Vorbericht e-Auktion 502 - Emporium Hamburg

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Vorbericht e-Auktion 502 - Emporium Hamburg

Vorbericht e-Auktion 502Am 7. Juni 2012 veranstaltet die Numismatische Abteilung des Hauses Emporium Hamburgdie zweite Online-Auktion für Münzen- und Medaillen.Die Auktion 502 beginnt am Donnerstag, 7. Juni 2012, um 18:00 Uhr und umfasst 307Lose. Gebote werden ausschließlich über das Internet entgegengenommen. Nutzen Sie dieseGelegenheit, interessante Münzen und Medaillen bequem vom heimischen Computer odervom Büro aus zu ersteigern. Die Anmeldung für diese Auktion sollte rechtzeitig vorAuktionsbeginn auf der Emporium Internetseite geschehen. Auf www.emporiumhamburg.comfinden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema.Zur Versteigerung kommt eine Selektion sorgfältig ausgewählter brandenburgischpreußischerGepräge aus der Zeit des Aufstiegs der einstigen „Streusandbüchse“ zureuropäischen Großmacht (16.-20. Jahrhundert).In welchem Ausmaß die preußischen Herrscher die politische Landkarte Europas veränderten,erzählen heute die Geschichtsbücher. Wie sehr die Regenten jedoch auch auf numismatischerEbene ihre Größe und ihren Anspruch in Europa demonstrierten, zeigt sich eindrucksvollanhand dieses Auktionsangebotes.Im Jahr 1701 krönte sich Herzog Friedrich III. eigenhändig zum ersten König in Preußen. Ausder Frühzeit des neuen Königreichs findet sich der seltene, in Magdeburg geprägte 2/3 Taler1712 (Nr.20). Die ersten Goldmünzen begegnen unter dem nachfolgenden König, FriedrichWilhelm I. (Soldatenkönig), mit Dukaten aus dem Jahr 1734 (Nr.22) und 1737 (Nr.23). Dervielleicht berühmteste preußische Herrscher, Friedrich der Große (1740-1786), ist mitzahlreichen Münzen im Angebot enthalten. Der Friedrichs d´Or 1764 A (Nr.28) und derseltene Levantetaler (Nr.31), eine Handelsmünze mit einer Auflage von weniger als 100Stück - kleiner als die des berühmten „Friedrich der Weise“ aus dem Jahr 1917 - stechenbesonders aus der Menge hervor.Zahlreiche Taler bis 1786, deren Teilstücke sowie Silbermedaillen, darunter eineGedenkprägung von 1763 auf den Frieden von Hubertusburg (Nr.73), vervollständigen dasAngebot und leiten gleichzeitig über zu dem aus numismatischer Sicht nicht minderfaszinierenden König Friedrich Wilhelm II. (1786-1797).Friedrichs d´Ore aus den Jahren 1789 (Nr.75) und 1796 (Nr.76) werden gefolgt von Talernaus Berlin, Breslau und Königsberg (Nr.77-85), darunter Handelsmünzen für den Kontakt mitAnsbach-Bayreuth und Franken, sowie großen Silbermedaillen u. a. auf den Regierungsantritt(Nr.97-99).Auch aus der Zeit von Friedrich Wilhelm III. (1797-1840) sind bemerkenswerte Münzen undMedaillen zu erwähnen. Dazu gehören die Doppelfriedrichs d´Ore 1800 bis 1839 (Nr.114-117), die Friedrichs d´Ore von 1797 bis 1812 (Nr. 100-101, 118-121), der Kammerherrentaleraus dem Jahr 1816 (Nr.128), alle in Berlin geprägt, und die seltene Kalendermedaille vonEmporium Hamburg – e-Auktion 502 1/2


1809 (Nr.107) mit den Brustbildern Friedrich Wilhelms und seiner Gemahlin Luise vonMecklenburg-Strelitz, auf deren Rückseite die Geburtstage der königlichen Familiefestgehalten werden. Zahlreiche Taler und Teilstücke (Nr.122-144) ergänzen das Angebot ausdieser Zeit.Bemerkenswert ist auch ein Ensemble an Gold- und Silbermünzen von Friedrich Wilhelm IV.(1840-1861), beginnend mit drei Doppelfriedrichs d´Oren aus den Jahren 1841 und 1848(Nr.145-147) sowie einem Friedrichs d´Or von 1847 (Nr.148). Eine sorgfältige Auswahl anDoppeltalern, Ausbeutetalern und Vereinstalern (Nr.149-167) runden das numismatischeAngebot von Münzen dieses Königs ab, darunter ein Vereinsdoppeltaler aus dem Jahr 1859 inüberdurchschnittlicher Erhaltung (Nr.154; vz-st).Im Anschluss folgen die letzten Gepräge vor Gründung des Kaiserreichs im Jahr 1871,geprägt unter Wilhelm I. (1861-1888; Nr.171-186). Zu den Höhepunkten gehören die ½Gold-Krone 1866 (Nr.171; vz-st) sowie der Doppeltaler 1867 (Nr.172; vz-st).Mit mehr als 120 Nummern bilden die Münzen aus dem Kaiserreich einen Schwerpunktdieser Online-Auktion (Nr.187-307). Es finden sich hierunter Prägungen von Wilhelm I.(Nr.187-195; 232-264), Friedrich III. (Nr.196-198; 265-266) sowie Wilhelm II. (Nr.199-231;267-307) in Gold und Silber. Zu den Höhepunkten unter den Münzen dieser Zeit gehören die5 Mark 1888 A (Nr.201; Prachtexemplar), die beiden 10 Mark 1876 B / C (Nr.245-246), 10Mark 1886 A (Nr.253), 10 Mark 1889 A (Nr.267) und die letzte preußische Goldmünze, 20Mark aus dem Jahr 1915 (Nr.307), mit der auch diese Auktion ihr Ende findet.Ein Besuch des virtuellen Auktionssaales zur Online-Auktion 502 von EMPORIUMHAMBURG lohnt sich gewiss!Wenn Sie noch kein Kunde des Hauses EMPORIUM HAMBURG sind oder Fragen zurAnmeldung oder den angebotenen Münzen haben, helfen wir Ihnen gern unter derTelefonnummer 040/25799-132, per Fax 040/25799-100 oder per E-Mail: numis@emporiumhamburg.comweiter. Das Team der Numismatik freut sich auf Ihre Anfrage.Emporium Hamburg – e-Auktion 502 2/2

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