeTarif BRH11 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BRH12 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der BeitragssummeTarif BRH13 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der BeitragssummeTarif BRH21 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BRH22 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 33 ‰ der BeitragssummeTarif BRH23 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 0 ‰ der BeitragssummeTarif BRH24 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der BeitragssummeTarif BRH25 Münchner Rück Berufsgruppentafeln 2,25 % 40 ‰ der Beitragssumme43


JahresabschlussAnhang44 Die Deckungsrückstellung für dieselbst abgeschlossenen Rentenversicherungenund Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen wurde nach derprospektiven Methode mit impliziterBerücksichtigung der künftigen Kostenberechnet. Die bei der Berechnung derDeckungsrückstellung verwendetenRechnungsgrundlagen sind in obigerTabelle aufgeführt.Die Deckungsrückstellung der fonds -gebundenen Lebensversicherung mitBruttobeitragsgarantie (Hybridprodukt)unterteilt sich in eine konventionellgebildete und eine fondsgebundeneRückstellung. Die Bruttobeitragsgarantiewird über den konventionellen Teilund gegebenenfalls über die Garantiedes Garantiefonds abgebildet. Der Risikobeitragund die Kosten werden ausdem fondsgebundenen Teil entnommen.Fondsgebundene Lebensversicherungmit BruttobeitragsgarantieDie bei der Berechnung des konven -tionellen Teils in der Deckungsrückstellungverwendeten Rechnungsgrund -lagen sind in der folgenden Tabelleaufgeführt.Die Deckungsrückstellung der fonds -gebundenen Versicherungen wurderetrospektiv ermittelt. Dabei wurdendie Anteileinheiten der einzelnen Versicherungenmit dem Zeitwert bewertet.Um der gestiegenen LebenserwartungRechnung zu tragen, wurden darüberhinaus für fondsgebundene Rentenversicherungenmit garantiertem Rentenfaktornach der prospektiven Methodeermittelte zusätzliche Reservengestellt.DirektversicherungRechnungszinsTarif VHT19 2,75 %Tarif VHT20 2,75 %Tarif VHT21 2,75 %Tarif VHD01 2,25 %Tarif VHD02 2,25 %Tarif VHD03 2,25 %Tarif VHD11 2,25 %Tarif VHD12 2,25 %Tarif VHD13 2,25 %Tarif VHD21 2,25 %Tarif VHD22 2,25 %Tarif VHD23 2,25 %Tarif VHD24 2,25 %Tarif VHD25 2,25 %Bei der indexorientierten Lebensversicherungwurde die Deckungsrückstellungfür die Erlebensfallleistung retro -spektiv ermittelt. Dabei wurde diezugrunde liegende Kapitalanlage mitdem Zeitwert bewertet. Die Deckungsrückstellungfür die Todesfallleistungsowie die Verwaltungskostenrückstellungfür die beitragsfreien Zeiten wurdennach der prospektiven Methodeberechnet. Es fand die Sterbetafel1994 T für Männer bzw. Frauen Anwendung.Die Deckungsrückstellung fürdie Todesfallleistung wurde unter einervorsichtigen Annahme über die Entwicklungdes Marktwerts der Kapital -anlage für die Erlebensfallleistungberechnet. Der Zillmersatz beträgt40 ‰ der Beitragssumme.Rückstellungen für noch nicht abgewickelteVersicherungsfälleDie Rückstellung für noch nicht abgewickelteVersicherungsfälle und Rückkäufeberücksichtigt sowohl für dasselbst abgeschlossene Geschäft alsauch für das in Rückdeckung gegebeneVersicherungsgeschäft für alle Versicherungsfälle,die vor dem Zeitpunktder Bestandsfeststellung bekannt wurden,die zu erwartende Leistung einzeln.Die Position enthält ferner eineRückstellung für bereits abgegangeneVerträge, die unter das BGH-Urteil vom12. Oktober 2005 fallen.RiesterTarif VHZ01 2,75 %Tarif VHZ02 2,75 %Tarif VHZ03 2,25 %Tarif VHZ04 2,25 %Tarif VHZ11 2,25 %Tarif VHZ12 2,25 %Tarif VHZ13 2,25 %


Rückstellungfür BeitragsrückerstattungDer innerhalb der Rückstellung für Beitragsrückerstattungfür Schlussgewinn -anteile zu bilanzierende Schlussge -winnanteilfonds wird für jeden Vertrageinzeln, bezogen auf den jeweiligenFälligkeitszeitpunkt des Schlussgewinns,berechnet. Dabei wird der demeinzelnen Vertrag zum Fälligkeitszeitpunktzustehende Schlussgewinnanteilmit einem Zinssatz von 4,0 % auf denVersicherungsstichtag im zurückliegendenGeschäftsjahr abdiskontiert.Andere RückstellungenFremdwährungsumrechnungFremdwährungsbeträge wurden mitdem Bilanzwährungskurs zum31. Dezember 2009 umgerechnet.BilanzierungsstetigkeitDie auf den vorhergehenden Jahres -abschluss angewandten BilanzierungsundBewertungsmethoden wurdenunverändert beibehalten.45Die Wertansätze der übrigen Rück -stellungen orientieren sich am voraussichtlichenBedarf.Übrige PassivaDie nicht einzeln erwähnten Passiv -werte wurden – soweit bekannt – mitden Nominalbeträgen, ansonsten mitden erwarteten Rückzahlungsbeträgenangesetzt.


JahresabschlussAnhang46Erläuterungen der BilanzAktivseiteBilanzwerteVorjahrEntwicklung der Aktivposten A., B. I., und B. II. im Geschäftsjahr 2009 Tsd. €A. Immaterielle Vermögensgegenständesonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6.702B. I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.8662. Beteiligungen 33. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 24. Summe B. I. 10.871B. II. Sonstige Kapitalanlagen1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.1872. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 3.9753. Sonstige Ausleihungena) Namensschuldverschreibungen 4.511b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 7.2054. Einlagen bei Kreditinstituten –5. Andere Kapitalanlagen 56. Summe B. II. 16.883Insgesamt 34.456


47BilanzwerteZugänge Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen 1 ) Abschreibungen 1 ) GeschäftsjahrTsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €2.078 – – – 2.075 6.705400 – – – 574 10.692– – – – – 3– – – – – 2400 – – – 574 10.69715.673 – 14.779 74 2 2.1537.104 – 965 – 80 10.0346.000 – 3.000 1.499 – 13 5.9993.000 3.000 1.000 – 7 12.197– – – – – –– – – – – 531.777 – 18.244 74 102 30.38834.255 – 18.244 74 2.751 47.7911) Inklusive Währungskursveränderungen.


JahresabschlussAnhang48Erläuterungen der BilanzAktivseiteA. ImmaterielleVermögensgegenständeDiese Position enthält ausschließlichentgeltlich erworbene Software.B. KapitalanlagenZeitwerte der Kapitalanlagen(die Bewertungsmethoden sind auf Se ite 42 beschrieben)Bewertungs-Bilanzwert Zeitwert differenzTsd. € Tsd. € Tsd. €I. Kapitalanlagen in verbundenenUnternehmen und Beteiligungen1. Anteile an verbundenenUnternehmen 10.692 47.395 36.7032. Beteiligungen 3 3 –3. Ausleihungen an Unternehmen,mit denen ein Beteiligungsverhältnisbesteht 2 2 –II. Sonstige Kapitalanlagen1. Aktien, Investmentanteile und anderenicht festverzinsliche Wertpapiere 2.153 2.200 472. Inhaberschuldverschreibungen undandere festverzinsliche Wertpapiere 10.034 10.155 1213. Sonstige Ausleihungena) Namensschuldverschreibungen 1 ) 6.214 6.351 137b) Schuldscheinforderungenund Darlehen 1 ) 12.381 12.998 6174. Einlagen bei Kreditinstituten – – –5. Andere Kapitalanlagen 5 5 –Insgesamt 41.485 79.109 37.6251) unter Berücksichtigung von Agio/DisagioDie Gesamtsumme der Bilanzwerteder in die Überschussbeteiligung einzubeziehendenKapitalanlagen beträgt23.682 Tsd. €, die Gesamtsummedes beizulegenden Zeitwerts selbigerKapitalanlagen beträgt 24.870 Tsd. €.Daraus ergibt sich ein Saldo von1.188 Tsd. €.


I. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen(Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB zum 31. Dezember 2009)49KapitalanteilAnteile an verbundenen Eigenkapital unmittelbar ErgebnisUnternehmen Tsd. € % Tsd. €Vorsorge Luxemburg LebensversicherungS.A., Luxemburg 17.540 100 2.746Vorsorge Service GmbH, Düsseldorf 1 ) 254 100 – 3791) Bei den Daten der Vorsorge Service GmbH handelt es sich um Vorjahreswerte.Derivative FinanzinstrumenteUnter den Schuldscheinforderungenund Darlehen ist ein kombiniertesInstrument mit Aktienkursrisiko enthalten.Es weist einen Nominal- und Buchwertin Höhe von 205 Tsd. € undeinen Zeitwert von 493 Tsd. € aus.D. ForderungenI.1.Forderungen aus demselbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäftan VersicherungsnehmerDiese Position enthält unter Ziffer 1.a)Forderungen aus uneingelösten Versicherungsscheinenund Folgebeitragsrechnungen.Gebundene AktivwerteAm 31. Dezember 2009 bestandenVerpfändungen bei den Sonstigen Forderungenin Höhe von 177 Tsd. €.F. RechnungsabgrenzungspostenUnter den Rechnungsabgrenzungspostenwerden die abgegrenzten Zinsenund Mieten in Höhe von 707 Tsd. €,das Agio auf Schuldscheinforderungenund Namensschuldverschreibungen inHöhe von 399 Tsd. € und die sonstigenRechnungsabgrenzungsposten inHöhe von 53 Tsd. € ausgewiesen.Die Forderungen gemäß Ziffer 1.b)betreffen die noch nicht fälligenAnsprüche auf Beiträge in Höhe der imGeschäftsjahr oder in Vorjahren entstandenenrechnungsmäßig gedeckten,aber noch nicht getilgten Abschluss -aufwendungen bei Versicherungen,deren Deckungsrückstellung durchZillmerung negativ geworden wäre.


JahresabschlussAnhang50 Erläuterungen der BilanzPassivseiteA. EigenkapitalI. Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt am Bilanzstichtag5.113 Tsd. € und ist eingeteiltin 1.000 voll eingezahlte Stückaktien,die auf den Namen lauten. Auf eineStückaktie entfällt ein anteiliger Betragam Grundkapital von 5 Tsd. €.II. KapitalrücklageDie Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2Nr. 4 HGB blieb im Berichtsjahr unverändert.B. VersicherungstechnischeRückstellungenDie versicherungstechnischen Rückstellungenwurden für Einzelversicherungenaus dem selbst abgeschlossenenGeschäft gebildet.III. GewinnrücklagenDie anderen Gewinnrücklagen in Höhevon 9.596 Tsd. € blieben im Berichtsjahrunverändert.


IV. Rückstellung fürerfolgsabhängige underfolgsunabhängigeBeitragsrückerstattungDie Rückstellung hat sich im Berichtsjahrwie folgt entwickelt:2009 2008Tsd. € Tsd. €Stand am Ende des Vorjahres 567 479Entnahme 75 23Zuführung 1.710 112Stand am Ende des Geschäftsjahres 2.203 567Die für das Jahr 2010 erklärtenGewinnanteilsätze sind in einer Anlagezum Anhang zusammengestellt.Innerhalb der Rückstellung fürBeitragsrückerstattung entfallen:Tsd. €a) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufendeÜberschussanteile 810b) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilteSchlussüberschussanteile und Schlusszahlungen 7c) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge für dieMindestbeteiligung an Bewertungsreserven 0d) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zurBeteiligung an Bewertungsreserven (ohne c) 0e) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für dieFinanzierung von Gewinnrenten zurückgestellt wird (ohne a) 0f) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für dieFinanzierung von Schlussüberschussanteilen undSchlusszahlungen zurückgestellt wird (ohne b und e) 411g) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für dieFinanzierung der Mindestbeteiligung an Bewertungsreservenzurückgestellt wird (ohne c) 0h) auf den ungebundenen Teil (ohne a bis g) 975C. VersicherungstechnischeRückstellungen im Bereich derLebensversicherung, soweitdas Anlagerisiko von den Versicherungsnehmerngetragen wirdEs handelt sich ausschließlich um dieDeckungsrückstellung. Sie wurde fürEinzelversicherungen aus dem selbstabgeschlossenen Geschäft beziehungsweisedem in Rückdeckung gegebenenGeschäft gebildet.D. Andere RückstellungenII. Sonstige RückstellungenDie Position beinhaltet hauptsächlichRückstellungen für die Organschaftsumlagevon 1.029 Tsd. €, Gratifikationenund Tantiemen von 754 Tsd. €sowie Rückstellungen für ausstehendeRechnungen von 743 Tsd. €.F. Andere VerbindlichkeitenI. 1. Verbindlichkeiten aus demselbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft gegen -über VersicherungsnehmernIn dieser Position sind die verzinslichangesammelten Überschussanteile inHöhe von 815 Tsd. € enthalten.Restlaufzeiten der VerbindlichkeitenAlle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeitvon weniger als fünf Jahren.51


JahresabschlussAnhang52Erläuterungen der GewinnundVerlustrechnungI. Versicherungstechnische Rechnung1. a) Gebuchte Bruttobeiträgeselbst abgeschlossene Versicherungen2009 2008Tsd. € Tsd. €laufende BeiträgeEinzelversicherungenmit Gewinnbeteiligung 1.321 1.174bei denen das Kapitalanlagerisiko vonden Versicherungsnehmern getragen wird 148.214 130.839Einmalbeiträge149.536 132.013Einzelversicherungenbei denen das Kapitalanlagerisiko vonden Versicherungsnehmern getragen wird 12.204 28.004Insgesamt 161.740 160.0179. Aufwendungen für KapitalanlagenDie Aufwendungen für Kapitalanlagensetzen sich aus den außerplanmäßigenAbschreibungen gemäß § 253 Abs. 2Satz 3 sowie Abs. 3 Satz 3 i. V. m.§ 277 Abs. 3 Satz 1 HGB in Höhe von676 Tsd. € und den Aufwendungen fürdie Verwaltung von Kapitalanlagen –insbesondere für die Verwaltung fondsgebundenerVersicherungen – in Höhevon 512 Tsd. € sowie den Verlustenaus dem Abgang von Kapitalanlagen inHöhe von 107 Tsd. € zusammen.11. Sonstige versicherungs -technische Aufwendungen füreigene RechnungHier wird im Wesentlichen die Abgabeder nicht realisierten Gewinne an dieRückversicherer von 41.800 Tsd. €ausgewiesen.12. VersicherungstechnischesErgebnis für eigene RechnungDer Rückversicherungssaldo, bestehendaus den verdienten Beiträgen der Rückversichererund den Anteilen der Rückversichereran den Bruttoaufwendungenfür Versicherungsfälle, an den Brutto -aufwendungen für den Versicherungsbetriebund an der Veränderung derBrutto-Deckungsrückstellung, beträgt1.717 Tsd. € zulasten unserer Gesellschaft.II. Nicht versicherungstechnischeRechnung4. Steuern vom Einkommenund vom ErtragDie Gesellschaft ist seit 2009 in diekörperschaft- und gewerbesteuerlicheOrganschaft der ERGO VersicherungsgruppeAG einbezogen. Der Körperschaft-und Gewerbesteueraufwandwird von der ERGO VersicherungsgruppeAG als Organträgerin durch eineOrganschaftsumlage an die Organgesellschaftenbelastet.Im Jahr 2009 belief sich der Steueraufwandder Gesellschaft auf 1.700 Tsd. €(davon entfallen 1.700 Tsd. € auf dieOrganschaftsumlage).


Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstigefinanzielle Verpflichtungen Die ERGO Versicherungsgruppe AGhat mit unserer Gesellschaft denSchuldbeitritt zu Pensionszusagenvereinbart. Sie bilanziert die dafürvon uns erhaltenen Deckungsmittelsowie die Pensionsrückstellungenund erfüllt im Außenverhältnis sämtlichePensionsverpflichtungen. Darausbestanden am 31. Dezember2009 gesamtschuldnerische Haftungenvon 1.554 Tsd. €. Vor dem Hintergrund eines Urteilsdes LAG München vom 15. März 2007zur Zulässigkeit von gezillmertenTarifen in der Entgeltumwandlunghat die Gesellschaft eine eingeschränkteFreistellung der Arbeitgebervon einer möglichen Inhaftungnahmeaufgrund dieses Urteilserteilt. Die Erklärung war auf wenigeFälle in Kollektivverträgen be schränkt.Das Risiko einer möglichen Inanspruchnahmebetrug zum Bilanzstichtag60 Tsd. €. Der Sicherungsfonds kann darüberhinaus Sonderbeiträge in Höhe voneinem weiteren Promille der Summeder versicherungstechnischen Nettorückstellungenerheben; dies entspracheiner Verpflichtung von 53 Tsd. €. Zusätzlich hat sich die Gesellschaftverpflichtet, dem Sicherungsfondsoder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AGfinanzielle Mittelzur Verfügung zu stellen, soferndie Mittel des Sicherungsfonds beieinem Sanierungsfall nicht ausreichen.Die Verpflichtung beträgt 1 %der versicherungstechnischen Nettorückstellungenunter Anrechnungder zu diesem Zeitpunkt bereits anden Sicherungsfonds geleistetenBeiträge. Unter Einschluss der obengenannten Einzahlungsverpflichtungenaus den Beitragszahlungen anden Sicherungsfonds betrug dieGesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag476 Tsd. €. Die Verpflichtungen aus Mietverträgenbetrugen 3.272 Tsd. €.53 Die Gesellschaft ist gemäß § 124 ff.VAG Mitglied des Sicherungsfondsfür die Lebensversicherer. Der Sicherungsfondserhebt auf der Grundlageder Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträgevon maximal 0,2 ‰ der Summeder versicherungstechnischen Nettorückstellungen,bis ein Sicherungsvermögenvon 1 ‰ der Summe derversicherungstechnischen Nettorückstellungenaufgebaut ist. Die zukünftigenVerpflichtungen hieraus betragenfür die Gesellschaft 1 Tsd. €. Die Gesellschaft ist Mitglied der VersorgungsausgleichskassePensionskasseVVaG. Entsprechend ihrerQuote hat sie sich verpflichtet, aufAnforderung des Vereins zusätzlicheGründungsstockmittel zur Verfügungzu stellen, wenn dies zur Erfüllungder Solvabilitätsanforderungen desVereins erforderlich ist.


JahresabschlussAnhang54 Sonstige AngabenAnzahl der im Jahresdurchschnittbeschäftigten ArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte imBerichtsjahr 91 Innendienst-Mitarbeiter.Provisionen und sonstigeBezüge der Versicherungsvermittler, 2009 2008Personalaufwendungen Tsd. € Tsd. €1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvermittlerim Sinne des § 92 HGB für das selbstabgeschlossene Versicherungsgeschäft 27.075 59.9042. Sonstige Bezüge der Versicherungsvermittlerim Sinne des § 92 HGB – –3. Löhne und Gehälter 4.805 4.5114. Soziale Abgaben und Aufwendungenfür Unterstützung 786 7775. Aufwendungen für Altersversorgung 173 225Gesamtbezüge des Aufsichtsratsund des VorstandsFür Mitglieder des Aufsichtsrats sindAufwendungen in Höhe von 3 Tsd. €angefallen. Aufwendungen für den Vorstandsind nicht angefallen. EhemaligeVorstandsmitglieder und ihre Hinterbliebenenerhielten von der Gesellschaft1 Tsd. €. Für laufende Pensionenund Anwartschaften für diesenPersonenkreis hat die ERGO VersicherungsgruppeAG Pensionsrückstellungenin Höhe von 12 Tsd. € bilanziert, fürdie unsere Gesellschaft gesamtschuldnerischhaftet.Die Übersicht über die Mitglieder desAufsichtsrats und des Vorstands be -findet sich auf der Seite 4. Sie ist einBestandteil des Anhangs.6. Insgesamt 32.839 65.417


AbschlussprüferhonorarDie Angaben zum Abschlussprüferhonorarerfolgen befreiend im Konzernabschlussder ERGO VersicherungsgruppeAG.GruppenzugehörigkeitGemäß § 20 AktG hat uns die ERGOVersicherungsgruppe AG, Düsseldorf,mitgeteilt, dass sie Alleinaktionärinunserer Gesellschaft ist.Die Konzernabschlüsse der MünchenerRückversicherungs-Gesellschaft AGund der ERGO Versicherungsgruppe AGwerden beim Elektronischen Bundesanzeigereingereicht undoffengelegt.Düsseldorf, den 25. Januar 2010Der Vorstand55Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, München, hat unsmitgeteilt, dass ihr unter Einbeziehungder von der ERGO VersicherungsgruppeAG direkt gehaltenen Aktien, die derMünchener Rückversicherungs-GesellschaftAG gemäß § 16 Abs. 4 AktGzuzurechnen sind, eine Mehrheitsbeteiligungan unserer Gesellschaft gehört.Dr. Johannes LörperFrank NeurothDer Jahresabschluss der Gesellschaftwird in die nach den internationalenRechnungslegungsvorschriften IFRSaufgestellten Konzernabschlüsse derERGO Versicherungsgruppe AG und derMünchener Rückversicherungs-GesellschaftAG zum 31. Dezember 2009einbezogen. Somit liegen die Voraussetzungenzur Befreiung der Gesell -schaft von der Konzernrechnungslegungspflichtvor.


JahresabschlussAnhang56 Anlage zum Anhang(Anlagestock)Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabernvon Lebensversicherungspolicen – AnlagestockDer Anlagestocksetzt sich zusammen aus:1. Schuldscheindarlehen2009Anzahl derAnteileinheitenindexgebundenes Schuldscheindarlehen 1,002. FondsanteileACM Deleop.Reg.Markets F. 134,99Adv.I - Meridio Green Bal 384,17AFA Global Select Fds-War 158.319,94AlBe ACM Int.Healthc.Fd A 16.386,48AlBe Glob.Growth Trends A 138.070,55Alli AGI RPRndPls-All.RCM 82.864,00Alli DIT Concentra 196,99Alli DIT Wachst.Deutschl. 10,36Alli dit-Euro Bd Tot.Ret. 761,17Alli Vermögensb.Deutschl 2.104,77Allianz Horizont Dynamik 28,94AMB Generali Komf.Wachst. 30,65Ampega HSSB Verm.bildungfds 54,80Ampega HSSB Vermö.bild. I 1.138,12AXA Eastern Europe Equity 257,60AXA SunLife Amer. Growth 112,01AXA SunLife Gl.P.-Eu.Gro. 3.222,09AXA Wld-Euro Credit Plus 5.655,01AXA World Fds-Far East Eq 6.723,97Baer Absol. Return Bond B 3.911,73Baer Special Euro. STK Fd 195,87BaGII iSh.eb.r.Go.2.5-5.5 1.220,82BaGII iShares Dax (DE) 1.110,83BaGlI DJ Euro STOXX 50 ex 2.593,39BaGlI eb.rexx Govern Germ 801,29Baring Europ.Growth Trust 5.924,37Baring Europe Sel. Trust 916,76Baring GermanGrowthTrust 2.991,99Baring Intl-North America 7,71BG Global Challenge 291,00Brock Merc.Emerg. Euro Fd 697,75Brock Merc.Glob. Opp.Fd A 1.290,29Brock Merc.NorthAmer.Opp. 517,28Brock MercSel.Tr.Jap.Opp. 535,40Brock MLIIF NewEnergy Fnd 26.978,38Brock MLIIF Wrld Min. Fnd 23.955,98Brock MLIIF-US Flex Equi. 566,27Brock MST Eu.Opp.Fnd(USD) 4.536,17Brock MST World Gold&Min. 2.647,59Carmignac Investissement 81,31Carmignac Patrimoine FCP 1,03


572009Der AnlagestockAnzahl dersetzt sich zusammen aus:AnteileinheitenCominv.Best-in-One Europe 70,67cominvest ADIG ADIKUR 437,53cominvest ADIG ADITEC 11,51cominvest ADIG Euro.Visi. 1.268,95cominvest ADIG Fondamerik 2.577,49cominvest Fondak 3.814,80cominvest Fondirent 40,12CONS Convertinvest Eur.Co 20.882,00CoRe HausInvest Global 482,00Credit Suisse CS EUROREAL 17.902,71CS Money Market Fund EUR 206,41DAB Adviser I Fd.-Albr.&C 114,83DBX db x-trackers II Eoni 1.113,15DEGI Europa 14.552,00DWS Akkumula 4.324,00DWS BestSelect Branchen 118,03DWS Bonuszertifikat 125.179,00DWS Convertibles 819,85DWS Euro Renten Strategie 3,40DWS Euro Spezial 1.095,74DWS Euro-Bonds (Medium) 175,56DWS Europ. Aktien Typ 0 67,01DWS European Equities 160,90DWS FlexPension 2013 30.520,92DWS FlexPension 2014 20.537,35DWS FlexPension 2015 186.851,15DWS FlexPension 2016 142.670,32DWS FlexPension 2017 69.516,12DWS FlexPension 2018 103.547,34DWS FlexPension 2019 60.106,52DWS FlexPension 2020 45.529,68DWS FlexPension 2021 50.721,18DWS FlexPension 2022 44.456,94DWS FlexPension 2023 418.000,02DWS FlexPension II 2019 1.683,75DWS FlexPension II 2020 2.311,30DWS FlexPension II 2021 1.790,14DWS FlexPension II 2022 2.512,45DWS FlexPension II 2023 2.383,14DWS FlexPension II 2024 147.869,54DWS FlexProfit 80 4.093,71DWS Global Equities 193,15DWS INVESTA 18.593,80DWS Japan Fonds 784,38DWS Lux. EURORENTA 27.258,72DWS PROVESTA 4.608,47DWS Renten Direkt 2014 1.011,30


JahresabschlussAnhang58Anlage zum Anhang(Anlagestock)2009Der AnlagestockAnzahl dersetzt sich zusammen aus:AnteileinheitenDWS Rohstoffond 3.505,51DWS Russia 317,07DWS Select Invest 13,24DWS Select Rent 522,87DWS Technologiefonds 10.377,91DWS Telemedia 9.888,66DWS Top 50 Asien 23.464,89DWS Top 50 Europa 23.822,91DWS Top 50 World 29.623,62DWS Top Dividende 10.173,05DWS Vermögensbg. Fonds I 92.978,90DWS Vermögensbild. Renten 213.199,98DWS Vermögensm.-Balance 75,53DWS Zukunftsressourcen 9.883,95F&C HVB-Stiftungsfonds 653,87FftTrust FT Accugeld 43.588,67Fide. Fds.-Australia Fund 38,51Fide. Asean Fund 246,06Fide. Ameri.GrowthFund US$ 1.692,29Fide. AsianSpecialSituat. 271,86Fide. China Focus Fd. 3.243,09Fide. Emerging Market 9.498,70Fide. Euro Balanced Fd. 15.093,29Fide. Euro Blue Chip Fund 12.729,64Fide. Euro Bond 59.877,64Fide. Europ. Smaller Cos 1.564,03Fide. Europ.Aggressiv Fds. 14.584,40Fide. Europ.Growth Fd. 1.331.453,24Fide. European Fund 6.709,25Fide. Fds. Health - Care 697,36Fide. Fds.SICAV-Technology 303,86Fide. FFII Euro Stoxx 50 4.974,60Fide. FPS Growth Fund 304,02Fide. Funds-Germany Fund 1.359,91Fide. Global Growth 242,79Fide. Greater China F. 174,10Fide. Indonesia Fund 1.148,55Fide. Internat.Bond Fund 3.092,00Fide. JapanSmallerCompany 4.628,82Fide. Korea Fund 1.204,82Fide. Latin America Fund 2.472,17Fide. Malaysia Fund 263,33Fide. Multi-Asset Strat. 2.424,31Fide. Nordic Fund 175,69Fide. PA America Fund 77.544,95Fide. PA International 116.396,16Fide. PA Japan 357.448,30


592009Der AnlagestockAnzahl dersetzt sich zusammen aus:AnteileinheitenFide. PA South East Asia 476.603,28Fide. Switzerland Fund 7,06Fide. Target 2010 EO 3.998,65Fide. Target 2015 EO 20.535,58Fide. Target 2020 EO 32.565,56Fide. Target 2025 EO 41.316,94Fide. Target 2030 EO 34.121,54Fide. Target 2035 EO 24.315,69Fide. Target 2040 EO 19.511,77Fide. Thailand Fund 2.625,95Fleming China Fund 1.324,01Fort. Equity Germany 32,06Fort. Fd-Bond Long Euro 2.073,37Fortis Equity Europe 9,47FrTem BRIC Fund 17.031,60FrTem Eastern Europe 19.502,82FrTem EmergingMarkets 36.570,00FrTem European Fund 18.428,45FrTem Glob. Real Est. Fd. 8.846,58FrTem Glob. Smaller Comp. 32.594,47FrTem Global Bd Fd.EUR A 22.069,47FrTem Global Growth 266.757,31FrTem Growth Fd. Euro 1.154.106,12FrTem Growth Fund Inc 747.667,73FrTem Mutual Beacon 104,36FrTem Mutual Europ. A 11.145,40FrTem Mutual Europ.(US) 882,53FrTem Strat. Balanced Fnd 29.986,07FrTem Strat. Dynamic Fnd 39.337,74FrTem Strat. Income Fnd 13.056,54FrTem Temp. Euroland 2.237,42FRTR F.Europ.Growth 0,90FT Frankfurt Effekten-Fd 29,11FT Interspezial 22,38FVB-Dt.Aktienfds BaWüInv 3.484,02FVB-Dt.Rentenfds BaWüInv 8.485,88Gamax Fonds Top 100 3.150,17Gamax Funds FCP-Junior 174,25Gartmore Cont.Europ.Fund 450.615,92GreenEffects NAI-Wertefds 2.253,63Hansa Inv Hansa Immobilia 3.237,27Hansainvest HansaEuropa 79,84Hend Horiz.Fd-Cont.Eu.Eq. 969,29Hend Pacif. Equity Fds 13,85Hend Pan Europ. Prop.Eq. 2.096,35HSBC BRIC Markets Equity 14.563,69HSBC Chinese Equity AC 412,77


JahresabschlussAnhang60Anlage zum Anhang(Anlagestock)2009Der AnlagestockAnzahl dersetzt sich zusammen aus:AnteileinheitenHSBC Eur-Geldmarktfd Inka 1.907,43HSBC GI Emerging Market 2.198,64HSBC GIF - Brazil Equity 794,77HSBC GIF - Indian Equity 635,28HSBC Glo.Emer.MktsEq.Free 3.309,79HSBC Trinkaus Invest 3.118,53HVB Verm.dep.priv.Balance 1.023,97HVB Verm.dep.priv.Wachstu 726,13HVB Verm.dep.privat Def.P 199,18iii-Inv INTER ImmoProfil 292,39Inve Glob SmallCap Eq.Fd. 198,18Inve GT Heathcare Fund A 55,15Inve GT Japan Enter A$ 1.196,87Inve GT Korea 92,59Inve Gt PRC Fund 339,26Inve Gt Technologie Fonds 4.389,00Inve GT Telecommunication 348,39Inve Neue Märkte Fonds 1.385,97Inve Pan Europ.Structured 6.205,12INVESCO Focus GTUmw.tech. 2.927,34IPConcept Öko-Aktienfonds 123,31ishares eb.rexx@Money Mar 994,66JB Multi.-SAM Sust. Water 486,10JPMO Emerging Markets Equ 9.782,68JPMO Eur.Small Comp.A-EUR 5.114,86JPMO Euroland Equity Fund 887,85JPMO Europe Dyn.Mega Cap 6.158,62JPMO Europe Strat. Value 23.606,56JPMO Flem.Latin Amer. Fd. 2.412,86JPMO Fleming American Fnd 168,76JPMO Fleming European Fnd 5.426,01JPMO Fleming India Fund 514,50JPMO FlemingFlag.Paci.Fnd 1.073,04JPMO Global Convert.Fd. 12.614,92JPMO Global Dynamic Fund 1.660,57JPMO Investment Glob. Cap 2.488,87JPMO US Strat. Value Fd. 1.927,80Lingohr-Europa-Syst.-LBB 87.803,00Lingohr-Systematic LBB-In 8.131,39LRI BG Global Classic 16,00M&G American Fund A 728.574,00M&G Global Basics Fund 124.862,00M&G Pan European Fund A 3.255,81MEAG Euro Ertrag 17.548,19MEAG Euro Mediorent 6.439,00MEAG EuroAktien Dyn.Floor 4.430,72MEAG EuroBalance 93.857,00


612009Der AnlagestockAnzahl dersetzt sich zusammen aus:AnteileinheitenMEAG EuroFlex 91.288,92MEAG EuroInvest 293.164,92MEAG EuroKapital 301.948,70MEAG EuroRent 350.317,58MEAG EuroRenten Dyn.Floor 3.510,08MEAG Floor EuroAktien 11.357,89MEAG GlobalBalance DF 75.623,37MEAG GlobalChance 344.006,47MEAG GlobalWachstum DF 109.321,64MEAG Nachhaltigkeit 1.524,64MEAG ProInvest 13.939,54MEAG ProZins 767,52Metzler TORERO MultiAsset 135,03Metzler United Inv.MultiA.Dy 17,83Metzler Wachstum Internat 228,48Monega Balance Strategy 3 323,89Monega BestInvest Europa 81,21Monega Ertrag 31,63Monega Euro-Bond 56,56Monega Euroland 821,86Monega FairInvest Aktien 406,93Monega Germany 2.072,09Monega Innovation 294,58Monega Short-Track 15,29Monega Wachstum 7,99MünchKapAnl ALL-IN-ONE MK 606.599,00N-Fonds Nr.3 Strat. HNLux 685,06NESTOR Osteuropa Fonds 30,97Nordea 1-North Am.Val. Fd 98,86Nordea European Value Fd. 3.104,11NordInv. Concept Fds. 16.407,97NordInv. Nordasia.com 4.955,74Nordinv. Nordinternet 16.526,22Nordinvest Nordcumula 2.178,92Nordinvest Nordglobal 16.726,40Ökoworld Lux Ökovision 419,74Opp Euro Stoxx 50 Werte 988,83Opp OIM Vermö.auf.Fondant 701,78Opp OP Japan Equit. Quant 687,76Opp Phar w/Health FCP Na. 191,90Oppenh. Dax-Werte 473,84Oppenh. East Asia Special 396,84Oppenh. Food Global 94,20Pan European Equity A 29,69Pict (Lux) - Biotech 83,71Pict (Lux) - Clean Energy 450,05Pict BioTech Funds 13,38


JahresabschlussAnhang62 Anlage zum Anhang(Anlagestock)2009Der AnlagestockAnzahl dersetzt sich zusammen aus:AnteileinheitenPion. Abs.Return Growth 2.276,45Pion. Aggr. Bd. A 32.100,90Pion. Akt. Deutschland A 6.434,82Pion. Akt. Skandinavien 4.785,71Pion. Akt.Frankreich A 1.101,28Pion. Aktien Australien 2.507,95Pion. Aktien Rohstoffe 25.603,93Pion. Aktien Schweiz A 2.805,15Pion. Eastern European 11.349,75Pion. Emerging Markets Bd 2.579,63Pion. Euro Curve 3-5 Y. 2.716,42Pion. Euro Geldmarkt Plus 2.385,54Pion. Euro Medium Rente 1.611,39Pion. Euro Renten A 25.106,89Pion. Euroland Equity 33.811,24Pion. European Equ.Mkts 8.353,42Pion. European Equity F 1.536,26Pion. EuroProtect 12.891,60Pion. Fd. Global Trends 6.696,79Pion. Fds-Commodity Alpha 207,06Pion. GlHighYieldUn.A(cp) 2.611,40Pion. Global Defensive 45.084,74Pion. Global Dynamic 163.106,48Pion. Global Ecology 14.168,15Pion. Global Flexible 114,00Pion. Global Progressiv 198.395,77Pion. Global Select 79.496,49Pion. Greater China 22.636,06Pion. HVB Verm.d.pr.Chance 721,06Pion. Inv. Top Germany 872,47Pion. Invest. Opti Cash 138,45Pion. Japanese Eq.Mkts. 5.046,55Pion. Japanese Equity 15.852,10Pion. N-Fds Nr.1 Eur.Act. 1.933,89Pion. Opti Bond 5.250,01Pion. Strategic Income 969,61Pion. Top Europ.Players A 120.885,99Pion. Top Global Players 11.937,90Pion. Total Return A DA 301.536,15Pion. U.S. Eq.Mkts.Plus 10.704,35Pion. U.S. Mid Cap V. 2.296,00Pion. U.S. Pioneer Fd 93.850,60Pion. US Research Value 2.370,57Robeco Lux-o-rente 965,94Sarasin - New Energy Fd. 11.757,59Sarasin Ökosar 5,55Sauren Gl. Champions 1.844,96


632009Der AnlagestockAnzahl dersetzt sich zusammen aus:AnteileinheitenSauren Gl. Gr. Plus 9.074,42SCap StarPlusSICAVWinbnds 2.585,91SEB Ethical Europe Fund A 9.885,65SEB ImmoInvest 75.235,38SEB Invest ÖkoLux 299,26SEB Invest ÖkoRent 135,43SG Ass SGAM Mon.Mkt EUR A 5.189,26Socit Gener. Gold Mines IN 1.111,28Spae. Longterm Value 389,24Spae.European Grwth Trust 648,37StInv PensionProtect 2015 16.679,26StInv PensionProtect 2016 53.019,50StInv PensionProtect 2017 18.394,57StInv PensionProtect 2018 11.825,10StInv PensionProtect 2019 15.494,89StInv PensionProtect 2020 16.829,52StInv PensionProtect 2021 24.500,98StInv PensionProtect 2022 29.716,85StInv PensionProtect 2023 40.873,01StInv PensionProtect 2024 13.824,41StStr Active Asia 5.121,97StStr Gl.Ad.Fd-Em.MktsHgh 2.791,92terrAssisi Aktien i AMI 3,23Thnee Eur.Small.Comp.Grth 121.057,61Thnee Inv.Fds-Amer.Growth 95.399,20Thnee Pan Europ.Accelera 1.073.568,00Thnee Thrd.EurSel.GrthCl.1 109.870,57Thnee Threa.Amer.GrthCl.1 69.529,61Thnee Thread.Eur.GrthC1.1 94.377,95UBS SMH Internation. Fund 11,77UBS SMH Special Fonds 1 108,41Union Geldmarktfonds 562,58Union GenoAS: 1 331,67Union Inv UniEM Fernost 4,12Union Invest TC Fds Sel.Sys 656,15Union Investm. UniGlobal 2.839,55Union Investm. UniRenta 5.129,00Union UniEurRenta Govern. 46.409,00UniSector BioPharma 109,80UniStrategie: Offensiv 479,12Unive Berenbg Univ.EurAkt 793,74Unive DAC Fonds UI 403,41Unive FIAG-Univ. Dachfds 277.506,61Veritas Veri Tresor Fonds 36,68Veritas Veri Valeur Fonds 713,02WEx Amex Global Balanced 20.604,14WEx Amex World Equities 7.715,05WEx Amex-Glob. Bds(Euro) 2.933,78


JahresabschlussAnhang64Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 131Fondsgebundene Lebensversicherungen mit und ohne Verrentungsoption sowie Rentenversicherungen mit ÜberschussbeteiligungTarif FGSR1Kostengewinnanteil 0,0 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Risikogewinnanteil M: 20 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 20 % Ansammlung in Fondsanteilen.Tarif VHT01Kostengewinnanteil 0,30 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Risikogewinnanteil M: 0,0 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 0,0 % Ansammlung in Fondsanteilen.Tarife VHL05, VHL06, VHR05, VHR06Kostengewinnanteil 0,25 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 0,0% Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Risikogewinnanteil M: 0,0 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 0,0 % Ansammlung in Fondsanteilen.Tarife VHR12, VHR13Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateRisikogewinnanteil M: 0,0 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 0,0 % Ansammlung in Fondsanteilen.


65GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 131Fondsgebundene Lebensversicherungen mit und ohne Verrentungsoption sowie Rentenversicherungen mit ÜberschussbeteiligungTarife VHT12, VHT13Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateRisikogewinnanteil M: 20 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 20 % Ansammlung in Fondsanteilen.Tarife VHT16, VHT17, VHT22, VHT23, VHT25Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 2 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateRisikogewinnanteil M: 20 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 20 % Ansammlung in Fondsanteilen.Tarife VHT18, VHT24Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 0 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Risikogewinnanteil M: 20 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 20 % Ansammlung in Fondsanteilen.Tarife VHT19, VHT20Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateZinsgewinnanteil 1,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende jeden Monats;während der Aufschubzeit (1,25 %) Deckungskapital Erhöhung des Fondsguthabens.


JahresabschlussAnhang66Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 131Fondsgebundene Lebensversicherungen mit und ohne Verrentungsoption sowie Rentenversicherungen mit ÜberschussbeteiligungTarife VHT21Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 0 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Zinsgewinnanteil 1,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende jeden Monats;während der Aufschubzeit (1,25 %) Deckungskapital Erhöhung des Fondsguthabens.Tarife VHF01, VHF02, VHF03, VHB01, VHB02, VHB03Kostengewinnanteil 0,3 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateRisikogewinnanteil M: 20 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;W: 20 % Ansammlung in Fondsanteilen.Tarife VHF04Kostengewinnanteil 0,3 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1,0 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateTarife VHD01, VHD02, VHD03Kostengewinnanteil 0,3 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 0,7 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateZinsgewinnanteil 1,55 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende jeden Monats;während der Aufschubzeit (1,75 %) Deckungskapital Erhöhung des Fondsguthabens.


67GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 131Fondsgebundene Lebensversicherungen mit und ohne Verrentungsoption sowie Rentenversicherungen mit ÜberschussbeteiligungTarife VHF11, VHF12, VHF13, VHB11, VHB12, VHB13Tarife VHF21, VHF22, VHF23, VHF24, VHF25, VHB21, VHB22, VHB23, VHB24, VHB25Kostengewinnanteil 0,4 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1,0 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;laufender Beitrag/laufende Ansammlung in Fondsanteilen.BeitragsrateRisikogewinnanteil 20 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn eines jeden Monats;Ansammlung in Fondsanteilen.Schlussgewinnanteil 0 % Ansammlungsbetrag Bei vorzeitigem Abgang in der Aufschubzeit,Kosten- und Grundgewinnanteil bei Tod vor Rentenbeginn oder vereinbartemRentenbeginn.Tarife VHD11, VHD12, VHD13Tarife VHD21, VHD22, VHD23, VHD24, VHD25Kostengewinnanteil 0,4 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1,0 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Zinsgewinnanteil 1,55 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende jeden Monats;während der Aufschubzeit (1,75 %) Deckungskapital Erhöhung des Fondsguthabens.Schlussgewinnanteil 0 % Ansammlungsbetrag Bei vorzeitigem Abgang in der Aufschubzeit,Kosten- und Grundgewinnanteil bei Tod vor Rentenbeginn oder vereinbartemRentenbeginn.


JahresabschlussAnhang68Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 135Lebensversicherungen, bei denen das Anlagerisiko vom Versicherungsnehmer getragen wird, nach dem AltZertGTarife VHZ01, VHZ02Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Zinsgewinnanteil 1,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende jeden Monats;während der Aufschubzeit (1,25 %) Deckungskapital Erhöhung des Fondsguthabens.Tarife VHZ03, VHZ04Kostengewinnanteil 0,10 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Zinsgewinnanteil 1,55 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende jeden Monats;während der Aufschubzeit (1,75 %) Deckungskapital Erhöhung des Fondsguthabens.Tarife VHZ11, VHZ12, VHZ13Tarife VHZ21, VHZ22, VHZ23, VHZ24, VHZ25Kostengewinnanteil 0,40 % Anlageguthaben am 31. 12. 2009 2010 gleichmäßig zu jedem Monatsersten;Erhöhung des Fondsguthabens.Grundgewinnanteil 1 % Gewinnberechtigter 2010 mit jedem Beitrag/jeder Beitragsrate;Beitrag/BeitragsrateAnsammlung in Fondsanteilen.Zinsgewinnanteil 1,55 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende jeden Monats;während der Aufschubzeit (1,75 %) Deckungskapital Erhöhung des Fondsguthabens.Schlussgewinnanteil 0 % Ansammlungsbetrag Bei vorzeitigem Abgang in der Aufschubzeit,Kosten- und Grundgewinnanteil bei Tod vor Rentenbeginn oder vereinbartemRentenbeginn.


69GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 113Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegendem Erlebensfallcharakter (Rentenversicherungen)nach Tarifen ART01, ART02 und RTVB1AnwartschaftenZinsgewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Deckungskapital und ggf. verzinsliche Ansammlung.AnsammlungsguthabenGrundgewinnanteil 2,0 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnendenBeitrag/BeitragsrateVersicherungsjahres;verzinsliche Ansammlung.Risikogewinnanteil 0,0 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Todesfallkapitalverzinsliche Ansammlung.Schlussgewinnanteil 8,5 % Ansammlungsbetrag der Zinsen 2010 zum Ende der Anwartschaft oder bei(Rechnungszins zuzüglich Tod nach einer Bestandszeit von mindestensZinsgewinnanteile)acht Jahren oder einem Drittel derauf das gewinnberechtigte Aufschubzeit;DeckungskapitalAuszahlung oder Erhöhung der Rente.Zusätzlich imErlebensfall: 4 %2010 zum Ende der Anwartschaft;Auszahlung oder Erhöhung der Rente.Garantierter 4 % Ansammlungsguthaben.AnsammlungszinsHinzu kommt derfür gutgeschriebeneZinsgewinnanteil.Gewinnanteile


JahresabschlussAnhang70Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 113Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegendem Erlebensfallcharakter (Rentenversicherungen)Versicherungen in der RentenbezugszeitLaufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 4%Zinsgewinnanteil 0,2 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;(0,4 %) Deckungskapital Erhöhung der Rente.Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 3 %Zinsgewinnanteil 1,2 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;(1,4 %) Deckungskapital Erhöhung der Rente.Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 2,75 %Zinsgewinnanteil 1,45 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;(1,65 %) Deckungskapital Erhöhung der Rente.Laufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 1,25 %Zinsgewinnanteil 2,95 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;(3,15 %) Deckungskapital Erhöhung der Rente.Risikogewinnanteil 100 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn des Versicherungsjahres;Erhöhung der Rente.Gewinnverband 117Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegendem Erlebensfallcharakter nach dem AltZertGFondsgebundene Renten nach dem AltZertG in der RentenbezugszeitLaufende Renten mit garantiertem Rechnungszins 1,25 %Zinsgewinnanteil 2,95 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;(3,15 %) Deckungskapital Erhöhung der Rente.Risikogewinnanteil 100 % Risikobeitrag 2010 zu Beginn des Versicherungsjahres;Erhöhung der Rente.


71GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 114Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)Tarif BBAF1, BBGS1Beitragsgewinnanteil M: 15 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Ver-W: 15 % Beitrag/Beitragsrate sicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung.Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeGewinnanteilsatz für 0,0 % Ansammlungsguthaben 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Ansammlungsguthabenverzinsliche Ansammlung.Garantierter 4,0 % Ansammlungsguthaben.AnsammlungszinsHinzu kommt derfür gutgeschriebeneGewinnanteil fürGewinnanteileAnsammlungsguthaben.Zinsgewinnbeteiligung 0,5 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger Deckungskapital verzinsliche Ansammlung.Tarif BBVL1Beitragsgewinnanteil M: 15 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Ver-W: 15 % Beitrag/Beitragsrate sicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung.Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeGewinnanteilsatz für 0,3 % Ansammlungsguthaben 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Ansammlungsguthaben (0,5 %) verzinsliche Ansammlung.Garantierter 3,5 % Ansammlungsguthaben.AnsammlungszinsHinzu kommt derfür gutgeschriebeneGewinnanteil fürGewinnanteileAnsammlungsguthaben.Zinsgewinnbeteiligung 0,8 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (1,0 %) Deckungskapital verzinsliche Ansammlung.


JahresabschlussAnhang72Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 114Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)Tarif BBVH2, BBVH3Beitragsgewinnanteil M: 15 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Ver-W: 15 % Beitrag/Beitragsrate sicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung.Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeGewinnanteilsatz für 0,55 % Ansammlungsguthaben 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Ansammlungsguthaben (0,75 %) verzinsliche Ansammlung.Garantierter 3,25 % Ansammlungsguthaben.AnsammlungszinsHinzu kommt derfür gutgeschriebeneGewinnanteil fürGewinnanteileAnsammlungsguthaben.Zinsgewinnbeteiligung 1,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (1,25 %) Deckungskapital verzinsliche Ansammlung.


73GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 114Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)Tarif BRVH3Beitragsgewinnanteil M: 6 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Ver-W: 6 % Beitrag/Beitragsrate sicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung.Schlussgewinnanteil 5,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeAnstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteilswird bei gegenüber der Versicherungsdauer abgekürzten Beitragszahlungsdauer eine Bonusrente vereinbart:Bonusrente 10 % Rente 2010 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;Erhöhung der Rente.Gewinnanteilsatz für 0,55 % Ansammlungsguthaben 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Ansammlungsguthaben (0,75 %) verzinsliche Ansammlung.Garantierter 3,25 % Ansammlungsguthaben.AnsammlungszinsHinzu kommt derfür gutgeschriebeneGewinnanteil fürGewinnanteileAnsammlungsguthaben.Zinsgewinnbeteiligung 1,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (1,25 %) Deckungskapital verzinsliche Ansammlung.


JahresabschlussAnhang74 Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 114Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)Tarif BBVH4Beitragsgewinnanteil M: 15 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Ver-W: 15 % Beitrag/Beitragsrate sicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung.Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeGewinnanteilsatz für 1,05 % Ansammlungsguthaben 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Ansammlungsguthaben (1,25 %) verzinsliche Ansammlung.Garantierter 2,75 % Ansammlungsguthaben.AnsammlungszinsHinzu kommt derfür gutgeschriebeneGewinnanteil fürGewinnanteileAnsammlungsguthaben.Zinsgewinnbeteiligung 1,55 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (1,75 %) Deckungskapital verzinsliche Ansammlung.


75GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 114Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)Tarif BRVH4Beitragsgewinnanteil M: 6 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Ver-W: 6 % Beitrag/Beitragsrate sicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung.Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeAnstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteilswird bei gegenüber der Versicherungsdauer abgekürzten Beitragszahlungsdauer eine Bonusrente vereinbart:Bonusrente 11 % Rente 2010 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;Erhöhung der Rente.Gewinnanteilsatz für 1,05 % Ansammlungsguthaben 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Ansammlungsguthaben (1,25 %) verzinsliche Ansammlung.Garantierter 2,75 % Ansammlungsguthaben.AnsammlungszinsHinzu kommt derfür gutgeschriebeneGewinnanteil fürGewinnanteileAnsammlungsguthaben.Zinsgewinnbeteiligung 1,55 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (1,75 %) Deckungskapital verzinsliche Ansammlung.


JahresabschlussAnhang76Anlage zum Anhang (Überschussbeteiligung)GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 114Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)Tarif BBVH5, BBVH6, BBVH7Risikogewinnanteil M: 23 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Versiche-W: 23 % Risikobeitrag rungsjahres; Ansammlung in Fondsanteilen.Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeZinsgewinnbeteiligung 2,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (2,25 %) Deckungskapital Ansammlung in Fondsanteilen.Tarif BRVH5, BRVH6, BRVH7Risikogewinnanteil M: 14 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Versiche-W: 14 % Risikobeitrag rungsjahres; Ansammlung in Fondsanteilen.Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeAnstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteilswird bei gegenüber der Versicherungsdauer abgekürzten Beitragszahlungsdauer eine Bonusrente vereinbart:Bonusrente 25 % Rente 2010 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;Erhöhung der Rente.Zinsgewinnbeteiligung 2,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (2,25 %) Deckungskapital Ansammlung in Fondsanteilen.


77GewinnanteilsätzeGewinn-Gewinnverband anteilsatz Maßstab Zuteilung und VerwendungBestandsgruppe 114Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen)Tarif BBH11, BBH12, BBH13Tarif BBH21, BBH22, BBH23 BBH24, BBH25Risikogewinnanteil 23 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Versiche-Risikobeitragrungsjahres; Ansammlung in Fondsanteilen.Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeZinsgewinnbeteiligung 2,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (2,25 %) Deckungskapital Ansammlung in Fondsanteilen.Tarif BRH11, BRH12, BRH13Tarif BRH21, BRH22, BRH23, BRH24, BRH25Risikogewinnanteil 14 % Gewinnberechtigter Zu Beginn des in 2010 beginnenden Versiche-Risikobeitragrungsjahres; Ansammlung in Fondsanteilen.Schlussgewinnanteil 6,0 % Ansammlungsbetrag der 2010 bei Ablauf, Tod oder Eintritt vonmit RechnungszinsBerufsunfähigkeit nach mindestenszuzüglich Gewinnanteilsatz einjähriger Bestandszeit;für Ansammlungsguthaben Auszahlung.verzinsten RisikobeiträgeAnstelle der Zuteilung von Beitragsgewinnanteilen und der Zahlung eines Schlussgewinnanteils kann eine Bonusrente vereinbart werden:Bonusrente 25,0 % Rente 2010 bei Eintritt von Berufsunfähigkeit;Erhöhung der Rente.Zinsgewinnbeteiligung 2,05 % Gewinnberechtigtes 2010 am Ende des Versicherungsjahres;Berufsunfähiger (2,25 %) Deckungskapital Ansammlung in Fondsanteilen.Anmerkung:Falls der Gewinnanteilsatz im Vergleich zum Vorjahr geändert werden soll, wird der Satz des Vorjahres in Klammern angegeben.


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers78Wir haben den Jahresabschluss –bestehend aus Bilanz, Gewinn- undVerlustrechnung sowie Anhang – unterEinbeziehung der Buchführung undden Lagebericht der Vorsorge LebensversicherungAktiengesellschaft, Düsseldorf,für das Geschäftsjahr vom1. Januar bis 31. Dezember 2009geprüft. Die Buchführung und die Aufstellungvon Jahresabschluss undLagebericht nach den deutschen handelsrechtlichenVorschriften liegen inder Verantwortung des Vorstands derGesellschaft. Unsere Aufgabe ist es,auf der Grundlage der von uns durchgeführtenPrüfung eine Beurteilungüber den Jahresabschluss unter Einbeziehungder Buchführung und über denLagebericht abzugeben.Wir haben unsere Jahresabschlussprüfungnach § 317 HGB unter Beachtungder vom Institut der Wirtschaftsprüfer(IDW) festgestellten deutschen Grundsätzeordnungsmäßiger Abschlussprüfungvorgenommen. Danach ist diePrüfung so zu planen und durchzuführen,dass Unrichtigkeiten und Verstöße,die sich auf die Darstellung desdurch den Jahresabschluss unterBeachtung der Grundsätze ordnungsmäßigerBuchführung und durch denLagebericht vermittelten Bildes derVermögens-, Finanz- und Ertragslagewesentlich auswirken, mit hinreichenderSicherheit erkannt werden. Bei derFestlegung der Prüfungshandlungenwerden die Kenntnisse über dieGeschäftstätigkeit und über das wirtschaftlicheund rechtliche Umfeld derGesellschaft sowie die Erwartungenüber mögliche Fehler berücksichtigt.Im Rahmen der Prüfung werden dieWirksamkeit des rechnungslegungs -bezogenen internen Kontrollsystemssowie Nachweise für die Angaben inBuchführung, Jahresabschluss undLagebericht überwiegend auf der Basisvon Stichproben beurteilt. Die Prüfungumfasst die Beurteilung der angewandtenBilanzierungsgrundsätze undder wesentlichen Einschätzungen desVorstands sowie die Würdigung der Ge -samtdarstellung des Jahresabschlussesund des Lageberichts. Wir sind derAuffassung, dass unsere Prüfung einehinreichend sichere Grundlage fürunsere Beurteilung bildet.Nach unserer Beurteilung auf Grundder bei der Prüfung gewonnenenErkenntnisse entspricht der Jahresabschlussden gesetzlichen Vorschriftenund vermittelt unter Beachtung derGrundsätze ordnungsmäßiger Buch -führung ein den tatsächlichen Ver -hältnissen entsprechendes Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslageder Vorsorge LebensversicherungAktiengesellschaft. Der Lageberichtsteht in Einklang mit dem Jahres -abschluss, vermittelt insgesamt einzutreffendes Bild von der Lage derGesellschaft und stellt die Chancenund Risiken der zukünftigen Entwicklungzutreffend dar.München, den 1. März 2010KPMG Bayerische TreuhandgesellschaftAktiengesellschaftWirtschaftsprüfungsgesellschaftSteuerberatungsgesellschaftUnsere Prüfung hat zu keinen Einwendungengeführt.Roland HansenWirtschaftsprüferBernd TheißenWirtschaftsprüfer


80 VorsorgeLebensversicherung AGRather Str. 110 a40476 DüsseldorfTelefon 02 11/2 10 22-0Telefax 02 11/2 10 22-95 99E-Mail info@vorsorge-leben.deInternet www.vorsorge-leben.dewww.natureOffice.com / DE-141-101500Konzept und Gestaltung:Abteilungen Marketingund Rechnungslegung LebenSatz- und Lithoarbeit:Vignold Group GmbH, RatingenDruck: Eberl Print GmbH, Immenstadt

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