Gemeindebrief Dezember 2011 - Februar 2012 - Ev ...

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Gemeindebrief Dezember 2011 - Februar 2012 - Ev ...

GemeindeBriefEvangelische Johannesgemeinde GießenNr. 149Dezember • Januar • Februar2011/12


AndachtGott, investiere bitte nicht mehr in dieseAktie „Welt“. Nicht nur Griechenlandsteht in der Gefahr, Bankrott zu machen!Die ganze Welt steht auf dem Spiel.“So müsste ich Gott raten, wenn ich wirklichein guter Aktienmakler wäre.Aber kann man diese Botschaft vonWeihnachten fassen? So lesen wir es inder Bibel, dass Gott trotzdem investiert.Und er investiert ja nicht nur Geld, wasja schon viel wäre. Gott investiert dasihm Wertvollste, was er hat. So lesen wirim Johannesevangelium, Kap.3, Vers 16:„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dasser seinen einziggeborenen Sohn gab...“Und an Heiligabend werden wir dannsingen: „Lobt Gott, ihr Christen, allegleich, in seinem höchsten Thron, derheut schließt auf sein Himmelreich undschenkt uns seinen Sohn“ (EG 27,1).Gott investiert in diese Welt, er gibtsozusagen ALLES für diese Welt.Nicht, weil die Aktie Welt eine gewinnbringendeAnlage wäre. Auch nicht, weildie Menschen nun dazugelernt hätten.Und ebenso nicht, weil wir uns jetzt andie Regeln halten würden, wovon dieHilfe für Griechenland ja abhängig ist.Und das Ziel seines Gebens? Wir lesen:„damit alle, die an ihn glauben, nichtverloren gehen, sondern das ewigeLeben haben.“Ewiges Leben als der letzte und tiefsteSinn von Weihnachten. Ein Leben, daswir uns nicht erarbeiten, nicht erwirtschaftenmüssen, sondern das uns durchJesus, das Kind in der Krippe, den Mannam Kreuz, geschenkt wird. Umsonst undohne Vorbedingung!Gott scheint kein guter Rechner!Für die moderne Finanzwelt scheint erjedenfalls völlig unbrauchbar. Du aberdarfst dich freuen, denn er investiertauch in dich!Ein gesegnetes Weihnachtsfest und eingutes neues Jahr,Ihr Gemeindepfarrer Michael PaulGott investiert in die Welt nur aus einemGrund: „So sehr hat Gott die Weltgeliebt ...“ Und was er gibt, ist mehrals alles Geld der Welt: „dass er seineneinziggeborenen Sohn gab.“3


AdventAdventsZEITAdvent im BahnhofÖkumenischer Gottesdienstam 10.12.2011 um 13.30 Uhrin der Bahnhofshalle GießenEs spielen und singen für Sie:Posaunenchor der Evang. Martinsgemeinde undGospelchor „Go Spirit“ HeuchelheimJens Flach / MarburgAuf Ihr Kommen freuen sich:Bahnhofsmission Gießen undBahnhofsmanagement,Evangelische Stadtkirchenarbeit undKatholische Cityseelsorge Gießen4


Gemeindefreizeit15.-17. Juni 2012 am EderseeGemeindeWir fahren auch im nächsten Jahr indas Freizeitheim in Vöhl am Edersee.Auf dem Programm:FreizeitheimVöhl■ Gemeinsames Nachdenken über Glaubensthemenmit unserem ReferentenFriedhardt Gutsche.■ Gemeinschaft■ Ausflug an den Edersee mitSchifffahrt■ ... und vieles mehr.Kosten: Für 70,- Euro pro Erwachsenerund 40,- Euro pro Kind sind Sie dabei(für Doppelzimmer/Einzelzimmer mitAufpreis).Anmeldung: Ab sofort können Siesich verbindlich im Gemeindebüroanmelden.Pfarrer Friedhardt Gutsche war zunächstGemeindepfarrer in Offenbach/Main.Anschließend war er Direktor der „missionarisch-diakonischenAusbildungsstätteMalche“ in Porta Westfalica / Ostwestfalen.Heute lebt er mit seiner Frau inMinden/Westfalen5


MeditationAuf den Flügeln der Morgenröte6AMorgenglanz der Ewigkeit,Licht vom unerschaffnen Lichte,schick uns diese Morgenzeitdeine Strahlen zu Gesichteund vertreib durch deine Machtunsre Nacht.b dem 21. Dezember werden die Tagewieder länger. Auch wenn es anfangsnoch nicht spürbar ist, lässt der Gedankedoch manch einen aufatmen. In dendunklen Tagen merken wir, wie wichtigdas Licht für uns ist. Wir zünden zumBeispiel Kerzen an. Wir freuen uns aberauch über das natürliche Sonnenlicht,ein zartes helles Licht, anders als derintensive Sonnenschein im Sommer unddas goldene Licht im Herbst, auch nochkein Frühlingserwachen.Der Choral erinnert mich an einenSonnenaufgang. Der neue Tag ist einGeschenk von Gott. Dies ist mit einerBitte verbunden: „Schenke uns andiesem neuen Tag auf Erden nicht nurdas irdische Licht und das, was wir fürunseren Alltag nötig haben. Schenk unsan diesem Morgen mit dem Aufgangder Sonne auch ein Stück von deinerEwigkeit. Erinnere uns daran, dass wirauf deine Ewigkeit hin leben und durchdiese Ewigkeit, die schon unsere heutigenTage durchdringt.“Das Lied macht Hoffnung. Wenn ich essinge, wird mein Herz weit. Manchmalträllere ich es leise und meist nur inmeinem Herzen, wenn ich morgens aufdem Weg zur Arbeit bin. Am liebstenwürde ich es laut singen und es allenMenschen, die mir begegnen, zusingen.Vielleicht würden einige mit einstimmenund wir wären dann ein großer, himmlischerChor. Nein, keine Sorge, ich werdenicht singend durch die Straßen ziehen.Das ist nur eine Fantasie. Aber vielleichtstimmen Sie ja das Lied an, wenn Sie eskennen, oder Sie bekommen Lust, es zulernen.Gestern traf ich mich mit einer Freundinzum Mittagessen in der Stadt. Sie istschon über achtzig Jahre alt. Ich fragteSie nach dem Lied „Morgenglanz derEwigkeit“. Über die Antwort war icherschüttert: „Dieses Lied soll auf meinerBeerdigung gesungen werden!“, antwortetesie mir.Ein Weilchen schweigen wir miteinander.Ich mag gar nicht an die Beerdigungdenken, weil ich meine Freundin sehrvermissen werde. Doch vor meineminneren Auge entsteht nun auch folgendesBild: wie jenseits des Todes für sieder neue Tag anbrechen wird ... wie sieauf den Flügeln der Morgenröte leicht


MeditationFoto: W. Kraußund unbeschwert wie ein Vogel in diehimmlische Heimat fliegt, in das unbeschreiblichschöne Licht, zu Gott, der siedort empfängt. Und eines Tages auchich. Und Sie.Der Morgenglanz der Ewigkeit fällt inunser Leben und baut die Brücke vonDiesseits und Jenseits. Er bricht aberauch an jedem ganz normalen neuenTag an und fällt in unser Leben herein,wie die Sonne durchs Fenster fällt.Lassen wir zu, dass Gottes Wirklichkeitunseren Alltag verändert?„Ich wünsche mir, dass das heute einTag ist, der in der Ewigkeit wiedergefundenwird“, sagte eine Frau, mit der ichvor vielen Jahren manchmal zusammenfrühstückte. Sie dachte dabei nicht ansSterben. Sie hatte einfach den Wunsch,heute an diesem Tag das nicht zu übersehen,was von Bedeutung sein wird,wenn sie einst auf ihr Leben zurückschauenund es auch in der Ewigkeitbetrachten würde.Wenn wir den heutigen Tag und unsergegenwärtiges Leben so sehen, würdenwir manche Entscheidung wohl anderstreffen. Wir sind nicht so fern von derEwigkeit Gottes, wie wir denken. Das hatnichts damit zu tun, wie viel Lebenszeitauf Erden noch vor uns liegt. Morgensfällt er in unser Fenster herein, der Morgenglanzder Ewigkeit!Ulrike Bauspieß7


JugendDer Teenkreis startet neu durch...mit Sascha Skwortz und Thomas WoelkiWas habt ihr vorher gemacht und wasmacht euch als Mensch aus?BSascha Skwortzeide sind neu in Gießen und neu in derGemeinde – Anlass für den Gemeindebrief,ihnen ein paar Fragen zu stellen.Was begeistert euch an dieser Aufgabe?Thomas: Wir möchten junge Menschenprägen und sie auf ihrem Weg mit Jesusbegleiten.Sascha: Ich habe selbst keine einfacheVergangenheit. Nachdem ich als Kindzum Glauben gekommen bin, habe ichals Jugendlicher und junge Erwachsenererst mal Umwege genommen undviele andere Wege und Lebensinhalteausprobiert.Das ging so lange, bis alles über mirzusammen brach und ich mich mit 20Jahren Gott neu anvertraute.Ich habe in meiner Heimatgemeindedrei Jahre lang im Teenkreis mitgearbeitetund freue mich sehr, auch in derJohannesgemeinde, zusammen mitThomas die Teenkreisarbeit aufzubauen.Thomas: Nach meinem Abitur habe ichin einem Krankenhaus in Münster/Westfalenmeinen Zivildienst im BereichPflege gemacht. Ich komme ursprünglichaus einer Luthergemeinde in derNähe von Berlin.Nachdem ich zum Glauben kam,begann ich dort eine Jugendarbeit. Ichliebe die Gemeinschaft, sowohl mit Menschen,als auch mit Gott.8


JugendQuote konstant halten, auch was Mitarbeiterinnenangeht.Was soll denn diesen Kreis auszeichnen?Was sind die Themen und Schwerpunkte,die euch am Herzen liegen?Thomas: Schwerpunkte sollen Themensein, die die Jugendlichen beschäftigen.Sascha: Wir wollen mit den Jugendlichengemeinsam was erleben. Bei der Vermittlungbiblischer Inhalte ist uns besondersdie Person Jesus Christus wichtig.Wo und wann trefft ihr euch?Thomas WoelkiIm Moment studieren wir beide an derFTH in Giessen.Wen wollt ihr zum Teenkreis einladen- oder gibt es dort schon einen festenStamm von Eingeschworenen?Sascha: Ja, wir haben einen festenStamm, mit dem wir uns schon einigeMale getroffen haben. Der Teenkreis solloffen sein für junge Leute zwischen 13und 18, egal ob konfirmiert oder nichtund egal mit was für einer Geschichte.Sind auch Mädels willkommen?Thomas: Auf alle Fälle, wir wollen dieThomas: Wir haben aktuell beschlossen,uns freitags um 18.00 Uhr zu treffen.Hier sind unsere Termine:09.12.11 Thema: Gemeinschaft - Aktion:Plätzchen backen13.01.11 Aktion: Jugendgottesdienst inButzbachWir sind immer offen für neue Themenund Aktionen.Wann tritt euer Kreis im Gottesdienst auf?Sascha: Mh ... das müssen wir nochabsprechen.Bei Rückfragen:Thomas: 017647027399Sascha: 017740407639


KinderKinderfestam 25. August 2012 - Wir haben Großes vor - machst du mit?Foto: W. KraußBeginn 13-14 Uhr mit abschließendemKonzert um 18-18.30 UhrProgramm:■ Basteltisch■ Spielstraße/ Spielmobil■ Kinderschminken■ Kindersingen■ Verpflegung durch Verkauf vonWürstchen, Waffeln, Suppe etc.■ KinderflohmarktGesucht werden:Mitarbeiter in allen Bereichen (Verpflegung,Programm, Abschlussevent, PR,Sponsorensuche, Aufbau / Abbau) oblangfristig oder für den Tag selbst.Kontakt: Janine Sterling:Janine@Sterlinge.de, Telefon: 0641 9724632.10


Jugendräumein frischem WeißJugendAm 6. August 2011 hat ein tatkräftigesTeam den Jugendräumen zu einemfreundlichen Aussehen verholfen.Als Beispiel für viele andere, diesich mit Farbe, aber auch mit Ruhmbekleckert haben: Grit Laux undStefan Sterling.Fotos: E. Busch11


HChristen weltweitFußball und MathematikNeues von Familie Scheunemannallo, ihr Lieben, der letzte Monat warziemlich aufregend. Ein befreundeterPilot ist mit seinem Flugzeug abgestürztund gestorben, die Mutter von Freundenwurde von einem Motorrad angefahrenund ist gestorben, am Mittwoch den19. Oktober sollten wir ein Trainingsspielmit unseren Fußballmädels haben undkamen dabei in eine Demonstration, wodie Polizei wild um sich schoss und dreiMenschen tötete ... Gott hat uns und alleSpielerinnen bewahrt.Leider wurden wir vom indonesischenFußballverband betrogen, und dasnationale Turnier wurde auf nächstesJahr verschoben, so dass die Spielerinnensehr enttäuscht sind, aber wirwerden sie mit anderen Aktivitäten beiLaune halten.Ich unterrichte die Mädchen inMathematik und Englisch oder wirmachen Kleinunternehmerprojektezusammen.Jan ist jetzt in einer anderen internationalenSchule in Java, wo er in Zukunftauch bei Sportveranstaltungen fürdie Schule spielen wird. Er wohnt beider Familie von Rainers Bruder Timo, derHier mache ich gerade Mathematikunterrichtmit den Fußballmädchen.in den nächsten Jahren Leistungszentrenfür junge Fußballer-Talenteaufbauen will.12


Christen weltweitMosbach angefangen. Sie fühlt sich dortsehr wohl, aber natürlich vermissen wirsie sehr. Sie gewöhnt sich gerade an diedeutsche Kultur. Nach dem FSJ will sieirgendetwas mit Touristik oder Fremdsprachenstudieren.Ich habe mein Buch für Kleinunternehmerberatungneu aufgelegt undstark überarbeitet. Ich freue mich schonauf die Seminare, die im neuen Jahr aufmich zukommen.Rainers Unterricht in den Abendbibelschulenist sehr gesegnet. Oft bekommenwir sehr positive Resonanz. Bittebetet weiterhin für unsere Arbeit, unsereKinder und unsere Gesundheit.Liebe Grüße aus PapuaEure Heidi mit FamilieJulia hat im Mai ihre Schulausbildungsehr erfolgreich abgeschlossen und hatnach einem gemeinsamen Urlaub mituns im August mit einem freiwilligensozialen Jahr bei der MissionsgesellschaftOperation Mobilisation inKontakt:Heidi_Scheunemann@yahoo.dewww.scheunemann-papua.de.tl13


IChristen weltweitLehrbuch für Bibelübersetzererschienen Neues von Familie Ungerm Sommer bekamen wir per Post einPäckchen mit einer bemerkenswertenLadung: zwei Exemplare des gedrucktenLehrbuchs für Bibelübersetzer. Entwicklungdieses Lehrmaterials hat Christophmit mehreren Kollegen während derletzten vier Jahre ziemlich beschäftigtund wir haben öfters darüber berichtet.Das Ergebnis dieses Prozesses greifbar inHänden zu halten, war ein bemerkenswerterMeilenstein.Wir beten dafür, dass Gott diesesLehrbuch benutzt, um noch vielenangehenden Bibelübersetzern eine gute14


Christen weltweitGrundlage für ihre Arbeit zu geben.Aus diesem Grund war Christoph öftersunterwegs, um Ausbilder in der Verwendungdieses Lehrbuchs zu unterrichten,zuletzt Anfang Februar dieses Jahres inPapua Neuguinea.Da aber dieses neue Lehrbuch mittlerweileauch in immer mehr regulärenAusbildungskursen benutzt wird (z.B.in England und in Fernkursen in Afrika),geht der Bedarf für solche Seminarezurück. Daher hat Christoph im Momentkeine konkreten Verpflichtungen füreinen weiteren Kurs.In den nächsten Monaten muss sichChristoph darauf konzentrieren, seineHabilitationsschrift fertig zu schreiben.Danach wird voraussichtlich die Erarbeitungeines Fortsetzungskurses für Bibelübersetzereinen wichtigen Teil unsererArbeit ausmachen.Möglicherweise werden dann auchnoch Beratungsaufgaben für spezifischeÜbersetzungsprojekte dazukommen.Wir denken besonders an ein Erzählbibelprojektin Westeurasien, das Christophseit vergangenem Oktober betreut.Momentan gibt es dort keine großenFortschritte – bitte betet dafür, dass dieSchwierigkeiten überwunden werdenkönnen.Christoph und Külvi Unger mit Samuel (13),Elisabeth (12), Andreas (10), Miriam (8) undCornelia (3)15


DTermineGottesdienste und andere Veranstaltungenie Gottesdienste der Johannesgemeinde finden an jedem Sonn- und Feiertagin der Johanneskirche statt, und zwar abwechselnd morgens und abends.Jeden Sonntag um 9 Uhr: Gottesdienst im Johannesstift, Johannesstraße 7DezemberSonntag 04.12. 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent, Pfr.Paul mitTaufe und Kantorei15.00 Adventsfeier im JohannessaalMittwoch 07.12. 18.00 Musik. AdventsvesperSonntag 11.12. 19.00 Abendgottesdienst zum 3. Advent, Pfr. PaulMittwoch 14.12. 18.00 Musik. AdventsvesperSonntag 18.12. 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent, G. CramerSamstag 24.12. 16.00 Christvesper mit Krippenspiel(Pfr. Paul mit Kinderchor)18.00 Christvesper (Pfr. Günther mit Kantorei)23.00 Musikalische Christmette (Pfr. Paul)Sonntag 25.12. 10.00 Gottesdienst zum 1. Christtag(Lukasgem. Pfr. Friemelt)Montag 26.12. 10.00 2. Christtag (Johannesgem.(Pfr. Paul mit Kantorei)Samstag 31.12. 18.00 Jahresschlussgottesdienst (Pfr. Paul)JanuarSonntag 1.1.12 10.00 Neujahrsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. PaulSonntag 08.01. 19.00 Abendgottesdienst, PrachtSonntag 15.01. 10.00 Gottesdienst, Gottesdienst, Pfr. Paul / ■16


TermineJanuarSamstag 21.1. 18.30 Benefizkonzert für die Stiftung„Lebendige Steine“ mit dem Musikcorpsder Freiwilligen Feuerwehr Gr.-LindenSonntag 22.01. 19.00 Abendgottesdienst, Pfr. PaulSonntag 29.01. 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. PaulMontag 30.01. 17.00 Vorbesprechung zu Konfirmationsjubiläen imJohannessaalFebruarSonntag 05.02. 19.00 AbendgottesdienstSonntag 12.02. 10.00 Gottesdienst, Pfr. Paul / ■Sonntag 19.02. 11.30 Gottesdienst für Jung und Alt, Pfr. Paul19.00 AbendgottesdienstSonntag 26.02. 10.00 Gottesdienst, Pfr. Paul mit AbendmahlMärzSonntag 04.03. 19.00 Sing&Pray-Gottesdienst, Pfr. PaulSonntag 11.03. 10.00 Gottesdienst, G. Cramer / ■Sonntag 18.03. 19.00 AbendgottesdienstSonntag 25.03. 10.00 Gottesdienst mit Konfirmationsjubiläenmit AbendmahlVorbesprechung zum Konfirmationsjubiläum 30. 01.´12 / 17.00 Johannessaal.Einmal monatlich findet nach demGottesdienst ein „Gemeindetreff“im Johannessaal statt. Hier besteht Gelegenheit,bei Kaffee oder Tee miteinanderins Gespräch zu kommen.Es gibt auch selbstgebackenen Kuchenzu kaufen zugunsten der Krankenstationin Kitokolo (Uganda), die von unsererGemeinde unterstützt wird.■ = GemeindetreffDer Gottesdienst für Kinderab 4 Jahren findet gleichzeitig mit dem10-Uhr-Gottesdienst in unseren Gemeinderäumenin der Südanlage 8 statt.Eltern mit Kleinkindern könnenim Johannessaal während des10-Uhr-Gottesdienstes durch Lautsprecherübertragungden Gottesdienstverfolgen...17


HochschulgottesdienstZaungäste willkommen!Die Frequenz-Gottesdienste mit Pfarrer Dr. BöckelFrequenz-Gottesdienst„Wir wenden uns an die ‚Laufkundschaft‘,spirituell Suchende, die ganzunverbindlich mal reinschauen.Ein Drittel bis etwa die Hälfte der Besuchersind immer ganz neu dabei!“Der Pfarrer, der seine Gottesdiensteso beschreibt, ist Dr. Holger Böckel,seit 8 Jahren Hochschulpfarrer derEv. Studentengemeinde in Gießen.Als wir uns treffen, laufen gerade dieVorbereitungen für den 16. Frequenz-Gottesdienstin der Johanneskircheauf Hochtouren. Die Wände19


Hochschulgottesdienstsind bunt angestrahlt, alles liegtvoller Kabel, Lieder werden geprobt,am Eingang stehen kalte Getränkebereit.Der Frequenz-Gottesdienst ist vor allemein Studentengottesdienst undspricht junge Leute an, auch solche,die von der Kirche distanziert sind.Er findet monatlich statt. Eingeladenwird – so erfahre ich – vor allem überpersönliche Kontakte, über Facebookund andere soziale Netzwerke, überFlyer in der Mensa.Der Sinn der Gottesdienste: es sollein Anstoß, ein geistlicher Impulsgegeben werden. RegelmäßigeTeilnahme wird nicht erwartet, aberselbstverständlich gibt es auch das.Wer das Gehörte vertiefen möchte,findet in der ESG zahlreiche Veranstaltungen,Gesprächskreise, auch„klassische“ Gottesdienste. EinigeBesucher finden auch woanders ihr„geistliches Zuhause“, auch in derJohannesgemeinde.Vorbereitet wird der Frequenz-Gottesdienstvon einem größeren Mitarbeiter-Team.„Der zeitliche Aufwandist gewaltig und fast nicht mehrzumutbar“, erklärt Pfarrer Böckel,„vor allem weil die Johanneskirchefür alles, was mit neuen Medien zutun hat, nicht gebaut wurde.“ Nun,das Problem ist bekannt ... Darumfinden die Frequenz-Gottesdienstein nächster Zeit überwiegend in derESG statt, wo die technische Ausstattungmoderner ist. „Aber mindestenseinmal pro Semester soll es doch inder Johanneskirche sein!“, fügt erhinzu. „Denn die Johanneskirche istder zentrale kirchliche Ort, der vonder Lage her den meisten bekanntist. Man kann auch unverbindlich alsZaungast vorbeischauen.“Sein großer Wunsch für die anstehendeInnenrenovierung lautet: „DieKirche muss wieder den technischenStandards unseres medialen Zeitaltersentsprechen. Das Multimedialeist so wichtig! Wer das nicht macht,erreicht die Menschen nicht mehr.“Ein wichtiger Aspekt - denn das Frequenz-Teamerlebt es immer wieder,dass durch die Gottesdienste spirituellSuchende zu Findenden werden,dass junge Menschen den Glaubenfür sich entdecken und sich sogartaufen lassen.Eva-Maria BuschD20


Kirche macht Musik2012 wird zumJahr der KirchenmusikDAm 31. Oktober 1517 hat Luther95 Thesen gegen Missstände in derKirche veröffentlicht.Die Reformation der Kirche begann.Bis 2017, dem 500. Jahrestagder Reformation läuft in unsererKirche ein Countdown: die Lutherdekade.In Themenjahren wird neudurchbuchstabiert, was Reformationfür Menschen heute bedeutet. Weildie Reformation Luthers untrennbarmit der Musik verbunden ist, stehtim Jahr 2012 die Kirchenmusik imZentrum des Lebens der EvangelischenKirche.Mehr Information: www.giessen-evangelisch.deMatthias Hartmannie Reformation breitete sich vorallem über das neu geschaffenedeutsche Gemeindelied aus.Die protestantische Kirchenmusikist seither geprägt davon. DiesemSchwerpunkt wollen wir nachgehenmit einem besonderen Projekt: denMonatsliedern. Jedem Monat wirdein Lied aus unserem Gesangbuchzugeordnet.Dieses Lied soll dann einen Monatlang in unserer Gemeinde in allenGottesdiensten gesungen werden.Viele scheinbar vertraute Lieder verdienenes, einmal genauer betrachtetund vertieft zu werden. UnsereReihe beginnt im Dezember mitLuthers Adventslied „Nun komm, derHeiden Heiland“.1. Nun komm, der Heiden Heiland,der Jungfrauen Kind erkannt,dass sich wunder alle Welt,Gott solch Geburt ihm bestellt.2. Er ging aus der Kammer sein,dem königlichen Saal so rein,Gott von Art und Mensch, ein Held;sein‘ Weg er zu laufen eilt.3. Sein Lauf kam vom Vater herund kehrt wieder zum Vater,fuhr hinunter zu der Höllund wieder zu Gottes Stuhl.21


Musik22Illustration: W. Krauß4. Dein Krippen glänzt hell und klar,die Nacht gibt ein neu Licht dar.Dunkel muss nicht kommen drein,der Glaub bleib immer im Schein.5. Lob sei Gott dem Vater g‘tan;Lob sei Gott seim ein‘gen Sohn,Lob sei Gott dem Heilgen Geistimmer und in Ewigkeit.Text: Martin Luther 1524 nach demHymnus »Veni redemptor gentium«Das Lied ist eine Übertragung desHymnus veni redemtor gentiumdes Aurelius Ambrosius aus demJahr 375. Das Lied markiert einenNeubeginn geistlichen Singens,sowohl in der Entstehungszeit desHymnus im 4. Jahrhundert, wie auchin der Reformationszeit.Die reformatorische Bewegungbraucht deutsche Lieder für denGottesdienst – die Gemeinde, dasVolk soll singen! Die ersten Gesangbücherbringen die Lieder unter dasVolk und tragen zur Verbreitungder neuen Lehre bei. In einer Vorredeschreibt Luther: „Ich wollte alleKünste, sonderlich die musica, gernesehen im Dienst des, der sie gebenund geschaffen hat.“Auffällig ist die im Vergleich zu


Ostern Musikanderen Luther-Liedern schwererzugängliche Sprache. Schwer verständlicheBilder und ein ungewohnterUmgang mit Akzentsetzung undReimen bilden zunächst eine Hürde.Sie haben ihren Grund in der Nähezum lateinischen Original.Am Anfang steht die sehnsüchtigeAufforderung „Nun komm!“. Dannwird der Gerufene vorgestellt: dasKind einer jungen Frau, für das Gottsolch eine Geburt vorgesehen hat.Darüber wundert sich die Welt –eine Anspielung auf die Weihnachtsgeschichte:„und alle, vor die es kamwunderten sich über das, was zuihnen gesagt wurde“. Auffällig ist diehäufige Verwendung des Stabreimesin der erste Strophe: Heiden - Heiland;Kind - erkannt; wunder – Welt;Geburt – bestellt. Dem gewichtigenInhalt wird damit besonderer Nachdruckverliehen.Die 2. und 3. Strophe zeichnen denLebenslauf Jesu nach. Hörbar sindAnklänge an den Christushymnusaus dem Philipperbrief. Er kommtaus der reinen Welt Gottes, seineirdische Existenz führt ihn in die Totenweltund wieder zurück zu GottesThron. Von Christus, der wie eineSonne mit neuem Licht die dunkleWelt bescheint, erzählt die 4. Stropheund sie zeigt auf den Ort dieses Wunders:die Krippe. Das Dunkel der Welthat keine Macht mehr, der Glaubebleibt im Schein dieses Lichts.Durch diese sehr weihnachtlicheStrophe kann das Lied auch über dieAdventszeit hinaus in den Gottesdienstender Weihnachtszeit gesungenwerden.Der sehnsüchtige Ruf des Anfangsmündet angesichts der Nähe Gottesin den Lobpreis von Vater, Sohn undheiligem Geist. Gott ist uns nahegekommen,auch wenn es das Dunkelder Welt noch in uns gibt.Die Melodie lehnt Luther an denorginalen Hymnus des 4. Jahrhundertsan, eine damals sehr gebräuchlicheMethode. Luther bleibt im Rahmender Tradition, lässt Vertrautesanklingen oder übernimmt einzelneWendungen tongenau – die Melodieerscheint bekannt. Durch dieprägnante Rhythmisierung der altenMelodie, durch die Gleichheit derersten und der letzten Zeile und dieunverwechselbare Gestalt jeder Zeilegelingt Luther eine Umformung derVorlage ins Liedhafte.Die natürliche melodische Betonungder Wortakzente (Heiden; wunder;Geburt) ergibt eine geschlosseneEinheit von Text und Musik.Christoph Koerber23


MusikKirchenmusikin der Johannesgemeinde24


MusikMittwoch, 7. Dezember, 18 UhrMusikalische Vesper zum Adventmit Peter Sanders (Oboe) und ChristophKoerber (Cembalo)18 Uhr Christvesper mit der Kantoreider Johanneskirche23 Uhr Christmette mit barockerInstrumentalmusikMittwoch, 14. Dezember, 18 UhrMusikalische Vesper zum Adventmit dem Bläserkreis der JohanneskircheSonntag, 18. Dezember, 15.30 UhrBachs Weihnachtsoratorium fürKinder17 UhrJ.S. Bach: Weihnachtsoratorium I-IIISolisten, Jugendchor und Kantoreider JohanneskircheGießener KammerorchesterLeitung: Christoph KoerberSamstag, 24. Dezember16 Uhr Christvesper mit dem Krippenspieldes KinderchoresMontag, 26. Dezember, 10 UhrMusikalischer GottesdienstJ.S. Bach: Kantate III aus dem „WeihnachtsoratoriumSolisten, Kantorei der Johanneskirche.- Gießener KammerorchesterMittwoch, 28. März, 18 Uhr„Und in heil’gem Stilleschweigen ...“Passionsandacht mit Improvisationenzum Monatslied „Nun gehörenunsre Herzen“ EG 93Samstag, 31. März, 18 Uhr„Es ist vollbracht“Kindermusical zur Passionsgeschichtevon Thomas Rieglermit dem Kinder- und Jugendchor derJohanneskircheRegelmäßige Veranstaltungen:Jugendchor freitags 18.00 - 19.15Kantorei dienstags 19.45 - 22.00Gospelchor mittwochs 19.45 (Johannessaal) Angela KurschatBläserkreis donnerstags 18.30 - 20.00 (14-tägl)Kammerorchester donnerstags 20.00 - 22.00Kinderchor freitags 15.00 - 15.40 (ab 5 Jahren)15.45 - 16.30 (1. + 2. Klasse)16.40 - 17.45 (ab 3. Klasse)Weitere Infos: Christoph Koerber (siehe Rückseite)25


TermineKreise der GemeindeDie meisten Kreise werden von mehreren Mitarbeitern geleitet. Wir haben ausPlatzgründen jeweils nur eine Kontaktperson angegeben.Montag 16.00 Sterntaler, Jeden 2./4. Montag im MonatInfos: Klaudia Paul, Tel. 972 09 6520.00 Malkreis „Glaube und Gestalten“, 14-tägl.Südanlage 8Infos: Elsbeth Triebel, Tel. 06403 - 69 42 8019.30 Hausbibelkreis 14-tägl.Infos: Esther u. Billy Stebler, Tel. 06406 - 5 09 92 32Dienstag 15.00 Missionshandarbeitskreis, 14 tägl.Südanlage 8, Infos: Gertrud Klös, Tel. 7 55 2119.30 „Glaube Aktuell“ (Bibelarbeiten und Glaubensthemen)Südanlage 8, Infos: Gemeindebüro20.00 Hausbibelkreis Adalbert-Stifter-Str. 1Infos: Elfriede Bonarius, Tel. 4 79 0020.00 Frauentreff, Jeden 1. Di im Monat,Info: Elke Feidler, Tel. 7 17 70; elke@feidler.de20.00 Hausbibelkreis, Info: GemeindebüroMittwoch 15.30 Gespräch um die Bibel im JohannessaalInfos: Gemeindebüro19.45 Gospelchor im JohannessaalInfos: Angela Kurschat, Tel. 06440 - 92 95 0726


TermineMittwoch 20.30 Communio Sanctorum(Gemeinschaft junger und junggebliebener Christen)Südanlage 8, Infos: Grit Laux, Tel.: 06408 - 17 80Donnerstag 19.30 Hausbibelkreis Jeden 1./3. Donnerstag im MonatInfos: Fam. Grieb, Gartenstr. 22, Tel. 7 47 3219.30 Hausbibelkreis 14-tägl. reihumInfos: Fam. Busch / Fam. Werner,Tel. 39 08 18 oder 6 28 0020.00 HausbibelkreisInfos: Doris Diether, Altenfeldsweg 32, Tel. 677 13Freitag 20.00 Hausbibelkreis Friedrichstr. 32Infos: Karl Friedrich Koch, Tel. 92 02 5018.00 Teenkreis, Kontakt Thomas Woelki:017647027399, Sascha Skwortz: 0177404076327


JohanneskircheAktuelles aus dem KirchenvorstandFoto: W. Krauß■ Erste Aufträge für konkreteSchritte zur Innenrenovierung derJohanneskirche sind erteilt. Zumeinen geht es um die Erstellung vonEntwürfen für die Neugestaltung desAltarraums, zum anderen um eineAkustikanalyse der Johanneskirche.■ Im Dekanat Gießen der EKHNwird das Jahr 2012 unter dem Thema„Jahr der Kirchenmusik“ stehen.■ Zeitrahmen und Ort für dieGemeindefreizeit 2012 sind jetztfestgelegt: 15. – 17.06. in Vöhl-Aselam Edersee (s.Seite 5)30


IMPRESSUMDer Gemeindebriefwird herausgegeben vom Kirchenvorstand der Ev. Johannesgemeinde GießenRedaktion: Pfarrer Michael PaulTel.: 0641 -72 11 4Eva-Maria und Klaus BuschTel.: 0641 -39 08 18kue.busch@t-online.deRedaktionsschlussfür die nächste Ausgabe: 25.01.2012Grafische Gestaltung:Werner Krauß • Tel.: 0641 -68 69 25 44www.LayArt.de • LayArt@t-online.deDruck: Kai Harmswww.gemeindebriefdruckerei.de„Foto-Grafik“ Titelseite: Werner Krauß


Kontakt:Pfarrer: Michael PaulSüdanlage 8, 35390 Gießen,Tel.: 0641 - 7 21 14Michael_Paul@johannesgemeinde-giessen.deVorsitzender des Kirchenvorstands:Gottfried Cramer, Tel.: 0641 - 7 29 52Gemeindebüro:Esther Stebler, Südanlage 8, 35390 GießenÖffnungszeiten:Montag, Mittwoch, Freitag 9:00 -12:00Tel.: 0641 - 7 21 14, Fax: 7 21 30buero@johannesgemeinde-giessen.dewww.johannesgemeinde-giessen.deKantor: Christoph KoerberEichgärtenallee 24, 35394 GießenTel.: 0641 - 9 71 59 24, Fax: - 9 71 59 25kirchenmusik@johannesgemeinde-giessen.deGemeindekrankenpflege / Ev. Pflegezentrale:Tel.: 0641 - 9 26 00 60www.diakoniestation-giessen.deKüster: Hermann SchiefersteinGemeindekonto:Sparkasse Gießen 200 570 560 • BLZ 513 500 25Missionskonto:Sparkasse Gießen 200 521 233 • BLZ 513 500 25

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