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NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

ePaper

NL € 3,30; L € 3,30; DK dkr. 24,58,-; A € 3,30; B € 3,30; CH sfr 4,84; D € 3,30 22. Jahrgang August 2010 10413

TIEFGEKÜHLT

JUMBO – JA!


INHALT August 2010

Jumbo – Ja!

26

Maximales Ladevolumen: Das bietet die Schwank-

Spedition ihren Kunden. Das Unternehmen mit seiner

über 100-jährigen Geschichte ist mit rund 120 Gliederzügen

für seine diversen Kunden unterwegs.

Wir stellen die Spedition vor.

80

Italienische Lebensart

Mit seinem gelungenen Design hat der neue Fiat Doblò Cargo bereits für

Aufmerksamkeit gesorgt. Doch was hat der Transporter in Sachen Wirtschaftlichkeit

und Zuverlässigkeit zu bieten? Wir hatten Gelegenheit, den

italienischen Stadtlieferwagen auf seine Praxistauglichkeit hin zu testen.

38

Allrounder im Transportgeschäft

In modernen Curtainsidern werden die unterschiedlichsten Güter

transportiert. Seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten haben den Curtainsider

zum Standardfahrzeug im Güterverkehr gemacht. Wir informieren über die

wichtigsten Neuheiten.

102

Stärke durch Stabilität

Mitte September wird die automechanika zum 21. Mal ihre

Tore öffnen. Nach aktuellem Stand verzeichnet die internationale

Leitmesse der Automobilwirtschaft weiterhin stabile Ausstellerzahlen.

Wir verraten, was die Besucher erwartet.


Editorial

3 Fehlinvestitionen gilt es zu vermeiden

Finanzen & Fuhrpark

6 Individuelles Lernen

8 Kontrolle in Echtzeit

10 Die Kosten fest im Blick

12 Mit Bravour gemeistert

14 Schwarze Schafe im Fokus

16 Effizienter Auswerten

18 Transport-Marktplatz im Netz

20 2. „Truck-Offensive“ gestartet

22 Neue Wertschöpfungskette

24 Neuer Depotleiter

Transport-Spiegel

26 Jumbo – Ja!

32 Von Midlife Crisis keine Spur

58 Tiefgekühlt ist halb gewonnen

Investitions-Planer

34 Erst denken dann lenken

38 Allrounder im Transportgeschäft

43 Europaweit gefragte Multifunktionalität

44 Schützender Werbeträger

46 Konsequente Weiterentwicklung

48 Fahrzeuge für Spezialisten

50 Hohe Reflexionsleistung

52 Sicher sauber

54 Millionenfach bewährt

56 Unumgängliche Symbiose

Kühlverkehr

64 Die neue Leichtigkeit

67 Mobiles Kammersystem

68 Kälte für alle Aufgaben

Tipps & Trends

70 Spezialisten mit Erfahrung

72 Mit XXL-Schublade

78 Exklusive Funktionsmodelle

Nutzfahrzeuge

74 Sparsam durch die City

Cars for Business

80 Italienische Lebensart

85 Nutzfahrzeug inklusive Service

86 Fahrzeugeinrichtung light

88 Vario ist zukunftsfit

90 Überzeugendes Debüt

Umweltfreundliche

Mobilität

96 Neue Filter-Technologien

Werkstatt

98 Service aus einer Hand

100 Filter plus Service

automechanika

102 Stärke durch Stabilität

104 Schaufenster für Innovationen

106 Freie Truck-Spezialisten

107 Impressum

108 Händlerteil


Finanzen & Fuhrpark

FUHRPARKSOFTWARE

REWE fährt mit COS

Die REWE Group hat der COS GmbH

den Auftrag für ein Fuhrpark-Management-System

für die Logstik erteilt.

Das Projekt beinhaltet unter anderem

die Lösung COSware Tourenplanung

sowie Module für Controlling und

Frachtkostenabrechnung sowie zur

Verwaltung der Fahrzeugflotte. So

sollen rund 2000 Fahrzeuge der

Unternehmensgruppe an deutschen

Standorten effizienter disponiert und

verwaltet werden. Insgesamt will

der Konzern auch seine CO2-Emissionen

im Sektor Mobilität und Logistik

weiter reduzieren. Rund 1,2 Mrd.

Verkaufskartons in mehr als 35 Mio.

Transporteinheiten werden in Deutschland

jährlich für REWE per Lkw in die

Märkte geliefert.

KRAFTSTOFF

Spritpreise in Europa

Rund 97 Cent hat der Liter Diesel

Ende Juli in Luxemburg gekostet.

Damit war hier laut ADAC derzeit

die günstigste Tankfüllung erhältlich.

In Frankreich kassierten die Tankstellen

durchschnittlich 1,40 Euro pro

Liter Super, Diesel kostet 1,18 Euro.

In Italien liegt Super mit 1,37 Euro

zwar leicht unter dem deutschen

Preisniveau, Diesel ist mit 1,29 Euro

jedoch deutlich teurer. Die Kraftstoffsorten

schlagen in den Niederlanden

mit 1,55 beziehungsweise 1,21 Euro

zu buche. Die Konditionen in Spanien

zeigen sich dagegen mit 1,17 Euro für

super und Diesel für 1,10 Euro vergleichsweise

günstig.

6 NFM 8/2010

Individuelles Lernen

Verkehr & Ausbildung Hartmann im Interview mit NFM

Die Bedeutung von Weiterbildung für

den Berufsalltag ist vielen Unternehmern

und Berufskraftfahrern inzwischen

klar. Doch Kosten und der

hierfür notwendige Zeitaufwand sind

nach wie vor häufig Gründe, die

Weiterbildung zu vernachlässigen.

NFM sprach mit Jörg Hartmann von

der Verkehr & Ausbildung Hartmann

über die Problematik „Weiterbildung

= Viel Geld, wenig Nutzen?“

Wie sehen Sie als Bildungsträger die

Vernachlässigung von Weiterbildungen

aufgrund der Kosten oder des notwendigen

Zeitaufwandes?

Hartmann: Beides sind nachvollziehbare

Gründe. Ich gebe als Unternehmer

auch nur Geld aus, wenn ich da-

Anzeige

für einen Mehrwert erhalte. Ebenso

kann ich auch den Fahrer verstehen,

der seine knappe Freizeit nicht „vergeuden“

will. Hier setzen wir mit unserer

Weiterbildungsphilosophie an.

(Foto: VA Hartmann)

Wie genau sieht diese Philosophie

in der Praxis aus?

Hartmann: Erstens kleinere Gruppen

mit maximal 20 Teilnehmern. Nur so

können wir auch auf individuelle Fragen

der Teilnehmer eingehen. Zweitens

schneiden wir Lehrgänge individuell

auf die jeweiligen Teilnehmer zu.

D. h. wir „beten“ nicht fünf Lektionen

des Lehrplans herunter, sondern orientieren

uns am Wunsch und Bedarf des

Kunden. Drittes Element ist ein hoher

Praxisanteil im Unterricht. Wir wollen

die Teilnehmer in jeder Lektion zur

aktiven Mitarbeit bewegen, z. B. arbeiten

wir mit Simulationen oder Feuerlöschtraining.

Viertens haben unsere

Dozenten alle einen Nutzfahrzeug-

Hintergrund aufgrund langjähriger

Speditionstätigkeiten sowie eine Berufsausbildung

als Kfz-Meister.

Wie wirkt sich dieses Konzept

auf die Schulungen aus?

Hartmann: Wir wollen, dass die Teilnehmer

Spaß beim Lernen haben,

denn nur dann sind sie auch aufnahmebereit

und können das Erlernte auch

besser umsetzen. Wenn der Teilnehmer

am Ende eines Kurses nach dem nächsten

Termin fragt, dann macht sich das

auch für seinen Chef bezahlt. Wir bieten

dem Fahrer und dem Unternehmen

einen echten Mehrwert fürs Geld.


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Finanzen & Fuhrpark

RATGEBER

Gegen Terror

Die Logistik-Initiative Hamburg hat den

Leitfaden „Umgang mit Anti-Terror-Listen

in der Logistik“ herausgebracht.

Dieser soll Unternehmen helfen Sicherheitsbestimmungen

richtig anzuwenden.

Denn Unternehmen sind dazu verpflichtet,

zu verhindern, dass direkte

oder indirekte Geschäftskontakte zu

Terrororganisationen aufgebaut und

unterhalten werden. Auf rund 50 Seiten

gibt er vor allem klein- und mittelständischen

Unternehmen Hinweise für

eine Anpassung an die verschärften

Sicherheitsanforderungen.

VERKEHRSVERSTÖSSE

EU-Tickets

Wer im Ausland Verkehrsregeln übertritt,

muss schnell tiefer in die Tasche

greifen. Diesen Umstand sollte man

sich bewusst machen, insbesondere,

da voraussichtlich ab Herbst innerhalb

der EU Knöllchen auch über die Landesgrenzen

hinweg kassiert werden

können. Weil nicht der Tatzeitpunkt,

sondern die Zustellung des Bußgeldbescheids

ausschlaggebend für die Vollstreckung

ist, könnten durchaus auch

Vergehen vor dem Inkrafttreten des Gesetzes

geahndet werden.

8 NFM 8/2010

Terrorabwehr:

Die Logistik-

Initiative Hamburg

stellte

den neuen

Leitfaden vor.

(Foto: LIHH)

Kontrolle in Echtzeit

Qualcomm FleetFence sorgt für mehr Transparenz

Qualcomm Enterprise Services Europe

BV stellt seine neue Lösung FleetFence

vor. FleetFence wurde entwickelt, um

Transportabläufe automatisiert, transparent

und minutengenau zu verfolgen

sowie Abweichungen zeitnah

zu erkennen. Qualcomm Enterprise

Services adressiert Transport- und Logistik-Unternehmen

sowie Werkfuhrparks,

deren Frachten binnen fest definierten

Zeitfenstern und innerhalb

vorgeschriebener Korridore transportiert

und geliefert werden müssen.

FleetFence übernimmt die Tourdaten

aus vorgelagerten Dispositions- und

ERP-Systemen, überwacht den tatsächlichen

Tourenverlauf jedes einzelnen

Fahrzeugs in Echtzeit und gleicht

diese Daten mit der Routen- und Terminplanung

ab. Be- und Entladetermine

lassen sich noch genauer planen

und organisieren.

Proaktiv reagieren. Mögliche Abweichungen

vom Terminplan werden der

Disposition übersichtlich angezeigt.

Alarmmeldungen machen auf Verspä-

tungen einzelner Fahrzeuge aufmerksam,

sodass Touren rechtzeitig angepasst

werden können. FleetFence

liefert alle nötigen Informationen, arbeitet

nach dem Prinzip „Management

by Exception“ und unterstützt

die Disponenten frühzeitig beim Erarbeiten

einer geeigneten Lösung.

Enge Zeitfenster. FleetFence eignet

sich für Logistik-Unternehmen, die

sich mit stringenten Transport-Management-Regelungenauseinandersetzen

müssen und/oder mit TMS-Planungssystemen

arbeiten.

Mittels Echtzeit-Alarmmeldungen wissen

Disponenten eindeutig, ob ein

Fahrzeug verspätet oder pünktlich ist.

Das gilt sowohl für die Abfahrt als

auch für die Ankunft. Der aktuelle Status

wird ständig mit den im Terminplan

hinterlegten Soll-Daten abgeglichen.

Sobald eine Fahrt wieder

planmäßig verläuft und das Fahrzeug

wieder im Zeitplan unterwegs ist, verschwindet

die ausgelöste FleetFence-

Alarmierung.

Proaktiv

reagieren:

Die neue

Qualcomm-

Lösung.

(Foto: sk)


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ORT – VON DER ZUGMASCHINE BIS

ZUM ANHÄNGER.

Der TruckWorks Komplett-Service mit allen Leistungen an Anhängern, Aufliegern und Aufbauten bedeutet für Sie:

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Öffnungszeiten für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch.

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Finanzen & Fuhrpark

Die Kosten fest im Blick

Flotten-Management. Die Kostenstrukturen im Transportgewerbe werden zunehmend komplexer.

Zu den eigentlichen Investitionskosten kommen die Personalkosten, die Kosten für Service und Wartung,

Steuern, Versicherungen und natürlich die Betriebskosten.

Nach einer aktuellen Berechung

von MAN Finance machen die

Betriebskosten eines Lkw inzwischen

rund 42 Prozent an den Total Cost

of Ownership (TOC) aus. Damit ist die

Kostenstelle Betriebsstoffe die mit Abstand

größte Kostenposition beim Betrieb

von Nutzfahrzeugen. Aufgrund dieser

besonderen Relevanz lassen sich hier

denn auch schon mit geringen Mitteln

vergleichsweise hohe Einsparpotenziale

erschließen. Dabei hilft das Aral-Card-

Kundencenter (Online), sowie die Software

der TruckManager von Aral.

Sensibles Kostenbewusstsein

Beide Analyse-Werkzeuge unterstützen

dabei den Aral-CardTruck-Inhaber, alle

Daten ihrer Karten fahrzeugbezogen via

10 NFM 8/2010

Internetportal oder Offline am Arbeitsplatz

präzise auszuwerten.

Interessierten sich die Fuhrpark-Manager

noch vor zehn Jahren lediglich für die

Zahl, die am Ende des Monats auf der

Tankstellenrechnung stand, hat sich das

Blatt heute komplett gewendet. In den

meisten Speditionen existiert heute ein

sehr sensibles Kostenbewusstsein: Welches

Fahrzeug verbraucht auf welchen

Routen wie viel Diesel? Gibt es Ausreißer

im Fuhrpark, die die Kosten treiben? Liegen

überdurchschnittliche Verbräuche

am Fahrzeug, oder besteht beim Fahrer

Schulungsbedarf? Es gibt eine Vielzahl

von Fragen, auf die ein Flotten-Manager

Antworten haben möchte. Diese Informationen

versetzen ihn schließlich in die

Lage gegenzusteuern und die Kraftstoff-

(Foto: Aral)

kosten zu minimieren. Noch einen

Schritt weiter geht der Aral TruckManager

zum Installieren auf Firmennetzwerken.

Auch hier bilden die Daten aus dem

Aral-Card-Kundencenter die Basis für

Analysen. Zusätzlich lassen sich bei dieser

Variante auch die Mautdaten sowie

die über vorhandene Betriebstankstellen

erfassten Daten einbeziehen und dem jeweiligen

Fahrzeug zuordnen.

Externe Daten einbeziehen

Seit der Einführung des Aral TruckManager

nutzen immer mehr Unternehmen

das Analysetool. Das verwundet kaum:

Die Transportunternehmen stehen unter

einem extremen Kostendruck. Wer seine

Kosten nicht minimiert der wird über

kurz oder lang auf der Strecke bleiben.


Finanzen & Fuhrpark

Übernahme des ersten EcoCarrier:

Markus Blessing, Karin Hahn, Jürgen

Kiehne und Frank Lüders. (Foto: Avis)

MIETE

E-Transporter

in der Mietflotte

Avis Geschäftsführer Frank Lüders

übernahm jetzt von Jürgen Kiehne,

Verkauf und Vertriebs-Management

EcoCraft Automotive, den innovativen

„EcoCarrier“ (Kleintransporter mit

Elektroantrieb) für die Avis-Flotte. Avis

engagiert sich schon seit vielen Jahren

für nachhaltige Mobilität. Mit dem Eco-

Carrier geht ab sofort das neueste

Projekt der Avis Autovermietung im

Sinne des Umweltschutzes an den

Start. Umweltschutz und Innovation

sind bei Avis keine bloßen Lippenbekenntnisse.

So wurden denn auch für

die Pilotphase gleich vier der klimafreundlichen

Kleintransporter von Eco-

Craft gekauft. Die EcoCarrier werden

testweise im Rhein-Main-Gebiet eingesetzt

und bei guter Resonanz seitens

der Kunden wird die Van-Flotte nach

und nach mit dem innovativen Fahrzeug

aufgestockt. Mit dem neuen Umweltfreund

in der Flotte bietet Avis eine

sowohl ökologisch verantwortungsvolle

als auch ökonomisch sinnvolle Lösung

für umweltbewusste Fahrer.

12 NFM 8/2010

Mit Bravour gemeistert

Patrick Schildmann ist Deutschlands sicherster Lkw-Fahrer

Patrick Schildmann aus Gütersloh in

Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands

sicherster Lkw-Fahrer 2010. Als einer

von 27 Finalisten hat er sich am

Samstag beim großen Showdown am

Nürburgring gegen seine Konkurrenten

durchgesetzt. Damit ist er der Beste

von mehr als 3000 Teilnehmern. Der

Sieger kann sich über eine USA-Reise

für zwei Personen im Wert von 3000

Euro freuen, gesponsert von ADAC-

Reisen. Hinzu kommen 1000 Euro in

bar vom Bundesverband Güterkraftverkehr

Logistik und Entsorgung

(BGL). Veranstalter des Wettbewerbs

waren der ADAC und Scania.

27 Finalisten. Die 27 Finalisten des

Fahrerwettbewerbs traten am 24. Juli

im ADAC-Fahrsicherheitszentrum am

Nürburgring gegeneinander an. Dort

Anzeige

HELLMANN AM BRÜSSELER AIRPORT VERTRETEN

Näher am Geschehen

mussten sie noch einmal ihr Können

unter Beweis stellen. Es galt, einen Slalom-Parcours

im Vor- und Rückwärtsgang

und knifflige Einparksituationen

sowie praktische Übungen zur Ladungssicherung

zu meistern.

Sieger ist qualifiziert. Bei der Siegerehrung

überreichten ADAC Vizepräsident

Ulrich Klaus Becker und Thomas

Bertilsson, Geschäftsführer von Scania

Deutschland Österreich, die Preise. Der

Gewinner hat sich außerdem für den

Young European Truck Driver 2010

qualifiziert. Dort besteht die Chance,

eine neue Scania-Sattelzugmaschine zu

gewinnen. Der Wettbewerb wird am

8. und 9. Oktober bei Scania im schwedischen

Södertälje ausgetragen. Auf

den zweiten Platz fuhr Heino Krauel

aus Buxtehude. Dritter wurde Oliver

Ahrens aus Lürschau. Dem Finale des

Wettbewerbs Deutschlands sicherster

Lkw-Fahrer 2010 sind neun Regionalausscheidungen

vorausgegangen. Die

Teilnehmer wurden in Theorie und

Praxis geprüft und mussten zeigen,

dass sie eine sichere und umweltschonende

Fahrweise beherrschen.

Mit dem Umzug des Hauptsitzes und Luftfracht-Büros ins Brucargo Gebäude

725 auf dem Airport Cargo Gelände in Brüssel rückt Hellmann Worldwide

Logistics jetzt noch näher ans operative Geschehen. Das neue Büro befindet

sich direkt auf dem Lagergebäude eines Subunternehmers von Hellmann.

Hierdurch wird die Kommunikation verbessert, die Abfertigung beschleunigt

und die Mitarbeiter für die Fracht des Kunden sensibilisiert. Der Umzug auf

das neue Aiport Cargo Gelände unterstützt Hellmann Belgiens Zielsetzung,

weiterhin optimale Preise mit hoher Qualität zu kombinieren.


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Finanzen & Fuhrpark

TELEMATIK

Green Telematics

Die auf mobile Telematiklösungen spezialisierte

TIS GmbH zeigt auf der internationalen

Nutzfahrzeugmesse IAA unter

dem Namen Green Telematics

erstmals ein durchgängiges Telematik-

Konzept. Dieses Konzept soll Logistik-

Prozesse wesentlich vereinfachen,

Ressourcen schonen und Papier überflüssig

machen. Mit Green Telematics

zeigt TIS eine Lösung, die den gesamten

Informationsfluss von der Auftragsübermittlung

über die Abfahrtskontrolle, Palettenscheine,

Lenk- und Ruhezeiten, die

fotografische Schadensdokumentation

bis hin zum Ablieferbeleg digitalisiert

und mit einer automatisierten sowie

rechtssicheren Tachodaten-Archivierung

abrundet. Damit geht der TIS-Ansatz

deutlich über die bekannten Telematik-

Vorteile der Lkw-Ortung und der wegeoptimierten

Disposition hinaus. Das

Konzept basiert auf dem bewährten Telematik-

und Tracingsystem PSV3 für

das mobile Auftrags-, Fahrzeug- und

Fahrerdaten-Management.

LOGISTIK

Dachser investiert

in Mannheim

Der international tätige Logistik-Dienstleister

Dachser investiert in den Neubau

der Niederlassung Mannheim.

Die bisher vorhandenen Kapazitäten

am Standort reichen nicht mehr aus.

In den nächsten Jahren will Dachser

in Mannheim bis zu 50 neue Arbeitsplätze

schaffen. Die neue Logistik-Anlage

ensteht auf einem 130.000 m2 großen Areal.

14 NFM 8/2010

Schwarze Schafe im Fokus

Digitaler Tachograf: EU plant besseren Manipulationsschutz

Gut fünf Jahre nach seiner Einführung

steht die europäische Gesetzgebung

rund um den digitalen Tachografen

(DTCO) vor ihrer ersten großen Revision.

Ausgehend von den Vorschlägen

eines unabhängigen Expertengremiums

will die EU-Kommission bis 2012

schrittweise neue Regelungen einführen,

mit denen die Manipulationssicherheit

des für alle Transporter und

Lastwagen über 3,5 t vorgeschriebenen

Datenspeichers erhöht wird.

Fit für die Zukunft. Der Continental-

Konzern, der mit dem DTCO 1381 der

Marke VDO die weltweit meisten Fahrzeuge

ausgerüstet hat, begrüßt diese

Entwicklung nachdrücklich: „Damit

ist Europa auf einem guten Weg“, sagt

Ralf Bosch, Experte bei Continental für

die Gesetzgebung rund um den digitalen

Tachografen. „So trägt die Kommission

dem technischen Fortschritt Rechnung,

setzt die Erfahrung aus der Praxis

um und macht den digitalen Tachografen

fit für die Zukunft.“ Die Einführung

des digitalen Tachografen im

Ralf Bosch, Experte bei Continental

für die Gesetzgebung rund

um den digitalen Tachografen.

Steigender Kontrolldruck: Mehr

Sicherheit durch den digitalen Tachografen.

(Fotos: Continental, sk)

Mai 2006 war laut VDO-Experte Bosch

gut und richtig: „Sie hat nach Einschätzung

aller Beteiligten zu mehr

Sicherheit durch die verstärkte Einhaltung

von Lenk- und Ruhezeiten, einer

konsequenteren Beachtung der Sozialgesetze

und einem faireren Wettbewerb

im Transportgewerbe geführt.“

Neuer Geber. Mit den Neuregelungen

will die EU-Kommission schwarzen

Schafen das Leben schwer machen und

bekannte Manipulationsversuche am

Kontrollgerät deutlich erschweren. Dafür

schlagen die Experten einen neuen

Geschwindigkeitsgeber vor, der einen

besseren Schutz vor Manipulationsversuchen

bietet und diese an den digitalen

Tachografen meldet.

Außerdem soll der Tachograf künftig

autark vom primären Geschwindigkeitsgeber

eine Fahrzeugbewegung erkennen

können, damit ihm illegale

Elektronikbausteine keinen Stillstand

mehr vortäuschen können. Auch die

Kompetenzen und Aufgabenfelder der

Werkstätten sollen erweitert werden.


Finanzen & Fuhrpark

FAHRZEUGVERMIETUNG

Mehr Service

für Firmenkunden

Mit Europcar Business Plus bringt

Europcar als erster Autovermieter

ein komplett webbasiertes Portal für

Firmenkunden auf den Weg. Über Europcar

Business Plus können Firmenkunden

im Handumdrehen eigene Vertragsrahmendaten

erstellen und schon

kurz darauf mit günstigen Konditionen

durchstarten. Europcar Business Plus

(www.europcar-business-plus.de) vereint

alle Vorteile eines modernen eCommerce-Vertriebskanals

– bequem, einfach

und zeitsparend können Kunden

sich von jedem Internetzugang aus einen

eigenen Firmenvertrag anlegen

und bereits 24 Stunden später mit

ihrem individuellen Firmentarif Europcar-Fahrzeuge

in Deutschland und neun

weiteren EU-Ländern mieten. Europcar

Business Plus verfügt über ein ausführliches

Reportwesen, das über Mietwagenumsätze,

Fahrerdaten und Anmietstandorte

stets aktuell informiert. Die

Verwaltung der Daten erfolgt über Europcar

Business Plus und garantiert so

eine komfortable Handhabung.

Einfach und zeitsparend: Das webbasierte

Firmenkundenportal Europcar

Business Plus. (Screenshot: Europcar)

16 NFM 8/2010

Effizienter Auswerten

VDO verbessert Datenhandling- und analyse beim DTCO

Spätestens seit der Einführung des

digitalen Tachografen müssen sich

Fuhrparkleiter mit dem Thema

elektronische Datenarchivierung auseinandersetzen.

Mit seinen Downloadlösungen

hilft VDO den Fahrzeugbesitzern

und Fuhrparkbetreibern

beim Herunterladen. Sind die DTCO-

Informationen erst einmal auf dem

Rechner, stellt das Unternehmen

maßgeschneiderte Softwaretools für

Aufzeichnung und Analyse der elektronischen

DTCO-Protokolle zur Verfügung.

Internetbasierte Lösung. Wer seine

Daten im eigenen Netzwerk pflegen

GPS-ORTUNGSSYSTEM RISKBOX

Kampf gegen Fahrzeugdiebe

möchte, nutzt dafür das VDO-Programm

TIS Office. Für Unternehmen

mit flexibleren Einsatzbedingungen

gibt es die internetbasierte Lösung TIS

Web. Und als schlanke Lösung für

Kleinunternehmer und DTCO-Neueinsteiger

bietet VDO das innovative TIS

Compact, das nun von Grund auf überarbeitet

in die dritte Generation geht.

Vor allem zugeschnitten auf Unternehmen

mit wenigen Fahrzeugen macht

TIS Compact das Datenhandling spielend

leicht: Kaum ist der VDO-TIS-

Compact-III-Key über die frontseitige

Downloadschnittstelle am Tachografen

angeschlossen, sind alle Daten he-run-

Die ABS T&T Deutschland GmbH stellt mit der GPS-Lösung RiskBox ein System

zur Ortung beweglicher Güter zur Verfügung. Das Modul kann unter anderem

für Pkw, Lkw, Schiffe und Baumaschinen eingesetzt werden. Es überträgt

regelmäßig aktualisierte Koordinaten des jeweiligen Fahrzeugs an ein

Servicecenter. Bei einem Diebstahl sollen die Fahrzeuge so geortet und die

Sicherstellung und Rückführung auch über die Landesgrenzen hinweg ermöglicht

werden. Gemeinsam von ABS T&T und Continental entwickelt und

hergestellt von Continental, enthält die RiskBox das neueste Quad-Band-

GSM-/GPRS-Netzwerkverbindung-Modul.

Neben der Fahrzeugposition stehen auch weitere Daten etwa für Flotten- und

Asset-Management bereit. Die RiskBox wird nach dem TS16949 Automotive

Qualitätsstandard gefertigt. Mit der Basis-Version RiskBox 1000 bietet ABS

T&T eine Lösung für Fahrzeug-Tracking, Flotten-Management sowie Versicherungs-Telematik-Anwendungen

wie PAYD (Pay-As-You-Drive). Die zudem

erhältliche modulare Software umfasst Dienste wie z. B. Fahrzeug-Tracking,

Erkennung eingehender Alarme, Notruftaste, Bewegungsmelder, Neigungserkennung,

Immobilisierung durch Fernauslösung sowie Ortung und Flotten-

Management. Sie können einzeln aktiviert bzw. deaktiviert werden. Angeboten

wird die RiskBox zu einem Festpreis mit einer Laufzeit von 24 Monaten.

Zusätzlich fallen laut ABS T&T nur die Einbau- und Montagekosten an.


tergeladen und werden nun auf einem

Chip mit deutlich größerer Kapazität

zwischengespeichert.

Schnelles Überspielen. Die Software zur

Archivierung der Daten ist ebenfalls direkt

auf dem TIS-Compact-III-Key integriert.

Mithilfe dieses Datenschlüssels können

die Daten wie von einem USB-Stick auf

den Rechner überspielt und dort gespeichert

werden. Weder im Fahrzeug noch

im Büro ist dafür eine Verkabelung nötig.

Ein integrierter SD-Kartenschacht im

VDO-TIS-Compact-III-Key ermöglicht zudem

eine unkomplizierte Sicherungskopie

der Daten auf einer Mini-SD-Karte. Im Zuge

der Weiterentwicklung hat VDO aber

nicht nur die Speicherkapazität erhöht,

sondern auch die Funktionen den Markterfordernissen

angepasst. Mit Blick auf

den Einsatz vor allem bei DTCO-Einstei-

gern und Kleinunternehmern wurde die

Anzeige von TIS Compact III für fünf bis

zehn Fahrer konzipiert. Dabei kann der

TIS-Compact-III-Key selbst natürlich auch

weiterhin eine unbegrenzte Anzahl von

Tachografen und Fahrerkarten auslesen.

Weiterentwickelte Infrastruktur. VDO

treibt mit Hochdruck die Entwicklung

der Infrastruktur rund um den digitalen

Tachografen DTCO voran. Weil immer

mehr Fuhrunternehmer ihre Pflicht zur

Archivierung aller Fahrer- und Fahrzeugdaten

als Chance zum Einstieg ins elektronische

Flotten-Management sehen und erkannt

haben, dass damit die Effizienz der

Flotte gesteigert werden kann, bietet

Marktführer VDO den Unternehmen dafür

jetzt ein noch besseres Instrumentarium:

Ab sofort erfolgt das internetbasierte

Datenhandling auf den Servern von

Tachodaten für Flotten-Management-

Aufgaben nutzen: Der digitale Tachograf

VDO DTCO 1381. (Foto: VDO)

VDO mit der gründlich überarbeiteten

und erweiterten Software TIS Web 3.2.

Mehrwert per Mausklick. Wenn der Flottenbetreiber

die Daten erst einmal auf

einem Rechner abgelegt hat, kann er sie

mit den maßgeschneiderten Lösungen

von VDO auch auswerten und so seine

Betriebsabläufe optimieren, Kosten senken

und andere Routineaufgaben wie die

Lohnabrechnung oder die Wartungsplanung

deutlich vereinfachen.


Finanzen & Fuhrpark

TELEMATIK

Mehrwert

durch Transparenz

Um Transporteuren den Umgang mit

den komplexen deutschen Rechtsvorschriften

über steuerfreie Zuschlagsund

Spesenberechnungen für Fahrer

kostensparend zu erleichtern, kooperiert

der Telematik-Spezialist Transics

International mit dem Softwarespezialisten

LogicWay. Eine neu geschaffene

Schnittstelle zwischen den Transics-

Bordcomputern und der LogicWay-

Software RoadWatch sorgt dafür,

dass Fahrerlöhne und -spesen völlig

automatisiert berechnet, kontrolliert

und optimiert werden. Alle aus den

Bordcomputern stammenden Daten

über Fahrertätigkeiten, Lenk- und Ruhezeiten,

tourbezogene Auslagen usw.

werden RoadWatch direkt zur Verfügung

gestellt und können individuell

aufbereitet an diverse Lohnprogramme

übergeben werden. Eine Spedition am

Mittelrhein konnte nach Angaben von

Transics durch das System für ihre

35 Fahrer monatliche Einsparungen

von 131 Euro pro Fahrzeug erzielen.

Sparpotenziale konsequent nutzen:

Auch bei der Lohn- und Spesenabrechnung

für Fahrer kann die Telematik

genutzt werden. (Foto: Transics International)

18 NFM 8/2010

Bei uShip können

online Aufträge

gesucht werden.

(Foto: uShip)

Transport-Marktplatz im Netz

uShip auch in Deutschland vertreten

Die US-Online-Vermittlung für Transportdienstleistungen

uShip ist seit einigen

Monaten auch in Deutschland

vertreten. Der globale Marktplatz für

Versand und Umzüge verbindet Versandkunden

mit Transport- und Umzugsunternehmen,

die entlang der ge-

UMFRAGE VON PILOT:PROJEKT

Überwachungsprojekt PAK

wünschten Route unterwegs sind und

ungenutzte Kapazitäten füllen möchten.

Um den Zuschlag auf einen Auftrag

zu erhalten, geben Spediteure Gebote

auf die Transportaufträge ab.

Kunden können so für den Transport

von Autos, Fracht, Motorrädern und

Nach einer Umfrage der Pilot:Projekt GmbH in den zuständigen Ministerien

werden sich noch in diesem Jahr die Bundesländer an einem EU-weiten

Überwachungsprojekt PAK in Reifen beteiligen. PAK steht für polyzyklische

aromatische Kohlenwasserstoffe und darf in Reifen nur bis zu

einem festgelegten Grenzwert enthalten sein.

Um zu prüfen, ob sich die Reifenhersteller und Importeure an die Verordnung

(EU-REACH-VO, Anhang XVII, Eintrag Nr. 50) halten, werden sich, so

Pilot:Projekt, die Bundesländer in diesem Jahr an dem EU-weit koordinierten

Überwachungsprojekt beteiligen. „Im Rahmen dieser Aktion werden wir

stichprobenartig Reifen auswählen und analysieren lassen, wobei Import-

Produkte im Fokus stehen“, sagt Andreas Kunze vom Sächsischen Staatsministerium

für Umwelt und Landwirtschaft auf Nachfrage der Pilot:Projekt.

„Wir werden die Ergebnisse abwarten und zur Planung weiterer

Überwachungsmaßnahmen heranziehen.“ An der Frage, wie Verstöße geahndet

werden sollen, arbeiten die Behörden noch.


anderen Gütern Kosten

sparen. Indem Spediteure

die Auslastung ihrer Lkw

steigern, sinkt die Gesamtzahl

der Fahrzeuge auf europäischen

Straßen und

damit auch der Ausstoß an

Kohlendioxid. Durch seine

Partnerschaft mit Terra-

Pass, einem Verkäufer von

Carbon-Offsets, vermittelt

uShip nahezu 5000 zertifizierte

umweltfreundliche

Fahrer, die gemeinsam bisher

etwa 44 Mio. km zurückgelegt

haben.

Regional angepasst. In die-

sem Jahr rechnet uShip mit

etwa 19 Mio. weiteren gefahrenen

Kilometern. uShip-

Transport-Aufträge werden

nach Unternehmensangaben

bereits zwischen fast

100 Ländern und Regionen

weltweit ausgeführt.

ESCHBORN

50 Mio. Euro

bereitgestellt

Nach wie vor haben viele mittelständischeTransportunternehmen

Probleme mit der Finanzierung

von Fahrzeugen. Leasing

mit Fördermitteln der Europäischen

Investitionsbank (EIB) bietet

die VR LEASING kleinen und

mittleren Unternehmen. Das Gesamtvolumen

liegt bei 50 Mio.

Euro. Im Fokus der bis zum

31. Oktober 2010 gehenden

Aktion stehen Investitionen ab

125.000 Euro für Investitionsgüter.

Die Fördermittel stellt die

EIB der VR LEASING über die

DZ BANK bereit. Dabei gibt die

VR LEASING die Zinsvorteile direkt

an die Kunden weiter.


Finanzen & Fuhrpark

KRAFTSTOFFE

Biodiesel-Konferenz

Um die Zukunft des Biodiesels geht es

auf einer gemeinsam von HART Energy

Consulting und der Arbeitsgemeinschaft

Qualitätsmanagement Biodiesel

e. V. (AGQM) am 27. und 28. September

2010 in Brüssel geplanten Fachkonferenz.

Die Biodieselindustrie über

die Technologieentwicklung bis hin zum

Biodieselhersteller selbst müssen sich

aktuell zukunftsweisenden Herausforderungen

stellen, die die Perspektive

der Verwendung von Biodiesel als

Kraftstoffalternative maßgeblich bestimmen

werden. Die Umsetzung der

Nachhaltigkeitsanforderungen gemäß

der Erneuerbaren Energien- und der

Kraftstoffqualitätsrichtlinie in den Mitgliedsstaaten

der Europäischen Union,

aber auch in Drittstaaten, stellen die

Biodieselindustrie nicht nur in der Europäischen

Union, sondern weltweit

vor neue und den Marktzugang bestimmende

Herausforderungen. Schnellstmöglich

müssen anerkannte Zertifizierungssysteme

und Kontrollstellen

zugelassen und aktiv werden.

UNTERNEHMEN

Weniger Kurzarbeit

MAN Nutzfahrzeuge verzeichnet eine

wachsende Nachfrage nach Lkw, Bussen

und Motoren. Das MAN Motorenwerk

Nürnberg profitiert von dieser

Entwicklung und beendete die Kurzarbeit.

Die Produktions-Standorte

München und Salzgitter der MAN

Nutzfahrzeuge können die Zahl der

Kurzarbeitstage im 2. Halbjahr 2010

ebenfalls zurückfahren.

20 NFM 8/2010

(Foto: PEMA)

2. „Truck-Offensive“ gestartet

GEFA und PEMA bieten Komplettzüge mit Mietpreisvorteil

Die Truck- und Trailervermietung PE-

MA hat gemeinsam mit der GEFA Gesellschaft

für Absatzfinanzierung die

zweite, diesjährige Truck-Offensive

gestartet, in deren Rahmen eine limitierte

Zahl von Komplettzügen mit

deutlichem Mietpreisvorteil angeboten

wird.

Freie Motorenwahl. Die Zugmaschinen

und Auflieger im Design des Mutterkonzerns

SG Equipment Finance

können ab einer Mietdauer von zwölf

Monaten übernommen werden. Zur

Auswahl stehen dabei Lkw von Mercedes-Benz

MAN und Volvo sowie Krone-Auflieger

als Standard- oder Mega-

INVESTITIONEN

Tautliner mit Ladungssicherungszertifikat

gemäß DIN EN12642 XL. Mit

der Aktion wollen PEMA und GEFA

die vertrieblichen Synergien im SG-

Konzern noch besser nutzen und die

herstellerunabhängige Fuhrpark-Kompetenz

beider Firmen herausstellen.

Limitierte Stückzahl. Erst in diesem

Frühjahr hatten GEFA und PEMA die

erste Truck-Offensive ins Leben gerufen.

Innerhalb weniger Wochen war

die limitierte Stückzahl von den Kunden

komplett abgerufen worden, sodass

sich beide Unternehmen jetzt zu

einer Neuauflage des Programms entschlossen

haben.

Finanzierungsangebot verlängert

Die Mercedes-Benz-Bank hat die Finanzierungsaktion mit 3,99 Prozent

effektivem Jahreszins für Actros- und Axor-Sattelzugmaschinen bis Ende

September verlängert, um Nutzfahrzeugkunden ihre Investitionsentscheidung

zu erleichtern. Die Aktion läuft im Schulterschluss mit dem Mercedes-

Benz Vertrieb Deutschland (MBVD).


Ausgezeichnete Möglichkeiten,

flexibel zu bleiben.

Flexibilität schafft Spielräume, die in dynamischen Märkten entscheidend sind. Darum

ist es gut, dass Scania Rent flexibel macht. Noch besser ist, dass hierfür allein drei verschiedene

Curtainsider-Modelle sowie ein Kühlauflieger bereitstehen. Und da vorne auf

Wunsch unsere vielgelobte neue R-Serie zum Einsatz kommt, bietet Scania Rent tatsächlich

ausgezeichnete Möglichkeiten.

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Finanzen & Fuhrpark

Spezialfahrzeuge mieten: MAN Rental

kooperiert in diesem Bereich mit

dem Lkw-Vermieter BFS Business

Fleet Services. (Foto: MAN Rental)

MIETFAHRZEUGE

Marktgerechte

Spezialisierung

MAN Rental rückt beim Aufbau seines

bundesweiten Vermietdepotnetzes eng

mit dem zur Unternehmensgruppe

Stegmaier gehörenden Lkw-Vermieter

BFS Business Fleet Services GmbH zusammen.

Durch die Kooperation sollen

nach Mitteilung der Geschäftsführer

Ralf Faust (Truck Rental Solutions

GmbH) und Hermann Stegmaier eine

schnelle Flächendeckung sowie eine

marktgerechte Spezialisierung der Vermietprogramme

erreicht werden. Relevante

BFS-Stützpunkte werden kurzfristig

in das MAN-Rental-Depotnetz

integriert und der BFS-Fuhrpark im

Rahmen einer sinnvollen Arbeitsteilung

auf Sonder- und Spezialfahrzeuge ausgerichtet.

Standardvarianten hingegen

werden zukünftig nur noch über die

MAN-Rental-Organisation vermietet.

Bei der BFS Business Fleet Services

GmbH handelt es sich um einen reinrassigen

MAN-Truckvermieter und professionellen

Partner für Kurzzeitmiete

von Nutzfahrzeugen. Vermietet wurde

bislang ein Sortiment an Standardund

Spezialfahrzeugen. BFS verfügt

derzeit in Deutschland und in der

Schweiz über mehr als 50 Standorte.

22 NFM 8/2010

Neue Wertschöpfungskette

Euro-Leasing und MAN Rental präsentieren sich auf der IAA

Europaweite Mobilitätsdienstleistungen

sind für Spediteure und Transporteure

von existenzieller Bedeutung. Sie

entscheiden zunehmend über ihre

Wettbewerbsfähigkeit. Das geht aus der

aktuellen OliverWyman-Studie „European

Truck Customer 2010“ hervor.

Die Euro-Leasing GmbH als einer der

führenden Fullservice-Partner für Fuhrpark-Management

hat diese Entwicklung

frühzeitig erkannt. Zusammen mit

Nutzfahrzeug- und Servicepartnern

wurde eine adäquate Service- und Produktpalette

entwickelt.

Über eigene Strukturen und das Netzwerk

ihrer neuen Premiummarke MAN

Rental werden derartige Konzepte gegenwärtig

in Deutschland, Dänemark,

Polen und Ungarn umgesetzt. Euro-

Leasing-CEO Ralf Faust: „Der Markt ist

von immer kurzfristigeren Transport-

aufträgen sowie weiteren finanziellen,

gesetzgeberischen und technischen Un-

sicherheiten geprägt. Flottenbetreiber

müssen folglich mehr denn je auf flexible,

liquiditätsschonende Miet- und

Fullservicelösungen umstellen. Durch

unsere One-Stop-Shopping-Pakete können

sie Effizienz, Wirtschaftlichkeit

und somit Wettbewerbsfähigkeit jetzt

ganz einfach und mit fest kalkulierten

Kostenvorteilen abonnieren.“

Wichtige Erfolgsbausteine. Die auf

der IAA Nutzfahrzeuge 2010 vorgestellten

Mobilitätspakete basieren auf

modernen MAN-Euro-5-Zugmaschinen

und Euro-Leasing-Aufliegern. Wichtige

Erfolgsbausteine sind laut Faust

außerdem: Versicherungspakete, Ladungssicherungszertifikate,Fullserviceverträge

für Fahrzeuge und weitere Servicebausteine.

ORTUNGSMODUL MACHT AUTODIEBEN DAS LEBEN SCHWER

Vorteile durch Telematikbox

Continental sagt Autodiebstahl und hohen Versicherungstarifen den Kampf

an! Mittel zum Zweck dafür ist die neue Telematikbox Novanto. So groß wie

ein Taschenbuch und in einem ebenso robusten wie unauffälligen Kunststoffgehäuse

verborgen, können entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge

mit der Elektronikeinheit weltweit geortet werden.

Im Bedarfsfall und im Einklang mit den jeweils gültigen Datenschutzgesetzen,

kann von einer Zentrale aus das Fahrzeug verfolgt und im Ernstfall

sogar aus der Ferne stillgelegt werden. Diese Möglichkeiten lassen sich

universell nutzen: Polizeibehörden können damit Langfingern das Handwerk

legen und gestohlene Fahrzeuge wiederbeschaffen. Flotten-Manager können

ihren Fuhrpark online auf dem Bildschirm verfolgen und Versicherungen

können anhand der Bewegungsprofile individuelle Tarife berechnen, wie

sie derzeit unter dem Stichwort „Pay as you drive“ diskutiert werden. Die

Telematikbox wird entweder direkt vom Automobilhersteller in ein neues

Fahrzeugmodell integriert oder nachträglich im Fahrzeug verbaut.


NFM 8/2010


Finanzen & Fuhrpark

NUTZFAHRZEUGE

Erfolgreicher Midlum

Renault Trucks hat den 100.000-sten

Renault Midlum gefertigt. Das Fahrzeug-Modell

für den Verteilerverkehr

wurde im Jahr 2000 eingeführt.

Anlässlich des Jubiläums übergab

Olivier Vidal de la Blache, Direktor für

Produktion bei Renault Trucks, das

100.000-ste Exemplar höchstpersönlich

an Dupont Bedu Transports, ein

auf den Sammelgutverkehr spezialisiertes

Unternehmen. Der im Jahre 2000

eingeführte Renault Midlum gehört

zusammen mit dem Renault Premium

Distribution zur Baureihe für den Verteilerverkehr

von Renault Trucks. Mit

75 möglichen Konfigurationen passt

er sich optimal an die verschiedenen

Anforderungen und Einsatzbereiche

der Kunden in den Sparten Sammelgutverkehr,

Müllabfuhr, Straßenbau

und Brandschutz an. Mit seinem automatisierten

Optitronic-Getriebe verbindet

er Fahrkomfort, Sicherheit und

Verbrauchseinsparungen.

Bereits 100.000 Mal vom Fließband

gerollt: Die mittelschwere

Midlum-Baureihe von Renault

Trucks. (Foto: Renault Trucks)

24 NFM 8/2010

Neuer Depotleiter

Carsten Braun leitet MAN-Rental-Depot Stuttgart

Der Nutzfahrzeugvermieter MAN-Rental

bleibt auf Wachstumskurs und baut

sein Netz weiter aus. Carsten Braun

hat die Leitung des im Raum Stuttgart

neu eröffneten MAN-Rental-Vermietdepots

übernommen. Umfassende Erfahrungen

im Vermietgeschäft sammelte

der gelernte Holzmechaniker

seit 2006 als Verwaltungs- und Vertriebsmitarbeiter

von „Die Fuhrparkprofis“.

Wachsendes Netz. MAN-Rental wird

von der Euro-Leasing-Tochter Truck

Rental Solutions GmbH in Sittensen

betrieben und konzentriert sich aktuell

auf Deutschland, Dänemark,

Polen und Ungarn. Weitere europäische

Länder folgen schrittweise. Der

erste Kurzzeitvermietstützpunkt wurde

Anfang August 2009 im MAN Truck

& Bus Center München eröffnet.

Bundesweit vertreten. Seitdem folgten

Hamburg, Nürnberg und Stuttgart.

Zwecks bundesweiter Flächendeckung

werden im Servicenetz der

BAG-MAUTSTATISTIK

Mautkilometer gewachsen

Carsten Braun leitet ab sofort das

neu eröffnete MAN-Rental-Depot in

Stuttgart. (Foto: MAN-Rental)

MAN Truck & Bus Deutschland GmbH

bis Ende 2010 weitere neue Vermietstützpunkte

etabliert.

Die Fahrleistung der Lkw ab 12 t zul. GG lag im ersten Halbjahr 2010 auf

mautpflichtigen Straßen bei 12,6 Mrd. km. Dies sind 5,3 Prozent mehr

als im Vergleichszeitraum 2009, teilte das Bundesamt für Güterverkehr

(BAG) in der Mautstatistik mit. Betrachtet man die Fahrleistungen nach

Herkunft der Lkw, zeigt sich, dass deutsche Fahrzeuge einen Anteil von

64 Prozent haben. Unter den zehn größten Zulassungsstaaten finden

sich aber mittlerweile auch die sieben jungen EU-Mitgliedsstaaten Polen,

Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Litauen und Slowenien. Der Anteil

der emissionsarmen Lkw hat sich laut BAG im ersten Halbjahr 2010

weiter erhöht. Über 56 Prozent der mautpflichtigen Fahrleistungen entfielen

demnach auf Fahrzeuge der Schadstoffklasse S 5/Euro 5 und EEV.


RDD – die intelligente Form

der Datenfernübertragung

Mit der RDD-Lösung von intellic

sparen Sie Kosten, Zeit und Aufwand

Mit der Einführung des digitalen Tachografen

für alle seit dem 1. Mai 2006 neu zugelassenen

Lkw > 3,5 t sahen sich sowohl Fahrer

als auch Fuhrparkunternehmen mit neuen

Herausforderungen und Aufgaben konfrontiert.

Obgleich die Umstellung von analogen

auf digitale Tachografen zunächst auf Ablehnung

stieß, ist die anfängliche Skepsis inzwischen

einer allgemeinen Akzeptanz der neuen

Technologie gewichen.

Datenfernübertragung via RDD

Insbesondere die stetig verbesserten Softwarelösungen

zur Datenverwaltung und -archivierung

haben maßgeblich die inzwischen

positive Wahrnehmung digitaler Tachografen

beeinflusst. Um Fahrern und Disponenten

den Arbeitsalltag noch stärker zu vereinfachen,

hat intellic die Datenfernübertragung

via RDD (Remote Data Download)

entwickelt.

Mit RDD wurde der Einstieg in eine neue

Dimension zeit- und standortunabhängiger

Datenverfügbarkeit geschaffen. Sämtliches

Datenmaterial der Fahrerkarte bzw. des Massenspeichers

wird sicher, schnell und zuverlässig

via GPRS übertragen und gemäß der

gesetzlich vorgeschriebenen Archivierungs-

pflichten im Unternehmen gespeichert und

ausgewertet.

Vorteile von RDD

Die Vorteile der Datenfernübertragung „over

the air“ via RDD liegen auf der Hand: Fahrer

müssen für das Auslesen der Massenspeicherdaten

nicht länger den Hof des Unternehmens

ansteuern. Mit RDD können die Daten

jederzeit und innerhalb Europas standortunabhängig

übertragen werden. Da die Daten

aus der Fahrzeugeinheit per voreingestellter

Intervalleinstellung versendet werden können,

wird den gesetzlich vorgeschriebenen

Downloadintervallen stets fristgerecht nachgekommen.

Die kabellose Datenfernübertragung

via RDD ermöglicht somit Kosten- und

Zeiteinsparung und reduziert gleichzeitig

den täglichen Arbeitsaufwand von Fahrern

und Disponenten: Per Knopfdruck kann

außerdem die Position einzelner Fahrzeuge

bzw. der gesamten Flotte abgefragt werden.

Routenoptimierung mit RDD

Mit RDD können Disponenten sämtliches für

die Routenplanung relevante Datenmaterial

einsehen, um Routen kurzfristig anpassen

oder umkoordinieren zu können und Kundenaufträge

zu optimieren. Die Kenntnis des

Datenmaterials erspart Zeit und Kosten und

erhöht die Wirtschaftlichkeit und Effizienz

der Unternehmen. Die Daten werden via

RDD direkt an den PC des Disponenten übertragen.

Befindet sich z. B. ein Fahrer in unmittelbarer

Nähe zu einem potenziellen Auftraggeber

und verfügt zudem noch über

Restlenkzeit, kann der Disponent mit dem

Fahrer Kontakt aufnehmen und die geplante

Routenänderung durchgeben. Unnötige Leerfahren,

Standzeiten und Kraftstoffverbrauch

gehören der Vergangenheit an. Die zeitnahe

bzw. flexible Abarbeitung von Kundenaufträgen

trägt nicht nur zu einer erhöhten Kun-

intellic Germany GmbH · an EFKON company

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denzufriedenheit bei, sondern stellt außerdem

einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil

auf einem hart umkämpften Markt dar.

Neue Dimensionen

im Flotten-Management

Die stetig wachsende Nachfrage nach dem

RDD-Modul zur Datenfernabfrage hat intellic

zu weiteren Schritten hinsichtlich der Optimierung

von Flotten-Management-Lösungen

motiviert. Den Kunden stets im Fokus

aller Bestrebungen, ist es ein zentrales Anliegen

der intellic, für Unternehmen ein Maximum

an Ertrag und Wirtschaftlichkeit zu

ermöglichen und für Fahrer den Arbeitsaufwand

auf ein Minimum zu reduzieren. Um

die für den Kunden bestmögliche Lösung

erzielen zu können, erweitern intellic und

deren Muttergesellschaft, die EFKON AG,

ständig das Innovationsspektrum für neue

Produktangebote. Dafür wird das gesamte

Kompetenzspektrum der EFKON AG, einer

Tochter der STRABAG, vollständig genutzt.

Um bessere Synergieeffekte im Transportverkehr

erzielen zu können, wird intellic noch

in diesem Jahr eine bereits bewährte Telematiklösung

auf den Markt bringen, die sowohl

das Herunterladen und das Archivieren der

Daten via RDD ermöglicht – und diese bei

Bedarf auch auswertet – als auch LÖSUNGEN

für das Flotten-Management liefert.

intellic bietet damit dem Flotten-Management

bereits heute eine Lösung für den

zukünftigen FMS-Standard, der die Innovationskraft

der EFKON-Gruppe für den Kunden

unter Beweis stellt. Über das Internet

haben Disponenten und Fahrer jederzeit und

an jedem beliebigen Ort Zugriff auf sämtliche

fahrer- und fahrzeugrelevanten Informationen

– in Echtzeit.

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of the next generation


JUMBO


-JA! Jumbo-Transporte.

Baustoffe, Schaumstoffe,

Styropor, Fahrzeugersatzteile, Verbrauchsmaterial:

Das ist nur eine kleine Auswahl von

dem, was täglich auf den roten Gliederzügen

mit dem gelben Schriftzug Schwank Spedition

auf Europas Straßen transportiert wird.


Transport-Spiegel

Familienunternehmen mit Tradition: Die Schwank Spedition wird

von Ludwig Schwank (rechts) und Stephan Schwank in der dritten

und vierten Generation geleitet.

Gemeinsames Merkmal dieser Warengruppen:

Innerhalb der gesetzlichen Abmessungen eines

Lkw mit 40 t zul. GG lässt sich davon, entsprechendes

Equipment vorausgesetzt, einiges auf der Ladefläche

eines Lkw unterbringen. Maximales Volumen

wirtschaftlich zu transportieren, ist die Spezialität der

Schwank Spedition. Das Unternehmen hat sich auf Jumbo-Transporte

spezialisiert. Mit großem Erfolg: Zahlreiche

Kunden nutzen die ausgeklügelten Transportdienstleistungen

des hessischen Unternehmens.

Langjährige Tradition

Geleitet wird die Firma in der dritten und vierten Generation

von Ludwig und Stephan Schwank. Beheimatet ist

das Unternehmen mit seiner über 100-jährigen Geschichte

in Lorch am Rhein. Dort konnte vor zehn Jahren ein

neues Betriebsgelände mit 22.000 m2 Fläche, modernen

Büroräumen, einem technisch optimal ausgestatteten

Werkstattbereich mit Waschanlage sowie einer betriebseigenen

Tankstelle bezogen werden.

Lupenreines

Jumbo-Equipment:

Derzeit sind

120 Gliederzüge in den

Schwank-Farben unterwegs.


Scharfer Wettbewerb

Mit Jumbo-Verkehren ist die Schwank Spedition in einem

Transportsegment unterwegs, in dem scharfer Wett-

bewerb herrscht. „In der Volumen-Logistik ist wie im

General-Cargo-Bereich insgesamt der Preis das Maß der

Dinge“, betont Stephan Schwank. Um Erfolg zu haben,

müsse ein Transportdienstleister seine Kosten im Griff

haben. Schwank hat seine Kosten im Griff.

Voraussetzung dafür ist ein effizienter Fuhrpark. Der Jumbo-Logistiker

setzt auf Euro-5- bzw. EEV-Technik, vor

allem, um bei der Maut auf der günstigeren Seite zu sein.

Zugleich werden die Betriebskosten durch regelmäßige

Fahrerschulungen und Telematikeinsatz so gering wie

möglich gehalten. Um kostenintensive Fahrzeugausfälle

auf der Straße so weit wie möglich auszuschließen, wird

jedes Fahrzeug alle drei Wochen in der eigenen Werkstatt

gewissenhaft durchgecheckt. „Für sich genommen ist

sicherlich keine dieser Maßnahmen etwas Außergewöhnliches“,

betont der präzise rechnende Unternehmer. „In

der Summe und mit der entsprechenden Konsequenz

lassen sich so die Transportkosten spürbar reduzieren.

Das macht das Geschäft letztlich profitabel.“

Transport und Service

Auch wenn die Kernkompetenz darin besteht, Güter

pünktlich und zuverlässig von A nach B zu transportieren,

hat das Unternehmen ein umfangreiches Serviceangebot

rund um die Transportdienstleistung entwickelt.

Das beginnt mit der Ausarbeitung von Logistik-Prozessen

für die Kunden, führt über logistische Dienstleistungen

bis hin zur Übernahme vor- und nachgelagerter Logistik-

Anforderungen im Rahmen der gesamten Wertschöpfungskette

bis hin zur Überwachung dieser Prozesse. Basis

dieser logistischen Prozesse ist im Falle der Schwank Spedition

die Jumbo-Wechselbrücke.

Die Spezialisierung auf Jumbo-Verkehre erfolgte in

den 90er-Jahren. Heute verfügt das Unternehmen über

120 Jumbo-Gliederzüge und über 600 Jumbo-Wechselbrücken.

Warum dieses dominierende Übergewicht an

Wechselbrücken? Stephan Schwank: „Für viele unserer

Kunden und natürlich auch für uns ist es effizienter,

wenn die Wechselbrücke im Vorfeld des Transportes

gestellt und Fracht vorgeladen wird. So können Be- und

Entladespitzen entschärft und Ärger durch lange Wartezeiten

verhindert werden.“

Jumbo-Equipment

Natürlich lassen sich kostenintensive Wartezeiten auch

so nicht ganz ausschließen, aber das Bestreben, sie weitgehend

zu verhindern, bringt dem Unternehmen ange-

Farbspritzen ohne Sprühnebel!

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Alles im Blick: Die Disponenten sorgen für Pünktlichkeit im Ablauf.

(Fotos: Schwank Spedition)

sichts der kostbar gewordenen, erlaubten Fahrzeit Vorteile. Inzwischen

gibt es auch eine wachsende Zahl von Kunden, die die Vorteile

der Jumbo-Wechselbrücke für ihre interne Logistik erkannt

haben und bei Schwank Wechselbrücken z. B. als zusätzliche

Lagerfläche anmieten. Die kompromisslose Ausrichtung auf Jumbo-Equipment

erlaubt dem Unternehmen, Transporte bis zu 23 t

Nutzlast, 120 m3 Ladevolumen und 38 Euro-Palettenstellplätzen

durchzuführen. Die bis zu 3,22 m durchgehende Innenhöhe lässt

darüber hinaus den Transport von den in der Automobilindustrie

bevorzugten Gitterboxen in drei Etagen zu.

Sensibler Faktor Zeit

Wer wie die Schwank Spedition Werk- und Just-in-time-Vekehre

organisiert und durchführt, weiß um die extreme Sensibilität

des Faktors Zeit. Die Zeitplanung ist für Transportunternehmen

Kipp-Aufbauten, Kipp-Anhänger,

Kipp-Auflieger

mit Alukippbrücken

mit Zellenradschleuse und Gebläse

Sonderfahrzeuge

Kranaufbauten

Zusatzgeräte

Laserschneiden

Stahl- und Aluschweißen

Sandstrahlen

Spritzverzinken

Lackieren

Service

angesichts der kontinuierlich wachsenden Verkehrsdichte und

den daraus resultierenden Verkehrsbehinderungen zunehmend

schwieriger geworden. „Unter diesen Rahmenbedingungen

pünktlich zu sein, setzt Kreativität in der Disposition und Telematik-Einsatz

voraus“, sagt Schwank.

Um Pünktlichkeit auch unter schwierigen Bedingungen zu

gewährleisten, haben die Disponenten die 120 Gliederzüge

sowie die Fahrzeuge von Transportpartnern jederzeit im Blick.

Zeichnet sich ab, dass einzelne Fahrzeuge ihr Ziel nicht pünktlich

erreichen können, wird versucht, umzudisponieren. Führt

auch das nicht zum gewünschten Erfolg, wird der Kunde proaktiv

auf eine mögliche Verspätung hingewiesen. „Das gibt ihm

Gelegenheit, seine Prozesse entsprechend anzupassen.“ Die

Kunden wissen diesen Service zu schätzen.

Kritik an Maut-Politik

Die eigenen Prozesse hat das Familienunternehmen bestens im

Griff. Wie alle anderen Transportdienstleister muss sich auch

die Schwank Spedition unter Rahmenbedingungen täglich neu

behaupten, die unberechenbar geworden sind.

Was Stephan Schwank besonders ärgert, ist die Salami-Taktik der

Politik in Sachen Maut: „Erst alle Fahrzeuge ab 12 t auf Autobahnen,

jetzt sollen vierspurige Schnellstraßen hinzukommen.

Warum nicht eine Maut für alle gewerblichen Nutzfahrzeuge ab

3,5 t auf allen Straßen?“, fragt der Unternehmer. Dabei geht es

ihm um die Aufhebung von Wettbewerbsverzerrungen durch

die so genannten „Mautkiller“, aber auch darum, nicht ständig

neu mit den Kunden diskutieren zu müssen.

Krisenstrategien entwickeln

Unberechenbar geworden ist auch die Wirtschaft, wie die letzte

Krise gezeigt hat. Die steckt Stephan Schwank noch in den Knochen.

Vor allem die Tatsache, innerhalb kürzester Zeit große Teile

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Jedes Schwank-Fahrzeug wird mindestens alle drei Wochen durchgecheckt.

So wird Ausfällen auf der Straße wirksam vorgebeugt.

der Flotte ohne Auslastung zu sehen, hat ihn nachdenklich

gemacht. Gemeinsam mit seinem Vater entwickelt er schon jetzt

Konzepte, die die möglichen Folgen einer ähnlichen Krise abmildern

sollen. Seine Strategie: Teile des Fuhrparks so flexibel machen,

dass ohne Probleme von heute auf morgen bis zu ein Viertel

der Flotte so stillgelegt werden kann, ohne weiter Kosten zu

produzieren. Davon ist gegenwärtig allerdings keine Rede. Im

Gegenteil: Transportraum ist durch den allgemeinen Kapazitätsabbau

in der Krise zu einem knappen Gut geworden. Das spürt

man auch bei Schwank. Alle 120 Züge sind voll ausgelastet.

Das liegt auch am dichten Direktverkehrsnetz in Deutschland

und dem europäischen Ausland, das das Unternehmen in den

letzten 15 Jahren aufgebaut hat. Mit diesem Netz, der umfangreichen

Flotte und dem auf die Marktbedürfnisse zugeschnittenen

Ausbau des Leistungsspektrums, hat sich das Unternehmen eine

Auf einen Blick

NAME: Schwank Spedition GmbH

SCHWERPUNKT: Jumbo-Verkehre

STANDORT: Lorch/Rhein

FAHRZEUGE: 120 Gliederzüge und über 600 Wechselbrücken.

Die Züge verfügen über rund

23 t Nutzlast und 120 m3 Ladevolumen,

maximale Innenhöhe 3,22 m.

LADEHILFEN: Einige Züge sind mit Mitnahmestaplern

ausgestattet.

TELEMATIK: Alle Fahrzeuge sind mit Telematiksystemen

ausgestattet.

führende Position im nationalen und internationalen Jumbo-

Bereich erarbeitet. Diese Position soll weiter ausgebaut werden.

Qualifizierte Mitarbeiter

Basis dafür sind kompetente Mitarbeiter in allen Bereichen.

„Herzstück des Unternehmens sind unsere Mitarbeiter“, betont

Schwank. Er und sein Vater setzen dabei auf Ausbildung im

eigenen Haus. Es gibt ein qualifiziertes Ausbildungsangebot

sowie Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Nur

qualifizierte Mitarbeiter, so das Credo der Unternehmensleitung,

seien in der Lage, Qualität zu gewährleisten. Das soll auch

in Zukunft so bleiben. Mit einem Qualitäts-Management-System,

das durch die SVG nach DIN EN ISO 9001-2008 zertifiziert

wurde, wird sichergestellt, dass alle Ablaufprozesse einem

hohen Standard entsprechen.

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Transport fast aller Produkte und Güter - beispielsweise den CF-HI,

der auch unter sehr schwierigen Betriebsbedingungen eingesetzt

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Transport-Spiegel

Von Midlife Crisis keine Spur

Unternehmen. Mit einem großen Fest hat das Transport- und Logistik-Unternehmen Transco jetzt sein

40-jähriges Bestehen gefeiert. Das europäisch ausgerichtete, inhabergeführte Unternehmen mit insgesamt

19 Standorten blickt auf eine große Erfolgsgeschichte zurück und optimistisch in die Zukunft.

Mit 40 Jahren stecken Männer häufig mitten in der

Midlife Crisis. Bei Transco herrscht im Jahr 40 nach

Unternehmensgründung alles andere als Krisenstimmung:

„Wir konnten in den vergangenen Jahren eine positive

Umsatzentwicklung und stetiges Wachstum verzeichnen“,

freut sich Geschäftsführer Christian Bücheler, der in diesem

Jahr zusätzlich zum 40. Firmenjubiläum seinen 50. Geburtstag

feiern konnte.

Von der positiven Entwicklung des Unternehmens profitiert

auch die Bodensee-Region: „Wir sind hier mit vier unse-

32 NFM 8/2010

Viel Spaß gehabt: Mehr als 40 Kinder bemalten

eine Lkw-Plane für die Jubiläumsfeier von Transco.

(Foto: Transco)

rer wichtigsten Standorte ein bedeutender Wirtschaftsfaktor“,

so Bücheler weiter, „und es besteht immer noch Wachstumspotenzial.“

Investition in Ausbildung

In der Region schlägt sich das auch darin nieder, dass Transco

inzwischen 450 Menschen beschäftigt – viele davon in der

Region – und kontinuierlich in die Ausbildung junger Menschen

investiert, die in der Regel nach Abschluss ihrer Ausbildung

auch übernommen werden. Fertig ausgebildete Mit-


arbeiter werden bei Transco durch regelmäßige Ausund

Weiterbildungsmaßnahmen, Schulungen und Trainings

gefördert. „Gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter

sind für uns eine wichtige Zukunftsinvestition“,

erklärt Bücheler.

Stabiles Wachstum

Das stabile Wachstum beruht aber nicht nur auf den

Mitarbeitern, sondern auch auf dem ausdifferenzierten

Leistungsangebot des Unternehmens. In den vergangenen

Jahren entwickelte sich Transco von einem Speditionsunternehmen

zu einem umfassenden europäischen

Logistik-Dienstleister mit einer großen Bandbreite

an Leistungen. Dazu zählen die mit 50.000 m2 größte

Logistik-Lagerfläche in der Bodenseeregion sowie eine

Vielzahl von Verbindungen ins europäische Ausland,

etwa nach Großbritannien, Italien, Frankreich und in

osteuropäische Länder wie Polen, Tschechien, die Slowakei

oder die Ukraine.

Eigene europäische Standorte, etwa in Mailand, sorgen

für ein dichtes Transportnetz und damit schnelle Transporte.

1970 wurde Transco gegründet. Jahrelang galt der

Leitsatz „Transport und Logistik mit Herz und Verstand“,

heute zollt das Unternehmen seiner starken Europäisierung

Tribut und hat sich den englischen Leitsatz „Business

in Motion“ auf die Fahnen geschrieben.

Umweltfreundliche Logistik

„Wir konkurrieren mit unseren umfangreichen Leistungen

mit den großen Logistik-Konzernen“, erklärt Christian

Bücheler. „Im Gegensatz zu diesen können wir aber

als inhabergeführtes Unternehmen mit unserer Flexibilität

und der familiären Atmosphäre punkten. Wir sind

trotz unserer Größe kein anonymer Großkonzern, sondern

verstehen uns immer noch als Mittelständler. Das

bedeutet für uns vor allem Verantwortung gegenüber

unseren Mitarbeitern, den Kunden und der Region.“

Bei Transco wird viel Wert auf umweltfreundliche Logistik

gelegt. „Gerade hier in der Bodensee-Region lernen

wir den Wert der Natur Tag für Tag neu zu schätzen“, sagt

Christian Bücheler. „Deshalb versuchen wir, unseren

negativen Einfluss darauf so klein wie möglich zu halten.

Konkret heißt das: 92 Prozent der eigenen Fahrzeuge

entsprechen der Euro-5-Norm. Und wo immer

möglich, werden Transportgüter bei Transco auf die

Schiene verladen. Was mit der Bahn verladen wird, spart

im Vergleich zum Lkw eine Menge CO2 ein. Dafür arbeitet

Transco seit Jahren erfolgreich mit Hupac zusammen,

einem Schweizer Spezialisten für Bahnverladung

in Europa.

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dann

Nutzfahrzeuge. Eine Baureihe, drei Dutzend Varianten,

hunderte von Optionen; dazu kommt ein ebenfalls komplexer Aufbau.

Angesichts dieser Vielfalt der Möglichkeiten ist das richtige

Nutzfahrzeug zu bestellen gar nicht so einfach. Wenn ein Kunde

dann nicht ganz genau weiß, was er benötigt, sind Fehlinvestitionen

vorprogrammiert. Es gibt eine Reihe von Fallen, in die selbst

erfahrene Nutzfahrzeugkunden immer wieder tappen.

So lassen sich Fehlinvestitionen

vermeiden:

Falsch konfiguriert

Wenn es um Motorfahrzeuge geht, sind es

vor allem zwei Dinge, die immer wieder

falsch gewählt werden. Ein echter Klassiker

bei den Fehlentscheidungen sind nach

wie vor falsch gewählte Achsübersetzungen.

Da werden lange Achsübersetzungen

geordert, obwohl das Fahrzeug überwie-

LENKEN

gend im Stadtverkehr eingesetzt wird. Die

Folge: Das Fahrzeug verbraucht deutlich

mehr und der Fahrkomfort sinkt. Die zweite

Hauptursache von Fehlinvestitionen

sind unpassende Motorleistungen. Angesichts

der großen Bandbreite bei den

Motorleistungen mancher Baureihen kann

man sich schon mal „verhauen“. Ist der

Motor überdimensioniert, treibt das zwar

die Investitionskosten in die Höhe, wirkt

sich aber ansonsten nicht negativ aus.

Ganz anders sieht das bei zu schwachen

Motorleistungen aus. Der Motor wird dann

Klassiker Differenzial und Länge:

Hier kommt es immer

wieder zu Fehlentscheidungen.

Am falschen Ende gespart: Leistungsschwache

Motoren haben auf

solchen Strecken nichts zu suchen.

häufig an der Belastungsgrenze gefahren.

Verbrauch und Verschleiß gehen nach

oben und Spaß macht ein zu schwaches

Triebwerk auch nicht wirklich.

Hier sind es vor allem die günstigeren

Beschaffungskosten, die so manchen Kunden

dazu verleiten, ein schwächliches Aggregat

zu ordern.

Maße und Nutzlast

Passen Motorfahrzeug und Anhänger von

den Längen her zusammen? Eine berechtigte

Frage, gerade, wenn es um Ersatzbe-


schaffungen im Bereich der ziehenden

Einheit geht.

Da ist Beispielsweise ein Pritschen-Anhänger

in der Länge X vorhanden, für den ein

neues Zugfahrzeug beschafft wird. Da kann

es schon mal vorkommen, dass das gesamte

Gespann plötzlich die 18-Meter-Grenze

überschreitet.

Zu Fehleinschätzungen kommt es auch immer

wieder bei den Nutzlasten. „Hier sollte

sich der Anwender während der Investitionsplanung

genau überlegen, welche Gewichte

das Fahrzeug tatsächlich zu trans-

portieren hat“, empfiehlt Hermann Wilken

vom Oldenburger Unternehmen Wilken

Fahrzeugbau. Der Nutzfahrzeugprofi wird

in Verkaufsgesprächen immer wieder mal

mit Fahrzeugwünschen konfrontiert, die

nicht zum späteren Einsatz passen. Vor allem

Kunden, für die das Transportgeschäft

nicht das Kerngeschäft ist, können sich bei

den tatsächlichen Gewichten der zu transportierenden

Ware leicht verschätzen. Da

wird beispielsweise ein 7,5-Tonner geordert,

wo ein 12-Tonner zweifellos die angemessenere

Wahl gewesen wäre.

Reserven einplanen

Um hier auf der wirklich sicheren Seite zu

sein, sollte im Vorfeld der Investition eine

genaue Nutzlastanalyse durchgeführt werden.

Das gilt insbesondere dann, wenn das

Fahrzeug über gewichtiges Zubehör wie

etwa Ladekrane, Ladebordwände oder Mitnahmestapler

verfügt. In einem solchen

Fall können gerade bei leichten und mittelschweren

Nutzfahrzeugen die verbleibenden

Nutzlasten auf ein unwirtschaftliches

Maß zusammenbröseln. Eine Fehlinvestition

ist damit vorprogrammiert. Aber auch


wenn keine Anbaugeräte vorgesehen sind,

sollten Nutzlastreserven eingeplant werden.

Wenn die Fahrzeuge mit Ladekranen

oder Mitnahmestaplern ausgestattet

werden sollen, muss auch auf die Achslasten

geachtet werden.

Sorgfältige Sicherung

Weniger Probleme mit Fehlinvestitionen

gibt es dagegen im Bereich der Ladungssicherung.

Hier werden heute eher zu viel

als zu wenige Sicherungsmöglichkeiten

geordert. Damit zeigt der stark gewachsene

Kontrolldruck auf den Straßen und die

rigiden Vorschriften für Transporteure

und Verlader Wirkung.

Über den Einbau von Zurrösen sollten

vor allem Kunden von Kippaufbauten

nachdenken. Werden Schüttgüter gefahren,

benötigt man natürlich keine Zurr-

ösen. Ist das Fahrzeug ausnahmsweise

aber doch mal mit palettierter Ware unterwegs,

gibt es keine Zurrmöglichkeiten

und damit im Falle einer Kontrolle reichlich

Ärger.

Anzeige

Komplexe Kühlfahrzeuge

Ein technisch komplexes Aufbausegment

mit vielen gesetzlichen Vorschriften, das

auch von weniger versierten Kunden-

Nutzlasten im Auge behalten:

Vor allem, wenn Ladehilfen mit an Bord sind.

Richtig konfiguriert:

Vor der Bestellung eines

Nutzfahrzeuges gilt es,

eine Vielzahl von Fragen

zu klären.

Zufriedene Kunden: Wer

Fehlinvestitionen vermeiden will,

sollte kompetente Beratung

berücksichtigen. (Fotos: Hersteller, sk)

gruppen vergleichsweise häufig gekauft

wird, sind Kühlfahrzeuge. Hier sind es

einmal mehr die verbleibenden Nutzlasten,

bei denen sich die Kunden häufig

verschätzen.

Beispiel Catering-Service: Kalte Platten

oder die Schüssel mit Kartoffelgratin

bringen nicht viel auf die Waage. Wird

dagegen ein üppiges Grillfest mit Fleisch,

Wurst oder gar Spanferkeln beliefert,

können die Federn schon mal in die Knie

gehen. Im leichten Transporterbereich ist

man mit der wachsenden Zahl an Lösungen,

die von den Transporterherstellern

im Einrechnungsgeschäft angeboten werden,

auf der sicheren Seite.

In den schweren Gewichtssegmenten werden

die Aufbauten vielfach kundenspezifisch

produziert. Das schafft wiederum

Potenzial für Fehlinvestitionen. Fallstricke

gibt es auch hier einige zu beachten.

Das beginnt mit der Wahl der Wandstärke,

führt über die Wahl der Kühlaggregate

und endet bei der Ausstattung.

Kompetente Beratung

Bei Transportprofis sind Fehlinvestitionen

vergleichsweise selten. Das verwundert

nicht: Fuhrparkleiter von Transportunternehmen

und Transportunternehmer

kennen ihr Geschäft und wissen, was sie

an Transport-Equipment benötigen.

Anders sieht es bei den bereits angesprochenen

Kunden aus, für die der Transport

nicht das Kerngeschäft ist. Sie treffen


2748

sehr viel seltener Investitionsentscheidungen.

Damit fehlt zum einen häufig

eine gewisse Routine, zum anderen ist in

dieser Kundengruppe sehr viel weniger

Fachwissen über Nutzfahrzeuge vorhanden.

Selbst durch eine kompetente Bera-

Jeder Handgriff

für Ihren Nutzen.

Claus E., Führungskraft Montage im Team von Schmitz Cargobull

www.cargobull.com

tung durch einen Nutzfahrzeugverkäufer

lassen sich falsche Fahrzeugkonfigurationen

nicht vollständig vermeiden, da der

Verkäufer nur die Informationen in einen

Entscheidungsvorschlag einfließen lassen

kann, die ihm der Kunde auch gibt.

Claus

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Ihre Anforderungen sind unsere Triebfeder

für Qualität und individuelle Lösungen.

Mit Claus und Ihrem Team von

FAZIT: Fehlinvestitionen sind vermeidbar!

Wer kein Geld in den Sand

setzen will, sollte seine Investitionen

genau planen. Die Kernfrage vor

jeder Investition in neue Nutzfahrzeugtechnik

lautet: Was wird mit

dem Fahrzeug transportiert? Wie

schwer sind die möglichen Frachten

und welche Dimensionen haben sie?

Um die Antworten auf diese Fragen

sollte anschließend das Nutzfahrzeug

bzw. der Aufbau konfiguriert werden.

Wer sich dabei den Rat des Verkäufers

oder seines Fahrzeugbauers

einholt, ist in der Regel auf der

sicheren Seite.

Besuchen Sie uns auf der IAA in Hannover, 23. bis 30. Sept. 2010, Halle 27, Stand F-22

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ALLROUNDER

im Transportgeschäft


Aufbauten. General Cargo, Getränke, Baustoffe: In modernen Curtainsideraufbauten werden

die unterschiedlichsten Güter transportiert. Selbst Baumaschinen werden vielfach unter Plane,

genauer gesagt unter Schiebeplane, gefahren. Seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten haben

den Curtainsider zum Standardfahrzeug im Güterverkehr gemacht.


Hersteller

Ackermann Fahrzeugbau

D-Oschersleben

Aluvan The European Van Company GmbH

D-31089 Duingen

Burg Trailers B. V.

NL-2641 PD Pijnacker

Cardi Industrie Rimorchi Verona S.p.A.

a Socio Unico

I-37139 Verona

Dinkel Karosserie-Fahrzeugbau GmbH

D-97877 Wertheim

Eggers Fahrzeugbau GmbH

D-28816 Stuhr

Ewers Karosserie- und Fahrzeugbau

D-59872 Meschede

Fliegl Fahrzeugbau GmbH

D-07819 Triptis

HGE-Fahrzeugbau GmbH & Co. KG

D-79183 Waldkirch-Kollnau

HRD-Trailer-Engineering GmbH

D-49824 Emlichheim

Humbaur GmbH

D-86368 Gersthofen

Fahrzeugbau KEMPF GmbH

D-56470 Bad Marienberg

Kögel Fahrzeugwerke GmbH

D-89349 Burtenbach

Fahrzeugwerk Bernard KRONE GmbH

D-49757 Werlte

LAG Trailers N.V.

BE-3960 Bree

M&V GmbH „Siegmar“ Fahrzeugbau

D-09387 Jahnsdorf/Erzgebirge

Meierling GmbH & Co. KG

D-58093 Hagen

MEUSBURGER Fahrzeugbau GmbH

D-94535 Eging am See

Müller Mitteltal

D-72270 Baiersbronn-Mitteltal

ORTEN GmbH & Co. KG

Fahrzeugbau & -vertrieb

D-54470 Bernkastel-Kues

Pacton BV

NL-7731 GV Ommen

PLATAL System- und Fahrzeugbau

D-39624 Kakerbeck, Altmark

40 NFM 8/2010

Besonders strömungsgünstig: Beim Ecoliner von Krone flattert nichts mehr im Wind.

Wichtigste Eigenschaft dieses

Aufbautypus sind seine einfach

bedienbaren Schiebegardinen,

mit denen sich der Trailer, Aufbau

oder Anhänger einfach, schnell und

damit wirtschaftlich be- und entladen

lässt. Dazu kommt eine nicht unerhebliche

Gewichtsersparnis, die wiederum

eine höhere Nutzlast erlaubt. Ein weiterer

Vorteil ist die einfache und sichere

Handhabung der Schiebegardinen. Der

Fahrer muss zum Auf- und Abplanen

nicht wie in früheren Zeiten auf Leitern

herumturnen, sondern kann die Gardinen

vom Boden aus entspannen und zur

Seite schieben.

Auch für XXL-Transporte: Der Curtainsider wird in allen Größen gebaut.


Leichter Zugang: Zum

Be- und Entladen wird

die „Gardine“ einfach

aufgeschoben.

Erfolgreiches Aufbaukonzept

Die spezifischen Vorteile des Curtainsider-Aufbaus

werden aber nicht nur in der

schweren Klasse genutzt. Das Aufbaukonzept

hat sich in allen Gewichtsklassen

durchgesetzt und reicht vom leichten

Transporteraufbau bis hin zum mit Schiebegardinen

überplanten Schwertransporter.

Auch Wechselbrücken sind mit dieser

Technik ausrüstbar.

Zu den vielen Vorteilen, die dieses Aufbaukonzept

mit sich bringt, gibt es auch einige

Nachteile gegenüber Aufbauten mit

festen Seitenbegrenzungen wie etwa einen

klassischen Pritschenaufbau mit seitlichen

Bordwänden. Die Plane des Curtainsiders

ist in ihrer Standardausführung nicht zur

Ladungssicherung geeignet. Der Grund:

Nach der DIN EN 12 642 (Fahrzeugaufbauten)

und DIN EN 283 (Wechselbehälter)

muss die seitliche Laderaumbegrenzung

in der Lage sein, 30 Prozent der

Nutzlast zu halten.

Plane darf nicht ausbeulen

Eine normale Plane ist dazu nicht in

der Lage. Weiterhin legt die DIN EN 283

(Wechselbehälter) fest, dass bei dieser Belastung

die Plane an keiner Stelle mehr als

30 cm ausbeulen darf, da ansonsten die

zulässige Fahrzeugbreite erheblich über-

schritten werden kann. Sie darf also während

des Betriebes gar nicht erst auftreten.

Die DIN EN 12 642 (Fahrzeugaufbauten)

und DIN EN 283 (Wechselbehälter) schreiben

für Wechselbehälter mit seitlichem

Schiebeverdeck (Curtainsider) außerdem

vor, dass Einrichtungen zur Ladungssicherung

(Zurrpunkte) zwingend erforderlich

und zu verwenden sind. Inzwischen werden

speziell verstärkte Planen angeboten,

die Ladungssicherungsfunktionen übernehmen

können.

Die verschiebbare Plane ist neben dem

Fahrgestell die zentrale Komponente eines

Curtainsiders. Sie ist beweglich in einer

Dachschiene geführt und wird auf der

Unterseite durch Spannverschlüsse befestigt.

Überwiegend sind diese Spannverschlüsse

manuell bedienbar, es gibt inzwischen

auch automatische Spannverschlüsse.

Hier reicht ein Knopfdruck oder eine

Hebelbewegung um die Plane zu spannen.

Abstützende Rungen

Elementarer Bestandteil der Gesamtkonstruktion

eines Curtainsiders sind die

Schieberungen. Sie sorgen für die Aussteifung

des Aufbaus und tragen das

Dach. Verbaut werden sowohl Klapprungen

als auch durchgehende Rungen. Die

Klapprunge ist aus zwei Bauteilen gefer-


Hersteller

POMMIER GROSS

Aluminium GmbH

D-61197 Florstadt

Heinz Schutz GmbH Fahrzeugbau

D-27308 Kirchlinteln

Schmitz Cargobull AG

D-48612 Horstmar

Schröder Fahrzeugtechnik GmbH

D-26639 Wiesmoor

Wilhelm Schwarzmüller Gesellschaft m.b.H.

A-4785 Freinberg

Spier GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG

D-32839 Steinheim

Fahrzeugbau Karl Tang GmbH

D-40721 Hilden

TSE GmbH & Co. KG

D-72365 Ratshausen

Tirsan

TR-34887 Samandira/Istanbul

Van Hool NV

BE-2500 Lier (Koningshooikt)

Van Eck Beesd BV

NL-4153 BV Beesd

WECON GmbH

D-59387 Ascheberg

WEKA Fahrzeugbau GmbH

D-33378 Rheda-Wiedenbrück

Wiese GmbH & Co. KG

D-32469 Petershagen

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Wir stellen aus.

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Halle 25

Stand B20

Sie das

HANNOVEREntdecken

23. - 30. SEPTEMBER 2010

IN

tigt, die durch ein Scharnier in einer Höhe

von ca. 80 cm oberhalb der Ladefläche

verbunden werden. Dieses Scharnier ist

durch einen Bolzen gesichert.

Beladung von oben

Um eine Beladung von oben per Kran

zu ermöglichen, werden Curtainsider

vielfach mit Schiebverdecken ausgerüstet.

Auch hier haben sich verschiedene

Produkte und Konzepte am Markt etabliert.

Bekanntestes Produkt ist das Edscha-Verdeck.

Aber auch Systemanbieter

wie TSE bieten entsprechende Produkte.

Es gibt spezielle Curtainsider, zum Beispiel

für die Getränke-Logistik, die besonders

stabil konstruiert sind. Sie verfügen u. a.

über eine steife Dachkonstruktion, eine

größere Anzahl durchgehender Rungen,

eine belastbarere Stirnwand, einen extra

stabilisierten Heckbereich, Palettenanschlagleisten,

Aluminiumeinstecklatten

oder ein besonders festes Planensystem als

Ersatz für diese Einstecklatten.

Zahlreiche Variationen

Diese Fahrzeugaufbauten, hier besonders

die Seiten und die Dachkonstruktion,

sind in der Lage, die Kräfte, die von der

Ladung z. B. bei einer Kurvenfahrt eingeleitet

werden, aufzunehmen. Auf diesen

Fahrzeugen brauchen formschlüssig verladene

Güter nicht zusätzlich gesichert

Individuelle Aufbauten nach Kundenwunsch!

Ohne geht es nicht: Die Schieberungen sind

eine zentrale Komponente. (Fotos: Hersteller)

werden. Das bringt einen deutlichen Zeitvorteil.

Der Curtainsider ist ein Standardprodukt,

das in zahlreichen unterschiedlichen

Variationen und Ausführungen

gefertigt wird. Es dürfte kaum einen Fahrzeugbauer

geben, der keine Curtainsider

fertigt. Wir haben in unserer Herstellerübersicht,

die keinen Anspruch auf Vollständigkeit

erhebt, die wichtigsten Hersteller

zusammengefasst.

empl.at


Europaweit gefragte Multifunktionalität

Kraker Trailers: CF-HI mit Hardox-Boden für besonders schwierige Frachten

Ein gutes halbes Jahr ist er auf dem Markt

und erfreut sich bereits großer Beliebtheit

bei Kunden in ganz Europa: Der neue CF-

HI von Kraker Trailers. Der Schubboden-

Trailer mit dem speziellen Hardox-Boden

eignet sich hervorragend für den multifunktionalen

Einsatz. Außerdem hat Kraker

Trailers kürzlich zwei Leak Proof Trailer

nach Italien geliefert und der Axeler

Fabrikant hat die europäische Typgenehmigung

für verschiedene Typen Schubbodentrailer

empfangen.

Extrem belastend. Bei verschiedenen

Betrieben im In- und Ausland werden

CF-HIs für den Transport von schwerem

Abfall und Schrott eingesetzt. Hierfür

muss ein Schubbodentrailer mit extrem

schweren Bedingungen klarkommen.

So ist das Be- und Entladen von

Metall-Schrott nicht gerade eine sanfte

Angelegenheit, mit der die verschiedenen

Komponenten des Schubbodens klar

kommen müssen.

Dichter Boden. Der CF-HI ist aber auch

für den Transport von diversen anderen

Produkten geeignet. Eine Ladung Schrott

hin, eine Ladung Paletten oder Schuttgüter

zurück. Und gerade die Multifunktionalität,

kombiniert mit Kraft, ist das

Leak Proof Trailer: Die Fahrzeuge mit den dichten Bodensystemen eignen sich auch für

umweltbelastende Produkte. (Foto: Kraker Trailers)

Kennzeichen für Kraker Trailers. Kürzlich

wurden zwei Leak Proof Trailer, vom Kraker-Trailers-Partner

Multitrax verkauft,

an Mozzi geliefert. Das Leak-Proof-Bodensystem

ist für den Transport von umweltbelastenden

Produkten, sowohl als

Schuttgüter als auch gepresst, entwickelt

worden. Hausmüll und Bioabfall sind

zwei Produktgruppen, für die der Leak

Proof sehr geeignet ist. Im Mai 2009 ist

durch Brüssel eine neue, europäische

Rahmenrichtlinie angenommen worden.

In dieser Richtlinie wurde festgelegt, wie

Auflieger, Anhänger und deren Komponenten

zu prüfen sind. Alle EU-Länder

sind verpflichtet die Typgenehmigung

nach dieser Richtlinie zu akzeptieren.

Kraker Trailers wurde eine solche Typgenehmigung

für den CF200, den CF400

und den CF501 erteilt.

In Zeiten wie diesen ist Wirtschaftlichkeit Pflicht!

Unsere Strategie: Mit innovativen Fahrzeugkonzepten

sich in schwierigen Märkten behaupten

Bewährte Schubbodentechnik aus Vreden: Ausgesprochen flexibel

ist die Variante mit Seitentüren für die seitliche Beladung. Besonders

geeignet für den Einsatz in der Holz- und Papierindustrie, der

Argrawirtschaft und der Torfverarbeitung, der Recyclingwirtschaft

und für sonstige Schüttgüter, aber auch für Stückgüter jeglicher Art.

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Fahrzeug stellen. Gemeinsam mit den leistungsfähigen und erfahrenen

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Investitions-Planer

ENTSORGUNGS-LOGISTIK

Premiere auf der IAA

Die Firma VDL Containersysteme bv

ist mit ihren Abroll- und Absetzkippern

auch in Deutschland längst etabliert.

Die robusten und starken Abrollkipper

mit einer stör-unanfälligen Steuerung

ohne Elektronik werden von der Kundschaft

geschätzt. Die Forderung der

Kundschaft nach mehr Nutzlast im

Streckentransport war Anlass für

die Entwicklung des neuen nutzlastoptimierten

Abrollkippers. Die wesentlichen

Merkmale sind die Verwendung

hochwertiger Materialien und eine

neue Konstruktion des Schubarmes

und hinteren Kipplagers. So konnte

das Eigengewicht um ca. 300 kg

reduziert werden.

Der Eilgang, die Funktion Endlagendämpfung

und die hydraulische Innenverriegelung

wurden auch überarbeitet.

Da in Deutschland bei einem zul.

Lkw-GG von 26 t mit Abrollkipperaufbau

die Restnutzlast für Behälter und

Ladung in der Regel ca. 15 t beträgt,

hat der neue VDL-Abrollkipper mit

maximal 20 t Hubleistung genügend

Reserve für die Transportaufgaben.

Mehr Nutzlast: Der neue gewichtsoptimierte

VDL-Abrollkipper S 20–6300. (Foto: VDL)

44 NFM 8/2010

Schützender Werbeträger

Planen Demuth fertigt Planen für Nutzfahrzeuge

Sie sorgen für Schutz vor Witterung,

vor begehrlichen Blicken und sie sind

Werbefläche: Die Planen von Curtainsidern

sollen dauerhaft haltbar und

kostengünstig sein. Hinter vielen dieser

Planen steht ein seit 1990 erfolgreich

geführtes Familienunternehmen

aus Thüringen.

Moderne Technik. Die Planen Demuth

GmbH & Co. KG aus Freienorla

produziert und beschriftet mit modernster

Technik und qualifiziertem

Fachpersonal zertifizierte Lkw-Planen

und Planen aller Art in anerkannt

hoher Qualität. Damit dies auch künftig

garantiert ist, bildet das Unterneh-

NEU AM MARKT

Schutz und Werbeträger: Die Plane

eines Curtainsiders.

men seinen Nachwuchs an technischen

Konfektionären und Mediengestaltern

im eigenen Haus aus.

Spezielle Beschichtung. Die Mehrzahl

der Kunden sind überregionale Hersteller

von Nutzfahrzeugen, Aufliegern

und Aufbauten. Die Planen werden

ausschließlich in Deutschland hergestellt.

Dies geschieht neben dem

Hauptsitz auch in einem Netzwerk von

Niederlassungen in Thüringen.

Zum Einsatz kommen dabei Qualitätsplanenstoffe

mit einer speziellen

Oberflächenbeschichtung. In ihren

Eigenschaften weisen sie eine hohe

mechanische Festigkeit auf, sind

VALX geht in Europa an den Start

(Foto: Demuth)

Nach mehr als drei Jahren Vorbereitung ist es soweit: Das junge Unternehmen

VALX stellt dem Markt eine Reihe neuer Trailer-Achsen vor. Da das Unternehmen

mit Hauptsitz in Valkenswaard neu ist, wird die IAA Nutzfahrzeuge 2010

auch der erste Messeauftritt für VALX. Die 9-t-Trailer-Achsen mit Scheibenoder

Trommelbremsen und 19,5- oder 22,5”-Radgrößen wurden für den europäischen

Markt entworfen. Ausgeliefert werden sollen die ersten Achsen im

September. Die Achsen wurden von einem Team unter der Leitung von Les Price


schwer entflammbar und

witterungsbeständig, abwaschbar

und leicht zu

reparieren. Die verschiedenen

Lkw-Planen und

Anhängerabdeckungen

werden nach den individuellenKundenwünschen

von Planen Demuth

in allen Formen

und Farben gestaltet.

Die Möglichkeiten dafür

sind überaus vielfältig.

Hauseigene Grafik. In

der hauseigenen Grafikabteilung

kommen dabei

Verfahren wie Digitaldruck

im XXL-Format,

Schablonen oder Siebdruck

zum Einsatz.

Die Mitarbeiter von Planen

Demuth verleihen

mit speziellen Klebefolien

unter anderem

Kleintransportern, Reisebussen

und Pkw ein

neues hochwertiges Aussehen.

Beschriftet werden

nicht nur Fahrzeuge,

sondern auch Werbeplakate,

Schaufenster, Messestände

oder Firmenschilder.

(UK) und in Europa

getestet. Für die

Komponenten hat

das Unternehmen

Hersteller wie Wabco

ausgewählt. Die

Luftfederung von

VDL zeichnet sich,

so Valx, mit geringem

Gewicht aus.

ONLINE

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Auf der Petro Trans 2010 zu sehen:

der Mehrkammer-Zwei-Achs-Pellet-Sattelauflieger mit

Zwangslenkung am zweiten Achsaggregat, On-Board-

Wiegesystem und hydraulisch angetriebener Verdichter.

Der Sattelauflieger soll Fuhrparkkosten reduzieren, da

die dafür notwendige Sattelzugmaschine wechselseitig

eingesetzt werden kann.

30. 09. bis 2. 10.

Messehallen Kassel

Heitling Fahrzeugbau GmbH & Co. KG

Maschweg 39 · 49324 Melle

Tel.: 0 54 22/6 08-2 40 · Fax: 0 54 22/6 08-2 44

E-Mail: fahrzeugbau@heitling.de

Internet: www.heitling.de

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Konsequente Weiterentwicklung

Hüffermann Transportsysteme präsentiert neuen Roll Carrier

Auf der bevorstehenden IAA Nutzfahrzeuge

wird Hüffermann Transportsysteme einige

Produktweiter- und Neuentwicklungen präsentieren.

Dazu gehört u. a. der neue Abrollbehälteranhänger

Roll Carrier. Er ist die

konsequente Weiterentwicklung des Er-

Auf Langlebigkeit

ausgelegt: Der neue Roll Carrier

von Hüffermann. (Foto: Hüffermann Transportsysteme)

TARGO SAFE-SYSTEM ERHÖHT DIE LADUNGSSICHERHEIT

Einfaches Handling

folgsmodells HAR (Hüffermann-Außenrollenanhänger).

Der Roll Carrier zeichnet sich durch ein

hohes Maß an Qualität aus, was durch die

ersten Langstreckentests bestätigt wurde.

Die Hüffermann-Konstrukteure haben ihr

Ladungssicherung ist ein nach wie vor beherrschendes Thema in der Transportbranche. Beim

Fahrzeugbauer Karl Tang wurde jetzt ein variables Ladungssicherungs-System entwickelt,

das sich für alle Fahrzeugtypen und Gewichtsklassen bis 40 t eignet. Einsatzschwerpunkt des

TARGO-Safe-Systems ist die Ultra-Light-Klasse mit einem zul. GG bis 18 t. Den Grundbaustein

des Systems bildet der TARGO-Pointer, der punktuell in den Fahrzeugboden eingelassen wird,

vorzugsweise am Hilfsrahmen des Motorwagens oder am Hauptrahmen von Anhängern und

Aufliegern. Die Konstruktion umfasst ein senkrecht im Fahrzeugrahmen eingebautes Stahlrohr

mit abnehmbarem Deckel und einem etwas größeren Durchmesser im oberen Bereich.

Darin befindet sich ein ringförmiges Stahlelement, das durch zwei gegenüberliegende Zapfen

in das Rohr eingelagert ist und somit umgeklappt werden kann.

In waagerechter Position reduziert der Stahlring den Durchmesser des oberen Teiles des Rohres

auf den des unteren Segments, sodass sich Rundrohr-Rungen bequem einsetzen lassen.

Senkrecht aufgerichtet hingegen dient der Ring zur Befestigung von Zurrgurten. Der wesentliche

Vorteil besteht darin, dass die Krafteinleitung vom Außenrahmen zur Mitte des Fahrzeugbodens

hin verlagert wird – genau dorthin also, wo auch die größten Kräfte aufgenommen

werden müssen. „Grundsätzlich bietet der TARGO-Pointer die Möglichkeit, Steckrungen und

Zurrösen frei wählbar im Fahrzeugboden zu positionieren“, so Udo Böckmann, Geschäftsführer

von Tang. „Unsere Kunden können, ganz nach Wunsch und Bedarf zurren und stecken oder


Augenmerk auf Langlebigkeit und

eine rationelle Fertigungsweise gelegt.

Dabei ist es für Hüffermann selbstverständlich,

dass nur hochwertige Fahrzeugbauteile

aus dem bewährten Baukastensystem

verwendet werden.

Kooperation mit Fachhochschule.

Die Finite-Elemente-Berechnung am

Langträger und den Fahrwerksbaugruppen

wurde durch die Kooperation

mit der Fachhochschule Brandenburg

ermöglicht und gibt Hüffermann die

Sicherheit, dass die Entwicklungsergebnisse

auch extremen Belastungen

standhalten.

„Wir sind stolz auf unsere Stahlbaufertigung

im eigenen Haus“, berichtet

Stephan von Schwander, verantwortlicher

Geschäftsführer im Werk

Neustadt/Dosse. „Mit hochwertigen

Vorrichtungen erreichen wir ein Optimum

an Fertigungsqualität, welche

sich langfristig für unsere Kunden

bezahlt macht.“

Neuer City Carrier. Eine weitere Neuheit

ist der City Carrier. Hinter der

Bezeichnung steht ein wendiger und

nutzlastoptimierter Abrollbehälteranhänger

in Zentralachsbauweise mit

kurzem Radstand. Der Anhänger bietet

dem Anwender z. B. in den Bereichen

Baustellenbestückung, Containerdienst

und zur Entsorgung auf

engen Schlachthöfen oder Klärwerken

ein rangierfreundliches, gewichtsoptimiertes

Fahrzeug. Das Fahrgestell mit

Einfachbereifung ist sehr niedrig konzipiert

und trotzdem geländegängig.

Ein teleskopierbares Heck bietet je

nach Einsatz einen großen Böschungswinkel,

welcher im Baustellen- oder

Biomassebereich von Vorteil ist.

Weiterhin wird viel Wert auf Zuverlässigkeit

und Langlebigkeit gelegt.

beides beliebig miteinander kombinieren.“ Zertifiziert wurde das Bauteil von der

Dekra nach DIN EN 12640 Code XL. Die Zugkraft der Zurröse beträgt 2000 daN.

Zahlreiche Ausbaustufen sorgen für weitere Möglichkeiten, sperrige Güter optimal

zu befestigen und zuverlässig zu sichern. Dazu zählen quadratische sowie Teleskop-

Rungen, die bis zum Dach ausgefahren werden können.

Neues Lasi-Konzept: Dank des TARGO Safe-Systems entfällt die zeitraubende

Montage zusätzlicher Sperrbalken. (Foto: Karl Tang GmbH)

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Hoher Laderaum durch niedrige Ladehöhe:

Ein Anhänger für besonders leichte Transportund

Schüttgüter wie Getreide, Heu und Stroh. (Foto: HGE-Fahrzeugbau)

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Das Nutzfahrzeug von der Stange ist für

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Sie benötigen für Ihre speziellen Transportdienstleistungen

Fahrzeuge und Auf-

Hydraulische Umsetzfahrzeuge

bauten, die punktgenau auf die Anforderungen

zugeschnitten sind? Dann

sind bei der HGE Fahrzeugbau GmbH &

Co. KG genau richtig. Durch die Flexibi-

lität der Firma werden solche Fahrzeuge

auf jeden Kundenwunsch genau angepasst

und realisiert. Das Unternehmen

in Waldkirch-Kollnau steht für solides

Handwerk und Innovation. Eine Kombination,

die von den Kunden geschätzt

wird. Die Firma HGE-Fahrzeugbau steht

für maßgeschneiderte Konstruktion und

Entwicklung sowie für individuelle Beratung,

Lösungen und Service hat einen hohen

Stellenwert. Gemeinsam setzen sie

Kundenwünsche innovativ und verlässlich

um.

Erleichternde Konstruktion. HGE hat

sich auf Kippaufbauten, -anhänger und

-auflieger sowie auf Sonderfahrzeuge und

Zusatzgeräte spezialisiert. Aber auch in

anderen Fahrzeugbereichen sind sie für

ihre Kunden unterwegs. Sie sind für jede

neue Herausforderung zu haben; die

Leichtigkeit hat hier hohen Stellenwert.

Für jedes kg Leergewicht, das bei der Konstruktion

der Fahrzeuge eingespart wird,

hat die Firma HGE optimierte Möglichkeiten

entwickelt. Damit können Transportunternehmen

und Unternehmen in

allen anderen Bereichen des Fahrzeugbaus

bis zu 1000 kg mehr Nutzlast und somit

B. Göbel+Sohn GmbH

FAHRZEUG- UND KAROSSERIEBAU

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Telefon (0 60 21) 34 73-39

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mehr Rendite einfahren. Mit einem

qualifizierten und motivierten Team

stehen die HGE-Mitarbeiter im ständigen

Kontakt mit den Kunden und

wissen um die Herausforderungen der

Transport-Praxis. Hier setzt HGE-Fahrzeugbau

auf eine enge Abstimmung

mit den Kunden.

Bewegende Lösungen. Daraus wiederum

resultieren viele Lösungen, die

HGE in den letzten Jahren entwickelt

hat. Zugleich wissen Sie, was den Kunden

bewegt.

Ein daueraktuelles Thema ist der gesamte

Komplex der Ladungssicherung.

Hier bietet HGE-Fahrzeugbau

vom TÜV geprüfte HGE-Zurrpunkte

zur Ladungssicherung an. Die Zurrpunkte,

die auf Kundenwunsch auch

in Edelstahlausführung erhältlich sind,

sind im Ladeboden und in den Bordwänden

möglich.

Der TÜV-Süd hat dem Fahrzeugbau-

Unternehmen vor kurzem die Einhaltung

der DIN-EN 12640 ihrer selbst

entwickelten Zurrpunkte (Gebrauchsmuster)

in der Bodenfläche und den

Bordwänden bestätigt.

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VARIO TRACK: ZAHLREICHE OPTIONEN ZUR LADUNGSSICHERUNG

Vielfältige Möglichkeiten

Ladungssicherung geht alle an: Fuhrunternehmer, Fahrer, Ladepersonal und natürlich

den Fahrzeugbauer. Dieser hat die technischen Voraussetzungen für den

sicheren Transport aller Güter zu schaffen. Fliegl verbessert laufend die Sicherungssysteme

seiner Trailer und entwickelt immer wieder neue Ideen, die für

weniger Gefahr auf den Straßen sorgen.

Das Fliegl-Ladungssicherungsystem Vario Flex ist ideal für Güter, die nicht mit

Gurten gesichert werden können und für Fälle, in denen der gesetzlich vorgeschriebene

Formschluss nicht erreicht werden kann. Vario Flex wird einfach auf

die vorhandenen Alu-Latten des Gardinensattels aufgesetzt und gespannt, die

Ladung wird sozusagen eingeklemmt, auftretende Kräfte auf die Seitenwand

übertragen. Das Vario-Rungensystem wurde speziell für den Transport von

Baustahlmatten konzipiert. Mit Vario Track lässt Fliegl die nächste Vario-Variante

folgen: Vario Track ist eine Ladungssicherungsschiene, die im Fahrzeugboden

eingelassen ist.

Die Möglichkeiten, die diese Einrichtung eröffnet, sind deutlich umfangreicher

als sie andere Hersteller anbieten. Vario Track kann sowohl längs als auch quer

installiert werden. Anzahl und Ausrichtung der Schienen kann der Kunde vorgeben

– individuell angepasst an die Anforderungen der Transporte, die er durchführt.

Während herkömmliche Sicherungsschienen nur für die Befestigung von

Zurrgurten vorgesehen sind, ist Fliegls Vario Track in der Lage, sowohl Spanngurte

als auch steckbare Rungen aufzunehmen.

NFM –

Ihre Fachzeitschrift

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220000 €!?

„Ist der Preis o.k.?“

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KÜHLFAHRZEUGE GmbH

Hohe Reflexionsleistung

Reflexite Reflective Solutions: Markierung leicht gemacht

Es gibt Fahrzeuge, da kommt es ganz

besonders auf eine auffällige Fahrzeugkennzeichnung

an. Polizei, Feuerwehr

oder das Rettungswesen sind

Leicht zu händeln:

Der Niederfluranhänger

von

Schwarzmüller.

(Foto: Schwarzmüller)

Die neongelb-roten

Dreiecksfolien sind retroreflektierend

und erreichen

außerordentlich

hohe Rückstrahlwerte.

(Foto: Reflexite Europe A/S)

hier nur ein Teil. Der andere Teil sind

Müllsammelfahrzeuge, sonstige Kommunalfahrzeuge

oder Schwerlastfahrzeuge.

Realisieren lässt sich eine auf-

NEUER NIEDERFLUR-KIPPANHÄNGER MIT AUFFAHRRAMPE

Variabler Einsatz

Einen Niederflur-Kippanhänger mit einer Unterbringungsmöglichkeit für

Auffahrrampen hat Schwarzmüller jetzt auf die Räder gestellt. Das erste

Fahrzeug dieser Art wurde an ein Tiroler Unternehmen ausgeliefert.

Der Anhänger ist eine spezielle Entwicklung und wurde bereits zum Patent

angemeldet. Der neue Zwei-Achs-Drei-Seiten-Kippanhänger verfügt über

18 t zul. GG. Er ermöglicht neben dem Transport von Schüttgütern im Baustelleneinsatz

auch den Transport von Kleinbaggern sowie ähnlichen gummibereiften

oder kettenangetriebenen Baumaschinen.

Die Besonderheit des Anhängers liegt darin, dass die Länge der Auffahrtsrampen

jener der Ladelänge entsprechen kann. Nach dem schwenken der

Rückwand können die Rampen ohne großen Kraftaufwand am Brückenende

eingehängt werden.


fällige Kennzeichnung mit den Reflexite-Tapes

Chevron lime/red. Das Tape

entfaltet auf allen Nutzfahrzeugen seine

Eigenschaften: die problemlose und

leicht handhabbare Variante, Fahrzeughecks

mit Markierungsdreiecken

zu versehen.

Besondere Sichtbarkeit. Die neongelb-roten

Dreiecksfolien sind retroreflektierend

und erreichen dank

dieser Technologie außerordentlich

hohe Rückstrahlwerte, was insbesondere

nachts eine hervorragende Sichtbarkeit

garantiert. Dank der fluoreszierenden

Farbgebung sind die Tapes

für die Fahrzeugkennzeichnung aber

auch bei normalen Tageslicht-Verhältnissen

besonders gut sichtbar. Die Folien

sind einfach zu schneiden, Brüche

sind aufgrund ihrer Polyester-Konstruktion

ausgeschlossen.

VORREITER UND PIONIER!

Vorreiter und Pionier in der Fabrikation von Aluminiumbehältern für Silo-Fahrzeuge.

1872 Gründung der Firma. 1950 Konstruktion und Herstellung des allerersten Silo-Fahrzeuges.

Weltweite Repräsentanz, Vertrieb und Produktion durch Spitzer, Vertretungen und Lizenznehmer.

Silo-Sattelanhänger liegend von 25 m 3 bis 64 m 3 , Silo-Sattelanhänger kippbar von 40 m 3 bis 89 m 3 , Silo-Anhänger von 18 m 3 bis 33 m 3 mit

Drehschemel und Zentralachsfahrwerk, Silo-Aufbauten von 16 m 3 bis 35 m 3 , BDF-Wechselsystem, Gefahrgutfahrzeuge von 38 m 3 bis 66 m 3 .

Vakuumfahrzeuge von 40 m 3 bis 59 m 3 , für Silo-Container produzieren wir drei Kippchassis mit 20, 30 und 40 ft., Container (Binnen) mit

20, 30 und 40 ft., Fertigung von Sonder-Fahrzeugen, individuell nach Kundenwünschen und diverse Kammereinteilungen.

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SPITZER SILO-FAHRZEUGWERKE GmbH

Brühlweg 10

74834 Elztal-Dallau

Tel.: +49 (0) 62 61 / 80 05-0

Fax: +49 (0) 62 61 / 80 05-60

E-Mail: info@spitzer-silo.com

www.spitzer-silo.com

VOLLAUTOMATISCHE CONTAINER-VERRIEGELUNG SPART ZEIT

WIHAG präsentiert SELF-LOCK

Zeitdruck ist in der Logistik allgegenwärtig! Auch hohe Belastungen der Lkw-

Fahrer sind an der Tagesordnung. Wenn dann beim Umsetzen und manuellen

Verriegeln der Container wertvolle Zeit verrinnt, liegen die Nerven blank und

der Ärger schaukelt sich hoch bis in die Disposition. WIHAG weiß um diese

Probleme und zeigt jetzt eine neue Lösung auf: Das patentierte SELF-LOCK-

System verriegelt den Container durch das Eigengewicht vollautomatisch

auf dem Chassis. Für den Fahrer geht beim Umsetzen jetzt alles schnell

und komfortabel. Durch das Aufsetzen des Containers löst die Verriegelung

selbstständig aus. Jetzt nur noch eine kurze visuelle Überprüfung durch den

Fahrer und dann kann es auch schon losgehen. SELF-LOCK ist aufgrund

weniger Bauteile besonders robust, praxistauglich und durch den TÜV entsprechend

den gesetzlichen Bestimmungen freigegeben. Das System verriegelt

sicher an sämtlichen Chassis-Positionen des Lkw – auch im Front-Lock-

Bereich und bei klapp- und höhenverstellbaren Verriegelungen.

SPITZER WELTWEIT:

Frankreich - Fegersheim

Deutschland - Cloppenburg

Ungarn - Pécs

Belgien, Großbritannien, Italien, Niederlande,

Polen, Russland, Spanien, Südafrika

und in vielen anderen Ländern...


Sicher sauber

Tankreinigung. Angesichts des starken Drucks auf die Frachtraten

im Straßengüterverkehr suchen viele Transporteure nach Einsparmöglichkeiten.

Doch dabei wird nach Angaben des Deutschen Verbandes

für Tankinnenreinigung (DVTI) oft am falschen Ende gespart.

Illegal oder unsachgemäß ausgeführte

Tankreinigungen können unabsehbare

Folgen haben. Nicht nur für die

Produktqualität und die Umwelt, sondern

auch für das Leben der Fahrer. Mit

der europaweiten Einführung des European

Cleaning Documents (ECD) schien

die Frage der Qualitätssicherung bei der

Tankinnenreinigung vom Tisch zu sein.

Das ECD bescheinigt, dass die Tanks in einer

genehmigten und überwachten Anlage

gereinigt wurden. Denn nur die sachgemäße

Reinigung kann verhindern, dass

Produkte durch die vorherige Ladung verunreinigt

oder vermischt werden.

Zertifiziert reinigen

In Deutschland sind nach Verbandsangaben

nur die im DVTI organisierten Reini-

NEU

gungsanlagen berechtigt, das ECD auszustellen.

Die Mitgliedschaft im Verband ist

nur für Unternehmen mit einer Genehmigung

nach Bundes-Immissionsschutzverordnung

(BImSchV) und Wasserhaushaltsgesetz

(WHG) §55 möglich.

Doch eine hochwertige Tankinnenreinigung

hat ihren Preis. „Leider fragen

immer mehr Transportunternehmen

in der Tankreinigung nicht nach der

Qualität, sondern lediglich nach immer

günstigeren Preisen. Dabei sollte man

wissen: Eine ordnungsgemäße Reinigung

für 80 Euro ist einfach nicht drin machbar,“

kritisiert Karl-Josef Schürmann, der

erste Vorsitzende des DVTI.

Oft wird die Reinigung von den Fahrern

sogar selbst durchgeführt und dabei häufig

Sicherheitsvorschriften missachtet,

Der Spezialist für mobile Stromversorgung www.leab.de

230 V an Bord – leicht gemacht

Plug & Play...

Erster Vorsitzender DVTI:

Karl-Josef Schürmann.

die beim Einstieg in den Tank beachtet

werden müssen. Dabei kommt es immer

wieder zu schweren Unfällen, teilweise

sogar mit Todesfolge. Mit verstärkter Aufklärung

versucht der Verband, vor allem

die Fahrer für die Gefahren des Tankeinstieges

zu sensibilisieren. Während die

illegale Tankreinigung Gesundheit und

Leben der Fahrer gefährdet, gerät die Rei-

...wir lieben Standards


Konsequenzen: Damit die Abwässer die Umwelt nicht belasten und Produkte ihre Qualität

behalten, muss die korrekte Beladung angegeben werden. (Foto: DVTI)

nigungsbranche aufgrund dieses Verhaltens

in wirtschaftliche Nöte, denn ihnen

fehlen die Umsätze.

Falsch deklariert

Beliebt ist nach Angaben des Verbandes

auch die Praxis, selbst zu reinigen und

danach eine Anlage anzufahren, um nach

einer Nachreinigung ein ECD zu erfragen.

„Dabei wird dann auf der offiziellen Reinigungsbestätigung

gleich noch das letzte

Ladegut namentlich verändert, damit

es bei der nächsten Beladung keine Probleme

gibt“, so Schürmann.

Probleme können sich aber bei falscher

Angabe für die Reiniger ergeben. Denn nur

wenn alle Stoffe bekannt sind, kann die

Reinigungsanlage die erforderlichen Reini-

Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH

Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH

Geschäftsleitung/Verkauf/Produktion/Service

Gutenbergstraße 12–26 · D-21423 Winsen/Luhe

Telefon +49 4171 695-0 · Fax +49 4171 4856

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gungsschritte festlegen. Vor allem kann

nur bei korrekten Angaben beurteilt werden,

ob die Abwässer in die betriebseigene

Abwasserbehandlungsanlage geleitet

werden dürfen oder als Sonderabfall entsorgt

werden müssen. Neben den Folgen

für die Abwasserwerte, führen Falschdeklarationen

nicht selten zu Auseinandersetzungen

mit den Aufsichtsbehörden.

Folgen für Verlader

Falsch ausgestellte ECD wirken sich auf

die verladende Industrie aus. „Die Reinigungsbestätigung

ist ein wichtiges Formular

und für die verladende Industrie

die Basis, auf der sie ihre Qualitätssicherung

aufbaut. Wenn sie sich darauf nicht

verlassen kann, bricht dieses System zusammen“,

warnt Schürmann. Gerade im

Lebensmittelbereich können die Folgen

dramatisch sein.

Der DVTI möchte den Austausch von

Informationen daher verbessern. Hierfür

hat er das Modul „elektronische Auftragsannahme“

entwickelt. Zukünftig soll

der Auftrag des Transporteurs nicht mehr

über den Fahrer, sondern per Internet

direkt an die Reinigungsanlagen erteilt

werden.

IAA Nutzfahrzeuge 2010

23.–30. September 2010

Besuchen Sie uns!

Halle 25, Stand C43


Investitions-Planer

GETRÄNKEAUFBAUTEN

Sichere Schwenkwandaufbauten

In der Getränke-Logistik sind die

Schwenkwandaufbauten der Firma

Fahrzeugbau EWERS eine feste Größe.

Damit das auch künftig so bleibt,

hat das Unternehmen jetzt alle seine

Aufbauten von der DEKRA zertifizieren

lassen.

Alle EWERS-Schwenkwandaufbauten

(Hurowa plus, Cityworker und Cityworker

XL) sind zertifiziert als Ladegutsicherungsmittel

in der Warenbeschaffung

von Getränkekästen und

Fässern sowie in der Warenverteilung

auch von kommissionierter Ware mit

Lücken auf der Palette unter Berücksichtigung

der Problematik von unterschiedlichen

Gebindeformen und nicht

kompatiblen Stapelrahmen. Hierfür

stehen entsprechende Absperrsysteme

zur Verfügung.

Fahrzeugbau EWERS bietet außerdem

die Nachzertifizierung seiner

älteren Schwenkwandaufbauten an.

Mit drei Hurowa-plus- und Cityworker-XL-Aufbauten

wird EWERS auf

der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover

vertreten sein.

Aufbauzertifizierung nach VDI 2700 Blatt 12 und

DIN EN 12642 Code XL für alle EWERS-Aufbauten

von 3,5 bis 40 t GG. (Foto: Fahrzeugbau EWERS)

54 NFM 8/2010

Millionenfach bewährt

AL-KO präsentiert die 20-millionste Achse

Im Hause AL-KO ist jetzt die 20-millionste

Achse vom Band gelaufen.

Rund um den Erdball ist die einzigartige

Sechskant-Gummifeder-Achse im

Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen

und Fahrzeugtypen.

Sonderlösungen. Inzwischen hat AL-

KO für jeden seiner Kunden und Partner

die passende Achse im Programm,

von der individuell maßangefertigten

Sonderlösung bis hin zur Standardausführung

für Großabnehmer, die

RIEDLER AUF DER 51. INTERNATIONALEN HOLZMESSE

Fahrzeuge für Holzprofis

Die 20-millionste

AL-KO-Achse

ist vom Band

gelaufen: Unser

Foto zeigt

Michael Merz,

Rainer Troglauer,

Harald Kober,

Harald Hiller.

(Foto: AL-KO)

allesamt auf die Kompetenz und Erfahrung

der bayerisch-schwäbischen

Fahrzeugtechnik-Spezialisten und des

europäischen Marktführers vertrauen.

Die Sechskant-Gummifeder-Achse

zeichnet sich bis heute durch einen

kaum erreichbaren Fahrkomfort und

eine hohe Fahrsicherheit aus. So lassen

sich auch sensible Güter, wie z. B.

Möbel, Elektronikartikel, Tiere und

anderes sicher und zuverlässig transportieren.

Vom 26. bis zum 29. August 2010 öffnet die Internationale Holzmesse

ihre Pforten. Die alle zwei Jahre stattfindende Fachmesse hat sich in den

letzten Jahren auch für den Fahrzeugbauer Riedler als wichtige Kommunikationsplattform

etabliert. Das Familienunternehmen aus Oberweis in

Oberösterreich präsentiert auf 250 m2 Ausstellungsfläche seine neuesten

Fahrzeugaufbauten und Anhänger. Neben einem Rungenaufbau mit

Alu-Plankenboden und einem ausziehbaren Drei-Achs-Rungenanhänger wird

auch ein Biomasse-Transporter mit Heckkran ausgestellt. Ein besonderes

Highlight wird der Drei-Achs-Tydraul-Rungensattelanhänger mit Frontkran

und Klapprungen für den Rund- und Schnittholztransport sein.


IHRE ERFOLGSBASIS

EURO-LEASING - SERVICE-BAUSTEINE

PREMIUM-AUSWAHL

Erst staunen, dann mieten!

Bei uns erwarten Sie die neuesten Premium-Fahrzeuge von führenden Herstellern. Profitieren

Sie von cleveren Mietkonzepten und planen Sie ganz flexibel Ihren individuellen

Wunsch-Fuhrpark.

TELEMATIK

Die Zukunft an Bord!

Als einer der ersten Anbieter haben wir sämtliche Fahrzeuge mit Telematiksystemen

ausgestattet. Passende herstellerunabhängige Service-Pakete helfen Ihnen, die Flotte

jederzeit im Blick zu haben und Abläufe zu optimieren.

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Im Nu wieder unterwegs!

Sollte doch mal etwas dazwischen kommen, ist unser Pannen-Service-Notruf rund um

die Uhr für Sie da und hilft direkt und unbürokratisch. Denn eine der 7500 Partnerwerkstätten

in ganz Europa ist garantiert immer in der Nähe.

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Sie fragen, wir antworten!

Bei uns bekommen Sie, was Sie brauchen: maßgeschneiderte Fuhrparklösungen und

Service-Pakete, die wir Ihren Anforderungen perfekt anpassen. Alle Informationen erhalten

Sie durch unser Kompetenz-Center: 0 18 05 / 25 46 73*

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Investitions-Planer

KÜHL-LOGISTIK

Erfrischende

Überraschung

„Na, das ist mal eine wirklich coole

Sache“, so kommentierte ein Fahrgast

der Bahn die heutige Krone-

Eis-Aktion. Frei nach dem Motto „Ein

wirklich cooler Zug. Mit Krone bleiben

Sie auch an heißen Tagen noch cool“

hatte der emsländische Trailer-Hersteller

bei hochsommerlichen Temperaturen

am Hamburger Hauptbahnhof

6000 Portionen Eis an Bahnreisende

verteilt. Hintergrund der Eis-Aktion,

die von Carrier Transicold unterstützt

wurde, war die Präsentation des Cool-

Liners Duoplex Steel.

Dieser Kühlauflieger verfügt über stabile,

durchgehende Stahldeckschichten

und eine verstärkte, geschäumte

Bodengruppe. Das Carrier-Kühlaggregat

sorgt auch an sehr heißen

Tagen für frostige Temperaturen im

Fahrzeug. So ist sicher gestellt, dass

der Krone-Cool-Liner alle gesetzlichen

Vorgaben für temperaturgeführte

Lebensmitteltransporte einhält.

Coole Aktion: Krone verteilte 6000

Eisportionen an Bahnreisende.

(Foto: Krone)

56 NFM 8/2010

Unumgängliche Symbiose

ENFIT setzt sich für optimierte Schnittstellen ein

Verbands-Präsident: Hans-Dieter

Philipowski. (Foto: ENFIT)

Die Behälterreinigung ist essentieller

Bestandteil der Prozesskette in der Logistik.

Dies wird häufig durch Unkenntnis

oder Fehleinschätzung in seiner

Gesamtwirkung unterschätzt.

Daher setzt sich der internationale Verband

ENFIT e. V. für die Optimierung

der Schnittstellen zwischen den an der

logistischen Kette Beteiligten ein.

ENFIT ist der Verband zur Förderung

innovativer Technologien für

Reinigung, Logistik-Management und

Service für Transport- und Lagerbehälter.

Klare Definitionen. Alle Beteiligten

müssen sich bewusst sein, dass hohe

Qualitätsanforderungen an Sauberkeit,

Verfügbarkeit und Umweltschutz

nur erfüllbar sind, wenn die Prozessbeteiligten

auch einen angeme ssenen

Ertrag erzielen. Jedoch wird laut EN-

FIT zunehmend mehr gefordert und

stetig weniger bezahlt. Eine gute Basis

für das Verständnis über eine faire Leistung

zu einem fairen Preis wäre laut

ENFIT schon gegeben, wenn Logistiker

und Produzenten eine klare Definitionen

darüber treffen würden, was sie

eigentlich wollen.

Umwelt im Blick. Besonderes Augenmerk

sollte auf die intelligente Reinigung

GREEN CLEANING und dem

Zusammenwirken der Prozesse Logistik

und Reinigung liegen. So können

die verfügbaren Behälterkapazitäten

und auch die Wirtschaftlichkeit gesteigert

werden.

Gleichzeitig wird die Umwelt dabei

geschont. ENFIT sieht den Bedarf an

internationaler Schaffung von Regeln

und Standards.

SAXAS FERTIGT KÜHLAUFBAUTEN FÜR TRANSPORTER

Nutzlaststarke Tiefkühlaufbauten

Die Saxas Nutzfahrzeuge Werdau AG bietet jetzt zusätzlich zum bisherigen

Produktprogramm auch Tiefkühl-Aufbaulösungen für das Transportsegment

an und verwendet die neue Vollkunststoff-Bauweise künftig in

allen Gewichtsklassen. Mit der Erweiterung der Produktpalette antwortet

SAXAS auf die zunehmende Nachfrage der Kundschaft nach Tiefkühlfahrzeugen.

Ein wichtiges Segment dabei ist die Verfügbarkeit von Konsignationsfahrzeugen,

die der Kunde einsatzfertig ab Werk übernehmen kann.


TIEFGEKÜHLT ist halb


GEWONNEN


Die Paneuropa-Rösch GmbH zeigt

dabei, dass Ökonomie und Ökologie

sich nicht ausschließen

müssen. Die Wurzeln der heute internationalen

Speditionsgesellschaft reichen

mehr als ein halbes Jahrhundert zurück.

Als 1958 Josef Muhle sein Fuhrunternehmen

für die regionale Bauindustrie gründete,

ahnte er sicherlich nicht, welche

Wege sein Unternehmen bis zum Jahr

2010 alle zurücklegen würde. So sind

nicht nur die Rösch Internationale Spedition

und Transport GmbH und die

Nielsen & Sörensen Intermodal im Laufe

60 NFM 8/2010

Grundstein: Vor mehr

als 50 Jahren gründete

Josef Muhle das Fuhrunternehmen,

mit

dem die Geschichte von

Paneuropa begann.

Kühlverkehr. Ob in weiß mit blauem Schriftzug oder in blau mit

weißer Schrift – die Auflieger von Paneuropa fallen schnell ins

Auge. Der Firmenname ist dabei Programm, denn das

norddeutsche Traditionsunternehmen transportiert Tag für Tag

temperaturgeführte Güter durch ganz Europa.

der Jahre übernommen worden, sondern

auch europaweit mehrere Niederlassungen

und Tochtergesellschaften entstanden.

Internationaler Ausbau

Neben dem Stammsitz in Vechta ist Paneuropa

so in Hamburg, Bremen, Köln,

Poznan und Verona direkt vertreten.

Ebenso entwickelte sich der Einsatzbereich

weiter und aus den regionalen Bautransporten

wurden schließlich internationale

Transportspezialisten. Eines ist

in all den Jahren jedoch unverändert ge-

Spezielle Kühlmaschine:

Technische Besonderheiten

der Kühlaggregate

sollen für zuverlässige

Temperaturen sowohl

auf der Straße als auch

auf der Schiene sorgen.

blieben: Auch heute noch gehört die

Paneuropa-Rösch GmbH zu den inhabergeführten

Unternehmen mit Blick auf die

kommenden Generationen. Denn Nachhaltigkeit

sowohl auf sozialer als auch

ökologischer Ebene gehören in Vechta

nach eigenen Angaben zur Unternehmensphilosophie.

Mit grünem Konzept

Die Paneuropa-Flotte besteht aktuell aus

mehr als 800 Einheiten, darunter 40

Kühlauflieger mit bis zu 26 t Nutzlast.

58 der 60 Zugmaschinen von Paneuropa

entsprechen der höchsten Schadstoffklasse

Euro 5. Bereits mit dieser neuen

Technik können sowohl Kraftstoff selbst

als auch 2,64 kg CO2-Emissionen je Liter

Diesel gespart werden. Doch das allein

reichte den Norddeutschen nicht.

Aufgrund unberechenbarer Kraftstoffpreise,

Mautkosten und den Belastungen

für die Umwelt durch Transporte,

hat Paneuropa nach einem alternativen

Transportkonzept gesucht und ist in

den Kombinierten Verkehr eingestiegen.

Seit nunmehr acht Jahren verlagert das


Ungebrochene Kette: Die

Disponenten können die

temperaturgeführten

Einheiten über IT-Plattform

und Zwei-Wege-Telematik

kontinuierlich überwachen.

Unternehmen daher zunehmend Transporte

von der Straße auf die Schiene.

Während so auf der Langstrecke deutlich

CO2-Emissionen beim Bahntransport gespart

werden, beweisen die Lkw bei den

Vor- und Nachläufen ihre Vorteile in der

Besuchen Sie uns:

Halle 27, Stand E19

Flexibilität. Damit die Kühlkette auch im

multimodalen Transportmix ununterbrochen

bleibt, sind neben genauer Planung

und Überwachung der Güter vor allem

auch spezielle Ausrüstungen gefragt.

Modifizierte Trailer

Die ersten 20 intermodalen Kühlauflieger

orderte Paneuropa bei Schmitz Cargobull

in zwei verschiedenen Varianten; eine für

Doppelstockbeladung und die andere für

den Transport von hängenden Fleischwaren.

Sie basieren auf Trailern aus dem

Standardprogramm, wurden jedoch für

den speziellen Einsatz im Kombinierten

Verkehr modifiziert.

Für den Umschlag in den Verladeterminals

ist eine Grundvoraussetzung, dass

die Trailer kranbar sind. Zudem ist eine

Kodifizierung durch das Eisenbahnbundesamt

erforderlich. Zusätzliche Sicherungen,

wie z. B. Sperrbalken, erhöhen

die Sicherheit. Denn sowohl beim Umschlag

der Einheiten zwischen den Verkehrsträgern

als auch bei der Fahrt auf

der Schiene wirken andere Belastungen

als auf der Straße auf die Trailer ein.

Die Anforderungen des Eisenbahnbundesamtes

wirkten sich auch auf die Dach-

konstruktion der Trailer für die hängende

Ware aus. Um den Transportvorgaben

gerecht zu werden wurde daher für diese

eine spezielle Konstruktion entwickelt.

Spezielle Tragwagen als Waggons, so genannte

„Twins“ sind ein weiteres Ele-

www.temptec-gmbh.de

Kälterückhaltesysteme

vom Technologieführer

ment für den sicheren Transport, damit

die Trailer auf der Schiene nicht beschädigt

werden.

Kühlmaschine mit Extras

Auch die Thermo-King-SLX-400-Kühlaggregate

sind mit technischen Besonderheiten

ausgestattet. Sie haben einen Euro-

5-Norm-Dieselmotor. Ein 230-l-Dieseltank

ermöglicht es, auch lange Strecken mit

der geforderten Temperatur zurückzulegen.

Über eine Zwei-Wege-Telematik können

die Disponenten aus der Ferne Temperatur-

und Betriebseinstellungen der

Aggregate prüfen und verändern.

Für PEGASUS

unterwegs zur IAA Jahrzehntelange Erfahrung und bewährte

Anzeige

Technik sind die Grundlage innovativer

Transportkühlung von MITSUBISHI.

Das Ergebnis: PEGASUS, die neue Transportkühlanlage

für Sattelauflieger, eine der

leistungsstärksten Anlagen mit 19.000 Watt.

Als Generalimporteur bietet HEIFO einen

flächendeckenden Rund-um-die-Uhr-Service

für eine lückenlose Kühlkette - europaweit:

MITSUBISHI Coolline 00800 8083 8083

www.mitsubishi-transportkuehlung.de


Kombinerter Verkehr:

Der multimodale Mix aus

Straße und Schiene stellt ganz

eigene Anforderungen an das Equipment.

Ebenso wichtig für den Eisenbahnverkehr

ist darüber hinaus eine hohe Stoßfestigkeit

der Kühlgeräte. Ohne diese Eigenschaft

könnten die Kräfte, die z. B. beim

Rangieren der Züge entstehen, zu Störungen

führen und damit die Kühlkette

unterbrechen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen

bleibt es wichtig, die sensiblen

Güter stets im Blick zu behalten. An den

wichtigen Terminals kontrollieren daher

Mitarbeiter von Paneuropa die Trailer.

Auch aus der Ferne werden die Kühlauflieger

überwacht.

Die Ausstattung

62 NFM 8/2010

Steter Überblick

Thermo King entwickelte hierzu ein Überwachungssystem,

das online die wichtigsten

Transportdaten zur Verfügung stellt.

So kann unter anderem der Einstellwert

der Kühlmaschine ebenso überprüft werden

wie der Betriebsmodus. Vielfältige

Daten wie Türöffnungen, Alarmmeldungen

und die aktuelle Position der Trailer

komplettieren die Angaben.

Die über Jahre hinweg entwickelte IT-

Plattform von Paneuropa ist ebenfalls ein

Kernstück für die systematische Verfol-

NAME: Paneuropa-Rösch GmbH

SCHWERPUNKT: Kühltransporte im Kombinierten Verkehr Straße/Schiene

STANDORT: Vechta

NIEDERLASSUNGEN: Hamburg, Bremen, Köln, Poznan, Verona

FAHRZEUGE: 60 ziehende Einheiten, davon 58 Euro-5-Fahrzeuge,

Gesamtfuhrpark über 800 Einheiten, davon 40 Kühlauflieger

Nutzlast bis zu 26 t, Ladevolumen 80 m3 ,

Ladehöhe 2,55 m

TELEMATIK: alle Fahrzeuge mit Telematiksystemen ausgestattet

gung und Prüfung der Sendungen. Neben

den Telematikdaten fließen hier auch die

Terminaldaten aus der Informationsdatenbank

„Caesar“ ein, die europaweit von

Eisenbahnagenturen eingesetzt wird. So

können eventuell auftretende Probleme

schneller gelöst und Umwegkilometer

und Leerfahrten besser vermieden

werden.

Damit im Ernstfall Kühlaggregate zügig

repariert werden können, besteht ein Servicevertrag

mit 24-h-Service. Dank der

Nähe der Wartungsstationen zu den Verladeterminals,

können die Fachleute entsprechend

zeitnah reagieren.

Schnittstelle Fahrer

Für reibungslose Transportabläufe ist

dabei letztlich nicht nur die Technik

verantwortlich. Die im Kühlverkehr eingesetzten

Fahrer haben entsprechende Schulungen

absolviert. Das Fahrerhandbuch

enthält zudem neben den Serviceanforderungen

der Kunden auch die grundlegenden

Informationen für die temperaturgeführten

Transporte. Hierzu gehören

beispielsweise auch Angaben zu den

Funktionen der Kühlmaschine sowie den

Aufliegern allgemein.


Auch für eine ökologische Fahrweise werden

alle Fahrer laut Paneuropa mindestens

alle zwei Jahre geschult. Damit werden die

Anforderungen des Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetzes

übertroffen, bei deren

Weiterbildungen alle fünf Jahre ein Eco-

Training vorgeschrieben ist.

Überzeugungsarbeit

Nicht alle Verlader akzeptierten sofort die

Möglichkeit Transporte mittels Kombiniertem

Verkehr abzuwickeln. Paneuropa hat

sich daher mit Kunden zusammengesetzt

und zusätzliche Anforderungen festgelegt.

So ist die pünktliche Übernahme ebenso

bedeutsam wie die Bereitstellung der Ware

am Beladeort.

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Kälterückhaltesysteme

vom Technologieführer

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Die eigenen Ganzzugverbindungen und

festgebuchten Waggongruppen ermöglichen

tägliche Abfahrten. Der eigene

Fuhrpark stellt die Vor- und Nachläufe

sicher. In zwölf Monaten wurden so mehr

als 20.000 Lkw-Sendungen von der Straße

auf die Schiene verlagert und damit

ca. 30.000 t CO2-Emissionen eingespart.

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CO2-Fußabdruck

Weiterer Nebeneffekt ist die Entlastung

der Straßen in Bezug auf das Verkehrsaufkommen.

„Grüne Logistik“ hat in

den letzten Jahren stark an Bedeutung

gewonnen und wird voraussichtlich noch

weiter gewinnen. Zunehmend beeinflusst

der Umweltgedanke auch die Entscheidungen

von Käufern.

Um eine Umweltbilanz aufzustellen, benötigen

die Verlader auch die Angaben

über die CO2-Emissionen innerhalb der

Logistik-Kette und erwarten diese Angaben

entsprechend von den Transportunternehmen.

Paneuropa unterstützt seine

Kunden bereits seit 2008, indem die

Daten unaufgefordert und kostenlos an

die Kunden herausgegeben werden.

Die erste Bilanz

Umweltfreundliche Maßnahmen gehören

bei Paneuropa auch an den Standorten

dazu. So setzt das Unternehmen

z. B. Flurförderzeuge mit Elektroantrieb

bzw. Russpartikelfiltern ein und greift bei

Komponenten wie Reifen zu leisen und

kraftstoffsparenden Typen. Dachflächen

von Büro- und Lagergebäuden nutzt Paneuropa

für Photovoltaik-Anlagen, sodass

auch in diesem Bereich der alternativen

Energieversorgung bereits eine Rolle

zukommt. Mit diesen und verschiedenen

weiteren Maßnahmen versucht Paneuro-

Grüne Logistik: CO2-Einsparungen

sind Teil der Unternehmensphilosophie.

(Fotos: Paneuropa)

pa so, die ökologische und ökonomische

Seite des Transportsegments miteinander

zu verbinden.

Die anfängliche Skepsis einiger Verlader

gegenüber den Transporten im Kombinierten

Verkehr scheint inzwischen

ebenfalls verflogen. So entfallen heute

bereits 70 Prozent des gesamten Umsatzes

der Speditionsgesellschaft Paneuropa

auf den Kombinierten Verkehr zwischen

Deutschland, der Schweiz, Spanien und

Italien.

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Die neue

LEICHTIGKEIT


Kühlverkehr. Ende September öffnet die IAA Nutzfahrzeuge

wieder ihre Pforten. Mit dabei sein werden auch die

zahlreichen Spezialisten aus dem Bereich Kühlfahrzeuge.

Fahrzeug- und Aufbautenhersteller

Ackermann Fahrzeugbau

Oschersleben GmbH

D-39387 Oschersleben

Chereau

F-50220 Ducey

Humbaur GmbH

D-86368 Gersthofen

Kögel Fahrzeugwerke GmbH

D-89349 Burtenbach

Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH

D-49757 Werlte

ORTEN GmbH & Co. KG

D-54470 Bernkastel-Kues

Schmitz Cargobull AG

D-48612 Horstmar

Van Eck Beesd BV

NL-4153 BV Beesd

Kühlaufbauten

Georg Beilharz und Sohn GmbH & Co. KG

D-45326 Essen

BRANDT

Kühlfahrzeugbau GmbH & Co. KG

D-32699 Extertal-Bösingfeld

European Van Company NV

B-8000 Brugge

ISF Irsfeld Spezialfahrzeuge GmbH

D-54614 Schönecken

Jonas Jessen GmbH & Co. KG

D-22113 Oststeinbek

Kerstner Fahrzeugklimatechnik

D-68649 Groß-Rohrheim

Kiesling Fahrzeugbau GmbH

D-89160 Dornstadt-Tomerdingen

KRESS Fahrzeugbau GmbH

D-74909 Meckesheim

Lamberet Deutschland GmbH

D-89079 Ulm-Donautal

TBV GmbH

D-77731 Willstätt-Sand

Wilke Fahrzeugbau GmbH

D-22946 Trittau

Winter Fahrzeugtechnik GmbH

D-36124 Eichenzell

8/2010 NFM 65


Kühlaufbauten

Wires GmbH Nutzfahrzeuge

D-97267 Himmelstadt

Komponenten

Ackermann Fahrzeugbau GmbH

D-34466 Wolfhagen

Carlier Plastiques

F-62470 Calonne-Ricouart

LOAD LOK Deutschland GmbH

D-48683 Ahaus

LWT Luftwandtechnologie GmbH

D-41238 Mönchengladbach

temptec GmbH

D-85777 Fahrenzhausen

Dometic WAECO

International GmbH

D-48282 Emsdetten

Kühlaggregate/Verdichter

Autoclima/Industrial

Electronics GmbH

D-65760 Eschborn

Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH

D-71065 Sindelfingen

Bock Kältemaschinen GmbH

D-72636 Frickenhausen

Cargofresh AG

D-22926 Ahrensburg

Carrier GmbH & Co. KG

D-85716 Unterschleißheim

FRIGOBLOCK Grosskopf GmbH

D-45356 Essen

HEIFO Rüterbories GmbH und Co. KG

D-49084 Osnabrück

Thermo King

USA-Minneapolis, Minnesota 55420

Telematik

Iprotect a/s

DK-7120 Vejle Øst

66 NFM 8/2010

Kühlverkehr – ein Transportsegment,

das in der Krise kaum gelitten hat.

Aber auch ein Transportsegment,

in dem es besonders anspruchsvoll zugeht.

Gründe dafür sind das steigende

Qualitätsbewusstsein der Verbraucher,

wenn es um ihre Lebensmittel geht. Dazu

kommen die zahlreichen Gesetze und

Verordnungen, mit denen dieses Transportsegment

reglementiert wird.

Dabei geht es längst nicht mehr nur um

die Gewährleistung hoher Hygienestandards.

Ein weiteres beherrschendes Thema

ist die Problematik Energieeffizienz.

Derzeit arbeiten die Hersteller von Kühlaufbauten,

Kühlaggregaten und Zubehör

mit Hochdruck an energieeffizienteren

Lösungen für den temperaturgeführten

Transport.

Optimierte Dieseltechnik

Im temperaturgeführten Fernverkehr

wird es auf absehbare Zeit beim Einsatz

von Dieselaggregaten bleiben. Dass es

hier nach wie vor Optimierungspotenzial

gibt, haben die letzten Jahre bewiesen.

Auch zur diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge

werden die Hersteller wieder einige Neuheiten

im Messegepäck haben.

Die Technik selbst ist nur die eine Seite

der Erfolgsmedaille im temperaturgeführten

Transport. Mindestens genauso wichtig

ist es, diese Technik auch richtig zu

bedienen. Und das ist angesichts der

komplexen Anforderungen gar nicht so

einfach. Mit dem Ein- und Ausschalten

des Aggregates allein ist es längst nicht

mehr getan. Einen sehr interessanten Ansatz

zur Lösung dieses Problems hat Thermo

King mit dem OptiSet-Plus-System

entwickelt.

Wachsender Service

Wer sich nicht auf seine Fahrer verlassen

möchte, kann speziell für den Kühltransport

entwickelte Telematiksysteme nutzen,

die den Kühlzustand im Aufbau jederzeit

im Blick haben und bei Abweichungen

alarmieren. Es gibt aber inzwischen auch

die Möglichkeit, die Kontrolle von Kühl-

Wirksame Sparbemühungen: Frigoblock

setzt u. a. auf sparsame Dieselaggregate.

(Fotos: Hersteller)

transportern einem externen Dienstleister

zu überlassen. So hat die Firma Transportkälte

Süd ein spezielles Monitoring-

System für Kühltransporte entwickelt, das

in Kürze zur Verfügung steht.

Aus einem Guss

Aber auch am Kühlaufbau selbst wird

weiter gefeilt. Die Aufbauhersteller haben

Aufbauten entwickelt, die optimal auf

die verschiedensten Einsatzprofile zugeschnitten

sind. Auch hier geht es um

mehr Effizienz im Betrieb. Das beinhaltet

nicht nur die Technik selbst, sondern

auch die Hygiene im Fahrzeug. Hier geht

der Trend zu Ausbauten aus einem Guss,

ohne schwer zugängliche Ecken und Kanten.

Das gewährleistet eine einfachere

Reinigung der Fahrzeuge.

Die angesprochenen Themen spiegeln

nur einen kleinen Teil der Entwicklungen

wider, die gegenwärtig im Bereich Kühlfahrzeuge

stattfinden. Auf der bevorstehenden

IAA werden hierzu zahlreiche

weitere Optimierungen vorgestellt. Dabei

geht es letztlich um mehr Effizienz und

vor allem mehr Qualität in der TK- und

Frische-Logistik.


Mobiles Kammersystem

Kühlaufbauten für die Catering-Branche

Wer gleichzeitig warme Speisen, frisches Obst und ein

kaltes Buffet ausliefern möchte, ist beim Transport auf

unterschiedliche Temperaturzonen angewiesen. Deshalb

bietet die Fahrzeugbau Karl GmbH einen Kühlaufbau mit

Mehrkammersystem, der das HACCP-Konzept erfüllt und

speziell für Catering-Unternehmen konzipiert wurde.

Drei Temperaturzonen. „Überall dort, wo unterschiedliche

Lebensmittelprodukte oder empfindliche Speisen mit

unterschiedlichem Temperaturbedarf befördert werden,

ist eine entsprechende Raumaufteilung unerlässlich“, so

Rainer Böckmann, Inhaber und Geschäftsführer des traditionsreichen

Unternehmens aus Hilden. „Wir haben

deshalb einen Kühlaufbau entwickelt, der bis zu drei

Kammern bietet und somit Tiefkühlfracht, Frischdienst

und Trockenfracht unter ein und demselben Aufbaudach

ermöglicht.“

Die Außenwände bestehen aus bis zu 3,5 mm starken Glasfaser-Paneelen

und sind im Abstand von 330 mm Z-förmig

verstärkt. Hinzu kommt in den stark beanspruchten Bereichen

eine Innenwand-Verstärkung aus finnischem Birkenholz.

Die interne Isolierung besteht aus Polyurethan.

Mobile Trennwände. Feste sowie mobile Zwischen- und

Quertrennwände sorgen für eine individuelle Raumaufteilung,

die den jeweiligen Anforderungen entsprechend

variiert werden kann. Jede der Kammern, die entweder

vom Heck oder durch eine der beiden Seitentüren zugänglich

ist, verfügt dazu über eine eigene Kühlung, die regulär

für Temperaturen von –20 bis +6° C ausgelegt ist.

Der Kühlaufbau mit Mehrkammersystem: Das Konzept

ermöglicht den gleichzeitigen Transport von Tiefkühlfracht,

Frischdienst und Trockenfracht. (Foto: Tang)

feuerverzinkt

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Kälte für alle Aufgaben

TBV präsentiert sich mit Komplettprogramm

Mit der Intercool in Düsseldorf und der IAA Nutzfahrzeuge

in Hannover stehen zwei wichtige Messen für die Kühlfahrzeugbranche

bevor. Auf beiden Messen wird auch die

Firma TBV Kühlfahrzeuge GmbH vertreten sein.

Schlagfeste Ausführung. Auf der Intercool stellt das

Unternehmen ein isoliertes Kühlfahrzeug für den Partyund

Cateringtransport vor. Die hochwertige Isolierung

und schlagfeste Ausführung sowie die nut- und fugenlose

Verarbeitung entsprechen den neuesten Hygienerichtlinien.

Der Laderaum verfügt über eine LED-Innenleuchte

und hat verschiedene Ausstattungsmerkmale für den

Transport von Partyplatten.

Auf E2-Maß abgestimmt. Zusätzlich stellt die Firma TBV

ein Kühlfahrzeug mit Kühlaufbau vor, welches auf E2-Kistenmaß

abgestimmt ist und mit mehreren Türen versehen

wurde. Dies ermöglicht, dass beim Be- und Entladen

der Laderaum nicht betreten werden muss und von außen

sämtliche Bereiche des Kühlaufbaus zugänglich sind. Auf

der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover wird TBV auf mehreren

Ausstellungsständen seine komplette Produktpalette

präsentieren. Die reicht von der einfachen Fahrzeugisolierung

über Fahrzeuge von 3,5, 12 und 18 t GG. Neben

den handelsüblichen Einkammerfahrzeugen werden auch

REINIGUNGS- UND INFRAROTSERVICE

Effizientere Kühlleistung

Die Kühlung der Ladung bei temperaturgeführten

Transporten erfordert einen hohen Energieeinsatz.

Wenn der Kühlkreislauf nicht „rund läuft“ oder die

Isolierung des Aufbaus Schwachstellen aufweist,

führt dies zu einem erhöhten Kühlbedarf und folglich

zu einem höheren Kraftstoffverbrauch. Der Ulmer

Transportkälte-Spezialist Thermo King Süd hilft seinen

Kunden, die Schwachstellen zu identifizieren und zu

beseitigen, die den Kraftstoffverbrauch unnötig in

die Höhe treiben. Nach Erfahrung der süddeutschen

Kälteprofis entwickelt sich die Kältemaschine vor

allem dann zum „Spritfresser“, wenn der Verdampfer

und die Luftleitkanäle verschmutzt sind und die Kälte-


TBV Kühlfahrzeuge wird sich mit seinen Produkten auf zwei

wichtigen Messen präsentieren. (Foto: TBV)

kleine Verteilerfahrzeuge sowie ein Mehrkammerfahrzeug

mit Längsteilung und ein 18-t-Kühlfahrzeug von Mercedes-Benz

mit Querteilung und einer neuen ThermoFlex-

Trennwand vorgestellt.

Neue Trennwand. Mit der neuen ThermoFlex-Trennwand

kann der Laderaum beliebig je nach Ladevolumen verkleinert

werden, somit muss nicht der gesamte Kühlaufbau

gekühlt werden, was schlussendlich ökologisch und auch

wirtschaftlich ist. Einsparungen von ca. 1 bis 1,5 l Dieselkraftstoff

je nach gewünschter Laderaumtemperatur und

Ladevolumen sind möglich.

leistung folglich reduziert wird. Durch die Reinigung

der Bauteile kann der durch Schmutz hervorgerufene

Widerstand vermindert werden, was zu einer besseren

Luftumwälzung im Kofferaufbau führt. Hier setzt

der HACCP-Service von Thermo King Süd an, mit dem

der Kältespezialist seinen Kunden eine umfassende

Innenreinigung und Desinfektion des Kühlkoffers nach

DIN 10516 anbietet.

Zum HACCP-Service-Paket gehört auch die Prüfung

der Kältemaschine nach der EU-Verordnung 852/

2004 sowie der Check des Temperatur-Aufzeichungsgerätes

nach EN 13486. Zudem umfasst das HACCP-

Paket die Überprüfung des Kofferaufbaus mithilfe

einer Infrarot-Wärmebildkamera. Damit lassen sich

Schwachstellen im Aufbau millimetergenau und zuverlässig

aufspüren.


Tipps & Trends

UNTERNEHMEN

Vertrag verlängert

Der Aufsichtsrat der MAN SE hat

die Bestellung von Dr. Georg Pachta-

Reyhofen als Vorstandssprecher

um weitere fünf Jahre verlängert.

Dr. Pachta-Reyhofen ist seit Juli 2006

Vorstandsmitglied der MAN SE und

seit Januar 2010 zugleich Sprecher

des Vorstandes der MAN SE und der

MAN Nutzfahrzeuge AG. Nach dem

Maschinenbaustudium und der Promotion

begann Pachta-Reyhofen 1986 in

der MAN-Gruppe. 2001 wurde Pachta-

Reyhofen Mitglied des Vorstandes der

MAN-Nutzfahrzeuge-Gruppe.

Bilder: Fiat, IAA

Besuchen Sie

uns auf der IAA:

Halle 13

Stand D04

Spezialisten mit Erfahrung

Jonas Jessen: 99 Jahre Kompetenz im Spezialfahrzeugbau

Auf sein 100-jähriges Firmenbestehen

bereitet sich zurzeit das Hamburger

Spezialfahrzeugbauunternehmen Jonas

Jessen vor.

Spezialumbauten. Kerngeschäft von

Jonas Jessen ist die Fertigung von Fahrzeugen

und Aufbauten nach Kundenwunsch.

Neben dem Bereich Nutzfahrzeuge

und Nutzfahrzeugaufbauten

hat das Unternehmen sein Programm

durch Spezialumbauten für behinderte

Selbst- und Mitfahrer erweitert. Dem

Fahrzeugbau angegliedert ist außerdem

eine Service- und Reparaturwerkstatt.

Die gesamte Firma ist seit 2007 auf einem

Betriebsgelände am Standort in

Oststeinbek bei Hamburg ansässig.

NFM-Verlag KG

Tradition und Erfolg. Gegründet wurde

die Firma 1911 von dem Karosseriebaumeister

Johannes Jessen in Flensburg.

Der Handwerksbetrieb nannte

sich Karosserie- und Wagenbau und es

wurden die üblichen Stellmacher- und

Karosseriearbeiten ausgeführt.

Im Laufe der folgenden Jahre spezialisierte

sich die Firma auf den Bau von

Omnibuskarosserien sowie Lastwagenaufbauten.

Später siedelte das Unternehmen

nach Hamburg um. Die Produktpalette

wurde immer konsequent

an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet

und beinhaltet seit den 60er-

Jahren auch den Bau von Kabinen für

Krane und Arbeitsmaschinen.

Nächste NFM-Ausgabe

erscheint am 1. September 2010

Wilhelm-Giese-Straße 26 ı 27616 Beverstedt

Tel.: +49 (0) 47 47/87 41-0 ı Fax: +49 (0) 47 47/87 41-2 22

www.nfm-verlag.de ı info@nfm-verlag.de


Breite Produktpalette. In all den Jahren

konnte sich das Unternehmen eine hohe

Kompetenz in den verschiedenen Fahrzeugbautechniken

erwerben. Davon profitieren

die Kunden bis heute, wie auch

die aktuelle Produktpalette zeigt. Kofferaufbauten

gehören ebenso dazu wie Spezialfahrzeuge

für Behörden, Kommunaleinsätze

oder Feuerwehrfahrzeuge.

Krise überwunden. Maßgeblich zum anhaltenden

Unternehmenserfolg beigetragen

haben die qualifizierten Mitarbeiter

und die Kunden der Traditionsfirma.

Diese haben dem Unternehmen auch in

schwierigen Zeiten die Treue gehalten.

Auch die jüngste Krise konnte durch das

gute Verhältnis zwischen Firmenleitung,

Mitarbeitern und Kunden bewältigt werden.

Heute wird das Unternehmen in der

dritten Generation von Petra Fölmer geführt.

Die sieht der Zukunft für ihr Unter-

nehmen optimistisch entgegen: „Wir bieten

unseren Kunden eine umfangreiche

Produkt- und Dienstleistungspalette, die

Besuchen Sie uns

auf der IAA,

Freigelände F-Süd, E 30

Hamburger Traditionsunternehmen:

Bei Jonas Jessen Spezialfahrzeugbau entstehen

seit 99 Jahren Fahrzeuge nach Kundenwunsch. (Foto: Jonas Jessen)

auf Erfahrung und Kompetenz aus knapp

100 Jahren basiert. Das wird von unseren

Kunden honoriert.“


Tipps & Trends

UNTERNEHMEN

Neuer Direktor

Mit Wirkung zum 1. Juli 2010 wurde Rob Appels zum

Direktor Corporate Communications des niederländischen

Lkw-Herstellers DAF Trucks N.V. mit Sitz in Eindhoven ernannt.

Appels gehört dem Unternehmen seit 2001 an. Er

war zunächst als Manager Public Relations tätig und wurde

im Jahr 2002 zum Leiter Corporate Communications

ernannt. In seiner neuen Position als Direktor Corporate

Communications ist Rob

Appels Nachfolger von

Ron den Engelsen, der

DAF Trucks N.V. verlässt.

Rob Appels ist

neuer CC-Chef

bei DAF Trucks.

(Foto: DAF Trucks)

BTK FÄHRT FÜR ELVIS

Strategische Allianz vereinbart

Die Firma BTK Befrachtungs- und

Transportkontor GmbH ist nach einjähriger

Pause ab sofort wieder

Mitglied der ELVIS AG, dem Europäischen

Ladungsverbund internationaler

Spediteure.

Der Rosenheimer Transport-Logistiker

erweitert mit einem eigenen

Fuhrpark von 150 Fahrzeugen und

200 Aufliegern die aktuell rund

4500 ziehenden Einheiten im ELVIS-

Geschäftsbereich Full Load Network.

Zusätzlich bringt das Unternehmen

am Standort Rosenheim

4500 m2 Lagerfläche mit knapp

10.000 Palettenstellplätzen sowie

ein breites Angebot logistischer

Mehrwertdienste in das Netzwerk

ein. Im Fokus der Zusammenarbeit

steht die wettbewerbsfähige Ak-

72 NFM 8/2010

quise und Disposition großer Ladungsmengen

sowie der Zugriff auf

den Pool von Jumbo-Fahrzeugen

im Geschäftsbereich Volume Load

Network. Die BTK ist für ihre Kunden

aus Industrie und Handel

auf innerdeutschen und mitteleuropäischen

Relationen wie Benelux,

der Schweiz, Österreich, Italien sowie

Slowenien, Ungarn, Tschechien,

Polen und der Slowakei unterwegs.

Als Kooperationsmitglied beteiligt

sich das Unternehmen derzeit mit

hoher IT-Kompetenz aktiv an der

Entwicklung des webbasierten Palettenclearingsystems.

Dieses System

soll Ende 2010 in Betrieb gehen.

Die Betreiber hoffen mit dem

System, die Palettentauschkosten

halbieren zu können.

Neuer Staukasten mit Schubladen und Belüftung zum

Nachrüsten von Ackermann Fahrzeugbau. (Foto: Ackermann)

Mit XXL-Schublade

Ackermann: neue Staukasten-Generation

Jeder nutzt sie, keiner mag sie: Staukästen nehmen Gurte,

Schubklötze und andere Packmittel auf und erfüllen

damit ihre Funktion. Allerdings mehr schlecht als recht,

befand man bei Ackermann Fahrzeugbau in Oschersleben

und entwickelte den Staukasten der nächsten Generation.

MOBILE VERLADERAMPEN

Nachrüstoption inklusive

Beyer Stahl+Maschinenbau sieht die stete Weiterentwicklung

ihrer mobilen Verladerampen als eine

Verpflichtung gegenüber den Kunden an. Daher hat

das Unternehmen jetzt wieder eine neue Generation

entwickelt.

Das Konzept der Modulbauweise wurde hierzu über

Jahre hinweg entwickelt und optimiert. Die Kunden

können dabei über die bekannten Varianten verfügen

und vor Ort erweitern bzw. nachrüsten. Ein besonderer

Vorteil ist eine Testphase. In dieser kann sich der

Anwender das optimale Produkt zusammenstellen. Die

Produktplatte reicht von der Standard-Mittelfahrwerk-

Rampe über hydraulische Frontfahrwerk-Rampen mit

Auflagelippe bis zu Überladebrücken. Zudem nennt

Beyer kurze Lieferzeiten als Ergebnis der Entwicklung.

Aus einer Kundenanfrage heraus hat sich auch das


Leichte Ordnung. Dieser setzt nicht auf das Prinzip „große

Klappe und nichts dahinter“, sondern auf komfortable

Schubladen. Sie bringen Ordnung ins Durcheinander. Für

noch mehr Übersichtlichkeit sind sie mit Fächern unterteilbar.

Beladen wird von oben; das unliebsame Bücken

und Knien entfällt. Somit muss der Fahrer auch nicht mit

langem Arm nach dem Inhalt in der hintersten Ecke

fischen. Ist der Staukasten noch so voll – beim Öffnen

kann nichts herausfallen. Da die Schubladen in Führungen

mit Kugellagern laufen, wird das Verstauen der maximalen

70-kg-Nutzlast zur Leichtigkeit.

Feuerverzinkter Stahl. Gut gemacht ist die Zwangsbelüftung

des gesamten Staukastens, die nasses Material

während der Fahrt trocknen lässt. Hier hapert es bei konventionellen

Kästen, aus denen Feuchtigkeit schlecht

entweichen kann und den Inhalt schnell muffig, faulig

und rostig werden lässt.

Ackermann liefert den neuentwickelten XXL-Staukasten

wahlweise mit ein oder zwei Schubladen. Zum Reinigen

können sie entnommen werden. Als Material kommt feuerverzinkter

Stahl zum Einsatz. Die neuen Staukästen

sind als universelles Nachrüstteil (1040 x 960 x 300 mm)

für passende Fahrzeuge aller Marken ab sofort bei Ackermann

erhältlich.

Modulbauweise: Beyer Stahl+Maschinenbau gibt seinen

Kunden die Möglichkeit, die optimale Zusammenstellung

zu testen. (Foto: Beyer Stahl+Maschinenbau)

Konzept der „Mietrampe“ etabliert. Beyer gründete

für den Vermietbereich die Firma Beyer Miet-Verladetechnik,

die ausschließlich den Bereich Vermietung

mobiler Verladerampen betraut.

Vehicles-World-Online

Wissen, was bewegt!

www.vehiclebay.de www.vehiclerent.de

www.investmo.de www.nfm-verlag.de

www.kran-und-hebetechnik.de

www.contrailo.de www.in-fbll.de

mit Ladungssicherungs-

Zertifikat

Nutzfahrzeugaufbauten

und Anhänger

NutzFahrzeuge-

Management

Alle unsere Baustofftransport-Aufbauten sind von der DEKRA auf ihre Stabilität bzgl. verrutschender

Ladung hin überprüft worden.

Wir sind daher in der Lage, unser komplettes Programm für Baustofftransporte, vom Lkw-Aufbau über

den Anhänger bis hin zum Rollkran-Sattel mit Zertifikat nach DIN EN 1264 CodeXL auszuliefern.

Schröder Fahrzeugtechnik GmbH

Oldenburger Straße 24

26639 Wiesmoor

Tel.: (0 49 44) 3 08-0 Mail: info@schroeder-fahrzeugtechnik.de

Fax: (0 49 44) 3 08-1 88 Web: www.schroeder-fahrzeugtechnik.de


SPARSAM


durch die City


Verteilerfahrzeuge. Die ersten Städte bestehen bereits auf

eine grüne Umweltplakette, wenn man in die Schutzzonen

einfahren möchte. Dieser Trend wird sich nicht nur in

anderen Regionen fortsetzen, er wird sich weiter verschärfen.

Wirtschaftliche Kombination: Der Dieselmotor

mit EEV-Standard wird durch den Elektro-Motor

unterstützt. (Fotos: Daimler)

76 NFM 8/2010

Mercedes-Benz Trucks hat auf

diesen Trend reagiert: Mit dem

Atego BlueTec Hybrid steht ab

sofort ein mittelschwerer Verteiler-Lkw

mit serienmäßigem Hybrid-Antrieb zur

Verfügung. Zugleich wurden die Ategound

die Axorbaureihen gründlich überarbeitet.

Ihr Außendesign wurde an das

der Actros-Baureihe angepasst. Neben

den kosmetischen Veränderungen hat

sich auch einiges im Inneren der Verteilerfahrzeuge

geändert.

Nach dem erfolgreichen Einsatz der ersten

fünf Prototypen des Mercedes-Benz

Atego Hybrid bei DHL konnten bereits

Ende vergangenen Jahres die ersten

50 Atego-BlueTec-Hybrid-Fahrzeuge der

nächsten Evolutionsstufe an deutsche

Kunden verkauft werden. Die Produktionsvorbereitungen

laufen aktuell auf

Hochtouren, die Produktion startet im

2. Halbjahr 2010.

Mit Hybridantrieb sind für Lkw im Verteilerverkehr

Einsparpotenziale von 10 bis

15 Prozent an Kraftstoff und CO2-Emissionen

im Vergleich zu konventionell

angetriebenen Lkw möglich. Die Höhe der

Vorteile hängt unter anderem mit dem

Einsatzprofil zusammen: Stark wellige

und im Höhenprofil wechselnde Straßen

erhöhen die Kraftstoffeinsparung ebenso

wie eine hohe Frequenz von Stopps.

Paralleler Hybrid

Mercedes-Benz Trucks setzt beim Atego

BlueTec Hybrid auf eine Architektur mit

einem parallelen Hybrid. Er passt am

besten zum technischen Aufbau des

Antriebsstrangs im Lkw. Bei dieser Aggregate-Anordnung

für Parallel-Hybridantriebe

ist der Elektromotor hinter Verbrennungsmotor

und Kupplung, aber

vor dem Getriebe, angeordnet. Bei diesem

Aufbau können beide Motoren den

Lkw einzeln oder kombiniert antreiben.

Die Architektur erlaubt elektrisches Anfahren,

Rekuperation, Boosten durch den

Elektromotor sowie eine Optimierung der

Kennlinie des Dieselmotors. Sie hat sich

als beste Lösung aus Bauaufwand, Abmessungen,

Leistungsfähigkeit und Gewicht

herausgestellt. Gegenüber einem konventionellen

Antrieb kommen als zusätzliche

Komponenten die Batterie zum Antrieb

des Elektromotors, ein Umrichter oder

Spannungswandler sowie die Hybridsteuerung

und Kühlung hinzu. Diese von

Daimler Trucks initiierte Architektur des

Hybridantriebs für Lkw hat sich inzwischen

international durchgesetzt.

Sauberer 12-Tonner

Unter dem Blickwinkel von Emissionen,

Kraftstoffverbrauch und Gewicht findet


der moderne Euro-5-EEV-Vier-Zylinder-

Motor Einsatz im Mercedes-Benz Atego

BlueTec Hybrid.

Mit EEV-Standard

Die Plattform des Verteiler-Lkw mit Hybridantrieb

bildet der Atego 1222 L EEV.

Bereits das Basisfahrzeug erfüllt den umweltfreundlichen

EEV-Standard und ist

mit seinem zul. GG von 11,99 t auf deutschen

Straßen mautfrei unterwegs. Sein

kompakter und leichter Vier-Zylinder-Dieselmotor

OM 924 LA mit 4,8 l Hubraum

leistet 160 kW (218 PS) bei 2200 U/min

und bringt es auf ein maximales Drehmoment

von 810 Nm bei 1200–1600 U/min.

Hinzu kommt der wassergekühlte Elektromotor

mit einer Spitzenleistung von

44 kW und maximal 420 Nm Drehmoment.

Es handelt sich um einen Dreh-

strom-Permanent-Magnet-Motor. Der Elektromotor

ist zwischen der Kupplung und

dem automatisierten Getriebe angesiedelt.

Hierbei handelt es sich um das Sechs-

Gang-Aggregat Mercedes-Benz G 85-6 mit

Telligent-Schaltautomatik.

Der Elektromotor erhält seine Energie aus

energie- und leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien.

Die Batterien werden durch

zurückgewonnene Bremsenergie (Rekuperation)

gespeist. Bremst der Fahrer den

Lkw ab, wirkt der Elektromotor als Generator,

verwandelt die Bremsenergie in

Strom, der in der Batterie bis zu deren Maximalkapazität

abgespeichert wird. Gleiches

gilt im Schubbetrieb, wenn der Lkw

„ohne Gas“ mit eingelegtem Gang rollt.

Ein Umrichter wandelt die Gleichstromspannung

der Batterie auf die Wechselspannung

des Elektromotors um.

Elektrisch anfahren

Der Hybridantrieb bietet eine deutliche

Unterstützung des konventionellen

Dieselmotors. Dies gilt vor allem beim

Anfahren und in Beschleunigungsphasen.

Das Anfahren erfolgt zum Beispiel

sehr sanft durch den Elektromotor. Der

Verbrennungsmotor arbeitet nur im Leerlauf.

Die gute Beschleunigung entsteht dadurch,

dass bei einem Elektromotor vom

Start weg das volle Drehmoment zur Verfügung

steht und nicht allmählich über

die Drehzahl aufgebaut wird wie bei

einem Verbrennungsmotor. Ist zusätzliche

Leistung im Fahrbetrieb erforderlich,

etwa bergauf oder bei starkem Beschleunigen,

unterstützt der Elektromotor kurzzeitig,

je nach Ladezustand der Batterie,

den Dieselmotor.


Tipps & Trends

KOMPONENTEN

Lenken mit System

Breeman International Supplies hat

mehr als 20 Jahre Erfahrung im

Bereich hydraulischer, mechanischer

und elektrischer Lenksysteme für Trailer.

1989 ging das erste zugelassene

elektronische System auf die Straßen.

Dieses Jahr soll das System weiter

verbessert und für die Zulassung eingereicht

werden. Das Breeman-Electronic-System

ist für den Markt der

LZV, also die überlangen Nutzfahrzeuge.

Ein Prototyp ist seit sieben Jahren

in England auf den Straßen unterwegs

und soll als neuer Typ neben

den bestehenden Lenksystemen angeboten

werden. Im vergangen Jahr

realisierte Breeman einen Multitrailer

für den japanischen Markt. Das System

besteht aus einem Drei-Achs- und

einem Vier-Achs-Modul.

Die Module haben eine unabhängige

hydraulische Federung und das System

ermöglicht 13 Konfigurationen.

Der Trailer kann mit einer Funkfernsteuerung

gelenkt werden. Wird die

Konfiguration verändert, fluchten sich

die Module automatisch in einer Linie

mit dem Schwanenhals ein. Die Fronteinheit

ist hydraulisch, hat aber auch

einen Winkelstellungssensor. Der Sensor

sendet die Daten an einen PLC-

Computer, der den Einschlagwinkel

analysiert und speichert. Gleiches gilt

für die Achsen der Module.

Multitrailer: Für den japanischen

Markt realisierte Breeman diesen

Trailer. (Foto: Breeman)

Detailgetreu und

funktionstüchtig: Die exklusiven Truck- und

Baumaschinenmodelle von THS-Truckmodelle. (Foto: THS-Truckmodelle)

Exklusive Funktionsmodelle

THS-Truckmodelle fertigt Modelle nach Kundenwunsch

Sie sehen aus wie die Originale und

sind mindestens genauso faszinierend

– Modelle von Nutzfahrzeugen und

Baumaschinen ziehen nicht nur Modellbau-Fans

in ihren Bann. Das gilt

ganz besonders, wenn der Maßstab

Raum für Details lässt. Das ist bei den

Modellen der Firma THS-Truck-modelle

eindeutig der Fall. Inhaber Hendrik

Seipt verfügt über 17 Jahre Modellbauerfahrung

und hat sich auf die Anfertigung

von Funktionsmodellen im

Maßstab 1:14,5 spezialisiert.

Gefertigt werden Lkw, Tow-Trucks,

Baumaschinen, Spezialfahrzeuge und

Oldtimer, die sich vom Original kaum

unterscheiden lassen. Die Modelle

entstehen in Kleinserien oder als Ein-

LOGISITK

Wachstum in Polen

zelstück nach individuellen Kundenwünschen.

Neben den eigentlichen

Fahrzeugen bietet THS-Truckmodelle

auch Zubehör rund um das Modell.

Dazu gehören etwa Fernsteuerungen

oder Vitrinen und Vitrinenschränke.

Hohe Fertigungstiefe. Zur Philosophie

des Modellbauunternehmens gehört

eine sehr hohe Fertigungstiefe. So

werden ca. 90 Prozent der Arbeiten in

den eigenen Wänden erledigt, vom

zeichnen, sägen, fräsen, sandstrahlen,

lackieren und der Endmontage inklusive

Elektronikeinbau. Mit der Firma

AFV-Model steht darüber hinaus ein

kompetenter Partner zur Verfügung,

der die Hydraulikkomponenten für

die Funktionsmodelle fertigt.

Der Logistik-Dienstleister Dachser baut sein weltweites Netzwerk weiter aus.

Das Geschäftsfeld Dachser Air & Sea Logistics steigt mit einem eigenen

Team in das polnische Luft- und Seefrachtgeschäft ein. Dachser ist seit mehr

als vier Jahren in Polen mit einer eigenen Landesgesellschaft vertreten.


Italienische

LEBENSART

Transporter. Mit seinem gelungenem Design hat er bereits für

reichlich Aufmerksamkeit gesorgt. Zu Recht! Der neue Fiat Doblò

Cargo hat bewiesen, dass auch ein Stadtlieferwagen mit seinem

Äußeren Akzente setzen kann.


TEST

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit,

ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis:

Was hat der

neue Doblò Cargo hier zu bieten? Wir

hatten Gelegenheit, den italienischen

Stadtlieferwagen auf seine Praxistauglichkeit

hin zu testen. Als Testwagen stand

uns mit dem Doblò 1,3 Multijet die Einstiegsvariante

zur Verfügung.

Der Turbodiesel des Fiat Doblò Cargo

1,3 Multijet 16V leistet 66 kW (90 PS)

und ein maximales Drehmoment von

200 Nm. Nicht gerade Werte, die Begeisterung

wecken. Wer jedoch überwiegend

im Stadtverkehr unterwegs ist, braucht

keine Hochleistungstriebwerke. Hier

Wirtschaftlicher Einstieg:

Die kleinste Motorisierung ist

der 1,3-l-Multijet-Motor mit 90 PS.


Ordentlich was wegstecken: Der neue Doblò Cargo bringt

gerade in Sachen Nutzwert viel mit.

Großzügiger Zugang: Die asymmetrisch geteilte Hecktür

kann auf Knopfdruck bis zu 180° geöffnet werden.

kommt es darauf an, im Verkehr vernünftig

mitschwimmen zu können. Und

das kann auch der schwächste Doblò

Cargo problemlos.

Darüber hinaus kommt es darauf an,

sparsam mit dem wieder teurer werdenden

Diesel umzugehen. Das kann der

neue Doblò Cargo sogar mit Bravour. Das

mit einem Fünf-Gang-Getriebe kombinierte

Triebwerk, das mit einer Common-Rail-Direkteinspritzung

der zweiten

Generation (Multijet II) ausgerüstet ist,

verbraucht je nach Karosserieversion ab

4,8 l Kraftstoff pro 100 km. In der Stadt

ist es geringfügig mehr, zumal eine Start-

&-Stopp-Automatik optional ohne Aufpreis

erhältlich ist. Wir benötigten auf

unseren Touren durchschnittlich 5,2 l

auf 100 km und waren dabei mit der

Betätigung des Gaspedals nicht gerade

zurückhaltend.

Wie sieht es mit den Abgaswerten aus?

Wer will, kann auch den Doblò Cargo

1,3 Multijet mit Euro 5 bekommen.

Allerdings bis zur verbindlichen Einführung

von Euro 5 nur als (mit rund 750

Euro nicht ganz günstige) Option. Eine

Option, die man unbedingt in Erwägung

ziehen sollte, sorgt sie doch für eine

langfristige Investitionssicherheit.

Neues Fahrwerkkonzept

Eine Besonderheit des Fahrwerkes des

neuen Fiat Doblò Cargo ist die Einzelradaufhängung

auch an der Hinterachse.

Sicher, mit 90 PS motorisiert, ist das Thema

Fahrdynamik nicht so prioritär, dass

man nicht auch mit einer der in diesem

Segment üblichen Starrachsen auskommen

würde.

Gleichwohl ist der deutlich bessere Bodenkontakt

auch in kritischen Fahrsituationen

bereits mit der Einstiegsmotorisierung

spürbar. Insgesamt bringt dieses

Konzept mehr Fahrkomfort, aber auch

einen Sicherheitsgewinn. Nachdem die

Hersteller leichter Nutzfahrzeuge in den

vergangenen Jahren sehr viel Energie

in eine Komfortsteigerung investiert haben,

hat Fiat Professionell mit dem neu-


en Doblò ein neues Fass aufgemacht, in

dem der Fahrkomfort absolut mit dem

eines Pkw vergleichbar ist. Andere Hersteller

werden hier mit Sicherheit nachziehen.

Das innovative Fahrwerkkonzept

des neuen Fiat Doblò Cargo wird unterstützt

von der kompletten Sicherheitsausstattung,

die unter anderem serienmäßig

ABS für die Bremsen sowie Airbags für

Fahrer (alle Modellversionen) und Beifahrer

(außer Variante Kastenwagen Basis)

umfasst. Auf Wunsch lieferbar sind

außerdem das Elektronische Fahrstabilitätsprogramm

ESP, das auch einen hydraulischen

Bremsassistenten und eine

Berganfahrhilfe (Hill Holder) enthält.

Elegantes Interieur

Das Thema Komfort auf Pkw-Niveau wurde

bereits angesprochen. Auf den Doblò

trifft das uneingeschränkt zu. Die Interieur-Langeweile

früherer Jahre ist einem

frischen Outfit der Innenausstattung

gewichen. Da die Farbgebung natürlich

Geschmacksache ist, bietet Fiat konsequenterweise

unterschiedliche Stoff- und

Farbkombinationen an. Auch die sonstige

Ausstattung kann sich sehen lassen. Elektrische

Fensterheber vorn, Zentralverriegelung,

ein höhenverstellbares Lenkrad, in

Länge und Neigung verstellbarer Fahrersitz

sowie eine Stahltrennwand hinter den Sitzen

sind serienmäßig dabei.

Umfangreiche Ausstattung

In der höherwertigen Ausstattungslinie

SX gehören in allen Karosserievarianten

darüber hinaus unter anderem Beifahrer-Airbag,

Nebelscheinwerfer und auch

in der Höhe verstellbare Sitze (für Fahrer

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mit Lordosenstütze) sowie elektrisch ver-

stell- und beheizbare Außenspiegel zum

Serienumfang.

Viele Optionen

Als Option steht die bluetoothbasierte

Funkfreisprecheinrichtung Blue&Me zur

Verfügung, die mit einem Radio mit CDund

MP3-Player und Radiobedienung am

Lenkrad kombiniert ist. Über die umfangreiche

Serienausstattung hinaus lässt sich

der Fiat Doblo Cargò weiter personalisieren.

Als Optionen sind unter anderem Leichtmetallräder

(15 oder 16” Durchmesser),

getönte Scheiben, verglaste Heckflügeltüren,

Lenkrad und Schaltknauf in Leder,

Sitzheizung für den Fahrer und Beifahrer,

manuelle oder automatische Klimaanlage,

verstärkte Batterie, Geschwindigkeits-

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Vergrößerte Optik: Die Rundungen

lassen das Fahrerhaus

größer wirken. (Bild oben)

Reichlich Platz: Der Doblò

eignet sich auch für große

Fahrer. (Fotos: Fiat, sk)

Keine Langeweile: Der Fahrerarbeitsplatz glänzt

durch angenehmes Design und pfiffige Detaillösungen.

regelanlage (Tempomat) und Außentemperaturanzeige

erhältlich.

Gut zugänglicher Laderaum

Alle bislang angesprochenen Fakten sind

nur Mittel zum Zweck. Ein Transporter

soll transportieren und das möglichst effizient.

Auch hier hat Fiat Professionell

mit dem neuen Doblò Cargo nachgelegt.

Die Abmessungen der Karosserie sind gewachsen;

davon profitiert auch der Laderaum.

Dieser misst in der Variante mit

kurzem Radstand 1820 mm in der Länge

und 1714 mm in der Breite. Zwischen

den Radkästen stehen 1230 mm zur Verfügung.

Eine Verlängerung des Laderaumes

wird durch Umlegen des optional

erhältlichen umlegbaren Beifahrersitzes

möglich.

In Sachen Nutzlast kann der Stadtlieferwagen

ebenfalls einiges wegstecken. Inklusive

Fahrer können 750 kg geladen

werden. Optional kann die Nutzlast auf

bis zu 1000 kg gesteigert werden. Damit

lässt sich einiges bewegen. Die Türen

sind praxisorientiert dimensioniert und

lassen das Be- und Entladen leicht von

der Hand gehen. Der Zugang zum Laderaum

erfolgt über eine bzw. zwei seitliche

Schiebetüren und eine geteilte Hecktür.

FAZIT: Schick ist er, wirtschaftlich

und vor allem praxisorientiert. Mit

dem neuen Doblò Cargo hat Fiat

Professionell einen Stadtlieferwagen

an den Start gebracht, der

auch mit dem Klassenprimus in

dem Segment keinen Vergleich

zu scheuen braucht. Auch in

Sachen Komfort hat der Italiener

einiges zu bieten, was in dieser

Transportklasse zunehmend gefragt

ist. Alles in allem ein gelungener

Kleintransporter, der überzeugt.


Renault Trucks hat um

den Master ein umfangreiches Dienstleistungspaket geschnürt. (Foto: Renault Trucks)

Nutzfahrzeug inklusive Service

Neuer Master von Renault Trucks mit erweitertem Servicepackage

Die im Frühjahr frisch überarbeitete Renault-Transporterbaureihe

Master ist bei

Renault Trucks jetzt mit ebenfalls erneuerten

Servicedienstleistungen zu haben. Renault

Trucks bietet gewerblichen Anwendern

den Master „inklusive Service“. Dazu

gehören ein eigener Kundendienst und

Wartungsservice in den Fast-&-Pro-Centern

(noch nicht in Deutschland), Start-&-

Drive-Wartungsverträge sowie die Expan-

dys-Garantieerweiterung. Damit beweist

der Nfz-Experte sein gezieltes Engagement,

um die tägliche Arbeit seiner Kunden

effizient und sorgenfrei zu gestalten.

Arbeitserleichterung. Die neue Baureihe

Renault Master von Renault Trucks wurde

eigens konzipiert, um die Arbeit der Transportprofis

im Alltag zu erleichtern, und

deren Anforderungen in punkto Effizienz,

Verbrauch und Komfort zu erfüllen.

Viele Varianten. Mit einem zul. GG von

2,8 bis 4,5 t, in den Versionen Kastenwagen,

Fahrgestell mit Fahrerhaus bzw.

Doppelkabine, Plattform- oder Windlauf-

Fahrgestell, mit Heck- oder Frontantrieb,

Einzel- oder Zwillingsbereifung, einem

Nutzvolumen von bis zu 17 m3 , bis zu

2254 kg Nutzlast als Kastenwagen und

2495 kg in der Version Fahrgestell mit

Fahrerhaus, ist der Renault Master für alle

Einsatzzwecke geeignet. Gleichzeitig liegt

der Verbrauch je nach Version und Einsatz

bei unter 8 l/100 km, bemerkenswert

in dieser Klasse.

Optimiertes Fahrerhaus. Bei der Neugestaltung

des Fahrerhauses hatten die Anforderungen

der Fahrer einen besonderen

Stellenwert. Sowohl der Fahrkomfort

als auch der Arbeitsbereich wurden verbessert

durch ein neues Fahrerhaus, das

dem einer großen Limousine in nichts

nachsteht. Zahlreiche intelligente Ablagen,

ein mobiles Büro: Solche Details

erleichtern dem Fahrer im Alltag das

Leben. Verbreiterte seitliche Schiebetüren

und Hecktüren und eine mit 542 mm

überaus niedrige Ladekante vereinfachen

häufige Lade- und Entladevorgänge, insbesondere

im Stadtbereich. Und da wird

der Master häufig anzutreffen sein.

Intelligente Mobilität – Fahrzeugeinrichtungen von Sortimo

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Leicht einzubauen:

Die neue Einrichtungslösung

simpleco von

Sortimo. (Foto: Sortimo)

Fahrzeugeinrichtung light

simpleco ® : Sortimo-Produktlinie für Kleintransporter

Sie sind leicht, praktisch und sie sind günstig!

Die Rede ist von der neuen Sortimo-Produktlinie

simpleco ® . Der größte Unterschied

zu konventionellen Fahrzeugeinrichtungen:

Die leichtgewichtigen Regale werden im

Selbsteinbau platzsparend unter dem Fahr-

NEUER VW CADDY GEHT IM HERBST AN DEN START

zeugdach eingebaut. Daraus resultiert ein erheblicher

Raumgewinn, da die eigentliche

Ladefläche weiterhin in voller Größe nutzbar

ist und so viel Stauraum für sperriges

Ladegut bleibt. simpleco umfasst zwölf

schlanke Regalformen in zwei verschiede-

Neue Generation mit neuen Motoren

Volkswagen Nutzfahrzeuge bringt eine neue Generation des Bestsellers Caddy auf den

Markt. Der Bestseller wurde in allen Bereichen weiter optimiert. Sechs neue TDI- und TSI-

Motoren mit bis zu 21 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch, ein komplett neu gegliedertes

Ausstattungsprogramm, das im Stil des Amarok und der aktuellen T5-Generation präzisierte,

frische Frontdesign sowie nochmals gesenkte Unterhaltskosten machen den neuen

Caddy zu einem der innovativsten Stadtlieferwagen.

Natürlich ist auch die neue Generation des Bestsellers wieder mit verlängertem Radstand

(Maxi) und – als einziges Auto im Segment – mit Allradantrieb (4MOTION) zu haben. 4MO-

TION steht dabei sowohl für den Caddy als auch für den Caddy Maxi zur Verfügung. Höchste

Effizienz bieten die neuen Benzin- und Dieselmotoren des Caddy (alle erfüllen die Grenzwerte

der Abgasnorm Euro 5). Alle sechs sind komplett neu im Programm und mit Turboaufladung

plus Direkteinspritzung ausgestattet. Die aufgeladenen Vierventil-Dieselmotoren

(TDI) leisten 55 kW (75 PS), 75 kW (102 PS), 81 kW (110 PS) und 103 kW (140 PS).

Alle TDIs arbeiten nun mit einer besonders leisen und effizienten Common-Rail-Direktein-


nen Tiefen. In die Regale werden Fachbodenwannen

für alle größeren Werkzeuge

und Materialien integriert sowie

wahlweise auch die orangefarbenen

S-BOXXen und/oder L-BOXXen für

den mobilen Einsatz. Aus Sicherheitsgründen

arretieren die auf den Fachboden

eingeschobenen BOXXen.

Integrierbare Boxen. In den stabilen

und leichten S-BOXXen sind die kleineren

Teile sicher, geordnet und griffbereit

untergebracht und lassen sich

bequem entnehmen. Denn die Kunststoffboxen

lassen sich auf Führungsschienen

bis zu zwei Drittel aus dem

Regal ziehen. Die neue L-BOXX, ein

großzügig dimensionierter Kunststoffkoffer,

macht mobile Ordnung trag-,

stapel- und verklickbar. Jegliches Arbeitsmaterial

wird sicher und ordentlich

verstaut, transportiert und elegant

präsentiert. Jede L-BOXX ist leichtgewichtig

und besitzt einen oben

angebrachten, hochzuklappenden Tragegriff

für den mobilen Einsatz. Eingebaut

werden die leichtgewichtigen

Regale im Selbsteinbau unter dem

Fahrzeugdach und schaffen somit

Stauraum für sperriges Ladegut. Beeindruckend,

insgesamt bringt diese

raumgewinnende und gewichtsreduzierte

simpleco-Einrichtung bei Vollausstattung

nur 32 kg auf die Waage.

Das simpleco-Regalsystem ist selbstverständlich

nach ECE 17 und ECE 44

in Crashtests geprüft.

Konfigurator im Netz. Im Internet

kann mithilfe eines Fahrzeugkonfigurators

die passende Lösung für verschiedene

Kleintransporter zusammengestellt

und online bestellt werden.

Innerhalb von 72 Stunden erhält man

europaweit die Lieferung und kann

mit dem Selbsteinbau beginnen.

Die Montage erfolgt mit wenigen

Handgriffen. Ausrüsten lassen sich

damit unter anderem die Modelle Citroën

Nemo, Citroën Berlingo, Dacia

Logan, Fiat Doblò, Fiat Fiorino, Ford

Transit Connect, Peugeot Bipper, Peugeot

Partner, Renault Kangoo und VW

Caddy.

spritzung. Serienmäßig sind alle TDIs an einen Dieselpartikelfilter gekoppelt.

Optional kann der 102-PS-TDI mit einem Sieben-Gang-DSG geordert werden.

Für den stärkeren 140-PS-TDI steht ebenfalls ein speziell ausgelegtes Sechs-

Gang-DSG zur Verfügung. Der 81-kW-TDI ist ausschließlich als 4MOTION verfügbar.

Sparsamstes Modell der Baureihe ist ab jetzt der neue Caddy 1.6 TDI

mit BlueMotion Technology 75 kW (102 PS). Der Durchschnittsverbrauch

beträgt 4,9 l Diesel/100 km.

Facelift und

neue Motoren:

VW schickt

den Caddy in

die nächste

Modellgeneration.

(Foto: VW

Nutzfahrzeuge)

Maut: EURO II � EURO III

Einsparung €8.400

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Umweltzonen

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going the extra mile


Cars for Business

TRANSPORTER

165 PS für den Scudo

Ab sofort rundet ein weiteres Turbodiesel-Triebwerk

das moderne Motorenangebot des Fiat Scudo nach

oben ab. Der neu entwickelte 2-l-Vier-Zylinder leistet

dank eines Turboladers mit variabler Schaufelrad-Geometrie

121 kW (165 PS) und stellt damit die Spitzenmotorisierung

der Baureihe dar. Darüber hinaus ist das

Multijet-Triebwerk serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter

(DPF) ausgestattet. Beide Karosserievarianten –

Kastenwagen und Panorama – des Fiat Scudo 165

Multijet Power DPF erfüllen dadurch die Emissionsnorm

Euro 5. Der Durchschnittsverbrauch beträgt

7,1 l/100 km.

(Foto: Fiat)

COBRA: FRONT-SCHUTZSYSTEME

Zusatzschutz

für leichte Nfz

Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2010 vom 23.

bis 30. September in Hannover präsentiert

Cobra Technology & Lifestyle für verschiedene

Vans und Transporter gleich zwei verschiedene

Frontschutzsysteme mit EG-Betriebserlaubnis.

Der Cobra CITYGUARD ® aus hochglänzendem

Edelstahl besitzt auf jeder Seite integrierte

LED-Tagfahrleuchten. So kann diese

Lösung eine Alternative zum nachträglichen

Anbringen von Tagfahrleuchten bieten. Die

88 NFM 8/2010

Montage des CITYGUARD ® erfolgt an der

Unterseite des vorderen Serienstoßfängers.

Für jedes individuelle Fahrzeug wird ein

Kabelsatz in Plug-and-Play-Technologie zum

Anschluss an die Bordelektrik mitgeliefert.

Die ebenfalls obligatorische Steuerelektronik

stellt laut Unternehmensangaben sicher,

dass die Tagfahrleuchten automatisch mit

dem Drehen des Zündschlüssels aktiviert

werden.

Die so ausgerüsteten Fahrzeuge können

nicht nur besser gesehen werden, sondern

der CITYGUARD ® bietet noch einen Nebeneffekt.

Der Edelstahlbügel schützt auch

die Frontschürze gegen Kratzer, die durch

Beständiger Großraumtransporter: Der Mercedes-Benz

Vario erhält einen neuen Antriebsstrang. (Foto: Daimler)

Vario ist zukunftsfit

Dauerseller überarbeitet

Die Entscheidung ist gefallen. Der Mercedes-Benz Vario

wird modellgepflegt und erhält einen neuen Antriebsstrang.

Um den Anforderungen der künftigen Abgasgesetzgebung

zu entsprechen, erfolgt die Umrüstung des

Vario auf ein neues Aggregat. Der neue Motor verfügt

über eine neue Abgastechnik in Kombination mit der

bewährten SCR-Technologie und erfüllt damit die Euro-

Randsteinkontakt oder ähnliches passieren

können. Erhältlich ist die Lösung unter anderem

für den VW T5, Fiat Ducato oder den

Mercedes Sprinter. Weitere Modelle sind in

Vorbereitung.

Alternativ können viele Nutzfahrzeuge auch

mit einem energieabsorbierenden Cobra-

Technology-&-Lifestyle-Frontbügel ausgerüstet

werden. Im für die Zulassung obligatorischen

Crashtest unterbot das elastisch

montierte Zubehörteil nach Unternehmensangaben

die seit dem 25. November 2005

gültige EU-Richtlinie zum Fußgängerschutz.

Deshalb werden die Cobra Technology &

Lifestyle mit EG-Betriebserlaubnis geliefert.


6-Norm. Der Vario wird auch über das Jahr 2013 hinaus

im Werk Ludwigsfelde produziert.

Anhaltender Markterfolg. Dass sich die Investition in das

Fahrzeug und in den Standort Ludwigsfelde bei Berlin

lohnt, beweist der langjährige Markterfolg des Vario im

Segment der Großraumtransporter mit dem Stern. Der

größte Vertreter der Mercedes-Benz-Transporter-Produktfamilie

verbindet nicht nur die hohe Ladekapazität eines

„leichten Lkw“ mit den handlichen Fahreigenschaften

eines Transporters, sondern überzeugt darüber hinaus mit

ausgereifter Produktqualität, Zuverlässigkeit und einzigartiger

Kombinations- und Spezialaufbaumöglichkeiten.

Frontmotor-Konzept. So benötigt der Vario im Vergleich

zu den „leichten Lkw“ dank seines Frontmotors kein

kippbares Fahrerhaus und orientiert sich damit an der

Transporterbauweise. Dem Fahrer bietet sich die Möglichkeit

eines bequemen Durchganges vom Fahrerhaus in

den hinteren Bereich des Fahrzeuges. Infolgedessen ist

der Vario beispielsweise als Zustellfahrzeug für Paketdienste,

als Notarztwagen oder Reisemobil gefragt.

Niedrige Ladekanten. Im Besonderen begünstigen die

niedrige Ladekante sowie die hohe Nutzlast den segmentspezifischen

Einsatz des Fahrzeuges im schweren

Verteilerverkehr. Insgesamt ist der Vario durch seine individuellen

und flexiblen Aufbaumöglichkeiten, die sich in

höchstem Maße an den Anforderungen des Kunden

orientieren, auch in seinem 15. Produktionsjahr bestens

gerüstet für zukünftige Herausforderungen. Anzeige NFM Baukasten_PATH.indd 1 19.03.2008 10:08:43

Mit dem Front-Schutzsystem CITYGUARD ® werden

Transporter und Vans auch gleich mit Tagfahrleuchten

ausgestattet. (Foto: Cobra Technology & Lifestyle)

Wir stellen aus: IAA Hannover, Halle 25, Stand C 40

Halle 13,

Stand C 43


TEST

NUTZ FAHRZEUGE

MANAGEMENT

Überzeugendes DEBÜT


Offroad. Motorraum, Fahrerhaus, offene Ladefläche: Der klassische Mini-Truck

ist noch lange kein Auslaufmodell. Auch wenn dieses Fahrzeugkonzept hier zu Lande

allzu häufig mit Chrom aufgepeppt als Blickfang unterwegs ist, ist der Pick-up

im Weltmaßstab gesehen ein Wachstumsmarkt...


Edles Ambiente:

Der Amarok in

Highline-Ausstattung

bietet viel

Komfort.

...An diesem Wachstumsmarkt will auch Volkswagen Nutzfahrzeuge

partizipieren und hat mit dem neuen Amarok erstmals ein eigenes Fahrzeug

entwickelt und vorgestellt. Die NFM-Redaktion hatte bereits Gelegenheit,

den Amarok auf der Straße und in schwerem Gelände zu fahren.

Gelungene Optik: Mit dem neuen Amarok ist man nicht nur

im harten Arbeitsalltag standesgemäß unterwegs.


Kletterkünstler: Auch in unbefestigtem Gelände hat der neue

Amarok einen positiven Eindruck hinterlassen.

Der neue Amarok, der ab Herbst auf Deutschlands Straßen

rollt, wird zunächst als Doppelkabiner kommen. Eine

Variante, die den robusten Pick-up zu einem „Dual-Use“-

Fahrzeug macht. In dieser Variante bietet der Amarok reichlich

Platz für Fahrer und Passagiere und, je nach Ausstattungslinie,

auch Komfort auf hohem Niveau. Wer den Amarok als reines

Arbeitsauto mit viel Ladefläche haben will, muss sich noch einige

Monate gedulden. Mit Einzelkabine kommt der Amarok ab Beginn

des kommenden Jahres. In Sachen Technik glänzt der Amarok in

vielfacher Hinsicht. Das betrifft seine sparsamen Common-Rail-

Motoren und vor allem seine Allradtechnik.

Effiziente Motoren

Schwere Geländedampfer, die zehn und mehr Liter wegschlürfen,

sind bekanntlich nicht mehr angesagt. In diese Verbrauchskategorie

fällt der Amarok nicht. Ganz im Gegenteil: Der VW-

Pick-up setzt mit seinen modernen Common-Rail-Motoren

neue Bestwerte in diesem Segment. So braucht der Amarok

mit dem 163 PS starken 2-l-Motor auf der Straße gerade mal

7,6 l/100 km.

Noch einen Tick günstiger ist man mit dem etwas schwächeren

122-PS-Aggregat unterwegs. Dieser TDI-Motor benötigt nur 7,5 l/

100 km und emittiert weniger als 200 g/km CO2. Alle Direkteinspritzer

erfüllen die Euro-5-Norm. Ein Novum in dieser Klasse ist

auch das Bi-Turbo-Konzept der Common-Rail-Motoren. Die zweistufig

geregelte Aufladung und der dadurch ermöglichte Verbrennungsprozess

tragen dabei maßgeblich zum geringen Verbrauch

und den niedrigen Emissionswerten bei.

Kräftiges Zugfahrzeug

Wer einen Pick-up professionell oder für seine Freizeitaktivitäten

einsetzt, wird das Auto in den meisten Fällen als Zugfahrzeug ein-

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Ladefläche für Hobby und

Beruf: Auf der Amarok-Pritsche lässt

sich einiges unterbringen. (Fotos: VWN, sk)

setzen. Auch hier bringt der Amarok entsprechende Qualitäten

mit. Mit den beiden angesprochenen Motoren erreicht er maximale

Drehmomente von 400 bzw. 340 Nm. Das reicht, um auch

schwere Lasten flott in Bewegung zu bringen. Die Anhängelast

beträgt für alle Amarok-Varianten 2,8 t. Das Gesamtgewicht

kann bis zu 5,5 t erreichen.

Verschiedene Antriebsvarianten

Für den Amarok stehen drei unterschiedliche Kraftübertragungen

zur Wahl: ein permanenter Allradantrieb, ein zuschaltbarer

Allradantrieb (jeweils 4MOTION) und ein Hinterradantrieb

(4x2). Letzterer soll vor allem die Kunden ansprechen, die sich

in erster Linie für die speziellen Karosserie-Eigenschaften des

Pick-ups und dessen breites Einsatzspektrum interessieren. Und

im Gelände hat der Pick-up mit dem VW-Zeichen im Kühlergrill

eine überraschend gute Figur gemacht.

Für den harten Gelände- und natürlich auch Arbeitseinsatz ist

der Amarok 4MOTION mit zuschaltbarem Allradantrieb und

einer roten 4 im Schriftzug die richtige Besetzung. Der Allradantrieb

wird hier per klassischer Klauenkupplung aktiviert

und sorgt so für einen starren Durchtrieb zu den Achsen. Für

schwerste Aufgaben hält das Getriebe zusätzlich eine Gelände-

Der Leiterrahmen als Basis: Er gibt dem Amarok

und seiner geräumigen Doppelkabine seine Stabilität.


eduzierung bereit. So lassen sich auch komplizierte Offroad-Passagen

bewältigen.

Shift-on-the-fly

Selbst 100-prozentige Steigungen mit einem Neigungswinkel

von 45° stellen bei voller Beladung kein Hindernis

für das Auto dar. Zugleich sorgt das progressiv ausgelegte

Heavy-Duty-Federpaket bei dieser Variante mit drei

Haupt- und zwei Zusatzfederlagen für eine hohe Überlastsicherheit

und gleichmäßigen Komfort unter allen Beladungssituationen.

Für den konventionellen Einsatz auf der Straße leitet

das Getriebe in dieser Variante das Motordrehmoment

ausschließlich an die Hinterräder. Dies reduziert den

Kraftstoffverbrauch ebenso wie den Verschleiß der Kraftübertragung.

Abseits befestigter Straßen kann der Vorderradantrieb

jetzt bequem per Knopfdruck während der

Fahrt elektronisch zugeschaltet werden (shift-on-the-fly),

sodass die Kraft auf alle vier Räder übertragen wird.

Permanenter Allradantrieb

Permanent allradgetrieben und damit komfortabler in

der Bedienung ist der Amarok 4MOTION mit schwarzer

4. Er spielt die fahrdynamischen Vorteile des Allradantriebes

auch auf befestigten Straßen aus. Sein

Torsen-Differenzial ist ein Novum in dieser Klasse. Es

verteilt die Antriebskräfte variabel zwischen der Vorderund

Hinterachse; in der Grundeinstellung ergibt sich

eine Antriebskraftverteilung von 40:60. Dies ermöglicht

eine exzellente Fahrdynamik in Kombination mit hoher

Traktion.

Alle Antriebsvarianten verfügen zudem über eine elektronische

Differenzialsperre mittels automatischem Bremseneingriff;

dieses System erhöht die Traktion auf Untergründen

jeglicher Art. Darüber hinaus ist für einen

robusten Einsatz des Amaroks eine mechanische Differenzialsperre

für die Hinterachse optional erhältlich. sk

FAZIT: VW Nutzfahrzeuge hat mit dem neuen Amarok

ein gelungenes Debüt im Wachstumssegment Pick-up

auf die Straße gebracht. Das gilt sowohl für die kompromisslose

Allradtechnik als auch für das hohe

Komfortniveau. Eines der wichtigsten Kaufargumente

dürfte jedoch sein günstiger Verbrauch sein. Hier

setzt der Amarok im Wettbewerbsumfeld eine neue

Bestmarke.

w

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Neue Filter-Technologien

Filtertechnik. Saubere Mobilität wird eines der zentralen Themen auf der 63. IAA Nutzfahrzeuge

sein. Technische Lösungen, mit denen Spediteure, Busflottenbetreiber und Logistik-Unternehmen ihren

Fuhrpark möglichst emissionsarm betreiben, sind in diesem Jahr besonders gefragt.

Die Anforderungen an umweltfreundliche Lösungen

wachsen stetig. Mehr als 40 deutsche Städte setzen auf

Umweltzonen und verwehren Pkw, Lkw, Transportern

oder Bussen, die einen zu hohen Schadstoffausstoß haben, die

Zufahrt in die Innenstadt. Eingeschränkte Mobilität ist nicht

der einzige Nachteil, den Unternehmen mit einer veralteten

SCRT ® – Selective Catalytic Reduction Technology

96 NFM 8/2010

Mess- u. Steuerleitungen

Drucküberwachung

Harnstoffleitung

Flotte haben: Für Fahrzeuge mit hohen Schadstoffemissionen

ist eine Strafsteuer fällig. Auf deutschen Autobahnen kommen

bei Lkw höhere Mautgebühren hinzu.

„Wer sein Fahrzeug mit einem Abgasminderungssystem ausstattet,

sichert sich kurz- und langfristig entscheidende Vorteile“,

sagt Michael Himmen, Mitglied der Geschäftsleitung

Kraftstoffleitung

Luftversorgungsleitung

Sensoren

BCU

Burner

Control Unit

Brenner HC-Dosierer

Oxidations-

Katalysator

Diesel-Partikelfilter Harnstoffdosierung

Mischer

ACU

Aftertreatment

Control Unit

AGN-CAN Motor-CAN

Fahrzeug-CAN

Aktive Regeneration Partikel-Reduzierung Stickoxid-Reduzierung

(Fotos: HJS)

SCR-Katalysator Sperr-Katalysator

(NH 3)


ei HJS Fahrzeugtechnik. Das mittelständische Unternehmen

hat sich auf Technologien zur Abgasnachbehandlung

spezialisiert – Systeme zur Diesel-Partikelminderung,

zur Denoxierung sowie kombinierte Verfahren,

die sowohl Rußpartikel- als auch Stickoxidemissionen

senken. Auf der diesjährigen IAA ist HJS wieder vertreten

und präsentiert die breite Produktpalette für Fahrzeuge

und Maschinen aller Art.

Entscheidende Vorteile

Neben bewährten Systemen wie dem City-Filter ® für Pkw

und Kleintransporter sowie weiteren Diesel-Partikelfiltern,

deren Einbau den Partikelausstoß vollständig

senkt, präsentiert HJS auch innovative Neuentwicklungen

in Halle 13, Stand C48. Für Lastkraftwagen bietet

HJS je nach Anforderungsprofil ein umfassendes Lieferprogramm

für die Erstausrüstung und den nachträglichen

Einbau.

Für Lkw, die lange Strecken auf der Autobahn zurücklegen

und kontinuierlich hohe Abgastemperaturen produzieren,

eignet sich das SMF ® -System. Ideal bei Fahrzeugen,

die vor allem in der Innenstadt und damit eher im

Niedertemperaturbereich unterwegs sind, ist die CSMF ® -

Technologie mit einem speziell beschichteten Filter. Beide

Systeme mindern den Rußausstoß samt Feinpartikeln

bis zur Nachweisgrenze.

Geringer Wartungsaufwand

Auch bei der Wartung punkten die HJS-Technologien.

Gegenüber herkömmlichen Keramikfiltern erzielen sie

drei bis vier Mal längere Laufleistungen und die Reinigung

lässt sich bequem in der Werkstatt vor Ort erledigen.

Das senkt die Stillstandskosten deutlich. Hinzu

kommt: Wer ein Euro-3-Fahrzeug mit einem HJS-Vollfiltersystem

nachrüstet, spart aufgrund der Mautspreizung

bei 150.000 gefahrenen Autobahnkilometern im Jahr

3150 Euro an Gebühren. Ab 2011 fällt die Spreizung noch

höher aus, zudem ist die Ausweitung der Maut auf vierspurige

Bundesstraßen geplant – auch dort kommt ein

finanzieller Mehraufwand auf Spediteure zu, der sich mit

Partikelfiltersystemen spürbar senken lässt.

Technologien zur Erstausrüstung

Speziell für den OE-Bereich hat HJS für die Fachmesse

ebenfalls Neuentwicklungen im Gepäck. Erstausrüster

sind aufgrund der EU-weiten Emissionsnormen Euro 5

und 6, die bei neuen Fahrzeugen eine deutliche Senkung

des Schadstoffausstoßes vorschreiben, unter erheblichem

Handlungsdruck. HJS bietet verschiedene Systeme, die

eine kontinuierliche Emissionsminderung gewährleisten.

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Service aus einer Hand

Werkstatt. Reparaturen? Die sollten möglichst gar nicht erst vorkommen. Und wenn es doch

mal sein muss, dann sollte es bitte möglichst schon gestern erledigt sein. Kein Flottenbetreiber

ist gerne in der Werkstatt. Werkstattaufenthalte kosten Zeit, Geld und mitunter auch Nerven.

Ganz vermeiden lassen sich Werkstattaufenthalte

allerdings nicht.

Ein Nutzfahrzeug ist immer auch

ein Stück komplexe Technik. Diese Technik

erfordert Pflege, Wartung und gegebenenfalls

Reparaturen. Nur entsprechend

gewartete Nutzfahrzeuge gewährleisten

Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit im

Transportgeschäft. Daneben muss ein

Dienstleistungs- und Serviceangebot auf

Effiziente Werkstattprozesse:

Der Faktor Zeit spielt im

Werkstattgeschäft eine zentrale

Rolle.

98 NFM 8/2010

die anspruchsvollen Nutzfahrzeugkunden

zugeschnitten sein. Ende letzten Jahres

hat Mercedes-Benz Trucks das Angebot

in diesem Bereich mit der Marke

TruckWorks neu geordnet.

Kompetenz rund ums Nutzfahrzeug

Die neue Servicemarke TruckWorks steht

für qualifizierten Service aus einer Hand

für Nutzfahrzeuge und Aufbauten. Hinzu

kommt die Betreuung von Anhängern,

Aufliegern und Aufbauten in Herstellerqualität.

Vorteil für die Kunden: Sie haben

nur noch einen Ansprechpartner,

wenn es um Wartung und Reparatur

geht. Das TruckWorks-Leistungsspektrum

ist bundesweit einheitlich und umfasst

Gewährleistungs- und Kulanzarbeiten,

Wartung, Instandsetzung, Pflege und

sonstigen Service.

Begleitender Service

Eine schnelle Ersatzteileversorgung wird

über die leistungsfähige Logistik der

Daimler AG sichergestellt. TruckWorks

fasst aktuell 23 renommierte Kooperationspartner

zusammen: Neben den

internen Daimler-Partnern Fleetboard

und Daimler Trailer Axles finden sich

darunter Bär Cargolift, Dautel, Dhollandia,

Fliegl, Haldex, Humbaur, Junge Fahrzeugbau,

Knorr Bremse, Kerstner, Kies-


Neues Servicekonzept:

MercedesBenz TruckWorks

ist auf die besonderen Anforderungen

der Nutzfahrzeugkunden

zugeschnitten.

ling, Kögel, Krone, Lamberet, MBB Palfinger,

SAF Holland, Schmitz Cargobull,

Sörensen, Spier und Wabco.

Durch diese Kooperationen wird die

Durchführung von Gewährleistungsund

Kulanz-, Wartungs- und Instandsetzungs-

sowie Pflege- und sonstiger Servicearbeiten

unter Berücksichtigung der

Herstellervorgaben garantiert. Die benötigten

Original-Ersatzteile identifizieren

die zertifizierten Nutzfahrzeugzentren

über einen segmentspezifischen Teilekatalog

für Anhänger, Auflieger und Aufbauten.

Eine optimale Teileversorgung

wird durch die Bestell- und Logistik-Prozesse

der Daimler AG über die fünf deutschen

Logistik-Center sichergestellt. Zum

Service von TruckWorks gehören aber

Innovative Werkstatt-Technik: Kompetenter Service erfordert eine Werkstattaustattung,

die den Anforderungen genügt. (Fotos: Daimler)

auch Hol- und Bringdienste sowie Reinigung

und Pflege von Nutzfahrzeugen.

Aktuell gibt es deutschlandweit ein dichtes

Niederlassungsnetz mit über 80 Truck-

Works-Standorten.

Anspruchsvolle Kunden

Dass Mercedes-Benz Trucks mit dem

TruckWorks-Konzept richtig liegt, zeigt

auch die gerade veröffentlichte Studie European

Truck Customer 2010 von Oliver

Wyman, Europe Net und Pleon C-Matrix.

Nach der Studie, für die mehr als 2300

Flottenbetreiber in Europa befragt wurden,

haben für Lkw-Kunden mobilitätsund

servicerelevante Kriterien eine erhebliche

Bedeutung. Die Kunden wünschen

sich differenzierte Angebote von Herstel-

lern und unabhängigen Serviceanbietern.

Laut Oliver-Wyman-Nutzfahrzeugexperte

Romed Kelp sind Lkw-Kunden krisenbedingt

anspruchsvoller geworden. Hersteller

müssten deshalb Kundenwünsche

besser verstehen und durch spezifische

Angebote befriedigen.

Die vier wichtigsten Kriterien für die

Kundenzufriedenheit hätten einen klaren

Servicebezug. Neben Ausfallzeiten

stünden die Reparaturqualität und -geschwindigkeit

deshalb an erster Stelle.

Wer sich aus erster Hand über das Truck-

Works-Konzept informieren möchte, hat

dazu auf der IAA-Nutzfahrzeuge Gelegenheit.

Vom 23. bis 30. September 2010

macht der TruckWorks-Showtruck in Hannover

Station.


Werkstatt

KOMPONENTEN

Neue Mehrfunktionsleuchte

Jokon, Spezialist für hochwertige Fahrzeugbeleuchtung,

bringt mit der Leuchte L 930 eine extrem flache und

kompakte LED-Leuchte für Lkw und Trailer auf den

Markt. Die Leuchte beinhaltet die Funktionen Blink-,

Brems-, Schluss-, Nebelschluss- und Rückfahrleuchte

sowie den Rückstrahler. Eine Kennzeichenleuchte kann

optional montiert werden. Exklusives und zukunftsweisendes

Design sowohl bei Tag als auch bei Nacht wird

mit sehr leistungsfähiger Elektronik und hochwertigen

LEDs mit einer Lebensdauer von mindestens 20.000

Stunden kombiniert. Die Energie-Einsparung liegt gegenüber

Leuchten mit Glühlampen bei 83 Prozent. Weitere

Vorteile liegen in der Flexibilität beim Anbau (horizontal

und vertikal) sowie in der Wasserdichtigkeit (Schutzklasse

IP 67). Selbstverständlich ist die gesetzlich

vorgeschriebene Kontrolle des Blinkerausfalls durch

die separate LED-Kontrollbox LK 100 gewährleistet.

PROZESSEFFIZIENZ

Automatische Diagnose

Carat und AVL DiTEST beschreiten gemeinsam

neue Wege im Bereich der Motordiagnose.

Erstmals im freien Markt präsentieren

die beiden Unternehmen eine

automatische Diagnose. Die absolviert derzeit

unter der Bezeichnung Carat Power-

Check ihre Markeinführung. Das Kernstück

von Carat Power-Check bildet der AVL Di-

TEST SCOUT. Mit dieser Online-Lizenz kann

die Werkstatt in die automatische Fahrzeug-

100 NFM 8/2010

Perfekt für Fahrzeugbauer:

Die LED-Mehrfachfunktionsleuchte

L 930

von Jokon. (Foto: Jokon)

diagnose einsteigen. Im AVL DiTEST SCOUT

gibt die Werkstatt den entsprechenden Fehlercode

oder das entsprechende Störungsbild

ein. Mit der Schnittstelle zum Elekat der

Carat wird jedes identifizierte Bauteil auto-

Integrierte Selbstlernfunktion:

Jede Werkstatt kann

über einen Feedback-Kanal

seine Lösung weiterleiten.

(Foto: CARAT)

Filter plus Service

Effiziente Filter schützen Mensch und Umwelt

MANN-FILTER hat sein Programm an Harnstoff-Filtern

für SCR-Systeme erweitert. Die kompakt gebauten Harnstoff-Filter

tragen wesentlich dazu bei, dass Dieselmotoren

in Lkw und Bussen mit einem System zur selektiven

katalytischen Reduktion (Selective Catalytic Reduction,

kurz SCR), die strengen NOX-Grenzwerte der Abgasnorm

Euro 6 einhalten.

Schutz vor Verschleiß. Die Harnstoff-Filter von MANN-

FILTER scheiden aus der Harnstofflösung auch kleinste

Verunreinigungen und Fremdkörper in der Größenordnung

von wenigen Mikrometern ab. Sie schützen so das

System vor Verschleiß und Ausfall. Der positive Effekt für

die Umwelt: Das SCR-System minimiert den Ausstoß von

Stickoxiden über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs.

Auf der automechanika gibt MANN-FILTER auch einen

Überblick über das breite Produktspektrum. Die Marke

MANN-FILTER bietet weltweit mehr als 6000 Filtertypen

für über 225.000 Anwendungen und wird fortlaufend um

neue Filtertypen erweitert. In Europa deckt die Marke

mehr als 36.000 Fahrzeuge ab. Das entspricht über 96

Prozent des westeuropäischen Fahrzeugbestandes.

Hohe Abdeckung. Eine besondere Stärke von MANN-FIL-

TER ist das umfassende Angebot für asiatische Fahrzeuge.

Rund 500 Filtertypen für mehr als 2200 japanische

und koreanische Fahrzeugmodelle sind im Programm. Als

eine der weltweit führenden Filtermarken bietet MANN-

matisch in den Elekat übernommen und

kann von dort aus über das Carat-Order-System

(COSy) beim Carat-Großhändler bestellt

werden. Das Zusammenspiel aller beteiligten

Systeme macht aus Carat Power-Check


Service wird wichtiger: Angesichts komplexer Filtertechnik

erwarten auch professionelle Kunden einen umfassenden

Service rund ums Produkt. (Foto: MANN-FILTER)

FILTER hohe Produktqualität sowie hohe Servicequalität

und ein breites Servicespektrum. MANN-FILTER unterstützt

den freien Ersatzteilehandel und Werkstätten bei

der täglichen Arbeit, beispielsweise in der Verkaufsförderung,

um neue Kunden zu gewinnen, zu binden und den

Umsatz zu steigern. Für Verkaufsaktionen bietet MANN-

FILTER professionelle Verkaufs- und Argumentationshilfen,

Produktschulungen sowie Werbematerial. Kompetente

Key-Accounts bei MANN-FILTER betreuen die

Kunden persönlich.

ein vollautomatisches System, welches dem Anwender

ermöglicht, die Arbeitsabläufe in einer Anwendung auszuführen.

Die Vorteile: Zeitersparnis, Know-how-Gewinn

und mehr Wirtschaftlichkeit in der Werkstatt.

Eine weitere Besonderheit des CARAT Power-Checks ist

die integrierte Selbstlernfunktion. Jede Werkstatt hat im

AVL DiTEST SCOUT die Möglichkeit, über einen Feedback-

Kanal an AVL DiTEST seine Lösungen und Anmerkungen

weiterzuleiten. Von diesen Erfahrungen profitieren dann

auch die weiteren Nutzer von AVL DiTEST SCOUT. Des

Weiteren fließen ständig die Erfahrungen aus der Hotline

von AVL DiTEST in den SCOUT ein, sodass dieser immer

auf dem aktuellen Stand ist.

Seit Jahrzehnten stellen wir

bewährte Spezialgeräte für alle

Hebearbeiten an Fahrzeugen her:

Auszugsweise sind das Standgrubenheber,

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Montagekronen, Doppelachsträger

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STÄRKE durch STABILITÄT

Aftermarket. Mitte September wird die automechanika zum 21.

Mal ihre Tore öffnen. Nach aktuellem Stand verzeichnet die internationale

Leitmesse der Automobilwirtschaft weiterhin stabile Ausstellerzahlen,

verglichen mit der Rekordveranstaltung 2008. Erwartet

werden rund 4400 Aussteller und über 160.000 Besucher.

Die Branchenplattform stellt damit

wiederholt eindrucksvoll ihre traditionelle

Stärke unter Beweis. Bereits

jetzt erwartet die gesamte Automobilwirtschaft

den wichtigen Branchen-Treff.

Fixstern für die Branche

„Man kann sagen, dass die automechanika

Frankfurt zu einem Fixstern geworden

102 NFM 8/2010

ist, an dem sich terminlich die gesamte

Branche orientiert“, betont Detlef Braun,

Geschäftsführer Messe Frankfurt GmbH.

„Wir beobachten immer wieder, dass

Unternehmen sogar ihre Produktlebens-

Zyklen nach den Terminen der automechanika

richten, um alle zwei Jahre die

jüngsten Neuheiten auf der Messe präsentieren

zu können.“

Viele Werkstattausrüster sind

auf der automechanika vertreten.


Komplexe Diagnosetechnik: Auf der

automechanika werden einige Neuheiten

vorgestellt. (Fotos: Messe Frankfurt, sk)

Branchentreff in Frankfurt: Die automechanika

öffnet vom 14. bis 19. September ihre

Pforten. (Bild links)

Einfluss auf Entwicklung

Dies bestätigt auch der Spezialist für

Waschanlagen, WashTec, einer der größten

Aussteller der automechanika: „Fakt

ist: Die automechanika stellt für WashTec

alle zwei Jahre das Highlight-Event für

Produktpräsentationen dar. Deshalb kann

man durchaus behaupten, dass die Messe

einen gewissen Einfluss auf unsere Produktentwicklung

hat. Wir freuen uns auf

die diesjährige Show und werden unseren

Kunden und Interessenten einige Neuheiten

präsentieren, deren ‚Geheimnis‘ erst

zur Messe gelüftet wird“, unterstreicht

Thorsten Krüger, CEO WashTec.

Bekenntnis zur automechnika

Die Stabilität, selbst in einem wirtschaftlich

schwierigen Umfeld, ist auch auf das

klare Bekenntnis der Branche zur automechanika

zurückzuführen. Das Vertrauen

der Industrie- und Handwerksunternehmen

wird besonders dadurch deutlich,

dass einige Aussteller teilweise seit der

Premiere 1971 auf der automechanika

Frankfurt ihre Produkte ausstellen.

Neben der Funktion als Informationsdrehscheibe

und globales Schaufenster

der Industrie steht die automechanika besonders

für Innovationen und nachhaltige

Technologien, die auf der Messe präsentiert

werden. Daher wird es auch 2010

wieder den renommierten „automechanika

Innovation Award“ geben. Auch der

2008 ins Leben gerufene, grüne Besucherführer

„Green Directory“ wird wieder Bestandteil

des umfangreichen Rahmenprogramms

sein. Ein weiteres Highlight wird

das neu aufgelegte automechanika-Aftermarket-Forum

mit einem gesonderten Tag

zum Thema „eMobility“ sein. Hier kündigt

sich ein Wandel an.

Neue Player

„Möglicherweise werden wir künftig völlig

neue Player im Automobilgeschäft sehen

wie Energieversorger und Mobilitätsanbieter,

die dem Kunden alle Sorgen

rund um das Auto abnehmen“, fasst Prof.

Dr. Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft

die Inhalte der automechanika-Studie

„Zeitenwende im Automobilservice“

zusammen. Die Studie wird am

9. September 2010 auf der Wirtschaftspressekonferenz

in Frankfurt erstmals

vorgestellt.

Produktivitätssteigerung

Am 15. September befassen sich die Referenten

mit den Möglichkeiten der Produktivitätssteigerung

für Werkstätten. Neben

der Garage Equipment Study 2010

geht es unter anderem um Reifen-Service,

die moderne Klima-Werkstatt, Abgasuntersuchungen,

mechatronische Fahrzeugüberprüfungen

sowie Informationssysteme

für Handel und Werkstätten. Parallel

hierzu findet das Forum Schadens-Management

statt.


UNIVERSALTEILE

Schnelle Suche

Ersatzteile sind über ihre jeweilige

Artikelnummer leicht zu finden.

Schwieriger gestaltet sich mitunter

die Suche nach Universalteilen, die

ersetzt oder neu angebaut werden

sollen. Mit dem 12/24-Volt-Universalteile-Katalog-Online

von Hella geht

das via Internet ganz einfach: Fahrzeugart

auswählen, Produktgruppe

angeben, Artikelgruppe bestimmen –

und schon erscheinen die passenden

Produkte plus Zubehör.

Die Fülle der möglichen Artikel lässt

sich über Spezifikationen eingrenzen,

wie z. B. über die entsprechende

Netzspannung, den Einbauort oder

die Lichtverteilung. Ebenso ist ein Vergleich

mehrerer Produkte problemlos

möglich. Zusätzlich zum Produkt

werden die verfügbaren technischen

Informationen angezeigt. So ist der

Hella-Universalteile-Finder gerade für

Werkstätten, Ausrüster von Spezialfahrzeugen

und Aufbautenhersteller

eine hilfreiche Unterstützung im

Arbeitsalltag.

Licht im Teiledschungel: Der 12/24-

Volt-Universalteile-Katalog von Hella

ist online verfügbar. (Foto: Hella)

104 NFM 8/2010

Fixstern für die Automobilbranche: Am 14. September startet

die 21. automechanika in Frankfurt. (Foto: Messe Frankfurt)

Schaufenster für Innovationen

Werkstattausrüster stellen neue Technologien vor

Die automechanika in Frankfurt ist

weltweit die größte und wichtigste

Messe für die Werkstattausrüstungs-

SEMMLER MIT NEUEM REMOTE-DOWNLOAD

Neue Herausforderungen

branche. Wie keine andere Messe bietet

sie den Werkstattausrüstern die

Möglichkeit, sich als leistungsfähige

Der digitale Tachograf bringt einiges an Arbeit für die Transportunternehmen mit

sich. Die erhobenen Daten müssen ausgelesen und archiviert und die Kontrollgeräte

gemäß § 57 b regelmäßig kalibriert werden. Ein weites Feld für Unternehmen

wie die Firma Semmler TachoControl. Mehr noch: Durch die europaweite

Einführung des digitalen Tachografen muss sich das Unternehmen auch

auf die unterschiedlichen Mentalitäten in den jeweiligen Ländern einstellen. Grund

genug für die Tacho-Spezialisten Semmler GmbH und TachoControl DATA GmbH,

ihre Produktreihen komplett zu erneuern und auf die jeweiligen Märkte anzupassen.

Das ist inzwischen geschehen. So lässt sich durch die neuen Möglichkeiten der

Fernwartung vieles leichter durchführen. Eine wichtige Maßnahme ist die Verbindung

des Service-Computers mit dem Internet, um beispielsweise Software-Updates

zu erleichtern. Das Untrernehmen ist darüber hinaus bereits heute in der

Lage, Tachografen-Prüfungen komplett selbstständig durch seine Messgeräte

durchzuführen, ohne ein Eingreifen des Werkstattpersonals. Ein weiteres wichtiges


Dienstleister des Kfz-Gewerbes zu präsentieren.

Gleichzeitig ist sie Schaufenster

für die neuesten Trends und

Innovationen im Kfz-Service. Letztere

sind unerlässlich für die fachgerechte

Wartung und Reparatur der Fahrzeuge,

die auf unseren Straßen Tag für Tag

unterwegs sind.

Die automechanika 2010 wird von

den Werkstattausrüstern mit großer

Spannung erwartet. Nach dem konjunkturell

bedingten Einbruch im

letzten Jahr findet die Leitmesse der

Branche in einer leichten wirtschaftlichen

Aufschwungsphase statt. Die

automechanika wird ein Indikator dafür

sein, ob dieser Trend anhält.

Neue Diagnosetechnik. Unterstützt

durch die von der Messe Frankfurt ins

Leben gerufenen Wettbewerbe „Innovation

Award“ und „Green Directory“

werden die Fachbesucher wieder

zahlreiche, innovative Produkte und

Dienstleistungen zu sehen bekommen,

welche die Arbeiten im Kfz-Ser-

vice effektiver gestalten und weiter

professionalisieren. Zu den Hauptthemen

bei der Werkstattausrüstung zählen

neue Diagnosemöglichkeiten und

der Umgang mit der Fahrzeugelektronik,

die Einführung des Opazimeters

der zweiten Generation und dessen

Einbindung in die nationale und

internationale Gesetzgebung sowie

die Fahrwerksprüfung und die neuen

Technologien zum Ermitteln der

Dämpfungsrate.

Vernetzung. Weitere Schwerpunkte

werden die Möglichkeiten der mechatronischen

Fahrzeugprüfung mithilfe

elektronischer Geräte und die Vernetzung

innerhalb der Werkstatt für

einen effektiven Datenaustausch sein.

Mit den innovativen Produkten, die

die Werkstattausrüster mit nach Frankfurt

bringen, leisten sie einen wichtigen

Beitrag für mehr Sicherheit im

Verkehr, einen besseren Umweltschutz

und einen schonenden Umgang mit

den Ressourcen.

Thema im Bereich der Tachoservices ist der Remote-Download. Auf der automechanika

wird Semmler TachoControl sein System vorstellen, das für Werkstätten

ein Zusatzgeschäft darstellt. Dem System ist ein vollautomatischer Datensicherungsprozess

hinterlegt, wobei sowohl die Spedition als auch der Fahrer nichts

mehr manuell machen müssen. Der komplette Download wird über eine Kommunikations-Box,

welche mit GPRS und GPS ausgestattet und an der Rückseite des

digitalen EG-Kontrollgerätes verbunden ist, durchgeführt.

Der Server im Rechenzentrum startet bei Bedarf den Download der Fahrerkarte

und des Massenspeichers des Kontrollgerätes voll automatisch über die Unternehmerkarte

autorisiert, welche im Server eingesteckt ist.

Einfaches Auslesen: Die Tacho-

Spezialisten Semmler GmbH und

TachoControl DATA GmbH stellen

zur automechanika 2010 ein

neues Remote-Download-System

vor. (Foto: Semmler GmbH)


QUALITÄT FÜR DEN AFTERMARKET

Neues Baukasten-Konzept

Auf der diesjährigen automechanika präsentiert Hengst

das komplette Sortiment in Erstausrüster-Qualität für

Pkw, Nkw, Land- und Baumaschinen sowie stationäre

Motoren. Mit Produktneuheiten, beispielsweise für

Iveco- und Scania-Motoren im Nkw-Bereich, stellt

Hengst das hohe Qualitätsniveau im Ersatzteilgeschäft

unter Beweis: Erstausrüsterqualität für den Aftermarket

lautet der Anspruch des Unternehmens,

das nahezu alle namhaften Fahrzeug-Hersteller auch

im OE-Segment beliefert. Mit dem Blue-Engine-Care-

System stellt Hengst ein zukunftsweisendes Baukasten-

Konzept zur Motorenoptimierung für den Aftermarket

von morgen vor.

Blue Engine Care

System: Hengst

stellt ein neues

Konzept vor.

(Foto: Hengst)

ERSATZTEILE-MANAGEMENT

Online im Katalog blättern

In Aktionsprospekten und Katalogen

von winkler finden Nutzfahrzeughalter,

Werkstätten und Omnibusunternehmen

regelmäßig aktuelle

Angebote, detaillierte Produktbeschreibungen

und nützliche

Praxis-Tipps.

Ab sofort können die Kunden des

Nutzfahrzeugteile-Spezialisten ausgewählte

Publikationen auch bequem

via Internet durchblättern.

Die „starken Teile“ sind über die

Startseite erreichbar. Intuitiv kann

sich der Betrachter im Online-Prospekt

durch die aktuellen Angebote

klicken und die Produktdetails prüfen:

Derzeit findet er hier zahlrei-

106 NFM 8/2010

che Produkte von Bremsscheiben

und Luftfedern bis hin zu Lenkerfedern

und Zurrgurten.

Auch zwei ausgewählte winkler-

Kataloge stehen als Online-Version

auf der Website zur Verfügung:

Neben dem Werk „Fahrerhaus,

Motor, Antrieb“ ist nun auch der

Katalog „Werkstatt- und Betriebsbedarf“

per Mausklick einsehbar.

Wer auf Papier schwört und lieber

manuell blättern möchte, der ist

bei www.winkler.de auch richtig und

kann durch einen Klick auf den

winkler Online-Fachberater die gewünschten

aktuelle Prospekte und

Kataloge anfordern.

Freie Truck-Spezialisten

IAA: EUROPART führt TruckSTATION ein

Die Werkstattkonzepte TransporterSTATION und Trailer-

STATION konnten bereits etabliert werden; jetzt lässt

EUROPART die TruckSTATION folgen. Das neue Konzept

ist zugleich der Einstieg in die Werkstatt-Königsklasse. Das

soll die vorhandenen Konzepte in ihrer Bedeutung nicht

schmälern, gleichwohl haben Werkstätten im klassischen

Truck-Segement eine besondere Verantwortung. Ihre Service-,

Wartungs- und Reparaturdienstleistungen müssen

dafür sorgen, dass mit dem Investitionsgut Lkw zuverlässig

Geld verdient werden kann. Angesichts der komplexen

Technik und Elektronik setzt das hoch qualifizierte

Mitarbeiter und moderne Werkstatt-Technik voraus.

Zertifizierte Kompetenz. Dieser Zertifizierungsprozess ist

nur eine Voraussetzung, um TruckSTATION-Partner zu

werden. Weiterte Voraussetzungen sind kundenorientierte

Öffnungszeiten, es müssen mindestens drei Meister

und/oder Mechantroniker beschäftigt sein und die Werkstatt

über eine Multimarken-Diagnose verfügen. Nur wer

diese Voraussetzungen erfüllt oder bereit ist hier zu investieren,

kann sich als Partner bewerben. Wer den Zuschlag

erhält, muss darüber hinaus einen kostenpflichtigen

beleuchteten Schriftzug an der Werkstatt installieren, der

ihn als TruckSTATON ausweist.

TRUCK-CENTER UHL ERÖFFNET LKW-ZENTRUM

Leistungsstarker Partner

Nach sechs Monaten Bauzeit hat das Truck-Center

Uhl jetzt sein neues Lkw-Zentrum mit einem Tag der

offenen Tür im Gewerbegebiet „Langes Stück“ in Henstedt-Ulzburg

eröffnet. Carsten Uhl, Bauherr und

Geschäftsführer des neuen Truck Centers, sagte bei

der offiziellen Eröffnung: „Mit dem neuen Truck Center

wollen wir unsere Position als wichtiger privater Händler

von Volvo Trucks im westlichen Schleswig-Holstein

festigen.“ 3 Mio. Euro hat das Unternehmen in das

Truck Center investiert. Grund für die Ansiedlung in

Henstedt-Ulzburg war die Erweiterung des Verkaufsgebietes

und die günstige geografische Lage mit kurzen

Wegen zu den wichtigen Autobahnen A7, A23


Spezialist für Truck-Reparaturen: EUROPART bringt

neues Werkstattsystem an den Start. (Foto: sk)

Schneller Zugriff. Als Systemgeber bringt der Nutzfahrzeugteilehändler

EUROPART seine Kernkompetenz rund

um die ziehende Einheit in das System ein. Die Partner-

Werkstätten erhalten einen schnellen Zugriff auf alle

benötigten Teile sowie technischen Support.

Bis 2013 will EUROPART mit seinen Werkstattsystemen

insgesamt ein europaweites Service-Netzwerk aufbauen,

um als Partner der Speditions- und Logistik-Branche international

eine schnell erreichbare und auf die gezogene

Einheit spezialisierte Servicealternative anzubieten. In diesem

Zusammenhang wird EUROPART 2010 erstmals auf

der IAA Nutzfahrzeuge als Aussteller auftreten (H27 C15)

und hier auch die neuen Werkstattsysteme vorstellen.

(Foto: Volvo Trucks)

und bald auch zur A20. „Auch von der Nähe zu Hamburg

erhoffen wir uns Vorteile. Wir möchten Volvo

Trucks und Truck-Center Uhl als leistungsstarke

Partner in der Region präsentieren“, betonte Uhl.

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