DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE - vLw NRW eV

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DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE - vLw NRW eV

4aktUeLLeSReferendariat gemäß OVp 2011 – erste Erfahrungen aus Köln3. und letzter teil: Schulleitung und referendar(e)/-innenZur erinnerung(siehe ausführlich DkS-ausgabe 3/2013, Seite 9 ff. und4/2013, Seite 6 ff.)Ingo SchaubLeiter des Seminars für dasLehramt an Berufskollegsim ZfsL KölnNachdem Frau Schüller alsSprecherin des Jahrganges11/2011 ihre persönlichenerfahrungen in den unterschiedlichenPhasen desreformierten Vorbereitungsdienstesanschaulichbeschrieben hat, kamen inder letzten ausgabe derDkS ausbilderinnen undausbilder an den LernortenSeminar und Schule zuWort. Die Beiträge warensubjektive erfahrungsberichteund daraus abgeleiteteempfehlungen, diekeinen anspruch auf repräsentativitäterheben. Gleichwohl zeigen sich gerade in dermehrperspektivischen Betrachtung sehr deutliche Schnittmengen,die aufhorchen lassen sollten: etliche reformelemente,wie z. B. die ausbildungsformate, die eine starkePersonenorientierung in der Lehrerausbildung stützen,werden positiv gewürdigt. ebenso einhellig ist jedoch auchdie kritik an ganz zentralen rahmenbedingungen des Vorbereitungsdienstes,die sich negativ auf die entfaltung der innovativenelemente auswirken und damit auch dem Ziel entgegenwirken, eine qualitativ hochwertige Lehrausbildung zusichern. auch gute konzepte sind wirkungslos, wenn sie sichin der Praxis nicht vernünftig umsetzen lassen.in der heutigen ausgabe der DkS zeigt Herr Neuhaus alsSchulleiter eines kaufmännischen Berufskollegs nocheinmal zentrale Dimensionen des reformierten Vorbereitungsdienstesauf. er kommentiert diese aus der Perspektiveder Schulleitungen, die ein sehr vitales interesse aneiner ausbildung haben, die motivierte, fähige und in ihrerBerufspersönlichkeit gestärkte Lehrerinnen und Lehrerhervorbringt. Das letzte Wort haben dann wieder die referendarinnenund referendare des Jahrganges November2011, die jetzt schon mit etwas abstand zu der eigenenausbildung die Beitragsreihe beenden, indem sie ihrezentralen empfehlungen für den weiteren reformprozessauf den Punkt bringen. es bleibt zu hoffen, dass die in derBeitragsreihe formulierten empfehlungen und die dahinterliegenden erfahrungen und erkenntnisse bei den weiterenpolitischen entscheidungsprozessen das nötige Gehörfinden, denn: auf die Lehrerinnen und Lehrer kommt es anund somit auf deren Professionalisierung in allen Phasender Lehrerbildung.Zentrale Dimensionen des reformierten Vorbereitungsdienstesaus der Perspektive einer SchulleitungHandlungsfeldorientierung und kerncurriculumDie didaktische Orientierung der Lehrerausbildung anHandlungsfeldern und Handlungssituationen korrespondiertmit den bekannten Strukturen einer kompetenzorientiertenausbildung in verschiedenen Bildungsgängen derBerufskollegs. Sie ist damit den mit der Lehrerausbildungbeauftragten Personen vertraut. es ist gut nachvollziehbar,die ausbildung des eigenen Berufsnachwuchses grundsätzlichin einer Weise anzulegen, wie sie sich in anderen ausbildungszusammenhängen(z. B. Fachklassen der Berufsschule)bewährt hat. Das verbindliche kerncurriculumgarantiert eine vergleichbare ausbildung. Das zugrundeliegende Lehrerleitbild ist positiv zu bewerten. es sind aberauch kritische Fragen zu stellen.· Lassen sich die in kompetenzen und Standards beschriebenenZiele des Vorbereitungsdienstes in ihrer Gesamtheitin einem 18-monatigen Vorbereitungsdienst realisieren?Oder muss sich, im Sinne einer didaktischen reduktion,ein „kerncurriculum“ auf grundlegende Basiskompetenzenbeschränken?· Wie wird sichergestellt, dass die im kerncurriculumgenannten „inhaltlichen Bezüge“ zur ersten Phase derausbildung auch tatsächlich Gegenstand der universitärenLehrerausbildung aller in den Vorbereitungsdiensteintretenden Lehramtsanwärter/-innen sind?· reichen die ressourcen für die (Weiter)entwicklung derausbildungsprogramme, die aus dem kerncurriculumauszuformen sind?· Muss nicht im anschluss an eine – an einem realistischausgerichteten kerncurriculum orientierte – Lehrerausbildungeine konzeptionell ausgestaltete Berufseingangsphaseimplementiert werden?implementierung innovativer ausbildungsformateentscheidend für den Lernerfolg von Schülerinnen undSchülern ist die Persönlichkeit der jeweiligen Lehrerin / desjeweiligen Lehrers. in der Folge muss die ausbildung zurLehrerin / zum Lehrer auf die individuelle Lehrer/-innenpersönlichkeitzielen. Vor diesem Hintergrund sind dasausbildungsformat der personenorientierten Beratung mitCoachingelementen (im „benotungsfreien raum“) sowiedie implementierung eines eingangs- und Perspektivgesprächs(ePG) ausdrücklich positiv zu würdigen.erste erfahrungen mit der ausbildung nach OVP 2011 lassenaber Zweifel aufkommen, ob die intendierte entwicklung/DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


6aktUeLLeSausbildungspersonal (ausbildungsbeauftragte und ausbildungslehrkräfte),insbesondere im 2. bis 5. ausbildungsquartal.in diesen zwölf Monaten konzentrieren sich nebendem ausbildungsunterricht und den Hospitationen zahlreicheweitere ausbildungselemente, bei denen auch dieschulischen ausbilderinnen und ausbilder bisweilen unterstützendwirken:· 10 Unterrichtsbesuche· Lerngruppenarbeiten· seminarspezifische ausbildungsformate· personenorientierte Beratungstermine /Coaching· Portfolio-Dokumentation· teilnahme an schulischen Veranstaltungen (z. B. Schulfahrten)· u. a.Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch offen, ob an dieser Stelleeine kompensation durch die einführung eines Praxissemestersim Masterstudium erfolgen kann.abgestimmte ausbildungspraxis mit dem SeminarDas kerncurriculum, die neuen ausbildungsformate, dasGebot einer abgestimmten ausbildungs- und Beratungspraxis– all das bedingt einen sehr hohen abstimmungs- undkooperationsbedarf zwischen den beiden ausbildungsorten.etliche Halb- und Ganztagesveranstaltungen waren und sindauch weiterhin nötig, um die gute kooperation zwischen derjeweiligen ausbildungsschule und dem Seminar (im vorliegendenFall Seminar für das Lehramt an Berufskollegs amZfsL köln) weiter zu intensivieren. Die im ersten ausbildungsdurchgangdurchgeführten Veranstaltungen wurden kooperativgeplant und sehr erfolgreich durchgeführt. Die bereitgestelltenfinanziellen Mittel waren eine sinnvolle investitionund sollten auch zukünftig zur Verfügung gestellt werden.reformierte Staatsprüfungerste erfahrungen im Vorsitz bei Prüfungen, vor allem aberdie bekannt gewordenen Prüfungsergebnisse der erstenDurchführung der reformierten Staatsprüfung lassen deneindruck entstehen, dass das neue Prüfungsformat imWesentlichen „alltagstauglich“ ist. im einzelnen kann festgestelltwerden:· Der Prüfungstag verlängert sich um ca. eine Stunde.· Die kenntnisnahme der schriftlichen arbeiten führt zu einersehr intensiven Beanspruchung der Mitglieder desausschusses vor den unterrichtspraktischen Prüfungen.· Das reflexionsgespräch vor der Bewertung der unterrichtspraktischenPrüfung erschließt weitere erkenntnisse füreine sachgerechte Bewertung.· Die Handreichungen des Landesprüfungsamtes, insbesondereauch für die erstellung der Langzeitbeurteilung durchdie Schulleitung, sind eine wertvolle Hilfestellung.· Die Notwendigkeit der Vergabe ausschließlich „ganzerNoten“ kann „ausweichmechanismen“ evozieren (tendenzzur besseren Note, Gefahr sachfremder Durchschnittsentscheidungen[bessere Note für UPP, dafür schlechtere Notefür schriftliche arbeit oder bessere Note im Fach 1, dafürschlechtere Note im Fach 2]).· Problematisch ist der frühe abgabetermin für die Langzeitbeurteilungder Schule. Beim einstellungstermin 1. Mailiegt er vor den Sommerferien des Folgejahres. angesichtsdes Zeitbedarfs für den erstellungsprozess der Beurteilungen(Unterrichtsbesuche, auswertung der Beurteilungsbeiträgeder ausbildungslehrkräfte, abstimmung mit denausbildungsbeauftragten, formale erstellung der Beurteilungen)müssen die termine für die „abschließenden“Unterrichtsbesuche durch die Schulleitung entscheidendvorverlegt werden. in der Folge verkürzt sich der „ausbildungs-und Bewährungszeitraum“ für die referendare undreferendarinnen auf deutlich weniger als ein Jahr. DieseProblematik verschärft sich gerade in größeren Systemenwie den Berufskollegs. Die erstellung von Langzeitbeurteilungenfür nicht selten fünf und mehr referendarinnen undreferendare zwingt zur Streckung des Zeitfensters für denerstellungsprozess und in der Folge zur erheblichen Verkürzungdes eigentlichen „Bewährungszeitraumes“ für diereferendare/referendarinnen.Zusammenfassend ist vor dem „trugschluss“ zu warnen, dassdie ersten Prüfungsergebnisse (abschluss des referendariatszum 30.04.2013) ein Beweis dafür sind, dass in einem auf 18Monate verkürzten Vorbereitungsdienst dank innovativerausbildungsformate eine an den kompetenzen des kerncurriculumsorientierte Lehrerausbildung auf hohem Niveau umsetzbarist. Darauf weist alleine schon die relativ hohe „abbrecherquote“des ersten Jahrgangs nach neuer OVP 2011 hin.ressourcen für die Lehrerausbildung in den SchulenPositiv ist festzustellen, dass für bestimmte neue elementeder Lehrerausbildung ressourcen bereitgestellt werden. Diestrifft z. B. für die Wahrnehmung der aufgabe als Mentor/-in imrahmen des eignungspraktikums zu. auch für die zukünftigerforderliche Begleitung der Studierenden im Praxissemesterwerden den Schulen nach jetzigem Stand relativ angemesseneanrechnungsstunden zur Verfügung stehen.Deutlich unzureichend sind die anrechnungsstunden aberfür die ausbildung der referendare/referendarinnen in denSchulen. Sie gleichen bisher nur in ansätzen die vielfältigenneuartigen und zeitlich verdichteten anforderungen an denausbildungsbeauftragten aus. Gerade an Berufskollegs mitverschiedenen Bereichen (Bündelschulen) und/oder mehrerenStandorten muss die Funktion der/des ausbildungsbeauftragtenvon mehreren Personen übernommen werden,ohne dass sich der arbeitsaufwand entsprechend verteilt.Schon für diesen Fall ist die entlastung absolut nicht ausreichend.Ganz wesentlich getragen wird die ausbildung an den Schulenaber auch von den zahlreichen ausbildungslehrkräften.Für die Wahrnehmung dieser Funktion, gerade unter Berück-DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


aktUeLLeS7sichtigung der vielfältigen neuartigen und verdichtetenanforderungen der OVP 2011 an diesen Personenkreis,müssen dringend angemessene Zeitressourcen zur Verfügunggestellt werden.qualitative Weiterentwicklung ist aber die Bereitstellung dererforderlichen ressourcen für die Lernenden selbst und fürdie die ausbildung gestaltenden Personen. in dieser Hinsichtmuss entscheidend nachgebessert werden.FazitDer reformierte Vorbereitungsdienstist gekennzeichnetdurch wohldurchdachtekonzeptionelleelemente. Bis zum heutigentage wird deren Umsetzungin den Schulen vomhohen engagement derausbildungsbeauftragten,der ausbildungslehrkräftesowie der Schulleiterinnenund Schulleiter getragen.entscheidend für die nachhaltigeimplementierungneuer konzepte und derenHorst NeuhausAlfred-Müller-Armack-Berufskolleg, Köln· Das ausmaß selbstständigen Unterrichts ist deutlich unterneun Wochenstunden zu reduzieren.· Die Zeitressourcen für die ausbildung an den Schulen sind,ausgehend vom jetzigen Stand, zu verdreifachen und damitden ressourcen für die zukünftige Begleitung der Studierendenim Praxissemester anzupassen.in ihrem einfluss auf den reformerfolg nicht zu unterschätzenist auch die allgemeine Wertschätzung der arbeit der an derLehrerausbildung in den Schulen beteiligten Personen. Mitihren Beschlüssen zur anpassung der Dienstbezüge2013/2014 setzt die Landesregierung leider völlig falscheSignale.Zum Schluss:Zentrale empfehlungen zum reformiertenVorbereitungsdienst von (ex-) referendar(inn)en aus dem ausbildungsdurchgangNovember 2011Gute Schule braucht gute, engagierte und motivierteLehrerinnen und Lehrer. Daher sollte der Vorbereitungsdienstgewährleisten, dass qualifizierte und interessierteHochschulabsolventinnenund Hochschulabsolventensowohl eine intensiveund tiefgehendeausbildung mitausreichend Zeit fürreflexion und echtesLernen erhalten alsauch eine Chance fürdie unmittelbareÜbernahme in denSchuldienst eröffnetbekommen.auf der Basis unserererfahrungen währenddes referendariats,sind für uns daher folgende empfehlungen, bezogen auf diestrukturellen ausbildungsbedingungen, von zentralerBedeutung:Die dringlichste und wichtigste empfehlung bezieht sich aufeine reduktion des Selbstständigen Unterrichts (SU), um einmotiviertes echtes Lernen zu ermöglichen.Der reduzierte SU ist Voraussetzung für weitere empfehlungen:• mehr Zeit für den besonders lernwirksamen, aber währendder Hauptlernphase viel zu kurz kommenden Unterrichtunter anleitung,• mehr Zeit für dassinnvolle und wichtige– bisher aberaus Zeitgründen zuwenig genutzte –a usbildungselementCoaching imrahmen der personenorientiertenBeratung,• mehr Flexibilität beider Wahl desausbildungsunterrichtsund somitFoto: v. l. n. r.: Vera Schüller, Hendrik Jahns, Katrin Rieth, Tanja Görtz, (Ex-)Referendar(e)/-innen des Jahrganges November 2011 am ZfsL Köln – Lehramt BK auch die Möglichkeit,klassen imausbildungsunterrichtüber einen längeren Zeitraum zu begleiten,• mehr Flexibilität in der Stundenplangestaltung und somitauch mehr Möglichkeiten, Lernvielfalt und höhere ausbil-DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


8aktUeLLeSdungsqualität durch z. B. Zeit für Lerngruppen und gegenseitigeBesuche bei Unterrichtsbesuchen zu erreichen.Somit wäre gewährleistet, dass es sich beim Vorbereitungsdienstum eine ausbildung handelt und nicht um einBeschäftigungsformat für den einsatz günstiger arbeitskräfte,das sich am Haushalt orientiert und nicht an denZielen einer nachhaltigen, kompetenzorientierten Lehrerausbildung.Die stetig enge taktung der Unterrichtsbesuche ist für kreativeSchaffensprozesse, die eine gesunde abwechslung vonLeisten und erholen brauchen, nicht förderlich. Förderlichwäre aus unserer Sicht eine Vergrößerung des ausbildungsundBeurteilungszeitraums durch strukturelle Veränderungenin der einstiegs- und Prüfungsphase: Die einstiegsphasekönnte durch eine längere Phase vor dem SU odereinen einstieg in den SU mit einer deutlich geringeren Stundenzahl,eine Fokussierung auf das Lernen und die gemeinsamereflexion stützen. Damit würde auch die Lernwirksamkeitder Unterrichtsbesuche zunehmen. außerdem kann derBeurteilungszeitraum entzerrt werden, wenn der erstellungsprozessder Langzeitbeurteilungen verschlankt wird.Mit Blick auf die Bewertung und Benotung muss aus unsererSicht mehr transparenz vor der erstellung der Langzeitbeurteilungengewährleistet sein. Die der Bewertung zugrundeliegenden umfangreichen kompetenzen (11) und zahlreichenStandards (51) werden den sechs Handlungsfelderndes kerncurriculums zugewiesen. Sie können mit Blick aufdie individuellen ausbildungsschwerpunkte unterschiedlichgewichtet werden. Der jeweilige Stand der Leistungsbeurteilung,sollte jedoch in einem obligatorischen Gespräch– z. B. nach 12 Monaten – in Schule und Seminar klarkommuniziert werden. So könnten „Überraschungen“vermieden und sehr gezielte anstrengungen auf der „Zielgeraden“unterstützt werden. Zudem gebietet die individualisierungeine rückkehr zu den Notenabstufungen, derenabschaffung keinen erkennbaren Nutzen bringt.Der zeitliche Übergang des Vorbereitungsdiensts in dasBeschäftigungssystem Schule ist unbedingt anzupassen,um demotivierend wirkende Leerlaufphasen, welche häufigvon existenzängsten begleitet werden, zu vermeiden. DerVorbereitungsdienst sollte so angelegt sein, dass ein lückenlosereinstieg nach der ausbildung in das Schulsystemmöglich ist.als Junglehrerinnen und -lehrer sind wir gespannt, ob sichdie häufig durch unsere erfahrenen kolleginnen und kollegenbeschriebene „kluft zwischen realem Leben im Berufskollegund politischen entscheidungen“ nun bei unseremBerufsstart auftut oder ob unsere empfehlungen auf offeneOhren treffen.Vera Schüller, Hendrik Jahns, Katrin Rieth, Tanja GörtzDpA-NEWSWissenschafts- und Bildungspolitik in Bund und LändernQuelle: dpa-Dienst für kulturpolitikerstmals islamische Gemeinde als körperschaftanerkanntanstatt die Privilegien religiöser Gruppen wie des Christentumsschrittweise abzubauen, geht die BrD nun einen anderenWeg. erstmals ist in Hessen eine islamische Gemeindeals körperschaft des öffentlichen rechts anerkannt. Diedamit einhergehenden Privilegien wie das der Befreiungvon Steuerpflicht, Gebühren und bestimmten kosten oderdes rechtes auf erhebung von kirchensteuern stehen diesernun uneingeschränkt zur Verfügung. ein sehr fragwürdigerSchritt in einem Land, das sich zunehmend einer modernenund wissenschaftsorientierten ausrichtung verschreibt.arbeitsmarkt für Lehrer gespaltenDie Prognosen für den arbeitsmarkt für deutsche Pädagogensind sehr unterschiedlich. Für Gymnasien, so StephanDogerloh, Präsident der kultusministerkonferenz derLänder, sei bis 2025 insgesamt mit einem Überangebot zurechnen, Personal fehle dagegen bereits jetzt in den Berufskollegssowie den Sonderschulen. Dabei komme es jedochnach wie vor sehr stark auf die Fächer an. Gibt es künftigwesentlich mehr Bewerber mit dem Fach Deutsch, so könnesich jeder, der Latein oder Physik hat, über ein Stellenangebotfreuen. ausgeklammert wurde in der Beschreibungnatürlich wieder einmal die Frage nach der attraktivität desBerufes. insbesondere in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, in dem Beamte für zwei Jahre einer Nullrundezum Opfer fallen, ist fraglich, ob ein Lateinstudent überhauptdiesen Berufs ergreifen möchte.BGH weitet Orientierungszeit für Berufsanfänger auskünftig haben junge Menschen mehr Zeit, sich im Berufsundausbildungsmarkt zu orientieren. Der Bundesgerichtshofstärkte hier die interessen junger Menschen und billigteihnen nun drei Jahre statt nur einem zu, sich für ihren beruflichenWerdegang zu entscheiden. auch nach drei Jahrenkönnen eltern so noch verpflichtet werden, für die ausbildungskostenihres Nachwuchses zu zahlen.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


MeDieNtiPPS9BUCHBESpRECHUNG99 Tipps: Korrekturen in sprachlichen FächernDie arbeitsbelastungen der sogenannten korrekturfächer –ein leidiges und viel diskutiertes thema in Lehrerkreisen.Dabei wird die Frage nach der reduktion der arbeitsbelastungzunehmend bedeutsamer, da sich an der anzahl derarbeiten durch die rechtliche Vorgabe meist nichts ändernlässt.Dem beeinflussbaren Bereich jedoch widmet sich dieserBand aus der Cornelsen-reihe „99 tipps“ für den Bereich derSprachen. Zunächst wird die Planung schriftlicher arbeiteneingehend behandelt und in Form einzelner „tipps“ vorgestellt.Der entwurf derartiger arbeiten wird in einem weiterenkapitel zu optimieren versucht.Die Durchführung der jeweiligen Leistungsüberprüfungbildet ein kleines kapitel, bevor die korrektur ausgiebigabgehandelt wird. Hier zeigen sich oft die größten Zeiteinsparpotenziale.„Mehrarbeit“ zu vermeiden, ist Ziel deskapitels „Vorbeugen“ , z. B. durch die Nutzung von Wörterbüchernseitens der Schüler, die Verwendung von„Chunks“, die Vergabe von Sprachreferaten oder anwendungdes konzeptes des Lernens durch Lehren, kurz LdL,zur Fehlerprophylaxe.Spanien · ItalienStudien-/Klassenfahrtenmit Bus oder FlugzeugNähe Barcelona – direkt am MeerNähe von Venedig – direkt am Meer5 bis 8 Tage ab 270,– € pro Personmit Halbpension im2- oder 3-Sterne-Hotel,Transfer, Bus vor Ort,individuell gestaltete Programme,Ausflüge/Besichtigungen mit Führung,Bootsfahrt.Ansprechpartnerin:Dipl.-Hdl. Annegret Jung-LommerzheimTel. 02 21/94 35-411, Fax 02 21/94 35-414E-Mail: lommerzheim@netcologne.deDie Nachbereitung der arbeiten komplettiert die Bemühungen,Sparpotenziale aufzuzeigen und so die Belastungdurch die korrektur schriftlicher arbeiten in den sprachlichenFächern auf ein persönliches Minimum zu reduzieren.Dem betroffenen Lehrer eröffnen sich hier so mancheeinsparmöglichkeiten. Für Lehrer, insbesondere auch referendare,die erst noch eine korrekturkultur für sichaufbauen müssen, ein sehr nützlicher Leitfaden.anmerkung:Peter Hohwiller (2013):99 tipps:korrekturen in sprachlichen FächernBerlin; Preis: 16,50 €.Harald Fielenbach, OV DinslakenStudienreisen fürSchüler und Studenten P. JungBrühler Str. 325, 50968 Kölnwww.studienreisen-jung.deDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


10MeDieNtiPPSLINK DES MONATSwww.kenn-dein-limit.deSommer, Sonne, alkohol?Unter dem Motto „alkohol?kenn dein Limit.“ infomiert dieBundeszentrale für gesundheitlicheaufklärung (BZga) ineinkaufspassagen, auf Messenund Großveranstaltungen überalkoholpräventionsmöglichkeiten.Sie möchte deutschlandweitmöglichst vieleMenschen erreichen und zueinem verantwortungsvollenUmgang mit alkohol motivieren.Der internetauftritt www.kenn-dein-limit.de ist teildieser kampagne.Viele Menschen – auch vieleunserer Schülerinnen undSchüler – glauben, über diealltagsdroge alkohol umfassendund ausreichend Bescheidzu wissen. Doch dieses Wissenberuht oft auf falschen annahmen.www.kenn-dein-limit.degibt fundierte antworten aufhäufig gestellte Fragen wie z. B., ob alkohol den körper voninnen wärmt, ob das trinken unterschiedlicher alkoholischerGetränke dazu führt, schneller betrunken zu sein undwelche gesundheitlichen Schädigungen hoher alkoholkonsumhervorruft.interessierte können sich informationen zu themen wiealkoholabhängigkeit, erkrankungen durch alkohol oderalkoholabstinenz abrufen. Die verschiedenen Möglichkeitendes in-kontakt-tretens im rahmen der informationskampagnestellt eine interaktive Präsentation dar, wie sieweiterführend auch auf dem Portal der kampagne selbststattfindet oder mit anderen Plattformen wie etwa demOnline-Promillerechner oder der alkoholBodymap verlinktist.Da der eigene alkoholkonsum häufig ein sehr persönlichesthema ist und sich viele Menschen die Frage stellen, ob sieschon zu sehr an das Glas Bier oder Wein gewöhnt sind undob ihr alkoholkonsum ihrer Gesundheit schadet, stehen imrahmen der kampagne „alkohol? kenn dein Limit.“ fürpersönliche Fragen der Besucher die tourbegleiter derBZga sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Suchtberatungsstellenund Selbsthilfegruppen als kompetenteansprechpartner zur Verfügung.Zudem gibt es online einen Selbsttest zu Fragen der persönlichenGesundheit und Fitness. Das ergebnis gibt eineeinschätzung über den Grad des alkoholkonsums an: eskann grün (risikoarmer alkoholkonsum), gelb (riskanteralkoholkonsum), orange (schädlicher alkoholkonsum) oderrot (alkoholabhängigkeit) sein.Letztlich erfahren Sie auch, warum Sie im Urlaub mit alkoholvorsichtig sein sollten. in diesem Sinne: Schöne Sommerferien!Daniel MüllerNOtiZeNimmer aktuellwww.vLw-nrw.deDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN11vLw-Stiftung NRWNichtrechtsfähige Stiftung zur Förderung von Bildung und ErziehungStiftungFortbildung1. Schulhalbjahr 2013/14Hinweise für die Teilnahme1. anmeldungAus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich nur schriftlich oder per E-Mail (info@vlw-stiftung-nrw.de) bei derGeschäftsstelle anzumelden. Bei Veranstaltungen mit Kostenbeteiligung ist Ihre Anmeldung nur dann verbindlich,wenn Sie uns gleichzeitig eine Einzugsermächtigung erteilt haben.Sie erhalten ca. vier Wochen vor Beginn der Veranstaltung eine anmeldebestätigung.2. Sonderurlaub/UnfallschutzDie Genehmigung von Sonderurlaub für Lehrerinnen und Lehrer für Fortbildungsveranstaltungen weiterer träger obliegtden Schulleitungen. Sie können Sonderurlaub bis zu fünf tagen gewähren. Bei einer ablehnung bleibt die Zuständigkeit beiden Bezirksregierungen. Sollte die Veranstaltung auf einen für Sie unterrichtsfreien tag fallen, zeigen Sie bitte trotzdem dieteilnahme aus Unfallschutzgründen ihrer Schulleitung an.3. kosten der VeranstaltungDie kosten für die teilnahme, Übernachtung und Verpflegung sind jeweils bei den einzelnen Veranstaltungsankündigungenangegeben.4. teilnahmebedingungenan den Veranstaltungen der vLw-Stiftung NrW können auch Nicht-Verbandsmitglieder teilnehmen. Für sie wird einebesondere teilnahmegebühr erhoben.Bei Verhinderung ist eine umgehende abmeldung erforderlich. Wir müssen uns vorbehalten, eine ausfallgebühr zu erheben.Wir bitten um Verständnis, dass bei ungenügender Beteiligung oder unvorhergesehener Verhinderung der Dozenten Seminareabgesagt werden müssen. Die teilnahmegebühr wird in diesem Fall nicht eingezogen.5. teilnahmebescheinigungSie erhalten eine teilnahmebescheinigung, die Sie zur ergänzung ihrer Personalakte und/oder zur steuerlichen Geltendmachungihrer finan ziellen aufwendungen beim zuständigen Finanzamt einreichen können.Die Fortbildungsveranstaltung(en) Ihrer Wahl bitte in den beigefügtenAnmeldecoupon eintragen und einsenden an:vLw-Stiftung NRW • Völklinger Str. 9 • 40219 DüsseldorfE-Mail: info@vlw-stiftung-nrw.de · Tel. 0211 4910208 · Fax 0211 4983418DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


12FOrtBiLDUNGeNNr.: 101Thema:Facebook macht Schule – Gefällt mir!?Chancen und risiken der Nutzung von FacebookTermin: Di., 17. September 2013Zeit:Ort:Referenten:Zielgruppe:maximal:Inhalt:Kosten:10:00 Uhr bis 16:00 UhrNeussWolfgang Schwarz, Susanne kumpernaßLehrer/-innen aller Fachrichtungen24 teilnehmer/-innenFacebook polarisiert. Das boomende soziale Netzwerkist unverzichtbare kommunikationsplattform für dieeinen, während andere es aus Sorge um ihre Datenablehnen.Programmbeschreibung1. Warum ist Facebook ein thema für die Schule?2. Der Lehrer als Facebook-Freund – Worauf sollteman achten?• Mein erstes Log-in• Sicherheitseinstellungen• Nutzungsregeln3. Wie kann ich als Lehrer/-in Facebook für mich in derSchule gewinnbringend nutzen?• Einrichtung einer Gruppe• Nutzenpotenzial• Grenzen4. eine Fan-Seite für die Schule• Gründe für eine Facebook-Seite• Inhalte• Einrichtung> einer Facebook-Seite> eines impressums95 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 30 €; für referendarinnen/referendare18 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 102Thema: Sicherheitsbeauftragter – was tun?informationen und anregungen für die arbeit derSicherheitsbeauftragten im inneren Schulbereich(Berufskolleg)Hinweis: Das Seminar wird von der Unfallkasse NRW angeboten.Termin: Di., 17. September 2013 – Seminarnummer W13611Ort:DüsseldorfTermin: Mi., 09. Oktober 2013 – Seminarnummer W13612Ort:MünsterReferent: Uwe FederZielgruppe: Sicherheitsbeauftragte Lehrkräfte der BerufskollegsInhalt: • Die Sicherheitsorganisation in der Schule• Aufgaben und Stellung der Sicherheitsbeauftragten• Lehrer- und Schülergesundheit• Maßnahmen zur Sicherheits- und Gesundheitsförderungin der SchuleKosten: trägt die Unfallkasse NrW (außer Fahrtkosten)Anmeldungen können Sie überwww.unfallkasse-nrw.de/seminare/details vornehmenNr.: 103Thema: Unser tägliches Netz … – Die Bedeutung sozialerNetzwerkeTermin: Mi., 18. September, bis Fr., 20. September 2013Ort:Königswinter-ThomasbergReferent:Inhalt:Kosten:Kontakt:Die Fortbildung ist ein angebot der dbb-akademie,Seminar-Nr. 2013 B005 MO (www.dbbakademie.de).NNSoziale Netzwerke sind in aller Munde. Jugendlichewerden vor ihnen gewarnt, die Werbeindustrie hat sieals neues Medium entdeckt und auch die Politikpräsentiert sich hier. inzwischen existiert eine Vielzahlunterschiedlicher „Social media“, die verschiedensteBereiche des realen gesellschaftlichen Lebens onlineabbilden. Soziale Netzwerke sind eine Chance fürmehr Demokratie, denn sie bieten neue Formen derBeteiligung sowie neue Möglichkeiten für die Vermittlungvon Wissen und für die kulturelle teilhabe. andererseitssind Bedenken gegen die damit verbundeneVeröffentlichung persönlicher Daten nicht einfachvon der Hand zu weisen.“• Das Seminar stellt die Funktionsweise der sozialenNetzwerke dar,• bewertet ihre Bedeutung für die moderne digitaleGesellschaft,• behandelt Möglichkeiten für die demokratischePartizipation und• erläutert datenschutzrechtliche Aspekte.incl. Ü/VP 102 € für dbb-Mitgliederm.odijk@dbbakademie.de;tel.: Margret Odijk 0228 8193-136Anmeldung: dbb-akademie, Dreizehnmorgenweg 36,53175 Bonn; tel.: 0228 81930Nr.: 104Thema: Konfliktmanagement – Wenn schon streiten,dann richtigTermin: Fr., 20. September, bis So., 22. September 2013Ort:Königswinter-ThomasbergReferentin:Inhalt:Die Fortbildung ist ein angebot der dbb-jugend nrwund wendet sich speziell an jüngere Mitglieder, dieüber ihre Verbände mit dem dbb assoziiert sind. Seminar-Nr.14–13 (www.dbbjnrw.de).Nora Wittig, Soziologin M. a., zertifizierteVerhaltenstrainerinStreiten ist einfach nicht dein Ding – am liebstenwürdest du jede auseinandersetzung vermeiden.aber leider kannst du konfliktsituationen nicht immeraus dem Weg gehen. Wenn es dann mal eskaliert,fühlst du dich von deinem Gegenüber immer direktDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN13Kosten:Anmeldung:angegriffen und kritisiert? Und du weißt nicht, wie dukonstruktiv streitest und konflikte löst? richtigesStreiten will gelernt sein. Bei unserem Seminar zeigenwir dir, wie‘s geht!Neben einem theoretischen input zu konfliktursachenund -arten wirst du vor allem dein konfliktverhaltentrainieren. Wie ist deine persönliche einstellung zukonflikten? Gehst du jedem Streit aus dem Weg oderkann ein Streit für dich auch wie ein reinigendesGewitter sein? Unsere referentin hilft dir, dein eigenesVerhalten und deine Wirkung auf andere bei einemStreit zu analysieren. außerdem wirst du in praktischenÜbungen lernen, wie du mit Streitereienumgehst und deine konfliktfähigkeit erhöhst. Du wirstschnell merken, dass Streiten gar nicht so schlimmund gar nicht so schwer ist. Nach den drei tagen wirstdu das nötige rüstzeug haben und wissen, wie du mitkonflikten richtig umgehst!incl. Unterkunft eZ/VP für dbb-Mitglieder bis 27 Jahre40 € (Nicht-Mitglieder 75 €); 27 bis 40 Jahre 75 €(Nicht-Mitglieder 150 €)online unter www.dbbjnrw.de oder schriftlich an dbbjugend nrw, Postfach 10 19 34, 40010 DüsseldorfNr.: 105Thema: Einführung in das Kooperative LernenTermin: Sa., 21. September 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:EssenReferenten: Gabriele Schürenberg, Georg küchler (Moderatorenfür kooperatives Lernen in Schule und Lehrerfortbildung)maximal: 24 teilnehmer/-innenInhalt: in dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisorientierteneinblick in das konzept und in zentrale Methodendes kooperativen Lernens. Sie erfahren, wie ihrUnterricht mit kooperativen Unterrichtsstrategieneffektiver und nachhaltiger gestaltet werden kann.Dazu können Sie ihre bisher erstellten Unterrichtsmaterialienweitestgehend beibehalten. im Verlauferproben Sie Strategien, wie Sie Schüler/-innen stärkeraktivieren und individuell fördern können undprobieren zahlreiche praktische Übungen selbst aus.Dadurch erhalten Sie Werkzeuge, die Sie unmittelbarin ihren Unterricht integrieren können.Was habe ich davon?,weiterhin einsatz meiner bisherigen Vorbereitungenkennenlernen von neuen Unterrichtsstrategien durchSelbsterfahrung als Lernende/-rauffrischung bekannter Methodenmehr Zeit im Unterricht• für die individuelle Förderung von Schüler(inne)n• für Organisatorisches• zum Erholenruhigere Unterrichtsatmosphäreselbstständig, konzentriert arbeitende Schüler/-innenSchüler/-innen, die sich wechselseitig unterrichtenKosten:zunehmende Verbesserung von Sozialkompetenzender Schüler/-innenWas haben die Schüler/-innen davon?,gut strukturierten, abwechslungsreichen Unterrichtruhe für einzelarbeitenintensiven austausch mit teammitgliedernÜben von respektvollem und wertschätzendemUmgang miteinanderwechselseitiges Unterrichten (Schüler – Schüler)hohe Beteiligunghäufiges Präsentieren von arbeitsergebnissenSchüler/-innen werden selbstständiger100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 106Thema: Produktions-und Kostentheorie; Kostenrechnung –Teil 1: Grundlagen der produktions- undKostentheorieTermin: Mo., 23. September 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:DortmundReferent: Josef kerkmannZielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrerinnen undLehrer, die im Bereich Wirtschaft und Verwaltung invollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängenunterrichten und die absicht haben, ihr Wissen zudem thema rechnungswesen und Bilanzierung zuerweitern und zu vertiefen.Inhalt: Die Produktions- und kostentheorie untersucht denbetrieblichen Produktionsprozess, bei dem Produktionsfaktoreneingesetzt werden, um ausbringungsmengenzu erzeugen. Die aufgabe der Produktionsundkostentheorie ist es, das Mengen- und Wertgerüstdes Produktionsprozesses zu erforschen, diefunktionalen Beziehungen zwischen dem Faktoreinsatzund dem Faktor-ertrag aufzuzeigen und mithilfevon Modellen darzustellen, um entscheidungshilfenzu geben.Mit diesem thema werden Grundlagen für alle wirtschaftlichenBerufe gelegt und das Verständniszwischen den verschiedenen Funktionsbereichen derUnternehmen gefördert.Produktionstheorie:Verbrauchsfunktion und ProduktionsfunktionProduktionsfunktionen bei ertragsgesetzlichem undlinearem kostenverlaufMinimalkostenkombinationenkostentheorie:Grundbegriffekostenverläufekosteneinflussgrößenanpassung an Beschäftigungsschwankungen beilinearem kostenverlaufDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


14FOrtBiLDUNGeNKosten:aufgaben zur Produktions- und kostentheorieMaterialien zu den themen werden in hinreichendgroßer anzahl vervielfältigt.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 30 €; für referendarinnen/referendare18 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 107Thema: Inklusion – eine besondere Herausforderung fürSchulleitungenHinweis: Das Seminar wird von der Unfallkasse NRW angeboten.Termin: Di., 24. September 2013Seminarnummer r13645Ort:DüsseldorfReferent: Sebastian StammsenZielgruppe: Mitglieder der SchulleitungInhalt: • Identifikation und die gemeinsame Sprache• Werteorientierung von Beginn an, die wertevollekonstruktion des Veränderungsprozesses• Prozessqualitäten: Zielorientierung, Ressourcenaktivierung,Wirksamkeit, Partizipation und achtsamkeit• Vereinbarungen zum Prozess und zum Miteinander• Partizipatives Führen• Inklusive Veränderungsprozesse initiieren undgestalten• Umgang mit Vielzahl im Prozess• Potenziale und Ressourcen entdecken• Das kommunale MiteinanderKosten: trägt die Unfallkasse NrW (außer Fahrtkosten)Anmeldungen können Sie überwww.unfallkasse-nrw.de/seminare/details vornehmen.SUpERVISION FüR LEHRERINNEN UND LEHRERDie Supervisionsveranstaltungen werden in Kooperation mit dempädagogischen Institut der Evangelischen Kirche Westfalen (pI)durchgeführt.Anmeldung bei der vLw-Stiftung NRW, Völklinger Straße 9,40219 Düsseldorf oder online unter: www.vLw-Stiftung-nrw.de.Wir leiten Ihre Anmeldung sofort weiter.Supervision ist ein bewährtes Mittel, den beruflichen alltag zu reflektierenund konstruktiv zu ändern. Das Beratungsangebot unterstütztLehrer/-innen, Steuer- und entwicklungsgruppen, Personalräte, (teil)kollegien, Fachgruppen, Bildungsgangkonferenzen und Schulleitungenin ihrem Bemühen um klarheit in einem Beruf, der von hoheminnerem und äußerem erwartungsdruck gekennzeichnet ist.Das Pi kooperiert dabei mit qualifizierten Supervisorinnen und Supervisoren,die über eigene Unterrichtspraxis verfügen, denen das„System Schule“ vertraut ist, die zugleich aber unabhängig sind vonstaatlicher oder kirchlicher Schulaufsicht. Über die nachstehendausgeschriebenen angebote hinaus kann Supervision von einzelnen,Gruppen oder teams auch individuell vereinbart werden.Das Pi konzipiert auch SchiLF-tagungen zu den themen, wie z. B. Strategiendes Selbstmanagements, konfliktmoderation im kontextSchule, einführung in die Fallberatung, kommunikations-Standardsfür Schule und Unterricht, körpersprachetraining, Umgang mit Unterrichtsstörungennach dem Potsdamer trainings-Modell, die vor Ort inihrer Schule stattfinden oder – auf Wunsch und bei mittelfristigerPlanung – als tagesveranstaltung in Haus Villigst.Weitere angebote zum thema „Supervision für Lehrer/innen“, dieBedingungen für einzelsupervisionen und SchiLF-tagungen findenSie auf der Homepage des Pädagogischen instituts der evangelischenkirche von Westfalen: www.pi-villigst.de (durchklicken zu „arbeitsbereiche“,„Supervision“).kontakt:Sabine Gravili, Sekretariattelefon: 02304 755-166e-Mail: s.gravili@pi-villigst.deDie nachstehenden Veranstaltungen sind Einstiegsangebote fürsich neu konstituierende Supervisionsgruppen: insgesamt fünfNachmittage; Starttermine siehe Ausschreibung. Die vier Folgeterminewerden gruppenintern vereinbart.Der Teilnahmebeitrag für die fünf Sitzungen umfassende Gruppensupervisionbeträgt 10 € pro Stunde für eine Gruppen-Supervision.(einzelsupervision: 25 € pro Stunde)Nr.:108 aThema: „Rezepte für ‚schwierige‘ Schüler/-innen, belastendeUnterrichtssituationen und Burn-out-Zustände –gibt es die?“(Veranstaltung Nr. 1363051)Bitte beachten Sie die Informationen im VorspannTermin: Mi., 25. September 2013Zeit:16:00 bis 18:00 Uhr (1. Termin)Ort:WittenLeitung: elke räbiger-HelmerichInhalt: Die Supervisionsgruppe entwickelt gemeinsam situationsgerechteLösungen.Nr.:108 bThema: „Ich habe recht und du hast unrecht?“Selbstklärung und Konfliktgespräche führenmithilfe der „Gewaltfreien Kommunikation“ nachMarshall Rosenberg(Veranstaltung Nr. 1363061)Bitte beachten Sie die Informationen im VorspannTermin: Mo., 30. September 2013Zeit:16:00 bis 19:00 Uhr (1. Termin)Ort:MendenLeitung: regina Lukianto, Supervisorin (DGSv)Inhalt: immer wieder stellen sich Menschen, die miteinanderarbeiten, die Frage nach der Qualität des Umgangsmiteinander. Die Methode der „Gewaltfreien kommunikation“bietet die Möglichkeit zur reflexion in einemProzess der Selbstklärung. Sie ist ressourcenorientiert,da sie bei den eigenen Bedürfnissen ansetzt undunterstützt die Übernahme der Verantwortung fürsich selbst. im geschützten raum werden zuerst dieSchritte geübt, um dann eigene konflikte bearbeitenzu können.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN15Nr.:Thema:108 cSelbstfürsorge im Schulalltag(Veranstaltung Nr. 1363071)Bitte beachten Sie die Informationen im VorspannTermin: Di., 08. Oktober 2013Zeit:Ort:Leitung:Inhalt:17:00 bis 19:00 Uhr (1. Termin)BochumBarbara Schoregge-Feldhege, Supervisorin (DGSv)Die vielfältigen aufgaben des Lehrer/-innendaseinsführen schnell zu einem empfinden der Unübersichtlichkeitund Überforderung. in einer Supervisionsgruppewollen wir daran arbeiten, die eigenen Bedürfnissebesser wahrzunehmen und mehr klarheit undFreiräume zu schaffen, die ihnen zugute kommen.Nr.:108 dThema: Sich engagieren – sich distanzieren – auf sich achten(Veranstaltung Nr. 1363081)Bitte beachten Sie die Informationen im VorspannTermin: Di., 15. Oktober 2013Zeit:16:00 bis 19:00 Uhr (1. Termin)Ort:MünsterLeitung: Dr. Margarete Pohlmann, Supervisorin (DGSv)Inhalt: Wir erkunden das Spannungsfeld zwischen engagement,Distanz und Selbstfürsorge, entdecken alte undneue ressourcen, machen uns Verhaltens- undkonfliktmuster bewusst und erweitern persönlichereaktionsmuster und Spielräume.Nr.: 109Thema: Konferenzen Struktur gebenTermin: Di., 01. Oktober 2013Zeit:09:30 bis ca. 16:30 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)maximal:Referentin:Inhalt:12 teilnehmer/-innenWiebke Lahgkonferenzen, Besprechungen – gerade im kontextSchule wird in Gruppengesprächen Wissen ausgetauscht,erarbeitet und wieder infrage gestellt. Nichtselten weichen Gespräche jedoch vom thema ab oderes fehlt die notwendige Struktur. Man geht frustriertauseinander – ohne neue erkenntnisse und ohneklares arbeitsergebnis.in dieser Veranstaltung stehen deshalb die kommunikativenaufgaben Gesprächsleitung im Vordergrund.Hierbei dienen verschiedene Motivations- und Strukturierungstechnikenals wichtige Werkzeuge, dasgemeinsame Gespräch effektiv zu gestalten.Folgende Punkte werden behandelt:• Grundlagen der Kommunikation• Merkmale von Besprechungen, Diskussionen undModerationen• Gesprächsbeiträge koordinieren und Teilnehmer/-innen motivierenKosten:• Effektiver Aufbau und klare Zielsetzung• Ergebnissicherung und MedieneinsatzDieses Methodenseminar zeichnet sich dadurch aus,dass die Gesprächsmethoden in vielen Situationendirekt angewendet werden und so unmittelbar erlebtund erprobt werden können. Die Veranstaltung bietetdie Möglichkeit, Gesprächsleitung in Gruppen einzuübenund den theoretischen input somit direkt umzusetzen.in dieser Fortbildung wird folgendes Ziel angestrebt:Die teilnehmer/-innen kennen die kommunikativenaufgaben der Gesprächsleitung und haben dieseanhand von Übungen trainiert. Verschiedene technikenerweitern ihr persönliches Verhaltensrepertoire.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 110Thema: Auf dem Weg zur papierlosen Schultasche– apps und Web-Werkzeuge, die ihre arbeit als Lehrkrafterleichtern –Termin: Di., 01. Oktober 2013Zeit:10:00 Uhr bis 16:00 UhrOrt:NeussReferent: Wolfgang SchwarzZielgruppe: Lehrer/-innen aller Fachrichtungenmaximal: 24 teilnehmer/-innenInhalt: Bei der papierlosen Schultasche geht es um die idee,als Lehrer/-in digitale Werkzeuge zu nutzen, um sichden Ballast von großen Mengen an Papier in der eigenenSchultasche zu ersparen. Darüber hinausgehendsollen die Werkzeuge helfen,• Arbeitsabläufe und eigene Materialien/Unterlagenbesser zu organisieren und damit• Arbeit und Zeit zu sparenProgrammbeschreibunges werden apps und internetbasierte Werkzeugethematisiert und praktisch erprobt aus den folgendenaufgaben-/arbeitsbereichen:• Notieren von Notizen• Verwalten von Todos• Schreiben von Tagesordnungen, Protokollen,konzepten, …• Kommunizieren mit Schülerinnen und Schülern,eltern, kolleginnen und kollegen, …• Koordinieren und Verwalten von schulischen undprivaten terminen/Veranstaltungen• Teilen/Verteilen von Dokumenten, Arbeitsunterlagenfür Schüler/-innen …• Lesen von News und unterrichtsrelevanten Webseiten• Strukturieren von Unterrichtsreihen, schulischenkonzepten …• Verwalten von Schülerdaten (Noten, Anschriften …)DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


16FOrtBiLDUNGeNKosten:Bei der auswahl der Werkzeuge wird Wert daraufgelegt, dass sie• den Datenaustausch zwischen unterschiedlichenGeräten und Betriebssystemen ermöglichen,• die Kooperation mit anderen unterstützen,• unabhängig von der schulischen Infrastruktur undkostenlos nutzbar sind.95 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 30 €; für referendarinnen/referendare18 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 111Thema: Das Bundeskartellamt: Kartellverbot, Fusionskontrolle,Missbrauchsaufsicht – Theorie und praxisTermin: Di., 01. Oktober 2013Zeit:14:00 bis ca. 17:00 UhrOrt:DüsseldorfZielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte mit wirtschaftswissenschaftlichenFächern, die in ihremUnterricht die themen Wettbewerb und kartellrechtbehandeln.maximal: 20 teilnehmer/-innenReferent: Dr. Christoph Fritsch, BundeskartellamtInhalt: Der Wettbewerb in der sozialen Marktwirtschaft funktioniertnur unter bestimmten Voraussetzungen.kartelle und Fusionen können diese Funktionsfähigkeitgefährden. Die referentin des Bundeskartellamtsführt zunächst in die thematik ein, indem siebeschreibt, wie das Bundeskartellamt den Wettbewerbschützt. Hierzu werden die instrumente desBundeskartellamts (kartellverfolgung, Fusionskontrolle,Missbrauchsaufsicht, Sektoruntersuchungen)im einzelnen mit aktuellen Fallbeispielen vorgestellt.Schließlich werden die Grundzüge des europäischenWettbewerbsrechts erläutert und erklärt, wann dasBundeskartellamt und wann die eU-kommissionzuständig ist. Während der Veranstaltung haben dieteilnehmer die Möglichkeit, zwischendurch kleineFallbeispiele selbst zu bearbeiten. als Hintergrundmaterialerhalten die teilnehmer Broschüren „DasBundeskartellamt in Bonn – Organisation, aufgabenund tätigkeit“ und „erfolgreiche kartellbekämpfung– Nutzen für Wirtschaft und Verbraucher“.Kosten: 30 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 12 €; für referendarinnen/referendarekostenlos, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 112Thema: Gute Beratung in gesunden SchulenHinweis: Das Seminar wird von der Unfallkasse NrW angeboten.1. Termin: Di., 01. Oktober, bis Mi., 02. Oktober 2013Seminarnummer W136332. Termin: Do., 12. Dezember, bis Fr., 13. Dezember 2013Seminarnummer W13634Das angebot ist als modulare Qualifizierungsreihekonzipiert. Die anmeldung gilt für die teilnahme anallen vier Modulen. es sind die zwei aufgeführtenModule für 2013 und zwei Module für 2014 geplant(termine 2014: 04.02. bis 05.04.2014 und 13.03. bis14.03.2014).eine anmeldung zu einzelterminen ist nicht möglich.Die arbeit im Seminar erfolgt u. a. anhand eigenerPraxisfälle. erfahrungen mit Beratungssituationenwerden vorausgesetzt.Ort:MünsterReferent: ralf rooseboomZielgruppe: Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer vonBerufskollegs, die bereits eine Grundausbildungabsolviert haben.Inhalt: • Konzept der gesunden Schule zur Förderung derpsychosozialen Gesundheit• Vertiefung der Kommunikationstechniken in derBeratung• Kennenlernen und Anwenden neuer Beratungstoolsund -methoden• Auseinandersetzung mit der Beraterrolle• Stärkung individueller Handlungskompetenzen inder Beratung• Reflexion von Beratungssituationen – KollegialesCoaching• Beratung und Rechtsfragen• Umgang mit Verlust, Trauer und Tod im schulischenkontext• Konfliktmanagement, mediative Ansätze erproben• Mobbingintervention – No Blame Approach/Farsta-Methode• Förderung der MethodenKosten: trägt die Unfallkasse NrW (außer Fahrtkosten)Anmeldungen können Sie überwww.unfallkasse-nrw.de/seminare/details vornehmen.Nr.: 113Thema: Rechnungswesen und Bilanzierung –Teil 1: Grundlage des Rechnungswesens; Erfassungbetriebswirtschaftlicher Sachverhalte durchBuchungenTermin: Mo., 07. Oktober 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:DortmundReferent: Josef kerkmannZielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrerinnen undLehrer, die im Bereich Wirtschaft und Verwaltung invollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängenunterrichten und die absicht haben, ihr Wissen inrechnungswesen und Bilanzierung zu erweitern undzu vertiefen.Inhalt: Mit diesen themen wird eine einführung in das rechnungswesengegeben, wobei alle Sachverhalte aufbetriebswirtschaftliche Zusammenhänge und anforderungenbezogen werden. Die Bearbeitung voninventar und Bilanz sowie der Buchungen verdeutlichtden Zusammenhang zwischen betrieblichenabläufen und der Buchführung.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN17Kosten:Grundlagen des rechnungswesensinventur / inventar / BilanzBuchungen auf Bestandskonten und erfolgskontenBuchungen im FinanzbereichBuchungen im anlagevermögen und Umlaufvermögenaufgaben zu den themenDie Fortbildung ist so aufgebaut, dass fachlicheinhalte zu den o. a. Sachverhalten dargestellt undaufgaben dazu bearbeitet werden.Materialien zu den themen werden in hinreichendgroßer anzahl vervielfältigt.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 114Thema: Microsoft Excel 2010 – Umstieg und WorkshopTermin: Di., 08. Oktober 2013Zeit:09:15 bis ca. 17:45 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referent: Lars kräwinkel, Lk trainZielgruppe: Lehrer-/innen an Berufskollegs mit geringen erfahrungenin excelmaximal: 16 teilnehmer/-innenInhalt: excel-know-how für Umsteiger – kompetent undpraxisnah aufbereitet! Die teilnehmer/-innen erhalteneinen tieferen einblick in den klassiker der tabellenkalkulationenund erlernen in entspannter atmosphäreden Umgang mit komplexen tabellen durchzahlreiche praxisnahe Übungen.Kosten:Fragen, Bedürfnisse und Probleme aus dem beruflichenalltag der teilnehmer/-innen stehen im Mittelpunktdes Workshops, der individuell auf dieteilnehmer/-innen zugeschnitten wird. Fragenkönnen im Vorfeld an info@lktrain.de gesendetwerden. Nach dem Seminar sind die teilnehmer/-innen in der Lage, neu erworbenes Wissen ausmindestens folgenden Bereichen beruflich einzusetzen:• Grundlagen-Brainstorming sowie Unterschiede zualten excelversionen• Arbeiten mit dem Menüband• Zellformatierungen für Fortgeschrittene• Rechnen mit Datum und Uhrzeitformate• Professionelle Diagrammerstellung und -formatierung• Daten aus Untertabellen auslesen (SVerweis, Index)• Matrixfunktionen (Wenn …-dann-Funktion, Pivottabellen)• Tipps und Tricks100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 115Thema: Bewegte pauseTermin: Mi., 09. Oktober 2013Zeit:09:30 bis 15:00 UhrOrt:Köln(begrenzte Parkmöglichkeiten auf einem städtischenParkplatz neben der Schule)maximal: 24 teilnehmer/-innenReferentin: Sabine rörigInhalt: Bewegungspausen im Unterricht – ein thema für dasBerufskolleg?Kosten:Ja, denn Bewegung unterstützt nachweislich dasLernen in jeder Lebens- und altersphase.in dieser Veranstaltung sollen nach einer kurzen theoretischeneinführung in mehreren Übungsrunden inkleinen Gruppen erste erfahrungen mit selbst angeleitetenBewegungspausen gemacht werden. Ziel dabeiist es, ein eigenes, individuelles „Übungspaket“ mitzunehmen,das sofort im Unterricht eingesetzt werdenkann.80 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 30 €; für referendarinnen/referendare18 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 116Thema: Zeit- und Selbstmanagement für Lehrerinnen undLehrerTermin: Mi., 09. Oktober 2013Zeit:09:30 bis ca. 16:30 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referentin:Inhalt:Kosten:kerstin Liekmeier, kommunikationstrainerinLernen Sie in diesem Seminar, wie Sie nicht nur Zeitsinnvoller nutzen können, sondern wie es ihnengelingt, eine neue Haltung zu entwickeln, die Sieanders an die Zeitplanung und arbeit herangehenlässt.• Analysieren Sie Ihr persönliches Arbeitsverhalten• Machen Sie Ihre „Zeitdiebe“ ausfindig und lernen SieStrategien, diese zu bannen• Erfahren Sie wertvolle Werkzeuge und Methoden desZeitmanagements, mit denen Sie arbeit besserplanen, strukturieren und bewältigen können (z. B.Ziele realistisch formulieren, Prioritäten setzen mitder abc-analyse, Möglichkeiten „Nein“ zu sagen,Delegieren etc.)• Lernen Sie hilfreiche Methoden der Selbst- undarbeitsplatzorganisation kennenDas Seminar dient der auseinandersetzung mit demeigenen arbeitsverhalten sowie der praktischenÜbung. Die teilnehmer/-innen kommen miteinanderins Gespräch und erhalten wertvolle impulse.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


18FOrtBiLDUNGeNNr.: 117Thema: Interkulturelle KompetenzFortbildung für EnglischlehrkräfteTermin: Do., 10. Oktober 2013Zeit:14:00 bis ca. 18:00 UhrOrt:Bochum(Der innerstädtische Standort liegt direkt am Hbf.;empfohlen wird eine anreise mit öffentlichenVerkehrsmitteln.)maximal: 24 teilnehmer/-innenReferentin: Judith MaderInhalt: Fremdsprachenunterricht ist nicht auf die Unterweisungvon Lexik und Struktur der Zielsprachebeschränkt. Die entwicklung interkultureller kompetenzenist vielmehr eine übergreifende aufgabe vonSchule. Das gilt insbesondere für den englischunterrichtin klassen kaufmännischer Berufskollegs.Kosten:Wir haben daher eine referentin vom elc (www.elcconsult.com)eingeladen, die eine erste einführung indas iCe-konzept (intercultural competence in english)gibt.Folgender ablauf ist vorgesehen:• Einführung in das Thema mit Lernzielen und Lernerfolgskontrollen• didaktische Grundlinien, Arbeitsmaterialien• FeedbackkeineNr.: 118Thema: päd. Tag: Umgang mit schwierigen Schüler(innen)nund anderen MitmenschenTermin: Fr., 11. Oktober 2013Zeit:09:30 bis 16:00 UhrOrt:Villigst (Schwerte)Die Fortbildungsveranstaltung wird in kooperationmit dem Pädagogischen institut der evangelischenkirche von Westfalen durchgeführt.(Veranstaltung Nr. 1363131)Leitung: Dr. Margarete PohlmannInhalt: in dem training lernen Sie, zielgerichtet und lösungsorientiertzu kommunizieren und (schwierige)Gespräche souverän zu führen, indem Sie konfliktpotenzialerkennen, ihren Standpunkt deutlich vertreten,ihre eigenen und die anliegen der Gesprächspartnerfokussieren und sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.Wir gehen dabei auch von konkreten selbst erlebten(problematischen) Situationen im Beruf aus; nehmendiese zum anlass, Lösungen zu erarbeiten, eigeneMuster und Spielräume zu erweitern, zu erproben undzu reflektieren. Dabei wechseln informationsphasenmit Übungsphasen.Kosten: 70 €Wichtig: anmeldung bei der vLw-Stiftung NrW, Geschäftsstelledes vLw Düsseldorf. Wir leiten ihre anmeldungsofort weiter.Nr.: 119Thema: El español – Spanisch-Grundkenntnisse leichtgelerntTermin: Fr., 11. Oktober, bis So., 13. Oktober 2013Ort:Königswinter-ThomasbergDie Fortbildung ist ein angebot der dbb-jugend nrwund wendet sich speziell an jüngere Mitglieder, dieüber ihre Verbände mit dem dbb assoziiert sind.Seminar-Nr. 16–13 (www.dbbjnrw.de).Referent: Sprachlehrer, Step-up SprachschuleInhalt: Du fährst gerne nach Mallorca, und eigentlich ist esganz praktisch, dass dort mittlerweile fast jeder einheimischedeutsch spricht. aber irgendwie fändest du esdoch netter, im restaurant dein essen auf Spanisch zubestellen und dich in der Landessprache zu bedanken.aber leider mangelt es an Sprachkenntnissen? keinProblem, bei unserem Spanisch-Seminar gibt´s dieGrundlagen!Kosten:Anmeldung:Während der drei Seminartage wirst du neben dengrammatikalischen Grundlagen auch einen kleinenWortschatz lernen – Begrüßung und Verabschiedungsowie deine restaurantbestellung sind dann keinProblem mehr. im gemeinsamen Dialog mit deinenSeminarkollegen wirst du außerdem spielend leichtüben, wie man sich vorstellt oder sich nach dem Wegerkundigt. Sprachmuffel werden schnell merken, dassSpanisch gar nicht so kompliziert ist. Von unseremSpanisch-Lehrer, der Muttersprachler ist, wirst dunebenbei auch noch Spannendes über Land undLeute, kultur und traditionen erfahren – der nächsteSpanien-Urlaub kann also kommen!incl. Unterkunft eZ/VP für dbb-Mitglieder bis 27 Jahre40 € (Nicht-Mitglieder 75 €); 27 bis 40 Jahre 75 €(Nicht-Mitglieder 150 €)online unter www.dbbjnrw.de oder schriftlich an dbbjugend nrw, Postfach 10 19 34, 40010 DüsseldorfNr.: 120Thema: Anforderungen der neuen Bildungspläne an denEnglischunterricht in der HöHaTermin: Di., 15. Oktober 2013Zeit:09:00 bis ca. 16:00 UhrOrt:Bochum(Der innerstädtische Standort liegt direkt am Hbf.;empfohlen wird eine anreise mit öffentlichenVerkehrsmitteln).maximal: 20 teilnehmer/-innenReferent: ephrem WellenbrockInhalt: Seit dem neuen Schuljahr gelten in der höherenHandelsschule die neuen Bildungspläne. in dieserVeranstaltung setzen sich die teilnehmer/-innentheoretisch und praktisch u. a. mit den folgendenFragen auseinander:Was bedeutet kompetenzorientierung konkret fürden unterrichtlichen alltag?Wie gestalte ich meine fachbezogene und fächerübergreifendeLernsituation?Wie sieht eine Lernerfolgsüberprüfung und abschlussprüfungaus?DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN19Hinweis:Kosten:Wie integriere ich neue anforderungen (z. B. Hörverstehen,Mediation) in den Unterricht?Die teilnehmer/-innen werden gebeten, nach MöglichkeitLaptops mitzubringen.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 121Thema: Wiki macht Schule – Teil 1Nutzungsmöglichkeiten von Wikis für Unterricht undSchuleTermin: Di., 15. Oktober 2013Zeit:Ort:Referent:Zielgruppe:maximal:Inhalt:Kosten:10:00 Uhr bis 16:00 UhrNeussWolfgang SchwarzLehrer/-innen aller Fachrichtungen24 teilnehmer/-innenWer Wiki hört, denkt häufig zunächst an Wikipedia.Jung und alt nutzen die Wikipedia vornehmlich alsinformationsnachfrager.aber Wiki ist bedeutend mehr. Bedingt durch dieschnell erlernbare Bedienung kommt das Wiki alsleistungsstarke Lernplattform oder als Plattform zurDokumentation schulischer Prozesse zum einsatz, wiesie durch die Qualitätsanalyse gefordert wird.Die Beschränkung auf die wesentlichen Funktionalitätenfördert bei allen Beteiligten die akzeptanz undihre Bereitschaft, das Werkzeug einzusetzen.Das in der Fortbildung thematisierte konzept zählte2011 zu den Preisträgern des Berufsschulpreises derStiftung Wirtschaft und erziehung.Programmbeschreibung1. Wiki im kontext von Web 2.02. Meine erste Wiki-Seite• Grundlagen der Texterfassung, -bearbeitungund -gestaltung• Verknüpfung von Bildern, Dateien und externeninhalten3. Didaktische einsatzszenarien von Wikis im Unterricht• Analyse vorhandener Ansätze• Umsetzung eines konkreten Unterrichtsvorhabens4. Zum didaktischen Mehrwert des Wiki-einsatzes5. Wiki im außerunterrichtlichen einsatz95 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 30 €; für referendarinnen/referendare18 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 122Thema: Microsoft Word 2010 für den SchulalltagTermin: Do., 17. Oktober 2013Zeit:09:15 bis ca. 17:45 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referent: Lars kräwinkel, Lk trainZielgruppe: Lehrkräfte an Berufskollegs mit geringen erfahrungenin Wordmaximal: 18 teilnehmer/-innenInhalte: Word-know-how für schulische anwendungen –kompetent und praxisnah aufbereitet! Die teilnehmer-/innenerhalten einen tieferen einblick in denklassiker der textverarbeitung und erlernen inentspannter atmosphäre den Umgang mit umfangreichenDokumenten durch zahlreiche praxisnaheÜbungen, besonders abgestimmt auf den schulischenalltag. Umsteiger von älteren Versionen auf dieVersion Microsoft 2010 sind herzlich willkommen.Kosten:Fragen, Bedürfnisse und Probleme aus dem beruflichenalltag der teilnehmer/-innen stehen im Mittelpunktdes Workshops, der individuell auf die teilnehmer/-innenzugeschnitten wird. Fragen können imVorfeld an info@lktrain.de gesendet werden. Nachdem Seminar sind die teilnehmer/-innen in der Lage,neu erworbenes Wissen aus mindestens folgendenBereichen beruflich einzusetzen:• Neuerungen in Word 2010• Serienbriefe mit persönlicher Anrede• Arbeiten mit Vorlagen• Dokumentenüberarbeitung• Felder in Word• Besseres Aussehen: Formatvorlagen• Arbeiten mit großen Dokumenten• Verzeichnisse erstellen100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 123Thema: Seminar zur SicherheitspolitikHinweis: Das Seminar wird von der informations- und Medienzentraleder Bundeswehr angeboten.Termin: So., 20. Oktober bisFr., 25. Oktober 2013Das Seminar beginnt um 15:00 Uhr und endet gegen13:30 UhrOrt:Inhalt:Bonn/StraßburgBeginn und ende in Bonn – Fahrt nach StraßburgDer tief greifende Umbruch politischer Systeme undder internationale terrorismus verändern die Welt.Doch die sicherheitspolitische Debatte in Deutschlandhat mit den dramatischen Änderungen nichtSchritt gehalten. Die Herausforderungen, denen wiruns heute und in der Zukunft stellen müssen, sind inunserer Gesellschaft zu wenig bekannt. Den Seminar-DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


20FOrtBiLDUNGeNteilnehmern wird Gelegenheit geboten, mit expertenoffene Gespräche zu denkbaren sicherheitspolitischenUmgestaltungen und zum einsatzspektrum der Streitkräftezu führen.Das Seminar ist so konzipiert, dass sich Vorträge undBesuche bei einrichtungen der Bundeswehr, derNatO sowie nationale und internationale institutionender Politik ergänzen.Kosten: 175 €Anfragen und Anmeldung: 03341 – 58 – 4210 oder 4226;E-Mail: SicherheitspolitikSeminare@ bundeswehr.orgKosten:Die Fortbildung ist so aufgebaut, dass wesentlicheinhalte der istkostenrechnung fachsystematischvermittelt und aufgaben dazu bearbeitet werden.Mithilfe von Fallstudien wird die istkostenrechnungals teilbereich für unternehmerische entscheidungendargestellt.Materialien zu den themen werden in hinreichendgroßer anzahl vervielfältigt.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 124Thema: produktions- und Kostentheorie; Kostenrechnung –Teil 2: IstkostenrechnungTermin: Mo., 04. November 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:DortmundReferent: Josef kerkmannZielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrerinnen undLehrer, die im Bereich Wirtschaft und Verwaltung invollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängenunterrichten und die absicht haben, ihr Wissen zudem thema rechnungswesen und Bilanzierung zuerweitern und zu vertiefen.Inhalt: Die kostenrechnung ist ein teilbereich des betrieblichenrechnungswesens und gliedert sich in mehrereaufgabengebiete, die in enger Verbindung zueinanderstehen. Die kostenartenrechnung erfasst die periodenweiseangefallenen Gesamtkosten, gegliedertnach kostenarten. in der kostenstellenrechnung, diein der regel in Form eines Betriebsabrechnungsbogensdurchgeführt wird, werden die Gemeinkostenauf die kostenstellen, in denen sie verursacht wordensind, verteilt. in der kostenträgerrechnung als drittesteilgebiet der kostenrechnung werden die kostenden erzeugnissen, den kostenträgern, zugerechnet.Hierbei wird nach der kostenträgerzeitrechnung, derkostenträgerrechnung für einen bestimmten Zeitraum,und der kostenträgerstückrechnung, derkostenträgerrechnung für das einzelne erzeugnis,unterschieden. Zweikreissystem nach dem ikr.kostenartenrechnung• Materialkosten• Personalkosten• Öffentliche Ausgaben• Kalkulatorische Kostenkostenstellenrechnung• Einstufiger Betriebsabrechnungsbogen• Mehrstufiger Betriebsabrechnungsbogenkostenträgerrechnung• Kostenträgerstückrechnung• KostenträgerzeitrechnungGrafische Darstellungen: kostenverläufeaufgabensammlung zur istkostenrechnungFallstudien zur BetriebswirtschaftslehreNr.: 125Thema: Gewaltfreie Kommunikation – eine EinführungTermin: Di., 05. November 2013Zeit:09:00 bis 17:30 UhrOrt:OpladenReferent: Herbert H. Warmbier, Beratung training CoachingInhalt: Die Fortbildung wird zur einführung und einübungder Gewaltfreien kommunikation angeboten.Die teilnehmer/-innen• gewinnen Klarheit darüber, worum es bei Konfliktengeht,• werden in der Lage sein, eine Haltung von Wertschätzungauch in schwierigen Situationen zubewahren,• lernen verstehen, was ihnen und ihrem Gegenüberwirklich wichtig ist,• erreichen, dass sie und ihre Gesprächspartner sicheher konstruktiv und kooperativ verhalten,• können sich klar und offen ausdrücken lernen offenzuzuhören,• können schwierigen Gesprächen einen förderndenrahmen geben.Kosten:Praktische Übungen und das Sammeln von erfahrungenmit neuen Möglichkeiten der kommunikationbilden ein wesentliches element der arbeit im Workshop.Die Workshops basieren auf den Methoden, dieder Psychologe und Mediator Marshall B. rosenbergausgehend von Carl rogers entwickelte. FolgendeSchwerpunkte werden innerhalb der Fortbildungangeboten:• Werte und Ziele im Umgang miteinander• Unterscheidung von Wahrnehmung und Bewertung• Konfliktmuster und -abläufe• der eigentliche Grund von Konflikten• Sagen, was wir wollen• Zuhören lernen• ein Modell zum Lösen von Konfliktenrollenspiele und Übungen bieten neben inputs dieMöglichkeit, in einem geschützten rahmen auch aneigenen erfahrungen zu üben und zu lernen.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN21Nr.: 126Thema: Microsoft powerpoint 2010 –professionell präsentierenTermin: Di., 05. November 2013Zeit:09:15 bis ca. 17:15 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referent:Lars kräwinkel, Lk trainZielgruppe: Lehrer/-innen an Berufskollegs ohne oder mit sehrgeringen erfahrungen in PowerPointmaximal: 16 teilnehmer/-innenInhalte: Grundlegendes PowerPoint-know-how effizienterwerben und professionell einsetzen! Die teilnehmer-/innenprofitieren von der übersichtlichen Darstellungdes klassikers der Präsentationsprogramme, derentspannten atmosphäre und den zahlreichen,praxisnahen Übungen.Kosten:Fragen, Bedürfnisse und Probleme aus dem beruflichenalltag der teilnehmer/-innen stehen im Mittelpunktdes Workshops, der individuell auf die teilnehmer/-innenzugeschnitten wird. Fragen können imVorfeld an info@lktrain.de gesendet werden. Nachdem Seminar sind die teilnehmer/-innen in der Lage,neu erworbenes Wissen aus mindestens folgendenBereichen beruflich einzusetzen:• Neuerungen in PowerPoint 2010• Gliederung einer Präsentation• Fertige Vorlagen verwenden und anpassen: Layoutsund Designs• Titel- und Folienmaster für professionelle Präsentationen• Diagramme und Organisationsdiagramme einfügenund gestalten• Übernahme von Tabellen und Texten aus Excel undWord• Grafiken und ClipArts bewusst einsetzen• Erweitertes Arbeiten mit Zeichenwerkzeugen• Multimediale Effekte für die Präsentation: Animationseffekte,benutzerdefinierte animation, Bewegungspfade,Verbindung zu anderen Präsentationenund Objektenein umfangreiches Microsoft Office PowerPoint 2010für Windows Handbuch (ca. 190 Seiten) kann in derVeranstaltung für 19 € bezogen werden. Bitte gebenSie dies, falls gewünscht, bereits bei der anmeldungmit an.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 127Thema: Jahrestagung für Religionslehrer/-innen in AHR-Bildungsgängen des BerufskollegsTermin: Di., 05. November 2013Zeit:09:30 bis 16:00 UhrOrt:Villigst (Schwerte)Die Fortbildungsveranstaltung wird in kooperationmit dem Pädagogischen institut der evangelischenkirche von Westfalen durchgeführt.(Veranstaltung Nr. 1362091)Leitung: Dr. Meinfried JetzschkeInhalt: es wird über die Lehrplanentwicklung in den unterschiedlichenaHr-Bildungsgängen genauso informiertwie über die jeweils aktuellen Vorgaben desZentralabiturs. Darüber hinaus besteht Gelegenheit,sich über Unterrichtsinhalte und erfolgreicheUnterrichtsmodelle/-strategien auszutauschen.Kosten: 15 €Wichtig: anmeldung bei der vLw-Stiftung NrW, Geschäftsstelledes vLw Düsseldorf. Wir leiten ihre anmeldungsofort weiter.Nr.: 128Thema: Rund um Google: die Suchmaschine als MarketinginstrumentTermin: Mi., 06. November 2013Zeit:14:00 bis 17:00 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referent:Inhalt:Kosten:Martin HannigSuchmaschinen helfen uns, einen Weg durch dieinformationsvielfalt des internets zu finden. Das„Googeln“ von informationen gehört für die internetnutzerzur absoluten Selbstverständlichkeit. auchunsere Schüler sind mit den Diensten des informationsgigantenvertraut – zumindest oberflächlich ….Dabei ist Google weit mehr als eine einfache Suchmaschine– ständig erweitert der konzern seine Dienstleistungenrund um die informationsaufbereitung.Für uns Lehrer am kaufmännischen Berufskolleg stelltsich die Frage nach den kaufmännischen Hintergründenund Besonderheiten dieses Geschäftsmodells.Hier geht es vorrangig um internet-Marketing-Fragen,die von uns in dieser Veranstaltung aufgeworfen undnatürlich beantwortet werden.Dazu werden wir ihnen vorstellen, wie eine Suchmaschinegrundsätzlich funktioniert. Wir werden dieFrage beantworten, wie es zu den unglaublichenUmsätzen des internetriesen kommen kann. Wirwerden auch rechenbeispiele aus Sicht der Werbetreibendengeben, und uns praktische Beispiele fürWerbemöglichkeiten bei Google anschauen. ihreFragen zum thema werden von uns gern beantwortet.eine kritische reflektion zwischen Datenschutz,Unternehmens- und kundeninteressen schließt dieVeranstaltung ab. Spezielle PC- oder internet-kenntnissewerden nicht benötigt!50 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 18 €; für referendarinnen/referendare11 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


22FOrtBiLDUNGeNNr.: 129Thema: Das Antidiskriminierungsgesetz (AGG)Welche Pflichten haben Unternehmen? Welcherechte haben Mitarbeiter bzw. Bewerber? Wie setzeich dieses Gesetz im Unterricht ein?Termin: Do., 07. November 2013Zeit:13:00 bis ca. 17:00 UhrOrt:DüsseldorfReferent: Henning MüllerInhalt: Das aGG sieht vor, dass der arbeitgeber seine Beschäftigtenvor Benachteiligungen gemäß der in § 1 aGGgenannten Merkmale schützen muss. Das hat zurFolge, dass meist innerbetrieblich geprüft werdenmuss, ob alle abläufe, Strukturen und arbeitsverträgegesetzeskonform sind. aber auch im Bewerbungsverfahrenist dieses Gesetz mit einigen Pflichten fürarbeitgeber und rechten für Bewerber verbunden.Hinweis:Kosten:Für uns Lehrer/-innen an Berufskollegs stellt sich dieFrage nach den Hintergründen und Besonderheitendes aGG – es geht hier vorrangig um rechtliche Fragestellungen,die von uns in der Veranstaltung aufgeworfenund diskutiert werden. Dazu werden wir ihnenauch Fälle vorstellen, die Sie natürlich im Unterrichtverwenden können, tipps geben und ihre Fragen zumthema beantworten.Die Veranstaltung richtet sich an alle interessiertenkolleginnen und kollegen. Computerkenntnissewerden nicht benötigt.65 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 24 €; für referendarinnen/referendare15 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 130Thema: Lernen mit und durch Wikis – Teil 2einrichtung und administration eines WikisTermin: Do., 07. November 2013Zeit:14:00 Uhr bis 17:00 UhrOrt:NeussReferent: Wolfgang SchwarzZielgruppe: Lehrer/-innen aller Fachrichtungenmaximal: 24 teilnehmer/-innenInhalt: Das Programmangebot baut auf den teil 1 der Veranstaltung„Nutzungsmöglichkeiten von Wikis für Unterrichtund Schule“ auf.Programmbeschreibung:1. Welche Wiki-Software passt zu mir? – verfügbarealternativen2. Musterinstallation der Wiki-Software und administrationKosten: kostenfrei für teilnehmer/-innen von Lernen mit unddurch Wikis – teil 1; ansonsten 33 €;für vLw/vlbs-Mitglieder 13 €; für referendarinnen/referendare 8 €, inkl. Materialien, Getränke undimbissNr.: 131Thema: Schwierige Gesprächssituationen in Konferenzenund BesprechungenTermin: Do., 07. November 2013Zeit:09:30 bis ca. 16:30 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)maximal:Referentin:Inhalt:Kosten:12 teilnehmer/-innenWiebke Lahgin konferenzen und Besprechungen kommt es immerwieder zu schwierigen Gesprächssituationen. irgendjemandkommt immer zu spät, der nächste mussfrüher gehen, einige haben sich nicht vorbereitet,andere tragen ihre persönlichen konflikte aus – dieListe der Hindernisse ist lang. Dabei bieten geradeauseinandersetzungen eine Chance für neue ideenund langfristige Veränderungen, sofern sie auf sinnvolleart und Weise ausgetragen werden. Neben derakzeptanz anderer Meinungen ist hierfür Mut zurauseinandersetzung und die sichere Beherrschungvon techniken der Gesprächsführung eine wichtigeGrundlage.Folgende Punkte werden behandelt:• Grundlagen des Konfliktmanagements• Merkmale von Besprechungen, Diskussionen undModerationen• Umgang mit Missverständnissen, Demotivation undZeitknappheit• Strategien der Prozessgestaltung und Konfliktlösung• Bearbeitung von Fallbeispielenin dieser Veranstaltung können die teilnehmer/-innenihre Vorstellungen von schwierigen Gesprächssituationeneinbringen. Der Umgang mit Störungen undkonflikten wird anhand eigener Beispiele diskutiertund verschiedene Lösungsstrategien eingeübt.in dieser Fortbildung wird folgendes Ziel angestrebt:Die teilnehmer/-innen kennen die kommunikativenaufgaben der Gesprächsleitung und haben dieseanhand von Übungen trainiert. Verschiedene technikenerweitern ihr persönliches Verhaltensrepertoire.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 132Thema: Schülerbeschwerde! – „Meine Schulleiterin willunangekündigt in meinen Unterricht kommen!!!“„Darf sie das? Muss ich das akzeptieren?“ – Die Fortbildungsoll eine erste Navigationshilfe für das ÖffentlicheDienstrecht sein.Termin: Sa., 09. November 2013Zeit:Ort:maximal:10:00 bis ca. 17:00 UhrBochum(Der innerstädtische Standort liegt direkt am Hbf.;empfohlen wird eine anreise mit öffentlichenVerkehrsmitteln.)20 teilnehmer/-innenDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN23Referent:Inhalt:Kosten:Christoph Becker (chclbecker@arcor.de)als Lehrkraft einer öffentlichen Schule arbeiten Sie ineinem System, das in zunehmendem Maße rechtlichgeregelt wird. Das Öffentliche Dienstrecht ist nebendem Schulrecht die zentrale rechtsmaterie für das„System Schule“. es regelt das Verhältnis zwischenihnen als Lehrkraft und ihrem Dienstherrn/arbeitgeberbzw. ihren Vorgesetzten (Schulleiterin/Schulleiter).in der Veranstaltung werden folgende Fragestellungenbehandelt:1. Welche rechte und Pflichten habe ich als Lehrkraftgegenüber meinem Dienstherrn/arbeitgeber undmeinen Vorgesetzten?2. Welche rechte und Pflichten haben mein Dienstherr/arbeitgeberund meine Vorgesetzten gegenübermir als Lehrkraft?3. Welche Unterschiede bestehen zwischen Beamtenund angestellten (tarifbeschäftigten)?4. Wie gehe ich korrekt mit rechtsvorschriften um?Die rechtsfragen werden anhand konkreter Fallgestaltungenaus der Praxis des Schulalltags erörtert.Hierzu erhalten die teilnehmer/-innen eine umfangreicheFallsammlung. Fälle aus dem teilnehmer/-innenkreis werden gerne entgegengenommen.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 133Thema: päd. Tag: TeamkompetenzTermin: Sa., 09. November 2013Zeit:09:30 bis 16:00 UhrOrt:Villigst (Schwerte)Die Fortbildungsveranstaltung wird in kooperationmit dem Pädagogischen institut der evangelischenkirche von Westfalen durchgeführt.(Veranstaltung Nr. 1363171)Leitung: elke räbiger-HelmerichInhalt: als ein Beitrag zum großen thema Lehrergesundheitsoll mit unterschiedlichen kreativen Methoden dienoch viel zu wenig genutzte ressource „teamarbeit inder Schule“ in den Blick genommen werden:Wie funktionieren gute teams?Wie können die individuellen Stärken synergetisch aufdas gemeinsame Ziel hin aktiviert werden?Wie gelingt es, nicht zur Verfügung stehende ressourcengemeinsam zu kompensieren oder einfach nurgemeinsam kraftsparender in Schule zu sein?Kosten: 70 €Wichtig: anmeldung bei der vLw-Stiftung NrW, Geschäftsstelledes vLw Düsseldorf. Wir leiten ihre anmeldungsofort weiter.Nr.: 134Thema: Seminar zur SicherheitspolitikHinweis: Das Seminar wird von der informations- und Medienzentraleder Bundeswehr angeboten.Termin: So., 10. November, bis Fr., 15. November 2013oderSo., 01. Dezember, bis Fr., 06. Dezember 2013Das Seminar beginnt um 15:00 Uhr und endet gegen13:30 UhrOrt:Inhalt:Kosten: 200 €Bonn/BrüsselBeginn und ende in Bonn – Fahrt nach BrüsselDer tief greifende Umbruch politischer Systeme undder internationale terrorismus verändern die Welt.Doch die sicherheitspolitische Debatte in Deutschlandhat mit den dramatischen Änderungen nichtSchritt gehalten. Die Herausforderungen, denen wiruns heute und in der Zukunft stellen müssen, sind inunserer Gesellschaft zu wenig bekannt. Den Seminarteilnehmernwird Gelegenheit geboten, mit expertenoffene Gespräche zu denkbaren sicherheitspolitischenUmgestaltungen und zum einsatzspektrum der Streitkräftezu führen.Das Seminar ist so konzipiert, dass sich Vorträge undBesuche bei einrichtungen der Bundeswehr, derNatO sowie nationale und internationale institutionender Politik ergänzen.Anfragen und Anmeldung: 03341 – 58 – 4210 oder 4226;E-Mail: SicherheitspolitikSeminare@ bundeswehr.orgNr.: 135Thema: Bilingualer Volkswirtschaftslehreunterricht (I)Termin: Mo., 11. November 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referentin:Inhalt:Kosten:Heidrun PetersBilingualer Unterricht ist Unterricht in zwei Sprachen.Der Fachunterricht in Volkswirtschaftslehre in der Zielspracheenglisch befähigt die Lernenden wirtschaftspolitischeSachverhalte in der Fremdsprache zuverstehen, zu verarbeiten und darzustellen. BilingualerUnterricht fördert darüber hinaus interkulturellekompetenz und bereitet Lernende auf Studium undBeruf im in- und ausland vor.Nach einer kurzen einführung in die theorie des bilingualenUnterrichts sollen in dieser Fortbildungsveranstaltungzu allen themenkreisen der Volkswirtschaftslehreexemplarisch texte vorgestellt und erarbeitetwerden. Darüber hinaus werden grundsätzlicheMöglichkeiten der ein- und Durchführung des bilingualenUnterrichts sowie der Bewertung und Benotungder Leistungen in abhängigkeit der rahmenbedingungenseitens der Lehrenden und Lernenden thematisiert.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


24FOrtBiLDUNGeNNr.: 136Thema: Einführung und Aufbau einer FeedbackkulturTermin: Do., 14. November 2013Zeit:09:30 bis ca. 17:30 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)maximal:Referentin:Inhalt:Kosten:22 teilnehmer/-innenMonika Baumgartner, dyrda.training GmbHWarum brauchen wir eine Feedbackkultur an unserenSchulen?Persönliche reflexion ist eine der wichtigsten ressourcenfür eine lernende und Gesundheit erhaltendeBerufspraxis. Der schrittweise aufbau einer Feedbackkulturin der Schule ist ein wesentlicher Beitrag zurProfessionalisierung und Gesundheitsförderung.Untersuchungen zu den Wirkungen von Feedback beiLehrkräften zeigt, wie wichtig der aufbau einerschulinternen Feedbackkultur gerade auch für dieGesunderhaltung im Beruf ist. Die untersuchten Lehrpersonen,die in ihre Berufspraxis ein regelmäßigesFeedbacknehmen und -geben integriert haben,berichten von folgendem persönlichen Gewinn:• Gefühl, als Lehrperson bestärkt zu werden – Gewinnan Sicherheit• Relativieren der eigenen Schwächen und Stärken• Stärkung von Arbeitspartnerschaften• Entwicklung einer reflexiven Berufspraxis – Stärkungder reflexionsfähigkeit• Entwicklung von Offenheit und Sensibilität• Befähigung, die Unterrichtspraxis zu ändern• Gesundheit und Arbeitszufriedenheit: mitgetragenwerden• Abbau von Stressfaktoren• Gefühl der Selbstwirksamkeit, die unterrichtlicheHandlungskompetenz und damit die eigene Professionalitätverbessern• mehr über die Wirkungen von bestimmten Lehr- undLernarrangements wissen• erfahren, welche ihrer Verhaltensweisen von anderenals förderlich erlebt werden• Hinweise zur Optimierung und Verbesserung dereigenen Unterrichtspraxis gewinnenZiel dieser Fortbildung ist es, mit den teilnehmerinnenund teilnehmern kommunikationstechniken zuthematisieren, zu üben und gemeinsam zu reflektieren,die für den Prozessablauf relevant sind.Dabei geht es in diesem Workshop in erster Linie umFeedback-Gespräche unter kolleginnen und kollegen.Die systematische Betrachtungsweise der einführungkommt dabei ebenso zur Sprache wie tipps aus derPraxis für die Praxis.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 137Thema: Gott und Religion in den Erzählwelten des zeitgenössischenKinos – Filme im ReligionsunterrichtTermin: Do., 14. November 2013, 15:00 Uhr, bis Sa.,16. November 2013, 13:00 UhrOrt:Villigst (Schwerte)Die Fortbildungsveranstaltung wird in kooperationmit dem Pädagogischen institut der evangelischenkirche von Westfalen durchgeführt.(Veranstaltung Nr. 1362101)Leitung: Christian HeinzReferent: Prof. Dr. reinhold Zwick, MünsterZielgruppe: Lehrer/-innen an BerufskollegsInhalt: Nach wie vor spielen Filme in der religionspädagogischenPraxis eine große rolle. religiöse themen undMotive werden auch im zeitgenössischen kino vielfachaufgenommen, variiert und transformiert. einkenner dieses komplexen Prozesses ist Prof. Dr. reinholdZwick aus Münster. Gemeinsam wollen wir aktuelletendenzen wahrnehmen und anregungen fürunseren Unterricht mitnehmen.Kosten: 60 €Wichtig: anmeldung bei der vLw-Stiftung NrW, Geschäftsstelledes vLw Düsseldorf. Wir leiten ihre anmeldungsofort weiter.Nr.: 138Thema: Training zur Verbesserung der KonfliktfähigkeitTermin: Fr., 15. November 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:Mülheim a. d. Ruhr(Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden)Referentin: Jutta HülskenInhalt: Ziel des Seminars ist es, zu lernen, sich selbst zubehaupten, die eigenen Bedürfnisse zu vertreten unddabei eine tragfähige Lösung für alle Beteiligten zuerarbeiten.kennenlernen von Win-Win-Strategienerweiterung des eigenen konfliktrepertoiresentwickeln größerer Flexibilität in der kommunikationerfolgreiches konfliktmanagement durch• Transparenz von Absichten und Motiven• klare und ehrliche Selbstmitteilung• respektvollen Umgang mit dem Gegenüber• Berücksichtigung der zugrunde liegenden Bedürfnisseund interesseneinüben konstruktiver konfliktgesprächeKosten:Sie lernen, konflikte auf eine konstruktive und kreativeWeise zu lösen und damit eine nachhaltigeLösung zu erzielen, die eine auch langfristige Zusammenarbeitermöglicht.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN25Nr.: 139Thema: Komplexe Methoden im Kooperativen LernenTermin: Sa., 16. November 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:EssenReferenten: Gabriele Schürenberg, Georg küchler(Moderatoren für kooperatives Lernen in Schule undLehrerfortbildung)Zielgruppe: Lehrende mit Grundkenntnissen im kooperativenLernen und/oder solche, die sich auch ohne Vorkenntnisseauf den Weg machen wollen.maximal: 24 teilnehmer/-innenInhalt: Die teilnehmenden erfahren in dieser Veranstaltung– nach einer einführenden, kurzen Wiederholung derwesentlichen Merkmale – komplexe Unterrichtsstrategiendes kooperativen Lernens (kL).anhand des Lerntempoduetts wird z. B. eine Form derstrukturierten Partnerarbeit vorgestellt und durchgeführtwerden, die dem individuellen Lerntempo derSchüler/-innen in heterogenen klassen rechnungträgt. Darüber hinaus werden weitere komplexeUnterrichtsstrategien erarbeitet, wobei das angeleitetegegenseitige Unterrichten der Schüler/-innenim Vordergrund steht.Kosten:Das Besondere ist, dass die teilnehmer/-innen alleMethoden selbst erfahren und aus Sicht der Schüler/-innen heraus beurteilen lernen, welche Lernzuwächseund kompetenzerweiterungen sie durch die angebotenejeweilige Methode erfahren.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 140Thema: Spielend lernenSchüleraktive kleingruppenspiele im Unterricht (BWL,VWL, rewe)Termin: Mo., 18. November 2013Zeit:09:00 bis ca. 16:00 UhrOrt:Bochum(Der innerstädtische Standort liegt direkt am Hbf.;empfohlen wird eine anreise mit öffentlichenVerkehrsmitteln).maximal: 24 teilnehmer/-innen, die in den genannten FächernunterrichtenReferentin: Martina Becker-LenzInhalt: Spielen und Lernen sind eng miteinander verbunden.in kindergarten und Grundschule sind Spiele noch einwesentlicher Bestandteil der erziehung und desLernens, verschwinden dann in weiterführendenSchulen und Berufskollegs aber fast ganz. Das istschade, denn (gute) Spiele setzen nachweislich motivationsförderndeMechanismen in Gang, die imUnterricht genutzt werden können.in dieser Fortbildung dürfen Sie sich nach einemkurzen ausflug in die Psychologie des Spielens selbstdem Spaß und der Lernfreude hingeben. in kleingruppenprobieren Sie vier unterschiedliche Spiele für denUnterricht aus: Sie erleben eine Deutschlandreise,Hinweis:Kosten:spielen Bingo einmal ganz anders, lernen Monopolyneu kennen und werden vielleicht Millionär – undwerden sich wundern, wie viel Spaß es machen kann,„Schüler“ zu sein.Gemeinsam evaluieren wir die Spiele anschließend:Wie hoch sind Spielfreude und Lernertrag? Welcheinhalte sind besser, welche weniger geeignet? Welcheaspekte sind beim aufbau von Fragestellungen undaufgaben zu beachten? Welche Spielelemente undregeln fördern die Spielfreude, welche verhindernsie? in welchen Bildungsgängen bzw. klassen kann ichmir vorstellen, ein Spiel zu spielen? Was müsste andem Spiel ggf. verändert werden?anschließend erhalten Sie die Möglichkeit, ein odermehrere Spiele ihrer Wahl alleine oder zusammen mitanderen ihren Bedürfnissen anzupassen. alle Vorlagensind in digitaler Form vorhanden und könnenverwendet werden. Oder möchten Sie lieber selbstkreativ werden und zum Spieleerfinder werden?Bitte bringen Sie zu dieser Fortbildung taschenrechner,Laptop (soweit vorhanden), USB-Stick und Lehrbücheraus dem Bereich Betriebswirtschaft und rechnungswesenmit.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 141Thema: Gesund führen und managen –Grundlagenseminar (Berufskolleg)Hinweis: Das Seminar wird von der Unfallkasse NrW angeboten.Termin: Mi., 20. November 2013 – Seminarnummer W13604Ort:MünsterReferent: Uwe FederZielgruppe: Mitglieder der SchulleitungInhalt: • Leitbild: Gute gesunde Schule• Daten zur Gesundheitssituation in Schulen• Gesundheitsförderliche Schulführung• Überblick über die Handlungsfelder des Gesundheitsmanagements• Arbeits- und Gesundheitsschutz• Sicherheits- und Gesundheitsförderung• Krisen- und Notfallmanagement• Angebote der Unfallkasse Nordrhein-WestfalenKosten: trägt die Unfallkasse NrW (außer Fahrtkosten)Anmeldungen können Sie überwww.unfallkasse-nrw.de/seminare/details vornehmenNr.: 142Thema: Miteinander arbeiten – Kooperationsfähigkeit vonSchülerinnen und Schülern fördernTermin: Do., 21. November 2013Zeit:09:30 bis ca. 16:30 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


26FOrtBiLDUNGeNmaximal:Referentin:Inhalt:Kosten:12 teilnehmer/-innenWiebke Lahgkooperationsfähigkeit ist eine wichtige Qualifikationwährend der Schulzeit und in der Berufswelt. Wennsie fehlt, wird bei teamarbeit oft Zeit vertrödelt unddas Ziel aus den augen verloren. Schüler/-innenmüssen deshalb lernen, aufgaben sinnvoll zu verteilenund klare absprachen zu treffen. Selbstständigesarbeiten in der Gruppe ist dabei besonders schwer,wenn die Schüler-/innen hierfür persönliche konflikteund antipathien überwinden müssen.Lehrkräfte stehen somit vor zwei aufgaben: Zumeinen sollen sie Schüler/-innen an die Herausforderungendes gemeinschaftlichen arbeitens heranführenund deren kooperationsfähigkeit trainieren; zumanderen ist es notwendig, die arbeitsfähigkeit in einerklasse herzustellen und den Zusammenhalt zufördern. Diese Fortbildung bietet daher eine auswahlan Methoden, um mit den Schülerinnen und Schülernkooperative Verhaltensweisen zu trainieren bzw.konflikte zu reflektieren und zu klären.Das vorgestellte Methodenrepertoire reicht dabei vonkürzeren Übungen ohne Materialaufwand und Vorbereitungszeitbis hin zu komplexeren aufgabenstellungen.Die Übungen lassen sich sowohl auf kleinereSchülergruppen als auch auf ganze klassenverbändeübertragen und können bei Projekttagen, auf klassenfahrtenoder in Vertretungsstunden eingesetztwerden.Dieses Methodenseminar zeichnet sich dadurch aus,dass die Übungen und aufgaben direkt angewendetwerden und so unmittelbar erlebt und erprobt werdenkönnen. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sichein individuelles Bild von den Herausforderungen derjeweiligen Übungen zu machen, sodass diese späterim Unterricht gezielt eingesetzt werden können. Dieauswahl der vorgestellten Übungen wird je nachWunsch auf spezielle Jahrgangsstufen abgestimmt.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 143Thema: Bilingualer Volkswirtschaftslehreunterricht (II)Termin: Mo., 25. November 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referentin:Inhalt:Heidrun Petersaufbauend auf den inhalten der Veranstaltung „BilingualerVolkswirtschaftslehreunterricht (i)“ sollen indieser Veranstaltung texte und Situationen in derZielsprache englisch erarbeitet werden, die der Vertiefungund Weiterführung dienen, insbesondere zu denthemenkreisen: der Wirtschaftskreislauf, Markt undPreis, Geld und Geldpolitik, konjunktur und konjunkturpolitik,Strukturpolitik sowie entwicklungszusammenarbeit.Kosten:Darüber hinaus fördert diese Veranstaltung den erfahrungsaustauschder teilnehmer/-innen im bilingualenFachunterricht.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 144Thema: Schulalltag im Spannungsverhältnis von divergierendenKulturen, Leitbildern, Werten, Normen undErwartungenTermin: Do., 28. November 2013Zeit:11:00 bis 17:00 UhrOrt:OpladenReferent: Dr. klaus Spenlen, erziehungs- und Sozialwissenschaftler,u. a. berufliche erfahrungen durch die Mitarbeitin der Deutschen islamkonferenz.Inhalt: im März 2013 führte der vLw eine Fortbildung fürLehrkräfte an Berufskollegs zum thema „islam – integrationin Schule und Gesellschaft“ durch. Mit derheutigen Veranstaltung setzen wir die reihe „islamund Schule“ durch. Sie setzt nicht die teilnahme ander ersten Veranstaltung vom März 2013 voraus.Kosten:„Der Satz, der islam gehöre zu Deutschland, gehtvöllig am empfinden der Deutschen vorbei“, sagt derreligionssoziologe Detlef Pollack. Je mehr kontakteallerdings zu Muslimen bestehen und je differenzierterdie informationen über sie sind, desto eherkann ein Miteinander gelingen.Das gilt besonders für Lehrkräfte, die täglich Umgangmit muslimischen Schüler(inne)n sowie deren familiär,kulturell und religiös geprägtem Umfeld haben.Folgende themenblöcke sollen behandelt werden:kulturbegegnungen mit dem islamStrategien für eine Zusammenarbeit von Lehrkräftenmit islamischen Verbänden und MoscheevereinenDer toleranzgedanke im islam und die Gleichberechtigungder FrauGrundwerte, gesellschaftliche Ziele und ihre realisierungin der Schule (realisation im Unterrichtsalltag, inSchulprogramm und Schulordnung)in der eintägigen Lehrerfortbildung erhalten die teilnehmer/-innenGelegenheiten, ihr Hintergrund- underfahrungswissen über Muslime zu vertiefen und ihrbereits erfolgreiches Verhaltensrepertoire für ihreLehrerrolle zu erweitern.90 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 30 €; für referendarinnen/referendare20 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 145Thema: päd. Tag: Konflikte ansprechen und bewältigenTermin: Sa., 30. November 2013Zeit:09:30 bis 16:00 UhrOrt:Villigst (Schwerte)Die Fortbildungsveranstaltung wird in kooperationmit dem Pädagogischen institut der evangelischenkirche von Westfalen durchgeführt.(Veranstaltung Nr. 1363141)DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN27Leitung:Dr. Margarete PohlmannInhalt: konflikte deutlich und souverän anzusprechen ohnezu verletzen, ist schwierig. in dem training gehen wiru. a. von konkreten selbst erlebten (problematischen)Situationen im Beruf aus und nehmen diese zumanlass, Lösungen durchzuspielen, eigene Muster undSpielräume zu erweitern, zu erproben und zu reflektierenund „Best Practice“ zu erarbeiten. Dabei werdenverschiedene ansätze und Ziele bei der konfliktbewältigungtheoretisch vorgestellt und praktischdurchgespielt.Kosten: 70 €Wichtig: anmeldung bei der vLw-Stiftung NrW, Geschäftsstelledes vLw Düsseldorf. Wir leiten ihre anmeldungsofort weiter.Nr.: 146Thema: Rechnungswesen und Bilanzierung –Teil 2: Buchungen – Finanzbereich / Anlagevermögen/ UmlaufvermögenTermin: Di., 03. Dezember 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:DortmundReferent: Josef kerkmannZielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrerinnen undLehrer, die im Bereich Wirtschaft und Verwaltung invollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängenunterrichten und die absicht haben, ihr Wissen inrechnungswesen und Bilanzierung zu erweitern undzu vertiefen.Inhalt: in dieser Fortbildungsveranstaltung steht die buchhalterischeDarstellung unterschiedlicher betrieblicheraspekte im Vordergrund. Mit den Buchungenim Finanzbereich verbindet sich der betriebswirtschaftlicheHintergrund von Finanzierungsvorgängenmit der buchhalterischen Darstellung dieser Sachverhalte.Buchungen im anlagevermögen verdeutlichenden Zusammenhang betrieblicher abläufe, der Finanzierungund der Bewertung. Buchungen im Umlaufvermögensetzen bei der Beschaffung von roh-, HilfsundBetriebsstoffen an. Hier sind die bestandsorientierteund die verbrauchsorientierte Beschaffung zuunterscheiden. Mit unterschiedlichen Zahlungsartenwird eine Verknüpfung zum Finanzbereich hergestellt.• Buchungen im Finanzbereich• Buchungen im Anlagevermögen• Buchungen im Umlaufvermögen• Aufgaben zu den Themen• Fallstudie zur Beschaffung von Gegenständen desanlage- und Umlaufvermögens sowie deren FinanzierungKosten:Die Fortbildung ist so aufgebaut, dass fachlicheinhalte zu den o. a. Sachverhalten dargestellt undaufgaben dazu bearbeitet werden. eine übergreifendeFallstudie ist so gestaltet, dass auf der Grundlageeiner betrieblichen Problemsituation ein fächerübergreifenderLösungsansatz formuliert wird.Materialien zu den themen werden in hinreichendgroßer anzahl vervielfältigt.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 147Thema: päd. Tag: Zeit- und Selbstmanagement fürLehrerinnen und LehrerTermin: Sa., 07. Dezember 2013Zeit:09:30 bis 16:00 UhrOrt:Villigst (Schwerte)Die Fortbildungsveranstaltung wird in kooperationmit dem Pädagogischen institut der evangelischenkirche von Westfalen durchgeführt.(Veranstaltung Nr. 1363151)Leitung: Barbara Schoregge-FeldhegeInhalt: Lehrerinnen und Lehrer sind heute mehr denn je mitständig steigenden anforderungen konfrontiert. Wiekönnen sie diese so umsetzen, dass Lebensqualitätund Gesundheit erhalten bleiben?auf der Grundlage personenbezogener trainingsaufgabenwerden verschiedene aspekte der individuellenZeitgestaltung (z. B. Distanzierungsfähigkeit,„energieräuber“ und „energiequellen“, Bildung vonPrioritäten im Umgang mit anforderungen etc.)reflektiert und Möglichkeiten zur entwicklung einerstimmigen Zeitstruktur im austausch mit anderenteilnehmern erarbeitet.eingeladen sind alle, die ansätze zur Verbesserungihres persönlichen Umgangs mit anforderungen desZeit- und Selbstmanagements finden möchten.Kosten: 70 €Wichtig: anmeldung bei der vLw-Stiftung NrW, Geschäftsstelledes vLw Düsseldorf. Wir leiten ihre anmeldungsofort weiter.Nr.: 148Thema: Kompetenzorientierung in der Volkswirtschaftslehre (I)Termin: Mo., 09. Dezember 2013Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referentin:Inhalt:Kosten:Heidrun Petersim Fächerkanon des Berufskollegs ist die kompetenzorientierungneues Leitziel.Für die Fächer VWL und aWL werden in dieser Fortbildungsveranstaltungerprobte Umsetzungsbeispielevorgestellt, analysiert und gemeinsam für den eigenenUnterricht bewertet.Folgende inhalte werden besonders berücksichtigt:Volkswirtschaftliche Grundlagen (Bedürfnisse, Güter,arbeitsteilung) Produktionsfaktoren, Wirtschaftskreislaufund volkswirtschaftliche Gesamtrechnung,Märkte und Preisbildung.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


28FOrtBiLDUNGeNNr.: 149Thema: moodle@ school – Lernplattformen im UnterrichteinsetzenTermine: 1. Block: Do., 16. Januar 20142. Block: Do., 30. Januar 2014Zeit:jeweils 09:15 bis ca. 17:45 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referenten:Zielgruppe:maximal:Inhalt:Kosten:tanja kräwinkel; Lars kräwinkel, Lk trainLehrkräfte an Berufskollegs mit grundlegendenkenntnissen im Umgang mit Lernplattformen16 teilnehmer/-innene-Learning bietet neue Potenziale für den Unterricht.insbesondere bei dem aspekt der individuellen Förderungliefert die Lernplattform „moodle“ vielfältigeeinsatzmöglichkeiten.in diesem kurs werden wesentliche Grundlagen fürden einsatz von e-Learning im Unterricht vermittelt.Darüber hinaus lernen die teilnehmer/-innen dieLernplattform „moodle“ mit ihren einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten(z. B. Chat, Glossar, Wiki-Web,Forum, …) zunächst aus Schülersicht kennen; im zweitenteil aus der Lehrersicht. Die teilnehmer gestalteneigene moodle-kurse. Dazu zählen u. a. das einrichtenund erstellen von• Benutzerprofilen• Foren• Wiki-Webs• Dokumenten• Gruppen• Kalender• Glossar• Abfragen• Aufgabenje Fortbildungstag 100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder jeFortbildungstag 35 €; für referendarinnen/referendare25 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf. MaterialienNr.: 150Thema: Kompetenzorientierung in der Volkswirtschaftslehre(II)Termin: Mo., 20. Januar 2014Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:Herne(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen)Referentin:Inhalt:Heidrun Petersaufbauend auf der Veranstaltung „kompetenzorientierungin der Volkswirtschaftslehre (i)“ werden für dieFächer VWL und aWL weitere erprobte Umsetzungsbeispielevorgestellt, analysiert und gemeinsam fürden eigenen Unterricht bewertet.Dabei stehen folgende inhalte im Mittelpunkt: Geldim System der Marktwirtschaft, konjunkturschwankungenund Ziele der Wirtschaftspolitik, träger undKosten:instrumente der Wirtschaftspolitik, konjunktur-,Wachstums- und außenwirtschaftspolitik einschließlichGlobalisierung.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 €; inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 151Thema: Rechnungswesen und Bilanzierung –Teil 3: JahresabschlussTermin: Mo., 03. Februar 2014Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:DortmundReferent: Josef kerkmannZielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrerinnen undLehrer, die im Bereich Wirtschaft und Verwaltung invollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängenunterrichten und die absicht haben, ihr Wissen inrechnungswesen und Bilanzierung zu erweitern undzu vertiefen.Inhalt: es werden Grundlagen des Jahresabschlusses behandelt,unterschieden nach den gesetzlichen Vorschriftenfür einzelunternehmungen und Personengesellschaftensowie kapitalgesellschaften. Wertmaßstäbefür anschaffungs- und Herstellungskosten sowieBewertungsprinzipien werden als wesentlicheeckpfeiler der Bilanzierung dargestellt. Mit der Bearbeitungder zeitlichen abgrenzungen werden dieUnterschiede in der zeitlichen entstehung und Umsetzungvon aufwendungen und erträgen verdeutlicht.Die Bewertung des anlagevermögens, des Umlaufvermögensund der Verbindlichkeiten gehört zu denwesentlichen aufgaben eines Jahresabschlusses. Siewird auf der Grundlage der Bestimmungen desHandels- und Steuerrechtes zum Jahresabschlussdargestellt.Jahresabschlussarbeiten im ÜberblickWertmaßstäbe und BewertungsprinzipienZeitliche abgrenzungenBewertung des anlagevermögensBewertung des UmlaufvermögensBewertung der Verbindlichkeitenaufgaben zu den themenKosten:Die Fortbildung ist so aufgebaut, dass fachlicheinhalte zu den o. a. Sachverhalten dargestellt undaufgaben dazu bearbeitet werden.Materialien zu den themen werden in hinreichendgroßer anzahl vervielfältigt.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 152Thema: Kaufverträge im Internet – das Fernabsatzgeschäft:Welche pflichten haben Unternehmen? WelcheRechte haben Verbraucher?Termin: Mo., 17. Februar 2014Zeit:14:00 bis ca. 17:30 UhrOrt:KölnDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN29Referenten:Inhalt:Hinweis:Kosten:(der Standort ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittelnzu erreichen. Sollten Sie mit dem Pkw anreisen,fahren Sie bitte in ein Parkhaus in der Nähe derrichard-Wagner-Str. 47)Martin Hannig, Michael Willwertkaufverträge werden zunehmend online abgeschlossen.Das Online-Shopping bei Plattformen wie eBayund amazon wird für immer breitere kreise der Bevölkerungzur absoluten Selbstverständlichkeit. auchunsere Schüler/-innen kaufen zunehmend über densogenannten Fernabsatz Waren ein.Für uns Lehrer/-innen an kaufmännischen Berufskollegsstellt sich die Frage nach den kaufmännischenHintergründen und Besonderheiten dieser Fernabsatzgeschäfte– und hier geht es vorrangig um rechtlicheFragen, die von uns in dieser Veranstaltungaufgeworfen und natürlich beantwortet werden.Dazu werden wir ihnen auch Fälle vorstellen undtipps geben und ihre Fragen zum thema beantworten.Wenn noch Zeit ist, werden wir auch auf andererechtliche Fragen rund ums internet eingehen können(Urheberrecht, Domainrecht).Die Veranstaltung richtet sich an alle interessiertenkolleginnen und kollegen. Computerkenntnissewerden NiCHt benötigt!59 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 21 €; für referendarinnen/referendare13 €, inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienKosten:FixkostendeckungsrechnungDeckungsbeitrag als instrument zur ermittlung desBetriebserfolgsDeckungsbeitragsrechnung als instrument zur Optimierungdes ProduktionsprogrammsDeckungsbeitragsrechnung als instrument zurentscheidungsfindung über eigenfertigung oderFremdbezugDeckungsbeitragsrechnung als instrument zur ermittlungvon Preisuntergrenzenentscheidung über einen ZusatzauftragFlexible Plankostenrechnung auf teilkostenbasis –GrenzplankostenrechnungDie Fortbildung ist so aufgebaut, dass wesentlicheinhalte der teilkostenrechnung fachsystematischvermittelt und aufgaben dazu bearbeitet werden.Mithilfe von Fallstudien wird die teilkostenrechnungals teilbereich für unternehmerische entscheidungendargestellt.Materialien zu den themen werden in hinreichendgroßer anzahl vervielfältigt.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienNr.: 153Thema: produktions-und Kostentheorie; Kostenrechnung –Teil 3: TeilkostenrechnungTermin: Mo., 17. Februar 2014Zeit:09:00 bis 16:00 UhrOrt:DortmundReferent: Josef kerkmannZielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrerinnen undLehrer, die im Bereich Wirtschaft und Verwaltung invollzeit- und teilzeitschulischen Bildungsgängenunterrichten und die absicht haben, ihr Wissen zudem thema rechnungswesen und Bilanzierung zuerweitern und zu vertiefen.Inhalt: Die teilkostenrechnung ist ein Verfahren der kostenrechnung,bei dem nach bestimmten kriterien ausden Gesamtkosten abgespaltene kostenteile nicht aufdie kostenträger weiterverrechnet werden. Dieseabgespaltenen kostenteile sind in der regel fixekosten bzw. solche Gemeinkosten, die den kostenträgernnicht verursachungsgerecht zugerechnetwerden können. in einer teilkostenkalkulation sindsowohl der Gewinn als auch die nicht verursachungsgerechtzurechenbaren Gemeinkosten als variablerechenelemente eingeführt. Die Summe der beidenGrößen ergibt sich als Differenz zwischen den erlösenund den dem kostenträger zurechenbaren teilkosten.einführung in die teilkostenrechnungSysteme der teilkostenrechnungDeckungsbeitrag als entscheidungshilfe für betrieblicheabsatz- und Produktionsentscheidungenrelative einzelkostenrechnungNr.: 154Thema: Visualisierung von Wissen als hochwirksame Lernstrategieim Kooperativen LernenTermin: Sa., 22. Februar 2014Zeit:Ort:Referenten:maximal:Inhalt:Kosten:09:00 bis 16:00 UhrEssenGabriele Schürenberg, Georg küchler (Moderatorenfür kooperatives Lernen in Schule und Lehrerfortbildung)24 teilnehmer/-innenWissen kann auf unterschiedliche Weise abgebildetund gespeichert werden. Visualisierungen unterstützenSchüler/-innen dabei, z. B. textinhalte auf kernelementezu reduzieren und zu ordnen. Die transformationvon Fließtexten, Lehrervorträgen oder auch vonreferaten in grafische Strukturen erfordert einevertiefte und aktive auseinandersetzung mit denjeweiligen inhalten.in diesem Seminar erfahren Sie, wie mittels kooperativerLernstrategien das Lernen durch verschiedenearten von Visualisierung vertieft wird. Darüber hinauswird deutlich werden, dass jeder durch das erklärender eigenen Darstellungen und den Vergleich mit dengrafischen Strukturen der anderen sein eigenesWissensnetz überprüft und erweitert.100 €; für vLw/vlbs-Mitglieder 35 €; für referendarinnen/referendare25 € inkl. imbiss, Getränke, ggf.MaterialienDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


30FOrtBiLDUNGeNFortbildungen in der Organisation durch den vlbsFortbildung für das 1. Halbjahr 2013/2014Verbindliche Hinweise für die TeilnahmeDie Fortbildungsveranstaltung(en) ihrer Wahl bitte in den anmeldecoupon eintragenund einsenden an: vlbs-Geschäftsstelle, ernst-Gnoß-Straße 22, 40219 Düsseldorf, Fax: 0211 4920182oder per Mail an: huber@vlbs.de1. anmeldungaus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich nur schriftlich mit dem beigefügten Coupon bei der vlbs-Geschäftsstelle anzumelden. Sieerhalten in der regel vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin eine anmeldebestätigung mit weiteren Hinweisen.Bei Veranstaltungen mit kostenbeteiligung ist ihre anmeldung nur dann verbindlich, wenn Sie uns gleichzeitig die anhängende einzugsermächtigungerteilt haben. Die zu entrichtenden Seminargebühren werden dann von ihrem konto abgebucht.Melden Sie sich bitte rechtzeitig an! Wir benötigen einen Planungszeitraum von 6 – 8 Wochen. Werden die erforderlichen teilnehmerzahlen(in der regel 10 Personen) nicht erreicht, können die Veranstaltungen nicht stattfinden!2. Sonderurlaub/DienstunfallschutzDas Ministerium für Schule und Weiterbildung hat mit erlass vom 19.07.96 (20-23 Nr. 3) und der ergänzung vom 24.09.96 (iB 6.42.4/01.01) dasVerfahren der anerkennung von angeboten sowie die Genehmigung von Sonderurlaub und Dienstunfallschutz neu geregelt. eine Änderung derGenehmigungskriterien ist bisher – auch nach Änderung des Schulgesetzes – nicht vorgesehen. Danach entfällt das zentrale anerkennungsverfahrendurch das MSW bzw. die Bezirksregierungen. Die Schulleitungen prüfen, ob ein angebot eines weiteren trägers im interesse der Lehrerfortbildungliegt und die Voraussetzungen für die teilnahme von Lehrkräften an dieser Veranstaltung gegeben ist.Der Sonderurlaub bis zu 5 tagen je kalenderjahr und der Dienstunfallschutz – auch in der unterrichtsfreien Zeit am Wochenende – werden durchdie Schulleitungen genehmigt. Die Veranstaltungen der Verbände sind eine dienstliche Veranstaltung im Sinne der unfallversicherungsrechtlichenVorschriften (Dienstunfallschutz), wenn die Schulleitung sie als im interesse der Lehrerfortbildung liegend bewertet. Bei Sonderurlaubsablehnung(Widerspruchsverfahren) oder Überschreitung des kontingentes von 5 tagen je kalenderjahr bleibt die Zuständigkeit bei den Bezirksregierungen.Die Bewertung der Veranstaltungsangebote durch die Schulleitungen soll sich an kriterien orientieren, die den Schul- und Unterrichtsbezugder jeweiligen Veranstaltung betreffen. Fügen Sie ihrem antrag an die Schulleitung bitte den ausschreibungstext der Veranstaltungals anlage bei. Bei inhaltlichen und themenbezogenen Fragen zu vlbs-Veranstaltungen können Sie sich auch direkt mit der Fortbildungsbeauftragtendes vlbs in Verbindung:Marayle küpperkronenstr. 947829 krefeld02151 579325vorzugsweise: kuepper@glockenspitz.dethemenvorschläge können ebenfalls direkt dorthin weitergeleitet werden.3. kostenbeteiligungDie kosten für teilnahme, Übernachtung und Verpflegung sind bei den jeweiligen ankündigungen aufgeführt. Fehlt ein entsprechenderHinweis, werden anfallende kosten nicht automatisch durch vlbs/vLw getragen. reisekosten werden nicht erstattet.4. anmeldebedingungenBei Verhinderung ist eine umgehende abmeldung erforderlich. es wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10,00 € einbehalten. Wenn ihreabmeldung später als zwei Wochen vor Seminarbeginn eintrifft, sind die vollen Seminargebühren zu entrichten.Wir behalten uns vor, bei ungenügender Beteiligung oder unvorhergesehener Verhinderung der Dozenten Veranstaltungen abzusagen. Bereitsgezahlte Gebühren werden dann erstattet. ein weitergehender Schadensersatzanspruch ist ausgeschlossen. ein Wechsel der referenten oderVerschiebungen im ablaufplan berechtigen den teilnehmer nicht zum rücktritt von der Veranstaltung.5. teilnahmebescheinigungSie erhalten eine teilnahmebescheinigung, die Sie zur ergänzung ihrer Personalakte und/oder zur steuerlichen Geltendmachung ihrer finanziellenaufwendungen beim Finanzamt einreichen können.6. redaktionsschlussVerbindlicher redaktionsschluss für das vlbs-Fortbildungsprogramm im ii. Halbjahr 2013 ist der 01.09.2013. Veranstaltungsvorschläge müssenbis zu diesem termin der Fortbildungsbeauftragten Marayle küpper vorliegen.Sollten sich Veränderungen zum Fortbildungsprogramm ergeben, veröffentlichen wir diese in den monatlich erscheinenden Verbandszeitschriften.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN31Nr.:69 (vlbs)Schwerpunkt: KulturThema: Erkundungen der wirtschaftlichen und sozialenLage der Bevölkerung in den neuen Bundesländern;die rechtsradikale Szene in den neuen BundesländernTermin: Mittwoch bis Sonntag, 19. – 23.03. 2014Ort:SchwerinOrganisation: Dr. klaus kirschbaumZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs, insbesonderemit dem Fach PolitikInhalte: Gespräche mit den im Landtag vertretenen Parteiensowie Vertretern von kommunen und sozialen einrichtungenzur wirtschaftlichen und sozialen Lage derBevölkerung in den neuen Bundesländern und zurrechtsradikalen Szene; die NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommernund auf dem „platten Land“.Besonderheiten: anmeldung nicht über die Geschäftsstelle, sonderndirekt bei Dr. klaus kirschbaum (kirschbaum@netcologne.de);Kosten:Nr.:voraussichtlich 200 euro pro Person im einzelzimmer(Ü/F) bei eigener anreise in Gruppen, die wir kostensparendzusammenstellen (im Doppelzimmergünstiger)Anmeldung bis Mitte Dezember 201341 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Jugendliche in der KriseTermin: Mittwoch, 09.10.201313:30 – 16:30 UhrOrt:Berufskolleg Mies-van-der-RoheNeuköllner Straße52068 AachenReferentin: andrea Winkler, Diplom-Sozialpädagogin, Psychodramaleiterin,Mediatorin (BM), Leiterin des Szenen-institutsfür Psychodrama in kölnZielgruppe:Inhalte:Methoden:12 kolleginnen und kollegen in Berufskollegsimmer häufiger sehen wir uns als Lehrer mit psychischkranken Jugendlichen konfrontiert. Sie befinden sichin einer krise, die es manchmal unmöglich macht, amUnterricht teilzunehmen.Wie gehe ich in meiner rolle als Lehrer/Lehrerin damitum, wo sind die Grenzen?Nach einer kurzen theorieeinheit soll mit (fiktivenoder persönlichen) Fallbeispielen gearbeitet werden.Kosten: Mitglieder 20 €, Nichtmitglieder 80 €inklusive GetränkeBitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:44 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Burn-out – Wenn das Feuer zu erlöschen drohtTermin: Samstag, 12.10.201310:00 – 16:00 UhrOrt:AlteramentumReferenten:Teilnehmer:Inhalte:Graf-Adolf-Str. 41, 40210 Düsseldorf,Tel.: 0176 24405182Udo Hentrich, Psychotherapeut in eigener Praxis,Dozent für Psychotherapie, Supervision, Verbandfreier Psychotherapeuten (VfP) und Gesellschaft fürwissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG),Lehrer am BerufskollegGabriella tria, Geschäftsführerin von alteramentum –anima – ars, psychologische Beratung, Dozentin fürPsychotherapie, Coach20 kolleginnen und kollegenBurn-out ist keine krankheit, sondern ein physischerund psychischer (Belastungs-)Zustand. Und es kannjeden treffen: Die junge begeisterte kollegin wie denlangjährigen erfahrenen kollegen.Zugleich gehen aus der Burn-out-Situation zahlreichechronische erkrankungen hervor. Die eigene Lebensqualitätleidet oder schwindet und der Beruf wirdzunehmend zur Qual. Frustration, enttäuschung undresignation sind ein teil der Folgen.Wir wollen mit ihnen Wege finden, wie Sie die Burnout-Fallevermeiden können. Und ihnen auch Möglichkeitenaufzeigen – aus eigenen kräften oder mitUnterstützung –, aus der Falle wieder herauszukommen.Zurück ins Leben!Besonderheiten: Nach der Veranstaltung stehen ihnen die referentenfür (kurze) einzelgespräche oder Nachfragen zurVerfügung.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:45 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Neu am Berufskolleg – was sollte ich wissen vonSchule, ApO-BK und ADO?Termin: Mittwoch, 16.10. 20139:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 140545 DüsseldorfReferenten: OStD a. D. Wolfgang BrücknerZielgruppe: 20 dienstjunge kolleginnen und kollegen (kolleginnenund kollegen in der Probezeit, referendareund referendarinnen etc.)Inhalte: Dieses Seminar soll insbesondere Lehrkräfte in derProbezeit rechtlich „fit machen“ für den Schulalltagam Berufskolleg und auf die Beurteilungen durchSchulleitung vorbereiten.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


32FOrtBiLDUNGeNMethoden:• „Hierarchie“ der rechtsvorschriften• Schulgesetz/aPO-Bk/aDO• Dienstliche Beurteilungen in der Probezeit• aufgaben als klassenlehrerin und klassenlehrer• BaSSreferat und (ein wenig) Bearbeitung von Fällen inGruppenarbeitKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:46 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Leben in Slow Motion … Aufbruch in Ihre gesundeZukunftTermine: Zweitägiges IntensivseminarTeil I: Samstag, 09.11.2013Teil II: Samstag, 16.11.2013Zeit:jeweils 09:30 – 17:00 UhrOrt:Wilhelm-Kliever-HausUngermannsweg 8,41169 MönchengladbachReferentin: andrea BrennerOberstudienrätin, trainerin, NLP MasterZielgruppe: 16 kolleg(inn)en in BerufskollegsInhalte: theoretisch stets wissend, dass Sie sich häufig verausgaben,gelingt es ihnen bisher nicht, aus der Maschinerieder Fremdbestimmung in Sorge um ihre eigeneGesundheitsförderung auszusteigen?Dann sind Sie herzlich zu diesem zweitägigen intensivseminareingeladen. Schenken Sie sich die Zeit uminnezuhalten, um ihre bisherige Lebensweise unterdie „Zeit-Lupe“ zu nehmen. Sie dürfen jetzt schongespannt sein, welche kraftquellen und energieressourcendabei für Sie zutage treten.Teil I• Magie der entfesselung• Work-Life-Balance-Modell nach Peseschkian• analyse persönlicher „Lebenshüte“• entdeckung individueller Wohlfühl-Oasen• kraftvolle LebenswerteTeil II• individuelle achtsamkeits-Ziele• „Slow-Motion – basics“ – ausgewählte instrumentefür ihr Selbstmanagement• tipps und tricks zur entlastung im Lebensbereicharbeit sowie zur effektiven arbeitsplatzgestaltung zuHause• konkrete Planung zur Umsetzung eines selbstbestimmten,wertebasierten und entschleunigtenLebensMethoden:Praxisorientierte arbeitsweise mit kurzvorträgen,einzel- und Partnerarbeit, Gruppenfeedbacks, supervisorischenelementen und Übungen.Kosten: Mitglieder 80 €, Nichtmitglieder 320 €Nr.:Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem ersten Fortbildungstermin!47 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema:Stimmlich und sprachlich überzeugenTermin: Samstag, 09.11.2013Ort:Referentin:Zielgruppe:Inhalte:Ziel:Methoden:10:00 – 16:00 UhrKatholische Akademie WolfsburgFalkenweg 6, 45478 Mülheimkarin Punitzer20 kolleginnen und kollegen in BerufskollegsDas Sprechen vor Gruppen stellt Lehrer vor besondereHerausforderungen.Die Notwendigkeit spontanen reagierens und wachsendeanforderungen an die Flexibilität des Lehrersbenötigen einen gezielten Umgang mit ihrem Sprechverhalten.Schauspielerische Stimmtechniken können diesenProzess maßgeblich unterstützen und helfen, inhaltespannungsvoll zu transportieren.• Bestandsaufnahme des eigenen Sprechverhaltens• das atemverhalten und seine Bedeutung für einenfundierten Sprechvorgang• Hörerbezug durch artikulationswerkzeuge undbewusstes „Senden“• der Unterschied zwischen dem geschriebenen Wortund der sinnerfüllten gesprochenen Sprache• ausdrucksgestaltung und Stimmmodulation• anwendung in praktischen ÜbungenSie werden vertraut mit ihren Sprechparametern,erhalten Methoden zur entlastung der Stimme undüben den „sprechtechnischen“ kontakt mit ihrerZuhörerschaft.praktische Übungen, kurze theorie-inputs mit Flipchart,einzel-, Dyaden-, kleingruppen- und GruppenarbeitKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €inklusive GetränkeBitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN33Nr.:48 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Burn-out im Lehrerberuf – frühzeitig erkennen undvermeidenTermin: Montag, 18.11.201316:00 – 19:00 UhrDauer: 3 StundenOrt:HBBK MarlHans-Böckler-Berufskolleg Marl/HalternReferent:Zielgruppe:Inhalte:Schule der Sekundarstufe II des KreisesRecklinghausenHagenstraße 28, 45768 MarlUwe ansperger, Lehrer am Berufskolleg, Heilpraktiker(Psychotherapie)16 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs sowieLehramtsstudenten und referendareDas Seminar richtet den Fokus auf die Burn-outproblematikim Lehrerberuf. ein Bewusstsein mit demBlick für Stressoren im Schulalltag zu schaffen isterstes Ziel. Die teilnehmer/-innen haben Gelegenheit,ihre eigene Situation zu beleuchten.Grundlegende Möglichkeiten der Prävention werdenan Beispielen dargestellt. Hierbei geht es um die individuellenMöglichkeiten der teilnehmer/-innen imSinne der rollenprofessionalität.Das Seminar gliedert sich in Vortrag, Workshop undDiskussion. Die eigene aktivität ist dabei wünschenswert.Besonderheiten: anmeldung nicht über die Geschäftsstelle, sonderndirekt bei der rudolf-arnheim-akademie:www.rudolf-arnheim-akademie.de oder dertU Dortmund: www.zfw.tu-dortmund.de/Kosten: 48 €Anmeldung bis zum 29.10.2013 unter der angegebenenAdresse!Nr.:51 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: In der Klasse Autorität seinKlassen steuern aus eigener KraftTermin: Freitag, 15.11.20139:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferentin: Mechthild MertensZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs allerFachrichtungenMit autorität souverän die Dynamiken in den klassenzu steuern, ist das kernanliegen aller Lehrerinnen undLehrer. Die dazu erforderlichen interventionenkönnen systematisch erlernt werden, wenn Sie bereitsind, ihr eigenes erleben und reagieren in den Vordergrundder Betrachtung und des Übens zu setzen. Wasnervt mich, wenn die klasse laut, chaotisch oderunmotiviert ist? Wie kann ich so intervenieren, dassdie Schüler sich verhalten, wie ich es vorgebe. Wiekann ich meine rolle und meine aufgaben so klären,dass ich nicht immer überfordert sein muss? Für dieseFragen werden im Seminar Schritte zur Bewältigungbewusst gemacht und eingeübt.im Seminar werden kriterien vermittelt für:• ihr souveränes auftreten in der klasse;• ein zielorientiertes, überzeugendes intervenieren;• den Umgang mit Störungen, Disziplinlosigkeitenund Widerständen in der klasse;• die Förderung einer toleranten klassenatmosphäre;• das einholen von Unterstützung durch kollegen undSchulleitung.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.: 56Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: NLp im Klassenraum – EinführungTermin: Dienstag, 26.11.201309:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferent: Dr. Michael Gille – individuelle BeratungZielgruppe: 20 – 24 kolleginnen und kollegen des BerufskollegsZiele:Neurolinguistisches Programmieren (NLP) ist die praktischeUmsetzung eines Modells, das sich mit demZusammenhang zwischen sinnesspezifischer Wahrnehmung,Sprache, Denken und Verhalten befasst.NLP bietet wirkungsvolle techniken und Methoden,die ihnen bei der entfaltung ihrer persönlichen Potenziale,der Lösung von kommunikationsstörungen undder optimalen anpassung ihres Verhalten gegenüberanderen Menschen in schwierigen Situationen helfen.Dies NLP-Seminar vermittelt dabei Grundtechniken,die besonders im typischen Lehrer/-innen-alltag hilfreichsein können.Inhalte: Was ist NLP? – Welche Methoden und techniken gibtes?„Classroom-Management“ – ankern im UnterrichtZiele setzen und erreichbar machenZustandsmanagement – „gut drauf“ sein, wenn esdarauf ankommtrapport aufbauen – tragfähige Beziehungen aufbauenund nutzenSpezielle themen der teilnehmerinnen und teilnehmer.Vorbereitung: alle teilnehmer und teilnehmerinnen müssen dieBereitschaft mitbringen, aktiv an den Übungen teilzunehmenund sich ggf. auf Neues einzulassen.Methoden: Übungen für die Praxis, einzelarbeit, kleingruppenarbeit,erfahrungsaustauschKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


34FOrtBiLDUNGeNNr.:59 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Zeitmanagement und Stressbewältigung – gewinnenSie mehr Zeit für Ihre wichtigen Aufgaben –Termin: Samstag, 07.12.2013, 10:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferent: Dr. Bernd M. Lindenberg,Bildung & Beratung, DüsseldorfZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs allerFachrichtungen, erweiterte SchulleitungenInhalte: in den Schulen wächst der Leistungsdruck stetig.Zusätzliche aufgaben werden häufig „draufgesattelt“.Die Bürokratie durch die Hintertür (z. B. Dokumentationspflichten)nimmt zu. Darunter leiden die eigentlichenaufgaben der Lehrerinnen und Lehrer und dasprofessionelle engagement, für das immer wenigerZeit bleibt. Das macht Stress.Dem kann man wirkungsvoll begegnen, wenn manein effektives Zeitmanagement für sich selbst einführt.Die begrenzte Zeit kann bei der Zunahme der aufgabennur durch entlastung von weniger dringlichenarbeiten oder durch erhöhung der eigenen arbeitsproduktivitäteffektiv genutzt werden. Durch diekonzentration auf das Wesentliche der arbeit kannman seine Leistungsfähigkeit erhalten und eventuellsteigern. Wichtig ist aber auch, dass man frühzeitigden arbeitsstress wirksam in den Griff bekommt, willman nachhaltig seine arbeitskraft vor den Folgen vonStress schützen. Durch eine sinnvolle kombinationvon Zeitmanagement und antistresstechniken lässtsich der teufelskreis von arbeitsbelastung und Stressüberwinden, und in der regel steigen dann auchwieder die Leistungsfähigkeit und damit verbundendie arbeitszufriedenheit.• Wie gehe ich mit Zeitfressern und Störungen um?• Wie kann ich meinen Umgang mit knapper Zeit optimieren?• Wie setze ich Prioritäten?• Wie kann ich meine Zeit besser planen?• Wie gewinne ich Zeit durch entscheidungstechniken?• Wie gewinne ich Zeit in konferenzen und Besprechungen?• Welche Stressfaktoren beeinflussen meine arbeit?• Welche auswirkungen hat Stress auf mich?• Welche Möglichkeiten der Stressbewältigung helfenmir?Methoden: impulsreferate und praktische ÜbungenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:61 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: „Im Brustton der überzeugung“ –Stimmtraining für Lehrerinnen und LehrerTermin: Samstag, 14.12.201310:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferentin: elke Zitzke, Coach, trainerin, Lüschow-Zitzke, krefeldZielgruppe: 15 kolleginnen und kollegen aller Fachrichtungen inBerufskollegsInhalte: Bei längerem reden vor der klasse wird die Stimmeschon mal müde, die Lebendigkeit geht verloren, unddas reden wird anstrengend? in diesem Seminar gehtes darum, den persönlichen ausdruck zu entwickelnund gleichzeitig müheloser laut und kräftig sprechenzu können. es wird möglich, einen raum mit derStimme zu füllen und lebendig und überzeugendStoff zu vermitteln.inhaltsübersicht:• körperspannung und -entspannung• atemtechnik und atemrhythmus• Stimmeinsatz und resonanz• verständliche artikulation und sinnvolle Modulation• zuhörerbezogenes Sprechen und zielgerichteteStimmführung• individuelle ausdrucksgestaltung• kurze PräsentationenMethoden: atem-, körper-, Stimmübungen, input, Übungen zurSprechgestaltung, Hinweise zur WeiterarbeitBesonderheiten: Bitte bequeme kleidung, warme Socken, 1 – 2 Decken,1 korken und einen sehr kurzen text (Prosa oderGedicht) mitbringen!!!Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:62 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Nutzen Sie den Ärger in der Klasse und steuern Siemit ihm die Dynamik – Klassen steuern aus eigenerKraftTermin: Freitag, 17.01.20149:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferentin: Mechthild MertensZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs allerFachrichtungenWas machen Sie, wenn sich die Schülerdynamikmitten im Unterricht zu verselbstständigen scheint?DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN35Wie erleben Sie sich und wie die klasse? Behalten Siedie Übersicht über die Wogen, indem Sie verstehen,mit welchen gruppendynamischen Prozessen Sie eszu tun haben und wie Sie die anforderungen souveränsteuern können.ihr Ärger kann ihnen dabei helfen, kraft für ein wachesund adäquates intervenieren zu geben und selbstdabei stressfrei zu bleiben.Inhalte: • kennenlernen der Gruppendynamik der klasse undSteuerungsaufgaben erkennen,• eigene Ärgerreaktionen konstruktiv nutzen,• Unterscheidung von einzelinterventionen und interventionenbezogen auf die klasse,• Handlungsalternativen in Stresssituationen entwickeln.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:63 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: pessimisten küsst man nicht!Termine: Samstag, 25.01.201410:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferent: Dr. Michael Gille, individuelle BeratungZielgruppe: 15 Lehrerinnen und Lehrer an BerufskollegsInhalte: Pessimisten küsst man nicht! Und auch sonst: eskommt auf die eigene gute Verfassung an. Selbstcoachingim Beruf ist der Weg zu mehr Lebensqualität.Den eigenen Zustand bewusst steuern, sich Zielesetzen und erreichen können gehört ebenso zu beruflichemerfolg dazu, wie sich am eigenen Schopf auseinem tief ziehen zu können. Mit anderen Worten: esgeht darum, den eigenen akku immer wieder aufladenzu können und dafür zu sorgen, dass er gar nichtrichtig leer gesogen wird.Die inhalte:• Grundlagen des Selbstcoaching• ressourcen tanken im alltag• Optimismus als bewusste Denkstrategie• eigene Zustände bewusst beeinflussen• Möglichkeiten, sich bewusst emotional abzugrenzen• Ziele erreichbar formulieren• Spezielle themen der teilnehmerinnen und teilnehmerVorbereitung: alle teilnehmer und teilnehmerinnen müssen dieBereitschaft mitbringen, sich ggf. auf Neues einzulassen.Methoden: Übungen für die Praxis, einzelarbeit, kleingruppenarbeit,erfahrungsaustausch.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:64 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Unterricht entspannt meisternTermin: Samstag, 01.02.201410:00 – 17:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 645478 Mülheim a. d. RuhrReferentin: andrea BrennerOberstudienrätin, trainerin, NLP-MasterZielgruppe: 16 kolleginnen und kollegen in BerufskollegsInhalte: Die tätigkeit des Unterrichtens ist äußerst facettenreichund anspruchsvoll und erfordert von Lehrerinnenund Lehrern permanent Höchstleistungen.Besonders der Umgang mit Unterrichtsstörungenwird von vielen Lehrkräften zunehmend als Belastungempfunden.Daher nimmt diese Fortbildung bewusst den entspanntenUmgang mit Unterrichtsstörungen in den Fokus.Nach dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ erfahrenund trainieren Sie im rahmen dieser Veranstaltunginterdisziplinäre Handlungsalternativen, die Siebefähigen, entspannt zu unterrichten und flexibel aufStörungen zu reagieren.• Warum es sich lohnt, entspannt zu unterrichten• training ausgewählter ansätze Michael Grinders zunonverbaler kommunikation im Unterricht• kompetenzerweiterung der Selbst- und Fremdwahrnehmung• Die unglaublich kraftvolle Wirkung positiver Verstärkung• Umgang mit UnterrichtstorpedosMethoden: praxisorientierte arbeitsweise, kurzreferate, trainingin einzel-, Partner- und GruppenarbeitSeminarunterlagen werden zur Verfügung gestellt.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:65 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Dienstrecht und ADOTermin: Mittwoch, 05.02.20149:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 140545 Düsseldorf-OberkasselReferent: OStD a. D. Wolfgang BrücknerZielgruppe: 30 kolleginnen und kollegen in BerufskollegsInhalte: • Hierarchie der rechtsvorschriften:– Gesetze– rechtsverordnungenDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


36FOrtBiLDUNGeN– erlasse– Verfügungen• allgemeine Dienstordnung für Lehrerinnen undLehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter (aDO)• Novellierung 2012• Fallbeispiele aus der Praxis am BerufskollegWeisungenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:67 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Ausstrahlung und Haltung für Sicherheit, Gewaltpräventionund um Selbstbewusstsein zu entwickelnTermin: Samstag, 15.02.2014, 10:00 – 16:00 UhrOrt:Sporthalle, Gesamtschule Globus am Dell-platz,Gottfried-Könzgen-Straße 3,47051 DuisburgReferent: Dr. Michael GilleZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen in BerufskollegsInhalte: „Diese Haltung, diese ausstrahlung, die möchte ichauch mal gerne haben ...“Methoden:„Wie der aussieht, ist mit dem aber heute nicht gutkirschen essen ...“„Mens sana in corpore sano“all diese aussagen stellen einen Zusammenhangzwischen der Haltung des körpers und der Wirkung inkommunikationssituationen oder dem Denken ansich her. Darüber hinaus: Die körperhaltung beeinflusstaktiv unser Denken – zu diesem ergebnis kommteine aktuelle Studie der Universität rotterdam. Genauan dieser Stelle setzt unser Seminar an:Oftmals sind wir uns unserer Haltung und auch derkörpersprache nicht bewusst, nehmen sie als gegebenhin und leben dann bewusst oder unbewusst mitderen Folgen. Über den bewussten einsatz vonkörpersprache, Haltung, einsatz von Distanzen undunserem Bewusst-Sein darüber können wir mitunserem Gesprächspartner „Lernender“ Signaleaustauschen, die uns helfen:• sicher zu wirken und uns sicher zu fühlen• besser, einfacher und konfliktloser Probleme zulösen• Spannungen ab- oder aufzubauen• uns selbst zu steuern• uns selbst zu behaupten• ggf. auch uns selbst zu steuernin dem Seminar wird bewusst auf den üblichen schulischenrahmen verzichtet. in der offenen raumsituationender Sporthalle sollen die Wirkung der Haltungund körpersprache auf sich selber und andere ausprobiertwerden.Besonderheiten: in der Sporthalle werden wir uns duzen. Bringe bittelockere, warme, legere kleidung und Sportschuhesowie eine Decke mit. es erwarten dich viel Bewegung,aktives tun und entspannung, ohne dass„echte“ sportliche und schweißtreibende aktivitätendabeisein werden.Denk bitte an Pausenverpflegung und ausreichendviele Getränke.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.70 (vlbs)Schwerpunkt: persönlichkeitsentwicklungThema: Vorbereitung auf das EignungsfeststellungsverfahrenTermin: nach BedarfSamstag, 10:00 – 16:00 UhrOrt:Heinrich-Hertz-BerufskollegRedinghovenstraße 1640225 DüsseldorfReferent: Olaf Schmiemann, stellv. Schulleiter am Heinrich-Hertz-Berufskolleg und ehemaliges Mitglied vonSchulmanagement NrWZielgruppe: max. 10 kolleginnen und kollegen, die sich für daseignungsfeststellungsverfahren angemeldet habenInhalte: Um das eignungsfeststellungsverfahren ranken sichnoch immer viele Gerüchte. in diesem Seminar wirdder ablauf des eFV erläutert, die verschiedenenÜbungsformen vorgestellt und anhand der auf denSeiten des Bildungsportals veröffentlichten Übungenund kriterien erprobt. Dabei geht es nicht darum, dieim internet veröffentlichten kriterien bei der Bearbeitungder einzelnen Übungen „abzuarbeiten“, sondernvielmehr wird mit den teilnehmerinnen und teilnehmerndas „Leitungsbild“, welches den kriterien zugrundeliegt, entwickelt. alle Gerüchte rund um daseFV können somit abgearbeitet/aufgelöst werden.Methoden: Vortrag, einzelarbeit, Simulation, PlenumKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Besonderheiten: Bei interesse melden Sie sich bitte direkt beiHerrn Schmiemann (schmie-mann@hhbk.de)es wird dann ein gemeinsamer termin mit allen teilnehmerinnenund teilnehmern vereinbart.Nr.:38 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: peer Review – Qualitätsentwicklung mit Blick überden TellerrandTermin: Montag, 30.09.2013, 9:00 – 16:00 UhrOrt:pERSpEKTIVwechsel – Institut für Bildungund BeratungHofaue 54, 42103 Wuppertal (1. Etage links)Referentin: karen Blümcke(Supervisorin, trainerin, Peer, PerSPek-tiVwechsel)angela kühn (Coach, trainerin, Mediatorin,kühn.entwicklungsberatung, Witten)DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN37Zielgruppe:Inhalte:14 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs,Bildungsgangleiter/-innen, ausbildungskoordinator/-innen, referendarePeer review ist ein evaluationsverfahren, das interneund externe evaluation kombiniert. es wird von sogenannten„Peers“ (Personen aus vergleichbaren einrichtungen)durchgeführt und dient der kontinuierlichen,freiwilligen und selbstgesteuerten Qualitätsverbesserung.Beim transnationalen Peer review geschieht dieseevaluation zudem länderübergreifend.Das Besondere an Peer review ist das wertschätzendeFeedback „auf gleicher augenhöhe“. Peers sind inähnlichen Bildungseinrichtungen tätig, kennen alsodas Feld, in dem evaluiert wird und wissen um dieHerausforderungen vor denen Schulen heute stehen.als „kritische Freunde“ ermöglichen Peers einen wohlgesinntenund auf entwicklung gerichteten Blick vonaußen. ihr Feedback bezieht sich dabei immer aufbestimmte, selbst gewählte Fragestellungen derSchule. Dies können z. B. die Lehr- und Lernprozessesein, die Beurteilungs- und Prüfungsprozesse, dieinfrastruktur oder auch die arbeitsbedingungen.Ziel dieses eintägigen trainings ist es,• in den Prozess/ablauf des Peer reviews einzuführen,• die rolle und aufgaben der Peers zu klären,• die kompetenzen und den eigenen Lernbedarf alsPeer festzustellen,• den Nutzen für die eigene Schule einzuschätzensowie• die entscheidungsfindung zu unterstützen: sich alsPeer zur Verfügung zu stellen oder das Verfahren inder eigenen Schule zur Qualitätsentwicklung zunutzen.• Das training befähigt die teilnehmenden zur Begleitungeines Peer reviews unter der Leitung einesPeer-Leaders.Methoden: input, Plenumsgespräch, einzel- und Partnerarbeit,ÜbungenBesonderheiten: Mittagessen in einem nahe gelegenen restaurantKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:42 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: Einführung in das Beamten- und DienstrechtTermin: Donnerstag, 10.10. 201310:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 140545 Düsseldorf-OberkasselReferentin: rechtsanwältin Carola DehmelZielgruppe: 20 – 24 Personen, kolleginnen und kollegen in BerufskollegsInhalte: in diesem Seminar werden rechtliche themen besprochen,die für Lehrer/-innnen besonders wichtig sind.Ziel:Sie als Lehrer/-innen müssen sich täglich mit Fragender Haftung, der aufsicht, der Vertretung von kollegenetc. beschäftigen. Um diese aufgabe leicht bewältigenzu können, benötigen Sie fundierte kenntnisseder rechtlichen Grundlagen. Sie müssen zudemwissen, wo diese rechtlichen Grundlagen zu findensind und wie Sie mit den Gesetzestexten umzugehenhaben.Die teilnehmer/-innen werden nach dem Seminar mitder BaSS umgehen können und die wichtigsten rechtlichenGrundlagen der aDO und der Beamtengesetzekennen und umsetzen können.Besonderheiten: Bitte bringen Sie die BaSS mit!!!Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Nr.Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!43 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: „Die Kollegen motiviert ans Arbeiten kriegen ...!??Führungsgespräche im SchulalltagTermin: Freitag, 11.10. 20139:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferentin: elke Zitzke, Beraterin, CoachLüschowZitzke, krefeldZielgruppe: 12 kolleginnen und kollegen aller Fachrichtungen in(angehender) LeitungsfunktionInhalte: Führen ist im Schulalltag eine schwierige aufgabe: oftist es ein Führen ohne disziplinarische Funktion, diekollegen haben ihre eigene Vorstellung von einem„kollegialen Führungsstil“, instrumente gibt es keine,und respekt und Wertschätzung kommen auch nichtunbedingt von selbst. Welche Möglichkeiten gibt es,zu motivieren, kritik anzubringen, das team zusammenzuhalten,notwendige zielführende aktivitätendurchzusetzen, ...?Methoden:im Seminar werden Werkzeuge und Methoden fürFührungsgespräche vorgestellt und in konkreten Situationengeübt. Videoaufzeichnungen ermöglichenein persönliches Feedback und individuelle tipps.kurzvorträge und Plenumsgespräche, Gruppenarbeit,Übungen mit VideoanalyseKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


38FOrtBiLDUNGeNNr.:49 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: Feedback-KompetenzTermin: Mittwoch, 13.11.20139:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 140545 Düsseldorf-OberkasselReferent: Dennis Sawatzki, M.a., Unternehmen reflactionZielgruppe: 16 – 20 kolleginnen und kollegen in Berufskollegsaller BildungsgängeInhalte:im schulischen sowie späteren beruflichen Miteinandermüssen die Schüler immer wieder in verschiedenenteams zusammenarbeiten. insbesondere wenndiese Zusammenarbeit längerfristig angelegt ist,entscheidet auch die Feedback-kompetenz dereinzelnen Mitglieder darüber, wie produktiv dieGruppe zusammenarbeitet und wie zufrieden sie auchaus sozialer Perspektive mit der gemeinsamen arbeitist.eine solche Feedback-kompetenz ist das ergebniseines Lernprozesses, der bereits zu Schulzeiten forciertwerden sollte. insbesondere, wenn immer wieder aufschülerzentrierte Unterrichtsformen zurückgegriffenwird, ist es sinnvoll, dass sich die Schüler nach getanerGruppenarbeit kriteriengeleitete rückmeldungengeben, um die künftige Zusammenarbeit sukzessivezu optimieren. Dies bedarf der anleitung.Gegenstand dieser Fortbildung ist die Frage, wie einesolche Feedback-kompetenz schrittweise ausgebildetwerden kann.Methoden: in dieser Veranstaltung werden Feedback-Methodenvorgestellt, ausprobiert und reflektiert, die nicht nurfür die Schüler-Schüler-konstellation geeignet sind.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.50 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: Vertiefung in das Beamten- und DienstrechtTermin: Donnerstag, den 14.11.201310:00 Uhr – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 140545 Düsseldorf-OberkasselReferentin: rechtsanwältin Carola DehmelZielgruppe: 15 kolleginnen und kollegen in BerufskollegsInhalte: Dieses Seminar richtet sich an alle teilnehmer/-innen,die mein einführungsseminar besucht haben undLehrer/-innen, die bereits gut mit der BaSS umgehenkönnen. in diesem Seminar werden die wichtigstenrechtsfragen für Lehrer/-innen anhand von vielenpraktischen Beispielen vertieft. eigene Fälle sind willkommen,die dann gemeinsam erarbeitet werden.Ziel:Die teilnehmer/-innen bekommen mehr Sicherheit imUmgang mit den relevanten rechtsgrundlagen.Besonderheiten: Bitte bringen Sie die BaSS mit und Fälle aus ihrertäglichen arbeitKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:52 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: Mit Lernschwierigkeiten und psychischen AuffälligkeitenumgehenTermin: Samstag, 16.11.2013, 10:00 – 16:00 UhrOrt:AlteramentumGraf-Adolf-Str. 41, 40210 DüsseldorfTel.: 0176 24405182Referenten: Udo Hentrich, Psychotherapeut in eigener Praxis,Dozent für Psychotherapie, Supervision, Verbandfreier Psychotherapeuten (VfP) und Gesellschaft fürwissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG),Lehrer am BerufskollegGabriella tria, Geschäftsführerin von alteramentum –anima – ars, psychologische Beratung, Dozentin fürPsychotherapie, CoachTeilnehmer: 20 kolleginnen und kollegenInhalte: auffällige Schüler gibt es in fast jeder klasse. Dochworan kann ich Lernschwierigkeiten und psychischeProbleme wie angststörungen, kommunikationsstörungen,aD(H)S, Dyskalkulie, tic-Störungen, selbstverletzendeVerhaltensweisen, ess-Störungen usw.erkennen?Wie kann ich im Unterricht damit umgehen? Wirwollen mit ihnen über Verhaltensweisen undSymptome sprechen, auf die Sie im Unterricht achtenkönnen und entsprechend reagieren sollten.Wir möchten ihnen Strategien und Maßnahmen fürihren Unterricht mit an die Hand geben und ihnendamit mehr Sicherheit im Umgang mit diesen Schülerinnenund Schülern vermitteln.Besonderheiten: Nach der Veranstaltung stehen ihnen die referentenfür (kurze) einzelgespräche oder Nachfragen zurVerfügung.Kosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:54 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: There’s No Business Like Show Business –Öffentlichkeitsarbeit und MarketingTermin: Samstag, 23.11.2013, 10:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 1, 40545 Düsseldorf-OberkasselReferent: Dr. Bernd M. Lindenberg,Bildung & Beratung, DüsseldorfDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN39Zielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs allerFachrichtungen, erweiterte SchulleitungenInhalte: tu Gutes und sprich darüber – ist ein Leitsatz aus derÖffentlichkeitsarbeit, der inzwischen auch für Schulengilt. Die Schulen werden zunehmend autonomer undselbstständiger in ihren entscheidungen und in einerVielzahl von schulischen Bereichen. Viele Schulenhaben ihre Hausaufgaben gemacht und ein innovativesSchulprogramm entwickelt, sich ein neues Profilgegeben und setzen dies in der Pädagogik und in derOrganisation um. Schulen sind dabei aber zunehmendauch dem Wettbewerb ausgesetzt. Sie stehenimmer stärker im Blickpunkt der Öffentlichkeit, unddie Bedürfnisse nach information und Orientierungnehmen zu. eine diesen anforderungen gerechtwerdende Öffentlichkeitsarbeit und Werbung wirddamit immer wichtiger für den erfolg der Schulen. Diefür diese aufgabe Verantwortlichen in der Schulebenötigen hierfür unterschiedliche kompetenzen. Umüber neue entwicklungen an der Schule zu berichtenoder Werbung dafür zu machen, müssen sie zu unterschiedlichenkommunikationspartnern gute Beziehungenaufbauen, ein Gespür für ihre rolle dabeientwickeln und eine funktionierende Organisationaufbauen.• Öffentlichkeitsarbeit, Pressearbeit und Werbung• Schulprogramm, image der Schule und Corporateidentity• Gestaltung und Organisation der Pressearbeit• Wie produziere ich Nachrichten und bekomme sie indie Presse?• Schulveranstaltungen und events• Sponsoring und Finanzierung• Publikationen und Werbemittel• internetauftritt und Schulprofil• Zusammenarbeit zwischen Schulleitung undPr-Verantwortlichen• kommunikation mit Schulpersonal, eltern,Schüler(inne)n• krisen-Pr zwischen Offenheit und SchutzbedürfnissenMethoden: impulsreferate und praktische ÜbungenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:55 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: Erfolgreiche Strategien der KlassenleitungTermin: Montag, 25.11.20139:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 140545 Düsseldorf-OberkasselReferentin: elke Zitzke, Coach, trainerin, Lüschow-Zitzke, krefeldZielgruppe: 15 (angehende) klassenleiter/-innenInhalte: klassenleiter/-innen prägen eine klasse in besonderemMaße. Um so wichtiger, sich klarzumachen, in welcherichtung sich die klasse entwickeln soll – und welchesangemessene Strategien sind, um die angestrebtenZiele zu erreichen.• themen (auswahl)• rollen und aufgaben der klassenleitung• Lernatmosphäre, Disziplin und regeln• Persönliche autorität• Nähe und Distanz• Leitung des Lehrerteams• konfliktbewältigung an unterschiedlichen Fronten …Methoden: Gruppenarbeit, input, moderierte Plenumsgespräche,Übungen/rollenspiele, teilnehmerunterlagenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:57 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: Grundlagen der erfolgreichen Motivation undMitarbeiterführung – gemeinsam Ziele finden undumsetzen –Termin: Samstag, 30.11.2013, 10:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 1, 40545 Düsseldorf-OberkasselReferent: Dr. Bernd M. Lindenberg,Bildung & Beratung, DüsseldorfZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen in Berufskollegs allerFachrichtungen, erweiterte SchulleitungenInhalte: Die anforderungen an Schulleitungen nehmen durchdie wachsende komplexität des Schulalltags laufendzu. ausgangspunkt für das Management der Schuleist die jeweilige Leistungskultur, wie sie z. B. in ihremSchulprogramm beschrieben ist. Hierin zeigt sich, mitwelchem Profil die Schule sich den heutigen undzukünftigen anforderungen stellt. Die für dieFührungsarbeit notwendigen Handlungskompetenzenerstrecken sich hierbei auf die sichere Beherrschungvon Motivations- und Führungstechniken, dieFähigkeit, in jeder Situation angemessen zu kommunizierenund Chancen der schulischen entwicklunginnovativ zu nutzen.Das Seminar vermittelt kompakt, wie sich Lehrerinnenund Lehrer, aber auch teams erfolgreich motivierenund führen lassen, um die Schule gemeinsam mitallen Beteiligten weiterzubringen. Hierbei werden dieProbleme und Belastungen, vor denen die Schulenund die Menschen in ihr stehen, nicht geleugnet,sondern es wird nach realistischen Lösungswegenund Lösungen gesucht.• Was wird von mir als Mitglied der Schulleitung erwartet?• Wie motiviere ich Lehrerinnen und Lehrer?• Ziele und Systematiken von Mitarbeitergesprächen• konfliktlösungen bei MitarbeitergesprächenDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


40FOrtBiLDUNGeN• Zusammenhang zu anderen Führungsgesprächen• Das team: Versuch einer Begriffsbestimmung• Führen von Gruppen, Beteiligung der Mitarbeiter ander Gruppenarbeit• erfolgreiche Gruppenarbeit und ihre Voraussetzungen• Besprechungstechniken: Probleme auf der Sach- undBeziehungsebene lösen• konflikte im team• transferpläne für die PraxisMethoden: impulsreferate und praktische ÜbungenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:58 (vlbs)Schwerpunkt: SchulentwicklungThema: Bedeutender als das „WAS“ Sie für das Kollegiumleisten, ist, „WIE“ Sie es ausführen!Termin: Freitag, 06.12.20139:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferentin: Mechthild Mertens, Supervisorin (DGSv),Organisationsberaterin, Mediatorin, Beratungspraxisin BochumTeilnehmer: eine Unterstützung für Bildungsgangleiter und andereFunktionskräfte an Berufskollegs, interessierte Lehrerinnenund Lehrer an BerufskollegsInhalt: Neben den bürokratischen aufgaben, die Sie für denBildungsgang oder die gesamte Schule übernehmen,fordert Sie häufig die von kolleginnen und kollegenabhängige unbefriedigende kooperation. immerwieder fällt ihnen der offene oder verdeckte Widerstandauf oder Sie verlassen mit schalem Geschmackkonferenzen oder einzelgespräche. Dass Sie unsicherwerden und die arbeit mühevoll ist, ist nur ein teil desProblems, ein anderer ist, dass Sie sich kaum mitjemandem besprechen können und ihnen faktischekriterien zur einschätzung des erlebten und zurkonstruktiven Veränderung fehlen.in der Fortbildung werden kriterien vermittelt für:• einen motivierenden Führungsstil;• einen konstruktiven Umgang mit Widerständen imkollegium;• deeskalierende interventionen in konfliktsituationen;• integration von problematischen kolleginnen undkollegen;• Steuerung der kollegiumsdynamik;• entwicklung einer innovativen kollegiumskulturKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:39 (vlbs)Schwerpunkt: FachentwicklungThema: Einführung in das Kooperative Lernen (KL I)Termin: Mittwoch, 02.10.2013, 9:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie, „Die Wolfsburg“Falkenweg 6, 45478 Mülheim a. d. RuhrReferenten: Gabriele Schürenberg, Hans-Georg küchlerModeratoren für kooperatives Lernen in Schule undLehrerfortbildungZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen aller Bildungsgänge undFachrichtungen im BerufskollegInhalte: in dieser Fortbildung erhalten Sie einen praxisorientierteneinblick in das konzept und in zentrale Methodendes kooperativen Lernens. Sie erfahren, wie ihrUnterricht mit kooperativen Unterrichtsstrategieneffektiver und nachhaltiger gestaltet werden kann.Dazu können Sie ihre bisher erstellten Unterrichtsmaterialienweitestgehend beibehalten. im Verlauferproben Sie Strategien, wie Sie Schüler stärker aktivierenund individuell fördern können und probierenzahlreiche praktische Übungen selbst aus. Dadurcherhalten Sie Werkzeuge, die Sie unmittelbar in ihrenUnterricht integrieren können.Was habe ich davon?• Weiterhin einsatz meiner bisherigen Vorbereitungen• kennenlernen von neuen Unterrichtsstrategiendurch Selbsterfahrung als Lernende(r)• auffrischung bekannter Methoden• mehr Zeit im Unterricht für die individuelle Förderungvon Schüler(inne)n• für Organisatorisches• zum erholen• ruhigere Unterrichtsatmosphäre• selbstständig, konzentriert arbeitende Schüler/-innen• Schüler/-innen, die sich wechselseitig unterrichten• zunehmende Verbesserung von Sozialkompetenzender Schüler/-innenWas haben die Schüler/-innen davon?• gut strukturierten, abwechslungsreichen Unterricht• ruhe für einzelarbeiten• intensiven austausch mit teammitgliedern• Üben von respektvollem und wertschätzendemUmgang miteinander• wechselseitiges Unterrichten (Schüler – Schüler)• hohe Beteiligung• häufiges Präsentieren von arbeitsergebnissen• Schüler/-innen werden selbstständigerMethoden: Gruppenbildung, kooperativer 3-Schritt, Placement,diverse kooperative Partnerarbeiten, reflexionBesonderheiten: Lernen durch ausprobierenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


FOrtBiLDUNGeN41Nr.:40 (vlbs)Schwerpunkt: FachentwicklungThema: paul Klee: pädagogisches Skizzenbuch.Die Linie als Ausgangspunkt der FormenlehreTermin: Mittwoch, 09.10.2013, von 10:00 – 16:00 UhrOrt:HBBK MarlHans-Böckler-Berufskolleg Marl/HalternReferent:Zielgruppe:Inhalte:Schule der Sekundarstufe II des Kreises RecklinghausenHagenstraße 28, 45768 MarlUje Fenger20 kolleginnen und kollegen in BerufskollegsDas Gestalten erfordert eine solide Basis theoretischerGrundkenntnisse, die in diesem tagesseminar erarbeitetwerden sollen; anhand des Pädagogischen Skizzenbuchesvon Paul klee von 1924 und der inhalte desUnterrichts am Bauhaus (u. a. auch Moholy-Nagy,kandinsky, Schlemmer) werden praktische Übungenfür die Unterrichtsinhalte am Berufskolleg durchgeführt.in kenntnis der anforderungen, wie sie durchrichtlinien und Lehrpläne vorgegeben werden, bildetdiese Fortbildung den einstieg in eine kontinuierlicheerarbeitung didaktischer Möglichkeiten und gestalterischerthemenstellungen.eine Literaturliste wird nach der anmeldung an dieteilnehmer/-innen versandt; die kenntnis der berufsspezifischenund schulischen kompetenzerweiterungenist Voraussetzung und sollte zu Beginn unterden teilnehmer(inne)n zu einer arbeitsplattform festgelegtwerden. Neben den allgemeinen Grundlagender Gestaltungselemente und Gestaltungsprinzipienformulieren die kursteilnehmer/-innen die themender halbjährlichen erweiterungen des Seminarangebots.Ziel ist die erstellung einer „Didaktik der Gestaltung“als Grundlage für die arbeit am Berufskolleg, die sichfür eine weitere Differenzierung in den Bildungsgängenanbietet.Besonderheiten: Bitte mitbringen: Skizzenblock, Bleistift (6B).Anmeldung nicht über die Geschäftsstelle, sonderndirekt bei der Rudolf-Arnheim-Akademie: www.rudolf-arnheim-akademie.de oder der TU-Dortmundwww.zfw.tu-dortmund.de/Anmeldung bis zum 09.09.2013Kosten: 75 €Nr.:53 (vlbs)Schwerpunkt: FachentwicklungThema: Komplexere Methoden im Kooperativen Lernen(KL II)Termin: Mittwoch, 20.11.2013von 9:00 – 16:00 UhrOrt:Jugendherberge DüsseldorfDüsseldorfer Str. 140545 Düsseldorf-OberkasselReferenten: Gabriele Schürenberg, Hans-Georg küchler, Moderatorenfür kooperatives Lernen in Schule und LehrerfortbildungZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen aller Bildungsgänge undFachrichtungen im Berufskolleg, die sich mit Grundkenntnissenim kooperativen Lernen oder auchsolche, die sich auch ohne Vorkenntnisse auf den Wegmachen wollen.Inhalte: Die teilnehmenden erfahren in dieser Veranstaltungnach einer einführenden, kurzen Wiederholung desGrundprinzips komplexe Unterrichtsstrategien deskooperativen Lernens (kL). anhand des Lerntempoduettswird eine Form der strukturierten Partnerarbeitvorgestellt und durchgeführt, die dem individuellenLerntempo der Schüler/-innen in heterogenen klassenrechnung trägt. Darüber hinaus wird die Gruppenanalyseerprobt. Positive abhängigkeiten könnenals element fortgeschrittenen kooperativen Lernensbeim Partnerpuzzle erfahren und erprobt werden.Besonderheiten: Lernen durch ausprobierenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!Nr.:68 (vlbs)Schwerpunkt: FachentwicklungThema: Komplexere Methoden im Kooperativen Lernen(KL III)Termin: Mittwoch, 26.02.2014von 9:00 – 16:00 UhrOrt:Katholische Akademie„Die Wolfsburg“Falkenweg 6,45478 Mülheim a. d. RuhrReferenten: Gabriele Schürenberg, Hans-Georg küchler, Moderatorenfür kooperatives Lernen in Schule und LehrerfortbildungZielgruppe: 20 kolleginnen und kollegen aller Bildungsgänge undFachrichtungen im Berufskolleg, die sich mit Grundkenntnissenim kooperativen Lernen oder auchsolche, die sich auch ohne Vorkenntnisse auf den Wegmachen wollen.Inhalte: Die teilnehmenden erfahren in dieser Veranstaltungnach einer einführenden, kurzen Wiederholung desGrundprinzips – komplexe Visualisierungsstrategiendie im kooperativen Lernen (kL) sehr gut angewendetwerden können. Dabei wird das Lernen bei den Schülerinnenund Schülern deutlich vertieft und nachhaltiger.Besonderheiten: Lernen durch ausprobierenKosten: Mitglieder 40 €, Nichtmitglieder 160 €Bitte beachten: Der Anmeldeschluss ist 6 Wochenvor dem Fortbildungstermin!DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


42it-NeWSIT-NewsSMartPHONe PUtZeNein Microfasertuch zum entfernen von Fingerabdrückenhaben viele Smartphonebesitzer immer griffbereit. aberwird auch das System „geputzt“? Beim Surfen, Mailen oderSpielen, in der regel werden Daten abgespeichert, die denzukünftigen Zugriff schneller machen sollen. Diese Datenbleiben auf dem Smartphone oder dem tablet, auch wennsie schon lange überholt sind. auf Dauer wird das Gerät solangsamer oder startet nicht mehr richtig! Deshalb empfiehltes sich, etwa einmal im Monat aufzuräumen.Bei android-Geräten kann zum aufräumen z. B. das kostenloseProgramm „Clean Master“ aus dem Play Store genutztwerden. Bei über 500.000 Bewertungen hat es einen Schnittvon 4,8/5 Sternen – überragend!Für iPhones und itabs gibt es „Phone Clean“, ebenfallskostenlos, aber nicht so gut bewertet. Vor reinigung mit„Phone Clean“ sollte ein aktuelles Backup erstellt werden,auch wenn die Gefahr von Datenverlust gering ist.PrOViDer-DateNDie internet- und Mobilfunkanbieter müssen die Daten derkunden speichern. Bis jetzt konnten z. B. Polizei, Zoll oderNachrichtendienste nur nach richterlichem Beschlussdarauf zugreifen. Seit dem 1. Juli können Behörden direktauf die Daten zugreifen – ohne einen richter zu befragen.Ob das Gesetz vor dem Verfassungsgericht Bestand hat, istfraglich, Datenschützer haben schon eine klage angekündigt.PC, NOteBOOk ODer PaD?Für den Urlaub ist der PC völlig ungeeignet und selbst einnormales Notebook oft zu schwer. ein Pad ist ideal, umMails zu schreiben, Photos anzuschauen oder kurze Newszu lesen. Unterrichtsvorbereitung auf dem Pad? kaummöglich, hier ist der PC die richtige Wahl. Beim Notebooksind das Display und die tastatur nur ein Notbehelf. idealsind ein PC für das arbeitszimmer und ein Pad für dieCouch, den Biergarten oder den Urlaub. Soll es nur einGerät sein, ist der kauf eines Sub- oder Ultranotebooksempfehlenswert. Mit ca. 2,5 kg Gewicht ist es mobil, eineexterne tastatur und ein externes Display macht es zumvollwertigen arbeitsgerät. allerdings kostet bei diesenGeräten gute Leistung viel. Geräte mit einem intel Corei7-Prozessor und einer guten Grafikkarte kosten leichtüber 1.000 €. Dafür kann auch ein gutes Standgerät mitDisplay und tastatur plus tab angeschafft werden.MiNi-LaUtSPreCHerkein Platz mehr im reisegepäck? ein Mini-Lautsprecher passtimmer! Über Bluetooth kann er mit dem Handy, demMP3-Player oder dem tab verbunden werden. Der klang istmeist besser als der aus den eingebautenLautsprechern, ein eingebauter akku hältmeist ca. 4 Stunden. Gut sind z. B. der„WOOFit“ von SaCkit oder der „BluetoothCapsule Speaker“ von r.O.GNt. einigeModelle haben ein eingebautes radio undeinen einschub für eine SD-karte, um Musikdirekt wiederzugeben. Die Mini-Lautsprecher kosten ca. 50 €.www.woofit.dewww.r-o-gnt.comiOS 7Sie besitzen ein iPhone 4 oder 5? Dann warten Sie bestimmtschon auf den Herbst! Dann gibt es das neue Betriebssystemvon apple, das „iOS 7“. Wirklich innovative Neuerungen gibtes aber nicht, viele der Änderungen sind schon von androidoder Windows Phone bekannt. So gibt es z. B.– „airdrop“ zum direkten tausch vonDateien,– eine GPS-Foto-app, die den Ort deraufnahme mit dem Foto abspeichert,– Systembefehle mit Siri (z. B. „SchalteWLaN ab“),– ein „Control Center“, mit dem sich diewichtigsten Systemfunktionen sofortschalten lassen.auch die Besitzer eines iPads können sich auf das neue iOSfreuen, allerdings erst ab dem iPad 2, die „Ur-iPads“ aus demeinführungsjahr 2010 gehen leer aus.DiSPLayPFLeGeOb Fernseher oder Computer-Display, gelegentlich ist einereinigung angesagt. Nutzen Sie dazu auf keinen Fall einennormalen Putzlappen und Wasser, kratzer und Feuchtigkeitsschädenkönnen die Folge sein! auch sind normale reinigeroder Desinfektionsmittel oft zu aggressiv für die Displayoberfläche.Wenn Sie folgende Hinweise beachten, haben Sie langeFreude an einem strahlenden Display.– Nutzen Sie nur spezielle reinigungstücher und -flüssigkeiten,regelmäßig gibt es diese günstig bei aldi & Co.– Weichen Sie Flecken mit der Flüssigkeit ein, üben Sie keinenDruck aus! Druck kann die kristalle im Display zerstören!– ecken und kanten können Sie mit einem Wattestäbchenreinigen, das mit reinigungsflüssigkeit getränkt ist.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


it-NeWS43tOOLBarSSchon wieder aus Versehen eine toolbar installiert? immerhäufiger werden bei der installation von kostenlosenProgrammen diese Leisten für den Browser mitgeliefert.Zwar kann deren aufspielen in der regel verhindert werden,doch das entsprechende kästchen wird leicht übersehen.Manchmal sind diese toolbars nützlich, z. B. die Googletoolbarzum schnellen Suchen. Oft sind sie jedoch unnützund leiten auf Werbeseiten. Das entfernen von toolbars isteinfach:– Firefox listet sie unter extras/add-ons/erweiterungen.Hier finden Sie die installierten toolbars und können„entfernen“ wählen.– Beim internet-explorer geht es ähnlich. Unter „extras/add-ons verwalten“ finden Sie die toolbars und könnensie dort deaktivieren. Das Löschen ist allerdings im internetexplorer nicht möglich. Dies muss über die Windows-Systemsteuerung/Programme und Funktionen erfolgen.einige aggressive toolbars lassen sich mit den normalenMöglichkeiten jedoch nicht entfernen. in solchen Fällenhelfen Programme wie der kostenlose „iObit Uninstaller“.Download z. B. beiwww.chip.deWiNDOWS-MaUSBald bekommt Windows 8 den Startknopf zurück! Bis essoweit ist, kann die neue „Sculpt Comfort Mouse“ vonMicrosoft abhilfe schaffen. auf der linken Seite hat dieseMaus ein kleines touchpad,über das schnell der Desktopaufgerufen werden kann.Durch Streifen des Padswerden alle apps angezeigtoder es wird durch die geöffnetenapps geblättert. Die drahtlose Bluetooth-Mauskostet ca. 35 € (z. B. bei redcoon.de).www.microsoft.deaPP-tiPP: DB NaViGatOrFür alle Bahnfahrer eine Pflichtapp! Der Navigator zeigtVerspätungen an und beinhaltet auch die meisten BusoderStraßenbahnpläne. Handy-tickets für fast alleDB-Verbindungen ab 51 km können direkt gebuchtwerden. Die app ist kostenlos für alle Systeme erhältlich.iNterNetFernbusse sind bequem und billiger als die Bahn! Hier findenSie angebote der verschiedenen anbieter. Zur Buchungwerden Sie auf die Seite des anbieters weitergeleitet.www.busliniensuche.deSie haben etwas zu verkaufen? Hier erfahren Sie die ankaufspreiseder Second-Hand-aufkäufer wie Flip4new, amazonoder rebuy. Unter 38 ankäufern wird das beste angebot ermittelt.einige aufkäufer (z. B. amazon) bieten zwar gute Preise,zahlen aber nur in Form von Warengutscheinen.www.bonavendi.deWie wird das Wetter in der nächsten Woche? „Wetter online“,einer der ältesten internet-Wetterdienste, hat seinen auftrittneu gestaltet. Neben 14-tage-Wettervorschau bietet das Portalz. B. Stationsdaten, Segelwetter, radarbilder, Fotostrecken undWettervideos.www.wetteronline.deihr konterfei auf einem Plakat? Mit Photofunia kein Problem!Durch ständige erweiterungen stehen nun etwa 400verschiedene Möglichkeiten zur auswahl. Neu sind z. B.Postkarten zu verschiedenen Gelegenheiten wie Osternoder Weihnachten.www.photofunia.comkonkurrenz für Zalando! Dieser Shop will den 4.200 Schuhgeschäftendes einkaufsverbundes „aNWr“ eine Plattform zumOnline-Verkauf geben. Das angebot ist groß, der Versandkostenlos. Demnächst soll auch eine abholung im nächstenSchuhgeschäft der Gruppe möglich sein.www.schuhe.deDateNaUtOBaHNDeutschland ist ein fortschrittliches Land! außer beimausbau mit Breitband-anschlüssen. in Südkorea ist diedurchschnittliche Surfgeschwindigkeit mehr als doppeltso hoch, selbst in rumänien ist sie noch schneller als inDeutschland. Nur knapp 55 % der deutschen Haushaltekonnten ende 2012 auf eine Bandbreite von 50Mbit/szugreifen. in den nächsten Jahren soll es aber besserwerden; bis 2018 sollen die 50Mbit flächendeckenderreicht werden.http://breitbandinitiative.deDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


44BeriCHteBERUFSKOLLEG HATTINGENproben für den Ernstfallangehende Bankkaufleute organisieren assessmentcenter für Schülerinnen und Schülerder Höheren HandelsschuleJetzt bewerbenWer sich im kommenden Jahr einen ausbildungsplatzsichern will, sollte sich jetzt bewerben. Dies nahmen dieauszubildenden der BkM (Mittelstufenklasse Bankkaufleute)zum anlass, für die Schülerinnen und Schüler derJahrgangsstufe 11 der Höheren Handelsschule ein assessmentcenteram Berufskolleg Hattingen (BkH) zu organisieren.Der erste eindruck zähltauf das zuvor veröffentlichte Stellenangebot gingen zahlreicheBewerbungen um einen ausbildungsplatz zur Bankkauffrau/ zum Bankkaufmann ein. Doch auch in der realitäterhält nicht jeder Bewerber die Möglichkeit, sich in einemassessmentcenter zu präsentieren. Denn der erste eindruckzählt. eine aussagekräftige, repräsentative Bewerbung, dieaus der Masse heraussticht, ist heutzutage wichtiger dennje. Damit dies den Schülerinnen und Schülern bewusstwurde, machten unsere angehenden Bankkaufleute bereitseinen Wettbewerb aus der Bewerbungsphase. Von insgesamtvier Unterstufen der Höheren Handelsschule durftennur zwei am assessmentcenter teilnehmen. Und zwar diezwei Besten. Hierzu wurden die Bewerbungen mittels einerNutzwertanalyse ausgewertet. kriterien wie das einhaltenvon Formalitäten, das eingehen auf die ausgeschriebenenanforderungen, kreativität und Persönlichkeit, aber auchsprachliche Gewandtheit wurden hier bewertet. So kristallisiertensich recht schnell zwei klassen als Favoriten herausund wurden im klassenverband zum assessmentcentereingeladen. Jedoch erhielt jeder einzelne Schüler ein individuellesFeedback zu seiner Bewerbung.Start ins assessmentcenterFür die zwei Siegerklassen hieß es dann am 23.04.2012„Herzlich willkommen zum assessmentcenter 2013 amBerufskolleg Hattingen“. Nach der Begrüßung der Schülerinnenund Schüler durch die angehenden Bankerinnen undBanker starteten die Bewerber in einen aufregenden Vormittag.an fünf spannenden Stationen, zuvor in kleingruppen vonden künftigen Bankerinnen und Bankern organisiert,wurden die Schülerinnen und Schüler von den auszubildendenauf die Probe gestellt und kritisch bewertet. Hierzuwurden zuvor Bewertungsbögen ausgearbeitet, die einklares Feedback zuließen. Zu bewältigen war ein verzwickterWissenstest, der sowohl das allgemeinwissen als auchdie Deutsch- sowie Mathekenntnisse der Bewerber abfragte.„Der test war echt anspruchsvoll und kniffelig. ich hatte someine Probleme …“, gab Schüler tim zu. er müsse sich inZukunft noch besser auf eine solche aufgabe vorbereitenund für den ernstfall trainieren. Weiter ging es mit einerDiskussionsrunde, in der die Bewerber themen wie rauchverbotein Lokalen oder das abschaffen von Schulnotensowie die Vor- und Nachteile des Sparens diskutierten.einige der Bewerber waren hierbei voll in ihrem element –sie übernahmen die rolle der Diskussionsführer undäußerten leidenschaftlich ihre Meinung. Besonders schüchterneBewerber mussten über ihren Schatten springen.Lustig ging es an der Station Verkaufsgespräche zu. Hierdurften die Bewerber aus verschiedenen Fällen wählen. Zuverkaufen waren ein Menü im restaurant, Mode, Schuhe,eine Handtasche, eine reise, ein Handy und auch ein auto.Die angehenden Bankerinnen und Banker erwiesen sichmeist als schwierige kunden, die von den jungen Bewerbernin der regel durch einfallsreiche Verkaufsargumenteüberzeugt wurden.Von den Bewerbern als besonders schwierig empfundenwurde die Station Selbstdarstellung. Hier hatten sie dieaufgabe, ihre eigene Person vor einer kritischen, mit Pokerfaceaufwartenden Jury vorzustellen. Freies Sprechen, Blickkontaktund eine aufrechte körperhaltung standen hier imFokus. „Mich als interessante Persönlichkeit darzustellen,war wirklich das Schwierigste“, so Schüler Daniel. „ich wartotal nervös. keine Miene haben die verzogen …“. Die angehendeBankkauffrau Selina äußerte sich ebenfalls hierzu. „ineiner so strengen rolle zu bleiben, habe ich als wirklichanspruchsvolle aufgabe empfunden. Die Bewerber tatenmir teilweise richtig leid. ich kann mich gut in sie hineinversetzen.Schließlich war ich vor kurzem noch selbst in dieserSituation und damals total aufgeregt. Da hätte ein Lächelnschon mal weitergeholfen.“ Nach kurzer Beratung nachDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


BeriCHte45jedem einzelnen Gespräch gaben die jungen auszubildendendann den Bewerbern Lob und tipps, was in Zukunftbeachtet werden sollte. Hierfür waren die meisten Bewerbersehr dankbar. an der Station Präsentation lernten die Bewerberzum einen den Umgang mit einem schwierigen Sachtextund dessen wirkungsvolle Darstellung, zum anderen dasUmgehen mit einer harten, teilweise gewollt unfreundlichwirkenden Jury. Schülerin Maria war geschockt über denharten Umgang mit den Bewerbern, der in der realitätjedoch nicht ungewöhnlich ist. eine Präsentation in einerwenig freundlichen atmosphäre durchzuführen, empfandendie meisten Bewerber als wichtige erfahrung. Die SchülerinMaria betrachtete es als Herausforderung, sich selbstals positiv und sympathisch in einer kalten atmosphäre zupräsentieren.eine letzte Hürdeam ende des Vormittages war das ergebnis klar: Vier Schülerinnen,die das assessmentcenter besonders erfolgreichabsolviert hatten, wurden zu einem fiktiven Bewerbungsgesprächeingeladen. Nach langer und hitziger Diskussionbefanden die angehenden Bankerinnen und Banker JenniferStegelmann als besonders geeignete Bewerberin undbelohnten sie mit einem kleinen Geldpreis, der von derSparkasse Hattingen zur Verfügung gestellt wurde.ein erfolgreicher tag dank wertvoller erfahrungenalle teilnehmerinnen und teilnehmer des assessmentcentersempfanden die Veranstaltung als eine besonders wertvolleerfahrung. „endlich weiß ich, was auf mich zukommt,und dass ich mit ein bisschen training keine angst davorhaben muss.“ Und angst brauchen unsere Schülerinnenund Schüler tatsächlich nicht zu haben. Denn das FachteamDeutsch steht auch gerne weiterhin den Schülerinnen undSchülern am Bk Hattingen rund ums thema Bewerbungenmit rat und tat zur Seite.Vielen Dank an alle Beteiligten für eine rundum gelungeneVeranstaltung, die realistischer nicht hätte sein können!Eva LauxJens PätzoldOV HattingenFREIHERR-VOM-STEIN-BERUFSKOLLEG, MINDEN„Rund um Europa“„125 Jahre Stein – wirladen ein“ – so lautete dasMotto, das die europaklasseHH 13 a für ihreneuropatag mit dem titel„rund um europa“ gewählthatte.Der dritte europatag amFreiherr-vom-Stein-Berufskolleg hatte diesmaleinen besonderenehrengast: den altehrwürdigenHerrn Freiherrvom Stein. Der Namensgeberdes Berufskollegs besuchte die Schule und trafdort auf eine gute Bekannte: die schöne europa. Diebeiden unterhielten sich. Sie stellten fest, dass sie einengemeinsamen Nenner haben: die europaklassen am Frei-herr-vom-Stein-Berufskol-leg.Der anlass für diesenunterhaltsam gespieltenDialog von Schülern dereuropaklasse, tuncayDaban und Brenda tahiri,ist die tatsache, dass vor125 Jahren die kaufmännischeBildung im kreisMinden-Lübbecke begründetwurde. Deshalb gab esauch leckeren Geburtstagskuchenin der Pause zuessen. Doch was wurde inhaltlich geboten?es gab Workshops, denen sich die Gäste – drei interessierteklassen der Höheren Handelsschule – zuordneten. JederDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


46BeriCHteWorkshop hatte zwei themenschwerpunkte rund umeuropa zu bieten. Der erste beinhaltete allgemeines Wissenüber europa, wie z. B. die vier Freiheiten des Binnenmarktes,die Länder der europäischen Union, die eurozone oder dieLänderflaggen. auf kreative und interaktive Weise präsentiertenund erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler dereuropaklasse mit den Gästen die inhalte. ein europa-Quizmit Preisen sorgte für Unterhaltung.Der zweite themenschwerpunkt des Workshops gabauskunft über Mobilität in europa. Gestaltet wurde diesesthema von „euroPeers“ und „yePS 1 “, die extra für dieseneuropatag aus Münster bzw. Berlin angereist waren. Dieseengagierten experten wollen Jugendlichen europa näherbringen,indem sie von eigenen erfahrungen im europäischenausland berichten oder tipps zu work and travel,Praktika im ausland oder au pair geben.auch die europaklasse selbst stellte sich an diesem tag vor.Mittels Stellwänden konnte sich jeder interessierte über dieinhalte im Fach europa, wie z. B. das etwinning-Projekt miteiner spanischen Partnerschule, informieren oder über dieStudienfahrt nach Brüssel.Die europaklasse HH 13 a bereitete im zweistündigen Fach„europa“ mit ihren Lehrkräften Mario engelke und PetraFranke den tag vor.Petra Franke, OV Minden1) Young European ProfessionalsBERUFSKOLLEG FüR WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG, GELSENKIRCHENAzubis lehren Azubis 2013am 21. März 2013 haben 18 auszubildende der Bankenmittelstufe(BaM) 150 Schülerinnen und Schüler am Berufskollegfür Wirtschaft und VerwaltungGelsenkirchen zum themaZahlungsverkehr unterrichtet.Dieser Donnerstag begann füralle teilnehmer etwas anders alsder übliche Schulalltag. Um 8:45Uhr fanden sich die zehn teilnehmendenklassen ( Schüler/-innender ausbildungsberufe Bürokaufmann/-frau,immobilienkaufmann/-frau,industriekaufmann/-frau,kaufmann/-frau für Bürokommunikation,rechtsanwalts- und Notarfachangestellte sowie die Sozialversicherungsfachangestellten)in ihren klassenräumen an denbeiden Schulstandorten (augusta- und Grimmstraße) ein.auf sie warteten bereits die insgesamt acht teams der angehendenBankkaufleute der Sparkasse Gelsenkirchen und derVolksbank ruhr-Mitte eG unter Betreuung ihres FachlehrersJörg Plackmann. Sie hatten eigene Präsentationen für dieZuhörerschaft vorbereitet. Mit ein paar einleitenden Vorstellungswortenbegrüßten die Zweier- und Dreierteams ihrPublikum, bevor die Vortragsreihen starteten.Zu Beginn zeigten sich die teams noch ein wenig zurückhaltend,mussten sie sich doch erst einmal an das neue Umfeldgewöhnen. Durch die sehr frei gehaltene Vortragsweise unddurch viel Blickkontakt mit dem Publikum stellte sich jedochschnell eine angenehme atmosphäre ein. So wurde den 18auszubildenden spätestens nach dem ersten erfolgreichenDurchgang die letzte anspannung genommen. Der applaus,mit dem die referenten am ende belohnt wurden, entschädigtefür die anfängliche Nervosität. Das eine oder anderestolze Lächeln in ihren Gesichtern konnten die Bankkaufleutenicht verbergen, als sie die klassenräume für dennächsten Durchgang wechselten.auf diese Weise wurden die rund 150 Schülerinnen undSchüler über die themen „Überweisung“, „Scheck“, „Lastschrift“,„kartenzahlungen“ und das „Onlinebanking“ imLaufe des Vormittages informiert. in die circa 45-minütigenVortragsreihen wurden am ende auch die Zuhörer miteingebunden. Neben offenen Fragen oder einer Diskussionsrundewurde die aufmerksamkeit des Publikums durchkleine testfragen überprüft. Diese konnten nach einerkurzen Überlegungsphase einwandfrei gelöst werden.etwas ungewohnt zeigte sich der Zeitplan an diesem tag.aufgrund der Präsentationszeiten und der raumwechselzwischen den Vorträgen wurde von der üblichen Stundentafelauch im Hinblick auf die anfangs- und endzeiten derSchulstunden abgewichen. Diese Änderung wurde jedochvon allen teilnehmern souverän angenommen, da die Pausenzwischen den themen angemessen ausgefallen sind.Ganz ohne kleinere Zwischenfälle, die nicht verschwiegenwerden sollen, kommt ein so großes ereignis dann dochnicht aus. Während an der Grimmstraße ein Beamer seinearbeit einstellte und ein alternativer klassenraum zurNutzung gefunden werden musste, gab es an der augustastraßefür die vier teams der Bankkaufleute kleinere Orientierungsprobleme.Schließlich zählt der Standort augustastraßenicht zur gewohnten Lernumgebung der Bankenklassen.Durch einen kurzen Blick auf den ausgehängtenraumplan konnte dieses Problem schnell gelöst werden.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


BeriCHte47am ende verließen die Schülerinnen und Schüler mit neugewonnen eindrücken zum Zahlungsverkehr die Veranstaltungsräumeund machten sich auf den Weg nach Hauseoder in ihre Betriebe.Für die angehenden Bankkaufleute zeigte sich dieser tagebenfalls sehr lehrreich. Sie gewannen eindrücke über dieWirkung ihrer Präsentationen und konnten erfahrungen imUmgang mit einem größeren Publikum sammeln. Zudemvertiefte sich das Wissen in den entsprechenden themengebieten,was im Hinblick auf die im Herbst bevorstehendeabschlussprüfung hilfreich sein dürfte. trotz des außergewöhnlichenDonnerstags ging der alltag auch für die auszubildendender Sparkasse Gelsenkirchen und der Volksbankruhr Mitte eGnach einer Mittagspausein ihrenBetrieben wie gewohntweiter.Text und Bilder:Thorsten Rogall,Jörg Plackmann,OV GelsenkirchenJOSEpH-DUMONT-BERUFSKOLLEG, KÖLNSchüler/-innen der BerufspraXisklassen arbeiten ganz im Zeichendes Unternehmergeisteserste einblicke in ein naturwissenschaftliches Studium durch eine neue aGSchülerinnen und Schüler präsentieren ihreGeschäftsideen einer externen Juryam Montag, dem 10. Juni 2013, präsentierten Schülerinnenund Schüler der BerufspraXisklassen ihre individuell undselbstständig entwickelten Geschäftsideen für ein eigenesUnternehmen. Vor Vertreternvon iHk, agentur für arbeitund verschiedenen Unternehmenund Verbänden zeigtendie Schülerinnen und Schüler,welche ideen sie in den letztensechs Wochen im rahmen desProjektes „Network Forteaching entrepreneurship”(NFte) zu wirtschaftlich belastbarenGeschäftsideen weiterentwickelthatten.„Wir haben das Projekt erstmalig in den BerufspraXisklassendurchgeführt und dann gleich in allen vier klassen des Jahrgangs,”erläutert Carola ehret, Leiterin des NFte-Projektes imBildungsgang, die komplexität der Veranstaltung. „Deshalbhaben wir die Schülerinnen und Schüler in drei Gruppenaufgeteilt und vor drei Jurys präsentieren lassen.”Die Jurys bewerteten alle Präsentationen und zeichnetenjeweils die drei besten Präsentationen aus. alle Schülerinnenund Schüler, die präsentierten, erhielten ein Zertifikat, das sieals „Certified entrepreneurship Student” ausweist. NFteDeutschland hat die erfahrung gemacht, dass das Zertifikat dieSchülerinnen und Schüler im Bewerbungsprozess unterstützt,weil sie mit ihrer Unternehmensplanung einen umfassenderenBlick auf die Wirtschaft gezeigt und sich schon mit unternehmerischenFragen auseinandergesetzt haben. „am anfang vonNFte steht die Behauptung, dass jeder ideen in sich trägt, ausdenen sich ein wirtschaftlich belastbares Geschäftsmodellentwickeln lässt,” so Jan Hülsmann, Bildungsgangleiter BerufspraXisklassenam JDBk. „Und ichfreue mich sehr, dass so vieleunserer Schülerinnen und Schülersich mutig auf dieses Projekteingelassen haben.” Natürlichsei das Ziel des Projektes nicht,dass sich am ende alle Schülerinnenund Schüler tatsächlichselbstständig machen, so Hülsmannweiter. aber die erfahrungvon NFte zeige, dass der eineoder die andere durchaus aufBasis ihrer NFte-idee ihrtaschengeld aufbessern kann. Und viel wichtiger: Die Schülerinnenund Schüler arbeiteten sechs Wochen lang daran,eigene Stärken zu identifizieren, weiterzuentwickeln undnachhaltig in einem handfesten Wirtschaftsplan abzubilden.Das Selbstbewusstsein, das die Schülerinnen und Schülerdabei gewinnen können, helfe auch in ganz vielen anderenberuflichen und persönlichen Lebenssituationen.Der Bildungsgang und das Joseph-DuMont-Berufskollegbedanken sich sehr herzlich bei den Vertretern aus Unternehmen,Organisationen und Verbänden für die Unterstützungdes Projektes.Claus J. Vaaßen, Hans Bernatzky,OV II KölnDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


48PeNSiONÄrepENSIONÄRE BV ARNSBERGPreSSeMitteiLUNGBesichtigung des Wasserkraftwerks Wickede-WarmenVerbunden mit der ehrung langjähriger Verbandsmitgliederauf einladung des Pensionärsbeauftragten klemens a. Walterstrafen sich interessierte ruheständler am 22. Mai 2013 um10:30 Uhr in der Straße „am kraftwerk“. Dort begrüßte Dr.Bernd Walters die Gruppe und führte sie durch sein Wasserkraftwerk.Herr Bernd Walters kauft und betreibt historischeWasserkraftwerke. er ist eigentümer von fünf kraftwerken undan weiteren zwölf beteiligt. Rund 25 Millionen kWh Öko-Strompro Jahr erzeugen diese 17 anlagen insgesamt.Die erste Stromeinspeisung des Wasserkraftwerks in Wickede-Warmen ins öffentliche Netz und in die industrie zur röhrenfertigungfand im Jahr 1911 statt. Zuletzt war das Wasserkraftwerkim Besitz des Mannesmann-konzerns. Doch nach derÜbernahme durch Vodafone wurde es wegen angeblicherUnrentabilität abgestoßen und im Jahr 2000 an die heutigenBesitzer verkauft.„eine anlage wieder in Gang zu bringen, die zwanzig Jahrestillgestanden hat, kann genauso teuer werden wie einNeubau“, stellt Bernd Walters fest. Die anlage wurde saniert,die elektrische Steuerung und die Netzanbindung wurdenerneuert. Den CO 2 frei erzeugten Strom speist die anlage indas Netz der Stadtwerke Fröndenberg ein, also für ca. 1.150Haushalte umweltfreundlicher Strom.Die einnahmen aus der einspeisevergütung investiert BerndWalters in seine Projekte. So ersetzte er im Jahr 2007 eine alteketten-rechenreinigungsanlage am Wehr durch eine modernehydraulische rechenreinigungsanlage.Der große Nachteil der Wasserkraft sind ihre Gestehungs- undWartungskosten, egal, ob man eine neue oder eine alte anlagebetreibt. Fast ein Drittel der einspeisevergütung wird für reparaturen,Schmierstoffe, ersatzteile und Personal verwendet.auch die kraftwerksgebäude müssen unterhalten werden,zumal sie unter Denkmalschutz stehen.im inneren des Gebäudes stehen auf teilweise schwarz-weißenkachelböden kisten, Paletten und kanister. in der Mitte derHalle brummen Generatoren. „einige meiner Generatoren undturbinen haben zwei Weltkriege überstanden und laufenimmer noch“, sagt er in die runde blickend. Der eine Generatorgebaut von Brown Bowerie in Mannheim, Baujahr 1911; derandere gebaut von Siemens in Berlin, Baujahr 1948. angetriebenvon einer Francis- bzw. kaplanturbine erzeugen beidezusammen etwa 4,5 Mio. kWh umweltfreundliche elektrischeenergie pro Jahr. Wasserwerke sind sein Hobby, ein sehraufwendiges, denn tätigkeiten gibt es viele, u. a. einen keilriemenzu wechseln, einen Generator zu überholen, Lager zukontrollieren, die rechen von treibgut zu reinigen oder einfachden laufenden Betrieb zu überwachen. anfangs hat BerndWalters viele aufgaben noch selbst erledigt, mittlerweilehelfen drei elektriker und ein Schlosser, fest angestellt, ihm beider arbeit.Sehr viel aufwand verursachen Naturschutzauflagen undwasserrechtliche Genehmigungen. im Jahr 2009 wurde einegewässerökologische Durchgängigkeit (Fischpass) umgesetzt.Die kombination aus einem naturnahen raugerinne-Beckenpassund einem technischen Schlitzpass gewährleistet miteiner ausstattung von 400 l/s die Passierbarkeit der ruhr fürFische und kleinlebewesen. Sie können so die Höhendifferenzvon 3,70 m überwinden. Nach dieser interessanten Besichtigungbegab sich die Gruppe in das restaurant „alte Poststation“zum gemeinsamen Mittagessen und anschließenderehrung langjähriger Verbandsmitglieder. anwesenden Jubilarenüberreichte Herr klemens a. Walters ein kleines Präsent.Die Urkunden waren bereits von Düsseldorf aus zugestelltworden.Nachfolgend die Liste der Jubilare:50 Jahre: Winfried Butz (Lüchow), eva-Maria attelmann(Hagen), egon Fedrowitz (essen), rudolf Hambusch(Bad Sassendorf), Dr. theodor Mertens (Dortmund),Hans-Georg rosin (Siegen)40 Jahre: Otfried Preitz (Brilon), Jürgen Herk (Bochum), ClausHeudorf (Hilchenbach), elisabeth raabe (Lünen),Brigitte Semerad (Bochum), elke Sittler (Soest)30 Jahre: rudolf Wilhelmi (Plettenberg), Heinrich-WilhelmDentgen (Neuenrade), alois kampeter-Bleckmann(Werne), Heinz retzlaff (Menden)allen Jubilaren ein herzliches Dankeschön für ihre langjährigeMitgliedschaft.Gert Kriegesmann,BV ArnsbergDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


PeNSiONÄrereGiONaLeS 49BeZirk MÜNSterWie BekaNNt UND GeHaBt!An die Ruheständler im Bezirk MünsterLiebe kolleginnen, liebe kollegen!Wir laden Sie recht herzlich zu unserem diesjährigen treffen ein – auch ihre Begleitung ist uns wieimmer willkommen.So haben wir es geplant:Besichtigung der „Pott’s Erlebniswelt“ mit der „reichhaltigen Brotzeitund Kaffeetafel‚ – Tischlein deck dich –“ einschließlich Kaffee,Pott‘s Flaschenbieren und Cesaris ErfrischungsgetränkenKleine Wanderung im „Vierjahreszeiten-Park“ in der„Park-Aue“ OeldeGemütliche Kaffeetafel im Cafe Ulithi (= Oelde) im„Vierjahreszeiten-Park“Programmablauf:Abfahrt: 10:30 Uhr Recklinghausen, Hauptbahnhof, Große Perdekampstraße – reisebus derFirma Scholz-reisen –ca. 11:15 Uhrca. 12:30 Uhrca. 15:00 Uhrca. 16:00 Uhrca. 17:30 Uhrca. 18:15 Uhrca. 19:00 UhrMünster, Bremer PlatzBrauerei Pott’s, Oeldekleine Wanderung* im „Vierjahreszeiten-Park“Gemütliche kaffeetafelrückfahrt vom Haupteingang, Parkvorplatzankunft in Münster, Bremer Platz eintreffen.ankunft in recklinghausen, Hauptbahnhof, Große Perdekampstraßekostenbeitrag: Für Busfahrt, Besichtigung mit Führung, „tischlein deck dich“, eintritt Park und kaffee:Mitglieder 20,00 €, für Begleitpersonen 25,00 €Wir hoffen, dass ihnen unsere Planung zusagt. Wegen der weiteren Planung freuen wir uns sehr übereine baldige anmeldung.Anmeldungen:Johannes Vellar, riedweg 38, 46284 Dorsten, tel.: 02362 81277, Fax: 02362 81275; e-Mail: j-vellar@versanet.deBernd Vering, reichenbacher Straße 10, 48231 Warendorf, tel.: 02581 1261; e-Mail: berndvering@yahoo.deMit kollegialen Grüßen Johannes Vellar Bernd VeringPensionärsbeauftragte im vLw-Bezirksverband MünsterWer nicht an der kleinen Wanderung im Vierjahreszeiten-Park teilnehmen will, kann mit dem Bus zum Cafe Ulithi fahren.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


50LeSerBrieFRESüMEE EINES KOLLEGENpädagogische ReminiszenzenWenn man in die Zielgerade des beruflichen Lebenseinbiegt, wendet sich der Blick bisweilen auch zurück.Würde ich mich wieder in den Dienst der Bildungs- underziehungsarbeit stellen? – kann ich zu meinen Schülerinnenund Schülern auch noch im hohen alter jene „pädagogischeLiebe“ empfinden, die nach ansicht der Geisteswissenschaftlerdie keimzelle pädagogischen Handelnsist?– Sind etwa die Schülerinnen und Schüler heutzutagewirklich intelligenter als früher, da Lehrer noch ungestraftschlechte Noten geben und auch mal ein kind zurücklassendurften? Oder hat sich an unseren Schulen einfach nureine neue „Versetzungsmentalität“breit gemacht? –Läuteten schulministerielleerlasse wiez. B. zum HandlungsorientiertenUnterricht, zur Lernfeldorientierungoder zur neuenLehrerausbildungin Nordrhein-Westfalentatsächlichdidaktische Zeitenwendenein? Oderstand wieder malnur das von dergeisteswissenschaftlichenPädagogikarg strapazierte„Prinzip Hoffnung“Pate? – War der von Bildungsministerien umgarnteMethodenflüsterer aus der Pfalz, Heinz kLiPPert, derersehnte Heilsbringer oder sollte man diese rolle eher dersogenannten Neurodidaktik zusprechen? – Habe ichmeine Schüler immer individuell gefördert und gefordert?– Usw., usw. Manche dieser Fragen drängen mich zu einerantwort.Was den Handlungsorientierten Unterricht (als bestimmtemethodische Gestaltung) angeht, bleibt zu konstatieren,dass er viel versprach, aber dies nicht einzulösenvermochte. idealtypische charakteristische Merkmale sindu. a. selbstorganisiertes Lernen, Schüleraktivität undSubjektorientierung. Dies mündet nicht selten in demMissverständnis, diese kriterien in extremer Gradationzum Leitbild des Unterrichts machen zu müssen. Bisweilenführten Fehlinterpretationen auch zu solch skurrilen Urteilenwie jenem einer Fachleiterin nach einer Lehrprobe:„Wir haben eine tolle Stunde erlebt: Die Schüler ranntenganz aufgeregt durch die klasse; das war action pur!“ Ja,wenn das der Maßstab für den aufbau intelligenten undtransferfähigen Wissens ist …Die genannten kennzeichen und einige mehr sind sicherlichgrundlegend für die Planung und Durchführung eineserfolgreichen Unterrichts – aber nie losgelöst von derBerücksichtigung anderer den Unterricht begründenderFaktoren. allen voran sind hier die Lernenden zu nennen,aber auch die Lehr-/Lernziele. Das sogenannte interdependenztheorem(es beschreibt die wechselseitige Beeinflussungaller fürden UnterrichtkonstitutivenFaktoren) derBerliner Schulelässt grüßen! Wasdie Wirkung desHandlungsorientiertenUnterrichtsangeht, so sind diewenigen empirischenBefundeenttäuschend:eine gewisse,meist aber nur aufdie kurzfristigeUnterrichtssituationbezogeneSteigerung derLernmotivation isterkennbar; abereffekte auf die Lernleistungen oder die Fähigkeit zumselbstständigen Lernen sind kaum / gar nicht feststellbar.Selbstständiges, kooperatives Lernen repräsentiert nunmal keinen Selbstläufer. es genügt nicht, Schülern ausreichendeFreiräume zur eigenaktivität zu liefern, zumal nichtohne Bezugnahme auf ihre intellektuellen ressourcen.Daher ist eine von den lernspezifischen ausgangsbedingungenbzw. Fortschritten abhängige Lehrerunterstützungderartiger Lernprozesse unerlässlich. Sie ist kennzeichnendfür eine „moderate“ konstruktivistische Unterrichtsgestaltung,welche einiges mit der handlungsorientiertenkonzeption gemein hat. So z. B. die Betonungder Schüleraktivität, die aber weniger auf die (lern-)handelnde ebene des zumeist äußeren tuns abstellt als aufden am inhaltlich relevanten Vorwissen anknüpfenden, sinnstiftendenWissensaufbau. konstruktivistische Lernansätzebieten ein im Gegensatz zum Handlungsorientierten Unterrichtpädagogisch-psychologisch fundiertes Modell methodischenVorgehens.DIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


LeSerBrieF51Warum nun aber 1996 die kultusministerkonferenz inihren (zwischenzeitlich mehrmals nachgebesserten)„Handreichungen für die erarbeitung von lernfeldstrukturiertenrahmenlehrplänen“ den HandlungsorientiertenUnterricht curricular einsegnete und z. B. die Vermittlungvon Wissen, systemisch vernetztes Denken und die Lösungkomplexer aufgaben durch einen solchen „in besonderemMaße gefördert“ sieht, ist schon erstaunlich. So sahen esauch weite teile der Wissenschaft, die mit den „Handreichungen“hart ins Gericht gingen; vielleicht auch ausgekränkter eitelkeit, denn die (Bildungs-)Politik hatte esgewagt, auf vorherige wissenschaftliche konsultationenzu verzichten. Nichtsdestotrotz war die kritik weitestgehendberechtigt. Manche Wissenschaftler aber (so z. B. derHamburger Professor tade traMM) sehen sie „ins Leerelaufen“, weil die „Handreichungen“ (nur) als „praktische“Hilfen für Curriculumkonstrukteure gedacht seien. Magsein! aber wer sich in solchen praktischen Hilfestellungen,z. B. bei der Legitimierung Handlungsorientierten Unterrichts,in undifferenzierter Weise und selektiver Wahrnehmungauf „lerntheoretische und didaktische erkenntnisse“,also auf Wissenschaft, beruft, darf sich nichtwundern, wenn ihm von dieser heftiger Wind ins Gesichtbläst. Die möglichen Folgen bildungspolitischer Direktivensind zu wichtig als dass man jenen entscheidungsbereichals sakrosankt auszeichnet und ihn der kritik entzieht. rationalekritik darf – das fordert Hans aLBert in seinem„traktat über kritische Vernunft“, tübingen 1991, ausdrücklich– vor keinen Grenzen haltmachen. andernfalls etablierenwir einen doppelbödigen rationalismus.Das neue Lehrerausbildungsgesetz in NrW verspricht u. a.einen höheren Praxisbezug sowie eine Stärkung der fachdidaktischenVermittlung. Praxis wird hierbei offensichtlichals Wert an sich erachtet. ist das denn so? ist sie nichtvielmehr auch (nicht nur) abbild einer (fach-)didaktischentradition, die immer noch zu sehr von (insbesonderegeisteswissenschaftlichen) Modellen und „bildungsphilosophischemStratosphärendenken“ (Paul HeiMaNN)geprägt ist? Frank aCHteNHaGeN und Günter PÄtZOLDsehen zumindest darin einen Schwachpunkt jener didaktischenModelle, dass sie „systematisch die ergebnisseeiner empirisch ausgerichteten Lehr-Lernforschung(vernachlässigen)“ [Lehr-Lernforschung und Mikrodidaktik.in: r. NiCkOLaUS, Günter PÄtZOLD, Holger reiNiSCH,tade traMM: Handbuch Berufs- und Wirtschaftspädagogik,Bad Heilbrunn 2010]. Damit, so die beiden autorenweiter, würden „ca. 50% (oder mehr) des auf der Weltvorhandenen Wissens um erfolgreiches Lehren und Lernender deutschen Lehreraus- und -weiterbildung systematischvorenthalten.“ Dieses Wissen nun stellt die PädagogischePsychologie in besonderem Maße zur Verfügung.Die kultusbürokratie scheint das zu ignorieren. Stattdessensetzt sie auf ein „Methoden-training“ à la Heinz kLiP-Pert und, wie zu hören war, vereinzelt auch auf „Neurodidaktik“.Was das sog. Methodentraining betrifft, so ist esoffensichtlich sehr erfolgreich – zumindest im von kLiP-Pert liebevoll-naiv und schülergerecht eingerichteten„Haus des Lernens“. Sobald man dieses aber verlässt, stehtman mehr oder weniger im Dunkeln – lernstrategischgesehen! Und die Neurodidaktik ist (noch) weit davonentfernt, auch nur annähernd unterrichtswirksameratschläge zu erteilen, wie wir sie beispielsweise aus derLernpsychologie schon seit Jahren erhalten (könnten,wenn wir nur wollten). Schließlich sei darauf hingewiesen,dass derartige schul- bzw. ausbildungsorganisatorischeVorgaben oft erst nach Jahren dort greifen, wo es daraufankommt, nämlich im Unterricht. auf diesen time-lag wiesder Lernpsychologe F. e. WeiNert kurz vor seinem tod ineinem interview mit dem Beltz-Verlag hin. es gilt also, dem„jetzt unterrichtenden Lehrer“ pädagogisch-didaktisches,d. h. vor allem pädagogisch-psychologisches, empirischgesichertes Handlungswissen anzubieten. „Wenn man nurdie Lehrerausbildung verändern würde“, so WeiNertweiter, „dann müsste man in sehr langen Zeiträumendenken.“ Will man sich nicht in Äonen verlieren, hilft nureine zeitnahe Lehrerfortbildung.Was hat es nun mit dem in letzter Zeit häufiger zu vernehmendenindividuellen Fördern und Fordern auf sich. eswurde in einer gemeinsamen erklärung der Bildungs- undLehrergewerkschaften und der kultusministerkonferenzzum Prinzip erhoben, dessen realisierung ihre Vertreter als„eine der zentralen Herausforderungen“ des erziehungsundBildungswesens ansehen. Warum nun (plötzlich)dieser Grundsatz zum pädagogischen Dogma geweihtwird, verwundert. Zum einen wird der Schein eines antagonismusgesetzt. Denn: Beinhaltet nicht schon die individuelleFörderung des Schülers automatisch auch dessenForderung? Zum anderen drängt sich die Frage auf, ob esnicht immer schon eine hehre pädagogische aufgabe warund nach wie vor ist, den Schüler individuell zu fördernund daher auch zu fordern? Wenn man aber einen solchenscheinbaren Gegensatz errichtet, ergibt sich die nächsteFrage: Warum ist in schulbürokratischen Verlautbarungen– z. B. im Schulgesetz oder in der allgemeinen Dienstordnungvon NrW – immer wieder vom „Fördern“, aber kaumvom „Fordern“ des Schülers die rede? Hier mögen dieeben erwähnten neurowissenschaftlichen Befunde einerolle spielen; sie legen – so z. B. der Neurodidaktiker UlrichHerrMaNN – eine „Spaßdidaktik“ nahe, in der „eine lustundspaßbesetzte Leistungsherausforderung“ geschaffenwird. Muss es aber immer unbedingt eine lust- und spaßbesetzteHerausforderung sein? Geben die themenvorgabendurch Lehrpläne das wirklich her? kaum! ist auch nichtnötig, meint die Bildungsforscherin elsbeth SterN: „Zuerleben, dass man sich einem gesetzten Ziel angenäherthat, wirkt bestärkend. Das Lernen selber tut aber erst malDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


52LeSerBrieFweh, weil ich angenehmere Dinge zurückstellen muss“(Lernen tut weh – können macht Freude. in: FUtUra Nr. 4,2008; Quelle: www.itvll.ethz.ch/people/sterne).also dürfen wir unsere Schüler auch fordern, ihnen Leistungsanstrengungenabverlangen, die möglicherweiseauch mal wehtun. Stress in geringen Dosen, so die Hirnforschungselber, kann durchaus anregend und lernförderndwirken. Lernen darf also nicht zu „entspannt und ‚kuschelig‘“sein, mahnt der Bremer Hirnforscher Gerhard rOtH(aus Sicht des Gehirns. Frankfurt am Main 2003). aberVorsicht! Stress könnte unglücklich machen. Und das schadetder Haut, meint a. S. NeiLL, der Begründer der Summerhill-Schulenin england, in der antiautoritär bzw. in Laissezfaire-Maniererzogen wurde. er hatte nämlich festgestellt,dass Schüler seiner (stressfreien) einrichtung, im Gegensatzzu denjenigen anderer Schulen, nicht unter aknelitten. So ließe sich seine Feststellung „im Gesicht einesfreien und glücklichen Jugendlichen habe ich noch niePickel gesehen“ als Losung für eine dermatologischgestützte kuschelpädagogik begreifen. alternativ könnteman aber auch „Clearasil“ nehmen.Nun zur eingangs gestellten Frage nach (angeblich) intelligenterenSchülern, von denen man sich heute in Lehrerkreisenerzählt. Der Verdacht eines rapide gestiegenenintelligenzquotienten kommt einem angesichts der gutenNoten, die kolportiert werden, tatsächlich spontan in denSinn. Obwohl, es könnten auch andere Faktoren eine rollespielen. Zum Beispiel der § 50 (Schulgesetz für das LandNordrhein-Westfalen). Dort heißt es in absatz 3, Satz 1:„Die Schule hat ihren Unterricht so zu gestalten und dieSchülerinnen und Schüler so zu fördern, dass die Versetzungder regelfall ist.“ Das könnte bei manch eingeschüchtertemkollegen die Frage aufwerfen: Was drohtmir eigentlich, wenn ich vielleicht als einziger in der Zeugniskonferenz,die Note „mangelhaft“ vergebe und damitdie Versetzung eines Schülers gefährde? Habe ich danngegen die „amtliche regel“ verstoßen? Besser nicht! Bloßnicht „unangenehm auffallen“ – wie Ulrike. Sie hattegewagt, auch mal schlechte Zensuren zu verteilen. Dieinquisitorische Frage des Vorsitzenden der Zeugniskonferenzblieb nicht lange aus: „Ulrike, wieso gibst du inenglisch eigentlich immer so schlechte Noten?“ Nein, andem Pranger möchte man als Lehrer nicht stehen. alsogibt man lieber Noten, die vielleicht (nicht ganz) demtatsächlichen Leistungsstand des Schülers entsprechen,die aber zumindest nach außen „gute pädagogischearbeit“ signalisieren. Schadensbegrenzung also (vielleichtauch pädagogische Selbstbeweihräucherung) und nichtetwa ein höherer iQ unserer Schüler ist möglicherweiseder Grund für inflationäre tendenzen bei der Notengebungim „oberen Bereich“ und eine sich allmählicheinschleichende neue „Versetzungskultur“.Zum Schluss die Frage nach der pädagogischen Liebe.Brennt sie noch? kann ich auch heute noch jenes „leidenschaftlicheVerhältnis eines reifen Menschen zu einemwerdenden Menschen, und zwar um seiner selbst willen“entwickeln, wie es einst der Pädagoge Hermann NOHL mitviel geisteswissenschaftlichem Pathos beschrieb? Doch, ja!Vieles ist sicherlich zur routine geworden nach all denJahren. aber das ist doch normal! Dennoch ist das Feuernie erloschen. klar, es lodert vielleicht nicht mehr so wieam ersten tag. aber spätestens dann, wenn sich wiedereine neuerliche Bildungsreform über uns ergießt undkultushoheitliche Dekrete uns den rechten pädagogischenWeg weisen, steigt die Stimmung – und es flammt wiederauf. Variatio delectat! Manchmal jedoch würde ich michgerne etwas mehr um das kerngeschäft, nämlich dasUnterrichten, kümmern als um das Drumherum. Dennauch für die Schule gilt die von Fußballern schon vorlanger Zeit (so oder so ähnlich) formulierte Weisheit:„entscheidend iss inne klasse!“Wolfgang Beyen, OV GeldernNOtiZeNalle Daten auch im internet unterwww.vLw-nrw.deDIE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 05/13


ZUM GUteN SCHLUSS53NEUES AUS DEM BERUFSKOLLEG HÖSEL:Konrad Bräsig und ...FRAGEN, HINWEISE UND ANREGUNGEN:Dienstleistungstelefon des vLw0211 4910208oder 4910209jeweils montags und donnerstags16:00 bis 19:00 Uhr(nicht während der Schulferien)Wir traUerN UM UNSereVerStOrBeNeN MitGLieDer:Werner raulsewald BockermannHarald HacklängerJoost BielerOV WipperfürthOV HalleOV köln-PorzOV OlpeFragen? rufen Sie uns an!• Sie haben Fragen zu Ordnungsmaßnahmen, erzieherischen Maßnahmen, alkohol auf klassenfahrten,zur Leistungsbewertung?Sie sind sich unsicher, ob aktuelle Änderungen der aPO-Bk schon gelten?Sie wünschen sich Beratung zur Beantragung von elternzeit?•Die altersteilzeit scheint für Sie ein Buch mit sieben Siegeln?Sie benötigen Unterstützung bei der entscheidung für oder gegen eine vorzeitige Beantragung derZurruhesetzung?Sie sehnen sich nach einer Versetzung und wissen nicht, wie Sie am besten vorgehen sollten?Sie wüssten gerne Näheres über die Probezeit und die dienstlichen Beurteilungen?Sie sind tarifbeschäftigte/-r und fragen sich, ob ihre beruflichen Vorerfahrungen für ihr Gehalt bedeutsam sind?Sie möchten prüfen lassen, ob ihre Mehrarbeit bezahlt werden müsste?•Sie benötigen Unterstützung in Zusammenhang mit einem drohenden Disziplinarverfahren?Oder haben Sie eine ganz andere Frage?Bei allen Fragen und Unsicherheiten hat sich das persönliche Gespräch stets als beste Problemlösungsstrategie erwiesen. aus diesemGrunde haben wir unsere Sprechzeiten erweitert.rufen Sie uns an: Jeweils montags und donnerstags außerhalb der Ferien stehen ihnen Mitglieder des Beratungsteams des vLw amDienstleistungstelefon zur Verfügung. Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr sind wir nur für Sie da.Geschäftsstelle des vLw in DüsseldorfChristiane Monika Werner RolandLechtermann Marx Wenzel WießmannDie kaUFMÄNNiSCHe SCHULe 05/13


Gebrüder Wilke · Druckerei und Verlag · Postfach 2767 · 59017 HammDeutsche Post aG · entgelt bezahlt · G 1771vLw-LandesverbandNordrhein-WestfalenGeschäftsstelle:Völklinger Straße 940219 DüsseldorfTelefon (02 11) 4 91 02 08/9Telefax (02 11) 4 98 34 18

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